Wenn Sie Abonnent werden, können Sie jeden Artikel sofort lesen, erhalten anzeigenfreie Seiten, die blitzschnell hochladen, und viele andere Vorteile (jederzeit stornierbar! monatlich 10 Euro). Sollten Sie schon Abonnent sein: einfach rechts Balken „Anmelden“ anklicken.

weiterlesen


Niki zum Quadrat: eine Gleichung voller Wunder drucken

Lesezeit: 1:30

Das hat alle Zutaten, ab sofort vom kabarettistischen wie auch zum justiziellen Dauerthema zu werden: Niki Lauda bekommt eine der ehemals von ihm gegründeten Fluglinien zurück, obwohl er sie vor Jahren verkaufen hat müssen, und obwohl diese in den letzten Monaten schon zweimal scheinbar fix an jeweils andere Käufer gegangen war. Jetzt auf einmal soll dieses Niki zum Quadrat funktionieren.

Da braucht es keinen großen Mut, um zu wetten, dass das noch auf zahllosen Ebenen ein Nachspiel haben wird. Dass da noch viele zur Stunde unbekannte Aspekte ans Tageslicht kommen werden.

Gewiss: Es ist legitim, sich zu freuen, dass es jetzt angeblich wieder eine österreichische Fluglinie in österreichischem Besitz geben soll – nachdem deutsche und arabische Investoren viel Geld an der selben Linie verloren haben.

Aber ebenso gewiss ist, dass es strikt rechtswidrig wäre, wenn es in irgendeiner Form eine Bevorzugung des Niki Lauda gegeben haben sollte. Man kann für Verkehrsminister Hofer nur hoffen, dass er sich nicht dieses Fehlers schuldig gemacht hat. Man kann für Gericht und Insolvenzverwalter nur hoffen, dass sie sich bewusst waren, dass jetzt einige der besten Anwälte Europas den Deal noch zu knacken versuchen werden.

Natürlich aber kann es auch eine harmlose und positive Erklärung für diese seltsame Entwicklung geben: Dass Niki Lauda und der mit ihm verbündete große Reiseveranstalter in den letzten Tagen so viel mehr Geld als alle anderen Interessenten geboten haben, weil sie die plötzliche Eingebung zu einer sensationellen Business-Idee hatten, auf die bisher niemand gekommen war …

einen Kommentar schreiben
Teilen:
  • email
  • RSS
  • Add to favorites
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • Print

die besten Kommentare drucken

  1. Ausgezeichneter KommentatorW. Mandl
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Januar 2018 15:47

    Niki Lauda, Experte auf allen Gebieten, war jahrelang Unterstützer von diversen SPÖ-Kanzlern.
    Im letzten Wahlkampf hat er sich für Sebastian Kurz ausgesprochen, wurde aber sofort verräumt (ich vermute aus Peinlichkeitsgründen).
    Warum fällt mir der Begriff "Wendehals" ein?

  2. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Januar 2018 11:49

    Tom Cook geistert ähnlich in der Flugwelt Europas herum, wie Niki.

    Man hat mehr geboten, diesmal vor dem richtigen Insolvenzgericht.

    Bloß das Personal klassifiziert Niki Lauda als schlechten Arbeitgeber.

    Mich wundert diese Entscheidung nicht, daran habe ich schon gedacht, als man das Insolvenzgericht in Wien für zuständig erklärt hatte und tatsächlich kam es so.

    Kann sein, dass man Niki wieder einmal selbst in Konkurs gehen lassen will, zumal, wie hier berichtet, eine ungarische Fluggesellschaft viele Destinationen von Niki besetzt hat, weil die eben nicht lange warten, sondern handeln.

    Kann sein, dass das eine ewige Geschichte wird, die mit dem gleichen Ergebnis zu Ende gehen wird.

  3. Ausgezeichneter KommentatorS.B.
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Januar 2018 21:14

    So beschrieb es schon Richard Branson, als einer der es wissen muß:

    "Wie wird man Millionär? Man ist Milliardär und kauft sich eine Fluglinie!"

    Leider wird vermutlich am Ende wieder der Steuerzahler zur Kasse gebeten und davor müßte uns die türkis-blaue Regierung schützen. Ich fürchte, sie haben kein Konzept dafür!

  4. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Januar 2018 15:09

    Also, ich kann auf eine "österreichische" Fluglinie aus Prestigegründen gerne verzichten! Ich brauche keine nationale Fluggesellschaft. Die Schweizer haben da einen klaren Schnitt gemacht und sich von ihrer unprofitablen Swissair getrennt. Man kann nur hoffen, daß, sollte Laudas Projekt in die Binsen gehen, nicht der Steuerzahler dafür gerade stehen muß.

  5. Ausgezeichneter Kommentatoroberösi
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Januar 2018 14:17

    Der bisher größte und eindrucksvollste Sündenfall, und das gleich bei der ersten Gelegenheit, der aufzeigt, wie die FPÖ, die Regierung insgesamt, ihre Wirtschaftspolitik anzulegen gedenken: Populismus pur auf Kosten der Steuerzahler, der für all das, was dem Lauda wieder einmal nachgeschmissen wird, geradezustehen hat. Dagegen war die unsägliche Aktion 20.000 der Roten ja direkt eine "nachhaltige" Kleinigkeit.

    Man (Hofers FP vor allem) will halt gerade vor den wichtigen Wahlen in NÖ das populistische Momentum nutzen, eine österreichische Fluglinie, österreichische Arbeitsplätze zu sichern.
    Auch wenn die spätestens in 5 Jahren und nachdem ihnen Milliarden an Steuergeld nachgeworfen wurden, wieder zu Grabe getragen werden.

    Und die wirtschaftskompetenten Schwarzen haben offensichtlich nichts dagegen einzuwenden. Es darf daher davon ausgegangen werden, daß sie bereits entsprechende FP-Zusagen, natürlich auch wiederauf Kosten aller Österreicher, als Gegenleistung in der Tasche haben.

    Also, wenn das so weitergeht...

  6. Ausgezeichneter KommentatorIngrid Bittner
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Januar 2018 18:37

    Nicht dass mir der Niki Lauda beso nders am Herzen liegt, aber könnte es nicht doch sein, dass es für den Flughafen Wien wichtig ist, dass er wieder Heimat für eine Fluglinie ist?? Alles was mit dem Flughafen zusammenhängt, wie Starts und Landungen, Wartung der Flugzeuge, etc. bringt doch für den Flughafen viel Geld und damit Geld für Österreich, oder sehe ich das falsch?

  7. Ausgezeichneter KommentatorAusgebeuteter
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Januar 2018 16:59

    Nikolaus Lauda will es mit fremden Geld nochmals versuchen. Aber er muss vorerst mit beiden Füßen am Boden bleiben und noch einige bekannte und noch kommende Hürden meistern. So wird die nun ausgebootete spanische Firma den schon bezahlten 3-Millionen-Vorschuss zurückverlangen. Wer bezahlt nur die Gehälter für Jänner, Februar und März. Vielleicht aus den sog. Entgeltfortzahlungstopf?
    Außerdem ist völlig ungewiss, wieviel Piloten die Laudamotion beim Betriebsstart noch zur Verfügung hat, denn solche Leute kommen schnell woanders unter und auch Eurowings wird es dem Niki nicht leicht machen.

    Damit ist das nächste AUS vorprogrammiert.

alle Kommentare drucken

  1. Konrad Hoelderlynck
    25. Januar 2018 20:41

    Na, da dürften Sie ziemlich richtig liegen. Und diese Business-Idee wird die Steuerzahler noch eine Menge kosten. Er hat ja schließlich nix zu verschenken...

  2. Der Realist (kein Partner)
    25. Januar 2018 18:15

    Auf alle Fälle, und darauf kann getrost gewettet werden, wird uns dieser Deal noch viel Geld kosten. Jetzt sind viele enorm stolz, dass es wieder eine rot-weiß-rote Fluglinie gibt, die wird aber bald wieder tiefrote Zahlen schreiben, dann kommt wieder der Schmäh mit den Arbeitsplätzen, und der Staat wird hilfreich einspringen. Schließlich hat Herr Lauda bekanntlich ja nichts zu verschenken, und seine "Erfolge" als Flugunternehmer sind belegt.
    Zudem gilt Herr Lauda in weiten Teilen der Bevölkerung als der Klugscheißer der Nation, irgendwie wird er sich diesen Titel wohl erarbeitet haben.

  3. Zraxl (kein Partner)
    25. Januar 2018 16:44

    OT - mal was zum Lachen: Wanzen im Büro des Herrn Vizekanzlers
    Der Verfassungsschutz hat im Stracheschen Büro Wanzen entdeckt - soweit so gut!
    Doch auf die Idee, dass der Wanzeninstallateur nachschauen kommt und ev. die Batterien wechseln will wenn plötzlich nichts mehr gesendet wird ist niemand gekommen.

  4. fxs (kein Partner)
    25. Januar 2018 16:27

    Grasser wirft man ja vor, bei der Privatisierung der BUWOG Geld dafür genommen zu haben, einem Bieter die Angebote der anderen Bieter verraten zu haben. Wenn stimmt, waren die schön blöd.
    Bei Nicky sieht man wies geht, man wickelt eine Verwertungsverfahren ab, wo alle ihre Angebote stellen, dann kommt man drauf, dass das Verfahren rechtswidrig war und startet ein neues.
    Haben die Typen um Grasser es nicht geschafft, ein BUWOG Verkauf fahren mit versteckten Formwidrigkeiten abzuwickeln, dass man es bei Bedarf wiederholen muss?

  5. Ambra
    24. Januar 2018 14:46

    Ich wette an sich prinzipiell nicht, aber hier wäre ich versucht, zu wetten daß dies eine weitere Insolvenz bringen wird und man nur hoffen kann, daß nicht wir Steuerzahler die Zeche bezahlen. Als Lauda seinerzeit - wohl aufgrund der guten politischen Kontakte nach links - die Lauda Air gründen konnte, schadete diese massiv der AUA, die eine hervorragende und auch bei Ausländern sehr beliebte Fluglinie war. Ich selbst war mein ganzes Leben weltweit per Flug unterwegs und mein Büro buchte auch für viele unserer Künstler - die Lauda Air vermieden wir alle.
    Ich war dann 3x gezwungen, mangels einer besseren Verbindung mit einer Lauda Air zu fliegen und es gab jedesmal massiven Ärger.
    Bekanntlich war Lauda als Unternehmer keinesfalls so erfolgreich wie als Rennfahrer und er wird wohl kaum inzwischen dazugelernt haben ...
    Und nun warten wir einmal ab, wie es mit der Personalfrage weitergeht, denn wie unbeliebt er in dieser Frage war, ist auch bekannt. Abgesehen davon, daß man wenn man so schlecht bezahlt auch nicht das beste Personal hat, was wiederum die Kunden spüren.
    Ich hoffe nur, daß es keinerlei Zusagen von öffentlichen Geldern gibt.

  6. Abaelaard
    24. Januar 2018 10:16

    Soll der Niki doch seine Flieger haben solang die Allgemeinheit nicht damit belastet wird. Zu dem Link von LESHANDL wäre zu bemerken daß ich hier schon auch eine mögliche Gefahr sehe. Der Niki hat halt nix zu verschenken und dann wird gespart daß sich die Tragflächen biegen, aber wahrscheinlich ohnehin nicht.

    Wolfgang Schonlau hat einen guten Roman geschrieben der auch diesen Fall aus einem anderen Licht betrachtet, DIE BLAUE LISTE.

  7. Bob
    24. Januar 2018 09:46

    Niki kann es einfach nicht lassen.

  8. pressburger
    23. Januar 2018 23:40

    Soll doch Niki Nazionale zum grössten Gaudium des Publikums noch etwas herumfliegen.

    • Dr. Faust
    • OE-DWK
      24. Januar 2018 17:43

      ebenfalls NEIN!

      www.austrianwings.info/2011/05/der-todesflug-der-mozart/

      (anstelle bei einer längst nicht mehr unter den Lebenden weilenden "Schilegende" Nichtaufgearbeitetes zu erforschen, wäre es im Fall "Niki" sehr wohl angebracht klarzustellen, inwiefern Herr Lauda überhaupt geeignet war und ist einem Luftfahrtunternehmen vorzustehen?)

    • Herbert Richter (kein Partner)
      25. Januar 2018 14:59

      @OE-DWK
      1. Der Wunderwuzzi mit Kapitänsstreifen von Linksgnaden flog in den 80igern mit seinem Co und den Stewardessen besoffen, dafür hochkant aus dem Hotelrestaurant der Malediveninsel Giavaru.
      Der italienische Hotelbesitzer warf, nach etlichen Beschwerden der anwesenden Gäste, inkl. meiner, diese penetrant lärmende, die Servicemitarbeiter arrogant drangsalierende Mischpoke, trotz dreimaliger Aufforderung zur Mäßigung, aus dem Restaurant.
      2. 1977 Kyalami, SA, hat Lauda als Sieger uns in einer kleinen Gruppe jubelnder Österreicher, erkennbar mit Fahne, mit einer eindeutig verächtlichen Handbewegung desavouiert.
      Er war damals schon, für das die meisten ihn heute halten!

  9. S.B.
    23. Januar 2018 21:14

    So beschrieb es schon Richard Branson, als einer der es wissen muß:

    "Wie wird man Millionär? Man ist Milliardär und kauft sich eine Fluglinie!"

    Leider wird vermutlich am Ende wieder der Steuerzahler zur Kasse gebeten und davor müßte uns die türkis-blaue Regierung schützen. Ich fürchte, sie haben kein Konzept dafür!

  10. otti
    23. Januar 2018 20:25

    oh gott oh gott oh gott
    wie oft habe ich ein defloriertes Unternehmen erleben müssen, das aufgeputzt auf den nächsten Deppen gewartet hat !

  11. Ingrid Bittner
    23. Januar 2018 18:37

    Nicht dass mir der Niki Lauda beso nders am Herzen liegt, aber könnte es nicht doch sein, dass es für den Flughafen Wien wichtig ist, dass er wieder Heimat für eine Fluglinie ist?? Alles was mit dem Flughafen zusammenhängt, wie Starts und Landungen, Wartung der Flugzeuge, etc. bringt doch für den Flughafen viel Geld und damit Geld für Österreich, oder sehe ich das falsch?

    • Flotte Lotte
      23. Januar 2018 19:14

      Mir liegt er aber besonders am Herzen; ich mag ihn. Ob er ein Roter ist, ist mir egal. Und ich denke auch, dass es gut ist, wenn "wir" wieder eine rot-weiß-rote Fluglinie haben. Sie sehen das nicht falsch. Die Lauda-Air ist ja nicht verstaatlicht wie einst die AUA...

      Ach, jetzt habe ich ein paar Bilder von ihm gesehen. Der hat eine Freude wie ein kleiner Bub. Das ist so schön. Ich freue mich für ihn.

    • Ingrid Bittner
      23. Januar 2018 21:19

      @Flotte Lotte: mir ist er persönlich wurscht, ob er ein Roter ist, bezweifle ich, ich glaube, der wechselt die Farben, wie es passt. Zuerst für Van der Bellen, dann für Kurz, heute gut mit Hofer, wie's beliebt. Und mit den Roten, hat er da nicht ziemlich schlimme Erfahrungen gemacht? Beim ersten Absturz haben ihn ja nach meiner Erinnerung die Roten ziemlich hängen gelassen, aber egal, wer immer es ist, wer wirtschaftlichen ERfolg hat ist gut für Österreich. Paradebeispiele haben wir nicht so viele.

    • Flotte Lotte
      24. Januar 2018 04:30

      Sie haben mit Ihrer Einschätzung sehr recht. Lauda ist ein Nationalheld. Wir waren damals alle sehr stolz, dass er dann eine Fluglinie gegründet hat. Ich bin auch mal mit ihm geflogen und war vorne im Cockpit, um mir ein Autogramm zu holen. Er ist ein sehr freundlicher Mensch. Sein Unfall war ja furchtbar, das ganze Land hat um ihn gebangt... natürlich hat er sich mit allen gut vertragen. Ich drücke ihm jedenfalls die Daumen, dass es was wird.

    • Flotte Lotte
      24. Januar 2018 04:31

      Sie haben mit Ihrer Einschätzung sehr recht. Lauda ist ein Nationalheld. Wir waren damals alle sehr stolz, dass er dann eine Fluglinie gegründet hat. Ich bin auch mal mit ihm geflogen und war vorne im Cockpit, um mir ein Autogramm zu holen. Er ist ein sehr freundlicher Mensch. Sein Unfall war ja furchtbar, das ganze Land hat um ihn gebangt... natürlich hat er sich mit allen gut vertragen. Ich drücke ihm jedenfalls die Daumen, dass es was wird.

    • Flotte Lotte
      24. Januar 2018 04:45

      sorry für Doppelpost - meine Verbindung war zach...

    • Ambra
      24. Januar 2018 14:52

      Ingrid Bittner: bitte erkundigen Sie sich einmal bei Fachleuten, wo Herr Lauda seinerzeit seine Maschinen der Lauda Air großteils warten ließ: in Budapest und nicht in Schwechat ! Obwohl Fachleute wußten, daß die Qualität nicht die gleiche war....aber es war viel billiger !!

  12. Ausgebeuteter
    23. Januar 2018 16:59

    Nikolaus Lauda will es mit fremden Geld nochmals versuchen. Aber er muss vorerst mit beiden Füßen am Boden bleiben und noch einige bekannte und noch kommende Hürden meistern. So wird die nun ausgebootete spanische Firma den schon bezahlten 3-Millionen-Vorschuss zurückverlangen. Wer bezahlt nur die Gehälter für Jänner, Februar und März. Vielleicht aus den sog. Entgeltfortzahlungstopf?
    Außerdem ist völlig ungewiss, wieviel Piloten die Laudamotion beim Betriebsstart noch zur Verfügung hat, denn solche Leute kommen schnell woanders unter und auch Eurowings wird es dem Niki nicht leicht machen.

    Damit ist das nächste AUS vorprogrammiert.

    • Ausgebeuteter
      23. Januar 2018 17:41

      Beim LAUDAMOTION kommt mir "Nomen est omen" in den Sinn. Es erinnert micht an einen Arztbesuch in England bezüglich meiner Darmprobleme.
      The physican asked me if my motion were regular. Damit waren meine Ausscheidungen gemeint.

    • Ambra
      24. Januar 2018 14:49

      Ausgebeuteter: ******* ! Ja, das nächste Aus ist vorprogrammiert.

  13. W. Mandl
    23. Januar 2018 15:47

    Niki Lauda, Experte auf allen Gebieten, war jahrelang Unterstützer von diversen SPÖ-Kanzlern.
    Im letzten Wahlkampf hat er sich für Sebastian Kurz ausgesprochen, wurde aber sofort verräumt (ich vermute aus Peinlichkeitsgründen).
    Warum fällt mir der Begriff "Wendehals" ein?

    • keinVPsuderant
      24. Januar 2018 10:11

      Er wurde nicht sofort verräumt, er war in laufenden Werbespots zu sehen und konnte, als er sich für Kurz einsetzte, nicht damit rechnen, dass Kern nicht die Kurve kratzt. Auch konnte er nicht damit rechnem, dass vdB den Bundespräsidenten schafft. Er nimmt sich die Freiheit, zu handeln, wie er es für richtig hält und nicht - wie unterstellt - aus Opportunismus, wie der Großteil "unserer" Staatskünstler.

  14. Undine
    23. Januar 2018 15:09

    Also, ich kann auf eine "österreichische" Fluglinie aus Prestigegründen gerne verzichten! Ich brauche keine nationale Fluggesellschaft. Die Schweizer haben da einen klaren Schnitt gemacht und sich von ihrer unprofitablen Swissair getrennt. Man kann nur hoffen, daß, sollte Laudas Projekt in die Binsen gehen, nicht der Steuerzahler dafür gerade stehen muß.

    • Cotopaxi
      23. Januar 2018 16:06

      Wenn die Fluglinie in die Binsen geht, dann vermutlich durch kräftige Unterstützung der Gewerkschaft und der Roten.

      Bei ausländischen Eigentümern trauen sie sich nicht zu mucken.

    • oberösi
      23. Januar 2018 16:14

      Das Projket Lauda ist von Haus aus nur möglich durch massive Subvention seitens des Sozialisten Hofer.

    • Sensenmann
      23. Januar 2018 16:33

      @ Undine

      DAS ist eigentlich das EInzige, was mich interessiert!

    • AppolloniO (kein Partner)
      26. Januar 2018 11:51

      Zusatzfrage: Warum haben sich unsere Politiker für eine österr. Fluglinie engagiert?
      Die Casinos -wie eine Bank zum Gelddrucken außer die Führung liegt bei Austro- Politikern- wurden dagegen den Tschechen am Presentierteller serviert. Der österr. Novomatic wurde der Erwerb untersagt.

      Welche Linie verfolgt unsere Regierung.....und warum??????????

  15. oberösi
    23. Januar 2018 14:17

    Der bisher größte und eindrucksvollste Sündenfall, und das gleich bei der ersten Gelegenheit, der aufzeigt, wie die FPÖ, die Regierung insgesamt, ihre Wirtschaftspolitik anzulegen gedenken: Populismus pur auf Kosten der Steuerzahler, der für all das, was dem Lauda wieder einmal nachgeschmissen wird, geradezustehen hat. Dagegen war die unsägliche Aktion 20.000 der Roten ja direkt eine "nachhaltige" Kleinigkeit.

    Man (Hofers FP vor allem) will halt gerade vor den wichtigen Wahlen in NÖ das populistische Momentum nutzen, eine österreichische Fluglinie, österreichische Arbeitsplätze zu sichern.
    Auch wenn die spätestens in 5 Jahren und nachdem ihnen Milliarden an Steuergeld nachgeworfen wurden, wieder zu Grabe getragen werden.

    Und die wirtschaftskompetenten Schwarzen haben offensichtlich nichts dagegen einzuwenden. Es darf daher davon ausgegangen werden, daß sie bereits entsprechende FP-Zusagen, natürlich auch wiederauf Kosten aller Österreicher, als Gegenleistung in der Tasche haben.

    Also, wenn das so weitergeht...

    • Antonia Feretti
      23. Januar 2018 16:06

      Wieso Steuergeld nachschmeissen? Niki Lauda bezahlt aus seiner eigenen Tasche, er ist ein Geschäftsmann und kann rechnen! Und dass das Insolvenzgericht oder der Masseverwalter der Weisung des Verkehrsministers unterliegen wär ganz was Neues! Also worüber die Aufregung?

    • Sensenmann
      23. Januar 2018 16:35

      @öberösi

      DAS sind alles Mutmaßungen. Ich glaube kaum, daß ein blauer Verkehrsminister bei der Sozi-Justiz was zu melden hat.

    • schreyvogel
      23. Januar 2018 21:02

      Ich dachte so etwas entscheiden der Masseverwalter und das Gericht.
      Kann der Infrastrukturminister überhaupt in Eigenregie sehr hohe Subventionen freihändig vergeben?
      Und werden die NÖer dann wirklich aus lauter Dankbarkeit die FPÖ wählen?

      Bevor ich mich lang wundere glaub ich es lieber nicht.

    • Dr. Faust
      24. Januar 2018 11:02

      @Oberösi

      "... Auch wenn die spätestens in 5 Jahren und nachdem ihnen Milliarden an Steuergeld nachgeworfen wurden, wieder zu Grabe getragen werden. ..."

      Oder es werden wieder 223 Leichen zu Grabe getragen, wie damals in Thailand.

      http://www.andreas-unterberger.at/m/2018/01/niki-zum-quadrat-eine-gleichung-voller-wunder/#comment-533968

    • Ambra
      24. Januar 2018 21:32

      Oberösi: danke für den link ! Was darin steht bestätigt, was einige Zeit nach dem Unfall ein Verantwortlicher des Flughafen Schwechat in einer privaten Runde erzählte. Das Problem der Schubumkehr war bekannt, die LaudaAir wurde informiert und aufmerksam gemacht, daß dies dringend zu kontrollieren sei und nichts geschah ...und dann der Unfall.
      Da Niki Lauda der große Experte in allen Dingen des Fliegens und des Autofahrens im ORF ist, wird natürlich auch jetzt rosarot berichtet. In anderen Sendern und vor allem von den Mitarbeitern hört man es etwas anders.

    • McErdal (kein Partner)
      25. Januar 2018 18:19

      @ Antonia Ferett

      Der Witz war gut !!! Lauda zahlt aus seiner Privatschatulle - da kichern ja die Hühner...

  16. Flotte Lotte
    23. Januar 2018 13:36

    Mia is des wuascht, obs do wos draht haum oder ned. I mog den Niki und i find des suppa, dass die Niki-Fliaga wieda uns ghern. Bravo!

  17. leshandl
    • taraxacum
      23. Januar 2018 23:35

      Danke für den Link. Zu später Stunde habe ich den Bericht über den Absturz der Mozart noch gelesen, spannend wie ein Krimi, jetzt bin ich total munter und werde lange nicht schlafen können

    • OE-DWK
      24. Januar 2018 08:01

      Der Link raubt einem den Schlaf, aber nicht die Erinnerung an, als der "Niki" am Morgen danach, von einer zuvor erhaltenen Bombendrohung in den Frühnachrichten im Radio sprach und die "Krone" geraume Tage später "Niki beherrscht den Umkehrschub" berichtete.

    • Dr. Faust
      24. Januar 2018 10:40

      Die Sache ist heute so erschütternd wie damals. Niki wurde nie zur Verantwortug gezogen, obwohl schwer schuldhaft! Ich erinnere mich noch gut an sein öffentliches Versprechen, die Fluglinie aufzugeben, wenn Schuldhaftigkeit des Unternehmens herauskommt.

      Aus dem Artikel unter dem obigen Link:

      "...Außerdem stellten die Ermittler fest, dass Lauda Air Wartungsarbeiten "nicht immer in Einklang mit den Vorschriften des Herstellers Boeing" durchgeführt habe.

      Seit Monaten hatte es nämlich immer wieder die gleiche Fehlermeldung im Bordcomputer der "Mozart" gegeben, ohne, dass die Techniker der Lauda Air den Hersteller Boeing darüber informiert hatten, obwohl sie das Problem offensichtlich nicht dauerhaft lösen konnten. ..."

      "...Gutachter Zeibig kam jedenfalls zu dem Schluss, dass die "Mozart", so wie sie am 26. Mai 1991 von Bangkok nach Wien gestartet ist, gar nicht mehr hätte fliegen dürfen und begründete dies wie folgt: Am 23. Juli 1990, 10 Monate vor dem Unglücksflug, gab es eine Fehlermeldung im Bordcomputer der "Mozart": "Air/Ground Disagree", was bedeutet, dass einige Flugzeugsysteme erkannt haben, dass das Flugzeug am Boden ist, während es andere in der Luft wähnten.

      Dieser Fehler stelle gemäß Minimum Equipment List und Dispatch Deviation Guide (DDG) eine Statusmeldung dar, die eine weitere Inbetriebnahme des Flugzeuges ohne vorherige Reparatur verbietet. ..."

      Bei aller Symathie für Niki Lauda, aber das war eine Riesensauerei und die österreichische Presse hat sich nicht ausreichend dafür engagiert, das offenzulegen.

      Diesem Mann sollte man weder eine Pilotenlizenz, und schon garnicht eine Lizenz zum Betrieb einer Fluglinie geben!

    • Dr. Faust
      24. Januar 2018 10:50

      Und hier nochmal aus dem Artikel zitiert:

      www.austrianwings.info/2011/05/der-todesflug-der-mozart/

      "...Laut Zeibig wäre es spätestens jetzt, nachdem diese Form der Fehlerbehebung nicht den gewünschten Erfolg gebracht hatte, an der Zeit gewesen, den Hersteller Boeing zu kontaktieren.

      Doch in der Technik war der "lange Arm" des Chefs gefürchtet: "Überall mischt der Niki sich ein", zitiert van Beveren einen Techniker und schreibt weiter: "Meist war das Ergebnis: Im Zweifel fliegt eine Maschine, weil Stehzeiten, Flugausfälle oder Ersatzflüge einer kleinen Fluggesellschaft besonders wehtun." ..."

      Wer kann verantworten, dem Lauda erneut eine Lizenz zu geben?

    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
      25. Januar 2018 18:17

      Ist man groß genug, dann gilt Eines, und zwar überall: It's not a bug, it's a feature.

  18. Josef Maierhofer
    23. Januar 2018 11:49

    Tom Cook geistert ähnlich in der Flugwelt Europas herum, wie Niki.

    Man hat mehr geboten, diesmal vor dem richtigen Insolvenzgericht.

    Bloß das Personal klassifiziert Niki Lauda als schlechten Arbeitgeber.

    Mich wundert diese Entscheidung nicht, daran habe ich schon gedacht, als man das Insolvenzgericht in Wien für zuständig erklärt hatte und tatsächlich kam es so.

    Kann sein, dass man Niki wieder einmal selbst in Konkurs gehen lassen will, zumal, wie hier berichtet, eine ungarische Fluggesellschaft viele Destinationen von Niki besetzt hat, weil die eben nicht lange warten, sondern handeln.

    Kann sein, dass das eine ewige Geschichte wird, die mit dem gleichen Ergebnis zu Ende gehen wird.





Bitte OHNE Internet-Links (Kommentare mit Links werden nicht veröffentlicht)
verbleibende Zeichen: 700

Sicherheitsabfrage:
Bild neu laden

Ich will die Datenschutzerklärung lesen.


Impressum  Datenschutzerklärung