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Räder, Autos, Roller: Ziemlich raffiniert, die Rotgrünen

Lesezeit: 8:00

Wien hat dramatische Probleme – auch ohne die mörderische Corona-Attacke auf den wichtigsten Arbeitgeber in der Stadt, den Tourismus. Diese Probleme sind alle hausgemacht, rathausgemacht. Sie reichen von der höchsten Arbeitslosigkeit aller Bundesländer über die voranschreitende Übernahme der Stadt durch Migranten (von denen sich die aus Serbien, der Türkei und diversen nichteuropäischen Ländern als besonders problematisch erweisen), über die Zerstörung des Stadtbilds durch mehrstöckige Dachausbauten und Hochhausprojekte, über die Brot-und-Spiele-Politik des neuen Bürgermeisters (von der Wählerbestechung mit Taxi- und Gasthausgutscheinen bis zu seinem Lieblingsprojekt des Baus einer riesigen Veranstaltungshalle, obwohl schon die vorhandenen Hallen große Probleme haben) bis zur militanten Wirtschaftsfeindlichkeit der Stadtverwaltung und zum österreichischen Rekord in Sachen Korruption (insbesondere aber nicht nur via Medienbestechung). Dennoch versetzt etwas anderes die Bewohner der Stadt am meisten in Zorn. Das sind die Mehrfrontenkriege im Stadtverkehr.

In diesem sticht zwar der um Jahrzehnte verspätete U-Bahn-Bau als größter Fehler heraus, samt dem Versäumnis, die Einpendler schon vor den Stadtgrenzen abzufangen. Aber wirklich für Emotionen sorgen vor allem die Kriege zwischen Autos, Radfahrern, diversen Spaßfahrzeug-Benutzern und Fußgängern.

Politisch ist dabei erstaunlich: Mangels Wahrnehmbarkeit der Opposition können Rot und Grün sehr geschickt durch Inszenierung einer gegenseitigen Polarisierung die Emotionen von beiden Front-Seiten jeweils auf die eigenen Mühlen lenken. Bis zum Wahltag werden sie einander in Verkehrsfragen daher pointiert gegenüberstehen.

Gelöst wird durch diese Polarisierung natürlich keines der großen Verkehrsprobleme. Aber dadurch kann jede der beiden Rathausparteien bestimmte Gruppen von Verkehrsteilnehmern für sich gewinnen, die sich über die Gegenseite ärgern. Die SPÖ tritt dabei als Partei der Autofahrer an, die Grünen als Partei der Autohasser, sowie der Rad- und Rollerfahrer. Nur die Fußgänger haben keine Lobby.

Nach der Wahl werden Rot und Grün die Polarisierung wohl wieder geschickt vergessen um erneut zusammenzugehen. Und zwar ohne dass dabei eine sinnvolle und um gerechten Interessenausgleich zwischen den Verkehrsteilnehmern bemühte Ordnungspolitik entstehen würde.

Die zentralen Fronten des Wiener Verkehrskrieges:

Die Autos und der erste Bezirk

Die Grünen haben mit Hilfe des schwarzen Bezirksvorstehers der Inneren Stadt knapp vor der Wahl angekündigt: Nur noch Bewohner des ersten Bezirkes dürfen in diesem Bezirk parken oder halten oder zufahren, außer zu den raren wie teuren Innenstadtgaragen. Das ist zwar ein Genickschuss für alle Innenstadt-Geschäfte, -Anwälte, -Ärzte, -Steuerberater usw., deren Kunden künftig nur noch mit der Straßenbahn kommen können. Das ist aber naturgemäß für alle Bewohner des ersten Bezirks wie auch für die grünen Autohasser ein sensationelles Schlaraffenland.

Irgendwann werden die anderen Bezirke wohl die logische Antwort auf den grün-innerstädtischen Egoismus finden, die darin besteht, Gleiches mit Gleichem zu vergelten: Wenn ihr uns verbietet, im ersten Bezirk zu parken oder halten, dann verbieten wir euch, in unseren Bezirken zu parken oder halten.

Die Rad- und Rollerfahrer und die Fußgänger

Die Bedrohung von Fußgängern durch diverse flotte Fahrzeuge auf den Gehsteigen wird immer intensiver. Logischerweise wird dadurch auch die Zahl der Unfälle immer größer, bei denen meist Fußgänger lädiert zurückbleiben. Verletzte, gefährdete oder erschreckte Fußgänger ernten meist nur höhnische oder verächtliche Sprüche der Rad- und Rollerfahrer, die dann schnell wieder unidentifiziert entschwinden.

Längst ruft die Mehrheit der Wiener nach dem einzigen Mittel gegen die vielen undisziplinierten Rad- und Rollerfahrer: Das wäre die Einführung der Nummernpflicht wie in der Schweiz. Ohne Nummerntafel würden sich ja auch Autofahrer kaum an die Verkehrsvorschriften halten. 

Neben dem Fehlen von Nummerntafeln und damit ihrer Identifizierbarkeit gibt es noch einen zweiten Faktor, der Radfahrer zum besonderen Problem macht: Das ist der ideologische Heiligenschein, der ihnen von den Grünen und den Medien verliehen worden ist und den sie in ihrem Verkehrsverhalten ständig durch erhöhte Rücksichtslosigkeit zeigen.

Dabei ist völlig klar: Radfahrer sind zwar gesund und umweltfreundlich unterwegs. Aber das gibt ihnen keineswegs das moralische Recht, andere Verkehrsteilnehmer zu gefährden. Und jene auf elektrisch angetriebenen Rädern oder Bikes sind nicht einmal umwelt- oder gesundheitsfreundlich unterwegs.

Rad- und Rollerfahrer vs. Autos

In der Konfrontation mit den Autos sind hingegen die Lenker all dieser Fahrzeuge selbst die Gefährdeten. Dennoch gibt es auch auf den Straßen unglaublich vielen Rechtsverletzungen durch sie:

  • Fahren gegen die erlaubte Fahrtrichtung,
  • nächtliches Fahren ohne Licht,
  • Ignorieren von Verkehrsampeln,
  • sowie das Ignorieren von Vorrangregeln;
  • auf Waldwegen im Wienerwald (wie auch in vielen anderen Wäldern Österreichs) sind die Mountain-Biker überdies zu einer massiven Gefährdung von Wanderern geworden.

Bei all diesen Delikten wirkt sich das Fehlen von Nummerntafeln fatal aus: Die übrigen Stadtbewohner oder Wanderer können sich zwar ärgern, haben aber keine Chance, solche Radfahrer zu identifizieren. Zwar hat der frühere Innenminister Kickl ein paarmal schärfere Kontrollen von Radfahrern angeordnet. Aber das ist bald wieder im Sand verlaufen. Jetzt jagt die Polizei statt dessen "Fake News".

Die Autofahrer

Sucht man nach verbreiteten Rechtswidrigkeiten der Autofahrer, dann stößt man im Wesentlichen auf zwei: erstens auf überhöhte Geschwindigkeit (was angesichts der ständigen Herabsetzung der Tempolimits automatisch immer öfter der Fall ist); und zweitens auf das Unterlassen von Blinkzeichen beim Abbiegen.

Bei dieser durchaus für andere gefährlichen Unterlassung ist es recht rätselhaft, warum sie so zugenommen hat. Ist das etwa gar ein zu Unrecht antizipierter Vorbote des vielpropagierten automatischen Fahrens?

Die alternativen Verkehrsmittel

Ein ganz besonders übles Kapitel (nicht nur in Wien) sind die von den Grünen und der einschlägigen Industrie in den letzten Jahren gehypten alternativen Fortbewegungsmittel. Hier kann man nur fragen: Wie viele Unfälle muss es noch geben, bis diese wieder eingedämmt werden? Denn diese Fahrzeuge übertreffen alle anderen an Gefährlichkeit – vor allem, aber keineswegs ausschließlich für die Benutzer selber …

Bei den Segways ist dies auf ganz natürlichem Weg wenigstens schon geschehen. Da die Nachfrage zum Glück nicht den Erwartungen entsprochen hat (und da der Firmenchef selber durch einen Segway-Unfall ums Leben gekommen ist), ist ihre Produktion eingestellt worden.

Bei den Tret- und Elektrorollern ist dies leider noch nicht so weit. Dabei ist deren Benutzung auf Straßen extrem gefährlich. Dabei benutzen E-Bike-Fahrer noch viel häufiger als Radfahrer Gehsteige und gefährden dort Fußgänger. Überdies stellen die überall auf Gehsteigen herumliegenden Roller für Sehbehinderte eine Gefahr und für alle anderen – etwa für Menschen mit Kinderwägen (die es angeblich in der Stadt noch geben soll) – zumindest eine üble Belästigung dar.

Die grünen Schikanen gegen Autofahrer

Für noch mehr Emotionen sorgen die von Rotgrünpink vielerorts durchgesetzten Autofahrer-Behinderungen, die ein Großteil der Wiener als reine Schikanen empfindet.

  • Das gilt für das fast schon flächendeckende Tempolimit von 30 km/h, das mancherorts zwar durchaus sinnvoll, sehr oft aber nur absurd ist.
  • Das gilt für die provokanten Sperren ganzer Autospuren für die Radfahrer. Die sind auch dort erfolgt, wo einen Meter daneben seit langem ein Radstreifen besteht wie in der Praterstraße, oder wo man dadurch flächendeckende Staus auslöst wie in der Hörlgasse, obwohl der Ring-Radweg nur zwei Häuserblocks entfernt verläuft.
  • Das gilt für die in bestimmten Bezirken unter zahllosen Vorwänden rapide voranschreitende Vernichtung von Parkplätzen.
  • Das gilt ganz besonders für die Einstellung des Baus von dringend benötigten Parkgaragen, der aber zwingend nötig wäre, wenn so viele Parkplätze für Radwege, Pflanzung von Bäumen oder Schanigärten vernichtet werden. Die Parkgaragen wären auch dazu notwendig, um den Mittelstand von einer Abwanderung in den niederösterreichischen Speckgürtel abzuhalten, damit Wiens Bevölkerung nicht ganz auf Studenten, Migranten und Pensionisten reduziert wird.
  • Das gilt insbesondere für die von den Grünen seit Jahren verhinderte Ostumfahrung Wiens (die nördliche Fortsetzung der S1 unter der Lobau), die die katastrophale Situation auf der Tangente entspannen würde.

Das alles haben frühere (rote, rot-schwarze) Stadtregierungen auch noch verstanden und betrieben. Die jetzige nicht mehr.

Der Fahrradhelm

Es wäre auch dringend notwendig, dass Radfahrer einen Helm tragen müssen. So wie das Motorradfahrer müssen. So wie Autofahrer verpflichtet sind, sich anzugurten. In all diesen Fällen erhöhten Selbstschutzes geht es um eine Reduktion der Wahrscheinlichkeit schwerer Verletzungsfolgen im Falle eines Unfalls.

Und diese Folgen beziehungsweise die Kosten dafür gehen sehr oft auch andere an, nicht nur die Nichtangeschnallten und die Helmlosen selbst: etwa über die Kosten des öffentlichen Gesundheitssystems, etwa über die Kosten für Invalidität und Pflege; ebenso müssen eventuelle Schuldige oder Mitschuldige an einem Unfall auch für die schlimmeren Folgen einer Helmlosigkeit zahlen (beziehungsweise deren Versicherungen und damit alle Prämienzahler).

Das Parkpickerl

Dieses sorgte zwar bei seiner Einführung für Emotionen, war aber fast die einzige sinnvolle Maßnahme der Wiener Straßenverkehrspolitik in den letzten Jahren. Das mussten inzwischen auch ÖVP und FPÖ einsehen, wie man an ihrer diesbezüglichen Wende in den Bezirken 11, 13 und 19 sehen kann, die aber jahrelang die Kurzpark-Lösung unsinnigerweise wild bekämpft haben.

Dabei hat diese Lösung überall dazu geführt, dass in den dichtbesiedelten Bezirken Wiens die Gratisparkplätze nicht mehr von den Berufseinpendlern verstellt werden, die außer einer Wurstsemmel nichts zu transportieren gehabt haben, die schon um 7 Uhr gekommen sind, um einen Gratis-Parkplatz für den ganzen Tag zu bekommen.

Diese Lösung hatte es ermöglicht, dass die Stadt wieder verstärkt zum Shopping, zu Geschäfts- oder Arztterminen benutzt werden konnte. Diese Belebung der Stadt wird aber inzwischen wieder sukzessive durch diverse Parkplatzzerstörungsaktionen als Folge von Bezirksegoismen oder grüner Ideologie zunichte gemacht.

Konklusion

Radfahren ist zweifellos gesund und umweltfreundlich. Es hat auch durch die Corona-Krise verständlicherweise deutlich zugenommen, wo die Menschen in Massen die öffentlichen Verkehrsmittel meiden. Privilegien für Radfahrer durch das rotgrüne Wien sind aber ungerechter Gruppenpopulismus und -egoismus auf Kosten aller anderen, solange man nicht Fahrrad-Nummertafeln und Helmpflicht einführt, und solange man nicht viel mehr Garagen für die in vielfacher Hinsicht dennoch unverzichtbaren Autos bauen lässt.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Juli 2020 08:21

    Unser Herr Unterberger versucht sich als Sozialist!

    Natürlich, wenn der Staat versagt, dann muss der Staat einfach mehr Vorschriften machen, ist doch logisch. In diesem Fall versagt die Polizei von Wien, weil sie die Radfahrer (und sonstige lustige Gefährte) nicht mittels strenger Strafen bei Gefährdung von anderen Verkehrsteilnehmern im Griff hat. Die Straßenverkehrsordnung definiert alles nötige, aber was bringt ein Gesetz, wenn es keiner kontrolliert? Warum man dann gleich noch ein zusätzliches Gesetz braucht, welches dann ja logischer weise auch nicht kontrolliert wird, erschließt sich wohl nur einem Regulierungsfanatiker.

    Also Herr Unterberger! Bleiben Sie liberal. Die Freiheit des Einen endet wo die Freiheit des Anderen anfängt – so einfach. Ein eigenverantwortliches Miteinander, mit einfachen, aber streng kontrollierten Regeln, anstatt hunderttausend detaillierte Vorschriften, die keiner einhält.

    Und fordern Sie nicht diese oder jene Parkplatzregel, sondern lieber eine Steuerhoheit für die Bezirke! Wandern die Betriebe/Ärzte/Rechtsanwälte ab (z.B. wegen der Parkplätze), dann gibt es auch keine Steuereinnahmen; solches Denken ist subsidiär, ist demokratisch, ist eigenverantwortlich und gerecht.

  2. Ausgezeichneter KommentatorHaider
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Juli 2020 03:35

    Man bräuchte nur etwas in der Stadtgeschichte blättern um zu sehen, daß man bereits zu Kaisers Zeiten Verkehrsrowdies den Kampf ansagen mußte. Was heute rücksichtslose Fahrradterroristen sind, das waren zu Franz-Josefs Zeiten die Kutscher. Und als einmal einer dieser Plagegeister bei der Durchfahrt durch die Hofburg den Kaiser fast niederstieß, erließ dieser eine einfache Vorschrift: Nur mehr mit Nummerntafeln ausgestatteten Pferdefuhrwerken war die Nutzung der Straße durch seine Hofburg erlaubt. Alle anderen mußten riesige Umwege in Kauf nehmen.Conclusio: Innenstadthäuptling Figl bräuchte nur mehr Fahrrädern mit Nummerntafel die Querung des 1. Bezirkes erlauben und schon wäre ein erster Schritt der Vernunft gesetzt.

  3. Ausgezeichneter KommentatorBrockhaus
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Juli 2020 08:41

    Hebein und die Grünen gehören weg. Aber ich fürchte dazu sind die Wiener am 11.Oktober einfach zu dumm.

  4. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Juli 2020 12:29

    Das AUTO, das Haßobjekt der GRÜNEN, hat gerade während der sog. Corona-Krise eine neue Bedeutung gewonnen---es dient quasi als SCHUTZANZUG auf RÄDERN (Copyright: Roger KÖPPEL!).

  5. Ausgezeichneter KommentatorWyatt
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Juli 2020 06:18

    .......und alle Benutzer, der auf Gehwegen erlaubten Fahrgeräte, müssten eine Maske tragen, sind doch gerade die besonders zu schützenden Altersgruppen, meist nicht mehr fähig - zum Unterschied im Supermarkt - mit Sprung sich der zum Teil rasch annähernden Fahrgerätschaften, den Abstandsregeln entsprechend, in Sicherheit zu bringen.

    Oder ist die Verpflichtung zum Tragen der Maske in Supermärkten, um besondere Altersgruppen zu schützen, nur leeres Gerede und einzig allein eine Erziehungsmaßnahme, wie auf "Talk im Servus TV" auch von den zwei "Masken-Fans" zugegeben?

    https://www.servustv.com/videos/aa-23wpn3t6h1w12/

  6. Ausgezeichneter KommentatorPatriot
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Juli 2020 07:28

    Ab einer gewissen Menge verursachen sogar Fußgänger Verkehrsprobleme. Sollen jetzt auch Fußgänger Nummernschilder bekommen?

    Nein, die Ursache ist wie bei vielen anderen Problemen (Wohnungsnot, Finanzen, Sicherheit, Bildung...) die Massenzuwanderung in unser Land, und dabei vor allem in die Städte.

    Eine Autofahrt durch Köln 1978
    https://youtu.be/hJRrAZdB2xk

    Auch viele Autos, aber keine depperten Busstreifen, Radwege, Begegnungszonen etc. Und vor allem kein Kopftüchln, keine aggressiven Südländer und überhaupt eine friedliche Stadt in ihrem ruhigen Treiben. Lang, lang ist's her.

  7. Ausgezeichneter KommentatorFranz77
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Juli 2020 17:11

    Wiener in Not. Alle, auch die grüne Ikone Sarah ist pleite. Aber nur die Restaurants, vorsorglich wurden die Betriebe getrennt, die personlintensivsten läßt man Tschari gehen. Und im EU-Parlament (dafür braucht es keine Qualifikation) sitzt die in Berlin wohnende Österreicherin immer noch fett und muß viel fliegen, weil die Verkehrsanbindung dort so schlecht ist. Logo. Was für ein Kuschel-Inteview, die Bischofberger ist nur noch ein Schatten ihrer selbst. Es gibt auch keine Frage zu den Gläubigern die jetzt doof durch die Finger schauen. Man ist unter sich.

    PS: Beim Strache wird ein mords Theater gemacht, ob er seinen Wohnsitz in Wien hat.

    https://www.krone.at/2198880

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorTorres
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Juli 2020 14:30

    Egal, welches Ressort man (auf Bundes-, Landes oder Gemeindeebene) den Grünen überlässt - es endet immer in Chaos zum Nachteil der Bevölkerung. In Wien ist es das Verkehrsressort - siehe oben. Da muss sich niemand wundern.


alle Kommentare

  1. Anmerkung (kein Partner)
    29. Juli 2020 00:32

    Wie @dssm darlegt, wäre es typisch sozialistisch, individuelle Regelverstöße einer Minderheit unter den Radfahrern "totalitär", mit neuen kollektiven Zwängen zu bekämpfen. ("Sinnvoll" wie ein Maskenzwang im Handel als Vorkehrung gegen Viruseinschleppungen aus dem Ausland oder gegen Gastgewerbe-Partys.)

    Ebenfalls links ist die Idee, dass Gemeinden Parkplätze bereitstellen sollen. Zulassungen müssten Autofahrern, die private Abstellplätze vorweisen, vorbehalten sein.

    Vor jedem Autofahrtantritt müsste ein alternativer Abstellort sichergestellt sein. Bei Verkehrskontrollen müsste der nächste Abstellplatz angegeben werden. Dies müsste auch für Pendlerfahrten vom Wohnort zum Berufsort gelten.

  2. Torres (kein Partner)
    28. Juli 2020 14:30

    Egal, welches Ressort man (auf Bundes-, Landes oder Gemeindeebene) den Grünen überlässt - es endet immer in Chaos zum Nachteil der Bevölkerung. In Wien ist es das Verkehrsressort - siehe oben. Da muss sich niemand wundern.

  3. Jonas (kein Partner)
    28. Juli 2020 13:55

    Ausdrücklich festgestellt werden muß, dass der "konservative" ÖVP-Bezirksvorsteher Figl mit der Grün-Kommunistin Hebein zum Schaden der Autofahrer gemeinsame Sache macht!!!
    Festgestellt werden muß, dass der "konservative" ÖVP-Bundeskanzler Kurz in Tateinheit mit dem "konservativen" ÖVP-Finanzminister Blüml und der "konservativen" ÖVP-Verteidigungsministerin Tanner dem Bundesheer endgültig den Garaus machen!!!

  4. ach_was (kein Partner)
    28. Juli 2020 09:56

    Es ist doch nur eine Frage der Zeit, bis die Geschäfte in der Innenstadt mangels Umsatz sperren müssen oder auswandern, weil die zahlungskräftige Kundschaft sich weder mit 5 Sackerln in die U-Bahn quetschen noch sich abschleppen will. Das werden die Chinesen und Russen - jetzt schon überhaupt - nicht wett machen können. Dann gibt es Platz für Partyszenen a la Deutschland, und anschließend rauchen die Köpfe (kommt von Schall und Rauch), wie man die trostlosen und verschmutzen Innenstädte wieder beleben könnte.

  5. Hans.M. (kein Partner)
    28. Juli 2020 08:44

    Auch in Linz geht die mutwillige Parkplatzvernichtung (trotz eines freiheitlichen Stadtrates) munter weiter. Anstelle dieser Parkplätze (und nicht nur dort) werden im gesamten Stadtgebiet "SAmmelpunkte" oder "SAmmelplätze" eingerichtet, deren Zweck nicht öffentlich genannt wird. Offenbar gibt es da einen massiven Vertuschungsgrund!
    "Sammelplätze" gab es füher temporär am 1. Mai für die Sozis und Kommunisten vor deren Aufmärschen.

  6. Simpson
    27. Juli 2020 08:38

    An Otti!
    Bürgermeister OK aber bitte ohne den beiden Flüchtigkeitsfehler.

  7. Simpson
    26. Juli 2020 18:20

    Da die Fahrräder ungeeignet sind eine auf Abstand lesbare Nummertafel zu montieren. wäre folgende Lösung praktikabel.
    1. Die Radfahrenden sind verpflichtet eine Haftpflichtversicherung abzuschliessen.
    2. Die Versicherung stellt den radfahrenden Versicherungsnehmer eine gelbe Warnweste mit am Rücken weithin lesbare Nummer zur Verfügung. Diese kann auf versciedenen Fahrräder verwendet werden.
    3. die Vorderseite der Warnweste hat eine kleine Fenstertasche für die persönliche Jahresversicherungbestätigung, nach Art der US Jagdwesten mit Jagdausweistaschen.
    4. Die Versicherung gilt nur mit Helmpflicht.
    5. Die Politei kontrolliert die Durchführung.
    6. Daraus resultiert in Wien eine spürbare Verringerung des Radterrors auf Strassen und Gehsteige.

    • otti
      26. Juli 2020 18:55

      Simpson - SO, UND NUR SOO , würde es funktionieren.
      Ausgedehnt auf die elektrischen Roller !

      Ich darf Ihren Vorschlag unserem Bürgermeister schicken ?
      Bitte um Erlaubnis.

    • Wyatt
      27. Juli 2020 06:47

      Einfach beim Kauf der Warnweste sich registrieren, wie beim "Handy" - in Kombination mit einem "Rucksack" mit identer "Nummer" (gedacht für allfällige Besorgungen).

    • Mentor (kein Partner)
      28. Juli 2020 07:17

      @Simpson
      Sie verstehen es nicht, ihre Vorschläge sind Methoden der Neomarxisten, verbieten und/oder Regulieren.
      Etwas haben sie neben der Haftpflicht noch vergessen, eine Fahradsteuer.

    • Markus Volek (kein Partner)
      28. Juli 2020 15:48

      Fahradfahrer sind also eure Sorge nicht die Fahrunfähigen NeuÖsterreicher die glauben die Straße wäre in ihrem Besitz. Fahradfahrer sind genau so Deppert wie Autofahrer, Fußgänger,Rollerfahrer und Hundebesitzer 80% Depperten QUOTE auf unseren Strassen nur noch Lärm und Dreck was ist euch lieber Stille oder Lärm. Das Fahrrad ist bei weiten das Effektivste und Umweltfreundlichste Verkehrsmittel.

    • Mentor (kein Partner)
      03. August 2020 20:20

      Für die regulierungssüchtigen Fahrradweltverbesserer.
      Niederländer, die wirkliche Fahrradnation, tragen keine Helme.

      arte.tv/de/videos/084199-000-A/niederlande-geld-fuers-radfahren/

  8. Undine
    26. Juli 2020 17:31

    Gunnar KAISER:

    "WAS HABT IHR GETAN???"

    "Karina Reiss, Sucharit Bhakdi: Corona Fehlalarm? Zahlen, Daten und Hintergründe. Zwischen Panikmache und Wissenschaft: welche Maßnahmen sind im Kampf gegen Virus und COVID-19 sinnvoll?"

    https://www.youtube.com/watch?v=SwN24h505Gs

    ....................................................................................

    Und die PANIKMACHE darf nur ja nicht einschlafen---eine gefährliche Drohung: GRETA WILL WEITERMACHEN! Welch glückliches Zusammentreffen! Wie schön kann sich dann CORONA über den Herbst retten---und dann kommt im Schnellverfahren Bill GATES weltbeglückende IMPFUNG!

    "Trotz Corona: FRIDAYS FOR FUTURE will zurück auf die Straße"

    https://deutsch.rt.com/international/104885-trotz-corona-fridays-for-future/?utm_source=browser&utm_medium=push_notifications&utm_campaign=push_notifications

    • Neppomuck
      26. Juli 2020 18:10

      "Geht's der Wirtschaft schlecht, geht's dem Klima gut."

      Die Klimadeppen dieser Welt sollen erst mal abwarten, wie jetzt die Entwicklungen im Zuge der Corona-Blödheiten ablaufen.

      Komisch, überall mischt ein gewisser Bill Gates mit.
      Ob es da Zusammenhänge gibt?

    • otti
      26. Juli 2020 19:03

      Undine
      Neppomuk

      Sie helfen meinem Abend !

      "Die Majorität der Deppen ist unüberwindbar und für alle Zeiten hin gesichert."
      (A.Einstein: "Mein Weltbild") Er fügte noch hinzu, woran ich nicht mehr glaube:
      "Ihre Tyrannei wird jedoch gemildert durch den Mangel an Konsequenz."

    • FranzAnton
      26. Juli 2020 19:26

      Noch ein Sprüchlein wird Albert Einstein zugeschrieben:

      Zwei Dinge seien unendlich, das Weltall und die menschliche Dummheit;
      beim Weltall aber sei er sich nicht ganz sicher.

      Persönlch bi ich mir aber ganz sicher, daß die Fehlleister die Weltgeschichte nicht in Richtung Totalruin treiben werden; schlußendlich sind die Vernunftdenker stets überlegen gewesen.

  9. Franz77
    26. Juli 2020 17:11

    Wiener in Not. Alle, auch die grüne Ikone Sarah ist pleite. Aber nur die Restaurants, vorsorglich wurden die Betriebe getrennt, die personlintensivsten läßt man Tschari gehen. Und im EU-Parlament (dafür braucht es keine Qualifikation) sitzt die in Berlin wohnende Österreicherin immer noch fett und muß viel fliegen, weil die Verkehrsanbindung dort so schlecht ist. Logo. Was für ein Kuschel-Inteview, die Bischofberger ist nur noch ein Schatten ihrer selbst. Es gibt auch keine Frage zu den Gläubigern die jetzt doof durch die Finger schauen. Man ist unter sich.

    PS: Beim Strache wird ein mords Theater gemacht, ob er seinen Wohnsitz in Wien hat.

    https://www.krone.at/2198880

    • Undine
      26. Juli 2020 17:34

      Sollten wir nicht eine Sammlung für SARAH in NOT veranstalten? ;-)

    • otti
      26. Juli 2020 19:20

      Franz77 - Danke für den Hinweis.

      Als ich das heute - nach 2 Parkimed - durchgelesen habe, frug ich meine liebe Frau warum diese herzliebe Bischofsberger der bemerkenswerten Sarah nicht die Frage gestellt hat, WIEVIELE Stunden sie als Abgeordnete im Parlament um so beschixxene 12.000,- Euro monatlich (incl. Spesen) verbringt.

      Mir, Dir, JEDEN Polizisten, JEDER Krankenschwester, JEDEN der bei seiner Arbeit schwitzt, gefährdet ist, müßte doch das Messer (wir haben keinen Veitel mehr) in der Tasche aufspringen.
      ES IST NUR MEHR UNFASSBAR - Karas, Schieder & Kumpani lassen grüßen !

    • Peregrinus
      26. Juli 2020 21:37

      @ Undine
      Bitte um Kontonummer

    • Franz77
      26. Juli 2020 22:11

      Überweisung an das Grünenbüro, Kennwort: "Grünes Entschuldungsprojekt Sarah".

  10. Helmut HGR.
    26. Juli 2020 14:57

    ".... dass Radfahrer einen Helm tragen müssen."

    Also ich bin gegen eine Helmpflicht für Radfahrer. Wieder eine Freiheit, die uns genommen würde. Jeder muß das Risiko einer Kopfverletzung gegen die Unbequemlichkeit abwägen.
    Und wenn A.U. die Kosten für die Allgemeinheit beklagt. Dann müßte man das Bergsteigen/Klettern auch verbieten, oder das Essen von dickmachendem Schweinefleisch und vieles mehr.

    Rad und Gepäck inkl. Zelt hatten bei meinen Radreisen meist ca. 40 kg.
    Und dann einen Helm auch noch dazu.
    An die Nordspitze Dänemarks z. B. bin ich von Wien 22 Tage gefahren; und da immer Helm tragen?? Brrr!

    Übrigens: Altersbedingt betrifft mich der Fahradhelm nicht mehr.
    Sehr wohl aber die ständig steigende Einschränkung der persönlichen Freiheit.
    Kurz und Nehammer arbeiten in diese Richtung.

    • frajo
      26. Juli 2020 21:11

      Ganz Ihrer Meinung!
      ******************************************

    • riri
      26. Juli 2020 23:45

      In den Niederlanden, eine der großen Fahrrad-Nationen, fährt kein Radler mit Helm.
      Obwohl sich diese Gruppe von den Autofahrern 'Vorrang geben' auch erzwingt.

  11. Undine
    26. Juli 2020 12:29

    Das AUTO, das Haßobjekt der GRÜNEN, hat gerade während der sog. Corona-Krise eine neue Bedeutung gewonnen---es dient quasi als SCHUTZANZUG auf RÄDERN (Copyright: Roger KÖPPEL!).

  12. machmuss verschiebnix
    26. Juli 2020 11:49

    Nicht ganz OT:

    Der junge Mann bringt seine Grünen-Kritik lustig rüber :
    https://www.youtube.com/watch?time_continue=226&v=IapBPwTIhXU&feature=emb_logo

  13. Karoline
    26. Juli 2020 11:46

    Wie sehr sprechen Sie mir aus der Seele! Räder und Roller dürfen zwar nicht mehr am Gehsteig fahren, umso rasender zischen Skateboarder knapp an einem vorbei, bedenken und wissen wohl auch nicht, dass ältere Menschen nicht immer ganz geradeaus gehen und durchaus unversehens zur Seite schwenken können.

    Gefährlich sind auch die im Zuge der Politik der „Begegnungszonen“ oder „shared space“ beseitigten Gehsteige. Da werden Kurven „geschnitten“, man kommt ums Eck und vor einem bremst plötzlich laut quietschend – und oft auch noch fluchend - ein entgegenkommender Radler ab. Wenn es nicht sogar ein Auto ist. Leider geht das Teilen, das hochgelobte „sharing“ eben auf Kosten der Schwächeren. Und in der Tat, Rücksichtslosigkeit kann wohl nur durch Nummernschilder bekämpft werden.

    • Markus Volek (kein Partner)
      28. Juli 2020 15:57

      Man kann es nicht mehr Lesen überall in Europa funktioniert es einwandfrei nur in Österreich immer das grosse Jammern. In Amsterdam fährt die Strassenbahn und Fahrräder durch die Fußgängerzonen und nimmanten stört es. Aber was viel wichtiger wäre und sie natürlich nicht schreiben ist das die ganzen Möchtegern Rennfahrer mit 500 oder mehr PS durch die Strassen fahren Vollgas von einer Ampel zur anderen und Produzieren nur Lärm und Gefahr.

  14. Undine
    26. Juli 2020 11:39

    OT---aber ein sehr interessanter Wikipedia-Artikel:

    "CANCEL CULTURE - Wikipedia"

    "Mit Cancel Culture wird im angelsächsischen Sprachraum ein systematischer Boykott von Personen oder Organisationen bezeichnet, denen beleidigende oder diskriminierende Aussagen bzw. Handlungen vorgeworfen wird. Cancel Culture zielt auf den Entzug medialer Aufmerksamkeit und kann bei den Betroffenen zu einer erheblichen Schädigung des öffentlichen Rufs führen."

    "Cancel Culture versucht in den sozialen Medien und im Kunstbetrieb eine Moralität zu erzwingen, die keine Diskriminierung oder Feindseligkeiten gegen Minoritäten duldet. Wo die Meinungsfreiheit heraufbeschworen wird, um rechtes oder sexistisches Gedankengut zu legitimieren, soll wieder Kontrolle und Rechenschaft etabliert werden."

    https://de.wikipedia.org/wiki/Cancel_Culture

    • Neppomuck
      26. Juli 2020 13:58

      "Vorgeworfen" ist bald was.
      Durch welche Kriterien wäre ein Vorwurf denn legitimiert?

      Die derzeitige Kulturproduktion ist an sich längst ein "multivalenter" Verstoß.
      So gut wie gegen alle Regeln der Kunst und des guten Geschmacks.
      Was könnte man da noch "canceln"?

      Ohne entsprechend hohe Subventionen an diese "Subkultur" würde sich das auch schnell erübrigen.
      Die Nachfrage regelt das schon.

  15. Brigitte Kashofer
    26. Juli 2020 10:29

    Ich fahre in der Stadt fast ausschließlich mit dem Rad. Bei Einführung einer Helmpflicht könnte ich das nicht mehr, denn mit aufgesteckten Haaren passt der Helm nicht.
    Das Argument, dass bei einer Helmpflicht weniger Menschen mit dem Rad fahren würden, kann ich daher gut nachvollziehen.

    • pressburger
      26. Juli 2020 11:24

      Warum wieder eine neue Verpflichtung.

    • Neppomuck
      26. Juli 2020 13:28

      Es würde reichen, wenn wenige, am besten keine, (Un-)Menschen mit dem Rad am Gehsteig unterwegs sind.
      Und das geht eben nur mit Nummerntafeln für Velocipedisten.
      Ein Foto ist schnell geschossen und damit der Tatbestand nachgewiesen.

      n.b.:
      Tonnenweise Farbe auf den Straßen zu verschmieren, um an sich schon schmale "Einbahnen" gegen die gewohnte Richtung zur Hälfte für die Strampler zu annektieren, die dann ohnehin am Gehsteig fahren, ist schlichtweg Unfug.

      Gefährlicher Unfug noch dazu.
      Das lässt sich bei jeder gleichrangigen Kreuzung feststellen.

    • machmuss verschiebnix
      26. Juli 2020 13:30

      Wenn schon, dann Knie- und Ellbogen-Schoner ...

    • Gandalf
      26. Juli 2020 13:48

      Radfahren in der Innenstadt gehört überhaupt verboten - ob mit oder ohne Helm.

    • Cotopaxi
      26. Juli 2020 14:36

      Übrigens, auch die Haltung von Hunden gehörte in der Stadt verboten.

    • Franz77
      26. Juli 2020 22:45

      Kindergeld für Ausländer gehört verboten.

  16. Silber&Gold
    26. Juli 2020 10:23

    Es fehlt halt wie immer an kompetenten Personen mit Hausverstand und ehrlichen Lösungsansätzen. Alleine wenn man die Aussagen und seinerzeitigen Verkehrskonzepte eines Herrn Prof. Knoflachers liest. Dieser hat ja sogar zugegeben, dass die baulichen Verkehrsbehinderungen in den letzten 25 Jahren als „Waffe“ gegen den Stadtverkehr eingesetzt wurden. Unter dem Motto: Erschwert den Autofahrern das Fahren (Staus, Behinderungen,...) und sie verlieren die Lust am Autofahren. Na wenn das keine perfekten Lösungsansätze sind....

    • Anmerkung (kein Partner)
      29. Juli 2020 00:35

      Sehr richtig, dass Sie an Knoflacher erinnern, hat doch dieser schon vor Jahrzehnten ein Verhalten gezeigt, wie es unter Linken inzwischen zur Norm geworden ist. Sie haben herausgefunden, wie sie die alte Regel "Divide et impera" adaptieren müssen, um die Verbreitung linker Ideologie voranzutreiben. Sie wissen, dass sich fürs Aufhetzen der Leute gegeneinander neben der Ausländeransiedlung besonders auch der Verkehrsbereich eignet, so entsteht Unfrieden zwischen Bevölkerungsgruppen genauso wie zwischen Individuen. Wie erfolgreich sie mit ihren Gesellschaftsspaltungen sind, sieht man daran, dass heute vor allem die Jüngeren davon überzeugt sind, nur ein linker Staat könne ein guter Staat sein.

    • Silber&Gold
      30. Juli 2020 22:35

      Die Meisterin in Sachen Gesellschaftsspaltung ist und bleibt die SPÖ. Sie hat Jahrzehnte lange Politik mit der ewigen Neiddebatte geführt (und gewonnen). Die bösen ausbeuterischen Unternehmer, die subventionierten Bauern - denen man alles in den Hintern hineinschiebt, die dumme "Hausfrau" die bei ihren Kindern zu Hause bleiben möchte, usw. Und zum Drüberstreuen ein unvergesslicher BK Kern mit seinem super Zitat: Nehmen sie sich was ihnen zusteht!

    • Anmerkung (kein Partner)
      31. Juli 2020 07:15

      Die Spaltungsmethode wird zunehmend für die Sozialisten selbst zum Problem, haben sie doch mit den Neiddebatten die Suche nach neuen Ideen zur Vermögensrettung beflügelt und damit eine Basis geschaffen für die Entstehung gewaltiger Reichtümer, die von den sozialstaatsabhängigen Hungerleidern nicht weiter entfernt sein könnten. Überdies ist eine Front in den eigenen Reihen gegenüber den Absahnergenossen entstanden, darunter hat auch die Glaubwürdigkeit gelitten.

      Der "hoffnungsvolle" Parteinachwuchs, verkörpert durch eine Frau Herr in Österreich oder einen "kühnerten" Kevin in Deutschland, birgt einiges an Spaltungspotenzial in sich, womit erfreuliche Schauspiele in Aussicht gestellt sind.

  17. Brockhaus
    26. Juli 2020 08:41

    Hebein und die Grünen gehören weg. Aber ich fürchte dazu sind die Wiener am 11.Oktober einfach zu dumm.

    • Notimetodie
      26. Juli 2020 08:50

      Mit Sicherheit. Zu dumm, weil viele nicht sinnerfassend lesen oder zuhören können.

    • pressburger
      26. Juli 2020 09:08

      Die Grünen werden die Gewinner der Wahl am 11. November werden. Die Grünen haben mit Abstand die besten Kandidaten. Umweltfreundlich, dafür menschenfeindlich.

    • WienFavoriten
      26. Juli 2020 21:28

      Es wird wehtun am 11. Oktober.
      Wahlergebnisse sind zu akzeptieren.
      Der Wähler wird es nicht kneissen und ich werde Wien bald für immer verlassen. Hurraa!

  18. dssm
    26. Juli 2020 08:21

    Unser Herr Unterberger versucht sich als Sozialist!

    Natürlich, wenn der Staat versagt, dann muss der Staat einfach mehr Vorschriften machen, ist doch logisch. In diesem Fall versagt die Polizei von Wien, weil sie die Radfahrer (und sonstige lustige Gefährte) nicht mittels strenger Strafen bei Gefährdung von anderen Verkehrsteilnehmern im Griff hat. Die Straßenverkehrsordnung definiert alles nötige, aber was bringt ein Gesetz, wenn es keiner kontrolliert? Warum man dann gleich noch ein zusätzliches Gesetz braucht, welches dann ja logischer weise auch nicht kontrolliert wird, erschließt sich wohl nur einem Regulierungsfanatiker.

    Also Herr Unterberger! Bleiben Sie liberal. Die Freiheit des Einen endet wo die Freiheit des Anderen anfängt – so einfach. Ein eigenverantwortliches Miteinander, mit einfachen, aber streng kontrollierten Regeln, anstatt hunderttausend detaillierte Vorschriften, die keiner einhält.

    Und fordern Sie nicht diese oder jene Parkplatzregel, sondern lieber eine Steuerhoheit für die Bezirke! Wandern die Betriebe/Ärzte/Rechtsanwälte ab (z.B. wegen der Parkplätze), dann gibt es auch keine Steuereinnahmen; solches Denken ist subsidiär, ist demokratisch, ist eigenverantwortlich und gerecht.

    • Jenny
      26. Juli 2020 08:30

      Sehr gut, mir aus der Seele gesprochen*****************************

    • pressburger
      26. Juli 2020 09:11

      Subsidiarität. Wie soll man diesen komplizierten Begriff der kleinen Frau auf der Strasse erklären.
      Ausserdem. Subsidiarität ist ein subversiver Begriff. Die erste Stufe zu Einführung der direkten Demokratie.

    • Pyrrhon von Elis
      26. Juli 2020 10:29

      @dssm,

      bravo!
      Ihr Statement gefällt mir sehr. Als libertärer Minarchist unterschreibe ich das gerne.
      Die gesamte Diskussion (über eh alles ...) sollte vielmehr in DIESE Richtung laufen.

    • Peter Kurz
      26. Juli 2020 11:39

      In der Schweiz hat jeder Kanton eine gewisse Steuerhoheit. Das führt zu einem schlanken Staat. Linke, sinnlos aufgeblähte Systeme haben dadurch Nachteile.

    • Templer
      26. Juli 2020 17:26

      Die Exekutive hat seit der Beteiligung der Grün*Innen im Bund, den Auftrag, Autofahrer wieder verstärkt zu kontrollieren.
      Zusätzlich wird die Jagd auf Maskenbverweigerer verstärkt.
      Da bleiben keine Kapazitäten für die Kontrolle der Linken Radfahrllientell der Grün*Innen.
      Außerdem haben Radfahrer alle Rechte, da sie ja sozusagen die Umweltfreundlichen sind.

    • Bin[Rau]s (kein Partner)
      28. Juli 2020 11:19

      Das Problem von Regelungswut ist nicht einmal die mangelnde Kontrolle. Es sind die absurden Widersprüchlichkeiten, die sich ergeben, wie man ja gerade sehen kann. Der Bürger weiss nicht, was noch erlaubt ist, und die Exekutive weiss nicht mehr, was alles zu ahnden ist und was nicht. Einige wenige klare Regeln reichen. Da ist das A.T. wesentlich effektiver. 10 Gebote reichen, wenn es um Ethik geht. 1000seitige Menschenrechtskataloge samt Gerichtshöfen schaffen nur Unfrieden.

  19. Pyrrhon von Elis
    26. Juli 2020 08:04

    Um es in linker Diktion zu sagen:

    Die grünrote Verkehrspolitik spaltet die Stadt und ihre Menschen.

    • dssm
      26. Juli 2020 08:28

      Nein, spalten tut ein perverser Föderalismus. Wenn die Bezirke ihre Steuern selber einheben müssten, dann würden die Bürger recht schnell zwischen wirtschaftsfreundlich und bewohnerfreundlich wählen müssen. Kriegen die Pensionisten keine Pension, weil keiner im Bezirk ins Umlagesystem einzahlt, dann spielt der Verkehrslärm gleich viel weniger Rolle. Verfällt die Infrastruktur eines Bezirkes, müssen die Gehälter der Beamten gekürzt werden, dann wird die Wirtschaftsfeindlichkeit von Verwaltung und Politik schnell verschwinden. Und bevor bei der Müllabfuhr gespart wird, werden wohl eher Radwege dran glauben müssen.

    • Pyrrhon von Elis
      26. Juli 2020 10:38

      Was Sie predigen, ist mehr Subsidiarität. Ein richtiges Ziel.
      Föderalismus ist doch auch eine (wenn auch unreife) Art von Subsidiarität. Was Sie mit "perversem Föderalismus" meinen, ist mir nicht ganz klar: das Hin-und Herschieben von Verantwortung? Reformblockaden zwischen Bund u. Ländern?

      Ich meinte die sich verhärtenden Fronten zwischen Autonutzern und Nicht-Autofahrern; Fußgänger vs. Radfahrer; es entstehen Konflikte, die es früher so nicht gab und die sind der grünroten Verkehrspolitik geschuldet.

      Ansonsten bin ich mit Ihren Vorschlägen zur "Autonomisierung" der Bezirken (und nicht nur derer) sehr einverstanden, wenn ich auch nicht an eine Umsetzung glauben kann.

    • dssm
      26. Juli 2020 10:56

      @Pyrrhon von Elis
      Pervers ist Föderalismus, wenn eine Zentrale alle Steuern einzieht, die lokalen Führer aber dann über diese Mittel verfügen.
      Wien könnte sich die Migranten nicht leisten, wenn es nicht pro Einwohner im Finanzausgleich bezahlt würde.

    • Neppomuck
      26. Juli 2020 14:13

      >@dssm:
      Von der Lohnsummensteuer, einer Gemeindeabgabe, kann Wien immer weniger finanzieren.
      Die "Substitution" heimischer Arbeitgeber durch Kleinstunternehmen aus "Flüchtlingsgebieten" hat diesen Geldfluss so gut wie zum Erliegen gebracht.

      Es darf gerätselt werden, warum.

    • AppolloniO (kein Partner)
      28. Juli 2020 12:06

      Pyrron von Elis:
      Da unterliegen Sie einem Gedankenfehler.
      Das "Spalten" ist von unseren rotzgrünen Medien ausschließlich für Rechte Politik vorgesehen. Trump, Bolzonaro, Trump spalten und die Blauen bei uns sowieso und ununterbrochen.
      Die Links-Regierungen von Venezuela bis Italien aber nie. Bei denen gibt es nur Unbelehrbare die das anders sehen.

  20. Notimetodie
    26. Juli 2020 08:00

    Inmitten all der Unsinnigkeiten und Hasstsunamis der Grünen gegen die Autofahrer darf nicht vergessen werden, dass gefühlt ca. 90% des Stadtgebietes von Wien bereits 30er-Zone ist. Auch sehr zum Ärger der Autofahrer, so wie ich einer bin. Aber nicht in der Nähe der Innenstadt, nein, nein, in den Außenbezirken, wo eigentlich genug Platz wäre um den Verkehr fließen zu lassen. Fazit: über Nacht pop-up 30er-Zonen, die mehr Geld für die Stadt wegen Geschwindigkeitsübertretungen bedeuten.

    Und genau, wie geschätzter Maierhofer schreibt, da sind meine Lieblingsverkehrsteilnehmer, die die ihr Fahrrad in die U-Bahn nehmen. Als was jetzt? Radfahren oder U-Bahnfahren?

    • Hausfrau
      26. Juli 2020 09:35

      @Notimetodie
      Sie sind kein Radfahrer, sonst würden Sie erkennen, dass der Transport der Fahrräder mit der U-Bahn vorwiegend dem Zweck dient, schnell in die Außenbezirke (z.B. Donauinsel) zu gelangen. Autos, Öffis und Fahrräder haben die gleiche Berechtigung, damit man sich fortbewegen kann - auch dann, wenn man - wie hier - aus persönlichen Gründen eine Benutzergruppe ablehnt. Auch AU sollte dies erkennen.

    • Wyatt
      26. Juli 2020 10:37

      Automobile wie Schienenfahrzeuge werden benützt weil vorwiegend etwas, sei's beruflich oder privat zu befördern (von A nach B) ist.

      Fahrräder werden benützt, weil vorwiegend aus rein privaten Gründen, allein um des Radlfahrens Willen man halt Radl fährt.

    • Hausfrau
      26. Juli 2020 13:13

      wyatt:
      Sie sind auch kein Radfahrer, sonst würden Sie erkennen, dass es einerseits beruflich unterwergs befindliche Radler und zum Vergnügen unterwegs fahrende Autos gibt. Aber zum Glück werden die Radgegner die Fahrradfahrer nicht verhindern können.

      Aber es gibt tatsächlich einige Rowdies und den Radfahrern, welche sich nicht an die geltenden Vorschriften halten. Diese kann man nur über das Geldbörsel belehren.

    • Notimetodie
      26. Juli 2020 15:39

      Liebe Hausfrau! Sie haben unrecht, ich bin sehr wohl ein Radfahrer, aber die meisten Leute in der Stadt fahren Rad, d.h. sie sind eine Gefährdung für sich und andere. Und Sie haben Recht, ich lehne diese Gruppe ab, aber das wird ja erlaubt sein, in einer freien Gesellschaft.

    • Wyatt
      26. Juli 2020 17:27

      @ Hausfrau, was wissen Sie, was ich nicht bin?

      In der Stadt aufgewachsen, jetzt in ländlicher Gegend, auf leichter Anhöhe wohnend, habe ich mich von Kindestagen an, am Fahrradfahren erfreut! Auf meine "Alten Tage" und der Anhöhe wegen, habe ich mir vor einigen Jahren ein spitzen "Mountain E-Bike" angeschafft, welches VORWIEGEND auf Rad u. Feldwegen, aber auch ab u. zu zum Einkaufen genutzt wird.

      Also, wenn ich mit dem Fahrrad unterwegs bin, (stets mit leuchtend roter Warnweste), bin ich Radfahrer. Wenn ich mit dem Auto unterwegs bin, bin ich Autofahrer und wenn ich mit dem Hund spazieren gehe, bin ich Spaziergeher.

      Und was ich sonst noch alles bin oder nicht bin, ....ein andermal!

    • Hausfrau
      26. Juli 2020 19:04

      Ich nehme zur Kenntnis, dass sowohl No-time-to-die als auch Wyatt Radfahrer für das Freizeitvergnügen sind.
      Ich möchte aber erwähnen, dass in Wien Leute mit dem Fahrrad für persönliche Besorgungen unterwegs sind.

      Zum guten Vorschlag der Leuchtweste mit Nummer für Radfahrer:
      dies wäre eine personengebundene Identifikationsart - ob sie mit dem blöden Datenschutz vereinbar ist? Um ein Kennzeichen wird man nicht herumkommen. In Kitchener (bis 1918 Berlin genannt) in der Nähe von Toronto sind einige Einspänner (mit Autorädern u.-sitzen!) der in den umliegenden Orten wohnenden Amish auf den Straßen, da geht es da flott dahin, aber Nummer und Rücklicht sind Pflicht.

  21. Hausfrau
    26. Juli 2020 07:53

    Es gibt in der Schweiz (und auch in anderen Ländern) keine Kennzeichentafel an Fahrrädern. Die Schweiz hatte früher eine solche kleine Blechtafel als Beweis der obligatorischen Haftpflichtversicherung, diese wurde später durch die sog. Velovignette (Pickerl) ersetzt und vor neun Jahren komplett abgeschafft.
    Über den Sinn eines Pflichtkennzeichens wurde schon oft diskutiert, aber es müsste groß genug sein, um auch schnell gelesen zu werden. Vielleicht wir in Zukunft eine elektronische Identifizierung möglich sein?

    • Notimetodie
      26. Juli 2020 08:02

      Eine Chipimplantierung für Radfahrer? ;-)

    • Wyatt
      26. Juli 2020 08:26

      Wie wäre es mit einer verpflichtend zu tragenden Warnweste, in hell leuchtenden Farben, hinten mit rückstrahlender Nummer ?
      .
      Wäre m.E. nicht nur in der Abenddämmerung, sondern allgemein bei trüben Sichtverhältnissen ein wesentlicher Beitrag zur Sicherheit.
      Vor allem bei jenen Sportradlern, welche anstelle des Radweges z.B. die parallel verlaufende Landesstraße, bevorzugt in dunkel-grau-schwarz gehaltenen Sportdress bei Ausübung ihres Hobby benutzen.

    • Hausfrau
      26. Juli 2020 09:22

      @Wyatt
      Guter Vorschlag!

      @Notimetotie
      Nein, ich habe eher an einen am Fahrrad angebrachten "aktiven" (also mit Stromquelle versehenen) RFID-Transponder gedacht, welcher auch in einigen Meter Entfernung von einem entsprechend programmierten Smartphone ausgelesen werden kann. Aber vielleicht gibt es bald auch genialere Lösungen?

    • Markus Volek (kein Partner)
      28. Juli 2020 16:05

      Die Weste kannst selber tragen der Fetzen kommt sicher nicht an meinen Körper.

  22. Patriot
    26. Juli 2020 07:28

    Ab einer gewissen Menge verursachen sogar Fußgänger Verkehrsprobleme. Sollen jetzt auch Fußgänger Nummernschilder bekommen?

    Nein, die Ursache ist wie bei vielen anderen Problemen (Wohnungsnot, Finanzen, Sicherheit, Bildung...) die Massenzuwanderung in unser Land, und dabei vor allem in die Städte.

    Eine Autofahrt durch Köln 1978
    https://youtu.be/hJRrAZdB2xk

    Auch viele Autos, aber keine depperten Busstreifen, Radwege, Begegnungszonen etc. Und vor allem kein Kopftüchln, keine aggressiven Südländer und überhaupt eine friedliche Stadt in ihrem ruhigen Treiben. Lang, lang ist's her.

    • pressburger
      26. Juli 2020 09:15

      Die Regierung hat dafür gesorgt dass es weniger Fussgänger gibt. Insbesondere Chinesen und Japaner verstopfen nicht mehr die Strasse.
      Hallstatt ist wie ausgestorben.

    • Konrad Hoelderlynck
      26. Juli 2020 14:12

      Wenn einmal alle daheim zwangsweise interniert sind, ist das Problem gelöst...

  23. Josef Maierhofer
    26. Juli 2020 06:45

    Ja, und da gibt es noch die U-Bahn fahrenden Radfahrer, die ihre Drahtesel so durch die Stadt bewegen und die Ein- und Ausstiege blockieren und die Aufenthaltsdauer in den Stationen erhöhen. Die halten sich auch nicht an die dafür reservierten Zeiten.

    Der Schutz der Anonymität lässt die Menschen vieles tun, was verboten ist, bei Demonstrationen die Personen- und Sachbeschädigung, im Verkehr die Gefährdung, Personenverletzung, Sachbeschädigung. Darum wäre es schon richtig, Fahrräder mit Nummerntafeln zu versehen, ebenso die Elektroroller. Klar, in Wien heißt das natürlich auch Abkassieren, weil die Registrierung, Kontrolle, Datenbank, Nummerntafeln, etc. auch was kosten, in Wien kommen da dann meist noch einige weitere 'Kostenfaktoren' namens 'Verwaltung' dazu.

    Der grüne Kampf gegen die Autofahrer ist meiner Meinung nach ideologisch begründet, keiner dieser Betreiber denkt wirklich nach. Unlängst habe ich einen Flyer der Grünen gegen den Lobautunnel in den Händen gehabt. Da wird angeführt, eine Verkehrszunahme auf der Umfahrungsautobahn im Süden (gegen die die Grünen auch gekämpft haben und behindert, was nur geht, und enorme Kosten verursacht haben und statt 6 nur 4 Spuren durchgesetzt haben), da wird angeführt, dass das eine Nord-Süd Route von Polen in den Süden wäre, etc. Es ist meiner Meinung nach völlig richtig, dieses fehlende Glied zu schließen, um den durchgehenden Schwerverkehr aus der Stadt zu halten, stattdessen fordert man den Ausbau der 'Öffis'. Ja, eh klar, dann übernehmen die Fahrradbotendienste den Weitertransport nach Süden ..... Ideologie ist Idiotie.

    Ja, Parkgaragen sind sehr wichtig in den Innenstadtbezirken, Parkhäuser mit direkten Stadtverkehrsanschlüssen an den Stadträndern sind auch sehr wichtig für die Pendler. Ich glaube, das allein würde schon viel Autoverkehr in vernünftige Bahnen lenken und die Parkplatzsuche verringern (wo Autofahrer bis zu 30 Minuten kreisen und Parkplatz suchen müssen). Parkraumbewirtschaftung heißt in Wien ein 'verwaltungstechnischer' 'Beschäftigungszweig', statt dass man für die ganze Stadt einheitlich eine Parkberechtigung ausstellt, gelten hier komplizierte und bezirksweise verschiedenste Regelungen, es muss doch möglich sein Lieferdienste, Anrainer und Geschäftsverkehr unter einen Hut zu bringen.

    Der 'Hobbyverkehr', den die Grünen betreiben, soll da auch noch Platz haben und nicht umgekehrt, wie die Grünen das wollen, neben dem Hobbyverkehr soll alles andere ausgeschlossen werden.

    Würden die Grünen fair und korrekt einen dem Bedarf gemäßen Verkehr anstreben, dann hätten wir schon längst Parkgaragen und Park&Ride Anlagen und Autobahnumfahrungen in dem notwendigen Ausmaß und weniger Autofahrerschikanen und Fahrradterror.

    Das nächste 'Querliegerprojekt' der Grünen wird die 3. Piste am Flughafen Wien sein, sollte der Flugverkehr je wieder auf das Ausmaß zurückkommen, für das die 3. Piste notwendig ist.

    Ja, wir haben ja wieder einmal Wahl in Wien und können dazu unsere Stimme abgeben.

  24. Wyatt
    26. Juli 2020 06:18

    .......und alle Benutzer, der auf Gehwegen erlaubten Fahrgeräte, müssten eine Maske tragen, sind doch gerade die besonders zu schützenden Altersgruppen, meist nicht mehr fähig - zum Unterschied im Supermarkt - mit Sprung sich der zum Teil rasch annähernden Fahrgerätschaften, den Abstandsregeln entsprechend, in Sicherheit zu bringen.

    Oder ist die Verpflichtung zum Tragen der Maske in Supermärkten, um besondere Altersgruppen zu schützen, nur leeres Gerede und einzig allein eine Erziehungsmaßnahme, wie auf "Talk im Servus TV" auch von den zwei "Masken-Fans" zugegeben?

    https://www.servustv.com/videos/aa-23wpn3t6h1w12/

  25. Haider
    26. Juli 2020 03:35

    Man bräuchte nur etwas in der Stadtgeschichte blättern um zu sehen, daß man bereits zu Kaisers Zeiten Verkehrsrowdies den Kampf ansagen mußte. Was heute rücksichtslose Fahrradterroristen sind, das waren zu Franz-Josefs Zeiten die Kutscher. Und als einmal einer dieser Plagegeister bei der Durchfahrt durch die Hofburg den Kaiser fast niederstieß, erließ dieser eine einfache Vorschrift: Nur mehr mit Nummerntafeln ausgestatteten Pferdefuhrwerken war die Nutzung der Straße durch seine Hofburg erlaubt. Alle anderen mußten riesige Umwege in Kauf nehmen.Conclusio: Innenstadthäuptling Figl bräuchte nur mehr Fahrrädern mit Nummerntafel die Querung des 1. Bezirkes erlauben und schon wäre ein erster Schritt der Vernunft gesetzt.





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