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Warum steht über die wirklichen Revolutionen nichts in der Zeitung? drucken

Lesezeit: 5:00

Vor 50 Jahren begann die größte Revolution in der Menschheitsgeschichte – und in Europa hat sie bis heute kaum jemand zur Kenntnis genommen. Obwohl sie wichtiger war und ist als alles, was seither auf der Erde geschehen ist. Kommt diese Ignoranz daher, dass diese Revolution in Asien stattgefunden hat? Kommt sie daher, dass sie so gar nicht in den Zeitgeist der selbsternannten Intellektuellen Europas passt, die seit der sogenannten 68er Revolution einen Schwachsinn nach dem anderen anbeten? Oder kommt sie daher, dass sie eine positive Revolution gewesen ist, während Medien immer nur die schlechten Nachrichten transportieren wollen?

Es ist die grüne Revolution. Sie hat in diesen 50 Jahren rund eine Milliarde Menschen vor dem Hungertod gerettet. Um sich die Dimension vorstellen zu können: Das ist ein Vielfaches der Opferzahlen, welche die drei schlimmsten Totalitarismen der letzten 100 Jahre gefordert haben, also Kommunismus, Nationalsozialismus und Islamismus zusammen.

Eigentlich eine verrückte Welt, die immer nur das Negative groß beachtet, das Positive hingegen nicht einmal zur Kenntnis nimmt. Auch wenn es noch so groß und bedeutend ist. Zumindest hier und heute soll diese sensationelle Entwicklung gewürdigt sein. An sie zu erinnern, ist umso wichtiger, als sie heute unter dem Diktat der NGOs und der zumindest in Europa herrschenden Fortschrittsfeindlichkeit wohl nicht mehr stattfinden könnte.

Die grüne Revolution hat aus einer Reihe von Erfindungen, Forschungen und Entwicklungen bestanden. Wenn man sie an einem einzelnen Schritt festmachen will, dann war das zweifellos die Einführung einer neuen genetisch veränderten Reissorte mit dem wenig erotischen Namen IR8 vor genau fünfzig Jahren in Indien. Von zwei privaten amerikanischen Stiftungen finanziert hat ein Forschungsinstitut in den Philippinen durch eine Unzahl von intensiven Kreuzungen und Versuchen diese Sorte entwickelt, die sofort geradezu sensationelle Ergebnisse brachte.

Sie hat den Reisertrag pro Hektar zumindest verdreifacht, unter besonders günstigen Bedingungen und zusammen mit weiteren Entwicklungen der grünen Revolution sogar verzehnfacht. Inzwischen haben weitere Forschungen auch die Resistenz gegen diverse Krankheiten erhöht, den Geschmack verbessert und für einen großen Variantenreichtum an neuen Sorten gesorgt. Heute wird vor allem an der Entwicklung von solchen Sorten gearbeitet, die erstens der angedrohten Klimaveränderung standhalten können, und die zweitens bestimmte Vitamine enthalten, deren Konsum viele Krankheiten verhindert.

Tatsache ist: Vor Beginn der grünen Revolution haben von der Bevölkerung Asiens 50 Prozent unter Hunger gelitten, heute sind es 12 Prozent. Der Preis für ein Kilo Reis ist zugleich deutlich gesunken. Gleichzeitig hat sich aber auch die Bevölkerungszahl Asiens von 1,9 auf 4,4 Milliarden vergrößert (das sind weit mehr als die Hälfte der derzeit 7,4 Milliarden Erdbewohner). Wenn dieses Bevölkerungswachstum nicht durch die grüne Revolution aufgefangen worden wäre, dann hätte es mit Sicherheit nicht nur eine Milliarde Hungertote gegeben, sondern auch viele durch Hunger verursachte Völkerwanderungen und Kriege.

In Europa kann man sich kaum vorstellen, wie wichtig Reis für die Ernährung Asiens ist. Nach seriösen Schätzungen werden dort nämlich 80 Prozent der Kalorien über Reis konsumiert.

IR8 und die gesamte grüne Rtevolution sind ein unfassbarer Erfolg von Wissenschaft und Technik, von Mut zur Innovation und privater Dynamik. Die Hauptinitiativen dabei kamen von zwei Stiftungen, die die urkapitalistischen Namen Ford und Rockefeller tragen. Umso mehr Hoffnungen kann man daher darauf setzen, dass heute ebenfalls private Stiftungen – die von Bill Gates ist weitaus die größte und bekannteste, aber keineswegs einzige – auch den Kampf gegen die großen Massenkrankheiten mit Erfolg und Effizienz vorantreiben können.

Je mehr man über diesen größten Erfolg der Menschheitsgeschichte erfährt, umso klarer wird aber auch, wie stark die Kräfte sind, die diesen Erfolg totschweigen wollen:

  1. Der in den meisten europäischen Parteien – ob dunkelrot, ob hellrot, ob grün, ob schwarz, ob blau – tiefverwurzelte Sozialismus kann unmöglich eingestehen, dass private, also freiwillige philanthropische Initiative mehr Fortschritt zustandegebracht hat als all die Billionen an Steuergeldern, die die Politik den Menschen abgepresst hat.
  2. Die in den meisten europäischen Parteien und Medien vor allem durch die Propaganda von Greenpeace tiefverwurzelte Grünideologie kann unmöglich zugeben, dass genetische Entwicklungen so triumphal erfolgreich gewesen sind.
  3. Der bei den meisten Sozialisten schon lange virulente und sich neuerdings vor allem bei manchen einfältigen Kirchenführern eingrabende Hass auf die Marktwirtschaft („Dieses System ist Mord“) kann unmöglich zugeben, dass urböse Kapitalisten wie Ford und Rockefeller den größten positiven Fortschritt der Menschheit seit Beginn der Geschichtsschreibung ausgelöst haben.
  4. Der riesige globale Entwicklungshilfeapparat mit seinen Tausenden staatlichen und nichtstaatlichen Organisationen und vielen Hunderttausenden hauptberuflich davon Lebenden (und sich dabei gut und wichtig Vorkommenden) kann kein Interesse haben, dass seine gesamten Aktivitäten von Forschung und Gentechnik in den Schatten gestellt werden. Oder gar am Ende überflüssig werden.
  5. Und die an Universitäten so dominierenden und den öffentlichen Diskurs so beherrschenden Geistes- oder gar Sozialwissenschaften können niemals zugeben, dass die immer als ethisch problematisch hingestellten Naturwissenschaften tausend Mal mehr Gutes getan haben als sie alle zusammen.

Zum Schluss eine prägende subjektive Erinnerung: In den Jahren rund um die erste Einführung von IR8 habe ich in einer Zeitung eine Notiz von rund 15 Zeilen gelesen, die mir bis heute in Erinnerung geblieben ist. Ihr Inhalt: In China sind mehr als 300.000 Menschen bei einer Hungersnot verreckt. 15 Zeilen. Weder vorher noch nachher war darüber sonst etwas zu lesen. Das war für die damalige Menschheit offenbar eine mehr oder weniger normale Nachricht. Heute hingegen kann sich seit langem niemand mehr an eine annähernd gleich große Hungerkatastrophe erinnern.

Gewiss sind die 12 Prozent heute in Asien Hungernden (wohlgemerkt: Sie sind hungernd, nicht verhungernd) noch immer zu viel. Aber auch diese Zahl kann, so wie es im 20. Jahrhundert in Österreich gelungen ist, wohl noch auf null reduziert werden, wenn keine Kriege ausbrechen, wenn keine grün-bewegte Fortschrittsfeindlichkeit die weitere Entwicklung verhindert, wenn keine absurde Diktatur ein Land quält.

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  1. Ausgezeichneter KommentatorSandwalk
    21x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Dezember 2016 11:39

    NEIN UND NOCHMALS NEIN!

    Der Fortschritt kommt doch nie und nimmer aus der Pharmazie, der Industriechemie, der Festkörperphysik, der Chirurgie, der Elektronik und der Quantenphysik. Das sind doch alles nur Goggolores.

    Der wahre Fortschritt liegt darin, dass wir nicht mehr Neger sagen. Wir sagen Farbige (auch schon vorbei), Schwarze und Afroafrikaner. Wir sagen Österreicherinnen und Österreicher, Kinderinnen und Kinder, Verbrecherinnen und Verbrecher. Gelegentlich schreiben wir noch BürgerInnen und Bürger_innen. DAS IST FORTSCHRITT!

    Wir sagen rechtspopulistisch, niemals linkspopulistisch, wir sind gegen den Hass (für oder gegen wen, wissen wir eh schon lange nicht mehr), wir müssen gegen Trump und Putin sein, wir müssen für Van der Bellen sein, wir müssen gegen Strache sein, wir müssen für Kern sein, wir müssen für Venezuela sein, wir müssen gegen die USA sein.
    DAS UND NUR DAS ist Fortschritt.

    Naturwissenschaften und Technik sind doch nur faschistoide Bereiche für ignorante Typen, die nie grün wählen.

  2. Ausgezeichneter KommentatorBob
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Dezember 2016 08:16

    Während vor 50 Jahre die Reisernte durch Kreuzung von Reissorten entstanden sind, wird jetzt der Ertrag durch Gentechnik vergrößert.
    Der Westen setzt hier, wie Monsanto, auf Hybrid Technik, um finanziellen Nutzen am Samenverkauf zu erzielen.
    Der Unterschied zwischen Kreuzung und Gentechnik ist bedeutend.
    Kreuzung ist ein Vorschlag an die Natur, und kann angenommen oder abgelehnt werden. Genmanipulation ist eine Vergewaltigung der Natur, mit unabsehbaren Folgen.

  3. Ausgezeichneter KommentatorEl Capitan
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Dezember 2016 10:39

    Herr Dr. A. U. berührt hier ein sehr wichtiges Thema. Die wahren Revolutionen der letzten 300 Jahre machten die Naturwissenschaftler und Techniker. Weder die Philosophen, schon gar nicht die Theologen, noch die Soziologen veränderten unser Leben so dramatisch wie die Physiker, Chemiker, Biologen und Ingenieure. Nicht einmal die Psychologen (wer spricht heute noch von Freuds Ödipuskomplex?) haben zum Fortschritt so radikal beigetragen wie Quantenphysik, Elektronik, Genetik & Co.

    Es ist nicht ganz richtig, dass über den Fortschritt nicht berichtet wird, man muss nur die entsprechenden Seiten der Medien aufsuchen. Sogar der ORF berichtet gelegentlich.

    Zwei Dinge möchte ich anfügen: Afrika war nach dem 2. Weltkrieg eine reiche Region. Heute ist Afrika arm, obwohl es mit Geld (euphemistisch „Entwicklungszusammenarbeit“) regelmäßig zugedeckt wird. Sogar Nigeria, das OPEC-Land ist arm wie das OPEC-Land Venezuela.
    Fernost („Tigerstaaten“) war nach dem 2. Weltkrieg die ärmste Region der Welt, heute sind sie ein Fortschrittsmotor – und das ohne „Entwicklungszusammenarbeit“.

    Zweitens: In den USA sind die Asiaten sehr viel später angekommen als die Schwarzen, haben sich aber blitzschnell integriert. Auch bei uns integrieren sich Asiaten selbst und ohne Zutun schnell wie ein Wimpernschlag, andere Bevölkerungsgruppen aber nicht einmal nach 3 Generationen. Dazu sind sie nur mühsam in der Lage. Wer in einer Diskussionsrunde mit Linken fragt, warum sich Asiaten im Gegensatz zu anderen Bevölkerungsgruppen so so rasch integrieren, wird sofort laut und aufgeregt mundtot gemacht.

    Die Kultur“wissenschaften“ (Politologie, Pädagogik, Psychologie, Genderismus etc.) haben ihre eigenen Erklärungen, sind aber überflüssig. Was diese Leute so verkünden, ist nur noch für den ORF und den Falter interessant, sie werden ins „Zentrum“ zum Palavern eingeladen, aber sonst sind sie uninteressant. Die junge Generation kann mit dem Blabla großteils nichts mehr anfangen.

    Naturwissenschaften sind die wahren Fortschrittsbringer, Kulturwissenschaften sind seit der 68er-Bewegung nur noch Fortschrittsbremser. Die Grünen verwenden zwar alle Smartphones, aber sie hassen die ihrer Meinung nach unkontrollierbar arbeitenden Wissenschaften und Internetmedien, die sie um alles in der Welt unter ihre Kontrolle bringen möchten. Sie wissen allerdings nicht, wie. Das ist auch gut so.

    Ach ja. Ich bin einer dieser technoiden Menschen, die mit DNA, Enzymen und anderen Großmolekülen arbeitete und ein klein wenig dazu beigetragen hat, die Welt des Wissens für die Grünen ein wenig mehr hassenswert zu machen. Kein Psychologe, kein Politologe, kein Genderologe, schon gar nicht linke und rechte Ideologen, haben auch nur den allerkleinsten Beitrag zum Fortschritt der Menschheit beigetragen. Trotzdem kommen sie sich verdammt gut vor, aber das war's dann schon.

  4. Ausgezeichneter KommentatorHelmut Oswald
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Dezember 2016 01:40

    Während der sogenannte 'Sozialismus' Hunger nicht nur nicht zu beseitigen vermochte, sondern, ganz im Gegenteil, diesen im Bedarfsfall auch noch als Waffe gegen seine politischen Gegner einsetzte (Stalins Holodomor an den Ukrainern, Pol Pots 'Landreform', Saatgetreide gegen Seide [für Fallschirmtruppen]) haben es Marktwirtschaft und private Initiativen geschafft, völlig geräuschlos für Abhilfe zu schaffen. Regierungen auch im Westen hungerten ab und an schon Mal gerne die eine oder andere Widersetzlichkeit aus ... der Staat ist das kälteste aller Ungeheuer, sagte Nietzsche. Wie Recht er doch hatte.

  5. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Dezember 2016 05:53

    Leider ich heute ein bisschen relativieren.

    AU hat vollkommen recht, mit allem was er sagt. Der Erfolg von Wissenschaft, Forschung, Technik in Verbindung mit privater Initiative ist enorm und war bisher extrem segensreich.
    Im Westen/Norden hat all das ungeheuren Wohlstand erzeugt. Der Wohlstand hat das Bevoelkerungswachstum dann nicht nur eingebremst, sondern sogar umgedreht.
    Völker, die sich leicht selbst erhalten können, schrumpfen.
    Im Sueden/Osten haben die medizinischen und hygienischen Errungenschaften zu einer ungeheuren Bevoelkerungsexplosion geführt. Die grüne Revolution hat diese aufgefangen. Völker, die sich in Selbsterhaltung schwerer tun, wie in Afrika, dem Nahen Osten, teilweise in Asien und Lateinamerika, explodieren.

    In Summe ist das eine bedenkliche Entwicklung, auch wenn sie auf erfreulichen Tatsachen beruht. Auch wenn man wenig dagegen tun kann.

  6. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Dezember 2016 09:06

    Ergoogeltes:

    "Die Hungerblockade war ein völkerrechtswidriges Verbrechen Englands gegen Deutschland im Ersten Weltkrieg.

    Im „Lexikon der Völkermorde“ (1999) von Gunnar Heinsohn findet sich der Eintrag „Deutsche Opfer / Hungerblockade 1917/1918“. Demnach STARBEN etwa EINE MILLION ZIVILISTEN im Deutschen Reich und Österreich-Ungarn an Unterernährung, „weil die LEBENSMITTEL-BLOCKADE der ALLIIERTEN ungemein effektiv funktionierte“.

    Festgehalten wird dort auch, daß diese Blockade erst Ende März 1919 gelockert wurde. Das massenhafte Hungern und Verhungern in Deutschland in Zusammenhang mit der alliierten Blockade findet in den einschlägigen historischen Darstellungen zum Ersten Weltkrieg durchaus Erwähnung. Hinweise darauf, daß diese BLOCKADE, die sich fast von Anfang an auch auf LEBENS- und FUTTERMITTEL erstreckte, nach dem Waffenstillstand von Compiègne im November 1918 noch monatelang fortgesetzt wurde und das große Sterben an der Heimatfront das Sterben an den Kriegsfronten weit überdauerte, sind hingegen sehr viel seltener zu finden.[1]"

    ..........................................................................

    Diese Tragödie spielte sich vor 100 Jahren in D und in Ö ab. Mit gezielter Politik erzeugten die Alliierten---allen voran die Engländer--- eiskalt künstlich Hunger.
    Die anschließende SPANISCHE GRIPPE raffte dann die vor Hunger Geschwächten zu Millionen dahin.

  7. Ausgezeichneter KommentatorAusgebeuteter
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Dezember 2016 07:49

    Diese "Revolutionen" haben trotz Sozialismus/Kommunismus/Islamismus stattgefunden. Damit ist der Beweis erbracht, dass der sog. Kapitalismus auch mit manchen Fehlern doch die bessere Lebensform ist.

    Ich erinnere mich noch, als es im bevölkerungsreichen Indien vor 70 Jahren immer wieder Hungersnöte gab, nun ist das Land nicht nur autark, sondern kann sogar Lebensmittel exportieren. Österreich hat z.B. damals mit der Weitergabe der Brunnenbaukenntnisse diesem Land nachhaltig geholfen und nicht - wie von anderen Ländern - nur Überschussgetreide geliefert. Damit hat sich das alte chinesische Sprichwort bestätigt, wo es sinngemäß heißt, wenn man einem Menschen ein Fisch gibt, dann ist es für einen Tag satt, wenn man ihm aber das Fischen lernt, dann das ganze Leben.

    Leider gab und gibt es immer noch negative "Entwicklungshilfe", wenn z.B. lokale Märkte in Afrika durch Gratislieferungen oder Preisdumping (nicht nur für Lebensmittel, z.B. auch für Bekleidung) ruiniert werden. Dies ist nicht nur falsch verstandene Hilfe, sondern auch Suche von den industrialisierten Ländern nach neuen Absatzgebieten.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorfredl
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    30. Dezember 2016 10:15

    Ich sehe zwar den Sozialismus samt den grünen linksfaschistischen Auswüchsen auch als unser Hauptübel, allerdings ist bei der derzeitigen Konzentration der Saatguterzeuger auf ganz wenige durchaus von einer Monopolisierung auszugehen. Das Verbot alter Sorten, Patente auf genetisch nicht (!!!) verändertes Saatgut und die Unfruchtbarkeit der genetisch veränderten Sorten führen zu einer unglaublichen Abhängigkeit von ganz wenigen Konzernen. Die notwendige Schädlingsbekämpfung kommt natürlich aus dem selben Haus. Wer glaubt, damit wird der Welthunger bekämpft soll weiterträumen. Und den großen Liberalismus gerade am Ernährungssektor auszurufen ist sehr, sehr naiv und (lebens)gefährlich.

  2. Ausgezeichneter KommentatorDr. Knölge
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    30. Dezember 2016 11:27

    12 % der Menschen in Asien hungern. Wie viele hungern in Venezuela? Dort sind die Supermärkte leergefegt, einkaufen darf man nur zu bestimmten Zeiten, die sich nach dem Geburtsdatum richten. Wer in der Warteschlange steht und den Wächtern, die sich selbst erst einmal bedienen, bevor der Laden überhaupt öffnet, dieses nicht nachweisen kann, wird gnadenlos weggezerrt und verjagt.
    Der Triumph des Sozialismus. Darüber reden die zahlreichen Sozialisten in unseren Regierungen überhaupt nicht gern, denn deren Sozialismus würde natürlich zu ganz anderen Ergebnissen führen. Der Chavez und der Maduro haben da halt was falsch gemacht, die Theorie bleibt unantastbar.

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  1. NC (kein Partner)
    02. Januar 2017 14:15

    "Eigentlich eine verrückte Welt, die immer nur das Negative groß beachtet, das Positive hingegen nicht einmal zur Kenntnis nimmt......"

    Lustig, das denke ich mir jedesmal, wenn ich in diesen Blog schaue.

  2. hominidus (kein Partner)
    31. Dezember 2016 13:10

    Die Entwicklung der Geist- und Herz- Fähigkeiten im Menschen ist der Mangel. Jeder hat die Möglichkeit – aber weil dies viel Arbeit bedeutet, geht man den einfachen Weg der Ideologie. Den meisten ist wichtig, wie man sich darstellt und die Zugehörigkeit (Hörigkeit!). Diesen Schein kann eine Ideologie liefern und ist die Grundlage von Geisteskrankheit. Die Idiotie und der Wahn nimmt weltweit zu, weil Ideologien – Religionen, -ismen, Gender, … - zunehmen. Somit sind die Fragen Überbevölkerung, Hunger, Freiheit nicht lösbar. Ohne Entwicklung w.o. wird für ihn entschieden – durch Kataklysmen und Krieg. Schade. Die Menschheitsgeschichte hätte auch schön enden können.

  3. Gennadi (kein Partner)
    30. Dezember 2016 20:42

    Grüne Revolution?
    Blödsinn!
    Revolution mit den kommunistischen Grünen verbinden = Rückkehr zu Lenin.

    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
      30. Dezember 2016 21:42

      Allerdings, mit dem Ausdruck 'grüne Revolution' habe ich mich auch schwer getan. Wenn man nicht zugleich die Bevölkerungsexplosion bekämpft, frage ich mich nach dem Nutzen dieser Revolution.

  4. carlo sociale (kein Partner)
    30. Dezember 2016 18:29

    Das wirkliche Problem der Menschheit, die Überbevölkerung, wird durch Lebensmittelproduktionserhöhung nicht zu lösen sein, sondern noch verstärkt.
    Erst wenn die Naturwissenschaften soweit sind, durch Eingriffe in die Gene, den Durchschnittsmenschen in seiner Größe zu halbieren, in seinem Volumen zu achteln, ohne seine geistigen Fähigkeiten zu senken, werden wir die Überbevölkerung weitertreiben können.

    • hominidus (kein Partner)
      31. Dezember 2016 13:18

      Das Problem von Überbevölkerung wird üblicherweise (in der Natur) durch Hunger oder Krieg gelöst.
      So war es, so ist es und so wird es auch, fürchte ich, bleiben. Alles andere sind Euphemismen.

  5. astuga (kein Partner)
    30. Dezember 2016 17:30

    Das ist natürlich richtig und ein großartiger Erfolg.
    Zusammen mit all den humanistischen und wissenschaftlich-technologischen Segnungen die der Westen der Welt gebracht hat, liegt darin aber auch eine der Ursachen für die Überbevölkerung der Welt, und den Bedrohungen denen sich vor allem Europa heute ausgesetzt sieht.

    Grüne Revolution, Impfprogramme, Antibiotika, Alphabetisierung (aber ohne Perspektive), moderne Kommunikationstechnologie, die Erschließung von Infrastruktur und moderne Transportmittel - ohne all das wäre beispielsweise der Islam nur eine geringe Gefahr, und auch nur wenige Migranten würden sich aus dem Süden Richtung Europa auf den Weg machen (überhaupt machen können).

    • astuga (kein Partner)
      30. Dezember 2016 17:32

      Sagen wir so.
      Es ist auch eine Zukunft denkbar, in der sich die Welt zwar irgendwie positiv entwickelt, aber Europa dabei auf der Strecke bleibt und zerstört wird.

  6. Norbert Mühlhauser
    30. Dezember 2016 15:03

    Ich kann mich nur entschieden der Äußerung Bobs hier -
    http://www.andreas-unterberger.at/2016/12/warum-steht-ber-die-wirklichen-revolutionen-nichts-in-der-zeitungij/#comment-478627

    - anschließen und muss den Blogmaster - mit Entsetzen - darauf hinweisen, dass der IR8-Wunderreis aus Kreuzungen und nicht aus einer genetischen Modifikation/Veränderung, wie im Blog behauptet, hervorging.

    Nicht nur unterscheidet der aktuelle Sprachgebrauch zwischen "gekreuzt" und "genetisch verändert", es geht dabei auch um Resultate, die, wie Bob bereits zum Ausdruck brachte, von der Natur im Wege von Kreuzungen NIE akzeptiert würden.

    Im Übrigen hatte ein namhafter Naturwissenschaftler, nämlich Erwin Chargaff, die genetische Modifikation als problematischer als die Kernspaltung eingestuft.

    Die Frage, inwiefern die Aufnahme genetisch(synthetisch) veränderter Zellstrukturen über den Metabolismus oder sonstwie zu Langzeitschäden führen könnte, ist nichts, was mit Lobhudeleien des technischen Fortschrittes überspielt werden sollte.

    Im Übrigen seien diejenigen, die hier der Dominanz und Exklusivität der naturwissenschaftlichen Objektivität - mit Nasenrümpfen über alles andere, nämlich das so bezeichnete "Schamanenhafte" - das Wort reden, daran erinnert, dass die wissenschaftliche Evolution sich stabilen Hochkulturen verdankt, welche noch auf anderen als bloß naturwissenschaftlichen Orientierungen basieren müssen, um wissenschaftliche Erkenntnis samt deren Verwertung hervorbringen zu können. Nicht zuletzt spielt dabei auch die ökonomische Kultiviertheit einer Rolle (kontrastierendes Stwt dazu:"Her mit dem Zaster, her mit der Marie!").

    Es sei auch darauf hingewiesen, dass das Schwinden von Religiosität (- als Synonym für ein autonomes, nicht ankonditioniertes Innenleben -) zu einem Aufleben von Ersatzreligionen führt, ebenso wie zu einem blinden Fortschrittsglauben (alles wird als technisch machbar eingeschätzt, sogar eine Energieversorgung durch PV und Windenergie allein - und dies angeblich ohne Komfortverzicht/Rationierung(!)).

    Damit einher geht die Verpolitisierung des Wissenschaftsbetriebes mit wachsendem Einfluss des Staates auf Förderungsprogramme bzw überhaupt die Mittelbereitstellung, mit Ächtung von Abweichlern in den eigenen Reihen der Wissenschafts-Community und mit daraus resultierenden Glaubensdiktaten oder sogar Umerziehungsprogrammen gegenüber den Laien. Leute wie Erwin Chargaff soll es hinkünftig nach dem Willen der Lenker nicht mehr vor den Augen der Öffentlichkeit geben dürfen.

    Dass sich Wissenschaftler dem Laienpublikum ggü erklären müssen, besonders bei Meinungsverschiedenheiten in Fachkreisen, soll ebenso nach den Konzepten der neuen politischen Ordnung der Vergangenheit angehören. Wozu denn auch, nicht wahr? Das Volk soll schließlich nur mehr über etwas die Farbgestaltungen von U-Bahnstationen, und dergleichen mehr, zu sagen haben. In wichtigen Angelegenheiten müssen zur demokratischen Legitimation Mobiliserungsmechanismen zur Massenhysterisierung herhalten.

    Ich möchte überhaupt anregen, dass all diejenigen hier, die _nichts_ als Technik und naturwissenschaftlichen Fortschritt akzeptieren möchten, sich selbst baldigst im Wege freiwilliger Experimentalprogramme durch Kyborgs ersetzen lassen.

    Eine weitere Folge des Schwindens von Religiosität bzw der "gegenweltlichen" Innerlichkeit (s.o.) ist schließlich der fortschreitende Ersatz eines Anstandsbewusstseins durch Vorschriften.

    Nachsatz:
    Und selbstverständlich sage ich das alles als Gegner der Natur-Schwärmerei und der Ökologie-Kassandren.

    ----------------------------
    Quelle (Zitat):

    "Wenn man sie an einem einzelnen Schritt festmachen will, dann war das zweifellos die Einführung einer neuen genetisch veränderten Reissorte mit dem wenig erotischen Namen IR8 vor genau fünfzig Jahren in Indien. "

  7. Dr. Knölge (kein Partner)
    30. Dezember 2016 11:45

    Noch ein zynischer, wenn nicht unmenschlicher Gedanke:
    Es ist großartig, wenn die Agrarwissenschaft 7,5 Milliarden Menschen ganz gut ernähren kann. Ein Erfolg? Ja, aber... Sicherlich wird weiterer Fortschritt auch die 2050 erwarteten 10 Mrd. versorgen helfen. Doch ein exponentieller Anstieg der Bevölkerungen weltweit wird irgendwann an Grenzen stoßen. Wann ist es soweit? 10, 12, 15, 20 Milliarden?
    In meinem Leben hat sich die Menschheit verdoppelt. Das wird auch für die heute Geborenen gelten, es sind also überschaubare, recht kurze Zeiträume.
    Was wird dann passieren? Ich bin froh, daß ich es nicht mehr erleben werde. Die höllischsten Abgründe stehen der Spezies Mensch noch bevor.

  8. Dr. Knölge (kein Partner)
    30. Dezember 2016 11:27

    12 % der Menschen in Asien hungern. Wie viele hungern in Venezuela? Dort sind die Supermärkte leergefegt, einkaufen darf man nur zu bestimmten Zeiten, die sich nach dem Geburtsdatum richten. Wer in der Warteschlange steht und den Wächtern, die sich selbst erst einmal bedienen, bevor der Laden überhaupt öffnet, dieses nicht nachweisen kann, wird gnadenlos weggezerrt und verjagt.
    Der Triumph des Sozialismus. Darüber reden die zahlreichen Sozialisten in unseren Regierungen überhaupt nicht gern, denn deren Sozialismus würde natürlich zu ganz anderen Ergebnissen führen. Der Chavez und der Maduro haben da halt was falsch gemacht, die Theorie bleibt unantastbar.

  9. fredl (kein Partner)
    30. Dezember 2016 10:15

    Ich sehe zwar den Sozialismus samt den grünen linksfaschistischen Auswüchsen auch als unser Hauptübel, allerdings ist bei der derzeitigen Konzentration der Saatguterzeuger auf ganz wenige durchaus von einer Monopolisierung auszugehen. Das Verbot alter Sorten, Patente auf genetisch nicht (!!!) verändertes Saatgut und die Unfruchtbarkeit der genetisch veränderten Sorten führen zu einer unglaublichen Abhängigkeit von ganz wenigen Konzernen. Die notwendige Schädlingsbekämpfung kommt natürlich aus dem selben Haus. Wer glaubt, damit wird der Welthunger bekämpft soll weiterträumen. Und den großen Liberalismus gerade am Ernährungssektor auszurufen ist sehr, sehr naiv und (lebens)gefährlich.

  10. Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
    30. Dezember 2016 09:44

    Warum stehen die nicht in derZeitung?

    Die Antwort ist ganz einfach: weil es die Journis nicht kapieren. Sie sind zu schlicht.

    Früher dachte ich, Politiker sind kurzsichtig, sie denken nur über 4 Jahre. Heute weiß ich, die sind geistige Marathonläufer, sie denken über volle 4 Jahre! Darunter finde ich Manager und dgl. die denken in Quartalen, um unteren Ende Journalisten. Die schaffen es, über 30 Zeilen von heute auf morgen zu denken.

    90% der Journis sind von ihrer Struktur her nicht in der Lage, auch nur annähernd komplexe Dinge zu verstehen. Deshalb endet bei ihnen auch alles in 2-Wort-Floskeln.

  11. Anmerkung (kein Partner)
    30. Dezember 2016 06:03

    Verstehen die Techniker nichts von der Exponentialfunktion? Die Steigerung des Nahrungsmittelangebots bewirkt die permanente Zunahme der Menschenmassen, und die Techniker mit ihrer Glorifizierung des Fortschritte beten täglich darum, dass der Planet Erde grenzenlos werden möge.

    Oder haben sie das Scheitern der Bedingung verschlafen, auf der das Fortschrittsversprechen beruhte? Das ist die Bedingung, dass die Technik die Ausbreitung der wachsenden Menschenmassen auf andere Planeten ermöglichen werde.

    Aber vielleicht hat ja die eine Hälfte der Techniker die Mathematik und die andere die Physik vergessen, und zusammen torkeln sie in den Abgrund wie Breughels Zug der Blinden.

  12. franz-josef
    28. Dezember 2016 23:21

    Völlig of topic. Aber nachdem ich vorhin in den Nachrichten die gleich mehrfach wiederholte Versicherung, es gäbe heuer zu Silvester im Gegensatz zum Vorjahr keine konkrete Terrorwarnung für Wien und den Bericht über den ungeheuerlichen Sicherungs-Aufwand beim Silvester-Pfad vernahm, scheint es mir nicht ganz unnötig, die folgenden Sentenzen aus PI zu kopieren:

    "...
    Der gesunde Menschenverstand und die Logik weicht mehr und mehr der aufoktroyierten Ideologie. Grenzen, die offen stehen wie Scheunentore, um im Umkehrschluss Polizeihundertschaften mit Maschinenpistolen vor Kirchen und Weihnachtsmärkten zu positionieren, lassen sich keinem noch bei klarem Verstand befindlichen Bürger mehr vermitteln. In Deutschland wurden 2015/16 bekanntlich mehr Asylanträge angenommen, als in der kompletten restlichen Welt zusammen (!). Und die Konsequenzen daraus sind jetzt wirklich für jedermann spürbar geworden...."

    Vor den Vorhang die unbedarften Bahnhofs-Sänger des Vorjahres!

  13. Undine
    28. Dezember 2016 21:31

    OT---aber das sollten Sie gesehen haben:

    (Angela MERKELS) "Gäste behaupten: "Deutschland gehört Allah!"

    https://www.youtube.com/watch?v=0lwS3fpHFKE

    "Gutmenschin wird enttäuscht"

    https://www.youtube.com/watch?v=F6zC2IoJt3w

    "Wenn Migranten Gutmenschen eine Lektion erteilen"

    https://www.youtube.com/watch?v=REovZ_1jsn8

    "Gutmenschin bekommt ihr Weltbild in drei Minuten komplett zerlegt"

    https://www.youtube.com/watch?v=rrk2vCqryFw

  14. Ausgebeuteter
    28. Dezember 2016 20:26

    Fragende Überschrift:
    "Warum steht über die wirklichen Revolutionen nichts in der Zeitung?"
    Als Antwort gilt wohl die alte Journalistenweisheit:
    ONLY BAD NEWS ARE GOOD NEWS.

    • Rau
      29. Dezember 2016 15:29

      Bessere Antwort: Weil es noch keine Revolutionen in dem Bereich gibt. Schon gar nicht Innovationen mit unser ganzes Leben umkrempeln, wie seinerzeit die Dampfmaschine, oder das Auto. Da heisst es weiter warten

  15. machmuss verschiebnix
    28. Dezember 2016 19:25

    Sieh an, Trump hat sich Kissinger geangelt und schon gibt es einen
    Kissinger Plan:

    http://uatoday.tv/politics/kissinger-advises-trump-to-accept-crimea-as-russia-bild-854458.html

    Aufhebung der Sanktionen gegen Rußland:
    .. seeking the abolition of the Russian sanctions on the "Kissinger's recommendation".

    Zugeständnis der russischen Einfluß-Sphäre:
    The US politically confers Russia's space between Poland / Baltics and Iran, Afghanistan and China as a sphere of influence.

    Inoffizielle Akzeptanz des Status-Quo auf der Krim:
    ... not officially recognized - but should not be an issue between Moscow and Washington,

    Kissinger soll neuen Kalten Krieg verhindern:

    http://www.bild.de/politik/ausland/donald-trump/kissinger-will-zwischen-russland-und-usa-vermitteln-49482764.bild.html

  16. machmuss verschiebnix
    28. Dezember 2016 18:25

    Themenfremd:

    »… Mehreinnahmen bei der Mehrwertsteuer. „Völlig unrealistisch“, sagt nun Friedrich Schneider, Experte für Betrugsbekämpfung an der Uni Linz am Mittwoch im „Ö1-Morgenjournal“ «

    Und was ist mit den Mindereinnahmen aufgrund all jener, die
    "ihren Glückshafen" zugesperrt haben ? ? ?

    http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/5139898/Registrierkassen_Geplante-Mehreinnahmen-nicht-realistisch?_vl_backlink=/home/wirtschaft/index.do

  17. Bob
    28. Dezember 2016 17:45

    Ich fürchte mich vor Wissenschafter die glauben alles zu wissen
    ich fürchte mich vor Wissenschafter die glauben alle Anderen sind beschränkt
    ich fürchte mich vor Wissenschafter die glauben sie können den Lauf der Welt verändern
    ich fürchte mich vor Wissenschafter die eigentlich keine sind sondern nur so tun
    ich fürchte mich vor Wissenschafter die jeden Glauben verloren haben
    ich fürchte mich vor Idioten die glauben sie sind Wissenschafter!

    • dssm
      28. Dezember 2016 19:05

      @Bob
      Ich mich auch!
      Ein Problem tritt stets auf wenn zu viel Geld in das Spiel kommt. Man kann dies bei den Sozial'wissenschaften' und den Klima'experten' gut beobachten.

  18. socrates
    28. Dezember 2016 16:06

    Vor 100 Jahren erfanden Haber Bosch die Ammoniaksynthese und den Kunstdünger. Damit würden die Ernten vervielfacht und es sollte das Ende der Hungerzeiten sein. War es aber nicht. Da mit Kunstdünger auch Sprengstoff Synthese möglich war, behielten sich die Industrienationen die Herstellung vor und bombardierten jede solche Fabrik in den Entwicklungsländern, obwohl diese ihn am dringendsten brauchten. Das ist freie Wirtschaft und Freihandel nach liberaler Ansicht !

    • Erich Bauer
      28. Dezember 2016 17:36

      Das Bombardieren der Selbsthilfeeinrichtungen in Ländern mit Ressourcen, ist "The Part of the Game" "westlicher Mächte", insbesondere der Angloamerikanischen.

      Mit der "humanitären Hilfe" (die Notwendigkeit dazu lässt sich auch ein bisschen "konstruieren") reisen schon mal die Geheimdienste ein. Danach entsteht ein Militärstützpunkt... Dann wissen die "Hilfsbedürftigen" wo der Hammer hängt und müssen ihr Land den "Heuschrecken" überlassen.

    • Erich Bauer
      28. Dezember 2016 17:55

      Thomas Mann (1953): Aufruf an die Europäer!

      „Europa als ökonomische Kolonie, militärische Basis, Glacis im zukünftigen Atomkreuzzug gegen Russland zu behandeln, als ein zwar antiquarisch interessantes und bereisenswertes Stück Erde, um dessen vollständigen Ruin man sich aber den Teufel scheren wird, wenn es um den Kampf um die Weltherrschaft geht.“

    • Erich Bauer
      28. Dezember 2016 18:05

      Aber…

      Zitat (Theodor Körner):

      „Noch sitzt ihr da oben, ihr feigen Gestalten, vom Feinde bezahlt und dem Volke zum Spott. Doch einst wird wieder Gerechtigkeit walten, dann richtet das Volk und es gnade euch Gott.“

    • dssm
      28. Dezember 2016 19:02

      @socrates
      So viele Länder sind dann auch wieder nicht bombardiert worden!
      Das Problem ist die Komplexität, die lieben Negerlein können so ein Werk nicht betreiben, denn dazu muss man gebildet, fleißig, pünktlich und verlässlich sein.
      Viele dieser Werke laufen genau so lange, bis die Europäer oder Asiaten nach Hause fahren, unabhängig davon ob die Werke verkauft oder verschenkt wurden.

  19. Undine
    28. Dezember 2016 15:17

    OT---aber gehörte hier nicht endlich einmal ein Exempel statuiert und diese sechs Syrer und der Libyer samt Familien abgeschoben? Entweder haben diese Burschen einen IQ unter 40, sodaß sie die Folgen ihrer verabscheuungswürdigen Tat nicht erkennen können, oder sie sind genuin kriminell. In beiden Fällen haben sie in Deutschland nichts zu suchen:

    "Schlafenden Obdachlosen angezündet: Täter stammen aus Syrien und Libyen"

    https://www.unzensuriert.at/content/0022710-Schlafenden-Obdachlosen-angezuendet-Taeter-stammen-aus-Syrien-und-Libyen?utm_source=Unzensuriert-Infobrief&utm_medium=E-Mail&utm_campaign=Infobrief

  20. Pumuckl
    28. Dezember 2016 14:59

    Spinndoktoren der Roten und "Grünen" verhinderten nicht, daß einst, in einem Hofburg-Wahlkampf BARBARA ROSENKRANZ als GEBÄRMASCHINE VERÄCHTLICH GEMACHT WURDE, weil sie Mutter von 10 wohlgeratenen Kindern ist.

    Wir wollen nicht auf das sprachliche Niveau links-intellektueller Wahlkämpfer herabsteigen und einzelne Personen oder Personengruppen mit dem Terminus
    GEBÄRMASCHINE diskriminieren.

    In unserer abendländischen Kultur wurde es guter Brauch, die Anzahl unserer Kinder den Möglichkeiten anzupassen, sie auch ihren Begabungen entsprechend ins Leben zu
    führen.

    Unser guter Blogmaster scheint bei der Aufzählung sehr unterschiedlicher Methoden, Revolutionen zu machen, eine ganz bedeutende vergessen zu haben:

    NUR 3 BEISPIELE, WIE DIE FRAUEN QUASI WIE GEBÄRMASCHINEN, DURCH POLITISCHE MASSNAHMEN IN IHRER REPRODUKTIONSLEISTUNG GEDROSSELT ODER AKTIVIERT WURDEN :

    1 ) Der Aufstieg Chinas vom Entwicklungsland zu einer der weltweit führenden Industrienationen und Militärmächte, ist nicht allein durch vervielfachte landwirtschaftliche Produktivität zu erklären.

    Ohne die den Bürgern 1979 vom Staat auferlegte EINKIND-POLITIK wäre diese revolutionäre Aufwärtsentwicklung Chinas sicher nicht möglich gewesen.

    Daß China langfristig damit spekuliert, durch Aufhebung dieser Geburtendrosselung,
    dem mit demographischen Problemen kämpfenden Russland die rohstoffreichen Weiten Sibiriens "abzunehmen", darf vermutet werden.

    2 ) Viele afrikanische Staaten wurden von ihren Kolonialherren teilweise in wenig mehr als einem Jahrhundert, aus der Steinzeit geholt und nach dem WK II in künstlichen Grenzen in die Selbstständigkeit entlassen, ohne dazu auch nur im Entferntesten reif zu sein.

    In ihrer wirtschaftlichen Abhängigkeit hat man diese kulturell überhaupt nicht zusammen passenden Völker allerdings belassen.
    Immerhin blieben aber diesen Völkern auch in der Selbstständigkeit teilweise die medizinischen Errungenschaften aus der Kolonialzeit.

    Die verminderte Säuglingssterblichkeit und auch nur minimale gesundheitliche Betreuung, verbunden mit völlig zügellos ausgelebter Sexualität führt dort nun zur Explosion der Bevölkerungsdichte.
    Dieser steht keinerlei wirtschaftliche Prosperität gegenüber.

    DER DADURCH BEWIRKTE MIGRATIONSDRUCK AUF EUROPA DROHT DIE ABENDLÄNDISCHE KULTUR ZU ZERSTÖREN !

    3 ) Der von dieser elenden 68er Bewegung eingeleitete KULTURMARXISMUS hat auch ganz gezielt deaktivierenden auf die Bereitschaft und Fähigkeit der Frauen zu beglückenden Mutterschaft genommen.

    Das war eine gezielt die abendländisch Kultur zerstörende Revolution mittels POLITISCHER MANIPULATION DER GEBÄRMASCHINE EUROPÄISCHE FRAU.

    Das ganz Europa beschämende Verhalten der Kolonialmächte in Afrika hat dort die nunmehrige Explosion der Bevölkerungsdichte zu verantworten.

    WENN DIESE KULTURFEINDLICHEN MASSEN VERSUCHEN DIE, VOM KULTURMARXISMUS BEWIRKTEN DEMOGRAPHISCHEN DEFIZITE EUROPAS ZU ERSETZEN, KANN DIES NUR IN EINER ABFOLGE VON KATHASTROPHEN MÜNDEN.


    Es wäre ja eine Verschwörungstheorie, würde man behaupten, daß all dies geplant und beabsichtigt ist. Aber die Frage, ob dies so sei, drängt sich halt auf.

    • Pumuckl
      28. Dezember 2016 15:24

      Bitte den sinnlosen durchgehenden Fettdruck zu entschuldigen. Er ist natürlich nicht beabsichtigt.

    • machmuss verschiebnix
      28. Dezember 2016 15:58

      @Pumuckl, *'******************

    • Florin
      28. Dezember 2016 19:57

      Ach, schon wieder...

    • Pumuckl
      29. Dezember 2016 05:07

      Euer Frauen werden unsere Huren und eure Kinder werden unsere Sklaven !

      Daß er keine Hemmungen hat, den ungläubigen Männern die Köpfe abzuschneiden, hat uns der IS ja schon vielfach drastisch demonstriert.


      ° Der KULTURMARXISMUS hat wie teilweise oben unter 3 ) beschrieben durch gezielte
      Veränderung der Gesellschaft und Bewirkung demographischer Defizite in Europa die Voraussetzungen geschaffen, daß der IS seine oben wörtlich zitierten Ziele auch in Europa verwirklichen kann.

      ° Die US-geführten Kriege in Afghanistan, Irak und Syrien, sowie der so genannte ARABISCHE FRÜHLING schufen die Voraussetzungen, daß wir Millionen kulturfeindlicher Migranten in Europa haben.

    • Pumuckl
      29. Dezember 2016 05:38

      ° Die oben unter 2 ) nur teilweise angedeuteten "Sünden" der Kolonialmächte und deren zahlreichen Verbrechen gegen die Menschenrechte in den Kolonien, trugen ganz wesentlich zu den, nunmehr eskalierenden Problemen, mit nach Europa strömenden kulturfeindlichen Massen bei.

      All dies AUCH infolge Manipulation der "REPRODUKTIONSLEISTUNG", der von der großen Politik zur GEBÄRMASCHINE herabgewürdigten Frau.

  21. Leopold Franz
    28. Dezember 2016 14:11

    Wie wäre es mit der Umleitung sagen wir der Hälfte aller derzeitigen staatlichen Subventionen an rotschwarzgrünpinke Vorfeldorganisationen, Willkommensvereinen, Klimavereinen, Schwarze Blöcke...mit Forschungszweckbindung zu technischen Universitäten. In Wien vielleicht nach der Ablöse der DDR Rektorin.

    • FranzAnton
      28. Dezember 2016 15:14

      S.g. Leopold Franz! Sie äußern sich, wenn ich recht verstehe, m.E. undeutlich - kritisch hins. der aktuellen TU Wien - Rektorin, was mich zu -vergeblicher - Recherche veranlasste. Der Eindruck, Unerwünschtes könnte nachträglich entfernt worden sein, erscheint plausibel.

      Falls Sie hier im Forum diesbezüglich nicht en detail "aufzeigen" möchten, könnten Sie ev. so gut sein, mir Ihr Wissen per e - mail via Dr. Unterberger mitzuteilen? Vertraulichkeit wird zugesichert.

    • Leopold Franz
      28. Dezember 2016 19:27

      Sehr geehrter FranzAnton,
      daran habe ich erinnert und ich glaube, Prof Kuich hat das auch hier im Blog detaillierter in der ganzen verachtenden Herabwürdigung dieser Andersdenkenden durch Madame und ihre Genossen beschrieben. Andererseits war es die übliche, unverschämte Demonstration der Macht ihres Zeitgeistes, wenn man hier von Geist reden mag.
      http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20141106_OTS0014/fpoe-walter-rosenkranz-schweres-demokratiedefizit-von-tu-rektorin-seidler

  22. Anonymer Feigling
    28. Dezember 2016 12:01

    Gratulation!
    Es sind solche Artikel, warum ich dieses Tagebuch so schätze.

    Aber bei der Überschrift möchte ich gerne widersprechen.
    Hier fand keine Revolution statt, sondern die Evolution hat hier viele kleine Schritte getan.
    Gewiss, nach 50 Jahren vielen kleinen Schritten ist man weiter als eine Revolution, die nach ihrem ersten Schritt schon auf die Nase gefallen ist.

    Evolution heißt Vielfalt, Veränderung, Auswahl!
    Evolution ist die Erfolgsstory der Natur.
    Revolution ist genau das Gegenteil von Evolution: Einheitsbrei, Stillstand, Vernichtung.

    Ich finde es auch bemerkenswert, dass A.U. die Melinda-Bill-Gates-Stiftung erwähnt hat. Ich selbst habe hier im Forum schon diese Stiftung gegenüber dem Nobelpreis hervorgehoben. Ich finde, diese Stiftung leistet mehr als jene vom Herrn Nobel. Wenn man zu Lebzeiten Geld stiftet, ist es etwas anderes, als wenn man es nach seinem Tod stiftet. Im Nachhinein eine Leistung zu beurteilen ist denkbar leichter als im Vorhinein (und während der Laufzeit) ein Projekt auf Tauglichkeit zu beurteilen. Und wenn man bedenkt, dass das Komitee auf die eigenen Statuten scheißt und nur aufgrund einer bestehenden Hoffnung und nicht einer getätigten Leistung den Friedensnobelpreis vergibt, und letztlich dieser Mensch auch noch als Kriegstreiber entpuppt, dann verurteilt sich dieser Nobelpreis selbst.

    Interessant finde ich auch Unterbergers Worte über die Naturwissenschaften, die tausendmal mehr Gutes getan haben als die Geistes- und Sozialwissenschaften.
    Ganz meine Worte!
    Während die Priester, Schamanen und Zauberer die letzten tausende Jahre versucht haben, mit Hokuspokus, Zauber, Aufmärschen und Fürbitten Gott und die Natur zu beeinflussen – und das ohne geringsten Erfolg – so haben die Wissenschafter und Techniker dank ihrer evolutionären Arbeitsweise (viele kleine Schritte) die Natur schon beachtlich unter Kontrolle.

    Die wahren Priester sind die Techniker!

    Jetzt frage ich mich nur noch, wie der Weg Unterbergers weiter gehen wird. Immerhin ist das ein konservatives Forum und viele Themen rund um die Religion und Kirche werden hier diskutiert. Wer einmal den Erfolg der Technik und Wissenschaft erkannt und anerkannt hat, wird nicht mehr viel auf das Geschwafel eines Pfaffen setzen.

    • machmuss verschiebnix
      28. Dezember 2016 15:27

      Bei diesem Erfolg von Wissenschaft und Technik handelt es sich
      durchwegs um Nebenprodukte auf dem Weg zur wirtschaftlichen
      (bzw militärischen) Überlegenheit.
      Und was den Hokuspokus der Schamanen vergangener Zeiten
      angeht, so ging es denen darum, ihre Untertanen in den Griff zu
      bekommen ! Keineswegs war es damals einfacher, denn wie
      simpel war es für die Linken unserer Tage, ein Lichtermeer
      in Bewegung zu setzen . . . .
      Ja, es gibt den technischen Fortschritt, aber unsere
      Anführer sind billige "Hokus-Pokus-Schamanen geblieben ! ! !

    • FranzAnton
      28. Dezember 2016 15:30

      @ ...........wird nicht mehr viel auf das Geschwafel eines Pfaffen ........... : Möchte ich so nicht stehen lassen: Es sei das Buch von Matthias Beck "Christ sein, was ist das" empfohlen (findet sich auch in der hiesigen Literaturliste).

    • machmuss verschiebnix
      28. Dezember 2016 15:38

      , , , was leider im Rückschluß auf die Untertanen ein verheerendes
      Zeugnis der Rückständigkeit ausstellt - oder sehen Sie das anders ?@!

      Was den Glauben an Gott angeht: wir Menschen haben zwar das
      intellektuelle Rüstzeug dazu, Zusammenhänge in der Natur zu
      erkennen und wir staunen über die naturgesetzlichen Wirk-Kräfte,
      welche all das hervorgebracht haben, aber wir sind so saudämlich
      daß wir es für Zufall halten ! ! ! !


      Was läuft da schief ? Ist der Evolutions-Druck auf die menschliche
      Erkenntnis-Fähigkeit zu gering ?@!

      Keine Sorge - KI wird ihn über uns bringen

    • machmuss verschiebnix
      28. Dezember 2016 15:54

      ... und die Re-volution ist jener elende Zeitpunkt, an dem
      die Evolution versucht, sich von der "alten Haut" zu entpuppen.

  23. Undine
    28. Dezember 2016 12:01

    Künstlich erzeugte Hungersnot mit vielen Millionen Hungertoten war eine Spezialität STALINS---und ein Lew KOPELEW half kräftig mit!

    "Stalins Jahrhundertverbrechen

    Vor 80 Jahren ordnete der sowjetische Diktator Stalin die Enteignung und Deportation der "Kulaken" an. Es folgte eine Hungersnot, die bis zu 15 Millionen Menschen tötete."

    "Im schrecklichen Frühling 1933 sah ich Frauen und Kinder mit aufgeblähten Bäuchen, die blau angelaufen waren, noch atmend, aber mit toten Augen. Und Leichen in zerlumpten Schaffellmänteln mit billigen Filzstiefeln, Leichen in Bauernhütten, Leichen im schmelzenden Schnee des alten Wologda… Ich sah all das und drehte doch nicht durch, beging nicht Selbstmord, glaubte weiter, weil ich glauben wollte."

    Lew Kopelew, der diese Zeilen in "Und schuf mir einen Götzen" schreibt*, ist in diesem "schrecklichen Frühling" Anfang 20 und begeisterter Kommunist, weil er glauben will. Als Parteiaktivist ist er an den Enteignungen beteiligt, die 1932 und 1933 zur größten Hungersnot führen, die je von Menschen verursacht wurde."

    http://www.zeit.de/wissen/geschichte/2010-02/stalin-enteignung-holodomor

    • ludus
      28. Dezember 2016 15:59

      Weil hier Lew Kopelew Erwähnung findet: Sollte es nicht nachdenklich stimmen, dass bei allen Revolutionen weltweit - Ausnahme in China - Personen, die dem Auserwählten Volk entstammen, wenn nicht Auslöser und Wegbereiter, so doch in erheblicher Anzahl an vorderster Front stehend anzutreffen sind?

    • Erich Bauer
      28. Dezember 2016 16:55

      @wenn nicht Auslöser und Wegbereiter,

      es hängt damit zusammen, dass 10 Stämme Israels über alle Enden der Welt verstreut wurden... sich mit den Nationen vermischten. In gewisser Weise sind wir alle Israeliten.

    • Herbert Richter (kein Partner)
      30. Dezember 2016 10:22

      Au contraire ludus, sehr wohl haben die Auserwählten auch in China ihre menschenverachtenden Fäden im Hintergrund gezogen. Die Recherche erspare ich ihnen nicht, sie bleibt dann besser im Gedächtnis. Überall wo Menschen ausgebeutet und unterdrückt werden, wie die Fliegen sterben ist der Auserwählte involviert. Finkelstein, die Holocaust Industrie.

    • ludus
      30. Dezember 2016 10:39

      @Herbert Richter

      Danke für die wichtige Korrektur. In der Eile las ich, was 'der Honigmann sagt' und staunte nicht schlecht.

  24. Sandwalk
    28. Dezember 2016 11:39

    NEIN UND NOCHMALS NEIN!

    Der Fortschritt kommt doch nie und nimmer aus der Pharmazie, der Industriechemie, der Festkörperphysik, der Chirurgie, der Elektronik und der Quantenphysik. Das sind doch alles nur Goggolores.

    Der wahre Fortschritt liegt darin, dass wir nicht mehr Neger sagen. Wir sagen Farbige (auch schon vorbei), Schwarze und Afroafrikaner. Wir sagen Österreicherinnen und Österreicher, Kinderinnen und Kinder, Verbrecherinnen und Verbrecher. Gelegentlich schreiben wir noch BürgerInnen und Bürger_innen. DAS IST FORTSCHRITT!

    Wir sagen rechtspopulistisch, niemals linkspopulistisch, wir sind gegen den Hass (für oder gegen wen, wissen wir eh schon lange nicht mehr), wir müssen gegen Trump und Putin sein, wir müssen für Van der Bellen sein, wir müssen gegen Strache sein, wir müssen für Kern sein, wir müssen für Venezuela sein, wir müssen gegen die USA sein.
    DAS UND NUR DAS ist Fortschritt.

    Naturwissenschaften und Technik sind doch nur faschistoide Bereiche für ignorante Typen, die nie grün wählen.

    • Rau
      28. Dezember 2016 12:00

      Der wahre Fortschritt liegt grundsätzlich in einer Ethik sowohl in Wissenschaft und Technik, sowie in gesellschaftlichen Belangen, die die Gesetze der Natur achtet. Es mag ja stimmen, dass der Normalbürger wenig Ahnung von technischen Dingen hat. Was jedoch schwer wiegt ist, dass auch Fachleute vor allem in der Gentechnik ins Blaue mit ungewissem Ausgang experimentieren. Folgen und Schäden bereits eingetretene und von Forschern befürchtete werden dabei arrogant zur Seite gewischt, nur des Profites wegen.

      Bei der Gentechnik kommt noch hinzu, dass Ursache und Wirkung oft nicht in Zusammenhang gebracht werden, weil eben diese Bereiche auch in der Wissenschaft noch sehr wenig verstanden sind.

    • machmuss verschiebnix
      28. Dezember 2016 12:05

      Bingo, Sandwalk:
      ... zähnefletschend sind "wir" gegen den Haß

    • Anonymer Feigling
      28. Dezember 2016 12:09

      Sandwalk,
      man merkt, dass Sie bereits indoktriniert und manipuliert sind! ;-)
      In Ihrem Sprachgebrauch gibt es das Wort Nigger nicht mehr, sonst hätten Sie es auch aufgezählt.
      Das ist der wahre Fortschritt dass wir das böseste als bösen Wörter ersetzt haben durch ein viel besseres.
      Also: wir sagen nicht mehr Nigger und Kriegstreiber, sondern Friedensnobelpreisträger Obama!

    • glockenblumen
      28. Dezember 2016 12:28

      @ Sandwalk

      :-))))

    • Leopold Franz
      28. Dezember 2016 13:51

      Verbrecherinnen dürfen wir glaub ich nicht sagen.

    • Sandwalk
      28. Dezember 2016 17:06

      Ich versuche jetzt einmal die menschliche Tour.

      Selbstverständlich kommt der Fortschritt ausschließlich aus dem MINT-Bereich (Naturwissenschaften, Technik etc.)
      Die Vertreter der "Cultural Studies" wollen da mithalten, können aber nicht, daher werden sie immer nervöser.

      Schwulenhochzeit, Männer und Frauen ununterscheidbar gleich, alle Menschen gleich, Neusprech (Astronatinnen und Astronauten) usw. sind eher tapsige Versuche, sowas wie Fortschritt zu generieren, es bleiben Minderheitenprogramme, daher gehen die "Culturals" zu immer schärferen und schrilleren Tönen über.

      Irgendwie verstehe ich die wirren Sorgen der Culturals in ihrem Streben, endlich bedeutend zu sein, sogar.

    • machmuss verschiebnix
      28. Dezember 2016 17:54

      @Sandwalk,

      diese armen "Culturals" haben einen sehr widerstandsfähigen
      "Feind": die Realität
      Letzhin versuchen sie schon, durch Neudefinition von Begriffen
      der Realität beizukommen, aber sie schlüpft immer wieder durch
      und grinst irgendwo heraus :)) - arme verwirrte Culturals

    • Sandwalk
      28. Dezember 2016 18:17

      @machmuss verschienix

      Diesen Nickname sollte man patentieren lassen. :-)
      Ansonsten bin ich ihrer Meinung.
      Produktion von Fortschritt unter Verleugnung der Realität muss radikal in die Hose gehen.

    • simplicissimus
      28. Dezember 2016 18:58

      ***********************!

    • Rau
      29. Dezember 2016 08:23

      Schön wäre es gewesen, wenn bei einem solchen Thema doch ein sachlicher ausgewogen argumentierter Beitrag ganz oben stehen würde. Links/Grüne Technikfeindlichkeit ausgrechnet an dem Thema Gentechnik, die im Hauptartikel hier als "Revolution" verkauft wird, aufzuhängen, wird dem Thema nicht gerecht.
      Nein und nochmals Nein, auf ideologischer Basis (auch der Liberalismus ist eine Ideologie) wird es nie einen Fortschritt geben.

  25. Pennpatrik
    28. Dezember 2016 11:35

    Die Gewerkschaften gerieren sich ja immer noch so, als ob sie es gewesen wären, die mit ihren Forderungen den Arbeitern den Wohlstand gebracht hätten.
    Das war aber der industrielle Fortschritt.
    Wie wir heute sehen, können die Fordern, was sie wollen, wenn Nix da ist, gibt's auch Nichts zu verteilen.
    Wahrscheinlich brauchen sie deshalb ein "Haus der Geschichte", um ihre Lügen zu fixieren. Wie halt auch die NGOs, die so tun, als ob sie etwas zur von A.U. aufgezeigten Entwicklung beigetragen hätten.

  26. WFL
    28. Dezember 2016 11:06

    Passt nicht hierher,
    dennoch zur allgemeinen Kenntnis:
    Kindermissbrauchsfälle Wilhelminenberg wegen Verjährung von der Justiz eingestellt....!
    Reaktion in den Medien?
    Null.....

    http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/wien/stadtleben/864321_Wegen-Verjaehrung-eingestellt.html?em_cnt=864321

    • Pennpatrik
      28. Dezember 2016 11:21

      Die linke Staatsanwaltschaft hat genug mit den fadenscheinigen Vorwürfen gegen Karl Heinz Grasser zu tun.

    • machmuss verschiebnix
      28. Dezember 2016 11:39

      @WFL,
      was wohl das schlimmste daran ist ?

      Misbrauchsfälle kommen überall vor, wenn auch in geringerem Maße,
      aber der Mantel des Schweigens hält nirgends so dicht, wie in Wien !
      Bedenklicher noch, zieht sich in Wien jener Mantel wie von selber
      drüber und deckt die Schandtaten zu, in vorauseilendem Gehorsam !

    • Politicus1
      28. Dezember 2016 12:07

      Wenn eine Firma relevante Akten nicht herausgibt oder behauptet, diese Akten seien nicht auffindbar, was geschieht dann? Eine Hausdurchsuchung wird angeordnet.

      Wenn im Wiener Rothaus Personalakten nicht gefunden werden - was passiert dann?
      NIX ....

  27. dssm
    28. Dezember 2016 11:04

    Ich habe gerade wieder die liebe Verwandtschaft getroffen, da sind auch ein paar linxgrüne faschistoide möchtegern Massenmörder dabei. Für die sind nämlich alle diese Züchtungen und Genveränderungen reinstes Teufelszeug! Und wenn man diese weniger-lieben Zeitgenossen fragt, wie es denn mit ‚Nachhaltigkeit‘ gehen soll, dann kommen religiös angehauchte ‚wissenschaftliche‘ Theorien; überflüssig zu erwähnen, falsifizieren kann man diese Lehrmeinungen nicht. Wer weiterbohrt, der ist sowieso Nazi und erfährt, daß die aktuelle Zucht- und Genveränderung die Menschen tötet. Warum sich die Menschheit dann vermehrt und die Lebenserwartung steigt? Spätestens hier muss man sich weitere Fragen verbeißen, es würde sonst gewalttätig.

    Und genau im letzten Satz liegt der Fehler! Man muss diesen Wahnsinnigen entgegentreten, denn sonst rotten die noch ein paar Milliarden Menschen aus.

    Nebenei, die UNICEF ist ja für unsere lieben Kinder der Ideenaufbereiter. Genau dort haben auch unsere Beamten mitentschieden, daß Nachhaltigkeit den Kindern eingetrichtert werden soll! Und ein erfolgreicher Schulabschluss soll nur möglich sein, wenn diese Ideologie felsenfest verankert ist.

    • glockenblumen
      28. Dezember 2016 17:19

      nun, bis jetzt hat es den Anschein, als tötete sich die Menschheit ganz ohne Genmanipulation selbst.....
      Was die Nachhaltigkeit betrifft: wirklich nachhaltig ist leider nur die Verdummung der Menschheit durch die linxlinke Hirnw....erei (Verzeihung)

    • Helmut Oswald
      30. Dezember 2016 00:43

      Nachhaltigkeit ? >Ja, bin schon dabei. Nachhaltige Rüstung ist mir ein dringendes Bedürfnis ...

    • Boudica (kein Partner)
      30. Dezember 2016 13:11

      Auch in meiner Familie bahnte sich der mörderische Haß der GeistesfaschistInnen und MeinungsblockwartInnen schon seinen zerstörerischen Weg.

  28. El Capitan
    28. Dezember 2016 10:39

    Herr Dr. A. U. berührt hier ein sehr wichtiges Thema. Die wahren Revolutionen der letzten 300 Jahre machten die Naturwissenschaftler und Techniker. Weder die Philosophen, schon gar nicht die Theologen, noch die Soziologen veränderten unser Leben so dramatisch wie die Physiker, Chemiker, Biologen und Ingenieure. Nicht einmal die Psychologen (wer spricht heute noch von Freuds Ödipuskomplex?) haben zum Fortschritt so radikal beigetragen wie Quantenphysik, Elektronik, Genetik & Co.

    Es ist nicht ganz richtig, dass über den Fortschritt nicht berichtet wird, man muss nur die entsprechenden Seiten der Medien aufsuchen. Sogar der ORF berichtet gelegentlich.

    Zwei Dinge möchte ich anfügen: Afrika war nach dem 2. Weltkrieg eine reiche Region. Heute ist Afrika arm, obwohl es mit Geld (euphemistisch „Entwicklungszusammenarbeit“) regelmäßig zugedeckt wird. Sogar Nigeria, das OPEC-Land ist arm wie das OPEC-Land Venezuela.
    Fernost („Tigerstaaten“) war nach dem 2. Weltkrieg die ärmste Region der Welt, heute sind sie ein Fortschrittsmotor – und das ohne „Entwicklungszusammenarbeit“.

    Zweitens: In den USA sind die Asiaten sehr viel später angekommen als die Schwarzen, haben sich aber blitzschnell integriert. Auch bei uns integrieren sich Asiaten selbst und ohne Zutun schnell wie ein Wimpernschlag, andere Bevölkerungsgruppen aber nicht einmal nach 3 Generationen. Dazu sind sie nur mühsam in der Lage. Wer in einer Diskussionsrunde mit Linken fragt, warum sich Asiaten im Gegensatz zu anderen Bevölkerungsgruppen so so rasch integrieren, wird sofort laut und aufgeregt mundtot gemacht.

    Die Kultur“wissenschaften“ (Politologie, Pädagogik, Psychologie, Genderismus etc.) haben ihre eigenen Erklärungen, sind aber überflüssig. Was diese Leute so verkünden, ist nur noch für den ORF und den Falter interessant, sie werden ins „Zentrum“ zum Palavern eingeladen, aber sonst sind sie uninteressant. Die junge Generation kann mit dem Blabla großteils nichts mehr anfangen.

    Naturwissenschaften sind die wahren Fortschrittsbringer, Kulturwissenschaften sind seit der 68er-Bewegung nur noch Fortschrittsbremser. Die Grünen verwenden zwar alle Smartphones, aber sie hassen die ihrer Meinung nach unkontrollierbar arbeitenden Wissenschaften und Internetmedien, die sie um alles in der Welt unter ihre Kontrolle bringen möchten. Sie wissen allerdings nicht, wie. Das ist auch gut so.

    Ach ja. Ich bin einer dieser technoiden Menschen, die mit DNA, Enzymen und anderen Großmolekülen arbeitete und ein klein wenig dazu beigetragen hat, die Welt des Wissens für die Grünen ein wenig mehr hassenswert zu machen. Kein Psychologe, kein Politologe, kein Genderologe, schon gar nicht linke und rechte Ideologen, haben auch nur den allerkleinsten Beitrag zum Fortschritt der Menschheit beigetragen. Trotzdem kommen sie sich verdammt gut vor, aber das war's dann schon.

    • machmuss verschiebnix
      28. Dezember 2016 11:45

      Es waren durchwegs US-Rückkehrer, die in den Tigerstaaten den
      Wirtschafts-Motor angekurbelt hatten !

      Und es war zu 99,99 % der ISLAM , der alle aufkeimenden Initiativen
      in Afrika von der Wurzel her ausgetilgt hat !
      Auch das ist ein großer Brocken für die Vertuschungs-Arbeit der Linken.

    • oberösi
      28. Dezember 2016 13:46

      @ El Capitan:

      Gentechnik als Teufelszeug eignet sich nicht nur für Grüne als hervorragendes Poltiplacebo, um religiöse Eiferer hinter ihr Banner zu scharen. Die Blauen sind damit nicht minder erfolgreich.
      Was durchaus Rückschlüsse auf das Vermögen ihrer Wählerschaft zuläßt, sich mit Themen differenziert auseinanderzusetzen, die über Volksschulniveau hinausgehen. Beste Voraussetzungen für Faschismus also. Ob grün oder blau, ist völlig einerlei für deren Opfer.
      Das erste Opfer jedenfalls ist die Vernunft.

    • El Capitan
      28. Dezember 2016 17:16

      In Diskussionn mit ideologisch geprägten Leuten stelle ich immer wieder fest, wie semantisch vorprogrammiert vorgegangen wird. Sie "wissen", wer die Bösen und wer die Guten sind. (James Bond-Syndrom)
      Sie wissen aber nicht, wie weit die Gentechnik schon ist, was die Chmie so alles kann. Sie wissen nicht einmal, was ein Nukleotid oder eine Aminosäure ist. Begriffe, die man kennen sollte, wann man über Genetik und Gentechnik mitreden möchte.

      Es geht schon lange nicht mehr um richtig oder falsch, oben oder unten, schwarz oder weiß. Es geht nur noch um Moral, die von den Nachkommen der Inquisition (die Linken) monopolistisch definiert wird.

      Eine Welt von Dampfplauderern und Dummköpfen!

    • Undine
      28. Dezember 2016 17:50

      @El Capitan

      ***************************!

    • Rau
      28. Dezember 2016 18:17

      Wer spricht heute noch von Freud?
      Keiner, das mag stimmen, umso mehr entfalten manche seiner Gedanken ihre Wirkung. Wie sonst kann man sich erklären, dass es heutzutage fast als edel gilt, ja sogar als besonderes Eignungsmerkmal für Führungspositionen in Politik und Gesellschaft und zuletzt auch als wichtiges Erziehungsziel für unsere kleinsten gehandelt wird, in der analen Phase hängen geblieben zu sein.

  29. Rau
    28. Dezember 2016 10:37

    Ich hasse Reis. Erst recht wenn jemand meint sich ein Patent auf ein Stück Natur sichern zu müssen.
    Ein nicht wesentlicher Teil der Gentechnik zielt darauf ab das Saatgut unter Kontrolle zu bekommen.
    Ich bezweifle, dass da nur Humanismus in Reinkultur am Werk ist und unermüdlicher Einsatz im Kampf gegen Hunger. Um Kontrolle von Ressourcen geht es da wie dort. Mehr Privat und weniger Staat ändert da nichts daran.

    • dssm
      28. Dezember 2016 11:10

      Sie mischen da zwei Dinge.
      Technischer Vorschritt und staatlicher Wahnsinn.
      Eine Erfindung ist nicht gut oder böse, erst ein perverses Patentrecht sorgt hier für böse Folgewirkungen. Aber schauen Sie einmal auf die Studentenzahlen: Die Techniker und Naturwissenschaftler sind eine Minderheit, die Jursiten und Wirtschaftler sind viel mehr. So einfach.
      Es wäre viel einfacher, wenn Patente auf das Genom selber nicht möglich wären, sondern nur auf Verfahrenstechnik rund um die Genänderung. Aber wo könnten dann ganze Legionen von Juristen uns aussaugen?

    • Rau
      28. Dezember 2016 11:22

      Ich vermenge das deswegen, weil es sich in der Realität so verhält. Es sind Private Konzerne die (korrupten) Politikern Gesetze diktieren um eben eine entsprechende Rechtslage zu schaffen. Privat und Staat sind längst eine schädliche Symbiose eingegangen.

    • machmuss verschiebnix
      28. Dezember 2016 11:59

      Mit ihren Hybrid-Kulturen haben die Monsantos-Leute enorm viel
      Karma auf sich geladen - vor allem in Indien und Lateinamerika.
      Monsantos hat z.B. durchgesetzt, daß in der Umgebung einer
      hybriden Maiskultur keine natürliche Sorte gepflanzt werden darf.
      Dort wo es trotzdem vorkommt, wird die natürliche Sorte eiskalt
      zerstört - fährt die Boden-Fräse drüber . . . eingeackert, fertig !

      Und warum dieses Unrecht ?

      Weil diese Gierhälse mit allen Mitteln verhindern wollen, daß sich
      der genetische "Vorteil" der Hybrid-Sorte in die natürliche Sorte
      einkreuzt (!)
      Die offizielle Erklärung lautet aber, die Hybrid-Sorte würde durch
      die natürliche verunreinigt werden ?@! Wie den ? Hybrid !

    • dssm
      28. Dezember 2016 18:53

      @machmuss verschiebnix
      Und schon wieder Staat, Staat und nochmals Staat. Warum darf man als Nachbar nicht gleich nebenan, auf seinem Eigentum(!!!), nicht pflanzen was man will?
      So einen Eingriff in die Eigentumsrechte können nur die Sozialisten befürworten, mit Marktwirtschaft oder Rechtsstaat hat das rein gar nichts zu tun.

      So wie es für einen Geschäftsführer der langfristige Gewinn seiner Gesellschafter das Ziel sein sollte, so sollte für die Beamten die Treue zum Dienstgeber (=Volk) voranstehen!

    • machmuss verschiebnix
      28. Dezember 2016 22:02

      Das möchte man meinen, dssm - aber wenn Monsantos mehr zahlt . . .

  30. Josef Maierhofer
    28. Dezember 2016 10:06

    ... und wenn keine absurde Ideologie ein Land quält.

    Wie sehr aber die Ideologiedroge wirkt, habe ich wieder bei den Weihnachtstreffen mit meinen Geschwistern heraushören können, als kurz einmal das Thema falsche Politik aufkam. 'Ist eh alles gleich, wollen eh alle nur das Gleiche, nämlich an der Schüssel sitzen, es geht uns doch gut, etc., etc. ' Auch Argumente werden so lange nicht zur Kenntnis genommen, so lange sie nicht verspürt werden.

    Nun die grüne Revolution ist hier nicht möglich, das würde ich nicht unbedingt sagen. Ich selbst habe ein Leben lang Technologien entwickelt und die sind alle im Einsatz und wirken positiv für die Arbeitenden, so hat die letzte Technologie inzwischen 160 neue Arbeitsplätze geschaffen, Tendenz stark steigend. Der Wunsch des Firmeninhabers, alles im eigenen Haus zu produzieren rückt seiner Erfüllung näher und wird noch mehr Arbeitsplätze schaffen. Es ist halt keine grüne, sondern eine technologische Erfindung gewesen.

    Aber richtig ist, mit der Linksmentalität lässt sich das nicht machen, die sind technologiefeindlich, firmenfeindlich, arbeitsfeindlich, menschenfeindlich, .... aber 'flüchtlingsfreundlich', amerikahörig um den Selbstmord unserer Bevölkerungen in Europa zu vollenden.

    Die rühmlichen Ausnahmen (damals) waren eben diese beiden Stiftungen, möge auch die von Bill Gates Erfolg haben. Verschwiegen, es sind eben keine Linken.

    Danke für diesen Artikel !

  31. Undine
    28. Dezember 2016 09:06

    Ergoogeltes:

    "Die Hungerblockade war ein völkerrechtswidriges Verbrechen Englands gegen Deutschland im Ersten Weltkrieg.

    Im „Lexikon der Völkermorde“ (1999) von Gunnar Heinsohn findet sich der Eintrag „Deutsche Opfer / Hungerblockade 1917/1918“. Demnach STARBEN etwa EINE MILLION ZIVILISTEN im Deutschen Reich und Österreich-Ungarn an Unterernährung, „weil die LEBENSMITTEL-BLOCKADE der ALLIIERTEN ungemein effektiv funktionierte“.

    Festgehalten wird dort auch, daß diese Blockade erst Ende März 1919 gelockert wurde. Das massenhafte Hungern und Verhungern in Deutschland in Zusammenhang mit der alliierten Blockade findet in den einschlägigen historischen Darstellungen zum Ersten Weltkrieg durchaus Erwähnung. Hinweise darauf, daß diese BLOCKADE, die sich fast von Anfang an auch auf LEBENS- und FUTTERMITTEL erstreckte, nach dem Waffenstillstand von Compiègne im November 1918 noch monatelang fortgesetzt wurde und das große Sterben an der Heimatfront das Sterben an den Kriegsfronten weit überdauerte, sind hingegen sehr viel seltener zu finden.[1]"

    ..........................................................................

    Diese Tragödie spielte sich vor 100 Jahren in D und in Ö ab. Mit gezielter Politik erzeugten die Alliierten---allen voran die Engländer--- eiskalt künstlich Hunger.
    Die anschließende SPANISCHE GRIPPE raffte dann die vor Hunger Geschwächten zu Millionen dahin.

    • dssm
      28. Dezember 2016 11:19

      Die Darstellung hier ist zwar nicht ganz richtig, aber der Hunger kam 16/17 (Steckrübenwinter) und zwar wegen Unfähigkeit. Damals hatte jede Region Reserven für mehrere Jahre! Das haben wir heute nicht mehr. Günstig für Agrarkonzerne, die damit wesentlich volatilere Preise haben. Ungünstig für kleine Bauern, da ein stabileres Preisumfeld fehlt.
      Gut für die Regierenden, da damit die Lebensmittelpreise tiefer sind, es fehlen schließlich die hohen Lagerkosten. Was die Leute bei den Lebensmitteln sparen, das kann man leicht wegbesteuern.

      Tödlich für uns alle, wenn irgend etwas schief geht. Z.B. eines der wenigen Saatgutwerke abbrennt, eine überraschende Resistenz bei den Schädlingen auftritt ..

    • socrates
      28. Dezember 2016 11:30

      Undine
      Die Kritik der Liberalen an den Systemen, die Hungertote verursachten, sind auf Kommunismus, Sozialismus und Nationalsozialismus beschränkt. Verhungern durch ihre Embargos wird verschwiegen. Unzählige Hungertote im Marxismus wurden durch Embargos verursacht, weil die Regierungen den Weg zur Selbsthilfe der Unterwerfung vorzogen. Das gehört dazugesagt.
      Kuba dürfte seinen Zucker und Tabak nicht verkaufen und die Umstellung zur Autarkie kostete vielen Menschen das Leben. All dies Toten werden zu unrecht Castro angelastet.

    • Torres (kein Partner)
      30. Dezember 2016 12:46

      An dieser Spanischen Grippe starb 1918 auch der 28-jährige Egon Schiele. Wenn man sich vorstellt, was dieser bedeutende Künstler im Laufe eines "normalen" Lebens noch alles hätte schaffen können ...

    • Gennadi (kein Partner)
      31. Dezember 2016 17:59

      Undine:
      Vielleicht als Vergleich -
      Unter Stalin und seinem Statthalter Nikita Sergejewitsch Chruschtschow wurden rund 14 Millionen Ukrainer verhungert. Ganz ohne die pöhsen Engländer.

  32. teifl eini!
    28. Dezember 2016 08:37

    Die grüne Revolution spielt sicherlich eine Hauptrolle beim Rückgang von Hungersnöten. Eine mindestens ebenso wichtige Rolle spielt das wirtschaftliche System.

    Das kommunistische China hat erkannt, dass die Marktwirtschaft bei der Koordination der Bedürfnisse und der effektiven Verteilung der Güter der zentralen Planwirtschaft um Welten überlegen ist. Wie oft verrottete bei der Planwirtschaft die Ernte noch am Feld? Oder im Falle Europas: wie oft wurde am Markt vorbeiproduziert? Die Milchseen und Butterberge sind Legende.

    Von den Hunderten Millionen Asiaten, die im Zuge der Globalisierung in einen bescheidenen Mittelstand aufgestiegen sind, sprechen unsere Sozialisten im Land natürlich auch nie.

    • socrates
      28. Dezember 2016 11:18

      In der EU verrottet jetzt die Ernte auf den Feldern weil die Bauern mit rechtlichen Tricks dazu gezwungen werden und einackern billiger ist als die Juristendeutsch!
      In Brasilien wurden Lokomotiven mit Kaffee beheizt, in Kanada mit Getreide. ich bei uns, in der EU, ist heizen mit Getreide bereits rentabel!

    • teifl eini!
      28. Dezember 2016 12:24

      @ socrates

      heizen mit Getreide ist nicht rentabel, wenn man die Subventionen weglässt. Und das ist der Punkt: Milliardensubventionen und Agrarprotektionismus führen zu völlig verzerrten Preissignalen bzw. Märkten, damit zu immensen Fehlinvestitionen, senken die Konsumentenpreise nicht (v.a. beim Strom) und stützen nur die Agrarindustrie; gerade im Biomassebereich.

    • socrates
      28. Dezember 2016 13:50

      Teifl eini!
      PDF]
      Heizen mit Getreide - Getreideheizung: Heizen mit Weizen!
      www.getreideheizung.de › media › pdfs
      1. Bei gleichem Heizwert ist Getreide deutlich billiger als andere Energieträger. Seit 1999 ist der Heizwert von Getreide höher als sein Marktpreis und die Preisschere öffnet sich immer weiter ...

      Statt mit Pellets kann man ganz wunderbar mit Weizen heizen.

  33. Bob
    28. Dezember 2016 08:16

    Während vor 50 Jahre die Reisernte durch Kreuzung von Reissorten entstanden sind, wird jetzt der Ertrag durch Gentechnik vergrößert.
    Der Westen setzt hier, wie Monsanto, auf Hybrid Technik, um finanziellen Nutzen am Samenverkauf zu erzielen.
    Der Unterschied zwischen Kreuzung und Gentechnik ist bedeutend.
    Kreuzung ist ein Vorschlag an die Natur, und kann angenommen oder abgelehnt werden. Genmanipulation ist eine Vergewaltigung der Natur, mit unabsehbaren Folgen.

    • glockenblumen
      28. Dezember 2016 08:35

      @ Bob

      *********************************!!!
      Besonders die letzten beiden Sätze verdienen eine Million Sterne weil Sie damit absolut ins Schwarze getroffen haben!****************************

    • Ausgebeuteter
      28. Dezember 2016 08:54

      Monsanto (wird vielleicht demnächst von Bayer übernommen) und Syngenta sind dann die Größten auf dem Markt, welche durch Patente einen Großteil des weltweit benötigten Saatgutes beherrschen. Leider erlaubt die Patentgewährung in vielen Staaten auch den Schutz auf künstlich veränderte Erbanlagen bei Tieren und Pflanzen. Damit ist es verboten bzw. unmöglich, selbst Saatgut aus der jeweiligen Ernte bzw. Nachzüchtungen bei Nutztieren zu machen. So sehr mit diesen Genveränderungen der Ertrag gesteigert und manche Krankheiten unterbunden werden können, so sind die langfristigen negativen Auswirkungen auf diese Eingriffe in der Natur noch nicht belegt. Im Zweifelsfall sollte man daher diese .....

    • Ausgebeuteter
      28. Dezember 2016 08:54

      ... daher diese Zukunft nicht ausschließlich den auf Gewinn ausgerichteten Großkonzernen überlassen.

    • differenzierte Sicht
      28. Dezember 2016 09:47

      Man denke sich die Gentechnik ("Vergewaltigung"stechnik) aus unserer Wissenschaft weg und überlege die Folgen. Ich bin froh, dass es sie gibt, Missbrauch - wie auf jedem Gebiet (der Wissenschaft) - ausgeklammert.

    • Rau
      28. Dezember 2016 10:40

      Nennen SIe Beispiele!

    • El Capitan
      28. Dezember 2016 10:45

      Sorry, aber die allermeisten Zeitgenossen wissen über Genetik und Gentechnik kaum Bescheid. Es ist nicht einmal bekannt, wo der Unterschied zwischen beiden Begriffen liegt.

      Es ist auch erstaunlich, dass große Firmen wie Nestlé oder Bayer automatisch und immer wieder dämonisiert werden.

      Nur ein Beispiel: Ich war kurz bei Hoffmann la Roche. Wenn diese (und andere Betriebe) nicht Milliarden in die Entwicklung von Immunsupressiva gesteckt hätte, gäbe es heute keine einzige Organtransplantation. Das ist eine Errungenschaft der Pharmazie und der Chirurgie, die heute so selbstverständlich ist, dass niemand darüber spricht.

    • Bob
      28. Dezember 2016 10:52

      @Rau
      Der Kaisheimer Hobby-Imker Karl Heinz Bablok hatte 2005 DNA von MON810 und genetisch veränderte Proteine im Maispollen in seinen Bienenstöcken sowie DNA von MON810 in seinem Honig gefunden. Da er den Honig nicht mehr für verkehrs- und gebrauchsfähig hielt, verklagte er den Freistaat Bayern, welcher MON810 zu Forschungszwecken in einer Entfernung von etwa 500 Metern von Babloks Grundstücken anbaute, auf Schadensersatz.
      Ein kleines Beispiel von vielen unbekannten Problemen.
      Der Anbau von MON810 ist zB in Österreich verboten.

    • dssm
      28. Dezember 2016 11:25

      @Bob
      Ich schließe mich @El Capitan an, Sie haben keine Ahnung. Sie verwechseln juristische Spielchen mit gesundheitlichen Problemen.
      Der von Ihnen angesprochene Fall hatte keinerlei biologische Auswirkung. Es war rein gar nichts nachweisbar! Aber wie immer wenn die Grünen marschieren, gab es viel staatliches Geld und da sind die Parasiten dann zur Stelle.

      Das soll nicht heißen, daß Gentechnik keinerlei Risiken birgt! Aber das tut normale Züchtung und natürliche Mutation auch!

    • Bob
      28. Dezember 2016 11:37

      Ich bin froh das es Nestle, Bayer und ähnliche Firmen gibt. Aber die sind nicht nur als Wohltäter bekannt. Die finanziellen Interessen stehen an erster Stelle, und das liegt in der Natur der Sache. Medikamente für sehr seltene Krankheiten werden wenig erforscht, da es keinen kommerziellen Nutzen gibt.
      Das ich keine Ahnung habe, mag sein, aber ich habe noch ein Bauchgefühl, und würde nie über das Wissen eines Mitbloggers leichtfertig urteilen.

    • El Capitan
      28. Dezember 2016 11:54

      @Bob:
      Pharmamanager geben offen zu, dass Vitaminpräparate, Empfängnisverhütungsmittel, Kopfschmerzmittel usw. extrem teuer verkauft werden.

      Der Überschuss wird benötigt um Krebsmedikamente, neue Antibiotika, Immunsupressiva etc. zu entwickeln. Diese Medikamente bringen keinen oder nur minimalen Gewinn, manchmal sogar Verluste. Der Grund der Produktion liegt einzig und allein darin, den Ruf zu wahren. Man zeigt der Welt, wozu der Konzern in der Lage ist.

      Niemand behauptet, dass die Industrie incl. Gentechnik nur segensreiche Seiten hat. Fast alles, was der Mensch macht, ist janusköpfig. Primitiv ist aber die dumme Verteufelungspolitik der Linken.

    • teifl eini!
      28. Dezember 2016 12:32

      Wenn die von A.U. beschriebene, gentechnisch(?) veränderte Reissorte tatsächlich vor über 50 Jahren eingeführt wurde, dann hätten sich allfällige negative Folgen doch schon LÄNGST zeigen müssen.

      Milliarden Asiaten essen seit zwei Generationen u.a. diesen Reis und es gab noch keine Zunahme bei missgebildeten Neugeborenen, Krebsraten o.ä.?

      Wie zwiespältig fällt im Vergleich das Urteil über 25 Jahre Internet aus! Und niemand denkt an dessen Abschaffung. Weil die Vorteile überwiegen? Eben.

    • glockenblumen
      28. Dezember 2016 12:49

      @ El Capitan 10:45

      Ob Transplantation tatsächlich ein so großer Fortschritt ist, oder vielleicht doch auch ein Riesengeschäft?

      Bereits nach einigen Monaten kann es bei Einnahme von Immunsupressiva zu Zellentartungen, inbes. im blutbildenden System, kommen....

      https://www.youtube.com/watch?v=K4Iy67XGSRw

      P.S.: ich bin kein medizinischer Laie

    • glockenblumen
      28. Dezember 2016 12:54

      ...suppressiva.... (Tippfehlerteufel)

    • oberösi
      28. Dezember 2016 13:04

      @
      dssm,
      el Capitan

      Sie liegen völlig richtig.
      Millionen vergewaltigter Diabetiker leben seit Jahrzehnten bestens dank Insulin, die erste Substanz, die im industriellen Maßstab gentechnisch verändert produziert wird.

      Hunderttausende Transplantations- und andere Patienten der Humanmedizin profitieren seit Jahrzehnten von den Forschungsergebnissen, die u.a. an der VetMed Wien an transgenen Schweinen erzielt werden.

      Daß dies jemanden, der sein Wissen einzig von deutschen Grünfaschisten zu beziehen scheint, nicht erschüttern kann, wundert mich allerdings nicht. Die Grünen wären nicht so erfolgreich, würden die Leute nachdenken, bevor sie sich entrüsten.

    • Rau
      28. Dezember 2016 13:07

      @ teifl eini
      "Im November 2009 wurde in China erstmals eine gentechnisch veränderte Reissorte zum kommerziellen Anbau zugelassen"

      Das heisst nicht, dass seit dem die Chinesen flächendeckend nur Genreis essen.

      In dem Bereich gibt es kaum Langzeitstudien. Das ist ja das Problem, in dem Bereich dilettieren auch Experten. Zudem kann man Zusammenhänge oft nur mittelbar darstellen, werden oft auch negiert oder heruntergespielt. Man spielt da mit Risiken, die man nicht einmal versteht!

    • kultermann
      28. Dezember 2016 16:25

      @bob
      Sie sollten sich vor ihrem Kommentar zu Kreuzung, Hybride und Gentechnik die entsprechenden Grundkenntnisse ergoogeln. Gentechnik ist keine Vergewaltigung der Natur, wie auch eine Kreuzung kein Vorschlag an die Natur. Wenn Sie wie auch diverse grüne NGO's dagegen sind dann sind hier am falschen Dampfer. In Süd- und Nordamerika findet hauptsächlich dieser Fortschritt unter den Augen von Greenpeace und Co statt; dort beschweren und protestieren sie nicht. Sie werden vermutlich dafür bezahlt bei uns Unruhe und Misstrauen zu schüren und die Amerikaner bei der Produktion von GMO - Soja, Mais etc. nicht zu stören.

    • Rau
      28. Dezember 2016 16:43

      Wenn das Einpflanzen von Genen sogar über Artschranken hinweg, nur weil man es ohne Sinn und Ziel machen kann, keine Vergewaltigung der Natur ist. Durch keine wie immer geartete Kreuzung entsteht Saatgut, das Pflanzen hervorbringt die ihrerseits nicht mehr fortpflanzungsfähig sind. Kundenbindungspolitik alleine kann nicht die Motivation dahinter sein.

      Hier werfen einige den anderen vor keine Ahnung zu haben, agieren aber in der Gegenargumentation (pro Gentechnik) nicht anders, als die ansonsten in gesellschaftlichen Fragen sich in der Deutungshoheit wähnenden Links/Grünen!

    • Bob
      28. Dezember 2016 16:51

      Rau
      ***************************************+

    • Konrad Loräntz
      28. Dezember 2016 17:23

      Sehr geehrter "Bob" - darf ich raten: Keinerlei naturwissenschaftliche Ausbildung, richtig ?

    • Bob
      28. Dezember 2016 17:52

      falsch geraten!

    • oberösi
      28. Dezember 2016 18:34

      @Kultermann

      Sie haben den Nagel auf den Kopf getroffen.
      Während in Deutschland vor Jahrzehnten viele Grundlagen für die Rote und Grüne Gentechnik gelegt wurden, war Amgen noch eine Garagenfirma.
      Inzwischen ist die US-Firma Amgen der weltgrößte Biotech-Konzern, und deutsche Forscher und Unternehmen wandern mitsamt ihren Patenten sukzessive ab, siehe Bayer, BASF. Dorthin, wo sie willkommen sind und nicht von halbgebildeten, dafür umso engagierteren Maschinenstürmern (durchaus auch bereits körperlich) angegriffen werden: in die USA, nach GB, Israel. Und deutsche NGO´s beziehen ausgerechnet aus den USA ein Gutteil ihres Geldes.
      Parallelen zur Atomtechnologie nicht zufällig.

    • AppolloniO (kein Partner)
      31. Dezember 2016 11:34

      Schön, dass in diesem Blog das Pro und Kontra Gentechnologie so ausführlich diskutiert wird.
      Leider werden auch die Gräben sichtbar in denen man sich verschanzt und dadurch die Sicht verstellt wird (so ist die Unschädlichkeit des jahrzehntelangen(!) Verzehrs von Gen-Mais scheinbar nicht gesichert, weil nicht ALLE(?) Chinesen diesen verspeist haben?).
      Ebenso alt wie GV(gentechn. verändert) -Insulin ist der GV-Faktor VIII, der bei Fehlen oder Minderung die Bluterkrankheit hervorruft. Früher aus Blut gewonnen, gab es fürchterliche, oft letale (Aids, Hepatitis etc.) Folgen. Das ist Geschichte!

      Wirklich bedenkenswert ist die ökonomische Abhängigkeit ( z.B.d. Bauern) vom
      Hersteller.

    • Rau
      04. Januar 2017 19:42

      Gentechnik in der Medizin sollte in der Diskussion von GVO in der Landwirtschaft getrennt gehalten werden. In letzterem stehen ja nicht nur Gesundheitliche Schäden zur Debatte sondern auch weitreichende gesellschaftliche und umweltrelevante möglicherweise irreversible Folgen. (Ansteigen von Allergien und Autoimmunerkrankungen, bereits im Tierversuch beobachtete Auswirkungen von GVO usw.

      Ich denke der "Graben" in der Diskussion rührt daher, dass unterschiedliche Bereiche auch unterschiedlich behandelt werden müssen

  34. Ausgebeuteter
    28. Dezember 2016 07:49

    Diese "Revolutionen" haben trotz Sozialismus/Kommunismus/Islamismus stattgefunden. Damit ist der Beweis erbracht, dass der sog. Kapitalismus auch mit manchen Fehlern doch die bessere Lebensform ist.

    Ich erinnere mich noch, als es im bevölkerungsreichen Indien vor 70 Jahren immer wieder Hungersnöte gab, nun ist das Land nicht nur autark, sondern kann sogar Lebensmittel exportieren. Österreich hat z.B. damals mit der Weitergabe der Brunnenbaukenntnisse diesem Land nachhaltig geholfen und nicht - wie von anderen Ländern - nur Überschussgetreide geliefert. Damit hat sich das alte chinesische Sprichwort bestätigt, wo es sinngemäß heißt, wenn man einem Menschen ein Fisch gibt, dann ist es für einen Tag satt, wenn man ihm aber das Fischen lernt, dann das ganze Leben.

    Leider gab und gibt es immer noch negative "Entwicklungshilfe", wenn z.B. lokale Märkte in Afrika durch Gratislieferungen oder Preisdumping (nicht nur für Lebensmittel, z.B. auch für Bekleidung) ruiniert werden. Dies ist nicht nur falsch verstandene Hilfe, sondern auch Suche von den industrialisierten Ländern nach neuen Absatzgebieten.

  35. simplicissimus
    28. Dezember 2016 05:53

    Leider ich heute ein bisschen relativieren.

    AU hat vollkommen recht, mit allem was er sagt. Der Erfolg von Wissenschaft, Forschung, Technik in Verbindung mit privater Initiative ist enorm und war bisher extrem segensreich.
    Im Westen/Norden hat all das ungeheuren Wohlstand erzeugt. Der Wohlstand hat das Bevoelkerungswachstum dann nicht nur eingebremst, sondern sogar umgedreht.
    Völker, die sich leicht selbst erhalten können, schrumpfen.
    Im Sueden/Osten haben die medizinischen und hygienischen Errungenschaften zu einer ungeheuren Bevoelkerungsexplosion geführt. Die grüne Revolution hat diese aufgefangen. Völker, die sich in Selbsterhaltung schwerer tun, wie in Afrika, dem Nahen Osten, teilweise in Asien und Lateinamerika, explodieren.

    In Summe ist das eine bedenkliche Entwicklung, auch wenn sie auf erfreulichen Tatsachen beruht. Auch wenn man wenig dagegen tun kann.

    • simplicissimus
      28. Dezember 2016 06:05

      Leider MUSS ich heute relativieren ...

    • Charlesmagne
      28. Dezember 2016 10:11

      Leider haben Sie recht. Das wahre Problem mit dem die Welt konfrontiert ist und das die Ursache aller weiteren Probleme ist, ist die metastasenähnliche unkontrollierte Proliferation der Menschheit. Diese wird, fürchte ich, ähnlich wie diagnostizierter Krebs beim Menschen, zum baldigen Ende des vom Menschen befallenen Planeten führen.

  36. Helmut Oswald
    28. Dezember 2016 01:40

    Während der sogenannte 'Sozialismus' Hunger nicht nur nicht zu beseitigen vermochte, sondern, ganz im Gegenteil, diesen im Bedarfsfall auch noch als Waffe gegen seine politischen Gegner einsetzte (Stalins Holodomor an den Ukrainern, Pol Pots 'Landreform', Saatgetreide gegen Seide [für Fallschirmtruppen]) haben es Marktwirtschaft und private Initiativen geschafft, völlig geräuschlos für Abhilfe zu schaffen. Regierungen auch im Westen hungerten ab und an schon Mal gerne die eine oder andere Widersetzlichkeit aus ... der Staat ist das kälteste aller Ungeheuer, sagte Nietzsche. Wie Recht er doch hatte.

    • socrates
      28. Dezember 2016 07:58

      Der Hunger würde zu allen Zeiten von allen Regierenden eingesetzt. Die Büffel wurden abgeschossen um die Indianer auszuhungern. Sherman betrieb den Krieg der verbrannten Erde und zwang General Lee in die Knie. Lee's erster Wunsch bei der Übergabe war Essen für die Truppe.
      All unsere üben hatten riesige Magazine und Lagerräume um im Kriegsfall der Bevölkerung Schutz und Essen zu sichern.
      La Rochelle wurde ausgehungert und der König war angesichts der verhungerten Menschen über die Kriegsführung von Kardinal Richelieu erschüttert
      Jetzt wird um das Wasser im Nahen Osten gekämpft.
      Nestle stiehlt den Völkern weltweit das Wasser und läßt die Bevölkerung verdursten.

    • glockenblumen
      28. Dezember 2016 08:40

      @ Helmut Oswald, @ socrates

      Welch traurige Wahrheit! ***********************

    • HDW
      28. Dezember 2016 09:58

      @Helmut Oswald
      *************************************************************
      Gerade das von AU erwähnte China unter der KPCh Maos, wäre in diesem Konnex zu erwähnen. Zwar nicht mit 300.000 sondern wohl mit 30 Millionen gezielt in Kauf genommenen Hungertoten!
      Bis heute dort, wie auch die "Kulturrevolution" ein Tabu.
      Dafür stolziert Herr Xi im Mao Look herum und ereifert sich über ein Telefonat oder ob jemand dem Dalai Lama die Hand gegeben hat!

    • differenzierte Sicht
      28. Dezember 2016 14:04

      "Nestle stiehlt den Völkern weltweit das Wasser und läßt die Bevölkerung verdursten." Wie jetzt genau macht das Nestle "weltweit"?

    • Majordomus
      28. Dezember 2016 20:31

      @differenzierte Sicht:

      Sehen Sie sich den Film "Bottled Life" an.





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