Poster des Monats Beiträge

Die Hunderttausenden bisher erschienenen Kommentare sind zum unverzichtbaren Teil des Tagebuchs geworden. Um den Autoren einen kleinen Dank für diesen wesentlichen Beitrag abzustatten, werden nicht nur die jeweils meist-belobigten Kommentare zu jedem Blog, sondern auch jeden Monat die drei erfolgreichsten Kommentatoren ausgezeichnet. Dadurch sollen alle Autoren zu einem Wetteifern in der Qualität ihrer Texte ermutigt werden. Das Ranking erfolgt nach der Zahl der im Laufe eines Monats von anderen Abonnenten vergebenen Dreifach-Sterne. Als zusätzliches Dankeschön werden dem Monatssieger jeweils drei Monate Partnerschaft gutgeschrieben. Zusätzlich wird jetzt immer auch der bestbewertete Blog-Eintrag eines Nicht-Partners hervorgehoben.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
     
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    20. April 2011 13:21 - An grünen Tagen macht der ORF auf total-schwul

    Ich möchte es so formulieren: wir Abendländler (+ USA und umliegende Ortschaften) befinden uns in einem fortgeschrittenen Stadium der Dekadenz!
    Griechenland und Rom, schaut's oba!

    Jüngere, geburtenstarke Völker und Rassen werden unsere Hemisphäre in den nächsten Jahrzehnten überfrachten, ganz unweigerlich! Ob wir es wollen oder nicht!
    Auch wenn wir starke Sprüche sprechen und so tun, als ob wir da etwas dagegen setzen könnten: die Naturgesetze werden ihren Lauf nehmen (dagegen kann auch Freund Strache kaum etwas ausrichten!!

    That's it, werte Herrschaften!

  2. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
     
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    08. April 2011 07:22 - Die Schweiz, der Koran und die Meinungsfreiheit

    Was Mut und Tatkraft gegenüber p.c. und deren unheilvolle Auswirkungen auf die Meinungsfreiheit und das Überhandnehmen der Medien-Gerichtsbarkeit betrifft, kann Viktor Orban für uns ein gutes Vorbild sein!
    Man kennt hier meine politische Ausrichtung (ich werde diesbezüglich ja teilweise bereits als senil und altersstarr belächelt), doch vielleicht wird auch für mich ein Umdenken sinnvoll und notwendig werden: möglicherweise kann wirklich erst ein politischer Umsturz nach rechts von der Mitte die ungute Entwicklung in unserem Lande aufhalten und nachhaltig verbessern.
    Meine (leisen) Zweifel hinsichtlich des zum Gelingen eines derartigen Kraftaktes notwendigen Ressourcen (Manpower, Organisation) werden teils geteilt, teils jedoch negiert. Klar ist jedoch, dass diesbezüglich ganz wesentliche
    Effektivitätssteigerungen notwendig sein werden, um den "gordischen Knoten" in unserem Land zu zerschlagen!

  3. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
     
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    23. April 2011 07:38 - Ostern - wer hat denn da noch etwas zu feiern?

    Meine ganz persönliche Einstellung zu Karfreitag und zum Osterfest habe ich bereits gestern klar ausgedrückt.

    Die heutige Welt ist in vielen ihrer Ausprägungen derart glaubensfern und glaubensfremd, dass ich der Heilbotschaft Christi über längere Sicht keine große Chance einräume, in der Mehrheit der taufscheinchristlichen Bevölkerung in Herz und Sinn präsent zu sein.

    Ich sehe es an meinen Enkeln: getauft, christlich erzogen, gefirmt! Doch das Handy, der Laptop, das Mountain-Bike und viele andere Ablenkungen überdecken vielfach das, was den Menschen zur Kontemplation und zum Befassen mit Dingen über den Tag hinaus anregen kann.
    Ich bedauere diese Entwicklung außerordentlich, und bin eigentlich recht traurig darüber.

    Trotz all dem: ein gesegnetes und frohes Osterfest Ihnen Allen!

  4. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
     
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    02. April 2011 20:18 - Zurück ins Jahr 2006: Fortschritt nach SPÖ-Art

    Liebe Leute,

    wo sind wir da hingeraten? Sind wir eigentlich noch zu retten?
    Da steigen zwei aus, ich stelle dies (wie andere) auch in den Raum, und der ganze Blog sieht sich plötzlich in einer Sinnkrise ärgsten Ausmaßes.

    Das hat sich Dr. Unterberger wahrlich nicht verdient!

    Das A.U.-Forum ist absolut notwendig, um die Gefahren von links und dem p.c.-Wahnsinn zu benennen und zu bekämpfen.

    Sternderln hin und her, machen wir doch um Gottes willen weiter und kämpfen wir geeint für unsere Ideale!

    Das sage ich, so wahr ich Wertkonservativer heisse!

  5. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
     
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    26. April 2011 07:00 - Lasst die Verbrecher laufen - wenn es der Menschheit nützt

    Guten Morgen!

    Über das vorgegebene Thema mögen andere Diskutanten sachlich diskutieren;
    mir liegt etwas anderes auf dem Herzen:

    ausgerechnet zu den Osterfeiertagen sind hier im Forum Debatten entbrannt, die an Gehässigkeit und Konfrontationswut ihresgleichen suchen.
    Da werden von etlichen der herausragendsten Diskutanten - je nach Weltanschauung und persönlichem Standing - jenseits aller Themenbezogenheit persönliche Animositäten behandelt und "ausgetauscht", wie es in zivilisierten Kreisen eher üblich ist.

    Link- und Rechts-Trolle jeglicher Qualitätsstufen gießen genüsslich Öl ins Feuer (das ist ja deren Haupt-Tätigkeit):

    das alles ist nicht Sinn und Aufgabe einer Qualitäts-Diskussionsrunde!
    Wohl wurden gerade in den vergangenen Tagen einige herausragende Beiträge gerade im religiösen Bereich gebracht, die allerdings im Wust der partiellen Untergriffe und Flegeleien nicht so glänzen können, wie es ihnen zustünde.

    Also nochmals, werte Damen (Sie sollten sich allerdings hier nicht explizit angesprochen fühlen) und Herren (manche von Ihnen allerdings schon!):

    Sehen wir unsere allseits so geschätzte Diskussionsrunde als Podium ähnlich bzw. gleichgesinnter Persönlichkeiten, durchaus auch in faire Konfrontationen mit andereren Sicht- und Blickweisen eingehend, jedoch nicht als Schlachtfeld für persönliche Animositäten und offene persönliche Feindschaften:
    so wie es zivilisierten und hier mehrheitlich hochintelligenten Menschen eben gemäß ist!

    Das erhoffe und erbitte ich mir!

  6. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
     
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    09. April 2011 06:53 - Politik im Jauchebad: Die Geschäfte eines Tugendwächters

    Keinesfalls Schleichwerbung für den (hier sowieso oft verteufelten) Kurier:

    Seite 2/Pammersberger-Karikatur!
    NR - 183 Mitglieder - Grafik Sitzaufteilung:
    von Lobbyist bis "zu deppert für Lobbying und Unschuldsvermutung".
    Köstlich, aber weitgehend wahr!
    Da gibt es verstecktes und gar nicht verstecktes Lobbying quer durch die Reihen!

    Seite 24/Plagiatsvorwürfe gegen Grasser-Magisterarbeit:
    Also, liebe Leute, wenn man da alle Abschlussarbeiten unserer Geisteskoryphaen derart akribisch nachwassern würde, wie bei Grasser, Hahn & Co., käme man sicher auf eine erhebliche Anzahl ungerechtfertigter Titelträger!

    Nichts gegen Aufdeckung und Bloßlegung gravierender Unzukömmlichkeiten mit Augenmaß und fairen Mitteln! Läusesuchen am Kahlkopf hilft nicht viel!

    Eines ist jedoch auch klar: unter dem Deckmantel berechtigter Sorge um Anständigkeit, Fairness und Transparenz speziell im öffentlichen Leben, ist das Fehler suchen bei anderen auch ein beliebtes Spielfeld für selbsternannte Vernaderer, Aufdecker und sonstige Ungustln!
    Diese Spezies Mensch mag ich überhaupt nicht! Ich bin mir fast sicher, Ihnen geht's genau so!

  7. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
     
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    04. April 2011 17:36 - Jean Ziegler und die Wahrheit

    Also, den Herrn Ziegler und seine Weltsicht habe ich bis vor kurzem eigentlich gar nicht wahrgenommen; ist das schlimm?

    Wenn das, was A.U. über Herrn Zieglers Verbandelung mit Herrn Gaddafi stimmt (was wohl anzunehmen ist), dann ist der Mann nicht ernst zu nehmen: ein richtiger Wendehals!
    Die Grünen werden hier ja täglich negativ abgehandelt: jedenfalls sind die ärger als alle Roten zusammen. Allerdings, eine Rothaut ist mir - so wie A.U. - in letzter Zeit schon öfter angenehm aufgefallen: die Salzburg-Gabi! Die scheint wirklich in Ordnung zu sein!

    Dagegen Jelinek, Turrini und die ganze Rot-Grün-Unkultur-Blase: da dreht sich einem ja wirklich der Magen um!
    Kulturland Österreich, weit hast Du's gebracht!

  8. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
     
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    12. April 2011 07:05 - Ein Funktionär, das Hirn und die Eitelkeit

    Man sollte die sehr unqualifizierte und für einen bürgerlichen Bildungsfunktionär aberwitzige Handlungsweise nicht zu ernst nehmen; auch nicht das - mir noch nicht zu Ohren gekommene - Triumphgeheule der Roten.
    Derartige Wortmeldungen sind in unserer schnellebigen Zeit einige Tage nach ihrer "sensationellen" Verlautbarung meist auch bereits wieder vergessen!

    Also, bitte, lasst den Mann dumm reden, es hört ja eh kaum wer auf ihn!

    Der echte Widerstand gegen die Gesamtschule wird lediglich von der ÖVP getragen, die Blauen machen teilweise mit (ohne sich allzusehr aus dem Fenster zu lehnen). Mitte bis Mitte/Rechts zu stärken, das muss unsere Intention sein!

    Der Herr Mandahus ist halt einer der vielen Bürgerlichen, die glauben, auf manche zeitgeistige Züge aufspringen zu müssen!
    Lassen wir ihn springen, hoffentlich derstesst er sich nicht!

  9. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
     
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    27. April 2011 07:15 - Ortstafelsieger, Ortstafelverlierer

    Endlich: eine "unendliche" Geschichte ist zu Ende!

    Gut für das Land Kärnten, gut für Österreich! Jetzt soll in diesem schönen Lande diesbezüglich endlich Frieden einkehren, die Emotionen abklingen; in einigen Jahren wird niemand mehr daran denken, hier noch irgendwelche Irritationen zu verbreiten.

    Kurz noch zu A.U.s Bewertungen:
    Herr Inzko hat mich persönlich enttäuscht; als gestandener Diplomat hätte er sich hier nicht mit Schlaumierei, sondern mit überlegten Statements profilieren können.

    LH Dörfler hat bewiesen, dass er besser ist als sein Ruf! Ein guter Mann im Kärntnergewand!

    Von Herrn Ostermayer habe ich bisher überhaupt nichts gehalten: der Mann mit dem Kindergesicht hat mich angenehm überrascht: nicht nur Einflüsterer in das Ohr seines Herrn, auch selbständig agierender Politiker mit Herz und Verstand!?
    Gut so, man auch politisch Andersdenkende einmal loben!

    Über Herrn Mayer rede ich nicht: der ist mir suspekt bis in die Fingerspitzen!

    Und, abschließend: dass die ÖVP wieder als potschert und lasch hergestellt wird, liegt - Verzeihung, lieber A.U. - hier ganz im Trend!

    Aber wie auch immer: heute einmal ein erfreulicher Tag für den Frieden in unserem Lande!

  10. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
     
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    18. April 2011 15:57 - Fußnote 188: Jarolims Persilschein

    Meine Meinung, etwas spät, dafür kurz:

    Wir sind uns hier weitgehend einig, dass die Roten mehrheitlich keine Guten sind; praktisch täglich zeigt es sich, dass die Leute ganz eigene Auffassungen von Recht und Gesetz, Gut und Böse, von Machtausübung und Machtmissbrauch haben.

    Unsere Sozi-Spitzenleute zeichnen sich - auch mehrheitlich - durch ziemliche Absenz von Intelligenz und positiven Charaktereigenschaften aus (gibt's natürlich auch anderswo, jedoch selten so komprimiert)!
    Frau Prammer ist jedenfalls in ihrer hohen Funktion total überfordert, und auch sonst eine ziemlich schwache Raspel!

  11. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
     
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    10. April 2011 06:59 - Wer bei Prölls Abschied nachfolgen dürfte

    Zunächst eine Frage an @libertus:
    wer und wo sind die "Strahlenden" bei der Polit-Konkurrenz unseres Landes?
    Lauter mindercharismatische, charakterlich bestenfalls schillernde Laiendarsteller, ihre Rollen stotternd vor sich herbrabbelnd: ein Haufen schwacher Amateure!

    Da fallen die hier genannten Schwarzen gar nicht so sehr ab: da gibt es wohl die linken "Mephistos", die mittelmäßigen männlichen Oberösterreicher, und den einsamen Vorarlberger.

    Wenn man mich als deklarierten Schwarzen fragen würde (nur, es fragt mich niemand), wäre meine Meinung wie folgt:
    Zu Pröll: als Thrombose-Geplagter und ehemaliger Lungeninfarktler rate ich ihm wirklich, die Staatspolitik schleunigst sein zu lassen: Bauernbund-Direktor, Raiffeisen-Spitzenmann oder ähnliches, das wäre eine glaubwürdige Karriere-Zukunft für ihn!
    Lange Flugreisen, nächtliche Sitzungen bis zum gehtnichtmehr:
    das ist Gift für thrombosegefährdete Menschen! Schluss damit!

    Hinsichtlich der Nachfolge hätte ich einen (auch von anderen getäumten) Traum:

    Schüssel noch einmal als schwarzen "Vater des Vaterlandes" an die Front betteln, als Parteiobmann dann Fekter, Kopf und Mitterlehner (der Mann ist besser als sein Ruf) in die vorderste Parteireihe stellen, eventuell Plassnik dazunehmen, und dann: volle Fahrt voraus!

    Gegen die Konkurrenzkasperln links und rechts müsste da doch recht ordentlich zu bestehen sein!

    Das wär's aus meiner Sicht!
    Ein Traum?

  12. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
     
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    03. April 2011 07:39 - Abschiedssymphonie für Politiker - oder gar die ganze Demokratie?

    Was von Umfragen zu halten ist, kann man an den jeweiligen Wahlergebnissen und den ratlosen und frustrierten Gesichtern der Politiker und Politologen in den Nachwahldiskussionen ablesen!
    Zur aktuellen Situation:
    wir haben nun drei Mittelparteien, die Grünen scheinen (trotz der aktuellen Japan-"Hilfe") etwas überbewertet: wer von den drei Mittleren bei der nächsten Wahl die Nase vorne haben wird, kann wohl erst nach der individuellen Fehleranfälligkeit in den kommenden Monaten und Jahren einigermaßen sicher bewertet werden.
    Klar ist eines:
    die Qualität des politischen Führungspersonals ist in allen Parteien derzeit
    absolut unterdurchschnittlich! Da sind charismatische Persönlichkeiten dringend gefragt! Mit dem derzeit agierenden Amateurhaufen ist wahrlich kein Staat zu machen!

  13. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
     
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    28. April 2011 07:02 - Ein Prinzenpaar und viele Sehnsüchte

    Weit davon entfernt, mich über die Prinzenhochzeit lustig zu machen, regt mich das bereits eingetretene und noch zu erwartende Drumherum aber doch ein wenig zum Nachdenken an:

    Die Sehnsucht nach der guten Nachricht, wie es A.U. formuliert, könnte von den Medien durchaus auch mit anderen, menschlich anrührenderen Themen besetzt werden!
    Wenn ich z.B. in der Kurier-Freizeit am Wochenende anlässlich der Romy-Gala vier Seiten mit Glamour-Damen unserer Gesellschaft sehe, gekleidet - wie Glawischnig "in Michel Mayer", oder Christiane Hörbiger "in Dolce und Gabana" - da dreht sich mir einfach der Magen um.
    Nur Oberflächlichkeiten, Bedienung nicht erfüllbarer Sehnsüchte einfacher Menschen; eine Scheinwelt, wie auch morgen wieder in London völlig unzeitgemäß vorgeführt!
    Ein ziemlicher Jammer, das alles!

    Albert Schweizer, der große Humanist, Heiler und Menschenfreund, hat seine Vision vom Menschen unserer Zeit so ausgedrückt (1959 - Aufruf zum Denken - Schlusswort):
    "Finden sich Menschen, die sich gegen den Geist der Gedankenlosigkeit auflehnen und als Persönlichkeiten lauter und tief genug sind, dass die Ideale ethischen Fortschrittes als Kraft von ihnen ausgehen können, so hebt ein Wirken des Geistes an, das vermögend ist, eine neue Gesinnung in der Menschheit hervorzubringen. Weil ich auf die Kraft der Wahrheit und des Geistes vertraue, glaube ich an die Zukunft der Menschheit!"

    Gedanken und Taten von Persönlichkeiten, die dem Schweitzerschen Menschenbild nacheifern bzw. entsprechen, sollten wir mehr Raum in unseren Herzen und in den so oberflächlichen Medien geben, nicht Märchenhochzeiten und Mode-Mätzchen!
    Guten Morgen!

  14. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
     
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    20. April 2011 08:42 - Der ganz gewöhnliche Missbrauch der Macht – von Exekutive und Medien

    Ohne mich in diese wichtige Diskussion kompetent einklinken zu können, möchte ich nur auf Ungarn hinweisen. Dort hat es Orban (mit seiner Zweidrittelmehrheit) gewagt, gegen den Medien-Moloch vorzugehen und ihn gehörig zu stutzen.
    Ganz Europa hat sofort aufgebrüllt und ihn als Faschisten, Diktator und ähnliches bezeichnet.
    Wie sollte das bei uns funktionieren? Mit unseren drei Drittelparteien?
    Ganz unrealistisch, sich hier wirksame Gegenmaßnahmen vorzustellen!
    Da wird leider kaum eine hochgradig notwendige Medienstutzung versucht und durchgesetzt werdn können!

  15. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
     
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    19. April 2011 07:11 - Stell dir vor, es geht der EU ein Licht auf

    Ich geb' ja zu, in mancher (eher vieler) Hinsicht ein sturer Kampel zu sein (siehe ÖVP und EU), doch bei den Energiesparlampen zeigt sich diese etwas hnterfragungsbedürftige Charaktereigenschaft recht krass:
    vom ersten Auftauchen dieser Leucht-Missgeburten an lehnte ich sie wegen des diffusen, kalten und nachtmahrischen "Lichtes" dezidiert ab: Spott und Hohn sogar meiner Liebsten musste ich auf mich nehmen, mangelnde Spargesinnung wurde mir allseits vorgeworfen, schrullige Altersstarrheit (so wie auch hier manchmals) musste ich mir an den Kopf werfen lassen!
    Nun, ich kaufte mir in meiner Wahlheimat Istrien vor Jahren vierzig 60 und 100Watt-Lampen (da sind sie noch spottbillig), und ersetze ausgefallene Leuchtkörper genussvoll durch neue warmscheinende in altem Stil, eben weil ich ein Wertkonservativer bin! (Und was die anderen sagen, ist mir in diesem Fall wurscht!)

  16. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
     
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    11. April 2011 08:16 - Fußnote 186: Der ÖGB und die Kirche

    Die Kirche mit Gewerkschaften zu vergleichen, halte ich für problematisch.

    Die Gewerkschaften sind - vom ursprünglichen Anspruch her - Schutzgemeinschaften gegen Arbeiterausbeutung; heute zumindest in unseren Breiten weitgehend überholt durch die Errungenschaften der sozialen Marktwirtschaft. Die Arbeiterkammern: okay, als Schutz für die Interessen der "Werktätigen" wohl am Platz, in ihren Aktivitäten jedoch oft hinterfragbar!

    Die christlichen Kirchen stellen höhere Ansprüche: an sich und an ihre Gläubigen!
    Beide werden der Heilsbotschaft Christi bei weitem nicht immer gerecht!
    Menschen, die aus meist pseudo-gutmenschlichen bzw. finanziellen Gründen ihre Glaubensgemeinschaften verlassen, sind für mich Beweis, dass sie diese Heilsbotschaft in ihrem Leben nicht verinnerlicht haben.
    Es handle jeder, wie er mag!
    Man muss kein "Kerzlschlicker" sein, um den positiven Wert eines Glaubens für den Einzelmenschen und die Gemeinschaft erkennen zu können:
    Ich jedenfalls glaube weiterhin an Gott, den allmächtigen Vater ...

  17. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
     
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    11. April 2011 07:01 - Wenn Regierungen vernünftiger sind als ihre Wähler

    Im Wissen um die Bewusstseinslage der Bevölkerungsmehrheit (überall in der Welt) bin ich eigentlich kein großer Freund von Volksabstimmungen, Volksbefragungen und ähnlichen Frage-Veranstaltungen. Durchaus möglich, dass ich auch dafür gescholten werde. Sei's drum!

    Zu Slowenien:
    ganz klar, dass sowas beim Volk nicht ankommt! Da sei Gott vor, dass die eigene Sicherheit durch Teilzeit-Menschen vielleicht gefährdet werden könnte!
    Und die Erhöhung der Altersgrenze? Soweit kommt's noch, dass wir die die "wohlverdiente" Pension erst zwei Jahre später antreten können!

    Zu Island: eigentlich kein Wunder, dass die Isländer sich mehrheitlich dagegen wehren, das Fehlverhalten ihrer größten Bank und die Spekulationswut der Engländer und Niederländer mit ihrem Geld ausgleichen zu müssen. Wer zahlt schon gern fremdverursachte Schulden? Dieses Ergebnis war (siehe weiter oben) doch wirklich vorauszusehen. In diesem Fall habe ich jedoch einiges Verständnis für die Gemütslage der Inselleute!

    Zu Herrn Hundstorfer: endlich einmal ein mutiges Wort aus dem Munde des von mir sonst nicht goutierten Ministers! Diesen kleinen, aber wichtigen Zaun gegen Sozialschmarotzerei und Jugendverwahrlosung aufzustellen versuchen, wird ihn aber noch viel Schweiß und Überredungskunst bei seinen Genossen kosten.
    Ob das seine Chancen auf den angestrebten Bürgermeister-Job in Wien nicht ein wenig schmälern könnte?

    Nur kurz (o.t., doch auch aktuell) - Seite 5/Kurier
    "Finnland - Rechts und rotzfrech: Timo Soini - Wahre Finnen":
    Das wäre ein Mann nach meinem Geschmack! Keine Hassparolen, keinerlei Braun-Töne. gegen formlose Unterwanderung; charmant, leutselig, echt populär!
    Da sollte unser himmelblauer Hoffnungsträger sich einiges abschauen und noch sehr an sich arbeiten (oder einen anderen ranlassen)!

    Guten Morgen allerseits!

  18. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
     
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    07. April 2011 06:40 - Die Infamien einer machtgierigen Clique

    Was Darabos hier aufführt, ist letztklassig: wäre Kreisky noch Kanzler, hätte er den Mann längst aus der Regierung entfernt!
    Wie z.B. auch im Justizapparat ersichtlich, ist das Vorkriegs-Minister- und Beamten-Ethos längst die Donau hinunter in das rot-schwarze Meer entschwunden.

    Das waren noch Zeiten, als auch untadelige Minister freiwillig abdankten, als Beamte ihren Beruf noch als Berufung und nicht als willfährige Vollstrecker-Tätigkeit im Sinne parteihöriger Minister verstanden!

    Wie schaut es heute aus? Da fliegt mir ein Vers Heines in den Sinn, mit dem er eine alte Volksweisheit dichterisch veredelte:

    "Ich kenne die Weise, ich kenne den Text,
    Ich kenn' auch die Verfasser.
    Ich weiß, sie trinken heimlich Wein
    Und predigen öffentlich Wasser."

  19. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
     
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    03. April 2011 07:08 - Zwischen Verursacherprinzip und Schnatterpolitik

    Passt zum Thema:

    kürzlich war ich - übrigens erstmals in meinem bereits langwährenden Leben - mit meiner Frau auf einer sozialversicherungsgenehmigten Kur im schönen Kärntnerland.

    Das war alles gut und schön, hoffentlich auch ein wenig gesundheitsbefördernd.

    Man konnte jedoch auch tiefe Einblicke in das Gesundheits- bzw. Krankheitsbewusstsein mancher Patienten gewinnen. Sicher hat ein größerer Teil unserer dortigen Mitpatienten gewisse Wehwechen und Probleme mit dem Bewegungsapparat (so wie wir eben auch), doch ein Teil des oft recht lustigen Völkchen hatte durchaus kurferne Dinge im Kopf, wie abendliche Tanzveranstaltungen, Trinkgelage, erotische Verbandlungen usw. usf.
    Herzerfrischende Gespräche, die sich auf manchmal erst vorjährige gemeinsame Kuraufenthalte bezogen, waren da und dort gar nicht überhören.
    Die Rate der Übergewichtigen beiderlei Geschlechtes möchte ich hier gar nicht verbreiten.

    Wie auch immer: irgendwie bin ich mir nicht sicher, ob da von Ärzten und Sozialversicherungen wirklich professionell vorgegangen wird; die Ziel- und Treffsicherheit bei der Auswahl der Kurbedürftigen scheint mir steigerungsbedürftig!

  20. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
     
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    25. April 2011 14:29 - Transparenz nach Rathaus-Art

    Soeben vom Osterurlaub zurück und wieder im Lande, fällt mir (als Nichtwiener) nur Folgendes ein:

    Michael Häupl - ein Mann ohne (positive) Eigenschaften!

  21. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
     
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    21. April 2011 13:32 - Bitte um Notbremsung

    Heute noch einmal:

    also, meine Meinung: wenn überhaupt jemand eine Umkehr in der Finanzpolitik unseres Landes einleiten und erreichen könnte, dann ist das Frau Fekter!

    Nur, allein kann sie's nicht derstemmen: da ist - neben hoffentlich wirksamer Unterstützung durch die eigene Partei, natürlich vor allem der Koalitionspartner (Österreichs beste Geldausgeber-Partei) total umzudrehen!

    Und auch von der Opposition her glaube ich eigentlich nicht, dass sie bei diesem Titanenwerk taugliche und faire Helfer finden würde: das wäre ein Lackmus-Test für die Vereinigten Oppositionellen, speziell für Herrn Strache, der ja noch recht hart an seinem staatsmännischen Profil zu feilen hat!
    Versuchen soll und wird sie es wohl; die Bremser sind zu gegebener Zeit schonungslos vor den Vorhang zu zerren!

  22. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
     
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    19. April 2011 12:26 - Der Spin des Spindelegger

    Am Finger auf/Finger ab-Spiel möchte ich mich im Detail nicht beteiligen.

    Insgesamt hoffe ich, dass Dr. Spindelegger als intelligenter und bedächtiger Mann -trotz der bekannten Zwänge der Bünde- und Länder-Interessen - sich die Leute gut ausgesucht hat und von deren Grundqualitäten überzeugt ist.

    Nun, lassen wir ihn und die von ihm ausgewählten Persönlichkeiten einmal in ihre Ämter hineinwachsen und ihre ersten Erfahrungen sammeln. Einige Entscheidungen finde ich sogar recht unorthodox und eigentlich auch zukunftskühn.
    Wir werden sehen, wie's weitergeht; an ihren Taten werden sie zu messen sein!

  23. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
     
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    19. April 2011 09:08 - Zwischen Migranten und Flüchtlingen: Europa in der Klemme

    Wir wissen's alle:
    echte Flüchtlinge, an Leib und Leben gefährdet, gibt es - gegenüber den Wirtschaftflüchtlingen und sonstigen Migranten - im Verhältnis gottseidank nicht viele!
    Die großen Massen der Migranten abzuwehren bzw. einen Teil derer sinnvoll in die Arbeitswelt unseres Kontinents einzugliedern, ist eine Aufgabe, der unsere aktuellen EU- und Österreich-Politiker keineswegs gewachsen sind!
    Mehrheitlich feige und und inkompetente Nudeldrucker sind das, unfähig zu tatkräftigem Entscheiden und Handeln! Ich bin grundsätzlich EU-Befürworter, doch wünsche ich mir eine viel tatkräftigere und einheitlichere Europa- und Weltpolitik seitens unserer EU-Spitzen-Verantwortlichen!
    Aber wünschen wird man sich ja noch etwas dürfen, oder?

  24. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
     
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    18. April 2011 13:54 - Fußnote 187: Die Finnen und Michael S.

    Gerade in der warmen istrischen Sonne sitzend (die würzige Meerluft umschmeichelt meine Sinne), habe ich die heutigen A.U.-Kommentare erst jetzt aufgemacht.

    Nun, ich erlaube mir hier anzuführen, dass ich bereits vor einigen Tagen auf den interessentn Mann aus Finnland aufmerksam gemacht habe, und das im Hinblick auf Freund Strache, der sich von dem Soini durchaus ein Scheibchen abschneiden könnte (und sollte). Der Mann hat nämlich, abgesehen von ähnlichen Zielsetzungen in der Politik (Ausländer, EU usw.) eine absolut urbane, größzügige und intelligente Ausstrahlung, die unserem blauen Reiter in diesem Maße anscheinend leider nicht gegeben ist.
    Natürlich kann auch Strache noch einiges aufholen (er sollte z.B. intelligente junge Leute (Gudenus wenn dann in den nächsten Monaten und ein, zwei Jahren auch wirklich intelligente und nur marktschreierische Politik gemacht wird, dann können die Blauen ja wirklich zur gestaltenden Kraft im Staate werden.
    Nun möchte ich zunächst aber wirklich hoffen (und ich stehe, wie ich feststelle, durchaus nicht mehr allein da), dass Spindelegger eine gescheite und wirkungsvolle Regierungsmannschaft zusammenbringt, damit Mitte/Rechts in Zukunft das Ruder gegen die Rot/Grünen herumreissen kann.
    Nur gemeinsam können diese beiden Parteien den Rot/Grün-Spuk verhindern bzw. unwirksam machen.

    Schöne Grüße aus dem herrlichen Istrien (meiner zweiten Heimat!

  25. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
     
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    14. April 2011 12:31 - Spindelegger - und jetzt?

    Die letzten zwei Sätze des A.U.-Kommentars bejahe ich aus vollster Überzeugung!

    Aber sonst, liebe Freunde:

    Ich bin wirklich echt stolz, Niederösterreicher zu sein!
    Kaum ist der eine krankheitsbedingt weg, kommt der nächste und gewinnt souverän!
    Für den Finanzministerjob wird ein Nachfolger gesucht?
    Onkel Erwin ist zur Stelle: wenn schon nicht der Ungustl Sobotka, dann eben der LR Pernkopf! Und wenn nicht der, dann finde ich schon noch einen anderen im N.Ö.-Hasenstall!
    Und dann erst Erwin himself: kaum nimmt er am Verhandlungstisch Platz, schon applaudieren alle anderen Entscheidungsträger, verneigen sich und hängen an den Lippen des Meisters aus N.Ö. !

    Das ist doch eine richtige N.Ö. Erfolgsstory, oder?
    Und seht's, deswegen bin stolz, ein Niederösterreicher (allerdings Wirtschaftsbündler) zu sein!
    (Und wer vielleicht meint, dass ich das ernst meine, der kennt mich nicht wirklich!)

    Viel Glück in nächster Zeit, meine Volkspartei !

  26. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
     
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    12. April 2011 13:32 - Ein Funktionär, das Hirn und die Eitelkeit

    Zwar auch o.t., aber doch aktuell für unsere Forums-Gemeinschaft:

    Persönliche und gutgemeinte Frage:
    wie stellen sich die Damen und Herren Sternderlverweigerer die weitere Situation hiezu vor?

    Ich habe seit meinem Eintritt in die kluge und weise Diskussionsgemeinschaft meine persönliche Beteiligung immer unter zwei Gesichtspunkten gesehen:

    - erstens als ganz wichtiges Forum zur Diskussion und Bewahrung unserer bürgerlichen Werte, weiters als inzwischen unverzichtbares Artikulationsorgan hinsichtlich der vielen Fehlentwicklungen in unserem Land und in Europa.
    Dr. Unterberger als unser Mentor gibt die Themen vor; wir prüfen diese, bringen unsere eigenen Meinungen ein und erfüllen somit eine wichtige Staatsbürgerpflicht, mitzudenken, Denk- und Tat-Anstöße zu geben: einfach mehr als nur Stimmvieh zu sein.

    Das muss auch weiterhin unsere wichtigste Intention sein und bleiben!

    Zweitens hat Dr. Unterberger aber auch den Sternderlsport als Motivation und Zeitvertreib für die vielen "Spitzensportler" und deren Kritiker bzw. Befürworter eingeführt: es sollte der Ehrgeiz geweckt werden, Diskussions-Spitzenleistungen zu verfassen, zu bewerten und zu honorieren! Was da daran schlecht sein soll, will mir nicht recht eingehen.

    Was mir aber ebenfalls nicht recht zusagt, ist - ganz offen gesprochen - der teilweise Boykott etlicher der bisherigen Hauptakteure! Diese natürlich in jeder Weise persönlich zu treffende Haltung verzerrt unser Gesellschaftsspiel ein wenig in Richtung Bedeutungslosigkeit; dies deshalb, weil einige "Spitzenkicker" das Spielfeld unter Absingen schmutziger Lieder verlassen und die Brause aufgesucht haben (Verzeihung!).
    Also, liebe Freunde: entweder wir spielen wieder alle mit (natürlich je nach Wunsch und Willen), oder wir bitten Dr. Unterberger, die Sternderl-Regeln gemäß eigener Vorstellungen bzw. auch etlicher Vorschläge aus dem Bloggerkreis sinnvoll zu modifizieren.
    Das Sternderl-Spiel ganz zu eliminieren, hielte ich nicht für sinnvoll; da würde eine doch auch wichtige Dimension unserer täglichen Befassung mit Dr. Unterbergers wichtigem Tagebuch einfach wegbrechen.
    Ich rechne keineswegs mit toller Zustimmung hinsichtlich meines Sternderl-Vorstoßes, wollte das Thema aber doch noch einmal auf's Tapet bringen!

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    12. April 2011 08:25 - Zu Tode alimentiert

    Also jetzt wird es auch bei mir bisher grundsätzlich positiv denkendem Menschen langsam zur Gewissheit:

    die staatliche Schuldenmacherei rund um die Welt gleicht dem sprichwörtlichen Fass ohne Boden: der Wein, von vielen braven und arbeitsamen Menschen in der Welt gezogen, geerntet und gekeltert, wird von einer verantwortungslosen Politiker- und Finanzkaste in Fässer geleert, deren Böden vorher von denselbigen hinterlistigerweise entfernt wurden.

    Nach Adam Riese kann das nicht gut gehen: der Wein wird versiegen, die (Finanz-)Blase wird bzw. muss eines Tages (wahrscheinlich bald) platzen!

    Ob man zunächst fallite Länder eher in den Konkurs schickt, oder sie - wie jetzt begonnen - "auffängt", wage ich nicht zu beurteilen: die engen Verflechtungen der Volkswirtschaften durch Globalisierung und wechselseitige Bürgschaften sind dergestalt, dass wahrscheinlich zwangsläufig eintretende Domino-Effekte auch besser wirtschaftende Länder in den unheilvollen Strudel hineinziehen werden.

    Also, Helm auf zum Gebet, Augen zu und durch! Beim Blinzeln danach werden wir (bzw. unsere Nachkommen) ganz sicher ärmer sein!

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    06. April 2011 06:16 - Fußnote 184: Anna und Alex

    Musik ist edelste Seelennahrung!
    Wenn dann noch zwei wunderschöne Frauen mit herrlichen Stimmen "den Ton angeben":
    Herz, was willst Du mehr!
    (Es tut mir körperlich fast weh, in diesem Zusammenhang auch den Namen des menschlich und fachlich sehr harmlosen Herrn Wrabetz hören und sehen zu müssen!)

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    05. April 2011 07:12 - Der Geruch der Lobbyisten

    Lobbyisten, Bestecher, Gabenempfänger, sonstige Vorteilsnehmer gibt es, seit die Menschen auf der Erde wandeln. Schon die Bibel ist voll davon.
    Warum soll es in Politik und Wirtschaft der Jetztzeit anders sein? Die Menschen haben sich im Grunde nicht geändert, seit Adams Zeiten!
    Der Wohnungsanwärter, der einem Gemeindebediensteten im Wohnbauamt einige Flaschen Wein zusteckt; der hohe Politiker, der sein Land gegen Geld und Geldeswert verrät, wo ist da groß der Unterschied?
    Es ist immer derselbe Antrieb: Gier nach Sachvorteilen, nach Geld, Gier nach Macht!

    Es ist schon richtig, zu versuchen, zumindest die stärksten Auswüchse, speziell im öffentlichen Bereich, mittels größerer Aufmerksamkeit und gewisser Gegenmaßnahmen einzudämmen. Aber auch noch so rigorose Lobbyisten-Beschränkungsgesetze werden das Problem nicht aus der Welt schaffen können; potentielle Geber- und Nehmerkreisen werden sicherlich weiterhin Mittel und Wege finden, um ihre Geschäfte abseits der Öffentlichkeit und Justiz abzuwickeln.

    Ja, Freunde, so ist der Mensch, so ist die Welt!

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    01. April 2011 07:29 - Was die neue Media-Analyse so wirklich alles bedeutet

    "Schau' doch in die Krone"!

    Ich wundere mich seit vielen Jahren, dass etliche meiner "hochgeistigen" Freunde Krone-Leser sind! Irgendwie kann ich das - bei diesem Blattniveau - nicht verstehen.
    Das kann doch nicht nur das nette barbusige Mädchen auf Seite 5 (oder 6?) sein, oder vielleicht doch? Der Abfall von über 40 auf nunmehr schlappe 38,9 % ist für mich noch kein Beweis für ein Umdenken im Volke!

    Die beiden herunterrasselnden Qualitätszeitungen leiden an sich an dem Problem, ihre Qualität laufend selbst zu beschädigen; weiters jedoch auch daran, dass ihr Käufer- und Leserpotential infolge der durch Internet, FS und der weiteren modernen Kommunikationsmittel möglichen intelligenten Alternativen immer mehr ausgedünnt wird.
    Und die auf Beliebigkeit setzenden Leserschichten sind mit den diversen Wochenmagazinen zufriedenstellend bedient.
    So wie es heute kaum mehr Greisler, Schuster und Schneider gibt, so wird halt wahrscheinlich auch die tägliche Zeitung bald einmal den Weg in die relative Bedeutungslosigkeit antreten müssen.
    Schade, wirklich schade!

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    24. April 2011 14:38 - Tagebuch, Sarrazin, Attac, Gesamtschule, Faymann - und das Wetter: Alles super

    Heute noch einmal, liebe Mit-Diskutanten; gestatten Sie mir ein offenes Wort

    Wenn wir heute, am Ostersonntag, keine anderen Themen haben, als den hochwerten Herrn Sarrazin und die deutsche SPD, dann können unsere hausgemachten Probleme ja nicht gar so arg sein. Und wenn eine Frau Heidi Schrodt in der auch nicht mehr so tollen Presse einen lächerlichen Artikel schreibt, ist das ja wohl auch nicht unbedingt bemerkenswert.

    Die Privatschulen werden auch ohne Lob des ÖGB gut prosperieren, die öffentlichen Schulen werden (hoffentlich allseits auf Hochglanz gebracht) auch weiterhin unverzichtbar sein; insgesamt ist vieles zu verbessern (vor allem die Politiker-Qualität), aber Revolutionen sind bei uns in Kakanien sicher nicht drin!

    Also besinnen wir uns vielleicht doch in wenig auf den heutigen Tag, und beginnen wir dann morgen wieder mit der täglichen Kleinarbeit!
    Schönen Feiertag noch, liebe Mitblogger!

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    24. April 2011 06:44 - Tagebuch, Sarrazin, Attac, Gesamtschule, Faymann - und das Wetter: Alles super

    o.t., abr auch eine positive Meldung:

    Vor fünftausend Jahren ließ ein weiser Mensch folgende Schriftzeichen in harten ägyptischen Stein schnitzen:
    "Losung des Tages:
    Geh, iss mit Freuden Dein Brot,
    und trink deinen Wein mit fröhlichem Herzen;
    denn längst hat Gott dein Tun gebilligt.
    Lass deine Kleider allezeit weiß sein
    und deinem Haupte das Öl nicht mangeln.
    Genieße das Leben mit einem Weibe, das du lieb hast,
    alle die Tage des flüchtigen Daseins,
    das dir verliehen ist unter der Sonne.
    Tu, was du tun kannst, nach deinem Vermögen;
    denn in der Unterwelt, wohin du gehst,
    gibt's nicht Schaffen und Planen,
    nicht Erkenntnis und Weisheit mehr."

    Dreitausnd Jahre danach hat Jesu' Passion und Auferstehung neue Hoffnung unter die Menschen gebracht!

    Ostern 2011!
    Geben wir Hoffnung und Zuversicht Raum in unseren Herzen!

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    22. April 2011 07:50 - Die positive Überraschung heißt Erwin, die negative Johanna

    Heute ist Karfreitag!

    Für uns gläubige Christen ein Tag der Einkehr und Besinnung.

    Vergeben wir der Frau Mikl-Leitner Ihre erste "Ungeschicklichkeit"; als Niederösterreicher kenne ich die zupackende Art dieser Vollblut-Politikerin. Ich bin ganz sicher, dass sie hinkünftig Zurufe ihres jungen Staatssekretärs kaum brauchen wird.

    Also, was ist mit den berühmten 100 Tagen des Zuwartens und Prüfens?
    (Am ersten Tag nach der Angelobung bereits Finger nach unten, das ist wohl nicht sehr fair!)

    Und wenn wir schon bei Niederösterreich sind: auch Erwin Pröll hat - das sieht jeder im Land - seine guten Seiten. Dass er heute von A.U. einmal gelobt wird, gleicht bei der Einschätzung dieses wackeren Mannes hier im Forum einer veritablen Mutprobe.

    Also - bitte - lassen wir nun den Osterfrieden einkehren und freuen wir uns auf viele bunte Eier und auf einen schönen Osterspaziergang in der herrlichen Frühlingslandschaft!

    Gute und friedvolle Osterfeiertage Ihnen Allen!

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    22. April 2011 07:56 - SN-Kontroverse: Auch neue SPÖ-Minister?

    Nein, die problematischen roten Ministersessel-Benützer sollen und können ruhig weitermachen: bei der (auch und gerade bei den Roten) bekannten dünnen Personaldecke allerseits würde kaum etwas Besseres nachkommen!

    Die Auslassungen von Frau KK-P will ich gar nicht kommentieren; das wird hier ja schon vielfach und kompetent betrieben.

  35. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
     
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    15. April 2011 05:29 - SN-Kontroverse: Koalition am Ende?

    Also wenn die rote Frau KK-P das Lagerdenken anprangert, kann ich nur milde lächeln!
    Die Roten können das zumindest so gut wie die Bürgerlichen, denen man ja vielfach nachsagt, dass sie eigentlich ein unhomogener und zerstrittener Haufen sind.

    Apropos zerstrittener Haufen: das haben uns die Blauen/Orangen/Kärntner Blau-Abkömmlinge in den letzten Jahren ja recht eindrucksvoll vorgeführt (das aber nur so nebenbei).

    Ob die derzeitige Koalition bereits knapp vor ihrem Ende ist, werden wir bald sehen.
    Wenn sie - vielleicht mit neuem Wind aus der schwarzen Ecke - willens und bereit sein wird, besonnen und beharrlich für unser Land zu arbeiten, soll's mir recht sein, wenn sie bis zum nächsten offiziellen Wahltermin durchhält; die Alternativen scheinen mir nicht unbedingt erfolgsversprechend.
    Übrigens: angesagte Revolutionen finden selten statt!
    Guten Morgen!

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    12. April 2011 09:06 - Die Familie: totgeredet, aber wichtig wie eh und je

    Als bekennender und ausübender Familienmensch (4 Kinder, 9 Enkel, 1 Urenkel) freue ich mich über diese seriöse Bestandsaufnahme der Familiensituation in unserem Lande: schlimm genug, aber nicht hoffnungslos!

    Wichtig wäre halt, dass der überhandnehmende Egoismus, die Selbstverwirklichungs-Manie und Konsum-Philosophie unserer Zeit nicht zu sehr in die persönlichste Sphäre der Menschen hineinwirkt: das geht vorzugsweise zu Lasten der oft wirklich bedauernswerten und gefährdeten Kinder und Jugendlichen!

    Danke für Ihre Aktivitäten, danke für diesen Bericht, werter Herr Dr. Pitzinger!

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    08. April 2011 07:29 - SN-Kontroverse: Zieglers Ausladung

    Den Salzburger "Zickenkrieg" sollten wir nicht allzu wichtignehmen, das sollen sich die Ladies dort unter sich ausmachen!

    Herr Ziegler ist auch bereits klar definiert, weitere Kommentare wohl unnötig.

    Und was die Grünen betrifft: ein Haufen peinlicher und obskurer Nein- und Kontra-Sager (alles schon hundertmal besprochen)!

    Guten Morgen!

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    04. April 2011 06:21 - Guido Westerwelle - der Abschied kam recht schnelle

    Es stimmt schon: die smarten jungen Politikaufsteiger wie Androsch, Grasser, Westerwelle recht oft stellt sich dann jedoch recht bald die innere Hohlheit und mangelnde Charakterstärke heraus, die schlussendlich irgendwann einmal zum Absturz der Hochgelobten führt!
    Sternschnuppen, die rasch verglühen!

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    02. April 2011 06:47 - Zurück ins Jahr 2006: Fortschritt nach SPÖ-Art

    Was die Leute an Herrn Ostermayer finden, ist mir rätselhaft. Seine Qualitäten als Ohreneinbläser des Herrn Faymann sind zwar unbestritten, doch sonst er eigentlich ein blasses Bürscherl von zweifelhafter Grundqualität; die 17,5%-Quote allein zeigt, wie schwach der Mann eigentlich ist!
    Und so bleibt mir nur ein Wunsch:
    macht bald Schluss mit dem Gezänke, lasst die Kärntner beider Volksstämme weiterhin gut miteinander auskommen, beschließt die notwendigen Gesetze, und dann:
    endlich Schluss der Debatte!

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    29. April 2011 05:38 - Fußnote 189: Amerika macht es klüger

    Da hab' ich mit fast 78 ja noch Chancen!
    Obwohl mich der Karli Knaller wiederholt bereits von Logorrhoe und anderen Alters-Wehwehchen (u.a.Demenz vielleicht wird auch aus mir noch was!

    (Ein kleiner Spaß am frühen Morgen!)

  41. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
     
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    28. April 2011 16:17 - Das (Giebel-)Kreuz mit Pröll und Raiffeisen

    Um den Josef Pröll sollte man sich hier nicht so viele Sorgen machen (der wurde übrigens auch hierorts oft nicht sehr fair behandelt): der Mann hat Durchsetzungskraft und wird schon einen guten Pfad in die Zukunft finden!

    Die ÖVP als Partei ist wohl auch nicht schuld an der rüden Art, wie die Giebelkreuzler und der Herr Konrad mit dem Josef Pröll umgehen: weder Herr Konrad noch Herr Hameseder sind meines Wissens nach Funktionäre der ÖVP, bestenfalls mächtige Mitglieder!

    Wenn der Neffe des ebenfalls mächtigen Erwin Pröll nun möglicherweise etwas im Regen steht (glaub' ich gar nicht), dann ist das nur ein Zeichen, dass unser N.Ö.-Napoleon auch nicht überall seine Hände im Spiel hat.

    Aber wie heißt es so schön? Überall wo Menschen werken und werkeln, menschelt's eben!
    (Und - diesmal ein wenig ätzend - keine übergroße Angst um den vormals viel gescholtenen armen Josef aus Radlbrunn)!

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    21. April 2011 08:27 - Bitte um Notbremsung

    Zunächst: phaidros back again! Mit ihm, HJR und Observer total d'accord!

    Frau Fekter traue ich viel zu; zumindest wird sie sich nicht feig hinter Parlament und Regierungs-Kollegen verstecken. Die Schotter-Mizzi hat eben ein Kämpfer-Herz!

    Dass die Regierungen und deren Repräsentanten Gefangene ihrer eigenen, mit Wählermacht ausgestattenen Bevölkerungen sind, ist nichts Neues.
    Wie gesagt: die Demokratie ist immer noch die beste unter den sonstigen Regierungsformen!

  43. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
     
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    20. April 2011 13:27 - Wo unser Steuergeld wirklich versickert

    Hier bin ich Zeitzeuge!
    Ich bin langjähriger und treuer Freund des letzten aufrechten und bürgerlichen Chefs des Bundespressedienstes (ich glaube, A.U. weiß, wen ich meine)!
    Das war ein Mann, der sich nicht scheute, gegen seinen Vorgesetzten (Vranitzky) offen und widersprüchlich aufzutreten.
    Alles, was nach ihm kam, ist nicht der Rede wert!

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    16. April 2011 15:30 - Das lustige Ministerratespiel

    Nur ganz kurz zum Minister-Ratespiel:

    1) Von Bandion-Ortner wird nur die Brillen-Manie übrigbleiben, Kein Schaden!

    2) Leitl: Kläffer gibt es überall, den Mann sollte man in der ÖVP-Prioritätenlisten nicht überbewerten. Der hat sich diesmal selbst unmöglich gemacht.

    3) Mitterlehner ist mir persönlich sympathisch, was noch nichts heisst.
    Vielleicht wird man von ihm noch einiges Postive hören und sehen.

    4) Man sollte nicht jede Wortmeldung gleich als Drohgebärde nehmen.
    Jeder schaut auf sich und seine Interessen, die Frauen eben auch!

    5) Frau Fekter ist da und dort ein starker Pluspunkt. Lassen wir Herrn Spindelegger entscheiden, wo er sie einsetzen wird.

    6) Fiedler als Finanzminister wäre sicher eine gute Lösung: Der Mann wirkt zwar wie ein Schlafpulver, ist aber extrem seriös und dabei auch sehr gescheit.
    Für mich wäre das eine sehr, sehr gute Lösung.

    Zur Kommunikation Spindelegger mit seinen bisherigen und ausgewählten Ministern:
    da sollten wir uns nicht allzuviele Probleme machen: der Mann ist bedächtig, gesund, hat eine gescheite Frau, und ist sicherlich einer, der weiß, was er will!

    Abschließend zu Herrn Martin: der ist sicher ebenso fällig wie Herr Strasser; auf jeden Fall ein verzichtbares Auslaufmodell!

  45. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
     
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    14. April 2011 18:56 - Am roten Beton gescheitert

    Also, meine Herrschaften,

    schön langsam kenne ich mich nicht mehr aus;
    einerseits wird hier und überall die ÖVP geschunden, weil sie sich angeblich in allem und jedem der SPÖ unterwirft, und andererseits hört man fast genau so oft, die ÖVP lehne die meisten der "hervorragenden" SPÖ-Vorschläge ab.

    Irgendwas ist da ein wenig schizophren, oder?

    Noch etwas: in fast allen Kommentaren wird die "Korruptionsaffaire" des Herrn Strasser als eine der Hauptursachen für den derzeitigen ÖVP-Niedergang bewertet.

    Sicher ist Herr Strasser kein Unschuldslamperl, doch besteht sein "Verbrechen" aus derzeitiger Sicht lediglich aus einem potscherten Gespräch mit englischen Aufdeckern, dem jedoch anscheinend keinerlei aktive rechtlich relevante Gesetzesverletzung gefolgt ist. Was hätte der Herr Strasser aus dem kleinen Österreich im fast 1000-köpfigen EU-Parlament schon viel ausrichten können? Wahrscheinlich gar nichts.

    Also nochmals: wegen einer derart potscherten Affaire gleich eine ganze Partei in Geiselhaft zu nehmen (das Schuldenproblem der steirischen EU-Lady ist ja überhaupt ein peanut), halte ich schon für extrem übertrieben.
    Da gibt und gab es bei den Roten und Blauen wesentlich gravierendere Unzukömmlichkeiten einzelner Politiker und SPÖ-Firmen (Konsum, Bawag usw.), und kein Hahn kräht heute mehr danach.
    Und die Blauen/Orangen/Kärntner-Spezial-Buberltruppe?
    Ein Konkurrenzsumpf der Sonderklasse!

    Das wollte ich heute nur noch anbringen. Schönen Abend!

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    14. April 2011 19:51 - Ein paar Idealbesetzungen, die es nicht geben wird

    Auch ich habe einiges hier Themenrelevante bereits (eigentlich unbeabsichtigt) im Gastkommentar herausgelassen.
    Spindelegger verdient sicher einen Vertrauensvorschuss, seine ersten Kommentare und einige Rückblicke in N.Ö. heute zeigen eigentlich ein recht positives Bild dieses Mannes: eine bereits recht lange und auch erfolgreiche Politkarriere, sorgsam und seriös aufgebaut, und nun ziemlich spektakulär überhöht!

    Natürlich wird es auch für ihn nicht leicht sein, die Partei mit ihren vielen Hemmschwellen erfolgreich über die nächsten Jahre zu bringen, in der Regierung wird er dank seiner Routine und seines verbindlichen Wesens wahrscheinlich auch gute Arbeit für das Land leisten können.

    Insgesamt sehe ich nicht so schwarz für unser Land und für unsere Leute, wie von Freund Terbuan gerade sehr eindringlich gepostet.
    Ich meine nur, dass auch die von vielen hier erwartete und erwünschte Stärkung des rechten bis Rechtsaußen-Lagers die Situation unseres Landes nicht wirklich nachhaltig verbessern können wird: da mangelts an manpower und an tauglichen Rezepten!

  47. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
     
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    13. April 2011 11:31 - Hinter dem Schleier muss die Unfreiheit wohl grenzenlos sein

    Zur Resignation Josef Prölls:

    das war ein würdiger Abgang: eine souveräne, aber auch zu Herzen gehende Abschiedsrede, ohne Schnörkel und Wehleidigkeit, einfach hochklassig!
    Josef Pröll wurde seit einiger Zeit und besonders zuletzt wahrscheinlich vielfach Unrecht getan; vielleicht waren wir etwas vorschnell in der vorwiegend negativen Einschätzung dieses Mannes.
    Wir werden sehen, wie es in Partei und Regierung nun weitergeht:
    Ich tippe auf Frau Fekter als Nachfolgerin!

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    07. April 2011 12:57 - Kulturkämpfer ORF

    Ja, die Sache mit dem Linksfunk ist wirklich ein Trauerspiel!
    Ich habe den Club2 nicht gesehen, bin aus gesundheitlichen Gründen auch froh über meine Nichteinschaltung, glaube aber dem bisher dazu Geschriebenen auf's Wort!

    Noch eine Frage an die Gemeinschaft:
    Es konnte mir bisher niemand sagen, wie im Fall der flächendeckenden Einführung der "Neuen Mittelschule" und damit verbundener Eliminierung der Gymnasiums-Unterstufe, die Oberstufe organisatorisch im österreichischen Schulwesen verankert werden könnte; die hinge dann doch eigentlich ziemlich hilflos in der Luft, oder?
    Habe ich da etwas versäumt? Gibt es da Rezepte dafür?
    So weit darf es ja sowieso nicht kommen, doch wissen möchte ich es schon, wie die reformfreudigen Damen und Herren Bildungspolitiker dieses Problem sehen bzw. lösen wollen.
    Daher - so wie Rosi bei den Integrations-Unwilligen - mein Dauerspruch:
    "Hände weg von den Gymnasien"!

  49. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
     
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    06. April 2011 12:47 - SOS Justiz oder: Das Fundament zerbröselt

    Zu diesem wahrlich komplexen Themenbereich nur einige Sprüche:

    "Recht ist hüben zwar wie drüben,
    Aber danach sollst du trachten,
    Eigne Rechte mild zu üben,
    Fremde Rechte streng zu achten."
    Em.Geibel
    -----------------------------------------
    "Vom Rechte, das mit uns geboren ist,
    von dem ist leider ! nie die Frage."
    Goethe /Faust.
    -----------------------------------------
    "RECHT" ist in dieser lieben Welt,
    Was, wer's nicht hat, zuletzt behält."
    E.v.Feuchtersleben.
    -----------------------------------------
    "Wir haben so viel Rechte hingegeben,
    Dass uns auf nichts ein Recht mehr übrig bleibt."
    Goethe / Faust.
    -----------------------------------------

    Stimmt doch alles irgendwie, oder ?

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    02. April 2011 06:59 - Zurück ins Jahr 2006: Fortschritt nach SPÖ-Art

    Da anscheinend ich es war, der die Sternderldebatte kürzlich losgetreten hat, hier auch meine Meinung:
    die Sterne-Bewertung sollte durchaus bleiben, jedoch eventuell mit folgenden Veränderungen:
    die Dominanz der Dreisterne-Bewertung bei den jeweils drei besten täglichen Beiträgen und den Postern des Monates sollte durch eine "gerechtere" Bewertung ersetzt werden, die einfach die Gesamtsumme der vergebenen Sterne (also auch die der derzeit "vernachlässigten" Unterdreisternbewertungen) ausweist.
    Selbstbewertung sollte ausgeschlossen sein (wenn es technisch möglich ist).

    Es liegt wohl an unserem verehrten A.U., hier - falls er es für sinnvoll hält - Änderungen zu überlegen und dann auch einzuführen.

    Aber eines ist klar: so wichtig ist die ganze Sterndlerei nicht, dass wir uns diesbezüglich vielleicht auch noch in Streit und Hader verwickeln!!!

  51. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
     
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    27. April 2011 10:38 - Ortstafelsieger, Ortstafelverlierer

    Stimmt alles, was Sie sagen, gar nicht grantiger Alter!
    Was die fehlende ÖVP-Reaktion im Land Kärnten betrifft: da meine ich eher, dass die inferiore Landes-ÖVP-Mannschaft für diesen Mangel zuständig ist; Herr Martinz ist ja nicht gerade eine Lichtgestalt!

  52. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
     
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    27. April 2011 12:56 - Ortstafelsieger, Ortstafelverlierer

    Gestatten Sie mir bitte heute noch einen zweiten Beitrag, ein wenig o.t., aber doch auch aktuell:
    in den Rundfunk-Mittagsnachrichten vernahm ich soeben Statements zweier interessanter Österreicher, beide männlich, der eine blutjung, der andere mittelalterlich (bitte nicht im negativen Wortsinn!).

    H.C. Strache sprach sehr ordentlich über die Kärntner Einigung, über den Übermut des Herrn Bundespräsidenten, Wahlsieger eventuell auch aus dem Entscheidungs-Match auszuschließen, und natürlich auch recht kritisch über den möglichen Koalitionspartner Volkspartei. Dass er der ÖVP jegliche Wertkonservativität absprach, schmerzt den Wertkonservativen natürlich ein wenig, doch ich weiß ja, wer's sagt.
    Aber, insgesamt, eine gute Performance.

    Und auch dem jungen Staatssekretär Kurz möchte ich eine im Interview gezeigte und sehr ansprechend vorgebrachte Schilderung seiner Vorstellungen und Visionen hinsichtlich Integration williger Neubürger sehr positiv anrechnen.
    Der junge Mann ist recht sprachgewandt, spricht sehr überzeugend von seinen schon mehrjährigen Erfahrungen mit Immigranten in Schule und auf der Uni, und ist auch sonst nicht auf den Mund gefallen. Aus dem könnte noch was werden!

    Und dann - zum Drüberstreuen -noch die Neo-Finanzministerin Fekter im deftigen Schottermizzi-Ton: na wartet nur, werte Kollegen, ich werde Euch bei der Finanzrahmen-Erstellung schon recht ordentlich auf die Finger klopfen!

    Fast zuviel für eine halbe Stunde Nachrichten? Genug, um mit recht unterhaltsamen Politmonaten und -Jahren rechnen zu können!

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    13. April 2011 12:25 - Pröll: ein Abschied, die Moral und die Zukunft der Volkspartei

    Natürlich wurde ich sofort nach meinem positiven Kommentar zur Pröll-Rede im Vor-Blog sofort wieder rhetorisch abgewatscht und als hoffnungslos bornierter ÖVP-Blindling hergestellt. Sei's drum, regt mich nicht sonderlich auf.

    Jetzt schauen wir halt einmal, wie es in der Partei weitergeht. Neben der kampferprobten Frau Fekter wäre - wie auch von Renneberg favorisiert - Frau Plassnik eine erste Wahl.

    @Inside mag schon rechthaben: Blau/Schwarz wäre ganz in Ordnung, doch da darf Schwarz nicht zu sehr abbrechen, sonst steht der blaue Recke erst wieder allein und isoliert auf weiter Flur!

    Das wär's aus meiner Sicht!

  54. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
     
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    13. April 2011 05:56 - Hinter dem Schleier muss die Unfreiheit wohl grenzenlos sein

    Die geistige Durchdringung vieler hier von A.U. vorgebrachter und von so vielen hervorragenden Forums-Diskutanten brilliant beantworteter Themen (heute: Johann Scheiber!) fällt mir zunehmend schwer. Ist es das fortgeschrittene Alter, ist es partielle intellektuelle Beschränktheit, oder was weiß ich?
    Ich werde mich in Hinkunft auf Kommentierung der Themen beschränken, die mich wirklich menschlich bewegen und anrühren.
    Die hohe Politik, die Komplexität der Wirtschafts- und Wissenschaftswelt zu analysieren, zu kritisieren und verbessern zu wollen, überlasse ich kompetenteren Köpfen!
    So, jetzt ist mir leichter, und ich kann mein übliches Tageswerk beginnen!
    Guten Morgen!

  55. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
     
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    07. April 2011 07:40 - Fußnote 185: Ein Anti-Gesamtschul-Hörerlebnis

    Soll - bitte - nicht falsch verstanden werden:
    aber jetzt wird's mir langsam zu viel!
    Vier A.U.-Beiträge am helllichten Morgen, weiters so viele Blogger-Neuzugänge, die zu beschnuppern sind (oder sind's mehrheitlich nur hintergründig angelegte Metamorphosen?); alles miteinander, zuviel für meine karge Freizeit, für meinen armen Kopf!
    Trotzdem:
    den echten Neuzugängen einen freundlichen Gruß, den Metarmophosen weiterhin viel Spaß beim Verwandeln, und Dr. Unterberger etwas mehr Zeitgewinn zum Nachdenken über sinnhafte Adaptierungen zum Besten seines und unseres so wichtigen Forums!

  56. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
     
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    30. April 2011 12:55 - Herzlich unwillkommen: Herr Gül aus Ankara

    Ich meine, wir sollten etwas gelassener auf das Kommen Herrn Güls reagieren. Der Mann ist Staatsgast und sollte fair und höflich willkommen geheißen werden.

    Die hier oft überschießenden Anti-Türkei-Emotionen sind zu einem Teil sicher angebracht; die wundersame Turkischmann-und -Frau-Vermehrung in unserem Lande ist auch mir nicht angenehm.
    Doch es handelt sich um Menschen, die bei näherem Kennenlernen recht oft auch sehr sympathische Eigenschaften erkennen lassen. Viele von ihnen sind in einer Weise religiös (auch wenn's der Islam ist), welche Eigenschaft uns "aufgeklärten" Christen inzwischen weitgehend abhanden gekommen ist.

    Nochmals: ich bin - wie viele hier - auch für weitere unkontrollierte Einwanderungs-Schlupflöcher aus nahöstlichen Bereichen; doch die hier lebenden, großteils bereits mit österreichischem Pass ausgestattenen türkischstämmigen Mitbürger sollen zwar - so sie es noch nicht können - einwandfrei Deutsch lernen, sonst aber von uns in fairer und humaner Gesinnung als Mitbürger unseres Landes akzeptiert werden.
    Das ist fundamentales Menschenrecht!

  57. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
     
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    19. April 2011 18:08 - Der Spin des Spindelegger

    Links und rechts, und lechts und rinks!
    Wer weiss jetzt eigentlich noch, wann die Schwarzen rechts und wann sie links sind? Nicht einmal die diversen Oppositionspolitiker sind sich einig!

    Liebe versammelte ÖVP-Kritikergemeinde, lasst die Leute doch jetzt arbeiten und wartet einige Zeit ab: dann könnt Ihr ja in einiger Zeit das ÖVP-bashing lustvoll und mit begründeteren Fakten wieder fortsetzen!
    Einen schönen Abend wünsche ich Ihnen allen!

  58. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
     
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    18. April 2011 18:46 - Ein Besessener der Macht: Hans Dichand und die Nachkriegsgeschichte

    Ich gebe ganz offen zu, den sicher extrem fundierten Artikel unseres A.U. nur überflogen haben; die Enkelkinder und der schöne Frühling an der Adria (in Wien wohl auch) ließen mir nicht viel Zeit am Laptop.

    Die vier - nach Dichand - von A.U. anfangs angeführten Zeitungsleute halte ich ebenfalls für die absoluten Medienkaiser der Nachkriegszeit: die oft wirklich hochklassigen und spannenden Diskussionen im jungen Fernsehen habe ich jeweils mit großer Begeisterung verfolgt.

    Einer meiner Schulfreunde war nach Abschluß seines Studiums in der Wieder- bzw. Neugründung der "Krone" involviert. Was er mir damals erzählte, nämlich die ersten Winkelzüge der Falck/Dichand/Olah/ÖGB-Connection hautnah, das hat mir einen tiefen Einblick hinsichtlich der involvierten Charaktere und deren Beweggründe, ein Presseorgan zwecks politischer Einflussnahme zur Geburt zu verhelfen.

    Olah hat extrem draufgezahlt, die beiden Krone-Gründer sind stinkreich geworden; die Dichand-Nachfolge ist ein müder Abklatsch des doch in seiner Art großen Medienmoguls!

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    16. April 2011 06:57 - Österreichs Rolle in der Welt

    Diese tiefschürfende Analyse der österreichischen und globalen Sicherheitslage habe ich nur querbeet gelesen; das ist - vor dem Frühstück zu schwere Kost für mich.
    Außerdem haben wir hier genügend Sicherheits-Experten, die kompetent antworten bzw. kritisieren können.

    Zum Thema möchte ich nur sagen, dass ich die Sicherheitslage unseres Landes grundsätzlich positiv sehe (wenn man das in unserer Welt überhaupt sagen kann);
    Unterbergers Aussagen ist kaum wirkungsvoll zu widersprechen; als kleines Land können wir bestensfall größtmögliche Absicherung unserer Heimat anstreben und erreichen; am großen Weltgeschehen sind wir nur auf's Beste hoffende Zuschauer!

    Nun noch ein persönliches Wort:
    die vergangenen Tage haben mich ziemlich hergenommen und durchgebeutelt.
    Mein hoffnungsloser Kampf, einigermaßen Augenmaß und Gerechtigkeit für unsere Heimatpartei ÖVP zu erbitten, wird sogar von meinen besten Freunden im Blog mit meist niederschmetternden Argumenten beantwortet. Sicher sind viele dieser Argumente stichhältig und daher berechtigt; doch ich vermisse hier immer wieder die uns Österreichern eigene Großzügigkeit, auch bei fehlerhaft agierenden Menschen und Organisationen das Gute mitzubewerten, das von ihnen angestrebt und geschaffen wurde.
    Da werden Horror-Szenarien bis zum Bürgerkrieg und Verelendung der Massen in den Raum gestellt; pessimistische Szenarien feiern fröhliche Urständ' (..lasst alle Hoffnung fahren!). Kaum irgendwer (außer mir tumbem Tor) sieht und beschreibt das viele Positive, das uns umgibt: Wohlstand und soziale Sicherheit für (fast) alle, Rechtssicherheit im Kleinen und im Großen, ein immer noch friedliches Zusammenleben trotz divergierender Ideologien und Werte-Auffassungen.
    All das lasse ich mir nicht vermiesen: ich bin und bleibe weiter Optimist!
    Die dunklen Wolken am Horizont sind natürlich da, wir können sie aus Eigenem aber nicht verscheuchen!

    Abschließend: wer meine Auffassung von Optimismus bestätigt haben will (und Kurier-Leser ist), der nehme die heutige Beilage "Karriere" zur Hand und lese auf Seite 40/Erfolgsgeschichte: Ein reicher Mann":
    das ist die Art Optimismus, wie ich ihn verstanden wissen will, und wie ich ihn pflege: heiter, gelassen und zukunftsfroh!

  60. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
     
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    01. April 2011 07:03 - SN-Kontroverse: Grüne Erfolge

    Ich glaube nicht an eine wesentliche Steigerung der Grünen im Politgeschehen unseres Landes.
    Unsere Bevölkerung ist mehrheitlich grundkonservativ (und das nicht nur in positivem Sinne), hat ein gesundes Misstrauen gegen politische Eiferer, Vernaderer und Schaumschläger, und ist extremen Werthaltungen und Weltverbesserungs-Theorien eher abgeneigt.

    In der Realpolitik der nächsten Jahre wird es weiterhin die drei nunmehrigen Mittelparteien geben, die Grünen werden als sichere Vierte mitschwimmen und potentielle Anbiederer an die Roten sein.

    Unser Anliegen sollte sein, Mitte/Rechts stark und stärker zu machen: dazu gehört jedoch auch das Wiederaufpäppeln der angeschlagenen Schwarzen, die noch am ehesten das Wertespektrum der bürgerlichen Menschen in unserem Lande vertreten.

    Keine Angst vor grünem Unkraut, liebe Freunde!


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