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Wer hat Jahresberichte von Faymanns Schule? drucken

Lesezeit: 1:30

Die Berichte des Wiener Gymnasiums Henriettenplatz sind seltsamerweise nirgendwo auftreibbar. Und zwar ausgerechnet für jene Jahre, da ein gewisser Werner Faymann dort Schüler gewesen sein soll. Ein Suchaufruf.

Höchstwahrscheinlich ist alles nur ein Zufall. Aber die Berichte der Schule samt den üblichen Schülerlisten sind unauffindbar. Immerhin ist das die Schule eines nicht gerade machtlosen Mannes Und daher durchaus interessant. Sie sind umso interessanter, als Faymann nicht bereit ist, über sechs Lebensjahre unmittelbar nach der angeblichen Absolvierung der Matura Auskunft zu geben.

Wenn man sich im Vergleich dazu ansieht, wie in den USA, also einer echten Demokratie, jeder Tag im Vorleben eines Präsidentschafts- und Vizepräsidentschaftskandidaten offengelegt werden muss und von den Medien kontrolliert wird, ist dieses Interesse mehr als legitim. Vor allem weil in Österreich die sogenannten Aufdeckermagazine praktisch durchgängig von sehr SPÖ-nahen Männern geleitet oder von der Partei bestochen werden. Und sich daher nur für die - echten wie angeblichen - Skandale bei Schwarz, Blau und Orange interessieren.

Lediglich für das Schuljahr 1970/71 war der Bericht vom Henriettenplatz auffindbar. Er verzeichnete in der 1A einen gewissen Faymann Werner. Für die restlichen Siebziger Jahre ist hingegen seltsamerweise an den üblichen Orten kein Bericht mehr vorhanden. Es wäre daher toll, sollten sich solche noch im Besitz von ehemaligen Schülern dieser Schule befinden. Und es wäre auch ein wichtiger Beitrag zur demokratiepolitischen Transparenz, der vielleicht auch erklären könnte, warum Faymann einige Jahre später eine Anti-Latein-Kampagne gestartet hat.

Vielen Dank an alle Mitsucher.

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  1. Ausgezeichneter Kommentatordergo
    21x Ausgezeichneter Kommentar
    15. August 2012 14:40

    Die Klärung dieser Frage wäre doch eine Aufgabe für Herrn Armin Wolf in den "Sommergesprächen" :-)

  2. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    15. August 2012 08:44

    Da möchte ich - ganz bewusst - meine zugesagte zukünftige Absenz von politischen Aussagen in diesem Forum lustvoll unterbrechen:

    Der Mann gehört - falls sich die "Leerläufe" seines Schul- und Studienweges bewahrheiten sollten - aufgeplattelt bis gehtnichtmehr!

    Also dann, Amateur-Fahnder, macht Euch auf die Suche!
    Vielleicht gibt's ja noch Leute aus dem ehemaligen Lehrkörper, die zur Klärung beitragen können!

    Viel Glück beim Fündigwerden!
    Wäre für mich "ein Volksfest mit Lampionbeleuchtung"!!

    (mail to: gerhard@michler.at)

  3. Ausgezeichneter KommentatorCotopaxi
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    15. August 2012 08:26

    Vielleicht war Failmann Austauschschüler in Moskau, Nikaragua oder Disney-Land und man sollte dort fragen?

  4. Ausgezeichneter Kommentatorcontra
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    15. August 2012 02:20

    Wieviel Millionen (Appelle natürlich?) hat es wohl gekostet, daß im ganzen Land der Mantel des Schweigens über den lückenlosen Werdegang unseres Bundeskanzlerdarstellers gebreitet wird. Keine undichte Stelle, kein "Verräter", keinerlei Klarstellung vom Betroffenen selbst. Sehr verdächtig.
    Da darf es niemanden wundern, wenn es zu allerlei Verschwörungstheorien kommt: War er im Städtischen Kinderheim Wilhelminenberg, oder war er gar im schönen "Lindenhof" in Eggenburg zu Gast? Wer wagt sich als erstes aus der Deckung und beendet sämtliche Spekulationen rund um dieses Thema?

    Aber viel wichtiger scheint in Österreich der kleine "Fehltritt" seiner Ehefrau, denn darüber wurde längst in allen Details berichtet. Tu felix austria.........!

  5. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    15. August 2012 11:19

    Das zu ergründen, was uns der an sich völlig banale Mensch, aber immerhin Bundeskanzler von Ö, unser Werner Faymann also, in seiner Biographie unterschlägt, wäre doch eine lohnende Aufgabe für die vielfach bewährte Schnüffelnase Peter Pilz; oder schnüffelt der lieber nicht, wenn es nach Rot und Grün zum Himmel stinkt und etwas zutage träte, was den Vereinten Linken schaden könnte?

    A.U. schreibt:

    "Und es wäre auch ein wichtiger Beitrag zur demokratiepolitischen Transparenz, der vielleicht auch erklären könnte, warum Faymann einige Jahre später eine Anti-Latein-Kampagne gestartet hat"

    Es liegt die Vermutung nahe, daß er an Latein gescheitert ist, bzw. "nicht nur, sondern auch"!

    Aber wovon hat der Werner in diesen 6 oder 7 verheimlichten Jahren seinen Lebensunterhalt bestritten? Er muß ja doch irgendwo angemeldet gewesen sein, Miete bezahlt haben.

    Also, wie gesagt, beim "einfachen" Bürger Werner Faymann wäre es mir gänzlich wurscht, was er in dieser geheimnisumwitterten Zeitspanne von 6-7 Jahren getrieben hat; aber da er ein sehr hohes öffentliches Amt bekleidet, WILL ICH ES endlich WISSEN!

  6. Ausgezeichneter Kommentatoringe schuster
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    16. August 2012 16:49

    Eben habe ich diese mail an Armin Wolf geschickt:

    Sehr geehrter Herr Dr. Wolf,

    In verschiedensten Blogs ebenso wie in der breiten Bevölkerung wird die Frage nach den Lücken im Lebenslauf von Werner Faymann immer lauter. Diese Frage erscheint berechtigt, enthalten doch heute Bewerbungsschreiben - selbst für wenig attraktive Posten - einen professionellen, lückenlosen, auf das Unternehmen zugeschnittenen Lebenslauf. Tatsächlich findet sich ein lückenloser CV unseres Bundeskanzlers – der ja auch eine Vorbildsfunktion ausüben sollte - weder auf diversesten Internetseiten noch erhielten diesbezügliche Anfragen an sein Büro eine befriedigende Antwort. Es verwundert nicht, wenn Gerüchte im Umlauf sind, die ein wenig schmeichelhaftes Bild auf unseren Spitzenpolitiker und auch auf unser Land werfen. Als investigativer Journalist haben Sie, sehr geehrter Herr Dr. Wolf eine ausgezeichnete Möglichkeit bei Ihren aktuellen Sommergesprächen in dieser Causa Klarheit zu schaffen – ein Großteil der Zuschauer erwartet dies!

    Mit besten Grüßen,

    I. Schuster

  7. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    15. August 2012 11:35

    nur zur Klarstellung:
    es geht hier weder dem AU noch den anderen Kommentatoren darum, ob ein ö. BK maturiert hat oder nicht, und auch nicht darum, ob ein ö.BK vier Semester Jus studiert hat oder nicht.
    Es geht darum, ob man/frau von einem ö.BK erwarten kann, dass er als Mann des öffentlichen Lebens die volle Wahrheit sagt und nicht mit Halbwahrheiten versucht, sein bisheriges Leben zu "schönen".

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorbürgerIn
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    16. August 2012 21:44

    Angesichts der so zahlreichen Postings zu Wernerle und seiner (nicht offengelegten) Vita kann es nur heißen: dranbleiben ! Man weiß seit Waldheim, wie wichtig die korrekte Wiedergabe biographischer Details ist. Nun, werden die Linken sagen, bei Waldheim ging's darum, ob Nazi ja oder nein. Nun, sagen wir SteuerzahlerInnen von heute, gesegnet mit einem ESM-REttungsschirm, verzockt ein Schulabbrecher mangels Folgenabschätzung unser Erspartes, ja oder nein?

  2. Ausgezeichneter KommentatorGasthörer
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    16. August 2012 10:18

    Wer Matura hat bzw. auf der Uni war, wird diesen Satz, der hochoffiziell seit Jahren auf dieser Seite

    http://www.spoe.at/beruf_und_politik.html

    seht, zu deuten wissen. Die Frage des (Nicht)-Erwerbs der allgemeinen Hochschulreife war somit nie ein Geheimnis.

    "Die Universität besucht Faymann berufsbegleitend wie eine Volkshochschule und hört Vorlesungen aus Jus und Kunstgeschichte"

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  1. Emil B. (kein Partner)
  2. Erwin Tripes (kein Partner)
    19. August 2012 14:08

    @ undine und zu den streitbaren Herren
    Zurück zum Thema:
    1) 100% Zustimmung zu Undines Aussagen!
    2) Froh, 6 Jahre Lateinunterricht, „genossen“ zu haben, konnte ich doch bei der gestrengen Prüferin im Römischen Recht (Prof. Dr. Bolla –Kotek) anstandslos aus den Digesten (allerdings schon eher „Küchenlatein“) übersetzen. Wichtiger aber, es hilft mir heute noch, wenn mir gerade die richtige Englischvokabel fehlt. Dann bin ich beim geistigen Stöbern in diesem romanischen Thesaurus zu rd. 50% erfolgreich, eine Sprachbrücke vom Lateinischen ins Englische gefunden zu haben. (etwa alle Wörter mit der Endung auf “ –tion“. Ein Beispiel zu einem Begriff, der oft Thema im Blog ist: einwandern > vom lat. im-migro, avi, einziehen, einwandern > im-migrate ).
    Bekanntlich mußten die „Engländer“ die Römer, die lateinisch geprägte Katholisierung und die romanisierten Normannen erleben, was sich in beachtlichem Umfang im Sprachschatz niedergeschlagen hat, schätzungsweise zu rd. 40%
    Also weshalb soll Lateinunterricht schädlich sein? Leider haben meine damaligen Lehrer weder in Englisch noch in Latein, diese Zusammenhänge erläutert, wodurch der Unterricht sicherlich spannender gewesen wäre. Freilich hätte man ähnliche Hilfe zB. mit dem Italienischen.

  3. numerus clausel (kein Partner)
    17. August 2012 17:11

    Was hat der Werner in den 7 Jahren gemacht? Einmal war ein Bericht zu lesen, er hätte 1981 maturiert, wäre sohin 3!!!! Mal sitzen geblieben, das ist noch öfter als der Schieder.
    Vermutlich war er Kellner in einer Schwulenbar. Vermutlich hat er seine körperlichen Reize zum Kauf angeboten. Vermutlich war er wie bei den Simpsons der Smithers für den Mr. Burns, also für den Dichand. Vermutlich ist er zu einer Haftstrafe mit mehr als einem Jahr unbedingt verurteilt worden. Vermutlich... Moment, bei der letzten Vermutung ist ihm jedes weitere politische Amt verwehrt. Und jetzt macht´s definitiv keinen Spaß mehr.
    Was hat dieses Ding wirklich von 1978 bis 1985 getrieben? Jeder andere muß jede Kleinigkeit in seinem Leben preisgeben, aber dieses Ding braucht es nicht?
    Muß sich mit seinem Fäßbuk und Twitterauftritt teuer subventionieren lassen, kauft sich gefakete Freunde dazu, alles ohne Konsequenzen.
    Wo sind wir denn, daß wir uns von so einem Kasperl und seinem Vollstrecker Josef O. auf der Nase herumtanzen lassen müssen?
    Dieses Ding soll endlich den CV herausgeben, mit allen Daten. Alle, die auf so einen reinfallen, gehören sofort besachwaltet. Nur Dodel wählen Dodel.

  4. Wilhelm Conrad (kein Partner)
    17. August 2012 16:15

    Es ist völlig unannehmbar, dass wir einen Bundeskanzler haben, in dessen offiziellem Lebenslauf eine Lücke von mehreren Jahren klafft!

    Was kann er da getan haben? Wenn es etwas Unanständiges war, sollten das alle Österreicher wissen. Wenn es etwas Belangloses war, sollten das alle Österreicher wissen. Wenn es etwas Ungesetzliches war, sollten das alle Österreicher wissen. Wenn es was Kommunistisches war, etwa in Nicaragua, sollten es alle Österreicher wissen. Wenn es etwas Sozialistisches war, etwa in einem Land des real existierenden Sozialismus oder wie das heißt, in der Sowjetunion oder in einem anderen ähnlichen Paradies, sollten es alle Österreicher wissen. Sollte es etwas Kriminelles gewesen sein (ja, ja, es gilt die Unschuldsvermutung), sollten es alle Österreicher wissen. Was immer es auch war, das österreichische Volk hat, verdammt noch einmal, das RECHT, zu wissen, was dieser Herr gemacht hat, vor er Kanzlerdarsteller wurde, ein schlechter noch dazu! EIN RECHT!

    Wetten, dass wir es einmal in der Zukunft erfahren werden, was dieses Nichts während der Lücken in seinem Lebenslauf gemacht hat? Es ist nichts so fein gesponnen, es kommt doch an die Sonnen. Und dann werden wir alle ach so selbstgefälligen Aufdeckungsjournalisten mit linken Parteibüchern fragen: Und euch hat das alles nicht gekümmert, ihr scheinheiligen Lohnschreiber?

    • Undine
      18. August 2012 09:44

      @Wilhelm Conrad

      *******!

      "Es ist völlig unannehmbar, dass wir einen Bundeskanzler haben, in dessen offiziellem Lebenslauf eine Lücke von mehreren Jahren klafft!"

      Oh doch, in einem Bananenstaat ist alles möglich, da braucht man ja auch keinen "Numerus Klausel"! :-)

      PS: Vielleicht ist er deshalb so schlecht auf Latein zu sprechen, weil er damals mit seinem Versprecher (ich war "Ohrenzeugin")---wenn's überhaupt einer war; möglicherweise war ihm der Begriff nicht ganz klar--- etwas Häme geerntet hat?

  5. Der Notar (kein Partner)
    17. August 2012 15:58

    Verstehe ich nicht. Die Versicherungszeiten (und Art der Versicherung) sind ja lebenslang abrufbar bei der SV und der PVA.

    • cmh (kein Partner)
      17. August 2012 16:44

      Es hat niemand behauptet, dass für diese Zeit alle Daten unauffindbar gelöscht wurden.

      Es geht vielmehr darum, dass diese Informationen nicht geleakt werden müssen, sondern eigentlich von selber kommen sollten.

  6. nometa (kein Partner)
    17. August 2012 15:00

    "Und es wäre auch ein wichtiger Beitrag zur demokratiepolitischen Transparenz, der vielleicht auch erklären könnte, warum Faymann einige Jahre später eine Anti-Latein-Kampagne gestartet hat."

    Herr Unterberger, ist Ihnen ein solches Niveau nicht peinlich?

  7. Rado (kein Partner)
    17. August 2012 07:55

    Was soll diese Suche nach Faymanns Schule überhaupt?
    Schulbildung ist etwas für die künftigen Looser in Österreich! Das sind nämlich die, welche später grenzabgeschöpft werden. Hier kann man auch ohne Schule, Leistungsbereitschaft oder Arbeit gut leben und sogar Karriere machen!

  8. Der Rathausmann (kein Partner)
    17. August 2012 07:18

    in seiner Altersklasse gibt es sicher noch die meisten Mitschüler die darauf eine Antwort geben könnten, auch Lehrer als Zeitzeugen sollte es noch einige geben, so einfach ist das.

    • rathausfrau (kein Partner)
      17. August 2012 09:17

      die zeitzeugInnen sind möglicherweise mit diversen posten und pöstchen "ruhiggestellt".....

  9. Brigitte Imb
    16. August 2012 21:58

    OT - Dies habe ich soeben zugesendet bekommen, mit der Bitte zum Weiterleiten.
    Immerhin....eine Initiative.

    --------------------------------------------------------------

    Kronenzeitung übermittelt.?

    -------Originalmeldung-------

    Datum: 14.08.2012

    An: Kronenzeitung; HEUTE Zeitung

    Betreff: An alle Österreicher und die Regierung!

    An alle Österreicher und die Regierung!

    Man zahlt 1.60 € für den Liter Benzin, 10.- € oder mehr für die E Card und die Zusatzbeiträge für Medikamente die, die Krankenkassen nicht mehr zahlen.

    Strom und Gaspreise sind seit drei Jahren um knapp 50% gestiegen.

    Arbeitnehmer mit einem Arbeitstag von 10-12 Stunden verdienen ca. 1.300.- €, dürfen dank korrupter Gewerkschaften nicht streiken oder Nebenjobs machen um ein paar Kröten mehr in der Tasche zu haben um ihre Familien über die Runden zu bekommen. .....Wir haben genug Probleme im eigenen Land wo man mal anfangen sollte.

    Was macht unser lieber Staat?

    Überschwemmungen am Ende der Welt: Wir schicken Hilfskräfte hin!

    Krieg: Wir müssen mitmischen!

    Länder sind Pleite: Wir schicken MILLIARDEN hin damit sich die dortigen Politiker und Banken die eigenen Taschen vollstopfen!

    Und wer bezahlt´s?........ Wir!

    Was noch fehlt: In China fällt 1 Sack Reis um und wir schicken jemanden der ihn wieder hinstellt und im Vorfeld wegen Verdienstausfall 2 Ersatzsäcke per Luftpost hinschickt!

    ......... Das österreichische Volk erhebt sich!!

    Sehr geehrter Werner Faymann du Mutter Theresa der EU!!!

    Am 1.1.2002 wurde, dank der EURO-Einführung, unser Leben doppelt so teuer wie zu Schilling-Zeiten. Das einzige was seit diesem Datum kontinuierlich gestiegen ist sind die Lebenshaltungskosten der österreichischen Bevölkerung. Nicht einmal 10 Jahre später sind die ersten Mitgliedsstaaten (natürlich ....völlig unvorhersehbar)

    .........Bankrott. Nun sollen die wirtschaftlich noch(!!!!) nicht

    gescheiterten EU-Länder für einen relativ aussichtslosen

    Rettungsversuch Milliardenhilfen für diese Länder bereitstellen um die EU und den EURO über Wasser zu halten und dabei auch noch auf Forderungen verzichten ?!?!?! In der privaten Wirtschaft wäre ein solcher Vorgang undenkbar. (Wäre ein Ende mit Schrecken nicht vertretbarer als ein Schrecken ohne Ende?!?!!?) Hier in Österreich haben wir Familien und Kinder die nicht ausreichend zu essen haben, alte Menschen die schlecht behandelt werden, Patienten die nicht ausreichend versorgt werden - aber wir geben Milliarden (!!!) für andere Länder aus ohne zuerst dem eigenen Volk zu helfen??!!??!!

    In Wien haben wir eine Politikerin die nicht aus Österreich stammt aber alle Autofahrer mit ihrem Parkpickerl abzockt. Wenn Sie nicht bald die Kurve kratzen werden Sie mit Garantie bei der nächsten Wahl die Rechnung bekommen!

    Wetten... 99% von euch trauen sich nicht dies zu kopieren und weiter zu schicken ...

    ARMES Österreich !

    • Udo (kein Partner)
      17. August 2012 07:12

      Wow, was für eine Initiative - ein Kettenbrief!
      Welcher Arbeitnehmer mit einem 12 Stundentag verdient 1300 Euro? Sollte er da nicht besser mal mit der korrupten Gewerkschaft reden? Seit wann entscheidet eigentlich die Gewerkschaft über Nebenverdienste - ich dachte das wäre Sache des Dienstgebers? Und welchen Nebenjob will man eigentlich noch nach einem 12 Stundentag machen?

    • Erythrozyt (kein Partner)
      17. August 2012 11:10

      ... und sie werden immer wieder den Faymann wählen!!!!!!!!!!

  10. bürgerIn (kein Partner)
    16. August 2012 21:44

    Angesichts der so zahlreichen Postings zu Wernerle und seiner (nicht offengelegten) Vita kann es nur heißen: dranbleiben ! Man weiß seit Waldheim, wie wichtig die korrekte Wiedergabe biographischer Details ist. Nun, werden die Linken sagen, bei Waldheim ging's darum, ob Nazi ja oder nein. Nun, sagen wir SteuerzahlerInnen von heute, gesegnet mit einem ESM-REttungsschirm, verzockt ein Schulabbrecher mangels Folgenabschätzung unser Erspartes, ja oder nein?

  11. Johann Glaser (kein Partner)
    16. August 2012 20:13

    Gute Idee, die linke Jagdgesellschaft mit ihren eigenen Waffen schlagen. Die Jäger werden zu den gejagten!

    Allerdings, einen Vorteil hat Faymanns nicht existierendes Studium: es wird niemand gelingen ihn wegen Plagiaten in der Diplomarbeit zu bezichtigen.

    Schade, eigentlich.

  12. Peter (kein Partner)
    16. August 2012 20:02

    Der Vertuschung der 6-8 Jahe liegt wahrscheinlich eine psychische Erkrankung (bipolar? Schizophrenie? Depression?) zu grunde. Ist offenbar inzwischen geheilt oder weitgehend stabilisiert. Klar, dass das mit allen Mitteln unter den Teppich gekehrt werden muß. Wirft eigentlich ein bezeichnendes Licht auf die SP Personalreserve, dass sie auf so einen Typen zurückgreifen müssen.

    • Brigitte Imb
      17. August 2012 01:37

      Nein, das glaube ich nicht, die Oligophrenen leiden eher nicht an bipolaren Störungen.

    • Genosse (kein Partner)
      17. August 2012 07:35

      wir lassen uns unseren Werner nicht schlechter machen als er eh schon ist, er braucht jetzt ohnehin seine ganze Kraft und Energie um Griechenland zu retten. Wenn ihr weiterhin so böse zu unserem Bundeskasperl seid, wird er sich denken, chick ma noch ein paar Milliarden dort hin, ich fahr auch mit und bleib gleich durt, denn sich mit so Kleingeistern in der Heimat herumzuschlagen lohnt sich echt nicht.

  13. Tertullian (kein Partner)
    16. August 2012 17:22

    man müßte nur seinen Lateinlehrer fragen.........

    • Kapuzerer (kein Partner)
      20. August 2012 09:12

      Warum tut man es nicht?
      Naja, vielleicht will er dazu nichts sagen, sich nicht mehr zausen lassen!

  14. inge schuster
    16. August 2012 16:49

    Eben habe ich diese mail an Armin Wolf geschickt:

    Sehr geehrter Herr Dr. Wolf,

    In verschiedensten Blogs ebenso wie in der breiten Bevölkerung wird die Frage nach den Lücken im Lebenslauf von Werner Faymann immer lauter. Diese Frage erscheint berechtigt, enthalten doch heute Bewerbungsschreiben - selbst für wenig attraktive Posten - einen professionellen, lückenlosen, auf das Unternehmen zugeschnittenen Lebenslauf. Tatsächlich findet sich ein lückenloser CV unseres Bundeskanzlers – der ja auch eine Vorbildsfunktion ausüben sollte - weder auf diversesten Internetseiten noch erhielten diesbezügliche Anfragen an sein Büro eine befriedigende Antwort. Es verwundert nicht, wenn Gerüchte im Umlauf sind, die ein wenig schmeichelhaftes Bild auf unseren Spitzenpolitiker und auch auf unser Land werfen. Als investigativer Journalist haben Sie, sehr geehrter Herr Dr. Wolf eine ausgezeichnete Möglichkeit bei Ihren aktuellen Sommergesprächen in dieser Causa Klarheit zu schaffen – ein Großteil der Zuschauer erwartet dies!

    Mit besten Grüßen,

    I. Schuster

    • A.K.
      16. August 2012 17:39

      @Inge Schuster
      Bravo! ****************

    • Herby
      16. August 2012 18:04

      @ Inge Schuster: Ausgezeichnet, Danke!

    • Undine
      16. August 2012 20:16

      @Inge Schuster

      *********!
      Eine Empfehlung für Armin Wolf, damit er auch "mental" in der Lage ist, seinem Gegenüber, also dem Werner, die schicksalhafte Frage nach der rätselhaften, im dunkeln liegenden 6-7 Jahre währenden Zeitspanne zu stellen:

      Armin Wolf möge die Augen schließen und sich vorstellen, ihm gegenüber säße H.C. STRACHE, den er in altbewährter ORF-Manier, die normalerweise extra für Freiheitliche vorgesehen ist, fertigmachen will. Da muß er diesmal durch, der Armin WOLF. Er kann sich ja vor und nach dem Interview entschuldigen---aber erst, wenn der Ton weg ist! :-)
      Mit seinen bloß pseudo-kritischen Fragen, die der ORF ausschließlich für Sozis und Grüne bereit hält, geben wir uns nicht mehr zufrieden.

    • durga
      16. August 2012 23:35

      @Undine

      Wie heißt es doch im Lohengrin Libretto:

      " Nie sollst du mich befragen,
      noch Wissens Sorge tragen,
      woher ich kam der Fahrt,
      noch wie mein Nam und Art!"

      und als Konsequenz der verbotenen Frage:

      "erkennt ihr ihn , so muß er von euch ziehn."

      Ob Wolf - eingedenk solcher Folgen - standhaft bleiben wird?

    • Brigitte Imb
      17. August 2012 00:02

      Blasphemie in Reinkultur, ev. Hängematten od. andere unsoziale Verhaltensweisen - die man hinter den Leerjahren des Bundeskasperls vermuten könnte - anzufragen. Wo kämen wir denn hin, wenn auch Linke ihren Arbeitgebern - im besagten Fall dem Volk - lückenlose Lebensläufe liefern sollten.
      Wolf wird den Teufel tun und den Kanzlerdarsteller dazu befragen, die Exkulpation seines damaligen - wie heutigen- Leerlaufes hat er alleine der Ideologie wegen vom ÖRFm ohnehin auf alle Ewigkeit.

    • M.S.
      17. August 2012 09:37

      @durga

      Herrlich! Mich stört allerdings dabei, der Vergleich Lohengrin-Werner. Was hatte der Eine gegen den Anderen zu verbergen!

  15. Lawrence (kein Partner)
    16. August 2012 16:47

    War gerade mit meinen Kindern bei einer Kasperl-Vorstellung der Kinderfreunde (im Rahmen des Sommerprogrammes einer kl. niederoesterr. Gemeinde). Der Kasperl hat, ohne Witz, ausgeschaut wie der Faymann. Das wurde von zahlreichen Eltern bestaetigt.

    Ob die SPOe das mit Absicht macht?

    • Politicus1
      16. August 2012 18:30

      nicht das Aussehen - die Stimme macht's! (:-)

    • Erythrozyt (kein Partner)
      16. August 2012 20:58

      Schon auch irgendwie das Aussehen. das SCHAUEN nach oben rechts oder links, als wär sein Gegenüber einen halben Meter größer ...

    • Gandalf
      16. August 2012 23:05

      @Erythrozyt:
      Geistig ist ja auch wirklich jeder - ich wiederhole: jeder - halbwegs normale Zeitgenosse mindestens einen halben Meter grösser als das Faymandl.

  16. Wunschträumer (kein Partner)
    16. August 2012 13:51

    Abgesehen davon, dass es dem erdrückenden Großteil der Bevölkerung völlig wurscht ist ob der Werner in Latein, oder Sonstwas gut, oder ein Haneferl war, begibt sich unser lieber Blogger dieserart auf ORF-Niveau "a la Wolf" wie unlängst in der "Sommerstunde". So kochen halt alle Journa(i)llisten nur mit Wasser...
    Fazit: Man merkt, dass auch Blogger "Sommerlöcher" haben...

  17. xerios (kein Partner)
    16. August 2012 13:31

    Unterlagen verschwunden - und Widersprüche in der Vita.

    "Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Wien" http://www.parlament.gv.at/WWE R/PAD_36450/index.shtml

    "Die Universität besucht Faymann berufsbegleitend wie eine Volkshochschule und hört Vorlesungen aus Jus und Kunstgeschichte." http://www.spoe.at/beruf_und_politik.html

    • schreyvogel
      17. August 2012 01:12

      Faymann besuchte die Universität berufsbegleitend wie eine Volkshochschule ...

      Dazu fällt mir eine (nicht ganz seriöse) Definition von Volkshochschule ein:
      "Falsche Perlen vor echte Säue geworfen".

    • A.K.
      17. August 2012 10:40

      @xerios
      Klickt man - entsprechend Ihrem Zitat - auf
      http://www.parlament.gv.at/WWE R/PAD_36450/index.shtml
      so findet man:
      "...Diese Seite wurde nicht gefunden.

      Die von Ihnen gesuchte Seite kann nicht angezeigt werden. Der Grund dafür könnte sein, dass unser Server nicht antwortet oder dass die Seite nicht länger verfügbar ist.
      Sie können entweder zur vorherigen Seite, oder gleich zur Home Page zurückkehren. "

  18. Politicus1
    16. August 2012 13:24

    an die e-mail Adresse
    sommergespraeche@orf.at
    kann man bei Herrn Wolf Interviewfragen zu den verflixten Leerjahren anregen

    • xerios (kein Partner)
      16. August 2012 13:32

      Leerjahre, der war gut. ;)

    • Undine
      16. August 2012 15:07

      @Politicus1

      @xerios

      Wenn es bis dato keine "LEERJAHRE" gegeben hat, dann gehört dieses gar nicht so inhaltsleere Wort unbedingt in den DEUTSCHEN WORTSCHATZ aufgenommen und zwar als OFFIZIELLE BEZEICHNUNG für all die vom STEUERZAHLER vergeblich finanzierten ABGEBROCHENEN STUDIEN von Leuten wie Werner Faymann. Denn dieses Geld ist unwiderruflich zum Fenster hinausgeworfen.

  19. Fotograf (kein Partner)
    16. August 2012 11:30

    Üblicherweise werden jedes Jahr von einem Berufsfotografen auch sogenannte Klassenfotos angefertigt. Wie wäre es, einmal dort nachzuforschen, ob da noch Klassenfotos vom Henriettenplatz in irgendeinem Archiv verstauben ?

    Rasch, rasch, bevor die auch noch zufällig verschwinden.

  20. Gasthörer (kein Partner)
    16. August 2012 10:18

    Wer Matura hat bzw. auf der Uni war, wird diesen Satz, der hochoffiziell seit Jahren auf dieser Seite

    http://www.spoe.at/beruf_und_politik.html

    seht, zu deuten wissen. Die Frage des (Nicht)-Erwerbs der allgemeinen Hochschulreife war somit nie ein Geheimnis.

    "Die Universität besucht Faymann berufsbegleitend wie eine Volkshochschule und hört Vorlesungen aus Jus und Kunstgeschichte"

    • Gasthörer (kein Partner)
      16. August 2012 10:26

      Man möge diese Seite zu Faymanns Vita zahlreich speichern, denn ich rechne stark damit, dass dort nach diesem Blogeintrag eine Korrektur vorgenommen werden wird.

    • Politicus1
      16. August 2012 10:26

      berufsbegleitender Unibesuch ...
      wenn WF den Unibesuch nicht verheimlicht - wieso verheimlicht er dann mit Vehemenz seine berufliche Tätigkeit, die seine vier Semester an der Uni begleitete??

    • cmh (kein Partner)
      16. August 2012 11:20

      Eine Bonzenkarriere - ohne die Partei, die ihn in die Konsulententätigkeit und die Meitervereinigung gepuscht hat, ist er eine Null. Bei dem Mann bleibt nach seinem Abgang nichteinmal ein Loch übrig.

      Warum ist denn noch niemandem aufgefallen, dass das eine himmelschreiende Ungerechtigkeit allen anderne gegenüber ist. Gerade von einem, der sich die "Gerechtigkeit" zur Plakatmaxime gewählt ist ist mehr zu erwarten, als dass er die Faymanquote erfüllt hat.

    • bürgerIn (kein Partner)
      16. August 2012 11:46

      "....berufsbegleitend wie eine Volkshochschule..." dieser dilettierende Bundeskanzler ist jedenfalls eine Zumutung für die Funktion, die er auszuüben vorgibt. ......verfolgt man die spoe-Webseite weiter, liest man mit offenem Mund, dass Hr. Faymann in Wien 225.000 Gemeindewohnungen gebaut bzw. saniert hat. Da fällt mir nur noch der Vergleich mit den Pharaonen und den Pyramidenbauten ein - und natürlich mit den vielen Rätseln der Sphinx. Die Rätsel, die Faymann begleiten, werden hofftenlich nicht mehr lange Rätsel bleiben! AU, ich drücke ihnen die Daumen, dass Sie dieses Failmännchen "derheben"!

    • Undine
      16. August 2012 13:05

      @Gasthörer

      Wieder einmal herzl. Dank für einen Link!

      "Die Universität besucht Faymann berufsbegleitend wie eine Volkshochschule und hört Vorlesungen aus Jus und Kunstgeschichte"

      Noch schwammiger hätte man diesen Abschnitt im Leben des WF nicht schildern können; diese "Erklärung" wirft erst recht viele Fragen auf. Da muß sich der Gute schon gefallen lassen, näher nach seinem damaligen "Beruf" gefragt zu werden! Hatte der gar etwas mit Jus oder Kunstgeschichte im engeren Sinn zu tun?

      Und wer sagt, daß er seine Anwesenheit auf einer Uni nicht für politische Agitationen---natürlich links bis linxlinks!--- genützt hat und weniger für Vorlesungen oder gar Prüfungen?

  21. Sinnlosschwatz (kein Partner)
    16. August 2012 10:13

    üblicherweise gibt es auch Mitschüler, es ist davon auszugehen, dass sich Schüler einer Maturaklassa auch an ihre Kollegen erinnern können.
    Für das Sommergespräch mit dem Faymandl wäre dies Biografielücke sicher ein interessanter Punkt, von Waldheim hat man auch verlangt sich an Dinge zu erinnern die wesentlich länger zurück lagen.

  22. Politicus1
    16. August 2012 09:48

    auch auf die Gefahr hin, weitere Attackenmit der AntiFa-Keule herauf zu beschwören:
    Der sozialistische Herr Bundespräsident Fischer identifiziert sich gerne mit seinem Hietzinger Gymnasium und sogar mit der von ihm besuchten Volksschule. Und beide Schulen erwähnen dies ebenfalls ohne Scheu und Scham ....
    Hingegen ist es auffallend dass z.B. ein googeln nach "Henriettenplatz Faymann" keinerlei Ergebnisse bringt, die auf den ehemaligen Schüler WF am Henriettenplatz hinweisen... (das mag sich nun im Anschluss an diesen Blog vielleicht schlagartig ändern...)
    Und nochmals: es ist nicht relevant, ob und wo WF maturiert hat. Aber es ist mehr als seltsam, wenn der Bundeskanzler mehrere Jahre seiner erwachsenen Jugend nicht nur aus seinen Biographien ausklammert, sondern sie regelrecht verheimlicht.

    • Undine
      16. August 2012 13:18

      Vielleicht hat er "gemodelt"! :-)

    • november (kein Partner)
      16. August 2012 17:45

      Zwar nicht ganz mein Fall, aber vor ein paar Jahren hat er es als 24ster auf die Liste der "100 Hottest Heads of States" geschafft.

  23. Undine
    16. August 2012 09:01

    @Segestes

    Über die Vorzüge des Erwerbs der lateinischen Sprache will ich mich jetzt nicht äußern, aber eines steht fest: Man kann JEDE Fremdsprache durch längere Aufenthalte im jeweiligen Land bis zur Perfektion vertiefen, wenn man nach der Schulzeit Interesse hat und etwa Versäumtes nachholen möchte. JEDER junge Mensch hat heute zum Glück diese Chance.

    Was aber, wenn man nach der Matura bedauert, Latein gar nicht oder als Freigegenstand nicht ernsthaft betrieben zu haben? Da braucht man schon SEHR viel Willenskraft, Versäumtes gründlich nachzuholen, weil der Nutzen der "toten Sprache" Latein nicht unmittelbar sichtbar wird. Der einzige Staat, in dem einem da geholfen werden könnte, wäre der VATIKAN!

    Zu Latein muß man in der Jugend "ein bißchen gezwungen" werden, aber es lohnt sich die Mühe ein Leben lang! :-)

    • Segestes (kein Partner)
      16. August 2012 09:24

      Mit Medienkompetenz und guten Englischkenntnissen ist man heute beruflich wie privat besser bedient.
      Natürlich kann man der Jugend auch noch Latein reindrücken. Doch wohin führt das? Womöglich in die Ganztagsschule rot-grüner Prägung? Anders lässt sich die Menge an Unterrichtsstoff irgendwann nämlich nicht mehr bewältigen. Es soll ja in Schulen zukünftig auch viel mehr geturnt werden, damit wir bei "Olympia" wieder glänzen können ^^
      Lateinkenntinsse sind, wenn man sie beruflich nicht benötigt, ein netter Bonus.
      Aber nichts steht und fällt heute noch damit.

      PS: Ich habe als HTL-Schüler im Nachhinein das Latinum nachgeholt. Einfach weil es Bedingung für das Studium war. Gerne habe ich es nicht gemacht. Und hätte ich in Deutschland studiert, wäre mir diese Last, zumindest bis zum Bachelor, erspart geblieben.

    • cmh (kein Partner)
      16. August 2012 11:30

      Hätten Sie mehr Lateinkompetenz, dann würde Ihnen ein Schwachsinn wie "Medienkompetenz" nicht über die Lippen rutschen.

      Denn wenn Sie dieses Wort in flachem Sinnen meinen, so als "wissen wo man in der Wikipädia nachschauen muss" dann darf jetzt gelacht werden. Und wenn Sie es in einem tieferen Sinne, so wie etwa "zwischen den Zeilen lesen können" meinen, dann lernen Sie das im Latienischen auch. (siehe unten)

      Wenn sie es aber anders gemeint haben, dann lassen Sie es hören.

      Meine Frage von unten, ob Sie von einem schelchten Lateinlehrer gequält wurden, darf ich mit dem Zusatz, dass dieser ein dankbares Objekt gefunden hat, mit ja beantwortet werden. Im übrigen kenne ich mich mit Atomphysik, obwohl das Thema an uns Schülern vorbeigetragen wurde, auch nicht aus und halte ihre Auswirkung für äußerst ungünstig. Ich würde aber nie schlecht über Atomphysik reden.

    • phaidros
      16. August 2012 12:00

      Nicht alles was hinkt, ist aber ein Vergleich, werter cmh, oder haben Sie 6 Jahre lang 2-3 Wochenstunden Atomphysik gehabt?

    • Segestes (kein Partner)
      16. August 2012 12:31

      cmh, deine pathologische Abneigung gegenüber dem Internet, habe ich mittlerweile durchaus verstanden. Da bedarf es keiner weiteren Kommentierung meinerseits.

      Diese simplen Rückschlüsse, wonach ich Latein bloß deshalb für Gymnasien ablehne, weil ich es selbst nicht gern mochte, ist wieder einmal so eine typische Hobby-Psychologen-Nummer von dir. Und das obwohl ich klar und deutlich ausgeführt habe, warum Latein in Gymnasien ein unzeitgemäßer Luxus ist. Begreif es endlich, die Erde hat sich in den letzten 2000 Jahren weiter gedreht. Die verfügbare Unterrichtszeit ist endlich. Deshalb müssen Prioritäten gesetzt werden.
      Lass dir das einmal durch den Kopf gehen, anstatt krampfhaft zu versuchen, deine persönlichen Vorlieben mit weitschweifigen Pseudoargumenten zu unterfüttern.

      Ansonsten hat phaidros zu deinem Vergleich schon gesagt, was zu sagen ist.

    • cmh (kein Partner)
      16. August 2012 15:36

      Atomphysik hatte ich nur ein halbes Jahr lang. Ich habe aber dabei genausoviel gelernt wie zwei gewisse andere Leute in sechs Jahren Latein.

      phaidros du hast offensichtlich keine Kompetenz im Zuhören, denn sonst wäre dir nicht entgangen, dass das kein Vergleich, sondern ein höflicher Rüffel an segestes war, nicht so großkotzert über Dinge zu reden, die er nicht versteht.

      segestes hingegen - ich habe doch glatt vergessen, dass man den einfach duzen kann - kann auch nicht zuhören, obwohl er seitenweise von Medeinkompetenz spricht. Dass dir Latein nicht gefallen hat, ist ganz klar, aber es muss nicht immer das Fach sein, wenn dabei nichts zu holen ist. Merkst du denn nicht, dass du bereits in einer veritablen internethörigkeit steckst? Wie kommst du denn darauf, dass ich etwas gegen das internet habe? Nur gegen die Leute mit dem Tunnelblick, die nur in das Kastel schauen können, gegen die habe ich was.

      Natürlich bin ich auch in der Lage, einen Hobbypsychologen heraushängen zu lassen. Nur der diagnostiziert bei dir Segestes nur, dass eine computerbedingte Unfähigkeit, mit sachlicher Kritik umzugehen. Das ist mit einer Wehleidigkeit gepaart, die, bei einer persönlichen Ansprache beginnt, wild um sich zu schlagen.

      Schließlich würde ich mich gerne viel kürzer halten. Nur bei einer lateinischen Kürze würdest du nicht einmal checken, dass du gemeint bist. Solchen Leuten wie dir muss man halt alles dreimal sagen.

      Aber vielleicht kannst du dich mit phaidros einmal über die Dummheit aller anderen Mitmenschen austauschen.

      Nur am Rande sei noch bemerkt, dass sowohl du segestes als auch phaidros dir offensichtlich in Unkenntnis der antiken Dinge einen Nick gewählt habt. Nur zur Information sei es wiederholt, Segestes war der Schwiegervater von Armin, im Gegensatz zu diesem aber ein stur-serviler Römerfreund. Unser phaidros hat sich zum Nick den Namen eines sokratischen Dialogpartners gewählt, aber offensichtlich glaubt unsser phaidros, dass es sich dabei um Schupaste handelt. Mit solchen Dingen sollte man aufpassen, aber euch beiden ist sicher auch zuzutrauen, dass ihr mit Tatoos in fremden Schriftzeichen herumrennt, von denen nur die Bedeutung lt Tatowierekatalog bekannt ist. Da können Fehler schon vorkommen.

      Ich würde Euch daher empfehlen, euch irgendein technisches Akronym als Nick zu wählen. Wenn es denn schon was antikes sein muss, dann empfehle ich euch banause1 und banause2 - denn das trifft es.

      Wie man an euch beiden sehen kann, sind die Banausen in den letzten 2000 Jahren nicht ausgestorben weswegen ich mich deinen naiven Fortschrittsoptimismus nicht ganz zu teilen vergab.

    • phaidros
      16. August 2012 16:34

      Das ist, was ich an humanistisch Gebildeten so schätze: sie können einen anderen als den eigenen Standpunkt gelassen zur Kenntnis nehmen und werden nie unsachlich, persönlich oder gar untergriffig.

      Aber allem Anschein nach gibt es Dinge, die man auch im Lateinunterricht nicht lernt, werter cmh, zum Beispiel »zuhören«, um es mit Ihrem Wort zu sagen (das in einem schriftlich geführten Dialog ein einigermaßen sinnfrei gewähltes Vokabel ist und lateinische Exaktheit vermissen lässt, aber sei's drum). Sonst hätten Sie beispielsweise gemerkt, dass ich Sie mitnichten geduzt habe. Oder wenigstens, dass auch Segestes (und auch ich im übrigen) ebenfalls 6 Jahre lang Latein gelernt haben, wir uns aber deswegen nicht verpflichtet fühlen, Ihre Meinung zu vertreten...

      Ich meine, wir schließen an dieser Stelle besser.

      BG phaidros.vie@gmail.com

    • cmh (kein Partner)
      16. August 2012 18:56

      phaidros - Sie sind in meiner Invektive nur am Rande vorgekommen. Geduzt habe ich Sie nicht, denn diese hemdärmelige Art des Umganges einzuführen blieb dem Segestes überlassen.

      Möglicherweise sind Sie und Segestes die besagten verlorenen Jahre in der gleichen Bank gesessen und sind dabei einer des anderen Sockenpuppe geworden.

      Aber festzustellen ist wieder einmal, dass die Naturwissenschaftler, zumal diese in der Verfallsform des Ingenieurs vorkommen äußerst empfindlich auf Kritik reagieren.

      Auch Ihnen meine Verehrung.

    • phaidros
      16. August 2012 19:11

      Ach, haben Sie nicht? Und wo habe ich gelesen: »phaidros du hast offensichtlich keine Kompetenz im Zuhören, denn sonst wäre dir nicht entgangen, dass das kein Vergleich, sondern ein höflicher Rüffel an segestes war, nicht so großkotzert über Dinge zu reden, die er nicht versteht.«?

      Was den »Rüffel« betrifft: Sind Sie Lehrer, dass Sie der (irrigen) Meinung sind, Rüffel verteilen zu können? Lateinlehrer etwa? Aber wie dem auch sei: was bilden Sie sich ein zu sein jemanden, der Ihre Meinung nicht teilt, als »von Dingen nichts verstehend« abzukanzeln. Es gibt auch eine Welt außerhalb der Ihren. So wie für uns alle.

      Zu beurteilen, wer worauf empfindlich reagiert hat, diese Aufgabe übernimmt bei mir - wie immer - der Leser.

    • Pete Sahat (kein Partner)
      16. August 2012 19:31

      Undine, ich stimme Ihrem letzten Satz vollends zu! Für mich war Latein das einzige Fach in der Schule, das die Schüler veranlasste sich ein wenig der Logik zu bemühen. (Die Mathematik im Schulunterricht schaffte das bei weitem nicht.)

      @Segestes: Ja, Sie haben Recht; Latein zu lernen (genauso wie Mathematik zu verstehen) ist heutzutage mehr ein "Bonus" geworden. Es wird leider mehr Wert drauf gelegt zu wissen, wie man leo.org in die Adressleiste eingibt anstatt von Lateinkenntnissen auf die Übersetzung anderer (romanischer) Sprachen zu schließen. Das das in einer rot-grünen Ganztagsschule anders wäre wage ich aber zu bezweifeln. ;-)

    • Undine
      16. August 2012 20:41

      @Pete Sahat

      Danke fürs Sekundieren!
      Was "Lernen" im Zusammenhang mit Latein bedeutet, mußte ich nach der 1. Latein-Schularbeit reuevoll zur Kenntnis nehmen. Beim bloßen Durchblättern des "Liber Latinus" hatte ich nämlich gedacht, ohnedies alles zu können; die Folge dieser Fehleinschätzung war ein glatter Pinsch, der erste meines damaligen Schülerlebens.

      Was aber für mich als Internatsschülerin am schlimmsten war: Ich mußte den Stoff des 1. Trimesters, von dem ich keinen blassen Schimmer hatte, in den heiß herbeigesehnten Weihnachtsferien nachholen. Das hieß: Jeden Tag, jeweils den ganzen Nachmittag ohne Pause Nachhilfe-Unterricht bei meinem ehemaligen, sehr guten, sehr strengen Mathematiklehrer, bis ich den Stoff im kleinen Finger hatte. Der Lohn war ein "Sehr gut" bei der nächsten Schularbeit und dabei blieb es dann auch meistens. Ich hatte DAS LERNEN GELERNT!

    • Brigitte Imb
      16. August 2012 22:21

      Undine,

      die Linkspolitiker verstehen diese Zusammenhänge nicht, sie haben nur gelernt, daß in der heutigen betriebenen Politik Wissen offensichtlich Luxus ist, die PARTEI ist das "Geisteselexier" derer.

    • cmh (kein Partner)
      17. August 2012 10:31

      phaidros

      Nichteinmal Ihrer Verabschiedung kann man Glauben schenken.

      Sind sie vielleicht Kärntner? Kopieren Sie vielleicht die haidersche Verabschiedungscoda?
      (Von lernen kann man bei Ihnen ja nicht sprechen, denn lernen ist bei Ihnen ja nur kopieren - Vorsicht: zwei Bedeutungen!)

      So verhalten Sie sich dann auch. Brav apportieren Sie das Wort "Rüffel" um daraus ein argumentum ad hominem zu machen. Damit lenken Sie (ob gewollt oder nicht kann ich nur dahingestellt lassen) von Ihrem nachgewiesenen Irrtum in Ihrem Posting davor ab. Warscheinlich glauben Sie, dass Sie es genauso wie die Hunde machen dürfen, denen es auch egal ist, ob sie ein Stöckerl oder eine Qualitätszeitung apportieren.

      Und das Lustigeste dabei ist, dass Sie gar nicht gemeint waren. Der Segestes war es, den Sie jetzt zu verteidigen müssen. Aber der antwortet nicht, Vielleicht ist er gerade mit einer Verteidigung von phaidros beschäftigt.

      Und worüber man sich ja ganz besonders belustigen darf, ist Ihr hilfloser Rekurs auf das Publikum. Das gerade aus Ihrem Munde ganz besonders drollig, denn üblicherweise stehen Sie ja nicht an, allen hier die Welt zu erklären.

      Abschließend hätte ich nur eine Bitte. Wenn Sie glauben, auf dieses Posting neuerlich antworten zu müssen, dann beschränken Sie sich bitte auf das Inhaltliche. Das Thema hier ist ja, wie Ihnen sicher erinnerlich ist, das Für und Wider zum Latein.

      Also: bild dann!

    • phaidros
      17. August 2012 11:21

      Das ist ein guter und wichtiger Punkt, den Sie da ansprechen, werter cmh: Argumente ad hominem.

      Ich schlage vor, jeder von uns macht eine kleine Liste, ich fange an:

      16. August 2012 15:36: »phaidros du hast offensichtlich keine Kompetenz im Zuhören, denn sonst wäre dir nicht entgangen, dass das kein Vergleich...«

      Ist doch ad hominem, oder etwa nicht?

      ( Hier passt auch eine Klammer zur Abrundung:
      16. August 2012 18:56, also 3h später: »Geduzt habe ich Sie nicht«.

      Schauen wir uns auch kurz an, was da kein Verlgeich gewesen sein soll:

      16. August 2012 11:30 »Im übrigen kenne ich mich mit Atomphysik, obwohl das Thema an uns Schülern vorbeigetragen wurde, auch nicht aus und halte ihre Auswirkung für äußerst ungünstig. Ich würde aber nie schlecht über Atomphysik reden.«

      Eindeutig kein Vergleich.

      Klammer zu )

      Weiter ging es dann in Ihrem rein sachlichen Diskurs, in dem ich nur am Rande vorkam, folgendermaßen:

      »Unser phaidros hat sich zum Nick den Namen eines sokratischen Dialogpartners gewählt, aber offensichtlich glaubt unsser phaidros, dass es sich dabei um Schupaste handelt. Mit solchen Dingen sollte man aufpassen, aber euch beiden ist sicher auch zuzutrauen, dass ihr mit Tatoos in fremden Schriftzeichen herumrennt, von denen nur die Bedeutung lt Tatowierekatalog bekannt ist.«

      und weiter unten

      »...empfehle ich euch banause1 und banause2 - denn das trifft es. «

      und amüsanterweise

      »Möglicherweise sind Sie und Segestes die besagten verlorenen Jahre in der gleichen Bank gesessen und sind dabei einer des anderen Sockenpuppe geworden.

      Aber festzustellen ist wieder einmal, dass die Naturwissenschaftler, zumal diese in der Verfallsform des Ingenieurs vorkommen äußerst empfindlich auf Kritik reagieren.«


      Danach entblöden Sie sich nicht, argumente ad hominem zu beklagen. Das liest sich in Ihrer sachlich konzisen Schreibe so:

      17.8. 10:31 »Brav apportieren Sie das Wort "Rüffel" um daraus ein argumentum ad hominem zu machen.« und reden von einem »nachgewisesenen Irrtum« meinerseits. Helfen Sie mir doch bitte auf die Sprünge: welcher war das noch gleich?

      Die restlichen nicht ad hominem gerichteten Sachargumente leiten Sie dann folgendermaßen ein:

      17.8. 10:31 »Von lernen kann man bei Ihnen ja nicht sprechen, denn lernen ist bei Ihnen ja nur kopieren - Vorsicht: zwei Bedeutungen!«

      So weit so gut. Nun zum Inhaltlichen:

      Das, werter cmh, hatten wir schon vor einem Jahr oder so durch. Bis repetita non placent. Daran kann sich gar nichts ändern, ebensowenig wie an der selbstverständlich richtigen Sichtweise, dass Latein als Angebot eine ganz unglaubliche Bereicherung ist, aber nicht als Zwang (kein Zwang ist eine Bereicherung. Nicht einmal die kulturellen Grundkenntnisse Lesen, Schreiben, Grundrechnungsarten - bloß sind die nötige Voraussetzung für alles Weitere und daher die Ausnahme zur Regel)

      Vom Wert und der überragenden Überlegenheit humanistischer Bildung, die Sie offenbar im höchsten Maße genossen haben, ich jedoch nicht, mache sich jeder sein eigenes Bild, in dem dieser Dialog vielleicht als Mosaiksteinchen liegen könnte.

      Meine persönliche Hypothese: nicht nur das präsentiert Bekommen humanistischer Inhalte ist wichtig, sondern auch deren Verständnis.

      Gnothi seauton, cmh!

      BG phaidros.vie@gmail.com

      P.S. Ich erwarte mit Spannung die Liste der Argumente ad hominem, die ich vorgebracht habe - Sie sind dran.

    • cmh (kein Partner)
      17. August 2012 18:16

      Phaidros

      Haben Sie eigentliche über andere Blogger auch so schöne Akten nach StaSi-Art angelegt, ober machen Sie das nur für mich?

      Ich will – gutwillig wie ich bin – einmal annehmen, Sie machen das nur für mich. Das ist zu loben.

      Wenn es denn unbedingt sein muss, gestehe ich Ihnen auch zu, dass in dem von Ihnen dankenswerterweise kopierten Absatz:

      16. August 2012 11:30 »Im übrigen kenne ich mich mit Atomphysik, obwohl das Thema an uns Schülern vorbeigetragen wurde, auch nicht aus und halte ihre Auswirkung für äußerst ungünstig. Ich würde aber nie schlecht über Atomphysik reden.«

      auch ein Vergleich herausgelesen werden kann. Der wesentliche Inhalt ist aber das „. Ich würde aber nie schlecht über Atomphysik reden.“

      Dieses war im übrigen der Rüffel an Segestes. Man spricht nicht schlecht oder abfällig über andere Wissensgebiete. Wenn einem ein fremdes Wissensgebiet uninteressant vorkommt, dann schon gar nicht. Das hat etwas mit Disziplin zu tun. Die Erfahrung, die man als Schüler gemacht hat, ist für die Entscheidung der Frage nach der Qualität einers Wissensgebietes als Übung zu dienen auch nicht hinreichend.

      Es war also ein Rüffel und kein Vergleich. Aber da ich schon zugestanden habe, dass man möglicherweise bei flüchtiger Betrachtung da auch einen Vergleich sehen kann, haben Sie natürlich auch hier recht.

      Weiters gestehe ich Ihnen gerne eine ausreichende Medienkompetenz zu. Dann frage ich mich aber, was Sie an dem von mir vorgeschlagenen Nick Banause1 auszusetzen haben. Denn sicher haben Sie die Bedeutung des Wortes Banause aus dem Internet erfragt und gefunden, dass ein Banause tatsächlich für die alten Griechen ein Handwerker war, der mit beiden Beinen im Leben stand, sich aber für, heute würden wir sagen humanistische Dinge nicht interessiert. Also was haben Sie an Banause anzusetzen, trifft das Wort doch genau Ihre utilitaristische Haltung? Oder fühlen Sie sich da auch angegriffen?

      Der ursprüngliche Phaidros hingegen war der Partner des Sokrates im gleichnamigen Dialog sowie im Symposion. Und natürlich kein Banause. Aber vielleicht sind Sie ja ein Freund der kognitiven Dissonanz?

      Auch wenn Sie es nicht glauben, „17.8. 10:31 »Von lernen kann man bei Ihnen ja nicht sprechen, denn lernen ist bei Ihnen ja nur kopieren - Vorsicht: zwei Bedeutungen!«“ ist ein Sachargument gemeint. Denn da wir uns zu einer Frage über das Lernen äußern und ich Sie als Kenner der Materie kennengelernt habe ist an dieser Stelle von Ihnen schon einzufordern, was denn das Lernen ist, das durch das böse Latein so behindert wird.

      So wie ich kann man es als angeleitet Verarbeitung von Wissensinhalten ansehen, bei denn es vor allem auf die Verarbeitung und nicht auf das Ergebnis ankommt. Man kann es aber auch als das Vermitteln von in der weiteren Folge abrufbaren Wissensinhalten ansehen, einer Ansicht, der offensichtlich Sie anhängen. Wenn das tatsächlich der Fall ist, dann erklären Sie bitte den Unterschied zum Kopieren von Wissensinhalten in Gehirne. Aber das ist eine philosophische Frage.

      Wenn ich Ihnen schon sage, dass hier zwei Bedeutungen möglich sind, dann bitte ich Sie, sich nicht nur mit der offensichtlichen auseinanderzusetzen.

      Wie Sie richtig sagen“ Bis repetita non placent.“ Wie ich mich erinnere, sind wir schon damals unentschieden auseinandergegangen. Warum haben Sie oder Segestes, das jetzt wieder aufgewärmt? Ach ja – Sie hatten damals recht und die Freunde des Latein unrecht. Da ich aber zu meinen Freunden stehe, habe ich geantwortet. Was stört Sie daran? Angst vor dem Dazulernen? Oder wollen Sie gar, Gott soll abhüten, einen Zwang ausüben?

      Sie schreiben : „Nicht einmal die kulturellen Grundkenntnisse Lesen, Schreiben, Grundrechnungsarten - bloß sind die nötige Voraussetzung für alles Weitere und daher die Ausnahme zur Regel) „ das ist nicht eindeutig und ich versuche es verstehend so zu lesen:

      „Nur die kulturellen Grundkenntnisse Lesen, Schreiben, Grundrechnungsarten sind die nötige Voraussetzung für alles Weitere und daher die Ausnahme zur Regel“.

      Aber auch diese wohlwollende Lesung ist nicht unproblematisch. Denn Lernen erfolgt immer nach einer von anderen erzwungenen Auswahl. Das Gegenteil davon, jeder beschäftigt sich mit dem was ihm gefällt und was ihm sinnvoll erscheint, ist schon aus logischen Gründen nicht angemessen, weil es die Folge als Voraussetzung annimmt. Denn irgendwo muss man ja anfangen ohne zu wissen, ob man das dann brauchen kann oder nicht und ob es interessant ist oder nicht.

      Andererseits ist die Annahme von kulturellen Grundkenntnissen auch nicht ganz unproblematisch. Denn was ist Lesen? Buchstaben oder Zeichen oder Spuren oder Wolken am Himmel? Es gab dazu recht gute Gesellschaften, die Lesen eben in dieser Weise unterschiedlich gesehen haben. Schreiben? Schönschreiben oder nur Tastendrücken? Auch hier gibt Kulturen, die eine Auswahl getroffen haben. Grundrechnungsarten? Zwei, drei oder alle vier? Im Kopf am Rechenbrett oder an der Tafel? Multiplizieren kommt in verschieden Kulturen in verschiedener Weise daher. Bereits die Amerikaner schreiben eine Multiplikation anders an als wir Europäer. Oder gehört der Logarithmus auch dazu. Nicht dass man da soviel rechen könnte, aber die Zineszinseffekte sollte schon jeder begriffen haben. Oder wollen Sie auf Finanzwirtschaft verzichten, wenn sich zu wenige Leute dafür interessieren?

      Schließlich und endlich kommt es nicht nur auf die Inhalte an, die man gelernt haben sollte, sondern nur auf die die man tatsächlich zur Anwendung bringen kann. Die Frage ob Sie oder ich mehr an Humanistischer Bildung mitbekommen haben ist daher überflüssig. Ich lasse Ihnen da auch gerne den Vortritt, denn ich beschränke mich nicht darauf.

      Lassen Sie mich daher abschließen mit einem sokratischen Zitat, dass ich typenbedingt im Latein Ciceros zum Besten gebe: Scio me nescire.

    • phaidros
      17. August 2012 19:15

      Zugegebenermaßen sehr elegant, wie Sie die Kurve nehmen.

      Nur der Ordnung halber sei angeführt, dass mein obiges Post mitnichten ein »Akt nach Stasi-Art« war (keine sehr wohlwollende Unterstellung), sondern sich alles lediglich auf diesen einen Dialog bezog, aus dem alle Zitate entnommen waren, wovon Sie sich ganz leicht überzeugen können.

      »trifft das Wort doch genau Ihre utilitaristische Haltung«

      Woher wollen Sie beurteilen können, wofür ich mich interessiere oder was meine Haltung wäre? Oder heißen gewisse, bescheidene naturwissenschaftliche Kenntnisse verbunden mit der Erklärung, man habe vom Lateinunterricht nicht (bzw. kaum) profitieren können, automatisch, dass man an humanistischen Inhalten kein Interesse haben kann? Falls ja: Fehlschluss.

      Danke, dass Sie mich über Phaidros aufklären. Zu Ihrem Amüsement darf ich ergänzen, dass Phaidros sich fürs Schöne begeistern konnte, und als wortgewandt bishin zu streitbar beschrieben wird. Mich selbst daran zu erinnern ist der Hintergrund meines Nicks. Dass \"phaidros\" in der griechischen Fabelwelt nebenbei der »Wolf« ist, war da nur noch Dreingabe.

      »was denn das Lernen ist, das durch das böse Latein so behindert wird.«

      Wo habe ich so etwas gesagt, oder auch nur angedeutet?

      Mit mittlerweile fast 15 Jahren des Unterrichtens an mehreren Fachhochschulen (mit durchaus herzeigbaren Beurteilungen von Häusern wie Studentenschaften) und als Informatiker glaube ich allerdings tatsächlich, zum Thema Information und auch Lernen ein wenig sagen zu können.

      Lernen hat, falls das eine an mich gerichtete Frage war, beide von Ihnen erwähnte Aspekte: Anhäufen abrufbaren Wissens ist notwendige Grundlage, macht aber keine Bildung aus. Bildung entsteht durch Struktur. In jedem Fall aber sollte das Ergebnis im Mittelpunkt der Betrachtung stehen, denn wenn es um den Vorgang der Verarbeitung als solches allein geht, wird dieser zum Selbstzweck. Dessen Qualität kann man zum Einen nicht überprüfen, andererseits kann es nirgendwo Nutzwirkung entfalten (nicht im direkten und auch nicht im übertragenen Sinn: bspw. im Urlaub eine Ausgrabungsstätte genießen zu können, und nicht nur Steinhaufen zu erblicken - die es objektiv reduziert besehen meistens sind.)

      Dass Sie mit dem Zitat des Sokrates schließen, finde ich sehr schön, denn wie Sie sicher auch wissen, handelt es sich beim überlieferten »ich weiß, dass ich nichts weiß« nur um die verkürzte Darstellung. Im Orignaltext heißt es: »Denn es mag wohl eben keiner von uns beiden etwas tüchtiges oder sonderliches wissen; allein dieser doch meint zu wissen, da er nicht weiß, ich aber, wie ich eben nicht weiß, so meine ich es auch nicht. Ich scheine also um dieses wenige doch weiser zu sein als er, daß ich, was ich nicht weiß, auch nicht glaube zu wissen.«

      Und: nein, den Wortlaut wusste ich nicht auswendig. Ich habe es von der vielgeschmähten Wikipedia kopiert ( http://de.wikipedia.org/wiki/Ich_wei%C3%9F,_dass_ich_nichts_wei%C3%9F ! ). Aber was ich wusste war, dass der kurze Satz eben eine Verkürzung ist, und so konnte ich nachschauen. Das nur zur Illustration, was ich mit abrufbaren Details einerseits und Struktur andererseits meinte - und auch auf die Gefahr hin, dass mir das als eitel ausgelegt wird.

      BG phaidros.vie@gmail.com

      P.S. Das Thema »Latein« wurde nebenbei erwähnt weder von mir noch von segestes aufgebracht, sondern von Undine.

    • cmh (kein Partner)
      17. August 2012 20:59

      phaidros - irgendwie erinnern Sie mich an ELIZA.

  24. Segestes (kein Partner)
    16. August 2012 06:23

    "... warum Faymann einige Jahre später eine Anti-Latein-Kampagne gestartet hat."

    Wer hätte gedacht, dass ich an diesem Vogel noch einen sympathischen Zug entdecke ^^

    Aber die Liebhaber humanistischer Bildung werden sicher wortreich zu begründen wissen, warum man unbedingt etliche Jahre lang eine tote Sprache erlernen muss, mit der man nur in vergleichsweise wenigen Studien wirklich etwas anfangen kann.
    Rationeller wäre es, das Latinum entweder im Ramen eines reinen Freigegenstandes anzubieten, oder es erst im Zuge des eigentlichen Studiums zu absolvieren.

    Zum Glück ist Latein aber ohnehin auf Gymnasien längst kein Muss mehr. Allerdings sollte man auch die Sinnhaftigkeit von Alternativen wie Französich oder Italienisch hinterfragen. Besser wäre es, den Englischunterricht zu intensivieren. Denn das Englisch der meisten Maturanten ist haarsträubend!

    • Wafthrudnir (kein Partner)
      16. August 2012 08:38

      Vielleicht - wahrscheinlich - habe ich eine überdurchschnittlich analytische Denkweise, aber aus meiner Schulerfahrung kann ich nur sagen, daß mir Englisch, als erste Fremdsprache und nach der "Naturmethode" gelehrt, extrem schwerfiel. Dann kam Latein und ich verstand, wie eine Sprache, zumindest eine indogermanische, im Prinzip aufgebaut ist. Später kamen Russisch, Spanisch und Schwedisch dazu und waren mit diesem Wissen alle kein Problem mehr.
      Ich weiß, es funktionieren nicht alle Gehirne so. Aber gerade für die eher mathematisch und weniger sprachlich begabte Hälfte der Menschheit dürfte Latein, möglichst früh gelehrt, eine große Hilfe beim Erlernen weiterer Sprachen sein.

    • Segestes (kein Partner)
      16. August 2012 09:11

      Ja, wer mathematisch begabt ist, dem fällt, zumindest tendenziell, auch das Erlernen von Latein leichter. Deshalb ist es auch gut, dass jene die mit Mathe wenig am Hut haben, nicht mehr grundsätzlich gezwungen werden Latein zu lernen. Für diese Leute wären Kenntnisse in Latein kaum ein Vorteil, wenn es darum geht sich weitere Fremdsprachen anzueignen.
      Beim Erlernen von Fremdsprachen ist eine Sache von größter Bedeutung: Verknüpftes Denken. Wer hier den Dreh raus hat, der wird sich sehr viel leichter tun.

    • Undine
      16. August 2012 09:14

      @Wafthrudnir

      Absolute Zustimmung! Alleine schon das Vokabellernen anderer romanischer Sprachen wird ungeheuer erleichtert; aber auch im Englischen findet man massenhaft Wörter, die lateinische Wurzeln haben.
      Meine Antwort auf @Segestes ist versehentlich "oben" gelandet.

    • schreyvogel
      16. August 2012 09:34

      Segestes,
      Warum regt Sie das gar so auf? Heute muss ohnehin niemand mehr Latein lernen, und auf der MedUni genügt ein ganz kleiner Lateinkurs mir einer ganz kleinen Lateinprüfung.
      (Theologie wollen Sie ja wahrscheinlich nicht studieren).

    • Segestes (kein Partner)
      16. August 2012 10:08

      Wer regt sich denn auf, schreyvogel?

    • Franziska Malatesta (kein Partner)
      16. August 2012 10:13

      Latein scheint für Sie eine ähnliche Rolle zu spielen wie die Religion für Atheisten. Kaum ist das Stichwort gefallen, wird man missioniert.

    • november (kein Partner)
      16. August 2012 11:10

      Ich war sogar der Beste in Latein in meinem Jahrgang, diese Sprache war neben Mathematik mein Lieblingsfach in der Schule. Trotzdem habe ich später einmal eine antilateinische Phase durchgemacht, einfach weil der Nutzen sich als sehr gering herausgestellt hat.

      Lateinkenntnisse sind beim Erlernen von lebenden Fremdsprachen nicht allzu hilfreich, wahrscheinlich weil der Unterricht ganz anders aufgebaut ist. Es ist aber nicht zu verleugnen, dass Latein mir das passive Verstehen von seltenen Vokabeln in anderen Sprachen erleichtert, nicht zuletzt auch in Englisch. Ich verstehe auch ein bißchen Spanisch und Italienisch, obwohl ich diese Sprachen nie gelernt habe.

      Möglicherweise würde ich Spanisch und Italienisch noch besser verstehen, wenn ich eine dieser Sprachen gleich gelernt hätte, ohne Latein. Es ist halt alles nicht so einfach.

    • cmh (kein Partner)
      16. August 2012 11:13

      Wertester Segestes!

      Wie platt! Was man nicht sofort fressen kann, ist nichts wert. Wenn irgendwo "Sprache" daraufsteht, dann muss man nach Ihrer Ansicht auch sofort seine Weisheiten absondern können.

      Daran leiden doch alle Medien heute, dass man nur in den seltensten Fällen beim Verfassen eines Textes, den sinnlosen Umweg über das Hirn nimmt. Denn richtig verstanden geht es beim Latein ja nicht um das Reden, sondern um das Zuhören. In welchem Fach sonst wollen Sie denn die Kulturtugend des Zuhörens lernen. Rasche ERgebnisse in Form von Evaluierungsformularen sind doch heute gefragt, aber nicht ob ein Inhalt auch tatsächlich beim Schüler angekommen ist.

      Weiters muss man doch von einem (irgendwie gibt es das immer noch) Akademiker doch verlangen können, dass er sich mit einem Text auch dann längere Zeit auseinandersetzt, wenn der Sinn des Textes nicht sofort bunt unterlegt, an Diagrammen erläutert, in Boxen erweitert, in Kontrollfragen gecheckt und vor allem mühelos und von alleine in das anspruchsgewohnte Schülerauge springt. Das ist der sicherste Weg zum Idioten, zumindest zum Fachidioten.

      Ihre Utilitätskriterien könnte man auch der Reihe nach an die meisten anderen Fächer legen und diese damit ausscheiden. Wozu braucht man eigentlich die Analysis, oder die Logarithmen, oder auch nur den Felgaufschwung. Weg damit, das ist nur hinderlich kann man als Segestes da nur sagen.

      Und das was Sie für schlechtes Englisch halten, hat mit der Sprache Englisch nur wenig zu tun. Das was heute an den Schulden als Englisch gerlehrt und gelernt wird ist bestenfalls ein seichtes Naturesperanto mit minalisierter Grammatik in dem man - eben weil ohne Grammatik - mit der ganzen Welt quatschen kann ohne auch nur zu wissen, wo England liegt und wie die Typen dort jenseits vom Fussball ticken.

      Ich kann Ihnen (und auch Undine) auch nicht den Gefallen tun und die lateinische Wortkunde als arbeitssparend beim Erlernen moderner Fremdsprachen heranzuziehen. Eine Kombination aus dem Englischen mit 80% romanischen Wortstämmen und dem Italienischen oder Französischen ist da effektiver. Die Mediziner verwenden zudem auch immer mehr amiländische Akronyme und keine lateinischen Begriffe mehr.

      Wozu also Latein?

      Wie gesagt also um Zuhören zu lernen. Dann aber auch dabei eine ausreichende Ausdauer zu entwickeln. Das sind Dinge, die man sich für die Universität bereits früher angewöhnt haben sollten.

      Genauigkeit im Lesen und Finden von Nebenbedeutungen ist auch nicht zu verachten. Und eine größere Gewandtheit im schriftlichen Ausdruck, um mehrere im lateinischen Text vorgegebene Dinge klar sagen zu können - auch wenn man es nicht auf gleiche Weise sagen kann und daher einen längeren deutschen Text verfassen muss.

      Wer zudem einmal die Erfahrung gemacht hat, an der Übersetzung eines lateinischen Textes zu scheitern, der wird auch seine weitere Schreibe und Rede mit größer Rücksichtnahme auf die Adressaten vornehmen.

      Es ist Ihnen hoffentlich aufgefallen, dass damit nicht unbedingt etwas für das Schullatein heutiger Prägung gesagt ist. Diese Lerneffekte können andere Sprachen sicher auch erzielen. Aber es bieten sich keine anderen dafür an.

      Türkisch oder Ungarisch, Hindi oder Japanisch hätten z.B. ähnliche kapazitätserweiternde Effekte. Aber aus irgendwelchen Gründen lernt die fast niemand. Das ist auch klar: Denn wenn schon Latein als schwierig gilt, dann diese Sprachen erst recht. Hier helfen auch keine Utilitätsargumente, die sonst so gerne gegen das Latein herangezogen werden, mehr.

      Und sorry, aber das Verhältniss, das Sie zwischen Mathematik und der Sprache Latein konstruieren ist nur noch doof. Denn Sie sind offensichtlich der Ansicht, dass wenn jemand mit Mathematik nichts am Hut hat, dann braucht er auch in einem anderen Fach nichts zu können.

      Es sind halt nicht alle so gescheit wie Sie. Oder wurden Sie vielleicht von einem schlechten Lateinlehrer gequält.

    • phaidros
      16. August 2012 12:03

      @november: Es ist aber nicht zu verleugnen, dass Latein mir das passive Verstehen von seltenen Vokabeln in anderen Sprachen erleichtert,
      Keine Frage. So wie jede andere romanische Sprache auch.

      nicht zuletzt auch in Englisch.
      Natürlich, ist Englisch doch nichts anderes als ein Zusammenschnitt aus Deutsch und Französich.

      Ich verstehe auch ein bißchen Spanisch und Italienisch, obwohl ich diese Sprachen nie gelernt habe.
      Geht mir genauso. Allerdings behaupte ich, dass Spanisch allein zu lernen ebenfalls hilft, Französisch und andere Sprachen aufzuschließen. Als »Bonus« könnte man aber auch Spanisch.

    • Segestes (kein Partner)
      16. August 2012 12:57

      "Und sorry, aber das Verhältniss, das Sie zwischen Mathematik und der Sprache Latein konstruieren ist nur noch doof. Denn Sie sind offensichtlich der Ansicht, dass wenn jemand mit Mathematik nichts am Hut hat, dann braucht er auch in einem anderen Fach nichts zu können. "

      Pardon, aber doof bist höchstens du, wenn du das aus meinen Ausführungen herausklezelst. In Wirklichkeit ging es unter anderem um die massive und vor allem überflüssige Doppelbelastung, die Latein bei einem Schülern mit Mathe-Schwäche bewirkt. Denn Latein bringt so jemandem so gut wie nichts, wenn es darum geht, später eine andere Fremdsprache zu erlernen. Die Erfahrung die Wafthrudnir in der Hinsicht gemacht hat, treffen voll zu. Die meisten Leute sind entweder in Mathe und in Latein besonders gut, oder in Deutsch und in lebenden Fremdsprachen. Dass du das nicht schnallst und weiter standhaft der Meinung bist, das Erlernen von Latein wäre die Universalwaffe um andere Sprachen leichter zu erlernen, ist traurig.
      Aber da kann man eben nichts machen.
      Vale.

    • cmh (kein Partner)
      16. August 2012 15:46

      segestes - danke für den Nachweis, dass das Kopieren nicht unbedingt zum Verstehen fürhrt.

      Kopiern kann ich auch:

      "In Wirklichkeit ging es unter anderem um die massive und vor allem überflüssige Doppelbelastung, die Latein bei einem Schülern mit Mathe-Schwäche bewirkt." ist von segeste und weise, während "Denn Sie sind offensichtlich der Ansicht, dass wenn jemand mit Mathematik nichts am Hut hat, dann braucht er auch in einem anderen Fach nichts zu können. " von mir und daher falsch ist.

      Könnten Sie mir vielleicht den Unterschied im Inhalt dieser beider Sätze näher erläutern.

      Und leider ist Ihnen auch entgangen, dass ein gewisser Unterschied zwischen ".. das Verhältnis.. ist doof" und "Sie sind doof" besteht. Das allerdings ist nicht nur ein Zeichen mangelnder Sprachkompetenz.

      Und Tschau mit au!

    • november (kein Partner)
      16. August 2012 17:51

      phaidros,

      habe ich auch so in etwa gemeint.

      Das Latein, das in der Schule gekehrt wird, ist ja eigentlich eine Kunstsprache und wurde asngeblich seit Caesars Zeiten kaum noch gesprochen. Die modernen romanischen Sprachen sind alle aus dem Volkslatein entstanden, wahrscheinlich gibt es deswegen auch durchaus deutliche Unterschiede im Vokabular und Grammatik. Mag sein, dass Latein das Verständnis dafür, wie Sprachen funktionieren und miteinander verwandt sind, stärkt. Aber das ist eher eine Abstraktion, die meisten würden als Hauptaufgabe einer Sprache die Kommunikation sehen, und dafür ist Latein, und die Art wie es unterrichtet wird, eher ungeeignet.

    • socrates
      16. August 2012 18:17

      Ich hatte Latein & Griechisch & Englisch & Französisch und bin Naturwissenschaftler aus der Grundlagenforschung. Latein war mir sehr wertvoll beim Erlernen anderer Sprachen, denn ohne Grammatik und Satzbestimmung geht gar nichts. Die mitgelernte humanistische Weltanschauung und Werke wie "Über die Pflichten" von Cicero würden den heutigen Schülern gut tun. Thukydides "Der peloponnesische Krieg" ist eines der besten und aktuellsten Bücher, die ich kenne.
      Spanisch sprechen mehr Menschen als englisch, chinesisch noch mehr.Was hat Fayman in Englisch gehabt? Hat er, wann und in welchen Fächern maturiert?

    • phaidros
      16. August 2012 19:20

      Lieber Socrates, dann haben Sie Latein offenbar als Bereicherung empfunden - umso erfreulicher. Aber daraus kann man nicht ableiten, dass es deswegen für alle und jeden das Richtige ist, oder? (Sofern Sie so etwas überhaupt andeuten wollten).

      Was mich (ganz allgemein gesprochen und nicht auf Sie gemünzt) zugegebenermaßen in der ganzen Latein-Debatte etwas nervt, ist die in bei vehementen Lateinbefürwortern immer wieder mitschwingende Verachtung für alle, die nicht den Genuss (ob echt oder ironisch) eines Lateinunterrichts erleben durften. Oft merken sie es nicht einmal und würden das sogar heftig abstreiten.

      In einer freien, vielfältigen Schule kann und soll so eine Entscheidung gemeinschaftlich von Eltern, Kindern und Lehrern getroffen werden, wie ich finde.

      Warum man nebenbei bemerkt allerdings Grammatik und Satzbau nicht im Fach Deutsch lehren könnte, sondern den Umweg über eine tote Fremdsprache gehen muss, das konnte mir in bald 30 Jahren seit meiner Matura bislang noch niemand schlüssig erklären.

      LG phaidros.vie@gmail.com

    • socrates
      16. August 2012 21:49

      Phaidros
      Hallo! Ich bin und bleibe halt Humanist! Ein Sohn war bei den Schotten und ist ebenfalls Humanist, der andere Techniker und vermißt oft diese Bildung.
      Seinerzeit gab es eine Aufnahmsprüfung, bei der u.a. eine Satzanalyse zum Bestehen notwendig war. Ebenso gab es Schlußrechnungen als Mathetest. Diese Prüfung wurde zuerst beseitigt, dann Latein und heute wissen die Maturanten nichts mehr mit Subjekt, Prädikat, Adverb, Mittelwort der Gegenwart bzw der Verhangenheit, Vorzukunft, Zeitenfolge....... anzufangen. Wir wissen es noch und sind stolz darauf, so wie Sie auf Ihr Wissen. Wenn Sie einen komplizierten Text übersetzen wollen, landen Sien schnell bei der Satzanalyse.
      Selbstverständlich ist Latein nicht für Alle gut und wichtig, aber was ist das schon? Fayman wird Kanzler ohne Englisch- und Deutschkenntnisse, und einige MinisterInnen ebenfalls. Daraus zu schließen, daß Bildung nichts bringt, hat eine gewisse Berechtigung.
      Hätten große Physiker mit Studenten und deren Eltern den Lehrstoff festgelegt, wären wir noch in der Steinzeit. Bis 6 Jahre haben die Eltern Vorrang, dann sollte unpolitische Profis leistungsbezogen unterrichten. Kollegen, die in der Sonderschule unterrichteten, haben mit den Schülern tolles geleistet, heute gibt es das, zum Nachteil der Schüler, nicht mehr.

    • phaidros
      17. August 2012 06:58

      Hätten große Physiker mit Studenten und deren Eltern den Lehrstoff festgelegt, wären wir noch in der Steinzeit.

      Hochgeschätzter socrates, selbst bei mehrmaligem Lesen kann ich hier nur die Bedeutung erkennen, dass Naturwissenschaftler (bzw. Sie schreiben Physiker) nichts anderes sind als Fachbesessene, die von nichts anderem eine Ahnung haben.

      Verstehen Sie mir das bitte daher nicht falsch, aber genau das meine ich mit dieser Verachtung, die oft nicht einmal bewusst ist. Was bringt Sie zu so einer Annahme?

      Wenn man nämlich Aussagen zu Welt und Gesellschaft angefangen von Thales über Newton bishin zu Einstein, Feynmann oder Hawking betrachtet, so ergibt sich durchgehend ein Bild höchstgebildeter Leute, die wohl in ihrem Fach besonders gut sind, aber deswegen in anderen Bereichen keine Lücken haben. Wenigstens keine anderen oder größeren als jedermann und in vielen Fällen kann ich nur staunen und neidlos anerkennen, wie gut gerade auch humanistische Bildung ausgeprägt ist.

    • socrates
      17. August 2012 11:25

      Phaidros
      Salve! Sie haben mich nicht verstanden. Ich bin Vollhumanist, Dr. phil und Physiker der alten Sorte, in der unsere Universitäten noch Weltrang hatten. Unser Ordinarius für theoretische Physik schwankte lange, ob er nicht Pianist werden sollte und war auch Humanist.
      In den Hochserennen war der Unterschied zwischen Franzosen undAngelsachsen, daß ein Befehl zuerst diskutiert wurde und nur ausgeführt wurde, wenn alle einverstanden waren. Bei den Angelsachsen genügte ein Wort und es geschah. Wer zu langsam gehorchte war beim nächsten Mal nicht dabei. Die gewannen.
      In einer Diskussion über Energie und Umwelt versuchten die Grünen einen Theoretiker zu belehren. Das Ergebnis war hörenswert, versicherte die MINT Generation, die Grünen hatten keine Ahnung wovon sie sprachen.
      Im Sport holen wir Trainer aus dem Ausland, die beinhart sind und Erfolg haben. Eine Diskussion mit Eltern und Kindern bringt nur Verlierer. Die Enkelin eines Bekannten läuft für ihr Stipendium in den USA, Leistung zählt, keine Diskussion.
      Wenn diejenigen, die nichts davon verstehen, entscheiden, geht meist es bergab.

    • phaidros
      17. August 2012 11:51

      Auch ich grüße Sie, lieber socrates!

      Das hatte ich (vielleicht im Licht eines anderen Dialogs weiter oben) offenbar tatsächlich etwas falsch verstanden, wie ich gerne konzediere!

      Natürlich ist das Beispiel mit der Hochseeregatta völlig richtig (und jedem Hobbyskipper ist zurecht der Badegast ein Greuel, der glaubt, nach zwei Anfängerkursen am Ossiachersee in alle Ankermanöver reinquatschen zu müssen!)

      Bei den Pfadfindern hatten wir das Motto: »Freiwillig sind der Eintritt und der Austritt. Dazwischen liegt die Pflicht«*)

      Und das ist der Punkt: es treibt mir den Angstschweiß auf die Stirn, wenn ich daran denke, dass staatliche »Experten« über meinen Kopf hinweg entscheiden könnten, was mit meinen Kindern zu passieren hat! Was das betrifft, halte ich aufrecht, dass die Entscheidung zum Eintritt in einen Ausbildungsweg gemeinschaftlich getroffen werden sollte. Danach haben sich selbstverständlich auch die Eltern rauszuhalten, ganz wie Sie sagen! (Auch die Enkelin Ihres Bekannten ging schließlich freiwillig in die USA, nehme ich an)

      LG phaidros.vie@gmail.com

      *) früher jedenfalls, ob das heute noch benützt wird, weiß ich gar nicht - sonderlich p.c. ist es ja nicht, und leider hält das auch bei den Pfadfindern mit Riesenschritten Einzug.

    • socrates
      17. August 2012 14:23

      Salve Phaidros
      Beim Aussuchen des Bildungsweges haben Sie natürlich Recht. Mein Horrorszenario ist eine Überzahl von Migrantenkindern, wo Schüler und Eltern nicht deutsch können, sie eine islamische Schule wünschen, in der die Scharia und der Koran unterrichtet wird, natürlich in deren Muttersprache und geschlechtsgetrennt. In F habe ich das schon fast erlebt: Lehrer sind Ausländer 2. Generation, alle sitzen im Kreis und rezitieren den Koran.....

  25. Carlo (kein Partner)
    16. August 2012 02:48

    Seltsam, warum Sie und Ihre "Anhänger" sich dermaßen für das Privatleben von Herrn Faymann interessieren. Was er denn in seiner Jugend so "Skandalöses" getrieben haben mag? Im Prinzip läuft das alles doch nur auf ad-hominem-Attacken hinaus. Da fehlen wohl die Sachargumente, was? Das erinnert mich irgendwie an die Geschichte um Obama, der unbedingt seine Geburtsurkunde herzeigen musste, damit die paranoiden rechten Republikaner vielleicht nicht mehr glauben müssen, dass er ein Moslem ist. Aber wer weiß? Ha, ha. :-)

    • phaidros
      16. August 2012 06:25

      Nur, ob ich das richtig verstehe: das Fehlen mehrerer (8?) Jahre im Lebenslauf trotz mehrfacher Nachfrage anzumerken ist ein Argument ad hominem und kein Sachargument?

      Dann vermutlich auch, dass unser Herr Bundeskanzler auch sein »verlegtes Maturazeugnis« meines Wissens bis heute nicht nachgeliefert hat.

    • Udo (kein Partner)
      16. August 2012 06:52

      Schätze mal es wird was recht banales sein wie eine Ehrenrunde. Was wirft man Faymann jetzt eigentlich konkret vor?

      Die Berichte sind seltsamerweise nicht aufzutreiben? Ich bin da wahrlich kein Experte aber werden solche Berichte zwangsläufig geführt und haben diese der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stehen?

    • phaidros
      16. August 2012 07:24

      Und etwas Banales wie eine Ehrenrunde verschweigt man, weil .... ?

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      16. August 2012 07:59

      Wen würde bitte eine Ehrenrunde oder auch derern zwo interessieren?

      Nicht jeder hat das Bedürfnis, in seinen Lebenslauf "Matura [...] mit Auszeichnung" reinzuschreiben. Ich persönlich fange bspw. erst mit dem Studienabschluss an. Noch keinen Arbeit- oder Auftraggeber hat interessiert, was davor war.

      Interssanter wäre, was sonst noch in der sechsjährigen Lücke im Lebenslauf war. Bootcamp auf Kuba, Geschäftsführer in der Nacktbar, B-Zug bei den Sängerknaben?

    • Nietzsche (kein Partner)
      16. August 2012 08:14

      Bei der Geburtsurkunde Obamas ging es nicht darum, ob er Moslem ist, sondern ob er in den USA geboren wurde. In einem interview im jahr 2007 hat er einem Journalisten noch erklärt, daß er in Kenia geboren wurde und daß es in den USA möglich sei, als Einwanderer soweit aufzusteigen. Wenn jemand drei Rechtsanwaltsteams beschäftigt, um die Herausgabe sämtlicher Dokumente von dieser Urkunde über die Schul- und Universitätszeugnisse zu verhindern, denkt man sich halt was. Was wäre los, wenn ein Republikaner sowas aufführte?

      Was den muslimischen Glauben anlangt, hat er sich das auch selbst zuzuschreiben. Immer wieder rutscht ihm "my Muslim faith" heraus, von seiner Schulzeit in Indonesien erinnert er sich, daß er sich als Moslem in seiner katholischen Schule fremd gefühlt hätte, und die 57 US-Bundesstaaten sind ja auch kein Klacks. Die Organisation islamischer Staaten hat 57 Mitglieder. Zufall? So zufällig, wie er den NASA-Direktor auffordert, in seiner Öffentlichkeitsarbeit auf den Anteil von Moslems an der Raumfahrt hinzuweisen, damit ihr Selbstwertgefühl nicht leidet.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      16. August 2012 08:52

      Was wäre los, wenn ein Republikaner sowas aufführte?

      Also bezüglich Hexenjagd der Gegnerseite müssen Sie Sich glaube ich keine Sorgen machen. Da war bei Obama auch die Hölle los.

    • Josef Maierhofer
      16. August 2012 09:00

      @ Udo

      Ja mit dem Herrn Faymann ist es ähnlich wie mit Herrn Grasser, was wirft man denen vor ?

      Erstens werden die Strafverfahren für Faymann verzögert für Grasser forciert und angekündigt, die Ermittlungen einseitig ausgeführt, jeweils in eine bestimmte Richtung, zweitens wird einfach der Lebenslauf des Herrn Faymann verschwiegen, während bei Herrn Grasser die Journaille am Schlafzimmerfenster lauert und sich medial austobt. Sogar Frau Moser wurde wegen falscher Beschuldigungen, die nicht beweisbar waren, in der Sache Grasser bereits verurteilt.

      Sie vermuten richtig, es wird was Banales sein, vermutlich ganz schlicht und einfach was österreichisches.

      Sich für sein Leben schämen zu müssen, es verschweigen zu wollen, ist aber sicher eines Bundeskanzlers im Amt nicht würdig, und es gibt nichts auf der Welt, was nicht doch eines Tages ans Tageslicht kommt, so auch Faymanns Korruptionsbeweise. Soll er Taxifahrer, Zeitungsausträger oder was immer gewesen sein, oder war er gar Sozialhilfeempfänger, alles waren viele Österreicher auch im Laufe Ihres Lebens von Nebenarbeiten bis arbeitslos, aber solange sie nach oben streben und die Arbeit ernstlich suchen, nicht formal, solange sind alle wertvolle Mitglieder der Gesellschaft.

      Jeder braucht den Platz in seinem Leben, den er ausfüllen kann.

      Herr Faymann 'ad hominem' ist mir, ehrlich gesagt, eigentlich egal, nicht egal ist mir allerdings seine Politik, die Österreich schwersten Schaden zufügt und seine unselbbständige Unbeholfenheit mangels an Wissen und eigener Strebsamkeit und damit seine Parteihörigkeit und 'Expertenabhängigkeit'. Die Folgen werden wir noch bitter bezahlen und zwar alle, auch seine Sozis, die er, besser gesagt seine Partei, damit schützen wollte. Geschützt hätte die sozialdemokratische Partei die Arbeiter und Angestellten und Freiberufler, die sie vorgibt zu schützen, viel besser durch Aufrufe zu Verlässlichkeit, Sparsamkeit, Strebsamkeit, Fleiß, etc. und mit sinnvollen Ideeen zur rationellen Gestaltung des Gemeinwesens und dessen notwendige Reform und mit Anstand und Korrektheit, damit wäre den Menschen eher geholfen als mit 'Bestechungsgaben' und Geld. Und nicht egal ist mir auch der Korruptionsvorwurf und dessen von der Partei beauftragte Vertuschung samt entsprechender Behinderung und Fehlleitung der Untersuchungen dazu und samt medialer Ablenkungsmusik.

    • Undine
      16. August 2012 09:29

      @Udo

      Ich habe Sie schon längere Zeit als Kommentator vermißt! Ebenso vermisse ich eine Antwort von Ihnen auf mein Mail an Sie zum Thema "Untersteiermark", das ich Ihnen um Ostern herum geschrieben habe; A.U. hat "vermittelt". Kann es sein, daß es verloren gegangen ist? Über eine Antwort würde ich mich freuen.

  26. Haider
    15. August 2012 22:42

    Dr. Walter Marinovic war jahrzehntelang Deutsch- und Lateinprofessor am Henriettenplatz. Da er ein sehr systematischer Sammler betreffend gewisser Themen ist (etwa zum Wr. Burgtheater) könnte ich mir durchaus vorstellen, daß er auch die Jahresberichte seiner Schule noch archiviert hat. Einen Versuch wär's wert.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      16. August 2012 08:00

      Ist der nicht auch systematischer Nationalsozialist?

    • Gandalf
      16. August 2012 09:00

      @Schnabel..
      Ja, ja, die Faschismuskeule hängt halt vor dem Hirn...

    • Undine
      16. August 2012 09:42

      @Schnabeltierfresser

      Na, Sie schlauer Fuchs, stehen Sie etwa als ausgewiesener Antifaschist---und als solcher natürlich als "guter lupenreiner Mensch auf Lebenszeit" mit schriftlich beglaubigtem edelstem antifaschistischem Charakter--- beim DÖW im Sold?

      Der Umgang mit der Nazikeule ist Ihnen zur zweiten Natur geworden; recht so, Genosse, nur nicht aus der Übung kommen! Ihre Reaktion erinnert mich fatal an den Pawlow'schen Hund.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      16. August 2012 10:06

      Also ja oder nein?

      Warum ist es so schwierig, hier Antworten auf konkrete Fragen zu bekommen? Immer wird nur in Sätzen aus wertkonservativen Standardbausteinen herumgelabert.

    • Segestes (kein Partner)
      16. August 2012 10:59

      Der Schnabeltierfresser weiß aber schon, dass z.B. Wikipedia keine zitierfähige Quelle ist, oder?

    • schreyvogel
      16. August 2012 11:35

      Mir fällt zum Schnabel... spontan ein aus dem "Gaudeamus igitur" : Pereant Osores!

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      16. August 2012 13:12

      @ Segestes: deswegen frage ich ja hier im wertkonservativen Expertenkreis nach. Aber leider immer noch keine Antwort.

    • Undine
      16. August 2012 13:44

      @Schnabeltierfresser

      "Ist der nicht auch systematischer Nationalsozialist?"

      1.) Was meinen Sie mit "auch"?

      2.) Ich habe vor vielen Jahren einen ausgezeichneten Vortrag von Dr. Walter MARINOVIC gehört und hatte keinen Grund, mich vor ihm zu "fürchten" (Nazis waren und sind ja genuin böse, heißt es). Auch sonst gab es vom Inhalt des Vortrags her keine Ursache, ihn als "systematischen Nationalsozialisten" abzustempeln, was auch immer Sie darunter verstehen. Sie müssen da schon etwas konkreter werden und bestehende Gründe nennen, wenn sie solche Fragen stellen.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      16. August 2012 16:19

      Danke, da haben Sie mir schon ein bisschen weitergeholfen.

    • Haider
      16. August 2012 22:09

      @Schnabeltierfresser
      Ich dachte, die Überschrift lautet: "Wer hat Jahresberichte von Faymanns Schule?". Natürlich kann man auch am Häusl Nazikeulen schwingen. Zeugt von sehr beschränktem Horizont!

  27. byrig
    15. August 2012 22:24

    ich bin schon neugierig,ob der so aggressiv-investigativ agierende wolf beim sommergespräch mit fayman ebenso unnachgiebig die fehlenden 6 jahre in faymanns biographie ansprechen wird.
    wetten würde ich diesbezüglich sofort eingehen:wolf wird nicht!
    erstens traut er sich das nicht,zweitens würde er niemals den repräsentanten seiner eigenen ideologie ernsthaft attackieren oder in schwierigkeiten bringen.
    abgesehen vom vorhergesagten ist es wohl ein weiterer faymann-megaskandal,dass er 6 jahre seiner vergangenheit als bk verbergen kann,dass offenbar noch niemand sein maturazeugnis-so vorhanden-zu gesicht bekommen hat!

    • contra
      15. August 2012 22:50

      @byrig

      Drittens würde sofort der Mann fürs Grobe Hr. Ostermayer eingreifen und Wolf wäre über kurz oder lang seine Vormachtstellung im "Rotfunk" los.
      Ergo - Wolf wird sich hüten, alles andere wäre eine Riesenüberraschung!

    • Undine
      15. August 2012 23:11

      @byrig

      Der Armin Wolf ist nur bei Diskussionen mit den Freiheitlichen ein WOLF; bei den Roten und Grünen ist er ein LAMM--um nicht zu sagen ein Schaf!
      Wo sich Faymann in den 6 Jahren, über die er sich so hartnäckig ausschweigt, herumgetrieben hat, wird der gezähmte Wolf gar nicht erst fragen. Armin Wolf weiß, wie er sich zu verhalten hat.

    • Gandalf
      16. August 2012 09:01

      @Undine:
      **********!

  28. Politicus1
    15. August 2012 22:06

    der angesprochen Gedenktafelstreit fand 2007 statt:
    http://tafelstreitamhenriettenplatz.blogspot.co.at/

    • socrates
      15. August 2012 23:38

      Danke! Ich wußte es nicht mehr so genau, werde aber der Sache nachgehen.

  29. Herby
    15. August 2012 21:28

    @ socrates 15.8.2012, 19:02 Uhr

    Es ist für jeden Bürger, der:

    1) in der Nähe von Wien wohnt und
    2) Genügend Zeit und Geduld hat

    möglich auf eigene Initiative zu solchen Vorfällen, wie "Skandal am Henriettenplatz in den 1970ern" zu recherchieren: In der Nationalbibliothek in der Hofburg: http://www.onb.ac.at/ & http://www.onb.ac.at/services/oeff.php

    Hingehen, eintragen lassen, Mitgliedsausweis entgegennehmen und sich auf die Wien-Ausgaben der Tageszeitungen der 1970er-Jahre konzentrieren. Sämtliche Tages- und Wochenzeitungen Österreichs (jede einzelne Ausgabe) sind in der Nationalbibliothek vollständig vorhanden.

    Es gibt ein Gesetz, dass alle Druckwerke in Ö. in der Nationalabibliothek vorhanden sein müssen - ich weiß das einem Bibliothekarskurs den ich beim Bücherei-Verband-Österreichs, BVÖ besucht hatte.

    Zum Beispiel wird die damalige "Kronen-Zeitung" oder "Kurier" sicherlich über diesen Skandal am Henriettenplatz berichtet haben. Sicher ist: das Personal in der Ö.N.B. ist sehr hilfreich und unterstützt die interessierten Leser bei ihrer Suche.

    Noch etwas: Die Gymnasien und auch HTL's geben ja jährlich ein Jahrbuch heraus. Also es gab z.B. ein Schul-Jahrbuch des Gymnasiums Henriettenplatz z.B. vom Jahrgang 1976/1977. Da dies ein gedrucktes Buch ist, müsste es in der Nationalbibliothek vorhanden sein.

    Wenn sich Dr. Unterberger oder ein Teilnehmer hier im Forum die Zeit für eine Recherche nimmt, ließe sich an Hand dieser Jahrbücher vom Gym. Henriettenplatz herausfinden ob Werner Faymann bis zur Matura in diesem Gymnasium blieb und wie es mit dem Schulabschluss aussieht.

    Und zur 'Studentenzeit' von Faymann an der Uni Wien: war und ist es an der Uni Wien üblich, so ähnliche Jahrbücher wie etwa in den Gymnasien herauszugeben bzw. etwas Vergleichbares?

    • Undine
      15. August 2012 21:49

      @Herby

      Ich frage mich nur, warum Peter PILZ in dieser Causa nicht längst schon aktiv geworden ist, oder hat er selber einige Sachen zu verbergen: Aufenthalte in kommunistischen Bruderländern, in einem Terrorausbildungscamp in Nicaragua, etc. Schützt da etwa der eine linke Bruder den anderen linken Bruder?
      Bei einem "rechten" Politiker hätte P.P. den Fall jedenfalls längst gelöst und unter der Mitwirkung des ORF die neugierige Bevölkerung aufgeklärt.

    • Brigitte Imb
      15. August 2012 21:55

      Ist es nicht denkbar, dass all diese Angelegenheiten innerhalb der Parteien "ausgehandelt" sind? Anders scheint das permanente Stillschweigen nicht zu deuten sein.

    • brechstange
      16. August 2012 09:12

      Es gibt Bücher und Schriften, die auch in der NB nicht auffindbar sind.

    • cmh (kein Partner)
      16. August 2012 11:37

      Es ist doch nicht Sache der Allgemeinheit, dem Bundeskanzler den Lebenslauf zu vervollständigen. WEnn er nach diesem Detail aus seinem Lebenslauf gefragt wird, dann soll er gefälligst antworten. Ansonsten kann man dem, was er sonst so sagt auch kein Gewicht beimessen. Denn vielleicht fehlt bei anderen Aussagen des BK-F auch das eine oder andere mehr oder weniger wesentliche Detail.

      Und die Sozen müssen schon arm dran sein, dass sie nur einen mit einer eklatanten Rhetorikschwäche als BK aufderstellen.

  30. Johannes G.P.
  31. socrates
    15. August 2012 19:02

    In den 70ern gab es einen Skandal am Henriettenplatz wegen einer Gedenkstätte für Gefallene im WK1, veranstaltet von den Sozis. Das sollte in den Archiven zu finden sein.

    • Brigitte Imb
      15. August 2012 19:05

      Naja, die Geschichtsfälschung beherrschen die Sozen wohl perfekt, und ob dazu offiziell Datenmaterial zu finden ist, wage ich zu bezweifeln. Falls ja - sicher sehr beschönigend.

  32. dergo
    15. August 2012 14:40

    Die Klärung dieser Frage wäre doch eine Aufgabe für Herrn Armin Wolf in den "Sommergesprächen" :-)

    • Patriot
      15. August 2012 16:22

      Das wird nichts werden. Obwohl der ORF zum Einstieg in die Sommergespräche ausgerechnet die "Jugendzeit" der Parteiobleute beleuchtet, beginnt der ORF beim Bundeskasperl Failman erst mit dem Eintritt in den Gemeinderat, als "jugendlicher" 25-jähriger:

      http://derstandard.at/1343744044466/ORF-Sommergespraeche-Klaus-Dutzler-Traurige-Kaerntner-Lieder-oder-Rebellion

      Klaus Dutzler liefert Armin Wolf heuer die Einstiege mit Österreichs Parteichefs: Je viereinhalb möglichst ungeschönte Minuten aus ihrer nicht immer politischen Jugend
      ...
      Dutzler: Die Kindheit war bei den amtierenden Parteichefs vielleicht nicht so früh politisch wie bei Alfred Gusenbauer, der ja schon in der Sandkiste gewusst hat, dass er Bundeskanzler werden will. In unseren Porträts geht es primär um die Gymnasialzeit, die Oberstufe, wo Politik schon wahrgenommen wurde. Ich glaube, es sagt viel über einen späteren Politiker aus, welche Themen ihn oder sie als jungen Menschen beschäftigt haben. Worüber er oder sie gestritten haben, ob ihn Politik interessiert hat, ob er nach seiner Schulzeit die Welt bereist hat oder direkt in den Parteiapparat gegangen ist und nie aus dieser Welt hinausgeblickt hat.
      ...
      Dutzler: Das Ministerbüro spielt bei Spindelegger noch eine Rolle, damit endet mein Porträt. Eva Glawischnig lernt mit knapp 20 bei einer Demo in der Steiermark erstmals Grünpolitiker kennen. Da endet meine Betrachtung. Bei Werner Faymann ist es sein Einstieg in den Wiener Gemeinderat mit 25. Bei Bucher später, weil er erst spät von Haider in die Politik geholt wurde. Heinz-Christian Strache ist relevant, bis er, relativ früh mit Anfang 20, für die FPÖ in den Wiener Gemeinderat einzieht.

    • Politicus1
      15. August 2012 16:53

      Patriot:
      ich lese das anders:
      "In unseren Porträts geht es primär um die Gymnasialzeit, die Oberstufe, wo Politik schon wahrgenommen wurde. "
      "Das Ministerbüro spielt bei Spindelegger noch eine Rolle, damit endet mein Porträt. Eva Glawischnig lernt mit knapp 20 bei einer Demo in der Steiermark erstmals Grünpolitiker kennen. Da endet meine Betrachtung. Bei Werner Faymann ist es sein Einstieg in den Wiener Gemeinderat mit 25. "

      Ich glaube, dass mit dem Eintritt des WF in den GR die Jugend-Doku ENDET.
      Also müssten wir ja dann etwas über die bisher fehlenden sieben Jahre erfahren.
      Und die von ihm gemachte Schülerzeitung MUSS doch auch vorkommen ...

    • Patriot
      15. August 2012 17:03

      @Politicus

      Sie haben Recht. Ich habe das wohl falsch aufgefasst. Aber abwarten was wirklich kommt.

    • Haider
      15. August 2012 22:45

      Ein Privatstasi a la ORF-Wolf wird niemals einen Linken observieren. Da sei Marx vor!

    • AGLT (kein Partner)
      16. August 2012 10:05

      Dafür wird zum 100.x die ach so skandalöse Geschichte mit Straches Paintball-Spielchen aufgewärmt werden ....

  33. Politicus1
    15. August 2012 13:33

    Die SPÖ-Teamseite aus 2009
    http://team.spoe.at/page.php?P=104393
    wurde heute, 15.8.2012, aktualisiert!!
    Warum wohl?
    Was wurde geändert?
    Von wem?

    • Observer
      15. August 2012 15:36

      Politicus1:
      Zu Ihren 3 gestellten Fragen:
      dieser Blog wird von ALLEN Parteien sehr aufmerksam verfolgt. Dazu habe ich vielfach Bestätigungen aus internen Quellen erhalten. Aber auch andere politisch Interessierte lesen regelmässig hier, auch wenn sie weder aktiv daran teilnehmen, noch mit allen hier publiziertem Aussagen einverstanden sind.
      Dies ist auch ein Grund, warum ich mich weiterhin hier beteilige, denn auch da gilt: "steter Tropfen höhlt den Stein".
      Für den Webauftritt ist das parteieigenen IT-Zeentrum verantwortlich, welches natürlich nur über Auftrag der Bundesgeschäftsführer Rudas und Kräuter Änderungen bzw. Ergänzungen vornehmen darf.
      Sein Lebenslauf auf den Webseiten des Bundeskanzleramtes bzw. Parlamentes sind da noch dürftig, werden sicher auch bald "updated".

  34. Politicus1
    15. August 2012 11:35

    nur zur Klarstellung:
    es geht hier weder dem AU noch den anderen Kommentatoren darum, ob ein ö. BK maturiert hat oder nicht, und auch nicht darum, ob ein ö.BK vier Semester Jus studiert hat oder nicht.
    Es geht darum, ob man/frau von einem ö.BK erwarten kann, dass er als Mann des öffentlichen Lebens die volle Wahrheit sagt und nicht mit Halbwahrheiten versucht, sein bisheriges Leben zu "schönen".

  35. Undine
    15. August 2012 11:19

    Das zu ergründen, was uns der an sich völlig banale Mensch, aber immerhin Bundeskanzler von Ö, unser Werner Faymann also, in seiner Biographie unterschlägt, wäre doch eine lohnende Aufgabe für die vielfach bewährte Schnüffelnase Peter Pilz; oder schnüffelt der lieber nicht, wenn es nach Rot und Grün zum Himmel stinkt und etwas zutage träte, was den Vereinten Linken schaden könnte?

    A.U. schreibt:

    "Und es wäre auch ein wichtiger Beitrag zur demokratiepolitischen Transparenz, der vielleicht auch erklären könnte, warum Faymann einige Jahre später eine Anti-Latein-Kampagne gestartet hat"

    Es liegt die Vermutung nahe, daß er an Latein gescheitert ist, bzw. "nicht nur, sondern auch"!

    Aber wovon hat der Werner in diesen 6 oder 7 verheimlichten Jahren seinen Lebensunterhalt bestritten? Er muß ja doch irgendwo angemeldet gewesen sein, Miete bezahlt haben.

    Also, wie gesagt, beim "einfachen" Bürger Werner Faymann wäre es mir gänzlich wurscht, was er in dieser geheimnisumwitterten Zeitspanne von 6-7 Jahren getrieben hat; aber da er ein sehr hohes öffentliches Amt bekleidet, WILL ICH ES endlich WISSEN!

  36. Wertkonservativer
    15. August 2012 10:49

    Ich bitte um Vergebung, aber die vergangene Stunde in ORF2 ("Hochleistungssport Operngesang" hat mich außerordntlich "berührt":
    eine Sternstunde für Menschen, die Musik, Gesang und Oper lieben!
    Der "Stimmen-Arzt" Dr. Kürten, Wien, als herausragender Fachmann, bedeutende Sänger (Christa Ludwig, Jonas Kaufmann, T. Beczala, u.a.) sprechen über Stimmführung, Stimmprobleme und deren Überwindung, mit herrlichen Gesangseinlagen der Weltsänger: wunderbar!
    Dazu eine persönliche Erinnerung: mein Musiklehrer Dr. Erik Werba (in der Radetzky-Realschule 1947-1950), als Begleiter und Berater der jungen Christa Ludwig; es war, wie wenn es gestern gewesen wäre!

    Bitte um Verzeihung; ich bin schon wieder still!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • f.m.
      16. August 2012 09:28

      Warum muss das Forum das wissen?

    • FFC-ätzer (kein Partner)
      16. August 2012 10:09

      @f.m.: ********

    • Herbert Richter (kein Partner)
      16. August 2012 12:02

      Die Befürchtung der fortgeschrittenen Verwirrung bestätigt sich nun bereits tagtäglich!

    • phaidros
      16. August 2012 12:07

      Danke, lieber Gerhard!

      @f.m. Ein Tipp: was hindert Sie, über Beiträge bestimmter Autoren ungelesen drüber zu scrollen, wenn Sie der Meinung sind, dass weniger als der mindesterfoderliche Informationsgehalt transportiert wird?

  37. socrates
    15. August 2012 10:40

    Sozialminister Hundsdorfer besuchte ebenfalls erfolglos die Abendschule am Henriettenplatz.

    • Undine
      16. August 2012 13:53

      @socrates

      Da soll noch jemand behaupten, für hohe Berufschancen sei eine gute Schulausbildung dringend nötig! Bundeskanzler und Minister--siehe Faymann und Hundsdorfer !-- kann man gänzlich ohne (Schul)-Bildung werden! Dabei gab's zu deren Zeit noch nicht einmal die Ganztagsschule! Die beiden liefern der Jugend ein Vorbild der besonderen Art!

  38. Brigitte Imb
    15. August 2012 10:39

    2010 stellte ich eine Anfrage an das BKA, wann u. wo Faymann maturiert hat, und erhielt folgende Antwort.

    Wien, am 15. Jänner 2010

    Sehr geehrte Frau IMB!

    Der Herr Bundeskanzler dankt für Ihre E-Mail vom 7. Jänner 2010 und hat sein Bürgerservice mit der weiteren Erledigung beauftragt.

    Zu Ihrer Anfrage teilen wir Ihnen mit, dass Herr Bundeskanzler Werner FAYMANN im Jahr 1978 am Bundesrealgymnasium/Oberstufenrealgymnasium in 1150 Wien, Henriettenplatz 6, maturiert hat.

    Wir hoffen, Ihnen mit dieser Auskunft gedient zu haben und verbleiben

    mit freundlichen Grüßen
    FOLLNER

  39. Josef Maierhofer
    15. August 2012 10:37

    Antilateinkampagne.

    Typisch links.

    Statt das zu lernen, wird eine 'Antikampagne' gestartet.

    Wir sollten dieses Grundverhalten, nämlich statt seine eigenen (vielleicht schlechten) Leistungen einzusehen und durch Mehranstrengung zu kompensieren eine 'Kampagne' dagegen zu starten, schwerstens ächten.

    Diese sind ja auch von Frau Schmied ausgeübte Prinzipien, die dazu geführt haben, dass jetzt nur mit großer Parteimühe und Einsatz der 'Parteijustiz' das gegen Sie notwendige Straffverfahren zu verzögern versucht wird, eben zu Kriminalitätsnähe führen.

    Ich konstatiere: Hätte Faymann was gelernt, würde er heute selbst was können. Jetzt ist es für Österreich zu spät, er hat bereits alles, was die 'Baddei' wollte von ihm, getan. Also müssen wir ihn als Parteimarionette bezeichnen, für mehr reicht es nicht. Viele nennen ihn 'Kanzlerdarsteller'.

    Über diese fatale Grundeinstellung müssen wir aber jetzt ernstlich einmal nachdenken, eine 'Kampagne', statt zu arbeiten.

  40. durga
    15. August 2012 10:33

    Weiterer Fund:

    Unter http://www.stayfriends.at/Schule/Wien/Allgemeinbildende-hoehere-Schule/Bundesgymnasium-fuer-Berufstaetige-Henriettenplatz-6-S-5G7M-S
    haben sich einige Absolventen der in Frage kommenden Jahrgänge eingetragen:

    9 Absolventen für 1978, 5 Absolventen für 1979, 6 Absolventen für 1980.

    Diese können über Anklicken kontaktiert werden.

  41. HJR
    15. August 2012 10:03

    OT - Eine Sportstunde täglich!

    http://diepresse.com/home/bildung/1278123/OlympiaEnttaeuschung_Eine-Sportstunde-taeglich?_vl_backlink=/home/index.do

    Auszug:Experten wie Peter Wittmann, Präsident der Bundes-Sportorganisation (BSO) und des ASKÖ, fordern seit langem mehr Sport in der Schule. Auch Peter Kleinmann, Präsident des Volleyball-Verbandes, zählt zu den Kritikern des Schulsports in Österreich.


    Vielleicht sollte die Presse auch mal jene Experten zu Wort kommen lassen, welche die sinkenden Patentzahlen oder die sinkende Zahl der internationalen Auszeichnungen im Wissenschaftsbereich kommentieren können.

    Sorgen haben wir! [Kopfschüttel]

    • phaidros
      15. August 2012 12:22

      Aufwertung des Breitensports wäre durchaus wichtig. Wenn Schulsport das bewirken kann, soll es recht sein.

      Lediglich, dass »Polizisten« und »Soldaten« Gehälter aus dem Steuertopf erhalten, wäre sofort abzustellen. (Es sei denn, jeman könnte vorrechnen, dass die späteren Steuereinnahmen der paar wenigen wirklichen Spitzenleute durch die Werbeeinnahmen die gesamte staatliche Sportförderung mehr als finanzieren. Was ich mir nicht vorstellen kann, da die wirklich guten irgendwann in Monaco leben....)

    • HJR
      15. August 2012 13:04

      Ich oute mich hier zwar gerne als (vehementer) Gegner des kommerzialisierten Spitzensports, stehe aber dem Breitensport kritiklos gegenüber, da hier jedermann das tun oder lassen sollte, was er möchte - auch wenn die Medizin und die Sportausrüster, etc. andere Interessen verfolgen.

      Was ich nicht verstehe sind die Gründe, derentwegen der Spitzensport - noch dazu via Polizei oder Heer gefördert werden sollte und warum der Breitensport einer "Aufwertung" bedarf. Und das in einem Land, in dem nahezu kein Spitzensportler in der Lage ist, mündlich oder schriftlich einen verständlichen und korrekten Satz zu formulieren und in dem die "Lesefähigkeit" schon (bald) dort endet, wo eine Formulierung das Ausmaß eines einfachen Satzes (Subjekt + Prädikat) wesentlich übersteigt oder in Hochdeutsch (statt in DEnglisch oder Slang) vorliegt.

      Unter der Maßgabe der bekannten Zusammenhänge und Abhängigkeiten zwischen Sprache und Denken würde ich da wohl andere Prioritäten gesetzt.

    • phaidros
      15. August 2012 14:04

      Es soll jedermann das tun und lassen, was er möchte - sofern nicht Folgekosten individuellen Fehlverhaltens der Allgemeinheit umgehängt werden. Genau das ist aber leider der Fall. (In anderem Zusammenhang bringt uns »Sozialisieren von Verlusten« ja auch - zurecht - auf die Palme).

    • Brigitte Imb
      15. August 2012 19:20

      @ HJR,

      mir fällt eine Ausnahme ein: Einige Schispringer im allgemeinen und der Kärntner Martin Koch im besonderen. E wie D sattelfest.

    • HJR
      16. August 2012 09:57

      @phaidros, 14:04
      Was an Ihren Subkommentaren so nervt und leider auch agressiv stmmt, ist, dass Sie regelmäßig unter Missachtung des Hauptthemas des kommentierten Beitrages ein (unwichtiges) Detail herausklauben, welches - auch um der Kürze des Textes willen - nicht in aller Breite und Tiefe ausgeführt bzw. weiter deduziert wurde. Diese Ihre Missachtung schmerzt umso mehr, als Sie, der ja - nicht nur, aber besonders - meine Kommentare stets kritisch zu "eränzen" pflegt, wissen sollte, dass ich mich schön des Öfteren im Zusammenhang mit dem "Gebrauch der Freiheit" (diesfalls "tun und lassen können, was man will") dezidiert dahingehend geäußert habe, dass diese Freiheit auch Verantwortung impliziert und spätestens "an der Nase des Nachbarn" ihre Grenzen findet.

      Abschließend möchte ich Ihnen ans Herz legen bzw. Sie bitten, meine Beiträge unbeachtet, jedenfalls aber unkommentiert zu lassen, da ich auf Ihre - pardon: - "Korinthenkackerei" keinen Wert lege und im Gegenzug gerne auch Ihre Kommentare unkritisiert stehen lassen werde.

    • phaidros
      16. August 2012 11:40

      Lieber Herr Rathbauer, da ist schon eine kleine Differenzierung zu treffen:

      Wenn jemand ein ums andere Mal widerlegt wird und trotzdem nicht aufhört zu kommentieren, dann ist genervt sein sicher angebracht.

      Wenn aber jemand immer wieder einmal nicht widerlegt werden kann, dann ist genervt sein zwar verständlich, sollte aber eher als ein gutes Zeichen interpretiert werden: es könnte doch klarmachen, dass die eigene Position vielleicht doch nicht so selbsttragend und in sich schlüssig sein könnte, wie man selbst das glaubt. Durch institutionalisiertes Schulterklopfen erfährt man das natürlich nie.

      Konkret: der Schlussatz Ihres Hauptkommentars wertet Sport (nämlich Schul- und damit Breitensport) ganz allgemein ab, und das halte ich für falsch.

      Und im übrigen haben Sie da noch einen Fehler in Ihrer überheblichen Schelte: »was so aggressiv stimmt« ist eine völlig unzulässige Verallgemeinerung. Sie wollten sagen »was mich so aggressiv stimmt«, aber das könnte Ihnen wieder klar machen, dass Sie Ihr Problem mit meinen Postings auch bei sich selbst suchen könnten, und nicht woanders. Das ist ungefähr das Gleiche wie die Deutsche, in letzter Zeit beobachtbare Unsitte »man« statt »ich« als Euphemismus in unangenehmen Äußerungen zu verwenden.

      Succus: worauf Sie Wert legen und worauf nicht ist mir - hmm - zweitrangiges Anliegen. Wenn es Ihnen missfällt, dass Ihre Kommentare kommentiert werden, dann sind Sie schlecht beraten , ein Diskussionsforum aufzusuchen. So einfach ist das.

      BG phaidros.vie@gmail.com

      P.S: Und Korinthenkackerei entsteht - so wie Schönheit - im Auge des Betrachters. D.O.

  42. durga
    15. August 2012 10:00

    Vielleicht sollten wir den "Sechshauser Kollegentag" anschreiben (http://www.brgorg15.at/schulgemeinschaft/kollegentag/ ). Das ist laut homepage:

    "eine Vereinigung ehemaliger SchülerInnen und LehrerInnen des BRG und BORG Henriettenplatz (ehemalig Bundesrealschule und Bundesrealgymnasium Wien XV). Der Verein ist unpolitisch und hat sich den kameradschaftlichen Zusammenschluss von ehemaligen SchülerInnen und von LehrerInnen der Schule, die Unterstützung von Schulveranstaltungen und Projekten und die Mitwirkung bei der Berufsberatung zum Ziel gemacht. .....Treffen diverser Maturajahrgänge bzw. Abschlussklassen können über den Verein jederzeit organisiert werden.

    Kontakt: Sechshauser Kollegentag, z. H. Mag. Gerda Heller"

    Diese Vereinigung müßte doch vor Stolz auf ihren so erfolgreichen Absolventen aus allen Nähten platzen!!!!!!!!

  43. HJR
    15. August 2012 09:53

    In anderen "Demokratien" wäre diese Art der Lebenslaufdarstellung eines Kanzlers längst Grund für dessen ruhmlose Demission geworden, aber bei uns in Bagdad ...

  44. GOP
    15. August 2012 09:44

    Da gab es doch vor genau einem Jahr hier schon einen Kommentar über den akademische Grad von unserem Möchtegernkanzler:
    http://www.andreas-unterberger.at/2011/08/fusnote-213-der-herr-doktor-faymann-das-tagebuch-gratuliert/

    Die Suchmaschine bei Google listet auf:
    6.730 Einträge bei Eingabe "Dr. Werner Faymann"
    3.340 Einträge bei "Dr. Faymann"

    Da muss doch was dran sein, od'r?

  45. inside
    15. August 2012 09:26

    Kleiner Tipp:
    Man verfolge einmal die Laufbahnen der Dirtektoren des Wiener Gymnasiums Henriettenplatz in den letzten 15 Jahren....

  46. Hummel
    15. August 2012 09:23

    Der Hr. Faymann hat sich ja sicherlich, wie jeder andere Normalbürger auch, für den Konsulentenjob bei der Zentralsparkasse vorstellen müssen. Eigentlich müsste dort in der Personalakte der Lebenslauf des Hr. Konsulenten aufliegen. Oder hat er diesen Job als 25 jähriger ausschließlich auf Grund seiner jahrelangen erfolgreichen Erfahrung im Bankensektor bekommen ? Bei "Fachkräften" zählt ja oft nur die Reputation und weniger die Ausbildung.
    Im Ernst, der Lebenslauf dieses Herren ist nur stellvertretend für das gesamte Regierungsteam und spricht allein schon Bände. Mit solchen Herr(- und Damen-)schaften sind die schwierigsten wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Probleme seit dem 2.Weltkrieg nicht zu bewältigen !
    Und jene Medien, die dieses System fördern und unterstützen machen sich genauso schuldig und gehören dafür haftbar gemacht !
    Freundschaft !

    • Politicus1
      15. August 2012 09:29

      Konsulentenjob bedeutet MÖGLICHERWEISE nichts anderes, als dass die Z jedes Monat ein "Gehalt" zahlte

    • HJR
      15. August 2012 09:48

      "... Mit solchen Herr(- und Damen-)schaften sind die schwierigsten wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Probleme seit dem 2.Weltkrieg nicht zu bewältigen! /..."

      Aber mit Merkel, Hollande, Monti und Barroso?

    • HJR
      15. August 2012 09:48

      sorry, kursiv aus

  47. Claudius
    15. August 2012 09:08

    Es wurde in vielen Online-Diskussionen vor allem während des Wahlkampfs 2008 behauptet, dass Faymann in Wahrheit gar keine Matura hat. Welche Grundlagen hatten und haben diese Aussagen? Oder sind das nur Zufälle?

    Es müssten doch vom Gymnasium Henriettenplatz, Wien aus den 1970er-Jahren noch alle Unterlagen, Schülerlisten, Zeugnisse aller Schüler, Maturazeugnisse usw. dokumentiert sein. Das wäre der Normalfall.

    Wenn diese Unterlagen wirklich verschwunden sind, wie Dr. Unterberger andeutet so "stinkt" das.

    Man könnte auch, wie SCHANI bereits vorschlug, in den Matrikeln der Universität Wien nachforschen ob Faymann dort aufscheint.

    Weiters gibt es zahlreiche Augenzeugen: Lehrer, Mitschüler, Freunde, Bekannte die sachdienliche Hinweise für die Lösung dieses Rätsels 'Schule, Studium & Ausbildung von Werner Faymann' geben könnten.

    Ich möchte das Anliegen von Dr. Unterberger unterstützen und bekräftigen: Bitte geschätzte Zeitzeugen geben sie Ihre Wahrnehmungen zu diesem Thema kund - es ist demokratiepolitisch für unser Land wichtig.

    • Politicus1
      15. August 2012 09:27

      sollten Schülerlisten und Maturaprotokolle tatsächlich "verschwunden" sein, so liegt MÖGLICHERWEISE ein klarer Fall von Amtsmissbrauch und ein Fall für den Staatsanwalt vor!

      So weit mir bekannt ist, wurden Personendaten in Wien zuletzt vor 74 Jahren auf Befehl eines deutschen Regierungschefs vernichtet ...

  48. Observer
    15. August 2012 09:00

    War es nicht auch der GröFaZ AH aus Braunau, welcher sämtlichen Unterlagen aus seinen früheren Lebensstationen vernichten liess?

    • Undine
      15. August 2012 12:02

      @Observer

      Genau das fiel mir auch ein, als ich von den angeblich verschwundenen Unterlagen las!

  49. Politicus1
    15. August 2012 08:56

    Faymanns verschwundene Jahre ....
    in einem anderen Blog wurde einmal behauptet, dass es außer dem Henriettenplatz noch eine weitere Schule gibt, an der WF angeblich maturiert haben soll (es gilt die Unschuldsvermutung!).
    Konkrete diesbezügliche Anfragen an sein Büro blieben bisher allesamt unbeantwortet.
    Was zusätzlich verwundert, ist doch, dass sich bisher noch kein einziger Mitschüler geoutet hat, der entweder bestätigt, dass WF mit ihm die Matura begelgt hat - oder eben nicht ....
    Wo bleibt da der bei Nichtultralinken so erfolgreiche rot-grüne Recherchejournalismus?
    Mitlesende NEWS- FALTER- und PROFIL-Redakteure: los, an die Arbeit!

    PS: Immerhin wurde noch rechtzeitig im Wahlkampf des WF aufgedeckt, dass sein antiklerikales Verhalten anlässlich des Wiener Papstbesuches dazu führte, dass sich die anschließend die Staatsanwaltschaft für den jungen Werner interessierte.

    • Politicus1
      15. August 2012 09:15

      Zusatz:
      Presseaussendung der SPÖ v. 10.1.2007:
      "Faymann wurde am 24. Mai 1960 geboren. Er ist verheiratet und hat
      zwei Kinder. Nach dem Studium der Rechtswissenschaften wurde er von
      1985 bis 1988 Konsulent der Zentralsparkasse."
      Auch hier wurde mit halben Wahrheiten gemogelt und der Eindruck erweckt, WF sei zumindest absolvierter Jurist.
      Und noch sehr interessant:
      Die SPÖ-Teamseite aus 2009
      http://team.spoe.at/page.php?P=104393
      wurde heute aktualisiert!!
      Jetzt heißt es dort zum Schulbesuch:
      "Werner Faymann wurde am 04. Mai 1960 geboren. Er besuchte die Volksschule und das Gymnasium in Wien, letzteres im 15. Bezirk. Vom ersten Jahrgang an wurde er zum Klassensprecher gewählt, gründete die Schülerzeitung „Spukschloß Henrietta" und war als jüngstes Mitglied in der Schülervertretung aktiv."
      Na ja, ich BESUCHTE auch viele Universitäten ....
      Der Henriettenplatz scheint ja wirklich ein Geisterschloß gewesen zu sein ....

    • Undine
      15. August 2012 12:20

      @Politicus1

      Und angesichts dieser fragwürdigen Angaben zu Faymanns beruflichem Werdegang, die Faymann persönlich noch nie öffentlich korrigiert hat [Dr.(!) Werner Faymann!]---auch die SPÖ findet offensichtlich an der seltsamen plötzlichen Erlangung der Doktorwürde keine Ursache, klärend zu wirken---fragt man sich schon, wie es möglich ist, daß gerade Faymanns Partei und die Grünen versuchen, einem bis dato unbescholtenem Mann, nämlich dem Dr. Martin Graf, einen Strick draus zu drehen, weil auf irgendwelchen STIMMZETTELN statt Rechtsanwaltsanwärter irrtümlich Rechtsanwalt stand. Linke können sich ungestraft alles erlauben.

    • Brigitte Imb
      15. August 2012 18:36

      "Linke können sich ungestraft alles erlauben"

      Daran sind die Schwarzen maßgeblich beteiligt, denn DIE könnten gerade mit dem Dr. F., und seinen fehlenden 7 Jahren "aufräumen". Warum tun sie es nicht? haben sie selber so viele Leichen versteckt, daß sie sich nicht trauen?

  50. Wertkonservativer
    15. August 2012 08:44

    Da möchte ich - ganz bewusst - meine zugesagte zukünftige Absenz von politischen Aussagen in diesem Forum lustvoll unterbrechen:

    Der Mann gehört - falls sich die "Leerläufe" seines Schul- und Studienweges bewahrheiten sollten - aufgeplattelt bis gehtnichtmehr!

    Also dann, Amateur-Fahnder, macht Euch auf die Suche!
    Vielleicht gibt's ja noch Leute aus dem ehemaligen Lehrkörper, die zur Klärung beitragen können!

    Viel Glück beim Fündigwerden!
    Wäre für mich "ein Volksfest mit Lampionbeleuchtung"!!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Anton Volpini
      15. August 2012 11:49

      Die Betonung liegt auf lustvoll!

      So ists recht, lieber Wertkonservativer.

    • Brigitte Imb
      15. August 2012 11:51

      Jaaaa, er hat's noch drauf unser WK :-)), ich will auch nach Bad Ischl......

    • Wertkonservativer
      15. August 2012 13:56

      Dankeschön, liebe Frau Brigitte, lieber Anton Volpini!

      Wie gesagt und versprochen: aus der Politik halte ich mich künftig heraus!
      Da bin ich längst berechenbar, Änderung meiner Meinungen und Grundsätze nicht mehr erwartbar!

      In gesellschaftlichen Fragen, wie auch zu Themen im Kunst- und Kulturbereich (siehe auch meinen heutigen Zweitbeitrag), werde ich mich bei passenden Gelegenheiten gerne weiterhin einbringen.

      Nochmals Dank, und weiterhin viel Spaß am Diskutieren; Zorn und Frust sollten jedoch möglichst reduziert werden (s' nutzt eh' nix!): ist nicht gut fürs Herz, sagt mein Rehab-Doktor!

      Liebe Grüße,

      Gerhard Michler

    • FFC-ätzer (kein Partner)
      16. August 2012 08:02

      17 x 3* für diesen larifari-quatsch????
      spätestens jetzt ist dieser bewertungsschrott ad absurdum geführt worden!

      will man so dem alten herrn - der ja ein bekennender sternderlfetischist ist - aufgrund seiner reha was nettes tun?

      lächerlich allemal!!!

    • f.m.
      16. August 2012 11:24

      @FFC-ätzer: *********!

    • phaidros
      16. August 2012 11:47

      Meine Vermutung geht eher dahin, dass man damit Neidhammeln wie Dir, FFC-Ätzer, eins reinwürgen will.

      Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass hier tatsächlich ein Nichtpartner (der die Sternderln ja nicht einmal sieht) sich für dieses »Thema« interessiert? Verglichen mit der Wahrscheinlichkeit, dass hier wieder nur einer der beiden Sternderlsheriffs einen weiteren feigen Nickwechsel vorgenommen hat? Es spricht halt immer viel für die einfachere Theorie...

      Wer wem wofür seine *** gibt, bleibt doch wohl hoffentlich jedem weiterhin selbst überlassen. In dem Forum, wo alles sich um freie Meinungsäußerung dreht.

    • FFC-ätzer (kein Partner)
      17. August 2012 09:44

      @phaidros: sind sie verwirrt? nichtpartner können die sternderl nicht sehen? natürlich kann man das! die ersten 3 im ranking sowie den besten nichtabonnenten.

      ich bin sicherlich kein partner, da ich für das da sicher nichts zahlen will. ich gebe zu, manches ist interessant zu lesen, wk-familiengeschichterl etc. gehören nicht dazu.

      und selbst nichtpartnern - da bin ich sicher nicht der einzige - geht der sternderlfetischismus des wk auf die nerven - so wie zahlreiche seiner schleimkommentare, auch wenn er dies selbst als "die menschliche komponente im blog" bezeichnet.

      believe it or not - i don´t care.

  51. Cotopaxi
    15. August 2012 08:26

    Vielleicht war Failmann Austauschschüler in Moskau, Nikaragua oder Disney-Land und man sollte dort fragen?

    • Alexander Renneberg
      15. August 2012 08:53

      Bei der fremdenlegion womöglich?

    • Cotopaxi
      15. August 2012 08:56

      Im ersten Augenblick muss man natürlich über die Möglichkeit der Fremdenlegion schmunzeln, aber wenn man bedenkt, dass seinerzeit viele Schulversager ausrissen und sich zur Fremdenlegion durchschlugen, erscheint mir dieser Gedanke nicht mehr als abwegig.

    • Wertkonservativer
      15. August 2012 09:57

      Nur, liebe Leute,

      haben die denn auch Feiglinge genommen?

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Alexander Renneberg
      15. August 2012 11:26

      naja, wk, das ist wohl ein berechtigter einwurf. Mist. :-)

    • AppolloniO (kein Partner)
      16. August 2012 11:58

      Austaschschüler ohne Fremdsprachen-Kenntnisse? Dann schon eher Baumschule.
      Geht aber auch nicht, die haben ja recht ordentliches Wissen über die Wirtschaft und deren Abläufe.

  52. Amtsbekannt
    15. August 2012 08:00

    Oh, der war auch in der Schule?

    • Cotopaxi
      15. August 2012 08:31

      Als Konsulent der Zentralsparkasse war er sicher vorher auf der Konsulenten-Hochschule.

  53. Anton Volpini
    15. August 2012 06:23

    Wenn es um das Thema der politischen Transparenz geht, dann werden wir in good old Europe immer mit Amerika verglichen. Dies hinkt insoferne, als die Auswanderer des 19. und 20. Jahrhunderts gerade wegen geringer Toleranz und Transparenz nach Amerika gingen. Was bei uns fehlte, errichteten sie dort!

    Was den Faymann betrifft, dann würd ich wegen der fehlenden 6 Jahre nach der Matura, bei der Taxilizenszulassungsstelle nachschauen.

    • CHP
      15. August 2012 09:02

      Viele Auswanderer waren aus religiösen Gründen gezwungen die Heimat zu verlassen.
      Oft mußten sie auch die Kinder zurücklassen. Die mangelnde Toleranz ist den damals Herrschenden vorzuwerfen!

    • Blahowetz
      15. August 2012 09:08

      @CHP

      Aus heutiger Sicht über die Vergangenheit Werturteile abzugeben und etwa mangelnde Toleranz vorzuwerfen, halte ich für anmassend.

    • HJR
      15. August 2012 09:43

      @Blahowetz
      Aber einen Waldheim haben wir wegen "unvollständiger" Aussagen über seine Vergangenheit aus damals "heutiger Sicht" in die Wüste geschickt. So definiert sich wohl die sozialistische Vorstellung über Gleichheit (und wahrscheinlich auch Brüderlichkeit).

    • CHP
      15. August 2012 10:31

      @ Blahowetz
      Höchst empfehlenswert ist z.B. das Museum in Leongang.
      Eine Anmaßung finde ich die Vertreibung von Protestanten oder Katholiken aus ihrer
      Heimat.

    • M.S.
      15. August 2012 12:35

      @HJR

      **************

    • Undine
      15. August 2012 12:52

      @CHP 10h31

      Zum Thema "Vertreibung" der Protestanten aus dem Salzburgischen Goldegg gibt es ein hervorragendes Buch von Erwin Rainalter: "Das große Wandern"

    • Anton Volpini
      15. August 2012 17:06

      Steht in dem Buch auch was über die kleine Eiszeit drinn, Undine?

  54. contra
    15. August 2012 02:20

    Wieviel Millionen (Appelle natürlich?) hat es wohl gekostet, daß im ganzen Land der Mantel des Schweigens über den lückenlosen Werdegang unseres Bundeskanzlerdarstellers gebreitet wird. Keine undichte Stelle, kein "Verräter", keinerlei Klarstellung vom Betroffenen selbst. Sehr verdächtig.
    Da darf es niemanden wundern, wenn es zu allerlei Verschwörungstheorien kommt: War er im Städtischen Kinderheim Wilhelminenberg, oder war er gar im schönen "Lindenhof" in Eggenburg zu Gast? Wer wagt sich als erstes aus der Deckung und beendet sämtliche Spekulationen rund um dieses Thema?

    Aber viel wichtiger scheint in Österreich der kleine "Fehltritt" seiner Ehefrau, denn darüber wurde längst in allen Details berichtet. Tu felix austria.........!

    • charlemagne
      15. August 2012 17:11

      @libertus alias contra
      -------------------------------------!!!!

    • Brigitte Imb
      15. August 2012 18:58

      @ charlemagne (alias..., naja, lassen wir das!),

      könnten Sie bitte endlich mit diesem Schmarrn aufhören. Entschuldigung, aber ich finde das kindisch und es tut doch keinem irgendetwas "weh", wenn irgendjemand Sterne bekommt. In der 1. Kl. VS habe ich mich auch immer über die römischen Einser gefreut, od. geärgert falls ich keinen bekam - nun bin ich über diese Eitelkeit drüber, und ich denke, lieber charlemagne, auch Sie.
      Diese ständigen An- u. Übergriffe kennen wir von den GrünInnen und sollten in diesem Blog - zumindest v. den Partnern - nicht angewendet werden.

      Vielen Dank!

    • charlemagne
      15. August 2012 20:41

      Brigitte Imb
      Wenn Sie diese Schweinereien auch noch o.k. finden, dann ist der Blog für mich erledigt, kein Wort der Kritik mehr, versprochen, alles Gute!

    • goldmarie
      15. August 2012 20:50

      @charlemagne....................................UNHEILBAR!!!!

    • Brigitte Imb
      15. August 2012 21:13

      @ charlemagne,

      worin bestehen die Schweinereien? Ist denn derartiges in diesem Blog überhaupt möglich? Hier hat doch alles eine genaue Ordnung, jeder Partner hat dieselben Möglichkeiten. Diese Sternenaufregung ist mir unverständlich und ich getraue mich zu behaupten, dass "libertus"- od. welche (Partner)Nickperson dahinter auch immer gemobbt wird - seine/ihre 120€ Jahrersbeitrag bezahlt.
      Erbärmlich, dass Erwachsene derartig diskutieren.

    • Bodo
      15. August 2012 22:06

      @Brigitte Imb

      charlemagne hat eine ausgewachsene Meise.

    • contra
      15. August 2012 22:52

      @charlemagne

      Wie der Schelm ist, so denkt er. UND AUS!

    • contra
      15. August 2012 22:54

      Vielen Dank, Frau @Brigitte Imb.
      Genauso ist es und gäbe es die angeblichen "Schweinereien", würde der Blogbetreiber ganz sicher eingreifen. Darauf ist Verlaß.
      Ergo - VIEL LÄRM UM NICHTS! Manche sind halt süchtig danach!

    • Brockhaus
      15. August 2012 23:17

      @Brigitte Imb
      @goldmarie
      @Bodo
      @contra

      Ich stimme mit Ihren Meinungen vollkommen überein. Aber ich glaube es wäre nun am besten, dieses krankhafte, difamierende, pubertäre Geschwätz von charlemagne und Konsorten in Zukunft einfach zu ignorieren.

    • contra
      15. August 2012 23:32

      @Brockhaus

      Ich gehe mit Ihnen völlig konform und werde es für meinen Teil in Zukunft auch so halten, denn wir sollten unsere Energien lieber darauf konzentrieren, die eventuellen "Schweinereien" unseres Faymännchens aufzudecken.
      Das würde sowohl dem Blog als auch dem Land wesentlich mehr bringen.

  55. Schani
    15. August 2012 02:12

    Ist Faymann in den Matrikeln der Alma mater Rudolphina auffindbar?

    • schreyvogel
      15. August 2012 09:54

      Wer sagt, dass sein Rechtsstudium in Österreich stattgefunden hat? Vielleicht hat er ein sabbatical in der DDR absolviert (seine Ideologie könnte er sehr wohl dort erworben haben). Jedenfalls in einem deutschsprachigen Land. Für Nicaragua oder Kuba (oder auch die USA) fehlen ihm ja die Sprachkenntnisse.

    • Cotopaxi
      15. August 2012 19:15

      Ich glaube, auch für ein Studium in der DDR hätten Failmann die erforderlichen Deutschkenntnisse gefehlt.





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