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Es ist eine weitere der vielen katastrophalen Folgen einer völlig aus dem Ruder gelaufenen Massenmigration, die derzeit die öffentliche Diskussion beherrscht: Das sind die aus allen Nähten platzenden Haftanstalten, in denen 85 Prozent Männer mit ausländischer Staatsbürgerschaft oder mit Migrationshintergrund sitzen. Alle paar Wochen schlägt die Nation verzweifelt die Hände über eine weitere dramatische Folge der Migration zusammen.
Einmal ist es das durch die Massenzuwanderung aus bildungsfernen Kulturen kollabierende Pflichtschulsystem in den Städten, wo in etlichen Klassen keiner mehr Deutsch als Muttersprache hat, was zu logischerweise immer schlechteren Bildungsergebnissen führt; einmal ist es die wachsende Unsicherheit vor allem für Frauen auf den Straßen; einmal ist es das ans Limit gebrachte Gesundheitssystem; einmal der Wohnungsmangel, einmal der geistig-kulturelle GAU, die Zertrümmerung der österreichischen Identität durch die Islamisierung.
Da ist die Frage des "Was tun?" längst viel wichtiger, aber auch schwieriger geworden als die des "Wer ist schuld daran?" Dennoch darf auch diese nicht ignoriert werden – obwohl sie sehr leicht zu beantworten ist. Zu den Mitschuldigen an der Migration gehören:
… um nur die wichtigsten Schuldigen zu nennen.
Alle Genannten sind – in dieser Reihenfolge – auch schuld daran, dass einem zwölfjähriger Syrer nichts passiert, der gerade drei andere Jugendliche niedergestochen hat. Er wird weder in Haft kommen – da die Logik unserer Humanitätsdusler vor allem in der SPÖ den Burschen, auch wenn er für eine mehrfache Bluttat imstande ist, als zu unreif für ein Strafverfahren und eine Haft ansehen – noch wird er kurzerhand ins nächste Flugzeug nach Syrien gesetzt.
Inzwischen ist das "Was tun?" angesichts der Migrationskatastrophe zur zentralen, aber extrem schwierig zu beantwortenden Frage geworden. Die Justizministerin, die eine der katastrophalen Folgen der Massenmigration geerbt hat, versucht verzweifelt, in einer Symptomkur ein paar Schräubchen zu drehen, um diese Folgen zu mildern. So schlägt sie einfach pauschale Strafkürzungen vor. Was nichts anderes als die Selbstaufgabe der Justiz wäre. Sie verzichtet zugleich aber weiterhin darauf, wenigstens zu versuchen, die verfehlten ideologischen Positionen ihrer Partei in Sachen Migration (etwa nach Muster der dänischen Genossen) zurechtzurücken und vor allem die in ihrem Bereich, dem des Rechtes, liegenden Fehler anzudiskutieren.
Das müsste vor allem eine Novellierung der Menschenrechtskonvention bedeuten, damit die Familienzusammenführungen gestoppt, die über echte Asylfälle hinausgehenden Bleiberechtstitel abgeschafft und effiziente Abschiebungen möglich gemacht werden. Aber die Sozialisten aller Länder sind da dagegen.
Gewiss sind alle Versuche zu unterstützen, dass Häftlinge ihre Strafen in der einstigen Heimat und im Land ihrer Muttersprache abbüßen. Freilich sollte man sich im Klaren sein, dass viele unter Arbeitslosigkeit leidenden Länder absolut kein Interesse haben, ihre Auswanderer zurückzunehmen und schon gar nicht die üblen Elemente unter ihnen, die im Ausland straffällig geworden sind.
Daher wird in vielen Fällen nur der teuerste Weg offen bleiben: die Errichtung von Abschiebezentren in mit viel Geld zur Zustimmung bewogenen Drittstaaten, was durch die EU jetzt rechtlich möglich gemacht worden ist. Dies würde im Übrigen in den meisten Fällen dazu führen, dass die Heimatstaaten dann wohl doch ihre Migranten zurücknehmen.
Ja, das wird teuer. Das ist aber immer noch billig im Vergleich zu den gigantischen Kosten der Migration, zu den verursachten Schäden allein in unserem Bildungs- und Gesundheitssystem, zu den Kosten für neue Haftanstalten und für immer noch mehr Justizwachebeamte sowie zur Tatsache, dass überfüllte Gefängnisse nur noch Brutstätten für noch mehr Kriminalität und Islamismus sind.