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Uni-Reform und Migrationspolitik Marke Vorsicht drucken

Lesezeit: 5:30

Es ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung, den die SPÖ bisher immer blockiert hatte. Aber es ist nur ein überaus vorsichtiger Schritt und er ist von Zweifeln begleitet, ob ihm noch die anderen notwendigen folgen werden. Und er zeigt erneut das, was man seit Wochen sieht: Vorsicht, Behutsamkeit, ja vielleicht sogar Zaghaftigkeit sind – vorerst? – die dominierenden Leitlinien der neuen Regierung auf so gut wie allen Feldern.

An den Universitäten können künftig in drei weiteren Studienrichtungen – Jus, Erziehungswissenschaften, Fremdsprachen – die Studienplätze auch durch Aufnahmetests limitiert werden. In den weiterhin ungeregelten Studienrichtungen dürfen künftig (völlig unverbindliche!) Motivationsschreiben verlangt werden. Und es gibt deutlich mehr Geld für die Universitäten.

Dieses Paket hat zwar die üblichen Stänkereien durch SPÖ, Grüne und Hochschülerschaft ausgelöst, aber viel Beifall der Rektoren - die mehr Geld ohne viel Gegenleistungen bekommen. Es beweist vor allem, dass diese Regierung zumindest derzeit von der Generaldevise getragen ist: Nur keine zu hohen Wellen; das könnte ja bei Landtagswahlen schaden.

Angesichts des schwachen Zustandes der gesamten Opposition – der außer der Antifa-Keule bisher absolut nichts eingefallen ist – könnte diese Strategie auch aufgehen. Wie vorsichtig die Regierung ist, konnte man ja gleichzeitig auch rund um den Wien-Besuch des ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orban merken. Denn dabei sind zum großen gemeinsamen Thema – Migration und EU – absolut nur Phrasen zu hören gewesen.

Bloß ständig vom "Schutz der Außengrenzen Europas" zu reden, ist alles andere als eine Strategie. Denn es werden weiterhin alljährlich Zehntausende illegal nach Österreich einwandern, während sich Ungarn sehr effektiv schützen hat können. Denn es gibt weit und breit keine Anzeichen, dass sich Österreich irgendwo ernsthaft bemühen würde, der unglaublich immigrationsfreudigen Praxis der diversen Höchstgerichte gesetzlich Stoppsignale zu geben.

Und vor allem wird diese ständige Aussage "Schutz der Außengrenzen!" dadurch seltsam auffällig, wenn man sich bewusst macht, was seit Monaten in sämtlichen schwarzblauen Statements fehlt: Das ist der einst von Sebastian Kurz und der FPÖ intensiv erhobene Ruf nach dem "australischen Modell", also nach der hundertprozentigen Rückführung aller nach Europa gelangten illegalen Migranten in Lager außerhalb Europas.

Diese Rückführung wäre zwar nur im europäischen Gleichklang erreichbar – aber wenn man nicht einmal mehr davon redet, dann wird es nie zu diesem Gleichklang kommen. Sie ist die einzige Strategie, welche die Völkerwanderung stoppen könnte. Tausende Kilometer Seegrenzen an Europas Süden lassen sich hingegen nicht abriegeln, nicht "schützen" wie eine Landgrenze.

Solange es da keine entscheidenden Schritte gibt, ist der relative Rückgang der illegalen Migration gegenüber 2015/16 irrelevant. Die Schlepper werden neue Routen finden. Und Italiens Linksregierung hat zusammen mit der Kirche sogar jetzt schon mit dem Direktimport von Migranten begonnen.

Nun ja, warten wir noch das Frühjahr ab, bis die drei weiteren Landtagswahlen vorbei sind. Spätestens dann aber werden die Österreicher in ihrer großen Mehrheit unruhig werden. Sie werden es nicht akzeptieren, wenn die Regierung glauben sollte, dauerhaft Appeasement-Politik wäre die richtige Strategie, um zu überleben. Egal ob es um Migration oder Universitäten geht, um ORF oder Justiz, um Medienbestechung oder Budgetsanierung.

Eine solche Strategie wird spätestens dann zerschellen, wenn ORF, Falter & Co – wie vielleicht schon programmiert – "investigativ" aufdecken werden, dass Sebastian Kurz und H.C. Strache an einem Kaffeehaus vorbeigegangen sind, in dem sie sehen hätten müssen, dass dort jemand neonazistische Literatur liest. Oder andere ähnlich gravierende Verbrechen begangen haben.

Aber zurück zur harten Realität der Unis. Diesen stehen nach der jetzigen Minireform in den nächsten Jahren keine Änderungen mehr ins Haus – so ist jedenfalls der zuständige Minister zu verstehen. Die jetzigen Maßnahmen können jedoch den ständigen Rückfall der Universitäten in allen internationalen Rankings nicht umdrehen. Worum müsste es wirklich gehen?

  1. Es fehlt vor allem der Paukenschlag, der Universitäten, Forschung und Studenten zu den für die Zukunft Österreichs so entscheidenden MINT-Fächern, zu Naturwissenschaften, Mathematik, Technik, umlenken und von den überlaufenen (und zum Teil anforderungsfreien) Buch-Wissenschaften wegbringen würde. Aber selbst die Rektorenkonferenz wird von letzteren dominiert. Ein besonders wirksames Steuerungsinstrument wären Studiengebühren für Nicht-MINT-Fächer.
  2. Die letzte Universitätenreform der Ära Schüssel hat die Hochschulen zwar aus dem Würgegriff der Mitbestimmungsunis befreit. Aber es bräuchte unbedingt noch eine weitere klare Straffung. Diese müsste vor allem dazu führen, dass eine alleinverantwortliche Führung, ein Vorstand, eine ganz klar definierte Erfolgsverantwortung trägt. Dazu müsste freilich der Geldgeber zuerst eindeutig definieren, was eigentlich der Erfolg einer Universität ist.
  3. Die derzeitige Beurteilung einer Universität in Sachen Lehre nach den ECTS-Punkten ist völlig unzureichend. Das europäische ECTS-Punktesystem geht von der Zeit aus, die ein Durchschnittsstudent für die Absolvierung einzelner Lehrveranstaltungen braucht. Aber längst ist bekannt, dass viele Unis die ECTS-Werte ihrer eigenen Angebote krass überbewerten. In Wahrheit kann die Qualität der Lehre nur danach gemessen werden, wie erfolgreich die Absolventen nach der Universität sind, etwa wieviel Prozent nach sechs Monaten einen adäquaten Job gefunden haben. Die Quantität der Menschen, die durchgeschleust werden, um einen anforderungslosen Billigsttitel zu erlangen, sollte hingegen irrelevant sein. Denn Geldzuteilungen nach solchen Maßstäben verleiten geradezu dazu, die Leistungshürden zu senken.
  4. Auch in Sachen Forschung gibt es international gut etablierte Bewertungsmaßstäbe (Zahl der Publikationen in seriösen Zeitschriften usw.). Aber auch da hat man keinen großen Schritt gewagt.
  5. Die Universitäten müssten alleine nach Leistung in Lehre und Forschung gemessen werden, und von allem lähmenden Quoten-, Political-Correctness-, Gender-Firlefanz befreit werden.
  6. Statt den Unis nur bei drei weiteren Studienrichtungen Zugangsregelungen zu erlauben, hätte man das generell tun müssen.
  7. Es gibt keinen Grund, den Unis deutlich mehr Steuergeld zu geben, wenn knapp davor die Rektoren angekündigt haben, dass sie nicht einmal von jenen Langzeit-Studenten Gebühren einheben wollen, wo das ein Höchstgerichtsurteil jetzt ermöglicht hat.
  8. Geradezu peinlich ist, wenn  man jetzt auf 40 Jahre alte Scheinstrategien verfällt wie das Verlangen von Motivationsschreiben, die sich längst als sinnlos erwiesen haben. Gibt es doch längst schon perfekte Anleitungen, was man da halt hineinschreiben soll.
  9. In Sachen Qualität der Universitäten ganz besonders entscheidend ist freilich auch etwas, wofür die Unis selber nichts können, wo die Politik die Rahmenbedingungen legen müsste: Das ist die oft katastrophale Qualität der Maturanten, die als Folge einer jahrzehntelang rein quantitativ orientierten Bildungspolitik vom Rechtschreiben über die Grundrechnungsarten bis zu Fremdsprachen unakzeptable Schwächen haben. Gewiss nicht alle, aber viel mehr, als dass man nur von Einzelfällen reden könnte.

Das sind harte Rahmenbedingungen? Ja, gewiss. Aber dabei geht es auch um enorm viel. Um Österreichs Zukunft.

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  1. Ausgezeichneter KommentatorBob
    23x Ausgezeichneter Kommentar
    31. Januar 2018 08:57

    Solange die Genderei bei einer Doktorarbeit das wichtigste ist, solange kann man die Unis vergessen. Dieser Zustand ist als Gradmesser durchaus geeignet.

  2. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    21x Ausgezeichneter Kommentar
    31. Januar 2018 10:36

    Es ist für mich immer wieder ein Quell der Erheiterung, wenn ich den ORF-Ansagern dabei zusehen kann, wie sie mit unnachahmlicher Ernsthaftigkeit ihre Entrüstung vor allem über die Vereinnahmung der Medien durch irgendwelche Regierungen in anderen Ländern anprangern. Ähnlich echauffiert zeigen Wolf, Leitner und Co. immer wieder auf, wie etwa der pöhse Viktor ORBAN gegen die SOROS-Universität wettert, dessen Betreiber nach Ansicht des ORF doch angeblich ausschließlich altruistische Motive für Ungarns Studenten hat. SOROS, alias Schwartz--- und altruistisch?!?

    Wenn also im ORF über Fernsehanstalten anderer Länder berichtet wird, diese seien von der REGIERUNG abhängig, denke ich immer, man rede eigentlich über unseren rot-grün-versifften ORF!

    Bei den Universitäten ist es ähnlich: Im ORF prangert man an, der UMSTRITTENE Orban wolle die SOROS-Universität loswerden, um endlich 100 % Einfluß auf das Bildungswesen in Ungarn zu haben. Ja, und was haben wir in Österreich? Einen Rot-Grün-dominierten ORF und Rot-Grün-dominierte Universitäten und Schulen! Aber daran finden WOLF und Co. nichts auszusetzen---in anderen Ländern aber kritisieren sie genau das, was sie bei uns als ihr persönliches Recht ansehen---nämlich alles in linker Hand!

  3. Ausgezeichneter Kommentatoroberösi
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    31. Januar 2018 01:58

    Nichts könnte die linksgestrickte parteipolitische Verkommenheit des österr. Hochschulwesens eindrucksvoller illustrieren als das Faktum, daß es eine herausragende Persönlichkeit wie eine Eva Blimlinger nicht nur bis zur Rektorin der Akademie der bildenden Künste geschafft hat, sondern zuletzt gar noch schnell zur Präsidentin der Universitätenkonferenz gewählt wurde.

    Also, bei solchen wahrlichen Schwergewichten sollte man sich weniger Sorgen machen um die Zukunft Österreichs, sondern eher um die eigene. Und sich beizeiten umschauen um ein persönliches Exil.

  4. Ausgezeichneter KommentatorCato
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    31. Januar 2018 13:16

    Ich bin der Meinung, dass die Regierung sehr klug handelt, indem sie die Sachfragen, die seit Jahrzehnten einer Änderung bedürfen, behutsam voran treibt. Jeder Schnellschuss, auf den die politischen Gegner nur warten, wäre kontraproduktiv.
    Die Regierung tut gut daran, die ungestümen Veränderungsdrang ihrer Unterstützer und Wähler - so verständlich er ist - zu widerstehen.

    Eine Reform etwa des ORF, als zentralem Organ einer verzerrenden Informationsorganisation, muss schrittweise vorangebracht werden. Langsam aber beharrlich und zielgerichtet.

  5. Ausgezeichneter Kommentatorobszönwiediewahrheit
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    31. Januar 2018 10:48

    Seegrenzen lassen sich sehr leicht schützen. Wenn es zwei oder drei mal versenkte Invasionsboote gibt sind alle weiteren abgeschreckt.
    Noch könnten wir es uns aussuchen ob Europa an den Grenzen abschrecken will oder in ein paar Jahren zu Hause kämpfen muß.

  6. Ausgezeichneter Kommentatorpressburger
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    31. Januar 2018 10:13

    Sich auf Nicolo Machiavelli zu berufen, ist sicher nicht im Sinne der politischen Korrektheit. Der Florentiner ist unverdient zu einen schlechten Ruf gekommen wie die sprichwörtliche Jungfrau zum sechser im Lotto. Machiavelli war und ist der implizite Coach und Berater vieler Herrschenden. Sein Rat an den Usurpatoren der Macht war, alle Grausamkeiten gleich am Anfang, nach der Machtübernahme, zu begehen. Wohltaten können später folgen.
    Diese, neue Regierung hat die wichtigste Zeit nach der Machtübernahme mehr oder weniger, willenlos, tatenlos verstreichen lassen. Diese Zaghaftigkeit wird später zu einem Stolperstein, vielleicht auch der Beginn des Abstiegs in die Bedeutungslosigkeit, werden. Die Reaktion der Linken zeigt, dass sie sich aus dem durch den Ausgang der Wahlen verursachten Schock, sehr schnell erholt hat und wie bis jetzt die Richtung des politischen Handelns bestimmen will und wird.
    Die Regierung sollte zuerst klar deklarieren was sich in Österreich ändern soll, noch wichtiger, sie soll sich an ihre Versprechen vor den Wahlen halten. Noch wichtiger, endlich zu einer Regierung werden die tatsächlich dem Volk, dem eigenen Volk zuhört und dem entsprechend handelt.
    In den letzten Jahren wurde viel über Populisten geschimpft. Insbesondere die Linke bezeichnet jeden als Populisten die nicht blind ihrer Ideologie folgt, sondern ernst nimmt welche Probleme die Menschen tatsächlich haben. Was soll eigentlich schlecht an Populismus sein ? Der Gegensatz ist die selbstherrliche Abgehobenheit der in der EU regierenden "Eliten", die abschirmt, hinter ihren ideologischen Festungsmauern selbstherrlich, gegen die Interessen Europas, entscheiden.
    Dieses System bringt Menschen an die Macht, wie Seine Selbstherrlichkeit Juncker, aus eigenen Gnaden Herrscher von Europa. Junckers Verständnis von regieren entspricht nicht einmal dem eines konstitutionellen Monarchen, sondern es ist die Auferstehung des Absolutismus aus dem XVIII Jahrhundert.

  7. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    31. Januar 2018 09:05

    Das hätten Faymann, Mitterlehner und Kern auch gekonnt! Ein wenig mehr Geld da und dort verteilen, ein paar leere Phrasen dreschen aber rein gar nichts ernsthaft angehen. Leider haben die eben zitierten Herren eine Steuer‘reform‘ hinterlassen, wo die Gegenfinanzierung (Registrierkasse) auf sehr wackligen Beinen steht, sparen oder Steuererhöhungen wären angesagt; wahrscheinlich zweiteres, aber erst nach den Landtagswahlen. Am Wahrscheinlichsten ist eine nicht-Anerkennung diverser betrieblicher Aufwände, das trifft nur die Unternehmen, offiziell werden die Steuersätze aber nicht angerührt, diese Methode hat schon bisher viel geholfen. Wenn die Unternehmen dann ohne Eigenkapital dastehen, weil die perverse Trennung aus steuerlicher und handelsrechtlicher Bilanz fröhliche Urständ feiert, dann gehen halt viel in der nächsten Krise pleite. Na und? Ist wenigstens wieder einmal bewiesen, daß Kapitalismus nicht funktioniert!

    Bis jetzt passiert jedenfalls nicht die von vielen Wählern erhoffte radikale Umkehr. Innen- und Justizminister lassen uns nicht einmal wissen warum unappetitliche Geschichten bei FPÖ-Kandidaten vor der Wahl, bei jenen der SPÖ nach der Wahl publik werden. Sitzt die FPÖ nun in der Regierung oder haben die intern das Streiten schon angefangen?

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorheartofstone
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    02. Februar 2018 04:28

    Raus mit den Geschwätz- und Gender"wissenschaften". Studenten haben die Vollkosten zu zahlen. Für Österreicher kann man diese über zukünftige Steuerzahlungen abrechnen. Ausländer sollen schauen wie sie die Kosten aufbringen.

    Arbeitslose Ausländer verlieren nach "Verbrauch" eingezahlter Arbeitslosengelder ihre Aufenthaltsberechtigung und müssen das Land samt Anhang verlassen. Krankheit oder Ausbildung dürfen nicht vor Abschiebung schützen. Machen andere sog. "Einwanderungsländer" auch so.

    Ablehnung aller Asylanträge, da Österreich lückenlos von sicheren Ländern umgeben ist. Inhaftierung und anschließende Abschiebung aller illegal Aufhältigen.

  2. Ausgezeichneter KommentatorKnut
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    02. Februar 2018 06:46

    Lieber Herr Unterberger - liebe neue Regierung:

    Der Paukenschlag, der in unserem Land als allerallerallererstes fehlt, ist die Zerschlagung der linken Brut im ORF. Was die betreiben, empfinde ich als Hochverrat am Volk - sie sind mitverantwortlich für die miesen Zustände im Land. Das Leitbild "Der ORF handelt unabhängig von politischen Parteien und anderen Interessengruppen und ist ausschließlich seinem Publikum und der Gesellschaft verpflichtet" wird mit Füßen samt Stahlkappenschuhen getreten.

    Die Verantwortlichen dort gehören für eine Schadenswiedergutmachung am Volk aufs Existenzminimum gepfändet und mit einer Mindestsicherung in eine Sozialwohnung im ärgsten Viertel in Wien gesteckt.

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  1. Der Realist (kein Partner)
    03. Februar 2018 22:48

    Einen in dieser Regierung haben die hauptberuflichen Vergangenheitsbewältiger bereits kastriert, der will nur mehr als Antifaschist gefallen. Macht der so weiter, geht es ihm wie den Grünen.

  2. Bernhard (kein Partner)
    02. Februar 2018 20:20

    Dabei sind Linke und Rechte Rassisten!

  3. Bernhard (kein Partner)
    02. Februar 2018 20:13

    OT:

    Ich hätte eine Frage an die Runde.

    Kann irgendjemand erklären, warum zum Abschluss einer "Erbschaft" vom "Gericht" der rassistische Vatikan eben von diesem "Gericht" verständigt wird?

    Und warum haben wir einen rassistischen "Bundeskanzler" der Geschichtsunwissende in den Medien vorführt?

    Als Willenserklärung würde ich gerne Brundhilde von gerne an Saudiarabien verpfänden.

    In Erwartung einer Antwort.

    verbleibe ich.....

    • McErdal (kein Partner)
      02. Februar 2018 20:40

      @ Bernhard

      Ich vermute mal, das hat etwas damit zu tun, daß es kein Privateigentum mehr gibt!
      Prof.Walter Veith, ein Prediger der in Südafrika lebt hat diese NWO Scheiße mal sehr gut in einem seiner Videos erklärt...

  4. McErdal (kein Partner)
    02. Februar 2018 18:49

    ***Trauer um Ute Bock: Lichtermeer in Wien*****
    w w w . o e 2 4 .at/oesterreich/chronik/Trauer-um-Ute-Bock-Lichtermeer-in-Wien/320078994

    Ich speibe mich gleich an - ohne Ende.................

    Der Watsch'n Tante's Ende...

    • McErdal (kein Partner)
      02. Februar 2018 20:14

      Nachtrag:
      Entschuldigung für die Diktion aber:
      Zwei Präsidenten scheißen auf die OPFER ...........

    • Markus Volek (kein Partner)
      02. Februar 2018 22:09

      Die Linken in ihrer Besten Rolle als Heuchler.

  5. monofavoriten (kein Partner)
    02. Februar 2018 17:03

    die fpö und vor allem strache wird wohl bald als eine der schlimmsten versagerpartien in die geschichte eingehen, sollten sich sich nicht bald eier wachsen lassen und sich an trump ein beispiel nehmen (der im übrigen viel mehr zu verlieren hat - womöglich gar sein leben).

    positiv in die geschichte eingehen würde er nur, wenn er:

    den medien öffentliche gelder entzieht
    den orf auflöst
    kultursubventionen einstellt
    muslimische einwanderung gesetzlich untersagt
    ngo´s verbietet
    studiengebüren einführt
    privatwaffen liberalisiert
    steuern senkt
    regulierungen vereinfacht

    kurzum: eine rechte politik einfordert und dies auch entsprechend kommuniziert (und somit kurz alt aussehen lässt).

    • INNS'BRUCK (kein Partner)
      03. Februar 2018 05:17

      @mono... zu "Strache" fällt mir ein:

      Eloquent und von hochgeistigem Niveau ist Strache nicht. Dazu noch hasenherzig und kleinmütig. Sein Traum als Minister ... ist das Ende der Fahnenstange, mehr geht nicht.

      Nichts wird es mit der Perestoika in Österreich. Richtigliegen tut der Sensenmann.

      Undistanziert und naiv hoffen leider hier noch viele Schreiber auf eine Wedung - diese kommt NICHT! Es ist jetzt schon zu spät.

    • Weinkopf
      04. Februar 2018 10:35

      Bravo, volle Zustimmung. Sie sollten sich hier öfter zu Wort melden.

  6. Gustav (kein Partner)
    02. Februar 2018 13:19

    Abgeschottet von Leibwächtern und in kugelsicheren Limousinen mit abgedunkelten Scheiben die Städte durchquerend, in einer Parallelwelt hinter Sicherheitsschleusen und Panzerglasfenstern amtierend, bei jedem öffentlichen Auftritt vom Kontakt zu den Menschen da draußen abgeschirmt, rauschte der Gottkanzlerin der Satz durch die Rübe: "Wir glauben, dass Abschottung uns nicht weiter bringt."

  7. Herbert Richter (kein Partner)
    02. Februar 2018 11:02

    Die, die wir gewählt haben, haben nichts zu sagen, die, die etwas zu sagen haben, haben wir nicht gewählt!
    Entledigen wir uns dieser verschwindend kleinen, seit Jahrhunderten wütenden, verbrecherischen Herrscherbrut und es wird Frieden auf Erden herrschen.
    Nietzsche hat es treffender formuliert, würde ich es wiederholen, würde ich auf 10 Jahre einsitzen.

  8. wolfgang ullram (kein Partner)
    02. Februar 2018 07:54

    ich muss hier widersprechen. Australien hat NUR seegrenzen. und kann total 100% der zusegelnden abfangen und zusammen in ein lager bringen um die asylentscheidung abzuwarten. und die fällt 100% nach der gfk aus. nix subsidiär, nix Familienzusammenführung, nix einwandern , nix "die sind ja soooooo gut integriert". es geht. aber nur wenn die Politiker eier genug haben um das konsequent zu machen. denn jede "aber da muss man eine ausnahme machen" ist eine watschen für alle anderen die sich an alle regeln gehalten haben.verfassung..sie erinnern sich? vor dem gesetz sind alle gleich....

  9. SchauGenau (kein Partner)
    02. Februar 2018 07:06

    Eines der größten Probleme der universitären Forschungsarbeit ist das Arbeitsrecht:

    Für das ständige Personal hat man nur die Wahl, jemanden auf eine Dauerstelle zu setzen, den man dann im Falle der Nichteignung kaum mehr los wird, oder befristet anzustellen, der dann wegen dem Kettenvertragsverbot gehen muß.
    Da ist es kein Wunder, dass gerade die Besten bei jeder Gelegenheit abspringen und verlorengehen.
    Das zweite Problem ist die praktische Unmöglichkeit, wie vor 10-20 Jahren z.B. Studenten für kleinere Arbeiten Werkverträge zu geben.
    Auch hier bleibt nur die Möglichkeit der Vollanstellung, das führt zu einer derartigen Verteuerung, dann unterbleiben viele Arbeiten eben.

  10. Knut (kein Partner)
    02. Februar 2018 06:46

    Lieber Herr Unterberger - liebe neue Regierung:

    Der Paukenschlag, der in unserem Land als allerallerallererstes fehlt, ist die Zerschlagung der linken Brut im ORF. Was die betreiben, empfinde ich als Hochverrat am Volk - sie sind mitverantwortlich für die miesen Zustände im Land. Das Leitbild "Der ORF handelt unabhängig von politischen Parteien und anderen Interessengruppen und ist ausschließlich seinem Publikum und der Gesellschaft verpflichtet" wird mit Füßen samt Stahlkappenschuhen getreten.

    Die Verantwortlichen dort gehören für eine Schadenswiedergutmachung am Volk aufs Existenzminimum gepfändet und mit einer Mindestsicherung in eine Sozialwohnung im ärgsten Viertel in Wien gesteckt.

  11. heartofstone (kein Partner)
    02. Februar 2018 04:28

    Raus mit den Geschwätz- und Gender"wissenschaften". Studenten haben die Vollkosten zu zahlen. Für Österreicher kann man diese über zukünftige Steuerzahlungen abrechnen. Ausländer sollen schauen wie sie die Kosten aufbringen.

    Arbeitslose Ausländer verlieren nach "Verbrauch" eingezahlter Arbeitslosengelder ihre Aufenthaltsberechtigung und müssen das Land samt Anhang verlassen. Krankheit oder Ausbildung dürfen nicht vor Abschiebung schützen. Machen andere sog. "Einwanderungsländer" auch so.

    Ablehnung aller Asylanträge, da Österreich lückenlos von sicheren Ländern umgeben ist. Inhaftierung und anschließende Abschiebung aller illegal Aufhältigen.

  12. machmuss verschiebnix
    31. Januar 2018 21:40

    OT :
    Stichwort "Depopulation" - hört sich völlig durchgeknallt an,
    aber . . .
    https://www.youtube.com/watch?v=ThhvKTILvck

  13. Weinkopf
    31. Januar 2018 18:49

    Die Rückführung Illegaler Zuwanderer kann nur im europäischen Einklang erfolgen?
    Landtagswahlen abwarten? Also weiter taktieren?
    Mit Verlaub, aber das versteht niemand. Die Menschen haben eine Wahlentscheidung getroffen damit endlich etwas geschieht!

    • otti
      31. Januar 2018 22:46

      ......und die nordkoreanische Mediendiktatur unserer orf`s tun ALLES um aus jedem Furz einen Orkan zu machen.

      Vielleicht ist es taktisch besser, vorsichtig vorzugehen.
      (Obgleich ich es auch nicht erwarten kann )
      So lange diese Medien nicht über ein demokratisches Rüttelsieb geschickt werden, ist jede Mühe vergeblich !

  14. sin
    31. Januar 2018 18:02

    Der Falter, ORF und & werden sicher weiter "aufdecken". Die Frage ist in Zukunft, wer ihnen noch glauben wird außer denen, die schon mit antifaschistischer Milch aufgezogen worden sind. Es fällt ihnen nämlich zu den roten Funktionären mit offensichtlich braunem Gedankengut in der Gegenwart rein gar nichts ein. Wie soll man ihnen glauben, dass sie davon nicht gewußt haben, wenn sie doch sonst alles in dieser Hinsicht aufdecken.
    Von den Texten des Liederbuches haben sie gewußt, vom roten Funktionär aber nicht??? Wenn sie nichts gewußt haben ist dann aber die Frage, wieso sie jetzt schweigen. Mit dem Ausschluß allein ist es doch nicht getan. In Wiener Neustadt müssen die rot-braunen Aktivitäten des Funktionärs doch vielen SPÖ-Mitgliedern bekannt gewesen sein. Anderes ist gar nicht möglich. Glauben die Landes-SPÖ und die Bundes-SPÖ wirklich, dass sie sich mit diesem Ausschluss aus der Verantwortung stehlen können? Und erst recht der "polit-mediale Komplex", der schweigt .......

    • otti
      31. Januar 2018 22:54

      wenn man mit Sichel und Hammer frühstückt, die linke Faust zum Gruß hochsteckt (bemerkenswerter Sekundenbeitrag bei der Wiener Sozialistenwahl) und lauthals die Internationale gröhlt, werden keine Veränderungen erwartbar sein !

  15. LF
    31. Januar 2018 13:42

    ad 1.: Ich kann mir nur schwer vorstellen, wie Maturanten, die derzeit aus den AHS kommen, in großer Zahl fähig sein sollen, in den MINT - Fächern erfolgreich zu studieren! Bei diesen Studien muss man die "Sprache" der Naturwissenschaft, also die Mathematik, auf einem hohen Level beherrschen. Und das tut die große Mehrheit der Maturanten eben nicht. Da muss zuerst an den Schulen angesetzt werden, wo der Leistungsgedanke wieder Einzug halten sollte.Mit den schon in Angriff genommenen Maßnahmen sehe ich einen zarten Silberstreif am Horizont. Es ist aber auch unmöglich, Fehlentwicklungen des letzten halben Jahrhunderts mit einem einzigen Paukenschlag rückgängig zu machen.

    • Undine
      31. Januar 2018 14:26

      @LF

      ***************!

      "... die "Sprache" der Naturwissenschaft"

      In Ö wird leider nicht auf die "Sprache" der Naturwissenschaft (die ist "unter Linken" ganz pfui!) Wert gelegt, sondern darauf, ob jemand fehlerfrei ---in Wort und Schrift!--- unsere schöne deutsche Muttersprache verhunzen und vergewaltigen =GENDERN kann!

    • otti
      31. Januar 2018 16:09

      Liebe Undine !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

      habe gerade eben mit meinen verbliebenen Freunden in Frankreich gesprochen.
      (obgleich mein Französisch ähnlich aussieht wie Dresden nach dem Krieg)

      DIE haben den Gendersch...... bereits abgeschafft !

    • McErdal (kein Partner)
      02. Februar 2018 10:51

      @ Otti
      Aus Ihrem Post zitiert: DIE haben den Gendersch...... bereits abgeschafft !

      Woher haben sie das wieder? Weil es Macron geschwafelt hat, der Mann, der sagte die Franzosen hätten keine Kultur? Und so einen Schmarren glauben sie ???
      Einem Rothschild - Mann kaufen sie so ein Geschwafel ab - da kichern ja die Hühner !!

  16. Cato
    31. Januar 2018 13:16

    Ich bin der Meinung, dass die Regierung sehr klug handelt, indem sie die Sachfragen, die seit Jahrzehnten einer Änderung bedürfen, behutsam voran treibt. Jeder Schnellschuss, auf den die politischen Gegner nur warten, wäre kontraproduktiv.
    Die Regierung tut gut daran, die ungestümen Veränderungsdrang ihrer Unterstützer und Wähler - so verständlich er ist - zu widerstehen.

    Eine Reform etwa des ORF, als zentralem Organ einer verzerrenden Informationsorganisation, muss schrittweise vorangebracht werden. Langsam aber beharrlich und zielgerichtet.

    • M.S.
      31. Januar 2018 17:31

      @Cato

      Diese Ungeduld wird künstlich von der Opposition geschürt. Gemeinsam mit den bezahlten Medien und dem ORF als dislozierte Außenstelle der Löwelstraße werden Unruhe und Unzufriedenheit ständig erzeugt, und die Bevölkerung beunruhigt.
      Gleichzeitig wird möglicherweise versucht, vielleicht sogar unter versteckter Mithilfe von Gegnern der Regierung aus den eigenen Reihen der Koalitionsparteien, die Koalition zu zerstören.
      Die unglaublich manipulierten Aussendungen des ORF sollte sich die Regierung nicht mehr lange gefallen lassen, sonst wird es bald eng für sie.

    • Undine
      31. Januar 2018 18:31

      @M.S.

      Genau so sieht's aus!*****************!

    • FranzAnton
      31. Januar 2018 20:38

      Ganz richtig, @Cato, und nach dem Motto: "suaviter in modo, fortiter in re". Außerdem haben unsere Krypto - Bolschewiken vielelei Dreck am Stecken, der ständig hochkommt, wenn auch erst nach Wahlen - die Leute merken sich sowas.

    • Ambra
      31. Januar 2018 21:28

      Cato: Sie haben völlig recht : langsam, beharrlich und zielgerichtet ist sicher der beste Weg, um längerfristig Änderungen erfolgreich durchzuführen. Es macht es auch für die geifernde Opposition inkl ORF etc auf Sicht gesehen schwerer, denn die Anfangsmunition wird diesen bald ausgehen.

    • pressburger
      31. Januar 2018 22:49

      "Langsam, beharrlich, zielgerichtet". Klingt gut. Hic Rhodos, hic salta. Oder lieber, irgendwann, irgendwo, irgendwie.

    • Freisinn
      01. Februar 2018 01:31

      Sehe ich auch so: auch die Linke musste zu Beginn ihrer Herrschaft vorsichtig agieren.
      Daher : ***********************

    • Herbert Richter (kein Partner)
      02. Februar 2018 08:40

      Genauso langsam, genauso zielgerichtet wie die illegale Flutung Europas mit 1,5 Millionen muslimischen, pigmentierten Soldaten ganz langsam, dafür wohl durchdacht exekutiert würde!
      Mit was sich das Volk auch nur versucht zu beruhigen........?!

    • Weinkopf
      04. Februar 2018 12:01

      Ja, ja, Hinsichtl und Rücksichtl, die beiden hat es bei den Bürgerlichen schon immer gegeben - zum Vorteil der Linken.

  17. Sensenmann
    31. Januar 2018 12:29

    Zu halber Tat mit halben Mitteln...
    Wie schon gesagt, das wird nix mehr.

    Anstatt den Geschwätzwissenschaften endlich das Geld zu entziehen und es dorthin zu lenken, wo die Zukunft ist (MINT-Fächer) soll weiterhin Geld nach Studenten und vorhandenem Personal vergeben werden.

    Von Grenzschutz und Remigration keine Rede!

    http://www.krone.at/1627781

    Da haben wir eine neue Regierung und die Mordbestie nistet hier auf unsere Kosten! Das arme Mördervieh war ja noch minderjährig, als es gemordet hat. Wie schön! Wahrscheinlich so minderjährig, wie der Mörder von Freiburg, Kandel oder die gesamten MUFLS mit langen Bärten und leicht angegraut, die allesamt stets 16 oder 17 sind....

    In diesem Fall die Türkei zum sicheren Land erklären (immerhin fahren zigtausende Österreicher in dieses "unsichere" Land auf Urlaub!) und ab mit dem Vieh dorthin.
    Bis die Modalitäten geklärt sind, in Schubhaft und das war's!

    Weder die Sozi-Justiz noch dieser Kickl werden hier tätig.
    Failed state.
    Das wird noch lustig!

    • dssm
      31. Januar 2018 13:42

      @Sensenmann
      Wenn ich widersprechen darf!
      Zu Keiner Tat und daher auch ohne Mittel!

      Aber lassen wir uns überraschen, vielleicht gibt es ja diesen geheimen, finsteren, dunklen und stillen Keller wo eine wahre Revolution vorbereitet wird.

    • Sensenmann
      31. Januar 2018 13:52

      Gebe Dir Recht, es ist ja noch schlimmer.
      Ich spucke auf die FPÖ aber ich mußte sie wählen, damit wenigstens ein paar Krümel ins richtige Körberl fallen.
      Dachte ich.
      Es war ein - letztmaliger - Versuch zu sehen, ob sich irgendwas geändert hat.
      Hat es nicht.

      Denn es stimmte aber wieder einmal: Bisher sehe ich Memmen, keine Männer. Ein hündisches Gewinsel und degoutante Aktionen.
      Und es stinkt nach Feigheit.

      Am besten übrigens hier beschrieben:
      https://sezession.de/58151/inlaendertaxi-cucking-und-quadrille-wiener-akademikerball

      Offenbar inhaliert man die Köterhaftigkeit, wenn man sich mit der ÖVP ins' Bett legt...

    • dssm
      31. Januar 2018 17:26

      @Sensenmann
      Momentan kocht es in der ÖVP mehr als in der FPÖ, so jedenfalls mein Eindruck. Da gibt man Kurz eine carte blanche und was tut er? Nichts!

      Ein Problem ist zweifelsohne die extrem hohe Erwartungshaltung, gerade bei der ÖVP. Wenn Kurz nicht bald loslegt, dann gehen die kleinen Spaltungen in den Gemeinden wieder los. Vielleicht ist die ÖVP näher am Grab als die SPÖ?

    • cmh (kein Partner)
      02. Februar 2018 09:12

      @dssm
      Die Erwartunghshaltung (!?) in der ÖVP ist ja bereits ein ein Problem.

      Nachdem den Erwartenden in den Reihen der ÖVP Schüssel zu kalt war, nach dem sie wärend des roten Regiems (immer erwartend natürlich) gekuscht haben, sich nie aus der Deckung wagten, jetzt mit Freude in das rote crucifige Landbauers einstimmten ...
      dier erwarten jetzt, dass sich Kurz für sie schmutzig macht. Aber presto presto selbstredend.

      Es sind doch diese erwartenden Krüptos, die die ÖVP beinahe in die Bedetuungslosigkeit hinabzerren konnten.

      Wen glaubt Ihr habt Ihr gewählt, den Bruce Willis oder sonst einen Terminator?

    • McErdal (kein Partner)
      02. Februar 2018 11:09

      @ Sensenmann
      Eine klasklare Analyse - und natürlich frustrierend - so degeneriert und verblödet wie die weiße Rasse ist nicht mal der letzte Ziegenhirt in Anatolien - der würd sofort begreifen was hier abläuft.....

  18. A.K.
    31. Januar 2018 11:21

    O.T. Häupl zu seinem Abtritt:
    Michael Häupl sagt auf die Frage, wie könnte die neue Stadtregierung unter Michael Ludwig aussehen?: " Das geht mich nix mehr an".
    Seit 27. Jänner 2018 ist also Michael Häupl nicht mehr Parteichef. Aber er bleibt dennoch Bürgermeister, weshalb er feststellt, er habe eine gute Stadtregierung, die er in den kommenden Monaten nicht zu verändern gedenke. Welche Stadtregierung Michael Ludwig haben werde, müsse man Ludwig selber fragen.
    Somit steht offenkundig in Wien ein Interregnum – eine Zwischenregierung - bevor. Ein Interregnum ist in Wahlmonarchien die Zeit zwischen dem Abdanken oder Ableben eines Regenten und der Amtsaufnahme seines Nachfolgers. Es ist eine Zeit in der der Abtretende praktisch nicht und der Nachfolgede noch nichts entscheidet.
    Die SPÖ hält sich also an einen monarchischen Brauch – dem Interregnum. Der Abtritt von Häupl war aber schon lange absehbar und eine sofortige Verantwortungsaufnahme des nachfolgenden Bürgermeisters wäre unmittelbar zu planen möglich gewesen.
    Quod licet Iovi, non licet bovi („Was dem Jupiter erlaubt ist, ist dem Ochsen nicht erlaubt“) – Es gilt hier : Der Steuerzahler wird’s schon richten, man kann doch nicht, wie in der Privatwirtschaft, Ausscheidende ohne Schonfrist durch Nachfolger, die die Arbeit sofort aufnehmen, ersetzen.

    • otti
      31. Januar 2018 16:18

      A.K.
      eigentlich hätte ich den Häupl für intelligenter gehalten.
      Die eine Hälfte wird ihm beteuern, daß unter ihm alles besser war.
      Die zweite Hälfte wird dem Neuen beteuern, daß er sowieso alles besser machen wird.

      Es wird für den "Hand in die Hosentaschen haltenden" ein beschissenes Ende nehmen !

      Mein Gott: wie oft haben wir das alles erlebt !

    • A.K.
      01. Februar 2018 11:14

      @otti:
      ********************************************************

    • McErdal (kein Partner)
      02. Februar 2018 11:33

      @ otti
      Aus Ihrem Post zitiert: Es wird für den "Hand in die Hosentaschen haltenden" ein beschissenes Ende nehmen !

      Haben sie vergessen, wer an der Tatsache Schuld ist das Wien aussieht wie eine
      abgetakelte Praterhure? Gehen sie in die Gemeindebauten rein...Wie abgefuckt unsere
      Einkaufsstraßen aussehen?
      Ich möchte hier nicht schreiben was ich dem Taschenbillard spielenden, querschlanken
      Exburschenschaftler "ROLAND" wünsche......

  19. obszönwiediewahrheit
    31. Januar 2018 10:48

    Seegrenzen lassen sich sehr leicht schützen. Wenn es zwei oder drei mal versenkte Invasionsboote gibt sind alle weiteren abgeschreckt.
    Noch könnten wir es uns aussuchen ob Europa an den Grenzen abschrecken will oder in ein paar Jahren zu Hause kämpfen muß.

    • oberösi
      31. Januar 2018 13:48

      Man bräuchte die Boote gar nicht zu versenken. Es würde vollauf genügen, wenn die Frontex-Schiffe ihrem gesetzmäßigen Auftrag zum Schutz der Außengrenzen nachkämen, anstatt Taxi für "schutzsuchende Geflüchtete" zu spielen. Zwei oder drei gekenterte Boote und der Spuk würde sich zumindest drastisch reduzieren.
      Aber damit auch die Schlagzeilen von "geretten Frauen und Kindern" in unseren Wahrheitsmedien und der Gewinn für NGOs und Refugees-Industrie.

    • Sensenmann
      31. Januar 2018 14:04

      Die Mehrheit hat sich für das Kämpfen zu Hause entschieden.
      Weniger hier, als in Italien oder der Piefkei. Dort will man - zusätzlich zu den für "anerkannte" Asylanten ohnehin erlaubten Familiennachziehung nun auch 1000 nicht Anerkannte nachkommen lassen. Monatlich, versteht sich. Plus Härtefälle.

      Die Sozis werden schon sorgen, daß JEDER ein "Härtefall" sein wird, denn denen geht es noch immer zu langsam mit der Vernichtung des weißen Europa.

      Die Invasoren sind zurückzustellen an die Küste Ihres natürlichen Biotops. Wenn Widerstand geleistet wird, wird es so behandelt, wie man Invasionen eben bekämpft.

  20. Brigitte Imb
    31. Januar 2018 10:39

    OT - Fellner ganz schön frech

    Orbán ist als Staatsgast Katastrophe
    Posten Sie (0) › Inland › Politik › Wolfgang Fellner Blog
    59

    Ein Kommentar von ÖSTERREICH-Herausgeber Wolfgang Fellner.
    Die Regierung von Kurz & Strache war bei der letzten Wahl so erfolgreich, weil sie als „Kraft der politischen Mitte“ aufgetreten ist – modern, reform­orientiert und EU-freundlich.

    Jetzt kommt erstmals Sand ins Getriebe – die „Regierung der Mitte“ rückt immer weiter nach rechts. Und das ist vielen Wählern sicher nicht recht.

    Die FPÖ ist seit der NÖ-Wahl im Nazi-Eck, weil sie einen rechtsextremen Burschenschafts-Fan als Spitzenkandidaten nominiert hat – der prompt kein Nazi-Fettnäpfchen ausgelassen und damit das Image der zuletzt so „sanften“ Partei ruiniert hat.

    Dümmer ist nur noch die Idee, als ersten Staatsgast ausgerechnet den ungarischen Rechts-Rambo Viktor Orbán einzuladen. Bei allem Verständnis dafür, dass die neue Regierung die Kontakte zu den Ost-Nachbarn verbessern will:

    Die Einladung an Orbán ist so ziemlich das schlimmste Signal, das diese Regierung derzeit an Europa und die Wähler senden kann.

    Orbán ist alles – nur hoffentlich kein Vorbild für Kurz & Strache: Er ist rechtsextrem, er ist unmenschlich in der Flüchtlingsfrage, er ist ein undemokratischer Diktator, er ist ein Umwelt-Sünder und er ist ein Zerstörer der EU, der sich vor seinem Wien-Besuch sogar mit Geert Wilders traf.

    Wem ist die Schnaps-Idee eingefallen, diesen Rambo-Diktator und EU-Außenseiter als ersten „Staatsgast“ der ­neuen Regierung einzuladen?

    Strache, der Orbán ursprünglich als Vorbild bewunderte, hat im Wahlkampf diesem Möchtegern-Despoten abgeschworen, sich klar zur EU ­bekannt, einen Kurs der Mitte gewählt – völlig richtig so.

    Kurz hat betont, dass Orbán kein Vorbild ist – dass seine Regierung etwa in der Medienpolitik und beim ORF, aber auch bei der EU-Linie keine „Orbanisierung“ will.

    Und jetzt? Wer ist der nächste Staatsgast? Die rechtsextremen Polen? Oder Erdogan, der neue Freund unserer Außenministerin?

    Die Regierung muss auf­passen, dass sie ihr Image nicht kaputtmacht, ehe sie richtig gestartet ist.

    http://www.oe24.at/oesterreich/politik/wolfgangfellner/Viktor-Orban-als-Staatsgast-ist-eine-Katastrophe/319691868

    • Erich Bauer
      31. Januar 2018 11:44

      @..."Die FPÖ ist seit der NÖ-Wahl im Nazi-Eck..."

      Die NÖ-FPÖ möchte nicht einmal ich wählen wollen. Diese Personen dort könnten als "Adams Family", bzw. als die "Munsters" auftreten. Aber, wahrscheinlich ist diese "Performance" für viele Wähler noch immer besser, als die sonstigen Darstellungen...

      Landbauer hatte die Chuzpe, sich mit seinen persischen Wurzeln zu "verteidigen". Ach wie gut, dass niemand weiß - die Journaille schon gar nicht - dass die Perser den Antisemitismus in den Genen verinnerlicht haben. Für dieses Volk ist Hitler nach wie vor - und ich weiß das ganz genau - der größte und beste Politiker, den Europa je hatte...

    • Erich Bauer
      31. Januar 2018 11:45

      FORTSETZUNG: Ich bin mir sicher, dass auch der Journaille das bekannt ist. Diese Wiener Neustädter Sekte passt aber besser in den heimischen Polit-Auftrag. Denn in Wahrheit ist das Thema Antisemitismus – HEUTE – nahezu ausschließlich, nur mit dem ISLAM (ganz egal in welcher Ausprägung) in Verbindung zu bringen…

    • Der Geläuterte
      31. Januar 2018 12:06

      Wann drehen sie endlich diesen schmierigen Schreiberling (Schmierfink) den Geldhahn(Presseförderung) zu. Bei jeder Kreuzung wird dieses Schmierblatt gratis verteilt und damit die Umwelt und die Hirne der sowieso schon minder Bemittelten Leser verseucht.

    • Sensenmann
      31. Januar 2018 12:33

      JA, DAS frage ich mich auch.
      Aber Feigheit und Unfähigkeit bekommen jetzt eben ihren Lohn!
      Wer den ORF und die Afterjournaille herumbolschewiken lässt, der verdient nichts Anderes.

      Mir gefällt das!

    • Undine
      31. Januar 2018 14:09

      @Brigitte Imb

      Danke für die "erhellenden" Worte von FELLNER!

      Fellner:

      "Und jetzt? Wer ist der nächste Staatsgast? Die rechtsextremen Polen? Oder Erdogan, der neue Freund unserer Außenministerin?

      Warum nicht Gregor GYSI? Der müßte den Herrn Fellner doch sympathisch sein, weil er alle Ingredienzien für eine unantastbaren guten Menschen auf sich vereint:

      "GREGOR GYSI: Jedes Jahr sterben mehr Deutsche als geboren werden, das liegt zum Glück daran..."

      https://www.youtube.com/watch?v=WjA_H2X6U2s&t=28s

    • Undine
      31. Januar 2018 14:17

      In Österreich wird aus der bösartigen Zeile eines "Saufliedes", die bestenfalls eine Handvoll Österreicher kennt, eine Staatsaffaire, in deren Folge FPÖ-Köpfe rollen müssen, während bei unseren Nachbarn ein LINKS-POLITIKER, nämlich Gregor GYSI vor laufender Kamera, gerichtet an alle autochthonen Deutschen, die freudige Hoffnung zum Ausdruck bringt, daß die Deutschen zum Glück bald aussterben werden.

      GYSI MEINT diese WORTE ganz sicher ERNST! Und dieses Charakter......n läuft FREI UMHER!

      Irgendwie zweifelt man schon an den Geistesqualitäten jener Leute, die GYSIS "geistige Beihilfe zum Massenmord an den Deutschen" absolut kalt läßt!
      Ö wird von einer Liedzeile erschüttert, die keiner kennt!

      Wo bleibt da die RELATION?

    • ludus
      31. Januar 2018 15:07

      Undine, das müssen Sie schon verstehen, wenn ein Jude wie Gysi sagt, er freue sich, dass die Deutschen aussterben, das darf man doch nicht so eng sehen - oder etwa nicht?

    • otti
      31. Januar 2018 16:20

      LIEBE Brigitte: !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!1

    • McErdal (kein Partner)
      02. Februar 2018 11:50

      @ Undine
      Liebe Undine !
      Sieregen sich völlig zu recht über Gregor Gysi auf - seht Euch alle hier mal das an - da kann sich der Gysi hinten anstellen - von der Tragweite her betrachtet.
      Hier werden weiße Studenten von einem Juden zum Selbstmord aufgbefordert - und dieses besch.Exemplar ist Harvardprofessor!!!!
      Weisser Genozid: Völkermord An Weissen Beabsichtigt | Tl. 1
      v i m e o . c o m /172199710

  21. Undine
    31. Januar 2018 10:36

    Es ist für mich immer wieder ein Quell der Erheiterung, wenn ich den ORF-Ansagern dabei zusehen kann, wie sie mit unnachahmlicher Ernsthaftigkeit ihre Entrüstung vor allem über die Vereinnahmung der Medien durch irgendwelche Regierungen in anderen Ländern anprangern. Ähnlich echauffiert zeigen Wolf, Leitner und Co. immer wieder auf, wie etwa der pöhse Viktor ORBAN gegen die SOROS-Universität wettert, dessen Betreiber nach Ansicht des ORF doch angeblich ausschließlich altruistische Motive für Ungarns Studenten hat. SOROS, alias Schwartz--- und altruistisch?!?

    Wenn also im ORF über Fernsehanstalten anderer Länder berichtet wird, diese seien von der REGIERUNG abhängig, denke ich immer, man rede eigentlich über unseren rot-grün-versifften ORF!

    Bei den Universitäten ist es ähnlich: Im ORF prangert man an, der UMSTRITTENE Orban wolle die SOROS-Universität loswerden, um endlich 100 % Einfluß auf das Bildungswesen in Ungarn zu haben. Ja, und was haben wir in Österreich? Einen Rot-Grün-dominierten ORF und Rot-Grün-dominierte Universitäten und Schulen! Aber daran finden WOLF und Co. nichts auszusetzen---in anderen Ländern aber kritisieren sie genau das, was sie bei uns als ihr persönliches Recht ansehen---nämlich alles in linker Hand!

    • otti
      31. Januar 2018 16:22

      LIEBE Undine: !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  22. oberösi
    31. Januar 2018 10:22

    Was man so hört, sind die Kabinette einzelner Minister, deren Mitglieder in dieser Regierung primär nach politischen, nicht nach fachlichen Kriterien rekrutiert wurden, mit der Realität und den Mühen parlamentarischer Regierungsarbeit noch ziemlich überfordert. Möglicherweise gibt sich dies mit zunehmender Praxis und man muß ihnen fairerweise noch Zeit geben. Man darf nicht vergessen, daß RotSchwarzer Proporz jahrzehntelang fast durchgängig die Stabsstellen in Ministerial- und Parlamentsbürokratie unter sich aufteilte und ein halbes Jahrhundert Zeit hatte, entsprechendes Praxiswissen zu akquirieren.

    Jedenfalls dürfte dort aktuell teils (noch) viel Unbedarftheit herrschen, da viele dieser Stellen mit absoluten Newcomern besetzt wurden. Vielleicht ist das der Grund für das zurückhaltende Agieren, um nicht ins offene Messer von Opposition und Medien zu laufen.
    Markige Sprüche in der Opposition mehr oder weniger ohne Konsequenzen zu machen, ist das eine. Was ganz anders ist es, als Ressortchef für jede Äußerung und Handlung tatsächlich verantwortlich zu sein hinsichtlich der Erfüllung formaljuristischer Erfordernisse wie auch der politmedialen Folgen in innen- und außenpolitischer Hinsicht.

    Der wesentliche Punkt, warum es Neueinsteigern zudem fast unmöglich ist, das System in gewissen Punkten von innen heraus zu reformieren und eine andere Politik zu machen: das System schützt sich selbst durch einen Wust an formaljuristischen Regeln, teils im Verfassungsrang, die im Laufe der Jahrzehnte ausschließlich zu dessen Schutz aufgestellt wurden und nicht primär zum Wohle eines lebendigen Parlamentarismus.

    Der beste Schutz aber sind die ungeheuren Beharrungskräfte, die jene bilden, die bereits Jahre oder Jahrzehnte in und von diesem Systems leben. Ist man nämlich einmal Teil des Systems, sinkt die Bereitschaft zu alternativer Politik sehr schnell mit der Dauer des Genusses der ungeheuren Privilegien des Systems, das die Seinen in gesellschaftlicher wie finanzieller Hinsicht in öbszöner Weise weit über den normalen Staatsbürger hinaus erhebt.

    Die Möglichkeiten, auf evolutionär politischem oder gar parlamentarischem Weg eine Besserung herbeizuführen, sind also außerordentlich beschränkt. Ohne Revolte, ohne Umsturz wirds daher nicht gehen. Dafür aber gehts uns allen (noch) viel zu gut. Die wenigsten dürften heute schon bereit sein, das was sie aktuell haben, aufs Spiel zu setzen.

    • dssm
      31. Januar 2018 11:04

      @oberösi
      Und was hindert einen Herrn Moser daran, seine von ihm selbst als Rechnungshofpräsident unterzeichneten Vorschläge nun umzusetzen? Oder was hindert Kurz das von ihm als Aussenminister, also derjenige, welche potentielle Zielländer kennen sollte, propagierte ‚australische‘ Modell anzugehen?

    • Sensenmann
      31. Januar 2018 12:34

      @dssm
      Eben. Wie ich sagte: Das wird nix mehr.

    • oberösi
      31. Januar 2018 13:52

      @ dssm
      @ Sensenmann

      was ich sage: auf Basis unserer parlamentarischen Demokratur, eingebunden in eine EU, KANN das gar nichts werden. Ob der Kanzler Kurz heißt, Kern oder gar Strache, macht nur einen graduellen Unterschied.
      Ein Herr Moser würde genauso scheitern am zähen Widerstand der Realpolitik wie ein Herr Kurz oder Strache.

    • Sensenmann
      31. Januar 2018 14:10

      Das "Scheitern an der Realpolitik" ist eben die Zäsur, die Machtmenschen von Mitläufern, Männer von Memmen trennt.

      Man mag über Trump denken, was man will, aber er hat versprochen den Sumpf trockenzulegen (der im Yankeeland ebenso tief ist wie in dioesem Dreckstaat) und er tut es. Egal, wer darob grunzt.
      Orban zeigt, wie man das macht, Polen und Tschechen zeigen, wie man die Politruks der EU auflaufen lässt.

      Hier aber ist man feig. Hat die Wende der Zeiten nicht erkannt.
      Ein Zemann wird ind er Tschechei widergewählt. Mag sein, der ist ein alter Bolschewik, aber er zeigt Stärke gegenüber den Usurpatoren der Macht. Das stützt ihn!
      Und das Volk liebt Stärke vor allem. (von von Goethen)

    • Bob
      31. Januar 2018 14:19

      Sensenmann
      wie lange sind Orban, Trump etc schon am Werk, und wie lange unsere Regierung? Heute ist die 1 Nationalratssitzungund Sie schreiben andauernd "das wird nix". abwarten.

    • Brigitte Imb
      31. Januar 2018 14:27

      Trump ist fleißig.......

      http://www.epochtimes.de/politik/welt/wirbel-um-geheim-dossier-clinton-demokraten-und-geheimdienste-wollten-trump-politisch-ausschalten-a2335947.html

      P.s.: Nehmt mir doch bitte nicht alle Hoffnung, daß sich auch bei uns etwas zum Positiven ändern könnte, noch glaube ich daran. Allerdings wird Geduld nötig sein.
      Schlimmstenfalls behält @oberösi recht.

    • otti
      31. Januar 2018 16:27

      zu Bob: GENAUSO sehe ich es auch.
      6 Wochen im Amt - minus der Feiertage !!!!

      Und wenn man gestern Moser gehört hat, dann wünsche ich den unvorbereitenden, schlagwortartigen, stets den gleichen Sermon dreschenden ORF-.............. künftig viel Vergnügen !

    • Mentor (kein Partner)
      02. Februar 2018 08:50

      Nein, das wird nichts mehr.
      Fast alle der jetzigen Regierung gehören der klassischen Politiknomenklatur an, nichts gelernt (Studienabbrecher und Zahntechniker) und da erwartet MANN/FRAU Machtausübung?
      Ich erinnere an den kollektiven Freudentaumel Österreichs beim EU-Beitritt (devoter Nettozahler) während später Polen bei den Verhandlungen als Leistungsempfänger bereits Forderungen stellte. Nein, das wird nichts mehr und hat mit österreichischer Mentalität zu tun.
      Die Affäre um Landbauer, der angebliche souveränen Entscheidungen von Kurz und Strache ist bereits der Anfang vom Ende. Die Regierung wird von den Linken nun in regelmäßiger Folge mit solchen „Gschichterln“ beschäftigt.

  23. pressburger
    31. Januar 2018 10:13

    Sich auf Nicolo Machiavelli zu berufen, ist sicher nicht im Sinne der politischen Korrektheit. Der Florentiner ist unverdient zu einen schlechten Ruf gekommen wie die sprichwörtliche Jungfrau zum sechser im Lotto. Machiavelli war und ist der implizite Coach und Berater vieler Herrschenden. Sein Rat an den Usurpatoren der Macht war, alle Grausamkeiten gleich am Anfang, nach der Machtübernahme, zu begehen. Wohltaten können später folgen.
    Diese, neue Regierung hat die wichtigste Zeit nach der Machtübernahme mehr oder weniger, willenlos, tatenlos verstreichen lassen. Diese Zaghaftigkeit wird später zu einem Stolperstein, vielleicht auch der Beginn des Abstiegs in die Bedeutungslosigkeit, werden. Die Reaktion der Linken zeigt, dass sie sich aus dem durch den Ausgang der Wahlen verursachten Schock, sehr schnell erholt hat und wie bis jetzt die Richtung des politischen Handelns bestimmen will und wird.
    Die Regierung sollte zuerst klar deklarieren was sich in Österreich ändern soll, noch wichtiger, sie soll sich an ihre Versprechen vor den Wahlen halten. Noch wichtiger, endlich zu einer Regierung werden die tatsächlich dem Volk, dem eigenen Volk zuhört und dem entsprechend handelt.
    In den letzten Jahren wurde viel über Populisten geschimpft. Insbesondere die Linke bezeichnet jeden als Populisten die nicht blind ihrer Ideologie folgt, sondern ernst nimmt welche Probleme die Menschen tatsächlich haben. Was soll eigentlich schlecht an Populismus sein ? Der Gegensatz ist die selbstherrliche Abgehobenheit der in der EU regierenden "Eliten", die abschirmt, hinter ihren ideologischen Festungsmauern selbstherrlich, gegen die Interessen Europas, entscheiden.
    Dieses System bringt Menschen an die Macht, wie Seine Selbstherrlichkeit Juncker, aus eigenen Gnaden Herrscher von Europa. Junckers Verständnis von regieren entspricht nicht einmal dem eines konstitutionellen Monarchen, sondern es ist die Auferstehung des Absolutismus aus dem XVIII Jahrhundert.

    • Bürgermeister
      31. Januar 2018 12:38

      Das Sprichwort heisst: Wie die Jungfrau zum KIND. Statistisch kommt sie zum Kind noch viel seltener als zu einem Lotto-Sechser.

      Dem Rest kann ich nur vollste Zustimmung geben.

    • pressburger
      31. Januar 2018 22:54

      Ist mir bekannt, ist aber langweilig.

    • Herbert Richter (kein Partner)
      02. Februar 2018 08:47

      Treffend auf den Kern gebracht, Respekt!
      Der Wille zur Veränderung war und ist jedoch nicht gegeben, der junge Berufslose ist eine bezahlte Mogelpackung und das versucht man sich nun schön zu reden um sich nicht eingestehen zu müssen, wie unsäglich plump man sich täuschen und belügen ließ.

  24. Bürgermeister
    31. Januar 2018 09:35

    Die 100 Tage sollen sie haben. Das "keine Wellen schlagen" in einem schrillen, hysterischen, feindlichen Medienumfeld kann durch die bevorstehenden Landtagswahlen oder auch durch praktizierte "Merkel-Taktik" verursacht sein.

    Man lernt von den Erfolgreichen, auch die SPÖ hat bei der NÖ Wahl versucht das Phänomen der "Bewegung" für sich zu nutzen, begriffen haben es die Genossen zum Glück nicht.

    Man kann die überlaufenen Fächer natürlich mit Hürden belegen, das steigert aber nicht das Interersse für MINT-Fächer. In vielen Fällen lohnt sich so ein Studium finanziell gar nicht mehr, da sind die Gehälter im staatsnahen Branchen zu hoch.

  25. Flotte Lotte
    31. Januar 2018 09:20

    Was mich noch mehr an der Regierung stört, ist, dass sie keine klare Stellung zu Orban und den Visegrad-Staaten hat. Sie sollte sich unbedingt mit diesen Staaten, deren Ziel es ist, die Souveränität der Mitgliedsstaaten zu erhalten, verbünden. Stattdessen sendet die neue Umweltministerin klares ein "pro-europäisches" (russlandfeindlich, trumphassend, eu-hörig) Signal an Ungarn: Die österreichische Erklärung zur Einleitung einer Klage gegen die Entscheidung der EU-Kommission bei Paks II (Errichtung mithilfe Russlands) ist nur eine Woche vor dem Besuch von Orban in Österreich als Warnung für die ungarische Regierung zu verstehen. Somit wird auch Österreich weiter dabei mitmachen (wie schon unter Faymann und Kern), die Ungarn zu gängeln, weil sie einen "rechtskonservativen" Präsidenten gewählt haben, also aus EU-Sicht, keinen korrekten. Die Links-Guten in allen Medien meinen ja z.B., Orban sei nicht "demokratisch", weil Demokratie in ihren Augen heißt ja, nicht die Wähler entscheiden, sondern die Politiker, egal, was die Bürger sagen; denn die werden nicht befragt oder zensiert.

    • oberösi
      31. Januar 2018 09:31

      Ich denke, die Paks-Klage ist den verwantwortlichen österreichischen Politikern genauso egal wie den ungarischen und wird von beiden Seiten augenzwinkernd als das gesehen, was sie ist: als diplomatische Geste, um die in Österreich nach wie vor starke Anti-Atom-Klientel in FP und VP zu befrieden. Kein österr. Politiker, der auch nur halbwegs bei Verstand ist, denkt im Traum daran, daß mit dieser symbolischen Geste auch nur irgendwelche Konsequenzen verbunden wären. Es klingt halt martialisch und den depperten Wähler freuts.

    • Flotte Lotte
      31. Januar 2018 09:34

      Es klingt unfreundlich und die depperten "Pro-Europäer" freuts...

    • pressburger
      31. Januar 2018 09:38

      Diese Regierung weigert sich zu erkennen welche Bündnisse für die Zukunft der eigenen Bevölkerung nützlich sein werden, und welche Befehle aus der West EU für die Nation schädlich sind. Der Besuch Viktor Orbans wäre eine Möglichkeit gewesen klar und deutlich eine Koalition mit den Visegrad Staaten einzugehen. Warum diese Angst vor den Popanzen und möchtegern König Ubus in Brüssel und Berlin ? Wird Österreich irgendwann von einer Regierung vertreten die selbstbewusst und erwachsen handelt ?

    • Flotte Lotte
      31. Januar 2018 09:45

      Pressburger, sehr gut, bin absolut Ihrer Meinung. Wann werden wir endlich eine ebenso souveräne Regierung wie z.B. Ungarn haben? Stattdessen müssen wir uns gefallen lassen, von der Frau, welche die EU in den Abgrund geführt hat, "beobachtet" zu werden, ob wir eh brav sind...

    • dssm
      31. Januar 2018 10:53

      @Flotte Lotte
      Ich kann mich nur wiederholen. Der Austritt von GB bietet eine gute Gelegenheit sich nun nach Alternativen zu dieser EU umzuschauen. Zurück zur Subsidiarität. Zurück zum Nationalstaat. Zurück zum Freihandel. Zurück zu nationaler Währungshoheit. Zurück zum absoluten Budgetrecht unseres(!) Nationalrates.

    • Flotte Lotte
      31. Januar 2018 11:23

      dssm, das glatte Gegenteil davon geschieht. Fällt Ihnen das nicht auf? Ohne eine Volksabstimmung hinter sich zu haben, wird davon ausgegangen, dass der Brexit bedeute, man müsse die EU jetzt "vertiefen" - das heißt, sie endgültig zum Zentralstaat nach dem Vorbild der Sowjetunion umwandeln. So will man als nächstes die Schulden noch mehr vergemeinschaften mit einem EU-Budget (in dem sich alle bedienen können und das natürlich einzig von den Nettozahlern befüllt wird, die vielen Billionen der EZB und des ESM reichen nicht mehr, denn sie sind ja nur gedruckt, jetzt will man das Geld der Sparer), mit gemeinsamer Einlagensicherung usw. Flankiert wird das alles durch div. Wahrheitsministerien...

    • dssm
      31. Januar 2018 13:24

      @Flotte Lotte
      Da die Eliten zunehmend an der Wahlurne in Bedrängnis geraten muss halt eine andere, vor Einflüssen der Wähler geschützte, Organisationsform gefunden werden.

      Wie sehr erinnert mich dies an "Wege zur Knechtschaft". Auch dort stellte Hayek die Frage, was passiert wenn Sozialisten einmal die Mehrheit verlieren. Es gab und gibt keine Antwort von unseren Bolschewiken.

    • pressburger
      31. Januar 2018 22:56

      @Flotte Lotte
      Der Unterschied ist der Wähler, mit oder ohne Rückgrat.

  26. logiker2
    31. Januar 2018 09:05

    wie das Ausland vom Skandal berichtet, allerdings noch nicht von den Roten Verbrechen, es gilt die Unschuldsvermutung:

    http://www.epochtimes.de/politik/europa/wahlergebnisse-in-niederoesterreich-sorgen-bei-linker-journalistin-fuer-hassreaktion-a2335056.html?meistgelesen=1

  27. Abaelaard
    31. Januar 2018 09:05

    Ich verweise auf mein gestern geschriebenes Posting bezüglich Abstimmungsverhalten der EU-VP -Abgeordneten. Ein Anruf in der Bundesparteileitung brachte eigentlich nur hilfloses Gestammel an den Tag, so in etwa wir haben davon nichts gewußt und im Rat wird dagegen gestimmt ABER mit Ausnahmen ( Menschlichkeit, Härtefall usw ).

    Ich bin schon höchst mißtrauisch geworden und habe das auch zum Ausdruck gebracht, nur ändern wird sich nichts das sollte man wissen !

    • dssm
      31. Januar 2018 10:47

      @Abaelaard
      Unser Wahlrecht ist einfach pervers. Man wählt nicht einen Menschen, mit dem man möglichst viele moralische Vorstellungen teilt, sondern eine Partei, die einen ganzen Korb voller Ideen repräsentiert. Manche Idee mag gut sein, andere nicht. Trotzdem müssen Sie den ganzen Korb nehmen, auch die faulen Früchte.

      Man wählt den ‚australische Lösung‘ Kurz und bekommt den ‚wir laden die ganze Welt ein‘ Karas. Wenn wir schon kein Wahlsystem wie in England schaffen, dann könnte man zumindest die Vorzugsstimmen höher werten – eine von Herrn AU intensiv vorgetragene Forderung.

    • Riese35
      31. Januar 2018 15:34

      @dssm: Gut, aber nicht der Waisheit letzter Schluß. Auch ein Mensch muß über vorgelegte Pakete, d.h. einen ganzen Korb abstimmen. Und in der EU mischt man die faulen Früchte immer ganz bewußt in so einen Korb. Das ist Teil der Strategie. Und unsere mehrheitsgläubigen, demokratischen, naiven Volksvertreter der Volkspartei, die dort sitzen, weil man sie dorthin entsorgt hat, stimmen dann immer brav mit. Das ist Methode. So kommen die Beschlüsse zustande.

      Auch ein Mensch taugt nur dann, wenn er solche Spielchen durchschaut UND sich nicht dabei über den Tisch ziehen läßt. Vor allem letztere Eigenschaft setzt ein hohes Maß an Widerstandsfähigkeit voraus.

    • pressburger
      31. Januar 2018 17:33

      In der repräsentativen Demokratie ist niemand, für gar nichts verantwortlich. Der Wähler lässt sich vorgaukeln Abgeordnete zu wählen die nur ihren Gewissen verpflichtet sind. Tatsächlich wählt er stramme Parteisoldaten, die nur der Ideologie ihrer Partei und den Befehlen des ZK der Partei gehorchen.

    • Mentor (kein Partner)
      02. Februar 2018 19:39

      @Abaelaard
      Für ihren Anruf in der Lichtenfelsgasse möchte ich mich ausdrücklich bei ihnen bedanken.
      Das ist eben der Unterschied von Aktivität zu Abreagieren auf besserem Stammtisch-Niveau.
      Nützt nichts möchte man sagen. Heizt doch den gewählten Berufspolitikern ein. Anrufen, Mailen, Fragen stellen mit 50% abgezweigter Energie aus diesem Diskussionsblog.

  28. dssm
    31. Januar 2018 09:05

    Das hätten Faymann, Mitterlehner und Kern auch gekonnt! Ein wenig mehr Geld da und dort verteilen, ein paar leere Phrasen dreschen aber rein gar nichts ernsthaft angehen. Leider haben die eben zitierten Herren eine Steuer‘reform‘ hinterlassen, wo die Gegenfinanzierung (Registrierkasse) auf sehr wackligen Beinen steht, sparen oder Steuererhöhungen wären angesagt; wahrscheinlich zweiteres, aber erst nach den Landtagswahlen. Am Wahrscheinlichsten ist eine nicht-Anerkennung diverser betrieblicher Aufwände, das trifft nur die Unternehmen, offiziell werden die Steuersätze aber nicht angerührt, diese Methode hat schon bisher viel geholfen. Wenn die Unternehmen dann ohne Eigenkapital dastehen, weil die perverse Trennung aus steuerlicher und handelsrechtlicher Bilanz fröhliche Urständ feiert, dann gehen halt viel in der nächsten Krise pleite. Na und? Ist wenigstens wieder einmal bewiesen, daß Kapitalismus nicht funktioniert!

    Bis jetzt passiert jedenfalls nicht die von vielen Wählern erhoffte radikale Umkehr. Innen- und Justizminister lassen uns nicht einmal wissen warum unappetitliche Geschichten bei FPÖ-Kandidaten vor der Wahl, bei jenen der SPÖ nach der Wahl publik werden. Sitzt die FPÖ nun in der Regierung oder haben die intern das Streiten schon angefangen?

    • dssm
      31. Januar 2018 09:10

      @Josef Maierhofer
      Und was tun wir mit der dann komplett verlorenen Generation? Die haben alle Matura und studieren nun etwas für die Wirtschaft völlig unbrauchbares. Die einzigen Jobs gibt es rund um den Staat oder NGOs, also steuerfinanziert, bei unserer Steuerhöhe und bei dem Schuldenstand eine endliche Geschichte. Wichtig ist daher aber auch, der zeitliche Versatz, diese Menschen kommen einfach fünf bis acht Jahre später in der Sozialindustrie an.

      Nicht daß ich Ihre Vorschläge ablehnen würde, ganz im Gegenteil, nur wüsste ich halt gerne was mit den nun in die Eigenverantwortung entlassenen jungen Menschen geschehen soll, wir in der Wirtschaft haben jedenfalls keine Jobs für die.

    • Wyatt
      31. Januar 2018 10:31

      dssm,
      ...wer wohl auf diese, durchaus zutreffende Zustandsbeschreibung, das 1/2 Sternder'l geklickselt hat?

    • dssm
      31. Januar 2018 10:33

      @Wyatt
      Vielleicht berechtigter Ärger weil ich meinen Kommentar zu Josef Maierhofer an die falsche Stelle angeheftet habe?

    • Flotte Lotte
      31. Januar 2018 11:16

      Wyatt, ja, es sind einige Halbsterndler hier tätig. Mich bewerfen sie auch oft damit. Es dürfte hier einen Bodensatz an Leuten geben, die sich nicht anders artikulieren können...

    • Sensenmann
      31. Januar 2018 12:40

      *********************************! Besser kann man es nicht sagen!
      Das wird wieder eine sch.-bl.-Regierung, wie wir sie schon hatten.
      Besonders delikat wird es, wenn die FPÖ-Basis abermals merkt, daß ihre Führung nicht liefert.
      GAR NICHT.
      Wie schon letztes Mal.

    • Josef Maierhofer
      31. Januar 2018 12:53

      @ dssm

      Wenn ich Leute in die Eigenverantwortung entlasse, dann , haben sie recht, werden die Unfähigen in der 'Sozialindustrie' landen und diejenigen mit Spuren von Resthirn eine Arbeit annehmen, die gerade gebraucht wird.

      Wenn ich es aber nicht tue, dann werden ALLE in der 'Sozialindustrie' landen.

      Das heißt aber nicht, dass ich die Unis zu einer Wärmestube für den Pöbel ausbauen muss, oder ?

    • pressburger
      31. Januar 2018 22:58

      Die Regierung regiert, der deep state entscheidet.

  29. Bob
    31. Januar 2018 08:57

    Solange die Genderei bei einer Doktorarbeit das wichtigste ist, solange kann man die Unis vergessen. Dieser Zustand ist als Gradmesser durchaus geeignet.

  30. Josef Maierhofer
    31. Januar 2018 08:04

    Warum nur Studiengebühren für die 'Massenfächer', die brotlos sind ? Es ist doch jedermanns Sache, Eigenverantwortung für sich selbst und seine berufliche Zukunft zu tragen.

    Ich bin für Studiengebühren, je nach belegten Kursen, deren Preise sich nach dem Aufwand orientieren, wie es auch am WIFI z.B. gehandhabt wird, wo man für Kursblöcke bis zu 15 000,- Euro zahlt.

    Wenn der Staat was für die Studenten tun will, dann kann er die Talente mittels Leistungsstipendien fördern oder (ähnlich Schweden) eine Studienkreditsystem fördern, wo man nach dem Studium zurückzahlt und ab einer gewissen Rückzahldauer dann auch Zinsen zahlt.

    Wenn der Staat was für die staatlichen Unis tun will, dann engagiert er ordentliche Lehrer, dann sorgt er für ordentliche Lehrpläne und Attraktivität im internationalen Wettbewerb. Der Rest kommt von selbst.

    Hören wir auf mit den Regulierungen, es ist jeder für sich verantwortlich ! Der Staat muss für eine objektive Information sorgen, was Angebot und Nachfrage betrifft, da wären die Staatsmedien zu reformieren und von ihrer ideologischen Einseitigkeit zu befreien, der Staat muss für den Bestand der staatlichen Universitäten sorgen, was nicht heißt, dass das für die Studenten gratis sein muss, ich wäre jedenfalls dafür, dass die Kurssysteme zu zahlen sind, wie sonst überall auch (zumindest westlich der 'Zuwandererländer'), leider nicht bei uns.

    Hören wir auf damit, dass der Staat für alles zu sorgen hat ! Legen wir lieber Augenmerk auf die Qualität der Unis und auf die Qualität der Schulen und, wie von Dr. Unterberger beschrieben, befreien wir die Unis und Schulen endlich von Ideologie (= Idiotie), wie Gender, Quote, Antifa. etc., das braucht man nicht zum Leben, das schadet nur.

    Seien wir doch endlich vernünftig !

    Was wir brauchen, sind gute Professoren, die Sinnvolles und Wichtiges transportieren und gute Absolventen, der einzig wirkliche Maßstab für Unis. Wenn die Absolventen schon privat engagiert sind, bevor sie fertig sind mit ihrem Studium, dann ist das ein gutes Ergebnis.

    Solange Sozialisten das Wort in der Politik haben, wird es da keinen Anreiz für Vernunft geben, da gibt es doch tatsächlich genug unnötige Jobs mit Parteibuch, Jobs, die dann wegfallen, wenn dann endlich das Geld aus sein wird, das Geld, das dem Fleißigen per Steuerexekution abgepresst wird. Machen wir uns doch nichts vor, etwa die Hälfte aller Jobs werden von der SPÖ an Günstlinge gegeben, egal, ob der Job gebraucht wird oder nicht. Man gehe offenen Auges durch Wien und frage hin und wieder nach, um Gewissheit zu haben ... ... so auch bei Schule und Unis.

    Wir müssen uns endlich von dieser verderblichen Ideologie befreien. Wir, Politiker inklusive, wir alle.

    Wir wollen wieder für das Leben lernen und wir wollen wieder dabei sein im internationalen Vergleich, etwa die TU Wien war einmal an 3. (!!!) Stelle in Europa (1970-er Jahre), heute krebst sie auf Plätzen zwischen 170 und 230 herum. Nun man hat den Unis Selbständigkeit zugestanden. Die tun selbständig das Gleiche wie die Politik, die betreiben selbständig Selbstbedienung. Also schauen wir, wohin das staatliche Geld geht ! Darum würde ich die Mittel entsprechend ihrem Output und Fortschritt im internationalen Ranking verteilen, nach dem Leistungsprinzip. Da werden sicher einige Professorenstellen frei werden müssen und gegen leistungsorientierte und ideologiebefreite.

    Es kann doch nicht sein, dass, wie geschrieben, eine Uni nur nach Studentenzahl beurteilt wird (Ich kenne diesen Stehsatz der Linken), nein sie muss nach Qualität, Absolventenerfolg (wobei da staatliche oder öffentliche Anstellungen schlechter bewertet werden müssen, solange in Österreich das Parteibuch regieren kann) und nach internationalem Ranking beurteilt werden.

    Ja, Freiheit, auch endlich für die Unis, die unter dem linken Ideologiejoch (=Idiotiejoch) zusammenbrechen bis stark leiden.

    Ihr Auftrag, Ihre Mission Herr Minister !

    Der Staat kann nur 'Stipendien' an leistungsfähige Unis vergeben und nicht eine Vollkasko Ideologie - Versorgung für den Pöbel, gehen wir weg vom Betrieb einer 'Wärmestube', Herr Minister !

    • dssm
      31. Januar 2018 10:42

      @Josef Maierhofer
      Habe meine Frage leider an der falschen Stelle angehängt! Könnten Sie die bitte trotzdem beantworten, wir brauchen schließlich Lösungen.

    • Josef Maierhofer
      31. Januar 2018 11:54

      @ dssm

      Da derzeit die ganze Regierung 'nur keine Wellen' (wegen Landtagswahlen) exerziert, nichts exekutiert, ja und dann noch die Ratspräsidentschaft ab Juli .... (... wo wir doch so 'Europafreundlich', sprich EU-hörig, sind und dem Soros Club untertan, was Kurz betrifft ...), wird es auch keine wirklichen Lösungen geben.

      Danach wird es auch immer wieder Ausreden geben, so fürchte ich.

      Gut, zum Thema:

      Ja, Aufnahmsprüfungen sind wichtig und gut, aber nur solche ohne Ideologie, die muss überall raus.

      Ja, Förderungen nur, wenn genau angegeben wird wofür und dann auch das Ergebnis gemessen wird, sprich, auch geprüft wird, wer das Geld wofür mit welchem Effekt bekommen hat.

    • Josef Maierhofer
      31. Januar 2018 12:01

      @ dssm

      Fortsetzung:
      Solange es sich um staatliche Unis handelt sei ergänzt.

      Förderung von Leistung oder zumindest deren Honorierung muss immer im Vordergrund stehen, egal bei was, so auch bei Unis, Studenten, etc.

      Ordentliche Professoren war eines meiner Themen. Man kann ganz leicht feststellen, was diese in Frage kommenden Professoren bisher geleistet haben, welche Publikationen international anerkannt sind, welche Themenschwerpunkte gesetzt werden, welche Eigenschaften für die Lehre entwickelt wurden, wie der Auftritt ist, etc., bin selbst einmal in solchen Berufungskommissionen gesessen.

      Es geht nicht von heute auf morgen aus einer Wärmestube eine Uni zu machen.

      FS

    • Josef Maierhofer
      31. Januar 2018 12:09

      @ dssm

      Fortsetzung

      So finde ich auch die Misteridee gut, das Studium straffen zu wollen und Langzeitstudenten, die nie studieren, vor die Alternative zu stellen, zu studieren oder was anderes zu machen. Sehr bald würde mit gleichem Personal die Betreuungsintensität steigen und die Studentenzahl sinken.

      Aber ehrlich, traut man so was der linksverdieften Meute, die einige Unis befallen hat, zu ? Welche Widerstände sind zu erwarten ? Irgendwo muss es da vermutlich auch neue gesetzliche Unterstützung geben.

      Vor allem bei den Grund- und Mittelschulen. Das ist alles abgeglitten.

      FS

    • Josef Maierhofer
      31. Januar 2018 12:16

      @ dssm

      Nachdem man den Unis Selbständigkeit und Eigenverantwortung gegeben hat, wird man auch die staatlichen Mittel an den Erfolg dieser Unis binden müssen, bzw. können staatliche Unis sich auch teilweise selbst finanzieren, wenn sie was anbieten.

      Ich habe auch einmal was angeboten, der abschlägige Bescheid wurde so begründet: 'Wir sehen die Qualität Ihres Angebotes, sind aber eine staatliche Uni. Wir sind nicht frei, es gibt Leute, die warten ein Jahrzehnt auf eine Vorlesung und, wenn eine frei wird, dann liest er, egal was.' - So was sollte es nicht mehr geben. Ist auch sehr verwandt mit dem Wort 'Pragmatisierung'.

      Genug Lösungen ?

    • dssm
      31. Januar 2018 13:29

      @Josef Maierhofer
      Klingt gut!
      Ich hätte aber eine einfachere Lösung!

      Die Steuern werden drastisch gesenkt und wir von der Wirtschaft zahlen uns die notwendigen Ausbildungsinstitute selber.
      Halt, Fehler!
      Das endet dann wie bei der Salzburger FH, früher oder später sind die Verwalter und Ideologen wieder da, während wir Wirtschaftstreibende mit unserer Arbeit voll beschäftigt sind.

      Mit anderen Worte, es wird wohl aus Ihrem Lösungsgemenge kommen müssen.

    • Josef Maierhofer
      31. Januar 2018 15:30

      @ dssm

      Das wäre die amerikanische Methode, die ist auch OK natürlich und einfacher, wie Sie schreiben.

  31. Flotte Lotte
    31. Januar 2018 07:46

    Naja, entweder ist es die Angst vor der linksextremen Straße oder Kurz ist ein Fake, wie im Wahlkampf schon oft konstatiert; denn er hat ja mit dem (gestohlenen) FPÖ-Programm gewonnen. Dies hieße, Kurz ist wie Macron eine Marionette des Deep States. Hierfür gibt es viele Indizien, so sein raketenhafter Aufstieg innerhab der total EU-hörigen ÖVP und auch der relativ "warme" Empfang durch Juncker denn die Wähler erwarten ja eher eine rasche und konsequente Umsetzung ihres Willens. Deshalb wurde ja Kurz gewählt, eben nicht, um wenig bis gar nichs zu ändern.

    Offenbar ist es Kurz, der zweifellos ein Begabung haben dürfte, gelungen, den FPÖ-Chef zu blenden. Es bleibt die Hoffnung, dass es bloß Angst vor der gewaltbereiten "Straße" ist.

    • Flotte Lotte
      31. Januar 2018 07:53

      Da hat es mir irrtülich etwas aus dem Text herausgeschnitten. Das passiert manchmal mit dem Tablet.

      Vor "denn die Wähler erwarten ja..." gehört, dass es meiner Ansicht nach keine Angst vor kommenden Wahlen sein kann.

  32. Wyatt
    31. Januar 2018 07:15

    ...es geht um die Zukunft Österreichs?

    Die gibt es nicht mehr, es läuft alles nach Plan des EU-Zentralstaates, bzw. der zentralen Beherrschung der auf europäischen Boden lebende Menschenmasse.

    (Und "Gebildete Menschen" mit eigenständigem Denkvermögen werden in diesem Beherrschungssystem als störend empfunden.)

    • Flotte Lotte
      31. Januar 2018 09:05

      Im Übrigen war der Autor dieses Blogs ebenso ein Wegbereiter dieser Zerstörung, denn er war und ist bis heute ein verblendeter EU-Anhänger, der allzuoft für den hehren Zweck die Tatsachen verschwiegen oder verdreht hat, wie allgemein in seiner Branche üblich. Seine Putin-Feindlichkeit z.B. gehört zu dieser eingebrannten Fehlsichtigkeit. Erst in letzter Zeit kommen von ihm auch etwas kritischere Gedanken, wohl aber erst dann, wenn die letzte Freiheit abgeschafft und die EU-Diktatur à la Sowjetunion mit moderneren Mitteln vollendet sein wird.

    • dssm
      31. Januar 2018 10:39

      @Flotte Lotte
      Natürlich kann man eine ‚alternative‘ Entwicklung nicht mit Sicherheit prognostizieren, aber gäbe es keine EU, dann wären wohl andere ‚zwischenstaatliche‘ oder ‚internationale‘ Organisationen gefunden worden. Die linx/grüne Elite dominiert nun einmal Medien, Ausbildung, Gerichte und Verwaltung.
      Bei jeder EU-Entscheidung, also auch der Staubsaugerverordnung oder dem Schengenabkommen saßen und sitzen die Österreicher als gleichberechtigte Partner dabei. Es sind also auch unsere gewählten Vertreter, welche diesen Wahnsinn vorantreiben.
      Wer daher in der EU durchaus positive Dinge sah und sieht, so wie Herr AU oder ich, ist nicht automatisch ein „Wegbereiter der Zerstörung“.

    • Flotte Lotte
      31. Januar 2018 11:10

      Wann hätte das der Dümmste kapieren können? Nun, vielleicht als sämtliche Verträge gebrochen wurden, um die Pleitestaaten, die sich in den Euro geschwindelt hatten, zu retten? Oder schon bei der Euroeinführung, bei der jedem klar war, dass er nicht für unterschiedliche Volkswirtschaften passen kann?

      Natürlich kann es eine internationale Zusammenarbeit, Handel etc. geben - das gab es ja schon vor unserer EU-Mitgliedschaft. Jeder konnte reisen, wohin er mochte. Auch der Wirtschaft wurden keine Schranken auferlegt. So durfte man damals z.B. noch mit Russland Handel betreiben, so es die Kommunisten gestatteten...

    • dssm
      31. Januar 2018 13:36

      @Flotte Lotte
      Wenn ich mir die Rechnungshofberichte zu Wien so anschaue, dann stellt sich die Frage: Wo ist der Unterschied zu Griechenland und Co.? Ebenso wie in der EU werden die österreichischen Behörden nicht aktiv, es gibt keine Konsequenzen.

      Österreich macht jedes Jahr neue Schulden, obwohl wir unverdient durch den Tourismus ein Wachstum haben.

      Auch unsere Polizei hat die Grenzen nicht geschützt, ebenso wie die Griechen und Italiener, ganz im Gegenteil, wir haben auch noch die ÖBB gratis zur Verfügung gestellt – gab es bei diesem Rechtsbruch Konsequenzen?

      Unrecht, Schulden, Defizite und Betrug scheinen den Eliten auch hierzulande im Blut zu liegen.

  33. Tegernseer
    31. Januar 2018 06:11

    Diese Zaghaftigkeit wird weitergehen. Was man so hört möchte man auch noch die EU Präsidentschafft abwarten. Die doofen Freiheitlichen lassen sich von den Schwarzen insbesondere beim ORF wieder total einlullen.

    • Weinkopf
      01. Februar 2018 09:09

      Genau!
      Warten, warten und wieder warten. Das heißt, dem dummen, gutgläubigen Stimmvieh jene Entscheidungen vorzuenthalten, für die es diese Regierung gewählt hat.
      Nix wird sich ändern.

  34. oberösi
    31. Januar 2018 01:58

    Nichts könnte die linksgestrickte parteipolitische Verkommenheit des österr. Hochschulwesens eindrucksvoller illustrieren als das Faktum, daß es eine herausragende Persönlichkeit wie eine Eva Blimlinger nicht nur bis zur Rektorin der Akademie der bildenden Künste geschafft hat, sondern zuletzt gar noch schnell zur Präsidentin der Universitätenkonferenz gewählt wurde.

    Also, bei solchen wahrlichen Schwergewichten sollte man sich weniger Sorgen machen um die Zukunft Österreichs, sondern eher um die eigene. Und sich beizeiten umschauen um ein persönliches Exil.

    • Torres (kein Partner)
      02. Februar 2018 12:34

      Ohne jemandem jetzt etwas unterstellen zu wollen, nur als Information: Eva Blimlinger ist die Schwester des (ehemaligen) grünen Bezirksvorstehers des 7. Wiener Gemeindebezirks.





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