Abonnenten können jeden Artikel sofort lesen, erhalten anzeigenfreie Seiten und viele andere Vorteile. Ein Abo (10 Euro) ist jederzeit stornierbar. Nicht-Abonnenten können Artikel und die "Spannend"-Hinweise zu Texten anderswo erst nach 48 Stunden lesen. 

weiterlesen

Weihnachten oder: Schönborn in der Gutmenschfalle

Viele österreichische und deutsche Christen werden speziell zu Weihnachten traurig über ihre Bischöfe. Diese haben sich unter der Führung von Reinhard Marx und Christoph Schönborn in Positionen einzementiert, die weitab vom Denken und Fühlen der meisten Christen sind. Sie sind auch in keiner Weise durch Bibel oder 2000 Jahre Christentum gedeckt.

Die für so viele Menschen unverständlichen, falschen oder auch schmerzhaften Aussagen stammen fast nur von deutschen und österreichischen Bischöfen. Im Rest der Welt klingen kirchliche Stellungnahmen zur 2015 begonnenen neuen Völkerwanderung meist ganz anders und viel realistischer. Aber das tröstet die Gläubigen in den deutschsprachigen Ländern nur wenig.

Vorerst einige bischöfliche Zitate:

  • „Österreich hat aus der Geschichte heraus die Chance, ein Modell-Land für eine funktionierende Integration zu sein.“ (Schönborn)
  • „In der Habsburger-Monarchie hat das Miteinander verschiedener Kulturen und Glaubensgemeinschaften hervorragend funktioniert.“ (Schönborn, er meinte dabei das 18. und 19. Jahrhundert)
  • „Der christliche Glaube besitzt eine starke integrative Kraft.“ (Schönborn)
  • In Hinblick auf die Herbergssuche in Bethlehem und die Flucht der Heiligen Familie nach Ägypten sei die „Flüchtlingsfürsorge etwas Elementares“. (Schönborn)
  • In Tschechien, Ungarn und der Slowakei sei es „schrecklich, dass sie sich auf so genannte christliche Argumente“ wie die Furcht vor Islamisierung stütze. (Schönborn)
  • Europa brauche „Millionen von Zuwanderern, um unseren Lebensstil aufrechtzuerhalten.“ (Schönborn)
  • „In 2000 Jahren hat es noch keine Zeit gegeben, in der so viele Christen – und so brutal – verfolgt wurden.“ (Schönborn)
  • In Hinblick auf den nach Ansicht der meisten Österreicher massiv einseitig berichtenden ORF: „Es fällt mir diesmal nicht irgendetwas ein, was ich wirklich kritisieren müsste.“ (Schönborn)
  • „Christlich ist es, Menschen in Not und auf der Flucht zu helfen.“ (Schönborn)
  • „Wir müssen die Behörden, die Zivilgesellschaft und die Gläubigen in unseren Ländern zu mehr Solidarität gegenüber den Bedürftigen ermutigen, darunter Migranten und Flüchtlinge, die auf ihrem Weg durch oder zu unseren Ländern sind.“ (der deutsche Kardinal Reinhard Marx)

Fast die gesamte Kommunikationskraft der katholischen und evangelischen Kirchen in Deutschland und Österreich hat derzeit einen ähnlichen Tenor. Alle anderen Themen von der Abtreibung bis zur Schwulenehe werden völlig ignoriert.

Als mündiger Christ kann man aber – als aufgeklärter Christ muss man eine ganz andere Meinung haben. Dabei ist freilich immer klar: Konkrete zwischenmenschliche Humanität ist immer gut, immer zu befürworten, sie zählt in ganz klassischem Sinn zu den guten Werken. Ganz ausdrücklich ist jeder persönliche Einsatz – auch – für die Flüchtlinge zu loben, wenn sie hier sind. Selbst wenn viele von Ihnen in rechtlicher Hinsicht nur Flüchtlinge mit Anführungszeichen sind.

33 Einwände

Jedoch: Schönborn, Marx&Co äußern sich in hohem Ausmaß politisch. Und da ist nun eine ganze Reihe von gravierenden Einwänden und Widersprüchen zu äußern.

  1. Der erste gilt schon der Tatsache, dass sie mit dieser Einmischung der Religion in die Politik, mit der Vermengung von Kirche und Staat einen alten Fehler wiederholen. Sie verstoßen damit gegen den Auftrag von Christus, diese beiden Sphären streng zu trennen (Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist). Gerade die österreichische Kirche hat sich hingegen bis zum Ende der Monarchie – zumindest auf bischöflicher Ebene, die jungen Kapläne dachten da vielfach ganz anders – als kritiklos ausführendes Organ des Kaiserhauses verstanden. Was gerade Christoph Schönborn zumindest im Rückblick auf seine Familiengeschichte durchaus als problematisch erkennen sollte. Dass heute statt einem Franz Joseph ein Werner Faymann und ein Alexander Wrabetz die von Schönborn treu unterstützte Macht verkörpern, ist einer der vielen Treppenwitze der Kirchengeschichte.
  2. Wahrscheinlich ist das Verhalten der deutschen und österreichischen Bischöfe auch Ausfluss dessen, was ein britischer Armeeleitfaden 1944 über die Deutschen geschrieben hat. Denn auch wenn das mitten im Krieg war, steckt ein wahrer Kern drinnen. „Seit Jahrhunderten sind sie (=die Deutschen, aber wohl auch die Österreicher) daran gewöhnt, sich Autoritäten zu fügen.“
  3. Es ist ziemlich absurd, wenn Schönborn über die k. und k. Monarchie behauptet, dass das „Miteinander verschiedener Kulturen und Glaubensgemeinschaften hervorragend funktioniert“ hätte. Siehe den gerade in Wien damals bei fast allen Parteien bis auf die Liberalen (aber die wiederum sind damals für Kirche und Kaiserhaus sehr suspekt gewesen) aufblühenden rassischen Antisemitismus, der dem religiösen nahtlos gefolgt ist. Siehe die wilden Nationalitätenkämpfe insbesondere zwischen Tschechen und Deutschen. Auch die müsste Schönborn übrigens aus seiner böhmischen Familiengeschichte besser kennen, als er offenbar tut.
  4. Auch sein Vergleich mit der weihnachtlichen Herbergssuche von Maria und Josef hinkt. Dabei geht es um verweigerte Gastfreundschaft, um einen kurzen Besuch in einer anderen Stadt einer Volkszählung wegen. Und es geht eben nicht darum, dass Menschen – noch dazu in Millionendimension – einfach in einen anderen Kontinent einwandern. Alleine 2015 sind ja eineinhalb Millionen gekommen, um hier zu bleiben (und noch viele Landsleute nachzuholen)! Es darf doch nicht wahr sein, dass Schönborn diesen dramatischen qualitativen und quantitativen Unterschied einfach nicht begreift.
  5. Wer Einwanderung nicht von Gastfreundschaft und unmittelbarem, also a priori kurzfristigem Schutz unterscheidet, macht die Bereitschaft zu Gastfreundschaft und Schutz kaputt. Wer die Menschen durch einen moralistischen Totalitarismus überfordert, erreicht viel weniger, als wenn er realistische und vernünftige Anforderungen an sie gestellt hätte.
  6. Auch der (ebenfalls von Schönborn angesprochene) Vergleich mit der babylonischen und der ägyptischen Gefangenschaft der Juden rechtfertigt in keiner Weise die Unterstützung für die heutige Völkerwanderung. Ganz abgesehen davon, dass man im Alten Testament insgesamt viele sehr problematische Ereignisse findet: In diesen beiden Fällen sind die Juden ja nicht einfach in ein anderes Land gezogen, um dort zu bleiben. Sondern sie wurden dazu gezwungen. Und sie wollten nichts wie zurück in die Heimat. Also wenn man schon das Alte Testament bemüht, dann ist daraus ein flammendes Bekenntnis zum Recht auf die eigene Heimat herauszulesen.Und nicht zur Förderung der Massenmigration.
  7. Der Stadt Wien und im Zeitablauf viel nähere Ereignisse werden interessanterweise überhaupt nicht mehr erwähnt, obwohl sie den größten Teil der österreichischen Geschichte dominiert haben: Das waren die zwei Belagerungen Wiens durch eine islamische Armee, die Jahrhunderte des Zurückweichens Österreichs vor diesen Osmanen und dann umgekehrt deren Vertreibung aus dem größten Teil Europas. Dieser Kampf ist auf österreichischer Seite damals ganz im Zeichen des Kreuzes gestanden. Er wurde auch von allen Päpsten immer voll unterstützt. War für Schönborn, Marx und Landau das alles falsch, unchristlich, ein Verbrechen? Hätten die Wiener sich also ruhig den Osmanen beugen sollen und wären dann halt heute ebenso islamisch wie das einst christliche Konstantinopel/Byzanz zum praktisch rein islamischen Istanbul geworden ist? War also die berühmte Messe auf dem Kahlenberg vor dem Entsatz Wiens ein arger Frevel?
  8. Um in die Gegenwart zu wechseln: Es ist mit Händen zu greifen, wie neuerdings die Kirche vom früher militant antichristlichen ORF gestreichelt wird, weil dieser an Hand des Migrationsthemas glaubt, die Katholiken jetzt von der ÖVP zu Rotgrün umlenken zu können. Und es ist absolut peinlich, mit welcher Eitelkeit führende Kirchenmänner auf diese durchschaubare Strategie hineinfallen.
  9. Schönborn, Marx & Co sind in die typische Gutmenschenfalle gegangen. Der Unterschied zwischen guten Menschen und Gutmenschen liegt ja darin: Gute Menschen bemühen sich darum, selbst halbwegs gut zu handeln. Gutmenschen hingegen verlangen das dauernd nur von anderen. Meist vom Staat, auf den sie alle Verantwortung abladen. Für diese Haltung aber findet sich im ganzen Neuen Testament kein einziges Beispiel, geschweige denn ein Gebot.
  10. Jeder einzelne kann durchaus einen oder mehrere syrische, afghanische, irakische, marokkanische, nigerianische, eritreische Flüchtlinge aufnehmen, wenn er bereit dazu ist. Das gilt auch für konkrete Gruppen, wie etwa eine Pfarre. Aber diese Aufnahme muss dann eben dauerhaft die volle Verantwortung bedeuten – vom Quartier, der Ernährung, Kleidung bis zur Ausbildung und finanziellen Unterstützung. Das heißt Verantwortung bis zur vollen Selbstversorgungsfähigkeit dieser Betreuten. Das wäre christliche Nächstenliebe. Oder auch aus anderen Motiven kommendes humanitäres Verhalten. Aber das nur immer vom Staat, also von anderen zu verlangen, ist nicht christlich, sondern nur heuchlerisch.
  11. Vielfach beruft sich der moralistische Totalitarismus auf das Gebot der Nächstenliebe. Dieses Gebot ist aber eines für Menschen, und keines für die staatliche Politik.
  12. Vor allem ist es ein Gebot der „Nächsten“-Liebe. Und das ist keine Übersetzungsungenauigkeit, sondern in allen Sprachen deckungsgleich: proximus, prochain, prossimo, your neighbour. Damit bezieht sich das Gebot niemals auf sechs oder sieben Milliarden Erdenbürger. Wäre das so, würde es in einem totalen Relativismus diffundieren und damit völlig inhaltslos. Man kann nicht die ganze Menschheit so lieben wie „sich selbst“. Außer man liebt sich auch nicht selbst.
  13. Dieses Gebot bedeutet ganz etwas anderes als die gegenwärtige Politik eines Willkommens an alle Welt. Diese lenkt sogar ganz von den eigentlichen Herausforderungen einer echten Nächstenliebe ab. Es wäre viel richtiger und mutiger, wenn die Christen sich wirklich den Nächsten zuwenden würden. Etwa der Lage der vom Staat immer schlechter behandelten Familien. Oder den 300.000 Menschen, die Weihnachten allein verbringen müssen. Vielleicht schon in der Wohnung nebenan.
  14. Die Kirche hat bisher in ihrer 2000-jährigen Geschichte mit einer einzigen Ausnahme noch nie die Masseneinwanderung anderer Völker bejaht und unterstützt. Und diese einzige Ausnahme hat dann ein halbes Jahrtausend Chaos und Not, Anarchie und Elend für den größten Teil Europas bedeutet. Das war die erste Völkerwanderung, als das gerade christlich gewordene römische Reich nicht zuletzt auf Wunsch des Papstes Germanenvölker auf der Flucht vor den Hunnen hereingelassen hat – manche Historiker sagen auch: hereingeholt.
  15. So sehr die konkrete persönliche Hilfe für den Nächsten – etwa auch einen Flüchtling – moralisch gut ist, so sehr ist sie in einer dialektischen Wende unmoralisch geworden, seit daraus die medial und politisch transportierte Botschaft an Asien und Afrika geworden ist: Kommt nur alle, hier wird allen geholfen.
  16. Wenn sich Bischöfe in einer Uminterpretation des Nächstenliebe-Gebots politisch äußern und in allen Afghanen & Co unsere „Nächsten“ erblicken wollen, dann dürften sie trotzdem nicht die Vernunft ausschalten. Ein echtes Durchdenken der Lage aber müsste sie für einen absoluten Migrationsstopp eintreten lassen. Denn um das Geld für die Betreuung eines einzigen Asylwerbers in Österreich oder Deutschland könnte man in den Flüchtlingslagern etwa in der Türkei, im Libanon oder in Jordanien 19 mal so viele Menschen betreuen. Dort aber reicht das Geld hinten und vorne nicht.
  17. Wenn sich Bischöfe schon politisch äußern und in allen Afghanen usw. unsere „Nächsten“ erblicken wollen, dann müssten sie dabei aber auch volle Ehrlichkeit praktizieren. Dann müssten sie deutlich dazu sagen, dass als Folge der Massenmigration von bildungsfernen Menschen aus der Dritten Welt der in Mitteleuropa aufgebaute Wohlfahrtsstaat zwangsläufig dramatisch schrumpfen wird (noch viel rascher, als das ohnedies auf Grund der rapide wachsenden Verschuldung der Fall sein wird).
  18. Die in amtskirchlichen und grünen Kreisen so forcierte Willkommenspolitik ist Produkt eines heuchlerischen Hochmuts der Oberschichten. Denn die Folgen und Kosten der Asylpolitik gehen primär, ja fast einzig zu Lasten der untersten sozialen Schichten. Diese sind im Wettbewerb um Substandard-Wohnraum und Niedriglohn-Arbeitsplätze unmittelbar durch die Zuwanderer bedroht. Sie sind es, die als erste spüren, dass die Leistungen des Sozialstaates für sie dünner werden, weil mit immer mehr Menschen geteilt werden muss. Ob es nun um Pension, Familienbeihilfe, Arbeitslosenunterstützung oder Wohnbau geht. Dort oben in den Schlössern, Bischofspalais, Subventionstheatern, Villenvororten, in den Gerichtshöfen, in Zeitungs- und Fernsehredaktionen, dort spürt man nichts von alldem. Dort fühlt man sich moralisch den wahren Opfern der Migration sogar meilenweit überlegen, nur weil man den eigenen überquellenden Kleiderfundus zugunsten irgendeiner Flüchtlings-Hilfsstelle entleert hat. Dort merkt man gar nicht, dass man die „Flüchtlinge“ selbst nie zu Gesicht bekommt. Es ist daher auch kein Zufall, dass die FPÖ – die ja zweifellos die stärkste Negation zur Willkommen-Kultur darstellt – ihre größten Triumphe in sozial armen Gegenden wie Wels oder Simmering feiert. Aber ist es Aufgabe der Kirche, schon wieder an der Seite der Oberschicht zu stehen?
  19. In Europa ist die Kirche hingegen heute dort am stärksten, wo sie fest an der Seite des Volkes gegen eine als fremd empfundene Herrschaft gestanden ist. Siehe Polen, siehe die Slowakei, siehe Kroatien, siehe Irland. Begreifen das sie Bischöfe nicht, wenn sie offenbar das eigene Volk so geringschätzen?
  20. Es ist, mit Verlaub, auch verlogen, wenn man immer nur von den Familien und Kindern unter den Asylwerbern spricht (wie etwa gerade der Wiener Caritas-Chef Landau im ORF!), aber verschweigt, dass die große Mehrzahl der Kommenden alleinstehende Männer im wehrdienstfähigen Alter sind. Gewiss, auch die Fernsehanstalten bemühen sich mit Kräften, primär Kinder-Bilder zu zeigen. Aber wer sich zu dem Thema äußert, sollte schon selbst die wahren Fakten wissen, trotz aller medialen Manipulation. Und zu diesem Aspekt bewusst zu lügen – auch gezieltes Verschweigen oder Herunterspielen von Fakten ist Lügen –, kann wohl nicht sehr christlich sein.
  21. Es ist mehr als naiv – und sollte daher auch für Bischöfe nicht zulässig sein –, wenn man so tut, als ob nur der Syrien-Krieg endlich beendet werden müsse, dann wäre das Völkerwanderungsproblem vorbei. Damit wäre gar nichts vorbei: Denn Bürgerkriege, Terrorismus und Not herrschen ständig in vielen Ländern der Welt (wenn auch weniger als in früheren Epochen). Daher wird immer diese Argumentation und der Verweis auf den Präjudizfall möglich sein, mit dem weitere Millionen Asiaten und Afrikaner Asyl in Mitteleuropa verlangen können, samt allen damit verbundenen Benefizien. Wenn man – im Gegensatz zu sämtlichen viel zahlreicheren Kriegen der Geschichte! – jetzt den Syrien-, Afghanistan- und Südsudan-Krieg als moralisch angeblich zwingenden Grund ansieht, dass die gesamte dortige Bevölkerung nach Europa einwandern darf, dann wird man es auch bei keinem der künftigen Konflikte anders handhaben können.
  22. Besonders dümmlich ist der auch in Kirchenkreisen gerne gebrauchte Vergleich mit der Ungarn-Flucht 1956. Denn erstens war damals Österreich das erste sichere Land für Ungarn. Und es war nicht wie etwa für die momentan die Asylanträge in Österreich dominierenden Afghanen das zehnte sichere Land, das diese durchquert haben. Zweitens zählen die Ungarn kulturell, historisch, emotional, religiös, bildungsmäßig zweifellos zu den Nächsten der Österreicher. Sie sind ihnen um Lichtjahre ähnlicher als sämtliche Völker der heutigen Völkerwanderung. Und drittens ist von den damaligen Ungarn-Flüchtlingen nur ein Bruchteil jener Zahl dauerhaft in Österreich geblieben, die allein heuer allein in Österreich um Asyl angesucht haben.
  23. Ebenso dumm ist der von Kirchenführern gerne gemacht Hinweis, wir müssen Afghanen, Syrer & Co ja im Eigeninteresse aufnehmen, weil wir sonst aussterben. Ganz abgesehen davon, dass ein plötzlicher bischöflicher Hinweis auf ein angebliches Eigeninteresse ziemlich verblüffend klingt, übersieht dieses Argument wieder einmal die Fakten: Österreich wird laut Statistik Austria statt der einstigen sieben Millionen in wenigen Jahren fast zehn Millionen Einwohner haben. Das ist vor allem Folge des Zuzugs aus Ost- und Südosteuropa (also können höchstens die osteuropäischen Nationen ein solches Eigeninteresse am Zuzug aus anderen Weltgegenden haben – aber sie haben keines, weil sie um die mit Massenimmigration verbundenen Probleme besser Bescheid wissen als die hiesigen Bischöfe).
  24. Selbst wenn Österreich keine rapid explodierende Arbeitslosigkeit – gerade bei ungelernten Berufen – hätte, und selbst wenn es keine stark steigende Bevölkerung hätte, würde die gegenwärtige Zuwanderung nichts dazu beitragen, den (von der Kirche übrigens sonst immer kritisierten) „Lebensstil aufrechtzuerhalten“. Denn mittlerweile sagen alle Arbeitsmarktexperten, dass auf Grund des ganz niedrigen Bildungsniveaus der Asylwerber auch mittelfristig 90 Prozent davon arbeitslos bleiben werden. Nur eine Zahl über die angebliche Bereicherung: Beim letzten Pisa-Test aus Friedenszeiten lagen die 14-Jährigen Syrer, die acht Jahre Schule absolviert haben, um fünf Schuljahre unter dem Niveau der gleichaltrigen Österreicher. Dabei haben überhaupt nur zwei Drittel der Syrer acht Jahre die Schule besucht; die anderen wurden vom Pisa-Test gar nicht erfasst. Gewiss, das ist ein Thema, das die Bischöfe nicht unbedingt etwas angehen muss. Aber dann sollten sie auch dazu schweigen – oder die Wahrheit kennen und sagen.
  25. Wenn sich Bischöfe schon politisch äußern, dann sollten sie nicht nur die Schuldenkatastrophe viel intensiver kritisieren, also das sündhafte Abschieben der Kosten einer Wohlstandsgesellschaft auf die nächste Generation. Dann sollten sie auch ob des Zusammenbruchs des Rechtsstaats Alarm schlagen. Es sollte Bischöfen nicht gleichgültig sein, wenn Hunderttausende ohne jede Kontrolle ins Land kommen, weil die Staatsmacht kollabiert ist. Wenn sich darunter, wie man heute eindeutig weiß, auch eine Reihe Terroristen verborgen hat. Und eine unbekannte Anzahl potenzieller Terroristen von morgen.
  26. Solange die Kirche (richtigerweise) das Bundesheer bejaht, und damit den Dienst mit der Waffe sowie die Pflicht, Österreich auch militärisch zu verteidigen, solange ist es moralisch nicht nur legitim, sondern auch geradezu geboten, von den jungen Syrern dasselbe zu verlangen. Sie sind es, die ihr eigenes Land verteidigen müssten. Und es ist geradezu unmoralisch, sie statt dessen durch eine Vielzahl von Aktionen nach Österreich zu locken. Zu diesen Lockaktionen zählen ebenso die in viele Länder Asiens berichteten Willkommen-Transparente junger Frauen auf Bahnhöfen und Grenzstationen, wie auch die vielen Gratisleistungen des Wohlfahrtsstaats. Auch die sind mittlerweile in halb Asien und Afrika bekannt. Viele Millionen wissen inzwischen, dass man durch diese Programme ohne Arbeit mehr Geld bekommt, als man daheim je durch Arbeit verdienen könnte.
  27. Es muss doch auch für einen Bischof absurd sein, dass jetzt deutsche, französische, russische, amerikanische, ägyptische Soldaten in Syrien und im Irak sterben und noch in viel größerer Zahl sterben werden, um die totalitäre Bedrohung durch den „Islamischen Staat“ zurückzudrängen, aber niemandem zu sagen wagt, hier in Mitteleuropa sind ein paar hunderttausend Syrer, die das eigentlich tun sollten.
  28. Die große Mehrheit der Österreicher sieht durch die Völkerwanderung ihre Heimat, ihre Identität, ihre Tradition bedroht, zu der auch eine lange christliche Geschichte gehört. Das ist nicht „schrecklich“, wie Schönborn meint, sondern vernünftig und richtig. Denn dieses Recht auf Heimat und Identität hat jedes Volk der Erde. Also auch die Österreicher. Und sie haben jeden naturrechtlichen Anspruch, dass sie selber darüber bestimmen wollen, wen sie dauerhaft ins Land hereinlassen und wen nicht. Eigentlich sollte eine Kirche massiv auf der Seite des Volkes stehen, wenn sich dieses von einer verantwortungslosen Regierung oder der EU diesbezüglich vergewaltigt spürt.
  29. Die Österreicher wissen auch, dass in fast allen mehrheitlich islamischen Ländern Menschen anderen Glaubens (oder ohne Glauben) zumindest diskriminiert, vielfach auch verfolgt werden. Schönborn selbst sagt zu Recht, dass wir in der größten Christenverfolgung der Menschheitsgeschichte leben – aber ungeheuerlicherweise verschweigt er, dass 90 Prozent der Christenverfolgungen durch Moslems passieren.
  30. Vom Libanon bis zum Kosovo gibt es genug Beispiele, wie eine einst mehrheitlich christliche Bevölkerung heute in Furcht vor der islamischen Mehrheit leben muss. Dauerhaft gibt es kein einziges Beispiel für ein Funktionieren der naiv-romantischen Vorstellung, dass ausgerechnet Österreich das erste Beispiel einer „funktionierenden Integration“ sein werde. Schönborn möge sich doch nur anschauen, wie etwa der Islam-Professor Aslan, der einen im Grund vorbildlichen europäischen und alle Verfassungsprinzipien voll bejahenden Islam will – also einen integrationsfähigen Islam –, von der islamistischen und den Moslembrüdern nahen Mehrheit in der islamischen Community in Österreich bedroht wird. Schönborn sollte nur einmal mit Aslan statt mit dem radikalen Caritas-Chef Landau reden, um endlich besser begreifen zu können, was da vor sich geht, statt Luftschlösser zu bauen.
  31. In der Stadt Wien wird schon in wenigen Jahren der Islam die größte Religion sein, wenn keine Gegenaktionen gesetzt werden. Spricht aus dem Wiener Erzbischof gar schon dieses Wissen? Zeigt er die servile Untertänigkeit des Besiegten, der sich nicht mehr aufzumucken wagt, der dadurch die Unterdrückung noch mehr beschleunigt? Oder tut er das nur, weil es die gegenwärtigen Machthaber so wollen, und weil er damit gut in den ja massiv linken Medien ankommt?
  32. Was die Mehrheit der Katholiken denkt, ist den Bischöfen hingegen völlig wurscht. Gerade den linkskatholischen, obwohl die sonst so laut von der Mündigkeit der Laien reden. Wenn hingegen beispielsweise die „Arbeitsgemeinschaft Katholischer Verbände“ (AKV) – die größte katholische Laienstruktur – öffentlich erklärt, dass Österreich an seine Belastungsgrenze gekommen sei, dann wird das einfach ignoriert und totgeschwiegen.
  33. Ein besonders spannendes Argument hält der wohl berühmteste katholische Philosoph der Gegenwart, Robert Spaemann, der von den Bischöfen forcierten Immigration großer islamischer Massen entgegen. Er verweist auf Augustinus und dessen Anmerkungen zum Gebot der Nächstenliebe. Augustinus sieht die Pflicht zu einer „Rangordnung der Liebe“. Daraus folgert Spaemann: Da man etwa im Fall Syriens nicht Christen und Moslems gleichermaßen helfen könne, sei es „nicht falsch, sondern vernünftig, Glaubensgenossen zu bevorzugen“. Das ist ja auch von der Slowakei bis Polen heute offizielle Praxis. Insofern verhalten sich diese Länder christlicher als die Österreicher und Deutschen. Freilich gibt es ein starkes Gegenargument – auch – gegen eine Migrations-Einladung an arabische Christen: Dann werden die letzten Reste des Christentums im Nahen Osten ausgerottet. Der war immerhin einst die Heimat von Jesus Christus. Das wäre eine zusätzliche historische Katastrophe, nachdem die dortigen Christen fast eineinhalb Jahrtausende Drangsalierung durch die zeitweise sehr aggressive muslimische Mehrheit erduldet und irgendwie überlebt haben. Auch wenn Spaemanns Augustinus-Argument zwingend klingt, so scheint es doch richtiger, die Christen IM Nahen Osten zu unterstützen und nicht, sie hierherzuholen. Dort gibt es ja durchaus unterschiedliche Situationen für die Christen: In den Kurden-Gebieten, aber auch bei Assad und anderen Militärdiktatoren geht es ihnen recht gut, beim „Islamischen Staat“, aber auch bei Moslembrüdern oder Wahhabiten katastrophal.

Diese vielfältige Kritik an der Haltung der österreichischen und deutschen Bischöfe heißt nun nicht, dass uns das Geschehen in anderen Ländern, etwa den islamischen nichts angehen solle. Im Gegenteil. Die Christen und die liberalen, von Überlegenheitsdünkeln freien Moslems brauchen Hilfe, ob das nun Geld zum Überleben ist, eine viel besser Ausstattung der Flüchtlingslager, freien Zugang für ihre Exporte zu unseren Märkten (ja, insbesondere auch zu den Agrarmärkten, selbst wenn es die Bauernlobby nicht will!), moralische Isolierung jedes fundamentalistischen Regimes (zu dem leider auch die Türkei gerade wird). Und sie brauchen bisweilen auch militärische Hilfe.

Ausnahmsweise darf ich mit einem Zitat eines Lesers schließen. Sein Brief hat mich emotional tief bewegt: "Wir wir sehen, scheint es ja noch schlimmer zu kommen mit der Völkerwanderung, als alle (verantwortlichen?) Politiker glauben. Danke für Ihr großes Engagement für die Wahrheit und für unser Land!!! Und jetzt freuen wir uns auf das Kommen des Heilands und vertrauen IHM und seiner Hl. Mutter Maria unser Land und unsere Familien an."

In diesem Sinne allen Lesern: Gesegnete Weihnachten! Wir brauchen's.

PS: Aber können sich nicht diese Bischöfe auf den Papst und sein ständig wiederholtes Wort von der "Barmherzigkeit" stützen? Nun: Das ist für mich ein reines Wort, seit der Papst Priestern und Journalisten einen langmächtigen Strafprozess macht (machen lässt), weil sie geheime Unterlagen veröffentlicht haben. Das hat in Österreich fast schon jeder zweite Journalist getan. Das kann doch nicht echte "Barmherzigkeit" sein...

zur Übersicht

einen Kommentar schreiben

Teilen:
  • email
  • Add to favorites
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • Print

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorLe Monde
    19x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Dezember 2015 10:41

    Weihnachten 2015!

    Heilie Mutter Gottes in Mariazell, bitte schütze uns vor dieser Regierung und diesen Bischöfen! Bitte, Bitte, Bitte! Ds ist mein einziger Weihnachtswunsch für Österreich!

  2. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Dezember 2015 09:14

    A.U. schreibt:

    " 31. In der Stadt Wien wird schon in wenigen Jahren der Islam die größte Religion sein, wenn keine Gegenaktionen gesetzt werden. Spricht aus dem Wiener Erzbischof gar schon dieses Wissen? Zeigt er die servile Untertänigkeit des Besiegten, der sich nicht mehr aufzumucken wagt, der dadurch die Unterdrückung noch mehr beschleunigt? Oder tut er das nur, weil es die gegenwärtigen Machthaber so wollen, und weil er damit gut in den ja massiv linken Medien ankommt?"

    Dieser ausführliche erschütternde Lagebericht A.Us stimmt leider zu 100% und ist kein bißchen übertrieben.

    Das für Ö ruinöse Handeln Schönborns---seinem Gott sei's geklagt!--- abseits jeglicher Vernunft kann ich mir nur so erklären: Kardinal SCHÖNBORN wird aus irgendeinem Grund ERPRESST, bzw. ist den FREIMAURERN KOMPLETT AUSGELIEFERT, denn so, wie er sich gebärdet, ist er, gerade als OBERHIRTE, eine absolute FEHLBESETZUNG, weil er seine Schäfchen aufs Schändlichste VERLEUGNET und dem bedrohlichen ISLAM bewußt PREISGIBT.

    Schönborn trägt ein wahrlich gerüttelt' Maß am stattfindenden Niedergang unserer angestammten Heimat ---mit seinem salbungsvollen Gesäusel! Was Ö fehlt, ist ein Kleriker vom Schlage eines ABRAHAM A SANTA CLARA und kein Sprachrohr der Freimaurer, der rot-grün-versifften Gutmenschen und des ORF!

  3. Ausgezeichneter KommentatorPatriot
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Dezember 2015 14:49

    Ich wünsche dem Herrn Doktor Unterberger und allen Mitlesern und Mitpostern ein gesegnetes Weihnachtsfest und erholsame Feiertage!

  4. Ausgezeichneter KommentatorNestor 1937
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Dezember 2015 09:21

    Ich weiß nicht, wer in Deutschland den Kardinal R. Marx dirigiert.

    Aber in Österreich wissen wir doch, daß Schönborn nur das Sprachrohr des Caritaspräsidenten Landau geworden ist... und das ist schlimm.

  5. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Kashofer
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Dezember 2015 23:18

    Michael Chalupka in der Presse: "Genauso gehört es zum Kern des Glaubens, sich der Menschen auf der Flucht anzunehmen. Daran eben erinnert uns gerade das Weihnachtsfest durch die Geschichte der Heiligen Familie." Der Direktor der Diakonie Österreich müsste wissen, dass Josef und Maria nicht auf der Flucht waren, sondern nach Bethlehem gezogen sind, um sich auf Geheiß des römischen Kaisers an ihrem Geburtsort eintragen zu lassen. Mit solchen Umdeutungsversuchen will man die Menschen nötigen, die derzeitige Landnahme durch fremde Menschen, Kulturen und Religionen zu erdulden. Man merkt die Absicht ....

  6. Ausgezeichneter KommentatorSandwalk
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Dezember 2015 09:58

    Die umfangreiche Auflistung von Herrn Dr. A.U. kommt in mein Archiv. Vielen Dank!

    Unter den vielen aufgezählten Punkten ist mir einer aufgefallen. Es sind die selbsternannten Gutmenschen, die anderen Leuten erklären, was gut und böse ist. So etwas nennt man auch Ideologen. Sie haben keine Sorgen, verdienen meist mittelmäßig bis gut, wohnen komfortabel und sehen Flüchtlinge nur auf dem Bildschirm. Außerdem haben sie Zeit genug, zu überlegen, wie eine neue Gesellschaft auszusehen hat.

    Auch ich verdiene gut und kann einen Überschuss an Kinder, Enkel und echte Bedürftige abgeben, aber ich sage anderen nicht diktatorisch, was richtig und falsch, gut und böse, politisch korrekt oder unkorrekt ist. Das überlasse ich den unsäglichen Gutmenschen vulgo Moralmonopolisten, denen ich schon lange nichts mehr glaube. Ich habe auch nie Lehren von Hitler, Rosenberg, Marx, Trotzki, Habermas, Adorno usw. bewundert, denn Selbstdenken erhöht die Lebensqualität beträchtlich. Wenn schon Philosophie, dann Sir Karl Popper & Co.

    Ein weiterer Punkt sollte in Erwägung gezogen werden. Ich vermute, dass der ideologisch motivierte Grund für die begeisterte Aufnahme von Migranten ihre mangelhafte Bildung ist. Die Grünen in Deutschland vertreten schon lange die Meinung, dass unsere Gesellschaft bildungsmäßig ausgedünnt werden muss. Das Bildungssystem muss heruntergefahren werden, denn es gibt immer noch viel zu viele gebildete bürgerliche Lehrer, Juristen, Ärzte, Wissenschaftler, Unternehmer und Finanzfachleute. Eine „Ausdünnung“ durch Analphabeten aus Afghanistan kommt da gerade recht.

    Wir leben nicht nur in interessanten Zeiten. Es sind geradezu irre Zeiten.
    Trotz allem: Frohe Weihnachten!

  7. Ausgezeichneter KommentatorEl Capitan
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Dezember 2015 10:42

    Die Anfügung einiger Gedanken sei mir gestattet.

    In Dr. Unterbergers Analyse wird richtig darauf hingewiesen, dass die Unterprivilegierten FPÖ wählen, weil sie im Gegensatz zu den Saturierten in direkter Konkurrenz zu den Zuwanderern leben. Das wird in den nächsten Jahren Konsequenzen haben.

    * Jede nicht bewilligte Wohnung, jede nicht bewilligte Kur, jeder aufgeschobene chirurgische Eingriff, jeder abgelehnte Wohnungszuschuss usw. usf. werden Bürger den Flüchtlingen in die Schuhe schieben – egal ob der Vorwurf gerechtfertigt ist oder nicht. Gefühle haben ein unkontrollierbares politisches Eigenleben.

    * Die immer mehr in Bedrängnis kommenden Schulen, vor allem in Wien, werden propagandistisch ausstrahlen. Jeder von uns kennt Schüler oder Lehrer, die ihrem Frust gelegentlich Luft verschaffen. Auch das erzeugt politisch unkontrollierbare Gefühle.

    * Ein mir persönlich bekanntes Mitglied einer nicht gerade bürgerlich orientierten prominenten Medienredaktion (der Name sei verschwiegen) erzählte mir aus erster Hand, dass die Journalisten sehr wohl wissen, dass die meisten Bürger - ausgenommen einige Pensionisten – den Ideologen in den redaktionen nichts mehr glauben und der Faymann-Weihrauch nur noch auf Hohn und Spott in der Bevölkerung trifft. Die Journalisten wissen es, aber sie wissen nicht, was man dagegen tun kann. Jede propagandistische Waffe stumpft irgendwann ab, denn gegen politisch erzeugte Gefühle kann man zwar ankämpfen, aber die Wirkung bleibt aus. Ganz im Gegenteil. Je mehr ORF, Standard, Falter & Co der Politik des Taxifahrers die Stange halten, desto lauter schimpft der Stammtisch.

    SPÖ und ÖVP klammern sich fast schon verzweifelt aneinander und die Grünen stagnieren. Wenn 2018 eine rot-schwarz-grüne Koalition verhindert werden soll, muss die FPÖ mehr machen, als den Robin Hood des Prekariats zu spielen. Es müssen die gebildeten Schichten einschließlich Gymnasium und Universitäten gewonnen werden. Ohne diese Kampfrichtung wird auch die FPÖ nutzlos auf hohem Niveau stagnieren. Zu diesem Zweck muss die FPÖ offener werden, auch wenn es schwer fällt.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorTorres
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Dezember 2015 11:05

    Unterberger konzentriert sich hier auf Schönborn und erwähnt die anderen Bischöfe sowie den Papst nur am Rande. Es fällt aber auf, dass (eben kürzlich) auch alle Bischöfe, von Schwarz bis Krautwaschl, sich geradezu fanatisch für die moslemischen Invasoren stark machen und uns allen eine "Verantwortung" für sie einzureden versuchen. Schönborn ist zwar Kardinal, es ist aber keineswegs so, dass die übrigen Bischöfe ihm zwangsweise hörig sein müssen. Und der Papst hat ja auch gerade eben in seiner Weihnachtsansprache wieder einmal zur Aufnahme aller moslemischen Flüchtlinge aufgerufen. Und: unter Assad (und auch unter Saddam Hussein sowie Mubarak) hatten die Christen ein relativ ruhiges Leben.


alle Kommentare

  1. peter789 (kein Partner)
    01. Januar 2016 10:24

    Michael Landau: Lest euch bitte seine Twitter-Kommentare durch.
    Dieser Mannes ist sowas von verblendet und radikal gutmenschlich, dass einem Angst und Bange wird.
    PS.:
    Wobei er in letzter Zeit weniger schreibt. Wahrscheinlich ist ihm der Gegenwind zu strak geworden. Da rennt er lieber im ORF offene Türen ein.

  2. DER PATE (kein Partner)
    28. Dezember 2015 11:21

    Die IS-Schleppermafia bedankt sich für die tatkräftige Unterstützung durch die katholische Kirche!

  3. Leopold Trzil
    27. Dezember 2015 15:14

    Für diesen Artikel leider etwas spät, aber überaus lesenswert: ein Interview mit Kardinal Duka, Erzbischof von Prag:
    http://kath.net/news/53399
    Es unterscheidet sich wesentlich vom hierzulande zu Vernehmenden.

    • Teufelsbrut (kein Partner)
      27. Dezember 2015 18:55

      Durch dieses Interview wird klar, welch unredlichen, primitiven, beschämenden und verzichtbaren Gesellen wir an der Spitze der Kirchenvermögensholding haben.
      Beim Kardinal hat man stets das Gefühl als würde er gläubige Katholiken lebendig einpflügen wollen (man denke nur an das Verhalten Bischof Krenn gegenüber).

  4. Tik Tak (kein Partner)
    27. Dezember 2015 12:00

    Auch im Wiener Kardinal steckt ein Muslim.
    Regelmäßig.

    • fewe (kein Partner)
      28. Dezember 2015 05:24

      Da man Derartiges mittlerweile als Sexualität bezeichnet ist das ein Verstoß gegen den Zölibat und er müsste sich eigentlich zurückziehen. Sofern das stimmt.

      Jesus wird ihn jedenfalls dereinst persönlich in die Hölle einweisen dafür, was er hier gegen das Christentum anrichtet. Samt dem Papst, der diesbezüglich nicht besser ist.

      Die katholische Kirche dient dem Antichrist.

  5. Ömer Özösi (kein Partner)
    27. Dezember 2015 11:11

    Die Bereicherung kommt langsam näher zu unseren elitären Bestmenschen.

    50 - 60 Invasylanten belegen täglich den Fußballkäfig nahe dem Restaurant
    "Steirereck im Stadtpark".
    Wenn die schöne Jahreszeit anbricht und die Invasion so weitergeht wie bisher,
    dann werden sich dort sicher nicht weniger Bereicherer tummeln.
    Und der Duft von spontanen Grillgelagen im Park wird sich mischen mit den feinsten Aromen aus dem Gourmettempel.

    Bon Appetit !

  6. fewe (kein Partner)
    26. Dezember 2015 23:51

    Jedenfalls in Österreich fördert die katholische Kirche die Islamisierung und damit Zurückdrängung aller Christen in Österreich. Schönborn ist wohl eher in der Satansfalle und müsste dafür in der Hölle landen.

    Die Umsorgung jener, die die Votivkirche zugepinkelt haben reicht mir schon. Samt seiner Caritas soll er sich über die Häuser haun. Ab in die Türkei, Saudiarabien oder sonstwohin, wo seine Lieblinge daheim sind.

  7. astuga (kein Partner)
    26. Dezember 2015 23:19

    Es gibt heute einige wenige Österreicher mit orientalischem Migrationshintergrund (Dönmez, Aslan...) welche die westlichen Werte höher halten und bessere Österreicher sind als die ganzen Faymanns, Schönborns, Landaus, Häupls und Mitterlehners.

    Leider können wir letztere nicht mitsamt den zugewanderten Spackos aus dem Land werfen.

  8. Tatsache (kein Partner)
    26. Dezember 2015 22:14

    Wie mag es wohl kommen, wenn im ARD ueber Terrorwarnung für Wien berichtet wird, und im "ORF" nichts dergleichen verlautet.... Wer sind die Kretins die derlei verschweigen.....

  9. negroide Zukunftsrasse (kein Partner)
    26. Dezember 2015 20:54

    Graf Chistoph muss sich für eine "eurasisch-negroide Zukunftsrasse" (Zitat Coudenhove-Kalergi, Hochgradfreimaurer und Mitglied der Wiener Freimaurerloge Humanitas) einsetzen, ist er doch selbst ein Freimaurersöhnchen. Die Folge seiner Tempelarbeit sind ewige Weltrekorde bei den Kirchenaustrittszahlen und beim Glaubensverfall.

  10. Neppomuck (kein Partner)
    26. Dezember 2015 18:03

    Kurzum:
    Lernen's Geschichte, meine Herren Kirchenfürsten.

    Was natürlich ein mehr als naives Postulat ist.
    Die Herrschaften kennen unsere Geschichte und die der Welt ziemlich genau.
    Aber sie wollen uns nach Strich und Faden verarschen.

    Mein Kirchenaustritt steht unmittelbar bevor.

    • Kirchenbeitrags-Sklave (kein Partner)
      26. Dezember 2015 19:17

      Sie zahlen noch immer den aus der Nazi-Zeit stammenden Kirchenbeitrag?
      Es wird Zeit, dass die katholische Kirche in Österreich entnazifiziert wird!

    • Cotopaxi
      27. Dezember 2015 17:38

      Worauf warten Sie noch? Ich bin vor kurzem wegen der Schönborns und Landaus aus der r.k. Kirche ausgetreten. Es ist ganz einfach.

  11. Kranhersteller (kein Partner)
    26. Dezember 2015 12:11

    Europa brauche „Millionen von Zuwanderern, um unseren Lebensstil aufrechtzuerhalten.“ (Schönborn)

    Der homosexuelle Lebensstil ist durch die islamistische Umvolkung NICHT aufrechtzuerhalten!

    • Christenkopf ab! (kein Partner)
      26. Dezember 2015 17:10

      Die Kirchensteuersekte wünscht dir schöne Feiertage.
      Es werden deine letzten sein!

    • astuga (kein Partner)
      27. Dezember 2015 12:05

      Wenn er von "unserem Lebensstil" spricht, meint er ja vielleicht die Päderasten im Klerus.

      Die es natürlich in jeder Religion gibt, aber mit dem Vorbild der 9-jährigen Aishe im islamischen Recht lässt sich manches legitimer praktizieren.

  12. Torres (kein Partner)
    26. Dezember 2015 11:05

    Unterberger konzentriert sich hier auf Schönborn und erwähnt die anderen Bischöfe sowie den Papst nur am Rande. Es fällt aber auf, dass (eben kürzlich) auch alle Bischöfe, von Schwarz bis Krautwaschl, sich geradezu fanatisch für die moslemischen Invasoren stark machen und uns allen eine "Verantwortung" für sie einzureden versuchen. Schönborn ist zwar Kardinal, es ist aber keineswegs so, dass die übrigen Bischöfe ihm zwangsweise hörig sein müssen. Und der Papst hat ja auch gerade eben in seiner Weihnachtsansprache wieder einmal zur Aufnahme aller moslemischen Flüchtlinge aufgerufen. Und: unter Assad (und auch unter Saddam Hussein sowie Mubarak) hatten die Christen ein relativ ruhiges Leben.

  13. aw70_ohne_abo (kein Partner)
    26. Dezember 2015 10:11

    wie Herr Landau. Und auch wenn ich AU bei praktisch allem, das in diesem Beitrag angesprochen wird, leider recht geben muss.

    Aber ein Detail an diesem Beitrag sollte nicht unwidersprochen bleiben. Nicht zuletzt, weil es wegen seiner sachlichen Inkorrektheit den Rest des leider Gottes (!) zutreffenden Beitrags schwächt.

    Man kann nämlich, anders als von AU behauptet, die Situation der Heiligen Familie rund um den Zeitpunkt von Jesu Geburt durchaus mit vor Krieg und Verfolgung flüchtenden Migranten vergleichen. Das ist sehr wohl legitim.

    Wieso das? Nun, die Situation bei seiner eigentlichen Geburt war, wie richtig ausgeführt, in der Tat nicht so wild. Es war zu dem Zeitpunkt zwar ein erhebli

    • aw70_ohne_abo (kein Partner)
      26. Dezember 2015 10:19

      Dieses Posting sollte eigentlich so aussehen (danke an die etwas sonderbare Blog-Software!):

      Auch wenn für mich persönlich Eminenz Schleimborn genauso ein Brechmittel ist wie Herr Landau. Und auch wenn ich AU bei praktisch allem, das in diesem Beitrag angesprochen wird, leider recht geben muss.

      Aber ein Detail an diesem Beitrag sollte nicht unwidersprochen bleiben. Nicht zuletzt, weil es wegen seiner sachlichen Inkorrektheit den Rest des leider Gottes (!) zutreffenden Beitrags schwächt.

      Man kann nämlich, anders als von AU behauptet, die Situation der Heiligen Familie rund um den Zeitpunkt von Jesu Geburt durchaus mit vor Krieg und Verfolgung flüchtenden Migranten vergleichen. Das ist sehr wohl legitim.

      Wieso das? Nun, die Situation bei seiner eigentlichen Geburt war, wie richtig ausgeführt, in der Tat nicht so wild. Es war zu dem Zeitpunkt zwar ein erhebliches Gewusel im Land wegen der Volkszählung: also waren in Bethlehem keine Plätze mehr in den Herbergen zu bekommen. Man musste deswegen halt im Stall schlafen. Nicht das Gelbe vom Ei, aber machbar. Vor allem, weil auf ein paar wenige Nächte begrenzt. Das ist tatsächlich nicht mit Flucht vor Krieg und Verfolgung zu vergleichen.

      Nur: unmittelbar danach ist ja der Zirkus mit der Verfolgung durch Herodes losgegangen. Dann war die Heilige Familie sehr wohl auf der Flucht. Vor Leuten, die das Kind umbringen wollten.

      Es spricht sehr für die mangelnde Fähigkeit zur Kommunikation unserer werten Kirchenoberen, dass sie nicht einmal dieses Detail ordentlich rüber zu bringen imstande sind.

    • Nietzsche (kein Partner)
      28. Dezember 2015 08:12

      Aber danach haben Josef und Jesus gearbeitet. Sie haben nicht verlangt, daß das Gastland bzw. ihr Wohnort für ihren Unterhalt aufkommt.

    • Neppomuck (kein Partner)
      29. Dezember 2015 20:04

      Die Familien, die aufgrund des Sesselklebers Herodes samt seinem "Syndrom", alle möglichen Nachfolger zu beseitigen (übrigens ein Phänomen, das sich bis heute, besonders im politischen Bereich, als sehr dauerhaft erwiesen hat), dürften sich damals in durchaus überschaubarer Zahl befunden haben.
      Vor allem waren es nicht junge Männer im wehrfähigen Alter, die heute mutmaßlich ihren "Wehrersatzdienst" im gemütlichen Deutschland etc. ableisten wollen.

      Sprich: Veritable Deserteure sind.
      Aber für solches Pack haben die Linken ja vollstes Verständnis.

  14. Hitlers Kirchenbeitrag (kein Partner)
    26. Dezember 2015 09:50

    Bei den nachkonziliaren Trümmer-Bischöfen hebt sich beim Thema Homosexualität so mancher Bischofsstab vor Freude. Die Rosa Lila Villa am Stephansplatz ist ein faber-hafter Ort des Frevels und der Verhöhnung Jesu Christi. Der Kardinal ist eine Sumpfblüte des nationalssozialistischen Kirchenbeitragsgesetzes von 1939.

  15. willi (kein Partner)
    26. Dezember 2015 08:30

    Wissen diese Trotteln nicht, dass Moslems keine Kirchensteuer zahlen. Warum kriechen sie denen so in den Arsch ??
    Die nehmen sich doch mit denen die Einnahmequellen weg???

    Wer versteht das

    • Kardinalfehler (kein Partner)
      26. Dezember 2015 09:30

      Wer versteht das?

      Offensichtlich will Kardinal Schönborn die Auslöschung des christlichen Glaubens, er will den Tod Christi. Er ist ein ergebenster Diener der Christenmörder. Er will das Reich Satans.

  16. F.V. (kein Partner)
    • F.V. (kein Partner)
      26. Dezember 2015 08:24

      Auszug aus der – exzellenten – Predigt des Pastors Tscharntke von der ev. Freikirche Riedlingen.
      Gibt es als Video auf youtube und Text. (.......efk-riedlingen.de/downloads/037%20Wie%20gehen%20wir%20als%20Christen%20mit%20der%20Zuwanderungsproblematik%20um.pdf)

      Es wundert nicht, daß in der „freiesten BRDDR“ die Staatsanwaltschaft nun ermittelt.

      All den falschen Pfaffen, wie Schöngeboren, ins Stammbuch: sie fälschen die wahren Begriffe der Bibel, wie Tscharntke klar zeigt.

      Das Alte Testament sagt uns nun tatsächlich Einiges über den politischen Umgang mit dem Fremdling. Sehr differenziert und sehr deutlich. Nur fällt uns in den deutschen Übersetzungen diese Differenzierung nicht gleich auf. Das Alte Testament redet nämlich von zwei Arten von „Fremden“. Luther hat versucht, dies in der Unterscheidung von „Fremdling“ und „Fremder“ wiederzugeben. Elberfelder unterscheidet manchmal zwischen „Fremder“ und „Ausländer“, hält diese Unterscheidung aber nicht konsquent durch. Für uns sind beide sprachliche Differenzierungen nicht wirklich erhellend. Denn alle drei Begriffe „Fremdling, Fremder und Ausländer“ sind für uns fast bedeutungsgleich. In der Bibel bezeichnen die hier jeweils im Hebräischen und Griechischen verwendeten und unterschiedenen Begriffe einen wahrhaft gigantischen Unterschied, man kann es nicht anders sagen: einen wahrhaft gigantischen Unterschied.

      Da ist zunächst der Fremdling, der auf hebräisch „G e r“ genannt wird. Das sagt uns ohne gute Hebräischkenntnisse erst mal gar nichts. Das wird ganz anders, wenn wir die griechische Übersetzung des Alten Testaments dazunehmen, die Septuaginta (LXX). In der wird das hebräische Wort „ger“ nämlich fast durchgängig wiedergegeben mit dem Wort „Proselyt.“ Und jetzt müßte es mindestens bei manchen von uns schon „klick“ machen. Der erste Groschen müßte eigentlich jetzt schon fallen. Denn ein Proselyt ist im Judentum wer?

      Das ist ein Heide, einer aus den fremden Nationen, der ganz und gar zum Judentum übergetreten ist. Voll und ganz. Das heißt: das hebräische Wort „ger“ würden wir heute viel eher wiedergeben im alttestamentlichen Zusammenhang mit dem Stichwort „Jude mit Migrationshintergrund“. Das ist der „Ger“. Der Jude mit Migrationshintergrund. Das hat mit dem, was wir unter einem „Fremden“ verstehen, gar nichts zu tun.

      Von diesem „ger“, von diesem Juden mit Migrationshintergrund, fordert Gott totale Integration. Auch totale religiöse Integration, einschließlich der Beschneidung des ganzen Hauses, das sehen wir schon bei Abraham. Als Abraham das Gebot der Beschneidung bekommt, heißt’s: auch der Fremdling in deiner Mitte soll beschnitten werden am 8.Tag. Diese totale religiöse Integration sehen wir auch im Blick auf das Passahfest in 2.Mose 12,43-49. Zunächst stellt Vers 43 dazu fest: „Kein Fremder (????????? = wörtlich: Fremdgeborener;) soll davon essen“. Fremde bleiben draußen! Hier ist zunächst vom Fremden im neutralen Sinne die Rede. Dann fährt Gottes Wort fort „Wenn sich aber ein Fremdling (LXX „??????????“ – hebräisch: wieder „ger“) bei dir aufhält – nämlich im Sinne von „ständig bei dir wohnt - und dem Herrn das Passah feiern will, so soll bei ihm alles Männliche beschnitten werden, und dann komme er herbei, um es zu feiern, und er soll wie ein Einheimischer des Landes gelten.“ Wir halten fest: Es geht nicht nur um eine individuelle Entscheidung. Die kennt das Alte Testament nicht.

      Das Familienoberhaupt muß sich mit Mann und Maus, mit Kind und Kegel, den Ordnungen Gottes unterstellen. Dann gilt er „wie ein Einheimischer“. Dann gilt: „Ein Gesetz soll gelten für den Einheimischen und für den Fremdling (hebräisch: ger; LXX: ?????????), der sich mitten unter euch aufhält.“ Hier ist aber nicht vom durchreisenden Fremdling die Rede, auch nicht von einem Asylanten, der sich für eine begrenzte Zeit im Land aufhält. Hier ist die Rede von dem, der sich ganz und verbindlich und dauerhaft dem Volk Gottes angeschlossen, der in Israel seine Heimat gefunden hat.

      Im Blick auf diesen „Juden mit Migrationshintergrund“ mahnt Gottes Wort noch viele Male: „Ein und dieselbe Ordnung soll für euch sein, sowohl für den Fremden als auch für den Einheimischen des Landes“ (so z.B. in 3.Mose 19,33+34 + 3.Mose 24,22 + 4.Mose 9,14: + 4.Mose 15,15.16.26+29+30 + Hesekiel 47,22). Eine Ordnung! Dieser „Fremde“, der sich ganz dem Volk Gottes angeschlossen hat, soll komplett gleich behandelt werden wie jeder Jude im Volk Israel auch. Kein Unterschied! – bläut Gott seinem Volk immer wieder ein Nur weil der eine andere Hauptfarbe hat, eine andere ethnische Herkunft, darfst du keinen Unterschied machen. Ein Gesetz, eine Ordnung soll gelten!
      Ganz unmißverständlich zeigen dies auch die weiteren Einzelanordnungen, etwa zum Sabbatgebot in 2.Mose 20,10: „Du sollst (am Sabbat) keinerlei Arbeit tun, du und dein Sohn und deine Tochter, dein Knecht und deine Magd und dein Vieh, und der Fremde (Hebräisch: ger; LXX: ??????????) bei dir, der innerhalb deiner Tore wohnt“ (par. 5.Mose 5,14).

      Von diesen vollintegrierten, auch religiös vollintegrierten, Fremdling redet die Bibel freundlich und mahnt, ihn zu lieben. So auch das heute so oft gebrauchte Wort in 2.Mose 22,20: „Den Fremdling (Hebräisch: ger; LXX: ??????????) sollt ihr nicht bedrücken.“ Ebenso das zweite, in diesen Tagen so häufig zitierte Wort aus 5.Mose 10,18+19: „Denn der Herr, …der Recht schafft der Waise und der Witwe und den Fremden liebt … Auch ihr sollt den Fremden lieben, denn Fremde seid ihr gewesen im Land Ägypten.“

      Der, der sich voll und ganz ins Volk Israel integriert hat, auch religiös, der soll behandelt werden wie der Einheimische. Aber eben auch nur der!

      Von diesem „ger“, dem „Juden mit Migrationshintergrund“ unterscheidet das Alte Testament ganz messerscharf den, den wir eigentlich als „Fremden“ bezeichnen, den „Nechar“. Das ist der „Fremde“ – der sich nicht oder nicht vollständig integriert hat!

      Von diesem „Fremden“ redet die Bibel komplett anders!

      Dieser „Fremde“ wird distanziert bis feindlich wahrgenommen. So heißt es von diesem Fremden von David in Psalm 144,7: „Strecke deine Hand aus von der Höhe! Reiße mich heraus und errette mich aus großen Wassern, aus der Hand der Söhne der Fremde (Hebräisch: nechar, LXX: ??????????????).“

      Es ist auch hier interessant, das griechische Wort anzuschauen, das die LXX für diesen Fremden mehr oder weniger durchgängig gebraucht: hallodrios – das kennen wir als Fremdwort von der Redewendung „Allotria treiben“ – Schabernack, nicht böse. Aber der Hallodria treibt, der Schabernack macht, der tut das Unpassende. Das ist der Hintergrund. Von daher kennen wir auch den „Hallodri“. Im Umgangssprachlichen ist das der Leichtlebige, der Unfug anstellt, damit aber eben auch der, der das Unpassende tut. Und das ist das Stichwort.

      Der „Hallodri“, das ist der „Fremde“, der „Unpassende“, der nicht zum Volk Israel paßt, weil er sich nicht integriert hat und damit eben der Fremde bleibt, der Außenseiter, der Nicht-dazu-gehörende. Und so wird er auch behandelt! Und bei unserem Bundespräsidenten ist es gut, genau hingehört zu haben, wenn er dieser Tage gesagt hat: die Herausforderungen durch die Zuwanderung werden größer als bei der Wiedervereinigung. Wie hat er das begründet? Er hat gesagt: Damals war die Herausforderung, daß zusammenwächst, was zusammen gehört - geschichtlich. Jetzt aber soll zusammenwachsen, was eigentlich nicht zusammengehört. Das Fremde, das Unpassende, soll zusammenwachsen. Da ist die Frage wichtig, ob das Unpassende sich auch anpassen will! Darüber redet die Bibel genau. Ganz deutlich. Ganz klar. Sehr differenziert.

      Aber solange er eben noch nicht der vollintegrierte, der angepaßte Proselyt ist, sondern der Hallodrie, der Unpassende, bleibt er der Außenseiter, der Nicht-Dazugehörende. Und so wird er dann auch behandelt.

      Zu diesem „Fremden“ hält Israel deutliche Distanz. So etwa Nehemia 9,2: „Und alle, die israelitischer Abstammung waren, - da dürfen wir jetzt auch vom Gesamtzusammenhang her die „Juden mit Migrationshintergrund“ dazunehmen, denn die werden als Einheimische gezählt - sonderten sich ab von allen Söhnen der Fremden (??????????????). Und sie traten hin und bekannten ihre Sünden und die Verfehlungen ihrer Väter.“
      Der Charakter dieses Wortes „Hallodri“ als fremd und feindlich findet sich so auch im Neuen Testament wieder in Hebräer 11,34, wo es von den großen Taten der Glaubenshelden heißt, sie „haben der Fremden (?????????) Heere zurückgetrieben“. Da ist der Fremde politisch gemeint und ich brauche nicht zu fragen, welches griechische Wort hier steht: die Hallodris.
      Und im geistlichen Sinne in Kolosser 1,21: „die ihr einst entfremdet (????????????????) und Feinde (nämlich Gottes) wart nach der Gesinnung in den bösen Werken, hat er aber nun versöhnt“. Das ist hier der Fremde nicht im Sinne der Gäste und Durchreisenden, sondern Feinde Gottes, durch die Sünde von Gott entfremdet, als ihr solche entfremdete Hallodries wart, da hat Gott euch versöhnt.

      Dieser Fremde, der sich nicht vollständig, auch religiös, ins Volk Israel integriert hat, der ist vom Sozialwesen des Volkes Gottes ausgeschlossen, explizit ausgeschlossen. Der Hallodri hat definitiv und ausdrücklich nicht die gleichen Rechte wie der Einheimische oder eben auch der „Jude mit Migrationshintergrund“.

      So etwa sehen wir das in 5.Mose 15 – hier geht es um das Erlaßjahr. Gottes Wort hat ja eine ungeheuere Dimension an sozialen Maßnahmen für Gottes Volk. Die meisten kennen wir gar nicht mehr. Die wären heute Gold wert. Alle 7 Jahre soll man sich in Israel die Schulden erlassen. Dasist gewaltig, liebe Geschwister. Alle 7 Jahre bekommt jeder Jude die Chance, neu anzufangen. Nicht aber notwendigerweise der „Hallodrie“, der Fremde, der fremd bleibt. Über ihn lesen wir in 5.Mose 15,2+3: „Er – also der Jude - soll seinen Nächsten und Bruder nicht drängen, denn man hat für den HERRN einen Schuldernerlaß ausgerufen. Den Ausländer (Hebräisch: nechar, LXX: ?????????????) magst du drängen“ – nämlich, daß er seine Schulden bis auf Heller und Pfennig zurückzahlt. Nicht aber den Fremden, den Proselyten, der sich vollständig integriert hat! Das ist eine ganz ausdrückliche Unterscheidung.

      Entsprechend sehen wir das auch in 5.Mose 23,20f im Blick auf die Zinsen: „Du sollst deinem Bruder keine Zinsen auferlegen … dem Fremden – dem Hallodrie - (Hebräisch: nechar, LXX: ???????????) magst du Zins auferlegen.“ Hier gilt zweierlei Recht!

      Wir haben hier übrigens den exakten Gegensatz dazu für den „Juden mit Migrationshintergrund“. Denn in 3.Mose 25,35 geht es auch schon mal um die Zinsen, aber dort heißt es: „Wenn dein Bruder verarmt und seine Hand neben dir wankend wird, dann sollst du ihn unterstützen wie den Fremdling (!) (??????????) - hier aber der Proselyt, der „Jude mit Migrationshinterrund - … du sollst nicht Zins und Aufschlag von ihm nehmen.“

      Gottes Wort macht also einen messerscharfen und glasklaren Unterscheid zwischen dem Fremden, der sich ins Volk Israel integriert hat, der Glied des Volkes Israel geworden ist, und dem, der sich nicht vollintegriert hat. Der Erste ist absolut gleich zu behandeln, wie jeder andere im Volk auch. Der Zweite ist ein Fremder und als solcher vom Sozialwesen ausgeschlossen!
      Wir haben also einen absolut eindeutigen Befund! Der vollintegrierte Jude mit Migrationshintergrund, der soll in allen Dingen gleich behandelt werden, wie der Volljude. Dasselbe Gesetz für beide!

      Nicht aber für den nicht-vollintegrierten Fremden. Auch der soll sicherlich nicht gequält und terrorisiert werden. Auch der soll anständig und ordentlich behandelt werden. Aber er bleibt von den Sozialleistungen des Volkes Israel ausgeschlossen!

      Und genau das ist ja der für unsere heutige Situation entscheidende Vergleichspunkt, wenn wir vom Fremden reden! Und wenn unsere Kirchenleute so vollmundig die biblischen Worte vom „Fremden“ in den Mund nehmen. Die reden vom ganz falschen „Fremden“. Einem Politiker, der sich im Wort Gottes nicht auskennt, sehe ich das nach. Theologen habe ich Schwierigkeiten, das nachzusehen. Da ist sehr viel Leichtfertigkeit, wenn nicht Böswilligkeit, mit im Spiel. So dürfen wir mit dem Wort Gottes nicht umgehen. Wir müssen genau hingucken. Das ist Theologie.

      Genau das ist ja die heute diskutierte Frage: Sind wir vom Wort Gottes her verpflichtet, massenhaft Fremde bei uns aufzunehmen und ihnen mehr oder weniger diesselben Sozialleistungen zur Verfügung zu stellen, wie unseren eigenen Volksgenossen? Gottes Wort sagt glasklar und ganz eindeutig „Nein“!

    • V.F. (kein Partner)
      26. Dezember 2015 13:38

      Euer Hochwohlgeboren F.V.,

      vielleicht kann ich Ihro Hochwohlgeboren mit einem Ratschlag dienlich sein. Ihro endloses Geschwafel ist sich selbst im Weg - halb so viel, oder besser noch ein Zehntel desselben wäre für alle erträglicher und der Sache (des Transportes dero Hochwohlgeborenen Gedankengutes) bei weitem dienlicher.

      Kurz: Schreib kürzer, Klugscheisser, sonst liest dich am End gar keiner mehr.

      Ist nur ein gut gemeinter Rat.

    • F.V. (kein Partner)
      26. Dezember 2015 16:51

      Irgendwo/-wann müßt ihr ja einmal Manieren gelernt haben, die korrekte Anrede ließe darauf schließen.

      Aber ihr braucht euch keine Sorgen um mich zu machen. Ob ihr oder irgendwelche geistigen Taglöhner „meine“ Beiträge lest oder nicht ist mir völlig egal. Jene, die wissen, daß es lohnt meine Kommentare oder Zitierungen zur Kenntnis zu nehmen, tun dies mit und ohne Empfehlung.

      Die Zensur Unterbergers – Anzahl der Zeichen, Links – bedingt übrigens, daß man sich nicht auf einen knappen Link einlassen kann. Wem´s zuviel ist, der muß nicht ...

      Die Klagen über´s Zuviel wären mehr berechtigt bezüglich des Wortmülls vieler Schwätzer. - Was wäre denn bei so vielen der Informationsgewinn?

  17. Lektor eminentiae (kein Partner)
    26. Dezember 2015 03:12

    Fuer Schoenborns Verhalten gibt es nur einen plausiblen Grund: irgendwer hat ihm - von uns allen unbemerkt - ins Hirn geschissen.

    • Meister vom Stuhlgang (kein Partner)
      26. Dezember 2015 11:59

      "irgendwer hat ihm..."
      Dieser "irgendwer" stammt wohl aus der „Synagoge Satans“.

    • F.V. (kein Partner)
      26. Dezember 2015 18:48

      Nur drei Sternderl für diesen lichtvollen Kommentar?

  18. Sensenmann
    25. Dezember 2015 22:01

    "Wider der Paffen Tück' und Ränk der Herr den wahren Glauben schenk'." (U.v.Hutten)

    Ich bin zwar kein Christ, aber als Heide soweit tolerant, als man auch mich in Ruhe lässt und die religiösen Ideen anderer nicht mein Leben, das meiner Sippe oder die Existenz von Volk und Land bedrohen.
    Mit den heutigen Pfaffen ist meine Toleranz allerdings am Ende! Wenn eine Religion nicht mal mehr das Mindeste erreichen will, nämlich moralische Richtschnur zu sein und den Gläubigen Leben und ihren Nachkommen Heimat zu erhalten, dann gehört diese Religion weg.

    Wie der Glaube der Antike unter der Pest des Christentums zebröselte, weil er in der Dekadenz nicht mehr sinnstiftend war und längst seines Inhaltes entleert und zur "Gewohnheit" verkommen war, wird auch das Christentum erlöschen.

    Die Perversion, seine Feinde mehr zu lieben als sich selbst ist Sargnagel dieses Glaubens und - wenn wir ihn nicht vorher von uns stoßen - der Sargnagel des weißen Europa!
    Man muss aber sagen, die protestantischen Pfaffen sind noch weit schlimmer, als die Katholen! Dort regiert nur mehr der reine Bolschewismus und jede Kritik an Flüchtilanten oder gar dem Islam wird mit Eifer verfolgt.

    http://www.idea.de/frei-kirchen/detail/pastoren-demonstrieren-gegen-ihren-kollegen-latzel-89523.html

    Man sehe nur die Gesichter dieser Gestalten, aus denen Selbstgerechtigkeit und Borniertheit triefen!

    Von den Christen und ihrer Kirche hat das Abendland NICHTS zu erwarten.
    Ja, als bei Türkengefahr der Bischof noch das Kettenhemd überwarf und mithalf, die Mohammedaner zur höheren Ehre der heiligen Jungfrau zu keulen, da war der Mär vom Jesus noch ein Zweck innewohnend und man blickte auf die Gottesmänner noch mit Vertrauen.

    Heute nur mehr mit Ekel.

    • F.V. (kein Partner)
      26. Dezember 2015 09:29

      Sie zitieren per Link die gutmenschlichen Idioten, da liegt die Vermutung nahe, daß sie auch die Ursache des „Protestes“ kennen, die sie aber nicht zitieren. Nämlich die Predigt des P. Tscharntke. Ich erwähnte einige wesentliche Teile weiter oben.

      Man könnte daraus erkennen, daß es ja nicht die Religion/das Gesetz ist, das falsch wäre, sondern der Abfall von sich dem Zeitgeist Unterworfenen.

      Hier unterscheiden sie leider nicht korrekt und werfen beides zu einem wirren Misch-masch zusammen. Nehmen sie all das weg, was seine Wurzeln (und damit Existenz) im Christentum hat, dann würden sie Europa kaum wiedererkennen: es wäre eine geistige Wüste und unkultivierter Urwald.

      Sie sollten vielleicht auch bessere Literatur lesen; was sie an anderer Stelle zitieren ist doch so jämmerlich dumm, daß man sich selbst damit die „Rote Karte“ zeigt.

    • Torres (kein Partner)
      26. Dezember 2015 10:53

      Dass die protestantischen Kirchenoberen tatsächlich noch schlimmer sind als die katholischen ist mir vor allem bei der (Ex-)Bischöfin Margot Käßmann aufgefallen, die ja bekanntlich wegen Trunkenheit am Steuer von ihren Funktionen zurückgetreten ist (oder wurde), seitdem aber bei fast jeder zweiten Talkshow im deutschen Fernsehen auftritt und sich dort als fanatische Anwältin der Moslems im allgemeinen und der moslemischen Invasoren im besonderen profiliert. Auch wenn sie keine offizielle Kirchenfunktion mehr hat, sollte man doch annehmen, dass sie auch weiterhnin gläubige Christin ist. Der Islam scheint ihr aber - so wie offenbar auch den anderen evangelischen (und auch katholischen) Bischöfen - inzwischen wesentlich näher zu stehen. Da kann man sich nur mit Abscheu abwenden - auch wenn man kein Christ ist.

  19. Bob
    25. Dezember 2015 08:57

    Wer mit der kath .Kirche nicht zufrieden ist, möge sich der orthodoxen Kirche zuwenden, die dem Urchristentum sehr nahe ist.

  20. Brigitte Kashofer
    24. Dezember 2015 23:18

    Michael Chalupka in der Presse: "Genauso gehört es zum Kern des Glaubens, sich der Menschen auf der Flucht anzunehmen. Daran eben erinnert uns gerade das Weihnachtsfest durch die Geschichte der Heiligen Familie." Der Direktor der Diakonie Österreich müsste wissen, dass Josef und Maria nicht auf der Flucht waren, sondern nach Bethlehem gezogen sind, um sich auf Geheiß des römischen Kaisers an ihrem Geburtsort eintragen zu lassen. Mit solchen Umdeutungsversuchen will man die Menschen nötigen, die derzeitige Landnahme durch fremde Menschen, Kulturen und Religionen zu erdulden. Man merkt die Absicht ....

    • Cotopaxi
      25. Dezember 2015 08:45

      Aber das dumme Christenvolk nimmt es ohne Murren hin....

    • Sensenmann
      25. Dezember 2015 22:07

      Das alles klappt nur, weil die Christen ja nichteinmal ihre eigenen Legenden kennen. Da kann man ihnen leicht ein X für ein U vormachen und sie werden es hinnehmen.
      DIESER Deutung ihres Glaubens haben sie ja auch zugestimmt, über Jahrhunderte, wie es Emil Belzner (1901-1979) so treffend sagte:

      "Was hat Christus die Welt gelehrt?: Schießt einander tot; hütet den Reichen die Geldsäcke; unterdrückt die Armen, nehmt ihnen das Leben in meinem Namen, wenn sie zu mächtig werden.. Die Kirche soll Schätze sammeln aus dem Leid ihrer Kinder, sie soll Kanonen und Granaten segnen, Zwingburg um Zwingburg errichten, Ämter erjagen, Politik treiben, im Verderben schwelgen und meine Passion wie eine Geißel schwingen."

      DIESER Deutung ihres Glaubens haben sie ja auch zugestimmt, über Jahrhunderte!

  21. Anton Volpini
    24. Dezember 2015 19:06

    Sind wir schon so weit?

    Sind wir auch schon in diesem Blog soweit, daß wir am 24. Dezember nicht innehalten können, um uns an den täglichen Niederungen ereifern zu können?

    Peter Strasser hat heute in der Kleinen Zeitung einen beachtenswerten Artikel über Adventus geschrieben. Wirklich lesenswert!

    Was ich Euch allen wünsche, ist ein besinnliches und friedliches Weihnachtsfest.
    Laßt all den Stress und vor allem Unfrieden, die sich ja sichtbar bei Euch aufgestaut haben, hinter Euch.
    Auf ein Neues, wir werden es wiederum schaffen.

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      26. Dezember 2015 07:37

      S.g. Hr. Volpini, leider hat es die Politik so weit gebracht, uns auch zu Weihnachten keinen Frieden finden zu lassen. Wer sein Hirn und seine düsteren Gedanken ausschalten möchte, müßte sich betrinken. Nur, die wenigsten tun das. Daher überwiegen auch oder gerade zur besinnlichsten Zeit die Sorgen über die Zukunft der Mittel- und sogenannten "Unterschicht". Die können durch das Absingen frommer Weihnachtslieder nicht beseitigt werden. Glauben Sie, dass etwa ein arbeitsloser 50jähriger Facharbeiter, Maturant oder gar Akademiker, seine Zukunftssorgen durch das Singen "Stille Nacht, heilige Nacht..." verliert? Wer in der bitteren Realität des zu Ende gehenden Jahres und in der Vorahnung auf 2016 lebt, findet keinen rechten Frieden...
      Trotzdem, frohe Weihnachten, so bitter das auch klingen mag...

  22. Charlesmagne
    24. Dezember 2015 17:05

    Vielleicht steht eine Beschreibung unserer Kardinäle bereits im Johannesevangelium Jesus zitierend:
    Joh 10,11 Ich bin der gute Hirt. Der gute Hirt gibt sein Leben hin für die Schafe.

    Joh 10,12 Der bezahlte Knecht aber, der nicht Hirt ist und dem die Schafe nicht
    gehören, lässt die Schafe im Stich und flieht, wenn er den Wolf kommen
    sieht; und der Wolf reißt sie und jagt sie auseinander. Er flieht,
    Joh 10,13 weil er nur ein bezahlter Knecht ist und ihm an den Schafen nichts liegt.

    Joh 10,14 Ich bin der gute Hirt; ich kenne die Meinen und die Meinen kennen mich,
    Joh 10,15 wie mich der Vater kennt und ich den Vater kenne; und ich gebe mein
    Leben hin für die Schafe.

    Leider keine gute Aussicht für die Schafe bei solchen Hirten.

    • Susanne
      24. Dezember 2015 20:55

      @Charlesmagne:
      Wenn man mit manchen Priestern oder Bischöfen nicht zufrieden ist, dann ist dies noch kein Grund eines nach der Bibel überzeugten Christen der Kirche den Rücken zu kehren. Alle jene, welche wegen Kirchenbeitrag oder manchen Geistlichen austreten, sind ohnehin nur Taufscheinchristen gewesen. Besser ist es, die Fehlentscheidungen - so wie hier - öffentlich anzuprangern.

      Der derzeitige Papst versucht ohnehin, in der katholischen Kirche etwas Ordnung zu schaffen, aber die Erfolge sind nur langfristig zu erwarten. Er hat sich leider viele Feinde geschaffen, den einen geht alles viel zu langsam und andere in der Kurie wollen am bisherigen System und den Privilegien kaum etwas geändert haben. Der Erzbischof von Ferrrara wünscht ihm sogar den baldigen Tod. Daher sollte Franziskus sogar beim Morgenkaffee aufpassen, damit er nicht so wie der Reformer und Kurzzeitpapst Johannes Paul I. (33 Amtstage!) plötzlich stirbt. Die Unterlagen zu dessen Todesursache wurden nie veröffentlicht und sind im päpstlichen Geheimarchiv fest verschlossen.

  23. Tegernseer
    24. Dezember 2015 16:05

    Perfekter Analyse die mich sehr berührt!

    • Tegernseer
      24. Dezember 2015 16:09

      Sorry ich meinte natürlich "Perfekte".
      NB: die von Schönborn verlangte Immigration wegen Aufrechterhaltung unseres Sozialsystems finde ich besonders pervers!

  24. Patriot
    24. Dezember 2015 14:49

    Ich wünsche dem Herrn Doktor Unterberger und allen Mitlesern und Mitpostern ein gesegnetes Weihnachtsfest und erholsame Feiertage!

    • M.S.
      24. Dezember 2015 15:44

      @Patriot

      Ich schließe mich den freundlichen Wünschen für ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr an. Möge es besser sein als das abgelaufene!

    • fenstergucker
      24. Dezember 2015 16:20

      Ich schließe mich den Vorpostern an - auch was das abgelaufene Jahr betrifft und wünsche FROHE WEIHNACHTEN sowie ein PROSIT NEUJAHR!

  25. Josef Maierhofer
    24. Dezember 2015 14:12

    Und Jesus prangerte die Pharisäer an und warf sie aus dem Tempel ....

    Es ist richtig, jeder kann sich persönlich engagieren für ihm nahestehende Flüchtlinge, ich selbst mach das auch, aber einen selbsternannten Gutmenschen zu einer Einladung zu einer Völkerwanderung zu bevollmächtigen ist damit nicht verbunden. Unsere Politgutmenschen und auch die Kirchengutmenschen nehmen sich (teils sogar für sich selbst) heraus, was ihnen nicht zusteht, das ist auch die Krankheit der 'repräsentativen Demokratie' und ihrer kirchlichen 'Anhängsel'.

    Dass ein Bischof zu Flüchtlingshilfe aufruft, ist für mich OK, aber dass er sich am Aufruf zu einer Selbstaufgabe dieser Gesellschaft und des Christentums beteiligt, erinnert mich an extreme amerikanische Sekten mit vielen Toten als Konsequenz, was noch mild ist im Verhältnis zu dem, was hier angerichtet wurde und wird und in Zukunft werden wird.

    Als Gläubiger gehe ich zu Christmette und bete für ein Ende des grausamen Krieges in dieser Weltregion, in allen Weltregionen.

    Als Realist prangere ich die Täter an, die da sind die 'Eliten' aus USA und ihre europäischen Mittäter und neuerdings die 'Öldiebe' aus der Türkei und die Kurdenmörder aus der Türkei, und bete für ihre Einsicht und Umkehr. Täter in Afrika, Täter überall, für die wir beten müssen, dass sie ihre eigenen Taten erkennen mögen, auch für unsere verirrten Hirten.

    Am gemeinsamen Aufruf zu Selbstmord und der Selbstaufgabe werde ich mich nicht beteiligen.

    Feiern wir Weihnachten, solange wir noch dürfen und können !

    Frohe Weihnachten !

  26. Erich Bauer
    24. Dezember 2015 12:35

    (Zitat A.U.): „..Augustinus sieht die Pflicht zu einer „Rangordnung der Liebe“…“

    Die Religion des Antichrist: Der theologisch unüberwindbare Graben.

    1. Johannes 2:22, 23:
    Wer ist der Lügner? Der, der verneint, dass in Jesus der Sohn Gottes erschienen ist. Das ist der Antichrist; er verneint mit dem Sohn auch den Vater. Wer den Sohn leugnet, hat auch keine Verbindung zum Vater. Wer sich aber zum Sohn bekennt, ist auch mit dem Vater verbunden.

    Sure 23:91 und Sure 9:30:
    Allah hat sich keinen Sohn zugestellt. Und die Christen sagen, der Messias sei Allahs Sohn. Allahs Fluch über sie.

    1. Johannes 5:10 – 12. Johannes 3:16:
    Wer an den Sohn Gottes glaubt, der hat das Zeugnis in sich selbst; wer Gott nicht glaubt, der hat ihn zum Lügner gemacht, weil er nicht an das Zeugnis geglaubt hat, das Gott von seinem Sohn abgelegt hat. Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.

    Sahih Bukhari 50:30 Siehe Hadith Nr.: 2925:
    Die Stunde (Anm.: des Mahdi) wird nicht kommen, bis ihr gegen die Juden so lange kämpft, bis der Stein, hinter dem sich der Jude versteckt spricht: „Du Muslim, hier ist ein Jude der sich hinter mir versteckt, so töte ihn“.

    Der Islam ist der Todfeind der Juden und Christen…

  27. M.S.
    24. Dezember 2015 12:02

    Zu Punkt 23 der Liste:

    Wenn der Herr Kardinal fürchtet, dass wir aussterben, dann verstehe ich nicht, warum er der größten und himmelschreienden Barbarei unserer "christlichen"Gesellschaft, nämlich der Tatsache, dass seit Einführung der sogenannten "Fristenlösung" an die zwei Millionen Kinder abgetrieben wurden, so wenig Aufmerksamkeit schenkt.
    Aber was erwartet man sich noch von unseren Kirchenführern, wenn zum Beispiel die schwedische evangelische Bischöfin Eva Brunne allen Ernstes vorschlägt, man solle die Kreuze an der Seemannskirche in Stockholm entfernen, da sie eine "Beleidigung" für die muslimischen Mitbürger seien.
    Da bleibt einem tatsächlich nur mehr Fassungslosigkeit. Eine christliche Bischöfin meint, dass das Symbol ihre Religion, die als einzige sogar die Feindesliebe predigt, Gläubige anderer Religionen beleidigen könnte.

  28. carambolage
    24. Dezember 2015 11:22

    Als Katholik leide ich schon lange über die verschobenen Werte/Ansichten unserer kirchlichen Leitfiguren. Das unsolidarische Verhalten - abgesehen vielleicht von CSI - gegen die verfolgten Christen auf der ganzen Welt und im Besonderen gegen die (Ur-) Christen in den nun islamisch beherrschten Weltgegenden, beschämender geht es gar nicht.
    Ganz selten und versteckt wird das Thema bei einer Predigt oder den Fürbitten angesprochen. Herumgeschwurbelt wird ohne Ende und ich denke mir dabei immer, wie darüber ein drangsalierter todgeweihter Christ denken würde, wenn er das hören würde.
    Den Artikel von AU werde ich unserem Ortspfarrer und dem Kardinal zusenden, wenn`s nichts nutzt, schaden kann`s auch nicht.

  29. Gandalf
    24. Dezember 2015 11:03

    Als Weihnachtsgruss an den Blogmaster und sein Team sowie alle Mitblogger eines der schönsten Weihnachtsgedichte, ein Werk des grössten Dichters des 20. Jahrhunderts, Josef Weinheber:

    Als ein behutsam Licht
    stiegst du von Vaters Thron.
    Wachse, erlisch uns nicht,
    Gotteskind, Menschensohn

    Sanfter, wir brauchen dich.
    Dringender war es nie.
    Bitten dich inniglich,
    dich und die Magd Marie –

    König wir, Bürgersmann,
    Bauer mit Frau und Knecht:
    Schau unser Elend an!
    Mach uns gerecht!

    Gib uns von deiner Güt
    nicht bloß Gered und Schein!
    Öffne das Frostgemüt!
    Zeig ihm des Andern Pein!

    Mach, dass nicht allerwärts
    Mensch wider Mensch sich stellt.
    Führ das verratne Herz
    hin nach der schönern Welt!

    Frieden, ja, ihn gewähr
    denen, die willens sind.
    Dein ist die Macht, die Ehr,
    Menschensohn, Gotteskind.

    • Gandalf
      24. Dezember 2015 11:05

      P.S.: Sollte der verehrte Wertkonservative hier doch noch mitlesen, einen speziellen Weihnachtsgruss an ihn, der dieses Gedicht ebenso liebt wie ich.

    • Xymmachos
      24. Dezember 2015 11:28

      Ein Dank an @Gandalf für das Gedicht. Und einen Weihnachtsgruß an ihn und den Herrn Michler (von dem ich irgendwie überzeugt bin, daß er hier noch mitliest).

    • Bob
      24. Dezember 2015 11:51

      Auch von mir besinnliche Festtage. Sie gehen hier ab, auch wenn Sie viel Widerspruch erhalten habe. Es fehlt das Salz in der Suppe.

    • Bob
      24. Dezember 2015 11:52

      vorige Worte waren an Herrn Michler gerichtet.

    • Undine
      24. Dezember 2015 11:53

      @Gandalf

      Schließe mich @Xymmachos' Dank an---nicht nur für das wunderschöne Gedicht, sondern auch für das Hervorheben des wirklich großen Josef WEINHEBER, der in seiner Heimat vom geistigen Proletariat geächtet wird! Wollen wir ihn hier umso mehr hochhalten, denn WEINHEBER hat jeden Dank seiner Landsleute verdient!

    • Wyatt
      24. Dezember 2015 12:10

      @ Gandalf
      @ Undine
      ********************!

    • bürgerIn (kein Partner)
      26. Dezember 2015 10:18

      ja, josef weinheber, großartig! starke, zeitlose verse, die wie eine beschwörung klingen. dank des überzeugend hoch dotierten österreichischen forschungsbudgets zur bewältigung des nationalsozialismus, kennt der/die österreicherIn heute entweder weinheber gar nicht mehr oder in seiner vita steht "nationalsozialist" und er war damit gegenstand eifernder-geifernder rot-grüner straßenumbenennungen.

  30. HDW
    24. Dezember 2015 11:01

    Schönborn steht schon körpersprachlich für diesen pädophilen Männerverein, der parassitär auf den Schultern der christlichen Gemeinde hockt und schon Byzanz und später die Orthodoxie den Angriffen der eurasischen Steppenvölker und dem Islam auslieferte! Und sich dabei mit den jeweiligen geschichtsmächtigen Feinden der christlichen Gemeinde verbündete. Als Missionsauftrag , angeblich. Mit der freimaurerischen amerikanisch-französischen Revolution kompromittiert beim Indianermord, den verschiedenen Marxismen, dem Nationalsozialismus und dem Islam, gegen die Christengemeinde. Dieser tausendjährige Macchiavellismus dieses Klünges wird nur durch Spaltung in manichäische Protestantismen oder, in den ultramontanen deutschen Landen, ganz banal durch den Kirchenaustritt, konterkariert. In diesem Sinne also Frohe Weihnacht allen Christen, auf deren Kultur der Nächstenliebe sich die islamische Massenimmigration ja beruft und von der sie und ihre explodierende Nachkommenschaft in Zukunft auch weiterhin zu leben gedenkt, Integration hin oder her!

  31. teifl eini!
    24. Dezember 2015 11:01

    Großer Dank an A.U. für diese ausführliche, erhellende Zusammenstellung an Einwänden! Man könnte eine mindestens ebenso lange Liste über das linke Gutmenschentum aufführen.

    Der Gutmensch hat "Nächstenliebe" und "Altruismus" völlig pervertiert, wenn er die Opfer nicht mehr selbst erbringt, sondern seinen Nächsten aufbürdet.

    Aber war das nicht schon immer so, wenn die Obrigkeit zum Altruismus aufgerufen hat? Musste man als freier Bürger nicht schon immer das Weite suchen, wenn Machthaber begannen, Opfer zu verlangen (in wessen Namen auch immer: Gott, Volk, Gemeinwohl, Nation und neuerdings der Umwelt)?

  32. Politicus1
    24. Dezember 2015 11:00

    Da wir in diesen Stunden ununterbrochen an die 'Flüchtlinge' erinnert werden, deren Schicksal wir nur durch unsere Spenden lindern können, möchte ich daran erinnern:
    Der Finanzminister gibt 2016 aus unseren Steuergeldern EINE MILLIARDE für die Flüchtlingskosten des Bundes frei. (Dazu kommen natürlich die beträchtlichen Aufwendungen der Länder und Gemeinden - Mindestsicherung, medizinische Betreuung ..)

    Im Schnitt zahlt daher jeder Einwohner (Neugeborene und alte Pflegebedürftige inklusive) Österreichs im kokmmenden Jahr 120.- EUR für die Flüchtlingslawine.
    Die echten Steuerzahler - die schon in der Minderheit sind - entsprechend mehr.
    Eine Jungfamile mit zwei kleinen Kindern leistet eine "freiwillige" Spende von 480.-!

    • fewe (kein Partner)
      28. Dezember 2015 07:39

      Eine Milliarde ist es vorläufig. Im nächsten Jahr müssen ja auch die weiterhin versorgt werden, die schon da sind. Die brauchen alle Wohnraum. Mit einer Milliarde wird man da nicht weit kommen.

      Eine Milliarde ist nur sozusagen die Grundgebühr für die NGOs für knapp 30.000 unbegleitete Jugendliche oder weniger als 100.000 sonstige "Flüchtlinge". Das geht sich also niemals aus. Es werden eher 5 Mia. werden, die im nächsten Jahr für die Völkerwanderung aufgebracht werden müssen. Die Asylindustrie besteht ja nicht nur aus jenen, die die Leute beherbergen und versorgen sondern auch aus Anwälten, Dolmetschern etc.

      Dieser Finanzminister ist also ziemlich ungeeignet, wenn er annimmt, dass mit 1 Mia. auszukommen sein wird. Vielleicht sollte man ihm einen Taschenrechner schenken.

  33. El Capitan
    24. Dezember 2015 10:42

    Die Anfügung einiger Gedanken sei mir gestattet.

    In Dr. Unterbergers Analyse wird richtig darauf hingewiesen, dass die Unterprivilegierten FPÖ wählen, weil sie im Gegensatz zu den Saturierten in direkter Konkurrenz zu den Zuwanderern leben. Das wird in den nächsten Jahren Konsequenzen haben.

    * Jede nicht bewilligte Wohnung, jede nicht bewilligte Kur, jeder aufgeschobene chirurgische Eingriff, jeder abgelehnte Wohnungszuschuss usw. usf. werden Bürger den Flüchtlingen in die Schuhe schieben – egal ob der Vorwurf gerechtfertigt ist oder nicht. Gefühle haben ein unkontrollierbares politisches Eigenleben.

    * Die immer mehr in Bedrängnis kommenden Schulen, vor allem in Wien, werden propagandistisch ausstrahlen. Jeder von uns kennt Schüler oder Lehrer, die ihrem Frust gelegentlich Luft verschaffen. Auch das erzeugt politisch unkontrollierbare Gefühle.

    * Ein mir persönlich bekanntes Mitglied einer nicht gerade bürgerlich orientierten prominenten Medienredaktion (der Name sei verschwiegen) erzählte mir aus erster Hand, dass die Journalisten sehr wohl wissen, dass die meisten Bürger - ausgenommen einige Pensionisten – den Ideologen in den redaktionen nichts mehr glauben und der Faymann-Weihrauch nur noch auf Hohn und Spott in der Bevölkerung trifft. Die Journalisten wissen es, aber sie wissen nicht, was man dagegen tun kann. Jede propagandistische Waffe stumpft irgendwann ab, denn gegen politisch erzeugte Gefühle kann man zwar ankämpfen, aber die Wirkung bleibt aus. Ganz im Gegenteil. Je mehr ORF, Standard, Falter & Co der Politik des Taxifahrers die Stange halten, desto lauter schimpft der Stammtisch.

    SPÖ und ÖVP klammern sich fast schon verzweifelt aneinander und die Grünen stagnieren. Wenn 2018 eine rot-schwarz-grüne Koalition verhindert werden soll, muss die FPÖ mehr machen, als den Robin Hood des Prekariats zu spielen. Es müssen die gebildeten Schichten einschließlich Gymnasium und Universitäten gewonnen werden. Ohne diese Kampfrichtung wird auch die FPÖ nutzlos auf hohem Niveau stagnieren. Zu diesem Zweck muss die FPÖ offener werden, auch wenn es schwer fällt.

    • Erich Bauer
      24. Dezember 2015 10:53

      Es ist auch ein unfrommes Märchen, dass die FPÖ-Wähler der "Bodensatz" der Gesellschaft sind...

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      26. Dezember 2015 08:24

      S.g. Hr. Bauer, darum werden im ORF bei FPÖ-Veranstaltungen gezielt fast ausschließlich nur Individuen mit äußerlich sichtlich herabgekommenem Habitus sowie Sprache und Auftreten ausgewählt. Dies dient dazu, FPÖ-Sympathisanten u. Wähler in der Öffentlichkeit körperlich und geistig als minderwertig hinzustellen. Im sogenannten "Dritten Reich" wurde selbiges nahezu perfektioniert...

    • fewe (kein Partner)
      27. Dezember 2015 00:12

      Da sind Sie aber selbst ein Opfer der Propaganda, wenn Sie davon ausgehen, dass die FPÖ primär die Unterschicht ansprechen würde. Zu den Parteiveranstaltungen kommen bei allen Parteien eher Leute, die Tagesfreizeit haben. Das sind typischweeise nicht Akademkiker, Unternehmer und Manager.

      Egal bei welcher Partei, Sie werden genügend Leute finden, die wie Sandler ausschauen, die Sie bei einer öffentlichen Parteiveranstaltung filmen oder fotografieren können. Bei der FPÖ macht man das halt gezielt so. Möglicherweise sind es sogar die selben Leute, die bei der SPÖ oder den Grünen dabeistehen und mitjohlen. Es gibt auch Leute, die gehen auf jedes Begräbnis.

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      27. Dezember 2015 09:22

      fewe, nicht ganz falsch, aber auch nicht ganz richtig. Die "gehobenen" Parteiveranstaltungen finden manchmal auch während der Arbeitszeit, die "volksnahen" jedoch stets abends statt. Sonst käme ja auch kein "Volk" hin. Siehe Strache am Viktor Adler-Markt oder am Stephansplatz.

  34. Franz77
    24. Dezember 2015 10:42

    Was für eine Analyse! *hutlupf* Angemerkt: Schönborn ist Hochgrad-Freimaurer und somit ein Prediger des satanischen Tempels. Ein Musterbeispiel für die Unterwanderung der Kirche durch Luzifer. Sie nennen den Teufel "Lichtbringer".

  35. Le Monde
    24. Dezember 2015 10:41

    Weihnachten 2015!

    Heilie Mutter Gottes in Mariazell, bitte schütze uns vor dieser Regierung und diesen Bischöfen! Bitte, Bitte, Bitte! Ds ist mein einziger Weihnachtswunsch für Österreich!

    • logiker2
      24. Dezember 2015 12:14

      dem schließe ich mich ,wenn ich darf, mit ganzem Herzen an.

    • Erich Bauer
      24. Dezember 2015 13:32

      Bei meiner heurigen Fußwallfahrt nach Mariazell war das mein einziger Wunsch.

    • Specht (kein Partner)
      27. Dezember 2015 06:04

      Diesem Gebet von Le Monde schließe ich mich mit Wünschen für gesegnete Weihnachten und Neujahr an.
      Die Einschätzungen von AU teile ich völlig, an dieser Stelle ein Danke für die mutigen Worte, die sich fast niemand mehr auszusprechen wagt weil die PC der heuchlerischen Obrigkeit besser als alles andere gefällt.

  36. Sandwalk
    24. Dezember 2015 09:58

    Die umfangreiche Auflistung von Herrn Dr. A.U. kommt in mein Archiv. Vielen Dank!

    Unter den vielen aufgezählten Punkten ist mir einer aufgefallen. Es sind die selbsternannten Gutmenschen, die anderen Leuten erklären, was gut und böse ist. So etwas nennt man auch Ideologen. Sie haben keine Sorgen, verdienen meist mittelmäßig bis gut, wohnen komfortabel und sehen Flüchtlinge nur auf dem Bildschirm. Außerdem haben sie Zeit genug, zu überlegen, wie eine neue Gesellschaft auszusehen hat.

    Auch ich verdiene gut und kann einen Überschuss an Kinder, Enkel und echte Bedürftige abgeben, aber ich sage anderen nicht diktatorisch, was richtig und falsch, gut und böse, politisch korrekt oder unkorrekt ist. Das überlasse ich den unsäglichen Gutmenschen vulgo Moralmonopolisten, denen ich schon lange nichts mehr glaube. Ich habe auch nie Lehren von Hitler, Rosenberg, Marx, Trotzki, Habermas, Adorno usw. bewundert, denn Selbstdenken erhöht die Lebensqualität beträchtlich. Wenn schon Philosophie, dann Sir Karl Popper & Co.

    Ein weiterer Punkt sollte in Erwägung gezogen werden. Ich vermute, dass der ideologisch motivierte Grund für die begeisterte Aufnahme von Migranten ihre mangelhafte Bildung ist. Die Grünen in Deutschland vertreten schon lange die Meinung, dass unsere Gesellschaft bildungsmäßig ausgedünnt werden muss. Das Bildungssystem muss heruntergefahren werden, denn es gibt immer noch viel zu viele gebildete bürgerliche Lehrer, Juristen, Ärzte, Wissenschaftler, Unternehmer und Finanzfachleute. Eine „Ausdünnung“ durch Analphabeten aus Afghanistan kommt da gerade recht.

    Wir leben nicht nur in interessanten Zeiten. Es sind geradezu irre Zeiten.
    Trotz allem: Frohe Weihnachten!

    • Erich Bauer
      24. Dezember 2015 10:12

      @ "...Es sind die selbsternannten Gutmenschen, die anderen Leuten erklären, was gut und böse ist..."

      Es sind die Anfänge einer "Weltreligion" für eine "Neue Weltordnung" und "Weltregierung". Und die "Gutmenschen" sind die "Apostel". Sie gehen schnurstracks in die Finsternis.

  37. Erich Bauer
    24. Dezember 2015 09:55

    „Der Mensch ist dabei GOTT zu werden.“ (Manley P. Hall, „The lost keys of Freemasonry“ Seite 92)

    „Sprich zu deinem eigenen Herzen: ‚Ich bin mein eigener Erlöser’.“ (Anton Lavey – Satanic Bible, Seite 33)

    Der katholische Katechismus 1995 (Seite 195): „Der Sohn Gottes wurde MENSCH, damit wir GOTT werden können…“

    Frohes „Rudolf das Rentier“ – Fest.

  38. Wolfgang Bauer
    24. Dezember 2015 09:31

    A.U., Punkt 18: Die Willkommenskultur geht "ja fast einzig zu Lasten der untersten sozialen Schichten."

    Ich glaub', die selbstgerechten Rotgrünen hoffen so letztlich die massive Verstärkung der Umverteilung erwirken: Wenn's gar nicht mehr mit Schuldenmachen geht, dann wird Enteignung und enteignende Erbschafts- und Vermögenssteuer "endlich" kommen.

    Da sind sie allerdings Opfer ihrer schlechten Rechenkünste und ihres vernebelten Wirtschafts- und Hausverstandes. Denn dass das Schrüpfen der "G'stopften" erstens weniger bringt als sie glauben, weil's eben relativ wenige sind und durch Flucht noch weniger werden, und zweitens durch Verbrauch der Substanz die von ihnen oft besungene Nachhaltigkeit vermissen lässt, wird ihnen erst auffallen, wenn's zu spät sein wird.

    Ich muss mich korrigieren: Nicht diese Gutmenschen sind die Opfer ihrer Fehler, sondern wir alle, ob arm oder reich. Denn die letzten Systemgewinnler werden die sein, die sich die sichersten Posten im absterbenden Österreich gesichert haben - dieser Klüngel an Bessermenschen.

  39. Undine
    24. Dezember 2015 09:25

    Mit der Wiedergabe eines meiner weihnachtlichen Lieblingsgedichte, das uns einst unsere Deutsch-Professorin, eine Klosterfrau, so einprägsam vorlas, möchte ich allen Freunden des "Tagebuchs" und seinem Betreiber, Dr. Unterberger, ein schönes, besinnliches, traditionelles Weihnachtsfest wünschen!

    KASCHUBISCHES WEIHNACHTSLIED

    Wärst du, Kindchen, im Kaschubenlande,
    wärst du, Kindchen, doch bei uns geboren!
    Sieh, du hättest nicht auf Heu gelegen,
    wärst auf Daunen weich gebettet worden.

    Nimmer wärst du in den Stall gekommen,
    dicht am Ofen stünde warm dein Bettchen,
    der Herr Pfarrer käme selbst gelaufen,
    dich und deine Mutter zu verehren.

    Kindchen, wie wir dich gekleidet hätten!
    Müßtest eine Schaffellmütze tragen,
    blauen Mantel von kaschubischem Tuche,
    pelzgefüttert und mit Bänderschleifen.

    Hätten dir den eig'nen Gurt gegeben,
    rote Schuhchen für die kleinen Füße,
    fest und blank mit Nägelchen beschlagen!
    Kindchen, wie wir dich gekleidet hätten!

    Kindchen, wie wir dich gefüttert hätten!
    Früh am Morgen weißes Brot mit Honig,
    frische Buiter, wunderweiches Schmorfleisch,
    mittags Gerstengrütze, gelbe Tunke,

    Gänsefleisch und Kuttelfleck mit Ingwer,
    fette Wurst und gold'nen Eierkuchen,
    Krug um Krug das starke Bier aus Putzig!
    Kindchen, wie wir dich gefüttert hätten!

    Und wie wir das Herz dir schenken wollten!
    Sieh, wir wären alle fromm geworden,
    alle Knie würden sich dir beugen,
    alle Füße Himmelwege gehen.

    Niemals würde eine Scheune brennen,
    sonntags nie ein trunk'ner Schädel bluten, —
    wärst du, Kindchen, im Kaschubenlande,
    wärst du, Kindchen, doch bei uns geboren!

    WERNER BERGENGRUEN

  40. Nestor 1937
    24. Dezember 2015 09:21

    Ich weiß nicht, wer in Deutschland den Kardinal R. Marx dirigiert.

    Aber in Österreich wissen wir doch, daß Schönborn nur das Sprachrohr des Caritaspräsidenten Landau geworden ist... und das ist schlimm.

    • Chivasso
      24. Dezember 2015 10:27

      Weihnachten hin oder her, es darf einmal formuliert werden: Dieser Herr Landau bereitet mir grosses Ungemach, ja nachgerade körperliche Pein. Solche, sogenannte Christen sind die wahren Wegbereiter für die Ausbreitung des Islams in unserem Land.

    • Pennpatrik
      24. Dezember 2015 13:05

      @Chicago
      Beruhigen Sie sich: Ist eh kein Christ.

    • Pennpatrik
      24. Dezember 2015 16:19

      @Chivasso
      Entschuldigung - die blöde Rechtschreibprüfung.

    • AppolloniO (kein Partner)
      26. Dezember 2015 11:03

      Schönborn und Landau, beide sind arme, getriebene des schnöden Mammons.
      Fast 3000 €uro p.m. für einen minderjährigen Flüchtling- Heissa, da kommt Freude auf.
      Da bleibt den gramgebeugten Hirten Gottes gar nichts anderes übrig als:
      "`rein mit ihnen, alle reinlassen. Schickt bessere Landkarten nach Afrika, damit uns unterwegs nicht so viele verlorengehen" zu rufen.
      Diesen Herren ist die Liebe zum Nächsten (Flüchtling) zu glauben.

  41. Leopold Trzil
    24. Dezember 2015 09:21

    Jede mögliche Reaktion auf diese Massenmigration ist in moraltheologischer Hinsicht eine Handlung mit mehrfacher Wirkung, die eine Abwägung erfordert: steht die Wohltat für die einen (Aufnahme und Versorgung) in gerechter Relation zum Schaden, den sie für andere bedeutet (Verluste an Sicherheit und Wohlstand in Österreich, Lockwirkung in den Herkunftsländern, Verlust an Kapazität zur Hilfe für andere Bedürftige)? Im Verhältnis zur Koplexität dieser Fragen ist das neue Gutmenschentum eine Abkürzung, die Moralität letzten Endes auflöst und durch Emotion ersetzt. Insofern sind mir die einseitigen Appelle der genannten Bischöfe unverständlich.

    Nun stellen Sie sich aber vor, Sie wären Bischof in Österreich, einem Land, das noch mehr als Deutschland von reichskirchlichen Traditionen geprägt ist (weltweit eine Rarität!) und in dem die Kirche mit Schulen, Spitälern, dem merkwürdigen Caritaswesen und vielen anderen Organisationen, aber auch mit Wirtschaftsbetrieben eng in das gesellschaftliche Leben verwoben ist und darum zugleich an allen diesen Seiten empfindliche Angriffspunkte bietet - vom in den meisten anderen Ländern unbekannten und durchaus fragwürdigen Kirchensteuersystem gar nicht zu reden.
    Würden Sie wirklich eine echte Konfrontation mit den Machthabern in diesem Staat riskieren, die sich immer autoritärer zeigen und die Migration offensichtlich wünschen? Deren Antwort wäre mit Sicherheit eine antikirchliche Kampagne mit kaum abschätzbaren Folgen, für die Sie als Bischof die Verantwortung trügen. Solche Kampagnen (freilich begrenzten Umfangs) haben in den vergangenen Jahrzehnten ja vielfach stattgefunden. Es handelte sich also auch hier um eine Handlung mit mehrfacher Wirkung, die ebenso wie die eingangs genannte eine Güterabwägung erfordert.
    Und daß man jeden Bischof jederzeit ohne objektivierbare Grundlage fertigmachen und abservieren kann, wurde an Kardinal Groer eindrucksvoll und für alle zum Mitschreiben vorgeführt. Hierzu ist gerade ein Büchlein erschienen:
    Victor quia victima. Wie man einen Bischof zu Fall bringt. € 12,80
    http://www.patrimonium-verlag.de/index.php/2012-07-12-15-35-57/patrimonium-historicum/victor-qvia-victima-wie-man-einen-bischof-zu-fall-bringt-detail

  42. socrates
    24. Dezember 2015 09:21

    O.T. ad Vertreibung und Entschädigung (rassengebunden).Jetzt will auch noch Mafia von Kuba entschädigt werden

    Enkel des kriminellen Geschäftsmanns Meyer Lansky will das Hotel Riviera in Havanna rückübertragen bekommen

    In den USA hat sich einer der Erben eines historischen Mafia-Bosses zu Wort gemeldet, um von der kubanischen Regierung Entschädigung für enteignete Güter auf der sozialistischen Karibikinsel zu verlangen. Die Forderung eines Enkels des russischstämmigen Paten Meyer Lansky (1902-1983) wurde von der Lokalzeitung Tampa Tribune publik gemacht. Der 60-Jährige Mafia-Erbe Gary Rapoport wohnt in der Stadt im US-Bundesstaat Florida.

    Rapoport fordert die Rückübertragung des Hotels Riviera im Stadtteil Vedado von Havanna – oder den entsprechenden Marktwert in Bargeld. "Das Hotel wurde meinem Großvater unter Zwang enteignet", sagte der Mann der Tampa Tribune: "Kuba schuldet meiner Familie Geld." Der Bau des Hotels Riviera an der Bucht von Havanna hatte im Jahr 1950 rund acht Millionen US-Dollar gekostet. Heute befindet es sich in Staatsbesitz.

    Die Forderung wurde zeitnah zu Verhandlungen zwischen den Regierungen von Kuba und den USA über Entschädigung von Betroffenen der Enteignungen publik. Der Wert dieser Güter wird heute auf rund 1,9 Milliarden US-Dollar geschätzt, betroffen sind rund 6.000 US-Bürger und Unternehmen. In den Monaten und Jahren nach der Revolution am 1. Januar 1959 waren Schlüsselindustrien verstaatlicht worden. Dazu zählte auch der Tourismus. Das Hotel Riviera wurde im Herbst 1960 verstaatlicht, ebenso wie unter anderem die kubanischen Elektrizitätswerke, die Telekommunikationsgesellschaft und der Besitz des Coca-Cola-Konzerns sowie des Spirituosenherstellers Bacardí.

    Bei den Mafia-Liegenschaften kam erschwerend hinzu, dass sie mutmaßlich mit Drogengeld finanziert worden waren. Zudem unterhielt die US-Mafia enge Kontakte zur Diktatur von Fulgencio Batista. Revolutionsführer Fidel Castro bekräftigte daher bei seinem Vormarsch auf Havanna im Dezember 1959 an, die Mafia-Oberen eher erschießen zu lassen als sie an die USA auszuliefern.

    Die Tampa Tribune berichtet, dass Rapaport in Kontakt mit Rechtsanwälten in Miami stehe, die auf die Vertretung von enteigneten Alteigentümern von Immobilien in Kuba spezialisiert seien. Angeblich soll der Mann auch mit einem Unterhändler aus Kuba Kontakt aufgenommen haben. Von kubanischer Seite wurde der Fall bislang offiziell jedoch überhaupt nicht kommentiert. Einige Medien aus dem sozialistischen Inselstaat griffen die Meldung eher als Kuriosum auf.

    In den 1950er Jahren gehörte der aus Russland stammende Meyer Lansky zu den mächtigsten Vertretern des organisierten Verbrechens, das in die Tourismus- und Glücksspielbranche in Havanna investierte. Der 1983 in Miami verstorbene Lansky pflegte enge Kontakte mit dem italienischen Mafia-Boss Lucky Luciano. Lansky war einer der Finanzexperten der Mafia und mutmaßlich für Geldwäsche-Geschäfte zuständig. Zu seinen Immobilien in der kubanischen Hauptstadt gehörten neben dem Hotel Riviera das Hotel Nacional und der nahe Montmartre-Club, der heute nicht mehr besteht.

  43. socrates
    24. Dezember 2015 09:19

    Solange Groß Israel als Grund der Vertreibung nicht auftaucht, sind die Gutmenschen weiter via Medien an der Arbeit.
    Was in Israel Tagesgespräch ist, darf bei uns nicht gesagt werden.

  44. Undine
    24. Dezember 2015 09:14

    A.U. schreibt:

    " 31. In der Stadt Wien wird schon in wenigen Jahren der Islam die größte Religion sein, wenn keine Gegenaktionen gesetzt werden. Spricht aus dem Wiener Erzbischof gar schon dieses Wissen? Zeigt er die servile Untertänigkeit des Besiegten, der sich nicht mehr aufzumucken wagt, der dadurch die Unterdrückung noch mehr beschleunigt? Oder tut er das nur, weil es die gegenwärtigen Machthaber so wollen, und weil er damit gut in den ja massiv linken Medien ankommt?"

    Dieser ausführliche erschütternde Lagebericht A.Us stimmt leider zu 100% und ist kein bißchen übertrieben.

    Das für Ö ruinöse Handeln Schönborns---seinem Gott sei's geklagt!--- abseits jeglicher Vernunft kann ich mir nur so erklären: Kardinal SCHÖNBORN wird aus irgendeinem Grund ERPRESST, bzw. ist den FREIMAURERN KOMPLETT AUSGELIEFERT, denn so, wie er sich gebärdet, ist er, gerade als OBERHIRTE, eine absolute FEHLBESETZUNG, weil er seine Schäfchen aufs Schändlichste VERLEUGNET und dem bedrohlichen ISLAM bewußt PREISGIBT.

    Schönborn trägt ein wahrlich gerüttelt' Maß am stattfindenden Niedergang unserer angestammten Heimat ---mit seinem salbungsvollen Gesäusel! Was Ö fehlt, ist ein Kleriker vom Schlage eines ABRAHAM A SANTA CLARA und kein Sprachrohr der Freimaurer, der rot-grün-versifften Gutmenschen und des ORF!

    • Cotopaxi
      24. Dezember 2015 09:23

      Ich habe im ORF schon die ersten "kritischen" Anmerkungen zu Abraham a Santa Clara gehört. Der Stab dürfte damit über ihn schon gebrochen worden sein. Wahrscheinlich denkt man schon darüber nach, wie man argumentativ es schafft, die nach ihm benannte Straße im 1. Bezirk umzubenennen und die Erinnerung an ihn auszulöschen.

      Der Kardinal wird es sicher mit seinem Gesäusel so hinbringen, dass dieser Schritt im Sinne der integrativen Kraft des Christentums sinnvoll ist.

    • Pennpatrik
      24. Dezember 2015 09:50

      Er hat halt Angst, dass es ihm so geht wie Groer, Krenn oder Wagner.
      Der linke Terror ist unbarmherzig und die ÖVP schützt uns nicht.

    • Karl Knaller
      24. Dezember 2015 11:35

      ******************VSOP! (auch für das kaschubische Weihnachtsgedicht!)
      Und herzliche Weihnachtsgrüße an Undine!

    • Wyatt
      24. Dezember 2015 12:40

      @ undine
      **************************!
      immer wieder - und auch meinerseits herzliche Weihnachtsgrüße !

    • Sandwalk
      24. Dezember 2015 13:31

      Verschwörungstheorien sind immer mit Vorsicht zu genießen, vor allem in der Kirche, denn sie hat keine große Macht mehr.

      Die Sache ist in Wahrheit viel simpler als man meinen sollte.
      Im Sommer 2005 hat sich Kardinal Schönborn weltweit unsterblich blamiert, als er gegen die moderne Biologie, insbesondere die Evolutionstheorie angekämpft hat. Er ist damals leichtgläubig einem Freund, der bei der amerikanischen Sekte der "Intelligent Design" aktiv ist, volles Rohr auf den Leim gegangen. Das war _sowas_ von peinlich!

      Heute geht er Gutmenschen auf den Leim und will es allen oder zumindest vielen irgendwie recht machen, aber das kann nicht funktionieren.
      Kardinal Schönborn ist sicher kein Verschwörer. Er ist lediglich ein wenig leichtgläubig, wobei dieser Ausdruck bei einem Kardinal nicht einer gewissen Ironie entbehrt.

    • Erich Bauer
      24. Dezember 2015 13:54

      VerschwörungsTHEORIEN werden solange denunziert, bis sie Praxis sind... Und dann wird es von schlichten Gemütern halt hingenommen. Letztendlich im Glauben, sie stünden auf der "richtigen" Seite... Soll sein.

    • Haider
      24. Dezember 2015 23:14

      2013 wurde Kardinal Schönborn bei uns als papabile gehandelt. Warum wohl? Wohl kaum deshalb, da er bei seiner Reise zum Konklave 2005 bei der Ankunft in Rom seinen Koffer am Bahnhof selber trug. Man braucht sich nur anzusehen, wer 2013 für ihn mobilisierte! Natürlich vorrangig im deutschsprachigen Raum, denn in England z.B. standen die Wetten mit 33:1 nicht gerade rosig für ihn.

  45. Susanne
    24. Dezember 2015 08:58

    Bei den nun notwendigen Diskussionen über die Flüchtlingsflut darf folgendes nicht vergessen werden:
    Ein Großteil der hier hereinstrebenden Muslime ist in einer Umgebung aufgewachsen, wo das Judentum sowie der heutige Staat Israel als unerwünscht betrachtet wird und daher bekämpft werden muss.
    Siebzig Jahre nach Ende des sog. Dritten Reiches mit den Greueltatten gegen die jüdische Bevölkerung haben Deutsche und Österreicher nun endlich einen Weg gefunden, gegenüber den Juden tolerant zu sein. Ob die nunmehr hereinkommenden "Kulturbereicherer" dies auch so sehen und entsprechend handeln werden?

    Noch etwas:
    Man kann die derzeitige Herausforderung mit dem Flüchtlingsstrom auch als eine Antwort auf den Abfall vom Christentum in Europa sehen, so wie uns auch unliebsame Ereignisse - Terror, Angst, Schrecken, Krieg, Unruhen, Not, Elend, Trockenheit, Hungersnot, Flucht, Erdbeben, Gewalt, Überschwemmungen, Tsunamis, Wirbelsürme; Seuchen, Krankheiten, Unglücke und Tod - immer wieder aufmerksam machen sollen, dass wir uns Gott zu- und nicht abwenden sollen. Damit kann auch die immer wieder gestellte Frage "Schaut Gott machtlos zu?" gut beantwortet werden.

    In diesem Sinn wünsche ich dem Blogbetreiber, seinen im Hintergrund agierenden Mitarbeitern sowie den interessierten Lesern ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein zufriedenes Jahr 2016!

    • Wyatt
      24. Dezember 2015 12:55

      ..........da Ihnen, vermutlich auf den eingangs angeführten - mehr als zutreffenden aber selten bis nie zur Sprache kommenden Hinweis - ein 1/2 Sternder'l verpasst wurde ........"ganze Zusatzsterne":
      ***************************!
      und auch von mir, gesegnete Weihnachten !

  46. Bob
    24. Dezember 2015 08:46

    Was ist von einem Kardinal zu erwarten, dem Fastenbrechen mit den Moslems wichtiger ist, als die Seelsorge seiner Schäfchen.

    • Cotopaxi
      24. Dezember 2015 08:50

      Was ist außerdem von einem Kardinal zu halten, der angeblich einem freimaurerischen Geheimbund angehört und dadurch persönliche Ziele verfolgt? ;-)

    • Chivasso
      24. Dezember 2015 10:14

      @Bob
      ************.....
      Wie trefflich in einem Satz dargelegt. Danke!!

    • Undine
      24. Dezember 2015 13:07

      @Bob

      Vielleicht ist Schönborn so naiv zu glauben, es handle sich beim islamischen Fastenbrechen bloss um ein "englisches Frühstück: Breakfast = Fasten brechen"! ;-)

  47. Bob
    24. Dezember 2015 08:41

    Herzlichen Dank AU für Ihre Ausführungen. Da ist wirklich nichts hinzuzufügen.
    Auch Ihnen ein gesegnetes Weihnachtsfest.

  48. Politicus1
    24. Dezember 2015 08:37

    1) der STALL wäre heute gleich zu setzen, mit dem Wirtschaftsgebäude eines Hofes. Möglicherweise kamen Maria und Josef ja mit einem Esel, auf dem Maria geritten ist.
    2) jedenfalls waren Maria und Josef KEINE Flüchtlinge
    3) Viele Menschen wären bestimmt bereit, echte Flüchtlinge für einen oder ein paar Tage in ihrem Haus aufzunehmen. Wer aber kann schon 'Flüchtlinge' für drei Jahre oder noch länger im Haus haben? Leute, die dann unkündbar geworden sind, dank humanitären Bleiberechts, anwaltlicher Unterstützung von seiten der Asylindustrie ...
    4) Schönborn ist ein Gefangener des Caritas Ges.m.b.H. Direktors Landau. Und Landau versteht es meisterhaft mit der Sprache und seinen Sprüchen zu manipulieren:
    "Man könne doch nicht 100 Kindern Schutz geben und das 101. Kind in den Tod zurückschicken, sagte er."
    Leicht können wir auch dem tausendsten Kind Schutz geben, wenn Herr Landau bereit wäre, die nur vorgeblich Schutz suchenden zehntausenden jungen syrischen Deserteure NICHT als 'Flüchtlinge' anzuerkennen.

  49. Pennpatrik
    24. Dezember 2015 07:51

    Erstaunlich, dass man einen Kardinal darauf aufmerksam machen muss, was in der Bibel steht.
    Es gab keine Herbergsuche. Der Text dazu lautet:
    "Sie wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe, weil in der Herberge kein Platz für sie war."

    Der Wirt scheint ihr den einzigen ruhigen Raum, der zur Verfügung stand, gegeben zu haben. Auch von Stall und Tieren steht nichts in der Bibel.
    Von irgendeiner Suche steht da nichts. Nichts!

  50. Cotopaxi
    24. Dezember 2015 07:20

    Es ist nicht zu übersehen, dass die Kirchenfürsten in den deutschen Landen unheilbar verrückt geworden sind. Wie einem Krebsgeschwür muss man ihnen die Energie entziehen. Durch jeden Kirchenbesuch, durch die Kirchensteuerzahlung, selbst durch jede Mitgliedschaft in einer der Kirchen fühlen sie sich in ihrem Tun bestärkt.
    Lassen wir uns durch diese Käptn Ahabs bei ihrer wahnsinnigen Jagd nach der eigenen Erlösung nicht in den Höllenschlund mitreißen! ;-)

    • Mariahilferin
      25. Dezember 2015 00:03

      Aber die Kirche ist kein x-beliebiger Verein. Sie können ja nicht den Gottesdienst selber zuhause abhalten. Es gilt aus gutem Grund "extra ecclesiam nulla salus".
      Den Rat, aus der Kirche auszutreten und kein Gotteshaus mehr zu betreten, kann in Wirklichkeit nur befolgen, wer gar nicht gläubig ist. Die Gläubigen jedoch können nur zu den Piusbrüdern überlaufen oder – besser –, sich sagen, dass sie in solchen Zeiten besonders wichtiger Teil der katholischen Kirche sind. Solange es
      http://www.katholisches.info/
      gibt, ist man in der Kirche in guter Gesellschaft.
      Gesegnete Weihnachten!

    • Cotopaxi
    • fewe (kein Partner)
      26. Dezember 2015 23:58

      @Mariahilferin: Sie verwechseln die Religion mit der katholischen Kirche. Die katholische Kirche ist im Grunde nur ein Verein zur Förderung der christlichen Lehre und zum gemeinsamen Beten.

      Im Grunde ist die katholische Kirche wie ein Strukturvertrieb oder ein Franchiseunternehmen aufgebaut.

      Wer garantiert Ihnen denn, dass Sakramente vor Gott gültiger sind von einem Priester als von einem Nicht-Priester? Das erzählen die nur.

      Wenn man an Gott glaubt wird Gott wohl die Wertung vornehmen danach, wie der Mensch lebt und ob er Sünden bereut und nicht, wer ihn salbt oder sich seine Sünden anhört.





Bitte OHNE Internet-Links (Kommentare mit Links werden nicht veröffentlicht)
verbleibende Zeichen: 700

Sicherheitsabfrage:
Bild neu laden

Ich will die Datenschutzerklärung lesen.


© 2020 by Andreas Unterberger (seit 2009)  Impressum  Datenschutzerklärung