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Karl macht es kantiger

Nun ist es fix: Beatrix Karl wird neue Wissenschaftsministerin. Eine Personalentscheidung, die neben einigen Sorgen auch etliche Hoffnungen macht.

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Wir studieren wieder - aber was?

An der Wiener Uni gab es also am ersten Tag nach den Ferien (und der zweiwöchigen Not-Schließung sämtlicher Einrichtungen der Hauptuni) in allen Hörsälen normalen Betrieb - freilich unter Aufsicht von Sicherheitspersonal. Dessen Kosten wird man noch zu den übrigen Besetzungskosten hinzurechnen müssen: Renovierung, Anmietung von Ersatzquartieren usw.

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Die Uni brennt, die Weltrevolution pennt

Das Audimax ist geräumt und die Weltrevolution hat nicht stattgefunden. Denn die Weltrevolutionäre sind längst nach Norden abgereist zu Muttern und dem dort auf sie wartenden Pfannkuchen. Und die im Audimax untergebrachten Sandler müssen sich eine neue Wärmestube suchen. Ende gut, alles gut?

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Ein bürgerliches Trauerspiel zu Wien

Johannes Hahn hinterlässt einen Scherbenhaufen. Ein abtretender Politiker hat nämlich nur dann sein Haus gut bestellt, wenn die Nachfolge glatt über die Bühne geht. Das gelingt ihm aber in keiner seiner Funktionen.

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Unis: Auf dem Weg ins Stadion die gute Nachricht

Man kann die Vorgänge an den Universitäten auch durchaus positiv sehen: Erstmals artikulieren sich nicht nur die radikalen Studenten, sondern zunehmend auch die gemäßigten. Und erstmals gibt es in der SPÖ ein zartes Signal in Richtung Zugangsregelungen für die Universitäten.

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Fußnote 13: Mein Gott, Gio!

Johannes Hahn, nun auch schon vom Bundeskanzler öffentlich und leicht herablassend Gio gerufen, spendiert für die Universitäten plötzlich 34 Millionen. Hahn weiß noch nicht wofür, aber das Geld fließt. Mein Gott, was soll denn das für ein Zeichen sein? Die Besetzer fühlen sich bestätigt und geben natürlich erst recht nicht auf. Alle anderen Gruppen in diesem Staat, die Forderungen haben, lernen, man muss nur aggressiv genug sein. Und die SPÖ erkennt Hahn wieder einmal, wie beim Cern-Fiasko, als schwach. Falscher gehts nimmer. Mehr Geld für Bildung ist immer gut - nur nicht in Tagen wie diesen. Man erinnere sich an Bruno Kreisky. Der hat bei rechtswidrigen Aktionen prinzipiell nicht nachgegeben.

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Die letzte Chance für Wiener Schwarze

Es waren mindestens ein halbes Dutzend Gespräche in den letzten zwei Tagen. Aber alle Gesprächspartner schlugen unabhängig voneinander dieselbe Lösung vor: nämlich für die Nachfolge des auswandernden Johannes Hahn als Spitzenmann der seit Jahr und Tag in Agonie dahinsiechenden Wiener ÖVP. Freilich werden die etablierten Funktionäre zur Freude der FPÖ wohl alles tun, um das zu verhindern.

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Unis: die nächste Fehlkalkulation der SPÖ

Die SPÖ setzt in letzter Zeit mit traumwandlerischer Sicherheit immer auf die falschen Pferde. Das tut sie jedenfalls auch bei ihrer Reaktion auf die Hörsaalbesetzungen.

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Hahn und die Quoten

Die von Werner Faymann vorgeführte ÖVP steckt offenbar die Ohrfeige in Sachen EU-Kommissar ein und sagt brav „Danke“. Hat man je jemand anderen gewollt als Johannes Hahn? Das schürt – auch in den vielen Kommentaren zum Tagebuch - den Verdacht, dass das Engagement für Wilhelm Molterer letztlich doch nur eine Pflichtübung Josef Prölls gegenüber seinem einstigen Chef war.

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Wärmestube Universität

Eigentlich ist es ganz einfach: Wenn unsere Universitäten heuer ums gleiche Geld 20 Prozent mehr Studenten bedienen müssen als bisher, werden sie und das Ausbildungsniveau ihrer Absolventen automatisch um 20 Prozent schlechter. Noch schlechter, als sie nach allen objektiven Bewertungsmaßstäben ohnedies schon sind.

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