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Der Sieg der romantischen Schwärmer über Europa

Lesezeit: 8:00

Das laute Befeiern kleiner Teilerfolge wie des Van-der-Bellen-Siegs in Österreich nützt dem Projekt EU nichts mehr. Bei der Bundespräsidentenwahl stand ja – jenseits mancher Propaganda – nie ein Austritt Österreichs zur Debatte. Hingegen dominieren vom Brexit-Referendum über die jüngste italienische Verfassungs-Abstimmung bis zu den europaweit immer EU-kritischer werdenden Meinungsumfragen und Stimmungen die wirklich negativen Signale für Europa immer mehr. Die EU-Spitze ist erkennbar ratlos und taumelt zwischen einem „Jetzt erst recht noch mehr Integration“ und einem depressiven „Nichts geht mehr“.

Gewiss: Von Italien bis Großbritannien waren es nationale Politiker, die versucht haben, den Europagedanken zur Absicherung der eigenen Popularität zu missbrauchen. Sie haben dabei nur übersehen, dass dieser Gedanke derzeit alles andere als eine Hilfe darstellt. Sie haben damit aber zugleich dem Europagedanken selbst schwer geschadet. Ähnliches bewirken auch viele andere Staatsführer, die ständig alles Schlimme der EU in die Schuhe schieben, für das sie in Wahrheit oft selbst verantwortlich sind, wie etwa die nationalen Schuldenberge.

Der Europagedanke ist aber dadurch heute selbst in jenen Bereichen schwer beschädigt, wo die Integration unbestreitbar notwendig und positiv ist. Diese Nationalegoismen auf EU-Kosten erklären freilich die geistige Krise Europas nur zum kleineren Teil.

Viel bedeutender ist, dass das Projekt EU selbst in ein tiefes inneres Sinn-Loch gestürzt ist, auch wenn das viele noch gar nicht begriffen haben. Während in Zeiten, da das Projekt noch EWG oder EG geheißen hat, die Zustimmung der Europäer dazu überwältigend war, ist dieser Konsens heute sehr überschaubar geworden. Heute herrscht europaweit ein Vakuum, wenn man zur Frage kommt: „Warum eigentlich Europa?“

Dabei war jahrzehntelang die Antwort völlig klar. Wir haben Europa für zwei alles überschattende Ziele benötigt:

  • Erstens, um eine neuerliche verheerende Konfrontation Deutschland-Frankreich zu verhindern, die jahrhundertelang für so viele furchtbare Kriege gesorgt hatte.
  • Und zweitens war der Zusammenschluss jahrzehntelang (neben der Nato, welche die militärische Einbindung der USA sicherstellte) absolut notwendig, um auch wirtschaftlich gemeinsam gegen die Herausforderung und Bedrohung aus dem kommunistischen Osten zu bestehen, deren friedlicher und für Westeuropa so erfolgreicher Ausgang ja keineswegs vorhersehbar gewesen ist.

Beide Hauptmotoren der europäischen Integration sind heute jedoch – zum Glück – zu bedeutungslosen Museumsstücken geworden. Es klingt daher wie eine steckengebliebene CD, wenn manche politische Propagandisten trotzdem noch immer vom „Friedensprojekt Europa“ schwärmen.

In beiden Fragen hat Europa Historisches geleistet – aber heute sind diese Fragen eben einfach Vergangenheit. Nur noch die Osteuropäer in der EU spüren ein wenig die sicherheitspolitische Restbedeutung des Schutzes vor Russland – aber auch sie sind heute primär deshalb Europäer, weil es sich finanziell für das Land auszahlt.

Seit Wegfall der beiden zentralen Gründungsmotive hat man den Eindruck, Europa fährt einfach nur noch wie ein ungeübter Radfahrer immer weiter – bloß um nicht vom Rad zu fallen. Aber ohne zu wissen, warum es das eigentlich tut und wie es weitergehen soll.

Europas heutige Realität

Die heutige EU-Realität hat inzwischen zwei ganz andere Hauptbedeutungen als die beiden ihrer Gründungsjahrzehnte. Eine sehr positive und eine sehr negative.

Erstens, die wirtschaftliche Integration. Der Binnenmarkt hat enorm viel zum enorm gewachsenen Wohlstand der Europäer beigetragen. Wenn Unternehmen, auch die kleinen, in voller Rechtssicherheit für einen einheitlichen Raum von 500 Millionen denken, produzieren und agieren können – statt für nur beispielswese 8 Millionen –, dann können sie Produkte und Dienstleistungen weit billiger und effizienter herstellen. Was nichts anderes heißt als: mehr Wohlstand für die Konsumenten. Dann schafft das auch eine schlagkräftige Exportwirtschaft. Was nichts anderes heißt als: einkommensstarke Arbeitsplätze.

Nur: Die Europäer sind sich dieser wichtigen und positiven Dimension der EU immer weniger bewusst geworden. Politik und Medien, Intellektuelle und Bildungssystem wissen kaum noch über wirtschaftliche Fragen und Zusammenhänge Bescheid. Statt dessen hat eine enorm effiziente sozialistische Propaganda mit großem Erfolg populistische Parolen verbreiten können. Deren Kern ist, wie böse doch Wirtschaft, Industrie und Konkurrenz im Grunde wären.

Diese linke Gehirnwäsche hat starke Wirkung auch auf den rechten politischen Rand Europas. Auch dort wird zunehmend wirtschaftsfeindlich gedacht und gehandelt. Von Gen- bis Hormon- bis Atom-Technologie sind viele global wohlstandsschaffende Entwicklungen zu absoluten Killerbegriffen in Europa geworden (zumindest in dessen deutschsprachigem Teil). Heute steht im Grund alles, was mit Wirtschaft und Fortschritt zu tun hat und was (auch) für Europa so wichtig ist, links wie rechts in zunehmend negativem Geruch.

Zweitens: Die zweite Dimension der heutigen EU-Realität hat Europa im Gegensatz zum Binnenmarkt hingegen tatsächlich kontraproduktiv und bürgerfeindlich gemacht. Die EU-Akteure haben sich nämlich immer stärker als überstaatliche Institution, als Superstaat, als Vereinigte Staaten von Europa zu etablieren versucht. Sie haben sich zu diesem Zweck völlig überflüssigerweise mit einem verfassungsartigen Vertrag, mit einer Grundrechts- und Sozialcharta und mit einer de-facto-Generalkompetenz ausgestattet, die noch dazu vom EU-Gerichtshof immer extensiver interpretiert wird.

Das klingt zwar vielleicht in manchen Ohren gut, das hat aber in Wirklichkeit zu einem immer größeren Allmachtsanspruch und einer üblen Regulierungswut der Brüsseler Institutionen geführt, was die EU bei immer mehr Menschen in Misskredit gebracht hat. Typisches, aber keineswegs einziges Beispiel ist etwa die Klimapolitik: Obwohl diese eine globale Frage ist, und obwohl die Umweltregeln globaler Abkommen eigentlich genauso gut national umgesetzt hätten werden können, hat die EU hier die totale Macht übernommen. Das Ergebnis sind unglaublich schikanöse Überregulierungen (von den Stabsaugern bis zur Glühbirne), die weit über das hinausgehen, was in allen anderen Staaten der Welt stattfindet. Genauso übel war die Entwicklung der EU zu einer Kontrollinstitution für Political correctness.

Als die Grünen von Europagegnern zu Befürwortern mutierten

Man kann die gleiche Entwicklung auch ideologisch und parteipolitisch sehen: Während bis in die 90er Jahre Europa eindeutig ein bürgerlich, christdemokratisch und liberal dominiertes Projekt gewesen ist, sind seither die Linken, insbesondere die Grünen von Europagegner zu begeisterten Europäern mutiert. Das wäre an sich sehr positiv – hätte es nicht auch dazu geführt, dass Grüne&Co seither die EU auch von innen mit ihren Ideen durchfluten konnten und durchflutet haben. Nur: Warum sollen ideologische Vorstellungen, die in keinem Land funktioniert haben, plötzlich als europäisches Konstrukt funktionieren, wo sie noch dazu von den Menschen als doppelt fremd empfunden werden?

Gleichzeitig mit diesem Vordringen eines grünen Zeitgeistes in der EU wurden die liberalkonservativen Europäer innerlich immer morscher (Kommissionschef Juncker ist geradezu die Personifizierung dieser Entwicklung). Das christliche Fundament wurde überhaupt aus Europa hinausgedrängt (Siehe etwa die brutale Verhinderung des Italieners Buttiglione als EU-Kommissar). Jetzt herrscht in Europa genau das, was wir schon bei der österreichischen Wahl gesehen haben: Grün versus Blau. Überregulierung versus Europaskepsis. In die Irre gehende Machthaber versus enttäuschte Bürger.

Die Fehlentwicklung Europas kulminierte in den letzten Jahren in zwei Bereichen, wo sie besonders deutlich sichtbar geworden ist: in der Völkerwanderung und in der Euro-Politik. In beiden Fragen wurde nüchterne Rationalität durch eine geistig vor allem von den Grünen beeinflusste, aber heute auch in fast allen anderen Parteien aufzufindende schwärmerische Rettungspolitik ersetzt, die keine Sekunde über die generellen Konsequenzen nachdenkt. Griechenland und alle anderen Schuldnerstaaten sollten genauso gerettet werden wie jeder Afrikaner und Asiate, der (nach Löhnung von ein paar Tausend Euro an die Schlepper- und Schlauchbootmafia) auf einem Boot ein paar Kilometer Richtung Europa unterwegs gewesen ist.

Dafür hat man beispielsweise den verbindlichen Stabilitätspakt folgenlos 165 Mal gebrochen, und noch zahllose andere Rechtsgrundlagen wie etwa das No-Bailout-Gebot des EU-Vertrags. Dafür hat man monatelang jede Kontrolle der Außengrenzen abgeschafft und allein 2015 rund 1,7 Millionen Menschen (oder mehr, genau weiß man ja bis heute als Folge des Kontrollverlustes nicht, wie viele gekommen sind) ins schwer verschuldete europäische Wohlfahrtssystem hereingeholt.

Selbst wenn man solcherart etliche Menschen und etliche Länder gerettet zu haben glaubt, so hat man doch Europa dadurch so schwer beschädigt, dass es nun selbst unterzugehen beginnt. Denn dadurch wurde die Herrschaft des Rechts ausgehebelt. Eindeutige Pflichten von EU-Institutionen und Staaten sind seit 2010 zu unverbindlichen Regeln degeneriert. Damit war aber auch das Vertrauen der Bürger in sämtliche Fundamente dahin, also das, was noch die k. und k. Monarchie gewusst und aufs Wiener Heldentor geschrieben hat: „Iustitia fundamentum regnorum“ (Gerechtigkeit ist die Grundlage jeder Herrschaft). Heute setzt sich wieder Macht über das Recht hinweg.

Die allerjüngsten Etappen auf diesem unheilvollen Weg eines realitätsfernen schwärmerischen Europas waren erst in den allerletzten Tagen zu verbuchen:

  • Die Weigerung einer Mehrheit der Italiener, Sanierungsreformen zu ermöglichen, die vorerst ohnedies nur die Verfassung und noch gar nicht direkt die unfassbare Verschwendung in dem Land verändert hätten. Dabei ist Italien in absoluten Zahlen Europas höchstverschuldetes Land (sieben Mal so viel Staatsverschuldung wie Griechenland). Dabei beheimatet es heute die weitaus meisten krachenden Krisenbanken des Kontinents.
  • Und fast gleichzeitig hat die (ausgerechnet von einem Italiener geleitete!) Europäische Zentralbank ihre immensen Ankäufe von Regierungsanleihen noch weiter ausgedehnt. Diese Ankäufe dienen ausschließlich zur direkten und allen Vereinbarungen widersprechenden Finanzierung von schwer verschuldeten Staaten durch die Notenpresse, während die behauptete Wirtschaftsankurbelung durch Kredite den Banken durch immer extensiveres Risikoverbot de facto unmöglich gemacht worden ist.

Der Sieg der romantischen Gutmenschen über die seit langem  vergeblich warnenden Vernunftmenschen führt immer weiter zum Untergang Europas.

Ich schreibe regelmäßig Beiträge für das unabhängige Internet-Portal eu-infothek.com.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorSensenmann
    22x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Dezember 2016 11:36

    Ja die wunderbare EU. Was sie uns nicht alles gebracht hat. Unermessliche Bürokratie , Behinderung des Handels durch Abschaffen der Ursprungslandbesteurung, keinerlei Vereinheitlichung in vielen Bereichen, Stagnation der Realeinkommen, Schulden der Staaten wie noch nie, Kriminalität und Vernichtung der weißen Europäer.
    Eine tolle Bilanz. Solange es aber 53% für gut befinden ist ja demokrötisch alles in Ordnung...

  2. Ausgezeichneter KommentatorRübezahl
    22x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Dezember 2016 06:33

    Völlig richtig analysiert. Ich pointiere es seit Jahren deutlich anders.

    Eine Organisation die als Wirtschaftsgemeinschaft große Erfolge feierte und Zustimmung erfuhr wurde eine politische halbgare "Steuerung" aufgesetzt.

    Die "Entdeckung" der EU als ewiger Machterhalt ist den sozialistischen Parteien zuzuschreiben.
    DIE waren es, die vom Saulus zum Paulus wurden. Soll heißen vom Skeptiker zum Befürworter. Weil sie dadurch immer (!) regieren würden. Egal ob sie einmal national nur die zweite Geige spiele dürften!

    Die Grünen sind (verkappte) rabiat linke Gesellschaftsveränderer geworden. Denken wir an die VGÖ, eine durchaus bürgerliche Grünvereinigung. Unterwandert von marxistisch denkenden (ausgebildeten) jungen Menschen.
    Dieser Wille zur Gesellschaftsveränderung hat wie ein Virus um sich gegriffen. Auf die Sozialistischen Parteien, weil deren extreme linke Ränder auch die Gesellschaft verändern wollen!
    Diese unheilvolle Symbiose ermöglichte diese marximusähnliche diktatorischen Züge, die in unseren wohlstandsverweichlichten Gesellschaften einen unheilvollen Nährboden finden.
    Zusammen mit der Erbschuld des zweiten Weltkrieges kollabieren vor allem die deutschsprachigen Länder vollends. Diese haben nicht nur den Krieg, sondern 70 Jahre später auch den Frieden verloren und schaffen sich freiwillig ab.
    Also einerseits eine zentrale Steuerung durch die EU und zweitens eine innere Eigendynamik der Lokomotive Europas.
    DAS sind die Gründe für die Skepsis. Es ist die linke Ideologie die auf Punkt und Beistrich (im wahrsten Sinne des Wortes - man denke nur an die deutsche Sprache, die ebenfalls nicht mehr existiert!) umgesetzt wird, die das dumpfe Unbehagen der Bevölkerung gegen die die EU befeuert.

    Auflösen und neu gründen!

  3. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Dezember 2016 10:49

    Nun der Freihandelsgedanke war gut, den wollten alle, diese Gemeinschaften gab es ja (EWG und EFTA). Österreich war bei beiden Mitglied. Dann kam der Linksruck, die politische Lüge, die politische Ideologie nach Links und hat alles durchsetzt und zerstört, der Name firmiert unter EU und ist immer weniger ident mit Europa. Unendliche Schulden, unendliche Gesellschaftszerstörung, unendliche unqualifizierte Zuwanderung, unendliche Bürokratie und Arbeitslosigkeit, null Zukunft, ... sind die Folgen.

    Eine kleine Korrektur: Was man heute als rechts bezeichnet war noch 1970 bürgerlich, man bedenke das, wenn man das Wort rechts oder populistisch in den Mund nimmt.

    Ich würde es so sehen, die zwei Lager sind die ideologisch Verblendeten und die Vernünftigen. Es gehört zur linken Rhetorik, dass jeder Vernünftige sofort rechts, populistisch, bis hin zum 'Nazi' sein muss. Ich habe dieses mediale Getöse satt bis oben hin.

    Es fehlt mir die Fehlkonstruktion Euro, die die EU zur 'persona non grata' bei mir erscheinen lässt. Der EURO ist das Produkt all dieser Gesetzesbrüche und die Billionen Schulden werden den Europäern das Genick brechen, wenn sie nicht schon der EU das Genick gebrochen haben. Denn die Ersparnisse der Europäer sind meiner Meinung nach schon längst verludert von einer Organisation namens EU und von Personen, die vor Gericht gehören.

  4. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Dezember 2016 12:51

    Die EU gehoert reformiert oder abgeschafft.
    Es kann mit ruinoeser Geldpolitik und Gesetzesbruch nicht mehr so weiter gehen.
    Freihandel, freier Personen- und Warenverkehr zwischen europaeischen Laendern kann es auch ohne EU geben.

  5. Ausgezeichneter Kommentatorbrechstange
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Dezember 2016 10:15

    Spätestens die Sanktionen gegen Österreich hätten die Alarmglocken erschallen lassen müssen. Es wurde nicht gehandelt, nicht mal die Rute hat man der sozialistisch geführten EU ins Fenster gestellt. Immerhin ist Österreich Nettozahler und kein Bittsteller. Seither sind 15 Jahre verschwendet worden, die Vertiefung hinter dem Rücken der Bürger vorangetrieben worden wie ein Tunnel im finsteren Berg. Es soll ja kein Zurück mehr geben.

    Wohlstand geschaffen auf Schulden, die durch den Euro befeuert wurden. Das ist Misswirtschaft par excellence.

    http://www.conwutatio.at/index.php/5-fp/europa/100-eu-sanktionen

  6. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Dezember 2016 08:40

    Man muss das generelle Problem sehen, so wie es jeder erfahrene leitende Angestellte auch kennt. Hat man eine Gruppe von Mitarbeitern die den ganzen Tag wenig tun und dazu noch in der Nähe der Chefetage sind, dann werden diese die Kontrolle übernehmen. Dabei hätten die Aussendienstler, Servicetechniker oder Arbeiter meist viel mehr nützliches Wissen.
    So wie dies in jeder Firma ab einer bestimmten Grösste zu beobachten ist, so ist es auch beim Staat. Die Beamten und staatsnah tätigen haben viel mehr Zeit als die steuerzahlenden Bürger und sitzen dazu noch in den Vorzimmern der Politiker; entsprechend ist der Einfluss. Aber ebenso wie die typischen Bürokraten der Firmen nicht die leiseste Ahnung von der echten Arbeit haben, so haben auch die Beamten nicht den Funken einer Ahnung was ‚draußen‘ los ist. Will man das System dann endgültig in den Wahnsinn führen, so braucht es nur ein System wo formale Kriterien wichtiger als reale Leistung sind; sprich für eine Beamtenstelle braucht es einen akademischen Abschluss, womit die ganzen Pseudoakademiker einen Job bekommen, leider haben die abgesehen von unwissenschaftlichem Schwachsinn nichts gelernt.
    Je länger eine solche Gruppe in einer Firma oder eben dem Staat wirkt, desto mehr wird die Gruppe homogen, desto mehr glaubt die Gruppe an die eigene Unfehlbarkeit. Bei Firmen kommt dann entweder ein Sanierer oder der Konkurs. Beim Staat druckt halt die Notenbank eifrig Geld.

    Daher ist die EU nichts weiter als die Mega-Bürokratie, da ja auch bei den Konservativen immer wieder die Zentralisierung (wegen ‚Kosteneinsparung‘) propagiert wird (hallo Herr AU!), entsprechend hat sie sich entwickelt. Alle diese Gesetzmäßigkeiten hat Parkinson schon in den 50er(!!!) Jahren sehr wortgewandt beschrieben. Aber Böhm-Bawerk hat ja auch die Unmöglichkeit des Sozialismus schon vor dem WKI rein mathematisch aufgezeigt und trotzdem rennen noch gläubige Sozialisten herum.

  7. Ausgezeichneter Kommentatoroberösi
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Dezember 2016 07:15

    Jeder steuergeldfinanzierte Organismus neigt in Demokratien zum Metastasieren. So gut und edel er auch beginnen mag, in Kürze degeneriert er zum Moloch, der nur mehr eines will: Machterhalt und Machtzuwachs. Siehe z.B. H.H. Hoppe, der sich in den meisten seiner Bücher genau damit beschäftigt.

    Daher kann die Lösung auch nicht eine Verbesserung oder Richtungsänderung sein. Denn das Problem ist nicht ein möglicher Konstruktionsfehler. Das Problem ist die Demokratie selbst, die über kurz oder lang ihrem Wesen nach degeneriert zu Klientilismus mit zynischen, sozialistischen, paternalistischen Strukturen, dominiert von "demokratisch" gewählten abgehobenen Funktionseliten. Und bezahlt vom tumben Volk, zumindest jenem Teil, der noch Steuern zahlt.

    So gesehen ist die supranationale EU nichts anderes als die konsequente Weiterentwicklung nationalstaatlicher "Demokratien" und möglicherweise nur eine Zwischenstufe zum globalen demokratischen Paradies. Falls wir nicht aufpassen und das ganze Werkl zerschlagen. Je eher, desto besser.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorbürgerIn
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    11. Dezember 2016 08:23

    dieser aktuelle lügen-spin, der sich europa nennt, ist ein konstrukt der linken. die konservativen hatten nicht einmal den mumm, das christentum in die verfassung zu reklamieren - die rechnung zahlen alle, da die maastricht-kriterien tot sind - totes recht. die schulden und das wertlose geld gehören uns nun allen. danke, politikerInnen! die eu-verträge sind das papier nicht mehr wert, auf dem sie stehen. und die konservativen waren überall mit von der partie. naja, immerhin bekommen intellektuelle lichtgestalten wie werner faymann oder othmar karas in der schulden-union höchst dotierte jobs. die beiden als pars pro toto für den zustand eines zustandes, mit dem kein staat mehr zu machen ist.

  2. Ausgezeichneter KommentatorStephan Achner
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    11. Dezember 2016 12:02

    Ein zentraler Punkt kommt in ihrem Beitrag leider nicht vor: Das ist die fehlende demokratische Legitimation der Brüsseler EU. Als nach der EWG und der EG die politische Union "EU" gegründet wurde, haben die Polit-Eliten keine einzigen Bürger jemals in einer Volksabstimmung gefragt, ob man denn auch die EU wolle, und über alle Köpfe hinweg die Maastrichter Verträge über die Köpfe der Bürger hinweg geschlossen.

    Mich jedenfalls hat niemand gefragt, ob ich die EU auch will. Und da mir diese Brüsseler EU massiv schadet - manche Gründe haben sie ja in ihrem Beitrag genannt - ist es auch mein gutes Recht, diese Brüsseler EU abzulehnen und zu bekämpfen, wo immer dies möglich ist.

alle Kommentare

  1. labrador12 (kein Partner)
    12. Dezember 2016 03:00

    Lieber Herby,

    Sie brechen eine Lanze für den Frieden. Soweit meine volle Zustimmung. Der Wert des Friedens kann kaum hoch genug eingeschätzt werden.

    Aber bei der Suche nach den Ursachen für den Frieden scheinen Sie zum Märchenonkel zu werden.

    Angeblich (ich habe die Fakten der Geschichte nicht nachgeprüft, aber Sie wird gerne erzählt um folgende Aussage zu verdeutlichen) werden im Sommer mehr Kinder geboren. Ebenso leben im Sommer mehr Störche in Europa. Das ist doch ein eindeutiger Beweis dafür, dass der Storch die Kinder bringt, richtig?
    Natürlich nicht. Die Geschichte verwechselt, wie Sie sicher erkannt haben, Korrelation mit Kausalität. Das scheinen mir auch Sie zu tun, wenn Sie

    • labrador12 (kein Partner)
      12. Dezember 2016 03:19

      (2)
      als Ursache für die Zeit des Friedens die Existenz der EU anführen.

      Ich hätte da wesentlich überzeugendere (allgemeingültige) Argumente im Angebot:
      - der „Kriegsindex“ von Gunnar Heinsohn (zB auf der Achse) überzeugt mich mehr als die EU
      - die NATO verhindert viel besser und allgemeiner, das sich verfeindete Staaten nicht an die Gurgel gehen (zB Griechenland und die Türkei)
      - das kennenlernen anderer Länder hängt viel eher an den heute wesetlich besseren Transportmöglichkeiten (Wir sind auf der Maturareise mit dem Zug noch 40 Stunden nach Athen gefahren) mit dem Flieger sind es von Zentrum zu Zentrum vielleicht 5 Stunden. Der Zug damals hat mehr gekostet als heute ein Billigflieger

    • labrador12 (kein Partner)
      12. Dezember 2016 03:40

      (3)
      - England und Frankreich haben eine wesentliche Quelle von Macht, die Kolonien verloren.

      all diese Faktoren haben kaum bis nichts mit der EU zu tun. Das wäre auch OHNE EU passiert. Damit begründe ich meine Aussage: Sie verwechseln Kausalität mit Korrelation.

      Wie Freidenker schon angemerkt hat: Da müssten Sie schon von uns übersehene, sehr überzeugende Szenarien nachliefern.

      Den von Ihnen gepriesenen "Positiver Frieden" halte ich für eine Mischung aus Wunschdenken und Heilslehre. Dem fehlte viel an Empathie (lesen Sie mal zB in Wiki nach wie Empathie definiert ist und beobachten sie wie gerade gefühlsbetonte Menschen immer das Eigene in den Anderen projizieren und das Fremde ausblenden

  2. Gennadi (kein Partner)
    11. Dezember 2016 22:28

    ...um eine neuerliche verheerende Konfrontation Deutschland-Frankreich zu verhindern, die jahrhundertelang für so viele furchtbare Kriege gesorgt hatte...

    Geschichtskenntnisse nicht PISA-reif.
    Deutschland besteht erst seit 1871.

    • Outis (kein Partner)
      12. Dezember 2016 05:24

      In der Tat.

      Korrekter wäre wohl: die Konfrontation zwischen Deutschen und Franzosen

  3. fxs (kein Partner)
    11. Dezember 2016 14:22

    Die Unfähigkeit der EU dem massiven Einsatz der "Weapons of Mass Migration" (¢ Kelly Grennhill, kann gegoogelt werden ) zeigt einmal , dass diese EU nur eine Schönwetter-konstruktion mit real wenigen realen Kompetenzen ist, die es aber schafft aus diesen wenigen Kompetenzen ein Maximum an Bürgerbelästigungen zu generieren. Nicht auszudenken, welche Ausmaß an Bürgerbelästigung sie generieren würde. bekäme sie die Kompetenzen, die sie zur Lösung echter Probleme benötigte.

  4. SieggiCool (kein Partner)
    11. Dezember 2016 12:41

    die grüne sekte ist leider schon mit einem fuss in der regierung. das weiterwursteln wird bis 2018 so weiter gehen, wo die menschen mit leere worthülsen bei laune gehalten werden. 2018 wird sich dann die ganze linke seite (inkl. der övp) verbünden und gege die fpö kämpfen. am ende wird die fpö zwar gewinnen, aber der senile wendehals wird eine angelobung verweigern und es wird zu rot-schwarz-grün kommen. die karawankenmamba jubelt deshalb weil sie weiß dass sie schon mit einem bein im kanzleramt steht. dann werden blogs, wie dieser hier, der vergangenheit angehören. dank unserer degenerierten gesellschaft ist alles möglich.

  5. Stephan Achner (kein Partner)
    11. Dezember 2016 12:02

    Ein zentraler Punkt kommt in ihrem Beitrag leider nicht vor: Das ist die fehlende demokratische Legitimation der Brüsseler EU. Als nach der EWG und der EG die politische Union "EU" gegründet wurde, haben die Polit-Eliten keine einzigen Bürger jemals in einer Volksabstimmung gefragt, ob man denn auch die EU wolle, und über alle Köpfe hinweg die Maastrichter Verträge über die Köpfe der Bürger hinweg geschlossen.

    Mich jedenfalls hat niemand gefragt, ob ich die EU auch will. Und da mir diese Brüsseler EU massiv schadet - manche Gründe haben sie ja in ihrem Beitrag genannt - ist es auch mein gutes Recht, diese Brüsseler EU abzulehnen und zu bekämpfen, wo immer dies möglich ist.

    • Gennadi (kein Partner)
      11. Dezember 2016 22:30

      Niemand gefragt?

      Bei der EU-Abstimmung noch nicht stimmberechtigt?

  6. Konzerndiktatur einst & jetzt (kein Partner)
    11. Dezember 2016 11:11

    Walter Hallstein wurde 1958 der erste Vorsitzende der Kommission der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (also ein politischer Führer der EU-Konzerdiktatur). Vorher war er ein Hochgrad-Nazi (also ein politischer Vertreter der IG-Farben-Konzerndiktatur).

    Walter Hallstein vom NS-Rechtswahrerbund, der die Kartell-Ordnung für Europa nach dem Endsieg Nazi-Deutschlands entwickelte, war also der erste Vorsitzende der Kommission der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft.

    • FreklBert (kein Partner)
      11. Dezember 2016 12:42

      Damals die Nazis, heute die Internazis.
      Die Geschichte wiederholt sich, nur der Östertrottel lernt nicht dazu.

  7. urs minor (kein Partner)
    11. Dezember 2016 09:39

    Die EU sollte das sein, was Erdogan schon einmal gesqagt hat: ein Christenclub!

  8. bürgerIn (kein Partner)
    11. Dezember 2016 08:23

    dieser aktuelle lügen-spin, der sich europa nennt, ist ein konstrukt der linken. die konservativen hatten nicht einmal den mumm, das christentum in die verfassung zu reklamieren - die rechnung zahlen alle, da die maastricht-kriterien tot sind - totes recht. die schulden und das wertlose geld gehören uns nun allen. danke, politikerInnen! die eu-verträge sind das papier nicht mehr wert, auf dem sie stehen. und die konservativen waren überall mit von der partie. naja, immerhin bekommen intellektuelle lichtgestalten wie werner faymann oder othmar karas in der schulden-union höchst dotierte jobs. die beiden als pars pro toto für den zustand eines zustandes, mit dem kein staat mehr zu machen ist.

  9. Anmerkung (kein Partner)
    11. Dezember 2016 06:25

    Die Schuldenpolitiker und Herr Draghi unterliegen einem Denkfehler. Angehäuft werden die Schulden und aufgekauft die Staatspapiere ja zu dem Zweck, die islamische Zukunftsgesellschaft Europas mit einer riesigen Hypothek zu belasten, um sie für den Zugriff der "Finanzmärkte" manipulierbar zu machen.

    Der Denkfehler besteht darin, das jetzige Wirtschaftssystem für derart mächtig zu halten, dass auch das islamische Europa im Großen und Ganzen nichts daran ändern könne.

    Die "Finanzmärkte" sind es von den früheren Ostblock-Herrschern her gewohnt, dass die in Europa verfügbaren Waffen nicht eingesetzt werden. Die Verteidiger des Eigentums der Umma können der Welt also neue Erkenntnisse bescheren.

  10. fewe (kein Partner)
    11. Dezember 2016 05:26

    Die EU als Union der Vaterländer mit wirtschaftlichem Schwerpunkt war der Europa-Gedanke. Den gibt es eben längst nicht mehr. Die für die Wirtschaft nötigen EU-Richtlinien wurden zu undemokratischer Verabschiedung von Gesetzen, die bis in das Privatleben hineinreichen.

    Es ist eine Neuauflage der Sowjetunion. Leider. Zusagen vor der Wahl zum EU-Beitritt wurden gebrochen. EU-Verträge werden regelmäßig gebrochen etc.

    Und mittlerweile ist falsche Meinungsäußerung strafbar und es gibt Totalüberwachung. In der Schule hatten wir gelernt, dass das Merkmale eines Unrechtssystems sind.

    Wie für China lässt Fr. Glawischnigg bei Facebook "böse" Inhalte sperren.

    Das ist ein totalitäres Regime. Punkt.

  11. Ökonomie-Vergelter
    11. Dezember 2016 00:49

    "Wenn Unternehmen, auch die kleinen, in voller Rechtssicherheit für einen einheitlichen Raum von 500 Millionen denken, produzieren und agieren können – statt für nur beispielswese 8 Millionen –, dann können sie Produkte und Dienstleistungen weit billiger und effizienter herstellen."

    Größe ist KEIN taugliches Patentrezept!

    Nicht zufällig ist für alle, die sich unter einem einzigen Arbeitgeber - dem Staat - vereint wissen, Größe ein Allheilmittel. Die Kehrseite der Medaille ist freilich darin zu erblicken, dass ein Riesenwirtschaftsraum besser von "Global Players" dominiert werden kann und kleinere Unternehmen mit innovativen oder Nischenprodukten es umso schwerer haben, unter den Platzhirschen Fuß zu fassen.

    Außerdem wird der theoretische Vorteil der einfacheren Vertriebslogistik durch die Gesetzes- und Normenflut der Zentralisten konterkariert. Nun könnte man ja einwenden, dass zumindest die grenzüberschreitende Normenfülle eine "economy of scale" begünstigt, nur kommt dabei der Kunde unter die Räder. Zum Beispiel dürfen Kabeltrommel für die Gartenarbeit offensichtlich nicht mehr so angeboten werden, dass sie im angeschlossenen Zustand weiter ausrollbar sind, wegen der Widerstandsleistung der Wicklung, die aber für kleinere Verbraucher wie Heckenscheren erfahrungsgemäß unbeachtlich ist.

    Oder die durch Verbrauchsbeschränkungen viel teureren Staubsauger, will man die gleiche Effizienz zum Einsatz bringen. Dafür haben die Bürokratentrotteln in Brüssel offenbar Hausfrauen befragt, die natürlich alle nicht als Schlampen gelten wollen, und hernach festgestellt, dass in Haushalten durchschnittlich drei Stunden die Woche gesaugt wird. Für das, was jetzt mehr für (bessere) Staubsauger ausgegeben werden muss, wird anderswo weniger konsumiert werden müssen.

    Dem Laien bleibt jedenfalls sicherlich eine Unmenge an sinnwidrigen und wirtschaftsbelastenden Normen verborgen.

    Und bei der Marktdurchdringung bzw der Marketing-Kommunikation haben etliche Konzerne schon Lehrgeld gezahlt, indem sie feststellen mussten, dass ein und dieselbe Werbestrategie in einigen EU-Ländern greift und in anderen ganz und gar nicht.

    Außerdem macht es kaum einen Unterschied mehr, ob ein Produkt von 5.000 oder 30.000 Mitarbeitern produziert wird, man kann hier von einem Grenznutzen sprechen. Und dass Riesenunternehmen häufig kränkeln und sich weniger dynamisch erweisen, dürfte auch zum allgemeinen Erfahrungsgut gehören.

    • fewe (kein Partner)
      11. Dezember 2016 05:48

      Dem stimme ich zu.

      Wesentlich ist auch, dass es ja nicht um die maximale Produktion geht sondern die Produktion überhaupt nur dazu da ist, dass möglichst alle Leute Arbeit finden. Es ist also besser, es ist alles etwas teurer, dafür haben aber fast alle Arbeit.

      Der weltweite Freihandel ist der Tod für Arbeitsplätze und führt nur dazu, dass jene, die Arbeit haben kaum davon leben können. Am Ende sind alle gleich arm - in der breiten Masse jedenfalls. Die breite Masse sind aber jene, die das alles kaufen sollen, was produziert und sonstwie angeboten wird.

      Den - am Ende - weltweiten Freihandel braucht außer Spekulanten und Aktionären niemand.

    • Ökonomie-Vergelter
      12. Dezember 2016 09:29

      "Den - am Ende - weltweiten Freihandel braucht außer Spekulanten und Aktionären niemand. "

      Nun ja, die VR China hat von den durch Nixon eingeleiteten Handelsbeziehungen mit den USA ganz schön profitiert, und ebenso von der WTO-Aufnahme in den Neunzigern. Die VR China verdankt diesen Umständen ihre - absehbare - künftige Stellung als Wirtschaftsmacht Nr 1, und andere asiatische Länder, wie etwa Vietnam, profitieren ebenfalls. Sogar Afrika profitiert davon, dass die künftige Wirtschaftsmacht Nr 1 dort ihre Einflussbereiche zu sichern sucht.

      Nur auf Seiten der ökonomisch etablierten Hochlohnländer grenzt der totale Freihandel an ökonomischen Selbstmord.

    • Ökonomie-Vergelter
      12. Dezember 2016 09:31

      Hoppala, ich glaube, da habe ich mich geirrt:

      Der WTO-Beitritt der VR China dürfte nach der Jahrtausendwende stattgefunden haben.

  12. Ingrid Bittner
    10. Dezember 2016 14:59

    Auch ganz interessant, wenn man nach Jahren wieder einmal liest:
    http://www.eu-austritt-oesterreich.at/manipulierter-EU-Beitritt.html

  13. Normalsterblicher
    10. Dezember 2016 00:33

    @ Herby (zu http://www.andreas-unterberger.at/2016/12/der-sieg-der-romantischen-schwrmer-ber-europa/#comment-475590 ) :

    Sie sagen ja manches Wichtige über den Frieden. Daraus geht aber nicht hervor, weshalb dafür eine Gouvernante in Brüssel unabdingbar ist. Denn Frieden zwischen den Völkern basiert auf Anstand und wechselseitiger Achtung, und nicht darauf, andere monetär oder mit sonstigen Zugeständnissen bei Laune zu halten.

    Und haben Sie sich schon überlegt, weshalb es mit dem von Ihnen gepriesenen Fremdenverkehr gerade in Griechenland nicht so gut klappt? - Weil die griechische Gesellschaft das gesamte Geld in den Stand der Staatsangestellten gepumpt hat(Anstieg der Gehälter weit über das Wirtschaftswachstum hinaus), damit nicht zuletzt einen Jobmagneten und eine Klasse geschaffen hat, der der billige Konsum von importierten Industriegütern dank starkem EUR wichtiger ist als ein Gedeihen des Tourismus, der dafür eine schwächere Währung, nämlich die Drachme, bräuchte.

    Ganz arg verdrehen Sie aber die Verhältnisse mit folgendem Satz:

    ..., gibt es viele Gegenden der Welt: China, Taiwan, Japan, Korea, Indien, Südamerika, Afrika usw. wo Menschen sind die mit Bewunderung und Hochachtung wegen der hohen Kultur und wegen dem hohen Ausmaß an Einheit auf das vielschichtige Europa blicken.

    Wenn Asiaten Europa besuchen, dann kommen sie nach Wien nicht wegen der EU, sondern wg des nationalen historischen Erbes und der Musiktradition, vielleicht sogar wg des Heurigen, und erst als Allerletztes, um sich einfach eine andere Großstadt anzusehen. Und wenn die Genannten einen Blick auf Europa werfen, dann auch nicht auf die EU, sondern im Sinne des vorigen Satzes mit dem Fokus auf einzelne Länder.

  14. Herby
    09. Dezember 2016 23:12

    Zum obigen Satz: "Iustitia fundamentum regnorum" (Gerechtigkeit ist die Grundlage jeder Herrschaft).

    Dr. Unterberger schreibt extra dazu dass dieser Satz noch zur Zeit der Habsburgermonarchie aufs Wiener Heldentor geschrieben wurde.

    Da muss wohl die Frage erlaubt sein: War dieser Satz damals also im auslaufenden 19. Jahrhundert berechtigt? War dieser Satz damals zeitgemäß und damals zutreffend?

    Die Antwort ist vollkommen klar: "Gerechtigkeit ist die Grundlage jeder Herrschaft" war damals ein wunderbares Motto genauso wie es heute immer noch wunderbar ist.

    Nur war halt im auslaufenden 19. Jahrhundert von "Gerechtigkeit" noch viel weniger zu sehen und zu spüren wie heute, 2016!

    Weil die Habsburgermonachie nämlich eine undemokratische auf Klassen und Ständen aufgebaute Gesellschaft war wo ca. 200 - 300 Familien in dieser Monarchie die Herrschaft inne hatten: Adelige Familien die sogenannte "Aristokratie".

    Die meisten Rechte hatten damals Adelige, die Pallfys, die Pallavicinis, die Auerspergs, die Coburgs, die Batthyanys, die Strozzis, die Todescos, usw. usf.

    Dann folgten die reichen Bürger in der Stadt, die Bildungsbürger, der Klerus, die hohen Militärs und danach die einfachen Handwerker und Tagelöhner danach die Bauern am Land und zum Schluss die einfachen rechtlosen Knechte und Mägde die bei den Bauern arbeiten & leben durften.

    Will denn jemand ernsthaft behaupten dass es rund um 1900 mehr Gerechtigkeit in Österreich gab als jetzt, 2016? Und dass damals die Angehörigen der verschiedenen Klassen und Ständen staatlicherseits gleich und gerecht behandelt wurden?

    Seit 1918 ist Österreich eine demokratische Republik, wo in der Verfassung sicher gestellt ist:

    'Ein jeder Bürger ist vor dem Gesetz gleich. Ein Vorrecht der Geburt gibt es nicht.'

    Wenn Dr. Unterberger daher beklagt dass es mit dem Wahrheitsgehalt des Satzes "Iustitia fundamentum regnorum" (Gerechtigkeit ist die Grundlage jeder Herrschaft) derzeit hapert, dann ist klar dass es anno 1900 mit dem Wahrheitsgehalt dieses Satzes noch viel mehr haperte, unvergleichlich mehr!

    • Riese35
      10. Dezember 2016 03:22

      >> "Die meisten Rechte hatten damals Adelige, die Pallfys, die Pallavicinis, die Auerspergs, die Coburgs, die Batthyanys, die Strozzis, die Todescos, usw. usf."

      Ich ziehe es vor, gut regiert zu werden, als die theoretische aber extrem unwahrscheinliche Gelegenheit zu regieren eingeräumt zu bekommen. Die von Ihnen genannten Familien, bei allen Schwächen und berechtigter Kritik, hatten alle mehr Anstand, Ehrlichkeit, Aufrichtigkeit, Treue und Gerechtigkeit als unsere heutigen Machthaber. Die größten Verbrechen sind im Namen der Demokratie und Menschenrechte verübt worden: Französische Revolution, Russische Revolution, Deutsche Revolution etc.

    • Riese35
      10. Dezember 2016 03:29

      Und heute sind wir im Namen des Sozialismus alle Mägde und Knechte ohne Chance aufzusteigen. Mußte man früher den Zehent abliefern, so macht das heute ein Vielfaches aus, und von dem, was übrigbleibt, zahlen wir wieder Steuern: Einkommensteuer, Umsatzsteuer, dann Erbschaftssteuer (auch wenn diese anders genannt wird), dann zig verschiedene Abgaben etc., so lange, bis nichts mehr übrigbleibt.

      Die Gleichheit, die der Sozilaismus schafft, auf die verzichte ich gerne. Ich habe sie noch in den sozialistischen Staaten erlebt: Massenverarmung. Selbst für Grundnahrungsmittel mußte man Schlange stehen, und auf Wohnungen mußte man viele Jahre warten, bis man eine zugeteilt bekam. Nein danke!

  15. machmuss verschiebnix
    09. Dezember 2016 22:50

    OT:

    Über das Religionsamt forscht Ankara Gülenisten im Ausland aus. Österreich unterstütze die Bewegung des Predigers, heißt es in einem Bericht.

    Wenn wir eine Regierung hätten - anstatt einer Bande von Sozialpopulisten,
    die sich nur dafür halten - so wäre das nicht ein Thema mehr, bei dem
    Österreich gegen seine eigenen Interessen agiert . . .

    http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/5131890/Tuerkei-weitet-die-GuelenJagd-auf-Oesterreich-aus

  16. Undine
    09. Dezember 2016 21:54

    Das einstige "Volk der Dichter und Denker" wird, wie's aussieht, von den Dümmsten regiert---den GRÜNEN!

    Machen Sie sich selber ein Bild---Sie werden nicht für möglich halte, was Sie lesen:

    "Eimsbüttel: KINDER-KARUSSEL unter NAZI-VERDACHT"

    http://www.pi-news.net/2016/12/eimsbuettel-kinderkarussel-unter-naziverdacht/

    Schön langsam sollte man die GRÜNEN geschlossen psychiatrieren lassen und dann ab mit allen in die gute alte Klapsmühle!!

  17. Undine
    09. Dezember 2016 21:39

    So löst der Landkreis ZWICKAU das NAZI-PROBLEM:

    "Realer Irrsinn: Nazi-Kennzeichen | extra 3 | NDR"

    https://www.youtube.com/watch?v=RgizGDYgKfw

    Es wäre ja zum Lachen, ist aber leider zum Weinen! Wann ist bloß das "Land der Dichter und Denker" abgetreten, um den NEUEN LINKEN DUMMEN Platz zu machen?

  18. Ingrid Bittner
    09. Dezember 2016 20:06

    Zum Abfeiern des Siegs Van der Bellens: ist es nicht so, Kinder und Narren sagen die Wahrheit? Zu den Narren im weitesten Sinn gehören für mich auch die Comidians und G'stanzlsänger.
    Gestern am Bayrischen Fernsehen gehört und sehr gelacht:
    http://www.br.de/mediathek/video/sendungen/schleichfernsehen/kabarett-parodie-unfug-132.html
    bei Min 38,47 die Pointe des Tages zu VdB (zumindest für mich, aber ich hab ja ein ganz schlichtes Gemüt, daher bin ich manchmal auch leicht zu unterhalten!!!)

    • franz-josef
      09. Dezember 2016 21:40

      Hat mich nach einem sehr traurigen Tag auch zum Lächeln gebracht - VdB als Ötzi-Begleiter, paßt wunderbar zu Lederhose und Bergen...einfach gut gesagt äh gesungen.

      Danke, Frau Bittner, für den Link

  19. machmuss verschiebnix
    09. Dezember 2016 19:41


    Warum geht's dann in den USA ?


    Hier die Antwort:

    » Mit gemeinnützigen Stiftungen, Thinktanks, Studiengängen und Medieninstituten traten die ultrakonservativen Superreichen also ihren eigenen mit Geld geschmierten Marsch durch die Institutionen an und brachten so ihr extremes Gedankengut vom gesellschaftlichen Rand in den politischen Mainstream. «

    » http://diepresse.com/home/wirtschaft/boerse/5131703/Die-Verbindung-von-USSuperreichen-zur-radikalen-Rechten?_vl_backlink=/home/wirtschaft/index.do «

    • machmuss verschiebnix
      09. Dezember 2016 19:44

      . . . und währenddessen finanzierte Soros in Europa den Aufstieg
      der Linken, was mehr zum Zerfall beiträgt, als irgendetwas sonst
      auf der Welt !

      UND - was im Gunde einem unerklärten Krieg gleich kommt ! ! !

  20. machmuss verschiebnix
    09. Dezember 2016 19:24

    Die EU wurde von den Linken gekapert und jede Organisation, wo
    die Linken das Sagen haben, ist dem Untergang geweiht ! ! !

    Nur in Ösistan dauert es ein bisserl länger, weil es hier so viele
    arbeits-besessene Zeitgenossen gibt, daß nicht mal die Linken
    uns das "abgewöhnen" können !

    Mir fällt ad hoc nur ein Gewerkschafter ein, der sein Land vorwärts
    brachte und das noch dazu als Präsident : Evo Morales !
    Aber der Knabe steht gesinnungs-mäßig weiter "rechts", als
    bei uns irgend jemand aus der FPÖ. Was nur einmal mehr beweist,
    daß die Begriffe "rechts" od. "links" für die Fisch' sind .

  21. Herby
    09. Dezember 2016 17:50

    Zum obigen Satz von Dr. Unterberger: "Es klingt daher wie eine steckengebliebene CD, wenn manche politische Propagandisten trotzdem noch immer vom „Friedensprojekt Europa“ schwärmen."

    Aha, jetzt soll der EU und dem geeinten Europa das Verdienst als Friedensprojekt aberkannt werden!

    Die EU soll jetzt nicht mehr ein Friedensprojekt sein und sollte nicht mehr so genannt werden?

    Dieses historische Verdienst der EU soll jetzt verschwinden, aus dem Bewusstsein ausradiert werden?

    Wenn Dr. Unterberger das so meint dann liegt er total falsch!

    Das deutsch-französische Jugendwerk, der deutsch-französische (französisch-deutsche) Fernsehsender ARTE, der Karlspreis der Stadt Aachen und viele andere symbolhafte Projekte die sehr viel Sinn und Wirkung in Sachen "europäische bzw. deutsch-französische-Verständigung" in Gang gebracht haben.

    Das alles hatte sehr wohl einen Sinn im Sinne des Friedens! Das jetzt totreden zu wollen ist infam.

    Jetzt so zu tun als ob die EU nichts für den Frieden gebracht hätte in den letzten 40, 50 Jahren: Das ist infam und verlogen!!

    Die EU war, ist und wird hoffentlich immer bleiben: Ein Friedensprojekt! Und dessen Wert sollte nicht schlechtgeredet werden.


    Der Ast auf dem man sitzt: Wer ist bereit den ab zu sägen? So etwas kann doch nur ein Tor tun.

    Was ist eigentlich Frieden? Was ist dessen Definition?

    Wenn man recherchiert sieht man bald:

    "Unter Frieden versteht man die Abwesenheit von Handlungen, die geeignet sind und in der Absicht vorgenommen werden, das friedliche Zusammenleben der Völker zu stören." (diese Definition ist aus dem deutschen Grundgesetz)

    Was mir und mit mir sehr vielen Menschen sicherlich besser gefällt ist diese Defintion von Frieden:

    "Friede ist nicht Abwesenheit von Krieg. Friede ist eine Tugend, eine Geisteshaltung, eine Neigung zu Güte, Vertrauen und Gerechtigkeit." (Baruch de Spinoza, 1632 - 1677, eigentlich Benedictus d'Espinoza, holländischer Philosoph)

    "Friede ist nicht nur Abwesenheit von Krieg und Gewalt, obwohl wir wissen, dass es Völker gibt, die heute schon dafür dankbar wären. Friede verlangt auch Freisein von Unterdrückung, von Hunger, von Unwissenheit. Nur so können die Menschen und die Völker ihre Fähigkeiten frei und verantwortlich entfalten. Eine dauerhafte und gerechte Friedensordnung erfordert gleichwertige Entwicklungschancen für alle Völker." (Willy Brandt 1913-1992)

    "By peace we mean the capacity to transform conflicts with empathy, without violence, and creatively- a never-ending process."

    Und: "Peace appeals to the hearts; studies to the brain. Both are needed, indeed indispensable. But equally indispensable is a valid link between brain and heart. And that, in a nutshell, is what peace studies and peace practice are all about." (Johan Galtung)

    Der norwegische Friedensforscher Johan Galtung entwickelte den Begriff "Positiver Frieden"
    https://de.wikipedia.org/wiki/Positiver_Frieden

    " ... Für Galtung ging das Konzept des positiven Friedens mit den Konzepten von sozialer Verteidigung und gewaltfreier Aktion einher. Frieden als bloße Verhinderung von Krieg lasse sich durch atomare Abschreckung sichern. Soziale Verteidigung könne sich nur eine Gesellschaft leisten, hinter der die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung stehe.

    Die Ziele des positiven Friedens sind zum einen der dauerhafte Frieden, Friedenssicherung und die friedvolle gewaltfreie Gesellschaft. Dieser Frieden kann allerdings nur durch Gerechtigkeit, durch Einhaltung von Menschenrechten, Versöhnung und Verständigung, Aufbauhilfen und Kriegsfolgebewältigung erreicht werden."

    Wenn man über all diese Gedanken und Aussprüche zum Thema "Frieden" in Ruhe nachdenkt so kommt man zum Schluss, dass die E.U. mit ihren vielen politischen Prozessen, mit ihren vielen politischen Ebenen bis hinauf zum Europaparlament nichts anderes ist als eine Friedensordnung die viel dazu beiträgt den Völkern und Nationen in der EU gleiche, faire Chancen ihrer Entwicklung zu bieten.

    Daher war die Verleihung des Friedensnobelpreises 2012 an die EU gerechtfertigt und verdient!

    • simplicissimus
      09. Dezember 2016 18:23

      Herby, Herby, die, die am Ast saegen sind die Schulzes und Junkers.
      Schon einmal genauer beobachtet und tiefer nachgedacht?

      Und um diesen Frieden zu erhalten, gehoert die EU DRINGEND REFORMIERT.
      Es gehoert schon ein gehoeriges Mass an Borniertheit dazu, die Fehlentwicklungen nicht zu erkennen.

    • franz-josef
      09. Dezember 2016 18:34

      WANN und WARUM soll diese Greissler-Gemeinschaft namens EU jemals ein "Friedens""projekt gewesen sein????
      Ein größerer Schwachsinn ist mir schon lange nicht mehr untergekommen.

    • Rau
      09. Dezember 2016 18:47

      Wobei sich zumindest einer der Sägewerkchefs bereits vom Acker macht. Bitte diese Herren und Damen nicht aus ihrer Verantwortung für dieses EU Desaster zu entlassen!

    • franz-josef
      09. Dezember 2016 19:07

      rau: entschiedene Zustimmung

    • franz-josef
      09. Dezember 2016 21:43

      ach geh, und der "Karls-Preis" - nicht zu fassen. Falls Sie wirklich nicht wissen, was dieser "Preis" bedeutet, dann informieren Sie sich halt.

      Nein, danke. Nicht einmal geschenkt.

    • Freidenker (kein Partner)
      11. Dezember 2016 10:32

      @Herby:
      Immer dieses abstrakte Gerede vom Friedensprojekt Europäische Union, ohne nicht einmal andeutungsweise zu erklären, welche Länder oder Völker in Europa o h n e EU wahrscheinlich aufeinander losgegangen wären bzw welche gefährlichen Entwicklungen in diese Richtung konkret verhindert wurden?

  22. Brigitte Imb
    09. Dezember 2016 17:50

    Schulz soll lt. Umfrage so beliebt sein als Merkel.

    Wurden nur Linke befragt, od. sind die Deutschen so froh den Schluckspecht aus Brüssel wegzuhaben. Daß sie tatsächlich so doof sein könnten und das ernst meinen, wage ich gar nicht zu glauben.

    http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/deutschlandtrend-martin-schulz-so-beliebt-wie-angela-merkel-14566318.html

    Nun ist ein Merkelgast - ein "Afrikaner" - vor Greicht ausgerastet. So sehen auch die Richter ganz deutlich wie "kultursensibel" sich die diversen "Fachkräfte verhalten.

    https://jungefreiheit.de/kultur/gesellschaft/2016/afrikaner-rastet-vor-gericht-aus/

    • Riese35
      09. Dezember 2016 17:58

      Diese Aussage könnte auch ich selbst ohne Bedenken unterschreiben. Ich nehme an, daß das fast 100% der Deutschen auch so sehen. Das wundert mich überhaupt nicht:

      Für die Linken erreichen sowohl Schulz als auch Merkel einen Beliebtheitsgrad von nahezu 100%. Und für die Rechten erreichen sowohl Schulz als auch Merkel einen Beliebtheitsgrad von kaum mehr als 0%. Daher gilt für fast alle Deutschen, daß der Beliebtheitsgrad von Merkel annähernd gleich dem Beliebtheitsgrad von Schulz ist.

    • Ingrid Bittner
      09. Dezember 2016 20:10

      Da kommt Schulz auch vor:
      http://www.br.de/mediathek/video/sendungen/schleichfernsehen/kabarett-parodie-unfug-132.html
      insbes. sein Sager, dass er seinen Platz einnehmen wird - andere werden in der Politik irgendwohin gewählt, nicht so Schulz oder auch unser Kern, der wurde ja auch" inthronisiert2 - viel Spass!!!

  23. Riese35
    09. Dezember 2016 17:49

    Die EU, wie sie sich heute gibt, ist ein Karrierezentrum für gescheiterte Politiker.

    • glockenblumen
      09. Dezember 2016 21:02

      Welch bittere Wahrheit in einem kurzen Satz! *****************

    • Riese35
      09. Dezember 2016 21:37

      Karrierezentrum: "Die Österreichische Post AG parkt seit Jahren an geheimgehaltenen Orten die aus Einsparungsgründen nicht mehr eingesetzten, unkündbaren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in sog. Karriere- und Entwicklungs-Centern (KEC). Dort herrscht bei vollem Grundgehalt tägliche Anwesenheitspflicht bei gleichzeitigem Nichtstun."

      Siehe: http://www.karriereentwicklungscenter.at/

      Man hat offenbar übersehen, daß sich das KEC Brüssel verselbstständigt hat.

    • Ingrid Bittner
      10. Dezember 2016 15:05

      Tja und pikant finde ich, dass heute so viele es eh gewusst haben und natürlich dagegen gestimmt haben. Wo die Jastimmen dann hergekommen sind? Vielleicht auch aus irgendwelche Manipulationen, so genau weiss man es nicht.
      Eines Tages wird es bei VdB auch so sein, ja die anderen, ich doch nicht. Er wird eine einzige Blamage für Österreich werden, allein wenn ich denke, wie lang der für eine Antwort braucht.

  24. Brigitte Imb
    09. Dezember 2016 15:54

    Die EU ist nichs weiter als ein geldverschlingendes Monster, welches die europäischen Nationalstaaten in jeder Form einengt und bevormundet, ohne Substanz zu wirklich "Großem" zu haben. Im Gegenteil, die EU Politiker wollen uns - "die schon länger hier leben" - ganz K L E I N machen. Mit Schulden, mit Vorschriften, mit Diktatur ala Pseudodemokratie und mit Flutung barbarischer Analphabeten.

    Handel wurde seit jeher betrieben, dazu brauchte Europa keine EU. Was der Euro gebracht hat und die vielgepriesene Reisefreiheit dürfen wir ja nun täglich mitverfolgen.

    Heute feiern sich die EU-Granden, besser gesagt, sie feiern "Maastricht" und 25 Jahre EU.
    "Maastricht" zu feiern, kann wohl an Verlogenheit und Heuchelei nicht überboten werden, nachdem die Verträge reihenweise und beständig gebrochen werden.

    Diese EU mit ihren Poitikern soll meinetwegen verrotten. Bis es soweit ist, leiste ich mit allen mir möglichen Mitteln Widerstand und ich glaube auch nicht, daß ich damit alleine bin.

    http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/5131474/Maastricht-feiert-25-Jahre-EU

  25. glockenblumen
    09. Dezember 2016 15:17

    Die Romantik wird den Schwärmern bald vergehen!

    @blaubeerbaum (kein Partner) hat auf einen Link aufmerksam gemacht, der die fürchterlichen Zustände, welche die Obgenannten verursacht haben aufzeigt.
    Auch bei uns wird es nicht mehr lange dauern...

    http://journalistenwatch.com/cms/brutaler-angriff-auf-sicherheitspersonal-in-stockholmer-u-bahn-zeigt-was-fuer-ein-risiko-weibliche-sicherheitskraefte-darstellen/

    • Undine
      09. Dezember 2016 17:48

      @glockenblumen

      Danke für den Link! Erschreckend, was für grauenhafte Folgen die von den unfähigsten Politikern aller Zeiten so grob fahrlässig akzeptierte LANDNAHME der Moslem-Invasion hervorbringt!

  26. Herby
    09. Dezember 2016 15:05

    Ich habe nichts gegen das "Schwärmen" das ist manchmal sehr menschlich und um vieles besser und jedenfalls um Eckhäuser sympathischer und konstruktiver als Nörgeln, Raunzen pathologisches Jammern bzw. systematisches Schlechtmachen und Schlechtreden.

    Die E.U. jetzt in dieser Weltsituation systematisch schlecht zu reden ist das Dümmste was jemand tun könnte!!!

    Dort wo es Probleme gibt noch zusätzliche verrostete Nägel drauf zu schlagen ist das Allerdümmste - außer man verfolgt einen Plan und will die E.U. vorsätzlich ruinieren, solche Leute gibt es etliche.

    "Schwärmen" ist möglicherweise übertriebenes Artikulieren von Freude. Na und? Mein Arbeitskollege hat mir eine halbe Stunde lang etwas über seinen neuen BMW vorgeschwärmt, na und?

    Was wäre aber ein Leben ohne Freude? - Also das 'Schwärmen' ist ein geringes Problem. Zumal die EU heute, 2016 ein Projekt ist das eine jede seriöse, ernste Diskussion aushalten kann, mit Sicherheit.

    Den Osteuropäern, gerade denjenigen in der Visegrad-Gruppe hat die EU im Großen und Ganzen enorme Wohlstandsgewinne und Perspektiven gebracht aber halt nicht für alle Menschen. Es sind auch unrentable Betriebe zugesperrt worden. Im Osten der Slowakei geht es den Menschen bis heute nicht besonders gut, die Arbeitslosigkeit ist dort noch immer hoch, viele Junge wandern von dort ab. Während die Situation im Westen der Slowakei und Ungarn und in den Hauptstädten eine ganz andere ist.

    Wenn man sich die frisch restaurierten historischen Innenstädte in Polen ansieht - heute lauter Touristenmagnete - z.B. in Gdansk (Danzig), Wroclaw (Breslau), Krakow (Krakau) oder Poznan (Posen) so fallen überall die Hinweisschilder mit dem EU-Zeichen auf: "Errichtet mit Hilfe von EU-Föderungen für das Projekt .... ". Wir als EU-Nettozahler tragen gerne zur Steigerung des Lebensstandards in Ostmitteleuropa bei!

    Den Nordeuropäern mit ihrer funktionerenden Exportindustrie bietet sich der riesige EU-Binnenmarkt plus EWR plus Schweiz plus Kanada (CETA!) als immerwährender Exportmarkt & Geschäftsmotor an.

    Die Südeuropäer haben hervorragenden Tourismus im Laufen: Die Wohlhabenden aus aller Welt kommen nach Südeuropa um dort hochwertige touristische Angebote zu genießen. Als ich vor zwei Jahren durch die Ruinen von Pompeji ging fielen mir die vielen Reisegruppen aus Ostasien auf, eine davon aus Korea.

    Ja, an das sollten wir EU-Europäer öfters denken:

    Während hier in den diversen Internet-Blogs immer mehr gejammert wird über die EU und die EU schlecht gemacht wird, gibt es viele Gegenden der Welt: China, Taiwan, Japan, Korea, Indien, Südamerika, Afrika usw. wo Menschen sind die mit Bewunderung und Hochachtung wegen der hohen Kultur und wegen dem hohen Ausmaß an Einheit auf das vielschichtige Europa blicken.

    Diese Menschen aus aller Welt vergleichen und stellen fest: Das was wir Bürger in der EU mit größter Selbstverständlichkeit haben, das vermissen viele von ihnen schmerzlich in ihren eigenen Heimatländern!

    • Rübezahl
      09. Dezember 2016 15:48

      Wir werden all das auch vermissen. Schon bald.
      DAVOR warnen diese systematischen Schlechtmacher!

      Schwärmen ist natürlich. Und natürlich erlaubt/ gewünscht. So es ein echtes Schwärmen FÜR eine konstruktive Sache ist.

      Wovor ich selbst mehr als erstaunt, ja mich bis in die Knochen fürchte ist, dass ein willkürliches "Kulturexperiment" ohne die Bürger zu fragen auf deren Rücken ausgetragen wird. Mit diktatorischen Mitteln! Gegen diese Bürger!

      Gegen - nicht Für!

      DAS ist das Schlechte an der EU, da sie dies vollkommen fördert.

      "Ihre rostigen Nägel" schlagen die politisch Verantwortlichen selbst ein.
      DORT sind die Miesepeter zu suchen und zu finden!
      Daher die Warnungen und Sorgen!

  27. Undine
    09. Dezember 2016 14:13

    Als wir einst mit Schalmeienklängen in die EU hineingelogen worden waren, war Österreich ein wirklich BLÜHENDES LAND---trotz der Sozialisten!. So gut ist es den Österreichern nie zuvor gegangen.
    DAS sollten wir einmal festhalten.

    Als sich nach dem Trommelfeuer der EU-Einpeitscher 66 % FÜR den ANSCHLUSS an die EU entschieden hatten, war die wirtschaftliche Lage das ganze Gegenteil jener Lage in der Zeit, in der sich ein überwiegender Teil der Österreicher 1938 aus PURER NOT FÜR den ANSCHLUSS an das sich damals im unübersehbaren wirtschaftlichen Aufstieg befindliche Deutschland sehnten---aber DAS wird unserer Großeltern-Generation immer vorgeworfen!**
    Von der unfaßbaren Not nach WKII ahnen die Menschen von heute nichts---und wollen es gar nicht wissen!

    Wenn also jetzt so getan wird, als hätten wir in allen Punkten von der EU wunderbar PROFITIERT, dann ist das eine glatte LÜGE! Wenn es den Völkern so gut geht wie in den 90er-Jahren; besteht auch nicht die geringste Sorge, daß beispielsweise Deutschland und Frankreich übereinander herfallen würden---denn darum ging es ja: Deutschland zunächst gründlich auszubeuten und weitgehend zu kastrieren, was auch zu 100 % gelungen ist.

    Und jetzt ist man bemüht, uns die Vorteile der EU, dieses unsäglich künstlichen Gebildes, zu erklären. Echte Vorteile hätten ALLE dann gehabt, wenn die EU geblieben wäre, was sie VOR der Metastasierung gewesen war: eine WIRTSCHAFTS-GEMEINSCHAFT!

    Die EU von heute ist ein MOLOCH, der uns alle verschlingen wird. Bis es so weit ist, werden sich manche verblendete Gutmenschen noch wundern, während diejenigen, die 2+2 zusammenzählen können, mit dem Schlimmsten rechnen, denn aus dem angeblichen FRIEDENSPROJEKT---das war der Hauptgrund für die Abzocke von uns Nettozahlern!---ein UN-FRIEDENS-PROJEKT geworden, WELTKRIEG III dank EU nicht ausgeschlossen!

    ** Unsere Enkel werden gar nicht mehr die Gelegenheit bekommen, ihre Großeltern-Generation wüst zu beschimpfen wegen deren Anschluß-Wünschen an die EU anno 1994, denn wie man dann mit ihnen umspringen würde, bekommen wir ja von ERDOGAN vorexerziert!

    • Rübezahl
      09. Dezember 2016 15:56

      Diese Gutmenschen werden dann den "Rechten" die Schuld geben, weil sie so böse waren und gespalten haben! Wer auch immer diese Rechten sind.

      Unsere Urenkel werden nichts Anderes mehr kennen und alles nachplappern. Völlig entmenschte Seelen, denen es halt "irgendwie nicht soo gut gehen wird"

      Wir sind die letzte Generation, die noch eine umfassende Bildung erhalten hat und noch weiß, wie sich eine demokratische, freie und von christlichen Werten geprägte Gesellschaft anfühlt(e).

    • franz-josef
      09. Dezember 2016 18:39

      Undine - ich unterschreibe JEDEN Buchstaben. Ihre Worte könnten von mir stammen, mit 1oo% Überzeugung.

      So IST es, und NICHT anders-
      Die leichtgläubigen Dummen sind dem Ederer Tausender hinterhergehechelt, obwohl sie ihn damals nicht einmal NÖTIG hatten - es ging allen gut, das Leben war planbar, und wer leistungsbereit war, konnte sich auf das Erreichen seiner Ziele freuen.

      Und mit der Dummheit und Gier kam das Ende wunderbaren Aufschwungs.

      DAS W A R EINMAL.

    • Undine
      09. Dezember 2016 20:49

      Von der guten Zeit VOR dem EU-Beitritt können wir nur noch träumen! In diesem einen Fall kann man mit Fug und Recht von der "Guten alten Zeit" sprechen, denn die Zeit vor dem EU-Beitritt war auch noch aus einem bestimmten Grund gut: Es war eine relativ überschaubare Menge an Ausländern im Lande und---was besonders wichtig ist: Diese hatten sich ASSIMILIERT! Wir mußten uns noch nicht dem ISLAM UNTERWERFEN, wie es heute geschieht.

    • Freidenker (kein Partner)
      11. Dezember 2016 10:45

      Diesen Worten kann man nur zu 100 % zustimmen!!**************.)

  28. simplicissimus
    09. Dezember 2016 12:51

    Die EU gehoert reformiert oder abgeschafft.
    Es kann mit ruinoeser Geldpolitik und Gesetzesbruch nicht mehr so weiter gehen.
    Freihandel, freier Personen- und Warenverkehr zwischen europaeischen Laendern kann es auch ohne EU geben.

    • Rübezahl
      09. Dezember 2016 16:01

      Zurück zu den Wurzeln!
      Ein Wirtschaftsbund!

      Zurück zu Adenauers Europa der Vaterländer!

      Konsoldierung der einzelnen Staaten (politisch, wirtschaftlich, gesellschaftlich) und dann - in 30 Jahren oder mehr - breite offene Diskussion über ein Vereinigte Staaten von Europa - wie die USA. Mit allem (Regierung und Militär usw.) aber nur nach breiter offener Diskussion und Abstimmung der einzelnen Staaten.

    • simplicissimus
      09. Dezember 2016 18:06

      Sehe ich aehnlich, Ruebezahl!

  29. Sensenmann
    09. Dezember 2016 11:36

    Ja die wunderbare EU. Was sie uns nicht alles gebracht hat. Unermessliche Bürokratie , Behinderung des Handels durch Abschaffen der Ursprungslandbesteurung, keinerlei Vereinheitlichung in vielen Bereichen, Stagnation der Realeinkommen, Schulden der Staaten wie noch nie, Kriminalität und Vernichtung der weißen Europäer.
    Eine tolle Bilanz. Solange es aber 53% für gut befinden ist ja demokrötisch alles in Ordnung...

    • glockenblumen
      09. Dezember 2016 13:17

      @ Sensenmann

      Kurz und bündig auf den Punkt gebracht! **************

      und beschweren darüber soll man sich nicht, da wird gleich gemaßregelt, daß das Ergebnis widerspruchlos zu akzeptieren ist!
      Aber wenn große Teile der 53% rüde und wüst den Rest Österreichs - den dummen, ungebildeten, uneinsichtigen, vom Weg der Wahrheit abgekommenen Rest, wie wir jetzt wissen - beschimpfen, macht es nichts, es kommt ja von der guten Seite...
      qualis rex talis grex (zumindest 53%)!

    • dssm
      09. Dezember 2016 14:08

      @Sensenmann
      Ich glaub eher die EU ist lediglich das ausführende Organ. Gäbe es diese Organisation nicht, dann halt OECD oder Weltbank oder NATO oder ...
      Und wenn es gar keine übernationale Organisation gäbe, dann wären die ganzen Gutmenschen halt nur hier tätig, das Ergebnis wäre das gleiche.
      Je grösser die Organisation, desto leichter fällt es den Linken ihren Wahnsinn umzusetzen. Wir sollten daher ganz genau schauen wann und wo das damals ernst gemeinte Subsidiaritätsprinzip gekippt wurde. Denn dies wird wieder und wieder passieren.

    • Riese35
      09. Dezember 2016 17:52

      @dssm: >> "Je grösser die Organisation, desto leichter fällt es den Linken ihren Wahnsinn umzusetzen. Wir sollten daher ganz genau schauen wann und wo das damals ernst gemeinte Subsidiaritätsprinzip gekippt wurde."

      ***********************************************************!
      ***********************************************************!
      ***********************************************************!

    • simplicissimus
      10. Dezember 2016 05:07

      dssm hat Recht. Diese Entwicklung waere sp oder so gelaufen. Mit EU halt doppelt gemoppelt.

    • Corto Maltese
      12. Dezember 2016 09:51

      Die EU hat Österreich durchaus zum besseren verändert (Liberalisierung des Strommarktes, des Telefonmarktes, des Konsumentenschutzes, Rechnungslegungsvorschriften). Dadurch hat sich Österreich massiv nach vorne entwickelt und wurde zu einer erfolgreichen Exportnation, mit hohem Wohlstandsniveau. Ohne EU wären wir heute das protektionistische, engstirnige Besserwisserland zu dem sich einige hinentwickeln wollen. Auch die FPÖ wollte ganz gezielt mit dieser infantilen Nostalgie spielen und hat zu spät erkannt, dass sie das Herz nicht bei der Mehrheit der Wähler hat. Allerdings und insofern hat AU recht hat sich die EU geändert und ist nicht mehr mit der EU von 1994 vergleichbar.

  30. glockenblumen
    09. Dezember 2016 11:23

    Ein genialer Kommentar von Werner Reichel

    http://www.ortneronline.at/?p=43831

    • Gandalf
      09. Dezember 2016 17:41

      Nur um keine Irrtümer aufkommen zu lassen: Der echte Gandalf hat (natürlich) Norbert Hofer gewählt und will mit dem Van der Gollum nicht einmal in ein und dem selben Satz erwähnt werden....

    • glockenblumen
      09. Dezember 2016 18:01

      @ Gandalf

      nun, wir wissen doch, daß der als (Alpen-)Gandalf Verkleidete in Wirklichkeit Smeagol ist und mit dem echten Gandalf nichts zu tun hat! :-)

    • Gandalf
      09. Dezember 2016 18:29

      @ glockenblumen:
      Danke! :-))

    • Riese35
      09. Dezember 2016 20:30

      *********************!

      Das muss man gelesen haben!

  31. Bob
    • Rübezahl
      09. Dezember 2016 16:41

      Das habe ich mir schon oft gedacht.
      Zuerst macht man sie zu Softies. "Mein Mann ist so süß"
      und geht dann mit richtigen Männern fremd...

  32. Undine
    09. Dezember 2016 10:57

    OT---aber ich möchte einen Vorschlag machen: Alle VdB-Wähler, vor allem aber die
    "-innen" sollten sich künftighin als solche öffentlich deklarieren mit einem deutlich sichtbaren VdB-Abzeichen---sie haben ja nichts Böses zu erwarten, denn sie bilden ja die vielbejubelte Mehrheit der Österreicher und -innen!

    Mein Vorschlag ist im Zusammenhang mit meinem Appell an die jungen testosterongesteuerten MOSLEMS zu betrachten:

    "Werte Moslems, da ihr z.T. nicht nur zum Schmarotzen, sondern auch deshalb aus euren moslemischen Herkunftsländern nach D und Ö geflüchtet seid, weil man euch erzählt hat, daß es hier in Massen ungläubige Mädchen und Frauen gibt, die ihr, ohne Probleme befürchten zu müssen, nicht nur sexuell belästigen, sondern auch vergewaltigen und, wenn's euch gefällt, auch töten dürft, schlage ich vor, daß ihr euch ausschließlich an weibliche Geschöpfe haltet, die das VdB-Abzeichen tragen! Diese nämlich finden das, was immer ihr mit ihnen macht, als VERGEWOHLTÄTIGUNG!*

    Die VdB-Wähler nämlich sind es, die euch willkommen heißen, die gar nicht genug von euch bekommen können!
    Einzelne Frauen bedanken sich ja sogar dafür!

    https://www.unzensuriert.at/content/0022539-Taegliche-Einzelfaelle-Migranten-Gang-tritt-Frau-U-Bahnstiege-hinunter?utm_source=Unzensuriert-Infobrief&utm_medium=E-Mail&utm_campaign=Infobrief

    Einzelne Frauen bedanken sich ja sogar dafür---schwarz auf weiß:

    * "„Danke, dass es dich gibt - und schön, dass du da bist!“

    "Lieber männlicher Geflüchteter,

    vermutlich in meinem Alter. Vermutlich ein paar Jahre jünger. Ein bisschen älter.
    Es tut mir so unfassbar Leid! Vor fast einem Jahr habe ich die Hölle gesehen, aus der du geflohen bist. Ich war nicht direkt am Brandherd, aber ich habe die Menschen in dem Flüchtlingslager in Südkurdistan besucht. Habe alte Großmütter gesehen, die sich um zu viele elternlose Kinder kümmern müssen. Ich habe die Augen dieser Kinder gesehen, einige haben ihr Leuchten nicht verloren. Ich habe aber auch die Kinder gesehen, deren Blick leer und traumatisierend war. Ich habe mir von ca 20 ezidischen Kindern in ihrem Matheunterricht arabische Schriftzeichen zeigen lassen und weiß noch, wie ein kleines Mädchen angefangen hat zu weinen, nur weil ein Stuhl umfiel.Ich habe einen Hauch der Hölle gesehen, aus der du geflohen bist.
    Ich habe nicht gesehen, was davor geschehen ist und auch deine strapaziöse Flucht habe ich nicht miterleben müssen.
    Ich bin froh und glücklich, dass du es hierher geschafft hast. Das du den IS und seinen Krieg hinter dir lassen konntest und nicht im Mittelmeer ertrunken bist.
    Aber ich fürchte, du bist hier nicht sicher.Brennende Flüchtlingsunterkünfte, tätliche Angriffe auf Refugees und ein brauner Mob, der durch die Straßen zieht.
    Ich habe immer dagegen angekämpft, dass es hier so ist.
    Ich wollte ein offenes Europa, ein freundliches. Eins, in dem ich gerne leben kann und eins, in dem wir beide sicher sind. Es tut mir Leid.
    Für uns beide tut es mir so unglaublich Leid.Du, du bist nicht sicher, weil wir in einer rassistischen Gesellschaft leben.
    Ich, ich bin nicht sicher, weil wir in einer sexistischen Gesellschaft leben.
    Aber was mir wirklich Leid tut ist der Umstand, dass die sexistischen und grenzüberschreitenden Handlungen die mir angetan wurden nur dazu beitragen, dass du zunehmendem und immer aggresiverem Rassismus ausgesetzt bist.Ich verspreche dir, ich werde schreien. Ich werde nicht zulassen, dass es weiter geschieht. Ich werde nicht tatenlos zusehen und es geschehen lassen, dass Rassisten und besorgte Bürger dich als das Problem benennen.
    Du bist nicht das Problem. Du bist überhaupt kein Problem.
    Du bist meistens ein wunderbarer Mensch, der es genauso wie jeder andere verdient hat, sicher und frei zu sein.
    Danke, dass es dich gibt – und schön, dass du da bist."

    Ein bißchen KRANK, nicht wahr?

    https://www.unzensuriert.at/content/0020023-Vergewaltigte-Sozialistin-bedankt-sich-bei-Fluechtlingen

    • Bob
      09. Dezember 2016 11:03

      Wenn ich mir so manche Grünabgeordnete betrachte, kann ich mir gut vorstellen, das sie über die ein oder andere Beglückung dankbar wäre.

    • simplicissimus
      09. Dezember 2016 11:20

      Man koennte jetzt boesartigerweise sagen, vielleicht hat sie das gebraucht?
      Aber so was sage ich nicht.
      Wahrscheinlich ist es das nicht seltene Opfer-mit-dem-Taeter-Solidarisierungssyndrom. Hat einen anderen Fachausdruck, aber das ist gemeint.

    • glockenblumen
      09. Dezember 2016 11:30

      @ Undine

      ich kenne diesen unsäglich dämlichen Brief
      das ist nicht nur ein bißchen krank, das ist schwerst geistesgestört und behandlungsbedürftig!!!

      Leider gibt es noch viele dieser dezerebrierten Frauinnen, die tatsächlich der Überzeugung sind, daß die pöööhsen Rechten, schuld daran sind, wenn ein Rapefutschi sie vergewaltigt und mißhandelt.

      @ Bob

      :-)))

    • Wertkonservativer
      09. Dezember 2016 11:33

      Meinen Sie das wirklich ehrlich, @ Undine?

      Sie wollen allen VdB-Wählern und -innen einen Quasi-"Judenstern" unseligen Andenkens an die Brust heften?
      Da gehen Sie aber wirklich zu weit!

      Eine derartige Entgleisung habe ich - und es gibt deren etliche - schon einige Zeit hier im Unterberger-Blog nicht vorgefunden!!!!

    • Bob
      09. Dezember 2016 11:47

      WK
      Was soll der Blödsinn mit dem Judenstern? Wo hat Undine das geschrieben? Und woher nehmen Sie das Recht andere unbegründet zu lehrmeistern?

    • Wertkonservativer
      09. Dezember 2016 11:58

      @ Bob:

      wenn Sie meine Verärgerung über diese Undine-Entgleisung nicht verstehen können:
      na, was solls!
      Ich habe von einem "Quasi"-Judenstern geschrieben; der Undine-Vorschlag kommt jedenfalls diesem "Brandmal" unseligen Angedenkens recht nahe!
      Also bitte keine falsche Aufregung!
      Nochmals: hier werden mehr als 2 Millionen Wähler verunglimpft!
      So weit muss Enttäuschung wirklich nicht gehen!

    • ludus
      09. Dezember 2016 13:18

      So mancher Zeitgenosse scheint eine Satire nur dann zu erkennen, wenn sie extra als solche gekennzeichnet ist.

    • Wertkonservativer
      09. Dezember 2016 13:27

      @ ludus:

      wenn Sie diese Zumutung 2 Millionen Wählern gegenüber als Satire empfinden, bleibt das Ihnen überlassen!
      ich finde diese Aussage von Frau @Undine als unangebrachte Verhöhnung von gut 50% des Wahlvolkes!

      Und kurz noch zu @ Bob - 11:03 ganz oben:
      Sie sind ja ein ganz Feiner! Generieren Sie sich nicht ein wenig?

      (mail to: Gerhard@michler.at)

    • Cotopaxi
      09. Dezember 2016 13:29

      Und mancher möchte sich um jeden Preis gutmenschlich empören können, damit sein Tag einen Sinn hatte.

    • Undine
      09. Dezember 2016 13:39

      Ach, du liebe Zeit, jetzt muß ich aber doch mein Vorhaben, Kommentare und Antworten von @WK nicht mehr zu lesen, brechen, denn daß er meinen mMn doch deutllich als Satire erkennbaren absurden Vorschlag für bare Münze hält, ist ja doch zum Wiehern.

    • Wertkonservativer
      09. Dezember 2016 13:45

      @ Undine:

      als Satire schon irgendwie erkennbar; jedoch vom Inhalt her wirklich außerordentlich entlarvend, was Zorn und Frust aus auch wirklich klugen Menschen herausholen kann!

    • ludus
      09. Dezember 2016 15:09

      Das letzte Wort habe aber ich, ätsch, ätsch, sagt der WK.

    • phaidros, aus gutem Grund
      09. Dezember 2016 15:55

      Nein, das letzte Wort habe ich!

    • Peter Pan
      09. Dezember 2016 17:28

      Hätte nur zu gerne gewußt, wo in Deutschland oder Österreich "der braune Mob, der durch die Straßen zieht" anzutreffen ist.
      Ich begegne eher jungen, marodierenden Asylanten, die vor lauter Langeweile nicht wissen, was sie mit ihrer Zeit anfangen sollen und auf solche Ideen kommen, welche dann zu derart absurden "Dankschreiben" einer offensichtlich posttraumatisierten und daher gestörten Sozialistin führen.
      Die Welt steht immer mehr Kopf!

    • Rau
      09. Dezember 2016 18:15

      Sorry phaidros

      Mir würde es eigentlich reichen, wenn Hofer Wähler keine GIS mehr zahlen müssten, dann wäre es das mit dem Rotfunk gewesen

    • Cotopaxi
      09. Dezember 2016 18:43

      @ Rau

      Exzellente Idee - Und um dies zu dokumentieren, bringe ich gerne ein Hofer-Zeichen bzw. einen Hofer-Stern an meiner Haustür an.

    • Undine
      09. Dezember 2016 18:50

      @Rau

      Diesen ausgezeichneten Vorschlag hab' ich kürzlich in einem Beschwerdebrief an den ORF gemailt. Ich fürchte nur, dass die dort nichts davon wissen wollen! Leider wird der Vorschlag, dass nur die VdB-Wähler Gebühren zahlen müssen, nicht umgesetzt werden. Aber gerecht wäre es.. ;-)

    • fewe (kein Partner)
      11. Dezember 2016 07:12

      Christa Zöchling ist ja in ihrem bekannten Hassartikel auch schon ganz scharf: "... Die Flüchtlinge aus dem nahen Osten sind ein schönerer Menschenschlag. Und jünger. Und irgendwie schwant ihnen das, den abgearbeiteten, älteren Österreichern. ..."

      Das Prbelme ist halt, dass solche Texte garantiert in alle Sprachen übersetzt in Flüchtlingsquartieren zirkulieren. Nicht nur, dass die uns für generell schwachsinnig halten, glauben die ja, dass sich hier alle Frauen nach ihren sehnen. Die wundern sich dann, wenn sie wegen einer Vergewaltigung auf freiem Fuß angezeigt werden.

      Ja, ein Schild, so wie bei Polizisten mit "English" wodurch man sieht was jemand bieten kann, halt besser als Piktogramm.

    • fewe (kein Partner)
      11. Dezember 2016 07:29

      @Peter Pan: Ich habe auch noch nie welche gesehen. Das Gespenst muss aber aufrecht erhalten werden, sonst bricht eine ganzer NGO-Industriezweig zusammen.

      Die Gewalttätigen sind immer nur Linke. Die lügen uns konzertiert über alle Kanäle vor, dass Antifaschismus kein Faschismus ist und dass die in Wirklichkeit linken Nazis Rechte waren und die bei den Nazis verbotenen Burschenschaften Nazi-Vereine sind.

      Eigentlich unglaublich, wie blöd teilweise doch recht intelligent erscheinende Leute sind, sich sowas einreden zu lassen. Da marschiert regelmäßig die Sturmabteilung auf und es gelingt ihnen, das als was Anderes als vor 80 Jahren darzustellen. Ja, die Nazis kämpften auch gegen rechts.

    • kamamur (kein Partner)
      11. Dezember 2016 10:23

      Hochgeschätzte Undine

      Ich möchte an dieser Stelle wieder mal auf "EinzelfallMap" -Bruchteil der Migranten-/Flüchtlingskriminalität 2016 -Deutschland u. Österreich mit den Fallbeschreibungen am linken Rand (orientiert sich an Google Maps) erinnern. Schön aufgeschlüsselt all jene Straftaten, die gerne von der System oder Lügenpresse verschwiegen werden (Google und Einzelfall Map eingegeben verbessern den Informationsstand beträchtlich).

    • kamamur (kein Partner)
      11. Dezember 2016 10:53

      Nachsatz für Undine:

      Judenstern, totale Entgleisung? Seh ich nicht so. Denn als F Wähler trägt man die Stigmatisierung nicht in Form eines Sternes, wohl jedoch in Form des Verschweigen müssens seiner politischen Ausrichtung. Denn bekennende Freiheitliche haben in vielen Bereichen des Lebens mit Ausgrenzung/Nachteilen zu rechnen.

    • Undine
      11. Dezember 2016 11:16

      @kamamur

      Herzlichen Dank für Zustimmung und Link!

  33. Josef Maierhofer
    09. Dezember 2016 10:49

    Nun der Freihandelsgedanke war gut, den wollten alle, diese Gemeinschaften gab es ja (EWG und EFTA). Österreich war bei beiden Mitglied. Dann kam der Linksruck, die politische Lüge, die politische Ideologie nach Links und hat alles durchsetzt und zerstört, der Name firmiert unter EU und ist immer weniger ident mit Europa. Unendliche Schulden, unendliche Gesellschaftszerstörung, unendliche unqualifizierte Zuwanderung, unendliche Bürokratie und Arbeitslosigkeit, null Zukunft, ... sind die Folgen.

    Eine kleine Korrektur: Was man heute als rechts bezeichnet war noch 1970 bürgerlich, man bedenke das, wenn man das Wort rechts oder populistisch in den Mund nimmt.

    Ich würde es so sehen, die zwei Lager sind die ideologisch Verblendeten und die Vernünftigen. Es gehört zur linken Rhetorik, dass jeder Vernünftige sofort rechts, populistisch, bis hin zum 'Nazi' sein muss. Ich habe dieses mediale Getöse satt bis oben hin.

    Es fehlt mir die Fehlkonstruktion Euro, die die EU zur 'persona non grata' bei mir erscheinen lässt. Der EURO ist das Produkt all dieser Gesetzesbrüche und die Billionen Schulden werden den Europäern das Genick brechen, wenn sie nicht schon der EU das Genick gebrochen haben. Denn die Ersparnisse der Europäer sind meiner Meinung nach schon längst verludert von einer Organisation namens EU und von Personen, die vor Gericht gehören.

    • glockenblumen
      09. Dezember 2016 11:34

      @ Josef Maierhofer

      aus der Seele gesprochen **************************

    • Specht
      09. Dezember 2016 17:56

      Da ich schon etwas über 70 bin, habe ich die Entwicklung der EU von Anfang an verfolgt und immer stellte sich heraus, es waren nicht die hehren Ziele von Versöhnung und Friede, sondern eiskalte Gewinnsucht mafiaähnlicher Strukturen oder hegemoniale Bestrebungen Amerikas. Nicht von ungefähr musste gleich zu Anfang die gesamte Kommission wegen Korruption zurücktreten.(außer Fischler, der erst kurz dabei war, aber ebenso informiert war) Hat sich bis heute was geändert, leider nein, es wurde immer bunter bis hin zu dem Verschenken von Geldvermögen und Staatsbürgerrechten an alle Eingeladenen. Der Scherbenhaufen ist angerichtet, die Frage welcher eiserne Besen aufräumen wird steht noch aus.

    • Undine
      09. Dezember 2016 18:00

      @Specht

      ****************!

    • franz-josef
      09. Dezember 2016 18:52

      Specht: Ich bin ebenso einiges über dem Siebziger und habe diese ganze Entwicklung znehmend ungläubig entsetzt miterlebt. Die Jungen meinen, das sei nie anders gewesen und lassen sich leicht aufhussen und aufspalten. Gut erinnere ich mich an die Anfänge - z B im profil - , als Junge plötzlich gegen Alte gehetzt wurden, und ich habe damals, zu Beginn, nicht verstanden, worum es eigentlich gehen soll.

      Die vielfältige Polarisierung ist inzwischen zur Vereinfachung gediehen und hilft den Machthabern, die jeweils in eine Ecke gescheuchten Schafe zu bedrohen Es bedroht sich dann auch viel arbeitssparender und wirkungsvoller...

    • Josef Maierhofer
      09. Dezember 2016 19:58

      @ Specht
      @ franz-josef

      Ich bin noch knapp unter 70.

      Diese eiskalte Gewinnsucht kenne ich aus eigener Erfahrung. Ich habe ein sinnvolles EU-Projekt durchsetzen wollen, gegen die Lobbys unmöglich. Ich habe es dann mit Firmen gemacht und die leben heute noch davon.

      Die Amerikahörigkeit ist das schlimmste an dieser EU, und wie sich der amerikanische Geldadel gedrängt hat um die Vorherrschaft in der EU.

      Dass sie uns jetzt in Sanktionen gegen Russland gehetzt haben und vermutlich auch in einen Krieg hetzen wollen, bzw. uns durch lenkbare Muslime ersetzen wollen, ist der Gipfel der Frechheit und der europäischen Dummheit, jener Dummheit, die die Leute immer wieder diese Linken wählen lässt.

    • Josef Maierhofer
      09. Dezember 2016 20:02

      Fortsetzung:

      Jene Linken, die auch für die Volkszersetzung und gegen Europa sind, eigentlich gegen sich, sie glauben aber gegen die 'Nazis'.

      Jene, die für ein ordentliches Europa mit einer EU sind, die für die Nationen da ist, wie in den Anfangszeiten, zu EFTA und EWG Zeiten, jene sind Hetzer, bis hin zu 'Nazis' im linken Jargon, aber den Balken im eigenen Auge können sie nicht erkennen, weil alles mit Brettern vernagelt ist vor lauter Ideologie (= ...)

    • franz-josef
      11. Dezember 2016 21:30

      @ Josef Maierhofer

      Zustimmung - 1oo % Zustimmung.
      Ich befürchte halt, daß wir, die die Entwicklung "life" miterlebt haben und daher auch durchschauen, naturgemäß demnächst aussterben werden - während unser Nachwuchs kein Wissen und auch keine eigene Erinnerung daran hat, wie perfide unsere Kultur, unser fleißig erarbeiteter Wohlstand, unser de facto für die Schwachen hilfreich gewesenes Sozialsystem, einfacher gesagt, unser gutes Leben politisch gewollt und auf empörende Weise preisgegeben und zerstört wird.

      Bringt so manche schlaflose Nacht.

  34. Bob
    09. Dezember 2016 10:42

    Laut Kronenzeitungs Umfrage haben wir gestern den Feiertag
    "MARIA IM GEFÄNGNIS"
    gefeiert. Weit haben es wir gebracht. Gibts eine Pisa Studie über Religionsunterricht?

  35. Herby
    09. Dezember 2016 10:30

    Verwandelt sich das Unterberger-Tagebuch in einen pessimistischen, schwarzseherischen EU-Verteufelungs-Blog? - ich hoffe nicht.

    Die Wahrheit ist: Natürlich ist die EU bis heute ein Friedensprojekt!!! Frieden ist etwas das von Tag zu Tag von Jahr zu Jahr von Wahl zu Wahl von Politiker zu Politker immer wieder neu errungen werden muss.

    Die Aufrechterhaltung von Frieden ist harte Arbeit!

    Mit der wirtschaftlichen Verflechtung in Europa, den wechselseitigen wirtschaftlichen und Lebens-Abhängigkeiten sowie mit der dazu gehörigen Vermischung der europäischen Bevölkerungen ist eine ganz wichtige Voraussetzung für die Aufrechterhaltung des Friedens in Europa geschafft worden - bis jetzt.

    Angesichts des Anwachsens des Rechtspopulismus in ganz Europa bis nach Amerika (Donald Trump) ist es ab sofort ganz wichtig diese Zusammenhänge Tag für Tag immer wieder neu zu erklären.

    Denn es ist die Populisten-Propagandamaschine von Marine-Le-Pen bis zur heimischen FPÖ schon viel zu gut eingespielt, übers Internet aufgebläht und viel zu gut geölt als dass sie leicht gestoppt werden könnte.


    Wenn man sich in Österreich umschaut wird es klar und deutlich: In den Grenzregionen zum ehemaligen Ostblock:

    Keinen Handwerksbetrieb gibt es mehr der ohne osteuropäische hochqualifizierte Fachkräfte auskommt: Dachdecker, Spengler, Zimmerer, Tischler, Rauchfangkehrer. Und vor allem, besonders sichtbar: Wer bedient Sie in einem Restaurant oder Kaffeehaus östlich von Wien:

    Mit Sicherheit ein Kellner aus Ungarn oder aus der Slowakei. Und wer kocht die Spargelcremesuppe und macht das Wiener Schnitzel in der Küche: Mit Sicherheit ein Koch aus Ungarn/Slowakei.

    Oder sehen sich sich aum Flughafen Wien-Schwechat um, oder an den Autbahn-Raststätten entlang der Süd-Autobahn A2. Wer bringt den Kaffee an den Tisch? Wer bedient sie im Restaurant? - es sind Kellner aus Ungarn/Slowakei.

    Schauen Sie sich um in den Privathaushalten in Ost-Österreich: Wer pflegt die Alten und Hilflosen? Wer macht sauber in vielen Haushalten? Wer sind die Arbeitskräfte bei der Caritas, Volkshilfe oder beim Hilfswerk? Oftmals hochqualifizierte Krankenschwestern aus der Slowakei!

    Es gibt auch Nachteile: Das Lohnniveau in den genannten Branche wurde durch die vielen Osteuropäer gedrückt. Ein Koch/Kellner ist heute oftmals ein Niedriglohn-Job.

    Wir brauchen uns nicht in die Tasche zu lügen!

    Wir brauchen uns nichts vormachen!

    Ganze Versorgungsbranchen würden im Osten Österreichs zusammen brechen wenn es nicht die EU-Arbeitskräfte gäbe die bereit sind dort ein zu springen wo ein Österreicher nicht mehr arbeiten möchte.

    Und umgekehrt ist auch ganz ähnlich: Die EU-Osteuropäer verdienen nicht nur Geld in Ö. sondern sie geben es auch mit vollen Händen aus! Schauen Sie sich im McArthurglen Shoppingcenter in Parndorf um und in den benachbarten Shoppingcentern!
    http://www.mcarthurglen.com/at/designer-outlet-parndorf/de/

    Die wurden extra nur deshalb dort hin gebaut weil man das osteuropäische Einzugsgebiet im Auge hatte! Die dortigen Parkplätze sind voller Autos v. Osteuropäern. Früher komplett tote Regionen entlang der slowakisch-ungarischen Grenze wurden zum Leben wach geküsst und da wurde kräftig investiert: Schauen Sie sich die früher tristen, toten Grenzregionen Hainburg, Bruck an der Leitha, Kittsee usw. heute an! Es wird Ihnen ein großer Unterschied zu früher auffallen.

    Das das so reibungslos funktioniert, dass hier so gut grenzüberschreitend zusammen gearbeitet wird. Dass die Slowaken ihre Euro in Österreich problemlos verdienen u. auch ausgeben: Das ist das Verdienst der E.U.!!

    Und was hat dafür die FPÖ oder Marine Le Pen dazu beigetragen? - die Wahrheit ist: Fast nichts.

    Durch die EU-Förderungen u. durch die zahlreichen EU-Programme sind die Osteuropäer nicht mehr so arm wie früher u. wurden zu Kunden und Touristen in Österreich u. Westeuropa. Heute schon kann man, besonders in Ost-Österreich beobachten: Wir Österreicher leben nicht nebeneinander mit den Osteuropäern, sonder wir leben miteinander, teilweise Tür an Tür.

    Die E.U. ist nicht nur ein Wirtschaftsprojekt! Das zu glauben ist falsch. Die E.U. ist mehr.

    Die E.U. ist ein Lebensprojekt, ein lebendiges Projekt wo beginnend mit einzelen Personen, über Familien letztlich Völker und Nationen harmonisch zusammenwachsen über die Grenzen hinweg, über einen jahrzehntelangen demokratischen Prozess. Die E.U. wird vom Status einer losen Konföderation zu einer immer engeren Konföderation zusammenwachsen die wahrscheinlich im Laufe von Jahrzehnten in eine Föderation übergehen wird.

    Davor die Augen zu verschließen und das unbedingt leugnen zu wollen und Schipfwörter wie "europäischer Superstaat" und ähnliches dagegen zu verwenden bedeutet letztlich: Sich selber zu belügen.

    Man sollte auch nicht die Augen davor verschließen dass es SOLIDARITÄT gibt! Auch auf europäischer Ebene! Klar muss man sich das genau ansehen, definieren und auch klare Grenzen der Solidarität definieren. Klare Regeln und klare Grenzen - sind unbedingt notwendig, jedoch wird es immer Solidarität geben.


    Der Blogmaster spricht sich explizit immer wieder gegen die Grünen und die grünen Parteien in Europa aus: Dazu sage ich OK! Niemand muss die Grünen wählen! Jeder ist frei eben auch die anderen Parteien zu wählen! Jedenfalls sind die Grünen, so sehr man sie auch hassen oder verteufeln mag nirgends durch einen Putsch oder Revolte in ihre politischen Positionen gelangt sondern legal u. offiziell durch demokratische Wahlen.

    Man kann die Grünen in ganz Europa und in der Welt noch so sehr hassen:
    Sie haben recht wenn sie sagen, dass die Zerstörung der Natur, der Arten, Fauna und Flora, Lebensgrundlagen wo sauberes Wasser & Luft & gesunde Lebensmittel sicher gestellt werden - dass diese fortlaufende Zerstörung nur durch weltweite Kooperation basierend auf inernat. Verträgen die auch eingehalten werden - verhindert werden kann.

    Nur so kann die weltweite Zerstörung der Lebensgrundlagen verhindert werden: Die Grünen haben in dem Punkt recht!!

    Auf jeden Fall sind die Briten aus dem EU-Projekt draußen durch ihre Brexit-Abstimmung. Beim Brexit kommt es jetzt darauf an, den Briten ihren Willen zu lassen: Geht heraus aus der EU, vollständig und komplett! Es gibt die WTO-Regeln und ihr werdet von der EU fortan wie ein Drittstaat wie z.B. Chile behandelt.

    Keine noch so winzige falsch verstandene Solidarität oder Nachgeben beim britischen Lobbyismus: Brexit heißt vollständiger Brexit und ihr werdet ein Drittstaat ohne irgendwelche Sonderregeln oder Sondervereinbarungen.
    Die Interessen von EU-Resteuopa (Kontinentaleuropa) müssen unbedingt hart und vollständig verteidigt werden!

    • Bob
      09. Dezember 2016 10:45

      Welche Tabletten schlucken Sie ?

    • Wertkonservativer
      09. Dezember 2016 11:02

      @ Bob:
      Herby schluckt schon die richtigen Pillen!
      In dieser Replik steht schon vieles, was ich (und viele, viele andere) auch vertrete!
      Sie glauben doch nicht wirklich, dass alles, was hier im Blog geschrieben wird, sozusagen sakrosankt ist???

      Was mich echt wundert, dass sonst niemand hier sich traut, die EU als für Europa unverzichtbar anzusehen! Zivilcourage gibt's halt nicht zu kaufen!!

    • Kai
      09. Dezember 2016 11:02

      Die 3 Sterne hat der seelenverwandte @WK gestiftet!

    • Bob
      09. Dezember 2016 11:07

      Die jetzige EU ist wie bungee jumping ohne Gummiseil. Aber manche werden es nie begreifen, und zwar die die davon ihr Auskommen haben, oder jene denen der Durchblick fehlt.

    • Josef Maierhofer
      09. Dezember 2016 11:18

      @ Herby

      Wenn man die Grünen bei ihren Taten ertappt, dann sind sie für Natur, Fauna, Klima, ... oder ?

    • ;-)
      09. Dezember 2016 11:21

      Jössas na, a zweita Wertkoffa.....

    • Sensenmann
      09. Dezember 2016 11:49

      Der freimaurerische Traum. Dazu das Märchen vom Krieg zwischen Frankreich und Deutschland der ohne EU sofort kommt.
      Eure Märchen retten euch nicht mehr! Der Völkerkerker wird zusammenbrechen. Das werden weder die abgehalfterten Sozi - Bonzen zu Brüssel noch deren lemuroide Hilfstruppen verhindern können, die sie gerade hereinholen.
      "Zu spät, du rettest den Freund nicht mehr. .."

    • Wertkonservativer
      09. Dezember 2016 11:52

      Stimmt, @ Kai,

      das war ich; und ich kann mich mit dem Inhalt dieser mutigen Replik im Wesentlichen auch ziemlich komplett einverstanden erklären!

      Gut so, @ Herby, wer auch immer Sie sind!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Rübezahl
      09. Dezember 2016 12:21

      Alles was Sie hier schreiben sind Effekte der Wirtschaftsunion. Nicht der politischen.

      Haben Sie schon einmal - vorsichtig - diese Bediensteten nach deren politischen Meinungen gefragt?
      Ich tat es. Mehrfach!

      Die antworten viel viel deutlicher und schneller und glasklar was sie von Österreich und der EU halten.
      Inhalt? Genau so wie die pessimistischsten Kommentare hier seit Jahren lauten.
      Rascher, deutlicher und klarer als wir hier!

      Im Ernst: Diese Leut' haben mich bestätigt. In meiner Meinung.
      Oft dachte ich mir, dass ICH falsch liege. Und die paar Dutzend Schreiberlinge hier im Blog die Welt auch verdreht sehen.
      Nein. Normale geerdete Leute haben exakt diese Meinung! Das ist normal!

    • Graskeller 15
      09. Dezember 2016 15:14

      Wie niedlich - Herby und WK kämpfen als Ehrenretter des Tagebuchs gegen die pöhsen Rechten.

    • Rau
      09. Dezember 2016 16:10

      Die EU ist ein Friedensprojekt - Amen! Die EU ist unverzichtbar - Amen!
      Was wären wir ohne die EU-Arbeitskräfte (die Ungarn in den Grenzregionen sollten mal versuchen mit dem Gehalt hier in Österreich zu leben - unglaublich Lohndumping unter Ausnützung eines Wirtschaftsgefälles, als Errungenschaft der EU hinzustellen)

      Die EU zerstört Lebensgrundlagen in dem sie Verträge die fälschlicher Weise als Freihandelsabkommen bezeichnet werden durchwinkt, die uns mit gesundheitsschädlichen Produkten überschwemmen werden.

      Zum Brexit: Ein zahnloser Bettvorleger wird sich schwer tun mit Zähne zeigen!

    • Ausgebeuteter
      09. Dezember 2016 20:40

      Die EU hat - dies war mir schon beim Referendum klar - mehr Vor- als Nachteile. Es gilt jetzt nur darum, die Anzahl der Nachteile zu reduzieren. Dafür sind aber neue Gesichter an oberster Stelle gefragt.
      Wer an einen EU-Austritt Österreichs denkt bzw. überhaupt an den ganzen Zerfall, der ist kein Realist sondern nur ein Träumer.

    • Shalom (kein Partner)
      11. Dezember 2016 08:05

      Herby, solange man die von Ihnen angesprochenen Parteien mit wirklich allen Mitteln vom Regieren fernhält, solange können sie nicht beweisen, dass sie es besser können. Und kommen´s mir jetzt nicht mit der schwarz-blauen Regierung von 2000-2005 daher. Und vergleichen Sie nicht Ungarn u. Tschechen (Slowaken/Slowenen etc.) sowie andere aus der ehem. österr.-ung. Monarchie stammende Zuwanderer mit jenen Wirtschaftsflüchtlingen aus dem afrikanisch-arabischen und sonstwoher Raum, mit deren Kultur, die uns völlig fremd ist! Und das hat aber schon gar nichts mit Fremdenhass zu tun, sehr wohl jedoch mit Realität! Oder leben Sie, wie der unsägliche Wertkonservative, geistig auf dem Mond?

    • franz-josef
      11. Dezember 2016 21:33

      Also so lan ge nicht ein Mohammedaner in der Küche werkt, ist die Hygiene ja vermutlich noch akzeptabel. Seit ich über gewisse Hygiene-Gewohnheiten islamischer Personen informiert bin, weiche ich Gastbetrieben mit solchem Küchenpersonal entschieden aus.

  36. Leopold Franz
    09. Dezember 2016 10:25

    Mit einem lecken Tanker ist nicht gut Richtungswechseln. Wenn jetzt noch der sympathische Kapitän Schulz die Kommandobrücke verlässt....

  37. brechstange
    09. Dezember 2016 10:15

    Spätestens die Sanktionen gegen Österreich hätten die Alarmglocken erschallen lassen müssen. Es wurde nicht gehandelt, nicht mal die Rute hat man der sozialistisch geführten EU ins Fenster gestellt. Immerhin ist Österreich Nettozahler und kein Bittsteller. Seither sind 15 Jahre verschwendet worden, die Vertiefung hinter dem Rücken der Bürger vorangetrieben worden wie ein Tunnel im finsteren Berg. Es soll ja kein Zurück mehr geben.

    Wohlstand geschaffen auf Schulden, die durch den Euro befeuert wurden. Das ist Misswirtschaft par excellence.

    http://www.conwutatio.at/index.php/5-fp/europa/100-eu-sanktionen

  38. Franz77
    09. Dezember 2016 09:53

    Ich sehe nur Positives. Ob ich den Tag feiermäßig überlebe wenn die EU den 'Bach runter geht, weiß ich noch nicht. Aber der Tag nähert sich. Gottlob hat der bellende Freimaurer nur marginalen Einfluß. Was wirklich wichtig ist, die Killery hat verloren. Ihr Umfeld ist derart übel, das sprengt jede Vorstellungskraft. "Pizzagate"https://killerbeesagt.wordpress.com/ Fall Maddy: Fahndungsfotos vergleichen. Zur tollen EU: Wen wohl versorgte ein Belgier namens Doutroux mit Kindern? Wie heißt nochmal die Hauptstadt und sein gewaltiger Apparat? Ich komm´ nicht drauf, ich komm´nicht drauf ...

    • Rübezahl
      09. Dezember 2016 12:23

      Sie werden den Tag genau so überleben, wie wir die Selbstvernichtung Österreichs überleben werden.
      Es ist nur unendlich traurig und unnötig, weil hausgemacht!

  39. Helmut Oswald
    09. Dezember 2016 09:39

    WAs den einen wie romantisches Schwärmen erscheint, ist den anderen ein Alptraum. Als die europäische Ebene noch eine Entsorgungshalde für erfolglose Systempolitiker war, hat sich dort der Narrenturm der Brüsseler Bürokratie mit kafkaesken Gestalten befüllt. Bis die eines Tages draufgekommen sind, daß sie sich für wichtig halten könnten - und fleißig wurden. Da alle in der Realpolitik der Staaten unbrauchbaren Ideen samt ihren Trägern also sich dort versammelt fanden, bestärkten sich die mediokren dieser Erde in ihrer gegenseitigen Bedeutung - und zahlten es der heimischen Erfolgsgeneration zurück, indem sie oben drüberfuhren, was unten längst als untauglich ausgeschieden worden war.
    DAbei wären diese Leute wirklich wichtig gewesen!

    Staatsschuldenkrise und das Scheitern der Union an elementaren gemeinschaftlichen Aufgaben (Energieautarkie, GASP) haben zu einem wachsenden Vertrauensverlust der Brüsseler Institutionen geführt. Besonders die in der europäischen Union im letzten Jahrzehnt eingetretene Praxis, bestehende Verträge nach Belieben und nach Bedarf einiger weniger Teilnehmer in zentralen Vertragsinhalten jederzeit zur Disposition zu stellen (Bail Out Klausel, Dublin III) haben zu einer Wahrnehmung der Brüsseler Instanzen durch eine wachsende Mehrheit der Bevölkerungen als ein System der Willkür geführt. Wachsende Regulierungswut in Detailfragen bei gleichzeitig fehlender Strategiefähigkeit in globalen Zusammenhängen kennzeichnen ein System der Staatenoligarchie, das sich von den ursprünglichen Zielen der Gründer der Union - die sich über Freiheiten erklärten - denkbar weit entfernt hat.

    Die Erkenntnis, das ein von linksgerichteten Fraktionen, von der Mehrheit der Menschen jedoch abgelehntes Zuwanderungsprogramm nun auch noch eine von außen gesteuerte Migrationswelle deprivierter und kulturell wie religlös praktisch nicht integrierbarer Massen einfordert, welche die ohnehin schon überlasteten Sozialsysteme der meisten Staaten mit Gewißheit zum Zusammenbruch führen werden, wie die Unbelehrbarkeit der selbstreferentiellen, demokratisch nicht legitimerten sogenannten Steuerungseliten lassen das System mittlerweile irreparabel erscheinen. Brexit und das jüngste Votum in Italien sind die unausbleiblichen Folgen, die dem widernatürlichen Versuch, den authochthonen Völkern Europas eine Zentralstaat überstürzen zu wollen, beenden werden. Aber Europa ist nicht Brüssel und auch nicht Lampedusa. Es wird sich zu einer neuen Form der Zusammenarbeit definieren, weil die Europäer ohne diesen Schritt sonst ihre Zukunft verspielen.

    Europa wird seine Krise als eine Chance zu einer Veränderung begreifen müssen. Wir brauchen eine neue Wirtschaftsordnung und eine dazu passende Sicherheitsarchitektur im europäischen Raum.

  40. John
    09. Dezember 2016 09:35

    Messerscharf analysiert! Die Eu steckt in einer tiefen Krise, das ist mehr als deutlich. Was also tun? Aus diese Frage tönt von den Verantwortungsträgern immer wieder die gleiche Antwort: Wir haben nun die Lektion der Bürger verstanden und werden uns (noch) mehr anstrengen. Doch noch mehr vom Falschen ist schwerlich die Lösung.

    Was es braucht ist das Gleiche wie im Fußball, wenn eine Mannschaft in eine notorische Erfolglosigkeit verfällt: Das Trainerteam gehört getauscht - und nicht etwa die Mannschaft! Niemals können die gleichen Personen eine Organisation aus einer Krise führen, die diese Krise mitverschuldet haben. Das gilt auch für die EU.

    Und dieser Tausch muss fundamental sein: Da braucht es keinen Kern oder keinen Mitterlehner nach einem Faymann, sondern einen Kurz und keinen Schulz nach einer Merkel etc. Für die anderen EU-Staaten gilt das analog. Nur so könnte die EU wieder auf Kurs gebracht werden.

    Die Chancen dafür: Schlecht, denn primär geht es um den Machterhalt diverser Personen oder Parteien. Von dieser Macht weicht man erst, wenn man dazu (durch die Bürger an der Wahlurne) gezwungen wird. Zu diesem Zeitpunkt aber ist nichts mehr zu reformieren, sondern dann geht es nur noch um Zerschlagung. Das kann man schon wollen, aber .........

    • Franz77
      09. Dezember 2016 10:00

      Auf Kurs? Auf welchen Kurs? Die EU war ein geplantes Monster auf dem Weg zur Neuen Weltordnung. Orwell war Hochgrad Freimaurer und kein Seher. Er kannte den Plan. Und den schrieb er nieder. Punkt für Punkt wird er erfüllt.

    • Almut
      09. Dezember 2016 19:24

      @ Franz77
      Genau so ist es!

    • franz-josef
      11. Dezember 2016 21:37

      Man weiß, wer dahintersteckt.
      Man weiß, wem es nützt.
      Man weiß, wohin es führen wird.

      Und trotzdem klagen wir nur über die täglichen Details, benennen die Urheber des globalen Übels nicht und wehren uns nicht einmal auf nationaler Ebene gegen unsere schleichende Verendung.

  41. Undine
    09. Dezember 2016 09:31

    A.U. schreibt:

    "Der Sieg der romantischen Gutmenschen über die seit langem vergeblich warnenden Vernunftmenschen führt immer weiter zum Untergang Europas."

    Eine absolut zutreffende vernichtende Beurteilung! Die Gutmenschen, also die NÜTZLICHEN IDIOTEN, würde ich allerdings keineswegs verharmlosend als romantisch, sondern als extrem ENGSTIRNIG, die geistig Helleren unter ihnen als PERFID bezeichnen, ihre Rädelsführer aber als DIABOLISCH, denn die wissen ganz genau, was sie tun. Das sind diejenigen, die die ISLAMISIERUNG Europas von langer Hand vorbereitet haben und konsequent durchziehen---mit allen unlauteren Mitteln.

    • Franz77
      09. Dezember 2016 10:01

      Siehe Hochgrad Freimaurer Coudenhove Kalergi - er forderte die Schaffung der Euroastiatisch negroiden Mischrasse.

    • glockenblumen
      09. Dezember 2016 11:47

      @ Undine

      bzgl. "nützliche Idioten":
      Kennen Sie das Milgram-Experiment? So leicht sind die Menschen manipulierbar und sind überzeugt, daß sie mit ihren bösen Taten Gutes tun.

    • Undine
      09. Dezember 2016 15:18

      @glockenblumen

      Ja, kenne ich! Es ist verblüffend ---und es funktioniert!

  42. dssm
    09. Dezember 2016 08:40

    Man muss das generelle Problem sehen, so wie es jeder erfahrene leitende Angestellte auch kennt. Hat man eine Gruppe von Mitarbeitern die den ganzen Tag wenig tun und dazu noch in der Nähe der Chefetage sind, dann werden diese die Kontrolle übernehmen. Dabei hätten die Aussendienstler, Servicetechniker oder Arbeiter meist viel mehr nützliches Wissen.
    So wie dies in jeder Firma ab einer bestimmten Grösste zu beobachten ist, so ist es auch beim Staat. Die Beamten und staatsnah tätigen haben viel mehr Zeit als die steuerzahlenden Bürger und sitzen dazu noch in den Vorzimmern der Politiker; entsprechend ist der Einfluss. Aber ebenso wie die typischen Bürokraten der Firmen nicht die leiseste Ahnung von der echten Arbeit haben, so haben auch die Beamten nicht den Funken einer Ahnung was ‚draußen‘ los ist. Will man das System dann endgültig in den Wahnsinn führen, so braucht es nur ein System wo formale Kriterien wichtiger als reale Leistung sind; sprich für eine Beamtenstelle braucht es einen akademischen Abschluss, womit die ganzen Pseudoakademiker einen Job bekommen, leider haben die abgesehen von unwissenschaftlichem Schwachsinn nichts gelernt.
    Je länger eine solche Gruppe in einer Firma oder eben dem Staat wirkt, desto mehr wird die Gruppe homogen, desto mehr glaubt die Gruppe an die eigene Unfehlbarkeit. Bei Firmen kommt dann entweder ein Sanierer oder der Konkurs. Beim Staat druckt halt die Notenbank eifrig Geld.

    Daher ist die EU nichts weiter als die Mega-Bürokratie, da ja auch bei den Konservativen immer wieder die Zentralisierung (wegen ‚Kosteneinsparung‘) propagiert wird (hallo Herr AU!), entsprechend hat sie sich entwickelt. Alle diese Gesetzmäßigkeiten hat Parkinson schon in den 50er(!!!) Jahren sehr wortgewandt beschrieben. Aber Böhm-Bawerk hat ja auch die Unmöglichkeit des Sozialismus schon vor dem WKI rein mathematisch aufgezeigt und trotzdem rennen noch gläubige Sozialisten herum.

  43. Bob
  44. Bob
    09. Dezember 2016 08:15

    Die Analyse von AU ist mM vollkommen richtig, und zeigt auf das der Sozialismus ein Virus ist der in der Lage ist Gehirne zu zerstören. Und diese ansteckende Krankheit befällt die meisten Parteien, als Beispiel die Grünlinge und die ÖVP. In Österreich gibt es nur eine Schutzimpfung, und die heißt FPÖ.

    • dssm
      09. Dezember 2016 08:42

      @Bob
      Beschäftigen Sie sich doch einmal mit den Sprüchen zum Wienwahlkrampf. Das nenne ich lupenreinen Sozialismus. Manche sagen sonst wird man nicht gewählt, manche sagen dies würde nur so versprochen, manche haben noch andere Entschuldigungen, aber Fakt ist, die FPÖ ist in Wien eine rein sozialistische Partei! (Sehr zum Unterschied von anderen Bundesländern.)

    • Charlesmagne
      09. Dezember 2016 09:45

      @dssm
      Das ist leider so, wie sie zurecht feststellen. Aber auf dem von den Sozis verdorbenen Boden kann sonst keine Mehrheit mehr wachsen.

    • Leopold Franz
      09. Dezember 2016 10:16

      @dssm, Charlesmagne
      Ich kenne mich in der Stadt der Vielfalt nicht so aus, aber wir hätten dann 95 Prozent Sozis in Wien, zumindest von den Wählern. Uns bleiben nur mehr die Nichtwähler als Partner. Die Endform der Demokratie zeichnet sich ab.

    • dssm
      09. Dezember 2016 12:27

      @Charlesmagne
      Dieses Problem ist eine Folge der gekauften Medien (bzw. des streng linientreuen ORF). Da jede auch nur kleinste Abweichung von der politischen Korrektheit mit verschweigen oder gar diffamieren bestraft wird, braucht es eine gewisse Mindestgröße um seine Positionen einem breiteren Publikum zu unterbreiten.
      Die FN hat das durch ein konsequent wirtschaftsliberales Auftreten geschafft, danach kamen auch alle ignorierten Linken dazu.
      Die Grünen haben dies mit berechtigtem Eintreten für die Natur geschafft, dann kamen die ganzen Linxlinken dazu.
      Die FPÖ existiert einfach schon so lange, also ist sie das Vehikel für linke und rechte Positionen jenseits vom Mainstream.

  45. Wertkonservativer
    09. Dezember 2016 07:45

    Nun, Romantiker bin ich schon seit meiner Jugendzeit!

    Und Romantiker im Sinne des höherstehenden Unterberger-Beitrages bin ich halt auch (so wie viele Millionen andere Europäer)!

    Ich geb's ja zu: als Romantiker sehe ich manches eben ein wenig rosiger, als die Riesenmenge an "Schwarzmalern"!

    Nun, ich will bzw. werde mich keinesfalls mehr ändern!
    Aber es gibt Hoffnung für Euch und Eure Michler-Müdigkeit:
    Bald, sehr bald, seid Ihr mich - so oder so - los!!!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • simplicissimus
      09. Dezember 2016 11:21

      Werde Dich trotz der Differenzen und der nervenden Kommentare vermissen.
      Ehrlich, nicht zynisch.

    • Josef Maierhofer
      09. Dezember 2016 11:26

      Ja, wir haben all das gleiche Ziel.

      Aber engagieren Sie sich doch weiter, Sie sind ja hart im Nehmen, wenn ich Ihre Threads so durchgehe.

      Aber bleiben Sie uns noch erhalten, so lange Sie können und Lust dazu haben !

      Das mit dem Schwarzmalen entspringt aus der Nähe zur Realität, am Tulbinger Kogel ist sicher alles Grün.

      Ob die EU noch zu retten ist, hängt davon ab, ob die so genannten 'Rechtsextremen', 'Populisten', 'Nazis' (alles ehemals Bürgerliche und wirkliche Sozialisten) dort die Mehrheit erlangen, um das Ruder herumzureißen, oder ob es dafür bereits zu spät ist.

      mfg.
      Josef Maierhofer

    • Shalom (kein Partner)
      11. Dezember 2016 08:20

      Wertkonservativer, i c h würde Sie n i c h t vermissen, da Sie mir trotz Ihres selbst gepriesenen Alters u. Lebenserfahrung keinerlei intellektuelle Infos, keinerlei nachvollziehbare Fakten, aus denen ich eine für mich nutzbare Analyse hätte ziehen können, geliefert hatten. Ihre simplen Stehsätze, Ihre Faulheit selbst zu recherchieren, Ihre unverständliche Hörigkeit (nein, nicht Treue! Das ist nämlich etwas ganz anderes!) gegenüber der sich aller ihrer Werte entledigt habenden ÖVP, die nur als Steigbügelhalter der vereinigten Linken "lebt", dies alles macht Sie als Diskutanten extrem verzichtbar! Konträre faktenbezogene Argumente, ja! Infantile, seichte Platitüden, nein!

  46. oberösi
    09. Dezember 2016 07:15

    Jeder steuergeldfinanzierte Organismus neigt in Demokratien zum Metastasieren. So gut und edel er auch beginnen mag, in Kürze degeneriert er zum Moloch, der nur mehr eines will: Machterhalt und Machtzuwachs. Siehe z.B. H.H. Hoppe, der sich in den meisten seiner Bücher genau damit beschäftigt.

    Daher kann die Lösung auch nicht eine Verbesserung oder Richtungsänderung sein. Denn das Problem ist nicht ein möglicher Konstruktionsfehler. Das Problem ist die Demokratie selbst, die über kurz oder lang ihrem Wesen nach degeneriert zu Klientilismus mit zynischen, sozialistischen, paternalistischen Strukturen, dominiert von "demokratisch" gewählten abgehobenen Funktionseliten. Und bezahlt vom tumben Volk, zumindest jenem Teil, der noch Steuern zahlt.

    So gesehen ist die supranationale EU nichts anderes als die konsequente Weiterentwicklung nationalstaatlicher "Demokratien" und möglicherweise nur eine Zwischenstufe zum globalen demokratischen Paradies. Falls wir nicht aufpassen und das ganze Werkl zerschlagen. Je eher, desto besser.

  47. Rübezahl
    09. Dezember 2016 06:33

    Völlig richtig analysiert. Ich pointiere es seit Jahren deutlich anders.

    Eine Organisation die als Wirtschaftsgemeinschaft große Erfolge feierte und Zustimmung erfuhr wurde eine politische halbgare "Steuerung" aufgesetzt.

    Die "Entdeckung" der EU als ewiger Machterhalt ist den sozialistischen Parteien zuzuschreiben.
    DIE waren es, die vom Saulus zum Paulus wurden. Soll heißen vom Skeptiker zum Befürworter. Weil sie dadurch immer (!) regieren würden. Egal ob sie einmal national nur die zweite Geige spiele dürften!

    Die Grünen sind (verkappte) rabiat linke Gesellschaftsveränderer geworden. Denken wir an die VGÖ, eine durchaus bürgerliche Grünvereinigung. Unterwandert von marxistisch denkenden (ausgebildeten) jungen Menschen.
    Dieser Wille zur Gesellschaftsveränderung hat wie ein Virus um sich gegriffen. Auf die Sozialistischen Parteien, weil deren extreme linke Ränder auch die Gesellschaft verändern wollen!
    Diese unheilvolle Symbiose ermöglichte diese marximusähnliche diktatorischen Züge, die in unseren wohlstandsverweichlichten Gesellschaften einen unheilvollen Nährboden finden.
    Zusammen mit der Erbschuld des zweiten Weltkrieges kollabieren vor allem die deutschsprachigen Länder vollends. Diese haben nicht nur den Krieg, sondern 70 Jahre später auch den Frieden verloren und schaffen sich freiwillig ab.
    Also einerseits eine zentrale Steuerung durch die EU und zweitens eine innere Eigendynamik der Lokomotive Europas.
    DAS sind die Gründe für die Skepsis. Es ist die linke Ideologie die auf Punkt und Beistrich (im wahrsten Sinne des Wortes - man denke nur an die deutsche Sprache, die ebenfalls nicht mehr existiert!) umgesetzt wird, die das dumpfe Unbehagen der Bevölkerung gegen die die EU befeuert.

    Auflösen und neu gründen!

    • Wyatt
      09. Dezember 2016 09:22

      "............sondern 70 Jahre später auch den Frieden verloren und schaffen sich FREIWILLIG ab."
      spätestens, seit Sarrazins "Deutschland schafft sich ab", muß klarsein, dass die Abschaffung des Deutschen gezielt vorangetrieben wird und kaum als freiwillig erkennbar ist.
      Einerseits mit der Massen Überfremdung, andererseits durch Verhindern u. Stören von allem und jedem, was dem gedeihlichen Fortbestands des Deutschen dienlich u. förderlich sein könnte, unter dem Vorwand dubioser nicht mehr endender "Schützer" Maßnahmen und daraus folgernder "Schutz" Geldforderungen.

    • glockenblumen
      09. Dezember 2016 10:11

      @ Rübezahl @ Wyatt

      **********************************

    • simplicissimus
      09. Dezember 2016 12:11

      ***************************!

    • A.K.
      09. Dezember 2016 12:12

      ***************************************************





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