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Danke, Orbán Viktor!

Der ungarische Ministerpräsident hat nach allem, was man über den zu Ende gegangenen EU-Gipfel weiß, die entscheidende Rolle gespielt, dass die EU nicht auf die Erpressung der Türkei eingegangen ist. Noch nicht zumindest. Dafür ist Orban Victor (wie auf ungarisch Eigennamen gesprochen werden) großer Dank auszusprechen.

Auch wenn im Laufe des EU-Gipfels ständig neue Varianten der türkischen Forderungen durchgesickert sind, so ist eines absolut klar: Wenn sich die EU in einem so gigantischen Ausmaß von der Türkei erpressen lässt, dann ist ihr – oder vorerst: dann wäre ihr wirklich nicht mehr zu helfen.

Es gibt nämlich eine ganze Reihe von Gründen, weshalb man auf die türkischen Forderungen nicht eingehen sollte:

  1. Die Türkei ist längst kein Rechtsstaat mehr;
  2. Geld darf es nur für die Betreuung und Verbesserung der Flüchtlingslager und nicht für die türkische Staatskassa geben. (Wäre hingegen sicher, was mit dem Geld geschieht, dann müsste es sogar – ganz ohne Deal mit Ankara – sehr viel EU-Geld für diese Lager geben);
  3. Es wäre ein verheerendes Signal, mit der Türkei einen riesigen Deal abzuschließen in den gleichen Tagen, da diese mit der Brutalität einer Diktatur unabhängige Medien stürmt und unabhängige Journalisten ins Gefängnis wirft;
  4. Es wäre ein verheerendes Signal, mit der Türkei einen riesigen Deal abzuschließen, seit diese den Kurden – den einzig effizienten Gegnern des Islamischen Staates! – im eigenen Land wie auch in der Nachbarschaft einen blutigen Krieg erklärt hat;
  5. Es gibt viele Beweise dafür, dass die Türkei selber ständig Benzin ins syrische Kriegsfeuer geschüttet hat und schüttet – was eine Belohnung der Türkei für die Wegschaffung der Flüchtlinge wirklich absurd macht;
  6. Es wäre völlig wahnsinnig, der Türkei für die Rücknahme der künftigen (nicht der schon in Europa befindlichen) Flüchtlinge im Gegenzug eine Direktabnahme von Syrern zu garantieren – und zwar im gleichen Ausmaß, da die Türkei Europa Syrer abnimmt. Das wäre nicht nur ein groteskes Ringelspiel. Das wäre auch ein aufgelegter Elfmeter für Ankara: Die Türken müssten nur dafür sorgen, dass möglichst viele Syrer illegal nach Europa kommen (die sie dann formell zurücknehmen), um dann bei der nächsten Drehung des Ringelspiels möglichst viele Syrer legal nach Europa abschieben zu können;
  7. Selbst wenn der Deal mit der Türkei funktionieren sollte, würden nicht nur mit Hilfe dieses skizzierten Ringelspiels viele Hunderttausende Syrer legal nach Europa kommen. Es würden dann sofort auch andere Schlepper-Routen etwa via Libyen und Italien massiv an Dimension zunehmen, um auch dort weitere Hunderttausende nach Europa zu schleusen;
  8. Es wäre beschämend und demütigend, wenn Europa für diesen dummen und grauslichen Deal überdies der Türkei sechs Milliarden Geld zufließen lässt;
  9. Es wäre noch schlimmer (und zweifellos ein weiteres Riesentor für illegale Immigration!), wenn die Türken dafür auch noch die völlige Visafreiheit für die ganze EU bekämen;
  10. Und es würde die EU endgültig zerreißen, wenn Ankara als Honorar für diesen dummen und grauslichen Erpressungs-Deal auch noch die EU-Mitgliedschaft bekäme.

Das alles hat Victor Orban vorerst mit seinem Veto verhindert (hinter dem sich vorerst etliche andere Regierungschefs geschickt verstecken). Freilich ist der türkeifreundliche Kurs von Angela Merkel damit noch keineswegs vom Tisch. Schon nächste Woche soll er erneut einen EU-Gipfel dominieren.

Müssen wir uns erpressen lassen?

Aber was tun, werden nun manche sagen. Ohne die Türkei lässt sich halt die Völkerwanderung nicht stoppen. Wir müssen uns daher ja doch erpressen lassen.

Nein, wir müssen nicht. Denn erstens lässt sich auch mit dem schmutzigsten Deal mit der Türkei nichts stoppen, weder die Tricks Ankaras noch die milliardenschweren Aktivitäten der Schlepper. Und zweitens lassen sich nie europäische Probleme  durch nichteuropäische Länder stoppen.

Das ginge vielmehr nur durch energische Maßnahmen und substanzielle rechtliche Änderungen in der EU selber. Das ginge nur durch jenes Modell, das Australien seit Jahren mit großem Erfolg anwendet. Das seit einem Jahr auf diesem Blog für Europa empfohlen wird (unabhängig von der Richtigkeit einer totalen Sperre der Balkanroute). Und das neuerdings auch schon von einigen europäischen Politikern, wie etwa dem tschechischen Präsidenten, empfohlen wird, auch wenn der EU-Gipfel noch weit davon entfernt ist.

Das australische Rezept lautet in Kürze (wieder einmal): Wo auch immer Asylwerber und illegale Immigranten in der EU aufgegriffen werden, so werden sie zurück in Lager auf griechischen Inseln gebracht (und wohl auch in militärisch geschützte Lager in Libyen). Dort werden sie auf Kosten der EU humanitär gut behandelt. Dort bekommen sie den Schutz, den sie laut unserer Gutmenschen suchen. Dort aber haben sie keine Chance, legal nach Europa zu kommen. Es sei denn, es gibt hier einen legalen Arbeitsplatz, bei dem ein Arbeitgeber auch für die sonstige Integration des genommenen Zuwanderers garantiert. Und die Zustimmung Griechenlands für diese Lösung könnte man sich dadurch erkaufen, indem den Griechen etliche Milliarden ihrer (großteils ohnedies uneinbringlichen) Schulden nachgelassen werden.

Wenn dieses Konzept realisiert wird, dann wird mit Garantie binnen kurzem die Völkerwanderung zu Ende sein. Aber Merkel will ja deren Weitergehen. Und der Rest der EU-Regierungschefs ist vor allem anderen feige.

PS: Manche Leser werden jetzt verwirrt sein, weil viele Medien in diesen Stunden von einem Teilerfolg des Gipfels reden. Aber den gibt es (zum Glück) nicht. Weil eben überhaupt (noch) nichts vereinbart worden ist. Und weil es auch nächste Woche mehr als fraglich ist, dass sich alle 28 zu einem so widerlichen und realitätsfernen Deal durchringen.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorFranzAnton
    20x Ausgezeichneter Kommentar
    08. März 2016 06:33

    Es erscheint mir völlig unbegreiflich, zu welchen Fehlleistungen ein - höchst relevanter Teil der Europäischen Politikergarde - fähig ist, und wider alle Vernunft unbeirrt auf diesen Fehlleistungen beharrt. Die Zuwanderungs / Schulden / Wirtschafts / Gender / Justiz / Schulpolitk in Teilen Europas und insbesondere in Österreich verdienen wohl allesamt ein "völliges Ungenügend" (so pflegte unser Lateinprofessor ein desaströses Nichtgenügend zu qualifizieren).

    Sollte jemand meinen, daß unsere Österreicher es im Durchschnitt, direktdemokratische Optionen vorausgesetzt, schlechter machen würden als der Durchschnitt ihrer (ganz offenbar wenig geeigneten) Politikerkaste, so möge er seine Meinung bitte kundtun.

    Ich jedenfalls meine, besonnene Menschen (solche gibt es hier) sollten sich gemeinsam engagieren, um eine direktdemokratische Aufwertung unserer Verfassung zu promoten; Die Bundespräsidentenwahlen böten einen Ansatzpunkt hiefür.

  2. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    19x Ausgezeichneter Kommentar
    08. März 2016 08:29

    Wollte man helfen, so müsste man dies direkt an der Grenze zu Syrien tun, also in der Türkei, dem Libanon und Jordanien.
    Da Europa dies kaum tut, heißt dies wohl, daß man an einer echten und menschlichen Lösung erst gar nicht interessiert ist.

    Gegen die Wirtschaftsmigranten, also eine ganz andere Klientel, muss man nur Kontrollen an den Grenzen und natürlich auch im Inland machen. Wer aufgegriffen wird, der geht dahin zurück, von wo er in die EU gekommen ist.
    Und wenn die Türken wagen sollten, einen Einzigen nicht zu nehmen, dann einfach denen den Geldhahn abdrehen, denn die Türkei sitzt auf den Schulden einer importierten Kreditparty, braucht also Devisen. Nebenbei, so vertrottelt wie die Türken alle Nachbarn und die Russen sich zum Feind gemacht haben, brauchen in Wahrheit die Türken jede Unterstützung die sie kriegen können.

    Aber offensichtlich sind die EU-Granden noch grössere Trotteln.

  3. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    08. März 2016 08:09

    Ich habe spontan eine e-mail an die ungarische Botschaft in Wien geschickt und meinen Dank für das Vorgehen Herrn Orbans ausgesprochen.
    Eigentlich handelt Herr Orban genau so wie die USA:
    in der Außenpolitik gibt es keine Freundschaften, sondern nur die nationalen Interessen des eigenen Volks.

  4. Ausgezeichneter KommentatorCollector
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    08. März 2016 09:00

    Reine Panikreaktion einer Kanzlerin, welche, koste es ihr Volk, was es wolle, ihre Macht behalten will und sich deshalb jeder Erpressung aussetzt. Zuerst mit ihrem Satz: "Scheitert der Euro, scheitert Europa", jetzt mit dem Satz "Wir schaffen das" verbunden mit der einseitig und vertragswidrig verkündeten Aussetzung von Dublin III und der Einladung alle "Flüchtlinge" aus Syrien (später aus allen Kriegsgebieten) willkommen zu heißen.

    Der perverse Vorschlag, der jetzt der Türkei untergeschoben wird, (1:1 Austausch, Visafreiheit, Beitrittverhandlung, 3 Milliarden Zusatz-€) wurde von ihrem Bundeskanzleramt ausgearbeitet!!! Einfach perfide

    Leider scheint Faymann schon wieder einzuknicken!!!

    Rettet uns nur noch Orban Victor??

  5. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    08. März 2016 10:41

    OT---aber ich muß mir Luft verschaffen! Gestern bei "Thema" holte der Rotfunk wieder einmal eine seiner EXPERTEN-MUMIEN ins Studio---Barbara Coudenhove-Kalergi! Diese Kommunistin im Geiste, ganz die Tochter des Vaters vom Traum von der EURASISCH-NEGROIDEN MISCHRASSE als künftige Bewohner Europas, durfte also ihre Meinung zur (moslemischen) Völkerwanderung deponieren.

    Ich war gespannt, denn ich erinnerte mich noch gut der Schilderung ihrer FLUCHT aus der TSCHECHEI, wobei sie es damals akribisch vermieden hatte, Schlechtes über die Tschechen zu sagen und zu guter Letzt die Flucht sogar als faszinierendes ABENTEUER darstellte! Ich war am Siedepunkt angelangt, als ich diese eigenwillige Interpretation vernahm. Die gute Frau war damals 14 (!) Jahre alt, mußte also schon ein bißchen über das kindliche Abenteuer-Spielen hinaus gewesen sein!

    Aber Barbara Coudenhove-Kalergi wußte damals wie heute, was sie dem ROTFUNK schuldig ist! Was damals für sie ein Abenteuer (!) war, billigt sie den sog. Flüchtlingen von heute nicht zu. Heute ist sie den Tränen nahe, wenn sie die--- vom ORF fein säuberlich ausgesuchten!!!--- Bilder der Kinder auf der Flucht sieht.

    Resümee: Für deutsche/österreichische Kinder war Flucht und Vertreibung ein Abenteuer, heute ist das Gleiche kein Abenteuer, weil es keine Deutschen/Österreicher sind, und wir MÜSSEN sie alle, alle bei uns aufnehmen. Warum nur?

    Ach ja, und als dann eine weitere EXPERTIN etwas kleinlaut meinte: "Wir waren vielleicht zu tolerant und müssen das jetzt büßen"---da kann ich nur sagen: Die LINKEN GUTMENSCHEN waren "zu tolerant" und haben alle Bürger in Geiselhaft genommen! SIE war zu tolerant---ICH NICHT, denn ich konnte mir die FOLGEN dieser erzwungenen Toleranz auf Punkt und Beistrich immer schon vorstellen---WARUM müssen WIR jetzt büßen?

  6. Ausgezeichneter KommentatorRiese35
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    08. März 2016 08:34

    "Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban hat sein Veto gegen den geplanten Flüchtlingsdeal zwischen der Europäischen Union und der Türkei eingelegt."
    Siehe: http://orf.at/stories/2328381/2328382/

    Jetzt gibt es auch den entsprechenden Tagebucheintrag von Dr. Unterberger. Daher hier nochmals zum Thema meinen Kommentar, den ich bereits davor OT bei einem anderen Tagebucheintrag gepostet habe:

    Gott sei Dank haben wir Ungarn und Viktor Orban. Er ist unser Retter! Ihm sei gedankt!

    Vielleicht sollten wir eine europäische Initiative starten und ein Dankschreiben an Viktor Orban (oder die ungarische Botschaft) richten und ihn bitten, weiter im eigenen und europäischen Interesse hart zu bleiben und nicht nachzugeben. Die europäischen Völker stehen - im Unterschied zu den europäischen Regimen - hinter Viktor Orban!

    Was fast alle übersehen und verdrängen: Wir werden nicht umhin kommen, unsere Verteidigung selbst in die Hand nehmen zu müssen, so wie Ungarn es von allem Anfang an getan hat, egal ob "wer" nun Österreich oder die EU ist. Wir werden Szenen wie am mazedonischen Grenzzaun und Gewalt nicht verhindern können. Dann halt nur um ein paar 100 km früher oder später, aber irgendwo ganz sicher. Denn diese Gewalt geht nicht von unseren Grenzschutztruppen aus, sondern von den Invasoren, die sich weigern, bereitgestellte Unterkünfte in Griechenland zu beziehen. Diese Aufgabe werden wir nicht an andere wie die Türkei delegieren können, ohne dabei selbst erpreßt zu werden. Wer das glaubt, ist entweder ein "friedensbewegter" grenzenloser Träumer oder lügt uns bewußt an. Bei unserem Regime vermute ich eher letzteres.

    Wenn Merkel die alle aufnehmen will, dann soll sie. Sie kann auch den Türken Visafreiheit gewähren. Sie kann Deutschland zu einem türkischen Sandschak, zu einer Exklave und sich selbst zum Hampelmann von Konstantinopel und Washington D.C. machen. Dann wird Deutschland vom Schengen-Raum abgetrennt und mit einem Schutzwall ähnlich wie zwischen den USA und Mexiko umgeben, und an den Grenzen zu Deutschland werden strenge Grenzkontrollen stattfinden. Und den Gefallen werden wir ihr tun, bewachte Korridorzüge von Griechenland oder der Türkei in den deutschen Sandschak auf unseren Gleisen gegen entsprechendes Infrastrukturbenutzungsentgelt durchfahren zu lassen. Sie soll aber den Rest von Europa gefälligst in Ruhe lassen.

    Und Österreich bliebe Teil der Rest-EU, die sich dann auf die Visegrad-Staaten + hoffentlich Österreich reduziert haben würde. Auf einer solchen Grundlage könnte eine runderneuerte Rest-EU sogar funktionieren. Die umstrittenen Sanktionen gegen Rußland wären dann Geschichte, wir hätten einen Staatenbund, wie ihn sich einst der selige Kaiser Karl vorgestellt hat, und die EU würde eine Kooperation mit Rußland eingehen.

    Wenn Merkel von den EU-Partnern Solidarität erwartet, hätte sie dieselbe Solidarität schon bei der Entscheidungsfindung ihren EU-Partnern zukommen lassen müssen. Solidarität kann nie eine Einbahnstraße sein, so wie sie sich das vorstellt. Vielleicht könnte sie ihre Solidarität einmal als Regierungschefin einer menschlichen Kolonie auf dem Mars vorleben. ;-)

    Gut geschlagen hat sich jedenfalls unser Außenminister Sebastian Kurz bei Anne Will am 6. März 2016: http://media.ndr.de/progressive/2016/0307/TV-20160307-0053-2500.hi.mp4
    Trotzdem bleibt aber die Frage: Wo war das österreichsiche Veto, die österreichische Unterstützung Viktor Orbans im entscheidenden Moment?

    Und ich frage mich noch immer: wo bleibt die US-Solidarität? Die Transatlantikmaulwürfe haben uns das ganze Schlamassel eingebrockt.

  7. Ausgezeichneter KommentatorSusanne
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    08. März 2016 07:42

    Nagyon köszönöm, Orban Victor úr!

    Hoffentlich bleibt er - und auch andere - bei den nächsten Abstimmungen hart, damit Frau Angelika Merkel endlich einen Dämpfer bekommt.

    Ich bekomme immer mehr den Eindruck, dass Merkel von der Volksmeinung total abgeschirmt wird und ihre Umgebung sie nur mit positiven (falschen) Nachrichten versorgt. Dies erinnert mich an frühere und jetzige Diktaturen, wo die Hauptverantwortlichen in völliger Irrealität.Hat sie wirklich das Pouvoir, alle Entscheidungen im Namen des deutschen Volkes zu treffen? Schläft der deutsche Bundestag?

    Was die Türkei gut kann, ist GASP (= türkisch für blackmail = Erpressung)!! Dazu gehören aber immer mehrere Aktive und ich hoffe, außer Frau Merkel lässt sich sonst niemand erpressen.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorGasthörer
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    10. März 2016 10:08

    Zufälle gibt es. Auf 5-7 Mrd. Dollar werden die Verluste der Türkei durch den russischen Boykott nach dem Abschuss der SU-24 geschätzt. Kann es sein, dass der zivile Arm der Nato, die EU, hier von den USA gezwungen wird, den osmanischen IS-Kalifen zu unterstützen?
    Vielleicht geht ja meine Fantasie mit mir durch, doch dass wir für die Versorgung von Flüchtlingen, die alleine durch die IS-Unterstützung der Türkei entstehen, Fantastilliarden bezahlen müssen, leuchtet mir irgendwie nicht ein.
    Durch die Visaaufhebung ab Juni scheint ohnehin alles jetzt verhandelte Makulatur. Denn jeder legal eingereiste Türke hat Dank EU-Assoziationsabkommen de facto ein Bleiberecht. Den Rest erledigt die BMS.


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  1. Dschihadistan (kein Partner)
    10. März 2016 21:38

    Van der Bellen warnt die Menschheit vor dem "Zerbröseln der EU"
    Die größte Sorge des Grünzeugs ist es, dass die "Bastardisierung" (Zitat Thomas Barnett) Europas scheitern könnte.

  2. daLUPO (kein Partner)
    10. März 2016 18:58

    Ich glaube wir werden eher von den Medien erpresst!

  3. bla-bla (kein Partner)
    10. März 2016 15:16

    Gefunden ist der Stein der Weisen
    es ist nun Schluss mit wildem Reisen
    wenn jetzt es wirklich so gedacht
    wie es die Türken dargebracht
    so wie es scheint am ersten Blick
    sie nehmen Flüchtlinge zurück.
    Für jeden rückgeführten Mann
    da nehmen wir nen Flüchtling an
    und bringen ihn direkt ins Land
    damit ist Deutschland wohl genannt
    So macht es nunmehr keinen Sinn
    und ist für Flüchtling´ kein Gewinn
    Kommt keiner mehr mit Booten her
    so bleiben alle Lager leer
    Und keiner muss daher zurück
    für alle ist´s ein grosses Glück.
    Wir müssen uns auch nicht bequemen
    noch eine Flüchtling aufzunehmen
    Doch all das ist halt Theorie
    und funktioniert in Praxis nie

  4. F.V. (kein Partner)
    • F.V. (kein Partner)
      10. März 2016 13:53

      Analyst,

      ich sollte meine Antwort unter den Kommentar des FranzAnton setzen, aber es widerstrebt mir unter so dämlicher Betrachtung weiter zu diskutieren. Also nun hier.

      Vor ein paar Jahren noch dachte ich, daß die Kirche jenes Bollwerk sei, das als katechon – Aufhalter des Reiches des Antichrist – wirken würde. Da war vom Papst und auch dem verstorbenem Bischof Krenn als wichtigste Aufgabe im Heute die Re-Evangelisierung Europas genannt worden.

      Das ist zwar immer noch richtig, aber ich zweifle, daß dies die Absicht des jetzigen Papstes und wesentlicher Teile der Amtsträger ist.

      Manche flippen ob solcher „Ratschläge“ aus, aber es bedeutet dies nichts anderes, als die Rückbesinnung und Wiedergewinnung der eigenen Wurzeln und damit der Fähigkeit sich überhaupt geistig zum Widerstand gegen die chaotischen Ereignisse zur Wehr setzen zu können. In einer nur der Libertinage und dem blanken Materialismus ergebenen Masse ist nämlich gar nichts mehr zu erhoffen oder gar zu erreichen.

      Als Anhänger der Clauswitz´schen Theorie vom Krieg, ist es selbstverständlich, daß jedem Plan, jeder Absicht die richtige Beurteilung der Lage vorausgehen muß. Ohne diese gibt es kein sinnvolles (und erreichbares) Ziel, keine Strategie. Ebenso ist es nötig die eigenen und fremden Mittel zu kennen und richtig einzuschätzen.

      Was ich mit den als Kassandrarufen wohl wahrgenommenen Beurteilungen diverser Ereignisse und Prozesse tue, ist eine Lagebeurteilung abzugeben. Daß sie so wenig ermutigend ist, liegt nicht an mir. Ist aber nichts desto weniger der erste Beitrag zu einer Wiederfindung und – vielleicht – einer „Strategie“ die uns gemäßen Ziele zu erreichen. Freilich, auch bezüglich dieser scheint mir keine Einigkeit zu bestehen. Also sind in Wahrheit kaum Voraussetzungen gegeben überhaupt von Plänen oder gar Lösungen zu reden.

      Da die Mittel unserer Feinde oft nicht recht erkannt werden (bzw. mancher dieses sogar für eigene Stärken hält), ist auch hier vieles im Argen. Sie haben jedenfalls die materiellen und sonstigen Machtmittel in fast unbeschränkter Menge zur Verfügung. Außerdem haben sie längst eine Gesetzgebung, Judikatur und Auslegung dessen, was „politisch korrekt“ ist durchgesetzt, die einen Sieg im Sinne Antonio Gramscis entspricht: sie herrschen über die Deutung unserer Begriffe/Gedanken. Und schließlich verfügen sie über ein so dicht gewobenes Netzwerk von Personen in einflußreichen Positionen – in Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung, Kunst, Medien, ... – dem „wir“ faktisch nichts entgegenzustellen haben.

      Und dieser Feind verfügt über eine völlig erbarmungslose Entschlossenheit seine Absichten/Ziele mit jedem nur denkbaren Verbrechen und jeder Lüge durchzusetzen.

      All das haben wir NICHT. Die einzige Waffe, die uns zu Gebote steht ist die Wahrheit und – hoffentlich – eine redliche und gerechte Haltung dafür auch mit allen Konsequenzen einzustehen. Auch hier haben wir natürlich unübersehbare Mängel, aber hier allein könnten wir arbeiten, dies kann uns nicht genommen werden.

      Was wir also haben (könnten), ist die Wahrheit und die Überzeugung, daß eine Idee, deren Zeit gekommen ist, sich auch durchsetzt. Also die die Menschen bewegende Idee ist der Knackpunkt, und diese ist – Gottseidank – keine Frucht der Dämokratie, sondern von außergewöhnlichen Geistern.

      Jene, die eventuell eine schemenhafte Vorstellung haben, wie sie aussehen könnte, die selbst charaktervolle Persönlichkeiten sind und die auch schon ihre Bewährungsprobe abgeliefert haben (also: die wissen was zu tun ist, die mit größeren Strukturen umzugehen verstehen, die somit Sicherheit, Ordnung und die wichtigsten Funktionen eines Gemeinwesens gewährleisten können) sind es, die man zusammenführen MUSS. Und zwar grenzüberschreitend.

      Vorbilder, wie dies praktisch „organisiert“ werden könnte, liefern z. B. die Orden. Von außen nicht infiltrierbar, hierarchisch konzipiert, einer Idee bedingungslos ergeben, und als quasi monolithische und verschworene Gemeinschaft über die persönliche Wirkungsdauer (= aktive Lebensspanne) hinausreichend und mit Gründungen wo immer es Not tut über den lokalen Wirkungskreis hinaus wirkend.

      Mehr kann man dazu in einem Forum des öffentlichen Palavers nicht sagen. Viele stehen ohnedies längst auf den Proskriptionslisten unserer Todfeinde, jede Regung wird sofort unterwandert, und wenn es nichts hilft, dann wird man gestorben – Unfall. Selbstmord, Herzinfarkt, etc.

    • Erich Bauer
      10. März 2016 15:54

      Sg. F.V.,

      (persönliches Resümee): Egal ob die EU zerschlagen wird, oder sich selbst zerschlägt. Egal ob die „etablierten“ politischen Parteien abgewählt werden.. oder sich mit Wahlschwindel drüberretten. Die „Weimarer Republik 2.0“ wird in einen Bürgerkrieg stürzen. Die selbsternannte „Regierung“ wird die Antifa-SA ausschicken. Mission accomplished. Germany failed State. So oder so… Keine schönen Aussichten. So oder so… So wie Sie sagen: Was bleibt ist die Wahrheit. Und wenn es die Steine schreien…

    • F.V. (kein Partner)
      10. März 2016 16:53

      Lieber Herr Bauer,

      sie haben recht und ich sehe auch keine Möglichkeit per „absichtsvoller Planung“ dem Verderben zu entgehen.

      Wo wären die Heroen, die Märtyrer und die geistigen und kämpfenden Führertypen. Aber ich wurde zum wiederholten Mal gefragt, was denn meine Vorschläge wären.

      Es war ohnedies zu viel, was ich hier schrieb, und wenn man überhaupt darüber nachsinnen wollte, dann höchstens in einem kleinen Kreis von Leuten die wissen und die auch schweigen können. Wer wollte schon seine Strategie vor dem Feind entwickeln? Insofern sind solche Fragen eigentlich nur rhetorische, die man nicht beantworten kann bzw. sollte.

    • wichtiger Pfarrgemeinderat (kein Partner)
      10. März 2016 21:46

      "Vor ein paar Jahren noch dachte ich, daß die Kirche jenes Bollwerk sei"

      Es gibt auch jetzt noch immer Menschen, die die Großloge am Peterplatz mit der Kirche Christi verwechseln.

      Der gängige Katholik hierzulande hält sich strikt an das nationalsozialistische Kirchenbeitragsgesetz von 1939. Amen!

    • Analyst (kein Partner)
      12. März 2016 08:46

      F.V., Ihre Beurteilung enthält - wie erwartet - keine Vorschläge zur eventuellen Änderung der politischen Lage in Österreich (und/oder sonst wo), sondern eine äußerst resignativ-hoffnungslose Begründung warum - nichts mehr geht! Weder "die Kirche", die "Orden" und schon gar nicht (nicht mehr vorhandene) seriöse Politik(er), können lt Ihrer Meinung am hauptsächlich "von der Ostküste" verschuldeten Untergang "des Abendlandes" etwas ändern. So sind Ihre Bemerkungen lediglich als Sie allein beschäftigende, in ihren Grundelementen ständig wiederkehrende, durch Zitate aus der Literatur intellektuell verbrämte und - möglicherweise - Ihren psychischen Zustand erleichternde, jedoch für diesen Blog und dessen - wie Sie des öfteren zu bemerken beliebten "geistigen oder auch dämlichen Taglöhner" völlig belanglos!

    • F.V. (kein Partner)
      12. März 2016 14:01

      Anal-yst,

      sie bezeichnen sich als „Analyst“, was wohl anzeigen soll, daß sie etwas analysieren. Das schließt – begrifflich – das Machen eigentlich auch aus, sonst wäre ja das Pseudonym „Macher“ oder „Beweger“, ... passender. Aber offenbar analysieren sie nicht einmal, sonst müßten sie zu anderen Schlüssen als diesem Räsonieren kommen.

      Außerdem gilt: Man kann sich nur dann jemand verständlich machen, wenn dieser schon weiß wovon die Rede ist und dem nur angedeutet werden muß, was Sache ist, damit er versteht. Das trifft für sie bedauerlicherweise offenbar nicht zu. Wenn die Lage so ist, wie ich sie darstellte (und daran lassen sogar viele Mitdiskutanten keinen Zweifel), dann wäre ein Drauf-losrennen wohl wenig hilf- und erfolgreich. Aktivismus um des Aktivismus willen, sozusagen heiße Luft, Brownsche Molekularbewegung. Ähnlich, wie die polnische Kavallerie, die mit Lanzen deutsche Panzer „angriff“. Einfach nur dumm.

      Daß die einzige uns mögliche Handlungs-Option im Geistigen liegt, ist so offensichtlich, daß es keiner Begründung bedarf. Egal, was jemand unternimmt, es bedarf dazu eines willentlichen Entschlusses. Wie ohne einen solchen Willen und ohne vorherige Fundierung des Willens auch nur irgendeine Änderung der Lage erfolgen könnte, ist mir nicht verständlich. Diese renovatio spiritualis und deren Grundlagen sind laufend Gegenstand meiner Anmerkungen, also ganz konkret.

      Der Hinweis WIE man dies organisieren sollte (mit einer gewissen Aussicht, daß es über die eigene Lebens- und Wirkungszeit hinaus erfolgreich sein könne), habe ich auch angegeben: nach dem Vorbild von Orden.

      Warum so und nicht etwa „dämokratisch“ ebenfalls: Hierarchie, bedingungslose Verfolgung/Unterwerfung der/unter die als richtig erkannten Ziele, weitgehende Sicherung gegen Unterwanderung, handverlesene Selektion der Mitglieder, strikteste Maßnahmen gegen Verrat/Vertrauensbruch, Überleben der Idee über die je persönliche Lebensspanne und damit Kontinuität, usw.

      Wem „Orden“ als Vorbild nicht gefällt, weil zu „katholisch“, der mag es auch „Privy Council“, „Sanhedrin“ oder „Rat“ nennen. Auf jeden Fall ist eine Führungsstruktur, die sich – gemäß den Arkana der Politik – hierarchisch konstituiert, aufzubauen, aber nach Möglichkeit nicht unter Beteiligung der zu bekämpfenden Todfeinde, also nicht öffentlich.

      Ich kann mir denken, daß auch dies wieder von einem schwachen Verstand nicht kapiert wird, also Perlen vor die Säue geschmissen sind, aber es lesen ja auch einige hellere Köpfe mit.

    • Analyst (kein Partner)
      12. März 2016 15:56

      F.V., und wie schon des Öfteren können Sie es nicht lassen, Fragende, welche Ihre langatmigen Abhandlungen mangels effektiver Lösungsvorschläge als unbefriedigend empfinden, beleidigend herabzusetzen. Soll sein! Doch bleiben Sie damit das, als was nicht nur ich Sie einschätze: Ein von sich ungeheuer eingenommener arroganter Fatzke, mit dem sich eine auf gegenseitigem Respekt basierende und für beide Teile ersprießliche Argumentation nicht lohnt.

    • Shalom (kein Partner)
    • Shalom (kein Partner)
      12. März 2016 16:44

      Analyst, das haben Sie nun davon, sich mit dem verhaltensgestörten Besserwisser F.V. eingelassen zu haben. Anstatt ihn anzubeten, hatten Sie es ohnedies sehr höflich gewagt, ihn um Vorschläge in realiter zu ersuchen. Was natürlich in die Hosen gehen mußte, da dieser Typ geistig nicht in der Lage ist, auf die Jetztzeit bezogene, politische Lösungen anzudenken. Lieber sitzt er ja irgendwo in einem Linzer Kellerabteil und brütet mit wahrscheinlich gar nicht existierenden Volksgenossen über finsteren Umsturzplänen, räsoniert über "die Ostküste", sehnt sich nach dem Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation samt gütigem Kaiser, einer wehrhaften Kirche, oder einen das Heft in die Hände nehmenden Orden. Ein Wirrkopf!
      Ein bodenständiger Wiener etwa würde das mit einem trockenen "los eam augland" beenden...

    • F.V. (kein Partner)
      13. März 2016 00:05

      Es beschweren sich immer jene über mangelnde Höflichkeit oder beleidigende Schreibweise, die selbst damit begonnen und den Krieg erklärten.

      Ich habe ihre Frage, so ausführlich wie es in einem Forum geht, zu beantworten versucht. Ihre Quittung war als erstes die Bestätigung, daß es, „wie erwartet“, sowieso nur ein Nullum gewesen sein würde. Gefolgt von ihrem profunden Urteil, daß es sich um ausschließlich mich betreffende ewige Wiederholungen – also belanglosen Zeugs – gehandelt habe, das ich mit irgendwelchen Literaturzitaten zu verzieren suchte. Und weil das nun so wäre, haben sie sich auch in rührender Weise sogar um meinen „psychischen Zustand“ besorgt gezeigt. Ich weiß natürlich, daß sie dies in ganz selbstloser und vollkommen sachlicher, wie auch kompetenter, besorgter Weise getan haben, doch habe ich freilich die Sorge, daß dies unvoreingenommene Leser so sehen, wie derartige Wohlmeinung allgemein beurteilt wird, nämlich als ziemlich impertinent und unverschämt.

      Erst auf das hinauf habe ich ihnen, nach abermaligem Versuch mit einer zusätzlichen Klarstellung an ihren Verstand zu appellieren, die gebührende Abreibung verpaßt, wobei ich noch ihre Unverschämtheit entschuldigend, ihnen einen schwachen Verstand zubilligte. Da ich mir nicht sicher bin, ob sie eine Ahnung von Latein haben, darf ich ihnen die Anrede noch übersetzen: anus heißt auf Deutsch „Arschloch“.

    • Analyst (kein Partner)
      13. März 2016 06:02

      Werter Shalom, wie zutreffend war doch Ihre Beurteilung dieses armen Irren. Mag er doch weiter faseln was und wie er will und sich dort bewegen, wo er sich so offensichtlich geistig und auch sonst wohlfühlt. In der Analregion.
      MfG

    • Romana (kein Partner)
      13. März 2016 18:11

      Lieber F.V!
      Ihre Darstellung der - sicher notwendigen - renovatio spiritualis klingt sehr sinnvoll. Leider gibt es ein solches ordensähnliches Konstrukt ( Hierarchie, null Infiltration etc.) bereits: die Freimaurer.

  5. McErdal (kein Partner)
    10. März 2016 11:31

    Hier sollte mal endlich mit ein paar Irrtümer augeräumt werden: die sogenannten
    "Fachkräfte" sind keine Facharbeiter - und es war niemals daran gedacht sie in die
    Arbeitswelt zu integrieren.... Es war und ist immer noch die Rede von Fachkräften, das heißt es sind "KONSUMENTEN" damit gemeint, um der Wirtschaft die Überprodukion
    abzukaufen. Es ist doch zweifellos billiger solche Fachkräfte zu importieren, vor allem zu Lasten der Steuerzahler, als Produkte langwierig und teuer in irgendwelche Länder zu exportieren, bei denen ungewiß ist, ob es jemals Geld dafür gibt - hmm???
    Unter dem üblichen Motto: GEWINNMAXIMIERUNG

    • Gasthörer (kein Partner)
      10. März 2016 12:03

      «Es geht einerseits darum, sind wir ein Land, was für Migrantinnen und Migranten offen ist, was Leute anzieht. Die wir übrigens dringend brauchen. Nicht nur die Fachkräfte, sondern weil wir, weil wir auch Menschen hier brauchen, äh, die, äh, in unseren Sozialsystemen zu Hause sind und sich auch zu Hause fühlen können.»

      Katrin Dagmar Göring-Eckardt, deutsche Politikerin von Bündnis 90/Die Grünen.

  6. Gasthörer (kein Partner)
    10. März 2016 10:08

    Zufälle gibt es. Auf 5-7 Mrd. Dollar werden die Verluste der Türkei durch den russischen Boykott nach dem Abschuss der SU-24 geschätzt. Kann es sein, dass der zivile Arm der Nato, die EU, hier von den USA gezwungen wird, den osmanischen IS-Kalifen zu unterstützen?
    Vielleicht geht ja meine Fantasie mit mir durch, doch dass wir für die Versorgung von Flüchtlingen, die alleine durch die IS-Unterstützung der Türkei entstehen, Fantastilliarden bezahlen müssen, leuchtet mir irgendwie nicht ein.
    Durch die Visaaufhebung ab Juni scheint ohnehin alles jetzt verhandelte Makulatur. Denn jeder legal eingereiste Türke hat Dank EU-Assoziationsabkommen de facto ein Bleiberecht. Den Rest erledigt die BMS.

  7. Dissident (kein Partner)
    10. März 2016 09:35

    Danke an die Türkei!

    Unsere türkischen Freunde entstellen doch die Lemuren in den europäischen Staatskanzleien bis zur Kenntlichkeit:

    Um sich selbst im Heiligenschein ihrer "Werte" suhlen zu können, zahlen sie mit dem Steuergeld, dass sie dem noch arbeitenden Teil der Bürger abgetrotzt haben, einen Schlägertypen, der ihnen die Drecksarbeit abnehmen soll. Nicht, dass sie sich an der Drecksarbeit stoßen, aber wer anderer soll sie machen. XINDL

  8. franz-josef
    10. März 2016 01:09

    OT

    http://www.focus.de/politik/videos/eklat-im-europaparlament-grieche-von-neonazipartei-nennt-tuerken-barbaren_id_5346209.html

    Sicherlich nicht in Ordnung, diese Art Kritik.
    Aber definitiv auch nicht in Ordnung: die Ankündigung Schulzens, daß der Kritiker des Hinauswurfes des Griechen mit folgenden Worten zurechtgewiesen wird: Beruhigen Sie sich, ... oder Sie bekommen ein BeruhigungsMITTEL...

  9. Erich Bauer
    09. März 2016 10:53

    Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán hat am 28. Februar in Budapest eine geradezu meisterhafte Rede zur Lage der Nation gehalten, veröffentlicht am 1. März. Die Rede ist lang, trotzdem sollte man versuchen, sie ganz zu lesen, zumindest die zweite Hälfte, die sich mit der Völkerwanderung in unserer Zeit befasst. Für den, der diese Zeit nicht aufzubringen vermag, sind die folgenden Ausschnitte bestimmt.

    2020 bis 2030 werden die Jahrzehnte der Völkerwanderung

    „Das zweite und dritte Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts werden die Jahrzehnte der Völkerwanderung sein. Ein Zeitalter ist angebrochen, auf das wir nicht vorbereitet waren. Wir hatten geglaubt, derartiges könne nur in der fernen Vergangenheit oder in den Geschichtsbüchern vorkommen. Dabei können viel mehr Menschen als jemals zuvor, eine die Zahl der Gesamtbevölkerung des einen oder des anderen europäischen Landes übersteigende Masse, sich in den folgenden Jahren Richtung Europa auf den Weg machen. Es ist an der Zeit, der Wirklichkeit ins Auge zu blicken!“

    Was die Wirklichkeit ist

    „Die Wirklichkeit ist, dass in zahlreichen europäischen Ländern in der Tiefe schon seit langem mit behäbiger Beharrlichkeit die Welt der Parallelgesellschaften ausgebaut wird. Die Wirklichkeit ist, dass die hier Ankommenden nicht im Geringsten die Absicht haben, unsere Lebensweise zu übernehmen, da sie ihre eigene als wertvoller, stärker und lebensfähiger ansehen als unsere. Warum sollten sie diese auch aufgeben? Die Wirklichkeit ist, dass man mit ihnen nicht die in den westeuropäischen Fabriken fehlenden Arbeitskräfte ersetzen kann. Die Wirklichkeit ist, dass wir die unleugbar vorhandenen Bevölkerungsprobleme des an Einwohnern abnehmenden und immer älter werdenden Europa mit Hilfe der muslimischen Welt nicht werden lösen können, ohne unsere Lebensweise, unsere Sicherheit und unsere Identität zu verlieren.“

    Was in Brüssel geschieht, ist absurd

    „Die Geschichte hat unsere Tür aufgestoßen, hat die Grenzen Europas, die europäische Kultur und die Sicherheit der Bürger Europas unter Belagerung genommen. Das Problem ist, dass wir Europäer nicht das tun, was in unserem Interesse steht. Um das zu beschreiben, was in Brüssel geschieht, gibt es kein besseres Wort als ‚absurd’. Es ist so, als ob der Kapitän des vor einer Kollision stehenden Schiffes nicht den Zusammenstoß vermeiden wollte, sondern damit beschäftigt wäre, festzulegen, welche Rettungsboote die Nichtraucherboote sein sollen. Als ob wir, anstatt das Leck dicht zu machen, darüber diskutieren würden, wie viel Wasser in welche Kabine fließen solle.“

    Europa ist das Christentum und nicht das Kalifat

    „Die Völkerwanderung kann man sehr wohl aufhalten. Europa ist eine Gemeinschaft von einer halben Milliarde Menschen, von 500 Millionen Menschen. Wir sind mehr als die Russen und die Amerikaner zusammengenommen. Die Lage Europas, sein technologischer, strategischer und wirtschaftlicher Entwicklungsgrad ermöglicht es ihm, sich zu verteidigen. Es ist schon schlimm genug, dass Brüssel nicht in der Lage ist, den Schutz Europas zu organisieren, doch noch viel schlimmer als dies ist, dass Brüssel hierzu selbst die Absicht fehlt. In Budapest, Warschau, Prag und Bratislava fällt es uns schon schwer, zu verstehen, wie wir dorthin gelangen konnten, dass es überhaupt eine Option werden konnte, dass der, der von einem anderen Kontinent und aus einer anderen Kultur hierher kommen möchte, ohne Kontrolle hereingelassen werden kann. Dies ist Europa! Europa ist Hellas und nicht Persien, Rom und nicht Karthago, Christentum und nicht das Kalifat.“

    Wenn wir hier helfen, kommen sie her, wenn wir dort helfen, bleiben sie dort

    „Wir erinnern uns an das wichtigste Gesetz der Hilfeleistung: Wenn wir hier helfen, dann kommen sie hierher, wenn wir dort helfen, dann bleiben sie dort. Anstatt dies einzusehen, begann man von Brüssel aus die in dem ärmeren und unglücklicheren Teil der Welt lebenden Menschen zu ermuntern, sie sollten nach Europa kommen und ihr eigenes Leben gegen etwas anderes eintauschen. Ich habe den Eindruck, dass sich in Brüssel und einigen europäischen Hauptstädten die politische und geistige Elite als Weltbürger definiert, im Gegensatz zu der national gesinnten Mehrheit der Menschen. Ich habe den Eindruck, die führenden Politiker sind sich dessen auch bewusst. Und da es keine Chance gibt, dass sie sich ihrem Volk verständlich machen könnten, versuchen sie erst gar nicht, mit den Menschen zu sprechen.“

    Das tatsächliche Problem findet sich nicht außerhalb, sondern innerhalb Europas

    „Wie man das bei uns gesagt hatte: Sie wissen es, sie wagen es und sie tun es. Und dies bedeutet, dass sich das tatsächliche Problem nicht außerhalb Europas findet, sondern innerhalb Europas. An erster Stelle wird die Zukunft Europas nicht durch jene gefährdet, die hierher kommen möchten, sondern durch jene politischen, wirtschaftlichen und geistigen Führer, die Europa entgegen den europäischen Menschen umzuformen versuchen. Auf diese Weise kam die bizarrste Koalition zwischen den Menschenschleppern, den zivilen Rechtsschutzaktivisten und den europäischen Spitzenpolitikern mit dem Zweck zustande, planmäßig viele Millionen Migranten hierher zu transportieren.“

    Es fällt schwer, hierfür ein anderes Wort zu finden als „Irrsinn“

    „Bis auf den heutigen Tag lassen wir ohne Kontrolle und ohne Auswahl Hunderttausende von Menschen aus Staaten herein, mit denen wir uns im Kriegszustand befinden und auf deren Territorium auch Mitgliedsstaaten der Europäischen Union an militärischen Aktionen teilnehmen. Wir hatten nicht einmal den Hauch einer Chance, die Gefährlichen herauszufiltern. Auch heute haben wir keine Ahnung darüber, wer ein Terrorist, wer ein Krimineller, wer ein Wirtschaftseinwanderer ist und wer tatsächlich um sein Leben rennt. Es fällt schwer, hierfür ein anderes Wort zu finden als ‚Irrsinn‘.“

    Die nationale Souveränität negierend, austricksend und umgehend

    „Wir müssen Brüssel aufhalten. Sie haben sich in den Kopf gesetzt, die nach Europa hereintransportierten Einwanderer unter uns zu verteilen. Verpflichtend, mit der Kraft des Gesetzes. Dies nennt man verpflichtende Ansiedlungsquote. Solch eine unglückliche, ungerechte, unlogische und rechtswidrige Entscheidung hat man in Hinblick auf 120.000 Migranten bereits getroffen, entgegen dem Beschluss des Rates der Europäischen Ministerpräsidenten. Die durch die Ministerpräsidenten vertretene nationale Souveränität negierend, austricksend und umgehend haben sie ein Gesetz durch das Europäische Parlament annehmen lassen. Diesen Beschluss stellen wir in Frage und kämpfen vor dem Gerichtshof der Europäischen Union dafür, dass er für nichtig erklärt wird.“

    Bei uns werden keine Banden Jagd auf unsere Ehefrauen und Töchter machen

    „In Ungarn wird es keine Stadtviertel geben, in denen das Gesetz nicht gilt, es wird keine Unruhen, keine Einwandereraufstände, keine angezündeten Flüchtlingslager geben und es werden keine Banden auf unsere Ehefrauen und Töchter Jagd machen. In Ungarn werden wir schon die Versuche im Keim ersticken und konsequent Vergeltung üben. Wir werden unser Recht nicht aufgeben, selber zu entscheiden, mit wem wir zusammenleben möchten und mit wem nicht. Deshalb müssen jene, die mit der Idee der Quote in Europa hausieren gehen, zurückgeschlagen werden, und aus diesem Grunde werden wir sie zurückschlagen.“

    Und in Deutschland/Österreich?

    Warum hält eine solche Rede kein einziger deutscher/österreichischer Politiker in Deutschland? Nur einer immerhin hat Orbán kurz nach dessen Rede besucht: Bayerns Ministerpräsident und Populist Horst Seehofer. Und die deutschen Medien? Haben sie über die Rede berichtet? Im Internet findet sich so gut wie nichts über sie. Dort aufgetan habe ich nur einen Bericht von Spiegel Online. Schauen Sie sich an, was und wie dort über die Rede geschrieben wird. Über den wirklichen Inhalt erfährt man nur wenig. Die Leser der „FAZ“ (Druckausgabe) wurden über die Rede überhaupt nicht informiert.

    (aus ef-magazin)

    • Erich Bauer
    • Undine
      09. März 2016 20:58

      @Erich Bauer

      Vielen, vielen Dank für den Auszug dieser grandiosen Rede von ORBAN! Er ist der einzige aktive Politiker in ganz Europa, der nicht nur den Durchblick und den Weitblick hat, sondern auch den Mumm, seine Gedanken---und er trifft mit jedem Wort den Nagel auf den Kopf!--- laut auszusprechen!

      Ich wollte, Orban säße statt unseres lächerlichen Faymännchens auf dem österr. Kanzlerstuhl!

    • Gumpold
      09. März 2016 23:20

      Danke f?r den Interessanten Hinweis und f?r den Link!!

    • Gasthörer (kein Partner)
      10. März 2016 10:14

      Ob es wahr ist, wer weiß, jedoch kann man nicht behaupten Punkt 3 sei in der aktuellen Lage reine Fantasie.

      Schon im Jahr 1871 soll der Freimaurer Albert Pike, allerdings ohne jegliche Zeitangabe, von der Vorbereitung dreier großer Kriege gewusst haben, die er sogar als „Weltkriege“ bezeichnete.

      1. Der erste Weltkrieg soll dazu dienen, das zaristische Russland zu Fall zu bringen.
      2. Der zweite Weltkrieg wird auf nationalistischen Bestrebungen basieren, soll der Gründung des Staates Israel dienen und den Kommunismus stärken.
      3. Der dritte Weltkrieg wird durch Kontroversen zwischen muslimen Führern um dem politischen Zionismus seinen Anfang finden. Der Rest der Welt soll jedoch, bis zur restlosen Erschöpfung auf allen Ebenen, in diesen Konflikt hineingezogen werden.

    • Undine
      10. März 2016 20:47

      @Gasthörer

      Das ist wirklich erstaunlich!

    • Dr . Manfred Kronlachner (kein Partner)
      10. März 2016 20:58

      Diese Rede gehört veröffentlicht, von allen österreichischen Zeitungen, welche diese Bezeichnung noch verdienen. Der Propagandasender ORF, dessen Redakteure die wie auch immer wundersame Wende Faymanns am liebsten negieren würden ,werden uns weiter"abschotten "wie in einer Diktatur !!!

  10. Maria Kiel
    09. März 2016 01:33

    AU schreibt: "Aber Merkel will ja das Weitergehen der Völkerwanderung"
    ich scheine seltsam vernagelt zu sein, aber mir ist immer noch nicht schlüssig aufgegangen, warum genau sie das eigentlich will? Gutmenschentum allein kanns ja wohl nicht sein.
    Für erhellende Antworten danke (das mit der UNO reicht mir als Motiv nicht)

    • franz-josef
      09. März 2016 23:13

      Die Uno ist auch nur ein ausführendes "Organ".

    • Torres (kein Partner)
      11. März 2016 09:22

      Dr. Marcus Franz hat es ja ihrer Kinderlosigkeit zugeschrieben. Angesichts des hysterischen Aufjaulens der p.c. Gutmenschen sowie seines Ausschlusses aus der ÖVP, ist es durchaus denkbar, dass da etwas daran ist.

  11. Politicus1
    08. März 2016 22:32

    Nach dem soeben gesehenen Auftritt des Sebastian KURZ bei Armin Wolf in der ZIB2 muss ich noch ein DANKE! hinzufügen:
    DANKE, Minister KURZ!
    Wer diese seine klaren und unmissverständlichen Aussagen nicht versteht oder nicht verstehen will, dem ist wirklich nicht zu helfen.

    Ich hoffe, dass der hw. Herr Dechant von Wien-Liesing das auch gesehen hat. Vielleicht kommt er auch noch drauf, dass Kirchenglockengeläut gegen die Meinung der Bevölkerung zwar im Don Camillo Film lustig sein mag, aber im März 2016 im Wiener 23. Gemeindebezirk einfach nur naiv und blöd ist!

  12. Brigitte Imb
    08. März 2016 22:21

    Ach ja, sollten wir nicht den Ungarn als Dank einige "Urlaubseuros" zukommen lassen?

    Mein Mann und ich werden künftig die vernünftigen "Ost"-Länder bereisen, zumal man dort auch noch was um sein Geld kriegt.

    • Undine
      09. März 2016 10:22

      @Brigitte Imb

      Wie wär's damit?

      Weingut LISZKAY Monosló/Plattensee

      www.liszkay.com

      Traumhaftes Weingut in der "Ungar. Toskana". Erstklassig geführtes kleines, sehr behagliches Hotel mit hervorragender Küche, besten Weinen und liebenswürdigem Personal. Der Besitzer spricht perfekt Deutsch und ist zudem ein hervorragender Konzertpianist.

    • Brigitte Imb
      09. März 2016 23:37

      Danke, Undine. Nicht schlecht.

      Gibt es sowas auch um Heviz? Meiner Karosserie tut nämlich dieses "See-Wasser" so gut und da möcht´man ja nicht so weit zum Wein fahren müssen. *ggg*

  13. Helmut HGR.
    08. März 2016 22:06

    "Und die Zustimmung Griechenlands für diese Lösung könnte man sich dadurch erkaufen, indem den Griechen etliche Milliarden ihrer (großteils ohnedies uneinbringlichen) Schulden nachgelassen werden."

    Dieser Satz von AU. gefällt mir besonders gut.

    Und auch ich danke Orban Victor, einem der Wenigen in der EU die noch ihren Verstand behalten haben.

  14. Brigitte Imb
    08. März 2016 21:11

    Nein, das "dareitet" das Merkel nicht mehr, Slowenien macht dicht und somit ebenfalls Kroatien und Serbien.

    http://www.n-tv.de/politik/Slowenien-macht-Grenzen-dicht-article17174431.html

    Die "Brüsseler Spitzen" und "Mutti" sehen ziemlich vergilbt aus. Sie gehören entsorgt.

  15. Brigitte Imb
    08. März 2016 20:17

    Die Türkei will Schutzgeld erpressen und dem darf nicht zugestimmt werden. Dank Orban Victor stehen die Chancen dafür rel. gut.

    Ein Staat, der seine Grenzen vom Feind schützen lassen will ist gescheitert.

    • Gumpold
      09. März 2016 23:26

      Der Vorschlag stammt, wie ja jetzt bekannt wird, nicht aus der T?rkei sondern aus BERLIN !! So grotesk das auch ist. Klar, dass die T?rkei das gerne annimmt ...

    • Brigitte Imb
      09. März 2016 23:48

      Danke, Gumpold, das habe ich bereits vernommen. Wird wohl aus Übersee ein Anruf gekommen sein.

      Merkel muß weg!!!

  16. socrates
    08. März 2016 19:00

    Geben wir das Geld den Flüchtlingen, die dafür nachhause gehen! 6,000,000.000€ sind eine Menge Geld. Bei 6.000€ pro Nase können wir 1,000.000 Flüchtlinge auszahlen und bringen sie in eine syrische Provinz, in der Ruhe herrscht. Die EU-Soldaten & die russische Luftwaffe Sorgen dafür.

    • franz-josef
      08. März 2016 20:23

      Da würde aber bei Soros und Konsorten und den Strippenziehern keine Freude aufkommen.....wo der Plan doch so gut läuft! Socrates, was haben Sie doch für krude Ideen! Gerade jetzt, wo Mama Merkel endlich Flüge zum Importieren ihrer "Schutz"suchenden erwägt!

    • Helmut HGR.
      08. März 2016 22:19

      Die ungefähr € 6.000,- haben sie aber vor ihrer "Flucht" an die Fluchthelfer gezahlt.

      Ein Gewinn ist es also nicht.

      Sie könnten aber das Geld, das die Familie für die Flucht zusammengekratzt hat, wieder zurückzahlen und so nicht ganz "das Gesicht verlieren".
      Es ist ja bekannt, daß die "Flüchtlinge", wenn sie ihre zahlreiche Familie nicht nachholen können, als gescheitert gelten.

  17. Patriot
    08. März 2016 17:32

    Wenn dieses Konzept realisiert wird, dann wird mit Garantie binnen kurzem die Völkerwanderung zu Ende sein. Aber Merkel will ja deren Weitergehen.

    Die Merkel dreht jetzt durch. Dagegen erscheint ein Feigmandi fast schon vernünftig, und das will was heißen. Ein Rücktritt des Merkels hätte auch die notwendige symbolische Bedeutung. Mit dem Rücktritt würde auch dem hinterwäldlerischsten Flutilanten in Afghanistan klar, dass der Weg nach Europa versperrt wäre.

    In Wahrheit sind auch die 37500 Flutilanten in Österreich für heuer (bei denen es nicht bleiben wird) plus ganz normale offizielle moslemische Massenzuwanderung per Familiennachzug ein Wahnsinn! Bei 78000 Neugeborenen in Ö, von denen eh schon 1 Drittel Mihigru hat, kann ich nicht noch einmal die gleiche Zahl an Muselmanen hereinlassen!

  18. Haider
    08. März 2016 15:56

    Was soll an in Massen einströmenden Türken besser sein, als an Afghanen bzw. Syrern, Nigerianern, Marokkanern etc?

    • Riese35
      08. März 2016 18:48

      Ganz einfach: In Massen einströmende Türken beschleunigen die Entwicklung eines alemannischen Sandschaks. Das ist so gewollt. Bildungs- und Kulturniveau = 0. Geburtenrate exorbitant.

      Von den von Ihnen genannten wären die Syrer noch die sympathischsten (sofern es sich nicht um Dschihadisten handelt). Die haben wenigstens gelernt, Respekt von Andersgläubigen zu haben. Die Syrer haben wenigstens eine Jahrtausende alte Kultur, im Gegensatz zu den hereinströmenden Türken, die noch immer eine wilde Horde geblieben sind, obwohl sie sich vor etwa 500 Jahren ins warme Nest gesetzt haben.

  19. Undine
    08. März 2016 14:37

    Es ist ja zum Haareraufen, wie unsere EU-Machthaber/recte EU-MAFIA, aber auch unsere eigenen Polit-Mafiosi VOR UNSEREN AUGEN unsere Heimat (Österreich, aber auch die gesamte EU!) unter unserem Hintern an die TÜRKEI unter diesem gewitzten, schlitzohrigen Diktator Erdogan VERSCHENKEN!

    Sind wir noch zu retten? JETZT ist der Zeitpunkt da, von unserem uns einst zugestandenen VETO-RECHT Gebrauch zu machen! Das VETO-Recht hat doch 1994 noch viele unsichere Bürger zu einem JA verleitet!

    Die Bürger wollen etwas ganz anderes als unsere Politiker! Wir Bürger wollten weder den EURO, noch SCHENGEN, noch die MILLIARDEN-GESCHENKE an Griechenland, wir
    wollten keine uferlose ZUWANDERUNG, wir wollten keine ISLAMISIERUNG Europas usw.
    Die Politiker wollten all das OHNE VOLKS-ABSTIMMUNG---aber die Bürger mußten ungefragt stets mitziehen!

    WOZU gibt es ein VETO-RECHT? Doch um davon Gebrauch zu machen! Wir müssen unsere "Politiker", diese rückgratlosen FEIGLINGE, dazu ZWINGEN---die ZEIT LÄUFT uns DAVON!

    Das SCHLITZOHR ERDOGAN macht zu unseren Lasten Nägel mit Köpfen, während unsere Machthaber sich ständig wie die Würmer krümmen! Unsere sog. REGIERUNG ist ein KÄFIG VOLLER NARREN!

    • Bob
      08. März 2016 18:08

      Unsere Politiker sind keine Feiglinge sondern aktive schleimige Arschkriecher!

    • glockenblumen
      08. März 2016 20:16

      @ Bob
      Sie haben sowas von recht!!!

    • riri
      08. März 2016 23:35

      Unsere Politiker sind in gewisser Weise schon Feiglinge, sie scheuen Verantwortung,
      und wahrscheinlich auch Darmakrobaten, aber ganz sicher kriminelle Helfershelfer.

  20. Ambra
    08. März 2016 14:22

    Ein kluger Mann im deutschen Fernsehen dem Sinne nach : ".. und wenn es zu einem Deal mit der Türkei käme und falls dadurch tatsächlich viel weniger Syrer nach Europa kämen - dann würde die Türkei die Kurden in einem solch noch größeren Ausmaß bekämpfen, daß anstelle der Syrer die Kurden nach Europa flüchten müßten" ....

  21. Le Monde
    08. März 2016 12:08

    Habe schon dem ungarischen Botschafter in Wien geschrieben und mich beim Ministerpräsidenten bedankt. Mit der flehentlichen Bitte, dass Orban nicht nachgeben soll!

    Botschafter: Herr Vince SZALAY-BOBROVNICZKY

    Botschaft Ungarn in Wien
    Bankgasse 4-6
    1010 Wien - Österreich.
    mission.vie@mfa.gov.hu

    • Erich Bauer
      08. März 2016 13:14

      Eben an die ungarische Botschaft gesendet:

      Sehr geehrter Herr Botschafter Szalay- Bobrovniczky,

      mit Respekt und Hochachtung habe ich den ungarischen Beschluss beim gestrigen EU-Gipfel vernommen. Besondere Hochachtung möchte ich dem ungarischen Ministerpräsidenten Victor Orban aussprechen. Seine Haltung entspricht der eines souveränen Präsidenten, eines souveränen Landes. Möge Ungarn ein Beispiel für ganz Europa geben.

      Mit vorzüglicher Hochachtung
      Erich Bauer
      (Adresse unterhalb angeführt)

    • Undine
      08. März 2016 13:49

      Eine Frage: Gab es einen Botschafterwechsel? Ich schrieb nach dem sagenhaft blöden Faymann-Sager eine Entschuldigung an die ung. Botschaft in Wien und bekam sehr freundliche Antwort und in der Folge regelmäßig die Newsletters vom ung. Botschafter Dr. János Perényi!

    • R. Wagner
      08. März 2016 13:54

      Achtung! Das ist der frühere Botschafter!

  22. eudaimon
    08. März 2016 11:18

    Viktor Orban der zweite Sobieski-Oberbefehlshaber der Katholischen Liga 1683

    Retter Wiens und des HRReiches - heute ist eine derartige Liga zu glaubenslosen

    kapitalorientierten NGO s degeneriert mithilfe von einem kriegslüsternen Amerika

    mit dem Ziel gegen die europäischen Völker mobil zu machen und für den

    kulturellen wie ökonomischen Zerfall die Gutgläubigen zu missbrauchen!

    Die USA mit Nato ist der Zündler -der Gewinner -der Weltgauner unserer Tage!!

    Europa muss sich vereint wehren gegen die verordnete und gezielte

    Unterwanderung -Türken außen vorzulassen bedeutet Bürgerkrieg,Islamisierung

    und Aufgabe der Demokratischen Prinzipien(eh schon vorbereitet in Wien..)!!

    Die EU muss endlich auf Augenhöhe miteinander umgehen und sich nicht vom

    USA -Vasallen Deutschland ,den Finanzschwindler Griechenland und den rosa

    Neomarxisten in die Irre führen lassen-so wie wir uns einen HBP ohne diese

    Meriten wählen sollten!!

  23. brechstange
    08. März 2016 11:16

    Neben dem Jubel über Sebastian Kurzes Auftritt bei Anne Will hat man wohl ein sehr wichtiges Detail überhört.

    Die EU ist an ihren Außengrenzen zu sichern, daher bekommt die Türkei das Sponsoring => die Türkei gehört offenbar inzwischen zur EU. Das haben die Granden so hinterrücks beschlossen. Wer von Österreich hat dem zugestimmt? Auch Kurz hat nicht reagiert.

    Was läuft da eigentlich?

    • Riese35
      08. März 2016 20:02

      Ich sage ja immer wieder: im Moment nicht mehr als heiße Luft in Vorwahlzeiten, was unsere Machthaber da so von sich geben. Das kann man alles getrost ignorieren.

      Die ganzen Lorbeeren, mit denen sie sich schmücken, und ihr angeblich "hartes Durchgreifen" sind fremde Lorbeeren. Getan haben sie noch nichts. Gar nichts. Außer ein großes Theater abgezogen und am Trittbrett mitgefahren. Auch Kurz hat nur groß bei Anne Will geredet - zwar sehr gut - aber als es darauf ankam und das Veto einzulegen war, war Orban wieder allein.

      Unser Regime dürfte noch nicht mitbekommen haben, daß Farkas, Waldbrunn und Maxi Böhm Komiker waren und im Kabarett auftraten, und keine Staatsmänner, an denen man sich ein Vorbild nehmen sollte:

      1) Der Grenzzaun bei Spielfeld hat Löcher wie ein Emmentaler. Als ich das gehört habe, dachte ich im ersten Moment, es handelte sich um eine Geschichte aus Schilda. Die ganze Wirkung des Spielfelder Emmentalergrenzzaunes beruht einzig und allein auf der Effektivität der mazedonischen Grenzbefestigungen. Ebenso die berühmte Obergrenze. Aber mit dem Emmentalergrenzzaun haben unsere Wähler etwas Sichtbares zum Angreifen.

      2) Daß es (noch) keine vollendeten Tatsachen und keine schmutzigen Gegengeschäfte mit der Türkei gibt, haben wir einzig Orban zu verdanken, nicht Kurz oder Faymann.

      Aber auch hier in diesem Blog scheinen sich manche von dieser heißen Luft beeindrucken zu lassen. Ich warte auf Fakten, und zwar auf eigene und nicht auf fremde. Und ich hoffe, daß Orban standhaft bleibt.

    • Herzogberg (kein Partner)
      10. März 2016 21:24

      Das Lob über Minister Kurz erscheint doch etwas seltsam. Als Mitglied der Regierung, in der das Einstimmigkeitsprinzip herrscht, hat er von Beginn an die Haltung dieser Regierung mitgetragen. Die Wandlung vom Saulus zum Paulus erfolgte mindestens ein Jahr zu spät. Der Hintergrund dieser Wandlung ist sicherlich, daß ein Großteil der Bevölkerung die Haltung der FPÖ in der "Flüchtlingsfrage" teilt und den ehemaligen Großparteien die Gefolgschaft vieler Wähler aufgekündigt wurde.

      Ich halte die derzeitige Haltung der Regierung nicht für echt; sollten die Wähler so dumm sein, den Tönen der Regierung zu trauen, wird sie sich wieder zur EU - Hörigkeit ändern; die EU - Abgeordneten der SPÖ, ÖVP, G

  24. sin
    08. März 2016 11:09

    Die massiven Verletzungen der Menschenrechte in der Türkei, die auf Befehl der Regierungsverantwortlichen in der Vergangenheit und in der Gegenwart stattfinden, müßten doch gewaltige Proteste all derjenigen hervorrufen,die immer,wenn es ihnen in den Kram passt, von der "Wertegemeinschaft EU" reden. Wenn sie jetzt schweigen, dann gilt:
    Wer schweigt, stimmt zu.
    In Zukunft wird es dann mit der Einhaltung der Menschenrechte in Europa auch nicht mehr weit her sein.
    Im übrigen muß wohl immer auch darauf hingewiesen werden, dass Saudi Arabien, die Golfstaaten und der Iran wie auch alle anderen von Muslimen regierten Länder in der Verantwortung stehen, ihre geschundenen Glaubensbrüder aufzunehmen. Dort müssen sich diese auch nicht mit Ungläubigen abgeben.

    • Charlesmagne
      08. März 2016 17:07

      Diese Länder müssen aber nicht mehr von den Mohammedanern unterworfen werden weshalb es für sie auch keinen Sinn macht dorthin, gemäß dem Befehl des Propheten "auszuwandern".
      „Wer auf Allahs Weg auswandert, wird auf der Erde viele Zufluchtsstätten (Wohnungen) und reichlich Versorgung (Wohlstand) finden.“ (Sure 4/Vers 100)

      Vers 100 der 4. Sure geht noch weiter: „Und wer sein Haus auswandernd zu Allah verlässt, und den hierauf der Tod ereilt, so fällt es Allah zu, ihm seinen Lohn zu geben.“

      Wenn ihr nicht auszieht, wird er euch mit schmerzlicher Strafe bestrafen, und wird an eurer Stelle ein anderes Volk auswählen, und ihr werdet ihm gewiss keinen Schaden zufügen. Denn Allah hat die Macht über alle Dinge.“ (Sure 9/Vers 38 – 39).

      Weitere Information dazu in einem GAstkommentar von Christian Zeitz:
      http://www.andreas-unterberger.at/2015/10/die-auswanderung-ij-ein-zentrales-islamisches-paradigma/

    • franz-josef
      08. März 2016 20:31

      "Wertegemeinschaft" ist beliebig interpretierbar - am ehesten scheinen noch die finanziellen Werte einiger weniger gemeint zu sein. Menschenrechte, Bürgerrechte - nein, die sind da nicht gemeint.

    • Pennpatrik
      08. März 2016 23:05

      Den meisten Menschen ist, wenn sie unbedacht das Wort "Werte" verwenden unklar,dass auch das Deutschland der Nationalsozialisten und die Sowjetunion "Wertegesellschaften" waren.
      Kämpfen wir lieber um Freiheit!

  25. Undine
    08. März 2016 10:41

    OT---aber ich muß mir Luft verschaffen! Gestern bei "Thema" holte der Rotfunk wieder einmal eine seiner EXPERTEN-MUMIEN ins Studio---Barbara Coudenhove-Kalergi! Diese Kommunistin im Geiste, ganz die Tochter des Vaters vom Traum von der EURASISCH-NEGROIDEN MISCHRASSE als künftige Bewohner Europas, durfte also ihre Meinung zur (moslemischen) Völkerwanderung deponieren.

    Ich war gespannt, denn ich erinnerte mich noch gut der Schilderung ihrer FLUCHT aus der TSCHECHEI, wobei sie es damals akribisch vermieden hatte, Schlechtes über die Tschechen zu sagen und zu guter Letzt die Flucht sogar als faszinierendes ABENTEUER darstellte! Ich war am Siedepunkt angelangt, als ich diese eigenwillige Interpretation vernahm. Die gute Frau war damals 14 (!) Jahre alt, mußte also schon ein bißchen über das kindliche Abenteuer-Spielen hinaus gewesen sein!

    Aber Barbara Coudenhove-Kalergi wußte damals wie heute, was sie dem ROTFUNK schuldig ist! Was damals für sie ein Abenteuer (!) war, billigt sie den sog. Flüchtlingen von heute nicht zu. Heute ist sie den Tränen nahe, wenn sie die--- vom ORF fein säuberlich ausgesuchten!!!--- Bilder der Kinder auf der Flucht sieht.

    Resümee: Für deutsche/österreichische Kinder war Flucht und Vertreibung ein Abenteuer, heute ist das Gleiche kein Abenteuer, weil es keine Deutschen/Österreicher sind, und wir MÜSSEN sie alle, alle bei uns aufnehmen. Warum nur?

    Ach ja, und als dann eine weitere EXPERTIN etwas kleinlaut meinte: "Wir waren vielleicht zu tolerant und müssen das jetzt büßen"---da kann ich nur sagen: Die LINKEN GUTMENSCHEN waren "zu tolerant" und haben alle Bürger in Geiselhaft genommen! SIE war zu tolerant---ICH NICHT, denn ich konnte mir die FOLGEN dieser erzwungenen Toleranz auf Punkt und Beistrich immer schon vorstellen---WARUM müssen WIR jetzt büßen?

    • Erich Bauer
      08. März 2016 11:18

      Büßen müssen es die "Anderen", die "rechtsradikalen", die "Rechtspopulisten", etc...

      Aber, die "antirassistischen" Tugendbolde MÜSSEN zur Verantwortung gezogen werden. Sie MÜSSEN all ihrer selbsterschaffenen "Führungspositionen", die samt und sonders einen lobbyfinanzierter Mythos und Popanz geschuldet sind, entledigt und zum Schadenersatz verurteilt werden...

  26. Bob
    08. März 2016 10:19

    Erdogan ist eine hinterlistige erpresserische Filzlaus. Und diese Ausgeburt soll man in der EU aufnehmen? Daraus kann man die Qualität dieses unnötigen Vereins ableiten, und braucht gar nicht erst auf die demente Merkel schimpfen, die schon längst besachwaltet gehört.

  27. Erich Bauer
    08. März 2016 10:17

    Merkel hat einen Pakt geschlossen. "Heute zerstöre ich Deutschland und morgen herrsche ich über die WELT... als "Fürstin" (oder besser: als des Teufels Großmutter)

  28. El Capitan
    08. März 2016 10:13

    Den Vorschlag, an die ungarische Botschaft ein Dankesschreiben zu schicken, habe ich umgesetzt. Hier die Adresse:
    mission.vie@mfa.gov.hu
    Hirnbenützer und andere, die das Herz am richtigen Fleck haben, haut in die Tasten!

    Es ist richtig. Orban ist zu unterstützen, denn Erdogan ist nicht nur ein Hütchenspieler und Schlitzohr wie die Alexis Tsipras, er ist ein gefährlicher Brandstifter, Diktator, und Kriegstreiber. Wer mit solchen Verbrechern Verträge schließt, macht sich selber dreckig bis über die Ohren.

  29. Bob
    08. März 2016 10:12

    Solange Österreich und Deutschland glaubt man muß die Flüchtlinge bezahlen, solange wird sich am Zustrom nichts ändern. Es würde genügen die Schutzsuchenden mit Essen und Bekleidung sowie Unterkunft zu versorgen, also nur mehr mit Sachleistungen helfen. Keine Handys oder Übernahme der Telefonkosten, kein Taschengeld etc. Bei Gleichschaltung in allen EU Staaten wäre die Aufteilung auch kein Problem, vorallem "reisen" dann nicht alle Asylanten quer durch Europa, sondern verbleiben im ersten sicheren Land. Außerdem sehe ich nicht ein, warum die Flüchtlinge ihren Dreck nicht selbst wegräumen können. Überall muß einheimisches Personal diese Tätigkeiten verrichten.

    • dssm
      08. März 2016 17:20

      @Bob, Sie sollten den Artikel in der FAZ zum Thema 'Berufsausbildung' lesen. Da geben erfahrene Leute der Praxis ganz offen zu, daß diese Leute niemals(!) in unsere Arbeitswelt integrierbar sein werden. Gleichzeitig wird aber von einem großen Enthusiasmus der Migranten geredet. Die wollen also Arbeiten, nur haben die nicht die leiseste Ahnung was Arbeit ausserhalb des geschützten Sektors heißt. Vor allem scheint es Defizite im Bereich abstraktes Denken zu geben, die genetisch bedingt scheinen.
      Die werden also auch ohne Sozialindustrie kommen, einfach weil sie nicht wissen was sie erwartet.
      (http://www.faz.net/aktuell/politik/fluechtlingskrise/ausbildung-von-fluechtlingen-in-rosenheim-14092678.html )

    • Bob
      08. März 2016 18:11

      Mir ist die Situation sehr wohl bewußt, aber unsren Rektalakrobaten die man Politiker nennt offensichtlich nicht.

  30. Josef Maierhofer
    08. März 2016 10:10

    @ PS

    Bloß 'Österreich' schreibt, dass der EU Gipfel ein Flop war.

    Und wieder möchte ich Reinhard Mey 'Das Narrenschiff' bemühen, was die Gutmenschen Szene betrifft (Frau Merkel inklusive):

    https://www.youtube.com/watch?v=Zb6nZo4CujM ?#?sthash?.BrOW9Bin.dpuf

    Betonen möchte ich den Fakt, dass die Türkei der Feind Europas ist, mit dem man sich auf Deals nicht einlässt, so sieht es jeder normal tickende Bürger.

    Richtig, Herr Dr. Unterberger, das australisch Modell ist es, das zu verwirklichen ist, entgegen des Gutmenschengeheuls. Ja, gesicherte Lager in Griechenland, von wo man mit geringen Kosten wieder nach Hause kann, ja, Betreuung der wirklichen Flüchtlinge, ja, eigene Lager für Immigranten und vor Ort Prüfung der Fakten, ob man die hier brauchen kann, ansonsten sofortige Abschiebung in ihre Heimatländer, ja, natürlich auch Aufnahme von Flüchtlingen unter tatkräftiger Beteiligung der Gutmenschen, ja, natürlich Anhaltung in den Lagern, bis alle Angaben überprüft sind.

    Aber über das Wesentliche wird überhaupt nicht gesprochen, über die Verursacher und die Beteiligten an diesem Wahnsinnskrieg in Syrien, etwa Saudiarabien, etwa USA, etwa Türkei, das alles sieht ein Blinder. Der einzige Verbündete, der den Syrern hilft, das sind die Russen. Dort, wo sie die Terroristen verjagt haben, geht ein Auf atmen durch die Dörfer und Städte, das habe ich in mehreren Interviews und Diskussionen gehört. Und da trifft Europa auch eine Mitschuld, denn die haben den Irak Krieg mitfinanziert und auch unterstützt, auch den Syrienkrieg mitbestimmt (Sanktionen), etc.

    Wie es eine syrische Diskussionsteilnehmerin gesagt hat, solange nicht ausschließlich Syrer am Verhandlungstisch sitzen, sondern ferngesteuerte und fernfinanzierte Terroristen, solange, kann es dort keinen Frieden geben für die Syrer.

    Also das wäre das Thema, um den Menschen dort zu helfen und, jetzt natürlich, die sofortige Schaffung von streng bewachten Auffanglagern, aus denen man sofort die Kämpfer und Immigranten separieren muss, bzw. diese wieder abschieben, woher sie gekommen sind.

    Also, wie Australien, eine Rückführung. Aber habe ich das nicht auch schon vor 3 Jahren geschrieben über streng bewachte Lager in Österreich, bis alle Fakten überprüft sind. Und egal, wo Ausbrecher gefasst werden, sofortige Abschiebung ähnlich wie in der Schweiz, ebenso Kriminelle.

    Aber die EU verhandelt mit der Türkei, mit dem Feind, mit einer Kriegspartei in Syrien, ....

  31. Camilla
    08. März 2016 09:57

    Zweimal habe ich heute bereits die Nachrichten bezüglich Türkei-deal gehört, konnte es aber nicht glauben.
    Jetzt lese ich hier die Bestätigung.
    Ja, ist es vorstellbar, daß eine Reihe von doch sicher nicht ganz dummen Leuten über solche Vorschläge
    ernsthaft nachdenken? Weniger überrascht mich, daß unser Herr BK mit gewohnter Treuherzigkeit
    von einem Erfolg oder ähnlichem berichtet.

    • stefania
      08. März 2016 13:04

      Interessant wäre doch auch,warum unser BK Faymann kein VETO ausgesprochen hat.
      Kann er nur Orban nicht recht geben,oder hat er den üblen "Deal" nicht verstanden ?

    • M.S.
      08. März 2016 14:38

      @stefania

      Ich würde sagen Beides!

      Am Sonntag wird man es ja "Im Zentrum" von ihm persönlich erfahren (vielleicht).
      Da wird er von niemandem unterbrochen, nicht einmal von der Thurnher.

    • riri
      08. März 2016 14:42

      Faymann kann Orban nicht recht geben, und den Deal hat er schon verstanden. Er und die SPÖ brauchen nur die Wählerstimmen der türkischen 'Österreicher', die sind wichtig, Österreich dagegen ist bedeutungslos.
      Mit den Wahlplakaten in türkischer Sprache, wählt Faymann, hat sich die SPÖ zum Komplizen der Islamisten gemacht.

    • Bob
      08. März 2016 18:16

      Feymann ist vor lauter Vaseline die ihn so richtig gleitfähig macht, nicht imstande eine eigene Meinung zu vertreten. Dafür fehlt diesem Hohlkopf die erfordeliche Masse.

  32. carambolage
    08. März 2016 09:28

    Danke unserem Blogbetreiber, der es wieder auf den Punkt gebracht hat.
    Eine besondere Frechheit von Erdogan & Co ist es solche Forderungen (Visafreiheit, Eu-Beitritt) in Verbindung mit der Flüchtlings-Tragödie zu stellen.
    Nicht nur dass Vereinbarungen mit diesem türkischen Regime die Flüchtlings- bzw. Migrationszahl nicht geringer werden würde, gingen die Erpressungen immer weiter.
    Ein Land, das so mit der IS spielt, das sich die Kurden zum Hauptkriegsziel gemacht hat, das mit den Russen noch Krach haben wird, das in Syrienkonflikt entscheidend mitmischen will, das erklärterweise Europa islamisieren und als türkische Einflusszone betrachtet - das kann kein verlässlicher Vertragspartner sein.
    Mit den vielen Milliarden die nun von der EU-Bevölkerung sowieso gezahlt werden müssen, könnte man z.B. im Pleite-Griechenland 2-3 dünn besiedelte Inseln als Flüchtlings- und Wartelager, bewacht und einfach aber menschenwürdig, herrichten.

  33. Collector
    08. März 2016 09:00

    Reine Panikreaktion einer Kanzlerin, welche, koste es ihr Volk, was es wolle, ihre Macht behalten will und sich deshalb jeder Erpressung aussetzt. Zuerst mit ihrem Satz: "Scheitert der Euro, scheitert Europa", jetzt mit dem Satz "Wir schaffen das" verbunden mit der einseitig und vertragswidrig verkündeten Aussetzung von Dublin III und der Einladung alle "Flüchtlinge" aus Syrien (später aus allen Kriegsgebieten) willkommen zu heißen.

    Der perverse Vorschlag, der jetzt der Türkei untergeschoben wird, (1:1 Austausch, Visafreiheit, Beitrittverhandlung, 3 Milliarden Zusatz-€) wurde von ihrem Bundeskanzleramt ausgearbeitet!!! Einfach perfide

    Leider scheint Faymann schon wieder einzuknicken!!!

    Rettet uns nur noch Orban Victor??

    • Sensenmann
      08. März 2016 10:37

      Danke, daß Sie es hier bringen: Der "Vorschlag der kurzfristig auf den Tisch kam" stammte aus dem Bundeskanzleramt der IM Erika!

      Halten wir fest: Das Besatzungskonstrukt, das sich heute "Deutschland" nennen darf, bietet den Europäern einen Deal an, nach dem für jeden aus Griechenland in die Türkei zurückgeschobenen Eindringling ein solcher in der EU soll nisten dürfen.

      Dazu noch Visafreiheit für die Turken, damit die in hellen Scharen auch noch ungehindert herbeiströmen dürfen (da warten Millionen nur darauf, europäische Sozialhilfegelder abgreifen zu können) und das ganze auch noch mit Milliarden bezahlt von den autochtonen Steuerzahlern.

      Und die Politikerkaste dieses Irrenhauses erwartet allen ernstes, daß der Rest der europäischen Völker das abnickt?

      "Though this be madness, yet there is method in 't."

      Shakespeare, wenn Ihr ihn kennt...

    • F.V. (kein Partner)
      10. März 2016 08:52

      Muß das doch hier an passenderer Stelle nochmals einfügen, was ich beim Blümel schon tat.

      Es ist doch angebracht den Artikel in ganzer Länge einzustellen.

      DAzu muß man noch wissen, daß der "türkische" Vorschlag von Bundeskanzleramt ausgearbeitet und der Türkei unterschoben wurde. DAs Merkel ist in Panikstimmung.

      Schildbürger NWO-Abkommen ?

      Schnelle EU-Aufnahme der Türkei und 6 Mrd. Euro. Türkei nimmt Griechenlands syrische und andere Migranten und schickt der EU für jeden Syrer einen syrischen Flüchtling zurück !

      NEW.EURO-MED.DK, 07.03.2016 – Führer der Europäischen Union sind nicht in der Lage, sich am Montag auf einen ehrgeizigen Plan zu einigen, der durch die Türkei vorgelegt wurde, um die Migranten zu stoppen, die Europa überschwemmen, sondern werden die Vorschläge begrüßen und in den kommenden Tagen damit weiterarbeiten, sagte ein EU-Beamter.

      “Mehrere Länder mögen wirklich wie die Idee, können aber heute Abend wegen der sehr kurzen Vorbereitungszeit keinen Deal annehmen (Reuters 7. März 2016).

      Hierum geht es DWN 7 März 2016: Die Türkei hat ihre überraschenden Forderungen an die EU offenbar durchgebracht: Die EU ist einem Abkommensentwurf zufolge bereit, der Türkei bis Ende 2018 sechs Milliarden Euro zur Versorgung syrischer Flüchtlinge zu zahlen und damit doppelt so viel wie bisher zugesagt, meldet Reuters. Außerdem ist die EU offen für die Aufnahme syrischer Flüchtlinge direkt aus der Türkei (sicherer Transport erster Klasse!). Da die Balkanroute im Prinzip geschlossen ist, werden die offiziellen Syrer dann per Lufttransport in die BRD zum dauerhaften Verbleib eingeflogen.

      NWO-Glück: Die geplante Masseneinwanderung in Europa wird nun als Hebel verwendet, um den EU-Beitritt der Türkei zu beschleunigen. Der Meister-Plan wirkt”

      Das Dokument enthält den Vorschlag, dass die Türkei alle illegal Eingereisten von den griechischen Inseln zurücknehmen soll, auch solche aus Syrien. Die EU soll im Gegenzug für jeden von den Inseln in die Türkei abgeschobenen Syrer einen Syrer direkt aus der Türkei aufnehmen. (Transport erster Klasse – auch auf Steuerzahler-kosten). Außerdem soll die EU die Visa-Pflicht für Türken im Schengenraum bis Ende Juni und damit früher als geplant lockern.

      Reuters 7 March 2016: Der türkische Ministerpräsident. Ahmet Davutoglu:

      “Die Türkei ist bereit, Mitglied der EU zu sein. Heute hoffe ich, dieser Gipfel wird sich nicht nur auf die irreguläre Migration konzentrieren, sondern auch auf den türkischen Beitrittsprozess zur EU. ”

      EU Pressemitteilung 4. März 2016: Auf dem EU-Türkei-Gipfel vom 29. November 2015 verpflichtete sich die Türkei zur Beschleunigung der Erfüllung des Visaliberalisierungs-Fahrplans, unter anderem durch die Anwendung aller Bestimmungen der EU und der Türkei-Rückübernahme-Vereinbarung, mit dem Ziel, im Oktober 2016 die Visa-Liberalisierung abzuschließen. Der heutige Bericht begrüßt das unter Beweis gestellte neue Maß an Engagement und die Entschlossenheit der türkischen Behörden.

      Die Türkei beherbergt 2,5 Millionen Flüchtlinge aus Syrien.

      Kommentare

      Wieder einmal betrügt die EU uns: Erstens führen ihre NATO-Staaten illegale Kriege, die Millionen von Muslimen in die EU verjagen – als ob die muslimischen Armutsflüchtlinge, die bereits über uns schwappen, nicht genug wären. Dann nutzen “unsere” verräterischen Politiker ihre geplante muslimische Masseneinwanderung als Vorwand, um ihren heißesten Wunsch auf dem Weg zum Eine-Welt-NWO-Staat zu beschleunigen: den schnellen EU-Beitritt der Türkei – den Alptraum der Europäer: 80 Mio. vor allem asiatischen muslimischen Türken wird erlaubt, Europa frei zu überfluten, die Scharia zu beschleunigen und unser Sozialsystem in kürzester Zeit zu ruinieren.

      Zur gleichen Zeit haben die EU-Freimaurer aufgehört, über ihre köstlichen “Grundrechte” zu reden – denen die Türkei oder irgendein anderes muslimisches Land nur durch die Aufgabe des frauen-hassenden Korans und der Hadithe entsprechen kann.

      Das wird nie passieren – denn sie sind gehalten, die EU-“Grundrechte” zu ersetzen. “Wir werden es schaffen”

      Die oben genannte Vereinbarung ist lächerlich: Die Türkei ist das Herzblut des ISIS, des postulierten Ziels der NATO-Kriege in Syrien und dem Irak. Der ISIS verjagt syrische Flüchtlinge in die Türkei. Die Türkei erpresst die bereitwillige NWO-Partner, die EU, für die Flüchtlings-Verbrechen der Türkei durch die starke Unterstützung des ISIS zu zahlen. Dann kommt die Schildbürger-Geschichte: Einen Syrer in die Türkei zurückschicken – und stattdessen einen anderen syrischen Flüchtlinge entgegennehmen !!

      Diese Vereinbarung bedeutet nur, die EU verspricht nochmals, die unerwünschten Syrer in Griechenland zu verteilen – obwohl sie immer noch nicht in der Lage gewesen sind, 160,000 Migranten vom Vorjahr zu verteilen. Dies ist nicht nur Dummheit. Es ist Betrug der gehirngewaschenen Europäer.

    • Torres (kein Partner)
      10. März 2016 10:43

      Wollte es gerade posten: Ganz richtig, der "türkische Vorschlag" wurde offenbar am Vorabend geheim zwischen Merkel und Davutoglu ausgehandelt. Das hat der Brüssel-Korrespondent der ARD ganz offen am Montag in der Sendung "Hart aber fair" gesagt.

  34. Anonymer Feigling
    08. März 2016 08:49

    >> Aber was tun, werden nun manche sagen. Ohne die Türkei lässt sich halt die Völkerwanderung nicht stoppen.

    In meinem langen Artikel "Das OHMsche Gesetz der Migration" (http://www.andreas-unterberger.at/2015/11/die-empoerte-ratlosigkeit-der-spo-buergermeister#comment-412309 ) habe ich die einfache Gesetzmäßigkeit einer Migration aufgezeigt und wie man sie steuern kann.

    Ohne alles zu wiederholen, möchte ich nur das Resultat wiedergeben:

    "Es lassen sich einfache, billige und wirksame Maßnahmen gegen die Masseneinwanderung in unser Land angeben.

    Durch Wegfall zahlreicher Begünstigungen spart sich der österreichische Steuerzahler nicht nur Geld, sondern er verringert dadurch auch die Migration in unser Land.

    Durch Schaffung diverser "Unannehmlichkeiten" gelingt es sogar, eine Migration aus unserem Land heraus in Gang zu setzen."

    So einfach wäre alles!
    (Im Grunde ist alles klar, aber bei der Umsetzung dieser Maßnahmen würden einige NGOs und Gutmenschen erhebliche finanzielle Nachteile erleiden und ein lautes Gekreische würde anheben. Davor haben das ostdeutsche Pastorentöchterchen und ihr Wackeldackel (wenn er nicht gerade sein Maturazeugnis sucht) mächtig Angst.)

    • dssm
      08. März 2016 17:14

      @Anonymer Feigling
      Am aller einfachsten geht es ultra-liberal. Jeder, wirklich jeder, darf kommen.
      Dann aber muss sich jeder selber versorgen und Nettozahler werden. Keine teure erzwungene Integration, warum auch? Wer anständig arbeitet und Steuern zahlt, der kann von mir aus klingonisch reden. Wer gut verdienen will, wird wohl früher oder später einen Anpassungsprozess durchmachen.
      Alle die keine Arbeit finden werden einfach verhungern und zwar wörtlich.

    • Anonymer Feigling
      09. März 2016 10:47

      @dssm

      So ähnlich sehe ich es auch, aber leider leben wir noch in einem Sozen-Staat und jene greifen in meinen Geldbeutel und holen übermäßig viel Geld heraus, um die anderen vor dem Verhungern zu retten.

      Ein Sprichwort sagt: "Hunger ist der beste Koch". Im weitesten Sinne kann man das aus so interpretieren, dass die, die hungern, zu denken anfangen, wie sie doch Geld durch Arbeit verdienen können. Aber durch die Geldgeschenke der Sozen werden sie vom Nachdenken abgehalten und bleiben lieber in der sozialen Hängematte liegen.

      Um auf das ultra-liberal zurückzukommen: "Jeder, wirklich jeder, darf kommen.
      Dann aber muss sich jeder selber versorgen und Nettozahler werden"

      Das würde ich gerne noch etwas genauer formulieren: Und wer kein Nettozahler ist, muss das Land wieder verlassen. Wir wollen ja nicht, dass diese herumzigeunern und "Überflüssiges" einsammeln. Und wer eine Straftat begeht (z.B. Schwarfahren in der U-Bahn), muss ebenfalls das Land verlassen.

      Übrig bleiben dann nur noch, netto-zahlende, straffreie Ausländer.
      Geil! Auf diese stehe ich. Herein damit! Je mehr, desto besser.

      Und da soll noch einer sagen, wir seien Ausländerhasser!

    • Torres (kein Partner)
      10. März 2016 10:55

      Das hört isch sehr gut und logisch an, ist aber absolut illusorisch. Erstens ist Österreich ja ein "Sozialstaat", der niemanden verkommen oder gar verhungern lässt, egal ob In- oder Ausländer, ja sogar illegaler Ausländer. Und wenn der Staat es wagen sollte, irgend jemandem, etwa aufgrund von Kriminalität oder Nichteinhaltung von Auflagen, irgendetwas zu kürzen oder zu verweigern, springen sofort die Höchstgerichte ein und verbieten das (jezt einmal ganz abgesehen vom Geschrei der NGOs, Caritas, Grünen, Kirche, Konrad usw.)

  35. Riese35
    08. März 2016 08:34

    "Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban hat sein Veto gegen den geplanten Flüchtlingsdeal zwischen der Europäischen Union und der Türkei eingelegt."
    Siehe: http://orf.at/stories/2328381/2328382/

    Jetzt gibt es auch den entsprechenden Tagebucheintrag von Dr. Unterberger. Daher hier nochmals zum Thema meinen Kommentar, den ich bereits davor OT bei einem anderen Tagebucheintrag gepostet habe:

    Gott sei Dank haben wir Ungarn und Viktor Orban. Er ist unser Retter! Ihm sei gedankt!

    Vielleicht sollten wir eine europäische Initiative starten und ein Dankschreiben an Viktor Orban (oder die ungarische Botschaft) richten und ihn bitten, weiter im eigenen und europäischen Interesse hart zu bleiben und nicht nachzugeben. Die europäischen Völker stehen - im Unterschied zu den europäischen Regimen - hinter Viktor Orban!

    Was fast alle übersehen und verdrängen: Wir werden nicht umhin kommen, unsere Verteidigung selbst in die Hand nehmen zu müssen, so wie Ungarn es von allem Anfang an getan hat, egal ob "wer" nun Österreich oder die EU ist. Wir werden Szenen wie am mazedonischen Grenzzaun und Gewalt nicht verhindern können. Dann halt nur um ein paar 100 km früher oder später, aber irgendwo ganz sicher. Denn diese Gewalt geht nicht von unseren Grenzschutztruppen aus, sondern von den Invasoren, die sich weigern, bereitgestellte Unterkünfte in Griechenland zu beziehen. Diese Aufgabe werden wir nicht an andere wie die Türkei delegieren können, ohne dabei selbst erpreßt zu werden. Wer das glaubt, ist entweder ein "friedensbewegter" grenzenloser Träumer oder lügt uns bewußt an. Bei unserem Regime vermute ich eher letzteres.

    Wenn Merkel die alle aufnehmen will, dann soll sie. Sie kann auch den Türken Visafreiheit gewähren. Sie kann Deutschland zu einem türkischen Sandschak, zu einer Exklave und sich selbst zum Hampelmann von Konstantinopel und Washington D.C. machen. Dann wird Deutschland vom Schengen-Raum abgetrennt und mit einem Schutzwall ähnlich wie zwischen den USA und Mexiko umgeben, und an den Grenzen zu Deutschland werden strenge Grenzkontrollen stattfinden. Und den Gefallen werden wir ihr tun, bewachte Korridorzüge von Griechenland oder der Türkei in den deutschen Sandschak auf unseren Gleisen gegen entsprechendes Infrastrukturbenutzungsentgelt durchfahren zu lassen. Sie soll aber den Rest von Europa gefälligst in Ruhe lassen.

    Und Österreich bliebe Teil der Rest-EU, die sich dann auf die Visegrad-Staaten + hoffentlich Österreich reduziert haben würde. Auf einer solchen Grundlage könnte eine runderneuerte Rest-EU sogar funktionieren. Die umstrittenen Sanktionen gegen Rußland wären dann Geschichte, wir hätten einen Staatenbund, wie ihn sich einst der selige Kaiser Karl vorgestellt hat, und die EU würde eine Kooperation mit Rußland eingehen.

    Wenn Merkel von den EU-Partnern Solidarität erwartet, hätte sie dieselbe Solidarität schon bei der Entscheidungsfindung ihren EU-Partnern zukommen lassen müssen. Solidarität kann nie eine Einbahnstraße sein, so wie sie sich das vorstellt. Vielleicht könnte sie ihre Solidarität einmal als Regierungschefin einer menschlichen Kolonie auf dem Mars vorleben. ;-)

    Gut geschlagen hat sich jedenfalls unser Außenminister Sebastian Kurz bei Anne Will am 6. März 2016: http://media.ndr.de/progressive/2016/0307/TV-20160307-0053-2500.hi.mp4
    Trotzdem bleibt aber die Frage: Wo war das österreichsiche Veto, die österreichische Unterstützung Viktor Orbans im entscheidenden Moment?

    Und ich frage mich noch immer: wo bleibt die US-Solidarität? Die Transatlantikmaulwürfe haben uns das ganze Schlamassel eingebrockt.

    • Sensenmann
      08. März 2016 10:23

      ******************!
      Die IM Erika soll doch aufnehmen, wen sie will. Sie hat die demokratische Legitimation dafür, also worauf wartet sie noch?

      In Öööösterreich hat der Bundestaxler (bzw. seine Berater) schon begriffen, daß der Kurs der Auflösung und des Bevölkerungsazustausches nur mehr von einem Drittel der Leute getragen wird und daher nicht mehrheitsfähig ist.

      In der Buntesrepublik hingegen muß es die Alte erst noch auf die harte Tour lernen. Bevor die CDU nicht so abkackt, wie unsere schwarze Pest, wird sich dort aber nichts ändern. Und nichteinmal dann ist es sicher!

    • M.S.
      08. März 2016 14:54

      @Riese35

      Die Visegrad-Staaten werden auf Österreich pfeifen. Auf so eine Wendehalstruppe wie die Österreicher können die verzichten. Österreich bleibt über und ist dann das, als was es ein ehemaliger ORF-Intendant einmal bezeichnet hat.

    • riri
      08. März 2016 15:27

      Nur raus damit, wie Gerd Bacher schon damals gesagt hat, der Dünnschiss Europas.

    • Riese35
      08. März 2016 15:38

      @M.S.: Sie haben recht, mit diesem Regime und dem Bundestaxler ist Hopfen und Malz verloren. Das ist es aber auch in jeder anderen Variante, die von den nach Brüssel entsorgten Karasen, Lunaceks und Hähnen gesteuert wird. Mit denen bleibt Österreich so oder so über. Voraussetzung wäre natürlich einmal eine vernünftige Regierung. Und wenn wir das nicht fertigbringen, dann besser Anschluß an Ungarn. In den Visegrad-Staaten weht mehr der alte Geist der k.u.k. Monarchie als in der Kelsen-Republik. Die haben uns nicht notwendig, aber wir sie.

    • Shalom (kein Partner)
    • Shalom (kein Partner)
      10. März 2016 09:10

      Bundesheer neu – die xte..., oder jedem neuen VertMin seine "Reform"!
      Wie gezielt desaströs Doskozils SPÖ-Genossen im Amte, Klug u. Darabos, seit 2007 das Bundesheer personell/materiell endgültig an die Wand gefahren hatten, zeigen jetzt die Maßnahmen/Absichten des neuen SPÖ-Verteidigungsministers (wobei auf die klägliche Rolle des ÖVP-Ministers Platter nicht vergessen werden sollte!):
      - Die jährlich (!) einzusparenden 200 Mionen € (wir erinnern uns, die hatten die ÖVP-Finanzminister dem BH aufs Auge gedrückt u. Darabos/Klug hatten dies im Ministerrat widerspruchslos, wenn nicht gar freudig, abgenickt!) werden ausgesetzt.
      - Da das weit über die Grenzen unserer Bananenrepublik gefürchtete BH nicht einmal 2000 Mann ständig einsatzbereit halten kann (!), sollen jetzt neue Berufs- u. Zeitsoldaten, insbesondere auch Frauen (Frauenbataillone?), angeworben werden und die „Einsatzkräfte“ auf sagenhafte 6000 Mann/Frau aufgestockt werden. Was allerdings wieder einige Jahre in Anspruch nehmen wird. Und Geld ist dafür auch keines vorhanden! Allerdings konnte man im Herbst des vergangenen Jahres vernehmen, dass ca. 300 Mann/Frau überzähliges Kaderpersonal (Chargen/UOs) an die Polizei abgegeben werden, um als vorerst „Hilfspolizisten“ im Grenzeinsatz Verwendung zu finden. Dies sind aber genau jene Kommandanten auf Gruppen- u. Zugskommandantenebene sowie Funktioner, die nun fehlen wie das Löschwasser bei einem Großbrand!
      - Wiedereinmal soll die "Zentralstelle" verschlankt/gestrafft werden, was der Truppe jedoch egal sein dürfte. Das unnötige Grazer Streitkräfteführungskommando (für welche "Streitkräfte" eigentlich?) soll aufgelöst, dafür aber ein Kommando Land u. Luft (hatten wir schon!!!) geschaffen werden. Man muß ja die Leute unterbringen.
      - Der SPÖ-Dauerlächler Klug hatte den Generalstabschef Gen Commenda „entmachtet“ und ihn wichtiger Befugnisse beraubt. Doskozil will den Generalstabschef wieder aufwerten und ihn sogar zu einem „Generalsekretär“ im BMLVS machen. Gut, aber binnen weniger Monate ein unprofessionelles Kasperltheater sondergleichen!
      - Doskozils erste Maßnahme war es, sich des berühmt/berüchtigten zivilen Kabinettschefs, eines karenzierten ultraroten ÖBB-Lokführers u. Miliz-Oberwachtmeisters, zu entledigen. Dieser hatte als „Graue Eminenz“ das Ministerbüro (und die Minister Darabos/Klug?) beherrscht und sich einen eigenen Herrschaftsbereich aufgebaut.
      - Die „Truppe“, das sind jene aus Geldmangel nicht mehr übenden Soldaten, die außerhalb des Ministeriums das tatsächliche Sterben des BH noch irgendwie hinauszögern, und für die jeweiligen Minister u. überzähligen Generalstabsoffiziere nur eine Belastung darstellen, ist ob der politischen Widersinnigkeiten des Ministeriums bis zum Gehtnichtmehr frustriert. Es fehlt mittlerweile an allem: Fahrzeuge, deren Reparaturkosten € 2000 bzw bei LKW € 3000 übersteigen, wurden einfach ausgeschieden, daher fehlt es massiv an Transportraum. Hochwertige, wenn auch in der Erhaltung teure Geländefahrzeuge, wie der unvergleichliche Pinzgauer (der nicht in Österreich, sondern in Südafrika (!) von einem britischen Rüstungskonsortium als Pinzgauer II weitererzeugt wird!) und der ebenfalls hervorragende Puch G, wurden zu Hunderten ausgeschieden und dafür u.a. 300 „geländegängige“ Sport Utility Vehicle Mitsubishi L200 beschafft. Allerdings hört man von qualifizierten Heereskraftfahrern, dass, wenn ein solcher SUV etwa am TÜPl Allentsteig in ein Loch fährt, gleich der Rahmen im Arsch ist, während beim Pinzgauer, schlechtestenfalls, der Unterbodenschutz nachgebessert werden muss. Auch der hervorragende Steyr LKW 12M18 wurde in nicht unwesentlicher Stückzahl einfach ausgeschieden, wird aber, man fasst es nicht, nicht von Steyr, sondern von BAE Systems Land was soll man etwa von einem 55jährigen Oberstleutnant u. Kdt des Jägerbataillons NÖ halten? Der im Zivilberuf zufällig Bundeskellereiinspektor im Landwirtshaftsministerium des unsäglichen Rupprechter ist? In welcher ernstzunehmenden Armee existieren noch 55jährige Bataillonskommandanten? Das ist doch ein Witz!
      - Über den von Darabos zum Schaden der österr. Landesverteidigung „abgespeckten“ Eurofighter „Typhoon“ ist schon viel Blödsinn geschrieben worden, wobei sich der grüne Oberverdachtschöpfer Peter Pilz besonders hervorgetan hatte. Wer wirklich die Hintergründe dieses geradezu hochverräterischen Spieles erfahren möchte, möge im Internet den Beitrag „Der Darabos-Deal“ googeln.

      Fazit: Es wird sich auch unter Doskozil am inferioren Zustand des ÖBH nichts wesentliches ändern. Und die ÖVP sieht dabei zu!!!

    • Shalom (kein Partner)
      10. März 2016 09:16

      Da hat sich ein Teil verabschiedet. Hier der "Rest", der Schweigen sein soll...

      - Die „Truppe“, das sind jene aus Geldmangel nicht mehr übenden Soldaten, die außerhalb des Ministeriums das tatsächliche Sterben des BH noch irgendwie hinauszögern, und für die jeweiligen Minister u. überzähligen Generalstabsoffiziere nur eine Belastung darstellen, ist ob der politischen Widersinnigkeiten des Ministeriums bis zum Gehtnichtmehr frustriert. Es fehlt mittlerweile an allem: Fahrzeuge, deren Reparaturkosten € 2000 bzw bei LKW € 3000 übersteigen, wurden einfach ausgeschieden, daher fehlt es massiv an Transportraum. Hochwertige, wenn auch in der Erhaltung teure Geländefahrzeuge, wie der unvergleichliche Pinzgauer (der nicht in Österreich, sondern in Südafrika (!) von einem britischen Rüstungskonsortium als Pinzgauer II weitererzeugt wird!) und der ebenfalls hervorragende Puch G, wurden zu Hunderten ausgeschieden und dafür u.a. 300 „geländegängige“ Sport Utility Vehicle Mitsubishi L200 beschafft. Allerdings hört man von qualifizierten Heereskraftfahrern, dass, wenn ein solcher SUV etwa am TÜPl Allentsteig in ein Loch fährt, gleich der Rahmen im Arsch ist, während beim Pinzgauer, schlechtestenfalls, der Unterbodenschutz nachgebessert werden muss. Auch der hervorragende Steyr LKW 12M18 wurde in nicht unwesentlicher Stückzahl einfach ausgeschieden, wird aber, man fasst es nicht, nicht von Steyr, sondern von BAE Systems Land was soll man etwa von einem 55jährigen Oberstleutnant u. Kdt des Jägerbataillons NÖ halten? Der im Zivilberuf zufällig Bundeskellereiinspektor im Landwirtshaftsministerium des unsäglichen Rupprechter ist? In welcher ernstzunehmenden Armee existieren noch 55jährige Bataillonskommandanten? Das ist doch ein Witz!
      - Über den von Darabos zum Schaden der österr. Landesverteidigung „abgespeckten“ Eurofighter „Typhoon“ ist schon viel Blödsinn geschrieben worden, wobei sich der grüne Oberverdachtschöpfer Peter Pilz besonders hervorgetan hatte. Wer wirklich die Hintergründe dieses geradezu hochverräterischen Spieles erfahren möchte, möge im Internet den Beitrag „Der Darabos-Deal“ googeln.

      Fazit: Es wird sich auch unter Doskozil am inferioren Zustand des ÖBH nichts wesentliches ändern. Und die ÖVP sieht dabei zu!!!

  36. dssm
    08. März 2016 08:29

    Wollte man helfen, so müsste man dies direkt an der Grenze zu Syrien tun, also in der Türkei, dem Libanon und Jordanien.
    Da Europa dies kaum tut, heißt dies wohl, daß man an einer echten und menschlichen Lösung erst gar nicht interessiert ist.

    Gegen die Wirtschaftsmigranten, also eine ganz andere Klientel, muss man nur Kontrollen an den Grenzen und natürlich auch im Inland machen. Wer aufgegriffen wird, der geht dahin zurück, von wo er in die EU gekommen ist.
    Und wenn die Türken wagen sollten, einen Einzigen nicht zu nehmen, dann einfach denen den Geldhahn abdrehen, denn die Türkei sitzt auf den Schulden einer importierten Kreditparty, braucht also Devisen. Nebenbei, so vertrottelt wie die Türken alle Nachbarn und die Russen sich zum Feind gemacht haben, brauchen in Wahrheit die Türken jede Unterstützung die sie kriegen können.

    Aber offensichtlich sind die EU-Granden noch grössere Trotteln.

    • Riese35
      08. März 2016 08:44

      Ein sehr guter Kommentar!

      Und ich bleibe dabei, daß jede nur denkbare, sinnvolle Variante die eigene Bereitschaft zur Verteidigung und notfalls auch Gewaltanwendung zur Durchsetzung geltenden Rechts voraussetzt.

    • Sensenmann
      08. März 2016 10:29

      Super Beurteilung der Lage!
      Die Türkei kracht wie die sprichwörtliche Kaisersekmmel. Sie ist pleite und führt einen kreig gegen einen Teil ihrer Bevölkerung und destabilisiert ihre Nachbarn. Wie man bei einem solchen Staat auch nur daran denken kann, dessen Bürgern Visafreiheit für Europa zu gewähren, entzeiht sich der erkenntnis jedes denkenden Menschen!
      Keine Annäherung (die wir mit rund einer Milliarde an "Heranführungshilfe" bezahlen!!), keine Visafreiheit. dafür Zollschranken auf türkische Produkte und einstellung aller zahlumngen aus welchem Grund auch immer.
      Wenn der Yankeedreck dort einen verbündeten haben will, soll er ihn bezahlen.

    • dssm
      08. März 2016 10:36

      @Riese35
      Das Wort 'notfalls' gefällt mit da gar nicht.
      Denn der Staat hat das Gewaltmonopol um damit die Gesetze durchzusetzen. Wenn also jemand ein Gesetz bricht, so wird die staatliche Stelle, genau wie im Gesetz festgelegt, mit zunehmendem Druck die Einhaltung eben dieser Gesetze verlangen.
      Es liegt also ausschließlich am Gesetzesbrecher wie weit die Eskalation geht. Wenn am Ende tödliche(!) Gewalt angewendet wird, so ist dies ausschließlich der renitenten Haltung des Täters zuzuschreiben.
      Es wird also nicht aus 'Not' Gewalt angewendet, sondern weil der Täter absichtlich die Spirale der Gewalt weiter und weiter gedreht hat.

    • Riese35
      08. März 2016 12:01

      @dssm: 100% Übereinstimmung. Danke für die Klarstellung. Genau das habe ich damit gemeint, nur habe ich mich zu unpräzise ausgedrückt. Mit "Not" wollte ich ausdrücken, daß die Gewalt nie von den Grenzschutztruppen, sondern immer von den Eindringlingen ausgeht. Das ist natürlich etwas ganz anderes als der klassische Notwehr- oder Nothilfebegriff und geht weit darüber hinaus.

    • F.V. (kein Partner)
      10. März 2016 09:09

      Solange die Welt-Pest auf der ganzen Welt Kriege führt, die Länder in die Steinzeit bombt, die Ressourcen für sich selbst plündert (und mit Altpapier „bezahlt“), werden die Zahlen jener die nichts haben in die M i l l i a r d e n gehen. – Und wohin wird es sie ziehen? Ins Land, wo Milch und Honig fließt.

      Dann findet das statt, was im „Heerlager der Heiligen“ so apokalyptisch beschrieben ist, daß ich das Buch noch nicht zu Ende lesen konnte, weil diese Projektionen – die inzwischen ja schon real stattfinden – einem den Magen umdrehen.

      D.h. mit „Grenzen dicht“ wird es nicht getan sein. Erst müßte überhaupt der Wille zum Widerstand bei uns einziehen, und als politisches „sine qua non“ das Joch der US-Herrschaft über uns und Europa abgeschüttelt werden. Solange das nicht der Fall ist, sind alle guten Ratschläge nur Briefe ans Christkind.

      Ich hänge hier noch einen Artikel von Dr. Paul Craig Roberts an, damit klar wird, wie ernst die – geistige – Lage doch ist.

      US-Finanzoligarchen bilden eine internationale »Geheimregierung«
      Eine wichtige Rolle bei der Manipulation der öffentlichen Meinung spielen die sogenannten Denkfabriken – oder Think Tanks, wie sie im Englischen heißen. Die meisten von Ihnen kennen vermutlich die wohlklingenden Namen: Council on Foreign Relations, Aspen Institute, Trilaterale Kommission, Bilderberger und German Marshall Fund. Dahinter stehen die führenden Vertreter der US-Finanz- und Wirtschaftsoligarchie: Soros, Rockefeller, Rothschild, Buffett, Gates. Und alles, was an der Wall Street Rang und Namen hat.

      Washingtons Außenpolitik ist Mord

      Dr. Paul Craig Roberts

      Das Abschlachten von Menschen hat in Washington seit Langem Tradition. So vernichteten beispielsweise Sherman und Sheridan, Kriegsverbrecher des Bürgerkriegs, die Prärie-Indianer. So wurden beispielsweise Atombomben auf Japans Zivilbevölkerung abgeworfen. Aber von gelegentlichen Massakern ist Washington jetzt auf Vollzeit-Massaker umgestiegen. Seit dem Clinton-Regime ist das Abschlachten von Zivilisten typisch für die Vereinigten Staaten von Amerika geworden.

      Auf Washingtons Kappe gehen die Zerstörung von Jugoslawien und Serbien, von Afghanistan, dem Irak, Libyen, Somalia und Teilen Syriens. Washington hat ermöglicht, dass Saudi-Arabien den Jemen angreift, dass die Ukraine ihre ehemaligen russischen Provinzen angreift und dass Israel Palästina und das palästinensische Volk zerstört.

      Amerika hat eine Schneise der Verwüstung durch den Nahen Osten und Nordafrika geschlagen.

      Ermöglicht wurde dies durch die Europäer, die Washingtons Verbrechen diplomatisch und militärisch deckten.

      Heute müssen die Europäer die Konsequenzen ihres Handelns ertragen, denn Millionen Flüchtlinge, das Resultat von Washingtons Kriegen, überrennen Europa.

      Die deutschen Frauen, die von Flüchtlingen vergewaltigt werden, können sich bei ihrer Kanzlerin bedanken. Sie, eine Marionette Washingtons, hat das Blutbad ermöglicht, vor dem die Menschen nun nach Europa fliehen.

      In dem Artikel, auf den ich hier verlinke, verweist Mattea Kramer darauf, dass Washingtons Verbrechensliste noch länger ist und den Massenmord an Zivilisten durch Drohnen und Raketen bei Angriffen auf Hochzeiten, Beerdigungen, Fußballspielen von Kindern sowie Krankenhäuser und Privathäuser umfasst.

      Tausende unschuldiger Zivilisten wurden ermordet. Aber das ist nur ein »Kollateralschaden«. Darüber wird arrogant hinweggegangen.

      Nichts zeigt besser, dass es dem amerikanischen Staat und der amerikanischen Bevölkerung, die all dies zulässt, an moralischer Integrität und moralischem Gewissen fehlt.

      Sollte es Protestrufe der Vasallen Washingtons in Europa, Kanada, Australien und Japan geben, dann sind sie zu leise, als dass man sie in den USA vernehmen könnte.

      Kramer weist darauf hin, dass Amerikas Präsidentschaftskandidaten im Wahlkampf damit konkurrieren, wer die schlimmsten Kriegsverbrechen begehen wird.

      Ein führender Kandidat spricht sich für Folter aus, obwohl diese laut amerikanischem und internationalem Recht verboten ist. Der Kandidat behauptet, dass »Folter funktioniert« – als ob das eine Rechtfertigung sei und obwohl die Experten wissen, dass sie eben nicht funktioniert.

      Hinzu kommt, dass die meisten Personen, die im »Krieg gegen den Terror« gefoltert wurden, sich als unschuldig erwiesen haben. Selbst wenn sie bereit waren, wahrheitsgemäß zu antworten – sie wussten schlichtweg die Antworten auf die Fragen nicht.

      Alexander Solschenizyn erzählte, dass sowjetische Dissidenten, die damit rechneten, von der sowjetischen Geheimpolizei verhaftet und gefoltert zu werden, Namen auf Grabsteinen auswendig lernten, damit sie den Polizisten, wenn diese wieder nach »Komplizen« fragten, irgendwelche Namen geben konnten. So konnten Folteropfer die Forderungen erfüllen, ohne Unschuldige zu gefährden.

      Dass Washington hauptsächlich mit Invasionen, Bombardierungen und Killer-Drohnen gegen Terroristen vorgeht, ist hirnlos und zeigt, dass es der Regierung völlig an Verstand fehlt und sie sich einzig aufs Töten konzentriert. Selbst einem Narren ist doch klar, dass Gewalt Terroristen gebiert. Washington verfügt nicht einmal über den Verstand eines Narren.

      Die USA richten amerikanische Staatsbürger hin, ohne dass ihnen vorher ein ordentlicher Prozess gemacht wurde. Das ist gemäß der amerikanischen Verfassung streng-stens verboten !

      Washington handelt nicht nur anderen gegenüber gesetzlos, sondern inzwischen auch gegenüber dem amerikanischen Volk selbst.

      Das lässt nur eine Schlussfolgerung zu: Unter Clinton, George W. Bush und Obama hat sich die Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika in eine völlig außer Kontrolle geratene und gesetzlose kriminelle Organisation verwandelt.

      Sie ist eine Gefahr für die gesamte Welt und auch ihr eigenes Volk.

  37. Politicus1
    08. März 2016 08:09

    Ich habe spontan eine e-mail an die ungarische Botschaft in Wien geschickt und meinen Dank für das Vorgehen Herrn Orbans ausgesprochen.
    Eigentlich handelt Herr Orban genau so wie die USA:
    in der Außenpolitik gibt es keine Freundschaften, sondern nur die nationalen Interessen des eigenen Volks.

    • Riese35
      08. März 2016 08:35

      >> "Ich habe spontan eine e-mail an die ungarische Botschaft in Wien geschickt und meinen Dank für das Vorgehen Herrn Orbans ausgesprochen."

      ********************************************!
      ********************************************!
      ********************************************!

      Das ist die einzige richtige Reaktion!

  38. Susanne
    08. März 2016 07:42

    Nagyon köszönöm, Orban Victor úr!

    Hoffentlich bleibt er - und auch andere - bei den nächsten Abstimmungen hart, damit Frau Angelika Merkel endlich einen Dämpfer bekommt.

    Ich bekomme immer mehr den Eindruck, dass Merkel von der Volksmeinung total abgeschirmt wird und ihre Umgebung sie nur mit positiven (falschen) Nachrichten versorgt. Dies erinnert mich an frühere und jetzige Diktaturen, wo die Hauptverantwortlichen in völliger Irrealität.Hat sie wirklich das Pouvoir, alle Entscheidungen im Namen des deutschen Volkes zu treffen? Schläft der deutsche Bundestag?

    Was die Türkei gut kann, ist GASP (= türkisch für blackmail = Erpressung)!! Dazu gehören aber immer mehrere Aktive und ich hoffe, außer Frau Merkel lässt sich sonst niemand erpressen.

    • Susanne
      08. März 2016 10:20

      Späte Korrektur (leider erlaubt dieses Blogprogramm nicht - so wie es bei anderen möglich ist - entsprechende nachträgliche Änderungen):

      ... in völliger Irrealität leben. ....

    • exp(i*pi)+1=0
      08. März 2016 12:48

      @Susanne und andere Damen und Herren, die ein Problem bezüglich mit der Möglichkeit haben, erst später erkannte Änderungen einzubringen:

      Nutzen Sie doch die Möglichkeiten von WORD mit allem Komfort, wie z.B. Rechtschreibprüfung, Korrekturen, etc.. :
      Schreiben Sie einfach Ihren Kommentar in WORD (oder einem beliebigen Editor), markieren Sie den gesamten Text und kopieren Sie ihn in die Zwischenablage. Dann klicken Sie einmal im „Tagebuch“-Feld mit der Überschrift „Einen Kommentar schreiben“.
      Dann wählen Sie „einfügen“ worauf der gesamte in Word erstellte Text dort steht und nun zum Absenden bereit ist. Sogar dort noch könnten Sie weitere Ergänzungen anbringen und dann erst senden.

      Diesen Vorgang beschrieb ich erst kürzlich wie nachstehend:
      Man benutzt z.B: WORD (oder einen anderen Editor) und schreibt zunächst dort seinen Kommentar. Nachdem man ihn gelesen und vielleicht durch Änderungen noch überarbeitet hat, kopiert man dessen gesamten Text („Markieren“ dann kopieren (mit „Strg“ &“C“)) einfach in das Tagebuch-Feld „Einen Kommentar schreiben“ (mit „Strg“ & „V“) des Blogs. Dort steht er nun lesbar vor dem Absenden bereit. Dann sendet man den Kommentar ab.
      p.S.: Diesen Kommentar habe ich auch wie beschrieben zunächst in WORD erstellt und dann als Kommentar ins "Tagebuch" kopiert.

    • Susanne
      08. März 2016 13:21

      exp(i*pi)+1=0 (Eulersche Formel):
      Danke für den Hinweis - mit Vorbereitung über MS-Word habe ich es schon manchmal getan. Aber ich möchte trotzdem nochmals erwähnen, dass es andere Blogprogramme gibt, wo innerhalb von ein paar Minuten - wenn man das Geschriebene dann auf der Webseite nochmals liest - übersehene Fehler korrigieren kann. Ebenfalls kann man oft mehr Hervorhebungen (ausser fett und kursiv) anbringen. Natürlich ist dies alles eine finanzielle Sache, denn jede Änderung im Programm kostet auch entsprechend viel Geld.
      Ich kann aber auch mit dem bisher verwendeten System gut auskommen.

    • Riese35
      08. März 2016 13:21

      @(cos(pi)+i*sin(pi))+1=0: Das ist zwar gut gemeint aber nur beschränkt nutzbar, denn wenn man erst nach dem Abschicken auf einen Fehler draufkommt oder erst danach eine Ergänzung anbringen möchte, steht man erst wieder vor demselben Problem.

      Und den Unicode-Mangel löst auch der Umweg über WORD nicht, ganz abgesehen davon, daß WORD auf vielen Plattformen nicht läuft. Leider kenne ich die vorliegende Blogsoftware von der Server- und Datenbankseite nicht, denn sonst hätte ich Dr. Unterberger schon Hinweise zur Unicode-Konfiguration gegeben. Oracle-Datenbankmigrationen habe ich aber bereits durchgeführt. Dort ist das ganz einfach. Einfach die neue Datenbank beim Anlegen als "Unicode" spezifizieren. Ist ein anzugebender Parameter beim Anlegen. Dann die alte single-byte character set Datenbank in eine oder mehrere Data Sets exportieren und die Tabellen in die neue Datenbank laden. Die Zeichensatzkonversion wird von Oracle selbst durchgeführt, vorausgesetzt, daß die Parameter richtig spezifiziert sind. Programmtechnisch ist so eine Konversion in Java sehr einfach durchführbar, den bei den IO-Klassen kann man den Zeichensatz angeben.

      Und noch etwas scheint mir in der Dokumentation zu fehlen: Die Software kann offenbar kodierte Befehle (Fettdruck etc.) interpretieren und verarbeiten, die ich nirgends dokumentiert gefunden habe. Habe ich diese Dokumentation übersehen? Bei manchen Zeichen wie z.B. beim et-Zeichen muß man sehr aufpassen, damit der Text dann nicht verschluckt wird, denn gelegentlich, wenn es sich um ein reserviertes Schlüsselwort handelt, wird dieses anders interpretiert.

    • Riese35
      08. März 2016 13:27

      @Susanne: >> ".. dass es andere Blogprogramme gibt ..."

      Wie bereits gesagt, ich kenne zwar das Blogprogramm (CMS) nicht (angeblich Drupal), kann mir aber nicht vorstellen, daß so etwas dort nicht einfach konfigurierbar wäre. Auch die Frage von Unicode. Ich vermute, daß das mehr eine Sache des Willens ist. Vielleicht gibt es Gründe, die dagegen sprechen. Bei Unicode glaube ich, daß es einfach übersehen wurde, den richtigen Konfigurationsparameter beim Anlegen der Serverkonfiguration bzw. Datenbankkonfiguration zu setzen. Ich weiß auch nicht, mit welcher Datenbank im Hintergund dieses Programm arbeitet.

    • Riese35
      08. März 2016 15:10

      Habe nun ein wenig die Drupal-Dokumentation quergelesen. Falls dieses Blog wirklich auf dem CMS Drupal basiert:

      Siehe: https://www.drupal.org/documentation/install/create-database

      "Step 2: Create the database

      Create a database using MySQL commands

      Note: The database should be created with UTF-8 (Unicode) encoding, for example utf8_general_ci.

      mysql -u username -p -e "CREATE DATABASE databasename CHARACTER SET utf8 COLLATE utf8_general_ci;""

      Man muß also nur beim "CREATE DATABASE" die beiden Parameter
      - CHARACTER SET utf8
      - COLLATE utf8_general_ci;
      angeben, und schon ist man nicht nur auf den deutschen Zeichensatz von maximal 256 Zeichen beschränkt, sondern kann griechische, kyrillische, hebräische, arabische, chinesische, japanische u.a. Zeichen - insgesamt mehrere 10.000 verschiedene Zeichen - eingeben und speichern.

      Die Drupal-Dokumentation sagt sogar ausdrücklich "The database should be created with UTF-8 (Unicode) encoding"!

      Falls das beim CREATE DATABASE vergessen wurde: Eine neue Datenbank korrekt anlegen und die Tabellen exportieren und importieren. Eventuell muß man auf Constraints und Foreign Keys achten und einige Settings nach der Datenmigration "nachbessern". Da müßte man ein wenig schauen, wie Drupal die Datenbank verwendet. Vor der Datenmigration sollte man ev. ein FULL BACKUP machen, das Logging ausschalten und die Indices erst danach wieder anlegen. Ein LOAD ist schneller und effizienter als INSERTs, und auf eine ROLL FORWARD Recovery kann man bei so einer Migration verzichten. Kann mir nicht vorstellen, daß so etwas mehr als wenige Stunden dauert.

    • Susanne
      08. März 2016 17:13

      @Riese35:
      Ich erkenne, Sie sind da wirklich ein Profi. Warum bieten Sie Ihre Informationen nicht direkt Herrn Dr. Unterberger an?

      Bei ortneronline.at kann man mehrere HTML-Codes verwenden und somit auch den eigenen Kommentar graphisch etwas besser gestalten bzw. ganz wichtiges besonders hervorheben.
      Ich wiederhole mich nun: ich bin trotzdem froh, dass es dieses Diskussionsforum gibt, hoffentlich bewirken die Beiträge zumindest mittelfristig einiges. Wenn nicht, dann wäre es nur eine Klagemauer zum abreagieren des aufgestauten Frustes.

    • F.V. (kein Partner)
      10. März 2016 09:14

      Das ist doch völlig Conchita. Sind wir hier in einem Lektorat für schöngeistige Literatur?

      Solange die Absicht erkennbar ist, kann man auf Korrekturen verzichten. Außerdem: man nähme den Erbsenzählern die Beschäftigung und Gelegenheit sich g´scheit zu geben.

  39. FranzAnton
    08. März 2016 06:33

    Es erscheint mir völlig unbegreiflich, zu welchen Fehlleistungen ein - höchst relevanter Teil der Europäischen Politikergarde - fähig ist, und wider alle Vernunft unbeirrt auf diesen Fehlleistungen beharrt. Die Zuwanderungs / Schulden / Wirtschafts / Gender / Justiz / Schulpolitk in Teilen Europas und insbesondere in Österreich verdienen wohl allesamt ein "völliges Ungenügend" (so pflegte unser Lateinprofessor ein desaströses Nichtgenügend zu qualifizieren).

    Sollte jemand meinen, daß unsere Österreicher es im Durchschnitt, direktdemokratische Optionen vorausgesetzt, schlechter machen würden als der Durchschnitt ihrer (ganz offenbar wenig geeigneten) Politikerkaste, so möge er seine Meinung bitte kundtun.

    Ich jedenfalls meine, besonnene Menschen (solche gibt es hier) sollten sich gemeinsam engagieren, um eine direktdemokratische Aufwertung unserer Verfassung zu promoten; Die Bundespräsidentenwahlen böten einen Ansatzpunkt hiefür.

    • Riese35
      08. März 2016 08:54

      Solange wir nicht bereit sind, und selbst zu verteidigen und geltendes Recht notfalls auch mit Gewalt durchzusetzen, ist jede direktdemokratische Aufwertung unserer Verfassung sinnlos. Sie tappen in dieselbe Falle, in die alle "friedensbewegten" (linken) Demokraten fallen.

    • FranzAnton
      08. März 2016 11:52

      Lieber @ Riese 35! Ihre Argumentation erscheint mir nicht nachvollziehbar zu sein. Bedenken wir doch das Verhalten von Politikern: Steht eine Wahl bevor, lassen sie ihre das Volk vergrämenden Absichten "unter dem Tisch verschwinden", und nach der Wahl werden die Grauslichkeiten den Bürgern um die Ohren gehauen, zwar im Wissen, daß letztere, leider, ein bloß kurzes Gedächtnis haben. Und haben nicht die meisten unserer obersten Obertanen, ihrer Willkommens(un)kultur wegen, Fracksausen bekommen, und geschwind, geschwind den Wendehals um 180 Grad gedreht, angesichts der bevorstehenden Bundespräsidentenwahl? Conclusio: Die Obertanen müssen einfach ständig Angst vor Wahlen, (recte: Volksbegehren) haben, sonst scheren sie sich keinen Deut um das Volk. Genau dieser Umstand führte zu den entsetzlichen politischen Fehlleistungen, die immer noch bedrohlicher, weil nicht abgestellt, werden. Die Schweiz erweist die Effizienz von Direktdemokratie; ich bin überzeugt, sie würde auch bei uns funktionieren, wäre sie denn bereits eingeführt.

    • Riese35
      08. März 2016 12:20

      @Lieber FranzAnton: Trotz der bevorstehenden BP-Wahlen erscheint mir das Vorwahltheater unseres Regimes zahnlos zu sein. Alles nur inszeniert. Der Emmentalerzaun bei Spielfeld tut sein übriges. Die derzeitige Effektivität der Abwehrmaßnahmen beruht nicht auf den Handlungen unseres Regimes, sondern auf dem Durchsetzungsvermögen und der Entschlossenheit Mazedoniens. Unser Regime sonnt sich in dessen Windschatten am Trittbrett.

      Wo war die Entschlossenheit unseres Regimes, als das ganze Theater anfing? Es kam, wie es kommen mußte. Das hat jeder mit etwas Verstand vorausgesehen. Und wo war gestern die Entschlossenheit unseres Regimes, so wie Orban ein Veto gegen die türkischen Erpressungsversuche einzulegen? Also alles nur heiße Luft als Vorwahltheater, und unser Wahlvolk fällt darauf hinein. Das wäre bei direkter Demokratie nicht anders. Jedes Volk hat die Regierung, die es verdient.

      Unser Volk hätte bereits jetzt genug Möglichkeiten, diese Inszenierungen unserer Machthaber zu durchschauen und sein Wahlverhalten anzupassen. Tut es aber nicht. Was soll dann direkte Demokratie bringen? Nicht, daß ich prinzipiell dagegen wäre, nur sehe ich darin für Österreich und sein Wahlvolk nicht das Allheilmittel.

    • FranzAnton
      08. März 2016 14:37

      Sie haben sicher nicht Unrecht mit Ihrer Analyse, @Riese 35, und kann es durchaus so kommen, wie von ihnen angedeutet; aber eben hauptsächlich deshalb, weil danach wieder viel Wasser die Donau hinunterrinnt bis zur nächsten NR - Wahl; außerdem haben die ehem. Großparteien bereits viel an Wählerzustimmung verloren, und wissen, daß sie (und, ganz nebenbei, Österreich mit ihnen) an des Abgrundes Rand stehen. Im Übrigen existiert überhaupt gar keine andere Option als die, in der Schweiz längst bewährte, Direktdemokratie; ich kenne jedenfalls keine. Hauptursache für deren Funktionieren ist natürlich, daß alle Menschen einer effizienten Kontrolle bedürfen, sollen sie nicht über die Stränge schlagen. Solch zunehmender Kontrolle unterwerfen aktuell unsere Politiker das Volk, zwar per fieser legistischer Gummiparagraphen, welche freie Meinungsäußerungen zunehmend riskant machen; selber aber immunisieren sie sich dagegen, siehe das hier im Forum oft beklagte Nichteinschreiten der Staatsanwaltschaft gegen hochrangige Politiker. Die Abschaffung der Untersuchungsrichter erscheint mir jedenfalls als demokratiewidrige Todsünde, die es unbedingt zu beseitigen gälte. Kurzum: Die Implementierung starker, niederschwellig, insbes. auch per EDV zugänglicher, direktdemokratischer Elemente in unsere Verfassung sehe ich als einzige Option, Österreichs Weg in den moralisch - finanziellen Abgrund noch umzukehren bzw. abzuwenden. Im übrigen ticken die Menschen außerhalb Wiens grosso modo wesentlich freundlicher, vernünftiger und menschlicher als viele Wiener; mit ihnen hätte die Direktdemokratie sicher Zukunft, und gute Wiener gibts ebenfalls, weshalb ich meine, daß die Vernünftigen, egal in welcher Partei (Kummerln und sonstige Extremisten ausgenommen), im Summe die Mehrheit hätten, mit welcher Direktdemokratie zu machen wäre.

    • Wyatt
      10. März 2016 06:45

      Riese35
      Mit der Forderung nach "Direktdemokratie" wird uns eingeredet, zu glauben etwas bewirken zu können, aber vor allem "Wir sind selber schuld" an diesem mehr oder weniger in ganz Europa herrschenden Niedergang, weil wir uns nicht engagieren, vernetzen, usw……..wo doch @Franzanton, trotz seiner angeblich über 8o' sich dann für uns bei Parlament und Regierung - ganz einfach - (seine Mailadresse wäre über den Blogbetreiber zu erfahren) einsetzen würde.

    • F.V. (kein Partner)
      10. März 2016 08:39

      Das „Fieberthermometer“ hat angezeigt: über 42 Grad – völlige Hoffnungslosigkeit.

      Das Dauergeschwätz des FranzAnton von seiner direkten Dämokratie findet im Sternderl-Wettbewerb die mit Abstand größte Zustimmung. – Was sagt das? – Nun, daß ein erheblicher Teil der Unterberger-Kommune vor allem dann claqueurhaft applaudiert, wenn der Unsinn sein eigenes Niveau punktgenau erreicht hat. Sozusagen die Nagelprobe auf das Funktionieren der Dämokratie. Die Dummen haben immer recht – weil sie halt die Mehrheit sind.

      Warum ist die Zustimmung zu dieser Schimäre so groß? – Weil sich jene, die sonst nichts zu sagen haben damit der Einbildung hingeben können hier „mitzubestimmen“. Daß solche Illusionen wirken, weiß man; vor Jahren hatte Frahm/Brandt die Bundestagswahl mit dem plakatierten Spruch vom „mündigen Bürger“ gewonnen. Dieser, dem tumben Pöbel ums Maul geschmierte Honigseim schmeckt ja so süß, also glaubt man es gegen alle Evidenz.

      Wieso die potenzierte Inkompetenz – also noch mehr vom Gleichen – zu irgendwelchen sinnvollen Ergebnissen führen sollte, wissen nicht einmal die Götter.

    • Analyst (kein Partner)
      10. März 2016 10:13

      F.V., diesen Blog und auch Ihre Beiträge bisher ohne eigenen Kommentar verfolgend, frage ich, welche Vorschläge Sie zur Bereinigung der Lage zumindest mittelfristig erstatten können? O.k., die USA sind der Kriegstreiber und weltweite Verursacher aller Schwierigkeiten per se, Merkel ist entweder eine latente DDR-Kommunistin oder Obamas und, natürlich, der "Ostküste" Stiefelleckerin, oder beides, die direkte Demokratie wird uns, so meinen Sie, auch nicht weiterbringen, Wahlen ebenfalls nicht, den Ing. Norbert Hofer zum Bundespräsidenten zu machen auch nicht, also was empfehlen Sie uns? Jetzt aber, bitte, kein, wenn auch noch so verklärtes Wunschdenken, kein Erinnern an vergangene Reiche und Moralvorstellungen, nein, seriöse zielgerichtete u. vor allem realisierbare Vorschläge!





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