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Die Diskriminierungslüge drucken

Lesezeit: 9:00

Gehirnwäsche ist wohl der einzige Ausdruck für das, was da in den letzten Tagen wieder einmal aus fast allen Medien gequollen ist. Die Trauerfeiern für Johanna Dohnal sind nahtlos übergegangen in den wochenlang zelebrierten Weltfrauentag. Und immer war die geschickt drübergebrachte Botschaft, wie furchtbar die Männerwelt zu den Frauen ist. Die wahren Fakten haben gegen diese Gehrinwäsche fast keine Chance mehr.

Die Männer in Medien und Politik verschweigen sich bei dem Thema komplett, verhalten sich wie Ehemänner bei einem häuslichen Krach, denken sich, das geht eh wieder vorüber, spielen (pardon: arbeiten) lieber mit dem Computer, sind verbal bekanntlich auch oft unterlegen. Daher bestehen neuerdings etwa ganze Nachrichtensendungen nur darin, dass fragende Frauen und befragte Frauen im Konsens gemeinsam gegen die Männer hetzen, ohne dass diese auch nur befragt würden. Und kommt dann hie und da doch einer der Männer zu Wort – oder ist notgedrungen bereit, sich zu stellen – wie der Generalsekretär der Industriellenvereinigung – dann wagt er nicht, zu argumentieren, sondern zieht nur „beschämt“ den Schwanz ein.

Und wenn sich der Tagebuchautor – zumindest bisweilen – solchen Diskussionen stellt, wird ihm absurderweise entweder zu seinem Mut gratuliert, oder aber, er wird gefragt, warum er sich das denn antut. Der Grund ist klar: Diese Gehirnwäsche hat schon genug Schaden angerichtet, den die Steuerzahler und vor allem die jungen Männer zu tragen haben.

Die Hauptvorwürfe gegen die Männer sind bekannt: Erstens die deutliche Überrepräsentation von Männern in Führungspositionen; und zweitens die deutlich höheren Gehälter. Wie verhält es sich damit nun wirklich?


  1. Es ist völlig absurd zu glauben, Arbeitgeber – darunter auch genug weibliche! – zahlen Männern freiwillig um 22 (nach anderen Statistiken sogar 25, 27 oder gar 40) Prozent mehr für die gleiche Arbeit. In Zeiten, wo die asiatische Konkurrenz unsere Industrie – und damit immer noch Österreichs wichtigste Wertschöpfung! – mit steigendem Tempo aus dem Markt jagt, wo die Konkurse, Kündigungen, Arbeitslosen rapid in die Höhe gehen, wo jeder Angst vor der nächsten Krisenwelle hat: In einer solchen Zeit soll es massenweise Arbeitgeber geben, die Männern nur aus männlicher Kameraderie oder sonstigen sinistren Motiven freiwillig mehr zahlen. (Wären es keine sinistren Motive, müsste sich der Generalsekretär der Industrie ja nicht „schämen“.) Obwohl es angeblich die gleiche Leistung von einer Frau um so viel billiger gäbe. Solche Unternehmer wären völlig verrückt.

  2. Warum sagen die aufgeregt empörten Journalistinnen und Politikerinnen samt den Schämern nicht dazu, dass es seit langem in keinem Kollektivvertrag mehr unterschiedliche Gehälter für Männer beziehungsweise Frauen gibt?

  3. Warum wird bei der Diskriminierungsaufregung meist verschwiegen, dass Frauen in viel höherem Ausmaß nur Teilzeit arbeiten? Und das nachgewiesenermaßen freiwillig! Sie tun das, weil sie es aus Gründen der persönlichen Lebensprioritäten so vorziehen, keineswegs immer nur der Kinder wegen. Wären wirklich die Kinder der einzige Grund, dann müsste mit dem steilen Absinken des Mütteranteils unter den Frauen ja auch die Frauenteilzeitarbeit sinken.

  4. Warum sagen sie nicht, dass der Stundenlohn bei vielen Berufen überhaupt nicht messbar ist? Dass also beispielsweise ab einer gewissen Gehaltshöhe das Machen von Überstunden automatisch vorausgesetzt wird, dass diese durch All-In-Verträge abgegolten sind.

  5. Warum wird verschwiegen, dass alle internationalen Studien zeigen (in Österreich konnte ich leider keine finden), dass Frauen viel weniger Überstunden zu machen bereit sind, dass in vielen Firmen, wenn plötzliche Wochenendarbeit anfällt, fast immer nur die Männer herhalten müssen? Dass in Deutschland Frauen im Schnitt einen Tag länger im Krankenstand sind. Dass unter den deutschen Selbständigen die Männer im Schnitt 49 Stunden und die Frauen 36 Stunden arbeiten. Auch hier fand ich keine österreichischen Zahlen – was den Verdacht nährt, dass hierzulande die Statistik nur noch untersuchen darf, was feministisch korrekte Ergebnisse erzielt.

  6. Was es gibt, sind deutliche Unterschiede zwischen Branchen, die männertypisch sind, und solchen, die frauentypisch sind. Aber: Längst steht Frauen jede Branche offen. Sie entscheiden sich dennoch oft für die schlechtbezahlten. Warum? Es gibt ganz signifikante Unterschiede zwischen Männern und Frauen im Berufsverhalten: Frauen suchen Berufe primär danach aus, welche Tätigkeit ihnen Freude macht, Männer hingegen primär danach, wo es mehr Geld gibt, wo spannendere Karrieren warten.

  7. Eine spannende Imas-Studie fragte vor ein paar Tagen die Österreicher, welche Faktoren zu einer höheren Entlohnung führen sollten. Und dabei steht deutlich an der Spitze die „körperliche Schwierigkeit der Arbeit“ (68 Prozent) und ganz am Ende „Anpassungsfähigkeit, Flexibilität“ (22). Das heißt in Wahrheit ganz eindeutig, dass die massive Mehrheit der Österreicher beiderlei Geschlechts die höhere Entlohnung typisch männlicher Tätigkeiten als absolut gerecht empfindet. Es ist eben das „Mistauflegen“ (im Bereich der so laut feministischen Gemeinde Wien eine totale Männerdomäne), also der gut bezahlte, aber kräfteraubende Müll-Abtransport bei jedem Wetter viel anstrengender als die schlecht bezahlte, aber dennoch bei Frauen überaus beliebte Tätigkeit als Kosmetikerin oder Friseurin. Und daher ist im Gegensatz zur Behauptung, hier würde „gleiche Arbeit“ ungleich entlohnt, die Arbeit alles andere als gleich.

  8. Die Österreicher selbst sehen im Gegensatz zu den aufgeregt empörten Journalistinnen keine sonderliche Diskriminierung auf Grund des Geschlechts – obwohl die eingangs erwähnten Statistiken hierzulande besonders große Gehaltsunterschiede zu zeigen scheinen. Vom Eurobarometer befragt, sagten deutlich weniger als im EU-Schnitt, nämlich nur 28 (statt 40) Prozent, dass sie hierzulande eine Diskriminierung auf Grund des Geschlechts kennen. Wobei in dieser Zahl zweifellos schon etliche dabei sind, die eine Diskriminierung junger Männer sehen, nämlich im öffentlichen Dienst auf Grund der dort seit etlichen Jahren gesetzlich verankerten Frauenbevorzugung (also etwa auch die Mütter der jungen Männer). Eine Diskriminierung auf Grund der Alters oder der Religion sehen hingegen 46 bzw. 47 Prozent. Obwohl zu diesem Thema keine öffentliche Debatte entbrannt ist.

  9. Während bei schweren körperlichen Tätigkeiten dem Markt das Geschlecht völlig gleichgültig ist, solange die Arbeit ordentlich erfüllt wird, sind in vielen anderen Berufen Männer vom Markt eindeutig mehr nachgefragt. Dieser Markt sind aber bekanntlich die Konsumenten (jedes Geschlechts!). Um ein einfaches Beispiel zu nehmen: Profi-Fußballer verdienen extrem gut, weil sie Zuschauermassen anziehen, weil sie die Fernsehquoten (und damit die Werbung) in die Höhe treiben. Frauenfußball ist hingegen viel weniger attraktiv. Hier wird daher gleiche Leistung (also etwa: eine Stunde angestrengt Fußball zu spielen) ungleich entlohnt. Soll man nun die Zuschauer zwingen, für jedes Männerfußball-Ticket auch ein gleich teures Ticket für Frauenfußball zu kaufen? Oder soll der Steuerzahler den Fußballerinnen die Differenz zahlen (bekanntlich ist hierzulande nichts zu blöd, um nicht einmal vorgeschlagen zu werden).
    Das Publikum fragt bei personalisiertem Angebot im Schnitt mehr Männer nach. Trotz des - in Wahrheit eher kurzlebigen - Anna-Netrebko-Booms werden von Tenören in der Regel viel mehr CDs verkauft als von Sängerinnen. Will man das künftig verbieten?

  10. Und niemand soll sagen, das sind Einzelfälle. Dieses Phänomen zieht sich fast durch den ganzen Sport, durch fast den ganzen Kunstmarkt, durch fast die ganze Entertainerbranche. Also durch Branchen, wo zum Teil extrem gut verdient wird.

  11. Dass diese ganze Gehirnwäsche nicht harmlos ist, zeigt etwa der Zorn vieler Studenten, die verpflichtet werden, irgendeinen Gender-Schmus zu absolvieren – obwohl sie etwas ganz anderes studieren. Etwa, wenn Juristen verpflichtend zur „feministischen Rechtstheorie“ verdonnert werden. Das erinnert stark an den Ostblock, wo jeder Student auch „Marxismus-Leninismus“ belegen musste. Absurde Pointe am Rand: Dieser Zwang wird genau aus jenem Eck betrieben, das gleichzeitig Bildungsfreiheit statt Ausbildung fordert ...

  12. Die Gehirnwäsche hat auch zu einer unglaublichen Aufblähung der Bürokratie geführt. So muss etwa jedes Gesetz, jeder Budgetposten auf seine Gender-Gerechtigkeit hin geprüft werden. Schon das allein fordert genug zusätzliche Beamtenkapazität. Darüber hinaus finanzieren die Steuerzahler aber auch noch Hunderte Frauenbeauftragte und Angehörige von Gleichbehandlungskommissionen, die zur Erhaltung des eigenen Jobs und der eigenen Wichtigkeit viel Wasser machen müssen. Auch wenn sie seit Jahren keine wirklich ernsthaften Diskriminierungen entdecken konnten. Dazu kommt noch die Explosion der Zahl von Frauenhäusern (deren Kundinnen übrigens überwiegend Ausländerinnen sind): Allein in Wien gibt es schon neun verschiedene Frauennotrufe! Natürlich durchwegs mit aus Steuergeldern bezahltem Personal (und natürlich mit viel SPÖ-Prominenz in den Stäben). Die massiven Hinweise, dass zur Subventions-Optimierung die Zahl der Anrufe auf jenen Telefonen nach oben manipuliert wird, wurden im zuständigen Ministerium sofort schubladisiert.

  13. Diese Gleichbehandlungsindustrie macht aber auch externe Kosten: So hat sich dieser Tage ein Poster empört, dass er mit 360 Euro Strafe bedroht (und mit dicken Gleichbehandlungsbroschüren belästigt) worden ist, weil er in einem Inserat einen „Bautechniker“ gesucht hat und nicht einen „Bautechniker oder eine Bautechnikerin“ oder gar dudenwidrig einEn Bautechniker. Der Bösewicht im O-Ton: „Da bietet man als Unternehmer einen Arbeitsplatz, und was fällt dem Staat dazu ein? Abstrafen. Unglaublich, für welchen Mist der Staat Geld ausgibt.“ Wen wundert es da, dass rundum schikanierte Arbeitgeber immer seltener Lust haben, Jobs zu offerieren – zumindest nicht im Inland?

  14. Jene Arbeitgeber, die trotzdem jemanden aufnehmen, werden auch weiterhin vielfach einen Mann vorziehen. Denn neben all den erwähnten Unterschieden (körperliche Kraft, berufliches Engagement) bleibt bei Frauen unter 40 immer noch die Wahrscheinlichkeit, dass sie ein Kind bekommen (oder mehrere). Was unglaublich gut für die Gesellschaft ist. Was aber diese Gesellschaft zum Gutteil auf dem Rücken der Arbeitgeber (beiderlei Geschlechts!) ablädt: Diese haben das Risiko, dass Ausbildungskosten ins Leere gehen könnten, dass sie jahrelang einen Job freihalten müssen, dass es nur sehr schwer ist, Karenzvertretungen zu finden (denen man nicht einmal genau sagen kann, ob und wann die Aufgabe beendet sein wird), die dann mit der Wahrscheinlichkeit konfrontiert sind, dass etwa nach zwei Jahren eine Mitarbeiterin zurückkommt und einen Rechtsanspruch auf einen Teilzeitjob hat, was mit vielen verantwortungsvollen Funktionen erst recht nicht vereinbar ist. (Niemand kann sich einen Filialleiter eines Supermarkts als Teilzeitjob vorstellen.)

  15. Last not least gilt aber: Frauen sind sozial klüger als die Männer und lassen sich von ihrem Beruf meist nicht so auffressen wie diese. Sie lehnen häufig Beförderungen ab (die meist mit mehr Verantwortung und zeitlicher Belastung verbunden ist), sie suchen primär die Freude im Job, sie stürzen daher nach Berufsende auch nicht in ein oft tödliches Pensionsloch, sie wissen viel mehr, dass es außerhalb des Arbeitsplatzes noch viel schönere Dinge gibt, und sie verändern vor allem total ihre Prioritäten, sobald sie ein Kind haben. Ich habe es als Vorgesetzter mehrfach erlebt, dass Frauen mit der Begründung gekündigt haben, dass ihnen die Kinder viel mehr Freude machen, viel mehr Lebenssinn geben als ein noch so interessanter Job, wie es der Journalismus ist.


Das ändert alles nichts an dem Schmonzes-Gerede von der gläsernen Decke, die Frauen angeblich am Aufstieg hindert. Das hindert all die Journalistinnen nicht, aufgeregt so zu tun, als ob sie die Interessen etwa auch der Mütter vertreten, obwohl sie selber sehr selten Kinder haben: Haben im Schnitt Frauen in Österreich 1,4 Kinder, so sind es bei Journalistinnen 0,6.

Aber sie prägen zunehmend die öffentliche Meinung – zusammen mit jenen Politikerinnen, die nur als Quotenfrau nach oben gekommen sind, und all den Profiteurinnen der Gleichbehandlungsindustrie. Und schaden den vielen tüchtigen Frauen, die nun im Verdacht stehen, bloß als Alibi oder Quote beruflichen Erfolg zu haben. Und sie vertreten nicht die Interessen der Mütter.

Also wenn schon Quote, dann eine Mütterquote unter Politikerinnen und Journalistinnen. Ansonsten würde es nur noch bei Diskussionen über Frauen-Männer-Themen einer Geschlechterquote bedürfen. Aber dazu müssten sich die feigen Männer endlich der Debatte stellen ...

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  1. Osborn23Elma (kein Partner)
    11. Juli 2010 09:25

    Specialists claim that loan help a lot of people to live their own way, just because they are able to feel free to buy needed things. Moreover, various banks offer sba loan for all people.

  2. Maria OÖ (kein Partner)
    22. März 2010 09:01

    Herr Unterberger! Ich bin über Ihre rückständigen Ansichten, mit denen Sie die offensichtliche Benachtteiligung der Frauen kommentieren, entsetzt. Das Private ist auch Politisch - das sollten Sie als Intellektueller eigentlich wissen. Offenbar haben Sie Angst davor, dass Ihnen Frauen etwas wegnehmen könnten. Aber keine Sorge: Wir fordern nur Gleichberechtigung und nicht die Unterdrückung der Männer. Viele arme Männer kriegen ja schon die Krise, wenn sich die Frauenquote der 20%-Marke nähert - während Frauen Männerquoten von 90% kommentarlos hinnehmen sollen ?!!. Ich kann diese Jammerei schon nicht mehr hören!

    • DSMVW (kein Partner)
      22. März 2010 12:26

      Gnädige Frau, es gibt keine Männerquote.

      Das da draussen ist keine böse, ungerechte "Männerwelt" - es ist eine Welt des Wettbewerbes!

  3. MarioV (kein Partner)
    16. März 2010 10:48

    Man muss dazu sagen das Frauen oft bereit sind, für weniger zu arbeiten.
    D.h. das sie oft nicht so hart im verhandeln sind, auch weil sie mehr Angst vor Arbeitslosigkeit haben, und die Firmen das beinhart ausnützen.
    Zudem muss gesagt werden das wir ja wollen das Frauen Kinder bekommen.
    Wenn aber eine Frau in jungen Jahren schon bei der Karriere behindert wird, weil sie in ein paar Jahren dann Kinder bekommen könnte und dies für das Unternehmen natürlich einen Verlust bedeutet, sollte das schon zu denken geben.
    Da wird auch eine Mütterquote nichts daran ändern, wenn es genügt potentielle Mutter zu sein um einen Wettbewerbsnachteil zu haben.
    Vielleicht ist Männerkarenz die Lösung. Aber bei Verpflichtung könnte dies dazu führen das der Zeugungsstreik noch größer wird.

    • Echo (kein Partner)
      22. März 2010 06:11

      Nicht dass sie eine Frau ist und Kinder bekommen könnte ist das Problem der Arbeitnehmerin, sondern dass Frauen sich nahezu immer einen besser verdienenden Mann suchen und sich danach entscheidet wer bei den Kindern daheim bleiben darf und wer weiter arbeiten gehen muss.

      Natürlich wissen das auch die Arbeitgeber. Und warum sollten die das (dieses) Versagen der linken Frauenpolitik kompensieren?

  4. traurigistdas (kein Partner)
    13. März 2010 00:16

    Unglaublich traurig ist das, was ich auf dieser Seite lese. Vom Artikel mal abgesehen, sind auch fast alle der Kommentare so furchtbar rückständig und erschreckend.

    Die "Argumente" die hier angebracht werden, sind so alt, so einseitig und so erschreckend, dass ich kaum glauben kann dass so wie Sie hier, leider immernoch eine große Mehrheit denkt und lebt.

    Ich habe nicht die Muße auf all die Meinungen hier zu antworten, da ich weiß, dass meine Antworten dazu sowieso nur als (ich verwende mal Ihr eigenes Vokabular) "Genderwahnsinn", "Gehirnwäsche" "Diskriminierungslügen" u.a. abgefertigt werden würden.
    Das hier ist keine Diskussion. Sondern ein bloßes eindreschen auf andere Auffassungen, die Ihren nicht in den Kram passen, weil eine genauere Beschäftigung mit der Thematik (und somit auch mit der eigenen sozialen Rolle und damit dem täglichen Leben und Denken) Ihnen wahrscheinlich viel zu anstrengend wäre.
    Da ist es doch einfach, auf den allgemeinen Zug aufzuspringen und über Menschen, die sich mit sich selbst auseinandersetzen und genauso aus Erfahrungen und Erlebnissen berichten einzudreschen. Anstatt richtiger Diskussion: Anfeindungen und Lächerlich machen.

    Das Lächerlichmachen ist sowieso die einzige, aber wirksame, weil verletztende und totredende Methode, die die Gegner von Gleichberechtigung und dem Infragestellen von Geschlechterrollen einfällt.

    Die "Argumente", die alten, steinalten, die hier geschrieben werden, sind haargenau diese, die schon im 19.Jahrhundert gegen die erste Frauenbewegung geschrieben wurden. Sie stimmen im Wortlaut überein.
    Und während und nach der zweiten Frauenbewegung kamen sie wieder und jetzt: da sind sie wieder und wieder und wiederholen sich seit über 100 Jahren.
    Würden Sie denn Frauen und Männern das Leben des 19. Jahrhunderts und all den Jahrhunderten davor wieder wünschen?
    Wahrscheinlich nicht.
    Was ich damit sagen will: Kritik und Veränderungen an den Grundsätzen, also den Normen einer Gesellschaft haben immer erst einer Minderheit bedurft, die sich richtig und ausführlich mit den Problemen und Möglichkeiten der Veränderung beschäftigt, bevor es die breite Masse erreicht.

    Ich lese aus Ihren Kommentaren, dass sie es keineswegs falsch finden, wenn Frauen arbeiten, auch nicht wenn sie gleich bezahlt werden und wenn sie ein gleichberechtigtes Leben führen können (und sie scheinen ja zu glauben dass wir in einer vollkommen gleichberechtigten Gesellschaft leben).

    Noch vor wenigen Jahrzehnten hat die breite Masse genau das für vollkommen absurd gehalten und abgelehnt und mit eben diesen Ihren "Argumenten" versucht, die Bestrebungen der aus der Masse Hervortretenden zu untergraben, lächerlich zu machen und zu verhindern.
    Hätten diese Menschen aufgegeben oder sich einschüchtern lassen, hätten sie es sich auch so einfach gemacht und sich nicht ständig beschimpfen und anfeinden lassen, dann wäre die Gesellschaft wie sie heute da ist, niemals möglich gewesen.

    • BM (kein Partner)
      13. März 2010 15:42

      Schön. Und wo sind jetzt konkret die Gegenargumente?

    • Echo (kein Partner)
      22. März 2010 06:14

      Viele politisch korrekte Worte, kein Lösungsansatz. Solange Frauen ihre Töchter nicht darauf drängen auch mal den Vater ihrer Kinder ein paar Jahre daheim - als Versorgerin - durchzufüttern wird sich nichts ändern.

      Männer können das ja auch.

    • Slavonski Brod (kein Partner)
      04. April 2010 10:41

      Also sind ihrer Meinung nach (linke) Eliten notwendig damit sie dem angeblich so dummen und so rückschrittlichen Durchschnittsbürger die Meinung vorschreiben? -wie "demokratisch" ...

      Interessanter Weise beschweren sie sich es würden Meinungen diffamiert, aber sie bringen selbst kein einziges sachliches Argument sondern schimpfen selbst nur andere aus. -wie "professionell"...

      Sie (Person "traurigistdas") bezeichnen andere als rückständig und unterstellen ihnen Dummheit, erklären eine ganz bestimmte ideologische Position zum "allgemeinen Konsens" -ohne dass es tatsächlich auch nur irgendeinen einen Konsens gegeben hätte.

      Fazit: Scheinbar ist es Linken wesensimmanent zu eigen die Mehrheitsmeinung willkürlich festzulegen, auch wenn es keinesfalls die Mehrheitsmeinung wiedergibt.

      Sie fordern Dialog, Toleranz, Vielfalt Und Multiperspektive (schizophren??) für sich ein, wenn jemand innerhalb dieser Vielfalt aber gegen ihre Dogmen sich zu äußern wagt ist er automatisch rückschrittlich. Die Linken, welche jegliche Wertung sich verbitten, werten selbst gnadenloser und despotischer als jeder andere.

      soviel zur politischen "Ehrlichkeit"

  5. Die Diskriminierungslüge « FemokratieBlog (kein Partner)
    11. März 2010 13:31

    [...] Die Männer in Medien und Politik verschweigen sich bei dem Thema komplett, verhalten sich wie Ehemänner bei einem häuslichen Krach, denken sich, das geht eh wieder vorüber, spielen (pardon: arbeiten) lieber mit dem Computer, sind verbal bekanntlich auch oft unterlegen. Daher bestehen neuerdings etwa ganze Nachrichtensendungen nur darin, dass fragende Frauen und befragte Frauen im Konsens gemeinsam gegen die Männer hetzen, ohne dass diese auch nur befragt würden. Und kommt dann hie und da doch einer der Männer zu Wort – oder ist notgedrungen bereit, sich zu stellen – wie der Generalsekretär der Industriellenvereinigung – dann wagt er nicht, zu argumentieren, sondern zieht nur „beschämt“ den Schwanz ein [mehr] [...]

  6. Leon (kein Partner)
    10. März 2010 20:16

    Super Artikel - schon die Überschrift trifft's: Die DiskriminierungsLÜGE.

    Meine Ergänzung: Was HÄUSLICHE GEWALT anbelangt, sind auch fast alle von uns gehirngewaschen. Ständig ist die Rede von Gewalt VON Männern GEGEN Frauen. Fragt man irgendjemanden, ob seiner Wahrnehmung nach Männer oder Frauen öfter Opfer von häuslicher Gewalt sind, ist die Antwort, selbstverständlich seien Frauen die Opfer.
    Worüber sich selbst die allermeisten Männer nicht nachzudenken getrauen: Stimmt das überhaupt? Schlagen Männer öfter zu? Was ist eigentlich mit Männern, die von ihren Frauen misshandelt werden bzw. "sich misshandeln lassen"?
    Tja, wahrscheinlich kann mir niemand antworten.
    Selbstverständlich trauen sich von Frauen misshandelte Männer nicht, darüber zu reden. (Schwuchteln, Weicheier, Versager...)
    Die Wirklichkeit sieht so aus: Laut sehr genauer Recherchen von Arne Hoffmann, sowie laut etlicher Studien, die (komischerweise?) nicht an die Öffentlichkeit gelangen, geht die häusliche Gewalt etwa gleich häufig von Männern aus wie von Frauen. Auch die Intensität der Gewalt sei von Frauen genau so hoch (Benutzung von Gegenständen).
    Dass davon nie etwas an die Öffentlichkeit gelangt, ist laut Hoffmann der größte Skandal in der Genderdebatte überhaupt!

    lg

  7. Schnabeltierfresser (kein Partner)
    08. März 2010 23:57

    @ 5.1:
    Krankenstandsfälle und -tage nach Geschlecht seit 1965
    http://www.statistik.at/web_de/statistiken/gesundheit/gesundheitszustand/krankenstandstage/022362.html

  8. Schnabeltierfresser (kein Partner)
    08. März 2010 23:56

    @ 5.2:
    Durchschnittlich normalerweise geleistete wöchentliche Arbeitszeit nach beruflicher Stellung, Wirtschaftszweig und Geschlecht 2008:
    http://www.statistik.at/web_de/static/durchschnittlich_normalerweise_geleistete_woechentliche_arbeitszeit_nach_b_023274.pdf

  9. Maria Konradsheim (kein Partner)
    08. März 2010 20:16

    Mit vielen Frauen aus unterschiedlichen Branchen haben Sie sich noch nicht unterhalten.
    Der bisher blindeste Artikel.

    • Gerhild Baron (kein Partner)
      08. März 2010 21:47

      Der Artikel ist nicht blind, sondern hervorragend ! Allerdings habe ich nicht den Eindruck, daß das viele Gequatsche einiger Feministinnen wirklich die öffentliche Meinung prägt. Ich zumindest kenne keine Frauen, die dieses Thema auch nur berührt und bewege mich in keiner Gesellschaft, wo dies für irgendjemand ein Thema wäre ,
      Ich bin einerseits umgeben von emanzipierten - allerdings nicht feministischen - Frauen verschiedener Altersstufen und hatte als Unternehmerin andererseits auch weibliche Mitarbeiter (ich hoffe, das Wort "weiblich" macht das -innen unnötig .. von wegen gender ...)
      Warum haben Sie, Frau Konradsheim, mit einem Artikel Probleme , der einfach die Realität schildert ? Ich bin auch weiblich wie aus meinem Vornamen ersichtlich - und stimme dem Artikel zu.

    • Echo (kein Partner)
      22. März 2010 06:17

      Können Sie uns die zehn größten Ihnen bekannten Schurkenunternehmen nennen die Frauen über den Einzelfall hinaus beim Einkommen diskriminieren?

      Aus den über 410.000 öst. Unternehmen?

      Können Sie nicht? Oje.

  10. Reinhard (kein Partner)
    08. März 2010 18:06

    Was extreme Kampflesben nie begreifen werden ist der entscheidende Unterschied in der Einstellung zu Familie und Arbeit:
    Frauen arbeiten, obwohl sie Familie haben.
    Männer arbeiten, weil sie Familie haben.
    Wenn im Sommer unser Nachwuchs das Licht der Welt erblickt, dann wird meine schönere Hälfte daheim bleiben - aus eigener Entscheidung, weil sie bei dem Kleinen bleiben und sein Größerwerden erleben will! Und ich werde noch mehr arbeiten, um ihr und dem Kleinen nur das Beste zu bieten und vor Allem, weil ich es als meinen Part unserer Partnerschaft betrachte, das in meinen Möglichkeiten stehende zu tun, um meiner Frau ihre Wünsche zu ermöglichen - und zwar jene, die sie wirklich hat, und nicht jene, die irgendwelche selbsternannten Interessenvertreterinnen ihr vorzuschreiben versuchen. Und wir beide glauben, dass unser Kind bei seinen Eltern die bessere Erziehung erfahren wird als im inzwischen staatlich geforderten Zwangskindergartenbesuch samt Gender Hirnwashing der Knirpse. Von Ganztagsschule samt Rund-um-die-Uhr-Agitation ganz zu schweigen (Politische Zwangserziehung ab Krabbelstube - Zustände wie in der DDR...)
    Für Kampfemanzen bin ich eben ein chauvinistisches Schwein und meine Frau eine dumme Sklavin des historisch-patriarchalen Diktats männlicher Gewalt, für Ultralinke ein rechter bourgeoiser Ewiggestriger und seine karriereunterdrückte Haussklavin. Macht nichts, im Gegensatz zu diesen unzufriedenen (unbefriedigten?) Geschlechtskampfterroristinnen sind wir gemeinsam etwas, was diese nie erreichen werden: eine glückliche Familie!

    • Menschmaschine (kein Partner)
      08. März 2010 18:14

      wünsche alles gute, habs ähnlich gemacht (in den ersten jahren).
      zu den kampf-emanzen: die sind nur in der linken medienlandschaft so laut. im echten leben sind die zum glück recht selten. und richtig, laut sind sie, weil sie ihren frust über ihre unfähigkeit, ein harmonisches familienleben zu führen, herausschreien.
      eigentlich arm.

    • Reinhard (kein Partner)
      08. März 2010 18:56

      Danke für die Wünsche!

      Übrigens noch etwas: Kampflesben bezieht sich auf eben solche.
      Eine Bekannte von mir ist Lesbe, sie und ihre langjährige Freundin leben glücklich zusammen, ein wirklich liebes Paar. Beide können mit dem ganzen GM- und Terrorgetue nichts anfangen, finden es sogar als kontraproduktiv, führt es doch nach der recht großen Toleranz der Umwelt ihnen gegenüber bei jedem neuen Agitationsschub der Kampfemanzen auch wieder zu Anfeindungen.
      Das ist wohl auch der Sinn der Aktionen: Provozieren bis einer was sagt und dann schreien...

    • Menschmaschine (kein Partner)
      08. März 2010 19:30

      ich sehe auch keinen grund, mich in das sexualleben anderer einzumischen. lesbe oder nicht ist mir völlig egal. aus mit der eigenen sexuellen orientierung allerdings politik zu machen ist barer unsinn und in wahrheit kontraproduktiv, das sehe ich auch so.
      dazu passen übrigens die sketches von "little britain" hervorragend, wo sie "the only gay in the village" zum besten geben.
      http://www.youtube.com/watch?v=M6v1IXUqtk0

      ;o)

    • Undine (kein Partner)
      08. März 2010 21:37

      Ihnen u. Ihrer Frau kann ich zu dem Entschluß nur herzlich gratulieren! Und ich weiß, wovon ich spreche: Um keinen Preis der Welt hätte ich drauf verzichtet, unsere drei Kinder selber großzuziehen. Ich möchte keinen Tag missen. Meinen wirklich sehr schönen Beruf, den ich erlernt habe, hat jemand anderer sicherlich gut weitergeführt. Für unsere Kinder war ich zuständig, nur ich.Welcher familienfremde Mensch hätte auch nur annähernd das gleiche Interesse am Gedeihen der Kinder, wie ich als ihre Mutter. Meine berufliche Karriere wäre mittlerweile auch zuende. Dafür bin ich zur Großmutter befördert worden! Ich würde es genauso wiedermachen.

    • Undine (kein Partner)
      08. März 2010 21:42

      Das war für Reinhard 18:06 gemeint!

    • Pauly (kein Partner)
      08. März 2010 21:50

      wunderbare aussagen. Danke!
      da selbst glückl. Vater v. 6 Kindern, aber unglückl. Partner v. emanzenverdummten Partnerinnen - gratuliere zu Ihrem Glück eine so kluge Frau zu haben!!

    • CHP (kein Partner)
      08. März 2010 23:21

      Sehr geehrter Reinhard,
      gratuliere Ihnen zu Ihrer Einstellung und getroffenen Entscheidung.
      Meine Frau war bis zum 14.Geburtstag des 3. Kindes zu Hause und anstelle von Reichtum
      haben wir allen Kindern eine Privatschulerziehung mitgeben können.

      lg CHP

    • Helena Ruf (kein Partner)
      09. März 2010 00:33

      Da wünsche ich aber viel Glück! Nur, wenn das Kind monatelang Nacht für Nacht schreit und auch tagsüber die Eltern nicht zur Ruhe kommen, werden Sie Ihr gönnerhaftes Gehabe sehr schnell ablegen. Auch Frauen arbeiten nämlich, weil(!) sie Familie haben. Kinder aufzuziehen ist harte Arbeit ohne Lohn rund um die Uhr. Die "schönere" Hälfte wird dann - gerädert und übernächtig - womöglich daraufkommen, dass geregelte Arbeit geradezu Urlaub ist.
      Genau diese Geringschätzung der mütterlichen Arbeit ist es nämlich, die zur heutigen Emanzipationsbewegung geführt hat.
      Zwei meiner Söhne haben heute selber je 2 Kinder. Oft höre ich von ihnen: "Wie du das geschafft hast mit 5 Kindern können wir uns sowieso nicht vorstellen."
      Meine Berufstätigkeit - bei der ich mir die Zeit großteils selber einteilen konnte - habe ich immer als sehr wichtig für mich und die Familie empfunden. So haben die Kinder - und deren Vater - gelernt, dass die Mama nicht der allzeit bereite Haussklave ist.
      Allerdings hätte ich die Kinder niemals in eine Ganztagsschule gegeben! Das gemeinsame Mittagessen, die Nachmittage mit Hausaufgaben, Musizieren und Sport und das Geschichtenerzählen zum Schlafengehen - das ist Familie!
      Auch wenn die Mutter danach noch bis Mitternacht Arbeit hat.

    • Reinhard (kein Partner)
      09. März 2010 02:27

      @alle
      Herzlichen Dank für Ihre Wünsche.

      @Helena Ruf
      Wir sind keine 18 und wissen genau was wir tun. Interessant, dass Sie das für "gönnerhaftes Gehabe" halten, wenn ich mehr arbeite um unserer Familie Wohlstand zu sichern, und sofort Geringschätzung mütterlicher Arbeit orten. Ich unterscheide sehr wohl zwischen Arbeitsleistung und bezahlter Arbeitsstelle (und Sie wissen genau, dass sich meine Aussage auf eine solche bezog) und möchte durch meine bezahlte Mehrarbeit genau das erreichen - dass meine Frau sich keine Sorgen um Grundbedürfnisse und Wohlstand machen muss sondern sich, so wie sie selbst es möchte (!), sich auf Familie und Kind konzentrieren kann.
      Aber das passt den Emanzen ja auch wieder nicht. Wenn der Staat den Mann enteignet und das Geld der alleinerziehenden Mutter schenkt feiern sie das als Erfolg, wenn der Mann es hart erarbeitet und der Frau freiwillig gibt wird er als gönnerhaft angepinkelt. Warum wohl? Weil die edlen Kämpferinnen des Lichts dadurch überflüssig werden? Oder weil ganz einfach Männer, die stark genug sind ihre Familie zu ernähren und Frauen, die stark genug sind dass sie sich ihre Rolle selbst erwählen nicht in das Weltbild der Weltverbesserinnen passen? Oder weil sie es absolut nicht begreifen, dass der einzige, der wirklich gönnerhaft auftritt, eben jener Staat ist, von dem sie ein Müttereinkommen fordern, woher auch immer das kommen soll?

    • Menschmaschine (kein Partner)
      09. März 2010 11:06

      @ fr. ruf

      ich kann ihre negativen aussagen nicht nachvollziehen. "monatelanges schreien", "harte arbeit ohne lohn rund um die uhr" - was soll das bitte?
      nicht einmal leute, die unglücklicherweise eher unruhige sogenannte schrei-babies hatten, haben monatelang darunter leiden müssen. abgesehen davon, daß solche babies auch eher selten sind. unruhige nächte gibt es immer wieder, keine frage, aber sie übertreiben hier maßlos.
      was den lohn der kindererziehung betrifft: kein geld der welt kann schöner sein als der "lohn", seine kinder zu positiven persönlichkeiten aufwachsen zu sehen.
      diese erfahrungen wünsche ich jedem und jeder und bedauere zutiefst, daß immer mehr junge menschen darauf verzichten und familie als wert heute so dermaßen diskreditiert ist.

    • Heike (kein Partner)
      10. März 2010 17:49

      Da gebe ich Ihnen in allen Punkten recht, auch als geschiedene Frau im Männerberuf. Das ist alles Langzeitstrategie zur Zerstörung der Familie a la "Frankfurter Schule".

  11. Das Pingerle (kein Partner)
    08. März 2010 18:01

    Allein dafür hat es sich gelohnt, den im "Appell" erbetenen Beitrag zu leisten. Nennt mir 1 Zeitung/Sendung/Homepage/Blog österreichischen Ursprungs, in der diese Thematik ähnlich offen diskutiert wird.

    Also, leistet euren Beitrag und erhaltet diese kleine aber kraftspendende Insel im riesigen Meer der Political Correctness! Nein, ich bin an den Einnahmen nicht beteiligt... :-)

    • MG-Driver (kein Partner)
      08. März 2010 22:16

      Heute war es mit der Meinungsvielfalt wirklich schlimm: Ob KURIER, Radio Wien, Wien Heute usw. Und natürlidh mussten auch Frau Marek und Frau Fuhrmann Lobeshymnen auf Dohnal anstimmen - was versprechen sie sich dadurch ????

      Die Schwarzen scheinen wirklich vo allen guten Geistern verlassen - schlimm !!!

  12. harrytisch2009 (kein Partner)
    08. März 2010 17:14

    die skandalöse diskriminierung und den gendersexismus, die zum schattendasein des frauenfußballs führen, hatten wir schon einmal ausgiebig analysiert und gefordert, künftig nur noch gendertechnisch ausgeglichene mannschaften (pro mannschaft müssen 5 nominelle "männer", 5 nominelle "frauen" und 1 transgender person aufgestellt werden) zuzulassen:

    http://bluthilde.wordpress.com/2009/12/05/wm-2010-nordkorea-meister-aller-klassen/

    außerdem regen wir an, für die verblichene genossin dohnal in der secession ein mausoleum einzurichten.

    • SuPa (kein Partner)
      08. März 2010 17:55

      Im Keller der Sezession für die Swinger?

    • Markus Theiner (kein Partner)
      08. März 2010 18:09

      Gibt es eigentlich Männerfußball - also sind Frauen im "normalen" Fußball offiziell ausgeschlossen?

    • harrytisch2009 (kein Partner)
      08. März 2010 18:56

      "Im Keller der Sezession für die Swinger?"

      na dann würde man/frau doch gleichzeitig auch ein zeichen setzen gegen nekrophobe vorurteile.

    • Stardust (kein Partner)
      08. März 2010 20:33

      In Schweden, wo dem Frauenfussball die gleiche Zeit im Fernsehen eingeräumt wird wie dem Männerfussball sahen die vergangene Frauenfußball-WM mehr als 4 Millionen Menschen (das sind eh nur knapp die Hälfte von Schwedens Einwohnern)
      also das argument zählt schon mal nicht, herr unterberger!

    • harrytisch2009 (kein Partner)
      08. März 2010 21:40

      gut, dass mindestens die hälfte der schweden längst die bürgerlich-reaktionäre bürde des ekelgefühls erfolgreich abgeschüttelt haben, ist nichts neues. in unseren breiten hat man diesen grad der fortschrittlichkeit leider noch nicht ganz erreicht, aber wir arbeiten daran...

  13. Wolfgang Bauer (kein Partner)
    08. März 2010 17:02

    Dank an A.U. für diese plastische und realitätsentsprechende Darstellung der Hintergründe. Eine vernünftige Politik würde dies als Handlungsanleitung nehmen.

  14. Schnabeltierfresser (kein Partner)
    08. März 2010 16:13

    Krankenstandsfälle und -tage nach Geschlecht seit 1965
    http://www.statistik.at/web_de/statistiken/gesundheit/gesundheitszustand/krankenstandstage/022362.html

    Durchschnittliche Arbeitszeit seit 1995:
    http://www.statistik.at/web_de/statistiken/arbeitsmarkt/arbeitszeit/arbeitszeit_durchschnittliche/023273.html

  15. Schnabeltierfresser (kein Partner)
    08. März 2010 16:07

    Warum sagt niemand dem aufgeregten Tagebuchautor, dass im Kollektivvertrag nur Mindestgehälter geregelt sind?

    • Menschmaschine (kein Partner)
      08. März 2010 16:36

      na und? was macht das für einen unterschied, so lange diese für beide geschlechter gleich sind?

    • rossi (kein Partner)
      08. März 2010 16:46

      STS: Und mehr haben Sie nicht zu bemängeln? Na, Hauptsache, Sie pensionierter Oberlehrer markieren wie ein Hunderl Ihr Revier....

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      08. März 2010 16:57

      Dass das noch lange nicht heißt, dass für gleiche Leistung der gleiche Lohn bezahlt wird?

    • Markus Theiner (kein Partner)
      08. März 2010 18:15

      Dass es keine unterschiedlichen Kollektivverträge für Männer und Frauen mehr gibt heißt natürlich nicht automatisch, dass alle für gleiche Leistung den gleichen Lohn bekommen. Das behauptet aber auch AU nicht (sonst hätte er auch nicht noch 14 andere Punkte geschrieben).
      Es heißt aber sehr wohl, dass es keine rechtliche Ungleichbehandlung mehr gibt*, sondern - bestenfalls - eine faktische.
      Und da kommen dann eben die anderen Argumente ins Spiel. Insbesondere: Warum sollte ein Unternehmer (der ja per definitionem die Gier in Person ist) einem Mann mehr bezahlen als einer Frau, wenn er dafür die gleiche Leistung bekommt? Rein aus männlicher Solidarität?

      _____
      *) Natürlich kann man auch das nicht allein aus den Kollektivverträgen ableiten sondern muss dazu noch die übrigen relevanten Regelungen berücksichtigen - wo es aber auch keine vorgeschriebene Ungleichbehandlung (mehr) gibt.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      08. März 2010 21:55

      Es heißt aber sehr wohl, dass es keine rechtliche Ungleichbehandlung mehr gibt*, sondern – bestenfalls – eine faktische.


      Was anderes behauptet eh niemand.

    • MG-Driver (kein Partner)
      08. März 2010 22:28

      Sie schreiben reichlich Schwachsinn: Sie würden mir, wäre ich freier Unternehmer, tatsächlich vorschreiben wollen, wem ich wieviel bezahlen muß, solange es nicht unter dem Kollektivvertrag ist ???

      betrifft STF

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      08. März 2010 23:43

      Wie kommen Sie denn auf das?

  16. Undine (kein Partner)
    08. März 2010 15:13

    Glücklicherweise hat sich der "GENDERWAHNSINN" in der TIERWELT noch nicht herumgesprochen; da funktioniert alles noch bestens (solange der Mensch nicht hineinpfuscht).

    • ulfair (kein Partner)
      08. März 2010 16:06

      Genau wegen solchen ewig gestrigen Menschen wie Ihnen Herr Unterberger, die die Frau noch immer am liebsten hinter dem Herd oder vor der Waschmaschine sehen, ist mehr als die Hälfte der Menschen von den Schaltstellen der Macht in Politik und Wirtschaft ausgeschlossen.

      Wenn sie doch schon mehrmals am Weltwirtschaftsforum waren, haben sie sich dort einmal umgesehen? Wieviele weibliche Teilnehmerinnen, die auch eine gewichtige Position in Witrtschaft oder Politik inne hatten, konnten sie finden?

      Und ich bin ein junger Mann mit 29 Jahren, der laut Ihnen so leidet unter dem Genderwahn. Ganz im Gegenteil ich leider unter den Ansichten von solchen Männern wie Ihnen...

    • Magpul (kein Partner)
      08. März 2010 16:44

      anscheinend hat die gehirnwäsche bei ihnen funktioniert !

    • Menschmaschine (kein Partner)
      08. März 2010 16:48

      @ ulfair

      sie machen den großen fehler, das nichtvorhandensein von ebenso vielen frauen wie männern in manchen top-positionen von politik und wirtschaft mit unterdrückung gleichzusetzen. das ist selbstverständlich unsinn, auch wenn hauptberufliche emanzen nicht müde werden, das absichtlich so darzustellen. führen muß man vor allem auch wollen. die hürden, die man zu überwinden hat, bevor man in eine führungsposition kommt, dienen idealerweise nicht zuletzt dazu, die besten führungspersönlichkeiten herauszufinden. das ist im interesse aller: des unternehmens, des staates, der wirtschaft.
      ewig gestrig ist nicht jemand, der die absurden auswüchse des gender-dogmas hinterfragt, sondern jemand, der trotz augenscheinlicher widersprüche an selbigem festhält.

    • gms (kein Partner)
      08. März 2010 20:08

      ulfair,

      Sie führen aus: "mehr als die Hälfte der Menschen von den Schaltstellen der Macht in Politik und Wirtschaft ausgeschlossen."

      Das ist zwar logisch richtig, aber sehr ungenau. Es sind nämlich weit über 95%. Die meisten, die sich erfolglos um derartige Schaltstellenposten bemühen, sind immer noch Männer.

  17. Stachel (kein Partner)
    08. März 2010 14:39

    Weil da auch vom Spitzensport die Rede ist: da ist man teilweise schon so weit, dass Frauen für weniger Leistung dasselbe verdienen wie Männer. Ich rede hier z.B. von den Grand-Slam-Tennisturnieren, wo (endlich! sagen die Feministinnen) seit kurzem die Preisgelder für Herren und Damen genau gleich sind. Mäner müssen allerdings jedes Match auf 3 Gewinnsätze spielen, Frauen nur auf 2.

    • Erwin Tripes (kein Partner)
      08. März 2010 18:22

      Ich schau mir trotzdem gern das Damentennis an; da wird langsamer gespielt und ich kann mir leichter etwas Technik abschaun.(Lächeln).
      Aber auf den Federer will ich dann doch nicht verzichten.
      Sind jetzt auch die Sponsoren verpflichtet, die Damen gleich wie die Herren zu bezahlen?

  18. Celian (kein Partner)
    08. März 2010 14:25

    "Die Männer in Medien und Politik verschweigen sich bei dem Thema komplett, "

    Es gibt aber schon Kommentare aus nicht-feministisch verbrämter Sicht, sogar von einem Soziologieprofessor in Bremen, man glaubt es kaum! Der muss noch auf dem letzten Institut in Deutschland sitzen, das noch nicht gegendert ist.

    in der heutigen Ausgabe der NZZ: "Der flexible Mann" http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/aktuell/der_flexible_mann_1.5163975.html

    Unlängst, vor ein zwei Wochen war auch in der Weltwoche ein interessanter Artikel zur angeblich ungleichen Entlohnung von Männern und Frauen zu lesen.

    Beide Artikel erschienen in schweizerischen Periodika. Dort ist der Genderwahnsinn offenbar noch nicht allumfassend. In Österreich findet man solche Artikel vergeblich.

  19. Daniel Geiger (kein Partner)
    08. März 2010 13:50

    Herr Unterberger, Sie haben sich wieder einmal selbst übertroffen. Jeder Satz eine Weltanklage, jedes Wort ein Treffer - wie es der brillante Thomas Bernhard schon praktiziert hat. Einfach nur fantastisch!

    • Johann Scheiber (kein Partner)
      08. März 2010 14:09

      Nicht sehr schmeichelhaft für Dr. Unterberger, ihn mit dem Vernaderer, Selbstdarsteller und Menschenfeind Bernhard zu vergleichen.

    • beatrix (kein Partner)
      08. März 2010 16:13

      Der Bradlgeiger wollt' halt auch was sagen.....

    • Daniel Geiger (kein Partner)
      09. März 2010 03:35

      Herr Scheiber, einen Thomas Bernhard so zu nennen disqualifiziert sie einfach nur. :)

  20. Karl Berger (kein Partner)
    08. März 2010 13:37

    grossartiger artikel!
    mein vorschlag für die gender industrie: put your money where your mouth is!
    wenn frauen für die gleiche arbeit 22% weniger lohn bekommen, dann kann doch eine kluge frau hergehen und (heimlich) lauter frauen einstellen. wenn sie fair ist zahlt sie den frauen nur um 15% weniger als den männern. in jedem fall wird sie aber ein gleichwertiges produkt erhalten, das aber wesentlich billiger in der herstellung ist. sprich: sie macht unverschämt viel gewinn!
    wenn die erste unternehmerin mit dieser idee geld verdient hat, dann werde ich an dieses gender zeugs zu glauben anfangen. vorher ganz sicher nicht!

  21. beatrix (kein Partner)
    08. März 2010 11:54

    Konsequenz aus dem frauenverachtenden Gewäsch der ewig gestrigen Heim-Herd-Wochenbett-Protagonisten : Frauen sind bestens beraten, keine Familien mehr zu gründen und kinderlos zu bleiben. Statt dessen volles Engagement für Job und Karriere.
    Dann werden es sich die Herren vielleicht doch einmal überlegen, ob sie weiterhin den Frauen einen Vorwurfsstrick daraus drehen, dass diese Kinder bekommen und somit jeden Betriebsrhythmus gefährden.

    Wer Frauen dermaßen als Feinde sieht, kann ja gerne schwul werden oder sich in der Disziplin destruktiver Gewalt weiterhin hindernisfrei profilieren. Ein Glück aber auch, dass es mehr Krankenschwestern als Kosmetikerinnen gibt !

    Vorreiter der frauenfreien Gesellschaft sind übrigens weltweit eifrig am Werk, nicht nur die Taliban haben da inzwischen großartige Arbeit geleistet. Überhaupt scheinen altorientalische Geschlechtermodelle das ideale Heilmittel für unsere zunehmends irritierten Konservativen zu sein.

    In der heftigen Anti-Frauen-Debatte führen vor allem folgende Gespenster Regie : die psycho-vegetative Erschöpfung des Mannes, chronische männliche Depressionen, gepaart mit Lebenssinnkrisen und eine massiv deprivierte Sexualkompetenz.
    Die Männer könnten einem also fast schon wieder leid tun, aber man sollte halt schon im Vorfeld wissen, welchen hybriden Götzen man sich so obsessiv verschreibt. Das Rasen um Geld, Gier, Profit und Macht bewirken nicht nur eine pathologische Egotisierung des Mannes, sondern auch seine dauerhafte Impotenz. Alles hat seinen Preis. :lol:

    • Philipp Starl (kein Partner)
      08. März 2010 12:28

      Sie erzeugen hier ein künstliches Spannungsverhältnis. Weder hassen Frauen Männer, noch vice versa. Ich erachte die momentan vorherrschende "Frauen- und Gleichbehandlungsbewegung" auch nicht als repräsentativ. Frauen, die eine solche Politik vorantreiben, haben meistens einfach nur irgendwelche Komplexe und versuchen mit derartigen Maßnahmen, ihre Komplexe zu kompensieren.

      Das soll jetzt nicht böse gemeint sein, aber ist Ihnen allen schon einmal aufgefallen, dass sich hauptsächlich hässliche Frauen für "Frauenrechte" einsetzen?

      Jedenfalls mag ich Frauen ;) Und die meisten Frauen mögen Männer. Wer das abstreitet, hatte wohl zu lange keinen Sex mehr.

    • Celian (kein Partner)
      08. März 2010 12:39

      Bei so viel blinder Wut ist es wohl besser, Sie bleiben den Tag heute allein daheim und beruhigen sich erst einmal.

      Kopf hoch! Wird schon wieder.

    • Josef Maierhofer (kein Partner)
      08. März 2010 12:45

      Zwei nackte Kinder am Strand:
      Ein Bub zum Mädchen: 'Nein, mit meinem darfst Du nicht spielen, Du hast ja Deinen schon abgebrochen ... '

    • APM (kein Partner)
      08. März 2010 13:00

      Ach, Trixi........!

    • Phaidros (kein Partner)
      08. März 2010 13:15

      Auch Ihnen, beatrix: es gibt "die Frauen" NICHT, und auch nicht "die Männer"! Das sind Projektionen und sonst gar nichts. Daher können die einen den anderen gar nichts antun. Das ändert natürlich nichts daran, dass ein Mann einer Frau (oder umgekehrt) natürlich sehr wohl Unrecht antun kann. Aber eben nicht "die Männer den Frauen".

      Und daher kann es auch keine "Ungerechtigkeit" geben. Und auch keine Gerechtigkeit (übrigens ebenfalls eine Projektionen). Diese Begriffe sind à priori nicht anwendbar!

      Erst durch die Thematisierung von ein paar selbsternannten Interessensvertreterinnen*) und die anschließenden "Korrekturversuche" entsteht real Unrecht!

      MfG phaidros.vie@gmail.com

      *) Von denen sich die massiv überwiegende Mehrzahl der mir bekannten Frauen nicht vertreten oder auch nur verstanden fühlt.

    • Simplicius (kein Partner)
      08. März 2010 13:33

      Liebe Beatrix!

      Als echter Einfaltspinsel mußte ich mir Ihren Beitrag gleich mehrmals durchlesen, bis ich dann zu dem Schluß kam, daß hier zumindest auch die Chance auf Ironie bestand ... bitte beim nächsten Mal nicht so viel Niveau, damit auch ich "echter Mann" mitkomme.

    • Karl Berger (kein Partner)
      08. März 2010 13:41

      dieser gender schmonzes wird ja nicht von frauen mit familie betrieben. die meisten sind ja lesbisch bzw. ohne familie. eine normale frau mit kindern, etwa einem sohn, plus mann hat ja überhaupt nichts davon wenn genderfrauen in aufsichtsräte einziehen, der sohnemann beim berufsantritt aus gender Gründen nicht genommen wird, und der mann eine verdiente beförderung nicht erhält, weil eine gegenderte lesbierin ohne kinder bevorzugt wird, nur weil frauen mit kindern weniger verdienen. dieser genderwahnsinn ist wirklich nur mit dem real existierenden sozialismus zu vergleichen.

    • Markus Theiner (kein Partner)
      08. März 2010 13:44

      Es ist ein Problem der erzwungenen Solidarität unter den Frauen, nicht ein Vorwurfsstrick von frauenverachtenden Paschas.

      Dass eine Frau die durch Kinder ausfällt dem Arbeitgeber wirtschaftliche Nachteile verursacht ist nun einmal Fakt. Wie groß die sind sei dahin gestellt. Überbewerten sollte man die sicher nicht (In AUs Liste einer von 15 Punkten).
      Hier herrscht nicht Frauenverachtung, sondern der Markt. Wenn mir wirtschaftlicher Nachteil droht, dann versuch ich den zu vermeiden oder zumindest auf den Verursacher überwälzen. Wenn man mich dass nicht lässt, werde ich es zur Risikovorsorge auf den potentiellen Verursacher abwälzen. Was dann eben auch kinderlose Frauen trifft.
      Ähnlich das frühere Pensionsantrittsalter, das ja auch alle Frauen trifft, aber mit den Kindern begründet wird, die nur ein Teil der betroffenen tatsächlich hat. Nur dass beim Pensionsantritt anders als beim Jobantritt schon bekannt sein sollte ob die Frau Kinder hat oder nicht.

      Das Problem der Kinderlosigkeit liegt aber wirklich in diesem Bereich.
      Rein wirtschaftlich betrachtet (was im Trend liegt) ist es ein Nachteil Kinder zu bekommen und aufzuziehen. Man steckt unbezahlte Arbeit und auch noch Geld hinein. Der Vorteil den man umgekehrt durch Kinder (wieder rein wirtschaftlich betrachtet) hätte wurde weitgehend verstaatlicht: Die Altersvorsorge durch den Generationenvertrag.

      Umgekehrt wäre es daher auch logisch, die Nachteile der Elternschaft auch zu verstaatlichen - was mit Kindergeld und sonstigen Förderungen ja auch teilweise passiert ist.
      In diese Richtung geht ja auch (soweit ich das verstanden habe) Unterbergers Kommentar. Er macht den Frauen nicht zum Vorwurf, dass sie Kinder bekommen, sondern dem Staat, dass er die damit verbundenen Nachteile (teilweise) auf die Arbeitgeber abwälzt.

      Und noch zum letzten (Ab)satz:
      Ja, alles hat seinen Preis. Wer Geld, Profit und Macht nachjagt ("Gier" passt da nicht wirklich dazu, die will man nicht, die hat man), der darf sich über entsprechende Nachteile nicht beschweren. Umgekehrt darf aber jemand der diesen Dingen nicht so selbstzerstörerisch nachjagt auch nicht wundern, wenn er weniger davon bekommt.

    • Johann Scheiber (kein Partner)
      08. März 2010 13:50

      beatrix, keine Frage, dass der Feminismus provoziert ist, aber das was als Antwort geboten wird, ist nicht die Überwindung der Entfremdung zwischen Mann und Frau, sondern deren endgültige Fixierung.

    • durga (kein Partner)
      08. März 2010 14:11

      Entsprechend dem Spruch meines Leibphilosophen: "Erkenne das Männliche, bewahre das Weibliche - darauf beruht die Welt" habe ich bis jetzt Männer durchaus als Bereicherung und nicht als Feinde empfunden . In Jedem von uns zirkulieren weibliche und männliche Sex-Hormone und es ist nur deren Unausgewogenheit, wenn aus den Einen Kampfhähne und Machos werden und aus den Anderen Glucken. Neben den genetischen Veranlagungen führen aber auch Signale aus dem Umfeld zu einer derartigen Unausgewogenheit., d.i. z.B Signale aus Erziehung, durch vorgegebene Vorbilder, etc. Diese Erkenntnisse haben halt noch nicht die altorientatlischen Gemüter erreicht; um deren für unsere Kultur und unsere Gesellschaft negativen Auwüchsen in Zukunft nicht nachgeben zu müssen, gilt es bereits heute ein Umfeld, das solche Auswüchse ermöglicht nicht zu tolerieren!

    • camillo meinhart (kein Partner)
      08. März 2010 14:27

      Wie recht sie doch haben - oder wie Houllebecq es schon mitte der 90er beschrieb: Die Emanzen propagieren den höflichen, verständnisvollen Softie und lassen sich dann von einem primitiven südländischen Macho durchficken und verprügeln - weil er ihnen das gibt, was sie offensichtlich brauchen.
      Was unserer Gesellschaft in der Tat fehlt ist eine 2te Welle der Emanzipation - nämlich jene der Frauen von vorgefertigten Rollenbildern. Die gleichen Rechte haben sie bereits - aber das ständig suggerierte Bild von der Powerfrau, die berufstätig sein MUSS - das knechtet sie heute wahrscheinlich mehr als jeder Ehemann es in der Vergangenheit konnte.
      Des weiteren ist es bezeichnend, dass Forderungen, die Frauen faktisch nutzen würden - wie z.B. die Anrechnung der Kindererziehung auf die Pension ausbleiben, wohingegen infantilitäten wie Quoten, Sprachkorrekturen etc... mit Eifer verfolgt werden.

      Was unter dem Strich überbleibt: Der heutige Feminismus ist ein Konzept, dem jegliche Nachhaltigkeit fehlt - er wird an seiner eigenen Dummheit zugrunde gehen, weil wir es nicht geschafft haben, die Gleichberechtigung und die Verschiedenartigkeit der Geschlechter miteinander in Einklang zu bringen und weil wir es verabsäumen entsprechende Fertilität innerhalb des feministischen Lebensentwurfes zu verwirklichen.
      So wie wir Industrieprodukte aus China importieren und damit unsere eigene Industrie zerstören, sublimieren wir den Mangel an Nachwuchs über Importe aus Kulturen, die Frauen wie Dreck behandeln aber entsprechend Nachwuchs produzieren. Das Ende der Geschichte: Von der Emanzipation wird nichts überbleiben - nicht die Trotteleien, aber auch nicht das Gute.

    • beatrix (kein Partner)
      08. März 2010 16:09

      Ihr werdet euch noch anschau'n, wenn das militante Feminat über euch hereindräut. Ich brauch mir keine Sorgen zu machen, weil ich bin immer no a fesche Katz', der die Männer freiwillig die Füße küssen..... :P :P :P


      PS : Starl-Bub, vor dem Liegestütz sollte man die Kniebeuge beherrschen ! :idea:

    • Magpul (kein Partner)
      08. März 2010 16:49

      zum glück haben sie nicht recht, vertraue da sehr auf die "männer" die da im hintergrund weiter die fäden so ziehen werden das es so wird wie es für die gesellschaft am besten ist !

      by the way...wird scho wieder beatrix...wird scho wieder !

    • Menschmaschine (kein Partner)
      08. März 2010 16:56

      @ beatrix

      offensichtlich wurden sie vom obersten feministischen sowjet abkommandiert, hier zu provozieren und unterbergers fundierte anmerkungen zu diffamieren. ist ihnen leidlich gelungen. nur eines: es gibt mehr krankenschwestern als kosmetikerinnen? glaub ich nicht. kinderlos und volles engagment in der karriere? nur zu. ich hoffe, sie werden dabei glücklich.

    • Menschmaschine (kein Partner)
      08. März 2010 17:06

      @ camillo meinhart

      gutes posting mit interessanten ideen. nur eines: der heutige feminismus wird von ihnen überschätzt. er ist kein konzept mit nachhaltigkeit oder ähnliches, sondern ein netzwerk einer politisch weit links stehenden weiblichen elite zur vereinnahmung lukrativer posten und zur förderungsmaximierung. durch feminismus verbessert sich nicht die position einer einzigen supermarktangestellten, obwohl feministinnen diese wie eine heiligenfigur in jeder einschlägigen diskussion vor sich hertragen.
      wie sie richtig sagen: in ein paar jahrzehnten wird von dem ganzen unsinn ohnehin nichts mehr übrig sein, weil sich die feministinnen mit dem konzept "karriere statt kinder" selbst aus dem rennen genommen haben werden.

    • Erwin Tripes (kein Partner)
      08. März 2010 17:47

      Liebe Beatrix, endlich kann/muß ich Ihnen einmal widersprechen.
      Diesmal hauen Sie, wie mir scheint, eher emotional geprägt, hin.
      Ich bin ein Mann, der die Frauen überaus schätzt und sie nachweislich immer wieder beruflich gefördert hat.
      Es ist schon richtig, daß vor meiner, aber auch noch in meiner Generation, oftmals Machoverständnis die Frauenwerte herabmacht. Das ist ein männliches Schwächezeichen, das in unseren Breiten nicht lange funktioniert. Es ist jedoch ebensowenig zu entschuldigen, daß gerade durch übertriebenes Genderverhalten die Genderinnen den weiblichen Werten schaden.
      Die Weisheit ist doch das hervorragende Symbol für das Weibliche, die Tatkraft für das Männliche. Jedes Geschlecht hat von beidem etwas; mehr oder weniger ausgeprägt.
      Wenn diese Weisheit mit der Tatkraft eine Partnerschaft eingeht, dann ist man für einander da. Jeder macht das, was er am besten kann. So einfach sehe ich das.
      Wahre Liebe besteht doch darin, wenn einem das Glück des Partners wichtiger ist als das eigene?

    • Celian (kein Partner)
      08. März 2010 18:40

      Oweh, da wimmelt es nur so von Frauenverstehern, die sich am Text von Beatrix abmühen und herumdoktern. Vollkommen sinnlos, so wie der Text. Wo nur Frust abgeladen wird, gibt es nichts zu verstehen. Da schreibt eine Frustrierte, keinen Mann zu finden, der ihr das Wasser reichen kann. Wo ist der Mann, bei dem die große Beatrix zur kleinen Trixi werden kann?

    • johann scheiber (kein Partner)
      08. März 2010 21:14

      beatrix, wenn sie nicht da sind fehlt die Anima. Entweder sie schreiben wieder öfter, oder sie machen einen eigenen Blog auf. Danke!

    • Norbert Mühlhauser (kein Partner)
      08. März 2010 22:15

      Im Allgemeinen hochgeschätzte Beatrix!

      Haben Sie schon einmal einen Kleinbetrieb mit bis zu zehn, fünfzehn Mitarbeitern führen müssen? Nein? Dann darf ich Ihnen erklären, dass man als Arbeitgeber solche Betriebe meistens so führen muss, dass auf eine geregelte Freizeit verzichtet werden muss. Oft weiß man nicht einmal, woher die Zeit nehmen, wie alles zeitgerecht erledigt werden könnte.

      Und erklären muss ich Ihnen auch, wieviel Zeit und Mühe die stinknormale Einweisung eines Mitarbeiters erfordert. Geht der in Karenz und muss eine Ersatzkraft her, wäre der durch Zeitverlust (und oftmals noch weniger Lebensqualität für den Arbeitgeber) entstandene Schaden nicht einmal mit hypothetischen staatlichen Ausgleichszahlungen gutzumachen!

      Zeigen Sie mir frauengeführte Unternehmen (davon soll es ja immer mehr geben), die im Altersbereich 20-35 Jahre überwiegend weibliche Mitarbeiter anstellen und ohne staatliche Ideologieprämien Gewinne machen (trotz des statistischen Ausfallrisikos) - dann reden wir weiter.

      Ein Unternehmen hat als Aufgabe die Produktivität und nicht die Fürsorge. Und das sollte eine für alle vorteilhafte Aufgabenteilung sein.

    • beatrix (kein Partner)
      09. März 2010 18:08

      Lieber Norbert, lieber Johann, lieber Erwin, lieber Simplici, liebe Sympathieträger - und auch ihr lieben widerspenstigen Untertanen : Danke für euer genüssliches feedback!
      Leider muss ich mich jetzt mit Nachdruck ums homozentrische Kirchenpatriarchat kümmern und melde mich dann irgend einmal, wenn mich der Blogchef wieder reizt.

      Dem lieben, hochgeschätzten und geplagten Unternehmer Norbert empfehle ich eine Hendl-Farm. Dort weiß ein Direktor die Legefreudigkeit der Damen noch zu schätzen.
      Aber Sie haben ja auch recht mit Ihrem Einwand. :8

      Eure Kaiserin :twisted:

    • beatrix (kein Partner)
      09. März 2010 18:15

      Johann Scheiber

      beatrix, wenn sie nicht da sind fehlt die Anima. Entweder sie schreiben wieder öfter, oder sie machen einen eigenen Blog auf. Danke!


      Ich habe seit fünf Jahren einen Blog.

      Nettes Kompliment übrigens, merci.

  22. E.F. (kein Partner)
    08. März 2010 11:18

    Ich kann Dr.U. nur uneingeschränkt zustimmen - bin Frau (Mutter v. vier Kindern) - war
    berufstätig vor und nach der Geburt der Kinder und fange mit dem ganzen Getue der
    "Frauenbefreierinnen" absolut nichts an und verwahre mich vereinnahmen zu lassen.
    Auch dieser Gedenktag wird vorübergehen!!

    Erholsamen Tag der Runde E.F.

  23. Josef S. (kein Partner)
    08. März 2010 11:10

    Die ganze Debatte erinnert an die Mär', daß Frauen angeblich die sichereren AutofahrerInnen sind.
    Manner verursachen 55% der Unfälle, spulen aber weltweit zirka 75% der gefahrenen Kilometer ab.
    Was sagt uns das?

  24. Harald Rassl (kein Partner)
    08. März 2010 10:58

    Wieder einmal, wie so oft, ein Tagebuchblatt, bei dem jeder Satz zu unterschreiben ist. Und weil in der Einleitung von Frau Dohnal - Friede ihrer Asche - die Rede ist: In allen Nachrufen war von den unschätzbaren Verdiensten die Rede, die sie sich erworben hätte: Ich weiss schon, de mortuis.. ..und so weiter, aber: Selbst die sozialistischen Jubel- Lamento- Damen, die vom ORF mehrfach interviewt wurden, vermochten kein einziges konkretes, über diese Leerformel hinausgehendes Verdienst der Verblichenen anzuführen. Als politisch stets interessierter, der Generation von Dohnal Angehöriger ist mir von ihr lediglich in Erinnerung, dass sie immer und überall rauchte und sich - wil sie es nicht besser konnte oder wollte - oft danebenbenahm. Also: Warum das ganze Tamtam? Requiescat in pace, und das war's dann auch schon.

    • Josef Maierhofer (kein Partner)
      08. März 2010 11:37

      Frau Grete Rehor war schon lange vor Dohnal auf diesem Sektor tätig:

      http://www.helloarticle.com/de/grete-rehor-oesterreichs-erster-weiblicher-minister-r411.htm

      Sie war als Sozialministerin das erste weibliche Regierungsmitglied Österreichs von 1966 bis 1970.

      Zuvor wirkte sie als engagierte Gewerkschafterin und Arbeitnehmer-Politikerin. Ihr Leitspruch lautete: „Tu was!"

    • Undine (kein Partner)
      08. März 2010 14:08

      Wenn ich die beiden Frauen DOHNAL (Gott hab' sie selig) und Barbara ROSENKRANZ gegenüberstelle und zu bewerten versuche, fällt mir zu ersterer rein gar kein Pluspunkt ein. Im Gegenteil: es war mir als Frau peinlich, sie gleichsam als meine Vertreterin anzusehen zu müssen. Für Barbara Rosenkranz hingegen könnte ich eine ganze Reihe von Punkten aufzählen, die für sie sprechen. Vom sehr unterschiedlichen Äußeren will ich gar nicht erst reden.Warum wird Erstere mit öffentlichen Lobhudeleien quer durch ALLE MEDIEN überhäuft, Letztere von eben diesen Medien VERNICHTET? Außerdem profitiert der Staat Österreich wesentlich mehr von Barbara Rosenkranz: sie hat 10 "STEUERZAHLER" geboren, die hoffentlich auch für Nachwuchs sorgen werden.

    • Undine (kein Partner)
      08. März 2010 14:37

      Und noch eine Frage, die ich gerne beantwortet hätte ---sine ira et studio---Warum ist das Erziehen, bzw. das Aufziehen von Kindern nur dann etwas wert, d.h. in Form von Geld, wenn diese Aufgabe von fremden Menschen (von Tagesmüttern, Krabbelstubentanten,K indergartentanten ) erfüllt wird? Warum genießen diese Personen , natürlich mit Recht, großes Ansehen, während die Mütter, wenn sie ihre Kinder selbst erziehen wollen für dumm gehalten werden. Ist das deshalb der Fall, weil sie das "kostenlos" tun, wofür "familienfremde" Personen dies gegen Salär machen? Meine Schlußfolgerung ist: eine Mutter gibt ihre Kinder außer Haus, und erzieht die Kinder anderer Mütter. Ich bin sicher, daß viele Mütter liebendgern zuhause sich ihren eigenen Kindern widmen würden, wenn sie nur die HÄLFTE der Kosten in Form eines Müttergehalts bekämen. Die Hälfte wäre gar nicht wenig, glaube ich!

    • Undine (kein Partner)
      08. März 2010 17:57

      Es sollte heissen: die Hälfte der Kosten (von Staat, Ländern u. Gemeinden) eines Kindergartenplatzes!

  25. Semmlbrösl (kein Partner)
    08. März 2010 10:49

    Auch wenn ich nicht oft mit Ihrem Blog konform gehe, danke für diesen Beitrag.

  26. Adolescent (kein Partner)
    08. März 2010 10:48

    Die EU rechnet vor:

    Frauen: Gleicher Lohn könnte BIP um 32 Prozent steigern

    http://diepresse.com/home/wirtschaft/international/544846

    Das wird dann wohl in der neuen Europa 2020 Planwirtschafts-Agenda umgesetzt, mit allen nötigen Mittel - ist ja schließlich für das "Allgemeinwohl" ...
    --> Mir grausts!

    MfG Adolescent

    • Norbert Mühlhauser (kein Partner)
      08. März 2010 21:47

      Dufteee!!!

      Einfach per Gesetz ein Mindestgehalt v. 100.000 EUR/Jahr vorschreiben, schon ist das BIP vervielfacht! ;-)

      Wermutstropfen: Im nachfolgenden Jahr wird auf 1.000.000,- EUR angehoben werden müssen, der gleichen Wirkung wegen. :-(

  27. Johann Scheiber (kein Partner)
    08. März 2010 10:46

    In der Diskussion hier wird häufig Gender Mainstreaming mit Feminismus gleichgesetzt. Das ist ein Irrtum. Die ideologisierten Brigaden des Feminismus sind nur das Trägermedium der UNO- und EU-Ideologie, Gender Mainstreaming, welche einen neuen Menschen verspricht, in Konsequenz aber auf die Zerstörung des genus humanum, wie wir es kennen und wie es uns vertraut ist, hinausläuft.

    Volker Zastrow hat in der FAZ einen lesenswerten Artikel zu GM geschrieben:
    http://www.faz.net/s/RubFC06D389EE76479E9E76425072B196C3/Doc~E19A6FC7720554E81829007B25E33D7E4~ATpl~Ecommon~Scontent.html

    Auch Gabriele Kuby gibt umfassend Auskunft. Allen jungen Menschen, die sich in unserer vom Irrsinn geprägten Welt orientieren wollen, kann ich ihr Buch "Ausbruch zur Liebe" empfehlen. Viele Menschen trauen sich angesichts der ideologischen Propaganda nicht mehr zu dem zu stehen, was sie in ihrem Herzen fühlen. Kuby hilft dabei.

  28. Oliver Peter Hoffmann (kein Partner)
    08. März 2010 10:44

    Frauen arbeiten in Österreich, um "eigenes Geld" zu verdienen. Das "eigene Geld" der Frauen ist ein Zusatzeinkommen. Die Hauptlast der Verantwortung liegt bei den Männern. Keine Frau wird zur Arbeit gezwungen. Das ist die grösste Errungenschaft des Feminismus der letzten hundert Jahre: Frauen sind für nichts verantwortlich.

    Wissen Sie, wofür die "Gleichstellungsministerin" Heinisch-Hosek regelmässig den grössten Applaus bekommt? Wenn Sie sagt: "Ich werde nicht zulassen, dass Frauen für irgendetwas verantwortlich gemacht werden." Deswegen will Heinisch-Hosek, dass unverheiratete Väter die Pensionen der Mütter zahlen: Keine Frau soll für ihr eigenes Leben verantwortlich sein. Deswegen will Heinisch-Hosek eine staatliche Aufsicht über die Einkommen: Keine Frau soll selbst für ihre Gehaltsverhandlung verantwortlich sein. Deswegen will Heinisch-Hosek Quoten: Keine Frau soll selbst für ihre Karriere verantwortlich sein.

    Es gibt sie. Es gibt verantwortungsvolle Frauen. Nur in der Österreichischen Bundesregierung hat man von ihnen noch nichts gehört. Wer Männer und Frauen gleichberechtigen will, muss auch die Verantwortung umverteilen. Von mehrfach entlasteten Frauen werden wir keinen Beitrag zur Angleichung der Gehälter erwarten können. Das haben sie derzeit einfach nicht nötig.

    http://maennerpartei.at/content/das-mehrfach-entlastete-geschlecht

    • Josef Maierhofer (kein Partner)
      08. März 2010 10:59

      Ihr Argument mit der Verantwortung stimmt in weiten Bereichen.

      Wir hätten ja die Chance, sogar ein Frau Bundespräsidentin zu wählen, die selbst 10 Kinder hat, und als Frau sicher weiß, wovon sie redet.

      Ich meine schon, daß die ganze Quote, das ganze Gender, etc. eine Wohlstandsblase ist, die künstlich und nicht natürlich (und zusätzlich auf Kredit) entstanden ist und großen Schaden angerichtet hat, wobei der mentale neben dem finanziellen Schaden sicher nicht unbedeutend ist.

      Allerdings zu dem Satz, keine Frau wird gezwungen zu arbeiten muß ich schon einwerfen, daß alleinerziehnde Mütter sehr wohl arbeiten müssen für ihre Kinder, wenn aus den Kindern 'was werden soll'. Das kinderlose 'Leichtvolk', der/die Single, die brauchen sicher keine Arbeit, die liegen für 733,- EUR/Monat den ganzen Sommer in der Lobau ...

  29. SuPa (kein Partner)
    08. März 2010 10:35

    Der sog. Weltfrauentag wurde bis zum Zerfall des Ostblocks hauptsächlich nur dort gefeiert. In der westlichen Welt würde dafür der Muttertag im Maai als Frauentag zelebriert.
    Ihre
    SuPa

    • Josef Maierhofer (kein Partner)
      08. März 2010 11:00

      ... und jetzt haben wir den Ostblock hier auch.

  30. APM (kein Partner)
    08. März 2010 10:10

    Genau so wie Schlusssatz dieses Artikels ist es auch: Wer zu feig ist um solche "Frauen" bei A und K zu nehmen, (selbstredend nur verbal, obgleich manchmal manche andere Lösung besser wäre) um sie auf den Boden der wirklichkeit zurück zu führen, sie außer als "starke Frauen" anzuhimmeln sie nicht nur an Rechten, sondern auch Pflichten teilhaftig werden ließe - z.B. im Heer, aber nicht als Generalinnen, sondern als simple Schützin A - schon aus der logischen Schlussfolgerung heraus: Dass, WER keine Kinder WILL, auch keinerlei Anrecht auf besonderen Schutz besitzt, und, und, u.s.w., der jene Frauen bewusst unterstützt, die zu diesen Pflichten (für die kein Mann etwas kann) stehen, vor Allem aber selbst als MANN(!) zu SEINEN(!) Pflichten steht und sich nicht hinter jämmerlichen Ausreden und Selbstmitleid versteckt und ein Verhalten zeigt, der Frauen(!) die Lust am Mann vergehen lässt – ja, dann würde die Lage anders aussehen.
    Aber ein Fakt tröstet: Dass auch diese „starke Frauen“ am Ende ihres Daseins den viel zitierten Kitt aus den Fenstern ......... werden.

  31. Adolescent (kein Partner)
    08. März 2010 10:10

    Noch eine DISKRIMINIERUNG der Männer:

    Warum dürfen Frauen ohne Bundesheer zur Polizei, Männer die Zivildienst machen ihr Leben lang nie?!
    --> Die Begründung: Dienst mit der Waffe!

    Männer dürfen nur dann Zivildienst statt Bundesheer machen, wenn sie generell und für ca. 20 Jahre den Dienst mit der Waffe verweigern. Eine Andere Begründung ist nicht zulässig (es steht schon VORgedruckt formuliert am Antrag für den Zivildienst, den man bei der Stellung abgeben kann).
    Dies ist deshalb nicht möglich, weil der Zivildienst sonst kein Wehrersatzdienst mehr wäre, sondern schlicht und einfach nur noch Zwangsarbeit!
    Schon jetzt ist der zivildienst, der ja unberechtigterweise NUR von Männern ausgeführt werden muss, eigentlich Zwangsarbeit und fällt nur durch eine Ausnahmeklausel in der Europ. Menschenrechtskonvention nicht unter den Begriff der Sklaverei.

    Frauen hingegen kennen die Qual der Wahl zwischen der Enteigung von 6 anstrengenderen aber kürzereren Monaten oder 9 langen aber dafür nicht so unmenschlichen Monaten der besten (!) Lebenszeit junger Männer gar nicht!

    Falls Frauen nun Polizistinnen werden wollen, aber den Zivildienst ebenfalls dem Bundesheer vorgezogen hätten, dies aber nie konkret tun mussten, dann gibts kein Problem.
    Männer aber, die haargenau dasselbe tun, denen wird der Wunsch Polizist zu werden gnadenlos verweigert. Lebenslang!

    --> IST DAS GLEICHBERECHTIGUNG ?!


    MfG Ein Zivildiener, der für weniger Staat und mehr FREIHEIT kämpft ;)

  32. durga (kein Partner)
    08. März 2010 09:22

    Lieber Herr Unterberger, ich stimme mit Ihnen vollkommen überein!

    In meiner sehr langen Erfahrung als Wissenschafter und Laborchefin in einem großen Pharmakonzern habe ich praktisch nie Gender-Probleme erlebt oder selbst verursacht. Der Konzern war ja in erster Linie an Leistung (und Erreichung der Zielvereinbarungen) interessiert, die jährliche Gehaltsfindung für unsere Mitarbeiter erfolgte nach diesem Kriterium und es wurde versucht aus den einzelnen Bewertungen ein Instituts-weites Ranking zu erstellen - Mannderln oder Weiberln war ziemlich egal (die Zahl der Technikerinnen war allerdings wesentlich höher als die der männlichen Kollegen). Bei dem hohem Prozentsatz an Akademikern war der Anteil weiblicher Kollegen niedriger - unser Jahresbrutto aber ebenfalls nicht Gender-abhängig. Ich habe wesentlich mehr verdient als viele meiner gleichrangigen männlichen Kollegen, vor allem diejenigen, deren Tagwerk um ca. 18 Uhr beendet und deren Wochenenden sakrosankt waren.

    Von meiner Warte aus gesehen, möchte ich Ihre Ausführungen dahin ergänzen, daß die in vielen dynamischen Gebieten erforderliche Weiterbildung honoriert wird, ebenso wie die Bereitschaft kurzfristig unterschiedlichste Termine mit entsprechenden Präsentationen im In-und- Ausland wahrzunehmen (keine Vergnügungsreisen). Dies könnte zwar für Frauen ein Problem darstellen, allerdings bei der aktuellen Geburtenrate - wenn überhaupt - nur ein relativ kurzfristiges.

    • Elisabeth Weiss (kein Partner)
      08. März 2010 09:51

      Meine Erfahrung ist mit Ihrer deckungsgleich.

      Ich denke die gesamte Quotenthematik ist für leistungsbereite und intelligente Frauen ein großer Nachteil. Einerseits wird man als Quotenfrau abgestempelt, andererseits von Frauen desselben Geschlechts diskriminiert.

    • Josef Maierhofer (kein Partner)
      08. März 2010 10:45

      Mein Trafikant hat einer Verkäuferin mit allen Abfertigungen gekündigt, weil sie nicht bereit war, an irgendeinem Samstag nachmittag sich einer Schulung mit dem neuen Kassasystem zu unterziehen.

      Das wäre notwendige Fortbildung im kleinen Sinn gewesen.

      Er hat dann zwei arbeitswillige und lernwillige Damen gefunden, die sich die Arbeit geteilt haben (frühdienst und Spätdienst).

  33. Mag. Gamlich Hans (kein Partner)
    08. März 2010 09:12

    eine Lanze für die Frau als Mutter? Vorsicht vor Parteilichkeit in der Bundespräsidentenwahl!
    Der heutige Quotenwahnsinn verhindert karrieregefährdende Mutterschaft und verunsichert die Männer in ihrer nahezu einschichtigen Rolle.

    • Josef Maierhofer (kein Partner)
      08. März 2010 11:07

      Wenn Frau Rosenkranz als Mutter auftritt, wird sie sicher gewählt, wenn sie als Parteifrau auftritt, dann eher nicht. Daß sich die Partei ändert, ist von heute auf morgen nicht zu erwarten.

      Nachdem sie als (eventuelle) Bundespräsidentin ohnehin neutral und allen gegenüber offen sein sollte, wäre es schon angebracht, sie von seiten der FPÖ so zu unterstützen, daß sie nicht irgendwelchen Parteidisziplinen unterliegen muss und Sprüche klopfen muss.

      Genau das aber können die anderen Parteien auch nicht, das Loslassen der Persönlichkeit zum Wohle Österreichs.

  34. Elisabeth Weiss (kein Partner)
    08. März 2010 09:12

    Ein paar Gedanken zum Thema:

    -Mehr männliche Gynäkologen, da weibliche nicht bereit sind, Nacht- und Wochenenddienste zu verrichten
    -Labors nicht herzuzeigen, um mehr Frauen zu technischen Studien zu begeistern
    -Frauen können aufgrund anderer genetischer Ausstattung die dispositiven Tätigkeiten verrichten, Männer die ausführenden
    -Frauenquoten, bei gleicher Qualifikation wird die Frau bevorzugt
    -Frauen sollten alle Mittel einsetzen, um aufzusteigen (auch sexuell - lt. Bericht in der Presse)
    -Schaffung von bürokratischen Posten für Frauen
    -div. Managerposten für Frauen, Posten, die keiner braucht und jeden Produktpreis in der Folge global nicht konkurrenzfähig machen

    Inzwischen denke ich, dass eine "gewisse" Nomenklatura still und heimlich ihre Leute einschleußt, um den Menschen Sand in die Augen zu streuen. Sei es Gender, Klima, Kirche, usw.

  35. workforcetrust (kein Partner)
    08. März 2010 09:08

    Eigentlich geht es ja mehr um die Gleichstellung in der Lebenserwartung zwischen Männern und Frauen. Da aufzuholen gilt es! Denn es geht die Mär: Rammeln wie das Karnickel und Internetsurfen auf Teufel komm' raus, soll das Riskio für Prostatakrebs senken. Aber was wird der Beichtvater dazu sagen? http://alturl.com/p9kf

  36. Dr. Günter Frühwirth (kein Partner)
    08. März 2010 08:50

    Die Entlohnung ist - meistens - gleich, aber der Verdienst ist nicht gleich!
    Frauen verdienen weniger, weil sie z.B. eine Teilzeitposition haben, während Männer in der gleichen Position Vollzeit arbeiten.
    Völlig absurd war die Behauptung in einer Wiener Gratiszeitung, dass Lehrerinnen schlechter bezahlt werden als Lehrer....

  37. Grübler (kein Partner)
    08. März 2010 08:47

    Gott sei Dank gibt es einen Ort im öffentlichen Leben, wo Frauen Männern korrekterweise vollkommen gleichgestellt sind: die Wahlzelle!
    Es gibt in Österreich einen Frauenüberschuss (55% zu 45% in etwa)
    D.h. bei den BP-Wahlen wäre jedes Ergebnis, dass nicht 55% für R bringt, gendermässig anfechtbar?
    Unsinn? Finde ich nicht.
    Wie A.U. darlegt, hat der Genderwahn nichts mit Qualität, sondern nur mit Quote zu tun.

  38. bart (kein Partner)
    08. März 2010 08:47

    Erheiternd ist auch, wie jetzt sowohl die männlichen wie auch die weiblichen Feministen auf Barbara Rosenkranz losgehen. Es zeigt, wie untergeordnet der Feminismus in Wirklichkeit ist und dass er nur machtstrategisch (ein Männern gerne zugeschriebenes Attribut) zum Einsatz gebracht wird.

    • H.F. (kein Partner)
      08. März 2010 08:53

      Warum sollten Feministinnen nicht gegen Rosenkranz argumentieren? Nur weil sie eine Frau ist, Kinder hat und der rechtsradikale Ehemann zuhause hockt?

      Nur weil sie sagen wir mal leidenschaftlich gerne Brot essen, heben sie auch nicht die Krümel auf die an die Tauben verfüttert werden nur weil sie sonst keines zur Hand haben - oder doch?

      Was ich sagen will, die Frau Rosenkranz hat so viele unangenehme und problematische Einstellungen da machen die möglicherweise für Feministinnen interessanten Punkte keineswegs ein gutes Gesamtangebot.

    • Elisabeth Weiss (kein Partner)
      08. März 2010 09:16

      @ H.F.
      Bitte helfen Sie mir, da ich von Frau Rosenkranz bislang noch nicht viel gehört habe. Könnten Sie Fakten nennen bezüglich ihrer problematischen und unangenehmen Einstellungen? Welche wäre diese?

    • pragmatiker (kein Partner)
      08. März 2010 09:24

      @HF
      gegen frau rosenkranz muss man ja wohl zwangsläufig polemisieren, sie kommt ja nicht aus der linken ecke.
      die "gegenargumente" die da kommen wären eigentlich erheiternd, sind aber inhaltlich nur stupide.
      wir haben nicht mehr viele wahlen, dann ist die scheere ohnehin offen und die linken (und gutmenschen) haben ihren pyrrhussieg :-((

    • H.F. (kein Partner)
      08. März 2010 09:32

      @ Elisabeth Weiss

      http://www.profil.at/articles/0744/560/188022/fpoe-ikone-rechten
      Mehr als ein Link geht nicht, aber sie können es auch bei der Presse, Standard usw. nachlesen.


      Wenn sich selbst Schönborn und der alte Dichand distanzieren müsste eigentlich klar sein wie weit rechts die Frau steht. Aber heute will sie ja ihre Erklärung abgeben, vielleicht erzählt sie uns da warum es ihr so schwer fällt sich eindeutig vom Geschichtsrevisionismus zu distanzieren. Cato (Dichand) schreibt und sogar die Hardlinerin Rosenkranz springt, ich weiss nicht ob ich die Kandidatur von Rosenkranz oder die mediale Diktatur von Dichand schlimmer finden soll...

    • bart (kein Partner)
      08. März 2010 10:38

      @ H.F.:

      Ihr Pragmatismus erinnert sehr an Karl Lueger.

    • bart (kein Partner)
      08. März 2010 10:41

      @ H.F. "Wenn sich selbst Schönborn..."

      Man kann Schönborn nur das ihm unbekannte Bibel-Wort: "Fürchte dich nicht" zurufen! Der noble Graf sollte sich mehr am Wort Christi orientieren, statt sich als parteipolitischer Agitator für seine SPÖ (ehemals SDAP) aufzuplustern. Er erweckt den Eindruck der Heuchelei. Nicht gerade ein guter Gewährsmann.

    • durga (kein Partner)
      08. März 2010 10:41

      In diesem Zusammenhang war auch das Gestottere im letzten Club 2 entlarvend, auf die Frage warum für diesen Feministencluster Benita Ferrero-Waldner nicht wählbar war - trotz umfassenderer Sprachkenntnisse, hohen diplomatischen Fähigkeiten und Berufserfahrung außerhalb des Parteienkaders und - vor allem- durchaus weiblicher Interessen. Vielleicht weil sie keine hochrangige Funktion in der Österreichisch- Nordkoreanischen Freundschaftsgesellschaft aufweisen konnte???

    • Albert Beronneau (kein Partner)
      08. März 2010 10:55

      bart
      Der Herr Graf sollte lieber vor seiner eigenen Türe kehren, anstatt sich in die Politik einzumischen, dort gibt es genug Dreck wegzuräumen.
      Aber man stelle sich das Geschreih der Linken vor, würde ein Kardinal eine Wahlempfehlung für einen bürgerlichen Kandidaten abgeben :x

    • H.F. (kein Partner)
      08. März 2010 10:59

      @ Bart: Ich werde mich auf keine religiöse Diskussion über Schönborn einlassen. Tatsache ist, dass Schönborn und Dichand nicht gerade dem linken Spektrum zuzuordnen sind.
      Damit wollte ich lediglich herausstreichen, dass die Empörung über Rosenkranz keineswegs nur von links kommt wie so oft unterstellt. Ob sich jetzt Kirchenmenschen in die Politik einmischen sollen ist eine andere Diskussion. Dazu mein Beitrag - eigentlich sollten sie nicht, wobei natürlich auch für (führende) Kirchenmitglieder die freie Meinungsäusserung gilt. Insofern kann man das natürlich nicht abstellen was ja auch wieder gut ist. Viele Mitglieder der katholischen Kirche (übrigens auch A.U.) befürworten ja grundsätzlich die Einmischung der Kirche in poltische/gesellschaftliche Fragen.

    • Albert Beronneau (kein Partner)
      08. März 2010 17:41

      bart
      Die "Causa Rosenkranz" hat ja eine ganz andere Dimension.
      Solange diese Frau in NÖ tätig war, gab es höchstens ein paar Randbemerkungen, jetzt wo die FPÖ sie dummerweise als Präsidentschaftskandidatin nominiert (um welchen Preis immer) wird daraus eine Staatsaffaire, genauso wie seinerzeit bei Kurt Waldheim.

      Natürlich ist das für die SPÖ ein gefundenes Fressen. Anstatt über die Nordkoreanischen Freundschaftsgesellschaft oder über den Konflikt Kreisky-Wiesentahl zu diskutieren kann man jetzt herrlich ablenken und sich dem seit 65 Jahren toten Nationalsozialismus zuwenden. Bravo, der FPÖ sei Dank! :P

    • gms (kein Partner)
      08. März 2010 18:42

      Weshalb die Emanzen jeglichen Geschlechts auf Rosenkranz losgehen? =>

      MenschInnen: Gender Mainstreaming - Auf dem Weg zum geschlechtslosen Menschen, von Barbara Rosenkranz
      www.amazon.de/MenschInnen-Gender-Mainstreaming-geschlechtslosen-Menschen/dp/3902475536

      Kurzbeschreibung
      Mit dem Begriff Gender Mainstreaming (dt.: „durchgängige Gleichstellungsorientierung“) ist der Versuch verbunden, die Gleichstellung der Geschlechter auf allen gesellschaftlichen Ebenen durchzusetzen. Der Amsterdamer Vertrag von 1997 hat dieses Konzept auch zum offiziellen Ziel der EU-Politik erhoben. Dagegen wurde von Anfang an scharfe Kritik erhoben, die im Gender Mainstreaming-Konzept einen totalitären Kern ortet. Zu den Kritikern der GM-Politik gehört auch Barbara Rosenkranz.

  39. pragmatiker (kein Partner)
    08. März 2010 08:44

    ja ja, die esther villar hat es schon vor geraumer zeit geschrieben: frauen suchen sich vornehmlich "berufe" mit unterhaltungswert ;-))

    im übrigen ist es in unserem genetischen code programmiert, dass die männer den bären jagen und in das lager bringen und dafür auch einen happen abbekommen.

    die frauen aber, sind bestens für das lagerleben programmiert, was sich in ihrer "sozialen kompetenz" trefflich äussert.

    die frauen, die frauen die wirken und weben himmlische rosen ins irdische leben und das war es dann auch schon - hauptsächlich ... ;-))

  40. H.F. (kein Partner)
    08. März 2010 08:15

    /diesmal mit nur einem Link damit das mit der Freischaltung schneller geht.


    Mal auf die Schnelle zu Punkt 11:

    Ich habe jetzt bis ins Jahr 2006 nach der Lehrveranstaltung über “feministische Rechtstheorie” gesucht und konnte sie nicht finden.

    Auch im aktuellen Vorlesungsverzeichnis findet sie sich nicht.
    http://online.univie.ac.at/vlvz?kapitel=301&semester=current

    Einzig als WAHLFACH können einige Fächer mit Gender Thematik belegt werden. z.B. “Gleichberechtigung zwischen Frauen und Männern – im Recht der Europäischen Union”
    Da sich diese Thematik in Gesetzen widerspiegelt wäre es wohl ziemlich unverantwortlich dazu keine Lehrveranstaltungen anzubieten, was auch immer man davon halten mag.

    Von “verpflichtendem Gender Schmus” kann soweit ich das erkennen kann keine Rede sein. Fall jemand die Lehrveranstaltung findet – bitte posten.

    • Stefan (kein Partner)
      08. März 2010 08:54

      Legal Gender Studies im Linzer Jus/WiJus Studium. zb.

    • H.F. (kein Partner)
      08. März 2010 09:13

      Das ist eine 3 ECTS Lehrveranstaltung in der es um Antidiskriminierung und Gleichstellung geht. Das sich rechtliche Inhalte die sich in gesetzen manifestieren ob einem das nun passt oder nicht. Man kann darüber streiten ob so etwas auf verpflichtender Ebene abgehalten werden muss aber es gilt nach wie vor die Freiheit von Forschung und Lehre. Wer eine Lehrveranstaltung zu dem Thema nicht verdauen kann muss eben das Juridicum in Wien besuchen.

    • Sküs (kein Partner)
      08. März 2010 10:27

      Die gegenderte Schreibweise für wissenschaftliche Arbeiten, ist an der WU, im Einzelfall nachweislich, verpflichtend. Eine solche Arbeit zu lesen ist unglaublich mühsam. Auch das ist verpflichtender Gender-Schmus.

    • Georg H. Jeitler (kein Partner)
      08. März 2010 11:34

      Das nicht, aber Studenten, die einen Gender/Feminismusschwerpunkt setzen, werden bevorzugt, bekommen so weit ich mich erinnern kann, mehr ects-Credits usw.

  41. H.F. (kein Partner)
    08. März 2010 08:08

    Mal auf die Schnelle zu Punkt 11:

    Ich habe jetzt bis ins Jahr 2006 nach der Lehrveranstaltung über "feministische Rechtstheorie" gesucht und konnte sie nicht finden.
    http://online.univie.ac.at/vlvz?extended=Y


    Auch im aktuellen Vorlesungsverzeichnis findet sie sich nicht.
    http://online.univie.ac.at/vlvz?kapitel=301&semester=current

    Einzig als WAHLFACH können einige Fächer mit Gender Thematik belegt werden. z.B. "Gleichberechtigung zwischen Frauen und Männern - im Recht der Europäischen Union"
    Da sich diese Thematik in Gesetzen widerspiegelt wäre es wohl ziemlich unverantwortlich dazu keine Lehrveranstaltungen anzubieten, was auch immer man davon halten mag.

    Von "verpflichtendem Gender Schmus" kann soweit ich das erkennen kann keine Rede sein. Fall jemand die Lehrveranstaltung findet - bitte posten.

    • Andreas Unterberger
      08. März 2010 09:50

      Ohne Vorlesungsverzeichnisse durchwühlt zu haben: Mir liegen auch zwei Seminararbeiten eines Studenten zu diesem Thema vor, der angibt, dass das für ihn Pflicht war.
      a.u.

    • Helena Ruf (kein Partner)
      09. März 2010 01:00

      Um als Arbeitsloser in NÖ in eine Stiftung zu kommen, die die berufliche Weiterbildung finanziert, muss eine Veranstaltung absolviert werden, die sich einen Monat lang mit diesem Gender-Schmus befasst. Gewissensfragen wie: "Können Sie sich eine Frau als Chef vorstellen", müssen richtig - im Sinne von Gender Mainstreaming - beantwortet werden. Diskussion oder gar Ablehnung sind nicht vorgesehen und gefährden den Eintritt in die Stiftung.
      "Gender Mainstreaming ist eine Führungsaufgabe und muss top-down implementiert werden", lautet der Auftrag der EU an die Gemeindepolitiker.

  42. Franz von Zeiller (kein Partner)
    08. März 2010 08:06

    Die Front gegen die in Österreich noch aufrechte Vertragsfreiheit wird immer stärker. Denken Sie doch nur an der Aufschrei gegen die sogenannte "2 Klassen-Medizin". Sie ist dadurch gegeben, daß es außérhalb der gesetzlichen Krankenversicherung zulässig ist, mit Versicherungen sogenannte "Sonderklasse- Verträge" mit bestimmten Privatversicherungen mit einem konkretisierten Leistungsumfang abzuschließen, die die Versicherung auch einzuhalten hat. Das ist zwar nicht billig, garantiert aber freie Arztwahl und einen bestimmbaren Operationszeitpunkt, kurz alles, was man so als 2 Klassen-Medizin bezeichnet.

  43. Paige (kein Partner)
    08. März 2010 08:04

    Bei vielen Punkten muss ich dem Autor zustimmen. Was mich besonders an der Frauenbewegung stört, ist der Männerhass und dass man den Frauen eine Art Behindertenstatus einräumen möchte. Zum Männerhass führt die Erwartung, dass der Mann dafür zu sorgen hat, dass die Frau glücklich ist. Damit gibt man doch das Gesetz des Handelns auf. Ist denn ein Mann ein Übermensch, ein Gott? Männer sollen Frauen dabei helfen, Karriere zu machen, sie fördern, ihnen den Vortritt lassen. Was für ein Armutszeichen! Und diese Emanzen, sie sind tatsächlich weit davon entfernt, emanzipiert zu sein, merken gar nicht, dass sie damit quasi darauf bestehen, dass der Mann ihnen in den Mantel hilft. Dabei wäre es so einfach. Man braucht einfach erwachsen zu werden und selbstverantwortlich sein, damit erledigt sich die Emanzipation von selbst - bei Männern und bei Frauen. Auf die Art der Tätigkeit kommt es nicht an.

    Weil das Wirken der Feministinnen kontraproduktiv war, nehmen auch die Ressentiments gegenüber Frauen zu. Besonders die peinliche Quotenregelung stellt eine positive Diskriminierung = Privilegierung dar. Wem ist das schon sympathisch?

    Vor diesen Vorurteilen ist auch der Blog-Autor nicht gefeit. Ich sehe schon, da hat sich ganz schön was aufgestaut. :-)

    Die Linken verwechseln halt immer Chancengleichheit mit Gleichmacherei ...

    • Kurt22 (kein Partner)
      08. März 2010 10:27

      @Paige: "Die Linken verwechseln halt immer Chancengleichheit mit Gleichmacherei …"
      Vielleicht weil Chancengleichheit diejenigen bevorzugt, die kreativer, intelligenter, fleißiger usw. sind? ;-)

    • Paige (kein Partner)
      08. März 2010 13:28

      Kurt22, das ist sicher so. Allerdings muss man feststellen, dass es mit der Chancengleichheit auch nicht immer zum Besten bestellt war und global betrachtet, immer noch ist, wenn Sie verstehen, was ich meine. Die Chancengleichheit besteht darin, dass man Frauen einmal nicht a priori unterstellt, weniger intelligent, kreativ usw. zu sein.

      Zur Frage der Unterschiede möchte ich festhalten, dass diese nicht in den Begabungen liegen, sondern in den Interessen, welche vorwiegend durch die Hormone gesteuert werden. Allerdings ist der Verstand ja nur Werkzeug und nicht Motor unseres Handelns. Dieses wird von Gefühlen bestimmt. Wie man aber sein Ziel, was es auch sei, erreicht, hängt von dem Werkzeug ab, das uns zur Verfügung steht. Nur ausgesprochen dumme Männer meinen, sie wären aufgrund der Tatsache, männlich zu sein, schon intelligenter als Frauen. Ich frage mich gerade, ob da auch die dabei sind, denen ich einst Nachhilfe in Mathe gegeben habe. Könnte leicht sein; denn so etwas hinterlässt sicher schwere Komplexe ... :-)

    • Kurt22 (kein Partner)
      08. März 2010 15:12

      @Paige: Sorry, mit kreativer usw. meinte ich nicht, dass ich Männer für g´scheiter halte (bei Gott wirklich nicht). Ich meinte die Gleichmacherei auf allen Ebenen. Aber die Linken werden irgendwann erkennen müssen, dass es Stärkere und Schwächere, Gescheitere und weniger Gescheite gibt, so wie es Große und Kleine, Dicke und Dünne gibt. Jemand, der nicht schwindelfrei ist, eignet sich halt nicht zum Dachdecker, und wenn jemand kein Blut sehen kann, sollte er weder Fleischhauer noch Chirurg werden, und das gilt für Männer und Frauen. Mir hat eben der Satz über Chancengleicheit und Gleichmacherei gefallen.

    • Paige (kein Partner)
      08. März 2010 15:49

      Kurt, das hielt ich auch für höchstwahrscheinlich. Das Zwinkergesichtchen veranlasste mich aber, auf Nummer sicher zu gehen. Man kann bei euch Pappenheimern ja nie wissen ... passt schon.

  44. Albert Beronneau (kein Partner)
    08. März 2010 07:46

    Der "Weltfrauentag" in den österreichischen Medien, beispielhaft "Österreich" und "Kurier":
    Das Fellnerblatt bringt unter dem Titel: "Die Wut der Frauen" eine Tabelle der Statistik Austria mit krassen Einkommensunterschieden zwischen Männern und Frauen ohne natürlich anzumerken, dass dies vorwiegend auf die Unterschiede zwischen Ganz- und Teilzeitbeschäftigung zurückzuführen ist.
    Und ganz herzig: Der Kurier läßt heute aus Solidarität mit den Frauen die Hälfte seiner Internetausgabe einfach leer. Worauf ein Poster meint: "Warum eigentlich nicht die Ganze?" :D

    • numerus clausel (kein Partner)
      08. März 2010 10:00

      Der Weltfrauentag ist anscheinend für diejenigen, die weder zum Muttertag noch zum Valentinstag Aufmerksamkeit bekommen...

    • mike (kein Partner)
      08. März 2010 11:06

      ich muss gestehn, dass ich eigentlich für die heutige kurierausgabe mein geld zurückfordern sollte - habe selten so viel unnötiges und blödes geschwafel gelesen (zumindest was ich gelesen habe, mir wurde zwischenzeitlich übel...). man hätte auch hier die seiten leer lassen sollen

  45. mike (kein Partner)
    08. März 2010 07:25

    ich gratuliere herrn unterberger zu dieser wohl umfassendsten darstellung dieser saublöden "gender"-geschichte.

    ich selbst kenne kaum (eigentlich nur eine) frauen, die diesen vor allem von den rot/grünen verbreiteten unsinn unterstützen, vielmehr höre ich immer wieder: " scho wieda diese deppatn feministinnen" (wobei hier eindeutig die weibliche form "-innen" gebraucht wird).

    man wird ja zwischenzeitlich schon selbst "deppat" ob dieser zwanghaften gleichmacherei. überall gibt es gender-seminare, gleichbehandlunggestze-verordnungen (heisst, bei sogenannten gleichen voraussetzungen muss die gleichere frau genommen werde), etc bla bla.
    grundsätzlich gilt: die frau kriegt die kinder, sie kann also nicht gleich sein ! sie ist anders, gott sei dank !

    • Phaidros (kein Partner)
      08. März 2010 07:38

      Die Geschlechter sind gleichwertig, nicht gleich. MfG

    • mike (kein Partner)
      08. März 2010 08:07

      zu phaidros um 07:38: stimmt natürlich, ICH mein's eh nicht anders !

    • Bär (kein Partner)
      08. März 2010 08:20

      Es liegt ja meistens in der Hand der Frauen, ihre Söhne zu erziehen, da könnten die Feministinen ja ansetzen, wenn ihnen an den Männern so vieles mißfällt, falls sie überhaupt Kinder haben!

    • Phaidros (kein Partner)
      08. März 2010 12:53

      mike, das sollte ergänzend sein, nicht korrigierend.

  46. tartaros (kein Partner)
    08. März 2010 06:02

    Ich finde diesen Beitrag von A.U. exzellent, zeigt er doch die heuchlerischen und dogmatischen Irrmeinungen des Feminismus deutlich auf. Meine persönliche Ansicht ist, dass der Feminismus, wie er sich derzeit gibt und von den Grünen vertreten wird, keine große Zukunft haben wird. Der Feminismus ist zu einer sektiererischen Ideologie verkommen und es stellt sich heraus, dass die einzigen Profiteure "gebildete" Frauen sind, die dadurch in der Gesellschaft einen höheren Stellenwert erreichen konnten und können, aber gleichzeitig nicht merken (können und wollen), dass sich ein neues (großteils islamisches) Proletariat immer mehr manifestiert, dass patriarchalischer ist, als sich jede Feministin in ihren Albträumen je erträumen möchte.

  47. Phaidros (kein Partner)
    08. März 2010 05:21

    «6» hingeschrieben und «4» im Kopf gehabt - Entschuldigung!

    Richtig hätte es natürlich heißen müssen: ...bei 6 Bewerbungsverfahren, bei denen jeweils eine Frau und ein Mann sich bewerben, am Ende je drei Frauen und Männer in den Jobs zu finden sind...

    und ...so ist bei Chancengleichheit ein Verhältnis 1:5 zu erwarten!

    • tartaros (kein Partner)
      08. März 2010 05:44

      Ich will Ihnen ja nicht zu nahe treten, aber trinken Sie doch erstmal einen Kaffee, bevor Sie hier posten. ;-)

    • Phaidros (kein Partner)
      08. März 2010 05:54

      Sie haben leider recht! :( ;)

  48. Phaidros (kein Partner)
    08. März 2010 05:17

    Vielen Dank für diese umfassende wie umsichtige Aufbereitung. Ergänzend noch der ein oder andere Gedankensplitter:

    * Einmal mehr ist eine Diskrepanz zwischen öffentlicher und veröffentlichter Meinung zu orten (schöner Sager - nicht von mir). In der Tat kenne ich nur ganz wenige (ad hoc fällt mir nur ein einziges Beispiel ein), die im privaten Gespräch diesem Unsinn anhängen.

    * Die Wurzel des Missverständnisses: «die Frauen» sind weder eine Institution, noch eine Rechtsperson, ebensowenig wie «die Männer». Daraus folgt, dass weder die einen noch die anderen irgendwelche besonderen Rechte gegenüber den anderen haben und insbesondere, dass keine Gruppe der anderen ein Unrecht antun könnte.

    Was nichts daran ändert, dass es ein Unrecht ist, wenn z.B. ein Mann einer Frau Gewalt antut. Dass es einfach eine Sauerei wäre (aber hier kenne ich ebenfalls kein Beispiel), wenn ein Dienstgeber für die gleiche Arbeit unterschiedlich bezahlte.

    Das ließe sich aber nicht dadurch wett machen, dass eine ganz andere Frau gegenüber einem ganz anderen Mann in einer ganz anderen Situation bevorzugt behandelt wird! Ist es nicht ein Rechtsgrundsatz, dass man ein Unrecht nicht durch ein anderes ausgleichen kann?

    * Das führt zu den Begriffen «Chancengleichheit» und «Quote»: Chancengleichheit herrscht, wenn z.B. bei 6 Bewerbungsverfahren, bei denen jeweils eine Frau und ein Mann sich bewerben, am Ende je zwei Frauen und Männer in den Jobs zu finden sind. Treten jedoch zwei Frauen (nicht gegeneinander) und 4 Männer an, so ist bei Chancengleichheit ein Verhältnis 1:3 zu erwarten!

    Da die realen Verhältnisse bei den Bewerberzahlen nicht so einfach gestrickt sind, ist eine Vorhersage arithmetisch nicht ganz so einfach, aber übermäßig kompliziert ist es auch nicht.

    Wieso werden solche im Grunde einfachen Zusammenhänge nicht erklärt?

    MfG phaidros.vie@gmail.com

    • Phaidros (kein Partner)
      08. März 2010 05:21

      «6» hingeschrieben und «4» im Kopf gehabt – Entschuldigung!

      Richtig hätte es natürlich heißen müssen: …bei 6 Bewerbungsverfahren, bei denen jeweils eine Frau und ein Mann sich bewerben, am Ende je drei Frauen und Männer in den Jobs zu finden sind…

      und …so ist bei Chancengleichheit ein Verhältnis 1:5 zu erwarten!

    • Phaidros (kein Partner)
      08. März 2010 05:33

      Und noch ein weiterer Splitter fällt mir dazu ein: denkt man die «gleiche Bezahlung für gleiche Arbeit» konsequent zu Ende, so käme das der Abschaffung der freien Vertragsgestaltung gleich:

      Herrn A darf ich für Arbeit X nicht mehr bezahlen als Frau B. Diese müsste ich also auf sein Niveau anheben. Mehr als Herrn C allerdings schon? Gut, soll sein, aber auch Frau B darf dann natürlich nicht mehr für dieselbe Arbeit erhalten als Herr C, und so müsste ich ihn ebenfalls auf dasselbe Niveau anheben.

      Das freie Aushandeln eines Vertrages sowie das Vertrgsgeheimnis wären perdu (und würde von Personalchefs wohl auch als Druckmittel benutzt werden).

      MfG, und Entschuldigung für die mehrfache Verklickerei vorhin - ich bin zerknirscht, aber hoffentlich kann man trotzdem halbwegs ersehen, was ich meinte. Schmähmails bitte an phaidros.vie@gmail.com

    • Adolescent (kein Partner)
      08. März 2010 08:54

      um 5:17 nicht weiter verwundernswert ;)

    • Kurt22 (kein Partner)
      08. März 2010 10:01

      @Phaidros: Als jemanden, der 40 Jahre nur in der Privatwirtschaft gearbeitet hat, stört mich überhaupt diese Bevormundung der Unternehmer. Wenn man einen Mann in einem Job haben will, dann geht das doch den Staat nichts an! Und wenn sich ein Mann für einen Job ein höheres Gehalt rausverhandelt, dann nennt man das "freie Wirtschaft", aber nicht Diskriminierung. Ist der nächste Schritt dann "Einkommen ala DDR", der Werksleiter darf nur 3 oder 4 mal so viel verdienen wie der Lagerarbeiter?
      Noch eine Frage: Der "Kinderdurchschnitt", der bei 1,4 Kindern, bei Journalistinnen bei 0,6 liegt, wie hoch ist der bei Politikerinnen?

    • Phaidros (kein Partner)
      08. März 2010 12:55

      r Werksleiter darf nur 3 oder 4 mal so viel verdienen wie der Lagerarbeiter?

      Wo haben Sie denn dieses reaktionäre Geschwurbel her, Kurt? Beide geben 100%, also beide gleich viel, daher muss die Forderung lauten: VOLKSGEHALT! ;)

      MfG phaidros.vie@gmail.com

    • Kurt22 (kein Partner)
      08. März 2010 15:16

      @Phaidros: Tja, meine reaktionäre Ader dringt halt immer wieder durch.





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