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Vom Designerbaby zum Designertod – vom Menschen zur Ameise

Lesezeit: 8:00

Es ist zwar nur ein deutsches Höchstgerichtsurteil. Aber mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit werden auch diesmal die österreichischen Richter sehr bald ähnlich wie die deutschen agieren. Dabei ist das deutsche Urteil in mehrfacher Hinsicht erschreckend: erstens wegen des Zeitpunkts; zweitens weil es ein weiteres Element für die Aushebelung der Demokratie ist; drittens wegen des Menschenbildes, das da von einer Elite zunehmend durchgesetzt wird; und viertens wegen der zu erwartenden Konsequenzen.

Das Urteil ist knapp erklärt: Das deutsche Verfassungsgericht hat das Verbot geschäftsmäßiger Sterbehilfe für verfassungswidrig erklärt.

Die Höchstrichter in Karlsruhe haben das ausgerechnet am Aschermittwoch bekanntgegeben. Sie haben den Zeitpunkt zwar wohl primär in der Annahme gewählt, dass das Urteil in der Berichterstattung um die diversen – oft grenzwertigen – Aschermittwoch-Reden (sowie in der allgemeinen Virus-Aufregung) ein wenig untergehen könnte. Sie haben damit aber auch gezeigt, wie wurscht ihnen dieser für die Christen besondere Tag ist. Dass der Aschermittwoch für die Christen der Beginn der Fastenzeit ist, war ihnen entweder gar nicht bewusst – oder sie stehen längst auf dem Standpunkt, man könne sich ja nicht um jede marginale Minderheit kümmern ...

Dabei steht im allerersten Satz des deutschen Grundgesetzes der Satz: "Im Bewusstsein seiner Verantwortung vor Gott und den Menschen … hat sich das Deutsche Volk kraft seiner verfassungsgebenden Gewalt dieses Grundgesetz gegeben." Von dieser Verantwortung vor Gott lässt das Sterbehilfe-Urteil jedenfalls gar nichts erkennen. Diese Freigabe der Sterbehilfe ist für alle Christen mit ihrem großen Respekt gegenüber dem menschlichen Leben (an beiden Enden) überaus schmerzhaft. Sie ist ein weiteres markantes Element der Entchristianisierung Europas in den letzten Jahrzehnten, deren Intensität nur durch das Wüten der französischen Jakobiner Ende des 18. Jahrhunderts übertroffen wird.

Das Urteil ist aber weit über die Christen hinaus von Bedeutung. Denn es bedeutet auch eine Aushebelung der Demokratie. Dies – der zweite Kritikpunkt – ist zumindest für all jene ein Schlag in die Magengrube, die den liberalen Rechtsstaat und seine Gewaltenteilung als die größte gesellschaftliche Errungenschaft der letzten Jahrhunderte ansehen. Ob Christ oder Atheist.

Denn in einer Gewaltenteilung dürften solche grundlegenden gesellschaftspolitischen Weichenstellungen wie die Freigabe der Sterbehilfe (in Deutschland) oder der Homoehe (in Österreich) eigentlich niemals von der Judikatur vorgenommen werden, sondern immer nur von der Legislative, also dem Parlament als Vertretung des Volkes. Von diesem geht ja laut allen Verfassungen das ganze Recht aus. Und nur vom Volk. Dort vom deutschen, hier vom österreichischen.

Die dramatische Beschleunigung der Entmündigung des Volkes durch die Richterkaste ist mehr als beklemmend. Das muss auch all jene schmerzen, die persönlich Sympathien für die Sterbehilfe haben. Denn wo sind die Grenzen einer absoluten Richterherrschaft, wenn solche grundlegenden Weichenstellungen nach 70 oder 100 Jahren plötzlich aus den Verfassungen herausgelesen werden? Wohlgemerkt ohne dass der diesbezügliche Verfassungstext geändert worden wäre.

Ist es den Verfassungsrichtern einfach zu fad gewesen, immer bloß die bestehende Verfassung zu schützen und zu interpretieren, wie es eigentlich einzig ihre Aufgabe wäre? Oder sind sie von einer wachsenden Lust zur Macht gepackt worden, die in jedem Menschen schlummert?

Diese Lust zur Macht wird gefährlich, sobald es kein Gegengewicht, keine "Checks and Balances" gibt, wie sie die amerikanische Verfassung kennt, wie es einst wohl auch die Wirkung religiöser Demut gewesen ist, wie es die Schweizer Verfassung kennt, die das Referendum über alle Richter stellt.

Ungebremste Lust zur Macht führt hingegen fast direkt zu einer Gesellschaft der Elitenherrschaft.

Diese Entwicklung erinnert an die einstige Aristokratie, die ja nichts anderes war als die Machtanmaßung der sich für die Besten Haltenden. Die eng limitierten Aufgaben der Heerführer, der "Herzöge", und der als Richter fungierenden Stammesältesten sind im Laufe der Entwicklung in den absolutistischen Fürstenstaat gemündet.

Anfangs war die aristokratische Macht meist noch durch religiöse oder verfassungsähnliche Strukturen limitiert. Sei es durch das Gegengewicht einer vermeintlich mit dem Jenseits kommunizierenden Priesterkaste; sei es durch die Kompetenz der Kurfürsten, einen neuen Kaiser zu wählen; sei es durch die bloße Belehnung mit einem "Lehen". Aber im Lauf der Geschichte konnten die Lehens- und Machtinhaber all diese Begrenzungen beiseite wischen. Sie bestimmten weitgehend bei Bischofsbesetzungen. Sie setzten fast immer die Vererbung ihrer Macht auf die eigenen Kinder durch, die sie mit einem skurrilen "Gottesgnadentum" oder einer noch skurrileren Überlegenheit des "blauen Blutes" mythologisch abzusichern versuchten.

Im dadurch entstandenen absolutistischen Fürstenstaat hat sich staatliche, militärische, richterliche und Steuereintreibungs-Macht mit absoluter persönlicher Macht gepaart, bis hin zu solchen Widerlichkeiten wie dem "Ius primae noctis". In vielen protestantischen und islamischen Staaten hat man auch gleich die oberste religiöse Macht mit der staatlichen verbunden.

Niemand weiß, wie viele Menschen im Aufbegehren gegen diese aristokratischen Machtanmaßungen gestorben sind, bis dann endlich die großen bürgerlichen Revolutionen der Aufklärung zum Ende des Feudalsystems geführt haben.

Gewiss, von Vererbung der Machtpositionen und manch anderen Absurditäten sind wir weit entfernt. Aber am Weg zu einer neuerlichen Entmündigung der gewöhnlichen Menschen ist die Schritt für Schritt voranschreitende Usurpation der Macht durch sogenannte Eliten schon weit gekommen. Und Rechtsschöpfung an allen demokratischen Strukturen vorbei ist eine absolut zentrale Etappe auf diesem Weg.

Das ist doppelt besorgniserregend, weil ja parallel eine politmediale Elite ihre Macht auszubauen versucht, die durchaus in erstaunlicher Harmonie mit der richterlichen Klasse agiert. Eliten unter sich.

  • Man denke nur an die Überlegenheitsanmaßung mancher Journalisten, die sich zur vierten Macht im Staat erklären.
  • Man denke daran, wie schnell offenbar alle Parteien ihre Versprechungen von mehr direkter Demokratie, also von Machttransfer an das Volk, vergessen, sobald sie selbst an der Macht sind (auch Schwarz wie Grün haben einst mehr direkte Demokratie versprochen, denken aber jetzt in der Regierung nicht daran, diese Versprechungen zu realisieren).
  • Man denke daran, wie gleichgeschaltet jeder Verweis auf den Willen der Bürger sofort als "populistisch" denunziert wird (dabei heißt "populus" nichts anderes als "das Volk").
  • Man denke daran, wie deckungsgleich die politischen und medialen Machtstrukturen versuchen, alle neuen Kanäle zuzuzementieren, durch die sich das Volk wenigstens artikulieren könnte. Sie erklären den "Hass im Netz" zum Popanz einer gewaltigen Bedrohung. Dabei bedroht das Netz nur ihre eigene Macht und Privilegien, die der Hinterzimmerpolitiker, die möglichst ungestört ihre Geschäfte betreiben wollen, und die der journalistischen "Gatekeeper", die zu kontrollieren versuchen, was das Volk überhaupt erfahren darf und was es zu denken hat.

Damit sind wir beim dritten großen Vorwurf gegen das Sterbehilfe-Judikat. Der richtet sich gegen das dahinter stehende Menschenbild. Die Richter begründen ihr Urteil mit der "Freiheit" der Menschen. Die Menschen, das Volk, haben also die Freiheit bekommen, sich nun auch mit Hilfe von Geschäftemachern umzubringen. Geht es aber wirklich um die Freiheit der Menschen? Und nicht primär um die Befreiung des Staates und der Gesellschaft von der unangenehmen Last, sich um kranke Menschen zu kümmern?

Auf vielen anderen Gebieten kümmern sich die Richter hingegen absolut nicht um die Freiheit der Menschen – nämlich solange diese noch am Leben sind. Es ist den meisten Richtern offensichtlich völlig egal, dass sowohl die europäische wie auch die nationale Gesetzgebung das wohl wichtigste Element dieser Freiheit der Bürger immer mehr einschränkt: die Meinungsfreiheit. Da bringen sie Verfassung und Menschenrechtskonventionen nicht ins Spiel.

  • Die Meinungsfreiheit wird durch neue "Verhetzungsparagraphen" immer mehr eingeschränkt.
  • Den Menschen werden sogar Gefühle wie Hass verboten.
  • Netzdurchsetzungsgesetze sollen ihnen auch in vermeintlich privaten Winkeln die Meinungsfreiheit nehmen.
  • Wer nicht die politisch (via UNO-IPCC) verordnete Doktrin einer menschengemachten Erwärmung kritiklos teilt, hat keine Chance mehr, an Universitäten berufen zu werden oder einen Forschungsauftrag zu erhalten.
  • Mehrere Umfragen zeigen, dass die Mehrheit der Menschen schon überzeugt ist, dass man seine Meinung nicht mehr frei sagen kann.

Das alles stört aber die richterlichen "Freiheitshüter" nicht.

Wir dürfen also zur Kenntnis nehmen: Die Justiz gewährt den Menschen Freiheit, auch mit geschäftlicher Unterstützung aus dieser Welt zu verschwinden. Aber solange sie noch auf dieser Welt sind, steht den Menschen immer weniger Freiheit zu. Ihnen wird die Meinungsfreiheit genommen. Zehntausende Paragraphen schränken sie auch sonst in jeder Hinsicht in jeder Lebensphase ein. Aber das alles stört die Justiz nicht. Ein grausliches Menschenbild.

Viertens: Grauslich sind auch die konkreten Konsequenzen des Sterbehilfe-Urteils. Da dieses ausdrücklich das Verbot der "geschäftsmäßigen" Sterbehilfe aufhebt, geht es also weit über die Tolerierung eines ärztlichen oder ehepartnerlichen Mitleidsaktes hinaus. Statt dass man behutsam darüber nachgedacht hätte, Ärzte aus der bisherigen panischen Angst vor dem Staatsanwalt zu befreien, wenn sie einem Schwerkranken etwas Sedierendes und gegen Schmerzen Wirksames geben, sind die Richter gleich ins andere Extrem gekippt und haben dem Geschäft mit dem Tod Tür und Tor geöffnet (auch wenn sie scheinheilig dazusagen, es dürfe keine Geschäftemacherei geben …).

Die moralische Verantwortung und Last dieser Richter ist gewaltig. Sie tragen Mitschuld am Tod vieler Menschen, die nun vorzeitig aus dem Leben scheiden, weil sanfter Druck – "Es ist ja jetzt erlaubt" – auf sie ausgeübt wird. Weil für Depressive jetzt der scheinbare Ausweg durch den Tod noch leichter und allgemein akzeptierter erscheint. Weil Schwerkranke glauben, ihren Angehörigen oder der Gesellschaft eine zu große Last zu sein. Weil das, was man jetzt glaubt, nur für wenige Ausnahmefälle zugelassen zu haben, sich nun mit Sicherheit weithin ausbreiten wird. Weil mit dem Urteil das ärztliche Ethos der unbedingten Lebensrettung fundamental ausgehöhlt worden ist.

Wenn sich der Mensch zum Herrn über Leben und Tod macht, wenn im Denken wieder das "lebensunwerte Leben" schleichend Platz findet, ist das immer zutiefst beklemmend. Von der Abtreibung zur Sterbehilfe. Vom Designerbaby zum Designertod.

PS: Im Grund passt übrigens das Vorgehen der europäischen Elite gegen Polen haargenau in dieses skizzierte Schema eines Richterstaates, obwohl es nichts mit Sterbehilfe zu tun hat. Polen hat versucht, mit Gesetzen die politische Agitation durch Richter zu verhindern - diese sollten durch ihre Urteile, nicht durch Pressekonferenzen sprechen. Allein: Wenn es um die Meinungsfreiheitsprivilegien von Richterkollegen geht, dann kämpfen die internationalen Höchstrichter sehr wohl energisch gegen jede Einschränkung der Meinungsfreiheit. Obwohl gerade hier eine Einschränkung durchaus sinnvoll wäre.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorEl Capitan
    21x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Februar 2020 07:20

    Der Richterspruch fügt sich ein in den großen Trend hin zur staatlichen beziehungsweise elitären Definition, was Freiheit ist. Es wird dabei dem Bürger eingeredet, frei zu sein, wobei diese vermeintliche Freiheit immer mehr eingeschränkt wird.

    Wir haben es gerade in Thüringen erlebt. Es gibt offiziell eine Wahlfreiheit, aber eine Horde von Journalisten und Politiker heult auf, wenn eine "verbotene" Partei plötzlich politisch mitbestimmt.

    Es gibt zwar offiziell den Schutz des Lebens, aber unter dem Deckmantel vermeintlicher Freiheit wird dieser Schutz ausgehebelt.

    Es gibt zwar offiziell Meinungsfreiheit, wer sich aber öffentlich zu falschen Parteien bekennt, wird niedergemacht und sozial geächtet.

    Es gibt den Schutz des Bürgers vor Gewalt und Betrug, aber wenn hunderttausende Bereicherer ohne Pass kommen, wird dem Illegalen mehr Schutz gewährt als dem legalen Bürger, der sogar zum Nazi mutiert, wenn er sich nur Sorgen macht.

    Was Freiheit ist und was nicht, wird von oben her festgelegt. Es ist ein von einer ehemals breiten Autobahn auf eine schmale Sackgasse verengter Weg. Widerstand wäre hier Bürgerpflicht, wenn dem nicht eine vergretaisierte Generation von Schneeflockenkindern im Wege stünde.

    Wir müssen uns warm anziehen. Freiheit ist zurzeit nur im Untergrund möglich.

  2. Ausgezeichneter Kommentatorbrechstange
    20x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Februar 2020 02:18

    Nicht mal die Ärzteschaft wird von diesen Richtern gehört, Juristen stellten sich über Leben und Tod. Es graut mir vor soviel Ignoranz.

    Es scheint die totalitären Geister vergsngener Zeiten sind wieder da.

  3. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Februar 2020 00:59

    Richter sollten neutral und nur dem Gesetz verpflichtet sein.

    Nun tragen diese Richter zur absoluten Entmenschlichung bei, indem sie das Leben nicht mehr schützen, sondern regeln.

    Pfui Teufel.

    Abtreibung, Leihmutterschaft, Homoehe, Sterbehilfe - nun fehlt nur noch das offizielle Recht auf Mord, wie es andere Kulturen bereits praktizieren.

  4. Ausgezeichneter KommentatorOT-Links
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Februar 2020 05:55

    Großartiges Plädoyer für das Recht auf Leben von Unterberger, danke! Natürlich wird es sich verselbständigen und wie man sich heute einfach ein Kind wegmachen lässt, als ginge man zum Friseur, so wird man die Alten und Kranken entsorgen.

    Es ist erschütternd, welche Mächte in Deutschland das Volk immer schutzloser machen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Verfassungsrichter das ohne Anweisung beschlossen haben. Ziemlich sicher steht die Politik dahinter. Spahn, der die automatische Organberaubung Lebender und die Zwangsimpfung mit Nebenwirkungen durchgeboxt hat, braucht gar nicht so zu tun, als überrasche ihn das jetzt, trägt es doch auch seine Handschrift!

    Das bedeutet, "geschäftsmäßig" kommt es zu einer Art Tötungsindustrie. Wer alt und hilflos ist und womöglich Geld hat, der darf damit rechneb, dass man ihm Medikamente gibt, die dazu führen, dass er sterben möchte. Solche Medikamente gibt es, auch Einiges, das zu Demenz führt, weshalb es ja immer mehr Demente gibt. So spart sich der Staat ja viel Geld, wie Hoelderlynck meint. Ob das der einzige Grund ist, eine Tötungsindustrie aufzubauen? Auch Junge können sich dann auf Verlangen töten lassen. Will man damit nicht überhaupt Menschen umbringen, die nicht ins System passen?

    Ja, es gibt jetzt eine schlimme Hetze gegen die Alten (lt. WDR "Nazi- und Umweltsäue"). Die Alten wissen zu viel, sie bremsen die "Transformation", von der Merkel immer öfter faselt. Aber dass man sie einfach abmurxen will, ist ungeheuerlich!

    Ich bin erschüttert.

    Spitäler werden immer lebensgefährlicher - man holt sich dort Krankheiten durch aggressive Krankenhauskeime, nicht selten wird man so sediert, dass das Gehirn zerstört wird, süchtig gemacht, falsch behandelt, die Organdiebe sind unterwegs und jetzt auch noch die "geschäftsmäßigen" Mörder.

  5. Ausgezeichneter Kommentatorglockenblumen
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Februar 2020 08:07

    Das Spiegelbild einer "Gesellschaft" die alle ihre Werte, ihre Identität und ihre Wurzeln den Bestien zum Fraß vorgeworfen hat.
    Man hat alle Achtung vor dem menschlichen Leben verloren.

    Beginnt schon bei der Fristenlösung - ein Baby paßt jetzt gar nicht - na dann: Abtreibung.
    Der Papa hat abstehende Ohren? Ab zum "Baby-Designen" man will ja schließlich ein schönes Kind präsentieren.
    Der Busen zu klein, die Nase zu groß - alles kein Problem, man operiert schon Jugendliche, deren Entwicklung noch gar nicht abgeschlossen ist.
    Die Oma gestorben - blöder Zeitpunkt, heute ist doch diese besondere Party.
    Familientreffen - oh Gott, wie nervig, all die Tanten, Onkels und sonstige lästige Verwandschaft
    Partner geht auf die Nerven - weg mit ihm, gibt genug andere, man könnte ja auch mal ganz was anders ausprobieren - Homo-Pädo-oder sowas in der Richtung...
    ist ja alles erlaubt.
    Kind wär jetzt nicht schlecht - aber die Figur... - Leihmutter her!
    der Opa liegt jetzt schon so lange krank, was für ein Aufwand - "sterben" wir ihn halt.....
    Organe aufgrund der Lebensweise kaputt - na dann läßt man halt transplantieren - daß dafür ein GESUNDER Mensch sterben muß, wird nicht bedacht. Ist ja eh "hirntot"

    Es gibt aber weltweit keine einzige Studie, die belegt, daß ein "Hirntoter" wirklich nichts mehr empfindet.
    ich weiß, daß das ein sehr heikles Thema ist und unterschiedlichst diskutiert wird - doch der Mensch ist kein Ersatzteillager.
    Ich spreche hier von Organen, bei denen eine Lebendspende nun mal unmöglich ist.

    Dazu wiederhole ich einen Buchauszug:

    "... Schon 1963 wurde von Tönnis und Frowein dieses Syndrom als "cerebraler Tod" bezeichnet und es wurde als Kriterium für den Behandlungsabbruch bei Komapatienten anerkannt.

    Der deutsche Neurochirurg Wilhelm Tönnis (1898 - 1978) war im Dritten Reich beratender Neurochirurg beim Chef des Sanitätswesens der Luftwaffe. Seine Forschung fand zu dieser Zeit im Rahmen der medizinischen Verbrechen im Nationalsozialismus statt.
    Die von ihm und seinem Mitarbeiter Reinhold A. Frowein aufgestellten Kriterien für den "cerebralen Tod" eines beatmeten Komapatienten waren für die Durchsetzung des heute gültigen Hirntodkonzepts äußerst bedeutsam „ ... "

    (Aus: "Regina Breul im Gespräch mit Wolfgang Waldstein : Hirntod – Organspende – und die Kirche schweigt dazu"
    ISBN 978-3-9815943-5-5)

    alles im Namen der "Freiheit" - welch unaussprechliche Barbarei am Geschenk des Lebens!

  6. Ausgezeichneter KommentatorTempler
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Februar 2020 05:48

    Dr Unterberger schreibt richtigerweise:
    "Dabei bedroht das Netz nur ihre eigene Macht und Privilegien, die der Hinterzimmerpolitiker, die möglichst ungestört ihre Geschäfte betreiben wollen, und die der journalistischen "Gatekeeper", die zu kontrollieren versuchen, was das Volk überhaupt erfahren darf und was es zu denken hat."
    Diese Hinterzimmerpolitiker, auch Drahtzieher genannt, diktieren den gekauften Schrweibhuren was das Volk zu wissen hat und was nicht.
    Gerade die obersten Gerichte, Universitäten, und Thinktanks sowie die wichtigen Posten in dieser EU, werden von diesen Drahtziehern besetzt.
    Wer hat diese Von der Leyen, LAGARDE und Co.jemals gewählt?

  7. Ausgezeichneter Kommentatorpressburger
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Februar 2020 07:43

    Die Euthanasie für die Klimasau Oma. Bist du nicht willig, so gebrauche ich Geduld. Kommt noch. Die Bresche ist geschlagen. Die Tür für die Willkür ist weit offen.
    Den Alten wird nahegelegt, weil sie nur unnötige Schmarotzer sind, sollen sie sich doch umbringen lassen. So viel Einsicht, muss doch von den überzähligen Alten zu erwarten sein.
    Als die, von Humanität angetriebenen Richter und Politiker, die Abtreibung als Frauenrecht im Bewusstsein der Menschen verankert haben, wurde der tausendfache Mord an Kindern, von der Gemeinschaft der Progressiven, jubelnd zu Kenntnis genommen. Kinder sind Schmarotzer, CO2 Produzenten.
    Das gleiche wird wird mit den Alten geschehen. Nur etwas Geduld. In nicht zu langer Zeit wird der Mord an den Alten, zum Alltag gehören. Genau so wie die Opfer der Kindermörder, werden auch die Alten ihren Mördern ausgeliefert.
    Die Abtreibungsindustrie ist ein kommerzieller Erfolg. Verdient wird am morden selbst, so wie an dem Handel mit den Organen der getöteten Kinder. Jeder Arzt der Abtreibungen vornimmt, ist ein Mörder.
    Das gleiche wird mit der Tötungsmaschinerie der Alten geschehen. Auch ein Geschäft. In der Schweiz haben es die Mörder der Alten zum Wohlstand gebracht.
    Die Alten müssen die Tötung bezahlen. Oder wird auf Krankenkasse gemordet ? Auch hier. Die Ärzte die sich an den Euthanasie beteiligen, sind Mörder.
    Der nächste Sargnagel für eine verkommene Gesellschaft. Eine Gesellschaft die ihre Kinder tötet, die Alten nicht ehrt, hat keine Zukunft.
    Die nächste Gesellschaft die diese verkommene EU übernimmt, die Moslems, sind keine Feministen, keine Abtreibungs Mörder. keine Euthanasie Befürworter. Ein Lichtblick ?

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorHeimgarten
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Februar 2020 06:05

    Die Entchristlichung führt immer in die Barberei. Die königliche Würde des Menschen - die freie Entscheidung - werden weder Presse oder Politiker beschmutzen können. Sie können aber die Achtung vor dem Leben mit Füßen treten, was sie auch tun. Kindesmord (statt Geschenk Gottes) und unwertes Leben (statt dem Tragen des Kreuzes Christi) werden mit Begriffen wie Freiheit, Selbstbestimmung der Frau, etc .. ins Gegenteil verkehrt von dem, was es wirklich ist: abstoßende Barberei mit modernem Antlitz.


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  1. Volker Schulz (kein Partner)
    06. März 2020 18:26

    Ich bin überzeugter Anhänger des Rechts, das eigene Leben auch unter Beistand zu beenden.
    Es ist klar, daß dann sehr strenge Grenzen gesetzt werden müssen, um einen Mißbrauch zu verhindern. Der Platz reicht hier nicht, um all die Möglichkeiten bis hin zur gezielten Tötung aufzuzählen.
    Deshalb war ich entsetzt, als ich lesen mußte, daß nach dem Höchstgericht der Mensch das recht auf Sterbehilfe "in jeder Phase seines Lebens" habe.
    Was soll das bedeuten? Gilt das auch für Kinder? Für menschen in einer temporären Notlage? Darf man bei mißglückten Suiziden nicht mehr eingreifen? Ist der Weg bereitet für das schnellere Ableben unnützer Menschen?
    Ich weiß es nicht, aber ich bin tief besorgt.

  2. unbedeutend (kein Partner)
    03. März 2020 08:53

    Wer ungeborene Menschen umbringt, kann logischerweise nichts gegen das Töten alter, kranker Menschen haben. Das ist die grausame Logik der Menschenfeinde.T

    • Christian Peter (kein Partner)
      03. März 2020 11:48

      @unbedeutend

      Sind Sie eigentlich Vegetarier ? Oder müssen völlig gesunde Lebewesen leiden und sterben, bloß um ihre Fleischeslust zu befriedigen ?

  3. fewe (kein Partner)
    02. März 2020 00:15

    Ja, wir sind in einem totalitären System gelandet.

  4. Christian Peter (kein Partner)
    01. März 2020 12:28

    Ich nehme an, die ehrenwerten Christen sind allesamt Vegetarier, denn wer dahinsiechenden kranken, alten und mitunter verfaulenden Menschen das Recht auf Selbsttötung abspricht, der wird kaum befürworten, dass jedes Jahr 150 Milliarden völlig gesunde Lebewesen abgeschlachtet werden, bloß um die Fleischeslust des Menschen zu befriedigen, nicht wahr ?

    • Christian Peter (kein Partner)
      01. März 2020 16:24

      Ganz richtig. Da sind mir Buddhisten weit sympathischer als die christlichen Heuchler. Im Buddhismus werden alle Lebewesen als gleichwertig betrachtet, Fleischkonsum ist daher tabu.

    • fewe (kein Partner)
      02. März 2020 00:21

      Ziemlich verlogen. Pflanzen sind ja genauso Lebewesen. Praktisch alle Tiere und so auch Menschen leben davon, andere Lebewesen zu essen.

    • Christian Peter (kein Partner)
      02. März 2020 11:22

      @fewe

      Verstehe ihre Argumentation nicht : Wenn es in der Natur normal ist, dass die Schwachen gefressen werden, warum sollte dann siechenden alte und kranken die Möglichkeit verwehrt werden, freiwillig aus dem Leben zu scheiden ? Der Mensch ist übrigens eines der wenigen Lebewesen, das sich die Nahrung aussuchen kann, natürlich ist es angesichts der Fülle des Angebots an Nahrungsmittel kein Problem, sich vegetarisch zu ernähren. Im Tierreich gibt es sehr viele Arten, die sich fleischlos ernähren, sogar große Säugetiere wie Elefanten, Nashörner, Gorillas u.a. schaffen es, ohne Fleisch zu überleben.

    • Christian Peter (kein Partner)
      02. März 2020 11:24

      Korrektur : ,Warum sollte dann siechenden alten und kranken Menschen die Möglichkeit verwehrt werden, freiwillig aus dem Leben zu scheiden' ?

    • Christian Peter (kein Partner)
      02. März 2020 11:34

      @fewe

      Der menschlichen Existenz einen derart hohen Stellenwert einzuräumen, die Rechte anderer Lebewesen wie Tiere aber geringzuschätzen ist eine Scheinmoral, eine pure Heuchelei.

    • fewe (kein Partner)
      02. März 2020 16:09

      @Christian Peter: Ich weiß nicht ganz, was Sie meinen. Der Mensch ist halt quasi ein Allesfresser. Auch jedes Tier isst das, was ihm am besten schmeckt, wenn es die Wahl hat.

      Was ich meine ist, dass auch Pflanzen Lebewesen mit Empfindungen sind. Es ist ziemlich empathielos, das nicht wahrzunehmen nur weil sie uns nicht so ähnlich sind und z.B. keine Augen haben.

      Wenn man eine Kuh schlachtet, kann man wochenlang davon leben und hat dafür nur ein Leben beenden müssen.

      Sie können sich das schönreden, aber Sie können sich nur ernähren aus Lebewesen die dafür sterben müssen.

    • Christian Peter (kein Partner)
      02. März 2020 20:11

      @fewe

      Pflanzen sind zwar Lebewesen im weiten Sinne, haben aber kein Nervensystem und kein Gehirn und können daher weder Gefühle, Schmerz oder Sonstiges empfinden Pflanzliche Kost ist somit.die mit Abstand nachhaltigste Form der Ernährung.

  5. heartofstone (kein Partner)
    29. Februar 2020 23:42

    Erdogan erhöht Druck auf EU ... Schlagzeile vom ORFloch ...

    Einfach umdrehen ... EU erhöht Druck auf Türkei ... Einstellung aller Zahlungen. Keine Visa für Türken. Ausweisung des türkischen diplomatischen Corps. Absolute Reisewarnung für die Türkei. Handelssanktionen wegen der Invasion in Syrien. Abschiebung aller arbeitslosen und/oder kriminellen Türken.

    Und um nicht rassistisch oder islamfeindlich rüber zu kommen, würde ich das für alle Ausländer durchziehen ...

    PS: Das die Flugabwehr von den Russen nicht auf russische Jets schießt und die Türken jetzt nach Patriots rufen, finde ich besonders witzig ...

    k48962

  6. Jonas (kein Partner)
    29. Februar 2020 16:45

    Was regt ihr euch so auf? Wo doch Gery Keszler am 36. Parteitag der Wr. ÖVP aufgetaucht ist. War es doch schon diese unsägliche politische Nullnummer Moser, die den Justizminister der Kurz-Regierung mimend den Conchita Wurst zum Opernball mitbrachte. Passt doch alles zusammen, gell?!

  7. fxs (kein Partner)
    29. Februar 2020 14:44

    Bei den Polen beklagen sich die EU-Bürokraten, dass dort durch diverse Gesetze die "Gewaltenteilung" zwischen Ploitik und Justiz gefährdet würde, weil die Legislative sich in Angelegenheiten der Justiz einmische.
    Wenn aber sich Gerichte sonstow in Europa anmaßen gesetzgeberisch tätig zu werden, obwohl Gesetzgebung im Zuge der Gewaltenteilung der Legislative, also den Parlamengten vorbehalten ist und sich die Justiz hier ganz eindeutig in Angelegenheiten der Legislative einmischt, dann ist das den EU-Bürokraten offenbar völlig egal.

  8. Christian Peter (kein Partner)
    29. Februar 2020 12:53

    Was ist das größere Verbrechen ? Menschen auf Gedeih und Verderben zu Krankheit und Siechtum zu verpflichten oder Sterbehilfe zu erlauben ?

  9. Christian Peter (kein Partner)
    29. Februar 2020 11:47

    Ich finde das Urteil richtig. Selbstverständlich ist der Mensch Herr über Leben und Tod, schließlich kann jeder Mensch jederzeit das Leben durch Freitod beenden. Besonders fortschrittlich sind Länder wie die Niederlande, Belgien und Luxemburg, dort müssen Alte und Kranke nicht mehr ein langes Siechtum erleiden, sondern können ihr Leben in Würde durch aktive Sterbehilfe beenden.

  10. Knut (kein Partner)
    29. Februar 2020 10:43

    O.T.: Das Coronavirus hat weltweit 81.000 Menschen mit einer Todesrate von 2% infiziert. Flugreisen wurden gestoppt, Sportveranstaltungen gestrichen, Fabriken geschlossen usw.

    Nach Angaben des CDC gab es dagegen allein in den USA bis Januar 2020 ca 13 Millionen Grippekranke, 120.000 Krankenhausaufenthalte und 6.600 grippebedingte Todesfälle. Die Todesrate liegt zwischen 6-6,9%, was laut CDC unter dem Niveau einer Epidemie liegt. Warum also der Hype um das Coronavirus? Warum stoppen wir nicht den Flugverkehr, schließen Schulen und Fabriken? Wird wegen der Grippe jemand unter Quarantäne gestellt? NEIN.

    ht tps:/ /qlobal-change.blogspot.com/2020/02/x-22-report-vom-2822020-wir-alle.html#more

    • glockenblumen
    • AppolloniO (kein Partner)
      29. Februar 2020 11:23

      AU hat ja vollkommen recht, wenn er den immer größer werdenden Verlust der Meinungsfreiheit beklagt. Für mich aber am falschen Objekt.
      Das alte Gesetz hat Andersdenkenden verboten professionelle Hilfe zum Sterben in Anspruch zu nehmen.
      Mit der Änderung kann sich der eine helfen lassen, während Andersdenkende zu nichts gezwungen werden.

    • AppolloniO (kein Partner)
      29. Februar 2020 11:28

      Obiger Artikel ist natürlich keine Antwort auf Knut.

  11. McErdal (kein Partner)
    29. Februar 2020 10:09

    ***Linker Irrsinn: Dachdecker-Protestaktion gegen Fahrverbote in Frankfurt***
    journalistenwatch.com/2020/02/28/linker-irrsinn-dachdecker/

    Auszugsweise:

    Die rot-grünen Genossen in Frankfurt am Main möchten, dass Handwerker mit dem Fahrrad oder den öffentlichen Verkehrsmitteln statt dem Auto in die Stadt fahren, wenn sie dort ihrer Arbeit nachgehen. Genau das haben nun Dachdecker in einer spontanen Protestaktion gemacht und zeigen auf, wie groß der Unterschied zwischen rot-grünen Berufsquatschern und real arbeitenden Bürgern tatsächlich ist.

  12. Wellenhofer (kein Partner)
    29. Februar 2020 09:58

    Einspruch: So sehr ich Hr. Unterberger in seinen meisten Artikeln zustimme - hier nicht.
    Ein selbstbestimmtes Leben kann (nicht muss) auch mit einem selbstbestimmten Leben enden. Woher kommen die 1500+ Selbstmorde in Österreich..? (die gsd von der Presse nur in Ausnahmefällen dokumentiert werden, um Nachahmer nicht zu animieren)
    Besser ein Sterben in Würde, als die Einsatzkräfte noch mit dem Zusammenputzen der Leichen nach Fensterstürzen, absichtlich verursachten Verkehrsunfällen etc zu belasten.
    Ein selbstbestimmtes Lebensende ist auch in Österreich schon seit Menschengedenken gesellschaftliche Realität, auch wenn dies nicht in die katholisch moralische Denkweise passt - CW

    • Christian Peter (kein Partner)
      01. März 2020 12:32

      Ganz richtig. Ist ohnehin bloß eine Scheinmoral, was diese Urchristen für Wertvorstellungen vermitteln.

  13. Heimgarten (kein Partner)
    29. Februar 2020 06:05

    Die Entchristlichung führt immer in die Barberei. Die königliche Würde des Menschen - die freie Entscheidung - werden weder Presse oder Politiker beschmutzen können. Sie können aber die Achtung vor dem Leben mit Füßen treten, was sie auch tun. Kindesmord (statt Geschenk Gottes) und unwertes Leben (statt dem Tragen des Kreuzes Christi) werden mit Begriffen wie Freiheit, Selbstbestimmung der Frau, etc .. ins Gegenteil verkehrt von dem, was es wirklich ist: abstoßende Barberei mit modernem Antlitz.

    • Wellenhofer (kein Partner)
      29. Februar 2020 16:12

      *Die Entchristlichung führt immer in die Barberei*
      WIDERSPRUCH: solange Menschen im Namen der Kirche ermordet wurden, ist das wohl egal...: siehe: Scheiterhaufen, Hexen, Kreuzzüge.... - alles schon vergessen?? Wir haben in Europa das dunkle Mittelalter gerade erst hinter uns gelassen, aber es ist immer noch Teil unserer ""CHRISTLICHEN KATHOLISCHEN"" Geschichte.
      Hier geht es um das Recht des Menschen auf einen selbstbestimmten Tod, nicht um die Auslegung eines 2000 Jahre alten Märchenbuchs.
      CW

    • Christian Peter (kein Partner)
      01. März 2020 12:36

      @Wellenhofer

      Ganz richtig. Ohne Säkularisierung würde die Menschheit noch immer als Affe wie in den Zeiten des dunklen Mittelalter verharren.

  14. McErdal (kein Partner)
    29. Februar 2020 05:30

    *******Corona – Geheimplan der Regierung entdeckt?*********
    heikoschrang.de/de/neuigkeiten/2020/02/28/corona-geheimplan-der-regierung-entdeckt/

    Von Heiko Schrang

  15. Milota
    27. Februar 2020 23:55

    Chapeau und Respekt Andreas Unterberger, ein hervorragender und höchst notwendiger Artikel. Leider nur für ein paar tausend Leser, obwohl er zumindest die Reichweite der Kronenzeitung verdient hätte. Allein dieser Tagebuch Eintrag rechtfertigt die Abo-Gebühr für ein ganzes Jahr !

  16. Kyrios Doulos
    27. Februar 2020 23:29

    1/ Ich kann mich gut an den evangelischen Bischof Oskar Sakrausky erinnern (damals war evangelisch noch evangelisch, heute ist evangelisch grün-islamfreundlich). Er hat hart gegen Broda und Kreisky gekämpft, als sie den Massenmord an ungeborenen Menschenbabies als moderne Errungenschaft des Kampfes für die Freiheit der Frau über ihren eigenen Bauch verkauft und durchgesetzt haben. Seither sind schon mehr Kinder durch der Berufskiller Hand (Berufskiller = gedungene Mörder im weißen Arztkittel).

    Sakrausky hat auch so argumentiert: Mit der Abtreibung beginnt das Morden der Menschen, mit der aktiven Sterbehilfe rundet man das Morden ab.

    2/ A.U. schreibt über den sanften Druck, der nun häufig entstehen und ausgeübt werden wird - jetzt ist es ja erlaubt! Ich kenne perönlich einige junge Frauen, die abgetrieben haben, weil sie unter Druck gesetzt wurden. Unter Druck gesetzt haben sie die Zeuger = Väter des Babies und/oder die Väter und/oder die Mütter der jungen Frauen: Mit einem Gschrappen brauchst Du bei uns nicht auftauchen - oder: Du bist ja noch viel zu jung. Usw. Usf.

    Darum stimme ich A-U. vollinhaltlich zu: Pflegende alte Frau zu ihrer Mutter im ländlichen Dorf im Weinviertel oder in der Oststeiermark: Host scho gheat? Jetzt hat sie die Nachbarin die Spritzn gebn lossn. .... Verstehn tua is, wos scho so so glittn hot und wos gsegn hot, wia schwea des füa di gonze Familie is. --- Die Gedanken und Gewissenskämpfe der alten pflegebedürftigen Mutter kann ich mir lebhaft vorstellen.

    Wir leben in unglaublich brutalen Zeiten. Und die blutrünstigsten sind ausgerechnet die Gutmenschen, auch die im roten Talar der Obersten Richterrobe.

    • Kyrios Doulos
      27. Februar 2020 23:32

      durch eine Störung beim Schreiben habe ich vergessen folgenden Satz zu komplettieren:

      Seither sind schon mehr Kinder durch der Berufskiller Hand (Berufskiller = gedungene Mörder im weißen Arztkittel) - ums Leben gekommen als österreichische Juden durch des Nazis Hand. Dies ist nur eine statistische Betrachtung, sie wirft aber auch ein bezeichnendes Licht auf unsere PolitikerINNEN, JournalistINNEN und RichterINNEN.

    • Gandalf
      27. Februar 2020 23:41

      @ Kyrios Doulos:
      Danke für die Bezugnahme auf und die Würdigung von Bischof Sakrausky. Ja, damals konnte man noch stolz sein, der Evangelischen Kirche anzugehören, und stolz sein auf deren Spitzenvertreter. Heute rennen die profillosen (Un-)Würdenträger und der derzeitige Bischof selbst unreflektiert dem Zeitgeist nach und bleiben doch auf der Strecke, gegen Toni Faber und Konsorten.....

    • Wolfram Schrems
      28. Februar 2020 10:04

      @ Kyrios Doulos

      Oskar Sakrausky habe ich im Mai 2000 in Fresach besucht. Er hat mir sein Kirchenmuseum gezeigt und wir haben einige kontroverse Fragen zwischen katholischer und lutherischer Lehre und Praxis auf einem sehr schönen Niveau geführt. Ich wollte ihm vor allem wegen seiner scharfen Stellungnahme gegen die Fristenlösung meine Aufwartung machen.
      Ich habe ihn später am Klagenfurter Bahnhof getroffen, kurz nach dem Tod seines Enkels im Kapruner Gletscherdrachen (was für ein Name...) bei dem Brandunglück. Er war eine eindrucksvolle Persönlichkeit. Kein Vergleich mit den Nachfolgern.
      R. I. P.

  17. machmuss verschiebnix
    27. Februar 2020 21:40

    OT : seltsam, beim vorigen Versuch waren einige Characters im falschen Zeichensatz drinnen

    Da ist noch was zum Fall Hanau aufgetaucht.

    Der Tiefe Staat hat sich in Hanau definitiv einen grossen Fehler geleistet. Am Beispiel eines Youtube-Beitrags von Fakten Frieden Freiheit, der inzwischen über 500.000 Mal abgerufen wurde, lässt sich ziemlich gut abschätzen, wie viele Menschen auf der Wahrheitssuche sind :
    https://www.youtube.com/watch?v=fKlYuJtupcI

    Es sind Millionen, darunter auch ehrliche Polizisten, Politiker und andere Beamte. Die offensichtliche False Flag von Hanau hat den Aufwachprozess in Deutschland definitiv angeheizt und es ist sogar davon auszugehen, dass es ein politisches und ein juristisches Nachspiel geben wird. Zu viele Menschen wissen Bescheid !

    Wichtiger Zusammenhang

    In Anbetracht des explosiven politischen Kontextes und der involvierten Akteure, kann der Anschlag in Hanau als Antwort auf den Wahlskandal von Thüringen gedeutet werden. Waren es nicht die von George Soros finanzierten Antifa-Schergen, die in Thüringen tatkräftig mithalfen, den demokratisch gewählten Ministerpräsidenten Thomas Kemmerich aus dem Amt zu putschen und ist es nicht der vom gleichen George Soros finanzierte "Faktenprüfer", der die Wahrheit über den Anschlag von Hanau mit einem irreführenden Faktencheck vertuschen will?

    An diesem Beispiel wird einmal mehr deutlich, wie eine Handvoll mächtige Hintermänner, ohne ihr Gesicht zu zeigen, das politische Geschehen und das offizielle Narrativ kontrollieren, um Völker zu spalten und ganze Länder in den Ruin zu treiben; mit dem unsäglichen Ziel, diese anschliessend im Rahmen der "Neuen Weltordnung" einer zentralistischen Weltbürokratie unterzuordnen. Und wer sich wie die AfD dagegen wehrt, wird mit allen erdenklichen und undemokratischen Mitteln bekämpft.

  18. machmuss verschiebnix
    27. Februar 2020 20:19

    OT:

    den halt ich nicht aus - den kleinen Racker vor der Moschee :))))
    https://files.catbox.moe/uoldz4.mp4

  19. Brigitte Imb
  20. machmuss verschiebnix
    • Brigitte Imb
      27. Februar 2020 21:36

      Die japanischen Schüler werden zuhause auch lernen, bzw. das Versäumte rasch aufholen.

    • Mentor (kein Partner)
      29. Februar 2020 08:59

      Keine Grossanlässe in der Schweiz.
      Die aufgebauten Stände des Genfer Autosalons werden wieder abgebaut.

      tagesanzeiger.ch/wissen/coronavirus/aus-fuer-basler-fasnacht-bund-verbietet-grossanlaesse-wegen-corona/story/22606916

      Und was macht Rudi-Ratlos und Karli-Wir tun alles um

      twitter.com/karlnehammer/status/1232334031670431748?ref_src=twsrc%5Egoogle%7Ctwcamp%5Eserp%7Ctwgr%5Etweet

      Nichts außer das Goscherl auf und zu machen.

      Die Schweizer Behörden sind sich einig das sie wenig gegen die Ausbreitung tun können.
      Mit der Absage von Grossveranstaltungen will man eine Spitze eine Kulminierung von Erkrankungen verhindern.
      Die Spitäler wären überfordert zuviele Arbeitnehmer gleichzeitig krank.

  21. machmuss verschiebnix
    27. Februar 2020 19:56

    Verfall der Sitten und Verrohung nehmen überhand, worauf müssen
    wir uns schon mal gefaßt machen . . . was lehrt die Geschichte?

  22. Brigitte Imb
  23. Franz77
  24. Arbeiter
    27. Februar 2020 16:41

    Seit gestern bejubelt nun der Mainstream das"selbstbestimmte würdige Sterben". Würde irgendjemandem auffallen, wenn einer dieses Recht auch auf Geborenwerden ausdehnte? Mein Gott, das moderne Menschenbild!

  25. Wolfram Schrems
    27. Februar 2020 14:43

    'Wenn sich der Mensch zum Herrn über Leben und Tod macht, wenn im Denken wieder das "lebensunwerte Leben" schleichend Platz findet, ist das immer zutiefst beklemmend. Von der Abtreibung zur Sterbehilfe. Vom Designerbaby zum Designertod.'

    Das ist genau richtig. Das "lebensunwerte Leben" ist plötzlich wieder da, wenn es auch nicht so genannt wird.
    Die von den guten Geistern verlassenen deutschen Richter reißen wiederum den Schutzwall ein, der den Menschen vor den anderen Menschen schützen soll. In der Verantwortung vor Gott, wie es im GG heißt, sollte ja auch das fünfte Gebot gelten. Das ist aber unwirksam - und war schon unwirksam aufgrund der Abtreibungsgesetzgebung.

    Leider steht zu erwarten, daß der deutsche Episkopat nicht protestieren wird, und wenn, dann nur sehr verhalten. Die sind mit ihrem "synodalen Weg", auch "suizidaler Weg" genannt, zu sehr beschäftigt, um sich um reale Probleme zu kümmern.

    Ein entchristlichtes Land ist ein schauriger Anblick. Es fällt in ungekannte Barbarei.
    Immer öfter wird das Letzte, das kranke oder alte Menschen in Deutschland in ihrem Leben sehen werden, ein netter Arzt mit einer Spritze sein - und die Erbberechtigten mit geheuchelter Trauer.

    • glockenblumen
      27. Februar 2020 17:00

      Sie haben mit jedem Wort recht!!!
      auch was die Kirche betrifft, denn die scheint sich vom Wort Gottes und der Lehre Jesu ganz abgewandt zu haben - Dafür mischt sie in der Politik mit.

      "so gebet dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist"
      (Mt 22:21)

      die heutige Kirche gibt offenbar nur noch dem Kaiser :-((

    • Christian Peter (kein Partner)
      29. Februar 2020 23:51

      @Wolfram Schrems

      Den Menschen auf Gedeih und Verderben Krankheit und Siechtum auszuliefern ist dasselbe Verbrechen wie die Vernichtung vermeintlich lebensunwerten Lebens unter den Nationalsozialisten.

    • glockenblumen
      01. März 2020 07:13

      @ Christian Peter

      Es steht heute jedem frei, eine Patientenverfügung und/oder Vorsorgevollmacht zu erstellen um Siechtum und Ausgeliefertsein zu vermeiden.
      In dieser Verfügung kann man ganz klar festlegen, daß man bei entsprechender Prognose keine lebensverlängernden Maßnahmen will und das Recht auf Schmerzfreiheit hat, auch wenn die Medikamente dafür das Leben um Tage oder Wochen verkürzen! Es geht um Selbstverantwortung.
      Nicht alles was hinkt, ist ein Vergleich.
      Allerdings ist das Thema so weitreichend, daß man darüber tagelang diskutieren müßte, um wenigstens alle Facetten aufzuzeigen!

    • Christian Peter (kein Partner)
      01. März 2020 12:46

      @glockenblumen

      'Lebensverlängernde Maßnahmen einstellen'

      Das gilt nur, wenn man an einer Maschine hängt. Was ist mit den zahllos unheilbar Kranken und Alten, die nur mehr leiden und dahinvegetieren und sich nichts sehnlicher Wünschen, als das Leiden zu beenden und endlich in Würde sterben zu können ?

    • glockenblumen
      01. März 2020 15:06

      @ Christian Peter

      ".. nur wenn man an Maschine hängt"

      Das ist nicht richtig! Lebensverlängernde Maßnahmen sind bspw.:
      Antibiotika-Therapie bei Pneumonie, um danach weiter siech im Bett zu liegen
      kreislaufunterstützende Medikamente
      Ernährung enteral und/oder parenteral

      doch auf jeden Fall hat man Recht auf Schmerzfreiheit und in Frieden zu sterben
      all dem kann man mit einer Verfügung entgegenwirken.
      Und was "endlich in Würde sterben" betrifft - manche Menschen liegen schon lange darnieder und haben aber Unerledigtes - das herauszufinden ist Aufgabe der Angehörigen, Pflege und Arzt!
      Ich habe das oft erlebt - nachdem alles "gelöst" war, konnte der Mensch von selbst in Frieden gehen.

    • glockenblumen
      01. März 2020 15:10

      ... wie gesagt, das Thema ist viel zu komplex und zu individuell um es in wenigen Worten abzuhandeln.
      Man kann einem Menschen das Leben nicht absprechen, nur weil er krank oder alt ist - man kann allerdings seine Schmerzen - physisch und psychisch - wenn es sein Wunsch ist, ausschalten bzw. auf ein Minimum reduzieren.

      Das größte Problem, ist, daß es Angehörigen nicht möglich ist, für ihre Lieben da zu sein, und in Pflegeheimen und Spitälern viel zu wenig Personal vorhanden ist, um einen liebevollen, würdigen Abschied zu ermöglichen!

    • Christian Peter (kein Partner)
      01. März 2020 15:11

      @glockenblumen

      Wie gesagt, ,lebensverlängernde Maßnahmen einstellen' betrifft nur etwa 1 % der Menschen, die ihr Leiden gerne beenden möchten. Daher sollte es legale Möglichkeiten geben, das Leiden zu beenden und aktive Sterbehilfe zu erlauben, wie u.a. in Holland, Belgien oder Luxemburg.

    • Christian Peter (kein Partner)
      01. März 2020 16:40

      @glockenblumen

      Das auch. Meine Großmutter hörte auf zu essen, als sie wegen eines Sturzes im Spital landete, so konnte Sie glücklicherweise schnell und glücklich sterben. Das Leben um jeden Preis zu verlängern - damit ist niemandem geholfen.

  26. Liberio
    27. Februar 2020 14:32

    Richter in Europa sind zu Norm- und Gesetzgebern mutiert. Nachdem die Parlamente ihrer Verantwortung nicht mehr gerecht werden, Parteien und ihre Abgeordneten nur mehr als völlig orientierungs-, glaubens- und ideologielose, vom (bösen) Zeitgeist beherrschte Vollzugsorgane einer kleinen machtoligarchischen und/oder proletenhaften Elite darstellen, machen Richter, Oberste Richter und EU-Höchstrichter Politik.
    Sie betreiben das schmutzige Geschäft der Regierenden und EU-Diktatoren zur Umsetzung deren demokratisch niemals erreichbarer politischer Agenden. Alles um uns herum geschieht ohne den Willen des Volkes. Für mich selbst ist das derart verachtenswürdig, dass ich ab diesem Jahr zu keiner Wahl mehr gehen werde. Es macht einfach keinen Spaß, zwischen dem Teufel und dem Beelzebub wählen zu müssen.

    • Pennpatrik
      27. Februar 2020 14:38

      Logisch.
      Nachdem auch die Gerichte gegen den Willen des Volkes eingerichtet wurden (die Lissabon-Verträge wurden mehrheitlich abgelehnt), müssen die Gerichte mit den Lissabon-Wölfen heulen bzw. sind selbst welche.

  27. Dr. Faust
    27. Februar 2020 12:28

    Durch die Legalisierung der Sterbehilfe wird ein "permissives Klima" für die Sterbehilfe geschaffen. Alte und pflegebedürftige Menschen empfinden es schon beinahe als "unanständig", ihre Familie oder die Gesellschaft zu belasten.

    So werden sie unausgesprochen dazu gedrängt, die Beendigung ihres Lebens durch Dritte zu verlangen. Wir gehen einer grauslichen Gesellschaft und Zeit entgegen.

    • pressburger
      27. Februar 2020 13:10

      Dieses Urteil, wie es die Erfahrungen in der Schweiz bereits zeigen, das die Alten dazu gedrängt werden den Platz zu räumen.

    • glockenblumen
      27. Februar 2020 17:02

      Wie grausam und wie schrecklich wahr!

    • Christian Peter (kein Partner)
      29. Februar 2020 12:01

      Jeder entscheidet selbst. Niemand scheidet freiwillig aus dem Leben, der es als lebenswert erachtet, auch nicht bei legalisierter aktiver Sterbehilfe. In seinem Körper gefangen zu sein kann die Hölle auf Erden bedeuten, bei einigen Krankheiten oder bei altersbedingtem Siechtum.

  28. HDW
    27. Februar 2020 11:48

    Geschichte wiederholt sich: Die eigentlich Schuldigen an den anthropophagen Verbrechen nach der Demokratisierung durch die Aufklärung, war und ist der Juristenstand. Der seine egoistsch, hochmütige Ideologie des positiven Rechts über die naturrechtliche Verfassung, die vom Volk ausgeht, stellt. Der späte Nürnberger Prozess gegen diese Kaste wurde und wird in der BRDDR natürlich von der Spiegel/Zeit,Taz und SZ Nomenklatura natürlich auch nicht erinnert.

    • Christian Peter (kein Partner)
      01. März 2020 20:14

      @HDW

      Naja, naturrechtlich wird u.a. auch die Todesstrafe begründet, i.S. der Vergeltung ,Auge um Auge, Zahn um Zahn..

  29. Romanum
    27. Februar 2020 11:17

    Welch ein neuer Dammbruch gegen die Kultur des Lebens. Das ist wahrlich eine weitere Entmenschlichung unserer Gesellschaft. Das kann ja heiter werden für die Kriminalisten ,wenn ein alter Toter gefunden wird. Wurde er ermordet, oder wollte er den Freitod? Wer beantwortet diese Frage ??? Ein Abschiedsbrief, ein Verwandter oder ein guter Bekannter, weil der Tote mit der Verwandtschaft im Streit lag?
    Leute, die solche Entscheidungen treffen haben anscheinend schon längere Zeit Narrenfreiheit. Nur das es in diesem Fall um Leben und Tod geht.

  30. Sukkum
    27. Februar 2020 11:06

    Die Unfähigkeit Probleme zu lösen überlassen die Politiker immer mehr den Gerichten. Diese brauchen sich keine Sorgen um Wahlergebnisse machen und können - und tun es zunehmend - das Recht hinbiegen nach Belieben. Verfassung hin oder her? Die Politik hat schließlich dem Recht zu folgen, nicht umgekehrt wie es ein Herbert Kickl zurecht gesagt hat.
    Genauso wie NOGs sich selbsternannt zu Politikern auf höchsten Ämtern (in der EU)aufschwingen und keine parlamentarische Kontrolle fürchten müssen.

    Damit wird jede Demokratie ausgehebelt, es bestimmen immer mehr Leute die sich nie einer Kontrolle der Bevölkerung unterwerfen müssen.

    Zur Sterbehilfe bin ich geteilter Meinung. Einerseits sollte man auch eines natürlichen Todes sterben dürfen und nicht mitunter jahrelang an Geräten hängen müssen die gerade die wesentlichen Körperfunktionen aufrecht erhalten. Ich kenne und kannte einige die sich lange Zeit das rasche Sterben gewünscht haben und es nicht durften. Sie mussten schmerzhaft dahinsiechen ohne sterben zu dürfen.

    Auf der anderen Seite ermöglichen solche Urteile aktive Sterbehilfe auch für Personen, die nur mehr unerwünscht sind und dann zum Sterben genötigt werden!
    Das war auch im 3. Reich legalisiert! Solche Zustände sind damit zu fürchten. "Unwertes Leben" wird dann halt entsorgt, mit Vorteil für die Erben und billiger für den Staat - vor allem wenn es keine Erben gibt!

    Ob da die Politik einen Riegel vorschieben wird ist zweifelhaft, sie hat damit nur Vorteile. Der Hinweis auf solche Urteile genügt um sich bequem hinter das "Recht" zu verschanzen. Anstatt dass die gewählten Politiker sich einer Debatte dazu zu stellen haben und Wähler verschrecken könnten ist es bequemer wenn Gerichte/NGOs in ihrem Sinne! entscheiden.

    • Wyatt
      27. Februar 2020 11:49

      ******
      ******
      ...sollte man auch eines natürlichen Todes sterben dürfen und nicht mitunter jahrelang an Geräten hängen müssen die gerade die wesentlichen Körperfunktionen aufrecht erhalten!!!!!

    • pressburger
      27. Februar 2020 13:15

      "zu Sterbehilfe......"
      Stimmt so nicht. Dass jemand gezwungen wird an den Geräten und Schläuchen zu hängen, ist ein Bild das durch die Medien geistert. Die Ärzte haben die Möglichkeit passiv in das Geschehen einzugreifen. Aktive Sterbehilfe ist eine Beihilfe zu vorsätzlicher Tötung.

    • glockenblumen
      27. Februar 2020 15:21

      @ pressburger

      dazu könnte ich ein Buch schreiben!
      Die Ärzte haben die Möglichkeit, die Therapie bei infauster Prognose nicht zu eskalieren und doch tun sie es - in Würde Sterben ist selten möglich!

    • pressburger
      27. Februar 2020 19:27

      @Glockenblumen
      Warum ? Angst vor den Angehörigen.

  31. schreyvogel
    27. Februar 2020 10:52

    Was sind das eigentlich für Gesetze, die einen Menschen ZWINGEN, in Windeln ans Bett gefesselt bis zum Erlöschen dahinzusiechen? Einen Menschen, der nur mehr den einen Wunsch hat, dass ihn der Tod erlöse?
    Es ist eine moralisierende Schicht von Politikern und Meinungsmacher, die öffentlich stolz darauf sind, wie ausnahms- und erbarmungslos sie ihre 'überlegene Moral' anderen Menschen aufzwingen.
    Es ist sehr wohl Freiheit, wenn es einem Menschen erlaubt wird, aus dem Leben zu scheiden und dabei die Hilfe anderer in Anspruch zu nehmen - denn allein ist er dazu häufig nicht mehr imstande, besonders wenn dabei auch noch seine Würde gewahrt sein soll.
    Aufgabe der Politik wäre es, die nötigen Rahmenbedingungen zu schaffen, vor allem sicherzustellen, dass die Sterbehilfe nur aufgrund des klaren Willens und ohne Druck von außen erfolgt.

    Je älter ich werde und je mehr sich diverse Leiden ankündigen, desto mehr bedaure ich, dass Sterbehilfe in Österreich so strikt verboten ist, während sie in der Schweiz, in Belgien und in Holland erlaubt ist. Für Schwerkranke ist aber eine Reise dorthin kaum mehr möglich.

    Exitus semper patet - sagte Seneca. Müssen wir uns diese Möglichkeit wirklich verbauen?

    • OT-Links
      27. Februar 2020 11:14

      Ärzte sind in der Lage, Menschen in so eine Lage zu bringen!

    • pressburger
      27. Februar 2020 13:19

      Der Begriff Freitod ist ein Unsinn. Niemand wird gezwungen zu leben, aber auch niemand hat das Recht einen Mitmenschen durch gezielte Massnahmen zu töten.
      Der Katalog wird nach dem Dammbruch beliebig erweitert. Zuerst sind es die noch Urteilsfähigen, mit einer quo ad vitam infauster Prognose. Jetzt kommen, wie in Holland die Depressiven auch dazu.

    • Rau
      27. Februar 2020 14:57

      Deswegen ist Moral als Vorgabe für richtig oder falsch nicht zu gebrauchen. Man kann es immer von beiden Seiten so drehen, dass es moralisch richtig erscheint. Möglichst wenig menschliches Eingreifen und Regulierungswut, und das natürliche Gefühl für Ethik sollte ausreichen, um hier die richtige ANtwort zu finden

    • schreyvogel
      27. Februar 2020 18:02

      @pressburger
      Es handelt sich nicht um Tötung.
      Der Patient muss bei vollem Bewusstsein und voll zurechnungsfähig sein.
      Dann wird ihm auf seinen Wunsch hin ein Glas mit dem tödlichen Medikament hingestellt. Zur Hand nehmen, zum Mund führen und schlucken muss er es aber selber. Man kann es Beihilfe zum Selbstmord nennen, aber sicher nicht Tötung.

    • pressburger
      27. Februar 2020 19:30

      Das was Sie beschreiben ist der Ablauf. Was Sie ausblenden ist der Druck der sich aufbauen wird, der für den leidenden unerträglich wird. Die freie Entscheidung ist eine Illusion. Grausamkeit, anstatt Mitgefühl.

    • Rau
      27. Februar 2020 19:40

      Ludwig Hirsch hat sich aus dem Fenster geworfen. Gesetz brauchte er dazu keines. Und auch keine Mithilfe von "gutmeinenden" moralisierenden Sterbehelfern. Anstiftung zu Selbstmord kann keine Lösung sein. Sollte jemand also Selbstmord begehen, erübrigt sich ohnehin jede Diskussion.

    • Rau
      27. Februar 2020 19:47

      Meinen Link nochmal für @schreyvogel. Nach Ihren Vorstellungen werden wir genau dahin kommen. Sterbehilfe für ansonsten gesunde "Lebensmüde". Depression nach Trauma

      https://www.stern.de/neon/herz/psyche-gesundheit/noa-pothoven--die-17-jaehrige--die-die-erlaubnis-zu-sterben-bekam-8741368.html

    • Specht
      28. Februar 2020 00:44

      Wie recht hatte die Kirche als sie die Jakobiner und ihren verkehrten Humanismus ablehnte. Vordergründig erscheint er wie ein Engel des Lichtes, die Auswirkungen ihres das Christentum bekämpfenden Erlöserwahns zeigen die Revolutionen, zerstörten Familien und Tötungslizenzen für Geschäftemacher.

    • Christian Peter (kein Partner)
      29. Februar 2020 12:07

      @schreyvogel

      Völlig richtig. In seinem Körper auf Gedeih und Verderben gefangen zu sein, kann die Hölle auf Erden bedeuten - den Menschen zu Krankheit und Siechtum zu verpflichten ist ein weit größeres Verbrechen als aktive Sterbehilfe zu legalisieren.

  32. joseis
    27. Februar 2020 09:48

    In wesentlichen Punkten sehe ich das nicht so. Richter hebeln keine Demokratie aus. Sie können sich in Ihren Urteilen auch nicht auf eine Verantwortung vor Gott berufen. Vor allem haben Sie nicht im Konkreten die Sterbehilfe freigegeben. Sie haben eine Gesetz, auf eine Klage hin, als verfassungswidrig bzw. dem Grundgesetz (Deutschland) widersprechend festgestellt.
    Das ist die Aufgabe der Höchstgerichte. Auf Anfrage unsere Handeln zu prüfen, ob es den festgelegten Spielregeln entspricht. Wenn der Mehrheit der Bevölkerung das Ergebnis nicht passt, muss sie bzw. kann sie die Spielregeln ändern.
    Josef Eisner

    • dssm
      27. Februar 2020 10:35

      @joseis
      Dieses Grundgesetz ist alt. Die damaligen Protokolle der Verfassungsmacher liegen ja vor. Wie man aus denen so eine Interpretation herauslesen kann ist mir schleierhaft.
      Wenn sich die öffentliche Meinung zu einem Thema ändert, so ist es Aufgabe des Parlaments die Gesetze entsprechend anzupassen. Richter haben gefälligst das Recht so anzuwenden, wie es ursprünglich(!) erlassen wurde, denn sonst geht jede Rechtssicherheit den Bach hinunter. Jede Weiterentwicklung des Rechts ist bei uns am Kontinent klar beim Volk und dessen Vertretern.

      Ich könnte mir höchstens einen weitergefassten Rahmen für Richter vorstellen, wenn diese vom Volk gewählt würden.

  33. socrates
    27. Februar 2020 09:42

    Harte Zeiten für Erbtanten und Erbonkeln! Aufpassen beim Testement! Wenn man keines macht erbt der Staat!

  34. Pennpatrik
    27. Februar 2020 09:32

    Karas hat es auf den Punkt gebracht: "Wir brennen für die EU".

    Derartige Vorgehensweisen sind nur in großen Zentralstaaten möglich. Im kleinen Österreich ohne die Unterstützung durch die EU wäre die Abschaffung der Demokratie nicht möglich.

  35. Franz77
    27. Februar 2020 08:54

    Es ist immer das gleiche Spiel. Zur Durchsetzung von Extremgrauslichkeiten - die nie und nimmer eine Zustimmung bekommen würden - wird ein Extremfall gesucht. Dann denkt sich jeder, hmmm... ja eigentlich, in diesem Fall ausnahmsweise, wenn man genau differenziert .... so wird die Schleuse geöffnet. Ist sie offen, rinnt es ständig. Und dann wird sie laufend ein bisserl weiter aufgemacht, damit auch große Brocken durchkommen.
    Wenn es einmal sprudelt, sind die Geschäftemacher nicht mehr weit. Oft liefern sie Löungen für Probleme bei der Erschaffung sie selber beteiligt sind. „Im extremen Einzelfall“ dürfe der Staat einem unheilbar Kranken ein Betäubungsmittel nicht verwehren, das diesem „eine würdige und schmerzlose Selbsttötung ermöglicht“.

    Der Präzedenzfall ist da, die Schleuse geht auf.

    Abtreibung - Schwangerschaft nach Vergewaltigung durch einen abartigen Sexstrolch
    Abschiebung - Vorzeigeflüchtling wird vor Abschiebung bewahrt
    Mord - nachvollziehbarer Fall mit verständlichem Sterbenswunsch
    NWO Klimastrang - extreme Wettersituationen (Gletscherschmelze, Sturm usw.)
    Impfpflicht - Erfindung Bösvirus
    ...................

    Die Liste läßt sich endlos weiterführen.

    • dssm
      27. Februar 2020 10:29

      @Franz77
      Mit dem Schmäh arbeiten die Sozialisten seit ewigen Zeiten. Finde den traurigen Einzelfall und mach daraus aber die generelle Regelung.

    • Franz77
      27. Februar 2020 13:11

      Genau dssm. Siehe derzeit "Nazijagd" zur Einführung von Gesinnungskontrolle.

    • pressburger
      27. Februar 2020 13:25

      Die Vernichtung des Unwerten Lebens. Wer bestimmt heute was eine gesundheitliche Indikation zum Schwangerschaftsabbruch ist. Jede beliebige Unlust ein Kind auszutragen, ist bereits Indikation. Jeder und jede kann heute verhüten. Ungewollte Schwangerschaften sind die Folge von Promiskuität, one-night-stands. Mit einen Wort der Verantwortungslosigkeit.
      Die Möglichkeit besteht das Kinde nach der Geburt zu Adoption freizugeben. Viele kinderlose Paare warten auf die Möglichkeit ein Kind zu adoptieren.
      Wie wäre es, anstatt Migranten, Adoption der Kinder, die jetzt getötet werden ?

    • Rau
      27. Februar 2020 19:45

      Der Damm ist doch längst gebrochen. in Holland ist Sterbehilfe längst legal mit unglaublichen Auswüchsen. Da wurde einer 17 jährigen Sterbehilfe gewährt, nur weil sie nicht mehr leben wollte. Nix Krebs oder kurz vor dem STerben

      https://www.stern.de/neon/herz/psyche-gesundheit/noa-pothoven--die-17-jaehrige--die-die-erlaubnis-zu-sterben-bekam-8741368.html

    • McErdal (kein Partner)
      29. Februar 2020 06:03

      @ pressburger

      Wir spielen hier nicht "Wünsch Dir was" ! Die traurige Tatsache der

      "VERGEWALTIGUNG" kommt in Ihrem Sprachgebrauch gar nicht vor, da werden sich

      aber alle vergewaltigten Mädchen und Frauen bei Ihnen bedanken !

      Wollen sie das einer Frau zumuten, das Kind tagtäglich (das Trauma - weil wir ja von

      Frauen und nicht von Schlampen reden) sehen zu müssen usw.....

      Denken sie nach, bevor sie Müll absondern - odere ist das zuviel verlangt ?

      Gibt es bei Ihnen nur Schlampen ???

  36. logiker2
    27. Februar 2020 08:44

    Und wieder maschieren sie im Gleichschritt. Politik, Justiz, Medien und Kirchen gegen die freien Völker Europas, um das glückseligmachende Kollektiv zu errichten. Unnütze Lasten werden entsorgt.

    Dazu auch ein lesenswerter Fragolin:http://frafuno.blogspot.com/2020/02/lechts-und-rinks.html

  37. dssm
    27. Februar 2020 08:44

    Bleibt eigentlich nur mehr die Frage, wann die Bürger das Recht zum gewaltsamen Widerstand wahrnehmen müssen? Werden Entscheidungen von großer Bedeutung nicht mehr von den gewählten Mandataren getroffen, sondern von ernannten "Experten", dann ist die Demokratie tot. Aber auch der Rechtsstaat ist tot, denn es gilt nicht mehr das Gesetz so wie es von den Mandataren erdacht und beschlossen wurde, sondern so, wie es gerade den "Experten" gefällt. Ein Mensch muss also nicht den Gesetzestext kennen, sonder sich mit den Vorlieben der "Experten" beschäftigen.

    Spätestens absurd wird es, wenn man die Todesstrafe ablehnt, aber aktive Sterbehilfe zulässt, denn in beiden Fällen wird ein Mensch von einem anderen Menschen getötet und gab es da nicht einmal ein: "Du sollst nicht töten!".

    • Franz77
      27. Februar 2020 08:56

      Der letzte Absatz bringt es zu 100% auf den Punkt! *****************

    • Yeti
      27. Februar 2020 11:14

      @dssm: *************************************! Einen bestialischen Mörder darf man nicht hinrichten, aber ungeborene Kinder und alte kranke Menschen sehr wohl. Und das durch höchstrichterlichen Entscheid - was für eine kranke Gesellschaft!

    • pressburger
      27. Februar 2020 13:26

      Bravo, für den letzten Absatz.
      @Yeti ***********************************************************

    • glockenblumen
      27. Februar 2020 15:22

      @ alle
      ****************************************!!!

  38. Josef Maierhofer
    27. Februar 2020 08:40

    Owell, die 'Alterspille' per Gesetz.

    Der Wohlstand der Eliten hat deren Hirne aufgeweicht. Der Wohlstand der Eliten hat sie vom 'Menschsein' entfernt.

    Wie wird man die 'lästigen Alten' los ? All das wird jetzt möglich. Das Leben ist nicht mehr geschützt, weder des ungeborenen, noch des alten, noch des Andersdenkenden.

    Hatten wir doch schon vor etwa 80 Jahren und es wird von denen getan, die 'nie wieder' brüllen.

    Mord ist also das 'neue Grundgesetz' der Richterschaft, wahrscheinlich bald der österreichischen mit dem unsäglichen Herrn Brandstetter im Verfassungsgerichtshof, der für mich auch als einer dieser sonderbaren und lebensfernen Mainstream Richter gilt.

    Leben den Zuwanderern, Tod, Maulkorb, Beißkorb den Einheimischen, die das zahlen müssen. Die Freiheit zu leben wird zu Grabe getragen.

    • glockenblumen
      27. Februar 2020 09:20

      " ... Hatten wir doch schon vor etwa 80 Jahren und es wird von denen getan, die 'nie wieder' brüllen. ... "

      Ganz genau!!! entweder sind die so strunzdumm, den Widerspruch nicht zu bemerken, oder - und das trifft wahrscheinlich zu - sie sind so abgrundtief bösartig!!

    • Charlesmagne
      27. Februar 2020 09:31

      @glockenblumen
      Für die, die das Sagen haben würde ich Zweiteres annehmen.
      Für die Massen, die es begrüßen, würde ich ersteres annehmen.
      *****************
      *****************
      *****************

    • pressburger
      27. Februar 2020 13:27

      Vorwegnahme - "Soylent Green". Unwerte Menschen werden zu Futter verarbeitet.

  39. Frédéric Nietzschy
    27. Februar 2020 08:23

    Ich finde die Entscheidung der deutschen Höchstrichter IN ORDNUNG. In der Schweiz gibt es das schon lange, und meines Wissens ist noch niemand in den Tod gedrängt worden. Wenn AU hier lamentiert, dass es während der Lebenszeit viele mögliche Freiheiten nicht gäbe, am Ende aber schon - nun, eh klar, solang ich lebe, lebe ich mit anderen zusammen und kann meine Freiheiten nicht ausleben wie ich möchte; aber am Ende der Zeit möchte ich meinen Abgang wählen dürfen.
    Diese Aufregung ist heiße Luft. Wenn man es so sieht wie AU, müsste man die Patientenverfügung auch verteufeln. Ich finde sie eine gute Einrichtung, die aber leider viel zu wenig genutzt wird.

    • dssm
      27. Februar 2020 08:50

      @Frédéric Nietzschy
      Sie haben diesen Beitrag falsch verstanden. Es geht nicht darum ob Sterbehilfe gut oder nicht gut wäre, das liegt im Auge des Betrachters. Es geht heute darum, wer so eine Entscheidung fällt.
      In einer repräsentativen Demokratie kann das immer nur der gewählte Mandatar sein! Niemals der Richter. Und bis diese Mandatare ein Gesetz nicht geändert haben, solange hat es für jedermann zu gelten. Im gegenständlichen Fall (oder bei der Homo-Ehe) haben die damaligen Verfassungsmacher sicherlich ganz anders als die heutigen Richter agiert. Eine Änderung bedarf daher einer Parlamentsmehrheit, wenn nicht gar einer Volksabstimmung.

    • pressburger
      27. Februar 2020 13:31

      Der Satz die Schweiz betreffend, stimmt so nicht. Sehr wohl, wird durch die Sterbehilfe Organisationen, Exit und Dignitas Druck ausgeübt. Nicht direkt, sondern durch die Verwandten die diese Organisationen gebrauchen, um Druck auf ihre zu lange lebenden Erblasser auszuüben.
      Diese Organisationen verdienen Geld. Viel Geld. Überall wo Geld im Spiel ist, gibt es auch Missbrauch.

  40. frajo
    27. Februar 2020 08:18

    Sind vielleicht gerade die zugewanderten Moslems als Retter des Abendlandes ausersehen?

    Ich kann mir schwer vorstellen, daß sie sich so willfährig zur Auswaidung zur Verfügung stellen werden - ist im Koran schließlich nicht vorgesehen. Es wird eine interessante Auseinandersetzung geben zwischen unseren gottlosen Eliten und den Glaubenskriegern. Letzteren sind sie nämlich als brave Gefolgsleute der wenigen Mächtigen geistig hoffnungslos unterlegen.

    Was wir jetzt erleben findet man in der Bibel exakt beschrieben. In Mk 13,3-13 lesen wir deutlich, wie wir zum Zeugnis berufen sind - für die Wahrheit, für das Leben, für Gott - oder gegen das alles. Für das Licht oder die Finsternis, für das ewige Leben oder die ewige Verdammnis. Als Glaubende haben wir absolut nichts zu befürchten, denn "wo der Herr ist, dort wird auch sein Knecht sein".

    Auch wenn die dzt. Lage regelrecht hoffnungslos aussieht: Auch unsere "Eliten werden ihr Knie beugen vor dem Herrn (Röm 14,11). Auch das Buch der Offenbarung beschreibt einen sehr stürmischen Verlauf der "letzten Tage".

    "Euch aber, meinen Freunden, sage ich: Fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, euch aber sonst nichts tun können.
    Ich will euch zeigen, wen ihr fürchten sollt: Fürchtet euch vor dem, der nicht nur töten kann, sondern die Macht hat, euch auch noch in die Hölle zu werfen. Ja, das sage ich euch: Ihn sollt ihr fürchten (Lk 12, 4-5).

  41. keinVPsuderant
    27. Februar 2020 08:13

    Danke für diese notwendig klaren Worte!
    Einziger Einwand. In der Schweiz, dem Mutterland der direkten Demokratie, ist dieses Morden und Geschäftemachen mit dem Tod schon lange vom Volk legitimiert. Ebenso in manchen ach so "vortschrittlichen" nordischen Ländern, auch ohne einem Schweizer Demokratiemodell.

    • keinVPsuderant
      27. Februar 2020 08:49

      Und der eigentlich traurige Punkt ist, dass es der Politik sehr angenehm ist, dass sie solche Entscheidungen auf Gerichtshöfe "abschieben" kann. Nichts dieser "nicht verfassungskonfornen" Erkenntnisse müsste von der Politik, vom Parlament, umgesetzt werden. Mit 2/3 Mehrheit könnte jede Verfassung entsprechend angepasst werden. Wird sie nicht, weil sich - siehe nun wieder Sicherungshaft - diese 2/3 Mehrheit nicht findet! Diese scheinbare Ausrede auf richterliche Entscheidungen ist daher sehr willkommen!

    • Charlesmagne
      27. Februar 2020 09:25

      @ keinVPsuderant
      Hätte mir nicht gedacht, dass ich Ihnen einmal voll und ganz zustimmen könnte.
      *****************
      *****************
      *****************
      Aber eines verstehe ich nicht ganz. Gerade Sie verteidigen doch immer einen
      Kanzler, der gerade diese Ausrede für seine Zwecke zu nutzen trachtet.

    • keinVPsuderant
      27. Februar 2020 12:05

      @ Charlesmagne, an sich verteidige ich Kurz nur, wenn ich denke, er wird zu Urecht angegriffen. Wenn mir etwas nicht gefällt, schreibe ich das - sinnvoller Weise - der ÖVP UND ihm selbst (bekomme auch immer eine Antwort), weil ich nicht annehme, dass er dieses Forum regelmäßig liest. Was Ihre Vorhaltung betrifft, sehe ich eigentlich nur, dass seine Gegner und die Opposition ständig die Gerichtshöfe anrufen, um sinnvolle Beschlüsse seiner jeweiligen Regierung zu torpedieren. Eine 2/3 Mehrheit hatte er leider nie, um die sinnvollen Gesetzen (Sicherungshaft, Mindestsicherung,
      Familienbeihilfe für Ausländer, Abschiebungen .....) im Parlament durchzubringen.

    • Franz77
      27. Februar 2020 21:15

      Charlesmagne- der KVPS bremst uns ein bisserl, gehölrt auch dazu. :))

    • Weinkopf
      27. Februar 2020 22:00

      @ Charlesmagne

      Ich wundere mich auch über ihn - obwohl, in weiterer Folge schwenkt er dann schon wieder in die bekannte Spur.

    • Charlesmagne
      27. Februar 2020 22:01

      @ keinVPsuderant
      Und mit den Grünen ist er jetzt der 2/3 Mehrheit näher gekommen.

    • keinVPsuderant
      28. Februar 2020 00:17

      @Charlesmagne, eine 2/3 Mehrheit kann es in diesen/obigen Fragen nur mit den Blauen geben. Das setzt voraus, dass sich die Blauen so weit erholen, dass diese Mehrheit möglich wird. Das wird es aber nur, wenn der Zuwachs der Blauen nicht auf Kosten der Türkisen erfolgt. Diese Parteien sind bekanntlich ein "Kommunizierendes Gefäß", genau wie Rot/Grün. Daher sind Verfassungsänerungen - solange das linke Drittel sie verweigert oder nicht darunter schrumpft - sehr,sehr schwierig bis unmöglich.

  42. glockenblumen
    27. Februar 2020 08:07

    Das Spiegelbild einer "Gesellschaft" die alle ihre Werte, ihre Identität und ihre Wurzeln den Bestien zum Fraß vorgeworfen hat.
    Man hat alle Achtung vor dem menschlichen Leben verloren.

    Beginnt schon bei der Fristenlösung - ein Baby paßt jetzt gar nicht - na dann: Abtreibung.
    Der Papa hat abstehende Ohren? Ab zum "Baby-Designen" man will ja schließlich ein schönes Kind präsentieren.
    Der Busen zu klein, die Nase zu groß - alles kein Problem, man operiert schon Jugendliche, deren Entwicklung noch gar nicht abgeschlossen ist.
    Die Oma gestorben - blöder Zeitpunkt, heute ist doch diese besondere Party.
    Familientreffen - oh Gott, wie nervig, all die Tanten, Onkels und sonstige lästige Verwandschaft
    Partner geht auf die Nerven - weg mit ihm, gibt genug andere, man könnte ja auch mal ganz was anders ausprobieren - Homo-Pädo-oder sowas in der Richtung...
    ist ja alles erlaubt.
    Kind wär jetzt nicht schlecht - aber die Figur... - Leihmutter her!
    der Opa liegt jetzt schon so lange krank, was für ein Aufwand - "sterben" wir ihn halt.....
    Organe aufgrund der Lebensweise kaputt - na dann läßt man halt transplantieren - daß dafür ein GESUNDER Mensch sterben muß, wird nicht bedacht. Ist ja eh "hirntot"

    Es gibt aber weltweit keine einzige Studie, die belegt, daß ein "Hirntoter" wirklich nichts mehr empfindet.
    ich weiß, daß das ein sehr heikles Thema ist und unterschiedlichst diskutiert wird - doch der Mensch ist kein Ersatzteillager.
    Ich spreche hier von Organen, bei denen eine Lebendspende nun mal unmöglich ist.

    Dazu wiederhole ich einen Buchauszug:

    "... Schon 1963 wurde von Tönnis und Frowein dieses Syndrom als "cerebraler Tod" bezeichnet und es wurde als Kriterium für den Behandlungsabbruch bei Komapatienten anerkannt.

    Der deutsche Neurochirurg Wilhelm Tönnis (1898 - 1978) war im Dritten Reich beratender Neurochirurg beim Chef des Sanitätswesens der Luftwaffe. Seine Forschung fand zu dieser Zeit im Rahmen der medizinischen Verbrechen im Nationalsozialismus statt.
    Die von ihm und seinem Mitarbeiter Reinhold A. Frowein aufgestellten Kriterien für den "cerebralen Tod" eines beatmeten Komapatienten waren für die Durchsetzung des heute gültigen Hirntodkonzepts äußerst bedeutsam „ ... "

    (Aus: "Regina Breul im Gespräch mit Wolfgang Waldstein : Hirntod – Organspende – und die Kirche schweigt dazu"
    ISBN 978-3-9815943-5-5)

    alles im Namen der "Freiheit" - welch unaussprechliche Barbarei am Geschenk des Lebens!

    • dssm
      27. Februar 2020 08:54

      @glockenblumen
      *****, auch wenn es mit dem heutigen Beitragt nur am Rande zu tun hat.

    • Franz77
      27. Februar 2020 08:59

      *****************************

    • Almut
      27. Februar 2020 09:45

      ********************************************!

    • OT-Links
      27. Februar 2020 10:32

      ********************** es gibt immer wieder angeblich Hirntote, die aufwachen. Und sie schlagen um sich, wenn man ihnen das Herz oder ein anderes kebensnotwendiges Organ herausschneidet. Sie müssen gefesselt werden! Man darf nie die Hoffnung aufgeben. Organe kann man doch schon im Labor züchten oder künstlich herstellen. Daran sollen sie arbeiten, aber dieses Ausweiden ist schrecklich. Wie skrupellos muss man sein, auch dieses "Geschäft" zu gestatten!

    • Yeti
      27. Februar 2020 11:23

      "Der Tod ist ein Meister aus Deutschland."

    • Weinkopf
      27. Februar 2020 21:52

      @glockenblumen

      **********************!

    • pressburger
      27. Februar 2020 23:35

      @Yeti
      Dieser Satz wird wieder aktuell.

  43. Abaelaard
    27. Februar 2020 08:07

    Das geht doch in die Richtung dass mit einem bestimmten Alter das Lebensrecht erlöschen soll. Hitler grüsst schon stark aus der Hölle herauf.

    Der aggressiven Erbschleicherei werden viele Türen geöffnet. Das begüterte alte Grossmutterl, welches durch Jahrzehnte sich alles vom Mund abgespart hat, wird zum neuen Objekt der Begierde. Es ist ja schon so alt und schwach und hat doch nichts mehr vom Leben, und drüben wird es viel schöner sein.

    Die Alten sollten jetzt dann doppelt vor richtig sein !!

  44. pressburger
    27. Februar 2020 07:43

    Die Euthanasie für die Klimasau Oma. Bist du nicht willig, so gebrauche ich Geduld. Kommt noch. Die Bresche ist geschlagen. Die Tür für die Willkür ist weit offen.
    Den Alten wird nahegelegt, weil sie nur unnötige Schmarotzer sind, sollen sie sich doch umbringen lassen. So viel Einsicht, muss doch von den überzähligen Alten zu erwarten sein.
    Als die, von Humanität angetriebenen Richter und Politiker, die Abtreibung als Frauenrecht im Bewusstsein der Menschen verankert haben, wurde der tausendfache Mord an Kindern, von der Gemeinschaft der Progressiven, jubelnd zu Kenntnis genommen. Kinder sind Schmarotzer, CO2 Produzenten.
    Das gleiche wird wird mit den Alten geschehen. Nur etwas Geduld. In nicht zu langer Zeit wird der Mord an den Alten, zum Alltag gehören. Genau so wie die Opfer der Kindermörder, werden auch die Alten ihren Mördern ausgeliefert.
    Die Abtreibungsindustrie ist ein kommerzieller Erfolg. Verdient wird am morden selbst, so wie an dem Handel mit den Organen der getöteten Kinder. Jeder Arzt der Abtreibungen vornimmt, ist ein Mörder.
    Das gleiche wird mit der Tötungsmaschinerie der Alten geschehen. Auch ein Geschäft. In der Schweiz haben es die Mörder der Alten zum Wohlstand gebracht.
    Die Alten müssen die Tötung bezahlen. Oder wird auf Krankenkasse gemordet ? Auch hier. Die Ärzte die sich an den Euthanasie beteiligen, sind Mörder.
    Der nächste Sargnagel für eine verkommene Gesellschaft. Eine Gesellschaft die ihre Kinder tötet, die Alten nicht ehrt, hat keine Zukunft.
    Die nächste Gesellschaft die diese verkommene EU übernimmt, die Moslems, sind keine Feministen, keine Abtreibungs Mörder. keine Euthanasie Befürworter. Ein Lichtblick ?

    • dssm
      27. Februar 2020 08:59

      @pressburger
      Die Gesellschaft?
      Es wäre eben genau hier der Punkt, wo eine demokratische Abstimmung zeigt, ob diese Verhaltensweisen auch mehrheitsfähig sind. Ist Home-Ehe, Abtreibung oder aktive Sterbehilfe mit dem Volkswillen vereinbar oder eben nicht? Natürlich, wie soll es eine Abstimmung geben, wenn die Medien geschlossen in eine Richtung argumentieren? Also müsste man zuerst die Medienbestechung beenden und die ORF-Gebühr aufheben.

      Viele gesellschaftliche Fragen gehören vors Volk, nur muss dazu erst einmal die Medienmacht der linx/grünen Elite beseitigt werden, wo ja der Bürger für den Erhalt dieses Meinungsmonopols auch noch zahlen muss.

    • Charlesmagne
      27. Februar 2020 09:17

      Ja, ein Lichtblick. Unfassbar.

    • OT-Links
      27. Februar 2020 10:27

      *************** es ist zum Verzweifeln. Die Linken meinen, alles verhielte sich so wie in ihren Wunschvorstellungen. Wenn es ganz anders ist, so wird es vertuscht. Das ist bei allem so. Sie können mit der Realität nichts anfangen.

    • McErdal (kein Partner)
      29. Februar 2020 05:37

      @ pressburger

      Sie fangen gut an - und hören blöd auf...........geht's noch ?

      Wenn sie gerne deren Skalve sein wollen - naja dann....................

  45. El Capitan
    27. Februar 2020 07:20

    Der Richterspruch fügt sich ein in den großen Trend hin zur staatlichen beziehungsweise elitären Definition, was Freiheit ist. Es wird dabei dem Bürger eingeredet, frei zu sein, wobei diese vermeintliche Freiheit immer mehr eingeschränkt wird.

    Wir haben es gerade in Thüringen erlebt. Es gibt offiziell eine Wahlfreiheit, aber eine Horde von Journalisten und Politiker heult auf, wenn eine "verbotene" Partei plötzlich politisch mitbestimmt.

    Es gibt zwar offiziell den Schutz des Lebens, aber unter dem Deckmantel vermeintlicher Freiheit wird dieser Schutz ausgehebelt.

    Es gibt zwar offiziell Meinungsfreiheit, wer sich aber öffentlich zu falschen Parteien bekennt, wird niedergemacht und sozial geächtet.

    Es gibt den Schutz des Bürgers vor Gewalt und Betrug, aber wenn hunderttausende Bereicherer ohne Pass kommen, wird dem Illegalen mehr Schutz gewährt als dem legalen Bürger, der sogar zum Nazi mutiert, wenn er sich nur Sorgen macht.

    Was Freiheit ist und was nicht, wird von oben her festgelegt. Es ist ein von einer ehemals breiten Autobahn auf eine schmale Sackgasse verengter Weg. Widerstand wäre hier Bürgerpflicht, wenn dem nicht eine vergretaisierte Generation von Schneeflockenkindern im Wege stünde.

    Wir müssen uns warm anziehen. Freiheit ist zurzeit nur im Untergrund möglich.

    • Yeti
      27. Februar 2020 10:57

      @El Capitan: Freiheit, die im Untergrund dahinvegetiert, ist keine wahre Freiheit. Wie kann jemand, der sich vor der Gewalt verstecken muss, je frei sein? Freiheit müsste wieder von Neuem erkämpft werden, aber wer soll kämpfen? Mit dieser dekadenten Bevölkerung ist das aussichtslos. Ich kann weit und breit keinen Silberstreif am Horizont erkennen, es ist Mitternacht.

    • Jonas (kein Partner)
      29. Februar 2020 06:16

      In diesem Zusammenhang sehe man sich die allwöchentliche "heute-show" im ZDF mit Oliver Welke an. Wie hier ständig die AfD, wie auch öfters die FPÖ und die Identitären, kurz alles Reeeechte etc. etc. "satirisch" niedergemacht werden, lässt einem das Lachen im Halse stecken bleiben. Die 4. Macht im Staate hat schon längst das Kommando übernommen...

    • Wilhelm Conrad (kein Partner)
      29. Februar 2020 18:59

      @ Jonas: Die "heute-show" des Herrn Welke kotzt mich schon seit längerer Zeit an. Die penetrante Propaganda "gegen rääächts" als Refrain jedweder Aktion ist wirklich abstoßend. Die sogenannten "öffentlich-rechtlichen" gehören zugesperrt. Alle. Die Privaten reichen aus und machen es fast immer wirklich besser.

  46. John
    27. Februar 2020 07:18

    Das jüdisch-christliche Grundbekenntnis heißt: Das Leben ist heilig!

    Heilig, weil es von Gott geschaffen ist, weil es das Geschenk an den Menschen schlechthin ist, weil, weil.... Wer das Leben angreift, zerstört alles: Den Menschen, die Gesellschaft, die ganze Welt.

    Die Länder, die in Sachen Sterbehilfe Vorreiter waren, haben einer Kultur des Todes alle Schranken geöffnet, mit unfassbaren Folgen - siehe die Niederlande. Nicht wenige, die in diesen Ländern Sterbehilfe propagiert hatten, sind danach fassungslos vor dem gestanden, was sie angerichtet hatten und haben das auch klar eingestanden. Die Konsequenzen eines solchen Urteils sind furchtbar: So gibt es z.B. Jugendliche, die - sicher in einer psychischen Notsituation - sich den Tod wünschen und ihn auch bekommen. Von den alten Menschen ganz zu schweigen, die Angst vor einem Spitalsbesuch haben, weil sie die nachvollziehbare Befürchtung haben, da nicht mehr lebend herauskommen, wie manche ihrer Bekannten auch. Wieviel Widerstandskraft hat denn ein schwer Kranker gegen die „wohlmeinende“ und wiederholt vergebrachte, unterschwellige Aufforderung seiner Erben, es sei doch nur sein Bestes, wenn ......... Unfassbar!

    Leider ist die „4. Gewalt im Staat“ zu sehr mit Corona befasst, um mitzubekommen, dass dieses Urteil ein Vielfaches der Opfer fordern wird.

    Und der Aufschrei der Kirchen? Vorerst einmal Fehlanzeige, außer verhalten kritischen Stimmen kein fundamentaler Aufschrei, keine Lichterprozessionen, keine Großveranstaltungen zum Protest. Ach ja, man ist ja mit Wichtigeren befasst!

    • pressburger
      27. Februar 2020 13:38

      Die Moral auf dem Scheiterhaufen. Warum wird dann nicht darauf verzichtet, Kranke deren Überlebenschancen schlecht sind, von Anfang an zu behandeln ? Warum bekommen Krebskranke eine teure Behandlung, wenn eine palliative Behandlung mit Opioiden viel billiger kommen würde ? Warum werden teure Medikamente entwickelt, die nur eine relativ geringe Überlebenschance bewirken können ?
      Oder, wird es der nächste Schritt sein ? Behandlungs Verbote ?

    • Charlesmagne
      27. Februar 2020 22:09

      @pressburger
      Dieses ganze Quälen der längst Todgeweihten hat nur den Sinn, dass man daraus Erkenntnisse gewinnen kann, wie man irgendwann einmal die „Eliten“ besser behandeln könnte. Dafür ist ihnen kein € zu schade. Habe in meinem Umfeld in den letzten Jahren einige mit sündteuren Therapieversuchen so zu Tode Gequälte erlebt. Alle hatten nur den Wunsch, man ließe sie sterben. Keiner hätte jedoch sich selbst zu Tode gebracht.
      Es macht halt doch einen Unterschied: sterben dürfen vs. sich töten müssen.

    • pressburger
      27. Februar 2020 23:38

      @Charlesmagne
      Der Unterschied ist die Barmherzigkeit. Viele Menschen werden die Selbstötung wählen, weil niemand da ist der ihnen beisteht. Diese Gesellschaft ist egoistisch, selbstsüchtig, narzistisch. Barmherzigkeit ist zum Fremdwort geworden.

    • McErdal (kein Partner)
      29. Februar 2020 07:35

      @ John

      Aus Ihrem Post:

      Das jüdisch-christliche Grundbekenntnis heißt: Das Leben ist heilig!

      Erklären sie mir bitte, was "jüdisch-christlich" heißen soll ???

      Politdarsteller verwenden diesen Ausdruck sehr gerne - plappern sie nur nach ?

      Ich kann damit nichts anfagen - entweder oder - man kann nicht Zwei Herren dienen !

    • McErdal (kein Partner)
      29. Februar 2020 07:38

      Nachtrag

      Als CHRIST kann ich mit diesem AUSDRUCK nichts anfangen....

  47. Freisinn
    27. Februar 2020 07:10

    Danke an A. Unterberger für diesen erstklassigen Artikel!
    Was wäre zu tun: Wie in der Schweiz sollten Volksentscheide über die Entscheide von Höchstrichtern gestellt werden. Realisierungschance dafür ist leider gleich Null. Man erinnere sich nur an das Herumgeeiere der ÖVP in Sachen direkte Domokratie. Wahrscheinlich waren sie eh nur dafür, da sie bereits etwas in der Hand hatten, um die Koalition im richtigen Moment zu ihren Gunsten sprengen zu können.

  48. glockenblumen
    27. Februar 2020 07:07

    "er lebt" - ... aber es ist nicht Elvis ...
    :-((((

    • OT-Links
      27. Februar 2020 10:23

      Ja, es ist das Tier ...

    • Yeti
      27. Februar 2020 10:48

      Mit dieser Höchstrichterentscheidung hätte der 18er seine Freude gehabt, sie trägt geradezu seine Handschrift. Wer hätte gedacht, dass der Untote durch dieses Hintertürl wieder hereinkommt?
      "Äch gähä jätzt än meinen Bonker..."

  49. MizziKazz
    27. Februar 2020 06:02

    @B.Imb
    es fehlt noch das Recht auf Menschenklonen. Kommt noch. Und das Recht, Menschen um die Ecke zu bringen, die nicht den Mainstreamgeist widerkäuen. Da sind wir dann beim alten Adi gelandet, nur wird das "um die Ecke bringen" dann mit "Glacehandschuhen" vollzogen... Wir leben in immer dunkler werdenden Zeiten.

  50. OT-Links
    27. Februar 2020 05:55

    Großartiges Plädoyer für das Recht auf Leben von Unterberger, danke! Natürlich wird es sich verselbständigen und wie man sich heute einfach ein Kind wegmachen lässt, als ginge man zum Friseur, so wird man die Alten und Kranken entsorgen.

    Es ist erschütternd, welche Mächte in Deutschland das Volk immer schutzloser machen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Verfassungsrichter das ohne Anweisung beschlossen haben. Ziemlich sicher steht die Politik dahinter. Spahn, der die automatische Organberaubung Lebender und die Zwangsimpfung mit Nebenwirkungen durchgeboxt hat, braucht gar nicht so zu tun, als überrasche ihn das jetzt, trägt es doch auch seine Handschrift!

    Das bedeutet, "geschäftsmäßig" kommt es zu einer Art Tötungsindustrie. Wer alt und hilflos ist und womöglich Geld hat, der darf damit rechneb, dass man ihm Medikamente gibt, die dazu führen, dass er sterben möchte. Solche Medikamente gibt es, auch Einiges, das zu Demenz führt, weshalb es ja immer mehr Demente gibt. So spart sich der Staat ja viel Geld, wie Hoelderlynck meint. Ob das der einzige Grund ist, eine Tötungsindustrie aufzubauen? Auch Junge können sich dann auf Verlangen töten lassen. Will man damit nicht überhaupt Menschen umbringen, die nicht ins System passen?

    Ja, es gibt jetzt eine schlimme Hetze gegen die Alten (lt. WDR "Nazi- und Umweltsäue"). Die Alten wissen zu viel, sie bremsen die "Transformation", von der Merkel immer öfter faselt. Aber dass man sie einfach abmurxen will, ist ungeheuerlich!

    Ich bin erschüttert.

    Spitäler werden immer lebensgefährlicher - man holt sich dort Krankheiten durch aggressive Krankenhauskeime, nicht selten wird man so sediert, dass das Gehirn zerstört wird, süchtig gemacht, falsch behandelt, die Organdiebe sind unterwegs und jetzt auch noch die "geschäftsmäßigen" Mörder.

    • OT-Links
      27. Februar 2020 06:12

      Das kann schlussendlich dazu führen, dass jeder, der behindert ist und nicht mehr ausreichend fur sich selbst sorgen kann, also Betreuung braucht, durch die "Sterbehelfer" "entsorgt" wird ...

    • glockenblumen
      27. Februar 2020 07:12

      bzgl. Hetze gegen die Alten - das ist ein besonders beachtenswerter Punkt in diesem Zusammenhang!!

    • Weinkopf
      27. Februar 2020 07:41

      @OT-Links

      *********************!
      Ausgezeichnet!

    • logiker2
      27. Februar 2020 08:30

      @OT-Links, alles Unwerte kann nun entsorgt werden. Hatten wir das nicht schon in der National-SOZIALISTEN-Zeit.

  51. Templer
    27. Februar 2020 05:48

    Dr Unterberger schreibt richtigerweise:
    "Dabei bedroht das Netz nur ihre eigene Macht und Privilegien, die der Hinterzimmerpolitiker, die möglichst ungestört ihre Geschäfte betreiben wollen, und die der journalistischen "Gatekeeper", die zu kontrollieren versuchen, was das Volk überhaupt erfahren darf und was es zu denken hat."
    Diese Hinterzimmerpolitiker, auch Drahtzieher genannt, diktieren den gekauften Schrweibhuren was das Volk zu wissen hat und was nicht.
    Gerade die obersten Gerichte, Universitäten, und Thinktanks sowie die wichtigen Posten in dieser EU, werden von diesen Drahtziehern besetzt.
    Wer hat diese Von der Leyen, LAGARDE und Co.jemals gewählt?

  52. Walter Klemmer
    27. Februar 2020 03:13

    Danke für den Bericht Herr Doktor Unterberger.
    Ich wünschte, ganz Europa müsste ihn eine Woche lang bei Fasten und klösterlicher Einkehr ein Jahr lang auswendig lernen...
    Aber wie viele lesen den Bericht über diese richterliche Grausamkeit?
    Es erscheint wie wenn alles Heilige (Glaube, Hoffnung, Liebe, Recht, Freiheit, Familie, Kinder,....) weggeschwemmt wird.
    Die Digitalisierung überfordert den Menschen!
    Der Mensch verschwindet in seiner Auflehnung gegen Gott jeden Tag schneller. Er hat keine Zeit für Ruhe mehr. Getrieben und gehetzt von Gier nach Macht und Geld....
    Gottes Wort wird nur in der Stille gehört, gelernt und befolgt....
    Eine gottlose Welt ist die ruhelose Hölle in der Angst vor den eigenen Kindern, die nach der Erwerbstätigkeit mit den Eltern zum "Sterbearzt" fahren müssen.

    • M.S.
      27. Februar 2020 12:49

      @Walter Klemmer

      Irgendwie erscheint mir unsere Zeit wie die aus der Apokalypse. Die falschen Propheten, die Kinder, die sich über ihre Eltern erheben und Sonstiges.........

  53. Konrad Hoelderlynck
    27. Februar 2020 02:46

    Vielleicht hofft man, damit das Sozialversicherungs-System zu entlasten. Das Geld wird ja für andere gebraucht...

    • OT-Links
      27. Februar 2020 05:56

      Das ist wohl der Hauptgrund.

    • dssm
      27. Februar 2020 09:02

      Unschöner Gedanke, aber wahrscheinlich die richtige Spur.
      *****

    • glockenblumen
      27. Februar 2020 09:25

      da scheinen Sie nicht ganz falsch zu liegen, so ungeheuerlich das auch ist.

    • pressburger
      27. Februar 2020 13:43

      Dem Staat, der EU, geht das Geld aus. Geldgierige Räuber, dass sind die Politiker, sind zu jeder Schandtat bereit.
      Ex tempore, mein Fahrlehrer, vor vielen Jahren, einen Pensionisten die Strasse querend sehend, meinte "auf den halten wir zu, dann kassieren wir die Prämie von der Pensionskasse". Noch immer ein Witz ?

    • Charlesmagne
      27. Februar 2020 22:13

      Ein Rat von jemandem, an den ich mich nicht erinnere:
      Wenn du wissen willst was los ist, folge der Spur des Geldes.

  54. brechstange
    27. Februar 2020 02:18

    Nicht mal die Ärzteschaft wird von diesen Richtern gehört, Juristen stellten sich über Leben und Tod. Es graut mir vor soviel Ignoranz.

    Es scheint die totalitären Geister vergsngener Zeiten sind wieder da.

  55. Brigitte Imb
    27. Februar 2020 00:59

    Richter sollten neutral und nur dem Gesetz verpflichtet sein.

    Nun tragen diese Richter zur absoluten Entmenschlichung bei, indem sie das Leben nicht mehr schützen, sondern regeln.

    Pfui Teufel.

    Abtreibung, Leihmutterschaft, Homoehe, Sterbehilfe - nun fehlt nur noch das offizielle Recht auf Mord, wie es andere Kulturen bereits praktizieren.

    • pressburger
      27. Februar 2020 13:46

      Diese Kultur, in der wir leben, gebärdet sich wie 007in Person, mit einer Lizenz zum töten. Bond hat Bösewichte getötet, die Richter, die Kinder und die Alten.

    • logiker2
      27. Februar 2020 17:54

      @ beide,*****************************************!

    • Zöbinger (kein Partner)
      29. Februar 2020 11:00

      Die Menschheit wird insgesamt nicht gescheiter sondern dümmer! Es gibt zwar etliche technische Neuerungen, die sich aber nur bei kluger Anwendung nutzen lassen. Das Hauptübel ist die ungeheure Vermehrung der Menschen; es gleicht Myriaden von Heuschreckenschwärmen oder der seinerzeitigen Karnickelplage in Australien. Ohne natürliche Feinde kann das alles in einer endlichen Welt nicht gut gehen. Das Individuum wird immer bedeutungsloser und gleichsam zu einer Ameise oder Biene im Hamsterrad degradiert! Bei Krankheit oder Nutzlosigkeit werden diese Einzelwesen dann entsorgt. Aber unsere sogenannten Eliten wollen daraus für sich noch Nutzen ziehen. So schaut's aus!





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