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Die Nazis, die Heuchler und die Fakten

Lesezeit: 7:00

Die politmediale Szene befasst sich wieder einmal intensiv mit ihrem liebsten Objekt: mit der 80 Jahre zurückliegenden Vergangenheit. Der nun – teilweise – vorgelegte Bericht über die braunen Flecken der FPÖ ist neuer Anlass dazu. Dieser Historikerbericht wie auch die Reaktionen darauf zwingen zu etlichen kritischen Anmerkungen.

Diese sind ganz unterschiedlicher Art:

Es stimmt einfach nicht, wenn jetzt vom freiheitlichen Rechtshistoriker Brauneder behauptet wird, die FPÖ sei eine Partei wie jede andere. So richtig es ist, dass auch die beiden anderen großen Parteien ehemalige Nationalsozialisten in ihren Reihen hatten, so eindeutig ist dennoch: Der 1949 antretende VdU (Verband der Unabhängigen) und erst recht die später gegründete und den VdU ablösende FPÖ waren in viel größerem Ausmaß ein Sammelbecken für ehemalige Parteigenossen und NS-Sympathisanten als die anderen Parteien. Das wurde schon dadurch auch nach außen besonders deutlich gemacht, dass der erste Parteichef der FPÖ früher ein hochrangiger Nazi und ein späterer ein hochrangiger SS-Offizier gewesen ist. Das sind Fakten, deren Vertuschen und Beschönigen nur peinlich sind.

Nur: Das hat lange die anderen Parteien nicht gestört. Erst als ab 1970 Bruno Kreisky die FPÖ als Trittbrett zur absoluten Macht benutzte, erwachte in der ÖVP vehemente Kritik an den Freiheitlichen. Und als ab 1986 die FPÖ unter Jörg Haider von der Unterstützung der SPÖ Abschied nahm und größere Nähe zur ÖVP entwickelte, erwachte auf der Linken ein heuchlerischer "Antifaschismus".

Dieser ist mittlerweile – also nach dem Tod von 99 Prozent aller "Ehemaligen" – überhaupt zum wichtigsten Identifikationsfaktor für die Linke geworden. Dazu muss man dann freilich erst sehr mühsam falsch interpretierte Gedichtlein eines freiheitlichen Lokalpolitikers oder alte Karikaturen heranziehen, die ein Jahr lang niemandem störend aufgefallen sind. Diese sogenannten Einzelfälle, die zum Axiom vieler Leitartikler geworden sind, sind fast alle total lächerlich, sobald man sie näher analysiert. Sie sorgen aber bei willigen Medien und sonstigen Ahnungslosen immer noch auf Knopfdruck für Empörung, bewegen die Wähler freilich überhaupt nicht. Zu Recht. Weil allzu deutlich ist, dass sie nur künstlich zu parteipolitischen Zwecken hochgezwirbelt worden sind. Weil im Grund jeder Österreicher weiß, dass von den Freiheitlichen - ob man nun ihre konkrete Politik mag oder nicht - ganz sicher keine Bedrohung für Demokratie, Frieden oder Rechtsstaat ausgeht. 

Dieser Antifaschismus linker "Intellektueller" ist vor allem deshalb so artifiziell und verlogen, weil er sich praktisch überhaupt nicht über die in mancher Hinsicht ebenso schlimmen braunen Flecken der SPÖ alteriert. Die da etwa sind:

  • Der BSA (Bund sozialistischer Akademiker) diente ganz offen lange als parteiinternes Sammelbecken für "Ehemalige".
  • Bruno Kreisky hatte so viele ehemalige NSDAP-Mitglieder in seine Regierung genommen, wie nie ein Bundeskanzler vor ihm oder nach ihm.
  • Geradezu widerlich war die SPÖ-Hatz gegen Simon Wiesenthal, also gegen jenen Österreicher von Weltgeltung, der sein ganzes Leben dem Aufspüren von NS-Verbrechern (der großen, nicht der kleinen, feigen Mitläufer) gewidmet hat. Bei dieser Hatz spielte der so selbstgerecht auftretende Heinz Fischer eine besonders unrühmliche Rolle.
  • Nie aufgearbeitet wurde auch das sehr positive Verhältnis des zweimaligen sozialistischen Staatskanzlers Karl Renner zu den Nazis (von denen er noch nach dem Krieg einmal sagte, sie wären ihm lieber als die "schwarzen Faschisten"). Dennoch hat noch nie einer jener roten Vergangenheitsbewältiger die Umtaufung des Renner-Rings gefordert, die ständig gegen Engelbert Dollfuß hetzen, obwohl dieser eines der ersten Opfer des NS-Terrors gewesen ist.
  • Auch noch 1945 waren erstaunlich viele prominente Sozialdemokraten von großdeutschem Denken geprägt – kein Verbrechen, aber doch eigenartig.

Geradezu lächerlich ist die Aufregung der linken Historiker, dass nicht sie mit der Aufarbeitung der FPÖ-Geschichte beauftragt worden sind, sondern sich die FPÖ selber Historiker gesucht hat, die ihr nicht prinzipiell mit Hass gegenüberstehen. Diese Aufregung zeigt, dass es bei der großen Aufarbeitungswelle zwei Generationen danach immer auch um Auftragsbeschaffung für die vielen arbeitslosen linken Historiker geht.

Diese Aufregung ist auch verlogen, weil die SPÖ mit der Aufarbeitung der eigenen Vergangenheit ja ganz ähnlich primär Linke beauftragt hat. Jedenfalls stehen das von der Gemeinde Wien hochsubventionierte "Dokumentationsarchiv" DÖW (das vom ORF auch in diesen Stunden wieder in zahllosen Sendungen gegen die FPÖ in Stellung gebracht wird) und der Historiker Wolfgang Neugebauer eindeutig ganz links.

Als noch niederträchtiger entpuppt sich die Kritik der SPÖ, dass die Ersteller des Berichts zu FPÖ-nahe seien, wenn man erfährt, dass die Freiheitlichen auch einen prominenten und durch viele Bücher bekannten Historiker aus den Reihen des ÖVP-nahen CVs zur Mitarbeit am Bericht eingeladen haben. Was aber sein Arbeitgeber, der ORF (wo er im Radio als letzter Nichtlinker arbeitet), unter Druck des knallinken Redaktionsausschusses verhindert hat. Einige Rotgrüne sind also selber an dem mitschuld, was jetzt andere Rotgrüne so heuchlerisch kritisieren.

Wirklich infam ist auch die vielerorts erhobene Kritik, dass in dem Bericht über die NS-Vergangenheit nicht der geistigen Nähe zwischen FPÖ und den Identitären nachgegangen worden ist. Denn – ob man nun ihren Aktionismus mag oder nicht – die Identitären sind eine junge, eher studentische Bewegung, die absolut nichts mit dem Nationalsozialismus oder Deutschnationalismus zu tun hat, sondern sich akzentuiert zur österreichischen Identität bekennen. Überdies kann eine islamkritische Bewegung wie die Identitären auch deshalb mit Sicherheit nicht in einen Topf mit den Nazis geworfen werden, weil sich die Nazis geistig eng mit den Arabern und Moslems verwandt gefühlt haben. Nicht zuletzt wegen des gemeinsamen Antisemitismus.

Ich werde nie mein einziges langes Gespräch mit Friedrich Peter vergessen. Der langjährige FPÖ-Obmann und einstige SS-Offizier, drückte dabei sehr emotional seine tiefe persönliche Dankbarkeit gegenüber Kreisky aus. "Er hat uns erstmals wieder als Menschen anerkannt", waren seine Worte. Und es fiel auch das Wort "Rehabilitierung".

Damit sind wir beim Kernproblem des Themenkreises "Vergangenheitsbewältigung": Das ist die Tatsache, dass Österreich nach der NS-Zeit mit Hunderttausenden in irgendeiner Weise belasteten Mitbürgern dagestanden ist.

Die Republik hat in den ersten Jahren nach 1945 zwar durchaus eine ganze Reihe von Strafprozessen und auch Todesurteile(!!) exekutiert. Im Verhältnis zur Bevölkerungsgröße waren das mehr als in Deutschland. Sie tat das überall dort, wo konkrete Schuld über das opportunistische Mitläufertum hinaus auffindbar und nachweisbar gewesen ist. Aber alle anderen waren nach einer Entnazifizierungsrunde bald wieder gleichberechtigte Österreicher.

1949 ist die strafrechtliche Aufarbeitung von NS-Verbrechen auf Jahrzehnte weitgehend eingeschlafen. Darüber kann man zwar 80 Jahre nachher vom hohen Ross aus die Nase rümpfen. Aber wer sich nur ein wenig mit der verzweifelten Situation des Landes nach 1945 befasst hat, der wird nachvollziehen, dass man nicht Hunderttausende wegsperren konnte. Man brauchte all die Ärzte, Rechtsanwälte, Beamten, Facharbeiter, Kaufleute dringend, um das Land wieder in Gang zu bringen.

Das war doppelt notwendig, weil der Großteil der jüdischen Österreicher – die für viele entscheidende Bereiche besonders wichtig waren – ermordet oder vertrieben worden war, weil über 30.000 aus anderen Gründen umgebracht worden waren, weil 100.000 Österreicher zu Kriegsende in Gefangenschaft waren, weil eine Viertelmillion in Hitlers Krieg gefallen war, zu denen noch eine große Zahl an Invaliden kam. Wenn man damals auch alle ehemaligen Nationalsozialisten eingesperrt, ausgesperrt oder zu Unberührbaren erklärt hätte, hätte sich die Nachkriegskatastrophe verdoppelt.

Das ist für jeden eindeutig und nachvollziehbar, der sich mit der damaligen Situation befasst. Das hindert andere aber nicht daran, 80 Jahre nachher ahnungslos über die Großväter-Generation zu moralisieren. Das hindert Rot und Grün nicht am Versuch, daraus billiges parteipolitisches Kleingeld zu machen (und die schweren eigenen Sünden der SPÖ großzügig zu übersehen).

Dieses Verhalten in den österreichischen Nachkriegsjahren ähnelt ganz der Entwicklung in Osteuropa nach der Wende:

  1. Dort hat man nach 1989 noch viel weniger die kommunistischen Verbrechen, Folterungen, Massenmorde und Verfolgungen aufgearbeitet, als man es bei den Nationalsozialisten getan hat.
  2. Dort hat man es in manchen Ländern sogar toleriert, dass kommunistische Fabriksleiter die Fabrik bei der Privatisierung sehr günstig gekauft haben.
  3. Dort haben sich die kommunistischen Parteien durch bloßes Türschildwechseln einfach und ohne irgendeine schmerzhafte Vergangenheitsaufarbeitung in Parteien des "Demokratischen Sozialismus" verwandelt.
  4. Dort sind in einigen Ländern Exkommunisten sogar eine Zeitlang Regierungschefs und Präsidenten gewesen.
  5. In Russland ist heute noch ein ehemaliger Offizier des sowjetischen Geheimdienstes an der Macht, einer besonders verbrecherischen Organisation, die sehr viele Opfer gefordert hat.

Wann wird dort eine neue Generation anfangen, die Frage zu stellen: Wie konntet ihr nur?

Oder haben sie erkannt, was auch bei uns die große Leistung der zweiten Republik gewesen ist? Die wichtigste nationale Aufgabe ist - vor allem nach so verbrecherischen Perioden, wie es Nationalsozialismus und Kommunismus gewesen sind - die Versöhnung großer Teile des Volkes, wenn es in eine gute Zukunft gehen soll. Zuerst geschah das bei uns zwischen Schwarz und Rot, die sich in der Zwischenkriegszeit so wild bekämpft haben, und dann mit dem "dritten Lager". Eine solche Versöhnung ist durchaus auch dann möglich, wenn man zugleich alle konkreten Untaten bestraft. 

Um solche Bestrafung kann es aber 80 Jahre nachher nicht mehr gehen. Jeder vernünftige Mensch weiß das. Politmediale Brandstifter und Dummköpfe wissen das nicht.

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  1. Ausgezeichneter Kommentatorelfenzauberin
    25x Ausgezeichneter Kommentar
    07. August 2019 04:17

    "Wer einmal schon für Adolf war,
    wählt Adolf auch in diesem Jahr!"

    Das war der geheime Wahlslogan der Sozialisten im Jahr 1957, der hinter vorgehaltener Hand propagiert wurde. Damals trat der rote Adolf Schärf zur Bundespräsidentenwahl an. Viele Ältere werden sich noch an Prim. Heinrich Gross erinnern, der am Spiegelgrund reihenweise Kinder umbringen ließ, der aber von seinen roten Genossen bis zum Tod protegiert und niemals verurteilt worden ist. Und wenn wir schon beim "lebensunwerten Leben" sind, das Heinrich Gross professionell ausgelöscht hat, so vergessen wir nicht, dass es der Erzsozialist Julius Tandler war, der das Begriffspaar "lebensunwertes Leben" verwendete.

    Es gibt noch viel mehr braune Flecken der SPÖ. Und um der ganzen Wahrheit die Ehre zu geben, so muss man feststellen, dass die allermeisten Nazis zur SPÖ wechselten. Die VDU und die später aus ihr hervorgegangene FPÖ hatte zwar anteilsmäßig mehr Nazis vorzuweisen, in absoluten Zahlen war die SPÖ aber eindeutig vorne, was natürlich auch damit zusammenhängt, dass die SPÖ damals eine viel größere Partei war als die damals unbedeutende VDU.

    Um vom Nazi zum Sozi und vom Sozi zum Nazi zu werden, sind kaum ideologische Verbiegungen erforderlich. Die beiden Ideologien sind so ähnlich und wesensverwandt, dass man praktisch nur das Türschild wechseln muss. So geschah das auch im Nationalsozialismus, als die Roten mit wehenden Fahnen zu den Braunen überwechselten. Hammer und Sichel wurde einfach durch das Hakenkreuz ersetzt, die rote Farbe war ohnehin ident (sic!) und konnte belassen werden.

    Wenn die politische Linke auf tatsächliche oder vermeintliche Nazis losgeht, ist das in Wahrheit nichts anderes als ideologische Kindesweglegung. Dies gilt umso mehr, als sich die politische Linke oftmals der Gewalt bedient, um Andersdenkende zu disziplinieren. Das war nicht nur zu DDR-Zeiten so, es ist auch heute nicht anders, wie dieser Link belegt:

    https://www.tagesstimme.com/2019/08/06/antifa-schlaeger-gibt-zu-linksextreme-gewalt-soll-patrioten-einschuechtern/

  2. Ausgezeichneter KommentatorKyrios Doulos
    21x Ausgezeichneter Kommentar
    07. August 2019 11:05

    Die FPÖ lernt es nicht und nimmer:

    Nichts, das sie tut und sagt, wird die hasserfüllten Linken (also alle andern Parteien) je dazu bringen, schlicht einmal still zu sein, zuzuhören, genau zu lesen und einmal nachzudenken.

    Kein Kotau vor Kurz' "widerlich!"-Haßpolemik gegen die IB und Herrn Sellner, kein Gendern, kein Einstimmen in den klimahysterischen Gesang der Ökofaschisten und kein weicheiiges Zurückweichen vor linken JournalistINNEN a la Armin Wolf wird jemals dazu fürhen, daß die FPÖ nur einen Millimeter mehr Raum im politischen Felde gewinnen könnte.

    Meine Forderung an die FPÖ: vergeßt alle die Versuche. Schart lieber Eure Anhänger irritationslos um Euch und seid mannhaft und stark. Pfeifft auf die political correctness, laßt das elende Gendern wieder bleiben, redet wieder über den Faschismus der Klimareligion und vor allem gegen den des ISlam. Mögen sie alle gegen Euch sein - denkt daran und erinnert Euch: gebt Ihr klein bei, glaubt Euch das ohnehin niemand und Eure Eigenen wenden sich von Euch ab.

    Redet unermüdlich, kämpft wacker, bleibt Euch treu und Euren Wählern sowieso.
    Geben die Wähler Euch weniger Stimmen als Ihr für das Regieren braucht: Österreich braucht dringend eine sehr, sehr gute Opposition.

    Solange die andern über das Klima, über die ISlamisierung, über die Abtreibung, über die Invasion (Migration genannt), über die Bevorzugung der Frau eh schon überall, argumentiert, streitet, widersprecht, zeigt die Alternative und verbüncet Euch mit Euren Freunden anstatt sie an die Linken oder aus Opportunismus zu verraten.

    Vergeßt das Lechzen und Sehnen nach Anerkennung durch die linken FaschistINNEN von heute. Vergeßt die Eitelkeit.

    Es gilt: Leistet Widerstand in diesen Kriegszeiten (siehe A.U. gestern) und redet unermüdlich darüber, woran Ihr glaubt, tapfer und unverdrossen und trotzt der Gesinnungsdiktatur in Österreich.

    Dann gewinnt Ihr neue Strahlkraft und dann gewinnt Ihr Autorität zurück und Glaubwürdigkeit. Es ist ein schwerer Weg als der des Opportunismus. Aber es ist der Weg zum Ziel: Freiheit vom linken Faschismus!

  3. Ausgezeichneter KommentatorOT-Links
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    07. August 2019 07:45

    Sehr bravo - viele Sternchen für Unterberger...

    Besonders seine Einschätzung der Identitären ist hervorzuheben: "die Identitären sind eine junge, eher studentische Bewegung, die absolut nichts mit dem Nationalsozialismus oder Deutschnationalismus zu tun haben, sondern sich akzentuiert zur österreichischen Identität bekennen. Überdies kann eine islamkritische Bewegung wie die Identitären auch deshalb mit Sicherheit nicht in einen Topf mit den Nazis geworfen werden, weil sich die Nazis geistig eng mit den Arabern und Moslems verwandt gefühlt haben. Nicht zuletzt wegen des gemeinsamen Antisemitismus."

    Ja, viel ähnlicher sind da die Linken mit ihrem konträren Rassenwahn, nähmlich dem Hass auf alles Deutsche und daher der Förderung alles Fremden und besonders der Scharia, die unserer, aber auch der jüdischen, Kultur möglichst rasch den Garaus machen soll.

    Am Ende darf noch ergänzt werden, dass auch Merkel eine Ehemalige ist und es ihr sogar gelang, da o.a. Linke sie ja vergöttern, nicht nur aus der BRD eine DDR zu machen, sondern aus der westlichen EU eine neue Sowjetunion. Die im Osten wehren sich noch, denn sie sind natürlich sensibler als unsere Schlafschafe, die sobald sie aufwachen, sofort wieder mit der Nazikeule narkotisiert werden.

  4. Ausgezeichneter KommentatorHelmut Gugerbauer
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    07. August 2019 01:26

    Beeindruckend ist vor allem der außerordentliche Mut der vielen heutigen Helden, die alle im Widerstand ihr Leben geopferten hätten, wären sie im Nationalsozialismus auf der Welt gewesen. Durch die Ungnade der späten Geburt müssen sie halt jetzt Hitlers Erben bekämpfen. Und wer diese heutigen Nazischergen sind, können Medien, Intellektuelle, Künstler und sonstige moralische Lichtgestalten freihändig und ohne Not festlegen.

  5. Ausgezeichneter KommentatorKonrad Hoelderlynck
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    07. August 2019 03:02

    Es liegt auf der Hand, dass es der linken Nomenklatura im Augenblick darum geht, die FPÖ von der Regierung fern zu halten. Dass Richard Coudenhove Kalergis rassentheoretische Abhandlungen zur Implementierung einer neuen europäischen "Zukunftsrasse" durchaus problematisch erscheinen, spielt für diese Leute keine Rolle. Der große Irrglaube ist, von diesem "neuen Gesicht Europas" zu erwarten, es würde durch diesen Austausch automatisch ein friedliches und ausschließlich von ehrbaren Menschen bevölkertes Europa werden. Leute wie Partei-Geschichtsschreiber Rathkolb oder Lohnschreiber Hans Rauscher faseln von "Rechtsterroristen", wenn ganz normale Leute einfach beanspruchen, man möge ihre Identität respektieren und nicht mehr. - Ich darf hier das Zitat einer jungen dänischen Freundin anbringen: "Weißt du, ich stamme aus einer ganz gewöhnlichen bürgerlichen Familie, die vor 800 Jahren von Trier ins damalige Dänemark kam. Obwohl bäuerlich und bürgerlich, kann ich meine Familie über diese Zeit lückenlos nachvollziehen. Das ist meine Identität, und diese gibt mir jene Sicherheit, mit der ich jedem anderen Menschen, woher auch immer er in unser Land kommt, unbefangen und freundlich gegenüber treten kann." - Wer täglich hört oder liest, wie minderwertig seine eigene Identität und Abstammung denn seien, der wird zwangsläufig Ressentiments entwickeln.

  6. Ausgezeichneter KommentatorPostdirektor
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    07. August 2019 09:08

    Dr. Unterberger schreibt über die Entwicklung in Osteuropa nach der Wende:

    "Dort sind in einigen Ländern Exkommunisten sogar eine Zeitlang Regierungschefs und Präsidenten gewesen."

    In Deutschland ist ein ehemaliges Mitglied der kommunistischen FDJ bis heute Bundeskanzlerin!!!

  7. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    07. August 2019 13:53

    Ad Aufarbeitung der NS-Zeit:

    Ich erinnere mich noch gut, als in Lambach/Stadl-Paura ein Wasserkraftwerk gebaut wurde---unter LH Pühringer. Bei den Grabungen stieß man auf menschliche Skelette, was Herrn Simon WIESENTHAL veranlaßte, flugs an die Fundstelle zu reisen, um die Knochenfunde zu sichten. Er kam zu der Erkenntnis, daß es sich eindeutig um Knochenreste von ermordeten Juden handle, da sich in der Nähe eine Zweigstelle des KZs Mauthausen befunden hatte.

    Wiesenthal verlangte nicht nur einen Baustopp, sondern er VERBOT, an dieser Stelle überhaupt jemals etwas zu bauen. LH Pühringer ließ sich aber davon nicht beeindrucken und ließ weiterbauen.

    Der erboste Simon Wiesenthal ließ daraufhin (natürlich auf unsere Kosten!) eine Historikerkomission aus ISRAEL EINFLIEGEN, um seinen Verdacht bestätigt zu bekommen.

    Nach eingehenden Untersuchungen , auch mit einheimischen Historikern kam man zur Erkenntnis, daß diese Knochen aus den BAUERNKRIEGEN stammten, also schon mehrere hundert Jahre dort geruht hatten. Von Wiesenthal hörte man nach dieser Schlappe keinen Pieps---immerhin war durch seinen Verdacht viel Steuergeld verbraten worden.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorNeppomuck
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    09. August 2019 09:07

    'Wenn es in diesem Land etwas zu "bewältigen" gibt, dann ist das die Zukunft und nicht die Vergangenheit.
    Sonst kommen die Herrschaften vom Schlage eines Morgenthaus, eines Kaufmans, eines Lindemanns und letztlich eines Hootons zu "späten Ehren".

    Und "Deutsch-Nationalismus" hat heute doch längst den irritierenden Beigeschmack von Masochismus.
    Vorwürfe dieser Art sind daher obsolet.
    .
    n.b.:
    Wer kann sich noch an den "running gag" der sechziger Jahre erinnern:
    "Was macht das "B" im BSA?

  2. Ausgezeichneter KommentatorTorres
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    09. August 2019 15:43

    Was die "Aufarbeitung" der in den ex-kommunistischen Staaten begangenen Verbrechen anbelangt, ist hier Deutschland ein besonders negatives Beispiel. Es wurde kaum jemand aus der ehemaligen DDR zur Verantwortung gezogen - ob es sich nun um Politiker oder Stasi-Leute handelt. Im Gegenteil, der Großteil erfreut sich heute eines schönen Lebens mit großzügiger staatlicher Rente. Der Vorwand, man habe entsprechend den DDR-Gesetzen gehandelt galt sozusagen als pauschaler Schuldausschließungsgrund. Und dem Oberverbrecher Honecker wurde ein ruhiger Lebensabend mit seiner Frau in Chile ermöglicht.

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  1. Torres (kein Partner)
    09. August 2019 15:43

    Was die "Aufarbeitung" der in den ex-kommunistischen Staaten begangenen Verbrechen anbelangt, ist hier Deutschland ein besonders negatives Beispiel. Es wurde kaum jemand aus der ehemaligen DDR zur Verantwortung gezogen - ob es sich nun um Politiker oder Stasi-Leute handelt. Im Gegenteil, der Großteil erfreut sich heute eines schönen Lebens mit großzügiger staatlicher Rente. Der Vorwand, man habe entsprechend den DDR-Gesetzen gehandelt galt sozusagen als pauschaler Schuldausschließungsgrund. Und dem Oberverbrecher Honecker wurde ein ruhiger Lebensabend mit seiner Frau in Chile ermöglicht.

    • Igls ob Innsbruck (kein Partner)
      09. August 2019 16:40

      Die BRD tat und tut so als ob sie ein Rechtsstaat wäre. Ein Mäntelchen umhängen, heucheln und eine Show abziehen wie unumschränkt selbstständig diese sei.

      Früher in der Welt ein Riese in der Wirtschaft aber ein Zwerg in der Politik.

      Tatächlich servil, unterwürfig und ein verkappter Linksstaat mit einer gespaltenen Gesellschaft (Volk stellt noch die Majorität). Durch Merkel ein verkappter Linksstaat mit einer Masse an Denunzianten wie in keinem andern Volk.

      Heute ein Riese für die Landnehmer und sonst ein Zwerg.

  2. Peter Kurz
    09. August 2019 11:09

    "Weil im Grund jeder Österreicher weiß, dass von den Freiheitlichen ganz sicher keine Bedrohung für Demokratie oder Rechtsstaat ausgeht"

    Hier irrt Hr. Unterberger!
    Viele Frauen trauen sich zwar mittlerweile nachts nicht mehr alleine auf die Straßen, genau so groß ist allerdings deren Angst vor der FPÖ. "Die kann man ja auch nicht wählen"
    Hier haben die Haltungsmedien mit ihrer Hetze ganze Arbeit geleistet. Tag für Tag, Jahr für Jahr.
    Und im Falle des ORF sogar auf Kosten aller Steuerzahler.

    Freundschaft!

  3. Herbert Richter (kein Partner)
    09. August 2019 09:57

    Zu durchschaubar diese unentwegte Lamentieren über Vergangenes, derweil gegenwärtig muslimische Steinzeitaffen machetenschwingend alles abschlachten, IQ minder bedachte Neger vergewaltigen und LD Stahl in Stangenform auf weiße Köpfe dreschen. Pigmentierter Abschaum unsere Kinder vor Züge stösst.
    Im deutschen Bundestag die SED 2 dick und fett hockt und linke Weißenhasser "Europa verrecke" brüllen. Eine IM Erika jeden Tag ihre angefressenen, zittrigen Wurstfinger im Blut, der von ihren "Nun sind sie eben da" abgeschlachteten Weißen, zur Raute geformt, im Blut unserer badet. Nebbich im Dienste nur IHRER Leit!
    Es nässt sich doch auch keiner über Napoleon ein! Falsches Pack!

  4. Neppomuck (kein Partner)
    09. August 2019 09:07

    'Wenn es in diesem Land etwas zu "bewältigen" gibt, dann ist das die Zukunft und nicht die Vergangenheit.
    Sonst kommen die Herrschaften vom Schlage eines Morgenthaus, eines Kaufmans, eines Lindemanns und letztlich eines Hootons zu "späten Ehren".

    Und "Deutsch-Nationalismus" hat heute doch längst den irritierenden Beigeschmack von Masochismus.
    Vorwürfe dieser Art sind daher obsolet.
    .
    n.b.:
    Wer kann sich noch an den "running gag" der sechziger Jahre erinnern:
    "Was macht das "B" im BSA?

    • glockenblumen
      09. August 2019 09:09

      ".. Wenn es in diesem Land etwas zu "bewältigen" gibt, dann ist das die Zukunft und nicht die Vergangenheit... "

      *****************************************************!!!

  5. bürgerIn (kein Partner)
    09. August 2019 08:39

    die linke richtet sich's wie sie es braucht: bei kreisky waren die braunen wähler gut aufgehoben inklusive eines friedrich peter. unter vranitzky wurde von links ein paradigmenwechsel (der mit der öffentlichen hinrichtung kurt waldheims begonnen hatte) vollzogen, der da hieß ausgrenzung der fpö, der nazi-partei (vranitzkys schwiegervater war übrigens ein ariseur....).

    dem unterwarf sich die övp bereitwillig, durfte sie doch wieder an den futternapf. so weit so bekannt. alt-kanzler kurz war eine kurzfristige hoffnung, dass die övp lernfähig wäre - welch ein trugschluss. dann soll die alte övp doch weitermachen, aber es werden sie etliche wähler verabschieden, zu recht!

  6. McErdal (kein Partner)
    09. August 2019 07:55

    *****How the jews treat christians in israel?*******
    h t t p s : //www.youtube.com/watch?v=IX9Tk2TMA6Q

    ****Female Israeli Soldier Ninja Moves on Ultra Orthodox Jewish Protesters*****
    h t t p s : //www.youtube.com/watch?v=3n8iHmdOYA4

  7. McErdal (kein Partner)
    09. August 2019 07:53

    Sehr geehrter Blogbetreiber !

    Sie schreiben in Ihrem neuen Artikel: Die Nazis, die Heuchler und die Fakten

    Wen meinen sie den mit NAZIS ? Die NATIONALSOZIALISTEN = die Sozialisten mit nationaler Gesinnung (die Bedeutung des Wortes schlicht und einfach)
    oder die NATIONALEN ZIONISTEN ?

    Das ist nicht so ganz das Selbe - und das sollte allen geläufig sein .......

  8. unbedeutend (kein Partner)
    09. August 2019 07:47

    Gegen mörderische Ideologien der Vergangenheit ist leicht kämpfen.
    Wer kämpft gegen die mörderischen Ideologien der Gegenwart?
    Wer steht auf gegen den Mord an den ungeborenen Kindern?
    Dieser Krieg fordert in Österreich jährlich 30.000 Opfer, weltweit täglich 150.000.
    Der Unterschied zwischen Linken und "Rechten" besteht darin, dass die Linken diesen Morden womöglich bis zur Geburt (oder darüber hinaus?) ausdehen wollen, keinesfalls aber "keinen Milimeter" zurück wollen, die "Rechten" sich zwar dann und wann als "Lebensschützer" deklarieren, an der Fristenlösung aber nicht rütteln wollen - auch nicht die FPÖ. Keine einzige relevante Partei hat den Mut, sich für die Ungeborenen einzusetzen

  9. wolfgang ullram (kein Partner)
    09. August 2019 07:31

    1949 ist von 2019 70 und nicht 80 jahre entfernt.

  10. Der Realist (kein Partner)
    09. August 2019 04:21

    Dieser Bericht war ohnehin eine unnötige Fleissauggabe der FPOe, da ist der lauwarme Strache vor der Meute der politisch 'Korrekten', hauptberuflichen 'Vergangenheitsbewaeltigern' und zu spät geborenen 'Widerstandskämpfern' in die Knie gegangen.
    Und nur, weil die Partei eben keine wie jede andere ist, hat sie diese große Anhängerschaft.
    Peinlich war ja auch das Winseln Straches um die Gunst des Juden, der hat klar formuliert, mit der FPOe nicht reden zu wollen. Da hätte ich mir ebenso eine klare Aussage von der FPOe erwartet, dass sie darauf gerne verzichtet.
    Die politisch :Korrekten' werden bestimmt auch in hundert Jahren noch :Zeitzeugem' auftreiben und vor die Kamera zerren.

  11. Franz77
  12. machmuss verschiebnix
  13. machmuss verschiebnix
    07. August 2019 22:12

    OT:

    Habe da noch was gefunden zum El Paso shooting:

    Ein Umstand, der mir ganz neu ist: der angebliche Schütze hat extrem wenig Schulbildung, gab aber ein hochkarätiges und fehlerfreies (!) Manifest heraus .

    El Paso Walmart mass shooting: The pieces that don’t fit .

    Here is Patrick Crusius’s manifesto, containing not even one grammatical or spelling mistake. You tell me if this was written by a 21-year-old with less than 2 years in a community college.

    https://chimpplanet.blogspot.com/2019/08/el-paso-walmart-mass-shooting-pieces.html

    • pressburger
      08. August 2019 07:26

      Manipulation, auch die NYT. "Trump urges unity vs. racism", Überschrift, eine Stunde später nach wütenden Protesten der Demokraten, gelöscht und geändert.

  14. machmuss verschiebnix
  15. Undine
    07. August 2019 21:21

    Noch etwas Persönliches zur "Vergangenheitsbewältigung": Manche Kinder von ehemaligen NSDAP-Mitgliedern mögen mit ihren Eltern gehadert haben. Ich hatte nie ein Problem damit. Hätten sich meine Eltern etwas zuschulden kommen lassen, dächte ich natürlich anders; es würde mir zu schaffen machen. Ich hatte aber keine Ursache, mich meiner lieben Eltern zu schämen---im Gegenteil!

    Während meiner Internatszeit in einer Klosterschule erfuhr meine liebe Deutsch-Professorin, Sr. K., unser Klassenvorstand, eines Tages, daß mein Vater im Krankenhaus, das ihr Orden führte, lag. Sie besuchte ihn. Und sie nahm mich zur Seite, und sagte mir: "Wir haben deinen Vater immer sehr geschätzt, er war hochanständig und tolerant."

    Ich konnte damals als 15-Jährige mit diesen Worten nicht viel anfangen, aber ich habe sie in meinem Herzen bewahrt. Erst später konnte ich mir zusammenreimen, was Sr. K. damals meinte: Mein Vater war in den letzten zwei Kriegsjahren Kreis-Schulrat, also Bezirks-Schulinspektor gewesen. Er inspizierte natürlich auch in den Schulen, in denen damals die Klosterfrauen (in Zivil-Kleidung, wenn ich das richtig verstanden habe) unterrichteten. Offensichtlich hatten sie nur gute Erinnerungen an meinen Vater, bes. aber Sr. K.!
    Unsere Professorinnen---durchwegs Nonnen---waren aber auch sehr tolerant: Wir waren in meiner Klasse mehrere "NAZI-Kinder"; sie behandelten uns ganz genauso, wie alle anderen Schulkameradinnen. So blieb es auch bis zur Matura. Ich bin der lieben Sr. K. immer noch dankbar, auch für ihren großartigen D-Unterricht und zünde an ihrem Grab immer wieder einmal ein Lichtlein an.
    Nicht nur wegen meiner Eltern und deren Freundeskreis finde ich es nahezu ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit, wenn man immer so tut, als hätte JEDER NAZI persönlich Verbrechen begangen. Das stimmt nämlich so nicht! Es haben genug Leute damals viel angerichtet, aber bei weitem NICHT ALLE---die meisten waren anständige Menschen gewesen! Es waren ja auch nicht alle Kommunisten Mörder!

    Auch Univ. Prof. Dr. Burghard BREITNER, ein beühmter österr. Chirurg, Schüler und Weggefährte des großen Eiselsberg, war kein Verbrecher! Der VdU stellte ihn als Kandidaten bei der BP-Wahl 1951 auf. Er errang einen beachtlichen Erfolg.

    Ebenso wenig war Nobelpreisträger Konrad LORENZ, obwohl NSDAP-Mitglied, ein Verbrecher. Und sie waren nicht die einzigen Aufrechten unter den so geächteten NAZIS.....

  16. Franz77
    07. August 2019 17:56

    Noch ist es Satire, noch. Fußball- Rassist Tönnies (er ist Milliardär, warum tut er sich diese Gacke an??) https://www.der-postillon.com/2019/08/ich-gehe-drei-monate-in-eine-rassismus.html

  17. haro
    07. August 2019 16:25

    Es müsste zur Kenntnis genommen werden dass die meisten Anhänger des Nationalsozialismus nach dem 2. Weltkrieg entweder SPÖ oder ÖVP wählten (keine FPÖ) und etliche in diesen Parteien "Unterschlupf" fanden. Wie sonst hätten sie so viele Wähler gehabt ?
    Warum werden Journalisten, Jugendliche ... in dieser Hinsicht nicht richtig aufgeklärt?
    Heutzutage tun so viele als wären sie redliche und mutige Antifaschisten und lauter Nachkommen von Widerstandskämpfern. Dabei verdrehen sie gerne moralische Grundsätze und verunglimpfen andere um von ihren eigenen heutigen Schandtaten und Dummheiten abzulenken.
    In Anbetracht der vielen Toten der beiden Weltkriege finde ich vor allem dieses heuchlerische Gehabe und Diffamieren anderer um sich selbst als guter Mensch darzustellen (das gleiche gilt für die Umweltaktivisten) wirklich widerlich und nicht jene Leute die sich für unsere Heimat und unsere Werte einsetzen wofür es heute sehr viel Mut braucht.

  18. Undine
    07. August 2019 13:53

    Ad Aufarbeitung der NS-Zeit:

    Ich erinnere mich noch gut, als in Lambach/Stadl-Paura ein Wasserkraftwerk gebaut wurde---unter LH Pühringer. Bei den Grabungen stieß man auf menschliche Skelette, was Herrn Simon WIESENTHAL veranlaßte, flugs an die Fundstelle zu reisen, um die Knochenfunde zu sichten. Er kam zu der Erkenntnis, daß es sich eindeutig um Knochenreste von ermordeten Juden handle, da sich in der Nähe eine Zweigstelle des KZs Mauthausen befunden hatte.

    Wiesenthal verlangte nicht nur einen Baustopp, sondern er VERBOT, an dieser Stelle überhaupt jemals etwas zu bauen. LH Pühringer ließ sich aber davon nicht beeindrucken und ließ weiterbauen.

    Der erboste Simon Wiesenthal ließ daraufhin (natürlich auf unsere Kosten!) eine Historikerkomission aus ISRAEL EINFLIEGEN, um seinen Verdacht bestätigt zu bekommen.

    Nach eingehenden Untersuchungen , auch mit einheimischen Historikern kam man zur Erkenntnis, daß diese Knochen aus den BAUERNKRIEGEN stammten, also schon mehrere hundert Jahre dort geruht hatten. Von Wiesenthal hörte man nach dieser Schlappe keinen Pieps---immerhin war durch seinen Verdacht viel Steuergeld verbraten worden.

    • Franz77
      07. August 2019 15:26

      Über Wiesenthal lege ich den Mantel des Schweigens, ist wahrscheinlich gesünder für mich.

    • Gandalf
      07. August 2019 15:40

      @ Undine:
      Na ja, aber wurde damals sorgfältig genug geprüft, ob es sich nicht um die Gebeine von jüdischen Opfern der Bauernkriege gehandelt hatte? :-))

    • machmuss verschiebnix
      07. August 2019 20:22

      @Undine, jå då låss'ma dert glei nu amoi aufgråb'm , nu voa da Wåi

    • Undine
      08. August 2019 10:49

      "Historikerkommission" muß es natürlich heißen! ;-)

    • Der Realist (kein Partner)
      09. August 2019 11:58

      Und woran hat der 'Überlebenskuenstler' eigentlich die Gebeine erkannt?

  19. Basti
    07. August 2019 13:11

    Wie viele Bürger waren vor 80 Jahren nicht NSDAP-Mitglied?
    Man darf doch nicht die Umstände dieser Zeit verleugnen. Auch im „heiligen Land Tirol“ war kein geringerer als Herr Wallnöfer ein Mitglied dieser Gesinnung! Als diese Botschaft kolportiert wurde, löste das einen erheblichen Tumult in der ÖVP aus und man drohte mit einer Verleumdungsklage, jedoch die Historiker bestätigten es. Interessant wie schweigsam sich da die Kultusgemeinde in Innsbruck verhielt?! Vor ein paar Jahren wollte man sogar am Landhausplatz eine Büste von diesem Hero (ein Künstler musste mit ungefähr 300.000 Euro bedient werden) anbringen, aber nach Protesten wurde wieder Abstand genommen.
    Ich erlaube mit einen interessanten Vers aus 1. Mose 9, 6 zu zitieren.
    Wer Menschenblut vergießt, dessen Blut soll auch durch Menschen vergossen werden; denn Gott hat den Menschen zu seinem Bilde gemacht.
    Also, keine Ideologien, Religionen oder die Weltherrscher haben das Recht einen neuen Menschen nach ihren Vorstellungen zu schaffen. Derzeit sind ja die Mischlinge – auf vielen Covers schon sichtbar(Göd, Ärztezeitung etc.) - en vogue.

    • Kyrios Doulos
      07. August 2019 13:54

      Wir haben heute die Klima-Diktatoren und die Klima-Medien, die dasselbe Geschäft der Manipulation beherrschen und betreiben wie die Nazis. Und wie damals funktioniert die Kombination aus Manipulation, Denunzieren, Moralisieren, Einschüchtern und Korrumpieren (Wissenschafter! 97% Diktaturtypische Mehrheit in einer noch nicht erforschten Sache). Wer sich die Nazifizierung der Gesellschaft und des Staates vor 80 Jahren nicht und nicht vorstellen kann: einfach zuschauen wie die heilige Greta, die PolitikerINNEN und die NGOS in korrupter Kooperation mit den Medien heute wirken - und wie Andersdenkende öffentlich niedergemacht werden - mit der Nazikeule, obwohl das Klima keine Rasse ist.

  20. Politicus1
    07. August 2019 11:45

    Wen - außer linksrotgrünen Journalisten, das DÖW und ein paar Historiker um Herrn Rathkolb herum - kratzt heute die Historie einer österr. Partei?
    Wird ein KURZ Sympathisant nicht ÖVP wählen, weil deren einstiger Obmann und Staatsvertragskanzler Julius Raab den Korneuburger Eid der Heimwehrführer geleistet hatte?
    Wird ein Linkssozialist eine SPÖ mit Frau Rendi-Wagner nicht wählen, weil ihr Vorgänger Victor Adler die Partei einst das Kommunistische Manifest als Zukunftsvision sah? weil ein Karl Renner (den Renner Ring in Wien gibt es noch immer!) 'freudigen Herzens' im März 1938 den Anschluss an das Deutsche Reich begrüßt hatte?

    Nicht einmal Hundertjährige interessiert das. Die Menschen leben in der Gegenwart und erwarten von den Parteien Programme für die Zukunft - aber keine Geschichtsbücher fürs Nachtkastel ...

  21. Kyrios Doulos
    07. August 2019 11:05

    Die FPÖ lernt es nicht und nimmer:

    Nichts, das sie tut und sagt, wird die hasserfüllten Linken (also alle andern Parteien) je dazu bringen, schlicht einmal still zu sein, zuzuhören, genau zu lesen und einmal nachzudenken.

    Kein Kotau vor Kurz' "widerlich!"-Haßpolemik gegen die IB und Herrn Sellner, kein Gendern, kein Einstimmen in den klimahysterischen Gesang der Ökofaschisten und kein weicheiiges Zurückweichen vor linken JournalistINNEN a la Armin Wolf wird jemals dazu fürhen, daß die FPÖ nur einen Millimeter mehr Raum im politischen Felde gewinnen könnte.

    Meine Forderung an die FPÖ: vergeßt alle die Versuche. Schart lieber Eure Anhänger irritationslos um Euch und seid mannhaft und stark. Pfeifft auf die political correctness, laßt das elende Gendern wieder bleiben, redet wieder über den Faschismus der Klimareligion und vor allem gegen den des ISlam. Mögen sie alle gegen Euch sein - denkt daran und erinnert Euch: gebt Ihr klein bei, glaubt Euch das ohnehin niemand und Eure Eigenen wenden sich von Euch ab.

    Redet unermüdlich, kämpft wacker, bleibt Euch treu und Euren Wählern sowieso.
    Geben die Wähler Euch weniger Stimmen als Ihr für das Regieren braucht: Österreich braucht dringend eine sehr, sehr gute Opposition.

    Solange die andern über das Klima, über die ISlamisierung, über die Abtreibung, über die Invasion (Migration genannt), über die Bevorzugung der Frau eh schon überall, argumentiert, streitet, widersprecht, zeigt die Alternative und verbüncet Euch mit Euren Freunden anstatt sie an die Linken oder aus Opportunismus zu verraten.

    Vergeßt das Lechzen und Sehnen nach Anerkennung durch die linken FaschistINNEN von heute. Vergeßt die Eitelkeit.

    Es gilt: Leistet Widerstand in diesen Kriegszeiten (siehe A.U. gestern) und redet unermüdlich darüber, woran Ihr glaubt, tapfer und unverdrossen und trotzt der Gesinnungsdiktatur in Österreich.

    Dann gewinnt Ihr neue Strahlkraft und dann gewinnt Ihr Autorität zurück und Glaubwürdigkeit. Es ist ein schwerer Weg als der des Opportunismus. Aber es ist der Weg zum Ziel: Freiheit vom linken Faschismus!

    • glockenblumen
      07. August 2019 11:29

      Das sollten Sie auch Hofer zusenden! ***************************
      Obwohl ich fürchte, daß es nichts nutzen wird.
      Außer Kickl verhalten sich die meisten wirklich nur wie Pudel, die brav Männchen machen, dafür nicht mal ein Leckerli bekommen, und das Herrchen schaut schon drauf, daß die Pudel schön folgen, sonst wird die Leine an der die herumgeführt werden noch kürzer und das Halsband noch enger :-(
      Aber man hat dzt. keine Alternative!

    • pressburger
      07. August 2019 11:34

      Absolut richtig. Mit dem appeasment, dem Kotau vor Kurz, wird die AfD keine Wähler mobilisieren. Hofer&Kickl laufen Gefahr, dass sie im Einheitsbrei der Politik untergehen werden.
      Welche Strategie verfolgt eigentlich die FPÖ ? Zweiter zu werden ?
      Jochen Rindt, Karl Schranz, Hanse Orsolics, wollten nie zweite werden. Lieber stehend untergehen, als auf den Knien leben.

    • otti
      07. August 2019 11:49

      Kyrios Doulos - NUR so wird was draus !

      Und OHNE Reform der fleischgewordenen BÖSARTIGKEIT - orf - wird auch DARAUS nix!

    • Franz77
      07. August 2019 12:02

      Alle **********************************

    • Charlesmagne
      07. August 2019 14:24

      @Kyrios Doulos
      ************************
      ************************
      ************************

    • Postdirektor
      07. August 2019 21:40

      @ Kyrios Doulos

      So isses! - So wär‘ es :-(((

    • Undine
      07. August 2019 22:32

      @Kyrios Doulos

      ********************************************+!

      DAS ist auch meine Rede! Das Buckeln und in die Kniegehen bei so läppischen Anwürfen von linker Seite, aber auch von KURZ ist völliger Unfug! Man sollte über so Lächerlichkeiten den Denunzianten ins Gesicht lachen!

    • Weinkopf
      08. August 2019 22:15

      @Kyrous

      *************!

      Wahre Worte!

    • jo (kein Partner)
      11. August 2019 00:38

      Richtig erkannt.
      Nicht über jedes Stöckchen springen das der FPÖ hingehalten wird.
      Den vereinigten Rotzlinken wird IMMER was einfallen und sei der Anlass noch so lächerlich um medial Stimmung zu machen und grobes Geschütz aufzufahren.

  22. bert100
    07. August 2019 11:01

    "So richtig es ist, dass auch die beiden anderen großen Parteien ehemalige Nationalsozialisten in ihren Reihen hatten, so eindeutig ist dennoch: Der 1949 antretende VdU (Verband der Unabhängigen) und erst recht die später gegründete und den VdU ablösende FPÖ waren in viel größerem Ausmaß ein Sammelbecken für ehemalige Parteigenossen und NS-Sympathisanten als die anderen Parteien."

    Dazu kann ich nur, wie schon Elfenzauberin anmerkte, betonen, dass VdU und hernach jahrzehntelang die FPÖ 5 %-Parteien waren, was das angeblich monströse "Ausmaß" des "Sammelbeckens" auf die gebührenden Plätze verweist. Vielmehr handelt es sich um jenes Lager, dass das vorangegangene Völkerringen als etwas verstanden hat, was das Gemeinwesen des mitteleuropäischen Lebensraumes tief getroffen hat, und sich hernach nicht dem "internationalen Klassenkampf" oder einer religiösen Deutungshoheit in der Politik anschließen wollten.

    • bert100
      07. August 2019 11:04

      ... anschließen wollte.

    • Undine
      07. August 2019 12:12

      @bert100

      *********************+!

    • pressburger
      07. August 2019 13:58

      Nationalsozialismus, war genauso wie der Kommunismus es noch immer ist, eine totalitäre, menschen verachtende Ideologie.
      Jeder darf sich unbeschadet Kommunist nenne, die KPÖ als Befürworter der Stalinschen Greueltaten mit Millionen Ermordeten, wird als "demokratische" Partei für den Nationalrat kandidieren.
      Die deutsche Regierung besteht zum gewissen Teil aus überzeugten Kommunisten.
      Bin gegen die Wiederauferstehung der NS Partei, aber warum dürfen Kommunisten den nächsten linken Terror vorbereiten ?

    • bert100
      07. August 2019 18:08

      Müßig zu sagen, dass der Nationalsozialismus totalitär und damit automatisch menschenverachtend war, und ihm auch wie dem Kommunismus (KOMINTERN) von Anfang an Züge des Größenwahns anhafteten. Was dazu zu sagen ist wird uns vorgegeben. Jedenfalls schöpfte er seine Kraft aus der internationalen Bedrängnis, einem jahrhundertlangen und damals allgegenwärtigen Antisemitismus, aus Defiziten der damaligen Sozialpolitik (Muttergeld), einer Verabsolutierung wissenschaftlichen Fortschrittglaubens/Rationalismus (Eugenik, „lebensunwertes Leben“), und der Gegnerschaft des „Jewish World Congress“.

  23. socrates
    07. August 2019 10:46

    Wie schwer es ist die Gerechtigkeit zu finden zeigt der Tankerstreit GB gegen Iran. Der Tanker des Iran wurde ohne Gericht von der Army beschlagnahmt ubd kommt daher auch nicht vor Gericht. Der britische Tanker, von dem niemand weiß wem er wirklich gehört, wurde von der Polizei angehalten und ein Gericht entscheidet über die Rechtmäßigkeit. Den Unterschied will ich Klavierspielen können!

  24. Undine
    07. August 2019 10:29

    Jede "Geschichte", also die "Historie", hat immer auch eine VOR-Geschichte und ist von dieser seriöserweise nicht zu trennen. "Unsere Geschichte" begann also nicht 1939, nicht 1938, nicht 1933, aber auch nicht 1914, so einfach ist die "Geschichte" nicht, wie sie uns dargestellt wird! Dank Internet hat man genug Möglichkeiten, sich zu informieren:

    "Generalmajor a.D. Gerd SCHULTZE-RHONHOF - Vortrag zum Zweiten Weltkrieg Teil 1_6.m4v"

    https://www.youtube.com/watch?v=RGP-DQio_fs

    "Gerd Schultze Rhonhof - Lesung - Sie sagten Frieden und meinten Krieg"

    https://www.youtube.com/watch?v=LDF7xTYBJ90

    "Wolfgang EFFENBERGER: Das Jahrhundert des US-Imperialismus"

    https://www.youtube.com/watch?v=S1pplMmgFnA&t=268s

    "1961 - Benjamin FREEDMAN - Rede im Willard - Hotel"

    https://www.youtube.com/watch?v=PqkJr8mlq74&t=903s

    • otti
      07. August 2019 12:01

      Danke für die Links !

      2 Jahre VOR der Matura bekamen wir einen Geschichtsprofessor - gerade einmal 5 Jahre älter als wir - und vor Neugier und Ergriffenheit vergaßen alle (inclusive er) Noten und sonstige Belastungen.
      Davor und danach nie mehr ähnliches an Kompetenz erlebt.
      Eine lebenslange Freundschaft ist entstanden.

    • McErdal (kein Partner)
      09. August 2019 08:12

      @ Undine

      Den letzten Herren dürfen sie getrost vergessen: er sagt die Wahrheit, dass es keine JUDEN gibt, daß es KHASAREN sind - komischerweise wird das hier nicht wirklich verinnerlicht - das blendet Ihr hier am Blog völlig aus - aber die größte LÜGE zum Schluß seines Vortrages : JESUS sein ein JUDE geht Euch runter wie ÖL !

      JESUS war ein WEISSER das lässt sich in der Bibel sogar beweisen, aber wenn man natürlich zu faul oder desinteressiert ist, dann labert man weiterhin Müll....

    • fredausdersüdsteiermark (kein Partner)
      10. August 2019 21:16

      @Mc Erdal, bitte um Erläuterung! Sie schreiben, dass Jesus ein Weisser war. Würd mich ehrlich interessieren, ob dem so war. Hab diesbezüglich noch nie einen Hinweis erhalten.

    • riri
      11. August 2019 22:16

      Jesus wurde von den Juden zum Tode am Kreuz verurteilt.
      Hinweis genug?

  25. Romana
    07. August 2019 09:36

    Der Schuss ist nach hinten los gegangen. Die geforderte Rechenschaft der Linken über Nazis in der FPÖ brachte die Tatsache von zahlreichen Politikern mit Nazi-Vergangenheit in den Reihen der SPÖ ans Tageslicht. Mögen diese Erkenntnisse der braunen SPÖ-Vergangenheit ebenso breiten Platz in den Medien finden wie die "braunen Flecken" der FPÖ und weithin auch der Ruf nach Vergangenheitsbewältigung der SPÖ erschallen.

    • socrates
      07. August 2019 10:50

      In Kärnten war Haider der Harmloseste während einige Rote in der Landesregierung gesicherte Nazis waren

    • Rau
      07. August 2019 14:52

      Beim Haider gings ja immer um das Bärental, das sich die Familie widerrechtlich angeeignet haben soll

    • Undine
      07. August 2019 22:37

      @Rau

      Der größte HAIDER-HASSER, Franz VRANITZKY, war bei diesem Punkt sonderbar schweigsam; ich denke, der Grund war, weil seine Schwiegereltern Besitzer einer "arisierten" Firma waren.....

  26. Undine
    07. August 2019 09:28

    A.U. schreibt:

    "Ich werde nie mein einziges langes Gespräch mit Friedrich Peter vergessen. Der langjährige FPÖ-Obmann und einstige SS-Offizier, drückte dabei sehr emotional seine tiefe persönliche Dankbarkeit gegenüber Kreisky aus. "Er hat uns erstmals wieder als Mensch anerkannt", waren seine Worte. Und es fiel auch das Wort "Rehabilitierung"."

    Die Hinterfotzigkeit fängt schon einmal damit an, daß die LINKEN---und somit die gesamte Medienlandschaft!---, die ansonsten politisch-korrekt jedes Pauschalurteil verteufeln---etwa: alle Moslems sind Terroristen, alle NAFRIS sind Vergewaltiger und Drogenhändler, alle Zigeuner sind Diebe usw., als VERHETZUNG VERFOLGEN und den "Verhetzer" hinter Gitter bringen, bei zwei Gruppen selber sehr wohl mit vernichtenden Pauschalurteilen zur Stelle sind: bei den DEUTSCHEN---die sind nach linker Diktion sowieso GENUIN BÖSE---und bei den NAZIS: die waren AUSNAHMSLOS BÖSE!

    Man vermischt da ABSICHTLICH und aus "schlechtem" Grund die NAZI-BONZEN mit den einfachen PGs, den "Partei-Genossen". Man macht mit dieser LÜGE POLITIK---bis heute!

    Zum Freundeskreis meiner Eltern (unbescholtenere, anständigere Menschen kann ich mir nicht vorstellen!) gehörten neben Friedrich PETER viele ehemalige NAZIS. Bevor Sie jetzt empört nach Luft schnappen und gleich auch mich als NAZI-Kind mitverabscheuen: NICHT ALLE NAZIS waren BÖSE MENSCHEN---viele haben sich etwas zuschulden kommen lassen, aber beileibe NICHT ALLE, auch wenn man uns das so eingebläut hat und nicht müde wird, uns davon zu überzeugen! Es ist mMn KRANKHAFT, mit solchen LÜGEN Politik zu machen.

    Stellungnahme von Friedrich PETER:

    "Ich habe meine Militärdienstzeit in der 1. SS-Infanterie-Brigade und in der 2. SS-Panzerdivision Das Reich von 1941 bis 1945 abgeleistet. Dabei habe ich weder innerhalb noch außerhalb dieses Zeitraumes an Erschießungen noch sonstigen Repressalien teilgenommen. Meine militärische Tätigkeit beendete ich im Mai 1945 als Obersturmführer der Waffen-SS und Chef einer Panzerkompagnie. Als Kriegsauszeichnung wurde mir das EK 2 für die Teilnahme an der Winterschlacht 1941/42 verliehen. Alle von Dipl. Ing. Simon Wiesenthal gegen mich angedeuteten Unterstellungen und Verdächtigungen weise ich schärfstens zurück."

    Ich glaube ihm.

    • otti
      07. August 2019 12:10

      Undine: !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

      Und im Übrigen erkennt man den innewohnenden Anstand eines Menschen auch daran, daß er nicht beim ersten Lüfterl Freunde fallen läßt !

    • Almut
      07. August 2019 15:41

      @ Undine
      ************************************************************!!!

    • Weinkopf
      08. August 2019 06:45

      @Undine
      ***************+!

      Wahre Worte, sehr mutig von Ihnen!
      Nicht jeder SS-Anghöriger war ein Kriegsverbrecher.

    • Herbert Richter (kein Partner)
      09. August 2019 10:27

      Traurig und erschütternd, daß man für die Wahrheit Mut beweisen muss!!!
      Das sollte uns beschäftigen.....!
      P.S. Das millionenfache Morden durch "anonyme" Bombenabwürfe stehen den Nazi Kriegsverbrechen um nichts nach! Dieses jedoch wird mit "Harris, do it again" noch glorifiziert!

  27. Gerald
    07. August 2019 09:25

    Warum sind Historiker mächtiger als Gott?

    Denn Gott kann, im Gegensatz zu Historikern die Vergangenheit nicht mehr ändern.

    Leider ist auch auf diesem Gebiet der Durchmarsch durch die Institutionen der Linken voll und ganz geglückt. So wird die augenscheinliche nahe Verwandtschaft der NationalSOZIALISTEN zu den banalen oder internationalen Sozialisten(vulgo Kommunisten) kleingeredet und diese den sog. "Rechtsextremen" zugeordnet. Dies obwohl man keine einzige Wortmeldung einer NS-Größe finden wird, worin sich diese als "rechts" bezeichnet, dafür einige wo sie sich als links und Sozialisten bezeichnen. Denn für die Nazis waren die Rechten das verhasste Bürgertum, das es zu zerstören galt. Auch der Terminus vom Austrofaschismus wird von den linken Historikern versucht durchzusetzen, um Dollfuß so in die Nähe der Nazis zu rücken, obwohl dieser bekanntlich im Kampf gegen die Nazis starb. Aber er war halt ein christlich Konservativer und kein Anschluss-bejubelnder Sozialist, wie Renner, oder ein Euthanasie-befürwortender Sozialist, wie Tandler. Dass die meisten Widerstandskämpfer ebenfalls aus dem christlich-konservativen Lager kamen, während die Sozialisten ob der nahen Verwandtschaft oft begeistert zur NSDAP überliefen, ist auch ein Detail, das von linken Historiker gerne verschwiegen wird.
    Die mengenmäßig meisten Ehemaligen nahm auch die SPÖ auf. Zum sozialistischen Akademikerbund BSA gab es ja kurz nach Kriegsende noch den Witz: Wo kommt denn das B da vorne plötzlich her?

    Doch sei es drum. Die Vergangenheit können die Sozialisten gerne haben. Dort passen sie mit ihren stets fehlschlagenden Retro-konzepten auch gut hin. Wer ständig in den Rückspiegel stiert, sieht nicht die Gegenwart oder gar die Zukunft. Wer vor 60-70 Jahren bei welcher Partei war, ist im Grunde vollkommen irrelevant. Wichtig in der Politik sind nur Gegenwart und Zukunft und da sieht es so aus, dass gegenwärtig das größte Problem die illegale, gesellschaftsverändernde Massenzuwanderung darstellt bzw. die dadurch verursachten Probleme (Sicherheit, Kosten, Islamismus). Alles andere wie Liederbücher, falsch zitierte Rattengedichte u.ä. sind nur Ablenkung oder nachrangige Probleme. Erst recht der Klimawandel, an dem weder wir Österreicher, noch wir Europäer etwas ändern können. Und genau auf dem Feld der Migration gibt es nur eine Partei, die seit Jahrzehnten unverändert davor warnt und die den politischen Willen hat das zu stoppen. Als Österreicher (der schon länger hier lebt) mit Kindern ist darum meine Wahl klar und den Historikerbericht lasse ich schlicht links liegen.

    • pressburger
      07. August 2019 14:36

      Alle Historiker ? Die Geschichte schreiben die Sieger.
      Die Historiografie ist marxistisch beherrscht. Bedeutet, Geschichte wird ex post geschrieben. Damit wird das heutige Wissen, den früheren Generationen so zu sagen überstülpt, womit sie automatisch schuldig sind, an Ereignissen, die sich bezogen auf die Zeit, in der sie gelebt haben, erst in der Zukunft abspielen werden.

  28. Ingrid Bittner
    07. August 2019 09:16

    https://www.youtube.com/watch?v=7Mqo1ldaz3M

    Hier diskutieren Gerald Grosz und Sebastian Born Mehna auch den Historikerbericht.

  29. Postdirektor
    07. August 2019 09:08

    Dr. Unterberger schreibt über die Entwicklung in Osteuropa nach der Wende:

    "Dort sind in einigen Ländern Exkommunisten sogar eine Zeitlang Regierungschefs und Präsidenten gewesen."

    In Deutschland ist ein ehemaliges Mitglied der kommunistischen FDJ bis heute Bundeskanzlerin!!!

  30. Arbeiter
    07. August 2019 09:05

    In der hervorragenden Analyse klingt eine Frage an, die mich schon lange beschäftigt. Es heißt "nach 1949 schlief die strafrechtliche Aufarbeitung für Jahrzehnte ein". Wie war das möglich? Es herrschten doch weitere 6 Jahre die Befreiermächte und warum wurden in deren insgesamt 10 Jahren der Herrschaft nicht alle strafrechtlichen Dinge samt Restitution erledigt? Warum erst nach 1986 bzw. 2000?

    • Gerald
      07. August 2019 09:35

      Weil man schnell draufkam, dass praktisch überall Ehemalige saßen und ohne diese kein funktionierender Staat zu machen gewesen wäre. Außerdem war man sehr daran interessiert mit den deutschen Technikern zu arbeiten, auch wenn diese evtl. braune Flecken hatten. Darum hat man es gewollt einschlafen lassen und war mit der Punzierung als "Mitläufer" sehr großzügig.
      1986 (und erst recht 2000) war dann das Wählerpotential unbedeutend und die Techniker und Beamten in Pension oder tot. Da konnte man sich dann problemlos als furchtloser Nazi-Bekämpfer inszenieren.

  31. HDW
    07. August 2019 08:48

    Es muss Russland, ganz zum Schluss natürlich wieder einen Tritt abbekommen. Was richtigerweise für das kleine Österreich nach 45 gilt, darf nicht für das jahrzehntelange Welt-Zentrum des Marxismus-Leninismus und seine Institutionen gelten. Anders als dem Obersturmbannführer Peter der sich freiwillig zu den Einsatzgruppen gemeldet hatte, ist Putin jedenfalls keine Teilnahme an Massenerschiessungen nachgewiesen worden. Heisst eben nur, dass der Wettlauf um Stimmen des dritte Lagers auch in diesem unnötigen Wahlkampf weiter weiter geht.

    • Specht
      07. August 2019 10:26

      HDW Welche Teilnahme an Massenerschiessungen wurden im Gegensatz zu Putin dem Obersturmbannführer Peter denn nachgewiesen?

    • bert100
      07. August 2019 10:45

      Verstehe ich nicht: bei Friedrich Peter sind ja auch keine Massenerschießungen nachgewiesen worden, oder? Also was soll in dieser Hinsicht bei Putin anders gewesen sein?

    • bert100
      07. August 2019 13:02

      Hat sich überschnitten mit dem "Specht", Seitenanzeige wurde nicht von mir aktualisiert.

    • pressburger
      07. August 2019 14:41

      Peter sagt, er sei Obersturmführer der Waffen SS. Ein gewisser Unterschied.
      Putin hat auch einige Gegner der UdSSR unschädlich gemacht. Ein KGB Offizier in der besetzten DDR war kein Verwalter, oder Berater.

    • HDW
      07. August 2019 14:49

      Bevor sie Unmögliches zu verteidigen versuchen erkundigen sie sich was "Freiwillige Teilnahme an Einsatzgruppen" bedeutet hat. Und die Peter zwar mit Ausflüchten von Urlaub usw. selbst zugegeben. Das war ja der Auslöser für den Hass der von Kreißky und Fischer, weil Wiesenthal das vor einer Regierung der Roten mit der FPÖ publik machte.

    • bert100
      07. August 2019 18:27

      @ HDW:

      Die Waffen-SS war eine militärische Eliteeinheit, der im Kampf für das Vaterland zu dienen eine Ehre war, etwa wie heute die "Seals" in den USA. Den Führereid hatten damals alle abzulegen.
      Sollte es erwiesene Massenerschießung durch erwiesene Einheiten gegeben haben, so ist noch lange nicht Peters Schuld erwiesen, solange nicht sein Alibi, wie etwa Urlaub, falsifiziert werden kann.

    • HDW
      08. August 2019 01:06

      @bert100
      Die 1.SS Infanteriedivision hat als Teil der Einatzgruppe C (Kiew, Charkow) hinter der kämpfenden Truppe ab Juli 1942 mit den Massenerschiessungen besonders von Juden, auch Frauen und Kindern, begonnen. Die üblichen Ausreden dieser Täter, nichts gewusst, Urlaub, Offizerskurs usw. haben auch Peter, der schon 1938 freiwillig SSler wurde, vor der Strafverfolgung bewahrt. Aber die Ideologie dieser Leute ist deshalb gefährlich weil sie sich bei den Massenerschiessungen im Recht fühlten nachher und auch jetzt. (Beim Bolschewismus scheint ihnen das ja zu dämmern.)

    • bert100
      08. August 2019 09:45

      Die "üblichen Ausreden", die "üblichen Verdächtigen", das passt wunderbar in das Schema von Genickschuss-Experten, die ja auch alle über einen Kamm scheren. Sie befleißigen sich einer verallgemeinernden Vorgangsweise, unterstellen einfach Kollektivschuld.

      Das wäre vielleicht verständlich, wenn hier systematisch Genozid betrieben worden wäre, also zigtausende in Massengräber befördert worden wären. Eine schnelle Google-Recherche bringt nichts dergleichen zutage, habe daraus den Eindruck, dass sich eher lokale Vergeltungsmaßnahmen gegen Partisanenangriffe zugetragen haben. Der Einsatz einer Eliteeinheit für Erschießungen wäre auch vergeudet.

  32. Josef Maierhofer
    07. August 2019 08:32

    @
    'Weil im Grund jeder Österreicher weiß, dass von den Freiheitlichen - ob man nun ihre konkrete Politik mag oder nicht - ganz sicher keine Bedrohung für Demokratie, Frieden oder Rechtsstaat sind.'

    Im Gegenteil, sie sind derzeit die einzigen Kämpfer und Garanten für Demokratie, Frieden und Rechtsstaat in Österreich und die einzigen, die gegen den verderblichen Mainstream ankämpfen, dem alle anderen Parteien in Österreich zum Opfer gefallen sind.

    @
    'Überdies kann eine islamkritische Bewegung wie die Identitären auch deshalb mit Sicherheit nicht in einen Topf mit den Nazis geworfen werden, weil sich die Nazis geistig eng mit den Arabern und Moslems verwandt gefühlt haben. Nicht zuletzt wegen des gemeinsamen Antisemitismus.'

    Die Identitären würde ich mit besorgte Bürger, Heimat liebende Menschen, denkende Menschen, die sich nicht von allen außer der FPÖ Mainstreamparteien und Medieneinflüssen mitreißen lassen, beschreiben, Österreicher die positiv zu Österreich stehen im Gegensatz zu 'Antifa', die Österreich auslöschen wollen und die eigentlich die Antisemiten Österreichs sind. Hier wird deutlich, wer die heutigen Nazis sind, ganz sicher nicht die Identitären. Auch hier ist die FPÖ ganz klar überhaupt nicht antisemitisch.

    Zur freiheitlichen Geschichte, die nun einmal stattgefunden hat, sollte man, wie versprochen ohne wenn und aber auch die Personen benennen, die nach dem Krieg dort eben bedeutende Funktionen ausübten. Das ist Geschichte.

    Seit Strache (eigentlich auch Haider) ist diese Partei eine demokratische und die beste soziale Heimatpartei, die wir haben können, und (leider) derzeit die einzige, die noch FÜR Österreich arbeitet.

    Für mich ist wohl auch klar, dass der Mainstream (das sind im Parteienwahlkampf alle außer FPÖ) kein anderes Thema mehr haben wird vor der Wahl, als diesen teilweise veröffentlichten Historikerbericht.

  33. Bürgermeister
    07. August 2019 08:21

    "Die politmediale Szene befasst sich wieder einmal intensiv mit ihrem liebsten Objekt: mit der 80 Jahre zurückliegenden Vergangenheit."

    Das ist nicht das liebste sondern so ziemlich das einzige echte Thema der politmedialen Mafia. Sie beschäftigt sich nicht mit dem Abpressen von Schutzgeldern - die GIS wird gegen meinen expliziten Willen eingehoben - oder mit "Förderungen" (vielleicht frägt der süditalienische Geldeintreiber beim nächsten Mal auch, ob man den Schutz den er bietet nicht etwas stärker "fördern" möchte), mit der verrotteten Justiz oder dem vor dem Zusammenbruch stehenden Bildungssystem, mit Klimawahnsinn und Industrieabbau usw.

    Die FPÖ hat bei diesem Ablenkungsmanöver bislang nie mitgemacht, man hat echte, aktuelle Probleme angesprochen. Das war das Erfolgsrezept das schon ein Jörg Haider so gelebt hat - raus aus der politmedialen Inzuchtblase, man gibt selbst die Themen vor - und es mangelt nicht an Themen. Die Anbiederung an die politmediale Mafia wäre nicht notwendig gewesen, das Ergebnis war vorhersehbar - was war die Absicht, was war der Sinn?

  34. socrates
    07. August 2019 08:17

    Nicht alles was bös ist ist schon ein Nazi.
    Wer heutzutage etwas werden will muß einen neuen Schimpfer auf die Nazis finden, keinesfalls darf er Putin zitieren der sagt daß Deutschland nicht allein am WK2 schuld war.
    Rußland hatte die meisten Opfer im WK2, unter anderem seinen Vater. Daher ist er glaubwürdig!

    • Undine
      07. August 2019 09:34

      @socrates

      ************************
      ************************
      ************************+!

      Sie haben mit knappen Worten den Nagel auf den Kopf getroffen!

  35. OT-Links
    07. August 2019 07:45

    Sehr bravo - viele Sternchen für Unterberger...

    Besonders seine Einschätzung der Identitären ist hervorzuheben: "die Identitären sind eine junge, eher studentische Bewegung, die absolut nichts mit dem Nationalsozialismus oder Deutschnationalismus zu tun haben, sondern sich akzentuiert zur österreichischen Identität bekennen. Überdies kann eine islamkritische Bewegung wie die Identitären auch deshalb mit Sicherheit nicht in einen Topf mit den Nazis geworfen werden, weil sich die Nazis geistig eng mit den Arabern und Moslems verwandt gefühlt haben. Nicht zuletzt wegen des gemeinsamen Antisemitismus."

    Ja, viel ähnlicher sind da die Linken mit ihrem konträren Rassenwahn, nähmlich dem Hass auf alles Deutsche und daher der Förderung alles Fremden und besonders der Scharia, die unserer, aber auch der jüdischen, Kultur möglichst rasch den Garaus machen soll.

    Am Ende darf noch ergänzt werden, dass auch Merkel eine Ehemalige ist und es ihr sogar gelang, da o.a. Linke sie ja vergöttern, nicht nur aus der BRD eine DDR zu machen, sondern aus der westlichen EU eine neue Sowjetunion. Die im Osten wehren sich noch, denn sie sind natürlich sensibler als unsere Schlafschafe, die sobald sie aufwachen, sofort wieder mit der Nazikeule narkotisiert werden.

    • OT-Links
      07. August 2019 08:00

      Ooops, nämlich, peinlich :-)

    • glockenblumen
      07. August 2019 08:21

      @ OT-Links

      "... Ja, viel ähnlicher sind da die Linken mit ihrem konträren Rassenwahn ... "

      Richtig! die schlimmsten Rassisten und solche die ohne Hemmung menschenverachtende Nazi-Methoden anwenden, befinden sich in den Reihen der Linken!
      Ich verstehe nur nicht, wie man diesen offen zur Schau getragenen Haß, diese geballte Hetze gegen alles und jeden, der anderer Meinung ist, nicht erkennen kann.

      Sie haben recht mit den "Schlafschafen" - erwachen werden sie, wenn sie bereits zur Schlachtbank geführt werden, das Blöken wird ohrenbetäubend sein, auch die Nazikeulen-Narkose wird nimmer wirken :-(

    • MizziKazz
      07. August 2019 08:29

      Wissen Sie, OT-Links, was mich interessiert ist, was denn aufgewachte Schlafschafe nun konkret tun sollen, Ihrer Meinung nach? Was würde denn helfen? Ich meine, helfen im großen Stil? Sagen Sie mir das und wenn es mir finanziell und körperlich möglich ist, will ich es zumindest versuchen. Ich warte schon lange auf eine Möglichkeit mich politisch zu engagieren, von einem Bürgerstandpunkt aus, versteht sich (nicht parteilich).
      Danke schon im Voraus für Ihre klugen und machbaren Strategien
      MizziKazz

    • OT-Links
      07. August 2019 08:45

      Mizzi, wenns nicht wissen, was zu tun ist, ein paar Tipps: Machen Sie Werbung für diesen Blog, denn hier wird man informiert, wählen Sie die Partei, die wirklich die Österreicher vertritt und wenns nicht wissen, wohin mit dem Geld, spenden Sie es den Leuten, die gegensteuern.

    • Ingrid Bittner
      07. August 2019 09:28

      OT-Links: hier ein Interview mit Martin Sellner - ich weiss nicht ob ich richtig liege, aber mir kommt vor, der kommt schon glaubwürdig herüber. Auch wenn Fellner sen. mit seiner etwas primitiven Art versucht, ihn ins rechteste Eck zu stellen. Sellner ist immer freundlich, höflich, ruhig, erweckt nicht den Anschein, dass er G'schichtln druckt, sondern einfach sagt, was Sache ist. Dass er es schwer hat, tut mir für den jungen Burschen irgendwie leid, weil der ist in meinen Augen nicht der gewalttätige Rechtsradikale, als den man ihn allenthalben gern hinstellen möchte.

      https://www.youtube.com/watch?v=682HNhWKDXU

    • OT-Links
      07. August 2019 10:17

      Danke für den Link. Ich halte ihn für sehr ehrlich und anständig - weswegen er wohl gegen das System auftritt. Er ist sehr begabt und genau deshalb (wie auch Kickl) Kurz und Freunde (Bellen, Merkel, Soros etc) ein Dorn im Auge. Am liebsten würden sie ihn beseitigen, was sie ja schon tun....

    • Ingrid Bittner
      07. August 2019 11:54

      @MizziKazz: ich hab auch noch einen Tipp! Man kann sich auch bei einer Partei einbringen ohne Parteimitglied zu sein. Jede Parte freut sich über aktive Mitarbeiter! Ich gebe ihnen natürlich nicht den Rat sich vielleicht bei den Roten oder Grünen zu engagieren, es gibt bessere Möglichkeiten.

    • pressburger
      07. August 2019 14:45

      OT-Links
      "Machen Sie Werbung für diesen Blog", absolut zutreffend.
      Wo, kann man sich noch informieren ? Wo, kann man noch seine Meinung schreiben ?

  36. pressburger
    07. August 2019 07:43

    "Vergangenheitsbewältigung", ein beliebter Begriff, im Zusammenhang mit einer relativ kurzen Episode der europäischen, deutschen und österreichischen Geschichte.
    Wie soll die Vergangenheit "bewältigt" werden. Die Vergangenheit, war so wie sie war, mann kann sie beschreiben, aber nie objektiv, man kann zu der Vergangenheit eine Meinung haben. Aber sie bewältigen ?
    "Bewältigen", klingt fast, als ob man die Vergangenheit ungeschehen mache könnte. Man könnte es versuchen.
    Nur wie sieht die Praxis der letzten Jahre aus ? Genau das Gegenteil ist der Fall.
    Die Vergangenheit, d.h. eine relativ kurze Episode der Geschichte, siehe oben, wird dazu benutzt den politischen Gegner, den Andersdenkenden, mit der Keule der Vergangenheit zum Schweigen zu bringen.
    Noch nie, wurde der Begriff Nazi, Rechtsextremist, Rassist, Faschist, so extensiv und intensiv eingesetzt, um eine politische Diskussion zu verunmöglichen.
    Wenn den Linken die Argumente ausgehen, vorausgesetzt sie hatten überhaupt welche, packen sie die Nazi Keule aus.
    Das wird auch das Ergebnis der Diskussion über die Vergangenheit der FPÖ. Die Freiheitlichen waren einfältig genug, um den Linken den Strick zu liefern, mit dem sie erwürgt werden.
    Die Freihetilichen haben sich auf Erklärungen, auf halbe Entschuldigungen, taktisch völlig daneben, festgelegt. Die Freiheitlichen haben offensiv die Möglichkeit, die totalitären Entwicklungen in dieser manipulativen Demokratur aktiv zu bekämpfen um die weitere Entwicklung in Richtung ökofaschistischen Totalitarismus zu verhindern. Die FPÖ hat sich entschieden passiv zu bleiben, die neuen Duschen aus den Schmutzkübeln der Linken, abzuwarten.
    Leider hat sich die FPÖ, O Ton Hofer, dafür entschieden, zu versuchen aus Kurzens Gnaden, wieder zu Regierungspartei zu werden.
    Ist das Illusionismus, oder Realitätsverlust ?

    • glockenblumen
      07. August 2019 08:25

      Es ist nicht ungeschehen zu machen, was passiert ist!

      Anstatt permanent von "Bewältigung" zu schwafeln, wär es an der Zeit, aus der Geschichte, aus Fehlern zu lernen und es fürderhin besser zu machen!

      Doch das will die Linke offenbar nicht - sie könnten ohne Unfrieden, Haß und Hetze nicht leben - scheint es doch der einzige Lebensinhalt zu sein, den die haben :-((

    • Ingrid Bittner
      07. August 2019 11:59

      @glockenblumen: also mir gefällt das Wort "Bewältigung" auch überhaupt nicht, weil was soll ich bewältigen? Ich kann weder dafür, dass damals Unrecht geschehen ist noch kann ich dafür, dass vielleicht mein Vater oder mein Großvater auch nicht dagegen aufgestanden ist. Jeder hat geschaut und schaut auch heute, wie er sein Leben und das seiner Familie am besten hinbringt. Heute können wir das damals Geschehene leicht anders sehen, aber was wäre wenn wir damals gelebt hätten und irgendwie hätten mitentscheiden können?
      Ich finde es auch unerträglich, wenn ich mir das Fernsehprogramm so anschau, dass dauernd Filme gebracht werden, die in der unseligen Zeit spielen.

    • Ingrid Bittner
      07. August 2019 12:03

      Und zur sogenannten Vergangenheitsbewältigung:
      hier ein link, über jene Personen, die NSDAP-Mitglieder waren und die dann in einer Partei politisch tätig waren, als es wieder möglich war.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_ehemaliger_NSDAP-Mitglieder,_die_nach_Mai_1945_politisch_t%C3%A4tig_waren#%C3%96sterreich

      Einige Namen sind ja noch im Gedächtnis, da gibt es Minister und Landeshauptleute verschiedener politischer Parteien, aber was ich irgendwie als ärgerlich empfinde (bei mir selbst beim Durchlesen): da kommen Namen, die einem irgendwie bekanntvorkommen (nicht von damals Aktiven) sondern von jetzt oder kürzlichst aktiv Gewesenen, und dann schiessen einem so Gedanken durchs Hirn, aha

    • Ingrid Bittner
      07. August 2019 12:05

      da gab's doch einen Minister/eine Ministerin, die so hiess, das ist womöglich die Tocher oder der Sohn von dem und dem... Na und, was können die heute Lebenden und politisch Tätigen für ihre Väter und Großväter, aber leider, man ist einfach nicht frei von solchen Gedanken.

    • pressburger
      07. August 2019 14:53

      @Ingrid Bittner
      Überall, bringen die Linken zuerst den Begriff, "man muss doch differenzieren", "man darf nicht pauschalisieren", bei jeden muslimischen Mörder der mit einen Messer in der Hand aufgegriffen* wird, gilt die Unschuldsvermutung.
      Mit welchen Recht urteilen die verwöhnten arroganten Linksgrünen, die im materiellen Überfluss, aber in einer Bildungsarmut sozialisiert wurden, über eine Generation die in den Zwanzigerjahren des letzten Jahrhunderts, in der Wirtschaftskrise ums Überleben gekämpft hat. Warum hat niemand den Mut, diesen Ideologisierten Nichtdenkern, kontra zu geben
      *Falls er erwischt werden sollte, eher unwahrscheinlich.

    • glockenblumen
      07. August 2019 18:04

      @ Ingrid Bittner

      ***********************************

  37. elokrat
    07. August 2019 07:38

    Im Lügen, manipulieren, verdrehen von Tatsachen sind Linksparteien und mittlerweile auch die ÖVP (zB. Fischler, Conrad...) unschlagbar. Die Lügen werden auch wirkungsvoll im Ausland platziert, wie Waldheim, EU-Sanktionen, Liederbuch, Rattengedicht....zeigten. Zusammen mit einer extrem linken Medienlandschaft und einer mehrheitlich uninteressierten Bevölkerung wird eine objektive Darstellung verhindert.

    http://www.dokumentationsarchiv.at/SPOE/Braune_Flecken_SPOE.htm

  38. riri
    07. August 2019 07:02

    Heute am frühen Morgen war ein Tagebucheintrag von den "Brandstiftern" zu lesen.
    Wo ist er hingekommen?

  39. elfenzauberin
    07. August 2019 04:17

    "Wer einmal schon für Adolf war,
    wählt Adolf auch in diesem Jahr!"

    Das war der geheime Wahlslogan der Sozialisten im Jahr 1957, der hinter vorgehaltener Hand propagiert wurde. Damals trat der rote Adolf Schärf zur Bundespräsidentenwahl an. Viele Ältere werden sich noch an Prim. Heinrich Gross erinnern, der am Spiegelgrund reihenweise Kinder umbringen ließ, der aber von seinen roten Genossen bis zum Tod protegiert und niemals verurteilt worden ist. Und wenn wir schon beim "lebensunwerten Leben" sind, das Heinrich Gross professionell ausgelöscht hat, so vergessen wir nicht, dass es der Erzsozialist Julius Tandler war, der das Begriffspaar "lebensunwertes Leben" verwendete.

    Es gibt noch viel mehr braune Flecken der SPÖ. Und um der ganzen Wahrheit die Ehre zu geben, so muss man feststellen, dass die allermeisten Nazis zur SPÖ wechselten. Die VDU und die später aus ihr hervorgegangene FPÖ hatte zwar anteilsmäßig mehr Nazis vorzuweisen, in absoluten Zahlen war die SPÖ aber eindeutig vorne, was natürlich auch damit zusammenhängt, dass die SPÖ damals eine viel größere Partei war als die damals unbedeutende VDU.

    Um vom Nazi zum Sozi und vom Sozi zum Nazi zu werden, sind kaum ideologische Verbiegungen erforderlich. Die beiden Ideologien sind so ähnlich und wesensverwandt, dass man praktisch nur das Türschild wechseln muss. So geschah das auch im Nationalsozialismus, als die Roten mit wehenden Fahnen zu den Braunen überwechselten. Hammer und Sichel wurde einfach durch das Hakenkreuz ersetzt, die rote Farbe war ohnehin ident (sic!) und konnte belassen werden.

    Wenn die politische Linke auf tatsächliche oder vermeintliche Nazis losgeht, ist das in Wahrheit nichts anderes als ideologische Kindesweglegung. Dies gilt umso mehr, als sich die politische Linke oftmals der Gewalt bedient, um Andersdenkende zu disziplinieren. Das war nicht nur zu DDR-Zeiten so, es ist auch heute nicht anders, wie dieser Link belegt:

    https://www.tagesstimme.com/2019/08/06/antifa-schlaeger-gibt-zu-linksextreme-gewalt-soll-patrioten-einschuechtern/

    • logiker2
      07. August 2019 07:26

      ************************************! auch die Nationalsozialistische Arbeiterpartei Deutschlands rekrutierte sich ja geradewegs von Überläufern der SPD.

    • glockenblumen
      07. August 2019 08:06

      @ elfenzauberin

      "...vom Nazi zum Sozi und vom Sozi zum Nazi zu werden, sind kaum ideologische Verbiegungen erforderlich..."

      Wie wahr!!! und natürlich auch Ihr vollständiger Kommentar:

      ***********************************************************!!!

    • Templer
      07. August 2019 09:23

      Mischen Sie Grün und Rot ergibt das Braun
      Ein Blick in das mafiös geführte Wien bestätigt auch den ideologischen Drall....

    • socrates
      07. August 2019 10:26

      Mein Neffe starb als "Lebensunwerter" unter Julius Tandler und liegt am SW Friedhof. Aber Beweise zählen bei diesen Themen nicht.

    • socrates
      07. August 2019 11:28

      Wer einmal schon für Sebastian war, wählt Sebastian auch in diesem Jahr!

    • Charlesmagne
      07. August 2019 14:06

      @ socrates
      Und sie werden es tun, die Masse der ignoranten Östertrotteln.

  40. Konrad Hoelderlynck
    07. August 2019 03:02

    Es liegt auf der Hand, dass es der linken Nomenklatura im Augenblick darum geht, die FPÖ von der Regierung fern zu halten. Dass Richard Coudenhove Kalergis rassentheoretische Abhandlungen zur Implementierung einer neuen europäischen "Zukunftsrasse" durchaus problematisch erscheinen, spielt für diese Leute keine Rolle. Der große Irrglaube ist, von diesem "neuen Gesicht Europas" zu erwarten, es würde durch diesen Austausch automatisch ein friedliches und ausschließlich von ehrbaren Menschen bevölkertes Europa werden. Leute wie Partei-Geschichtsschreiber Rathkolb oder Lohnschreiber Hans Rauscher faseln von "Rechtsterroristen", wenn ganz normale Leute einfach beanspruchen, man möge ihre Identität respektieren und nicht mehr. - Ich darf hier das Zitat einer jungen dänischen Freundin anbringen: "Weißt du, ich stamme aus einer ganz gewöhnlichen bürgerlichen Familie, die vor 800 Jahren von Trier ins damalige Dänemark kam. Obwohl bäuerlich und bürgerlich, kann ich meine Familie über diese Zeit lückenlos nachvollziehen. Das ist meine Identität, und diese gibt mir jene Sicherheit, mit der ich jedem anderen Menschen, woher auch immer er in unser Land kommt, unbefangen und freundlich gegenüber treten kann." - Wer täglich hört oder liest, wie minderwertig seine eigene Identität und Abstammung denn seien, der wird zwangsläufig Ressentiments entwickeln.

  41. Helmut Gugerbauer
    07. August 2019 01:26

    Beeindruckend ist vor allem der außerordentliche Mut der vielen heutigen Helden, die alle im Widerstand ihr Leben geopferten hätten, wären sie im Nationalsozialismus auf der Welt gewesen. Durch die Ungnade der späten Geburt müssen sie halt jetzt Hitlers Erben bekämpfen. Und wer diese heutigen Nazischergen sind, können Medien, Intellektuelle, Künstler und sonstige moralische Lichtgestalten freihändig und ohne Not festlegen.

    • logiker2
      07. August 2019 07:07

      und genau jene wären wieder die ersten die einen Führer huldigen würden bzw. damals in erster Reihe maschiert wären.

    • Tegernseer
      07. August 2019 07:43

      **************

    • Templer
      07. August 2019 09:14

      **********
      **********

    • oberösi
      07. August 2019 11:16

      Je länger die NS-Zeit zurückliegt, umso größer die Zahl der Zeitgenossen, die im Heute Anstand und Haltung im Kampf gegen Nazis und Faschisten zeigen.
      Um heute als Nazi zu gelten, genügt es, Greta Thunberg als das zu bezeichnen, was sie ist: ein von einem zynischen Establishment, das sich die Entindustrialisierung Europas, vor allem Deutschlands, zum Ziel gesetzt hat, instrumentalisiertes, dummes Rotz-Mensch, wie wir Österreicher zu sagen pflegen.

      Umgekehrt schrumpft die Zahl der Opfer des britisch-amerikanischen Bombenterrors gegen deutsche Zivilisten, Frauen, Kinder, Alte, mit jedem Jahr mehr zu einer quantité négligeable.
      Diese Völker haben sich wahrlich ihren Untergang verdient...

    • Undine
      08. August 2019 08:33

      @Helmut Gugerbauer

      @oberösi

      *************************************
      *************************************
      *************************************+!

    • Wilhelm Conrad (kein Partner)
      09. August 2019 13:48

      @Helmut Gugenbauer und @oberösi:
      Besser kann man es nicht sagen, als Sie es getan haben. Einzig mit "Diese Völker haben sich wahrlich ihren Untergang verdient..." bin ich nicht einverstanden. So ist es nicht.





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