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Die Staatsanwaltschaft als Parteizelle

Irgendwann müsste es eigentlich selbst der dümmste Justizminister begreifen: In der Wiener Staatsanwaltschaft ist eine hochaktive linke Parteizelle aktiv, die mit massiver Schlagseite operiert.

Die massive monatelange Abhöraktion gegen Karl Heinz Grasser, die jeden in einem Rechtsstaat üblichen Rahmen sprengt, mit der die Staatsanwaltschaft und die dortigen Rot-Sympathisanten auch gleich Wolfgang Schüssel und andere böse Schwarze belauschen konnten, ist nur das jüngste Indiz. Sie steht in einer Reihe mit der gezielten und einseitigen Lancierung von Inhalten staatsanwaltschaftlicher Akte an linke Medien trotz der Verpflichtung zur Amtsverschwiegenheit. Sie steht in einer Reihe mit dem seltsamen Verzicht auf eine Anklage in der Libro-Affäre gegen den Einzigen unter den ursprünglichen Verdächtigen, der eine enge freundschaftliche Beziehung zu einem früheren SPÖ-Minister hat. Sie steht in einer Reihe mit der Einstellung eines Verfahrens gegen den Lebensgefährten der früheren SPÖ-Justizministerin (trotz einer amtswegigen Anzeige durch eine unabhängige Richterin). Sie steht in einer Reihe mit der absoluten Untätigkeit gegenüber den Faymannschen Korruptions-Inseraten, die von internationalen Transparenz-Experten schon lange als extrem suspekt angesehen werden. Sie steht in einer Reihe mit der jahrelangen Weigerung der Wiener Staatsanwaltschaft, mit ernsthaften Methoden dem Verdacht nach weiteren Tätern in Sachen Kampusch nachzugehen. Sie passt haargenau in die eilfertige Freilassung eines wegen Mordes gesuchten KGB-Agenten binnen weniger Stunden.

All das müsste einem österreichischen Justizminister eigentlich extrem viel zu denken geben. Wenn er den Rechtsstaat im Auge hätte und nicht nur eine Hampelfrau an den Schnüren einiger Beamter wäre.

PS: In Großbritannien wurde gerade eine große unabhängige Untersuchungskommission gegen Missbräuche in der Medienwelt geschaffen, gegen die Verquickungen zwischen Medien und Politik sowie gegen die Korruption in der Polizei (die ja ähnlich wichtig ist wie die Justiz). In Großbritannien.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorSchani
    21x Ausgezeichneter Kommentar
    19. August 2011 01:28

    Wen wunderts - linkes G´sindel halt!

  2. Ausgezeichneter Kommentatorlibertus
    20x Ausgezeichneter Kommentar
    19. August 2011 01:47

    Das Sündenregister unserer Justiz wird immer umfangreicher und jegliche Kritik daran wird von den Linken in unserem Land mit Hilfe der VLM (=Vereinigten Linken Medienlandschaft) - allen voran dem ORF - sofort in totalitärer Art und Weise im Keim erstickt.

    Man fragt sich bei Grasser, warum sein prominenter Verteidiger die Verantwortlichen für diese Skandale nicht mit Klagen zudeckt, bis ihnen Hören und Sehen vergeht.

    Und warum nicht mehr gewichtige Gegner zum offenen Kampf gegen das augenscheinlich korrumpierte Justizsystem aufrufen bzw. schreiten?

    Was ist los in diesem Land, das dies alles möglicht, weil sämtliche Akteure "mitschwimmen"? Wo bleiben da die Oppositionellen?

    Was nützt eine Korruptionsstaatsanwaltschaft, deren oberster Vertreter eindeutig den Grünen zuzuordnen ist und dementsprechend agiert?

    Wer die moralische Oberhoheit besitzt sowie das Justizsystem beherrscht, der hat das ganze Land und deshalb gerät Österreich immer mehr in diesen hemmungslosen, linxlinken Sog.

    P.S.: Herr Unterberger, bitte werden Sie nicht müde, immer wieder den Finger in diese offene Wunde zu legen, denn vielleicht höhlt steter Tropfen doch noch den Stein!

  3. Ausgezeichneter Kommentatorbrechstange
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    19. August 2011 01:29

    Dazu kommen die Skinheadbänder, die dann doch nicht - wegen einer an den Haaren herbeigezogenen Befangenheit - vom ORF herausgegeben werden mussten. Jarolims Rolle war keine schöne.
    Gab es da nicht auch was mit dem Jarolim, was dann ganz schnell wieder fallengelassen wurde?
    Dazu kommt, dass es offenbar niemanden eine Bohne interessiert, dass in der Stadt Linz Swap-Verluste über eine halbe Milliarde geben wird. Ackerl sagte, es dürfe keine Menschenopfer geben. War das eine Anweisung an die Justiz?
    Dazu kommt, dass die No-Bailout-Klausel einfach aufgehoben wurde, die Abstimmung im Nationalrat wird durch das grüne Zünglein an der Waage -wie es ausschaut- nicht scheitern.

    Unabhängige Untersuchungskommissionen sind dringender denn je notwendig.

  4. Ausgezeichneter KommentatorXymmachos
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    19. August 2011 13:24

    In der Aufzählung der Versäumnisse bzw. Untätigkeiten der Staatsanwaltschaft vermisse ich eine mir doch sehr wesentliche Causa, nämlich die de-facto-Versenkung der Österreichischen Kommunalkredit AG durch das rote Duo Platzer/Schmied. Aber da letztere nicht nur eine stramme Genossin ist, sondern jetzt auch noch als Unterrichtsministerin dilettiert und in dieser Funktion ihr Zerstörungspotential neuerlich, und zwar diesmal durch Vernichtung des Mittelschulsystems, unter Beweis zu stellen bemüht ist, kann sich die Staatsanwaltschaft halt nicht und nicht zu einer Untersuchung der kriminellen Vorgänge bei der ÖKK aufraffen. U.a. wohl auch deshalb, wei sie so damit beschäftigt ist, den Grasser mit allen seinen SIM-Karten abzuhören...

  5. Ausgezeichneter Kommentatorthomas lahnsteirer
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    19. August 2011 08:03

    Die österreichische Justiz ist ein treues Vollzugsorgan der rot-grünen Ideologie
    und erinnert immer mehr an DDR-Zustände.
    Mischt sich doch die Justiz unter dem grölenden Beifall der gesamtem Linkspresse mit politisch-korrekter Schlagseite in die aktuelle Politik ein.
    Der ORF ist sowieso längst zu einem Staat im Staate verkommen, der völlig unbehelligt seine politischen Manipulationen betreibt und frech und dreist die ohnehin mit ihm sympathisierende Justiz am Nasenring vorführt.

    Schauprozesse gegen missliebige Politiker werden als eine Art Standgerichtsverfahren mit drakonischen Strafen geführt.
    Auch in Graz hat sich eine DDR-Justiz vom feinsten etabliert. Meist grüne Staatsanwälte und Richter verbieten auf Zuruf der Grünen zb das zugegebenermaßen dumme Minarettspiel der FPÖ und bereiten gerade wieder einmal einen Schauprozess gegen "Islamophobie" vor.

    Dieser Staat mit seinen sozialistischen Wahlfälschern in Wien (Wahlkarten in türkischen Kaffeehäusern), seiner Medienbestechung, der Korruption zB in Linz
    (Swap-geschäfte) und Salzburg (Landeshauptfrau verkauft gemeinsam mit Faymann Staatsbürgerschaft) verkommt immer mehr. Und die Staatsanwaltschaften schauen diesem Treiben teilnahmslos zu, nur wenn es gegen Feinde des Sozialismus geht werden sie samt den zugehörigen rot-grünen Richtern mit großem Eifer und drakonischer Schärfe aktiv.

    Dieses Sittenbild rundet dann noch trefflich der willfährige, tiefrote Bundespräsident ab, der sich öffentlich als Grals-Hüter der rot-grünen Justiz aufspielt.

  6. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    19. August 2011 05:36

    manchmal frage ich mich, ob es für den, diese misstände anprangernden bürger nicht langsam selbst gefährlich wird.
    und ich meine diese naive frage sehr ernst.

  7. Ausgezeichneter Kommentatorbyrig
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    20. August 2011 00:18

    diese linke 68-justiz ist nur in einem fall streng und unerbittlich:wenn es gegen sogenannte rechte bzw nichtlinke geht.
    alles andere gesindel wird mit samthandschuhen angefasst:mörder,diebe,gewalttäter,linke und sozis.
    und wie beim orf ist eine hilflose övp nicht einmal dann in der lage dem ein ende zu setzen,wenn sie selbst den justizminister stellt.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorblack
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    20. August 2011 08:18

    Die SPÖ ist ein ideologischer Staat im schwer verschuldeten Staat.

    Die SP-Justiz bastelt zum Zwecke der ideologischen und politischen Verfolgung aus allem Möglichen und Unmöglichen "Tatbestände", um politische Mitbewerber zu vernichten - Hand in Hand mit dem ORF (dem ehemaligen "Reichssender Wien").


alle Kommentare

  1. Torres (kein Partner)
    22. August 2011 15:07

    Was die Kampusch-Affäre mit der (angeblichen oder tatsächlichen) Linkslastigkeit der Justiz zu tun haben soll, ist mir völlig schleierhaft.

  2. cmh (kein Partner)
    22. August 2011 10:06

    Eine weitere Möglichkeit zum Outsourcen und damit zu Reduktion der Staatsschulden kommt mir gerade nach historischen Vorbildern.

    Privatisieren wir doch die öffentliche Anklage.

    Gelingt der Nachweis der Schuld, zahlt der Verbrecher das Doppelte. Misslingt die Anklage und der Angeklagte geht frei, zahlt der Privatankläger das Vierfache.

    Details sind natürlich verhandelbar, aber die Prozesskosten sollten mindestens dabei gedeckt sein.

    • cmh (kein Partner)
      22. August 2011 10:08

      Um keine Irrtümer durch moderne Begriffe aufkommen zu lassen.

      Statt Privatankläger richtig "privater Ankläger", "Anklageunternehmer", "Denunziant" oder ähnliches.

    • Neppomuck (kein Partner)
      22. August 2011 11:42

      Man kann etwas nicht gleich zweimal "privatisieren".

      Die Anklage haben sich ja die Roten schon unter den Nagel gerissen.

  3. Jacky (kein Partner)
    21. August 2011 13:59

    Der Tierschützerprozess war dann wohl auch ein Werk dieser "linken Parteizelle" in der Staatsanwaltschaft?

    Und dass die Amtsmissbrauchs-Anzeige gegen den schwarzen Ex-Minister Ernst Strasser bei der Staatsanwaltschaft "übersehen" wurde, bis sie verjährt war - war das auch ein Werk dieser "linken Parteizelle"?

    Ach ja, und dass im letzten Jahr vier selbsternannte "antikapitalistische Aktivisten" dafür, dass sie vor einer AMS-Filiale ein paar Mülltonnen angezündet haben, gleich für sieben Wochen in U-Haft genommen wurden - daran ist sicherlich auch die "linke Parteizelle" schuld?

    • jump (kein Partner)
      21. August 2011 14:24

      Im Tierschützerprozess war die StA Wr.Neustadt zuständig, ansonsten vollkommen d`accord!

  4. Politicus1 (kein Partner)
    21. August 2011 09:40

    Danke, Dr. A.U.!
    Dass Sie in Ihrer Liste den Fall Kampusch erwähnt haben.
    Mittlerweile ist dieser Fall ja zu einem Fall "5 Staatsanwälte" (darunter ein ehemaliger SPÖ-Stadtrat und Ehemann einer SPÖ-Vizebürgermeisterin von Purkersdorf...) geworden!

  5. xRatio (kein Partner)
    21. August 2011 00:27

    @Wertkonservativer 20. August 2011 14:14
    "Ich stehe zu meiner Meinung; mag kommen, was kommen soll bzw. kommen wird!
    Die nächste Zukufnt wird es weisen!"


    So. Habe verstanden.

    Jetzt bleibt nur noch zu hoffen, Sie haben sich damit endlich ausreichend entleert, erleichtert, ausgesabbert und ausgelabert.

    Sie müssen mit Ihren ewig dummen und inhaltlosen Phrasen und Redensarten nicht tausendmal und immer wieder das ganze Forum zuzumüllen.

    • xRatio (kein Partner)
      21. August 2011 00:30

      ...zumüllen.

    • Wertkonservativer
      21. August 2011 06:17

      Geht schon in Ordnung, xRatio: Sie müssen es ja wissen!

      gerhard@michler.at

    • cmh (kein Partner)
      22. August 2011 09:42

      123

      Wann gibt es wieder einmal etwas inhaltliches von Ihnen? Dass Sie den WK nicht schmecken können, haben mittlerweile ja glaube ich doch alle mitbekommen.

      Aber vielleicht sagen Sie mir, wann Sie mit seiner Umerziehung fertig sind, damit ich ...

      Ach gehn Sie!

    • einfacheinnick (kein Partner)
      22. August 2011 13:41

      @WK (ja, wieder mal Sie!):

      "... habe ich wirklich andere Prioritäten, als - wie ich hier immer wieder abqualifiziert werde - eitel zu sein."

      Mit dem Kurzzeitgedächtnis happerts schon, nicht wahr?

      SIE selbst haben in dieser kindischen, entbehrlichen Sternderlgeschichte (nein, nicht Ihre lächerliche 0,5-Sternderl-Jammerei) zugegeben, dass es Ihnen schmeichelt, wenn Sie Sternderlspitzenreiter sind! Es ging damals um den mitternächtlichen Dauerblogger, der Ihnen die Chancen auf Ihre Sternderl damit immer schmälere (warum auch immer).

    • CBS (kein Partner)
      22. August 2011 23:43

      @einfacheinnick

      Und der inzwischen dieser Eitelkeit zuliebe ständig in die "Sternderlaffäre" mithineingezogen wird.
      Aber, nein .................................er doch nicht!

  6. gast (kein Partner)
    20. August 2011 23:52

    Diese Website ist auf dem Handy kaum lesbar. Es braucht eine App!

    • xRatio (kein Partner)
      21. August 2011 00:34

      @gast 20. August 2011 23:52

      Diese Website ist technisch tatsächlich eine absolut einmalige, unzumutbare Katastrophe.

      Wurde schon hundertmal detailliert beanstandet.
      Da sind echte Dilettanten am Werk!

    • Gennadi (kein Partner)
      21. August 2011 12:51

      Eine App? Mein Computer tuts auch.

  7. numerus clausel (kein Partner)
    20. August 2011 21:11

    Verzetnitsch, Hundstorfer, Schmidt, Faymann, Purgstaller, Vranitzky, Klima, Voves,.....
    Eben nur mal auf die schnelle die bekanntesten genannt, wo Malversationen bis zum Himmel stinken, aber wo bleiben hierbei die "Aufdeckermedien" und selbsternannten "Aufdecker"? Wo bleiben hier "Österreich", "Heute", "Standard", "Falter", der nicht mehr selbst so saubere "Pilz", alles natürlich unter dem Deckmanterl der Unschuldsvermutung?
    Weshalb hat es bis dato noch niemand geschafft, den Lebenslauf des Bundesmaturanten genau zu eruieren? Letztens war doch wieder die Servicenummer das Bundeskanzleramtes in einigen Zeitungen lanciert, einfach mal dort informative Anrufe tätigen diejenigen dort tun mir zwar leid, aber wenn sie sich dort reinsetzen, dann werden sie wohl auch für solche Fragen gebrieft sein, oder werden dann die Telefonleitungen rausgezogen? Ein Versuch und Spaß wäre es wohl wert.

    P.S.: Jetzt kommt sicher gleich der Drollfräser und verstäht daas wieedaaa niiiiieeeedddd

    • Trollfrässer (kein Partner)
      22. August 2011 09:44

      Ich bin auf Urlaub, lege aber doch Wert auf die korrrrrekte Schreibung meines Nicks.

  8. black (kein Partner)
    20. August 2011 19:26

    Um zu illustrieren, dass die Linken die Gerechtigkeit in Österreich mit höhnischem Gelächter zertreten und zutiefst verachten, braucht man nur einen Namen zu erwähnen:

    Heinz Mayer

    • Kapuzerer (kein Partner)
      20. August 2011 19:47

      Dieser Mayer unterstützt den Lugner bei der Durchsetzung der Sonntagsöffnung!
      Wer kennt sich da aus?

    • brechstange
      21. August 2011 10:56

      @kapuzerer
      Wahrscheinlich vergisst er immer einzukaufen während der Geschäftszeiten.

    • contra
      24. August 2011 23:07

      @Kapuzerer

      pecunia non olet!

  9. Gennadi (kein Partner)
    20. August 2011 15:51

    Auch der "intelligenteste" Justizminister könnte nichts an der Tatsache ändern, dass pragmatisierte Staatsdiener praktisch unkündbar sind.
    Unter dem "dümmsten" (heißt, unfähigsten) Justizminister ist diese radikale Einfärbung schließlich aif breiter Ebene eingerissen. So etwas ist frühestens nach Jahrzehnten behebbar. Bis dahin können Pleischl & Genossen frei von ministerieller Fähigkeit werken.

  10. A.E.I.O.U. (kein Partner)
    20. August 2011 12:48

    Warum wird im Fall Grasser so intensiv ermittelt?

    Einige meinen, weil in der STA ein Linksblock werkt.

    Das mag schon sein, aber ist das wirklich der Grundfür die Abhöraktion ?

    Ist es nicht eher so, dass es auf den Hand liegt, dass Grasser höchstwahrscheinlich ein mehrfacher Verbrecher ist? Schlüsse darauf lassen sich mit hoher Wahrscheinlichkeit ziehen. Aber das ist in einem gerichtlichen Strafverfahren zu wenig. Ohne Beweis ist eine Behauptung nichts wert. Anders im österr. Verwaltungsstrafverfahren vor einem UVS. Dort geschieht es fast tagtäglich, dass Beschuldigte ohne Beweise bestraft werden. Dort wird automatisch und rechtswidrig aus einer Kennzeichentafel geschlossen, dass der Zulassungsbesitzer auch der Lenker ist. In Wien gibt es die meisten derartigen Mißbräuche. Es geht nur um Geldbeschaffung in Massenverfahren.

    Aber zurück zum Fall Grasser.

    Was bleibt einem StA übrig, wenn er felsenfest von der Schuld eines Verdächtigen überzeugt ist, ihm aber die Beweise fehlen. Er wird danach trachten, die nötigen Beweise zu beschaffen.

    Nicht mehr und nicht weniger ist hier dahinter.
    Höchstens noch der Druck der breiten Öffentlichkeit, die ebenfalls Grasser für einen Verbrecher hält und der Staatsgewalt Unfähigkeit und sogar dessen Schutz vorwirft.

    Nichtsdestotrotz gilt die U-Vermutung. Aus dieser wird u.a. abgeleitet, dass der Ankläger die nötigen Beweise zu beschaffen verpflichtet ist.

    • Reinhard (kein Partner)
      20. August 2011 15:00

      Das ist ja richtig, aber auch bei der Beschaffung von Beweisen gibt es einen Rahmen, der aus gesetzlichen Bestimmungen, dem Schutz der Privatsphäre und der Verhältnismäßigkeit zwischen Verdacht und Maßnahme besteht.
      Das Erfassen aller Verbindungsdaten, das Mitlesen der Post, das Abhören der Gespräche, Belauschen und Verfolgen wird in diesem Umfang gerade mal bei dem Verdacht auf terroristische Anschläge oder der Gefahr der Wiederholung schwerer Straftaten angeordnet. Zur Aufklärung eines Betrugsverdachtes, dessen mögliche Schwere nicht aus seinem Umfang sondern einzig und allein aus seiner politisch erwünschten Signalwirkung besteht und der, wie Sie richtig bemerken, mehr dem (medial geschürten) öffentlichen Vorurteil entspringt als wirklichen Verdachtsmomenten, sind solche Maßnahmen mehr als überzogen und grenzen haarscharf an Politjustiz.
      Wenn jeder, den man wegen politischer Unbotmäßigkeit nur in den Medien madig machen braucht, neben dem Rufmord auch noch mit solchen schwersten Eingriffen in seine Privatsphäre rechnen muss, die dann auch noch flugs an die Tintenstrolche weitergegeben werden, dann Gute Nacht Rechtsstaat!
      So etwas waren die Methoden der Linksstaaten.
      Und ein Schelm, der Böses dabei denkt, dass sich die Staatsanwaltschaft mit solchen parteibotmäßigen Fällen jahrelang beschäftigt, aber die Gründung einer linksterroristischen Vereinigung wie der vor wenigen Tagen hier besprochenen "Roten Antifaschistischen Aktion", deren erklärtes Ziel die Schaffung bewaffneter Milizen und der gewaltsame Aufstand gegen unser demokratisches System ist, scheinbar nicht bemerkt.
      Oder dieses Bemerken zumindest nicht sofort in die sonst mit internen Infomationen bestversorgten Redaktionsstuben faxt.

    • Gennadi (kein Partner)
      20. August 2011 15:47

      Wenn ein Staatsanwalt von etwas "überzeugt" ist, heißt, nicht mehr unvoreingenommen, hat er den Fall abzugeben. "Verbrecher" ist jemand erst nach einer rechtskräftigen Verurteilung.

    • numerus clausel (kein Partner)
      20. August 2011 21:36

      aieou, Sie sind sicher für eine Einführung eines "Antifaschistischen Schutzwalls", oder?

  11. jump (kein Partner)
    20. August 2011 11:57

    Ich vermute mal, Unterberger fürchtet sich davor, dass es demnächst eine Fortsetzung dazu geben könnte: http://www.youtube.com/watch?v=Acw2oEG0Jdg&feature=related

    Aber schon klar, die wahren Schuldigen in Korruptionsfällen sind immer die Aufdecker!

    • Maybach (kein Partner)
      20. August 2011 12:31

      Ja, die linkslinke Jagdgesellschaft ist halt schuld an der Verfolgung unschuldiger Bürger, so kann man die Welt ja auch sehen. Leider sitzen die Gauner auf beiden Seiten der Reichshälfte, so unparteilich könnte man auch als "konservativer" Journalist sein, Herr U.!

    • brechstange
      21. August 2011 10:58

      Es ist ja schon arg, dass die Veranstalter noch nicht angeklagt sind. Immerhin verwendeten sie für ihr Kabarett Beweismaterial. Leben wir in einer Bananenrepublik?

    • jump (kein Partner)
      21. August 2011 14:20

      Warum machen Sie keine Anzeigen, wenn es strafbar ist, daraus zu zitieren?
      Ist es nicht! Die Protokolle waren Teil einer parlamentarischen Anfrage und wurden dadurch "immunisiert".

      Einmal mehr bemerkenswert: Die Veröffentlichung ist der größte Skandal, aber es fällt kein Wort zu den atemberaubenden Gesprächsinhalten!

    • cmh (kein Partner)
      22. August 2011 09:52

      "Nicht alles was zivilrechtlich eine Schweinerei ist, ist auch strafbar. Und das ist gut so!"

      Dieser Satz wird heutzutage üblicherweise zugunsten der Schweinerei ausgelegt. Also solange es kein mit verfassungsmehrheit zustandegekommenes Gesetz gibt, glaubt der schlitzohrige Zeitgeist, wäre jede Schweinerei auch rechtens. Denn die anderen werden bei dieser Bande nicht anstreifen wollen.

      So hier auch unsere Amtstrolle.

      Richtigerweise ist es ein Zeichen von Anstand, gewisse Dinge nicht zu tun, auch wenn diese nicht strafbar sind.

  12. jak (kein Partner)
    20. August 2011 11:23

    solange hier die medienschreiber solche zustände allein zur vermehrung ihrer leserschaft berichten wird sich nichts ändern !
    alles nur aufgeblasene künstliche aufregung - zum dampfablassen des volkes zorn - und was ist die basis des dampfes ...

    • AppolloniO (kein Partner)
      20. August 2011 11:45

      Auch ich fürchte mit Jak, es wird sich nichts ändern.

      Da gab`s einmal eine von Haider geführte Partei die fest versprochen hat mit dem Politfilz endlich Schluss zu machen. Am Ende heulte sie mit den Wölfen.

      Und gestern versprachen die Grünen einen Stopp der roten Selbstbedienung in Wien. Heraus kam ein zusätzlicher Radfahr-Kilometer, zu allem anderen wird geschwiegen. Also: keine guten Aussichten.

  13. robespierre (kein Partner)
    20. August 2011 10:53

    Nur die Wiedereinführung der Todesstrafe für kriminelle Richter und Staatsanwälte löst das Justizproblem.

    Nicht zu übersehen ist die SPÖ-Sektion "Oberster Gerichtshof". Dass der Oberster Gerichtshof ein krimineller Saustall ist, wird von denen doch niemand bestreiten. Es gibt ja handfeste Beweise, dass der Oberste Gerichtshof die Interessen der SPÖ rechtsfreundlich vertritt.

    Ja, es gibt auch Beweise, dass der Oberste Gerichtshof bei der Korruption des Gesundheitssektors Tatbeteiligter ist

  14. black (kein Partner)
    20. August 2011 08:18

    Die SPÖ ist ein ideologischer Staat im schwer verschuldeten Staat.

    Die SP-Justiz bastelt zum Zwecke der ideologischen und politischen Verfolgung aus allem Möglichen und Unmöglichen "Tatbestände", um politische Mitbewerber zu vernichten - Hand in Hand mit dem ORF (dem ehemaligen "Reichssender Wien").

    • Neppomuck (kein Partner)
      20. August 2011 08:49

      Lt. O. Spengler ("Untergang des Abendlandes") waren die Nazis eine "Organisastion der Arbeitslosen durch die Arbeitsscheuen".

      Wie könnte das Analogon für die Sozis lauten?

      Etwa: "... eine Organisation der Ausgebeuteten durch die Ausbeuter"?

      Weitere Vorschläge sind erbeten.

    • KH (kein Partner)
      20. August 2011 09:34

      das Analogon für die Sozis?

      Die tagtägliche Kriegserklärung an den Steuerzahler durch ungebildete Mietmäuler.

  15. Haider
    20. August 2011 00:41

    Ein konsequenter Analphabetenjouralismus, unterstützt vom Zwangsgebühren-ORF und bestochenen Printmedien, manipuliert die Österreicher schamlos. Scheinprobleme werden hochstylisiert (Vogelgrippe, CO2-Hysterie, EHEC-Theater, Waldsterben, Klimakatastrophe ... alles dient nur dazu, die Bevölkerung dumm sterben zu lassen!). Zum Glück gibt es im Zeitalter des Internet andere Informationsquellen als durchsichtig gesteuerte Gehirnwäsche!

    • Neppomuck (kein Partner)
      20. August 2011 08:44

      Die Wahrheit ist ein Mosaikbild, das im eigenen Kopf entsteht, man muss die bunten Steine der Detailinformationen nur richtig zusammensetzen.

  16. byrig
    20. August 2011 00:18

    diese linke 68-justiz ist nur in einem fall streng und unerbittlich:wenn es gegen sogenannte rechte bzw nichtlinke geht.
    alles andere gesindel wird mit samthandschuhen angefasst:mörder,diebe,gewalttäter,linke und sozis.
    und wie beim orf ist eine hilflose övp nicht einmal dann in der lage dem ein ende zu setzen,wenn sie selbst den justizminister stellt.

    • Kelso (kein Partner)
      20. August 2011 12:35

      Die VP ist wohl selbst links, sonst ist ihr Verhalten nicht erklärbar. Diese Partei vertritt schon lange keine Werte mehr, sondern das Wohlergehen ihrer Günstlinge.

    • cmh (kein Partner)
      22. August 2011 09:55

      Lieber Bob!

      War das jetzt eine Wahlempfehlung für die FPÖler?

  17. HDW
    19. August 2011 21:41

    Statt die Standard Artikel des Bolschewiken Mumelter, oder auch die des wiener Emmigranten Mannheimer (auch Kommunist wenn auch stellvertreten durch seine Frau) aus Rom nachzuplapperen, hätte das geschätzte, aber leider eben geistig sich auf Urlaub befindliche Ösi-Bürgertum die Methode dieses "Postmodernen kommunistischen Putsches" durch parteilichen Justizialismus, Korrupte Journaille und einseitigen Datenklau, bereits seit Mitte der 90er Jahre in Italien studieren können. Da ging es nämlich nicht um irgend eine Person, Moralin oder sonst irgendwelche "bürgerliche Werte" sondern einzig und allein um den Endsieg der Linksextremen Maximalisten über die liberale Welt des Reformismus westlicher (nicht österreichischer) Sozialdemokratien!

  18. inside
    19. August 2011 19:39

    Ich bin für die Einführung von Smilies - für die amusantesten Threads.
    Heute wär' wieder was dabei ... so für 16 Lacher....

  19. libertus
    19. August 2011 17:29

    Paßt einmal mehr zu unserer unabhängigen Justiz.

    Trotz Schadenswiedergutmachung:

    http://steiermark.orf.at/stories/533096/

    Wäre einem Genossen niemals widerfahren.

    • Cotopaxi
      19. August 2011 21:45

      Sie vergessen den Elsner.

    • Brigitte Imb
      19. August 2011 22:05

      Muß halt die Gräfin auf "krank" machen, wie Zwettler.

    • contra
      19. August 2011 22:39

      @B. Imb

      Genau und wie im Endeffekt auch der Elsner, als es von U-Haft (die wesentliche Begünstigungen vorsieht!) zur regulären Haft übergegangen wäre!

      @Cotopaxi

      Der Elsner war ein bißchen ein größeres Kaliber, da ist nix mehr gegangen.
      Der hat auch gleich 2 unbedingte Gefängnisstrafen ausgefaßt und ist jetzt frei.
      So, what?

    • Brigitte Imb
      19. August 2011 22:56

      contra,

      einsitzen ist wohl gut für derartige Verfehlungen, aber bitte ALLE die sich schuldig gemacht haben, auch die Linken!
      Na und der "Marcel" scheint ja außerhalb der Haftanstalt in rasantem Tempo genesen zu sein.
      Einfach ein Witz unsere Justiz und Rechtsprechung.

    • Schani
      20. August 2011 01:44

      Welcher Politiker wurde je wegen Wirtschaftsverbrechen im Amte verurteilt und hat den durch ihn verursachten Schaden gutgemacht?

    • Xymmachos
      20. August 2011 11:50

      ad Elsner:
      Bitte nicht zu vergessen, daß der Marcel verurteilt werden mußte, damit man den Flöttl jr. de facto laufen lassen konnte. Denn der hat sich ja, wie jeder denkende Mensch (und inzwischen auch der dümmste Banker) weiß, die BAWAG-Millionen unter den Nagel gerissen. Hat aber, weil ER ist nicht dumm und weiß, wie's geht, die SPÖ, die damit ihren Schuldenberg weitestgehend los wurde sowie auch den Vranitzky (Stichwort "Euro-Beratung" um 1 Mio ATS) daran "mitpartizipieren" (O-Ton Zentralsparkasse) lassen. Und passender Weise fand sich dann noch ein Gutachter (ja, genau der, der sich jetzt bei der Hypo-Alpe-Adria wieder eine goldene Nase verdient), der sich nicht entblödete, das Flöttl-Märchen vom Totalverlust der Daten infolge eines PC-Absturzes, das beim fachkundigen Publikum während des Prozesses für schallende Heiterkeit sorgte, der natürlich auch und gerade in dieser Hinsicht überforderten Richterin als jedenfalls plausiblel darzustellen. Und der Anklagevertreter Krakow, der ja nicht ganz so ahnungslos war wie das arme Hascherl Claudia Bandion-Ortner, schwieg vornehm. Auch er hatte es, wie man weiß, nicht zu bereuen...

    • libertus
      21. August 2011 05:28

      @Xymmachos

      Man faßt es nicht, aber alles möglich bei uns in "Bagdad"! :-(

  20. DerTurm
    19. August 2011 15:50

    Zum Thema "Linke Medienmacht" gab es einen höchst interessanten Artikel des deutschen Kommunikationswissenschaftlers Mathias Kepplinger im Focus 21/2011:
    "In Treue fest" http://www.focus.de/politik/deutschland/debatte-in-treue-fest_aid_629716.html

    und einen zusammenfassenden Artikel von Lion Edler auf Eigentümliche Frei:
    Medienmacht: "Die „vierte Gewalt“ ist erste Gewalt" http://ef-magazin.de/2011/08/17/3138-medienmacht-die-vierte-gewalt-ist-erste-gewalt

    • Erich Bauer
      19. August 2011 16:14

      Es git hochinteressante Studien in den USA. Dort wird von einem "globalen Hirngespinst"gesprochen. Dem "politisch-juristiisch-medialen-Komplex". Dem PJM. Das passt gut ins Mittelalter. Um ein komplexes, eigentlich schon unüberschaubares Gemeinwesen "gefügig" zu halten muß man es ständig "belehren". Vor allem muß man es ins "Angst und Schrecken" versetzen... Es würde zu weit führen, hier und jetzt, näher darauf einzugehen... Wenngeleich es ein ergiebiges Thema wäre...

      Zumal ich die nächsten drei Wochen "offline" bin. Denn heute noch geht's für mich "direciton" Kilimandscharo. Ich will noch dessen Gletscher schauen - solange es ihn noch gibt... :-)

    • Martin Bauer
      19. August 2011 16:30

      Lieber Erich

      Es gibt ihn kaum mehr. Mehr als ein Stück Eis in den Gintonic wird sich nicht ausgehen - fürchte ich. :-)
      Wir werden Dich hier 3 Wochen lang vermissen.
      .. Hoffentlich hast Du dort auch ein schönes Zelt, mit einer schönen Frau und perfektem Service ... wie Gregory seinerzeit.... (natürlich ohne Drama)

    • contra
      19. August 2011 16:36

      @Erich Bauer

      Schönen, erholsamen Urlaub wünsche ich und hoffentlich hält der "Kili", was er verspricht! ;-)

    • Alexander Renneberg
      19. August 2011 16:52

      ebenso einen erholsamen urlaub herr bauer.

      sie werden wir vermissen ;-)

    • Erich Bauer
      19. August 2011 17:48

      Lieber Martin,

      ich danke Dir sehr herzlich für Deine Tipps, was den Gin-Tonic betrifft :-) Leider bekomme ich ab "3000 Höhenmmeter" immer Kopfweh! Es gibt aber Mittel,dem entgegenzuwirken... :-) Ich weiß allerdings, daß Sie ein Verkäufer sind... :-) Und das "Gletschereis" ist ein verdammt gefragtes PRODUKT!!! Man hält es zwar nicht für möglich, Aber die US Bourbon-Säufer ste'n drauf. DIE zahl'n dafür! Manchmal frag' ich mich sschon... Und Du dich sicher auch... Das mit dem Zelt... meine klausutropophobischen Schübe werde ich wohl beherrschen müssen..

      Vielen Dank auch an Alex und "contra" für die lieben Wünsche. Ich freue mich jedenfalls von EUCH danach wieder zu hören, Macht Euch keine Sorgen ich bin bewaffnet.... :-)

    • terbuan
      19. August 2011 18:41

      Lieber Erich,
      als penetrant Urlaubender im inneren Salzkammergut verfolge ich nur sporadisch den Blog.
      Jetzt aber wünsche ich Dir alles Gute und einen schönen und aufregenden Urlaub!
      Komm gut zurück, wir freuen uns auf alle Deine künftigen gepfefferten Beiträge!
      lg/terbuan

    • Brigitte Imb
      19. August 2011 19:27

      @ Erich B.,

      bitte bring ein paar Sklaven mit ( ich begrüße ganz höflich den Verfassungsschutz und die Löw´ler), -

      ansonst einen angenehmen Urlaub.

      LG, Brigitte

    • Erich Bauer
      19. August 2011 20:33

      Brigitte,
      "... bitte bring ein paar Sklaven mit..."

      Für die Küche, für den Garten oder für sonstige Kurzweil? :-)

    • Brigitte Imb
      19. August 2011 21:05

      Erich,

      letzteres ist abgedeckt, aber danke der Nachfrage - sehr fürsorglich, wirklich!
      Nur Arbeitssklaven, Elektriker u. Installateurskl... kommen auch auf ihre Kosten. Also nur zu....

    • Nikita (kein Partner)
      20. August 2011 12:54

      @Imb
      Sie haben noch nie einen Neger probiert, nicht wahr?

    • Brigitte Imb
    • Nikita (kein Partner)
      20. August 2011 14:00

      Wenns für die Arbeit besser sind, dann eppa auch für andere Sachen ...

    • Brigitte Imb
      20. August 2011 16:02

      Wieso besser? Billiger!

  21. DerTurm
    19. August 2011 15:33

    Zufällig habe ich heute einen Teil des Mittagjournals gehört, in welchem man sich erblödet hat, über die Anzahl der SIM-Karten in Grassers Besitz unqualifzierte Äußerungen abzugeben.

    Ich frage mich, was es irgendjemand außer Grasser selbst angeht, wie viele Telefone und wie viele SIM-Karten er besitzt oder verwendet*?

    Und ich frage mich wiederum: Wer hat dieses Detail den Medien zugespielt?

    *Detail am Rande: Ich verwende selbst fünf verschiedene SIM-Karten (es gibt Telefone, mit denen man zwei SIM-Karten gleichzeitig verwenden/umschalten kann), vor zwei Jahren waren es noch mehr.

    Und es ist ja gerade die Finanz, die mich dazu "zwingt", (mehrere) ausschließlich private SIM-Karten zu nutzen (ich lasse mir doch keine Privatnutzung unterstellen)...

    • contra
      19. August 2011 15:37

      @Der Turm

      Willkommen im Club!
      Ich verwende selber ebenfalls 3 Stück, wen wundert's in Zeiten wie diesen.
      Metternich läßt grüßen!

    • brechstange
      19. August 2011 17:26

      Dass jemand mehr als eine SIM-Karte geht in diese Provinzköpfe eben nicht herein. Wir haben für jedes Land, in das wir reisen, ein eigenes Handy bzw. SIM-Karte, weil es einfach günstiger ist.

  22. Dr. Otto Ludwig Ortner
    19. August 2011 15:00

    Ein "wegen Mordes gesuchter KGB - Agent" ist auch ein statement von enormer Schlagseite zu Gunsten des Terrors. Denn Aufruhr war zu allen Zeiten von der Staatsgewalt zu bekämpfen - sonst geht es zu wie in London kürzlich, jetzt in Berlin und an vielen anderen Orten der Welt. Wenn Polizeiaktionen gegen Landfriedensbruch Tote fordern, ist das gewiß zu beklagen, aber zum Mord wird Tötungsvorsatz gefordert, und beim Landfriedensbruch kommt als weitere rechtliche Anforderung zu diesem schwersten aller Delikte hinzu, daß das Maß der zur Herstellung der staatlichen Ordnung notwendigen Mittel überschritten wurde. Überdies wäre ein solches Delikt bei der für den Täter zuständigen Behörde anzuzeigen - und das sind sicher nicht rachedurstige Landfriedensbrecher. Mir stößt bei der Zunft der Journalisten besonders sauer auf, daß sie meinen, ein Volksaufstnd führe zur Errichtung eines Rechtsstaates. Das ist noch nirgends eingetreten, denn der Volksaufstand impliziert die Verachtung des Rechtes und die Huldigung des Verbrechens.

    • Norbert Mühlhauser
      19. August 2011 19:29

      Es stellt sich unter solchen Umständen, also während umstrittener Machtübergangsphasen, halt immer die Frage:

      Welche Rechte hat eine zahlenmäßig starke, aber vielleicht doch nicht die Mehrheit repräsentierende Minderheit? Muss sich eine mögliche Mehrheit von einem gesetzlosen Straßenmob den Willen aufzwingen lassen?

    • Dr. Otto Ludwig Ortner
      19. August 2011 20:57

      Wir leben in einem Zeitalter fragwürdiger staatlicher Autoritäten, und das Resultat ist natürlich der Terror. Vom Terroristen unterscheidet sich eine Autorität und eine Person, die keine offensive Gewalt anwendet und bei der notwendigen Verteidigung nur die gelindest notwendigen Mittel anwendet und und sich keiner Notwehrüberschreitung schuldig macht. Das Argument der Vergeltung "Coventry", die Rache, rechtfertigt nicht, sondern erschwert das Delikt. Das sind die Staatsrechtslehren der Zivilisation (Autor: Jesus von Nazareth, "Bergprdigt"). Wer das nicht weiß, kennt nicht das Recht

    • Norbert Mühlhauser
      19. August 2011 21:07

      Ja, Danke. Ich finde jedenfalls auch, dass die Sachverhaltsdarstellungen der Journalisten in solchen Fällen zu wünschen übrig lassen; diese Helden sind vielmehr Handlanger darin, den Sieger die Historie schreiben zu lassen. Und der Bürger scheint es verlernt zu haben, Ansprüche an die Auslandsberichtserstattung zu stellen. Panem et circenses, und das Lemming-Syndrom ...

      Noch eine Berichtigung - es sollte natürlich heißen:
      ... Welche Rechte hat eine zahlenmäßig starke, aber vielleicht doch nicht die Mehrheit repräsentierende Gruppierung?

    • socrates
      20. August 2011 16:17

      Dr. Otto Ludwig Ortner
      Ein 82-jähriger machte heuer den Waffenführerschein. Als ihn der Prüfer fragte, warum er in seinem Alter das macht, erzählte er: "Ich schlief und wurde durch Geräusche im Nebenzimmer geweckt. Als ich nachsah, fand ich 3 Personen, die unsere Sachen durchsuchten. Einer bemerkte mich und sagte: ´Leg dich hin und sei ruhig, dann passiert die nichts´. Ich tat es und beschloß mir eine Waffe zu kaufen. Die Angst, die wir hatten, kann ich gar nicht beschreiben."
      Die GB-Justiz, die die Einbrecher seit der Labourherrschaft schützte, gibt dem Druck der Bürger, dieses Gesetz aufzuheben, nach. Davor wurden von Selbstschutzvereinen die Zahlen der alten Menschen, die auf Grund dieser Möglichkeiten von Einbrechern bestohlen wurden und die sich zu verteidigen suchten, dabei niedergestoßen und verletzt wurden, angegeben. Dazu kam ein sehr hoher Anteil von Todesfällen innerhalb von 3 Monaten nach der Tat durch Brüche und andere Verletzungen, welche die alte Leute erlitten hatten.
      Viele dieser Menschen hatten für das Recht gekämpft, jetzt sollen sie ruhig halten?
      Ihre Definition von Recht vergißt Leute wie Begin, Castro.....usw., also Menschen die nach einer Revolution an die Macht kamen. Dann mischten sie die Karten neu.
      Erol Flynn drehte einen Film in Cuba über die Schreckensherrschaft von Battista, ebenso gibt es hervorragende Filme von Eisenstein, die von der Zensur versteckt werden (Que viva Mexico, La vengenza de Pablo Villa).

    • cmh (kein Partner)
      22. August 2011 10:02

      Was ich immer bemängle ist nicht, dass Grasser exzessiv abgehört wird und Geheimpolizisten mit der Entschuldigung, dass sich nachgeordnete Dienststellen halt an das Gesetz gehalten hätten, durchgewunken werden, sondern dass die unabhängige Justiz nichts mehr mit ihrer Unabhängigkeit anzufangen weiss. Dafür kann sie glänzend auf dem RodaRodaschen Justizklavier spielen.

      So wird Recht zu Unrecht,. Wohltat Plage.

  23. Rosi
    19. August 2011 14:16

    Der Abhörskandal gegen Grasser geht entschieden zu weit. Ich bin kein FPÖ Fan, aber das Maß ist nun endgültig voll, einen unbescholtenen Bürger derart zu durchleuchten, ist eines Rechtsstaates nicht mehr würdig.

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige und
    Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

    • Undine
      20. August 2011 09:28

      @Rosi

      Karl-Heinz Grasser = der gläserne Mensch

      Dank Peter Pilz und Co! Äh, wollten die nicht eigentlich genau das verhindern? Datenmißbrauch ist also bei Nichtlinken durchaus erwünscht???

  24. RR Prof. Reinhard Horner
    19. August 2011 13:57

    reinhard.horner@chello.at

    Soll Österreich wie die Ukraine werden? Hat ein parteiunabhängigerJustizminister doch mehr Gewicht, mehr Chancen? Sollte vom Weisungsrecht nicht weniger, sondern mehr Gebrauch gemacht werden?

    • Erich Bauer
      19. August 2011 14:15

      Ich finde, man sollte diese Inquisitorenhorde sogar "enteiern", so man welche vorfindet...

  25. Xymmachos
    19. August 2011 13:24

    In der Aufzählung der Versäumnisse bzw. Untätigkeiten der Staatsanwaltschaft vermisse ich eine mir doch sehr wesentliche Causa, nämlich die de-facto-Versenkung der Österreichischen Kommunalkredit AG durch das rote Duo Platzer/Schmied. Aber da letztere nicht nur eine stramme Genossin ist, sondern jetzt auch noch als Unterrichtsministerin dilettiert und in dieser Funktion ihr Zerstörungspotential neuerlich, und zwar diesmal durch Vernichtung des Mittelschulsystems, unter Beweis zu stellen bemüht ist, kann sich die Staatsanwaltschaft halt nicht und nicht zu einer Untersuchung der kriminellen Vorgänge bei der ÖKK aufraffen. U.a. wohl auch deshalb, wei sie so damit beschäftigt ist, den Grasser mit allen seinen SIM-Karten abzuhören...

    • contra
      19. August 2011 15:27

      @Xymmachos

      Vermutlich hat die SchmiedIn zuviel Insiderwissen aus ihrer Zeit bei ÖKK und deshalb darf sie weiterwerkeln!

      So wie seinerzeit beim Scholten, dessen "Inthronisierung" sogar ein Todesopfer forderte und trotzdem gab es keinerlei Ermittlung.

      Schon damals wurde der Rechtsstaat von den Linken ausgehebelt!

    • Erich Bauer
      19. August 2011 15:37

      contra,

      Samstags war's vorbei mit ihm. Und donnerstags wurde er schon eingeäschert... Untersuchung nicht mehr möglich... Friede seiner Asche...

    • Martin Bauer
      19. August 2011 15:45

      Ich weiss nicht, ob Homosexualität damals schon als zusätzliches Qualitätsmerkmal gegolten hat, aber soviel steht fest:

      Wiens „Intrigantenstadel"

      Die letzten Worte gerieten dem Bankvorstand zum pathetischen Appell: „Für klare Verhältnisse!“, so schloß Gerhard Praschak, 46, seinen fünfseitigen Abschiedsbrief, dann nahm er die Smith eine bitterböse Anklage gegen die Postenschacherei in Österreichs Chefetagen.

      Dem Spitzenmanager und Ex-Kanzlerberater hatte das rote Parteibuch selbst zu einer rasanten Karriere verholfen. Nun bangte er um Macht und Glanz, da der ehemalige Kunst- und Verkehrsminister Rudolf Scholten neben ihm in den Vorstand der halbstaatlichen Kontrollbank einziehen sollte.

      Ins Elend hätte ihn das nicht gestürzt, bemerkte die „Kronenzeitung“ zu der Tragödie im „Intrigantenstadel“. Das Boulevardblatt hämisch: „Die Tränen der Rührung werden nur spärlich fließen.“ Praschaks penibel geführtes Tagebuch enthülle „obszöne Gespräche, wer welchen Millionenjob zugeschanzt bekommt“, urteilte der „Kurier“. So ist darin nachzulesen, wie der Banker von Konkurrent Scholten belehrt wird, daß anderswo vielleicht Können über Karrieren entscheide, in Wien dagegen zähle „politischer Druck“. Und davon verspürte Praschak reichlich aus Viktor Klimas Kanzleramt sowie durch dessen Genossen im Wiener Rathaus und in den Bankpalästen.

      In Schwung gekommen war das Personalkarussell durch den Beschluß der großen Koalition, die beiden staatsnahen Großbanken Bank Austria und Creditanstalt zu verschmelzen. Beim fälligen Umbau des Finanzsektors kämpfen Banker und Politiker seither erbittert um Pfründe und Posten.

      Praschak verlor und schoß. Vorher hatte er bei Staatsanwalt, Medien und Opposition noch 120 Seiten Munition gegen die einstigen Parteifreunde abgeliefert. Jörg Haider geißelte den „roten Hochadel und schwarze Schildknappen, die den Staat unter sich aufteilen“.

      Die Betroffenen selbst haben sich vom ersten Schock schnell wieder erholt. Praschaks Vorwürfe seien samt und sonders haltlos, riefen sie im Chor. Wenig Hoffnung für Wahrheit und Klarheit, kommentierte deshalb die Wiener Presse: Nach einer Schamfrist wird der Postenschacher weitergehen.

      DER TOD DES ROTEN BANKIERS

      1951 Gerhard Praschak wird als Sohn eines Schlossers im niederösterreichischen Traismauer geboren. Studium der Volkswirtschaftslehre in Linz. Vorsitzender des Sozialistischen Studentenverbands in Oberösterreich

      1976 Karrierestart bei der Nationalbank

      1986 Sekretär des Finanzministers

      1988 Berater von Kanzler Franz Vranitzky (SPÖ)

      1991 Wechsel in den Vorstand der halbstaatlichen Kontrollbank (Jahresgehalt: 714 000 Mark)

      1994 Zweite Ehe mit einer Psychiaterin

    • contra
      19. August 2011 16:03

      @Martin Bauer

      Vielen Dank für die Infos!
      Da hat sogar einmal eine Krähe der anderen ein Auge ausgehackt.
      Tja, wenn es bei den Genossen um den Futtertrog geht, bleibt eben kein Auge trocken!

    • Martin Bauer
      19. August 2011 16:32

      contra

      Überlege mir schon ob wir die Geschichte nicht im nächsten ECHO..... als pars pro toto ...

    • Martin Bauer
      19. August 2011 16:33

      contra

      .. immerhin wäre er heuer 60 geworden .....

    • contra
      19. August 2011 16:56

      @Martin Bauer

      Keine schlechte Idee = immerhin das Sittenbild einer bereits jahrzehnte dauernden Ära! Ich sage JA dazu, schließe mich jedoch der demokratischen Mehrheit an! ;-)

    • Alexander Renneberg
      19. August 2011 16:59

      martin,

      a) ja ins echo, da müssen wir uns aber juristisch absichern. aber unter dem titel "niemals vergessen" sollte es funktionieren.....
      das tun andere ja schon seit vielen jahren mit großem erfolgt

      b) man kann garnicht soviel fressen..........

    • Martin Bauer
      19. August 2011 17:12

      AR

      Absichern? Warum? Der Artikel erschien 1997 im Focus!
      Also alles palletti :-)

    • brechstange
      19. August 2011 17:32

      @Martin Bauer

      Bin auch dafür. War da nicht auch noch ein mysteriöser Wohnungseinbruch bei Praschak nach seinem Tod?

    • contra
      19. August 2011 17:36

      @brechstange

      Stimmt genau, danke für den Hinweise - das gehört natürlich unbedingt dazu.
      Die Witwe ist ja bekanntlich ausgewandert, sie wird wissen warum!

    • terbuan
      19. August 2011 18:10

      brechstange
      Ich wohnte damals zufällig im selben Haus, eingebrochen wurde nach seinem Tod im Keller und nicht in seiner Wohnung. Wie richtig bemerkt wurde, wanderte seine Witwe bald danach aus, nach Kanada.
      2 Jahre später wurde in meiner Wohnung eingebrochen, aber nicht aus politischen Gründen :-)

      Einige Zeit danach verließ ich dieses ehrenwerte Haus!

    • Erich Bauer
      19. August 2011 18:16

      Martin,
      "... mit einer Psychiaterin..."

      Das mit einer psychiatriischen resp., "esoterischen" Betreuung sollte man tunlichst und jederzeit überdenken...

    • Erich Bauer
      19. August 2011 18:20

      terbuan,
      "...verließ ich dieses ehrenwerte Haus!..."

      Verstehe. Deswegen mögen Sie Udo Jürgens nicht mehr...:-)

    • terbuan
      19. August 2011 18:24

      Erich Bauer,
      die Frau Praschak war tatsächlich in diesem Beruf tätig, meine Schwiegertochter ist es übrigens auch, es hatte einige Zeit gedauert um die Vorurteile zu überwinden, aber dann.......;-)
      Wir vestehen uns blendend!

    • terbuan
      19. August 2011 18:33

      ERich Bauer
      Was der Udo Jürgens da besungen hat war ja noch harmlos gegen dieses Haus!
      Der Hausmeister züchtete Schlangen, züchtigte seine Gefährtin und vermietete freie Stellplätze in der Garage auf eigene Rechnung.
      Die Frau Prammer wohnte eine zeitlang dort und verdarb mir jedesmal den Morgen, wenn ich sie zufällig im Aufzug traf!
      Aber es war eine schöne Zeit, nette esoterische Gespräche mit Frau Praschak und sehr aufschlußreiche Diskussionen mit meiner Nachbarin, sie arbeitete damals im Konzern des Salzbarons!

    • Martin Bauer
      19. August 2011 19:37

      Und wenn jetzt noch der Pretterebner postet - von wo a immer - san ma Millionäre...

    • contra
      19. August 2011 20:45

      @Martin Bauer

      *lol* - das wär's! ;-)))

    • ProConsul
      19. August 2011 21:16

      terbuan

      der Hausmeister verkauft jetzt seine Schlangen;-)
      ich rufe dich morgen an, das mit dem Einbruch macht mich nervös.

  26. Alfred E. Neumann
    • inside
      19. August 2011 11:26

      ... und, welches PARTEIBUCH HAT ER?

    • Alfred E. Neumann
      19. August 2011 11:27

      sicher ein Grüner :-)!

    • contra
      19. August 2011 12:39

      @Alfred E. Neumann 11:27 Uhr

      PUNKTGENAU! ;-)))

    • Erich Bauer
      19. August 2011 12:46

      Möglicherweise gibt's hier doch eine "Dutroux-Filiale"! Damals wurde im "Spiegel" ohne die geringsten Dementis von Richtern, Staatsanwälten, Politikern (das Übliche halt) berichtet, denen nach dem Dessert "Spezialdesserts" zum Kalorienabbau zugeführt wurden... Minderjährige natürlich... Die "Ermittlungen" in Belgien verliefen im Sand... Wird hierzulande wohl nicht anders sein! Inqisitoren gelten stets als streng und heilig...

    • Florin
      19. August 2011 12:56

      Ack, unappetitlich und unverständlich!

    • Brigitte Imb
      19. August 2011 13:14

      Gibt es in unserem Staat eigentlich noch Institutionen zu denen man als Bürger "aufschauen" kann, od. sind wirklich bereits alle so derartig verkommen, dass es dem Bürger nicht mehr möglich ist Respekt zu haben?
      Die Verlotterung scheint in höheren Kreisen ja noch schlimmer zu sein als beim Pöbel.
      Mir graust vor solchen Leuten, ich kann es gar nicht anders beschreiben.

      Mein Vorschlag wäre, solch unappetitliche Amtsträger doch tatsächlich an den "Pranger" zu stellen und schwer zu bestrafen, damit wenigstens eine abschreckende Wirkung entsteht.

    • Susi Schnösel
      19. August 2011 13:14

      @contra

      sicher ein Freund von Bandit-Cohen

    • contra
      19. August 2011 13:17

      @Susi Schnösel

      ************!

    • Erich Bauer
      19. August 2011 13:25

      Brigitte Imb,
      "...Die Verlotterung scheint in höheren Kreisen ja noch schlimmer zu sein als beim Pöbel..."

      Ich versichere Ihnen, verehrte Frau Brigitte Imb, ein "Maurer" oder sonst ein "Hackler" (Beamte ausgenommen), würde NIEMALS so etwas tun, wozu Richter, Staatsanwälte und Politiker heutzutage fähig sind... Wer auf diese Leute heute noch aufschaut, macht sich der Komplizenschaft schuldig. Wenn der "Maurer" das alles wüßte... er würde seinen Maurerfäustel...

    • Brigitte Imb
      19. August 2011 13:52

      @ Erich B.,

      ja leider, es ist wirklich ein Schlamassel und ich sage ja schon lange, wir brauchen ein Bürgerparlament, das diesen Amtsträgern samt verlotterten Politikern ordentlich auf die Finger klopft.

    • Maybach (kein Partner)
      20. August 2011 12:02

      Schwarze würden doch so etwas niemals nicht machen ...

  27. Martin Bauer
    19. August 2011 11:12

    Justizia ist auf beiden Augen "blind"
    Die Linken sparen sich - unter Einsatz ihrer gesamten Kraft - ein paar Zentimeter Stoff....
    Auch eine Art, den Staat(shaushalt) in Ordnung zu bringen...

  28. Alexander Renneberg
    19. August 2011 11:10

    o.t.

    na da bekommen die apfelsaftrinkenden klimahysteriker feuchte augen!

    nicht zu empfehlen all jenen die noch immer daran glauben!

    http://www.welt.de//debatte/kommentare/article13466483/Die-CO2-Theorie-ist-nur-geniale-Propaganda.html

    • phaidros
      19. August 2011 11:22

      Mit »apfelsafttrinkendem Klimahysteriker« meinst Du eventuell mich, da Du mich gerne als Apfelsafttrinker bezeichnest. Das nennst Du dann Humor.

      In der Sache könnte das natürlich nur heißen, dass Du nicht begreifst, was ich schreibe, denn sonst müsstest Du längst herausgelesen haben, dass ich gegen jede Hysterie anschreibe. Aber eben auch gegen die, die die »Erleuchteten« kennzeichnet, die die Wahrheit kennen, ohne sich mit der Materie befassen zu müssen.

      Eines ist allerdings an Deinem Posting richtig: es ist off topic.

      Warum Du das hier postest, und nicht im nur wenige Tage alten Klimablatt hat wahrscheinlich mit Deinem krankhaften Geltungsbedürfnis zu tun.

      Zum Inhalt: gähn. Da ist nichts, worüber nicht vor wenigen Tagen ausgiebig diksutiert wurde. Und wenn Du nicht verstehst, was da zu Klimamodellen erläutert wurde, ruf mich ruhig an, ich werde Dir das gerne nochmal erklären.

      BG phaidros.vie@gmail.com

    • phaidros
      19. August 2011 11:25

      'tschuldigung, muss richtig natürlich heißen: »vermutlich krankhaften Geltungsbedürfnis«

    • Erich Bauer
      19. August 2011 11:50

      Alexander Renneberg,

      Danke für den Hinweis. Für die "Erleuchteten" nur ein kurzer Satz aus dem Artikel:

      "Da erinnerte man sich im IPCC: The Germans (+Austrians, Anm.) are best for doomsday theories“!"

    • Dornenkrone
      19. August 2011 11:57

      Phaidros,

      Wolfgang Schüssel sagte einmal zu den Anwürfen von BP Klestil:

      "Ich fühle mich nicht angesprochen!"

      Das hatte Stil.

    • Azdak
      19. August 2011 12:08

      Sehr geehrter Herr phaidros!

      Auch ich habe den Eindruck, dass Sie hier mitunter vollkommen unnötig in die Opferrolle gehen, bzw. diese sogar aktiv suchen. Darf man daher annehmen, dass Sie dadurch auf der anderen Seite - also von nicht in diesen Disput verwickelten Personen - hoffen, dass Ihnen Sympathien entgegengebracht werden?

      Ich darf freundschaftlich anmerken, dass ich diesen Ansatz für falsch halte und bin einer Meinung mit meinem Vorposter "dornenkrone".

      Freundliche Grüße!

    • Erich Bauer
      19. August 2011 12:56

      Azdak,
      "...dass Sie dadurch auf der anderen Seite - also von nicht in diesen Disput verwickelten Personen - hoffen, dass Ihnen Sympathien entgegengebracht werden?..."

      Sie haben unsere gemeinsame, geheime und abgesprochene Strategie voll AUGEBLATTELT! :-)))

    • Azdak
      19. August 2011 13:04

      @Erich Bauer

      Oh, das wusste ich nicht, dass es eine abgesprochene Strategie von Herrn phaidros und einigen anderen (wer eigentlich aller?) ist, damit er Sympathien in diesem Forum erntet.

      Es ist aber gut zu wissen, denn jetzt kann man beruhigter über diese kontroversiellen Kommentare drüberlesen und muss sich nicht damit beschäftigen. Inhaltlich sind diese Händel ohnehin uninteressant!

    • mischu
      19. August 2011 13:20

      @phaidros

      Eigentor, denn soweit ich @A. R. verstehe, meint er damit lediglich die CO2-Propagandisten bzw. -gegner und dazu zählen Sie sich doch nicht, oder?

    • Alexander Renneberg
      19. August 2011 14:52

      http://de.wikipedia.org/wiki/Phaidros

      Mein lieber, junger, leicht reizbarer gesprächspartner. (ich zitiere aus wiki, quelle oben)

      Sollten sie sich, herr phaidros, durch mein o.t. Posting angesprochen gefühlt haben, macht mich das tief betroffen und ein stückweit traurig.

      Darf ich sie auf eines ihrer postings verweisen in dem sie schrieben, sie würden sich nicht mehr provozieren lassen.
      Da kann ich nur sagen: übung gelungen!

    • phaidros
      19. August 2011 15:08

      Ob Du's glaubst oder nicht: das ist einer der Gründe, warum ich mir diesen Nick gewählt habe.

      Dein aufklärendes Posting freut mich, denn dieses eine aus Deiner Feder beseitigt mehr Unklarheit als 6 (6! und zwar irgendeiner Sache nicht wirklich so recht zuträgliche) Posts anderer.

      Und schon, weil man selbst mit gutem Beispiel vorangehen soll: Bitte um Pardon.

    • Alexander Renneberg
    • phaidros
      19. August 2011 15:26

      ... und bin schon wieder »rehabilitiert«. Danke.

      Ihr seht, liebe Zurufer: Eure freundschaftliche Sorge war ganz unbegründet.

    • Erich Bauer
      19. August 2011 15:26

      Alexander Renneberg,
      "...„dass er wie in einem Spiegel in dem Liebenden sich selbst beschaut“..."

      HahaHa... Diese "Positionspapiere"... HaHaHa!!! :-))))

    • phaidros
      19. August 2011 15:32

      Herr Bauer, einmal mehr danke, dass Sie immer wieder die Sprache darauf bringen!

      Die angesprochenen Positionspapiere finden Sie hier, sehr geehrter Leser:

      http://www.biö.at/?q=positionen

      Wir bemühen uns darin, zu den uns wichtig erscheinenden Themen fundiert Stellung zu nehmen.

      BG phaidros.vie@gmail.com

    • Erich Bauer
      19. August 2011 15:45

      ERWACHET im WACHTTURM... :-))))

    • Dornenkrone
      19. August 2011 15:52

      ... fundiert Stellung nehmen.

      Meinen Sie damit ein Ihr Positionspapier, in dem Sie uns Staunenden erklären, es gäbe in Österreich Migranten aus dem "byzantinischen" Kulturkreis?

      Zeitreisende?

      Das wäre alledrings ein Skandal!

    • phaidros
      19. August 2011 15:55

      Oh! Gratuliere! Ihre allererster schäbiger Untergriff, der nicht en passant aus dem Handgelenk zu kontern ist! (Natürlich nicht Ihr erster schäbiger Untergriff, aber der erste, bei dem man wenigstens ein bisschen nachdenken muss)

      Ich entscheide mich dafür, nicht zu kontern: es sollten die Qualitäten Ihrer und meiner Texte in der Vergangenheit bereits hinlänglich für sich selbst gesprochen haben, sodass jeder ganz problemlos selbst entscheiden kann, auch ohne Zurufe.

    • phaidros
      19. August 2011 16:01

      Dornenkrone bezieht sich auf dieses Papier: http://www.biö.at/?q=Migration

      Wir freuen uns, dass Sie sich offenbar eingehend mit unseren Texten beschäftigen. Danke dafür, und ebenfalls danke, dass Sie die Sprache darauf bringen.

    • Alexander Renneberg
      19. August 2011 16:04

      In solchen magischen augenblicken wünschte ich subkommentare mit sternchen versehen zu können

    • Dornenkrone
      19. August 2011 16:12

      "Vielen Dank, dass Sie sich eingehend mit unseren Texten beschäftigt haben..."

      Klingt nach einer automatisierten Kundendienstantwort aus dem "byzantinischen" Callcenter.

    • phaidros
      19. August 2011 16:23

      Gerne zitiere ich die scheinbar missverständliche Stelle - sie gibt vielleicht auch einen Einblick in die Art unserer Vorgehensweise:

      »Krawalle gewaltbereiter Jugendlicher in Frankreich 2005, in Antwerpen 2002, auf etwas geringerem Niveau in den deutschen Großstädten, antijüdische Ausschreitungen in den Skandinavischen Staaten [1] sowie den BeNeLux-Ländern [2] bringen die einheimische Bevölkerung in den angeführten Ländern an die Toleranzschwelle. In allen aufgezählten Fällen mit Ausnahme der Ausländerkriminalität fokussieren sich die Aversionen der Bevölkerung vorwiegend gegen Migranten aus dem islamischen Kulturkreis [3]. Geringe Probleme werden mit den Migranten aus dem byzantinischen Kulturkreis [4] und keinerlei mit denen aus dem fernöstlichen registriert. Migranten aus Schwarzafrika werden zumindest von der österreichischen Bevölkerung mit dem Drogenhandel in Verbindung gebracht, ebenso wie Eigentumsdelikte mit dem Kriminaltourismus aus dem byzantinischen Kulturkreis. Zumal statistisches Material zur Kriminalität der Migranten weitgehend fehlt, weil die öffentlich zugänglichen Statistiken wenig aussagekräftig sind [5] und die Eigentumsdelikte vorwiegend dem Kriminaltourismus, also nicht der Migration zuzurechnen sind, muss die importierte Kriminalität hier unberücksichtigt bleiben.«

      Die enstprechende Fußnote (Sie wissen, wie man Fußnoten bedient?) dazu lautet:
      4. Als Byzantinischer Kulturkreis wird hier im Großen und Ganzen die Orthodoxe Welt gesehen.

      So etwas nennt man Begriffsdefinition, und wer des »sinnerfassenden Lesens« mächtig ist, hat im Grunde kaum Probleme im Umgang damit. Den Hinweis auf das sinnerfassende Lesen kann Ihnen Renneberg näher erläutern. Kennen Sie Renneberg?

      Danke für das unverhoffte, ausgiebige Scheinwerferlicht.

    • Erich Bauer
      19. August 2011 16:24

      Dornenkrone,
      "..."byzantinischen" Callcenter..."

      Byzantinisch, Orthodox, Rechtgläubig... :-)

    • Erich Bauer
      19. August 2011 16:31

      phaidros,

      Jeder in Frankreich... ganz bestimmt in Marseille,.. weiß, daß das damals der erste Versuch einer "europäischen Intifada" war!!! Sie, und Ihre "Wachtturm-Redakteure" sollten sich da mal umhören! Es gibt sogar jede Menge an Dokumentationen darüber!!! Ihre IV-Zuflüsterer haben davon ganz bestimmt keine Ahnung...

    • phaidros
      19. August 2011 16:34

      Apropos »automatisierte Callcenterantwort« (gleich nochmal danke!).

      Wir haben Heinisch-Hosek auf meinparlament vor geraumer Zeit gefragt, wie sie nach Durchsetzung von Frauenquoten die zu erwartende Prozessflut nach Abweisung von Männern wegen Verletzung des Gleichheitsgrundsatzes zu behandeln gedenkt bzw. welche Kosten deswegen auf den Steuerzahler zukommen werden.

      Dieser Tage kam Ihre Antwort. Leider hat sie unsere Frage allem Anschein nach nicht verstanden. Hier die Details: http://www.buergerinitiative-oesterreich.at/?q=node/109

      BG phaidros.vie@gmail.com

    • Azdak
      19. August 2011 16:35

      Werter stürmischer junger phaidros!

      Wie kommt es, dass immer Sie oder abwechselnd der Wertkonservativer im Mittelpunkt hitzigster Diskussionen hier stecken?

    • phaidros
      19. August 2011 16:45

      Es müsste Ihnen auffallen, Azdag, dass ich im Großen und ganzen weder kontere noch darauf eingehe. Ich bitte Sie also, diese Frage »der Gegenseite« zu stellen.

      Nebenbei: kennen wir einander? Ihr Nick sagt mir offen gestanden nichts.

    • phaidros
      19. August 2011 16:46

      'Tschuldigung, Azdak - altes Kriegsleiden, die Teerag Asdag war lange Jahre Kunde von mir, bevor sie von der Porr geschluckt wurde.

    • Erich Bauer
      19. August 2011 16:51

      phaidros,

      Auf blöde Fragen, die's eigentlich gar nícht geben kann, was aber offensichtlich Ihrer Institiuton gelungen ist, kann's nur blöde Antworten geben...

    • Azdak
      19. August 2011 16:54

      Werter phaidros,

      In die Opferrolle begeben Sie sich aber schon freiwillig, das ist schon sehr offensichtlich. Sie suchen oder vermuten immer den Konflikt, das hat wenig konstruktives in sich.

      Ps: nein, ich habe bei Porr gearbeitet, hoffentlich war ich es nicht ;-)

    • phaidros
      19. August 2011 17:06

      Azdak, wenn Sie wirklich Interesse haben, gerne mehr per Mail. Die einzige Antwort, die ich bspw. für Posts wie Erich Bauer 16:51 habe, ist für einen Blog ungeeignet.

      Und was die Opferrolle betrifft: das sehe ich erstens überhaupt nicht so (wo mache ich einen auf Opfer? Ich halte halt nicht still, wenn 5 (die in Wirklichkeit oft genug eh nur 2 oder 3 sind) versuchen, mich zu dreschen - bäh! urgemein!).

      Der Wertkonservative ist schnell erklärt - ohne, dass ich für ihn sprechen wollte, aber er ist viel zu vornehm, als dass er die Wahrheit selbst aussprechen würde: das Mobbing gegen ihn ging schlagartig los, als er sich einmal ostentativ an meine Seite stellte. Ob er dann immer »taktisch geschickt« gepostet hat, mag eine andere Diskussion sein. Aber immer, mit jedem einzelnen Wort, hat er hochanständig gepostet. Was man von der Gegenseite - was ihn betrifft - nicht einmal ansatzweise behaupten kann.

      Das ist Gruppendynamik auf extrem niedrigem Niveau und daher nicht zu akzeptieren. Deswegen kann, will und werde ich meine Vorgangsweise auch nicht ändern.

      Bei Interesse per Mail gerne mehr, aber eigentlich gehört schon das nicht hierher.

    • phaidros
      19. August 2011 17:16

      (sorry - Abschicken geklickt)

      Und, sg. Azdak, »in die Opferrolle begeben Sie sich schon freiwillig« ist mit Verlaub ein Allgemeinplatz, mit dem ich nicht viel anfangen kann (und mit dem ich mich offen gesagt auch nicht wirlich auseinandersetzen werde: ich habe kein Problem mit meiner »Rolle«, ich beklage mich nicht drüber - also was?).

      Wie gesagt, das gehört eigentlich alles nicht hierher, deswegen hier für den Bedarfsfall die Mailadresse:

      BG phaidros.vie@gmail.com

    • Azdak
      19. August 2011 17:32

      Werter phaidros!

      Mit der Opferrolle meine ich, dass ich Sie selbst den Bezug zu der oben verwendeten Bezeichnung "Apfelsafttrinker" hergestellt haben.

      Ich selbst kannte "Apfelsafttrinker" noch nicht, ich kenne nur den "Beckenrandschwimmer". Damit haben Sie sich selbst in die Opferrolle begegen. Zitat oben: "... wenn Du mich damit meinst" oder so ähnlich.

      Es fällt mir seit einigen Tagen auch auf, dass abwechselnd immer Sie oder der Wertkonservative im Mittelpunkt höchst negativer Emotionen und Auseinandersetzugen stehen. Da Herr Dr. Unterberger - wie ich glaube - mehrere hundert Partner hat, überrascht es mich persönlich schon, immer wieder von Ihnen beiden in diesem negativen Kontext zu lesen und ich frage mich, warum andere postende Personen hier diese Probleme nicht haben?

      Ich poste selten hier, meistens nur bei den Gastbeiträgen, da ich die Meinung von Herrn Dr. Unterberger seit langen Jahren kenne.

      Danke auch für das Angebot der direkten Kontaktaufnahme. Ich möchte mich aber nicht direkt exponieren, da ich beruflich doch eher selbst exponiert war und daher keine Verwirrungen stiften möchte. Ich hoffe auf Ihr geschätztes Verständnis!

    • phaidros
      19. August 2011 17:55

      Das ist eine lange Geschichte, und ich suche Ihnen jetzt nicht gut ein halbes Dutzend Postings heraus, in denen ich als »Apfelsafttrinker« tituliert werde (und zwar immer wieder vom selben Poster, der offenbar meint, dass ihn das Trinkverhalten seiner Tischnachbarn etwas anginge, denn wir waren tatsächlich einmal gemeinsam fort). Seien Sie versichert: diese Assoziation habe ich nicht aus der Luft gegriffen. Er klärte es vermeintlich auf, worauf ich mich entschuldigt habe, was mit einer Wikipedia-Erklkärung »Sarkasmus« quittiert wurde. Na gut, dann halt nicht - was soll ich da noch?

      Interessant ist, dass Ihnen auffällt, dass diese negativen Emotionen immer wieder dieselben Poster betreffen, aber nicht, dass es immer wieder von denselben Postern ausgeht. Wenn es Sie wirklich interessiert ist das vielleicht der Punkt, an dem Sie ansetzen könnten (das sind nämlich nicht viele).

      Umgekehrt bitte ebenso um Verständnis, dass ich das hier nicht öffentlich fortsetze. Die Einladung zu direktem Kontakt steht, aber ich verspüre nicht im Mindesten das Bedürfnis nach einer Therapiesitzung. Schon gar nicht nach einer öffentlichen, wenn Sie verstehen.

      BG phaidros.vie@gmail.com

    • Wertkonservativer
      19. August 2011 18:07

      Also, werte Mit-Diskutanten, ein persönliches Wort, da ich hier wiederholt indirekt angesprochen wurde:

      Ich weiß ehrlich nicht, warum gerade ich hier oft das Ziel teils recht untergriffiger Angriffe bin; an sich bin ich ein ziemlich harmoniebedürftiger Mensch, der gerne (vielleicht unzeitgemäßen) Optimus ausstrahlt, und im Endeffekt hier niemandem etwas tut, so ich nicht direkt n.m.A. unfair angegriffen werde. In solchen Fällen kann ich schon auch einmal ein wenig polemisch werden, doch glaube ich (und da habe ich bereits etliche positive Zustimmung), nie komplett unsachlich oder gar beleidigend zu kontern.
      Mein einziger Fehler hier ist, auf unsachliche bis beleidigende Anwürfe überhaupt zu antworten: das ist - wie mir mein Freund phaidros bereits wiederholt anriet - absolut kontraproduktiv und auch sinnlos.

      Also warum gerade ich? Ich weiß es nicht, muss es auch nicht wissen.
      Ich schreibe meine Gstanzeln, lese die Gstanzln der anderen Mitblogger, und habe darüberhinaus ein erfülltes Leben in Familie, Beruf und Gesellschaft.

      Dies als kleine Erwiderung auf die Fragen von @ Azdak.

      Dank an phaidros für seine Wertkonservativen-Verteidigung! Ich weiß, wo meine Freunde zu finden sind!

      gerhard@michler.at

    • Azdak
      19. August 2011 18:42

      Werter phaidros,

      Bitte bitte! Es liegt mir fern, hier eine Ferntherapie anzubieten. Ich könnte das gar nicht, zwar habe ich einige Semester Psychologie studiert, aber nicht abgeschlossen.

      Meine Gattin aber hat eine Praxis und hat sich auf Mobbing-Opfer im Internet spezialisert. Hauptsächlich betreut Sie die doch etwas jüngere Facebook-Generation.

      Wenn Sie aber Bedarf haben und an einem Gespräch interessiert wären, dann könnte ich - natürlich diskret - den Kontakt vermitteln!

    • phaidros
      19. August 2011 19:03

      Vielen Dank für das Angebot, aber ich fürchte, das kann wohl aus mehreren Gründen nichts werden: 1. fühle ich mich nicht als Opfer, sondern Sie haben mich so angeschrieben. 2. ebenso wichtig - ich weiß über Therapien nicht viel, aber eines sicher: eine Therapie muss der Patient wollen. Und, wie gesagt, ich verspüre nicht den geringsten Wunsch. 3. wollten Sie Ihre Anonymität wahren, und das könnte dann wohl nicht wirklich gehen (aber ich zerbreche mir nicht Ihren Kopf). 4. wäre, wenn überhaupt, wohl eine Gruppentherapie angezeigt (und ich muss doch sehr bitten, als Einzelner angesprochen zu werden).

      Hier wurden absichtlich aber unbedacht Vorgänge gestartet, auf die man - ich wähle meine Worte sehr sorgfältig - nicht stolz sein sollte. Im übrigen müssen Sie bitte verstehen, wundert mich mit Verlaub das zusammenhanglose Auftauchen neuer Nicks ohne Vorgeschichte immer etwas.

      Um Ihnen zu zeigen, dass ich mit offenen Karten spiele*) verrate ich Ihnen, dass ich die Vermutung habe, dass wir einander kennen. Und dass Sie über die Vorgänge hier ganz besser Bescheid wissen, als Ihre Fragen vermuten lassen.

      Und wenn dem so sein sollte, so kann ich umhin nicht festzuhalten, dass »Kalmierungsversuche«, bei denen eine Seite angesprochen wird (lassen wir dahingestellt, dass ich obendrein meine, die falsche) trotz Kontaktmöglichkeit öffentlich, aber dafür mit heruntergeklapptem Visier wirklich kontraproduktiv sind (sein sollen?).

      Wenn Sie tatsächlich so verständnisvoll sind, wie Sie sich geben, dann werden Sie mir nicht krummnehmen: für ein Gespräch stehe ich jederzeit gerne zur Verfügung, aber nicht für Spielchen. Und Sie werden es mir hoffentlich nicht als Unhöflichkeit auslegen, wenn ich nicht mehr antworte.

      Sollten Sie der sein, der ich vermute, werden Sie meine eingestreuten Andeutungen verstehen.

      LG und schönen Abend
      phaidros.vie@gmail.com

    • Azdak
      19. August 2011 19:21

      Werter phaidros,

      Leider verstehe oder erkenne ich überhaupt keine eingestreuten Andeutungen. Vergessen Sie meine Bemühungen, ich möchte mich auch gar nicht einmischen und ziehe mich wieder auf meine sporadischen Kommentare bei den Gastbeiträgen zurück, mir fiel nur auf, dass sich dieser Disput in den letzten Tagen und Wochen immer mehr aufschaukelt, Sie aber werden diese Sache schon in den Griff bekommen.

      Bei der von Ihnen vermuteten "Gegenseite" fällt mir auf, dass das soviele und immer wechselnde Personen oder Pseudonyme sind...

    • phaidros
      19. August 2011 19:31

      Leider verstehe oder erkenne ich überhaupt keine eingestreuten Andeutungen.

      In dem Fall bitte nichts für ungut! Trotzdem danke für Ihr Engagement und einen schönen Abend.

      BG phaidros.vie@gmail.com

    • HJR
      19. August 2011 19:55

      @phaidros, 16:23

      [... So etwas nennt man Begriffsdefinition, und wer des »sinnerfassenden Lesens« mächtig ist, hat im Grunde kaum Probleme im Umgang damit ...]

      War das (mit dem "sinnerfassenden Lesen") ein Plagiat?

      [mailto: horst.rathbauer@gmx.at]

    • phaidros
      19. August 2011 19:56

      HJR, ein Zitat! Quelle war angegeben! ;-)

    • Erich Bauer
      19. August 2011 20:15

      Azdak
      "...Meine Gattin aber hat eine Praxis..."

      Azdak! Ich bin ein INTERNETMOBBER!!! Könnte mir ihre Frau vielleicht helfen??? Noch bin ich in Österreich. Nachher kann ich für gar nichts mehr garantieren!!!

    • Azdak
      19. August 2011 20:28

      Lieber Herr Wertkonservativer!

      Entschuldigen Sie bitte, dass ich Ihren Kommentar vorhin überlesen habe. Ihre Beiträge sind sehr geschätzt (auch von mir), aber aus irgendeinem Grund - der sich meiner Kenntnis entzieht - ziehen Sie und Herr phaidros hier immer wieder eine wahre Lawine von Kritik einer offensihctlichen Vielzahl von Kommentatoren nach sich. Das war in den letzten Tagen und Wochen - seit ich diesen Blog verfolge - immer wieder der Fall. Damit erzähle ich Ihnen sicherlich nichts Neues, Sie brauchen dazu nur die letzten Tage und Wochen nachzulesen. Als kritisch denkender Mensche frage ich mich dann immer, warum dies ausgerechnet bei Ihnen und Herrn phaidros der Fall ist und nicht bei anderen Postern. Die sind ja auch keine offensichtlichen Lämmer.

      Ich darf mich in diesem Sinne abschliessend auch als "Apfelsafttrinker" deklarieren, da ich diesen wirklich gerne trinke. Vielleicht ziehe ich jetzt die ganze Kritik auf mich, damit Sie ein wenig entlastet werden :-)

    • Azdak
      19. August 2011 20:39

      Herr Bauer, Sie polemisieren mir ein wenig zuviel hier. Sie mögen zwar Internetmobber sein, aber sind Sie wirklich bereit, eine professionelle Unterstützung anzunehmen? Da habe ich meine Zweifel!

    • mischu
      19. August 2011 21:07

      @Azdak

      Na, mir kommen gleich die Tränen über die hier angesprochenen armen, unschuldig angegriffenen Opfer dieses Forums.
      Aus welcher Ecke kam denn der Beginn von "Star Wars" als Plattform der Eitelkeiten und wer weist denn immer als sog. "Forumspolizei" anderen Teilnehmer zurecht, wenn die ihre unverblümte Meinung kundtun?
      Sie nehmen offensichtlich noch nicht lange teil, sonst wären Sie nicht so unwissend.
      Wie ein Kommentator hier richtig bemerkte: "Wer Wind sät, wird Sturm ernten".
      Nur so viel zu Ihrer Aufklärung.

    • Erich Bauer
      19. August 2011 21:15

      Azdak,

      Ich wil Ihnen jetzt abschließend, bevor mein "Vienna Airport Taxi" vor der Tür steht, einen Hinweis geben. Am Freitag vór Pfingsten kam es einfach hoch. Ich der Psycholgogie, wie auch auf allen anderen Lebensebenen, hatte es sich einfach aufgestaut. Ein adeliger Römersproß, den ich sehr schätze, hatte mir das einmal anhand eines militärischen Beispiels dargestellt. Ein Wachsoldat an einem Fluß schaut in die Nacht und bemerkt nichts. Alles ist friedlich. Er dreht sich beruhigt um und widmet sich irgendwelchem Kurzweil. Hinter seinem Rücken, im dichten Auwald, haben sich aber schon die feindlichen Pioniere gesammelt. Blitzschnell legen diese die Brücke über den Fluß... Und... der Kampf geht los!

      In diesem Blog sollte der "unheilige" Pfingstgeist 2011 einen gesonderten und auch gwürdigten Platz einnehmen. Es ist wichtig! Die BÜRGER müssen lernen zu kämpfen. Sich nicht belehren zu lassen. Kompromißlos sein zu müssen, wenn es die Zeit verlangt. Sich nicht auf irgendwelches Positionspapiergeschwurbel zu verlassen. Solche "Schriftgelehrten" haben nur Übles vor! Nachher, wenn alles ausgestanden ist, kann man ja auf das eine oder andere "Geschwurbel" zurückgreifen, wenn der eine oder andere Nebensatz auch eine Inhalt vorweisen sollte...

      Ich denke, darum geht's hier. Es ist Ihnen aufgefallen. Die BÜRGER,die ZAHLER... sie sind ein "heterogene" Gemeinschaft! Die NEHMER sind eine "homogene" Interessensgruppe! In der Geschichte war diese diese "homogene" Gruppe bis jetzt immer im Vorteil...

    • Azdak
      19. August 2011 21:30

      Oh, ich sehe mein "Apfelsafttrinken" wirkt :-)

      Natürlich müssen die Bürger wehrhafter werden in dem Sinne, dass sie mehr tun müssen, um ihre Positionen einzufordern.

      Ich sage ja nicht, dass die Herren unschuldig sind. Deshalb habe ich ja genau diese Fragen weiter oben gestellt. Es gehören ja immer zwei dazu, wie man so schön sagt. Herr phaidros hat ja auch angesprochen, dass vielleicht nicht jedes Posting so geschickt war udn auch Herr Wertkonservativer hat sich ähnlich geäußert. Ich möchte mich aber da gar nicht mehr so einmischen, stehe aber nicht zuletzt aufgrund meines Nicknames immer gerne mit einem Rat zur Verfügung ;-)

    • ProConsul
      19. August 2011 21:39

      Ich möchte hier ausnahmsweise einmal phaidros in Schutz nehmen. Man kann zu ihm stehen wie man will - ich teile auch nicht alle sein Ansichten, insbesonders nicht die der Wehrpflicht - aber eines muss man ihm hoch anrechnen: dass er sich mit seiner BIÖ (Bürgerinitative) aktiv engagiert; die meisten von uns schreiben bloß und lassen es dabei bleiben.

    • Azdak
      19. August 2011 21:46

      ProConsul, damit haben Sie absolut recht. Ich habe hier gelesen, dass AU ca. 700 Partner hat und ich würde anregen, dass sich eigentlich alle in der einen oder anderen Initiative einbringen sollten.

      Hier schreibt die nicht-linke Intelligenzija Österreichs und eigentlich sollten wir alle etwas tun.

      Wenn wir nichts tun, tun es die Politiker. Wie die es tun, wissen wir schon ...

    • ProConsul
      19. August 2011 22:12

      Azdak

      es gibt jetzt seit kurzem ein Zeitungsprojekt einiger Mitposter (conwutatio.at), einige sind bei Parteien, Vereinen oder der Kirche. Es sind halt sehr viele ältere, saturierte Personen, die ihren 'Lebenskampf' wohl schon gekämpft haben. Da will oder kann man vielleicht nicht mehr so aktiv überall dabei sein. Und dann gibt es ein paar Junge - so wie ich - die im Berufsleben stehen und daher besonders vorsichtig sein müssen, nicht ins rechte Eck gestellt zu werden und womöglich Jobeinbußen zu erleiden.

      Aber der Blog wächst und wird immer bekannter. Ich sage immer, man sollte niemals die Macht des geschriebenen Wortes unterschätzen. Der Blog wird ja auch von einflußreichen Personen gelesen, insofern ist die Wirkung sicher bedeutend; er ist mittlerweile auch im gesamten deutschprachigen Raum bekannt. Und auch wenn wir immer über die politische Situation in Österreich jammern, so glaube ich doch, dass gerade in Österreich noch starke konservative und grundvernünftige Meinungen weitverbreitet sind - was man vom Rest Europas nicht behaupten kann - und es somit eine große Chance gibt, dass Österreich eine ideologische Vorreiterrolle einnimmt, so wie damals als Dr. Schüssel die schwarz-blaue Koaltion eingeführt hat. Das war für mich der entscheidente Punkt, wo ich erkannt habe, Österreich ist noch in der Lage auf den rechten Weg zu kommen, und das sogar gegen den Widerstand der restlichen Welt!

    • contra
      19. August 2011 22:14

      Hier entstehen zum Glück laufend Initiativen

      Ich erlaube mir neben dem BIÖ auch auf Wolfgang Bauer und Helmut Glaser hinzuweisen. Auch Ihnen gebührt die entsprechende Anerkennung!

      Es tut sich auf vielen Ebenen etwas!

    • Erich Bauer
      19. August 2011 22:14

      Azdak,
      "...eigentlich sollten wir alle etwas tun..."

      BÜRGER tun immer irgendwas. Das ist auch das "politische" Problem! Jedes Tun erzeugt naturgemäß "Konkurrenzdruck". Und dieser "Konkurrenzdruck" ist sehr hinderlich für alle solidarischen Aktivitäten.

      NEHMER haben da kein Problem. Sie brauchen nur einen "Führer", der ihnen sagt, was sie zu tun haben und wen sie ausrauben sollen.

      So. Und jetzt wird der Stecker für drei Wochen rausgezogen... Wünsche allen eine schöne Zeit. Auf daß wir uns wieder gesund und munter positiv und leidenschaftlich "konkurrenzieren" können. Wir werden uns schon noch zusammenraufen. Wenn das geschehen ist, werden wir uns erheben. :-)

    • contra
      19. August 2011 22:17

      @ProConsul/22:12 Uhr

      *unterschreib*

      *********!

    • Azdak
      19. August 2011 22:32

      Das ist erfreulich und ein sehr gutes Zeichen! Natürlich tun die Bürger immer etwas, sie finanzieren ja den Staat (derzeit die große Umverteilungsmaschine).

      Konkurrenz schadet auch nicht. Sie muss nur einigermaßen in konstruktiven Bahnen ablaufen. Man darf sich schon mal ein Auge auskratzen, aber die Sehfähigkeit sollte dann doch erhalten bleiben, nicht wahr ;-)

      ProConsul hat die Umstände auch sehr treffend beschrieben. Die älteren haben schon getan und die jüngeren fürchten sich manchmal (vielleicht manchmal mit zuviel an vorauseilender Furcht, aber gut, die Porzellankiste und die Mutter mit ihrer Vorsicht etc.).

      Ich treffe auch oft jüngere Menschen, die Angst davor haben, als "rechts" punziert zu werden. Was soll denn das überhaupt heißen? Man muss denen eigentlich die Angst nehmen und Vertrauen injizieren, in dem Sinne, dass man stolz ist, gewisse Werte und Einstellungen zu vertreten. Es geht doch nicht um rechts oder links. Es geht um Schulden und um die Zukunft des Landes!

      Wir müssen aber offensichtlich auch hier oder in unserem Umfeld mehr tun, denn die Politiker drücken diese Sorgen noch immer mit Leichtigkeit weg.

    • ProConsul
      19. August 2011 22:35

      stimmt, auf Wolfgang Bauer und seine Initiative "Verwaltungsreform Jetzt" habe ich ganz vergessen.

      http://www.verwaltungsreform-jetzt.at/

    • phaidros
      19. August 2011 22:47

      Liebe Mischu,

      Star Wars: ich schwöre Ihnen, ich weiß bis heute nicht, was es mit dem »Poster des Monats« überhaupt auf sich hat, wo man das nachschaut oder wie man es wird. Ehrenwort. Wissen Sie auch warum: weil es mich nicht im Mindesten interessiert. Ich sagte schon einmal, und ich wiederhole: ginge es mir um Sternderln, ich hoffe, man kann mir das glauben, ich hätte sie. Aber Im Gegenteil: dieses Bewertungssystem halte ich von allem Anfang an für unselig, was darauf gemacht wurde, für den reinsten Kindergarten.

      Anfangs habe ich aus diesem Grund sogar einige Male als "brauchtKeinSternderl" leer gepostet und nur geantwortet, damit ich keins kriege. Zwei verblüffende Ergebnisse: "brauchtKeinSternderl" wurde - halten Sie sich fest - »gemeldet« (Fahnderl), weil das unseriös sei (!?), und das zweite: brauchtKeinSternderl - tadaa! - bekam Sternderln.

      Will damit sagen: ich weiß nicht, wer die Star Wars begonnen hat, aber wenn Sie meinen, ich wäre es gewesen, liegen Sie daneben. Dass jetzt neuerdings auch ein »Nichtpartner« extra hervorgehoben wird, verbessert die Sache übrigens nicht.

      Was Sie mit einer »so genannten Forumspolizei« meinen, weiß ich auch nicht. Nennen tu' ich mich schon überhaupt nicht so (interessanter Nebenaspekt übrigens, dass »die« praktisch alle mehrere Nicks benützen, »wir« nicht). Und ein Beispiel, wo ich jemanden für seine Meinung angegangen wäre, kann es von mir gar nicht geben. Das heißt natürlich nicht, dass ich nicht manchmal eine Meinung angehen würde.

      Das einzige, was es von mir geben kann ist, dass ich jemanden für Verächtlichmachung eines anderen angehe. Das nenne ich Courage, und fühle mich geradezu dazu verpflichtet. Kann nicht verstehen, dass das unter uns Nichtlinken nicht verbreiteter ist. wenn alle hinspucken, stelle ich mich neben den Angespuckten. Andere stellen sich eben zu den Spuckern und johlen nickbenutzend mit und meinen, sie wären im recht der mehreren.

      Seien Sie versichert: was dadurch oft über mich gekübelt wird, emfpinde ich als Auszeichnung und bin stolz, mich davon nicht abbringen zu lassen, mich gegen den Strom zu stellen. Das ist nicht immer ganz einfach, aber keiner sagt, dass immer der einfache Weg zu gehen ist. Vielleicht sollte der eine oder die andere auch darüber mal nachdenken.

      Was mir den Magen umdreht ist, dass wir den Linken Unmoral vorwerfen, aber man mit userem eigenen Umgang mit Werten einer Kuh den Hintern waschen kann. Wir behaupten nur aufgeblasen und selbstgefällig, Werte zu haben, wir leben sie nicht. Bevor der Bürger das Kämpfen lernt, sollte meines Erachtens wenigstens die »nichtlinke Intelligenzija« gefestigte Wertvorstellungen haben, und das läuft hier beiweitem nicht so (wie immer betgrifft das natürlich nur einen kleinen Teil - aber leider, ebenfalls oft, schauen viele zu).

      Noch so eine Kleinigkeit, ich hab's angesprochen: Azdak meint, dass so viele gegen »uns« wären. Kommt denn niemandem der Gedanke, dass das nur daran liegt, dass »die« Nicks benützen, »wir« aber nicht? Da Sie wenigstens teilweise untereinander Ihre Nicks auch gegenseitig kennen, wissen Sie, dass das wahr ist. Und auch »mischu« ist nicht Ihr einziger Nick, richtig?

      Also, mein Appell: glauben Sie nicht alles, was Ihnen von mir oder uns erzählt wird, machen Sie sich Ihr eigenes Bild - Sie werden, ich kann's fast versprechen - angenehm überrascht sein.

      BG phaidros.vie@gmail.com

    • phaidros
      19. August 2011 22:51

      Erich Bauer, oho! LOL - welch unerwarteter Tiefgang hinter Sätzen wie »phaidros, stecken SIe Ihren Kopf ins Backrohr und drehen Sie das Gas auf« oder »Auf blöde Fragen, die's eigentlich gar nícht geben kann, was aber offensichtlich Ihrer Institiuton gelungen ist, kann's nur blöde Antworten geben...« oder »Na, tun ma heut' wieder auf Kampfgockel?« oder »wir brauchen händeringend ein Positionspapier« oder »solche Schriftgelehrten haben nur Übles vor« oder »HahaHa... Diese "Positionspapiere"... HaHaHa!!! :-))))« oder ... nein, es reicht schon, aber die Liste ließe sich ewig fortsetzen.

      Sie sind einer, der keine Grenzen erkennt. Der in seinem Narzissmus (damit sind Sie nicht allein) keinerlei Selbstzweifel hat oder eingesteht. Das ist schade, denn erst dann kann man natürlich beginnen, gute Arbeit zu leisten. Vorher ist alles nur leere Hülse.

      Gegenprobe: nennen Sie umgekehrt bitte ein Beispiel, wo ich oder jemand von uns die Aktivität einer anderen Initiative herabgewürdigt hat, und ich kündige augenblicklich mein Abonnement hier und ziehe mich mit dem Ausdruck des Bedauerns aus dem Blog zurück. Viel Spaß beim Suchen.

      Weil wir anderen nicht in ihre Überzeugung quatschen, haben wir auch niemals eine andere Initiative klein oder schlecht gemacht. Das heißt nicht, dass wir überall mittun - wir verlangen ja auch nicht, dass jeder bei uns mittut.

      Aber es gibt einen Unterschied: »Sie« lassen keine passende oder noch so unpassende Gelegenheit aus, uns schlecht zu machen (siehe oben) - erweisen in Wahrheit natürlich nur sich selbst und dem Blog einen Bärendienst. Meinen Sie wirklich, dass der »immer bekannter werdende Blog« jemanden beeindruckt, wenn er mit Zitaten wie den Ihren gespickt ist?

      Ihre kleine Pfingstgeschichte ist nett, aber was ich mit Ihrem Römerspross zu tun haben soll, geht leider nicht hervor. Denn wir behaupten ja nicht, dass wir die Wache sein wollen. (Das politische System ist viel zu verfahren, um eine »Erhebung« zuzulassen. Wer glaubt, dass sich durch Druck der Straße etwas verändern lässt, der irrt. Daher brauchen wir keine Wache, und der Bürger braucht auch nicht kämpfen zu können. Aber fahren Sie fort, lassen Sie sich nicht beirren! Allein, indem Sie so viel Energie investieren uns zu bekämpfen, beweisen Sie meine These von der leeren Hülse wegen der verschwendeten Energie.)

      Dabei haben Sie nicht das kleinsten Splitterchen eines Grundes dafür, denn Ihr verbales Pfingströslein kann ja wohl kaum als stichhaltige Begründung für Sätze wie die obigen (und die decken noch nicht mal die letzten paar Tage ab) herhalten.

      Und sonderlich durchdacht ist Ihr Text nebenbei auch nicht. Denn es geht dann weiter bei Ihnen mit »wenn alles ausgestanden ist kann man ja auf das Geschwurbel zurück greifen.« Aha. Und wo nehmen Sie es dann her, wenn niemand rechtzeitig das Geschwurbel verfasst hat? Ich verrate Ihnen nämlich etwas: das geht nämlich nicht von jetzt auf gleich. Das sollten Ihnen als jemandem klar sein, der gerade an einer Zeitung mitgearbeitet hat, die nach 2½ Monaten Vorbereitungszeit mit 19 Artikeln auf 16 Seiten erschienen ist.

      BG phaidros.vie@gmail.com

    • phaidros
      19. August 2011 23:01

      ProConsul, danke.

      Es soll keine Worthülse sein, wenn ich sage: es ist nicht meine BIÖ.

      Zum Glück passiert die wirklich vernünftige Arbeit ganz unbeeindruckt - und: nein, damit meine ich nicht unsere. Sondern eben, es wurde schon erwähnt, Initiativen wie bildungsplattform.or.at oder verwaltungsreform-jetzt.at.

      Auch die Vernetzung klappt ja zum Glück bei diesen unaufgeregten, an echter Arbeit interessierten Gruppen bestens: so existieren zum Beipsiel längst Links zwischen der Bildungsplattform, AU (und bei aller Bescheidenheit auch der BIÖ) und der Verwaltungsreform, und Herr Bauer hat uns ebenfalls freundlicherweise einen Link zugesagt.

      Warum das wichtig ist: weil, wie ich erfahren habe, die Anzahl externer Links ein Mittel der Suchmaschinenoptimierung ist. Und das sind Dinge, um die es geht, nicht um kleinkariertes, persönliches und widmungsfremdes Gezänk im Blog.

      BG phaidros.vie@gmail.com

      P.S. Ich bin auch sicher, dass wir Ihnen unseren Standpunkt zur Wehrpflicht etwas besser darlegen könnten, wenn wir die Gelegenheit hätten. Aber es gefällt Manchen eben, sofort »Links!« zu brüllen, wenn sie das Stoppwort »Abschaffung« hören, ohne auch nur noch einen halben Satz zur Kenntnis zu nehmen. Auch das macht jegliche fruchtbare Diksussion zunichte. Diskussion sollte mehr sein, als einander mit wichtiger Miene zu versichern, dass man doch als einzige Gruppe im Besitz der Wahrheit wäre.

      Denn ich verrate Ihnen ein Geheimnis: das tun »die« auch.

    • terbuan
      19. August 2011 23:09

      @contra
      der Helmut heißt GRASER, einen Glaser gibt es auch, aber der heißt Johann!
      der Helmut Graser ist unser CR des "Echos" und der HP www.conwutatio.at !

      @Azdak
      Wenn Sie Zeit und Lust haben, ein Treffen mit Ihnen würde ich mir nicht entgehen lassen!
      mfG
      terbuan@aon.at

    • contra
      19. August 2011 23:49

      @terbuan

      Vielen Dank für die Korrektur und ich hoffe, der Betroffene kann mir noch einmal verzeihen.
      Ich verspreche Besserung! ;-)))

    • mischu
      19. August 2011 23:57

      @phaidros

      Lange Rede oder besser Schreibe, kurzer Sinn:

      1) meine beiden Andeutungen gilt >>> to whom it may concern.

      2) Schauen Sie sich bitte nur die beiden Einträge hier in diesem "thread" von @WK um 15:27 Uhr und 18:17 Uhr an, dann empfinde ich das nicht nur als Ansicht, sondern teilweise bereits Bevormundung und dann wundern?

      3) Sagen Sie jetzt bloß, Sie hätten in diesem Forum hier noch niemals einen anderen der 5 Nicks, die sich jeder zulegen konnte, verwendet. Hand aufs Herz, aber das glaube ich Ihnen nicht ganz! *augenzwinker*

      LG und ich hoffe, damit einiges aufgeklärt zu haben!

    • phaidros
      20. August 2011 05:44

      Liebe Mischu,

      @2) ich schreibe für mich und nicht für den Wertkonservativen. Wenn Sie etwas stört, kann ich nur anregen, das bitte mit ihm abzumachen - seine Mailadresse stellt er ja zur Vefügung.

      Aber (betrifft jetzt nicht Sie), versuchen jemandem öffentlich die Hosen runterzuziehen sollte unter unserem Niveau sein. Manchesmal hat es halt damit geendet, dass der Hosenzieher selbst seine Hosen verlor. Ich bin zwar angeblich der Humorbefreite, aber mich hat das jedesmal sehr amüsiert. Umgekehrt wird mir das halt übel genommen. Ich bin aber zuversichtlich, dass irgendwann sich die Erkenntnis durchsetzt, dass das in keinem Fall von mir ausgeht, sondern dass man es sich selbst zuzuschreiben hat.

      @3) Sie werden mir das vielleicht nicht glauben, aber meine registrierten Nicks sind: phaidros, brauchtKeinSternderl, BIÖ und mein Name. Einen 5. gibt es nicht.

      brauchtKeinSternderl verwende ich ewig nicht mehr, aus oben genannten Gründen. BIÖ benütze ich ausschließlich für sachliche Vereinsankündigungen. Meinen Namen habe ich bislang ein einziges Mal benützt.

      Was Sockenpuppen betrifft: Ich habe das, klar, anfangs gemacht. Bin mir dabei aber jedesmal saudeppert und schäbig vorgekommen (habe mich einmal auch richtig blamiert) und habe daher für mich beschlossen, es sein zu lassen. Dass ich keine einsetze erkennen Sie ganz leicht daran, dass nicht - wie es umgekehrt verlässlich der Fall ist - aus dem Nichts unerwarteter, anonymer »Entsatz auftaucht« bei solchen Diskursen.

      Sein Gegenüber im Unklaren zu lassen finde ich nebenbei nicht in Ordnung - insbesondere wenn man persönlich bekannt ist, ist das eine Respektlosigkeit sondergleichen. Dass man dabei nicht »erwischt« werden kann, macht es auch nicht besser.

      Hoffentlich auch ein Bisschen aufgeklärt

      Liebe Grüße
      phaidros.vie@gmail.com

    • Wertkonservativer
      20. August 2011 07:09

      Kurz zu @mischu 23:57,

      sollte ich den kämpferischen Damen mit meiner Replik gestern 15:27 zu nahe getreten sein, tut's mir leid; da ist mir mein unerschütterlicher Österreich-Glaube vielleicht ein wenig heftig in die Feder gefahren!

      Aber sonst finde ich mich eigentlich recht forums-kompatibel; sehr nahe den Achtzigern, habe ich wirklich andere Prioritäten, als - wie ich hier immer wieder abqualifiziert werde - eitel zu sein.
      Ein geglücktes Leben, auch heute noch beruflich tätig, mit einer geliebten Frau und einer großen Fanmilie beglückt, das sind die Dinge, die mich wirklich zufrieden machen.
      Warum sollte ich eitel sein? Ich bin - wie gesagt - zufrieden und immer noch ein positiv denkender Mensch. Das ist mehr als genug!

      gerhard@michler.at

    • Alexander Renneberg
      20. August 2011 07:52

      Also, dafür, dass phaidros tatsächlich nicht gemeint war wurde das ein ganz schön lang.
      Neue freundschaften wurden geschlossen. gut!

      Ein apfelsaftrinker ist wie ein an der kasse hintenansteller oder ein beckenrandschwimmer oder ein exschwiegermutterblumenschenker ein hysterisches weichei, das mittels dauempörtheit und berufsaufgeregtheit versucht sich selbst zu spüren.

      Und das unterstelle ich auch herrn phaidros nicht.

    • phaidros
      20. August 2011 08:26

      Etwas lang, sicher, aber manchmal muss halt auch »ein Prise Metaebene« drin sein, finde ich. Wie auch immer: Ihnen allen ein schönes Wochenende und schöne Woche!

      BG

    • Alexander Renneberg
      20. August 2011 08:30

      Das mit der prise metaebene war echt gut. Dafür gibts zwar keine sternchen aber ein

      :-))

    • HJR
      20. August 2011 10:05

      Unabhängig davon, wer sich mit dem Titel "apfelsafttrinkender Klimahysteriker" angesprochen fühlt, herzlichen Dank für die nachträgliche nachdrückliche Unterstützung durch diesen hervorragenden Link.
      Gott sei Dank werden ja in unseren Kreisen nicht nur die Dossiers des BIÖ gelesen und nicht nur Standpunkte vertreten, die irgendein Dritter gedacht oder zumindest vorformuliert hat. Und wir beanspruchen auch nicht die absolute Gültigkeit dieser "Drittansichten" (um uns selbst als Besserwissende auszuweisen).

      [mailto: horst.rathbauer@gmx.at]

    • mischu
      20. August 2011 11:27

      @phaidros

      Noch eine kurze Replik:

      Warum soll man nicht die Möglichkeiten (wie Sternderlvergabe, 5 Nicknamen etc.), welche dieses Forum bietet, nutzen? Wozu gibt es sie? Wer legt neue Regeln dazu fest? Außderdem kann ich Ihnen versichern, daß ich persönlich trotz Nutzung aller Angebote noch nie irgendjemanden beschimpft, beleidigt, bevormundet oder diffamiert habe. Ich bevorzuge eher den strittigen Diskurs - nicht mehr und nicht weniger!

    • Azdak
      20. August 2011 11:52

      @mischu

      Da haben Sie natürlich vollkommen recht. Diese Möglichkeiten sind da und Herr Unterberger wird sich dabei vermutlich etwas gedacht haben, also kann man es auch nutzen. Warum auch nicht? Da fallen mir wenig Gegenargumente ein, außer ethisch-moralisierender Positionen wie "das tut man doch bitte nicht".

      @terbuan

      Danke für das Gesprächsangebot! Ich werde mir zuerst aber diese Initiativen genauer ansehen. Bei Herrn Bauer habe ich schon unterschrieben.

      Wie steht es eigentlich mit der Anonymität der Mitwirkenden? Wie auch ProConsult oben angesprochen hat, ist es vor allem für junge Leute, die mitten im Berufsleben stehen und vielleicht bei einem staatsnahen Unternehmen arbeiten, vielleicht ein wenig schwierig ...

    • Helmut Graser
      20. August 2011 12:19

      @Azdak
      @Alle

      Danke für die freundliche Erwähnung unserer Initiative der neuen Gratiszeitung ECHO (siehe www.conwutatio.at)!

      @contra

      Kein Problem bitte wegen der falschen Schreibweise. Meistens muss ich mich zu "Grasser" mit dem Doppel-s abgrenzen ;-)

      Zur Anonymität kann ich nur unsererseits (ECHO) antworten.

      Wie in der Zeitung und auch auf der Webseite ersichtlich, kann man einen Beitrag auch mit einem Pseudonym versehen. Einige von uns haben das aufgrund ihrer vorhandenen Exponiertheit (meist aus beruflichen Gründen) gewählt. Viele sind aber hinter ihren Worten gestanden und die Verwendung des eigenen Namen erhöht natürlich das Gewicht des Beitrages.

      Jeder Mitwirkende kann aber frei wählen. Die Anonymität ist somit bei uns grundsätzlich sehr stark ausgeprägt und bleibt in jedem Fall gewahrt. Die einzige Ausnahme besteht eigentlich nur mir gegenüber, zumindest ein persönliches Treffen oder Gespräch hat es in allen Fällen gegeben.

    • phaidros
      20. August 2011 23:37

      Liebe mischu: natürlich, deswegen hatte ich ausdrücklich »betrifft nicht Sie« gemeint.

      Ob bzw. warum man das nicht tun sollte oder schon, muss jeder für sich beantworten. Warum ich es nicht tue, habe ich weiter oben dargelegt.

      Lieber HJR: Absolut! Wie Sie sagen: Gott sei Dank! Alles andere wäre ja entsetzlich!

      Und doch gibt es ein kleines aber: denn im nächsten Satzteil irren Sie meiner Ansicht nach teilweise. Ich glaube sehr wohl, dass auch hier Vieles vertreten wird, das ein Dritter gedacht oder vorformuliert hat.

      Denn sorgfältige Recherche, Nachdenken und Diskussion muss zwangsweise auch zu unerwarteten Ergebnissen führen und führen können. Aber wenn wir ehrlich sind, so ist »die Blogmeinung« zu allen Themen im vorhinein klar, richtig und unverrückbar.

      Und das kann es eigentlich gar nicht geben.

      BG phaidros.vie@gmail.com

  29. schreyvogel
    19. August 2011 10:54

    Ich frage mich, ob die Oberstaatsanwaltschaft die Telefonabhörprotokolle selbst veröffentlichen wird, oder ob sie lieber abwartet, bis sie ein ungeduldig gewordener Whistleblower aus den eigenen Reihen "Österreich" zuspielt. Dieses Blatt würde dann, allein schon aus Platzgründen, nur sehr selektiv und politisch gezielt veröffentlichen. Bald werden wir es wissen!

  30. Sprachpolizist
    19. August 2011 09:24

    Vermutlich nur ein Tippfehler, aber trotzdem: "Sie steht in einer Reihe mit der gezielten und einseitigen Lancierung von Inhalten staatsanwaltschaftlicher Akte ...". Richtig ist in Österreich "Akten" (da es der Akt ist und nicht die Akte).

    • phaidros
      19. August 2011 09:55

      Strafzettel zerreißen, bitte, denn niemanden täuscht man so leicht wie sich selbst:

      der Akt: Handlung, Vorgang; Teil eines Bühnenstücks
      die Akte: Ansammlung von Aufzeichnungen. Im Österreichischen geht auch »der Akt« dafür, aber »die Akte« ist nicht falsch.

    • Alfred E. Neumann
      19. August 2011 10:53

      @ phaidros

      ertappt, gratuliere!

      *******!

    • Sprachpolizist
      24. August 2011 10:41

      Sehr geehrte Herren,
      da sind wir jetzt bei einem Grundsatzproblem. Sie haben wahrscheinlich im Duden nachgeguckt und da großzügigerweise den Hinweis gefunden, dass in Österreich auch eine andere Form zumindest nicht falsch ist. Ich habe im Österreichischen Wörterbuch nachgeschaut und den Hinweis gefunden, dass es der Akt heißt - mit der Anmerkung bes. in D auch "die Akte". Es ist dies der Versuch norddeutscher Sprachwissenschaftler, die süddeutschen und österreichischen Formen als nicht richtig im Sinne der Hochsprache abzutun.
      Empfehle auch sehr das kleine Wörterbuch der bedrohten Wörter Österreichs von Robert Sedlaczek, da ist das erste Kapitel gleich diesem Problem gewidmet.

  31. Helmut Oswald
    19. August 2011 09:15

    Dem realsozialistischen failed state Österreich natürlich die dazu passende Linksjustiz. Warm anziehen können wir uns, wenn dann die jetzigen Bezirksrichter in die Oberlandesgerichte, den OGH und übrigen Höchstgerichte einziehen. Wer erinnert sich noch an den Fall in Salzburg, bei dem anlässlich eines Diskothekenbesuches drei Türken einen jungen Salburger halbtot geprügelt haben - Verfolgung durch die StA eingestellt, weil kein Rechtsgut verletzt wurde, an dem ein öffentliches Interesse besteht !!! Damit die Integrationserfolge der jungen Leute nicht gefährdet werden, so die inoffizielle Lesart dieses amtlichen Rechtsbruches. Und natürlich - das kommt jetzt am laufenden Band, sobald die Marxisten durch die Apparate wandern. Die Methode ist nicht neu, aber typisch links: Stalin hatte 1941 sogenannte Schwarze Divisionen' aufgestellt - Truppen die keine schweren Waffen besaßen,´aber deren Personal sich aus berufskriminellen (unpolitischen) Schwerverbrechern übelster Sorte zusammensetzte. Ihre Aufgabe: Ordnungsdienst im Rücken der Roten Armee und 'Besatzungsaufgaben' in den eroberten Gebieten. Mörder und Gewalttäter im Rücken der Front als Ordnungsdienst, um die Bevölkerung zu terrorisieren, damit diese fügsam wird. Justizapparate, die täterzentriert entscheiden - Geld im Spiel, andere 'Dienstleistungen' oder ganz einfach weltanschaulich vorauseilender Gehorsam, karrierefördernder Natur ? Ein bisschen von allem oder nur Feigheit und Bequemlichkeit. Jedenfalls aber Destabilisierung der gesamtgesellschaftlichen Kohärenz - es ist nicht jeder einzelne Schritt für sich alleine betrachtet, aber das Mosaikbild das aus den Folgen gezielt betriebener linker Politik entsteht gibt uns Konturen von völlig auseinanderbrechenden gemeinsamen Grundlagen. Auch hierorts soll es wohl bald einmal brennen, wie in London. Entwaffnete Polizei, zögerliche und feige, desinteressierte Justiz (mit klammheimlicher Freude im Gemüt ?), rechtstreue, aber entwaffnete Bürger und die Empfehlung der Ordnungskräfte, rechtswidrige Gewalt zu erdulden anstatt diese abzutreiben. Das Recht soll also dem gewalttätigen Unrecht weichen ist die Empfehlung des Gewaltmonopolinhabers - damit bricht er die Treuepflicht gegenüber dem Souverän und wird entbehrlich. DAs ist der Beginn des Zerfalls der staatlichen Ordnung genau an der Stelle, an der besonders auch Liberale, erwarten daß der Staat Präsenz zeigt. Es ist der Beginn eines Bürgerkriegs.

    • socrates
      19. August 2011 15:19

      Die Entwaffnung des Bürgers und das Verbot der Notwehr ist gegen das Menschenrecht. Aber wenn wir die Signale hören und auf zum letzten Gefecht ziehen, wie es die Internationale fordert, sollen die Bürger unbewaffnet sien, damit die herrschenden Sozialisten, die die Macht erschlichen haben, ungefährdet sind.

    • Brigitte Imb
      19. August 2011 21:29

      Es ist kein Nachteil Baseballspieler zu sein, bzw. einen od. mehrere Schläger zu besitzen...
      Immerhin, bis zur nächsten Anlassgesetzgebung, die ein rückwirkendes Verbot selbiger Sportartikel verbietet, können diese Keulen legal zur Verteidigung eingesetzt werden.

    • Undine
      20. August 2011 10:33

      QBrigitte Imb

      Braucht man etwa für den Kauf eines Baseballschlägers noch keinen Waffenschein? :-)

    • Robespierre (kein Partner)
      21. August 2011 13:33

      Herr Oswald! Sie bringen es auf den Punkt. Schauen wir nur nach Wien, wo die Grünen politisch die illegale Parteienfinanzierung der SPÖ decken. Die Grünen fahren Österreich an die Wand.

    • Sensenmann (kein Partner)
      22. August 2011 22:42

      "Warm anziehen können wir uns, wenn dann die jetzigen Bezirksrichter in die Oberlandesgerichte, den OGH und übrigen Höchstgerichte einziehen". DAS ist der Plan des "Marsches durch die Institutionen". Allerdings denke ich, daß die Zeit reif ist, daß es verhindert werden wird. Wir gehen spannenden Zeiten entgegen und das "Gewaltmonopol" wird anderweitig beschäftigt sein und "auch nichts machen" können.
      Da liegt der schwarze Bösewicht
      und wühlte gern und kann doch nicht; denn hinderlich...
      Wilhelm Busch wird man ja noch zitieren dürfen.

  32. Erich Bauer
    19. August 2011 09:13

    Und da wollten und wollen immer noch viele Träumer, daß man den Staatsanwalt weisungsUNgebunden stellt... Obwohl mit einer "schwarzen" Hampelfrau, an der (politischen) Spitze der Justiz, ist dieser Wunsch ohnehin zur Gänze erfüllt. Ich fürchte, diese "Hampelfrau" betrachtet, wohl mit Interesse aber verständnislos, das Treiben einer außer Rand und Band geratenen Inquisitorenhorde...

  33. thomas lahnsteirer
    19. August 2011 08:03

    Die österreichische Justiz ist ein treues Vollzugsorgan der rot-grünen Ideologie
    und erinnert immer mehr an DDR-Zustände.
    Mischt sich doch die Justiz unter dem grölenden Beifall der gesamtem Linkspresse mit politisch-korrekter Schlagseite in die aktuelle Politik ein.
    Der ORF ist sowieso längst zu einem Staat im Staate verkommen, der völlig unbehelligt seine politischen Manipulationen betreibt und frech und dreist die ohnehin mit ihm sympathisierende Justiz am Nasenring vorführt.

    Schauprozesse gegen missliebige Politiker werden als eine Art Standgerichtsverfahren mit drakonischen Strafen geführt.
    Auch in Graz hat sich eine DDR-Justiz vom feinsten etabliert. Meist grüne Staatsanwälte und Richter verbieten auf Zuruf der Grünen zb das zugegebenermaßen dumme Minarettspiel der FPÖ und bereiten gerade wieder einmal einen Schauprozess gegen "Islamophobie" vor.

    Dieser Staat mit seinen sozialistischen Wahlfälschern in Wien (Wahlkarten in türkischen Kaffeehäusern), seiner Medienbestechung, der Korruption zB in Linz
    (Swap-geschäfte) und Salzburg (Landeshauptfrau verkauft gemeinsam mit Faymann Staatsbürgerschaft) verkommt immer mehr. Und die Staatsanwaltschaften schauen diesem Treiben teilnahmslos zu, nur wenn es gegen Feinde des Sozialismus geht werden sie samt den zugehörigen rot-grünen Richtern mit großem Eifer und drakonischer Schärfe aktiv.

    Dieses Sittenbild rundet dann noch trefflich der willfährige, tiefrote Bundespräsident ab, der sich öffentlich als Grals-Hüter der rot-grünen Justiz aufspielt.

    • contra
      19. August 2011 16:32

      @tl

      Wobei das ominöse Minarettspiel in der Schweiz erfunden wurde und dort naturgemäß keinen Hund hinterm Ofen hervorlockte.

      Bei uns war es ja den Linxlinken ein willkommener Anlaß, wie erwähnt unter kräftiger Mithilfe der linksgeschalteten Medien allen voran des ORFs!

    • Undine
      20. August 2011 10:36

      @contra

      Leider habe ich dieses ominöse "Minarettspiel" noch immer nicht zu Gesicht bekommen, aber ich kann mir vorstellen, daß unsere lieben Kinderchen bereits an gefährlichere Spielchen gewöhnt sind. :-)

  34. HJR
    19. August 2011 07:40

    Ja, in Großbritannien! Aber bei uns in Bagdad ...

    Aber in GB lebt noch eine Demokratie, die sich aus der Geschichte des Volkes heraus unter so manchem Opfer entwickelt hat. Uns Bagdadanern wurde seit alters her alles oktroyiert - zuletzt 1945 auch noch eine "Demokratie", die bei uns NIE verstanden, nie erkämpft war!

    Demokratie ist uns Österreichern (ich entschuldige mich bei den paar Mitbürgern, welche ich aus diesem Pauschalurteil gerne ausnehmen würde, wenn ich könnte) wenn nicht "wurscht", dann wenigstens ein "unbekanntes Wesen". Wir können mit ihr nichts anfangen, weil es uns nicht gelingt, die "Lagerzäune" hinter uns zu lassen - denn dort (so vermuten wir) wird schließlich das "Futter" hergestellt. Wir können mit ihr auch deswegen nichts anfangen, weil die Verfolgung abstrakter Interessen (wie den "Geist" der Verfassung oder "Gerechtigkeit" oder gar Freiheit ...) nicht nur zu häufig mit den Lagerdirektiven kollidiert, sondern auch auf Dauer anstrengend und karrierehemmend wirkt - und wer möchte schon einen vorzeitigen Burnout erleben?

    Wenn man nun im Besonderen die Justiz ins Auge fasst und dabei seinen Blick bis ins Jahr 1933 zurück wendet, dann wird man feststellen, dass es sich bei dem, was AU hier an den Pranger stellt, eben um keinen Skandal handelt sondern um eine stets achtsam befolgte Tradition der Justiz, welche da heißt: Diene der Macht (um deines eigenen Interesses willen)!

    Von der geistigen Leistung, sich als Person, ganz vereinzelt, mehr oder weniger öffentlich gegen die Einheitsmeinung und die Einheitsgepflogenheiten (s)eines ganzen Lagers zu wenden, würde Persönlichkeit erfordern, wie sie in den Sümpfen Bagdads nur mehr selten entsteht.

    [mailto: horst.rathbauer@gmx.at]

  35. Josef Maierhofer
    19. August 2011 07:31

    Christkindln als Justizminister.

    Ich verstehe schon, dass die Parteistaatsanwälte keine Angst haben müssen vor einem Justizminister. Es sind dort ausschliesslich solche Personen aus wohlbehüteten Familien, die einer Justiz vorstehen sollen, wo es von Kriminellen innerhalb und außerhalb der Kerkermauern nur so wimmelt, und, wie wir lesen auch von parteihörigen Staatsanwälten. Wie kann denn eine Person, die in ihrem Leben nie mit wirklicher Kriminalität in Berührung gekommen ist, ausser vielleicht ein paar Bagetellfälle, die angestreift sind als Richter, Anwalt oder sonstwas, diese Machenschaften durchschauen, die richtigen Maßnahmen treffen, um die Würde und Objektivität der Justiz zu retten ? Wir haben es ja auch von Frau Bandion Ortner im BAWAG Prozess gesehen, nichts konnte erledigt werden und die schwersten Brummer wurden gar nicht einmal angerührt (Flöttl, z.B.).

    Es werden weder die Aufträge erfüllt, noch die Objektivität eingehalten, noch irgendwelche Kontrollen ausgeführt, ja nicht einmal durchschaut werden diese Machenschaften, von Maßnahmen gar nicht zu reden.

    Die Titanic neigt sich ohenhin schon, auf allen Gebieten, leider.

    Wären da nicht erfahrene Haudegen, die was verstehen vom Geschäft als Justizminister gefragt, die auch imstande sind, eine Autorität darzustellen und parteikorrupte Staatsanwälte in die Schranken weisen können ?

  36. ambrosius
    19. August 2011 07:23

    Bis zu brüllenden Richtern und Todesurteilen in Serie ist es zweifelsfrei noch ein weiter ( quantitativer ) Weg. Aber in qualitativer Hinsicht ??
    Die" Befreiung" der Staatsanwalt von der Kontrolle durch (unabhängige) Untersuchungsrichter, unter fadenscheinigsten Begründungen, und die Besetzung des Justizministeriums mit einem LeichtgewichtRinne nach dem/r anderen ; alles kleine, von der blöden Bevölkerung nicht bemerkte, Schritte im Masterplan....

  37. mike1
    19. August 2011 07:22

    es ist wirklich unfassbar, was da passiert:

    abhöraktionen sonder zahl, rote staatsanwaltschaft gegen die klassenfeinde mit anschließender information der pöbelblätter/magazine.

    jetzt bin ich mir ziemlich sicher, dass auch meine telefonate abgehört werden (ich bin zwar unwichtig, vielleicht könnte man doch das eine oder andere gesagte irgendwann gegen mich verwenden - in der ddr oder in nordkorea wurde/wird auch jeder kleine würschtl verhaftet, wenn er sich gegen den wind richtete) !

    ich bin mir zwischenzeitig sicher, dass auch unser blog staatsanwaltschaftlich entsprechend geprüft wird und diejenigen, die unliebsame sachen schreiben, genau beobachtet werden...

    eigentlich macht das schön langsam echt angst !

    • Paige
      19. August 2011 07:51

      Bin bei Drei und habe neulich alle Nachrichten aus meinem Handy gelöscht. Dabei habe ich festgestellt, dass ich einen Ordner habe, in welchem die Sprachnachrichten als Text abgespeichert waren. Wenn ich die Drei-Box anrufe, so kommt ein Tonband, das mir mitteilt, dass ich so und so viel E-Mails habe und fragt mich dann, ob ich will, dass sie mir vorgelesen werden.

      D.h.: Sie haben ein Programm, das Gesprochenes in Text und umgekehrt umwandeln kann. UND sie speichern das alles, vermutlich auch die Gespräche. Liegen sie als Text vor, wird ein nächstes Tool eingesetzt, nämlich ein Ähnliches wie bei Amazon. Es erkennt Vorlieben und Interessen. Bei der Presse gibt es ein Liste von verbotenen Wörtern. Also etwa Israel, Standard oder Nation. Verwendet man eines davon, wird der Kommentar trotz Registrierung nicht freigeschaltet. Aus den Gesprächen wird auf diese Weise ein Profil erstellt. Das macht alles der Computer. Die Abhörerei wäre ja sonst wirklich zu öd. Verwendet der Mensch verdächtige Begriffe, wird er rot markiert. Dann werden die Beamten aktiv und hören die Gespräche wirklich ab. So oder so ähnlich wird das laufen.

      Bei der Vorratsdatenspeicherung sollten aber nur Nummern gespeichert werden - wer hat mit wem telefoniert - nicht aber der Inhalt der Gespräche. Dazu kann ich nur sagen: Wers glaubt, wird selig.

  38. Anton Volpini
    19. August 2011 06:43

    Dafür ham ma in Kärnten die Glaubwürdigkeit der Justiz mit dem Scheuchprozess einigermaßen wieder hergestellt!

    • Anton Volpini
      19. August 2011 06:53

      PS.: .....auch wenn das vielen Mitpostern hier nicht schmeckt!

    • socrates
      19. August 2011 07:06

      Bei den Blauen - Orangen kommt die maximale Härte zum tragen, am linken Auge ist man blind. Das schmeckt Ihnen ?

    • Anton Volpini
      19. August 2011 07:30

      Nun socrates, der Scheuch ist nur ein weiterer Linker!

    • Stefan Graf
      19. August 2011 09:21

      Sehr geehrter Herr Volpini,

      ohne Scheuch in Schutz nehmen zu wollen: selbst wenn er ein Linker wäre - er wäre dann kein ROTER Linker, was ihn erst recht wieder auf die Abschussliste bringt.

    • Anton Volpini
      19. August 2011 09:37

      @ Stefan Graf
      Der Klagenfurter Richter hat ein Urteil gesprochen.
      Dabei hat er die Rechtslage abgewogen und das Urteil ausreichend begründet, sodaß es schlüssig erscheint.

      Dem Richter nachträglich parteipolitische Motivation zu unterstellen, bedeutet ihm vorzuwerfen, er habe wissentlich das Recht gebeugt. Das wäre ein Straftatbestand, und damit wäre der Richter kriminell.
      Jeder, der also der Argumentation des Uwe Scheuch folgt, macht sich zum Handlanger solch linker Agitation.

    • schreyvogel
      19. August 2011 12:13

      "... so dass es schlüssig erscheint."
      Was der singende Richter genau gesagt hat, in der Verhandlung und im Urteil, wissen wir ja nur aus dritter oder vierter Hand von politisch voreingenommenen Journalisten. Ton-oder Bildaufnahmen von Gerichtsverhandlungen sind untersagt (die Richter mögen so etwas nicht), und in schriftliche Urteile erhält die Öffentlichkeit keine Einsicht.

      Ich habe das Gefühl, dass unsere Justiz statt auf Taten immer mehr auf (manchmal sehr vage) Absichten zu Taten abstellt und dabei die Grenzen immer weiter ausdehnt. Jetzt gelten auch schon völlig unverbindliches Herumsinnieren ohne konkrete Vereinbarungen als Tat, die mit unbedingter Haft geahndet wird - wobei der Täter sachlich gar nicht zuständig war und bestenfalls befürwortend (allerdings mit hohem Gewicht) tätig hätte werden können.

      Als juridischer Laier bleibt mir dabei ein ungutes Gefühl.

    • Markus Theiner
      19. August 2011 12:20

      @ Anton Volpini:
      Das Problem ist nicht, dass Scheuch verurteilt wurde, sondern dass diverse andere Pappnasen nicht einmal angeklagt werden. Was eben Aufgabe der Staatsanwaltschaft wäre.
      Wenn der Vorwurf an die Justiz darin besteht Rot-Grün zu hörig zu sein, dann kann nunmal ein Urteil gegen einen Gegner von Rot-Grün diesen Vorwurf nicht entkräften oder die Glaubwürdigkeit wiederherstellen. Selbst dann nicht, wenn das Urteil an sich korrekt ist.
      Es braucht nunmal nicht viel Integrität um den politischen Gegner vor Gericht zu zerren.

      Das Scheuch Urteil entkräftet bestenfalls den Vorwurf, die Justiz wäre Blau-Orange hörig. Den gab es meines Wissens aber nie.

    • socrates
      19. August 2011 12:30

      Anton Volpini
      Uwe Scheuch ist von der FPK und somit zu verurteilen.
      Ich habe meinen Posten wegen eines roten Oberstaatsanwaltes verloren, der auch Udo Proksch schützte, obwohl jeder Trottel wußte, daß er keine Wiederaufberaitungsanlage hatte oder bauen konnte. "Die Suppe ist zu dünn...." hieß es. Ich habe zuviel Politjustiz miterlebt um daran zu zweifeln. In GB gibt es zur Zeit einen Regierungsauftrag für die Richter.

    • contra
      19. August 2011 13:21

      @Markus Theiner

      Vollkommen richtig und differenziert aufgezeigt, vielen Dank!

    • Erich Bauer
      19. August 2011 13:52

      Der juristische Irrsinn ist in diesem Fall in der Tatsache zu suchen, daß die TAT (glaubt man den Berichten) NIE stattgefunden hat. Selbst, wenn das Urteil sich auf GESETZE beruft! Das Urteil, begründet in "kreativer" AUSLEGUNG (so wie es berichtet wurde), kann nur im "Yoga-Sitz", bei Kopf- und Handstand, gleichzeitig "Hände hoch" und "Füße an die Wand", entstanden sein! Also, ein p.c. "Abschreckungsurteil"?

      Geh' nie zu deinem "Gericht"... wenn de nicht gerufen wirst...

    • mischu
      19. August 2011 17:00

      @Erich Bauer/13:52 Uhr

      Vollkommen richtig, aber transportiert wird es in den Medien, wie wenn ein korrupter Täter die Tat begangen und dafür seine gerechte Strafe bekommen hätte.

      Eine Hand wäscht die andere und beide bleiben schmutzig!

    • xRatio (kein Partner)
      20. August 2011 19:36

      @Anton Volpini 19. August 2011 09:37
      "Dem Richter nachträglich parteipolitische Motivation zu unterstellen, bedeutet ihm vorzuwerfen, er habe wissentlich das Recht gebeugt.
      Das wäre ein Straftatbestand, und damit wäre der Richter kriminell."


      Ist Ihnen auch nur irgendein Fall einer Anklage oder gar einer Verurteilung bekannt?

      Bitte nehmen auch Sie zur Kenntnis,
      was ich zu meiner eigenen Überraschung bereits am 04. August 2011 unwidersprochen festgestellt habe:

      In felix Austria ist das Verbrechen richterlicher Rechtsbeugung nicht einmal strafbar.

      Richter sind nämlich weder "Beamte" noch "Amtsträger" noch "Schiedsrichter" im Sinne der §§ 302 ff. öStGB.
      Die Richterschaft genießt somit absolute Narrenfreiheit und macht davon immer ungenierter Gebrauch.

      Das öStGB (wie fast alle Gesetzgebung in Austria ein chaotisches und dilettantisches Machwerk, in diesem Fall aber eindeutig)
      findet man in voller Schönheit hier:

      http://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=10002296

      Daß man die richterliche Rechtsbeugung "vergessen" hat, beruht nach meiner Einschätzung auf der auch sonst überall anzutreffenden Schlamperei und Unfähigkeit der Legislative.

    • Anton Volpini
      21. August 2011 20:06

      ......es schmeckt Euch tatsächlich nicht, daß der linke Uwe Scheuch verurteilt wurde! Bin schon neugierig, was Euch als Begründungen nach der 2. Instanz einfallen wird.

  39. Wertkonservativer
    19. August 2011 06:28

    Für mich ist es fast ein wenig verwunderlich, wie es dazu kommen konnte, dass in den vergangenen Jahrzehnten derart viele rotgläubige "Spitzen"-Juristen in die hohen und höchsten Stellen des österreichischen Justizwesens eingeschleust werden konnten!
    Wir hatten doch auch etliche (großteils recht gute) schwarze und auch einen blauen Justizminister, die den Rotbazillus im Justizwesen sicher nicht gerade gefördert haben werden.

    Wien ist da sicher anders! Da wachsen die Rotschwammerln aus dem Rotwaldboden wie veritables Unkraut!

    Und noch etwas: anscheinend haben die Marx-Jünger ein sehr wirksames Rezept gefunden, mit dem die Infiltration ihrer "Jünger" in wichtige Staats- und Verwaltungsstellen positiv befördert wird!
    Dieses Rezept war früher beim CV recht gut aufgehoben; anscheinend haben es die Roten aus dem CV-Tresor geklaut und nützen es inzwischen recht ungeniert zwecks "Verrötung" unseres Staatswesens!

    Und wir Bürgerlichen schauen mit offenem Mund zu und finden kein Gegenrezept!

    Fazit (auch wenn der Vorwurf vorrangig "meinen" Schwarzen zu machen ist):
    da sollte man das Vornehmsein bleiben lassen, und sehr dringend und intelligent Gegenwind anfachen!

    gerhard@michler.at

    • simplicissimus
      19. August 2011 07:16

      ja, die övp hat massenhaft handlungsbedarf. und steckt ihre energien in kopien der gutmenschpolitik. da muss es betonschädeln geben, in die das einfach nicht reingeht.

    • brechstange
      19. August 2011 09:20

      Sg Herr Michler,

      die Charakterköpfe und Querdenker haben in der ÖVP ausgedient. Da gilt das Wort: Hast du einen Parteifreund, brauchst keinen Feind mehr.

      Dazu kommt die unselige Rolle der Medien, die diese "Töpel" vor sich her treiben und die lassen sich treiben.

      Daher bin ich weiterhin der Meinung, der größte Fehler der ÖVP war es,

      erstens sich von der SPÖ den Schüssel herausschießen zu lassen und
      zweitens nach der Wahlniederlage 2006 nicht in Opposition gegangen zu sein.

      Ich frage mich, welche Strategen gibt es eigentlich in der Partei oder gibt es nur mehr "Eigen"interessensträger?

    • Wertkonservativer
      19. August 2011 09:42

      Da gebe ich Ihnen praktisch vollinhaltlich recht, liebe Brechstange!

      Ich warte halt immer noch auf einen "Messias", der - derzeit noch unerkannt und im Werdeprozess - möglichst bald die Zügel in der Partei in die Hand nimmt, und einen Zukunftskurs einschlägt!

      Nur eines bitte ich zu bedenken:
      mit den Rezepten und Grundsätzen von vorgestern und gestern (und seien sie noch so positiv!) kann man heute in der politischen Arena nicht mehr reüssieren!

      Die Welt und auch unser Land haben sich derart verändert, dass eben auch rechte Parteien ein wenig Links (sehr, sehr dosiert wohl!) in ihre Grundsätze und praktische Arbeit mischen müssen.
      Daran führt kein Weg vorbei, ob wir es nun wollen oder nicht!
      Das sage ich, ein gestandener und aufrechter Rechter, mit zumindest einem weinenden Auge!

      Liebe Grüße!

      gerhard@michler.at

    • Erich Bauer
      19. August 2011 09:45

      brechstange,
      "...sich von der SPÖ den Schüssel herausschießen zu lassen..."

      Naja... Schüssel wurde bereits von Anfang an mit "Dachziegeln" beworfen. Danach flogen auf ihn die "DACHprofi(e)". Um ihm zu Schluß gleich den ganzen "Dachgiebel" auf den Schädel zu knallen...

    • phaidros
      19. August 2011 10:42

      Brechstange: Schüssel passierte ein »KO nach recht ansehnlicher Darbietung«. In Insiderkreisen abgekürzt »K.O.N.R.A.D.«

    • brechstange
      19. August 2011 11:11

      Sg Herr Michler,

      die Christlichsozialen, aus denen die ÖVP hervorging und deren Wurzeln man nach dem 2. Weltkrieg zu verleugnen versuchte, basieren doch auch auf christlichsozialen Ideen, die man durchaus auch als links bezeichnen kann.
      Wie gesagt, es wäre ehrlicher die Wurzeln eben nicht zu verleugnen, nämlich das Soziale und das Christliche, wobei das christliche nur mehr eine Teilmenge einer sozialen ÖVP sein kann, um gesellschaftliche Realitäten abzubilden.

      Die SPÖ bekennt sich zu seinen Wurzeln und hofiert ihren linken extremen Flügel ohne dass dies dem Verfassungsschutz auffällt. Diese hat es geschafft sich von der SDAP mit ihren nationalen Teilen zu distanzieren, indem sie auf die anderen zeigt und alle nehmen das den Sozialisten ab, gestehen der SPÖ sogar Opferstatus zu ohne zu hinterfragen.

      Trotz allem Risiko soll sich die ÖVP endlich ihrer Wurzeln besinnen, diese vertreten und mit Mitteln von gestern, die Welt von heute und morgen zu erobern. Das wird medial sicher nicht goutiert, wird - nehme ich an - Stagnation bedeuten, doch langfristig und nachhaltig kann nur dieser Weg sein. Denn so unähnlich ist die Vergangenheit mit jetzt und morgen nicht, auch wenn viele aus mangelndem Geschichtswissen das nicht zu erkennen vermögen. Leider.

    • brechstange
      19. August 2011 11:23

      @Erich Bauer, phaidros

      Es ist eben schwierig mit einer Partei aus dem Tal der Tränen wieder Fuß zu fassen, wenn finanzielle Interessen der Mitglieder im Vordergrund stehen. Im Tal der Tränen braucht man Idealisten, die man in der Partei, wo viele nur den Futtertrog sahen, nicht unbedingt brauchte und hinausmobbte. Daher haben kurzfristige Interessenslagen, die Partei in eine Koalition mit einer Partei, die den NAPALM-Wahlkampf liebt und jahrelang schwere Geschütze gegen die ÖVP auffuhr, getrieben. Die Schulterklopfer Schüssels, die die Schulter Schüssels blau klopften, haben das Ruder übernommen und denken angesichts des Verlustes im Lande offenbar das Heil in einem Europa der Lobbyisten und übersehen, dass auch dort die Linken trotz starker Verluste in der Bevölkerung das Ruder undemokratisch übernommen haben. Auch diesen Kampf werden die Bürgerlichen verlieren.
      Anstatt endlich die Hausaufgaben zu machen und den Egoisten in der Partei den Platz zuzuweisen, den sie verdienen, nämlich den, wo die Macht dieser Mobber begrenzt ist. Es kann sein, dass nur mehr eine Neugründung hilft.

    • contra
      19. August 2011 14:24

      @brechstange

      Soviel Sternderln kann ich Ihnen gar nicht verpassen, für diese Ihre punktgenaue und kluge Analyse der ÖVP, aber symbolisch zumindest:

      ***! ;-)

    • Haider
      20. August 2011 00:22

      @ Wertkonservativer
      Genau das ist das Problem. Wie immer schaut die ÖVP paralysiert zu und kuscht. Sie ist wohl zu verstrickt in dem System und bemerkt es nicht einmal! Aus. Vorbei.
      Meine einziger Wunsch für die heutige Jugend: "Möge die Freiheit endlich siegen!"

    • Wertkonservativer
      20. August 2011 14:14

      Hier einmal ganz kurz und grundsätzlich, liebe Undine:

      Ich bin hier wohl der einzige Fan der Schwarzen, das ist so klar wie Stiefelwichs!

      Natürlich kann ich die Partei nicht auch nur im geringsten ummodeln (vielleicht liest einer der Partei-Granden meine unablässigen Pro-Argumente!?), doch ich plädiere weiterhin für ein Stehen zu unserer einzigen bürgerlichen Partei, wieviele Fehler sie in den Augen ihrer frustrierten (früheren?) Anhänger auch machen mag.

      Ich stehe zu meiner Meinung; mag kommen, was kommen soll bzw. kommen wird!

      Die nächste Zukufnt wird es weisen!

      gerhard@michler.at

  40. simplicissimus
    19. August 2011 05:36

    manchmal frage ich mich, ob es für den, diese misstände anprangernden bürger nicht langsam selbst gefährlich wird.
    und ich meine diese naive frage sehr ernst.

    • HJR
      19. August 2011 10:58

      Ich denke, für jene, von diese "Gefährlichkeit" ausgehen könnte, sind wir nicht wichtig genug. Denn "unsere" (ich weiß nicht, wieviele "wir" hier sind) Zahl dürfte wohl weit unter der öffentlichen Wahrnehmungsschwelle liegen. Sollte sich das allerdings ändern, könnte ihre Befürchtung durchaus in die Realitätszone rücken.

      [mailto: horst.rathbauer@gmx.at]

    • A.K.
      19. August 2011 11:59

      @simplicissimus
      Sie meinen mit Ihrem (Zitat) "ob es für den, diese misstände anprangernden bürger nicht langsam selbst gefährlich wird" wohl den Inhalt des Sprichworts "Gegen den Wind kann man nicht spucken", welches eine traurige Erfahrung ausdrückt. Eine andere Erfahrung in diesem Zusammenhang ist allerdings, daß bisher fast nur Menschen, die aus Gewissensgründen solches versuchen, moralische Fortschritte gebracht haben.

    • Wertkonservativer
      19. August 2011 12:33

      Als jederzeit Erkenn- und Erwischbarer habe ich überhaupt keine Angst, hier hin und wieder Tacheles zu reden!

      So weit kommt's noch, dass Bürger vor dem eigenen Staat und seinen "Schergen" Angst haben müssen, wenn sie ihr Recht auf Rede- und Meinungsfreiheit ausüben!!!

      Einzig und allein jene Fanatiker und Verrückten, die (hin und wieder auch hier) pseudorevulutionäre und zu echtem Kampf gegen den eigenen Staat und seine demokratischen Einrichtungen aufrufende Sprüche absondern, sollten sich zurücknehmen, allein schon wegen der Peinlichkeit, solche Blödheiten hier überhaupt lesen zu müssen.

      gerhard@michler.at

  41. libertus
    19. August 2011 01:47

    Das Sündenregister unserer Justiz wird immer umfangreicher und jegliche Kritik daran wird von den Linken in unserem Land mit Hilfe der VLM (=Vereinigten Linken Medienlandschaft) - allen voran dem ORF - sofort in totalitärer Art und Weise im Keim erstickt.

    Man fragt sich bei Grasser, warum sein prominenter Verteidiger die Verantwortlichen für diese Skandale nicht mit Klagen zudeckt, bis ihnen Hören und Sehen vergeht.

    Und warum nicht mehr gewichtige Gegner zum offenen Kampf gegen das augenscheinlich korrumpierte Justizsystem aufrufen bzw. schreiten?

    Was ist los in diesem Land, das dies alles möglicht, weil sämtliche Akteure "mitschwimmen"? Wo bleiben da die Oppositionellen?

    Was nützt eine Korruptionsstaatsanwaltschaft, deren oberster Vertreter eindeutig den Grünen zuzuordnen ist und dementsprechend agiert?

    Wer die moralische Oberhoheit besitzt sowie das Justizsystem beherrscht, der hat das ganze Land und deshalb gerät Österreich immer mehr in diesen hemmungslosen, linxlinken Sog.

    P.S.: Herr Unterberger, bitte werden Sie nicht müde, immer wieder den Finger in diese offene Wunde zu legen, denn vielleicht höhlt steter Tropfen doch noch den Stein!

    • simplicissimus
      19. August 2011 05:41

      vielleicht haben die potentiellen kritiker selber angst.
      sind wir nicht schon viel weiter in einem versteckten totalitaristischen system eingebettet, ohne dass wir es so richtig wahrhaben?

    • contra
      19. August 2011 12:35

      @simplicissimus

      Wie wahr, wie wahr und der Totalitarismus schlägt immer unverschämter zu!

    • Susi Schnösel
      19. August 2011 13:17

      Die DDR war ein Freiheitsstaat gegen Österreich.

      Aber die Zeit arbeitet für uns, dieser korrupte Komödienstadl steht bald vor dem Ende.

    • contra
      19. August 2011 14:27

      @Susi Schnösel

      Sehe ich genauso und die DDR stand wenigstens offen dazu, aber hier in Österreich wird da wesentlich hinterfotziger gearbeitet, das macht es den Gegnern so schwierig!

    • Wertkonservativer
      19. August 2011 15:27

      Das, meine verehrten Damen, ist ein starkes Stück!!!
      Wenn Sie unser Österreich, mit all seinen Schwächen und Unzukömmlichkeiten, noch ärger als die unselige DDR einschätzen, grenzt das an Blasphemie und Heimatbeschimpfung!!
      Ein guter Rat eines alten Menschen: nehmen Sie sich doch in dieser Hinsicht ein wenig zurück, und sehen Sie die Realitäten, wie sie sind:
      wir leben immer noch in einem Land, in dem die Demokratie, die Menschenrechte, Rede- und Meinungsfreiheit gewährleistet sind, und der Common sense immer noch hochgehalten wird.
      Nichts gegen die Verurteilung von Unzukömmlichkeiten jedweder Art:
      aber diese Art von Verunglimpfung unseres Landes tut mir in der Seele weh!

      gerhard@michler.at

    • contra
      19. August 2011 16:19

      @Wertkonservativer

      Ruhig Blut, ruhig Blut, die Sache lohnt der Aufregung nicht, denn das Tagebuchthema bzw. der Vergleich gehört zur Justiz und ihre Machenschaften (leider bereits auch zu vielen Medien) und nicht zum ganzen Land!

      Wenn aber nicht bald Einhalt geboten wird, dann könnte es sehr wohl auch auf die übrigen Institutionen übergreifen.

      Deshalb aufpassen und bitte nicht schönreden!

    • Wertkonservativer
      19. August 2011 18:17

      @ contra:

      wenn Sie meinen heutigen Beitrag lesen, werden Sie merken, dass ich auch nicht ganz ohne Kritik an den Justiz-Zuständen bin!
      Ihre und Susi SCHNÖSELS Anmerkungen sind jedoch absolut unverhältnismässig und zeigen einfach den hier oft auftretenden Hang zu (sagen wir) überschiessenden Überteibungen!
      Auch @simplicissimus einen schönen Gruß! Wir dürfen immer noch wählen und die Goschen wetzen, also ist das von Ihnen an die Wand gemalte totalitäre System in unserem Lande noch nicht wirklich angekommen!

      gerhard@michler.at

    • Haider
      20. August 2011 00:12

      @ Wertkonservativer:
      Wo sehen Sie in Österreich noch Gedankenfreiheit, Redefreiheit oder objektive Berichterstattung?
      Weit und breit nur Politdiktatur und Terror der GutmenschInnen!
      Ein junger Mensch kann nur verzweifeln.

  42. brechstange
    19. August 2011 01:29

    Dazu kommen die Skinheadbänder, die dann doch nicht - wegen einer an den Haaren herbeigezogenen Befangenheit - vom ORF herausgegeben werden mussten. Jarolims Rolle war keine schöne.
    Gab es da nicht auch was mit dem Jarolim, was dann ganz schnell wieder fallengelassen wurde?
    Dazu kommt, dass es offenbar niemanden eine Bohne interessiert, dass in der Stadt Linz Swap-Verluste über eine halbe Milliarde geben wird. Ackerl sagte, es dürfe keine Menschenopfer geben. War das eine Anweisung an die Justiz?
    Dazu kommt, dass die No-Bailout-Klausel einfach aufgehoben wurde, die Abstimmung im Nationalrat wird durch das grüne Zünglein an der Waage -wie es ausschaut- nicht scheitern.

    Unabhängige Untersuchungskommissionen sind dringender denn je notwendig.

    • Brigitte Imb
      19. August 2011 13:40

      Interessant in diesem Fall, eine KLAGE ist noch nicht eingereicht - naja, es handelt sich um ROTE Verbrecher, da muß die Staatsanwaltschaft bd. Augen zudrücken.
      Ein Kaugummidieb, womöglich v. der FPÖ od ev. sogar v. d. ÖVP, würde sehr rasch eine Anklage erhalten.

      An Unabhängigkeit kann in diesem Staat einfach nicht mehr geglaubt werden, da die politischen Kraken überall ihre schmutzigen Arme stecken haben.

    • brechstange
      19. August 2011 16:52

      Frau Imb,

      Es wurde von der Stadt Linz keine Klage gegen die BAWAG eingereicht, obwohl vom Gemeinderat beschlossen wurde, eine einzureichen.
      Wer weiß, warum sie keine Klage einreichen, wer weiß?

    • Haider
      20. August 2011 00:04

      Ich erinnere mich noch gut, als ein riesen Geheule und Gezettere losbrach, weil ein Linker in Kärnten gesehen wollte, daß ein Blauer in den frühen Morgenstunden eine Kronenzeitung aus einer Selbstbedienungstasche genommen haben soll. In Linz verzocken Rote mehr als € 500.000.- und keinen unserer objektiven Politschreiber kratzt's. So viele Bananen gibt es gar nicht in Österreich, um unseren Staat zu symbolisieren! Unsere Justiz ist eine einzige Schande.

  43. Schani
    19. August 2011 01:28

    Wen wunderts - linkes G´sindel halt!





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