Abonnenten können jeden Artikel sofort lesen, erhalten anzeigenfreie Seiten und viele andere Vorteile. Ein Abo (10 Euro) ist jederzeit stornierbar. Nicht-Abonnenten können Artikel und die "Spannend"-Hinweise zu Texten anderswo erst nach 48 Stunden lesen. 

weiterlesen



Griechische und österreichische Statistiken

Lesezeit: 6:00

Ein zentraler Kern der griechischen Katastrophe waren massiv betrügerische Statistiken. Scheinbar objektive Daten wurden jahrelang im kurzsichtigen politischen Interesse manipuliert. Eigentlich hat man in Österreich geglaubt, von solchen Dingen weit entfernt zu sein, und dass Statistiken hier nüchtern, objektiv und sachlich erstellt werden. Dieser Glaube ist zuletzt massiv zertrümmert worden.

In der dem Bundeskanzleramt unterstehenden, aber früher völlig unabhängig geführten Statistik Austria wurde ein Politruk aus dem unmittelbaren Vorzimmer Werner Faymanns als Chef eingesetzt. Seither sind Daten und Aussagen der Statistik Austria mit extremer Vorsicht anzugehen. Viele gesellschaftspolitisch explosive Daten sind dort überhaupt nicht zu finden, etwa wenn sie mit dem Themen Migration, demographischer Kollaps oder implizites Staatsdefizit zu tun haben.

Extrem erstaunlich ist, dass der neue Statistik-Chef namens Konrad Pesendorfer nun ausgerückt ist, um der zusammenbrechenden Linksfront im Kampf für die Zwangs-Gesamtschule Schützenhilfe zu geben. Dabei konnte er in seiner Agitation kein einziges logisches statistisches Argument anführen: Denn was soll es in Hinblick auf die Zwangsgesamtschule aussagen, dass junge Menschen nach der Lehre viel öfter in einen Arbeitsplatz wechseln – wechseln können – als jene, die eine AHS-Matura absolviert haben?  Was schon der Fall war und ist, bevor Claudia Schmieds Zentralmatura greifen kann.

Die AHS bildet ja eben – als Vorbereitung auf die Universität oder Fachhochschule gedacht – allgemein und nicht berufsspezifisch aus. Eigentlich müsste man aus Pesendorfers Argument heraus umso mehr jene Bildungswege wie die gute Hauptschule forcieren, die primär in die erfolgbringende Lehre führen. Und deren Absolventen müsste man dann Jahre oder Jahrzehnte später eventuell neue Ausbildungen ermöglichen, wenn die ursprüngliche durch neue Technologien obsolet geworden sein sollte. Aber sicher gibt es keine Logik, die von Pesendorfers Behauptungen zu einer Gesamtschul-Empfehlung führen würde.

In einem Interview mit der „Presse“ (die das unreflektiert so abdruckte) steigerte sich der Mann dann sogar zu dem nur noch als unsinnig zu beurteilenden Satz: „Vielleicht haben wir bereits so manche Chance auf Literatur-Nobelpreisträger vergeben, weil er oder sie sich zu früh für eine Werkslehre entscheiden musste.“

Sensationell. Da steckt nicht nur die erstaunliche Behauptung drinnen, dass es eigentlich auch im Alter von15 Jahren viel zu früh für eine Differenzierung der Schultypen wäre. Das Argument Pesendorfers – wenn man den Mann für voll nähme – bedeutet letztlich auch, dass man alle mindestens bis zum 40. Lebensjahr in die Gesamtschule stecken müsste. Haben doch viele große Literaten erst sehr spät zu schreiben begonnen Ganz abgesehen davon, davon dass es für einen Sozialdemokraten eigentlich beschämend ist, wenn er einem Arbeiter automatisch die Fähigkeit abspricht, Literatur produzieren zu können.

Pesendorfer warnt auch vor einem Akademikermangel. Und der Objektivität vorspiegelnde Statistiker verschweigt, dass dieser Mangel bloß bei ganz bestimmten Berufen und ansonsten nur auf dem Papier besteht. Bei uns sind halt Pflichtschullehrer, Krankenschwestern, Kindergärtnerinnen, medizinische Assistenten, HTL-Ingenieure keine Akademiker, aber dennoch sehr gut qualifiziert. Während es an Publizisten, Politologen, Psychologen, Historikern, Soziologen, Pädagogen (ohne Lehramt) jetzt schon einen in die Tausende gehenden Überschuss an Absolventen gibt, die keine Chance auf einen fachadäquaten Job haben. Österreich braucht Ingenieure, Naturwissenschaftler und Facharbeiter(!!), aber keine Akademikerstatistik-Spielereien.

Unter diesem Statistik-Austria-Chef wird aber auch an den eigentlichen Statistiken offensichtlich wie wild herumgefuhrwerkt, wie dieser Tage die „Wiener Zeitung“ aufgedeckt hat (interessanterweise erfolgte diese Enttarnung unter Mithilfe der Arbeiterkammer). Dabei ging es um die sogenannten „Green Jobs“. Laut Statistik Austria würden diese Green Jobs nämlich 5 Prozent der Arbeitsplätze ausmachen. Die parteiunabhängigen EU-Statistiker von Eurostat kommen hingegen nur auf 0,9 Prozent "Green Jobs". Und für die Arbeiterkammer sind das überhaupt „Mogelpackungen“ und „Umweltschmähs“. Womit man einmal auch der Arbeiterkammer mehr als recht geben muss.

In Österreich werden beispielsweise Handelsangestellte als Green Jobs gezählt, wenn sie auch Bio-Ware verkaufen. Dutzende andere Tätigkeiten werden ebenfalls als grün ausgegeben, die ebensowenig mit der Energiwende oder ähnlichem zu tun haben. Das könnte theoretisch ja egal sein – wenn nicht mit diesen „Green Jobs“ eine der übelsten Geldverschwendungsaktionen der Republik begründet würde. Hauptübeltäter dabei ist das Umweltministerium, das mit diesem Trick ständig weitere Geldsummen auf Kosten des Steuerzahlers und des Konsumenten zu akquirieren versucht.

Das geht aber auch auf Kosten der Arbeitsplätze: Denn die zur Finanzierung der grünen Schmähs hohen Energiekosten vernichten echte Jobs. Das Umweltministerium könnte aber seine Schmähs nicht verkaufen, hätten wir nicht eine „Statistik Austria“, die da mit solchen Traumzahlen mitspielt. Die hirnvernebelnde Grün-Propaganda ist mittlerweile in allen fünf Parlamentsparteien zum mit Denkverboten aller Art umgegeben Dogma geworden. Diesem zuliebe werden offensichtlich auch die Fakten manipuliert.

Wir aber müssen uns zunehmend fragen: wo überall sonst werden wir von den Machthabern noch mit nur scheinbar objektiven Zahlen angelogen?

Personalstrategisch ist die SPÖ Spitze

So überfordert Werner Faymann in allen sachpolitischen oder gar internationalen Fragen ist, so erfolgreich ist er mit der personalpolitischen Durchdringung aller wichtigen Institutionen. Hat er (Nicht-Statistiker) Pesendorfer aus seinem eigenen Vorzimmer problemlos an die Spitze der Statistik Austria gehievt, so konnte Faymann seinen persönlichen Kabinettschef Johannes Schnizer sogar in den Verfassungsgerichthof bringen. Also in das mächtigste Gremium der Nation. Dort soll Schnizer plötzlich unabhängig die Verfassung (nicht zuletzt vor den Zugriffen der Regierung!) schützen.

Und nun ist es der SPÖ ebenso problemlos gelungen, gleich eine zweite Ideologin dort neu zu verankern. Während noch am Vortag der Bestellung eine extrem gut qualifizierte – und ohnedies SPÖ-nahe – Wissenschaftlerin als neue Verfassungsrichterin kommuniziert worden ist, ist im letzten Augenblick in aller Heimlichkeit mit Ingrid Siess-Scherz eine juristisch unbedeutende Kampffeministin in das Höchstgericht entsandt worden. Die Dame scheute sich nicht einmal, sich auch noch nach der Bestellung als Protektionskind von Parlamentspräsidentin Prammer zu bekennen.

Gute Nacht, Bundesverfassung!

Und guten Morgen, ÖVP, bitte endlich aufwachen! Denn ohne ihre Zustimmung wäre keine dieser VfGH-Bestellungen möglich gewesen. Sie traut sich aber nicht, Gleiches mit gleichem zu vergelten, also etwa das SPÖ-Veto gegen Wilhelm Molterer als EU-Kommissar nun in Hinblick auf die Verfassungsrichter zu wiederholen. Die ÖVP konnte den VfGH-Skandal nicht einmal zu einem Medienthema machen, wie es der SPÖ in den letzten Tagen in Hinblick auf die Entfernung eines Roten aus dem viel unbedeutenderen Nationalbank-Generalrat gelungen ist (obwohl dort im Gegenzug auch ein Bürgerlicher eliminiert worden ist). Gewiss: Die Medien sind fast alle links. Aber hinter der desinteressierten Zustimmung zu den Besetzungen dürfte noch viel Schlimmeres stecken: Die ÖVP begreift gar nicht, wie wichtig der VfGH ist.

 

einen Kommentar schreiben
Teilen:
  • email
  • Add to favorites
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • Print

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorHelmut Oswald
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    25. Juni 2012 10:33

    Die ÖVP begreift nicht, was politisch wichtig ist.
    Die ÖVP begreift nichts, außer, wenn es um die Pfründe einiger ihrer Funktionäre geht.

    Selbst wenn die VP begriffen hätte, daß der VfGH politisch wichtig ist.
    Was hätte sie denn mit dem Amt angefangen ? Wenn Sie sich schon nicht traut, den sozialistischen Gesetzen in der Regierung die Zustimmung zu verweigern, warum sollte Sie dann ausgerechnet die Courage besitzen, bereits beschlossene Regelungen durch die Feststellung ihrer Verfassunsgwidrigkeit auszuhebeln. Es hilft nichts, die sind einfach nur noch patschert.

    Das mächtigste Gremium, welcher Nation ? den Staat halbieren heißt, den Sozialismus halbieren. VP wählen hilft da nicht.

  2. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    25. Juni 2012 01:52

    Naja, ich vermute die ÖVP wird schon einen Deal haben mit der SPÖ, womöglich insbesondere mit der sog. "roten Vier". ( http://www.taz.de/!94386/ )
    Über die gräfliche Exministerin u. ihren "Bauern" droht die Staasanwaltschaft "herzufallen" - könnt´es sein, dass diese letztendlich nicht zu hart - wenn nicht ganz butterweich - angegriffen werden und sich, wie immer, alles rechtens herausstellt.
    Od. welche Leichen liegen sonst noch herum bei den "Blackies", dass sie sich so billig abspeisen lassen und den Roten die Republik zu Füßen legen?

  3. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    25. Juni 2012 09:15

    Wenn sich 'Experten' ideologisch betätigen, ist das Ende bald da.

    Dass bei der Statistik Austria seit Jahrzehnten gefälscht, verschwiegen, gebogen und gelogen wird, wo es nur geht, weiß ich von einem dort Angestellten, einem langjährigen Freund. Wie Dr. Unterberger richtig schreibt, darf die Statistik Austria (ein 'unabhängiges', 'externes' 'Gremium') nur Bestelltes so veröffentlichen, wie es bestellt wurde. Von wem wird es wohl bestellt werden, und was ?

    Ich halte diese Art von Vorgangsweise, die die 'Lösung' eines Problems, durch Lüge hintanhält und die Wahrheit verschweigt, für äusserst problematisch und wir sehen es ja, es hat dazu geführt, dass wir bald 'blöd aus der Wäsche schauen' werden. Es explodieren die Milliardenpakte und, ich fürchte, die belogenen Gesellschaften.

    Zu meinen, eine ÖVP könne da was machen, wird sie doch auch manipuliert und belogen vom 'Koalitionspartner', ist sicher falsch. Nein der Bürger muss es artikulieren, wie es hier geschieht und der Bürger muss diese Diktaturparteien abwählen, sein Unbehagen ist allerorts bekannt. Wenn ich Menschen treffe, auch solche aus der sozialistischen Partei, dann ist es sehr oft so, dass die sehr wohl auch die ganzen Manipulationen spüren und das alles nicht mehr glauben.

    Traurig für mich ist nur, dass unser Land, und es ist unser Land, für ein paar Parteiappratschiks und deren bestochene, korrumpierte, belogene Klientel und ihrer Handlanger vor die Hunde gehen soll.

  4. Ausgezeichneter Kommentatorlibertus
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    25. Juni 2012 00:56

    Die nächsten Skandalbesetzungen, die leider nirgendwo anders in dieser Klarheit transportiert werden. Ich wiederhole mich ungern, aber fast schon täglich wird hier im Tagebuch wertvolle Aufdeckungsarbeit geleistet, denn gegen den weiterhin ausufernden rot-schwarzen Proporz hilft nurmehr aufdecken, aufdecken und nochmals aufdecken!

    Was dieser unsägliche Bundeskanzler nicht mit Führungsqualität und Qualifikation schafft, besorgt er schamlos mit Protektionsjobbesetzungen sowie einem dichten, fetten, roten Netzwerk.

    Und entweder liegt die ÖVP bereits im Koma, daß sie diesem Treiben tatenlos zusieht, oder sie ist selber so tief in derselben Profession verstrickt, daß jeder Widerstand auf sie zurückfallen würde.

    Na, dann aber "kali nichta" Österreich, denn allzu weit entfernt von den überall als korrupt und betrügerisch verschrieenen, griechischen Politikern sind unsere eigenen auch nicht mehr. Wie es endet, lesen wir täglich in den Nachrichten!

  5. Ausgezeichneter KommentatorAnton Volpini
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    25. Juni 2012 06:30

    Statistik ist Mathematik.
    Mathematik beruht auf Naturgesetzen.
    Naturgesetze kann man nicht ideologisch interpretieren.
    Und tut mans doch, dann dauerts nicht mehr lange bis das System zusammenbricht.
    Da passt es sehr gut zusammen, wenn auch in der obersten Juristerei personell herummanipuliert wird, damit die mathematischen Manipulationen zugedeckt werden. Die ÖVP sollte das aufdecken? Welche Leute in der ÖVP wären dazu bitte in der Lage?

  6. Ausgezeichneter KommentatorWolfgang Bauer
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    25. Juni 2012 16:02

    Ein Statistikchef, der politische Interpretationen abgibt, gehört sofort abgesetzt. Bei Pesendorfer ist das Methode.

  7. Ausgezeichneter KommentatorGeheimrat
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    25. Juni 2012 11:36

    Fast alle öffentlichen Schulen sind, oder werden noch zu Unterschicht-Schulen verkommen und die Privatschulen mehr und mehr zu Eliteschulen.
    Dasselbe steht den Universitäten bevor.

    Jetzt können sich die vielen Experten, Soziologen und andere Wichtigmacher den Kopf darüber zerbrechen warum das so ist.
    Eine Unzahl von Studien, Expertisen und sonstiger von diesen Leuten verfasster Müll wird nicht lange auf sich warten lassen.

    Andere Länder haben das offenbar schon hinter sich, wir noch vor uns:

    http://diepresse.com/home/meinung/marginalien/1259520/Eine-egalitaere-Schule-ist-in-einer-inegalitaeren-Gesellschaft ?

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorNeppomuck
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Juni 2012 08:07

    Der faule Zauber der Zahlenfexe.

    Der „Durchschnitt“ ist ein kleiner Teufel,
    beseitigt er doch jeden Zweifel,
    den man an Zahlen hegen könnte;
    das gilt für Einkommen und Rente,
    für Niederschlag und Sonnenschein,
    für Bildung und ganz allgemein.

    Steckst du zet Be im Gletscherspalt,
    der Kopf ist heiß, die Füße kalt,
    die Höhensonne trocknet dir
    sanft deinen Angstschweiß für und für,
    wird die Statistik dich beneiden,
    wiewohl dein Hochgefühl bescheiden.

    Hast du zwei Wochen fest gefressen,
    dann vierzehn Tage nichts zu essen,
    bist du im Durchschnitt leidlich satt,
    weil jemand nur gerechnet hat,
    statt dass den wahren Sachverhalt
    er auf den Tisch des Hauses knallt.

    Sind dir der Kinder sechse gar
    beschieden, Nachbars Hexe war
    hingegen unfruchtbar wie Stein,
    wird sich der Zahlenfriedhof freu’n,
    denn die „Geburtenrate“ stimmt,
    da man sie nur im Mittel nimmt.

    Der Mensch, Maß aller Dinge, hängt,
    vom Durchschnittsmenschen längst verdrängt,
    der nun das Mittelmaß bestimmt,
    jetzt in der Luft, die man ihm nimmt.
    Denn „Schicksal“ trifft, nehmt es nicht krumm,
    stets nur das Individuum.


alle Kommentare

  1. Generalissimus (kein Partner)
    22. Januar 2015 16:06

    Now that's sublet! Great to hear from you.

  2. Carrie (kein Partner)
    21. Januar 2015 15:39

    Just do me a favor and keep writing such trcenhant analyses, OK? http://ogcocmhyx.com [url=http://mkqtpsjfi.com]mkqtpsjfi[/url ] [link=http://lqsmzb.com]lqsmzb[/link ]

  3. Nam (kein Partner)
    21. Januar 2015 02:25

    Of the panoply of website I've pored over this has the most veatyirc.

  4. Lameck (kein Partner)
    20. Januar 2015 23:08

    You really saved my skin with this innmroatiof. Thanks!

  5. Asami (kein Partner)
    19. Januar 2015 17:06

    So excited I found this article as it made things much quekric!

  6. Raid (kein Partner)
    19. Januar 2015 14:06

    Way to use the internet to help people solve prombels!

  7. Schnabeltierfresser (kein Partner)
    26. Juni 2012 14:20

    Denn die zur Finanzierung der grünen Schmähs hohen Energiekosten vernichten mitnichten Jobs.

    Im Gegenteil, der Hauptprofiteur der Energiewende ist die Industrie (einerseits Verbilligung der Börsenpreise durch merit orders, andererseits teils unpackbare Rabatte), die auf Kosten der Privatkonsumenten immer billigeren Strom bezieht. Und die sollte doch eigentlich Jobs dadurch schaffen können?

    • Erich Bauer
      26. Juni 2012 18:20

      Schnabeltierfresser,
      "...der Hauptprofiteur der Energiewende ist die Industrie..."

      Kommt mir irgendwie wie eine heimliche "Notbremse" der Regierung vor. Natürlich... noch "grüner" wär's diese "Profiteure" gleich mit abzuschalten. Die rot/grüne Masse (Privatkonsumenten) will es so... also, soll sie auch gefälligst dafür zahlen.

      Und diese "merit orders" regeln nur den Preis - unter denkbar bizarren Umständen. Sie regeln aber nicht die Kosten der "konventionellen" Kraftwerkstypen... Die "grünen" Kraftwerkstypen sind durch Nichtberücksichtigung der hohen Gestehungskosten billiger. Noch dazu speisen sie ins Netz wenn's keiner braucht. Und wenn's einen Netzausfall gibt... egal es wird weiterbezahlt. Das ist Wettbewerb vom Feinsten...

      Daher gibt's eh schon diverse Überlegungen.

  8. Gasthörer (kein Partner)
    26. Juni 2012 12:48

    Auch die SPÖ hat ihre Chefs. war doch nicht kürzlich Faymann bei den Bilderbergern? Und die Eliten haben halt so ihre Pläne, die sie durchziehen, koste es, was es wolle:

    BBC News: "EU should 'undermine national homogeneity' says UN migration chief"

    "Der UN-Sonderbeauftragte für Migration [Peter Sutherland] hat die EU aufgefordert, “ihr Bestes zu tun”, die “Homogenität” der Mitgliedsstaaten zu “untergraben”. Peter Sutherland erklärte vor Mitgliedern des britischen Oberhauses, der künftige Wohlstand vieler EU-Staaten hänge davon ab, dass sie multikultureller würden.

    Dies sagte er im Zuge einer Befragung durch den Unterausschuss für innere EU-Angelegenheiten des Oberhauses, der Fragen der globalen Migration untersucht.

    Peter Sutherland, der zugleich Non-Executive Chairman von Goldman Sachs International und ehemaliger Vorstandsvorsitzender des Ölkonzerns BP ist, leitet das Globale Forum über Migration und Entwicklung, in dem Vertreter von 160 Nationen Ideen zu politischen Konzepten austauschen.

    Er erklärte dem Ausschuss, Migration sei ein “entscheidender Motor für das Wirtschaftswachstum” in einigen EU-Nationen, “so schwierig es auch sein kann, dies den Bürgern jener Staaten zu erklären.”

    Alterung und Niedergang der einheimischen Bevölkerung in Ländern wie Deutschland seien das “entscheidende Argument … für die Entwicklung multikultureller Staaten”, fügte er hinzu. “Es kommt nicht in Betracht, dass das Maß an Homogenität … aufrechterhalten werden kann, weil Staaten sich für neue Einwohner öffnen müssen, wie das Vereinigte Königreich demonstriert hat.”

    Der UN-Sonderbeauftragte für Migration wurde auch gefragt, was die EU mit den Erkenntnissen der OECD anfangen solle, wonach die Beschäftigungsquoten unter Migranten und den USA und Australien höher seien als in EU-Ländern. Er antwortete dem Ausschuss: “Die Vereinigten Staaten oder Australien und Neuseeland sind Einwanderungsgesellschaften und daher stärker bereit, Menschen mit anderem Hintergrund einzugliedern als wir selbst, die wir immer noch einen Sinn für Homogenität und Unterschiede gegenüber Anderen hegen. Und genau dies sollte die Europäische Union meines Erachtens nach besten Kräften untergraben.”

    Kürzlich hatte Sutherland in einer Vorlesung vor der London School of Economics, der er vorsteht, argumentiert, die Entwicklung gehe “von Staaten, die sich Migranten aussuchen, hin zu Migranten, die sich Staaten aussuchen”, und die Wettbewerbsfähigkeit der EU auf “globaler Ebene” sei gefährdet.

    Gegenüber dem Oberhaus-Ausschuss drängte Peter Sutherland die Mitgliedsstaaten der EU, in der Einwanderungspolitik enger zusammenzuarbeiten, und befürwortete ein globales Herangehen an das Thema – zugleich kritisierte er den Versuch der britischen Regierung, die Einwanderung von ihrem bisherigen Stand auf “einige zehntausend” pro Jahr herunterzufahren.

    Peter Sutherland, der schon an Treffen der Bilderberg-Gruppe teilgenommen hat, einer internationalen Netzwerk-Organisation auf höchster Ebene, die oft wegen ihrer angeblichen Geheimniskrämerei kritisiert wird, appellierte an die EU-Staaten, sich nicht auf “hochqualifizierte” Einwanderer zu konzentrieren, mit der Begründung: “Grundsätzlich sollten Individuen die Freiheit haben, sich auszusuchen”, ob sie sich in einem anderen Land niederlassen und dort studieren oder arbeiten wollen."

    • Undine
      26. Juni 2012 13:56

      @Gasthörer

      Beim Lesen dieses Textes läuft es einem kalt den Rücken hinunter. Dieser Mann, Peter Sutherland, ist ja gemeingefährlich und gehörte "aus dem Verkehr gezogen", bevor seine Vorstellungen und Träume von der Umgestaltung Europas in seinem Sinne zur Gänze wahr werden. Das sind ja Vorstellungen eines IRREN!

    • AGLT (kein Partner)
      26. Juni 2012 19:16

      Wenn die - nicht nur finanziellen - Einwanderungshürden so hoch sind wie zB in Neuseeland - dann hab ich nichts dagegen. Das erledigt sich dann nämlich von selbst.

      Zu Sutherland: Es ist schon unglaublich, was heute geäußert wird, ohne dass mal jemand auch nur irgendeine laute Gegenstimme erhebt (damit meine ich natürlich nicht unsere Gartenschlauch-Volksverräter) und sie auf gut deutsch fragt, ob´s ihm ins Hirn .....

  9. Undine
    26. Juni 2012 09:46

    @terbuan, @M.S., @Haider: *******!

    Nachdem die Linken jahrzehntelang äußerst erfolgreich den Menschen vorgegaukelt haben, jegliche Form von Verantwortung---sei es Eigenverantwortung, sei es Verantwortung der Eltern ihren Kindern gegenüber oder Verantwortung im Berufsleben---sei alleinige Aufgabe des linksgesteuerten Staates (ganz im Sinne von Marx vorexerziert und kläglich und SEHR verlustreich gescheitert!), wird es nun erheblich länger dauern, mit allen Kräften eine Umkehr in Angriff zu nehmen.

    Hätte sich die Psychologie nicht so hundertprozentig vor den linken Karren spannen, drastischer ausgedrückt, sich zur Hure sozialistisch-kommunistischer-"grüner" Politik machen lassen, wären wir besser in der Lage, das Leben selber in die Hand zu nehmen statt sich völlig willenlos einer korrupten Politik auszuliefern, die VERANTWORTUNGSLOS ihre "Verantwortung" dazu nützt, um ihre marxistischen Ziele zu erreichen, die die Menschen wie Marionetten behandelt.

    @Haider schreibt:

    "Angeblich findet inzwischen bei der Mehrzahl der Jugendlichen ein Sinneswandel statt....."
    Vielleicht schlägt ja nun doch endlich das Pendel in die andere Richtung aus; wollen wie die Hoffnung nicht aufgeben!

    • Undine
      26. Juni 2012 10:16

      Sorry, das gehört unter den Komm. von @Gerhild Baron, 25. 6. 22:01!

  10. cmh (kein Partner)
    26. Juni 2012 09:18

    Also vielleicht bin ich ja naiv, aber warum schreit die Arbeiterkammer angesichts der Politbesetzungen nicht laut "Umfärbung".

    Von der WK kann man das ja nicht gut verlangen.

    • Neppomuck (kein Partner)
      26. Juni 2012 10:00

      Im Prinzip ist es "Conchita", wer den Staat (Gemeinwesen - nicht vergessen!) schädigt.

      Da scheint es egal zu sein, ob die Logen-"Hanswürste" schwarz oder rot sind, die am Ruder sind.
      Hauptsache, das Volk wird untergebuttert.

    • dxb (kein Partner)
      26. Juni 2012 11:20

      warum schreit die Arbeiterkammer angesichts der Politbesetzungen nicht laut "Umfärbung"

      Dazu gibt es den nette Spruch "He is a bastard, but he is our bastard"

    • cmh (kein Partner)
      26. Juni 2012 11:57

      Ich hätte mich halt gefreut zu hören:

      Wer hat uns verraten - Sozialdemokraten!

  11. cmh (kein Partner)
    26. Juni 2012 09:15

    Bei all den vielen Akademikern in der Publizistik sollte eigentlich der Pulitzerpreis schon lange überfällig sein. Oder was gleichwertiges...

    Tatsächlich aber sind die Zeitungen immer schwächer geworden.

    Man sieht das am vermehrten Auftreten von mehr oder weniger bezughabenden Bildern, die im wesentlichen bunt sind; an den Interviews, die die Arbeit des Redakteurs den Interviewten überlassen und vor allem an den unsäglich schwachen Kommentaren. An der Presse sind das Beste nur mehr die Leserbriefe.

    Also kann man gut wissenschaftlich fundiert sagen, dass eine hohe Akademikerquote nicht unbedingt die Qualität des ERgebnisses garantiert.

    Die Qualtiät wird nur dann gegeben sein, wenn die Leser auch Qualität fordern und nicht mit bunten Büdln gesättigt werden können.

    Und Qualität kann nur derjenige fordern, der auch weiss, was Qualität ist.

    Dieses Wissen jedoch lernt man in einer guten AHS mit vielen Mühen.

  12. dxb (kein Partner)
    26. Juni 2012 08:55

    Und guten Morgen, ÖVP, bitte endlich aufwachen!

    ÖVP!!!

    It's dead Jim*)

    Wer sich von der ÖVP noch irgendetwas erwartet ist entweder ein unheilbarer Optimist oder einfach ein Ignorant.

    Die Sozialisten haben in den 1960er Jahren den Marsch durch die Institutionen begonnen und ihn längst erfolgreich abgeschlossen.
    Sie haben dies angekündigt und umgesetzt.
    Die ÖVP hat es nicht geglaubt und daher schon seit Jahrzehnten geschlafen und ist längst entschlafen.

    *) In Anlehnung an Star Trek

  13. Neppomuck (kein Partner)
    26. Juni 2012 08:07

    Der faule Zauber der Zahlenfexe.

    Der „Durchschnitt“ ist ein kleiner Teufel,
    beseitigt er doch jeden Zweifel,
    den man an Zahlen hegen könnte;
    das gilt für Einkommen und Rente,
    für Niederschlag und Sonnenschein,
    für Bildung und ganz allgemein.

    Steckst du zet Be im Gletscherspalt,
    der Kopf ist heiß, die Füße kalt,
    die Höhensonne trocknet dir
    sanft deinen Angstschweiß für und für,
    wird die Statistik dich beneiden,
    wiewohl dein Hochgefühl bescheiden.

    Hast du zwei Wochen fest gefressen,
    dann vierzehn Tage nichts zu essen,
    bist du im Durchschnitt leidlich satt,
    weil jemand nur gerechnet hat,
    statt dass den wahren Sachverhalt
    er auf den Tisch des Hauses knallt.

    Sind dir der Kinder sechse gar
    beschieden, Nachbars Hexe war
    hingegen unfruchtbar wie Stein,
    wird sich der Zahlenfriedhof freu’n,
    denn die „Geburtenrate“ stimmt,
    da man sie nur im Mittel nimmt.

    Der Mensch, Maß aller Dinge, hängt,
    vom Durchschnittsmenschen längst verdrängt,
    der nun das Mittelmaß bestimmt,
    jetzt in der Luft, die man ihm nimmt.
    Denn „Schicksal“ trifft, nehmt es nicht krumm,
    stets nur das Individuum.

  14. Harry (kein Partner)
    26. Juni 2012 07:15

    Ist Herr Konrad Pesendorfer auch ein Freimaurer?
    Seine charakterliche Niedertracht und sein verkommenes Gewissen lassen darauf schließen.

  15. möp (kein Partner)
    26. Juni 2012 07:01

    Da muss man dem Herrn U. wohl glauben, wer könnte sich besser mit der Einsetzung von ideologisch passenden Chefs auskennen? :D

    • Trollfresser (kein Partner)
      26. Juni 2012 09:22

      Wenn der möp-Troll zum Untergriff auf Unterberger greifen muss - ja dann hat Unterberger sicher Recht!

    • jump (kein Partner)
      26. Juni 2012 09:59

      @Fresserchen

      Warum glaubst bekam U. nach dem Rauswurf bei der "Presse" den CR-Posten in der geschützten Werkstätte "WZ"? Wegen seiner kritischen Distanz gegenüber der schwarz-blauen Koalition?^^

    • Trollfresser (kein Partner)
      26. Juni 2012 12:03

      So what!

      Aber sagts amal Ihr Engerlen, was macht Ihr beide eigentlich da?

      Habt Ihr nichts Gscheideres zu tun, als nach der, wie Ihr meint Oberflasche Unterberger zu treten? Damit seid Ihr um keinen Deut besser.

      Oder worin liegt Euer Witz, den Ihr hier demonstrieren müsst? Glaubt Ihr wirklich, diese untergriffigen Art bewirkt irgendwas, oder seid Ihr beide nur noch nicht ganz trocken?

      Aber ja, das wird es sein.

      Die Sozialdemokratie hat auf ihre unabhängige Arbeiterzeitung verzichtet, weil die immer so unausgewogen berichtet hat.

      Ihr seids einfach nur lächerlich.

  16. Ökonomie-Vergelter
    26. Juni 2012 02:45

    Dem Herrn Pesendorfer in's Stammbuch geschrieben:

    Das Geschwafel von der Wissensgesellschaft

    Die Sicherung des Lebensunterhalts im Einklang mit kultivierten Ansprüchen war schon immer eine Frage des "Gewusst wie" auf Grundlage des kulturellen Erbes. Wissen und Fertigkeiten ermöglichten erst die optimierte Wirtschaftsgebarung. Unter Wirtschaftsgebarung verstand man die Produktion von Gütern und alle damit zusammenhängenden Dienstleistungen; nicht als Wirtschaftsgebarung galten die Armenspeisung, die Fürsorge, die religiöse Erbauung, die Bildung (weil kirchlich oder staatlich), der Vollzug der herrschaftlichen Ordnung, der Kunstgenuss (weil als gehobenere Form der Bettelei betrachtet) ...

    Justament in einer Zeit des bewussten Rückbaues, in der der Mensch als Schädling hingestellt wird, der besser keine materiellen Ansprüche erheben sollte, werden Vorstellungen wie jene von der postindustriellen Dienstleistungsgesellschaft und der Wissensgesellschaft in Umlauf gebracht. Als könnte ein - vom nach wie vor florierenden Industriekonsum und der damit einhergehenden Produktion völlig abgehobenes - Wissenssubstrat, ein Glasperlenspiel, dass gleich dem Marxismus-Leninismus zunehmend auf ideologischer Axiomatik aufgebaut zu sein scheint, eine Bürgerschaft nähren!

    Undifferenziert zu behaupten, dass Wissen ohne Abstimmung mit volkswirtschaftlichen Erfordernissen schon Wohlstand bedeutet, ist so, als würden Lehrer Lehrer ausbilden, damit letztere wiederum (nur) Lehrer ausbilden (- ein durchaus realistisches Bild, sofern den Lehrern nur genug Bezahlung zugestanden wird. Der Gedankengang kann aber auch mit der Variante "Ärzte" oder was auch immer durchgespielt werden).

    Die Abstimmung mit wirtschaftlichen Erfordernissen kann aber nur die Marktwirtschaft herbeiführen, oder eine Diktatur! - In welche Richtung wir uns bewegen, dies zu beurteilen bleibe dem Leser anheimgestellt.

    Hinter diesen Fehlvorstellungen der sich selbst genügenden planwirtschaftlichen Wissensretorte mit allerhöchstem institutionellen Sanktus steckt eine naive Vision vom Paradies, unter der Prämisse, dass ohnehin die Maschinen die "echte" Arbeit erledigen.

    Dieser Traum birgt aber Denkfehler:

    Erstens brauchen Produktionsmaschinen potenzierte Energie (- und nicht nur launischen Sonnenschein).

    Zweitens sind Maschinen nicht intelligent.

    Drittens sind Maschinen, die Intelligenz emulieren, fehleranfällig und darin unbarmherzig.

    Selbst wenn, viertens, Maschinen zur echten Intelligenz befähigt werden könnten, würden sie den Menschen knechten, weil Intelligenz etwas mit Ordnungskonzepten zu tun hat.

  17. xRatio (kein Partner)
    26. Juni 2012 00:22

    Die weltweit beliebtesten Betrugsmanöver ranken sich um "Geld" und die sog. "Inflationsrate" (womit die Teuerungsrate gemeint ist).

    Denn:

    1. Die Zusammensetzung des dafür benötigten sog. "Warenkorbs" ist nicht objektivierbar, somit blanke Willkür.

    2. Vollkommen ausgeschlossen, Preisänderungen die auf Qualitätsänderungen beruhen, adäquat zu erfassen.

    3. "Allgemein steigen" können alle Preise bei konstanter Geldmenge unmöglich. Das ist ein Ding der Unmöglichkeit, da eine erhöhte Nachfrage hier zwingend mit einer verringerten Nachfrage dort einhergehen muß.

    Das sind bereits 3 rein logische, somit absolut unwiderlegliche Argumente.
    Jedes für sich allein genügt, das offizielle "Inflations"-Gelaber als (strunzdummen oder halt vorsätzlichen) Volksbetrug pur zu entlarven.

    ----------------------

    Was immer und überall exakt festgestellt werden könnte, ist die Entwicklung der Geldmenge, da hierfür allein die Notenbankster verantwortlich zeichnen.

    Doch über die Geldmenge (etwa der Euros) wird nicht nur keine Rechenschaft abgelegt, hier werden ganz bewußt falsche Spuren gleich serienweise gelegt:

    "Mx-Geldmengen" (zudem im Plural!), "Geldschöpfung" durch Privatbanken, "Umlaufgeschwindigkeit" und ähnliche Grotesken.

    Der EZB wurde nachgewiesen, daß sie die von ihr produzierte Geldmenge durch Bilanzfälschung in Billionenhöhe !! verschleiert.

    Weder die EZB noch ihre Waschanstalt PWC waren imstande, diese Feststellungen zu widerlegen.

    Die Astrologen- und Hurenzunft der "Volkswirte" bewirtet das Volk allein und ausschließlich mit Lug und Trug. Von dieser Pseudowissenschaft gibt es keine einzige Aussage von Belang, die wissenschaftlicher Nachprüfung standhält. Keine einzige!

    Aber die meisten glauben halt, was sie nicht verstehen, je absurder umso eher. Credo quia absurdum.
    Folgerichtiges Konzept der Rattenfänger: Hand auf's Herz und frisch gelogen.

    xRatio

  18. Haider
    25. Juni 2012 23:18

    Habe ich das richtig verstanden? Wenn ein Elektriker quecksilberverseuchte Energiesparlampen verkauft, dann ist er "Green-Jobber"? Jeder Tankwart, der Lebensmittel als Biosprit anbietet, ist "Green Jobber"?
    Gute Clownerie war immer etwas für eher traurige Menschen!

    • Undine
      26. Juni 2012 10:54

      @Haider

      Ja, Sie haben ganz richtig verstanden! Das geht genau in dieselbe Richtung wie die Partei der Grünen schlechthin, die sich der Farbe der Natur und der Hoffnung widerrechtlich für ihre seltsamen gesellschaftsverändernden Ziele bedient.

      Ergoogeltes unter dem Titel: "Die psychologische Bedeutung der vier Grundfarben":

      "Die Farbe Grün lässt in unserem Kopf immer, auch in einem Schriftstück, in einem Brief oder auf einer Packung, Vorstellungen von Natur, Lebensfreude, Pflanzen etc. entstehen."

      Aber: "Grün signalisiert aber auch das Giftige, die Giftigkeit und das Unreife.
      Grün ist die Farbe des Ungenießbaren, des (noch) giftigen.
      Man definiert sogar ein bestimmtes Grün als Giftgrün."

      Letztere Version trifft die Definition der "Grünen" schon eher, siehe: quecksilberverseuchte Energiesparlampen! ;-(

    • Haider
      04. Juli 2012 22:16

      @ undine
      Ich war vor kurzem in Weimar und da natürlich im Goethehaus. Goethes verwirklichte Farbenlehre in seinen Wohnhaus ist sehr interessant.
      "Blau" war z.B. bis zum Modegag Matrosenanzug (wohl um 1900) immer die Farbe der Mädchen. Auf jeden Fall ist es die Farbe der Freiheit und der Treue!

  19. libertus
    25. Juni 2012 23:06

    Leider zuwenig OT:

    Die EZB ist offensichtlich randvoll, jetzt soll der EFSF herhalten, den es mit allen Mitteln zu verhindern gilt!

    http://orf.at/#/stories/2127693/

  20. byrig
    25. Juni 2012 22:50

    wieder ein a.u.-beitrag,der einen sicher macht,dass es gut ist,beim blog zu sein.es ist ja unglaublich,dass es kein richtig nichtslinkes medium mehr gibt,denn sonst würde man ähnliches auch dort gehört haben müssen.
    von der övp dürfte faymann nichts zu fürchten haben.offenbar lässt die sich fast alles abverhandeln.allerdings ist der fall pesendorfer sehr schlimm.
    der fpö müsste man aber dringend raten,öfter den unterbergerblog zu lesen.denn dieser wäre ein fundus für effektvolle oppositionsthemen.wobei zu hoffen ist,dass sich nicht ein gewisses gemauschle zwischen spö und fpö abspielt.

  21. Gerhild Baron
    25. Juni 2012 22:01

    ZIB 1 am 25.Juni : Berichterstattung über die Schulproblematik, Forderung nach gesetzlich zustehenden Betreuungsplätzen für alle 1-jährigen, "fundierte" Erklärungen, warum die Jugendlichen den Nachmittag in den Schulen zu verbringen haben usw usf: ein Gustostückerl an linker Manipulation ... wobei ich das Wort "Gusto" durch ein anderes ersetzen würde.
    Vorschlag an die linken und grünen Feministinnen : warum nicht den Müttern die Kinder sofort nach der Geburt vom Krankenhaus aus wegnehmen und in Krippen geben ?

    • Undine
      25. Juni 2012 22:32

      @Gerhild Baron

      "...Forderung nach gesetzlich zustehenden Betreuungsplätzen für alle 1-jährigen,"

      Das ist es, was mich am meisten erschüttert! Was ist mit all den Erkenntnissen, die die Kinderpsychologie einst gewonnen hat? Diese Erkenntnisse sind jetzt alle zum Wegwerfen!
      Welcher Kinderpsychologe, der seinen Beruf wirklich ernst nimmt, kann die Forderungen linker Feministinnen, ein Kind ab dem 1. Geburtstag fremderziehen zu lassen, guten Gewissens zustimmen? Hat die Erziehung eines so kleinen Kindes innerhalb der Familie denn überhaupt keinen Stellenwert mehr? Bringt man es übers Herz, so etwas Kostbares wie ein kleines Kind einen ganzen Tag lang Fremden auf gut Glück zu überlassen? Diese VERSCHENKTE Zeit, die man seinem Kind vorenthält, kann man nie mehr nachholen.

    • Haider
      25. Juni 2012 23:30

      Es sind vor allem die Kampfemanzen, die zwangsverstaatlichte Kleinstkindererziehung fordern. Ihre Lebensprämisse ist Haß.

    • M.S.
      25. Juni 2012 23:31

      @Gerhild Baron @Undine

      In Korrelation zur biblischen Sprachverwirrung erleben wir derzeit so etwas wie eine zunehmende geistige Verwirrung, in die wir durch eine andauernde Reizüberflutung durch eine indoktrinierende, bewußt gesellschaftsverändernd agierende Medienlandschaft getrieben werden sollen. Anders sind die fast schon im Tagesrhythmus auftauchenden unsinnigen Vorschläge und Absichtserklärungen auf allen Gebieten nicht mehr zu erklären.

    • Undine
      26. Juni 2012 10:13

      @terbuan, @M.S., @Haider: *******!

      Nachdem die Linken jahrzehntelang äußerst erfolgreich den Menschen vorgegaukelt haben, jegliche Form von Verantwortung---sei es Eigenverantwortung, sei es Verantwortung der Eltern ihren Kindern gegenüber oder Verantwortung im Berufsleben---sei alleinige Aufgabe des linksgesteuerten Staates (ganz im Sinne von Marx vorexerziert und kläglich und SEHR verlustreich gescheitert!), wird es nun erheblich länger dauern, mit allen Kräften eine Umkehr in Angriff zu nehmen.

      Hätte sich die Psychologie nicht so hundertprozentig vor den linken Karren spannen, drastischer ausgedrückt, sich zur Hure sozialistisch-kommunistischer-"grüner" Politik machen lassen, wären wir besser in der Lage, das Leben selber in die Hand zu nehmen statt sich völlig willenlos einer korrupten Politik auszuliefern, die VERANTWORTUNGSLOS ihre "Verantwortung" dazu nützt, um ihre marxistischen Ziele zu erreichen, die die Menschen wie Marionetten behandelt.

      @Haider schreibt:

      "Angeblich findet inzwischen bei der Mehrzahl der Jugendlichen ein Sinneswandel statt....."
      Vielleicht schlägt ja nun doch endlich das Pendel in die andere Richtung aus; wollen wie die Hoffnung nicht aufgeben!

  22. dssm
    25. Juni 2012 18:28

    Zu allen Zeiten und in allen Ländern war und ist es üblich, alle wichtigen Stellen mit nahe stehenden Personen zu besetzen. Die Frage ist lediglich ob man auch die Kraft hat, dies zu tun, die SPÖ hat diese Kraft offensichtlich – ohne wenn und aber. Wird diese Kraft zuviel verwendet und damit die Gesellschaft nicht mehr von unten nach oben durchlässig, kracht es immer fürchterlich und die Nomenklatur wird laternisiert (guter Fall) oder das Land verschwindet von der Landkarte (weniger gut).

  23. terbuan
    25. Juni 2012 17:40

    Wir haben ein Doppelproblem und sitzen in einer doppelten Falle!

    1. Wir befinden uns in einer verwahrlosten Wohlstandsgesellschaft, der jahrzehntelang ein Leben in Luxus bei möglichst wenig Arbeit als Lebensziel vorgegaukelt wurde. Diese Fata Morgana löst sich jetzt in Luft bzw. Sand auf.

    2. Wir haben eine korrupte, verlogene und unfähige Politikerkaste, die ständig gemeinsam mit den von ihr gekauften Medien versucht, uns diese Vision durch Manipulationen, drucken ungedeckten Geldes, damit Finanzierung völlig unnötiger Ausgaben, verschweigen der tatsächlichen, katastrophalen Situation und Ablenken auf Nebenschauplätze zu erhalten. Und sie haben Erfolg damit, die Menschen wollen der Realität nicht ins Auge sehen, als gäbe es kein Morgen.

    Der Beitrag von Hans-Olaf Henkel unterstreicht diese Situation treffend:
    "Die EURO 2012 und der Euro 2012"
    http://www.handelsblatt.com/meinung/kolumnen/kurz-und-schmerzhaft/henkel-trocken-die-euro-2012-und-der-euro-2012/6794334.html

    • M.S.
      25. Juni 2012 21:45

      @terbuan

      Äußerst treffende Beschreibung des derzeitigen Status unserer Gesellschaft.
      Da diese Situation während des seit längerem fortschreitenden Verfalls unserer abendländischen Kultur eintritt, ist zu befürchten, dass sich die beiden Vorgänge progressiv beschleunigen.

    • Haider
      25. Juni 2012 23:46

      Angeblich findet inzwischen bei der Mehrzahl der Jugendlichen ein Sinneswandel statt. Es wäre ihnen zu wünschen! Sinnentleerung, Perspektivlosigkeit und Kontaktarmut führten zu Drogen und Chaos. Die von den Linken propagierte "Befreiung" mündete in körperlich/geistigen Ruin. Orientierung an Positivem wird IN.

    • Undine
      26. Juni 2012 11:03

      @terbuan, @Haider, @M.S.

      Meine Antwort schwirrt versehentlich weiter oben umher, dabei ist es heute nicht so extrem heiß, daß das als Ausrede gälte! :-)

  24. Brigitte Imb
    25. Juni 2012 16:34

    OT - Demo gegen ESM am 27.06.!!! Wer kommt? Ich denke den Aufwand von 1,5 Std. Fahrtzeit werde ich auf mich nehmen, denn die Angelegenheit ist wichtig, und nur jammern führt kaum ans Ziel.

    http://www.unzensuriert.at/content/009036-FP-mobilisiert-gegen-ESM-Demo-am-27-Juni

    • Cotopaxi
    • dssm
      25. Juni 2012 18:34

      Es sei beiläufig erwähnt, daß die größten deutschen Demonstrationen, jene gegen die Wiederbewaffnung waren. Niemals kamen mehr Menschen auf die Strasse und was hat es gebracht? All die Friedensmärsche und Anti-Atomdemonstrationen oder gar die Demos gegen Rechts sind klein dagegen.

    • Brigitte Imb
      25. Juni 2012 19:13

      @dssm,

      mir ist sehr wohl klar, dass diese Demo keinen Durchschlag bringen wird, denn leider erreichen SPÖVP+die verräterischen GrünInnen in diesem Fall eine parlamentariche Mehrheit, um über das Volk drüberzufahren. Ich halte es dennoch für wichtig ein Zeichen zu setzen und hoffe auf möglichst viele Teilnehmer, andernfalls signalisieren "wir" Zustimmung.

    • phaidros
      25. Juni 2012 19:52

      Die Politik lacht sich in das Fäustchen, das wir Mäuslein ballen können.

      Demos bringen gar nix.

      Nicht jedenfalls, solange sie nicht befürchten muss, dass eine Mehrheit auf die Straße geht (Beispiel Mauerfall) - das wird aber bei so einem abstrakten Thema nicht passieren. Die Leute gehen ja nicht mal mehr zur Wahl. Und am Tag des Euro-Halbfinale...

    • dssm
      25. Juni 2012 20:26

      @Brigitte Imb,
      Um ein Verräter sein zu können, muß man verstehen was man tut, denn sonst handelt man nicht vorsätzlich. Sie können unsere 'Elite' also nicht des Verrates zichtigen.

      @phaidros
      Zum Glück haben Sie, meiner Meinung nach, Unrecht. Die DDR ist nicht an ein paar Demos zu Grunde gegangen. Die waren einfach pleite und konnten die Nomenklatura nicht mehr füttern, sonst wäre, von den Herrschenden aus, scharf geschossen worden. Gut für uns, denn bei uns bringen Steuererhöhungen auch kaum mehr ein Ergebnis. Das hohe Niveau aller, aber insbesondere der Nomenklatura, wird sich nicht mehr halten lassen. Der Mensch nimmt Veränderungen sehr stark wahr, daß es uns real gesehen auch im Eurocrash noch gut gehen wird ist hierfür eine akademische Frage.

    • phaidros
      25. Juni 2012 21:27

      Sg. dssm, ja das wäre ja dann noch schlimmer, denn dann müsste sich die Nomenklatura nicht mal dann fürchten!

      Die Demos haben meiner Ansicht nach den Untergang natürlich nicht verursacht, waren aber doch wesentliches - und auch unausweichliches - Element: ohne sie hätte man das Volk einfach weiter unter der Knute gehalten - wie lange wär es denn weiter gegangen?

      Solange, bis die Leute doch wieder (oder dann eben erstmals) auf die Straße gegangen wären, und damit sind wir wieder bei der Demo als Symptom des Endstadiums.

      Der Punkt, auf den ich hinaus will: man fürchtete sich seitens der Gleicheren zurecht, weil man wusste, dass potenziell *alle* losmarschieren würden. Weil niemand mehr aber rein gar nichts mehr zu verlieren hatte.

      Von so einer Situation sind wir aber meilenweit entfernt, und dadurch ist die Frage auch nicht so akademisch - finde ich halt.

      BG phaidros.vie@gmail.com

      P.S. Jeder Versuch, das Endstadium durch Demos herbeizuführen ist allerdings wie den Wagen zu waschen, um es regnen zu lassen.

    • terbuan
      25. Juni 2012 21:37

      "Demos bringen gar nichts"

      So würde ich das nicht sehen, werter phaidros,
      Demos sind sehr oft der Beginn einer Eskalation die schlußendlich in einer Revolution enden kann, wie die Geschichte lehrt.

      Es hängt nur davon ab, inwieweit die persönlichen Lebensumstände der Menschen ihre Leidensfähigkeit überstrapaziert.
      Dann läuft eine friedliche Demonstration ganz plötzlich aus dem Ruder, es kommt zu Gewalttätigkeiten, Sachbeschädigungen, Plünderungen und Angriffen gegen die Autorität eines Staatswesens.

      Noch sind wir nicht soweit, aber man sollte die mögliche Entwicklung nicht aus dem Auge verlieren und sich innerlich darauf vorbereiten, die Situation ist ernst genug!

    • dssm
      25. Juni 2012 22:10

      @terbuan
      Für jede größere Gewaltsamkeit fehlen uns die Kinder! So brutal es klingt, aber die verzogenen und verhätschelten Einzelkinder können nicht geopfert werden. Also Unruhen ja, aus dem Ruder laufen nein, so wie wir das halt bei der Antifa stets beobachten können, die sind auch nur mutig solange nichts wirklich passieren kann.

    • Freak77
      25. Juni 2012 23:04

      @ Brigitte Imb

      Ich gebe Ihnen voll und ganz recht und unterstütze Ihren Aufruf für die Mittwoch-Kundgebung am Ballhausplatz: Jeder der gegen diesen ESM ist sollte dort sein: Je mehr Bürger umso besser. Der ESM muss neu verhandelt werden!

      Ich denke auch dass es mit privaten Videokameras dokumentiert werden sollte und danach auf youtube gestellt werden sollte da es nicht sicher ist, ob es im ORF bzw. den Mainstreammedien berichtet wird.

      Zum Thema ESM empfiehlt sich auch die Lektüre dieses Gastkommentars von Friedrich Romig:

      http://www.andreas-unterberger.at/2012/04/der-geplante-verfassungs-putsch-im-mai/

    • phaidros
      26. Juni 2012 05:21

      Lieber terbuan, »Demos sind sehr oft der Beginn einer Eskalation die schlußendlich in einer Revolution enden kann, wie die Geschichte lehrt.«

      Ich sage ja auch oben: wenn potenziell eine Mehrheit auf die Straße gehen könnte! Was hier aber nicht der Fall sein wird. Wie gesagt: »Washing your car to make it rain doesn't work.«

    • terbuan
      26. Juni 2012 11:35

      Warten wir es ab phaidros,
      der Leidensdruck ist noch nicht stark genug, es dominiert die Realitätsverweigerung!

    • phaidros
      26. Juni 2012 13:15

      Welchen Leidensdruck meinst Du, terbuan? Keine Frage, einige wenige (das ist ja die Misere) zahlen zu viel Steuern, und damit wird Blödsinn finanziert. Aber was soll da die Massen auf die Straße holen?

      Wir dürfen ja nicht unsere Zustände (Zweitwohnsitz und -wagen, Fernseher und Internet in allen Räumen, Internet, Erdbeeren im November, Reiseeinschränkung nur bei Ländern, die uns nicht hineinlassen) mit denen der DDR vergleichen (40m² Wohnfläche, ständig irgendeine Knappheit bei Gütern des täglichen Bedarfs, ~10 Jahre Wartezeit auf den Trabant, Reiseeinschränkung beim Verlassen des Landes - bishin zu Repressalien gegen die Angehörigen...).

      An der DDR aber kann man erkennen, was die Leute auf die Straße treibt, und wie weit ein Regime gehen kann/muss, bevor es zum Crash kommt.

      Und gerade das, meine ich, lehrt die Geschichte.

    • terbuan
      26. Juni 2012 13:48

      Lieber phaidros,
      ich meine den Leidensdruck, wenn alle diese von Dir aufgezählten Annehmlichkeiten plötzlich oder auch sukzessive nicht mehr vorhanden sein werden.
      Der Unterschied zur DDR liegt darin, dass die Menschen dort von der Nachkriegszeit mit den entsprechenden Entbehrungen direkt in die Mangelwirtschaft gefallen sind,
      bei uns hingegen sind die Leute vom Wohlstand verwöhnt und der Absturz kann grauenhaft werden so manche Traumtänzer in die Realität einholen!

    • phaidros
      26. Juni 2012 14:02

      Dann wird es einen Leidensdruck geben. Aber nicht jetzt.

      Versteh mich nicht falsch, ich seh die Probleme schon. Aber es sehen halt zu wenige die Probleme, das ist ja die Krux (nur, dass die Sehenden sich darauf einstellen sollten, finde ich). Und das Argument »wachrütteln«, da bin ich überzeugt, funktioniert nicht. Da kannst Du rütteln was das Zeug hält, bestenfalls werden ein paar Spinner wahrgenommen, die den Hals nicht vollkriegen können.

      Aber ob es einen Absturz geben wird (nicht einmal das Zerreißen der €-Zone muss die o.a. Zustände zwingend bewirken), oder es ein schleichender Abstieg sein wird, der die Leute kochen wird wie einen Frosch, bleibe einmal dahingestellt. Jetzt kriegt man die Leute nicht auf die Straße, und wenn wir es uns noch so wünschen.

      Erinnere Dich bitte an Februar. Dem unvergleichlichen Wolfgang Bauer haben nach 2 Jahren unermüdlichem Werbetrommel Rühren die Sohlen gequalmt. Bei seiner Veranstaltung waren 400 dort. Als Brüssel nach 1½ Jahren eine Regierung bekam, die Sparmaßnahmen ankündigte, waren innerhalb von Stunden 50000 auf der Straße. 125x so viele, in einem vergleichbar großen Land. Das meine ich. Das muss man doch zur Kenntnis nehmen.

    • Erich Bauer
      26. Juni 2012 15:18

      "...wie den Wagen zu waschen, um es regnen zu lassen..."

      Immer, wenn ich den Wagen wasche, beginnt's zu regnen..." :-)

  25. Wolfgang Bauer
    25. Juni 2012 16:02

    Ein Statistikchef, der politische Interpretationen abgibt, gehört sofort abgesetzt. Bei Pesendorfer ist das Methode.

    • terbuan
      25. Juni 2012 16:39

      Vollkommen richtig, aber vielleicht will sich Pesendorfer nur als ministrabel profilieren und sägt schon heimlich am Ast der Claudia :-)

    • Claudius
      25. Juni 2012 21:16

      @ terbulan

      Der Herr Konrad Pesendorfer arbeitet konsequent auf ein Ministeramt zu. Wer weiß was der noch alles wird: ich tippe auf Minister oder ein Amt in Brüssel.

  26. HJR
    25. Juni 2012 11:58

    OT - Without comment

    In einem Brief an die Gipfelteilnehmer fordern 50 Chefs europäischer Großkonzerne, Mitglieder eines exklusiven Zirkels namens "European Roundtable of Industrialists" (ERT), einen "sofortigen Stopp all jener unternehmensbezogenen Regulierung, deren unmittelbarer Nutzen für Wachstum nicht erwiesen ist" [1]
    ---------------------------
    [1] http://www.welt.de/wirtschaft/article107259591/Wirtschaftsfuehrer-fordern-kraeftige-Deregulierung.html
    ===========================
    http://www.CONWUTATIO.at
    horst.rathbauer@gmx.at

    • brechstange
      25. Juni 2012 13:48

      Die Großindustriellen, nein deren Manager und Kapitalgeber (wer sind denn die, die was zu sagen?, sicher nicht die Kleinaktionäre), rufen nach Deregulierung und SUBVENTIONEN.

      Das Förder-und Subventionswesen ist wahrlich zu überdenken.

    • phaidros
      25. Juni 2012 19:55

      Nur der guten Ordnung halber, liebe brechstange: das Wort »Subvention« kommt in dem Welt-Artikel nicht vor. Es ist nur von Deregulierung die Rede.

    • brechstange
      25. Juni 2012 20:36

      "So sollen in Europa neue Arbeitsplätze entstehen und besonders die Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Südeuropa Chancen auf Lohn und Brot bekommen. Öffentliche Mittel – Kredite der Europäischen Investitionsbank vor allem – sollen dabei helfen, Wachstum besonders in neuen Technologien zu generieren. Besonderes Augenmerk gilt dabei dem "digitalen Binnenmarkt"."

      Was ist denn das, phaidros? Fällt das alles vom Himmel? Und wofür braucht man dann ein 130 Mrd. Euro Wachstumspaket, wenn Deregulierung reicht? Subventionen ziehen eben an wie Licht die Motten.
      Subventionen als wesentlicher Standortvorteil war und ist ein wesentlicher Bestandteil des Wirtschaftens seit Beginn der Globalisierung und Einführen des Shareholder Values. In meinen Augen zum Großteil falsche Wirtschaftspolitik, weil dies Wettbewerbsverzerrungen und Fehlallokationen hervorruft.

    • phaidros
      25. Juni 2012 21:20

      Naja, (Anschub-)Kredit ist noch nicht Subvention, aber »Öffentliche Mittel« so ganz allgemein - da haben Sie schon recht: ich nehme alles zurück und behaupte das Gegenteil!

  27. Geheimrat
    25. Juni 2012 11:36

    Fast alle öffentlichen Schulen sind, oder werden noch zu Unterschicht-Schulen verkommen und die Privatschulen mehr und mehr zu Eliteschulen.
    Dasselbe steht den Universitäten bevor.

    Jetzt können sich die vielen Experten, Soziologen und andere Wichtigmacher den Kopf darüber zerbrechen warum das so ist.
    Eine Unzahl von Studien, Expertisen und sonstiger von diesen Leuten verfasster Müll wird nicht lange auf sich warten lassen.

    Andere Länder haben das offenbar schon hinter sich, wir noch vor uns:

    http://diepresse.com/home/meinung/marginalien/1259520/Eine-egalitaere-Schule-ist-in-einer-inegalitaeren-Gesellschaft ?

    • M.S.
      25. Juni 2012 12:48

      Heute Ö 1 -Mittagsjournal:
      Kurzfassung: Es gibt noch sehr viele Schulabgänger, die keine Lehrstellen finden. Es gibt zwar noch immer freie Lehrstellen, aber die Betriebe nehmen halt nur solche Anwärter, die gut lesen, schreiben und rechnen können. - Überleitung zu: Armut verhindert Bildung stellt ein Vertreter der Volkshilfe fest. Um diesem Übel abzuhelfen wäre die Einführung der Gesamtschule unbedingt notwendig. Warum dann alle Lehrstellensucher gut lesen, schreiben und rechnen können wird nicht gesagt.

    • contra
      25. Juni 2012 14:07

      Auch Tumpel hat sich heute in der Mittags-ZiB stark gemacht für die neuen, revolutionären Bildungsideen der SPÖ.
      Unter dem Vorwand, Eltern werden beim linken Schulmodell Kosten für Nachhilfestunden einsparen, läßt sich die AK als sozialistische Vorfeldorganisation bestens vor den Karren spannen.

  28. Ritter vom Kapall
    25. Juni 2012 11:07

    Leider sitzen in der ÖVP an den entscheidenden Stellen entweder Personen, die nur an ihren eigenen Vorteil interessiert sind (z. B. ehemaliges Strasser-Netzwerk rund um Ulmer und Consorten) oder Personen, die vor lauter nobler Zurückhaltung (Postenschacher ist unmoralisch und daher macht man das nicht) ihr eigenes Grab schaufeln. Oder es sitzen dort Akteuere, die gar nicht kapieren, wie ihnen geschieht, was das Schlimmste wäre, weil es von Unfähigkeit zeugt.

    Je nach dem: So wie die ÖVP durch Dilettantismus einst den ORF oder die Staatsanwaltschaft aufgegeben hat, wird eine Institution nach der anderen verloren gehen.

  29. Helmut Oswald
    25. Juni 2012 10:33

    Die ÖVP begreift nicht, was politisch wichtig ist.
    Die ÖVP begreift nichts, außer, wenn es um die Pfründe einiger ihrer Funktionäre geht.

    Selbst wenn die VP begriffen hätte, daß der VfGH politisch wichtig ist.
    Was hätte sie denn mit dem Amt angefangen ? Wenn Sie sich schon nicht traut, den sozialistischen Gesetzen in der Regierung die Zustimmung zu verweigern, warum sollte Sie dann ausgerechnet die Courage besitzen, bereits beschlossene Regelungen durch die Feststellung ihrer Verfassunsgwidrigkeit auszuhebeln. Es hilft nichts, die sind einfach nur noch patschert.

    Das mächtigste Gremium, welcher Nation ? den Staat halbieren heißt, den Sozialismus halbieren. VP wählen hilft da nicht.

    • Herby
      25. Juni 2012 10:41

      Wenn man es sich in aller Ruhe überlegt, dann ist die Installierung eines absoluten Vertrauensmannes von SPÖ-Faymann an der Spitze der Statistik Austria DER GENIESTREICH von Werner Faymann und seinen SPÖ-Beratern.

      Parteistrategisch ein Husarenstück, wenn bei der obersten Statistikbehörde ein Manipulator und Schönredner sitzt der im Vorhineinen und im Nachhinein alle Statistiken in Richtung SPÖ-Parteiprogramm hinbiegt.

    • kakadu
      25. Juni 2012 10:52

      @Herby

      Der gleiche Geniestreich wie bei der Wiener Zeitung u. v. a. m.!

    • Erich Bauer
      25. Juni 2012 11:04

      Die ÖVP ist "strategisch" diesmal sogar "voran". Sie ist mit dem Bettenbau in der USE-Kaserne eifrig und betulich, wie es ihre Art ist, beschäftigt. Österreich, Staat oder Nation (egal), liegt bereits längst unter ihrer Wahrnehmungsschwelle... Da muß man sich diese Verfassungsblödheiten nicht mehr aufhalsen.

    • Josef Maierhofer
      25. Juni 2012 21:04

      @ Helmut Oswald

      VP wählen hilft da nichts. Ja, leider sind dort wirklich sehr viele ohne Durchblick, das habe ich schon lange erkannt, nach Schüssel kamen die gleichen wie bei der SPÖ.

    • Maybach (kein Partner)
      29. Juni 2012 09:25

      Ja, dann wählt doch die FPÖ, wenn Ihr glaubt, dass sich dann was zum Besseren ändert, allerdings nur gültig für jene die sich nicht mehr an 2000-2005 erinnern (wollen). Nach ihren Eskapaden in Kärnten verspricht die FP auch auf Bundesebene gewiss wieder viel Spaß wenn sie an die Regierung kommt. Je eher desto besser.

  30. schreyvogel
    25. Juni 2012 10:15

    In Deutschland hat das Verfassungsgericht die Ratizifierung des Fiskalpakts abgebremst und den BP Gauck "ersucht", die durchs Parlament gepeitschen Gesetze zur unwiderruflichen Abtretung wichtigster Souveränitätsrechte an Brüssel vorerst nicht zu unterschreiben.

    So weit so gut. Aber man fragt sicht, wo blieb der österreichischen Verfassungsgerichtshof, als wir unsere Souveränität abgetreten haben?
    Nach welchen Kriterien werden unsere Höchstrichter ausgesucht?

    Die Parteien benützen ihr Vorschlagsrecht leider nur, um möglichst linientreue und nicht um möglichst exzellente Richter in solche Ämter zu hieven.

    • Freak77
      25. Juni 2012 10:36

      In Österreich stellt sich die Situation mit dem ESM so dar:

      Am 4. Juli, wenn die meisten Leute schon am Urlaubsort sind, werden vorraussichtlich SPÖ, ÖVP u. Grüne den ESM mit ihrer Zweidrittelmehrheit durch den Nationalrat durchdrücken.

      Und das obwohl dier Nationalrat in diesem Fall gar nicht zuständig ist, denn: Bei einer Gesamtänderung der Verfassung muss das Volk per Volksabstimmung gefragt werden!

      Das was wir alle in den nächsten Tagen u. Wochen beobachten werden ist Rechtsbeugung auf höchster Ebene. Man kann nur hoffen, dass sich Bundespräsident Fischer einen Ruck gibt und er die Abtretung der Souveränitätsrechte Österreichs an den ESM nicht unterschreibt.

    • terbuan
      25. Juni 2012 11:25

      Man sollte sich diesen 4. Juli gut merken!
      Es ist ja auch der Tag der Unabhängkeitserklärung der USA, wie gut passt der letzte Absatz zu unserer heutigen Situation:

      ...."But when a long train of abuses and usurpations, pursuing invariably the same Object evinces a design to reduce them under absolute Despotism, it is their right, it is their duty, to throw off such Government, and to provide new Guards for their future security.”

    • Scipio
      25. Juni 2012 14:42

      @Freak77

      Wie recht sie haben! Der ESM ist der größte Skandal in der Geschichte der 2. Republik. Die sich als Volksvertreter bezeichnenden Volksverräter aus SPÖVP/Grüne votieren für neuen "Anschluß", die Auflösung Österreichs, die Enteignung seiner Büger durch Transfers des Volkvermögens in andere Staaten, die Schuldknechtschaft für ewige Zeiten durch unkündbare Bürgschaften
      für Staaten, die auf Kosten anderer leben wollen.

      Faymann hat der KronenZeitung eine Volksabstimmung bei „grundlegender Änderung des Lissabon-Vertrages“ versprochen. Die findet jetzt statt mit dem Verfassungsputsch zum ESM und Fiskalpakt!
      Jetzt will Faymann lt. Interview mit Conny Bischofberger in der Kronenzeitung vom 24. 06.12 erst in 3-5 Jahren eine Volksabstimmung, wenn eine neue Verfassung für die EU ausgearbeitet ist. Wenn also alles gelaufen ist, mit dem ESM auf Schiene, das Bailoutverbot de facto aufgehoben, die Eurozone in eine Schulden-, Haftungs-, Transfer-, Fiskal- und Bankenunion verwandelt. Und wir Österreicher auf ewige Zeit zu Schuldknechten verdammt sind? Perfider geht’s nimmer! Faymann, und leider auch die bürgerliche ÖVP, die beim Staatsstreich mitmacht, stehen für Flaschspiel, Hinterlist undf Betrug am Bürger.

    • contra
      25. Juni 2012 14:54

      @terbuan

      Am 4. Juli kommt auch Thilo Sarrazin zu den Blogteilnehmern.
      Vielleicht ist das ein gutes Zeichen?

  31. HJR
    25. Juni 2012 10:08

    Die "Statistik Austria" hat schon als sie noch das "Statitische Zentralamt" war, vor Veröffentlichung des monatlichen "Lebenshaltungskostenindex" im Kanzleramt nachgefragt, ob der Wert "konvenieren" würde. Wenn ja, wurde veröffentlicht, wenn nicht - meist wurde diesfalls vom Kanzleramt ein "Richtwert" mitgeteilt - wurde noch ein wenig am "Warenkorb" herumgefeilt und irgendwann passte das dann.

    Also, bitte, tun wir doch nicht so, als ob all die Ungeheuerlichkeiten, welche die Sozialisten unserer Demokratie (die keine ist) antun, nicht auch Pendants auf seiten der "Bürgerlichen" gegenüberstünden - wenn auch vielleicht weniger offensichtlich. Im Grunde dürfen wir daraus nur den Schluss ziehen, dass unsere Republik genauso verrottet ist wie Griechenland und dies in hohem Maße "schon immer"[*] war.

    So weit wäre das alles nicht sonderlich beunruhigend, wäre da nicht die nahezu totale Absenz des Volkswillens[**], an diesen Zuständen etwas aktiv zu ändern (was übrigens eines der stärksten Argumente gegen "direkte Demokratie" sein dürfte).

    Stellt man nun in Rechnung, dass neben den hier sehr bemüht aufgedeckten noch ein ganzer Sumpf an nationalen unaufgedeckten "Zuständen" existiert und dass derselbe Sumpf wahrscheinlich in ähnlichem Ausmaß sich bis in die Sphäre der EU ausdehnt, muss man sich schon die Frage stellen, was man hier als "Bürger" noch tun könnte.
    ---------------------------
    [*] "Schon immer" bezieht sich auf die von mir politisch bewusst erlebte Zeit seit etwa 1960.
    [**] Leider muss ich - rein statistisch - das in diesem Forum verkehrende "Letzte Aufgebot" in diesem Zusammenhang als irrelevant, weil ohne wahrnehmbare öffentliche Wirkung, einstufen.
    ===========================
    http://www.CONWUTATIO.at
    horst.rathbauer@gmx.at

  32. Herby
    25. Juni 2012 10:04

    So werden die beiden Generaldirektoren der Statistik Austria auf der Webseite vorgestellt:
    http://www.statistik.at/web_de/ueber_uns/die_Generaldirektoren/index.html

    Zuerst führte Frau Dr. Petrovic die Statistik Austria viele Jahre lang alleine. Pesendorfer wurde erst 2010 durch Faymann hineinreklamiert.

  33. M.S.
    25. Juni 2012 09:50

    Also ich glaube grundsätzlich keine in Medien veröffentlichten statistischen Angaben mehr. Ab und zu liest man im Zusammenhang mit der Einwanderungsproblematik um wie viel sich die Einwohnerzahl Wiens in einem bestimmten Zeitraum, z.B. im Jahr 2011, vergrößert hat. Die Zahlen erscheinen relativ gering. Dann liest man in einem anderen Zusammenhang, zum Beispiel die Wohnungsnot betreffend, dass sich die Einwohnerzahl Wiens im letzten Jahrzehnt der zwei Millionengrenze genähert hat. Das würde bedeuten, dass rund 500.000 Menschen in diesem Zeitraum zugewandert sind, das ist ungfähr die doppelte Einwohnerzahl von Graz!
    Ein anderes Beispiel: Vor einiger Zeit hat die von der Regierung geschaffene Pensionsberatungskommission arlarmierende Fakten über die Entwicklung der Pensionskosten bei weiterer Säumigkeit, entsprechende Reformmaßnahmen einzuleiten, bekanntgegeben. Zwei Tage später wurde alles dementiert und die Aussendung als Irrtum bezeichnet. Seither war von dieser Kommission nichts mehr zu hören.

  34. terbuan
    25. Juni 2012 09:18

    Zum Thema Verfassungsgerichtshof.

    Was soll man von einer ÖVP erwarten, die jahrzehntelang gemeinsam mit der SPÖ die Verfassung mißbraucht hat um einfache Gesetze in den Verfassungsrang gehoben haben, wo sie eigentlich überhaupt nichts verloren haben!

    Dazu ein Absatz aus Wiki:

    "......In Österreich können auch einfache Gesetzesmaterien in den Verfassungsrang gehoben werden. In einem solchen Fall müssen die entsprechenden Paragraphen ausdrücklich als Verfassungsbestimmung bezeichnet sein und mit Zweidrittelmehrheit wie ein Verfassungsgesetz beschlossen werden. Von dieser Möglichkeit wurde in der Zweiten Republik vor allem von der großen Koalition, die meistens die notwendige Zweidrittelmehrheit hatte, oft Gebrauch gemacht, vor allem um Bestimmungen, die dem Gleichheitsgrundsatz der Verfassung offensichtlich widersprechen, dem Zugriff des Verfassungsgerichtshofs zu entziehen und um für zukünftige Regierungen eine Änderung zu erschweren (siehe oben: „Einschleifregelung“ für Frauenpensionen im Abschnitt Entwicklung 1945–1994 bzw. Bundesverfassungsgesetz 2008)......."

    • terbuan
      25. Juni 2012 09:20

      Korr.:
      ......um einfache Gesetze in den Verfassungsrang zu heben....

    • Cotopaxi
      25. Juni 2012 10:04

      Die Systemparteien missbrauchen nicht nur die Verfassung für ihre sinistren Zwecke, sie brechen auch die Verfassung.

      Sollte nicht der Schwarze Finanzminister Pröll als Verfassungsbrecher in die Geschichtsbücher eingehen?

      Hat er sich nicht geweigert, entsprechend der Verfassung einen Budgetentwurf zeitgerecht vorzulegen, nur weil eine NR-Wahl anstand?

      Wo bleibt die Ministeranklage vor dem VfGH?

  35. Josef Maierhofer
    25. Juni 2012 09:15

    Wenn sich 'Experten' ideologisch betätigen, ist das Ende bald da.

    Dass bei der Statistik Austria seit Jahrzehnten gefälscht, verschwiegen, gebogen und gelogen wird, wo es nur geht, weiß ich von einem dort Angestellten, einem langjährigen Freund. Wie Dr. Unterberger richtig schreibt, darf die Statistik Austria (ein 'unabhängiges', 'externes' 'Gremium') nur Bestelltes so veröffentlichen, wie es bestellt wurde. Von wem wird es wohl bestellt werden, und was ?

    Ich halte diese Art von Vorgangsweise, die die 'Lösung' eines Problems, durch Lüge hintanhält und die Wahrheit verschweigt, für äusserst problematisch und wir sehen es ja, es hat dazu geführt, dass wir bald 'blöd aus der Wäsche schauen' werden. Es explodieren die Milliardenpakte und, ich fürchte, die belogenen Gesellschaften.

    Zu meinen, eine ÖVP könne da was machen, wird sie doch auch manipuliert und belogen vom 'Koalitionspartner', ist sicher falsch. Nein der Bürger muss es artikulieren, wie es hier geschieht und der Bürger muss diese Diktaturparteien abwählen, sein Unbehagen ist allerorts bekannt. Wenn ich Menschen treffe, auch solche aus der sozialistischen Partei, dann ist es sehr oft so, dass die sehr wohl auch die ganzen Manipulationen spüren und das alles nicht mehr glauben.

    Traurig für mich ist nur, dass unser Land, und es ist unser Land, für ein paar Parteiappratschiks und deren bestochene, korrumpierte, belogene Klientel und ihrer Handlanger vor die Hunde gehen soll.

  36. Claudius
    25. Juni 2012 09:07

    Ein aufschlussreicher Artikel in ‚Die Presse‘: Herr Pesendorfer kritisiert die angebliche „mangelnde Durchlässigkeit“ im österr. Bildungssystem. Dabei weiß jeder, dass wir in Ö. eine sehr hohe Durchlässigkeit haben: BHS ab 14 Jahre mit Matura, Oberstufengymansien, Lehre mit Matura, Studienberechtigungsprüfungen usw.:

    Besonders der letzte Absatz (in kursiv gesetzt) von Pesendorfer ist ein Musterbeispiel von allgemeinem Bla-bla das typisch für politische Propaganda ist:
    Lauter Halbwahrheiten. Als Durchschnittsleser fühlt man die versteckten Lügen, weiß man nicht wo man den Hebel ansetzen soll um dagegen zu argumentieren.

    Man hat den Eindruck dass der „oberste Statistiker des Landes“ ganz normale SPÖ-Propaganda machen möchte:

    http://diepresse.com/home/bildung/bildungallgemein/767562/StatistikAustriaChef-warnt-vor-zu-frueher-Schulwahl?direct=767548&_vl_backlink=/home/bildung/index.do bei berufsbildenden mittleren oder höheren Schulen sind es zwischen 40 und 55 Prozent.

    Die Anreize und Gelegenheiten, rasch in den Arbeitsmarkt einzutreten, führten auch zu einem international niedrigen Akademikeranteil, sagt Pesendorfer. „Wenn wir in einer Wissensgesellschaft leben wollen, müssen wir bei den Hochschulabsolventen stark aufholen.“ Sonst ende man „als verlängerte Werksbank“ jener Staaten, in denen tatsächlich Innovation passiere.

    Auch die Qualität der Hochschulen müsse steigen, so Pesendorfer. Hier müssten monetäre Mittel investiert werden: „Studierwillige sollten Bedingungen vorfinden, die hohe Qualität sicherstellen und andererseits ein rasches Vorankommen im Studium möglich machen.“ Transparenz im Schulsystem erhofft er sich von der Zentralmatura: Ein Qualitätsvergleich zwischen den einzelnen Schulen und Schultypen werde dann wesentlich leichter möglich sein. (Ende)
    ________________________________

    ZUR PERSON:
    Konrad Pesendorfer ist seit 2010 fachstatistischer Generaldirektor der Statistik Austria. Zuvor war der Wirtschaftswissenschafter u.a. Berater des Direktoriums der Europäischen Zentralbank und Wirtschaftsberater von Kanzler Werner Faymann (SPÖ).

    • plusminus
      25. Juni 2012 14:56

      Je mehr man den Studenten Geld hinten hineinbläst, umso mehr fühlen sich berufen die Unis zu überschwemmen, umso unhaltsamer werden die Zustände für ernsthaft und zielstrebig Studierende.
      Aber das begreift mit seinem Tunnelblick nicht!

    • plusminus
      25. Juni 2012 14:58

      Muß heißen:

      "Aber das begreift EIN SOZI mit seinem Tunnelblick nicht!"

  37. Claudius
    25. Juni 2012 09:06

    Ein aufschlussreicher Artikel in ‚Die Presse‘: Herr Pesendorfer kritisiert die angebliche „mangelnde Durchlässigkeit“ im österr. Bildungssystem. Dabei weiß jeder, dass wir in Ö. eine sehr hohe Durchlässigkeit haben: BHS ab 14 Jahre mit Matura, Oberstufengymansien, Lehre mit Matura, Studienberechtigungsprüfungen usw.:

    Besonders der letzte Absatz (in kursiv gesetzt) von Pesendorfer ist ein Musterbeispiel von allgemeinem Bla-bla das typisch für politische Propaganda ist:
    Lauter Halbwahrheiten. Als Durchschnittsleser fühlt man die versteckten Lügen, weiß man nicht wo man den Hebel ansetzen soll um dagegen zu argumentieren.

    Man hat den Eindruck dass der „oberste Statistiker des Landes“ ganz normale SPÖ-Propaganda machen möchte:

    http://diepresse.com/home/bildung/bildungallgemein/767562/StatistikAustriaChef-warnt-vor-zu-frueher-Schulwahl?direct=767548&_vl_backlink=/home/bildung/index.do bei berufsbildenden mittleren oder höheren Schulen sind es zwischen 40 und 55 Prozent.

    Die Anreize und Gelegenheiten, rasch in den Arbeitsmarkt einzutreten, führten auch zu einem international niedrigen Akademikeranteil, sagt Pesendorfer. „Wenn wir in einer Wissensgesellschaft leben wollen, müssen wir bei den Hochschulabsolventen stark aufholen.“ Sonst ende man „als verlängerte Werksbank“ jener Staaten, in denen tatsächlich Innovation passiere.

    Auch die Qualität der Hochschulen müsse steigen, so Pesendorfer. Hier müssten monetäre Mittel investiert werden: „Studierwillige sollten Bedingungen vorfinden, die hohe Qualität sicherstellen und andererseits ein rasches Vorankommen im Studium möglich machen.“ Transparenz im Schulsystem erhofft er sich von der Zentralmatura: Ein Qualitätsvergleich zwischen den einzelnen Schulen und Schultypen werde dann wesentlich leichter möglich sein. (Ende)
    ________________________________

    ZUR PERSON:
    Konrad Pesendorfer ist seit 2010 fachstatistischer Generaldirektor der Statistik Austria. Zuvor war der Wirtschaftswissenschafter u.a. Berater des Direktoriums der Europäischen Zentralbank und Wirtschaftsberater von Kanzler Werner Faymann (SPÖ).

  38. Observer
    25. Juni 2012 08:34

    Gibt es nicht ein Sprichwort, welches besagt, dass man nur der Statistik trauen darf, welche man selbst gefälscht hat?

    Wie A. Unterberger richtig ausführt, braucht man gar nicht nur die (nach Brüssel gemeldeten) griechischen Statistiken zu hinterfargen, da gibt es auch genug in Österreich zu kritisieren. Beispiel>: Arbeitslosenstatistik, wo zum Stichtag immer gearade besonders viele Leute auf Kurse geschickt und somit nicht erfasst werden.

    Besonders krass ist es, wenn in den ORF-TV-Nachrichten solche statistischen Ergebnisse graphisch aufgezeigt werden. Da kann man mittels Teilausschnitten, progressiven Trend- und anderen Darstellungsformen optisch sehr schön manches verschleiern bzw. kosmetisch besonders gut hervorheben. Dieses Schönreden wird von manchen ORF-Journalisten im Sinne ihrer Parteipräferenz besonders gut beherrscht und damit das Wahlvolk manipuliert bzw. getäuscht. In der Schweiz wird dazu der Begriff "B'schiss" verwendet, welcher gar kein Vulgärausdruck, sondern das aussagt, was er tatsächlich ist.

  39. Marie-Joseph Paul Yves Roch Gilbert du Motier, Marquis de La Fayette
    25. Juni 2012 07:31

    6

    Mir scheint, die ÖVP ist momentan nur mit sich selbst beschäftigt.
    Ihr fehlt der Zug auf das Tor.
    Da wird eine Demokratiereform mit Kurz zum wesentlichen Thema, anstelle von weitaus griffigeren, notwendigen, und vorallem Wählerstimmen bringenden Themen.

    Die Liste was der ÖVP in den letzten Jahren alles abhanden kam, ist lang und erschreckend.
    Vom ORF bis zu den Staatsanwälten, vom Verfassungsgerichtshof bis zu den Printmedien.

    Schüssel sagte damals: "Österreich neu regieren!"
    Nun würde ich es für besser halten eine eine Periode nicht zu regieren und sich in der Opposition zu regenerieren.
    Eine weitere Koalition mit der mit allen Wassern gewaschenen SPÖ würde die Volkspartei noch weiter schrumpfen lassen.

  40. Anton Volpini
    25. Juni 2012 06:30

    Statistik ist Mathematik.
    Mathematik beruht auf Naturgesetzen.
    Naturgesetze kann man nicht ideologisch interpretieren.
    Und tut mans doch, dann dauerts nicht mehr lange bis das System zusammenbricht.
    Da passt es sehr gut zusammen, wenn auch in der obersten Juristerei personell herummanipuliert wird, damit die mathematischen Manipulationen zugedeckt werden. Die ÖVP sollte das aufdecken? Welche Leute in der ÖVP wären dazu bitte in der Lage?

  41. Brigitte Imb
    25. Juni 2012 01:52

    Naja, ich vermute die ÖVP wird schon einen Deal haben mit der SPÖ, womöglich insbesondere mit der sog. "roten Vier". ( http://www.taz.de/!94386/ )
    Über die gräfliche Exministerin u. ihren "Bauern" droht die Staasanwaltschaft "herzufallen" - könnt´es sein, dass diese letztendlich nicht zu hart - wenn nicht ganz butterweich - angegriffen werden und sich, wie immer, alles rechtens herausstellt.
    Od. welche Leichen liegen sonst noch herum bei den "Blackies", dass sie sich so billig abspeisen lassen und den Roten die Republik zu Füßen legen?

    • kakadu
      25. Juni 2012 10:23

      Auffallend ist, wie sehr sich die heimischen Medien über diesen Korruptionsskandal erster Klasse in Schweigen hüllen. Kein ORF, kein profil, kein Falter berichtet. Alles klar, Herr Kommissar!

    • socrates
      25. Juni 2012 12:34

      Kaliumjodid kristallisiert, ebenso wie NaCl (Steinsalz) im kubischen System und ist ebenso beständig. Androsch, der rote Salzbaron, verkauft uns jahrtausende altes Steinsalz. Bartenstein hat alle Schulen mit mit neuem KJ versorgt, obwohl es ebenso haltbar ist, und die alten Tabletten eingezogen. Ein glänzendes Geschäft! Der ÖVP fehlen Idealisten.

    • Brigitte Imb
      25. Juni 2012 12:50

      @ socrates,

      genau, wir müssen in der Ordi Kaliumjodidtabl. lagern, einige tausend Packungen. Vorige Woche durften wir die alten entsorgen lassen, obwohl die neue Charge noch nicht geliefert wurde. Na hoffentlich passiert kein Reaktorunfall in den nächsten Tagen.....

    • M.S.
      25. Juni 2012 12:55

      Na wer ist denn der Waffenlobbyist, der als Eisbrecher des EADS-Konzerns einige Bekanntheit erlangte und bat, mit einer Geldspritze auszuhelfen?

    • Azdak
      26. Juni 2012 07:58

      @M.S.

      Das kann nur Gusenbauer oder Schröder gewesen sein ... ;-)

  42. RR Prof. Reinhard Horner
    25. Juni 2012 01:09

    reinhard.horner@chello.at

    Vielleicht interessiert dazu ein– wie zumeist – in der Printausgabe der PRESSE nicht veröffentlichter Leserbrief:

    Zu: „Der Webmaster bei Humboldt allein reicht nicht aus“ von Oliver Pink am 21.06.2012

    Wider Verdrehungen und Verkürzungen

    Warum liefert unsere „PRESSE“ eine derartige Sammlung von Verdrehungen und Verkürzungen zum Bildungsthema und den Auswirkungen auf unser Beschäftigungssystem?

    Dass Herr Pesendorfer „seine“ Statistik Austria in Richtung einer wohlfeilen Ideologie für lange einheitliche Beschulung zu hohen Akademikerquoten interpretiert, ist nicht verwunderlich. Dass „DIE PRESSE“ kunterbunt widersprüchliche Aussagen macht, die insbesondere im Fall der Lehre bis zu groben Tatsachenverweigerungen und Gehässigkeiten ausarten, überrascht jedoch schon.

    Da ist davon die Rede, es werde „die Berufsschule unbeschadet abgesessen“, es brauche „nur eben besser und zeitgemäßer ausgebildete“ Mechaniker, Installateure und Elektriker. Dies unter völliger Ignoranz der hohen Standards auch der Berufsschulen. Humbodt wird auf den Webmaster reduziert, WIFI und BFI werden überhaupt ausgeblendet, so dass es danach ausschaut, es hapere vollends an entsprechender Weiterbildung.

    Die starken Weiterentwicklungen unserer Dualen Berufsbildung mit den Stärken des alternativen Lernwegs vom Konkreten zum Abstrakten, zur Erweiterung ins Allgemeine, und ihre große Bedeutung im österreichischen Bildungs- und Beschäftigungswesen werden einfach verleugnet. Offensichtlich will der Leitartikler auch überschwiegen haben, was auch schon etwas länger an intensiver Vorbereitung interessierter Lehrlinge und Berufsschüler für die Berufsreifeprüfung unternommen wird. Diesbezüglich wäre es nützlich, sich u. a. beim „Kultur- und Sportverein der Wiener Berufsschulen“ zu orientieren.

    Die Dummheit, man könnte „die Chance auf einen Literaturnobelpreisträger vergeben haben, weil er zu früh eine Werkslehre gemacht hat“, hätte man sich entgehen lassen können.

    • RR Prof. Reinhard Horner
      25. Juni 2012 12:55

      reinhard.horner@chello.at

      Ich muss mich sehr entschuldigen und korrigieren. Mein geäußerter Ärger, dass meine Leserbriefe an die PRESSE oft nicht veröffentlicht werden, ist diesmal völlig unangebracht. Dieser Leserbrief findet sich in der Printausgabe vom 25. Juni 2012 vollständig veröffentlicht.

      Überdies hat mir Herr Dr. Pink in einem E-Mail mitgeteilt, er habe nicht die Berufsschule, sondern das „Polytechnikum“ als „unbeschadet abgesessen“ gemeint.

    • Brigitte Imb
      25. Juni 2012 13:58

      Nur zur "DiePresse": Seit vielen Jahren bin ich dort angemeldeter User, habe nie gegen die Nettikette verstoßen, jedoch kritisch meine Meinung geäußert, meist ohne Probleme mit der Zensur. Nun kann ich nur noch als "Gast" posten und auf eine Urgenz meinerseits wurde natürlich nicht reagiert. Daher: Ich werde in Zukunft sicher keine "Presse" kaufen, denn die fahren ebenso auf dem linken Kurs als die restlichen Schunblätter.

    • AGLT (kein Partner)
      26. Juni 2012 07:45

      @Brigitte Imb:

      *********

      "Schön" zu lesen, dass es also nicht nur mir so ergangen ist ...

      Möglicherweise liegt es daran, dass wir zu viele positive Bewertungen hatten :-)))

  43. libertus
    25. Juni 2012 00:56

    Die nächsten Skandalbesetzungen, die leider nirgendwo anders in dieser Klarheit transportiert werden. Ich wiederhole mich ungern, aber fast schon täglich wird hier im Tagebuch wertvolle Aufdeckungsarbeit geleistet, denn gegen den weiterhin ausufernden rot-schwarzen Proporz hilft nurmehr aufdecken, aufdecken und nochmals aufdecken!

    Was dieser unsägliche Bundeskanzler nicht mit Führungsqualität und Qualifikation schafft, besorgt er schamlos mit Protektionsjobbesetzungen sowie einem dichten, fetten, roten Netzwerk.

    Und entweder liegt die ÖVP bereits im Koma, daß sie diesem Treiben tatenlos zusieht, oder sie ist selber so tief in derselben Profession verstrickt, daß jeder Widerstand auf sie zurückfallen würde.

    Na, dann aber "kali nichta" Österreich, denn allzu weit entfernt von den überall als korrupt und betrügerisch verschrieenen, griechischen Politikern sind unsere eigenen auch nicht mehr. Wie es endet, lesen wir täglich in den Nachrichten!

  44. Helmut Graser
    25. Juni 2012 00:48

    Wir müssen Österreich besser regieren.

    • libertus
      25. Juni 2012 00:58

      Ja, Zustimmung und zwar "shortly, without von delay" (copyright by M. Fekter)! ;-)

    • Helmut Graser
      25. Juni 2012 09:25

      Das könnte für einige unserer Politiker hardly möglich sein! ;-)





Bitte OHNE Internet-Links (Kommentare mit Links werden nicht veröffentlicht)
verbleibende Zeichen: 700

Sicherheitsabfrage:
Bild neu laden

Ich will die Datenschutzerklärung lesen.


© 2020 by Andreas Unterberger (seit 2009)  Impressum  Datenschutzerklärung