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Vom Komfort, seine Kinder nicht dem Staat zu übergeben drucken

Lesezeit: 2:30

Jetzt klagen Eltern also gegen das verpflichtende Kindergartenjahr – ihre elterlichen Erziehungsrechte seien damit verletzt. Andernorts wird dagegen schon darüber nachgedacht, ein weiteres Jahr verpflichtend zu machen. Da ist vom „Bildungsgarten“ die Rede – als ob Kinder nicht auch ein Recht auf Spielen, aufs Noch-nicht-gebildet-Werden, auf Kind-Sein hätten. Und Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek ist überhaupt vehement dagegen, wenn Mütter ihre Kinder selbst erziehen wollen – interessanterweise lehnt sie, wie sie selbst sagt, das als Rückzug in die „Komfortzone“ ab.

Frau Heinsich-Hosek will, dass die Kinder so schnell wie möglich in einer Krippe abgegeben werden – damit die Mutter arbeiten gehen kann. Schließlich soll sie ja Karriere machen. Arbeitsleid ist also besser als Familien-„Komfort“. Nach den Kindern fragt sie nicht.
Das Ideal der Frauenministerin ist dasselbe, das die früheren kommunistischen Staaten hatten. Kinder müssen den Eltern so früh wie möglich abgenommen werden. Die Begründung ist eine unterschiedliche: Sie will Frauen arbeiten schicken, die Kommunisten wollten die Kleinen von Anfang an indoktrinieren.
Fragt sich nur, ob nicht der Effekt der Maßnahme in beiden Fällen derselbe ist.
Studien zeigen, dass die frühkindliche Entwicklung von zu früher Gruppensituation beeinträchtigt wird. Kinder sind von einem langen (quasi Arbeits-)Tag in einer lärmenden Umgebung, ohne die wichtigste Bezugsperson überfordert: kein Rückzug, keine Ruhe ist möglich.
Gehirnphysiologen haben nachgewiesen, dass die Sprachentwicklung in Zeitfenstern verläuft, die darüber entscheiden, wie gut oder schlecht die sprachlichen Fähigkeiten des Kindes sind – und sie haben herausgefunden, dass diese „Fenster“ nur dann wirklich gut genützt werden können, wenn das Kind bei der Mutter ist. Ganz egal, wie sprachlich kompetent oder nicht kompetent diese ist.
Und man hat herausgefunden, dass Depressionen, aggressives Verhalten und Hyperaktivität häufiger sind, je früher ein Kind in Gruppen-Fremdbetreuung abgeschoben wird.
Psychiater warnen auch davor, dass die Bindungsfähigkeit dieser Generationen noch schlechter ausgeprägt sein wird, als sie es jetzt schon ist. Die Scheidungsraten würden unaufhaltsam ansteigen. Darunter leiden dann wieder die Kinder. Es ist eine Teufelsspirale.
Darum ist es gut, dass Familien die Kindergartenpflicht bekämpfen. Und darum sollten wir froh sein, dass immer mehr junge Frauen ihre Kinder mindestens drei, wenn möglich aber mehr Jahre selbst betreuen wollen. Es gibt also noch Hoffnung, dass Kinder in Familien aufwachsen dürfen – in einer „Komfortzone“ eben.

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  1. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    27x Ausgezeichneter Kommentar
    14. August 2011 07:49

    Familienzerstörung wird sich rächen, hat sich schon gerächt.

    Die Natur sieht den Menschen als Familieneinheit, die Religion sieht es so, die Tiere sind so, bloß die Sozis wollen es 'modern' und 'anders'.

    Was Psychologen erkennen, was alle wissen und spüren, die SPÖ will was anderes, nämlich was gut wäre, 'Komfortzone', muss zerstört werden. Es muss die Familie zerstört werden, die Religion, die Moral, die Geschichte, die Gesellschaft. Eindeutig kommen die Täter aus dieser linken Ecke, die da meint in tiefster kommunistischer Tradition, was Dir gehört, das gehört jetzt mir, die Straßenräuberphilodophie.

    Wir brauchen kein Frauenministerium, wir brauchen Menschen, ordentliche, moralisch gefestigte Menschen, weder ideologisierte noch indoktrinierte Menschen, wir brauchen die menschliche Vielfalt, den Individualismus, die Eigenverantwortung und nicht die staatlichen Familienzerstörer und die zugehörigen 'Familienzerstörungsparteigänger-Resultate'. Wir brauchen Menschen, die logisch denken können und nicht von der Partei denken lassen.

    Sie hat sich schon gerächt die Familienzerstörung. Es laufen fast nur noch gestörte Typen herum, die Praxen der Psychiater und Psychologen sind voll, die Menschen, blickt man sich um in den Städten hauptsächlich, laufen herum, wie ferngesteuert im Rhythmus der TV-Verblödung, der Radioverblödung, der österreichischen sozialistischen Einheitspartei, von Arbeit, Leistung, Eignung, Eigenverantwort oft keine Spur, krank und ziellos, wie die Hühner in der Legebatterie, nur daß sie keine Eier legen.

    Wollten wir das ?

    Noch schlimmer wird sich die Familienzerstörung im Einklang mit der Bildungszerstörung in Zukunft auswirken und rächen. Es kommen nämlich nur noch hirnamputierte Politiker an die Futterschüssel, die jetzt bereits einen 'Rettungsschirm' nach dem anderen verabschieden und den wirklichen Aufgaben nicht mehr nachkommen und diese nicht einmal mehr erkennen. Sie kommen später dann alle aus der Legebatterie ...

    ... geht es nach den Sozis und den Sozis in den anderen Parteien ...

  2. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    19x Ausgezeichneter Kommentar
    14. August 2011 10:26

    A.U.: "Jetzt klagen Eltern also gegen das verpflichtende Kindergartenjahr – ihre elterlichen Erziehungsrechte seien damit verletzt"

    Diese Nachricht läßt doch ein bißchen Hoffnung aufkeimen, weil sie möglicherweise mehrere Menschen, vor allem junge Eltern, zum dringend nötigen Nachdenken anregen könnte!

    Ich weiß nicht, was heute auf den Unis im heillos überlaufenen Fach "Psychologie" über die ENTWICKLUNG des KINDES im VORSCHULALTER gelehrt wird. Da die Professoren dort vermutlich von ALT-68ern indoktriniert worden sind, läßt die Antwort Schlimmes befürchten, da sich die Psychologie bedauerlicherweise ausnahmslos vor den LINKSGESTEUERTEN Karren spannen läßt.

    Ich halte es für ein "Märchen", daß durch den mehrjährigen Aufenthalt eines Kindes im Kindergarten das Sprachgefühl verbessert wird. Wie denn auch! Da erlaube ich mir schon zu behaupten, daß der Grundstein für das exzellente Sprachgefühl unserer drei Kinder für ihre Muttersprache ZU HAUSE gelegt worden ist und nicht in einem Kindergarten. Hand aufs Herz: Von wem soll denn dort etwas zu "gewinnen" sein? Von den kleinen Kindern? Oder von den Tanten?

    Außerdem wollten mein Mann und ich UNSEREN Kindern UNSERE WERTE nahebringen und FÜRS LEBEN mitgeben. Was gehen mich die Werte einer Kindergartentante an! Aber ich weiß schon: Jeder Vorsprung in der Erziehung von Kindern ist schlecht; er untergräbt das Gleichheitsbestreben der LINKEN.

    Ich weiß bis heute nicht, was ein Kind von ihm völlig fremden Frauen besser "lernen" soll als von der eigenen Mutter, die in meinen Augen diejenige Person ist, der NATURGEMÄSS das Wohl und das Gedeihen ihres Kindes am meisten am Herzen liegt.

    Wenn man natürlich, wie kürzlich @Ch. Seidl, davon ausgeht, daß Mütter zur Erziehung ihrer Kinder nicht mehr als 5 Grundschuljahre benötigen, liegt die Sache verständlicherweise anders. Zu dieser "Einstellung" paßt dann der Witz, daß die Lehrkräfte in einer VS nicht mehr wissen müssen als den Stoff der vier VS-Klassen.

    Mein Fazit: Vor allem in den entscheidendsten Jahren eines Kindes: So viel elterliche Erziehung wie möglich und SO WENIG FREMDERZIEHUNG durch familienfremde Personen wie nötig!

    Sobald die Kinder in der Schule sind, schwindet der Einfluß der Eltern ohnedies. Das sieht man besonders gut an KINDERZEICHNUNGEN: Sobald Einfluß auf das Kind genommen wird--und das ist nun einmal in der Schule der Fall, verlieren die zeichnenden Kinder ihre einzigartige Spontaneität.

  3. Ausgezeichneter KommentatorIntellekto
    19x Ausgezeichneter Kommentar
    14. August 2011 10:02

    Frau H H kennt keine Komfortzone,sie hat das nie erlebt. Sie kann sich eine FAMILIE in der Frauen nicht Maschinen sind,die arbeiten gehen und dann und wann schnell ein Kind bekommen,um das sie sich dann wenig bis gar nicht kümmern,nicht vorstellen. Der Groll auf alles nicht-rote,auf "die Reichen" die eh nur alles geerbt haben,die im Schlaraffenland leben,die von klein auf von den Eltern Eriehung(!!) Benehmen,Herzensbildung,soziale Kompetenz,Werte u vieles mehr vermittelt bekommen ist bei allen Sozialisten tief im Denken verankert.
    Das skandalöse ist das von oben im Imperativ verordnete MUSS:Es gibt keine Freiwilligkeit und daher keine Wahlmöglichkeit:Der gesellschaftliche monocolore Druck ist so groß,daß keine Frau heute mehr sich laut zu sagen traut,daß sie länger die Kinder bei sich hätte und erst spät ODER GAR NICHT arbeiten gehen möchte.

  4. Ausgezeichneter Kommentatorschreyvogel
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    14. August 2011 09:52

    Die Kindergartenpflicht für die Nulljährigen ist wohl nicht mehr aufzuhalten!

    Man muss die ganz leeren Köpfe von allem Anfang an mit sozialdemokratischen Inhalten indoktrinieren, damit es hält und sie nicht später auf andere Gedanken kommen!

    Den Rest besorgt dann die Integrierte Haupt- und Hochschule.

  5. Ausgezeichneter KommentatorHJR
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    14. August 2011 09:38

    Ursprunglich war dieser Text als Subkommentar zu Moti, 07:44 gedacht,
    der ist mir dann doch etwas grundsätzlicher geraten:

    Das inzwischen nicht mehr sehr gebräuchliche Wort von der "Familie als Keimzelle des Staates" findet seine Begründung darin, dass sich eine Gesellschaft "herausbilden" und entwickeln muss. Jahrhunderte um nicht zu sagen Jahrtausende lang geschah dies in der Familie, in welcher Sitten und Gebräuche in z.T. ritualisierter Übung von den Eltern an die Kinder weitergegeben wurden. Deren Sache war es dann, notwendige, meist durch äußere Umstände bedingte Modifikationen der gesellschaftlichen Usancen zu implementieren und weiter zu tradieren. Dies fürhte von der Familie zur Sippe, zumStamm, zum Volk und schließlich zum Staat.

    Die maßlosen gesellschaftlichen Verwerfungen der beiden Weltkriege sind hier zweifellose mit ursächlich für eine erhebliche Störung dieses Mechanismus. Ob die sozialistischen Ideen einer staatlich organisierten "Erziehung" und "Bildung" - die überdies leider nicht ideologiefrei (aber meiner Ideologie fremd) vor sich gehen - diesen bewährten Mechanismus auch nur ansatzweise geschweige denn zielführend nachbilden kann, verneine ich.

    Ich habe daher schon das kürzlich eingeführte verpflichtende "Vorschuljahr" (welches lediglich der Verlegenheit der sprach-ohnmächtigen Imigration geschuldet war und keineswegs irgendwelchen wohlbegründeten Bildungsüberlegungen der zu solchen Analysen unfähigen Sozialisten) vehement abgelehnt und bin überzeugt, dass uns ein weiteres solches Jahr nur noch tiefer in die "sozialistische Misere" führen wird.

    Allein schon das immer mehr schrumpfende Häuflein derer, die in der Lager sind, solche Gedankengänge nachzuvollziehen, geschweige denn zu formulieren, zeigt, welcher Weg da eingeschlagen wurde.

    Sozialistisches Denken führt zu sozialistischer Politik und diese in den real existierenden Sozialismus! Und ich möchte nicht zu denen gehören, die diesen auch noch ausdrücklich begrüßen!

    Und übrigens: Wenn Sie schon die Sprachdefizite und fehlenden Ordnungsrahmen (als Klagen der Volksschullehrer) anführen, worauf führen Sie diese Mängel zurück? Als es noch eine "kritische Menge" intakter Familien gab, hielt sich dieses Problem in marginalen Grenzen! Weil die Tradierung notwendig systemkonforme Weiterentwicklung generiert.

    [mailto: horst.rathbauer@gmx.at]

  6. Ausgezeichneter Kommentatorlibertus
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    14. August 2011 05:26

    Nach der Kindergartenpflicht kommt die Ganztagsschulpflicht und dann noch die Pflegeheimpflicht für die Alten und schon haben die Sozis erreicht, was sie immer und überall anstreben.

    Die Zerschlagung der kleinsten Zelle im Staat = der Familie!

    Die Alten in die staatliche Versorgung, die Kinder ebenso und für die dazwischen die Sozialhilfe - schöne neue, linxlinke Welt!

    Wäre doch gelacht, wenn nicht - "Sozialismus in seinem Lauf halten weder Ochs noch Esel auf" - gelänge!

  7. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    14. August 2011 13:52

    'Komfort' im 'Familiensinn' der Frau Heinisch-Hosek gestehen die Roten natürlich den Türken und Muslimen zu, aber nicht den Österreichern, die sollen ihre Kinder abgeben, damit die Frau auch arbeiten kann, damit davon dann die Immigranten ein beschauliches 'Komfort'-leben führen können.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorJohann Glaser
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    15. August 2011 11:51

    In Herrn Unterbergers Artikel ist leider eine Verwechslung und eine Vermischung eingetreten. Und zwar bezieht sich das verpflichtende Kindergartenjahr auf Kinder im Alter von 5 Jahren, Herr Unterberger bezieht sich aber auf Kinder im Alter von 0-3 Jahren. Dieses Zusammenwürfeln ist schade, weil es zwei eigentlich getrennte Themen so verknüpft, dass es schwer wird, über beide seriös nachzudenken.

    Ich gebe Herrn Unterberger aber völlig recht, dass das sozialistische Bestreben nach Indoktrination schon von möglichst jungen Kindern eine fatale Entwicklung ist und es zum Schutz unserer Gesellschaft unbedingt verhindert werden muss. Für junge Kinder ist der reichliche Kontakt zu den eigenen Eltern (beiden!) ein immens wichtiger Faktor. Es ist Aufgabe der Eltern und nur der Eltern, den Kindern Werte und Tugenden beizubringen und sie zu aufrechten und engagierten Menschen zu erziehen.

    @Undine: Als ich vor ein paar Jahren die Vorlesungen zur Entwicklungspsychologie absolviert habe, war eigens eine Dame von der Universität München nach Wien bestellt worden, da es hier gerade keine passenden Professoren gab. Soweit ich mich erinnere war aber immer nur die Rede von dem, was innerhalb der Kindern abläuft, weniger was Eltern oder staatliche Indoktrination dazu beitragen können. Wahrscheinlich ist in Bayern der linke Einfluss noch nicht so weit fortgeschritten. Das ist die gute Nachricht. Aber grundsätzlich stimmt es, dass das ganze Studium und alle Professoren und Assistenten ganz ekelhaft weit links angesiedelt sind und ihre (Macht-)Position teilweise auch schamlos zur Manipulation missbrauchen.

    Obwohl hier mehrfach geschrieben wurde, dass Kinder nicht zu bald Kontakt mit anderen Kindern "ausgeliefert" sein sollen, muss ich hier etwas mehr dazu schreiben. Für das Leben ist es absolut notwendig, gut mit seinen Mitmenschen kommunizieren zu können und sich zu integrieren. Dazu bedarf es zahlreicher Fertigkeiten, die den meisten von uns allerdings nicht bewusst sind, weil sie früh genug geübt wurden.

    Für den Erwerb dieser Fertigkeiten ist der Kontakt mit vielen anderen Kindern die einzige Möglichkeit. Natürlich können Säuglinge noch keine Umgangsformen lernen, aber im Alter von 2-3 Jahren darf das von den Eltern nicht verabsäumt werden. Nur so können die eigenen Kinder liebenswerte und angenehme Zeitgenossen werden. (Ich vermeide bewusst das Wort "sozial", obwohl es hier der eigentlichen Wortbedeutung entspräche, weil es politisch schon viel zu missbraucht wird.)

    Leider leben wir in einer Zeit mit einem Trend zum Leben in der Stadt, einem Trend zur "Vereinzelung" (Wer kennt im Gemeindebau noch seine Nachbarn?). Beides ist im Gegensatz zum Leben in kleinen Gemeinden und am Land eine Gefahr, da die Anzahl der Bekanntschaften und Freunde stark eingeschränkt ist, und es zu verlockend ist, sich selbst als "allein auf der Welt" und somit als Mittelpunkt der Welt zu empfinden. Entsprechend hilfsbereit und opferbereit entwickeln sich die Menschen.

    Interessanterweise streben aber gerade Ausländer besonders zum Treffen in Gruppen, was wir täglich in den Wiener Parks und Plätzen erleben. Die Ursache ist sicherlich kulturell, aber auch weil sie als kleine Gruppe in einem fremden Land zusammenhalten wollen. Bitte, verstehen Sie mich nicht falsch, ich finde das nicht grundsätzlich schlecht (auch wenn mich die starke Präsenz am Weg zur U-Bahn manchmal verängstigt). Es ist aber definitiv ein Nachteil für unsere eigene Kultur, wenn wir uns selbst so zurückziehen, damit unsere Fertigkeiten im Umgang mit anderen Leuten verlernen, und somit den eigenen Zusammenhalt gefährden.

    Das Kindergartenalter ist aber nicht die einzige Zeit, in der Kinder den Umgang mit anderen Kindern erlernen. Der Lernprozess geht weiter bis ins junge Erwachsenenalter, hört aber eigentlich nie auf. Und darum finde ich es auch so wichtig, dass Kinder in Vereine und in ehrenamtliche Tätigkeiten eingebunden werden. Freiwillige Feuerwehr, Studentenverbindungen, Jungschar, Pfadfinder, Pfarre, ... Dort finden sie neue Freunde, treffen auch auf Probleme im Umgang und können ihr eigenes Profil "zurechtschleifen", und gleichzeitig werden sie zu engagierten und zuverlässigen Menschen.

    Von all dem unabhängig ist aber das verpflichtende Kindergartenjahr als letztes Jahr vor dem Schuleintritt. Beworben wurde es zur Kontrolle und Verbesserung der Sprachfähigkeiten von Ausländer-Kindern. Obwohl das ein guter Anfang für die Lösung der Probleme ist, ist ein Jahr aber zu wenig, um erst dann die Sprache zu lernen. Und es ist zu wenig um erst dann den Umgang mit anderen Kindern (auch den "mühsamen", insbes. Bullies) zu lernen. Und das eigentliche Ziel geht vollends verloren, wenn sich erst wieder homogene Gruppen der jeweiligen Herkunftsländer bilden, die nur ihre Muttersprache verwenden, oder gar von gewissen Politikern der Schul-Unterricht in ihrer Muttersprache gefordert wird.

    Meiner Meinung nach ist das verpflichtende Kindergartenjahr ein hehres Ziel für (sprachlich) schlechte Kinder, das aber leider auch missbraucht wird als frühzeitiges Instrument zur Indoktrination. Wenn Eltern wirklich auch für genug Kontakte ihrer jungen Kinder sorgen, finde ich es ok, wenn sie sich von der Pflicht befreien. Aber wenn es ausländische Eltern missbrauchen, um ihre Kinder von österr. Einfluss (Sprache, Kultur) abzuschirmen, dann geht die Klage der österreichischen Mutter als Schuss nach hinten los.

  2. Ausgezeichneter KommentatorNeppomuck
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    15. August 2011 15:17

    Unsere Kinder sind unsere Zukunft.
    Wenn man bedenkt, was "unser" Staat mit unserer Zukunft so alles anstellt, müssen einem ja die Haare vor der Zeit grau werden.

    Also lässt die Finger, vor allem die ideologisch verschmutzten, von unseren Kindern, werte p.t. Staatslenker und versaut ihnen nicht auch noch die letzten übrig gebliebenen schönen Jahre.

    Oder wie soll das aussehen?
    1. und 2. Lebensjahr - werdet reif dazu, aufs Töpfchen zu gehen.
    3. bis 30. Jahr - Bildung und Ausbildung zur Verwendbarkeit als Erzeuger von Dividenden und Steuern.
    31. bis 70. Jahr - Umsetzen dieser Ziele.
    71. bis x - Fristen des Daseins durch eine Volkspension, die vom Existenzminimum vor sich her getrieben wird.

    Vielen Dank, man muss nicht von allem haben. Außerdem ist Sklaverei schon seit einiger Zeit verboten.

    Also (siehe oben) - "Finger weg ..."

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  1. Sherlyn (kein Partner)
  2. Dweezil (kein Partner)
  3. Boyet (kein Partner)
  4. Liz (kein Partner)
    21. Januar 2015 03:08

    hey holly i am and have been a vegetarian for a ltltie over 3 years now if your mom doesn't want or is having a hard time letting you becoming one tell her how much it really means to you of becoming a vegetarian and why. Also get with her and do some research together on google, youtube or any other website that shows good info on being a vegetarian. Be aware tho if you do become one people ask all the time why did you become one or anything like that and can get very annoying!! anywayz best of luck.

  5. Shakrit (kein Partner)
    19. Januar 2015 19:11

    Hallo Katrin,das Motiv finde ich sooo toll! Deine Karte ist auch wirklich schf6n gdeorwen, gefe4llt mir!Lieben Grfcdfe.PS: Super Blog-Design :-)

  6. Brigitte Imb
    15. August 2011 23:06

    OT - SPÖ-Jugend: Vorzug für Migranten bei Aufnahmen
    15.08.2011 | 18:23 | (Die Presse)

    Tina Tauß, die Chefin der Jungen Generation in der SPÖ, tut das Integrations-Staatssekretariat im ÖVP-Innenressort weh. Die JG will, dass im Staatsdienst Zuwanderer bei gleicher Qualifikation Jobs erhalten.

    http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/685722/SPOeJugend_Vorzug-fuer-Migranten-bei-Aufnahmen?_vl_backlink=/home/index.do

    Die Roten werden beständig unverschämter!

  7. xRatio (kein Partner)
    15. August 2011 19:05

    Gääähn, wie oft muß das eigentlich noch gesagt sein:

    Schule, da gesamte Bildungswesen, muß STAATSFREI sein

    Uralte Binsenweisheit, z.B. John Stuart Mill:

    "Die allgemeinverbindliche Erziehung durch den Staat ist bloß eine Vorrichtung, um die Menschen so zu formen, daß einer genau dem anderen gleicht: und da die Schablone, in die alle gepreßt werden, jene ist, die der vorherrschenden Macht in der Regierung gefällt, ... errichtet dies eine Herrschaft über den Geist, die zwangsläufig zu einer über den Körper führt."


    http://mehr-freiheit.de/faq/schule.html

  8. Ferdinand K. (kein Partner)
    15. August 2011 18:21

    Ich habe meine Kinder mit 24 bzw. 18 Monaten in den Kindergarten geschickt, weil ich in einem Land lebe, in dem das nicht nur gesellschaftlich akzeptiert ist, sondern in dem es auch ein entsprechendes Angebot gibt. Übrigens sind der Großteil private Kindergärten, in denen sicher keine staatliche Indoktrination stattfindet.

    In Österreich, das in dieser Hinsicht sowohl von der Einstellung, als auch der Infrastruktur sehr rückständig ist, sind die Kinderbetreuungsmöglichkeiten ja eher zum Verzweifeln.

    Es ist hierzulande übrigens üblich, dass Frauen schon nach ca. 4-6 Monaten an den Arbeitsplatz zurückkehren, ohne dass irgendwer offen oder verdeckt Vorwürfe machen würde. Ich war ein bisschen schockiert von Aussagen, die man von manchen österreichischen Frauen (und Männern) hört. Man fühlt sich ein ein anderes Jahrhundert zurückversetzt.

    Meine Kinder sind nicht geschädigt, sondern sehr sozial und sprechen inzwischen drei Sprachen, ohne dass wir sie dazu drängen mussten.

    Ich möchte niemanden zwingen, die Kinder in den Kindergarten zu schicken, aber ich kann es nur wärmstens empfehlen. Den Unterschied merkt man, wenn Kinder erst spät mit 4-5 Jahren im Kindergarten dazukommen, die bisher zu Hause waren. Diese sind nämlich in der Regel weniger entwickelt als ihre Alterskollegen aus dem Kindergarten, was sie aber nach einiger Zeit wieder aufholen können.

    Ich halte zwar nichts vom staatlichen Kindergartenzwang, aber die Diskussion nimmt teilweise schon sehr groteske Züge an, wenn manche ihre ideologischen Überzeugungen zum einzig Wahren für das Kindeswohl erklären.

    Herr Unterberger, die von Ihnen zitierten Studien hätte ich gerne mal gesehen!

    • contra
      15. August 2011 22:07

      Hier wehren sich die meisten Teilnehmer nur gegen den "staatlich auferlegten ZWANG" und nicht gegen die freiwillige Möglichkeit!

      Schom bemerkt?

    • contra
      15. August 2011 22:07

      Tausche "m" gegen "n"! ;-)

    • Ferdinand K. (kein Partner)
      16. August 2011 20:06

      @ contra

      Dann sagen Sie das mal dem Blogautor.
      dem genügt es nicht auf das Prinzip hinzuweisen, dass den Staat bestimmte Dinge einfach nichts anzugehen haben, sondern er muss gleich die Zerstörung der Gesellschaft durch frühzeitigen (mit fünf Jahren!) Kindergartenbesuch an die Wand malen.

      Und behauptet dazu eine Reihe von angeblichen Studien und Expertenmeinungen, die besagen sollen, wie schädlich ein früher Kindergartenbesuch für Kinder sei.

    • contra
      16. August 2011 21:34

      @Ferdinand K.

      Ich kann zwar nicht für den Blogautor sprechen, aber auch er hat bereits oft genug betont, daß er sich weniger Staat und mehr Privat wünscht und sein Hinweis auf Schaden bezog sich denn doch auf die ZWANGSWEISE Unterbringung von Kindern in diversen Einrichtungen.

    • lurkerabove (kein Partner)
      19. August 2011 12:19

      Können Sie uns verraten, welches Land da "nicht so rückständig ist" wie unser Österreich?

      Ist es etwa ein skandinavischen Land wie Norwegen?

      Wenn ja, dann sollten Sie (bei aller Wetrtschätzung der emotionalen Ausgeglichenheit ihrer Kinder) sich einmal die Biographie von Anders Breivik ansehen, und sich überlegen, wie es kommt, dass jemand eine Stunde lang auf wehrlose Jugendliche schiessen kann?

      Wann glauben sie, wird so etwas wie "Mitgefühl" im Gehirn angelegt?

  9. Neppomuck (kein Partner)
    15. August 2011 15:17

    Unsere Kinder sind unsere Zukunft.
    Wenn man bedenkt, was "unser" Staat mit unserer Zukunft so alles anstellt, müssen einem ja die Haare vor der Zeit grau werden.

    Also lässt die Finger, vor allem die ideologisch verschmutzten, von unseren Kindern, werte p.t. Staatslenker und versaut ihnen nicht auch noch die letzten übrig gebliebenen schönen Jahre.

    Oder wie soll das aussehen?
    1. und 2. Lebensjahr - werdet reif dazu, aufs Töpfchen zu gehen.
    3. bis 30. Jahr - Bildung und Ausbildung zur Verwendbarkeit als Erzeuger von Dividenden und Steuern.
    31. bis 70. Jahr - Umsetzen dieser Ziele.
    71. bis x - Fristen des Daseins durch eine Volkspension, die vom Existenzminimum vor sich her getrieben wird.

    Vielen Dank, man muss nicht von allem haben. Außerdem ist Sklaverei schon seit einiger Zeit verboten.

    Also (siehe oben) - "Finger weg ..."

  10. cmh (kein Partner)
    • RB (kein Partner)
      15. August 2011 14:05

      Ja genau, Freiheit.....
      Was mich so unglaublich stört ist, dass sich die Politik in alles und jedes einmischt und jedes Detail des menschlichen Lebens/auch was die Gemeinschaft betrifft, sollte gesetzlich geregelt werden oder soll gesetzlich geregelt sein. Das betrachte ich als Armutszeugnis einer Gesellschaft.

    • Undine
      15. August 2011 14:36

      @RB

      Das ist aber in Diktaturen so Usus! Und wir sind gerade auf bestem Weg, "dank" unserer lieben LINKEN, auf eine zuzusteuern. Alles zeigt darauf hin und das erst gut 20 Jahre nach der Kapitulation des Kommunismus!

  11. RR Prof. Reinhard Horner
    15. August 2011 12:00

    reinhard.horner@chello.at

    Alles pflichtig dem Staat oder noch ein bisschen in Freiheit?

    Der Kindergarten kann und soll sehr der frühkindlichen Entfaltung dienen. Dies insbesondere überall dort, wo er im Sinn und in der Gesinnung jenes Friedrich Fröbel (1782-1852), dem wir auch das schöne Wort verdanken, gemäß seinem Hauptwerk „Die Menschenerziehung“ Kindergartenpädagogik betreibt.

    Allerdings kann er auch anderen Zielen untergeordnet werden. Für die Kinderkrippen wird mitunter als der eigentliche Zweck und Nutzen die Kinderbetreuung ins Treffen geführt, die der „Vereinbarung von Familie und Beruf“ entgegenkommen soll. „Vielleicht kann man demnächst auch bereits ein befruchtetes Ei vorbeibringen.“ (© Bruno Jonas)

    Wenn eine Ideologie dermaßen die soziale Praxis bestimmen soll, dass sie vom Säuglingswäschepaket bis zum Abgang mit der „Flamme“ den Lebenslauf ergreift, wird`s grimmig.

    Blühende Familien und funktionierende Nachbarschaften sollten nicht nur im Hinblick auf die frühe Entwicklung persönlicher Qualitäten und individueller Qualifikationen hohen Wert beanspruchen, sondern auch für „Die offene Gesellschaft und ihre Feinde“ (K. R. Popper, 1945).

    Ist das Maß für generelle Verpflichtung in staatlicher Obhut bei sprachunkundigen Kindern, bei versoffenen Eltern und bei Missbrauchsfällen zu nehmen?

  12. Johann Glaser (kein Partner)
    15. August 2011 11:51

    In Herrn Unterbergers Artikel ist leider eine Verwechslung und eine Vermischung eingetreten. Und zwar bezieht sich das verpflichtende Kindergartenjahr auf Kinder im Alter von 5 Jahren, Herr Unterberger bezieht sich aber auf Kinder im Alter von 0-3 Jahren. Dieses Zusammenwürfeln ist schade, weil es zwei eigentlich getrennte Themen so verknüpft, dass es schwer wird, über beide seriös nachzudenken.

    Ich gebe Herrn Unterberger aber völlig recht, dass das sozialistische Bestreben nach Indoktrination schon von möglichst jungen Kindern eine fatale Entwicklung ist und es zum Schutz unserer Gesellschaft unbedingt verhindert werden muss. Für junge Kinder ist der reichliche Kontakt zu den eigenen Eltern (beiden!) ein immens wichtiger Faktor. Es ist Aufgabe der Eltern und nur der Eltern, den Kindern Werte und Tugenden beizubringen und sie zu aufrechten und engagierten Menschen zu erziehen.

    @Undine: Als ich vor ein paar Jahren die Vorlesungen zur Entwicklungspsychologie absolviert habe, war eigens eine Dame von der Universität München nach Wien bestellt worden, da es hier gerade keine passenden Professoren gab. Soweit ich mich erinnere war aber immer nur die Rede von dem, was innerhalb der Kindern abläuft, weniger was Eltern oder staatliche Indoktrination dazu beitragen können. Wahrscheinlich ist in Bayern der linke Einfluss noch nicht so weit fortgeschritten. Das ist die gute Nachricht. Aber grundsätzlich stimmt es, dass das ganze Studium und alle Professoren und Assistenten ganz ekelhaft weit links angesiedelt sind und ihre (Macht-)Position teilweise auch schamlos zur Manipulation missbrauchen.

    Obwohl hier mehrfach geschrieben wurde, dass Kinder nicht zu bald Kontakt mit anderen Kindern "ausgeliefert" sein sollen, muss ich hier etwas mehr dazu schreiben. Für das Leben ist es absolut notwendig, gut mit seinen Mitmenschen kommunizieren zu können und sich zu integrieren. Dazu bedarf es zahlreicher Fertigkeiten, die den meisten von uns allerdings nicht bewusst sind, weil sie früh genug geübt wurden.

    Für den Erwerb dieser Fertigkeiten ist der Kontakt mit vielen anderen Kindern die einzige Möglichkeit. Natürlich können Säuglinge noch keine Umgangsformen lernen, aber im Alter von 2-3 Jahren darf das von den Eltern nicht verabsäumt werden. Nur so können die eigenen Kinder liebenswerte und angenehme Zeitgenossen werden. (Ich vermeide bewusst das Wort "sozial", obwohl es hier der eigentlichen Wortbedeutung entspräche, weil es politisch schon viel zu missbraucht wird.)

    Leider leben wir in einer Zeit mit einem Trend zum Leben in der Stadt, einem Trend zur "Vereinzelung" (Wer kennt im Gemeindebau noch seine Nachbarn?). Beides ist im Gegensatz zum Leben in kleinen Gemeinden und am Land eine Gefahr, da die Anzahl der Bekanntschaften und Freunde stark eingeschränkt ist, und es zu verlockend ist, sich selbst als "allein auf der Welt" und somit als Mittelpunkt der Welt zu empfinden. Entsprechend hilfsbereit und opferbereit entwickeln sich die Menschen.

    Interessanterweise streben aber gerade Ausländer besonders zum Treffen in Gruppen, was wir täglich in den Wiener Parks und Plätzen erleben. Die Ursache ist sicherlich kulturell, aber auch weil sie als kleine Gruppe in einem fremden Land zusammenhalten wollen. Bitte, verstehen Sie mich nicht falsch, ich finde das nicht grundsätzlich schlecht (auch wenn mich die starke Präsenz am Weg zur U-Bahn manchmal verängstigt). Es ist aber definitiv ein Nachteil für unsere eigene Kultur, wenn wir uns selbst so zurückziehen, damit unsere Fertigkeiten im Umgang mit anderen Leuten verlernen, und somit den eigenen Zusammenhalt gefährden.

    Das Kindergartenalter ist aber nicht die einzige Zeit, in der Kinder den Umgang mit anderen Kindern erlernen. Der Lernprozess geht weiter bis ins junge Erwachsenenalter, hört aber eigentlich nie auf. Und darum finde ich es auch so wichtig, dass Kinder in Vereine und in ehrenamtliche Tätigkeiten eingebunden werden. Freiwillige Feuerwehr, Studentenverbindungen, Jungschar, Pfadfinder, Pfarre, ... Dort finden sie neue Freunde, treffen auch auf Probleme im Umgang und können ihr eigenes Profil "zurechtschleifen", und gleichzeitig werden sie zu engagierten und zuverlässigen Menschen.

    Von all dem unabhängig ist aber das verpflichtende Kindergartenjahr als letztes Jahr vor dem Schuleintritt. Beworben wurde es zur Kontrolle und Verbesserung der Sprachfähigkeiten von Ausländer-Kindern. Obwohl das ein guter Anfang für die Lösung der Probleme ist, ist ein Jahr aber zu wenig, um erst dann die Sprache zu lernen. Und es ist zu wenig um erst dann den Umgang mit anderen Kindern (auch den "mühsamen", insbes. Bullies) zu lernen. Und das eigentliche Ziel geht vollends verloren, wenn sich erst wieder homogene Gruppen der jeweiligen Herkunftsländer bilden, die nur ihre Muttersprache verwenden, oder gar von gewissen Politikern der Schul-Unterricht in ihrer Muttersprache gefordert wird.

    Meiner Meinung nach ist das verpflichtende Kindergartenjahr ein hehres Ziel für (sprachlich) schlechte Kinder, das aber leider auch missbraucht wird als frühzeitiges Instrument zur Indoktrination. Wenn Eltern wirklich auch für genug Kontakte ihrer jungen Kinder sorgen, finde ich es ok, wenn sie sich von der Pflicht befreien. Aber wenn es ausländische Eltern missbrauchen, um ihre Kinder von österr. Einfluss (Sprache, Kultur) abzuschirmen, dann geht die Klage der österreichischen Mutter als Schuss nach hinten los.

    • Undine
      15. August 2011 14:29

      QJohann Glaser

      Ihrem Kommentar kann man nur zustimmen. Daß einiges in der Hitze des Gefechts durcheinander geraten ist, was das Kindergartenalter betrifft, stimmt. Es ist ein gewaltiger Unterschied, ob ein Kind mit fünf Jahren, also ein Jahr vor Schuleintritt, oder bereits im Krabbelalter, nahezu ohne elterliche Betreunung tagsüber, fremden Händen überantwortet wird.

      In meiner Kindheit wäre ein Kindergartenbesuch völlig unnötig gewesen. Es gab so viele Kinder unterschiedlichen Alters, mit denen man spielen konnte. Ich erinnere mich, daß ich viel "unterwegs" war, da ich selber nur einen gut 13 Jahre älteren Bruder hatte. Aber ich konnte auch sehr gut alleine spielen. Außerdem mußten Eltern nicht "Termine" mit anderen Eltern ausmachen und die Kinder zum Spielen überall hinkutschieren. Wieviel Freiheit hatten wir doch damals.Dafür gab's auch keine aufwändige Kinderparty.

      Ich betrachte es nach wie vor als PRIVILEG der Kinder, vor dem Schuleintritt NICHT GEZIELT LERNEN ZU MÜSSEN. So nebenbei bemerkt: Es darf nicht unterschätzt werden, was Kinder während des SPIELENS alles LERNEN, auch im Umgang mit Spielgefährten! SPIELEN IST LERNEN, aber OHNE ZWANG, eben SPIELERISCH.

      Außerdem wurden in meiner Kindheit PROBLEME so gut wie gar nicht mit den Kindern besprochen besprochen. Also hatte man als Kind das Privileg, völlig unbekümmert zu sein und sich geborgen zu fühlen. Obwohl ich im Krieg aufgewachsen bin und "wußte", daß KRIEG ist und mein Bruder im letzten Kriegsjahr eingerückt war, was für meine Eltern bestimmt viel Grund zur Sorge war, lebte ich glücklich in den Tag hinein, weil mich meine Eltern zu meinem großen Glück mit ihren Sorgen verschonten!!!

      Heute wird mit den Kindern alles, was in der Welt an Katastrophen passiert, DISKUTIERT! Dann wundert man sich, daß---obwohl Friedenszeit herrscht!---die Kinder voller Ängste sind und ohne Psychologen und Medikamente oft gar nicht mehr auskommen. Die SORGEN der ERWACHSENEN sind für KINDERSEELEN einfach zu GROSS und deshalb auch nicht zu VERARBEITEN. Dasselbe gilt für Katastrophen in aller Welt: Werden Kinder damit völlig unnötigerweise konfrontiert, darf man sich nicht wundern, wenn sie PSYCHISCHE SCHÄDEN haben, die vermeidbar wären.
      Es geschieht ohnedies genug, was man von den Kindern leider nicht fernhalten kann. Wollen wir ihnen doch nicht mutwillig die UNBESCHWERTE Kindheit, die ich als MENSCHENRECHT ansehe, rauben!

    • Gennadi (kein Partner)
      15. August 2011 15:47

      Johann Glaser, Sie irren.
      Kindergarten ist weder ein Ort, wo Kinder soziale Kontakte lernen. Noch ein Ort, wo Spracherkenntnisse erlernt werden könnten. Kindergarten ist eine reine Aufbewahrungsstätte, mit meist geregelter Beschäftigungsvorgabe. Um (wie es in einem früheren Parteiprogramm der SPÖ wörtlich hieß) die Kinder dem schädlichen Einfluss der Familie zu entziehen.
      Richtig, Ausländer streben viel mehr nach Gruppen, als wir es gewohnt sind. Warum aber? Weil in diesen Gruppen die mitgebrachte Kultur und Sprache betrieben wird. Kindergarten wird da nur als lästiges Übel hingenommen. Zwangseinweisung von Kindern in außerfamiliäre Institutionen ist daher nur ein ideologisches Mittel zum Zweck - der Gleichschaltung von Menschen in "bearbeitbarem" Alter.

      Sinnvoll wäre viel eher, das Schuleinstiegsalter anzupassen. Warum sollten Kinder erst mit sechs beginnen? Vorschule ab fünf macht Sinn, kann Kinder eher zum zielgerichteten Lernverhalten führen, als Zwangsbeaufsichtigung durch "Tanten". Ziel der Ausbildung soll sein, dem jungen Menschen einen brauchbaren Platz in der Gemeinschaft zu sichern, nämlich durch eigene Leistung. Das setzt voraus (politisch Korrekte bitte wegschauen), dass der Schuleintritt an die Beherrschung der Unterrichtssprache gebunden wird, und nicht an das Schulstufenalter. Ein achtjähriges Migrantenkind ohne Sprachkenntnisse in eine 3. Klasse zu setzen, ist ein Verbrechen am Kind. Daran können auch Förderlehrerinnen nichts ändern.

      Es ist, so sehr das manchen weh tun mag, KEIN Menschenrecht, sich in einem fremden Land anzusiedeln. Wenn das jemand wünscht, dann nur unter der Voraussetzung, sich der Gastkultur und -sprache anzupassen. Wer das nicht wünscht, bitte nur mit Rückfahrticket kommen.

      Diese Meinung, um Missverständnisse auszuschließen, stammt von jemandem, der nie FPÖ wählen würde.

    • Helmut Graser
      15. August 2011 18:22

      Es ist wirklich interessant zu beobachten, wie sich heutzutage alle "von rechts" distanzieren müssen. Heute ist alles, was nicht links ist, automatisch "rechts" und unter diesem "rechts" wird alles subsummiert, beginnend von "mitte rechts" bis hin zum äußeren Rand.

    • Gennadi (kein Partner)
      15. August 2011 20:34

      Auch Sie irren, Herr Graser.
      Wiseo denn von "rechts" distanzieren? Die FPÖ ist eine Partei mit deutschnationalen Inhalten, also für mich als Österreicher nicht wählbar. Deshalb stehe ich auch nicht auf der Seite der polemischen Ausländer-Nivellierungen und -Anfeindungen.
      "Rechts" hingegen ist sie keineswegs (wobei die Frage offen bleibt, was denn eigentlich "rechts" sein soll). Ihre Definition, als "nicht links" trifft sicher für "rechts" zu. Schwerlich aber für die FPÖ, deren Klientel hauptsächlich dem sozialdemokratischen bis sozialistischen Lager zuzuordnen ist, also den typischen Werktätigen.
      Ideologisch "rechts" war bekanntlich auch die NSDAP nicht. Was soo liebend gern vergessen wird.

      Da aber jeder, der auch nur einen Millimeter von der politisch korrekten Linie abweicht, vom linken Rand sofort der FPÖ zugeordnet wird, darf man sich jedenfalls de-positionieren. Ich habe mich also, lesen Sie nach, nicht von "links" oder "rechts" distanziert, sondern von der FPÖ.

    • Helmut Graser
      15. August 2011 20:58

      Ich irre gerne.

      Sie haben recht, dass Sie sich von der FPÖ distanziert haben und ich das aufgrund meiner jüngsten Erfahrungen etwas verkürzt betrachtet habe. In letzter Zeit habe ich sehr oft mit diesen Verkürzungen zu tun gehabt und diese sind mir immer wieder begegnet.

      Das ist auch einer der Gründe, warum wir uns in unserer Runde vielleicht mit einer fundierten Aufarbeitung dieser Thematik ("Lechts und rinks") beschäftigen werden...

    • xRatio (kein Partner)
      15. August 2011 22:33

      @Helmut Graser 15. August 2011 20:58

      "Das ist auch einer der Gründe, warum wir uns in unserer Runde vielleicht mit einer fundierten Aufarbeitung dieser Thematik ("Lechts und rinks") beschäftigen werden..."


      Da seyd ihr auf der rechten Spur;
      Doch müßt ihr euch nicht zerstreuen lassen. :-)

      Zum Thema Sozi=Nazi mal wieder recht gut gerade noch gestern Michael Stürzenberger
      http://www.pi-news.net/2011/08/der-national-sozialismus-eine-linke-bewegung/

      Einen erschütternden Film zum Thema (mit deutschen Untertiteln) gibt es seit 2008:

      Soviet-Story Teil 1:
      http://livingscoop.com/watch.php?v=MTIzMA ==
      Soviet-Story Teil 2:
      http://livingscoop.com/watch.php?v=MTIzMg ==

      Als DVD käuflich zu erwerben auch beim Kopp-Verlag.

      Sozis sind eben nichts weiter als Nazis, Rotnazis. :-(

      Das wissen intelligente Menschen trotz aller linken und "konservativen" Verschleierungsversuche seit langem. :-)

      Die ideologischen Frontlinien verlaufen eben nicht wie von allen linken und "rechten" Dummköpfen kolportiert,
      zwischen links und "rechts"

      sondern ziwschen Sozialismus und Liberalismus
      oder meinetwegen, weil gleichbedeutend:
      zwischen Kollektivismus und Individualismus.

      Sie irren gerne? - Ich irre ungerne. :-)

    • Helmut Graser
      15. August 2011 23:07

      @xRatio

      Lechts und rinks kann man doch velwechsern, ist aber irrelevant, da die Frontlinien andere sind und da irre mich auch ungern ;-)

    • xRatio (kein Partner)
      16. August 2011 02:00

      @Helmut Graser 15. August 2011 23:07

      Also stimmen Sie mir in der Frage der ideologischen Frontlinien zu? -

      Ja oder Nein?

      Wie Sie sicher bereits bemerkt haben, bin ich ein Mann kurzer, aber klarer Worte, mein lieber Helmut Graser.

      Von Herren, die ich ernst nehmen soll, erwarte ich desgleichen.

      Bin nunmal genau und knallhart in der Sache. Eine verbindlichere Tonlage ist zwar taktisch oft zweckmäßig, aber schon aus Gründen der Genauigkeit (und meiner Zeit) nicht unbedingt mein Fall.

      Ewig nur um den heißen Brei herumreden bringt rein gar nichts.

    • Helmut Graser
    • Helmut Graser
      16. August 2011 14:25

      PS: Zum Film, den ich schon einmal vor einiger Zeit gesehen habe. In einer der letzten Ausgaben der Weltwoche (CH) war eine Rezension eines neuen Buches eines anerkannten Historikers, der die Sowjetunion in der Ermordung von Menschen als weit effizienter als den Nationalsozialismus beschrieb.

    • socrates
      16. August 2011 17:23

      Johann Glaser
      Sie schreiben aus der Stadtwelt. In der Not der Nachkriegszeit waren wir bei stoasteirischen Bauern in der Einschicht. Keines der von Ihnen geschilderten Probleme trat dart auf. Das Leben auf dem Einschichthof war wunderschön und brachte seelisch und körperlich gesunde Menschen hervor. Sie waren sehr kommunikatonsfähig, sangen, spielten und tanzten miteinander. Sie hörten einander zu und halfen einander. In die einklassige Volksschule gingen sie wenn es möglich war und sie für den anstrengenden Weg schon stark genug waren. Briefschreiben war daher immer ein Gemeinschaftswerk. Was aus ihnen wurde? Erfolgreiche, nette Menschen! Einer dichtete sogar.

    • Wertkonservativer
      16. August 2011 18:47

      Socrates, Ihr Sub-Beitrag geht mir ans Herz!
      Ich konnte als junger Mensch knapp nach dem Krieg auf einem Bauernhof unterhalb des Schöckls ganz ähnliche Erfahrungen machen!

      Das Landleben schützt vor vielen Dummheiten, denen Städter ausgeliefert sind!

    • Johann Glaser (kein Partner)
      16. August 2011 20:49

      @Undine, socrates, Wertkonservativer: Vielen Dank für Ihre Antworten. Sie bestätigen nur zu gut, dass es viele Möglichkeiten gibt, für die Gesellschaft von Gleichaltrigen zu sorgen, die für das absolut notwendige Lernen vom Umgang mit anderen Menschen notwendig sind. Sei es durch Geschwister, Nachbarskinder, Mitglieder in Vereinen und eben im Kindergarten. Je größer die Abwechslung, desto besser.

      @Gennade: Vielen Dank dass sie meinen idealistischen Beitrag wieder zurück in die Realität geholt haben. Sie haben völlig Recht, dass Kinder vor dem Schuleintritt die Landessprache beherrschen müssen und dass sie durch ihre eigene Leistung zum Erfolg gelangen.

    • Undine
      16. August 2011 22:34

      @Johann Glaser

      Es scheint wohl jeder von uns ein bißchen recht zu haben mit seinen Vorstellungen, was für die Kinder vor dem Schuleintritt gut ist. So, wie wir unterschiedliche Auffassungen haben, die alle nicht die einzig seligmachenden sind, genauso wenig darf man alle Kinder über einen Kamm scheren.

      Es scheint aber in den maßgeblichen (Politiker)-Kreisen die Vorstellung zu herrschen, daß Kinder immer "beschäftigt" sein müssen. Kinder müssen doch auch einmal ganz alleine sein können, ohne Programm! Ich weiß nicht, wie viele Stunden ein ganzer Kindergartentag dauert, aber ich stelle es mir schrecklich vor für ein Kind, über viele Stunden hinweg immer Trubel und haufenweise Leute um sich haben zu müssen. Ein Kind braucht doch auch einen Rückzugsort, an dem es ganz für sich sein darf und nur "träumen" kann.

      Diese Hektik setzt sich dann fort im Urlaub, wo dann "Animateure" ständig für Unterhaltung sorgen müssen, damit ihnen nicht FAD wird!

  13. FelineMAtvvtt4 (kein Partner)
    15. August 2011 08:06

    Französische Schulen beginnen mit einer Vorschulklasse für Fünfjährige und ich denke nicht, daß diese Kinder unter familiären Defiziten leiden.

    Ich denke, daß nicht nur Kinder mit nicht deutscher Muttersprache größten Nutzen aus diesem Kindergartenjahr ziehen können.

    Mit fünf entdecken die Kinder die Welt und beginnen sich abzunabeln - warum ihnen dabei nicht durch erste Erlebnisse in einer Gruppe Gleichaltriger helfen.

    • Undine
      15. August 2011 10:24

      @Feline...

      Gegen ein Jahr HALBTAGS-Kindergarten ist auch gar nichts einzuwenden. Da es heute den meisten Kindern an Spielgefährten innerhalb der Familie, also an Geschwistern, mangelt, ebenso an gleichaltrigen Nachbarskindern, mit denen sie spielen könnten, ist es wohl notwendig, daß Kinder, bevor sie in die Schule kommen, zunächst ein Jahr Kindergarten absolvieren. Eine Verpflichtung dürfte das aber nicht sein.

      Im Kindergarten meines jüngeren Enkels vor einigen Jahren waren übrigens etliche Ausländerkinder; ihre Deutsch-Kenntnisse waren gegen Ende des Kindergartenjahres nicht viel besser als zu Beginn. Es dürfte halt doch an der geistigen Kapazität eines Kindes liegen, ob, bzw. wie leicht es eine Fremdsprache erlernt.

      Als mein älterer Enkel 1 1/2 Jahre alt war, ging die junge Familie für ein Jahr nach Texas. Im Uni-Campus, wo sie logierten, war kein einziges Kind zum Spielen aufzutreiben. Nach einigen Monaten fand meine Tochter bei den Paptisten einen Platz in einer Art Kindergarten. Dies war eine ganz kleine Gruppe (etwa 8 Kinder), um die sich zwei Frauen liebevoll kümmerten. Er war dort 2-3x pro Woche vormittags jeweils 2-3 Stunden.
      Es war schier unglaublich: Bei der Rückkehr---mein Enkel war also mittlerweile 2 1/2 Jahre alt--- sprach er perfekt Englisch mit einem sehr umfangreichen Wortschatz! Dazu muß ich sagen, daß er ein außergewöhnlich eloquentes Kind mit einem sehr ausgeprägten Sprachgefühl ist.
      Zudem war es bestimmt ein Riesenvorteil, daß meine Tochter ihm von klein auf leidenschaftlich gerne jeden Tag vorlas. Diese Leidenschaft begann übrigens bereits nach ihrer 1. Kl. VS: Damals fing sie an, mit Begeisterung mich als Vorleserin für ihre beiden jüngeren Geschwister abzulösen!

  14. werauchimmer
    15. August 2011 01:21

    Plädoyer für die Familie

    Obwohl es in der Familie oft auch Streit wie überall sonst gibt, bleibt man in der Regel der Familie sein ganzes Leben zugewandt, obzwar mitunter mit gemischten Gefühlen. Hier wird jeder gehört, selbst wenn er anderswo schon abgeschrieben oder bekämpft wird.

    In der Familie erlebt der Heranwachsende sein Reifen als Auseinandersetzung mit Personen, in Internaten oder vergleichbarem vergesellschafteten Milieu sieht sich der junge Mensch zur Auseinandersetzung mit Institutionen und intangiblen Ideenlehren gezwungen, einmal abgesehen von den Rangeleien mit Gleichaltrigen um die Hackordnung. Daran ändert nichts, dass in einem solchen Umfeld auch innige Freundschaften geschlossen werden können.

  15. Helmut HGR.
    14. August 2011 17:13

    Krippe nach der Geburt;
    ist vermutlich das Endziel der sozialistischen Frauenministerin.

    Was will sie damit erreichen?

    Die Kinder den gebildeten Eltern wegnehmen, denn diese Eltern vermitteln ihren Kindern ja schon im frühen Alter Wissen auf vielfältigste Weise und tragen viel zur Persöhnlichkeitsbildung bei. Das behindert die "Chancengleichheit". Diese Kinder sollen bei Schuleintritt der Masse nicht voraus sein.
    Das ist gegen die geforderte "Gerechtigkeit.

    Der Freundeskreis dieser Kinder wird auch im gehobenen Niveau liegen. Das fördert die Schichtenbildung und das muß aus sozialistischer Sicht verhindert werden.
    Am besten wäre eine Pflichtmitgliedschaft ALLER bei den Roten Falken.
    Und die Burschenschaften müssen als "Rechtsradikale" verboten werden.

    Das Ziel, daß alle Frauen in den Produktionsprozess eingegliedert werden sollen, entspricht kommunistischer Ideologie.
    Was kann es Schöneres geben, als eine intakte Familie, wenn der Mann genug verdient. Würde der (sozialistische) Staat nicht so viel vom Arbeitseinkommen kassieren, ginge das leichter.

  16. Charlesmagne
    14. August 2011 16:59

    Die Ideen der "Frankfurter Schule" haben gesiegt. Ich sehe leider keinen Weg mehr zurück, obwohl man Vieles hätte sehen können, aber aus Bequemlichkeit nicht sehen wollte. Eine alte Frau hat mir als Kind in den Sechzigerjahren folgende Weisheit mitgegeben, die ich nie mehr vergessen konnte: "Gott straft den Menschen mit geistiger Blindheit ." Oder wie es ein englisches Sprichwort etwas profaner ausdrückt: "There are none so blind as those who will not see."
    http://www.aktion-leben.de/Downloads/Medienliste/H-010.pdf

    • Ohje (kein Partner)
      15. August 2011 07:31

      Natürlich, die "Frankfurter Schule"...
      Wie kommen Sie auf diesen Unsinn?
      Mir wäre neu, dass beispielsweise der zutiefst bürgerliche Adorno die Forderung nach einer verpflichtenden Kinderkrippe gestellt hätte.

  17. Pumuckl
    14. August 2011 15:31

    Früher genügte eine dreijährige Fachschule für die Ausbildung von Kindergartentanten. Seit einigen Jahrzehnten werden sie an höheren Schulen mit Matura und Hochschulberechtigung ausgebildet.

    Wenn sie von ihrer Persönlichkeit geeignet waren, leisteten auch die Absolventinen der Fachschule gute Arbeit. Die Kinder wurden nicht nur beaufsichtigt, sie übten sich in richtigem Sozialverhalten, lernten damals noch Lieder aus unserer Kultur und lernten somit frühzeitig, letztere zu pflegen.

    Die fünfjährige Ausbildung hat die frühpädagogische Leistung der Kindergärtnerinen wohl kaum verbessert. Wenn sie als Persönlichkeit für diesen Beruf nicht geeignet sind, sind sie genauso fehl am Platz wie ihre Kolleginen mit dreijähriger Ausbildung, denen dieser Mangel anhaftet.

    Was also wollen also UNSERE RÄPRESENTAMTEN IN NATIONALRAT UND
    REGIERUNG wenn sie für Kinergärtnerinen künftig erst nach Abschluß einer akademischen Ausbildung auf unsere Nachkommen loslassen wollen??????

    # Soll ihnen in der so gewonnenen Ausbildungszeit der " reiche Umerziehungsschatz " der Frankfurterschule des kritischen Sozialismus und das " kostbare Gedankengut " über Popers offene Gesellschaft eingepflanzt werden?

    # Soll, ohne daß die jungen Frauen das merken, ein im Grunde christliches Weltbild, und ebensolche Wertvorstellungen mit Hilfe der Schriften von Fromm, Marcuse, Adorno, Habermas, Horkheimer und Poper zugeschüttet werden?

    # Soll nachdem deren, ach so rationales Weltbild und die Beseitigung unserer christlchen Wertewelt erledigt hat, gezielt ein spirituelles Vakuum entstehen, um für andere Religionen die Ausbreitung zu erleichtern?

    Die jungen Frauen, welchen UNSERE RÄPRESENTANTEN unsere Nachkommen möglicherweise unter Zwang zuführen wollen, merken womöglich gar nicht, daß sie Werkzeuge eines üblen Spieles sind.

    • Gennadi (kein Partner)
      15. August 2011 15:53

      Hört doch endlich auf mit einem "christlichen" Weltbild !!!

      Warum ersetzt ihr diesen Begriff nicht durch "menschlich"?

  18. Josef Maierhofer
    14. August 2011 13:52

    'Komfort' im 'Familiensinn' der Frau Heinisch-Hosek gestehen die Roten natürlich den Türken und Muslimen zu, aber nicht den Österreichern, die sollen ihre Kinder abgeben, damit die Frau auch arbeiten kann, damit davon dann die Immigranten ein beschauliches 'Komfort'-leben führen können.

  19. Azdak
  20. Philipp Starl
    14. August 2011 13:08

    Die HJ lässt grüßen.

  21. durga
    14. August 2011 11:57

    Halt, Meister nicht so übereilt, nicht jeder Eure Meinung teilt!

    Bis jetzt haben nur Männer Ihre Ansichten geäussert und einem Erziehungsideal nachgetrauert, das es in dieser Form - zumindest in der nächsten Zeit - nicht mehr geben wird.

    Natürlich bin auch ich gegen jede Art von Zwangsmaßnahmen. Allerdings meine ich, daß ausreichend Möglichkeiten vorhanden sein sollten um berufstätigen Müttern eine liebevolle und die Kreativität fördernde Fürsorge ihrer Kinder zu ermöglichen - ob dies nun Großeltern, Kindergarten oder Vorschule sind - nicht die Bezeichnung, die Qualität ist ausschlaggebend.

    In den nun bereits sieben Jahrzehnten, in denen ich die unterschiedlichsten Modelle der Kindererziehung beobachten/erleben konnte, kann ich kein derartiges schwarz-weiß Bild eines Resultats der "vollständigen Erziehung in der Familie versus teilweiser Erziehung in der Familie" bestätigen.

    In unserem Freundeskreis gab es zahlreiche sehr gückliche Paare, bei denen - als sich Nachwuchs einstellte - die Mutter zuhause blieb und sich liebevollst um die Kinder sorgte. In vielen dieser Fälle hörten wir dann von den Eltern "was haben wir eigentlich falsch gemacht?", wenn es sich herausstellte, daß die Kinder sich durchaus nicht zu glücklichen, moralisch gefestigten Menschen entwickelten, daß diese - als sie erwachsen wurden - unfähig waren eine längerdauernde Partnerschaft einzugehen, daß einige von ihnen sogar auf die schiefe Bahn geraten waren. Ebenso gab es natürlich auch Paare, bei denen die Erziehung durch die Mutter sich sehr positiv auswirkte.

    Eine glückliche Kindheit, die zu lebensbejahenden, erfolgreichen Menschen führte, sah ich aber auch bei vielen meiner weiblichen Techniker, Studenten und Kollegen, deren Kinder außer Haus betreut wurden. Auch mein eigener Sohn dürfte nie unter meiner ununterbrochenen Berufstätigkeit gelitten haben - er wurde tagsüber anfänglich von meinen Eltern betreut ("verzogen") und kam mit 5 Jahren ins Lycee Francaise (der für nicht frazösisch-sprechende Kinder obligaten "Maternelle"), einer wirklich hervorragenden Ganztagsschule. Wir haben von Anfang an versucht liberales Denken und Selbstständigkeit zu fördern. Immerhin dürfte das elterliche Vorbild sich auf ihn nicht negativ ausgewirkt haben- er ist ein sehr guter, erfolgreicher Biochemiker geworden, bald 20 Jahre glücklich verheiratet und hat eine reizende, fast erwachsene (ebenfalls naturwissenschaftlich interessierte) Tochter.

    Vermutlich gibt es kein allgemeingültiges Rezept der Kindererziehung. Daher sollte es auch keine staatlich verordneten Zwangsmaßnahmen geben!

    • durga
      14. August 2011 12:07

      durch Ausfall der mail-funktion sehe ich erst jetzt, daß nicht nur männliche Kommentare abgegeben wurden, sondern auch Undine schon kommentiert hat

    • Johann Scheiber
      14. August 2011 13:36

      Wir sind bildungspolitich auf dem Weg, dass jedem der Akademikertitel in die Wiege gelegt wird. Wenn dann alle Eltern mit zwei, im besten Falle öffentlichen, Akademikergehältern sich für ihr Kind eine Maternelle leisten können, dann wird sich die Frage des Zwanges nicht mehr stellen.

    • Karl Knaller
      14. August 2011 19:25

      Für das Anfangszitat geb' ich gern' *****! R.W. freut sich (auf Wolke 7).

    • Undine
      14. August 2011 20:49

      @durga

      "Vermutlich gibt es kein allgemeingültiges Rezept der Kindererziehung. Daher sollte es auch keine staatlich verordneten Zwangsmaßnahmen geben!"

      Man verfällt leicht in den Fehler zu verallgemeinern! Da nehme ich mich gar nicht aus! Drum haben Sie mit Ihrem abschließenden Satz ganz recht, liebe durga!

    • durga
      14. August 2011 23:00

      @ Karl Knaller

      RW war zum Zeitpunkt Ihrer mail nicht auf Wolke 7, sondern auf ARTE (Lohengrin aus Bayreuth, wunderbar gesungen; die Inszenierung (Neuenfels): Ratten, überall Ratten, wohin ich forschend blick').

    • M.S.
      15. August 2011 14:45

      Ja, den Grund mir aufzufinden, warum gar bis aufs Blut die Regisseure uns quälen und Schinden in unnütz toller Wut?

    • durga
      15. August 2011 15:54

      @ MS

      ist halt der Regisseure Wahn, ohn' den nichts mag geschehen.

  22. Rupert Wenger
    14. August 2011 10:45

    Das verpflichtende Kindergartenjahr macht dann Sinn, wenn sichergestellt werden kann, dass im Kindergarten das politisch richtig gepolte Personal am Werk ist. Es lohnt sich daher, einmal nachzusehen, wer die Posten der Kindergartenleiterinnen (Leiter gibt es wohl kaum in Österreich) mit welchen Personen besetzt. In meiner Gemeinde ist einer fest in Hand der Partei des Bürgermeisters, der zweite ist der anderen Reichshälfte zugeordnet. Also Parteipolitik vom Feinsten. Damit wird klar, was bei der Forderung nach verpflichtendem Kindergarten bezweckt werden soll: Parteipolitisch richtige Ausrichtung der Erziehung unserer Kinder von den Windeln an.

  23. Undine
    14. August 2011 10:26

    A.U.: "Jetzt klagen Eltern also gegen das verpflichtende Kindergartenjahr – ihre elterlichen Erziehungsrechte seien damit verletzt"

    Diese Nachricht läßt doch ein bißchen Hoffnung aufkeimen, weil sie möglicherweise mehrere Menschen, vor allem junge Eltern, zum dringend nötigen Nachdenken anregen könnte!

    Ich weiß nicht, was heute auf den Unis im heillos überlaufenen Fach "Psychologie" über die ENTWICKLUNG des KINDES im VORSCHULALTER gelehrt wird. Da die Professoren dort vermutlich von ALT-68ern indoktriniert worden sind, läßt die Antwort Schlimmes befürchten, da sich die Psychologie bedauerlicherweise ausnahmslos vor den LINKSGESTEUERTEN Karren spannen läßt.

    Ich halte es für ein "Märchen", daß durch den mehrjährigen Aufenthalt eines Kindes im Kindergarten das Sprachgefühl verbessert wird. Wie denn auch! Da erlaube ich mir schon zu behaupten, daß der Grundstein für das exzellente Sprachgefühl unserer drei Kinder für ihre Muttersprache ZU HAUSE gelegt worden ist und nicht in einem Kindergarten. Hand aufs Herz: Von wem soll denn dort etwas zu "gewinnen" sein? Von den kleinen Kindern? Oder von den Tanten?

    Außerdem wollten mein Mann und ich UNSEREN Kindern UNSERE WERTE nahebringen und FÜRS LEBEN mitgeben. Was gehen mich die Werte einer Kindergartentante an! Aber ich weiß schon: Jeder Vorsprung in der Erziehung von Kindern ist schlecht; er untergräbt das Gleichheitsbestreben der LINKEN.

    Ich weiß bis heute nicht, was ein Kind von ihm völlig fremden Frauen besser "lernen" soll als von der eigenen Mutter, die in meinen Augen diejenige Person ist, der NATURGEMÄSS das Wohl und das Gedeihen ihres Kindes am meisten am Herzen liegt.

    Wenn man natürlich, wie kürzlich @Ch. Seidl, davon ausgeht, daß Mütter zur Erziehung ihrer Kinder nicht mehr als 5 Grundschuljahre benötigen, liegt die Sache verständlicherweise anders. Zu dieser "Einstellung" paßt dann der Witz, daß die Lehrkräfte in einer VS nicht mehr wissen müssen als den Stoff der vier VS-Klassen.

    Mein Fazit: Vor allem in den entscheidendsten Jahren eines Kindes: So viel elterliche Erziehung wie möglich und SO WENIG FREMDERZIEHUNG durch familienfremde Personen wie nötig!

    Sobald die Kinder in der Schule sind, schwindet der Einfluß der Eltern ohnedies. Das sieht man besonders gut an KINDERZEICHNUNGEN: Sobald Einfluß auf das Kind genommen wird--und das ist nun einmal in der Schule der Fall, verlieren die zeichnenden Kinder ihre einzigartige Spontaneität.

    • HJR
      14. August 2011 16:26

      Liebe Undine,

      es kann keinerlei Zweifel daran bestehen, dass die "Muttersprache" eben die Sprache der Mutter bzw. der Eltern ist! - Wer anderes glaubt, wandelt auf den Spuren des "neuen Menschen", einem bekannten Gespenst von Marx und Engels.

      Der Kindergarten leistet Anderes (wenn er gut ist); bei den Wiener städtischen Kindergärten habe ich arge Zweifel, ob die den Kindern gut tun, zumal dort ja mehr oder weniger offen sozialistische Dogmatik herrscht.

      [mailto: horst.rathbauer@gmx.at]

    • Undine
      14. August 2011 21:03

      @HJR

      Lieber HJR, unsere beiden Töchter besuchten auch einen Kindergarten, weil ihre Spielgefährten aus der Nachbarschaft alle dorthin gingen. Der kleineren Tochter hat es gefallen, der größeren eher mäßig. Der Sohn hat sich geweigert. Nach der ausgemachten dreiwöchigen Frist stellte er fest: "Singen und beten (es war ein Caritas-Kindergarten) kann ich zu Hause auch und spielen kann ich v i e l besser!" Er war sehr glücklich, zu Hause bleiben zu können und spielte und spielte und spielte.

    • Schani
      15. August 2011 00:55

      Fiat socialismus et pereat mundus!

    • cmh (kein Partner)
      18. August 2011 10:25

      und bist du nicht willig, so brauch ich 'Gewalt.

  24. pc-think
    14. August 2011 10:13

    Umgekehrt sollte es laufen: Deutschsprachige Kinder sollten in der Pflicht-Kita, zu einem Zeitpunkt also wo es noch leicht geht, Türkisch erlernen, damit sie später die Sprache der Mehrheit wenigstens einigermaßen verstehen.

    Die türkische Bevölkerung Österreichs wird man niemals zwingen können, untereinander die deutsche Sprache zu gebrauchen. Mit dem Marsch der Türken durch die Institutionen wird letztlich Türkich auch amtlich verwendet werden.

  25. socrates
    14. August 2011 10:09

    Der Ferienhort St. Wolfgang feierte heuer sein 100 jähriges Bestehen. Es war ein schönes Fest. Allerdings erfuhren die Altgedienten eine abstruse Neuigkeit: Es gibt keine sportlichen oder sonstigen Wettkämpfe mehr, damit niemand verliert. Dort, wo die fast Nationalmannschaft Basketball trainierte, ist alles leistungsmäßige verboten. Wo schwimmend der Wolfgangssee durchquert wurde und die Sieger geehrt wurden, ist alles vorbei. Wo die Teilnhmer ("Zöglinge" ist verboten) segeln lernten und in Regatten ihre Perfektion suchten, ist alles vorbei. usw.
    Das ist die Erziehung unserer Roten Herrscherinnen. So kann man ein Volk zugrunde richten. Ihr Aussehen kann C.S. ohnehin nicht verbessern, nicht einmal mit Airbrush makeup (ich mußte erst googeln um zu wissen was das ist), eventuell hilft ihr Leistungssport! Auch Heinisch-Hosek sollte dringend etwas für ihr Aussehen tun, vielleicht hilft ihr das zu einem gesunden Geist!

    • Xymmachos
      14. August 2011 19:33

      ... nur daß der Verein Ferienhort halt fest in schwarzer (= Raiffeisen-)Hand ist. Vielleicht hängt die Leistungsfeindlichkeit auch mit der Öffnung für Mädchen zusammen? Wir hatten seinerzeit ja nur die Hauswirtschaftsschülerinnen aus der Küche (zum sonntagabendlichen Volkstanzkurs).

    • Undine
      14. August 2011 21:32

      @Xymmachos

      Da hat sich möglicherweise bei manchem Hortknaben ein "Hang zum Küchenpersonal" entwickelt! :-)

    • Wertkonservativer
      15. August 2011 07:27

      Ich habe als Vierzehnjähriger 1948 einige unvergessliche Wochen im Ferienhort St. Wolfgang verlebt; neben Sportwettkämpfen kam auch das Musische nicht zu kurz, neben Wettrudern war auch eine Einführung in die Musiktheorie für mich von höchstem Interesse!
      Ja, das waren noch Zeiten! Da war der geistige Hunger oft größer als die Anforderungen des Leibes!

      gerhard@michler.at

    • contra
      16. August 2011 16:59

      @socrates 10:09 Uhr

      Ich faß es nicht!
      Was gibt es dann dort überhaupt noch?
      Linke Indoktrinierung, sexuelle Revolution und Drogenbewußtsein, oder was?

  26. Intellekto
    14. August 2011 10:02

    Frau H H kennt keine Komfortzone,sie hat das nie erlebt. Sie kann sich eine FAMILIE in der Frauen nicht Maschinen sind,die arbeiten gehen und dann und wann schnell ein Kind bekommen,um das sie sich dann wenig bis gar nicht kümmern,nicht vorstellen. Der Groll auf alles nicht-rote,auf "die Reichen" die eh nur alles geerbt haben,die im Schlaraffenland leben,die von klein auf von den Eltern Eriehung(!!) Benehmen,Herzensbildung,soziale Kompetenz,Werte u vieles mehr vermittelt bekommen ist bei allen Sozialisten tief im Denken verankert.
    Das skandalöse ist das von oben im Imperativ verordnete MUSS:Es gibt keine Freiwilligkeit und daher keine Wahlmöglichkeit:Der gesellschaftliche monocolore Druck ist so groß,daß keine Frau heute mehr sich laut zu sagen traut,daß sie länger die Kinder bei sich hätte und erst spät ODER GAR NICHT arbeiten gehen möchte.

    • Undine
      14. August 2011 10:48

      @Intellekto

      "...die arbeiten gehen und dann und wann schnell ein Kind bekommen,um das sie sich dann wenig bis gar nicht kümmern,nicht vorstellen."

      Daß Kinderkriegen leider für viele Frauen heute nur noch eine Art PAUSENFÜLLER, eine eher hinderliche Unterbrechung der verpflichtenden Karriere ist, wird am besten durch den Neologismus BABYPAUSE bewiesen. Diesen Ausdruck hörte ich zum ersten Mal von der Fernsehansagerin Hannelore VEIT, die damals noch ORF-Auslandskorrespondentin war. Wenn man weiß, daß Hannelore Veit Johanna DOHNAL als ihr prägendes Vorbild genannt hat, wundert einen gar nichts mehr. Das Kinderkriegen erledigt man also in der (Zwangs)- Pause, um dann möglichst schnell sich wieder der ureigensten Aufgabe einer Frau zuzuwenden: Der BERUFLICHEN kARRIERE.

      Damit ich nicht mißverstanden werde: Wenn für das Kind, bzw. die Kinder Großeltern zur Verfügung stehen, die sich liebevoll kümmern und ihre Werte weitergeben, erwächst dem Kind/ den Kindern garantiert kein Nachteil.

    • Undine
      14. August 2011 10:55

      @Nachsatz: Mit der Vermutung, daß "Frauen" wie Heinisch-Hosek und all jene, die die Zerstörung der Familie so vehement vorantreiben, selber aus tristen Familienverhältnissen stammen, liegen Sie sicher richtig. Sie hatten wohl schon in frühester Kindheit ihren Neidkomplex auf Kinder aus glücklichen Familienverhältnissen entwickelt, anders kann ich mir ihre Gründe nicht vorstellen.

  27. schreyvogel
    14. August 2011 09:52

    Die Kindergartenpflicht für die Nulljährigen ist wohl nicht mehr aufzuhalten!

    Man muss die ganz leeren Köpfe von allem Anfang an mit sozialdemokratischen Inhalten indoktrinieren, damit es hält und sie nicht später auf andere Gedanken kommen!

    Den Rest besorgt dann die Integrierte Haupt- und Hochschule.

  28. HJR
    14. August 2011 09:38

    Ursprunglich war dieser Text als Subkommentar zu Moti, 07:44 gedacht,
    der ist mir dann doch etwas grundsätzlicher geraten:

    Das inzwischen nicht mehr sehr gebräuchliche Wort von der "Familie als Keimzelle des Staates" findet seine Begründung darin, dass sich eine Gesellschaft "herausbilden" und entwickeln muss. Jahrhunderte um nicht zu sagen Jahrtausende lang geschah dies in der Familie, in welcher Sitten und Gebräuche in z.T. ritualisierter Übung von den Eltern an die Kinder weitergegeben wurden. Deren Sache war es dann, notwendige, meist durch äußere Umstände bedingte Modifikationen der gesellschaftlichen Usancen zu implementieren und weiter zu tradieren. Dies fürhte von der Familie zur Sippe, zumStamm, zum Volk und schließlich zum Staat.

    Die maßlosen gesellschaftlichen Verwerfungen der beiden Weltkriege sind hier zweifellose mit ursächlich für eine erhebliche Störung dieses Mechanismus. Ob die sozialistischen Ideen einer staatlich organisierten "Erziehung" und "Bildung" - die überdies leider nicht ideologiefrei (aber meiner Ideologie fremd) vor sich gehen - diesen bewährten Mechanismus auch nur ansatzweise geschweige denn zielführend nachbilden kann, verneine ich.

    Ich habe daher schon das kürzlich eingeführte verpflichtende "Vorschuljahr" (welches lediglich der Verlegenheit der sprach-ohnmächtigen Imigration geschuldet war und keineswegs irgendwelchen wohlbegründeten Bildungsüberlegungen der zu solchen Analysen unfähigen Sozialisten) vehement abgelehnt und bin überzeugt, dass uns ein weiteres solches Jahr nur noch tiefer in die "sozialistische Misere" führen wird.

    Allein schon das immer mehr schrumpfende Häuflein derer, die in der Lager sind, solche Gedankengänge nachzuvollziehen, geschweige denn zu formulieren, zeigt, welcher Weg da eingeschlagen wurde.

    Sozialistisches Denken führt zu sozialistischer Politik und diese in den real existierenden Sozialismus! Und ich möchte nicht zu denen gehören, die diesen auch noch ausdrücklich begrüßen!

    Und übrigens: Wenn Sie schon die Sprachdefizite und fehlenden Ordnungsrahmen (als Klagen der Volksschullehrer) anführen, worauf führen Sie diese Mängel zurück? Als es noch eine "kritische Menge" intakter Familien gab, hielt sich dieses Problem in marginalen Grenzen! Weil die Tradierung notwendig systemkonforme Weiterentwicklung generiert.

    [mailto: horst.rathbauer@gmx.at]

    • Undine
      14. August 2011 10:59

      @HJR

      So viele Sternderl, wie Ihnen gebühren, gibt's gar nicht; deshalb stellvertretend *******!

    • Moti
      14. August 2011 22:14

      Alles klar. In diesem Forum will jeder seine Kinder (oder eher Enkel ?) selbst erziehen. In diesem Fall muss man das auch allen anderen, also auch den weniger klugen Köpfen zubilligen. Oder will man den Kindergarten nur für Türkenkinder ? Die dann auch nur türkisch miteinander sprechen ? Integration wird so nicht funktionieren !

    • Lisa
      15. August 2011 15:36

      @Moti

      Vielleicht liegt das Problem auch darin, daß einfach zu viele Türken im Land sind; ein Zehntel davon wäre schon genug, nämlich diejenigen, die integrationswillig sind, und denen es auch ein Anliegen ist, daß ihre Kinder etwas lernen, zu allererst die deutsche Sprache. Bei gutem Willen von Elternseite her ist dann auch der Kindergarten sinnvoll Der überwiegende Rest würde sich vermutlich in Anatolien, dem (wörtlich) "Mutterland", wohler fühlen. Nur gibt's dort kein (österreichisches) Geld geschenkt, was wiederum Grund genug für die "restlichen" Neunzehntel Türken ist, die Zeit doch lieber--- auch ohne gute Deutschkenntnisse--- in Ö abzusitzen; da bringt auch der verpflichtende Kindergarten nicht viel, kostet aber den österreichischen Steuerzahler Unsummen, das beim Fenster hinausgeschmissen ist!

  29. Anton Volpini
    14. August 2011 09:29

    Wären unsere Kinder noch klein, wir würden sie in den Kindergarten stecken, wenn es uns passt. Kein Staat könnte uns vorschreiben, wie wir unsere Kinder erziehen! Schon gar nicht mit einem verpflichteten Kindergartenjahr.
    Und sollte wegen dieser Gesetzesverweigerung die Polizei kommen und unsere Kinder mit Waffengewalt abholen, dann wüßte ich, daß es Zeit ist, mit unseren Kärntner Gebirgsschützen einen Wienausflug zu machen. :-)

    • Marcus Aurelius (kein Partner)
      15. August 2011 10:37

      @Anton Volpini:
      Sollten die Gebirgsschützen nicht ausreichend ausgerüstet sein, so kann ich Ihnen die Millstätter Bürgergarde empfehlen. Die schießt zwar nur mit Platzpatronen aus antiken Vorderladern, wurde aber ursprünglich als Verteidigung gegen weitere Türkenbelagerungen ins Leben gerufen. Das Privileg der Maria Theresia (niemals aufgehoben, auch von der Hitlerei nicht) berechtigt diese hehre Truppe, sich mit Waffen "auf dem Standt der Zeyt" zu versehen; also wären sogar Boden-Luft-Raketen, Cruise Missiles und Drohnen drin.
      Also: Falls alle Stricke reißen ... :D

    • Anton Volpini
      15. August 2011 12:40

      Danke Marcus Aurelius, das wäre wahrlich eine starke Unterstützung. Von der Millstätter Bürgergarde kenne ich viele persönlich. Haben die doch auch zur Verstärkung einige Spittaler dabei. Lauter wackere Gesellen, die weder Teufel noch Hölle fürchten, so als Vorhut würden die einen Wienausflug so richtig gspaßig machen.
      Und bei dem verregnetem Wetter hätten die sicher nichts gegen eine Abwechslung, da kann Freund Johann getrost seine Badehose eingepackt lassen! :-)

  30. HJR
    14. August 2011 08:43

    So etwas hatten wir doch schon mal! Hieß das damals nicht Hitlerjugend (vulgo "Pimpfe")?

    [mailto: horst.rathbauer@gmx.at]

  31. Herbert Schramek
  32. simplicissimus
    14. August 2011 08:35

    wie wärs, wenn wir bei der nächsten wahl die komfortzone der etablierten volksrevolutionäre zerstören?

  33. Josef Maierhofer
    14. August 2011 07:54

    Früher hätte man gesagt, 'Kinderverzahrer' ...

    • HJR
      14. August 2011 09:46

      Leider hat sich das Ideal von "Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit" - wobei die Brüderlichkeit auch für die von Ihnen geforderte "Wiederentdeckung der Großeletern" steht - unter der "geistigen" Führung der Linken auf die Gleichheit reduziert, wobei darunter keineswegs jene vor dem Gesetz gemeint ist, denn "das Gesetz ist die Partei"!

    • HJR
      14. August 2011 09:48

      Sorry, war als Kommentar zu Pumuckl 07:53 gedacht!

  34. Pumuckl
    14. August 2011 07:53

    In diesem Zusammenhang rufe ich alle Familien auf, das Potential der Großeltern wieder zu entdecken und zu aktivieren.

    Vor allem Großmütter können die schützenden Häfen an Wärme und Geborgenheit für 2 - 3 jährige bieten, wenn Mütter in den Beruf zurückkehren müssen. Meist ist dies nicht aus Selbstverwirklichungswahn der Mutter, sondern für die finanzielle Absicherung der Familie nötig.

    Die Berufstätigkeit beider Eltern ist heute in vielen Familien wirtschaftlich nötig.
    Die Großeltern waren früher als berufstätige Eltern oft verhindert ihren Kindern das gewollte Maß an Zuwendung zu geben.
    Für Ihre Enkel können nun die Alten mit Hingabe jene Zeit aufwenden welche für die eigenen Kinder einfach nicht vorhanden war, und dabei selbst Glück und Erfüllung finden.

    Der Idealfall, daß eine manchmal akademisch gebildete Mutter ihre Selbstverwirklichung darin findet ihre Kinder ins Leben zu führen - zu Persönlichkeiten zu bauen, ist nur wenigen Familien vorbehalten.
    Diese führen allerdings das zeitgeistige Negativbild von der armen Frau daheim am Herd ad absurdum.

    Dies als Idealmodell darzustellen und gesellschaftlich zu würdigen, weil es nebenbei das billigste ist, liegt den politisch verantwortlichen fern.

    Dr. Unterberger hat schon Recht, wenn er darauf hinweist, daß das aktuelle Theater in der Bildungspolitik an die Verhältnisse in den kommunistischen Staaten erinnert.

    • HJR
      14. August 2011 08:52

      Der Unterschied zu den kommunistischen "Verhältnissen" besteht darin, dass dort (getreu der zugrunde liegenden Philosophie) am "neuen Menschen" gearbeitet bzw. "gebildet" wurde.
      Bei uns in Bagdad jedoch liegt niemandem etwas am einem neuen Menschen - und wenn, dann höchstens den Ökos. Das sozialististische Ziel lautet jedoch ausschließlich: ZERSTÖRUNG!

      [mailto: horst.rathbauer@gmx.at]

    • Wertkonservativer
      15. August 2011 12:13

      Als begeisterte Großeltern (da spreche ich natürlich auch für meine liebe Frau!) war und ist uns das Entwickeln der Persönlichkeitsstrukturen unserer neun Enkelkinder (zwischen 10 und 34) ein fundamentales Anliegen!
      Wir versuchen, die Lücken, die unsere Kinder und Schwiegerkinder durch (nicht immer), aber heute praktisch lückenlos getägte Doppelverdienerei nicht hundertprozentig zu schließen imstande sind, mit Liebe, Umsicht und Augenmaß positiv zu beeinflussen.

      Gestern kamen wir von unserem Istrien-Domizil zurück: vierzehn Tage mit den zwei jüngsten Enkeln am und im Meer, nach Sportausübung von der Weltmeister-Oma mit herrlichen Schmankerln verwöhnt, das sollte eigentlich mithelfen, um auch die Zwei zu zufriedenen und glücklichen Menschen zu machen, zumal wir auch seit Jahren kindgerechte Diskussion über Gott und die Welt führen!

      Also, liebe(r) Pumuckl, wir bemühen uns zumindest, Ihrem Aufruf zu genügen und unseren Teil zum Familien- und Kinderglück beizutragen!

      Liebe Grüße

      gerhard@michler.at

  35. Josef Maierhofer
    14. August 2011 07:49

    Familienzerstörung wird sich rächen, hat sich schon gerächt.

    Die Natur sieht den Menschen als Familieneinheit, die Religion sieht es so, die Tiere sind so, bloß die Sozis wollen es 'modern' und 'anders'.

    Was Psychologen erkennen, was alle wissen und spüren, die SPÖ will was anderes, nämlich was gut wäre, 'Komfortzone', muss zerstört werden. Es muss die Familie zerstört werden, die Religion, die Moral, die Geschichte, die Gesellschaft. Eindeutig kommen die Täter aus dieser linken Ecke, die da meint in tiefster kommunistischer Tradition, was Dir gehört, das gehört jetzt mir, die Straßenräuberphilodophie.

    Wir brauchen kein Frauenministerium, wir brauchen Menschen, ordentliche, moralisch gefestigte Menschen, weder ideologisierte noch indoktrinierte Menschen, wir brauchen die menschliche Vielfalt, den Individualismus, die Eigenverantwortung und nicht die staatlichen Familienzerstörer und die zugehörigen 'Familienzerstörungsparteigänger-Resultate'. Wir brauchen Menschen, die logisch denken können und nicht von der Partei denken lassen.

    Sie hat sich schon gerächt die Familienzerstörung. Es laufen fast nur noch gestörte Typen herum, die Praxen der Psychiater und Psychologen sind voll, die Menschen, blickt man sich um in den Städten hauptsächlich, laufen herum, wie ferngesteuert im Rhythmus der TV-Verblödung, der Radioverblödung, der österreichischen sozialistischen Einheitspartei, von Arbeit, Leistung, Eignung, Eigenverantwort oft keine Spur, krank und ziellos, wie die Hühner in der Legebatterie, nur daß sie keine Eier legen.

    Wollten wir das ?

    Noch schlimmer wird sich die Familienzerstörung im Einklang mit der Bildungszerstörung in Zukunft auswirken und rächen. Es kommen nämlich nur noch hirnamputierte Politiker an die Futterschüssel, die jetzt bereits einen 'Rettungsschirm' nach dem anderen verabschieden und den wirklichen Aufgaben nicht mehr nachkommen und diese nicht einmal mehr erkennen. Sie kommen später dann alle aus der Legebatterie ...

    ... geht es nach den Sozis und den Sozis in den anderen Parteien ...

    • simplicissimus
    • HJR
      14. August 2011 08:48

      Familienzerstörung,
      Bildungszerstörung,
      Sittenzerstörung.
      Sprachzerstörung.

      Fehlt noch was?

      [mailto: horst.rathbauer@gmx.at]

    • Pumuckl
      14. August 2011 10:11

      ......und den Sozis in den anderen Parteien..

      Ich bin sonst mit jeder Silbe Ihres Beitrags einer Meinung!

      Aber die Niedertracht, Blödheit, die Systemhörigkeit und die Rücksichtslosigkeit bezüglich der Bedürfnisse kommender Generationen ist nicht an irgendeine Form von Nähe zum Sozialismus gebunden.

      Beispiel ÖVP Delegationsleiter in Brüssel Othmar Karas:
      Ich beobachte ihn seit seiner Gymnasialzeit. Er war damals Chef der österr. ÖVP -Jugend. Sein Markenzeichen war schon damals, daß er unfähig war, auch nur einen einzigen authentischen Satz zu sagen. Doch er diente sich in dieser Partei nach oben.

      Erst kürzlich meldete er sich mit einem " Ordnungsruf " aus Brüssel für seinen Parteiobmann, als dieser die Weigerung Österreichs ankündigte, eine 5% ige
      Erhöhung des EU- Bugtets mitzutragen.
      Das hätte natürlich auch eine 5% ige Erhöhung unseres Nettozahlerbeitrags bedeutet.
      Karas muß man vielleicht seine Einfalt zugute halten. Etwa bei Busek teile ich Ihre Meinung vom schwarzen Sozi.

    • Josef Maierhofer
      14. August 2011 11:46

      @ Pumuckl

      Ich kenne Karas seit der Studentenzeit. Sie haben Recht.

      Klar, daß die Fehler nicht an die sozialistischen Menschen allein gebunden sind, da ist Karas sicher ein Versgerbeispiel par excellence, aber ich habe dabei nur an das Famileinthema gedacht. Es wurde von den Mitpostern vervollständigt, danke !

    • FranzAnton
      14. August 2011 19:32

      Es ist eigentlich unfaßbar: Sozialistisch indoktrinierte Köpfe streben, trotz sämtlicher historischer Nachweise des Nichtfunktionierens auf jeglichem Gebiet, offensichtlich nach wie vor die Kollektivierung sämtlicher Lebensbereiche als durchzusetzendes Endziel an.
      Sudern (copyright: Gusi) allein, wenn auch, wie in diesem Blog betrieben, auf hohem, teilweise höchstem, Niveau, dient zwar seelischem Dampfablassen, bewirkt aber, fürchte ich, wenig bis nichts.
      Es bedürfte einer massiven, von zigtausenden Menschen getragenen, direktdemokratischen Protestbewegung gegen die hier so wortreich beklagte sozialistische Menschenruinierungspolitik, öterreich - und europaweit.

    • M.S.
      15. August 2011 12:53

      Es ist doch merkwürdig und paradox!

      Da können wir über Jahrzehnte vor unserer Haustür beobachten wohin sozialistische Ideologie führt. Nachdem endlich dieses "Potemkinsche Dorf" zusammengebrochen ist, begibt sich unsere Gesellschaft auf den gleichen Weg. Angeblich soll der Mensch doch lernfähig sein?

    • Kapuzerer (kein Partner)
      16. August 2011 08:37

      Manchmal können die Sozis sogar logisch denken und handeln!

      Da haben sie uns jahrzehntelang das Arbeitsleid eingeredet, dann haben sie entdeckt dass dieses den Zielen des Feminismus entgegenstehen könnte und haben dieses Wort aus der Mode geschafft - wäre das "Arbeitsleid" noch hochaktuell wie zu Kreiskys Zeiten, könnte man ja den Frauen die Vertreibung aus Heim und Familie nicht so schmackhaft machen!

      Wer ein bißchen Hirn und Herz hat weiß wie sehr kleine Kinder ihre Mutter und nicht irgendwelche ideologisch verdorbene Dienerinnen des Zeitgeistes brauchen!

    • Undine
      16. August 2011 09:34

      @Kapuzerer

      Genau genommen müßte die heutige Generation junger Frauen die glücklichste sein, die es je gegeben hat! Ihnen ist alles möglich, wovon die Feministinnen---fast immer LINKS anzutreffen---geträumt und wofür sie gekämpft haben haben. Eigentlich müßten alle Frauen schnurren vor Vergnügen:

      Ihr Bauch gehört ihnen; wenn sich ein Kind ungewollt ankündigen sollte, macht man keine großen Umstände---es wird als "unbestellt" einfach "zurückgeschickt". Sie sind finanziell nicht mehr vom (Ehe)Mann abhängig, weil sie berufstätig sind, was wiederum großes Prestige bedeutet im Gegensatz zur verblödenden Hausfrauenarbeit. Den oft anstrengenden Umgang mit ihrem Kind können sie auslagern; damit ersparen sie sich auch die Erziehungsarbeit und die Mühe, für den Nachwuchs auch noch kochen zu müssen.

      Paradiesische Zustände also, möchte man meinen! Nur, ganz so glücklich wie versprochen scheinen nicht alle Frauen zu sein, sonst würden sie nicht die Tage zählen, bis sie in Pension gehen können---je früher, desto lieber. War's das alles wert?

      Mein Fazit: Man soll aufhören, den Frauen ständig EINZUREDEN, was gut für sie ist und was sie glücklich macht. Man muß aber auch damit aufhören, jene Frauen, die sich um ihre Kinder gerne selber kümmern wollen, als blöd und zurückgeblieben hinzustellen und abzustempeln. Dazu hat niemand das Recht, schon gar nicht die Feministinnen und Kampfemanzen, die SCHEINBAR um das Wohl ihrer Geschlechtsgenossinnen so besorgt tun. Es kommt immer auf die jeweiligen Umstände an, und da hat niemand dreinzureden, bzw. zu WERTEN!

    • contra
      16. August 2011 17:00

      @Undine 9:34 Uhr

      *********!

      Für Familie und Kinder wäre "MEHR PRIVAT, WENIGER STAAT" noch viel wichtiger als in anderen Bereichen!

  36. phaidros
    • Undine
      15. August 2011 11:33

      @phaidros

      Ein sehr lesenswerter Beitrag! *****!

    • durga
      15. August 2011 15:34

      Eine tolle, sehr umfassende, klare Beschreibung der Situation und auch der Maßnahmen, die zu einer Verbesserung führen können!

      In zwei Punkten von "Jugend und Bildung" würde ich allerdings ein caveat zufügen:

      1. Was den Problemkreis der psychischen Situation der Jugendlichen betrifft (Zitat: " Bereits ein Drittel der Untauglichen wird wegen psychischer Defekte vom Wehrdienst befreit"). Auf der einen Seite können diese Defekte ja auch simuliert sein: im Internet sind die Hauptsymptome psychischer Defekte leicht nachlesbar und bei etwas Übung kann deren Vortäuschung von Psychologen, Psychagogen, Psychiatern kaum von echten Krankheiten unterschieden werden (dies gilt ebenso für die sich häufenden "burnouts" als Ursache von Frühpensionen). Anderenfalls meine ich, daß unsere Jugend auch lernen muß psychische Belastungen auszuhalten. Wenn bei Auftreten jeder Schwierigkeit sofort Erleichterungen/Ermäßigungen geschaffen werden, wird auch später versucht immer und überall (ob in Partnerschaften oder im Job/Studium) den Weg des geringsten Widerstands zu gehen.

      2. Die Problematik der Geburtenprämie. Veranwortungsbewußte Jungeltern werden - mit oder ohne Prämie - nur so viele Kinder in die Welt setzen als sie mit entsprechender Zuwendung und möglichst guter Ausbildung vereinbaren können. Prämien würden nur das bereits bestehende Problem - noch mehr Nachwuchs in bildungsfernen/blidungsfeindlichen Schichten - verstärken.

    • phaidros
      15. August 2011 18:37

      Danke!

      Wenn ich zu durga kurz antworten darf: was Sie in 1. ansprechen stellt lediglich einen Befund dar, keine Wertung! Natürlich haben Sie ganz recht, was das Simulieren als auch das Lernen mit dem Umgang betrifft. Aber Fakt bleibt, dass so viele junge Männer aus psychischen Gründen untauglich sind, was eine ansteigende Tendenz darstellt.

      Zu 2. Das ist ein guter Gedanke, den wir dankend aufgreifen werden!

      LG phaidros.vie@gmail.com

    • Undine
      15. August 2011 23:29

      @durga

      Ist Ihnen da auch spontan die wunderbare Verfilmung von Thomas Manns Romanfragment "Die Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull" mit Horst Buchholz in den Sinn gekommen? :-)

  37. Moti
    14. August 2011 07:44

    Diesmal kann ich A.U. nicht folgen. Dort wo Einzelkinder von Doppelverdienern oder Kinder mit Migrationshintergrund aufwachsen -Tendenz stark steigend, bejammern hat keinen Sinn ! - dort hat der Kindergarten schon eine wichtige Funktion (Sozialisierung von wohlstandsverwahrlosten Minimonstern bzw. Sprachförderung) Nicht umsonst klagen Volksschullehrer neben den Sprachdefiziten über das Problem in den ersten Klassen um die Einhaltung eines Ordnungsrahmens (Nicht herumlaufen, nicht tratschen) erst wochenlang kämpfen zu müssen. Leider haben viele Kindergärten in den letzten Jahrzehnten der Herstellung eines Ordnungsrahmens und anderer, den Schuleintritt fördernder Maßnahmen immer weniger Bedeutung zugemessen. Für die "Komfortzone" daheim ist bei verantwortungsvollen Eltern immer noch Raum genug. Das verpflichtende Kindergartenjahr begrüße ich ausdrücklich !

    • Anton Volpini
      14. August 2011 09:17

      Schon richtig, aber deswegen sollte die Pflicht doch nicht für alle gelten! Wenn sich etwa eine Familie den Luxus leistet, daß die Mutter zuhause bleibt und nicht arbeiten geht, dann sind die Kinder in dieser Familie allemal besser aufgehoben, als im Kindergarten.
      Mutter ist für das Kind gleich Liebe, Kindergarten ist gleich Job. Wir müßten die Entwicklung in Richtung starke Familie unterstützen nicht umgekehrt!

    • Moti
      14. August 2011 22:01

      @Volpini: Islamische Familien leisten sich meist den Luxus, dass die Mutter zuhause bleibt und nicht arbeiten geht. Ob die Kinder daheim im Sinne der Integration "allemal besser aufgehoben sind" als im Kindergarten ist zu bezweifeln. "Starke (islamische) Familien" werden auf diese Weise noch stärker. Integration ?

  38. Wertkonservativer
    14. August 2011 06:20

    Leider können wir die Zeit und die Umstände nicht mehr "zurückdrehen"!

    Der heutige "way of life", das Anspruchsdenken und die dadurch bedingte Notwendigkeit des Doppelverdienstes bringt es mit sich, dass Mütter, die sich - trotz entsprechender Einschränkungen - ihre Kinde zu Haus erziehen, fast als asozial angesehen werden.
    Unsere vier Kinder wurden noch von einer guten und liebevollen Mutter unter vielen Entbehrungen zu guten und glücklichen Menschen erzogen!

    Wir haben auf vieles verzichtet, aber dafür viel mhr Glück und Zuneigung erhalten!

    gerhard@michler.at

    • Wertkonservativer
      14. August 2011 07:52

      Bitte um Verzeihung, meine Tastatur gibt den Geist auf!

    • simplicissimus
      14. August 2011 08:31

      ein netter beitrag, aber er drückt resignation aus.

    • HJR
      14. August 2011 09:51

      @Wertkonservativer

      Die "Tücke des Objekts" oder ein paranormales Phänomen?

      Elektronische Grüße
      HJR

      [mailto: horst.rathbauer@gmx.at]

    • Wertkonservativer
      14. August 2011 09:59

      Ade nun, schönes Istrien, warmes Meer, für einige Zeit!

      In wenigen Stunden bin ich wieder im ebenfalls sehr schönen Österreich!

      Ihnen allen noch zwei weitere Freizeit-Tage!

      gerhard@michler.at

  39. libertus
    14. August 2011 05:26

    Nach der Kindergartenpflicht kommt die Ganztagsschulpflicht und dann noch die Pflegeheimpflicht für die Alten und schon haben die Sozis erreicht, was sie immer und überall anstreben.

    Die Zerschlagung der kleinsten Zelle im Staat = der Familie!

    Die Alten in die staatliche Versorgung, die Kinder ebenso und für die dazwischen die Sozialhilfe - schöne neue, linxlinke Welt!

    Wäre doch gelacht, wenn nicht - "Sozialismus in seinem Lauf halten weder Ochs noch Esel auf" - gelänge!

    • Schani
      15. August 2011 01:05

      Und am Anfang sowie vor dem natürlichen Ende des Lebens steht bei Bedarf der staatlich legitimierte Mord!

  40. Schani
    14. August 2011 01:20

    Mich wundert, daß die ÖVP als angebliche Familienpartei diesbezüglich überhaupt nichts von sich hören läßt!

    • Cotopaxi
      14. August 2011 06:55

      Mich wundert bei dieser Partei nichts mehr.

    • Wertkonservativer
      14. August 2011 07:53

      Wird sie schon, wird sie schon, werte(r) Schani!

    • simplicissimus
      14. August 2011 08:33

      o doch, sie wird diese position bald halbherzig kritisieren und halbherzig unterstützen.
      övp = österreichische verwässerte partei

      frust.

    • HJR
      14. August 2011 09:53

      @Wertkonservativer 07:53

      Vielleicht wird sie ja. Aber ob wir das noch erleben werden, lieber Freund?

    • Wertkonservativer
      15. August 2011 16:36

      Liebe Freunde rundum!

      Verzeiht mir bitte die ketzerische Frage: glaubt Ihr eigentlich wirklich, dass wir mehrheitlich Obergescheiten hier im Forum es in der realen und harten Welt der Politik besser würden bzw. könnten, als die jetzt Aktiven in der Volkspartei?

      Natürlich sind die Interessenslagen auch in relativ geschlossenen Parteien wenigstens einigermaßen harmonisiert und verkompromisst, doch kann ein einheitlicher Wille dann meist nur durch einzelne hervorstechende Charismatiker an die Öffentlichkeit und in den politischen Ring gebracht werden

      Und solche Überpolitiker gibt es derzeit in Österreich in keiner Partei!

      Warum schimpft Ihr dauernd auf die armen Schwarzen? Die können eben auch nur herumlavieren und schauen, dass wenigstens die wichtigsten bürgerlichen Wertvorstellungen "ungeschoren" bleiben!
      Sicher werden Fehler gemacht, oft dumme Sprüche (siehe Platter!) geklopft, Widersprüchliches unters Volk gebracht!
      Aber die grundsätzliche Linie stimmt immer noch!
      Auch Schüssel hat sich vom Mascherlträger erst langsam zum Staatsmann gemausert, der war auch nicht von vorneherein der große "hero of the day"!

      Also habt doch auch ein wenig Geduld mit unseren Leuten!

      Am besten wär's natürlich, die größten Ezzesgeber hier würden selber in die Politik einsteigen und zeigen, was Sache ist!
      Auf, liebe Freunde, ran an den Feind!

      gerhard@michler.at

    • Wertkonservativer
      15. August 2011 16:38

      Berichtigung zum ersten Absatz:
      ...besser machen würden und könnten ...





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