Die letzten Europäer - Das neue Europa

Der Titel seines neuen Buches lässt kaum Zweifel offen. Politikwissenschaftler und Soziologe Michael Ley sieht die Zukunft Europas düster. Extrem düster. Was Ley bereits in seinen Büchern „Die kommende Revolte“ und der „Selbstmord des Abendlandes“ beschrieben hat, erweitert und verdichtet er in seinem 100 Seiten dünnen Buch „Die letzten Europäer“. Eines vorweg: Für Menschen, die ihr Wissen und ihre Informationen über aktuelle Entwicklungen primär aus den gefilterten Kommunikationskanälen des Establishments beziehen, die sich ausschließlich in ihrer politisch korrekten Blase bewegen, ist dieses Buch äußerst starker Tobak, ein Realitätsschock.


 

Wie die Linken ticken - am Beispiel Down Syndrom drucken

Das Down-Syndrom ist derzeit in aller Munde. Kampagnen in aller Welt versuchen zu zeigen, welch vitale Rolle Menschen mit Trisomie 21 in unser aller Leben und Gemeinschaften spielen (können). Aber können sie eine vitale Rolle spielen?

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Korrektheitspirouetten in der Sprache: Von Politessen, HühnInnen und ArbeitnehmerInnenvertreterInnen

Die Radarfalle hat getan, was sie tun musste, sie hat zugeschnappt. Freundlich und bestimmt übergibt mir die Polizistin den Strafzettel. Wenig später erwähne ich im Beisein meiner neunjährigen Tochter gegenüber einer Bekannten diese Begebenheit, wobei ich nichts ahnend den Fauxpas begehe, von einer „Politesse“ zu sprechen. Wiederum freundlich und bestimmt wird mir die Rückständigkeit meines Vokabulars zu verstehen gegeben. Das Wort „Politesse“ impliziere eine typisch männliche Abwertung des weiblichen ordnungshütenden Personals zu einem Hilfsdienste leistenden optischen Aufputz. Gut, wieder etwas gelernt, diesmal sogar kostenfrei. Polizistin heißt es also, nicht Politesse.


 



Feindbild Dritte Republik

Die Warnungen vor einer Dritten Republik mit mehr Risiko, mit mehr Konflikt und mit mehr Wettbewerb sind in diesem Land zu einem Instrument des Machterhaltes und des Machtausbaues für jene Zirkel der Macht geworden, die Stabilität, Sicherheit und „umverteilungsgerechte“ Reformen in Harmonie und Konsens (mit oder ohne Sozialpartner und „Landesfürsten“) propagieren. Sie fürchten eine Entmachtung. Ihr Feindbild ist die sogenannte Dritte Republik.


 

Die fünfte Kolonne drucken

Karikatur von Cartunix

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Wer den Menschen die Arbeit wegnimmt, begeht eine schwere Sünde drucken

Nun, das sage nicht ich, sondern niemand geringerer als Papst Franziskus. Über die Generalaudienz am 15. März 2017 berichtet Radio Vatikan:

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Putzig, wenn die EZB die Inflation umdeutet drucken

Durch den niedrigen Ölpreis war die allgemeine Inflation in den letzten Jahren auf niedrigem Niveau. Bei der Berechnung der „Kerninflation“ werden hingegen Energie und Lebensmittel aus dem Warenkorb genommen. Diese Kerninflation war in den letzten Jahren weit höher als die allgemeine Inflation. Nun steigen die Preise für Energie und Lebensmittel, offenbar wird hier ein Anstieg erwartet.

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Ramadankalender beim Wiener Roten Kreuz drucken

Im November 2016 wurde an der öffentlichen Wiener Volksschule meines siebenjährigen Sohnes ein Hilfsprojekt des Roten Kreuzes durchgeführt, da „seit Februar 2016 […] in unserem Bezirk viele Kinder auf der Flucht beschult“ werden. Die „Kinder sind in Notsituationen immer die am meisten Leidtragenden“; deshalb solle man das Bezirksprojekt  mit 1 € oder 2 € oder gerne auch mehr unterstützen.

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Europäische Hoffnungen - zehn Jahre nachher drucken

Ursula Plassnik im einstigen O-Ton: „Es wird keine Kriminalität oder Import von Arbeitssuchenden aus östlichen Staaten drohen. Wie meine Untersuchungen ergaben.“ (Karikatur)

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Zur Kompensation des Informationsdefizits über die EU drucken

Betrachtet man die zur Zeit – im Vorfeld des Jubiläumsgipfels zum 60. Jahrestag der Unterzeichnung der Römischen Verträge (EWG- und EAG-Vertrag) am 25. März 2017 in Rom – erstellten Modelle für eine erfolgversprechende „Zukunft der Europäischen Union[1], verblüfft zunächst die unglaubliche Vielfalt derselben. Einige davon sind durchaus pragmatisch konzipiert, andere wiederum ausgesprochen visionär ausgerichtet. Auch stammen diese Vorschläge nicht nur von den Organen der EU selbst, sondern wurden auch von nationalen Regierungen, Staatengruppen und Think Tanks erstellt. Das, was sie aber gemeinsam haben, ist ihre ungeheure konzeptionelle Komplexität, die sie für den „normalen Leser“ kaum mehr verständlich machen.

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Generalverdacht und Hetze drucken

Aus George Orwells dystopischer Fabel Farm der Tiere wissen wir: Manche Tiere sind gleicher als andere. Will heißen: Wenn zwei das Gleiche tun, ist es noch lange nicht dasselbe. In unseren Tagen manifestiert sich diese Art von Ungleichheit – allem hoheitlich orchestrierten Egalitarismus zum Trotz – in der Art und Weise, wie mit bestimmten sozialen Gruppen durchaus unterschiedlich umgegangen werden darf, respektive wer auf welche Weise kritisiert werden darf und wer über jede Kritik erhaben ist.

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Warum eigentlich nicht Richter wählen? drucken

Die Gewaltentrennung, also die Verteilung der Staatsgewalt auf mehrere, voneinander unabhängige Staatsorgane, ist ein fundamentales Merkmal eines modernen Rechtsstaats. Sie hat den Zweck, die Macht des Staates zu kontrollieren, um somit die Freiheit der Bürger zu garantieren. Der Staat soll nicht willkürlich handeln können. Es soll ausgeschlossen werden, dass eine kleine Gruppe totalitär herrschen kann. 

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Integration und Moscheen drucken

Die Politik Österreichs und der EU im Umgang mit dem Islam ist widersprüchlich und unüberlegt. Auf der einen Seite fordert sie die Integration von Muslimen und auf der anderen Seite sieht sie tatenlos zu, wie mit Mitteln aus der Türkei und Saudi-Arabien für jene Moscheen gebaut werden. Die Politiker haben nicht begriffen, dass sich gläubige Moslime in eine christlich oder nicht-islamisch geprägte Gesellschaft nicht integrieren lassen.

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Die unheimlichen Parallelen drucken

Dass ein amerikanischer Philosoph „unheimliche Parallelen“ zwischen dem Deutschland der Weimarer Zeit und den USA der 1980er-Jahre diagnostiziert, mag zunächst überraschen. Doch Leonard Peikoff versteht es, in einer brillanten Analyse, die einen historischen Bogen bis in die griechische Antike schlägt, auf zwingende Weise zu begründen, wie er dazu kommt.

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repöblikenplatz drucken

Eine zum Faschingsausklang passende Nachdichtung zum Gedicht „Heldenplatz“ von Ernst Jandl.

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Achtung - Geisterfahrer! drucken

Sie kennen bestimmt den Witz, in dem der Beifahrer den Wagenlenker auf der Autobahn warnt: „Achtung, da kommt uns ein Geisterfahrer entgegen!“ Worauf der etwas verwirrte Lenker erwidert: „Was heißt da einer? Hunderte!“

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Bitte, wählt auch nicht mehr den ÖVP-Bauernbund! drucken

Im Nationalrat sitzt der Bauernbund mit 12 Abgeordneten, das sind 6,56 Prozent von 183. In Österreich „leben“ heute 240.000 Menschen auf 140.000 Höfen, das sind 2,82 Prozent von etwa 8,5 Millionen Einwohnern. Von daher müsste es den Leibeigenen – pardon „unseren Bauern“ sehr gut gehen. Tut es aber leider nicht.

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Burka, Kopftuch und Seelsorger brauchen keine unterstützende Debatte drucken

Im Koran gibt es weder Kopftuch, Hijab, Niqab, Burka, Tschador oder eine Ganzkörperverschleierung. Das sind Symbole radikaler Islamisten, um Frauen zu unterdrücken und zu versklaven. Es ist verwunderlich, dass manche Politiker und Journalisten diese unterstützen; entweder sind sie ahnungslos oder dumm oder beides, was noch schlimmer ist. Solche Volksverdummung muss in Europa endlich gestoppt werden. Symbole der radikalen Islamisten und ihrer dubiosen Organisationen brauchen keine Förderung durch Politik und Medien.

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Säuberung des Privatrechts tut Not drucken

Eine – fiktive – willige und fähige Regierung hätte derzeit in Österreich allerhand Aufgaben wahrzunehmen, darunter so dringliche und plakative wie das Abdrehen des Migrations- und Asylstromes, die Budgetsanierung, die Verbesserung der Sicherheitslage im Inneren und die Wiederherstellung der nationalen Verteidigungsfähigkeit.

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Das Heldenplatz-Denken der Geschichtsvergessenen drucken

Wenn Michael Fleischhacker Kanzleramtsminister Thomas Drozda im Zusammenhang mit der Diskussion um den Namen des Heldenplatzes „Geschichtsvergessenheit“ vorwirft, hat er in einem viel umfänglicheren Sinn Recht, als er es möglicherweise selbst annimmt. Drodza hat diese Debatte bekanntlich mit einem Interview angestoßen, in dem er den aktuellen Namen als eine belastete Variante bezeichnete.

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Eurofighter: Darabos-Deal, 2007 drucken

Dieser  Cartoon von Markus Szyszkowitz ist 2007 erschienen, er fasst perfekt zusammen, wie katastrophal damals der SPÖ-Verteidigungsminister Norbert Darabos den Eurofighter-Vertrag neu verhandelt hat. Dadurch hat Österreich anstelle neuer Flieger alte bekommen – was sich aber nicht einmal in einem entsprechenden Preisnachlass niedergeschlagen hat. Diese Flugzeuglieferung will die SPÖ jetzt seltsamerweise neu untersucht haben. Man darf gespannt sein.

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Gute Hetze, konstruktiver Hass drucken

Twitter, Facebook und Internetforen quellen über vor Hass, Hetze, Rassismus und Menschenverachtung. Das liest und hört man derzeit auf allen wichtigen medialen Kanälen. Die stets besorgten Politiker, Medienleute, Linksintellektuellen und Vertreter der ominösen Zivilgesellschaft fordern deshalb vehement, dass der Staat endlich mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mittel durchgreift. Dass er vorgeht gegen Hate-Speech, Hasspostings, Verhetzung, Islamophobie und Rechtspopulismus. Dass er das Krebsgeschwür der ohnehin überbewerteten Meinungs- und Pressefreiheit endlich beseitigt. Schließlich gilt bei den Hütern der politischen Korrektheit: Alle dürfen unserer Meinung sein.

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Als Vater: Schluss mit der Paternalisierung drucken

Mein Gott, wie oft habe ich mich schon über die absurde 10-Stunden-Beschränkung geärgert. Jetzt gibt es wieder einmal einen Anlauf, die tägliche Höchstarbeitszeit anzuheben. Dass der Katholische Familienverband dagegen ankämpft, finde ich absurd.

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Arbeitszeit- und Lohndiktate - Planwirtschaft im Neoliberalismus? drucken

Nach Ansicht von Gewerkschaftern und Globalisierungskritikern leben wir in einer Welt, in der eiskalte Neoliberale und gierige Plutokraten die werktätigen Massen nach Gutdünken ausbeuten dürfen. Da Unternehmer ausschließlich an der Maximierung ihrer Profite interessiert wären und ihnen das Los ihrer Lohnsklaven völlig gleichgültig sei, bedürfe es des hilfreich lenkenden Eingriffs des Staates, um das Schlimmste zu verhindern.

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Der grüne Engel drucken

Der Bundespräsident, der alle Österreicher vertreten will, teilt die EU-Bedenken von über 60% seiner Bürger nicht. Statt dessen singt er Arien außerhalb des Volkschores.

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22 Tschetschenen auf der Donauinsel drucken

Die armen Asylsuchenden schlendern mit Maschinenpistole, einer Pistole obendrein und samt Munition gemütlich auf der Donauinsel. Dort werden sie von der Polizei erwischt und sofort zum Verhör gebracht. Haben eben die Einbruchswerkzeuge mitgebracht. Dem folgt die „grüngerechte Strafe“: freier Fuß.

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Unruhen in den Banlieues drucken

Die Situation in Frankreichs Hauptstadt wird zunehmend kritisch: Die extreme Linke und die Moslems der Banlieues arbeiten bei den Unruhen in Bobigny eng im Kampf gegen die Polizei zusammen. Die Medien verschweigen das Ausmaß der Proteste, die Regierung will sie einfach aussitzen. Inzwischen werden Stimmen laut, dass nur mehr die Streitkräfte die Lage unter Kontrolle bringen könnten. 

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Staatspornographie drucken

Die ORF-Sendung „Willkommen Österreich“ hat ein Satirevideo unter dem Titel „Austria Second“ veröffentlicht, das sich als Teil des weltweiten Satireprojekts “Who wants to be second” über Donald Trumps Slogan „America First“ lustig macht. Leser, die das Video nicht kennen, mögen es sich ansehen, damit die folgenden Ausführungen nachvollziehbar sind.

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Plädoyer für den Rechtsstaat und für die Marktwirtschaft drucken

Politikverdrossenheit und Politikverachtung nehmen zu. Wir erleben eine Krise der supranationalen Institutionen und des Staates. Allgegenwärtige EU- und Staatspräsenz sowie EU- und Staatsgläubigkeit sind gekoppelt mit einem routinemäßigen Bruch des supranationalen und des nationalen Rechts, mit einem Verzicht auf Hoheitsrechte bzw. auf eine Kontrolle des Staatsgebietes und der Menschen im Staatsgebiet sowie mit gesetzwidrigem Handeln der Verantwortlichen, die ihre Verantwortungslosigkeit verniedlichen und nicht über die Folgen der Regelverstöße reflektieren wollen.

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Jugend ohne Werte - hat Österreich noch eine Zukunft? drucken

Die Eigenheit jeglicher Gesellschaft wurzelt auf der generationsübergreifenden Weitergabe ihrer Kultur und Traditionen an die Nachkommen, also der Wertevermittlung an die Kinder. Wird dieses Kontinuum unterbrochen, erlischt letztendlich die Persönlichkeit einer Nation. Während es den Vorfahren gelungen war, diese Grundsätze auch über schwerste Krisen zu bewahren und weiterzugeben, so befindet sich unsere Gesellschaft seit den späten Sechzigerjahren in einem stetigen Auflösungsprozess.

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