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Ceuta: die infamen Spanier und die tölpelhafte EU

Spanien hat ebenso wie Marokko alles bestens gemacht; wir sind alle solidarisch mit Spanien, und es sind bloß ein paar Gerüchte in den bösen Internet-Medien, sowie ein paar angebliche Schlepper schuld an den dramatischen Tagen von Ceuta, wo 72.000 nordafrikanische Menschen plötzlich auf EU-Boden gestanden sind und bleiben wollten. So wollen zumindest die EU und die Linksmedien uns jetzt weismachen. Und der ORF erregt sich überhaupt nur noch darüber, dass Europa sich nicht schuldbewusst zeigt, weil beim Schwimmen durchs Meer ins Gelobte Land der spanischen Nordafrika-Enklave Dutzende Nordafrikaner ums Leben gekommen sind.

Offenbar sind die Linksextremisten im Zwangsgebührenfunk ORF der Meinung, alles sei ein Verbrechen, was die freie Migration nach Europa behindert. So wie Viktor Orbán medial zum Oberkriminellen gestempelt worden ist, weil er so wie die Polen 2015 begonnen hat, Grenzzäune gegen die illegale Migration von Menschen zu errichten, die aus der islamischen Welt nach Europa drängen (weil der Islam wirtschaftlich und gesellschaftlich das nach dem Kommunismus katastrophalste System für die betroffenen Menschen ist, die aber zum guten Teil selber von der islamischen Welt- und Menschensicht infiziert sind).

Anders kann der ORF-online Bericht über die aktuell einberufene Konferenz der EU-Innenminister nicht interpretiert werden, der schon im zweiten Satz vorwurfsvoll schreibt: "Die nach neuesten offiziellen Angaben 75 Menschen, die bei dem Übertritt ihr Leben verloren hatten, rückten zugunsten einer Debatte über Migrationspolitik in den Hintergrund." 

Da kann man nur sagen: Gäbe es wenigstens eine Debatte über die Migrationspolitik! Denn wenn wir jetzt nach den Wünschen des ORF primär darüber debattieren sollen, dass bei der illegalen Massenmigration nur ja alle unbeschadet ankommen, dann können wir ja gleich sämtliche Flugzeuge und Schiffe Europas in Bewegung setzen, damit alle Möchtegern-Migranten heil hier ankommen. Dann darf es keinerlei Grenzsperren mehr geben, damit nur ja alle illegalen Migranten heil nach Europa kommen.

Vielleicht begreift es endlich auch die Linksmannschaft im ORF: Die jungen Herren aus Marokko haben sich völlig aus eigenem Entschluss auf den Weg gemacht. Und wenn ihnen dabei etwas passiert, sind wir genausowenig schuld daran, wie wir etwa am Absturz eines Bergsteigers in den heimischen Alpen schuld sind.

Noch viel mehr regt aber auf, dass ganz offensichtlich weder die Linksmedien noch die EU an den wirklichen und beweisbaren Fakten interessiert sind:

  • Die Rückkehr der meisten – nicht aller – Migranten ist nicht etwa deshalb wieder erfolgt, weil die spanische Regierung sie dazu gezwungen hätte. Dafür hätte man ihr dann wirklich dankbar sein müssen. Der Grund der Rückkehr ist vielmehr die Klugheit der Bewohner der Enklave gewesen. Diese haben alle Geschäfte und Cafés sofort geschlossen und vehement verriegelt, sodass die Immigranten absolut nichts zum Essen oder Trinken bekommen haben (und zugleich fehlen dort die hierzulande seit 2015 sattsam bekannten linken Frauen, welche illegale Immigranten begeistert begrüßen und mit Teddybären bewerfen).
  • Weiters ist Tatsache, dass nirgendwo – außerhalb von EU-Erklärungen – Spuren von Schleppern gefunden worden sind: Die Nordafrikaner sind vielmehr ganz aus eigenem Antrieb rund um die Grenzbarrieren im Meer herumgeschwommen, als sie die Chance einer Aufnahme durch Spanien witterten.
  • Ebenso Tatsache ist, dass ganz zufällig in den Tagen unmittelbar davor der marokkanische König für viele Häftlinge die Gefängnistore öffnen ließ (angeblich um sich selbst dem Volk als sehr huldvoll zu zeigen).
  • Und ebenso Tatsache ist, dass Spanien in den Tagen davor bekanntgegeben hat, in großer Zahl illegale Migranten der vergangenen Monate und Jahre einfach zu legalisieren. Lediglich über die Zahl gibt es Differenzen: Während ORF und "Standard" weiterhin behaupten, dass das "nur" 500.000 gewesen seien, berichtet die FAZ, dass schon 1,17 Millionen Migranten die Legalisierung beantragt haben.

Man muss wirklich kein Verschwörungstheoretiker sein, um vor allem in der letztgenannten Tatsache die Hauptursache des Massenansturms zu sehen: Der Beginn dieser Legalisierung ist im April bekannt geworden; und diese Nachricht ist mit tausendprozentiger Sicherheit in den Ländern der islamischen Welt seither mit großer Intensität verbreitet worden; in der Folge haben Zehntausende Schwimmwesten und Ähnliches gekauft und kollektiv gewartet, bis das Meer am wärmsten ist. Diesen Zusammenhang von Ceuta mit der spanischen Massenamnestie haben immerhin auch 22 europäische Regierungschefs klar erkannt. Nur die EU-Kommission nicht.

Der Schaden für Europa ist dennoch gewaltig. Aus mehreren Gründen:

  1. Denn durch die Legalisierungaktion der spanischen Sozialisten ist die Glaubwürdigkeit der gesamten europäischen Migrationspolitik zunichte gemacht worden.
  2. Denn es ist geradezu lächerlich, wenn jetzt die aus Dringlichkeit einberufene EU-Sitzung die Legalisierung von 1,2 Millionen illegalen Migranten offenbar nicht einmal thematisiert hat.
  3. Denn es ist geradezu peinlich, wenn als einziger konkreter Beschluss der EU-Innenminister jetzt die bessere Kontrolle von Internet-Medien verkündet worden ist, durch die man den anrollenden Ansturm aus Marokko vorhersehen hätte können – als ob nicht jedem denkenden Menschen von vornherein völlig klar gewesen sein musste, welche Auswirkungen die spanische Massenlegalisierung und die ebenfalls große marokkanische Gefangenenfreilassung haben wird.
  4. Denn es ist geradezu empörend, dass nach der Innenministersitzung am häufigsten zu hören war, Europa werde solidarisch mit Spanien sein. Wobei und wofür bitte??
    • Sollen die EU-Länder etwa jetzt bei der Aufteilung der 2000 Marokkaner soldarisch sein, die rechtzeitig das Wort "Asyl" ausgesprochen haben, die deshalb auf Ceuta bleiben dürfen und die mit hoher Wahrscheinlichkeit bald auf den europäischen Kontinent transferiert werden dürften? 
    • Sollen sie etwa mit der irrsinnigen Massenlegalisierung der Spanier solidarisch sein?
    • Oder sollen die restlichen EU-Länder dafür dankbar sein, dass die spanische Linksregierung in den letzten Jahren substantielle Beschlüsse zur Migrations-Bekämpfung regelmäßig bekämpft und verwässert hat?

Es gäbe in Wahrheit nur einen Grund, warum die EU-Staaten Spanien wirklich dankbar werden könnten: Würde Spanien die beiden nordafrikanischen Enklaven als Platz zur Verfügung stellen, wo man all die Migranten während des Laufens ihres Asylverfahrens unterbringt.

  • Dort könnten diese dann nicht untertauchen und irgendwo in Europa verschwinden.
  • Dort könnten all die hotelartigen Maßstäbe für die Unterbringung der Migranten realisiert werden, auf denen der migrantenliebende EU-Gerichtshof besteht und welche die linken Asylkoordinationen einklagen.
  • Dort könnte dann kein Drittweltstaat Unsummen für die Aufnahme solcher Abschiebe-Hubs erpressen.
  • Von dort könnten die Asylwerber nach Abweisung ihres Asylansuchens an jedes Ziel dieser Welt weiterreisen. Am besten zurück in ihre Heimat – nur nicht auf den europäischen Kontinent.

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