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Warum Subventionen immer schlecht sind

Die Politik brüstet sich gerne der von ihr verteilten Subventionen, besonders im Hochsubventionsland Österreich. Unter viel Beifall. Verlangen doch die Interessenvertreter der Wirtschaft ständig noch mehr davon. Auch alle bedachten Unternehmen selbst freuen sich darüber. Und ebenso tun das Gewerkschaften & Co, einerseits weil auch viele Betriebsräte für Subventionsgelder zugunsten ihrer Firma lobbyieren. Und andererseits weil die Gewerkschaft im Gegenzug dann meist eigene Interessen wie die Sozialbürokratie ausbauen kann. Warum sind Subventionen dennoch absolut und grundsätzlich schlecht?

Aus zwei klaren Gründen: Erstens, weil beim Durchschleusen von Geld durch Bürokratie und Politik immer viel davon sinnlos verloren geht; und zweitens und vor allem wegen der Knappheit von Ressourcen (von Geld, von intelligenten Menschen, von Anlagen und Rohstoffen). Ein Euro, der für Zweck A ausgegeben wird, kann nicht mehr für Zweck B ausgegeben werden. Daher sollte es nie um den von Politikern und Medien gern betonten Aspekt gehen, dass Zweck A (meist) eh ein guter ist, sondern immer darum, dass es viel sinnvollere, zu mehr Nutzen führende Zwecke gibt. Das kann B sein, aber auch C oder D.

Es geht also immer um die relativ beste Entscheidung. Und da ist es millionenfach bewiesen: Der Eigentümer dieses Euros – wie auch jedes anderen –  ist im Schnitt weitaus am besten imstande, über dessen Einsatz zu entscheiden. Denn ihn trifft es immer selbst, wenn eine Verwendung suboptimal ist. Das heißt natürlich nicht, dass Eigentümer immer absolut richtig entscheiden (ich selbst werde etwa nie vergessen, einmal etliches Geld in Libro-Aktien investiert zu haben …). Das heißt aber mit Sicherheit, dass die Wahrscheinlichkeit einer richtigen Entscheidung beim Eigentümer viel größer ist als bei einem Politiker oder Beamten. Denn die geben ja immer nur fremdes Geld aus.

Der Beamte sichert sich tausend Mal ab, verlangt für jede Entscheidung als erstes einmal ausreichend Dienstposten, geht von einer Kommission zur nächsten und bewegt sich immer im Mainstream, vermeidet also jedes Risiko. Und Politiker haben folgende Prioritäten im Auge: Wie wirkt sich das auf die nächsten Wahlen aus? Wie wirkt sich das auf meine persönliche Stellung im innerparteilichen Machtgefüge aus? Wie verkaufe ich es den Medien? Und: Kann mir niemand in absehbarer Zeit eine Fehlentscheidung vorwerfen (und nachher ist eh alles vergessen)?

Das sind alles normale, gesellschaftlich als regulär angesehene Verhaltensweisen. Da ist noch gar nichts Kriminelles dabei. Obwohl natürlich auch klar ist: Korruption kann es beim Verwenden eigenen Geldes gar nicht geben, sondern nur beim Ausgeben fremden Geldes.

Aus all diesen Gründen ist in der Tat jede einzelne Subvention prinzipiell falsch. Das einzig richtige wäre: Alle Subventionen weg und dafür die Steuern massiv herunter. Dann wären freilich viele Beamte, Kommissionen, Politiker sofort überflüssig …

Ich schreibe in jeder Nummer der Finanz- und Wirtschafts-Wochenzeitung „Börsen-Kurier“ die Kolumne „Unterbergers Wochenschau“.

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alle Kommentare

  1. Colvin (kein Partner)

    Das hier ist so gut wie bestellt. Finde ich super und kann dazu nur sagen: Weiter so, ich freue mich auf die ne4chsten Ideen!



  2. Randy (kein Partner)

    Es gibt eine Menge 'Inattentional Blindness'-Studien, nicht nur solche, bei denen man als Betrachter eines Films .Viele Studien sind in einer rlaeen Umgebung angesiedelt. Die (unwissenden) Versuchsteilnehmer nehmen die Szenerie also nicht nur als Film wahr. Und trotzdem bemerken sie die Vere4nderungen zumeist auch dann nicht, wenn z.B. .



  3. Burton (kein Partner)

    Einfach so als Nachtrag: Die erwe4hnten Beispiele und noch viele mehr, auch zu "" *, habe ich schon zigmal gesheen, weil diese Phe4nomene verwandt sind mit meinem eigenen Forschungsthema.Ist mir deswegen beim Kartentrick irgendwas aufgefallen? I wo, ein- zweimal eine leichte Irritation, aber keinen Schimmer, was abging bis zum Betrachten der "Auflf6sung".Nichtsdestotrotz: Das dcbersehen solch unwahrscheinlicher Vere4nderungen ist ein Feature unseres Gehirns, kein Bug. Das Filtern (scheinbar) unnf6tiger Information erlaubt uns, das Wesentliche zu verarbeiten.* Videos anschauen und herausfinden, was sich laufend vere4ndert.



  4. Burton (kein Partner)

    Einfach so als Nachtrag: Die erwe4hnten Beispiele und noch viele mehr, auch zu "" *, habe ich schon zigmal gesheen, weil diese Phe4nomene verwandt sind mit meinem eigenen Forschungsthema.Ist mir deswegen beim Kartentrick irgendwas aufgefallen? I wo, ein- zweimal eine leichte Irritation, aber keinen Schimmer, was abging bis zum Betrachten der "Auflf6sung".Nichtsdestotrotz: Das dcbersehen solch unwahrscheinlicher Vere4nderungen ist ein Feature unseres Gehirns, kein Bug. Das Filtern (scheinbar) unnf6tiger Information erlaubt uns, das Wesentliche zu verarbeiten.* Videos anschauen und herausfinden, was sich laufend vere4ndert.



  5. monofavoriten (kein Partner)

    subventionen bedeuten IMMER korruption! sie sind leistungsfeindlich, wettbewerbsverzerrend und von den reibungsverlusten will ich erst gar nicht anfangen.
    dämmert es herrn unterberger endlich, dass die övp keine wirtschaftspartei sondern lediglich ein folkloristischer flügel der sozialistischen einheitspartei ist?



  6. Cato d.Ä. (kein Partner)

    Als Verfechter der freien Marktwirtschaft bin ich gegen Subventionen jeder Art. Sie bedeuten einen Eingriff in die natürliche Ordnung der Marktwirtschaft, Sand im Getriebe und machen neuerliche korrigierende Eingriffe nötig, bis alles letztlich in einer desaströsen Planwirtschaft endet.
    Bauern sollen z.B. einen marktorientierten Preis erhalten, nicht jedoch Subventionen für Milch, Getreide, Stillegung von Flächen, Rodung von Weingärten
    etc.
    Soziale Härten für Arme, kinderreiche Familien etc. können besser und gezielter durch sozialpolitische Maßnahmen ausgeglichen werden. Gewährt einen besseren
    Überblick und kommt letztlich billiger.
    Agrarförderungen für Großgrundbesitzer werden dadurch vermieden. Der frei Bauer kommt sich nicht mehr wie ein Almosenbittender vor und erhält je nach Güte seiner Produkte einen fairen Preis.
    Kulturförderungen sind gleichfalls problematisch. Aus Steuergeldern werden
    " Künstler " ala Nitsch gefördert, wodurch der Begriff Kunst verwässert wird.
    Man könnte für wirklich bedeutende Werke Preise vergeben, die eine unabhängige Kommission bestimmt. Dadurch würde verhindert, dass jeder Schmarrn subventioniert wird.



  7. Susanna (kein Partner)

    Ich glaube, dass viele Menschen gerne für Zwecke spenden, die ihnen wichtig sind. Diese Spendenfreude kann die Obrigkeit sehr stark untergraben, indem sie immer mehr Subventionen erfindet und die Steuerzahler ZWINGT, für Dinge zu "spenden", die ihnen gar nicht wichtig sind. Auch die Idee der Barmherzigkeit wird damit zurückgedrängt.
    In diesem Sinn würde ich mir niedrigere Steuern und mehr private Entscheidungsmöglichkeit wünschen.



  8. Verdi (kein Partner)

    Liebe Leute,
    Thomas Paine, einer der Gründerväter der Vereinigten Staaten von Amerika, Philosoph und Freigeist, hinterließ uns Weisheiten, die heute, mehr als 200 Jahre später, mehr Bedeutung haben denn je. Es ist unsere Aufgabe diese Worte wieder mit dem lebendigen Geist auszufüllen -

    Der auf den Grund geht gehorcht sich selbst; Unwissenheit tut was ihr diktiert wird.

    Der Mensch hat am Menschen kein Eigentumsrecht, noch eine Generation an der nachfolgenden.
    https://www.facebook.com/WelcomeToFreedomAustria
    Wenn ein Unrecht nur lange genug hingenommen wird, hält man es schließlich für Rechtens.

    Wer die Segnungen der Freiheit genießen will, muß sich der Mühe unterziehen, dafür einzutreten.

    Mein Vaterland ist die Welt, und, Gutes zu tun, meine Religion.

    Die Regierung, sogar die beste, ist nichts anderes als ein notwendiges Übel; die schlechteste ist unerträglich.

    Wer seine eigene Freiheit sichern will, muß selbst seinen Feind vor Unterdrückung schützen.

    Es steht in unserer Macht, die Welt aufs Neue zu beginnen.



  9. Gerald (kein Partner)

    Vollkommen richtig. Wie sehr die Subventionitis wuchert kann man sehr schön am Beispiel Wien sehen, indem man sich die Mühe macht die dort im Internet verfügbaren Gemeinderatsprotokolle anzusehen. Da werden enorme Summen an Geld hinausgeworfen, für allerlei Dinge mit zweifelhaftem Nutzen.

    Kleiner Auszug:

    (00116-2013/0001-GIF; MA 17, P 1) Die Subvention an den Verein FIBEL – Fraueninitiative Bikulturelle Ehen und Lebensgemeinschaften in der Höhe von 89 860 EUR wird genehmigt. Die Bedeckung ist im Voranschlag 2013 auf Haushaltsstelle 1/4591/757 gegeben.

    (00117-2013/0001-GIF; MA 17, P 2) Die Subvention an den Verein Station Wien – Verein zur Förderung des kulturellen Austausches zwischen Einheimischen und MigrantInnen in der Höhe von 682 225 EUR wird genehmigt. Die Bedeckung ist im Voranschlag 2013 auf Haushaltsstelle 1/4591/757 gegeben.

    (00118-2013/0001-GIF; MA 17, P 3) Die Subvention an den Verein Helping Hands - Koordinationsbüros für integrative und antirassistische Projekte in der Höhe von 30 900 EUR wird genehmigt. Die Bedeckung ist im Voranschlag 2013 auf Haushaltsstelle 1/4591/757 gegeben.

    (00119-2013/0001-GIF; MA 17, P 4) Die Subvention an den Verein Beratungszentrum für Migranten und Migrantinnen in der Höhe von 591 066 EUR wird genehmigt. Die Bedeckung ist im Voranschlag 2013 auf Haushaltsstelle 1/4591/757 gegeben.

    (00120-2013/0001-GIF; MA 17, P 5) Die Subvention an die Interface Wien GmbH in der Höhe von 3 380 000 EUR wird genehmigt. Die Bedeckung in der Höhe von 3 380 000 EUR ist im Voranschlag 2013 auf Haushaltsstelle 1/4591/755 gegeben.

    (00121-2013/0001-GIF; MA 17, P 6) Die Subvention an den Verein LEFÖ – Beratung, Bildung und Begleitung für Migrantinnen in der Höhe von 173 135 EUR wird genehmigt. Die Bedeckung ist im Voranschlag 2013 auf Haushaltsstelle 1/4591/757 gegeben.

    usw. usf. -> http://www.wien.gv.at/mdb/gr/2013/index.htm (Mein Auszug stammt von der 33. Sitzung 30.1.2013, ab Punkt 18.)



    • Verdi (kein Partner)

      Gerald
      ********* Danke!
      Das ist wahrscheinlich nur die Spitze des Eisberges!

  10. Verdi (kein Partner)

    Appell an die Staatsdiener
    Sehr geehrte/r Beamte und Angestellte/r des öffentlichen Dienstes,

    Ihr Arbeitgeber ist im Begriff sich selbst zu verdauen. Wenn Sie nicht Opfer dieses Prozesses sein wollen, lesen Sie bitte nachfolgenden Aufruf unvoreingenommen und mit wachem Geist. Noch haben Sie eine Chance, das Blatt zum Guten zu wenden. Es wird die Letzte sein. Verteilen Sie diesen Aufruf an alle Kollegen und Vorgesetzten und tun Sie einmal im Leben das Richtige.
    Sie sind Teil unseres Volkes und arbeiten als Erfüllungsgehilfe der Regierung. Gemeinsam bilden wir einen Staat. Wie es um unseren Staat bestellt ist wissen Sie, da Sie Teil des Verwaltungsapparates sind. In den vergangenen Jahren wurden Sie durch ihren Arbeitgeber dazu angehalten, die Bürger dieses Landes immer mehr zu bedrängen und in ihrer Handlungsfähigkeit einzuschränken. Das hat sehr viel Wut in der Bevölkerung erzeugt. Verstehen Sie bitte richtig, nicht die Gesetze haben diese Wut erzeugt sondern die Tatsache, dass Sie Gesetze und Anweisungen befolgen, die ihren Nächsten zum Nachteil gereichen. Sie haben sich somit selbst zur Projektionsfläche gemacht und die Aufmerksamkeit der betroffenen Bürger auf sich gelenkt. Sie sollten sich vor Augen halten, wer Ihr Gehalt, Ihre Pension finanziert. Es ist nicht die Regierung. Die reicht nur einen Teil der Einnahmen an Sie weiter. Aber kommen wir nun zum Wesentlichen.
    Zur Zeit findet ein sukzessiver Umbau des Staates auf der Ebene der Gesetzgebung statt. Sie werden dies sicherlich bestätigen können. Diese Gesetzgebung wurde nicht vom Volk ratifiziert. Darüber hinaus werden politische Weichen gestellt, die unseren Staat praktisch auflösen und zu einem Teil eines größeren Ganzen machen. Geschähe dies mit der Zustimmung der Bürger und wären diese Maßnahmen auch in ihrem Interesse, gäbe es bestimmt nichts dagegen einzuwenden. Tatsächlich ist es jedoch so ...
    https://blickvonoben.wordpress.com/2014/01/27/apell-an-die-staatsdiener/



  11. Segestes (kein Partner)

    Das ist einer der seltenen Momente, in denen ich Unterberger bezüglich eines Wirtschaftsthemas zustimme. Die Subventioniererei in diesem Staat gehört auf breiter Front abgedreht.
    Leider sind jedoch die meisten Leute aufgrund maßloser Gier, oder weil sie einfach deppert sind, mit Blindheit geschlagen und begreifen deshalb nicht, dass sie all diese Geldflüsse mit ihren eigenen Steuern finanzieren. Soll heißen, meist bezahlt man im Laufe eines Berufslebens in dieses bürokratische System viel mehr ein, als man je wieder herausbekommt.



  12. oberösi

    Kluge Zeilen, kann man gar nicht oft genug lesen.
    Jede Subvention ist ein Eingriff ins Ganze, der das System destabilisiert und eine Kette weiterer Reaktionen nach sich zieht. Solang, bis das Geld futsch ist. Macht nix, ist ja nicht das eigene, sondern nur das des Steuerzahlers.

    So ist der Begriff Förderung der reinste Euphemismus. Ob Wohnbauförderung, Studienförderung, Ökostrom, Gratisschulbücher: Alles führt zu monopolartigen Strukturen ohne die regulative Kraft des Marktes. Und unterm Strich kostet das Ganze das Doppelte, siehe Schulbücher. Gar nicht zu reden vom stetig wachsenden ärarischen Speckgürtel an Beamten, Beratern, Beauftragten etc...

    Alles im Namen von "Gerechtigkeit", "Chancengleichheit", "Sicherheit"...
    Und deswegen werden auch künftig Politiker jeder Couleur damit reüssieren.

    Was könnte der Bürger mit diesem Geld alles machen, in Würde, Eigenverantwortung und Freiheit, würde ihm das "kälteste aller kalten Ungeheuer " (Nietzsche), der Staat, das Geld lassen. Natürlich heißt Freiheit nicht nur Glück und Erfolg, sondern auch Pleite, Scheitern, Untergang. Das Leben ist nun einmal lebensgefährlich.

    Aber unsere "Demokratien" funktionieren eben nicht mit mündigen Menschen.



  13. Josef Maierhofer

    Völlig korrekt, Subventionen sind unnötig.

    Auch Fördergelder sind unnötig, sie bringen allzu oft die Geförderten um ihre ganze Existenz, wenn ihre Bonität nicht geeignet ist, die Förderungen (ist ja ein Billigkredit) zurückzuzahlen.

    Jeder, der mit diesem staatlichen Mist anstreift, erleidet tatsächlich Schaden und wenn es nur die erhöhte Steuer ist, die er dafür zahlen muss zum Nutzen anderer.

    Förderung und Subvention ist ein linkes Attribut der 'Kahlfrasstruppe'.

    Förderung und Subvention ist eine linke und verderbliche Erfindung und wurde hauptsächlich von Linksdenkern eingeführt. Linksdenker gibt es auch in der WKO und die versorgen ihre Klientel mit großzügigen Förderungen und erhalten damit (mittels Dauerförderung) Bankrottfirmen am Leben und sich selbst.



  14. Helmut Oswald

    Applaus-applaus! Subventionen abschaffen, Steuern runter, den Staat halbieren.
    100 von 100 möglichen Punkten. Das schafft Zukunft für Alle!



  15. Undine

    Guten Morgen, lieber Wolferl, heute, an Deinem 258. Geburtstag, sind unsere Gedanken bei Dir, dem größten Genie aller Zeiten! Der 27. Jänner ist DEIN Tag, und daß es das Schicksal so gut gemeint hat, das schöne Salzburg zu Deinem Geburtsort zu küren, ist für uns ein Glücksfall. Deine UNSTERBLICHE Musik gehört zum Größten, was von Menschenhand je geschaffen worden ist; sie beglückt die Menschen aller Nationen rund um den Erdball. Heute um 20h, Deiner Geburtsstunde, sollten im ganzen Land aus Dankbarkeit alle Glocken läuten! Wir können uns glücklich schätzen, daß Du uns geboren wurdest!



  16. dssm

    Subventionen abschaffen! Komplett!
    Bravo Herr AU.



  17. brechstange

    Subventionen führen zu Verwerfungen in einem marktwirtschaftlichen Ordnungssystem. Mit Subventionen wird planwirtschaftlich gesteuert und damit entschieden, wer leben darf und wer nicht.

    Das ist einerseits Dummheit, andererseits aber Betrug an den immer weniger in das System Einzahlenden.



    • Anonymus

      brechstange:
      Widerspricht Ihr obiger Beitrag nicht Ihren Ausführungen von heute 08:43 Uhr (weiter unten), wo Sie bzw. Ihre Gruppe auf einen Forschungsbeitrag hofften?

    • brechstange

      anonymus

      Schaut aus wie ein Widerspruch, da gebe ich Ihnen Recht. Doch die Ausbildung und Forschung und Entwicklung an Universitäten lebt eben von Förderanträgen und Steuergeldern. Hier arbeitet man immer mit jungen Menschen, die dann nach der Ausbildung in Industrie und Wirtschaft tätig sind. Neben den öffentlichen Förderungen gibt es ja bei uns Drittmittel in gutem Ausmaß von privaten Unternehmen. Kleinere und wachsende Unternehmen können jedoch die Entwicklungskosten nicht immer aus eigener Kraft finanzieren, daher gibt es ja die Möglichkeit der Förderbeantragung.

  18. Wertkonservativer

    Zum letzten Absatz unseres Dr. Unterberger:

    mit dieser Aussage kann ich mich - wie Blogfreund Gerhard Pascher auch - nicht recht anfreunden:
    im Sozial-, Kunst- und Kulturbereich gibt es eine Menge begrüßenswerter Initiativen und Orqanisationen, die ohne staatliche Förderung ihre Ziele nicht realisieren
    könnten.
    Alle anderen Argumente: komplett d'accord!

    (mail to: Gerhard@michler.at)



    • Wertkonservativer

      Warum die werte Kollegenschaft diese meine doch echt harmlose Verteidigung der Förderung anspruchsvoller kultureller und künstlerischer Aktivitäten halbsternderlmäßig derart niedermacht, will sich mir nicht erschließen.
      Liebe Leute, ich bin nicht wehleidig, und mich stören Halbsternderln schon lange nicht mehr, doch da sehe ich eher grundsätzliche Animositäten gegen meine Person dahinter, als echte und berechtigte Gegenargumente!
      Wie auch immer: Gusto und Ohrfeigen sind zweierlei!

      (mail to: gerhard@michler.at)

  19. Gerhard Pascher

    Der Aussage, dass Subventionen generell immer schlecht und falsch sind, kann ich nicht zustimmen. So könnten heutzutage z.B. viele Kulturbetriebe (Museen, Theater) nicht überleben, denn dann wären die Eintrittspreise unerschwinglich. Auch manche neue Technologien brauchen Anpassungssubventionen, um sich später am Markt zu behaupten. Viele wichtige Forschungen sind nur durch Subventionen möglich, denn diese würden sich sonst langfristig nicht rechnen. Ein Beispiel: für eine selten auftretende Kinderkrankheit braucht es ein neues Medikament, wo sich die Entwicklungskosten durch den späteren Meedikamentenverkauf nie zurückverdienen lassen.

    Richtig ist aber, dass viele Subventionen unüberlegt und auch nicht erforderlich sind. So wurden z.B. in unserer Ortschaft kurz vor Jahresende noch schnell alle Straßenbeleuchtungskörper auf LED- und z.T. Halogenlampen umgetauscht, damit die bis 31.12. angebotene Subvention des Landes NÖ ausgenützt werden konnte. Natürlich hat dabei der örtliche Elektriker das große Geschäft gemacht.

    Ich empfehle daher, die Subventionen vorerst auf null zurückzufahren und mittels eigenen Gesetzes die Vergabe völlig neu zu regeln. In manchen Fällen wären anstatt von bisherigen Subventionen günstige Kredite die bessere Alternative.



    • Wyatt

      Herr Pascher,
      welche Empfehlung haben Sie zu den gestrigen, von den "Grünen" organisierten Unruhen abzugeben?
      (bis jetzt kein Kommentar ihrerseits zum 26.1.2014, nicht einmal ein vom Thema ablenkender!)

    • Gerhard Pascher

      Wyatt:
      ich habe Ihnen doch schon einmal geschrieben, dass ich eigentlich nicht Ihre gehässigen Fragen und Feststellungen beantworten möchte. Also lassen Sie dies bleiben, denn Sie machen sich damit gegenüber den anderen Lesern doch nur lächerlich. Warum zahlen Sie überhaupt einen Partnerbeitrag, wenn Sie selbst keine sachlichen Kommentare zum jeweiligen Thema abgeben können?
      Übrigens bis ich mit vielen gestrigen Kommentaren völlig einverstanden, da auch ich organisierte rot-grüne Chaoten hinter den Anschlägen vermute.
      Punktum.

    • brechstange

      Kürzlich haben wir einen Forschungsantrag mit der Begründung abgelehnt bekommen, dass das zu entwickelnde nicht gehen sollte. Keine Ahnung zu Physik, keine Nachfrage und trotzdem wird von diesen entschieden. Da sind manche Juroren aus Gewerkschaftsbund und Arbeiterkammer schaut aus gscheiter. Ich trau mich wetten, dass bald jemand anderer das gefördert machen wird. So schauts aus.

  20. kritikos

    Der zweite Satz des letzten Absatzes ist äußerst zutreffend und ein begrüßenswertes Ziel. Leider wohl nur ein Wunsch. Bei Subventionen fällt mir als erstes die Errichtung und Erhaltuing des "Museums" für Herrn Nitsch in Mistelbach ein. Der Mann verdient genug, er könnte und sollte sich die Selbstdarstellung selbst finanzieren. Und daneben gibt es gewaltige Subventionen in der Landwirtschaft, im angeblich sozialen Bereich, besonders wenn im mainstream gelegen, wie z.B. "Zara", die mir neulich untergekommen war, etc. etc.
    Leider, aber unvermeidbar, sind die von AU genannten Prioritäten der Politiker eine Art Naturgesetz.



  21. mischu

    Genau so ist es!
    Staatlich gelenkte Subventionen sind immer auch ein Mittel zur politischen Machtausübung und führen nebenbei zu höchst unerwünschten Abhängigkeiten.

    Daher gibt es nur folgende Gegenmittel: mehr wirtschaftliche Unabhängigkeit, Freiheit, Selbstverantwortung und Selbstbestimmung sowie Abbau von bürokratischen Hürden.

    Die einzig wahre Aufgabe der Politik ist es, die richtigen Rahmenbedingungen dafür zu schaffen bzw. sie immer wieder nachzujustieren. Dann würde sich der herrschende, unüberschaubare Subventionsdschungel in schwindelnden Höhen rasch erübrigen!



    • Wyatt

      ......wenn der Wert eigenen Schaffens nicht mehr gegeben ist, ist Almosenverteilung seit eh und je, wesentlicher Teil der Machtausübung.

    • mischu

      @Wyatt

      D'accord!





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