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Tagebuch geht weiter

Lesezeit: 0:30

Andreas Unterbergers nicht ganz unpolitisches Tagebuch geht weiter. Meine Zeit in der "Wiener Zeitung" ist zwar mit heutigem Tag zu Ende, nicht aber Unterbergers Tagebuch. Ab Sonntag, 11. Oktober 2009, geht es hier auf www.andreas-unterberger.at weiter. Kritisch. Pointiert. Offen.  Wie gewohnt.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorDr Milos Paul Mladek
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    12. Oktober 2009 20:31

    Sehr geehrter Herr Dr. Unterberger!

    Sie haben die "Wiener Zeitung" von einem nichtssagenden Offizialorgan für Beamtenseelen zu einer lebenden, interessanten, korrekten, informativen, fairen, vielfältigen, anregenden, bunten, unverwechselbaren - ganz einfach zu einer wunderbaren Zeitung gemacht.

    Die Art, wie man sie jetzt behandelt hat wirft ein bezeichnendes Licht auf unsere Politiker. Sichtlich glaubt der vom Wähler gepeinigte Bundeskanzler, er könne mit der Installierung eines genehmen Chefredakteurs seine eigene schwache Position festigen. Und so die öffentliche Meinung in Richtung seiner Partei beeinflussen. Die Zeit wird zeigen, dass er irrt. Das ist schon in der DDR nicht gegangen, obwohl das "Neue Deutschland" wohl immer ideologisch passende Chefredakteure gehabt hat.

    Bezeichnend ist übrigens auch, wie man Ihre vorzeitige Ablöse in der Öffentlichkeit begründet hat: garnicht nämlich. Es genügte die Anordnung. Genau so habe ich mir eine korrekte Amtsausübung eines vom Volk gewählten (und diesem eigentlich verantwortlichen) Politikers immer vorgestellt! Ebenso bezeichnend, oder besser: erschreckend ist das Schweigen der übrigen Zeitungen. Den jeweiligen Chefredakteuren darf man zu ihrer Zivilcourage gratulieren. "Ich bin zwar nicht seiner Meinung, aber ich werde bis zum Äußersten dafür kämpfen, dass er seine Meinung äußern darf!" - dieses Zitat wird Voltaire zugeschrieben, was unsicher sein soll. Eines ist aber ganz sicher: von einem der aktuellen österreichischen Chefredakteure ist es nicht. Die denken nicht daran, im Sinn des Zitats zu kämpfen.

    Herr Dr. Unterberger, ich danke Ihnen für viereinhalb Jahre gepflegtes Lesevergnügen. Wenn ich auch manchmal vielleicht nicht ganz Ihrer Meinung war: Ihre Meinung war immer begründet, plausibel, nachvollziehbar, hat mich zum Nachdenken angeregt, war immer anständig. Danke dafür, und: ich wünsche Ihnen alles Gute! Und ich freue mich, Sie auch in Zukunft lesen zu dürfen. Auf noch viele Jahre!

    Ihr M. Mladek

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorDr Milos Paul Mladek
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    12. Oktober 2009 20:31

    Sehr geehrter Herr Dr. Unterberger!

    Sie haben die "Wiener Zeitung" von einem nichtssagenden Offizialorgan für Beamtenseelen zu einer lebenden, interessanten, korrekten, informativen, fairen, vielfältigen, anregenden, bunten, unverwechselbaren - ganz einfach zu einer wunderbaren Zeitung gemacht.

    Die Art, wie man sie jetzt behandelt hat wirft ein bezeichnendes Licht auf unsere Politiker. Sichtlich glaubt der vom Wähler gepeinigte Bundeskanzler, er könne mit der Installierung eines genehmen Chefredakteurs seine eigene schwache Position festigen. Und so die öffentliche Meinung in Richtung seiner Partei beeinflussen. Die Zeit wird zeigen, dass er irrt. Das ist schon in der DDR nicht gegangen, obwohl das "Neue Deutschland" wohl immer ideologisch passende Chefredakteure gehabt hat.

    Bezeichnend ist übrigens auch, wie man Ihre vorzeitige Ablöse in der Öffentlichkeit begründet hat: garnicht nämlich. Es genügte die Anordnung. Genau so habe ich mir eine korrekte Amtsausübung eines vom Volk gewählten (und diesem eigentlich verantwortlichen) Politikers immer vorgestellt! Ebenso bezeichnend, oder besser: erschreckend ist das Schweigen der übrigen Zeitungen. Den jeweiligen Chefredakteuren darf man zu ihrer Zivilcourage gratulieren. "Ich bin zwar nicht seiner Meinung, aber ich werde bis zum Äußersten dafür kämpfen, dass er seine Meinung äußern darf!" - dieses Zitat wird Voltaire zugeschrieben, was unsicher sein soll. Eines ist aber ganz sicher: von einem der aktuellen österreichischen Chefredakteure ist es nicht. Die denken nicht daran, im Sinn des Zitats zu kämpfen.

    Herr Dr. Unterberger, ich danke Ihnen für viereinhalb Jahre gepflegtes Lesevergnügen. Wenn ich auch manchmal vielleicht nicht ganz Ihrer Meinung war: Ihre Meinung war immer begründet, plausibel, nachvollziehbar, hat mich zum Nachdenken angeregt, war immer anständig. Danke dafür, und: ich wünsche Ihnen alles Gute! Und ich freue mich, Sie auch in Zukunft lesen zu dürfen. Auf noch viele Jahre!

    Ihr M. Mladek


alle Kommentare

  1. Ernst Heim (kein Partner)
    17. Oktober 2009 07:07

    @ Leopold Koller, im Land der unbegrenzten Möglichkeiten !

    A.U. hat sich innerhalb von 24 h der Sache angenommen. Ist das nicht viel mehr, als Brigitte Imb und ich erwarten durften ?

    • Leopold Koller (kein Partner)
      17. Oktober 2009 18:08

      @ Ernst Heim

      Ich sag ja nicht, dass es was Schlechtes war. Aber sowas sollte man schon mit dem Betroffenen vorab besprechen. Das war meine Kritik, und wie Sie sehen, war's auch dem Unterberger peinlich.

    • E.L. (kein Partner)
      17. Oktober 2009 23:20

      Es hat was von einer Licht ins Dunkel Aktion. Das hat U. doch gar nicht nötig!

      Wie nicht anders zu erwarten hat er gut und mit klarem Verstand reagiert, nicht weltfremd.
      Alles, was wir tun können, ist dran bleiben. Nur wenn es ausreichend Interesse gibt, kann er Mitarbeiter beschäftigen und die Sache ausfeilen.
      Dann wäre ein Unterstützerkonto oder ein Abo à la "eigentümlich frei" passend. Welche zusätzlichen Dienste Abonnenten erhalten könnten, ist auch zu überlegen. Aber irgendwie muss es so sein, dass die Seite auch für nicht zahlende User erreichbar bleibt, halt mit Werbung oder etwas eingeschränktem Angebot.
      Um so etwas aufzuziehen, ist viel zu tun.
      Man braucht Sponsoren und vor allem ein gutes Team. Vielleicht kann er Ex-Kollegen ins Boot holen. Nur ist das Zukunftsmusik und braucht Zeit.

      Vielleicht gelingt ihm was ganz Neues. Denn Print-Medien haben ja ohnehin das Problem, dass die Menschen sich immer mehr online gratis informieren wollen, statt eine Zeitung zu kaufen. Eine Online-Zeitung, die auch bezahlt wird, müsste ja sogar mit weniger Aufwand erzeugt und betrieben werden können als eine gedruckte. Zudem kopieren ohnedies alle nur APA. Die Gleichschaltung der Medien kann man übrigens gut auf Alexa beobachten. Wenn man die Seitenstatistiken mehrerer Medien in einer Abbildung kombiniert, so gibt es etwa bei der diepresse und bei oe24 parallel verlaufende "Zacken" (ähnlich Temperaturkurven) der Aufmerksamkeit (Zugriffe/User), weil alle das selbe berichten. Darum sind es ja besonders die Rubriken "Meinungen", die am meisten interessieren und Unterbergers Tagebuch, wo man auch einmal etwas anderes erfährt.

      Der Blog ist von Anfang an professionell und gut gestaltet. Danke auch seiner Familie, die da gezaubert hat.
      Wie gesagt, dranbleiben und manchmal bei den anderen verlinken.

    • Ernst Heim (kein Partner)
      18. Oktober 2009 08:57

      @ A.U.

      E.L. schrieb « Wie gesagt, dranbleiben ... »

      Die weisse Schrift auf schwarzem Hintergrund ist für mich sehr schlecht leserlich und damit ermüdend.

      Wieviel kostet mich die Umstellung auf dunkle Schrift mit hellem Hintergrund ?

    • Leopold Koller (kein Partner)
      19. Oktober 2009 04:05

      @ E.L.

      Was der Hr. Unterberger noetig hat oder nicht, kann ich nicht beurteilen, moechte darueber auch nicht spekulieren. Ich kann mir schon vorstellen, dass er an der Moeglichkeit eines On-Line-Magazins arbeitet. Eines weiss ich aber mit absoluter Gewissheit: Er bringt "Licht ins Dunkel" der politischen Auseinandersetzung. Er zeigt uns die Missstaende auf, gibt uns seine Meinung darueber. Wir teilen diese Meinung grossteils, da wir so wie er anstaendige Menschen sind, denen das Wohl Oesterreichs und jener, die es erhalten, am Herzen liegt.

  2. Alfred Kraker (kein Partner)
    14. Oktober 2009 13:38

    Werbung statt Leserbriefe
    In der ersten Wiener Zeitung nach dem Brief des Herausgebers, also am 14. Okt. 2009, findet man an der Stelle, wo unter Dr. Unterberger die Leserbriefe angesiedelt waren, eine englischsprachige, färbige Werbung. Sie lautet „Aqua press international is your ultimate choice!“.
    Leserbriefe konnte ich leider in der ganzen Ausgabe nicht entdecken. Wenn Anzeigen an dieser Stelle nun so hohe Priorität haben, sollten sich vielleicht einige Leser zusammentun und dort folgende bezahlte Anzeige bringen: „Leserbriefe finden sie nunmehr - ebenso wie Dr. Unterbergers Kolumne - unter http://www.andreas-unterberger.at /“.

  3. Michael Holzer (kein Partner)
    13. Oktober 2009 18:13

    Schlage Dr. Andreas Unterberger als Kandidat zur Bundespräsidentenwahl vor.

    • Brigitte Imb (kein Partner)
      13. Oktober 2009 20:50

      Das wäre zu früh *g*, machen WIR doch aus Dr. U. einen "Anwalt für Bürger", alleine durch seine ehrliche Berichterstattung ist diese Situation gegeben.

  4. Mag. Michael Pawel (kein Partner)
    13. Oktober 2009 14:31

    Sg. Herr Dr. Unterberger!

    Erst durch heutige Internetrecherche habe ich von Ihrem Rücktritt erfahren, nachdem ich seit gestern Ihr online Statement vermißt habe. Völlig unverständlich ist auf einmal Ihr Name mit allen ihren Statements gelöscht. Dies kommt einer geistigen Gehirnwäsche, die sich jetzt die Wr. Zeitung anscheindend unterwirft ziemlich nahe. Ich wünsche Ihnen alles Gute und gratuliere zu Ihrer neuen Plattform, die sie hoffentlich professionell ausbauen werden. Erste unabhängige Online Zeitung klingt auch nicht schlecht.

    mfg
    Michael Pawel

  5. Dr Milos Paul Mladek (kein Partner)
    12. Oktober 2009 20:31

    Sehr geehrter Herr Dr. Unterberger!

    Sie haben die "Wiener Zeitung" von einem nichtssagenden Offizialorgan für Beamtenseelen zu einer lebenden, interessanten, korrekten, informativen, fairen, vielfältigen, anregenden, bunten, unverwechselbaren - ganz einfach zu einer wunderbaren Zeitung gemacht.

    Die Art, wie man sie jetzt behandelt hat wirft ein bezeichnendes Licht auf unsere Politiker. Sichtlich glaubt der vom Wähler gepeinigte Bundeskanzler, er könne mit der Installierung eines genehmen Chefredakteurs seine eigene schwache Position festigen. Und so die öffentliche Meinung in Richtung seiner Partei beeinflussen. Die Zeit wird zeigen, dass er irrt. Das ist schon in der DDR nicht gegangen, obwohl das "Neue Deutschland" wohl immer ideologisch passende Chefredakteure gehabt hat.

    Bezeichnend ist übrigens auch, wie man Ihre vorzeitige Ablöse in der Öffentlichkeit begründet hat: garnicht nämlich. Es genügte die Anordnung. Genau so habe ich mir eine korrekte Amtsausübung eines vom Volk gewählten (und diesem eigentlich verantwortlichen) Politikers immer vorgestellt! Ebenso bezeichnend, oder besser: erschreckend ist das Schweigen der übrigen Zeitungen. Den jeweiligen Chefredakteuren darf man zu ihrer Zivilcourage gratulieren. "Ich bin zwar nicht seiner Meinung, aber ich werde bis zum Äußersten dafür kämpfen, dass er seine Meinung äußern darf!" - dieses Zitat wird Voltaire zugeschrieben, was unsicher sein soll. Eines ist aber ganz sicher: von einem der aktuellen österreichischen Chefredakteure ist es nicht. Die denken nicht daran, im Sinn des Zitats zu kämpfen.

    Herr Dr. Unterberger, ich danke Ihnen für viereinhalb Jahre gepflegtes Lesevergnügen. Wenn ich auch manchmal vielleicht nicht ganz Ihrer Meinung war: Ihre Meinung war immer begründet, plausibel, nachvollziehbar, hat mich zum Nachdenken angeregt, war immer anständig. Danke dafür, und: ich wünsche Ihnen alles Gute! Und ich freue mich, Sie auch in Zukunft lesen zu dürfen. Auf noch viele Jahre!

    Ihr M. Mladek

  6. Peter Kadiuz (kein Partner)
    12. Oktober 2009 17:07

    NEUER GEIST

    "Wir sind nicht Knechte des Staates,
    nicht Untertanen der Macht
    noch Sklaven, von Technokraten zum Dienst am Geld gedacht..."
    G. Michael
    Dieser Staat ist umbruchwürdig!
    die repräsentative Demokratie am Ende! Aber im Untergrund weht bereits ein "neuer Geist". Nur ein freies Geistesleben kann eine gesunde Zukunft bauen:
    "Weg, die da die Macht missbrauchen!
    Wohl dem, der Freiheit schützt!" (G.M.)
    Andreas Unterberger! Kämpfen Sie weiter! Ein Orden, den nicht diese Republik vergibt, ist Ihnen sicher!
    Alles Gute!
    PETER KADIUZ

  7. Dr.HansJörg Schachner (kein Partner)
    12. Oktober 2009 16:04

    Sehr geehrter Herr Doktor Unterberger !

    Der Umgang mit Ihnen zeigt wieder deutlich, dass wertekonservatives Denken in Österreich nicht mehr gewünscht wird. Dass Sie Marxisten unbequem waren ist ein Kompliment, erbärmlich ist jedoch das Schweigen der ÖVP und der Kommentar Ihres Nachfolgers bei " Die Presse ". Dieses Verhalten beweist, dass bei der ÖVP in Wirklichkeit Raiffeisen und Großkoalitionäre die Befehle ausgeben.

  8. Galler Urban (kein Partner)
    12. Oktober 2009 14:36

    Sehr geehrter Hr. Dr. Unterberger.
    Wie schon viele vor mir bedaure ich Ihre Ablöße aber vor allem die schäbige Art und Weise Ihrer Abbestellung welche das Sittenbild unserer Politkultur darstellt. Es bestädigt sich die Meinung, das in jedem Sozialisten doch ein Kommunist steckt. Das es jedoch auch von Seiten des Koalitionspartners keinen Widerstand gibt, welcher im Parteiprogramm von Verteidigung der christlich sozialen Werten spricht, erschüttert doch den Glauben am Vorhandensein eines Funkens an Moral.
    Jedenfalls ein herzliches Dankeschön für Ihre ausgezeichneten Tagebücher und einer bis datto lesenswerten Zeitung. Ich freue mich auf Ihre weiteren Tagebücher im Internet und würde es begrüßen, Ihre Tagebücher ev. gegen Entgeld abonnieren zu können. mfg

  9. Dr. Günter Frühwirth (kein Partner)
    12. Oktober 2009 11:41

    Einige der hier veröffentlichten Kommentare zeigen den wahren skandalösen Hintergrund auf:
    Faymann konnte wohl nur deshalb in bester nordkoreanischer Manier den ihm politisch nicht passenden Dr. Unterberger absetzen, weil die derzeitige ÖVP-Spitze dem taten- und widerspruchlos zuschaute! Offensichtlich hat in der Lichtenfelsgasse die Freude über den Hinauswurf eines Schüssel-Mannes und die Vorgaben aus der RAIKA jedes politisch verantwortliche Denken ausgeschaltet...Schade!
    P.S.: Neben den vielen massiv enttäuschten Dr. Unterberger-Lesern gibt es über hunderttausend ebenso von der ÖVP-Spitze enttäuschte Karas-Wähler! Eine Vernetzung brächte eine große Zahl mündiger, politisch denkender Bürger zusammen...

    • Wolfgang M.Fuhrmann (kein Partner)
      12. Oktober 2009 13:17

      Sehr geehrter Herr Dr. Frühwirth!

      Derzeit ist keine Partei wirklich wählbar. Sie arbeiten alle nur für ihre Interessen - oder sind mit Untersuchungsausschüssen befasst. Man muss die demokratische Möglichkeit der Wahl schon nützen, doch es wird immer schwieriger, "das kleinere Übel" herauszufiltern.
      Auch ich habe schon über eine Vernetzung der mündigen Bürger nachgedacht. Barack Obama hat ja gleichwohl durch die Mobilisierung der unzufriedenen Bürger im Internet sein Ziel erreicht!
      MfG
      Wolfgang Fuhrmann

  10. Dr.Herbert Vonach (kein Partner)
    12. Oktober 2009 10:56

    Sehr geehrter Herr Dr. Unterberger,
    In Anbetracht der Umstände Ihrer "Dienstfreistllung" habeich mein Abonement der WZ gekündigt und werde in Zukunft wohl ohne Tageszeitung auskommen müssen, dafür aber Zeit für Ihre Webseite haben. Besonders traurig finde ich das Fehlen jeglicher Reaktionen auf Ihre de Facto fristlose Entlassung seitens Ihrer Kollegen undin den Medien.
    Mit herzlichen Grüßen und besten Wünschen für die Zukunft
    Herbert Vonach

  11. Eva Bachan (kein Partner)
    12. Oktober 2009 10:50

    Sehr geehrter Herr Unterberger,

    ich war wirklich nicht immer Ihrer Meinung, Ihre Kommentare habe ich jedoch mit Vergnügen gelesen. Sie haben mich inspiriert und mir das letzte Bischen Glauben an die freie Presse erhalten. Das ist jetzt wohl vorbei. Mein Abo habe ich schon gekündigt und wohin sie auch journalistisch gehen, ich gehe mit Ihnen.

    Ich wünsche Ihnen alles Beste, hauptsächlich aber, dass Sie sich nie anpassen mögen, nur um einen Job zu behalten oder zu erhalten.

    mfG, Eva Bachan

  12. Marcus u.Johannes BOBEK (kein Partner)
    12. Oktober 2009 10:47

    Als letzte " Schuessel " - Inszenierung wurden Sie sg.Herr Dr. Unterberger nicht nur von roten Seiten abgesetzt, nein Sie haben auch wie in der Oevp üblich viele "Freunde".
    Sie , sehr geehrter Herr Dr.Unterberger, waren jedenfalls "das-beste-was-die wiener-zeitung-jemals-hatte" ( Die Presse hat dies bis heute nicht kapiert ! )

    Wir haben firmenmäßig mit heutigem Datum unser WrZtg-Abonnement gekündigt und freuen uns Ihre Kommentare auf Ihrem Blog weiter zu geniessen.
    Sollte gelegentlich eine finanzielle Unterstützung Ihrer Seite erforderlich sein, teilen Sie uns das bitte mit.

  13. Dr.Markus Deim (kein Partner)
    12. Oktober 2009 10:43

    Sg.Herr Dr.Unterberger!

    Ich habe gestern aus Protest mein WZ-Abo storniert, leider! Ich bin gerne bereit, für eine entsprechende Alternative im Internet auch einen entsprechenden Obulus zu leisten, denn Qualität gibt es nirgendwo umsonst.
    Ich werde ab heute mich halt internetmäßig an Ihren geistigen Ergüssen erfreuen, meine Bereitschaft, dafür auch etwas zu bezahlen, ist auf alle Fälle vorhanden!

    Herzliche Grüße und viel Glück !

    dr.Markus Deim

  14. Ernst Jauernik (kein Partner)
    12. Oktober 2009 09:58

    Vor ziemlich genau 20 Jahren wurde von Ayatollah Khomeini die Fatwa über Salman Rushdie ausgesprochen - er hatte es gewagt, wider den Koran zu löcken und seinen Kommentar als Buch zu veröffentlichen.
    A.U. löckte wider den Zeitgeist und schrieb vernunftgetriebene Kommentare in unserer Wiener Zeitung - und wurde von Ayatollah Bundeskanzler und seinen Medienmullahs mit der Fa(y)twa bedacht.
    Merk-, denk-, aber eigentlich unwürdig.
    ABER: A.U. wird hoffentlich im journalistischen, freien Olymp weiter schreiben und nicht zehn Jahre untertauchen müssen, bis unser Zwergenkanzler seinen Bann aufhebt.
    Die Unterstützung der denkenden Leserschaft ist ihm sicher!
    ad multos annos, primus inter scriptores
    EJ

  15. Tom (kein Partner)
    12. Oktober 2009 09:31

    Sehr geehrter Herr Unterberger,

    nehmen Sie Ihre vorzeitige Ablöse als Kompliment: Sie sind der linken Reichshälfte so unbequem und unangenehm geworden, daß diese keine andere Lösung mehr gesehen hat. So sehr ich es bedaure, daß Sie der Wiener Zeitung nicht mehr zur Verfügung stehen, so sehr begrüße ich es, daß Sie online weiter gelesen werden können. In diesem Sinne: Alles Gute und herzliche Grüße aus den USA.

    Tom Jericho
    Gaitersburg, MD

  16. H.B. (kein Partner)
    11. Oktober 2009 23:16

    Sehr geehrter Herr Dr. Unterberger! Sie waren schon lange ein Dorn im Auge der Regierenden oder deren Hintermänner. Habe vor einiger Zeit einen wütenden Brief an den Professor geschrieben, der in einer Studie (im Auftrag der Regierung) meinte, dass die Wiener Zeitung unnötig sei. Damals hat es mit Ihrem Hinauswurf nicht geklappt aber es hat nicht lange gedauert, bis man erfolgreich wurde. Nichts kann so schlimm sein, dass es nicht auch eine positive Seite hätte. Vielleicht können Sie jetzt noch ehrlicher Ihre Meinung kundtun, weil Sie auf niemanden mehr Rücksicht nehmen müssen. Es ist nicht mehr so wie früher - es gibt Gott-sei-Dank das Internet. Durch die gleichgeschalteten Medien werden viele Menschen manipuliert, aber nicht alle. Deshalb freue auch ich mich auf morgen, wenn Sie Ihr Tagebuch ins Internet stellen werden.
    Mein Mann meint "nice guys finish last" leider, hoffentlich hat er nicht recht. Alles Gute für die Zukunft Ihre H.B.

  17. Ralf Metzger (kein Partner)
    11. Oktober 2009 22:34

    Sehr geehrter Herr Dr. Unterberger!
    Auch in Deutschland werden ihre Worte sehr geschätzt. So erfreut es mich, dass sie ihr Tagebuch weiterführen werden und werde die Nachricht in Deutschland weiterverbreiten.

    Hier in Deutschland ist es übrigens durch die Kritik von Thilo Sarrenzin an bestimmte Einwandergruppen sehr interessant geworden. Evtl. entsteht sogar bald sowas wie Glasnost, welche die political Correctness durchbricht, es wird überall diskustiert. Vielleicht schreiben sie mal darüber was in ihrem Tagebuch?

  18. Wolfgang M.Fuhrmann (kein Partner)
    11. Oktober 2009 20:49

    Sehr geehrter Herr Dr. Unterberger,

    mit Bestürzung musste ich zur Kenntnis nehmen, dass sich die "Wiener Zeitung" von Ihnen getrennt hat. Also werde ich diese Zeitung auch nicht mehr konsumieren. Ihre Kolumne war immer eine Pflichtlektüre für mich. Ja, kritische Redakteure sitzen offensichtlich auf einem Schleudersitz. Sie sind unbequem, weil sie immer jemandem auf die Zehen treten. Es gibt wenige Journalisten die unsere wirklichen Probleme so auf den Punkt bringen und nicht tendenziös beeinflusst schreiben. Dies haben mir auch viele Freunde bestätigt. Viel Erfolg mit neuen Projekten!!

    MfG Wolfgang Fuhrmann

  19. Leopold Koller (kein Partner)
    11. Oktober 2009 19:27

    S.g. Hr. Unterberger

    Ich freu' mich schon auf den morgigen ersten Tagebucheintrag. Die WZ werde ich nur mehr wegen "Ortner am Samstag" besuchen. Uebrigens, ich stimme dem Ernst Heim zu. Sie sollten auf "schwarz auf weiss" umstellen.

    mfg LK

    • P. Matthews (kein Partner)
      11. Oktober 2009 20:20

      Es gibt schon 3 neue Tagebucheinträge, s. rechts oben.

      Die weiße Schrift auf schwarzem Grund gefällt mir sehr gut. Aber ich verstehe schon, da Sie Dauergast im Fleischhacker Blog sind, wollen Sie eben auch hier das gewohnte Bild. Hoffentlich nicht auch inhaltlich...

    • Leopold Koller (kein Partner)
      12. Oktober 2009 20:31

      Liebe(r) Matthews

      Wenn Sie wissen, dass ich im Fleischhacker Bolg Dauergast (!) bin, dann muessen Sie auch wissen, dass ich ihm des oefteren widerspreche, dass meine politische Einstellung eher jener des Hrn. Unterberger entspricht, und dass ich mich dort aus vielen Themen ueberhaupt heraushalte.

  20. johann sieberer (kein Partner)
    11. Oktober 2009 19:10

    Sehr geehrter Herr Dr.Unterberger!
    Ich bin vor einiger Zeit von der PRESSE zur WZ gewechselt und ich habe diesen Schritt nie bereut und immer in meinem Bekanntenbereich für die WZ geworben.
    Ich fürchte, daß nun die Qualität der WZ sinken wird.Welche Zeitung werde ich wohl dann lesen?
    Vielen Dank und alles Gute!
    Johann Sieberer

  21. Josef Maierhofer (kein Partner)
    11. Oktober 2009 19:00

    Bonzokratie nennt man die österreichische Staatsform und Bonzenverehrung ist die österreichische Staatsreligion. Unterwürfigkeit, Volksverleugnung in Richtung Brüssel ist die eine Seite der österreichischen Politik und Verschlagenheit in Richtung 'Volk' und geldverwöhnte Arroganz die andere. Kein Wunder, dass man einen Aufrechten unbequem findet und entfernt, statt darüber nachzudenken, ob nicht doch das eine oder andere an Selbstkritik, Diskussion und Verbesserung möglich wäre. Zeitungen, Meinungen, Bürger werden unterdrückt und der Bonzokratie und deren Profit geopfert. Sie wissen nicht, was sie tun, oder haben kein Gewissen. Erst, wenn alles kaputt sein wird, dann werden wir das gesamte Ausmaß überblicken können, was sie uns angetan haben. Denken, freie Meinung, Rufe zur Umkehr, Aufforderungen zum Nachdenken sind verboten, Diskussionsfähigkeit gibt es nicht mehr. Bonzokratie ist nicht weit von Anarchie entfernt. Freie Meinung, was ist das ? Sind wir überhaupt noch freie Menschen ?

    Vielleicht wird aus diesem (oder wegen dieses) Schutthaufen(s) wieder ein blühender Meinungsaustausch. Ich wünsche mir das und zwar mit Dr. Andreas Unterberger und seinem Wissen.

    @ Thurn und Taxis: ein österreichisches 'You Tube' zur Rettung unserer Zukunft.

  22. Hilde Ochsner (kein Partner)
    11. Oktober 2009 18:00

    Sehr geehrter Herr Dr. Unterberger, es ist also tatsächlich wieder passiert. Ich habe meine Empörung beim Herausgeber der Wiener Zeitung heute deponiert (wohl wissend belächelt zu werden). Nach der "Presse" seinerzeit haben wir nun auch unser Abonnement der "Wiener Zeitung" gekündigt. Ihr tägliches Tagebuch als Blog wird uns ein kleiner Trost sein.
    Vielen Dank für alles!
    Hilde Ochsner

  23. Walter Mayr (kein Partner)
    11. Oktober 2009 17:52

    Sehr geehrter Herr Dr. Unterberger!

    Wo bleibt der Medien Aufschrei?
    Wie traurig es um die österreichische Medienlandschaft bestellt ist, zeigt die faktische "Nicht-Reaktion" der verschiedenen Medien zu dieser unfassbaren "Dienstfreistellung" von Ihnen. Ein weiterer Beweis dafür, dass das österreichische Mittelmass erfolgreiche Manager wie Sie leider nicht schätzt, sondern fürchtet.
    Alles Gute und viel Erfolg mit Ihrem elektronischen Tagebuch.
    Walter Mayr

    • Brigitte Imb (kein Partner)
      11. Oktober 2009 18:09

      Die Medien haben sich leider schon der Zensur unterworfen, zwar nicht mit dem Schwarzstift, sondern der Zensur über finanzielle Mittel und zuwendungen.
      Im Nacken den erhobenen Zeigerfinger, der möglichen Existenzbedrohnug.
      Der geschmacklose Artikel M. Fle´s in 'der Presse' zeugt davon

    • Josef Maierhofer (kein Partner)
      12. Oktober 2009 14:29

      Beachten wir lieber jene, die schweigen, das ist Aufschrei genug.
      Josef Maierhofer

  24. Martin Bauer (kein Partner)
    11. Oktober 2009 13:45

    Sehr geehrter err Unterberger!

    Die Vorgänge um Ihre Abbestellung sind skandalös. Man kann ja mit Ihnen als ehemaliger Chef der PRESSE Konflikte ausgetragen haben, Sie werden auch Manchem im Haus auf die Füsse getreten sein, aber das rechtfertigt noch lange nicht die Art und Weise, wie man Sie - und damit den letzten Rufer in der journalistischen Wüste Österreichs - "abserviert" hat.

    Ich bin jedenfalls dem Rat Vieler gefolgt und habe Ihre Homepage meinen Favoriten hinzugefügt.

    Also bis bald - ab Montag täglich
    Ihr

    M.B.

  25. hans leitner (kein Partner)
    11. Oktober 2009 13:03

    Werter Herr Dr. Unterberger!
    Das ging wohl schnell! Am ersten Mai in Schiltern schien alles so fern und unvorstellbar!Danke für Ihre Stellungnahmen und weiterhin viel Erfolg in der Branche ( angeblich gibt es eine Tageszeitung in Ö die jemanden sucht, der eine 60 % Steigerung beim Einzelverkauf zuwegebringt - oder brauchen könnte ?!Im Notfall wäre eine digitale Zeitung auch interessant!
    mfg
    Hans Leitner

  26. Armin Fehle (kein Partner)
    11. Oktober 2009 11:54

    Da sich die beiden Regierungsparteien nicht geniert haben Herrn Dr. Unterberger als Chefredateur der "Wiener Zeitung" rauszuschmeissen und damit demonstrierten, dass eine mutige und objektive Kritik an der in Österreich herrschenden Klasse mundtot gemacht wird, habe ich mein Abonnement per sofort gekündigt.

    Das war´s also mit der Meinungsfreiheit in Österreich.

    Prof. Dkfm. Armin Fehle.

    • Ernst Heim (kein Partner)
      11. Oktober 2009 18:14

      "Nur die Sache ist verloren, die man selber aufgibt." (Gotthold Ephraim Lessing)

  27. Alfred Kraker (kein Partner)
    11. Oktober 2009 11:08

    Sehr geehrter Herr Dr. Unterberger!
    Es ist schon interessant, wie eine Partei, die die Arbeitnehmervertretung gepachtet zu haben behauptet, dort, wo sie das Sagen hat, mit Mitarbeitern umgeht. Die kommende Ablösung als Chefredakteur haben Sie - dem Vernehmen nach - ja zunächst aus den Medien erfahren müssen und später dann hat der Herr Bundeskanzler(SPÖ) geruht, diese Ihnen auch mitzuteilen. Man kann nur hoffen, daß die vorzeitige Auflösung Ihnen auch bis zum letzten Cent abgegolten wird. Diese Hoffnung wird wohl jeder, der gerecht ist und den Grundsatz „pacta sunt servanda“ beherzigt, teilen. Den oder dem Verantwortlichen für die Abberufung ist aber vom Steuerzahler der Vorwurf zu machen, daß ohne Notwendigkeit, ja im Gegenteil, sogar gegen jede Sinnhaftigkeit, Geld der Steuerzahler für parteipolitische Entscheidungen verschwendet wird. Ich würde mir in Österreich einen „Anwalt des Steuerzahlers“ wünschen, der solche Vorgänge einem gerechten Richter zur Entscheidung vorlegen kann. So eine Institution zu schaffen, wäre doch ein Thema für Ihre Kolumne?
    Alles Gute!

  28. A.E.K. (kein Partner)
    11. Oktober 2009 10:10

    Sehr geehrter Herr Unterberger!

    Ich hoffe, dass Sie sich nicht beirren lassen. Österreich braucht Journalisten mit Herz und Hirn, die sich nicht dem Mainstream unterwerfen.

    mfG

    A.E.K.

  29. thomas lahnsteiner (kein Partner)
    11. Oktober 2009 08:21

    Es ist äußerst erfreulich, dass uns Ihre Kommentare auch "nach der Wiener Zeitung" nicht verloren gehen.
    Obwohl ich keineswegs immer Ihrer Meinung war, waren Ihre Kommentare stets eine Bereicherung in der öden links-grünen Medienlandschaft.
    Ich wünsche Ihnen für die Zukunft alles, alles Gute und werde Ihnen auf jeden Fall als treuer Leser erhalten bleiben.

  30. P. Matthews (kein Partner)
    10. Oktober 2009 23:47

    Sie werden übrigens von Ihrem ehem. Zögling gerade zum FPÖ-Guru erklärt.
    http://diepresse.com/home/meinung/ausderredaktion/514224/index.do?from=simarchiv

    Diese Qualle traut sich das aber nicht "vorne" auf der Übersichtsseite der Presse, sondern weit hinten gut versteckt. Also ganz sicher ist noch nicht, ob Sie nun wirklich am Boden liegen. Bevor ich jetzt eine Verbalinjurie begehe, mache ich lieber Schluss.

  31. Roland Kreutzer (kein Partner)
    10. Oktober 2009 22:43

    Gut, dass es den Blog gibt. Und täglich lesenswert, würde ich vermuten. Aber des Komforts wegen bitte mit "push" per eMail-Newsletter, Feed, rss-Facebook und Twitter. Sonst wird es nichts mit dem täglichen Blick auf das Tagebuch, fürchte ich...

  32. Brigitte Imb (kein Partner)
    10. Oktober 2009 18:39

    Sehr geehrter Hr. Dr. Unterberger,

    ich freue mich schon auf Ihre künftigen Beiträge.

    Das geschmacklose Agieren der Politik, nicht nur in Ihrem Fall, ist bereits dokumentiert und wird sich hoffentlich nicht positiv zu Buche schlagen bei den nächsten Wahlen.

    Den amtierenden und regierenden "Feudalherren", soll ein öffentliches Publikum auf die Finger klopfen. Mit Ihrem Blog wächst in mir die Hoffnung, eine Vielzahl der Menschen, von den miesen Machenschaften der Politiker zu informieren und so ev. einen offenen "Bürgerdialog" zu installieren.

    Alles Gute und vielen Dank!

  33. Markus Seiller-Tarbuk (kein Partner)
    10. Oktober 2009 17:11

    Dankeschoen fuer die gute Arbeit der letzten Jahre und Auf Wiederlesen !

    Sie sind ein Leuchtturm gegen die Berlusconisierung Oesterreichs durch die DichandFaymannFellners im Verein mit dem RotGruen-ORF.

  34. W.F. Gottesheim (kein Partner)
    10. Oktober 2009 16:45

    Sehr geehrter Doktor Unterberger,

    bei all den Ablösegerüchten hat Ihr Dementi (einschließlich der Möglichkeiten des obersten Chefs) vor wenigen Tagen meine Hoffnung noch gestärkt. Leider ist die Ablöse wahr geworden... und noch dazu im Blitzestempo.
    Ich bedauere es, daß die WZ sich als Bekenntnis zur Medienvielfalt der Speerspitze für kritischen und freien Journalismus entledigt. Damit ist auch für diese Zeitung der Weg in den Boulevard vorgezeichnet. Selbst wenn der Abstieg mit dem "Qualitätsboulevard" beginnt, die Verpflichtung der Quote, nicht der Qualität, kennt unweigerlioch nur die Nivellierung...
    Aus diesem Grund freue ich mich auf das neue Tagebuch.
    Wie bereits erwähnt, mit dem Motto "Viel Feind` viel Ehr`" bitte weitermachen...

  35. Mag. Helge Schöner (kein Partner)
    10. Oktober 2009 15:28

    Sehr geehrter Herr Dr. Unterberger!
    Mit großer Betrübnis habe ich heute Ihre Abschiedsworte gelesen. Ich wollte es bis zum letzten Augenblick nicht glauben, klammerte mich an die Hoffnung, dass der Koalitionspartner der Löwelstraße ein Veto einlegen wird. Das ist leider nicht geschehen. Die Drohung mit dieser Adresse als Unterschrift „Quo usque tandem, unterberger …?“ auf WZ Online, die mir nicht entgangen war, hat sich nun also erfüllt.
    Mein erster Gedanke war die sofortige Kündigung des WZ-Abonnements. Nach einiger Überlegung aber möchte ich Sie vorher doch um Ihre Meinung dazu befragen. Sie sprechen ja der Redaktionskollegenschaft ein hervorragendes Zeugnis aus, was ich nur bestätigen kann. Wäre eine Massenkündigung für diese schädlich? Gerade die Jüngeren unter ihnen riskieren ja ihre eben erst erworbene Existenzgrundlage, wenn die Leser abspringen, oder doch nicht? Allerdings befürchte ich doch eher eine radikale Umfärbung und Auswechslung auch der übrigen Redakteure in kürzester Frist durch die neuen Anschaffer, die aus dem Blatt vermutlich eine rote Hauspostille machen wollen. Woher sie dann aber eine tragfähige Leserschaft gewinnen wollen, bleibt abzuwarten.
    Ich möchte jedenfalls jetzt noch Ihre allfällige Antwort, Ihren Ratschlag abwarten sowie durch Einsendung weiterer Leserbriefe an die WZ sehen, ob diese – so wie fast immer unter Ihrer Ägide – auch in Hinkunft abgedruckt werden oder nicht mehr, was ich stark vermute. Auch dazu bitte ich Sie um Ihren eventuellen Kommentar.
    In einer um einen wesentlichen Schritt weiter verarmten Medienlandschaft verbleibe ich Ihr treuer Leser und Anhänger
    Helge Schöner
    Waldhof 1/28, 2680 Kurort Semmering

    • P. Matthews (kein Partner)
      10. Oktober 2009 15:41

      Da gibt es nichts zu überlegen. Kündigen.
      Wer von U. Kollegen dort noch bleibt, ist auch nicht in Ordnung.

    • Brigitte Imb (kein Partner)
      10. Oktober 2009 19:25

      Pressefreiheit??
      Unter :
      Optimisten und Dilettanten

      02.09.2009 "Quo usque tandem, Unterberger...
      ...abutere patientia nostra?"

      Löwelstraße

      http://www.wzonline.at/DesktopDefault.aspx?TabID=4447&Alias=WZO&cob=435739

    • Norbert Mühlhauser (kein Partner)
      11. Oktober 2009 00:07

      Sg Fr Mag Schöner! Da jeder, der jetzt abbestellen möchte, sich die gleiche Frage stellt, teile ich Ihnen dazu gerne meine eigenen Gewissenserwägungen mit. Die WZ ist - nunmehr ganz besonders wieder - eine Staatspostille, d.h. ein Staatsbetrieb. Die dafür verantwortlichen Apparatschiks, die sich stets gerne als Arbeitsplatzerhalter mithilfe des Wirtschaftsproduktes der Steuerzahler aufspielen, unterliegen daher nicht dem Diktat des Rechenstifts. Daher kann sich der WZ-Betrieb nicht genötigt sehen, wegen ein paar tausend Abonnenten weniger Journalisten zu entlassen. Soviel zum kurfristigem Aspekt.
      Langfristig werden die besseren Journalisten ohnehin "schnallen", dass ohne Unterbergers Aufmachung kein Staat zu machen ist, und das Weite suchen. Diejenigen, die nur gut versorgt werden möchten, werden vielleicht ein gedeihliches Auskommen in einem zweiten "Kurier" von Raiffeisens Ganden finden, denn mit ein wenig Verstandeskastration zum Wohle der Zeitgeistigkeit, also mehr Psychologie, Werbepsychologie, "Babytalk" und Verschweigen "öder" Details, könnte sogar die Auflagenzahl steigen.

    • Andreas Unterberger
      11. Oktober 2009 15:36

      Auch ich könnte über die Zukunft der Wiener Zeitung nur Vermutungen anstellen, daher bitte ich Sie, diese nicht äußern zu müssen. Dass der gegenwärtige Zeitungsmarkt noch viele andere kritische Fragen aufwirft, ist zweifellos ein Faktum.
      A.U.

    • Hilde Ochsner (kein Partner)
      12. Oktober 2009 11:05

      Kündigen. Die "Kollegen" hätten sich für ihren Chefredakteur einsetzen können, protestieren. Habe nichts davon gehört oder gelesen.

  36. Helmut-Robert Bitschnau (kein Partner)
    10. Oktober 2009 13:37

    Viel Erfolg weiterhin !
    Österreich braucht freie Journalisten.

  37. Ernst Heim (kein Partner)
    10. Oktober 2009 12:50

    Sg Dr. Andreas Unterberger,

    zum "Systemwechsel" wünsche ich Ihnen viel Glück und Gottes Segen !

    PS: Bitte lassen Sie die Kommentare auf weissen Hintergrund stellen.

    • P. Matthews (kein Partner)
      10. Oktober 2009 15:11

      Och, mir gefällts ganz gut so.

      Zu dem ganzen Vorfall: Der Blitz möge sie treffen...

    • P. Matthews (kein Partner)
      11. Oktober 2009 20:22

      Da ich mich ev. missverständlich ausgedrückt haben könnte. Der Blitz möge keinesfalls SIE, sondern "sie alle" (die dafür verantwortlich sind) treffen...

  38. Paul Rizzi (kein Partner)
    10. Oktober 2009 12:30

    Großartig!

    Ich bin begeistert, dass es mit dem Tagebuch weitergeht! Vielen Dank Hr. Dr Unterberger, dass sie uns nicht mit der vorgekauten Einheitsmeinung im Regen stehen zu lassen.

    In Erwartung ungebrochen erfrischender Tagebucheinträge wünsche ich ihnen das Beste,

    Paul Rizzi

  39. HAIMO,ELISABETH FÖGER (kein Partner)
    10. Oktober 2009 12:20

    Lieber Herr Dr. Unterberger!

    Wir schliessen uns der vielen treuen Fans an und bedauern sehr, wie "fein" Sie "abserviert""

    wurden - freuen uns aber, dass Sie uns eine Alternative geben, weiter Ihr Tagebuch zu

    lesen. Das Abo der WZ werden wir bei der nächsten Gelegenheit kündigen, obwohl uns sehr

    leid um die vielen guten Mitarbeiter der WZ tut, die mit Ihnen unter die politische Dampfwalze kommen.

    Ihnen wünschen von Herzen einen guten Neubeginn!

    Haimo und Elisabeth FÖGER

  40. Dkfm. Walter Kyral (kein Partner)
    10. Oktober 2009 11:10

    Sehr geehrter Herr Dr. Andreas Unterberger! Ich freu' mich riesig, daß man Sie - vorläufig im Internet - weiter lesen und kontaktieren kann. Ich frage mich auch, ob Ihre Abberufung und die Art wie sie erfolgte, nicht noch Rückwirkungen haben wird.

    Der Bundeskanzler und seine Partei sind derzeit politisch viel zu schwach und dazu noch mehrfach angeschlagen um den Abschuß des letzten bürgerlichen Chefredakteurs allein durchzustehen. Wer aller hat Druck ausgeübt? Man hört so verschiedenes über Pressionen, vor ein paar Monaten standen sie sogar in der Zeitung! Wer hat dazu geschwiegen, stillschweigend zugestimmt oder sogar den Abschuß paktiert? Manches liegt geradezu in der Luft! Solche Fragen stellen sich bestimmt viele Ihrer Leser.

    Seien Sie gewiß: Sie sind nicht allein. Wir sind mit Ihnen und danken Ihnen, daß Sie sich nicht unterkriegen lassen.

    • Herbert Juster (kein Partner)
      11. Oktober 2009 18:23

      Ich habe gestern eine wütende,aber sicherlich vergebliche Mail an die ÖVP
      geschickt.Einfach um meinen Zorn abzulassen,daß an dem Rausschmiß von
      Dr.U aus der WZ sicherlich auch die "Granden" der ÖVP beteiligt gewesen sein müssen.Denn diese Kaltstellung hätte der schwarze Koalitionspartner der, am
      Boden liegenden SPÖ,zweifellos verhindern können.
      Aber der instinktlose St.Pöltner Klüngel wird es nie lernen,wo seine Wähler (noch)sind,geschweige denn wie man welche gewinnt.Um Einer dem Anderen eins auszuwischen,verzichten sie lieber auf eines der letzten Medien in denen,dank
      Dr.U, doch das Bildungsbürgertum anzusprechen ist.
      Nach dem totalen Einflußverlust auf und im ORF,bleibt ihnen vieleicht noch
      die Bauernzeitung oder eine Jagdpostille. (Nichts gegen Bauern und Jäger.welche
      für Ihre genialen Vertreter nicht verantwortlich sind.)!

  41. Mag. Helga und Horst Hurnaus (kein Partner)
    10. Oktober 2009 10:52

    Sehr geehrter Herr Doktor Unterberger,
    auch wir, mein Gatte und ich, sind Ihnen 2005 als Abonnenten von der Presse zur Wiener Zeitung gefolgt und haben es nie bereut. Im Gegenteil haben wir die WZ und viele Ihrer Redakteure und Kolumnisten immer mehr schätzen gelernt. Umsomehr befremdet es uns, dass man nichts über irgendwelche Loyalitätsbezeugungen dieser Personen gehört hat.
    Unser Abo haben wir selbstverständlich sofort gekündigt.
    Dass wir Ihr Tagebuch weiterhin lesen können, freut uns sehr. Herzlichen Dank und ALLES GUTE.

  42. Dr. Josef Streicher (kein Partner)
    10. Oktober 2009 09:40

    Sehr geehrter Herr Unterberger
    Bis heute wollte ich es einfach nicht glauben,nun ist es Gewissheit: A.U. nimmt Abschied. Hoffnungsschimmer auf der 2. Seite: "Auf Wiedersehen". Trotzdem komme ich mir verwaist vor. 2005 konnte ich Ihnen von der Presse zur Wiener Zeitung folgen, aber was nun? Gibt es eine Zeitung in Österreich ähnlichen Formats? Dass Sie Ihr Tagebuch weiterführen, tröstet mich und ich freue mich bereits auf Montag. Es gilt also nach wie vor:" Wahrheit wagt ich kühn zu sagen ...."
    Alles Gute und machen Sie bitte so wie bisher weiter, wir brauchen Sie!

    • Dkfm. Walter Kyral (kein Partner)
      10. Oktober 2009 11:38

      Gibt es eine Zeitung ähnlichen Formates in Österreich?
      Diese Frage stelle ich mir auch und zwar dringend, weil mein Abo der WR bald ausläuft und sicher nicht erneuert wird. L.G. W.K.

  43. Algis Klimaitis (kein Partner)
    10. Oktober 2009 09:05

    Lieber Herr Andreas Unterberger!
    Eben lese ich beim Frühstück Ihr "Auf Wiedersehen". Es rutscht mir so heraus: verdammt nochmal, man hat Sie abgesägt! Ein Jahr vor den Wahlen in Wien! Erst kürzlich hatte ich mich zu einem Abo der Wiener Zeitung entschlossen. Natürlich wegen des Inhaltes, für den Sie verantwortlich zeichneten. Jetzt hab ich die Katze im Sack gekauft.
    Wie zu sehen und lesen ist, lassen Sie sich nicht unterkriegen. Von ganzem Herzen: Viel Erfolg!

  44. Mara Kiel (kein Partner)
    10. Oktober 2009 00:04

    Geschätzter lieber Captain!
    Ich muß nicht wiederholen, was die beiden Poster vor mir bereits geschrieben haben pkto. Medienpluralismus bzw. die politische Schlagseite in unserem Land.
    Ich freue mich fürs Erste einfach darüber weiter Ihr Tagebuch lesen zu können; ich hoffe, daß vielleicht doch Schritt für Schritt auf Basis dieses blogs darüber hinaus wieder etwas Neues entstehen könnte, gemeinsam mit so einigen klugen, geistvollen und witzigen Menschen, die während Ihrer Zeit als Chefredakteur in der WienerZeitung Rahmenartikel geschrieben haben; und nicht zuletzt bete ich förmlich darum, daß sich die Zahl an bösartigen Postern (die sich leider sehr wohl auch auf diese Seite verirren werden) in erträglichem Ausmaß halten wird.
    Andererseits: Viel Feind - viel Ehr!
    So gesehen erhalten Sie Ehr`und Zuneigung zu gleichen Teilen, und das nicht zu karg ........
    Alles Gute in diesem Ihrem neuen Lebensabschnitt!

    • Ernst Heim (kein Partner)
      10. Oktober 2009 13:08

      Viel Feind – viel Ehr ! (Georg von Frundsberg)

      Oder: "Ein großer Schriftsteller ist so etwas wie eine zweite Regierung." (Alexander Solschenizyn)

      Gott sei Dank ist A.U. jetzt ein freier Mann. Jetzt kann er schreiben, was er will.

      Mein Freund Eduard Stäuble http://wiki.comanitas.com/index.php/Eduard_St%C3%A4uble hat mit 85 (!!!) noch seine "Denkzettel" verteilt.

  45. E.J.L.L. (kein Partner)
    09. Oktober 2009 18:55

    Ich habe meinen richtigen Namen nun angegeben - drei Vornamen :-)
    Wer das Internet so lange kennt wie ich (seit 1995), hat leider auch gelernt, dass sich besonders in politischen Debatten Wahnsinnige herumtreiben. Also lieber nicht sagen, wie man heißt und wo man wohnt. Sorry...
    Danke, dass Sie uns erhalten bleiben. Habe diese Seite bereits zu meinen Favoriten hinzu gefügt.

    Der Medienpluralismus ist leider kaum mehr gegeben und diese Sache ist sehr ernst. Schließe mich auch meinem Vorposter an, dass die Vorgehensweise besonders feige und niederträchtig war. Aber man muss es hinnehmen und bestimmt wird Ihr Tagebuch weiterhin Kult bleiben. Danke.

    Wir sind alle bei Ihnen.

    • Fritz Thurn und Taxis (kein Partner)
      11. Oktober 2009 09:34

      Nur Mut... nicht anonym bleiben. Vielleicht können wir A.Unterberger ermutigen eine digitale Zeitung zu starten, finanziert durch Abbonements und Sponsoren (wohl nicht diese Bundesregierung).
      Fritz Thurn und Taxis

    • Martin Bauer (kein Partner)
      11. Oktober 2009 13:58

      Schliesse mich der Meinung von Thurn und Taxis an.
      Die beste "linke" Seite 2 Österreichs muss zu einer Fortsetzung über das Tagebuch hinaus führen.

    • E.L. (kein Partner)
      11. Oktober 2009 19:30

      Ich trau' mich nicht :-)
      Eine Zeitung mit Ortner und Freunden wäre toll.

      Gerne möchte ich auch dafür bezahlen, da es mir schon sehr unangenehm ist, diese wertvolle Arbeit kostenlos zu erhalten. Und auch aus dem Grund, dass Unterberger gestärkt wird. Wir brauchen ihn.

  46. Eberhard Eichler (kein Partner)
    09. Oktober 2009 17:34

    Der Stil in dem Ihre Enthebung bei der WZ durchgezogen wurde, spiegelt traurig aber direkt die polit. und gesllschaftliche gegenwärtige Verfasstheit dieses Landes wieder. Einfach wiederlich! Deshalb ist es aber wichtig dass Sie weiterschreiben, auch wenn Sie vermutlich nur mehr die Leser erreichen werden, die Ihnen ohnehin zustimmen!

    Alles Gute und bitte weitermachen.
    mfg EE





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