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Der Bösmensch aus Berlin

Lesezeit: 4:00

Thilo Sarrazin: Wie konnte ein übler Mensch wie er nur so weit kommen und im Amt bleiben? Das ist ein großer Skandal.

Kurz die Vorgeschichte, für jene, die diese nicht präsent haben: Der deutsche Sozialdemokrat begann einst als Finanzverantwortlicher der Stadt Berlin mit beinharten – man könnte sagen: neoliberalen – Methoden die Sanierung des zuvor von der CDU zerrütteten Berliner Budgets. Er wurde trotzdem (oder gerade deswegen) sehr populär und Vorstandsmitglied der Deutschen Bundesbank. Nun jedoch sagte er in einem Interview über die türkischen und arabischen Einwanderer Sätze wie: Diese hätten „keine produktive Funktion, außer für den Obst- und Gemüsehandel“; sie produzierten „ständig neue kleine Kopftuchmädchen“; oder: „Die Türken erobern Deutschland genauso, wie die Kosovaren das Kosovo erobert haben: durch eine höhere Geburtenrate“. Mehr hat er nicht gebraucht und es bricht ein Sturm der politisch korrekten Empörung aus, in dem sogar sein Rücktritt gefordert und die Staatsanwaltschaft eingeschaltet wird. An dessen Ende steht eine Reaktion, die so skurril ist, dass man sogar in Österreich, dem Land barocker Schein- und Parallel-Aktionen, voll Neid auf die deutsche Bundesbank blickt: Sarrazin verliert strafweise die Zuständigkeit für den Bereich Bargeld, behält aber die Kompetenz für Informationstechnologie und Risiko-Controlling.

Ist das nicht wunderbar? Politisch inkorrekte Menschen dürfen nichts mehr mit Bargeld zu tun haben, sehr wohl aber mit der Risiko-Kontrolle - einem zumindest derzeit viel wichtigeren und heikleren Bereich. Das lässt jedenfalls einmal herzlich lachen: Vielleicht steckt da das Prinzip dahinter: „Nur Bares ist Wahres“. Inkorrekte Menschen sind hingegen dazu da, sich (mit schwierigen Aufgaben wie der Risiko-Kontrolle) die Finger zu verbrennen, weil sie sich eh schon den Mund verbrannt haben.

Die Reaktion zeigt aber nicht nur Heiteres, sondern auch Bedenkliches, nämlich, wie sehr sich die Vernunft aus der einstigen Weltzentrale der ökonomischen Vernunft verabschiedet hat. Man kann es freilich auch positiv sehen: In Deutschland ist die Political Correctness inzwischen nicht mehr stark genug, um einen Inkorrekten ganz aus dem Amt zu kippen. Immerhin war ja Deutschland das Land, wo einst ein Parlamentspräsident zurücktreten musste, weil er bei einer Gedenkrede zur NS-Zeit die Anführungszeichen nicht hörbar vorgelesen hatte (und Tugendwächter ihm vorwerfen konnten, er habe die Zitate aus dem nationalsozialistischen Denken als eigene Aussagen gemacht).

Die zweite Pointe ist, dass die ganze heuchlerische Aufregung diesmal einen Sozialdemokraten getroffen hat. Immerhin gelten diese ja (zusammen mit den Grünen) als die Erfinder der P.C.

Gewiss könnte man sagen, ein Zentralbanker hat sich mit öffentlichen Aussagen so zurückzuhalten, bis er am Schluss vom Frühstück bis zum Betthupferl nur noch einen einzigen Satz perpetuum mobilisiert: „Ich bin für mehr wirtschafts- und währungspolitische Stabilität.“ So lange aber solches nicht im Dienstvertrag steht, so lange sollte auch ein Bundesbanker Meinungsfreiheit haben und ähnliches sagen dürfen.

Ein österreichische Randpointe: Auch ein hiesiger Vizekanzler (und späterer Bundeskanzler) hatte einst beinahe zurücktreten müssen, als er in einem – nie wirklich zugegebenen – privaten Geplauder mit Journalisten den damaligen Chef der Deutschen Bundesbank als „richtige Sau“ bezeichnet hatte. Damals war der Sturm noch viel größer, war es doch ein konservativer Politiker, dem diese Äußerung entschlüpft ist, die dann von einem „Standard“-Journalisten in die Öffentlichkeit gespielt worden ist.

In Österreich fällt einem aber auch der Wiener Bürgermeister ein, der einst die Mitglieder einer Konkurrenzpartei als „Koffer“ bezeichnet hatte. Bei ihm gab es freilich – wenn man die medialen Machtverhältnisse in Wien kennt, müsste man eher sagen: natürlich – keine Rücktrittsaufforderungen oder Teilentmachtungen. Obwohl er seine Beschimpfung durchaus öffentlich und nicht nur privat ausgesprochen hatte. Nach dem Vorbild Sarrazin hätte eine Teilentmachtung wohl so ausgesehen: Michael Häupl bleibt Landeshauptmann, muss aber als Bürgermeister gehen . . .

Und die Formulierungen Sarrazins selbst? Hätte man das nicht höflicher und P.C.-mäßig ausdrücken können? Ja, freilich! Etwa so:

„Wir müssen den Integrationsproblemen unserer arabischen und türkischen Mitbürger und insbesondere junger Mitbürgerinnen verstärkte Aufmerksamkeit zuwenden und ihre skandalöse Diskriminierung bei der Suche nach produktiven Arbeitsplätzen durch ein Milliarden-Hilfsprogramm und Bevorzugung bei der Arbeitssuche beenden. Damit die begrüßenswerte Bereicherung durch die Zuwanderer und ihre Nachkommen nicht zu so negativen Folgen wie im Kosovo führt, wo die ehemalige Mehrheitsbevölkerung erst durch einen Krieg in die Schranken gewiesen werden musste, sollte auch ein Integrationsministerium gegründet werden, das von einem Angehörigen der diskriminierten Gruppe geführt wird.“

So lesen wir es ja fast täglich und sollten uns korrekterweise nun fragen: Ist dieser Sarrazin nicht lernfähig? Gehört er nicht in ein Umerziehungslager? Und sind die Deutschen, die in ihrer großen Mehrheit Sarrazin und nicht den Korrektheitswächtern zujubeln, jetzt nicht endgültig als ewige Nazis entlarvt?

Aber vielleicht kann man Sarrazin auch zuhören und nachdenken, ob er irgendwo die Unwahrheit gesagt hat. Ob es nicht gerade so deutliche Worte braucht, um eine Diskussion anzustoßen. Ob die Meinungsfreiheit wirklich schon so eng gezurrt ist, dass da Staatsanwälte ernsthaft eine Anklage prüfen. Ob man die Türken und Araber nicht in Wahrheit viel stärker zur Integration und zu einem Verzicht auf atavistische Traditionen zwingen müsste.

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alle Kommentare

  1. Dr. Peter Mitmasser (kein Partner)
    26. Oktober 2009 18:32

    Was hilft das alles? Eine müde Gesellschaft wird von jungen, hungrigen anderen Gesellschaften übernommen. Das war schon beim alten Rom so. Wir kapitulieren, ohne gekämpft zu haben.
    Nimmt die EU die Türkei auf, so wird diese in wenigen Jahren angesichts ihres Bevölkerungswachstums das größte nationale Kontingent im EU-Parlament stellen, aus Muslimen (oder Islamisten?). Die ersten Rufe nach Einbau der Scharia in die westliche Gesetzgebung sind jetzt schon laut geworden. Zuerst in Schweden - dort wollten die islamischen Zuwanderer eine Paralleljustiz für die Parallelgesellschaft, jetzt auch in Österreich.
    Vielleicht hacken sie dann Bankmanagern ( auch Bankstern genannt) bei solchen Geschäften, wie sie zur Weltwirtschaftskrise geführt haben, und Korruptionisten die Hände ab?
    Das wär ja glatt eine positive Auswirkung.

  2. Silvester Aser (kein Partner)
    21. Oktober 2009 08:47

    Hab mich sehr gewundert, daß ein Roter (Sarrazin) Gnade findet vor den gestrengen Augen des Herrn Dr. Unterberger - bis ich kapierte, daß dieser Rote ein Neoliberaler ist! Da wars dann klar! Seine durchaus richtigen Aussagen zu den Problemen mit den Immigranten sind nur das Deckmäntelchen um uns wieder einmal den Neoliberalismus unterzujubeln, was ja der tiefere Sinn des Wirkens Herrn Dr. Unterbergers ist!

    • Erich Bauer (kein Partner)
      22. Oktober 2009 09:24

      Auch ein "Roter" trifft vereinzelt durchaus richtige Aussagen. Die Anerkennung durch "Neoliberale" ist jedem gewiss, dessen Aussagen einer Überprüfung durch die Vernunft standhalten. Linksideologen haben es da viel schwerer. Außerhalb des "Rudels" hat nichts Gültigkeit. Passend dazu ein nur leicht abgewandeltes Faust-Zitiat: "Er ist wie ein Tier auf dürrer Heide / herumgeführt im Kreis / und ringsherum ist grüne Weide."

      Im übrigen: historisch war der "Neoloberalismus" eine Reaktion auf den Laissez-faire Kapitalismus. Richtigerweise haben die "Neoliberalen" erkannt, daß eine Marktwirtschaft, so sie funktionieren soll, strenge Regeln braucht. Regeln die vom Saat festgelegt werden müssen. Für Ddie jetzige und noch kommende Krise ist der Laissez-faire-Kapitalismus verantwortlich. Und zu einem guten Teil auch der Sozialismus. Neigt er doch seiner Natur nach zu monoppolistisch/oligarchisch, wettbewerbsfeindlichen Strukturen. Die Negativbesetzung des Wortes "Neoliberalismus" ist demgemäß eine intellektuelle Fehlleistung. Bitte weitersagen.

    • E.L. (kein Partner)
      22. Oktober 2009 22:58

      Erich, das haben Sie sehr gut gesagt.

  3. beatrix (kein Partner)
    19. Oktober 2009 16:30

    Lesenswert :
    http://www.ftd.de/politik/deutschland/:kolumne-horst-von-buttlar-mit-hitler-in-der-endlosschleife/50024996.html

    Das im Grunde brünstige Hitler-Verhältnis muss es sein, das Gutmenschen dazu veranlasst, Kopfjagd auf Klartexter zu betreiben.

    Merken wir überhaupt, wie eine notorisch schlecht infomierte, aber mit Dreschphrasen bestens ausgestattete und sich moralisch höherwertig dünkende Spezies die alleinige Hoheit darüber beansprucht, was gedacht, gesonnen und gesagt werden darf ?

    Wer sind diese neurotisch getriebenen Nieten, denen offenbar nicht beizukommen ist ? Haben wir es echt nötig, auf die überhaupt zu hören ?

    Meine Empfehlung daher : Sofort kontern und die perfiden Psychotechniken der Linksgrüngutmenscheln entlarven! Im Grunde handelt es sich nämlich um einen Krieg politischer Masochisten gegen jede Vernunft, die es allerdings sträflich verabsäumt hat, Gutgemenschel dauerhaft in die Strenge Kammer zu sperren. Ja - sperren !

    • Albert Beronneau (kein Partner)
      19. Oktober 2009 16:56

      Großartig Beatrix, sowohl der Artikel in der Financial Times als auch Deine Replik! Erstaunlich dass dieses mainstream Organ so etwas bringt, na wer weiß wie lange sich der Autor noch halten wird? liebe Grüße

  4. Raphael (kein Partner)
    18. Oktober 2009 19:49

    Haben wir schon wieder ein Problem mit der Unterschicht?
    http://www.gedenkstaettesteinhof.at/img/view/22.jpg

    • A.B. (kein Partner)
      18. Oktober 2009 20:42

      Da muß halt dann wieder die Nazikeule her! Absolut instinkt- und pietätlos gegenüber den angedeuteten Opfern.

    • Norbert Mühlhauser (kein Partner)
      19. Oktober 2009 09:31

      Passt wie die Faust auf's blaue Auge.

      Oder anders ausgedrückt: Erinnert fatal an eine falsch gelöste Intelligenztest-Aufgabe.

  5. Dirk Dietrich (kein Partner)
    17. Oktober 2009 19:22

    Es ist immer wieder der gleiche Tanz hier in Deutschland. So bald sich jemand kritisch gegenüber Zuwanderen äußert ist er dunkelbraun von seiner Einstellung her und gehört mundtod gemacht.

  6. Rudolf Haubert (kein Partner)
    17. Oktober 2009 16:37

    Während die deutsche Linke sich gegenüber dem Islam durch vorauseilende, unkritische
    Hörigkeit auszeichnet, werfen konservative Kreisen richtigerweise die Frage nach den
    eigentlichen Inhalten dieser Religion auf und äußern die Sorge, ob es sich beim Islam im Kern tatsächlich um eine Ideologie handelt, die auf ein multikulturelles, gleichberechtigtes
    Miteinander abzielt oder eher auf unilaterale Dominanz gegenüber allen anderen
    Weltanschauungen und gesellschaftlichen Lebensentwürfen.
    Die intensiv geführte konservative Diskussion über den Islam verdrängt allerdings, dass der Islam uns eigentlich mehr oder weniger gleichgültig sein könnte, wenn er sich nicht aufgrund einer vollkommen irrationalen staatlichen Einwanderungspolitik zunehmend in unserem Land ausbreiten würde. Das Vordringen des Islam in Deutschland ist daher in erster Linie eine unmittelbare Folge staatlichen Handelns und somit Symptom und Ausprägung, aber nicht die eigentliche Ursache der heutigen verfahrenen Verhältnisse.

    • Brigitte Imb (kein Partner)
      17. Oktober 2009 17:06

      Das ist ja das Unverständliche an den RotGrünen, sie biedern sich einer nicht säkularen Gruppe an.

    • Erich Bauer (kein Partner)
      20. Oktober 2009 12:41

      Zum Islam fällt mir ein: Betrand Russel (Geschichte des Abendlandes), Oriana Fallaci (Die Wut und der Zorn) und Michel Houlebeque (Elementarteilchen). Alle drei lassen sich nicht wirklich dem konservativen Lager zuordnen. Daher werden sie von RotGrün peinlich verschwiegen.
      RUSSELS Befund: "Der Islam ist ein regional unterschiedlicher Aberglaube"
      FALLACI: kann ich als Lektüre nur empfehlen. Sie stellt klar, daß der Islam nicht mit den 1001 Nachtgeschichten übereinstimmt.
      HOULEBEQUE: nach 9/11 (also 10/11). "Der Islam ist die derzeit dümmste Religion auf der Welt"
      Ich denke, daß man auch diese monotheistische Religion der kritischen Vernunft aussetzen muß. Von den heutigen Schariaknechten- und mägden kann man das nicht mehr erwarten. Sie haben sich im Kampf (in den meisten Fällen war es eher geschmackloses Gegeifer) gegen das Christentum verausgabt.

    • Erich Bauer (kein Partner)
      20. Oktober 2009 13:03

      KORREKTUR: Oriana Fallaci (Die Wut und der STOLZ)

  7. Von Renneberg (kein Partner)
    17. Oktober 2009 14:58

    ich darf einen link dazu stellen, ganz interessant, die deutsche bundesbank, allen voran weber wußten - und kannten den inhalt des interviews von herrn sarrazin....

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,655709,00.html

    • Martin Bauer (kein Partner)
      17. Oktober 2009 15:13

      Danke für den Link.

      Spiegel on-line am 5.10.2009:

      Anschließend übermittelte die Bank die endgültige Fassung an "Lettre". Bundesbankchef Axel Weber kannte den Text bereits vor der Drucklegung; sein Pressechef protestierte offenbar - jedoch erst, als das Erscheinen des Interviews nicht mehr aufzuhalten war.

      Spiegel on-line am 17.10.2009:

      Mit der Freigabe des Interviews hat sich Sarrazin damit über die Empfehlung, ja Warnung, von Weber hinweggesetzt und seine Uneinsichtigkeit demonstriert.

      Also hat Weber jetzt den Text abgelehnt, oder nicht? Oder nur sein Pressesprecher?

      Ich ann nur jedem Interessierten die Lektüre von
      Jan Fleischauer
      "Unter Linken" von einem, der aus Versehen konservativ wurde,
      empfehlen.

      rowohlt 2009 isbn 978 3 498 02125 2

    • A.B. = Albert Beronneau (kein Partner)
      17. Oktober 2009 15:42

      Tja, da werden dann ja die "Gutmenschen" voraussichtlich bald die Ablösung des ganzen Bundesbank Vorstands fordern!

  8. Alfred Kraker (kein Partner)
    17. Oktober 2009 10:55

    Dr. Unterbergers Text "Der Bösmensch aus Berlin" (Thilo Sarrazin) betreffend aktuelle "Political Correctness" ist herrlich treffend. Zusätzlich verdient er einen Kabarett- und Kleinkunstpreis !

    • Von Renneberg (kein Partner)
      17. Oktober 2009 14:59

      http://www.konservativ.de/epoche/139/epo_139t.htm

      über den tugendterror....

  9. raeter (kein Partner)
    17. Oktober 2009 10:14

    Wie will man Probleme lösen, wenn man sie leugnet?

  10. beatrix (kein Partner)
    17. Oktober 2009 09:49

    Die Integrationsindustrie ist ein Fass ohne Boden.

    Je mehr an Aufwand investiert wird, desto entmutigender die Ergebnisse.
    (Investition als Teufelskreismotor ?)

    Nicht zu vergessen auch das enorme Arbeitsbeschaffungspotenzial für ein wachsendes Heer von "Experten" und Helferlein....

  11. Müller (kein Partner)
    16. Oktober 2009 23:15

    Integration ist das Gegenteil von Multikulti. Da es sich nun schon bis zu den Sozialdemokraten herumgesprochen hat, dass Integration wichtig ist, könnte man relativ sicher sein, dass Multikulti gescheitert ist.

    Ist der Spuk jetzt also endlich vorbei? Nein, denn man arbeitet lediglich an einem Etikettenschwindel.

    Da die Politisch Korrekten keinerlei Druck oder Zwang auf Menschen aus fremden Kulturkreisen ausüben wollen, aus Angst, diese würden sich dann "assimilieren", übt man viel lieber Druck und Zwang auf bereits integrierte Menschen = Einheimische aus, auf die fremden Sitten und Gebräuche Rücksicht zu nehmen. Zusätzlich gibt es bei UPC türkische Fernsehsender, zwei türkische Kinos in Wien, Türkisch-Matura und jede Menge Dolmetscher auf allen Ämtern und sonst. öffentl. Einrichtungen. Fr. Salomon von der Presse empfiehlt heute sogar Sozialarbeiter und Psychologen, die den Lehrern von "Problemklassen" in "Problembezirken" zur Seite gestellt werden sollten. Sie sollen bei Konflikten zw. den "Ethnien" vermitteln. Sonst noch was?

    Was ist da passiert? Ich glaube fast, es ist so, dass man uns neuerdings Multikulti unter dem Decknamen "Integration" verkaufen will.

    Zurück an den Start also: Integration ist eine Bringschuld der Immigranten.

  12. Brigitte Imb (kein Partner)
    16. Oktober 2009 20:56

    Werte Leser,

    bitte beachten Sie auch die Seite

    "Tagebuch geht weiter".

    Danke, B. I.

    • Ernst Heim (kein Partner)
      16. Oktober 2009 21:00

      @ Brigitte Imb

      Meinst du http://www.andreas-unterberger.at/2009/10/tagebuch-geht-weiter/comment-page-1/#comment-495 ?

    • Brigitte Imb (kein Partner)
      16. Oktober 2009 21:13

      Ja, natüüüürlich!

    • Herby (kein Partner)
      16. Oktober 2009 21:13

      Seit es diesen Blog www.andreas-unterberger.at gibt habe ich gar kein Bedürfnis mehr die Seite der Wiener Zeitung an zu klicken. Vor zwei Wochen noch war ich dort Stammgast und da hätte ich mir diese Entwicklung nicht gedacht.

      Mir fehlt die Seite der Wiener Zeitung überhaupt nicht, seit ich hier Stammgast bin. Darf ich fragen wie es den anderen mit dieser Umstellung geht? Hat jemand Probleme mit der "Entwöhnung"?

    • Brigitte Imb (kein Partner)
      16. Oktober 2009 21:21

      @Herby

      Außer die regionale "Schundpost" durchzublättern, lese ich nur noch online Zeitungen, damit kann ich das Wesentliche erfahren. Mein momentanes Freizeitpotential widme ich dem Unterberger Blog.

    • M.B. (kein Partner)
      16. Oktober 2009 21:30

      Ich finde es bemerkenswert, dass sich in so kurzer Zeit eine Community aufgebaut hat, die Initiativen ergreift und sich wohltuend von den Internetforen diverser österreichischer Medien abhebt.
      Selbstverständlich bin ich gerne bereit, meinen finanziellen Beitrag für den Erhalt dieser Seite zu leisten, meine aber doch, dass Peter.C. recht hat, wenn er meint, dass dies vorher von Herrn Dr.Unterberger abgesegnet bzw. fix verlinkt sein sollte.

      PS:
      Liebe Brigitte!
      Warum kopierst Du nicht den Text von Herrn Heinz Heim hier in Dein Posting?
      Gibt es da einen Grund, der dagegenspricht?

    • M.B. (kein Partner)
      16. Oktober 2009 21:32

      :-) Herby!
      Keine Nebenwirkungen, ausser dass ich mir die Abogebühr spare und bessere Beiträge registriere.

    • Brigitte Imb (kein Partner)
      16. Oktober 2009 21:44

      @M.B.

      Der link existiert in 2 Themen und wie Sie/du? bereits anmerkten, nicht ohne DR. U., wollte ich auch nicht übermäßig indiskret sein. Es sollte ein dezenter Hinweis für Sympathiesanten sein.

      p.s. Hat 'man' in diesem Blog nicht das Bedürfnis, sich mit vollem Namen vorzustellen?

    • Brigitte Imb (kein Partner)
      16. Oktober 2009 21:46

      Entschuldigung, nicht der link, sondern der Hinweis ist in 2 Themen.

      Meinerselbst ist pc unterbemittelt.

    • Peter C. (kein Partner)
      16. Oktober 2009 22:16

      Brigitte und Ernst

      Ich schließe mich da der Meinung von M.B. an. Ich möchte mich sehr gerne bei Hrn. U. bedanken und auch etwas auf ein von ihm zur Verfügung gestelltes Konto einzahlen.

      Seine braven Helferlein könnten rechts unter den Links ein neues Kasterl anhängen und unter "Konto" SEIN Konto verlinken.

    • E.L. (kein Partner)
      16. Oktober 2009 22:24

      Habt ihr das mit Hrn. U. besprochen? Weiß er davon?

    • Brigitte Imb (kein Partner)
      16. Oktober 2009 22:24

      @Peter C.

      Ich denke die Situation wird geklärt/bereinigt.

      Danke

    • Ernst Heim (kein Partner)
      16. Oktober 2009 22:54

      @E.L.

      « Es ist leichter um Vergebung als um Erlaubnis zu bitten. »

      Wollen Sie Rechnungsprüfer werden ?

    • Müller (kein Partner)
      16. Oktober 2009 23:25

      Ich schlage vor:
      Frage an Hrn. Dr. Unterberger:
      Viele Leser wollen sich für Ihre ausgezeichnete Arbeit bedanken und wir ersuchen Sie daher, uns auf dieser Seite Ihre Bankverbindung anzugeben.

      Es wird Ihnen vielleicht unangenehm sein, etwas von uns anzunehmen. Aber wir bekommen von Ihnen bereits so viel geschenkt und das ist uns auch unangenehm.

      So oder so ähnlich.

    • E.L. (kein Partner)
      16. Oktober 2009 23:42

      Lieber Ernst Heim!
      Es geht Ihnen und Brigitte wie vielen hier. Das Tagebuch von Hrn. Dr. U. soll es noch recht recht lange geben. Vielleicht steht demnächst sogar ein unabhängiges - nicht ganz unpolitisches - Online Magazin hier.
      Wir wollen danken und unser Scherflein dazu beitragen.
      Was aber ist, Hr. Heim, wenn Hr. U. gar nichts annehmen will? Deswegen habe ich gefragt.
      Aber ich meine, dass der Weg, den Müller vorgeschlagen hat, der gangbarste ist.

    • M.B. = MartinBauer (kein Partner)
      17. Oktober 2009 10:11

      Liebe Community!
      Habe kein Problem, meinen Namen zu nennen. Ich wollte nur einmal abwarten, wie sich das Niveau dieses Blogs entwickelt. Michi_Austria scheint Gott sei Dank noch nicht den Weg hier her gefunden zu haben :-)
      M.B 0 Martin Bauer
      ok?

  13. Alwin Häle (kein Partner)
    16. Oktober 2009 20:13

    Wehren wir uns, es ist nicht erlaubt die Wahrheit zu sagen, es ist nicht erlaubt auf Fehler der Politik hinzuweisen, es ist nicht erlaubt Ross und Reiter zu nennen.

    Der Bote mit der schlechten Nachricht wird bestraft.

    Es ist eine Tatsache, dass sich die Integrationsverweigerer aus Türken und Arabern zusammensetzen, dass diese Bevölkerungsgruppen in Bildung und Ausbildung allen anderen stark nachhinken.

    Was verbindet Türken und Araber, richtig die menschenverachtende Lehre des Islam.

    Das hat sich auch Herr Sarazin nicht zu sagen getraut, dann wäre die Kritik noch ärger ausgefallen.

  14. beatrix (kein Partner)
    16. Oktober 2009 18:54

    Kanonisches Stigmata-Lallen (Rassismus ! Hetze! Xenophobie!), getragen von gutmenschlicher Esoterik und volkspädagogischer Dressur seitens der Korrektheitsallianzen haben eine Arena vorbereitet, in welcher es sich ausgezeichnet Köpfe von Klartextern jagen lässt. Am Ende wartet die beklatschte Hinrichtung.

    Kenn wir das ? Sind die Korrekten nicht etwa doch die Reinkarnisten der 1933-er ?

    • beatrix (kein Partner)
      16. Oktober 2009 19:46

      Ein Gutmensch rastet aus und gibt "Nazi-Alarm" :

      http://www.pi-news.net/2009/10/ein-gutmensch-rastet-aus/

    • E.L. (kein Partner)
      16. Oktober 2009 20:18

      @Video - manchmal habe ich den Eindruck, das sind Aliens. Fast alle sind schon befallen und wir sind die letzten echten Menschen...

    • M.B. (kein Partner)
    • E.L. (kein Partner)
      16. Oktober 2009 20:48

      M.B.?
      Scrollen Sie im Link von beatrix runter und geben Sei sich "Poseners Bullshit". Ich meine, was ist das nur? Gehirnwäsche? Der ist doch gar nicht mehr sein eigener Herr, geschweige denn Herr seiner Sinne...

    • Josef Maierhofer (kein Partner)
    • M.B. (kein Partner)
      16. Oktober 2009 21:40

      :-) E.L.
      Ach! Hier fühl ich mich wohler :-)

  15. Josef Maierhofer (kein Partner)
    16. Oktober 2009 17:02

    Jeder Wiener Gemeinderat muesste als Vorbedingung 1 Jahr Wohnen am Reumannplatz in Wien erfüllt haben, bevor er die Lizenz zum Regieren in Wien bekommt. Auch der Herr Bürgermeister !

    Es sind nicht immer die Besten, die wir hier aufnehmen.

    Mein Nachbar ist Armenier, Asylsuchender ohne Ausweis, weil ihm das Asylgericht diesen seit einem Jahr nicht mehr gegeben hat und daher gezwungen von der Sozialhilfe zu leben. Vorher hatte er Arbeit mit dem Asylausweis und die Firma würde ihn auch weiter brauchen können. Er hat gesagt, dass die Österreicher dumm sind. Nur solche dürften seiner Meinung nach hier bleiben, die hier Arbeit haben, solange sie nicht Österreicher sind. Wenn man hier für 'nix Deutsch' mehr bekommt als daheim für Arbeit, ist die Schlepperei ein rentabler Wirtschaftszweig.

    Nun zur Integration:
    Wir bauen für alle Religionsgemeinschaften Gebetshäuser mit und unterstützen die fremden Kulturvereine, auch dann, wenn in Istanbul Christen ermordet werden.
    Wenn Ausländer in Arabien vor Gericht gestellt werden, weil sie in einem Touristenhotel zu Ramadan am Tag was gegessen haben, dann ist es unser Recht auch hier in Wien für Ordnung zu sorgen, für die Einhaltung von Nachtruhe und Hupverbot in der Stadt, für das ordentliche Benehmen von Mensch zu Mensch, für die Vermeidung von Verschmutzung auf öffentlichen Flächen. Es würde hier niemanden einfallen, einen Türken, Araber oder ein Mitglied einer sonstigen Religions- oder Kulturgruppe zu ermorden oder vor Gericht zu stellen, weil er am Karfreitag Fleisch (Rindfleisch) gegessen hat.

    Es gäbe am Reumannplatz für Dr. Häupl's neue Ordnungsmacht genug zu tun. Was tut er aber: er schickt Tag für Tag den Putz- und Instandsetzungstrupp der MA 48 um den Mist wegzuräumen, der dem Mob (jedweder Abstammung) die Selbstkontrolle abnimmt. Auch das ist ein Zeitzeichen: Gratiszeitung an den Mob. Der Mob kann ja nicht lesen, er zerreisst die Zeitungen und wirft sie auf den Boden, egal wo, überallhin. Zettelverteiler bauen einen Müllkreis um ihren Verteilungsplatz auf, weil jeder einen Zettel nimmt und wegwirft. Verwahrloste Jugendliche devastieren alles, was nur irgendwie devastierbar ist, Banden- (auch ausländische) kämpfen gegeneinander mit Schusswaffen und Messern.

    Die Wogen gehen hoch im Zielpunkt, wenn eine alleinerziehende Mutter mit 3 Kindern sich lautstark darüber aufregt, dass sie im Gemeindebau keinen Zuschuss zur notwendigen Wohnungssanierung in der Troststrasse bekommen hat, die Nachbarwohnung aber gratis für eine türkische Familie generalsaniert wurde.

    Die Türken ziehen dann oft gar nicht ein, weil ein anderes Mitglied der 'Grossfamilie' eine grössere Gemeindwohnung saniert bekommen hat. Lärmbelästigung hat Herr Dr. Häupl versprochen zu kontrollieren und die Einhaltung der Hausordnung. Na, viel Glück !

    Erinnern wir uns noch an den türkischen Vater, der mit der Bestätigung seines Bürgermeisters hier Kinderbeihilfe für 14 Kinder jahrelang erschlichen hat. Für die jugoslawischen Busreisen zum Arbeitsamt Graz zur Abholung der Sozialgelder, die tausenden täglichen Einbruchsfahrten, und ... und ...
    Das sind kriminelle Taten, die keinerlei Entschuldigung haben, genau so wie die 'armen' erschossenen Einbrecher. Jeder, der meint, wir brauchen keine Polizei, der soll einmal hier am Reumaqnnplatz wohnen - ohne Polizei ! (Die ist ja ohnehin überlastet und daher nicht mehr präsent hier.) Sind wir so dumm, das alles nicht zu begreifen, das hat solange System, solange wir diesem Missbrauch nicht entgegentreten. Wollen wir das alles nicht sehen ? Wohin schauen unsere Gutmenschen ? Ins Grüne ? ins Blaue ? Oder ist die Ampel rot ? oder gar schwarze Mattscheibe ?

    Also Integration von Verbrechern ? Nein, dafür bin ich nicht. Ich bin für die Aufnahme von ausländischen Menschen, wenn sie flüchten mussten (wirklich flüchten, nicht von Profibanden mit dem nötigen Antwortmaterial versorgt, um auszusehen, wie Flüchtlinge), wenn sie sich hier vorübergehend oder dauernd niederlassen wollen, all das können wir unterstützen, aber nicht die Aufnahme von Verbrechern, die dann alles abkarren, was nicht niet- und nagelfest ist, oder die sich hier einfach bedienen nach Belieben am Sozialsystem in der Bank (hinterlassen Schulden und hauen ab, oder überfallen die Bank einfach).

    Machen Sie einmal eine Meldezettelkontrolle als konzertierte Aktion im ganzen 10. Bezirk ! Die Ostautobahn wäre binnen Minuten nach Bekanntwerden dieser Aktion verstopft ....

    • Sam Lowry (kein Partner)
      16. Oktober 2009 17:25

      Ein Bekannter von mir hat einmal gesagt: „Ich habe ein Problem mit „Gesindel“, woher es kommt ist mir egal“. Dem kann ich mich nur anschließen. Gesindel zeichnet sich durch unkultivierte oder asoziale, möglicherweise auch kriminelle Verhaltensweisen aus.

      Wer Sozialleistungen ergaunert fällt bei mir in diese „Gesindel“-Kategorie. Ob Ausländer derartige Leistungen prozentuell öfter ergaunern als Inländer wäre zu analysieren. Wenn ich mir unsere Landsleute aber so anschaue bin davon nicht überzeugt.

    • Dr Michael Twardosz (kein Partner)
      16. Oktober 2009 17:51

      @ Josef Maierhofer & Sam Lowry
      Sam L. hat es auf den Punkt gebracht, was Josef M. sehr überzeugend berichtet. Aber bitte verstehen wir doch den bedauernswerten Herrn Häupl: falls die mit Gesi... (nein ich trau mich nicht) bezeichneten Personen überhaupt wählen gehen, wen werden sie dann ankreuzen?! Es ist schon zum Fürchten grauslich, den Grat zwischen den Abgründen Rudolfsheim links unten und Simmering rechts unten wandern zu müssen, durchzuschiffen zwischen der Skylla der potentiellen Rot- oder Nichtwählern unter den Migrationshintergründigen und der Charybdis der potentiellen Rot- oder aber Blauwählern. Ich möcht ja nicht in seiner Haut stecken, aber ich wär ja auch völlig ungeeignet zum Politiker...
      M.T.

    • M.B. (kein Partner)
      16. Oktober 2009 18:11

      Ich kann aus eigener, gegenwärtiger, leidvoller Erfahrung, nur den Bericht von Herrn Maierhofer bestätigen.

      Wiener Wohnen hat mir sogar ins Gesicht gesagt, dass ich mit meiner hohen Miete (freie Wohnung mit Baukostenzuschuss, Gemeinde Wien) meine türkischen Nachbarn finanzieren muss. Die Gesamtanlage muss sich rechnen. Ob das Geld vom Sozialamt kommt, von mir kommt oder ob die MA Lotto spielt. Wem kratzt's?

    • Josef Maierhofer (kein Partner)
      16. Oktober 2009 18:36

      @ Gesindel

      Ich habe früher einen Obdachlosen gekannt, der einmal Kellner war und durch Schicksalschläge obdachlos wurde. Er war immer höflich, kam mit seiner Sozialhilfe aus, war stets gut gekleidet und hat Arrangements getroffen, wo er übernachtet, wo er badet, etc.

      Das Gegenbeispiel, was ich auch als Gesindel bezeichne, liegt in der Passage am Karlsplatz täglich betrunken und ungustiös herum ....

      Die Definition von Gesindel ist treffend gelungen.

      Ich habe einen 88-jährigen einsamen alten Herrn in Betreuung, der mich gebeten hat, seinen Tod zu begleiten, weil er niemanden mehr hat. Der sagt das auch: ein Gesindel, wo man hinschaut. (Er wohnt auch im 10. Bezirk.)

    • Josef Maierhofer (kein Partner)
      18. Oktober 2009 01:20

      Zur DEfinition Gesindel:

      Könnte man nicht sagen, Gesindel ist jemand, der gegen sein eigenes Gewissen mehr nimmt als er zu geben bereit ist und damit Schaden anrichtet.

  16. Andreas Unterberger
    16. Oktober 2009 16:44

    Eine kleine Fußnote zur heftig diskutierten Unterscheidung Integration-Assimilation: Unsere Integration in die EU (EG) hatte bedeutet, dass wir uns zu 100 Prozent an deren Regeln anpassen mussten - allerdings mit Übergangsfristen und Hilfenn.
    Erst als wir ganz integriert=assimiliert waren, konnten wir auch (ein wenig) mitbestimmen wie es weitergeht, aber immer auf Grund der vorliegenden Rechtsordnung.
    a.u.

    • E.L. (kein Partner)
      16. Oktober 2009 16:53

      Bravo!

      Hab auch gerade darüber nachgedacht. Die Assimilations-Angst ist unbegründet. Man sieht es gut, wie es in England oder auch Amerika, den klassischen Einwanderungsländern, funktioniert. Alle fühlen sich als Amerikaner und leben auch so, aber die Traditionen aus den Herkunftsländern werden ungehindert ausgelebt, allerdings als Privatvergnügen, so wie man das ja auch mit der Religion zu halten hätte - das reicht von Folklore bis Kochkunst. Die Amerikaner jedoch würden nie auf die Idee kommen, ihnen diese Vereine und Verantstaltugen zu bezahlen...

    • M.B. (kein Partner)
      16. Oktober 2009 16:59

      Ich hoffe, meine kleine Diskussion mit Munition, stört das Forum nicht zu sehr.
      :-)

    • E.L. (kein Partner)
      16. Oktober 2009 17:10

      Aber nicht doch! M.B., danke, dass Sie sich dieses hartnäckigen Falles angenommen haben :-)

    • M.B. (kein Partner)
      16. Oktober 2009 17:48

      Auch hier gibt es eine Steigerunsform:

      integrieren - assimilieren - Identität wechseln.
      Ich meine, wir sind assimiliert in der EU. Integriert wäre zu wenig.
      Falls der Duden recht hat, verwenden wir das Wort Integration seit Jahren für den Begriff Assimilation.

    • E.L. (kein Partner)
      16. Oktober 2009 18:32

      Ich habe mir angewöhnt, Reizwörter zu entschärfen.
      Aber sagen Sie etwas anderes: Wie kommen Sie zu einem rot eingefärbten Namen?

    • E.L. (kein Partner)
      16. Oktober 2009 18:34

      Ich glaub, ich hab's - Webseite...

    • Brigitte Imb (kein Partner)
      16. Oktober 2009 20:10

      Sicher ein VIP *g*

    • E.L. (kein Partner)
      16. Oktober 2009 20:15

      *lol*
      Genau das dachte ich auch, weil A.U.s Name auch rot ist ;-)

    • Brigitte Imb (kein Partner)
      16. Oktober 2009 20:52

      Oh, dankeschön dem Moderator!
      @ E.L.
      "man" be(ob)achtet uns. *g*

    • Norbert Mühlhauser (kein Partner)
      16. Oktober 2009 21:36

      'Integration' im gegenständlichen Kontext ist eine soziologische Begriffsschöpfung, sprachlich zwar gleichbedeutend mit Eingliederung, hier aber als Synonym für Sozialisierung und Assimilierung gebraucht. Die Anpassung des österr. Rechtsbestandes an das Gemeinschaftsrecht kann nicht wirklich als Assimilation bezeichnet werden, allenfalls als Adaption oder Harmonisierungsmaßnahmen. Kommt es zur Assimilation, werden kulturelle Eigenheiten aufgegeben, was aber mit dem besagten euphemischen Begriff "Integration" nicht zum Ausdruck gebracht werden soll. Wie diverse ethnische Ghettos in den USA zeigen, war dort weder das eine noch das andere ein Thema, wohl weil sich der Aufnahmestaat als zu erhaben betrachtete. Deshalb gab es nur die folgenden Sanktionen: Missachtung der Gesetze, berufliche Stagnation wegen mangelnder Sprachkenntnisse, Verelendung wegen unzulänglicher Eingliederung in den Wirtschaftsprozess.

  17. Herbert Juster (kein Partner)
    16. Oktober 2009 16:34

    Ich möchte Herrn Dr.Unterberger dringend bitten den Link
    in seine Liste aufzunehm. Diese Adresse sei allen U.-Freunden und Diskutanten empfohlen.
    Insbsondere der dort zu findende Beitrag "Vom poliisch unerwünschten Randthema
    ins Rampenlicht der Medienöffenlichkeit" - (Eine Ergänzung des Themas "Bösmensch"
    hinsichtlich der Juden in Deutschland)

    • A.B. (kein Partner)
      16. Oktober 2009 17:20

      der link heißt http://www.gegenstimme.net/2009/10/11/vom-politisch-unerwuenschten-randthema-ins-rampenlicht-der-medienoeffentlichkeit/
      sehr lesenswert!!!!

    • M.B. (kein Partner)
      16. Oktober 2009 17:54

      Gut geschrieben. Gut (hoffe ich) recherchiert.

  18. Franz Deutschmann (kein Partner)
    16. Oktober 2009 15:37

    Unterberger for President!!!

    Genau so ist es!! Auch das linkslinke Österreich muß endlich kapieren, daß es einen Kampf der Kulturen gibt den es auch mit der Waffe in der Hand zu verteidigen gilt!

    • M.B. (kein Partner)
      16. Oktober 2009 15:49

      soweit würde ich nicht gehen.
      Wenn Sie aber als Waffe einen Aufschrei der Bevölkerung (Demonstrationen z.B.) meinen, kann ich Ihnen zustimmen.

  19. Brigitte Imb (kein Partner)
    16. Oktober 2009 15:03

    Diese Hetzjagd gegen alles und jene, die ihre Stimme gegen die ungezügelte Zuwanderung und Islamisierung erheben, nimmt mittlerweile nahezu kriminelle Züge an. Gewisse selbsternannte "Gutpolitiker" spielen sich als Exekuter gegen die heimische Bevölkerung auf und drängen diese noch, sich den uneingeladenen Gästen anzupassen.

    • A.B. (kein Partner)
      16. Oktober 2009 16:10

      Danke Brigitte Imb, dachte das wäre bereits Allgemeinwissen. Interessant dazu die Blogs in der gestrigen "Presse": "Wer einen Aufsichtsratsbeschluß nicht von einem Teilnehmerverzeichnis unterscheiden kann, sollte besser den Mund halten"!

    • Brigitte Imb (kein Partner)
      16. Oktober 2009 16:39

      Könnten Sie bitte den link hier rein stellen, danke.

    • A.B. (kein Partner)
      16. Oktober 2009 17:07

      Gerne, das war der Artikel in der "Presse" von gestern: Hundstorfer: Sozialsystem profitiert von Ausländern. http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/515166/index.do?from=gl.home_politik
      liebe Grüße

    • Brigitte Imb (kein Partner)
      16. Oktober 2009 19:59

      Danke.

      Ich hab´s nicht ganz "geschnallt", zahlen die Nichtösterreicher 1,5 Mrd. ein......und wieviel bekommen sie heraus?
      Oder bleiben tatsächlich 1,5 Mrd plus?

    • Brigitte Imb (kein Partner)
      16. Oktober 2009 20:04

      Auf meinen Eintrag erreichte mich die mail eines netten Bekannten, das möchte ich den Lesern nicht vorenthalten.
      ZITAT:
      "Es läuft ganz einfach darauf hinaus, dass Missstände nicht mehr kritisiert werden dürfen. Wenn es keine Missstände gibt muss man nichts unternehmen und der „Karren läuft weiter“ in Richtung Chaos und Anarchie."
      ________

      Genauso ist es, aber das trifft nicht nur bei der Asyldiskussion zu, sondern betrifft beinahe alle Bereiche des täglichen Lebens.
      Vor lauter "gender" beginnen die Menschen ihre eigene Identität und Tradition aufzugeben, getrauen sich Wertekonservatismus nicht mehr offen zu vertreten, denn das käme Hochverrat gleich, und wird natürlich mit der Nazikeule abgewürgt. Die Medien leisten ihren Beitrag dazu und versuchen uns zu suggerieren - wir wertekonservativ Denkenden sind urböse!
      Warum darf nicht unterschieden werden zw. Asylanten und Wirtschaftsflüchtlingen, für mich birgt das eine gr. Distanz in der Sache.
      Wer auch immer den Mut haben wird, Mißstände dieser Art abzustellen, natürlich in Anbetracht der geltenden Menschenrechte, wird künftig gute Chancen haben Wahlen zu gewinnen.

      B.

  20. Norbert Mühlhauser (kein Partner)
    16. Oktober 2009 14:49

    Auch auf die Gefahr hin, sich wieder zwischen alle Stühle zu setzen (links die großen, rechts die kleinen, ganz rechts die Pritschen) gehe ich einmal davon aus, dass grundsätzlich alle Lebens- und Gesellschaftsformen als Ausfluß menschlichen Strebens nach Gestaltung seiner Lebensbedingungen achtenswert sind. Jedoch zeichnet sich die abendländische Tradition dadurch aus, dass dem Individuum Freiheitsgarantien zuerkannt werden, so auch das Recht auf weltanschaulichen Ausdruck und auf erweiterte Plan- und Gestaltbarkeit seines eigenen Lebens durch politische Mitspracherechte. Letzteres wird u.a. durch das rechtsstaatliche Willkürverbot abgesichert.
    Diese Freiheitsbejahung ist aber stets bedroht, an inneren Widersprüchen zu zerbrechen. So kann die Freiheit nur im Respekt vor den Freiheiten anderer wahrgenommen werden (- nicht dass sie dort endete, was auf gegenseitige Einkerkerung oder auf eine privilegierte Klasse hinausliefe). So kann eine zivilisationstragende Moral nicht (bloß) individualisiertem Zweckdenken unterworfen sein. Weiters dient die Sexualmoral dazu, den Menschen vor dem zerstörerischen, weil fremdbestimmten Einfluss des Triebes und die Zivilisation vor den nachteiligen Folgen einer zu hohen Zeitpräferenz zu schützen. Auch kann das Recht allein schon kommunikationslogistisch nicht vom Volke ausgehen, weil Entscheidungsfindungsprozesse danach nicht abzuwickeln wären - in den griechischen Stadtstaaten funktionierte dies noch besser, aber auch nicht ohne ständestaatliche Ordnung. - Nur ein Kreuzerl unter eine Partei machen zu können, deren Vertreter in wesentlichen Dingen und gegen den Willen des Wählers eines Sinnes mit der andersgetönten Nomenklatura sind, kann schlecht als Volksgewalt iSd B-VG, Art 1, bezeichnet werden. Damit hängt zusammen, dass etablierten Parteien mit nebulosen Begriffsschöpfungen wie "Verfassungsbogen" anhand von Kriterien, die eiligst in jüngster Zeit medial zusammengeschustert wurden, offenbar ein Herrschaftsmonopol zugesichert werden soll.
    Nochmals zur abendländischen Tradition: Genauso war die abendländische Spiritualität, bevor sie sich in zahllose Ersatzreligionen oder esoterische Lehren aufzulösen begann, durch eine grundsätzliche Distanz zu weltlicher Macht gekennzeichnet. Konsequenterweise wurde die Botschaft Christi auch nicht als die eines miltärischen Triumphators verstanden. Glaubensverfolgungen hatten oft einen machtpolitischen Hintergrund, die meisten Scheiterhaufen brannten zu Beginn der Renaissance. Dies sei gesagt, ohne Gräuel der Inquisition im engeren, eigentlichen Sinne schmälern zu wollen.
    Langer Rede kurzer Sinn: Zwingen wir Immigranten etwas auf, berauben wir uns unserer eigenen Wurzeln. Besser ist's, erst gar nicht soviele Immigranten hereinzulassen, dass sie zur Bedrohung der zivilisatorischen Identität, wie obig zitiert, geraten könnten. Wenn aber schon zuviele drinnen sind, dann müsste man sowohl die vorgenannten Traditionen als auch die Exekutivgewalt stärken.

  21. A.B. (kein Partner)
    16. Oktober 2009 14:34

    Gratulation Herr Dr. Unterberger zu diesem Beitrag sowie auch zu Ihrer neuen Plattform, jeder Beitrag ist lesenswert und findet zumeist auch meine Zustimmung. Man sollte übrigens wirklich das ganze Interview lesen (Link wurde in einem anderen Kommentar bereits veröffentlicht). Was fehlt ist noch ein Beitrag Ihrerseits über die Aussage (schamlose Lüge) unseres Sozialministers, dass die Immigranten Nettozahler in unser Sozialsystem wären. Da lachen ja wirklich die Hühner! Weiter so Herr Dr. Unterberger!

    • Von Renneberg (kein Partner)
      16. Oktober 2009 14:52

      wie komme ich zu aussagen des herrn sozialministers bezüglich der nettozahler?

      haben sie da einen link oder nähere infos?

      besten dank!

    • Brigitte Imb (kein Partner)
      16. Oktober 2009 15:14

      http://www.news.at/articles/0942/11/253435/hundstorfer-attacken-so-land

      Bittesehr, es steht in allen Zeitungen das selbe.

    • Herbert Juster (kein Partner)
      16. Oktober 2009 17:58

      Danke für die freundliche Ergänzung meines empfohlenen Links "Gegenstimme"
      H,Juster

  22. Dr.HansJörg Schachner (kein Partner)
    16. Oktober 2009 14:23

    Wenn man Sarrazins Ausführungen und die Stellungnahme Henkels gelesen hat, muss man sich ehrlich die Frage stellen " what is the problem ? ".
    Man sollte schon Bedacht auf die Integrationswilligkeit nehmen und Maßnahmen davon abhängig machen.

  23. munition_23 (kein Partner)
    16. Oktober 2009 12:59

    welche ernstzunehmende diskussion wurde losgetreten? gar nichts wurde losgetreten und das ist ja das problem. mit flotten sprüchen ist es durchaus leicht aufmerksamkeit zu erhaschen, bzw. unhaltbare und ebenso naive vorwürfe vom zentralrat der juden einzuheimsen und als märtyrer "entmachtet" zu werden. aber bleiben wir mal realistisch. gerade durch solche emotionalisierenden aussagen wird eben gerade keine sinnvolle diskussion in die wege geleitet. oder glaubt man, dass die aussage faymanny über den halbtagsjob von lehreren eine sinnvolle bilungsdebatte hervorrufen wird? wann wird man endlich kapieren, dass intergration - und dazu braucht es eine sinnvolle diskussion darüber, was denn nun integration eigentlich ist und wie sie aussehen soll - nur funktionieren wird, wenn man endlich alle beteiligten ins boot holt. "wir deutschen sagen wie integration funktioniert" und wer bei uns bleiben will muss sich drann halten, funktioniert nicht un der praxis. und verdammt ja es gibt viel zu tun um ein friedliches miteinander zu ermöglichen, aber diese aussagen erschweren den dialog und regen eben nicht zu einer diskussion an, die erfolg haben wird.

    • Von Renneberg (kein Partner)
      16. Oktober 2009 13:10

      integration ist eine leistung dessen, der sich integriert.

      aber wir können ja gerne noch 100 jahre reden und plattformen gründen.

      am ende steht nur ein satz:

      integration ist eine leistung dessen, der sich integriert.
      (c by herrn sarrazin)

    • munition_23 (kein Partner)
      16. Oktober 2009 13:28

      @ von rennberg.


      eben nicht und das ist der ganz große irrtum. denn das was sie darunter verstehen nennt sich assilimierung.
      sollen die sich integrieren oder wollen wir jemanden integrieren?? eine nicht ganz uninteressante frage wie ich meine.....

    • M.B. (kein Partner)
      16. Oktober 2009 14:05

      Liebe Munition, welchen Kalibers auch immer!

      Da liegen Sie leider falsch!

      Integration lässt - um die moslemischen Problemkreise beim Namen zu nennen - immer noch die Faktoren Islam/Weltanschauung/Religion ausser acht. Man kann sich integrieren in die Arbeitswelt, in die Vergnügungswelt und in die ....?... tja, welche noch?

      Assimilation jedoch bedeutet Angleichung. Angleichung an unsere Gepflogenheiten, Sitten, an unsere Art, miteinander umzugehen und schliesst natürlich die Sprache, die Familiengestaltung, die Bildung und die Loyalität gegenüber Staat und Bürger mit ein.

      Weiters bedeutet dies aber auch ein 50%-zu-50%-Packet, welches von beiden Seiten zu daheb'n wäre. Derzeit ist das Verhältnis aber eher 90:10.
      Welcher Prozentsatz, wen repräsentiert, brauche ich doch nicht anführen, oder?

    • Von Renneberg (kein Partner)
      16. Oktober 2009 14:06

      @munition

      die frage stellt sich eher in die richtung: ist integration eine holschuld oder eine bringschuld?

      nun, wenn sie sarrazins worte lesen wie: männliche türkische schüler lassen sich von lehrerinnen nichts sagen, weil sie sich von frauen generell nichts sagen lassen, moslemische väter lassen ihre töchter nicht am turunterricht teilnehmen - den rest entnehmen sie dem interview im lettre national, dann sehe ich nicht ein mindestmaß an wollen, sondern erkennen wie sarrazin und viele andere genau das gegenteil.

      sohin ist jede bestrebung - also quasi mit gutem zureden - das zu verändern zum scheitern verurteilt.
      da können wir noch soviel investieren, wenn sich jemand nicht integrieren will, und das ist unzweifelhaft in den meisten der hier geschilderten fällen evident, dann relativiert sich auch die von ihnen gestellte frage.

    • Von Renneberg (kein Partner)
      16. Oktober 2009 14:14

      hier nochmals der link mit dem gesamten interview von sarrazin:

      http://www.lettre.de/aktuell/86-Sarrazin.html

      lang aber ausgezeichnet!

    • munition_23 (kein Partner)
      16. Oktober 2009 14:28

      ich habe nie behauptet, dass menschen, die wohin kommen nicht einen beitrag leisten müssten. klar. sprachkenntnisse, alles kein thema soweit. die frage ist doch nicht: ist es gut/notwendig dass alle menschen in österreich/deutschland deutsch sprechen, sondern die frage ist: wie krieg ich möglichst viele menschen dazu gut deutsch zu sprechen und was passiert mit menschen die es nicht können?!
      und warum lässt intergration islam/religion/weltanschauung ausser acht?? das müssen sie mir bitte erklären. und dann erklären sie was unser gepflogenheiten sind und unsere familiengestaltung. also wer ist wir und wer bestimmt also unsere wasauchimmer...
      und wie kommen se auf die 90:10?!?!

    • M.B. (kein Partner)
      16. Oktober 2009 15:42

      :-) Munition

      Ich bin schon seit Jahren gegen die Verwechslung von Integration und Assimilation.


      Integration (Einfügen) kann sich ein Muslime in die Arbeitswelt. Er geht jeden Tag seinem Beruf nach, zahlt Steuern, bewegt sich frei und ungebunden in der Öffentlichkeit. So weit so gut. (Lassen wir die Asyl-und Kriminalstories einmal bei Seite)

      Das heisst aber noch lange nicht, dass er unser christlich-abendländisches Gedankengut akzeptiert, unser Toleranzvorstellungen, die wir in der westlichen Welt gewollt oder ungewollt immer in uns haben. Wie wir die Frauen in unserer Gesellschaft behandeln, unsere Kinderr erziehen etc.

      Die (moslemische) Familie, traditionell strikt von der Aussenwelt abgeschirmt, ist jener Hort, wo er unter Seinesgleichen wieder Er Selbst sein kann.

      Folge dieser patriarchalischen Systems, uns mittlerweile in keiner Weise mehr wesensverwandt, es wird ein Doppelleben geführt, dass spätestens in der Folgegeneration zum Fiasko wird.

      Wenn Sie sich die Auswertungen aus den Bereichen Schule, Bildung, Kriminalität etc. ansehen, dann werden Sie feststellen müssen, dass die meisten Probleme bei den in Österreich geborenen, aus muslimischen Familien stammenden Kindern bestehen.

      Ja woher sollten diese Jugendlichen auch die wirklichen Anforderungen kennen, wenn sie von zu Hause aus darin unterstützt werden
      - die Schulen nicht zu besuchen
      - und wenn, nicht alle Fächer zu akzeptieren
      - weibliche Lehrkräfte abzulehnen

      u.sw. Die Liste liesse sich länger fortsetzen.

      Conclusio:
      Integriert ist er ja, unser moslemischer Freund. Aber assimiliert? Weit davon entfernt.

      Und zu Ihrer letzten Frage:

      90% leisten wir, wie Bildung(sangebote), Sozialleistungen, Transferzahlungen etc.
      Von den muslimischen Mitbewohnern kommen höchstens 10% (sich Anstellen für die Transferleistungszusagen z.B.)

      mfg
      MB

    • M.B. (kein Partner)
      16. Oktober 2009 15:47

      Ergänzung:

      Das Mass muss die Assimilationswilligkeit sein.
      Verweigert man den Assimilationsunwilligen den Aufenthalt, hat sich automatisch auch Ihre Integrationsdebatte erübrigt.

    • munition_23 (kein Partner)
      16. Oktober 2009 15:59

      liebeR MB!

      nicht ihr ernst oder: "Das heisst aber noch lange nicht, dass er unser christlich-abendländisches Gedankengut akzeptiert, unser Toleranzvorstellungen, die wir in der westlichen Welt gewollt oder ungewollt immer in uns haben." hm...! darf ich frage über welche fachliteratur sie sich ihre meinung bilden?

    • M.B. (kein Partner)
      16. Oktober 2009 16:06

      Wollen Sie damit andeuten, dass Sie nicht (insgeheim:-)) tolerant sind?
      Genau das ist es.
      Fachliteratur?
      Das Leben hier und jetzt!!

    • munition_23 (kein Partner)
      16. Oktober 2009 16:15

      du kannst dir nicht sicher sein ob ich tolerant bin noch was ich darunter versteh, noch welche familien vorstellung ich habe, aber du sprichst ständig vom wir??? naja dann studiere weiter dein hier und jetzt und erklär wie die welt funktioniert. und ja nix gescheites dazu lesen....!

    • munition_23 (kein Partner)
      16. Oktober 2009 16:16

      sorry das du ist mir jetzt ausgerutscht, kann gerne wieder aufs Sie wechseln wenns gewünscht ist ;)

    • M.B. (kein Partner)
      16. Oktober 2009 17:02

      Das Sie ist mir lieber, Danke

  24. Von Renneberg (kein Partner)
    16. Oktober 2009 12:58

    Hans-Olaf Henkel in einem Interview über Sarrazin :
    http://www.youtube.com/watch?v=xK1Ltgc18xA

    ebenfalls sensationell über herrn sarrazin.

    (dem reporter könnte man allerdings an die gurgel gehen)

    • M.B. (kein Partner)
      16. Oktober 2009 13:55

      Danke für den Link.
      Habe nach 20 Sekunden abgedreht. Alleine die Frage: "Darf denn das ein Bundesbankpräsident..." (der Rest entging mir, bedingt durch das Abdrehen) reicht aus, um, zumindest gedanklich, tatsächlich die Gurgel anzuvisieren.
      :-)

    • Von Renneberg (kein Partner)
      16. Oktober 2009 14:00

      ein wenig länger hätten sie es aushalten können.... :-)

      henkel hat freundlich, aber hart in der sache perfekt geantwortet.

      sohin glaube ich, dass henkel den lournalisten locker aufwiegt. mir haben henkels antworten den vorgestrigen tag gerettet :-)

    • M.B. (kein Partner)
      16. Oktober 2009 14:08

      O.K.
      Werde bei der nächst möglichen Mussestunde den Link wieder aufrufen. (Oder wenn es mir nkcht so gut geht :-))

  25. Von Renneberg (kein Partner)
    16. Oktober 2009 12:57

    gratulation herr unterberger.

    chapeau!

  26. Herby (kein Partner)
    16. Oktober 2009 12:54

    In Österreich würde der Herr Thilo Sarrazin sehr rasch aus der SPÖ ausgeschlossen werden.

    • Von Renneberg (kein Partner)
      16. Oktober 2009 14:08

      die frage lautet: wer will in österreich in der spö sein? es ist wohl eher eine ehre da ausgeschlossen zu werden.

    • Herby (kein Partner)
      16. Oktober 2009 16:42

      Zwei prominente SPÖ-Ausgeschlossene fallen mir im Moment ein: Franz Olah und Günther Nenning. Diese Ausschlüsse sind aber schon sehr lange zurück u. die Gründe u. Zusammenhänge waren damals ganz andere.

      Lesenswert: Wikipedia zu "politisch korrekt":
      http://de.wikipedia.org/wiki/Politische_Korrektheit

  27. A.E.K. (kein Partner)
    16. Oktober 2009 12:46

    Endlich einer der den Mumm hat auszusprechen was die (schweigende) Mehrheit seit Jahren denkt.

    • E.L. (kein Partner)
      16. Oktober 2009 13:59

      So ist es. Ich bin begeistert - es ist auch so scharfsinnig und gekonnt formuliert.

    • Brigitte Imb (kein Partner)
      16. Oktober 2009 20:34

      Ein Tsunami grauer Zellen bedroht die elitäre Politikerkaste, eine schon lange nicht da gewesene Bedrohung!





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