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In eigener Sache

In eigener Sache sollte man die Leser nicht allzu intensiv belästigen. Daher hier nur ein paar Anmerkungen zu dem, was rund um meine Person in den letzten Stunden so alles gesagt und getan worden ist.

Da gab es recht hämische Anmerkungen einiger anderer Blätter - was erfreulich ist, weil es zeigt, dass offensichtlich sogar dieser harmlose Blog als Konkurrenz empfunden wird.

Da konnte man wohl auch die insgeheime Hoffnung erkennen, wieder einige Leser (zurück)gewinnen zu können. Nur ob da die Leser wirklich mitspielen werden?

Da konnte man bei einer Zeitung, die in den letzten Jahren mit großem Erfolg alles getan hat, wertkonservativ-wirtschaftsliberale Leser zu vertreiben, sogar die Beuteuerung lesen, dass diese doch dort ihre Heimat finden sollten. Das wäre ja ein toller Erfolg - wenn's wahr wird.

Anderswo befasst man sich mit wilden, vom sogenannten Informations-Staatssekretariat ausgestreuten Spekulationen, was meine vorzeitige Dienstfreistellung eigentlich koste. Nun, auch wenn die Zahlen falsch sind: Irgendwie ist es schon verwunderlich, wenn jenes Staatssekretariat solche Informationen noch öffentlich zur Schürung der Empörung über meine "skandalösen" Ansprüche streut, statt sich zu schämen, dass aus offensichtlich parteipolitischen Gründen auf die Dienste eines (leistungsbereiten) Mitarbeiters verzichtet wird, der laut Vertrag noch für etliche Zeit bezahlt werden muss.

Jenes Staatssekretariat gibt anderen Medien auch - vom Chefredakteur eines mit solchen Informationen versorgten Blattes sogar ausdrücklich bestätigt - angebliche Verkaufszahlen der "Wiener Zeitung" bekannt. Was offenbar meinen Ruf schädigen sollte. Was aber jedenfalls der "Wiener Zeitung" schadet. Was wiederum beweist, dass politische Eigentümer schädlich für jedes Unternehmen sind, weil sie immer nur parteipolitische Prioritäten und nicht die Interessen des Unternehmens  im Auge haben.

Diese - auch im Fall der Auflagenentwicklung - unrichtigen Angaben haben noch einen zusätzlich infamen Charakter: Ich kann Ihnen nicht mit allen Fakten öffentlich entgegentreten, da ich zur Bewahrung von Geschäftsgeheimnissen auch weiterhin verpflichtet bin - und da ich es gewohnt bin, Vereinbarungen einzuhalten. Auch wenn es in gewissem Widerspruch zu all den "Grauslichkeiten" steht, die Michael Häupl schon für die Wiener Gemeinderatswahl angekündigt hat, und mit der die Causa Unterberger zu tun hat. Rechtzeitig vor jener Wahl soll die letzte kritische und nicht mit dicken Inseraten, PR-Seiten und ähnlichem besänftigte Stimme im Raum Wien mundtot gemacht werden.

Tief in der Schuld fühle ich mich bei den Tausenden Brief- und Mail-Schreibern, bei den Postern und Anrufern, die mir in den letzten Tagen und Wochen ihre Solidarität ausgedrückt haben. Ich bin überwältigt. Ich fürchte, dass ich es nicht schaffen werde, jedem einzeln zu danken. Daher versuche ich das an dieser Stelle einmal kollektiv.

Gerade diese Leserbriefschreiber und ihre Sorge vor einem Vakuum haben mich auch bewogen, meine ersten Pläne umzustoßen und nun nahtlos diesen Internet-Blog zu starten. Er wird in Gang bleiben, solange das finanziell möglich ist - oder ich den Lesern etwas Größeres anbieten kann. Besonderer Dank gilt einigen engagierten jungen Menschen innerhalb und außerhalb der Familie, die mir in weitgehend unentgeltlicher Nachtarbeit sofort die technische Infrastruktur hergestellt haben.

Ich bin für jeden Verbesserungsvorschlag dankbar - bitte aber dabei auch an die beschränkten Ressourcen zu denken.

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alle Kommentare

  1. Dr.Ulrich Rapp (kein Partner)
    31. Dezember 2009 18:06

    Sehr geehrter Herr Dr. Unterberger!
    Auch wenn Sie dieses posting auf einer wohl nicht mehr ganz aktuellen Seite vielleicht nicht so bald zu Gesicht bekommen: In einem Land, dessen Zeitungen die verbindenden Texte zwischen den Inseraten regierungsnaher Institutionen nach Vorgabe der Presse der USA gestalten, ist bestimmt Platz für ein unabhängiges Medium mit Niveau. In diesem Sinne alles Gute zum neuen Jahr. Übrigens, täusche ich mich, oder ist der link zur FAZ wirklich neu? Für mich als alten FAZ-Leser eine kleine Freude.

  2. Silvester (kein Partner)
    11. Dezember 2009 18:22

    Verehrter Herr Dr. Unterberger!
    Wertkonservativ - wunderbar!
    Warum um alles in der Welt müssen sie wirtschaftsliberal sein? Damit haun sie sich wieder alles zusammen!

  3. Michi Mojzis (kein Partner)
    16. Oktober 2009 18:29

    Eine Sauerei bleibt eine Sauerei. Tun Sie bloss niemanden den Gefallen, sich zum Opfer machen zu lassen. Nicht lang zurückschauen, vorne ist das (Ihr) Leben! Let´s meet there.

  4. Dkfm. Walter Kyral (kein Partner)
    15. Oktober 2009 15:58

    Schon angesehen?
    Interview mit Dr. Unterberger auf http://www.gloria.tv/?media=35165

    • E.L. (kein Partner)
      15. Oktober 2009 21:16

      Ein sehr sympathischer Mensch...

    • Josef Maierhofer (kein Partner)
      15. Oktober 2009 21:30

      Hätten wir mehr davon, wäre die Welt besser !

    • Brigitte Imb (kein Partner)
      15. Oktober 2009 21:59

      An einer Mehrzahl integerer, verantwortungsbewußter Menschen ist die Politik, auf Grund reeller Konkurrenz, nicht interessiert.

      Könnte nicht nur aus der Löwelstrasse kommen.

    • Alfred Kraker (kein Partner)
      16. Oktober 2009 11:15

      Danke für die interesante Verknüpfung .
      Kannte diese bisher nicht.

    • Leopold Koller (kein Partner)
      17. Oktober 2009 20:43

      @ E.L.

      Jetzt hab' ich ihn gefunden, den Frontmann fuer die neue Partei. Er heisst Unterberger. Sympathisch, telegen, wortgewandt, ehrlich, solide, wertkonservativ, wirtschaftsliberal, unabhaengig.

    • E.L. (kein Partner)
      18. Oktober 2009 01:53

      Seh ich erst jetzt. Ja, dachte ich mir auch schon.
      Das können wir ihm aber glaub ich nicht antun :-)
      U. ist zu schade für so etwas. Wir brauchen ganz dringend ein unabhängiges Medium, das "wertkonservativ, wirtschaftsliberal und nicht überkorrekt" ist; diese Nische ist ja nicht besetzt. Er ist so engagiert, ich meine, ihm ist nicht alles wurscht. Er schreibt sehr gerne. Das sieht man schon an seinen immer witzigen Überschriften und dem eleganten Schwung, mit dem er die Themen bringt. Das ist Seins...

    • Leopold Koller (kein Partner)
      18. Oktober 2009 03:39

      @ E.L.

      Ja, da werden Sie schon Recht haben. Wir haben uns schon ein paar Mal ueber ein Anforderungsprofil fuer eine Frontperson einer neuen Bewegung unterhalten. Sie werden mir doch hoffentlich zustimmen, dass er all das erfuellt und somit eine ideale Besetzung waere.

    • Leopold Koller (kein Partner)
      18. Oktober 2009 03:41

      @ E.L.

      'Tschuldigung, hab' ganz vergessen, dass wir ja per Du sind!

    • E.L. (kein Partner)
      18. Oktober 2009 10:53

      Aber natürlich erfüllt er alle Voraussetzungen. Kann mir aber nicht vorstellen, dass er das will :-)

    • E.L. (kein Partner)
      18. Oktober 2009 15:14

      Pfff, du bist ja immer nur in der Nacht da. Jetzt hat mich Michi F. von der Pr. grad als Trottel beschimpft und ich hab ihm ein rotes Stricherl dafür gegeben und gekontert.
      Einige haben das auch schon durchschaut, aber leider gibts noch viele, die auf ihn reinfallen.
      Aber ich muss jetzt mal pausieren. Sie haben schon einen Zorn auf mich, weil ich den gut versteckten F-Artikel zu U. abgespeichert habe und ihn bei Gelegenheit "verwende". :-)

    • Brigitte Imb (kein Partner)
      18. Oktober 2009 15:54

      Fle ist wie eine Fahne im Wind, das durfte ich selbst schon erfahren.
      Themen, die gewissen politischen Akteuren nicht genehm sind, bzw. solche PKs, bleiben unkommentiert und unbesucht.

    • Brigitte Imb (kein Partner)
      18. Oktober 2009 19:48

      @E.L.,
      schon d. neueste journalistische Glanzleistung gelesen?
      http://diepresse.com/home/meinung/kommentare/515908/index.do

    • E.L. (kein Partner)
      18. Oktober 2009 21:10

      Liebe Brigitte!
      Ja....
      Außer primitiver gehts nimmer, ist mir dazu noch nichts eingefallen. Ich nehme mich für heute aus der Schusslinie. Danke für die Rückendeckung...wir werden noch zur Unterbergerbande, was?
      Ich glaub, der fle studiert diesen feinen Blog hier mehr als einmal täglich ;-)

    • Brigitte Imb (kein Partner)
      18. Oktober 2009 21:35

      Da kann er was lernen!

      Lesen bildet. *gg*

    • Brigitte Imb (kein Partner)
      18. Oktober 2009 21:39

      Unterbergerbande....köstlich!

      Insofern ist das Fle Pamphlet doch passend, ich mobilisiere den Westen. *g*

    • Leopold Koller (kein Partner)
      19. Oktober 2009 03:13

      @ E.L.

      Ja, leider gibt's halt den Zeitunterschied. Ich habe auch schon Dein kleines Scharmuetzel mit dem Fleischhacker gelesen. Koestlich!

  5. Dr. Harald Rassl (kein Partner)
    15. Oktober 2009 09:51

    Sehr gehrter Herr Dr Unterberger!

    Mit Ihrer Ablöse hat die Wiener Zeitung ihr Herz verloren. Schade, Sie hatten aus dem ehedem langweiligen Mitteilungsheft eine interessante, aktuelle Qualitätszeitung gemacht - eigentlich die einzige, die man mit Vergnügen lesen konnte. Das wird ja nun, fürchte ich, nicht mehr lange so bleiben.
    Umso wichtiger ist dieses Forum zur Fortführung Ihres Tagebuches und zur Kommunikation mit treuen Lesern. Bitte halten Sie diesen Kommunikationsweg offen - und vielleicht kommt dann irgendwann etwas Neues? In jedem Falle alles Gute!

    Ihr Harald Rassl

  6. E.L. (kein Partner)
    15. Oktober 2009 09:16

    Viele, die hier geschrieben haben, beteiligen sich nicht mehr an der Diskussion. Das finde ich schade. Macht doch auch mit.

    • Josef Maierhofer (kein Partner)
      15. Oktober 2009 21:31

      Ja, der Explosionsstaub legt sich.

    • Brigitte Imb (kein Partner)
      15. Oktober 2009 22:02

      Weitermachen, denn genau das will die Politik......alles schläft wieder ein.

      Denken wir an Andre Heller, einfach auffallen, einfach lästig sein,....Beharrlichkeit führt zum Erfolg!!!

    • Ernst Heim (kein Partner)
      16. Oktober 2009 12:39

      „Nicht der Beginn wird belohnt, sondern einzig und allein das Durchhalten.“ Katharina von Siena

    • E.L. (kein Partner)
      16. Oktober 2009 17:23

      Ernst, schöner Spruch und genau darum geht es auch.

      Wenn wir nicht dabei bleiben, so verlieren wir ihn...

  7. Georg Tucek (kein Partner)
    14. Oktober 2009 20:28

    Sehr geehrter Herr Doktor Unterberger! Etwa seit Sie Chefredakteur waren, sind wir Abonnenten. Ich lese 4 weitere Tageszeitungen und blättere einige andere durch. Das geht ziemlich schnell, weil ich die WZ als erstes lese. Der WZ werden nicht nur Ihre meisterlichen Leitartikel fehlen. Schade, sehr schade! Ich bin gespannt auf Ihre weitere Präsenz in der Medienlandschaft und hoffe auf ein langes Bestehen von www.andreas-unterberger.at. Mit besten Grüßen und Wünschen Georg Tucek, Wien 12

  8. Ingrid Spona (kein Partner)
    14. Oktober 2009 18:51

    Für mich ist eines sicher: ich werde unser Abonnement der Wiener Zeitung unter diesen Umständen auf jeden Fall abbestellen. ich habe dieses seinerzeit bestellt, da ich ein Abo einer unabhängigen, d.h. einer Zeitung ohne Werbung, wollte. ich war damit auch sehr zufrieden. Nachdem jetzt aber offensichtlich die Unabhängigkeit dieser bis jetzt wunderbaren Zeitung auf mehreren Ebenen nicht mehr gegeben ist, werde ich dankend verzichten.

  9. Alfred Kraker (kein Partner)
    14. Oktober 2009 14:15

    Werbung statt Leserbriefe
    In der ersten Wiener Zeitung nach dem Brief des Herausgebers, also am 14. Okt. 2009, findet man an der Stelle, wo unter Dr. Unterberger die Leserbriefe angesiedelt waren, eine englischsprachige, färbige Werbung. Sie lautet „Aqua press international is your ultimate choice!“.
    Leserbriefe konnte ich leider in der ganzen Ausgabe nicht entdecken. Wenn Anzeigen an dieser Stelle nun so hohe Priorität haben, sollten sich vielleicht einige Leser zusammentun und dort folgende bezahlte Anzeige bringen: „Leserbriefe finden sie nunmehr – ebenso wie Dr. Unterbergers Kolumne – unter http://www.andreas-unterberger.at /“.

    • Dr Michael Twardosz (kein Partner)
      15. Oktober 2009 11:20

      Die Leserbriefe kommen sicher noch und werden uns giften. Aber: für eine Anzeige in mehreren Medien – soweit diese eine solche drucken würden – bin ich sofort zu haben (ich sag einmal: Anteil zum Beispiel Größenordnung EUR 100 pro unterzeichnendem Unterbergerunterstützer). Wichtig wäre, dass deutlich klar wird, dass es sich um Unterstützer handelt und nicht um eine Aktion des Unterstützten. Wie könnten wir das organisieren? (Die Anzeige nur in der WZ bringt, fürchte ich, nicht allzu viel; da wäre ich schon eher für gleichautende Anzeigen auch in den sonstigen Printmeiden). Das sollte doch zu machen sein?!

  10. Leopold Huber (kein Partner)
    14. Oktober 2009 13:32

    Ich könnte schon wieder, wie damals nach A.U s Entfernung bei der Presse und Ersatz für ihn ebendort mit einem fürchterlichen Schnösel, dicke Tränen heulen. Ich kann mich noch an das damals sensationelle Presse-Onlineform erinnern, wo jahrelange keinerlei Einloggerei nötig war. Inwieweit A.U. dies deckte bzw. verantwortlich war, bzw. auch dessenwegen abschußreif geworden war, kann ich nur ahnen.

    Somit "oute" ich mich als langjähriger A.U. - Anhänger, der trotz manch innerlichem Widerspruch zu manchen seiner Artikel, sein für die WZ vorteilhaftes Wirken loben darf.

    Ich schließe mich vielen der Vorschreiber an, indem ich die Bereitschaft zu "angedachten" Beitragszahlungen für ein A.U. - Produkt deponiere.

    Eine vorab - Abbestellung der WZ ohne deren weitere Entwicklung zu beobachten, kommt für mich schon aus Gründen den, vielen dort verbliebenen, Qualitätsjournalisten nicht zu schaden VORLÄUFIG nicht in Frage.

    Mit freundlichen Grüßen an A.U. und Freunde.

  11. Erich Bauer (kein Partner)
    14. Oktober 2009 11:18

    Ich frage mich, wie lange noch Eugen Maria Schulaks Rubrik “Philosophische Praxis” in der Wiener Zeitung bestehen darf. Ich erwarte wöchentlich die Absetzung und die Einsetzung der Ersatzkolummne “(Partei)Ideologische correctness”. Ebenso sicher bin ich mir, daß linientreue Redakteurskommissare bald auf die Samstag-Kolummne von Christian Ortner stoßen werden. Beide lassen mich derzeit immerhin noch mittwochs und samstags zur Wiener Zeitung greifen. Nach der Säuberungsaktion werde ich mich aus der österreichischen Presselandschaft zurückziehen. Außer am Sonntag (das genügt für die ganze Woche).

    Rückblickend erstaunt es mich, daß die “Wiener Zeitung”, ein staatliches Presseorgan, doch für einen längeren Zeitraum gegen den allgemeinen Konsens des Boulevard- und correctness-Bewußtseins schwimmen konnte. Ich kann es mir nur damit erklären, daß man z.B. im Bundekanzleramt nur noch die KRONE ÖSTERREICH(s) wahrgenommen hat. Ein unseliger Zufall lenkte wahrscheinlich den Blick eines dortigen Medienbeobachters auf Unterbergers “Nischenprodukt” und ließ ihm das wohlgefällige Lächeln gefrieren.

  12. Dan (kein Partner)
    14. Oktober 2009 00:14

    Nun, Herr Dr. Unterberger: Sie begannen ihre Zeit bei der Wiener Zeitung unter der Regierung Schüssel, deren Ideologie Sie ja einigermaßen nahe stehen. Wenn Sie sich nun darüber beschweren, dass Ihre neugewonnene Freizeit auf parteipolitische Interessen zurückzuführen ist, dann sollten Sie auch darlegen, warum Ihre Berufung zum Chefredakteur der Wiener Zeitung unter Schüssel unabhängig von der Parteipolitik erfolgt sei.

  13. A. Jakob (kein Partner)
    13. Oktober 2009 20:15

    S.g. Herr Dr. Unterberger!

    Soeben habe ich nachfolgene Email an die Abo-Abt. gesandt. - Wesentlicher Inhalt:
    ... Es steht jedem Herausgeber frei die Mannschaft seiner Wahl um sich zu scharen.
    Damit wird aber konsequenterweise auch die Zusammensetzung der Leserschaft
    stark beeinflußt. So auch hier.

    Darum hat mich der vom Eigentümer nicht nachvollziehbare und von seinem
    Vertreter, Dr. Kobenter, mit unglaubwürdiger Erklärung dargestellte plötzliche
    Austausch des Chefredakteurs veranlasst die sofortige Aufkündigung meines
    Abonnements zu erklären.

    Dass dabei die Vorgehensweise fatal an die, ansonst in der Öffentlichkeit von
    der größeren Regierungspartei stets bekrittelten "kalten Umfärbelung" erinnert,
    läßt mich nichts Gutes für die Zukunft der Wiener-Zeitung befürchten. ... (Ende)

    Persönlich darf ich Ihnen meinen Respekt ausdrücken für eine m.b.M.nach etwas rechte, aber kritisch, korrekte und den Tatsachen verpflichtete Blattlinie. Vielleicht tue ich Ihnen mit "etwas rechts" unrecht, und es war eher durch die in Ihrer Redaktionszeit mehrheitlichen Links-Regierungen bedingt?
    Davon aber unabhängig möchte auch ich Sie zu einer "EU-ON" ermuntern (Erste Unabhängige Online News) ermutigen, die (Ex-)Abokosten bei der Wr. Z. trage ich gerne samt Starthilfe (wieviel?) bei.
    Die in Ihrer Abschlußkolumne angeführten jungen Journalisten könnten sie vielleicht auf quasi-anonymer Basis, ähnlich seinerzeit den Freimaurern, begleitend in's Boot holen ohne dass diese gleich ihren Job verlören?
    Was das "Stillhalten der ÖVP" betrifft habe ich meine Vermutung dahingehend, dass diese auch mehr Beiträge in der Wr.Z. sehen wollen, was für mich bereits jetzt merkbar, im sinne verstärkter Parteienberichtserstattung, ist.

    Alles Gute und auf eine baldiges Abonne- / Engagement

    Ihr A. Jakob e.h.

  14. Dr. Wolfgang Mandl (kein Partner)
    13. Oktober 2009 19:21

    Wer doch noch einen allerletzten Blick in die Wiener Zeitung werfen möchte, dem empfehle ich die Online-Leserbriefe auf Samo Kobenters unsäglichen Artikel "Brief des Herausgebers"

    http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=3956&Alias=wzo&cob=443911

  15. Eva Maria Schmid (kein Partner)
    13. Oktober 2009 18:12

    Ich habe gerade einen wütenden Leserbrief an Herrn Kobenter losgelassen, der auf Grund des Inhalts sicher nicht Gefahr läuft, veröffentlicht zu werden. Kobenters Auslassung über Ihre Entlassung - Sie hätten "das Haus verlassen, um sich neuen publizistischen Aufgaben zuzuwenden" - ist eine Chuzpe ohnegleichen. Und dann noch blauäugig (rotäugig?): "Jetzt ist ein klarer Kurs gefragt". Na bravo! Mit anderen Worten: schön brav auf Linie, vorzugsweise roter! Ich habe mir die Frage gestattet, ob da nicht eher die Wiener Zeitung vor dem in jeder Hinsicht kleinformatigen Bundeskanzler in die Knie gegangen ist. Und ich habe ihn und mich gefragt, ob ich mich darüber freuen soll, dass bei uns parteiunabhängige, kritische Journalisten wenigstens nur mundtot gemacht werden, statt - wie in Russland - ermordet zu werden. Seine Hoffnung, dass ich als Abonnent dem Blatt die Treue halten werde, muss ich enttäuschen. Ich werde sehr wohl die Treue halten - aber dem sehr geschätzten Dr. Unterberger, mit dem ich schon von der Presse zur Wiener Zeitung abgewandert bin. Jetzt heißt es eine neue Heimat suchen.

    Ich bin froh und dankbar, dass Sie mir nicht ganz verloren gehen, und auch ich bin, wie so viele andere, sehr gern bereit, einen finanziellen Beitrag zu leisten!

    Alles Gute und viel Kraft für die Zukunft!

  16. Stefan Steiner (kein Partner)
    13. Oktober 2009 15:33

    Ich möchte kurz anmerken, dass ich - wie viele andere - bereit wäre, für die Abonnierung einer - wenn auch web-gestützten - Zeitung nach den Ideen des Herrn Dr. Unterberger einen ensprechenden finanziellen Beitrag zu leisten.

    Die Erhaltung des Rechtes auf den Konsum diversifizierter Medien darf etwas kosten! Die Verhinderung gleichgeschalteter Medien im Stile Pjöngjangs muss uns etwas wert sein!

  17. karl h. P. (kein Partner)
    13. Oktober 2009 12:54

    Sehr geehrter Herr Unterberger,
    noch ein Gedanke zu Ihrem "Fall":
    da die WZ das offizielle "Organ" der Republik Österreich ist, nehme ich an, dass der Job des Chefredakteurs nach geltendem EU-Recht öffentlich auszuschreiben war!? Ist eine solche Ausschreibung erfolgt? Wenn nicht - niemals kampflos aufgeben!

    • Michael B. (kein Partner)
      13. Oktober 2009 15:30

      Das wäre mir neu, dass Herr Unterberger seinen Chefredakteurs-Posten nach einer öffentlichen Ausschreibung erhalten hätte.

  18. Erwin Quastler (kein Partner)
    13. Oktober 2009 10:13

    Gestern hat hier meine Frau ein Kommentar geschrieben, jetzt ist er weg. Wird hier vielleicht zensuriert?

    Erwin Quastler

  19. Wolfgang Mandl (kein Partner)
    13. Oktober 2009 10:03

    Sehr geehrter Herr Dr. Unterberger,

    Ich freue mich, ab jetzt Ihre Kommentare an dieser Stelle lesen zu können.

    “Die Presse” ist ja nach Ihrem Abgang rasch auf die linksliberale Seite abgedriftet und Ähnliches befürchte ich jetzt für die “Wiener Zeitung”. Ich habe daher mein Abo sofort gekündigt.

    Mit freundlichen Grüßen

    Dr. Wolfgang Mandl
    1230 Wien

  20. Johannes Prochaska (kein Partner)
    13. Oktober 2009 09:54

    Lieber Andreas, ich habe es leider so kommen sehen. In einem Lande der schleimigen Anbiederung als politisches Prinzip, kommen jene, die sich noch getrauen eine Meinung zu haben, rasch zu Fall. Das geht überalle Parteigrenzen hinweg, war aber noch nie so unerträglich frech und unwidersprochen wie jetzt zu verspüren. Und die Medien, die sich so gerne als Korrektiv zur Politik verstehen, spielen in beängstigender Weise dieses ekelerregende Spiel mit, allen voran der wegen seines weltanschaulichen Schwächelns geradezu erbarmungswürdige Chefredakteur der einstigen Qualitätszeitung "Presse". Von der SPÖ, immer und überall der unbeschränkten Machtausübung ergeben, war nichts anderes zu erwarten, dass donnernde Schweigen des Herr Vizekanzlers, der keine Skrupel hatte 100.000 Karaswähler zu bescheissen, zu diesem Skandal des kalten Medienputsches, zeigt auch wohin die ÖVP treibt, bzw. vom Giebelkreuz getrieben wird !
    So treibt man ein Land in die Arme von rechten oder linkslinken Scharlatanen. Alles Gute zu Deinem neuen Start, bin zur Unterstützung gerne bereit !
    In alter Verbundenheit Dein Johannes

  21. Walter Sedlacek (kein Partner)
    13. Oktober 2009 09:10

    Herr Unterberger,

    nicht weinerlich werden. Sie haben den Job von der Politik bekommen und die Politik nimmt Ihnen den Job jetzt wieder weg. Kein Grund zu weinen.

    Ich bin einer jener, die (nach ein paar Wochen Testphase) das Wr. Zeitung-Abo gekündigt haben, aufgrund ihrer Glosse. Die Wiener Zeitung ist keine Plattform für eitle Männer, dessen Ergüsse wichtig oder gescheit erscheinen, einzig weil sie irgendwo gedruckt sind. Das wars aber auch schon.

    Ein schönes Indiz für Ihre Selbstüberschätzung ist Ihr obiger Beitrag. Ich muss Sie entäuschen: Ganz egal was Sie geschrieben hätten, die Wiener Zeitung ist für keine Wahl entscheidend, es sei denn ein Thema von ihr wird von anderen Medien aufgegriffen.

    Dennoch wünsche ich Ihnen sehr ehrlich viel Erfolg für Ihren Blog, weil ich der Meinung bin, das Veröffentlichen im Internet nimmt die gelogene Wichtigkeit, die Gedrucktes oder Gesendetes hat und damit bewegen Sie sich auf Augenhöhe von vielen anderen Bloggern, die ich gerne lese (meist ohne ihre Meinung zu teilen).

    Ein Vorschlag noch, Herr Unterberger:
    Legen Sie sich einen Twitter-Account zu! Damit könnten Sie z.B. Fernseh-Diskussionen kommentieren oder einfach nur Lust auf Ihren Blog machen.

    Auf Wiedersehen.

    • Eva Maria Schmid (kein Partner)
      13. Oktober 2009 17:57

      Ich habe auch einen Vorschlag für Sie, Herr Sedlacek! Legen Sie sich einen Intensivkurs in Rechtschreibung zu! Und zwar, bevor Sie sich nächstes Mal schriftlich bloßstellen!

    • Walter Sedlacek (kein Partner)
      14. Oktober 2009 09:31

      Habe jegliche Rechtschreibfehler mit Tipp-Ex am Bildschirm gewissenhaft ausgebessert, also was wollen Sie?
      Geblieben sind Unterbergers Rechtsschreibfehler. Klar?

      Btw, Frau Schmid, hamma auch was Inhaltliches beizutragen?

  22. Werner Schuch (kein Partner)
    13. Oktober 2009 08:29

    Sehr geehrter Herr Dr. Unterberger!

    Ihr nicht ganz unpolitisches Tagebuch war der Grund, warum ich mich täglich auf die WZ gefreut habe. Sie haben wesentlich dazu beigetragen, dass die WZ zur Qualitätszeitung geworden ist. Ich finde es beschämend, wie Sie nunmehr offensichtlich aus rein pateipolitisch motivierten Gründen abserviert worden sind, da Sie durch Ihre Kommentare den Mächtigen im Land zu unbequem geworden sind.
    Gleichzeitig freue ich mich, dass Sie sich entschlossen haben, Ihrer Fangemeinde weiterhin mittels Internet-Auftritt erhalten zu bleiben und wünsche Ihnen dazu viel Erfolg.

  23. Franz Biermayer (kein Partner)
    13. Oktober 2009 08:26

    Sehr geehrter Herr Dr.Unterberger!

    Ich bedanke mich herzlich für Ihre Arbeit bei der WZ, eine Zeitung die vor Ihrer Zeit für mich nicht von Interesse war. Es gab eine Fülle von Beiträgen und Kommentaren, die in keinem anderen Medium zu bekommen waren. Nicht selten, dass sich meine Meinung durch Ihren Kommentar zu einem mir bekannten Themen komplett verändert hat.

    Ihre Ablöse habe ich allerdings schon lange erwartet. Fast hätte ich meine Meinung über unseren Parteienstaat revidieren müssen. Ihre Absetzung rückt für mich die faktischen Verhältnisse wieder ins gewohnte Bild.

    Als Unternehmer und Steuerzahler hoffe ich, dass die WZ, welche sich offensichtlich hauptsächlich durch das Amtsblatt finanziert, sich jetzt überlebt hat oder dass sie auf einer anderen Finanzierungsbasis weiterbestehen möge aber privat betrieben wird. Sicherlich ein frommer Wunsch.

    Ich wünsche Ihnen eine berufliche Möglichkeit, die Ihre Arbeit weiterhin einer großen Leserzahl zugänglich macht.

    Mit aufrichtigem Dank

    Franz Biermayer

  24. Stefan Maurer (kein Partner)
    13. Oktober 2009 00:49

    Wie wird jetzt Ihr Weg verlaufen?
    Richtig spannend - wie bei Eva Herman?

    Besten Gruß, zutreffende Entscheidungen!

  25. C.H. (kein Partner)
    12. Oktober 2009 23:24

    Sehr geehrter Herr Dr. Unterberger!

    Sie haben aus einer schier unlesbaren Zeitung innerhalb kürzester Zeit das interessanteste und lebendigste Printmedium Österreichs gemacht!
    Ich habe es nicht nur genossen Ihre Beiträge zu lesen, sondern auch fasziniert mitverfolgt, welch profilierte und kluge Köpfe aus der österreichischen Medienöde in Ihr WZ Team fanden um ein kräftiges Lebenszeichen des Qualitätsjournalismus zu geben.

    Mein Abo ist nun wertlos geworden, denn diese Qualität und Meinungsfreiheit gibt es jetzt nicht mehr.

    Ich bedanke mich bei Ihnen für viele Stunden Lesevergnügen, die Sie und Ihr Team mir mit der WZ bereiteten.
    Als alter Presse- und nun auch WZ-Flüchtling freue ich mich darauf, was Ihnen noch so alles einfällt um die Pressefreiheit quietschlebendig bleiben zu lassen.
    In diesem Sinne danke auch für diesen Blog, den ich nur als Anfang betrachte!

    Herzliche Grüsse & viel Gelassenheit! ch

  26. Peter zu Stolberg (kein Partner)
    12. Oktober 2009 22:59

    Lieber Herr Doktor Unterberger!
    Auch ich bin traurig, daß Sie da hinausgemobbt wurden und diese Wienerzeitung nun wieder zu dem schwachen Rotblättchen absinken wird, welche sie vor Ihrem Arrival in der Redaktion eigentlich war. Angst macht mir natürlich die meinungsdiktatorische Politik hinter der Aktion gegen Sie und Ihre konservativ-kritische Einstellung.
    Möchte Sie persönlich bitten um einen Anruf, da ich Sie zu einer Veranstaltung übermorgen, Mittwoch Abend, im Namen des Wiener Akademikerbundes (Christian Zeitz) einladen möchte. Da gibt es einiges zu besprechen, was für Sie, gewiss von Interesse sein wird.
    Trotz manch divergierender Meinungen zum einen oder anderen Thema, ein ganz großes Dankeschön für all Ihre immer lesens- und bedenkenswerten Kommentare. Hoffe also sehr auf Ihre Kontaktaufnahme und verbleibe,
    mit besten Grüßen
    Peter zu Stolberg
    0664 326 2932

  27. franzerl (kein Partner)
    12. Oktober 2009 20:03

    Sehr geehrter Herr Dr. Unterberger!

    Ich bin beileibe nicht immer ihrer Meinung, ja öfters sogar überhaupt nicht einverstanden. Dennoch ist eine Sauerei, Journalisten zu entfernen, weil sie einem nicht nach dem Mund schreiben. Ein florierendes Land, eine Demokratie BRAUCHT vielfältige Meinungen und Meinungsaustausch. Schauen Sie in Länder, wo es diesen nicht gibt und dann schauen Sie, was diese Länder imstande sind wirtschaftlich, kulturell, wissenschaftlich, humanitär, ... zu leisten.

  28. Felix Novotny (kein Partner)
    12. Oktober 2009 18:33

    Sehr geehrter Herr Dr. Unterberger!
    Es ist für uns unfassbar,dass ein Bundeskanzler einen Chefredakteur entfernen kann,nur weil ihm dessen Meinung nicht genehm ist.Wir sehen das als Gefährdung unserer Demokratie.Die Zukunft der WZ ist ja wohl schon vorprogrammiert.Wir freuen uns aber schon jetzt auf Ihr tägliches Internet-Tagebuch.

  29. Peter Zöhrer (kein Partner)
    12. Oktober 2009 17:49

    Willkommen im Land der Blogger

    Jede Krise birgt eine neue Chance in sich, sagt Konfuzius. Dr. Unterberger, versuchen Sie dem unsäglichen Skandal etwas Positives abzugewinnen: In Putinland hätten Sie die Schlapphüte der FSB auf offener Straße niedergestreckt (Politkovskaya u 12 andere Kollegen). In den „Stan“ Ländern (Kasachstan, etc.) dürften Sie jetzt vielleicht in einem Gulag Ihre Kolumnen in die Mauerziegel ritzen. Gerade hörte ich im ZIB 2, dass im Iran drei Regimekritiker zum Tode verurteilt wurden. Hierzulande geht es Ihnen schon besser. Man versucht Ihnen einen Maulkorb zu verpassen, aber in Wirklichkeit machen gerade einen spektakulären Einstieg in die Blogger- Szene! Ihr Samisdat-Blog war sogar schon bundesweit bekannt bevor Sie die erste Kolumne online publiziert hatten.

  30. Peter Gerhardus (kein Partner)
    12. Oktober 2009 16:10

    Sehr geehrter und geschätzter Herr Unterberger!

    Ich möchte hier nun nicht über den Tatbestand Ihrer Freistellung schreiben, sondern darüber, dass viele Leser der Wiener Zeitung, nur weil Sie aus der Redaktion ausgeschieden sind, diese nicht mehr kaufen bzw. das Abo abbestellen. Ich glaube nicht, dass sich nun die hervorragende Berichterstattung des Blattes nur deswegen, weil Sie nicht mehr da sind, ändern muss. Ich bitte Sie hier einen Aufruf zu veröffentlichen, dem neuen Chefredakteur und Ihrer alten Mannschaft eine Chance zu geben und die Zeitung weiterhin zu erweben und nicht von vornherein etwas unbekanntes zu präjudizieren!

    Danke, dass Sie einen Weg gefunden haben, weiterhin Ihre geschätzten Kommentare zu veröffentlichen!

    • E.L. (kein Partner)
      12. Oktober 2009 18:09

      Was haben SIE für Unterberger getan? Richtig. Sie haben geschwiegen. So machen Sie es wie der Frosch, den man in ein Bassin setzt und langsam immer mehr heißes Wasser nachgießt. Sie werden es erst spüren, wenn es zu spät ist.

      Ich habe einiges von Göweil gelesen. Es ist eine sinnlose Aneinanderreihung von politisch korrekten Textbausteinen. So wie sich die WZ durch U. sukzessive zum Qualitätsblatt verändert hat, so wird sie diesen Status auch wieder verlieren. S. dazu auch "Neue Presse". Spielen Sie es im Zeitraffer durch und sehen Sie, wie heiß das Wasser dort schon ist.

      Wer Rückgrat hat, der wendet sich mit Grausen ab und versucht, mitzuhelfen, etwas Neues zu schaffen.

    • Silvia Berger (kein Partner)
      12. Oktober 2009 21:05

      @ E.L.
      Genauso ist es, kann ich vollinhaltlich unterschreiben!

  31. G. Kastner (kein Partner)
    12. Oktober 2009 15:53

    Sehr geehrter Herr Doktor Unterberger,
    auch ich möchte mich für Ihre Arbeit in den letzten Jahren bedanken. Nachdem ich das Blatt Ihres früheren Arbeitgebers seit ihrem Abgang weitgehend ignoriert habe, wird es der Wiener Zeitung nun wohl nicht anders gehen. Der Blog ist dafür schon in den Startseiten. Eine kleine Anregung. Installieren Sie doch vielleicht auf den einzelnen Seiten einen Counter. Vielleicht hilft das zu zeigen, dass die gefälschten Auflagenzahlen doch nicht ganz stimmen können.

  32. franz stabler (kein Partner)
    12. Oktober 2009 15:28

    Lieber Andreas,
    danke für die letzten Jahre.Du hast aus einem Schlummerblättchen eine Qualitätszeitung gemacht.Du hast viele Schäbigkeiten aufgezeigt.Die größte zeigt sich gerade jetzt.Werde auf diese Seite umsteigen.

  33. M.P. (kein Partner)
    12. Oktober 2009 13:59

    Offenbar hat der Sozialismus aus dem Fall des Kommunismus' nichts gelernt: auf die Dauer setzt sich die Wahrheit zwangsläufig durch, gerade dann, wenn man versucht, sie abzuwürgen (oder die Lüge als Wahrheit - "Prawda" - bezeichnet). Warten wir also geduldig darauf, daß auch diese scheinbar harmlosere Ideologie den Weg alles Irdischen geht. Den ersten Schritt in den eigenen Untergang hat sie mit ihrem Verständnis für Pluralismus, Meinungs- und Medienfreiheit, deren Vorbilder offenbar in Leuten wie Putin, Berlusconi und Kim Jong Il zu finden sind, ja bereits getan...

  34. Lippert Dr. Christian (kein Partner)
    12. Oktober 2009 13:38

    Möchte auch Ihre Internetzeitung abonnieren.

  35. Heiko W. H. Urtel (kein Partner)
    12. Oktober 2009 13:34

    Jetzt stirbt auch das letzte Blatt in Österreich, das noch als Zeitung bezeichnet werden durfte.
    Bei den Fernsehkanälen ist der Anspruchsvolle ja schon längst umgestiegen, verzichtet problemlos auf den ORF, wird von anderen echten Qualitätssendern schneller, besser und vielseitiger informiert.
    Drum, was soll’s, im deutschsprachigen Blätterwald wird der Leser mit NZZ, FAZ, DIE WELT, DIE ZEIT usw. seit je qualitativ hochwertig bedient.
    So fällt nun nicht nur der gänzliche Verzicht auf ORF-Programme, sondern auch der auf österreichische „Zeitungen“ eigentlich überhaupt nicht schwer.

  36. Franz Deutschmann (kein Partner)
    12. Oktober 2009 13:33

    Ich finde das hervorragend! Das wird Ihrer Popularität weiteren Auftrieb geben und die Roten haben sich mit ihrem Versuch der linken Meinungsdiktatur ins eigene Fleisch geschnitten!

    Ich bin gerne bereit dafür auch etwas zu bezahlen damit ich Ihre Kolumne auch weiterhin lesen kann. 60 Euro im Monat sollte ein angemeßener Betrag sein!

  37. Wolfram Schrems (kein Partner)
    12. Oktober 2009 13:10

    Sehr geehrter Herr Dr. Unterberger,
    ich habe Ihr Interview auf gloria.tv (teilweise) gesehen und dort den Link zu dieser, Ihren neuen Seite gefunden.
    Ich bedaure sehr, daß Sie Ihre Arbeit in der Wiener Zeitung nicht mehr wahrnehmen dürfen. Das ist einer der vielen Vorboten einer linken Meinungsdiktatur.
    Ich kann Ihnen allerdings auch die leise Kritik nicht ersparen, daß Sie in Ihrer Kommentierung der Vorgänge in der EU diese zu positiv erschienen ließen. Gerade die Entwicklung der EU begünstigt atmosphärisch den Schritt des Bundeskanzlers, auch die WZ auf links umzufärben.
    Ich wünsche Ihnen für Ihr neues Projekt alles Gute und versichere Sie meines größten Interesses an Ihren Internet-Auftritten!

    Mit vorzüglichen Grüßen,
    MMag. Wolfram Schrems

  38. Christa Treiber (kein Partner)
    12. Oktober 2009 12:34

    Sehr geehrter Herr Dr. Unterberger,
    ich kann mich den vielen Kommentaren nur anschließen, es ist eine einzige Farce was hier gespielt wird !
    Ich würde mich jedenfalls mit einem finanziellen Beitrag beteiligen.
    Beste Grüße
    Christa Treiber

  39. Mag. Bernhard Wenger (kein Partner)
    12. Oktober 2009 12:31

    Auch ich schließe mich an. Den Genuß, Ihre Kommentare lesen zu können, lasse ich mich gerne was kosten.

  40. Von Renneberg (kein Partner)
    12. Oktober 2009 12:21

    Sehr geehrter Herr Unterberger!

    schließe mich den postings weiter unten vollinhaltlich an, und bin ebenso der ansicht, dass für eine qualitätspage ein pekuniärer beitrag durchaus zu leisten ist.

    durch das abbestellen des wz abos bleibt da ja ein wenig spielraum ;-)

  41. strob (kein Partner)
    12. Oktober 2009 12:07

    Sehr geehrter Hr. Dr. Unterberger,
    nach Ihrem "Abgegangen-Werden" von der WZ freut es mich umso mehr hier auch in Zukunft Ihre Kommentare verfolgen zu können!!!!!! Einer meiner Gründe , warum ich in den letzten Jahren die WZ regelmäßig gelesen habe, ist mit dem "Erlöschen" Ihres "Tagebuchs" weggefallen. Ich finde es schade, da nun möglicherweise?? DIE letzte Qualitätszeitung unseres Landes, die diese Bezeichnung verdient, eben diese Qualität einbüßen wird.
    Zum Thema "Kostenpflichtigkeit": ich bin davon überzeugt, daß über kurz oder lang sämtliche Tageszeitungen nicht um einen kostenpflichtigen Internetauftritt herumkommen werden -- es sei denn, diese "unababhängigen", "äußerst kostengünstigen" Blätter können auch weiterhin auf finanzkräftigSTE "Unterstützung" bestimmter Bereiche des öffentlichen Lebens zählen.
    Also, warum nicht den ersten Schritt wagen? Für einen vernünftigen Betrag wäre ich durschaus bereit dieses innovative Projekt zu unterstützen.

    Herzlichst, strob

  42. Dr.Thomas Löwe (kein Partner)
    12. Oktober 2009 11:53

    Ich schließe mich meinen "Vorbloggern" vollinhaltlich an und werde mein Abo kündigen. Bin gerne zu einem finanziellen Beitrag bereit. Es ist eine Schande, was da passiert ist...
    Hochachtungsvoll,T.Löwe.

  43. Otto Engel (kein Partner)
    12. Oktober 2009 11:25

    Sehr geehrter Herr Dr. Unterberger!
    Möchte nicht wiederholen, was viele vor mir schon festhielten.
    Mir ist es aber peinlich, Ihre profunfen Kommentare gratis zu lesen. Möchte daher den konkreten Vorschlag machen, ohne jemand anderen zu präjudizieren (werder nach oben noch nach unten) auf ein von Ihnen bekannt zu gebendes Konto, monatlich € 25 zu überweisen.
    mfg
    O. Engel

  44. Mag. FH Barbara Weber (kein Partner)
    12. Oktober 2009 10:27

    Sehr geehrter Herr Dr. Unterberger,

    in höchstem Maße bedauerlich Ihr Weggang von der WZ. Als ob es nicht schon genug "rote" Blätter gebe...
    Ich freue mich jedenfalls auf Ihre Blogeinträge!!

  45. Christine Fidler (kein Partner)
    12. Oktober 2009 10:27

    Ich bin seit vielen Jahren Wr. Ztg. Abonnent und trage mich auch mit dem Gedanken, das Abonnement allenfalls auslaufen zu lassen. Meine Überzeugung ist, daß die Wiener Zeitung bislang das einzige lesenswerte Medium in der österreichischen Medienwüste war (sein wird?). Ich kann mir kaum vorstellen, daß es EU-weit noch ein Land mit einer derart einseitigen realitätsverweigernden Informationspolitik gibt. Jede Initiative, die ein wenig Raum schafft, Denken überhaupt zuzulassen, würde ich sehr begrüßen.

  46. Kurt22 (kein Partner)
    12. Oktober 2009 10:25

    Als früherer Presse-, jetzt WZ-Leser, frage ich mich, wo sind jetzt diejenigen, die wegen jedes Schmarrens irgendeine SOS-pimpifax-Plattform gründen? Wo ist der Aufschrei im ORF und in den sogenannten Qualitätsblättern (die hoffen wahrscheinlich nur auf neue Abo´s, ich hoffe, daß niemand wechselt, sondern nur die WZ kündigt, wobei diese ja auch nichts dafür kann). Will unsere Regierung uns mit Gewalt zu HCS bringen? Dieser Staat wird langsam zur Schande in Europa!
    Jeder soll die Internetadresse von A. Unterberger im Verwandten- und Bekanntenkreis weitergeben. Ebenso sollte sie kostenpflichtig sein, dann sieht man, wem freie Meinung etwas wert ist. Herr Unterberger, bitte weitermachen!

  47. Armin Fehle (kein Partner)
    12. Oktober 2009 10:17

    Natürlich bin auch gerne bereit, einen monatlichen Beitrag zu den Kosten der Internet-Zeitung von Herrn Dr. Unterberger zu leisten. Also los! Denn :
    Es gibt nichts Gutes, ausser man tut es!

    • Dr. Josef Streicher (kein Partner)
      13. Oktober 2009 09:06

      Wenn wir von A.U. weiterhin Kommentare lesen wollen, sollten wir Ihn natürlich dabei auch finanziell unterstützen!

  48. Rupert Wenger (kein Partner)
    12. Oktober 2009 09:35

    Es wird langsam Zeit, dass sich die Demokraten dieses Landes formieren um den machtpolitischen Spielchen der derzeitigen Regierungsparteien (das eisige Schweigen der ÖVP lässt wohl zu Recht auf einen Deal zur Ablöse Unterbergers schließen) ein Ende zu bereiten. Die Finanzielle Unterstützung dieses Sprachrohrs darf nur der Anfang sein. Die Gründung einer neuen Liberalen Partei ohne die Linkslastigkeit Heide Schmidts, mit der Zielrichtung der Beendigung dieser Koalition und der Reform unserer Demokratie ist dringend notwendig, um aus der Defensive herauszukommen. Ansonsten taumelt unsere Republik in den Abgrund!

    • Günter Steinlechner (kein Partner)
      12. Oktober 2009 16:31

      Sehr geehrter Herr Dr. Unterberger,

      ich schließe mich dem Aufruf von Herrn Wenger zur Gründung einer neuen Zeitung an. Ich glaube für eine Zeitung dieser Ausrichtung gäbe es ausreichend Leserschaft. In der Zeit, in der Sie Chefredakteur bei der Wiener Zeitung waren, bin ich zum Zeitungsleser geworden. Ich weiß nicht, was ich in Zukunft abonnieren soll.

      Alles Gute, ich werde Sie - auch über diese Seite - weiterhin unterstützen.

    • Leopold Koller (kein Partner)
      12. Oktober 2009 20:41

      Hr. Wenger

      Ich gebe Ihnen voellig Recht. Habe mich an anderer Stelle (Die Presse, Wiener Zeitung) schon des oefteren fuer die Gruendung einer wirtschaftsliberalen Partei der Leistungstraeger ausgesprochen. Die Formation muss ziemlich bald stattfinden, da es nur mehr vier Jahre bis zum regulaeren Wahltermin sind. Das Potential waere sicher da. Allso fangen wir mit einem Ideenaustausch an. Was sagen Sie dazu?

    • E.L. (kein Partner)
      13. Oktober 2009 00:50

      Hallo Leo ;-)
      Wenn ich nur wüsste, wie man die Kräfte vereinen könnte - Ich bin so frei, Ortner Online... - die Bewegung ist schon da. Jetzt muss man aber die Einzelkämpfer einmal zusammen bringen. Es wäre schon viel geschafft, wenn sie ein Magazin oder gar eine Zeitung herausbrächten, um einen echten Kontrast zu unseren Einheitsbreimedien zu schaffen. Z.B. habe ich auf "Eigentümlich frei" gesehen, wie man Online Abos anbietet. Das wäre schon ein Weg für den Anfang.

      Die Weltanschauung haben wir ja schon, wobei man sie schon noch etwas breiter anlegen kann (EU, Integration). Dann brauchen wir (ich würde diese Partei nur wählen oder ev. Online-Zenzi werden wollen :-)) ein Parteiprogramm und möglichst klingende Namen, die uns unterstützen, also beispielsweise auch - jetzt nicht in führender Funktion - Schüssel und einige andere aus der ehem. ÖVP, Karas z.B., aus den Medien Schellhorn, Unterberger, Ortner, Minar - da gäbs sicher viele, die auch das Zeug haben, dem rauen Wind standzuhalten. Aber wer wird Frontmann/-frau? Das ist noch die Frage. Armin hat eine zu dünne Haut ;-) Es muss jedenfalls eine untadelige Persönlichkeit sein. Wie soll man sonst den so verteufelten "Neoliberalismus", der Basis der "Sozialen Marktwirtschaft" ist, verkaufen? Vielleicht haben die anderen eine Idee? Das Parteiprogramm darf auch nicht zu radikal sein und auch nicht allzu versponnen. Flattax z.B. Zum Thema Kindererziehung: Bei so viel Arbeitslosen wäre es vielleicht doch sinnvoll, die Arbeit der Mütter besser zu honorieren, als teure Einrichtungen zu schaffen, in denen die Kinder betreut werden müssen und wofür sie arbeiten müssen, damit das finanziert werden kann. Diese Arbeit ist ja nicht nur für die Erziehung und Bildung sehr wertvoll, sondern auch für die Volksgesundheit (auch psychische), Umweltfreundlichkeit und vieles mehr. Realistische Maßnahmen zur Verbesserung des Systems. Gesellschaftspolitische Ausrichtung. Aber das ist Ihr Metier. Sie haben sich da ja schon viel überlegt.

      Im Eintrag zum BZÖ würde so eine Diskussion auch gut passen. Würde mich freuen, wenn Sie einmal nur im Überblick erklärten, was Sie sich ca. vorstellen.

    • E.L. (kein Partner)
      13. Oktober 2009 00:57

      Etwas zur Auflockerung:
      neo.liberalismus.at

      :-))

    • Leopold Koller (kein Partner)
      13. Oktober 2009 03:22

      Wenn Sie wollen, koennen Sie mir ja Ihre e-mail-Adresse schicken und ich sende Ihnen dann eine Liste meiner Ideen. leokoller3@aol.com

    • E.L. (kein Partner)
      13. Oktober 2009 10:18

      Hab ich abgeschickt...

  49. Wolfgang Wildberger (kein Partner)
    12. Oktober 2009 09:11

    Ich bin immer noch erschüttert. Das Abservieren von Andreas Unterberger bei der bis jetzt einzigen Zeitung auf höchstem Niveau erinnert stark an Russland. So weit sind also unsere sog. Sozial-Demokraten doch nicht von den Kommunisten entfernt. Ekelhaft!

  50. Mirfuss (kein Partner)
    12. Oktober 2009 07:42

    Die Absicht, die hinter der Ablöse steht ist klar. Schwachsinn ist es trotzdem. Jetzt wird die Kolumne erst richtig interessant und ist als Blog weiter zugänglich. vermutlich ein Großteil jener. die die WZ als Druck- oder Onlineversion gelesen haben, werden auch den Blog lesen. Also was soll das bringen. Diese Allüren der SP Granden sind doch von vorvorgestern und passen gerade noch nach China. Auch dort werden die Bürgern trotz aller Zensur über das Internet informiert und werden früher oder später das Regime wegfegen. Das blüht auch der SP in Wien, nur wird man zum Fegen höchstens einen nassen Fetzen brauchen.

  51. Johannes Wächter (kein Partner)
    12. Oktober 2009 00:45

    Die Wahrheit tut einfach weh. Sie wird irgenwann einmal unerträglich, und deswegen wird sie beseitigt. Aber das geht nicht lange. Denn sie ist stärker und viel anziehender.
    Warum habe ich so gerne zur "Wiener Zeitung" gegriffen?
    Weil hier immer wieder aufrichtiger und authentischer Journalismus gepflegt wurde - gegen den Mains Stream - so deutlich und klar, das ich mir oft gedacht habe - "na derf er denn des - na hoffentlich halt er des aus" - aber so erfrischend und befreiend!

    Nun, jetzt darf er nicht mehr, zumindest in der Wiener Zeitung, aber ich hoffe doch sehr, dass diese Stimme nicht gänzlich zum Schweigen gebracht wurde.

    Auf jeden Fall ein ganz herzliches Dankeschön an Herrn Unterberger, für den bis jetzt eingesetzten Mut und für seine Treue zur Wahrheit!

  52. Silvia Berger (kein Partner)
    12. Oktober 2009 00:42

    Meine Empörung über Ihren eiskalten Putsch bei der Wiener Zeitung hat an Heftigkeit nichts verloren und ich habe sämtliche Inhaber eines Abonnements im Freundeskreis angeschrieben, dieses mit sofortiger Wirkung und entsprechender Begründung zu kündigen. Ich fürchte nur, daß damit die brutal agierenden Politiker keinesfalls zum Umdenken gezwungen werden, ist ihnen doch Machterhalt wesentlich wichtiger als Qualitätsjournalismus und freie Meinungsäußerung >>> eine Bankrotterklärung unserer vielgerühmten Vorzeigedemokratie!
    Eine Bitte hätte ich noch, sehr geehrter Herr Unterberger! Scheuen Sie sich nicht, bei Bedarf um finanzielle Unterstützung zu ersuchen, damit Sie uns wenigstens in dieser Form hier erhalten bleiben. Ich kenne genug, die gerne ihren Beitrag dazu leisten würden - besonders die nunmehrigen, zahlreichen Ex-Abonnenten der Wiener Zeitung!
    Liebe Grüße und ich wünsche Ihnen von ganzem Herzen gutes Gelingen! S.B.

    • Dkfm. Walter Kyral (kein Partner)
      12. Oktober 2009 09:48

      Der Bitte von Frau Silvia Berger schließe ich mich gerne an.

  53. Gregor Jansen (kein Partner)
    11. Oktober 2009 22:15

    Lieber Herr Unterberger,
    es wurde schon oft betont, wie bedauerlich und ärgerlich die Art und Weise ist, mit der man sich Ihrer entledigt hat. Um so erfreulicher, dass Sie - was Ihnen aber auch kaum ähnlich gesehen hätte - sich nicht so einfach schweigend zurück ziehen, sondern der österreichischen Medienwelt (vorerst - man darf ja noch hoffen, dass sich irgend eine Qualitäts-Zeitung einen derart eloquenten auf dem freien Markt erhältlichen Kolumnisten nicht durch die Lappen gehen lässt) zumindest als Blogschreiber erhalten bleiben.
    Schämen sollten sich die Herrschaften, die Ihnen jetzt perfiderweise Vorwürfe machen ("skandalöse" Ansprüche - die nichts anderes sind als das Recht auf Vertragserfüllung seitens des Arbeitgebers, FPÖ-Nähe ...). Besonders ungustiös empfinde ich den Kommentar des Herrn Fleischhacker in der Presse, der offenbar an einem journalistischen Übervater seine Komplexe abzuarbeiten versucht.
    Jedenfalls freue ich mich auf viele weitere lesenswerte und treffende Kolumnen!
    Mit einem lieben Gruß - auch an das engagierte Team im Hintergrund!
    G. Jansen

  54. GastRitus (kein Partner)
    11. Oktober 2009 21:20

    Den hämischen Schreibern der österreichischen Medienlandschaft ins Stammbuch:

    "Wer sich als Ruderer im undichten österreichischen Pressefreiheits-Boot darüber freut dass die Regierung ein weiteres riesiges Leck auf der vorderen rechten Seite geschlagen hat, während man selbst glücklicherweise links hinten sitzt, ist zu bedauern."

  55. Tweets that mention In eigener Sache « Andreas Unterbergers Tagebuch -- Topsy.com (kein Partner)
    11. Oktober 2009 20:50

    [...] This post was mentioned on Twitter by Andreas Unterberger. Andreas Unterberger said: Unterbergers Tagebuch: In eigener Sache - http://bit.ly/zWD7w [...]

  56. Brigitte Imb (kein Partner)
    11. Oktober 2009 20:16

    Ich denke es ist kein unseriöser Vorschlag einen Verein oder ähnliches zu gründen, um den Erhalt dieser Seite zu gewährleisten, bestimmt gibt es genügend Sympathisanten mit ähnlichem Gedankengut.
    Zeigen wir doch den "Peudalisten" (Parteien, Politiker, Parlamente), dass es machbar ist, seriöse, öffentliche Informationen und Diskussionen zu gestalten, ohne hunderttausende Euros einzusetzen, bzw. zu verschleudern!
    Wichtig ist, dass WIR alle diesen Blog weiterverbreiten!

  57. Panos, Ing. Karl Helmut (kein Partner)
    11. Oktober 2009 19:30

    Sehr geehrter Her Chefredakteur,
    war seit Langem begeisterter Leser "Ihrer" Winer Zeitung!
    Wie viele Andere, nicht immer mit Ihrer Sichtweise im "Tagebuch" einverstanden aber doch sehr oft!
    Ihre Prognose über die Entwicklung des "christlichen Abendlandes in Wien" - mit welcher ich sehr übereinstimme, hat in mir den Gedanken aufkeimen lassen, dass Ihnen, zum Unterschied von gewissen Politkern, wahrscheinlch die Erfahrung mit einer türkischen Freundin zu fehlen scheint!? Sie sollten das aber nicht als Aufforderung nehmen um dieses nach zu holen!!! NUR: Was tun wir dagegen??? HCS wählen?? mfg Karl PANOS

  58. Josef Maierhofer (kein Partner)
    11. Oktober 2009 19:28

    Ich würde mich freuen, wenn das mit Resourcen und Mitarbeitern, etc. für Dr. Unterberger bald kein Problem mehr sein müsste.

    Eventuell könnte ein Verein oder GMBH gegründet werden, die Dr. Unterberger diese Sorgen abnehmen.

    Habne wir doch auch aufrechte Unternehmer im Land, oder ?

    • Ernst Heim (kein Partner)
      12. Oktober 2009 06:04

      Verein, GMBH oder Genossenschaft des Obligationenrechts

      "Die Genossenschaft ist eine als Körperschaft organisierte Verbindung einer nicht geschlossenen Zahl von Personen oder Handelsgesellschaften, die in der Hauptsache die Förderung oder Sicherung bestimmter wirtschaftlicher Interessen ihrer Mitglieder in gemeinsamer Selbsthilfe bezweckt."

      http://www.admin.ch/ch/d/sr/220/a828.html

    • Josef Maierhofer (kein Partner)
      13. Oktober 2009 19:19

      Schreiben wir halt statt GMBH einfach: GMBH oder eine Form der Organisation, die die wirtschaftlichen Belange einer solchen Plattform abdecken kann. So sollten die 'bestimmten wirtschaftlichen Interessen der Betreiber' einer eventuellen GMBH einfach die Verbesserung des Meinungsaustausches und die Erhöhung des Grades an Ehrlichkeit als Ziel haben zur Verbesserung und Bereicherung der gesamten Medienlandschaft und der Gesamtwirtschaft und der österreichischen Gesellschaft, die ja tatsächlich im Argen liegen. Das meine ich unter 'aufrecht' und auch die Ehrlichkeit erkannte unangenehme Dinge und Entwicklungen anzusprechen oder ehrliche Kritik zu üben oder zu diskutieren. Nur so können wir uns weiter entwickeln und fortbilden und voneinander lernen.

  59. E.L. (kein Partner)
    11. Oktober 2009 19:23

    Wie machen wir das nur?
    Gerne würde ich dafür bezahlen, dass Sie hier weitermachen. Zumind. soviel wie das ABO der WZ gekostet hat oder einen monatlichen Beitrag. Es ist mir unangenehm, so eine Qualität kostenlos zu bekommen.

    • C.S. (kein Partner)
      11. Oktober 2009 19:28

      Ich wollte mit identischem Inhalt ähnliches schreiben. Sie sind mir zuvorgekommen! Zumindest soviel wie das ABO gekostet hat.....................

    • Stefan (kein Partner)
      11. Oktober 2009 23:59

      Die Seite sollte auf jeden Fall kostenpflichtig sein. So könnte Hr. Unterberger mit der Seite wachsen und etwas neues schaffen. Die Zeit der Printmedien neigt sich onehin mehr und mehr dem Ende zu und bezahlte Onlineangebot sind sicherlich die Zukunft.

    • E.L. (kein Partner)
      12. Oktober 2009 06:36

      Stefan
      Ich glaube, die Angabe eines Kontos, auf das man freiwillig einzahlen kann, ist vorläufig besser. So wie ich meine Pappenheimer kenne, klicken sie sonst nämlich weiter, wenn es hier nichts zu lesen gibt.

      Im Prinzip kann man aber auch im Internet für eine Zeitung bezahlen, indem man den Zugang nur für registrierte User zulässt. Im Zuge der Anmeldung wird der entsprechende Beitrag gefordert. Jedes Monat bzw. Jahr wird man dann automatisch erinnert, den nächsten Beitrag zu bezahlen.

    • Martin Bauer (kein Partner)
      12. Oktober 2009 09:55

      Auch ich bin bereit, für eine Internetzeitung unter Ihrer Ägide einen Abonnementbeitrag zu leisten.
      Versuche gerade, mein Abo bei der WZ zu kündigen.
      Dieser Betrag stünde für Ihr Projekt zur Verfügung.

      Bitte Weitermachen Herr CR!

    • Josef Maierhofer (kein Partner)
      13. Oktober 2009 22:48

      Der ABO Preis von etwa 200,- EURO/Jahr wäre auch meiner Meinung nach OK.





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