Abonnenten können jeden Artikel sofort lesen, erhalten anzeigenfreie Seiten und viele andere Vorteile. Ein Abo (13 Euro pro Monat/130 pro Jahr) ist jederzeit beendbar und endet einfach durch Nichtzahlung.
Abonnenten können jeden Artikel sofort lesen, erhalten anzeigenfreie Seiten und viele andere Vorteile. Ein Abo (13 Euro pro Monat/130 pro Jahr) ist jederzeit beendbar und endet einfach durch Nichtzahlung.
Spanien hat ebenso wie Marokko alles bestens gemacht; wir sind alle solidarisch mit Spanien, und es sind bloß ein paar Gerüchte in den bösen Internet-Medien, sowie ein paar angebliche Schlepper schuld an den dramatischen Tagen von Ceuta, wo 72.000 nordafrikanische Menschen plötzlich auf EU-Boden gestanden sind und bleiben wollten. So wollen zumindest die EU und die Linksmedien uns jetzt weismachen. Und der ORF erregt sich überhaupt nur noch darüber, dass Europa sich nicht schuldbewusst zeigt, weil beim Schwimmen durchs Meer ins Gelobte Land der spanischen Nordafrika-Enklave Dutzende Nordafrikaner ums Leben gekommen sind.
Offenbar sind die Linksextremisten im Zwangsgebührenfunk ORF der Meinung, alles sei ein Verbrechen, was die freie Migration nach Europa behindert. So wie Viktor Orbán medial zum Oberkriminellen gestempelt worden ist, weil er so wie die Polen 2015 begonnen hat, Grenzzäune gegen die illegale Migration von Menschen zu errichten, die aus der islamischen Welt nach Europa drängen (weil der Islam wirtschaftlich und gesellschaftlich das nach dem Kommunismus katastrophalste System für die betroffenen Menschen ist, die aber zum guten Teil selber von der islamischen Welt- und Menschensicht infiziert sind).
Anders kann der ORF-online Bericht über die aktuell einberufene Konferenz der EU-Innenminister nicht interpretiert werden, der schon im zweiten Satz vorwurfsvoll schreibt: "Die nach neuesten offiziellen Angaben 75 Menschen, die bei dem Übertritt ihr Leben verloren hatten, rückten zugunsten einer Debatte über Migrationspolitik in den Hintergrund."
Da kann man nur sagen: Gäbe es wenigstens eine Debatte über die Migrationspolitik! Denn wenn wir jetzt nach den Wünschen des ORF primär darüber debattieren sollen, dass bei der illegalen Massenmigration nur ja alle unbeschadet ankommen, dann können wir ja gleich sämtliche Flugzeuge und Schiffe Europas in Bewegung setzen, damit alle Möchtegern-Migranten heil hier ankommen. Dann darf es keinerlei Grenzsperren mehr geben, damit nur ja alle illegalen Migranten heil nach Europa kommen.
Vielleicht begreift es endlich auch die Linksmannschaft im ORF: Die jungen Herren aus Marokko haben sich völlig aus eigenem Entschluss auf den Weg gemacht. Und wenn ihnen dabei etwas passiert, sind wir genausowenig schuld daran, wie wir etwa am Absturz eines Bergsteigers in den heimischen Alpen schuld sind.
Noch viel mehr regt aber auf, dass ganz offensichtlich weder die Linksmedien noch die EU an den wirklichen und beweisbaren Fakten interessiert sind:
Man muss wirklich kein Verschwörungstheoretiker sein, um vor allem in der letztgenannten Tatsache die Hauptursache des Massenansturms zu sehen: Der Beginn dieser Legalisierung ist im April bekannt geworden; und diese Nachricht ist mit tausendprozentiger Sicherheit in den Ländern der islamischen Welt seither mit großer Intensität verbreitet worden; in der Folge haben Zehntausende Schwimmwesten und Ähnliches gekauft und kollektiv gewartet, bis das Meer am wärmsten ist. Diesen Zusammenhang von Ceuta mit der spanischen Massenamnestie haben immerhin auch 22 europäische Regierungschefs klar erkannt. Nur die EU-Kommission nicht.
Der Schaden für Europa ist dennoch gewaltig. Aus mehreren Gründen:
Es gäbe in Wahrheit nur einen Grund, warum die EU-Staaten Spanien wirklich dankbar werden könnten: Würde Spanien die beiden nordafrikanischen Enklaven als Platz zur Verfügung stellen, wo man all die Migranten während des Laufens ihres Asylverfahrens unterbringt.