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Nicht nur an der Wiener Universität haben einige verrückte antiweiße Rassisten, LGBTQ-Fanatiker und Radikalfeministen das woke Kommando übernommen, wenn auch dort ganz besonders heftig. Sie treiben es auch an etlichen anderen Orten, in Schulen (in die man gerade extrem radikale "Tierschützer" vor Kinder eingeladen hat!), Medien (nicht nur im ORF) und (mindestens drei) Parteien. Sie spielen damit politisch genau die gleiche Rolle wie amerikanische Universitäten. Denn deren woke Zustände haben einen entscheidenden Beitrag zum Wahlsieg des Donald Trump geliefert (obwohl dieser kaum weniger verrückt sein dürfte). Was aber bei uns noch schlimmer ist, ist das verheerende Unwesen, das Gender-Feministen in der deutschen Sprache angerichtet haben (was im Englischen nicht geht, weil es dort ja keine grammatikalischen Geschlechter gibt; und was im Französischen von vernünftigen Bürgerlichen unterbunden worden ist). Bei uns hat die Obrigkeit den Genderfanatikern nachgegeben. Das ist im Grund ein täglicher Hinweis, nur ja keine dafür verantwortliche Partei zu wählen.
Sprache entwickelt sich ganz natürlich durch den Gebrauch der Menschen weiter. Daher sind Regime, die den Sprachgebrauch von oben aus ideologischen Gründen ändern wollen, zum Untergang verurteilt. Das haben sowohl die Nazis wie auch die osteuropäischen Kommunisten erfahren müssen. Das wird auch die woke-feministisch-antiweißrassistische Blase erleben.
Zwar ist der Eingriff der linken Dummheit in die Sprache nicht das Schlimmste, was sie anrichtet. Im Bereich der Wirtschaft und Migration sind die Folgen ihrer Taten noch viel folgenreicher. Aber die politisch-korrekte Gendersprache ärgert die große Mehrheit der Bevölkerung noch viel häufiger, nämlich jedes Mal, wenn sie ein amtliches Formular in Händen haben, wenn sie ein ORF-Programm aufdrehen. Und immerhin beschädigt die Gendersprache auch die wichtigste Grundlage jeder Kultur.
Den Bürgern – übrigens auch der Mehrheit der weiblichen Österreicher, die ja nicht so dumm sind wie jene, die sich als Frauenpolitikerinnen ausgeben, – kommt die Beschallung durch das sprachliche Gendern in Behörden und im Zwangsgebührenfernsehen wie ein Geßlerhut vor, vor dem sie sich ständig verneigen müssen. Dennoch wird das Gendern immer weiter fortgesetzt, obwohl Sprachwissenschaftler ständig beweisen, was für ein Riesenunterschied zwischen den biologischen Geschlechtern (männlich-weiblich) und den grammatikalischen Geschlechtern (der-die-das) besteht. Diese beiden Geschlechter-Begriffe haben absolut nichts miteinander zu tun.
Das kann mit einer Vielzahl von Beispielen bewiesen werden:
Überall wird in diesen Beispielen der sächliche Artikel für einen Menschen verwendet, der biologisch männlich oder weiblich ist. Und jedenfalls keine Sache.
Besonders blöd ist auch der ständige Kampf des Sprachfeminismus gegen die beiden Buchstaben "-er" am Ende eines Wortes, die angeblich männlich seien.
Ebenso schwachsinnig ist es, bei allen auf "-ing" endenden Worten anzunehmen, dass ihr männliches Grammatik-Geschlecht etwas mit dem biologischen Geschlecht zu tun hätte, Siehe:
Wären die feministischen Sprachzerstörer konsequent oder gar logisch, müssten sie bei all diesen "-ing"-Wörtern im Plural genauso krampfgendern, wie sie es etwa bei "WissenschaftlerInnen" ständig tun. Seltsamerweise war aber ein Ausdruck wie "SchützlingInnen" noch nie zu lesen. Obwohl es ja ein generisch maskuliner Singular ist, und ohne ein "innen" wären da am Ende die armen Frauen nicht "sichtbar".
Auch ohne "-ing" gibt es viele grammatikalisch männliche Worte, die eindeutig auch weibliche Wesen meinen wie:
Noch länger ist die Liste jener Worte, die beide biologischen Geschlechter meinen oder oft auch primär das männliche Geschlecht meinen, obwohl sie auch im Singular den Artikel "die" haben:
Diese Beispiele (die ich großteils beim Sprachforscher Dieter Schöfnagel gefunden habe) sind alles andere als vollständig. Aber eigentlich sollten sie genügen, damit alle Kampffeministinnen, Mainstream-Politiker und Linke – sofern sie halbwegs unvoreingenommen sind – endlich einsehen, wie unsinnig die Verwechslung des sprachlichen mit dem biologischen Geschlecht ist.
Aber sie sind zu verbissen in ihre fixe Idee, dass Frauen ohne Sprachzerstörung "nicht sichtbar" wären, als dass sie das einsehen würden. Der kollektive Wahn wird durch Broschüren (natürlich aus Steuergeld) noch verschlimmert, in denen dann lange nachgesonnen wird, wie man aus der schwachsinnigen Gender-Falle herauskommt, aber zu immer noch lächerlichen Lösungen kommt. Etwa statt einfach "Österreicher" zu sagen, worunter man generationenlang ganz selbstverständlich alle Frauen und Männer mit österreichischem Pass gemeint hat, quält man uns jetzt mit schwachsinnigen und zungenbrecherischen Konstruktionen wie "Österreicher_innen" oder "Österreicher*innen" oder "ÖsterreicherInnen" oder gar mit dem ständigen, jeden Zuhörer zermürbenden "Österreicher und Österreicherinnen" der Politikersprache.
Wenn Sprache, statt der präzisen und knappen Kommunikation zu dienen, zum ideologischen Bekenntnis deformiert wird, bringt man sie um. Daran ändert die Tatsache überhaupt nichts, dass der Unsinn vor allem von bestimmten UniversitätInnen ausgegangen ist.
Dieses Verbrechen kann übrigens fast nur der deutschen Sprache mit ihren drei Geschlechtern angetan werden. Und das kann man auch wohl erst, seit nicht mehr wie viele Jahrhunderte lateinisch von "Genus" (in der Grammatik) und "Sexus" (in der Biologie) gesprochen wird, sondern da wie dort nur noch vom "Geschlecht". Vielleicht ist ja das auch der Grund, warum eine Geistesgröße, ein Genderfreund wie der Herr Wiederkehr den Lateinunterricht kastrieren und das Gymnasium auf sechs Jahre verkürzen will. Dann glaubt er wahrscheinlich, dass die Menschen nicht mehr so sehr das Sprachverbrechen des Genderns bemerken.