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Die EZB darf Schwarz für Weiß erklären drucken

Lesezeit: 3:30

Jetzt ist auch Karlsruhe umgefallen. Neuerlich. Das ist erwartbar gewesen, aber dennoch katastrophal. Das deutsche Bundesverfassungsgericht hat zwar wie schon in etlichen früheren Urteilen massive „Bedenken“ gegen europäische Entscheidungen und Machtanmaßung geäußert. Es fühlt sich aber offenbar hilflos gegen die verderblichen Handlungen der Europäischen Zentralbank, mit denen die Euro-Schuldnerstaaten auf Kosten der Sparer vor dem Bankrott bewahrt werden. Das Gericht knirscht zwar vernehmlich mit den Zähnen. Es wagt aber nicht die Kampfansage an Europa und weist letztlich alle Klagen gegen die Staatsfinanzierung durch das EZB-Gelddrucken ab.

Das Kleingedruckte, die „Bedenken“ Karlsruhes, ist völlig irrelevant. Die EU-Behörden lesen nur: Wir dürfen. Wir dürfen letztlich alles.

Das wird die EU-Begeisterung außerhalb der Finanzministerien und der Schuldnergewerkschaft Italien&Co freilich nicht gerade heben. Und es dürfte in Großbritannien die Brexit-Stimmung noch einmal wiederbeleben (obwohl die Briten ja gar nicht beim Euro dabei sind).

Dieses Sich-für-hilflos-Erklären eines deutschen Höchstgerichts ist zweifellos auch für Österreich dramatisch. Und es ist langfristig viel wichtiger als die Wahlanfechtung der hiesigen Präsidentenwahl. Wie auch immer sie ausgehen wird.

Das Urteil auf ein einfaches Gleichnis gebracht: Die europäischen Instanzen (EuGH und EZB) erklären Schwarz für Weiß. Denn Schwarz wäre verboten, Weiß aber ist erlaubt. Und auch dem stärksten EU-Staat, wo sich ein Gericht (im Gegensatz beispielsweise zum österreichischen VfGH) mit dieser Ungeheuerlichkeit wenigstens zu befassen wagt, bleibt nichts anderes über, als diese Absurdität zu schlucken.

Oder juristischer: Die EZB darf zwar eigentlich ganz eindeutig nicht Staatsfinanzierung betreiben. Weder durch Gelddrucken noch durch ständigen gigantischen Ankauf von Staatsanleihen. Die Staaten brauchen eine solche externe Finanzierung angesichts ihrer ständigen Schuldenpolitik aber. Und daher finanziert die leider keineswegs geistig unabhängige und leider nicht nur auf die vertraglich vorgeschriebene Stabilität beschränkte EZB die Staaten auch. Sie erklärt einfach im Gegensatz zur Wirklichkeit, dass ja gar keine Staatsfinanzierung stattfände. Sondern nur Geld- und Währungspolitik. Und sie hat dabei Rückendeckung durch den ebenfalls von Vertretern der Schuldnerstaaten kontrollierten EuGH bekommen.

Wir lernen: Durch juristische Behauptungen kann man in Europa alles. Auch über Wasser gehen. Und Wasser zu Wein machen. Nationale Verfassungsgerichte können das zwar für seltsam, für bedenklich erklären, sind aber letztlich machtlos. Oder feige.

Das Opfer sind alle Sparer, deren Geld durch die EZB schon seit Jahren ständig entwertet wird, ohne dass sie Zinsen bekämen. Und das zweite Opfer sind die künftigen Generationen, auf deren Schultern immer höhere Lasten abgelagert werden.

Einer der zentralen Tricks der EZB dabei ist das Gerede vom „zweiprozentigen Inflationsziel“, das sie in den letzten Jahren entwickelt hat. Aus der einstigen Einschätzung von Ökonomen, die auch ins EZB-Recht übernommen worden ist, dass die Inflation unter zwei Prozent gehalten werden soll, weil sie spätestens bei diesem Wert gefährlich werden könnte, hat die EZB das Ziel gemacht, die Inflation auf zwei Prozent hinauf zu treiben.

Sie hat dazu ein düsteres Gespenst an die Wand gemalt: Die angebliche Katastrophe einer Deflation. Dabei gibt es bei den normalen Produkten des Lebens – von Lebensmitteln über die Wohnkosten bis zu den Dienstleistungen – eine durchaus ordentliche Inflation. Aber durch die Entwicklung des Ölpreises (und einiger anderer Rohstoffe) steigen die Preise in Summe und im Schnitt nur kaum.

Vor wenigen Jahren noch hat man gewusst, dass sinkende Ölpreise ein Segen für die Wirtschaft sind. Heute behauptet man einfach das Gegenteil. Und die Regierungen jubeln alle insgeheim, die durch die EZB-Politik nun ihre riesigen Schulden und Defizite zum Zweck der Wählerbestechung ungestraft (eben zinsenlos und jederzeit durch die EZB finanziert) jederzeit fortsetzen können.

Und das „Recht“? Wir lernen: Recht besteht nur aus Worten. Und Worte sind im EU-Europa beliebig dehnbar geworden.

 

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  1. Ausgezeichneter KommentatorPennpatrik
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Juni 2016 12:46

    Wie recht sie haben: Sie sind nicht machtlos sondern feige.

    Der Herr Nowak von der Presse wurde für seinen "Mut" journalistisch ausgezeichnet. Für welchen Mut? Die Press im Auftrag des Herrn Schönborn zu einem linken Blatt umzufunktionieren und dabei ein fürstliches Gehalt zu beziehen?
    Den Mut, die Leser zu belügen?

    Die "Mutigen" machen nichts anderes, als das System zu verteidigen und lassen dabei Anstand und Mut einfach fahren ...

  2. Ausgezeichneter KommentatorCotopaxi
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Juni 2016 15:51

    Seit der von Fekter und Püringer verursachten Zogaj-Krise ist doch ohnedies klar, dass der Rechtsstaat, und das mit voller Wucht, in Österreich nur noch für den gesetzestreuen Bürger gilt.

  3. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Juni 2016 14:31

    Zeit zum Verlassen des EURO und auch der EU.

  4. Ausgezeichneter KommentatorHelmut Oswald
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Juni 2016 12:35

    Das sogenannte Recht ist, wie beispielsweise die Geschichtschreibung auch, eine Hure der Macht. Im Westen nichts Neues. Aber daß diese Richter so jämmerliche Gestalten sind, so ein erbärmliches Gewürm ...

    Da sitzt sie, die Generation jener die 1968 vollmundig verkündet hatte, trau keinem über dreißig ... Die mit der 'Mitläufergeneration' scharf ins Gericht ging. Tja und was sind DIESELBEN Leute HEUTE ? WAschlappen.

    Der nächste Sieger im Wettbewerb um die Macht, der nächste Zuhälter mit dem Charme, der ihm die Massen garantiert wird Euch alte Huren nach Hause schicken und durch jüngere, hübschere ersetzen. Offenbar geht es nicht anders.

  5. Ausgezeichneter KommentatorSensenmann
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Juni 2016 19:49

    Das ist schon gut so. Die Deutschen haben - genau wie die Österreicher genau dafür gestimmt. Sonst wäre die Richterbesetzung in diesen höchsten Gremien eine andere. Der deutsche Verfassungsgerichtshof (übrigens putzig in einem Staat, der gar keine Verfassung hat) ist genauso rein politisch besetzt, wie der österreichische.
    Der entscheidet immer und ausschließlich im Sinne das Systems.
    Wie war das doch gleich mit Unrecht, das zu Recht wird?

    Wir wollen nicht vergessen: 2/3 der Österreicher haben für die EU gestimmt. 6% gegen den Schilling und 2/3 für den ESM.
    Und gerade haben 50%+30tsd für einen unrasierten Sandler gestimmt, der das alles sehr in Ordnung findet.
    Also, was ist daran -- nach demokratischen Maßstäben - falsch?
    Die Mehrheit hat also ganz demokratisch entschieden, daß die EZB Geld drucken darf, Staaten finanzieren darf und - nicht zu vergessen - auch Ramschanleihen von Unternehmen aufkaufen darf. Unbegrenz versteht sich.
    Die Hyperinflation wird alle enteignen.
    Dann wird der Östertrottel und der Piefke wieder blöd dreinschauen und sich fragen, wie das denn kommen konnte.
    Indem man jahrzehntelang Sozis schalten und walten ließ.

    Manche werden es auf die harte Tour lernen...

  6. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Juni 2016 20:12

    Die Steuerzahler Europas sind sowieso zu Zahldrohnen degradiert worden! Ich war heute am Exporttag der WK; wie üblich gut organisiert, informativ und lehrreich. Da hat auch ein EU-Trottel (alles andere ist Untertreibung) unbedingt stören müssen.

    Da erklärt der Herr Marc Fähndrich sich selbst zum Mann mit dem Geld (leider kein Witz!). Weil die Banken, wegen BASEL und so (also wegen Regeln der europäischen(!!!) Bankprüfung) keine Kredite mehr vergeben dürfen, springt jetzt die EU ein. Damit brauchen die Banken dann keine Rettung durch den Steuerzahler wegen der dubiosen Kredite! Genau diese Kredite vergibt nun eine EU-Investitionsbank! Der Volltrottel macht sich nicht einmal die Mühe hier eine Trennung vorzunehmen, sondern die schlechten Kredite werden nun von der EU und nicht von den Banken gewährt.
    Wer wird wohl für diese schlechten Kredite haften? Wenn nun Beamte die Kredite genehmigen, so wird die Korruption fröhliche Urstände feiern! Wenigstens hier wären die klassischen Banken besser gewesen. Die Beamten haben noch nie einem echten Kunden gesehen! Auch hier wären die klassischen Banken besser gewesen.

    Zahlen werden die Steuerzahler! Jetzt halt noch neben den faulen Krediten auch noch die utopischen Gehälter der EU-Beamten. Raus aus der EU! Die brüsseler Behörden alle auflösen!

  7. Ausgezeichneter Kommentatoroberösi
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Juni 2016 18:44

    EU, EZB und Euro wurden installiert, um die Landepisten für die Heuschrecken in Europa einzuebnen. Damit diese den ungeheuren Kapitalstock sukzessive plündern können, den brave Deutsche, Österreicher und einige andere Länder nach dem WK II mit viel Fleiß und Arbeit angehäuft haben. Da gehts schließlich um geschätzte 4-5 Billionen. Ist schon einige Anstrengung wert...

    Anleihenkauf dient als Brandbeschleuniger, genau wie die Vergemeinschaftung der Schulden in Form der vom IWF geforderten europäischen Einlagensicherung, die so sicher kommen wird wie nun die Staatsfinanzierung mittels Anleihenkauf.

    Damit das Geld noch schneller in die Kassen ausgewählter Banken und ihrer Kumpane, der Politeliten, fließt. Jene mafiösen Strukturen aus Finanz und Politik, die einen reinigenden Konkurs in den Failed States des Club Med (inklusive Frankreich) erfolgreich verschleppen, weil dies zu ihrem Geschäftsmodell gehört.

    Und zur Inflationsrate von 2 %, die angeblich so segensreich für unser aller wirtschaftliches Wohl sein soll: was ist gut daran, daß durch 2 % Inflation mein Erspartes nach 50 Jahren nur mehr die Hälfte wert ist?

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  1. Dirndl (kein Partner)
    23. Juni 2016 20:37

    O.T. Zur BP- Wahl

    Betrugsbeweise unter antifa ev ? ? z.B.:
    Antifa e.V.
    22. Mai
    Antifa e.V. ?@Antifa_eV
    @MartinDomig Nein, wenn der Faschist Hofer verliert.
    Antifa e.V.
    22. Mai
    Antifa e.V. ?@Antifa_eV
    Gleich in ORF2 "Österreich hat gewählt", aber Antifa e.V. zählt aus. #bpw16 #bpwahl16
    Antifa e.V.
    22. Mai
    Antifa e.V. ?@Antifa_eV
    @HardcoreSchoth Klar. Wir hauen heute alles raus.
    Antifa e.V.
    22. Mai
    Antifa e.V. ?@Antifa_eV
    @DropsSteve @MartinDomig Faschisten erreichen deshalb 50% weil 50% Faschisten wollen und wählen.
    Antifa e.V.
    22. Mai
    Antifa e.V. ?@Antifa_eV
    Unsere Member in Österreich können heute als Wahlkartenauszählende richtig Kasse machen. Bis zu 2000 Euro pro Person möglich. #bpw16

  2. dssm
    21. Juni 2016 20:12

    Die Steuerzahler Europas sind sowieso zu Zahldrohnen degradiert worden! Ich war heute am Exporttag der WK; wie üblich gut organisiert, informativ und lehrreich. Da hat auch ein EU-Trottel (alles andere ist Untertreibung) unbedingt stören müssen.

    Da erklärt der Herr Marc Fähndrich sich selbst zum Mann mit dem Geld (leider kein Witz!). Weil die Banken, wegen BASEL und so (also wegen Regeln der europäischen(!!!) Bankprüfung) keine Kredite mehr vergeben dürfen, springt jetzt die EU ein. Damit brauchen die Banken dann keine Rettung durch den Steuerzahler wegen der dubiosen Kredite! Genau diese Kredite vergibt nun eine EU-Investitionsbank! Der Volltrottel macht sich nicht einmal die Mühe hier eine Trennung vorzunehmen, sondern die schlechten Kredite werden nun von der EU und nicht von den Banken gewährt.
    Wer wird wohl für diese schlechten Kredite haften? Wenn nun Beamte die Kredite genehmigen, so wird die Korruption fröhliche Urstände feiern! Wenigstens hier wären die klassischen Banken besser gewesen. Die Beamten haben noch nie einem echten Kunden gesehen! Auch hier wären die klassischen Banken besser gewesen.

    Zahlen werden die Steuerzahler! Jetzt halt noch neben den faulen Krediten auch noch die utopischen Gehälter der EU-Beamten. Raus aus der EU! Die brüsseler Behörden alle auflösen!

  3. Sensenmann
    21. Juni 2016 19:49

    Das ist schon gut so. Die Deutschen haben - genau wie die Österreicher genau dafür gestimmt. Sonst wäre die Richterbesetzung in diesen höchsten Gremien eine andere. Der deutsche Verfassungsgerichtshof (übrigens putzig in einem Staat, der gar keine Verfassung hat) ist genauso rein politisch besetzt, wie der österreichische.
    Der entscheidet immer und ausschließlich im Sinne das Systems.
    Wie war das doch gleich mit Unrecht, das zu Recht wird?

    Wir wollen nicht vergessen: 2/3 der Österreicher haben für die EU gestimmt. 6% gegen den Schilling und 2/3 für den ESM.
    Und gerade haben 50%+30tsd für einen unrasierten Sandler gestimmt, der das alles sehr in Ordnung findet.
    Also, was ist daran -- nach demokratischen Maßstäben - falsch?
    Die Mehrheit hat also ganz demokratisch entschieden, daß die EZB Geld drucken darf, Staaten finanzieren darf und - nicht zu vergessen - auch Ramschanleihen von Unternehmen aufkaufen darf. Unbegrenz versteht sich.
    Die Hyperinflation wird alle enteignen.
    Dann wird der Östertrottel und der Piefke wieder blöd dreinschauen und sich fragen, wie das denn kommen konnte.
    Indem man jahrzehntelang Sozis schalten und walten ließ.

    Manche werden es auf die harte Tour lernen...

    • Sensenmann
      21. Juni 2016 22:42

      Besonders lustig wird es, wenn man sich die Urteile des Piefke-"Verfassungs"Gerichtshofes zur Causa "Euro" von früher anschaut: Die Klage von Gauweiler zur Einführung Euro wurde mit dem Grund abgewiesen, das Euro-Regelwerk verhindere ja gerade eine Haftung für fremde Schulden! Die Klage sei deshalb unbegründet.
      Ach ja, die "no bailout"-Regel! Und jetzt ist die Logik genau andersherum: Durch den Euro ist die Haftungsgemeinschaft da! Die Macht des Faktischen siegt über das Recht! Juristerei ist schon eine schöne Sache, da kann man drehen und deuteln bis es passt! Und bei Verfassungsrichtern passt alles, was der EUdSSR nutzt,.

  4. oberösi
    21. Juni 2016 18:44

    EU, EZB und Euro wurden installiert, um die Landepisten für die Heuschrecken in Europa einzuebnen. Damit diese den ungeheuren Kapitalstock sukzessive plündern können, den brave Deutsche, Österreicher und einige andere Länder nach dem WK II mit viel Fleiß und Arbeit angehäuft haben. Da gehts schließlich um geschätzte 4-5 Billionen. Ist schon einige Anstrengung wert...

    Anleihenkauf dient als Brandbeschleuniger, genau wie die Vergemeinschaftung der Schulden in Form der vom IWF geforderten europäischen Einlagensicherung, die so sicher kommen wird wie nun die Staatsfinanzierung mittels Anleihenkauf.

    Damit das Geld noch schneller in die Kassen ausgewählter Banken und ihrer Kumpane, der Politeliten, fließt. Jene mafiösen Strukturen aus Finanz und Politik, die einen reinigenden Konkurs in den Failed States des Club Med (inklusive Frankreich) erfolgreich verschleppen, weil dies zu ihrem Geschäftsmodell gehört.

    Und zur Inflationsrate von 2 %, die angeblich so segensreich für unser aller wirtschaftliches Wohl sein soll: was ist gut daran, daß durch 2 % Inflation mein Erspartes nach 50 Jahren nur mehr die Hälfte wert ist?

    • oberösi
      21. Juni 2016 18:47

      erratum: nach 20 Jahren muß es natürlich heißen!

    • Cotopaxi
      21. Juni 2016 19:24

      Mit TTIP werden es die Amerikaner endgültig schaffen, dass unsere Ersparnisse an der Ostküste landen.

    • dssm
      21. Juni 2016 20:14

      @Cotopaxi
      Welche Ersparnisse? Die Mehrheit liegt in Staatsschulden = wertlos!

  5. Cotopaxi
    21. Juni 2016 15:51

    Seit der von Fekter und Püringer verursachten Zogaj-Krise ist doch ohnedies klar, dass der Rechtsstaat, und das mit voller Wucht, in Österreich nur noch für den gesetzestreuen Bürger gilt.

  6. Josef Maierhofer
    21. Juni 2016 14:31

    Zeit zum Verlassen des EURO und auch der EU.

    • Erich Bauer
      21. Juni 2016 17:05

      Dann müssen's die Koffer packen und schnappen. Die Österreicher werden das nie tun... Solange Deutschland als einziges EU-Land noch da ist. Und danach wird Österreich das EU-Asterix-Dorf...

  7. Almut
    21. Juni 2016 14:15

    Die Richter in Karlsruhe werden von der Politik ernannt (Rechtsstaat? - nicht wirklich), es ist daher naheliegend, dass sie der Politik genehme Entscheidungen fällen, vielleicht waren die Richter früher unabhängiger als heute. Übrigens das Besatzungsstatut steht über dem Grundgesetz (Kolonie Deutschland) - von wegen "Verfassungs"gericht.

    Die EU, dito EZB hat eigentlich fast alle Gesetze und Vereinbarungen gebrochen,von Demokratie keine Spur (siehe Kommission). Und wenn jetzt noch das Bargeld abgeschafft wird, dann kann der Raubzug der Bankkonten durch einen Knopfdruck erfolgen. Siehe dazu auch den Vortrag von Frank Schäffler (einer der wenigen mit Verstand in der FDP):

    https://www.youtube.com/watch?v=rySfd78avVc&list=PLSJfpu_CfwqQ-OwhroUJEjFACqeeomonp&index=2

  8. Bob
    21. Juni 2016 13:57

    Das Recht geht vom Stärkeren aus, und wird mit Gewalt gebeugt und zurechtgebogen.

    • Josef Maierhofer
      21. Juni 2016 14:31

      Schön langsam müsste das Recht vom Volk ausgehen und die EZB gebeugt werden.

  9. Leopold Franz
    21. Juni 2016 13:42

    Sie wissen, was zu tun ist für dieses großartige Friedensprojekt, unsere unabhängigen Richter, und beschleunigen die Katastrophen im Namen des Rechtsstaates effizienter und rascher als unsere Willkommenspolitclique.

  10. Pennpatrik
    21. Juni 2016 12:46

    Wie recht sie haben: Sie sind nicht machtlos sondern feige.

    Der Herr Nowak von der Presse wurde für seinen "Mut" journalistisch ausgezeichnet. Für welchen Mut? Die Press im Auftrag des Herrn Schönborn zu einem linken Blatt umzufunktionieren und dabei ein fürstliches Gehalt zu beziehen?
    Den Mut, die Leser zu belügen?

    Die "Mutigen" machen nichts anderes, als das System zu verteidigen und lassen dabei Anstand und Mut einfach fahren ...

  11. Helmut Oswald
    21. Juni 2016 12:35

    Das sogenannte Recht ist, wie beispielsweise die Geschichtschreibung auch, eine Hure der Macht. Im Westen nichts Neues. Aber daß diese Richter so jämmerliche Gestalten sind, so ein erbärmliches Gewürm ...

    Da sitzt sie, die Generation jener die 1968 vollmundig verkündet hatte, trau keinem über dreißig ... Die mit der 'Mitläufergeneration' scharf ins Gericht ging. Tja und was sind DIESELBEN Leute HEUTE ? WAschlappen.

    Der nächste Sieger im Wettbewerb um die Macht, der nächste Zuhälter mit dem Charme, der ihm die Massen garantiert wird Euch alte Huren nach Hause schicken und durch jüngere, hübschere ersetzen. Offenbar geht es nicht anders.

    • Pennpatrik
      22. Juni 2016 10:29

      Was soll man dazu sagen?
      Beim Satz über die 68er stimmt jedes Wort.
      Wie haben sie bei der Ermordung Benno Ohnesorgs die Staatskrise ausgerufen und wie schallend geschwiegen, als sich herausstellte, dass es ein von den Linken bestellter Mord war.
      Sensenmann würde schreiben: "So sind sie, die Sozis".

    • Helmut Oswald
      22. Juni 2016 18:51

      @ Pennpatrick

      Dieses schmierige Lügenpack dieses widerliche - die Genossen aus der DDR (Der Dumme Rest) haben ihn gemordert - und dann haben sie gebrüllt wie das Vieh bei einer Stampede: jeder war dran, der FJ Strauss, die Nazis, die Amerikaner, die Kapitalisten ... jeder, buchstäblich alle die sie nicht mochten. Ist, als herauskam wer es wirklich war, ein einziges dieser feigen und verlogenen A..löcher zu dem Kommunistentrampel Honecker nach Südamerika gefahren, und hat ihr in den Vorgarten gepisst ... nichts. Gar nichts. Darüber reden wir nicht mehr.
      Sensenmann würde die Wahrheit schreiben.

  12. Susanne Chmela
    21. Juni 2016 12:27

    Für die EU-Gegner Großbritanniens ist dieses Gerichtsurteil eine großartige Unterstützung und wird sicher noch in den nächsten Stunden medial aufgegriffen.

    • Sensenmann
      21. Juni 2016 20:23

      Das wird nix nützen. Das perfide Albion verspricht sich in der EU mehr Vorteile, als außen, denn innen bezahlt sie Germoney, außen müssen sie selber was schaffen.
      Da das Albion nicht mehr wie früher eine halbe Welt zum Ausplündern hat, werden sie sich an den halten, der noch zahlen kann, und sich - siehe Urteil zur EZB - auch darum drängt, alles zu bezahlen.
      Stimmte England wirklich für den EU-Austritt, dann wäre das ein Wunder, das Ergebnis würde aber so oder so passend gemacht.
      Die "Märkte" sind ruhig, der Soros hat den Briten eine Entwertung des Pfundes angedroht, sollten sie für den Austritt stimmen und daher steht das Ergebnis schon fest. Sie werden lernen, die Peitsche zu küssen.

  13. Brockhaus
    21. Juni 2016 12:11

    Dann darf man sicher aber über die Brexit-Ambitionen der Engländer nicht wundern!





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