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In Zeitungs- und Stammtisch-Kommentaren wird oft Kritik an den auf diversen Kanälen (Fraktion, Akademie, parlamentarische Mitarbeiter, Parteisteuer, Landes- und Bundesparteien …) strömenden Subventionen an die politischen Parteien geübt. Diese ergeben eine eindrucksvolle Menge – dennoch habe ich da mit Kritik immer gewisse Zurückhaltung geübt. Aus drei Gründen: Parteien haben eine wichtige Funktion in der Demokratie; sonst wäre das Meinungsdiktat von ORF und "Kronenzeitung" noch viel schlimmer; und in Österreich werden – im positiven Unterschied zu Deutschland – die Gelder wenigstens fair, also auch auf die Opposition verteilt (zumindest die ÖVP hat ermöglicht, dass die FPÖ als stärkste Fraktion trotz des schäumenden Hasses der Linksparteien den Nationalratspräsidenten stellen kann). Völlig außer Acht bleibt aber bei all der öffentlichen Kritik die wirkliche Sauerei, nämlich das viele Steuergeld, das noch darüber hinaus, wenn auch versteckt, von den Parteien für eigene Zwecke verwendet wird. Da stechen vor allem Rot und Grün unrühmlich, ja skandalös heraus.