Jeder Beitrag kann um 36 Cent gekauft und sofort gelesen werden (Button unter Einstiegsabsatz). Wenn Sie Abonnent werden, können Sie jeden Artikel sofort lesen, erhalten anzeigenfreie Seiten, die blitzschnell hochladen, und viele andere Vorteile (jederzeit stornierbar! monatlich 10 Euro). Sollten Sie schon Abonnent sein: einfach rechts Balken „Anmelden“ anklicken.

weiterlesen


"Bitte, wählt nicht mehr die ÖVP!" drucken

Lesezeit: 16:30

In den letzten Tagen ist die gemeinsame Geheimstrategie hinter dem Verhalten der Herrn Karas, Mitterlehner und Brandstetter unverkennbar geworden. Sie alle richten den eindringlichen, wenn auch indirekten Appell an die bisherigen ÖVP-Wähler: Bitte nicht mehr diese Partei zu wählen! Wir machen sie bewusst für alle ÖVP-Wähler unwählbar (mit nachträglicher Ergänzung).

Insbesondere Othmar Karas verbreitet diese Botschaft mit großer Inbrunst. Anders ist es gar nicht erklärbar, dass er öffentlich und aggressiv via Twitter gegen die wichtigste ÖVP-Initiative der letzten Tage polemisiert. Deren Inhalt ist der Versuch, Familienbeihilfen nur entsprechend der Höhe der jeweiligen Lebenshaltungskosten im Aufenthaltsland eines Kindes auszuzahlen, also nicht mehr für alle EU-Länder gleich.

Gewiss kann man sich da besorgt fragen, ob das die EU-Kommission in ihrem selbstmörderischen Zentralisierungs-, Vereinheitlichungs- und Europa-möglichst-rasch-noch-mehr-unpopulär-machen-Wahn nicht verhindern wird. Allerdings klingt das Gutachten des prominenten Sozialrechtlers Wolfgang Mazal recht substanziell und fundiert, demzufolge das sehr wohl möglich sei. Überdies haben alle EU-Staaten England vor dem Brexit-Referendum zugesichert, dass die Briten haargenau die gleiche Regelung haben dürfen. Soll das nun dem kleinen Österreich verweigert werden? Oder soll dieses gar mit einem Öxit drohen, um das Gleiche zu erreichen?

Wie auch immer es rechtlich am Ende des Tages aussehen wird: Es ist jedenfalls mit absoluter Sicherheit ein völlig falsches Verständnis von der Aufgabe eines österreichischen EU-Parlamentariers, jetzt öffentlich, massiv und aggressiv gegen die Interessen Österreichs und seiner Steuerzahler zu stänkern. Dieses Verhalten wird geradezu unfassbar, wenn es sich noch dazu gegen ein Projekt richtet, das vor allem von der eigenen Partei dieses EU-Abgeordneten verfochten wird.

Auch wenn Karas persönlich frustriert sein mag, weil ihn die ÖVP nicht für andere Funktionen vorgeschlagen hat: Sein jetziges Verhalten kann nur noch als Aufforderung interpretiert werden, nicht mehr jene Partei zu wählen, die einen solchen Politiker aufstellt.

Freilich ist im Falle Karas sowieso durchaus fraglich, ob die ÖVP überhaupt noch seine Partei ist. Hat sich der Mann doch zuletzt mit einer solchen Vehemenz für den Grünen Van der Bellen ins Zeug geworfen, wie er es noch nie für einen Schwarzen getan hat.

Angesichts eines solchen Charakters beginnt man sogar den einstigen Versuch der ÖVP zu verstehen, an seiner Stelle einen anderen Spitzenkandidaten fürs EU-Parlament aufzustellen. Diese Einschätzung ändert nichts daran, dass es ein absoluter Wahnsinn gewesen ist, diesem anderen Kandidaten (Ernst Strasser) zu erlauben, gleichzeitig zu seinem Mandat als bezahlter Lobbyist tätig zu bleiben und viel Geld zu verdienen. Was Strasser ja schließlich auch zu Recht ins Gefängnis gebracht hat.

Mitterlehners Attacke auf die Staatsfinanzen

Wechseln wir zu Reinhold Mitterlehner. Dieser ist immerhin vom Verdacht frei, insgeheim schon bei einer anderen Partei gelandet zu sein. Aber dennoch machen seine letzten Aktionen klar, dass er – bewusst oder auch nur aus politischer Dummheit – ganz gezielt sowohl die wirtschaftsliberalen wie auch die wertkonservativen ÖVP-Wähler vertreibt. Offenbar glaubt er, mit Kammer- und Bauernbundfunktionären alleine auszukommen.

Für alle anderen ist jedenfalls seine begeisterte Mittäterrolle bei der Beschäftigungsbonus-Idee seines SPÖ-Gegenübers Kern absolut unverständlich (die noch dazu eigentlich in Mitterlehners eigenen Kompetenzbereich ressortiert …). Denn so richtig und wichtig und dringend eine Senkung der Lohnnebenkosten an sich auch ist, so völlig falsch ist das Wie des nunmehrigen Bonus-Projekts.

Dieses Projekt bedeutet nämlich

  • die Schaffung einer neuen Bürokratie,
  • das Gegenteil der notwendigen Deregulierung,
  • die Förderung von absurden Umgehungskonstruktionen,
  • die Gefährdung vieler bestehender Jobs (weil sich ja unweigerlich kostenbewusste Auftraggeber dorthin wenden werden, wo eine Produktion oder Dienstleistung durch den Bonus billiger ist, was etliche nicht geförderte Anbieter in den Konkurs treiben wird),
  • das Entstehen von eventuellen Rückzahlungspflichten bei den geförderten Unternehmen wegen durchaus möglichen späteren Verboten durch die EU,
  • und Kosten von zwei Milliarden (wobei ursprüngliche Berechnungen sogar drei Milliarden ergeben haben und bis heute eigentlich völlig unklar ist, wie dieses Herunterrechnen genau gehen soll), ohne dass es auch nur eine einzige Idee der Finanzierung gibt.

Dies alles ist für eine Partei, welche einst die Hüterin der Staatsfinanzen gewesen ist, welche rhetorisch immer für mehr Markt statt Regulierung eingetreten ist, absolut selbstmörderisch. Es ist überdies nur noch peinlich und lächerlich, wenn sich Mitterlehner mit der Behauptung verteidigt, dass sich dieser Bonus ohnedies selbst finanzieren würde. Er fand bisher nicht einmal einen einzigen der (eigentlich durch Regierungsaufträge ohnedies immer gut „steuerbaren“) Wirtschaftsforscher, der diese These unterstützen würde.

Das ganze Projekt ist verantwortungslos und populistischer als alles, was man oft zu Recht der FPÖ vorhält.

Neue Belastungen für die Bürger

Der nächste Punkt, der als Folge des neuen von Kern und Mitterlehner ausgeschnapsten „Arbeitsprogramms“ jeden ÖVP-Wähler (bis auf die aus der Landwirtschaft) empören muss, ist – vorerst – in der Öffentlichkeit total untergegangen. Das sind neue Belastungen für die Bürger. Damit verstößt die Koalition und vor allem die ÖVP neuerlich gegen alle anderslautenden Schwüre und Behauptungen. Diese neue Belastung ist aber von der Öffentlichkeit noch gar nicht entdeckt worden, weil sie mit dem unverständlichen Ausdruck „Technologieabfindungsbeitrag“ getarnt worden ist.

Dieser Beitrag, so steht versteckt im Programm, soll von den „Endverbrauchern“ – auf Deutsch: den Stromkonsumenten in Haushalten und Wirtschaft – bezahlt werden. Er wird von der Regierung selbst auf 120 Millionen geschätzt (die diesbezügliche Formulierung im „Arbeitsprogramm“ ist überdies so verwaschen, dass man fast als sicher annehmen kann, dass das Ganze mehr als 120 Millionen kosten wird). Wie zum Hohn steht im Papier dazu: Daraus „ergeben sich keine finanziellen Auswirkungen auf den Bund, die Länder, die Gemeinden“. Eh nicht, dafür halt auf die Bürger umso mehr …

Inhaltlich geht es dabei um das Ausbaden einer früheren Fehlentscheidung der Koalition: um die Biogasanlagen, die wieder geschlossen werden müssen, weil sie trotz hoher Förderung nicht rentabel betrieben werden können. Mit wie vielen Lorbeeren durch Politik, Medien, die gesamte Grün-, Raiffeisen- und Agrarszene waren sie doch einst befeiert worden! Heute: schrottreif. Oder wie es der Ökonom Peter Brandner pointiert formuliert: „Gescheiterte Förderung mit Förderung beseitigen.“

Wieder zeigt sich das, was Mitterlehner schon vor zwei Jahren beim Steuerpaket zu verantworten gehabt hat: Am Schluss kommt bei den Bürgern immer ein Belastungspaket an …

"Durchmischung" - wie im Kommunismus

Mitterlehner reitet aber auch ganz abseits des Arbeitsprogramms einen Frontalangriff auf alle Wertkonservativen, auf alle Familien- und Leistungsorientierten, auf alle an einem Aufschwung der Universitäten Interessierten (also damit insbesondere auch auf die Wirtschaft). Dabei ist dieser Angriff nicht einmal vom Koalitionspartner verlangt worden.

Er besteht in Mitterlehners Ankündigung einer Strategie zur „sozialen Durchmischung“ der Hochschulen. Für diese ist Mitterlehner im Viertberuf (neben Vizekanzler, Parteiobmann und Wirtschaftsminister) ja nämlich zu deren Bedauern ebenfalls zuständig.

Diese so harmlos klingende Überschrift bedeutet nämlich ganz eindeutig: Wann immer eine Staatsmacht die „Soziale Durchmischung“ im Bildungssystem angekündigt hat, hat das am Ende immer eine Niveausenkung, eine Nivellierung nach unten bedeutet. Das ist auch gar nicht anders möglich, wie auch immer eine solche „Durchmischung“ technisch angegangen wird.

Eigentlich sollte es absolute Priorität eines Wissenschaftsministers sein, das Niveau der österreichischen Universitäten zu heben. Vor allem, weil diese bei fast allen internationalen Rankings absolut blamabel abschneiden – aus einer ganzen Reihe von Gründen, aber sicher nicht wegen einer angeblich fehlenden Durchmischung.

Wer – in absoluten oder relativen Zahlen – mehr „bildungsferne“ Menschen an die Unis bringen will, muss die Anforderungen jedoch senken. Tertium non datur. Eine dritte Möglichkeit gibt es nicht. Das ist ein klassisch sozialistisches Konzept – mit dem linke Politiker noch jedes Bildungssystem im In- wie im Ausland nachhaltig beschädigt haben.

Es ist daher nur noch traurig, wenn das auch ein ÖVP-Minister aus eigenem plant. Wenn er nicht begreift, dass der relativ hohe Anteil von Kindern bildungsorientierter Eltern an höheren Schulen und Universitäten kein Zufall, kein Privileg und auch kein Machtmissbrauch ist. Er ist vielmehr logische Folge der Tatsache,

  • dass in solchen Familien viel mehr Bücher vorhanden sind und gelesen werden,
  • dass dort schon mit Vorschulkindern Millionen mehr Wörter gesprochen werden als in bildungsfernen Familien,
  • dass dort im Urlaub viel öfter kulturorientierte Ziele oder gar Museen angesteuert werden,
  • dass am Esstisch auch Themen besprochen werden, die über das letzte Fußballergebnis hinausgehen,
  • dass in solchen Familien hochdeutsch gesprochen wird,
  • dass solche Eltern ihre Kinder viel öfter auf ein Jahr ins Ausland schicken (auch wenn es finanziell für sie nicht leicht ist),
  • dass in solchen Familien Leistung und Anstrengung viel öfter von den Eltern vorgelebtes Modell sind,
  • dass überdies die Genetik sagt, Intelligenz werde in hohem Ausmaß vererbt.

Mitterlehner ist das alles wurscht. Unterschiede werden niedergebügelt. Wie im Kommunismus. Wo auch oberste Aufgabe der Unis war, Arbeiter- und Bauernkinder anstelle der Bürgerkinder als Studenten zu haben. Denn wenn er glauben würde, dass die Arbeiter- und Bauernkinder ungerecht diskriminiert werden, gibt es nur einen gerechten Weg: Strenge Aufnahmeprüfungen VOR jedem Studium. Nur so könnten die angeblich zu Unrecht an die Unis strömenden Bürgerkinder abgehalten werden.

Der Mann ergänzt dieses ursozialistische Vorhaben in seiner Ankündigung auch noch mit weiteren schlimmen Wünschen:

  1. Die Matura soll noch bedeutungsloser werden; denn der Minister will statt dessen den „nicht-traditionellen“ Hochschulzugang fördern.
  2. Besonders stark steigen soll die Zahl der Studenten mit Migrationshintergrund – weil (nur) Mitterlehner weiß, dass die von der Regierung nach Österreich hereingeholten Migranten besonders bildungsorientiert und begabt sind.
  3. Jene Studenten, deren Eltern getrennt leben, sollen mehr als die anderen gefördert werden. Das ist besonders skandalös. Und zwar keineswegs nur, weil auch das zu Umgehungskonstruktionen verleitet, wo Eltern halt pro forma getrennt leben. Das ist auch verfassungs- weil gleichheitswidrig. Damit verbreitet der Chef der einst wertkonservativen und familienorientierten Partei vor allem ein völlig konträres Menschenbild zu dem seiner Wähler. Diesem Mitterlehner-Plan zufolge erscheinen intakte Familien als etwas Minderwertiges, das benachteiligt werden muss. Oder begreift er am Ende nicht einmal, dass eine Förderung einer Teilgruppe immer eine Benachteiligung aller anderen bedeuten muss, weil ihnen die – ja immer – knappen Mittel nicht im gleichen Maß zufließen?
  4. Am allerschlimmsten aber ist, dass Mitterlehner auch in die Geschlechter-Relationen in den einzelnen Studienrichtungen eingreifen will. Überall soll jedes Geschlecht mindestens 30 Prozent ausmachen. Alle Studienrichtungen, wo das nicht der Fall ist, will er finanziell bestrafen.

Was bitte, geht das eigentlich die Politik an? Wo gibt es da ein schutzwürdiges Interesse? Was hat das noch dazu bei einer Partei verloren, die einst für Freiheit und Wahlfreiheit gestanden ist, die einst gewusst hat, dass Männer und Frauen (im Durchschnitt einer Gauß'schen Verteilung) verschieden sind, dass sie verschiedene Interessen, Ziele und Wünsche haben? Was sich eben auch in der freien Wahl unterschiedlicher Studienrichtungen zeigt. Was auch schon durch viele psychologische Studien bei Kleinstkindern bewiesen worden ist. Was sich auch an den völlig unterschiedlichen Ergebnissen etwa der Medizin-Aufnahmeprüfungen oder Pisatests zeigt (wo die Mädchen beim Lesen signifikant besser sind, die Buben hingegen in Mathematik und in den Naturwissenschaften).

Das ganze Durchmischungs-Projekt Mitterlehners ist übles Produkt einer sozialistisch-feministischen Weltsicht, die alle Menschen gleich machen will, die sich überall einmischt. Das hat hingegen weder mit liberal noch konservativ noch mit Universitäts- oder Familienförderung zu tun.

Die klare Folge: Entweder es wird zu massiven Tricksereien kommen. Etwa durch Scheininskriptionen oder durch unterschiedliche Vergabe von Noten je nach Geschlecht, wie es ja schon an vielen Schulen der Fall ist. Oder es werden künftig Studienrichtungen wie Maschinenbau oder Elektrotechnik oder Physik oder Mathematik bestraft werden, weil das Männerdomänen sind. Und Kunstgeschichte, Pädagogik, Harfe oder Pferdewissenschaften, wo man fast nur Frauen findet.

Oder will Mitterlehner gar, dass bei technischen Studien männliche Studenten nicht mehr aufgenommen werden dürfen, wenn ihr Anteil mehr als 70 Prozent ausmacht? Als ob nicht die österreichische Wirtschaft noch mehr hochqualifizierte Absolventen gerade solcher Studien besonders benötigen würde (bei den typischen Frauenstudien ist allerdings der Bedarf der Gesellschaft deutlich geringer).

Das ist wirklich alles völlig absurd. Das ist auch deshalb völlig überflüssig, weil schon heute eine deutliche Mehrheit der Studenten weiblich ist.

Der neue Metternich im Justizministerium

Der Dritte in diesem Kleeblatt auf die eigenen Wähler abstoßend wirkender ÖVP-Männer ist Justizminister Wolfgang Brandstetter. Auch bei ihm ist jede einzelne Aktion sozialistisch-sozialtechnokratisch-obrigkeitsstaatlich geprägt. Liberal oder konservativ ist absolut nichts, was der Mann tut. Er orientiert sich vielmehr 200 Jahre zurück am totalitären Vormärz der Herren Metternich und Gentz.

Brandstetter hat sich jetzt ausgerechnet bei zwei rotgrünen Anliegen für eine Aufstockung der Staatsanwaltschaft entschlossen, obwohl ihm deren personelle Überforderung durch immer mehr Causen bisher völlig egal gewesen ist: Aber ausgerechnet für die beiden dubiosen linken Themen "Abfangjäger-Betrug" und „Bekämpfung der Hasskriminalität“ hat er gleich eilfertig neue Posten geschaffen.

Allein für die Verfolgung der Fälle, die bei der Denunziations-Hotline der SPÖ-Staatssekretärin Duzdar angezeigt werden, gibt es fünf neue Staatsanwälte. Damit verfolgt der Staat künftig mit voller Energie alle jene, die im Internet vielleicht einmal einen allzu kräftigen Ausdruck verwenden. Hingegen sind dem angeblich von der ÖVP gestellten Minister offensichtlich die Terrorismusbekämpfung, die ständige Zunahme der Gewalt, die skandalös lange Dauer von Wirtschaftsverfahren oder gar die eindeutig kriminelle Medienbestechung durch die Politik (vor allem das Wiener Rathaus) völlig egal.

Brandstetter ist aber auch Haupttäter bei zweimaligen Verschärfungen des Strafrechts, welche die Meinungsfreiheit knebeln und den in Österreich ohnedies exorbitanten Obrigkeitsstaat noch weiter ausbauen. Das erste Mal hat er das durch die deutliche Verschärfung des an George Orwell erinnernden Gummiparagraphen einer „Verhetzung“ getan. Diese kann in Österreich selbst dann zu Strafe führen, wenn sie mit keinerlei Gewalt oder Gewaltaufruf verbunden ist, sogar wenn ausschließlich Wahres behauptet wird. Diese führt nun zu immer mehr Verurteilungen wegen islamkritischer Äußerungen (gegen das Christentum kann offensichtlich ungehindert weiter gehetzt werden). Diese schützt aber nur die Gruppen der linken Correctness, nicht aber Priester, Bauern oder Unternehmer. Die einen sind in Brandstetters Welt halt gleicher.

Das zweite Mal tut dies Brandstetter nun durch eine weitere Strafrechtsnovelle. Er will auf Wunsch des SPÖ-Verkehrsministers einen besonderen Schutz von Schaffnern&Co gegen „tätliche Angriffe“ schaffen. Um nicht missverstanden zu werden: Selbstverständlich sind die zu schützen; und selbstverständlich ist darauf zu reagieren, dass die Massenmigration ganz offensichtlich die Fälle deutlich erhöht hat, die zu bestrafen wären. Nur: Es gibt absolut keinen Grund, dass der Staat – ÖBB wie Wiener Linien sind de facto der Staat – kasuistisch seine eigenen Leute besonders schützt. Warum genießen nicht auch die normalen Steuerzahler den gleichen Schutz des Strafrechts gegen tätliche Angriffe? Nach der gleichen Logik müsste ja auch der Mord an einem gewöhnlichen Menschen viel milder bestraft werden. Da schafft Brandstetter eine skandalöse Klassengesellschaft, die da geschaffen wird. Wieder gibt es welche, die die gleicheren auf der Farm der Tiere sind.

Eine ganz ähnlich unerträgliche Obrigkeitsstaats-Gesinnung atmet auch aus der geplanten Bestrafung „staatsfeindlicher Bewegungen“. Wieder gilt es Missverständnisse auszuschließen: Es ist durchaus legitim, dass bestraft wird, wer die Vollziehung von Gesetzen zu verhindern versucht (auch wenn im Gesetzestext ein sprachliches Hoppala formuliert ist: Denn es soll bestraft werden, wer „auf gesetzwidrige Weise die Vollziehung von Gesetzen“ verhindert; als ob eine solche Verhinderung nicht immer gesetzwidrig wäre). Nur ist es ein übler Geßlerhut, wenn im Gesetzestext auch die „Gesinnung“ als Voraussetzung der Strafbarkeit angesprochen wird. Das gleich gilt für die Pönalisierung der „Nicht-Anerkennung“ irgendwelcher staatlicher „Organe“. Als ob es den Staat irgendetwas angeht, welche Gesinnungen die Menschen haben, oder wen sie geistig "anerkennen". In einem wirklichen Rechtsstaat dürfte das Strafrecht immer nur Taten verfolgen, keine geistigen Positionen. Wer wieder Gesinnungen zum Objekt der Strafjustiz macht, will die Rückkehr zu einem Metternich-Staat.

Beide von Brandstetter vorgeschlagenen Paragraphen sind – weitere – Kapitalverbrechen wider die Meinungsfreiheit. Er versteht es einfach nicht, zwischen Taten, die zur Strafbarkeit führen können, und „Gesinnungen“ oder ähnlichem zu unterscheiden, die den Staat einen feuchten Dreck angehen.

Viel Licht und viel Schatten bei den übrigen VP-Ministern

So widerlich für jeden Konservativen und jeden Liberalen diese hier skizzierten Aktionen dreier ÖVP-Spitzenpolitiker sind, so sehr muss zugleich der Gerechtigkeit willen festgehalten werden, dass die Minister Kurz und Sobotka das weitaus Beste, Klügste und Mutigste sind, was man in dieser Regierung findet. Aber auch Minister Rupprechter hat zuletzt einen besseren Eindruck gemacht als früher. Fast hätte ich ihm auch Familienministerin Karmasin an die Seite gestellt, wäre nicht in den letzten Tagen die ungeheuerliche Förderung eines neuen Sexkoffers für Schüler durch sie bekannt geworden. Dieser propagiert nicht nur seltsame Sex-Spielzeuge, sondern auch alle Arten von sexuellen Aktivitäten wie „lesbisch, schwul, bisexuell, transgender, intersexuell, transident oder queer“ als gleichwertiges Angebot neben der Heterosexualität, das den Schülern nun zur Auswahl vorgelegt wird.

Eigentlich müssten auch Finanzminister Schelling und Staatssekretär Mahrer in die Liste der jammervollen ÖVP-Politiker aufgenommen werden. Daran ändert die Ausrede wenig, dass sie bei all ihren Fehlern meist koalitionärem Druck oder dem eigenen Parteichef nachgegeben haben. Das entschuldigt vor allem einen Finanzminister nicht. Er ist selbst und höchstpersönlich für die Staatsfinanzen verantwortlich. Er hat selbst ein Vetorecht gegen absolut jeden Beschluss der Regierung. Wer diese Kompetenz nicht energisch im Interesse der Staatsfinanzen und Steuerzahler einsetzt, ist schlicht ein schlechter Finanzminister. Der ist feige oder opportunistisch oder – in Hinblick auf seine jeweils ganz anderslautenden Reden – verlogen.

Die persönliche Verantwortung eines Finanzministers kann gegen seinen Willen nur durch einen Hinauswurf aus der Regierung beendet werden. Und für diesen - extrem unwahrscheinlichen - Fall wäre die Folge völlig klar: Schelling würde zum Helden der Nation.

Was noch viel wichtiger ist: Er könnte sich auch morgen noch in den Spiegel schauen. Das können die oben genannten ÖVP-Politiker allesamt nicht mehr. Oder höchstens in einen rotgrün gefärbten.

PS: Die nach langem Kampf gegen ihre Krankheit nun gestorbene Gesundheitsministerin gehört nicht in die Reihe der hier aufgelisteten ÖVP-Minister. Sie war aber in der SPÖ-Hälfte der Regierung zweifellos eine der positivsten Erscheinungen. Sachlich, ruhig und nicht ideologisch. Dennoch darf man auch in diesen Stunden nicht verschweigen: Das Gesundheitsministerium ist das weitaus unwichtigste  der ganzen Regierung. Nicht dass das Gesundheitswesen unwichtig wäre. Ganz und gar nicht. Aber in diesem sind die Länder und Gemeinden, Sozialpartner und selbst der Sozialminister weitaus wichtiger und mächtiger. Was schade ist, aber was nicht schamhaft verschwiegen werden darf. Und auch Oberhauser hat es nie gewagt, die einzigen beiden Dinge beim Namen zu nennen, die das Gesundheitssystem sanieren können: Das sind echter Wettbewerb zwischen den Kassen (also Versicherungspflicht statt Pflichtversicherung) und mehr Eigenverantwortung der Patienten (also Selbstbehalte).

(Nachträgliche Ergänzung: Auf Mitterlehners Sündenkonto sollte man auch noch sein absolutes Schweigen zum Verlust der "Weltkulturerbe"-Auszeichnung für Wien wegen des Hochhausprojektes neben dem Konzerthaus hinzufügen. Denn selbst wenn er diesen Bau juristisch wahrscheinlich nicht verhindern kann, hätte er als für den Tourismus zuständiger Minister unbedingt die Pflicht, dagegen wenigstens laut zu protestieren.)

einen Kommentar schreiben
Teilen:
  • email
  • RSS
  • Add to favorites
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • Print

die besten Kommentare drucken

  1. Ausgezeichneter KommentatorWaltraut Kupf
    21x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Februar 2017 12:31

    Man hofft in der moribunden ÖVP auf den Heilsbringer Kurz, den man kurz vor den nächsten Wahlen aus dem Hut zu zaubern gedenkt. Der müßte aber ein Trottel sein, wenn er sich auf den Rücken eines toten Pferdes schwingen wollte. Das Ruder hätte schon viel früher herumgerissen werden müssen. Sesselkleber wie Mitterlehner hoffen auf den Schutzmantel der Internationale, wo jeder jedem anderen in der Nase bohrt, statt in seinem unmittelbaren Umfeld die Dinge in einen zufriedenstellenden Zustand zu bringen. Vor lauter masonischer Humanität und Toleranz werden die Leute durch massive Umvolkung ihrer Heimat beraubt, die bis zur Unkenntlichkeit verändert wird, obgleich das Recht darauf in der Verfassung festgeschrieben ist. Sex & Crime ist angesagt, Verdummung in der Verkleidung einer "Bildungsoffensive", und Landesverrat unter der Devise "alle Menschen werden Brüder". Leider hat die Umerziehung auch schon Leute erfaßt, von denen man es nie angenommen hätte. Dennoch brodelt es schon stark, und es ist nur eine Frage der Zeit, wann der Deckel des Dampfkochtopfs hochgeht. Wenn wir Glück haben, werden die nächsten Wahlen ein Schritt in die richtige Richtung sein. Wenn nicht einige Zauderer die Sache neuerlich vermasseln.

  2. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    20x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Februar 2017 06:08

    Technikstudien gehoeren geschlossen, denn eine 30% Weibleinqutoe wird dort niemals erreicht werden.
    Diese Oesterreich Verdrehende Partei ist wirklich progressiv unterwegs.
    Und wer das kritisiert, wird wegen Hassrede eingesperrt.

    Es ist wirklich atemberaubend wie sich diese Partei vor dem linken Zeitgeist prostituiert.

    Kurz und Sobotka sollen austreten, den restlichen vernuenftigen Parteifluegel der VP mitnehmen und der FPOe beitreten. Politiker, die gegenueber dem Land verantwortlich sind, sollten ueberbordende eigene Interessen in einem solchen Fall hintanstellen und gemeinsam die kritische politische Masse zu erreichen versuchen. Anders ist ein Umschwung nur mehr gewaltsam moeglich, daher waere es den Versuch wert.

  3. Ausgezeichneter KommentatorAbaelaard
    19x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Februar 2017 07:50

    Strache der österreichische Trump, was soll daran so schlecht sein? Wie man gerade lesen konnte geht es dümmer ohnehin nicht mehr. Schön langsam wird anscheinend die FPÖ alternativlos um dieses schreckliche Merkelwort zu gebrauchen. Soll sein , vor Jahren als für mich noch nicht im Traum dran zu denken war der VP untreu zu werden besuchte ich eine Veranstaltung mit Strache am Ballhausplatz, mein resümierender Gedanke war, warum höre ich das nicht von der ÖVP?. Daß Karas als Familienmitglied Waldheim posthum den Dolch in den Rücken stieß sagt schon alles über seinen Charakter, mit den anderen Herren beschäftige ich mich nicht.
    Zu Kurz und Sobotka, entweder setzen die sich in kürzester Zeit in ihrer Partei vehement durch oder sie müssen sich den Verdacht gefallen lassen doch nur vorgeschobene Meinungsartisten gegen die FP zu sein !

  4. Ausgezeichneter KommentatorEl Capitan
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Februar 2017 07:57

    Die Montanuniversität Leoben gehört zu den letzten Vorzeige-Unis. Die wird nie einen 30% Anteil von Frauen bekommen. Nur ein Haufen Schein-Inskriptionen wird diese Uni retten können. Das zeigt, wie tief bereits unreine Ideologie in unsere Strukturen vorgedrungen ist.

    Es entsteht ein Staat, in dem die Luft zum freien Atmen fehlt.

    Ich frage mich schon lange, wo es überhaupt noch Freiheiten und ein gewisses Niveau gibt. Die Gymnasien wurden zurückgefahren, das Burgtheater von einem Haufen Kanaillen finanziell an die Wand gefahren und jetzt geht es auch der Staatsoper an den Kragen, wie man hört.

    Zu schlechter Letzt sollen nun auch die Universitäten dran glauben, obwohl die ohnehin schon internationaler Substandard sind.

    Die ÖVP hat mit der Partei von Figl, Raab, Klaus, Koren & Co nichts mehr zu tun. Ob es Kurz gelingen kann, diese sozialistische Volkspartei von ihrem Förderwahn zu retten, wage ich zu bezweifeln.

    Das Förder- und Gleichheitsunwesen ist längst zur Droge geworden, die Dosis muss nun jährlich erhöht werden.

  5. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Februar 2017 10:35

    Einer der übelsten Charaktere unter den Politikern ist "der SCHWIEGERSOHN"---Otmar KARAS! Ich weiß nicht, wie es seiner Frau geht an der Seite dieses Verräters; man kann sie nur bedauern.

    KARAS ist mir nie positiv aufgefallen, aber als er seinerzeit für einen BP Heinz FISCHER werbend in die Bresche sprang, wohl wissend, daß ausgerechnet dieser es war, der zu jenen abgefeimten Hetzern gehörte, die seinem Schwiegervater Kurt WALDHEIM die Hölle auf Erden bereitet hatten, da war er bei mir ganz unten durch. Hinterfotziger ging's wirklich nicht.

    Und dieser schäbige "Schwiegersohn" warb voriges Jahr für den Ex-Kommunisten VdB, damit dieser in die Hofburg einziehen konnte---beleibe nicht dank dessen Qualitäten, sondern dank so charakterloser Figuren wie Karas und dank Haupt-Wahlhelfer ORF.

    Und jetzt meldet er sich wieder ungefragt zu Wort, um seiner Partei in den Rücken zu fallen. Was treibt diesen Wichtigtuer dazu, so unbeschreiblich charakterlos zu handeln und sich dabei so unentbehrlich zu fühlen ---in der UniAUn?

  6. Ausgezeichneter KommentatorBob
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Februar 2017 09:01

    Das Problem besteht meiner Meinung nach darin, das der Intellekt der Regierungsmitglieder sehr schlicht gehalten ist. (verhetzungsp.) Der geistige Horizont entspricht einem Fernglas durch das man von vorne schaut.
    Und offensichtlich ist die linxlinke Haltung sehr infektiös. Im Parlament gibt es fast keinen Abgeordneten mehr, der nicht von der Soziseuche ergriffen wurde.

  7. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Februar 2017 08:21

    Othmar Karas hat so manches erreicht. Dass nämlich langjährigste Mitlgieder der ÖVP aus dieser Partei ausgetreten sind.
    Er hat es so weit gebracht, dass sich Leute fragen, ob es nicht möglich ist, einen EU-Parlamentarierer abzuwählen.
    Ein Narzisst der eigenen Klasse, der nur an seine EU-Pfründe denkt.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorpeter789
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Februar 2017 11:40

    Nicht nur #merkelmussweg sondern und vor allem #Mitterlehnermussweg !

  2. Ausgezeichneter KommentatorTorres
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Februar 2017 13:25

    Brandstetter richtet sich bei seinen Gesetzen und sonstigen Maßnahmen ganz nach seinem deutschen "Vorbild" Maas. Da hat kürzlich ein deutsches Gericht zwei Brandstifter zu 8 bzw. 7 Jahren Gefängnis verurteilt - normalerweise bekommt man soviel bei Totschlag oder bewaffnetem Raubüberfall. Angezündet wurde allerdings ein (nicht bewohntes) Flüchtlingsheim, ohne jeglichen Personenschaden oder überhaupt Gefährdung. Keine Frage, das ist eine Tat, die bestraft gehört. Die offizielle Begründung für die exzessiv hohen Strafen war, dass die Täter eine "fremdenfeindliche und rechtsextreme Gesinnung" haben. Bei einer linken Gesinnung oder ohne Gesinnung wären die Strafen wohl wesentlich geringer gewesen

alle Kommentare drucken

  1. fxs (kein Partner)
    27. Februar 2017 17:35

    Was mich besonders erheitert ist, dass Brandstetter zu den Staatsleugnern (Freemen, Reichsbürger und so) nichts besseres einfällt, als nach obrigkeitsstaatlicher Manier einen neuen Straftatbestand u definieren. Wenn' s um Souveränität geht, ist weder Polizei noch Justiz zuständig, sondern die Landesverteidigung.

    Mit etwas mehr Lockerheit könnte man den Leuten auch geben, was sie wollen. sollen sich mit ihrem Mikymausterritorien aus Österreich schleichen, verlieren dabei natürlich sofort ihre österreichische Staatsbürgerschaft, und das Betreten Österreichs durch die "Bürger" dieser Territorien ist mangels gegenseitiger Anerkennung natürlich auch verboten.

    • fredl (kein Partner)
      27. Februar 2017 20:37

      Lieber fxs, ohne selbst Mitglied einer solchen Bewegung zu sein, glaube ich trotzdem, dass da viel mehr dahinter steckt. Diese Menschen hinterfragen die Legitimität der staatlichen Ordnung. Hat nichts mit Mickeymouse zu tun, deine Argumentation aber schon. Hast schon mal was von Aufklärung oder Frankreich anno 1789 gehört? Wahrscheinlich schon, aber net verstanden! Das Papierln von Beamten halt ich auch für völlig überflüssig und kindisch! Trotz der aus meiner Sicht sehr naiven Vorgehensweise der freemen spürt man den Geist dahinter. Und was der Brandstätter für ein Oberwürschtl ist, wissen wir schon länger. Bei den muslimischen Vergewaltigern ist er mucksmäuschestill.

  2. kamamur (kein Partner)
    26. Februar 2017 15:56

    @Werter Reini
    Ich habe nichts davon, wenn nur im FPÖ-TV, Unzensuriert.at, seiner FacebookSeite udgl. Infos an den Mann/Frau gebracht werden oder wenn Kickl mit gewohnt scharfer Formulierung dem politischen Kontrahenten den Spiegel vorhält. Zu Schweigen und nicht klar Stellung beziehen ist und bleibt für mich der verkehrte Weg Politik zu machen. Und gerade die F unter Haider hat es vorgemacht, dass man sich Gehör verschaffen kann wenn man es möchte. Die vielen vergebenen "Elfmeter" sind vertane Chancen - die Regierungsblender gehen hier als Sieger vom Feld. Denn, ob mit Reden oder Tun, die F ist und bleibt das Feindbild der Sesselkleber.

    • Reini_ (kein Partner)
      26. Februar 2017 17:43

      Die Medien transportieren de Message von F nicht.
      Können Sie sich erinnern wann das letzte Mal ein F-Politiker beim ORF eingeladen war?
      Kernwalker und Giftpilz dürfen dort täglich ihren Müll absondern. Wir beide bezahlen es auch noch.

  3. fredl (kein Partner)
    26. Februar 2017 15:36

    Der Othmar Karas ist ein charakterbefreiter Machtmensch und 100%iger EU-Knecht. Als der Ernst Strasser statt dem Karas VP-Delegationsleiter in Brüssel wurde, hab ich instinktiv (vor Publikum) prophezeit, dass der Karas dem Strasser einen Strick drehen wird. Und siehe da ... ! Der Kurt Waldheim würd sich im Grabe umdrehen, könnte er sehen, welche Natter er da genährt hat.

    • bürgerIn (kein Partner)
      26. Februar 2017 18:05

      der langzeitstudent karas sitzt jetzt am futtertrog - und das nicht zu knapp. er kämpft um sein futter, nur für sich. für jemand der in der jungen övp die töchter der funktionsträger - selbstlos - nach hause chauffiert hat, so einer hat eben jetzt auch einen eigenen chauffeur. so einfach funktioniert das.

  4. Gennadi (kein Partner)
    26. Februar 2017 15:15

    Zu den Hochschulen ist zu ergänzen:
    Sogenannte Flüchtlinge brauchen weder HS-Beiträge noch Studiengebühren zu zahlen. Grund ist einfach:
    Dadurch steigen die Zahlen angeblicher Studierender, und wer immatrikuliert ist, erhält automatisch Bleiberecht.

  5. UKW (kein Partner)
    26. Februar 2017 14:07

    Die Kritik an Brandstetter, Mitterlehner und Karas ist zwar sehr treffend. Das Lob für Sobotka ist aber übertieben. Bei den letzten drei Innenministern (Fekter, Mikl-Leitner und Soboktka) hatte ich das Gefühl, dass sie von ihren jeweiligen Vorgängern das '"Erfolgsrept" übernommen haben: Dem Volk und der Krone nach dem Maul reden, im Hintergrund aber genau das tun, was die Linken wollen. Sie lassen sich als "Hardliner" bezeichnen, in Wahrheit sind sie aber feige.

  6. Torres (kein Partner)
    26. Februar 2017 13:25

    Brandstetter richtet sich bei seinen Gesetzen und sonstigen Maßnahmen ganz nach seinem deutschen "Vorbild" Maas. Da hat kürzlich ein deutsches Gericht zwei Brandstifter zu 8 bzw. 7 Jahren Gefängnis verurteilt - normalerweise bekommt man soviel bei Totschlag oder bewaffnetem Raubüberfall. Angezündet wurde allerdings ein (nicht bewohntes) Flüchtlingsheim, ohne jeglichen Personenschaden oder überhaupt Gefährdung. Keine Frage, das ist eine Tat, die bestraft gehört. Die offizielle Begründung für die exzessiv hohen Strafen war, dass die Täter eine "fremdenfeindliche und rechtsextreme Gesinnung" haben. Bei einer linken Gesinnung oder ohne Gesinnung wären die Strafen wohl wesentlich geringer gewesen

  7. AppolloniO (kein Partner)
    26. Februar 2017 11:45

    Es ist immer wieder der gleiche Jammer. Da ist allen klar, dass uns die exorbitanten Lohnnebenkosten viele Arbeitsplätze kosten.
    Dagegen gibt es eine einfache und saubere Lösung: Senkung Derselbigen!

    Aber nicht so bei uns. Da wird Murks durch Übermurks bekämpft. Und die schwarzen Zustimmer wollen dafür belobigt werden.

    Schickt sie bei den nächsten Wahlen in den Orkus der Einstelligkeit.

  8. Kwuntz (kein Partner)
    26. Februar 2017 11:37

    Dem Artikel ist größtenteils zuzustimmen. Aber was bitte ist so schlecht daran, wenn zu Hause Dialekt gesprochen wird? Der Dialekt ist österreichisches Kulturgut, das gepflegt werden muß und vor allem natürliche Sprache. Es hat nichts mit Bildung zu tun, wenn man in den eigenen vier Wänden eine gekünstelte Atmosphäre schafft, indem man "Hochdeutsch" spricht. Selbst eine "Hochsprache" ohne nationale und regionale Färbung ist aseptisch, leblos, fühlt sich an wie eine tote Sprache. Ich spreche gerne Dialekt und schreibe ihn auch, da laß ich mich lieber ungebildet und was weiß ich noch schimpfen als darauf zu verzichten. Bildung bedeutet mit den verschiedenen Ebenen der Sprache umgehen zu können

    • Gennadi (kein Partner)
      26. Februar 2017 15:13

      Ich glaube, mit "Hochdeutsch" in den Familien ist eher gemeint, dass diese auch daheim ein verständliches und landesübliches Deutsch sprechen. Nicht mehr nur das abgehackte Gedusel, das in asozialen Medien und auf Smashphones getippt wird.

  9. Der Realist (kein Partner)
    26. Februar 2017 11:28

    Nur der Drang Mitterlehners zum Futtertrog und der Umstand, dass Herr Kurz derzeit keine große Ambitionen zeigt die Partei zu übernehmen, hält diese Koalition noch am Leben. Charakter, Vernunft, wirtschaftliche Interessen usw. zählen da nicht mehr, man frisst den Genossen förmlich aus der Hand, und linke Ideologie findet ungeniert Einzug in die eigene Partei.
    Und eine Partei die sich einen Karas, Busek, Fischler und Brandstetter leistet ist selbst schuld, wenn ihr die Wähler davonlaufen.

  10. Anti-Demokraten (kein Partner)
    26. Februar 2017 11:12

    Die politischen Parteien existieren, weil es keine Demokratie und keine Volkssouveränität gibt.

  11. Zraxl (kein Partner)
    26. Februar 2017 10:27

    "Nur ist es ein übler Geßlerhut, wenn im Gesetzestext auch die „Gesinnung“ als Voraussetzung der Strafbarkeit angesprochen wird."
    Im Gegenteil, Herr Dr. Unterberger. Für eine Gesinnungsjustiz ist die Gesinnung die wichtigste Grundlage um darüber urteilen zu können, ob Strafbarkeit vorliegt.
    Geßlerhüte zu grüßen war immer schon höchste Bürgerpflicht, und Subjekte die sich nicht an gebotene Sprachregelungen halten, sondern stattdessen frech die Wahrheit sagen sind Verbrecher!

  12. transatlantischer Logenbruder (kein Partner)
    26. Februar 2017 09:46

    Wer der Meinung ist, dass der Sinn der Demokratie darin besteht, bei einer Wahl seine Stimme an einen korrupten und bösartigen Hampelmann der Schattenregierung zu übertragen, für den sind ÖVP, SPÖ, Grüne, Neos etc. selig machend.

    • alphaz (kein Partner)
      26. Februar 2017 14:35

      in österreich glauben mindestens 54% der leute das märchen der verlogenen moralapostel, die sich selbst bereichern und dem staat die zukunft nehmen.
      jede diktatur ist zuende gegangen so wird auch diese irgendwann zuende gehen.

  13. kamamur (kein Partner)
    26. Februar 2017 09:23

    @Josef Maierhofer
    ....Die FPÖ sagt es- aber was tut sie sonst noch. Strache lehnt sich zurück und überlässt den beiden Regierungsparteien das Feld. Seine Vorgaben werden jetzt vom Ankündigungskanzler samt seinem HilfsDjango als großer Wurf angepriesen. Was davon aber wird umgesetzt? Der einfältig- gutgläubige Wähler bemerkt nicht, dass er bloß zum Systemwahrer der Machtelite degradiert wird.
    Leider sendet die F falsche Signale an ihre Anhänger. Führungsqualität zeigt sich nicht an einer Brandrede im Parlament. HC sollte als Vorbild gerade im Plenum nicht durch oftmalige Abwesen-heit glänzen. Daher, liebe F- mehr Druck und weniger salbungsvolle Worte, die Wählerschaft wird es danken.

    • monofavoriten (kein Partner)
      26. Februar 2017 09:31

      die fpö und strache scheinen ziemlich eingeschüchert zu sein. die umfassenden, konzertierten attacken auf trump, le pen und wilders, sowie die repressalien, denen alternative medien ausgesetzt sind, scheinen der fpö jeden schneid genommen zu haben. ob´s nur die furcht vor der nazikeule ist?

    • Reini_ (kein Partner)
      26. Februar 2017 14:32

      Nur weil man nichts von der FPÖ liest heißt es noch lange nicht, dass sich diese zu diversen Themen nicht äußert. Schaut einfach auf die FB Seite von Strache.
      Die velogenen Propagandamedien berichten deswegen nichts, weil sie den Befehl dazu bekommen haben. Bestenfalls wird man etwas lesen, wenn eine Aussage von Strache und Co gegen diese verwendet werden kann.
      Vor dem Sieg Trumps wurde alles berichtet, jetzt hat die Lügenpresse gemerkt, dass sie die Botschaft des verhassten Gegners nicht transportiert werden darf. Deswegen hat es aktuell den Anschein, dass die FPÖ rein gar nichts von sich gibt. Informiert euch selbst, die Lügenpresse wird es nicht tun.

  14. Anmerkung (kein Partner)
    26. Februar 2017 09:00

    Ach, was muss man hier von bösen
    Buben wieder einmal lesen,
    die, wohl geistig keine Riesen,
    Reinhold, Wolfgang, Othmar hießen.
    Rein und hold war nichts an ihnen.
    Spitzenleistung im Verdienen
    muss man ihnen zugestehen.
    Auch der Titel lässt sich sehen:
    Vizekanzler und Minister
    klingt doch keineswegs sinister!
    Ja, so wird man zur Elite,
    Ämter sind die halbe Miete,
    hinzu kommen Netzwerkwege,
    Fernsehen, Beziehungspflege,
    fertig ist des Staatsmanns Würde.
    Keine Weltanschauungsbürde
    ist fürs Aufsteigen vonnöten,
    keiner braucht mehr zu erröten,
    wenn er die Gesinnung wechselt,
    sich ein Häuschen dafür drechselt,
    mit dem Gegner sich zu paaren
    voll und ganz, mit Haut und Haaren.

    • Anmerkung (kein Partner)
      26. Februar 2017 09:01

      Schuldig macht sich nicht ein Bube,
      sondern der Partei die Grube
      graben stets die Delegierten,
      die mit ihren ungenierten,
      unbedarften Stimmabgaben
      für die dubiosen Knaben
      falsche Bahnen erst beschreiten
      und den Absturz vorbereiten.
      "Was die Angela mit Raute
      macht, das kann man, ob mit Laute
      oder Harfe in den Händen,
      ob mit Fluten oder Bränden,
      hier auch in die Tat umsetzen!"
      Manch ein Bube kann so schwätzen,
      ohne damit zu riskieren,
      Amt und Basis zu verlieren.
      Vielmehr gilt als Stein der Weisen
      das Bestreben, mit den greisen
      Wahnideen der Kommunisten
      Bürgerlichkeit aufzurüsten.
      Ach, wer glaubt, das Lied der Dummen
      würde irgendwann verstummen?

    • monofavoriten (kein Partner)
      26. Februar 2017 09:12

      sehr geil:) und so buschikos!

    • Undine
      26. Februar 2017 22:27

      @Anmerkung

      *****************************!

  15. Herbert Richter (kein Partner)
    26. Februar 2017 08:40

    Müßig, ja vollkommen überflüssig über Scheingefechte und vermeintliche, politische und gesellschaftliche "Retter" zu schwadronieren. Auch die selbstverliebte Auflistung vom vermeintlichen Insiderwissen wird unserer totalen Vernichtung keinen Einhalt gebieten. Noch immer nicht gegneißt, wie rasant unsere morbide Talfahrt in den letzten Jahren an Geschwindigkeit zugelegt hat und dieselbe ist kaum mehr zu stoppen.
    Eine jahrzehntelang geplante, supranationale Vernichtungsmaschinerie namens EU zerstört nun endgültig, nach zwei erfolglosen Versuchen, das starke Europa.
    Willst du wissen wer dich beherrscht, finde heraus, wen du nicht kritisieren darfst! Voltaire.

  16. monofavoriten (kein Partner)
    26. Februar 2017 07:39

    es hat doch keinen sinn, sich über umfaller einer partei aufzuregen, die keine umfaller sind!
    wer sich nicht nur mit den entwicklungen in österreich und der eu, sondern auch mit den ereignissen weltweit befasst, sollte schon lange überzuckert haben, dass hier eine globale sekte gerade ihre wahre fratze zeigt und knallhart durchgreift. alternative medien im internet wird der zugang zum werbemarkt durch google-ableger-konzerne verwehrt - durch eine inakzeptable kriminalisierung abweichender meinungen! wer nicht mit der globalen agenda unterm kopfkissen schlafen geht, ist zum abschuss freigegeben.
    das schuldgeldsystem der zionistischen geldwechslermafia benötigt wieder einmal einen reset ...

    • monofavoriten (kein Partner)
      26. Februar 2017 07:47

      ... - also krieg. ob nun gegen russland oder die eigene bevölkerung spielt kaum eine rolle.
      wenn mitterlehner nun die feuchten träume sozialistischer gesellschaftsvergewaltiger umgesetzt sehen möchte, dann ausschließlich deswegen, weil er - gott weiß, womit man den mann erpresst - tut, was man von ihm verlangt. er weiß um die negativen auswirkungen. aber die sekte, der er angehört, ist davon überzeugt, dass das gemeine volk zuallererst verblödet, entrechtet und schließlich entmenschlicht gehört. erst dann kann man es mit gutem gewissen dem nutztier gleichstellen und hat keine moralischen bedenken mehr, die weltbevölkerung aktiv zu reduzieren. 500 millionen steht auf den georgia guide stones.

  17. brs (kein Partner)
    26. Februar 2017 04:59

    Vor 30 Jahren
    hat Franz Josef Strauß einmal gesagt: "Irren ist menschlich. Sich immer zu irren ist sozialdemokratisch."
    Offenbar gilt dieser Satz nun auch für die ÖVP.

  18. machmuss verschiebnix
    24. Februar 2017 22:20

    OT: Britischer Hacker efaßt - aber bis dahin wurden - wieder mal - die
    Russen verdächtigt . . .

    Der mutmaßliche Telekom-Hacker ist gefasst. Der 29-jährige Brite, der jetzt in London verhaftet wurde, soll mit seinem Angriff mehr als eine Million Telekom-Router lahmgelegt haben :

    http://www.sueddeutsche.de/digital/deutsche-telekom-nach-hacker-angriff-auf-telekom-verdaechtiger-festgenommen-1.3392112

  19. machmuss verschiebnix
  20. machmuss verschiebnix
    24. Februar 2017 21:00

    Vom Weltkurturerbe kann man halt nichts runter schneiden !

  21. Ambra
    24. Februar 2017 18:44

    Für die nächsten Wahlen gibt es nur zwei Namen, durch die die ÖVP noch irgendeine Chance hätte : Kurz und Sobotka. Ob es dazu kommen wird ?

    • machmuss verschiebnix
      24. Februar 2017 21:27

      Aber nicht doch, Ambra - wäre doch schade um solche Talente.
      . . . nicht die Perlen vor die Säue ...
      Die beiden haben doch alle Chancen, sich neu auszurichten, sich
      jetzt schon zur organisieren, um nach der Implosion des tödlich
      aufgeblasenen Sozial-Molochs, zuallererst gleich mal die
      Gerichte - unabhängige Gerichte - einzuschalten .

      KANN ja nicht sein, daß ab und an mal 2-stellige Mrd.-Beträge
      einfach im Nirvana verschwinden, und die Täter gehen in den
      "wohlverdienten Ruhestand" mit fetten Pensionen ! ! !

      Das ist immer noch UNSER Steuergeld, es ist KEIN SPIELGELD
      der Polit-Mafia ! ! ! !

  22. Camilla
    24. Februar 2017 18:01

    Meine seit Jahren bestehende Sorge in Bezug auf die Entwicklung in Österreich
    schlägt jetzt in blanke Angst um.
    Was kann aus uns werden angesichts einer Staatslenkung, die offensichtlich
    nicht über den kommenden Tag hinaus denkt und plant.
    Beschäftigungs-Bonus......... wer wird da wohl unter die Bestimmungen fallen?
    Auf wen werden sie wohl abgestimmt sein?
    Wer zahlen wird, wissen wir natürlich.
    Kosmetik und eventuelle Augenblickserfolge - ist sonst noch etwas wichtig?

  23. Undine
    24. Februar 2017 17:25

    OT---aber ich möchte es doch gerne wissen (ich habe mich der ganzen Opernball-Geschichte inclusive Demonstration verweigert, weil ich das läppische Getue von Alfons Haider und Co. so unerträglich und sterbenslangweilig finde):

    Haben die kommunistischen Demonstranten tatsächlich Abstand zu den Ball-Besuchern gehalten, und wenn Ja: Tat man das aus Rücksicht auf den ehemaligen Genossen in der Loge des Bundespräsidenten? Oder aus Rücksicht auf die neue "First Lady" mit Demonstrationshintergrund?

    • otti
      24. Februar 2017 19:08

      weiß es auch nicht .
      Aber was mich da so besonders verblüfft: nirgendwo in unserem Reichsfunk hört man auch nur Lercherl flatulieren.

    • Undine
      24. Februar 2017 21:25

      Naja, jetzt haben die Kummerl einen der ihren in der Hofburg und beim Opernball in der Präsidentenloge---wozu da noch demonstrieren? Es ist halt noch eine Gewohnheit, das Demonstrieren und die Berufsdemonstrierer müssen auch beschäftigt werden---Geld kommt ja aus den ÖH-Zwangsbeiträgen.

    • Ambra
      24. Februar 2017 22:48

      Undine: ich sah nur hin und wieder zwischendurch hinein und kann Ihnen voll und ganz beipflichten : unerträglich und langweilig, keine Rede von einem eleganten Ball, eher stimmungslos . Sehr schade, aber kein Wunder - paßt zu dem allgemeinen beabsichtigten Niedergang von Kultur und Tradition .

      Hätte die ehemalige Demonstrantin Charakter, hätte sie zuhause bleiben müssen - es gäbe doch schöne Ausreden wie "Migräne" .....

  24. sin
    24. Februar 2017 16:58

    "Staatsfeindliche Bewegungen" findet man, soferne man dazu gewillt ist, auf radikalen Spektrum rechts wie links. Und was die Verfolgung der Gesinnung betrifft, sowie von Hasspostings etc.: In einigen Jahren wird man viele neue Gefängnisse in Österreich bauen müssen. Scheinbar gibt es ja keine schlimmeren Verbrechen, um die man sich kümmern muß. Geldstrafen reichen bei schweren Verbrechen doch keineswegs aus. Es ist doch damit zu rechnen, dass der erste deswegen Eingesperrte zumindest hunderte Wiederholungstäter auf den Plan ruft, die dann konsequenterweise auch eingesperrt werden müssen. So oder so geht nicht nur das Ansehen des Rechtsstaates den Bach hinunter.

  25. Ausgebeuteter
    24. Februar 2017 15:39

    Achtung, Herr Dr. Unterberger, solche Kommentare fallen künftig auch unter die neuen "Verhetzungsparagraphen". Haben Sie schon vorgesorgt, dass während Ihrer "Zwangsabwesenheit" das Tagebuch weiter funktioniert. Sollte ich nicht ihre Zelle teilen, so komme ich Sie sicher besuchen.
    LOL

    • Ambra
      24. Februar 2017 22:49

      Lieber Herr Doktor Unterberger, da besuchen Sie sicher viele von uns, versprochen !

    • Undine
      24. Februar 2017 23:16

      Es ist nur die Frage, ob es im Gefängnis eine eigene Unterberger-Abteilung geben wird, oder ob wir im ganzen Bundesgebiet aufgeteilt werden. Notfalls können wir skypen!

  26. Rau
    24. Februar 2017 15:34

    Uneingeschränkte Zustimmung, bis auf die Tatsache, dass man über ein "tertium non datur" noch froh sein könnte. Tatsächlich scheint es im allgegenwärtigen Einheitsbrei von Parteien bis hinauf zur Politik in Brüssel und dem Gerede von einer "unipolaren Weltordnung" das Hauptproblem zu sein, dass wir es mit einem "secundum non datur" zu tun gaben!

  27. Claudius
    24. Februar 2017 14:00

    Nochmal zum Beschäftigungsbonus: Da sollte man sich die bloßen Fakten ansehen, ganz trocken u. ohne Emotionen:

    Das relativ kleine Österreich (mit 8,5 Mio. Einwohnern) liegt EU-weit an der 4. Stelle bei der Aufnahme entsendeter Arbeitnehmer!

    2015 waren es 108.627 in Ö. aufgenommene entsendeten Arbeitnehmer!

    Aus Österreich selbst haben heimische Firmen 2015 nur 64.373 Arbeitnehmer in andere EU-Staaten entsandt. Damit liegt Österreich EU-weit auf Rang elf.

    Also: Einmal Rang 4 und umgekehrt: Rang 11.

    Man muss es ganz klar sagen: Diese EU-Arbeitnehmer-Entsenderichtlinie bevorzugt die Interessen der Osteuropäer und ist ein Nachteil für Länder wie z.B. Österreich, weil es bei uns in Ö. den Anstieg der Arbeitslosigkeit unterstützt.

    Und der Druck bei den Löhnen u. Gehältern in Ö. geht deswegen nach unten. Da haben ÖGB u. SPÖ ganz recht.


    Link: "Österreich Vierter in EU bei Aufnahme entsendeter Arbeitnehmer" (24. Februar 2017)
    http://derstandard.at/2000053133036/Oesterreich-Vierter-in-EU-bei-Aufnahme-entsendeter-Arbeitnehmer

    • dssm
      24. Februar 2017 15:07

      @Claudius
      Die Statistik sagt wenig aus, denn die Damen und Herren Österreich sind sich ja zum Arbeiten zu gut, daher müssen wir als Koch/Kellner/Landarbeiter/Abwäscher … unzählige Menschen in das Land holen.
      Betrachten Sie nur die unendlich große Anzahl an Absolventinnen (Männer kaum) der Orchideenfächer die in der Sozialindustrie tätig sind, die fehlen am Arbeitsmarkt. Die Männer sind eher in der völlig überzogenen, staatlich vorgegebenen Bürokratie in Banken, Versicherungen, Steuerberatung ... zu finden. Allesamt verdienen als Akademiker weniger als ein 'ausländischer' Koch auf einer Skihütte, was wieder zu Neid und Missgunst führt.

    • Rau
      24. Februar 2017 16:18

      Sie fallen tatsächlich auf diesen Schmäh vom Österreicher. der sich für Arbeit zu gut ist herein? Sind Sie Antiösterreicher?

    • Rau
      24. Februar 2017 16:27

      Sie klingen ja fast schon, wie diese Dame hier

      https://www.youtube.com/watch?v=PO814ihfrvw

    • dssm
      24. Februar 2017 16:35

      @Rau
      Nein, Realist.

    • Erich Bauer
      24. Februar 2017 16:40

      Skiurlaub Jänner 2017. Großarl. Die "Alte Post" hat den Restaurant-Betrieb eingestellt. Bis auf weiteres. Die Oma kocht ein bisschen was für die Zimmergäste. Die 2 Hotels sind ziemlich groß. Grund dafür. Man konnte keinen Koch finden.

    • Rau
      24. Februar 2017 17:20

      Der Koch, der nicht zu finden ist hat wahrscheinlich die irrwitzige Forderung von dem Gehalt seine Familie ernähren. und sich selber auch ein bisserl was leisten zu können. Ein guter Koch kostet halt schon sein Geld und ist dieses meistens auch wert.

    • Erich Bauer
      24. Februar 2017 17:33

      Wovon ernährt der Koch denn jetzt seine Familie?`

    • Rau
      24. Februar 2017 17:35

      Mit dem was er eben jetzt macht.

    • Erich Bauer
      24. Februar 2017 17:49

      Angestellter bei der größten Firma Österreichs: AMS

    • Rau
      24. Februar 2017 18:00

      Also wie jetzt, mussten die jetzt ihren Betrieb schliessen weil sie keinen Koch gefunden haben. Hatten sie vorher keinen, wurde der entlassen, oder hat er gekündigt.

    • Erich Bauer
      24. Februar 2017 18:45

      Kein Problem. Die Tourismusangebote müssen sich lediglich anpassen. Die normalen Skitouristen müssen sich halt beim BILLA oder sonstwo versorgen. In den geschlossenen "Gebieten" wird halt, ohne Registrierkasse, die von der Oma versorgten Gäste begnügen müssen... Ansonsten rate ich Ihnen für die Verpflegung McDonalds...

    • Erich Bauer
      24. Februar 2017 18:48

      Ach ja... Kebab nicht zu vergessen...

    • Rau
    • Erich Bauer
      24. Februar 2017 18:57

      Ein derartiges System wird @Rau auf weitere Sicht seinen AMS-Gehalt (oder seine Rente) ziemlich reduzieren... nachhaltig. Wahrscheinlich wirst du verhungern... Außer ich finde dich knapp davor.

  28. Pennpatrik
    24. Februar 2017 13:26

    Graz?
    Die Bevölkerung ist nicht bereit, die ÖVP anzuwählen.
    Sie liebt den Schmerz.

    • Riese35
      24. Februar 2017 13:46

      Graz kann ich nicht beurteilen. Angeblich soll Nagl andere Positionen als die Bundes-ÖVP vertreten haben.

      Wirklich besorgniserregend aber ist, daß die Hietzinger und Döblinger schwarzen Regimenter fast alle zu Rot/Grün übergelaufen sind: VdB, Häupl, Vassilakou.

      Und alle Wahlrechtsreformbestrebungen laufen darauf hinaus, nicht ein Persönlichkeitswahlrecht zu fördern, sondern ganz im Gegenteil die SPÖVP-Parteimacht abzusichern und mit Extramandaten trotz sinkender Stimmenanteile zu belohnen.

      Dieselben, die sich über die USA und Trumps Sieg trotz insgesamt geringerer Stimmenanteile mokieren, möchten der SPÖVP ohne zusätzliche Stimmen zusätzliche Mandate zuschanzen.

    • dssm
      24. Februar 2017 14:59

      @Riese35
      Die Trennlinien der Gesellschaft haben sich verschoben. Früher war der akademische Beamte einfach schwarz, ebenso der Handwerksmeister und der Banker. Dafür waren Arbeiter rot, ebenso kleine Beamte bei Bahn und Post. Das war bundesweit nachvollziehbar.

      Heute ist die Grenze Stadt/Land. Nicht der Stand (oder die Klasse) zählt, sondern der Wohn- und Arbeitsort. Die Städter leben von der Umverteilung, das breite Land ächzt unter den Abgaben. Daher sind die Städter rot/grün, die Landbevölkerung schwarz/blau. Da aber die Hauptstadt die Eliten prägt, neigen besonders die 'oberen' Schwarzen zum regelmäßigen Verrat an der Landbevölkerung.

    • Erich Bauer
      24. Februar 2017 17:10

      Der "Grenzverlauf" ist heute zwischen obersten "Establishment" und unteren "Anti-Establishment". Diese verwischen sich zwischen Stadt/Land. Glücklicherweise scheint es noch eine Gegenkraft (die gehobene Mittelschicht, die mit den Perversionen der ganz Oberen Schicht nichts zu tun haben will) zu geben. Die Untere Schicht, wie Unsereins, die sich hier noch artikulieren darf, wäre sonst längst schon verloren...

  29. Senfspender
    24. Februar 2017 13:15

    Des Aufrufes im Titel bedarf es nicht, und wohl auch nicht der so ausführlichen Begründung. Die Bundespräsidentenwahl vom letzten April dürfte die Reihung im Ergebnis der nächsten Wahl andeuten.

  30. Waltraut Kupf
    24. Februar 2017 12:31

    Man hofft in der moribunden ÖVP auf den Heilsbringer Kurz, den man kurz vor den nächsten Wahlen aus dem Hut zu zaubern gedenkt. Der müßte aber ein Trottel sein, wenn er sich auf den Rücken eines toten Pferdes schwingen wollte. Das Ruder hätte schon viel früher herumgerissen werden müssen. Sesselkleber wie Mitterlehner hoffen auf den Schutzmantel der Internationale, wo jeder jedem anderen in der Nase bohrt, statt in seinem unmittelbaren Umfeld die Dinge in einen zufriedenstellenden Zustand zu bringen. Vor lauter masonischer Humanität und Toleranz werden die Leute durch massive Umvolkung ihrer Heimat beraubt, die bis zur Unkenntlichkeit verändert wird, obgleich das Recht darauf in der Verfassung festgeschrieben ist. Sex & Crime ist angesagt, Verdummung in der Verkleidung einer "Bildungsoffensive", und Landesverrat unter der Devise "alle Menschen werden Brüder". Leider hat die Umerziehung auch schon Leute erfaßt, von denen man es nie angenommen hätte. Dennoch brodelt es schon stark, und es ist nur eine Frage der Zeit, wann der Deckel des Dampfkochtopfs hochgeht. Wenn wir Glück haben, werden die nächsten Wahlen ein Schritt in die richtige Richtung sein. Wenn nicht einige Zauderer die Sache neuerlich vermasseln.

    • Undine
      24. Februar 2017 13:23

      @Waltraut Kupf

      "Vor lauter masonischer Humanität und Toleranz werden die Leute durch massive Umvolkung ihrer Heimat beraubt, die bis zur Unkenntlichkeit verändert wird, obgleich das Recht darauf in der Verfassung festgeschrieben ist"

      Für diesen Satz noch zusätzlich *********************!

    • Pennpatrik
      24. Februar 2017 13:29

      Die Griess-Partei?
      Oder Griess als Kanzlerkanidatin für die NEOS?
      Die Östertrottel werden sicher wieder die Systemparteien wählen.

    • Riese35
      24. Februar 2017 13:57

      @Waltraut Kupf: *****************************!

      @Pennpatrik: Griess war ein Rohrkrepierer. Und das wird sie auch bleiben. Umfallen, sich den Linken anbiedern etc.

      Und Kurz schwebt bereits in anderen Sphären. Der wird sich nicht zum Hampelmann von Gewerkschaften, Raiffeisen und landeshauptmännlichen Partikularinteressen machen lassen. Denn die Macht, die er bräuchte, um seine - österreichweit wahrscheinlich deutlich mehrheitsfähigen - Vorstellungen durchzusetzen, wird man ihm nicht geben.

      Unsere Nomenklatura sucht doch nur ein Zugpferd, um Wahlen zu gewinnen und ihre eigenen Positionen abzusichern, nicht aber jemanden, der sich erlaubt, nach gewonnener Wahl auch noch durchzugreifen.

    • Waltraut Kupf
      24. Februar 2017 15:01

      @Riese 35: ich sehe das ganz genau so. **********

    • Knut (kein Partner)
      26. Februar 2017 07:07

      Wenn es in diesem Staat so weiter geht, brauchen wir nicht Glück, sondern eher Glock.

    • Flotte Lotte
      28. Februar 2017 18:18

      Wow, Waltraud, was für ein toller Beitrag, danke! :)

  31. A.K.
    24. Februar 2017 11:51

    Der Wahlkampf ist bereits im Gange: Vor einem Supermarkt in Hollabrunn verteilten, am 21. Februar 2017, Genossen eine SPÖ-Jubel-Broschüre. Am nächsten Tag zeigte „ORF Wien heute! die Verteilung solcher Broschüren durch den Verteidigungsminister in Wien Floridsdorf.
    Da dürfen natürlich ÖVP-Spitzenpolitiker nicht zurückstehen und mit linken Ideen nicht fehlen, - was der Tagebucheintrag "Bitte, wählt nicht mehr die ÖVP!" gut auflistet.
    Die Verzweiflung konservativer und wertorientierter Bürger ist groß; nirgends ist Hoffnung zu sehen.
    Es ist eben leichter stromlinienförmig blöd zu sein, als eigene Gedanken und Zielen anzustreben.

  32. dssm
    24. Februar 2017 11:49

    Diese Elite ist so abgehoben, die verstehen die reale Welt, da wo die Produkte und Leistungen erbracht werden, rein gar nicht.
    Während Moscovici, Draghi, Tusk, Waidmann und auch unser Herr Nowotny um das pure Überleben Europas, wie wir es kennen, kämpfen, sind unsere Träumer dabei ein paar schöne Wolkenschlösser zu bauen; womit sie den erstgenannten in die Parade fahren.
    Es könnte nicht schaden wenn Mitterlehner und seine anderen Mitsozialisten einmal zum Otto-Wagner-Platz rübergehen würden und ein paar Worte mit Herrn Nowotny wechseln würden.
    Es würde auch Herrn Karas gut anstehen den Brief des Herrn Draghi an die EU-Parlamentarier einmal gründlich zu lesen.
    Aber wahrscheinlich ist das Bildungsniveau unserer 'Elite' sog gering, die verstehen gar nicht um was es geht.

  33. peter789 (kein Partner)
    24. Februar 2017 11:40

    Nicht nur #merkelmussweg sondern und vor allem #Mitterlehnermussweg !

  34. Brigitte Imb
    24. Februar 2017 11:12

    Wie oft wurde hier bereits über die ÖVP diskutiert, von der sich Konservative noch immer etwas Positives erhoffen? Nun, zwar gibt es diese Partei noch, sie hat aber rein gar nichts mehr mit einer christlich, demokratischen Einstellung am Hut. Die ehemaligen Werte dieser ÖVP befinden sich längst im Orcus der SPÖ.

    Das Bildungsniveau betreffend zwei Links aus Deutschland. Dort bemüht sich die "Küstenbarbie" Demokratie in "leichter Sprache" zu leben.
    Wie heißt dieser Schwachsinn bei uns? Es ist ja kaum vorstellbar, daß eine derartige Verblödung, von oben verordnet, nicht auch bei uns stattfindet, wo scheinbar eine internationale Verblödung angestrebt wird.

    https://www.pi-news.net/2017/02/manuela-schwesig-lehrt-uns-demokratie/

    http://www.demokratie-leben.de/servicemenue/leichte-sprache/leichte-sprache-inhalt.html

    • franz-josef
      24. Februar 2017 12:39

      Hab diesen Artikel ebenfalls mit ungläubigem Staunen gelesen, und ich zweifle langsam an meiner Wahrnehmungsfähigkeit. Das kann doch alles nicht SO sein, wie es aussieht (in Leicht-Sprech formuliert...)

      Unwillkürlich fragt man sich, wer denn diesen Unfug ganz offenkundig schon länger vorbereitet hat, wer den Anstoß dazu gegeben hat, wer den merklichen Bildungsniedergang und seine Stationen schon so genau vorhergeplant, nein, pardon, -gesehen hat. Das ist der Frau Schwesig alias Küsten-Barbie doch nicht erst in der vergangenen und vlt schlaflosen Nacht eingefallen.

      Da muß jemand folgenschwer über sprachliche Integration der bestausgebildeten Neuansiedler nachgedacht haben.

    • Kyrios Doulos
      24. Februar 2017 14:19

      Nicht übersehen, was in diesem Programm (danke für die Links!) transportiert wird:
      Ideologie der Political Correctness als alleinseligmachende und alleine Demokratie sichernde Ideologie. Einer der wichtigsten Fallen ist der schön klingende Satz: "Alle Menschen sind gleich." Das stimmt sachlich nicht, wird aber als Faktum penetriert, penetrant penetriert. Gerade im Zusammenhang mit Demokratie müßte der Satz lauten: "Vor dem Gesetz sind alle Menschen gleich." Aber dieser Satz stimmt in der Gesinnungsdiktatur der PC auch nicht. Ganz im Gegenteil.

    • Undine
      24. Februar 2017 15:21

      @franz-josef

      "Unwillkürlich fragt man sich, wer denn diesen Unfug ganz offenkundig schon länger vorbereitet hat, wer den Anstoß dazu gegeben hat, wer den merklichen Bildungsniedergang und seine Stationen schon so genau vorhergeplant, nein, pardon, -gesehen hat."

      Ich frage mich, ob tatsächlich ALLE Schulen die programmierte Verdummung mitmachen; ich bin eher davon überzeugt, daß es gerade in Wien (aber auch in anderen Hauptstädten, etwa in Budapest) einen gewissen Personenkreis gibt, der sich, je schlechter das Unterrichtswesen bei uns wird, umso mehr abkapselt und ihren Kindern in eigenen Schulen eine hervorragende Bildung zukommen läßt. Beantwortet das Ihre Frage?

    • franz-josef
      24. Februar 2017 22:36

      Nein, Undine. Allerdings gebe ich Ihnen Recht, auch in meiner Familie bemühen sich alle, den Kindern eine möglichst umfassende Bildung zu verschaffen.
      Die für einen gesunden Durchschnittsbürger eigentlich beschämende Annahme, er sei minderbegabt und benötige "leichtere Sprache", um buchstabieren und mitdenken zu können, muß irgendeinem Hirn entsprungen sein. Und dieses muß zu einer identifizierbaren Person gehören, fantasierte ich .... so vor mich hin. War ohnehin mehr auf der rhetorischen Ebene angesiedelt. Und wär diese Entwicklung nicht so bestürzend und deprimierend, könnte man sie glatt als Faschingsgag mißverstehen.
      Ich übe aber schon einmal: Dann gehen Bett und chrchrchr.

    • Undine
      24. Februar 2017 23:07

      @franz-josef

      Ich hätte es nie für möglich gehalten, daß einmal eine Zeit kommen würde, in der es nahezu verwerflich ist und sogar "von oben" BEKÄMPFT wird, sein Wissen, seine Bildung als Eltern an die Kinder weiterzugeben---und nicht nur das, sondern auch das Wissen und die Bildung vorangegangener Generationen! Das ist erschütternd und ABNORM! Wohin soll das noch führen?!? Ab in die Krabbelstube, dann in den Kindergarten---Hauptsache, möglichst schnell das Kind in fremde Hände geben, um den Einheits- Menschen zu schaffen.

      Unsere Enkel sitzen jetzt zusammen in der Schule mit Kindern von Analphabeten, mit uns wesensfremden Kindern, die unsere Sprache nicht verstehen und nie wirklich begreifen werden (auch weil's am fehlenden IQ liegt)---und das im 21. Jhdt.!

    • Rau
      25. Februar 2017 09:36

      "Der Bube fragt den König: ey Baby do you wanna (an)dance..." Da werden ja Falco Texte noch zu hoher Literatur

  35. Sandwalk
    24. Februar 2017 10:48

    Dieser Artikel sollte allen zu denken geben.

    Der Kommunismus (eigentlich "Marxismus - Leninismus") ist die tödlichste Ideologie der Geschichte. Keine Ideologie hat so viele Menschen umgebracht oder umbringen lassen und so viele Leben bis zur Unkenntlichkeit verbogen wie der Marxismus.

    Heute wird versucht, den Marxismus/Leninismus/Bolschewismus unter dem Dauerschlagwort "Gerechtigkeit" durch die Hintertür wieder einzuführen.
    Die ÖVP ist dabei nicht willentlich und wissentlich aktiv, wohl aber dumm und naiv bis in die Haarspitzen. Es werden einem dümmlichen Fortschrittsglauben die letzten bürgerlichen Freiheiten in den Rachen geschoben.

    Lesenswert:

    https://www.welt.de/geschichte/article162318990/Kommunisten-wollen-das-dumme-Volk-zum-Glueck-zwingen.html

    • Erich Bauer
      24. Februar 2017 10:53

      @"...Die ÖVP ist dabei nicht willentlich und wissentlich aktiv..."

      Die ÖVP ist MIT an "Bord"! Wie kann man da auch nur im geringsten zweifeln?

    • Bob
      24. Februar 2017 11:45

      *****************************

    • franz-josef
      24. Februar 2017 12:49

      und - schlußendlich: cui bono? Wem dient diese Auflösung der gewachsenen Strukturen und welchem Ziel ist der Vertrauensverlust der Menschen in ihre politischen Vertreter dienlich?
      Da wird unbeirrt weiter das neue Verhältnisse formende Netz über den Globus gezogen. -

      Was auch immer die EU Bevölkerung zu erdulden oder zur Kenntnis zu nehmen hat - die Folge ist stets ein Engerziehen der Kontrollmöglichkeiten und Installation von Drohmechanismen.

    • Erich Bauer
      24. Februar 2017 13:12

      @franz-josef,

      ob Sie´s glauben oder nicht. In diesen vorherrschenden "Eliten" hat das Okkulte einen sehr hohen Stellenwert. Die glauben ganz fest daran, dass dieses zu formende "Netz" sie persönlich schützt. Es wird ihnen auch versprochen. Voraussetzung für diesen "Schutz" ist, dass sie diesen "Auftrag" - das "Netz" zu spinnen - mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln erfüllen... Sie glauben an den "Herrn" der Welt... manche bewusst und manche nicht.

    • Pennpatrik
      24. Februar 2017 13:38

      Zitat Schüssel:"Ich bin ein 68er".
      Die sind nicht dumm, die machen das bewusst.
      Schon mal deren Macht und Einkommen angeschaut?

    • Erich Bauer
      24. Februar 2017 14:32

      Ich kann mich noch gut an die Zeit erinnern... Damals war ich immer wieder bei diversen Veranstaltungen bei denen auch Schüssel, mit Gattin - eine Psychotherapeutin - dabei war. Ich hatte jedesmal den Eindruck, als ob die Psychotherapeutin ganz dringend eine Psychotherapie bräuchte. Wahrscheinlich hatte sie schon einen tiefen Einblick in die Tiefen der "Eliten" erhalten...

  36. teifl eini!
    24. Februar 2017 10:46

    Immer wenn man meint, wieder Licht am Ende des Tunnels der Unvernunft zu sehen, in den uns die Regierung manövriert (hat), immer dann, wenn man vorsichtig zu liebäugeln beginnt, einer Kurz-ÖVP die Stimme zu leihen, beweisen uns die alten Garden, wie links diese ÖVP in Wahrheit ist.

    Die Wahrheit ist:

    - die ÖVP ist seit 30 Jahren an der Macht und hat ALLES mitzuverantworten. Die ÖVP ist Teil des Problems
    - auch die Leitl-WKO bastelt an Programmen zur "Akademisierung" der Lehrlingsausbildung und damit an Titel-Inflation und Niveausenkung
    - die ÖVP und die WKO sind genauso wirtschaftsliberal wie die "Reform" der Gewerbeordnung. ÖAAB und Bauernbund sorgen für noch mehr "liberale" Tiefe.
    - die ÖVP ist ein hoffnungsloser Fall. Die ÖVP ist unwählbar.

    Was die aufgezählten Kritikpunkte betreffend Durchmischung der Uni-Absolventen betrifft, bin ich nur noch sprach- und fassungslos. Herrn Mitterlehner ist DRINGENDST anzuraten, sich die Doku von Harald Eija zum Genderparadoxon in Norwegen anzusehen.

  37. Undine
    24. Februar 2017 10:35

    Einer der übelsten Charaktere unter den Politikern ist "der SCHWIEGERSOHN"---Otmar KARAS! Ich weiß nicht, wie es seiner Frau geht an der Seite dieses Verräters; man kann sie nur bedauern.

    KARAS ist mir nie positiv aufgefallen, aber als er seinerzeit für einen BP Heinz FISCHER werbend in die Bresche sprang, wohl wissend, daß ausgerechnet dieser es war, der zu jenen abgefeimten Hetzern gehörte, die seinem Schwiegervater Kurt WALDHEIM die Hölle auf Erden bereitet hatten, da war er bei mir ganz unten durch. Hinterfotziger ging's wirklich nicht.

    Und dieser schäbige "Schwiegersohn" warb voriges Jahr für den Ex-Kommunisten VdB, damit dieser in die Hofburg einziehen konnte---beleibe nicht dank dessen Qualitäten, sondern dank so charakterloser Figuren wie Karas und dank Haupt-Wahlhelfer ORF.

    Und jetzt meldet er sich wieder ungefragt zu Wort, um seiner Partei in den Rücken zu fallen. Was treibt diesen Wichtigtuer dazu, so unbeschreiblich charakterlos zu handeln und sich dabei so unentbehrlich zu fühlen ---in der UniAUn?

  38. logiker2
    24. Februar 2017 10:25

    der Bitte wird schon länger nachgekommen, es wirkt befreiend.

  39. Josef Maierhofer
    24. Februar 2017 10:17

    Danke für die klare Standpauke !

    Wenn man betrachtet, was uns das alles kostet (und auch diese Personen samt ihren Beamtenapparaten alle kosten) und wie sehr die unserer Jugend Schaden zufügen, dann ist auch die Formulierung Verbrechen gegen die Österreicher zulässig, wie ich sie im Text gefunden habe.

    Ja, Mitterlehner ist ein Haberer von Kern, der ihm das alles einreden konnte, nein ? Na, dann gehört er zur Gruppe Busek, Fischler, Karas & Co. dazu. Oder möchte er der ÖVP sein letztes Ei legen ?

    Karmasin ist für mich eine SexkofferIn ...

    So traurig der Titel auch klingt, so möchte ich doch daran erinnern, dass es da noch 3 Parteien gibt, die gegen Österreich handeln, nämlich SPÖ, Grüne und NEOS, und diese sind noch effizienter gegen Österreich unterwegs.

    Ja, die ÖVP schafft sich ab, die Koalition schafft sich hoffentlich auch bald ab, wenn den Bürgern klar wird, wen sie gewählt haben.

    Das ist ein Apell an die FPÖ, für alle diese hier angeführten Fehler und Verbrechen gegen Österreich die richtigen Lösungen zu erarbeiten.

    Liebe Bürger !

    Wenn ich darüber nachdenke, was das alles für uns bedeutet:

    Gesetze gegen Österreich
    Wahnsinnskonzepte
    Wahnsinnsbelastungen
    Gesellschaftszerstörung
    Null Problemlösung, aber unendlich viel Problem- und Belastungsschaffung
    Lügen, politisch und medial im Einklang
    Freiheitsraub
    Zukunftsraub
    Selbstaufgabe
    'Gutmenschinfarkt' bei den Richtern (ausländische Mörder bekommen bedingt, etc.)
    Täterschutz
    Unsinnige Auflagen der EU
    Geldverschwendung
    Schuldenwahnsinn
    Haftungswahnsinn für fremde Länder
    Justizskandal
    .....

    so tritt die Angst vor der Zukunft erstmals auch in mein Leben.

    Wenn ich an die einzig verbliebenen Vernünftigen, an die FPÖ, appelliere, diese Fehler nicht zu machen, so ist das auch diese Angst.

    Nur wer sich an die seit Jahrzehnten verweigerten Programme hält, kann Österreich noch retten, es wird eine harte Kur sein müssen, aber ich denke, besser als Bürgerkrieg.

    Nun was brauchen wir: (wieder einmal die Liste:)

    Verwaltungsreform
    Verfassungsreform (etwa Kammern raus, Tierschutz raus, Familienschutz hinein, ...)
    Gesetzesreform (einfache und sinnvolle, nicht redundante Gesetze)
    Föderalismusbegradigung
    Gremienhalbierung
    Förderungshalbierung
    Steuersenkungen
    Senkung der Lohnnebenkosten
    Einwanderungsstopp
    Abschiebung krimineller Ausländer und Asylwerber und Asylanten
    Errichtung von Abschiebelagern
    Errichtung von Aufnahmelagern in den Problemzonen
    Stärkung und Aufstockung der Exekutive
    Grenzschutz und Grenzkontrolle
    ... und alle Gesetze dazu
    Abbau der Sozialromantik
    Halbierung der Förderungen
    Abbau der unnötigen EU-Gremienmitgliedschaften
    Vertretung Österreichs in der EU, nicht Vertretung der EU-Eliten in Österreich

    Alles schmerzhaft, aber das ist das, was wir zu viel haben, dem wir unser Anspruchsdenken schulden, das aber unser Leistungsdenken vernebelt hat, all das, was unser Vollkasko Versorgungsdenken geschaffen hat zu unserem eigenen Schaden, all das zu erkennen, das wäre für die Österreicher wichtig und noch wichtiger, selbst zu denken und selbst Verantwortung zu übernehmen und zu tragen.

    Wir wissen, nur wir selbst können es besser machen für uns, wenn wir noch können in diesem Unfreiheits- und Behinderungsstaat, neben dem drohenden Kalifat, dem alles erlaubt wird, also den Unrechtsstaat, den wir durch Jahrzehnte so einzementiert haben, samt all den Edelschmarotzern, die nur Schaden bringen, aber keinen Nutzen, weil sie nicht die Probleme des Staates behandeln, sondern die eigenen, maximal die der Klientel.

    So geht es nicht.

    Die FPÖ sagt es:

    Für wichtige Fragen wollen wir das Volk verbindlich fragen, nachdem wir die Menschen über alle FÜR und WIDER ausführlich und lange informiert haben und diskutiert haben.

    Dazu aber müssen wir erst einmal die Hetzmedien kurieren, zu aller erst den ORF privatisieren, soll er von mir aus als Parteisender weiterhetzen, aber nicht mehr auf Kosten der Österreicher, die dieses Lügenspektakel zwangsfinanzieren müssen.

    Gut, mit einer allgemeinen Förderungshalbierung ist sicher ein richtiger Schritt getan zum Thema österreichische Medien.

    Es lag in unserer Verantwortung, dass solche Lemuren an die Regierung kamen, es lag in unserer Verantwortung, dass die Schulbildung so schlecht wurde, es lag in unserer Verantwortung, dass wir inkompatible Gäste und Krieger aufgenommen haben, statt die christlichen Flüchtlinge aus Syrien, die dort zu zig Tausenden ermordet wurden, ja die Täter haben wir aufgenommen und die führen sich hier auch so auf, es lag in unserer Verantwortung dass das Recht mit Füßen getreten wird zugunsten von Kriminellen, ... wir haben das zu verantworten und werden das auch in Zukunft verantworten müssen.

    Ich rufe zu Einkehr und Umkehr auf und zum Nachdenken.

    • Pennpatrik
      24. Februar 2017 13:43

      Tja, die FPÖ.
      Sie hat den unfähigen Steger beauftragt, ein neues ORF - Gesetz auszuarbeiten.
      Nix mit Privatisierung oder Zertrümmerung.

    • Josef Maierhofer
      24. Februar 2017 14:09

      @ Pennpatrik

      Ja, das darf er offenbar nicht, weil das alles sonst so 'radikal' ankommt ...

      Aber sachlich richtig wäre es schon, den ORF zu privatisieren, so einen öffentlichen Rundfunk wie bei uns gibt es fast nirgends in der Welt.

    • Erich Bauer
      24. Februar 2017 17:21

      Herr @Josef Maierhofer,

      ich mag Sie. Auch in Ihrer Naivität. Sie haben keine Ahnung was vor sich geht. Welche Perversionen im Establishment heutzutage einfach USUS sind. Mir wurden Geschichten zugetragen über Personen in höchsten Stellungen - absolut glaubwürdig, ja belegt - da hebt sich mir auch in der Erinnerung der Magen. Auch über genannte Person.

      Ich kann Ihnen nicht vorwerfen, dass Sie diese "Vorstellungen" nicht haben können... Seien Sie froh darüber.

    • Josef Maierhofer
      25. Februar 2017 10:19

      @ Erich Bauer

      Oh, auch ich habe schlimme Dinge erlebt, aber soll man auf dieser Sch .. ein Haus bauen ?

      Ich weiß schon, das die Bosse der Lemuren noch brutaler und perverser sind und dass im Parlament sogar 'Jahrhunderte Häfen' herumlaufen und erst in der 'zweiten Reihe'.

      Auch ich hatte das zweifelhafte Vergnügen im Zuge einer Bewerbung (Gott sei Dank nichts geworden, hätte auch nicht lang gedauert) ein 'Mysterium' näher kennen zu lernen.

      Da durfte ich den 'beamtlichen Usus' kennenlernen. Wird wohl uns allen auf den Kopf fallen, denn irgendwer muss diese Schulden ja zahlen.

  40. Erich Bauer
    24. Februar 2017 09:54

    @simplicissimus,

    entsprechend den Sinnspruch, „lieber den Spatz in der Hand, als die Taube auf dem Dach", gebe ich Dir natürlich absolut recht. Möglicherweise bin ich etwas zu misstrauisch, zu skeptisch. Auch was die FPÖ betrifft. Ich werde versuchen, das zu begründen:

    Tatsache ist, es besteht eine klare westliche „Agenda". Man will eine globale sozialistische Sklavenhalter-Gesellschaft installieren. Müßig zu erwähnen, dass dabei der Kampf gegen den „Neoliberalismus“ als Scheingefecht, für die Masse der sehr schlichten Gemüter, herhalten muss. Ob die FPÖ bei diesem „Spiel“ mit an Bord ist, im Beiboot hinterher geschleppt wird, oder ein fruchtbares Terrain am Ufer vorbereitet, ist mir bis jetzt nicht so recht klar geworden. Das heißt für mich nichts anderes, als dass der „Spatz in der Hand“ sich als Drache erweisen könnte… Daher meine – möglicherweise – übergroße Vorsicht in der Beurteilung.

    Bei dieser Gelegenheit ist es unumgänglich auf die AfD in Deutschland hinzuweisen. Deren Vorstands-Weiber sind drauf und dran diese Alternative im politischen Spektrum zu zertrümmern. Björn Höcke kann keinesfalls der sachliche Grund für diese Schmierenkomödie sein! Der einzig „sachliche“ Grund ist das „Erstarken“ – nicht nur der Partei – sondern vor allem einiger integerer Persönlichkeiten. Das heißt, die „Agenda“ hat ihre Tentakel überall hin ausgestreckt. Es ist ein erbarmungsloser Kampf… nein, Krieg. Mit Samthandschuhen ist da kein Blumentopf zu gewinnen… Sehr viel wird davon abhängen ob US-Präsident Trump den massiven Angriffen des „deep state“ standhalten kann. Die Chancen stehen gar nicht so schlecht. Denn Präsident Trump scheint „närrisch“ genug zu sein…

    Zurück ins Land. Zur FPÖ. Die nächsten Tage werden mir bei der Beurteilung sehr hilfreich sein. Falls die FPÖ gemeinsam mit dem GRÜNEN Sowjet-Kommissar diesen UnterDreck inszeniert, dann hockt sie nicht im „Beiboot“… dann ist sie an „Bord“.

    Allerdings, Österreich ist ein kleines und mittlerweile sehr unbedeutendes Land. Es wird von der Welten-Strömung erfasst und schlingert halt so herum. Sich über Wasser zu halten scheint mir die einzige realistische Möglichkeit. Jedenfalls, die „Brücke“ sollte man schon Kielholen lassen…

    • Erich Bauer
      24. Februar 2017 09:54

      Pardon: gehört ganz nach unten.

    • simplicissimus
      24. Februar 2017 13:59

      Lieber Erich, wenn Du recht hast haben wir die Wahl zwischen Systempartei und Systempartei. Wenn Du nicht recht hast, haben wir die Wahl zwischen Systempartei und Hoffnung auf einen versuchten Umschwung.
      Wenn Du recht hast, ist es wurscht, dann kommt die Gewalt so oder so, vielleicht bei der Wahl der FPOe etwas spaeter, weil der Volkszorn bis zur naechsten bitteren Erkenntnis vorlaeufig ruhig gestellt ist.
      Wenn Du nicht recht hast, gibt es eine Chance, es halbwegs friedlich zu loesen.

      Nach den Gesetzen der Logik muss man daher FPOe waehlen.
      Es sei denn, man wuenscht sich Gewalt so bald wie moeglich.

      Ich glaube nach wie vor, dass die FPOe an der Macht Trump-aehnlich sein kann.

    • Erich Bauer
      24. Februar 2017 14:18

      Lieber @simplicissimus,

      für mich ist es jetzt entscheidend, ob die FPÖ mit diesem GRÜNEN Dreck - von dem sie nix zu erwarten oder zu gewinnen hat - gemeinsam diesen UnterDreck inszeniert, oder nicht...

      Wenn sie NICHT mithatscht, kann man hoffen... und wenn´s nur eine "Verzögerung" ist. Wenn sie MITHATSCHT steigt sie auf die Brücke des Narrenschiffs und lässt sich die schlaffen Glieder von Nutten wärmen... Und dann ist sie für mich unwählbar. Und dann sind "Wahlen" für mich obsolet. Und dann kommt etwas ganz anderes...

    • simplicissimus
      24. Februar 2017 15:29

      ... Du bist Insider im Gegensatz zu mir, macht die FP nicht mit, um ordentlich die SP anzupatzen? Oder ist sie dann Erfuellungsgehilfe von Kern, der sich ueber Bauernopfer als Saubermann praesentieren will?
      Da muss man viel ums Eck denken.

    • Erich Bauer
      24. Februar 2017 15:47

      Lieber @simplicissimus,

      mit diesem "Thema" kann man NIEMAND anpatzen. Auch Kern nicht. Das ist nur noch öde. Damit möchte Kern die FPÖ gern auf ein ein Nebengleis stellen... mit total verrosteten Schienen.

      Wenn die FPÖ bei diesem Schmarrn NICHT mithatscht, macht sie sogar eine Doppelmühle auf. Die Euro-Fighter sind so ziemlich das Beste was fliegt. Sie könnte sagen, dass die roten Verteidigungsminister verantwortungslose Kaufentscheidungen machen, um die Sicherheit nach Außen zu verhindern.Und daher auch Staatsfeinde sind. Der GRÜNEN Titten-Partei kann man sagen, dass Geschäfte eben auch mit Lobbyisten und Verkäufern stattfinden,wenn die Käufer keine Möglichkeit haben selbst zu produzieren

    • Erich Bauer
      24. Februar 2017 16:23

      Also, die Beschaffung von Waffen unterliegt Usancen, nicht einmal so "harten", wie die Subventionsvergaben vom Rothaus. Wenn man also bei der Beschaffung von Waffen die Usancen nicht will... dann gibt es auch keine Waffen. Will Rot/Grün KEINE Waffen? Dann müssen sie sagen, dass sie die äußere Sicherheit mit Zivis gewährleisten wollen... Ansonsten FICKT Euch.

    • Erich Bauer
      24. Februar 2017 16:31

      Wenn daher diese Schwarz/Rot/Grün-Staatsfeinde sich teilweise gemeinsam und teilweise zeitversetzt sich für den Kauf einer "Rostlaube" entschieden haben, liegt es ganz bestimmt NICHT an Airbus oder den Geschäftsvermittlern...

    • Erich Bauer
      24. Februar 2017 16:34

      Und wenn Schwarz/Rot/Grün KEINE Waffen will, dann werden die Zivis bald schon von irgendwelchen "Sandinistas" aus Südamerika übernommen werden können... Die Bobo-Zivis haben dann wenigstens Günstiges zum Rauchen!

    • otti
      24. Februar 2017 19:57

      also ehrlich !!!

      Erich Bauer und Simplicissimus - s o einen Dialog wünsch`ich mir öfter.

      (und wenn ich mir jetzt einen " Club"vorstelle, da wo nur z.B. - damit ich ja niemanden unserer Blogteilnehmer vergesse - Bob, Brigitte, Undine, FranzJosef,socrates und ihr alle dabei wäret - na, da wäre ich dann um Jahre gefühlt jünger !)

  41. Bob
    24. Februar 2017 09:01

    Das Problem besteht meiner Meinung nach darin, das der Intellekt der Regierungsmitglieder sehr schlicht gehalten ist. (verhetzungsp.) Der geistige Horizont entspricht einem Fernglas durch das man von vorne schaut.
    Und offensichtlich ist die linxlinke Haltung sehr infektiös. Im Parlament gibt es fast keinen Abgeordneten mehr, der nicht von der Soziseuche ergriffen wurde.

    • simplicissimus
      24. Februar 2017 09:51

      "Der geistige Horizont entspricht einem Fernglas durch das man von vorne schaut."
      Perfekt!

    • AppolloniO (kein Partner)
      28. Februar 2017 11:54

      Das kommt daher, dass die wenigsten Politiker bei uns etwas erlernt haben. Aber trotzdem sind diese geeignet.
      Die Millionäre und Generäle Trumps, die alle schon irgendwo etwas geleistet haben, sind aber völlig ungeeignet.

      Für wie blöd hält man uns?

  42. Claudius
    24. Februar 2017 08:50

    Dieser von Bundeskanzler Kern u. Vizekanzler Mitterlehner propagierte Beschäftigungsbonus ist nichts anderes als ein Versuch den

    "Trumpismus"

    auf Österreich zu übertragen. Sozusagen ein Mini-Programm: "Österreicher zuerst".

    Das haben sich die jeweiligen Parteispitzen von SP und VP und ihre Berater so ausgedacht.

    Weil man der Meinung ist: Man muss aus der Brexit-Volksabstimmung vom Juni 2016 und aus der US-Präsidentenwahl vom Nov. 2016 die richtigen Lehren ziehen.

    Bei den Wahlversprechen von Donald Trump ist es vor allem darum gegangen den Amerikanern - und da vor allem den weißen in den sog. "Fly-Over-States" das Gefühl zu geben dass nun für sie etwas getan wird:

    - Die Arbeitsplätze aus dem "Rust-Belt" die nach Mexiko, Kanada bzw. China verschwunden sind werden zurück geholt.

    - Durch den Bau einer Mauer an der Grenze zu Mexiko (die von Mexiko finanziert werden muss) wird der stetige Migrantenstrom, sowie die übermäßigen Importe und auch Rauschgiftschmuggel unterbunden.

    - Durch diese beiden plakativen Ankündigungen wurde suggeriert dass es als Folge bald den weißen Amerikanern viel besser und dafür den Migranten und Farbigen (legale oder illegale) schlechter gehen wird.

    Scheinbar gute Aussichten für die bisher benachteiligten weißen Wählerschichten.


    ==> Das war Grund genug dass Trump schließlich die Wahl gewann. Die entscheidenden Stimmen gewann er von den enttäuschten weißen Arbeitern in Michigan, Wisconsin, Ohio und Pennsylvania.

    Und auch bei der Brexit-Abstimmung in GB im letzten Jahr war ganz ähnliche Stimmung: Da hieß es: "Warum sollen Massen von EU-Einwanderern aus Polen, Tschechien u. andere Osteuropäer uns Briten die Arbeitsplätze wegnehmen. Wir fühlen uns nicht mehr zu Hause, überall wird Polnisch gesprochen u. die Polen und Tschechen wollen sich nicht assimilieren - Die EU ist schuld an der Überfremdung in GB - da wollen wir lieber ganz heraus aus der EU, da können wir dann auch unser nationales brit. Gesundheitssystem besser finanzieren."

    Also auch bei d. Brexit-Abstimmung hieß es:

    Es gehört mehr gemacht für die eingesessenen, autochthonen, Briten - denen soll es besser gehen und es gehören am besten alle diese Zuwanderer hinaus geschmissen - denen soll es schlechter gehen.

    Die beiden Experimente:

    1. Der Brexit-Prozess: Die Trennung & Herauslösung von GB aus der E.U. und

    2. Donald Trump als US-Präsident der mit Abschiebungen, Mauerbau, Einreisesperren u. ähnlichem gerade dabei ist seine Fans zu befriedigen

    sind gerade noch am laufen - da ist es zur Zeit noch zu früh für eine bewertende Bilanz.

    DAS ist der WAHRE Grund warum sich jetzt unsere Kern&Mitterlehner-Regierung in Inländer-Populismus versucht - vielleicht gelingt es, man wird sehen ......

  43. Politicus1
    24. Februar 2017 08:21

    Othmar Karas hat so manches erreicht. Dass nämlich langjährigste Mitlgieder der ÖVP aus dieser Partei ausgetreten sind.
    Er hat es so weit gebracht, dass sich Leute fragen, ob es nicht möglich ist, einen EU-Parlamentarierer abzuwählen.
    Ein Narzisst der eigenen Klasse, der nur an seine EU-Pfründe denkt.

  44. Laurentius
    24. Februar 2017 08:15

    Eine Partei ist mehr als die einzelnen Repräsentanten!

    • Bob
      24. Februar 2017 09:54

      Das sehe ich anders. Einer Partei liegt eine gewisse Ideologie zugrunde, und kommt in einem Parteiprogramm zum Ausdruck. Dieses Programm wird aber von den Parteimitgliedern geprägt, und wenn diese Mitglieder sich als Vollkoffer erweisen, wird die Partei nach einiger Zeit nicht mehr dem entsprechen, was einmal ihre ursprünglichen Zielvorstellungen waren.

    • Sensenmann
      24. Februar 2017 19:55

      @ Laurentius: Mag sein, aber bei der ÖVP sind es nicht "einzelne", es ist die ganze Blase mies und verlottert bis ins Mark!

  45. Paul
    24. Februar 2017 08:03

    Solange die ÖVP Leute wie Karas in ihrem Portfolio hat, kann ich diese Partei nicht mehr wählen. Dieser Mann schadet der Partei mehr, als er nützt. Mein Vorschlag an die ÖVP-Granden: Karas an die Grünen verschenken!

  46. El Capitan
    24. Februar 2017 07:57

    Die Montanuniversität Leoben gehört zu den letzten Vorzeige-Unis. Die wird nie einen 30% Anteil von Frauen bekommen. Nur ein Haufen Schein-Inskriptionen wird diese Uni retten können. Das zeigt, wie tief bereits unreine Ideologie in unsere Strukturen vorgedrungen ist.

    Es entsteht ein Staat, in dem die Luft zum freien Atmen fehlt.

    Ich frage mich schon lange, wo es überhaupt noch Freiheiten und ein gewisses Niveau gibt. Die Gymnasien wurden zurückgefahren, das Burgtheater von einem Haufen Kanaillen finanziell an die Wand gefahren und jetzt geht es auch der Staatsoper an den Kragen, wie man hört.

    Zu schlechter Letzt sollen nun auch die Universitäten dran glauben, obwohl die ohnehin schon internationaler Substandard sind.

    Die ÖVP hat mit der Partei von Figl, Raab, Klaus, Koren & Co nichts mehr zu tun. Ob es Kurz gelingen kann, diese sozialistische Volkspartei von ihrem Förderwahn zu retten, wage ich zu bezweifeln.

    Das Förder- und Gleichheitsunwesen ist längst zur Droge geworden, die Dosis muss nun jährlich erhöht werden.

  47. Abaelaard
    24. Februar 2017 07:50

    Strache der österreichische Trump, was soll daran so schlecht sein? Wie man gerade lesen konnte geht es dümmer ohnehin nicht mehr. Schön langsam wird anscheinend die FPÖ alternativlos um dieses schreckliche Merkelwort zu gebrauchen. Soll sein , vor Jahren als für mich noch nicht im Traum dran zu denken war der VP untreu zu werden besuchte ich eine Veranstaltung mit Strache am Ballhausplatz, mein resümierender Gedanke war, warum höre ich das nicht von der ÖVP?. Daß Karas als Familienmitglied Waldheim posthum den Dolch in den Rücken stieß sagt schon alles über seinen Charakter, mit den anderen Herren beschäftige ich mich nicht.
    Zu Kurz und Sobotka, entweder setzen die sich in kürzester Zeit in ihrer Partei vehement durch oder sie müssen sich den Verdacht gefallen lassen doch nur vorgeschobene Meinungsartisten gegen die FP zu sein !

    • simplicissimus
      24. Februar 2017 08:40

      Sehe ich genauso.

    • HDW
      24. Februar 2017 09:27

      *******************************************!

    • Konrad Loräntz
      24. Februar 2017 12:41

      vorgeschobene Meinungsartisten gegen die FP !! Chapeau

      Würden sie ihre Standpunkte ernst nehmen, dann gingen solche Leute ja zur FPÖ - aber dort gibt´s keine Posten, aber dafür Häme, Anwürfe von allen Seiten und lebenslange juristische Verfolgung für winzigste Bagatellen.
      Umso mehr Achtung vor allen, welche diese Gefahren nicht scheuen !

  48. simplicissimus
    24. Februar 2017 06:08

    Technikstudien gehoeren geschlossen, denn eine 30% Weibleinqutoe wird dort niemals erreicht werden.
    Diese Oesterreich Verdrehende Partei ist wirklich progressiv unterwegs.
    Und wer das kritisiert, wird wegen Hassrede eingesperrt.

    Es ist wirklich atemberaubend wie sich diese Partei vor dem linken Zeitgeist prostituiert.

    Kurz und Sobotka sollen austreten, den restlichen vernuenftigen Parteifluegel der VP mitnehmen und der FPOe beitreten. Politiker, die gegenueber dem Land verantwortlich sind, sollten ueberbordende eigene Interessen in einem solchen Fall hintanstellen und gemeinsam die kritische politische Masse zu erreichen versuchen. Anders ist ein Umschwung nur mehr gewaltsam moeglich, daher waere es den Versuch wert.

  49. kritikos
    24. Februar 2017 02:05

    Die drei aufgezählten Figuren - Persönlichkeiten kann man sie wohl nicht nennen -. sind ein weiterer Beweis für die Selbstzerstörung der ÖVP. Italien als Vorbild!
    Karas ist nie eine positive Erscheinung im politischen Feld gewesen, auch nicht charakterlich ("Waldheim"). Mitterlehner ist eine Erscheinung des scheidenden OÖ-Chefs, und keine gute, über die sich jede Diskussion eigentlich erübrigt. Er ist der Hauptakteuer bei der ÖVP-Vernichtung. Und der ach so gescheite, geschickte, aktive und repräsentative Justizminister, auch eine "Erfindung" des Herrn Mittelehner, soll sich auf seine bisherige Position zurückziehen.
    Wie der Blog-Titel sagt: Bitte wählt nicht mehr die ÖVP! Ich werde mich daran halten. Und ich muss gestehen, mir tut es auch nicht mehr weh. (Auch wenn ich den Herrn Strache nicht als Kanzler sehen möchte.)

    • simplicissimus
      24. Februar 2017 05:57

      Werter Kritikos, Sie wollen Herrn Strache nicht als Kanzler sehen?
      Fein, es gibt symphatischere Menschen und bessere Politiker.
      Dafuer hatten/haben Sie Faymann, Kern, Van der Bellen und die oben Genannten Oesterreichischen Verdrehten Politiker.
      Gegen diese ist Strache eine lichtvolle Himmelserscheinung.
      Und notwendig fuer die Erneuerung Oesterreichs.
      Auch wenn man sich immer und ueberall etwas Besseres vorstellen kann.
      Ich waehle Strache und bin ueberzeugt, dass er in dieser Situation das Beste und Richtigste ist, was wir haben. Welche realistische Alternative gibt es????
      .
      .
      .
      Wer seinen perfekten Politiker will, moege sich selber aufstellen.

    • HDW
      24. Februar 2017 09:20

      Simplicissimus *****************************!
      Nur eine Spaltung der "historisch kompromittierten" Kaderparteien durch den Druck populistischer (volksnaher) Mehrheiten, wird eine politische Revolution im Sinne des Artikels von AU, ermöglichen. Übrigens nicht nur in Österreich! Aber hier blockieren halt noch die unkritischen Kritikaster der PostÖVP diesen Weg!

    • Ingrid Bittner
      24. Februar 2017 10:26

      @simplicissimus: meine Red seit ewig. Die , die am meisten kritisieren haben sich meist noch nie auch nur für das kleinste Ämtchen im Staat zur Verfügung gestellt.
      Sicher besser machen kann man alles, bessere Persönlichkeiten gäbe es für die meisten Amterl wahrscheinlich auch, aber wer stellt sich zur Verfügung.
      "Kritikos" hat sicher noch nie versucht, wem zu finden, der bereit ist, für eine Partei - egal für welche - aktiv zu werden.
      Tja es ist wie beim Fußball, jeder ist Teamchef, aber rennen will keiner.

    • Pennpatrik
      24. Februar 2017 13:50

      Heisst: Die Systemparteien dürfen jeden Deppen zum Kanzler machen, aber die FPÖ muss einen Heiligen zur Wahl stellen?

    • simplicissimus
      24. Februar 2017 14:02

      Richtig, Pennpatrick. Und nicht einmal der heilige Hofer hat geholfen, denn es kann nicht sein, was nicht sein darf!

    • Sensenmann
      24. Februar 2017 19:52

      @ simplicissimus: Wahr gesprochen! **************************
      Im Gegensatz zu all den anderen Politgestalten ist Strache wenigstens persönlich ein anständiger Mensch. Er ist zwar zu weich, aber das ist auch schon sein einziger wesentlicher Fehler.
      Aber manchmal muss man den Hund eben zum Jagen tragen.
      Das werden wir schon tun. Der wird liefern!

    • Waltraut Kupf
      24. Februar 2017 20:15

      Irgendwelche Für oder Wider bezüglich Parteien und deren Protagonisten gibt es immer. Man muß aber meines Erachtens, ohne zögerliches Hin und Her, so etwas wie einen Vektor bei seinen Entscheidungen haben, sonst ändert sich, wie schon so oft, nichts. Die aus meiner Sicht unbegründeten Vorbehalte gegen Strache werden in der öffentlichen Meinung reichlich kultiviert, damit die mit Rot-Schwarz-Grün-Pink Unzufriedenen dann eben letztlich teilweise doch nicht Blau wählen und damit die Überfremdung, Vertrottelung, Korruption etc. wieder um eine Legislaturperiode prolongieren. Strache hat eine überdurchschnittliche emotionale Intelligenz und die Fähigkeit, loyale Gefolgsleute um sich zu versammeln

    • HDW
      24. Februar 2017 21:04

      Allen Argumenten gegen Kritikos' unheilvollen Anti-Strache Schlenker:
      *********************************************************!

    • Enigma47 (kein Partner)
      26. Februar 2017 16:44

      Bleibt zuhause bei den Wahlen und es wird das rot-grüne Kartell gestärkt. Genau das will man auch erreichen. Der frustrierte Wähler soll zuhause bleiben. Beduetet in Summe einen höheren Stimmenanteil für linksgrünrot.
      Betrachtet die FPÖ als das was sie ist: Eine Oppositionspartei
      Wunder kann auch sie keine bewirken.
      Belohnt nicht jene mit eurer Stimme, die gerade an der Macht sind. Dann nämlich fühlen sie sich in ihrem Tun bestätigt.





Bitte OHNE Internet-Links (Kommentare mit Links werden nicht veröffentlicht)
verbleibende Zeichen: 700

Sicherheitsabfrage:
Bild neu laden