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Die Freimaurer und die Blauen: Schiebung auf österreichisch drucken

Lesezeit: 4:30

Es ist nur scheinbar bloß einer von vielen unter den derzeit ans Tageslicht kommenden Korruptionsskandalen. Doch hat die Causa eine Besonderheit: Aufgefundene Mails zeigen diesmal ganz genau, wie die Sache eingefädelt worden ist. Und man kann endlich auch einmal schwarz auf weiß lesen, wie Freimaurer-Logen für Schiebungen genutzt werden. Mit ihren Mitgliedern nicht nur in der SPÖ, sondern auch von den Medien bis zu den Freiheitlichen.

Die Geschichte beginnt mit dem blauen Infrastrukturminister Mathias Reichhold, der 2002 für ganze zwölf Monate ins Amt gekommen war (40 Tage davon war er sogar FPÖ-Obmann). Reichhold geriet über seinen ebenfalls blauen BMVIT-Generalsekretär Friedrich Rödler an Peter Hochegger. Und damit ging es schon fast automatisch sofort um einen teuren Beratungsauftrag auf Steuerzahlerkosten.

Hochegger, ganz Profi, schrieb in einem Mail den beiden Blauen mit schwulstigen, aber inhaltsarmen Worten gleich selbst das vor, wonach die beiden suchen sollten, um ihn zu finden. Sein „Vorschlag zur Leistungsbeschreibung" im O-Ton:

„Derzeit gibt es keine Institution, die in der Öffentlichkeit als Themenführer im Bereich Verkehr – Schiene, Straße, Wasser, Luft – als Gestalter und Themenführer wahrgenommen wird. Das BMVIT hat es sich zur Aufgabe gemacht unter dem neuen Minister hier eine aktive Gestaltungsrolle im Dialog mit der Bevölkerung und den involvierten Unternehmen/Organisationen/Verkehrsträgern zu übernehmen, um anstehende Probleme und Aufgaben anzusprechen und zu lösen. Dafür wird eine Agentur gesucht, die das BMVIT bei dieser Aufgabe in der Konzeption und kommunikativen Umsetzung unterstützt.“

Mit anderen Worten: Themenführerschaft in Sachen heiße Luft. Diese aber konnte man dem recht ahnungslosen, von einem Kärntner Bauernhof gekommenen Reichhold offenbar sehr gut einreden. Hochegger setzte in seinem Vorschlag auch gleich das Agenturhonorar fest: Stolze 125.000 Euro.

Aber wenn man einmal in Hocheggers Händen war, dann kam man nicht mehr so billig davon. In einem weiteren Mail berichtet der Agent auch gleich noch von einem „langen Gespräch mit Wolfgang Bachmaier von OGM“. Für diesen ersann er sofort einen weiteren satten Auftrag: 55.000 Euro zur Erstellung der „Basis für ein Concept Leadership Programm des Ministers.“ Was – nach meinem bescheidenen Geschmack – in den Ohren eines Kärntner Bauern noch viel besser geklungen haben muss als bloße „Themenführerschaft“.

Eine Hürde war freilich noch zu überwinden: Eigentlich muss der 125.000-Euro-Auftrag ja ausgeschrieben werden. Aber keine Sorge, ein Hochegger hat alles unter Kontrolle. Denn er organisierte gleich auch die Manipulation der Ausschreibung. Bei der Findung von Scheinkonkurrenten waren ihm seine Logenbrüder behilflich. Hochegger suchte auf diese Weise seine „Konkurrenten“ selber aus und sprach sich mit denen ab. Wie er das Rödler mitteilte, ist wieder wert, im ganzen Wortlaut zitiert zu werden:

„Lieber Fritz,
anbei eine Liste von Firmen für die Ausschreibung. Heinisch arbeitet in der selben Loge wie Göweil, er ist informiert. Löwe ist eine befreundete Agentur, Aufträge die wir nicht annehmen können leiten wir an sie weiter. Sind vier für die Einladung genug?“

Deutlicher kann man es wohl nicht mehr vorgeführt bekommen: Wie sie sich sinnlose Aufträge auf Kosten des Steuerzahlers ausdenken. Wie sie die Vergabe solcher Aufträge schieben. Wie sie ihre Logenbrüder dabei einsetzen.

Braucht es noch eine Erwähnung, dass wenige Tage später Hochegger „als Bestbieter im Sinne der Vergabevorschriften“ den Auftrag bekommt? Mit dem Vermerk: „in Entsprechung der Entscheidung der Vergabekommission, Vorsitz Dr. Rödler“. Womit sich der Kreis schließt.

Wer jetzt fragt, warum Hochegger so unvorsichtig war, in einem Mail eine Reihe von Logenbrüdern zu outen (was ja, soweit man weiß, dort strikt verboten ist), der hat nicht mit der Dummheit des Generalsekretärs Rödler gerechnet. Denn der schickte sich selber das Mail, das er an seine gmx-Adresse bekommen hat, an seine ministeriumsoffizielle bmvit.gv.at-Adresse weiter. Ordnung muss halt sein. Womit der ganze demaskierende Vorgang aktenkundig geworden ist.

Unbekannt ist hingegen, wie das alles nunmehr in der Loge abgehandelt wird. Vielleicht mit einem Appell: „Brüder, seid doch vorsichtiger“?

Selbstverständlich habe ich die im Mail genannten Herren um Stellungnahmen gebeten. Die Herrn Rödler und Hainisch blieben schweigsam. Der damalige „Kurier“-Redakteur und jetzige „Wiener-Zeitung“-Chefredakteur Reinhard Göweil antwortete knapp: „Ich kenne den von Ihnen behaupteten Vorfall nicht, habe daher auch folgerichtig auch nichts damit zu tun. Und irgendwelche „Outings“ kommentiere ich nicht.“

Geschadet hat die Loge den Genannten jedenfalls nicht. Göweil ist avanciert. Und Rödler ist heute Chef des Patentamtes – und wurde in dieser Funktion auch nach dem Farbwechsel im zuständigen BMVIT von Blau/Orange auf Rot verlängert. Was doch ziemlich erstaunt. Wurden doch sonst von SPÖ-Ministern alle Funktionsträger, unter deren Fingernägel noch irgendwelche blauen oder orangen Farbreste zu finden sind, erbarmungslos entsorgt. Logenmitgliedschaften sind für die Sozialdemokratie aber seit langem eine besonders wertvolle Empfehlung. Und können offensichtlich solche Farbreste glatt übertünchen. Dabei hatte einst Rödlers erstmalige Bestellung durch die Blauen bei der damaligen linken Opposition noch heftige Proteste ausgelöst.

Natürlich gilt auch hier, wie in allen anderen in diesem Beitrag genannten Aspekten, die juristische Unschuldsvermutung.

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  1. Ausgezeichneter KommentatorWFL
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    25. April 2012 07:00

    Hervorragender Artikel, der - so kann man wetten - in allen anderen Medien
    tot geschwiegen werden wird.
    (in denen es, so darf man vermuten, von Freimaurern nur so wimmelt...)

    Tipp:
    Angeblich sucht doch der Milliardär Frank Stronach ein politisches Betätigungsfeld:
    Könnte man ihn nicht zur Finanzierung einer Tageszeitung überreden?
    (a al "Heute": Gratis-Verteilung hauptsächlich in Wien,
    mit all den news, die von anderen Meiden unterdrückt werden...)

  2. Ausgezeichneter KommentatorHerby
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    25. April 2012 00:49

    Ist von diesen Freimaurerlogen auch schon einmal etwas nachhaltig Gutes ausgegangen? Ich meine Gutes für die Allgemeinheit. Auf jeden Fall wissen offenbar diese Herrschaften für sich selbst und ihr eigenes Wohl sehr gut zu sorgen.

    Wer weiß was aus dem Herrn Reinhard Göweil noch alles wird? Vielleicht bald Minister? Herr Friedrich Rödler hat als Chef des Patentamts auch eine schöne Position erreicht.

    Im Sinne der Steuerzahler - wo sowieso Feuer am Dach ist - sollten all diese Mauscheleien aufgedeckt werden und vor allem: Es sollte rechtliche Konsequenzen geben: Verdacht auf Untreue usw.

    Aber sind nicht die Staatsanwälte auch bei diesen Freimaurerlogen dabei?? Und die Mitglieder dort tun sich ja alle gegenseitig nicht weh, weil die dortigen Regeln offenbar ÜBER den Gesetzen unserer Republik stehen.

    Ich hoffe ich irre mich in meinen Mutmaßungen.

  3. Ausgezeichneter KommentatorHelmut Oswald
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    25. April 2012 08:34

    Meine Gratulation - ein wertvoller Beitrag, der die häufig nur dumpf-wähnende - und darin zwar keineswegs irrende - aber jedenfalls aber meist sehr unkonkretisiert bleibende Ablehnung der Freimaurerei faktenbasiert untermauert.

    Da mich die Ablehnung der Freimaurerei vermutlich in die Nähe des Nazismus rückt distanziere ich mich sofort von demselben. Ich trete auch vehement ein für die sofortige Errichtung eines Denkmals für den unbekannten Freimaurer, eine seit langer Zeit in schändlichster Weise unberücksichtigt gebliebene Opfergruppe. Da wurde meiner Ansicht nach noch viel zu wenig aufgearbeitet. Weiters beantrage ich, das Denkaml neben dem geplanten Deserteuersdenkmal zu errichten. Ferner bitte ein paar Denkmäler noch für den unbekannten Plünderer und Vergewaltiger (falls diese Aufgabe nicht ohnehin schon durch das stalinistische Siegesdenkmal am Schwarzenbergplatz erfüllt ist) und dann noch eines für die großen Heroengestalten der Austreiber aus den Ostgebieten, die in tapferer Pflichterfüllung zwischen 1945 und 1947 über all die bösartigen deutschen Frauen, Kinder und alten Männer hergefallen sind, um sie zu töten und zu verjagen, was als besonders verdienstvoller Beitrag zu Schaffung einer werthaltigen neuen Ordnung zu sehen ist, ja was steht denn da noch auf meiner langen Liste - aha, aja, na ja, das mit den Pädophilen als Opfergruppe, da ist die Gesellschaft noch nicht reif genug ... na ja, das machen wir dann in der kommenden rot-grünen Legislaturperiode, wenn es gelungen ist, den ganzen verbohrten rückwärtsgewandten Modernisierungsverlierern dieses Landes endlich das Licht der Aufklärung nahezubringen. Wofür noch viel von deren Geld auszugeben sein wird.

  4. Ausgezeichneter KommentatorOnkel Hans und die Jubelchöre
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    26. April 2012 08:20

    Danke, Herr Unterberger, an sich ein klarer Auftrag an die Staatsanwaltschaft: Mafiöse Untreue.

    Aber da wird wohl nichts daraus. Die Staatsanwaltschaften sind ja selbst Teil des Freimaurer-Netzwerks. Mit der Kernkompetenz: Verfolgung von unliebsamen Meinungsäußerungen.

  5. Ausgezeichneter KommentatorDoppeladler
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    25. April 2012 10:18

    Es ist höchste Zeit , daß sich die Öffentlichkeit endlich mit dem Thema "Geheimbund" Freimaurer beschäftigt. Im massiven Unterschied zu den Farbstudenten ("Farbe tragen, Farbe bekennen") haben die Freimaurer den Grundsatz der geheimen Mitgliedschaft.

    Dies mag in Zeiten der Verfolgung Berechtigung haben, doch in einer Zeit, in der es Koalitionsfreiheit herrscht, und der soviel wie noch wie über Transparenz gesprochen wird, sollte die Offenlegung von Mitgliedschaften kein Problem sein. Die Berufung auf freimaurerische Regeln sollte aber jedenfalls zweitrangig gegenüber der Aussagepflicht in parlamentarischen (Untersuchungs-) Ausschüssen sein. Interessant, daß hier der Großinquisitor Pilz keinen Bedarf des Nachbohrens hatte.

  6. Ausgezeichneter Kommentatorlibertus
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    25. April 2012 00:42

    Es bestätigt sich einmal mehr: In Österreich zählt keinesfalls Qualifikation, Verantwortungsbewußtsein und Seriosität, sondern man muß nur Mitglied einer Loge sein und genug Insiderwissen besitzen, dann ist man sogar über Parteigrenzen hinweg für jeden Führungsjob gut.
    Wenn es jedoch um die VLM (= Vereinigte Linke Medienlandschaft) geht, dann gibt die Zugehörigkeit zu bzw. die Identifizierung mit den Genossen noch einmal einen besonderen Karriereschub, egal was immer dafür berappt werden muß.

    In unserem Land regiert in erster Linie Nepotismus und Korruption auf Kosten unserer hart verdienten Steuergelder - mit und ohne Unschuldsvermutung!

  7. Ausgezeichneter KommentatorProConsul
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    25. April 2012 09:31

    Ich möchte Dr. Unterberger ausdrücklich für diesen mutigen und wichtigen Blogeintrag danken. Das sind genau die Themen, die sonst so oft verschwiegen werden und die ein mutiger Journalist ansprechen sollte. Zum Freimaurertum noch ein Zitat aus einem schon etwas älteren Buch:

    \"Die Freimaurerei bildete sich als neuheitliche \'Religion des Verstandes\' im Flußbett zwischen der protestantischen Reformation und der atheistischen Aufklärung. Und sogleich begannen sie sich verstärkt mit Politik zu beschäftigen, nämlich der \'Demokratisierung\' der Welt. Wie der jüdische Gelehrte J. Katz anmerkt, haben die Juden sogleich die Schlüsselpositionen der Freimaurerei eingenommen, da sie in ihr ein Instrument in ihrem Kampf um Gleiberechtigung sahen. Dazu benutzen sie ihre finazielle Macht (z.B. Rothschild). Die Haupteckpunkte der Demokratisierung waren die europäischen Revolutionen, beginnend mit der Französischen. Im 19. Jahrhundert erreichte die Freimaurerei im Westen gewaltigen Einfluß; das Freimaurerlexikon von 1930 zählt eine Vielzahl von amerikanischen Präsidenten zu Logenmitgliedern. Die Freimaurer tragen einen großen Teil der Verantwortung für die Entfesselung des 1. Weltkrieges, in welchem sie den Sturz der Monarchien in Rußland, Deutschland und Österreich-Ungarn erreichten. An der Spitze der dadurch neu gebildeten Staaten in Osteuropa (Polen, Tschechoslowakei u.a.) wurden Freimaurer gestellt (o auch in Rußland, Grusinien, in der Ukraine - aber auch dort wurden sie dann von den Bolschewisten niedergedrückt). Der Faschismus war die Reaktion auf den Sieg dieser Kräfte in Europa, aber er entsprach nicht dem geistigen Nivau der Aufgabe und entartet in Rassismus (in der Zitadelle des konservativen Bloks, in Deutschland). Die faschistische Koalition wurde im 2. Weltkrieg durch das Bündnis zwischen Demokraten und Kommunisten besiegt (das letztgennante Bündnis kann man als Analogie der freimaurerisch-kommunistischen antifaschistischen \'Volksfronten\' der 30er jahre in Europa sehen). Nach dem 2. Weltkrieg hat die Freimaurerei,...im ganzen Westen ihre Ziele erreicht, die Errichtung der \'pluralistischen Demokratie\' ... geistig in der Form des atheistischen Humanismus...\". (M. Nazarov, Über die Freimaurerei, die jüdische Frage und den Sender Freiheit)

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorOnkel Hans und die Jubelchöre
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    26. April 2012 08:20

    Danke, Herr Unterberger, an sich ein klarer Auftrag an die Staatsanwaltschaft: Mafiöse Untreue.

    Aber da wird wohl nichts daraus. Die Staatsanwaltschaften sind ja selbst Teil des Freimaurer-Netzwerks. Mit der Kernkompetenz: Verfolgung von unliebsamen Meinungsäußerungen.

  2. Ausgezeichneter Kommentator Rathausmann
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    26. April 2012 08:40

    So rennt das schon seit ewigen Zeiten, nur die Methoden haben sich eben auch dem Zeitgeist angepasst. Man wird halt nur am Futtertrog satt, daher auch das Gedränge. Es ist nur extrem scheinheilig, Freunderlwirtschaft, Korruption und schamloses Abkassieren als eine Erfindung von Schwarz-Blau abzutun. Was sich da so unter meinem Dach abspielt, gehört auch schon längst öffentlich gemacht.
    Das Reichold, wie eine Unzahl Minister vor und nach ihm, ahnungslos war oder ist, mag ja stimmen, das hat aber nichts mit einem Kärntner Bauernhof zu tun. (dort sind wahrscheinlich die Schafe intelligenter als die Bewohner eines typisch Wiener Gemeindebaues)

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  1. gewhmpk (kein Partner)
  2. Sayed (kein Partner)
    21. Januar 2015 19:02

    zu Gast, JuLi oder bei der FDP schon den Windeln entstiegen, wer weidf das schon so genau. Dieser Liberale pf6belte und stpcmhfie hier wie ein Rohr http://lvifyllub.com [url=http://zwxjosa.com]zwxjosa[/url ] [link=http://idikukskif.com]idikukskif[/link ]

  3. Robson (kein Partner)
    21. Januar 2015 15:54

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  4. Shamie (kein Partner)
    20. Januar 2015 23:54

    You've really captured all the eseiatsnls in this subject area, haven't you?

  5. Linda (kein Partner)
    20. Januar 2015 23:26

    Trotz heftiger Kritik wird zum 01.01.2007 die Mehrwertsteuer von dzeerit 16% auf 19 %angehoben.Die Mehrwertsteuererhebung wurde Beschlossen, noch bevor die Immensen Summen bekannt wurden die alleine bei der Bundesagentur ffcr Arbeit gemacht wurden.Ca. 40 Milliarden alleine hier.Auch die einnahmen an Steuern wurden irrtfcmlich falsch berechnet, auch da wurden etlicheMilliarden mehr eingenommen.Ebenfalls bei der Maut, wo man uns gleichfalls kre4ftig in die Tasche Griff klingeln fleidfig die Kassen.Dem Normalbfcrger ist es nicht Begreiflich, wie man trotz dieser Immensen Mehreinnahmen auf die Mehrwertsteuererhebung besteht.Bleibt auch hier der Spruch, was die mal haben geben Sie ungern wieder her.Der Geruch des Geldes scheint in unserer Regierung meiner Meinung nach den Verstand Benebelt zu haben.Zu Beffcrchten bleibt, dass gerade bei den Arbeitslosen, Rentnern, und Harz 4 Beziehern die Zeche Gezahlt werden wird. Ebenfalls hat die Gewissheit fcber die Mehrwertsteuererhebung etlichen Familien die ohnehin schon am Existenzminimum Leben das Fest kre4ftig Verhagelt.Auch abertausende die ffcr ihr Geld teilweise sehr Schwer bei so genanten Zeitarbeitfirmen oder Arbeitnehmerfcberlassungen Arbeiten sind stark betroffen.Tatse4chlich ist zu erwarten, das die Firmen die sich bei solchen Institutionen Ihre Arbeitnehmer Mieten dies Preissteigerung in Rechnung Gestellt bekommen. Es bleibt zu Bezweifeln, ob diese Mehreinnahmen an die Arbeiter weitergegeben werden.Zukfcnftig werden die Zahlen der Hilfebrauchenden (Unterstfctzung zum Lebensunterhalt) mit Sicherheit Steigen.Diejenigen die durch zuviel Einkommen keine Hilfen bekamen Erhalten zukfcnftig einen Anspruch, natfcrlich ist dieser von eben dieser einnahmen der Mehrwertsteuereinnahmen zu Berappen.Auch in Sachen Sprit werden wir zukfcnftig tiefer in die Tasche Greifen mfcssen, was unsere Lagen nicht gerade Vereinfacht. Die ohnehin ab 2007 zum Teil Wegfallende Aschreibung (unter 20 Km) tre4gt ihr dcbel bei.Auch hier wird mit den Bfcrgern aufs dcbelste Schindluder Getrieben.Sprit ist das Blut unserer Wirtschaft, und wird dazu gebraucht um die Hanebfcchenen Steuern zu Verdienen.Jeder der letztlich Weihnachtsgeld erhalten hat, ist an der Tatsache, dass der Statt mehr rausbekommt als man selbst ohnehin schon auf der Palme.Tatse4chlich ist hier einer zu Finden, der gegen die Mehrwertsteuererhebung Mobil macht.Sicherlich hat dieser Mann was im Kopf, sonst he4tte er es nicht so weit Geschafft.Jeder der gegen die Mehrwertsteuer Ke4mpft setzt sich auch ffcr dich ein. Bevor Jemand sich fcber diese Webseite Lustig mach sollte darfcber nachdenken es Besser zu machen.Mit freundlichen Grfcdfen Seibert Andreas

  6. Luce (kein Partner)
    19. Januar 2015 15:16

    eine staat (in diesem falle eine pailnmeatarrsche demokratie) scheitert vor allem dann, wenn man ffcr politische gegner und andersdenkende wf6rter wie bekloppt im f6ffentlichen diskurs verwendet .-.

  7. Sakasmoko (kein Partner)
    19. Januar 2015 14:25

    Wenn man nur Mein Parteibuch lesen kf6nnte !Aber die Nichtzulassung von Andersdenkenden und ihren Texten nennt man ja neuerdings Demokratie, geunsao, wie man das NATO-Bombardement der Millionenstadt Tripolis Schutz libyscher Zivilisten nennt!Bin gespannt, ob ihr meinen Beitrag bringt!

  8. Undine
    29. April 2012 09:49

    Sind Ariel Muzikant und sein Pendant in Frankreich, Bernard-Henry LEVY---nämlich "Einflüsterer" des jeweils wichtigsten Politikers (Faymann/Sarkozy)---FREIMAURER?

    Zitat aus "Der Honigmann":

    "In Bedrängnis geriet er [Bernard-Henry Lewy] wegen Vorwürfen des Insiderhandels und einer drohenden Anklage wegen Steuerhinterziehung, die jedoch vom damaligen Finanzminister Nicolas Sarkozy abgebrochen wurde." Er verkaufte schließlich das von seinem Vater ererbte Unternehmen Becob.

  9. Schnabeltierfresser (kein Partner)
    27. April 2012 23:11

    Na ja, halt was Rotarier für die schwarzen sind. ;)

    • Leopold Koller (kein Partner)
      28. April 2012 02:24

      Und der Schoenbrunner Zoo fuer Schnabeltierfresser!

  10. schreyvogel
    27. April 2012 14:41

    Diese Geschichte beweist sehr deutlich, dass das klandestine Verhalten der Freimaurer kein lächerliches Gehabe sondern eine absolute Notwendigkeit ist. Eine Decouvrierung eines Bruders im Zuge einer Vorteilsbeschaffung ist nicht nur peinlich, sondern strapaziert das ganze network durch die notwendigen Verdeckungsmaßnahmen.
    Dass dies noch ganz gut funktioniert, wird sich dadurch erweisen, dass die Affaire nicht in den Mainstream-Medien ausgeschlachtet und dass die Loge herausgehalten wird.

  11. Politicus1 (kein Partner)
    27. April 2012 08:52

    Dass Österreich schon längst nicht mehr von gewählten Politikern und Parteien gelenkt wird, und auch nicht mehr von der Jahrzehnte lang dominierenden Sozialpartnerschaft der Kammern, ist längst offenkundig.
    Die wirklich Mächtigen in diesem Land kommen regelmäßig nach gemeinsamen Mittagessen aus dem Bristol, getarnt als Treffen geheimnisumwitterter Vereine...

    Eine Frage muss ich aber an AU doch stellen:
    Der verlängerte Arm Faymanns in der WZ wird hier als Teil eines Ganzen - aber nicht einmal mittelbar in die causa verwickelt zitiert. Da aber in der besagten mail ausdrücklich auf ihn hingewiesen wird, könnte er MÖGLICHERWEISE doch mehr damit zu tun gehabt haben....
    Wäre vielleicht interessant, seine damaligen Beiträge als Wirtschaftsredakteur im KURIER zu lesen..?

  12. Herbert Richter (kein Partner)
    27. April 2012 07:57

    Was immer Sie auch aufdecken oder anprangern, sollte wertneutral analysiert werden, ohne einen gesamten Berufsstand, aus welchem Bundesland auch immer, abwertend und geringschätzig zu titulieren. Hier werden die gleichen untergriffigen Methoden angewandt, die sie mit Recht kritisieren..........!

    • Trollfresser (kein Partner)
      27. April 2012 17:07

      Der heimliche Troll wendet schleimig das Tu-quoque-Argument an und glaubt man erkennt ihn nicht.

      Für wie dumm wird man von diesen Kampfpostern eigentlich gehalten, die doch allen Ernstes fordern, man solle den roten Logenbruder wieder laufen lassen wenn man ihn endlich einmal bei den Eiern hat.

  13. Leopold Koller (kein Partner)
    27. April 2012 04:48

    Nur weil da einige rot-linke und blau-linke Schweine die Loge zu ihren persoenlichen Zwecken vergewaltigen, heisst noch lange nicht, dass Freimaurerei an sich schlecht ist. Es heisst ganz einfach, dass es zu viele linke Schweine gibt, und dass sich ein paar Logenbrueder von diesen Schweinen einspannen lassen. Was aber von vornherein klar sein sollte, ist, dass in einem immer noch mehrheitlich katholischen Land wie Oesterreich der Grossteil der Maurer verkappte Kummerl sind! Anders als in GB oder hier herueben.

    • cmh (kein Partner)
      27. April 2012 17:16

      Einerseits haben Sie ja recht.

      Andererseits pflegen die Maurer geheimgesellschaftlichen Umgang miteinander. Wenn dann einmal ein fauler Apfel im Korb liegt, muss der alte Grundsatz: "Mitgegangen mitgefangen mitgehangen!" gelten. Denn durch die Aufnahme - wenn das ernst gemeint ist mit der Aufklärung und so - übernimmt ein Logenbruder auch Verantwortung für die Sittlichkeit des Novizen.

      Dann, und nur dann ist in einem demokratischen Staat eine Geheimgesellschaft nicht staatsgefährlich.

    • Sternderlfetischist (kein Partner)
      29. April 2012 10:56

      Blau-links???
      Aja, für euch Tatsachenverdreher war ja auch Hitler ein linker.

    • Leopold Koller (kein Partner)
      30. April 2012 13:39

      Natuerlich war der auch ein Linker, ein nationaler Sozialist, ein braun-linker.

  14. D.I.L.E. (kein Partner)
    26. April 2012 21:42

    Das ist jetzt der erste Artikel von Unterberger überhaupt,, den auch ich als
    "gut" bezeichnen kann.

    Ohne Hatz und relativ nüchtern!

  15. xRatio (kein Partner)
    26. April 2012 21:20

    Was das strunzdämliche Freimaurer-Geschwätz vor allem auch in den Kommentaren mit dem eigentlichen Thema (Korruption und Veruntreuung) zu tun haben soll,
    wird wohl das Geheimnis auch des werten Dr. Unterberger bleiben.

    xRatio

    • cmh (kein Partner)
      27. April 2012 17:18

      Ich darf Ihnen helfen.

      Da die Freimaurer eine Geheimgesellschaft sind, sind sie bis zum von ihnen zu liefernden Beweis des Gegenteils als staatsgefährlich einzustufen.

  16. Sorosch (kein Partner)
    26. April 2012 15:32

    Herr Göweil ist ein klassischer Freimaurer, ein parasiätrer Taugenichts.
    Da ist es kein Zufall, dass er aus dem Christian-Konrad-Stall, dem "Kurier", kommt.

  17. Henne (kein Partner)
    26. April 2012 13:52

    Zitat John F. Kennedy:

    "...Es ist ein System, das mit gewaltigen menschlichen und materiellen Ressourcen eine komplexe und effiziente Maschinerie aufgebaut hat, die militärische, diplomatische, geheimdienstliche, wirtschaftliche, wissenschaftliche und politische Operationen verbindet. Ihre Pläne werden nicht veröffentlicht, sondern verborgen, ihre Fehlschläge werden begraben, nicht publiziert, Andersdenkende werden nicht belobigt, sondern zum Schweigen gebracht, keine Ausgabe wird in Frage gestellt, kein Gerücht wird gedruckt, kein Geheimnis enthüllt...."

    • Erich Bauer
      26. April 2012 15:15

      Und weiter:

      "Kein Präsident sollte die öffentliche Untersuchung seines Regierungsprogramms fürchten, weil aus der genauen Kenntnis sowohl Unterstützung wie auch Opposition kommt; und beides ist notwendig. Ich bitte Ihre Zeitungen nicht, meine Regierung zu unterstützen, aber ich bitte Sie um Ihre Mithilfe bei der enormen Aufgabe, das amerikanische Volk zu informieren und zu alarmieren, weil ich vollstes Vertrauen in die Reaktion und das Engagement unserer Bürger habe, wenn sie über alles uneingeschränkt informiert werden. Ich will die Kontroversen unter Ihren Lesern nicht ersticken, ich begrüße sie sogar. Meine Regierung wird auch offen zu ihren Fehlern stehen, weil ein kluger Mann einst sagte, Irrtümer werden erst zu Fehlern, wenn man sich weigert, sie zu korrigieren." (Antrittsrede vor Zeitungsverlegern am 27. April 1961)

      Ich weiß nicht ob diese Rede so gehalten wurde, ich weiß nicht ob JFK ein Verschwörungstheoretiker war, ich weiß nicht, wen er hier direkt angepsrochen hat... Seine Sicht über die Aufgabe der Presse hat aber schon was.

    • Josef Maierhofer
      26. April 2012 17:39

      @ Erich Bauer

      Damals schien zumindest diese Welt noch in Ordnung, allerdings war er auch einer von denen, der nicht in den 'mainstream' der Mächtigen passte. Er war einer der beiden ermordeten amerikanischen Präsidenten, die jeweils versucht haben die FED zu reformieren.

  18. Erwin Tripes (kein Partner)
    26. April 2012 12:56

    Mir ist auch ein politischer Bauer bekannt. Der kam noch höher hinauf als Reichhold. Als EU-Kommissar, verantwortlich für das größte Budget dieser Institution, kannte er jedoch nicht einmal den Unterschied zwischen Devisen und Valuten. Er meinte, öffentlich für den Euro werbend, - war im TV zu sehen und zu hören - daß er nach dessen Einführung immer europäische Devisen in seiner Geldbörse sehen würde. Wird wohl nur ein lapsus linguae oder memoriae gewesen sein.
    Der - nicht der lapsus - kam allerdings aus der ÖVP, ganz ohne Hilfe der Freimaurer. Wer ihn wohl protegiert hat?

    • brechstange
      26. April 2012 14:50

      Der Fischler war niemals Bauer und wenn er an der Bodenkultur studiert, deswegen ist er auch kein Bauer.

    • Erwin Tripes (kein Partner)
      26. April 2012 15:44

      @ brechstange
      Danke für die Korrektur, verbunden mit der Bitte um gütige Verzeihung für meine Oberflächlichkeit, weshalb ich auf nachstehenden Auszug verweise:
      "Wurzeln in der Landwirtschaft
      Franz Fischler hatte bereits in jungen Jahren Erfahrung mit der Landwirtschaft. Mit 14 Jahren bestellte er zusammen mit seiner Großmutter den Kleinbauernhof auf dem er mit fünf jüngeren Brüdern aufwuchs".
      Quelle: http://www.franz-fischler-consult.co.at/
      Jemand der einen Kleinbauernhof bestellt, seine Wurzeln in der Landwirtschaft sieht und dies auf seiner website bekräftigt, ist also kein Bauer gewesen; werde ich mir merken.

    • ja (kein Partner)
      26. April 2012 19:53

      wer steht eigentlich hinter herrn Domani, der schon viele lukrative jobs hatte - im bankenverband, der wirtschaftskammer und zuletzt im flughafen. und immer hat er "blutspuren" hinterlassen. zur verantwortung wurde er nie gezogen, im gegenteil, immens hohe abfertgungen abgesahnt. er wäre sicher auch in diesem verein denkbar, oder?

    • brechstange
      27. April 2012 12:28

      Wenn ein 14jähriger auf dem Bauernhof seiner Großmutter Äpfel klaubt oder Heu recht, ist er noch lange kein Bauer. Das kehrt er nur raus, um in der ÖVP vermeintlich besser anzukommen, das ist Bauernfängerei und Prahlerei, sonst nichts.
      Ich bin auch am Bauernhof aufgewachsen und bewirtschafte die Restbestände nebenbei, kaube Äpfel und brenne Schnaps, bin aber kein ausgebildeter Bauer, da würde schon mehr dazugehören, Herr Tripes.

    • socrates
      27. April 2012 15:05

      brechstange
      Schnapsbrennen? Hmmmmmmm! *******

  19. Rechter Steinerianer (kein Partner)
    26. April 2012 12:31

    Österreich braucht eine neue Politik. Z. B. soll einem übermäßigen Technologismus entgegengetreten werden. Es sollten z. B. keine Hochgeschwindigkeitszüge mehr gebaut werden. Die orthodoxe Wissenschaft muss durch Bionik ergänzt werden. Millionen Ausländer und eingebürgerte Migranten müssen aus Österreich weggeschafft werden.
    Für die Politiker gibt es bald ein böses Erwachen. Bei der Wahl in Frankreich im Juni wird die Partei FN ins Parlament einziehen. Später wird der verächtliche €uro abgeschafft. Widernatürliche Homosexualität wird zurückgedrängt. Nach der Niederlage der USA in Afghanistan 2014 werden sich auf der ganzen Erde Geschlechtskrankheiten explosionsartig ausbreiten. Alle charakterlosen Menschen werden zeugungsunfähig.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      27. April 2012 23:13

      Es gibt eh keine Hochgeschwindigkeitszüge in Österreich.

  20. Logenzwang (kein Partner)
    26. April 2012 11:12

    Ich bin zwar kein Freimaurer, aber ich verteidige das größte Freimaurerprojekt aller Zeiten bis zu meinem letzten Tropfen Blut: die Europäische Union.

    Herzlich, Euer widersprüchliche Globalist Andreas Unterberger

  21. cmh (kein Partner)
    26. April 2012 09:05

    Von Roda Roda stammt die Anektote:

    Ein Kandidat kann bei einer Prüfung schlicht und einfach nichts. Der Komissionsvorsitzende quittiert das mit folgenden Worten:

    "Herr Kollege, schriftlich waren Sie negativ und auch mündlich haben Sie nicht entsprochen. Trotzdem haben wir geglaubt kompensieren zu können. Gratulation und schöne Grüße an den Herrn Papa!"

  22. Pumuckl
    26. April 2012 08:45

    Der von der Faymannpartei installierte CHEFREDAKTEUR DER STAATSEIGENEN WIENERZEITUNG GÖWEIL ist offensichtlich in eine Art ORGANISIERTER KRIMINALITÄT VON LOGENBRÜDERN verstrickt ! ! !

    Ein von der Faymannpartei installierter KAMPFTROLL kann da nur über einen
    angeblichen FPÖ-Skandal und unterstellte Neurosen eines angeblich traumatisierten A.U. daherzuschwurbeln ?
    Der wie alle Vorgänger und Nachfolger völlig überforderte Reichhold dürfte von diesen Logengaunern wohl hereingelegt worden sein.

    Die sehr geehrten Damen und Herren aus der faymannschen Trollkomune
    kämpfen da wohl auf verlorenem Posten !

    KANZLER FAYMANN WIRD DA SEINEN GÜNSTLING GÖWEIL WOHL SOFORT SUSPENDIEREN MÜSSEN ! ! !

  23. Rathausmann (kein Partner)
    26. April 2012 08:40

    So rennt das schon seit ewigen Zeiten, nur die Methoden haben sich eben auch dem Zeitgeist angepasst. Man wird halt nur am Futtertrog satt, daher auch das Gedränge. Es ist nur extrem scheinheilig, Freunderlwirtschaft, Korruption und schamloses Abkassieren als eine Erfindung von Schwarz-Blau abzutun. Was sich da so unter meinem Dach abspielt, gehört auch schon längst öffentlich gemacht.
    Das Reichold, wie eine Unzahl Minister vor und nach ihm, ahnungslos war oder ist, mag ja stimmen, das hat aber nichts mit einem Kärntner Bauernhof zu tun. (dort sind wahrscheinlich die Schafe intelligenter als die Bewohner eines typisch Wiener Gemeindebaues)

    • brechstange
      26. April 2012 10:44

      Stimme Ihnen zu.

      Wiener schimpfen eben gerne auf die Provinz, dass man die Provinz braucht und dort mehr natürliche Intelligenz herrscht als in so manchem urbanem Bereich, vergisst mancher Wiener nur zu gern.

  24. Onkel Hans und die Jubelchöre (kein Partner)
    26. April 2012 08:20

    Danke, Herr Unterberger, an sich ein klarer Auftrag an die Staatsanwaltschaft: Mafiöse Untreue.

    Aber da wird wohl nichts daraus. Die Staatsanwaltschaften sind ja selbst Teil des Freimaurer-Netzwerks. Mit der Kernkompetenz: Verfolgung von unliebsamen Meinungsäußerungen.

  25. Möp (kein Partner)
    26. April 2012 07:19

    Ich gebe es freimütig zu - das ist einmal ein wirklich interessanter Artikel, er wirft aber auch einige Fragen auf.

    Interessant ist er, weil wieder einmal sehr deutlich aufgezeigt wird, wie Korruption hierzulande funktioniert. Interessant ist der Artikel auch, weil Unterberger ausnahmsweise auf die gesamte Bandbreite der Korruption eingeht - hat er seine einseitige Brille verlegt? Ausnahmsweise mal nicht schwarz/weiß oder besser links rechts.

    Soweit so gut. Was ich mich allerdings frage ist wie Unterberger an die Daten gekommen ist. Besonders interessant wird die Frage, wenn man sich Unterbergers Meinungen zu dieser Thematik ansieht. Oft hat er ja schon gegen Aufdeckerjournalismus gewettert der seine Daten aus rechtlich fragwürdigen Quellen bezieht, da wäre es doch interessant auf welchen Wegen Unterberger diese Informationen erreicht haben.

    • Neppomuck (kein Partner)
      26. April 2012 08:10

      Brieftaube?

      Aber Scherz beiseite.
      An sich ist es unerheblich, wie Informationen ihren Weg finden.
      Sofern dabei keine Gesetze verletzt werden.

    • AGLT (kein Partner)
      26. April 2012 08:19

      @Möp: Wie man zu "geheimen" und brisanten Infos/Daten kommt? Schlag nach beim Schwammerl.

  26. phaidros
    26. April 2012 07:08

    »All Ding’ sind Gift und nichts ohn’ Gift; allein die Dosis macht, dass ein Ding kein Gift ist.« Paracelsus

    Mit dem Netzwerken ist es genauso. Nicht nur, wie gesagt, dass Netzwerkwillige immer einen Weg finden würden, ihre Abmachungen zu treffen habe ich dagegen sogar nicht das Geringste einzuwenden. Natürlich, solange alles im Rahmen bleibt! Ich halte es geradezu für notwendige Voraussetzung für funktionierende Strukturen. Bleibt es nicht im Rahmen, ist es ein Fall für den Staatsanwalt.

    Wenn ich als Firmenchef eine Stelle zu besetzen habe, so werde ich zu überlegen haben, welche Qualifikationen ein Bewerber mitzubringen hat. Mir fremde schließe ich weder vom Verfahren aus, noch habe ich auch nur irgendeinen Einwand gegen Sie. Und doch: wenn mir ein guter Bekannter, mit dem ich womöglich seit Jahren erfolgreich zusammenarbeite, oder ein Freund, jedenfalls jemand, auf den ich mich verlassen kann, jemanden empfiehlt, so hat dieser Bewerber bei mir einen Startvorteil, der nur durch einen gehörigen Vorsprung bei den Qualifikationen wettgemacht werden könnte.

    Genau so dürfte es wohl jeder halten. Macht mich das zum Netzwerker?

    Dass das Netzwerken sogar in der Natur verankert ist, hüpfen übrigens die Kohlmeisen vor: bekannten Nachbarn wird bei der Nestverteidigung geholfen: http://science.orf.at/stories/1697832/

    BG phaidros.vie@gmail.com

    P.S. Die Freimaurer oder von mir aus auch den CV oder andere Verbindungen zu zerschlagen um Netzwerke zu zerreißen geht mE gar nicht, weil wir verfassungsmäßige Vereinsfreiheit haben, ob uns das nun passt oder nicht (deswegen ist sie übrigens in der Verfassung!) Daüber hinaus brächte es zum Bekämpfen von Netzwerken ca. genauso viel wie bei Regenwetter den Baum umzuschneiden unter dem ich stehe, weil es mich nervt, dass ich von ihm immer wieder angetropft werde.

    • brechstange
      26. April 2012 08:10

      Wer spricht vom Zerschlagen oder Verbieten? Nein, transparent gehört es gemacht zu welchem Verein man gehört, je höher die Position desto größer die Transparenz, va wenn es um öffentliches und halböffentliches Geld geht.

    • phaidros
      26. April 2012 08:39

      Und meinen Sie, das würde etwas bringen? Wäre ich davon betroffen, würde ich meinen Kumpels nahelegen, wir treten alle aus, dann sind wir nicht mehr Mitglied im meldepflichtigen Verein und können munter weiternetzwerken.

      Und Telefonate*) und persönliche Treffen offenzulegen geht nun wirklich etwas zu weit.

      LG phaidros

      *) Genau das übrigens passiert seit 1. April mit der Vorratsdatenspeicherung mit unseren Telefonaten gegenüber der Behörde. Siehe dazu http://zeichnemit.at/

    • Erich Bauer
      26. April 2012 09:56

      "...und können munter weiternetzwerken..."

      Tut es eben nicht.

    • brechstange
      26. April 2012 10:50

      @phaidros

      Wer im "ehrlichen" Konkurrenzkampf steht, braucht die Transparenz nicht zu fürchten. Doch zur Zeit muss sich der "ehrliche" Konkurrent mit einem "unsichtbaren Feind" abmühen. Das gilt für viele Bereiche.

      Ich stimme Ihnen schon zu, dass Menschen, die sich skrupellos Vorteile verschaffen, auch neue Methoden finden. Das hat es gegeben und wird es immer geben.

      Wettbewerb, Transparenz, Reduktion der öffentlichen Bereiche auf das Mindestmaß und entsprechende einfache Gesetze dazu wäre zumindest eine Erschwernis.

    • phaidros
      26. April 2012 12:46

      Völlig richtig, brechstange, sehe ich ganz genauso. Mit dem einzigen Unterschied vielleicht, dass das wohl bei den alten Ägyptern schon so war. Man muss es doch auch mal so sehen: das Feudalsystem war nichts anderes als ein Netzwerk. Das gute alte Empfehlungsschreiben: Netzwerk.

      Die Antwort ist immer dieselbe: wo keine Struktur ist, kann auch nichts vor oder noch schlimmer in dieser Struktur versteckt werden.

      Schon deswegen

      Weniger Staat!

    • cmh (kein Partner)
      26. April 2012 13:34

      Und warum haben wir denn soviel Staates?

      Weil immer dann, wenn einer irgendwann und irgendwo privat mit einer Sache und den dahinter stehenden Interessen nicht zurande gekommen ist, der Ruf nach dem Staat laut wird. Und weil gutmeinende Machtmenschen sich seit jeher die Verteidigung der Witwen und Waisen zu ihren eigenen Gunsten auf die Fahnen geschrieben haben.

      phaidros rate ich, über eine Zerschlagung von Verbindungen gar nicht nachzudenken. Wenn das auch nur angedacht wird und von staatlicher Seite (nona) durchgezogen wird, haben wir rasch nur noch eine einzige sozialistische Verbindung. Dieser darf man sich dann nur unterwürfigst und auf eigenes Risiko nahen. Alle Verbindungen ab drei Personen sind dann verboten.

      Ist eigentlich schade. Denn "Freimaurer oder von mir aus auch den CV oder andere Verbindungen zu zerschlagen um Netzwerke zu zerreißen" klingt doch immer so superaktivistischgut.

    • phaidros
      26. April 2012 13:55

      cmh, es freut mich, wenn ich mittlerweile offensichtlich auch auf Ihrer to-tackle-Liste gelandet bin. Mein Rat wäre aber, mich vorher auf die to-read-Liste zu setzen, denn hätten Sie gelesen, was ich schreibe, hätten Sie gemerkt, dass ich so ungefähr das Gegenteil dessen schrieb, was Sie hier zurechtgestrickt haben.

      BG phaidros.vie@gmail.com

    • phaidros
      26. April 2012 14:01

      Oh, die Frage habe ich ja unbeantwortet gelassen: warum haben wir so viel Staat? Aus einer persönlichen Sicht würde ich antworten: weil es zu wenige Leute wie mich gibt.

    • Specht (kein Partner)
      01. Mai 2012 22:09

      Netzwerke wird es sicher immer geben, aber die extreme Geheimhaltung der Mitgliedernamen der Logen ist in einer Demokratie unzumutbar. Bitte, wie kommt der Bürger dazu z.B. bei Diskussionsrunden im ORF, die brisante die Allgemeinheit betreffende Themen aufarbeiten, zwar den Namen der Teilnehmenden und ihre Qualifikationen zu erfahren, auch die Parteizugehörigkeit usw. aber nicht dass sie Logenbrüder sind. Da sitzen dann von 5 vielleicht 4 unter einer Decke steckende beisammen und veräppeln den Zuseher. Das könnte man unendlich weiterführen, in der Politik, Kirche, Konzernen, Banken. So geht es einfach nicht im einundzwanzigsten Jahrhundert, falls man den Bürger ernst nehmen möchte. Falls es aber bei diesen Zuständen bleibt, muss der Bürger davon in Kenntnis gesetzt werden und nicht verharmlosend mit dem Schlagwort "Verschwörungstheorie" abgefertigt werden. Bitte schön, bei welchem Salzamt kann ich meine Forderungen deponieren?

  27. Diskussionsleiter (kein Partner)
    26. April 2012 06:32

    Ein weiterer FPÖ-Skandal, der mit dem traumatischen Erlebnis der eigenen Entlassung Unterbergers kombiniert wird, um den verhassten Sozis - wie in jedem Beitrag - eins überbraten zu können.

    Aber um die Neurosen des Herrn Unterberger ein wenig zu lindern: Ihre Entlassung aus der Wiener zeitung erfolgte nicht deshalb, weil "die Sozis" an die Macht kamen und Sie selbst kein Sozi waren, sondern weil sie einem Rechtsextremen in einem offiziellen Organ der Republik Österreich ein Sprachrohr gaben.

    Den behaupteten Automatismus "Sozis kommen an die Macht = alle Nichtsozis werden ausgetauscht" gibt es nicht, wie ein Blick in den Amtskalender beweist.

    • Reinhard (kein Partner)
      26. April 2012 07:06

      Ein weiteres hirnloses DiLe-Posting: Wo schreibt AU denn von seiner Entlassung?
      Ist das eigentlich bewusstes Falschinterpretieren zwecks üblicher primitiver Pöbelei oder naturgegebene Lese-Unfähigkeit?
      Und "Den behaupteten Automatismus ...gibt es nicht" ist der Brüller des Tages.

    • Komma
      26. April 2012 10:32

      @Diskussionsleiter, hochverehrter!

      Übt die Republik Österreich „Gesinnungsterror“ aus, welcher ihr erlaubt, bestimmte Gesinnungen zu verbieten, so wie das einst in kommunistischen oder nationalsozialistischen, totalitären „Republiken“ geschah? Erlaubt sie „Linksextremismus“, nicht aber „Rechtsextremismus“?

      Sind „Wertneutralität“, Pluralismus, Meinungs- und Gesinnungsfreiheit in der österreichischen Republik nicht zuhause und verpflichtend? Und ist es nicht gerade Aufgabe eines „offiziellen“ Organs der Republik dieser Verpflichtung nachzukommen und dem Pluralismus der Meinungen eine Plattform zu bieten? Schließlich zahlen auch die Rechten Steuern.

      Rechtsextremismus ist nicht einmal nach unserer Privatstasi, dem DÖW, eine „verächtliche Gesinnung“, sondern eine Sonderform des Konservativismus. Es war das Verdienst Unterbergers, das Niveau der Wr. Zeitung beträchtlich angehoben und dem Pluralismus der Meinungen Raum gegeben zu haben, darunter eben auch konservativen und rechten.

    • Xymmachos
      26. April 2012 12:18

      Di...lei... = DILO. Vom "Niveau" her unverkennbar!

  28. Reinhard (kein Partner)
    26. April 2012 05:42

    Zuallererst: Es ist zutiefst menschlich was da passiert. Was sich heute "Netzwerken" nennt, nannte man früher "Vitamin B" - ohne Beziehungen geht gar nichts. Erst kommt die Familie, dann die Freunde, dann Bekannte und zum Schluss der Rest.
    Der Mensch ist nicht nur ein Rudeltier, das gerne Gleichgesinnte um sich schart, er ist auch bequem - wenn ich eine Auswahl treffen muss, dann erst einmal im engeren Umfeld, denn "Da weiß man, was man hat." Es ist allgemein bekannt, dass ein weniger qualifizierter Freund immer Vorrang vor einem höher qualifizierten Fremden hat und dass es für einen Jugendlichen leichter ist, eine Lehrstelle zu bekommen, wenn der Papa oder die Tante bereits in der Firma arbeiten und "ein gutes Wort einlegen".
    Eine Stelle in pragmatisierter Position ist faktisch unerreichbar ohne Protektion.
    Feministische Netzwerke betrügen den Staat, wenn sie Frauenquoten in Staatsbetrieben durchsetzen, die zur Aufblähung des Vorstandes oder zur Einstellung minder qualifizierter Kandidatinnen führen - im Kampf gegen die "männlichen Netzwerke" werden "weibliche Netzwerke" eingesetzt, das gleiche Schindluder unter anderem Vorzeichen getrieben und sinnlos aufgeplustert.
    Das nur mal zum allgemeinen Verständnis. Es ist nichts Widernatürliches an diesen Bünden, Vereinen, Netzwerken, ganz im Gegenteil, es ist unsere Natur, genau so zu handeln.
    Wer keine Partner hat, die ihm den Rücken stärken, geht jämmerlich unter.

    Wo der Unterschied zwischen Freundeskreisen, Kegelclubs oder Sparvereinen und Akademikerbünden, Freimaurerlogen und Parteizirkeln liegt? Einzig in der Dimension.
    Betrügt der Vater für eine Lehrstelle seines unbedarften Sprösslings im öffentlichen Dienst den Staat um ein paar Tausender im Jahr, betrügt die quotenerfüllend eingestellte Fachfrau für Allesundnix um ein paar Zehntausender, kommen die Hocheggers dieser Welt eben auf Hunderttausende, andere auf Millionen, einige auf zig Millionen.
    Aber wo ist die Grenze?
    Deshalb wird am Stammtisch polemisiert, deshalb wird (zu Recht) die Aufklärung der Vorgänge und die Bestrafung der Beteiligten gefordert - aber sich nicht weiter aus dem Fenster gelehnt.
    Denn es ist tägliche Praxis, die hier passiert.
    Jeder weiß: Wer den Polizeichef kennt, mit dem Staatsanwalt regelmäßig golfen geht und mit dem Richter noch aus der Burschenschaftszeit per Du ist, hat bessere Karten, wenn er beim Mauscheln erwischt wird, als der kleine Hansi von nebenan.
    Wie man das ändern will?
    Geht nicht.

    Als Zweites: Danke an AU für diese Darstellung der Unverfrorenheit einiger Verbünde beim Selbstbedienen aus der Steuerkasse. Man muss aber auch eines bemerken: Diese Unverfrorenheit, dieses dreiste Verarschen von Protagonisten der politischen Führung kann erst möglich werden durch deren voranschreitende Unbedarftheit. Den Hinweis auf den kärntner Bauern in allen Ehren, aber wie dämlich dürfen die von intriganten inneren Parteizirkeln an die Schalthebel der Macht gespülten Parteisoldaten noch sein (und dass die FPÖ eine sehr dünne Personaldecke hatte und hat ist ebenso bekannt wie die Tatsache, dass die einst größeren Parteien, vor Jahren noch darüber spottend, jetzt das gleiche Problem besitzen), die aus der Position kompletter, aber vor Selbstbewusstsein fast platzender Ahnungslosigkeit, gemischt mit Wurschtigkeit und Gier nach dem Manna aus dem Fressnapf, unsere sogenannte "Regierung" bevölkern.
    Von einer Meute Journalisten, Lobbyisten und Hochbeamten vor sich hergetrieben, verlieren sie den Rest jeden Rückgrates und bieten ihre Stirn höchstens noch dem Friseur beim Föhnen.
    Da fragt man sich auch: Wer will sich diesen Job, mit diesen Kollegen, unter diesen Bedingungen, eigentlich noch antun? Wer da die notwendige Protektion hat, ist doch in den "Netzwerken" besser aufgehoben als in irgendwelchen vom Kreuzerlmalen des Pöbels abhängigen Abschusspositionen...

    • brechstange
      26. April 2012 08:14

      Weil das so ist, wie Sie es schön beschreiben, bedarf es dringend

      einer Transparenz und eines Wettbewerbs, der nur in einem System, das die Subsidiarität sichert, gewährleistet ist.

      Ich sehe es als Aufgabe jedes einzeln, auch vor der eigenen Tür zu kehren und sich dafür einzusetzen, dass Transparenz, Subsidiarität, Föderalismus und Eigenverantwortung wieder den Stellenwert bekommt, nämlich einen sehr hohen.

    • cmh (kein Partner)
      26. April 2012 11:27

      Versuchen Sie einmal in einem gerichtlichen Verfahren, bei dem kein Anwaltszwang herrscht ohne Rechtsanwalt aufzukreuzen.

      Die Frau Rat wird Sie nicht einmal wahrnehmen. Der Kollege Rechtsanwalt wird sich permanente verächtlichmachende Insinuationen erlauben, die Ihnen - sollten Sie dann doch darauf reagieren - einen ORdnungsruf eintragen. Sie sind aber selber dumm so zu handeln. Denn nur ein schlechter Anwalt vertritt sich selber und wenn man kein Anwalt ist git das noch mehr.

      Facit: Bei Gericht müssen Sie sich einfach in das kostenpflichtige Netzwerk Anwalt-Gericht einklinken um überhaupt weiterzukommen.

      Der ÖGB ist ja auch nichts anderes als vereingewordenes Netzwerk.

      Wenn Sie mit einem Parlamentarier sprechen wollen und ihm einen Brief schreiben, dann kriegen Sie die Anwort von einem jungen parlamentarischen Hilfsarbeiter. Aber um vorgelassen zu werden müssen Sie schon jemanden kennen.

      Die Androhung, eine Gemeinheit "in die Zeitung" zu bringen hat auch nur dann Erfolg, wenn Sie entweder Linxtroll oder auch ansonsten mit Verbindungen - Konnekschens - gesegnet sind.

      In einer solchen Umgebung ist Lobbying fast schon Pflicht.

      Eine Ausschreibung zu faken ist aber trotzdem Betrug und Untreue. Lustigerweise ist das aber nicht so sehr der Aufreger.

    • Erich Bauer
      26. April 2012 12:04

      cmh,
      "...zu faken ist aber trotzdem Betrug..."

      Das p.c.-Wort scheint "netzwerken" zu sein... Muß erst noch Einzug ins StGB finden. Das kann dauern... Der Gesetzgeber ist auf der Suche nach der "politischen Verantwortung"... :-)

  29. Pete Sahat (kein Partner)
    26. April 2012 00:55

    Bünde, Logen, (und jetzt das Unwort des Jahres) Netzwerke: Allesamt führen zu Freunderlwirtschaft. Vor allem dann, wenn man irgendwo etwas aus der öffentlichen Hand nehmen kann.
    Weniger Staat => weniger Möglichkeiten zur Korruption.

    • Reinhard (kein Partner)
      26. April 2012 06:08

      Weniger Staat => weniger Möglichkeiten zur Korruption.

      JA!

    • Diskussionsleiter (kein Partner)
      26. April 2012 06:34

      CV und schlagende Verbindungen nicht vergessen - der Lurch, der von freiheitlicher Seite an die macht geschwemmt wurde, kommt zu 80% aus schlagenden Verbindungen.

    • Reinhard (kein Partner)
      26. April 2012 07:13

      Auch dieser Lurch kann nur an eine Macht geschwemmt werden, DiLe, die der Staat sich genommen hat. Weniger Staat - weniger Macht - weniger Lurche, egal wo sie herkommen.
      Aber da haben die unzähligen roten Lurche ein Problem mit ihren Fressnäpfen.

      Hier geht es nicht um Deine pathologische Abneigung gegen eine Partei, sondern darum, dass Parteien und ihren Netzwerken generell die Möglichkeit zur Machtausübung beschränkt gehört. Aber auch damit haben viele rote Lurche ein Problem, die von der Weltherrschaft des Proletariats träumen, aber natürlich nur, wenn sie die fürstlich belohnten Stellvertreter des Proletariats an den Schalthebeln der Macht sein dürfen.

    • cmh (kein Partner)
      26. April 2012 09:11

      DiLe

      Den ÖGB nicht vergessen, der die gute SPÖ ja zu fast 100% in ideologischer und tatsächlicher Knebelung hält.

      Was sind Sie eigentlich für ein Lurch? Der von Salamander oder ein wirklicher?

    • socrates
      26. April 2012 15:43

      Diskussionsleiter (ohne Antwort und Nazischützer)
      Schon meine Schüler wußten wie sie zu einer Gemeindewohnung kommen, nämlich zur SPÖ gehen und da gibt es mehr Gemwindewohnungen als CV und schlagende Verbindungen Mitglieder haben. Mich lud man mehrmals zum BSA ein und versprach mir Karriere. Heute in Sandleiten geht es den ROTEN darum, mehr Ausländer in die Gemeindebauten zu bringen. Einer Bekannte riet man: Heiraten sie einen Migranten und sie bekommen die Wohnung.
      Bitte ein intelligenterer Gegner!

  30. Celian
    25. April 2012 22:05

    Netzwerke, Netzwerke, Netzwerke. Ohne diesen geht heutzutage gar nichts. Alle wissen das. Feministinnen spinnen ihre Frauennetzwerke, das Internet von Facebook bis Xing ist ein einziges Netzwerk, in jeder Firma ist man bedacht, seine Netzwerke auszulegen. Netzwerke, Kontakte, Beziehungen . Wie auch immer man es nennt: geht es um Berufschancen und Karriere, dann ist man sich einig: ohne Networking geht rein gar nichts.

    Kommt aber das Thema auf Geheimbünde wie den Freimaurern, dann sind Netzwerke plötzlich gar nicht so wichtig.  Dann wird von Verschwörungstheorien gefaselt, relativiert, heruntergespielt.

    Ja klar, so reden die, die weiterhin ihre Netzwerke im Dunkeln betreiben wollen, die unter sich bleiben und ungestört ihre Ränke schmieden wollen gegen Volk und Vaterland.  Für die eigenen Taschen.

    • Erich Bauer
      26. April 2012 08:53

      Sie weisen auf einen richtigen Aspekt hin. "Netzwerke" sind hip. Für viele mittlerweile schon völlig egal ob konstruktiv oder destruktiv. Wobei zu bemerken ist, daß die Destruktivität den "Relativierern" fast schon so etwas wie Bewunderung abringt. Auch "klammheimliche" Zustimmung schwingt oft durch. Das gegenständliche Beispiel über die "Freimaurerschiene" sollte schon zu denken geben. Mafiösen Strukturen auf höchstem Niveau ist natürlich juristisch kaum, wenn überhaupt, beizukommen. Der sogenannte "Mafiaparagraph" kann bei Anwendung von jeden noch so mickrigen Advokaten "zerpllückt" werden.

      Daher ist es durchaus wichtig, solche Machenschaften ans Licht zu zerren!

  31. dssm
    25. April 2012 21:51

    Ich möchte nur ein Detail behandeln: Ausschreibungen!
    Stellen Sie sich vor, Sie sind Leiter einer Stelle, welche Einkäufe über Ausschreibungen abwickeln muss; z.b. ein kaufmännischer Leiter einer Krankenanstalt. Nun haben Sie viele Probleme, eines muss wieder einmal gelöst werden; Sie können nicht in jedem Detail sattelfest sein. Eigentlich wollen Sie dort einkaufen, wo Sie von Ihren Kollegen und durch persönliche Recherche wissen: Es läuft gut. Nun müssen Sie aber ausschreiben! Stellen Sie sich vor, einer der Anbieter übernimmt sich, hat wunderschön bunte Unterlagen, aber nichts geht. Einige Tage später beschweren sich Ihre Ärzte, kurz drauf gibt es erboste Leserbriefe von Patienten. Es dauert nicht lange und schon gib es hämische Artikel, welche Ihre Qualifikation in Frage stellen, in der lokalen Presse. Der politisch Verantwortliche, welcher Sie bestellt hat, wird nun auch nervös, die Opposition läuft Sturm …
    Wäre es da nicht besser, mit dem Hersteller Ihres Vertrauens, sehr diskret, Kontakt aufzunehmen und die Ausschreibung so zu formulieren, dass genau dieser Hersteller gewinnt? Das ist selbst in Skandinavien normal! Sollte also unser Herr Hochegger wirklich so gut sein, dies zu beurteilen steht mir nicht zu, dann hat weder er, noch die anderen Zitierten, hier etwas ungewöhnliches getan. Ich hätte es ebenso gemacht.

    • Konrad Loräntz
      25. April 2012 22:13

      Sehr mutig und richtig. Alles hat eben zwei Seiten.
      Für die meisten Beschaffungsvorhaben sind die Ausschreibungsgesetze bloss ein - im Endeffekt auch sehr teure - Last mit Risiko.

  32. Dr. Otto Ludwig Ortner
    25. April 2012 21:23

    Mit den Freimauern habe ich üble Erfahrungen gemacht. Denn 1946-1954 war ich am Gymnasium G XIII (Fichtnergasse) Schüler des r.k.Religionsprofessors Dr. Alois Beck, der von 1939-1945 Divisionspfarrer auch der nur aus Österreichern (meinen vorgeborenen Mitschülern) rekrutierten 297. Infanteriedivision war, die in Stalingrad aufgerieben wurde. Er beschrieb auch ihr Massengrab (Beck, "bis Stalingrad", Ulm 1983, S. 174 - darin abgebildet als "Gstettn"). Ich schrieb ihren Gabgesang "Ismene" und erwirkte als urkundlich ausgewiesener Vertreter des "ö.Schwarzen Kreuzes" am 8.7.1992 - als erster Katholik seit Ausbruch des Schismas 1054 - eine schriftliche Einladung des Moskauer Patriarchats zu einem ökumenischen Gottesdienst am Feld der Ehre meiner vorgeborenen Mitschüler. Diese brachte ich natürlich dem ö. Außenministerium zur Kenntnis. Schlagartig gingen meine Helfer in der ö. Bürokratie auf Tauchstation, doch meine geistlichen Förderer Kard. Groer, Bischof Krenn und Hochmeister des Deutschen Ordens Dr. Wieland - nach ihrer Erzählung von der ö. Bundesregierung bedrängt, mich im Stich zu lassen - hielten mir die Treue und wir waren am 20.9.1992 am Schlachtfeld von Stalingrad, wo - entgegen den Lügen ihres Divisionspfarrers, der mit der Luftwaffe im Jänner 1943 ausgeflogen war - die Gebeine meiner Mitschüler in der Sonne bleichten. Der "Volksbund deutscher Kriegsgräberfürsorge", der die ö. Regierung heftig kritisierte, hat sie mittlerweile am Heldenfriedhof von Bolsaja-Rossoschka bestattet. Für den Totengottesdienst in Stalingrad stiftete ich einen Feldaltar und die Meßutensilien, darunter den Stalingrad - Kelch, den der Goldschmied der Abtei Seckau Br. Bernward Schmied mit ca. 10kg Silber herstellte. Meine Hoffnung, meine für einen gehobenen Durchnittsverdiener hohen Kosten durch mein schriftstellerisches Werk "Nürnberger Galgenvogellieder", beinhaltend den Grabgesang "Ismene" zu verdienen, vereitelte die ö. Bundesregierung durch massive Unterstützung eines - Monate nach meinem Bericht and das ö. Außenminsterium in's Leben gerufene- "Personenkomittee 50 Jahre Stalingrad" unter der Leitung von Dr. Helmut Zilk. Die Weihe meines "Stalingrad-Kelches" ect. im Dom zu St.Stefan anläßlich des Requiems, das Kard. Groer am 1.2.1993 durch Militärbischof Dr. Kosteletzky zelebrieren ließ, fand in kein ö. Medium Eingang. Als ich eine Beschwerde an den ORF verfaßte, beknieten mich meine Angestellten, sie nicht abzusenden, sonst verlören sie ihre Arbeit. Dr. Helmut Zilk - mit Unterstützung der ö. Regierung Vranitzky-Mock -stahl mir mein Lebenswerk und betrog mit Hilfwe der ö. Medien die trauernden Österreicher um Millionen für ein "Mahnmal", das eindeutig freimaurisch ist. Die russische Bevölkerung wurde erpreßt, das "Mahnmal" zuzulassen, weil ihnen unter dieser Bedingung lebensrettende, unerschwingliche Medikamente versprochen wurden. Meine geistlichen Förderer und ich büßten für unser frommes Werk mit unserem guten Namen, unserer beruflichen Stellung, ja im Fall Kard. Groers mit dem Leben. Was Wunder, daß ich im Abhacken der Diebspratze am Krampusabend 1993 Allah am Werk sah. Der ganze Vorgang wurde von mir und dem Deutsche Orden gewissenhaft dokumeniert und von mir zu 15 Ut 117800/99 der StA. Wien zur Anzeige gebracht, die diese zurücklegte, mit den an mich gerichteten Trostworten :"Eine Subsidiaranklage könnte mit Sympathien rechnen". Aus verständlichen Gründen unterließ ich dies, denn ich war über diese Erlebnisse krank geworden und soll mich nicht anstréngen und nicht aufregen. Näheres meine homepage "www.ortnerprinceton58.at" und "www.amazon.de". Sanguis martyrum semen christianorum.

    • Herbert Richter (kein Partner)
      27. April 2012 08:28

      Was konnte man von einem sozialistischem Agenten und Kommunisten wie Zilk anderes erwarten.....?
      Ich kann mich an ein Telefoninterview des ORF erinnern, in dem dieser abscheuliche Mensch eine alte Burgenländerin, welche die, am eigenen Leib erlebten Greueltaten der sowjetischen Armee, anprangerte, mit unglaublicher präpotententer Arroganz abkanzelte und die “Befreier“ willkommen hieß! Wie sehr habe ich mir gewünscht, daß dieser Scheinsozi diese Befreiung höchstselbst und am eigenen Leib geniessen hätte dürfen! Freundschaft!

  33. Brigitte Imb
    25. April 2012 20:54

    Richtig sympathisch diese Roten, speziell die Jugendtruppe. Die - speziell der schöne Niko - leiteten einen Bericht an das Bundeskriminalamt, weil Grasser im Fabios den Tisch Maischbergers PASSIERTE u. mit diesem Smalltalk führte.
    Unglaublich was dieses Gfrast sich herausnimmt und wie er agiert. Einfach nur ungustiös der Denunzierertyp.

    http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/752525/Wie-Pelinka-versuchte-ein-Foto-von-Grasser-und-Co-zu-machen?_vl_backlink=/home/politik/innenpolitik/index.do

  34. Hummel
    25. April 2012 18:03

    Ich habe nur eine naive Frage dazu:
    Die Freimaurer sind doch alle dem, zum Teil extremen, linken Spektrum zuzuordnen. Nun sind ja die Linken doch stets eifrig bemüht, tatsächliche, fragwürdige und erfundene Diskriminierungen aufzuzeigen und mit doch teilweise radikalen Mitteln zu bekämpfen.
    Nun zur Frage: Wie lässt sich das mit einem reinen Männerbund vereinigen ?
    Ist das für Frauen nicht diskriminierend, draußen vor der Türe in der Kälte zu warten, während die Herren über eine neue Weltordnung sinnieren ?
    Wo ist da der Aufschrei unserer Berufsmännerhasser Fr. Heinisch Hossek, Fr. B. Prammer und Co (die kleine Laura darf natürlich auch mitmachen)?
    Wo bleibt da die EU mit einer Antidiskriminierungsverordnung ?
    Irgend etwas hab ich da nicht verstanden, oder ?
    Freundschaft !

    • Diskussionsleiter (kein Partner)
      26. April 2012 06:42

      Das ist leider Blödsinn. Die Freimaurer sind weder links noch rechts sondern deren Mitglieder kommen aus allen möglichen weltanschaulichen Richtungen. Es gibt "linkere" Logen, aber auch rechte, eher kirchennahe (vor allen evangelisch). In Österreich sind überwiegend liberale Logen beheimatet, in denen alle ideologischen Ausrichtungen vertreten sind. "Links" sind sie jedenfalls nicht.

      Bitte in Zukunft vorher informieren, bevor Sie wieder so einen Schwachsinn verbreiten!

    • dagmar s. (kein Partner)
      26. April 2012 11:24

      angeblich war kardinal könig auch freimaurer!

    • Bodo
      26. April 2012 13:06

      Ist Ariel Muzikant Freimaurer?

    • Pumuckl
      26. April 2012 15:31

      @ Hummel 18:03

      LINKS - RECHTS - ROT - GRÜN - SCHWARZ - FRANZOSE - ENGLÄNDER - RUSSE u.s.w. muß für Freimaurer im Ernstfall Nachrang haben !

      Der im deutschen StGB 1968 aufgehobene Geheimbündelei § 128 verbot ausdrücklich die Zugehörigkeit in allen Verbindungen WELCHE IHREN MITGLIEDERN GEHORSAM GEGEN UNBEKANNTE OBERE ODER UNBEDINGTEN GEHORSAM GEGEN BEKANNTE OBEREabverlangen.

      Jeder Freimaurer leistet einen solchen innerhalb der Hierarchie seiner Loge gültigen Gehorsamseid, welcher im Konfliktfall einen höheren Rang hat, als alle etwa bestehenden anderen Treue Verpflichtungen des Bruders.

      Um ihre Brüder im Alltag nicht zu überfordern müssen die Logen im Einfordern dieser Vorrangpflichten maßvoll sein. Viele gesellschaftlich bedeutungslose biedere Brürder geraten so lebenslang in keine Konfliktsituation. In wichtigen Situationen wird der Vorrang des Freimaurereides jedoch sehr wohl konsequent eingefordert.

      Für nationale Interessen ist da kein Platz!

      Der promovierte Ökonom Franz Vranitzky ist sicher nicht so blöd, daß er nicht vorhersehen konnte, was auf Österreich und den Kontinent mit dieser EU zukommt. Es war ihm nur, ebenso wie sein Amtseid als Kanzler, vollkommen "wurscht".

      Vranitzky erfüllte erfolgreich " höhere " Erwartungen und wurde dafür wie
      Churchill mit dem Karlspreis der Stadt Aachen ausgezeichnet.

      Für Männer und Frauen* mit Charakter halte ich die Mitgliedschaft bei den Freimaurern und einen Amtseid für ein hohes politisches Amt für unvereinbar.


      * Es gibt auch in Österreich Logen für weibliche Freimaurer. Noch vor wenigen Jahren war im amtlichen österreichischen Telefonbuch eine Großloge für Männer und Frauen verzeichnet.

    • Einspruch! (kein Partner)
      26. April 2012 18:52

      @ "Diskussionsleiter" 26.4. 06:42 (noch auf?)

      Sie, Herr, der Sie bei anderen so gern "Blödsinn" feststellen, nur um dann selbst (meist mit gehässigen Floskeln garnierte) Platitüden abzusondern, gehören also auch zu den Freimaurern. Ganz klar, dass Sie die "Brüder" im besten möglichen Licht darstellen. Warum denn sonst?

      Das wichtigste Merkmal der Freimaurer aber kommt in Ihrer Kurzbeschreibung nicht vor. Es ist, dass sie eine Art Kartell der Mächtigen sind, darauf ausgerichtet, sich gegenseitig zu helfen - natürlich auf Kosten der anderen. Dazu braucht man mächtige und einflußreiche Personen als Mitglieder. So einfach ist das. Das ganze Brimborium rundherum ist Tarnung.

      Freimaurer wird man auf Empfehlung, wenn einer der "Brüder" jemanden ausmacht, von dem die "Bruderschaft" eventuell einen Vorteil ziehen könnte. Freimaurer wird man, wenn man arriviert ist; dann kommen sie, um einen zu fragen: willst du nicht einer von uns werden? Das waren ungefähr die Worte.

      Und kommen Sie mir jetzt nicht mit der Behauptung, bei den anderen mehr oder weniger geheimen Männerklubs sei es ja auch so: das stimmt nicht. Möglicherweise bin ich nicht ganz auf dem Laufenden, aber während meiner Studentenzeit war es nicht möglich, dem CV beizutreten, wenn man schon die Hälfte des Studiums zurückgelegt hatte. Bei denen hieß es: entweder gleich beitreten, als unbedeutender Student, oder gar nicht. Und schon garnicht als "Spätberufener". Und das ist das genaue Gegenteil der freimaurerischen Art, seine Mitglieder zu rekrutieren.

      Mir konnten alle nicht-, halb- oder ganz-geheimen derartigen Vereine zeitlebens jedenfalls gestohlen bleiben. Samt ihren diversen "ideologischen Ausrichtungen".

    • Undine
      28. April 2012 21:46

      @Einspruch!

      *****!

      @dagmar s.

      "angeblich war kardinal könig auch freimaurer!"

      Auf jeden Fall hatte er BESTE Kontakte zu einem oberösterr. Logen-Großmeister!

  35. RR Prof. Reinhard Horner
    25. April 2012 16:33

    reinhard.horner@chello.at

    (Parasitäre) Netzwerke sind weitaus mehr destruktiv als konstruktiv am Werk …

    Es ist doch seltsam, da leben wir in Österreich zweifelsohne unter den günstigsten Umständen, die der weitaus überwiegende Anteil unserer Bevölkerung je zur Verfügung hatte. Vergleichen wir sie doch realistisch mit den Lebensumständen unserer Vorfahren, soweit diese nicht zur jeweils geringen Zahl der Privilegierten gehörten!

    Zugleich drohen und vollziehen sich Krisenerscheinungen in großer Vielfalt und Dichte. Kriminelle und legal geduldete Missbräuche sprießen vor allem auf dem Boden von Netzwerken.

    Sind qualitativ hochwertige und sauber (netzwerkunabhängig) wirkende Repräsentanten und ist der qualitativ bedeutendere Teil der Bevölkerung gewillt und befähigt, die Sümpfe und sauren Wiesen zu überwinden? Die Aufdeckung korrupter und korrumpierender Vorgänge ist ein Schritt in die richtige Richtung. Mehr noch nicht. Denn was nottut, sind eben die Gewinnung und Unterstützung qualitativ hochwertiger Repräsentanten und gleichermaßen die Motivation des (qualitativ!) bedeutenderen Teils der Bürgerschaft zum engagierten Miterleben, Mitgestalten und Mitverantworten.

    Die Vorzüge unserer Lebensumstände sind nicht selbstverständlich, sie sind ernstlich in Gefahr. Nicht zuletzt durch allerlei Netzwerke, die es aufzubrechen gilt – rechtlich, politisch und gesellschaftlich. Toleranzen (Freiheiten) funktionieren nur in Grenzen. Und die eingegangenen Bindungen dürfen tragender qualitativer Ansprüche nicht entraten. Darin liegt die unabdingbare Anforderung an jegliches Bemühen um die anstehende Reform des Systems. Das konkrete Handeln bedarf einer solchen grundsätzlichen Festlegung der Haltung.

  36. Josef Maierhofer
    25. April 2012 14:44

    Lauter Schieber und Geschobene.

    Ganz Österreich ein Sündenpfuhl von der Wurzel weg. Wie die Parteien, so ticken auch die Burschenschaften.

    So stellen die politischen Auswüchse, wie geschrieben, nur die Spitze des Eisberges dar, dahinter windet sich das kriminell, korrupte Gewürm, namens Klientel, namens Politiker, namens Parteien, namens Agenturen voll durchorganisiert beim Absahnen quer über alle Grenzen des Anstandes hinweg.

    Blickt man sich in großen Firmen um, dann geht es dort genauso zu, aber zumindest oberflächlich betrachtet, mit Privatgeld, real aber leider auch mit Steuergeld, denn viele Firmen 'brauchen' dieses 'zur Erhaltung der Arbeitsplätze' vom Staat, sprich Steuerzahler.

    Die Österreicher wissen das alles ohnehin und die (meist) 'erfolgreichen' unter ihnen machen da ja voll mit und decken das alles und bedienen sich ähnlich dem geschilderten Fall Hochegger, karren ab, was sie können, ohne jegliche Skrupel.

    Worüber wollen wir uns denn wundern ? Wir lernen das ja bereits in der Volksschule, wie man das alles macht.

    Es ist wirklich nicht leicht in diesem Sündenpfuhl anständig zu bleiben und es ist unfassbar, was da alles aufgeführt wird zur eigenen Bereicherung, zum Machterhalt und zum Schaden der Menschen in Österreich. Über das wie denken wir gar nicht mehr nach, lediglich über die Pfründe.

    Es ist schon richtig, wenn man konstatiert, zuerst die Partei, dann etwas für die Pfründenklientel und der Rest fürs Volk, der Rest sind die Schulden.

    Und das 'Schmiermittel', das Operationsvehikel, den Grund dazu dazu stellen sehr oft die Burschenschaften dar.

    Eine 'ganz saubere Gesellschaft' haben wir da aufgebaut.

  37. A.K.
    25. April 2012 13:56

    Dr. Unterberger nennt in seiner Tagebuchnotiz „Die Freimaurer und die Blauen: Schiebung auf österreichisch“ Fakten und Namen, die - wenn alles stimmt - sofortige Schritte der Staatsanwaltschaft zur Verfolgung auslösen oder - andernfalls - zu einer Klage der Benannten gegen diese Notiz führen müßten.
    –So glaube ich wenigstens als einfacher, naiver Bürger.
    Wenn hier nichts geschieht, dann ist unser Land in einem fürchterlichen Zustand!
    Gibt es dann hoffentlich doch noch einige rechtskundige Fachleute, die hier mit ihren Kenntnissen aktiv werden?

  38. phaidros
    25. April 2012 12:31

    Ist tatsächlich irgendjemand der ernsthaften Meinung, die Gleicheren unter den Gleichen bräuchten zum Klüngeln und Seilschaften angemeldete Vereine mit eigenartigen, gewandverschleißenden Initiations- und Honorationsritualen?

    • Alexander Renneberg
      25. April 2012 16:15

      ausnahmsweise bin ich da ihrer meinung.

      aber es ruht sich doch so schön im bettchen der verschwörungstheorie.

  39. Erich Bauer
    25. April 2012 11:29

    Vielleicht sollte man die Freimaurer doch nicht so nonchalant ignorieren und sie halt als Vereinigung unter vielen sehen. Dazu Ayne Rand: „Man kann die Realität ignorieren, aber man kann nicht die Konsequenzen der ignorierten Realität ignorieren.“

  40. Johann Scheiber
    25. April 2012 10:47

    Dr. Unterberger leistet hier einen hervorragenden Anfang zu einem notwendigen Stück Aufklärung in unserem Land. Angesichts einer verdämmernden Zukunft sollte es auch den zahllosen Mitgliedern der globalistischen und antinationalen Eigennutznetzwerke wie FM, Rotary, Lions, Schlaraffen, Round Table und der gleichen mehr zum Bewußtsein kommen, dass die Zielsetzungen dieser Clubs zwar kurzfristig dem Eigennutz dienen, langfristig aber jede politische Gemeinschat zerstören - denn auch sie haben Kinder.

    Aufklärung über die völlig in Dekadenz und Selbstzerstörung verfallene Aufklärung ist nötig!

  41. brechstange
    25. April 2012 10:39

    OT

    Da ist der Barroso mit seinen Beamten am Schönrechnen. Sie erschaffen das TRAUM-BIP (fiktive Realität).

    Das passt dann doch wieder zu den freimauerischen Idealen, Gleichheit und Brüderlichkeit. Dass damit die Freiheit vor die Hunde geht, ist immer dann egal, wenn man mit an der Spitze steht bzw. diese entsprechend beeinflussen kann.

    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2012/04/25/zu-viele-laender-unter-druck-eu-will-defizit-kriterien-aufweichen/

  42. Collector
    25. April 2012 10:25

    Logen sind die Synagogen Satans. Wo Christus geleugnet wird, triumphiert Satan.
    Der Triumph Satans findet statt auf dem Feld der Demokratie. Demokratie verneint Ordnung, sie ist "liberal". Liberalismus ist seiner Idee nach anarchisch. Die Verneinung der Ordnung durch die Anarchie führt zu Chaos. Chaos wird überwunden durch die Diktatur der "Fürsten dieser Welt", der Lügner und Menschenmörder von Anfang an. Sie alle tragen "Masken" (Walter Benjamin), geben sich als Wohltäter aus, versprechen "Wohlstand", "Freiheit", "Gerechtigkeit, "Gleichheit" ", "Brüderlichkeit", "Bildung für alle", "Fortschritt", "Innovation". Ihr Resultat ist Desruktion, Auflösung, Zerstörung, Zersetzung, Enteignung, Entfremdung, Entmenschlichung, Untergang.
    Was AU m. E. nicht sieht, ist der unaufhebbare, "interdependente" Zusammenhang von Freimaurerei, Liberalismus, Demokratie und Korruption.
    Es würde sich lohnen, die Enzyklika Leo XIII. zur secta massonum "Humanum genus" (1895) wieder zu lesen, dann würde vielleicht verstanden, weshalb die Freimaurerei bis heute mit der schwersten aller Kirchenstrafen belegt wird, der Exkommunikation.

    Hier ein paar Auszüge:

    Die Freimaurerei ist es gelungen, "dreist und arglistig in alle Ordnungen des Gemeinwesens einzudringen und eine solche Macht zu gewinnen, daß sie nahezu die Herrschaft in den Staaten auszuüben scheint" und "die Kirche, die Gewalt der Fürsten (Anm.: des Staates) und die öffentliche Wohlfahrt bedroht" (n.136). Ihr Ziel ist es, "die gesamte religiöse und staatliche Ordnung, wie sie das Christentum begründet hat, von Grund auf zu stürzen und nach ihrem Gutdünken eine neue zu schaffen nach den Grundprinzipien des Naturalismus (Anm.: d.h. ohne Gott). Die Freimaurer leugnen jede göttliche Offenbarung und verwerfen jedes religiöse Dogma; nach ihnen gibt es keine Wahrheit, die des Menschen Vernunft überschreitet, keinen Lehrer, der kraft seines Amtes das Recht hätte, Glauben zu fordern... Seit langem ist sie (Anm.: die Freimaurersekte) bestrebt, das Lehramt der Kirche und ihre Autorität im Staate zu untergraben, weswegen sie öffentlich eine vollständige Trennung von Kirche und Staat verkündigt und verteidigt" (n. 141). "In Rede, Schrift und Lehrvorträgen werden selbst die Fundamente der katholischen Lehre angegriffen" (n. 141), "Zeitschriften und Erzählungen ohne jedwede Scham noch Scheu, Schauspiele, die sich hervortun durch Zügellosigkeit, eine Kunst, die vom sogenannten Verismus ihre Gesetze übernimmt, ein übertriebener, verweichlichender Luxus, all das dient dazu, die Leidenschaften zu erregen und die Tugend einzuschläfern...Da nämlich schlauen und verschlagenen Menschen niemand sklavischer zu gehorchen pflegt als jene, welche die Leidenschaften entnervt und gebrochen hat, so haben sich in der Sekte der Freimaurer Leute gefunden, die öffentlich den Vorschlag machten, planmäßig und mit Bedacht dahin zu wirken, die Menge durch eine grenzenlose Zügellosigkeit (Anm. = Liberalismus, Anarchie) gefügig zu machen..."(n. 144).
    "Wo die Furcht vor Gott und die Ehrfurcht vor seinem heiligen Gesetz geschwunden sind, die Autorität der Fürsten (Anm.: des Staates) verachtet, der Aufruhr erlaubt und gutgeheißen, den Begierden der Massen volle Zügellosigkeit gestattet wird und nur die Furcht vor Strafe noch zurückhält, da muß ein allgemeiner Umsturz (Anm.= Revolution) erfolgen...Und die Sekte der Freimaurer kann nicht leugnen, daß sie diesen begünstigt" (n.149).

    Von Leo XIII. wird dem Reich Satans zugeordnet (n.132). Ähnlich alle Päpste, die vor und nach ihm die Freimaurerei beurteilten.

    (Die angeführten Nummern beziehen sich auf die Ausgabe von Humanum genus in Utz/v. Galen: Die katholische Sozialdoktrin, Bd. 1)

    • ProConsul
      25. April 2012 17:26

      ausgezeichneter Kommentar. Hier noch ein Zitat von Erik von Kuehnelt-Leddhin:

      "Doch der psychologische Urtrieb zur Demokratie, die durch den Justizmord an Sokrates (der die Demokratie lächerlich gemacht hatte) in Verruf geraten war und in der Französischen Revolution Urstände feierte, ist neben dem Neid die Fiktion der Herrschaftslosigkeit. Wer kennt nicht den naiv-enthusiastischen Aufschrei: „Wir werden nicht regiert. Wir regieren uns selbst!“? Nun aber ist die Herrschaft durch die Erbsünde in die Welt gekommen, durch die Unvollkommenheit des Menschen mit seiner geschwächten Natur, was wiederum die Existenz des Staates bedingt. Der Mensch ist nur mehr Stückwerk: sterblich, erziehungsbedürftig, vergeßlich, von bösen Leidenschaften verzehrt, gierig, aggressiv, und so weiter. Ohne Sterblichkeit, wie uns Ortega y Gasset lehrte, gäbe es aber kein Automobil, und daher nicht einmal Verkehrspolizisten - doch vielleicht, setzen wir hinzu - Sportwägen zur Belustigung. (Frontalzusammenstöße? Wenn man unsterblich ist, kann einem dabei nichts passieren, und Reparaturen finden nicht im „Schweiß der Nasenlöcher“ statt, wie es in der Bibel wörtlich heißt.) Doch mit dem Sündenfall kommt die Herrschaft (zuerst auf Eva bezogen) und mit ihr die Anarchie- und Demokratiesehnsucht als auch andere Bestrebungen, die die Flüche Jahwehs ungeschehen machen wollen: Freikörperkultur, Empfängnisverhütung, Geburtsanästhesie, Feminismus, Technologie. Man lese nur einmal sorgfältig Genesis 3, 16 - 19 wieder einmal durch.

      Mit dem Sündenfall kommt aber nicht nur die Herrschaft, sondern auch die radikale menschliche Ungleichheit in die Welt, die aber der typische Demokratist ungeschehen machen möchte. Der Mensch ist somit in seinen Augen auch nicht mehr ein einmaliges und unersetzliches, völlig unaustauschbares und nicht wiederholbares Wesen, also eine algebraische, sondern eine arithmetische Einheit. Er kann also in den großen Wahlschlachten addiert oder subtrahiert werden. 1 plus 1 plus 1 sind drei, aber a plus b plus c bleiben eben nur a plus b plus c. Man lese da einmal Jesus Sirach (Ecclesiasticus) 38, 24 - 34. Dort wird das hohe Lied des einfachen Mannes gesungen, der den Grundstock von Staat und Gesellschaft bildet. Es werden hier die einzelnen Berufsarten poetisch geschildert, doch dann wird ebenso bestimmt gesagt, daß alle diese guten Leute als Richter und Gesetzeslehrer in der Versammlung nicht in Betracht kämen und schön hinten sitzen bleiben sollen. Weise Sprüche seien nicht ihre Sache.
      Kuehnelt-Leddhin, "Gibt es eine christliche Demokratie"
      http://www.monarchieliga.de/person/kuehnelt-leddihn-erik-von/demokratie-christlich.htm

  43. Doppeladler
    25. April 2012 10:18

    Es ist höchste Zeit , daß sich die Öffentlichkeit endlich mit dem Thema "Geheimbund" Freimaurer beschäftigt. Im massiven Unterschied zu den Farbstudenten ("Farbe tragen, Farbe bekennen") haben die Freimaurer den Grundsatz der geheimen Mitgliedschaft.

    Dies mag in Zeiten der Verfolgung Berechtigung haben, doch in einer Zeit, in der es Koalitionsfreiheit herrscht, und der soviel wie noch wie über Transparenz gesprochen wird, sollte die Offenlegung von Mitgliedschaften kein Problem sein. Die Berufung auf freimaurerische Regeln sollte aber jedenfalls zweitrangig gegenüber der Aussagepflicht in parlamentarischen (Untersuchungs-) Ausschüssen sein. Interessant, daß hier der Großinquisitor Pilz keinen Bedarf des Nachbohrens hatte.

  44. Herby
    25. April 2012 09:56

    Eine Beobachtung was den geistigen Hintergrund der Freimaurereri betrifft:
    Meiner Meinung nach gibt es gewisse Parallelen zum Islam :

    Islam:

    a. Ganz oben steht eine Gottheit, Allah genannt.

    b. Männer stehen in der Ausübung und im Praktizieren dieser Richtung im Mittelpunkt: Es gibt nur Männer als Geistliche, Muezzine u. als Ausleger der hl. Schriften.

    c. Jesus Christus hat eine so untergeordnete Rolle dass er im Islam vernachlässigbar ist.

    d. Grundlage für den Islam ist vor allem die äußere Einhaltung von einer Unzahl von Regeln und Vorschriften die das tägliche Leben bis in Kleinigkeiten regelt.

    e. Im Gegensatz zum Christentum ist die innere Haltung, Einstellung und die Stimme des Gewissens weniger wichtig als die Befolgung von Glaubensvorschriften.

    f. Insgesamt hat der Islam in seiner Geschichte bewiesen dass er grosso modo eine machtvolle antichristliche (gegen Jesus Christus gerichtete) geistige und physische Macht ist. So wie es aussieht hebelt der Islam gegenwärtig das geistiges Klima einer christlichen Gesellschaft aus.

    Freimaurerei:

    a. Ganz oben steht eine Gottheit, 'Baumeister der Welten' genannt.

    b. Männer stehen in der Ausübung und im Praktizieren dieser Richtung im Mittelpunkt: Es gibt nur Männer als Mitglieder der FM.

    c. Jesus Christus hat keinerlei Rolle in der FM. (stattdessen hat Johannes der Täufer einen gewissen Rang).

    d. Grundlage der Freimaurerei sind komplizierte Aufnahmriten und alle möglichen ander Riten die mit einer Menge von Regeln verknüpft sind.

    e. Im Gegensatz zum Christentum ist die innere Haltung, Einstellung und die Stimme des Gewissens weniger wichtig als die Befolgung von Glaubensvorschriften. (da lässt sich auf Grund der

    strikten Geheimhaltung bei den FM nichts näheres dazu sagen)

    f. Insgesamt hat die Freimaurerei in ihrer Geschichte bewiesen dass er grosso modo eine machtvolle antichristliche (gegen Jesus Christus gerichtete) geistige und physische Macht ist. Viele Menschen in Führungspositionen u. einflussreichen Positionen sind bei diesem Geheimbund der FM dabei. So wie es aussieht hilft die Freimaurerei mit um gegenwärtig alles Christliche auszuhebeln. Indem durch Gesetzgebung und Staat dem Christentum der Boden unter den Füßen weggezogen wird.

    g. Noch ein Punkt zur FM: Da gibt es eine regelrechte Geheimsprache mit vielen Codeworten. Die FM verstehen sich strikt als verschworener Geheimbund u. haben viele Codeworte um das abzusichern. z.B. "gedeckte Treffen", "Regen": Vorsicht, Nicht-Freimaurer ist im Raum! Ist die Loge nicht "gedeckt" (= geschützt), regnet es.
    siehe Überblick auf: http://www.format.at/articles/1208/525/320164_s2/das-freimaurer-abc

    • Herby
      25. April 2012 10:18

      Noch ein Punkt zur Ergänzung beim Vergleich Islam - Freimaurerei:

      Islam:
      h. Im Islam gibt es umfangreiche Bekleidungsvorschriften die integraler Bestandteil dieser Religion sind und deren Einhaltung strikt verlangt wird.

      Freimaurerei:

      h. In der Freimaurerei gibt es bei den Zusammenkünften und in den Logen umfangreiche Bekleidungsvorschriften die integraler Bestandteil dieses Kultes sind und deren Einhaltung strikt verlangt wird.

      Fotos von Freimaurertreffen:

      http://static.diepresse.com/images/uploads_h425/1/0/7/737543/freemasons20120306114017.jpg

      http://www.curriemuseum.ca/site-content/uploads/2011/07/Free-Masons-29.jpg

      http://www.grandjunctionlodge.com/i/brethren.jpg

    • Johann Scheiber
      25. April 2012 10:55

      Sehr guter Vergleich, Herby, einigermaßen dazu passt übrigens auch das Judentum.

    • Herby
      25. April 2012 11:17

      @ Scheiber

      Ja, alle Punkte bis auf einen, nämlich f. (machtvoll antichristlich) -

      Das Judentum war wenn man's genau nimmt als Religion in den letzten 2000 J. sehr schwach. Die Juden mussten schauen dass sie selber als Religion (und als Ethnie, das lässt sich nicht ganz trennen) erstmal überleben.

      Die Juden konnten es sich in Europa nicht leisten das Christentum in irgendeiner Form zu bekämpfen, sie waren zu schwach dafür. Eher war's umgekehrt, dass manche christlichen Europäer die Häuser der Juden anzündeten.
      Auch im Weltmaßstab ist es bis heute so dass der kleine Staat Israel auf die Unterstützung der USA u. mancher europ. Staaten angewiesen ist um überleben zu können.

      Eine Besonderheit stellt die finanzielle Macht von einzelnen jüdischen Familien dar. Und da sticht ganz besonders die Fam. Rothschild hervor:
      http://de.wikipedia.org/wiki/Rothschild (wiewohl es einzelne ähnliche Fälle v. jüdischen Familien gab die ähnlich agierten. Etwa Marcus Goldmann u.a. )

      Ich bin aber der Meinung dass die Finanzmacht mancher Juden nichts mit der Religion des Judentums (und der Aktivität dieser Religion) zu tun hat.

    • schreyvogel
      25. April 2012 23:13

      Ein wesentlicher Unterschied des Judentums zum Christentum und zum Islam scheint mir zu sein:

      Den Christen und den Moslems ist aufgetragen, ihren Glauben weiter zu verbreiten und möglichst viele Ungläubige zur Bekehrung zu bewegen.
      Den Juden dagegen ist Proselytenmacherei ein Gräuel. Sie definieren ihre gemeinsame Identität über ihre Religion, Nicht-Juden haben da keinen Platz. Eine Konversion zum Judentum ist daher nur sehr schwer möglich, am ehesten für nicht-jüdische Frauen, die Juden heiraten.

      Christentum und Islam sind daher Religionen für die Massen, das Judentum dagegen ist eine sehr elitäre Religion.

  45. socrates
    25. April 2012 09:32

    Danke für die Aufklärung!
    In der "Kaiserstadt" Bad Ischl ist auf dem Kirchturm ein rechtwinkeliges Dreieck, ein Freimaurerzeichen, statt des katholischen gleichseitigen Dreiecks. Weiß jemand Näheres?

    • Florin
      25. April 2012 11:01

      "..rechtwinkeliges vs gleichseitiges Dreieck.."

      Schlampert gemacht?;)

    • terbuan
      25. April 2012 11:20

      ------oder ein spätes Zeichen des Sieges der Freimaurer über das Kaiserhaus?
      Die Kirche St. Nikolaus war bekanntlich die Hofpfarrkirche des Kaisers, der Turm wurde 1954 generalsaniert!

    • Johann Scheiber
      25. April 2012 14:13

      Ja terbuan, das Kaiserhaus war bis zur Abdankung standhaft, daher auch höchste Verehrung. Mit der Coudenhove-Connection hat sich das aber geändert, damit haben die Habsburger unter ihre christlich-europäische Tradition selbst den Schlußstrich gezogen.

  46. ProConsul
    25. April 2012 09:31

    Ich möchte Dr. Unterberger ausdrücklich für diesen mutigen und wichtigen Blogeintrag danken. Das sind genau die Themen, die sonst so oft verschwiegen werden und die ein mutiger Journalist ansprechen sollte. Zum Freimaurertum noch ein Zitat aus einem schon etwas älteren Buch:

    \"Die Freimaurerei bildete sich als neuheitliche \'Religion des Verstandes\' im Flußbett zwischen der protestantischen Reformation und der atheistischen Aufklärung. Und sogleich begannen sie sich verstärkt mit Politik zu beschäftigen, nämlich der \'Demokratisierung\' der Welt. Wie der jüdische Gelehrte J. Katz anmerkt, haben die Juden sogleich die Schlüsselpositionen der Freimaurerei eingenommen, da sie in ihr ein Instrument in ihrem Kampf um Gleiberechtigung sahen. Dazu benutzen sie ihre finazielle Macht (z.B. Rothschild). Die Haupteckpunkte der Demokratisierung waren die europäischen Revolutionen, beginnend mit der Französischen. Im 19. Jahrhundert erreichte die Freimaurerei im Westen gewaltigen Einfluß; das Freimaurerlexikon von 1930 zählt eine Vielzahl von amerikanischen Präsidenten zu Logenmitgliedern. Die Freimaurer tragen einen großen Teil der Verantwortung für die Entfesselung des 1. Weltkrieges, in welchem sie den Sturz der Monarchien in Rußland, Deutschland und Österreich-Ungarn erreichten. An der Spitze der dadurch neu gebildeten Staaten in Osteuropa (Polen, Tschechoslowakei u.a.) wurden Freimaurer gestellt (o auch in Rußland, Grusinien, in der Ukraine - aber auch dort wurden sie dann von den Bolschewisten niedergedrückt). Der Faschismus war die Reaktion auf den Sieg dieser Kräfte in Europa, aber er entsprach nicht dem geistigen Nivau der Aufgabe und entartet in Rassismus (in der Zitadelle des konservativen Bloks, in Deutschland). Die faschistische Koalition wurde im 2. Weltkrieg durch das Bündnis zwischen Demokraten und Kommunisten besiegt (das letztgennante Bündnis kann man als Analogie der freimaurerisch-kommunistischen antifaschistischen \'Volksfronten\' der 30er jahre in Europa sehen). Nach dem 2. Weltkrieg hat die Freimaurerei,...im ganzen Westen ihre Ziele erreicht, die Errichtung der \'pluralistischen Demokratie\' ... geistig in der Form des atheistischen Humanismus...\". (M. Nazarov, Über die Freimaurerei, die jüdische Frage und den Sender Freiheit)

  47. Josef Maierhofer
    25. April 2012 09:30

    Am Futtertrog.

    Am Futtertrog sind alle solchene gleich. Der Zweck heiligt die Mittel.

    Der Futtertrog ist der Grund, warum es diese Koalition gibt, die blockiert, Österreich kahlfrisst, die österreichische Gesellschaft zerstört und an die EU verkauft.

    Solange dieser Futtertrog nicht desinfiziert ist, wird der Kahlfraß weitergehen bis wir Verhältnisse wie in Nordkorea vorfinden, wo dann halt die Menschen aufgefressen werden.

    Der Artikel zeigt auch so deutlich die Unfähigkeit der Politik nachzudenken, die Unfähigkeit selbst was zu den Themen beizutragen und fördert so diesen Sumpf. Herr Hochegger hat sie alle vorgeführt.

    Deutlich wird auch die Medienverflechtung und Manipulation gezeigt, die manipulative mediale Parteilichkeit, von der wir wegkommen sollten. Denn nur die Medien gaukeln den Politikern und dem Volk die manipulierte 'Wahrheit' vor, statt die Realität darzustellen, wie es hier geschehn ist.

    Dr. Kirchschlägers Worte von der notwendigen Trockenlegung der Sümpfe sind aktueller denn je.

    Weiß die Politik überhaupt noch, was sie tut ? Wissen die Parteien überhaupt noch, was sie tun ?

    Sagenhaft, die österreichische 'Politdodelhaftigkeit'.

  48. Laura R.
    25. April 2012 08:57

    Der Werner hat g`sagt, siehst Laura, da sind Deine € 25.000,-- von der Telekom ja eigentlich ein Lercherlschas dageg`n, verglichen mit was si die Blauen mit ihnere Brüder da auf`teilt ham.

  49. Helmut Oswald
    25. April 2012 08:34

    Meine Gratulation - ein wertvoller Beitrag, der die häufig nur dumpf-wähnende - und darin zwar keineswegs irrende - aber jedenfalls aber meist sehr unkonkretisiert bleibende Ablehnung der Freimaurerei faktenbasiert untermauert.

    Da mich die Ablehnung der Freimaurerei vermutlich in die Nähe des Nazismus rückt distanziere ich mich sofort von demselben. Ich trete auch vehement ein für die sofortige Errichtung eines Denkmals für den unbekannten Freimaurer, eine seit langer Zeit in schändlichster Weise unberücksichtigt gebliebene Opfergruppe. Da wurde meiner Ansicht nach noch viel zu wenig aufgearbeitet. Weiters beantrage ich, das Denkaml neben dem geplanten Deserteuersdenkmal zu errichten. Ferner bitte ein paar Denkmäler noch für den unbekannten Plünderer und Vergewaltiger (falls diese Aufgabe nicht ohnehin schon durch das stalinistische Siegesdenkmal am Schwarzenbergplatz erfüllt ist) und dann noch eines für die großen Heroengestalten der Austreiber aus den Ostgebieten, die in tapferer Pflichterfüllung zwischen 1945 und 1947 über all die bösartigen deutschen Frauen, Kinder und alten Männer hergefallen sind, um sie zu töten und zu verjagen, was als besonders verdienstvoller Beitrag zu Schaffung einer werthaltigen neuen Ordnung zu sehen ist, ja was steht denn da noch auf meiner langen Liste - aha, aja, na ja, das mit den Pädophilen als Opfergruppe, da ist die Gesellschaft noch nicht reif genug ... na ja, das machen wir dann in der kommenden rot-grünen Legislaturperiode, wenn es gelungen ist, den ganzen verbohrten rückwärtsgewandten Modernisierungsverlierern dieses Landes endlich das Licht der Aufklärung nahezubringen. Wofür noch viel von deren Geld auszugeben sein wird.

  50. terbuan
    25. April 2012 08:26

    Da alle diese Gaunereien und Mauscheleien natürlich viel Geld kosten darf man sich nicht wundern, dass Österreich zu den höchstbesteuerten Ländern der Welt gehört.

    "Laut der Studie "Paying Taxes 2012" sind Unternehmen nur in wenigen Ländern der Welt so hoch mit Steuern und Abgaben belastet wie in Österreich. Das senkt die Standortqualität stark, meinen Experten...."

    schreibt Josef Urschitz heute in der "Presse".
    Unter 183 untersuchten Ländern liegt Österreich bei der steuerlichen Belastung auf Platz 147!!!

    http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/752203/Oesterreich_Verheddert-in-der-Steuerschraube?_vl_backlink=/home/index.do

    • brechstange
      25. April 2012 08:31

      Da gibt es ja noch Potenial nach oben. :-))

    • terbuan
      25. April 2012 11:25

      brechstange
      Es wird fest daran gearbeitet, die unsägliche Mikl-Leitner verlangt allen Ernstes:
      Gratis-Tickets für die Öffis an alle Arbeitnehmer, bezahlt natürlich durch die Arbeitgeber!

  51. brechstange
    25. April 2012 07:51

    http://www.format.at/articles/1208/525/320164/die-freimaurer-connection-grossmeister-skandale

    Dieser Geheimbund ist offenbar oft das Band, dass den Bürger erstaunen lässt, warum dies in einem Rechtsstaat möglich ist.

    Warum eigentlich braucht man Geheimbünde in einem Staat, der Meinungsfreiheit, Gewaltentrennung und freie faire Marktwirtschaft hochhält?

    Die Ideale, die sich die Freimaurer auf ihre Fahnen heften, gelten offenbar nur für die Außenstehenden, nach innen wird jegliche Transparenz, faire Konkurrenz, etc. unter sich ausgemacht. Außenstehende werden somit ausgeschlossen.

    Heute gibt es den Geschäftsmaurer und Politmaurer, welch sonstigen Sinn hätte heutzutage eine Geheimgesellschaft mit komisch anmutenden Riten, die sich auf die Katholische Kirche mit ihrem Prunk und Ritus einschießt. Als Beispiel steht hier Schüller, den mE die Loge dirigiert.

    Der Geschäftsmaurer ist darauf aus, sich gute Geschäfte (va öffentlicher Natur) unter Ausschluss der Konkurrenz und Öffentlichkeit zu sichern, Transparenz würde da enorm stören.
    Die Politmaurer versuchen das System zu vergrößern, zu zentralisieren, sich international zu vernetzen und Gewinne aus der Unübersichtlichkeit der Größe zu ziehen. Als Beispiel gilt hier die EU und NWO.

    Wie lange lassen wir uns eigentlich noch auf der Nase herumtanzen?

    Fordern wir endlich vollkommene Transparenz im öffentlichen Bereich mit gleichzeitiger Reduzierung der Aufgaben der öffentlichen Hand auf den kleinsten Nenner (wie Herr Volpini sagt).
    Fordern wir endlich Subsidiarität, einen nicht politisch missbrauchten Föderalismus und Eigenverantwortung ein.
    Fordern wir die Menschen auf, aktiv zu sein.

    • Herby
      25. April 2012 09:21

      @ brechstange

      Danke für den Format-Link. Dieser Format-Artikel bemüht sich sehr um Objektivität. Und dennoch ist genaugenommen eine Menge "Werbung", "PR" pro Freimaurerei in diesen Artikel hineingerutscht.

      Die beiden Redakteure Florian Horcicka, Ashwien Sankholkar hatten ein Gespräch mit Freimaurer-Vertretern und das wiederspiegelt sich auch im Artikel:

      " ... Freimaurerideale von Wahrheit, Toleranz und Brüderlichkeit ..."

      "Die von den Gedanken der Aufklärung beseelten Freimaurer wurden über die Jahrhunderte von etablierten Herrscherhäusern, durchgedrehten Nationalisten und von dem Machtverlust fürchtenden Papsttum verfolgt. In der jüngeren Geschichte machten vor allem die Nationalsozialisten Jagd auf sie. Für die Nazis waren die Freimaurer als Vorreiter einer demokratisch-toleranten Gesellschaft das ideale Feindbild." (dass die Freimaurer von den Nazis verfolgt wurden bewirkt heute Anerkennung)


      Dank 'Format' weiß die Öffentlichkeit jetzt, dass in Österreich in 74 Logen cirka 3200 Freimaurer (Mitglieder) sind.

    • socrates
      25. April 2012 10:38

      Herby
      Was wir in der Schule über die Französische Revolution lernten ist das Gegenteil von dem was, unter Leitung der Freimaurer, wirklich passierte. Massenmord, Ausrottung ganzer Landstriche, Folter, "Hochzeiten" bei denen die Väter an die Töchter gekettet wurden und die Mütter an die Söhne, bevor sie in der Loire ertänkt wurden, Ausrottung des Klerus, Häuten der Gegner und Fabriken zur Verwertung von Menschenhaut, Diebstahl des Reichtums, Verträge mit Geheimtinte, die verschwand, als Bezahlung, usw........
      Die halbe Wahrheit ist eine ganze Lüge! Das gilt für unsere Medien. Damit arbeitet auch Format.
      Insp. Barnaby, eine engl. Krimiserie, widmete eine Folge den Freimaurern: Der Mörder war im Sinne der Freimaurer unschuldig, da er keinem Logenbruder geschadet hat.

    • Herby
      25. April 2012 17:34

      @ brechstange

      Ich stimme Ihnen zu.

      Angeblich - so wird es zumindest nach außen so propagiert - setzen sich die Freimaurer für Werte: Wahrheit, Toleranz, Brüderlichkeit und die Werte der Aufklärung ein.

      Sofort kommt da die Frage auf: "Ja und wozu brauche ich da einen Geheimbund dazu, um solche Werte zu fördern?"

      Da passt doch irgendetwas nicht zusammen! In Italien ist durch die P2-Loge ( http://de.wikipedia.org/wiki/Loge_P2 ) der ganze Staat und auch der Vatikan erschüttert worden. Der Bankier Roberto Calvi wurde höchstwahrscheinlich von Freimaurer-Mitgliedern hingerichtet (in London, in der Nähe der Großloge von London)

      So wie es in Italien vor 30 Jahren war darf es in Österreich nie kommen!

      Und: In diesem Format-Artikel steht:
      http://www.format.at/articles/1208/525/320164_s1/eine-weltgeschichte-freimaurer

      '" ... 'Großloge der alten freien und angenommenen Maurer von Österreich' ist die Wiener Rauhensteingasse 3. Die Groß­loge ist die Dachorganisation der übrigen, meist als Kultur- oder Bildungsvereine getarnten Logen."

      Also quer durch Österreich sind die 3200 Freimaurer-Mitglieder in Tarn-Vereinen die in Wahrheit Freimaurerlogen sind tätig!

      Das schlägt doch dem Fass den Boden aus: Übertretung und Mißbrauch des Vereinsgesetzes! Viele dieser Tarnvereine werden vom Staat mit Steuergeldern subventioniert, damit letztendlich die Freimaurer dort ihre geheimbündlerischen Machenschaften betreiben.

      Österreich braucht daher dringend eine funktionierende Polizei & Justiz die die Gesetze der Republik vollziehen. Und bei diesen Geheimbünden gründlich aufräumt.

      Im Format-Artikel steht auch dass beim Wiener Flughafen mit dem Herrn Herbert Kaufmann bei der Skylink-Geschichte auch die Freimaurer involviert waren/sind. Auch das würde die Öffentlichkeit & Justiz dringend interessieren.

      Ich fordere daher die Wiederinstallierung dieses von Ihnen erwähnten Anti-Geheimbündelei-Gesetzes, das 1968 aufgehoben wurde.

    • Undine
      28. April 2012 22:06

      @brechstange

      ************! Und danke für den Link!

  52. Johann Scheiber
    25. April 2012 07:50

    OT: Kleiner Einblick in das Parasiten-Paradies der EU-Quangos:
    http://www.deutsche-mittelstands-nachrichten.de/2012/04/42052/

    • brechstange
      25. April 2012 08:26

      Sg Hr. Scheiber,
      irgendwohin müssen ja die Milliarden verschwinden, je zentraler desto besser. Daher fordert man ja mehr Kompetenz für Brüssel und Vereinigte Staaten von Europa, da leben dann die Maden gut im Speck.

      6 Mrd. Euro sind laut EU-Rechnungshofbericht verschwunden, dafür gab es Achselzucken vom Barroso, weil das eben nicht viel sei. Das EU-Budget soll um 6,8 % steigen, auf 138 Mrd. Euro, davon müssen noch Rechnungen aus 2011 in der Höhe von 11 Mrd. bezahlt werden. Das ergibt weiterhin eine unbedeckte Lücke von nochmals 5 Mrd. Euro, die vor sich hergeschoben werden. Wer weiß, was noch alles im Dunklen schlummert, denn auch Griechenland wurde von der EU mit 60 Mrd. Euro bedient (keiner weiß genau wohin), die Kofinanzierung bei EU-Projekten ausgesetzt.

      Der EU-Haushalt ist festgelegt und Gott sei Dank ist es der Kommission nicht erlaubt, Schulden zu machen und Steuern einzutreiben (die Versuche, dies gewährt zu bekommen, laufen bereits). Die sind einerseits hoffnungslos überfordert und andererseits haben sich korrupte Elemente eingeschlichen. Das war auch schon vor 1995 so. Das Problem: Das Korsett wird immer enger.

    • Johann Scheiber
      25. April 2012 14:22

      Ja, sg. brechstange, das Problem ist wahrscheinlich, dass da niemand Verantwortung trägt, oder zu tragen in der Lage ist. Barroso und Co. als Emporkömmlinge zu bezeichnen wäre noch ein Kompliment. Das sind einfach beihergespülte Figuren, die weder der Verantwortung, noch der Aufgabe im entferntesten gewachsen sind.

  53. Pumuckl
    25. April 2012 07:34

    Top-Karrieren in der realen Wirtschaft, oder Einrichtungen wie etwa dem Rechnungshof, qualifizieren für höchste politische Ämter, aber KEINESWEGS
    PARTEI-SOLDATENTUM !


    Österreich besetzt Ämter wie Kanzler und wichtige Ministerämter mit völlig unqualifizierten Personen und gerät so in die Rolle einer Operetten-Demokratie

    Besonders das Infrastruktur-Ministerium, aber auch dessen ausgelagerte Konzerne wie Telekom, ÖBB oder ASFINAG erfordern an ihrer Spitze Personen mit allehöchster technischer und - oder ökonomischer Qualifikation!

    Der HTL-Ingenieur für Landtechnik, und Inhaber einer Muster-Bio-Landwirtschaft
    Matthias Reichhold hat zwar solcherart einen makellosen beruflichen Werdegang.

    Als Infrastruktur Minister und Vorstand in der ASFINAG war Reichhold einfach nicht qualifiziert! Da darf man sich nicht wundern, wenn er von diesen zwielichtigen Gestalten über den Tisch gezogen wird ! Mit Doris Bures in ihrem Amt macht sich Österreich erst recht lächerlich!

    • HJR
      25. April 2012 07:47

      [... Österreich besetzt Ämter wie Kanzler und wichtige Ministerämter mit völlig unqualifizierten Personen und gerät so in die Rolle einer Operetten-Demokratie
      ...]
      Bei "qualifizierten" Personen bestünde ja auch die Gefahr, dass die wirklich - im Sinne und Interesse ihres Amtes - tätig werden (weil sie es eben können).

      Aber wer will das schon?
      [mailto: horst.rathbauer@gmx.at]

    • Pumuckl
      25. April 2012 08:36

      Soeben gegoogelt:

      GEHEIMBÜNDELEI

      Geheimbündelei war im §128 des deutschen StGB a,F. unter Strafe gestellt. der Paragraf wurde in das preußische Strafgesetzbuch 1851 aufgenommen, 1871 in das Reichsstrafgesetzbuch übernommen und schließlich durch das 8. Strafrechtsordnungsgesetz 1968 aufgehoben.

      VORSCHRIFT

      1. Die Teilnahme an einer Verbindung, deren Dasein, Verfassung oder Zweck vor der Staatsregierung geheim gehalten werden soll, oder in welcher gegen unbekannte Obere Gehorsam oder gegen bekannte Obere unbedingter Gehorsam versprochen wird, ist an Mitgliedern mit Gefängnis bis zu sechs Monaten, an den Stiftern und Vorstehern der Verbindung mit Gefängnis von einem Monat bis zu einem Jahre zu bestrafen.
      2. Absatz 1 ist nicht anzuwenden,wenn die Verbindung eine politische Partei ist, die das Bundesverfassungsgericht nicht für verfassungswidrig erklärt hat.

      RECHTSGESCHICHTE / DISKUSSION

      Der Paragraph ist gegen die Freimaurer (Strikte Observanz) gerichtet.Da die Vorschrift bereits 1968 aufgehoben wurde, ist sie kaum noch bekannt.

      Soweit Wikipedia

      Die internationalen Brüder schafften die Abschaffung dieses sinnvolle § 128
      wie gewohnt still und leise. Politiker welche auf die Idee kämen, ein solches Gesetz wieder einzuführen, würden damit vermutlich mysteriöse Todesfälle bewirken.

  54. Observer
    25. April 2012 07:23

    Fälschlich werden die Freimaurer oft als Vereinigungen bezeichnet, welche ähnliche humanitäre Ziele wie die Serviceclubs Lions, Kiwani und Rotary haben. Tatsächlich sind es aber Geheimbünde, welche ausschliesslich den Zweck haben, sich in Netzwerken gegenseitig zu helfen und somit sozialen und wirtschaftlichen Eigennutz - dazu gehört auch der Machterhalt - zu betreiben.
    Ich kenne persönlich Leute, welche "gekämpft" haben, um in eine dieser Logen aufgenommen zu werden. Trotz guter Freundschaft zu ihnen bekomme ich zu deren Aktivitäten innerhalb der Logen nur sehr sehr wenig Informationen, denn es gibt da ein Schweigegelübte, welches bei Missachtung den Ausschluss zur Folge hätte. Ich staune aber, welche prominente Namen aus Politik und Wirtschaft meinen beiden Freunden da manchmal als "Brüder" (versehentlich) über die Lippen kommen.

    Wie lange untersucht eigentlich die Staatsanwaltschaft noch, bis die unseriösen Machenschaften der Herren Hochegger, Meischberger & Kumpanen endlich gerichtlich verfolgt werden?

  55. Anton Volpini
    25. April 2012 07:04

    Das ist einmal mehr ein Beweis dafür, daß die staatlichen Aufgaben auf ein mindestnotwendiges Muß zu beschränken sind!
    Damit braucht der Staat weniger Steuereinnahmen, und die Gefahr, daß dumme "Volksvertreter" Gaunern auf den Leim gehen, wird auf ein kleineres Maß reduziert.
    Welcher Mittel die Gauner sich bedienen ist dabei von zweiter Bedeutung. Ob die nun Freimaurer, Burschenschafter oder Sonstwie heißen, Gauner werden immer Wege suchen, wie sie ihre unredlichen Vorhaben leichter umsetzen.

  56. WFL
    25. April 2012 07:00

    Hervorragender Artikel, der - so kann man wetten - in allen anderen Medien
    tot geschwiegen werden wird.
    (in denen es, so darf man vermuten, von Freimaurern nur so wimmelt...)

    Tipp:
    Angeblich sucht doch der Milliardär Frank Stronach ein politisches Betätigungsfeld:
    Könnte man ihn nicht zur Finanzierung einer Tageszeitung überreden?
    (a al "Heute": Gratis-Verteilung hauptsächlich in Wien,
    mit all den news, die von anderen Meiden unterdrückt werden...)

    • Nestor 1937
      25. April 2012 10:31

      Herr Dr. Unterberger, wenn nicht schon versucht,
      ist diese Anregung sicher interessant.

      Ich nehme nicht an, daß Stronach Freimaurer ist.

    • Pumuckl
      25. April 2012 13:15

      Das GEHEIMBÜNDELEI-GESETZ § 128 des deutschen StGB wurde 1968 aufgehoben ! Dieses Gesetz schränkte die Tätigkeit der Freimaurer ein.

      Welche Parteien haben die Abschaffung dieses Freimaurer- Paragraphen betrieben ?

      Wer kann über einen vergleichbaren Vorgang in Österreich berichten?

  57. Wertkonservativer
    25. April 2012 05:49

    Dazu fällt mir nur eines ein:

    Gute Politik für das Volk zu machen, ist notwendig und wird auch von vielen aufrechten Frauen und Männern seriös ausgeführt.

    Politik ist aber auch ein Sammelbecken für miese und halbmiese Charaktere, die die ihnen gegebenen Möglichkeiten teilweise bis zum Äußersten ausnützen; Farbe und "Weltanschauung" egal; eine miese Bagage, ganz vortrefflich von Herrn Hochegger "vertreten"!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • HJR
      25. April 2012 07:52

      No ja! Aber ob das wirklich "viele" sind, sei mal dahingestellt. Wahrscheinlich sind die "Vielen" die Hakler, die nix z'reden ham? Die anderen sind ja mit dem "politischen Geschäft" (der "Umverteilung") ausgelastet bis überfordert!

      [mailto: horst.rathbauer@gmx.at]

  58. Haider
    25. April 2012 02:38

    Und wieder zeigt sich, wie wichtig "Knittelfeld 2002" und die dadurch erfolgte Absplitterung des BZÖ 2005 für die beispiellose Selbstreinigung der heutigen FPÖ waren. In den vergangenen Jahrzehnten hat keine sonstige politische Partei Österreichs derartige Konsequenzen beinhart durchgezogen. Daraus erklärt sich der jetzige Erfolg. Wenn Fehlentwicklungen passieren, dann darf nicht gemauert und gemauschelt werden, sondern die Devise lautet dann: "Erkennen, Aufarbeiten und Durchgreifen ohne Rücksicht auf Seilschaften!"

    • Helmut Oswald
      25. April 2012 08:18

      Dann könnt ihr Euren Uwe aber am besten auch gleich entsorgen. Anstatt ihm die Mauer zu machen.

    • Presse (kein Partner)
      26. April 2012 21:40

      Ähmm jjaa.... und was war dann mit dem Ausschluss des Wien BZÖlers Schimanek(ein Freimaurer), bzw. der nahmhafte ehemalige Vize-Kanzler Hubert Gorbach (BZÖ Vorarlberg) oder Robert Lugar (NÖ) bzw. indirekt Uwe Scheuch, Gerhard Dörfler und Co.
      Auch da hat das BZÖ Reihenaustritte erlebt alle Anfang 2010 (in Kärnten und Wien)
      also soviel zur nicht vorhandenen Selbstreinigung.
      In beiden Bundesländern hat man inzwischen eine 4stellige Anzahl an Unterstützer erreicht, wie ich von deren Parteichefs in Interviews erfuhr.

      Auch Burschenschafter sind selten noch vorhanden. Stadler(Sängerschaft Skalden) als großer Bekämpfer der Freimaurer ist sogar EU-Abgeordneter!

  59. Norbert Mühlhauser
    25. April 2012 01:07

    Wird das Gemeinwesen von Geheimbünden regiert, dann zählt weder rechte Gesinnung, noch linke Gesinnung, noch sonst irgendeine Weltanschauung, sondern nur das "geschätzte" Machtgespinst.

    Und natürlich der Glaube, als Teil dieses Machtgespinstes die höchste Vernunft auf Erden zu repräsentieren.

  60. Herby
    25. April 2012 00:49

    Ist von diesen Freimaurerlogen auch schon einmal etwas nachhaltig Gutes ausgegangen? Ich meine Gutes für die Allgemeinheit. Auf jeden Fall wissen offenbar diese Herrschaften für sich selbst und ihr eigenes Wohl sehr gut zu sorgen.

    Wer weiß was aus dem Herrn Reinhard Göweil noch alles wird? Vielleicht bald Minister? Herr Friedrich Rödler hat als Chef des Patentamts auch eine schöne Position erreicht.

    Im Sinne der Steuerzahler - wo sowieso Feuer am Dach ist - sollten all diese Mauscheleien aufgedeckt werden und vor allem: Es sollte rechtliche Konsequenzen geben: Verdacht auf Untreue usw.

    Aber sind nicht die Staatsanwälte auch bei diesen Freimaurerlogen dabei?? Und die Mitglieder dort tun sich ja alle gegenseitig nicht weh, weil die dortigen Regeln offenbar ÜBER den Gesetzen unserer Republik stehen.

    Ich hoffe ich irre mich in meinen Mutmaßungen.

    • Xymmachos
      25. April 2012 09:19

      Und ich fürchte, Sie haben recht mit Ihren Mutmaßungen.

    • Pumuckl
      25. April 2012 09:58

      Der hauptsächlich gegen die Freimaurerei gerichtete, die Geheimbündelei betreffende § 128 des deutschen StBG a.F. wurde erst 1968 abgeschafft.

      Wer kann sagen, wann und wie das in Österreich war?

    • terbuan
      25. April 2012 14:19

      Ich vermute 1974,
      es entstand unter Kreisky und der Verbindung der SPÖ mit der FLN und dem algerischen Freiheitskampf, siehe auch
      http://dare.uva.nl/document/173081

    • byrig
      25. April 2012 23:20

      für politiker in führenden funktionen sollte es verpflichtend sein,ihre zugehörigkeit zu bünden wie den freimaueren bekanntzugeben-so wie sie es bei nebenbeschäftigungen müssen.
      vieles wäre dann transparenter,auch unerklärliche mauscheleinen,die etwa zwischen ansonst inkompatiblen ideologien passieren.
      eigentlich sollte das auch für alle abgeordnete gelten.

    • cmh (kein Partner)
      26. April 2012 09:02

      Die Logen waren ja eine wichtige Triebfeder der "Aufklärung" - höre ich immer wieder.

      Wobei ich immer wieder feststellen muss: Aufgeklärtsein schützt vor Dummheit nicht. Gerade die besonders Aufgeklärten machen die größten Dummheiten.

  61. libertus
    25. April 2012 00:42

    Es bestätigt sich einmal mehr: In Österreich zählt keinesfalls Qualifikation, Verantwortungsbewußtsein und Seriosität, sondern man muß nur Mitglied einer Loge sein und genug Insiderwissen besitzen, dann ist man sogar über Parteigrenzen hinweg für jeden Führungsjob gut.
    Wenn es jedoch um die VLM (= Vereinigte Linke Medienlandschaft) geht, dann gibt die Zugehörigkeit zu bzw. die Identifizierung mit den Genossen noch einmal einen besonderen Karriereschub, egal was immer dafür berappt werden muß.

    In unserem Land regiert in erster Linie Nepotismus und Korruption auf Kosten unserer hart verdienten Steuergelder - mit und ohne Unschuldsvermutung!

    • HJR
      25. April 2012 07:55

      Vor allem das "Insiderwissen" scheint mir das primäre Selektionsmerkmal für "höhere Aufgaben" zu sein. Denn höhere Aufgaben bedeuten i.d.R. auch Verfügungsmacht über mehr (Steuer-)Geld.

      [mailto: horst.rathbauer@gmx.at]





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