Lernen Sie Latein, Herr Minister!

Autor: Viktor Mutic

Gedanken zur alten und neuen Weltordnung

Autor: Helmut Wöber

Wehrdienst: Pflicht oder Zwang?

Autor: Andreas Tögel

Nicht mehr arbeiten! Mehr enteignen!

Autor: Andreas Tögel

Probleme, die vermeidbar sind

Autor: Gerhard Kirchner

1984 – 2003 – 2062

Autor: Willi Sauberer

Wenn nichts mehr wahr ist, ist alles vorstellbar

Autor: Elisabeth Sabaditsch-Wolff

Die Schlange(n) und das Kaninchen

Autor: Karl-Peter Schwarz

Mercosur-Pakt: Endlich kreißten die Berge…

Autor: Andreas Tögel

Geschichte, Gegenwart und Zukunft

Autor: Helmut Wöber

Alle Gastkommentare

Abonnenten können jeden Artikel sofort lesen, erhalten anzeigenfreie Seiten und viele andere Vorteile. Ein Abo (13 Euro pro Monat/130 pro Jahr) ist jederzeit beendbar und endet einfach durch Nichtzahlung. 

weiterlesen

Fußnote 188: Jarolims Persilschein

So schnell geht das bei den Sozialdemokraten. Hannes Jarolim legt einen Bericht zu den schweren Anschuldigungen gegen seine Person vor. Und sofort bekommt er von Nationalratspräsidentin Barbara Prammer den Persilschein: "Für mich ist die Angelegenheit damit erledigt."

Der Inhalt des Berichts: Jarolim hat sich von einem Wirtschaftsprüfer bestätigen lassen, dass er kein Geld von einem Konkurrenten der von Jarolim als Abgeordneter heftig bekämpften Staatsdruckerei bekommen hat. Etwas peinlich ist nur, dass die SPÖ-Reinwäscher dabei gleich mehreres übersehen: Erstens sollte es doch nicht wahr sein dürfen, dass niemand außer einer (juristisch ahnungslosen) Parteifreundin Jarolims Verhalten zu bewerten hat. Zweitens hat sich Jarolim raffiniert von einem Vorwurf reingewaschen, der gar nicht erhoben worden ist: Es geht nicht darum, dass er schon Geld kassiert hat. Sondern es geht darum, dass ein mit ihm eng kooperierender Verein versucht hatte, in Zusammenhang mit parlamentarischen Aktivitäten des Abgeordneten Jarolim zahlende Klienten für den Anwalt Jarolim anzuwerben. Und drittens: Wenn die Tatsache, dass noch kein Geld geflossen ist, schon ausreicht, um einen Abgeordneten für unschuldig zu erklären und weiter im Parlament sitzen zu lassen, dann muss man auch Ernst Strasser sofort wieder in allen Ehren inthronisieren: Denn auch bei diesem ist in der Affäre um die als Lobbyisten getarnten Journalisten ganz eindeutig noch kein Geld geflossen. Oder gilt wieder einmal für Sozialdemokraten ein anderes Recht als für den Rest der Menschheit?

Kommentieren (leider nur für Abonnenten)
Teilen:
  • email
  • Add to favorites
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • Print




© 2026 by Andreas Unterberger (seit 2009)  Impressum  Datenschutzerklärung