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Das (Giebel-)Kreuz mit Pröll und Raiffeisen

Wie Josef Pröll jetzt im Zeichen des Giebelkreuzes  behandelt wird, hätte er sich nicht einmal verdient, wenn er ein wenig netterer Mensch wäre. Und angesichts seiner Krankheit hat er es sich schon gar nicht verdient.

Hat sich da doch einer der Raiffeisen-Gewaltigen vor die Medien gestellt und verkündet, dass Pröll von sich aus den Kontakt zu Raiffeisen gesucht hat. Pröll wird also vorneweg wie ein arbeitsloser Bittsteller dargestellt und nicht wie eine hocherwünschte Verstärkung des eigenen Teams.

Sicherheitshalber wurde auch noch hinzugefügt, dass Pröll „einige Türen“ offen stehen. Wobei man als Beispiele gleich Funktionen auf der dritten Macht-Ebene des großen Raiffeisen-Imperiums nennt, für die Pröll allenfalls in Frage kommt. Deutlicher und unprofessioneller – oder intriganter – kann man einem von außen kommenden Mann gar nicht signalisieren: Störe unsere Kreise nicht, Du bist hier unerwünscht.

Im normalen Spitzenmanagement müsste jetzt der Generaldirektor der mächtigen Raiffeisen Holding Niederösterreich-Wien, Erwin Hameseder, wegen dieser Äußerungen einen ordentlichen Rüffel von seinem noch viel mächtigeren Obmann Christian Konrad bekommen. Oder aber Konrad lässt da selbst irgendwelche Spiele spielen. Was nicht ganz auszuschließen ist, hat er doch sogar seine eigene Nachfolge vor Zeugen schon mindestens zwei Persönlichkeiten zugesagt, nämlich Pröll und Walter Rothensteiner. Beide sind zwar sicher geeignet – aber werden kann es halt nur einer . . .

Divide et impera hat man das einst genannt.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorlibertus
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    28. April 2011 14:56

    Die ÖVP ist bekannt dafür wie sie mit ihren Obleuten umgeht und da ist dieser Umgang mit Pröll nur eine logische Fortsetzung.

    Offensichtlich hat der Neffe des mächtigen niederösterreichischen Landesfürsten doch nicht die Hausmacht, die man angesichts dieser Verwandtschaft annehmen könnte.

    Da war der Ernst Strasser halt ein anderes Kaliber = machtbewußt um jeden Preis.
    Wie es geendet hat, weiß man und damit lebt die Hoffnung, daß dem sympathischen Josef Pröll eine bessere Laufbahn beschieden ist.

  2. Ausgezeichneter KommentatorWalter Krammer
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    29. April 2011 01:31

    Wenn eine Partei einen der Ihren versorgt, geht ein Geheul tiefsten Abscheus durch die Medien.
    Wenn sie ihn nicht versorgt, besteht sie aus einem Rudel von Schweinen.
    Na, da danke ich aber.

    J.P. hat einige Jahre in der Politik nicht schlecht verdient. Jetzt wechselt er die Branche. Das haben schon viele Österreicher vor ihm getan oder tun müssen.
    Für manche war's ein Glück, andere mussten sich aufgrund veränderter Lebensumstände mit weniger zufrieden geben. das ist die Realität des Berufslebens (bei Beamten natürlich nicht).
    Jemand der sogar als Finanzminister geeignet erschien, muss ja wohl das Berufsrisiko in der Politik abschätzen können. Niemand wird mit vorgehaltener Pistole gezwungen Abgeordneter oder Minister zu werden.

    Im allgemeinen weiß man auch, mit wem man noch eine Rechnung offen hat und wo die eigenen Freunde sitzen.

    Die Bewerbung von Pröll öffentlich zu machen, wäre auch an jedem anderen Bewerber (selbst wenn's nur um den Posten des Nachtportiers geht) ein schweres Foul, für das sich Raiffeisen schämen muss, wenn es nicht sogar klagbar ist (Datenschutz).
    Wenn Konrad sich dafür nicht öffentlich entschuldigt und die Sache wieder ins Lot bringt, muss man annehmen, dass er selbst als Oberregisseur bei dieser hinterhältigen Intrige die Fäden gezogen hat.

  3. Ausgezeichneter Kommentatorthomas lahnsteirer
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    28. April 2011 16:17

    Na das ist doch ganz klar, Josef Pröll bringt keine Morgengabe mit.
    Wäre er Chef der ÖBB-Immobilien gewesen und hätte er in dieser Funktion Raiffeisen, um es vorsichtig auszudrücken, wohlwollend behandelt, dann wäre schon ein Vorstandsposten drinnen gewesen.

    Solche Fälle gibt es bei Raiffeisen. So wurde die ÖBB-Zeit einer wohlbestallten Raiffeisenmanagerin vom Rechnungshof in der Luft zerrissen wurde. Sie hat, salopp gesagt, einen konzeptlosen Sauhaufen hinterlassen und ein Gehalt und benefits bei den ÖBB kassiert, dass dem Rechnungshof schwummelig geworden ist.
    Inwieweit nach dem gegen sie geäußerten Vorwürfen die Staatsanwaltschaft noch oder überhaupt tätig ist, entzieht sich meiner Kenntnis.
    Trotzdem bedient sich Raiffeisen ihrer Fähigkeiten. Immerhin ist sie ja eine Mitgründerin des weiblichen CV und so abstoßende Figuren wie der Reichsjägermeister und der niederösterreichische Gadaffi haben ja alles sowieso applaniert.

    Irgendwie ist das jetzt für die ehrliche Haut Josef Pröll dumm gelaufen.

  4. Ausgezeichneter Kommentatorbrechstange
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    28. April 2011 15:27

    Ich habe den Eindruck, dass bei Raiffeisen ganz andere Kaliber mitreden. Wer hat Strasser als Delegationsführer der ÖVP-Parlamentarier durchgedrückt? Welche Interessen standen dahinter? Ich denke, wir wissen vieles nicht.

  5. Ausgezeichneter KommentatorPhilipp Starl
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    28. April 2011 15:27

    Jetzt muss ich Ihnen aber einen Rüffel verpassen, Herr Unterberger, oder sollte ich Parteisekretär der ÖVP sagen? Sie regen sich tatsächlich auf, dass man einem studierten Agrarökonomen, also einem, der überhaupt keine Ahnung vom Bankenwesen oder vom Recht oder sonstwas hat, eine so hohe Position anbietet? Ist man für Sie als Politiker jetzt schon gar für jedes hohe Amt qualifiziert? Ist ja unglaublich wie Sie sich hier als Politruck gerieren. Pröll hat keine für den Job geeignete Ausbildung, dass man ihm überhaupt eine so hohe Position angeboten hat, ist eher ein Skandal in die andere Richtung!

  6. Ausgezeichneter KommentatorPatriot
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    29. April 2011 09:16

    Man kann die Sache auch anders sehen. Pröll verpfuscht seine private Karriere genauso wie er seine politische Karriere verpfuscht hat. Solche Vorkommnisse wie bei Raiffeisen kommen nicht von ungefähr. Man muß sich halt auch geschickter anstellen. Ein Klima oder auch ein Gusenbauer haben das vorgemacht.

    Pröll ist auch nicht einem Unfall oder einem Attentat zum Opfer gefallen. Pröll war offenbar nicht in der Lage seiner körperlichen Konstitution entsprechend zu arbeiten. Wie will jemand ein Land managen, wenn er nicht einmal seinen eigenen Gesundheitszustand unter Kontrolle hat? Jetzt, wo es ihm wieder etwas besser geht, muß man auch solche Fragen stellen dürfen.

    Pröll hat politisch komplett versagt. Frau Fekter erbt eine katastrophale Budgetsituation, weil Pröll nicht in der Lage war zu sparen, und weil er das Geld mit beiden Händen aus dem Fenster Richtung Brüssel geworfen hat. Die "wahren Finnen" haben innerhalb weniger Tage mehr für europäische Steuerzahler getan als Pröll in seiner ganzen Karriere.

    Bei der Einwanderungspolitik macht Dänemark vor wie es gehen könnte:
    http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,759463,00.html

    Extrem strenge Gesetze haben die Zahl der Einwanderer in Dänemark in den vergangenen Jahren nach unten gedrückt - nun haben Ministerien ausgerechnet, wie viele Milliarden der Staat dadurch gespart hat. Regierung und Rechtspopulisten jubeln und wollen den Zuzug noch stärker reglementieren.
    ...
    Nach der Rechnung kosten Migranten aus nichtwestlichen Ländern, die es nach Dänemark geschafft haben, jährlich umgerechnet 2,3 Milliarden Euro, während Einwanderer aus dem Westen 295 Millionen Euro pro Jahr in die Staatskasse spülen.


    Für diese 2 wesentlichen Fragen braucht man keine politischen Genies. Man braucht Politiker, die "Njet" zur weiteren Ausplünderung durch die EU, und "Njet" zur weiteren Massenzuwanderung von Kulturfernen sagen.

    Vielleicht gibt man Pröll irgendein Lagerhaus zur freundlichen Verwaltung. Da kann er nicht mehr viel falsch machen.

  7. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    28. April 2011 16:17

    Um den Josef Pröll sollte man sich hier nicht so viele Sorgen machen (der wurde übrigens auch hierorts oft nicht sehr fair behandelt): der Mann hat Durchsetzungskraft und wird schon einen guten Pfad in die Zukunft finden!

    Die ÖVP als Partei ist wohl auch nicht schuld an der rüden Art, wie die Giebelkreuzler und der Herr Konrad mit dem Josef Pröll umgehen: weder Herr Konrad noch Herr Hameseder sind meines Wissens nach Funktionäre der ÖVP, bestenfalls mächtige Mitglieder!

    Wenn der Neffe des ebenfalls mächtigen Erwin Pröll nun möglicherweise etwas im Regen steht (glaub' ich gar nicht), dann ist das nur ein Zeichen, dass unser N.Ö.-Napoleon auch nicht überall seine Hände im Spiel hat.

    Aber wie heißt es so schön? Überall wo Menschen werken und werkeln, menschelt's eben!
    (Und - diesmal ein wenig ätzend - keine übergroße Angst um den vormals viel gescholtenen armen Josef aus Radlbrunn)!

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorHami das hirnederl
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    29. April 2011 16:14

    Die Dinge liegen wahrscheinlich komplizierter. Raiffeisen ist beinhart in der leistungsbeurteilung der Mitglieder des inneren Kerns (sonst wären sie den weg des Konsums gegangen). Und sowohl der glatzenbongo als auch der landesjaegermeister haben erhebliche Zweifel an den Qualitäten des joschi. Da hört sich das Geschiebe via cv schlagartig auf. Aber das konnte der LJM vorher nicht wissen. Obwohl besondere vifezacks sind die bei Raiffeisen auch nicht: versaute warensparte, Milch nun ja, rzb -wo liegt eigentlich Island?, Landesbanken - zb Noe Grins!, primärebene -was woar mei Leistung und bei der Kondition da bin ich Supernackt!


alle Kommentare

  1. Brachylogos (kein Partner)
    30. April 2011 19:35

    Und wie soll der 'noch viel mächtigere Obmann Christian Konrad' Hameseder einen Rüffel erteilen? Er hat Hameseder gegenüber überhaupt kein Weisungs- oder sonstiges Einflussrecht. Vielmehr ist es umgekehrt, dass Konrad von der Gnade der Vorstandsvorsitzenden der Landesbanken abhängt. Hameseder ist niemandem verantwortlich ausser seinen Aufsichtsräten und die werden von den Niederösterreichischen Raiffeisen-Genossenschaftsbanken bestellt. Darum ist das Ganze auch so ein herrlich intriganter Haufen von Machtmenschen, die einander bei jeder Gelegenheit ausbremsen.

    Man hätte gehofft, dass wenigstens der Tagebuch-Autor sich ein wenig mit den Strukturen der Raiffeisengruppe auseinander setzt, bevor er im Stil der ORF-Redakteure einfach das Gerede vom mächtigen Raiffeisenboss übernimmt, ohne nachzuvollziehen, was seine gesellschaftsrechtlichen Kompetenzen tatsächlich sind.

  2. Torres (kein Partner)
    30. April 2011 11:11

    Wodurch Josef Pröll als Bankmanager geeignet sein soll, ist mir völlig schleierhaft: er hat weder eine entsprechende Ausbildung noch einschlägige Erfahrung. Daher ist es wohl nur natürlich, dass sein Raiffeisen-Job als Versorgungsposten gedacht ist und er von den aktuellen Bankdirektorten entsprechend behandelt wird und natürlich nur einen Posten auf der dritten Ebene bekommt - dort kann er nicht so viel Schaden anrichten; die Raiffeisenbank steht schließlich in hartem nationalen und internationalen Wettbewerb und kann sich keinerlei Fehlentscheidungen leisten.

    • Wenzel (kein Partner)
      30. April 2011 12:25

      @rorres
      Sehr, sehr richtig, nur weil er eine eher mediokre Diplomarbeit über Lagerhausfilialen geschriebn hat, ist für gar nicht viel qualifiziert. Leider ist das Denken bei schwarz und rot nur auf Versorgung von "verdienten" Funktionären ausgerichtet. Gerade bei schwarz ist es noch schlimmer, weil die dauernd von "Leistung" schwätzen was doch nur das gut alte Seilschaftsprinzip ist. Widerlich!

    • Reinhard (kein Partner)
      01. Mai 2011 07:34

      "Leistung" ist gleich "Seilschaftsprinzip"?
      Irrtum. Leistung ist genau das Gegenteil davon.
      Deshalb läuft es bei den Schwarzen auch nicht so reibungslos bei der Verteilung von Versorgungsposten wie bei den Roten, denn die Wirtschaft ist leistungsorientiert und die Politik seilschaftsorientiert.
      Daher auch die Verwunderung des Pröllchens, keinen Dankbarkeitschefsessel geschenkt zu bekommen. Bei Faymann wird sowas unabhängig von nicht vorhandener Ausbildung dereinst reibungsloser ablaufen, wage ich zu orakeln.

    • Wenzel (kein Partner)
      01. Mai 2011 11:20

      @Reinhard
      Bei den Schwarzen werden immer noch genug Chefsessel verschenkt, ein Ministeramt als Ausweis ist mehr als genug. Warum Sie auf einmal die Schwarzen so himmelhoch über die Roten heben scheint mir schwer nachvollziehbar. Und das beginnt schon auf der kleinsten Ebene in den Gemeinden und Bezirken. Die Roten sind schmierige Funktionäre, aber die Schwarzen meist Ganoven höherer Güte, auch wenns um die Summen geht. Und: Glauebn Sie zB der Schüssel sitzt wegen seiner fachlichen Kennntisse im RWE-Aufsichtsrat? Nein sondern aus denselben Gründen wie Schröder in der Gazprom ....

    • Wenzel (kein Partner)
      01. Mai 2011 11:22

      Und ich sagte nicht Leistung = Seilschaftsprinzip, sondern die Schwarzen missbrauchen den Begriff Leistung dafür. Das ist doch ein groooßer Unterschied. Apropos genau lesen und so ...

    • Hami das Hirnederl (kein Partner)
      01. Mai 2011 12:15

      Seine Leistung? Nun er hat Raiffeisen gerettet. Auf Kosten der Steuerzahler. Ist das NICHTS? Ob es etwas genutzt hat, wage ich jedoch etwas zu bezweifeln. Wenn Sie sich die CDS auf die RZB ansehen, dann liegt immer noch das Verdikt des Kapitalmarktes über dem Kurs: Ausblick Negativ! (zb BNP CDS Bewertung)

    • Reinhard (kein Partner)
      01. Mai 2011 12:31

      Wenzel, wo habe ich jemanden himmelhoch erhoben?

      Die RWE ist Schüssel nirgends zu Dank verpflichtet, also wird er dem Konzern schon einen Nutzen bringen, einen ausgebildeten Doktor der Rechtswissenschaften mit Erfahrungen in europäischer Wirtschaftspolitik einzustellen. Konzerne arbeiten nämlich nach dem Kosten-Nutzen-Prinzip; im Gegensatz zu Staatsbetrieben und Sozialpartnerschasftsvereinen, in denen die Roten ihr Auskommen auch dann finden, wenn es reine Dankbarkeit ist und der Steuerzahler Milliarden jährlich hineinpulvern muss.
      Pröllchen wird dem Raiffeisen-Verband keinen Nutzen mehr bringen, also will ihn dort niemand, egal was er bisher an Geschenken verteilt hat. Sich zu verkaufen ist ihm nicht gegeben, er hat die Kompetenzen und das Auftreten eines Mannes aus dem unteren Management, und maximal dort lässt ihn die Wirtschaft landen.
      Die schwarze Welt ist etwas härter; wer sich in ihr verkaufen kann, kommt weiter, wer nicht, bleibt auf der Strecke. Wo das jetzt höherwertig als bei den roten Seilschaften ist, in denen jeder der die Schnauze hält und stramm zur Parteilinie steht automatisch mit Dnakbarkeitsposten versorgt wird (weswegen die Roten ihre eigene Meinung und ihr Rückgrat wenn überhaupt dann just zur Pensionierung entdecken...) kann ich nicht entdecken, aber Sie werden schon wissen, wie Sie selbst etwas einschätzen.
      Was Faymann mit Dorfschulabschluss mal wird - wir werden sehen...

    • Wenzel (kein Partner)
      01. Mai 2011 21:36

      @Reinhard
      Nochmals: ich finde das schon sehr ungerecht egegnüber dem pröll, sind schon größere Schwachköpfe als er versorgt worden. Warum also nicht.
      Faymann hat keine Ausbildung sehr richt, aber hatte man deswegen vor Dr. Gusenbauer mehr Respekt? Eben weil hier immer Rote unterbelichtete Sozialfälle sind und Schwarze sehr oft tüchtige Leistungsträger. Beide Bilder sind bei aller Ekelhaftigkeit dieser Parteien nichts als bequeme Mythen für das Forumsvolk.

  3. Schnabeltierfresser (kein Partner)
    30. April 2011 08:25

    Die Chose ist vor allem angesichts der Milliarden und Abermilliarden Steuergelder, die Pröll und der Bauernbund ohnehin laufend in die Raiffeisen pumpen, aber ganz besonders angesichts der Bankenrettungsaktionen (Notverstaatlichung eines großen Schuldners der Raiffeisen...), ungustiös.

  4. cmh (kein Partner)
    29. April 2011 18:43

    Und wenn ich jetzt richtig gelesen habe, regtr sich AU nicht darüber auf, dass der Joschi um einen Job anklopft, sondern dass die Raiffeisenleute wieder einmal zur Freude des Mitbewerbes nicht ihre Goschen halten können.

    Viele der verehrten Mitposter scheinen aber ein Problem damit zu haben, dass er überhaupt einen Job sucht.

    • Neppomuck (kein Partner)
      29. April 2011 22:11

      Er wird nicht lang suchen.
      Das AMS des Bauernbundes ist sicher sehr leistungsfähig.

      Wie das der anderen Bünde auch.
      Wenn man bedenkt, wen die schon allen in die besten Positionen vermitteln konnten ...

  5. cmh (kein Partner)
    29. April 2011 18:36

    Da hat doch vor kurzem tatsächlich einer unser dumpftusseligen Trolle behauptet, dass sich die ÖVP eine Bank namens Raiffesen halten würde.

    • Wenzel (kein Partner)
      30. April 2011 12:27

      Wieviele Abgeordnete mit Raiffeisen-Hintergrund sitzen den für die VP im Parlament? Angeblich so 17 Leutchen, hab ich mal vernommen?

  6. Hami das hirnederl (kein Partner)
    29. April 2011 16:14

    Die Dinge liegen wahrscheinlich komplizierter. Raiffeisen ist beinhart in der leistungsbeurteilung der Mitglieder des inneren Kerns (sonst wären sie den weg des Konsums gegangen). Und sowohl der glatzenbongo als auch der landesjaegermeister haben erhebliche Zweifel an den Qualitäten des joschi. Da hört sich das Geschiebe via cv schlagartig auf. Aber das konnte der LJM vorher nicht wissen. Obwohl besondere vifezacks sind die bei Raiffeisen auch nicht: versaute warensparte, Milch nun ja, rzb -wo liegt eigentlich Island?, Landesbanken - zb Noe Grins!, primärebene -was woar mei Leistung und bei der Kondition da bin ich Supernackt!

    • Reinhard (kein Partner)
      29. April 2011 19:52

      Auch in der Leistungsbeurteilung des eigenen Generals, der in Interviews damit prahlt, nicht mal mit einem PC umgehen und eine Mail schreiben zu können?
      Ich weiß ja, dass es seit des Onkels Pröllerei... äh, Prahlerei, im ganzen Leben nur ein einziges Buch gelesen zu haben, scheinbar als chic in schwarzen Machtkreisen gilt, sich als wissensverweigernder Dummsel hinzustellen, aber wenn dann Raiffeisen auch noch eine jener Systembanken ist, die mit Milliardenhaftungen des Staates am Leben erhalten werden musste, muss man sich fragen, ob die zweite und dritte Reihe der Macht dort nicht von gleichen Kompetenzverweigerern wie dem Big Boss besetzt sind.

      Das kleine Pröllchen muss nun lernen, dass es das Konzept der Dankbarkeit, auf das er zweifelsfrei gesetzt hat ("Ich schenke ihnen Zugriff auf Steuermilliarden und sie danken es mir mit einem fetten Posten") weder in der Politik noch in der Wirtschaft gibt. Er hätte die Garantie auf den fetten Posten bereits im Vorfeld der Milliardengeschenke fixieren müssen - so gesehen hat er genug wirtschaftliche Inkompetenz erwiesen, dass er nicht einmal für die Machtrangeleien im Raiffeisen-Imperium tauglich ist.

      Wenn er wirklich etwas auf der Pfanne hat (woher das auch nach all den Regierungs-Nichtleistungen und der Honigverteilung um rote Mäuler kommen soll) wird er woanders einen guten Job finden. Wenn nicht, ist es nur ein weiterer Hinweis darauf, dass er von Anfang an eine Fehlbesetzung von Onkels Gnaden war.

    • terbuan
      29. April 2011 20:38

      Reinhard
      Gut gebrüllt Löwe!
      Mit PCs und anderen technischen Errungenschaften können so manche Bosse nicht umgehen, die quälen dann ihre Sekretärinnen :-)

    • byrig
      30. April 2011 00:45

      hami,reinhart:
      das war informativ,lesenswert,sogar amüsant und sollte gedruckt und weiterverbreitet werden!
      besonders reinhart dürfte ein spezielles talent zu haben,dinge informativ und witzig auszudrücken.
      cool,thanks-um modern zu bleiben.

  7. inside
    29. April 2011 12:25

    The ÖVP is to small for me.
    Er wird's schon schaffen :-(

  8. Patriot
    29. April 2011 09:16

    Man kann die Sache auch anders sehen. Pröll verpfuscht seine private Karriere genauso wie er seine politische Karriere verpfuscht hat. Solche Vorkommnisse wie bei Raiffeisen kommen nicht von ungefähr. Man muß sich halt auch geschickter anstellen. Ein Klima oder auch ein Gusenbauer haben das vorgemacht.

    Pröll ist auch nicht einem Unfall oder einem Attentat zum Opfer gefallen. Pröll war offenbar nicht in der Lage seiner körperlichen Konstitution entsprechend zu arbeiten. Wie will jemand ein Land managen, wenn er nicht einmal seinen eigenen Gesundheitszustand unter Kontrolle hat? Jetzt, wo es ihm wieder etwas besser geht, muß man auch solche Fragen stellen dürfen.

    Pröll hat politisch komplett versagt. Frau Fekter erbt eine katastrophale Budgetsituation, weil Pröll nicht in der Lage war zu sparen, und weil er das Geld mit beiden Händen aus dem Fenster Richtung Brüssel geworfen hat. Die "wahren Finnen" haben innerhalb weniger Tage mehr für europäische Steuerzahler getan als Pröll in seiner ganzen Karriere.

    Bei der Einwanderungspolitik macht Dänemark vor wie es gehen könnte:
    http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,759463,00.html

    Extrem strenge Gesetze haben die Zahl der Einwanderer in Dänemark in den vergangenen Jahren nach unten gedrückt - nun haben Ministerien ausgerechnet, wie viele Milliarden der Staat dadurch gespart hat. Regierung und Rechtspopulisten jubeln und wollen den Zuzug noch stärker reglementieren.
    ...
    Nach der Rechnung kosten Migranten aus nichtwestlichen Ländern, die es nach Dänemark geschafft haben, jährlich umgerechnet 2,3 Milliarden Euro, während Einwanderer aus dem Westen 295 Millionen Euro pro Jahr in die Staatskasse spülen.


    Für diese 2 wesentlichen Fragen braucht man keine politischen Genies. Man braucht Politiker, die "Njet" zur weiteren Ausplünderung durch die EU, und "Njet" zur weiteren Massenzuwanderung von Kulturfernen sagen.

    Vielleicht gibt man Pröll irgendein Lagerhaus zur freundlichen Verwaltung. Da kann er nicht mehr viel falsch machen.

    • terbuan
      29. April 2011 12:01

      Patriot
      Ich gebe Ihnen im Prinzip Recht, Pröll war jedoch lediglich ein verantwortungsloser Mitläufer wie die meisten anderen unserer Politikerkaste auch. Alle sind auf der Droge des Schuldenmachens bis zum Untergang, einige setzen sich früher ab, manche später.
      Die Bürger bleiben zurück und werden alle für das Desaster bezahlen!
      Die von Ihnen aufgezeigten Berechnungen für Dänemark gibt es übrigens auch für andere Länder und kommen zu ähnlichen Ergebnissen (Mannheimer).
      Es wird allem Schönreden zum Trotz in Österreich nicht anders sein!

    • Reinhard (kein Partner)
      29. April 2011 20:04

      Patriot, der Vergleich mit Klima und Gusenbauer hinkt an einem Punkt: die Roten haben viel dichter gewirkte Netzwerke und kennen das Prinzip der Dankbarkeit - solange jemand nach Erbringung der Leistung für die Partei kritiklos still hält wird seine Loyalität mit Pfründen gedankt. Die Belange der Partei stehen vor persönlichen Begehrlichkeiten, Intrigen werden hinter verschlossenen Türen geklärt, nur offene Abweichler (siehe Entacher) werden diskreditiert und abgeschossen.
      Die Schwarzen sind eine Individualistentruppe, sie kennen keine interne Loyalität und Parteitreue sondern nur den persönlichen Vorteil. Der persönliche Machterhalt steht vor dem Machterhalt der Partei. Deswegen sind die Schwarzen auch so dankbare Zweite am Rockzipfel der Roten, Hauptsache ein Platz am Futtertrog.
      Wer bei den Schwarzen vom Sockel rutscht ist weg; keine Parteihängematte und kein netzwerk fängt ihn auf, wenn er nicht knallharte Vorteile mitbringen kann. Das ist der Fluch des unternehmerischen Denkens, dass es das Einstellen und Durchfüttern von Beiwagerl als Belastung und unnützen Posten ansieht.
      Pröllchens Weg ist ein zeichen dafür, wie wenig er je in den eigenen Kreisen für voll genommen wurde. Eigentlich könnte er mir Leid tun, aber er wird schon nicht im Armenhaus landen. Da kann ich nur Ihren letzten satz unterschreiben.

    • byrig
      30. April 2011 00:56

      das dänische beispiel ist doch sehr ermunternd.hier sind bereits politiker an der macht,die die bedürfnisse und ängste des volkes ernst nehmen.
      und eines ist ja auch klar:die heutige ausländersituation(plage) wurde durch politiker gegen den volkswillen verursacht.endlich wehrt sich das volk,bevor es zu spät ist.
      die vereinigten linken samt angeschlossener nützlicher idioten wehren sich noch erfolgreich.
      hoffentlich nicht mehr lange.

  9. Walter Krammer
    29. April 2011 01:31

    Wenn eine Partei einen der Ihren versorgt, geht ein Geheul tiefsten Abscheus durch die Medien.
    Wenn sie ihn nicht versorgt, besteht sie aus einem Rudel von Schweinen.
    Na, da danke ich aber.

    J.P. hat einige Jahre in der Politik nicht schlecht verdient. Jetzt wechselt er die Branche. Das haben schon viele Österreicher vor ihm getan oder tun müssen.
    Für manche war's ein Glück, andere mussten sich aufgrund veränderter Lebensumstände mit weniger zufrieden geben. das ist die Realität des Berufslebens (bei Beamten natürlich nicht).
    Jemand der sogar als Finanzminister geeignet erschien, muss ja wohl das Berufsrisiko in der Politik abschätzen können. Niemand wird mit vorgehaltener Pistole gezwungen Abgeordneter oder Minister zu werden.

    Im allgemeinen weiß man auch, mit wem man noch eine Rechnung offen hat und wo die eigenen Freunde sitzen.

    Die Bewerbung von Pröll öffentlich zu machen, wäre auch an jedem anderen Bewerber (selbst wenn's nur um den Posten des Nachtportiers geht) ein schweres Foul, für das sich Raiffeisen schämen muss, wenn es nicht sogar klagbar ist (Datenschutz).
    Wenn Konrad sich dafür nicht öffentlich entschuldigt und die Sache wieder ins Lot bringt, muss man annehmen, dass er selbst als Oberregisseur bei dieser hinterhältigen Intrige die Fäden gezogen hat.

    • HJR
      29. April 2011 19:29

      [... das ist die Realität des Berufslebens (bei Beamten natürlich nicht) ...]
      Darum wäre es eine demokratie-hygienische Maßnahme erster Klasse, Beamten nicht zu gestatten, Parlamentarier zu sein. Überdies würde damit dem Prinzip der Gewaltentrennung wieder (mehr) Gültigkeit verschafft.

    • Walter Krammer
      29. April 2011 21:13

      hjr
      Unter demokratie-hygienischen Bedingungen wäre ein Parlament in der augenblicklichen Zusammensetzung überhaupt nicht möglich!

    • Kapuzerer (kein Partner)
      02. Mai 2011 15:18

      Demokratiehygiene? Was verstehen Sie darunter? Nur dass keine Beamten mehr Abgeordnete sein dürfen? Dann dürfen das aber Unternehmer und Bauern auch nicht, denn auch sie vertreten im Parlament nur ihrer eigenen Interessen!

  10. byrig
    29. April 2011 01:13

    das könnte durchaus eine retourkutsche des lieben onkel erwin sein,da nicht zuletzt josef pröll gegen die kandidatur des erwin pröll zum bundespräsidenten agiert hat.rache ist süss.

  11. Haider
    29. April 2011 00:01

    Was ist an einem Job bei den Giebelkreuzern weniger streßig als in der Spitzenpolitik, daß ihn der "Neffe" - knapp nach einer Lungenembolie - so locker anstrebt. Zugegeben, die Gage ist ab einem gewissen Level auf jeden Fall beträchtlich höher als in der Politik. Für Konrad ist unser Herr BP auf jeden Fall vom Einkommen her ein "Armutschkerl".
    Aber wenn ich nach Deutschland schaue und mir die Karriere des Steinewerfers und Schulabbrechers Joseph Fischer nach dessen Politausstieg als grüner Vizekanzler vergegenwärtige, so hat der "Neffe" allemal jeglich Qualifikation für jeden höchstdotierten Job weltweit.

    • HJR
      29. April 2011 19:40

      Also, ich bin ja nun wirklich ebensowenig Grüner wie ich Stalinist bin. Und ich mag auch den Joschka nicht, weil der für mich den typischen 68er darstellt: erst Steinewerfer und dann - nach dem Marsch durchs verhaßte Establishment im Nadelstreif - den arrivierten Staatsmann markieren.
      Aber - und das muss man neidlos zugestehen, er war win Außenminister von der Qualität Genscher und weltweit anerkannt. Ich glaube nicht, dass der JP in solche Schuhe passen würde! Und wahrscheinlich, so muss man der Wahrheit zuliebe wohl auch sagen, verfügt er nicht einmal über die Intellektualität und Bildung eines Gruselbauer.

    • F.V. (kein Partner)
      01. Mai 2011 10:50

      HJR, wie kann man solchen Unsinn über Turnschuh-Joschka sagen. Seine Karriere hat nichts mit Intellekt, Können oder Leistung zu tun. Er hat als echter Berufs-Revoluzzer von vorneherein kapiert, wie die Sache aufgezäumt ist (wenn er nicht ohnedies aus dieser Ecke her aufgebaut wurde) und hat sich in der Position als dt. Außenminister so verhalten, wie es dem Hegemon am allerbesten konvenierte: als Hoch- und Landesverräter. D a s ist das "Geheimnis" seiner "internationalen" Anerkennung und "Leistung".

      Der arme Neffe ist nichts und kann nichts; das ist in seinem Fall der Grund, warum er sogar für die Raiffeisen-Seilschaften nicht taugt.

  12. Spiegelfechter
    28. April 2011 21:47

    Man erinnere sich, warum die ÖVP keinen Kandidarten für die Bundespräsidentenwahl aufstellen konnte! Da höre ich einen Platzhirschen röhren und das Signal könnte Spindelegger gelten.

  13. Helmut Oswald
    28. April 2011 18:30

    Das ist einerseits die Theorie der christlichen - katholischen, wertkonservativen Menschen und andererseits die Praxis im Umgang mit ihrer eigenen Gattung. Und ob der Pröll qualifiziert ist oder nicht - wir zahlen es nicht, es zahlen die Raiffeisenkunden. Er spürt jetzt die Gnade seiner Mitbrüder und Schwestern im Glauben - und dann wundern sich alle, warum die Volkspartei unter Mitgliederschwund leidet.
    Nicht das es woanders besser wäre - aber die vorangetragene weltanschauliche Grundlage derer, die sich Christdemokraten nennen, läßt gelebte Nächstenliebe kaum erkennen. Pröll mochte ich nicht als Politiker - als Mensch tut er mir jetzt leid.

    • Undine
      28. April 2011 22:28

      @Helmut Oswald

      Sehr treffende Zustandsbeschreibung der ÖVP!
      Mit Pröll geht's mir wie Ihnen: "Pröll mochte ich nicht als Politiker - als Mensch tut er mir jetzt leid".

    • Neppomuck (kein Partner)
      29. April 2011 15:26

      Die Qual dürfte eher pröllifiziert sein.
      Das Scheibenschießen im Viertel unter dem Giebelkreuz hat längst eingesetzt.

      Marihart ist nur den Anfang.
      Es kommt noch viel härter.

  14. Helmut HGR.
    28. April 2011 17:43

    Wenn Dr.AU. meint, Raiffeisen behandle J. Pröll schlecht, dann hat er ja Recht.

    Aber er möge sich einmal die Blogbeiträge zu dem Thema in der Krone ansehen.
    Dort wird Pröll mit Hass verfolgt, mit Jauche übergossen und ihm teilweise fast kriminelles Verhalten unterstellt.

    • contra
      28. April 2011 18:35

      Hat also doch die Medienhetze gefruchtet, die Josef Prölls Rücktritt immer wieder in Zusammenhang mit Ernst Strasser brachte, obwohl die Lungenembolie der Hauptgrund war.
      Die ÖVP unterschätzt noch immer die VLM = die Vereinigte Linke Mediengesellschaft.

    • HJR
      29. April 2011 19:48

      Seltsame Argumentation. Da stellt einer fest, JP sitzt in der Tinte, aber Sie meinen, nicht so schlimm, denn andere bewerfen ihn mit Scheiße!

  15. Wertkonservativer
    28. April 2011 16:17

    Um den Josef Pröll sollte man sich hier nicht so viele Sorgen machen (der wurde übrigens auch hierorts oft nicht sehr fair behandelt): der Mann hat Durchsetzungskraft und wird schon einen guten Pfad in die Zukunft finden!

    Die ÖVP als Partei ist wohl auch nicht schuld an der rüden Art, wie die Giebelkreuzler und der Herr Konrad mit dem Josef Pröll umgehen: weder Herr Konrad noch Herr Hameseder sind meines Wissens nach Funktionäre der ÖVP, bestenfalls mächtige Mitglieder!

    Wenn der Neffe des ebenfalls mächtigen Erwin Pröll nun möglicherweise etwas im Regen steht (glaub' ich gar nicht), dann ist das nur ein Zeichen, dass unser N.Ö.-Napoleon auch nicht überall seine Hände im Spiel hat.

    Aber wie heißt es so schön? Überall wo Menschen werken und werkeln, menschelt's eben!
    (Und - diesmal ein wenig ätzend - keine übergroße Angst um den vormals viel gescholtenen armen Josef aus Radlbrunn)!

    • Alexander Renneberg
      29. April 2011 07:57

      Doch, die partei ist mitschuld.
      Denn wer gibt denn der raiffeisen soviel macht?

    • Wertkonservativer
      29. April 2011 09:31

      Irgendwo müssen die arteien ja die Macht herholen, werter Renneberg!
      Die Spö bezioeht ihre Macht vom ÖGB, von der Arbeiterkammer, von den gekauften Medien usw. usf.
      Nur unser blauer Reiter hat kaum wen hinter sich! Wie wird er es wohl anlegen?
      Er tut mir schon jetzt leid, der arme blaue H.C.!

    • HJR
      29. April 2011 19:56

      Eine Frage, werter Wertkonservativer: Wann bzw. bei welcher Gelegenheit hat Pröll Durchsetzungsvermögen bewiesen. Und wenn ja, wo hat er das wieder verloren, als er sich 2009 der allgemeinen Bankenrettungsaktion (inclusive Kommunalkredit) an, statt an seine Willenserkärung von 2008 "„Wir wollen Steuern senken, wir wollen den Familien helfen, das wird rasch jetzt umgesetzt" durchzusetzen.

  16. thomas lahnsteirer
    28. April 2011 16:17

    Na das ist doch ganz klar, Josef Pröll bringt keine Morgengabe mit.
    Wäre er Chef der ÖBB-Immobilien gewesen und hätte er in dieser Funktion Raiffeisen, um es vorsichtig auszudrücken, wohlwollend behandelt, dann wäre schon ein Vorstandsposten drinnen gewesen.

    Solche Fälle gibt es bei Raiffeisen. So wurde die ÖBB-Zeit einer wohlbestallten Raiffeisenmanagerin vom Rechnungshof in der Luft zerrissen wurde. Sie hat, salopp gesagt, einen konzeptlosen Sauhaufen hinterlassen und ein Gehalt und benefits bei den ÖBB kassiert, dass dem Rechnungshof schwummelig geworden ist.
    Inwieweit nach dem gegen sie geäußerten Vorwürfen die Staatsanwaltschaft noch oder überhaupt tätig ist, entzieht sich meiner Kenntnis.
    Trotzdem bedient sich Raiffeisen ihrer Fähigkeiten. Immerhin ist sie ja eine Mitgründerin des weiblichen CV und so abstoßende Figuren wie der Reichsjägermeister und der niederösterreichische Gadaffi haben ja alles sowieso applaniert.

    Irgendwie ist das jetzt für die ehrliche Haut Josef Pröll dumm gelaufen.

    • terbuan
      28. April 2011 16:46

      Thomas L.
      Sie meinen offensichtlich die Frau Mag. M.St., die als ÖBB-Immobilienmanagerin mit einem Jahreseinkommen von EUR 414.000 als "bestverdienende Purkersdorferin" galt!
      Sie ist seit Anfang 2011 u.a. im Aufsichtsrat der EVN tätig, paßt ja irgendwie zusammen :-)

    • cmh (kein Partner)
      29. April 2011 20:14

      Zur Frau MMSt kann man nur sagen:

      Leichen pflastern ihren Weg.

      Jetzt ist halt die ÖVP dran.

  17. Philipp Starl
    28. April 2011 15:27

    Jetzt muss ich Ihnen aber einen Rüffel verpassen, Herr Unterberger, oder sollte ich Parteisekretär der ÖVP sagen? Sie regen sich tatsächlich auf, dass man einem studierten Agrarökonomen, also einem, der überhaupt keine Ahnung vom Bankenwesen oder vom Recht oder sonstwas hat, eine so hohe Position anbietet? Ist man für Sie als Politiker jetzt schon gar für jedes hohe Amt qualifiziert? Ist ja unglaublich wie Sie sich hier als Politruck gerieren. Pröll hat keine für den Job geeignete Ausbildung, dass man ihm überhaupt eine so hohe Position angeboten hat, ist eher ein Skandal in die andere Richtung!

    • Maria Kiel
    • Alfred E. Neumann
      28. April 2011 16:20

      Hurra, der "bin schon weg, bin schon wieder da"-Philipp ist jetzt wieder einmal da und dabei auch noch so gescheit!

      Fällt Ihnen gar nix als Geifer ein?

    • Karl Knaller
      28. April 2011 17:07

      ... und da hat mein GröBaZ (für die, die's noch immer nicht wissen: "Größter Blogger aller Zeiten") aber JA recht! Wie können's bei Raiffeisen den Pröll nehmen, wenn der Starl noch hackenstad is'?

    • Gandalf
      28. April 2011 19:02

      Herr Starl:
      Wissen Sie, was für einen Beruf der Herr Hameseder, immerhin Generaldirektor der Raiffeisen Holding und der Raiffeisen Landesbank NÖ -Wien, hatte, bevor er zu Raiffeisen kam? Nein - na eben. Herr Hameseder ist nämlich gelernter Berufsoffizier. Zwar nichts ehrenrühriges, aber auch nicht gerade die ideale Bankausbildung.

    • Philipp Starl
      29. April 2011 01:50

      @ Gandalf

      Das stimmt. Aber hätte Rameseder diesen Posten nicht bekommen, hätte sich niemand aufgeregt, das ist der entscheidende Unterschied.

      Von einem Mann wie Unterberger, der tagtäglich die Qualifikation von Ministern beklagt, erwartet man sich schon das Gegenteil.

    • Norbert Mühlhauser
      29. April 2011 02:03

      Nun ja, Raiffeisen ist doch im Kundensegment der Landwirte stark vertreten und Politiker bringen Organisationstalent und Beziehungen in ein Unternehmen.

      Wenn sie nicht so hoch "fallen" wie Riess-Passer oder Ederer, und überdies wenigstens für eine Unternehmenssparte Fachwissen einbringen, sollte man dafür Verständnis aufbringen können.

    • Anton Volpini
      29. April 2011 11:53

      Ich muß mir da eher die Frage stellen, wer so einem Stuss auch noch Sternderln gibt?

    • Philipp Starl
      29. April 2011 12:09

      @ Mühlhauser

      Es geht hier nicht um die Frage, inwieweit Pröll qualifiziert wäre, sondern darum, dass Unterberger sich aufregt, wenn man mal einem Politiker nicht Kübel voll Gold in die Fresse schiebt. Hier lässt Unterberger die gleiche Doppelzüngigkeit erkennen, die er bei Linken immer kritisiert. Würde nämlich ein Faymann derart vorgeführt, würde er applaudieren, da wette ich alles.

    • cmh (kein Partner)
      29. April 2011 20:16

      Nicht der JP ist das Thema, sondern die Art, wie die Herrn von der Raiffeisen auf die ihnen politisch Nahestehenden scheißen.

      Das gehört dem PS (Philipp Starl).

    • byrig
      30. April 2011 02:41

      starl,irgendwie sind sie ein komplexler und riesenschüttler dazu.
      in ihrer welt der paranoia regieren sie.
      jeder der nicht in diese enge welt passt,wird attackiert und abqualifiziert.
      ihre affektinkontinenz deutet auf eine unbehandelte geisteskrankheit hin.oder zumindest darauf hin,dass sie heimlich ihre medikamente nicht nehmen.
      hier im forum sind die konsequenzen dieser mangelnden compliance ja leicht ertragbar.aber-wie gehts ihren eltern dabei?
      wenn wieder einmal "philipp der grosse jurist"agiert?
      also,deppert sind sie ja nicht,nehmens ihre medikamente,dann schreiben sie hier normal-passt.denn oftmals tun sie das sehr gut.

  18. brechstange
    28. April 2011 15:27

    Ich habe den Eindruck, dass bei Raiffeisen ganz andere Kaliber mitreden. Wer hat Strasser als Delegationsführer der ÖVP-Parlamentarier durchgedrückt? Welche Interessen standen dahinter? Ich denke, wir wissen vieles nicht.

    • Alexander Renneberg
      29. April 2011 07:55

      Nun, in keinem fall raiffeisen. Die sind wegen des gemeinsamen funknetztes polizei, rettung, feuerwehr, das er abgelehnt hat, stinksauer auf ihn.
      Damit wir hier bei den fakten bleiben.

    • cmh (kein Partner)
      29. April 2011 20:18

      Deswegen - Funktnetz und so - ist mir der Ungustl Strasser immer noch in sehr angenehmer Erinnerung.

    • Torres (kein Partner)
      30. April 2011 11:16

      Na, wer Strasser durchgedrückt hat, ist doch wohl sonnenklar: der Onkel aus St. Pölten, der jetzt so tut, als kenne er Strasser gar nicht. Der hat übrigens Spindelegger auch die Mikl-Leitner aufs Aug gedrückt, die in der gestrigen ZiB2 einen erbärmlichen Auftritt hatte. Ihr Glück, dass ihr nur die Dittelbacherin gegenüber gesessen ist (sogar die hat sie aus dem Konzept gebracht) und nicht Armin Wolf, der hätte sie wohl (zu Recht) völlig fertig gemacht.

  19. libertus
    28. April 2011 14:56

    Die ÖVP ist bekannt dafür wie sie mit ihren Obleuten umgeht und da ist dieser Umgang mit Pröll nur eine logische Fortsetzung.

    Offensichtlich hat der Neffe des mächtigen niederösterreichischen Landesfürsten doch nicht die Hausmacht, die man angesichts dieser Verwandtschaft annehmen könnte.

    Da war der Ernst Strasser halt ein anderes Kaliber = machtbewußt um jeden Preis.
    Wie es geendet hat, weiß man und damit lebt die Hoffnung, daß dem sympathischen Josef Pröll eine bessere Laufbahn beschieden ist.

    • cmh (kein Partner)
      29. April 2011 20:19

      Obleute in Wüste, ÖVP und so:

      Wie lange macht es noch die - wie heißt sie in Wien?





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