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Elektronische Nachlese einer Volksbefragung drucken

Es ist ja verständlich, dass sich die ORF-Redaktion mit dem Ergebnis der Volksbefragung sehr schwer getan hat. Ihre Leichenbittermiene mochte man daher durchaus in Kauf nehmen. Aber an diesem Sonntagabend haben sie sich in Sachen Manipulation und gleichzeitiger Unfähigkeit selbst übertroffen.

Da gab es etwa eine totale Schwarz-rot-Inszenierung der aktuellen Berichterstattung. Diese beiden Parteien vertreten aber nach fast allen aktuellen Umfragen nicht einmal mehr die Hälfte der Bevölkerung. Dennoch tut der ORF so, als ob es die restlichen Parteien – und damit die Hälfte seiner Kunden – so gut wie gar nicht gäbe. Sie bekamen jedenfalls nur ein Zehntel der großkoalitionären Präsenz. Dabei ging es bei der Befragung ja um ein wichtiges Sachthema und gar nicht um Parteien.

Da setzt sich der hauseigene Chefredakteur vor die Kamera und palavert über die jüngeren Wähler, die mehrheitlich für das Berufsheer gestimmt haben. Dabei verliert er sich in für niemanden mehr logisch nachvollziehbare Theorien des Inhalts, dass diese Jungen (die in Wahrheit oft zum ersten Mal wählen!) Wechselwähler seien. Der Zweck seiner Mäander wurde aber am Schluss klar: Er konnte so aus der SPÖ doch noch den Sieger der Befragung machen. Der Herr Dittlbacher war wohl in seinen AZ-Zeiten Sieger im parteiinternen Bewerb in Sachen Kronprinzenfrage. Dabei geht es bekanntlich um jenen „Prüfer“, der auch die allerblödesten Antworten eines debilen Kronprinzen als richtig darzustellen versteht.

Da wurde am Abstimmungsabend mehrfach klar gemacht (etwa auch vom Innenpolitik-Ressortleiter), dass ja das Ergebnis nichts wert wäre, weil laut einer Studie drei Viertel der Wehrpflichtfreunde nur des Zivildienstes wegen für diese Pflicht gestimmt hätten. Das ist ein wunderschönes Beispiel, was passiert, wenn man aus einem „auch“ ein „nur“ macht. Denn laut der gleichen Studie haben auch 54 Prozent der Wehpflicht-Befürworter gesagt, das Heer solle nicht nur aus Berufssoldaten bestehen. Sehr viele haben sich also durchaus Gedanken über das Heer und nicht nur über den Zivildienst gemacht. Ferner haben 50 Prozent explizit geantwortet, sie wären für die Wehrpflicht, weil diese besser für die Sicherheit ist. Aber das alles erfuhren die ORF-Kunden im Gegensatz zur mehrfach wiederholten Zivildienst-These nie. So kann man in der Darstellung und Berichterstattung aus einer – mutmaßlich – korrekten Studie das Gegenteil herauslesen. Offen mag nur bleiben, ob die sogenannten Redakteure das aus voller Manipulationsabsicht tun oder nur, weil sie einfach zu blöd sind?

Da wird zwar Norbert Darabos gefragt, ob er zurücktreten wolle. Aber in den zahllosen Analysen des ORF samt seinen milieuüblichen Politologen kam das Thema Rücktritt dann überhaupt nicht vor. Dabei wäre das in jedem anderen Land der zentrale Streitpunkt gewesen: ob ein Politiker, der eine so schwere Demütigung erlitten hat, glaubwürdig im Amt bleiben kann; ob ein nach Selbstauskunft „enttäuschter“ Minister jetzt noch sinnvoll amtieren kann; ob solcherart nicht das ganze Heer durch unerträgliche Schizophrenie gelähmt wird.

Da wird – offensichtlich um den Erfolg für die Wehrpflicht zu schmälern – mehrfach eine Graphik gezeigt, in der auch die Nichtwähler gleichberechtigt vorkommen. Die scheinen in dieser Darstellungsform dann plötzlich – trotz der sensationell hohen Wahlbeteiligung und des unerwartet deutlichen Ausganges der Wahl – als stärkste Einzelgruppierung auf. Nun: Diese Darstellungsweise ist an sich durchaus legitim. Nur müsste man sie dann auch dort anwenden, wo man damit Wahlerfolge der SPÖ (Bundespräsident, Wien, Nationalrat) dramatisch relativieren würde. Bei solchen Wahlen aber hat es diese Graphik noch nie gegeben.

Diese Darstellungsweise wäre aber auch beim sonntägigen Befragungsergebnis lustig geworden, nämlich beim Wiener Ergebnis – wo sie der ORF jedoch nicht eingesetzt hat. Natürlich. Natürlich? Obwohl Wien als einziges Bundesland eine klare Mehrheit für das Berufsheer erbracht hat, würde sich dieser linke Sieg total relativieren, wenn man die Wiener Nichtwähler so wie im Bund in die Darstellung einbezogen hätte.

In Wien war nämlich der Anteil der Nichtwähler viel größer als in allen anderen Bundesländern! Beim Spitzenreiter Niederösterreich lag die Wahlbeteiligung um mehr als 14 Prozentpunkte über der in Wien. Hätte man das etwa in einer Ergebnis-Graphik auch gezeigt, oder es zumindest mündlich klargemacht, dann wäre der Eindruck eines Berufsheer-Erfolgs in Wien dramatisch relativiert worden. Denn im Blick auf die Zahl aller Wahlberechtigten ist in Wien der Anteil der Berufsheer-Freunde nur um weniger als 2,2 Prozentpunkte höher denn im Bundesschnitt.

Die geringe Teilnahme reduziert natürlich auch das gesamtösterreichische Gewicht Wiens signifikant. Es haben sowohl in Niederösterreich wie in Oberösterreich jeweils um 100.000 bis 200.000 Menschen mehr abgestimmt als in Wien. Auch das haben ORF-Seher nie erfahren.

Zu diesen schweren Manipulationen in einer Stunde Wahl-Berichterstattung (die ORF-Diskussion habe ich dann schon gemieden, weil mein Masochismus eben doch Grenzen hat) kommen noch jede Menge handwerkliche Unzulänglichkeiten. Technischer Natur waren etwa mehrere Blackouts und krachende Mikrophone; redaktioneller Natur war vor allem die schwere Überforderung des Herrn Leitner (Leitner sehen, heißt Nostalgie nach Broukal oder HF Mayer haben). Er hat statt Ruhe nur Nervosität ausgestrahlt – und natürlich auch Ärger über das Ergebnis –, wobei die unkorrigiert gebliebene Verwechslung von Lebensjahren mit Prozenten noch am leichtesten hinzunehmen war. Wenigstens brachte seine weibliche Partnerin professionelle Ruhe in den Ablauf.

All diese Dinge werden im ORF von Woche zu Woche und von Monat zu Monat schlimmer. Weil dort von Dittlbacher bis Weinzettl nur noch überforderte Polit-Protegés in Funktionen kommen. Weil dort ein Generaldirektor amtiert, der Null Ahnung vom Programmmachen und von einem Informationsmedium hat. Weil Herrn Wrabetz die seriös sein sollenden Inhalte seines Senders nicht einmal interessieren.

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  1. Ausgezeichneter KommentatorAmtsbekannt
    22x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Januar 2013 06:25

    Auch vor dieser volksbefragung wurden wir vom orf und von gleichgeschalteten inseratsmedien wochenlang beschallt. Aber ohne wirkung, das volk ist muendig. Daher mache ich mir angesichts dieser verdrehten wahlinterpretation auch keine sorgen. Dittenbacher & mitarbeiter sind bald eine der vergangenheit angehoerende spezies.
    Die nationalratswahl im herbst dieses jahres wir so manche mehrheit in eine minderheit verwandeln, das volk wird diese muenchhausener barone abwaehlen.
    Haette die vp etwas rueckgrat, so waere noch im heurigen jahr, kurz vor der wahl, im koalitionsfreien raum, die privatisierung des orf, mithilfe der fp und stronach auf schiene zu bringen.
    Allein, ich fuerchte, steht der linke fuss der vp dem rechten im wege, da der linke fuss der vp scheinbar lediglich dazu dient, dass die vp nicht umfaellt.
    Mut gab es unter schuessel, aengstlichkeit leider unter spindel.
    Es waere also ein leichtes, etwaige propagandasender abzudrehen, wenn man sich traut oder das moechte.

  2. Ausgezeichneter KommentatorGandalf
    19x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Januar 2013 04:38

    Die Versuche der ORF- Moderatoren, die schallende Ohrfeige, die Faymann, Häupl und natürlich der jämmerliche Herr Darabosch mit dem 60:40 - Votum zu Recht bekommen haben, in ein zartes Streicheln umzudeuten, waren in der Tat erbärmlich. Und alle, die sich - wie Dr. Unterberger- die spätabendliche Diskussion bei Ingrid Hilflos erspart haben, waren gut beraten und haben nichts versäumt. Übrigens, weil wir gerade bei erbärmlich sind: Ein Minister, der eine solche Situation zu verantworten hat (auch wenn ihm die Suppe von einem anderen eingebrockt wurde) und nicht vor laufender Kamera die Konsequenz zieht, indem er seinen Rücktritt erklärt oder zumindest ankündigt, ist ein Fall für die Psychiatrie und sollte in seinem eigenen Interesse abberufen werden, wenn er schon nicht selbst weiss, was zu tun wäre.

  3. Ausgezeichneter KommentatorJohann Scheiber
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Januar 2013 07:04

    Darabos hat in Ö1 gestern gesagt, er bleibt, weil er gewählt ist. Wo wurde er denn eigentlich gewählt, vielleicht in Kroatisch-Minihof, als Gemeinderat?
    Minister werden ja üblicherweise ernannt, nicht gewählt.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorFrancois Villon
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    22. Januar 2013 09:39

    Als der ORF die ersten Hochrechnungen und Kommentare zum Ergebnis der „Volksbefragung“ brachte, fiel uns – neben dem üblichen allgemeinen Geschwätz – die Wortspende des ÖVP-Generalsekretins auf.

    Trotz des – zwar völlig unverdienten – fulminanten Sieges über die sozialistische Propaganda, der eigentlich überschäumendes Triumphgefühl der ÖVP hätte erwarten lassen, wiederholte dieser Partei-„stratege“ mindestens drei mal innerhalb von zwei-drei Minuten, daß man nun „gemeinsam mit dem Koaltions-„partner“ an die Reform des (Wehrpflichtigen-) Bundesheeres“ gehen werde.

    Normalerweise bedeutet eine so deutliche Abfuhr in einer essentiellen politischen Frage, wie es die von der Verfassung gebotene Wehrpflicht und Landesverteidigung ist, daß der Minister, der sich mit aller Macht um deren Aufhebung bemühte und den verfassungsmäßigen Auftrag auszuhebeln versuchte, daß dieser also von selbst die einzig denkbare Konsequenz zieht – und den Hut nimmt.

    Aber die ÖVP setzt hier nicht nach, und betont statt dessen die „Gemeinsamkeit“. Was die Sache betrifft konnte man diese nicht erkennen; es kann sich also nur um jene „Gemeinsamkeit“ handeln, die sich einig ist in der Aufteilung der Pfründen, der Staatsposten für Unbedarf-te, für Parteigünstlinge, ....

    Sollte hinter dieser „Ansage“ aber „Strategie“ und Absicht stehen, nämlich den Minister Darabosch nun süffisant auflaufen zu lassen und vorzuführen, also jegliche echte Reform solange als möglich zu sabotieren, so mag das der Stimmenoptimierung der ÖVP für die nächste Wahl dienen, aber es ist dennoch vor allem Sabotage am Staat. Recht typisch für eine Partei, die sich „bürgerlich“ nennt oder gibt.

    Dazu hatte freilich schon vor längerer Zeit Carl Schmitt sein Urteil abgegeben: „ ... Da der bürgerliche Idealismus das wegen seiner unsauberen Gründe nicht eingestehen will, ist sein praktischer Materialismus mit einem bloß theoretischen Theismus oder Idealismus verknüpft und läßt diesen nach dem Prinzip der "doppelten Wahrheit" ungestört. So ist er dieselbe geistige Mißgeburt wie der Materialismus, die man nicht widerlegt, sondern v e r a c h t e t.

    Um es deutlich zu sagen: der bürgerliche sowohl-als-auch "Idealismus" ist nur verlogener Materialismus, verbrämt als Liberalismus des schlechten Gewissens, eine Geschäftemacherei, die den derben, proletarischen Materialismus des guten Gewissens nicht standhalten wird! (So wie auch der aristokratische Humanismus der Renaissance aus seiner Sicherheit des überlegenen Gefühls heraus auf die idealistischen Verbrämungen des dritten Standes verzichtete - und etwa im "Il principe" direkt zur Sache kam!)

    Oder für die „christliche“ ÖVP in biblische Worte übersetzt: Offb 3,15-16 „Ich kenne deine Werke, daß du weder kalt noch warm bist. Ach, daß du kalt oder warm wärest! Also, weil du lau bist und weder kalt noch warm, so werde ich dich ausspeien aus meinem Munde.“

    Aber: Wer ausgespien wird, der wird vernichtet...

    Diximus!

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  1. sergej-m (kein Partner)
    23. Januar 2013 18:13

    ...was zu erwarten war.
    Deshalb habe ich mir keine ORF Analysen angeschaut.
    Nur das Endergebnis.ist relevant also habe ich meine Zeit (zwischen Hochrechnung und dem Ergebnis) mit Schachspielen und s.ky schauen genutzt.
    Jedenfalls habe ich sie genutzt. Der ORF MUSS reformiert,besser privatisiert werden!

  2. Waltraut Kupf (kein Partner)
    23. Januar 2013 01:11

    Was mich vor allem stört ist, daß lt. Wählerstromanalyse die Mehrzahl der FPÖ-Wähler der Abstimmung ferngeblieben ist, ja teilweise sogar für das Berufsherer votiert hat . Einmal mehr hat sich gezeigt, daß die offiziell vertretene Linie inoffiziell konterkariert wird, wie es ja auch schon beim Schillingvolksbegehren und bei der Bundespräsidentenwahl der Fall war. Man dachte nach der Abspaltung des BZÖ, daß alle Störfaktoren sich empfohlen hätten , es leisten aber anscheinend noch immer diverse Leute Wühlarbeit. Strache wäre gut beraten, das einmal gründlich zu analysieren und sich auch über seine eigene Richtung klar zu werden. Attinghausens Empfehlung "seid einig, einig, einig" wird zwar auch in der Schweiz nicht durchgehend befolgt, die scheinen das aber doch um einiges besser zu schaffen. Möge das vielbeschworene Schweizer Muster auch hier platzgreifen. Das erfreulichste an dieser Abstimmung war, daß die österreichische Bevölkerung mit direktdemokratischen Instrumenten offenbar weit bessaer umgehen kann als es den Erwartungen entsprach. Das schafft Aufbruchsstimmung.

    • F. V. (kein Partner)
      23. Januar 2013 09:52

      Was mich vor allem stört ist, daß lt. Wählerstromanalyse die Mehrzahl der FPÖ-Wähler der Abstimmung ferngeblieben ist, ja teilweise sogar für das Berufsheer votiert hat.

      Was bringt Sie zu der Ansicht, daß die FPÖ-Wähler bessere oder klügere Menschen seien? Deren Ideologie ist doch ein Sammelsurium aus allen möglichen Versatzstücken gegensätzlicher politischer „Ideen“, wobei die FPÖ bei der Auswahl mit sicherem Griff die abgedroschensten und schlechtesten auswählt.

      Einmal mehr hat sich gezeigt, daß die offiziell vertretene Linie inoffiziell konterkariert wird, wie es ja auch schon beim Schillingvolksbegehren und bei der Bundespräsidentenwahl der Fall war.

      Welche „Linie“ vertritt denn die FPÖ „offiziell“? – Etwa H Che´s „Jerusalemer Erklärung“? ....

      Man dachte nach der Abspaltung des BZÖ, daß alle Störfaktoren sich empfohlen hätten, es leisten aber anscheinend noch immer diverse Leute Wühlarbeit.

      Wie können Sie glauben, daß Parteiangestellte den Futtertrog freiwillig aufgeben? In Wels zB ging der „Kurs“ über Anbiederung ans BZÖ, zur Erklärung, daß man eine eigene (unabhängige) „Welser Freiheitliche Partei“ sei, bis nach dem Bauchfleck des BZÖ man klammheimlich wieder – offizielle – FPÖ wurde. Alles mit dem gleichen Personal. Sollte das anderswo anders sein?

      Strache wäre gut beraten, das einmal gründlich zu analysieren und sich auch über seine eigene Richtung klar zu werden.

      Strache und analysieren? Er ist doch ein geistiger Taglöhner und Parvenue. Die Richtung wahrer heimattreuer „Nationaler“ wird von der veröffentlichten Meinung stigmatisiert, daher pempert er überall dort an, wo sich auch die Gutmenschen breit gemacht haben; zB beim Live-Ball, denn er will ja nach allen Seiten offen sein ...

      Attinghausens Empfehlung "seid einig, einig, einig" wird zwar auch in der Schweiz nicht durchgehend befolgt, die scheinen das aber doch um einiges besser zu schaffen.

      Sind weniger gehirngewaschen, wenngleich deren Regierung sich alle Mühe gibt unsere Verhältnisse auch dort zu befördern.

      Möge das vielbeschworene Schweizer Muster auch hier platzgreifen. Das erfreulichste an dieser Abstimmung war, daß die österreichische Bevölkerung mit direktdemokratischen Instrumenten offenbar weit besser umgehen kann als es den Erwartungen entsprach. Das schafft Aufbruchsstimmung.

      Da diese „Abstimmung“ für die politische Klasse ein Rohrkrepierer wurde, wird sie so schnell nicht wiederholt werden. Wo sehen Sie Aufbruch, wer führte diesen an?

    • Waltraut Kupf (kein Partner)
      23. Januar 2013 11:05

      Zu F.V.: Allein daß die Abstimmung für die politische Klasse ein Rohrkrepierer war, ist Grund zur Freude. Deswegen ärgert es mich, daß dieser Rohrkrepierer nicht noch viel massiver ausgefallen ist. Strache ist lernfähig und hat politisches Talent, um das ihn mancher selbsternannte Intellektuelle beneiden könnte. Vor allem wird er von der Bevölkerung, die ja zumindest auf dem Papier noch immer der Souverän ist, gut angenommen. Die offizielle Linie der FPÖ war glasklar, nämlich Wehrpflicht, kein NATO-Beitritt, Erhaltung der zumindest nach der Papierform noch rettbaren Neutralität und das Auftreten als "soziale Heimatpartei", was praktisch dem Antagonismus zur EU gleichkommt. Das alles wäre das Kontrastprogramm, das Österreich braucht. Wenn nun einige Liberale, die vor nicht allzulanger Zeit noch das Gegenteil vertreten haben, weiterhin hinterrücks aktiv sind, so ist das für Österreich mit Sicherheit in höchstem Maße kontraproduktiv. Intellektuelle Hybris ändert daran nichts.

    • Weninger (kein Partner)
      23. Januar 2013 14:33

      Gerade in einer sich freiheitlich nennenden Partei sollten keine Denkkategorien vorgeschrieben sein. Zudem sollte man bedenken, dass die FPÖ Wähler bei weitem nicht in so hohem Ausmaß Stammwähler sind wie bei Rot und Schwarz, dh als Wechselwähler haben sie auch nicht so einen starren ideologischen Zugang zu vielen Themen. Wenn nur die Hardcore Freiheitlichen wie früher FP wähhlen würden, dann wäre es auch wieder eine 5%-Partei.

    • Interessant, glücklicherweise (kein Partner)
      23. Januar 2013 22:22

      "Wenn nur die Hardcore Freiheitlichen wie früher FP wähhlen würden, dann wäre es auch wieder eine 5%-Partei."

      und der linken Sau @Weninger gings beim Onanieren leichter von der Hand. Spüts oba ned.

    • Waltraut Kupf (kein Partner)
      23. Januar 2013 22:30

      Zu Weninger: der Name "freiheitlich" (sprich: liberal) hat mich immer schon gestört, weil dieser Begriff eine Worthülse ist. Natürlich soll man niemandem Denkkategorien vorschreiben, allerdings hat es eine Partei so an sich, daß sie zur Durchsetzung von politischen Zielen da ist, und das wird nicht funktionieren, wenn in ganz wesentlichen Punkten kein interner Konsens herrscht. Gut fände ich es, wenn z.B. alle EU-Skeptiker bzw. -gegner, welche seinerzeit gegen den Beitritt votiert haben (immerhin ein Drittel der Wähler, jetzt wären es wahrscheinlich viel mehr) sich zu einer Partei zusammenschlössen. Leider bekommt man immer ein Paket aus Zielen, die man nicht vollinhaltlich befürworten kann. So gesehen wäre die Anwendung der diversen direktdemokratischen Instrumente am besten geeignet, den eigenen politischen Willen zu artikulieren.

    • Weninger (kein Partner)
      24. Januar 2013 11:12

      @Interess
      Hm, er ist ein Volldemokrat wie man gleich sieht. Aber ich weiß gar nicht, was Sie haben, die FP war eben nie eine Blockpartei wie die Scharzen und dass die Mehrzahl ihrer Anhänger Wechselwähler sind, ist bewiesen. Also welches Problem haben Sie. Leider nur das eine, dass die Manieren von sogenannten Rechten auch nicht mehr das sind was Sie mal waren :-)

      @Kupf
      Ja das ist nun mal Demokratie, die Bewegung deren Ziele alle nur super sind, gibt es halt nicht oder nur in feuchten Träumen.

  3. Kaiser Franz (kein Partner)
    22. Januar 2013 22:23

    ...if you can't join them - beat them !!

  4. Nikolitto (kein Partner)
    22. Januar 2013 22:04

    Dieses gustostückerl österreichischer Innenpolitik konnte auch ich mir natürlich nicht entgehen lassen...
    Der schmierenkomödie zweiter teil darf beginnen: die reform!

    Wie soll denn das jetzt weitergehen? Die schwarzen erklären dem roten verfallsminister wie er was wann und wo umzusetzen hat??? Wohl kaum. Wenn ich nicht mehr weiter weiß, bild' ich einen Arbeitskreis - ganz nach Faymanns Geschmack!

    Am ende kommen alle drauf, dass - egal welche reform - alles teurer ist als der status quo und die methode österreich kommt zum Einsatz: Sag ma, es war nix!

     für Unterhaltung auf höchstem Niveau dürfte jedenfalls gesorgt sein:)

  5. xRatio (kein Partner)
    22. Januar 2013 19:07

    Das nachfolgende Zitat Sensemanns würde ich mir als Gastkommentar wünschen!!

    Eine vorbildliche, schonunglose Abrechnung mit der Sozialistenpest, dieser menschheitsvernichtenden Ideologie von Räubern und Massenmördern.

    xRatio

  6. xRatio (kein Partner)
    22. Januar 2013 18:55

    @Sensenmann 21. Januar 2013 23:55

    Ui weh, der Stil! Ja, der Stil.
    Nun denn fangen wir den Diskurs an:
    Welches Epitheton ornans würden denn Sie jemandem zumessen, der mit den Anhängern einer Ideologie paktiert, die ihre Opfer nach hunderten Millionen zählt?

    Diese Ideologie ist nun einmal der Sozialismus in all seinen widerlichen Spielarten. Egal ob als "demokratischer Sozialismus" (so bezeichnete sich die Mauermörderpartei SED als sie in "Demokratie" angekommen war) - als Maoismus (Repräsentant desselben steht gerade als Ihr Idol der EUdSSR vor) - als Leninismus, Titoismus, Trotzkismus, als internationaler oder nationaler Sozialismus, als Sozialdemokratie und was derlei sozialistische Sekten noch sein mögen, deren Kritisierung und deren Widerlegung die sogenannten "Konservativen" heute scheuen, wie der Teufel das Weihwasser, bloß weil sie selber vom Sozialismus angekränkelt sind und sich einem laissez faire ergeben haben, das unser Land und Volk in den Abgrund führt!

    Sie haben wohl nicht verstanden daß Sozialisten sich nie am Leben ausrichten, sondern stets das Leben an der Ideologie. Drum werden sie niemals fertig, bevor wir nicht in Elend und Ruinen oder als Ameisenstaat enden! JEDER Sozialismus endet so. Ausnahmslos! Reicht Ihnen der Zustand unseres schönen Landes am Rande des Bankrotts heute noch nicht als Beweis dafür, welch ungeheurer Vernichtungswille dem Sozialismus in jeder Spielart innewohnt, da er sobald Ideologie und Realität nicht übereinstimmen, einfach die Realität leugnet und die Schraube der Repression und Umwertung aller Werte noch weiter anzieht?

    Haben Sie - wie offenbar viele Schwarze - gar keinen Genierer, sich mit den abartigen und perversen, volks- und staatszersetzenden Repräsentanten dieser Irrlehre, deren vorsätzliche Betreibung zweifelsfrei ein Verbrechen ist, abzugeben? Ja sogar ihnen Gewalt über Volk und Staat erst zu ermöglichen? Sie empfinden nichteinmal Ekel dabei?
    Wie nennt man denn eine Weibsperson, die sich mit jedem in's Lotterbett legt für Lohn? Das Wort ist Ihnen zu herb? Wer gibt denn heute den roten Teufeln die Succuba ab? Na? Wer?

    Es SIND nun einmal heute die Schwarzen, die dieses Land marxistisch regieren lassen, eine marxistische Täterschutzjustiz werkeln lassen und Menschen subventionieren, die finden, man sollte die Reichen schlachten. Das alles obwohl - siehe gestrige Volksbefragung - es in diesem Land EINDEUTIG KEINE linke Mehrheit gibt! Es sind nun einmal die Schwarzen, die die Misswirtschaft und Korruption dieser Bande decken!

    Und angesichts all dieser Tatsachen wagen Sie es, als einer, der diese Leute, die allein die Ungeborenen in unserem Land zu hunderttausenden morden ließen und lassen, die Kinder in ihren Kinderbewahranstalten schänden, foltern und für medizinische Experimente missbrauchen ließen, diese Leute, die stehlen, lügen, betrügen und ausbeuten, das Erbe unserer Enkel schon verzocken, deren Repräsentanten ganze Abhandlungen über das Strafgesetzbuch erlauben, offensichtlich deckt und ihnen Einfluss und Macht zu geben gut findet, MICH als unzivilisiert zu bezeichnen?

    Reiben sie sich die Augen und wachen Sie auf! Hat der Sozialismus noch nicht genug hypertrophe Bestien über die Menschheit ausgespien, als daß Sie ihn noch in Schutz nehmen müssen und ihm ein Weiterwirken ermöglichen?

    Nur um es klar zu stellen, WER hier unzivilisiert ist: Es ist Derjenige der die Stirn hat, eine Mordideologie des vorigen Jahrhunderts zu decken, zu befördern und als "demokratisch legitimiert" zu betrachten und sich mit dieser Mordideologie einzulassen!

    Ich hingegen hänge keiner Mordideologie an, ich fordere nicht, irgendwen "zu schlachten"! Ich will Recht, nicht Rache! Und ich will, daß man diese Anhänger einer Irrlehre einfach von den Entscheidungspunkten der Macht fernhält und ihre Täter bestraft. An rückwirkenden Gesetzen, die die Sozialisten ja auch laufend für gut befinden, soll es dabei meinetwegen auch nicht mangeln.
    Meinethalben sollen sie auch in der gesellschaftlichen Isolation, bar jeder Möglichkeit, das Gemeinwesen weiter zu verpesten und zu zerstören, die 37. sozialistische Sekte gründen und versuchen nach der 37. Abart ihres Gleichmacherei-Terrors unter Anrufung ihrer schutzheiligen und Nothelfer des roten Kalenders glücklich zu werden. Was sie für sich für gut befinden - a la bonheur! Aber weder mir noch anderen freien Menschen werde ich diese Drecksideologie aufzwingen lassen!

    Und kommen sie mir ja nicht damit, daß man ja 30% der Wähler nicht so abkanzeln dürfe! Ach darf man nicht? Mag sein, daß viele wohl bloß Irregeleitete sind, die doch tatsächlich glauben, diese Ideologie sei da um die GERECHTIGKEIT zu verwirklichen (welch ein Hohn! Aber es gibt ja auch Narren, die glauben, Islam bedeute Frieden) aber der Kern ihrer Kader weiß genau, daß sie unser Tod sein MÜSSEN, wenn sie weiter schmarotzen und so überleben wollen, ja sie sagen es uns auch! Hören Sie denen überhaupt zu? Merken Sie nicht, wie Ihnen die roten Teufel in Kunst, Kultur, in Medien und in jedem Wort in's Gesicht spucken?
    Wie sie alles was groß, edel, anständig, ehrenhaft, staatstragend,schö und würdig ist, in den Schmutz treten, wie sie die Umwertung aller werte vorantreiben?
    Wie sie in jeden Lebensbereich eindringen, untergraben, spitzeln, gendern, denunzieren? Wie jeder ihrer Richtersprüche, jeder ihrer Gesetzes- und Verordnungstexte ein Hohn auf das Empfinden jedes gebildeten Menschen ist?
    Nein?
    Dann tun Sie mir leid!
    Ja?
    nun denn, wann raffen Sie sich endlich auf und bekämpfen diese Zerstörer von allem was unsere Art zu leben und zu arbeiten, zu sprechen und zu genießen und sich am Schönen zu weiden ausmacht? Oder gehören Sie zu den "Konservativen" die sich mit wohligem Schauer die perversesten Abartigkeiten linker "Kunst" vorführen lassen, um dann geschwollen über den "Ausdruck" und die "Tiefe" zu sabbern?
    DAS ist der gute, meiner aber der schlechte Stil?

    Genau Leute wie Sie würden dann wohl auch nichts dabei finden, wenn die nationale Spielart des Spozialismus 30% der Wähler hinter sich hätte - ganz demokratisch - und ausnahmsweise einmal nicht ungeborene Kinder oder "die Reichen" schlachten will (wogegen sie ja offenbar nichts haben, denn sie und Ihresgleichen paktieren ja mit diesen Leuten und empören sich, wenn man ihnen dieses vorwirft), sondern Anhänger bestimmter Religionen! Vielleicht - delectat variatio - diesmal die Christen? Kommen Sie auch dann noch, mit "man kann doch nicht?" und "muss man akzeptieren."
    Ich sage: Oh doch, man kann und man muss einen Dreck!

    Glauben Sie, diesen Leuten mit salbungsvollem Geschwätz beikommen zu können, anstatt mit brutalem Ausgrenzen und Abschneiden von Geld und Macht?
    Ich benenne den Sozialismus als das, was er in meinen Augen ist. Diejenigen, die ihn decken, sind in Wahrheit um kein Jota besser!
    Meinen Großvater würde es vor solchen "Christlichsozialen" ekeln!

    Mit "Brrr!" und "Pfui Teufel!"

    Genau so!

    Und jetzt denken sie einmal nach, WEM sie hier die Mauer machen! Und wenn ein Gutteil der ÖVPler das endlich auch täte, wäre der linke Spuk in diesem Land in wenigen Wochen ein für allemal vorüber. Aber die peinliche Frage ist ja: wollen Sie das überhaupt?

    Sie sind dran!
    ===================================
    Flammende und goldrichtige Rede, werter Sensenmann!!

    Schmierigen, absolut gewisssenlosen Schleimern und Polithuren wie den Wertkoffern gehören in der Tat die Leviten gelesen.

    Respekt!!

    Sie haben das Zeug zum Volkstribunen!
    ***********************************
    Danke!

    xRatio

    • F. V. (kein Partner)
      22. Januar 2013 19:09

      Gute Idee das nach vorn zu kopieren.

      Es werden klare Worte sonst - wie üblich - durch weißes Rauschen (der Begriff "noise" - Lärm - im Englischen wäre hier noch treffender) völlig zugedeckt.

      Der Anlaß, das lamentiernde Geschwafel eines zu bedauernden ÖVP-Bejublers, wäre angemessen mit "nicht einmal ignorieren" auch schon gut bedient gewesen.

      Damit wir aber auch für ihn was Tröstliches sagen: Selig die Armen im Geiste, denn ihrer ist das Himmelreich.

    • Sensenmann
      23. Januar 2013 01:25

      Danke an xRatio. Es ist zuviel der Ehre, meine Darlegungen "nach oben" zu reihen.
      Sie sollen die Augen öffnen, was da im Lande los ist! Die Nebelkerzen der Linken, die gerne die braunen Gespenster aus der Mottenkiste holt, damit man nicht sieht, daß die roten Teufel schon auf der Bühne tanzen, müssen weggeblasen werden! Die Sozialsimuskritik muss wieder Thema werden, nicht die Koexistenz mit dieser geistigen Pest.

      Eine Erklärung noch: Die beiden Textblöcke weichen etwas ab, denn sie wurden zu verschiedenen Zeiten geschrieben, wobei mir beim Absenden des Ersten der Rechner abstürzte und der Text nicht sichtbar und auch nicht rekonstruierbar war, mir also als "verloren" erschien.
      (Ein Grund mehr, den Text zunächst in einem anderen System zu schreiben und dann reinzukopieren...)
      Also habe ich ihn nach etwas Überlegung nochmals geschrieben. Sinn ist ident, Textierung etwas erweitert, denn man hat ja Ideen, wenn man schreibt.
      Wenn es zum Diskurs anregt, ist es mir eine Freude.

    • Wertkonservativer
      23. Januar 2013 07:35

      Na, damit ist wohl alles klargestellt, @ Sensenmann!

      Ich dachte, dass möglicherweise ....?!?

      Da Sie ja inzwischen mit dem allseits bekannten xRatio einen "seriösen" Verbreiter Ihrer beiden nächtlichen Fleißaufgaben gefunden haben, kann ja wirklich nichts mehr schiefgehen!

      Eines noch: warum gerade ich ins Fadenkreuz Eurer Sozi- und Kummerl-Vernichtung geraten bin, ist mir schleierhaft!
      Ich poste hier fast täglich gegen die roten Zustände im Land an, bin bekennender Bürgerlicher, und habe mit sozialistischem "Gedankengut" aber auch schon wirklich nichts am Hut!
      Dass mich Ihre Wortspende "alternde Bolschewikenhure ÖVP" zu einer Entgegnung veranlasst hat, werden andere mir wohl verzeihen!

      Also nochmals, weiterhin viel Spaß mit den vielen Sympathiebezeugungen, die Ihnen von Ähnlichdenkenden reihenweise zufliegen!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Erich Bauer
      23. Januar 2013 08:41

      xRatio,

      Wenigstens zeigen Sie als einer dieser "Liberalsten" im ganzen Land "Kampfeslust". Allerdings beschränkt sich das eher in Zurufen und Aufrufen an Konservative... In ihren feuchten Träumen stehen sie dann vor dem Fenster, natürlich hinter dem Vorhang, und beobachten die schröcklichen Schlachtszenen.

      Jedenfalls kann man Ihnen Züge eines Normalsterblichen nicht absprechen. Ihr klammheimliche Sehnsucht nach einem VOLKSTRIBUN... (ROFL). Um zum "Neuen Menschen" zu mutieren müssen Sie noch an sich arbeiten... :-)

    • Gismor (kein Partner)
      23. Januar 2013 11:13

      Lieber Sensenmann
      Ich habe mir ihre Kommentare mehrmals durchgelesen und spürte die Kraft und den Mut endlich wieder zu den wahren Werten zurückzukehren. Mit Vorfreude im Herzen warte ich auf weitere Kommentare ihrerseits.
      Was ich damit ausdrücken will: es wäre mir ehrlich eine Ehre ihnen die Hand schütteln zu dürfen.

  7. xRatio (kein Partner)
    22. Januar 2013 17:39

    Der Westen ist aus demselben Grund schwach und sozialistisch, aus dem auch Islamkritiker schwach sind:

    Blindheit gegenüber der zersetzenden Wirkung von "Frauen"

    http://tinyurl.com/a877udx

    xRatio

  8. xRatio (kein Partner)
    22. Januar 2013 17:27

    @Helmut Oswald 21. Januar 2013 07:58

    "Wahrscheinlich alles Sozialisten, diese Wehrpflichtbefürworter."

    Stimmt!! Lucidum intervallum. :-))))

    xRatio

    • Helmut Oswald
      22. Januar 2013 23:28

      Für ihr lucidum intervallum x-ratio, eine kleine Anmerkung.
      Sensenmann hat für die Wehrpflicht gestimmt. :-)))))

  9. Wilhelm Conrad (kein Partner)
    22. Januar 2013 13:43

    Allein für die Berichterstattung nach der Volksbefragung zum Wehrdienst gehört die gesamte Führungsmannschaft des ORF in die Wüste gejagt.

    Und für sowas zahlen wir auch noch gutes Geld!

  10. kakadu
    22. Januar 2013 12:24

    Das war zu erwarten.

    Volksbefragungen dürfen zukünftig nur noch in Wien durchgeführt werden! ;-)

    http://www.orf.at/#/stories/2162556/

    • Neppomuck (kein Partner)
      22. Januar 2013 12:35

      Und da soll eine gesamteuropäische Demokratie funktionieren, wenn die Voraussetzungen dafür nicht einmal in Kakanien hergestellt werden können?

      Das wird wohl nix.

  11. Gismor (kein Partner)
    22. Januar 2013 11:06

    Während die westlichen Medien über die angeblichen Grausamkeiten Assads an der eigenen Bevölkerung berichten, kursieren im Internet immer mehr Videos (Tatzeugen) über die tatsächlichen Grausamkeiten der Freien Syrischen Armee (FSA). Zu sehen sind „Freiheitskämpfer", die Zivilisten auf bestialischste Art und Weise misshandeln und regelrecht abschlachten.

    Doch wer lässt sich mit dieser „anderen Wahrheit" konfrontieren und identifiziert sich mit den Opfern, wenn es doch viel entspannender ist, den selbsternannten Experten im Fernsehen zu trauen? Niemand sieht gerne, wie Menschen bei lebendigem Leibe zerstückelt werden, mit qualvollen Messerstichen und Steinwürfen hingerichtet und auf offener Straße erschossen werden. Niemand sieht gerne, wie ein Kind gezwungen wird, einen Menschen zu enthaupten. Doch diese Dinge sind Fakt und Alltag in Syrien. Die syrische Armee ist als Volksarmee ein Herz und eine Seele mit dem syrischen Volk, während die so genannten Freiheitskämpfer Terror, Angst und Schrecken verbreiten. Wir können uns ein Wegsehen nicht mehr leisten und sind es dem syrischen Volk schuldig zu handeln, denn schließlich stehen bald deutsche „Patriot-Raketen" an Syriens Grenzen. Bitte konfrontiere auch du dich mit diesem Thema, informiere dein Umfeld und schreibe S&G-Artikel, damit die Welt die Wahrheit über das Pulverfass Syrien erfährt.

    Die FSA -- Freund oder Feind? | 21.01.2013 | klagemauer.tv
    http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=HHeBsoc7kDg

    • Gismor (kein Partner)
      22. Januar 2013 11:08

      TimeToDo.ch vom 21.01.2013, Der Weg ins neue Geldsystem Teil 4
      Thema der Sendung: Wege ins neue System, Ron Paul, Bernd Hückstädt, Johannes Müller und Bernd Senf.
      http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=iuRQrKcPsSQ

    • Gismor (kein Partner)
      22. Januar 2013 11:15

      Nachrichten
      +++ Orwellsche »Pressefreiheit«?: EU-Berater wollen Medien stärker überwachen +++

      +++ Wegen Extrem-Smog: China will Autoverkäufe begrenzen +++

      +++ Britische Presse: Geheime Immobilienkäufe des Vatikan mit Mussolini-Geldern? +++

      +++ Umstrittener EU-Plan: Die Wasserprivatisierung hat längst begonnen +++

      +++ SPÖ: Asylwerber sollen arbeiten dürfen +++

      +++ »Beten und Ausruhen«: Gambia führt die Vier-Tage-Woche ein +++

      +++ Konjunkturflaute: Japan dreht Geldhahn bis zum Anschlag auf +++

      +++ Nordkorea-Resolution: China warnt vor weiterer Eskalation +++

      +++ Deutschland: Die Krise ist in Städten und Gemeinden angekommen +++

      +++ Erhöhtes Sicherheitsaufgebot: Israel wählt neues Parlament +++

      +++ Finanzministertreffen: EU gibt Startschuss für neue Finanzsteuer +++

      +++ Aufträge an Bezirksamts-Mitarbeiter: Senat prüft Buschkowskys Buchprojekt +++

      +++ Gleichstellung mit Arzneimitteln: EU will E-Zigaretten strenger kontrollieren +++

      +++ Arbeitslosigkeit in Europa: Verzerrte Statistiken +++

      +++ EU will mehr Geld: »Die Zeit ist reif« +++

      +++ Kampf gegen Islamisten: Ägypten stellt sich gegen Frankreichs Mali-Einsatz +++

      +++ Brüssel wird muslimisch: Juden verlassen die Stadt +++

      +++ Weidmann: »Die Unabhängigkeit der Notenbanken ist in Gefahr« +++

      +++ China, Japan, Korea: Steht Ostasien vor Kaltem Krieg? +++

      +++ Einfuhren untersagt: Russland will kein deutsches Kühlfleisch mehr +++

      +++ Protest gegen Stellenabbau: Jetzt haben selbst Spaniens Banker genug +++

      +++ Sittenpolizei: Vermummte Muslime in London auf Scharia-Patrouille +++

      +++ SPD-Chef: Gabriel sagt Betreuungsgeld den Kampf an +++

      +++ Juncker-Nachfolger: Niederländer Dijsselbloem neuer »Mister Euro« +++

      http://info.kopp-verlag.de/nachrichten/arbeitslosigkeit-in-europa-verzerrte-statistiken.html

  12. Gismor (kein Partner)
    22. Januar 2013 09:42

    Zitate: Christian Faltermeier
    Die Massenmedien sind eine Art Sprachrohr zum Bewusstsein der Bevölkerung, liegt dieses mächtige Instrument in den falschen Händen, kann es mehr Schaden anrichten als alle verfügbaren Atomwaffen zusammen.

    Die einflussreichen Nachrichten- und Presseagenturen wohnen im Anus der Hochfinanz.

    Zitat Rotschild 1863
    Die Wenigen die das System verstehen, werden so sehr an seinen Profiten interessiert oder so abhängig sein von der Gunst des Systems, dass aus deren Reihen nie eine Opposition hervorgehen wird. Die große Masse der Leute aber, mental unfähig zu begreifen, wird seine Last ohne Murren tragen, vielleicht sogar zu mutmaßen, dass das System ihren Interessen feindlich ist.

    Zitat Amschel Mayer von Rothschild

    Gib mir die Kontrolle über das Geld einer Nation und es interessiert mich nicht wer dessen Gesetze macht..

    Zitat Amschel Mayer von Rothschild

    Mir ist egal, welche Marionette auf dem Thron von England für die Verwaltung eines Imperiums sitzt, wo die Sonne nie untergeht. Der Mann, der die britische Geldmenge kontrolliert, steuert das Britische Imperium, und ich kontrolliere die Britische Geldmenge.

    http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=J-zWmhnBntQ #

  13. Sküs
    22. Januar 2013 09:42

    Habe General Entacher am Abstimmungstag zum ersten Mal live erleben dürfen. Das ist unser höchster Militär? Gott schütze Österreich. (wer anderer kanns ja nicht, schließlich haben wir seit 1813 alle Kriege verloren...; ein Anlaß für eine 200-Jahr-Feier!)

    • Gerald (kein Partner)
      22. Januar 2013 14:46

      Entachers zentrale Qualifikation die ihm zum Posten des Oberbefehlshabers befähigte war wie in Österreich üblich: das Parteibuch. Entacher ist einer der wenigen deklarierten Roten unter den Offizieren und so wurde er von Darabos auf diesen Posten gesetzt. Diese Liebe schlug allerdings blitzartig in Aversion um, als sich dieser Oberbefehlshaber doch glatt als Sturkopf entpuppte der es wagte den 180°-Schwenk angeordnet von Häupl in Wahlkampfnöten und auf Geheiß der Krone nicht mitzumachen.

      PS: 1813 ist übrigens historisch nicht korrekt. 1815 wurde zum Abschluss der Napoleonischen Kriege noch der erfolgreiche Österreichisch-Neapolitanische Krieg gewonnen und auch danach haben wir noch Kriege gewonnen, selten aber doch. Z.B. 1848 als Radetzky gegen das Königreich Sardinien siegreich blieb. Der letzte siegreiche Krieg war dann 1864 als man zusammen mit Preußen gegen Dänemark siegreich war, wobei dieser Sieg allerdings fast nur auf das Konto Preußens ging.

    • Sküs
      22. Januar 2013 16:36

      @ Gerald: Danke für den historischen Hinweis, die Dänen habe ich nicht gezählt (weil das kein wirklich Österreichischer Kireg war), Sardinien habe ich vergessen, mea culpa. Aber wenn wir auch die Dänen rechnen, dann sinds statt 200 immerhin nächstes jahr 150 Jahre ohne Sieg ;-)

  14. Francois Villon (kein Partner)
    22. Januar 2013 09:39

    Als der ORF die ersten Hochrechnungen und Kommentare zum Ergebnis der „Volksbefragung“ brachte, fiel uns – neben dem üblichen allgemeinen Geschwätz – die Wortspende des ÖVP-Generalsekretins auf.

    Trotz des – zwar völlig unverdienten – fulminanten Sieges über die sozialistische Propaganda, der eigentlich überschäumendes Triumphgefühl der ÖVP hätte erwarten lassen, wiederholte dieser Partei-„stratege“ mindestens drei mal innerhalb von zwei-drei Minuten, daß man nun „gemeinsam mit dem Koaltions-„partner“ an die Reform des (Wehrpflichtigen-) Bundesheeres“ gehen werde.

    Normalerweise bedeutet eine so deutliche Abfuhr in einer essentiellen politischen Frage, wie es die von der Verfassung gebotene Wehrpflicht und Landesverteidigung ist, daß der Minister, der sich mit aller Macht um deren Aufhebung bemühte und den verfassungsmäßigen Auftrag auszuhebeln versuchte, daß dieser also von selbst die einzig denkbare Konsequenz zieht – und den Hut nimmt.

    Aber die ÖVP setzt hier nicht nach, und betont statt dessen die „Gemeinsamkeit“. Was die Sache betrifft konnte man diese nicht erkennen; es kann sich also nur um jene „Gemeinsamkeit“ handeln, die sich einig ist in der Aufteilung der Pfründen, der Staatsposten für Unbedarf-te, für Parteigünstlinge, ....

    Sollte hinter dieser „Ansage“ aber „Strategie“ und Absicht stehen, nämlich den Minister Darabosch nun süffisant auflaufen zu lassen und vorzuführen, also jegliche echte Reform solange als möglich zu sabotieren, so mag das der Stimmenoptimierung der ÖVP für die nächste Wahl dienen, aber es ist dennoch vor allem Sabotage am Staat. Recht typisch für eine Partei, die sich „bürgerlich“ nennt oder gibt.

    Dazu hatte freilich schon vor längerer Zeit Carl Schmitt sein Urteil abgegeben: „ ... Da der bürgerliche Idealismus das wegen seiner unsauberen Gründe nicht eingestehen will, ist sein praktischer Materialismus mit einem bloß theoretischen Theismus oder Idealismus verknüpft und läßt diesen nach dem Prinzip der "doppelten Wahrheit" ungestört. So ist er dieselbe geistige Mißgeburt wie der Materialismus, die man nicht widerlegt, sondern v e r a c h t e t.

    Um es deutlich zu sagen: der bürgerliche sowohl-als-auch "Idealismus" ist nur verlogener Materialismus, verbrämt als Liberalismus des schlechten Gewissens, eine Geschäftemacherei, die den derben, proletarischen Materialismus des guten Gewissens nicht standhalten wird! (So wie auch der aristokratische Humanismus der Renaissance aus seiner Sicherheit des überlegenen Gefühls heraus auf die idealistischen Verbrämungen des dritten Standes verzichtete - und etwa im "Il principe" direkt zur Sache kam!)

    Oder für die „christliche“ ÖVP in biblische Worte übersetzt: Offb 3,15-16 „Ich kenne deine Werke, daß du weder kalt noch warm bist. Ach, daß du kalt oder warm wärest! Also, weil du lau bist und weder kalt noch warm, so werde ich dich ausspeien aus meinem Munde.“

    Aber: Wer ausgespien wird, der wird vernichtet...

    Diximus!

    • A.K.
      22. Januar 2013 11:34

      @Francois Villon:
      *****************
      p.S.: Hat nicht ein gewisser Francois Villon gegen Ende des Mittelalters eine "Ballade der Gehenkten" geschrieben?

    • Brigitte Imb
      22. Januar 2013 15:11

      "ÖVP-Generalsekretins" - verdient **************

      :-)

    • F.V. (kein Partner)
      22. Januar 2013 17:30

      A.K.

      Ja. - Hatten erst jüngst in unseren alten Schriften wieder gelesen.

      Wir stellen Euch aber auch ein aktuelles, neueres Poem zu, so wir Euer Postfach erfahren würden.

  15. cmh (kein Partner)
    22. Januar 2013 09:37

    Es ist damit zu rechnen, dass die ORFRedakteure und die der gleichgeschalteten Medien in der nächsten Zeit immer krätziger werden.

    Kein einziger von denen hat sich seine Position aus eigenem Talent erarbeitet, sie alle sind Mitglieder roter Seilschaften. Das bedeutet, dass von Ihnen für ihr Gehalt, für ihre Reputation und für ihre Machtstellung keine adäquate GEgenleistung erbracht wird.

    Kurz gesagt, sie haben Einnahmen ohne entsprechende Ausgaben. Ihr Umsatz ist ihr Gewinn.

    Bei einem Verlust ihrer Positionen, die sie dank roter Tickets innehaben, verlieren sie ihre Einnahmen ohne dass für sie die nicht mehr erforderlichen Ausgaben verfügbar wären. Denn Ausgaben hatten sie ja nicht.

    Daher werden sie für den Verbleib der Roten und damit auch für ihren eigenen Verbleib bis zum Umfallen agitieren.

  16. LeoXI (kein Partner)
    22. Januar 2013 09:28

    Nur kleine Anmerkung zu Ihrer trefflichen Analyse, nämlich zu dem allen Ernstes als Erfolg verkauften Wien-Ergebnis:
    Da ergeht über die Bevölkerung ein flächendeckendes Bombardement der "Krone", des SP-Gratis-Blattes "heute", des Fellner-Clans, des ORF usw und dann schafft es die SP in ihren Wiener Hochburg-Bezirken Favoriten und Simmering gerade, knapp 19% der Wahlberechtigten zur Abstimmung und zur Stimme für das derart propagierte Ziel zu bewegen. Unter Einschluss von Floridsdorf, Donaustadt, und Liesing sind es durchschnittlichb 21%.
    Bei der GR-Wahl 2010 waren es immerhin durchschnittlich 31%.
    Ein überzeugendes, erfolgreiches Ergebnis für die Häupl-SP-Truppe?

  17. Thomas M. (kein Partner)
    22. Januar 2013 09:17

    Der Österreicher bekommt, meiner Meinung nach viel zu viel gratis Leistungen (Ärztebesuche, Arbeitslosenentgeltfortzahlungen, sichere Infrastruktur usw.), da wird er 6 bzw. 9 Monate lang auch mal etwas an die Allgemeinheit zurückgeben können.

    Und ja, ich sage es mit Anfang 30. Es schadet niemanden.

    • november (kein Partner)
      22. Januar 2013 09:22

      Gratis ist es nicht wirklich. Der Österreicher bezahlt vieles über die Steuern und Sozialversicherungsbeiträge. Oder sollten nur die zum Heer, die von Transferleistungen leben, d.h. mehr bekommen als sie einzahlen?

    • november (kein Partner)
    • Sküs
      22. Januar 2013 09:46

      Ich gebe der Allgemeinheit jeden Monat 50% meines Einkommens zurück...

    • Thomas M. (kein Partner)
      22. Januar 2013 09:53

      Das mag sein, dass Sie 50 % ihres Einkommens abgeben. Aber sie erhalten leider auch viele die nicht arbeiten (krankes System).

      Nur was haben 18-jährige für unser System bereits getan? Es schadet nicht, bevor man ins richtige Arbeitsleben eintritt etwas zurück zu geben, was man in den letzten Jahren frei genossen hat.

      Ich bin damals sehr gern zum Heer gegangen, da ich es als meine Pflicht angesehen habe.

    • november (kein Partner)
      22. Januar 2013 09:54

      Mein Beileid. Aber wie wir hören, reicht das nicht. Ich hoffe, dass sie auch die Allgemeinheit mit der Waffe verteidigt haben. Zwecks Solidarität und Wertevermittlung und so halt.

    • Sküs
      22. Januar 2013 10:11

      ja, habe ich, freiwillig längerdienend sogar (als braver Maturant). Aber im kalten Krieg waren auch die Zeiten anders, da war das kein Thema - tempora mutantur.

      Aber Soldarität, "schadet keinem" etc. sind halt in einer aufgeklärten Welt aus meiner Sicht ein wenig schwache Argumente. Oder ist die Solidarität und der Patriotismus etc. in Ländern mit Berufsheer vielleicht geringer. Ich kann international keine Korrelation zwischen der Beziehung der Bürger zum Staat und der Wehrpflicht sehen, alsse mich aber gerne vom Gegenteil überzeugen.

      LG

      HJK

  18. cmh (kein Partner)
    22. Januar 2013 09:04

    Und ich Naivling habe fast schon gedacht, bei dieser Volksbefragung ginge es um ein Sachthema.

  19. november (kein Partner)
    22. Januar 2013 08:57

    Witzig auch, dass kaum erwähnt wurde, dass die Befragung rechtlich nicht bindend ist. Selbst wenn es jetzt danach aussieht, als ob der Status Quo für ein paar Jahrzehnte einzementiert ist, könnte bereits die nächste Bundesregierung rein theoretisch ein Bundesheer mit NATO-Beitritt einführen.

    Reformen wird es wie erwartet keine geben, weil das ÖVP-Dreigestirn uniso verkündet hat, dass es kein neues Geld fürs Heer geben kann. Das ist natürlich der Hauptgrund, warum die ÖVP vor der Befragung ihr Konzept nicht vorgestellt hat, weil sie keines hat.

  20. Helmut Graser
    22. Januar 2013 00:12

    OT: Köstlich, Harald Martenstein in der Zeit über seinen Austritt aus der EU: http://www.zeit.de/2013/04/Martenstein

    • Specht (kein Partner)
      22. Januar 2013 08:02

      Weiter mit OT Die Dressurakte der EU beschränken sich leider nicht nur auf die Raucher, unter dem Mäntelchen der Fürsorge soll aus dem unbehauenen Stein was Edles gemeisselt werden, mit Zwang.
      Zur orfschen (das f ist ein wenig sperrig -wahlweise weglassen) Aufarbeitung des Desasters ist mir noch ein lustiges Detail aufgefallen. Ganz verschämt wurde der Blick auf die traurig blassgraue Ergebnisliste nicht in der Totale, sondern schräg gebracht. So konnte man dann zwar die Bundesländer noch gut ablesen, die Ergebnisse aber nur noch schwach. ;-) Der ganze Bericht war ein einziger Verzweiflungsakt, alles was visuell und sprachlich möglich war musste herhalten um möglichst zu verschleiern.

    • Undine
      22. Januar 2013 08:52

      @Helmut Graser

      Danke für den Link!

      Eine Replik: "Vielen Dank für diesen Artikel. Ein solches Anschreiben gegen die Einschränkungen von Freiheiten in der EU wünsche ich mir auch endlich mal von den Politik-Ressorts."

      Schön wär's! Statt dessen werden die Einschränkungen mehr und mehr---und keiner steigt dagegen auf die Barrikaden.

    • cmh (kein Partner)
      22. Januar 2013 09:47

      Wären die Raucher in ihrem Verhalten nicht so komplett unflexibel wären sie kein so dankbares Regelungsobjekt.

      Ich vergönne ja jedem Raucher seinen Genuss, aber ich habe nie verstanden, warum in den Restaurants die Raucher immer gerade dann rauchen müssen, wenn mein Gericht serviert wird. Für unhöflich bis rücksichtslos habe ich es immer empfunden, wie die Bitte, auf das Rauchen zu verzichten, net amol ignoriert wird.

      Ganz abgesehen davon haben mir weder Tabakindustrie noch Raucher je einen Kostenersatz für die Reinigungsaufwendungen meiner Kleider geleistet.

      (NB Der Tempuswechsel ist beabsichtigt.)

  21. byrig
    21. Januar 2013 23:06

    eine besonder frechheit der orf-berichterstattung war:man hat das abstimmunsverhalten der 16-29-jährigen und der über 60-jährigen laufend gezeigt.
    nie das der 30-59-jährigen,also der altergruppe,die das land bestimmt.
    wie hat diese wichtigste gruppe abgestimmt:60% für die wehrpflicht,40 für das berufsheer.
    der orf gehört als zwangsgebührenanstalt weg.nur weg!

  22. fokus
    21. Januar 2013 21:31

    OT

    Endlich wird die FPÖ ein bißerl kreativ und schon setzt bei den Grünen grenzenlose Empfindlichkeit ein. Nur umgekehrt ist alles erlaubt, wie zum Beispiel das berüchtigte Plakat vom "Flaggerl fürs Gaggerl" und ähnliche Spitzenleistungen.

    http://noe.orf.at/news/stories/2568063/

    • Gandalf
      21. Januar 2013 23:05

      Ein lautes Bravo den niederösterreichischen Freiheitlichen! Endlich wehrt sich jemand dagegen, dass die Grünen die (Antifa- und Antikorrupti-) Tugendhaftigkeit für sich zu monopolisieren versuchen (ohne beweisen zu können, dass ihnen das auch wirklich zusteht) und sie so übelriechend penetrant vor sich hertragen, dass es wirklich schon wieder unappetitlich wird.

    • Undine
      22. Januar 2013 09:10

      @Gandalf

      *****!
      Die Grünen, diese widerlichen Tugendbolzen! Sie haben sukzessive die einstige Rolle der christlichen Kirchen übernommen und grotesk verzerrt, stellen nach und nach ihre eigenen Regeln auf und drohen uns bei Zuwiderhandeln mit schweren Strafen im Diesseits.

    • cmh (kein Partner)
      22. Januar 2013 09:53

      Bei aller Wertschätzung, aber das ist nicht kreativ, sondern bestenfalls infantil.

      Aber Tugendbolzen sind die Grünossen und Grünossien.

    • cmh (kein Partner)
      22. Januar 2013 09:54

      lies: Grünossen und Grünossienen

    • AGLT (kein Partner)
      22. Januar 2013 11:46

      Typisch Grüninnen: Im Austeilen Olympiasieger, im Einstecken nicht mal Kreisklasse.

      @infantil: manchmal muss man versuchen, auf das Niveau des Gegners runterzukommen :-)

  23. Claudius
    21. Januar 2013 20:47

    Das Undenkbare scheint sich in der SPÖ zu verwirklichen:

    Kritik an Michael Häupl!!

    Erstmals offene Kritik in der SPÖ an Häupl. Niederösterreichischer Parteichef übt scharfe Kritik am Wiener Bürgermeister.

    http://kurier.at/politik/inland/nach-volksbefragung-erstmals-offene-kritik-in-der-spoe-an-haeupl/2.734.785

  24. machmuss verschiebnix
    21. Januar 2013 20:27

    Und nach der Bundeswahl wird hoffentlich endlich genug Gegengewicht da sein,
    damit zuallererst gleich mal die Medien-Dominanz der Roten Krake beendet wird.

    1.)
    Den Zwangs-Beiträgen via GIS ein Ende setzen - die bekommen sowieso
    aus dem Steuertopf noch viel zu viel, für das was sie uns vorsetzen (!)

    2.)
    Hr. Stronach, bitte machen Sie uns "den Berlusconi" , gründen Sie einen eigenen
    Nachrichtensender, damit wir wengistens wieder erfahren, was wo anders passiert.

    3.)
    Alle Parteien, denen ihr Öffentlichkeistsrecht vorenthalten wird, sollen eine
    Zweckgemeinschaft , eine "Achse der Ausgegrenzten" gründen und den
    Altparteien mit Reformdruck die Hölle heiß machen und sie mit gelebter Offenheit
    in ein veritables "Transparenz-Trauma" strüzen .

    Naja - so stellt sich der kleine Maxl die große Politik vor - bin ja gespannt, wie's
    wirklich ausgeht, ob die GROKO endlich Geschichte sein wird ???

    .

    • Gandalf
      21. Januar 2013 22:49

      Ihr Wort in Gottes Ohr - ich bin allerdings skeptisch. Da sitzt schon zu viel rotgrünes Gesindel an den Schaltstellen - schauen Sie sich doch nur die ORF - Moderatoren und Redakteure an, der Reihe nach: wer von diesen Minderleistern würde wirklich ohne politische Protektion etwas vernünftiges zusammenbringen?
      Was den nicht-gleichgeschalteten Fernsehsender betrifft, brauchen wir nicht auf Herrn Stronach zu warten. Versuchen Sie einmal "Servus TV": dort zeigt ein anderer, ebenfalls international wirtschaftlich höchst erfolgreicher Österreicher (der noch dazu einer verständlichen Sprache mächtig ist) schon längst, wie ein seriöses Fernsehprogramm aussehen kann und soll.

    • Mariahlifer (kein Partner)
      22. Januar 2013 09:18

      @Gandalf
      Das "Servus TV"-Lob kann ich nicht ganz nachvollziehen. Zwar nicht rotgrün dominiert, aber für mich nur fades Schülerfernsehen. Und, ich weiß nicht warum, bei Stronach fällt mir immer das Märchen von des Kaiser`s neuen Kleidern ein.

  25. Jewgeni Gorowikow
    21. Januar 2013 18:35

    Einen Tag nach der Volksbefragung sieht man schon dass die Linken mit ihren Populismus-Methoden & Populismus-Medien schon auf einer anderern Schiene versuchen, dem Bundesheer und Zivildienst wiederum das Wasser abzugraben:

    Der Zivildienst soll:

    - kürzer werden und
    - soll für die Allgemeinheit teurer werden:

    http://www.orf.at/stories/2162374/2162423/

    Die Linken kommen glatt noch auf die Idee die Wehrpflicht und den Zivildienst auf 1 Woche zu verkürzen! Denen traue ich das zu!

    • Jewgeni Gorowikow
      21. Januar 2013 18:45

      Nur zur Verdeutlichung, in diesem ORF-Artikel ( http://www.orf.at/stories/2162374/2162423/ ) :

      " ... Grüne und Team Stronach (TS) forderten am Montag unter anderem eine Verkürzung des Zivildienstes von neun auf sechs Monate ... "

      " ... So forderte der designierte Tiroler SPÖ-Chef Gerhard Reheis „endlich“ eine Gleichstellung von Wehr-und Zivildienst. Der Zivildienst soll von neun auf sechs Monate verkürzt werden .... "

    • Brigitte Imb
      21. Januar 2013 19:10

      Und natürlich muß der Küberl auch seinen Senf dazu abgeben. Die NGOs werden zur 5. Gewalt im Staat - da ist große Vorsicht geboten.

    • raeter
      21. Januar 2013 19:28

      @Brigitte Imb
      vor allem weil es nur linke NGOs gibt!

    • Gismor (kein Partner)
      22. Januar 2013 09:54

      Brigitte Imb
      Wussten sie, dass die Caritas zu 90% aus öffentlichen Geldern gesponsert wird. Die restlichen Prozente sind Spendengelder.
      Sämtliche NGO's werden mit öffentlichen Geldern subventioniert.
      So steuert man ...

    • Brigitte Imb
      22. Januar 2013 15:17

      Die Caritas erhält von mir schon lange keinen Cent mehr, bald auch die Kirche.

  26. raeter
    21. Januar 2013 18:23

    Frührer gabs den Volksempfänger heute gibs den ORF.

    Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

  27. Hexenmeister
    21. Januar 2013 17:03

    @Karl Knaller

    Na, und!

    @phaidros hat mit seinem Gegenstandpunkt wenigstens für eine angeregte Diskussion ZUM THEMA gesorgt und das tut diesem Blog mehr als gut.
    Wenn hier nur Gleichgesinnte untereinander bleiben möchten, tritt rasch Langeweile ein und das hat des öfteren zu KAFFEEKLATSCHARTIGEN Privatunterhaltungen geführt, eine überaus entbehrliche Nebenwirkung.

    Ob er in seiner Freizeit, während seiner beruflichen Tätigkeit oder sonstwie teilnimmt, ist völlig belanglos und gehört sicher nicht hierher.
    Wichtig ist sein ehrliches Engagement für einen politischen Diskurs in diesem Land. Das zählt und sonst gar nix!

    @phaidros, bitte weitermachen. Ihre Kommentare sorgen für wohltuende, fundierte Abwechslung, danke!!!!!

  28. simplicissimus
    21. Januar 2013 16:46

    phaidros, PHAIDROS!
    Gut, dass wir heftig diskutieren. Regt zum Nachdenken an.

    Also ich gebe Ihnen jetzt einmal recht. Wenn man der Meinung ist, die französische Revolution wäre eine sozialistische gewesen, dann könnte man durchaus argumentieren, dass Wehrpflicht eine sozialistische Errungenschaft ist. Das Zeitalter der Massenheere kam mit der französischen Revolution auf, da die damalige französische Armee den Berufsheeren ihrer aristokratischen Feinde nicht gewachsen war und man daher versuchte, den Mangel an Qualität durch Masse auszugleichen. Erst Napoleon machte daraus ein schlagkräftiges, lange unbesiegtes Heer.
    Ich meine trotzdem, dass die Wehrpflicht nur vordergründig "sozialistisch" im engeren, modernen Sinn ist, denn der Hauptgrund dafür war keineswegs eine ideologische Grundlage, sondern die simple militärische Notwendigkeit, den Gegner zu überrollen. Wie ich unten schon argumentiert habe, widerspricht der Gedanke der Wehrpflicht dem heutigen Himbeereissozialismus (danke Herr Oswald für den Ausdruck!) dadurch, dass der Bürger SELBSTVERANTWORTLICH UND IM EIGENEN RISIKO sein Land verteidigt. Himbeereissozialismus schiebt alle Verantwortung dem Staat zu und die Verteidigung der Freiheit eben hin zu (fremden) Söldnern.

    Weiter im Text. Ich gebe Ihnen recht, dass ein Berufsheer in bestimmten Szenarien durchaus Sinn macht. Zb wenn man die Interessen Österreichs in fernen Wüsten- oder Dschungelkriegen verteidigen möchte. Unabhängig davon, ob diese Kriege nun wirklich den Interessen Österreichs entsprechen, ist es Wehrdienern schwer zumutbar, dafür ihr Leben zu lassen. Und echte freiwillige hochbezahlte Profis werden dort auch sicher wirkungsvoller sein als unmotivierte Wehrpflichtige. Weiters ist eine Berufsarmee auch sinnvoll für die Verteidigung der Aussengrenzen Europas gegen hochgerüstete Invasoren. Da Österreich keine EU-Aussengrenzen mehr hat, wäre eine solche Profitruppe für eine FUNKTIONIERENDE EU eine gute Lösung und sollte im EU-Rahmen ausgebaut werden.
    Das wars aber auch schon mit der Berufsarmee. Denn bereits Massenivasionen oder das (derzeit höchst unwahrscheinliche) Anrollen der Roten Armee könnten eine EU-Profitruppe zahlenmässig überfordern. Diese müsste durch nationale Milizen aufgestockt werden, was zusätzlich massiv für nationale Wehrpflichtigenheere spricht.

    Nächstes Szenario. Wie weiland in der Zwischenkriegszeit könnten auf einmal Schwarze und Rote gewalttätig übereinander herfallen. Was derzeit nicht sehr wahrscheinlich ist. In einem solchen Fall, da gebe ich Ihnen schon wieder recht, wäre es besser überhaupt keine Waffen und überhaupt kein Heer zu haben, denn man kann vorher nicht wissen, welche Seite die böse oder gute sein wird und man wird der zufällig in der Regierung sitzenden bösen Seite ja keine automatisch gehorchende Profitruppe wünschen. Das Wehrpflichtigenheer jedoch könnte sich teilen und in 2 Lager zerfallen, da gebe ich Ihnen recht.

    Nun das für mich WAHRSCHEINLICHSTE SZENARIO: Die wenig kontrollierte qualitätsschwache Massenimmigration in Verbindung mit dem österreichischen Geburtenstreik und Weichmacherideologien schaffen die Grundlage dafür, dass eine aggressive militante Minderheit beginnt, die abgeschlaffte (Noch-)Mehrheit zu terrorisieren und versucht, ihre zum Teil schwer verdaubaren Spielregeln aufzuzwingen. Die Jugend und alte Leute werden auf offener Strasse verprügelt, Schutzgelder erpresst und es wird mit Terroranschlägen gedroht. Die Polizei traut sich nur mehr in Mannschaftswagen in bestimmte Bezirke. Der Berufsarmee ist mittlerweile ein Drittel ihrer Söldner abhanden gekommen, da sie sich aus dem Kreis der militanten Minderheit rekrutieren. Der verbleibende Rest kann gerade in den grössten Wiener Problembezirken patroullieren und diese befrieden, dann ist unserem Minitrüppchen der Atem ausgegangen.
    Nein danke phaidros, Ihre Argumente haben mich bisher nicht überzeugt. In diesem nicht unwahrscheinlichen Szenario für die nächsten Jahrzehnte hätte ich lieber ein Wehrpflichtigenheer, das noch grossteils aus autochthonen Österreichern besteht, die die Interessen ihrer Familien beschützen. Ihrer Meinung nach "heroisches Geschwurbel". Meinetwegen. Kommen Sie aber bitte im Fall des Falles niemals hilfesuchend mit ausgeschlagenen Zähnen zu irgendjemanden hier, denn dann wird Ihnen die Tür vor der Nase zugeknallt werden. Mit Ausnahme von den echten Christen.

    Und last not least weniger an phaidros sondern an einige Gendergerechtigkeit suchende Mitposter hier: Ja, es ist ungerecht, dass junge Männer Zeit und eventuell ihr Leben opfern. Ist mir wurscht. Bin nicht schuld daran, dass die Natur Männer stärker, schneller und aggressiver als Frauen gemacht hat. Was nicht heissen soll, dass Frauen weniger gefährlich wären. Aber das ist ein anderes Thema. Es ist mir auch die Ungerechtigkeit wurscht, dass Frauen Babys kriegen, an ihrem Busen nähren, viel Zeit (ich hoffe liebevoll) mit ihnen verbringen und damit gegenüber Männern benachteiligt sind. Ich bin nicht schuld daran. Beschwerden sind bei der Natur einzubringen.
    Aber eines ist mir nicht wurscht: Wenn Leute in massloser Selbstüberschätzung und Überheblichkeit glauben, sie könnten die Natur ändern.

    Und zuallerletzt: Dass das völlig ausgehungerte und verachtete Bundesheer kein gutes Bild abgibt, liegt nicht an der Wehrpflicht, sondern an denjenigen, die es aushungern und runtermachen.

    Und zuallerallerletzt: Nur weil andere Staaten auch Berufsheere einführen, heisst das noch lange nicht, dass das richtig für einen Kleinstaat wie Österreich ist. Es könnte sogar heissen, dass ein zahlenmässig starkes, gut ausgebildetes Wehrpflichtigenheer Österreich in diesem Szenario zu einer besseren Stellung verhilft. Nicht nachbeten, analysieren, überlegen und es besser machen ist die Devise.

    Danke für Ihre werte Aufmerksamkeit, phaidros.

    • phaidros
      21. Januar 2013 19:21

      Hmpff, das ist aber lang!

      »Bevor ihr euch streitet, klärt die Begriffe.« (Konfuzius)

      Was die Anregung zum Nachdenken betrifft, bin ich völlig bei Ihnen. »Entzündet« hat sich das Ganze an meinem Einwurf, dass das Befragungsergebnis ein zutiefst sozialistisches wäre, und das halte ich aufrecht.

      Wo wir offenbar unterschiedlicher Auffassung sind, ist die Bedeutung des Begriffs im Rahmen der Diskussion: ich verwende ihn synonym für »Aufgaben tendenziell der Allgemeinheit übertragen«, und meine, dass das nicht so abwegig ist und es auch belegen zu können. Ob die Wehrpflicht im 18. Jhdt nun wirklich »sozialistisch« im Sinne der obigen Definiton, einer anderen oder einfach militärische Notwendigkeit war, ist nicht von Belang, denn heute ist es einfach ein »Aufgabe an die Allgemeinheit delegieren«, und hat nichts mehr mit »Überrollen« zu tun. (Wen auch?)

      Dass »der Bürger SELBSTVERANTWORTLICH UND IM EIGENEN RISIKO sein Land verteidigt« ist eine glatte Verdrehung: es trifft ja nicht »den Bürger«, sondern wird an einen winzigen Teil (50000 von 8 Mio), ähnlich wie beim Sesselspiel »Reise nach Rom«, delegiert: das Gros der Bevölkerung hat den Dienst unbeschadet hinter sich, es ist reines Lebensglück oder -pech, in eine Auseinandersetzung verwickelt worden zu sein oder nicht, in der man sich nicht eigenverantwortlich verteidigen kann, sondern auf Gedeih und Verderb anderen ausgeliefert ist, die man sich nicht augesucht hat. Aussuchen kann sich der Berufssoldat seine Kameraden und Vorgesetzten auch nicht, aber entscheiden, ob er das grundsätzlich will, und das macht einen bedeutenden Unterschied aus.

      Bemerkenswert ist auch das oftmals zitierte »fremde Söldner«-Argument. Wie kommen Sie darauf? Im Wehrpflichtigenheer haben Sie alle, ungeachtet ihrer Herkunft, die einen österreichischen Pass haben (gerade angesichts »unserer« Lendenlahmheit keine gute Prognose). Aber glauben Sie, dass Immigranten in ein Berufsheer drängen würden? Ich nicht. Ich glaube vielmehr, dass der Anteil der Immigranten in einem Berufsheer niedriger wäre als in einem Wehrpflichtigenheer, schon weil die Identifikation mit einem fremden Land geringer ist als mit dem eigenen. Gedankenexperiment: Sie emigrieren - gehen Sie dort zum Heer?

      @Berufsheer in einem geeinten Europa (da sind wir eh einig), lediglich in folgender Einschätzung unterscheiden wir uns: ich halte Schlagwörter wie »Völkerkerker« und »EUdSSR« für völlig jenseitig, alles andere als das oben beschriebene Szenario sind nur FUD-Argumente von Verschwörungs- o.Ä.-theoretikern, die hier irgendwelche gruseligen Teufel an die Wand malen. Das könnte ich auch prägnanter formulieren, aber dann würde es deftig.

      Was Sie aber als wahrscheinlichstes Szenario beschreiben, ist es nicht für mich. Das beginnt schon damit, dass es ein reines Polizeiszenario ist. Aber, selbst wenn hier ein Heer gebraucht würde, würde selbst ein schwaches Berufsheer in Assistenz der Situation spielend Herr (ich glaube, Sie unterschätzen beiweitem die psychologische und physische Wirkung eines Kampfhubschraubers oder Panzers).

      Das einzig wirklich gefährliche (natürlich aus Gesamtsicht) ist die Fortsetzung eines Bürgerkriegs in einer mobilisierten Miliz.

      Meine Argumente sollen niemanden überzeugen, aber es war mir wichtig, sie vor der Befragung losgeworden zu sein, denn sonst wäre ich an diesem Ausgang, der - allen jetzt-müssen-wir-nur-noch-reformieren Rufen zum Trotz - den Status quo auf Jahre, wenn nicht Jahrzehnte einbetoniert, mitschuld. Das wollte ich mir nicht vorwerfen müssen.

      »Heroisches Geschwurbel« ist für mich, wenn wir uns gegenseitig mit verschwörerisch wichtiger Miene zuraunen: lasst sie nur kommen, wir machen dann Führen durch Handzeichen im Wald, und dann sind sie platt.

      Das ist an Lächerlichkeit unüberbietbar, weil es die Realtität ignoriert, dass wir mittlerweile etwa 30 Generationen an Jungmännern nicht mehr ausgebildet haben, und das kann ich als Soldat nicht ignorieren, andere aber allem Anschein nach schon.

      Und zum Thread unten: Wenn Herr Oswald vom »Himbeereissozialismus« spricht, so kann er nur die Auswüchse gemeint haben, in die jedes sozialistische Sytem tendenziell umzukippen neigt. Die Darstellung, dass ein Berufsheer sozialistisch sei, weil die Aufgabe an den Staat delegiert wurde, aber ein Wehrpflichtigenheer wäre es nicht, ist ja geradezu eine Verhöhnung aller ehemaligen Ostblockbürger (das meine ich mit Wortgirlanden: so viele Windungen, dass das Auge gar nicht mehr richtig folgen kann). Aber vermutlich kann nicht sein, was nicht sein darf.

      Was genau Sozialismus, um auf Konfuzius zurückzukommen, nun seiner Ansicht nach wäre, hat er nicht gesagt, sondern in einem einzigen Satz das Thema lediglich gestreift: Wehrpflicht wäre nicht sozialistisch. Jetzt kann ich mir vorstellen, was ich will. Es wäre aber wichtig gewesen, denn sonst wird der Begriff für genau das frei, was Herr Oswald uns vorexerziert: einfach im Anlassfall zu punzieren, was immer einem beliebt: seiner schwammigen Zwischenzeilendefintion zufolge ist das Berufsheer sozialistisch, das Wehrpflichtigenheer ist es nicht?

      Da kann ich nicht mit und gestehe, da will ich auch nicht mit. Beliebigkeit ist meine Sache nicht.

      Erden wir das Ganze noch kurz, indem wir den Blick von der Theorie zur Praxis wenden: in keinem einzigen Ostblockstaat gab es das Oswaldsche sozialistsche »Himbeereis Heer«, alle hatten Wehrpflicht. Scheint ein wenig auf meine Sichtweise hinzudeuten. Ebenso natürlich die meisten westlichen Staaten. Letztere haben sie größtenteils bereits aufgegeben oder sind gerade im Begriffe es zu tun; werden die jetzt alle himbeereissozialistisch, wo es die Staaten der UdSSR nicht waren? Das kommt mir nicht plausibel vor. (Übrigens steht in der Schweiz ein Volksentscheid diesbezüglich an, dessen Ausgang als alles andere als sicher gilt; bereits vor wenigen Jahren hat es einen starken Dämpfer für die Wehrpflicht gegeben)

      »Und zuallerletzt: Dass das völlig ausgehungerte und verachtete Bundesheer kein gutes Bild abgibt, liegt nicht an der Wehrpflicht, sondern an denjenigen, die es aushungern und runtermachen.«

      Wie ich bereits einmal sagte: das ist durchaus richtig. Es hat aber keinen Sinn, das unbrauchbare und irreparable Wrack von LKW zu Fuß weiterschieben zu lassen, und darauf zu verweisen, dass nicht die Marke schlecht sei (sie ist es nicht), sondern jemand »nur« keine Wartung hat durchführen lassen. Wahr, aber völlig sinnlos.

      Im Gegenteil: ich danke Ihnen!

    • Helmut Oswald
      21. Januar 2013 22:04

      Wie praktisch Phaidros, daß sie sich gleich selbst die Antworten auf Meinungen und Ansichten geben, die sie mir zuvor in den Mund legen. Das hat Stalin übrigens auch immer getan. Der hat dann immer auf das heftigste vermeintliche Äusserungen oder Auffassungen seiner Widersacher zerpflückt, die er diesen zuvor rhetorisch unterschoben hat. 'Es gibt da jene die sagen, ...' Niemand sagte es so, wie der Redner es jenen in den Mund gelegt hat. Und niemand meinte, was der Redner auf das erregteste und in heiligem Zorn bebend verabscheute. Aber darauf kam es diesem ja auch nicht an.

      Auf den Sozialismus komme ich noch zurück. Aber zuerst der aus meiner Sicht wichtigere Punkt. Er betrifft ihre Diskussionskultur. Lassen wir einmal die Rahmenbedingungen sprechen. Das gestrige Abstimmungsergebnis hat das genaue Gegenteil von dem, wozu sie aufgerufen haben, erbracht: 1.) die Beteiligung ist weit höher, als angekündigt. Womit die Bürger sinnvollerweise ihrem Boykottaufruf also nicht gefolgt sind 2.) Das Ergebnis ist von einer eindeutig, die sie, nach Lage der Dinge wohl kaum zu schätzen wissen.
      Soweit verständlich, daß sie mit Verdriesslichkeit auf das Ergebnis des gestrigen Tages reagieren. Konzediert, daß jetzt halt ein wenig herumgenörgelt werden muß und das Ergebnis den überwiegend erfreuten Blogteilnehmern halt madig gemacht werden muß. Wie sie das machen ?

      Haben wir gelesen. Alle diese, die sich über das Ergebnis freuen Zitat ‚übersehen, dass es sich bei dem Ergebnis »pro Wehrpflicht« (mit den Argumenten »Dienst für die Allgemeinheit«, »Katastrophenwehr durch alle«, »Pädagogik durch Vater Staat« etc.) um ein zutiefst sozialistisches handelt.’

      Sie erklären: Sozialisten betonen besonders die Grundwerte Gleichheit, Gerechtigkeit und Solidarität und heben die enge Wechselbeziehung zwischen praktischen sozialen Bewegungen und theoretischer Gesellschaftskritik vor, wobei sie das Ziel verfolgen, mit Blick auf eine sozial gerechten Wirtschafts- und Sozialordnung beide zu versöhnen.

      Was für ein hanebüchener Schluß, daraus folge unmittelbar die Wehrpflicht. Daraus könnte genauso folgen, dass ein Berufsheer die Leistungen der Sicherheitspolitik erbringt, die definitionsgemäß genannten Ziele aber durch ein Gesamtschulsystem, ein entsprechendes Steuersystem, ein verpflichtendes Sozialjahr usw usf umgesetzt werden.

      Wehrpflicht ist eines von mehreren Systemen, militärische Sicherheitspolitik zu gewährleisten. Nicht mehr, nicht weniger. Aus.

      Feuerwehren, Katastrophenschutz, betreiben die Menschen seit Nebukadnezar, gemeinsame Schulerziehung (Maria Theresia, die erste österr. Sozialistin?) angeblich alles untrügliche Indikatoren für Sozialismus ? Das wollen sie uns doch nicht im Ernst einreden ?

      In unseren Ländern ist Wehrpflicht historisch betracht besonders auch Wehrrecht. Und mit den Freiheitskriegen und den nationalliberalen Bewegungen verbunden. Aber nochmals: Wehrpflicht ist eine Systemfrage. Sie beschreibt eine Methode, Truppen in entsprechender Quantität aufzubieten. Das Geschwurbel vom Sozialismus haben Sie alleine sich in den Kopf gesetzt. Einen nachvollziebaren Schluß aber können Sie uns nicht anbieten. Nur ihre Meinung dazu.

      Simplicissimus hat es ihnen doch schon erklärt: Es ist vollkommen unerheblich, wie ich Sozialismus definiere, weil derselbe nicht maßgeblich ist, um die Entscheidung pro oder kontra Wehrpflicht zu treffen. Wenn sie Honig wollen, brauchen sie Bienen. Wenn sie sagen, deutscher Honig ist der beste Honig – meinetwegen. Deutscher Honig, von deutschen Bienen, auf deutschen Wiesen unter der deutschen Sonne? Da kriegen doch alle einen Lachanfall.

      Sie brauchen Honig, Bienen, Sonne, eine Wiese und was weiß ich noch alles mögliche dazu. Dann haben sie Honig. Und wenn es ihnen besonderen Spaß macht, dann sagen sie dazu, dass es deutscher Honig ist.

      Sie brauchen Wehrpflicht, weil sie aufwuchsfähige und regenerierungsfähige Streitkräfte haben wollen. Oder eben nicht (weil sie halt beurteilen, dass sie solche Streitkräfte nicht brauchen). Aber sie brauchen doch keine Sozialismus dazu ? Den brauchte Erzherzog Karl nicht, und nicht Scharnhorst und Gneisenau, als sie das Volksaufgebot einberiefen um den verfluchten Feind, der sich in unserem Land breitgemacht hatte zu schlagen. Was wollen Sie da mit dem blöden Sozialismus? Dieser gewaltsame Konnex, den sie da herbeischreiben wollen ist genauso absurd wie die deutschen Bienen und der deutschen Sonne usw.

      Sie wollen wissen, wie ich Sozialismus definiere ? Nun, vorausgesetzt sie sprechen nun kein Eklektizismusverbot aus, doch jeweils anlassbezogen, aber in der Regel dann immer wenn praktische Politik aus Gedanken erwächst, die ihr Fundament in marxistischer oder postmarxistischer Weltanschauung finden.

      Was das mit Wehrpflicht oder Berufsheer zu tun hat ? Gar nichts. Denn diese Systemfrage ist eine reine Sachentscheidung der Sicherheitspolitik.

    • simplicissimus
      21. Januar 2013 22:29

      phaidros, rechthaberei hat einen namen!

      Wikipedia:

      "Einen größten gemeinsamen Nenner des Begriffs können folgende Definitionen geben:
      „Sozialismus bezieht sich auf ein weites Spektrum ökonomischer Theorien sozialer Organisation, welche sich kollektiven Besitz und politische Administration zum Ziel der Schaffung einer egalitären Gesellschaft zum Ziel gesetzt haben.“[7] „Er kann definiert werden als Gegenmodell zum Kapitalismus entwickelte politische Lehre, die bestehende gesellschaftliche Verhältnisse mit dem Ziel sozialer Gleichheit und Gerechtigkeit verändern will, und eine nach diesen Prinzipien organisierte Gesellschaftsordnung sowie eine politische Bewegung, die diese Gesellschaftsordnung anstrebt.“[8]
      Dass der Begriff, speziell seit den späten 1960er Jahren und dem Aufkommen der Neuen Linken, kaum noch sinnvoll einzugrenzen ist, macht folgende Definition deutlich:
      „Der Begriff ist heute kaum mehr eindeutig und inzwischen uferlos ausgeweitet. Sozialismus wird dabei für verschiedene politische Ziele und Inhalte kontinuierlich umdefiniert und angepaßt.“[9]"

      beachten sie den letzten satz. soviel zum himbeereis.
      bei ihnen bin ich mit der aussage, dass es irrelevant ist, ob man die wehrpflicht als sozialistisch sieht oder nicht. vor bestehen der sozialistischen staaten osteuropas gab es jedenfalls bereits riesige wehrpflichtige massenheere in praktisch allen monarchien europas. die kommunisten haben das bloss kopiert. weiss ich zufällig von einem alten sozialistischen general, der noch mit mao und che guevara auf du und du war.
      aber, wie gesagt, streiterei um des kaisers bart. mit dem wörtchen "sozialistisch" wollten sie provokativ von der dürftigkeit ihrer argumentation ablenken.

      und ob ihnen der ausdruck "überrollen" gefällt oder nicht, letztlich ist das eine technik militärischer operationen, die sich auch durch schöndenken und ignorieren nicht verändern wird.

      und ja, männliche wehrpflichtige verteidigen ihr land in eigenverantwortung im rahmen einer militärischen organisation. erst wenn sie es andere verrichten lassen, ist ihre verantwortung weg. treffen kann es prinzipiell alle wehrpflichtigen, natürlich ist da glück und pech im spiel. natürlich kann man den grauslichen zwang, verteidigen zu müssen, verurteilen. da haben sie auch recht, dass die "eigenverantwortung" durch den militärischen apparat eingeschränkt ist. geht aber nicht anders, als einzelkämpfer geht man unter und als gar-nicht-kämpfer darf man flüchten oder wird versklavt. fakt ist, dass wehrlose gesellschaften über kurz oder lang verschwinden und solche mit berufsarmeen kurz davor stehen zu verschwinden. ein blick in ein geschichtsbuch wird sie aufklären, aber sicher werden sie wieder dozieren, dass das alles nicht zeitgemäss ist und heute gaaanz anders ist. bewunderswerte fortschrittliche weitsicht.

      fremde söldner: na selbstverständlich! sehen sie sich doch die berufsheere an, herr erkenntnisresistenz!

      und weiter : "die psychologische wirkung eines kampfhubschraubers oder panzers".
      muahahaha. was in chaotischen bürgerkriegsähnlichen stadt-kampfszenarien als erstes schrott wird, ist hochtechnisiertes gerät, also zb kampfpanzer und hubschrauber. schon mal was von molotowcocktails gehört, üsMG oder tragbaren boden-luftraketchen? man hat ja in tschetschenien gesehen, wie sehr diese dinge überschätzt werden, wenn nicht ausreichend infanterie um sie herum ist. man sieht es im nahen osten überall, wie hochtechnisierte söldnerarmeen gegen aufständische den kürzeren ziehen. schwerer fall von realitätsverweigerung, auch wenn die argumente super klingen, phaidros.

      und sie wollen die schule in einem land abschaffen, wo die lehrer idioten sind? ich kenne ein solches land. und genauso verhält es sich mit dem ausgehungerten heer. ihr vergleich hinkt, es ist kein schrott-lkw, es ist eine lebendige menschliche organisation, die verändert werden kann. und muss.

      ja, ein wehrpflichtigenheer ist unmodern. unmodern wird gerade auch die lehrlingsausbildung in deutschland.
      nicht in allem, wo "fortschritt" drauf steht, ist fortschritt drin.
      aber fortschrittlich wäre eine sinnvolle kombination einer echten hochtechnisierten profitruppe, einer EU-berufsarmee mit nationalen milizen. das bricht auch machtmonopole.

      und ihre angst vor waffen in der bevölkerung ist unbegründet: wenn sich menschen den schädel einschlagen wollen, tun sie es notfalls mit knüppeln. dieses szenario ist wohl das gefährlichste, denn bei dieser waffengleichheit kann jeder mitmachen.

    • phaidros
      22. Januar 2013 05:53

      Herr Oswald, geben Sie die Antwort halt selbst, dann können Sie das vermeiden.

      Ein Berufsheer folgt selbstverständlich nicht aus dem Prinzip, weil es die »Gleichheit« verletzt. In Ihren Augen »hahnebüchener Stuß« (aber ich bin der »Herr Rechthaber«, der keine Diskussionskultur hat), das ist auch ok, aber nachvollziehbar muss es deswegen nicht sein.

      simplicissimus: wünsche viel Erfolg beim Werfen Ihres Molotowcocktail gegen einen Panzer, aber noch viel mehr, dass Sie es niemals müssen. Sie würden eine prägnante Erfahrung machen, von der Sie aber nicht lang profitieren könnten. (Ich verkneife mir jetzt pointierte Konstruktionen über »Aufrührer« und »Unruhestifter«, von denen wir ja reden, mit Boden-Luft-Raketen)

      Und: nein, ich will nicht die Schule abschaffen, wo die Leherer Idioten sind. Ich will die Schule abschaffen wo die Lehrer Idioten sind, und die äußeren Umstände es absehbar unmöglich machen, jemals gute zu engagieren: Alle Parteien haben übereinstimmend erklärt, dass es mehr als 2 Milliarden nicht geben wird (aber ich bin der Fakten- und Erkenntnisresistente). Herr Oswald erklärt, dass man da nur ein wenig ringen müsste, aber wieso wir überhaupt in dieser Situation sein können nach 50 Jahren Ringen um Verbesserung bei nachweisbar kontinuierlicher Verschlechterung, das erklärt er leider nicht.

      Dafür, dass mich das Prinzip hinter meinen und der Handlung anderer interessiert (ob etwas sozialistisch oder liberal ist) entschuldige ich mich nicht. Das ist auch kein madig machen (haben Sie nicht erklärt, dass manches in Ordnung wäre? Warum sollte das dann madig machen sein?)

      Liebe Grüße
      phaidros.vie@gmail.com

    • Maybach (kein Partner)
      22. Januar 2013 13:28

      @phaidros
      Verzeihung, Bei aller Wertschätzung, ihre sehr pauschale Definition was nicht alles Sozialismus sei, findet auch meine Zustimmung überhaupt nicht. Dann dürfte es keine Staaten, ja nicht einmal Dorfgemeinschaften geben. Dieses rein pekuniäre Denken, dass mit Geld ohnehin alles regelbar ist, und man sonst überhaupt keine Pflichten und Bindungen habe, ist noch relativ rezenten Ursprungs.

    • phaidros
      22. Januar 2013 14:22

      Lieber (ebenso wertgeschätzter!) Maybach,

      wie gesagt: in gewisser Weise alles müßig, das Rennen ist gelaufen. Auch bin ich ja prinzipiell gern bereit, einzugestehen, dass meine Definition zu pauschal sei. Aber eine bessere bleiben leider auch Sie schuldig.

      Warum soll es keine Staaten oder Dorfgemeinschaften geben, deren Bürger die diversen Aufgaben nicht tendenziell an ihn/sie delegieren? (Es geht um das »tendenziell«).

      Aber ich versuche es gerne anders: Sozialismus ist das Verteilen von Aufwendungen und gegenüberstehenden Erträgen auf alle. (Im erweiterten Sinne, wohlgemerkt, nicht nur im pekuniären*)). Ist das besser?

      Damit komme ich aber mindestens genauso direkt zu meiner eingangs gemachten Aussage: das Umfrageergebnis ist ein zutiefst sozialistisches.

      Aber irgendeine Definition wenigstens eines kleinsten gemeinsamen Nenners werden wir schon brauchen (ich zumindest), denn sonst kommen wir über das Niveau: »Was mir gefällt ist nicht sozialistisch, was mir nicht gefällt, schon. Entschieden wird im Einzelfall.«, nicht hinaus.

      BG phaidros.vie@gmail.com

      *) Was Sie mit dem »rein pekuniärem Denken« gemeint haben, weiß ich eigentlich nicht.

    • Maybach (kein Partner)
      22. Januar 2013 15:44

      @phaidros
      Pekuniäres Denken: Dass nur Leistungen, für die Geld bezahlt wird, was wert sind.
      Und andererseits dass Nettosteuerzahler dadurch der Auffassung sind, jeder weiteren solidarischen Verpflichtung enthoben zu sein.
      Weiters halte ich Schwarz-WeißDenken für nicht zielführend, weder die Französische Revolution noch die Kreiskyära waren furchtbare Unglücke, sondern haben neben negativen Entwicklungen auch Positives mit sich gebracht. Meine Meinung. lg Maybach

  29. Moti
    21. Januar 2013 16:05

    Es mag schon stimmen, dass der ORF wieder einmal sein wahres rot-grünes Gesicht kaum hinter der neutralen Tarnkappe verbergen konnte, wichtiger ist jedoch die Frage was nun zu tun wäre. Faktum ist, dass sowohl der Umfang unserer -für die Staatsführung prestigeträchtigen- Auslandseinsätze, der Repräsentation, die Abfangjäger und die Erhaltung des aktuellen Truppenrahmens mit dem aktuellen Budget unvereinbar ist und den Missbrauch von Grundwehrdienern zu unattraktiven, vielgescholtenen Hilfsdiensten regelrecht erzwingt. Da mit mehr Geld fürs Heer nicht zu rechnen ist kommt es jetzt darauf an die Auslands- und Repräsentationseinsätze (Garde, Musiken) in engerem Rahmen zu halten, eine billigere Variante zur eigenen Abfangjägerei zu suchen und den Truppenrahmen in Maßen und die Anzahl der Systemerhalter drastisch zu verringern. Was die Verringerung des Truppenrahmen betrifft so ist zunächst die Politik gefragt, was dieses erneut verminderte Heer unter welchen Umständen zu leisten hat. (Grenzsicherung, Grenzüberwachung, Katastrophenhilfe, Auslandseinsätze, Aufwuchsfähigkeit durch Milizkomponente) Entscheidend wäre im Rahmen dieser Reform auf teure Kleinkasernen zu verzichten, die mit Ende der Raumverteidigung weitgehend funktionslosen Militärkommanden abzuschaffen, die Ausbildungsstätten zusammenzufassen (Kampftruppenschule in Allentsteig, Offiziers- und Unteroffiziersausbildung in Wr.Neustadt) sowie die Reduktion der Wachdienste, der Ordonnanzen und anderer Hilfsdienste. Diese Konzentration und Reduktion wird viele Gegner auf den Plan rufen, die von der Personalvertretung bis zu den Lokalpolitikern reichen und sie wird voraussichtlich am Geld scheitern. Denn um diese Reformen umzusetzen wird man auch Geld in die Hand nehmen, mehr als man durch die Verkäufe von Liegenschaften lukrieren kann. Da ich nicht erwarte, dass dieses Geld verfügbar gemacht wird halte ich es für wahrscheinlich, dass die Agonie des Heeres weiter wie bisher laufen wird, wobei die Sozialisten -zumindest so lange sie den Minister stellen- sich ja immer darauf berufen können, ihr Konzept wäre besser gewesen und hätte der Agonie ein Ende gesetzt. Warum dieser Pessimismus ? Ich habe genug Heeresreformen als Truppenkommandant miterlebt und mitgelitten, keine von ihnen wurde durchgezogen.

  30. A.K.
    21. Januar 2013 15:22

    Nach dieser Volksbefragung bezüglich Bundesheer sollte die ÖVP gegenüber der SPÖ folgendermaßen vorgehen:
    1. Ultimative Forderung, daß Darabos innerhalb einer Woche zurücktritt und ersetzt wird. Zusätzlich sollte die ÖVP bei der SPÖ den Rücktritt der Unterrichtsministerin ebenfalls fordern. Begründung: Ersatz von amtsunfähigen SPÖ-Ministern durch bessere.
    2. Wenn die SPÖ dieser Forderung nicht entspricht, dann sollte die ÖVP die Koalition verlassen - ohne allerdings Neuwahlen zu fordern.
    3. Da dann nach 2. Die ÖVP nicht mehr Koalitionspartner der SPÖ ist, sollte sie verkünden, daß sie je nach anstehender Thematik im Parlament Mehrheiten für ihre Anliegen sucht. Da die Probleme allein auf SPÖ-Seite liegen, könnten meiner Meinung nach alle ÖVP-Minister weiterhin im Amt bleiben.
    Diese Forderungen könnte die ÖVP stellen, sind doch im Herbst sowieso Neuwahlen. Wenn die genannten Forderungen der SPÖ nicht gefallen, kann diese ja von sich aus Neuwahlen verlangen oder eine Koalition zu bilden versuchen.
    Ein erster Fall für eine freie Suche nach Mehrheit im Parlament, könnte bereits ein neues ORF-Gesetz sein. Schlagwort Entsorgung des aktuellen Zustandes auf dem Müllhaufen der Geschichte.

    • Sensenmann
      21. Januar 2013 18:52

      Super Idee! Das wäre ien Rettungsanker für die Schwarzen und würde meine Verachtung für diese etwas mindern. Aber dazu ist die ÖVP
      1.) zu feige
      2.) zu korrupt
      Solange sie eine Bettstatt geboten bekommt, wird die alternde Bolschewikenhure das rote Lotterbett nicht verlassen!
      Sie werden den Darabos stützen, den Sozis hinsichtlich Arbeitserlaubnis für Wirtschaftsflüchtlinge nachgeben und sich bis zum Untergang an die roten Volkszertreter klammern.
      Diese Vorgangsweise hat natürlich auch Charme, denn am Wahlabend die Minenzüge eines Spindi entgleisen zu sehen, soll mir ein besonderer Hochgenuss sein.

    • Wertkonservativer
      21. Januar 2013 20:01

      @ Sensenmann:

      Ihr Stil und Ihre Ausdrucksweise sind derart unzivilisiert, dass sogar einem Borstentier, könnte es lesen, grausen würde!
      "Die alternde Bolschewikenhure", das ist einfach schlechter Stil!
      Billiges, überhebliches Starkmann-Getöse!

      Brrrr!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Sensenmann
      21. Januar 2013 23:55

      Ui weh, der Stil! Ja, der Stil.
      Nun denn fangen wir den Diskurs an:
      Welches Epitheton ornans würden denn Sie jemandem zumessen, der mit den Anhängern einer Ideologie paktiert, die ihre Opfer nach hunderten Millionen zählt?

      Diese Ideologie ist nun einmal der Sozialismus in all seinen widerlichen Spielarten. Egal ob als "demokratischer Sozialismus" (so bezeichnete sich die Mauermörderpartei SED als sie in "Demokratie" angekommen war) - als Maoismus (Repräsentant desselben steht gerade als Ihr Idol der EUdSSR vor) - als Leninismus, Titoismus, Trotzkismus, als internationaler oder nationaler Sozialismus, als Sozialdemokratie und was derlei sozialistische Sekten noch sein mögen, deren Kritisierung und deren Widerlegung die sogenannten "Konservativen" heute scheuen, wie der Teufel das Weihwasser, bloß weil sie selber vom Sozialismus angekränkelt sind und sich einem laissez faire ergeben haben, das unser Land und Volk in den Abgrund führt!

      Sie haben wohl nicht verstanden daß Sozialisten sich nie am Leben ausrichten, sondern stets das Leben an der Ideologie. Drum werden sie niemals fertig, bevor wir nicht in Elend und Ruinen oder als Ameisenstaat enden! JEDER Sozialismus endet so. Ausnahmslos! Reicht Ihnen der Zustand unseres schönen Landes am Rande des Bankrotts heute noch nicht als Beweis dafür, welch ungeheurer Vernichtungswille dem Sozialismus in jeder Spielart innewohnt, da er sobald Ideologie und Realität nicht übereinstimmen, einfach die Realität leugnet und die Schraube der Repression und Umwertung aller Werte noch weiter anzieht?

      Haben Sie - wie offenbar viele Schwarze - gar keinen Genierer, sich mit den abartigen und perversen, volks- und staatszersetzenden Repräsentanten dieser Irrlehre, deren vorsätzliche Betreibung zweifelsfrei ein Verbrechen ist, abzugeben? Ja sogar ihnen Gewalt über Volk und Staat erst zu ermöglichen? Sie empfinden nichteinmal Ekel dabei?
      Wie nennt man denn eine Weibsperson, die sich mit jedem in's Lotterbett legt für Lohn? Das Wort ist Ihnen zu herb? Wer gibt denn heute den roten Teufeln die Succuba ab? Na? Wer?

      Es SIND nun einmal heute die Schwarzen, die dieses Land marxistisch regieren lassen, eine marxistische Täterschutzjustiz werkeln lassen und Menschen subventionieren, die finden, man sollte die Reichen schlachten. Das alles obwohl - siehe gestrige Volksbefragung - es in diesem Land EINDEUTIG KEINE linke Mehrheit gibt! Es sind nun einmal die Schwarzen, die die Misswirtschaft und Korruption dieser Bande decken!

      Und angesichts all dieser Tatsachen wagen Sie es, als einer, der diese Leute, die allein die Ungeborenen in unserem Land zu hunderttausenden morden ließen und lassen, die Kinder in ihren Kinderbewahranstalten schänden, foltern und für medizinische Experimente missbrauchen ließen, diese Leute, die stehlen, lügen, betrügen und ausbeuten, das Erbe unserer Enkel schon verzocken, deren Repräsentanten ganze Abhandlungen über das Strafgesetzbuch erlauben, offensichtlich deckt und ihnen Einfluss und Macht zu geben gut findet, MICH als unzivilisiert zu bezeichnen?

      Reiben sie sich die Augen und wachen Sie auf! Hat der Sozialismus noch nicht genug hypertrophe Bestien über die Menschheit ausgespien, als daß Sie ihn noch in Schutz nehmen müssen und ihm ein Weiterwirken ermöglichen?

      Nur um es klar zu stellen, WER hier unzivilisiert ist: Es ist Derjenige der die Stirn hat, eine Mordideologie des vorigen Jahrhunderts zu decken, zu befördern und als "demokratisch legitimiert" zu betrachten und sich mit dieser Mordideologie einzulassen!

      Ich hingegen hänge keiner Mordideologie an, ich fordere nicht, irgendwen "zu schlachten"! Ich will Recht, nicht Rache! Und ich will, daß man diese Anhänger einer Irrlehre einfach von den Entscheidungspunkten der Macht fernhält und ihre Täter bestraft. An rückwirkenden Gesetzen, die die Sozialisten ja auch laufend für gut befinden, soll es dabei meinetwegen auch nicht mangeln.
      Meinethalben sollen sie auch in der gesellschaftlichen Isolation, bar jeder Möglichkeit, das Gemeinwesen weiter zu verpesten und zu zerstören, die 37. sozialistische Sekte gründen und versuchen nach der 37. Abart ihres Gleichmacherei-Terrors unter Anrufung ihrer schutzheiligen und Nothelfer des roten Kalenders glücklich zu werden. Was sie für sich für gut befinden - a la bonheur! Aber weder mir noch anderen freien Menschen werde ich diese Drecksideologie aufzwingen lassen!

      Und kommen sie mir ja nicht damit, daß man ja 30% der Wähler nicht so abkanzeln dürfe! Ach darf man nicht? Mag sein, daß viele wohl bloß Irregeleitete sind, die doch tatsächlich glauben, diese Ideologie sei da um die GERECHTIGKEIT zu verwirklichen (welch ein Hohn! Aber es gibt ja auch Narren, die glauben, Islam bedeute Frieden) aber der Kern ihrer Kader weiß genau, daß sie unser Tod sein MÜSSEN, wenn sie weiter schmarotzen und so überleben wollen, ja sie sagen es uns auch! Hören Sie denen überhaupt zu? Merken Sie nicht, wie Ihnen die roten Teufel in Kunst, Kultur, in Medien und in jedem Wort in's Gesicht spucken?
      Wie sie alles was groß, edel, anständig, ehrenhaft, staatstragend,schö und würdig ist, in den Schmutz treten, wie sie die Umwertung aller werte vorantreiben?
      Wie sie in jeden Lebensbereich eindringen, untergraben, spitzeln, gendern, denunzieren? Wie jeder ihrer Richtersprüche, jeder ihrer Gesetzes- und Verordnungstexte ein Hohn auf das Empfinden jedes gebildeten Menschen ist?
      Nein?
      Dann tun Sie mir leid!
      Ja?
      nun denn, wann raffen Sie sich endlich auf und bekämpfen diese Zerstörer von allem was unsere Art zu leben und zu arbeiten, zu sprechen und zu genießen und sich am Schönen zu weiden ausmacht? Oder gehören Sie zu den "Konservativen" die sich mit wohligem Schauer die perversesten Abartigkeiten linker "Kunst" vorführen lassen, um dann geschwollen über den "Ausdruck" und die "Tiefe" zu sabbern?
      DAS ist der gute, meiner aber der schlechte Stil?

      Genau Leute wie Sie würden dann wohl auch nichts dabei finden, wenn die nationale Spielart des Spozialismus 30% der Wähler hinter sich hätte - ganz demokratisch - und ausnahmsweise einmal nicht ungeborene Kinder oder "die Reichen" schlachten will (wogegen sie ja offenbar nichts haben, denn sie und Ihresgleichen paktieren ja mit diesen Leuten und empören sich, wenn man ihnen dieses vorwirft), sondern Anhänger bestimmter Religionen! Vielleicht - delectat variatio - diesmal die Christen? Kommen Sie auch dann noch, mit "man kann doch nicht?" und "muss man akzeptieren."
      Ich sage: Oh doch, man kann und man muss einen Dreck!

      Glauben Sie, diesen Leuten mit salbungsvollem Geschwätz beikommen zu können, anstatt mit brutalem Ausgrenzen und Abschneiden von Geld und Macht?
      Ich benenne den Sozialismus als das, was er in meinen Augen ist. Diejenigen, die ihn decken, sind in Wahrheit um kein Jota besser!
      Meinen Großvater würde es vor solchen "Christlichsozialen" ekeln!

      Mit "Brrr!" und "Pfui Teufel!"

      Genau so!

      Und jetzt denken sie einmal nach, WEM sie hier die Mauer machen! Und wenn ein Gutteil der ÖVPler das endlich auch täte, wäre der linke Spuk in diesem Land in wenigen Wochen ein für allemal vorüber. Aber die peinliche Frage ist ja: wollen Sie das überhaupt?

      Sie sind dran!

    • Brigitte Imb
      22. Januar 2013 00:13

      Sensenmann,

      genial***

    • Sensenmann
      22. Januar 2013 02:29

      @Wertkonservativer:
      Ui jeh! Der Stil! Der Stil macht Ihnen Pein?
      Nicht die drängenden Probleme von Volk und Land? Nicht die tägliche Portion Verbrechen, Korruption und Unterschleif, die Ihnen die ach so schützenswerten Sozialisten täglich liefern?

      Nun gut. Ich werde Ihnen beweisen, WEM es hier zu grausen hat und WER hier billig ist.
      En garde!

      Welches Epitheton ornans würden Sie jemandem zumessen, der mit einer Mordideologie paktiert, die ihre Opfer nach hunderten von Millionen zählt?
      "ehrenwert"? Ja?

      Diese Mordideologie ist der Sozialismus. In all seinen widerlichen Spielarten. Ob als demokratischer Sozialismus (ja, so nannte sich die Mauermörderpartei SED nachdem der von ihr nach sozialistischen Grundsätzen verwaltete Staat schlichtweg verfault war und sie in der Demokratie unterkriechen durfte), als Leninismus, Stalinismus, Trotzkismus, Titoismus, ob als Maoismus (einen Anhänger dieser besonderen Spielart leisten wir uns als „maximo lider“ der EUdSSR) ob als nationaler Sozialismus, oder als internationaler Sozialismus oder als die sogenannte Sozialdemokratie (In die sich die SPÖ umbenannt hat).

      Wie nennt man ein Weibsstück, das sich für materielle Vorteile in’s Lotterbett legt? Und wie heißt dann eine, die den Succubus für die Ausgeburt des Sozialismus abgibt? Na also! Was ist daran falsch?

      Und wer verschafft für materielle Vorteile den Sozialisten Zugang zu Macht und Geld? Wer paktiert mit Leuten, die hunderttausende Ungeborene morden ließen und lassen, die Kinder in ihren Kinderbewahranstalten missbrauchten, quälten und für medizinische Experimente verwenden ließen? Wer paktiert mit Leuten, die eine Täterkuscheljustiz pflegen, politische Delikte aber strenger als Mord ahnden und über Ihresgleichen die schützende Hand halten? Wer paktiert mit Leuten, die Stehlen, Betrügen, die in Permanenz vernadern, verhetzen, gendern, lügen und das Erbe der Enkel bereits verzocken? Wer hält Leuten die Stange, deren Führungspersönlichkeiten und Günstlinge von Vergangenheit und Gegenwart ganze Abhandlungen über das Strafrecht zulassen? Wer paktiert mit denen, die in Permanenz alles Hohe, Edle, Gute, Schöne in den Dreck treten, die Kultur versauen und die Kunst zu einem Zerrbild ihrer selbst gemacht haben, die unser Land an den Rand des Bankrotts gebracht haben und die „Reichen“ (was in deren Denke alle Besitzenden sind, wie die Mordorgien derer, die der reinen Lehre des Sozialismus folgten, nur zu genau beweisen) schlachten wollen?

      ICH bin das nicht!

      Sollte es hier nicht Ihnen und Ihresgleichen ENDLICH EINMAL vor diesen Sozialisten grausen?
      Aber es graust Ihnen vor MIR, weil ich es ausspreche, was die von der ÖVP gestützten so machen und sind? Sie Armer!

      Schauen Sie sich in den Spiegel, reiben Sie sich die Augen und werden Sie sehend! Jede Äußerung, jede Handlung der Sozialisten ist ein unablässiger Angriff auf all das, was unsere Art zu Leben ausmacht! Unsere Art sich zu freuen, zu denken, zu schreiben. Unsere Art zu arbeiten, zu erwerben, zu sparen. Unsere Art, Bleibendes für unsere Nachfahren schaffen zu wollen. Ein Angriff auf unseren Willen, Volk und Vaterland und Sitten und Gebräuche erhalten zu wollen.

      Merken Sie nicht, wie diese Verbrecher bei jeder Gelegenheit das Schöne herabwürdigen, das Hehre in den Schmutz ziehen? Wie sie Ihnen mit jeder Äußerung in Bild und Ton, in Wort und Schrift in’s Gesicht spucken?
      Das merken Sie nicht? Gehören Sie vielleicht zu den „Konservativen“ die sich mit wohligem Schauer den Auswurf sozialistischer Afterkunst präsentieren lassen um dann über „Ausdruck“ und „Tiefe“ der eklen Machwerke zu schwurbeln, um nur ja nicht als vermeintlich provinziell erscheinen zu müssen?

      DAS ALLES ertragen und stützen Sie und Ihresgleichen nur um in den Genuss einiger vermeintlicher Pfründe – die SIE selbst natürlich auch noch aus dem Lebendigen geschnitten bekommen – kommen zu können, die Sie mit dem Leben unseres Volkes und der Freiheit unserer Heimat erkaufen?
      Welch billiges Verhalten! Welch ekle Gesinnung!

      Ich wollte, Leute wie Sie – die ausschließlich an den herrschenden Zuständen SCHULD sind, würden endlich etwas von jenem „Getöse“ hören lassen, das Sie mir ankreiden! Aber die ideologische Auseinandersetzung mit dem Sozialismus scheuen Sie und Ihresgleichen ja wie der Teufel das Weihwasser, weil sie selbst schon angekränkelt vom Sozialismus sind oder schlichtweg zu träge sind, die Klinge im geistigen Kampf zu führen!

      Und eine ÖVP deckt diese Leute! Und schon wieder 5 Jahre! 5 Generationen von Schülern im roten System erzogen! Da geht sie dahin, unsere Zukunft mit Bildungsergebnissen, die jeder Beschreibung spotten, aber die ÖVP Granden grinsen neben den Sozis in die Kameras. 5 Jahre Schuldenmacherei und Geldverschwendung, 5 Jahre auf dem Weg zur sozialistischen Gesellschaft!
      Bravo! Eine Leistung auf die die ÖVP und ihre anhänger stolz sien kann!

      Ja wissen die denn nicht, daß der Sozialismus einen derart unbändigen Vernichtungswillen hat und Ideologie IMMER über Leben stellt, so daß er stets erst endet, wenn wir in Ruinen und Elend hausen oder zum Ameisenstaat verkommen sind? Reichen Ihnen die Völker, die im Dreck verreckt sind, die ruinierten Staaten, die gestohlene Zukunft von Millionen noch nicht? Reicht es nicht, daß auch dieser Staat heruntergewirtschaftet ist bis an den Rand des Bankrotts? Hat diese Irrlehre, deren vorsätzliches Betreiben zweifellos ein Verbrechen ist (Haben Sie die Stirn DAS zu leugnen im Angesicht von Millionen Toten?) nicht schon genug hypertrophe Bestien über die Menschheit ausgespien, daß Sie sie fürderhin schützen und stützen müssen?

      Wieso um alles in der Welt machen Sie sich für Leute, die mit diesem Gesindel paktieren, stark und finden die schmückenden beiworte zu heftig gewählt?

      Und jetzt kommen sie mir ja nicht mit dem Geseires, man könne doch an die 30% der Wähler nicht ausgrenzen, vor den Kopf stoßen! Es mag ja sein, daß es dumme Mitläufer gibt, die glauben, der Sozialismus würde die Gerechtigkeit und Gleichheit verwirklichen. (Welch ein Hohn! Aber es soll ja auch Narren geben, die glauben, Islam bedeute Frieden…). Mit genau dem Argument würden Sie dann auch im Falle daß die „nationale“ Spielart des Sozialismus 30% der Wähler anziehen würde und im Gegensatz zum „demokratischen“ Sozialismus keine Ungeborenen morden und keine Reichen schlachten wollte sondern – delectat variatio - diesmal eine andere religiöse Gruppe ausmorden wollte, auch von „demokratisch gewählt“, „Verständnis haben“ und „nur Worte aber eh nichts gemacht“ und „Keine Gefahr“ kommen? Allen Ernstes?

      Natürlich niemals! Eine solche Instinktlosigkeit unterstelle ich Ihnen selbstverständlich nicht!

      Aber wieso stellen Sie sich dann als Verteidiger derjenigen hin, die GENAU DAS HEUTE UND HIER UND IN PERMANENZ tun?

      Ich mache keiner Mordideologie des vorigen Jahrhunderts die Mauer! Ich fordere nicht, andere zu schlachten wie Ihre Freunde das tun, für die Sie und die ÖVP so viel Sympathie empfinden, daß man sich ihnen willfährig anbiedert. Ich will nur Recht, nicht Rache! Die Täter der Sozialisten wird man bestrafen müssen und an rückwirkenden Gesetzen, die die Sozialisten ja laufend für uns für gut halten, soll es da auch nicht mangeln! Die Sozialisten müssen von Geld und Macht abgeschnitten werden, sie müssen von jedem Punkt, an dem es Entscheidungsgewalt gibt, ferngehalten werden, ausgegrenzt und geächtet unter den zivilisierten Menschen und Sühne leisten. Die Gesetze dafür sind bereits im Rechtsbestand der Republik und brauchen nur kleine Änderungen.
      Dann kann der marxistische Rentnerverband meinetwegen die 37. sozialistische Sekte gründen, den Bund roter Lemminge vom 32. Oktober ausrufen und die 48. Auslegung der Lehre ihres heiligen Marx versuchen und es an sich selbst ausprobieren und nach Belieben verhungern. Was sie für sich für gut befinden – a la bonheur!

      Aber ich werde mich bis zum letzten Atemzug wehren, daß sie mich oder irgendeinen freien Menschen ihrer Drecksideologie unterwerfen oder mich für ihre Drecksideologie ausbeuten!

      Dieses Land hat, wie die Volksbefragung erneut bewiesen hat, keine linke Mehrheit, es wird aber – durch die Hurerei (und nun sollten sie WISSEN, daß es eine solche ist!) der ÖVP - links regiert!

      Meinem Großvater hätte vor solchen „Christlichsozialen“ gegraust. Und wie!
      Mit „Brrrr!“ UND „Pfui Teufel!“

      Mir graust nicht einmal vor denen, denn ich empfinde bereits Mitleid. Wer es fertig bringt, nach DER Niederlage der roten Kapelle diesen Darabos fürderhin zu stützen, der muss schwer krank sein!
      Ich habe Mitleid mit Menschen, denen ihr leibhaftiger Tod gegenübertritt, der ihnen jeden Tag mitteilt, daß er sie ausmerzen wird, um seine Ideologie durchzusetzen um jeden Preis. Der ihnen ausrichten lässt, was er mit ihnen machen wird und die sich ihm dennoch an den Hals werfen.

      Wissen Sie, geschätzter Wertkonservativer, wenn es nur um Ihren persönlichen Untergang oder den der verlotterten und gottverlassenen ÖVP ginge, es wäre mir - wirklich - egal. Wenn es nur um den Zusammenbruch dieses ohnehin schon faulen Staates ginge, geschenkt! Man macht sich Besseres, ist der Staat doch ohnehin nur eine zeitlich begrenzte Regelung für das Zusammenleben von Menschen in einem bestimmten Gebiet. (Bevor sie wieder Land und Staat verwechseln, gleich ein Zitat von Joachim Fernau: „Der Staat hat mich nie gekannt, nie angesehen. Ich habe ihn immer nur kennengelernt, wenn er wie ein von der Sauftour heimkehrender Vater mich entdeckte und prügelte. Fallen Sie nicht auf die Lüge hinein, daß Vaterland gleich Staat ist.“)

      Aber es geht um die Substanz, um das Leben und Sterben von Menschen, das Glück und die Wohlfahrt meiner Familie und – ich bin ehrlich – auch meiner selbst.
      Und daher gebieten mir Herkunft, Erziehung und mein Wille nur Eines: Hart zu sein. Gegen jedermann der mt dem Sozialismus paktiert oder ihn betreibt. Werden auch Sie hart und bringen sie Ihre Freunde dazu, hart zu sein. Für Blumenspenden weiß ihnen so ein Sozi keinen Dank! Verinnerlichen Sie das, oder der Sozialismus wird ihnen und ihren Kindern und Enkeln nicht einmal mehr ein Taschentuch lassen, um hineinweinen zu können!

    • Wertkonservativer
      22. Januar 2013 05:47

      No further comment!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Wertkonservativer
      22. Januar 2013 07:59

      Frage an Frau Brigitte Imb:

      Sie finden ja bereits die erste Sensenmann-Vernichtung des Wertkonservativen gestern 23:55 genial: kein Problem für mich!
      Aber was sagen Sie dann auch zur zweiten, heute um 2:29 Uhr.
      Hat sich der strenge und wortmächtige Sensenmann - bei geringen Änderungen seiner Michler- und ÖVP-Anschüttung - da nicht nochmals gesteigert?
      Noch genialer, oder?

      (mail at: gerhard@michler.at)

    • AGLT (kein Partner)
      22. Januar 2013 08:28

      @Sensenmann: auch von mir: ***

      Es ist höchst an der Zeit, KLARE und HARTE Worte auszusprechen!

      Wer angesichts des Zustands der politischen Landschaft, seiner miesen, verlogenen Vertreter (besser: Verräter) noch immer mit Wattebäuschchen schießen will, muss Teil des Systems sein und hat von der REALITÄT außerhalb seines geschützten (in- und ausländischen) Reviers NULL Ahnung. Ein anderer Schluss wäre nicht sehr schmeichelhaft.

    • diko
      22. Januar 2013 08:48

      @Sensenmann,
      **************!
      Sie sagen es ! Nur wenn die Ideologie mit der Realität nicht übereinstimmt, - umso schlimmer für die Realität!

    • Wertkonservativer
      22. Januar 2013 08:59

      Den diversen Sensenmann-Applaudierern ins Stammbuch geschrieben:

      Wie wär's, wenn Ihr alle, Ihr Starkwort-Redner vom Fauteuil aus, Euch wirklich einmal in die Niederungen der Politik bewegen würdet, um Eure flammenden Appelle wenigstens ansatzweise in die Tat umzusetzen?
      Das arme und von verantwortungslosen Politikern so geknechtete Volk wartet sehnsüchtig auf solche Heilsbringer, die präzise wissen, was sie wollen bzw. nicht wollen.
      Mit ellenlangen Elogen und mit wutverzerrtem Gesicht werden diese Demokratie-Schmäher beim normalen Volk jedoch kaum Widerhall finden!
      Gut so; derlei überhebliches Fanatiker-Gehabe weckt ja schauerliche Grruselgefühle! Wie sollen wir armen Unbedarften da jemals wieder erholsamen Schlaf finden?

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • F. V. (kein Partner)
      22. Januar 2013 09:49

      Den "Wertkonservativen" zum Denken aufzufordern ist eine contradictio in adjecto.

    • cmh (kein Partner)
      22. Januar 2013 10:01

      @WK

      Die ewige Frage lautet doch: "Wie sage ich es meinem Kinde?"

      Wie lange sage ich denn schon den Schwarzen, sie sollten nicht mit den Roten spielen. Aber weil die immer den leichten Griff in das Geldtascherl der Eltern machen und dann Zuckerln verteilen, bin ich auf taube Ohren gestoßen.

      Wie viele junge Meschen sind denn schon im Bordell aufgewacht, weil sie die Guttelen des "guten Onkels" bedenkenlos angenommen haben.

      Lassen wir es doch bei rauh aber herzlich.

    • Weninger (kein Partner)
      22. Januar 2013 11:21

      @Wertkons
      Sensenmann --- Typisches pathetisches Burschenschafter-Halbstarkengeschwätz.

    • AGLT (kein Partner)
      22. Januar 2013 11:54

      @WK: mehrere User haben Ihnen schon MEHRMALS geschrieben, dass SIE, @wk, nicht wissen können, was die Einzelnen hier in der Realität alles unternehmen, um eben NICHT nur vorm PC ihren Unmut kundzutun!!! Nein, IHRE Maxime IHRES geliebten, aber leider abhandengekommenen Führers "Hände falten, Goschn halten" ist definitiv NICHT das Credo VIELER Angefressenen!!!

      GSD hab ich einen niedrigen Blutdruck, denn Ihre beleidigten Kommentare sind wirklich zum aus der Haut fahren (jaja, ich muss sie ja nicht lesen, aber das gilt genauso für SIE mit den Kommentaren, die SIE kritisieren!).

      Aber berechenbar sind Sie, @wk, ich wusste, dass auf den Hauptkommentar vom @Sensenmann eine weinerliche und pikierte Replik Ihrerseits kommt. Sie liefern auch nichts Neues.

      @Burschenschafter-Keule: wie laaaaaaangweilig.

    • Gismor (kein Partner)
      22. Januar 2013 12:15

      Sensenmann
      Sie sprechen mir aus der Seele!
      Vielen Dank!

    • Wertkonservativer
      22. Januar 2013 12:35

      AGLT (kein Partner):

      also, bitte: die Burschenschafter-Keule habe nicht ich geschwungen; soviel dazu!

      Dass die diversen Verbalinjurien und sonstigen "Ausfälle" des Herrn @ Sensenmann durchaus geeignet waren (z.B .."alternde Bolschewikenhure" in Richtung einer demokratisch legitimierten Partei), dagegen Stellung zu nehmen, möchte ich für mich in Anspruch nehmen.
      Dass sich Herr @ Sensenmann mit Formulierung seiner zwei langen Monologe die halbe Nacht um die Ohren geschlagen hat, ist eigentlich schade: ein erholsamer Schlaf hätte ihm sicher gut getan!

      Man lese sich beide Sensenmann-Repliken in ruhigen Minuten durch: da wimmelt es von Zorn- und Hassausbrüchen, von die Demokratie niedermachende Sentenzen, von Überheblichkeiten gegenüber einem tumben und total linkshörigen Mitblogger!

      Zum Letzteren: ich bin mit Sicherheit hier im Forum einer derer, die zwar bekennende Linksgegner sind, den Kampf gegen die "links-bolschewistische Brut" aber mit demokratischen Mitteln und in menschenrechtskonformer Weise weitergeführt wissen wollen!

      Ich wollte - abgesehen von meiner Einwendung hinsichtlich seines Stils - auf die Auslassungen des @ Sensenmannes gar nicht weiter eingehen. Ihre beiden (und anderer) Repliken haben mich nun doch veranlasst, nochmals einige Zeilen in den Laptop zu klopfen!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Weninger (kein Partner)
      22. Januar 2013 13:32

      @WK
      Die Burschenschafterkeule war von mir, und das glaube ich zurecht, das ist genau die Art von Reden, die von vordergründig demokratischen Burschenschaftern nach dem 5. Bier auf der Bude geschwungen werden. Das ist keine Keule, sondern einfach eine simple Wahrheit und wenn einer die maske fallen lässt, dann darf man auch mit dem Finger zeigen. Im Übrigen ist dieses hasstriefende Pamphlet schlimmer als alles was ich in Österreich bisher von "Linken" oder was man dazu erklärt gehört habe.

    • xRatio (kein Partner)
      22. Januar 2013 19:12

      @Sensenmann

      BRAVO!!

      Schön, daß und wie Sie diesem schleimigen, absolut prinzipielosen Mitläufer undr Verteidiger der massenmörderischen Sozialistenpest fundiert die Leviten gelesen haben!!

      Danke!!

      xRatio

    • Sensenmann
      23. Januar 2013 01:11

      @Weninger
      Hasstriefendes Pamphlet? Sie machen mir Spass! Jede einzelne meiner Äußerungen ist für denjenigen, der nicht blind durch die Gegend stapft, ad oculos bewiesen!
      Irgendwie erinnere ich mich da an Ezechiel 12, 2: "Menschensohn, du wohnst mitten unter einem widerspenstigen Volk, das Augen hat, um zu sehen, und doch nicht sieht, das Ohren hat, um zu hören, und doch nicht hört; denn sie sind ein widerspenstiges Volk."

      Ja, ich erhebe eine furchtbare Anklage gegen diese sozialistische Irrlehre in all ihren Facetten, das ist wahr! Schmeckt Ihnen nicht? Nennen Sie EINEN der Anklagepukte, die ich gegen die Sozialisten aller Couleurs vorbringe, der nicht wahr ist! Nur EINEN! Ich höre.

      Ihre Burschenschafter-Schelte zeigt mir nur, daß sie nicht wissen, welchem Geist die Burschenschaften verpflichtet sind und daß sie entweder zu der Spielart des Sozialismus neigen, nämlich der nationalen, die als allererste die Burschenschaften verboten hat oder, daß sie eher der Sekte des Marxismus-Leninismus zugehören, die die Burschenschaften als "Hort der bürgerlichen Reaktion" in der DDR erneut verboten hatte.

      Eine andere Möglichkeit ist mir nicht bekannt, denn ein freiheitsliebender Mensch muss den übermächtig starken und unterdrückenden Staat - den sich die Sozialisten ja stets wünschen - gering schätzen und die Kernforderungen von 1848 tragen: Volksbewaffnung mit freier Wahl der Offiziere, Pressefreiheit, Schwurgerichte, parlamentarische Demokratie, Garantie der Menschen- und Bürgerrechte, selbstbestimmter Nationalstaat, Verfassung, allgemeines gleiches und freies Wahlrecht und Religionsfreiheit.
      (Natürlich schließt das NICHT ein zuzulassen, daß solche, die die Freiheit abschaffen und die Diktatur einführen wollen - sei es durch Manipulation, sei es durch Bestechung, durch Drohung oder nackte Gewalt - frei schalten und walten dürfen!)
      Typisch für Sozialisten ist, alle Errungenschaften des Jahres 1848 größtenteils abzulehnen. Sozis lieben nun einmal das Kollektiv und nicht den freien, selbstbestimmten Menschen!
      Nicht die Burschenschaften sind "vorgeblich demokratisch", nein die Sozialisten sind es. Aber wie der Schelm denkt, so ist er! Und wenn man die Peitsche in die Nacht hinaus schwingt, jault der auf, den sie getroffen hat. Wir wissen es.
      Sie brauchen es uns nicht auch noch erklären.

      @WK: Schließen Sie bitte niemals von sich auf Andere! Ich habe mich längst aus dem Sessel bewegt und baue an einer Politik, die den Menschen ihre Freiheit zurückgeben wird! Und bin kein "Starkwort-Redner": Ich belle nicht, ich beiße sogleich!
      Ihre Motivation, die Sozialisten zu decken, kann ich nicht verstehen. Vielleicht kann ich Ihnen erklären, was meine Motivation ist, die Sozialisten von jeder Machtausübung auszuschließen: Ich habe verinnerlicht, daß der Preis der Freiheit die ständige Wachsamkeit ist und habe nicht vor den Punkt zu versäumen, an dem man das Schicksal noch ändern kann und dann in der vollendeten Diktatur aufzuwachen. Ich bin 24 Stunden wachsam! 365 Tage im Jahr und wenn es ein Schaltjahr ist auch 366!
      Meine Eltern und Großeltern haben diesen Punkt der letzten möglichen Umkehr versäumt! Die Diktatur war eines Tages da, aber das Brot schmeckte am Morgen danach nicht anders, die Luft ließ sich atmen wie am Vorabend auch, also wozu Sorgen machen? Das Ergebnis ist bekannt! Mir wird das nicht auch passieren!
      Das ist mein heiligster Eid!

    • Wertkonservativer
      23. Januar 2013 07:42

      Zur Kenntnis genommen, Herr @ Sensenmann.
      Unter einem der höherstehenden xRatio-Beiträge finden Sie meine abschließende Stellungnahme zum aktuellen Disput!

      (mail at: @gerhard@michler.at)

    • Weninger (kein Partner)
      23. Januar 2013 09:11

      @Sensenmann
      Sie leben in einer bipolaren Phantasiewelt: Ich brauche weder linke Kommunenspinner noch rechtskonservative Spinner wie Sie. Ob man die SP oder oder die VP heute weiter links ansiedelt, ist eine Geschmackssache. Beide befinden sich auf demokratischen Boden, aber keinesfalls möchte ich unter einer Alleinregierung Ihrer Ideologie leben müssen. Intoleranz und vereinfachende Feindbilder sind leider alles was Sie beherrscht. Sie sehen Demokratie nur als Mittel zur Mchtergreifung wie bekannte historsiche Vorbilder. Ansonsten ist Ihr Wortdurchfall völlig wertloses Gequatsche.

    • Brigitte Imb
      23. Januar 2013 14:41

      WK,

      die Beschreibung der ÖVP ist durchaus richtig, mein *genial* war keinesfalls gegen Sie pers. gerichtet und ich glaube Sie sollten bei Betrachtung der ÖVP die rosa Brille öfters putzen, denn dort ist bei Gott nicht alles in Ordnung.

    • Wertkonservativer
      23. Januar 2013 18:17

      Stimmt schon teilweise, liebe Frau Imb,

      doch der @ Sensenmann und sein Bewunderer xRatio tun ja gerade so, als ob die ÖVP ein Verbrecher- und Mörderhaufen wäre!

      Was der @ Sensenmann da von sich gibt, geradezu mit Schaum vor dem Mund, ein wirres, hassvolles Gewäsch, ans Pathologische grenzend; dass der Mann derart viel Zuspruch erhält, ist mir schleierhaft.

      Ich weiß, dass die ÖVP derzeit nicht bestens aufgestellt ist, doch ist sie immer noch die uns Bürgerlichen weltanschaulich am nächsten stehende politische Bewegung in Österreich.
      Die dauernden Auslassungen dieses Herren, sie mache sich durch ihre Koalition mit der SPÖ mitschuldig am den vielen Millionen Opfern des Sozialismus, ist derart abwegig, dass es hier den vielen Intelligenzlern eigentlich auffallen sollte, wes Geistes Kinder der @ Sensenmann und darüberhinaus auch der Herr xRatio sind.

      Aber nun: meinerseits Schluss der Diskussion!

      Liebe Grüße,

      Gerhard Michler

      (mail to: gerhard@michler.at)

  31. Der Jurist
    21. Januar 2013 15:11

    Die ORF-Berichterstattung über die Volksbefragung hat eines deutlich gezeigt:
    Der ORF ist die mieseste öffentlich Einrichtung, die wir in Österreich haben.

  32. HDW
    21. Januar 2013 14:59

    Zufriedenes Gefühl vermitteln mir dieser Volksbefragungstag in Ö. und die Rettung der FDP in D. durch Verdreifachung der von den Medien vorhergesagten Stimmen durch die Wähler! Beides zeigt, dass die von Noelle-Neumann postulierte "Schweigespirale" die ja in D.und Ö. lange besonders gut funktioniert hat, also das Nachplappern der medialen Meinung durch die nützlichen Idioten des Mittelstandes (besonders in Österreich deutlich geworden durch die weltweit einzigartige Auflagenstärke des Boulevards) vielleicht doch endlich an ihr Ende gekommen ist! Und so eine mediale Präsenz oppositioneller Argumente, also das eigentlich konstituierende Element einer "Demokratie", ermöglichen würde.

    • Undine
      21. Januar 2013 17:21

      @HDW

      "Beides zeigt, dass die von Noelle-Neumann postulierte "Schweigespirale" die ja in D.und Ö. lange besonders gut funktioniert hat........ vielleicht doch endlich an ihr Ende gekommen ist!"

      Frau Noelle-Neumann war eine in jeder Weise bewundernswerte Frau! Es wäre wirklich höchst an der Zeit, diese "Schweigespirale" endlich zu entsorgen, und zwar beim Giftmüll!

  33. leshandl
    21. Januar 2013 13:46

    Am Besten, den Osterreichischen Rot Funk links liegen lassen, wo er sich ohnedies selbst immer positioniert.
    Da sind mir die Bayern-Sender schon wesentlich lieber, weil korrekter und informativer.

    • M.S.
      22. Januar 2013 12:39

      Der ORF ist nur auf einem Gebiet ganz gut: Als Sportsender
      Die Sportler kommen auch ohne entsprechendem Parteibuch ins Bild.

  34. Brigitte Imb
    21. Januar 2013 13:31

    Herrlich wäre auch, dürften wir über das Bleiben die Asylwerber abstimmen. Wie es ausschaut könnten sie Erfolg haben, denn die Politik diskutiert bereits über weitere Öffnungen des Arbeitsmarktes. Das ist eine bodenlose Frechheit, v.a. angesichts unserer eigenen 300 000 Arbeitslosen.

    http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/1335045/SPOe_Asylwerber-sollen-nach-6-Monaten-arbeiten-duerfen?_vl_backlink=/home/index.do

    • AGLT (kein Partner)
      22. Januar 2013 08:30

      @Brigitte Imb: ich glaube, für unsere 300000 Arbeitslosen besteht auch bei Öffnung des Arbeitsmarktes für die Asylos keine Gefahr ....

  35. Markus Warner
    21. Januar 2013 12:30

    Man mag es zwar für kaum möglich halten, aber die Wahlberichterstattung auf ATV (dort habe ich in meiner Verzweiflung hin gewechselt) war vergleichsweise brauchbar. Auch die bei den Exit-Polls gestellten und präsentierten Fragen waren sinnvoller ausgewählt als im ORF (so gab es z.B. eine Aufsplittung nach SPÖ- oder auch eine eigene Kategorie der Krone-Leser). Wenn man über die Privatsender-mäßig schnoddrige Präsentation/Kommentierung hinwegsieht, war es wohl wirklich besser als im ORF.

  36. S.B.
    21. Januar 2013 12:29

    Und jetzt bitte, unverzüglich eine Volksabstimmung über unseren unerträglich einseitig links agitierenden, zwangsgebührenfinanzierten Öffentlich-Rechtlichen.

    Schon wäre dieser ganze Spuk vorbei, denn nach dem Ausgang der gestrigen Volksbefragung keimt die Hoffnung auf, daß die Bevölkerung doch nicht so dumm ist, wie sie der ORF und die restliche linke "Medienorgel" gerne haben möchten.

    Wir wollen keine sozialistische Gehirnwäsche nach dem Vorbild des ehemaligen Ostblocks. Wir sind auf den Geschmack gekommen, WIR WOLLEN NOCH MEHR DIREKTE DEMOKRATIE!

    • A.K.
    • Undine
      21. Januar 2013 17:22

      @S.B.

      *******!

    • FranzAnton
      21. Januar 2013 19:59

      @ "WIR WOLLEN NOCH MEHR DIREKTE DEMOKRATIE!"

      GENAU DAS wäre die einzig brauchbare "Medizin" gegen die allumfassende linke Propagandamaschinerie, welche uns Österreichischen Menschen den - erwiesenermaßen ruinösen - Marxismus aufzuoktroyieren beabsichtigt.

      M.E. gibt es nichts politisch Wichtigeres, als uns Österreicherinnen und Österreichern die Möglichkeit zu verschaffen, sich in jegliche politische Agenden aktiv und massiv einzuschalten, internetunterstützt, versteht sich.

      Wir können ganz sicher darauf vertrauen, daß der auf direktdemokratische Weise erhobene Wille unseres Volkes sämtliche politischen Unzukömmlichkeiten und Absurditäten, welche in diesem Forum so intensiv beklagt werden, abstellen würde. Bitte, setzen Sie sich Alle für die Implementierung von Direktdemokratie ein; je eher, desto besser, sonst agitieren unsere Marxisten erneut mit allen ihren hinterhältig - miesen Kräften gegen Vernunft und Volkswillen; es gibt keinen anderen Weg zur Rettung vor marxistischem Ungemach und EU - Schuldenhorror!

    • S.B.
      21. Januar 2013 23:18

      @Franz Anton

      100%ige Zustimmung.

      ********!

  37. Johann Scheiber
    21. Januar 2013 11:52

    Im offenbar finalen Zustand der Demokratie sind die demokratischen Machthaber scheinbar in der gleichen paradoxen Situation wie die Kommunistenponzen vor dem Ende des Ostblocks.

    Dem letzten polnischen "Arbeiterführer" Jaruzelsky ist im Traum Karl Marx erschienen. Jaruzelsky erzählte Marx von den Unruhen in Polen und fragte ihn um Rat. Marx riet ihm die Arbeiter zu bewaffnen.

    Welcher böser Traum hat bloß die Sozialdemokraten dazu verführt, das Volk zu befragen?

    • Undine
      21. Januar 2013 13:31

      @Johann Scheiber

      "Welcher böser Traum hat bloß die Sozialdemokraten dazu verführt, das Volk zu befragen?"

      Ich vermute, daß es der absolute Glaube der Sozialisten war, dem "hauseigenen" ORF und den reichlich mit Steuergeldern (va leider auch denjenigen der Nichtlinken!) gekauften Zeitungen zu 100% vertrauen zu können, daß diese, wie bisher gewohnt und erwartet, die Hörer, Seher und Leser im Sinne der Linken zu beeinflussen. Diesmal allerdings haben die Medien den Bogen überspannt; er ist gebrochen. Blöd gelaufen für die Sozis, daß die Österreicher doch nicht so dumm sind, wie von ihnen eingeschätzt und erhofft.

      Hoffentlich haben die Medien zum letzten Mal die gekauften Wahlhelfer und Claqueure für Rot und Grün gespielt!

    • cmh (kein Partner)
      22. Januar 2013 10:07

      Vielleicht hat Häupel nicht genug abgeschätzt, dass Sager, die einmal das Gehege der Zähne verlassen haben nicht mehr zurückgeholt werden können. Und dass der Unsinn dann vom Darabosch tatsächlich aufgenommen wurde. Danach hat die Sache eine Eigendynamik bekommen, weil die ÖVP, der die Wahlniederlage in der Wahl der Eurofighter noch in ERinnerung war, die Sozen anrennenließ und wider rotem Erwartem einmal nicht eingekniickt ist.

  38. perseus
    21. Januar 2013 11:30

    Was Schlimmeres kann dem roten Gsindel nicht passieren, als dass der Darabos bleibt. Der hängt bei der Nationalratswahl wie ein Klotz am Bein. Daher glaube ich werden sie ihn eher vorher entsorgen. Also ich glaub‘ man muss ihn so gesehen sogar bitten zu bleiben.

    Die ÖVP ist nicht besser; auch sie verfügt über viele Wendehälse, die sich nicht scheuen derart grundsätzliche Themen für die nächste Wahl zu missbrauchen.

    Was wir brauchen würden, wären Menschen mit einer Geradlinigkeit, wie sie Wolfgang Eder hat. Auch wenn ich der Ansicht bin, dass jedes Land eine Armee hat und zwar entweder eine eigene oder eine fremde und ich die eigene bevorzuge und es daher wichtig ist, die Linken, die nichts anderes im Sinn haben, als den letzten Rest österreichischer Militärtradition zu desavouieren, so glaub ich doch, dass Wolfgang Eder im Presse-Interview (siehe unten)über Themen spricht, die uns alle noch viel intensiver beschäftigen werden, als das Heer. Und dem, was er sagt muss man nichts mehr hinzufügen.

    http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/1334683/Wolfgang-Eder_Die-Jugend-muss-radikaler-werden?_vl_backlink=/home/wirtschaft/index.do

    • Pete Sahat (kein Partner)
      22. Januar 2013 10:00

      Danke für den Link perseus!

      Im interview spricht Eder sehr viele extrem wichtige Dinge an, bei denne für Europa und auch Österreich großer aufholbedarf besteht.

  39. schreyvogel
    21. Januar 2013 11:21

    Es hat nicht die ÖVP gesiegt.
    Es haben vielmehr die Frauen und die Alten dafür Sorge getragen, dass es weiterhin genug billige Zivildiener geben wird.

    Die Schadenfreude hinsichtlich der SPÖ beruht auf diesem Missverständnis.

    • byrig
      22. Januar 2013 22:48

      falsch,schreyvogel.
      der orf und die angeschlossenen links-prolo-medien(krone,österreich,heute) haben nämlich verschwiegen,dass nicht nur die über 60-jährigen,sondern auch die 30-59-jährigen,also die,die das land wirklich am laufen halten,60/40 für die wehrpflicht gestimmt haben.
      was auch noch im raum steht ist,dass wahrscheinlich sogar die 16-29-jährigen für die wehrpflicht gestimmt haben.
      linke,rote u.ä sind unbelehrbar.

  40. Josef Maierhofer
    21. Januar 2013 11:19

    Ich sehe den ORF seit 40 Jahren nicht und habe daher auch nicht den Ärger über die linke Provokation.

    Dass da manipuliert wurde bei Graphiken, ist ja wohl nichts Neues und auch nicht die Umfärbung auf dukelrot in diesem Medium, die in vielen anderen Medien bereits erfolgreich beendet worden ist.

    Ich habe unlängst mit einem Graphiker von 'Österreich' getratscht. Ja, er hat Auflagen, ja er muss Aufträge genau erfüllen, ja er tut es oft gegen sein Gewissen, weil er einen anderen Job nicht so schnell findet, ja, ja, ja...

    So geht das hierarchisch 'nach oben', der Chefredakteur, der sich nicht biegt, bekommt keine Annoncen, etc., bloß beim ORF muss scheinbar niemand mehr gebogen werden, die sind schon alle verbogen ...

    • leshandl
      21. Januar 2013 13:51

      Bei Österreich geht es ja nicht nur um die Inserate, sondern auch um die Kredite. Jeder Andere als Fellner wäre schon längst vor dem Konkurs-Richter!

  41. Brigitte Imb
    21. Januar 2013 10:48

    Darabos Denkmal

    http://kurier.at/

    Das Verhalten der Roten (und des Ministers) ist an Präpotenz nicht zu übertreffen. Man hat den Eindruck, nachdem ihnen bei der Abstimmung das Berufsheer abhanden gekommen ist, daß sie als Ersatz am unfähigen Darabos festhalten, der das Heer als Rache noch weiter abwirtschaften soll.

  42. Wolfgang Bauer
    21. Januar 2013 10:46

    Ob Darabos von sich aus zurücktritt oder nicht ist zweitrangig. Er müsste sofort seitens seines Parteichefs und BK Faymann zurückgezogen werden. Denn die ernsthafte Umsetzung der anstehenden Reformen im System Wehrpflicht kann Darabos nicht zugetraut werden, selbst wenn dieser wollte.

    Allein die bevorstehende Neubesetzung vieler Führungspositionen im Heer müsste ja gemäß der neuen Situation personelle Folgen haben. Darabos wird doch jetzt nicht andere Kandidaten nehmen als er vorhatte. Die hätten aber das Berufsheer glaubwürdig einführen sollen!

    Das geht doch alles so nicht!! Aufschrei nötig!

  43. haro
    21. Januar 2013 10:45

    A.U. hat vollkommen Recht.

    Diese ORF-Darstellungen sind ein Jammer, wie der ORF insgesamt.
    Wo bleiben die verantwortlichen Linken die die Abschaffung der ZWANGsgebühren fordern nachdem doch sogar der Verteidigungsminister den Dienst zur Verteidigung als Zwang ablehnt?
    Wie diese Volksbefragung aber zeigte, hat die gesamte immense mediale linke Propaganda (inkl. Desinformation) nicht mehr die ausreichende gewünschte Wirkung.
    Die Linken wären gut beraten, sich wieder demokratischer zu verhalten und nicht die Wünsche bestimmter Minderheiten zum Maß ihrer Parteiprogramme zu machen.

    Und jetzt -wie A.U. schon meinte- her mit einer Volksbefragung zur Gesamtschule!

    Und die Rücktritte der versagenden Minister (Verteidigung/Bildung) und der Landeshauptfrau von Salzburg wären wohl eine Selbstverständlichkeit hätte man nur ein Fünkchen Anstand und Gspür.

  44. Undine
    21. Januar 2013 09:52

    A.U.:*****************+!

    Daß Darabos nach so einer deutlichen Ohrfeige ins Gesicht (wirkte gestern etwas aufgedunsen und starr) nicht zurücktritt, ist einerseits unverständlich, andrerseits aber auch wieder gut für ÖVP und FPÖ---als abschreckendes Signal an die Wähler für den schlechten Zustand der Sozis bei der NRW.

    P.S.: Meinen Beitrag zum so erfreulich großen "Sieg" der BH-Befürworter, vor allem aber gegen die das Erträgliche längst weit überschreitende linke, üppig geschmierte Propagandamaschinerie (ALLE "Waffengattungen"!) darf sich aber nicht die ÖVP als Federl auf den Hut stecken, sondern die FPÖ. Dies sei nur vermerkt wegen der irreführenden optischen Wahlanalysen im ORF.

    • Alfred E. Neumann
      21. Januar 2013 11:44

      @Undine:

      Dieser Darabos kann nicht zurücktreten. Der hat ja keinen Beruf, deshalb muß er warten, bis der Nissel in Pension geht, und er dann nachrücken kann.

      Wenngleich ihn am Freitag die KKP als Profi und Historiker bezeichnet hat, bedeutet das eher noch lange nicht, daß er auch wirklich etwas könnte... (vielleicht, außer blöd daherstammeln).

    • Konrad Loräntz
      21. Januar 2013 13:54

      @ Neumann: Soweit Historiker wird er schon sein, dass er die NS-Vergangenheit des einen oder anderen Blasmusikvereins erforschen kann. Da liegt noch arg viel im Dunklen. Auch führt die Nichtaufarbeitung der Vergangenheit des Traiskirchner Trachtenvereins bei vielen Pilgrislam-Fathers zu beinahe objektiv nachweisbaren psychischen Belastungen.

    • Undine
      21. Januar 2013 14:02

      @Alfred E. Neumann

      Der arg gebeutelte Verteidigungsminister Darabos hat allerdings im vergangenen Jahr seine "Tapferkeit vor dem Feind" in ausreichendem Maße bewiesen, als er die ominöse Kapsel (in seinen Augen wahrscheinlich gefährlichster "Sprengstoff" für die Republik Österreich!) im Denkmal des "Toten Soldaten" suchen ließ. Wenn er da nicht Heldenmut bewiesen hat!? Und Kranz bekommt der "Tote Soldat" auch keinen mehr vom Darabos!

    • Undine
      21. Januar 2013 17:32

      @Alfred E. Neumann

      Und noch etwas: Darabos soll ruhig auf seinem Ministersessel fest kleben bleiben! Er und die mindestens ebenso gefährlich unfähige Claudia Schmied können hoffentlich bis zur NRW nicht mehr allzu viel ruinieren; aber sie werden sich als gute "Wahlhelfer" für ÖVP und FPÖ entpuppen! :-)

  45. Pumuckl
    21. Januar 2013 09:39

    Sollten wir heute nicht anstatt Norbert Darabos besser Kanzler Faymann und seine SPÖ verhauen?

    Minister Darabos bleibt im Amt, ER HAT MEIN VERTRAUEN.
    Auf diesen Satz kann man den ersten Auftritt des Kanzlers nach der Volksabstimmung zusammenfassen.

    WURDE NICHT AN DIESEM 20. JAN. 2013 VOR ALLEM WERNER FAYMANN ALS KANZLER DAS VERTRAUEN DER ÖSTERREICHER ENTZOGEN ?

    Faymann kann doch nicht so tun, als ob Darabos ohne Zustimmung von SPÖ und Kanzler zu diesem politischen Wahnsinnsritt los galoppiert wäre!

    An diesem denkwürdigen Tag kamen mir interessante Parallelen zwischen Darabos und seinem Landsmann Sinowatz in den Sinn:

    ° beide Burgenländer
    ° beide Historiker
    ° beide Kroaten
    ° beide brave Parteisoldaten
    ° beide Lückenbüßer der SPÖ. Sinowatz wurde Kanzler, weil Kreisky und die Parteibasis die Banker Androsch und Vranitzky ablehnten. Darabos wäre viel lieber Innenminister geworden.

    Doch da sind auch Unterschiede:

    Sinowatz sagte: "Alles was wir sind sind wir durch die Partei."Darabos sagte solches nicht.

    Sinowatz sagte: "Es ist alles so kompliziert." Darum tat er oft nichts.*
    Vom Parteisoldaten Darabos erwarte die SPÖ, daß er das Bundesheer demoliert.
    Er trat sein Ministeramt an und kaufte zum Nachtflug untaugliche Eurofighter der ersten Tranche aus zweiter Hand.

    * VÖST- Generaldirektor Apfalter wollte damals Kanzler Sinowatz überzeugen daß
    man die freiwilligen Zahlungen an VÖST-Mitarbeiter für mehrere Jahre aussetzen
    muß, weil das Unternehmen sonst Pleite macht. Sinowatz beugte sich dem Druck non Gewerkschafter Sinowatz. Es geschah nichts. Nach 15 Monaten wurde die
    VÖST mit einem zweistelligen Milliardenbetrag von der Republik gerettet.

    • Pumuckl
      21. Januar 2013 09:46

      Tut mir leid! Der sinnlose Fettdruck des ganzen Kommentars dürfte ein Programmfehler bewirkt haben. Meine Befehlseingaben " Ende Fettdruck wurden nicht angenommen.

    • F. V. (kein Partner)
      22. Januar 2013 10:00

      Was können die Kroaten dafür mit dem Rest der Liste gemeinsam genannt zu werden?
      Außerdem sind sie katholisch.

      Die ehemaligen Hermann Göring Werk heißen übrigens VÖEST - Vereinigte Österrreichische EISEN- und Stahlwerke.

      Tun´s doch keine Toten dreschen (De mortuis nihil nisi bene!), außerdem war der Sinowatz wenigstens doch ehrlich: es ist alles sehr kompliziert - und "wir" sind alles durch die Partei. Damit kann man doch schon was anfangen.

  46. Politicus1
    21. Januar 2013 09:38

    Der wichtigste Agitator bei dieser Befragung kam nirgends zu Wort:
    Die KRONE!
    Herr Pandi oder Herr Dichand hätten ins ZENTRUM gestellt gehört!

  47. DerTurm
    21. Januar 2013 08:40

    Abgesehen davon, dass es sich beim Staatsfunk immer noch nicht herumgesprochen hat, dass gestern weder eine "Wahl", noch eine "Abstimmung" stattgefunden hat.

  48. didi
    21. Januar 2013 08:37

    Es wurde einem warm um's Herz! Trotz der nimmer endenwollenden widerlichen Kampagnen pro Berufsheer in "Krone", "Österreich", "Heute" und ORF haben sich die Österreicher nicht beeinflussen lassen, sondern haben demokratische Reife gezeigt. Sie haben damit diesen schmierigen Boulevardblättern und dem ORF eine deutliche Absage erteilt und damit auch der SPÖ. Hoffen wir nur, dass dieser "Triumph" den Schwarzen nicht zu Kopf steigt, sondern dass sie die kommenden Probleme - vor allem die Reform des Wehrdienstes - mit mehr Energie und auch mit mehr Härte dem Koalitionspartner gegenüber anpacken werden!

  49. brechstange
    21. Januar 2013 07:58

    Nun wird es Zeit zu schauen, wer diese Kampagnen bezahlte. Ich denke, darin würde manches Rücktrittpotential für den Herrn Minister liegen.

  50. Wertkonservativer
    21. Januar 2013 07:53

    Faire Verlierer sehen anders aus!

    Das beginnt bei bei Herrn Dittlbacher (ein ungutes Schwammerl!), geht über Herrn Androsch bis zu den Technikern und Kommentatoren des Fernsehens, die vor lauter Frust und Händezittern etliche Technik-Hoppalas verursachten.

    Dem Verursacher des Ganzen, Herrn Häupl, war ja natürlich auch nicht ganz wohl in seiner Haut; nach (wahrscheinlicher) Mithilfe einiger Viertel konnte er doch immerhin noch gerade stehen und einige resignative Sätze sagen.

    Wie ich mir gestern zu sagen erlaubte: für die Sozialdemokratie in Österreich war der gestrige Tag eine mittlere bis große Katastrophe, die uns Mitte/Rechten Hoffnung auf Reduzierung der derzeitigen roten Übermacht geben sollte.
    Jetzt heißt es: nur nicht in den bidsher schwachen Bemühungen verharren, offensiv weiter am wackelnden Denkmal des Sozialismus rütteln, "Krone", "Österreich" und die anderen rotverseuchten Schmuddelblätter "net amal ignorieren", um so den von linker Seite finanzierten Turboschub Pro Rot zu torpedieren!
    Ein gutes Zeichen diesbezüglich: wenn sogar die Pro Berufsheer-Kampagne in der "Krone" so wenig gegriffen hat, ist es mit der medialen Kampagnisierung des Boulevards wirklich nicht weit her!
    Ein Hoffnungsstreifen am Horizont?
    Ja, sicher, wenn wir uns nicht weiterhin selbst noch schwächer machen, als wir es derzeit sind! Offensiv und mit Elan die nächsten Wahlgänge angehen, das sollte die Devise der nicht sozialistisch denkenden und handelnden Bevölkerung unseres Landes sein!
    Hoppauf!

    (mail to: gerhard@michler.at)

  51. phaidros
    21. Januar 2013 07:12

    Viele, die sich freuen, weil die SPÖ fulminant besiegt wurde, übersehen, dass es sich bei dem Ergebnis »pro Wehrpflicht« (mit den Argumenten »Dienst für die Allgemeinheit«, »Katastrophenwehr durch alle«, »Pädagogik durch Vater Staat« etc.) um ein zutiefst sozialistisches handelt.

    • Anton Volpini
      21. Januar 2013 07:45

      Nein phaidros, das haben Sie völlig falsch interpretiert.
      Wenn diese Abstimmung etwas gezeigt hat, dann daß die Österreicher für ihre Selbstbestimmung votiert haben.

    • phaidros
      21. Januar 2013 07:52

      Selbstbestimmung durch verpflichtenden Dienst?

      Das schaffe ich nicht.

      Aber danke für die Einlassung.

    • Helmut Oswald
      21. Januar 2013 07:58

      Jaja Phaidros. Wahrscheinlich alles Sozialisten, diese Wehrpflichtbefürworter. Schlimmer noch Phaidros - Nationalsozialisten. Bestimmt. Nur gut, daß sie uns sachbezogen dazu aufklären.

    • phaidros
      21. Januar 2013 08:05

      Ja, ziemlich wahrscheinlich viele Sozialisten unter den Wehrpflichtbefürwortern, denn die Wehrpflicht ist über Jahrzehnte für die Roten identitätsstiftend gewesen.

      Herr Oswald, Ihr Sarkasmus ist völlig unangebracht.

      Wenn ein Volk seine Individuen in die Pflicht nimmt, so ist das Sozialismus. Wenn es das mit »Selbstbestimmung« begründet, ist es seine lupenreinste Variante, geradezu seine Definition.

      Diese sachbezogene Aufklärung scheinen Sie zu benötigen, Herr »Freidemokrat«.

    • Helmut Oswald
      21. Januar 2013 08:59

      Phaidros - jede Gemeinschaft pflegt ihre Individuen in die Pflicht zu nehmen - sonst ist sie keine, die den Namen verdient. Und sie ist nicht alleine deswegen schon zwangsläufig eine sozialistische. Tut sie dies auf Grundlage eines Volksentscheides, der eine Selbstverpflichtung beinhaltet, so ist dies Zeichen von staatsbürgerlicher Reife. Die Bobo Himbeereis für alle gratis Gesellschaft, in der uns Leute versprechen, andere nehmen uns die schwierigen Pflichten ab, weils die Profis eh besser für uns tun, die zieht nicht mehr. Schon richtig. Andere tun auch irgendwas. Aber sie tun es anders. Auch gegen dieses anders-tun steht das Votum. Volpini ist beizupflichten - DAS ist Selbstbestimmung. Damit müssen Sie halt Leben lernen, Herr Bürgerinformierer.

    • phaidros
      21. Januar 2013 09:09

      Das sind völlig hilflose Wortgirlanden, um zu definieren, was nicht zu definieren ist.

      Machen wir die Probe aufs Exempel: Bitte vervollständigen Sie folgenden Satz in einer Weise, die mir nicht möglich macht so fortzusetzen, dass unmittelbar eine Wehrpflicht daraus folgt:

      »Sozialismus ist...«

      Dienstpflichten sind ein sozialistisches Konzept, da hupfen Sie nicht drüber, auch mit noch so viel Anlauf und unangebrachter Herablassung nicht.

    • Anton Volpini
      21. Januar 2013 09:13

      "Sozialismus ist ein ungeheurer Aufwand zum Wohle der Menschheit, der sich selbst so restlos konsumiert, daß am Schluß jeder alles, nämlich das übriggebliebene Nichts hat"

      Heimito von Doderer

    • phaidros
      21. Januar 2013 09:17

      Es bleibt bei hilflosen Wortgirlanden: Doderer beschreibt hier Eigenschaften des Sozialismus, Herr Volpini, aber er definiert ihn nicht.

      »Ein Bentley ist ein Luxusartikel, dessen Ausstattungsmerkmale von anderen Marken nicht in derselben exquisiten Ausführung, aber dafür zu einem niedrigeren Preis erbracht werden« ist völlig richtig, sagt aber nicht aus, worum es sich bei einem Bentley handelt. Es definiert ihn nicht.

    • Helmut Oswald
      21. Januar 2013 09:48

      Phaidros - wenn sie nur für ein paar Minuten ihre Oberlehrerattitüde ablegen könnten, wären ihre Beiträge hier schon leichter zu entschlüsseln. Sozialismus ist, wenn Phaidros sagt das es Sozialismus ist. Basta. Alles andere sind #WORTGIRLANDEN#

      Wortgirlanden sind , ... was ?

      Dienstpflichten gibt es, seit es die verfasste Gesellschaft gibt. Und zwar wortwörtlich als solche in die jeweilige Sprache ihrer Zeit gefasst. Ihr Sozialismusbegriff, besäße er denn allgemeine Anerkennung auch ausserhalb der BIÖ, ist sonst beliebig auf Feudalgesellschaften ebenso auszudehen, wie auf die römische Gesellschaft der Antike. Es ist einfach falsch, was sie sagen. Aber wir alle sind frei, uns in unserem Universum unser ganz privates Ideologie - und politisches Begriffslexikon zusammenzustellen, je nachdem wie wir es gerade brauchen. Das macht nichts. Ihr Irrtum, den sie Bürgerinformation nennen, bleibt für die anderen ja folgenlos. Die können ihn stillschweigend und Gott sei Dank folgenlos übergehen.

    • phaidros
      21. Januar 2013 10:05

      Ihr Posting, in dem Sie wortreich wieder nicht sagen, was Sozialismus wirklich sein soll, ist ein gutes Beispiel für eine Wortgirlande, Herr Oswald. Ob dieses Zörnchen mit seinen kleinkarierten und überheblich vorgetragenen Anwürfen wie »Oberlehrerattidtüde« nicht einfach einem Gefühl des Ertapptseins entspringen kann?

      Was drängt Sie, meine Postings nicht gemäß Ihrer eigenen Idee »stillschweigend und folgenlos« zu übergehen, sondern mich zu widerlegen, ohne es aber zu tun? Ich behaupte ja nicht, dass die angeführten Regime und Reiche nicht ebenfalls auf sozialistische Denkschemata zurückgreifen mussten, nur eben, dass es sozialistische sind. (Und wenn ich mich von Ortner über Tögel bishin zu Hoppe, Hazlitt, Mises und Hayek umschaue, glaube ich auch nicht, dass ich so ganz allein mit meiner Defintion dastehe)

      Aber sei's drum, anscheinend weiß ich nicht, was es bedeutet.

      Leider haben Sie mich aber auch nicht darüber aufgeklärt, Herr Oswald, nur dass es eben auf alle anzuwenden wäre (na und? Kein Widerspruch)

      Ich wiederhole: bitte definieren Sie den Begriff so, dass keine allgemeine Wehrpflicht daraus folgt. Viel Vergnüngen.

    • phaidros
      21. Januar 2013 10:23

      Ich helfe Ihnen. Ein Blick in die Allwissende Müllhalde hilft auch hier weiter:

      »Sozialisten betonen besonders die Grundwerte Gleichheit, Gerechtigkeit und Solidarität und heben die enge Wechselbeziehung zwischen praktischen sozialen Bewegungen und theoretischer Gesellschaftskritik vor, wobei sie das Ziel verfolgen, mit Blick auf eine sozial gerechten Wirtschafts- und Sozialordnung beide zu versöhnen.« (aus http://de.wikipedia.org/wiki/Sozialismus )

      Oje, das ist blöd, denn es folgt unmittelbar die Wehrpflicht daraus.

      Naja, vielleicht geht es so besser:

      »Sozialismus ist, wenn es ein Sozi sagt, sonst ist es das Gegenteil.«

      Ah! Schon liegt meine eigene obige Argumentation in Trümmern!

      Fällt Ihnen etwas auf?

      (Anm. in eigener Sache: Was mich früher wirklich auf die Palme bringen konnte, war die Unterstellung, dass ich Behauptungen einfach in den Raum stellen würde, ohne sorgfältig zu belegen, herzuleiten und zu begründen (da ich es tue, wird mir zwickmühlenhaft Vielposterei vorgeworfen, aber das ist mir natürlich egal). Interessanterweise wird das beobachtbar sehr oft allerdings von denen praktiziert, die meine Postings abtun wollen)

    • Helmut Oswald
      21. Januar 2013 10:25

      Sozialismus ist, wenn Phaidros glaubt, seine Bildungsprobleme dadurch lösen zu können, daß er von jedem in diesem Blog zu Lasten deren Zeitbudget all jene Hausaufgaben einfordert, die er selbst nicht richtig lösen kann. Und damit deren Zeit verschwendet. Und das war jetzt einmal eine echt wertvolle Bürgerinformation ;-)

    • phaidros
      21. Januar 2013 10:30

      Unglaublich sachlich.

      Aber hier gleich noch eine Bürgerinformation: ich empfehle den Browser »Firefox« und das Addon »Unterberger«, das es Ihnen erlaubt, Postings einzelner Benutzer wegzublenden.

      Setzen Sie dort »phaidros« auf die Trollliste, und schon ist Ihr Zeitbudget ist entlastet!

      (Großer Dank an den »Anonymen Feigling«, der das Addon geschrieben hat!)

    • simplicissimus
      21. Januar 2013 10:52

      phaidros: gestern haben sie ihren ausstieg deklariert, heute machen sie sich wichtig?
      bitte, einige grundwerte des sozialismus sind richtig, gut und notwendig.
      IN DER RICHTIGEN DOSIERUNG, NICHT IM HEUTIGEN SCHMAROTZERTUM. alles was übertrieben wird, ist bekanntlicherweise nicht gut.
      und wehrpflicht heisst für die gemeinschaft einzustehen, nicht zuletzt für sich selbst und seine Familie. das ist das gegenteil des heutigen sozialismus, der die verantwortung für alles und jedes dem staat zuschiebt. so auch die landesverteidigung. selbstverantwortung wird zu anderen abgeschoben.
      haben sie's jetzt verstanden? wahrscheinlich nicht.

    • phaidros
      21. Januar 2013 10:59

      Ich hab nicht »meinen Ausstieg erklärt«, ich hab gesagt, dass ich ein paar Tage pausieren werde.

      Den Punkt, den Sie anführen, kenne ich vollinhaltlich und habe ihn verstanden.

      Und halte ihn für falsch.

      Das halte ich für mein Recht.

      Und es zu äußern halte ich (ebenso wie den Zeitpunkt einer Pause selbst zu bestimmen) auch für mein Recht, denn das hier ist ein Diskussionsforum. Wenn Ihnen das nicht passt, s.o.: »Firefox + Unterberger«.

      Haben Sie's jetzt verstanden?

    • simplicissimus
      21. Januar 2013 11:02

      phaidros: ja, wir sind hier zum diskutieren. geben sie bitte weiterhin ihre meinung ab. kein problem für mich.

    • phaidros
      21. Januar 2013 11:16

      Keine Sorge! ;-)

      Und übrigens: @»in der richtigen Dosierung«

      Das ist genau der Punkt. Ich bin es ja nicht, der hier sagt, die Grundidee wäre per se schlecht ist, nur dass man sich dessen bewusst sein sollte! (Was heftig, aber unargumentiert, abgestritten wird, wie man nachlesen kann)

      Die von uns »gelebte« Variante allerdings, Leute zum Heer einzuziehen, um Sozialdienste zu bevölkern und Schneebereitschaften zur Verfügung zu haben, kann die richtige Dosierung nicht sein. Und insbesondere nicht, wenn dabei das einzige, worum es eigentlich gehen sollte (und als einziges dürfte!) völlig auf der Strecke bleibt: die Landesverteidigung.

      Aber eigentlich möchte ich das gar nicht vertiefen, denn das Rennen ist gelaufen, es sieht es nun mal aus, wie es aussieht.

      LG phaidros.vie@gmail.com

    • Helmut Oswald
      21. Januar 2013 11:26

      Lieber Simplicissimus - einige Grundwerte sind richtig. Ob diese AUCH von Sozialisten reklamiert werden oder nicht, ist für die Sozialismusdefinition vollkommen irrelevant. Und noch vielmerh irrelevant ist es, ob wir deshalb Sozialisten sind. Oder ihnen zuarbeiten. Das will uns der Bürgerinformierer ja unter die Nase reiben mit seiner Kommentierung.

      Dies ist nun eine jener Verständnisschranken, die dem Bürgerinformierer schier unüberwindlich erscheinen wollen. Er will es umgekehrt eingefädelt sehen, wir alle sind Sozialisten, weil wir diese Grundwerte mit den Sozialisten gemeinsam haben. Oder zumindest schwer des Sozialismus verdächtig. Oder so. Irgendwie halt.

      DAs ist das inquisitorische Modell, das zu allen Zeiten funktioniert hat. Du teilst mit den Nationalsozialisten den gemeinsamen Wert, daß Patriotismus für Dein Vaterland wichtig ist - also Umkehrschluß, bist du nationalsozialistisch. Beweise dich frei! Denn Deine Schuld ist allein schon dadurch erwiesen, daß wir dich beschuldigen, diesen Wert zu vertreten. Wie, Du willst uns nicht sagen, was Sozialismus ist. Na da haben wirs - solche verstockten Fälle kommen uns immer wieder vor. Nur gut, daß die Gerechtigkeit einmal wieder siegen wird.

      Du teilst mit den Protestanten die Überzeugung, daß der Papst nicht unfehlbar ist ? Das Mutter Maria nicht jungfräulich empfangen und geboren hat ? Aha - also bist Du ein Heide, Ketzer usw. So, und jetzt erkläre uns einmal, was Heidentum und Ketzertum eigentlich sind. Na siehst Du, kannst Du nicht . Oder willst Du nicht. Also hat die heilige Inquistion wieder einmal recht behalten.

      Der Leser dieses Diskurses wird genau verstehen, beim wem die Wortgirlanden sind. In der Tat.

    • phaidros
      21. Januar 2013 11:33

      Der Leser dieses Diskurses wird genau verstehen, beim wem die Wortgirlanden sind. In der Tat.

      Das glaube ich auch.

      (Was mich etwas erschüttert: ich glaube, die Herren lügen nicht, sondern schreiben hier aus tiefster Überzeugung.)

    • phaidros
      21. Januar 2013 11:47

      Nachgedanke: ich glaube, es müsste mittlerweile relativ klar sein, was ich unter Sozialismus verstehe (trotz allen meinen Wortgirlanden).

      Kann mir nach diesem Diskurs jemand sagen, was Herr Oswald darunter versteht? (Trotz all seinen konzisen, straightforward, auf-den-Punkt Aussagen?)

    • Karl Knaller
      21. Januar 2013 12:34

      Der Herr phaidros scheint ja über praktisch unbegrenzte Tagesfreizeit zu verfügen, in der Rente kann er noch nicht sein, da er sich meiner Erinnerung nach vor nicht allzulanger Zeit seiner Tätigkeit "im universitären Bereich" (ich zitiere sinngemäß) rühmte, was ich auf Grund der "Erkenntnisse", mit denen er den Blog zumüllt, damals als Sitz in der Portierloge oder als 7. Zwerg im Dekanat verstehen musste. Seine Plappersucht (Logorrhoe) hat in letzter Zeit aber ein Ausmaß angenommen, gegen welches sich meine früher für andere Blogteilnehmer (nomina sunt odiosa) diesbezüglich erstellten Diagnosen geradezu harmlos ausnehmen. Wahrlich ein schwerer Fall, der Herr phaidros.

    • phaidros
    • Karl Knaller
      21. Januar 2013 12:57

      Diagnose also akzeptiert! (Ich erwarte keinen Dank).

    • phaidros
      21. Januar 2013 13:02

      Sehr schön. Kriegen sicher ein Zucki.

      Zurück zur Sache, nochmal mein

      Nachgedanke: ich glaube, es müsste mittlerweile relativ klar sein, was ich unter Sozialismus verstehe (trotz allen meinen Wortgirlanden).

      Kann mir nach diesem Diskurs jemand sagen, was Herr Oswald darunter versteht? (Trotz all seinen konzisen, straightforward, auf-den-Punkt Aussagen?)

    • diko
      21. Januar 2013 14:52

      Phaidros, Sie wollen ein paar Tage pausieren?
      Gilt das auch, wenn es einen Kommentar zum Weltwetterschutz geben sollte?

    • phaidros
      21. Januar 2013 14:59

      Ein Thema »Wetterschutz« ist mir nicht bekannt, sollten Sie »Klimaschutz« meinen, kann ich dazu eigentlich nichts sagen. Wenn es aber um »Klimaerwärmung« gehen sollte, kommt es wiederum darauf an, wieviel Unsinn geschrieben wird, oder ob ein neuer Aspekt auftaucht.

      Aber ich habe den Verdacht, Sie wollten gar keine Antwort, sondern nur einen Poster vorführen.

      Naja, jeder halt, wie er kann.

    • phaidros
      21. Januar 2013 15:00

      Zurück zur Sache, nochmal mein

      Nachgedanke: ich glaube, es müsste mittlerweile relativ klar sein, was ich unter Sozialismus verstehe (trotz allen meinen Wortgirlanden).

      Kann mir nach diesem Diskurs jemand sagen, was Herr Oswald darunter versteht? (Trotz all seinen konzisen, straightforward, auf-den-Punkt Aussagen?)

    • simplicissimus
      21. Januar 2013 15:31

      werter herr oswald, ich stimme ihnen vollkommen zu. phaidros scheint nicht verstanden zu haben, dass es in dieser diskussion nicht um eine sozialismusdefinition geht (die sie ansatzweise in gegenüberstellung zum himbeereissozialismus ohnehin gegeben haben), sondern um ungerechtfertigte pauschalierung.
      es wäre so, als würde ich phaidros vorwerfen, er wäre ein nazi (was ich ihm nicht vorwerfe), denn er hat das wörtchen "der" verwendet. es gilt als erwiesen, dass die nazis das wörtchen "der" am häufigsten verwendet haben, folglich müsster er ein nazi sein.
      ich werde mich nun dem thema "sozialistisches bundesheer" widmen, in einem eigenen kommentar weiter oben.

    • phaidros
      21. Januar 2013 16:01

      Das verstehe ich durchaus, simplicissimus, aber ich bedaure: für mich ist das: »wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass«.

      Es läuft auf die weiter oben gegebene Defintion: sozialistisch ist, was ein Sozi sagt, und somit letztendlich völlige Beliebigkeit hinaus.

      Damit kann ich nichts anfangen.

      Aber ich danke für den sachlichen Einwurf.

    • byrig
      21. Januar 2013 23:02

      phaidros-checken sie es nicht?
      es geht um die verteidigungsbereitschaft österreichs!
      ad 1 berufsheer:ok,erhöhung des wehrbudgets ums 3-fache,und baldiger nato-beitritt.
      ad 2:weiter neutralität,keine erhöhung des wehrbudgets:dann wäre ein berufsheer der beginn der abschaffung der militärischen landesverteidigung österreichs überhaupt.
      denn für die geforderte umfassende landesverteidigung,alleine durch österreich bereitgestellt,brauche ich viele soldaten.nicht nur einige pc-wunderwuzzis und terror-spezialisten.
      und sogar systemerhalter.
      aber in gewisse advokatengehirne scheint das nicht reinzugehen.

    • phaidros
      22. Januar 2013 06:02

      phaidros-checken sie es nicht?
      es geht um die verteidigungsbereitschaft österreichs!


      Genau das ist der Punkt: Österreich hat keine.

      Anschaulich und kurz erklärt ist das hier http://www.andreas-unterberger.at/2013/01/die-vielen-gruende-fuer-die-wehrpflicht-und-die-wenigen-dagegen/#comment-224394

      (Aber es ist müßig: das Rennen ist gelaufen, Österreich wird weitere Jahrzehnte keine haben)

  52. Johann Scheiber
    21. Januar 2013 07:04

    Darabos hat in Ö1 gestern gesagt, er bleibt, weil er gewählt ist. Wo wurde er denn eigentlich gewählt, vielleicht in Kroatisch-Minihof, als Gemeinderat?
    Minister werden ja üblicherweise ernannt, nicht gewählt.

    • Brigitte Imb
      21. Januar 2013 10:13

      In Kroatisch-Minihof ist er Präsident(!).........vom örtl. Fußballklub.

    • Riese35
      22. Januar 2013 08:26

      In Volksdemokratien verschwindet der Unterschied zwischen "ernannt" und "gewählt". Diese Aussage von Darabos offenbart nur, in welchen Gesellschaften sich der Minister bewegt und welche Geisteshaltungen dort gepflegt werden.

      Minister Darabos hat aber auch seine guten Seiten. Mit näherrückendem Wahltermin finde ich ihn immer sympathischer. Denn er wird hoffentlich dafür Sorge tragen, daß die Wähler von der SPÖ vertrieben werden. ;-)

    • Weninger (kein Partner)
      22. Januar 2013 11:08

      @Riese
      Für den gleichen Effekt sorgen aber auch so einige VP-Minister.

  53. Anton Volpini
    21. Januar 2013 06:56

    "Offen mag nur bleiben, ob die sogenannten Redakteure das aus voller Manipulationsabsicht tun oder nur, weil sie einfach zu blöd sind?"

    Wenn diese ganze Kampange gegen das Bundesheer dem Österreicher etwas deutlich gemacht hat, dann das, daß von Medien und Politik im großen Stil bewußt manipuliert wird. Das hat der Durchschnittsösterreicher sehr wohl verstanden.

    Als gestern in der ORF Berichterstattung vom Anteil der Medien herumschwadroniert wurde, so als ob die Medien die Kronenzeitung wären und der ORF aus einer Neutralposition deren Kampagne kommentiert, da war die Scheinheiligkeit der Manipulation nicht mehr zu überbieten.

    Den Vogel hat aber während des Wahlkampfes trotzdem die Kronenzeitung abgeschossen, als sie beim Heinz Mayer eine "Rechtsstudie" in Auftrag gab, und dieser sich nicht zu blöd war, bei einer Befürwortung der Wehrpflicht, diese ebenfalls für Frauen zu attestieren.

  54. Tullius Augustus
    21. Januar 2013 06:46

    Ich denke mir, dass die Versuche der Linken die Landesverteidigung Österreichs zu ruinieren auch nach dem 20. Jänner 2013 weitergehen werden.

    Ein Faktor dieser Versuche könnte auch der Nichtrücktritt des Herrn Darabos vom Posten des Verteidigungsministers sein.


    Wir müssen auf der Hut sein und die Vorgänge rund um die Landesverteidigung genau beobachten: Was soll gemacht werden? Was sind die Konzepte?

    Ich hoffe dass die ÖVP sich endlich getraut ein bißchen stärker und fordernder aufzutreten. Die ÖVP'ler haben den ganzen Sonntag lang gezeigt dass sie taktvoll auf den Koalitionspartner Rücksicht nehmen wollen. Da muss von der ÖVP und auch der FPÖ mehr kommen: Vorschläge, Forderungen, Druck ausüben usw. usw. - eben die ganze Palette der Politik

    • Riese35
      22. Januar 2013 09:12

      Wenngleich ich froh bin, daß die Volksabstimmung so ausgegangen ist, ein Ruhmesblatt ist sie leider nicht. Ob sie viel für das Heer längerfristig gebracht hat, bezweifle ich. Es scheint mir eher ein Pyrrhussieg zu sein.

      Denn ein Thema ist in all den Diskussionen überhaupt nicht vorgekommen: Welche Bedrohungsszenarien gibt es, wie kann man sich effektiv vor diesen schützen, welche Mittel brauche ich dazu, und wie setze ich diese optimal ein? Um das Heer und seinen ureigensten Auftrag ist es in keiner der Diskussionen gegangen, obwohl das eigentlich die erste Frage hätte sein sollen. Damit hat man dem Heer keinen guten Dienst erwiesen, denn in den Köpfen der Bevölkerung wird sich die Meinung verfestigen, daß wir eh von lauter Freunden umgeben wären, ein bewaffnetes Heer daher unnötig wäre und die einzig wichtigen Fragen ohnediese jene des Zivildienstes (Altenbetreuung) und am Rande noch Katastrophenschutz (Schneeräumung und überschwemmte Keller auspumpen) wären.

      So etwa war auch die Argumentationslinie der ÖVP aufgebaut. Wann wenn nicht gerade jetzt wäre die Gelegenheit dazu gewesen, einmal eine vernünftige sicherheitspolitische Diskussion zu führen und das Volk dabei einzubinden. Nicht nur Häupl hat zum Schaden für ganz Österreich und auch der SPÖ außerhalb Wiens mit dieser Berufsheerdiskussion seine Aussichten bei der Wien-Wahl auf "koste es, was es wolle" ganz bewußt (sub-)optimiert, auch Pröll hat es mit seiner Argumentationslinie auf einen von der ÖVP als Vorbereitung für die NÖ-Wahl kurzfristig benötigten Propagandasieg angelegt gehabt, zum Schaden für die österreichische Sicherheitspolitik insgesamt und für das Heer speziell. Langfristig ist so ein Vorgehen extrem kontraproduktiv.

      Denn der nachhaltige Schaden besteht darin, daß gerade die sicherheitspolitischen Fragen und die militärische Landesverteidigung vollkommen aus der Diskussion ausgeblendet wurden und so in der Bevölkerung kaum Verständis und Ansehen für unsere militärische Landesverteidigung geschaffen wurde. Ganz im Gegenteil. Ich erwarte kaum, daß wie in der überwiegenden Anzahl der europäischen Länder, die ein Berufsheer (oder auch keines) haben, nun plötzlich das Ansehen unseres Heeres so steigen wird, daß die Regierung bereit sein wird, dieses Heer mit ähnlich guten Mitteln auszustatten, wie es der europäische Vergleich eigentlich erforderte.

      Wenn man schon mit dem Argument kommt, fast ganz Europa habe ein Berufsheer, es werde auch in Österreich Zeit dafür, dann müßte man konsequenterweise auch mit dem Argument kommen, fast ganz Europa gibt signifikant mehr für die militärische Landesverteidigung und Sicherheitspolitik aus, also müsse man konsequenterweise auch in Österreich die Mitteln für die militärische Landesverteidigung und Sicherheitspolitik signifikant erhöhen, um sich dem europäischen Niveau anzupassen. Daß dafür in Österreich Bereitschaft bestehe, bezweifle ich.

      Die ÖVP erweist sich in dieser Beziehung leider auch als Totengräber. Sie hat schon gesagt, mehr Mitteln für das Heer gibt es nicht. Wie will man aber die Systemerhalter durch Berufspersonal ersetzen, wenn man dafür nicht mehr ausgeben will? Es wird also, so vermute ich, alles beim Alten bleiben. Die Diskussionen um eine Verbesserung der militärischen Landesverteidigung halte ich auch auf Seiten der ÖVP für wenig glaubwürdig. Wie Häupl hat auch Pröll eine Wahl zu schlagen. Und auf dieses Ziel hin sind alle Diskussionen ausgerichtet. Unser Heer wird zwischen diesen Positionen aufgerieben.

    • phaidros
      22. Januar 2013 15:44

      ? Um das Heer und seinen ureigensten Auftrag ist es in keiner der Diskussionen gegangen,

      Da haben Sie völlig recht!

      Aber, mit Verlaub, wieso fällt Ihnen das jetzt ein, und nicht vor zwei Wochen (wo Sie uns noch hätten helfen können, das Augenmerk auf diesen eigentlich einzigen relevanten unter den Myriaden an kuschelwohlfühl - oder Schreckgespenst-Punkten zu lenken, die zu hören waren).

      BG phaidros.vie@gmail.com

    • Riese35
      22. Januar 2013 23:10

      @phaidros: Natürlich ist mir das nicht erst jetzt eingefallen. Ich bin nämlich davon ausgegangen, daß eine diesbezügliche Aufklärung der Leser und Schreiber dieses Forums Eulen nach Athen tragen bedeutet hätte. Eine solche Diskussion wäre mit Sicherheit im Angesicht der handelnden Personen (Regierung, Parteien, Medien etc.) ein Rohrkrepierer dieses Forums geblieben und hätte überdies Sachkompetenz erfordert, die ich wenn überhaupt dann nur sehr eingeschränkt habe.

    • phaidros
      23. Januar 2013 05:58

      In dem Fall bitte um Entschuldigung!

  55. Amtsbekannt
    21. Januar 2013 06:25

    Auch vor dieser volksbefragung wurden wir vom orf und von gleichgeschalteten inseratsmedien wochenlang beschallt. Aber ohne wirkung, das volk ist muendig. Daher mache ich mir angesichts dieser verdrehten wahlinterpretation auch keine sorgen. Dittenbacher & mitarbeiter sind bald eine der vergangenheit angehoerende spezies.
    Die nationalratswahl im herbst dieses jahres wir so manche mehrheit in eine minderheit verwandeln, das volk wird diese muenchhausener barone abwaehlen.
    Haette die vp etwas rueckgrat, so waere noch im heurigen jahr, kurz vor der wahl, im koalitionsfreien raum, die privatisierung des orf, mithilfe der fp und stronach auf schiene zu bringen.
    Allein, ich fuerchte, steht der linke fuss der vp dem rechten im wege, da der linke fuss der vp scheinbar lediglich dazu dient, dass die vp nicht umfaellt.
    Mut gab es unter schuessel, aengstlichkeit leider unter spindel.
    Es waere also ein leichtes, etwaige propagandasender abzudrehen, wenn man sich traut oder das moechte.

    • Undine
      21. Januar 2013 10:00

      @Amtsbekannt

      *********!

    • Buntspecht
      22. Januar 2013 07:27

      Schon vergessen, dass Schwarz- Blau abgewählt wurde und seither von Rot - Grün dem Orf und einem Großteil der Medien samt Gerichten ein "Rachefeldzug" geführt wird?

  56. simplicissimus
    21. Januar 2013 06:11

    Aus anderer Sicht: Ein ausgehungertes lächerliches, gender-ungerechtes Wehrpflichtigenarmeelein hätte durch eine lächerliche, ausgehungerte, winzige Ansammlung von multikulti-GrundschulabsolventInnen, die gerade ein Kreuz unter dem Anstellungsvertrag machen können, ersetzt werden sollen. Und ein Argument, dass hier unsere so fortschrittlichen weitsichtigen Wehrpflichtgegner häufig treffen, muss mir noch erklärt werden: Die Wehrpflichtarmee funktioniert nur in der Schweiz, wo sie durchgehend sinnvoll organisiert ist und wo Mittel bereitgestellt werden. Aha. Das soll nun ein Argument gegen die Wehrpflicht sein? Und warum setzen wir uns nicht für solch ein Heer ein, das diese Bezeichnung auch verdiente?
    Warum wollen wir lieber eine Miniminisöldnertruppe mit einem IQ nahe der Debilitätsgrenze?
    Dann lieber ganz abschaffen. Entweder eine halbwegs richtige Armee als gar keine.
    Andere Länder zu erwähnen, die denselben Fehler machen, zeugt auch nicht gerade von Sachverstand.

  57. Gerhard Pascher
    21. Januar 2013 06:01

    Zur ORF-Nachlese gehört auch meine persönliche Nachlese der gestrigen Volksbefragung.
    Da muss man anerkennen, dass die emotionalen Argumente (hier im Dorf wurde der Bundesheer-Katastropheneinsatz vor 11 Jahren besonders erwähnt und auch die Gefahr zur mögliche Schließung des Rettungsdienstes wegen fehlender Zivildiener plakatiert! Auch der unerwünschte NATO-Beitritt wurde thematisiert) gegenüber sachlichen Fakten - welche zwar z.T. sehr unausgegoren waren - bei der Bevölkerung mehr Zustimmung bekommen haben.

    Genau genommen wurde aber für ein Berufsheer entschieden, denn schon jetzt sind 50.000 "Freiwillige" beim Heer angestellt (nicht immer aber "beschäftigt"), welche sich wegen dem (leichten) Geldverdienst so entschieden haben. Viele davon bleiben für viele Jahre dort, die meisten sogar bis zur Pensionierung. Diese Leute sind hauptsächlich als Systemerhalter für dessen Selbstzweck und für die Grundausbildung von jährlich ca. 2 mal ca. 10.000 Wehrpflichtigen zuständig. Natürlich darf auch die bewährte kleine AFDRU-Gruppe (zuständig für Katastrophen im Ausland) sowie die friedenserhaltenden Soldaten im Ausland nicht vergessen werden, welche gute Arbeit leisten. Wegen der sehr attraktiven Bezahlung reißen sich viele der längern Dienenden um diese jeweils mehrere Monate dauernden Einsätze.

    Da es bei den zuerst genannten 50.000 mit Vertrag angestellten Personen jährlich einen natürlichen Abgang (Pensionierung, freiwilligen Austritt bzw. Ende der Milizzeit) gibt, werden diese Leute von einigen Wehrpflichtigen gleich anschliessend oder auch später ersetzt.

    Nun gilt es, diese schlecht organisierte, schlecht motivierte und schlecht ausgerüstete Mannschaft neu zu organisieren und zu positionieren. Vor allem gehört der entstandene Wasserkopf (159 Generäle und 13.000 Offiziere und Unteroffiziere) dem Bedarf entsprechend reduziert. Und was geschieht mit den sog. 1.000 "weißen Elefanten", welche ohne Beschäftugung mitgeschleppt werden müssen? Diese erinnern mit an die versetzungsunwilligen Postbeamten, welche wegen derenUnkündbarkeit viele Jahre täglich in ein leeres Postgebäude beim Wiener Südbahnhof fuhren, um sich dort im Anwesenheitserfassungsgerät zu registrieren und dann bis zum Nachmittag mit Kartenspielen u.a. die Zeit totschlugen.

    Also, packen wir es an!

  58. simplicissimus
    21. Januar 2013 05:43

    Ich freu mich schon aufs ABWÄHLEN!!!

    • Simpson
      21. Januar 2013 11:17

      Das Imperium schlägt zurück

      Seinem Gemüt eintsprechend wird der Wiener Bürgermeister binnen 14 Tage seine Strafexpedition starten und in "erzieherischer Weise" irgendwelche linke Grauslich keiten initieren. Das ist der Preis dafür,dass das Volk sich erdreist hat, falsch zu wählen.

      Die Reformfähigkeit eines Bundesheeres mit dem Handikap eines Überhanges von über 10.000 Unteroffziere und Offiziere plus 150 Generäle ist in der Tat eine enorme Herausforderung, trotzdem ist bei guten Willen eine Reform möglich.

      Hier liegt aber das wirkliche Problem, mit der Ernennung eines Wehrdienstver-weigerers für den Posten eines Verteidigungsministers haben die Sozialisten ein klares Signal gesetzt. Sie wollen das System solange schwächen bis eine Reorganisation nicht mehr möglich ist. Nun soll nach der Volkbefragung just der
      " Demolitionsminister" ein System reformieren, das er idiologisch gesehen zu- tiefst hasst. Das ist unmöglich und eine Augenauswischerei für das Volk.

      Die einzige Alternative dazu wäre, ein möglichst bald fertiges Reformkonzept der ÖVP, dessen Umsetzung energisch einfordert wird, inklusive der Androhung eines Misstrauensantrages mit vorverlegten Wahlen. Da Wahlen aber in Sichtweite sind
      wäre das dass kleinere Übel.
      Durch den Linksruck der Roten und Grünen herrscht in diesen Parteiführungen ein politischer Geist, welcher irgendwo zwischen blockfreien Staaten und DDR liegt.
      Es ist also an der Zeit die Menschen im Land zu fragen ob sie das auch wollen.

  59. Gandalf
    21. Januar 2013 04:38

    Die Versuche der ORF- Moderatoren, die schallende Ohrfeige, die Faymann, Häupl und natürlich der jämmerliche Herr Darabosch mit dem 60:40 - Votum zu Recht bekommen haben, in ein zartes Streicheln umzudeuten, waren in der Tat erbärmlich. Und alle, die sich - wie Dr. Unterberger- die spätabendliche Diskussion bei Ingrid Hilflos erspart haben, waren gut beraten und haben nichts versäumt. Übrigens, weil wir gerade bei erbärmlich sind: Ein Minister, der eine solche Situation zu verantworten hat (auch wenn ihm die Suppe von einem anderen eingebrockt wurde) und nicht vor laufender Kamera die Konsequenz zieht, indem er seinen Rücktritt erklärt oder zumindest ankündigt, ist ein Fall für die Psychiatrie und sollte in seinem eigenen Interesse abberufen werden, wenn er schon nicht selbst weiss, was zu tun wäre.

  60. Gandalf
    21. Januar 2013 04:38

    Die Versuche der ORF- Moderatoren, die schallende Ohrfeige, die Faymann, Häupl und natürlich der jämmerliche Herr Darabosch mit dem 60:40 - Votum zu Recht bekommen haben, in ein zartes Streicheln umzudeuten, waren in der Tat erbärmlich. Und alle, die sich - wie Dr. Unterberger- die spätabendliche Diskussion bei Ingrid Hilflos erspart haben, waren gut beraten und haben nichts versäumt. Übrigens, weil wir gerade bei erbärmlich sind: Ein Minister, der eine solche Situation zu verantworten hat (auch wenn ihm die Suppe von einem anderen eingebrockt wurde) und nicht vor laufender Kamera die Konsequenz zieht, indem er seinen Rücktritt erklärt oder zumindest ankündigt, ist ein Fall für die Psychiatrie und sollte in seinem eigenen Interesse abberufen werden, wenn er schon nicht selbst weiss, was zu tun wäre.






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