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Die beschädigten Chefredakteure

Die österreichischen Medien haben einen kollektiven Akt zur Selbstbeschädigung und weiterer Reduktion ihrer Glaubwürdigkeit gesetzt. Der Großteil ihrer Chefredakteure hat in einem gemeinsamen Brief dagegen protestiert, dass beim Prozess im Klagenfurter Landesgericht gegen den islamischen Messerstecher von Villach die Reporter keine Laptops, Fotoapparate, Handys und andere elektronische Arbeitsgeräte in den Verhandlungssaal mitnehmen dürfen. Warum auch immer die Chefredakteure das so empört: Glauben sie, dadurch Leser und Seher zu verlieren? Können sie ohne Fotos aus dem Gerichtssaal die Blätter nicht füllen? Befürchten sie gar, dass die Gerichtssaalreporter nicht mehr zur Bedienung von Bleistift und Papier imstande sind?

Tatsache ist jedenfalls, dass es in Österreich Dutzende Anliegen und Probleme gibt, die viel eher eines gemeinsamen Protestes der Medien wert wären als ein Fotografier-Verbot. Man denke etwa ein paar Jahrzehnte zurück, als der öffentlich-rechtliche Rundfunk schon einmal in einer schweren Krise gewesen ist und nur das gemeinsame Eingreifen der Zeitungen ihn gerettet und die Ära Bacher ermöglicht hat. Heute wäre ein rettendes Eingreifen der Zeitungen in Sachen ORF mindestens genauso wichtig. Aber diesmal müsste es darum gehen, das dank Privatfernsehen, Privatradio, Kabel und Satellit längst und total überflüssig gewordene Gebührenmonopol des ORF abzuschaffen, das angesichts der Stiftungsrats-Korruption, lächerlicher Reaktion auf MeToo-Intrigen, provozierender Gehälter, steil sinkender Quoten und einer massiven Linkslastigkeit der politischen Inhalte zu einem der größten Ärgernisse der Nation geworden ist, unter dem noch dazu die Zeitungen schwer leiden. Aber dazu schweigen die Chefredakteure, nur damit sie weiterhin kleine Brosamen auflecken dürfen, die vom ORF-Tisch herunterfallen.

Genauso Tatsache ist auch, dass das Fotografier-Verbot im Klagenfurter Gerichtssaal absolut notwendig und sinnvoll ist. Angesicht der Gefährlichkeit des (auch mit der Unterstützung vieler Mainstream-Medien ins Land gekommenen) islamischen Terrorismus wäre es absolut gefährlich, wenn Staatsanwälte, Richter oder Geschworene durch in einer Zeitung abgedruckte Fotos allgemein kenntlich würden (während es ohnedies schon lange nicht möglich ist, Fotos eines Angeklagten zu machen, an dessen Bild die Zeitungsleser wenigstens ein nachvollziehbares und legitimes, wenn auch vielleicht voyeuristisches Interesse hätten). Es ist wirklich nicht nachzuvollziehen, dass Chefredakteure ausgerechnet eine so logische Maßnahme mit einem öffentlichen und kollektiven Protest bekämpfen, zu dem sie sonst in den letzten Jahren nie imstande gewesen sind.

Die dritte Tatsache besteht darin, dass es die gleichen Chefredakteure sind, die wutentbrannt in die Tasten hauen, wenn wieder ein Anschlag passiert ist. Da können sie sich gar nicht genug darüber empören, dass die Behörden nicht schon vorher irgendwelche Maßnahmen getroffen hätten, damit es nicht zu einem Anschlag kommt. Da sind sie dann regelmäßig mit ihrem Ex-Post-Wissen schlauer als die Polizei. Ob sie irgendwer noch für glaubwürdig halten kann?

Und die vierte Tatsache ist schließlich, dass es hundertprozentig noch viele islamische Messerstechereien, Amok-Autofahrten und Sprengstoffanschläge geben wird. Hat man doch Millionen Menschen in die EU gelassen, die vor oder nach ihrer Einreise durch diverse islamische Ideologien vergiftet worden sind. Die Staaten haben sie vielfach nur deshalb einreisen lassen müssen, weil Richter – vor allem jene in den beiden europäischen Gerichtshöfen und im österreichischen Verfassungsgerichtshof – aus völlig naiven oder gar linksextremistischen Motiven heraus dafür gesorgt haben, dass bisher fast keiner der "Geflüchteten" gegen seinen Willen abgeschoben worden ist, dass Menschen aus den lächerlichsten Gründen (weil in ihrer Heimat Arbeitslosigkeit herrscht, weil die Gefängnisse nicht den österreichischen Standards entsprechen, weil es in ihrer Heimat die Todesstrafe gibt …) hier ein ganz offizielles Bleiberecht bekommen, dass nach einem einzelnen "Flüchtling" im Lauf der Jahre sogar ein ganzer Clan legal und mit dem Flugzeug zum Zwecke einer "Familienzusammenführung" einreisen durfte. Die Ergebnisse sieht man etwa im Kollaps des Schulsystems, im Anwachsen der Kriminalität und in der logischen Reaktion der einheimischen Wähler.

An dieser so katastrophalen vierten Tatsache sind vor allem Menschen jener Berufsgattung schuld, die hingegen im Falle Villach völlig richtig entschieden hat, nämlich Richter.

Hingegen haben sich sehr viele Chefredakteure auch in dieser Frage nicht gerade ausgezeichnet, weil sie – obwohl sich immer als "vierte Gewalt" rühmend – Kritik an den Richtern nicht gewagt haben, weil sie die Zusammenhänge nicht durchschaut haben, weil sie geglaubt haben, solcherart zu den Guten zu gehören, weil sie Angst vor ihren linken Redaktionen haben, oder weil sie selbst aus Christenhass die Islamisierung Österreichs für gut halten.

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