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Die Knechtschaft der Politischen Korrektheit und der Rechtsstaat

Die Generalattacke der Politischen Korrektheit auf Rechtsstaat und menschliche Grundfreiheiten steht im Mittelpunkt eines Beitrags für einen Band "Das Ringen um die Freiheit", der im Herbst erscheinen wird. Das Werk, an dem ich mitwirken durfte,  ist ganz einem der wichtigsten Bücher des letzten Jahrhunderts gewidmet, der vor genau 50 Jahren erschienenen "Verfassung der Freiheit" des österreichischen Nobelpreisträgers Friedrich A. von Hayek.

(Vorsicht, dieser Text ist etwas länger und grundsätzlicher. Ein Teil der hier abgedruckten Gedanken ist auch in der letzten Nummer der "Academia" abgedruckt worden).

Es war eine der vielen Erkenntnisse Hayeks, die sich erst in den Jahrzehnten nachher wirklich überall bestätigen sollte. Dieser Erkenntnis fügt die Geschichte heute ein neues Kapitel hinzu – eine Ergänzung, die Hayeks Analyse aber im Grund nur zusätzlich bestätigt.

Der spätere Nobelpreisträger hatte vor 50 Jahren in der „Verfassung der Freiheit“ herausgearbeitet, dass die marxistische Forderung nach Verstaatlichung der Produktionsmittel, die ein Jahrhundert lang die sogenannten Intellektuellen fasziniert, die aber nirgendwo funktioniert hatte, einer neuen Bedrohung der individuellen Freiheit Platz macht: dem Konzept des Wohlfahrtsstaates.

In Hayeks – und meiner – österreichischen Heimat hat man freilich erst in den 80er Jahren mit der Privatisierung verstaatlichter Betriebe begonnen. Und in unserer gemeinsamen Geburtsstadt Wien hält eine sozialistische Stadtregierung sogar heute noch an ihrem hundertprozentigen Eigentum an allen kommunalen Betrieben fest. Was freilich weder Österreich noch Wien gehindert haben, schon sehr früh auch die nächste von Hayek diagnostizierte Bedrohung der Freiheit zu realisieren, den Wohlfahrtsstaat.

Die Sozialisten in fast allen Parteien, wie er sie nannte, hielten das in fast allen Ländern für den richtigen Weg. Sie ließen sich dabei nicht durch die Explosion der Staatsschulden irritieren, die zur Finanzierung der ununterbrochen steigenden Wohlfahrtsansprüche notwendig wurde (in Österreich etwa stieg die Staatsschuld binnen 40 Jahren von 12 auf rund 70 Prozent des BIP – was europaweit sogar noch als relativ stabil gilt!). Sie ließen sich auch nicht durch die parallele demographische Lücke irritieren, die zusammen mit dem Steigen der Lebenserwartung unweigerlich zu einem Kollaps der meisten Altersversorgungssysteme führen wird.

Erst die große Finanzkrise nach 2008 begann ein Umdenken auszulösen. Dieses Umdenken wurde aber erst 2010 ernsthaft, als immer mehr Staaten Probleme mit der Finanzierung der Staatsschulden bekamen, weil ihnen die Investoren zu misstrauen begannen.

Diese Krise des Wohlfahrtsstaates führt nun zwangsweise zu weiteren Einschränkungen der Freiheit. Alle Versuche, die ohnedies schon an Enteignung grenzenden Steuern und Abgaben zu reduzieren, sind chancenlos geworden. Stattdessen setzte in Europa und in den USA eine Enteignungswelle gegenüber privatem Vermögen ein, wurden Banken verstaatlicht (statt sie in Konkurs gehen zu lassen), wurden mit einer Welle neuer Regulierungen viele Investoren nach Ostasien vertrieben.

Das alles aus einem einzigen Grund: Die Staaten müssen die Rechnungen für die längst konsumierte Wohlfahrt früherer Jahre bezahlen. Gleichzeitig müssen sie die einst so gerühmten Wohlfahrtsleistungen dramatisch zusammenkürzen, vielerorts sogar die Pensionen kürzen (entweder direkt oder durch einen jahrelangen Verzicht auf Inflationsanpassungen).

Keine Frage: Heute würde Hayek genauso ein Ende der sozialdemokratischen Wohlfahrtsillusion konstatieren, wie er vor einem halben Jahrhundert das Ende des sozialistischen Verstaatlichungsaxioms gesehen hatte.

Er würde aber nicht nur die Schrammen und Wunden zählen, die beide Verirrungen an der allgemeinen Freiheit und dem allgemeinen Wohlstand (also dem Gegenteil der Wohlfahrt) verursacht haben. Er würde mit Sicherheit auch eine neue, wieder ganz anders geartete, aber ebenso gefährliche Bedrohung  der Freiheit und des Rechtsstaates konstatieren: nämlich die sich ausbreitende Diktatur der Politischen Korrektheit.

Diese Politische Korrektheit benützt so wie die schon von Hayek angeführten Einschränkungen der Freiheit die Instrumente des Rechtsstaats, der ja vom Rechtspositivismus zu einem beliebig einsetzbaren Instrument degeneriert worden ist. Diese Diktatur zerstört dabei die eigentlichen Grundlagen des Rechtsstaats (auf Englisch viel prägnanter: Rule of Law), die Naturrechtler ganz ähnlich wie Hayek mit seinem Verlangen nach einer Herrschaft des Rechtes über den Gesetzgeber definiert haben.

Die Politische Korrektheit nimmt nicht mehr wie die von Hayek beobachteten Bedrohungen den Umweg über Veränderungen der Produktions- oder Verteilungsbedingungen, um die Freiheit einzuschränken. Die Political Correctness, auf Amerikanisch kurz P.C., richtet sich vielmehr direkt gegen die Freiheit jedes einzelnen, gegen Meinungsfreiheit genauso wie gegen Vertrags- und Eigentumsfreiheit.

Sie engt zunehmend enger ein, was man sagen, was man denken darf. Und trifft auch immer öfter die Politik selber. Ein deutscher Bundespräsident ist zurückgetreten, weil er öffentlich über den Zusammenhang von militärischen Einsätzen und wirtschaftlichen Bedrohungen wie etwa die weltweit zunehmende Piraterie nachgedacht hat (und weil er dann den Ansturm der politisch korrekten Kritiker nicht ausgehalten hat). Ein deutscher Bundestagspräsident musste zurücktreten, weil er bei einer Gedenkrede einige Anführungszeichen bei Zitaten nicht ausdrücklich ausgesprochen hat. Ein französischer Innenminister ist von einem Strafrichter zu einer Geldstrafe verurteilt worden, nur weil er über Algerier folgenden Satz gesagt hat: „Solange es einer ist, geht es. Probleme gibt es, wenn es viele sind.“

Die Politische Korrektheit frisst ihre Väter.

Hayek würde sie zweifellos als neue „Knechtschaft“ bezeichnen. Auch wenn sie raffinierter Weise vorgibt, selbst Ungerechtigkeiten zu beseitigen. So wie es ja auch die alten Knechtschaftsmethoden Sozialismus/Kommunismus im Kampf gegen das angebliche Unrecht des Privateigentums getan haben. So wie es der Sozialdemokratismus im Kampf gegen die angeblich ständig wachsende Armut tut (obwohl gerade in den am wenigsten wohlfahrtsstaatlichen Staaten vor allem Asiens die Armut am raschesten schwindet).

Anders als der Marxismus gewinnt die P.C. auch die Unterstützung vieler christlicher Kirchen – obwohl diese eigentlich in der Tradition der größten Freiheitsbewegung der Geschichte stehen. Christus hat der Welt das Konzept der Freiheit, der individuellen Verantwortung und Würde, der persönlichen (und niemals staatlichen!) Barmherzigkeit und Nächstenliebe gebracht. Was viele Kirchen heute erstaunlicherweise vergessen.

Begonnen hatte die P.C. im Bereich von Usancen, von rechtlich unverbindlichen Vorstellungen über das, was sich gehört und was nicht. Sie konzentrierte sich anfangs auf die Sprache. Sie glaubte durch die Änderung irgendwelcher Bezeichnungen Probleme zu lösen.

So hatte man plötzlich „Roma“ statt „Zigeuner“ zu sagen, obwohl die Roma bloß eine von vielen Untergruppen der Zigeuner sind und viele Zigeuner den Begriff „Roma“ ablehnen. Aus behinderten Menschen wurden solche mit besonderen Bedürfnissen. Statt „schwererziehbar“ waren Kinder „verhaltenskreativ“. Was sie natürlich nicht einfacher machte.

Die USA wiederum haben aus „Negern“ („Negro“ war im Gegensatz zu „Nigger“ lange ein völlig wertfrei Vokabel) die „Schwarzen“ gemacht; einige Jahre später wurden diese wieder umgetauft, diesmal zu „Afroamerikanern“. Und besonders Korrekte vermeiden nun auch schon diesen Begriff – weil schon wieder jemand behauptet hat, dass auch diese Bezeichnung diskriminiere. Manche Zeitungen schreiben daher nur noch, dass ein Täter aus einem bestimmten Gegend oder Straße kommt. Was zumindest jene informiert, die wissen, wie jener Stadtteil ethnisch geprägt ist. Und in der deutschen Sprache behaupten nun schon manche, dass Worte wie „schwarzfahren“ oder „Schwarzarbeit“ rassistisch wären. Und sie tun das immer in einem Tonfall, als ob man sich mit der Verwendung solcher Worte zum Mittäter des Holocaust machen würde.

Eine besonders unheilvolle Rolle bei der Einschränkung der Freiheit in Europa spielt der Europarat. Diese durch die EU völlig überflüssig gewordene Institution versucht sich nun als oberste Zensurbehörde und P.C.-Wächter eine Lebensberechtigung zu verschaffen. Im Europarat wird beispielsweise allen Ernstes die Verwendung des Begriffs "Mutter" bekämpft. Der Grund: Dieses Wort sei ein sexistisches Stereotyp und verhindere die Gender-Gleichheit. In der Schweiz hat prompt ein amtlicher „Leitfaden zum geschlechtergerechten Formulieren“ – er ist 192 Seiten dick! – angeordnet, dass die Worte „Vater“ und „Mutter“ durch das Wort „das Elter“ zu ersetzen sei.

Womit wir bei einer besonders bösartigen Form der P.C. gelandet sind, der Gender-Ideologie. Diese behauptet, dass die Unterschiede zwischen den Geschlechtern rein erziehungsbedingt und nicht genetisch verursacht seien. Der Größe des Unsinns entsprechend ist die Zahl der Kampagnen und Aktionen sehr groß, welche die Gesellschaft diesbezüglich umerziehen sollen. Was jedenfalls den vielen sonst arbeitslosen Politologinnen, Soziologinnen, Psychologinnen, Germanistinnen, Pädagoginnen einen Arbeitsplatz auf Kosten der Steuerzahler verschafft. Was in etlichen Universitäten ganze neue Studienrichtungen entstehen lässt. Was viele normale Studenten zwingt, auch Kurse über irgendwelche Gender-Themen zu belegen, um ihren Abschluss zu erreichen. So wie man einst im Osten Marxismus-Leninismus absolviert haben musste.

An einigen Universitäten mussten Rektorswahlen und Berufungs-Ausschreibungen wiederholt werden, nur weil sich keine Frau beworben hat.  Das ist nicht nur zeitraubend, sondern schadet auch der Qualität der Unis, die primär rasche Entscheidungen und qualifiziertes Personal bräuchten.

Eine Hauptkampffront der Gender-Offensive ist die „Quote“. Die Genderianerinnen verlangen garantierte Frauen-Quoten in Parlamenten, in akademischen Lehrkörpern, in Führungspositionen. Obwohl es gerade bei solchen Schlüsselfunktionen immer nur um die Suche nach dem Besten gehen sollte. Obwohl in vielen Bereichen – etwa bei allem, was mit Technik zu tun hat – die Zahl der qualifizierten Frauen noch immer sehr gering ist, die sich für solche Funktionen interessieren.

Statistiken zeigen aber auch ein beharrlich großes Desinteresse von Frauen an allem, was mit Politik zu tun hat. Daher finden Quoten-Parteien oft nicht genügend Kandidatinnen, um alle Quoten-Plätze zu füllen. Umgekehrt garantiert eine Quote praktisch jeder Frau eine Top-Karriere, die einen Spitzenposten wirklich haben will – unabhängig von ihrer Qualifikation.

Frauen stellen zwar in den meisten Ländern die Mehrheit der Universitäts-Absolventinnen. Aber sie konzentrieren sich dabei ganz auf die vom Arbeitsmarkt kaum nachgefragten geistes- und sozialwissenschaftlichen Ausbildungen. Akademikerinnen strömen überdies vor allem in jene Berufe, die sich aus bekannten Gründen gut mit einer Familie vereinbaren lassen: Lehrer  und Richter.

Die Zahl jener Frauen ist hingegen extrem gering, die den mit viel Stress, Zusatzausbildungen (wie MBA) und Überstunden verbundenen Aufstiegskampf Richtung Aufsichtsrats- und Vorstands-Funktionen auf sich nehmen. Dennoch wird von der P.C. eine Aufsichtsrats-Quote verlangt, was die wenigen dafür in Frage kommenden Frauen enorm bevorzugen würde. Das erinnert stark an die kommunistischen Regime, die für Leitungsfunktionen in Wirtschaft und Verwaltung eine Quote für Bauern- und Arbeiterkinder verordnet haben. Was der Qualität des Personals bekanntlich nicht sehr zuträglich war.

Besonders erfolgreich ist die Gender-P.C. mit der ständig wiederholten Behauptung, Frauen würden für gleiche und gleichviel Arbeit viel schlechter bezahlt: Hier werden die vielen Gegenargumente von den überwiegend politisch korrekten Medien einfach unterdrückt (Wie etwa: Im Zeitalter extrem knapper Kalkulationen wäre jeder Unternehmer zum Bankrott verurteilt, der freiwillig um zweistellige Prozentsätze mehr bezahlt, als er für gleichwertige Arbeit einer Frau zahlen müsste).

Bereits gesetzlich vorgeschrieben ist in einigen Ländern die Sprachzerstörung durch die Genderisierung. Seither sind neue Gesetze – die ohnedies nie ein Ausbund an Verständlichkeit waren – noch viel mühsamer zu lesen. Denn jede Bezeichnung muss nun mit beiden grammatikalischen Geschlechtern erfolgen. Früher war immer klar, dass mit „Die Schweizer“ und „Die Österreicher“ genauso wie mit „die Deutschen“ Männer wie Frauen gemeint waren. Heute meint das noch immer eine starke Mehrheit, eine Minderheit aber nicht mehr.

Es gibt zahllose Beweise, dass im Deutschen das grammatikalische Geschlecht oder die Endung -er nichts mit der Biologie zu tun hat. Siehe „das Mädchen“ oder „das Opfer“ oder „der Mensch“ oder „die Person“ oder „der Gast“ oder „die Geisel“ oder „das Talent“ oder „der Star“ oder „die Führungskraft“. Überall entspricht das sprachliche Geschlecht nicht oder nicht ausschließlich dem biologischen Geschlecht der gemeinten Menschen.

Absolut unleserlich sind sprachlich die Binnen-I-Kreationen wie „Landeshauptmann/frau-StellvertreterInnen“. Dass das alles dem Duden und anderen Regelwerken widerspricht, stört die politisch korrekten Sprachmanipulatoren dennoch nicht. Ebensowenig wie der massive Verlust der wichtigsten Funktion jeder Sprache, nämlich Verständlichkeit. Die wird natürlich auch dadurch nicht hergestellt, dass man alles ausschreibt: Dann müsste in Gesetzen stehen „Landeshauptmannstellvertreter, Landeshauptfraustellvertreterin, Landeshauptmannstellvertreterin, Landeshauptfraustellvertreter“ – gar nicht zu reden davon, dass das alles manchmal im Singular und Plural stehen müsste.

Es geht bei der Gender-Sprache um Wichtigmacherei, um Machtspiele, um Ideologie, um verklemmte Sozialtechnologie, um Einschränkung der Freiheit. So wurden in Österreich tatsächlich Arbeitgeber bestraft, wenn sie einen „Schlosser“ suchen und nicht auch ausdrücklich eine „Schlosserin“. Oder eine „Kosmetikerin“ und nicht einen „Kosmetiker“.

Ständig werden von der P.C.  überhaupt neue Ausdrücke erfunden und ihre Verwendung angeordnet: Statt Studenten darf man an vielen Universitäten nur noch „Studierende“ sagen. Statt Marathonläufer gibt es bei korrekten Reportern nur noch „Marathonlaufende“. Im österreichischen Parlament wurde tatsächlich sogar schon einmal von „Abgeordnete und innen“ geredet. Und das nicht in ironischer Absicht.

Es geht aber längst nicht mehr nur um das Frauen-Thema und die Hilfslosigkeit vieler Männer vor allem in Politik und Wissenschaft, damit sachlich umzugehen. Die P.C. greift auch schon direkt die Meinungsfreiheit an. Und sie benützt dazu nun auch die härteste Waffe jede Obrigkeit, also das Strafrecht.

In Österreich soll künftig mit bis zu zwei Jahren Haft bestraft werden, der jemand anderen wegen seiner Weltanschauung oder seines Geschlechts oder seines Alters oder seiner sexuellen Orientierung „verächtlich macht“. Damit kann jede pointierte Kritik an Kommunisten oder Islamisten oder auch Nationalsozialisten vor dem Strafrichter enden. Schon wird ernsthaft debattiert, ob Blondinenwitze künftig zu Strafanzeigen führen werden.

Der Autor hält nun zweifellos viele Witze für geschmacklos. Diese aber mit dem Strafrichter zu bekämpfen, ist eine signifikante Annäherung an totalitäre Systeme, die ja ebenfalls unerwünschte Formulierungen oder Witze mit Haftstrafen verpönt haben.

Unsere Gesellschaften verlieren rapide das Gefühl für den Wert der Meinungsfreiheit. Das hat mit dem Verbot der Auschwitz-Lüge begonnen – also damit, dass Dummköpfe und Ewiggestrige, die den großstrukturierten nationalsozialistischen Massenmord an Juden und anderen Gruppen leugnen, nicht mehr verbal und mit Beweisen, sondern kurzerhand mit Haftstrafen bekämpft wurden. Was dazu geführt hat, dass solche Behauptungen für pubertierende Jugendliche und Exzentriker durch den Reiz des Verbotenen interessanter wurden, als sie es sonst wären.

Längst geht die Einschränkung der Meinungsfreiheit aber über die an sich verständliche, wenn auch wohl überschießende Reaktion auf die NS-Verbrechen hinaus. So gibt es Europarats-Resolutionen, die „Homophobie“ zu pönalisieren, also jede kritische Haltung gegenüber Homosexualität. In Großbritannien ist sogar schon ein Bischof bestraft werden, weil er sich geweigert hat, einen Homosexuellen in der Jugendarbeit(!) zu beschäftigen.

Wenig Wunder, dass viele Aktivisten nun auch schon Islamophobie unter Strafe stellen wollen. Ihre „Korrektheit“ hindert sie übrigens nicht an inniger Liebe zu terroristischen Organisationen.

Ein besonders schlimmes Beispiel ist die unter dem Vorwand der P.C. in allen Schulen Wiens von der sozialistischen Schulverwaltung angeordnete Aktion „Kiss Ausgrenzung Goodbye“. Dabei wurde jeder Schüler aufgefordert, Lippenstift aufzulegen, um Plakate mit diesem Slogan zu küssen! Diese Plakate werden dann wenige Wochen vor der  Wiener Wahl in einer Ausstellung gezeigt. Diese stalinistisch anmutende Aktion hat einen klaren Zweck: Bei den Kindern (in Österreich kann man schon mit 16 wählen!) Stimmung gegen die rechtspopulistischen Herausforderer der regierenden Sozialisten zu machen, deren Politik gegenüber Zuwanderern regelmäßig als eine der „Ausgrenzung“ denunziert wird. Das erinnert an die in den chinesischen Schulen der Kulturrevolution angeordneten öffentlichen Beschimpfungen und Demütigungen für politische Gegner.

Ebenso krass ist ein Beispiel aus Hamburg: Da haben linke Politiker einen Skandal entfacht, weil in einem Buch für Schüler keines der dargestellten Kinder eine dunkle Hautfarbe hat und weil überdies von einem „Schulleiter“ die Rede ist und nicht von einer „SchulleiterIn“. In Marburg wiederum wurde von Studenten eine Vorlesungsring gesprengt, weil dort eine Professorin auftrat, die bei einer von Homosexuellenverbänden kritisierten Veranstaltung aufgetreten war (obwohl die Professorin bei dem Vorlesungsring nicht über Homosexualität sprechen wollte, sondern über Schiller und Nietzsche).

Die Vertragsfreiheit – so wie die Meinungsfreiheit ein Eckpunkt der einst hart erkämpften bürgerlichen Rechte – wird nicht nur bei Bischöfen und Universitäten zunehmend eingeschränkt. In etlichen Ländern ist es schon verboten, bei der Entscheidung über neue Wohnungsmieter oder Angestellte sexuelle Vorlieben, Geschlecht, ethnische Herkunft und ähnliche Faktoren zu berücksichtigen. Und auch wer neue Mitarbeiter rein leistungsorientiert aufnimmt, muss dann im Notfall selbst beweisen, dass er nicht doch einen der genannten Faktoren beachtet hat.

Besonders heftig ist die angeblich freie Wissenschaft von der Einschränkung der Meinungsfreiheit erschüttert worden. Das gilt nicht nur für die vor allem an den Universitäten verbreitete Genderisierung, für die dominant gewordene Bedeutung des Geschlechts bei Berufungen und für Boykottaktionen durch Schwulen-Organisationen. Das gilt auch immer mehr für die Chance, von wissenschaftlichen Zeitschriften veröffentlicht zu werden.

Durch massiven Druck soll verhindert werden, dass Wissenschaftler irgendwo publizieren können, welche die herrschende These von der durch den Menschen verursachten globalen Erwärmung bezweifeln oder widerlegen. Das beklagen seit Jahren Hunderte boykottierte Wissenschaftler. Das ist seit 2009 durch das Bekanntwerden zahlloser E-Mails von Erwärmungs-Fanatikern einer englischen Universität bewiesen: Ein internationales Intrigennetzes setzt die Redaktionen wichtiger wissenschaftlicher Zeitschriften unter Druck, um die Veröffentlichung unerwünschter Studien zu verhindern.

Das hängt mit großen wirtschaftlichen Interessen zusammen. Seit sich die Staaten mit dem Klimathema befassen, fließt viel Geld: Es gibt dicke Forschungsbudgets, die derzeit gezielt nur den Erwärmungs-Alarmisten zur Verfügung stehen. Es gibt zahllose Förderungen für die diversen Alternativenergie-Produzenten. Es gibt auch großes Interesse der Atomindustrie an der Global-Warming-These. Logischerweise wissen junge Wissenschaftler sehr genau, mit welchen Meinungen man derzeit Karriere macht und mit welchen nicht. Und haben daher meistens solche Meinungen.

All das behindert massiv die Freiheit von Wissenschaft und Forschung, die immer nur in Freiheit und Vielfalt Erfolge haben können.

Ähnlich können sich auch Kritiker anderer Dogmen meist nur noch im Internet artikulieren, weil die meisten Medien Scheu vor Themen haben, die von der P.C. auf den Index gesetzt worden sind. Das betrifft etwa Kritik an einem zwangsweise verordneten Gesamtschulsystemen; das betrifft Kritik an Zuwanderung und Minarettbau; das betrifft Kritik an der Stehsatz-These vieler Leitartikler, dass die Armen ständig ärmer würden; das betrifft Kritik an der Behauptung, eine ständige Steigerung der Akademikerzahl führe automatisch zu mehr allgemeinem Wohlstand; das betrifft Kritik an der ständig getrommelten Behauptung, das Vorhandensein einer Elite wäre schlecht für die Gesellschaft und die weniger Erfolgreichen; das betrifft Kritik an der Vorteilhaftigkeit einer steigenden Sozialquote; das betrifft Kritik an der Behauptung, der Manchester-Liberalismus habe eine Verarmung ausgelöst.

Dieses Unterdrücken kritischer Sichtweisen in öffentlichen Debatten führt zu der von Elisabeth Noelle-Neumann brillant skizzierten Schweigespirale: Menschen fürchten sich, ihre eigene Meinung zu artikulieren, wenn sie glauben, mit dieser alleine zu stehen – auch wenn die Mehrheit ihrer Mitbürger in Wahrheit genauso denkt, aber sich ebenfalls fürchtet, das auszusprechen.

Die Freiheit der Menschen ist in den letzten Jahrzehnten noch durch ein weiteres Phänomen stark eingeschränkt worden, das die negativen Auswirkungen der P.C. noch verstärkt: Das ist der unheilvolle Hang der Staaten auf dem europäischen Kontinent, alles überzuregulieren. Immer stärker versuchen Politiker, jeden Aspekt des Lebens durch Gesetze und Verordnungen zu regeln.

Die Staaten haben Zehntausende Seiten an Gesetzestexten beschlossen, die zu kennen sie von den Bürgern verlangen, die vor allem ihnen selbst ständig mehr Rechte gegenüber den Bürgern geben. Und deren selektive Anwendung auch subalternen Beamten und Polizisten die Möglichkeit gibt, persönliche Willkür auszuüben.

Staaten regeln den Gebrauch von Sicherheitsgurten, auch wenn deren Nichtverwendung nur dem Einzelnen selber schadet. Sie kontrollieren die Erziehung unehelicher Kinder, auch wenn es keinerlei Hinweise auf Probleme gibt. Sie verbieten Menschen, einen Baum auf dem eigenen Grundstück zu fällen. Sie regeln, wer ein Gewerbe ausüben darf.  Sie bestimmen im gesamten geförderten Kultur- und öffentlich-rechtlichen Medienbereich, was wir kulturell sehen und hören – ganz unabhängig von unserem Interesse, also der Nachfrage.

Fast genauso lang ist die Liste politisch korrekter Überregulierung, die noch auf der Agenda irgendeines Grüppchens steht: Jungsozialisten fordern, dass nur noch füllige Schaufensterpuppen verwendet werden dürfen. Tierschützer wollen verbieten, dass Pferde auf Asphaltstraßen Fuhrwerke ziehen.

Diese Regelungswut ist keineswegs nur bei linken Parteien zu finden. Auch der obrigkeitsgläubige Teil der Konservativen ist mit gleichem Eifer dabei. Er will im Grund alles Unerfreuliche verbieten.

Die Beispiele ließen sich lange fortsetzen, wie die elementarsten Freiheitsrechte, welche man schon dauerhaft für gesichert gehalten hat, durch Überregulierung und das P.C.-Diktat unterminiert werden. Der dadurch ausgelöste Schaden wird täglich größer – so wie bei den schon von Hayek beklagten Einschränkungen der Freiheit. Wirtschaftlich wie in Hinblick auf die menschliche Würde.

Großen Schaden hatte einst auch die eingangs angesprochene marxistische Verstaatlichung der Produktionsmittel ausgelöst: Diese löste Armut aus (obwohl genau das Gegenteil versprochen worden war) und führte überdies in vielen Fällen zur Schaffung totalitärer Terrorsysteme. Großen Schaden hat auch der Wohlfahrtsstaat angerichtet: weil er zwangsläufig leistungshemmend ist und weil langfristig die Schuldenfinanzierung der Wohlfahrt nicht funktionieren kann.

Der Wohlfahrtsstaat kann auch zum Untergang ganzer Staaten führen, wie es etwa das von den römischen Kaisern ausgebaute Wohlfahrtssystem des einstigen Weltreichs zeigt, das verkürzt unter „Brot und Spiele“ bekannt ist: Es führte zuerst zur Verarmung und letztlich zur moralischen Vermorschung sowie zum inneren Zusammenbruch eines der größten Weltreiche. Was in der Folge jahrhundertelange Turbulenzen rund ums Mittelmeer ausgelöst hat.

Ebenso groß wie bei diesen historischen Einschränkungen der Freiheit durch Verstaatlichung und Wohlfahrtsstaat droht der Schaden zu werden, den nun die Political Correctness anrichtet – auch wenn wieder viele  gutmeinende Menschen applaudieren.

Ein Ende der Meinungsfreiheit bedeutet zwangsläufig das Ende von Rechtsstaat und Demokratie. Ein Ende der Meinungsfreiheit führt aber  auch zu einer wissenschaftlichen Verengung und damit zu ökonomischer Verarmung. Wenn Staaten bestimmte Fragen für endgültig gelöst erklären, kann nicht mehr in völliger Freiheit, in kritischer Unabhängigkeit und in Pluralität nach der Wahrheit gesucht werden. Die ja dem Menschen nie gänzlich und endgültig bekannt ist.

So haben in den letzten Jahren die Staaten und die Vereinten Nationen die These von der menschengemachten Erwärmung als endgültig bewiesen erklärt. Sie handeln damit beim Thema Klima genauso, wie es Kirche und Staaten einst in blamabler Weise bei astronomischen und physikalischen Fragen (Ist die Erde eine Scheibe oder eine Kugel? Um wen drehen sich die Planeten?) getan haben. Ähnlich ist 1931 auch gegen Albert Einstein ein Buch veröffentlicht worden: „Hundert Autoren gegen Einstein“ – und doch behielt keiner der Hundert recht.

Wenn die Freiheit als Fundament von Wissenschaft und Rechtsstaat, von Demokratie und Wohlstand bedroht ist, ist die politisch korrekte Zertrümmerung der Sprachfreiheit fast noch das kleinere Problem. Nur findet diese viel öffentlicher statt und wird den Menschen viel stärker bewusst als die anderen Schäden durch die Politische Korrektheit.

Es geht bei der Sorge um jenes Fundament nicht mehr um ein „Wehret den Anfängen“, sondern in Wahrheit um ein Umdenken in letzter Minute. Da tröstet Hayek: Trotz all der Unsinnigkeiten, die auch er in seiner Zeit erleben musste, blieb er Optimist und ähnlich wie sein Landsmann Karl Popper überzeugt, dass die Menschen aus jedem Fehler lernen können. Können.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorKurt22
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    20. August 2010 12:00

    Eigenartigerweise regen sich die politisch Korrekten gar nicht darüber auf, wenn ein Moslem seine vermummte Alte 2 Meter hinter sich herschleppt, der Fetzen am Kopf gilt offensichtlich als Ausdruck besonderer Freiheit. Und wenn der dann auch noch im Spital die Untersuchung durch eine Ärztin verweigert, ist das auch OK., da hat man ja vor einigen Jahren sogar ein Gesetz geschaffen, durch das die Kerle eine Ärztin ablehnen können.
    Und warum gibt es da so eine Zurückhaltung? Weil die ach so Korrekten genau wissen, dass sie sich auf diesem Gebiet wahrscheinlich in Lebensgefahr begeben würden, so ein Angriff auf die "Ehre" würden Moslems nicht dulden, da gibt´s die Revolution.
    Aber mit der sonstigen Entwicklung hätten Honecker, Breschnew, Mao & Co ihre helle Freude, und sogar der Adolf müßte den Korrekten Respekt zollen, so eine Volksverblödung haben die Nazis nicht zustande gebracht.

  2. Ausgezeichneter Kommentatorpapi66
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    20. August 2010 18:10

    Werter Herr Unterberger!
    Ich habe in letzter Zeit noch nie und nirgendwo, in keiner Zeitung, in keiner Zeitschrift, in keinem Printmedium, so wahre, so ehrliche Sätze über den Zustand unserer Gesellschaft im diesem Jahrhundert gelesen. Dieser Aufsatz ist das Beste, das Ehrlichste, das Erschreckendste seit Jahren, den ein Jounalist, ein Zeitungsmensch, verzeihen sie mir bitte diesen Ausdruck, geschrieben hat, danke!

  3. Ausgezeichneter KommentatorSOKs
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    21. August 2010 12:43

    S.g. Herr Unterberger, bitte geben Sie meine Adresse an die evtl. anfragende Staatsanwaltschaft ruhig weiter, wenn ich hier ein paar Gedanken sage:
    - Ich mag keinen Fußball sehen, denn es spielen fast nur Neger
    - Ich mag den US Obama nicht, da er für mich ein mieser Schleimer ist.
    - Ich mag keinen fetten Frauen überall begegnen, die sich ungepflegt und verlottert in der Öffentlichkeit überall proletisch breitmachen.
    - Ich mag keine NGOs die ununterbraochen die Staatsmacht für sich pachten.
    - ich mag keine schleimigen Politiker, die ein Fest nach dem anderen für die Jugend veranstalten in der sie sich besaufen und am frühen Morgen torkelnd nach Hause wanken (sieh jetziges SPÖ Fest in St. Pölten, wo am ersten Tag bereits 800 Arzteinsätze notwendig waren. 2500 Fässer Bier für unsere Jugend bereitstehen
    - Ich mag meine Mutter, ehre sie und achte sie. Ich achte aber keine schlampigen alleinerziehenden Mütter, die keine Mütter sind, sondern ihre Kinder ins Elend führen und ein hurenhaftes Auftreten haben.
    - Ich finde der Strache soll über wiener Blut reden, soviel er will, und die Ausländer beschimpfen wie er will. Denn ich will eigentlich in einer Gesellschaft leben, wo er keine Chance hat, da die Gesellschaft stark und nüchtern ist, um dies nicht als letzten Rettungsanker gegen die türkischen Sozialschmarotzer auf Hilfsarbeiterniveau hier in Österreich ihn wählen zu müssen.
    - Ich bin dafür, dass schwache Teile der Gesellschaft daran erinnert werden, sich nach Dunkelheit nicht mehr alleine auf die Straße zu begeben, da freche Räuberbanden unser Land unsicher machen.
    - Ich will eine seriöse Polizei in diesem Lande und keine stolzen Gay-Cops, die mich viell. auch noch mit Aids anstecken, wenn ich in deren Gewahrsam kommen könnte.
    - Ich mag keine unfähigen Frauen in Managementpositionen, oder als unfähige Begleiterinnen von Polizisten, die sowieso nicht in der Lage sind irgend ein Problem alleine zu lösen.
    - Ich mag gern Taxi fahren, aber mir auswählen können, ob ich mit einem Araber oder einem Österreicher fahre, der mich nicht blöd anquatscht
    - ich mag gerne ins Gasthaus gehen, möchte aber keine primitiven Kommentare von Kellner oder weibl. Studffentinnen. Und für mein sauer verdientes Geld, für das ich mich nicht schäme, möchte ich ordentlich bedient werden als zahlender Gast.
    - Ich mag weniger Theaterveranstaltungen, dafür mehr Qualitätsveranstaltungen. Das heißt auch Verlässlichkeit bei den Direktoren solcher Etablissements. Ich will keine am Boden herumkriechenden Schauspieler und will keinen onanierenden Schauspieler im Burgtheater.
    Dies ist ein kurzer Auszug aus meiner Wunschliste.

  4. Ausgezeichneter Kommentatormartin p.
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    22. August 2010 19:25

    Die Politische Korrektheit wird von jenen gefordert die sie permanent brechen, jenes sind in Österreich die „Linken-Gutmenschen“. Der Tod von Innenministerin Prokop hat einen solchen Linken-Gutmenschen zu folgenden Sätzen angeregt: „Die gute Meldung zum Jahresbeginn: Liese Prokop, Bundesministerin für Folter und Deportation, ist tot“. Die Aussage kam vom Obmann der Organisation Asyl in Not Michael Genner. Die Konsequenzen für Herr Genner, keine. Er ist noch immer der Obmann und die Politik unterstützt diese Organisation noch immer. Wir sehen wie die Politische Korrektheit nur auf jene angewendet wird die nicht ins Bild der Linken-Gutmenschen passen.

    Die Linken-Gutmenschen sagen immer nur die FPÖ hetzt und schürt Angst, doch wenn sie hetzen und Angst schüren ist es politisch Korrekt. Wir leben in einer zwei Klassen Gesellschaft, jene die egal was sie tun immer politisch Korrekt sind und jene egal was sie tun immer politisch Unkorrekt sind. Die Doppelmoral ist kein Einzelfall sie ist der Standrad in Österreich in diesen Kreisen. Die Fehler ihrer Genossen wollen sie nicht hören und nicht wahrhaben, weil sie sind über alle Fehler erhaben, sie sind die überlegene Rasse, sie sind die neuen Ariere.

    Ich kann auch gerne einen Vorfall schildern der mich persönlich betroffen hat. Ich wollte einen Streit schlichten und habe einer kleinen Gruppe nahe gelegt sie mögen doch bitte weiter gehen. Ich habe kein unfreundliches Wort gegen diese Linken fallen gelassen, aber wurde von ihnen als Arbeitermörder und Klerikalfaschist bezeichnet. Die Gruppe wollte nur provozieren und die Veranstaltung stören, politisch Korrekt haben sie sich nicht verhalten, eher wie ein Rudel Rechter mit einer Packung Streichhölzer vor einem Asylantenheim.

    mfg

  5. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    20. August 2010 11:43

    "P.C" ist eine neue Form der Tyrannei, die nicht nur unsere Sprache einschränkt und verunstaltet, sondern den Machthabern auch reichlich Gelegenheit gibt potentielle Kontrahenten abzuurteilen.
    Unter dem Begriff der politischen Korrektheit tummeln sich Scharen von neuen Fundamentalisten, die zwar primär friedliche Absichten zu demonstrieren versuchen, jedoch letztendlich in einer Denk -u. Sprachpolizei enden und je nach Belieben das Gesagte exekutieren lassen.

    Die politisch Korrekten vergehen sich an den biolog. Vorgaben.

    Jeder halbwegs vernünftig denkende Mensch müßte eine Aufschrei machen, angesichts der diffamierenden Neosprache, die Männchen u. Weibchen gleichzumachen versuchen.

  6. Ausgezeichneter Kommentatorthomas lahnsteiner
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    20. August 2010 17:58

    Längst hat der meinungsterror auch privateste kreise erreicht. Wenn sie sich heute in einer gesellschaft sogenannter besserer leute mit övp-grün-touch-die meiner meinung nach widerwärtigste form einer politischen meinung- bewegen, dann gibt es strenge regeln der ausgrenzung.
    alles, was nur den hauch einer rechten, konservativen gesinnung hat, wird einmal mit abgrundtiefem hass, häme und verachtung bekämpft...wie einst in der NS-Zeit oder im Kommunismus tragen diese leute ihre gesinnung vor sich her und sind in ihrer grenzenlosen dummheit noch stolz darauf...sie haben zwar keine ahnung von den verhältnissen in italien, verachten aber berlusconi zutiefst......dann schimpfen sie über die proleten und die alten muatterln, die auf die FPÖ hereinfallen ....und wehe man äußert eine abweichende meinung, dann wird man bestenfalls als armer irrer abgetan oder aber sofort geschnitten und als rechtsextremer diffamiert
    und sie plappern munter rauscher, fellner, kuch, thurnherr, wolf, rainer und wie die "top-Journalisten" alle heißen weiter nach dem mund....
    gelebter gesinnungsterror, wie er schlimmer nicht sein könnte !!!!!
    Hier im privaten kreis beginnt der widerstand, leute wehrt Euch !!!

  7. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    20. August 2010 11:20

    Lang aber gut, dieser Kommentar!
    Man muß ja direkt froh sein, Herr Dr. Unterberger, dass Sie mit solchen Beiträgen nicht gleich vor dem Haftrichter landen, aber wir nähern uns in Riesenschritten solchen Zuständen an.
    Metternich hätte seine helle Freude und wir befinden uns sehr bald im Biedermeier 2.0, oder wie in den untergangenen linken und rechten Diktaturen, freie Meinungsäußerung künftig nur mehr im privaten Bereich!
    Weit haben wir es gebracht in dieser grausamen Welt, aber wer weiß, die kommenden Wirtschaftskrisen werden die Proponenten dieser neuen Weltreligion sehr rasch ganz alt aussehen lassen, aber zu welchem Preis?

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  1. Ausgezeichneter KommentatorSOKs
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    21. August 2010 12:43

    S.g. Herr Unterberger, bitte geben Sie meine Adresse an die evtl. anfragende Staatsanwaltschaft ruhig weiter, wenn ich hier ein paar Gedanken sage:
    - Ich mag keinen Fußball sehen, denn es spielen fast nur Neger
    - Ich mag den US Obama nicht, da er für mich ein mieser Schleimer ist.
    - Ich mag keinen fetten Frauen überall begegnen, die sich ungepflegt und verlottert in der Öffentlichkeit überall proletisch breitmachen.
    - Ich mag keine NGOs die ununterbraochen die Staatsmacht für sich pachten.
    - ich mag keine schleimigen Politiker, die ein Fest nach dem anderen für die Jugend veranstalten in der sie sich besaufen und am frühen Morgen torkelnd nach Hause wanken (sieh jetziges SPÖ Fest in St. Pölten, wo am ersten Tag bereits 800 Arzteinsätze notwendig waren. 2500 Fässer Bier für unsere Jugend bereitstehen
    - Ich mag meine Mutter, ehre sie und achte sie. Ich achte aber keine schlampigen alleinerziehenden Mütter, die keine Mütter sind, sondern ihre Kinder ins Elend führen und ein hurenhaftes Auftreten haben.
    - Ich finde der Strache soll über wiener Blut reden, soviel er will, und die Ausländer beschimpfen wie er will. Denn ich will eigentlich in einer Gesellschaft leben, wo er keine Chance hat, da die Gesellschaft stark und nüchtern ist, um dies nicht als letzten Rettungsanker gegen die türkischen Sozialschmarotzer auf Hilfsarbeiterniveau hier in Österreich ihn wählen zu müssen.
    - Ich bin dafür, dass schwache Teile der Gesellschaft daran erinnert werden, sich nach Dunkelheit nicht mehr alleine auf die Straße zu begeben, da freche Räuberbanden unser Land unsicher machen.
    - Ich will eine seriöse Polizei in diesem Lande und keine stolzen Gay-Cops, die mich viell. auch noch mit Aids anstecken, wenn ich in deren Gewahrsam kommen könnte.
    - Ich mag keine unfähigen Frauen in Managementpositionen, oder als unfähige Begleiterinnen von Polizisten, die sowieso nicht in der Lage sind irgend ein Problem alleine zu lösen.
    - Ich mag gern Taxi fahren, aber mir auswählen können, ob ich mit einem Araber oder einem Österreicher fahre, der mich nicht blöd anquatscht
    - ich mag gerne ins Gasthaus gehen, möchte aber keine primitiven Kommentare von Kellner oder weibl. Studffentinnen. Und für mein sauer verdientes Geld, für das ich mich nicht schäme, möchte ich ordentlich bedient werden als zahlender Gast.
    - Ich mag weniger Theaterveranstaltungen, dafür mehr Qualitätsveranstaltungen. Das heißt auch Verlässlichkeit bei den Direktoren solcher Etablissements. Ich will keine am Boden herumkriechenden Schauspieler und will keinen onanierenden Schauspieler im Burgtheater.
    Dies ist ein kurzer Auszug aus meiner Wunschliste.


alle Kommentare

  1. Brigitte Kashofer
    03. Januar 2011 21:33

    Was für eine Aufregung um die Frauenquote! Dabei ist das Problem schon gelöst!
    Anfang dieses Schuljahres erschien doch an der Höheren Technischen Lehranstalt für Textilchemie in der Wiener Spengergasse ein Herr Professor in Frauenkleidern. Die Empörung von Eltern und Kollegen wurde schnell erstickt mit dem Argument, die Qualität des Unterrichts sei dadurch nicht beeinträchtigt. Dass Lehrer nicht nur unterrichten, sondern auch Vorbild sein sollen, spielte ebenfalls keine Rolle. Auch der Herr Direktor hatte Angst, als konservativ zu gelten, und ließ dem Kollegen seine Frozzelei durchgehen. Da sich heute Frauen und Männer in der Kleidung nur wenig unterscheiden, dürfte der Kollege an der Schule wohl die einzige Lehrkraft in „Frauenkleidern“ sein.
    Klar, dass die verkleidete Person im Lehrkörper der HTL jetzt der Frauenquote zugezählt wird!
    Damit ergeben sich aber auch interessante Perspektiven in Bezug auf die von den Linken geforderte Erhöhung der Frauenquote in Führungspositionen! Gilt neuerdings das Motto „Kleider machen Frauen“, dann ist das Geschlecht ja gar kein Hindernis mehr bei der Anstellung als Quotenfrau!
    Um Frauenquoten brauchen wir uns daher kein Kopfzerbrechen mehr zu machen. Die Linken haben das Problem bereits gelöst.

  2. Brigitte Kashofer
    17. Dezember 2010 00:45

    Anfang dieses Schuljahres erschien an der Höheren Technischen Lehranstalt für Textilchemie in der Wiener Spengergasse zum großen Gaudium der Schüler ein Pädagoge in Frauenkleidern, der noch im vergangenen Schuljahr völlig unauffällig als Herr Professor gearbeitet hatte. Die Empörung von Eltern und Kollegen wurde erstickt mit dem Argument, die Qualität des Unterrichts sei dadurch nicht beeinträchtigt. Dass Lehrer nicht nur unterrichten, sondern auch Vorbild sein sollen, spielte keine Rolle. Auch der Herr Direktor hatte Angst, als konservativ zu gelten, und ließ dem Kollegen seine Frozzelei durchgehen. Da sich heute Frauen und Männer in der Kleidung nur wenig unterscheiden, dürfte der Kollege an der Schule wohl die einzige Lehrkraft in „Frauenkleidern“ sein.
    Wichtig zu wissen wäre aber, ob die verkleidete Person im Lehrkörper der HTL jetzt der Frauen- oder der Männerquote zugezählt wird!
    Denn damit ergäben sich interessante Perspektiven in Bezug auf die von den Linken geforderte Erhöhung der Frauenquote in Führungspositionen! Gilt neuerdings das Motto „Kleider machen Frauen“, dann wäre das Geschlecht ja gar kein Hindernis mehr bei der Anstellung als Quotenfrau!
    Und zusätzlich kann man künftig auch bei der Müllabfuhr und im Bergwerk jede (von den Linken noch zu fordernde) Frauenquote problemlos erfüllen!

  3. Tertullian (kein Partner)
    24. August 2010 14:07

    es führt kein Weg mehr aus der Knechtschaft der PC!

  4. HDW
    22. August 2010 21:54

    Die "Dämonen" die den Totalitarismus entstehen lassen sind nicht die Täter sondern die Opportunisten, Mitläufer und nützlichen Idioten die es sich allesamt als "Nomenklatura" dabei gut gehen lassen und sich die Taschen vollstopfen. Das gilt besonders für die österreichischen "Eliten" die die Standardprofil Artikel nachplappern und sich noch weiß was einbilden auf ihr "Geraunze" weil sie glauben das sei kritisches Bewußtsein!

  5. TCM (kein Partner)
    22. August 2010 21:49

    Ich verstehe nicht ganz, warum Unterberger immer wieder gegen den Klimawandel auftritt. Jeder Physiker wird tatsächlich bestätigen können, das die Klimaerwärmung bewiesen ist. Die Naturgesetzte halten sich nicht an politische Ideologien, und genau deswegen hat sich auch Einstein, der von vielen als Linker missverstanden wurde, gegen die Ewiggestrigen schnell (auch in der Wissenschaft) durchsetzen können. Wissenschaftliche Erkenntnisse aus politischen Gründen ablehenen, zeugt von einem beschränkten geistigen Horizont, was man Untereberger kaum vorhalten kann. Warum also dann?

    • Heri (kein Partner)
      23. August 2010 11:36

      "Klimaerwärmung" an sich gibt es schon. Nur die gibt's schon seit Jahrhunderten und wiederholen sich immer wieder. Die Theorie, dass der Mensch dafür verantwortlich ist kann ihnen aber kein einziger Physiker oder sonstiger Wissenschaftler bestätigen bzw. beweisen.

  6. c.Blocker (kein Partner)
    22. August 2010 21:08

    Herr Unterberger,

    Ihre Mitgliedschaft beim Hayek Institut ( Board of Directors ) verblendet völlig den oblektiven Blick auf die Ereignisse der Finanzkrise.

    Was ordentlich an die Wand gefahren ist, ist die Hayek Wahnvorstellung, dass eine unsichtbare Hand - die liberalen Marktwirtschaft - alles selbst zum Besten der Menschen regelt . Staatliche Ordnungsrahmen sind völlig kontraproduktiv und gegen die Freiheit der Menschen.
    Es grenzt schon an Unverschämtheit wie sie den Staat gerade jetzt die Staatsverschuldung vorwerfen, wo sie gerade Billionen von Euro ( USD ) den Banken in den Hintern schieben mussten, damit das System nicht total zusammenbricht.
    Die ungebändigte Gier der Finanzwelt hat das Risiko soweit getrieben bis es explodiert ist. Dann wurden die Verluste sozialisiert nachdem die Gewinne abgezockt wurden.
    Natürlich war auch überall die Politik dabei. Aber die Kapitalisten sollten anstaat mit dem Finger auf den Staat zu zeigen eher etwas zurückhaltender sein.

    Natürlich haben sie in vielen Bereichen auch recht.
    Doch sie sollten auch den Mut aufbringen einmal die Wahnidee des unregulierten Marktes kritisch zu hinterfragen.
    Ihre Devise scheint da eher zu sein: Angriff ist die beste Verteidigung.

    • Johann Scheiber
      23. August 2010 17:17

      c.Blocker,

      ich teile ihre Einschätzung eigentlich auch. Der Ordoliberalismus der Freiburger Schule war eine kurze Epoche der Vernunft in einer Volkswirtschaft, oder Nationalökonomie, die diesen Namen auch verdient.
      Die unkritische Haltung gegenüber dem freien Markt durch die Österreichische Schule hat mitgeholfen diesen zu zerstören. Die freie Marktwirtschaft ist eine wunderbare Sache, wenn man versteht, dass diese eine staatliche Veranstaltung ist und an die Existenz des Staates und seine auch nationalökonomischen Zielsetzungen gebunden bleibt. Das Seltsamste ist ja, dass sich die Paläoliberalen und die Altmarxisten gleichermaßen vom Absterben des Staates Wunderdinge erwarten. Der Gegensatz konnte sich ja nur entfalten, weil die Kontrahenten im Grunde von dem selben Prinzipien ausgehen: Geschichtslosigkeit und Fortschritt.

      Friedrich List hat nachgewiesen, dass der freie Markt immer von denen gefordert wird, die ohnedies marktbeherrschend sind, etwa von England im 19.Jahrhundert. Die, die free market schreien, wollen plündern. Heute ist die ökonomische Vormacht entterritorialisiert, Konzerne beherrschen in ungeheuerlicher Weise die Weltökonomie. Wall Street und City of London dominieren alles, während rundherum sogar die ehemaligen Protagonisten des free market, US und GB verarmen.

      Der Hauptzweck der Gründung der EU war ja, die Staaten Europas zusammenzuschließen um sie politisch und ökonomisch konkurrenzfähig zu machen.
      Daraus geworden ist ein Instrument der Konzerne und NGOs, das daran mitarbeitet, uns alle in ein Gehäuse der Hörigkeit von UNO, WTO, Weltbank, IWF und dergleichen mehr hineinzubannen.

      Hayek war ein sehr sympathischer Mann der im engen Segment der Wirtschaftstheorie bestimmt viel geleistet hat. Aber was passiert, wenn die Mächte und Gewalten dieser Welt voll entbunden sind, davon hat er nichts geahnt.

      Wenn es den zerstörerischen Kräften mit ihren zahlreichen vor-Ort-Helfershelfern in Politik und Wirtschaft gelingt den Schutzmantel des Staates völlig zu zerstören, dann wird vielleicht Hegels Diktum verstanden werden:"DASS der Staat ist, das ist der Gang Gottes durch die Geschichte"
      Wie auf anderer Ebene die Familie, ist der Staat Errungenschaft und Garantie der Freiheit. Deren Abschaffung von links oder rechts ist die neue Barbarei.
      Unter Staat ist natürlich nicht das bürokratische Monster zu verstehen mit dem wir konfrontiert sind, auch nicht der leblose liberale Nachtwächterstaat, sondern ein gut formierter Staat der Freiheit.

    • martin p. (kein Partner)
      24. August 2010 11:52

      Sie haben die Krise nicht verstanden. Die Schule der österreichischen Nationalökonomie hat davor gewarnt noch bevor von einer Krise die Rede war. Die Warnung vor einer „Housing Bubble” wurde 2004 vom Mises Institut veröffentlicht. Die Krise wurde nicht von der freien Marktwirtschaft ausgelöst, sondern durch staatliche Institutionen. Das U.S. Department of Housing and Urban Development und das Federal Reserve System sind nicht ganz unwichtige Faktoren die auch Auslöser für die Krise waren.

      Die Federal Home Loan Mortgage Corporation besser bekannt unter den Namen Freddie Mac und die Federal National Mortgage Association besser bekannt unter den Namen Fannie Mae waren, wie der Namen schon sagt, Institutionen die von der U.S. Regierung gegründet worden sind. Die Bezeichnung für diese zwei Firmen sagt noch mehr aus „Government-Sponsored Enterprises“, wollen sie jetzt wirklich und ernsthaft behaupten der Staat hat mit dieser Krise nicht zu tun? Die U.S. Regierung trägt einen sehr große Schuld an der Krise und die freie Marktwirtschaft hat es geregelt, weil sie diese künstlich geschaffene Blase, welche durch massive Intervention des Staates zustande gekommen ist, zum Platzen gebracht hat. Der Mark hat es geregelt und niemand hat jemals behauptet er regelt immer alles nur zum Besten der Menschen, jenes ist ihr Dichtung.

      Ich würde ihnen raten sich besser informieren und nicht alle Meldungen glauben die von den Parteizentralen der SPÖ und Grüne veröffentlicht werden

    • c.Blocker (kein Partner)
      24. August 2010 21:13

      @ martin p.

      Gut wenn Sie die Krise v erstanden haben.

      Ich habe nicht behauptet, dass der Staat und schon gar nicht die US Regierung keine Mitschuld tragen und ursächlich auch Auslöser der Misere waren.
      Jimmy Carter 1977 und später dann Bill Clinton 1995 haben den Community Reinvest Act eingeführt. Sicher mit redlicher Absicht , aber damit nahm das Schicksal mit der " Housing Bubble " ihren Lauf. Soetwas kann nicht gut gehen.
      Die Finanzwelt hat das Thema freudig aufgenommen und pervertiert bis zum bitteren Ende. Dabei haben sie Billionen verdient ( CDO´s, CDS. ABS, MBS und wie die Dinger alle heissen )
      Banken in Europa haben sich auch tatkräftig beteiligt . Wer will sich schon so ein Geschäft entgehen lassen. Das Problem ist die Haftungsbeschränkung. Banken haften nur für das Eigenkapital ( 4% manchmal mehr ) und für den Rest die Gläubiger und der Staat. Astronomische Boni gibt es bei hoher Eigenkapitalrendite,
      wenn aber die gesamte Sache schief geht, dann springt der Staat ( = Steuerzahler ) ein. Österreich ist da bis jetzt ganz gut davon gekommen.( fast keine Abschreibungsverluste )
      Dafür sitzen wir auf einem Pulverfaß mit 230 Mrd Euro ( = 80% BIP ) welches hochgeht, wenn die Osteuropa Kredite von RZB, Erste und Bank Austia auf Grundeis gehen. Also jeden Tag beten, dass es unseren Nachbarn eh gut geht.

      Der Bezug zur Hayek Ideologie ist dabei die Forderung nach ständiger und totaler Deregulierung der Märkte.

      Übrigens keine Angst vor der SPÖ und den Grünen. Die sind so harmlos geworden und checken die Geschichte mit der Staatsverschuldung sowieso nicht.
      Interessant ist allerdings immer der Reflex einiger Poster hier im Blog.

    • Johann Scheiber
      24. August 2010 21:22

      Haben sie sich schon einmal damit auseinandergesetzt, welches Personal an den Schlüsselpositionen der US-Administrationen der letzten Jahrzehnte, oder möglicheweise seit der Gründung der FED sitzt?
      Dieser "Staat" wird in einem Ausmaß durch Banken und Finanzkapital beherrscht, dass von einem Staat im traditionellen Sinne überhaupt nicht mehr die Rede sein kann. Da ist ein Weltwirtschafts- und Finanzoligopol am Werke das sich als Staat verkleidet, ein Monopol auf die Weltwährung hat und außerdem über die größte Militärmacht der Weltgeschichte mit dutzenden angehängten Vasallenarmeen verfügt. Das da ein in irgendeinem Sinne vom Oligopol unabhangiger Staat existiert, ist eine reine Illusion Dieser Staat und seine Bürger ist - Verzeihung - im A...
      Diese armseligen hollow states und diese willfährigen Politiker, ob in Amerika oder in der EU, mit autonomer staatlicher Aktivität in Verbindung zu bringen, das kann man nur tun, wenn man die fast unbegrenzte Macht der Konzern- oder Finanzgebilde verschleiern will, oder wenn man die Augen vor der Realität verschließt.

    • martin p. (kein Partner)
      25. August 2010 22:25

      @c.Blocker

      Das Ziel einer Bank ist es für ihre Kunden Geld zu verdienen, jenes ist ihre Aufgabe. Wollen sie etwa der Finanzwelt jenes verbieten? Die U.S. Regierung hat ja die Idee den Banken aufgedrängt mit den „home ownership“ als „American dream“ und es war auch die Administration unter George W. Bush.

      http://georgewbush-whitehouse.archives.gov/news/releases/2002/06/20020617-2.html

      Hier ein Auszug aus der Rede von George W. Bush 17. Juni 2002:
      First of all, government sponsored corporations that help create our mortgage system -- I introduced two of the leaders here today -- they call those people Fannie May and Freddie Mac, as well as the federal home loan banks, will increase their commitment to minority markets by more than $440 billion. (Applause.) I want to thank Leland and Franklin for that commitment. It's a commitment that conforms to their charters, as well, and also conforms to their hearts.

      Die Clinton Administration macht es, die Bush Administration packt noch mal 440 Milliarden drauf und fährt den Karren noch weiter in den Sumpf. Die Banken sollen Schuld sein, nur weil sie dass tun was alle Menschen von ihnen erwarten, den Reichtum der Menschen mehren? Die Banken können nichts dafür das alle auf Teufel komm raus reich werden wollen. Der Markt macht genau jenes was die Menschen wollen. Der Markt richtet sich nach den Bedürfnissen der Menschen. Die Menschen sind dafür Verantwortlich was sie wollen. Das Beispiel von Cross-Border-Leasing von Kommunen, sie wollten es also warum nicht, es kann nur der Mensch entscheiden was sinnvoll ist. Der Markt produziert ein Auto mit 1.000 PS und wenn die Menschen entscheiden jenes ist ein Unsinn wird dieses Produkt verschwinden. Der Mensch ist ein mündiges Wesen und wenn er sich seiner Verantwortung bewusst ist passiert es nicht.

      Die Banken sind eben auch kreativ wenn es ums Geld verdienen geht und jenes zeigt der Markt funktioniert, nur ob diese Ideen sinnvoll waren ist eine andere Frage. Die AIG hat Verträge abgeschlossen, die hunderte von Seiten dick waren und ein Team von Anwälten für Monate beschäftigte. Die Verträge haben nur die Anwälte verstanden und gelesen und ja so etwas ist fahrlässig in jeglicher hin sicht. Geld verdienen bedeutet nicht gleichzeitig seinen Verstand ausschalten und die Verantwortung beim Firmeneingang wie eine Mantel ablegen, doch leider passiert jenes allzu oft.

      Too Big to Fail – dieser Ausdruck beschreibt recht gut das Dilemma in dem wir stecken. Der Bankensektor war ein wichtiger Faktor für den Wohlstand in dem wir leben. Die Banken haben natürlich auch von diesem Wohlstand profitiert und sie zu Riesen geworden. Die Staaten können es sich leider nicht leisten diese Riesen in Konkurs zu schicken, weil dadurch viele Menschen ihrer Existenz beraubt würden. Was können wir tun, die Riesen in kleinere Stücke haken, wäre auch irgendwie eine Deregulierung?

      Die Märkte wurden nicht dereguliert sie wurden immer reguliert, die Staaten haben sich immer eingemischt.

    • c.Blocker (kein Partner)
      25. August 2010 22:42

      ...Das Ziel einer Bank ist es für ihre Kunden Geld zu verdienen, jenes ist ihre Aufgabe.....

      Das Ziel einer Bank ist für ihre Eigentümer Geld zu verdienen.
      Vom Kunden wird Geld eingesammelt und verzinst, Geld wird ihm geliehen oder mit dem Kunden werden sonstige Geldgeschäfte durchgeführt.
      Verantwortlich ist der Bankvorstand den Eigentümern ( Aktionäre ) und die wollen bekanntlich möglichst viel Kohle sehen. Der Hebel bei den Eigenkapitalrenditen ist die hohe Fremdkapitalbeteiligung. Für Fremdkapital wird fremd gehaftet !!

      .......Die Märkte wurden nicht dereguliert sie wurden immer reguliert, die Staaten haben sich immer eingemischt............

      Wenn sie das glauben, dann glauben sie sicher auch an den Weihnachtsmann.

  7. martin p. (kein Partner)
    22. August 2010 19:25

    Die Politische Korrektheit wird von jenen gefordert die sie permanent brechen, jenes sind in Österreich die „Linken-Gutmenschen“. Der Tod von Innenministerin Prokop hat einen solchen Linken-Gutmenschen zu folgenden Sätzen angeregt: „Die gute Meldung zum Jahresbeginn: Liese Prokop, Bundesministerin für Folter und Deportation, ist tot“. Die Aussage kam vom Obmann der Organisation Asyl in Not Michael Genner. Die Konsequenzen für Herr Genner, keine. Er ist noch immer der Obmann und die Politik unterstützt diese Organisation noch immer. Wir sehen wie die Politische Korrektheit nur auf jene angewendet wird die nicht ins Bild der Linken-Gutmenschen passen.

    Die Linken-Gutmenschen sagen immer nur die FPÖ hetzt und schürt Angst, doch wenn sie hetzen und Angst schüren ist es politisch Korrekt. Wir leben in einer zwei Klassen Gesellschaft, jene die egal was sie tun immer politisch Korrekt sind und jene egal was sie tun immer politisch Unkorrekt sind. Die Doppelmoral ist kein Einzelfall sie ist der Standrad in Österreich in diesen Kreisen. Die Fehler ihrer Genossen wollen sie nicht hören und nicht wahrhaben, weil sie sind über alle Fehler erhaben, sie sind die überlegene Rasse, sie sind die neuen Ariere.

    Ich kann auch gerne einen Vorfall schildern der mich persönlich betroffen hat. Ich wollte einen Streit schlichten und habe einer kleinen Gruppe nahe gelegt sie mögen doch bitte weiter gehen. Ich habe kein unfreundliches Wort gegen diese Linken fallen gelassen, aber wurde von ihnen als Arbeitermörder und Klerikalfaschist bezeichnet. Die Gruppe wollte nur provozieren und die Veranstaltung stören, politisch Korrekt haben sie sich nicht verhalten, eher wie ein Rudel Rechter mit einer Packung Streichhölzer vor einem Asylantenheim.

    mfg

  8. Systemfehler (kein Partner)
    22. August 2010 17:28

    Wer sonst nix kann, der kann zumindest polemisieren.
    Inhaltlich hat der Beitrag nix Neues zu bieten, der übliche langweilige Rundumschlag halt.

    • H. Richter (kein Partner)
      22. August 2010 17:48

      Aber Hauptsache dem Meister wird zum 100. Male für seine ewig gleichen Sudereien heftig Beifall gezollt vom Foren-Fußvolk.

  9. Jacky (kein Partner)
    22. August 2010 15:57

    Wieder einmal das übliche Unterberger'sche Gesudere.

    • Alfred E. Neumann
    • Jacky (kein Partner)
      22. August 2010 16:17

      @Alfred E. Neumann: Aha... meine Wortmeldung übersteigt also offenbar Ihren geistigen Horizont.

    • terbuan
      22. August 2010 16:56

      Den ersten 24 trollfreien Stunden sei Dank!

    • Alfred E. Neumann
      22. August 2010 17:10

      Wie kann ich den Horizont eines intellektuellen Nackerpatzels nur zu überbietenWednesday, 18. August 2010 Society24 joe24reisen.at Immobilien Jobmarkt Gebrauchtwagen Partnerschaft Zeitungsabo  
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    • Jacky (kein Partner)
      22. August 2010 17:15

      @Alfred E. Neumann: Sie sind "Österreich"-Leser? Na, dann wundert's mich nicht mehr.

    • Alfred E. Neumann
      22. August 2010 17:17

      Oops! es lebe das iPhone und seine Bedienungsfreundlichkei!

    • Alfred E. Neumann
      22. August 2010 17:24

      Eigentlich nur am

    • Alfred E. Neumann
      22. August 2010 17:30

      Genau, Jacky! Da besorge ich mir Ihr Niveau! Freundschaft.

    • fosca
      22. August 2010 21:42

      @Jacky

      Wie hat einmal hier jemand so trefflich geschrieben:
      "Ich wollte mich mit Ihnen geistig duellieren, mußte jedoch feststellen, daß Sie unbewaffnet sind"!
      Genauso ist es!

    • Florin
      23. August 2010 12:14

      @ fosca
      Wie wär's mit : "Geistig" nicht satisfaktionsfähig?;)

    • fosca
      24. August 2010 00:29

      @florin

      Einverstanden! ;-)

    • Maschinemensch (kein Partner)
      29. August 2010 03:52

      Ist der Jacky eigentlich dieser H.F.-Trottel?

  10. Roko (kein Partner)
    22. August 2010 12:25

    Herzlichen Dank für diese Worte

    • Systemfehler (kein Partner)
      22. August 2010 17:27

      Auf solche Schleimer wartet das Land.

    • Florin
      23. August 2010 12:16

      Richtig, bzw. sehr richtig! Ganz zu schweigen von Ihren hochzuschätzenden, aussagekräftigen Kommentaren.....

  11. Richard Mer
    22. August 2010 05:08

    Zu lesen auf misik.at (wo man regelmäßig den sozialdemokratischen Geist in all seiner Schaurigkeit nachlesen kann wenn man sich nicht zu sehr ekelt und fürchtet): Die Forderung die ganze Schüsselregierung einzusperren.

    ---

    Jörgi und die vierzig Räuber

    "War die Schüssel-Regierung eine kriminelle Vereinigung?" habe ich in meinem Videoblog vor zwei Wochen gefragt und angeregt, dass die Machenschaften im Rahmen unserer wunderbaren Wenderegierung doch langsam ein Fall für den Mafiaparagraphen 287a sind. Ich mein, nicht dass ich ein großer Fan dieses Paragraphen bin, aber wenn wir ihn schon haben und bei viel dünnerer Suppe auf Tierschützer anwenden, dann wäre das Netzwerk von Jörgi und den vierzig Räubern doch allemal fällig. Im dieswöchigen "Falter" sieht das Florian Klenk ganz genauso. Unter dem Titel: "Der Mafia-Paragraf für Haiders Buberln" formuliert er, es wäre an der Zeit, jenes juristische Teufelswerkzeug auszupacken, das derzeit den sogenannten „Tierschützern" zu schaffen macht: Paragraf 278a. Wer in einer unternehmensähnlichen Organisation fortwährend schwere Verbrechen begeht, um Einfluss auf die Politik zu bekommen, ist zu bestrafen.

    Es ist auch langsam an der Zeit, dass sich diese Einsicht verbreitet.

    • Alexander Renneberg
      22. August 2010 08:15

      blöd nur, dass so ein gesetz rückwirkend nicht angewendet werden kann. aber naja, typisch misiksche sozialistische dummheit....

  12. erwin (kein Partner)
  13. byrig
    21. August 2010 22:11

    ein grossartiger,und zugleich bedrückender artikel.bedrückend deshalb,da die gegner-also die protagonisten dieser verfluchten p.c.-nicht ausgemacht werden können.
    auch die anfänge dieser deletären,unsere zivilisation schädigenden doktrin sind schwer auszumachen.
    eine amerikanische dokumentation spricht von der frankfurter schule-ein hauffen linker und kommunisten.
    aber seit wann haben sich amis von deutschen kommunisten,oder gar sowjetischen beeinflussen lassen?
    ja,in österreich kann man die oö "gurkn" prammer als leitfigur festmachen-aber die wäre nur ein tropfen auf den heissen stein.
    für mich stellt sich das so dar:die linke hat moralisch gesiegt,indem sie die amerikanischen universitäten erobert hat,diese wiederum die amerikanische hihe politik.und nur mit diesem mächtigen hintergrund konnte die p.c. so reüssieren.
    wir in europa hinken den amis sogar hinterher ,da wir noch von "weissen" satt "kaukasiern" sprechen.
    wie ist es einer linken bande gelungen,die moralische oberhoheit in der westlichen welt zu erlangen?und:sollen wir anderen uns das gefallen lassen?
    niemals!
    ich lasse mir von keinem linken kretin vorschreiben,wie ich zu sprechen habe,welche mitarbeiter ich einstellen werde.
    allerdings weiss ich,dass es eine anti-pc-bewegung geben muss,da es soviele "nützliche idioten" gibt,ohne die diese p.c gar nicht möglich wäre.

  14. aristophanes (kein Partner)
    21. August 2010 22:06

    Ich glaube nicht, dass die Menschen aus ihren Fehlern lernen. Was sagte Ingeborg Bachmann? "Die Geschichte ist eine große Lehrmeisterin. Sie hat aber keine Schüler!" Heute müsste sie natürlich auch die Schülerinnen erwähnen!

  15. Pretty (kein Partner)
    21. August 2010 20:59

    In den Reisswolf mit den P.C. Bestimmungen ! Und mit den Urhebern auch ! Wir dürfen uns die Freiheit nicht noch mehr nehmen lassen !

    • Systemfehler (kein Partner)
      22. August 2010 07:53

      Richtig. Wir wollen die Freihait haben, andere Menschen zu schikanieren, sie zu diskriminieren, sie zu vergewaltigen, sie auszurauben, sie umzubringen. Solange wir die Politisch Korrekten haben, fühlen wir uns in unserer Freiheit eingeschränkt!

    • horst (kein Partner)
      22. August 2010 09:58

      @systemfehler - soll man solche menschen überhaupt ernst nehmen die viel unsinn gelesen und auch bemüht sind zu verbreiten?
      was ist freiheit und was ist schwachsinn!!
      was ist seine berufung...

    • Jacky (kein Partner)
      22. August 2010 17:13

      Denjenigen, die so massiv gegen die political correctness auftreten, geht es meist nur darum, weiterhin gegen andere Menschen pöbeln und stänkern zu dürfen, ohne dass ihnen jemand dreinredet. (Sieht man öfters auch in diesem Forum hier recht deutlich.)

  16. vayav indras ca (kein Partner)
    21. August 2010 20:14

    Volle Zustimmung, nur auf eines hat AU (bewusst, weil er selber nicht ganz so liberal ist?) vergessen: das Rauchverbot ist eine Speerspitze des PC-Terrors. Und niemand möge glauben, dass es dabei bleibt. Die nächsten stehen schon auf der Liste: die Dicken, die Fleischesser, die Hochprozent-Trinker. Denn der Furor wird nicht in sich selbst zusammensinken, er braucht immer neue Opfer.

    Willkommen im 4. Reich!

  17. horst (kein Partner)
    21. August 2010 19:49

    die einzige wahrheit ist die erde (-:-), weil sie beständig und sicher ist und kommt mal eine flut dann wird es schwierig...
    christus brachte die liebe zur erde, zum feuer,zum wasser und zur luft!
    natürlich kämpfen die blinden immer wieder erneut!
    besser im haus leben, als im zelt...

  18. Stachel (kein Partner)
    21. August 2010 18:14

    Unterberger hat zweifellos grundsätzlich recht, doch in seinem pathologischen Hass auf Homosexuelle versteigt er sich zu wahrhaft absurden Behauptungen: "In Großbritannien ist sogar schon ein Bischof bestraft worden, weil er sich geweigert hat, einen Homosexuellen in der Jugendarbeit(!) zu beschäftigen". Dies wohl absolut zu Recht: Unterberger (und anscheinend auch dieser Bischof) ist offenbar der Meinung, Homosexualität sei gleichzusetzen mit Pädophilie, jeder Schwule ist also ein potenzieller Kinderschänder. Eine wahrhaft perverse Vorstellung, allerdings auch sehr entlarvend (Bischof!): innerhalb der katholischen Kirche scheint dies, wie die vielen in den letzten Jahren aufgedeckten Missbrauchsfälle zu beweisen scheinen, tatsächlich so zu sein. Aber bitte: nur dort! Es sei denn, dieser angsprochene Homosexuelle war ein Priester - dann, und nur dann, hätte der Bischof schon einen guten Grund.

    • terbuan
      21. August 2010 19:48

      Entschuldigen Sie Stachel, aber Unterberger hat keinen pathologischen Hass auf die Homosexualität er ist nur ein Gegner dieser Art von Geschlechtsverkehr und dies ist sein gutes Recht, die Recht auf freie Meinungsäußerung.
      Schon einmal überlegt, bei Mensch und Tier hat die Natur den Geschlechtsvekehr zur Erhaltung der Art geschaffen!
      Sowohl Homosexualität, als auch Pädophilie und Sodomie sind Vergnügungen wider die Natur und sollten Privatsache sein und bleiben.
      Auch wenn die Homosexualität heute noch so gefördert wird, es muß jedem Menschen erlaubt sein diese Art der Lustbefriedigung aus religiösen oder auch welchen Gründen immer abzulehnen oder zu verurteilen. Thats it!

    • horst (kein Partner)
      21. August 2010 19:53

      schade um die zeit, die fortpflanzungskämpfer haben auch irgendwie ein problem.
      vielleicht sind sie unglücklich und ein glückliches leben wäre ja viel besser...
      wie man sich so hineinsteigern kann in eine sache und nicht durchdenken kann!

    • Java (kein Partner)
      21. August 2010 20:07

      Ah und Homosexualität hat ja wahnsinnig viel mit Sodomie und Pädophilie zu tun...
      Pädophilie ist keine Vergnügung sondern eine Neigung die "Vergnügung" die recht einseitig sein dürfte nennt sich Pedosexualität.

      Dein Naturargument ist auch mehr als lächerlich. Essen wurde auch "geschaffen" um uns zu ernähren und nicht um es zu genießen und trotzdem tun wir es. Ich bezweifle auch, dass die Natur eine willentliche Entscheidung getroffen hat. Ich hoffe du pflanzt dich mit jedem sexuellen Akt auch brav fort und nur ja nie selbst das Bäumchen schütteln das ist auch gegen die Natur.

      Und natürlich darf der Unterberger seinen irrationalen Hass artikulieren, genau wie der Stachel das kritisieren darf.

    • Norbert Mühlhauser
      21. August 2010 22:32

      www.t-y-a.at

      Verstehe ich nicht.

      Die Zuneigung eines Mannes zur Weiblichkeit ergibt eine erhöhte Wahrscheinlichkeit heterosexuellen GV.

      Die Zuneigung eines Mannes zu Kindern ganz allgemein ergibt eine erhöhte Wahrscheinlichkeit von Unzucht mit Kindern.

    • Leopold Koller (kein Partner)
      21. August 2010 22:50

      Mit den normalen Linken ist's ja noch halbwegs auszuhalten. Jetzt hamma die Schwuchterln auch noch da. Politisch korrekt muess ma ja heute Sodomie zum Oaschpudan und Paedophilie zum Kinderschaenden sagen. Da soll noch wer sagen, dass die Erderwaermung nicht von Menschen ausgeht. Bei sovue G'hatzte ka Wunda!

    • Norbert Mühlhauser
      21. August 2010 23:05

      Vergaß hinzuzufügen:

      Obwohl Statistik nicht dem Einzelfall gerecht wird, muss auf die erhöhte Wahrscheinlichkeit für verpönte Sexualität bei jedem Abweichen von der biologisch sinnvollen Sexualität hingewiesen werden.

      Und bei der Jugendarbeit kommt hinzu, dass die Beeinflussung durch homosexuelle/lesbische Verhaltensweisen und Weltbilder nicht sinnvoll ist, sebst wenn es zu keinen verpönten Handlungen kommt.

    • Paige
      22. August 2010 05:28

      HS haben selbstverständlich ein Faible für Lustknaben. Genau deswegen hat sich die HS-Vereinigung Hosi auch so für die Herabsetzung des Schutzalters eingesetzt. Die Missbrauchsfälle in der RKK hängen direkt mit der Verschwuchtelung der Priesterschaft durch den Zölibat zusammen. Dadurch findet man in der heutigen Zeit kaum noch einen normalen Priesternachwuchs...

    • erwin (kein Partner)
      27. August 2010 01:09

      Stachel, nicht jeder Homo ist ein Kinderschänder, aber fast jeder Kinderschänder ist ein Homo. Die derzeitigen Pädophilieskandale bieten reichlich Anschauungsmaterial: zB waren die mesten "Missbrauchsopfer" in Institutionen der katholischen Kirche männlich und hatten die Pubertät schon erreicht.

  19. Leopold Koller (kein Partner)
    21. August 2010 17:28

    Jetzt, wo das Problem erkannt und beschrieben ist, bleibt nur noch die Frage nach dem Ausweg. Muessen wir warten, bis das System zusammenbricht, oder koennen wir davor gegensteuern?

  20. Laura R.
    21. August 2010 15:00

    Der Werner hat g`sagt, ich soll mich umhör`n, wie "Steinigung" tschendermäßig richtig heißt. "Die Steinigung" ist ja wahrscheinlich sexuell abwertend und entwürdigend besetzt, weil ja nur Männer die Steine auf Frauen werfen dürfen. Ich hab` g`sagt, ich frag einmal die Eva, aber die ist g`rad auf Urlaub in Kärnten. Und beim ORF wissen`s das auch nicht.

    Lustig, daß denen allen zur Kollegin Aschtiani gar nix einfällt?

    • Brigitte Imb
      21. August 2010 23:02

      Das heißt glaub ich nach "pc" SteinigInung - SteinigEnungen gibt´s ja in der muslim. Korrektheit nicht.

  21. Neppomuck (kein Partner)
    21. August 2010 14:46

    „Die Sprache ist das Rohmaterial der Gedanken.“
    Neppomuck

    Wer die Sprache diktiert, prägt also die Gedankenmuster. Wer die Gedanken bestimmen kann, kann auch das Wollen lenken und somit auch den Willen zur Selbstaufgabe schmackhaft machen.

    Nämliches erleben wir heute - weitgehend unbemerkt, Anwesende selbstverständlich ausgenommen - fast jeden Tag.

    Von Georg Jellinek (1851 – 1911), Rechtspositivist wie Kelsen (Österreichische Verfassung) und Somló - dies ist aber nicht die einzige Gemeinsamkeit - stammt z.B. der in letzter Zeit öfter auftauchenden Satz von der „normativen Kraft des Faktischen“, was Somló („Juristische Grundlehre“, 1917) etwas unmissverständlicher so ausdrückt: „Es ist unwiderlegbar die Wahrheit, dass die gesetzgebenden Organe jedes beliebige Gesetz erlassen können, so sie dies wünschen.“

    Mittlerweile haben wir es im gesetzgebenden Bereich vorwiegend mit der „faktischen Kraft des Normativen“ (Eu-Recht) zu tun, wobei das Verhältnis Naturrecht zu Beliebigkeitsrecht immer mehr zu Lasten des Naturrechts verschoben wird, also (relativ vereinfachend, um nicht „brutal“ zu sagen) der „Natur“ des Menschen widerspricht, um andererseits die Absichten der stets Lobbys ausgesetzt gewesenen „Legislative“ (Gesetzgeber = Parlament) durchzusetzen.

    Jeder Absicht liegt ein Plan zugrunde, jeder Plan verfolgt ein Ziel.
    Langfristige Planung ist einer kurzfristigen, etwa von der Länge einer oder zwei Legislaturperioden, grundsätzlich überlegen, da der Faktor „Zeit“ bei ihr eine weniger wichtige Rolle spielt. Hier ist "Beharrlichkeit" wesentlich bedeutsamer als ein Etappensieg, der entweder schnell der kollektiven Vergesslichkeit anheimfällt oder im Nachhinein heruntergespielt, bzw. schlecht gemacht werden kann.
    Dies vor allem, wenn die (hinterhältigen) Planungsinhalte nicht publiziert oder sogar (bei Strafandrohung) unterdrückt werden können und dazu die Möglichkeit besteht, bereits erreichte Zwischenziele nicht deutlich werden zu lassen.

    Andererseits ist die beste Mittel gegen Pläne, die ihnen zugrunde liegende Strategie zu veröffentlichen. Insbesondere, wenn es sich um die Befindlichkeit einer demokratisch gestalteten und verwalteten Gesellschaft handelt.

    Womit wir bei dem Begriff „Freiheit“ wären.
    Die Freiheit der Meinungsäußerung ist also die Basis jeder Freiheit.
    Sie in Ketten zu legen ist somit nichts anderes als der explizite Wunsch nach ihrer Abschaffung.

    Auch wenn es Leute geben sollte, die „eine Kette in dem Glauben akzeptieren, an ihrem Ende befindet sich der Rettungsanker.“
    Wieslaw Brudzinski
    polnischer Satiriker (geb. 1920)

    Damit will ich es mit einem weiteren Zitat (hier schon mehrmals untergebracht) bewenden lassen:

    „Man darf nicht warten, bis der Freiheitskampf Landesverrat wird.“
    Erich Kästner

    • gms (kein Partner)
      22. August 2010 02:31

      Neppomuk,

      Sie führen u.a. aus: "Andererseits ist die beste Mittel gegen Pläne, die ihnen zugrunde liegende Strategie zu veröffentlichen."

      Die Pläne und Vorgangsweisen der Linken sind doch seit Jahrhunderten bekannt, der Marsch durch die Institutionen wurde nicht erst heute erfunden. Der Grund, warum er dennoch aufging liegt in der schieren Ungläubigkeit der Bürgerlichen, mit so einer Dreistigkeit könne man durchkommen. Um Derartiges umzusetzen bedarf es gewaltiger Skrupellosigkeit - eine, die ein redlicher Mensch sich beim besten Willen nicht vorstellen kann. Der Rest ist bei Gramsci nachzulesen.

    • Neppomuck (kein Partner)
      22. August 2010 10:34

      Der „Marsch durch die Instutionen“ an sich ist keine spezifisch „linke“ Strategie. Ja nicht einmal etwas, das den Namen „Strategie“ in seiner Gesamtheit verdiente.
      Es ist in jedem Verein (Partei) oder Unternehmen (mafiös [OK] oder nicht), schlichtweg in jeder Organisation so Usus, dass man die Hierarchie hinaufklettern muss, um nach oben zu kommen.

      "Quereinsteiger" ausgenommen; aber auch die gehören meist (auch) einem anderen „strategischen Kreis“ an, dessen Intentionen allerdings nicht so klar zu erkennen sind. Außer für sog. „Verschwörungstheoretiker“, die sofort nach besten Kräften (des Kreises Nr. 2) als Spinner hingestellt werden.

      Außerdem nützt es gerade den überzeugten, sprich „in der Wolle gefärbten“ Linken nichts, an die sog. „Unfehlbarkeitsseite des Schreibtisches“ zu gelangen, da sie spätestens bei der ersten abzugebenden Probe ihres „Könnens“ am Ende ihres Lateins sind. Diese (Selbst-)Erkenntnis löst meist einen höchstpersönlichen, also inneren Kulturschock aus und die betroffenen Herrschaften versuchen, manchmal auch mit Erfolg, aus der Asche ihres Weltbildes als bekehrter Phönix ins Lager des Erbfeindes zu wechseln, sprich „reich zu werden und auch zu bleiben“, was letzten Endes ihre ursprüngliche Überzeugung ad absurdum führt und den traurigen Rest der seinerzeitigen Steigbügelhalter in ein tiefes Loch der Verzweiflung stößt.
      Was „der Bewegung“ auf Sicht den Todestoß versetzt.
      Siehe Gerhard Schröder oder Klaus Ernst, um ein deutliches und ein aktuelles Beispiel zu nennen.

      Die „Metaebene“ zur ganzheitlichen Betrachtung dieses komplex anmutenden Feldes ist so hoch nicht, als dass dort die Luft für den durchschnittlich informierten Bürger zu dünn wäre, man muss nur bereit sein, die Dinge so zu sehen wie sie sind und die richtigen Zusammenhänge ganz unprätentiös herzustellen.

  22. SOKs (kein Partner)
    21. August 2010 14:40

    So belustigend dieser nachfolgende Text auch seit einiger Zeit gefunden wird, ich erinnere mich aber an diese Geschichte mit meinen Empfindungen die ich als Junge nach dem Besuch des Stückes "Der Revisor" hatte.
    Hier die Deutung:
    Gogols Komödie schließt in Russland an die neue Richtung an, die sich mit Griboedovs „Gore ot uma” (Verstand schafft Leiden) bereits vom klassizistischen Drama abgewendet hatte und geht einen ganzen Schritt weiter, indem er das bisher stets vorhandene Liebesmotiv nur noch parodiehaft einschließt. Die Komödie bekommt bei Gogol die Struktur der Verwechslungskomödie. Dadurch, dass der Gesamtverlauf des Stückes auf dieser ständigen Verwechslung beruht, erhält das Werk eine kompositionelle Geschlossenheit. Die Komik beruht darauf, dass die Täuschung von den Figuren des Stückes nicht erkannt wird, vom Zuschauer aber früh festgestellt wird. Die getäuschten Personen sind zwar die "betrogenen Betrüger", die es auch in früheren Komödien zu belachen gab, bei Gogol sind es aber nicht Einzelpersonen sondern die ganze korrupte Gesellschaft des zeitgenössischen Russland. Damit wird Gogols Komödie auch zur Gesellschaftskomödie, die dargestellte Stadt steht modellhaft für ganz Russland. Gogol selbst fand, dass diese Komödie "der Sammelpunkt für alle möglichen Unzulänglichkeiten" sei. Durch ihre Übertreibungen und Verzerrungen wird sie auch zur Groteske. Wir erhalten "Einblicke in die Verkehrtheit der Welt, in der wir selber leben". Das "Lachen über sich selbst" verliert den Charakter des bloßen Spotts, da es eine "reinigende Wirkung" hat. Dem Lachen wird "die Kraft zugetraut, durch Lachen die Tragödie der Existenz ertragbar zu machen" (Ionesco). Der Stadthauptmann und die Beamten, die am Schluss des Stückes ihre Täuschung erkennen müssen, haben ihre frühere Sicherheit verloren. Zwar sind sie von Chlestakov, dem vermeintlichen Revisor getäuscht worden, aber da das Ganze in der stummen Schlussszene für alle unfassbar zu sein scheint, ist man eher geneigt, das Ganze dem Teufel zuzuschreiben, der "seine Hand im Spiele" gehabt habe. Hier wird ein Grundsatz von Gogols Weltsicht erkennbar, dass nämlich "Alles Lug und Trug" ist. Nichts ist so wie es scheint, man täuscht sich fortgesetzt in dem, was der Andere ist. Die Verwechslung als Problem der Identität. SOKs

    • ast (kein Partner)
      21. August 2010 15:34

      Hi SOKs,

      danke für diesen Kommentar. Ich teile Ihre Schlussfolgerungen - ohne das Stück zu kennen. Sie entsprechen auch meinen Rückschlüssen auf unsere Gesellschaft.

      Ihre Zeilen sind philosophisch ansprechende Weiterentwicklungen des Gedankenganges von AU.
      Für mich enttäuschend und entlarvend zugleich ist, dass Sie weder Zustimmung noch irgend einen Kommentar des P.T. Publikums erhalten haben.
      Ob das auch Speichelleckertum, Wad'lbeißerei und standard.atisiereung ist?

    • Josef Maierhofer
      21. August 2010 16:25

      Es ist tasächlich, wie Sie schreiben.

      Auch ich sage meinen Studenten, wie schwer echte Wahrheiten von unechten Wahrheiten oft unterscheidbar sind.

      Es ist aber noch schlimmer mit der Geschichtsfälschung, die betrieben wird, das Problem mit der Wahrheit.

      Es ist ihr Post tatsächlich ein sehr guter.

      @ ast

      Ich she mir auch nach 24 Stunden noch die hinzugekommenen Posts an und, wenn ich was beisteuernkann an Argumenten, dann tu ich es.

    • SOKs (kein Partner)
      21. August 2010 17:02

      Ast: 15:34 STOP
      Es ist einfacher. Ich halte keinem einen Spiegel vor.
      Manchmal werde ich kindisch im Alter. Ob nun diese "Späße", wie den Revisor, aus früheren Zeiten auch heute noch funktionieren will ich dann wissen. Und teste es an einer Dauerdemo, bereits seit 3 Monaten, der Grünen im Augarten. Und, es funktioniert, sogar prächtig. Die größten "Speichellecker", wie Sie sich belieben auszudrücken, finde ich dort bei meiner "Kontrolle aus der Zentrale". Soviel Unterwürfigkeit habe ich sehr sehr lange nicht erlebt.

    • vayav indras ca (kein Partner)
      21. August 2010 19:18

      als deutscher Junge?

    • wahrnix
      22. August 2010 11:11

      Heute sagt man nicht mehr Recht hat er schon, aber sagen soll er es nicht, sondern nur: Sagen darf er es nicht! Das ist Freiheit und Demokratie!
      Wie sagt Putin ganz richtig: Wenn das Demokratie ist, dann brauchen wir sie nicht!

    • socrates
      22. August 2010 14:09

      @vayav indrnas ca
      Deutscher Junge ist genau so schlecht wie jüdischer Junge! Polemisieren, beschimpfen, vernadern statt zu argumentieren, das kommt mir so bekannt vor!
      Anfang der 60er konnte ein Studiekollege in Wien nicht fertimachen, weil ihm ein Professor erklärte, jemand mit dem Namen "Horst .............." kommt bei ihm nie durch. Er Promovierte an der Sorbonne, dort gab es keinen Rassismus. Wir brauchen hier keine verbiesterten Rassisten!

    • vayav indras ca (kein Partner)
      22. August 2010 16:51

      @ socrates
      War ein Missverständnis, gemeint war, dass man bei uns wie schon vor hundert Jahren immer noch "Bub" sagt.

    • socrates
      22. August 2010 20:41

      @vayav indras ca
      Von deutsch war hier nirgends die Rede und ein Bub ist bei uns in Ö deutlich jünger als ein Junge. Sie flüchten unter Zurücklassen eines rassistischen Miefs.

  23. Segestes (kein Partner)
    21. August 2010 14:08

    Apropos "politische Korrektheit:

    Die Anwesenden kennen sicher alle die TAZ.
    Die Anwesenden würden weiters wohl keine große Neigung verspüren, einen Artikel dieser eher linksrabiaten Zeitung zu lesen.
    ABER - nachfolgenden Artikel, den ein TÜRKE geschrieben hat, würde ich unbedingt lesen.
    Nur soviel, es geht um den mangelnde Spendenbereitschaft des Westens, in Sachen Flut in Pakistan (heftig beweint von ORF und Standard).

    Ein kurzer Auszug aus dem TAZ-Artikel:
    "Pakistan selbst ist ein Scheiß-Staat. Denn, nein, nicht jedes Urteil ist ein Vorurteil; und ja, es ist blöd, aber wahr, dass viele Klischees leider stimmen."

    Na, wenn das nicht Lust auf mehr macht:

    http://www.taz.de/1/politik/asien/artikel/1/kein-herz-fuer-mullah-omar/

    • Segestes (kein Partner)
      21. August 2010 14:35

      Oh Gott, "die mangelnde Spendenbereitschaft", soll das natürlich heißen.
      Jetzt glaube ich es dann bald wirklich :)

    • Alexander Renneberg
      21. August 2010 15:43

      danke für den artikel segestes!

    • Segestes (kein Partner)
      21. August 2010 16:03

      Bitte, bitte :)

    • Konservativkonservativ (kein Partner)
      21. August 2010 16:03

      Ja aber wie geht denn das? Jetzt hab ich lange Jahre meinen undifferenzierten Hass kultiviert, mich den Unterbergern angeschlossen, am Stammtisch über die Linkslinken gegeifert, nur mehr PI News gelesen und sie wollen mir erzählen, dass eine linkslinke Zeitung was nicht politisch korrektes schreibt?
      Was soll ich denn jetzt mit meinem schönen Weltbild machen?
      Hören sie auf damit, alle Medien sind linkslink gleicheschalten und nur ein paar großartige Helden wie A.U. kämpfen ihren Kampf um die alleinige Wahrheit - so ist das und aus!

    • terbuan
      21. August 2010 18:14

      Na ja, einen gewissen Zusammenhang kann man schon erkennen, warum die TAZ eine Türken auf Pakistan schimpfen läßt, schließlich wird Pakistan von den USA unterstützt und das läßt immer entsprechende Reflexe hochkommen!

    • Gerald (kein Partner)
      21. August 2010 19:25

      @Konservativkonservativ

      Die Erklärung liegt wohl im Namen des taz-Autors. Er ist offensichtlich türkischer Abstammung. Hätte ein nativ deutschstämmiger Journalist so einen Artikel geschrieben, worin er Pakistan als Scheiß-Staat bezeichnet, ich bin mir sicher er hätte schon eine Anzeige und ein Verfahren wegen "Volksverhetzung" am Hals. Dafür hätten die Linken schon gesorgt, die fackeln nämlich nicht lange, wenn ein Einheimischer sich erdreistet unbequeme, politisch nicht korrekte Wahrheiten auszusprechen. Der Gummiparagraf Volksverhetzung hat ja bisher als Totschläger für ungewollte Meinungsäußerungen gedient, siehe der Fall Winter.
      Jetzt hat man mit dem Antidiskriminierungsparagrafen aber einen noch besseren Knüppel zur Hand.

    • gms (kein Partner)
      22. August 2010 03:09

      Konservativkonservativ,

      Sie fragen: "Was soll ich denn jetzt mit meinem schönen Weltbild machen?"

      Die Antwort gibt Ihnen vermutlich Ihres Geistes Bruder "Petersen". Vermutlich haben Sie ja die Kommentare zum Artikel nicht gelesen, daher der entsprechende für Sie passende Kommentar ungekürzt:

      ---------------
      18.08.2010 23:38 Uhr:
      von Petersen:

      Sehr geehrter Herr Yüksel, sehr geehrte Taz. Ich bin ein Alt 68er und auch des öfteren schon in Pakistan gewesen, was sie schreiben hat Hand und Fuß, das als erstes dazu. Als Alt 68er der nichts als der Wahrheit und der Meinungsfreiheit verpflichtet ist, hat mich die Enbtwicklung der Medien auch der Taz in den letzten Jahren sehr schockiert, jede kritische Betrachtung die nicht mainstream genug war wurde sofort als "Rechts" erklärt. Ich habe an mir beobachtet wie ich dadurch selber immer mehr nach Rechts abdriftete, frei nach dem Motto, wenn die Wahrheit Rechts ist dann kann Rechts ja gar nicht so schlecht sein. Durch diesen Artikel haben sie gezeigt das anständiger linker Journalismus heute noch möglich ist! Mit diesem Artikel haben sie im Kampf gegen Rechts mehr erreicht als 1000 idiotische Programme die nur den Namen tragen und massenweise Geld verschlingen das eh nicht mehr vorhanden ist und wenn doch an anderer Stelle weit eher gebraucht wird. Wahrheit tut Not in diesem Lande, egal ob zum Thema Islam oder zum Thema Migrantengewalt, denn nur wenn diese Themen angesprochen werden dürfen, überlässt man sie nicht den Rattenfängern von Rechts.
      Weiter so!...ein jetzt wieder stolzer Linker!
      ---------------

  24. Systemfehler (kein Partner)
    21. August 2010 13:39

    Na bravo. Ein typischer Unterberger-Rundumschlag gegen alles und jedes was einem nicht passt. Langweilig wie immer. Polemisch wie immer. Verlogen wie immer. Die selben Themen wie immer. Und dafür soll man zahlen?

    • Alexander Renneberg
      21. August 2010 15:45

      und was genau wollen sie uns damit sagen? wenn es ihnen hier nicht paßt gehen sie auf die seite des völkischen beobachters oder sollten sie ein fake sein, die rotstielzchen seite paßt dann auch.
      aber bitte, sondern sie hier nicht solchen müll ab.

    • Reinhard (kein Partner)
      21. August 2010 16:08

      Nein, soll man nicht.
      Kann man.
      Oder nicht.
      Wie beliebt.
      Also kein Problem erkennbar...

  25. SOKs (kein Partner)
    21. August 2010 12:43

    S.g. Herr Unterberger, bitte geben Sie meine Adresse an die evtl. anfragende Staatsanwaltschaft ruhig weiter, wenn ich hier ein paar Gedanken sage:
    - Ich mag keinen Fußball sehen, denn es spielen fast nur Neger
    - Ich mag den US Obama nicht, da er für mich ein mieser Schleimer ist.
    - Ich mag keinen fetten Frauen überall begegnen, die sich ungepflegt und verlottert in der Öffentlichkeit überall proletisch breitmachen.
    - Ich mag keine NGOs die ununterbraochen die Staatsmacht für sich pachten.
    - ich mag keine schleimigen Politiker, die ein Fest nach dem anderen für die Jugend veranstalten in der sie sich besaufen und am frühen Morgen torkelnd nach Hause wanken (sieh jetziges SPÖ Fest in St. Pölten, wo am ersten Tag bereits 800 Arzteinsätze notwendig waren. 2500 Fässer Bier für unsere Jugend bereitstehen
    - Ich mag meine Mutter, ehre sie und achte sie. Ich achte aber keine schlampigen alleinerziehenden Mütter, die keine Mütter sind, sondern ihre Kinder ins Elend führen und ein hurenhaftes Auftreten haben.
    - Ich finde der Strache soll über wiener Blut reden, soviel er will, und die Ausländer beschimpfen wie er will. Denn ich will eigentlich in einer Gesellschaft leben, wo er keine Chance hat, da die Gesellschaft stark und nüchtern ist, um dies nicht als letzten Rettungsanker gegen die türkischen Sozialschmarotzer auf Hilfsarbeiterniveau hier in Österreich ihn wählen zu müssen.
    - Ich bin dafür, dass schwache Teile der Gesellschaft daran erinnert werden, sich nach Dunkelheit nicht mehr alleine auf die Straße zu begeben, da freche Räuberbanden unser Land unsicher machen.
    - Ich will eine seriöse Polizei in diesem Lande und keine stolzen Gay-Cops, die mich viell. auch noch mit Aids anstecken, wenn ich in deren Gewahrsam kommen könnte.
    - Ich mag keine unfähigen Frauen in Managementpositionen, oder als unfähige Begleiterinnen von Polizisten, die sowieso nicht in der Lage sind irgend ein Problem alleine zu lösen.
    - Ich mag gern Taxi fahren, aber mir auswählen können, ob ich mit einem Araber oder einem Österreicher fahre, der mich nicht blöd anquatscht
    - ich mag gerne ins Gasthaus gehen, möchte aber keine primitiven Kommentare von Kellner oder weibl. Studffentinnen. Und für mein sauer verdientes Geld, für das ich mich nicht schäme, möchte ich ordentlich bedient werden als zahlender Gast.
    - Ich mag weniger Theaterveranstaltungen, dafür mehr Qualitätsveranstaltungen. Das heißt auch Verlässlichkeit bei den Direktoren solcher Etablissements. Ich will keine am Boden herumkriechenden Schauspieler und will keinen onanierenden Schauspieler im Burgtheater.
    Dies ist ein kurzer Auszug aus meiner Wunschliste.

  26. Michael S. (kein Partner)
    21. August 2010 12:30

    Es ist immer wieder erfreulich, daß A.U. Themen aufgreift, die unsere Gesellschaft schleichend unterwandern. Traurig ist es, daß viele Jugendliche und mittleren Alters diesen Terror der P.C. überhaupt nicht mehr mitbekommen. Für sie ist es schon selbstverständlich, Wirtsleute mit einem "Zigeunerspieß" auf der Menükarte als Rassisten zu bezeichnen und das Lokal zu boykottieren. Man sieht, 40 Jahre sozialisitische Schulpolitik zeigt voll seine Wirkung.
    Noch trauriger ist es, daß die P.C.ten keine Scheu haben, sich In-Schuhe und Computer von Herstellern zu kaufen, die sklavenmäßig ihre Produkte in Asien produzieren lassen. Zigeunerspieß nein, aber Nike ja. Wenn schon, dann sollten sie konsequent sein.

    • Segestes (kein Partner)
      21. August 2010 14:28

      **********
      "Für sie ist es schon selbstverständlich, Wirtsleute mit einem "Zigeunerspieß" auf der Menükarte als Rassisten zu bezeichnen."
      ***********

      Also jetzt übertreibst du aber.
      Bestenfalls macht man "hohoho", wenn man so etwas liest.
      Bei mir im Bekanntenkreis heißt es übrigens absichtlich, aber völlig wertfrei, "Neger".

      Alles andere würde bedeuten, dass man sich dem unterordnet:
      http://de.wikipedia.org/wiki/Euphemismus-Tretm%C3%BChle

    • Josef Maierhofer
      21. August 2010 16:29

      @ Segestes

      Bei Reinhard Fendrich hat neger und Negerant natürlich seine eigene Bedeutung und eine oft sehr wahre.

  27. socrates
    21. August 2010 12:14

    Hoch Zensur!
    Sonst könnte glatt einer auf die Idee kommen, über die IKG in Wien zwischen 38 und 45 zu schreiben! Bis 55 war das frei und jeder wußte davon. Kreiky und Stern ebenfalls. aber nachher wurden wir an die P.C. verkauft, jede Macht braucht Seilschaften, und seither wird am Rad der Zensur gedreht. Wenn jemand gar nichts leistet und hoch hinaus will, erfindet er ein neues Verbotsgesetz.
    Wie wäre es mit einem Kaffee in Bratislava? Ich gehe auf Pause.

    • socrates
      21. August 2010 12:16

      P.S. Was ist mit KKP? Hat sie W.O. gegeben?

    • Alexander Renneberg
      21. August 2010 15:40

      urlaub im renner institut? wär ja nett wenn die doppelnamentrulla mal lerne würde zu schreiben.

    • vayav indras ca (kein Partner)
      21. August 2010 19:27

      Kann man endlich einmal diese braune Scheiße hier entfernen? Da hauen ein paar grenzdebile Ewiggestrige immer wieder diesen Blog zusammen.

    • Alexander Renneberg
      21. August 2010 20:24

      vayav indras ca,

      wenn ihnen hier etwas nicht paßt, dann verabschieden sie sich höflich und posten ihren müll dort, wo man retardierte linke ernst zu nehmen gedenkt.
      dass sie damit allerdings probleme haben werden sollten sie vorab wissen.

    • socrates
      21. August 2010 21:10

      @vayav indras ca
      Ich kann die ausfürliche Korresponenz meiner Verwandten original aus dieser Zeit als Beweis anbieten! Nichts wissen, Nazikeule auspacken, zuschlagen. Daher ist Zensur ohne Zulassung eines Beweises notwendig. Schön solche Menschenrechtsvertreter wie Sie kennenzulernen. Sie werden noch große Karriere bei den P.C. und den Grünen machen. Kreisky hätte Sie hinausgeworfen. Dr. Stern war der Vertreter der IKG Wien, wer sagt daß das was schlechtes war?

    • Undine
      21. August 2010 21:34

      @socrates

      Ich würde meinen Kaffee lieber in PRESSBURG trinken, nicht in Bratislava. Ich fahre auch nach MAILAND--nicht Milano, nach Rom---nicht nach Roma, ebenso nach MARBURG an der Drau und nach PETTAU, LAIBACH und CILLI.

    • socrates
      21. August 2010 22:46

      @vayav indras ca
      Was haben Sie gegen Juden und deren Geschichte zwischen 38 und 45? Sind Sie Antisemit? "Wir sind alle Wallys" bringt heute der Kurier auf Seite 1.

      @Undine
      Ich treffe Sie gerne in Pressburg oder Ödenburg, sobald ich wieder in Wien bin.
      Pressburg hat tolle k&k Kaffeehäuser, man kann gut essen und in die Oper gehen! Außerdem liegt es an der Donau, wie Wien. Ich melde mich dann.

    • vayav indras ca (kein Partner)
      22. August 2010 12:53

      wenn man gegen links ist, muss man nicht automatisch braun sein.

    • socrates
      22. August 2010 14:19

      Verstehe ich nicht. Aber Antwort oder Argument habe ich nicht gefunden.

    • byrig
      24. August 2010 00:04

      vayav indras,wie wärs,wenn du tiefrote scheisse dich selbst wegräumen würdest?

  28. Frondeuse (kein Partner)
    21. August 2010 11:06

    Respekt, Herr Dr. Unterberger!

    Von einigen Vorbehalten abgesehen - der beste deutschsprachige Artikel, der mir in den vergangenen Jahrzehnten untergekommen ist.

  29. Der kleine Nick
    21. August 2010 10:47

    Wie Unterbergers lesenwerter Tagebucheintrag deutlich zeigt: Political Correctness ist ein weites Land. Es reicht von den Gipfeln des Gesinnungsterrors bis hinunter in die Tiefebene der Naivität. Die Bewohner mögen Ideologen oder einfach nur Dummköpfe sein, aber jedenfalls sind sie inkonsequent. Denn wie kann es - zum Beispiel - sein, dass (aus ihrer Sicht!)

    * der Verein für Konsumenteninformation schon seinem Namen nach nur Männer informiert und Konsumentinnen absichtlich dumm sterben lässt?

    * die gesetzliche Vertretung der Arbeiterschaft ihre Website www.arbeiterkammer.at "Portal der Arbeiterkammern" nennt, also Arbeiterinnen rotzfrech den Zutritt verwehren?

    * die Parlamentspräsidentin sich nach wie vor hinter einem Familiennamen mit der männlichen Endung "-er" versteckt und gegen die längst fällige Namensänderung auf "Prammerin" sträubt?

    An die Arbeit, liebe Anhänger der Political Correctness: Es gibt noch viel zu tun!

    • Xymmachos
      21. August 2010 20:41

      Lieber Nick, es heißt richtig nicht PRAMMERIN sondern PRAMSIE, und das wurde schon von vielen Jahren kreiert, als sie den Prammer, ihren Mann (der ihr nicht mehr zu Gesicht stand oder sich eine Bessere gefunden hatte), in die Wüste schickte und - großes Vorbild gibt's - "beschloß, Politikerin zu werden".

    • Der kleine Nick
      22. August 2010 18:17

      Prammsie also - danke für den Hinweis!

      Den Beschluss hätte die Dame übrigens besser nicht (oder anders) gefasst. Konnte sie nicht beschließen, sich zum Beispiel auf das Verkaufen von englischem Teegebäck zu spezialisieren oder meinetwegen auf das Verfassen von Gender-Studien? Musste das gleich der Sessel des Nationalratspräsidenten sein?

  30. Philipp Starl (kein Partner)
    21. August 2010 10:20

    Nun hier hat sich ja einiges getan. Erfreulich sind die Neuerungen, wie ich finde.

    Ad rem: man muss Herrn Unterberger und seinen Mitautoren für diese hervorragende Zusammenfassung der rechtsstaatlichen und freiheitsspezifischen Defizite Europas und insbesondere Österreichs von Herzen dankbar sein und den p.t. Autoren zu diesem Text gratulieren.

    Man sollte diesen Text drucken und an alle Haushalte in Österreich versenden. Ich wäre bereit meine Arbeitskraft und finanzielle Mittel dafür bereitzustellen.

    Es bleibt nur zu hoffen, dass die herandräuende Katastrophe den Menschen für längere Zeit als für 140 Jahre eine Lehre sein wird.

    • Alexander Renneberg
      21. August 2010 10:25

      na herr starl, die 120,-- einzahlen wäre ein anfang! :-)
      wellcome back!

    • ProConsul
      21. August 2010 11:34

      ich schließe mich den Worten von Alexander Renneberg an!

    • Philipp Starl (kein Partner)
      21. August 2010 15:49

      Ich danke für die warme, eher unverdiente Begrüßung. Die 120,- werden folgen.

    • Josef Maierhofer
      21. August 2010 16:32

      Grüß Gott !

      Herr Starl, was hat sich bei Ihnen inzwischen getan ?

    • Alexander Renneberg
      21. August 2010 16:51

      na wenn sie ihre zurückhaltung nicht aufgeben und ebenso fundiert posten wie dazumals (die ausrutscher lassen wir mal beiseite) freue ich mich sie wieder zulesen)

    • Martin Bauer
      21. August 2010 16:54

      Servus!

      heute haben wir noch von Dir gesprochen.
      Welcome back

    • Leopold Koller (kein Partner)
      21. August 2010 17:03

      Servus Starl

      Ich hab' schon fast geglaubt, Sie sind in der medialen Wueste verdurstet. Willkommen zurueck in der Oase.

    • Philipp Starl (kein Partner)
      21. August 2010 17:13

      @ Josef Maierhofer et al

      Hauptsächlich Fortbildung in diversen Sektoren, Arbeit und das Lesen der Beiträge. Hier hat sich anscheinend inzwischen ein harter Kern gebildet. Freue mich auf jeden Fall auf abermals spannende Diskurse und werde selbstverständlich die Etikette einhalten.

      @ Martin Bauer

      Es freut mich immer Gesprächsthema zu sein, der Narzißmus muss ja gehegt und gepflegt werden :-) .

    • Alexander Renneberg
      21. August 2010 17:48

      tsts, starl, fangens nicht schon wieder an, narzissmus.... :-)

  31. Java (kein Partner)
    21. August 2010 10:18

    Es ist irgendwie sehr schade. Das Thema wäre nicht unwichtig aber mit seiner undifferenzierten und geifernden Betrachtung macht sich Unterberger nur lächerlich.

    Es ist auch sehr interessant, er wettert gegen die Einschränkung der Meinungsfreiheit und hat angeblich selbst einmal Klage eingebracht/oder angedroht weil ihm jemand Faschismus unterstellt hat.
    http://www.gedenkdienst.at/fileadmin/presse/pressespiegel/070531_-_derStandard.at_-_Klage_Unterbergers_gegen_Gedenkdienst_stoesst_SJ_sauer_auf--text.pdf

    Da zeigt sich wieder wie konsequent der Herr Unterberger seine vollmundig vorgetragenen Einstellungen lebt. Meinungsfreiheit juhuuu, man muss alles sagen dürfen aber wehe jemand sagt dann etwas das einem selbst aufstößt dann kann man ja schon ein bisschen klagen.

    • Alexander Renneberg
      21. August 2010 10:24

      putzig java, quasi ein netter aber unqualifizierter versuch unterberger anzugreifen.

      unterberger faschismus zu unterstellen grenzt an dummheit, aber das ist bei der sj ja von vorneherein klar.

      gegen solche unterstellungen einer retardierten randgruppe zu klagen ist mehr als in ordung.

      weniger in ordung ist es allerdings von ihrer seite nicht sinnerfassend lesen zu können, denn wo steht in diesem artikel irgendetwas "geiferndes" und vorallem "undifferenziertes"

      wenn sie schon mit solchen schlagworten herumwerfen, dann begründen sie das auch.
      jedoch fürchte ich, da fehlen ihnen die argumente.

    • Java (kein Partner)
      21. August 2010 10:33

      Aha jemandem Faschismus zu unterstellen ist Dummheit, Holocoust leugnen, Homosexuelle diffamieren usw. ist eine Meinung.
      Der nächste überaus konsequente Typ, was Dummheit ist bestimmen Sie, ebenso Anfang und Ende der Meinungsfreiheit - alles klar. Also Meinungsfreiheit solange es den liberalkonservativen passt - wenn das euer Freiheitsbegriff ist weiss ich warum ich mit Leuten wie Ihnen nichts zu tun haben will. Das ist nichts anderes als die Ideologie die hinter den (zurecht) kritisierten Angriffe auf die Meinungsfreiheit steht nur kommt sie bei Ihnen unter der Tarnkappe daher.

      Für Undifferenziertes gebe ich Ihnen ein ganz kurzes Beispiel (ich werde hier sicher nicht den ganzen Artikel aufrollen) - den Unsinn über die böse Gurtenpflicht. Es ist nämlich keineswegs so, dass nicht angurten nur dem Individuum schadet. Bei staatlicher Versicherung blecht der Steuerzahler für die Verletzungen die durch einfaches angurten in vielen Fällen wesentlich geringer ausgefallen wären. Im neoliberalkonservativen Unterbergerland wo sich jeder selbst versichert mag das Argument zutreffen - im Österreich der Gegenwart nicht.

    • Josef Maierhofer
      21. August 2010 11:25

      Sie scheinen den Text nicht verstanden zu haben und Formales zu suchen, ich möchte Ihnen das nicht unterstellen, aber vielleicht lesen Sie den ganzen Text noch einmal aufmerksam durch und lassen Sie sich den Sinn, nicht das Formale, durch den Kopf gehen.

      Vielleicht können Sie dann den Argumenten auch folgen.

    • Java (kein Partner)
      21. August 2010 11:34

      Mir ist schon klar, dass das ein Beispiel sein sollte aber es ist trotzdem unsinnig. Ich habe ja schon gesagt, dass der Text nicht unwichtig ist aber gerade mit solchen Widersprüchen (siehe mein Anfangsposting) und Unsinnigkeiten verliert dieses Manifest jegliche Glaubwürdigkeit und tatsächliche Relevanz.

    • martin p. (kein Partner)
      21. August 2010 12:14

      Ich denke es geht um diesen Gastkommentar in der Wiener Zeitung vom 18. Jänner 2007.

      http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=4445&Alias=wzo&cob=266112

      Ich bitte sie, können sie mir sagen was an dem Kommentar von Herbert Schaller so falsch war? Wo hat in diesem Kommentar irgendwer den Holocaust geleugnet oder rechtsradikales Gedankengut verbreitet? Ich weiß, ein Angriff auf den damaligen SPÖ-Justizsprecher Hannes Jarolim ist falsch, weil SPÖler dürfen in der Öffentlichkeit nicht kritisiert werden. Das Justizsystem darf nur von „Linken – Gutmenschen“ als korrupt oder parteiisch bezeichnet werden, wenn es Urteile fällt die jenen nicht behagen.

      Die Aussendung vom Verein Gedenkdienst und die Aussagen des Obmannes Florian Wenninger sind eine klare Themenverfehlung. Wie heißt es in der Schule so schön: „Danke, setzen, Fünf Herr Wenninger!“ Herr Unterberger ist eben kein Mensch der sich die Dummheiten und Unterstellungen von linken Kleinkindern gefallen läst. Die Person Herr Wenninger ist ein Paradebeispiel von Menschen die im Trotzalter stecken geblieben sind und sich seit dem keinen Millimeter mehr geistig weiter entwickelt haben.

      http://www.gedenkdienst.or.at/fileadmin/presse/aussendungen/070125_pressemitteilung_des_vereins_gedenkdienst.pdf

      Der Verein Gedenkdienst ist kein Verein der für eine bessere Welt steht oder für eine kämpft. Das Ziel dieses komischen Vereines richtig sich darauf dagegen zu sein und nichts aus der Geschichte zulernen! Der Unterschied, liberalkonservativen denkende Mensche sind „für etwas“ sie stehen für die Freiheit und sie kämpfen für die Freiheit!

      Ich möchte noch mit einem Zitat schließen und es an die „Linken – Gutmenschen“ richten:
      „Ich bin überhaupt nicht Ihrer Meinung aber ich werde alles tun, damit Sie sie vertreten können.“ Jean-Jacques Rousseau

      mfg

    • SOKs (kein Partner)
      21. August 2010 12:18

      Java, beeindruckend ist Ihr Nihilismus. Entweder ist das Altersstarrsinn oder Sie sind von der Krankheit P.C. schon komplett verseucht. Wahrscheinlich sind Sie von einer alleinstehenden Mutter erzogen, die selbst nicht mehr weiß was gscheit oder blöd ist.

    • Java (kein Partner)
      21. August 2010 12:42

      Mein lieber Martin P. ihr ausführliches Posting in allen Ehren aber es geht ziemlich am Thema vorbei.

      Es geht nicht um den Kommentar. Wenn sie über diesen diskutieren wollen können wir das gerne tun aber das ändert nichts an der Doppelmoral des A.U.

      Dieser geriert sich als Vertreter einer möglichst umfassenden Meinungsfreiheit, hat aber eine Klage angedroht nur weil ihm jemand implizit unterstellt hat (ob das jetzt sachlich richtig war ist an der Stelle egal), er sei ein Faschist. Sonst müssen alle alles aushalten, die Demokratie hält ein paar Holocaustleugner aus, die Homosexuellen müssen auch dies und das aushalten, Migranten solln sich auch nichts antun, nur bei sich selber wurde er dann recht schnell wehleidig.

      Das Rousseau Zitat zeigt genau das auf wofür A.U. offenbar (gemessen an der Diskrepanz zwischen Wort und Tat) nicht steht. Wer umfassende Meinungsfreiheit will der sollte auch ein bisschen aushalten.

    • Java (kein Partner)
      21. August 2010 12:47

      @ SOKs: Du sollstest dir vielleicht ein Wörterbuch kaufen oder auf Wikipedia nachlesen was Nihilismus bedeutet. Dann empfiehlt sich ein Abgleich mit meinem Posting, und dann darfst du mir gern sagen was an mir nihilistisch ist.
      Die "Argumente" bezüglich meiner Erziehung und Lebensumstände sind nicht nur sachlich unrichtig, ihr Gebrauch lässt auch auf darauf schließen, dass du hinsichtlich der Sache wenig zu melden hast. Aber du darfst gerne so weiter machen, nächste Stufe wären dann Beleidigungen gegen "meine Mudda" und Fäkalsprache - leg los.

    • martin p. (kein Partner)
      21. August 2010 13:34

      @Java Nicht ich habe dieses Argument gebracht mit dem Verein Gedenkdienst sonder Sie. Wollen sie etwa leugnen, dass sie dieses Argument gebracht haben? Der Verein Gedenkdienst hat doch einen Kommentar in der der Wiener Zeitung von Herbert Schaller quasi im Nachhinein verbieten wollen. Sorry, wer wollte die Meinungsfreiheit einschränken?

      Diffamierung ist keine Meinung und der Verein Gedenkdienst hat sich nicht aufgeregt über das was geschrieben worden ist, sondern nur von wem es geschrieben wurde. Der Verein hat Herr Unterberger vorgeworfen er leugne den Holocaust und sei ein Faschist, nur weil er einen Kommentar von Herbert Schaller veröffentlicht hatte. Ich bitte sie, lesen sie doch diese schwachsinnige Presseaussendung von diesem Kindergartenverein, Link habe ich schon gepostet.

      Die „Linken – Gutmenschen“ dürfen Meinungen verbieten, Menschen die nicht ihrer Meinung sind aus Funktionen entfernen, Menschen beleidigen, Unterstellungen verbreiten, aber wenn sich jemand dagegen mit rechtsstaatlichen Mitteln wehrt, ist er der Böse und verbietet Meinung? Ich denke die Doppelmoral ist bei ihnen zu finden.

      MFG

    • Java (kein Partner)
      21. August 2010 13:47

      Es wird langsam frustrierend. Ich wollte nicht über die inhaltliche Dimension der Vorwürfe diskutieren weil das einfach mühsam ist und nichts mit dem zu tun hat was ich kritisiere.

      Diffamierung ist keine Meinung, nun ja damit stehen sie ja voll auf Linie mit jenen die dafür sind jeden zu bestrafen "der einen anderen wegen seiner Weltanschauung oder seines Geschlechts oder seines Alters oder seiner sexuellen Orientierung „verächtlich macht“. Das ist ja auch ok aber dann tun sie bitte nicht so als wären sie und Unterberger die großartigen Vorkämpfer der Meinungsfreiheit.
      Sie wollen Meinungen offenbar ebenso einschränken nur eben anders als ihre Schreckgespenster.

    • martin p. (kein Partner)
      21. August 2010 17:51

      Okay, Meinung bestehen nur aus einer Aussage und es ist egal ob sie wahr sind. Ich könnte ihnen auch gewisse Ansichten unterstellen, aber ob sie der Wahrheit entsprechen, ist ja doch egal. Okay, sagen wir alle Sozis sind Kindermörder und Herr Faymann hat eigenhändig mindestens 100 nein, ist zu wenige, sagen wir 10.000 Kinder umgebracht. Okay, es gilt die Meinungsfreiheit, aber ob ich dieses beweisen kann, ob diese Unterstellungen wahr sind oder ob jenes nur Schwachsinn ist wem interessiert es, es ist doch egal, es lebe die Meinungsfreiheit.

      Die Meinungsfreiheit wird in Österreich schon sehr lange nur dazu missbraucht um Unwahrheiten zu verbreiten. Die Linken, die ja so politisch korrekt sind, verbreiten damit nur Lügen über ihren politischen Gegner und Beispiele gibt es genug.

    • terbuan
      21. August 2010 18:21

      Wieder einmal eine unnötige Troll-Fütterung!

    • Java (kein Partner)
      21. August 2010 19:12

      Genau terbuan, alle mit anderen Meinungen sind Trolle.

      Sehen sie Martin P. ich habe auch keine Patentlösung für die von ihnen aufgeworfenen Beispiele. Sie sprechen Wahrheitsfragen an, also sollten Falschaussagen nicht von der Meinungsfreiheit geschützt werden. Gut, so kann man argumentieren nur dann sollte man auch nicht die Aufhebung des Verbotsgesetzes fordern.

      Das ist ein schwieriges Thema das eine differenzierte Betrachtung verlangt. A.U. geht hingegen mit dem Holzhammer hin und vergisst dabei die eigenen Taten die im krassen Gegensatz zu seinen Forderungen stehen, das macht die Sache unglaubwürdig. Wer für das Maximum an Meinungsfreiheit eintritt sollte auch die Eier haben und Angriffe aushalten ohne gleich nach dem Richter zu schreien.

      Aber sie sprechen ja recht deutlich an in welche Richtung es gehen soll, die Meinungsfreiheit wurde angeblich von den Linken missbraucht. Daran sieht man, dass es nicht um ein mehr an Freiheit gehen soll, sondern um eine Freiheit die Ihnen genehm ist. Das können sie durchaus fordern nur ist es unglaubwürdig sich dann als großer Freund einer universalen Meinungsfreiheit darzustellen.

      Das erinnert mich irgendwie an die Frau Imb die bei jeder Gelegenheit gegen die bösen roten Sozialisten mit ihrer Umverteilung wettert und eine Wahlempfehlung für die blaunationalen Sozialisten abgibt.

    • Reinhard (kein Partner)
      21. August 2010 20:15

      Ach Java, was Unterberger getan hat, war sich persönlich gegen einen ehrenbeleidigenden unrichtigen Anwurf zu wehren, ein Recht, das seit Langem jede Person besitzt und auch nutzen kann.
      Die gesetzliche Möglichkeit, sich gegen Lügen und Verleumdungen zur Wehr zu setzen, ist gegeben und kann genutzt werden. Man kann auf Widerruf klagen und eine Entschuldigung einfordern sowie fordern einen materiellen Schaden, der aus der Rufschädigung entstand, zu ersetzen.
      Das alles ist Recht und Gesetz und wird in der Praxis täglich gelebt.

      Gerade deshalb darf man den Sinn eines Gesetzes, das aus der Beleidigung plötzlich eine Verhetzung und aus einer Unhöflichkeit plötzlich ein Schwerverbrechen macht, bezweifeln. Und man darf davor warnen, dass diese Gesetze, die von denjenigen, die glauben sie nur zu ihren Gunsten verwenden zu können, mit Gummiparagrafen vollgestopft sind, die es dem jeweiligen Machthaber gestatten, mit Maulkorb und Peitsche zu regieren. Hätten jene Gutmenschen, die mit solchem Schwachsinn die Weltverbesserung herbeizuführen glauben einmal einen Gedanken daran verschwendet, was diese Gesetze zum Beispiel nach Ausrufung eines Notstandes oder eines ungeliebten Machtwechsels zu wirklich intoleranten und machtbewussten Gruppen für mächtige Waffen gegen jeden Andersdenkenden sein könnten, hätten sie einmal darüber nachgedacht dass ein Schuss mit Schrot in die Dunkelheit auch den Freund oder über Querschläger das eigene Knie treffen könnte, würde ihnen ihr politisch korrekt gegenderter Jubel im Hals stecken bleiben.
      Aber nein, die politisch korrekten alles gut meinenden und Bäume umarmenden Helden des Lichtes sind sich des Sieges ihrer Sache so sicher, dass sie nicht einmal merken, wie sie von machtbesessenen Führerpersönlichkeiten ihres eigenen Lagers vor deren Karren gespannt werden. Und wenn das böse Erwachen kommt ist das Heulen und Zähneknirschen groß und es bleibt nur ein Trost - wandert man wegen seiner Meinung in den Knast, kommt man wenigstens in einen Vollpensions-Hotelkomplex, da man sich vorbeugend für das süße Leben der Häftlinge stark gemacht hat.
      Halleluja!

    • Xymmachos
      21. August 2010 20:49

      Liebe Leute, mit so einer Ausgeburt der Löwelstraße wie dem/der Java stellt's ihr euch her? Ihr müsst's viel Zeit haben! Ist doch schade um jedes Wort.

    • martin p. (kein Partner)
      22. August 2010 00:27

      @Java Was ich verlange heißt Verantwortung und nicht Gesetze. Was ich verlange heißt eine aufgeklärte und mündige Gesellschaft. Was ich verlange heißt Wahrheit und nicht Lügen. Die Linken mit ihrer widerlichen Doppelmoral sind jene die Wahrheit verdrehen. Sie zerren jeden wegen Verhetzung vor den Richter, aber selber hetzen sie genauso, nur wir Idioten lassen sie tun wegen der Meinungsfreiheit. Die Linken schreien immer sie wären die armen Opfer doch sie sind die Täter. Ja, jenes haben sie aus der Geschichte gelernt, sich sofort als Opfer zu deklarieren. Die Linken haben sich aufgeregt als ORF-Generalintendantin Lindner bei einer ÖVP Veranstaltung war, aber als ORF Generalintendant Wrabetz am Kanzlerfest der SPÖ herum tanzt schweigt die Linke-Brut und niemand sieht den ORF in Gefahr! Wo sind die öst. Kabarettisten mit Lauraphon? Der Bruder von Generalintendant Wrabetz, Bernhard Wrabetz war nur außenpolitischer Berater von Kanzler Gusenbauer und Faymann, aber die Linke-Meute schweigt, nein da gibt es keine Probleme!

      Ich verlange Meinungsfreiheit und nicht nur eine die mir genehm wäre, ich bin kein Linker, also nicht von sich auf andere schließen.

      Der §283 StGB Verhetzung wird verschärft, aber von den Linken hörte ich keinerlei Schreie und Rufe die Meinungsfreiheit und Demokratie wären in Gefahr. Herr Unterberger, einige Journalisten und die Anhänger des klassischen Liberalismus waren die einzigen einsamen Rufer im Wald.
      mfg

    • byrig
      24. August 2010 00:45

      java,hast du als löwelstrassensozi wieder mal dienst gehabt und deine ergüsse hier ausbreiten müssen?
      jemanden wie a.u. als faschisten zu bezeichnen ist eben ehrenrührig,und wenn das an geeigneter stelle passiert,ist die klage ein normaler und legitimer weg.
      zumal der faschismus ja eine an sich rein sozialistische bewegung ist-mussolini war tiefroter sozi.(das wirst du vielleicht gar nich "checken".)aber lies mal jonah goldbergs "liberal fascism".allerdings müsstest du englisch können.somit wahrscheinlich fehlanzeige.
      wäre ich unterberger,hätte ich schon alleine wegen des massiven anteils,den der sozialismus im faschismus ausmacht,geklagt.
      mit dem von unterberger vertretenem bürgertum und konservativismus hat faschismus nichts zu tun.
      sehr viel hingegen mit der art und weise,wie sp-dominierte gebiete regiert werden.

  32. Viktor
    21. August 2010 03:06

    Ich kann mich zwar sicher nicht mit Hajek oder Popper vergleichen,bin aber auch ein ewiger Optimist.Wir haben in Österreich ein gesundes Volksempfinden und
    eine starke Macht der Stammtische.Hier lacht man über die Auswüchse der
    Political Correctness Idioten und hat Gesprächsstoff und Witze für viele lustige
    Bierrunden (ich bin sehr häufig am Land an Stammtischen).Diese Menschen,mich
    eingeschlossen,werden sich sicher nicht "das Maul"verbieten lassen und weiter
    ihre freie Meinung vertreten.
    Dennoch halte ich es für äußerst wichtig,sich mit diesen vertrottelten Strömungen
    zu beschäftigen.Ich gratuliere Andreas Unterberger zu seiner hervorragenden
    Analyse des Versuches,unsere Gesellschaftsordnung über P.C. zu verändern und
    war über die meisten Kommentare meiner Kollegen,sehr erfreut.Ich glaube,daß
    bei solchen Meinungsbildungen unsererseits,die P.C. Idioten nicht viele Chancen haben,die Welt zu verändern.
    Einen kleinen Beitrag darf ich noch aus meiner Kindheitserinnerung leisten :
    Ich war in der Nazizeit mit meiner Mutter in Wien,im Park am Kinderspielplatz und stand auf einem Sandhaufen.Vergnügt schmetterte ich : "Da da ta tam; Sie
    hören die Stimme Englands ", in die Luft.Meine Mutter packte mich an der Hand,
    und verließ mit mir rennend den Park.Auf das Hören dieses und anderer Feindsender stand sogar die Todesstrafe.Ich hatte als Kind an der Türe der Eltern gelauscht.Auch Äußerungen gegen das Regime wurden hart bestraft.
    Versucht man heute wieder die freie Meinungsbildung zu unterbinden ?

    Man muß diesen Political Correctness Menschen entgegen halten,daß sie Nazi-
    -methoden anwenden wollen und daß sie nichts anderes sind als Faschisten.

    • Kurt22
      21. August 2010 09:35

      @Viktor: Und wenn an Ihrem Stammtisch dann das Rauchverbot durchgesetzt ist, wird sich die Runde langsam auflösen, es werden keine "regimekritischen" Witze mehr gemacht, und wieder gibt es einen Unruheherd weniger im Land. Und vielleicht verbietet man bald auch die Satellitenschüssel, dann können Sie auch keine "Feindsender" mehr hören, und der ORF sagt Ihnen, was gut für Sie ist.

    • cmh (kein Partner)
      21. August 2010 10:00

      Ich bin für die freie Meinungsäußerung und für ein Rauchverbot! Andererseits kommt mir oft eine Übelkeit, wenn ich mir so manche Sachen anhören muß und eine gute Zigarre hat schon was.

      Hier steckt der Hase im Pfeffer. Denn es ist ein Grundrecht das der Staat nötig hat, während das ubiquitäre Rauchen eine Ungezogenheit ist.

      Werden beide in einen Topf geworfen kommt nichts gescheites heraus. Die Lösung kann m.'E. nur sein, dass jedem klar gemacht wird, dass er alle seine Handlungen in allen Konsequenzen zu verantworten hat und dass man sich nie mehr nehmen soll als man auch tatsächlich verdauen kann.

    • cmh (kein Partner)
      21. August 2010 10:03

      statt dem einen es soll es heißen die freie Meinungsäußerung.

      Und einen Schluss muß ich auch noch nachliefern:

      Das erste Ziel sollte daher ganz einfach Höflichkeit und Rücksichtnahme sein. Klingt einfach ist aber sehr schwer in einer Welt voller Ich-AGs.

    • Alexander Renneberg
      21. August 2010 10:20

      sorry cmh, freiheit bedeutet, dass sie ja nicht in eine bar gehen müssen wo geraucht wird.
      die freiheit der lokalbesitzer ist es a) auf raucher zu verzichten oder b) auf nichtraucher.
      raten sie mal wer am ende gewinnen wird.....
      und meine freiheit ist es auch in einer bar, die einem freien menschen gehört zu rauchen.
      das tatsächliche problem sind querulanten, die meinen sie müßten die anderen einschränken. als ich selbst mehrere jahre nichtraucher war, kümmerten mich die raucher garnicht.
      im gegenteil, auch in meinem gastfreundlichen haus gab es und gibt es immer gästezigaretten, zigarren & zigarillos, denn die gäste sollen sich ja wohl fühlen.

      das schlimmste was ich also nach den abendessen tun mußte war die fenster zu öffen und den rauch abziehen lassen.

    • Kurt22
      21. August 2010 11:02

      @cmh: Was hier unter vermeintlichem Schutz abgezogen wird, ist eben nur eine Einschränkung sowohl der persönlichen als auch der unternehmerischen Freiheit.
      Warten Sie, bald gehören auch Sie einer Gruppe an, der irgendetwas verboten wird, dann werden Sie anders reagieren.

    • byrig
      24. August 2010 01:01

      cmh,richtig formuliert.meinungsfreiheit hat mich rauchfreiheit überhaupt nichts zu tun.
      rauchen in lokalen schränkt die freiheit von nichtrauchern ein,ist gesundheitsschädlich und unzumutbar für die angestellten.
      basta.die studienlage ist inzwischen so eindeutig,dass es keine gegenargumente mehr gibt.auch passivrauchen schädigt(durch die massive feinstaubbbelastung).
      ich bin deswegen ex-raucher.je mehr aufhören,desto besser fürs individuum als auch für die gesellschaft.beispiel:in italien ist die herzinfarktrate seit einführung der strengen raucherregelungen um ein drittel zurückgegangen.
      also:rauchen-dürfen in lokalen hat mit meinungsfreiheit null zu tun.rauchen in lokalen bedeutet gesundheitsbeeinträchtigung anderer.und da hört sich die freiheit des einzelnen auf!

  33. fosca
    20. August 2010 23:33

    Richtig und wir alle bekommen es bereits zu spüren: die Political Correctness hat sich langsam aber sicher ALLE MERKMALE eines TOTALITÄREN SYSTEMS angeeignet und greift in unseren Alltag mit Zwang und Gehrinwäsche ein. Ob in der Justiz, ob in sämtlichen Informationsmedien, wir sind überall damit konfrontiert und können ihr nicht mehr entkommen. Von Freiheit des Individuums kann man da nicht mehr sprechen und ich fürchte es wird bei den "MenschInnen von Steppford" enden, was heißt, es wird uns eines Tages gar nicht mehr auffallen und sich dagegen wehren wäre daher völlig sinnlos! :-(

  34. Brigitte Imb
  35. Celian
    20. August 2010 20:59

    Wer sind die politisch Korrekten?

    Sind es die Armen zu kurz gekommenen?

    Oder sind es nur die zu kurz geratenen?

    Das Buch möchte ich haben, das fängt ja schon gut an.

  36. Josef Maierhofer
    20. August 2010 19:05

    Die jetzige Duldung unter anderem von P.C. ist unsere spätere Knechtschaft.

    Alles, was die Schulden erhöht, führt in die Knechtschaft, in die Schuldenschlucht der folgenden 100 dunklen Jahre.

  37. durga
    20. August 2010 19:03

    Für mich ist dies einer Ihrer besten Kommentare in den letzten Monaten! Lang, facettenreich und anregend. Es fallen einem sofort zusätzliche Beispiele ein, wie unser Alltagsleben, unsere Privatsphäre mehr und mehr beeinträchtigt werden ohne, dass unsere ansonsten so „fürsorglichen“ Politiker dagegen Einspruch erheben aber auch ohne gewaltigen Aufschrei der „Unterthanen“. Dazu möchte ich ein aktuelles Beispiel anführen:

    Vor wenigen Tagen hat mich ein Freund angerufen und mir mitgeteilt, dass er gerade unter www.norc.at mein Haus in Wien betrachtet – in sehr hoher Auflösung und von verschiedenen Blickwinkeln aus. Ich konnte diese Information nur bestätigen – von Vorderansicht, Seitenansicht des Hauses, vor dem Haus parkenden Autos bis hin zu Material der Fenster und Türen und deren Ausmaßen und möglichen „alternativen“ Zugangsmöglichkeiten ist alles deutlich und in höchster Auflösung erkennbar. (Bei einem ehemaligen Minister, der in unserer Straße wohnt, kann man z.B. auch in die offene Garage hineinsehen.)

    Die Firma NORC (Sitz in Bukarest) hat nun nicht nur Wien, sondern auch zahlreiche andere österreichische Städte per Panoramakameras aufgenommen. Welch ungeahnte Möglichkeiten dies für organisierte Einbrecherbanden bietet, brauche ich wohl nicht zu erläutern. Können doch nun auch im Ausland vom Schreibtisch aus wesentlich gezieltere, erfolgversprechendere Raubzüge vorbereitet werden! (Natürlich weiß ich, dass z.B. Wien, die sicherste Stadt ist, in der zumindest in der Vorwahl-Zeit die Einbruchsdiebstähle stark zurückgegangen sind (häufig zu hörende Alarmsirenen sind sicherlich nur Sinnestäuschung oder Störaktion der Oppositionsparteien).)

    Für alle Forumsmitglieder, die eine derartige Publikmachung ihrer Wohnverhältnisse ablehnen: Man kann von NORC (wie auch von Google Street View) verlangen, dass das Wohnareal unkenntlich gemacht wird. Wenn nur genügend viele Menschen gegen diesen Big-Brother Unfug protestieren, ist es vielleicht für die damit befassten Firmen nicht mehr erstrebenswert solcherart teilweise unkenntlich gemachte Maps ins Netz zu stellen.

    • terbuan
      20. August 2010 19:58

      Ist ja wirklich unglaublich, diese Details, zum Glück wohne ich nicht direkt an der Straße und mein Auto steht auch gerade nicht dort, jedenfalls sind die Autonummern unkenntlich gemacht!
      Ich bin übrigens im letzten Winter in Bad Mitterndorf an der B 145 gestanden als ein Google-Aufnahmewagen neben mir hielt und ein 360Grad Foto machte. Jetzt warte bis sie es ins Netz stellen! Grausam, wenn man sich vorstellt, da ist die Freundin dabei und die Ehefrau googelt dann in StreetView! ;-)

  38. brechstange
    20. August 2010 18:19

    "Völker Europas steht auf!", skandierten die kommunistischen Gewerkschafter in Athen.

    Die sind gut organisiert und unterstützt von den Linken und dem linken Part der europäischen Sozialdemokratie, dazu kommen ein Teil der Grünen (die Roten im Hubertusmantel). Was setzen die anderen dagegen? Mir scheint nichts, außer dass diese Lobbies und sogar die Organisierte Kriminalität hofieren in ihrer Blindheit oder Gier.

    Was können wir - die Bürger - tun, denen die Wert Freiheit als Fundament wichtig ist? Was tun? Warum sind wir unfähig, uns zu organisieren, die Menschen zu erreichen?

    • terbuan
      20. August 2010 19:06

      Wir, die Bürger sind mehrheitlich saturiert und möchten möglichst keine Veränderung unseres bequemen Lebens, solange dieses von der Politik künstlich am Leben erhalten wird.
      Auf die Straße gehen wie zu allen Zeiten diejenigen, welche all dies nicht haben, nichts zu verlieren und keine Zukunfstperspektiven.
      Was wir bräuchten das wäre eine bürgerliche Revolution wie 1848, aber für welche Ideale steigt heute noch wer auf die Barrikaden, zumindest nicht in absehbarer Zeit? Aber wer weiß, "tempora mutantur!"

    • Brigitte Imb
      20. August 2010 20:50

      @terbuan

      2008 haben sich die Ärzte organisiert und das hat sehr wohl Wirkung gezeigt.
      http://www.youtube.com/watch?v=oGx461OHpqg

      Es ging dabei nicht um die ständig beklagte Gier der Ä., sondern um zu verhindern, dass die Med. noch mehr dem pol. Druck unterliegt.
      Vom Ministerium wurde u.a. gefordert, dass die Ä. die gesamten Krankengeschichten der Pat. an sie weitergeben!!
      Mit der e-card sind wir ohnehin bereits "gesegnet", ELGA wird uns demnächst auf´s Aug´gedrückt. Obwohl sich die Kosten ohnehin niemand leisten kann.
      Das alles dient den Mächtigen immer und überall zu kontrollieren, um nicht gerade "überwachen" zu sagen.

      Unsere gesamten Gesundheitsdaten, von der Wiege bis zur Bahre, sollen, natürlich datengeschützt, zentralisiert werden, andrerseits scheint es datenschutzrechtlich nicht möglich zu sein z. B. über Datenleitungen zu voten.
      Es wird uns alles so verkauft wie es der "Elite" genehm ist und meist zu unserem Schaden.

      Vielleicht könnte ein Verein eine Demonstration veranstalten - wer weiß?

    • Celian
      20. August 2010 20:54

      terbuan

      Gute Frage: wer steht noch ein von den Saturierten. Wissen Sies?

    • Kurt22
      20. August 2010 22:07

      Das Problem scheint mir, wir haben die Dinge erarbeitet und bezahlt, die der Mob bei seinen Demos zertrümmert. Sie würden doch sicher nicht Ihre eigene Hausmauer besprühen, Ihre Scheiben einschlagen, oder Ihr Auto anzünden, ebensowenig die Ihrer Nachbarn. Und bei fremdem Eigentum wissen Sie auch, dass das erarbeitet werden mußte. Nur wer noch nichts geleistet hat, kennt nicht den Wert von Dingen, und wieviel Schweiß oft dahintersteht. Und hier liegt der Unterschied.

  39. papi66
    20. August 2010 18:10

    Werter Herr Unterberger!
    Ich habe in letzter Zeit noch nie und nirgendwo, in keiner Zeitung, in keiner Zeitschrift, in keinem Printmedium, so wahre, so ehrliche Sätze über den Zustand unserer Gesellschaft im diesem Jahrhundert gelesen. Dieser Aufsatz ist das Beste, das Ehrlichste, das Erschreckendste seit Jahren, den ein Jounalist, ein Zeitungsmensch, verzeihen sie mir bitte diesen Ausdruck, geschrieben hat, danke!

  40. thomas lahnsteiner
    20. August 2010 17:58

    Längst hat der meinungsterror auch privateste kreise erreicht. Wenn sie sich heute in einer gesellschaft sogenannter besserer leute mit övp-grün-touch-die meiner meinung nach widerwärtigste form einer politischen meinung- bewegen, dann gibt es strenge regeln der ausgrenzung.
    alles, was nur den hauch einer rechten, konservativen gesinnung hat, wird einmal mit abgrundtiefem hass, häme und verachtung bekämpft...wie einst in der NS-Zeit oder im Kommunismus tragen diese leute ihre gesinnung vor sich her und sind in ihrer grenzenlosen dummheit noch stolz darauf...sie haben zwar keine ahnung von den verhältnissen in italien, verachten aber berlusconi zutiefst......dann schimpfen sie über die proleten und die alten muatterln, die auf die FPÖ hereinfallen ....und wehe man äußert eine abweichende meinung, dann wird man bestenfalls als armer irrer abgetan oder aber sofort geschnitten und als rechtsextremer diffamiert
    und sie plappern munter rauscher, fellner, kuch, thurnherr, wolf, rainer und wie die "top-Journalisten" alle heißen weiter nach dem mund....
    gelebter gesinnungsterror, wie er schlimmer nicht sein könnte !!!!!
    Hier im privaten kreis beginnt der widerstand, leute wehrt Euch !!!

    • ProConsul
      20. August 2010 19:14

      Es ist wirklich genauso wie sie schreiben. Neulich habe ich - wohl aus Masochismus - im Standard über das Sommergesprächt mit Eva Glawischnig gelesen. Da schrieb die Redakteurin Anita Zielina folgende verächtlichen Worte über ältere Menschen die sich Sorgen um ihre Pension machen: "jetzt fragt sich eine unbekannte Dame, wieso sie ihr Leben lang gearbeitet hat wenn sie jetzt eh nur wenig kriegt. Ahhhh, der Stammtisch darf zu Wort kommen, endlich."

      http://derstandard.at/1281829283100/Schnelles-Themen-Hopping-auf-Gruen-feindlichem-Terrain

    • terbuan
      20. August 2010 19:21

      Sie haben völlig Recht thomas lahnsteiner, genauso ist es und darum habe ich mich aus diesen Kreisen auch völlig zurückgezogen. Zum Glück bin ich hier bei Unterberger wertvollen Menschen begegnet, die nicht nur meinen Horizont erweitern sondern auch mein Leben bereichern! Sie gehören (zumindest vorläufig virtuell) auch dazu!

    • byrig
      24. August 2010 01:17

      genauso ist es,thomas lahnsteiner.nur habe ich mich nicht zurückgezogen,sondern meine ansichten teilweise aggressiv durchgesetzt.somit habe ich mir ein gewisses image erworben-in diesen halbweichen bürgerlich-links grünen runden,aber die wissen es und-es wird akzeptiert!

  41. Xymmachos
    20. August 2010 17:56

    Ad Genderwahnsinn: das OLG Wien soeben hat den Spruch der 1. Instanz bestätigt, wonach man die Bundeshymne in "Heimat bist du großer Söhne und Töchter" umdichten darf! Der Antrag der Erben von Paula Preradovic und des Sessler-Verlages auf Erlaß einer einstweiligen Verfügung, die diesen sprachlichen Unfug verbietet, wurde abgelehnt. Denn: Was brauch' ma a Urheberrecht, wenn's um die p.c. geht. So weit sind wir schon. Es wird jetzt angeregt, um wenigstens das Versmaß zu erhalten, statt "... großer Söhne und Töchter" halt "... großer Kinder" zu singen. Als Reim bietet sich "Rinder" oder "Sünder" an.

  42. Graf Berge von Grips
    20. August 2010 17:49

    Das Einschränken von Individualität
    kostet immer Qualität.
    Und wir zahlen für diesen Turn die Heuer -
    auf unsere Kosten, ist denen ja nichts zu teuer.

  43. Franz L
    20. August 2010 17:24

    Dieser Kommentar von A.U. sollte unbedingt einer breiten Öffentlichkeit
    zugänglich gemacht werden.

  44. Josef Maierhofer
    20. August 2010 17:24

    Danke, Herr Dr. Unterberger, daß Sie in Ihrem Blog uns mitschauen haben lassen !

    Das Knabbern an der Freiheit.

    Wie von Ihnen angeführt, gibt es fast nichts zu ergänzen, eventuell die Quoten in Südafrika, die dort keine QuotInnen sind, sondern schlicht Schwarze, mit denen man dort genau so wenig anfangen kann wie hier mit den 'VorstandsquotInnen', sie kosten nur Unsummen und bringen nichts.

    Freiheit wird erst was wert sein, wenn sie fehlt, wenn sie denen fehlen wird, die das heute ignorieren, die das heute gut finden, die da mitschwimmen auf der Genderwelle, auf der Mainstreamwelle, die sich damit bereichern auf Kosten der Steuerzahler und auf Kredit in Richtung Zusammenbruch.

    Daß das mit Immigration, mit Gender, etc. so gut funktioniert ist der 'Wohlstand', (die Bereicherungsmöglichkeit), was für mich ein sehr relativer Begriff ist. Geld ist für mich kein Wohlstand, Geld aber ist es, was die feige 'Packlrasse' nicht verlieren will, was ihr vermeintlich was wert ist, was sie als Ersatzgötzen verehrt. Gel ist es, das uns in die Schuldenspirale getrieben hat.

    Das macht erpreßbar.

    Ich erinnere an das Lied von Janis Choplin 'Me and Bobby Mc Gee', und den Refrain 'freedom's just another word for nothig left to loose'. Das macht nicht erpreßbar, Armut hat mehr Wahrheit als vermeintlicher 'Wohlstand'.

    Ehrlichkeit, Fleiß, Sparsamkeit, Verantwortung, etc. machen frei, Verschlagenheit, Verantortungslosigkeit, Verschwendungssucht, Faulheit, etc. machen abhängig und führen in die Knechtschaft.

    Was werden wir für unsere Freiheit geben ? Unsere Existenz, unser Leben unsere Nachkommen und das 100 Jahre lang für 40 Jahre Spaß und 20 Jahre Gender.

    Ein trauriges Vermächtnis aus heutiger Sicht.

  45. wahrnix
    20. August 2010 16:52

    Necas bei Merkl: die Benes-Dekrete bleiben. Da ist die P.C. wohl derselben Meinung. Ein Freund sagt mir immer: den Alliierten verdanke ich, daß ich weder im Faschismus noch im Kommunismus aufwachsen musste. Richtig.Meine Verrwandten aber kamen nicht soweit: sie wurden auf Grund der in London 1943 beschlossenen rassistischen Bernes-Dekrete ermordet. Bald darf darüber nicht mehr berichtet werden. Die Gefahr ohne Dichand und Kreisky ist ohnehin gering.

    • Josef Maierhofer
      20. August 2010 17:55

      Sind das niht die Gleichen, die über den kommunitischen Terro geschimpft haben ?

    • vayav indras ca (kein Partner)
      21. August 2010 19:55

      Ist halt blöd, wenn man einen Krieg anfangt, und sich dann weigert, die Konsequenzen zu tragen ...

    • wahrnix
      22. August 2010 11:03

      Die Tschechoslowakei hat einen Krieg angefangen? Wurde nicht gegen den Rassismus gekämpft, wie uns immer wieder versichert wird, oder ging es nur darum gekämpet, wer mehr andere Rassen umbringt? Stalin hat das Morden in Übrigen beendet, weiles ihm zuviel wurde.

    • vayav indras ca (kein Partner)
      22. August 2010 12:50

      nur zur Information, für alle die es nach 71 Jahren immer noch nicht wisssen: das Deutsche Reich hat den Krieg begonnen

    • wahrnix
      22. August 2010 14:34

      Die Tschechoslowakei gehörte nicht zum deutschen Reich, sie war wie die Schweiz oder Spanien neutral, für alle die es nach 71 Jahren noch immer nicht wissen. Massenmord ist also an Deutschen erlaubt? Auch nach dem "Waffenstillstand"? Sie haben eine sehr eigentümliche Rechtsauffassung: Menschenrechte gelten für alle, außer Deutsche, Palästinenser, Iraquer, Afgahnen, Indianer, Eingeborene, Neger in Afrika,..................
      Schon in der französischen Revolution wurden Gebiete ohne Menschenrechte definiert: Bretagne, Vendée, Lyon und Umgebung, Und stolz berichtete man im Kongress, daß dort kein lebender Mensch mehr war. Es gab Fabriken zur Verwendung von Menschenhaut -und Haar. Ja, die P.C. und die Freimauerer hatten einen schlechten Start.

    • wahrnix
      23. August 2010 15:10

      http://www.herodote.net/histoire/evenement.php?jour=17940119 ist einer der vielen Berichte über die "colonnes infernales" unter General Turreau. Da er zu mächtig war, um ihn zur Verantwortung zu ziehen, wurd er Gesandter der Revolution in den USA.

  46. Brigitte Imb
    20. August 2010 16:32

    OT - Schmied hat umgerechnet 40,9 Mindestsicherungen verinseriert.

    Man sollte eine Kartei anlegen und den Verschwendungswahn der Politiker in Zahlen dokumentieren.

    http://www.salzburg.com/online/nachrichten/politik/Schmied-zahlte-365000-Euro-fuer-Heute-Inserate.html?article=eGMmOI8V5D4By0eyT2uSESzJBwTw4xbBOVQMOxl&img=&text=&mode =&

    • Josef Maierhofer
      20. August 2010 16:45

      Ja, Frau Schmied ist rücktrittsreif, sie ist keine Ministein, sondern eine ParteigenossIn mit Korruptionshintergrund.

  47. cicero
    20. August 2010 15:54

    Herr Dr.A.U., Sie haben vollkommen Recht! Aber in meiner Jugend lernte ich:
    Recht hat er scho, aba sagn soll as net!

    • Josef Maierhofer
      20. August 2010 17:00

      War Ihre Jugend bereits in den 70-er Jahren ?

      Vorher gab es nämlich schon mehr Fundierte, Eigenverantwortliche mit Mumm in den Knochen.

    • socrates
      20. August 2010 21:35

      @ Josef Maierhofer
      Es waren Kriegsteilnehmer.
      Den 2. Ausspruch: Wie bemerkten sie soeben ganz richtig? werden wir bald wieder brauchen.

    • cmh (kein Partner)
      21. August 2010 10:14

      Man kann auch hören: Was hätte ich denn tun sollen? Eine typische Wendehalssaussage.

      Andererseits ist es nicht gut, wenn man den Signori die Meinung sagt ohne Hofnarr zu sein.

      Aber es ist das Zeichen von Sklavenseelen, dass sie die auch sinnlosen Befehle wider besseres Wissen ausführen. System Führerbunker.

      Es fehlt eine Gesprächskultur mit reinen Argumenten, bei der es Sieger und Besiegte geben kann. Tatsächlich sind heutzutage immer auch Angriffe auf die Persönlichkeit des Partners im Gespräch gang und gebe und die Besiegten haben immer einen Grund nein nicht ihre Meinung zu ändern sonder auf Rache zu sinnen.

    • Kurt22
      21. August 2010 11:06

      @cmh: Ja ja, die Obergscheiten. Die Verhältnisse bei den Nazis mit heutigen Maßstäben beurteilen. Ja warum habt ihr denn nicht den Kriegsdienst verweigert? Warum habt ihr nichts gegen Hitler unternommen?
      Weil die Verweigerer erschossen wurden, und ihre Familien mittellos hinterließen. Damals konnte man sich eben nicht zwischen Dienst mit der Waffe oder Äste schneiden im Stadtpark entscheiden!

    • Josef Maierhofer
      21. August 2010 11:20

      @ Kurt22

      Mein alter 89-jähriger schrammte in der Nazizeit wegen 'Wehrdienstzersetzung' (passive Resistenz mit halblegalen Mitteln) knapp am Todesurteil vorbei, hatte wieder einmal Glück, weil ein Arzt ihm ein günstiges Attest ausgestellt hat, damals. Er bekam 3 Jahre Militärgefängnis, die er fast nicht überlebte, wie er sagte. Knapp danach geriet er in Gefangenschaft, weil der Krieg aus war und floh aus München nach Wien mit vielen Abenteuern und überlebte so zumindest aufrecht, was er auch heute noch ist und fundiert. Sonst wäre er zum Tode verurteilt worden.

    • cicero
      21. August 2010 21:45

      Es war ein bekannter Jagdflieger, flog Nachteinsätze über und für Wien und war nicht feig und Schachspieler, daher kannte ich ihn.
      Aber in dieser Zeit war es überlebensnotwendig so zu sprechen. Heute sagt es niemand, aber alle Politiker tun es: Merkl wiederruft stets am nächsten Tag, Schmied - Häupl - Pröll, wer kennt sich da aus? SPD heute: 65 versus 67. Beachten Sie den Beitrag von Socrates, dort gilt dasselbe!
      Die 3 Affen haben bald wieder recht. Schaun Sie sich unsere Medien an!

  48. Samtpfote
    20. August 2010 15:45

    Ein Skandal der Sonderklasse:

    http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/588885/index.do?_vl_backlink=/home/index.do

    1999 bereits zu einer 9-monatigen bedingten Haftstrafe verurteilt, sodann nochmals rechtskräftig verueteilt, schaffen es diese Roten immer wieder, der Justiz zu entkommen.
    Alles natürlich Politisch-Korrekt!

    Wann erwischt es endlich diese Gerharters, Tumpels, Edlingers, Verzentnitsche?

    • terbuan
      20. August 2010 15:53

      Ein Poster sagt richtig: "Es gibt keine gesundheitlichen Gründe für eine Haftunfähigkeit, wer lebt ist haftfähig!"
      Es gibt eben Kotzbrocken mit mehr Freunderln und solche mit weniger (Elsner) ;-)

    • wahrnix
      20. August 2010 16:00

      Na der Krauland war immer haftunfähig in Monte Carlo, was soll sich da ändern?
      Ich habe noch ein Würfelspiel à la DKT, heißt A K H (Alle Körn im Häfen).

    • Brigitte Imb
      20. August 2010 16:10

      NIE!!

      Dieser Sumpf ist so tief und mit unendlich vielen Sumpfpflanzen bewachsen, die sich gegenseitig schützen.

    • Brigitte Imb
      20. August 2010 16:17

      terbuan

      Richtig! Es ist mittlerweile möglich Intensivpatienten um die halbe Welt zu schicken, da wird es doch machbar sein, jemanden der alleine gehen kann u. med. betreut wird in einem Raum, indem er keinerlei körperl. Belastungen ausgesetzt wird, zu halten.

  49. Samtpfote
    20. August 2010 15:01

    OT

    Was finde ich heute im Briefkasten?
    Ein persönlich an meine Tochter (15) adressiertes Schreiben.
    Keine Sensation, werden Sie denken.

    Aber weit gefehlt.

    Das Schreiben ist nämlich als offizielles Schreiben unter:
    "Der Bürgermeister der Bundeshauptstadt Wien"
    gestaltet.

    Innnen:
    Eine Botschaft des Herrn Oxonisch
    Wahlaufruf zur SPÖ für die Erstwähler samt ausführlichen 10-seitigen Wahlfolder für die "Untentschlossenen" des Herrn BM
    ERSTE-Bank Werbung!

    Ich habe ja nichts gegen Werbung.
    Aber in dieser offiziellen Aufmachung - eigentlich ein Skandal!

    • terbuan
      20. August 2010 15:47

      Keine Sorge Samtpfote,
      einen persönlichen Brief des Bürgermeisters werden Sie sicherlich auch noch bekommen, zuletzt bekam ich einen da war links oben das Wappen der Stadt Wien und rechts das Logo der SPÖ, damit man gleich weiß wo es lang geht, Wien=SPÖ!
      Freundschaft!

    • Margarita Teresa (kein Partner)
      21. August 2010 10:49

      Ich fand es eher lächerlich: formuliert wie für Fünfjährige (was ist eine Wahl? Was tut man da?) und Geschwafel wie "Deine Stimme ist ein wichtiger Teil des Wahlergebnisses" und "Du entscheidest".

  50. Rosi
    20. August 2010 14:18

    ...(obwohl gerade in den am wenigsten wohlfahrtsstaatlichen Staaten vor allem Asiens die Armut am raschesten schwindet)...
    Stimmt, sie verschwindet dort, und zwar deshalb, weil dort Leistung etwas zählt, und Ehrgeiz und Fleiß.

    Der Artikel ist wieder ausgezeichnet, wobei es einem tatsächlich Angst werden kann, wenn man die Konsequenzen in ihrer ganzen Breite präsentiert bekommt.

    Es bleibt allerdings die Frage, wie die Menschen auf weiteren Druck tatsächlich reagieren werden. Eine zeitlang gar nicht, aber dann?

    • Josef Maierhofer
      20. August 2010 16:51

      Leistung und Fleiß gab es auch bei uns auch einmal in den 1950-er Jahren, als dies was zählte und belohnt wurde.

      Das Erwirtschaftete haben wir seither vielfach und nachaltig verspielt und Schulden eingehandelt in einer Dimension, die uns übe den Kopf gewachsen ist.

      Wir gehören längst nicht mehr zu den wohlhabenden Staaten, weil wir 40 Jahre lang nicht gearbeitet haben (nur ein Teil von uns) und auf Schulden Sozialromantik betrieben haben. Wir gehören zu den Schurkenstaaten, Korruptionisten und Sandlern im Staatenbund, wir verschlagenen 'Ösis'.

  51. Celian
    20. August 2010 13:42

    In jedem Politischkorrekten steckt ein kleiner Usurpator mit einem Minderwertigkeitskomplex.
    Nicht anders ist die Reglementierungswut zu erklären.

    • Josef Maierhofer
      20. August 2010 16:58

      Apparatschiks sind schon sehr viele dabei und begeisterte Mitläufer, gibt es doch Bares dafür auf Kosten der Steuerzahler, bzw. auf Kredit, aber auch berechnende Manipulatoren, gefährliche und hinterlistige Individuen, die die Welt nicht verbessern, sondern für sich ausnützen wollen.

      Man sollte diesen Leuten Fleischessen verbieten, da es aus Tiermorden stammt, Familie sollte man ihnen verbieten, da Familie keine Minderheit ist, die geschützt ist, etc., etc.

      Dummheit, Ignoranz und Egoistische manipulation, sind unsere heutigen Krebsübel.

    • Der kleine Nick
      21. August 2010 11:36

      @Celian:
      Da ist was dran! Und wahrscheinlich kommt oft auch intellektuelle Überforderung dazu: Wenn jemandem die Welt und unsere wirklichen Probleme zu komplex werden, dann ist er dankbar, im Kreuzzug für das Binnen-I Halt und neue Freunde zu finden.

  52. ProConsul
    20. August 2010 13:33

    wieder ein ausgezeichneter Artikel von Andreas Unterberger. Ich werde den Artikel per eMail an meine Freunde weiterempfehlen.

  53. inside
    20. August 2010 13:06

    Der Text gehört auf den Gehaltszett'l !
    Weil i' glaub' unsere Polüdiger lesen nur den.

    • Kurt22
      20. August 2010 13:09

      Allerdings darf das Geld erst nach der bewiesenen Lesung des vollständigen Textes (das Verstehen ist wieder eine andere Geschichte) ausbezahlt werden!

    • inside
      20. August 2010 13:12

      kurt 22

      Was natürlich der Freunderlwirtschaft wieder Tür und Tor öffnet.
      Les' ich Deinen liest Du meinen ...

    • Kurt22
      20. August 2010 13:22

      @inside: Dann muß der Text halt auswendig gelernt und geprüft werden, ich hab´in der Schule auch Glocke, Kraniche und Tell-Monolog auswendig lernen müssen, habe dafür aber nicht die Kohle kassiert!

    • Josef Maierhofer
      20. August 2010 17:59

      @ Kurt22

      Grausam ! Das schaffen doch nur die Wenigsten.

    • Kurt22
      20. August 2010 22:12

      Grausam?? Genau, was ich erreichen wollte.

  54. Johann Scheiber
    20. August 2010 13:05

    Eine sehr gute Zusammenfassung der Neuen Barbarei. Barbarisch ist das alles schon alleine wegen der zu Grunde liegenden Sprachzerstörung durch die P.C.
    Dieser neue Totalitarismus zieht das Netz, in dem die Freiheit verschwindet, immer enger.

    Passieren konnte das, weil in der langen Wohlstandsepoche der bourgeois den citoyen vollständig verdrängt hat. Die bürgerlichen und kleinbürgerlichen Schlafschafe tummeln sich heute auf Golfplätzen und fröhnen dem Zeitvertreib des gelangweilten englischen Landadels, während die leninistisch motivierte permanente Revolution, nun in der Form von PC und Gender, die Grundlagen von Kultur und Zivilisation zum Kippen bringt.

    Eigentlich ist die Analyse der Zustände durch diesen Beitrag von A.U. abgeschlossen.
    Schwieriger wird es wohl, sein eine Therapie zu formulieren und ein Trägermedium sprich eine politische Bewegung in die Gänge zu bringen um dem Furor wirksam entgegen zu treten.

    Das Kreuz am Großglockner ist gekippt, aber nicht abgestürzt. Das ist ein gutes Omen.
    Dr. Unterberger ist wirklich zu danken, er ist ein pater patriae.

    • ProConsul
      20. August 2010 15:34

      Sehr geehrter Herr Scheiber,

      OT aber nicht ganz, ein höchst spannender Artikel im Spiegel über die Zukunft des Internets, wo gerade die Kulturindustrie - in dem Fall würde ich es eher die seichte amerik. Leitkultur nennen - und die sogenannte Matrix des Kapitalismus versuchen, die Freiheit des Internets zu zerstören. Ich finde, dass diese Auseinandersetzung einige Parallelen mit dem Kampf der politischen Korrektheit über die (Meinungs)-Freiheit hat.

      http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,712637,00.html#ref=top

      ps. danke, dass sie mich auf Oswald Spengler und sein Buch 'Der Untergang des Abendlandes' aufmerksam gemacht haben, das Buch befindet sich auf meiner Wunschliste, und zumindest den Wikipedia-Beitrag habe ich gelesen. Nun verstehe ich auch besser, wieso sie Russland so positiv gegenüberstehen.

    • terbuan
      20. August 2010 16:42

      Pro Consul
      Dass das freie Internet der herrschenden Klasse ein riesiger Dorn im Auge ist, muß jedem mündigen Bürger wohl klar sein, ich hatte vor längerer Zeit einen entsprechenden Link über die Bemühungen der Amerikaner in dieser Richtung eingestellt, es ging dabei um die Vorbereitung von Maßnahmen zur Lahmlegung des Netzes beim Ausbruch von Krisen bzw. Revolutionen, finde ihn leider nicht mehr, aber hier ein anderer über das Thema Internetzensur:
      http://www.fixmbr.de/die-internetzensur-kommt/

    • Johann Scheiber
      20. August 2010 23:10

      Sehr geehrter Proconsul!

      Danke für den interessanten link. Für mich ist die einzige Gefahr im Netz die Zensur, die über alle anderen bürgerlichen Kommunikationsformen praktisch schon verhängt ist. Die üblichen Kommunikationswege heute führen nicht zu Kommunikation, sondern zu Isolation: In den Parteien lassen die Zampanos die Deppen an der Basis zwar diskutieren, auf die Linie hat das aber gar keinen Einfluß. Oder schreiben sie einen Leserbrief an eine Zeitung - sie könnten ebenso an das Salzamt schreiben.

      Ganz anders dieser Internet Blog. Gerade dieser heutige Beitrag ist irgendwie eine Summe, und viele Blogger finden sich darin wieder und haben das Gefühl irgendwie sogar daran mitgewirkt zu haben. So ist nicht nur communicatio entstanden, sondern sogar Ansätze von communio.
      Vielleicht sammelt sich in diesem Lager Österreich.

      Habe einmal irgendwo gelesen, dass die indogermanische Wurzel von Austia astra lautet, und astra heißt Schwert.
      Ich denke, dass Österreich von allen Ländern am meisten europäische Substanz besitzt und von daher wird etwas geschehen.

    • ProConsul
      21. August 2010 11:54

      Johann Scheiber

      Sie schreiben einen bemerkenswerten Satz: Ich denke, dass Österreich von allen Ländern am meisten europäische Substanz besitzt und von daher wird etwas geschehen.

      Ich bin ähnlicher Meinung, als ich in Deutschland war, habe ich erlebt, dass sich dieses Volk bereits aufgegeben hat. Insofern muss wohl ein Impuls von uns ausgehen. Die Wendekoalition unter Schüssel ist der Beweis, dass Österreich hier eine Vorreiterrolle einnehmen kann. Oder wie sehen sie das?

  55. Das Pingerle
    20. August 2010 13:00

    Großartig! Dem ist nichts hinzuzufügen.

  56. Logiker
    20. August 2010 12:26

    Einfach ein herzliches Dankeschön. Wieder ein Tagebuch zum weiterempfehlen. Ich für meinen Teil sende solche Tagebücher an meinen Bekanntenkreis aber vorallem auch an politikinterressierte Jugendliche. Ich weiss, nur ein heisser Tropfen, aber man sollte ja die Hoffnung nicht aufgeben.

  57. Alexander Renneberg
    20. August 2010 12:19

    langer aber guter kommentar.
    das schlimme allerdings ist: das versaut mir das wochende.
    hält man sich diesen wahnsinn vor augen, bemerkt wie blind selbst konservative im freundeskreis für all das sind macht mir das angst.

    • Kurt22
      20. August 2010 12:31

      @A.R.: Ein wenig Hilfe fürs Wochenende: der Sarkozy haut Zigeuner raus, ich sag zu Negern nach wie vor Neger, meine Frau ist eine Frau, und beide finden wir die Barbara P. deppert! Schönes Wochenende!

    • byrig
      24. August 2010 01:30

      ja,kurt,du tust das-privat!versuchs öffentlich-das traust nicht einmal mehr du dich!sag irgendwo "neger".du traust dich?sicher nicht.
      soweit sind wir.

  58. wahrnix
    20. August 2010 12:17

    Die Meinungskontrolle nützt nicht nur den P.C.,deshalb ist sie so beliebt.
    Gestern war "Schakal neu" im TV. Im ürsprünglichen Film ware zu viele politische Wahrheiten, daher dreht man eine neue Variante, z.B. mit Negern. Bei der Suche nach dem besten Polizisten fand man, nachdem alle hochdekorierten und hochgestellten ausschieden, einen zwangspensionierten Hühnerzüchter. Er löste das Problem, indem er auch alle Minister verdächtigte. Welche Partei will das schon?
    In den Schulen herrscht Meinungsterror: Regelmäßige Fahrten nach Mauthausen statt Religionsunterricht, Keine Klassiker im Unterricht lesen (Die Räuber, Don Carlos, Julius Cäsar, Michael Kohlhaas, usw) keine Filme wie "Des Teufels General", der immerhin von Zuckmayr ist, weil er ein Denkmal für deutschen Widerstand ist.
    In Ottakring war eine Dollfußbüste auf Privatgrund. Sie musste wegen P.C. und SPÖ entfernt werden. Andere Länder wären stoz auf einen Bundeskanzler, der gegen die Nazis gefallen ist. Was ist Austromarxismus oder Austrofaschismus?
    Außerhalb Ö weiß es niemand. Aber bei uns ist es eine Garantie für den Aufstieg.
    In der Kunst gilt das besonders. In einem Klassiker werden ein paar Worte umgedreht, schon gilt es als neu bearbeitet und der "Künmstler" kassiert Tantiemen. Wenn dasselbe ein Schüler macht, ist es ein Vergehen am copyright.
    In Wöllersdorf suchte ich das "Lager" in dem die halbe Nachkriegsregierung und der Großvater meiner Freundin interniert war. Eine Nachfrage bei der Gendarmerie verlief negativ. Wäre nicht das Denkmal am Kreisverkehr, ich hätte ihnen geglaubt, daß es nie existiert hat. Bei einer Nachfrage an einem SPÖ- Gedenkstand in Wien erklärte man mir, es wäre eine Außenstelle von Mauthausen gewesen. Schon lange auf der Welt seiend, schwieg ich und ging.

    • Kurt22
      20. August 2010 13:19

      Mir ist schon vor einiger Zeit aufgefallen, dass in "Universum"-Filmen kaum mehr Szenen gezeigt werden, bei denen Raubtiere sich ihre Nahrung erjagen. Ist das schon die nächste Stufe? Gilt das Erlegen eines Gnus durch einen (bzw. sogar mehrere) Löwen als inkorrekt? Muß ein Seeadler demnächst seine Nahrung auf Sumpfgras umstellen? Wird "Die Katze läßt das Mausen nicht" bald auf den Index gesetzt?
      Und für die PC-Korrekten, die das vielleicht lesen: Ich habe bewußt die Löwinnen, Gnuinnen und Seeadlerinnen weggelassen, um Euch zu ärgern!

    • wahrnix
      20. August 2010 15:05

      Aber vögeln tun sie alle!

    • inside
      20. August 2010 16:24

      wahrnix

      Aber des zeig'S ja auch nicht!

    • Kurt22
      20. August 2010 17:22

      @inside: Ja, weil die weiblichen Tiere immer unten sind!

  59. A.K.
    20. August 2010 12:09

    „Staatsideologie des ethischen Relativismus“Political Correctness
    Das EU-Parlament hat Rocco Buttiglione 2004 als Kommissar für Justiz und Inneres abgelehnt. Rocco Buttiglione hat u.a. schon sehr früh darauf hingewiesen, daß eine neue totalitäre „Staatsideologie des ethischen Relativismus“ aufgekommen ist. Diese Ideologie diskriminiert alle diejenigen, die an objektive Wahrheit glauben. Sie ist dabei, das „Prinzip Toleranz“ in unserem Gemeinwesen zu zerstören. Dem Toleranzprinzip entsprechend haben andere das „Recht zu irren“, was in privater Sphäre das Recht bedeutet, die Freiheit nach eigener Ansicht zu gebrauchen. Deshalb haben aber auch diejenigen, die an objektive Wahrheit glauben, das Recht zu sagen, was sie für Recht oder Unrecht halten. Wer an objektive Wahrheit glaubt, hat zwar nicht das Recht, dies anderen aufzuzwingen, hingegen aber das Recht, diese Meinung vorzubringen. Dem entgegen verlangt der neue „intolerante ethische Relativismus“ – meist in Form der „Political Correctness“, daß man nicht einmal denken dürfe, daß es Richtig und Falsch gibt.
    Eine der aktuellen Formen der „Political Correctness“, ist „Gender Mainstreaming“ : Im Amsterdamer Vertrag (1997/1999) wurde das Konzept zum offiziellen Ziel der Gleichstellungspolitik der Europäischen Union gemacht. Die Linken machen derzeit aus dem Leitprinzip „Geschlechtergerechtigkeit“ eine totalitäre Staatsideologie.

    • A.K.
      20. August 2010 13:07

      Ergänzung zu obigem:
      Aus einem Interview mit Kardinal Schönborn vom April 2005:
      ..."Besondere Sorgen" bereitet Schönborn, dass Europa "in sehr dramatischer Weise Abschied von einem Weiterleben in der nächsten Generation genommen" habe. "So wie die Entwicklung in Europa ist, wird der Immigrationsdruck in den nächsten Jahrzehnten enorm sein ... Es wird in diesem Vakuum der europäischen Geburtenverweigerung ein Immigrationsdruck entstehen, der verständlicherweise vielen Menschen Angst und Sorge macht." Eine solche Entwicklung sei "natürlich immer auch mit Trauer verbunden. Weil diese europäischen Kulturen sind ja nicht so einfach etwas, von dem man so leicht Abschied nimmt. Das sehe ich tatsächlich mit einem gewissen Bedauern, aber nicht hoffnungslos."
      Vom christlichen Charakter Europas zeigte sich der Wiener Kardinal dennoch überzeugt. Auch wenn es eine "Verdünnung" gebe, glaubt Schönborn nicht, "dass das Christentum sozusagen verdunsten wird, sondern dass es durchaus auch in Europa so etwas wie eine Trendwende weg von der Säkularisierung gibt".
      In diesem Zusammenhang stellt sich Schönborn schützend vor den italienischen Politiker und Vatikan-Berater Rocco Butiglione, der im vergangenen Herbst bereits als EU-Kommissar für Inneres und Justiz nominiert worden war, auf Grund seiner prononciert konservativen Äußerungen über Homosexuelle und Frauen aber im EU-Parlament durchfiel. "Die Reaktionen auf Buttiglione sind nicht nur Reaktionen gegen seine christlichen Positionen, sondern es ist einfach die Feigheit der Political correctness, Dinge beim Namen zu nennen, von der ein Großteil der Bevölkerung überzeugt ist."

    • Josef Maierhofer
      20. August 2010 16:36

      @ A.K.

      Schonborn hat auch keine Sorge vor seiner eigenen 'Verdünnung', vielleicht lernt e gerade die Suren alle auswendig.

      Völlig verblödet, das ganz normale Zusammenleben der Menschen soll 'P.C. gesetzlich' geregelt werden, absurd.

      Weg mit dem Europarat und Aufhebung all seiner 'Gesetze', die allem Erreichten ja widersprechen und Anarchie bringen werden, das fordere ich.

      Wie lt. meinem 89-jährigen berichtet, hat das ORF TV bekanntgemacht, das die 'TöchterInnen' in der Bundeshymne nun rechtens wären.

    • terbuan
      20. August 2010 16:57

      A.K.
      Na wenn dem Herrn Kardinal der Untergang der europäischen Kultur wirklich so "besondere Sorgen" machen würde, dann würden er und seine Freunde von der Caritas ein etwas anderes Auftreten an den Tag legen.
      Man hat eher den Eindruck, er ist ein angepaßter Statthalter eines verlorenen Terrains, die Zukunft sieht der Vatikan nicht mehr in Europa sondern in Lateinamerika und anderen Wachstumsmärkten!

    • vayav indras ca (kein Partner)
      21. August 2010 20:04

      Wenn dem Herrn Kardinal der Untergang der europäischen Kultur wirklich solche Sorgen macht, dann sollte er z.B. gegen eine Deix-"Karikatur", in der Gott auf die Erde scheißt, etwas unternehmen. Ich hab das angezeigt, aber die Staatsanwalzchaft hat das natürlich nicht zur Anklage gebracht, bin auch kein Kardinal ...

  60. Kurt22
    20. August 2010 12:00

    Eigenartigerweise regen sich die politisch Korrekten gar nicht darüber auf, wenn ein Moslem seine vermummte Alte 2 Meter hinter sich herschleppt, der Fetzen am Kopf gilt offensichtlich als Ausdruck besonderer Freiheit. Und wenn der dann auch noch im Spital die Untersuchung durch eine Ärztin verweigert, ist das auch OK., da hat man ja vor einigen Jahren sogar ein Gesetz geschaffen, durch das die Kerle eine Ärztin ablehnen können.
    Und warum gibt es da so eine Zurückhaltung? Weil die ach so Korrekten genau wissen, dass sie sich auf diesem Gebiet wahrscheinlich in Lebensgefahr begeben würden, so ein Angriff auf die "Ehre" würden Moslems nicht dulden, da gibt´s die Revolution.
    Aber mit der sonstigen Entwicklung hätten Honecker, Breschnew, Mao & Co ihre helle Freude, und sogar der Adolf müßte den Korrekten Respekt zollen, so eine Volksverblödung haben die Nazis nicht zustande gebracht.

    • Josef Maierhofer
      20. August 2010 16:27

      Nein sie regen sich auch nicht über Gewalt in Moslemfamilien auf und auch nicht über Moslemgewalt außerhalb der Familie.

      Sie schreiben richtig, Feigheit ist der Grund, 'Weicheier', wie uns die Türken nennen.

    • karl murx (kein Partner)
      24. August 2010 10:54

      Da unterschreibe ich alles.
      Anmerken möchte ich Folgendes: Ich unterteile unsere PC's in 2 Gruppen:
      1. Die Radikalen, die unser demokratisches System so hassen, dass sie glauben, es mit der Hilfe der Moslems (Der Feind meines Feindes ist mein Freund...) kippen zu können. Dass sie aber hinterher nur die Nützlichen Idioten für die Islamisten waren, nun, Idioten können das vorher nicht wissen......
      2. Die Zeitgeistmitläufer, gut-naiv bis dümmlich, opportunistisch, immer intellektuell, modern und "dabei" sein wollend,

  61. Richard Mer
    20. August 2010 11:44

    Ein wunderbarer Artikel, der viele Kernthemen dieses Blogs zusammenfasst. Ich wollte aber etwas anderes schreiben:

    Obwohl es nicht ganz direkt dazugehört (sondern nur ein wenig mitschwingt) möchte ich ein paar Kommentare zum Österreichhaus auf der EXPO in Schanghai abgeben, den ich heute besichtigt habe:

    1.) Wer immer dafür verantwortlich war hat als repräsentative Architekturdenkmäler neben anderen Sachen vor allem zwei Gebäude an die Wand projeziert (in gleicher Größe): Das Kunsthistorische Museum und den Karl Marx Hof. Eine etwas sonderbare Auswahl wie ich finde.

    2.) Wien von den Weinbergen aus betrachtet bei Nacht mit den Lichtern ist ganz schön, aber wer sich mit einer riesigen Aufnahme davon in einer Stadt wie Schanghai Aufmerksamkeit verschaffen will, der scheitert. Die haben hier ganz andere Hochhäuser, die auch schön leuchten bei Nacht; wenn irgendwas so löst diese Sache Mitleid aus und ist bestimmt nicht Österreichs komparativer Vorteil.

    3.) Immerhin war auch irgendwann eine Projektion von Bergen, aber im Vordergrund eine stolze, große, orange Plastikrutsche. Wenigstens sind die Leute die das hier gemacht haben ehrlich genug über die Zerstörung und Verwahrlosung unserer Berge.

    4.) Bei diesen Temperaturen hier würde es wirklich Sinn machen die Besucherschlange vor dem Gebäude in den Schatten desselben zu verlegen, anstatt sie einfach nur irgendwie abzudecken. Daran hat niemand gedacht. (Dieser Fehler ist aber nicht nur exklusiv für die Österreicher).

    5.) Die Architektur ist der Versuch nicht provinziell zu sein, und herausgekommen ist das, was derzeit überall statt Stahl-Glas eingesetzt wird: EDV-generierte schrille Formen, die von irgendeiner Art Kunststoff überzogen werden. Das ist nicht peinlich, aber es ist exakt Durchschnitt. Am Besten waren die spektakulären und wirklich originellen Bauten, wie die von China oder Großbritannien, bzw. die klassisch eleganten Sachen wie Italien oder Frankreich. Zu beidem sind wir derzeit nicht im Stande, aber sogar eine vergrößerte Tiroler Holzhütte wäre ehrlicher, kreativer und wirkungsvoller gewesen.

    6.) Das Restaurant ist im Verhältnis viel zu teuer und viel zu heiß.

    7.) Irgendwelche Projektionen in den Gängen die angeblich auf die Besucher reagieren, aber bei den Menschenmassen keine klar erkennbaren Reaktionen zeigen.

    Soviel, hat noch jemand das gesehen und/oder eine Meinung dazu?

    • inside
      20. August 2010 11:49

      Alles andere hätte mich sehr gewundert.
      Steht auch irgendwo, wie viel uns das gekostet hat?

    • Richard Mer
      20. August 2010 12:06

      Die Wikipedia sagt nur, dass neben einem Ministerium die Wirtschaftskammer die Sache finanziert. Ansonsten konnte ich nichts zu Kosten finden, aber das Internet ist enorm langsam hier. Ich werde das nachschauen wenn ich wieder in Europa bin.

      Insgesamt ist so eine Expo aber eine sehr interessante Sache, und für die Stadt Schanghai heißt es könnten sich die Milliardeninvestitionen rechnen. Denn hier wurde ein riesengroßes Areal in der Nähe des Stadtzentrums zwangsenteignet, verbunden mit Massenumsiedlungen. Alles wurde niedergewalzt, und die Expo errichtet. Es entsteht eine neue Stadtgegend von Bedeutung, die Mieten überall herum sind in die Höhe geschossen und könnten da bleiben. Die Stadt kann also dieses Land um einiges teurer nachher weiterverkaufen.

      Übrigens: Der größte Kritiker dieser Zwangsumsiedlungen durfte nicht mehr rückeinreisen, wie einmal draußen war.

  62. Brigitte Imb
    20. August 2010 11:43

    "P.C" ist eine neue Form der Tyrannei, die nicht nur unsere Sprache einschränkt und verunstaltet, sondern den Machthabern auch reichlich Gelegenheit gibt potentielle Kontrahenten abzuurteilen.
    Unter dem Begriff der politischen Korrektheit tummeln sich Scharen von neuen Fundamentalisten, die zwar primär friedliche Absichten zu demonstrieren versuchen, jedoch letztendlich in einer Denk -u. Sprachpolizei enden und je nach Belieben das Gesagte exekutieren lassen.

    Die politisch Korrekten vergehen sich an den biolog. Vorgaben.

    Jeder halbwegs vernünftig denkende Mensch müßte eine Aufschrei machen, angesichts der diffamierenden Neosprache, die Männchen u. Weibchen gleichzumachen versuchen.

    • Alfred E. Neumann
      20. August 2010 12:18

      Neuerdings schleicht sich ein besonders vertrottelter Auswuchs des gender newsprech ein: das "es braucht...". Damit wollen die p.c.-istInnen wohl das grausame und überholte "man" umgehen. Der ÖRF ist voll von diesen verblödeten Floskeln, die auch schon von den zeitgeistigen Politikern übernommen wurden; zuletzt war sie auch schon von Onkel Erwin aus NÖ zu hören.

    • Kurt22
      20. August 2010 12:28

      Die PC-Korrekten sind um nichts besser als die Taliban, halt nur in die andere Richtung. Aber Gesinnungsterror ist es allemal.
      In Abwandlung muß man sagen: Vernünftige aller Länder, vereinigt euch!

    • Josef Maierhofer
      20. August 2010 16:40

      Na, so friedlich sind weder die Emanzen und QuotInnen noch die Parteistrategen dazu.

      Es hängt ja inzwische viel dran, wie von Dr. Unterberger angeführt, zig-tausende Existenzen, die nur davon leben, den Fleißigen das Geld aus der Tasche zu ziehen und sie zu tyrannisieren, wie Se richtig schreibe.

      Von friedlich kann man nicht reden.

    • Norbert Mühlhauser
      21. August 2010 00:41

      @ Maierhofer:

      Doch, sehr wohl (meistens) "friedlich"! Haben solche Kreise doch das staatliche Gewaltenmonopol für sich vereinnahmt, so dass es keiner persönlichen Aggressivität mehr bedarf. - Und schon arbeitet die - mannigfache - Selektion zugunsten der Absicherung von Privilegien der neuen "Elite", wie einst im Bolschewismus!

    • wahrnix
      22. August 2010 19:51

      Meine Frau weigert sich am "Laufen für Jedermann" teilzunehmen, sie geht in die Konditorei. Sie ist ja nicht gemeint. Also muß man nur das Nützliche erkennen.

  63. terbuan
    20. August 2010 11:20

    Lang aber gut, dieser Kommentar!
    Man muß ja direkt froh sein, Herr Dr. Unterberger, dass Sie mit solchen Beiträgen nicht gleich vor dem Haftrichter landen, aber wir nähern uns in Riesenschritten solchen Zuständen an.
    Metternich hätte seine helle Freude und wir befinden uns sehr bald im Biedermeier 2.0, oder wie in den untergangenen linken und rechten Diktaturen, freie Meinungsäußerung künftig nur mehr im privaten Bereich!
    Weit haben wir es gebracht in dieser grausamen Welt, aber wer weiß, die kommenden Wirtschaftskrisen werden die Proponenten dieser neuen Weltreligion sehr rasch ganz alt aussehen lassen, aber zu welchem Preis?

  64. Anton Volpini
    20. August 2010 11:07

    Daß unsere Politiker aller Couleurs die Political Correctness liebend gerne und rasch übernommen haben, verwundert nicht, ermöglicht es ihnen doch in der vorgegebenen Zeit noch weniger zu sagen.
    Ich persönlich halte die Aussprache in männliche und weibliche Begriffe für reine Zeitverschwendung. Was aber schwerer wiegt, ist, daß das eine Vergewaltigung der deutschen Sprache ist und darüber hinaus eine Diktatur über unser Denken darstellt.
    Danke dem Artikel von Dr. Unterberger, der das in so klarer Weise darlegt.

  65. donnerlütchen
    20. August 2010 11:06

    Ja und darum müssen wir raus aus dem EU Sauhaufen . In einem sind die Grenzübergänge , wegen der ausufernden Kriminalität, zu aktivieren. Guten Tag !

    • raeter (kein Partner)
      22. August 2010 08:28

      Erschreckend ist die Beteiligung der Kirchen an der PC-Totalität.
      Dabei sind sie es, die mit auf der Abschussliste stehen.

  66. Samtpfote
    20. August 2010 11:04

    Im 19.Jahrhundert hatten wir von rund 2 Mio. Einwohnern 1 Metternich und 2 Mio Betroffene.
    Heute haben wir 10.000 Metterniche und 1,6 Mio. denen es wurscht ist.

    Daher meine Bitte:
    Die Wahrheit in Form solcher Artikel immer an einem Montag ins Netz stellen.
    Sarkassmus aus

    • cicero
      20. August 2010 15:51

      Herr Dr.A.U., Sie haben vollkommen Recht! Aber in meiner Jugend lernte ich:
      Recht hat er scho, aba sagn soll as net!

    • cicero
      20. August 2010 15:55

      Falsch gelandet, aber gilt für uns alle!





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