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Die Frauen und die Medizin

Lesezeit: 4:30

Und wieder haben die weiblichen Kandidaten an allen medizinischen Universitäten Österreich signifikant schlechter abgeschnitten als die männlichen. Und wieder soll deshalb der Medizin-Test umgearbeitet werden. Und wieder geht die genderistische Suche los, ob es nicht doch einen Test gibt, der endlich die Frauen erfolgreicher machen würde. Es ist aber in Wahrheit ziemlich dumm und keineswegs im Interesse der Frauen, dass das Thema von Rotgrün und der Hochschülerschaft ständig so heftig thematisiert wird.

Die Ergebnisse des Medizintests wiederholen nicht nur die großen Geschlechter-Unterschiede früherer Aufnahmeprüfungen, sondern auch einen Trend der heuer erstmals teilobjektivierten Zentralmatura. Nur sind die Ergebnisse der Matura von niemandem genderistisch thematisiert worden und daher niemandem aufgefallen.

Es bestätigt sich jedenfalls die Erkenntnis: Mädchen haben offenbar oft nur deshalb bessere Schulnoten, weil sie sozial viel besser angepasst sind, weil sie meist viel harmlosere Pubertäts- und Postpubertätsprobleme haben als Burschen. Aber sobald es um ganz klar definierte Leistungstests geht und in keiner Weise um das Bravsein, kehrt sich der Rückstand der männlichen Schüler und Studienanwärter in einen deutlichen Vorsprung um. Wer das leugnet, steckt rettungslos in einem faktenfreien Ideologiesumpf.

Rotgrün stehen jetzt mit ihrem Gleichmacherkrampf ziemlich ratlos da. Denn bei einer objektiven und formalisierten Universitätsprüfung kann man nicht wie auf einem Parteitag ein Quotenprivileg einfach beschließen.

Im konkreten Fall würde den Mädchen allerdings nicht einmal die 50:50-Quote helfen: Denn es sind ohnedies 51 Prozent der erfolgreichen Testabsolventen weiblich. Die Aufregung entsteht nur daher, dass es bei den antretenden Kandidaten sogar 58 Prozent gewesen sind.

Dieses 51-Prozent-Ergebnis macht aber die Aufregung verräterisch: Denn jetzt ist klar, dass die Genderisten überall dort, wo sich mehr Frauen bewerben, auch im Ergebnis ein deutliches Frauen-Übergewicht verlangen. Genau das wird aber in all jenen Bereichen, wo sich deutlich mehr Männer für eine Karriere bewerben, von der rotgrünen Linksfront bekämpft. Dort wollen sie plötzlich eine starre Frauenquote haben; zumindest wenn es um gut bezahlte Positionen geht, also von den Aufsichtsrats-Funktionen bis zu diversen Uni-Gremien.

Da fällt einem die Abwandlung eines alten Kalauers ein, dass Logik halt noch nie Sache der Genderisten gewesen ist.

Ihre jetzige Aufregung bewirkt jedenfalls das Gegenteil der Intentionen: Dadurch wird die Aufmerksamkeit viel stärker auf dieses für Frauen nicht sonderlich angenehme Thema gelenkt, als dieses sonst jemals bekommen hätte. Damit geraten auch alle die vielen tüchtigen Frauen in der Medizin in ein unerfreuliches Zwielicht. Diese Aufregung verwischt vor allem, dass es ja auch bei all diesen Tests zwei sich deutlich überlappende Verteilungen gibt, die wie Gaußsche Glockenkurven aussehen. Dass also so manche Frauen signifikant besser sind als der männliche Durchschnitt.

Ein altes Stereotyp erhält durch diese gegenwärtige Aufregung jedenfalls massive neue Nahrung: Frauen sind zwar besser im sozialen Verhalten, Männer hingegen in naturwissenschaftlichen und technischen Dingen. Deshalb war es ja früher in Spitälern so, dass wie selbstverständlich Frauen die Rolle der sich menschlich einfühlenden und kümmernden Krankenschwestern hatten; Männer hingegen die Rolle des diagnostizierenden, operierenden, therapierenden Arztes.

Gewiss bin ich einigen männlichen Ärzten begegnet, denen mehr Empathie und weniger Präpotenz sehr gut getan hätten, wollen sie wirklich gute Ärzte werden. Aber der Aufnahmetest ist noch nicht erfunden, der diese Eigenschaften in irgendeiner seriösen Art bei einem Achtzehnjährigen herausdestillieren könnte. Es kann auch ebensowenig abgetestet werden, welche Frauen nach Absolvierung ihrer Ausbildung zum Arzt in allzu bequemer und statischer Selbstzufriedenheit stagnieren, jede Ambition verlieren, sich ständig weiterzubilden, um über jeden neuen Trend der Forschung informiert zu sein. Auch da kenne ich einige Beispiele.

Aber beweist nicht der Überhang des weiblichen Andrangs zum Medizinstudium, dass Frauen für den Arzt-Beruf besser geeignet sind? Nein, das beweist es ganz und gar nicht. Denn dieser Überhang ist nur die Folge eines noch viel größeren weiblichen Überhangs eine Stufe davor, bei der Matura: Im Vorjahr haben in Österreich nicht weniger als 51 Prozent der Mädchen maturiert, hingegen bloß 36 Prozent der Burschen!

Ein dramatisches Ungleichgewicht, extrem signifikant und erstaunlich. Dennoch wird es nirgendwo thematisiert. Man stelle sich kurz das Gegenteil vor, dass also viel mehr männliche Schüler maturieren als weibliche. Dann würde das Thema allwöchentlich riesig und mit wehleidigem Unterton in ORF, Mainstream-Zeitungen und Reden von Politikerinnen beklagt werden. Da aber die Zurückliegenden bloß Männer sind, interessiert das Thema keinen Politiker, kein Medium.

Freilich ist durchaus möglich, dass die vielen Burschen, die auf die Matura verzichten oder verzichten müssen, langfristig die bessere Perspektive vor sich haben. Denn längst vermittelt eine gute Fachausbildung, eine Lehre, deutlich bessere Chancen, der Armutsgefährdung zu entkommen als Matura oder Studium.

Es sind nur die völlig weltfremden Theoretiker in EU und OECD (und natürlich sowieso bei Rotgrün), die ständig den Irrglauben vertreten: Es wäre für Land und junge Menschen umso besser, je mehr von ihnen studieren. Das ist ein Unsinn. Das wäre nicht einmal dann richtig, wenn nicht alljährlich Tausende junge Leute dadurch ihre Zukunft ruinieren, dass sie Politologie, Publizistik, Psychologie, Komparatistik, Pädagogik, Theaterwissenschaft, Zeitgeschichte u.ä. studieren, also Studien, für die es bei weitem nicht genügend entsprechende Arbeitsplätze gibt.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    07. August 2015 07:49

    Für mich ist weniger der allerorts präsente Genderismus und feministischer Quotenzwang das Problem bei diesem Medizintest. Es ist doch wirklich wurscht, ob der Anteil der beiden (was ist mit den anderen - den Schwulen und Lesben, den Conchitas?) Geschlechter 54 zu 51 oder genau 50:50 beträgt.
    Ärgerlich bis skandalös finde ich bei diesem Medizintest (der Name ist ja schon völlig falsch! Es wird ja keinerlei medizinischens Allgemeinwissen wie 'wo sind die Mandeln' oder 'auf welcher Seite ist der Blindarm' abgefragt), dass heuer die immer populärer werdende Soziale Kompetenz ein wichtiger Teil der Prüfung war.
    Damit ist der ideologisch ausgerichteten Bewertung Tür und Tor geöffnet.
    Die Beantwortung der Frage, was machen Sie, wenn Sie auf der Straße einen 5-EURO-Schein finden, ist für den Patienten des künftigen Dermatologen oder Herzchirurgen so irrelevant, wie nur etwas!

  2. Ausgezeichneter KommentatorLe Monde
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    07. August 2015 08:16

    Lehre mit Lehrabschluss- und Meisterprüfung. Womöglich noch mit Auszeichnung. Bis in die USA wird einem der rote (gut bezahlte) Teppich ausgerollt!

  3. Ausgezeichneter KommentatorBob
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    07. August 2015 09:05

    Die elende Genderei soll beweisen das Frauen einfach die besseren Wesen sind. Männer fühlen sich meistens benachteiligt und werden somit wunschgemäß zu Weicheiern umgeformt. Rassismus in Reinkultur!

  4. Ausgezeichneter KommentatorPennpatrik
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    07. August 2015 07:51

    "Aber beweist nicht der Überhang des weiblichen Andrangs zum Medizinstudium, dass Frauen für den Arzt-Beruf besser geeignet sind?"

    Es könnte auch die fatale Folge davon sein, dass Männer die Lust verlieren, Medizin zu studieren, weil sie sich durch genau solche Diskussionen benachteiligt und abgelehnt fühlen.
    DAS schädigt aber bereits die Gesellschaft.

    Die Sozialisten machen das, was sie am besten können : Sie fahren die Gesellschaft an die Wand.

  5. Ausgezeichneter KommentatorSandwalk
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    07. August 2015 09:56

    Zitat: "Da fällt einem die Abwandlung eines alten Kalauers ein, dass Logik halt noch nie Sache der Genderisten gewesen ist." Ganz genauso ist es.

    Der Reihe nach:
    "Genderforschung" bzw. "Genderwissenschaft", wie das an der Wiener Uni besonders stark betrieben wird, sind Widersprüche in sich. Echte Wissenschaften (wie zB Biologie, Physik, Chemie, Mathematik usw.) gehen an eine Sache unvoreingenommen heran. Sollten Biologen oder Physiker voreingenommen sein und etwas Falsches publizieren, dann ist es nur eine Frage der Zeit, bis der Fehler korrigiert wird. Kulturwissenschaften (noch ein Widerspruch in sich) gehen fast immer voreingenommen an eine Sache heran, daher gibt es in diesem Bereich so viele Sekten.

    Zu den Maturanten: Es gibt deswegen mehr Mädchen als Burschen mit Matura, weil die Burschen flexibler in der Berufswahl sind. Sie gehen schon als Lehrlinge in die vielen technischen Berufe. Mädchen werden Friseusen, Sekretärinnen und Verkäuferinnen. Dann ist Schluss. Es bleibt nur noch die Matura.

    Nach der Matura konzentrieren sich die Mädchen wieder nur auf ganz wenige Studienrichtungen, während die jungen Burschen statistisch weit stärker streuen, beispielsweise in Richtung Naturwissenschaften und Technik. Das ist keine Vermutung, das ist eine belegbare Tatsache. Das gilt übrigens in allen Kulturen der Welt. Als ein ehemaliger Harvard-Rektor darauf hinwies, wurde er von den PC-Brigaden zum Rücktritt gezwungen.

    Im Rahmen der Zentralmatura wollte das bifie den Mädchen entgegenkommen, die ja (statistisch) sprachlich besser sind als die Burschen. Die Mathematikaufgaben wurden daher besonders wortreich formuliert. Als ich die Aufgaben gelesen habe, war ich mit den mir bekannten Mathematiklehrern einer Meinung: An das Wörtergedröhn musste man mit harter Logik herangehen, um zum Kern der Sache vorzudringen. Die Burschen waren gegenüber den Mädchen da klar im Vorteil.

    Der ganze Genderunsinn beruht auf der irrigen Vermutung, Männer und Frauen seien gleich. Hier hat die Sekte der Konstruktivisten ihr Nirvana gefunden. Etwas fortschrittlichere Genderisten ahnen zumindest, dass es da so genannte Normalverteilungen (Gaußsche Verteilungskurven) gibt, aber auch sie machen den Fehler, dass sie an eine völlige Überlappung der Verteilungen glauben, und das ist falsch. Das gilt übrigens für alle Kulturen der Welt. Es sei nun Aufgabe der Politik, diese Kurven gleich zu biegen. So etwas nennt man Diktatur und Abschaffung der persönlichen Freiheit.

    Den Genderismus wird jedoch das gleiche Schicksal ereilen wie alle anderen Sekten. Sie werden erfunden, erleben einen Höhepunkt und verdämmern dann allmählich.

    Der Genderismus wird uns noch eine Zeitlang belästigen. Wir könnten sofort zur Gelassenheit übergehen, wenn da nicht Politiker (leider auch viele ÖVP-Politiker) wären, die glauben, ein Mitmachen bei diesem ideologischen Hokuspokus sei Fortschritt.
    O sancta simplicitas!

  6. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    07. August 2015 08:26

    Die Menschen sind, wie sie, wie sie die Natur geschaffen hat, egal welche Ideologie angewendet wird, ob man die gestrige rassistische Naziideologie anwendet oder die linksideologische, ebenso rassistische; Frauenideologie.

    Da wird auch noch so ein Affentanz nicht helfen können.

  7. Ausgezeichneter Kommentatoreudaimon
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    07. August 2015 09:42

    Quoten ohne Leistungsnachweise sind in der Politik vielleicht repräsentativ

    aber bitte nicht im Wissenschaftsbetrieb-dort sollen nachhaltige

    Ergebnisse die Gesellschaft weiterbringen -das soll heissen ,dass gescheite

    Menschen an die richtigen Posotionen kommen sollen und nicht wie unsere

    Vorzeige- MinisterInnen völlig überfordert sind mit den einfachsten alltäglichen

    Sorgen der Bevölkerung! Die Ergebnisse schauen dann entsprechen aus

    dh.Sprechblasen und bestellte Demos mit bezahlten PR Kommentaren aus

    der Opportunistenkiste und Propaganda -Dauerberieselung als Umerziehungs-

    instrumentarium!Und jetzt erst recht zur Wahl ein Tip:Männer ausschließen -

    außer stetig verfolgte Quotengruppen........

alle Kommentare

  1. sabine (kein Partner)
    17. November 2015 09:43

    Dass die weiblichen Kandidaten an allen medizinischen Universitäten Österreich signifikant schlechter abgeschnitten als die männlichen das ist mir neu :-) Also irgendwie hab ich die falschen männlichen Freunde :-) :-) lg Sabine frauenbewerten.de

  2. peter789 (kein Partner)
    09. August 2015 22:06

    Es wird Zeit für eine konservative Wende!
    Verjagt die ganzen linken Gaukler und Heuchlerinnen von ihren Ämtern, in denen sie sich, wie ein Schimmelpilz in altem Gemäuer, stillschweigend hochgearbeitet haben.

  3. Alexander K. (kein Partner)
    09. August 2015 14:33

    Einfach zum Nachdenken:

    "Homöopathie-Anhänger sind vor allem weiblich!"

    Warum ist das so?

  4. heartofstone (kein Partner)
    09. August 2015 02:08

    Wenn schon Gleichheit verlangt wird, dann bitte auch bei der Wehrpflicht und beim Pensionsantrittsalter (den Vorteil von Frauen was die Lebenserwartung betrifft kann man ja mit der Koppelung des Pensionsantrittalter an die statistische Lebenserwartung ausgleichen). Warum nicht auch arbeitslosen Frauen Jobs am Bau, in Entsorgungsbetrieben und im Handwerk nahelegen und die Arbeitslosenunterstützung kürzen bzw. streichen?

  5. Konrad Loräntz
    07. August 2015 11:42

    Wenn 51 % der Mädchen aber nur 36 % der Burschen maturieren ergibt sich - wenn man völlige Gleichverteilung der Begabungen annimmt - zwingend ein besseres Abschneiden der männlichen Kandidaten, weil hier die Vorauswahl ja schon viel strenger war. Die Differenz von 36 auf 51 = 15 % wird - bei aller Unschärfe des Aussiebungsprozesses - überwiegend von etwas weniger hochbegabten Mädchen bevölkert werden. Und diese liebenswerten, engagierten, aber eben doch mittelmässig begabten Damen werden schlechtere Leistungen erbringen. Was Wunder.

  6. Sandwalk
    07. August 2015 09:56

    Zitat: "Da fällt einem die Abwandlung eines alten Kalauers ein, dass Logik halt noch nie Sache der Genderisten gewesen ist." Ganz genauso ist es.

    Der Reihe nach:
    "Genderforschung" bzw. "Genderwissenschaft", wie das an der Wiener Uni besonders stark betrieben wird, sind Widersprüche in sich. Echte Wissenschaften (wie zB Biologie, Physik, Chemie, Mathematik usw.) gehen an eine Sache unvoreingenommen heran. Sollten Biologen oder Physiker voreingenommen sein und etwas Falsches publizieren, dann ist es nur eine Frage der Zeit, bis der Fehler korrigiert wird. Kulturwissenschaften (noch ein Widerspruch in sich) gehen fast immer voreingenommen an eine Sache heran, daher gibt es in diesem Bereich so viele Sekten.

    Zu den Maturanten: Es gibt deswegen mehr Mädchen als Burschen mit Matura, weil die Burschen flexibler in der Berufswahl sind. Sie gehen schon als Lehrlinge in die vielen technischen Berufe. Mädchen werden Friseusen, Sekretärinnen und Verkäuferinnen. Dann ist Schluss. Es bleibt nur noch die Matura.

    Nach der Matura konzentrieren sich die Mädchen wieder nur auf ganz wenige Studienrichtungen, während die jungen Burschen statistisch weit stärker streuen, beispielsweise in Richtung Naturwissenschaften und Technik. Das ist keine Vermutung, das ist eine belegbare Tatsache. Das gilt übrigens in allen Kulturen der Welt. Als ein ehemaliger Harvard-Rektor darauf hinwies, wurde er von den PC-Brigaden zum Rücktritt gezwungen.

    Im Rahmen der Zentralmatura wollte das bifie den Mädchen entgegenkommen, die ja (statistisch) sprachlich besser sind als die Burschen. Die Mathematikaufgaben wurden daher besonders wortreich formuliert. Als ich die Aufgaben gelesen habe, war ich mit den mir bekannten Mathematiklehrern einer Meinung: An das Wörtergedröhn musste man mit harter Logik herangehen, um zum Kern der Sache vorzudringen. Die Burschen waren gegenüber den Mädchen da klar im Vorteil.

    Der ganze Genderunsinn beruht auf der irrigen Vermutung, Männer und Frauen seien gleich. Hier hat die Sekte der Konstruktivisten ihr Nirvana gefunden. Etwas fortschrittlichere Genderisten ahnen zumindest, dass es da so genannte Normalverteilungen (Gaußsche Verteilungskurven) gibt, aber auch sie machen den Fehler, dass sie an eine völlige Überlappung der Verteilungen glauben, und das ist falsch. Das gilt übrigens für alle Kulturen der Welt. Es sei nun Aufgabe der Politik, diese Kurven gleich zu biegen. So etwas nennt man Diktatur und Abschaffung der persönlichen Freiheit.

    Den Genderismus wird jedoch das gleiche Schicksal ereilen wie alle anderen Sekten. Sie werden erfunden, erleben einen Höhepunkt und verdämmern dann allmählich.

    Der Genderismus wird uns noch eine Zeitlang belästigen. Wir könnten sofort zur Gelassenheit übergehen, wenn da nicht Politiker (leider auch viele ÖVP-Politiker) wären, die glauben, ein Mitmachen bei diesem ideologischen Hokuspokus sei Fortschritt.
    O sancta simplicitas!

    • Wyatt
      12. August 2015 16:26

      Sandwalk,
      drei Sternderl'n sind für ihren Kommentar zu wenig, deshalb
      *************************************!
      *************************************!

  7. eudaimon
    07. August 2015 09:42

    Quoten ohne Leistungsnachweise sind in der Politik vielleicht repräsentativ

    aber bitte nicht im Wissenschaftsbetrieb-dort sollen nachhaltige

    Ergebnisse die Gesellschaft weiterbringen -das soll heissen ,dass gescheite

    Menschen an die richtigen Posotionen kommen sollen und nicht wie unsere

    Vorzeige- MinisterInnen völlig überfordert sind mit den einfachsten alltäglichen

    Sorgen der Bevölkerung! Die Ergebnisse schauen dann entsprechen aus

    dh.Sprechblasen und bestellte Demos mit bezahlten PR Kommentaren aus

    der Opportunistenkiste und Propaganda -Dauerberieselung als Umerziehungs-

    instrumentarium!Und jetzt erst recht zur Wahl ein Tip:Männer ausschließen -

    außer stetig verfolgte Quotengruppen........

  8. Bob
    07. August 2015 09:05

    Die elende Genderei soll beweisen das Frauen einfach die besseren Wesen sind. Männer fühlen sich meistens benachteiligt und werden somit wunschgemäß zu Weicheiern umgeformt. Rassismus in Reinkultur!

  9. Josef Maierhofer
    07. August 2015 08:26

    Die Menschen sind, wie sie, wie sie die Natur geschaffen hat, egal welche Ideologie angewendet wird, ob man die gestrige rassistische Naziideologie anwendet oder die linksideologische, ebenso rassistische; Frauenideologie.

    Da wird auch noch so ein Affentanz nicht helfen können.

    • Josef Maierhofer
      07. August 2015 08:43

      Richtig:

      Die Menschen sind, wie sie sind, wie sie die Natur geschaffen hat, egal welche Ideologie angewendet wird, ob man die gestrige rassistische Naziideologie anwendet oder die linksideologische, ebenso rassistische, Frauenideologie.

      Da wird auch noch so ein Affentanz nicht helfen können.

  10. Le Monde
    07. August 2015 08:16

    Lehre mit Lehrabschluss- und Meisterprüfung. Womöglich noch mit Auszeichnung. Bis in die USA wird einem der rote (gut bezahlte) Teppich ausgerollt!

  11. Pennpatrik
    07. August 2015 07:51

    "Aber beweist nicht der Überhang des weiblichen Andrangs zum Medizinstudium, dass Frauen für den Arzt-Beruf besser geeignet sind?"

    Es könnte auch die fatale Folge davon sein, dass Männer die Lust verlieren, Medizin zu studieren, weil sie sich durch genau solche Diskussionen benachteiligt und abgelehnt fühlen.
    DAS schädigt aber bereits die Gesellschaft.

    Die Sozialisten machen das, was sie am besten können : Sie fahren die Gesellschaft an die Wand.

  12. Politicus1
    07. August 2015 07:49

    Für mich ist weniger der allerorts präsente Genderismus und feministischer Quotenzwang das Problem bei diesem Medizintest. Es ist doch wirklich wurscht, ob der Anteil der beiden (was ist mit den anderen - den Schwulen und Lesben, den Conchitas?) Geschlechter 54 zu 51 oder genau 50:50 beträgt.
    Ärgerlich bis skandalös finde ich bei diesem Medizintest (der Name ist ja schon völlig falsch! Es wird ja keinerlei medizinischens Allgemeinwissen wie 'wo sind die Mandeln' oder 'auf welcher Seite ist der Blindarm' abgefragt), dass heuer die immer populärer werdende Soziale Kompetenz ein wichtiger Teil der Prüfung war.
    Damit ist der ideologisch ausgerichteten Bewertung Tür und Tor geöffnet.
    Die Beantwortung der Frage, was machen Sie, wenn Sie auf der Straße einen 5-EURO-Schein finden, ist für den Patienten des künftigen Dermatologen oder Herzchirurgen so irrelevant, wie nur etwas!

    • Pennpatrik
      07. August 2015 10:05

      So eine Frage wird wirklich gestellt?
      Kein Wunder, dass Frauen schlechter abschneiden. Wer Frauen in Scheidungsprozessen kennengelernt hat, weiß, wie Frauen diese Frage beantworten.





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