In Österreich sind wir es schon seit längerem gewohnt. Geschichte wird parteipolitisch benützt und gleichsam häppchenweise für politische Manöver aus der "Mottenkiste" hervorgeholt. Das Karl-Lueger-Denkmal wurde derart zum Reibebaum hochstilisiert, sodass sich schließlich mehr Künstler und Ideologen daran abarbeiteten als Historiker. Es fällt auf, dass das Lueger-Denkmal gar nicht so sehr von linken Historikern kritisiert wurde, sondern vielmehr von Lokalpolitikern, Kunstschaffenden und Studenten.








