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Trumps Team und das europäische Anti-Trump-Team drucken

Lesezeit: 5:00

Hass bleibt Hass, selbst wenn er noch so selbstzerstörerisch ist. Das zeigt die Art der Berichterstattung vieler Medien über Donald Trump auch nach seiner Wahl. Und das zeigt insbesondere der Vergleich zwischen den Berichten über Trump und jenen über ein Treffen von sechs seiner Opponenten (oder Partner?) in Europa.

Schon wenige Tage nach der Wahl waren die Berichte der medialen Hasskompanie von dem Tenor geprägt: Da sieht man es, er bringt nicht einmal eine Regierungs- und Führungsmannschaft zusammen. Niemand will mit diesem Typ als Präsident zusammenarbeiten. Chaos pur.

In Wahrheit hat es eher einen Andrang der Interessenten für Schlüsselfunktionen beziehungsweise der von diversen Seiten gekommenen Empfehlungen gegeben. Und es spricht eher für Trump, dass er sich nicht unter Druck setzen hat lassen, sondern eineinhalb Wochen lang ausgesucht hat. Dass er in dieser Zeit wahrscheinlich – hoffentlich – mit den diversen Kandidaten auch über inhaltliche Eckpunkte gesprochen hat. Und dass ihm bewusst sein dürfte, dass er und sein Team wahrscheinlich nie so viel umsetzen werden können wie in den allerersten Monaten nach der Wahl, wo auch der Kongress - abgesehen von Filibuster-Blockaden der Demokraten - noch relativ gefügig sein wird. Was ja auch bei Parteifreunden in Amerika keineswegs dauerhaft garantiert ist.

Die Aufregung mancher Medien über Trumps erste eineinhalb Wochen erinnert mich daran, wie mir vor etlichen Jahren ein österreichischer Wirtschaftsmann über den Anruf seines Parteiobmanns um neun Uhr morgen berichtet hat: „Was hast du um zwölf vor?“ – „Warum?“ – „Die neue Regierung wird angelobt und wir brauchen noch einen Staatssekretär.“

In Österreich scheint es bei wichtigen politischen Besetzungen nicht nur in diesem Fall keine Spur jenes Qualitätsanspruchs zu geben, den normalerweise ein Eigentümer oder Aufsichtsrat selbst bei Bestellung eines bloßen GmbH-Geschäftsführers demonstriert. Der Boom an Headhunter-Firmen zeigt, dass in der Wirtschaft selbst für Positionen in der zweiten und dritten Reihe ein wochenlanger professioneller Such- und Bewertungsprozess in Gang gesetzt wird. Die Unternehmen wissen, dass die Bestellung von Schlüsselfunktionen überhaupt die wichtigsten Entscheidungen eines Unternehmers sind.

In Amerika kommt man diesem professionellen Vorbild jedenfalls viel näher als in Österreich: Jetzt liegt in Amerika eine Reihe von Namen vor, die offensichtlich fix als Schlüsselspieler in einer Trump-Regierung sind. Und umgehend folgt wie das Amen im Gebet die Reaktion vieler Medien: Jedem der Neuen wird sofort eine pejorative Beschreibung angehängt, wie „erzkonservativ“, „rechtskonservativ“, „Anhänger der Tea Party“, „Hardliner“, „unseriös“, „umstritten“ oder gar „rechtsextrem“.

Gewiss: Ich bin kein Insider der amerikanischen Szene und habe etliche der neuen Namen noch nie gehört (so wie bei allen Vorgänger-Regierungen). Aber eines ist mir klar: Die sofortige Beschimpfung der neuen Mannschaft durch Mainstream-Medien spricht eher gegen diese Medien als gegen die Neuen. Sie wird eher das Vertrauen in die Medien noch weiter reduzieren als das in Trump.

Sofern es überhaupt noch reduzierbar ist. Denn die Medien sollten sich derzeit primär um die eigenen Image-Werte sorgen. Diesen Bedarf zeigt etwa auch die neue Jugend-Studie des ORF und anderer europäischer Zwangsgebührenmedien. Sie hat unter anderem gezeigt, dass 85 Prozent der antwortenden Jugendlichen kein Vertrauen mehr in „die Medien“ haben. Das ist ein absolut verheerender Wert, der auch dadurch nicht besser wird, dass ihn der ORF in der seit einigen Tagen laufenden Dauerschleife der Berichterstattung über diese Studie unter den Tisch fallen lässt.

Die kritische Darstellung aller Trump-Aspekte macht den Verzicht der Medien auf kritische Distanz zum gleichzeitigen Treffen von sechs anderen Staats- und Regierungschefs in Berlin umso auffälliger. Dieses Treffen wirkte wie eine Selbsthilfe-Gruppe einstiger Trump-Kritiker, die jetzt nicht mehr wissen, wie sie sich weiter verhalten sollen. Die aber dennoch versuchen, Trump Wegweisungen zu geben. Dabei ist das eigentlich ein Lemurentreffen beängstigender Art gewesen.

Denn teilgenommen haben:

Barack Obama, der zwar keineswegs der Versager war, als den ihn die Trump-Propaganda lange hingestellt hat, der aber heute jedenfalls irrelevant geworden ist, weil er in wenigen Wochen abtritt (und der wohl nur noch teuer bezahlte Vorträge halten wird);

Angela Merkel, die ihre Partei in den steilsten Absturz der gesamten CDU-Geschichte geführt hat;

Francois Hollande, der unpopulärste Präsident der französischen Geschichte, der nur geringe Chancen hat, von der eigenen Partei überhaupt als Kandidat wiederaufgestellt zu werden;

Mariano Rajoy, der ohne Parlamentsmehrheit nur deshalb weiter regieren darf, weil die meisten spanischen Parteien neuerliche Wahlen fürchten;

Theresa May, die noch immer keine Rezept hat, wie sie ihr Großbritannien nach dem Brexit-Votum zwischen Europa, Amerika und einer altneuen „Splendid isolation“ platzieren soll (sie ist aber wenigstens die einzige, die so klug war, Trump nicht öffentlich zu attackieren);

und Matteo Renzi, der in zwei Wochen vor einer krachenden Niederlage bei einem Referendum stehen dürfte, die zumindest nach seinen eigenen Ankündigungen seinen eigenen Rücktritt zur Folge haben müsste.

Bei diesem Treffen haben offensichtlich die Lahmen versucht, die Blinden zu stützen, die ihnen den Weg weisen sollen. Eine demonstrative Zusammenkunft eines solchen Möchtegern-Anti-Trump-Bündnisses kann im Grund nur Amüsement auslösen, obwohl seine Qualität und Vorgeschichte eigentlich für jeden Europäer traurig sein sollte. Denn die Devise „Geschieht meinem Vater schon recht, wenn ich mir die Finger erfriere; warum kauft er mir keine Handschuhe!"  ist keine sehr schlaue.

Aber jedenfalls würde es Medien, die wieder ernster genommen werden wollen, gut anstehen, diese Ansammlung von Leichtgewichten zumindest mit dem gleichen Ausmaß an Kritik zu beleuchten, wie sie kübelweise und ständig dem ganzen Trump-Team zuteil wird.

 

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  1. Ausgezeichneter KommentatorEl Capitan
    30x Ausgezeichneter Kommentar
    19. November 2016 01:08

    Alt-Bundeskanzler Helmut Kohl wurde in einem Interview einmal sinngemäß gefragt, wie er damit umgehe, dass er von gewissen Medien (es dürfte bekannt sein, wer oder was unter „gewissen Medien“ zu verstehen ist) ständig für ein wenig zurückgeblieben gehalten wird. Stichwort „Kohl Birne“. Kohl lächelte und meinte: Es ist in der Politik von Vorteil, unterschätzt zu werden. Man erreicht dadurch mehr. Tatsächlich brachte Kohl den Deutschen die Einheit. Sicher, er hatte auch Glück, aber er hat die Gunst der Stunde richtig erkannt und genützt. Die deutschen Linken brauchten monatelang, um sich von diesem Schock zu erholen.

    Premierminister Margaret Thatcher wurde jahrelang von der linken Presse beschimpft und verhöhnt. Was hat sie gemacht? Sie hat nach der argentinischen Aggression den Falklandkrieg angeordnet und gewonnen. Auf den Falklandinseln ist heute eine Straße nach ihr benannt. Dass sie die völlig zerrüttete englische Wirtschaft wieder in Schwung brachte, was natürlich auch Schmerzen bereitete, ist das Sahnehäubchen. Sie war eine große Politikerin. Turmhoch über den Linken.

    Kein US-Präsident wurde von den Medienratten so verspottet und belächelt wie Ronald Reagan. Als er das SDI-Programm startete, lachte die halbe Welt. Der SPIEGEL brachte sogar Ronald Reagan als Darth Vader auf das Titelblatt. Was kam raus? Er hat die Sowjetkommunismus in den Abgrund gerüstet und damit das Rückgrat gebrochen. Sicher, auch bei ihm war wieder Glück im Spiel, aber er hat im richtigen Augenblich (übrigens gemeinsam mit SPD-Bundeskanzler Schmidt) den richtigen Schachzug gemacht.

    Jetzt kommt Präsident Trump. Herr Dr. Unterberger hat Recht. Unsere Medienkoffer (Verzeihung, aber mir fällt kein anderer Ausdruck ein), wissen schon nicht mehr, woher sie abwertende Schimpfwörter (rechts, ultrakonservativ, Hardliner usw.) hernehmen sollen. Alle, die in den letzten Monaten etwas genauer in den USA hingehört haben, wissen, dass sich nun viel ändern wird. Auch wenn Trump nur ein Viertel seiner Ankündigungen umsetzen sollte, wird in der Weltpolitik kein Stein auf dem anderen bleiben, und das ist auch notwendig.

    Wer soll das verhindern? Unsere grindigen Politiker? Unsere durch und durch kaputten Medien? Was unsere Journalisten nun an heißer und vergifteter Luft ablassen, ist nur noch tragikomisch. Fast könnte man Mitleid mit dem ORF und seinen thumben Redakteuren bekommen.
    Sie lernen einfach nicht. Sie sind unfähig zu verstehen und zu lernen. Diese Kerle und KerlInnen halten sich immer noch für die Größten. Nicht zu fassen. In der Tat, nicht zu fassen diese Hybris!

  2. Ausgezeichneter KommentatorHelmut Oswald
    25x Ausgezeichneter Kommentar
    19. November 2016 02:12

    Die kalte Angst sitzt dieser Hammelherde im Nacken, die sich in der großen Stampede des Hasses gar nicht mehr einkriegen kann. Alles Kandidaten für Machtverlust. Alles Linke - stur und lernunfähig, gewohnt, mit der Nazi/Rassismus Keule andersdenkende Leute mundtot zu machen und geistlos, wie ein Holzstoß. Wenn nun Soros in den USA dazu übergeht, die Wahlmänner öffentlich zu machen, den linken Mob auf Sie zu hetzen und Ihnen gleichzeitig lukrative Angebote zu machen, damit sie abweichend vom Wählerauftrag votieren dann erinnert dies doch stark an die letzte BP Wahl in Österreich. Da hat doch glatt eine Schauspielerschlampe offen zum Gesetzesbruch aufgefordert - ungestraft. Macht nur so weiter. Ihr wollt wissen, wo eure Grenzen sind ? Die Geschichte wird sie Euch zeigen. Und an Bobos und nachgeborene Vergangenheitsbewältiger schon heute die Botschaft: dann bitte nicht daher winseln und blöd fragen, woher die Gewalt kommt. Daß diese Bolschewiken in den dreißiger Jahren in Spanien und anderswo außerhalb Russlands, einfach bewaffnet die Macht übernehmen wollten, will natürlich von denen heute keiner wissen und hören. Und schon bald wird der Aufruf zur Wahlfälschung, der ganz offen zuletzt vernehmlich war, von den Parolen der Linken wieder übertüncht werden. Aber wir haben ja gelernt: NIEMALS VEGRESSEN. Keine Angst, wir werden niemals vergessen.

  3. Ausgezeichneter KommentatorRiese35
    22x Ausgezeichneter Kommentar
    19. November 2016 03:37

    Es wird Zeit, daß auch in Europa frischer Wind kommt: Hofer als Bundespräsident!

  4. Ausgezeichneter Kommentatorkritikos
    20x Ausgezeichneter Kommentar
    19. November 2016 01:01

    Der vorletzte Absatz hat mich köstlich amüsiert - zuerst. Beim weiteren Denken und Lesen sagt man sich, dass hier Amüsement fehl am Platz ist, denn die "Lahmen und Blinden" regieren uns. Und als Draufgabe haben wir Medien, die (auch) bei Jugendlichen unten durchfallen, dies aber verschweigen, obwohl sie über "jeden Kas" lange Ausführungen bringen, Hauptsache es handelt sich um eine Studie.
    Für diesen Beitrag des Dr. Unterberger bin ich sehr dankbar. Hoffentlich lesen ihn viele (auch Linke!).

  5. Ausgezeichneter KommentatorBob
    19x Ausgezeichneter Kommentar
    19. November 2016 09:51

    Ich höre und sehe keine ORF nachrichten mehr, und es tut verdammt gut.

  6. Ausgezeichneter Kommentatorkremser
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    19. November 2016 11:53

    Vera Lengsfeld hat auf der Internetseit achgut.com darauf hingewiesen, daß zwei deutsche staatliche Institutionen GIZ und BMU an die Clinton Stiftung gespendet haben. Das sollte eigentlich die Qualität haben, eine veritable Regierungskrise in Deutschland auszulösen. Das ist eine derartige Ungeheuerlichkeit, daß man in den nächsten Tagen hunderttausende Deutsche auf den Straßen Berlins sehen müßte.
    Wenn das stimmt, daß GIZ und BMU, alles Bundesinstitutionen, an die Clinton Stiftung gespendet haben, müßte eigentlich von der Staatsanwaltschaft abwärts bis zur Opposition (also nur AfD) alle Sturm laufen und die Absetzung Merkels und der gesamten Bundesregierung betreiben.

  7. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    19. November 2016 09:09

    Es ist auffallend, wie man im ORF dem Obama nun schon tagelang auf seiner Abschlußtour Rosen streut; man ringt geradezu nach lobenden Worten, als sei er der Messias (gewesen)---und das alles nur, um Trump (ganz ohne Worte!) als sein bloßes Gegenteil hinzustellen.

    Ein alter Hut: Wenn ich jemanden über den grünen Klee lobe, über seinen Nachfolger aber kein Wort verliere, bedeutet das Lob für den einen Schimpf für den anderen, ohne dies explizit auszusprechen.

    Was will uns der ORF damit weismachen? Obama ist gut, weil ein Linker, Trump ist böse, weil ein Rechter. Und, liebe Österreicher, macht nur ja am 4. 12. keinen Fehler, denn nur VdB ist der Messias, denn nur ein Linker ist gut!

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorkremser
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    19. November 2016 11:53

    Vera Lengsfeld hat auf der Internetseit achgut.com darauf hingewiesen, daß zwei deutsche staatliche Institutionen GIZ und BMU an die Clinton Stiftung gespendet haben. Das sollte eigentlich die Qualität haben, eine veritable Regierungskrise in Deutschland auszulösen. Das ist eine derartige Ungeheuerlichkeit, daß man in den nächsten Tagen hunderttausende Deutsche auf den Straßen Berlins sehen müßte.
    Wenn das stimmt, daß GIZ und BMU, alles Bundesinstitutionen, an die Clinton Stiftung gespendet haben, müßte eigentlich von der Staatsanwaltschaft abwärts bis zur Opposition (also nur AfD) alle Sturm laufen und die Absetzung Merkels und der gesamten Bundesregierung betreiben.

  2. Ausgezeichneter KommentatorWolfram Schrems
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    21. November 2016 11:31

    Das Trump-Team gibt Anlaß zur Hoffnung, daß der Massenmord an den Ungeborenen Kindern im Zeichen von Roe vs. Wade (1973) wenigstens zurückgedrängt wird. Vielleicht werden Höchstrichter mit Gewissen die Entscheidung von damals überhaupt revidieren. Das wäre sehr schön.

    Die schrecklichen Teilgeburtsabtreibungen (partial birth abortion) sind für jede zivilisierte Nation eine besondere Schande! Hillary C. hatte sie massiv verteidigt (daher "Killery"). Die deutschsprachigen Medien verschwiegen dieses Grauen (daher "Lügenpresse").

    Bedenkt man die Abtreibungsideologie der "Grünen" und ihres allerunabhängigsten BP-Kandidaten, kommt einem das Grauen. Österreich ist auch tief gefallen.

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  1. Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
    21. November 2016 16:47

    Die real vegetierenden Medien sägen unverdrossen ihre Äste ab. Ein wenig spüren sie es schon, trotz ihrer bemerkenswerten Ignoranz, und verlangen nun gesetzlichen Schutz. Der soll darin bestehen, die alternativen Informationskanäle mit Schikanen zu behindern.

    Man muss wohl in der Wahlzelle ein wenig weiter helfen.

  2. Ai Weiwei
    21. November 2016 12:11

    Meine Antwort auf "blem-blem" (siehe weiter unten):

    Das was einem jeden Beobachter der US-Präsidentschaftswahl sofort ins Auge springt ist die Tatsache dass es durch dieses spezielle Wahlsystem:

    Bevorzugte US-Bürger gibt

    und

    Benachteiligte US-Bürger gibt.


    Man würde sofort einmal konstatieren:

    1. in den sogenannten klassischen "Swing-States", also jene Bundesstaaten wo auf Grund der Bevölkerungs- u. Wirtschaftsstruktur ziemlich ausgeglichene Verhältnisse zwischen Demokraten u. Republikanern herrschen:

    also: Ohio, North Carolina, Pennsylvania, Florida u. ein paar andere:

    Also in genau denen ist eine extreme Ungerechtigkeit in Bezug auf die einzelne Wertigkeit e. Stimme gegeben:

    Fällt bei e. knappen Entscheidung die Mehrheit auf die Partei X so gehen alle Wahlmänner zur Partei X. Und alle Stimmen die in dem Bundesstaat für die Partei Y abgegeben wurden haben keine Auswirkung, fallen also unter den Tisch & werden ignoriert.

    Also besonders in den sog. Swing-States - wo ja immer bei jeder Wahl die Entscheidung ziemlich knapp ist: Genau dort ist die Ungerechtigkeit am Größten.

    2. die ganz kleinen Bundesstaaten wie z.B. Rhode Island, Delaware, Connecticut usw. ist die Gewichtung der Wahlmänner in Bezug zur Bevölkerungsanzahl überproportional groß, was zu Verzerrungen u. somit zu weiteren Ungerechtigkeiten führt.

    Bei der jetzigen Präsidentschaftswahl 2016 sieht man auf den ersten Blick die Absurdität und die gewaltigen Verzerrungen des Volkswillens:

    Trump erreichte: 61.201.031 gültige Stimmen das sind 47,00% aller gült. Stimmen u. gleichzeitig im Verhältnis zur Stimmensumme Trump plus Clinton (123.724.157 Stimmen) einen Prozentsatz von 49,47%

    und Trump bekam 306 Wahlmänner, das sind 56,88% des Electoral Collage (das E.C. ist nur auf die beiden Kandidaten Trump & Clinton aufgeteilt)

    Clinton erreichte: 62.523.126 gültige Stimmen das sind 48,00 aller gült. Stimmen u. gleichzeitig im Verhältnis zur Stimmensumme Trump plus Clinton (123.724.157 Stimmen) einen Prozentsatz von 50,53%

    und Clinton bekam 232 Wahlmänner, das sind 43,12% des Electoral Collage

    Man sieht am ersten Blick wie sehr die Prozentanteile im Electoral Collage vom Stimmenanteil der beiden Kandidaten bezogen auf die der Stimmensumme Tump+Clinton abweicht. Wenn man es sich ausrechnet ist die Abweichung 7,41 Prozent!

    Also um 7,41 Prozent ist das Verhältnis im Electoral Collage verfälscht zum Willen des amerikaweiten Wahlvolks!

    Wenn man bedenkt dass der Präsident der Vereinigten Staaten gleichzeitig Regierungschef ist und Gesetze einbringt. Begrenzte Kriege führen kann und generell sehr viel Macht hat, weit mehr als ein österr. Bundespräsident.


    Dann kommt man schnell zu dem Schluss:

    Der US-Präsident präsidiert über das amerikanische Volk als Ganzes, über das Bundesvolk (people of the Union) als Ganzes - wofür hätte es bei dieser Wahl einen Sinn dass ein jeder amerikanische Wahlberechtigte von Maine bis Hawaii um seine Stimme gebeten wird?

    Am gleichen Tag sollen amerikaweit alle Bürger ihre Stimme abgeben und die werden dann aber auf jeden Fall verfälscht => Absurd!


    Dass dieses eigenartige US-Wahlsystem wo Wahlmänner dazwischengeschaltet sind die den Willen des Wahlvolks in jedem Fall gewaltig verfälschen noch immer existiert können sicher nur mehr Historiker und spezialisierte Politologen erklären.

    Dieses skurrile Wahlsystem stammt aus einer Zeit wo nur wohlhabende Männer wählen durften, und keine Frauen, und als es noch Sklaven gab.

    Aus einer Zeit wo es nur Postreiter und Pferdefuhrwerke gab aber nicht einmal Telgraphen oder ein Telefon.

    Die USA ist ein Land wo es in der über 200jährigen Geschichte niemals eine Notwendigkeit zu einer Modernisierung des Wahlsystems gab, deshalb blieb diese schwer verständliche Skurrilität aufrecht.

    Die ganze Welt schüttelt zurecht nur mehr den Kopf über dieses skurrile Wahlsystem!

    • Franz Huber (kein Partner)
      21. November 2016 12:33

      Nur weil Ihnen der Präsident einmal nicht passt.....
      Umgekehrt hätte es gepasst!

    • Freidenker (kein Partner)
      21. November 2016 13:36

      Ai weiwei:
      Sie können es noch so drehen und wenden wie sie wollen, es kommt dennoch kein Sieg für ihre verehrte, machbesessene Kriegstreiberin Hillary heraus. Und das ist gut so.

    • AppolloniO (kein Partner)
      22. November 2016 10:45

      Bitte, Ai wei wei, einmal Kopf einschalten.
      Eine demokratisch gewählte Mehrheit in den USA hat sich FÜR das Mehrheitssystem entschieden. Seit dem sahen wechselseitige Mehrheiten KEINE Veranlassung dieses System zu ändern.
      WAS ist daran nicht demokratisch????
      Übrigens, dieses Mehrheitswahlrecht hat den Amis das unwürdige Feilschen um Mehrheiten erspart. Mit dem Aufkommen neuer Parteien werden auch bei uns die Regierungsbildungen noch schwieriger. Also ist ein Nachdenken angesagt.

    • blem-blem
      22. November 2016 18:20

      Ich habe Ihnen bereits weiter unten geantwortet, natürlich kurz und prägnant, wie es meine Art ist.

      Siehe:
      http://www.andreas-unterberger.at/2016/11/trumps-team-und-das-europische-anti-trump-team#comment-472096

    • fewe (kein Partner)
      23. November 2016 04:14

      So ist das Wahlsystem eben und wenn das "richtige" Ergebnis herauskommt, scheint es niemanden zu stören.

      Bei Bezirksvertretungswahlen in Wien beispielsweise gibt es etwas Ähnliches, allerdings nicht so drastisch. Hier zählen die Mandatare, die sich in den Bezirken ergeben für die Stadtregierung. Dabei können sich auch insgesamt mehr Stimmen für eine Partei ergeben und dennoch weniger Sitze in der Stadtregierung.

      Die Spezialitäten des US-Wahlsystems sind den Kandidaten bekannt. Sie können also das Schwergewicht ihrer Wahlveranstaltungen entsprechend planen.

  3. Wolfram Schrems (kein Partner)
    21. November 2016 11:31

    Das Trump-Team gibt Anlaß zur Hoffnung, daß der Massenmord an den Ungeborenen Kindern im Zeichen von Roe vs. Wade (1973) wenigstens zurückgedrängt wird. Vielleicht werden Höchstrichter mit Gewissen die Entscheidung von damals überhaupt revidieren. Das wäre sehr schön.

    Die schrecklichen Teilgeburtsabtreibungen (partial birth abortion) sind für jede zivilisierte Nation eine besondere Schande! Hillary C. hatte sie massiv verteidigt (daher "Killery"). Die deutschsprachigen Medien verschwiegen dieses Grauen (daher "Lügenpresse").

    Bedenkt man die Abtreibungsideologie der "Grünen" und ihres allerunabhängigsten BP-Kandidaten, kommt einem das Grauen. Österreich ist auch tief gefallen.

    • Susanna (kein Partner)
      21. November 2016 12:29

      Ein Durchschnittsmensch hält es nur schwer aus, sich mit Details der derzeit gängigen Abtreibungsarten zu beschäftigen. So mancher unerwünschte Ungeborene wird offenkundig mit deutlich weniger Feingefühl geschlachtet als ein Tier.

      Um die zarten Seelen der Öffentlichkeit zu schonen, wird kaum je über diese Folter- und Mordmethoden berichtet. Und weil das alles zu grauenhaft ist, um berichtet zu werden, geschieht es lieber "hinter den Kulissen" ... oder anders formuliert: Gerade die Tatsache, dass etwa eine partial birth abortion einem Zuschauer das Blut in den Adern gefrieren ließe, führt dazu, dass der dringend nötige Aufschrei aus Millionen von Kehlen ausbleibt!

    • Stups (kein Partner)
      21. November 2016 14:30

      Oi oi oi der Schrems mit seinem Wahn der Kontrolle über den Körper der Frau.
      Ganz im Sinne des Lebensborns vomHimmler.
      Dieser, des Schremsens Vorbild, hat ja auch die Abtreibung verboten.
      Muß also in den Augen vom Schrems ein Vorbild und ein guter Freund sein.
      Na ja, zwei Brüder im Geiste eben.

    • Undine
      21. November 2016 18:18

      @Wolfram Schrems
      @Susanna

      ***********************************!

    • Aristoteles
      21. November 2016 20:05

      @ SCHREMS *********************

    • fewe (kein Partner)
      23. November 2016 04:45

      @Stups: Es geht dabei nicht um den Körper der Frau. Das ist ein Mensch, der im Körper der Frau heranwächst.

      Wenn die Nazis Mord verbieten, dann ist Mord gut. Interessant.

      Das Gegenteil dessen, was die Nazis gemacht hatten ist nicht automatisch gut.

    • Stups (kein Partner)
      23. November 2016 14:16

      @fewe, verstehe, Frauen sind also keine Menschen oder bestenfalls Untermenschen über deren Körper Sie und der @schrems dann so verfügen können.
      Klingt stark nach den Methoden der Nazis wenn es um Untermenschen geht.
      Passt aber zum @schrems und seinen sonstigen Ergüssen....

    • fewe (kein Partner)
      23. November 2016 17:22

      @Stups: Ein heranwachsender Mensch ist selbst ein Mensch und nicht Teil der Frau. Er wächst lediglich im Bauch der Frau heran. Wenn Sie das nicht verstehen, tut es mir leid.

  4. Dumpfi (kein Partner)
    21. November 2016 10:04

    Ja Unterberger, wir wissen eh alle, daß Sie den ungebildeten Lügner und Faschisten Trump anbeten.
    Sie würden auch einen Hundehaufen anbeten, vorausgesetzt er gehört zu den US Republikanern.
    Warum eigentlich leiden Sie weiterhin in diesem linksversifften Land Österreich, wo es doch jeden Tag mehrere Möglichkeiten in die USA auszuwandern gibt?
    Oder werden Sie nur dann von Ihrem CIA Führungsoffizier bezahlt, wenn Sie in Österreich diese schmierige Propaganda absondern?
    Wären Sie in den USA nur ein weiterer arbeitsloser, unversicherter Vertreter des Old White Trash?

  5. Torres (kein Partner)
    21. November 2016 09:59

    Wenn man so die Systemmedien der letzten 10 Tage liest, hört und anschaut, kristallisiert sich immer mehr heraus, wem die "Schuld" an Trumps Sieg zugewiesen wird: facebook! Es wird allgemein bedauert, dass offenbar - welch Überraschung! - die über facebook verbreiteten "Lügen" eher geglaubt wurden, als die offiziell verkündeten "Wahrheiten". Daher verstärkt sich ja die - bereits bestehende - Tendenz, die sozialen Medien stärker zu überwachen und sie zu zwingen, sogenannte "Hasspostings" (also Meldungen, die nicht mit der offiziell verfügten Meinung übereinstimmen) zu löschen bzw. anzuzeigen. Der deutsche Justizminister Heiko Maas hat ja da schon effiziente Vorarbeiten geleistet.

    • Wolfram Schrems (kein Partner)
      21. November 2016 11:34

      Am Wochenende wurde auf Ö1 die absurde Meldung verbreitet, die auf Facebook veröffentlichte Falschmeldung "Papst für Trump" habe zum Wahlsieg Trumps beigetragen.
      Es ist kaum glaubhaft, daß die Ö1-Macher das selber glauben. Der ORF kampagnisiert eben mit allen Mitteln.

  6. ReSzAT80 (kein Partner)
    21. November 2016 09:05

    Die im Wahlkampf entbrannte Feindschaft zwischen Trump und den - wie Wikileaks bewiesen hat - mehr oder minder für die Demokraten arbeitenden US-Mainstreammedien, von denen die europäischen nur abschreiben, wird so bald nicht aufhören.
    Für das (demokratische) Establishment wäre eine erfolgreiche Trump-Präsidentschaft eine Katastrophe. Wenn ein Außenseiter die Lage der weißen Arbeiterschicht und in der schwarzen Inner City verbessert, sind die Demokraten erledigt.
    Deshalb wird versucht, den Eindruck zu erwecken, Trump wüßte nicht, was er tue, daß die Transition ein Chaos wäre. Historisch gesehen steht eine Regierung erst spät im Dezember - Trumps Nominierungen kommen eigentlich sogar früh (

  7. Johann Krendl (kein Partner)
    21. November 2016 08:12

    Mit Trump wurde ein guter Anfang gemacht. Hoffentlich schafft Ing.Hofer in Österreich auch den Wandel. Dann wird es auch in anderen Ländern zu Veränderungen zum Besseren kommen. Die berechtigte Hoffnung besteht.

  8. Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
    21. November 2016 08:11

    Die politisch/journalistische Klasse, von der der erste Teil wenigstens mit der verdienten Abwahl bedroht ist, macht in der Tat einen erbärmlichen Eindruck. Ärgerlich ist, dass sie sich von denen bezahlen lassen können, die sie verachten.

  9. Knut (kein Partner)
    21. November 2016 07:10

    Nun – der meist einzige Qualitätsanspruch in Österreich bei der Postenbesetzung ist das Parteibuch. Ein fehlendes Gewissen und absentes Rückgrat ist zwar keine Pflicht, erleichtert die Ernennung zu einer Schlüsselfunktion in der Politik aber ungemein.

    Was nun das verlogene Geschmiere der Hofberichterstattungsmedien angeht, sind zur vergangenen Wahlschlacht in den USDA absolute Parallelen erkennbar. Hofer ist der neue Trump.

    Die Aktionen von Bürgermeistern, Altlandeshauptleuten etc. „Ich wähle VdB“ sind einfach nur noch peinlich bis widerlich. Unterschwellig wird jeder Hofer-Sympathisant als dumm und als Nazi hingestellt. Das Volk wird sich das nicht bieten lassen. Wahltag ist Zahltag.

  10. Anmerkung (kein Partner)
    21. November 2016 06:58

    Hass gehört heute zur Grundausstattung des Journalisten-Berufsbildes, es muss nur der "richtige" Hass sein. Das ist jene Sorte von Hass, die sich selbst als "unbedingt notwendiger politischer Widerstand" hinstellt und alles, was dieser Position entgegensteht, als "wirklichen Hass" abzuqualifizieren und fertigzumachen versucht.

    Dass diese ideologisch verursachte Selbstimmunisierung im geistig heruntergekommenen Europa von heute bereits epidemisch geworden ist, zeigen die Kampagnen gegen Trump ebenso wie etwa auch eine Veranstaltung im österr. Bundesrat unter dem Namen "Digitale Courage", die an blind(wütig)er Einseitigkeit in puncto "Hass"-Verortung nicht mehr zu überbieten war.

  11. blem-blem
    20. November 2016 19:59

    @ Au weia!

    "Der Herr Trump darf sich "president elect" nennen obwohl er, mit Stand heute 19.11.2016, um 1.322.095 weniger Stimmen erhalten hat als Hillary Clinton!

    Einem jeden Menschen auf der Welt der von der Demokratie überzeugt ist stößt es da ein Messer ins Herz ob dieser Ungerechtigkeit. "


    - See more at: http://www.andreas-unterberger.at/2016/11/trumps-team-und-das-europische-anti-trump-team/#sthash.Ni26vgPW.dpuf

    Ok, ein Sachverhalt, der Amateuren kaum erklärbar erscheint. Ich versuche es trotzdem:

    Die USA sind ein Bundesstaat und die Bundesstaaten sind quotal für die Präsidentenwahl zuständig - im Auftrag ihrer eigenen Wählerschaft, natürlich.

    Wie immer bei Vertretungen in einem Wahlgremium kann die Gewichtung nicht exakt nach dem Vertretungs-/Bevölkerungsverhältnis vorgenommen werden. Oder meinen Sie vielleicht, im österr Bundesrat sollten die Vorarlberger mit genau 1,5 Abgesandten vertreten sein?

    Jedenfalls ist das Stimmenungleichgewicht bei der US-Präsidentenwahl nicht so krass wie im EU-Parlament beim Verhältnis von BRD zu - etwa - Malta, aber auch anderen Kleinstaaten (Malta 6 Vertreter, Belgien 21, BRD 96).

    • Ai Weiwei
      21. November 2016 13:18

      blem-blem:

      Der Präsident der USA, worüber präsidiert er eigentlich:

      über die 50 Bundesstaaten? über die 50 Gouverneure der Bundesstaaten? Und was soll das eigentlich heißen?

      Die Wahrheit ist doch:
      Der Präsident der USA präsidiert über das gesamte Volk der USA von Alaska bis Texas & v. Maine bis Hawaii.

      Auch seine periodischen Radioansprachen & generell seine Reden beispielsweise im Fernsehen sind an d. gesamte Volk der USA gerichtet.

      Der US-Präsident ist auch Regierungschef &somit für d. Gesamtheit der USA verantwortlich als Regierungschef einer Bundesregierung. Dazu kommen seine Befugnisse hohe Beamte&Richter zu ernennen. Deshalb wäre es gerecht wenn er v. Volk gewählt wird!

    • blem-blem
      22. November 2016 13:24

      Na in der BRD zB wird der Präsident sogar vom Bundestag gewählt. Da könnten sich 99 % der den Bundestag gewählt Habenden als auch 99 % der diesen nicht gewählt Habenden vor Zorn selber in den Hintern beißen - nutzt überhaupt nix! Dabei legt sich bei Wahlen keine Partei auf einen Präsidentschaftskandidaten fest.

      Trotzdem präsidiert der Präsidenten über das ganze deutsche Volk!

      Und die BRD ist sicher nicht der einzige Fall einer nicht-Volkswahl des Präsidenten.

    • blem-blem
      22. November 2016 13:26

      Und zur Gerechtigkeit:

      Es ist nicht gerecht, wenn in einer Bundesstaats-Verfassung ein Präsident über Bundessstaaten präsidiert, die ihn nicht haben wollen. Denn gewählt haben ihre "Killary" vor allem Leute in den Konglomeraten, die sich was von der Hoffnung versprechen, vom Steuerzahler immer mehr ausgehalten zu werden.

      Informieren Sie sich über die konstitutionellen Grundlagen eines Bundesstaates!

    • blem-blem
      22. November 2016 13:50

      Sollte natürlich lauten:

      ...

      Trotzdem präsidiert der Präsident über das ganze deutsche Volk!

      ...

  12. Ingrid Bittner
    20. November 2016 19:02

    Wenn man sich anschaut, wer sich derzeit wie bemüssigt fühlt, seinen Senf zur großen Weltpolitik abzugeben, dann fragt man sich schon, wie kann man diese Menschen eigentlich dazu bewegen?
    Frau Frischmuth aus dem beschauliche Altaussee, Schriftstellerin, die irgendwann in ihrem langen Leben auch einmal in der Türkei gelebt hat, warnt vor einem "starken Kerl" - ist aber dafür, zur Türkei die Türen nicht zuzuschlagen. Wie passt das zusammen?
    http://www.nachrichten.at/nachrichten/kultur/Gefaehrliche-Sehnsucht-nach-dem-starken-Kerl;art16,2406819

  13. Undine
    19. November 2016 21:27

    Soeben gesehen und sehr zu empfehlen: Ich verspreche Ihnen 30 Minuten Spannung bis zur letzten Sekunde! Diese Zeit ist bestens investiert!

    Bevor sich @Ai Weiwei die Finger noch weiter wundschreibt, sollte er sich sine ira et studio dieses Video ansehen---diese 30 Minuten sind aufschlußreicher und spannender als alles, was man uns zu Trump und Hillary serviert hat:

    "NACH-Gedanken zur US-WAHL"

    https://www.youtube.com/watch?v=pYDBzuc7ZXo

  14. Politicus1
    19. November 2016 20:43

    Der Hofer genügt ihm nicht - jetzt warnt KERN auch vor LE PEN!
    "Bundeskanzler Christian Kern (SPÖ) warnt vor einem Erfolg Marine Le Pens von der rechtsextremen Front National bei den Präsidentenwahlen in Frankreich 2017"
    „Für uns wäre es ein enormer Wohlstandsverlust, Europa, Österreich würden ärmer werden“, erklärte Kern ...

    Das wird Mme. Le Pen sicherlich sehr kränken und Millionen Franzosen werden jetzt ihre Stimmabgabe neu überdenken ...

    • Undine
      19. November 2016 21:58

      qPoliticus1

      *********! ;-)

      Armer KERN, arme sonstige LINKE, so ein heftiger Gegenwind hat euch doch noch nie um die Ohren geblasen---jetzt heißt es für euch WARM ANZIEHEN!

    • Gandalf
      20. November 2016 12:12

      Manchmal erstickt jemand an einem Kern. Hier ist offensichtlich ein Kern dabei, an einem zu voll genommenen Mund zu ersticken. Schad' um ihn: Wir Steuerzahler haben ihm ja sein "Kommunikationswissenschafts" - Studium gezahlt. Und da könnt' er sich doch noch irgendwo als Übersetzer, Korrektor, Zeitungszusteller oder in anderen ähnlichen kommunikationsbezogenen Tätigkeiten nützlich machen; weil: Bundeskanzler wird er im Gefolge solcher Entgleisungen und seiner sonstigen bisherigen Leistungen wohl nicht mehr lange sein.

    • Kyrios Doulos
      20. November 2016 20:15

      Der Kern hat echt einen Hieb. Ungarn ist ein Führerstaat und die Frau Le Pen gefährdet Österreich! Super! Das braucht ja nicht einmal mehr einen Kommentar. Warum Kern sich so blamiert, ist mir vollkommen schleierhaft.

  15. Ai Weiwei
    19. November 2016 20:03

    Donald Trump ist noch nicht in sein Amt als Präsident eingeschworen. Noch ist es nicht so weit, doch schon jetzt zeichnet sich ungefähr ab was auf Amerika - und damit automatisch auch auf Europa und den Rest der Welt zukommen wird:

    Der verlogene Trump - der sich jetzt eineinhalb Jahre lang als Robin-Hood-der-kleinen-Leute verkauft hat, dem angeblich die Arbeitsplätze von Industriearbeitern und anderen kleinen Leuten am Herzen liegen - der gleiche Donald Trump der im Wahlkampf Hillary Clinton wegen ihrer Verbindungen mit Wallstreet-Bankern beschimpfte reißt nun alle Schutzmauern die die kleinen Leute bisher geschützt haben nieder damit wieder mehr vergiftete, faule Papiere von den Bürgern der USA gekauft werden: Mit anderen Worten: Dass so wie vor der Finanzkrise 2008 wiederum sich riesige Blasen bilden können wo danach alles zusammenstürzt:

    Trump möchte den Dodd–Frank Act abschaffen! Also Trump möchte hemmungslosen regelfreien Kapitalismus damit die Leute wieder wie wild betrogen werden können.

    Das Lehrgeld das bitter in den Jahren 2008 ff. von unzähligen Menschen in aller Welt bitter bezahlt wurde soll umsonst gewesen sein
    , die PRESSE dazu:

    Wall Street in Jubelstimmung ( 19.11.2016 von Oliver Grimm, Die Presse)

    Der designierte US-Präsident Donald Trump hat die Abschaffung des Dodd-Frank Acts versprochen, gelobt enorme Infrastrukturprogramme und spickt sein Team mit Finanzveteranen.

    Wer in Washington die Stätte des größten Erfolges des scheidenden US-Präsidenten Barack Obama im Kampf für den sprichwörtlichen kleinen Mann gegen die Winkelzüge der Finanzbranche aufsucht, steht vor einer Abbruchruine. Die Zentrale des Consumer Financial Protection Bureau (CFPB), gleich neben dem Weißen Haus, wird seit Monaten generalsaniert. Doch ob es in dem Bürogebäude nach seiner voraussichtlich im Juni nächsten Jahres um rund 220 Millionen Dollar (206 Millionen Euro) vollendeten Renovierung noch viel Arbeit zu erledigen geben wird, ist zweifelhaft.

    Denn kaum eine Finanzbehörde ist bei den Republikanern so verhasst wie diese mit dem Dodd-Frank Act im Jahr 2010 geschaffene Einrichtung zum Schutz vor Finanzbetrug. Mit Donald Trumps Wahlsieg ist der Weg für sie frei, alle Finanzreformen der Obama-Ära spurlos zu beseitigen.

    Der designierte Präsident lässt an seiner Ablehnung des Dodd-Frank Acts keinen Zweifel: „Dodd-Frank hat es für Banker unmöglich gemacht, zu funktionieren“, sagte er im Mai. Das Gesetz mache es „sehr schwer, Geld an Menschen zu verleihen, um Arbeitsplätze zu schaffen, an Menschen mit Unternehmen. Und das muss aufhören“.

    Nach seinem Wahlsieg verschickte Trumps Büro eine Aussendung mit der Ankündigung, „den Dodd-Frank Act auseinanderzunehmen und mit neuen Vorschriften zu ersetzen, die Wirtschaftswachstum und die Schaffung von Arbeitsplätzen fördern.“

    An dieser Stelle muss man kurz innehalten und sich fragen: Was genau hat ein Politiker, der für die einfachen Leute und gegen die Eliten aufzutreten gelobt, gegen ein Gesetz, das die Macht der Wall-Street-Banken eingrenzt?

    Man denke vor allem an Trumps Wahlkampfrede in Florida vom 13. Oktober, in der er Folgendes sagte: „Hillary Clinton trifft sich heimlich mit internationalen Banken, um die Zerstörung der US-Souveränität zu planen und diese globalen Finanzkräfte zu stärken.“

    Ob man an die klandestine Beherrschung der Welt durch plutokratische Geheimbünde glaubt oder nicht: Der Dodd-Frank Act schuf erstmals einen Mechanismus zur Auflösung maroder Großbanken ohne Belastung der Steuerzahler.

    Die Federal Insurance Deposit Corporation, der im Jahr 1933 geschaffene US-Einlagensicherungsfonds, hat dank Dodd-Frank die Macht, kranke Finanzinstitute zu zerlegen und sich staatliche Nothilfen, die nicht zurückgezahlt werden, von den anderen Banken zu holen.

    Die verhasste Volcker-Regel. Mit diesem Mechanismus, der verhindern soll, dass Bankkonzerne zu groß werden, um im Krisenfall ohne Schaden für die gesamte Volkswirtschaft zerschlagen zu werden, kann die Wall Street zähneknirschend leben. Eine andere Schlüsselnorm von Dodd-Frank hingegen treibt die Banker auf die Palme.

    Die Volcker-Regeln, benannt nach dem früheren Notenbankpräsidenten Paul Volcker, verbietet den größten Wall-Street-Banken den Wertpapierhandel auf eigenen Gewinn. Das hat unzähligen Wertpapier- und Geldhändlern das Geschäft samt astronomischen Gehältern und Prämien verhagelt. Sie kümmert es wenig, dass die Volcker-Regel verhindern soll, dass die Banken aus Profitgier zu hohe Risken eingehen und Verluste einfahren, die über den Weg der Einlagensicherung letztlich vom Steuerzahler beglichen werden müssen.

    Geordnete Abwicklung kranker Banken und Eindämmung der Börsenspekulation waren zwei Lehren, welche der damals demokratisch dominierte US-Kongress aus der Kernschmelze der Finanzmärkte in den Jahren 2007 bis 2009 gezogen hatte. Die Republikaner sind nun am Ruder und wollen diese beiden Reformen zunichte machen.

    Jeb Hensarling, der texanische Vorsitzende des Ausschusses für Finanzdienstleistungen im US-Abgeordnetenhaus und ein möglicher Kandidat für den Finanzministerposten, hat einen entsprechenden Entwurf bereits parat. Er sähe zudem vor, dass das CFPB sein Budget künftig vom Kongress erhält, nicht wie bisher von der Federal Reserve, und dass an die Stelle des CFPB-Präsidenten ein fünfköpfiges Gremium tritt. Beide Schritte würden die Unabhängigkeit des CFPB stark schwächen.

    Dies sind nicht die einzigen Gründe dafür, dass man Trumps Präsidentschaft an der Wall Street mit großer Zuversicht erwartet. Der designierte Präsident umgibt sich darüber hinaus mit einer Entourage von Wall-Street-Insidern:

    Der frühere Goldman-Sachs-Banker Steven Mnuchin ist sein Kampagnenfinanzdirektor, der milliardenschwere Investor Wilbur Ross könnte Handelsminister werden, sein rechtspopulistischer Strategieberater Steve Bannon hat ebenfalls bei Goldman Sachs das Geldgeschäft gelernt, und Jamie Dimon, Vorstandschef von JP Morgan Chase, berät Trump (auch er wurde als Anwärter für den Finanzminister genannt).

    „Man müsste in die 1920er-Jahre zurückgehen, um so viel Wall-Street-Einfluss nach Washington kommen zu sehen“, sagte der Historiker Charles Geisst vom Manhattan College zum Magazin „Politico“.

    Auch Trumps Ankündigung, eine Billion Dollar in Infrastrukturprojekte stecken zu wollen, erfreut die Banker. Denn das erfordert Anleihen, Zwischenfinanzierungen und Garantien – also die Dienste der Investmentbanken. „Hätten wir gewusst, wie gut Trump für die Wall Street sein wird, hätten wir für ihn wahlgekämpft“, unkte ein Goldman-Banker in „Politico.“ ###

    http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/5121104/Wall-Street-in-Jubelstimmung?_vl_backlink=/home/index.do

    Und dazu auch dieser Bloomberg-Artikel:

    Trump’s Transition Team Pledges to Dismantle Dodd-Frank Act ( Jesse Hamilton, Elizabeth Dexheimer, Nov. 10, 2016)
    http://www.bloomberg.com/news/articles/2016-11-10/trump-s-transition-team-pledges-to-dismantle-dodd-frank-act

    • Scheherazade
      19. November 2016 20:53

      Ah, der linke Kampfschreiberling ist wieder da. Sagen's amal, zahlen die Sie wortweise oder zeilenweise?

    • Rau
      19. November 2016 21:08

      Das Trennbankensystem wurde schon von Clinton 1998 abgeschafft (Glass Steagall Act).

      Trump hat Stephen Bannon einen Hardliner als Chefstrategen ins Weiße Haus berufen. Er gilt als profilierter Bankenkritiker und Befürworter des Trennbankensystems.

      http://www.deraktionaer.de/aktie/us-banken--doch-keine-rallye-unter-trump--287950.htm

    • Rau
      19. November 2016 21:48

      Ein Beispiel für Sozialistische Finanzpolitik

      http://www.alkv-loeb-zit.de/archiv2009/Die%20Heuschrecken.pdf

      Die unrühmliche Rolle Gerhard Schröders dabei mit seinem Investmentmodernisierungsgesetz.

    • Undine
      19. November 2016 22:04

      @Ai Weiwei

      Die USA werden immer schon von der WALLSTREET aus REGIERT---das ist nichts Neues!

    • Gandalf
    • blem-blem
      20. November 2016 20:36

      Die Subprime-Krise war ein Folge der Politik der Demokraten, den kleinen Leuten den Eigenheimerwerb dadurch zu erleichtern, dass man den Kreditinstituten erlaubte, bei der Kreditbesicherung das Eigenheim zu 90 % des aktuellen Wertes anzusetzen (so dass der kleine Mann leichter zu seinem Kredit kam).

      Der Konjunktureinbruch mit fallenden Immo-Preisen führte mit einem Schlag zu einer gewaltigen Unterdeckung (auch der Subprime-Papiere).

      Nix Kapitalismus und Ausbeutung also, sondern fehlgelenkte Wirtschaftspolitik!

      Im Übrigen ist Rau beizupflichten - hat nämlich nix mit dem Trennbankensystem zu tun, der Dodd Frank Act.

  16. Ai Weiwei
    19. November 2016 19:10

    Die halbe Welt lacht über die USA, das Land dass sich lautstark "Demokratie" nennt.

    Die Wahrheit ist aber dass die Wähler bei der US-Präsidentenwahl die Gelackmeierten sind.

    Der Herr Trump darf sich "president elect" nennen obwohl er, mit Stand heute 19.11.2016, um 1.322.095 weniger Stimmen erhalten hat als Hillary Clinton!

    Einem jeden Menschen auf der Welt der von der Demokratie überzeugt ist stößt es da ein Messer ins Herz ob dieser Ungerechtigkeit.


    Vom sogenannten Volkswillen kann speziell bei dieser US-Wahl nicht einmal die leiseste Rede sein. Was ist das für eine Demokratie wo die Wähler als zu dumm befunden werden um selber den Präsidenten zu wählen - sondern wo ominöse sogenannte "Wahlmänner" ("electoral collage") dazwischen geschaltet sind?

    Die US-Wähler werden für dumm verkauft!

    Deshalb ist es vollkommen richtig und logisch dass die Senatorin Barbara Boxer jetzt eine Initiative begonnen hat um endlich dieses vorsintflutliche System der Bevormundung der Bürger endlich ab zu schaffen.

    Im Interesse der Demokratie auch in den USA ist zu hoffen dass endlich der Volkswille auch in der US-Präsidentenwahl tatsachengemäß abgebildet wird.

    http://edition.cnn.com/2016/11/15/politics/barbara-boxer-electoral-college-donald-trump-2016-election/

    https://twitter.com/SenatorBoxer

    • Riese35
      19. November 2016 21:08

      Es ist schön, daß wenigstens die halbe Welt über die USA lacht. Unter Clinton wäre es für die ganze Welt zum Weinen, denn dann hätten wir Krieg. Ich lache viel lieber, als daß ich weinen muß.

      Es ist Clintons krankhafter Ehrgeiz und Gerechtigkeitswahn, der ein stabiles Libyen ins Chaos gestürzt und eine Völkerwanderung ausgelöst hat. Es ist der USA krankhafte Baseball-"Strategie", die hit-and-run Nicht-Strategie, die nie die Konsequenzen einer Handlung bis zum Ende denkt, die den IS erschaffen und Syrien ins Chaos gestürzt hat, damit der Krieg vor Europas Haustür steht. Da lache ich viel lieber über Trump, als daß mir das Schaudern über Clinton kommt.

    • Undine
      19. November 2016 21:34

      @Riese35

      *********************************!
      Da werden Sie viel Freude mit dem Video......

      ---------------------------"NACH-Gedanken zur US-WAHL"-------------------------

      ......haben! Sie werden JEDES Ihrer Worte bestätigt sehen!

      https://www.youtube.com/watch?v=pYDBzuc7ZXo -

    • Undine
      19. November 2016 22:10

      @Ai Weiwei

      Hätten Sie das vorsintflutliche Wahlsystem auch so heftig kritisiert, wenn die Hillary Clinton mehr Wahlmänner um sich hätte scharen können?
      Clinton war übrigens nicht nur die Kandidatin der Wallstreet, sondern auch die der Waffen- und Rüstungsindustrie. Clinton hätte mit Sicherheit einen großen KRIEG in Europa initiiert. Gut, daß sie endlich weg ist vom Fenster, diese Kriegstreiberin.
      Europa ist noch einmal gut davongekommen.

    • Riese35
      20. November 2016 00:10

      @Undine: Sequentia Evangelii secundum Clinton: De bello Europaeo in oriente. Fiat justitia, pereat mundus.

      Et conversus ad Ai Weiweim: Gaudeamus ipsam non praesidentem esse. Ideo nos hic valde gaudemus, non propter electionem Donaldi Trump.

    • Undine
      20. November 2016 09:35

      @Riese35

      Ego quoque gaudeo!

    • Knut (kein Partner)
      21. November 2016 07:44

      @ Undine

      Was kann man von einem gehirngewaschenen Linken anderes erwarten? Und wenn der sich noch in den Reigen der selbsternannten Künstler suhlt, ist es nur noch ärger. Die können die Verachtung für das "dumme" Volk unmöglich verbergen.

      Aber was hatten die Amis für eine andere Wahl? die Konnten nur zwischen der Pest und einer Grippe wählen. Die Grippe war hier die harmlosere Wahl.

      Au Wei au Wei

    • Susanna (kein Partner)
      21. November 2016 12:34

      Riese 35, ich habe mich köstlich mit Ihrer Idee amüsiert, in lateinischer Sprache zu replizieren!

  17. Ai Weiwei
    19. November 2016 18:47

    Ein bißchen weg von der Polemik und hin zu den Tatsachen:

    Niemand hat es hier im Thread erwähnt deshalb möchte ich dieses wichtige Thema doch aufzeigen:

    Donald Trump hat jetzt klein beigegeben und zahlt 25 Millionen an 6000 ehemalige Studenten der "Trump University"

    Siehe: https://www.tagesschau.de/ausland/trump-universitaet-vergleich-101.html

    http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/5121044/Trumps-falsche-Universitaet?_vl_backlink=/home/index.do


    Das Beispiel der sogenannten "Trump University" zeigt anschaulich was Trump in Wirklichkeit ist: Ein Betrüger und ein Lügner! Dem aber hier im Unterberger-Blog anscheinend alle Herzen zufliegen.

    Er der selber Millionen und sogar Milliarden besitzt war sich nicht zu schäbig Kursgebühren bis zu 35.000 Dollar von einfachen Menschen zu verlangen mit dem falschen Versprechen einen Universitätsabschluss zu bekommen.

    Obwohl es in Wahrheit eine Schwindel-Universität war die vom Staat u. auch sonst nirgends anerkannt wurde und wird.

    Genausogut könnte ich eine Webseite eröffnen und dort großartig eine eigene "Universität" bewerben und Menschen verlocken große Geldbeträge ein zu zahlen. Ich habe aber nicht die Chuzpe eines Trump der sein ganzes Leben lang nichts anderes tat als andere Menschen auszunützen und übers Ohr zu hauen um an ihr Geld heran zu kommen.

    Das ist heute die Webseite von dieser sog. "Trump University": http://trumpinitiative.com/

    • simplicissimus
      19. November 2016 21:50

      Und? Steht eh ueberall in der Mainstreampresse.
      Wer zahlt eigentlich etwas oesterreichischen Absolventen fuer ihre immer wertloser werdenden Titel?

    • Gandalf
  18. Nestor 1937
    19. November 2016 18:22

    Das ist es:

    ein L e m u r e n t r e f f e n !

  19. Undine
    19. November 2016 16:37

    Die tägliche KULTURBEREICHERUNG:

    "Doppelter Raubüberfall? Fahndung nach Jungräubern führt nach Bosnien"

    https://www.unzensuriert.at/content/0022347-Doppelter-Raubueberfall-Fahndung-nach-Jungraeubern-fuehrt-nach-Bosnien?utm_source=Unzensuriert-Infobrief&utm_medium=E-Mail&utm_campaign=Infobrief

    Auch das noch! Nach bereits vielfach eingeschleppter TUBERKULOSE und anderen Krankheiten, die bei uns längst als "ausgestorben" galten, bringen unsere Kulturbereicherer LÄUSE, WANZEN und FLÖHE als GASTGESCHENK mit!

    "Tulln: Massiver Flohbefall in Asylunterkunft des Roten Kreuzes"

    https://www.unzensuriert.at/content/0022361-Tulln-Massiver-Flohbefall-Asylunterkunft-des-Roten-Kreuzes?utm_source=Unzensuriert-Infobrief&utm_medium=E-Mail&utm_campaign=Infobrief

    • Shalom (kein Partner)
      21. November 2016 08:48

      Fährt jetzt der Hintertulbinger "Wertkonsernaivling" wegen des Flohbefalls vorsichtshalber vorerst nicht mehr nach Tulln einkaufen? Hat ihn nun die harte österr. Realität eingeholt? Zu wünschen wär´s ihm...

  20. Undine
    19. November 2016 13:40

    OT---aber um einen Sieg VdBs herbeizuführen, schreckt man vor nichts zurück, auch nicht vor HASSTIRADEN GEGEN HOFER von der KANZELaus! Beschämend!

    "Hass-Pfarrer nach Schock-Predigt gegen die FPÖ durch Diözese Linz von der Kanzel verbannt"

    https://www.unzensuriert.at/content/0022365-Hass-Pfarrer-nach-Schock-Predigt-gegen-die-FPOe-durch-Dioezese-Linz-von-der-Kanzel?utm_source=Unzensuriert-Infobrief&utm_medium=E-Mail&utm_campaign=Infobrief

    • Gandalf
      20. November 2016 12:21

      @ Undine:
      Ihre Empörung ist nur zu verständlich; aber hier hat (ausnahmsweise?) die oberösterreichische Amtskirche schon reagiert, und zwar richtig, und den alten Deppen seines Vertretungsamtes enthoben. Man würde sich von manchem hohen und höchsten kirchlichen Würdenträger aus Wien eine ähnlich kluge Haltung wünschen - leider aber vergeblich.

  21. Undine
    19. November 2016 13:34

    OT---aber ich frage mich:

    Dürfen LINKSEXTREMISTEN in der Uni Wien ihren Kongreß abhalten und dürfen dabei die ÖH-Gelder verwendet werden, obwohl die Linksextremisten unter den Studenten linksextremes Gedankengut verbreiten wollen?
    "Die ÖH kündigte in einer Aussendung an, dass Personen, die nicht der Meinung der Kongress-Veranstalter beziehungsweise der Referenten sind, nicht erwünscht seien."

    "ÖH-Führung lädt Unterstützer der Terrorgruppe RAF zu Kongress ein"

    https://www.unzensuriert.at/content/0022357-OeH-Fuehrung-laedt-Unterstuetzer-der-Terrorgruppe-RAF-zu-Kongress-ein?utm_source=Unzensuriert-Infobrief&utm_medium=E-Mail&utm_campaign=Infobrief

    • simplicissimus
      19. November 2016 14:10

      Liebe Undine, linke Morde geschehen in bester Absicht, die bedauerlicherweise ums Leben Gekommenden muss man als Tribut fuer den Kampf gegen das Boese und den progressiven Fortschritt leider leider in Kauf nehmen.
      Wusstest Du das nicht?

    • Undine
      19. November 2016 15:23

      Ja, stimmt, hatte es nur kurz vergessen! ;-)

    • M.S.
      19. November 2016 22:12

      Ja, diese Morde fallen unter die sogenannten Kollateralschäden!

  22. El Capitan
    • Undine
      19. November 2016 18:04

      Auch zum Thema "Haßposting:

      Heute im Mittagsjournal wies man ganz begeistert auf die "HASSPOSTING-MATINEE" im Rabenhof hin:

      "Morgen Vormittag um 11 Uhr gibt es im Rabenhof-Theater in Wien eine „Hasspostings-Matinee“. Untertitel: „Was passiert, wenn man den wütenden digitalen Mob auf die Bühne bringt?“ Präsentiert wird das Ganze von dem genialen Puppenspieler Nikolaus Habjan - Nestroypreisträger 2016 - und seiner kongenialen Partnerin Manuela Linshalm. Dazu gibt es Musik von Christoph und Lollo."

      Gemeint sind aber nicht die Haßpostings über die FPÖ. über STRACHE und jetzt, aus aktuellem Anlaß über HOFER---nein, nein, weit gefehlt!---über diese Haßtiraden bis zu Morddrohungen kein Wort! Es geht um böse Postings gegen Moslems!

  23. Le Monde
    19. November 2016 12:19

    Zu den Medien passt naturgemäß die rotgrüne Geldverschwenderanstalt auf dem Küniglberg. Frech und unverschämt (wie das daniederliegende Schwachsinns Programm) will man wieder mehr Geld und noch höhere Gebühren für die überbezahlten, bestenfalls drittklassigen Parteifunker, herausschlagen. Und wie es bei den Linken üblich ist, soll das wieder durch fiskalpolitische Enteignungen (Diebstahl) erreicht werden.

    Bleibt zu hoffen, dass (die Mitterlehner-van-der-Bellen-Allianz-ÖVP wird schon noch umfallen) die "Krone" weiter Stimmung gegen den unverschämten Linksfunk (wie in der gestrigen Ausgabe) macht. Den ORF nicht reformieren, nicht mehr finanziell unterstützen. Das ist sinnlos. Die ganze Anstalt in den Konkurs schicken und zusperren. Und die Österreicher sparen sich eine weitere Zwangssteuer! Diesen ORF braucht niemand mehr!

    http://www.krone.at/medien/gebuehrenerhoehung-politik-setzt-orf-unter-druck-42-mio-euro-loch-story-539904

  24. socrates
    19. November 2016 12:12

    Charakteristisch ist die Berichterstattung der deutschen Medien unter Auslassung von Asien und Südamerika. Die lateinische Welt wird ignoriert als ob uns die Welt gehört

  25. kremser (kein Partner)
    19. November 2016 11:53

    Vera Lengsfeld hat auf der Internetseit achgut.com darauf hingewiesen, daß zwei deutsche staatliche Institutionen GIZ und BMU an die Clinton Stiftung gespendet haben. Das sollte eigentlich die Qualität haben, eine veritable Regierungskrise in Deutschland auszulösen. Das ist eine derartige Ungeheuerlichkeit, daß man in den nächsten Tagen hunderttausende Deutsche auf den Straßen Berlins sehen müßte.
    Wenn das stimmt, daß GIZ und BMU, alles Bundesinstitutionen, an die Clinton Stiftung gespendet haben, müßte eigentlich von der Staatsanwaltschaft abwärts bis zur Opposition (also nur AfD) alle Sturm laufen und die Absetzung Merkels und der gesamten Bundesregierung betreiben.

    • Politicus1
      19. November 2016 12:35

      Wiener Life Ball ??

    • simplicissimus
      19. November 2016 12:48

      Wirklich interessant! Ist ein Skandal grosser Ordnung, wenn das stimmt.

    • Riese35
      19. November 2016 15:17

      Sehr interessant. Ja, das ist ein Skandal ersten Ranges. Sehe ich genau so.

      Umso wichtiger ist es, wie Putin das durchschaut hat und Maßnahmen ergreift, ausländische, politische Maulwürfe fernzuhalten. Wir könnten alle froh sein, hätten wir, trotz aller Fehler, einen Staatsmann wie Putin und ein Volk, das diese Zusammenhänge durchschaut.

      Allen Ernstes bedauern unsere gleichgeschalteten Staatsmedien einen möglichen Rückzug der USA aus der NATO, falls Europa keine eigenen Anstrengungen zum Schutze seines Territoriums unternimmt. Sicherheit wird es nie zum Nulltarif geben. Das geht aber in die Wehrdienstverweigerer- und Deserteurhirne unserer Machthaber nicht hinein.

    • Kyrios Doulos
      19. November 2016 20:53

      @Riese35:

      Ist ja wirklich witzig, daß man sich jetzt linkerseits Sorgen um die Verteidigungsfähigkeit Europas macht. Seit Jahrzehnten unsere Wehrkraft zersetzen und erfolgreich kaputtsparen - wohlwissend, daß der böse Ami uns dann rettet, wenns heiß wird und jetzt weinen wie die Milchbubis, die sie sind.

      Die sollten im Falle des Falles eingezogen und ... das Weitere denken Sie weiter.

  26. Politicus1
    19. November 2016 11:52

    Der STANDARD schrieb am 4. März 2016:
    "Es ist Usus, dass der amtierende Bundeskanzler einem neu ins Amt kommenden Bundespräsidenten sofort den Rücktritt anbietet. Es ist aber ebenso Usus, dass der neue Bundespräsident die Demissionierung aus diesem Anlass nicht annimmt."

    Das könnte ja wirklich noch spannend werden ...
    'Usus' ist nicht in Stein gemeisselt ...

  27. machmuss verschiebnix
    19. November 2016 11:10

    Für mich sieht es so aus, daß Trump schon seit längerer Zeit im
    Hintergrund das Feld "aufbereitet" hatte, eben genau - wie A.U.
    erwäht - wie es dem professionellen Vorgehen und der langfristigen
    Planung eines Managers der Privatwirtschaft entspricht !

    Eine Vorgangsweise also, die wir in Österreich schon länger nicht
    mehr beobachten konnten
    , weil die Linken auf Alles und Jedes
    in derselben Weise re-agieren (nicht agieren) - nämlich mit den immer
    gleichen situations-elastischen Worthülsen aus deren ideologischem
    Fundus.

    Wen wundert's also, daß jener Prozentsatz der Jugendlichen, die nicht
    dumm genug sind, sowas IMMER WIEDER zu glauben, derlei Sprüche
    bis obenhin satt hat ?@!

    • Brigitte Imb
      19. November 2016 11:47

      Natürlich ist dieses Vorgehen anzunehmen und weil Trump eben vorbereitet ist und seine linken, wohlmeintlich siegestaumelnden Widersacher offenbar nicht, ist er klar im Vorteil.

      Der linke Hühnerstall agiert indes nur aufgescheucht und radikal, was in weiterer Folge hoffentlich 1. nicht wirkt und 2. zu Fehlern geeignet ist.

      Ja, wir müssen sie "abholen" und ihre Ängste ernst nehmen. ;-)

    • machmuss verschiebnix
      19. November 2016 11:58

      Sowieso, Brigitte Imb - zu Fehlern war die Politik der Linken schon
      immer "geeignet" und weil sie lernunfähig sind, werden die sich auch
      weiterhin an und an mal selber ins Knie schießen .

  28. Almut
    19. November 2016 10:52

    Soros und seine Freunde am Werk - eine "Farbenrevolution" in USA gegen Trump:
    https://www.youtube.com/watch?v=cgDsA7T0CY8

    Gute Übersicht der Aktivitäten des "Philantropen" Soros:
    https://www.youtube.com/watch?v=VieWi2oDVy8&t=24s

    Die Bösen alternativen Medien:
    http://www.infowars.com/obama-and-angela-merkel-blame-internet-and-social-media-for-disrupting-globalism/

  29. Josef Maierhofer
    19. November 2016 10:44

    Auswirkung auf Österreich:

    Die Linken wissen nicht mehr, wo ihre Grenzen sind, speziell in den Medien. Die Regierung weiß nicht mehr, wo sie das ganze veruntreute, verschleuderte, verschwendete, versprochene, vergeudete, etc. Geld, das Schmiergeld für die Medienhuren und sonstige Korruptionspartner, etc. hernehmen soll, denn auch dort brechen die linken Lügen auf.

    Die Gutmenschen stehen gottverlassen herum, zusammen mit ihren Organisationen, Sie alle werden sich von den Linken auf die Straße treiben lassen und das Land weiter zerstören wollen.

    Das alles weiß die FPÖ, bloß, es gibt noch zu wenige Bürger, die FPÖ in eine 2/3 Mehrheit zu wählen, gerade mal 1/3 ist erreicht bei den irregeführten 'Ösis'.

    Die ÖVP outet sich laufend als Vasall der Linken und ist offenbar noch immer nicht klüger geworden. Daher gehört sie noch immer zu diesen 'Gangstern' dazu, die Österreich zerstören wollen.

    Erreicht für Österreich haben die letzten Regierungen Faymann, Kern bis jetzt null und nichts, nicht einmal zu Sparmaßnahmen, Notmaßnahmen, von Reformen ganz zu schweigen, hat es bisher gereicht. 'Homoehe', etc., das sind die 'erreichten' 'Highlights', dafür lassen sich die verblödeten Österreicher von den Linken auf die Straße treiben und gegen die (nichtexistenten) 'Nazis'.

    Nun Trump geht natürlich unbeirrt seinen Weg und ich wünsche den Menschen auf der ganzen Welt, dass es dadurch für alle besser wird.

    Auch die FPÖ wird ihren Weg gehen und bald das Vertrauen der Mehrheit der Österreicher genießen.

    • Josef Maierhofer
      19. November 2016 10:49

      PS: OT oder doch nicht ?

      Sehr geehrter Ing. Herr Hofer ! Ich verstehe ganz genau, wenn Sie sagen, ich möchte Euch Euer Ösrterreich wieder geben (Sie haben das schon öfter gesagt.). Ich war im Land der Hofers, in Pinkafeld. Es gibt dort viele Hofers. Pinkafeld in der Früh um sieben, viele Schüler werden zu den Schulen gebracht, alle Menschen grüßen einenander, auch mich als nicht Einheimischen, auch die Schulkinder mit ihren Adventpaketen, die sie in die Schule bringen, grüßen, man fühlt sich zu Hause, im Hotel liegt am Nachtkästchen eine Bibel, in der Früh um acht, die Straßen sind fast leer, alle sind in der Arbeit. Ein fleißiges Volk lebt hier, viele fahren hunderte Kilometer in die

    • Josef Maierhofer
      19. November 2016 10:50

      Fortsetzung:

      Arbeit, ein aufgeschlossenes, offenes Volk, eben die Hofers. Herr Hofer, ich verstehe, was Sie uns Österreichern zurückgeben wollen. Ich wünsche Ihnen dazu die nötigen Stimmen bei der Bundespräsidentenwahl, meine haben Sie. Geben Sie uns dieses Österreich wieder zurück, Sie wissen es, wir glauben daran, dass es mit Ihnen als Bundespräsidenten wieder dieses Österreich, wie in Pinkafeld, geben wird ! Ich verstehe auch Ihre Aktion, ich bin ein Hofer. Viele Menschen verstehen das. Liebe Leute, geht zur Wahl, auch wenn es nun schon das 3. Mal ist, und macht Hernn Hofer zu unserem Bundespräsidenten.

    • simplicissimus
      19. November 2016 11:32

      *****************!

  30. Leopold Franz
    19. November 2016 10:33

    Über den "keineswegs Versager" Obama sollte nicht so schnell geurteilt werden. Unter diesem Präsidenten begann 2011 mit tatkräftiger Unterstützung der USA und deren Auslandsgeheimdienst CIA der Bürgerkrieg in Syrien. Neben den hundertausenden Toten begann mit den millionen Flüchtlingen die muslimische Landnahme Europas. Der CIA koordinierte bis jetzt oder vor kurzem noch immer die vierzig "Rebellen"gruppen gegen Assad. Kurz zusammengefasst, dieser Herr ist für das Schlachten und für die Landnahme verantwortlich. Die Geschichte wird wohl anders urteilen über diesen Friedensnobelpreisträger.
    Herrn Trump gelingt es offensichtlich, die gut organisierten "Neocons", die die Hegemonial- und Weltpolizistenrolle der USA auch unter Obama mit obigem Ergebnis steuerten, von seinem Team fernzuhalten. Das kann nur gut für uns sein.
    Und noch ein kurzes OT für Herrn Hofer möchte ich nicht vorenthalten:
    Im heutigen Kurier klagt Brandstätter, dass Herr Hofer auf eine Einladung zu einem Kurier Gespräch nicht einmal geantwortet habe. Der trete lieber bei Gratisblättern auf, wo man sich positive Geschichten kaufen könne. Beim Kurier gehe das nicht. Und dann: "Wir vom Kurier werden als anständige, unabhängige Journalisten reagieren und Herrn Hofer genauso distanziert und fair behandeln wie Herrn VdB."
    Die Anständigen unterstellen Herrn Hofer, sich positive Geschichten bei den Gratisblättern zu kaufen. Herrn Hofer ist für seine Entscheidung zu gratulieren.

  31. dssm
    19. November 2016 10:16

    Wir sind so reich, daß wir uns eine Schicht von Pseudoakademikern leisten können. Diese Politologen, Kommunikations-, Genderwissenschaftler und Psychologen (…) sind allesamt Absolventen einer nicht falsifizierbaren ‚Wissenschaft‘. Der typische Parteifunktionär, Mitarbeiter der Sozialindustrie oder Journalist gehört heute dieser Klasse an. In der realen Wirtschaft kann man diese ‚Ausbildung‘ natürlich nicht brauchen, also müssen die Absolventen sich um ein Einkommen umsehen, wo man nicht nicht auf Leistung und freiwillige(!) Gegenleistung angewiesen ist – sprich ein Einkommen aus Zwang. Dazu gesellen sich noch zahlreiche ‚Freiberufler‘, wie z.B. Steuer- und Energieberater, die zwar etwas sinnvolles gelernt haben, aber lieber staatliche garantiere Arbeit machen. Da diese zweite Gruppe stets auf der Suche nach neuen komplizierten gesetzlichen Regelungen ist, um noch mehr Notare, Rechtsanwälte, Steuerberater und Experten für Alles und Jedes zu brauchen, verbünden sich diese mit der ersten Gruppe um die wahre Natur ihrer Forderungen mittels Medien zu verschleiern und genügend Durchsetzungspotential im politischen System zu haben. Schlußendlich dann noch die Zentralisierungsanhänger, welche klar erkannt haben, je grösser eine politische Organisation, desto leichter ist das Lobbying. Auch diese Gruppe, vertreten durch die utopisch bezahlten Managern, verbündet sich mit den ersten beiden Gruppen um ihre Ziele, also mehr Regulierungen welche Marktneulingen und kleineren Unternehmen das Leben zur Hölle machen, durchzusetzen.

    Tritt dann einer auf, der auch nur andeutungsweise diesen Wahnsinn ändern will, so findet er eine geschlossene Front, die kämpfen schließlich um ihre soziale und finanzielle Stellung. Egal ob jemand dezentralisieren will, einfach den NGOs den Geldhahn zudreht (Trump hat ja den Anhängern der Klimareligion dies angekündigt), Regulierungen ausmistet (Trump will drastisch weniger) oder der Sozialindustrie das Wasser abgräbt (Trump will die illegalen Einwanderer rauswerfen), er wird die Mehrheit der arbeitenden Bürger auf seiner Seite haben, die ganzen Blutsauger dafür gegen sich und da es für die Staatsnahen um sehr viel Geld geht, wird der Kampf mit Lügen und Betrügen geführt.

    Also liebe FPÖler, lest dies, dann euer Parteiprogramm und dann denkt einmal gründlich nach! Lieber @simplicissimus, war das deutlich genug oder sehen Sie hier einen Denkfehler bei meiner Suche nach den Wurzeln unserer Probleme?

    • simplicissimus
      19. November 2016 11:43

      Lieber dssm, nein sehe keinen Denkfehler. Das staatlich gefoerderte und alimentierte Schmarotzertum hat das Kommando uebernommen und ist auch zahlenmaessig eine beachtliche Groesse (auch wenn wir normale Pensionisten und tatsaechlich Hilfsbeduerftige ausklammern), das es zu bekaempfen gilt. Die grosse Anzahl macht nur der FPOe einen Mehrheitswahlsieg so extrem schwer, denn je klarer sie sich gegen das Schmarotzertum ausdrueckt, umso kleiner wird die Anzahl der moeglichen Stimmen. Es ist ja nicht jeder von denen ein heldenhafter Nazijaeger, da gibt es auch genug (halb) Buergerliche, die durchaus auch mit den herrschenden Zustaenden unzufrieden sind.

    • simplicissimus
      19. November 2016 11:47

      Die Anzahl der in der freien Wirtschaft arbeitenden Buerger bildet leider keine Mehrheit mehr, das ist das Dilemma. Ich gebe Ihnen Recht, dass dies zu verheerenden Zustaenden fuehrt und sehr leicht letztlich Gewalt ausloesen kann.

      Nur sehe ich das nicht als Grund, die FPOe nicht zu waehlen, obwohl ich mir auch eine staerkere entschiedenere Oppopsition wuensche, keine Frage.

    • dssm
      19. November 2016 14:03

      @simplicissimus
      Vielleicht ist es gut so, dann kann das ganze Gesindel einmal ordentlich in die Not kommen. Wie es Karl Schnell so richtig formuliert hat: Man kann den Bauern den Hof niederbrennen, die Bäurin vergewaltigen und die Kühe schlachten, aber er wählt immer noch ÖVP; und da die FPÖ ja auch keine echte Alternative darstellt ...

      Ich glaube wir tun der nächsten Generation einen Gefallen wenn wir jetzt den vollen Resetknopf nutzen, der Dreck ist jetzt so dick, da muss gründlich gereinigt werden, also nix mit dem Wattebällchen werfen a la FPÖ. Zugegeben es gibt ein Risiko, nämlich den kompletten Untergang. Ich persönlich habe mich daher bereits beruflich von Österreich entfernt.

    • simplicissimus
      19. November 2016 14:20

      Ja schon, ... nur ... wir druecken den Resetknopf nicht, das klingt als waere alles kontrollierbar.

      Mir gehen 5 Szenarien durch den Kopf:

      A) Linke Diktatur (auf dem besten Weg dorthin)
      B) Rechtskonservative erfolgreiche Wende (eine kleine Chance besteht)
      C) Rechte Diktatur (nicht sehr wahrscheinlich, eher nach E)
      D) Islamischer Gottesstaat (langfristig am wahrscheinlichsten, wenn nicht B eintritt)
      E) Totales Chaos und Anarchie (Uebergang zu A,C oder D)

      Da waehl ich vorher noch FPOe, schaden wird's nix. Halb ausgewandert bin ich schon und haette kein Problem irgendwo von Feuerland bis Kamtschatka unterzuschlupfen, falls es noetig waere. Lieber wuerde ich mich aber in Oe fuer B einsetzen.

    • simplicissimus
      19. November 2016 14:31

      Kleine Korrektur:

      D) Islamischer Gottesstaat (langfristig am wahrscheinlichsten, wenn nicht B oder C eintritt)

      So eine Diskussion ist interessant!

      Was sagen andere dazu?

    • Kyrios Doulos
      19. November 2016 21:29

      @simplicissimus:
      was andere dazu sagen?
      ich sage: tut gut, diese Lagebeurteilung zu lesen.
      Ich teile sie.
      Meine Maßnahmen:
      Ich wähle konsequent die FPÖ.
      Ich schau', daß ich ander dafür gewinne.
      Mein "mindset" ist auf gewaltsame Auseinandersetzung vorbereitet.
      Die IS (Islamo-Sozialistisch) - Ideologie bekämpfe ich mit allen legalen Mitteln.
      Ich spreche und schreibe frei von Political Correctness. Ich sage auch "Neger", wenn es um Neger geht. Daß das abwertend ist, muß mir mal jemand beweisen. Und illegal ist es auch noch nicht.
      Das sind leider alles nur kleine, sehr kleine Dinge. Aber fördert die Kampfbereitschaft, wenn die Stunde der Wahrheit gekommen sein wird.

    • dssm
      19. November 2016 21:59

      @Kyrios Doulos
      Im Forum gibt es ja genug Anhänger der Direkten Demokratie und ähnlicher demokratischer Formen. Warum also nicht die Wähler schonungslos aufklären? Mord, Totschlag und Armut sind am Ende des Weges in den Sozialismus. Egal ob man nun empirisch herangeht oder Böhm-Bawerk oder Mieses nimmt, Sozialismus kann nicht funktionieren. Auch der Darwinismus ist ja wohl jedem zuzumuten, aber auch da verbietet die PC alle sinnvollen Diskussionen. Ebenso beim Koran mit den vielen Mordaufrufen.
      Also: Soll man die Wähler offensiv mit der Wahrheit konfrontieren um den Albtraum zu vermeiden? Dazu muss (!!!) die Medienlandschaft drastisch verändert werden.

    • Undine
      19. November 2016 22:46

      Es war mMn noch nie SO wichtig, die FPÖ zu wählen wie jetzt---sie ist mit Abstand die einzige Partei, die sich für die österreichischen Bürger einsetzt.

      PS: Mir reicht jetzt schon der Anblick der moslemischen Kopftuchträgerinnen, die unser Stadtbild so verändern/verschandeln. Aber was mir noch mehr am Herzen liegt: Ich möchte auf keinen Fall, daß in SPÄTESTENS zehn Jahren auch ich und alle anderen Frauen Kopftuchträgerinnen werden müssen---das ist kein Witz, sondern die bittere Folge unserer verfehlten Politik.
      Wenn jemand es verhindern kann, daß wir Frauen auch in fernerer Zukunft uns so kleiden können, wie es UNS GEFÄLLT---also OHNE KOPFTUCH!---dann ist es die FPÖ!

    • simplicissimus
      20. November 2016 05:34

      dssm, genau, und erst die wahl der fpoe eroeffnet ueberhaupt eine chance, dass die medienlandschaft veraendert wird. es gibt derzeit keine wirksame alternative zur fpoe.

    • dssm
      20. November 2016 09:37

      @Undine, @simplicissimus
      Dazu müsste die FPÖ erst ein Programm haben! Ich habe mich bemüht den Kern unserer Probleme offenzulegen, die Medienlandschaft ist ein wesentlicher Teil davon. Wer weniger Zuwanderung (oder wie ich überhaupt reihenweise Abschiebung) haben will, der muss die Wurzel des Problems angehen. Dies ist aber einerseits die Sozialindustrie als gigantischer Arbeitgeber und andererseits die Medienlandschaft, wo der gleiche, völlig weltfremd verbildete, Mensch wie in der Sozialindustrie ‚arbeitet‘, welcher der Ideologie des Neuen, gleichmäßig Braunen Menschen anhängen.
      Eine gute Forderung ohne Antwort auf das WIE ist sinnlos.

  32. Rau
    19. November 2016 10:15

    OT
    Aber nicht ganz aber in diesem Artikel wird ein wesentlicher Teil der Abscheu dieser von dubiosen Werten faselnden demokratisch nicht mehr legitimierten Führungselite von Merkl bis hinunter zu unserer eigenen Regierung gut auf den Punkt gebracht.
    Oder hat irghendein Medium darüber Berichtet?

    http://www.achgut.com/artikel/keine_selfies._und_keine_zeit_fuer_mitgefuehl

  33. Sandwalk
    19. November 2016 09:53

    Der Artikel zeigt einen wichtigen Punkt auf. Die wahren Hassprediger und -poster sitzen in den Redaktionen. Die „Hasspostings“ im Internet sind zwar nicht in Ordnung, aber man muss Verständnis dafür haben, wenn man erkennt, dass es sich nur um Reaktionen handelt.

    „Rechtsradikal“, „rechtspopulistisch“, „faschistisch“, „erzkonservativ“ – die Medien verbreiten Hasstsunamis ohne Ende und wundern sich dann, wenn das Volk via Internet ins gleiche Horn stößt.

    Man sehe sich nur die Dittelbacherin in ZiB 2 an, wenn sie einen roten oder grünen Politiker vor sich hat. Ich warte da immer darauf, dass sie am Ende fragt „gehen wir zu dir oder zu mir?“ Sitzt ein „rechtspopulistischer“ oder ein anderer vermeintlicher Finsterling vor ihr, dann komme ich mir vor wie im Computerspiel „Doom“. Wenn Blicke töten könnten, würde der Küniglberg als nuklearer Sprengsatz hochgehen.

    • steinmein
      19. November 2016 10:14

      Köstlich, wie die Li D..ttelbacher beschrieben wird. Nachdem die ganze rote Parteienlandschaft als Inzucht zu betrachten ist, ist die Degeneration unausweichlich.
      Leider spielt sichda Zusammenbruch eher in gedehnten Zeiträumen ab.
      Wenn das Fernsehentgelt nach Einschaltungsdauer berechnet würde, der ORF und seine Gestalten wären längst Vergangenheit.

    • Undine
      19. November 2016 22:48

      @Sandwalk

      **********************************************!

  34. Bob
    19. November 2016 09:51

    Ich höre und sehe keine ORF nachrichten mehr, und es tut verdammt gut.

    • socrates
      19. November 2016 11:25

      Mein Blutdruck duldet keinen ORF. Da ich viel lese und nach Wahrheit strebe muß ich Sinnloses weglassen = deutsche Medien.

    • Sandwalk
      19. November 2016 12:27

      ORF?
      Ok, ich schaue hin und wieder ZiB2, denn das Gesicht der Dittelbacherin hat einen hohen Suchtfaktor. Danach reicht es mir aber wieder für einen halben Monat, bis meine Sehnsucht nach Lous Bajonettblick unbezwingbar wird. Der Inhalt ist egal, denn die berichten ohnehin jedesmal die gleichen Banalitäten.

      Apropos:
      Hat jemand die neue Werbung von Servus-TV gesehen? (Neutrale Berichterstattung ohne "Freundeskreis"?)
      Geil!

    • Anonymer Feigling
      19. November 2016 13:54

      Wer braucht schon den ORF?
      Wir haben doch das Tagebuch, ServusTV und Facebook.

      Manchmal Poster ich auch im Kurier, es macht soviel Spaß, diese Linken zu ärgern.

    • dssm
      19. November 2016 14:07

      @Anonymer Feigling
      Facebook, Twitter und Alphabet würde ich gleich streichen. Die haben im aktuellen US-Wahlkampf eine sehr eindeutige Linie gefahren. Im kleinen Österreich werden wir wenig beachtet, so gesehen ist unsere Kleinheit von Vorteil. Die Anzahl der gelöschten Post, der tendenziösen Meldungen oder gar Falschnachrichten und der entfernten Suchergebnisse ist aber auch hierzulande groß!

    • Anonymer Feigling
      19. November 2016 17:03

      @ dssm

      Was genau meinen Sie bei Facebook mit "gelöschten Post, tendenziösen Meldungen oder gar Falschnachrichten"?
      Wie soll ich mir das (in Zukunft) vorstellen?
      Wird da Facebook auf den Strache-Seite falsche Meldungen setzen und andere löschen?
      Wenn das so wäre, würde das Strache sofort kommentieren und gegebenenfalls seinen Internetauftritt woanders hin verlagern.

      Oder löscht Facebook einfach Leserkommentare?
      Na ja, zur Zeit kreischen die Linken, weil manche Kommentare nicht sofort in Sekundenschnelle gelöscht werden.

    • dssm
      19. November 2016 21:01

      @Anonymer Feigling
      Ja, es wird massiv eingegriffen. Die Nachrichten (also wo 'likes' einen hinführen) werden massiv manipuliert. 'Unangenehme' Konten werden ohne Begründung gesperrt. Vielleicht kann Trump da ein Umdenken erreichen (erzwingen?), denn sein Wahlkampf wurde ja massiv von den IT-Gurus aus Kalifornien behindert. Wahrscheinlicher ist aber ein Einbruch am Werbemarkt, der Schock nach der whatsapp-Übernahme sitzt tief. Es gab sogar eine ausserordentliche Meldung an die Aktionäre! Die Werbewirkung könnte massiv ausgebaut werden, wenn man nicht so stur politisch korrekt wäre.

  35. Politicus1
    19. November 2016 09:18

    ÖVP-Jugendkomitee gegen Hofer:
    Busek, Fischler, Molterer, Gräfin Mitzi R.-K-M.-P., Josef Riegler, Ferry Maier, Banker Raidl, Banker Uher (Erste Bank), Zernatto und Karas wenden sich in einem 'Manifest' gegen Hofer.

    Passt zum unabhängigen 'Jung'professor ....

    • M.S.
      19. November 2016 18:44

      @Politicus1

      Spätestens nach den Nationalratswahlen, sind diese "Stützen" der ÖVP ihre Partei endgültig los.

  36. Brigitte Imb
    19. November 2016 09:13

    Nun, da scheinbar ein neues politisches Zeitalter eingeläutet wird, ein rechtes, bleibt uns nichts anderes übrig, als die verängstigten (linken) Wohlstandsverlierer aufzufangen und ihnen zu erklären worum es geht. Ja, schlicht und einfach, auch um diese Menschen werden sich in Zukunft die Rechten kümmern müssen und ihre Abstiegsängste ernst nehmen.

    ;-)

  37. Undine
    19. November 2016 09:09

    Es ist auffallend, wie man im ORF dem Obama nun schon tagelang auf seiner Abschlußtour Rosen streut; man ringt geradezu nach lobenden Worten, als sei er der Messias (gewesen)---und das alles nur, um Trump (ganz ohne Worte!) als sein bloßes Gegenteil hinzustellen.

    Ein alter Hut: Wenn ich jemanden über den grünen Klee lobe, über seinen Nachfolger aber kein Wort verliere, bedeutet das Lob für den einen Schimpf für den anderen, ohne dies explizit auszusprechen.

    Was will uns der ORF damit weismachen? Obama ist gut, weil ein Linker, Trump ist böse, weil ein Rechter. Und, liebe Österreicher, macht nur ja am 4. 12. keinen Fehler, denn nur VdB ist der Messias, denn nur ein Linker ist gut!

    • dssm
      19. November 2016 14:10

      Ich verstehe die FPÖler glaube ich nie! Da schimpfen sie berechtigt (!!!) über den ORF und die gekaufte Presse, aber auf die einfache Idee diesen Sumpf trockenzulegen kommen sie nie. Kann mir das irgend jemand einmal erklären?

    • Kyrios Doulos
      19. November 2016 14:16

      @dssm:
      Ich schließe mich dieser Frage an und bitte auch: wer das kapiert, möge uns diese Sachen jetzt plausibel machen.

    • Undine
      19. November 2016 17:19

      Ich hoffe sehr, dass die FPÖ hier aufmerksam mitliest und sich inspirieren läßt!!

    • M.S.
      19. November 2016 18:52

      @Undine

      Es schaut so aus, als ob Obama sich diese Abschiedstouren, mit Erteilung von guten Ratschlägen für die Zukunft, von unserem Exbundespräsidenten abgeschaut hat.
      Ob er nach seinem Ausscheiden auch ein Büro mit Dienstwagen und Chauffeur auf Steuerkosten zur Verfügung gestellt bekommt?

    • Undine
      19. November 2016 19:59

      @M.S.

      Ich schätze, dass sowohl die Obamas und die Clintons, als auch die Fischers "ausgesorgt" haben---das Finanzpolsterl dürfte bei allen sehr, sehr, sehr prall gefüllt sein! Geldsorgen werden die alle nie haben; Linke in solchen Positionen kosten die Staatsbürger ein Vielfaches dessen, was die "Ur-Sozialisten" seinerzeit unseren Erzherzogen vorgeworfen haben.

    • M.S.
      19. November 2016 22:31

      @Undine

      Die Revolutionäre von 1848 würden staunen, was die heutigen Staatenlenker so verdienen und dass die damalige Zensur durch die heutige Meinungsdiktatur ersetzt wurde. Sie haben also, so wie ein halbes Jahrhundert früher die Soldaten Prinz Eugens gegen die Türken, auch gegen die Fürstentümer umsonst gekämpft.

    • Shalom (kein Partner)
      21. November 2016 10:09

      Die FPÖ hat eine homepage, Sekretariate, Telefonnummern, e-mail-Adressen, ansprechbare Funktionäre (man erhält z. B. v. Kickl u. Dr. Rosenkranz sehr rasch Antwort!), kurz, man könnte alle hier geäußerte Kritik u. Vorschläge d i r e k t anbringen. Man könnte sich auch das FPÖ-Parteiprogramm herunterladen, auf der Parlamentsseite FPÖ-Anträge (die dann regelmäßig niedergestimmt werden!) ansehen etc. etc. Wenn man nur wollte! Zugegeben, einfacher ist, hier die FPÖ zu kritisieren. Nur bringt das nichts! Ständig an der FPÖ herummäkelnde Klugschreiber, wie z.B. dssm, die nicht wissen, wo sie eigentlich hingehören (wollen), erscheinen mir genau so sinnbefreit, wie der "Wertkonservative"!!!

  38. Politicus1
    19. November 2016 08:43

    No na net!
    Was haben sie denn erwartet?
    Dass Trump sich Bernie Sanders und eine ganze Mannschaft linksliberaler Congressmen und Senatoren in seine Regierung holt?

    Wo blieb der Aufschrei, dass Kern sich eine Staatssekretärin aus dem linkesten Wiener Eck ins Kanzleramt setzt?

    Unsere Medien - d.h. praktisch eh nur noch die APA-Schreiber - sind nicht nur tief rot eingefärbt, sie zeichnen sich auch durch eine unübersehbare Naivität aus.

    • Nestor 1937
      19. November 2016 10:42

      Der Hinweis von Politikus1 ist wichtig:

      Die paar Tageszeitungen, die wir in Ö noch haben, drucken immer öfter nur mehr Agenturtexte ab. Sogenannte Eigenberichte der (quantitativ und qualitativ zusammengeschmolzenen) Redaktionen werden immer seltener. Dafür gibt es immer mehr Inserate im redaktionellen Teil.

    • Charlesmagne
      19. November 2016 11:19

      Deswegen habe ich meine Abos auch alle gekündigt, bis auf das einer regionalen Kleinformatzeitung. Dieses auch nur weil meine Frau sie wegen (oft auch nicht richtiger) lokaler Veranstaltungsankündigungen und der gottseidank noch meist richtigen Todesanzeigen weiter haben will.

  39. Abaelaard
    19. November 2016 08:32

    Im ORF und diversen Medien kommt kein zweiter Satz ohne Trump-Bashing aus. Wie eine Endlosschleife zieht sich die dumpfe Dauererregung in einem immer fort. Dies ist ein Vorgeschmack auf einen allfälligen Hofer- Sieg. Wieviele " Künstler, wichtige Leute und dergleichen mehr " werden mit ihrer Auswanderung drohen wie schon im 2000er Jahr, nur sind sie alle noch immer hier obwohl mancher gar nicht abgegangen wäre.
    Ich halte es immer mehr mit dem Neuen Testament. Da steht eindeutig geschrieben AN IHREN FRÜCHTEN SOLLT IHR SIE ERKENNEN und das gilt auch für alle ob Trump, Hillary, Hofer, VdB , Merkel und andere, auch unser Episkopat ist nicht ausgenommen scheint mir doch manch faules Fallobst dabei zu sein . Wir können nur froh sein daß durch die technischen Möglichkeiten alternative Blogs und Informationsquellen zugänglich sind.

  40. Freak77
    19. November 2016 07:08

    Natürlich sollte man nicht hassen. Weder in den Medien noch sonst irgendwo. Ich weiß jetzt nicht wo Herr Dr. Unterberger wirklich Hass in den Medien wahrgenommen hat, er schreibt es auch nicht konkret.

    Wir sehen einen fundamentalen Wechsel in Amerika wo die ganze Welt beobachtet und rätselt. Vielleicht ist es weise diese Leute die jetzt für hohe Posten in Washington im Gespräch sind einfach zu beobachten und im Internet nach ihnen zu recherchieren. Und zwar bevor man voreilig große Lobeshymnen anstimmt und Vorschusslorbeeren verteilt.

    Was hat Tump bis jetzt schon geleistet dass er sich jetzt schon übermäßig viel Lob verdient???

    Es wird doch um Gottes Willen niemand bestreiten dass in einer derartigen fundamentalen und epochalen Umbruchszeit wie gerade jetzt der neue große Akteur Donald Trump der im Oval Office im Weißen Haus Platz nehmen wird besonders genau unter die Lupe genommen werden muss.

    Doppelt und dreifach genau, denn alles andere wäre fahrlässig.

    Wenn die Bundeskanzlerin Deutschlands, die Premierministerin von UK, die Präsidenten und Regierungschefs der größten europäischen Staaten nicht ganz ernsthaft die komplett verschobenen Koordinaten im weltweiten Kräfteparallelogramm genau analysieren würden.

    Wenn sie das nicht tun würden so wäre das eine Fahrlässigkeit und genau genommen ein Verrat an ihren hohen Ämtern, somit ein Verrat an ihren eigenen Vaterländern und Staatsvölkern.

    Es sollte zum Beispiel genau analysiert werden, inwieweit in Wirklichkeit Putin und seine Geheimdienste bei der Regierungsbildung in Washington involviert sind, überspitzt gesagt: Ist es vielleicht in Wahrheit Wladimier Putin der die einzelnen Minister & Spitzenpersonal in Washington aussucht?

    Es ist vollkommen falsch jetzt in dieser kritischen Zeit Spott und Hohn über die demokratisch gewählten Regierungschefs Europa aus zu gießen!!!

    Ich habe jedenfalls nicht bemerkt dass die Medien irgendwie falsch über diese Konferenz in Berlin berichteten. Wieso sollen die Medien da irgendetwas falsch gemacht haben? Kameramänner waren dort, Journalisten die beobachtegten u. berichteten u. Interviews macheten - na und? - Das wird ja doch bitte normal sein.

    Oder ist ab jetzt nur mehr das normal: Den Herrn Trump über alle Maßen zu loben und zu preisen? Wie es anscheindend jetzt in manchen Blogs geschieht.

    Bitte macht nicht unser altes Europa ohne Grund schlecht.

    Europa ist nun einmal so wie es ist: Eine Unzahl von verschiedenen uralten Nationen, Staaten und Völkern die sich nur mit Mühe einigermaßen zu einer Einheit zusammengestritten haben. Deshalb ist Europa ziemlich schwach weil es sowohl das Risiko hat vom Westen (von den USA her) als auch vom Osten (von Russland her) politisch nach der Devise "Divide et impera" auseinanderdividiert und somit fremdbeherrscht zu werden.

    Und diese Versuche geschahen und geschehen sowieso andauernd.

    Mein dringender Appell an den werten Blogmaster u. alle werten Teilnehmer:

    Bitte vera****t nicht unser Europa! Denn wir haben nur dieses eine, und das ist so wie es ist.

    Wir können Europa nicht so ohne weiteres gegen ein anders, besseres, einigeres, militärisch stärkeres, wirtschaftlich stärkeres, kulturelle & sprachlich geeinigtes & homogeneres austauschen.

    • Wyatt
      19. November 2016 07:27

      Was hat Trump bis jetzt schon geleistet dass er sich jetzt schon übermäßig viel Lob verdient ? -
      z. B.:
      dass nun hoffentlich bald wieder zumindest beim Klimairrsinn die Vernunft die Oberhand gewinnen wird, denn mit Myron Ebell holt Trump sich jemanden ins Boot, der dem Irrsinn des "menschengemachten Klimawandels" den Kampf ansagt.

    • Bodo
      19. November 2016 08:06

      @Freak77

      Na,na,na, jetzt beruhigen Sie sich wieder! Ist doch alles ok! Aus dem Internet:

      "Trump beauftragte den Juden und früheren Goldman-Sachs-Partner und Hollywood-Produzenten Steven Mnuchin als seinen Finanzvorstand für die Kampagne.[9] Mnuchin gehört zu einem ganzen Stab jüdischer Berater, die Trump um sich geschart hat, wie Michael Glassner (früher AIPAC), Jason Greenblatt, David Friedman und seinen Schwiegersohn Jared Kushner.[10] In Trumps Unternehmen, in seinem nächstem Umfeld und als enge Geschäftspartner und politische Unterstützer gibt es viele weitere einflußreiche Juden.[11]"

    • simplicissimus
      19. November 2016 09:55

      Wer hat Trump UEBERMAESSIG viel Lob gespendet?
      AU sicher nicht.
      Er wendet sich gegen MASSLOSE VORVERURTEILUNG. Das ist wohl was anderes.

      Und hier ist man mehrheitlich nicht gegen Europa, ganz im Gegenteil. Sie muessen nur genau lessen.
      Man ist gegen die Fuehrungsclique und ruinoese EU-Politik. Das ist auch was anderes.

      Man wuenscht sich ein starkes Europa und die derzeit machthabernden "Eliten" zum Teufel und durch vernuenftigere ersetzt.

  41. Riese35
    19. November 2016 03:37

    Es wird Zeit, daß auch in Europa frischer Wind kommt: Hofer als Bundespräsident!

    • differenzierte Sicht
      19. November 2016 08:50

      Aber sonst kennen Sie schon den Riesen-Unterschied zwischen einem österr. Behübschungspräsidenten und dem mächtigsten Präsidenten der Welt!

    • Rau
      19. November 2016 11:46

      Ja der österreichische kostet uns /Kopf unverhältnismäßig viel mehr Geld!

  42. Helmut Oswald
    19. November 2016 02:12

    Die kalte Angst sitzt dieser Hammelherde im Nacken, die sich in der großen Stampede des Hasses gar nicht mehr einkriegen kann. Alles Kandidaten für Machtverlust. Alles Linke - stur und lernunfähig, gewohnt, mit der Nazi/Rassismus Keule andersdenkende Leute mundtot zu machen und geistlos, wie ein Holzstoß. Wenn nun Soros in den USA dazu übergeht, die Wahlmänner öffentlich zu machen, den linken Mob auf Sie zu hetzen und Ihnen gleichzeitig lukrative Angebote zu machen, damit sie abweichend vom Wählerauftrag votieren dann erinnert dies doch stark an die letzte BP Wahl in Österreich. Da hat doch glatt eine Schauspielerschlampe offen zum Gesetzesbruch aufgefordert - ungestraft. Macht nur so weiter. Ihr wollt wissen, wo eure Grenzen sind ? Die Geschichte wird sie Euch zeigen. Und an Bobos und nachgeborene Vergangenheitsbewältiger schon heute die Botschaft: dann bitte nicht daher winseln und blöd fragen, woher die Gewalt kommt. Daß diese Bolschewiken in den dreißiger Jahren in Spanien und anderswo außerhalb Russlands, einfach bewaffnet die Macht übernehmen wollten, will natürlich von denen heute keiner wissen und hören. Und schon bald wird der Aufruf zur Wahlfälschung, der ganz offen zuletzt vernehmlich war, von den Parolen der Linken wieder übertüncht werden. Aber wir haben ja gelernt: NIEMALS VEGRESSEN. Keine Angst, wir werden niemals vergessen.

    • Kyrios Doulos
      19. November 2016 09:34

      Leider sehr richtig und wichtig, zu erwähnen, was Helmut Oswald geschrieben hat.

      Wir müssen uns mental auch auf gewaltige gewalttätige Auseinandersetzungen vorbereiten und unsere Kinder, Enkelkinder in diesem Bewußtsein erziehen. Leider.

      Der Wille, für die Freiheit auch zu kämpfen, muß wieder in den Vordergrund gerückt werden, damit, wenn die Zeit dafür reif geworden sein wird, wir uns und unsere Kinder und deren Zukunft nicht kampflos aufgeben, sondern ganz im Gegenteil, daß wir die Bolschewiken in modernem Gewande und die von ihnen importierten Mohammedaner besiegen.

  43. El Capitan
    19. November 2016 01:08

    Alt-Bundeskanzler Helmut Kohl wurde in einem Interview einmal sinngemäß gefragt, wie er damit umgehe, dass er von gewissen Medien (es dürfte bekannt sein, wer oder was unter „gewissen Medien“ zu verstehen ist) ständig für ein wenig zurückgeblieben gehalten wird. Stichwort „Kohl Birne“. Kohl lächelte und meinte: Es ist in der Politik von Vorteil, unterschätzt zu werden. Man erreicht dadurch mehr. Tatsächlich brachte Kohl den Deutschen die Einheit. Sicher, er hatte auch Glück, aber er hat die Gunst der Stunde richtig erkannt und genützt. Die deutschen Linken brauchten monatelang, um sich von diesem Schock zu erholen.

    Premierminister Margaret Thatcher wurde jahrelang von der linken Presse beschimpft und verhöhnt. Was hat sie gemacht? Sie hat nach der argentinischen Aggression den Falklandkrieg angeordnet und gewonnen. Auf den Falklandinseln ist heute eine Straße nach ihr benannt. Dass sie die völlig zerrüttete englische Wirtschaft wieder in Schwung brachte, was natürlich auch Schmerzen bereitete, ist das Sahnehäubchen. Sie war eine große Politikerin. Turmhoch über den Linken.

    Kein US-Präsident wurde von den Medienratten so verspottet und belächelt wie Ronald Reagan. Als er das SDI-Programm startete, lachte die halbe Welt. Der SPIEGEL brachte sogar Ronald Reagan als Darth Vader auf das Titelblatt. Was kam raus? Er hat die Sowjetkommunismus in den Abgrund gerüstet und damit das Rückgrat gebrochen. Sicher, auch bei ihm war wieder Glück im Spiel, aber er hat im richtigen Augenblich (übrigens gemeinsam mit SPD-Bundeskanzler Schmidt) den richtigen Schachzug gemacht.

    Jetzt kommt Präsident Trump. Herr Dr. Unterberger hat Recht. Unsere Medienkoffer (Verzeihung, aber mir fällt kein anderer Ausdruck ein), wissen schon nicht mehr, woher sie abwertende Schimpfwörter (rechts, ultrakonservativ, Hardliner usw.) hernehmen sollen. Alle, die in den letzten Monaten etwas genauer in den USA hingehört haben, wissen, dass sich nun viel ändern wird. Auch wenn Trump nur ein Viertel seiner Ankündigungen umsetzen sollte, wird in der Weltpolitik kein Stein auf dem anderen bleiben, und das ist auch notwendig.

    Wer soll das verhindern? Unsere grindigen Politiker? Unsere durch und durch kaputten Medien? Was unsere Journalisten nun an heißer und vergifteter Luft ablassen, ist nur noch tragikomisch. Fast könnte man Mitleid mit dem ORF und seinen thumben Redakteuren bekommen.
    Sie lernen einfach nicht. Sie sind unfähig zu verstehen und zu lernen. Diese Kerle und KerlInnen halten sich immer noch für die Größten. Nicht zu fassen. In der Tat, nicht zu fassen diese Hybris!

    • Kyrios Doulos
      19. November 2016 09:23

      @El Capitan
      ***********************************
      Das ist gewißlich wahr.
      Und am 4.12. möge Hofer gewinnen.
      Schon allein, damit sich all die haßerfüllten hetzenden JournalistINNEN ärgern.

    • Josef Maierhofer
      19. November 2016 10:25

      Ja, Hochmut kommt vor dem Fall.

    • Haider
      19. November 2016 23:20

      Ihrer Analyse zu Reagen kann ich nur voll zustimmen. Es war unglaublich, welche - auch rein persönlichen - Schmutzkübel seinerzeit über den Kandidaten Reagen von der linken Mafia geschüttet wurden (so viel zum Thema HASS und VERLOGENHEIT).
      Lügenpresse und postfaktischer ORF haben in Österreich einen Imagewert hinter EU-Politikern - und das will etwas heißen.

    • Ambra
      19. November 2016 23:27

      El Capitan: Danke !!!!!

  44. kritikos
    19. November 2016 01:01

    Der vorletzte Absatz hat mich köstlich amüsiert - zuerst. Beim weiteren Denken und Lesen sagt man sich, dass hier Amüsement fehl am Platz ist, denn die "Lahmen und Blinden" regieren uns. Und als Draufgabe haben wir Medien, die (auch) bei Jugendlichen unten durchfallen, dies aber verschweigen, obwohl sie über "jeden Kas" lange Ausführungen bringen, Hauptsache es handelt sich um eine Studie.
    Für diesen Beitrag des Dr. Unterberger bin ich sehr dankbar. Hoffentlich lesen ihn viele (auch Linke!).

    • Pennpatrik
      19. November 2016 01:06

      Natürlich lesen die das. Aber sie würden es nie zugeben.

    • haro
      19. November 2016 10:53

      Ja, die Linken lesen auch A.U. aber sie dürften nichts verstehen (können oder wollen) , ansonsten würden sie anders reagieren und handeln zum Wohl Österreichs.
      Sie sind der Meinung ihre übliche Diffamierungs-Propaganda führt zum Erfolg und bei den dümmsten und aggressivsten Leuten kommt sie auch an. Für die Profiteure zählt vorrangig das eigene Säckel/das Rampenlicht und nicht der Erhalt eines friedlichen, christlich-geprägten Österreich/Europa.

    • dssm
      19. November 2016 14:22

      Da muss man zwei Gruppen unterscheiden. Die echten Sozialisten, also quasi-religiöse Spinner, die ernsthaft an ein Himmelreich auf Erden glauben, leider muss dazu die ganze sündige Welt (=wir und alles was uns wertvoll ist) zerstört werden. Die können so etwas ruhig lesen, aber die sind jenseits aller Fakten, da zählt nur der Glauben.

      Und dann die ganzen Pfründejäger, die sehr wohl erkennen wo ihre Gier hinführt, aber andererseits nur bei anderen nie bei sich selber mit dem Sparen anfangen wollen. Wie moralisch verkommen das Gesindel ist, kann man gut bei den Früh-Pensionisten beobachten, es sind die eigenen Kinder die jetzt utopische Beiträge zahlen um die faulen Eltern durchzufütten.





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