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Nicht nur Trump bedroht die Weltwirtschaft drucken

Lesezeit: 2:30

Alle wissen es, wie vorteilhaft es für die ganze Welt wäre. Aber dennoch kommt es nicht zustande: ein funktionierendes globales Welthandelsabkommen. Es würde zwar Millionen Jobs schaffen und für Milliarden Erdenbürger den Wohlstand vermehren. Aber es würde auch einflussreiche Gruppen zu Verlierern machen, die derzeit auf Kosten anderer profitieren. Die deshalb bisher wirklich freien Handel immer verhindert haben. Jetzt hat US-Präsident Trump der Hoffnung auf freien Welthandel sogar einen schweren Rückschlag versetzt, und nicht nur handels- sondern auch sicherheitspolitisch das Klima zwischen den vier Großen – Amerika, China, Russland, Europa – empfindlich verschlechtert.

Dabei sind aber nicht nur die USA die Bösen. Können sie doch gute Gründe nennen, warum sie jetzt durch eine Welle von Strafzoll-Ankündigungen den ganzen Rest der Welt herausfordern. Fraglich ist freilich, ob sie auch die dadurch ausgelöste Selbstbeschädigung berücksichtigt haben.

Aber an sich sind die amerikanischen Argumente zum Teil nachvollziehbar: So belegt Europa den Import von US-Autos mit höheren Zollsätzen als Amerika den von EU-Autos. Keinen wirtschaftspolitischen Sinn macht hingegen die Attacke auf Russland: Dieses wird bestraft, weil es angeblich den US-Wahlkampf beeinflusst habe (wobei nach wie vor schwer vorstellbar ist, was da in der gigantischen politischen Propagandashow eines US-Wahlkampfs noch zusätzlich Wirkung erzielt haben sollte). Am meisten Sinn machen Amerikas Vorwürfe gegen China: Dort werden alle ausländischen Investoren zu Joint ventures mit lokalen Partnern gezwungen, was regelmäßig zu Knowhow-Diebstahl führt. Und was auch – trotz Massenausflug der Staatsspitze nach Peking – österreichische Investoren hart trifft.

Die Hoffnung ist gering, dass der amerikanische Druck die anderen zu sinnvollen Kompromissen zwingt. Die Gefahr eines andauernden Handelskrieges ist viel größer, der alle beschädigen wird. Auch die USA.

Aber trotz der aktuellen Aufregungen sollten wir auch das große Bild im Auge behalten: Das ist die Tatsache, dass seit Jahrzehnten alle Anläufe zu einem wirklich freien Welthandel von diversen Akteuren verhindert werden. Einmal sind es die Inder, die ihre eigene Landwirtschaft schützen wollen. Einmal sind es die Entwicklungsländer, die ihre Industrien schützen wollen. Einmal sind es linke Aktivisten, die prinzipiell alles tun, um die Weltwirtschaft zu sabotieren. Einmal sind es nationalistische Gruppen, die sich über die jeweiligen Boulevardzeitungen artikulieren und sowohl bei bilateralen wie multilateralen Abkommen vehement gegen internationale Schiedsgerichte agitieren, obwohl solche das Allerwichtigste an jedem Abkommen sind, weil nationale Gerichte absolut immer eine Schlagseite haben. Dann sind es wieder große Handelsketten, die eine Bedrohung ihres Monopols durch internationale Konkurrenz fürchten. Und jetzt sind es eben die USA.

Im Grund ist es aber immer dasselbe, ob bei CETA, WTO oder TTIP: Kleine Lobbys lassen die große Mehrheit die Zeche zahlen.

Ich schreibe in jeder Nummer der Finanz- und Wirtschafts-Wochenzeitung "Börsen-Kurier" die Kolumne "Unterbergers Wochenschau".

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  1. Ausgezeichneter Kommentatorelfenzauberin
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    17. April 2018 06:04

    Der Grund für die Ablehnung von Freihandelsabkommen liegt wohl in der Tatsache begründet, dass die Mehrheit der Bevölkerung wirtschaftspolitische Nackerpatzerln sind. Immerhin ist die Mehrheit durch ein inferiores Bildungssystem geschleust worden.

    Die Vorteile von Freihandelsabkommen hat David Ricardo vorbildlich erklärt. Im Prinzip läuft sich Ricardos Argument auf folgendes hinaus:

    Auch wenn der Primararzt das Klo besser und schöner putzen kann als die Putzfrau, so ist es doch besser, wenn der Primarzt nicht Klo putzt, sondern Patienten behandelt. Der Grund dafür ist simpel: Die Behandlung von Patienten bringt eine höhere Wertschöpfung als Kloputzen, weswegen es am sinnvollsten ist, den Primararzt nicht subalterne Tätigkeiten verrichten zu lassen.

    Es ist ein Argument, das sich auf Arbeitsteiligkeit bezieht, die im Falle eines Freihandelsabkommen auch länderübergreifend stattfindet.

    Erschütternd ist jedenfalls der niedrige Informationsstand auch vieler Journalisten, die von all dem keine Ahnung haben. Besonders abschreckende Beispiele bilden hier Standard und Falter, wo wirtschaftspolitische Ahnungslosigkeit sozusagen zur journalistischen Kernkompetenz zählt.

  2. Ausgezeichneter KommentatorTegernseer
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    17. April 2018 08:13

    Freihandel ist prinzipiell zu begrüßen. Allerdings sehe ich die Umsetzung etwas differenzierter: solange es subventionierte Industrien wie z.B. die Landwirtschaft oder Autoindustrie (Stichwörter Schrottprämien, Dienstfahrzeuge, Elektroautoprämie) gibt, solange deutliche Unterschiede in den Umwelt- und Arbeitsstandards (China) bestehen, solange nicht-tarifliche Handelshemmnisse (Chlorhühnchen) existieren und solange wildgewordene Zentralbanken wie in Europa oder Japan Zombieunternehmen und Zombiestaaten künstlich am Leben halten, solange werden die Stimmen gegen den Freihandel nicht weniger werden. Europa könnte hier durchaus mit gutem Beispiel voragehen und nicht immer mit seinem Finger auf Trump zeigen.

  3. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    17. April 2018 08:33

    A.U. schreibt:

    "...vehement gegen internationale Schiedsgerichte agitieren, obwohl solche das Allerwichtigste an jedem Abkommen sind, weil nationale Gerichte absolut immer eine Schlagseite haben."

    Seit ich weiß, wie UNSERE Gerichte innerhalb Österreichs urteilen---diese sind, wie jeder weiß, auf dem linken Auge blind, während das rechte ein veritables Adlerauge ist!---habe ich meinen Glauben an die gesamte Rechtsprechung verloren. Warum sollten "internationale Schiedsgerichte" absolut "unkäufliche" Richter finden? Wer so hoch oben landet, ist mMn bereits suspekt.

  4. Ausgezeichneter Kommentatorsocrates
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    17. April 2018 10:06

    Der Freie Handel beginnt mit dem Ende der EMBARGOs. Solange mit Embargos das große Geschäft gemacht wird, denn verkauft wird weiter aber die Preise steigen, solange der Starke die anderen in Embargos hineinzwingt, solange gibt es keinen "Freien Handel". Stalin und Mao und Castro, also Kommunisten, habe NIE ein Embargo gemacht. Das ist eine Erfindung der "Freien Wirtschaft", ebenso wie der Kolonialismus. Solange eine Ûberlegenheit besteht, kann man mit Embargos kàmpfen. Das Kautschuk Embargo und andere haben Rußland und China einige Millionen Menschenleben gekostet. Schon das Chassepot-Zùndnadelgewehr war durch die Kautschukdichtung dem preußischen Gewehr ùberlegen, etc..
    Solange Freihandel bedeutet daß sich der Mitmacher an den Embargos beteiligen muß und eine fremdbestimmte Gerichtsbarkeit darùber entscheidet was für ihn richtig ist, solange ist er undemokratisch und nimmt dem Volk die Mitbestimmung.
    Weg damit!!!!

  5. Ausgezeichneter KommentatorEl Capitan
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    17. April 2018 07:51

    Alle diese Zusammenhänge unseren Journalisten erklären zu wollen, die glauben, Wohlstand entstünde durch Drucken von Papiergeld, ist vergebliche Mühe.

    Verschärft wird die Situation durch die Wirtschaftsuni Wien, deren Niveau von einer Volkshochschule kaum noch zu unterscheiden ist.

    Was China betrifft, so importieren die Chinesen nur das, was sie dringend brauchen, also Rohstoffe und Nahrungsmittel. Exportiert wird, was sie so abgekupfert haben, dass es vom Original nicht mehr zu unterscheiden ist.

  6. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    17. April 2018 08:45

    Welthandel wäre schön, aber zuerst muss unser perverses Geldsystem weg. Es gibt nämlich momentan mehrheitlich Verlierer. Ein Blick auf Deutschland reicht! Die exportieren wie die Weltmeister, sprich die Deutschen arbeiten und arbeiten und arbeiten. Leider werden die Deutschen für den Export nicht bezahlt, sondern dubiose Target-Salden oder Devisenreserven sind die Folge. Wenn die Deutschen dann einmal kürzer treten wollen (oder wegen der Pensionierungswelle der Babyboomer müssen), dann müssten sie für genau diese Reserven importieren. Das ist aber ein guter Witz, denn Länder die jetzt schon auf Pump leben, also weniger herstellen als sie verbrauchen, werden danach nicht zuerst mehr produzieren um die Mängel wegen des Wegfalls der deutschen Importe auszugleichen und dann noch zusätzlich ein paar Schichten einlegen um die Schulden bei Deutschland ausgleichen zu können. Abgesehen davon, den jetzigen Importländern fehlen schlicht die ausgebildeten Arbeiter, denn man produziert ja momentan nichts, weil gegen die deutschen Geschenke kommt auch der beste Unternehmer nicht an; wer aber nicht produziert, der hat viele Arbeitslose (oder halt viele staatsnah Beschäftigte), denen fehlt aber am Ende jede Berufserfahrung, womit selbst aus einem ersten Wollen zu mehr Produktivität ein Fehlschlag wird.

    Und wer die Idee hätte, die Deutschen sollten doch einfach Grund und Boden in den Importländern kaufen, dem ist nicht mehr zu helfen.
    Erst wenn es gelingt den Welthandel auf eine vernünftige Zahlungsgrundlage zu stellen, macht der Freihandel wirklich Sinn.

  7. Ausgezeichneter KommentatorErich Bauer
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    17. April 2018 07:56

    Ganz klar und unmissverständlich: Es braucht eine "Neue Weltordnung", eine "Neue Weltreligion" und ein "Weltengericht"!

    Die Phase der "Endzeit" - bis dorthin - wird halt noch ein bisschen dauern... ABER! Wir dürfen zuversichtlich sein. Alles deutet darauf hin, dass der Messias schon auf dem Weg ist. Vielerorts wird schon am gebührenden Empfang gearbeitet. Wir schaffen das...

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  1. Ausgezeichneter KommentatorHerbert Richter
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    19. April 2018 10:26

    Alle fallen plump drauf rein, ein Freihandel der ein Vertragswerk von 1000 Seiten benötigt, ist keiner.
    Freihandel gab es nie und wird es nie geben, da immer die stärkste Gruppe ihre Interessen u Privilegien verteidigen wird, somit der Handel nicht frei ist.
    Solange ein Händler an einem Produkt mehr verdient als der Produzent, ist der Wurm im Geschäft, extreme Lieferbedingungen ausgeschlossen, somit kein Freihandel.
    Sobald eine Besteuerung, z. B. in Form von Zoll, der ursprünglich eine Raubrittererfindung ist, etc. erfolgt, gibt es keinen Freihandel.
    Freihandel nach Art MADE IN GERMANY ist es, was diese Leute wollen. Pech für sie, daß es sich zum Qualitätssiegel gewandelt hat.

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  1. Norbert Mühlhauser
    19. April 2018 21:28

    Es liegt auf der Hand, dass bei vorbehaltsloser Öffnung der Zoll- und Kapitaltransfergrenzen zugunsten von Staaten mit niedrigem Lohnnievau und Lebensstandard die wirtschaftlich höher entwickelten Staaten die Wertschöpfung aus der Güterherstellung aufgeben, zumindest a la longue bzw tendenziell.

    Es muss dann nicht nur der Verlust an damit zusammenhängenden Arbeitsplätzen durch exportfähige "entmaterialisierte" Leistungen, also patentfähige Erfindungen und Know-How, Lizenzeinräumungen, technische/architektonische Auftragsleistungen etc, ausgeglichen werden, sondern auch der Aufwand für die Umschulung und/oder Sozialhilfe-Alimentierung der bisher in der Produktion Beschäftigten getragen werden.

    Zusätzlich werden die mit diesem Problem konfrontierten politisch Verantwortlichen bestrebt sein, den Arbeitslosigkeit-Statistiken zuliebe Beschäftigungen aus der Retorte zu heben, die niemandem einen Dienst erweisen, und die Leistungs-/Wettbewerbsfähigkeit des Standortes noch weiter drücken.

    Dass alle durch die Produktionsverlagerung arbeitslos gewordenen Bürger - evtl nach Umschulung - sinnvoll im Rahmen der "entmaterialisierten" Wertschöpfung beschäftigt werden können, das glauben nur Naivlinge, Propagandisten oder Globalisten. Der den bisherigeren Industristaaten verbleibende wirtschaftliche Freiraum ist nämlich dadurch eingeschränkt, dass auch andere Staaten, sogar Entwicklungsländer, ihre "entmaterialisierten" Leistungen vorantreiben und diese Leistungen eben nur einen kleineren Teil in der Verbrauchsstruktur bilden. Denn vielen "entmaterialisierten" Leistungen sind "materialisierte" Umsatzstufen nachgeordnet, an denen ungleich mehr Menschen zu arbeiten haben; aber auch im entmaterialisierten Bereich ist der Bedarf an zB Pizzaboten oder "Raumpflegern" (und Binnen-I Kontrolleuren; also meinetwegen: -botInen und -pflegerInnen) enden wollend.

    Und dass die Industrieproduktion keine Beschäftigungsperspektive bietet, ist eine Mär: einerseits, weil 3D-Printing das Fließband nicht ersetzt, da nur bei Spezialmustern/Einzelanfertigungen leistungsfähiger, und andererseits, weil eine breitflächig umgesetzte Robotik ein Energieproblem aufwürfe.

  2. Herbert Richter (kein Partner)
    19. April 2018 19:55

    Fortsetzung des Hooton Plans.
    dudeweblog.wordpress.com/2018/04/19/die-schwaechung-europas-und-wie-der-vw-skandal-und-die-diesel-affaere-zusammenhaengen-der-wirtschaftskrieg-ist-schon-laengst-im-gange/
    Gründe der Deindustrialisuerung Deutschlands. Vieles wird klar.
    Schaun sie sich das an!!!

  3. McErdal (kein Partner)
    19. April 2018 17:56

    ***Bis die neue „Bevölkerung“ Deutschland übernimmt*******
    w w w . youtube.com/watch?v=A7YYIyzR7ws

  4. McErdal (kein Partner)
    19. April 2018 17:40

    ***SKANDAL!!! UN bereitet nächste Migrationswelle vor ??? Politik****
    w w w . youtube.com/watch?v=8TKRvuxxvqg

    Hat nicht HC vor der Wahl getönt: tauschen wir doch die Politiker aus, bevor sie das Volk austauschen! Haben nicht viele Menschen im guten Glauben so gewählt?
    Was ist jetzt HC - man hört nichts mehr von Ihnen....auch wegen der SOROS - Uni
    die gehört genausowenig hierher wie all' die Glücksritter !!!
    Was ist mit der kommenden Türkenwahl? Wieviele Pässe wurden schon abgenommen
    wegen Doppelstaatsbürgerschaften ?? Wie werdet Ihr Euch diesmal rausreden???

    • Herbert Richter (kein Partner)
      19. April 2018 20:06

      Strache für mich eine entsetzliche Enttäuschung. Der Kickl kann dies niemals wettmachen.
      Eine Alternative wäre ein Duo Kickl und Stadler. Ansonsten - das wird nix (mehr)!

  5. McErdal (kein Partner)
    19. April 2018 17:15

    ***Angehalten, Festgehalten, Abgeschoben - London die Zweite****
    w w w . youtube.com/watch?v=R351zU5axD8

    Wieder mal Martin - wer sonst ???

  6. monofavoriten (kein Partner)
    19. April 2018 16:30

    wirklicher freihandel kann ja wohl nur dann funktionieren, wenn man entweder das lohnniveau und die sozialstandards auf den kleinsten gemeinsamen nenner hinunter drückt, oder aber es unterläßt, in hochentwickelte sozialstaaten mit hohem lohnniveau menschen aus der dritten welt ohne bildung, ohne skills und ohne aussicht auf skills mangels dafür nötiger intelligenz hereinzubringen.

  7. McErdal (kein Partner)
    19. April 2018 16:06

    HOLOCAUST an WEIßEN ISRAELITEN(Christen) in Osteuropa seit anfang des 20. Jhdts
    w w w . youtube.com/watch?v=XzRO68rvxxM

  8. McErdal (kein Partner)
    19. April 2018 15:45

    ***Die Wahrheit über den „sensationellen“ Marshallplan****
    w w w . finanzmarktwelt.de/die-wahrheit-ueber-den-sensationellen-marshallplan-86615/

    War der aber sowas von sensationell ...................

  9. McErdal (kein Partner)
    19. April 2018 15:42

    **Flugbegleiter in Abschiebeflügen: „Du fühlst dich als Mittäter“****
    w w w . epochtimes.de/politik/welt/flugbegleiter-in-abschiebefluegen-du-fuehlst-dich-als-mittaeter-a2404428.html

    Welch ein A...loch.....

  10. McErdal (kein Partner)
    19. April 2018 12:45

    ***EU: Deutschland nimmt 10 000 Umsiedlungsflüchtlinge auf****
    w w w . welt.de/newsticker/dpa_nt/infoline_nt/schlaglichter_nt/article175608518/EU-Deutschland-nimmt-10-000-Umsiedlungsfluechtlinge-auf.html
    Die kommen natürlich nicht mit dem Schlauchboot - sondern Flug Businessklasse !

    *Wirtschaftsflüchtlinge aus Afrika: Jetzt wird ganz offiziell von Umsiedlung gesprochen*
    w w w . schluesselkindblog.com/2018/04/19/wirtschaftsfluechtlinge-aus-afrika-jetzt-wird-ganz-offiziell-von-umsiedlung-gesprochen/

    Wer bis jetzt noch nicht im Genuss steht, Tür an Tür mit Ihnen zu Wohnen, dem steht dieses Vergnügen demnächst ins Haus......

    • Herbert Richter (kein Partner)
      19. April 2018 15:14

      Bin derzeit in Somerset West, was diese Kaffern nach Abzug der Weißen alleine aus dem blühenden Land SA machen, ist eine Tragödie und reflektiert deutlichst die Entwicklungsstufe des Negers.
      Noch mehr jedoch den Wahnsinn der gutmenschlichen Linken.
      Vor 30 Jahren brüllte der europäische Sozidreck Weiße raus aus Afrika, heute brüllt dieser Abschaum, Neger nach Europa.........!!!

  11. Herbert Richter (kein Partner)
    19. April 2018 10:26

    Alle fallen plump drauf rein, ein Freihandel der ein Vertragswerk von 1000 Seiten benötigt, ist keiner.
    Freihandel gab es nie und wird es nie geben, da immer die stärkste Gruppe ihre Interessen u Privilegien verteidigen wird, somit der Handel nicht frei ist.
    Solange ein Händler an einem Produkt mehr verdient als der Produzent, ist der Wurm im Geschäft, extreme Lieferbedingungen ausgeschlossen, somit kein Freihandel.
    Sobald eine Besteuerung, z. B. in Form von Zoll, der ursprünglich eine Raubrittererfindung ist, etc. erfolgt, gibt es keinen Freihandel.
    Freihandel nach Art MADE IN GERMANY ist es, was diese Leute wollen. Pech für sie, daß es sich zum Qualitätssiegel gewandelt hat.

  12. Öko-Theosoph (kein Partner)
    19. April 2018 08:30

    Wir brauchen eine minimalistische Lebensweise und eine nachhaltige Wirtschaft gemäß Schmidt-Bleek. Mehr dazu unter Öko-Theosophie (bitte googeln).

  13. machmuss verschiebnix
    17. April 2018 20:26

    Apropos Trump bedroht - die ganze Zeit seit seiner Angelobung,
    war die "heiße Sache" mit seiner Russia-Collusion in allen Medien.

    Jetzt stellt sich heraus, daß es geradewegs umgekehrt war:

    https://truepundit.com/feds-drop-bombshell-comey-illegal-scheme-involved-entire-u-s-intel-community/

    That places the Barack Obama administration directly into this illegal soup, led by Lynch, Yates, Comey and the FBI’s McCabe and associates.

    In fact, Hillary Clinton along with the DNC bankrolled Fusion GPS to set up Donald Trump Jr. in the large scheme to undercut his father’s path to the presidency, sources said.

    The Russian lawyer who set up Donald Trump Jr. — Natalia Veselnitskaya — was paid by Fusion GPS. Fusion GPS was paid by Hillary Clinton and the DNC.

  14. socrates
    17. April 2018 17:54

    Wer über unfreien Handel referiert ist bei China und Copyright gut beraten. https://commons.m.wikimedia.org/wiki/File:Opium_smoking_1874.jpg#mw-jump-to-license

  15. HDW
    17. April 2018 13:38

    Der Leninsche Maschinenmensch wird wieder eingeführt, wiedereinmal von den sogenannten Wirtschaftswissenschaften.

  16. Erich Bauer
    17. April 2018 11:06

    Nicht nur TRUMP bedroht die Welt!

    Die Bundesanwaltschaft hat am Dienstag Wohnungen von vier Verdächtigten durchsuchen lassen. Der Grund für die Razzia ist der Verdacht, dass eine rechts-terroristische Vereinigung geschaffen worden ist, meldet das Portal Focus.

    Die Beschuldigten sollen das Ziel verfolgt haben, "den Nationalsozialismus in Deutschland zum Wiedererstarken zu verhelfen", hieß es.

    • Erich Bauer
      17. April 2018 11:56

      OT: aber nicht ganz. Es hat schon auch was mit „Global-Economy“ zu tun.

      Der Sender gilt im WIKI als „konservativ“. Aber Vorsicht: Das könnte eine „unzuverlässige“ Quelle sein… jedenfalls für den ORF.

      OAN Investigation Finds No Evidence of Chemical Weapon Attack in Syria
      https://youtu.be/lSXwG-901yU

    • Erich Bauer
      17. April 2018 13:55

      Das Kartenhaus stürzt zusammen. Damit auch sehr bald die globalen „Frei“Handels-Träumereien/Ideologien. Bin schon neugierig, wie die „westlichen“ Regierungsmedien den Aufprall auf den Beton überstehen wollen?

      Virginia State Senator Richard Black discusses the latest "chemical attack" in Syria as a false flag attempt at pressuring Trump into a reckless confrontation with Russia in Syria.

      https://www.youtube.com/watch?v=kTtAm0OHW24
      There Was No Chemical Attack in Syria (39 min.)

    • glockenblumen
      17. April 2018 14:41

      @ Erich Bauer, 11:06

      türkische Kinder exerzieren in Moschee und die dazugehörigen bekopftuchten Weiber hüllen sich geradezu in die türkische Fahne:

      http://www.krone.at/

      aber die Gefahr droht ja ausschließlich von räächz, wie wir aus den äußerst seriösen und unabhängigen Medien wissen.... :-((

      P.S.: Warum schickt man diese Erdogan-Fans nicht umgehend mitsamt ihrem Clan in die Türkei, wo sie fürderhin bei ihrem so verehrten Idol leben können?

    • Undine
      17. April 2018 23:40

      @Erich Bauer

      "Bin schon neugierig, wie die „westlichen“ Regierungsmedien den Aufprall auf den Beton überstehen wollen?" Ich auch!
      Und ebenso neugierig bin ich, wie unsere über alle Maßen verwöhnte, verweichlichte Jugend damit leben wird, sollte ihr gewohnter üppiger Lebensstil etwas reduziert werden.....

  17. socrates
    17. April 2018 10:40

    Wie China durch Ûberwindung der Embargos zum größten Welthandelspartner würde :
    Worldwide trade embargoes and other trade restrictions against China
    Searching for my roots, I started reading Wild Swans written by Jung Chang. The historic novel was published in 1992, shortly after the Tiananmen incident, which paved the way for biographic literature in which personal hardships under the Cultural Revolution and communist rule were told. Wild Swans sold more than ten million copies. After reading it I stopped searching for my Chinese background. I didn’t need to know more than the fact Chang told. According to her China’s former leader Mao Zedong would have caused the death of 70 million Chinese, more than Hitler or Stalin did. More than half of them would have died because of a silly economic strategy that Mao adopted from 1958 and 1960, the great leap forward.

    Everyday life for common Chinese
    Later I found out that the things she wrote and said are not based on reality. In an interview I confronted her with my findings. The interview was part of a radiodocumentary I made for the VPRO about my search for China’s modern history. To write my thesis I researched the causes of the famines during the great leap forward. The findings were quite shocking because things weren’t what they seemed to be.
    In Holland there's only one university where one can study sinology, the university of Leiden. There I learned a lot about China's high traditional culture, the Confucian culture with it’s rites and philosophy. But how was everyday life for common Chinese? Studying sinology I searched for information about the accomplishments of the communist government. And I digged it out of the depths of the sinological library. It was a World Bank Country study published in 1983. For the first time in my life I found out who the Chinese were. When the communist came to power in 1949, about 90 percent of the population was a landless labourer or small peasant-farmer. Landproperty was the main source of income but most Chinese were landless labourers or almost landless labourers. The rent to lease a piece of land amounted up to 90 percent of the main crops. Small peasants were forced to pay taxes to a thief who called himself general and to a second and third person and sometimes they had to pay twenty years in advance.

    Extreme poverty in China
    Field-studies in the thirties of the twentieth century showed that in all parts of China, large numbers off landless labourers lived in tremendous poverty. And their situation had not changed since 1500. Most Chinese were landless labourers or almost landless farmers. The labourers could hardly keep themselves alive as a porter or farmhand. None of them could afford a marriage and they all died unnoticed, after a short and miserable life. The World Bank wrote that in 1949 the average life expectancy is 36 years. Small farmers were better of they had a small piece of land which they tilted with their family, but they often had to sell their children to prevent them from starving. Since there was a large abundance of cheap labour, landlords didn’t mechanize the farmwork. They even hardly invested in cattle. The salary they paid a day labourer was less than the food for a donkey costed and the animal had to be put in a stable while a labourer could be sent away when there wasn’t any work to do.

    Landreforms, schooling, literacy rate
    Beyond doubt this situation needed a change. When the Chinese communist party united the country in 1949 one of their goals was to banish the worst forms of poverty. Early in the fifties the Chinese communist conducted landreforms. Peasants took the farmland from “landlords” themselves. Forty percent of the farmland was redistributed among the poorest peasants. According to Spence, sixty percent of the Chinese population must have profited from this campaign. He wrote that it gave the Chinese who lived in extreme poverty, a chance to survive.
    I discovered stunning facts in the world bank study. In 1949 average life expectancy was 36 years. Thirty years later it had already risen to 64 years. I was amazed that in such a short periode the Chinese government had raised life expectancy with 28 years. And there was more to come. I learned that when the communist came to power at least eight out of ten people could not read and write .
    Maoïst policy started huge schooling programmes to tackle the mass illiteracy. This has taken enormous efforts also because to learn read and write Chinese, one needs to learn around 2000 characters by heart. For this cause in 1954 and 1964 the government gave order to simplify the 2500 most used characters , characters that had been the same for 2000 years.
    The efforts were rewarded. In 1949 less than two out of ten Chinese could read and write, in 1979 already 6.6 were literate. Chinese were literate. But more amazement was still to come. I have never heard this information during Chinese history colleges nor read it in collegebooks. These facts are hard to find on the internet.

    Improved standard of living
    In the radiodocumentary I made this year I stressed that the Chinese leadership improved the standard of living of the majority of the population. I discussed the documentary with journalists, sinologists and sinology students. Most of them reacted by neglecting the facts I presented and hammered home communist misdeeds. Nobody actually seemed to care that communist policies raised the average life expectancy of Chinese with 28 years and learned at least 300 million people to read and write, and taught them the national language. I was annoyed because I discovered that in the image of communist China there was only space for incidents: the great leap forward, the cultural revolution, the Tian-anmen-incident. In between it’s blank. It is only about the clashing of the capitalist and communist system, about intellectuals and the elite. In all kinds of sources from mass media, internet sources to English academic writings the terribly poor majority is hardly mentioned, as if they have never existed.

    The great leap forward
    Accepting and acknowledging the good things that happened is difficult. On the internet, and in English academic writings I am slammed with crimes and disasters directly ascribed to communist rule. A major one is the great leap forward strategy that I have researched for one and a half year.
    The academic view is that China focused too much of it’s resources and labour force on an irrational industrialization programme. The masses would have been urged to produce a lot of iron in backyard blast furnaces, that turned out to be of inferior quality. Wrong farm methods in the communes, would have caused a drop of the grainproduction which was the main farmproduct in China. The food availability for peasants declined because too much grain would have gone to the urban population, and would have been exported to buy capital goods. When nature turned nasty in 1959 and 1960 with major droughts, tyfoons and flooding, China encountered a famine. It is estimated that 15 till 30 million people died. In academic writing nature isn’t considered as the main cause, but the great leap policies are.
    Famines were actually a common phenomena in China. Once every two years a large famine occured. Between 1877-1878 it is estimated that between 9 and 13 million died, In 1907 and 1937 again large famines occurred. The main reason was that people lived in such poverty that a little wrinkle in the sea of life could drown them.

    Death toll during great leap forward
    Estimates of millions of deaths caused by the Great Leap policies are calculated using Chinese populations figures, that show an increase of 130 million people between the assumption in 1950 and the population census of 1957. The census of 1957 wasn’t a formal census. At a UN meeting in november 1950 the Chinese representative Wu Xiuquan said that the government of the Peoples Republic of China represents a population of 470 million people.
    In current official records the Chinese population of 1950 exists of 541 million people, 71 million more than Wu Xiuquan spoke of. The official record in 1957, just before the Great Leap Forward counted a population of 600 million Chinese people (including 17 million Taiwanese residents). This census was just before the Great Leap forward.
    The figure of 600 million is far too high according to the renown Chinese demographer Chen Ta. Estimates of millions of death during the great leap are the result of using the highest unreliable population figures. According to the late Dutch professor Wim F. Wertheim the tens of millions of deaths during the Great Leap Forward probably have actually never existed.
    This would explain why in 1962 after the famine years mortality dropped enormously while the average food consumption in the Chinese countryside had hardly increased. The countryside was said to be hit hardest by the famines.

    Worldwide economic embargoes against communist China
    If it wasn’t for a China expert, who told me years ago that there existed a worldwide trade embargo against China, l would still not know by now. The economic warfare against China and the communist block is hardly mentioned nowadays, just as if it has never happened. In academic researches for the causes of the Great Leap Famine, the embargo’s and trade restrictions are not mentioned or said to be of no influence. Is that the case?
    In 1950 China fought alongside North Korea against allied UN forces under the leadership of the US. The United States implemented a complete embargo that forbade all financial transaction with communist China. After the Korean war, the embargo was not lifted. In 1950 Nato countries and Japan, adopted the cocom embargo ( coördinating committee) aimed against communist countries against China. At the height of the Korean war, the cocom-embargo against communist countries already forbade the export to communist countries of products from more than 400 product categories. But under American pressure in 1952 these richest industrialized countries implemented an even stricter embargo against China, which is called the China embargo. For implementing and maintaining this embargo the coördinating committee set up a special China committee (chincom).
    Untill the seventies western governments have closed their markets for Chinese products by levying importduties that were five, ten times higher than duties for friendly countries. There was also a American policy to push the communist China in a diplomatic isolation. Until 1972 the nationalist government of Taiwan held the Chinese seat in the UN general council and also in the UN security council, while the communist government on the mainland was reconstruting the war torn country, fighting the mass poverty and trying hard to feed it's people.

    Breakdown of communist China
    High American government sources have admitted that the objective of the economic warfare was aimed at causing a breakdown of Communist China. Problems in the Chinese economy could reduce the support of the people. To cause the collapse of the communist Republic, the U.S. also tried to pose a constant military threat on the PRC from out of Asia. It supported the Chinese nationalists on Taiwan with the most advanced weapons and placed their missiles on the island. Already on mainland China in the 1920’s, the nationalist main objective was to eliminate the Chinese communists.
    Steel was needed for farm implements, and agricultural mechanization which was very urgent because of the great population pressure on the land of which only one fifth is fit to be used for farming. So China focused on producing steel, because capitalist countries all maintained an embargo on steel and other industrial products against China.
    The steel was produced in large plants, in medium large plants and it was also done by simple, indigenous methods.The Sovjet Union sold China plants to build up it’s heavy industry, provided the technology, technical experts and some small longterm loans. Because of three very strict embargo’s that World Organisations maintained against China, the Soviet Union got a monopoly on trade with China. The UN, the Coördinating Committee and the China Committee, held embargo’s on trade with China.
    Although all the embargo’s and trade restrictions existed, the general academic view is that China didn’t want to trade with capitalist countries because it strived for selfreliance. This wasn’t the case. In the 1950’s China constantly pressed the US to lift the embargo It increased trade with western-europe enormously since 1955 till 1958 when restrictions were eased.

    Effects of worldwide economic war
    The general view in the western academics is that the embargo’s and trade restrictions hardly influenced the Chinese economy because it is a large country and thereforeself-sufficient. China could get all it needed from other communist countries. That was also not the case. The whole communist block ran short of major industrial raw materials like rubber and copper. Copper was needed to produce electricity. China was in want of longterm credits which only the Soviet Union provided until 1954. The Chinese could only buy capital by exporting grain, the only product that they could export on some scale. In the fifties huge subsidized western farm surpluses, caused a drop of he world grain price. After China received Taiwan’s seat in the United Nations in 1972, many countries established diplomatic relations with China. But it was not until the US resumed it's diplomatic and trade relations with the Peoples Republic that China’s trade volume increased enormously in 1973. Trade with its major trading partners, Japan, Macao and Hong Kong doubled. Chinese imports of industrial products doubled and tripled in that year. There was a shortage of a lot of goods.
    It wasn’t stupid that China started to rely on the will and enthusiasm of uneducated masses to industrialize, it ran short of capital, technology, foreign credits and raw materials. The huge production of iron with simple methods in small furnaces was an expression of this. China exported grain because it could hardly get foreign credits. During the Great Leap Forward China was affected tremendously by natural disasters, just like it was in it’s history which caused China to be called the land of famine.

    The great leap forward and trade restrictions
    When the Chinese leadership was aware of the scale of the famines they stopped the great leap forward, cut investments in the industry, imported millions of tons of wheat. But worldwide trade restrictions and embargo’s against the country in need were not eased. The western economic warfare against the Peoples Republic of China was aimed at causing problems in its economy, hoping for a collapse of communist China. Indeed China faced economic problems, the famines. Although facts and figures show that the capitalist economic warfare caused China tremendous hardships, the embargoes and trade restrictions are nowadays not known of, and their effects denied. Anyhow, by waging the economic warfare against China, the west also turned their backs to one fifth of world population, those who already were almost drowning. A realistic view on China needs the acknowledgement of the role of the capitalist world.

    B. Huong

    • Erich Bauer
      17. April 2018 10:54

      Ich fürchte, es wird Ihnen gelingen, dass A.U. auch für Krönchen-Poster Einschränkungen bei den Zeilen noch machen wird... (müssen).

    • socrates
      17. April 2018 11:16

      Erich Bauer
      Sorry, ich werde mich bessern. Aber gegen die emotionalen Begründungen ist Wissenschaft notwendig.

    • Bürgermeister
      17. April 2018 12:01

      Der Hunger ist die bestialischste und grausamste Waffe von allen.

      Die Beschreibung Chinas als "Land des Hungers" findet sich schon in Becker-Dillingen: Handbuch der Ernährung der gärtnerischen Kulturpflanzen (1933).
      Ein wirklich lesenswertes Buch für den Gartenkundler - auch die modernen Perversionen ("biologisch-dynamische-Landwirtschaft") wurden darin schon beschrieben. Die über Jahrhunderte ausgelaugten Böden reagierten extremst empfindlich auf kleinste Wetterereignisse.

    • HDW
      17. April 2018 13:31

      Das war gemeint mit Margot Honeckers: "Wir kommen wieder", Der Wissenschaftsanspruch des Marxismus-Leninismus als Ladegerät für die neuerliche sinoKOMINTERN entlang der neuen Seidenstrasse.

    • Gandalf
      17. April 2018 15:36

      @ socrates:
      So uninteressant wie lang. Schade um die Zeit. Und zwar um meine - Ihre ist mir egal.
      Ein Mindestmaß an Selbstdisziplin müsste wohl jeder hier aufbringen können. Im übrigen: In Österreich reden und schreiben wir immer noch Deutsch.

    • socrates
      17. April 2018 17:32

      Gandalf
      Wer hat in so kurzer Zeit einen so großen Aufschwung wie China geschafft? Wenn über erfolgreiche Wirtschaftssysteme gesprochen wird, sollte China und sein Weg vorkommen.

    • Gandalf
      17. April 2018 21:11

      ...aber nicht so lang(weilig)!

  18. socrates
    17. April 2018 10:06

    Der Freie Handel beginnt mit dem Ende der EMBARGOs. Solange mit Embargos das große Geschäft gemacht wird, denn verkauft wird weiter aber die Preise steigen, solange der Starke die anderen in Embargos hineinzwingt, solange gibt es keinen "Freien Handel". Stalin und Mao und Castro, also Kommunisten, habe NIE ein Embargo gemacht. Das ist eine Erfindung der "Freien Wirtschaft", ebenso wie der Kolonialismus. Solange eine Ûberlegenheit besteht, kann man mit Embargos kàmpfen. Das Kautschuk Embargo und andere haben Rußland und China einige Millionen Menschenleben gekostet. Schon das Chassepot-Zùndnadelgewehr war durch die Kautschukdichtung dem preußischen Gewehr ùberlegen, etc..
    Solange Freihandel bedeutet daß sich der Mitmacher an den Embargos beteiligen muß und eine fremdbestimmte Gerichtsbarkeit darùber entscheidet was für ihn richtig ist, solange ist er undemokratisch und nimmt dem Volk die Mitbestimmung.
    Weg damit!!!!

    • socrates
      17. April 2018 11:19

      In Dubai sahen wir den ganzen Hafen voll Embargo Gütern für den Iran. Sie kosten halt mehr!

    • Ökonomie-Vergelter
      17. April 2018 15:39

      Also in Einem haben Sie Recht:

      Embargos wie auch machtpolitischer Druck zur Öffnung von Absatzmärkten (bis hin zum militärischen Konflikt) gehen einher mit dem Wirken von Hegemonialmächten (bzw einstens mit deren kolonialen Handelskompanien). Das erste Embargo dürfte die Kontinentalsperre gegen Napoleon gewesen sein.

      Neuerdings werden auch viele Embargos durch die UNO abgesegnet.

  19. Josef Maierhofer
    17. April 2018 09:41

    Freihandelsabkommen bräuchten wir nicht, meine ich, wir bräuchten Freihandel ! (?)

    Wir bräuchten eine WTO, die den Freihandel weltweit überwacht und Protektion bekämpft. (?)

    Wie beschrieben würden da alle Lobbyprofiteure auf die Barrikaden steigen, und die Massenhyptnose intensiv benutzen für ihre Zwecke, tun sie ja auch ständig.

    Was würde entstehen ? Einerseits (etwa für Österreich) ein weiterer Niedergang der Landwirtschaft, weil es genug Waren aus den Entwicklungsländern gibt, die den dortigen Menschen fehlen, das Aufplatzen aller Blasen, die auch die Lobbys verursacht haben.

    Qualität spielt bei der großen Masse keine Rolle, wie alle kaufmännischen Regeln bestätigen werden, kann man alles mit Erfolg verkaufen mit der nötigen Propaganda (Werbung), wie in der Politik.

    Darum stehen die Lobbys dem wirklichen Freihandel entgegen und, nachdem es in USA genug Lobbys zu bedienen gibt, ist derzeit eben USA daran Protektionismus zu betreiben, zumal das Wahlversprechen waren. Das erübrigt TTIP und ZETA.

    Nein, die Lobbygesellschaften werden nie wirklichen Freihandel erreichen, wohl aber Knebelverträge gegen Schwächere. Der Freihandelsvertrag der EU wird auch überbürokratisiert und scheint aber sonst zu funktionieren, zumindest auf dieser Ebene.

    Aber auch da gibt es eben die Siestastaaten, für die es eben nötig wäre, sich umzustellen und zu reformieren, was Finanzen, etc. betrifft.

    Ich habe einmal einen Test gemacht und zwei Leute auf die gleiche Arbeit angesetzt - Handbestückung von je 150 Leiterplatten. Beide haben die Arbeit für 150 Leiterplatten bezahlt bekommen. Einer hat 2x so viel Zeit gebraucht wie der andere. Der Schnellere hat sehr gut verdient, der Langsamere ist auch nicht verhungert, aber muss eben bescheidener sein, weil seine Produktivität nicht so hoch ist.
    (Wäre nebenbei noch ein tolles Argument gegen die Gewerkschaften, die sind aber sind nicht bescheiden, sondern unterliegen dem 'Gleichheitswahn'.) Und so ist es auch bei Qualität, bei Lieferfähigjkeit, bei Verlässlichkeit. etc.

    Und genau das bildet nämlich dann Lobbys, die solche Unterschiede 'bewirtschaften' und auf Kosten anderer leben. Sinngemäß ein Beispiel aus einem Facebook Kommentar vor einigen Wochen: Erklärung des Welthandels, eine afrikanische Gemeinde will einen Kredit. Der 'westliche' Kreditgeber will das unter 3 Bedingungen geben: Das Recht auf den Dorfbrunnen, das Recht auf einen Marktstand und das Recht, eine Bank zu errichten. Das Ergebnis: Wasser konnte nur noch am Marktstand erworben werden, die Bauern konnten ihre Produkte nicht mehr am Markt verkaufen, weil der Marktstand alles viel billiger angeboten hat, und ... Kredite gab von nun an es bei der neuen Bank ...

    Ich denke darum ist es so schwer wirklichen Freihandel zu erreichen.

  20. Dorian Gray
    17. April 2018 08:48

    Ich höre und lese immer von Strafzöllen. Bisher habe ich immer an Schutzzölle geglaubt. Warum verlangt Österreich 48 % Zoll für chinesische Fahrräder? Sind das Strafzölle oder Schutzzölle? Seit wann entscheiden und erfinden Journalisten neue Begriffe?

    • dssm
      17. April 2018 11:12

      @Dorian Gray
      Das ist doch bei der WTO eindeutig geregelt. Ein Schutzzoll wäre, wenn wir die chinesischen Fahrräder mit Zoll belegen um die einheimischen Produzenten von Fahrrädern vor der offensichtlich besseren Konkurrenz schützen wollten.
      Wenn wir aber die Fahrräder deshalb mit Zoll belegen, weil die Chinesen unfaire Verkaufspraktiken bei den Mobiltelephonen haben, dann ist das ein Strafzoll.

      Beides muss so deklariert werden und dann laufen halt die Verfahren bei der Welthandelsorganisation los.

    • HDW
      17. April 2018 12:59

      @dssm
      ..... und die Heuchelei der "ungleichen Verträge"

  21. dssm
    17. April 2018 08:45

    Welthandel wäre schön, aber zuerst muss unser perverses Geldsystem weg. Es gibt nämlich momentan mehrheitlich Verlierer. Ein Blick auf Deutschland reicht! Die exportieren wie die Weltmeister, sprich die Deutschen arbeiten und arbeiten und arbeiten. Leider werden die Deutschen für den Export nicht bezahlt, sondern dubiose Target-Salden oder Devisenreserven sind die Folge. Wenn die Deutschen dann einmal kürzer treten wollen (oder wegen der Pensionierungswelle der Babyboomer müssen), dann müssten sie für genau diese Reserven importieren. Das ist aber ein guter Witz, denn Länder die jetzt schon auf Pump leben, also weniger herstellen als sie verbrauchen, werden danach nicht zuerst mehr produzieren um die Mängel wegen des Wegfalls der deutschen Importe auszugleichen und dann noch zusätzlich ein paar Schichten einlegen um die Schulden bei Deutschland ausgleichen zu können. Abgesehen davon, den jetzigen Importländern fehlen schlicht die ausgebildeten Arbeiter, denn man produziert ja momentan nichts, weil gegen die deutschen Geschenke kommt auch der beste Unternehmer nicht an; wer aber nicht produziert, der hat viele Arbeitslose (oder halt viele staatsnah Beschäftigte), denen fehlt aber am Ende jede Berufserfahrung, womit selbst aus einem ersten Wollen zu mehr Produktivität ein Fehlschlag wird.

    Und wer die Idee hätte, die Deutschen sollten doch einfach Grund und Boden in den Importländern kaufen, dem ist nicht mehr zu helfen.
    Erst wenn es gelingt den Welthandel auf eine vernünftige Zahlungsgrundlage zu stellen, macht der Freihandel wirklich Sinn.

    • Erich Bauer
      17. April 2018 09:09

      Bis diese Grundlagen geschaffen sind, bleibt dieser "Frei"Handel ein ideologischer Popanz... eine Nachfolgeideologie zu Marxismus/Liberalismus. Und, diesen Ideologie-Popanz will man auch beibehalten. Denn, diesem globalen "Frei"Handel liegen ganz andere Leitmotive zugrunde...

    • Majordomus
      17. April 2018 10:12

      @dssm:
      Perfekte Analyse, danke.

    • dssm
      17. April 2018 10:28

      @Erich Bauer
      Wieder einmal schlägt die von Orwell so gut vorhergesagte Sprachverwirrung zu.
      Denn ein Freihandel wie von Riccardo (oder aktueller vom ansonsten eher linken aber einfach exzellenten Krugman) angedacht, hat mit dem Wirbel um CETA usw wirklich nichts zu tun, denn diese Verträge sind ja das Gegenteil, ein regulierter, eingeengter mit zahlreichen Verboten und Sanktionen belegter Handel, was daran frei sein soll ist mir schleierhaft. Es beginnt bei den Richtern, die dürfen sich die Parteien nicht vertraglich selber festlegen, nein der Staatsvertrag schreibt alles vor.

      p.s. wer sich einlesen will: International Economics (Paul R. Krugman und Maurice Obstfeld)

    • Erich Bauer
      17. April 2018 10:43

      Ricardo spricht als "Nationalökonom" von Außenhandel... wie auch "the Austrians" und sonstige "Nationalökonomen". CETA oder TTIP können aber "Nationen" nicht brauchen. Tatsache ist aber, es gibt nur CETA oder TTIP u.a. "Wenn der Wein sauer ist, schütte ihn weg...!"

  22. Nestroy
    17. April 2018 08:37

    229 Jahre französische Revolution und 101 Jahre leninistische Revolution sind voll im deutsch- und französischsprachigen Europa angekommen! Wir sind quasi kurz vor oder nach dem Höhepunkt dieser Gehirnwäschen angekommen.
    Es wird noch lange dauern, bis dies Irrungen in unseren falsch behüteten Nestern angekommen sein werden.

    Ein kleines Beispiel: In den anglosächsischen Staaten kennt jeder "the Austrians"
    Bei uns wird Mises, Hayek und die österreichische Schule tot geschwiegen!
    Hier herrscht Keynes.
    Bzw. das, was die Sozialisten aus ihm gemacht haben:
    Ewige staatliche Intervention (mittlerweile auf jedem Gebiet!), aber kein Sparen in der Hochkonjunktur!

    Die Lügen und Ideologien sind bei uns zu Hause vor der Türe....

    • Erich Bauer
      17. April 2018 08:42

      Von einem globalen WeltFREIhandel, mit Weltgericht haben "the Austrians" nie geschrieben! Eine solche Ideologie haben sie nie propagiert. Das findet sich bei Marx... in der "internationalen Arbeitsteilung".

  23. Undine
    17. April 2018 08:33

    A.U. schreibt:

    "...vehement gegen internationale Schiedsgerichte agitieren, obwohl solche das Allerwichtigste an jedem Abkommen sind, weil nationale Gerichte absolut immer eine Schlagseite haben."

    Seit ich weiß, wie UNSERE Gerichte innerhalb Österreichs urteilen---diese sind, wie jeder weiß, auf dem linken Auge blind, während das rechte ein veritables Adlerauge ist!---habe ich meinen Glauben an die gesamte Rechtsprechung verloren. Warum sollten "internationale Schiedsgerichte" absolut "unkäufliche" Richter finden? Wer so hoch oben landet, ist mMn bereits suspekt.

    • dssm
      17. April 2018 09:03

      @Undine
      Unsere Gericht sind mit inkompetenten, faulen, linx/grün ideologisierten RichterInnen besetzt, internationale Schiedsgerichte haben überlicher weise branchennahe Richter und da die Streitparteien vor allem eine schnelle Entscheidung wollen, geht es auch raschl. Natürlich, wo Menschen tätig sind, passiert auch das allzu Menschliche, deshalb aber auf übernationale Gerichte zu verzichten, wäre als würde man auf die moderne Elektro-Technik verzichten, nur weil halt immer wieder ein Unglück passiert.

    • Wyatt
      17. April 2018 11:48

      erinnern wir uns?

      16.Jänner 2006: Das dafür eingesetzte Schiedsgericht entscheidet wenig überraschend, die Republik Österreich muss fünf Bilder von Gustav Klimt an die Bloch-Bauer-Erbin Maria Altmann zurückgeben. (Trotz des bereits 1925 erfolgten testamentarischen Vermächtnisses an ÖSTERREICHISCHEN GALERIEN)

    • Dr. Faust
      17. April 2018 11:53

      @Wyatt

      !!!!!!!!!!!

      Keine wollte damals die politische Verantwortung für die korrekte, aber vermeintlich "politisch-inkorrekte" Entscheidung treffen.

    • Undine
      18. April 2018 08:05

      @Wyatt

      ********************************!

      Genau so "gerecht" stelle ich mir das Wirken "internationaler Schiedsgerichte" vor!

  24. Tegernseer
    17. April 2018 08:13

    Freihandel ist prinzipiell zu begrüßen. Allerdings sehe ich die Umsetzung etwas differenzierter: solange es subventionierte Industrien wie z.B. die Landwirtschaft oder Autoindustrie (Stichwörter Schrottprämien, Dienstfahrzeuge, Elektroautoprämie) gibt, solange deutliche Unterschiede in den Umwelt- und Arbeitsstandards (China) bestehen, solange nicht-tarifliche Handelshemmnisse (Chlorhühnchen) existieren und solange wildgewordene Zentralbanken wie in Europa oder Japan Zombieunternehmen und Zombiestaaten künstlich am Leben halten, solange werden die Stimmen gegen den Freihandel nicht weniger werden. Europa könnte hier durchaus mit gutem Beispiel voragehen und nicht immer mit seinem Finger auf Trump zeigen.

  25. Erich Bauer
    17. April 2018 07:56

    Ganz klar und unmissverständlich: Es braucht eine "Neue Weltordnung", eine "Neue Weltreligion" und ein "Weltengericht"!

    Die Phase der "Endzeit" - bis dorthin - wird halt noch ein bisschen dauern... ABER! Wir dürfen zuversichtlich sein. Alles deutet darauf hin, dass der Messias schon auf dem Weg ist. Vielerorts wird schon am gebührenden Empfang gearbeitet. Wir schaffen das...

    • Erich Bauer
      17. April 2018 08:35

      Zu einem „WIRKLICH freien Welthandel“ – wie sich A.U. wünscht (sein Zitat) – braucht es die „postapokalyptische“ Zeitenwende…

    • Dr. Faust
      17. April 2018 11:26

      @Erich Bauer

      Auf die Apokalypse und somit auch auf die postapokalyptische Zeitenwende scheint die Welt ja derzeit zielstrebig zuzumarschieren.

    • Dr. Faust
      17. April 2018 11:28

      Vielleicht sollten wir beginnen, uns über das "was kommt danach" Gedanken zu machen.

  26. El Capitan
    17. April 2018 07:51

    Alle diese Zusammenhänge unseren Journalisten erklären zu wollen, die glauben, Wohlstand entstünde durch Drucken von Papiergeld, ist vergebliche Mühe.

    Verschärft wird die Situation durch die Wirtschaftsuni Wien, deren Niveau von einer Volkshochschule kaum noch zu unterscheiden ist.

    Was China betrifft, so importieren die Chinesen nur das, was sie dringend brauchen, also Rohstoffe und Nahrungsmittel. Exportiert wird, was sie so abgekupfert haben, dass es vom Original nicht mehr zu unterscheiden ist.

    • dssm
      17. April 2018 10:43

      @El Capitan
      Leider stimmt das längst nicht mehr. Die Chinesen stellen, nicht zuletzt aufgrund des geisteskranken Wissenstransfers, heute oft die modernsten Teile her. Dazu fehlen uns zunehmend die Techniker, welche unseren Wissensvorsprung ausbeuten könnten.

      Ich habe vor zwei Jahren ein paar dekorative LED-Leuchten gekauft. Als ich die zerlegt habe, war ich begeistert, das war mit den besten Spulen, hochfrequenten Reglern, einem super Wärmemanagement. Da war nichts mit billig und abgekupfert, nur der Preis war unschlagbar günstig.

    • Nestor 1937
      17. April 2018 11:24

      Heutige WirtschaftsUNI

      mit einer Gender-Professorin als Rektor !

      Leider hat El Capitan mit seiner Beurteilung der WU -- Recht!

    • HDW
      17. April 2018 11:50

      @dssm
      Geisteskrank war also eine Firma wie Olympus die in chinesischen Schulen durch Mathmatikwettbewerbe junge Eliten aussuchte, diese in Japan in der firmeneigene Hochschule zu Betriebsleitern ausbildete, die dann in der Sonderwirtschaftszone die Produktion hochwertiger Mikroskope für den Weltmarkt garantieren können? Danke schön, was dieser einmalige historische Prozess für die durch den marxistischen Gleichheitswahn dezimierte Bevölkerung bedeutet, scheint sich ihnen wirklich zu erschliessen.

  27. elfenzauberin
    17. April 2018 06:04

    Der Grund für die Ablehnung von Freihandelsabkommen liegt wohl in der Tatsache begründet, dass die Mehrheit der Bevölkerung wirtschaftspolitische Nackerpatzerln sind. Immerhin ist die Mehrheit durch ein inferiores Bildungssystem geschleust worden.

    Die Vorteile von Freihandelsabkommen hat David Ricardo vorbildlich erklärt. Im Prinzip läuft sich Ricardos Argument auf folgendes hinaus:

    Auch wenn der Primararzt das Klo besser und schöner putzen kann als die Putzfrau, so ist es doch besser, wenn der Primarzt nicht Klo putzt, sondern Patienten behandelt. Der Grund dafür ist simpel: Die Behandlung von Patienten bringt eine höhere Wertschöpfung als Kloputzen, weswegen es am sinnvollsten ist, den Primararzt nicht subalterne Tätigkeiten verrichten zu lassen.

    Es ist ein Argument, das sich auf Arbeitsteiligkeit bezieht, die im Falle eines Freihandelsabkommen auch länderübergreifend stattfindet.

    Erschütternd ist jedenfalls der niedrige Informationsstand auch vieler Journalisten, die von all dem keine Ahnung haben. Besonders abschreckende Beispiele bilden hier Standard und Falter, wo wirtschaftspolitische Ahnungslosigkeit sozusagen zur journalistischen Kernkompetenz zählt.

    • Ökonomie-Vergelter
      17. April 2018 09:41

      Aaahh, jetzt kenne ich mich endlich aus! :

      Die Niedriglohnländer sind also die Kloputzer, und unsere bald einen 30 %igen Anteil erreichenden akademischen Absolventen der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften sind die Primare, die einheimische Pfleglinge behandeln. ;-)

    • Erich Bauer
      17. April 2018 10:02

      David Ricardo für einen globalen Welt"FREI"Handel heranzuziehen... Ich möchte mich über diese wirtschaftliche Naturbelassenheit gar nicht näher äußern... Aber, mit diesen Grundlagen auch nur irgendjemand "wirtschaftspolitischr Ahnungslosigkeit" zu zeihen... das ist an Vermessenheit und Dreistigkeit nicht mehr zu überbieten.

    • HDW
      17. April 2018 10:17

      Die Forderung nach Weltweitem Freihandel, klingt für mich ähnlich heuchlerisch-metaphysisch-missionarisch wie "Alle Menschen sind gleich" In welcher Hinsicht auch immer, Gerichtshöfe konnten Gleichheit aber nur mit Guillotine oder Genickschuss herstellen. Evolutionen entstehen durch Konkurrenz der Ungleichheiten auch im "Handelskrieg".

    • Dr. Faust
      17. April 2018 10:46

      @Ökonomie-Vergelter

      Ja, so schaut es aus respektive, das will man uns als Errungenschaft der freien Arbeitsmigration verkaufen. Es wird von allen Seiten als Wohlstand gepriesen, wenn Menschen aus Ländern mit niedrigeren Einkommen zu uns kommen und bei uns handwerkliche oder angelernte Arbeit verrichten. Unsere "Leuchten" gehen dann auf's AMS Stempeln oder studieren Politologie.

      Das Obige betrifft natürlich das Thema "Arbeitsmigration" und nicht das Tagesthema "Handelsbarrieren vs. freier Welthandel". Dass der Abbau von Handelsbarrieren die Produktivität eines Landes stärken kann, wenn es wirtschaftlich stärker ist, als das importierende Land, kann wahrscheinlich ausser Streit gestellt werden.

      Jedoch haben "Handelsbarrieren" wie auch "freier Welthandel" jeweils Vor- und (zum Teil gewaltige) Nachteile. Dieses Thema mit wirtschaftlichen und politischen Argumenten in einem Beitrag genauer zu erörten, anstatt ein Plädoyer für den freien Welthandel zu halten, wäre interessant gewesen.

    • Erich Bauer
      17. April 2018 11:03

      @Dr. Faust,

      JA. Das wäre tatsächlich interessant gewesen. Das Problem ist: Es gibt keine "Global-VOLKSwirtschaft"... Außer, man betrachtet die Algorithmiker in der Geld/Finanzwirtschaft als solche. Immerhin hat man in dieser "Astrologie-Wirtschaft" erkannt, dass das Bargeld zu einem Problem wird...

    • dssm
      17. April 2018 11:04

      @Erich Bauer und @HDW
      Wie sehr unsere linx/grünen Spinner erfolgreich waren, kann man an Ihren Beiträgen gut beobachten. Denn natürlich hat der von @elfenzauberin zitierte Ricardo recht! Ein echter freier Waren- und Dienstleistungsverkehr, ohne staatliche Gängelung, wäre die beste Basis für Wohlstand, also sollten komparative Vorteile ausgenutzt werden, zu unser alle Wohl. Aber leider sind inzwischen die verwendeten Wörter so verdreht worden, daß wir nicht einmal mehr miteinander reden können.

      Es ist besser Waren und Dienstleistungen wechseln über die Grenzen, als Soldaten! Die Soldaten kommen meist, wenn es tausende Seiten dicke vertragliche Einschränkungen gibt.

    • Erich Bauer
      17. April 2018 11:15

      @dssm,

      Marx hätte recht, gäbe es den "Neuen Menschen", Adam Smith hätte recht, gäbe es "die unsichtbare Hand"... und Sie hätten recht, gäbe es Volk/Nation OHNE STAAT!

      Was mich betrifft, bin ich frei von solchen und ähnlichen Träumen...

    • Konrad Hoelderlynck
      17. April 2018 11:24

      Verehrte Elfenzauberin,

      ich komme weder aus einem "inferioren" Bildungssystem, noch bin ich ein Freund von "Falter" und "Standard", und so ganz völlig dumm bin ich - ich hoffe es wenigstens - auch nicht. Doch was Ihr arbeitsteiliges Bild vom Primararzt und der Putzfrau betrifft, so habe ich nicht verstanden, was dieses mit den diversen Freihandelsabkommen zu tun haben soll und warum dieselben (Freihandelsabkommen) für mein Leben von besonderer Bedeutung sein könnten.

    • HDW
      17. April 2018 11:33

      @dssm
      Ricardo hat sich aber auch auf das Inland bezogen, für fremde Soldaten hat sich dann wenigstens die Haager Landkriegsordnung etabliert, Bürgerkrieg hingegen ist bekanntlich umso grausiger geblieben

    • elfenzauberin
      17. April 2018 15:14

      Indem mein Posting offenbar sehr kontroversiell ist, einige genauere Erläuterungen:

      https://www.wiwo.de/politik/konjunktur/david-ricardo-ricardos-theorie/5886714-4.html

    • Erich Bauer
      17. April 2018 15:35

      Keine weiteres Stellungnahme zu dieser entwaffnend schlichten "Kern-Theorie"...

    • Normalsterblicher
      17. April 2018 15:47

      Aaaah, da haben wir ja den Salat, liebe Elfenzauberin - eine echte Offenbarung!

      Mit freier Marktwirtschaft dürfte der Bursche Ricardo wenig am Hut haben, denn weshalb sollte der Konsument den Engändern im Beispiel die Tuchproduktion überlassen, wenn auch bei dieser die Portugiesen die Nase bei der Produktivität vorne haben (90 Arbeiter gegen 100 Arbeiter), hmmm?

      Nur die Staaten unter Beiziehung der Volkswirtschafter können - planwirtschaftlich - so eine Zuteilung/Spezialisierung veranlassen!

    • Rau
      17. April 2018 16:16

      Ricardos Freihandel funktioniert anscheinend nach dem Drehbuch der derzeit gerade zu Ende gegangenen 8. Staffel von the walking Dead. Dem gros der Menschheit werden Arbeiten nach global planwirtschaftlichen Notwendigkeiten zugeteilt. Amerika ist Negan mit seinem Schläger (Schiedsgerichte, bzw Söldner fürs Grobe, wenn es einmal notwendig ist. Habs kapiert. Funktioniert sicher prächtig und endet keinesfalls in totalem Chaos. Moment, haben wir das nicht schon? Die Zombies fehlen noch, aber die hat ein Mitposter ja auch schon ausgemacht.

    • elfenzauberin
      17. April 2018 16:30

      @normalsterblicher

      * D. Ricardo war Anhänger des Kapitalismus, kein Planwirtschafter.
      * Lesen Sie sich das Beispiel noch einmal genau durch und rechnen Sie nach, dann verstehen Sie, warum das eine win-win-Situation für beide Seiten ist.

    • Normalsterblicher
      17. April 2018 22:51

      Also bei mir war die Rede von einer dritten Seite, nämlich dem Konsumenten (neben "Engändern" und "Portugiesen").

      Der Kunde als König würde sich auch bei Tuchware für jene aus Portugal entscheiden ....

    • Normalsterblicher
      17. April 2018 22:53

      "Engländer" mit "l" natürlich, verflucht noch mal ...





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