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Die Hintertüren der EU drucken

Lesezeit: 2:30

Es ist immer wieder erstaunlich, wie sich die linken Gesellschaftsveränderer tarnen können. Wer würde hinter folgendem Satz in einer nun zur Abstimmung anstehenden Entschließung des Europaparlaments auch etwas Besonderes vermuten? Die Entschließung „betont die Notwendigkeit der gegenseitigen Anerkennung offizieller Dokumente der nationalen Verwaltungen“.

Das klingt herrlich harmlos, was da ein italienischer Exkommunist vorgelegt hat. Und es hat gute Chancen auf eine Mehrheit. Es bedeutet aber, dass – bei einer Realisierung – ganz Europa die volle Schwulenehe anerkennen müsste. Also auch jene Länder wie Österreich, die geglaubt haben, mit einer „Eingetragenen Partnerschaft“ ein Zwischending geschaffen zu haben, das etwas ganz anderes als eine Ehe sei (wie zumindest die ÖVP-Spitze ihren Wählern einreden wollte). Und es betrifft natürlich auch jene Länder, die davon gar nichts halten.

Das Spiel läuft dann so: Mann heiratet Mann etwa in Spanien, das unter seiner sozialistischen Regierung neben vielen Schulden auch die volle Schwulenehe eingeführt hat. Und das muss dann postwendend auch in Österreich voll anerkannt werden.

Damit würde sich die EU durch die Hintertür auch eine weitere Kompetenz aneignen, die sie laut den EU-Verträgen eigentlich nicht hat. Denn dann wäre es ziemlich gleichgültig, was jedes Land in Sachen Personenstand regelt. Man geht mit seinen Wünschen halt immer in jenes Land, das diesen am weitesten entgegenkommt. Und diese Wünsche müssen dann überall erfüllt werden.

Dass dahinter auch wieder einmal die schon europaweit sattsam bekannte Viviane Reding aus Luxemburg steckt, die nun ihre Strategien übers Parlament spielt, ist eine zusätzliche Pointe. Dass sie eigentlich theoretisch eine Christdemokratin ist, eine weitere. Obwohl an ihrer Politik weder Christliches noch Demokratisches zu sehen ist.

Noch teurer als die schwulen Wünsche der Frau Reding ist eine weitere Passage der gleichen Entschließung:  Sie fordert „weitere Anstrengungen zur Beseitigung von Hemmnissen für Bürger bei der Ausübung ihres Rechts auf Freizügigkeit, insbesondere im Hinblick auf ihre Ansprüche auf Sozialleistungen  und ihr Wahlrecht bei Gemeindewahlen.“

Damit würden die Versuche der österreichischen Regierung sofort wieder unterlaufen, dem drohenden Ausgleichszulagen-Shopping einen Riegel vorzuschieben. Das besteht darin, dass Osteuropäer mit einer niedrigen Pension diese durch Übersiedlung nach Österreich auf die fette Ausgleichszulage aufbessern. Also vervielfachen.

Und dann müssen wir wieder viel Steuergeld für Kampagnen ausgeben, die das Image der EU verbessern sollen . . .

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  1. Ausgezeichneter KommentatorNorman Bates
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    22. November 2010 08:36

    Manchmal könnte man auf den Gedanken kommen, dass zwar der Kommunismus gescheitert ist, dieser aber über die Hintertüre in einer unheiligen Allianz gepaart mit Gutmenschentum und sozial gerechten Wohlstandsverteilern in unser eigenes Haus massiv wieder eintreten möchte (und zu einem großen Teil auch bereits ist).

    Dieser neue Kommunismus (oder Sozialismus) - ich möchte da gar nicht so unterscheiden - versteckt sich geschickt und hat Vertreter in alle Parteien setzen können.

    Wir werden die weiteren Entwicklungen aus erster Reihe miterleben dürfen.

  2. Ausgezeichneter KommentatorPhilipp Starl Partner Homepage
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    22. November 2010 01:05

    Je früher wir aus diesem Moloch, aus dieser Bürokratur, aussteigen, desto besser. Die EU ist ein gescheitertes Elitenprojekt. Eine demokratisch nicht legitimierte Gruppe selbstherrlicher Bürokraten spielt einmal Weltverbesserer und missbraucht mit totalitären Mitteln die europäischen Bürger als Versuchskaninchen für ihre gutmenschlichen Ambitionen. Dass es dieses Projekt bald zerfetzt, ist ein Trost, aber jedes weitere Jahr die Hölle auf Erden.

    Wenn die EU tot ist, bin ich jedenfalls der Erste, der auf ihrem Grab tanzt.

    Ich möchte aber einen weiteren wichtigen Punkt in diesem Beitrag herausarbeiten.

    Wieder einmal wollen uns Gutmenschen mit ihren pseudotoleranten Weltanschauungen Homosexuelle unter die Nase reiben, ganz nach dem Motto: wir sind ja alle gleich und wenn Frauen, anatolische Bauern, Drogenschwarze oder Schwule bei einem Lebensbereich nicht alle Rechte haben, kommt der programmierte Aufschrei wie ein pawlowscher Reflex um die Ecke gebogen und muss diese himmelschreiende Ungerechtigkeit natürlich sofort beseitigt werden (ich brauche nicht erwähnen, dass eben jene Gruppe Staatsschmarotzer erst zufrieden ist, wenn nicht nur oben genannte Personen bestgestellt sind, sondern auch Leistungsträger, Gläubige, Österreicher und Konservative schlechter gestellt sind).
    Die Ehe ist allerdings kein Recht im klassischen Sinne. Es ist ein Vorrecht, das vom Staat bestimmten Menschen eingeräumt wird.
    Es ist für einen Staat mehr als legitim, wenn er bestimmte Verhaltensweisen fördern möchte, solange dadurch kein Steuergeld fließt. Der Staat kann z.b. auch beim Heer Beschäftigten zahlreiche Vorteile zukommen lassen, was ja auch passiert.
    Es ist also völlig unlogisch und pervers, auch nur daran zu denken, Homosexuellen die gleichen Rechte einzuräumen. Der Staat stattet das Institut Ehe nämlich aus dem Grund mit Rechten aus, weil er Familien fördern will und nicht, weil er etwa so lieb ist und einen Spaß an der Liebe hat.

    Die Homosexuellenehe ist eine staatliche Missgeburt, die ehestmöglich wieder abgeschafft gehört. Es wäre der erste Schritt eines Staates zu einem Bekenntnis zur Familie.

    Wer die Homosexuellenehe fordert, kann genauso fordern, wie ein Beamter behandelt zu werden.

  3. Ausgezeichneter Kommentatorthomas lahnsteiner
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    22. November 2010 06:52

    das flintenweib der political correctness in der EU, Viviane Reding, hat wieder zugeschlagen.
    Wenn das europa-parlament zustimmt, ist es der fanatikerin wieder einmal gelungen, nationales recht total auzuhebeln und unwilligen EU-mitgliedern
    linksextremes gedankengut aufzuzwingen.
    der österreichische staat wird dann zur kassa gebeten, sei es für Pensionisten
    aus ärmeren EU-Ländern, sei es für hinterbliebene homosexuelle, sei es im zuge der verrückten massnahme "mindestsicherung" für befürsorgte im halben EU-Raum...
    In gar nicht so langer Zeit wird Österreich dann auch dank dieser massnahmen den weg griechenlands und irlands bestreiten.....alles gute !!!!

  4. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    22. November 2010 02:13

    Bei 2 derartigen Artikeln, innerhalb einer 1/2 Std. zieht´s einem ja den Magen zusammen und die Wutsensoren tummeln sich.
    Aber lassen wir doch die Eurokraten noch ein Kleilchen (kl.Weilchen) schauspielern, nachdem momentan Europa zu Tode gerettet wird, ist ein Ende dieser Farce absehbar.
    Dies wird sicher unangenehm, aber besser ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende.
    Der Frau Reding ins Stammbuch geschrieben: Familien bereichern und bestärken die Allgemeinheit, die Gesellschaft; Schwule "bereichern" die Anuschirurgen - womit der Medizintourismus auch gleich behandelt werden kann.

  5. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    22. November 2010 06:08

    In den Magistraten und Gemeinden liegt die Unterstützungserklärung zur Abhaltung eines Volksbegehrens zum Austritt aus der EU auf.

    Alle, denen es nicht egal ist ob wir mit den Horrorschulden oder den doppelten Horrorschulden auf der EU Straße liegengelassen werden, sind aufgerufen ein Volksbegehren mit zu initiieren.

    Mir ist das alles unheimlich, was die so treiben mit uns, unser Geld haben sie vernichtet, unser Leben wollen sie auch vernichten, diese lebensfernen, geldstinkenden EU-Bonzen.

    Es ist Zeit, was Vernünftiges zu tun zur Rettung Österreichs und der Menschen hier, die das alles aufgebaut haben.

  6. Ausgezeichneter Kommentatorfosca
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    22. November 2010 00:50

    Wer bringt endlich die seltsame Viviane Reding auf die Anklagebank, denn man kann diese völlig durchgeknallten "Brüsseler Spitzen" nurmehr mit ihren eigenen Waffen schlagen!
    Wo wird das noch enden, wenn man ihnen nicht endlich Einhalt gebietet?

  7. Ausgezeichneter KommentatorSuPa
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    22. November 2010 07:19

    Ich habe vor ca. 15 Jahren gegen den EU-Beitritt gestimmt, mein Mann war dafür. Seine damalige Begründung: In der EU zu sein wird das kleinere Übel sein, als draussen zu bleiben. Nun kommt er aber zur Überzeugung, dass langfristig betrachtet, die derzeitige Art der EU für Österreich nun mehr Nachteile bringen wird.
    Vielleicht ist dies schon der Anfang vom Ende?

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorCJT
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    23. November 2010 10:44

    Vielen Dank Herr Dr. Unterberger, dass Sie diesen gutgetarnten Vorstoß der Linken im Europaparlament aufgedeckt haben.

    Man kann nur hoffen dass all jene Europa-Abgeordneten denen an den letzten Resten der 'Unabhängigkeit' der EU-Mitgliedsstaaten etwas liegt, dass sie dieses Papier über die "gegenseitige Anerkennung offizieller Dokumente" zerreissen.

    Die Europa-Abgeordneten denen etwas an der Familie und and Familienwerten liegt müssen stets auf der Hut sein die Homo-Lobby schläft nicht.

  2. Ausgezeichneter KommentatorJosef König-Gunz
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    23. November 2010 18:50

    Wer sich mit Hunden niederlegt, steht mit Flöhen auf. Die Hunde sind diejenigen, die uns in die EU hineingelogen haben und die Flöhe sind die Kommissare (identisch mit weiland den Goldfasanen) in Brüssel. Nichts gegen ein Europa der souveränen Vaterländer, aber alles gegen die von den USA gesteuerten Verbrecher an der Europa-Spitze

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  10. Systemfehler (kein Partner)
    24. November 2010 06:41

    Herr Unterberger auf seinem Don Quichotte-Feldzug gegen Schwule, Sozis und Arigona. Wie fad muss einem im Schädel sein, wenn man sein ganzes Leben mit ständigem Kreisen um diese 3 Feindbilder verschwendet.

    Schade, Herr Unterberger, Sie waren mal gut. Jetzt sind Sie nur mehr ein Schatten ihrer selbst.

    • Harry (kein Partner)
      24. November 2010 07:32

      @ Systemfehler: "Wie fad muss einem im Schädel sein, wenn man sein ganzes Leben mit ständigem Kreisen um diese 3 Feindbilder verschwendet."

      Systemfehler hat nur ein einziges Feindbild, bald muss er sich selbst zu Tode langweilen.

    • Neppomuck (kein Partner)
      24. November 2010 10:17

      Es soll jedem unbenommen bleiben, kein Interesse an der Zukunft zu haben, aber er soll die Zukunft nicht für alle schwieriger machen.

      z.B.: Seine abartigen Neigungen vor sich her zu tragen nützt keinem, also ist ‚PR in eigener Sache’ diesbezüglich unnötig.
      Man darf schließlich die „Prägephase“ junger Menschen nicht als ‚nicht nennenswerte Kausalität’ in diesem Zusammenhang abtun. „Verführung“ hat viele Gesichter.

      Oder: Die Übernahme der persönlichen Verantwortung durch einen hypertrophen (und unfinanzierbaren) Sozialstaat macht auf Sicht "verantwortungslos".
      Auch damit ist keinem geholfen, im Gegenteil; die Abhängigkeiten, die sich daraus entwickeln, sind das Ende der Freiheit für alle. (wie bereits erwiesen)

      Und die "Causa Zogaj" ist nichts anders als ein Kräftemessen der "Neben - Gouvernement- Organisationen" mit der gewählten Regierung.
      Da macht sich eine linke Kamarilla daran, das Gesetz zu unterlaufen.
      Auch keine Ruhmestat.

    • Reinhard (kein Partner)
      24. November 2010 14:02

      Geben Sie's auf, Neppomuck. Unser Syssi kommt selbst immer nur aus dem Loch gekrochen, wenn er irgendwo "Zogaj" liest; der Rest ist Pawlowscher Reflex.
      Überzeugen Sie mal einen Hund durch Argumente, dass er beim Klingelton nicht sabbern soll.
      Vergeblich.

    • Neppomuck (kein Partner)
      24. November 2010 14:07

      Er ist ja bloß Katalysator und merkt es nicht einmal.
      Solche Vorgaben kann man gelegentlich schon nutzen.

  11. Josef König-Gunz (kein Partner)
    23. November 2010 18:50

    Wer sich mit Hunden niederlegt, steht mit Flöhen auf. Die Hunde sind diejenigen, die uns in die EU hineingelogen haben und die Flöhe sind die Kommissare (identisch mit weiland den Goldfasanen) in Brüssel. Nichts gegen ein Europa der souveränen Vaterländer, aber alles gegen die von den USA gesteuerten Verbrecher an der Europa-Spitze

    • Reinhard (kein Partner)
      23. November 2010 21:37

      Kann mir juristischem Nackerbatzerl mal jemand erklären, wie sich die immer weiter schreitende Aufgabe politischer Souveränität und die Aufgabe der wirtschaftlichen Unabhängigkeit Österreichs in einer von Deutschland dominierten EU überhaupt mit dem Artikel 4 des Staatsvertrages verträgt?
      Im Absatz 2 lese ich:
      "Um einer solchen Vereinigung (Anm.: mit Deutschland) vorzubeugen, wird Österreich keinerlei Vereinbarung mit Deutschland treffen oder irgendeine Handlung setzen oder irgendwelche Maßnahmen treffen, die geeignet wären, unmittelbar oder mittelbar eine politische oder wirtschaftliche Vereinigung mit Deutschland zu fördern oder seine territoriale Unversehrtheit oder politische oder wirtschaftliche Unabhängigkeit zu beeinträchtigen."
      Ich bin ratlos. Immer wieder wird einfachen Leuten suggereirt, der Staatsvertrag befände sich im Verfassungsrang. Wie kann dann der Artikel 4 ignoriert werden? Ist das ein Grund, warum weitere Abgabe politischer Souveränität an die EU trotz gegenteiliger Versprechen des Rekordgrinsekanzlers nicht beim Volke direkt nachgefragt wird? Und lässt sich daraus nicht ein Strick drehen, an dem zumindest ein weiteres Taferl hängt, auf dem nachgewiesen werden kann, was unsere Politspitze von Verträgen, Verfassungen und Gesetzen wirklich hält?

    • Systemfehler (kein Partner)
      24. November 2010 06:43

      @sich naiv gebener Reinhard:
      Wie siehts eigentlich mit der Umsetzung des Staatsvertrages in Kärnten in Bezug auf unsere slowenischsprachigen Mitbürger aus?

    • Reinhard (kein Partner)
      24. November 2010 08:33

      Die Umsetzung des Staatsvertrages erfolgte im Rahmen des Möglichen, da im Staatsvertrag keine genauen Zahlen genannt wurden, ab wann z.B. solche Ortstafeln umgesetzt werden müssen. Erst der Verfassungsgerichtshof beschloss diese Grenzen (übrigens weit jenseits der Demokratie, da einem Gericht nicht zusteht, Wortlaute eines Gesetzes vorzuschreiben - das verstößt sogar gegen Art. 1 der Verfassung, der festschreibt, dass die Staatsgewalt vom Volk ausgeht und nicht irgendwelchen Beamten).
      Dass Haider ebenso wie Vuk daraus ein Kasperletheater veranstaltet haben, das an Lächerlichkeit kaum noch zu überbieten war, kann man höchstens unter Kärntner Folklore abhaken. Vernunft braucht lange, bis sie sich durchsetzt, und wenn Kärnten einmal Deutschland und seinen Umgang mit den slawischen Sorben rund um Bautzen anschaut, die bis heute eigene Gebietskörperschaften, Sparche und Tradition inklusive zweisprachiger Tafeln haben, dann könnten sie lernen, dass zwei Worte auf einer Tafel niemanden in Blutrausch versetzen müssen.
      Aber, sich nicht naiv geben müssender Systemfehler, wie sieht es mit der Anmaßung von Verfassungsrichtern aus, gegen den Artikel 1 der Verfassung zu verstoßen und sich Gesetzgebungskompetenzen anzumaßen? Die Richter hätten von der Legislative eine Nachbesserung einfordern können, aber niemals hätten sie willkürlich konkrete Prozentzahlen benennen dürfen - nicht mal als Vorschlag. Wie steht es damit, dass solche amtsanmaßende Richter sich hinterher auch noch hinstellen und behaupten, das dümmliche Ortstafelverrücken würde die FPÖ "außerhalb des Verfassungsbogens" rücken.
      Und btw, wo steht dann ein Kanzlergespann, das sich z.B. einen Dreck um folgende Passagen aus der Verfassung schert:
      Artikel 51
      (2) "Die Bundesregierung hat dem Nationalrat spätestens zehn Wochen vor Ablauf des Finanzjahres den Entwurf eines Bundesfinanzgesetzes für das folgende Finanzjahr vorzulegen."
      Artikel 51a
      (1) "Der Bundesminister für Finanzen hat dafür zu sorgen, daß bei der Haushaltsführung zuerst die zur Erfüllung fälliger Verpflichtungen erforderlichen Ausgaben und sodann die übrigen vorgesehenen Ausgaben, diese jedoch nur nach Maßgabe der jeweils zur Verfügung stehenden Einnahmen, unter Beachtung der Grundsätze der Sparsamkeit, Wirtschaftlichkeit und Zweckmäßigkeit geleistet werden."

  12. linxsgrünnaiver (kein Partner)
    23. November 2010 12:01

    Ach Gott, Unterberger und seine Homophobie^^ Seiner Meinung nach sind ja die Schwulen bekanntlich auch schuld an Srebrenica!

    • Trollfresser (kein Partner)
      23. November 2010 12:29

      Das nicht, aber sicher sind sie schuld an unsinnigen Postings.

    • brechstange
      23. November 2010 12:32

      Die so einfach denken wie Sie, glauben das.

      Haben Sie auch Argumente?

    • black (kein Partner)
      23. November 2010 12:37

      @ brechstange:

      Sie lesen nur ihre eigenen Postings, weil sie keine Argumente finden!

    • Trollfresser Nr. 2 (kein Partner)
      23. November 2010 13:03

      Srebrenica?
      Ha ha, entlarvt, Sie sind der H.F.-Troll.

  13. Karl (kein Partner)
    23. November 2010 11:40

    ROFL. Herr Unterberger, Sie sind genial! Die HINTERTÜREN der EU. Das ist doch echt zum Schießen. :-)

    • Trollfresser (kein Partner)
      23. November 2010 12:30

      Wenn Du darauf stehst kann ich Dir nicht helfen. Einen Schirm würde ich aber gerne aufspannen.

  14. gogol (kein Partner)
    23. November 2010 10:54

    Die Gleichsetzung z.B. des Mastdarmfetischismus mit Ehe und Familie ist eine geistige Massenvernichtungswaffe.

    Wie auch die Massentötungen Ungeborener eine Art von Massenvernichtungswaffe ist, wegen deren angeblichen Besitzes normalerweise Kriege legitimiert und vollzogen werden.

    Die europäische Politik besteht im Aushecken und im neo-totalitären Vollzug geistiger und physischer Massenvernichtung bei Gleichzeitiger Anbetung des Mammons.

    • Neppomuck (kein Partner)
      23. November 2010 11:11

      Paradigmenwechsel, Horatio, Paradigmenwechsel.

      Es wird nicht mehr erschossen und niedergebombt, sondern abgetrieben.
      Und es wird nicht mehr erobert und besetzt, sondern es wird infiltriert.

    • Undine
      23. November 2010 19:23

      ......und unliebsame Menschen werden nicht mehr ermordet, sie werden nur durch RUFMORD vernichtet!

    • Marcus Aurelius (kein Partner)
      23. November 2010 19:40

      Politisch unkorrekter, aber lustiger Schmäh aus den Dienstanweisungen der EU-Nomenklatura in Brüssel, Straßburg und Luxemburg:

      "Der Schwule läßt die Arbeit ruh'n
      und freut sich auf den afternoon."

      Honi soit qui mal y pense, gööö? (Nur böse Menschen machen eine winzige Pause zwischen "after" und "noon".) Ich wasche meine Hände in gutmenschlicher Unschuld, ich kann nix dafür; eine fesche junge Anwältin in EU-Diensten reichte mir diesen Vers weiter, der dortselbst der Ungeduldsvermutung unterliegt.

  15. CJT (kein Partner)
    23. November 2010 10:44

    Vielen Dank Herr Dr. Unterberger, dass Sie diesen gutgetarnten Vorstoß der Linken im Europaparlament aufgedeckt haben.

    Man kann nur hoffen dass all jene Europa-Abgeordneten denen an den letzten Resten der 'Unabhängigkeit' der EU-Mitgliedsstaaten etwas liegt, dass sie dieses Papier über die "gegenseitige Anerkennung offizieller Dokumente" zerreissen.

    Die Europa-Abgeordneten denen etwas an der Familie und and Familienwerten liegt müssen stets auf der Hut sein die Homo-Lobby schläft nicht.

  16. WTF? (kein Partner)
    23. November 2010 10:27

    Einfach zu lustig. Gestern lässt der Wertkonservative den Starli gegen eine argumentationslose Wand laufen, heute legt der Unterberger wieder gegen seine Lieblingsfeinde los.
    Wirklich übel, dass man die Schwulen nicht mehr anständig diskriminieren darf, weit ist es gekommen, der Untergang ist nah. Wäre ja echt furchtbar wenn diese verfehlten gottlosen Geschöpfe statt einer Heilung im Bibellager heiraten dürfen. Aber gleich kommts... "die bösen Homofürsten können ja keine Kinder bekommen." Tun viele böse Heteropaare auch nicht aber die könnten ja blabla.
    Vielleicht sollte er den Romig was dazu schreiben lassen, der hat sicher auch eine Menge Hass gegen Schwule im Herzen, den Artikel könnte man dann auch gleich bei Kreuz.net veröffentlichen, dann ist der Schulterschluss perfekt.

    Mein persönliches Highlight (bis jetzt) ist allerdings der folgende Absatz vom ach so liberalen Starl:
    "Es ist für einen Staat mehr als legitim, wenn er bestimmte Verhaltensweisen fördern möchte, solange dadurch kein Steuergeld fließt. Der Staat kann z.b. auch beim Heer Beschäftigten zahlreiche Vorteile zukommen lassen, was ja auch passiert."

    Ich nehme an das Geld für die Bezahlung der Heeresangestellten hat der Staat aus dem Nichts verdient...
    Tja da hört sich selbst der Ultraliberalismus eines Starl schnell auf. Nur nicht eingreifen soll er, der böse Staat, ausser halt es passt dem selbsternannten liberalen Obmann der RPÖ (vermutlich auch ihr einziges Mitglied). Da darf man dann schon eine Ausnahme machen.
    Wie ist das eigentlich mit Genderquoten? Müsste doch eigentlich auch ein legitimes Verhaltensmittel sein bestimmte Verhaltensweisen zu fördern? Oder wie sieht denn das mit dem bösen Meinungsterrorismus aus? Ist doch auch die nur die Förderung einer bestimmten Verhaltensweisen?

    • Philipp Starl
      23. November 2010 10:40

      Wenn also der Staat beim Heer Ausgebildeten einen Vorteil bei einer Bewerbung im Staatsdienst verschaffen würde, flösse Geld? Soso.

      Wenn der Staat die Präsenzdiener gratis mit der ÖBB fahren lässt, fließt also Geld? Auch spannend.

      Und selbstverständlich bezahlt der Staat das Heer, sonst wär es ja kein Staat mehr. Das Gehalt ist aber kein Vorteil gegenüber anderen Bürgern, es ist schlicht eine Gegenleistung für vom Staat benötigte Dienste, im Gegensatz zu Sozialschmarotzern, Kopftuchgeldabgreifern, Pseudojournalisten und anderem Kulturungeziefer, das vom Steuerzahler subventioniert werden muss. Deren Leistungen werden am Markt erst gar nicht angeboten oder wenn, nicht nachgefragt.

      Was Heeressold mit Liberalismus zu tun hat, müssen Sie auch erklären. Von nichts eine Ahnung haben, aber matschgern.

      Und wieso sollte es den Staat etwas angehen, wenn zwei Schwule sich lieben? Das dürfen Sie mir bitte auch erklären.

    • WTF? (kein Partner)
      23. November 2010 10:50

      Ach und diese Vorteile müssten nicht bezahlt werden? Wobei ich ja nicht unbedingt etwas falsches daran sehe nur widerspricht es eben genau dem Satz der davorsteht.
      Kulturungeziefer soso... Natürlich wird nicht jede subventionierte Leistung nachgefragt, wenn man den Kunstmarkt betrachtet dürfte allerdings schnell klar sein, dass Kunst durchaus auch auf dem Markt durchaus nachgefragt wird.

      Wieso sollte es den Staat etwas angehen wenn sich zwei Schwule lieben? Nun warum sollte es den Staat angehen wenn sich zwei Heterosexuelle lieben?

      Es geht ihn etwas an weil hier eine Ungleichheit in der rechtlichen Behandlung liegt. Das Argument, dass bei einer Beziehung Kinder herauskommen könnten(!) die dann unsere Wirtschaft endlich wieder in die Unendlichkeit wachsen lassen ist für mich (und viele andere) mehr als unzureichend.

    • WTF? (kein Partner)
    • Neppomuck (kein Partner)
      23. November 2010 11:03

      "Der Staat" verdient nichts, der Staat "kriegt" (bzw. nimmt sich).
      Das entsprechende "Krieger-Denkmal" findet sich im "Budgetentwurf" wieder.

      Daher sollte "der Staat", wer immer das sein mag, darauf achten, nicht zu viel von dem zu "kriegen" (sich zu nehmen), was anderswo dringender gebraucht wird und erst jene Wertschöpfung zulässt, die er via "Staatsquote" abräumen kann, da sonst der Geldfluss zur Aufrechterhaltung der Wirtschaft abgewürgt wird. (es fließt genug davon noch daneben vorbei)
      Dazu sollte er (der Staat) mit der Aufnahme von Fremdkapital sehr behutsam umgehen, da die Leistung von Zinsen sich, volkswirtschaftlich betrachtet, als weiterer Abfluss von Kapital ohne reelle Chance auf Wiederkehr erweist.

      Um nun beste Voraussetzungen für eine belastbare Volkswirtschaft zu schaffen, kann es nur im Interesse "des Staates" sein, die Besten an die Schlüsselpositionen heranzulassen. Was jede "Quotenregelung" von vorneherein verbietet.

      Und zu der "Behandlung" der Frage, ob die Partnerschaft von Schwulen einer "Ehe" im landläufigen Sinne gleichgesetzt werden soll, sei nur gesagt, man kann Ungleiches nicht gleich setzen. Das wäre Willkür.

      Die Familie ist nun einmal die Keimzelle des 'Gemeinwesens Staat', und eine Familie besteht im Regelfall und definitionsgemäß aus Mutter, Vater und Kindern.
      Sich hier nur die Rosinen aus dem Gesellschaftskuchen herausklauben zu wollen ist schädlich für alle. Die "WitwerInnen-Pension" wäre nur eine zusätzliche Belastung für unser ohnehin schon bis an die Grenzen der Leistbarkeit beanspruchtes Altersversorgungssystem.

    • Philipp Starl
      23. November 2010 11:03

      Was bezahlt der Staat bitte, wenn er einen Heeresausgebildeten einem Bürger vorzieht, außer das Gehalt, das er dem Bürger auch zahlen würde? Nichts!

      Was bezahlt der Staat dafür, dass Präsenzdiener kein Ticket zahlen müssen? Nichts!

      Sie sehen, der Satz steht keineswegs im Widerspruch zu meiner Behauptung.

      Dass das Ganze nichts mit Liberalismus zu tun hat, gestehen Sie ja schon ein.

      Nun zu den Homosexuellen. Was geht es den Staat an, dass zwei Heterosexuelle lieben? Nichts, völlig richtig. Er möchte aber Kinder fördern und räumt deswegen Paaren, die Kinder zeugen können, besondere Rechte ein.

      So ungern Sie und viele andere, wie Sie meinen, das hören, aber das Kinderkriegen ist eben genau der entscheidende Unterschied. Ich weiß, Ihresgleichen würde am liebsten "Gottes Schöpfung" dafür bestrafen und es ändern, dass nur Mann und Frau Kinder zeugen können, aber so ist es nunmal und die Realität muss man akzeptieren, auch wenn Menschen wie Sie Schwierigkeiten damit haben dürften.

      Und kommen Sie mir nicht mit dem Gleichheitsgrundsatz. Der Staat kann, ja darf Ungleiches nicht gleich behandeln. Ungleiches gleich zu behandeln, verstieße nämlich genau gegen den Gleichheitsgrundsatz! Aber das wissen Leute Ihres Schlages natürlich nicht, weil Sie zu faul sind, sich wirkliche Bildung anzueignen und das Recht zu lernen, über das sie sich so gerne alterieren.

      Und wenn Sie jetzt damit kommen, dass Schwule, die keine Kinder zeugen können, gleich wie Heterosexuelle, die Kinder eben zeugen können, sind, dann hör ich sowieso auf, zu diskutieren, dann ist bei Ihnen sowieso Hopfen und Malz verloren.

    • Philipp Starl
      23. November 2010 11:10

      Ceterum censeo:

      Kultur wird selbstverständlich nachgefragt, aber nicht diejenige, die angeboten wird. Oder glauben Sie, die Staatsoper und das Burgtheater müssen aus Jux und Tollerei subventioniert werden?

    • cmh (kein Partner)
      23. November 2010 12:01

      @Starl

      ja - Burg und Oper müssen wegen Tollereien und Juxen subventioniert werden.

    • WTF? (kein Partner)
      23. November 2010 13:25

      Was bezahlt der Staat dafür, dass Präsenzdiener kein Ticket zahlen müssen?

      - Soll das dein Ernst sein? Und das von einem der immer höchst ökonomisch "argumentiert". Das ganze hat eine ganze Menge mit Liberalismus zu tun, vor allem weil sich ein gewisser Starl immer als Liberaler inszeniert.

      Er möchte aber Kinder fördern und räumt deswegen Paaren, die Kinder zeugen können, besondere Rechte ein.

      Nun offenbar möchte der Staat aber in diesem Fall nicht nur Kinder fördern sondern auch andere Lebensgemeinschaften. Für mich ist das ok. Wobei wir allerdings wieder beim Liberalismus wären - warum sollte der Staat aufeinmal irgendetwas fördern? Es zeigt sich, dass das Starlsche Liberalismusverständnis nicht konsistent ist sondern einfach darauf basiert, was ihm gerade in den Kram passt. Das könnte man als Pippi Langstarl Liberalismus bezeichnen - ich mach mir die Welt wididwidiwie sie mir gefällt.

      Besonders schön: Große Klappe von wegen Bildung aber nicht einmal zur Unterscheidung zwischen Kunst und Kultur fähig.

    • Philipp Starl
      23. November 2010 13:36

      Können Sie Ihre primitiven Anwürfe auch begründen, oder sitzen Sie argumentativ auf trockenem Eis?

      Was zahlt der Staat denn dafür, dass Präsenzdiener gratis fahren? Ich harre noch immer mit Spannung auf diese für Sie peinliche Antwort.

      Und sind Sie sich nicht selbst peinlich, mir Pippi- Langstrumpf- Liberalismus vorzuwerfen, ohne eine Ahnung davon zu haben, was Liberalismus ist?
      Mein lieber Freund, Liberalismus ist die Freiheit vom Staate. Welche Freiheit, lieber Freund, wird denn also nun eingeschränkt, wenn man Ehen fördert? Keine? So, und was genau hat das nochmal mit Liberalismus zu tun, wenn keine Freiheit eingeschränkt wird?

      Ich kann sehr gut zwischen Kunst und Kultur unterscheiden, nur Sie anscheinend nicht, da ich in meiner Replik von Kulturungeziefer schrieb und Oper und Burgtheater zählen wohl noch zur Kultur, nicht wahr?

      Aber auch die Albertina wird subventioniert, komisch, oder?

    • WTF? (kein Partner)
      23. November 2010 13:53

      Langsam wird das etwas mühsam. Was der Staat zahlt wenn er jemanden gratis fahren lässt? Nun vermutlich Geld würde ich annehmen, vielleicht nehmen die ÖBB ja auch Sachleistungen oder sexuelle Gefälligkeiten als Bezahlung an. Auf die eine oder andere Art und Weise wird eine Freifahrt zu bezahlen sein. Auch Unternehmen im Staatsbesitz haben Kosten und die müssen irgendwie bezahlt werden, das müsste doch gerade einem Liberalen einleuchten. Insofern muss auch jeder Platz der gratis zur Verfügung gestellt wird irgendwie finanziert werden. Kein Problem für mich, von mir aus sollen Wehrdiener gratis fahren. Es ist allerdings eine Subvention, genau das wogegen von Starlscher Seite sonst immer gewettert wird.

      Welche Freiheit, lieber Freund, wird denn also nun eingeschränkt, wenn man Ehen fördert?

      - Welche Freiheit, lieber Freund, wird denn eingeschränkt wenn man homosexuelle Ehen fördert?
      - Welche Freiheit, lieber Freund, wird denn eingeschränkt wenn man Frauen fördert?
      - usw. usw.

    • Philipp Starl
      23. November 2010 14:14

      Demnach müsste der Staat der ÖBB explizit eine Aufwandsentschädigung für die Gratisfahrten überweisen. Tut er aber nicht. De iure und de facto zahlt er also nichts. Man kann höchstens moralisch in die jährlichen Subventionen von 4 MRD Euro eine Entschädigung hineinrechnen.

      Und Kosten verursachen Präsenzdiener keine. Denn ob ein Platz nun leer bleibt, oder ein PD drauf sitzt, ist irrelevant, der Zug fährt so oder so.

      Und nun, werte Leser, kommt das Beste. Ich lache noch immer, und zwar herzhaft. Der Kommentator WTF? wirft mir Illiberalismus vor, wenn ich Ehen fördere, argumentiert aber in seiner Replik, dass die Förderung von Homoehen genauso liberal wäre.
      Mein lieber Freund, entscheiden Sie sich. Wenn Sie keine Ahnung von Liberalismus haben, verhalten Sie sich Ihrer Stimme. Si tacuisses, philosophus mansisses, nicht wahr?

      Natürlich wäre es nicht illiberal, Homoehen zu fördern. Ob der Staat dies aber will, hat das Volk zu entscheiden und zwar per Volksabstimmung und nicht eine subventionierte linkslinke Feministen- Politiker- und Medienschickeria, die ihre gutmenschliche Weltanschauung anderen aufzwingen möchte.

      Fragen Sie sich doch einmal selbst, wieviele Menschen in Österreich für die Homoehe und wieviele Menschen in Österreich für die Ehe votieren würden. Das Ergebnis lässt beschränkte Weltverbesserer wie Sie selbstverständlich die Zornesröte ins Gesicht treiben.

    • WTF? (kein Partner)
      23. November 2010 17:20

      Ach so läuft das, jetzt verstehe ich.

      "Denn ob ein Platz nun leer bleibt, oder ein PD drauf sitzt, ist irrelevant, der Zug fährt so oder so."

      - Na das ist doch super, schon in der Pankahyttn angefragt? Da dürften solche Ansichten gut ankommen. Zug fährt so oder so, da können ja gleich alle gratis mitfahren die Lust drauf haben. Haus steht leer? Steht ja da sowieso, kann man doch gleich einziehen.

      - Mit der Anprangerung vor der "werten Leserschaft" wirst du die verlorenen Sympathiepunkte kaum gutmachen, vor allem nicht, wenn null Verständnis für die eigene Widersprüche vorhanden ist, dafür aber eine Menge Überheblichkeit. Das Volk hat schon entschieden, es hat Mehrheitlich Parteien gewählt die eben für die Homoehe eintreten.

      Übrigens: Die eingestreuten Phrasen aus dem Latein für Angeber Buch machen keinen besonders souveränen Eindruck.

    • Philipp Starl
      23. November 2010 17:59

      Geile Replik. Inhalt: 0, Gegenargumente: Keine.

      Drei Sterne für Sie :-) .

  17. Stachel (kein Partner)
    23. November 2010 09:09

    Ja, ja, diese Schwulen: eine Gefahr für Christentum, Demokratie, EU, ja das ganze Abendland. Wieso? Unterberger wird es uns schon sagen - oder vielleicht auch nicht, wahrscheinlich weiß er es gar nicht. Gegen sie zu hetzten bringt aber immer Applaus - von welcher Seite auch immer.

    • Marmem (kein Partner)
      23. November 2010 09:16

      Die durch ihre Dekadenz berüchtigten Schwulen haben schon ganz andere Weltreiche zu Fall gebracht. Und sie sind abermals Teil derjenigen, die dieses Europa zerstören wollen. Aus purem Egoismus heraus.

    • Herby (kein Partner)
      23. November 2010 09:29

      Es sind nicht nur die Lesben- und Schwulenorganisationen die an der Untergrabung und letztlich Zerstörung der Familie Hand anlegen.

      Auch sehr viele Leute in den Medien, Bildungseinrichtungen, Unis, Politischen Parteien sind da dabei:

      1. Schritt: Relativierung der Familie, mit Aussagen wie: Überall wo Kinder sind ist auch Familie (und Ähnliches mehr).

      2. Schritt: Scheinbare "Nicht-Diskriminierung" der "alternativen Familienformen" (wie z.B. Schwulenehe). Daraus folgt: Mit-Partizipieren an den jahrzehntelangen Vorteilen die alle Länder der Welt den Familien gegeben haben.

      Motto: Ungleiches soll gleich behandelt werden.

      3. Schritt: Zuerst verborgene und dann offene Diskriminierung der Familien - also jene traditionellen Familien die Kinder großziehen und Familienwerte vermitteln.

      4. Schritt: Das Kernelement der Gesellschaft und Staat wurde abmontiert, und Nation und Staat werden schwer geschädigt: immateriell wertemäßig und auch finanziell.

    • Trollfresser (kein Partner)
      23. November 2010 12:28

      Stacherle!

      Ihr leidet doch an Verfolgungswahn.

      Wenn diese Sexualität in übertriebener Weise betätigt wird - für Leute wie Dich übersetzt, wenn Männer ihren Schwanz überall hineinstecken müssen und die Weiber bei jedem und jeder ihre Beine breit machen - dann bleibt für die Segnungen der Vernuft kein Platz mehr. Rücksichtslos blöde gevögelt triffts auch.

      Und den Lesben und Schwulen genügt das eigene Geschlecht nicht mehr und damit heißts doppelt blöde gevögelt.

      Und in ihrer finalen Blödheit belästigen sie dann die anderen. Das ist nicht Ausleben des eigenen Geschlechtstriebes, das ist einfach rücksichtslos.

      Der Verweis auf das Christentum kam aus der Hoffnung, dass bei den Lesben und Schwulen noch ein Rest von Respekt und Rücksichtnahme und auch Verantwortungsgefühl vorhanden ist. Werch ein Illtum!

      Fazit: Auch ohne Christenum sind Homos einfach nur lästig. Wozu sollte jemand gegen die Homos hetzen? Die nerven schon von alleine.

      Beantworte mir doch noch die Gegenfrage, warum ich Dein Verhältnis mit einem Partener, dem Du Deinen Stachel irgendo hineinsteckst, durch das Mittragen von Einrichtungen, die durch Dein Stacheln nicht einmal über Umwege einen Vorteil gewinnen unterstützen sollte?

    • Reinhard (kein Partner)
      23. November 2010 12:59

      Das ganze Ausmaß der Verlogenheit wird immer dann offensichtlich, wenn parteipolitische Interessen den Blick einseitig eintrüben.
      Die gleichen Vögel, die sich vehement und voller Inbrunst gegen die von ihnen gefühlte "Diskriminierung der Schwulen" einsetzen, wurden nicht nur nicht rot (was auch gar nicht weiter geht) sondern hetzten sogar fröhlich mit, als eine Familie Rosenkranz verspottet, verächtlich gemacht und diffamiert wurde, weil sie es wagte 10 Kinder zu haben. Die Diskriminierung, Diffamierung, Verächtlichmachung und Verhetzung von Österreichern und deren Familien ist ganz in Ordnung für diese Leute, wenn es ihnen in den Kram passt. Die Hetze gegen eine erfolgreiche Frau - eigentlich doch das Idealbild der Linksfeministinnen - wird von jenen Emanzen sogar fröhlich forciert, die ihre eigenen erklärten Ziele, nämlich die Förderung aller Frauen, sofort verraten und in den Staub treten, wenn es um parteipolitische Interessen geht; sie finden faktisch nichts bei Prostitution für politisches Kleingeld.

      Das sagt sehr viel aus über die Weltanschauung und den aufgestauten Hass dieser Menschen, über ihre Käuflichkeit und den Grad der Ehrlichkeit, mit der sie hinter den wohltönenden Schalmeienklängen ihrer gutmenschlichen Hymnen stehen.
      Aber so lange Familienpolitik sich an den Interessen Schwuler ausrichten soll und Bildungspolitik von Kinderlosen gemacht wird, Verteidigungspolitik von Wehrdienstverweigerern und Finanzpolitik von Bauern, braucht uns doch gar nichts mehr verwundern.

    • cmh (kein Partner)
      23. November 2010 18:23

      Linksfeminsten und Rosenkranz:

      Das ist nur dann ein Problem, wenn man annimmt, dass Linksfeminismus eine ehrliche Meinung vertritt.

      Ist der Ruf (des Linksfeminismus) einmal ruinniert, lebt sichs (für Leutre mit gesundem Menschenverstand) gänzlich ungeniert.

  18. Herby (kein Partner)
    23. November 2010 08:17

    Ich hab mich im Web ein bißchen umgeschaut:

    Bin der Meinung bei der von Dr. Unterberger beschriebenen Sache des Europaparlaments handelt es sich um:

    Bericht über zivil-, handels- und FAMILIENRECHTLICHE Aspekte sowie Aspekte des internationalen Privatrechts des Aktionsplans zu Umsetzung des Stockholmer Programms (Berichterstatter: Luigi Berlinguer)

    http://www.europarl.europa.eu/sides/getDoc.do?pubRef=-//EP//NONSGML+REPORT+A7-2010-0252+0+DOC+PDF+V0//DE

    Näheres zu Luigi Berlinguer:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Luigi_Berlinguer

  19. M.U. Shrooms (kein Partner)
    23. November 2010 08:07

    Wie Tripes richtig feststellt, gibt es keine Anstrengung, das eu-Thema zu beenden. Es kann doch kein Zweifel bestehen, dass die eu unverbesserbar ist, und noch weniger, dass Österreich da etwas bewegt.

    Die Lösung kann nur der Austritt sein.

  20. black (kein Partner)
    23. November 2010 07:32

    Österreich hat eine ZWEIKLASSENJUSTIZ. Eine für die politisch Durchzuboxenden und eine für die normalen, anständigen Österreicher, die in unserem Land verfolgt werden.

    • black (kein Partner)
      23. November 2010 07:35

      Dieses Posting bezieht sich auf den vorigen Artikel: "Die Freiheit auf der Anklagebank".

    • black (kein Partner)
      23. November 2010 07:47

      In ganz Europa werden die Bürger von ihren eigenen Politikern geschändet. Unseren zutiefst bösartigen Politikern wäre es recht, wenn wir uns von unserem bisherigen Verständnis von Recht (Gerechtigkeit) verabschieden würden, denn das Recht sollte von Macht-Willkür abgelöst und das Gewissen überhaupt abgeschafft werden. Die EU ist viel zu schlecht für die Wirklichkeit, sie ist eine Verhöhnung und Schändung der Bevölkerung in ganz Europa.

      Statt der Freiheit stehen wir ausschließlich unter der "Leitung eines anderen" (I. Kant), nämlich unter der Leitung des "Eliten"-Gewünschten. Aber unsere Eliten sind inhaltlich mit vollem recht als durch und durch böse zu bezeichnen: sie entmündigen das Volk, verhöhnen die normalen Familien und Verabsolutieren das Perverse.

      Das einzig Schöne und Gute an der EU ist, dass die Geschichte solch primitiven Irrtümer bestraft und der Vernichtung anheim stellt.

  21. Erwin Tripes (kein Partner)
    23. November 2010 00:44

    Unverständlich, warum im blog -völlig zurecht -immer nur über die EU gejammert wird, aber kein konkreter Schwung zur Unterstüzung des Austrittsbegehrens vorhanden ist. Ich habe dazu schon längst unterschrieben.
    Meine schweizer Freunde können sich vor lauter Lachen kaum beruhigen.

  22. Brigitte Imb
    22. November 2010 16:58

    OT - das nächste EU Land, welches "k e i n e" Hilfe braucht.....

    http://diepresse.com/home/wirtschaft/international/612379/Brauchen-keine-Hilfe_Portugal-will-nicht-Irland-werden?_vl_backlink=/home/wirtschaft/609810/index.do&direct=609810

    Der "Schirm" wird bald entleert sein, was dann? Eine neue Luftfüllung?

    Europa wird zu Tode gerettet.

  23. terbuan
    22. November 2010 16:16

    Bermudadreieck
    Es fehlen die Beiträge von 9:31 bis 14:38, darunter auch mein Hinweis auf einen neuen Gastkommentar über die "Großbetrüger Feymann und Pröll"!

  24. Philipp Starl
    22. November 2010 14:38

    Geschätzte p.t. Kommentatoren,

    Ich möchte von Ihnen allen wirklich sehr gerne wissen, warum Sie glauben, nur ein geeintes Europa könne in der Welt bestehen.

    Glauben Sie, die Macht eines Staates hängt von der Bevölkerungszahl ab? Glauben Sie, nur eine große Anzahl an Personen kann eine starke Wirtschaft erzeugen? Glauben Sie, nur ein paar Nationen gemeinsam haben heutzutage eine internationale Stimme? Ich ersuche dringendst um Erklärungen.

    • Wertkonservativer
      22. November 2010 15:19

      Also, Herr Starl, da kann ich Ihnen wirklich nicht folgen. Falls Sie der Meinung sind, unser kleines Österreich könne allein den Unbilden der Zeit trotzen, muss ich Sie - bitte nicht ungehalten sein! - als einen etwas weltfremden Phantasten ansehen.
      Ich bin mir auch nicht sicher, ob das EU-Europa auf längere Sicht Bestand haben kann bzw. wird, doch ist jede andere Alternative mit Sicherheit schlechter als die bestehende Situation der zumindest in Grundzügen einvernehmlich agierenden europäischen Staaten.
      So, meine Meinung haben Sie hier nochmals gehört (Sie haben's gewollt!).

    • Philipp Starl
      22. November 2010 15:42

      Ich höre Ihre Meinung gerne, aber nur warum sind Sie dieser Meinung?

    • Wertkonservativer
      22. November 2010 15:54

      Weil ich glaube, lieber Herr Starl, dass ich für meine hier wiederholt geäußerte Meinung auch einige recht gute und nachvollziehbare Argumente benennen kann.

      Außerdem zeigt mir die Erfahrung eines bereits recht langen Lebens, dass man sich beim Versuch, mit dem Kopf partout durch die Wand zu wollen, meist Schrammen im Gesicht zuzieht.
      Also gemach, gemach, junger Freund! Bitte nicht zu schnell urteilen und zu verdammen! Nicht alles gleich besser wissen zu wollen: glauben Sie mir, das bringt auf die Dauer nicht viel!
      Liebe Grüße!

    • Philipp Starl
      22. November 2010 16:21

      Entschuldigen Sie das Missverständnis, ich will mitnichten alles besser wissen, ich will alles wissen. Daher noch einmal die Frage:

      Welche Argumente bringen Sie zu diesem Schluss?

    • Wertkonservativer
      22. November 2010 17:55

      Vielleicht sollten wir es doch dabei bewenden lassen, Herr Starl!
      Aber glauben Sie mir, an Argumenten fehlt es mir wirklich nicht, sie mögen stichhaltig sein oder auch nicht! Ihnen einen schönen Abend!

    • Philipp Starl
      22. November 2010 18:56

      Es ist schade, dass Sie uns an Ihren Argumenten nicht teilhaben lassen, wäre diese Welt doch wieder um ein paar Ideen reicher.

      Auch drücke ich gegenüber allen anderen mein Bedauern aus, dass mir niemand Argumente für die EU nennen kann.

      Wohl muss ich also davon ausgehen, dass es noch keine gibt, außer diesem einfältigen Gefühl, dass wir es den USA nachmachen müssen...

    • Wertkonservativer
      22. November 2010 18:59

      Doktor Faustus jun., Sie junger Alleswisser?

    • Norman Bates
      22. November 2010 19:03

      Glaube ich nicht.

      Nein.
      Nein, hängt aber von der Definition "stark" ab.
      Nein.

    • Philipp Starl
      22. November 2010 19:33

      @ Wertkonservativer

      Sie tun Ihrem Ansehen nichts Gutes, wenn Sie sich so gerieren.

    • Wertkonservativer
      22. November 2010 20:33

      Mein Ansehen steht hier wirklich nicht zur Debatte, Herr Starl.
      Ich habe Sie - wie viele Andere - wiederholt "vor den Vorhang geholt", meine nun aber doch, dass Sie anscheinend der Meinung sind, so ungefähr über alle aktuellen Themen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft auf hohem und höchstem Niveau diskutieren und auch urteilen zu können.

      Gewiss, in der Juristerei sind Sie sicher extrem gut, in anderen Bereichen fehlt es Ihnen - Ihrer blühenden Jugend gemäß - jedoch sicher noch da und dort an Erfahrung, um wirklich kompetent mitreden zu können. Das war meine Meinung und zugleich meine Empfehlung: Zurückhaltung dort, wo man noch nicht soweit ist.
      Also nochmals, Herr Starl, arbeiten Sie bitte weiter an sich, um einiges Tages die Erwartungen erfüllen zu können, die viele von uns in Sie setzen!

    • Philipp Starl
      22. November 2010 20:38

      Ich arbeite hart daran, wie Sie leidlich gerade erfahren müssen. Weiterentwickeln werde ich mich jedenfalls nicht durch Ratschläge, die mich von Argumenten und daher von Wissen fernhalten.

    • Celian
      22. November 2010 22:00

      Die Schweiz ist das beste Gegenbeispiel. Wenn es wirklich wahr wäre, daß nur ein großes Land in der Welt bestehen könne, dürfe es die Schweiz nicht geben. Jeden Tag aber führt uns die Schweiz vor, daß es auch als kleines eigenständiges und vor allem eigensinniges Land geht. Ja mehr noch, Umfragen in den Ländern rund um die Schweiz haben ergeben, daß die Mehrheit der Menschen einen Anschluß an die Schweiz für gar nicht mal so abwegig halten - allen voran das Ländle Vorarlberg.

      Vielleicht hilft diese Steilvorlage für Philip Starl nun die Gegenseite zu motivieren.

    • Wertkonservativer
      23. November 2010 05:50

      @ Philipp Starl
      @ Celian:

      die Steilvorlage für Herrn Starl möge er nützen, wie er will!

      Ihre Ansicht, werter Celian, hat schon was für sich! Allerdings ist die Sonderstellunmg der Schweiz hier in Europa jahrhundertelang gewachsen und wohl unwiederholbar. Aber bitte: mögen Sie rechthaben!

      Soeben habe ich mir vorgenommen, Ihre Beiträge, Herr Starl, nicht mehr zu kommentieren: zuviele Missverständnisse, zu vieles Aneinandervorbeireden!
      Alles Gute für Ihre Zukunft!

    • Wertkonservativer
      23. November 2010 06:35

      Übrigens noch kurz zu den wiederholt angeforderten Pro-EU-Argumenten:
      da haben schon Klügere als ich handfeste Pro-Argumente geäußert!

      Und - ich glaube doch - auch unser A.U. ist kein dezidierter Gegner der in der EU realisierten europäischen Zusammenarbeit.

    • Philipp Starl
      23. November 2010 07:54

      Die Diskussionskultur in diesem Forum ist bedauernswert und bemitleidenswert...

    • simplicissimus
      23. November 2010 08:02

      herr starl, ganz kurz und bündig: natürlich kann ein kleines land auch allein in der welt bestehen. es kann auch eine "angesehene" stimme in der welt haben. wirklich beeinflussen kann es nicht, ausser vielleicht hie und da durch gutes oder schlechtes beispiel. die meisten kleinen länder werden früher oder später spielball der mächtigen oder vasallenstaaten. nur extrem starke gesellschaften wie die schweizer schaffen es, über einen längeren zeitraum unabhängig zu bleiben. wenn es allerdings ringsum kracht müssen auch die schweizer den kopf einziehen.

      letzten endes hängt es davon ab, was man will: in einem staat leben, der wirklichen einfluss ausüben kann oder nicht. beide möglichkeiten haben vor- oder nachteile.

      so wie ich mich primär als österreicher, dann als deutscher fühle, fühle ich mich auch sehr stark als europäer und bin stolz darauf. ich persönlich habe keine probleme im intensiven zusammenleben und kooperation mit den meisten europäern.
      ich sehe das durchaus als bereicherung an.

      ich hoffe, ihre frage ist wenigtens ein bisschen beantwortet. sonst schätze ich ihre kommentare sehr.

    • cmh (kein Partner)
      23. November 2010 11:58

      Man sollte das Kind nicht mit dem Bade ausschütten.

      Europa ist schon eine klasse Sache und ein vereintes Europa ist letztendlich schon im Begriff Europa enthalten. Denn Europa wird zwar Kontinent genannt, ist aber die mit einer Landfläche verbundene Idee. Europa ist entweder ein Imperium oder ein Flohzirkus von Nationalitäten, eine bornierter als die andere.

      Von jedem auch nur halbwegs gebildeten Europäer jeder Nation wird erwartet, dass er neben seiner eigenen zumindest auch eine andere Nation kennt, schätzt und mit ihr freundschaftlich verbunden ist. Damit ist natürlich auch die wohlwollend akzeptierende Kenntnis der zahlreichen Eigenheiten und Macken und Stumpfsinnigkeiten gemeint.

      Ohne diesen Philismus gibt es nur den trögen und stumpfsinnigen Campanilismus. Das nicht über den Tellerrand schauen können, das in den österreichischen Bundesländern so lustvoll selbstzerstörerisch gepflegt wird, das ist damit gemeint. Österreich ist damit in gewisser Weise wiedereinmal die kleine Welt in der die große ihre Probe hält.

      Allerdings ist es nicht verwunderlich, dass ein hochezüchteter Rennwagen für die Händen eines Troktorfahrers nicht das optimale Gerät ist. Leidergottes wird es häufig als solches gesehen. Aber Europa ist nicht die mies gewartete Kutschen aus einem landwirtschaftlichen Maschinenring, bei der jeder Bauer wartet, sie endlich einmal in die Finger zu bekommen, dann seine Rüben damit beackert und sie dann in noch schlehterem Zustand und natürlich nicht aufgetankt verspätetet wieder zurückgibt. Europa wird, so scheint es mir als eine Art Almende gesehen, aus der jeder ohne Rücksicht auf die anderen seinen maximalen Nutzen zu ziehen versucht. Dass sich da die bekannte Problematik von Almenden einstellt sollte doch klar sein.

      Irgendwie ist das wie die Geschichte von dem Eisenbahner, der seiner Ziege das Fressen abgewöhnen will. Fast wäre es ihm auch gelungen, nur leider ist die Ziege kurz davor gestorben.

      Bei aller Liebe zu den Eigenheiten der einzelnen Nationen war es aber immer Europa, dass die gerade aktuellen Gefahren abwehren konnte. (Dass einzelne Staaten Europas auch gegen die Interessen Europas handelten soll auch nicht vergessen sein.)

      Die Abwehr der Türken im 16. und 17. Jahrhundert war eine europäische Veranstaltung, denn wozu hätte sich der Kaiser denn sonst Wien als Residenz ausgesucht. Die Nähe zum Feind war der Grund dafür, auch wenn heute gerne suggeriert wird, dass die Beendigung der Türkenbelagerungen eine Errungenschaft (roter) Gemeindepolitiker (Simmerung und Ottakring zumalen) gewesen wäre.

      Die Universitäten sind auch nur in ihrer übernationalen Bedeutung zu verstehen und da, wo sie merkantilistisch mißverstanden wurden verkamen sie bald zu besseren Lateinschulen.

      Heute zu glauben, man könne aus der EU wieder austreten, weil einem die Vereinsleitung nicht gefällt wäre keine gute Idee. Rechtlich ist es zwar sicher möglich, auf seine Mitwirkungsrechte zu verzichten, daber damit begibt man sich auch seiner Einflussmöglichkeiten, so gering die auch sein mögen.

      Es ist heute nicht mehr möglich autark zu sein und man muss vieles akzeptiern. So auch in Europa. Aber man muss sich nicht alles gefallen lassen. Es gibt auch Wege der Nutzung, bei denen sehr wohl ein angemessener Beitrag geleistet wird.

      Ich möchte das an den Universitäten verdeutlichen. Derzeit besteht ein Problem der Universitäten ja in dem Zustrom von Studenten aus dem EU-Raum und ganz allgemein an überlaufenen Studien.

      Warum werden hier nicht die Kräfte gebündelt und verflochten. Ich könnte mir (etwas hinterlistig) vorstellen, dass sich Wien hauptsächlich auf die Medizin konzentriert, während z.B. Publizistik in Deutschland oder der Schweiz studiert werden müsste. Denn wenn die Deutschen ihre Mediziner exportieren wollen, wärum wir nicht unsere Publizisten. Das wäre dann auch nicht so ein großes Problem, wenn die für ausländische Zeitungen schreiben müssten.

      Bei den Banken wird das auch ähnlich praktiziert. Stabsstelle in Wien und Kreditvergabe in Ungarn oder Serbien, auch wenn das vorsichtiger betrieben werden müsste.

      Ähnliches wäre sicher bei anderen Materien auch möglich.

      Hier zum Kontrast die Vorgangsweise z.B. beim Transitverkehr. Werden allgemeine Hindernisse errichtet, die für alle gelten und dann Sondergenehmigungen für die nationalen Frächter augenzwinkernd erteilt, dann geht das natürlich nicht.

      Das sehr geschätzter Herr Starl sind einige ungeordnete Gedanken in die Richtung Ihrer Frage. Wenn es gelingt, in Europa ein Klima des Wettstreites um dei besten Köpfe zu erreichen, dann ist Europa für die Menschheit unverzichtbar, wenn es allerdings weiterhin nur ein Platz für gegenseitige Verdrängung ist, dann freilich ist es verzichtbar.

    • fosca
      23. November 2010 22:58

      @simplicissimus

      In Österreich leben wir halt derzeit in einem kleinen, abhängigen Land, welches keinerlei Einfluß ausüben kann und als kleines Rädchen ein Spielball der Mächtigen in der EU geworden ist.
      Ob das die Österreicher wollten? Ich denke, die Vision eines Vereinten Europas wurde uns mit dieser Bestandsaufnahme gründlich ausgetrieben!!!!!!

    • simplicissimus
      24. November 2010 07:45

      @fosca: nicht unrichtig, aber daran sind auch wir selber schuld wenn wir jahrzehntelang die gleichen persönlichkeitsfreien politiker wählen, die den falschen ideologien anhängen, wenn sie nicht nur von egoismus getrieben sind und uns schwach UND falsch vertreten. europa leidet an dekadenzerscheinungen quer durch die bank, das ist das hauptproblem. europa braucht ein geändertes modell und wieder geänderte werte.

    • fosca
      24. November 2010 20:52

      @simplicissimus

      D'accord!

  25. simplicissimus
    22. November 2010 09:31

    wir sollten uns eher gegen die grundsätzlich falsche pc-, gender-, schwulen-, erbsünde-, sozialfüllhorn- etc.etc. politik wenden, egal ob lokal oder international und dann versuchen das projekt europa in die richtige richtung zu drehen, als das kind mit dem bad auszuschütten.
    nicht ein vereintes europa ist grundsätzlich schlecht, sondern das, was unsere wertlos correcten mit ihrer wc-politik im grössten kulturkontinent der letzten 2500 jahre anrichten.

  26. Norman Bates
    22. November 2010 08:36

    Manchmal könnte man auf den Gedanken kommen, dass zwar der Kommunismus gescheitert ist, dieser aber über die Hintertüre in einer unheiligen Allianz gepaart mit Gutmenschentum und sozial gerechten Wohlstandsverteilern in unser eigenes Haus massiv wieder eintreten möchte (und zu einem großen Teil auch bereits ist).

    Dieser neue Kommunismus (oder Sozialismus) - ich möchte da gar nicht so unterscheiden - versteckt sich geschickt und hat Vertreter in alle Parteien setzen können.

    Wir werden die weiteren Entwicklungen aus erster Reihe miterleben dürfen.

    • simplicissimus
      22. November 2010 09:22

      völlig richtig.

    • HDW
      22. November 2010 18:43

      Neben dem brutalen Weg zum Kommunismus (Alles gehört allen) gab es immer schon den der "permanenten Revolution" des Trotzkj-Bronstein, die vierte Internationale. besonders nach dem WKII! Zu Zeiten der Komintern, deren Kinder und Kindeskinder z.B. im ORF dominieren, war dieser Weg vom Austromarxisten Max Adler, dann Grünberg dann Frankfurter Schule bis zum Marsch durch die Institutionen der "Grünen" bis heute vorgezeichnet. Man könnte Obama zu dem in Amerika heute beheimateten Trotzkismus zählen, die abgehalfterten Ex-Kommunisten Weuropas regenieren sich daran (Beispiel Italien) ohne die Lächerlichkeit dieser Anbiederung zu bemerken. Aber das alles ist nur möglich weil die europäischen Nicht-Linken versagen, kein liberales Denken pflegen oder so wie manche (Busek Neisser und Görg) selbst die Internationale singen um sich einzuweimperln! Antikommunisten aller Länder vereinigt euch bevor die Klassenkampfparolen wieder in Bürgerkrieg umschlagen!

    • Norman Bates
      22. November 2010 19:17

      @HDW

      Wie sie richtig erwähnen, ist es unser Versagen als Nicht-Linke. Wir sind nicht aufgestanden (wörtlich gesprochen) und unsere Vertreter haben sich - wohl in Ermangelung unserer Willenskundgebungen - von den Linken infiltrieren und einlullen lassen und sind teilweise selbst welche geworden.

      Wir haben uns gedacht, dass wir die Linken schon machen lassen können, da es ohnehin harmlos ist und wir darüber hinaus immer noch genug Geld verdienen, um unseren eigenen Wohlstand zu mehren.

      Die Linken haben das aber sehr bauernschlau und in aller Cleverness ausgenutzt und uns in vielen Bereichen mit unserem eigenen Steuergeld unterwandert (siehe Förderungen, siehe Verschwendung öffentlicher Budgets, siehe Presse und Medien, ORF, NGOs, NPOs, etc.).

      Und jetzt haben wir den Salat.

      Wir werden aufstehen müssen.

    • karl murx (kein Partner)
    • fosca
      23. November 2010 23:01

      @Norman Bates

      Hier einmal mehr zur Erinnerung das Zitat von Ignazio Silone, welches bestens zu Ihrer Erkenntnis paßt:

      "Der neue Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der Faschismus. Er wird sagen: Ich bin der Antifaschismus.“

      Österreich ist mitten drin! :-(

    • Norman Bates
      24. November 2010 10:04

      @fosca

      Ich kannte dieses Zitat noch nicht. Danke, genial und vollkommen richtig.

      Leider ist diese perfide Taktik für die vielen Otto Normalverbraucher sehr schwer zu durchschauen.

  27. brechstange
    22. November 2010 07:50

    Europa soll offenbar ein "Kontinent der Rosinenpicker" werden.

    Bezahlen werden das dann, die noch zufrieden blöckenden Schafe, die noch nicht begriffen haben, dass immer mehr Rechte auf die Schafhirten und deren Interessen übergehen. Doch ich denke aus Schafen können Wölfe werden, ob dies den Schafhirten bewusst ist?

    • Wertkonservativer
      22. November 2010 08:51

      Werte Brechstange,
      meine Meinung kennen Sie ja (siehe meinen heutigen Beitrag)!

      Bei den vielen Anti-EU-Stimmen hier im Forum erkenne ich zwar die vielfach berechtigten Einwendungen und Befürchtungen; doch kann ich eigentlich kaum zukunftsweisende Alternativen bzw. Gegenkonzepte zur EU herausfiltern.

      Wie soll das gehen? Kann uns A.U. oder eine(r) von Euch in dieser Existenzfrage eine realistisch erwart- bzw. erkämpfbare Alternative nennen? Ich habe bisher (von mir abgesehen) eigentlich nur Negatives, kaum jedoch Positives vernommen.

      Nichts für ungut, liebe Brechstange; gerne (und in aller Bescheidenheit) erwarte ich diesbezüglich noch zu meinen Lebzeiten konkrete Realisierungs-Rezepte.
      Besten Dank im Voraus!

    • Norman Bates
      22. November 2010 09:41

      @Wertkonservativer

      Das ist aber einfach.

      - "Weniger Staat" auch in der EU
      - Rückbesinnung auf Verwaltung und Administration
      - Optimierung und Stärkung der Wirtschaftsunion
      - Sicherstellen der Währungsunion durch bessere Kontrolle nationaler Budgetdefizite
      - Verzicht auf gesellschaftspolitische Lenkungsmaßnahmen (Gender, Homo, andere)
      - Ausarbeiten einer möglichen gemeinsamen Verteidigungsdoktrin
      - Einbeziehung der Völker der Mitgliedsstaaten in Entscheidungsprozesse
      - Möglicherweise Formulierung einer gemeinsamen Aussenpolitik
      - und vielleicht noch ein paar weitere Dinge ...

    • Wertkonservativer
      22. November 2010 09:50

      Super, werter Norman Bates, das ist doch schon was!!
      Nur, bitte, wer beginnt? Wie gehen wir's an?
      Auch die richtigste Diagnose kann die notwendigen Therapieschritte nicht vorwegnehmen!

    • Norman Bates
      22. November 2010 10:12

      Derzeit besteht leider überhaupt keine realistische Chance auf Umsetzung, da das derzeitige System viel zu stabil verankert und auch mehrfach abgesichert ist.

      Wir können nur informieren und nach der Methode "steter Tropfen höhlt den Stein" arbeiten.

      Zwei andere mittel- oder langfristige Szenarien sind realistischer:
      - die gesellschaftsentwickelnden Gutmenschen obsiegen und dann geht die Wirtschaft krachen
      - die Wirtschaft geht vorher krachen

    • brechstange
      22. November 2010 10:18

      Sg Herr Wertkonservativer,
      Es gibt einen Grundsatz: Je größer die Organisation, desto teurer wird ein System. Daher bin ich dagegen, ein föderalistisches System zugunsten eines zentralistischen aufzugeben. Doch spricht nichts dagegen, dass es zentrale Rahmenbedingungen, die va wirtschaftlicher, verteidigungsrechtlicher Natur sind, geben sollte. Daher sage ich, eine Wirtschaftsunion reicht.

      Wie es scheint, fährt nun der EU-Zug Richtung Transferunion, sprich die Nettozahler werden wohl zugunsten der Nettoempfänger ordentlich verlieren, sprich unser Wohlstand wird sinken, wobei ich denke, dass der Wohlstand der Nettoempfänger nicht wesentlich steigen wird, da die Sickerverluste enorm sein werden. Die Unzufriedenheit der Beschenkten trotzdem hoch, es wird immer zu wenig sein.

      Wohlstand kommt von der Leistung der einzelnen in einem fairen Wirtschaftsraum. Und Leistung entsteht durch Tun und nicht durch Empfangen. Daher bin ich gegen Subventionierungen, die den Wettbewerb verzerren und wie Licht die Motten anzieht.

      Die EU mit ihren Bürokraten konnte nicht verhindern,
      dass sich die Organisierte Kriminalität ausbreitet, diese sich in ihren Institutionen bereits einen Platz sichern konnte,
      dass Lobbyisten der Konzerne die Gesetze bestimmen und damit die schlagkräftigen kleinen Einheiten aus dem Markt drängt,
      dass nichts passiert, wenn ausgewiesene Paten der ehrenwerten Gesellschaft im EU-Parlament Platz nehmen, etc.

      Die Vorschläge des Norman Bates kann ich vollkommen übernehmen.

      Vielfalt, Eigenverantwortung, Föderalismus, Subsidiarität, freier und fairer Wettbewerb mit starken Rahmenbedingungen zuzüglich unabhängiger Stellen, die die Einhaltung dieser Rahmen, überwachen. Wir sollten von Tausenden von Seiten EU-Verfassung zurück zur Einfachheit der 10-Gebote kommen, die die Menschen auch verstehen können.
      Lassen wir die Vielfalt zu, lassen wir die Menschen wirken und lassen wir uns nicht von einer vom Volk entrückten Bürokratie, die den Konzernen und Banken verpflichtet ist, hemmen. Nur dies kann unsere Stärke in Krisenzeiten sein und die wird auch weltweit Bestand haben. Da bin ich mir sicher.

    • brechstange
      22. November 2010 10:24

      Verzeihung, ich vergaß den Lösungsweg:

      Nachdem die Verstrickung der Parteien und dadurch die Möglichkeit der Parteien Veränderungen herbeizuführen gegen Null tendiert, müssen wir offenbar geduldig auf den Niedergang warten. Doch sollten wir nichts unversucht lassen und mit der Methode "Steter Tropfen höhlt den Stein." - wie von Norman Bates vorgeschlagen - Lobbying betreiben und die Menschen aufklären und bilden. Wir dürfen nicht den Fehler der letzten Jahrzehnte wiederholen und in unserer Sattheit, Bequemlichkeit und Zeitnot NICHTS tun. Vielleicht gelingt es uns, das Ruder herumzureißen. Doch wie heißt es schön, der nicht kämpft, hat bereits verloren.

    • Norman Bates
      22. November 2010 10:42

      Bin mit Brechstange bezüglich des Lösungsweges ziemlich einer Meinung.

      Wir "rechts der Mitte" oder wir bürgerlich-konservativ-liberalen-leistungsorientierten (jeder sucht sich bitte seine passende Klassifizierung) haben lange genug träge, satt und zufrieden dem Treiben der Gesellschaftsveränderer zugesehen und nichts getan (ausser Geld zu verdienen).

      Wir haben es geschehen lassen und dafür sind wir natürlich auch verantwortlich.

      Jetzt stehen wir am Rande des Abgrunds und können das Steuer nicht mehr mit einfachen Mitteln herumreissen. Daher steter Tropfen und Information.

  28. terbuan
    22. November 2010 07:25

    Aus meiner Sicht ist alles Wesentliche von den Vorpostern kommentiert worden.
    Ich kann Euch nur zu Euren späten bzw. frühen Beiträgen gratulieren und in den Sternenhimmel heben!
    mfG
    terbuan@aon.at

  29. SuPa
    22. November 2010 07:19

    Ich habe vor ca. 15 Jahren gegen den EU-Beitritt gestimmt, mein Mann war dafür. Seine damalige Begründung: In der EU zu sein wird das kleinere Übel sein, als draussen zu bleiben. Nun kommt er aber zur Überzeugung, dass langfristig betrachtet, die derzeitige Art der EU für Österreich nun mehr Nachteile bringen wird.
    Vielleicht ist dies schon der Anfang vom Ende?

    • terbuan
      22. November 2010 09:26

      SuPa
      Bei mir war es ganz genauso. Ein überzeugter Europäer bin ich nach wie vor, die Umsetzung allerdings bringt mich immer mehr zur Überzeugung: Das ist nicht das vereinte Europa meiner Träume!

    • Franz L
      23. November 2010 15:50

      @ terbuan
      Genau so geht es auch mir!

    • M.S.
      23. November 2010 16:13

      Dem schließ ich mich vollinhaltlich an

    • fosca
      23. November 2010 20:23

      Offen gestanden habe ich schon seinerzeit gegen die EU gestimmt, weil ich durch verschiedene Vorzeichen daran zweifelte, daß man in Jahrhunderten gewachsene Staaten in kürzester Zeit unter einen Hut bringen kann und ein derart großer "Wasserkopf" von Individualisten nicht regierbar sein wird.
      Schön und gut, genutzt hat mir mein Vorausblick so gut wie nichts, das Ergebnis ist das gleiche, wie wenn ich dafür gestimmt hätte.
      Diese Erkenntnis ist noch schlimmer! *seufz*

  30. thomas lahnsteiner
    22. November 2010 06:52

    das flintenweib der political correctness in der EU, Viviane Reding, hat wieder zugeschlagen.
    Wenn das europa-parlament zustimmt, ist es der fanatikerin wieder einmal gelungen, nationales recht total auzuhebeln und unwilligen EU-mitgliedern
    linksextremes gedankengut aufzuzwingen.
    der österreichische staat wird dann zur kassa gebeten, sei es für Pensionisten
    aus ärmeren EU-Ländern, sei es für hinterbliebene homosexuelle, sei es im zuge der verrückten massnahme "mindestsicherung" für befürsorgte im halben EU-Raum...
    In gar nicht so langer Zeit wird Österreich dann auch dank dieser massnahmen den weg griechenlands und irlands bestreiten.....alles gute !!!!

  31. Wertkonservativer
    22. November 2010 06:44

    Werte Mitdiskutanten mit Hang zum EU-Austritt, verzeiht mir bitte!

    Ich persönlich sehe in der Europäischen Gemeinschaft - so viele Fehler und Ungereimtheiten sie in sich auch vereinigt - die einzige Alternative zu den anderen "Weltmächten" (wie die zwar langsam herunterscheibende USA, Russland, die aufstrebenden Fast- bis Atommächte Nordkorea und Iran, die asiatischen Wirtschafts-"Tiger und Löwen"!
    Wie soll sich da ein wieder zersplittertes Europa mit seinem sozialutopischen "way of life" auch nur einigermaßen heil aus der Affaire ziehen können? Und unser nettes und liebes kleines Österreich? Wird sich unser dann wieder aktueller "Austro-Dollar" -Schilling im Strudel der Weltwährungs-Turbulenzen über Wasser halten können? Wieder Grenzkontrollen allerorten?

    All das möchte ich zu bedenken geben! Seien wir doch Realisten: Retro-Phantasien sind wohl kaum dazu geeignet, die Zukunftsbewältigung unseres Landes und Europas anzugehen und schlußendlich zu gewährleisten!

    Nun, meine diesbezügliche Meinung kennen Sie nun! Ob ich da ganz falsch liege?

    • brechstange
      22. November 2010 07:56

      Eine Wirtschaftsunion hätte gereicht, denn auch in der EU ist jedem das Hemd näher als der Rock. Da geht es um Wettbewerb und dem Ausstechen des Konkurrenten, die fairen Mittel sind auch in der EU nicht gegeben. Wir dürfen uns da nichts vormachen, das ist die Realität.

    • Celian
      22. November 2010 08:42

      Es spricht ja nichts gegen eine Währungsunion von Ländern mit ähnlichem Wachstum.

    • mike1
      22. November 2010 08:57

      lieber wertkonservativer ! ihre haltung unterstütze ich voll und ganz. die eu ist leider die einzige organisation, die uns vor dem völligen verschwinden schützt.
      österreich alleine in europa ? möglicherweise unter faymann und co ? vielleicht gar unter strache ? nein danke !

      das sollte uns wohl allen klar sein, dass das nicht mehr funktioniert. dass sich die eu in letzter zeit um dinge kümmert, die sie eigentlich nichts mehr angehen sollte, ist zweifellos eine ungute entwicklung, aber ohne eu schauten wir ziemlich blöd aus der wäsch' !!

    • Wertkonservativer
      22. November 2010 09:13

      Danke, lieber Mike1!
      Wenigstens einer, der mir meine (subjektive) Meinung abnimmt und ihr auch wacker zustimmt! Da braucht man schon ein gewisses Stehvermögen, bei so viel Gegenwind!

    • simplicissimus
      22. November 2010 09:24

      ich teile ihre meinung vollkommen. das projekt vereintes europa ist grundsätzlich richtig, wird aber von den falschen politischen strömungen verunstaltet.

    • mike1
      22. November 2010 09:44

      ich möchte noch ergänzend betonen, dass man - fälschlicherweise - immer wieder die schweiz als tolles beispiel für selbständigkeit in europa hinstellt.

      nur, die meisten wissen nicht, dass auch die schweiz geradezu gezwungen wird, im europäischen chor mitzusingen. ein bilaterales abkommen mit der eu nach dem anderen (so wie wir früher auch die fha hatten), auch die schweiz muss bei schengen mitmachen, etc etc...

      damit möchte ich nur aufzeigen, dass ein alleingang schlicht und einfach nicht möglich ist (so wie die krone immer vermeint).

    • brechstange
      22. November 2010 10:36

      sg mike1,
      mit dem Unterschied, dass die Schweiz mit am Verhandlungstisch sitzt und einiges zu ihren Gunsten mitbestimmen kann. Die Schweiz wäre ja blöd, keine bilateralen Abkommen zu schließen, ist es doch in ihrem Interesse.

    • moderatus
      22. November 2010 12:02

      Lieber Wertkonservativer, ich sehe die Lösung vielleicht in einer "Kern-EU" wobei die Grenzen etwa mit dem 45. Breitegrad und ohne die Inseln zu definieren wäre. pc-Dümmelei, Genderwahn, Zuwanderer- und Schmarotzerunterstützungswahn etc. etc. ausschalten und volle Konzentration auf wirtschaftliche, weltpolitische und militärische Aspekte legen. Dann kämen wir vielleicht unserem Traum von Europa näher?

    • Norman Bates
      22. November 2010 17:58

      @mike1

      Soweit ich das in letzter Zeit verfolgt habe, stimmt das aber nur teilweise.

      Die EU zwingt die Schweiz mit ihrer Größe und Macht und nicht die Umstände oder eine mangelnde Überlebensfähigkeit zwingen die Schweiz an den Verhandlungstisch.

      Die EU fürchtet eine starke und wettbewerbsfähige Schweiz nicht zuletzt aufgrund deren Fähigkeit, massiv Kapital abzuziehen und betrachtet die Schweiz daher ein wenig als Rosinenpicker.

      Die auch in der Schweiz vorhandenen Gutmenschen leisten ihren Beitrag und faseln von der einzigen Zukunft in der EU. Untermauert mit nachweisbaren Fakten und Argumenten ist das aber alles nicht. Im Gegenteil, die Schweiz fährt seit Jahrhunderten gut mit einer isolierten Einzelstellung.

  32. Josef Maierhofer
    22. November 2010 06:08

    In den Magistraten und Gemeinden liegt die Unterstützungserklärung zur Abhaltung eines Volksbegehrens zum Austritt aus der EU auf.

    Alle, denen es nicht egal ist ob wir mit den Horrorschulden oder den doppelten Horrorschulden auf der EU Straße liegengelassen werden, sind aufgerufen ein Volksbegehren mit zu initiieren.

    Mir ist das alles unheimlich, was die so treiben mit uns, unser Geld haben sie vernichtet, unser Leben wollen sie auch vernichten, diese lebensfernen, geldstinkenden EU-Bonzen.

    Es ist Zeit, was Vernünftiges zu tun zur Rettung Österreichs und der Menschen hier, die das alles aufgebaut haben.

    • brechstange
      22. November 2010 07:59

      Die wollen ihren Sessel retten, dazu werden sie unser aufgebautes Vermögen (privat) benötigen. Die Staaten haben sich bis oben auf Kosten ihrer Bürger verschuldet, ein paar Brosamen hat jeder Bürger im Zuge der "Einzementierwahlen" erhalten. Der Bürger in seiner Bestechlichkeit ist leider mitschuld.

    • mike1
      22. November 2010 09:53

      verehrter herr maierhofer: nicht die eu macht die schulden, es sind die unfähigen politiker der nationalstaaten. leider werden auch z.t. unfähige leute als kommissare in die eu abgeschoben. das ist ein hauptproblem der nationalstaaten, dass ja nur mehr halbidioten in der politik sind. siehe faymann und co....

      aber ein austritt aus der eu ist nicht nur unvernünftig, sondern irreal und zweifellos die schlechteste aller lösungen !

    • brechstange
      22. November 2010 10:34

      Sg mike1,

      wenn eine Institution zusehends verrottet, bleibt als Konsequenz eine Zerschlagung. Denn eine angestrebte Tranferunion gegen den Willen der Nettozahler, wird unseren Wohlstand ordentlich senken. Dieses für den EU-Bürger verwirrende Geflecht von Vorschriften wird nicht von Dauer sein, es sei denn, die Elite hebt endgültig vom Normalbürger ab, der dann auf ausführende Tätigkeiten beschränkt bleibt. Hatten wir das nicht schon mal?

      Schauen Sie durchs Land, wie viel Nichtnachhaltiges durch die EU geschaffen wurde, ein Regionalmanagement jagt das nächste. Das hat keinen Bestand!

    • Josef Maierhofer
      22. November 2010 13:36

      @ mike1

      Es gibt nur die Wahl mit denen für die Schulden machen und allen perversen Schnick-Schnack mitzumachen, oder eben die Konsequenzen zu ziehen. Wir haben es in der Hand, mit mit 220 000 000 000 Euroe und Staatshaftungen von geschätzten 400 000 000 000 Euro auszusteigen oder den Wagnsin weiter mitzumachen und bei der Selbstauflösung der EU dann mit wesentlich mehr Schäden, die heute schon in hundert Jahren nicht mehr zahlbar sind, auszusteigen.

      Es ist schon richtig, daß sich die Nationalstaaten an die EU anlehnen und meinen, das gäbe Sicherheit. Tatsächlich aber ziehen uns diese enormen Haftungen und Schulden für diese wahnsinnigen Geldbonzen in der EU ins Verderben.

  33. Brigitte Imb
    22. November 2010 02:13

    Bei 2 derartigen Artikeln, innerhalb einer 1/2 Std. zieht´s einem ja den Magen zusammen und die Wutsensoren tummeln sich.
    Aber lassen wir doch die Eurokraten noch ein Kleilchen (kl.Weilchen) schauspielern, nachdem momentan Europa zu Tode gerettet wird, ist ein Ende dieser Farce absehbar.
    Dies wird sicher unangenehm, aber besser ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende.
    Der Frau Reding ins Stammbuch geschrieben: Familien bereichern und bestärken die Allgemeinheit, die Gesellschaft; Schwule "bereichern" die Anuschirurgen - womit der Medizintourismus auch gleich behandelt werden kann.

  34. Philipp Starl
    22. November 2010 01:05

    Je früher wir aus diesem Moloch, aus dieser Bürokratur, aussteigen, desto besser. Die EU ist ein gescheitertes Elitenprojekt. Eine demokratisch nicht legitimierte Gruppe selbstherrlicher Bürokraten spielt einmal Weltverbesserer und missbraucht mit totalitären Mitteln die europäischen Bürger als Versuchskaninchen für ihre gutmenschlichen Ambitionen. Dass es dieses Projekt bald zerfetzt, ist ein Trost, aber jedes weitere Jahr die Hölle auf Erden.

    Wenn die EU tot ist, bin ich jedenfalls der Erste, der auf ihrem Grab tanzt.

    Ich möchte aber einen weiteren wichtigen Punkt in diesem Beitrag herausarbeiten.

    Wieder einmal wollen uns Gutmenschen mit ihren pseudotoleranten Weltanschauungen Homosexuelle unter die Nase reiben, ganz nach dem Motto: wir sind ja alle gleich und wenn Frauen, anatolische Bauern, Drogenschwarze oder Schwule bei einem Lebensbereich nicht alle Rechte haben, kommt der programmierte Aufschrei wie ein pawlowscher Reflex um die Ecke gebogen und muss diese himmelschreiende Ungerechtigkeit natürlich sofort beseitigt werden (ich brauche nicht erwähnen, dass eben jene Gruppe Staatsschmarotzer erst zufrieden ist, wenn nicht nur oben genannte Personen bestgestellt sind, sondern auch Leistungsträger, Gläubige, Österreicher und Konservative schlechter gestellt sind).
    Die Ehe ist allerdings kein Recht im klassischen Sinne. Es ist ein Vorrecht, das vom Staat bestimmten Menschen eingeräumt wird.
    Es ist für einen Staat mehr als legitim, wenn er bestimmte Verhaltensweisen fördern möchte, solange dadurch kein Steuergeld fließt. Der Staat kann z.b. auch beim Heer Beschäftigten zahlreiche Vorteile zukommen lassen, was ja auch passiert.
    Es ist also völlig unlogisch und pervers, auch nur daran zu denken, Homosexuellen die gleichen Rechte einzuräumen. Der Staat stattet das Institut Ehe nämlich aus dem Grund mit Rechten aus, weil er Familien fördern will und nicht, weil er etwa so lieb ist und einen Spaß an der Liebe hat.

    Die Homosexuellenehe ist eine staatliche Missgeburt, die ehestmöglich wieder abgeschafft gehört. Es wäre der erste Schritt eines Staates zu einem Bekenntnis zur Familie.

    Wer die Homosexuellenehe fordert, kann genauso fordern, wie ein Beamter behandelt zu werden.

    • simplicissimus
      22. November 2010 09:01

      sie sprechen mir aus der seele.

      um das projekt europa wäre es allerdings schade. wir hätten den machtblöcken usa, china, indien nichts entgegenzusetzen.

      besser wäre es, in den mitgliedsländern die pc zu verdrängen, sich wieder auf leistungsfreundliche und lebensbejahende politik zu besinnen (zb familien und lokale traditionspflege) und dies dann auch in der eu umzusetzen. leichter gesagt als getan, natürlich.

    • cmh (kein Partner)
      23. November 2010 12:35

      Zum Tanzen werden Sie zu spät kommen, denn an den Gräber werden Leute lachend stehen mit Spaten .... erraten Sozialdemokraten.

      Aus der EU würde ich nicht so gerne austreten.

      Aber die Ausführungen zur Ehe und ihren pc Mißverständnissen tun gut.

  35. fosca
    22. November 2010 00:50

    Wer bringt endlich die seltsame Viviane Reding auf die Anklagebank, denn man kann diese völlig durchgeknallten "Brüsseler Spitzen" nurmehr mit ihren eigenen Waffen schlagen!
    Wo wird das noch enden, wenn man ihnen nicht endlich Einhalt gebietet?





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