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Wissenschaft: Zwischen Hoffnung und Desaster

Viele führende Wissenschaftler geben jetzt offen zu: Die Corona-Epidemie hat ein historisches "Wissenschaftsdesaster" enthüllt. Dennoch bleibt uns nichts anderes übrig, dennoch handeln wir absolut richtig, wenn wir – fast – all unsere Hoffnungen auf die Wissenschaft setzen. Das ist kein Widerspruch. Das ist auch kein bloßes Produkt österlicher Auferstehungshoffnungen nach finsteren Monaten. Was vielen noch nicht bewusst geworden ist: In der gegenwärtigen Ernüchterung über die Verlässlichkeit von Wissenschaft verbirgt sich auch eine massive Widerlegung des von einer schwedischen Schulschwänzerin angeführten Kinderklimakreuzzuges, der sich ständig auf "die" Wissenschaft als Quelle der Wahrheit zu berufen versucht.

Trotz aller Ernüchterung über die bisherigen Leistungen der Wissenschaft und ihrer Exponenten in der Corona-Krise steht jedoch weitgehend außer Streit: Es hängt alleine von den Erfolgen der Wissenschaft ab, ob und wann wir die globale Pandemie in den Griff bekommen, ob es jemals wieder ein Leben wie früher geben wird. Ob das "wie früher" bald wieder Selbstverständlichkeit wird – oder bloße Erinnerung, die langsam in die Geschichtsbücher zurücksinkt.

Die große Hoffnung

Denn wir werden de facto solange mit Corona leben müssen – unabhängig von der zweifellos nicht durchhaltbaren Intensität der alle anderen Lebensaspekte zertrümmernden Anti-Corona-Maßnahmen –, bis die Wissenschaft, die Forschung, die Medizin entweder wirksame Impfungen oder wirksame Therapien gegen die Virusinfektion entwickelt hat. Diese bleibt sonst auch dann eine Bedrohung, wenn wir uns eines Tages geistig mit ihr arrangiert haben sollten und das kontinuierlich weitergehende Sterben eines Teils der Erkrankten als bedauerliches, aber unvermeidliches Nebengeräusch der menschlichen Existenzbedingungen hinnehmen.

Denn ernüchternde Tatsache ist: Es ist seit 17 Jahren nicht gelungen, gegen die in verschiedenen Mutationen (SARS usw.)  immer wieder auftauchenden Corona-Viren eine wirksame Impfung zu finden. Auch die alljährlichen Influenza-Impfungen sind alles andere als ein 100-prozentiger Schutz, sondern nur eine Reduktion der Gefahr.

Aber dennoch müssen wir auf wirksame Impfungen und/oder Therapien gegen Corona hoffen. Zumindest die Erfolge von Medizin und Pharma-Forschung im Lauf der Jahrhunderte berechtigen dazu.

Jedoch sind die vielen Erfolgsmeldungen von der Forschungsfront, die fast täglich durch die Medien schwirren, total verfrüht. Sie hängen wohl eher mit der Jagd der Medien nach verkaufsfördernden Schlagzeilen und mit dem – an sich ja sehr positiven – Ehrgeiz von Tausenden Wissenschaftlern und pharmazeutischen Konzernen zusammen, die ersten zu sein, die die frohe Botschaft verkünden und dafür den Nobelpreis kassieren können. Aber auf jede einzelne Erfolgsmeldung warten noch sehr lange Testreihen, bei denen die Wirksamkeit der verkündeten Forschungsergebnisse mit Doppelblindtests geprüft wird, bei denen untersucht wird, ob es nicht katastrophale Nebenwirkungen gibt, die zu noch ärgeren Schäden anderswo führen.

Wer da vor dem nächsten Kalenderjahr an echte Erfolge glaubt, wird wohl jedenfalls enttäuscht sein. Echte Wissenschaft, der wir wirklich etwas glauben können und für die wir viel Geld ausgeben, ist mit gutem Grund mühsam und langwierig. Jeder einzelne Fortschritt ist nur dann wirklich ein solcher, wenn Forschungsergebnisse sich auch der Falsifizierbarkeit durch andere Forscher aussetzen und diese überstehen können.

Der einzige andere theoretisch denkbare Weg zu einem Leben so "wie früher" ist jener der sogenannten Durchseuchung. Wenn einmal 60 bis 70 Prozent der Bevölkerung – so sagen wieder andere Forschungsergebnisse – die Krankheit hinter sich haben und dadurch immun geworden sind, dann kann ein Virus kaum noch neue Opfer finden. Dann könnte es aussterben, auch wenn keine pharmazeutischen Waffen dagegen gefunden worden sind.

Das aber wäre ein ganz, ganz harter Weg, der nach allem, was wir wissen, sicher nicht schon im Jahr 2021 beendet wäre. Unterwegs würden dann monatelange italienische Verhältnisse drohen, wo viele Zehntausende sterben müssten – nicht nur, aber auch am Mangel an Intensivstationen –, bis dann dieser Durchseuchungsgrad erreicht ist. Das hat man bisher in Österreich wie Deutschland wie in vielen anderen Ländern mit einer Fülle sehr restriktiver Maßnahmen verhindern wollen und können (und hat möglicherweise auch Glück gehabt, weil die hier kursierende Virus-Variante etwas weniger aggressiv gewesen sein könnte). Andererseits ist es undenkbar, dass ein Land jetzt noch auf Jahre so heruntergeregelt wird wie zuletzt, ohne dass es zum Zusammenbruch fast aller relevanten Strukturen und in der Folge zu revolutionären Unruhen kommt.

Also hoffen wir intensiv auf die medizinisch-pharmazeutische Forschung, damit dem Virus früher der Garaus gemacht werden kann. Also geben wir ihr auch wenigstens jetzt viel Geld aus Steuermitteln. Geld ist bei naturwissenschaftlicher Forschung übrigens fast immer gut investiert, selbst wenn man etwas anderes herausfindet als das, wonach gesucht wird (bei geisteswissenschaftlichen bin ich mir da nicht so sicher).

Soweit spricht also alles für die Hoffnung auf die Naturwissenschaft als einzige irdische Hoffnung.

Das große Versagen

Dennoch darf das Waterloo der Wissenschaft in den letzten Monaten in keiner Weise verschwiegen werden. Denn in diesen Monaten haben wir mit offenem Mund ein erstaunliches Schauspiel erlebt: Es hat fast keine einzige Aussage eines Wissenschaftlers über Ursachen, Dauer und empfehlenswerte Gegenmaßnahmen gegeben, der nicht sofort von anderen, ebenso gewichtigen Wissenschaftlern widersprochen worden wäre. Das hat etwa der prominente Grazer Epidemologe Martin Sprenger in einem Interview auch offen zugegeben, in dem er die Wissenschaft rund um die Pandemie in sehr vielen Fragen als "sehr, sehr uneins" bezeichnet.

Ihm wurde zwar deswegen offensichtlich nahegelegt, die "Task-Force" des Gesundheitsministers "freiwillig" zu verlassen, obwohl man gerade in solchen Situationen offene Stimmen dringend brauchen würde. Aber er hat dennoch recht. Denn wir alle haben sehen und hören können, was Sprenger sagt: "Dieses Nichtwissen, diese wissenschaftliche Widersprüchlichkeit, dieser Mangel an Wissensbasierung. Es ist ein Wissenschaftsdesaster, wie der Stanford-Professor John Ioannidis zu Recht behauptet."

Es sei nur an ein paar besonders auffallende Punkte erinnert, wo es jeweils vor unseren Augen ein erbittertes Pro und Kontra gegeben hat:

  1. Der Vergleich mit intensiveren Grippe-Jahren: von vielen Ärzten gezogen, von vielen anderen vehement zurückgewissen.
  2. Wie ist das durch geheimnisvolle, aber in der Natur immer mögliche Mutationen entstandene Virus in die Menschheit gekommen: von Fledermäusen, von anderen Tieren, aus einem Labor?
  3. Ist das Zulassen einer Durchseuchung, wie es Schweden zumindest lange versucht hat, eine sinnvolle Strategie?
  4. Rechtzeitige Warnungen der europäischen Wissenschaftler und Ärzte vor der Pandemie waren nicht zu hören (jedenfalls nicht in der gleichen Lautstärke, mit der sie jetzt das Fehlen von diesem oder jenem beklagen). Während Taiwan schon ab Jahreswechsel intensive Maßnahmen gegen das chinesische Virus ergriffen und alle Flüge aus Wuhan gestoppt hat. Während Usbekistan schon im Dezember alle Reisenden aus Wuhan mit Quarantäne belegt hat. Die ignorante europäischeWissenschaft hat statt dessen noch wochenlang Entwarnungssignale gegeben.
  5. Der Streit, ob der Mund-Nasen-Schutz unbedingt empfehlenswert oder völlig überflüssig oder gar schädlich, weil irreführend ist.
  6. Widersprüchliche Informationen, ob und wie solche Schutzmasken wiederverwertbar sind.
  7. Die Schädlichkeit oder positive Wirkung von Bluthochdruck-Mitteln.
  8. Der Weg der Ansteckung: einen Meter oder zwei Meter?
  9. Geht es auch über Türschnallen oder Haustiere?
  10. Die 15-Minuten-Theorie, dass Kontakt mit einem Infizierten erst nach 15 Minuten gefährlich sei.
  11. Bewegung im Freien – ist sie negativ (weil Ansteckungen ermöglichend) oder positiv (weil die Widerstandskraft stärkend)?
  12. Gibt es unterschiedlich aggressive Grippestämme in einzelnen Regionen?
  13. Sind nur schwere Vorerkrankungen oder auch Lebensalter und Immunschwäche die wesentlichen Hauptgründe für schweren Krankheitsverlauf?
  14. Sind einstige TBC-Impfungen hilfreich, damit der Verlauf weniger schwer ist?
  15. Welche schon vorhandene Medikation erzielt Teilerfolge: Anti-Malaria, Anti-Aids-Präparate?
  16. Ist man nach überstandener Infektion wirklich immun? Und wie lange?
  17. Wird das Covid-Virus wie das Grippe-Virus nach einem Jahr in neuer Mutation grassieren?
  18. Helfen höhere Temperaturen bei der Eindämmung – oder führen sie zu noch mehr Ausbreitung?
  19. Und vor allem eben: Wird aus der Epidemie/Pandemie eine Endemie, mit der wir ewig leben werden müssen?

In den letzten Monaten sind Aussagen zu diesen Themen wie auch ihr absolutes Gegenteil von jeweils hochqualifizierten Wissenschaftlern kommuniziert worden. Andere geben wieder zu, dass all diese Fragen unbeantwortet sind.

Aber auch einzelne Wissenschaftler haben sich selbst binnen weniger Wochen komplett widersprochen. So hat der in deutschen Medien wie ein allwissender Guru behandelte und ständig befragte Charité-Virologe Drosten am 4. Februar noch gesagt, der Normalbürger müsse sich keine Sorgen machen, andere Erreger seien weit ansteckender und gefährlicher. Am 7. März sprach derselbe Mann dann von der Möglichkeit von 278.000 Corona-Toten allein in Deutschland.

 Da ist es kein Wunder, wenn die verzweifelt nach Antworten suchenden Menschen teils die eine, teils die andere Ansicht glauben und weiterverbreiten, aber natürlich auch Therapien, die auf zwischenmenschlichen Informationen beruhen, wie "Knoblauch" oder "Wassertrinken", für die ich keine wissenschaftliche Quelle gefunden habe.

Es ist daher absolut infam, wenn die Regierung angesichts dieses Wissenschaftsdesasters eine Wahrheitspolizei ausschickt, die einzelne Aussagen als Fake-News zu verfolgen versucht. Das ist genauso niederträchtig wie die Polizisten, die Menschen bestrafen, weil sie auf einer Parkbank sitzen, oder Mütter, die mit ihren Kindern auf einer Wiese Ball spielen.

Dabei ist den Wissenschaftlern kein Vorwurf zu machen – höchstens der, aus Eitelkeit ein wenig zu schnell in die Öffentlichkeit zu gehen, und jedes vorgehaltene Mikrophon zu beglücken. Jeder von ihnen ist gewiss von den eigenen Aussagen überzeugt. Aber im Grund wissen die Wissenschaftler wie einst schon Sokrates, dass sie wenig, oder bei vielen Fragen nichts wissen.

Viel stärker sind jene an dieses wissenschaftliche Rätselraten zu erinnern, die glauben, von "der" Wissenschaft auf jede Frage die klare und unumstößliche Wahrheit zur Antwort zu bekommen.

Das alles ist eine große Ernüchterung. Und macht es alles andere als einfach für uns, trotzdem auf wissenschaftliche Erfolge zu hoffen.

Die historische Lehre für Greta (wenn sie zu lernen bereit wäre)

Aber jedenfalls sollte das Corona-Debakel für uns alle eine massive Lehre auch in Hinblick auf die vorletzte Panik-Hysterie sein. Die hat nicht nur den Tod von ein paar Prozent der Menschheit, sondern gleich der ganzen Erde prophezeit, nämlich an einer vom Menschen verursachten globalen Überhitzung. Wir alle haben noch die ständigen und von den Mainstream-Medien gläubig aufgegriffenen Stehsätze der schwedischen Schulschwänzerin Greta im Ohr: "Die Wissenschaft" sage das voraus, wenn wir keine totale Umkehr unternehmen.

"Die" Wissenschaft ist sich aber in Wahrheit in der Klimadiskussion in fast allen relevanten Fragen mindestens genauso uneinig wie bei Corona. Nur wird dies halt von den Mainstream-Medien verdeckt, weil sich die Linksparteien total auf die Greta-Thesen gestützt und die Grünen damit Wahlsiege errungen haben.

Dabei kann "die" Wissenschaft zu den entscheidenden Annahmen der Klima-Gläubigen noch viel weniger als bei Corona klare und eindeutige Aussagen machen. Bei einer Krankheit gibt es eine ganz eindeutige und seriöse wissenschaftliche Methode, um festzustellen, ob eine Impfung oder eine Therapie wirkt. Das ist die gute, alte Empirie. Wirkt etwas oder wirkt es nicht. Und wenn es nicht wirkt, kann die Theorie noch so gut klingen, so ist sie dennoch falsch, wenn sie nicht in der Empirie besteht.

Eine Aussage kann aber auch noch etwas drittes neben falsch oder richtig sein: nämlich irrelevant und unwissenschaftlich, eine bloß Vermutung. Das ist sie immer dann, wenn es nicht die Möglichkeit gibt, sie empirisch zu falsifizieren. Denn nur etwas, was falsifiziert werden kann, kann – wie Karl Popper so überzeugend gezeigt hat – einen Wahrheitsanspruch erheben. Dieser Anspruch gilt eben immer nur solange, bis es jemandem gelingen sollte, die Aussage zu falsifizieren.

Die von Greta, den Grünen und ihren Anhängern so fanatisch verbreitete Klima-Theorie besteht im Wesentlichen aus drei Behauptungsbündeln:

  1. Es wird wärmer auf der Welt.
  2. An dieser Erwärmung sind die vom Menschen freigesetzten Klimagase schuld.
  3. Erwärmung ist eine Katastrophe.

Von diesen drei Aussagen ist nur die erste empirisch beweisbar und auch bewiesen. Ja, seit Beginn der Industrialisierung ist es rund eineinhalb Grad wärmer geworden. Fast alles, was da medial an Beweisen für die Greta-Religion präsentiert wird, ist nichts anderes als ein Detailbeweis für diese längst bekannte Tatsache.

Die anderen beiden Aussagen sind hingegen ihrem Wesen nach nicht wissenschaftlich, weil sie weder empirisch belegbar noch falsifizierbar sind. Vor allem Schritt zwei beruht lediglich auf Computermodellen eines Potsdamer Instituts, das von Angela Merkel zum Heiligen Gral der Wahrheit erhoben worden ist. Computermodelle sind aber nichts anderes als menschliche Vermutungen, die durch eine Maschine gelaufen sind.

Es gibt sogar viele empirische Indizien, dass Aussagen zwei und drei falsch sein dürften. Um nur die wichtigsten zu zitieren:

  • Warmzeiten waren immer Blütezeiten für die Erde, für Flora und Fauna, also auch für die Menschen.
  • Es hat schon viel wärmere Zeiten auf der Erde gegeben, auch schon vor dem Menschen, und vor allem vor jeder Industrialisierung und Freisetzung von CO2. Man denke nur an die Definition von "Eiszeit", dass in einer solchen beide Polkappen bedeckt sind.
  • Es gibt viele Beweise, dass Warm- und Kaltzeiten primär durch astronomische Vorgänge, insbesondere Sonnenaktivitäten ausgelöst werden.
  • Klimaarchäologen zeigen mit vielen Funden, dass nicht CO2 die historischen Erwärmungen ausgelöst hat, sondern dass die Reihenfolge eine umgekehrte gewesen ist, dass also Erwärmungsphasen zu mehr CO2 in der Atmosphäre geführt haben.

Gewiss, es gibt umgekehrt auch keine harten empirischen Beweise, dass die These von der menschengemachten Klimaerwärmung unbedingt falsch sein muss. Falsch ist aber eindeutig die Behauptung, dass "die" Wissenschaft etwas Eindeutiges dazu sagen würde. Sie tut das ebensowenig wie bisher zu den meisten oben aufgelisteten Corona-Fragen.

Wissenschaftlich ist nur eines sicher falsch: Wenn man jene, die anderer Meinung sind, zu disziplinieren und mundtot zu machen versucht. Wenn man kritische Epidemiologen aus der Regierungs-Task-Force hinauswirft. Wenn man allen kritischen Klimaforschern (das sind sehr, sehr viele) Publikationsmöglichkeiten und Forschungsgelder entzieht, wenn man sie von Habilitierungen auszuschließen versucht.

Dabei sollten gerade die anders als der Mainstream Denkenden die Wichtigsten in der wissenschaftlichen Community sein. Nur ihre kritischen Fragen bringen die Diskussionen voran.

Denn wissenschaftliche Fortschritte und Ergebnisse waren nur selten Produkte des Mainstreams. Die Wahrheit lag vielmehr oft näher bei Außenseitern. Es waren – um nur das berühmteste Beispiel zu zitieren – , einsame Außenseiter, die gegen den geschlossenen Konsens der damaligen wissenschaftlichen Welt zum Schluss gekommen sind, dass sich die Erde um die Sonne und nicht umgekehrt die Sonne um die Erde dreht.

In der Corona-Forschung scheint noch weitgehend diese notwendige wissenschaftliche Freiheit zu gelten, die auf vielen, vielen verschiedenen und verschlungenen Pfaden irgendwann zu empirisch positiven Resultaten und Antworten auf die meisten der oben aufgelisteten Fragen führen wird. Auch wenn der "freiwillige" Abgang eines kritisch Denkenden aus dem österreichischen Corona-Kraftzentrum ein bedenklicher Anfang ist. Auch wenn die Politik vor allem, aber nicht nur in China der Offenheit der Wissenschaft im Weg gestanden ist. Die Kritik daran heißt freilich keineswegs, dass Wissenschaftler umgekehrt die Kontrolle über die Politik übernehmen soll. Aber eben noch weniger soll die Politik die Wahrheitssuche der Wissenschaft behindern dürfen. 

In der Klima-Debatte ist hingegen wissenschaftlicher Totalitarismus einer auf Grund politischen Einflusses im Wortsinn herrschenden Lehre schon viel weitergegangen. Und damit längst total unwissenschaftlich.

Auch wenn Schulmädchen und ihre Glaubensgenossen das nicht einsehen wollen. Sie wollen weiterhin an "die" Wissenschaft glauben, die die absolute Wahrheit kennt. Sie sind auch nach Corona nicht klüger geworden. Und die Politiker und exklusiven Bezieher von Forschungsgeldern wollen schon aus Eigeninteresse daran gar nichts ändern. Zu attraktiv ist die Klimadoktrin zur Ausdehnung der politischen Macht und im Kampf um die Verteilung von Universitätsprofessuren und Forschungsgeldern.

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