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Das Paradies und die Wirklichkeit drucken

Lesezeit: 10:30

Das Paradies ist schon um die nächste Ecke. Und am 16. Oktober sind wir dort. Ich freu mich schon so darauf. Wenn ich mir die Wahlprogramme der Parteien durchblättere, dann sind sämtliche Briefe ans Christkind, die mir jemals in die Hand gekommen sind, ein Vorbild an Bescheidenheit und Demut. Dabei gibt es ja das Christkind mit seinen unendlichen Möglichkeiten eigentlich nur in den Augen der kleinen Briefschreiber. Glauben die großen Wahlprogrammschreiber am Ende vielleicht auch ans Christkind? Oder glauben sie, dass wir Bürger daran glauben?

Vor uns liegen nun im Grund zwei Kategorien von wirtschaftlichen Wahlprogrammen:

  1. Die schwarz-blau-pinken Programme (man kann sie ohne weiteres zusammen sehen, da ja Neos und Freiheitliche selbst unisono das zuletzt erschienene ÖVP-Wirtschaftsprogramm mit den Worten kommentiert haben: Die ÖVP habe bei ihnen abgeschrieben): Sie versprechen viel und tun so, als ob alles erfüllbar oder gar leicht erfüllbar wäre.
  2. Die grün-roten Programme: Sie versprechen noch viel, viel mehr. Sie fordern zum Unterschied von den anderen aber auch Steuererhöhungen, um das irgendwie zu finanzieren. Sie ignorieren dabei aber, dass die verlangten Erbschafts- und Wertschöpfungs-Steuern nicht nur eine ohnedies schon fast Weltrekord darstellende Abgabenquote noch weiter erhöhen würden, sondern auch gewaltige negative Nebenwirkungen hätten, wie vor allem die weitere Abwanderung von Investitionen ins Ausland.

Glauben die Parteien eigentlich wirklich, dass man seriöse Politik nur mit lauter Nettigkeiten machen kann? Dass die Menschen die Wahrheit nicht vertragen?

Da kann man nur mit großer Nostalgie an Schwarz-Blau zurückdenken, wo vor allem in den ersten beiden Jahren mit großem Ernst und auch gegen organisierten Widerstand gespart und saniert worden ist. Insbesondere bei den Beamtenpensionen sind langfristig positive und spürbare Auswirkungen auf den Staatshaushalt ausgelöst worden. Bei der Rückkehr der großen Koalition war die Staatsverschuldung um mehr als sieben BIP-Prozentpunkte gesunken. Das ist weder vorher noch nachher jemals auch nur annähernd gelungen.

Das ging freilich nur mit einer beinharten Disziplin, die sich auch über demonstrierende Gewerkschafter hinwegzusetzen bereit war. Die Reformenergie war damals aber nach zwei bis drei Jahren verpufft, als vor allem bei den Freiheitlichen beziehungsweise ihrer orangen Abspaltung die Nerven sehr bald blank lagen und sie wieder auf die in Österreich so beliebte Christkind-Politik einschwenkten, etwa mit dem Beharren auf der total missglückten Hacklerpension.

Vom Wissen um diese Notwendigkeit eiserner Disziplin und konsequenten Sparens ist heute gar nichts mehr zu spüren. Obwohl diese Tugenden der schwarz-blauen Jahre Österreich 2006/07 in mehrfacher Hinsicht zum international vielgelobten europäischen Vorzeigestück gemacht haben. Obwohl in Parallele zum Schüssel-Österreich der deutsche Sozialdemokrat Schröder mit seiner neoliberalen Austerity-Agenda-2010 eindeutig die Grundlage zum heutigen tollen Boom Deutschlands gelegt hat.

Es ist jedoch der Linken und ihren vielen Mitläufern in den Medien in den Jahren seither gelungen, diese doppelte Erfolgspolitik total zu diskreditieren. Neoliberal ist trotz aller Erfolge einfach schlecht.

Wenn manche Propagandisten nun sagen, dass sich in den letzten Monaten ohnedies einige Indikatoren (Wachstum und Arbeitslosigkeit) verbessert hätten, dann vergessen sie erstens zu beachten, dass in Österreich die Investitionen dramatisch zurückgegangen sind, was langfristig immer zum Abstieg führen muss. Und dann ignorieren sie zweitens die Hauptgründe für die Entwicklung:

  • In den US-Wirtschaftsdaten ist seit Jahresbeginn eindeutig eine Trump-Euphorie ausgebrochen (die sich zwar ganz und gar nicht in den Zeitungskommentaren, aber sehr wohl im stark angewachsenen Wirtschaftsoptimismus niedergeschlagen hat, welcher aber mittelfristig kollabieren muss).
  • Die Bad Banks, wo die Schulden von Hypo und Kommunalkredit ausgelagert sind, haben sich viel besser entwickelt als erwartet.
  • Am wirksamsten für die jetzige Entwicklung ist die Negativzins-Politik der Europäischen Zentralbank. Diese hat Billionen Gratisgeld an die Euro-Staaten gepumpt, die dadurch heute zumindest zum Teil besser dastehen.

Diese Negativzins-Politik der EZB ist aber eine mehrfache Katastrophe:

  1. Sie ist ein unverschämter und ungerechter Enteignungs-Raubzug auf alle Sparer, die sich nirgends holen können, "was ihnen zusteht", wenn sie jahrelang trotz ansteigender Inflation Null Zinsen bekamen und bekommen (die Machthaber denken vielleicht sogar zu Recht: Die Mehrheit der Menschen weiß ohnedies nicht einmal, was Zinseszins ist, und schluckt den Zinsenraub einfach. Es ist ja auch noch keine Regierung deswegen bestraft worden).
  2. Die Staaten haben dadurch die Zinsausgaben für ihre Schulden drastisch reduzieren können, ohne irgendwo echt zu sanieren oder den üppigen Sozialstaat zu beschneiden. Wenn man sich eh bei den Sparern bedienen kann, wenn man von der EZB eh jedes Geld kriegt, das man will, fällt der Zwang selbst zu sparen weg.
  3. Wer selbst das noch für positiv hält, sollte aber noch etwas wissen: Die EZB-Geldproduktion ist vor allem in Immobilien und Aktien geflossen und hat dort eine Mega-Blase steil gestiegener Preise gebildet.
  4. Damit trägt die jetzige EZB-Politik die Hauptverantwortung dafür, was in wenigen Jahren mit absoluter Sicherheit passieren wird. Sie wird nämlich mit einem lauten Knall platzen. Und dann werden wieder alle sagen: "Ja, warum hat man das nicht vorausgesehen? Das war doch verantwortungslos!"
    Ganz genauso war ja auch die Krise ab 2007/08, die mancherorts bis heute noch nicht ganz überwunden ist, vor allem dadurch ausgelöst worden, dass erstens damals in Amerika jahrelang die Zinsen zu niedrig waren, und dass zweitens die Banken vom Staat aus populistischen Gründen gezwungen worden waren, viel zu hohe Immobilienkredite auch an einkommenslose Menschen zu vergeben.

Kehren wir zu den spendablen Wahlprogrammen in Österreich zurück. Die Linksparteien hier haben (anders als etwa die schwedischen und deutschen Sozialdemokraten, die beide sehr konsequent und mittelfristig sehr erfolgreich "neoliberal" saniert haben) noch nie begriffen, dass der Wohlfahrtsstaat überdehnt sein könnte. Sie fordern daher weiterhin immer noch mehr für alles Mögliche.

Und sie haben daher bisher noch in jedem Wahlkampf die gleiche Propaganda gegen die ÖVP eingesetzt: "soziale Kälte", "Pensionsraub", usw.

Stopp dem "Rentenklau"

Das weiß Sebastian Kurz natürlich. Diese Propagandamasche will er ganz offensichtlich der SPÖ abschneiden. Deswegen hat er schon in den letzten Wochen sehr problematischen zusätzlichen Geldausgaben zugestimmt, die von der SPÖ – ganz offensichtlich als Falle für ihn gedacht – ganz schnell noch vor dem Wahlkampf verlangt worden waren. Etwa:

  • Abschaffung des Pflegeregresses (obwohl das nicht nur Steuergeld kostet, sondern zweifellos zur vermehrten Abschiebung von alten Menschen in öffentliche Pflegeheime führen wird);
  • Erhöhung eines Teils der Renten über die gesetzlich fixierte Formel hinaus (was eindeutig ungerecht und unfair ist, weil die erhöhten Kleinpensionen versicherungsmathematisch viel weniger durch Beiträge – also "Leistung" – erwirtschaftet worden sind als die übrigen);
  • Geld für den Ausbau der Ganztagesschulen (was jetzt von der SPÖ-Unterrichtsministerin zu einer großen ideologischen Propagandaoffensive genutzt wird);
  • natürlich gehört dazu auch der offiziell verkündete Verzicht auf Erhöhung des Pensionsantrittsalters von Frauen (wohinter freilich auch Realismus steckt: Denn die dafür nötige Zweidrittelmehrheit ist sowieso nicht zu finden);
  • und man kann fast sicher sein, die SPÖ wird noch mehr teure Dinge schnell vor der Wahl fordern. Und Kurz wird nie Nein sagen.

Alles wahltaktisch verständlich. Kurz will sich nicht den sich abzeichnenden Wahlsieg durch die 20. Auflage einer Rentenklau-Propaganda rauben lassen. Aber die große Kompetenz als mutiger Wirtschaftspolitiker hat er damit nicht erworben. Er stimmt lieber in den Chor der übrigen Parteien ein, und macht ein Wahlprogramm voller Versprechungen, die sehr viel kosten. Nur ein paar herausgefischte Punkte:

  • Nichtbesteuerung nicht entnommener Gewinne,
  • bessere Unterstützung für Behinderte,
  • Ausbau der Gesundheitsprävention,
  • Angleichung Arbeiter-Angestellte (=Erhöhungen für die derzeit schlechter gestellten Arbeiter),
  • Sicherung der Pflege (allein das wäre ein Jahrhundert-Projekt),
  • mehr für den geförderten Wohnbau,
  • mehr Entwicklungshilfe,
  • mehr für den Tourismus,
  • Stärkung der regionalen und urbanen Lebensräume,
  • Steuerbonus für Kinder,
  • Senkung der Einkommensteuersätze (mit Ausnahme der ausländische Investoren besonders vom Weg nach Österreich abschreckenden Spitzensätze von 50 und 55 Prozent – aber deren Senkung hätte ja sofort wieder die SPÖ-Propaganda der ÖVP als "Reichenpartei" ermöglicht),
  • Senkung der Lohnnebenkosten,
  • Unterstützung fürs erste Eigenheim,
  • Abschaffung der kalten Progression, usw.

Jeder einzelne Punkt ist wirklich toll, super, geht in die richtige Richtung. Aber in Summe sind sie in keiner Weise finanzierbar. Ähnlich wie die Programme der anderen Parteien. Lediglich die goldene Uhr für jeden Firmling habe ich bei keiner Partei gefunden.

Gewiss: Man muss Kurz (ähnlich auch den Freiheitlichen) zugute halten, dass er als einziger auch echte Einsparungen vorgeschlagen hat. Dabei gibt es zwei rhetorische Schmähs:

  • "Wirtschaftswachstum": Das ist nett. Aber wenn ein dauerhaft höheres Wachstum wirklich einfach mit Wunschzettel erzwingbar wäre, hätten es wohl schon viele Regierungen dekretiert.
  • "Ausgabenbremse": Wie will Kurz die Ausgaben bremsen, wenn er zum Beispiel keine Eingriffe beim weitaus teuersten Ausgabeposten, nämlich den ständig steigenden Pensionsausgaben macht? Diese steigen ja jedes Jahr weit über die Inflationsrate hinaus. Und sie müssen laut Gesetz aus dem Budget getragen werden. Womit die Ausgabenbremse entweder Makulatur ist, oder es doch Pensionsmaßnahmen braucht (um nur den größten Ausgabenbrocken zu nennen). Und die können immer nur langfristig greifen.

Daneben gibt es aber auch ein paar ernsthaftere Vorhaben:

  • Die von Schwarz wie Blau vorgeschlagene Reduktion der Mindestsicherung ist absolut sinnvoll und notwendig (löst aber natürlich ein Geheul der gesamten Gutmenschfront aus);
  • auch die Reduktion der Subventionen wäre absolut dringend (nur müsste man auch hier den Mut und die Kraft haben, ins Detail zu gehen: Die Regierung müsste die ÖBB-Subventionen kürzen, etwa durch offene Vergabe der Verkehrsdienstleistungen; sie müsste auch die Bundesländer in die Knie zwingen, denn dort findet die meiste Verschwendung statt);
  • Abschaffung von Pensionsprivilegien bei Nationalbank, ÖBB oder auch der Stadt Wien (die Betroffenen werden sich zwar heftig wehren - aber das sind alles keine Privilegien, die wie etwa die höheren ASVG-Pensionen durch höhere Leistungen, durch Einzahlungen erarbeitet worden sind, sondern nur durch politischen Protektionismus).
  • und schließlich hat Kurz auch völlig recht, wenn er die Reduktion der Migration in allen Varianten und ihrer Subventionierung als zentrale Notwendigkeit anspricht (von den "Flüchtlingen" bis zu den Familienbeihilfen für EU-Ausländer). Das ist durchaus zu Recht seit langem auch wirtschaftspolitisch sein Zentralthema.

Aber ich habe keine Sekunde die Überzeugung, dass diese Maßnahmen ausreichen können, um den ganzen Versprechenskatalog plus Reduktion der Staatsverschuldung plus signifikantem Rückgang der Staatsquote jemals zu finanzieren. Entweder  ist da vieles nicht ernst gemeint – oder Kurz hält aus taktischen Gründen alle schmerzhaften Maßnahmen zurück, um sich den Wahlsieg nicht nehmen zu lassen. Denn eines ist ja klar: Jeder, der nicht alles erhält, was er verlangt, oder dem genommen wird, schreit einmal öffentlich laut auf.

Zwei Maßnahmen, mit denen Kurz die Bürger wirklich entlasten könnte, finden sich in seinem Programm leider nicht. Die gibt es nur bei den Freiheitlichen und den Neos:

  • eine Halbierung oder Abschaffung der Zwangsbeiträge zu den Sozialpartner-Kammern;
  • Abschaffung der ORF/GIS-Zwangsgebühren.

Da war wohl die Angst vor der WKO oder vor noch ärgeren Untergriffen der ORF-Redaktion gegen die ÖVP im Wahlkampf dominierend. Aber vielleicht sind das ja auch schon die Punkte, wo ein Erfolg der FPÖ bei den künftigen Koalitionsverhandlungen einprogrammiert ist.

Relativ am zurückhaltendsten in den Versprechungen klingen im Parteienvergleich zwar die Neos. Nur hat die Neos-Zweitspitzenfrau Griss das dafür zustehende Lob sofort wieder zunichte gemacht, als sie öffentlich erklärte: All die Einsparungen bei Ausländern gingen rechtlich nicht.

Wir sehen wieder einmal: Es gibt die einen Juristen, die ständig superklug sagen, warum alles Mögliche nicht geht. Und es gibt die anderen, die mit aller Energie nach Wegen suchen, wie etwas doch möglich wird. Schließlich werden Gesetzgeber ja dazu gewählt, dass sie Gesetze verändern, dass Regierungen als europäischer Gesetzgeber für sinnvollere Gesetze kämpfen.

Richter gehören wohl genetisch immer zur ersten Kategorie. Wählen würde ich jedoch unbedingt immer die zweite Kategorie.

Bei aller rational-ökonomischen Skepsis zu seinem allzu euphorischen Programm, das alle wirklichen und wirklich notwendigen Schmerzpunkte vermeidet: Man muss Kurz gratulieren, wie brillant er in der ZiB2 dem wie immer von ganz weit links außen und damit zwangsläufig argumentativ schwach angreifenden Armin Wolf pariert hat (aber Wolf war immerhin diesmal fair, was im ORF schon ein Wunder ist). Denn am Ende bleiben im Gedächtnis ja nicht die Hunderten Programmseiten, sondern nur ein paar emotional überzeugende Eckpunkte haften. Und die konnte Kurz perfekt setzen.

Wolf sorgte sich nämlich ganz im Sinn der SPÖ vor allem um die Mindesteinkommensbezieher, die von den Kurzschen Plänen fast nichts haben. Und da argumentierte Kurz mutig – und für die allermeisten überzeugend – dagegen: Ihm gehe es vor allem um die Ermutigung und Belohnung jener, die etwas leisten; und es sei eben klar, dass jene, die keine Einkommensteuer zahlen, nichts von deren Senkung haben. Ebenso energisch und auch emotional schlüssig war sein Plädoyer gegen die von Wolf ebenfalls ganz im Sinne von Rotgrün verlangte Erbschaftssteuer. Kurz: Er sei dagegen, dass jetzt auch noch das Sterben besteuert würde, dass jene bestraft würden, die für ihre Kinder etwa ein Haus angespart haben, statt das Geld bei Reisen und für den eigenen Konsum auszugeben.

Wie erfrischend ist es, einen Politiker zu hören, der nicht das ganze Gerede immer auf jene ausrichtet, die am wenigsten leisten.

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  1. Ausgezeichneter KommentatorHelmut Oswald
    29x Ausgezeichneter Kommentar
    06. September 2017 02:50

    Wenn der ganze Lärm endlich vorüber ist und das beständige Gebrabbel, wer uns allen etwas um unser Geld verspricht, bzw. seinen Anhängern etwas um das Geld anderer Leute verspricht, endlich verstummt ist, kann man getrost den ganzen Müll auf die Halde kippen.
    Nichts davon wird wichtig sein, denn im Grunde läuft ein Wettbewerb zwischen fünf sozialistischen Parteien, von denen im Grunde aber nur eine wählbar ist, weil sie nämlich die entscheidende Frage für den Bestand von Volk und Heimat richtig stellt und auch beantwortet, nämlich die nach der Überfremdung durch kulturfremde Eindringlinge.

    Über den Rest an dümmlichen Mätzchen, kreischend vorgetragenen Jahrmarktanpreisungen von Kommunisten in pink und grün und Geschwätzkanzlern und dergleichen mehr wird die Geschichte eines Tages durch ihre völlige Nichterwähnung richten, denn was diese Leute alles zum Vortrag bringen, ist, wie sie ja selbst es zum Teil in lichten Momenten der Wahrheit sagen, alles nur Inszenierung.

    Wir brauchen eine Abschaffung des Sozialismus und die Wiederherstellung einer Politik, welche die Überlebensfragen der Nation, unserer Nation - und zwar in ihrer Gesamtheit, in den Mittelpunkt stellt.

    Wir brauchen eine Entfernung des Einflusses raumfremder Mächte, ein funktionierendes militärisches und wirtschaftliches Bündnissystem und die Zertrümmerung des korrupten, von fremden Einflußagenten beherrschten Brüsseler Systems.

    Wir brauchen eine Polizei und eine Justiz, die Verbrecher unterdrückt und nicht Meinungen verfolgt, den Schutz unserer Grenzen und jener unserer Bündnispartner und eine Wehrmacht, die kontinental und global respektiert wird und zu Machtprojektion über die Ränder des kulturell-geographischen europäischen Raumes hinaus befähigt ist.

    Wir brauchen junge Männer, die dafür bereit sind, Wehrdienst zu leisten, eine Wissenschaft und eine Industrie, die gewillt sind, sich der globalen Konkurrenz auf gleicher Augenhöhe zu stellen und Frauen, die bei all ihrer Befähigung und Begabung zu beruflichem und wissenschaftlichem Erfolg auch bereit sind, mit unseren Männern Kinder zu gebären und Ihnen die Geborgenheit eines zu Hauses zu geben.
    Der Rest, der vielleicht noch in meiner Aufzählung fehlt wird sich daraufhin von selbst einstellen. Und das Meiste von dem, was uns jetzt noch bis zum 16.10. anödet, brauchen wir nicht. Es ist einfach der übliche sozialistische Dreck.

  2. Ausgezeichneter KommentatorSensenmann
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    06. September 2017 10:27

    ALLES ist finanzierbar.
    Wenn ALLES, was nicht staatsnotwendig ist, auf der Ausgabenseite gestrichen wird.
    Der Subventionsdschungel, die Gefälligkeitsspenden an jeden linken Drecksverein, die geförderte Afterkunst, die Alimentierung fremder Eindringlinge, die Zahlungen an die EU-Bonzokratie, der sinnlose Luxus von angemalten Radwegen und Straßenverschlechterungsmaßnahmen, usw.

    Die Arbeitsleistung des Volkes reicht aus, Prosperität und Wohlstand zu sichern.
    was darüber hinaus vom Sozi impertinent gestohlen und verschenkt wird, fehlt natürlich an entscheidender Stelle.

    Helmut Oswald hat es auf den Punkt gebracht: der Sozialismus gehört mit stumpf und Stil ausgerottet, denn wenn wir das nicht bald tun, enden wir wie alle sozialistischen Staaten geendet haben. In Armut und Zusammenbruch.

  3. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    06. September 2017 09:24

    Das so frivol von Rot, Schwarz und Grün in Aussicht gestellte Paradies wird eher die Hölle werden! Denn solange mit Ausnahme der FPÖ keine Partei die zerstörerischen Folgen der GEFÖRDERTEN ISLAMISIERUNG zum Thema macht, streben wir magnis itineribus auf den Abgrund zu.

    Natürlich gehören die üppigen Zuwendungen für die moslemischen Invasoren massiv gekürzt, besser noch: sie gehören eingestellt! Es kann doch nicht so sein, daß unsere einheimischen Frauen um jeden Preis gezwungen werden, berufstätig zu sein, was zwingend immer weniger Kinder bedeutet, während die kopftuchbewehrten Moslemfrauen daheim sitzen (und ungerührt das sonst viel verspottete "Heimchen am Herd" spielen dürfen!) und ein Kind nach dem anderen kriegen in dem angenehmen Wissen, daß das nicht nur Allah- und Erdogan-gefällig ist, sondern ihre Kinderschar auch noch von uns fürstlich zwangsfinanziert wird!

    Also: Konsequentes Einsparen bei den mohammedanischen Zuwanderern! Die allermeisten von ihnen wären wir dann los! Wir würden uns jährlich locker mehrere MILLIARDEN € ersparen!

    Wenn dieses Rezept befolgt werden würde, würde sich schlagartig sehr vieles zum Besseren wenden: Unsere Heimat wäre ohne die Massen an Mohammedanern wieder als "UNSERE Heimat" zu erkennen, in den Schulen könnte wieder erfolgreich unterrichtet werden, die Krankenkassen könnten sich wieder erholen, die Gefängnisse wären halb leer, auf den Straßen könnten sich die Mädchen und Frauen wieder sicher fühlen usw. usw.
    Das alles muß kein TRAUM bleiben! Bis vor zwei, drei Jahrzehnten lebten wir noch im Paradies. Unsere Politiker müssen nur lernen, an die eigenen Bürger zu denken und zu handeln. Rot und Grün werden es nie lernen! Mit Blau und Schwarz hingegen wäre es im Bereich des Möglichen.....

    KURZFASSUNG: "Österreicher zuerst!" und "Mohammedaner raus!"---und schnell kann der exorbitante Schuldenberg abgebaut werden!

  4. Ausgezeichneter KommentatorDennis
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    06. September 2017 09:28

    Vorschlag: Schaffen wir den gläsernen Staat! Jawohl, den gläsernen Staat, und nicht den gläsernen Bürger, auf den wir schon seit Jahren zusteuern, siehe etwa geplante Abschaffung des Bargelds.

    Der gläserne Staat ist komplett transparent für seine Bürger, auch für Otto-Normal-Verbraucher. So wie jedes Unternehmen (zunächst einmal für die Finanzbehörden) eine genaue Buchhaltung vorlegen muss, legt uns künftig der Staat detailliert und übersichtlich seine Ausgaben und Einnahmen für jedes Jahr vor – und zwar sowohl auf Landes-, als auch Bundesebene, und auch im Hinblick auf alle staatseigenen Betriebe. Da wären also zum einen seine Ausgaben – Subventionen und wohin sie fließen, sowie alle anderen Kosten, und ob sie steigen oder – kommt das vor!? – auch sinken (Pensionen, Gesundheit, Mindestsicherung etc. etc.). Da wären zum anderen seine Einnahmen – etwa die Gebühren und Steuern, und auch wo neues Geld über Banken und Kredite geschöpft wird (merke: Geldschöpfung ist immer auch Umverteilung, denn die Frage ist: Wer kriegt das neue Geld als erster?)...

    Ein Staat, der so transparent sein muss, wie jedes Kleinst- und Mittelunternehmen – das wäre ein Traum! Vor allem: Vielleicht würde immer mehr Bürgern endlich einmal klar werden, wie sehr sie von den Politiker, den sog. Interessensvertretern, und auch vielen Medien schlicht und einfach vera.... würden.

  5. Ausgezeichneter Kommentatorsocrates
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    06. September 2017 05:13

    Immer vor den Wahlen genieße ich unser Kabarett, als es noch lustig war:Travnicek und die Wahl
    (Helmut Qualtinger interviewed seinen Freund Travnicek vor einer Plakatwand mit Wahlplakaten.)
    Qualtinger: Was, Travnicek, machen Sie nächsten Sonntag?
    Travnicek: Das hängt vom Wetter ab. Wann's schön is, fahr i weg, wann's regnet geh i ins Kino...
    Qualtinger: Aber Travnicek! Nächsten Sonntag - schauen Sie sich um! Was sehen Sie da?
    Travnicek: Plakate - die schau i scho seit vier Wochen nimmer an.
    Qualtinger: Das eben, Travnicek, ist der Fehler! Nächsten Sonntag ist der Tag, wo Sie zur Urne schreiten sollen...
    Travnicek: Was is da? A Begräbnis?
    Qualtinger: Aber! Wo Sie sich entscheiden sollen...
    Travnicek: ...ob i wegfahr oder ins Kino geh...
    Qualtinger: Nein! Nächsten Sonntag geht der pflichtbewußte Staatsbürger zur Wahl.
    Travnicek: Na ja, wann's regnet und er keine Kinokarten kriegt, kann er ja zur Wahl gehen.
    Qualtinger: Was, Travnicek, glauben Sie, weswegen Sie zur Wahl gehen?
    Travnicek: Weil i an Zettel krieg.
    Qualtinger: Nein! Der Politiker braucht den Kontakt mit dem Volke. Durch diesen Zettel erfährt er, was Sie als Wähler von ihm halten.
    Travnicek: Des kann i ihm auf'n Zettel aufschreiben?
    Qualtinger: Nein, dann ist er ungültig!
    Travnicek: Also, was is des für a Kontakt?
    Qualtinger: Die abgegebenen Stimmen sagen den Politikern, was das Volk von ihnen hält.
    Travnicek: Und das stört sie nicht?
    Qualtinger: Travnicek, stellen Sie sich vor, Sie sind Politiker und bekommen 500.000 Stimmen. Was würden Sie denken?
    Travnicek: Ich würde mir denken, jetzt kann ich mir endlich eine Luxuslimousine kaufen.
    Qualtinger: Aber Travnicek, Sie haben diesen Leuten doch etwas versprochen. Und das müssen Sie jetzt halten.
    Travnicek: Warum?
    Qualtinger: No, wenn Sie es nicht halten, wird man Sie nicht wieder wählen.
    Travnicek: Das macht ja nichts. ich brauch ja nur eine Limousine.
    Qualtinger: Aber die Hunderttausende, die Ihnen ihr Vertrauen geschenkt haben!
    Travnicek: Gehen'S, die wählen doch nicht zum ersten Mal.
    Qualtinger: Travnicek, Sie denken engstirnig! Stellen Sie sich vor, Sie gründen die Travnicek-Partei. Sie führen einen Wahlkampf! So wie die anderen Parteien. Sie stecken Millionen in die Propaganda, so wie die anderen!
    Travnicek: Wann i des Geld hab, was sie für Propaganda ausgeben, pack i mei Partei z'samm und fahr an die Riviera.
    Qualtinger: Sie sind kein Demokrat, Travnicek.
    Travnicek: Des hat mir noch niemand gesagt... net amal unterm Hitler.
    Qualtinger: Damals war es auch keine Ehre.
    Travnicek: und jetzt ist es eine Ehre?
    Qualtinger: Natürlich - die höchste Ehre! Sie genießen das freie aktive und passive Wahlrecht.
    Travnicek: Das passive is mer lieber.
    Qualtinger: Also meinetwegen. Sie wollen sich wählen lassen. Welche Voraussetzungen bringen Sie für den Politiker mit?
    Travnicek: Also schauen Sie - schauen Sie: es gibt Leute, die sagen, ich schau dem Kanzler ähnlich. Andere sagen, ich schau dem Vizekanzler ähnlich - also, ich schau aus wie die Koalition.
    Qualtinger: Sie stellen sich das so einfach vor. Wer soll Sie wählen?
    Travnicek: Das ist natürlich eine Sache des Vertrauens.
    Qualtinger: Auf was herauf sollen die Leute Ihnen vertrauen?
    Travnicek: Auf was herauf vertrauen's die anderen?
    Qualtinger: Na, die haben durch jahrelanges Regieren bewiesen, was sie können.
    Travnicek: Na eben.
    Qualtinger: Und Sie kennt man ja nicht!
    Travnicek: Laß i halt Fotos von mir machen.
    Qualtinger: Na ja. Das kostet aber sehr viel Geld. Was machen Sie, wenn Sie die Wahl verlieren?
    Travnicek: Bleib i die Fotos schuldig.
    Qualtinger: Fotos sind das wenigste... Sie brauchen Ideen! Schauen Sie sich diese Plakate an! Da haben sich die besten Köpfe der Nation nächtelang damit geplagt.
    Travnicek: Und das ist dabei herausgekommen?
    Qualtinger: Sie müssen die Propaganda nach ihrer Durchschlagskraft beurteilen! Sie brauchen Wahlparolen! Slogans! Was würden Sie für einen Slogan wählen?
    Travnicek (nach langem Nachdenken): Parteien haben kurze Bei... nein ... wer einmal wählt ... eine Partei wäscht die an.... Morgenstunde hat Gold im Munde.
    Qualtinger: Das heißt doch nichts!
    Travnicek: Hat aber Durchschlagskraft!
    Qualtinger: Eine Wahlparole muß doch etwas heißen!
    Travnicek: Schauen S'Ihnen die anderen an. Die heißen aa nix.
    Qualtinger: Travnicek, die Überzeugungskraft eines Plakates kann die Entscheidung in der Wahlschlacht bringen.
    Travnicek: Des hab i mir auch schon gedacht. Wenn der Klaus so durch die Straßen geht und a KP-Plakat siecht, wer weiß, was er dann wählt?
    Qualtinger: Theoretisch haben Sie recht. Er kann wählen, was er will. Es ist eine absolut freie und geheime Wahl.
    Travnicek: I waaß. Jedesmal, wann i in der Wochenschau den Bundespräsident siech, wie er in die Zelle tritt, zitter i, was wird er wählen?
    Qualtinger: Bravo, Travnicek! Das ist Anteilnahme im richtigen Geiste!
    Travnicek: Ja, aber ans stört mi. Wie kommt man dazu, daß ma am Sonntag kein Alkohol trinken kann?
    Qualtinger: Sie müssen ja nicht gerade am Sonntag trinken.
    Travnicek: Aber grad an dem Sonntag hab i an Grund dazu.
    Qualtinger: Also, Travnicek, was werden Sie am Sonntag tun?
    Travnicek (mit plötzlichem Einfall): Jetzt weiß ich's!
    Qualtinger: Fahren Sie aufs Land?
    Travnicek: Naa!
    Qualtinger: Bravo! Gehen Sie ins Kino?
    Travnicek: Aa net!
    Qualtinger: Ausgezeichnet! Also?
    Travnicek: I kauf mir scho am Samstag zwa Liter Wein und sauf mi z'Haus an.
    Qualtinger (bestürzt): Na, und was machen Sie dann in der Wahlzelle?
    Travnicek: Des is mei Wahlgeheimnis.

  6. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    06. September 2017 09:28

    @
    'eine Halbierung oder Abschaffung der Zwangsbeiträge zu den Sozialpartner-Kammern;

    Abschaffung der ORF/GIS-Zwangsgebühren.'

    Dafür kann nur die FPÖ garantieren, wenn sie die 2/3 Mehrheit erhält.

    Die einzige Partei, die Heimat, Grenzen, Recht und Ordnung zu schützen bereit ist und das auch ernsthaft tun würde ist auch die FPÖ. Sie beantragt und fordert das schon seit Jahrzehnten.

    Neu ist für die FPÖ, hierorts wird ihr Wirtschaftsprogramm (endlich) ernst genommen.

    Trotz vieler Kopien allseits und speziell von Kurz hätte wohl die FPÖ als einzige Partei (wäre sie mit 2/3 Mehrheit ausgestattet) das Know How, Österreich zu retten und das Ruder herumzuwerfen.

    Kammern und ORF wären die Voraussetzungen für einen Beginn.

    Und noch was kommt nur bei der FPÖ vor: die dringend notwendige Verwaltungsreform, mit der diese, (wurde auch mit den parlamentarischen Initiativen der beiden Bauer Brüder Erich und Wolfgang vorgerechnet) Pensionssicherung geschaffen werden könnte. Dazu würde auch die Anhebung des Antrittsalters der Pensionen für Frauen gehören, die man aber nirgends findet.

    Alle Selbstbedienerparteien machen um die Verwaltungsreform einen großen Bogen.

    Da die FPÖ nicht Sieger wird, schon gar nicht mit 2/3 Mehrheit, scheint es so zu sein, dass wir wieder Schwarz-Rot diesmal bekommen, weil die Bürger medial belogen die Wahrheit nicht kennen oder kennen wollen.

    In Wien wird ohnehin bald das Kalifat ausgerufen werden, sprich nach Dr. Häupel kommen vermutlich noch einige solche linke und negative Lichtgestalten als Bürgermeister, bis es eine türkische Partei auf Anhieb schaffen wird. Dagegen wirken könnte bloß Herr Gudenus als Bürgermeister von Wien.

    Das 'Wahlschaf' aber wird die linke Kontinuität wählen, sprich seine eigene Halal Schlachtung oder die seiner Kinder. Das 'Wahlschaf' kennt den Ernst der Lage nicht und lässt sich an den Abgrund geleiten von Medien Schalmeienklängen, kleingeistigen und ideologisierten Politikern, von der eigenen Gier, von der eigenen Faulheit und Dummheit bei der Suche nach der Wahrheit.

    Was soll ich wählen ? Heimatverteidigung, Suche nach Recht und Ordnung, Selbstverteidigung, Zuwanderungskontrolle und das ganze Migrations- und Abschiebethema, vernünftige Verwaltungsreform, Fairness, usw. sind die seit Jahrzehnten angestrebten Themen der FPÖ.

    Vor Wahlen hat man die Auswahl, die Kopie zu wählen oder das Original.

    Ob das 'Wahlschaf' das 'abkeisst' ?

    Schwarz-Blau oder Blau-Schwarz (zweiteres wäre besser) wäre wohl derzeit der kleinste gemeinsame Nenner.

    Aber das 'Wahlschaf' ...

  7. Ausgezeichneter KommentatorGünter Pollak
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    06. September 2017 07:11

    Der Freibetrag von 1500 Euro pro Kind im Kurz-Programm ist nicht einfach ein Wahlgeschenk, sondern ersetzt die bisher steuerlich absetzbaren Ausgaben für Kinderbetreuung.

    Damit sorgt Kurz für echte Wahlfreiheit in der Familienpolitik.
    Das linken Dogmas dass für jedes Windelkind schon ein Krippenplatz bereitstehen muss, damit seine Mama "nicht an Heim und Herd gekettet wird" fehlt völlig.

    http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/oesterreich/politik/915092_Mehr-Kindergarten-fuer-die-Kleinsten.html

    Das Wutgeheul der Feministinnen ist bisher nicht zu hören. aber es wird kommen.
    Am Abend des 15. Oktober werden wohl viele Leute wie ich, die bisher "verhasste Alleinverdiener" waren, eine Flasche Champagner aufmachen.

    Hoffe ich!
    -> Stimme für Sebastian Kurz.

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  1. Ausgezeichneter KommentatorAppolloniO
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    09. September 2017 11:53

    Ein Skandal!
    BK Kern kann es nicht lassen, in jedem Interview darauf hinzuweisen, wie es mit der Wirtschaft jetzt, dank seiner(!) Aktivitäten, wieder aufwärts ginge------- und kein
    Journalist widerspricht. Alles Kriecher.
    Während im Rest-Europa das BIP schon ab 2014 stieg und die Arbeitslosen Zahlen(AZ) sanken, hatten wir die genau entgegen gesetzte Entwicklung. Seit 2015, Herr Kern, konnten wir uns Dank unserer großartigen Arbeitgeber und -nehmer dem europäischen Trend nicht mehr entziehen und legen nun (also erst jetzt) auch zu.

  2. Ausgezeichneter KommentatorHerbert Richter
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    08. September 2017 09:16

    Oswald, Sensenmann, Undine an die Regierung - die, die es momentan verbrechen, ins Gefängnis.

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  1. Norbert Mühlhauser
    10. September 2017 13:24

    Also Herr Unterberger, es ist ja durchaus lobenswert, dass Sie sich auch das Programm der "nicht mehr - ÖVP" kritisch vornehmen, jedoch erlaube ich mir hier - einerseits - einzuwenden, dass die Nichtbesteuerung nicht entnommener Gewinne durchaus auch einen Gegenfinanzierungsaspekt beinhaltet, nämlich einerseits eine durch gestärktes Eigenkapital tendenziell abgeschwächte Insolvenzhäufigkeit, was auch dem Fiskus zum Vorteil gereicht, und andererseits eine verringerte Abhängigkeit kleinerer Unternehmen von Bankkrediten, die ja infolge der BASEL-Regulatorien vermehrt an sieche Staatsgebilde und deren Einrichtungen, oder an Staatsangestellte mit deren garantiertem Einkommen vergeben werden müssen.

    Zum anderen ist es mir ein Bedürfnis, Ihre dahingehenden Gedankengänge noch etwas intensiver auszugestalten:

    So ist die "Sicherung der Pflege", wie es so wolkig-flockig bezeichnet wird, nichts anderes als die Peitsche nach dem Zuckerbrot der Regressabschaffung, was somit Pflegezwangsversicherung für alle bedeutet, nur weil ein paar Begüterte mit einem Horizont nicht über den Tellerrand für das vom Großvater knapp vor der Einweisung ins Pflegeheim geschenkte Eigenheim nicht einen Kostenersatz iHv meist weniger als 10 % des Geschenkwertes in das öffentliche Budget einfließen lassen wollten.

    Dafür werden bald alle Begüterten wie auch Nichtbegüterten, (künftighin) Pflegebedürftige wie auch nicht-Pflegebedürftige, mit ihren Zwangsbeiträgen nicht nur die Pflegekosten tragen dürfen, sondern damit zugleich auch tausende weitere SV-Angestellte. Deren SV-Einrichtungen argumentieren zwar gerne, dass die öffentlichen Gesundheitsausgaben von 1995 bis 2014 "eh" nur um 0,2 % des BIP gestiegen sind, jedoch betrug die Staatsverschuldung 1995 rd 120 Mrd EUR und Ende 2014 rd 279 Mrd, also deutlich mehr als das Doppelte! Es kann daher auch ein entsprechend größerer Anteil der Gesundheitstätigkeiten, wie sie ins BIP einfließen, nur mehr durch Schulden bewerkstelligt werden. (Zum Vergleich: BIP 1996 rd 182 Mrd, BIP 2014 rd 330 Mrd).

    Siehe dazu:
    https://staatsschulden.at/
    http://www.statistik.at/wcm/idc/idcplg?IdcService=GET_PDF_FILE&RevisionSelectionMethod=LatestReleased&dDocName=019505

    Und natürlich werden entsprechend weniger Großeltern künftighin lastenfrei ein Eigenheim verschenken können, wegen eines noch mehr reduzierten verfügbaren Einkommens über die Lebenszeit betrachtet.

    Und wenn Kurz wolkig-locker von einem Ausbau der Gesundheitsprävention spricht, so kann man gewiss sein, dass dies auch mit dem Vollzug des WHO-Feldzugs gegen Nikotin zusammenhängt, dessen Vollstreckern es unbegreiflich zu sein scheint, dass es den Individuen mehr auf Lebensgenuss als auf Statistiken, die definitionsgemäß nur einer Quote "frommen", ankommt. Da sollte sich Herr Kurz besser mal das Präventionsprogramm der SVA ansehen, wo als Zuckerbrot eine KV-Ermäßigung angeboten wird, wenn Gesundheitsziele im Rahmen einer Supervision eingehalten werden, wobei nur bei der in diesem Programm geforderten Nikotin-Abstinenz (Motto: Aufhören!) von jeglichem Gesundheitsstatus abgesehen wird, mit anderen Worten der Raucher nach physikalischen Testwerten zehnmal so fit sein kann als ein mäßig Verfressener und trotzdem "gerne" einer gestrengen Supervisionbehandlung unterzogen wird. - Da sollte Kurz einmal nachschauen: rechnet sich das überhaupt, der hälftige KV-Nachlass, besonders nämlich im Hinblick auf die entwöhnten Raucher!

  2. AppolloniO (kein Partner)
    09. September 2017 11:53

    Ein Skandal!
    BK Kern kann es nicht lassen, in jedem Interview darauf hinzuweisen, wie es mit der Wirtschaft jetzt, dank seiner(!) Aktivitäten, wieder aufwärts ginge------- und kein
    Journalist widerspricht. Alles Kriecher.
    Während im Rest-Europa das BIP schon ab 2014 stieg und die Arbeitslosen Zahlen(AZ) sanken, hatten wir die genau entgegen gesetzte Entwicklung. Seit 2015, Herr Kern, konnten wir uns Dank unserer großartigen Arbeitgeber und -nehmer dem europäischen Trend nicht mehr entziehen und legen nun (also erst jetzt) auch zu.

  3. McErdal (kein Partner)
    08. September 2017 14:07

    ***Google Earth entfernt Kreuze von Kirchtürmen***
    w w w . p i - n e w s . n e t/google-earth-entfernt-kreuze-von-kirchtuermen/
    Seltsamer Kreuzschwund

    Da ist zum Beispiel die Martinskirche in Landshut. Der Turm dieser Kirche ist mit 130,1 Metern Höhe der höchste Backsteinturm der Welt sowie der höchste Kirchturm Bayerns. Beim Betrachten dieses Meisterwerks christlich-abendländischer Baukunst mit Google Earth stutzt allerdings der ortskundige Betrachter zunächst einmal.

    Fehlt da nicht etwas? Richtig, das eindrucksvolle Turmkreuz des Martinsmünsters ist nicht vorhanden.

  4. McErdal (kein Partner)
    08. September 2017 13:58

    ******Brisantes Dokument: Mauerbau war schon 2014 geplant! *****
    w w w .w o c h e n b l i c k .at/brisantes-dokument-mauerbau-war-schon-2014-geplant/
    Wahlkampf brutal! Große Medien feiern jetzt Kanzler Christian Kern, weil er die „Notbremse“ beim umstrittenen Politiker-Mauer-Bau zog. Doch jetzt bestätigt das Innenministerium: Der Mauer-Bau war schon seit drei Jahren geplant! Bundeskanzleramt und Präsidentschaftskanzlei wollten diese Mauer im Wiener Regierungsviertel, jetzt wollen diese aber von nichts gewusst haben.
    Ooooch, das tut mir jetzt aber leid....................

  5. Torres (kein Partner)
    08. September 2017 11:50

    Wenn Unterberger von der Schüssel-Regierung 2000-2006 redet, verklären sich seine Blicke und Argumente träumerisch in Reichtung Paradies. Ich will jetzt keineswegs sagen, dass alles schlecht war. Nur sollte man beim"Guten" (also bei den angeblichen Einsparungen im Budget) nicht vergessen, dass dies durch massive Steuer- und Abagenerhöhungen erreicht wurde. Nur ein kleines Beispiel von vielen: Autobahn-Vignette von 550 auf 1000 Schilling, KFZ-Steuer (umbenannt in "motorbezogene Versicherungssteuer") durchschnittlich verdreifacht. Dazu Einmaleffekte durch (teils ungünstige) Verkäufe von Staatseigentum: Austria Tabak, BUWOG, Telekom usw.

  6. McErdal (kein Partner)
    08. September 2017 10:12

    *Erstmal Grenzen dicht! - Identitärer Martin Sellner über C-Star und Multikulti in Europa*
    w w w . y o u t u b e . c o m/watch?v=gq5yxr6pDpk
    "Festung Europa" und "Grenzen dicht" sind zwei Kernforderungen der Identitären Bewegung (IB) in Europa. So haben die Rechtsnationalisten das Schiff C-Star gechartert, um im Mittelmeer den Rettungsaktionen von NGO-Schiffen wie zum Beispiel Sea-Watch gegenzusteuern. Der Vorwurf: Die NGO-Schiffe unterstützen Schlepper und machen sich somit des Menschenhandels schuldig. Ob die C-Star überhaupt etwas geleistet oder nur mediales Aufsehen erregt hat, erklärt Martin Sellner im Gespräch mit Jasmin Kosubek.

  7. McErdal (kein Partner)
    08. September 2017 09:54

    ***EU Vice President Admits To White Genocide Plan****
    w w w . y o u t u b e .com/watch?v=80eJwvShspA&list=LLTdDKq6VbvLMx4II7uDE0Pw
    Alex Jones
    Und was haben UNSERE Politdarsteller dazu zu sagen ???

  8. cmh (kein Partner)
    08. September 2017 09:49

    So wie man in Ösistan verfasst ist, darf alles mögliche im Wahlprogramm drinnenstehen, nur nicht das, was wirklich wichtig wäre.

    Daher wird das auch keine Partei machen. Sie wird also nicht schreiben, was sie zu tun beabsichtigt. Deshalb war ja Schüssel der Schweigekanzler und Kurz kommt mit seinem Programm so spät heraus. Die Reformen müssen überfallsartig kommen und endgültig sein.

    Schlimmer als die rotesozige Schuldenpoltik kann es ja eigentlich nicht kommen.

  9. Der Realist (kein Partner)
    08. September 2017 09:36

    Ich habe mich lange Zeit geweigert zu glauben, dass Politiker alles ernst meinen, was sie so den ganzen Tag absondern. Mittlerweile bin ich davon überzeugt. Herr Kern will uns ja auch täglich glaubhaft machen, dass er aus einem e Unternehmen kommt mit hervorragender Erfolgsbilanz. Von den Steuermilliarden die da reingestopft werden, sagt er natürlich nichts.
    Natürlich sind die Pensionserhöhungen dem Wahlkampf geschuldet, aber wenn in Bezug auf die Erhöhung der Kleinpensionen den Beziehern dieser, Leistung abgesprochen wird, ist das auch nicht fair, auch nicht mit dem Hinweis auf Versicherungsmathematik. Die meisten haben wohl ihr Leben lang täglich Leistung abgeliefert.

  10. Herbert Richter (kein Partner)
    08. September 2017 09:16

    Oswald, Sensenmann, Undine an die Regierung - die, die es momentan verbrechen, ins Gefängnis.

  11. Konfrater
    06. September 2017 23:42

    Die kluge deutsche Schriftstellerin Monika Maron hat vor etwas mehr als einem Monat einen Artikel in der NZZ veröffentlicht

    https://www.nzz.ch/feuilleton/bundestagswahl-links-bin-ich-schon-lange-nicht-mehr-ld.1303513

    in dem sie sich darüber beklagt, dass es in Deutschland derzeit keine politische Kraft gibt, die sie guten Gewissens wählen möchte.

    Der Kernsatz ihres Textes für österreichische Leser lautet:

    "Ich würde gern Sebastian Kurz wählen, was leider nicht möglich ist."

    • McErdal (kein Partner)
      08. September 2017 09:16

      @ Konfrater
      zitiert:
      "Ich würde gern Sebastian Kurz wählen, was leider nicht möglich ist."
      @ Und das soll jetzt klug sein ? Hier gibt es viele lernresistente Poster.
      Was ist daran klug einen SOROS - Jünger zu wählen ???
      Einen jungen Mann, der knapp über 30 bereits an DEMENZ erkrankt ist ???
      Er weiß scheinbar nicht mehr, was er in 7 Jahren angerichtet hat....
      Er stellt sich keinem einzigen Konfrontationsgespräch in den TV Medien....
      Mitgliedschaft im elitären Klub ECFR: Ist Sebastian Kurz von Soros finanziert?
      w w w . u n z e n s u r i e r t.at/content/0024903-Mitgliedschaft-im-elitaeren-Klub-ECFR-Ist-Sebastian-Kurz-von-Soros-finanziert

  12. Günter Pollak
    06. September 2017 21:46

    Ächtung und Abwertung sind aber nicht massenkommunikationsfähig. Sie erzeugen nur Wut und Angst und führen dazu, das sich noch ein zweites Mal alle irgendwie links angehauchten Leute zum Endkampf gegen schwarz-blau rüsten.
    (Das erste Mal war die BP-Wahl die vdB in die Hofburg brachte.)

    Kurz schafft es hingegen, mit freundlichem Gesicht grundlegende Dogmen der Linken zu zerstören:
    - Der 1500 Kinderfreibetrag pro Familie führt wieder zum Konzept der Familienbesteuerung, das in Ö seit Kreisky vollständig durch das eherne Dogma der Individualbesteuerung ersetzt wurde.
    - Ebenso schafft dieser Freibetrag echte Wahlfreiheit für Mütter, nicht sofort wieder arbeiten gehen wollen. War bisher tabu weil es "Frau an den Herd kettet"
    - Reduzierte Sozialleistungen für Migranten werden Änderungen im Europarecht erzwingen. Einwanderung in Arbeitsmarkt ist ein Recht. Einwanderung in Sozialsystem ist kein Recht.

    Die Linken merken es gar nicht ...

    • Günter Pollak
      06. September 2017 21:49

      Sollte Antwort auf posting von Helmut Oswald sein.

      Ganz nach unten scrollen ...

    • Helmut Oswald
      07. September 2017 01:34

      Was Kurz schafft oder nicht schafft wird sich nicht am Wahlabend, sondern anlässlich der Regierungsbildung herausstellen - und : nein. Die Umwertung der Werte durch die 68 er Generation begann damit, daß die Frankfurter Schule erklärte, mit sogenannten (von ihr so genannten) Sekundärtugenden wie Fleiß, Anstand, Vertragstreue, Pünktlichkiet, Verlässlichkeit usw lließe sich schließlich auch ein konzentrationslager betreiben. Was natürlich völliger Blödsinn ist. Der zentrale Sturm auf den Wertekanon und damit der Beginn des Weges in die bedingungslose Kapitulation vor dem marxistischen Irrsinn begann damit, daß ursprünglich positiv besetzte Begriffe systematisch und massenkommunikationstauglich

    • Helmut Oswald
      07. September 2017 01:41

      (2) und massenkommunikationstauglich desavouiert und abgewertet wurden. Die bürgerliche Nachkriegsgesellschaft und die ihr immanente Charakterlosigkeit haben dies zugelassen und trotzdem mit den Roten gepackelt, wo immer es ihrem Geldbeutel nützte. Gleichzeitig waren sie nicht im Stande zu erkennen, welches die Folgen ihres 'Pragmatismus' waren. Sie liegen in diesem Punkt zur Gänze falsch. Es gilt, die Abwertung des nach wie vor in breiten Kreisen positiv besetzten linken Begriffskanons mit derselben Kompromisslosigkeit vorzunehmen, wie dies im Gegenzug die Priesterschaft der Frankfurter Schule so unnachgiebig vorgeführt hat. Nur dies gewährt auf lange Sicht die Lufthoheit über die Gemüter.

    • McErdal (kein Partner)
      08. September 2017 16:14

      @ Günter Pollak
      tw.zitiert aus Ihrem Post:
      Einwanderung in Arbeitsmarkt ist ein Recht. @

      Seit wann ist eine Einwanderung zu UNSEREN Kosten ein Recht ??? Und wo steht das ?

    • Günter Pollak
  13. Undine
    06. September 2017 21:11

    OT---aber dieses Dilemma der EU / EuGH bezüglich Ungarn ist schon sehr erheiternd:

    Da wird wieder einmal auf Ungarn, v. a. aber auf den pöhsen ORBAN fest hingedroschen, weil er sich weigert, irgendwelche Dahergelaufenen im Rahmen der Umverteilung der sog. "Flüchtlinge" aufzunehmen, auf der anderen Seite darf man Asylanten nicht nach Ungarn abschieben, weil dort kein Kuschelkurs gepflogen wird:

    "Süddeutsche": 29. August 2017, 18:53 Uhr

    Dublin-Regel
    Deutschland schiebt nach Ungarn nicht mehr ab

    Eigentlich müsssten zahlreiche Flüchtlinge nach Ungarn zurückgeschickt werden, doch dort werden sie zu schlecht behandelt.

    http://www.sueddeutsche.de/politik/dublin-regel-deutschland-schiebt-nach-ungarn-nicht-mehr-ab-1.3644816

    Gelegs (ORF) zu Reaktion aus Ungarn | 01:33 Min.

    ORF-Korrespondent Ernst Gelegs analysiert die Haltung Ungarns zum EuGH-Urteil zur Aufteilung von Flüchtlingen innerhalb der EU. Ungarn will das Urteil ja nicht akpeztieren.

    http://tvthek.orf.at/profile/ZIB-1/1203/ZIB-1/13944601/Gelegs-ORF-zu-Reaktion-aus-Ungarn/14126379

    Also, was jetzt!?! Läuft irgendwie blöd für die EU und ihren allmächtigen EuGH!

  14. Haider
    06. September 2017 21:00

    Staaten (Regenten/Regierungen) haben seit Jahrhunderten ihre Schulden weginflationiert. Da sie die von ihnen verpraßten Gelder nie selbst erarbeiten mußten sondern einfach dem Volk abgepreßt haben, hatten sie auch nie einen echten Bezug zum Wert von Geld bzw. selbsterarbeitetem Vermögen. Und je unverantwortlicher ein Staat/Land mit seinen finanziellen Möglichkeiten umging, umso mehr profitierte er von jedem Crash. Das Volk verlor Haus und Hof, der Souverän aß Kuchen. Geändert hat sich bis heute nichts!!!
    Oder resultiert der neueste Schutzwall ums Regierungsviertel aus einer Angst vor der vox populi wie er nach 1848 zum Bau von Arsenal und Rossauerkaserne führte. Ich verheele nicht, daß ich den Verantwortlichen durchaus von ganzem Herzen volle Hosen gönne.

    • Ökonomie-Vergelter
      06. September 2017 22:25

      Dem ist bis zu einem gewissen Grad zuzustimmen, jedoch hilft das "Weginflationieren" nicht bei ausländischen Geldgebern/Auslandsschulden, weil eine inflationäre Währung an Kurswert verliert und dadurch nur umso mehr zur Schuldentilgung und Zinsbedienung an das Ausland abgeführt werden muss (Stwt: Auslandsanleihen auf Denominationen, die nicht der Inlandswährung entsprechen).

      Aber selbst wenn die Anleihe auf Euro lauten sollte, führte ein "weginflationierter" Euro zu höheren Zinserwartungen enttäuschter ausländischer Geldgeber bei nachfolgenden Begebungen öffentlich-rechtlicher Schuldtiteln.

  15. Frühwirth
    06. September 2017 16:10

    KURZ hat heute ein wichtiges Thema angesprochen. Das der 'Alleinerzieherinnen':
    „90 Prozent der Alleinerzieherinnen haben Kinder, die einen Vater haben, der bekannt ist“, sagte Kurz heute: „Wenn der den Steuerbonus bekommt, muss er ihn weitergeben.“

    Das ist eine deutliche Trendumkehr gegenüber einer früheren ÖVP-Familienstaatssekretärin, die stolz darauf war, ihr Kind ab Geburt alleinerziehend und ohne Papa aufgezogen zu haben.

  16. Undine
    06. September 2017 14:35

    Stichwort "Paradies":

    Man kann mit Fug und Recht behaupten, die Mohammedaner haben uns aus dem Paradies vertrieben!

  17. Erich Bauer
    06. September 2017 14:21

    Nach dem Großeinsatz im Rahmen des Hamburger G20-Gipfels wird gegen 95 Polizisten wegen möglicher Straftaten intern ermittelt, wie das Portal "Focus Online" unter Berufung auf die Wochenzeitung "Die Zeit" in ihrer Hamburg-Ausgabe berichtet.

  18. Patriot
    06. September 2017 12:57

    Die Staatsausgaben (inkl aller Subventionen und Zuschüsse an Staatsbetriebe wie den ORF etc) gehören per Verfassungsgesetz auf 30% des Bruttosozialproduktes begrenzt! Mit viel Herumlügerei würden wir dann zwar immer noch bei ca 35% landen, aber das wäre dann noch erträglich, und etwa auf dem Niveau auf dem Kreisky begonnen hat.

    Nebenbei, wenn eine Abgabenquote in Österreich von 45% oder so angegeben wird, dann ist das nur die halbe Wahrheit, da sich der Staat ja jedes Jahr ca idHv 4-5% des Bruttosozialproduktes NEU VERSCHULDET!!!! Das sind zwar keine direkten Abgaben, der Bürger muss diese Verschwendung natürlich irgendwann per Inflation trotzdem bezahlen.

    Die Flutilanten kosten bis 2019 8-12 Milliarden Euro:
    http://www.oe24.at/oesterreich/politik/Fluechtlinge-kosten-uns-8-Milliarden/296231416
    Laut Kurz haben Experten bis 2019 acht bis zwölf Milliarden an Kosten errechnet.

    Darin dürften allerdings Kosten für das Gesundheitssystem, etwaige Gerichtskosten oder Polizeikosten gar nicht enthalten sein, und schon gar nicht Kosten, die der normale Bürger für erhöhte Sicherheitsvorkehrungen (abends Taxifahrten, Schloss und Riegel, Pfeffersprays etc) zu berappen hat. Alleine für die Flutilanten könnten wir uns Eurofighter für die nächsten 200 Jahre leisten, weil die haben 2 Milliarden Euro gekostet, und sind 40 Jahre in Betrieb!

    Und dann wären wir erst an dem Punkt, an dem die Sarrazin-Diskussion überhaupt begonnen hat, also vor dem Merkel-Wahnsinn. Natürlich müssen nicht nur alle Illegalen an der Grenze abgewiesen und aus dem Land geworfen werden, es gehören auch alle bisher hier aufhältigen Integrationsverweigerer, ausländischen Sozialschmarotzer, Kriminellen, Islamisten und illegalen Doppelstaatsbürger ENTSORGT!

  19. oberösi
    06. September 2017 10:27

    Wie aussichtslos die Situation längst ist, sei nur an einem Punkt festgemacht:
    auch wenn sämtliche Ausgaben unter dem Titel Integration sofort auf Null gesetzt werden würden, hätten wir wieder nur dieselbe katastrophale Schuldensituation wie bereits vor dem Anschwellen des Okkupantenstroms. Die Migration mit ihrem damit verbundenen exponentiellen Anstieg der Kosten fürs Sozialsystem ist also nur der Brandbeschleuniger. Der, weil er die Identität, den ethnischen Zusammenhalt der Nation besonders stark untergräbt, auch besonders katastrophal ist.

    Grundsätzlich ist keinerlei Geld für Integration nötig. Wer sich hier ansiedeln will, von dem darf erwartet werden, daß er sich aus eigenem Interesse so schnell wie möglich nicht nur integriert, sondern auch assimiliert. Wie Hunderttausende "Volksdeutsche" nach dem Krieg. Die allerdings im Vergleich zu den aktuell flutenden Fachkräften und Akdademikern aus dem afro/arabischen Raum mit durchschnittlichem IQ von 80-90 (günstigstenfalls) tatsächlich mit ihrem Fleiß, Leistungswillen und handwerklichen/technischen Geschick eine Bereicherung und mit der Grund für das waren, was man Wirtschaftswunder nannte.

    Die paar echten Fälle von Asylanten verträgt jedes gesunde Staatswesen ohne Probleme. Die paar echten Asylanten machen aber auch keine Probleme und stellen, froh, der Gefahr entronnen zu sein, keine unverschämten Forderungen ans Gastland.

    Aber alleine die Vorstellung, die Integrationsausgaben, also die hundertprozentige Alimentierung großteils analphabetischer, leistungsunfähiger und -williger Okkupanten und deren in den nächsten Jahren zu erwartenden zuziehenden Familien bis zum St. Nimmerleinstag, auch nur in einem Maß einzuschränken, daß dies für das Budget eine relevante Größe wäre, ist illusorisch. Weil politisch nur von einer Partei ernsthaft in Ansätzen gefordert.
    Die absolut notwendige AUSSETZUNG aller Integrationsgelder ist schon gar nicht vorstellbar. Dies wird erst möglich nach dem völligen Zusammenbruch unseres Systems: wenn wir so pleite sind, daß niemand mehr zu uns kommen will...

    Wie gesagt: dies der Versuch, an nur einem Punkt die Verantwortungslosigkeit sozialistischer Politik, die das unabdingbare Primat des eigenen Volkes in Abrede stellt (wie oben bereits H. Oswald ausführte), festzumachen: Falschgeld drucken im globalen Konzert, um sich national von künftigen Generationen Zeit zu erkaufen und die unabwendbare Pleite hinauszuschieben. Zumindest in die nächste Legislaturperiode, bis zum Erreichen des eigenen feudalen Politikerpensionsanspruchs.

    Wenn man allerdings die parteipolitischen Präferenzen der Jungen gerade im urbanen Umfeld betrachtet, ist von einem diesbezüglichen Problembewußtsein nicht allzuviel zu sehen. Womit wieder einmal bewiesen wäre, daß jeder das bekommt, was er verdient.

    • dssm
      06. September 2017 12:17

      @oberösi
      Die breite Mehrheit der urbanen Jugend hat eine sinnlose Matura oder gar ein Studium wie Jus, BWL, Soziologie und Politikwissenschaften.
      Denen bleiben nur Jobs rund um mehr Bürokratie und Sozialarbeit. Die Burschen gehen in die ‚Wirschaft‘ als Controller, Compliance-Manager, Rechts- bzw. Steuerexperte oder Lohnverrechner, die Mädchen in eine NGO, wo sie die lieben Neger betreuen können oder auch in die ‚Wirtschaft‘ als Quotenfrau oder Genderbeauftrage.

      Bei den Zukunftsaussichten würde ich auch linx/grün wählen, einfach weil mir sonst unschöne Zeiten bevorstehen. Man sollte einmal den Eltern dieser armen Jugend die Ohren langziehen.

    • Undine
      06. September 2017 14:39

      @oberösi

      ***********************************************!

    • Applaus
      06. September 2017 21:50

      @dssm:

      ***********************************************!

  20. Sensenmann
    06. September 2017 10:27

    ALLES ist finanzierbar.
    Wenn ALLES, was nicht staatsnotwendig ist, auf der Ausgabenseite gestrichen wird.
    Der Subventionsdschungel, die Gefälligkeitsspenden an jeden linken Drecksverein, die geförderte Afterkunst, die Alimentierung fremder Eindringlinge, die Zahlungen an die EU-Bonzokratie, der sinnlose Luxus von angemalten Radwegen und Straßenverschlechterungsmaßnahmen, usw.

    Die Arbeitsleistung des Volkes reicht aus, Prosperität und Wohlstand zu sichern.
    was darüber hinaus vom Sozi impertinent gestohlen und verschenkt wird, fehlt natürlich an entscheidender Stelle.

    Helmut Oswald hat es auf den Punkt gebracht: der Sozialismus gehört mit stumpf und Stil ausgerottet, denn wenn wir das nicht bald tun, enden wir wie alle sozialistischen Staaten geendet haben. In Armut und Zusammenbruch.

    • Sensenmann
      06. September 2017 10:30

      Ehe sich wer am "Stil" stößt: Das war bewußt gewählt. Ich will die Sozis ja nicht in die Grube schmeißen. Es soll alles mit Stil abgehen: Nach Recht und Gesetz. Rückwirkendem Geswetz natürlich und ausgesuchten Richtern. Sozis werden keine dabei sein, die werden nämlich arbeiten und für den Schaden zahlen.
      Wir wollen ja Recht, nicht Rache.

    • Undine
      06. September 2017 10:34

      @Sensenmann

      ***************************!

    • dssm
      06. September 2017 12:09

      @Sensenmann
      Und was sollen die Sozis arbeiten? Wenn man von der Informatik absieht, wo wohl 50% Sozis sind, so sind alle Handwerker und Naturwissenschaftler/Techniker allesamt konservativ bis wirtschaftsliberal. Umgekehrt sind die Soziologen, Psychologen und Politikwissenschaftler allesamt Sozis.
      Was sollen die denn sinnvolles arbeiten? Selbst zum Rasenmähen haben wir inzwischen einen Roboter, geschaffen von Handwerkern und Techniker.
      Gerade weil für die keine sinnvolle, wertschöpfende Arbeit möglich ist haben wir diese riesigen Bürokratien geschaffen und Legionen an Betreuungsobjekten in das Land geholt, damit das Gesindel (was ist da eigenlich die weibliche Form?) beschäftigt ist.

  21. Dennis
    06. September 2017 09:28

    Vorschlag: Schaffen wir den gläsernen Staat! Jawohl, den gläsernen Staat, und nicht den gläsernen Bürger, auf den wir schon seit Jahren zusteuern, siehe etwa geplante Abschaffung des Bargelds.

    Der gläserne Staat ist komplett transparent für seine Bürger, auch für Otto-Normal-Verbraucher. So wie jedes Unternehmen (zunächst einmal für die Finanzbehörden) eine genaue Buchhaltung vorlegen muss, legt uns künftig der Staat detailliert und übersichtlich seine Ausgaben und Einnahmen für jedes Jahr vor – und zwar sowohl auf Landes-, als auch Bundesebene, und auch im Hinblick auf alle staatseigenen Betriebe. Da wären also zum einen seine Ausgaben – Subventionen und wohin sie fließen, sowie alle anderen Kosten, und ob sie steigen oder – kommt das vor!? – auch sinken (Pensionen, Gesundheit, Mindestsicherung etc. etc.). Da wären zum anderen seine Einnahmen – etwa die Gebühren und Steuern, und auch wo neues Geld über Banken und Kredite geschöpft wird (merke: Geldschöpfung ist immer auch Umverteilung, denn die Frage ist: Wer kriegt das neue Geld als erster?)...

    Ein Staat, der so transparent sein muss, wie jedes Kleinst- und Mittelunternehmen – das wäre ein Traum! Vor allem: Vielleicht würde immer mehr Bürgern endlich einmal klar werden, wie sehr sie von den Politiker, den sog. Interessensvertretern, und auch vielen Medien schlicht und einfach vera.... würden.

    • glockenblumen
      06. September 2017 09:54

      so genial das wäre, ich fürchte, das bleibt Utopie...

    • Normalsterblicher
      06. September 2017 12:02

      Nein, also wirklich, das kann doch dem "kleinen Mann", den wir, die Intelligenzia, als Typus hegen und pflegen, nicht zugemutet werden!

      Das höhere Denken und die Detailentscheidungen sollten doch besser den sprichwörtlichen "Pferden mit den größeren Köpfen" vorbehalten bleiben - wir lassen uns beim Schalten und Walten nicht dreinreden!

      Wozu hamma denn unsere Spin-Doktoren samt ihren flotten Sprüchen, nicht wahr?

      [/Ironie aus]

    • dssm
      06. September 2017 12:03

      @Dennis
      Und dabei wäre das soooo einfach.
      Eine Bundesfinanzagentur und jede Zahlung, egal ob Partei, Kammer, Gewerkschaft, Gemeinde, Land oder Bund läuft über die. Ebenso von allen ‚Betrieben‘ welche eine öffentlich-rechtliche Mehrheit haben.
      Jeder Posten wird dann in eine frei verfügbare Datenbank gestellt, mit Betrag, Zahler, Empfänger, Begründung. Auch Löhne und Gehälter von staatlich Beschäftigten oder die Sozialhilfe. Wird eine Zahlung indirekt geleistet, so muss der Endbegünstigte aufscheinen.

      Und schon ist alles transparent und der Aufwand hält sich in sehr kleinen Grenzen, anstatt im Internetbanking gibt man die Daten halt bei der Bundesagentur ein – fertig.

    • Dennis
      06. September 2017 15:22

      @dssm 100%tig einverstanden. Ein Volksbegehren für dieses Anliegen würde ich sofort unterstützen.

    • dssm
      06. September 2017 20:14

      @Dennis
      Dann lassen Sie uns das Thema nicht vergessen! Wir haben zwei Parteien die ja so gerne mehr direkte Demokratie wollen. Es ist nicht unwahrscheinlich, daß zumindest eine der beiden in der nächsten Regierung sitzt. Vielleicht sogar beide!!!
      Ich errinnere die ÖVP, @Josef Maierhofer vielleicht die FPÖ, was denn so im Wahlkrampf gesagt wurde - und über unsere Idee für eine Volksabsimmung. Und die gewinnen wir! Negativwahlkrampf führen ist nicht schwer, denn hier muss nur der Neidkomplex bedient werden.
      Ich glaube Kurz, Strache und Co werden uns hochkant hinausschmeißen ... (was Kurz zumindest weh tut)
      aber ich könnte ja zu unser aller Glück einmal falsch liegen.

  22. Josef Maierhofer
    06. September 2017 09:28

    @
    'eine Halbierung oder Abschaffung der Zwangsbeiträge zu den Sozialpartner-Kammern;

    Abschaffung der ORF/GIS-Zwangsgebühren.'

    Dafür kann nur die FPÖ garantieren, wenn sie die 2/3 Mehrheit erhält.

    Die einzige Partei, die Heimat, Grenzen, Recht und Ordnung zu schützen bereit ist und das auch ernsthaft tun würde ist auch die FPÖ. Sie beantragt und fordert das schon seit Jahrzehnten.

    Neu ist für die FPÖ, hierorts wird ihr Wirtschaftsprogramm (endlich) ernst genommen.

    Trotz vieler Kopien allseits und speziell von Kurz hätte wohl die FPÖ als einzige Partei (wäre sie mit 2/3 Mehrheit ausgestattet) das Know How, Österreich zu retten und das Ruder herumzuwerfen.

    Kammern und ORF wären die Voraussetzungen für einen Beginn.

    Und noch was kommt nur bei der FPÖ vor: die dringend notwendige Verwaltungsreform, mit der diese, (wurde auch mit den parlamentarischen Initiativen der beiden Bauer Brüder Erich und Wolfgang vorgerechnet) Pensionssicherung geschaffen werden könnte. Dazu würde auch die Anhebung des Antrittsalters der Pensionen für Frauen gehören, die man aber nirgends findet.

    Alle Selbstbedienerparteien machen um die Verwaltungsreform einen großen Bogen.

    Da die FPÖ nicht Sieger wird, schon gar nicht mit 2/3 Mehrheit, scheint es so zu sein, dass wir wieder Schwarz-Rot diesmal bekommen, weil die Bürger medial belogen die Wahrheit nicht kennen oder kennen wollen.

    In Wien wird ohnehin bald das Kalifat ausgerufen werden, sprich nach Dr. Häupel kommen vermutlich noch einige solche linke und negative Lichtgestalten als Bürgermeister, bis es eine türkische Partei auf Anhieb schaffen wird. Dagegen wirken könnte bloß Herr Gudenus als Bürgermeister von Wien.

    Das 'Wahlschaf' aber wird die linke Kontinuität wählen, sprich seine eigene Halal Schlachtung oder die seiner Kinder. Das 'Wahlschaf' kennt den Ernst der Lage nicht und lässt sich an den Abgrund geleiten von Medien Schalmeienklängen, kleingeistigen und ideologisierten Politikern, von der eigenen Gier, von der eigenen Faulheit und Dummheit bei der Suche nach der Wahrheit.

    Was soll ich wählen ? Heimatverteidigung, Suche nach Recht und Ordnung, Selbstverteidigung, Zuwanderungskontrolle und das ganze Migrations- und Abschiebethema, vernünftige Verwaltungsreform, Fairness, usw. sind die seit Jahrzehnten angestrebten Themen der FPÖ.

    Vor Wahlen hat man die Auswahl, die Kopie zu wählen oder das Original.

    Ob das 'Wahlschaf' das 'abkeisst' ?

    Schwarz-Blau oder Blau-Schwarz (zweiteres wäre besser) wäre wohl derzeit der kleinste gemeinsame Nenner.

    Aber das 'Wahlschaf' ...

    • Charlesmagne
      06. September 2017 10:16

      Ihr letzter Satz dürfte wohl zutreffend sein - und alles beim Alten bleiben. Das ist es ja auch was die von Helmut Oswald zitierten fremden Eliten wollen.
      Ist es ein schlechtes Omen, dass gerade jetzt, als ich das schreibe, eine Sopranistin in einem Lied das Wort "Untergang" wiederholt singt.

    • dssm
      06. September 2017 11:54

      @Josef Maierhofer
      Die FPÖ hat ja die Abschaffung der ORF-Zwangsgebühr im Programm. Aber es steht nicht wie das gemeint ist.
      Muss sich der ORF nun frei am Markt finanzieren? Oder gibt es Steuergeld aus dem Budget? Oder eine Haushaltsabgabe? Oder ist etwas Radikaleres geplant?
      Wieder einmal eine schöne Ansage, aber zumindest ich habe keine Ahnung was dann kommt.

      Bei den Kammern ist es auch so! Da steht nichts von Auflösung, sondern nur die Beiträge sollen vom Zwang befreit werden. Wieder die Frage, was kommt dann? Auflösung, Steuergeld oder freiwillige Mitgliedschaft?

      Wissen Sie da mehr?

    • Josef Maierhofer
      06. September 2017 12:37

      @ dssm

      Soviel ich gelesen habe ist es wohl nur die Privatisierung.
      Wie ich die FPÖ kenne ist sicher die freie Marktfinanzierung gemeint.

      Wobei der 'freie Markt' in Österreich vermutlich 'Parteienmarkt' heißen würde. Es wird hier gerne gekleckert bei uns in Österreich, wie man das aus der Gemeinde Wien kennt.

      Bei den Kammern sind es auch nur die Zwangsgebühren auf Mitgliedsgebühren umzulegen, also aus der Verfassung nehmen, wenn ich das richtig verstehe. Wie ich die FPÖ kenne sind da auch die freiwilligen Mitgliedsgebühren gemeint. Ich meine dazu, dass die österreichische Vollkaskomentalität da kaum Unterschiede machen wird, alle 'versichern' sich.

  23. Romana
    06. September 2017 09:27

    Kurz in der ZIB2: Was ist so genial an der Feststellung, dass Steuerentlastungen nur denen zugute kommen, die Steuern zahlen? Auch das "emotional schlüssige" Argument gegen die Erbschaftssteuer habe ich schon zigmal gehört. Kurz verkauft mit großartiger Geste Binsenweisheiten.

  24. Undine
    06. September 2017 09:24

    Das so frivol von Rot, Schwarz und Grün in Aussicht gestellte Paradies wird eher die Hölle werden! Denn solange mit Ausnahme der FPÖ keine Partei die zerstörerischen Folgen der GEFÖRDERTEN ISLAMISIERUNG zum Thema macht, streben wir magnis itineribus auf den Abgrund zu.

    Natürlich gehören die üppigen Zuwendungen für die moslemischen Invasoren massiv gekürzt, besser noch: sie gehören eingestellt! Es kann doch nicht so sein, daß unsere einheimischen Frauen um jeden Preis gezwungen werden, berufstätig zu sein, was zwingend immer weniger Kinder bedeutet, während die kopftuchbewehrten Moslemfrauen daheim sitzen (und ungerührt das sonst viel verspottete "Heimchen am Herd" spielen dürfen!) und ein Kind nach dem anderen kriegen in dem angenehmen Wissen, daß das nicht nur Allah- und Erdogan-gefällig ist, sondern ihre Kinderschar auch noch von uns fürstlich zwangsfinanziert wird!

    Also: Konsequentes Einsparen bei den mohammedanischen Zuwanderern! Die allermeisten von ihnen wären wir dann los! Wir würden uns jährlich locker mehrere MILLIARDEN € ersparen!

    Wenn dieses Rezept befolgt werden würde, würde sich schlagartig sehr vieles zum Besseren wenden: Unsere Heimat wäre ohne die Massen an Mohammedanern wieder als "UNSERE Heimat" zu erkennen, in den Schulen könnte wieder erfolgreich unterrichtet werden, die Krankenkassen könnten sich wieder erholen, die Gefängnisse wären halb leer, auf den Straßen könnten sich die Mädchen und Frauen wieder sicher fühlen usw. usw.
    Das alles muß kein TRAUM bleiben! Bis vor zwei, drei Jahrzehnten lebten wir noch im Paradies. Unsere Politiker müssen nur lernen, an die eigenen Bürger zu denken und zu handeln. Rot und Grün werden es nie lernen! Mit Blau und Schwarz hingegen wäre es im Bereich des Möglichen.....

    KURZFASSUNG: "Österreicher zuerst!" und "Mohammedaner raus!"---und schnell kann der exorbitante Schuldenberg abgebaut werden!

    • Undine
      06. September 2017 11:40

      Kleine Ergänzung: Wer von den Mohammedanern wirklich bereit ist---auch innerlich!---, sich voll und ganz zu ASSIMILIEREN, ist sicherlich willkommen.

    • dssm
      06. September 2017 11:48

      @Undine
      Es ist eine furchtbare Situation. Da haben wir integrierte Einwanderer, welche auch einer anständigen Arbeit nachgehen, aber die nächste Generation driftet in Richtung Islam, Terror, Kleinkriminalität, Vergewaltigung und Sozialhilfe ab.
      Ihre Ergänzung ist sich gut gemeint, aber leider sinnlos. Es sei denn es gibt auch nur ein einziges(!) Beispiel, wo diese Radikalisierung vieler junger Menschen der Folgegenerationen nicht stattgefunden hat.

      Der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert; und wie der fast schon tägliche Terroranschlag, bzw die Messerstecherei, der Einbruch, die Vergewaltigung zeigen, stehen wir schon mitten drin.

    • Undine
      06. September 2017 14:31

      @dssm

      Ich fürchte, ich muß Ihnen Recht geben!

    • Romana
      06. September 2017 16:30

      Undine*********************
      Genau das wäre das Rezept, um einer düsteren Zukunft zu entgehen.

  25. perseus
    06. September 2017 09:23

    Warum ein Wahlkampf, in dem eine sinnvolle Auseinandersetzung über langfristige Budgetthemen (Staatsverschuldung und ein Weg heraus…), über „Sparen“ und die Konzentration auf das Wesentliche bei uns nicht möglich ist, hat folgende für eine Demokratie schwerwiegende Gründe:

    • Es gibt in Österreich keine einzige seriöse Zeitung mit einem nennenswerten Wirtschaftsteil

    • Abgesehen davon, dass Journalisten schon an sich nicht viel von Wirtschaft verstehen (sonst wären sie nicht Journalisten geworden) ist die gesamte Berufsgruppe grün-marxistisch

    • Unglaublich ist das Ausmaß der Medienbestechung (weit über 200 Mio €/Jahr), das eine sachlich/objektive Berichterstattung nicht zulässt – und natürlich wird vor der Richtungswahl noch ein Schäuferl zugelegt

    • Der ORF ist Sprachrohr der Linken (SPÖ dort herrscht Klassenkampf statt objektiver Berichterstattung (was ist das) und es kämpfen alle (die Leitners und Wolfs) gemeinsam mit Kern um ihren Job, der nämlich weg ist, wenn der Einfluss der Linken nach der Wahl weg ist.

    Daher: wenn die Nationalratswahl mit einer nichtlinken Mehrheit endet (was sicher ist) und wenn eine Koalition ohne SPÖ und Grüne zustande kommt (was wahrscheinlich ist) dann ist deren wichtigste Aufgabe – nach der Sperre der Grenzen:

    DIE ABSCHAFFUNG DER ORF-ZWANGSGEBÜHREN UND

    DIE BEENDIGUNG DER MEDIENBESTECHUNG MIT STEUERGELD DURCH BUND, LÄNDER UND GEMEINDEN SOWIE ÖFFENTLICHRECHTLICHE KÖRPERSCHAFTEN UND STAATSNAHE UNTERNEHMEN

  26. dssm
    06. September 2017 09:12

    Schauen wir uns nur einmal die „Thesaurierten Gewinne“ an; also das Nichtbesteuern von dem Eigenkapital zugeführten Gewinnanteilen.

    Im ‚Wirtschafts‘programm von Kurz ist das auch enthalten. Gleichzeitig nimmt man aber an, daß man durch Wirtschafts‘wachstum‘ zusätzliche Phantastillionen einnimmt. Man muss schon am Mond leben um hier nicht zur gegenteiligen Auffassung zu kommen. Natürlich, mehr Eigenkapital in Form einfach liquidierbarer Bestände wäre ein Segen für die Wirtschaft, damit können Krisen dann ohne Katastrophen überstanden werden, so gesehen wäre diese Maßnahme immer richtig, zumindest wenn man marktwirtschaftlich denkt.

    Was wird aber mit dem Budget passieren? Ein drastischer Einbruch dieser Steuer und(!) und der Investitionen!
    Bisher sind nämlich die Steuern so hoch, daß viele glauben durch ständiges Investieren, die Abschreibung hoch zu halten und damit wenig Gewinn ausweisen zu müssen. Für sich richtig und solange die Investition einen klaren Mehrwert erzeugt kein Problem. Aber in der Realität sieht es anders aus! Beraten von Steuerberatern und Bankern, die allesamt BWL studiert haben, also von Wirtschaft rein gar nichts verstehen, werden Kredite aufgenommen um diese Investitionen durchzuführen, denn um dies aus dem Eigenkapital zu tun, hätte man schon vorher Gewinne machen und einbehalten müssen (=viel Steuern). Dann sind diese Investitionen bisher weniger einer Produktionssteigerung geschuldet, als dem Willen zu Steuervermeidung im kindischen Glauben das investierte Geld wäre gut angelegt. Am Ende haben wir nur zahlreiche verschuldete Unternehmen, mit einer Ausstattung welche gar nicht betrieblich bedingt ist, also keinen Mehrwert bringt.
    Wenn also die ÖVP (und die anderen ‚Wirtschaftsfreundlichen‘ denken ähnlich) diese Maßnahme umsetzt, so brechen die Investitionen zusammen, da ja nun in einfacheren Anlageformen gespart werden kann, also anstatt Maschinen und Zubau werden Anleihen, Bargeld oder Edelmetall gehortet. Womit die Wirtschaftsleistung weniger wird! Natürlich die Wirtschaft würde gesünder und die Arbeitsplätze wären besser gesichert, aber so weit reicht es bei den ‚Experten‘ ja ohnehin nicht.

    Wer also dieser Argumentation folgen kann, der weiß: Entweder sind die ÖVP (und anderen) Experten einfach nur Idioten oder wir werden belogen. Was aber für mich nichts daran ändert, daß diese Steueränderung sowohl volks- als auch betriebswirtschaftlich großartig wäre.

  27. Bob
    06. September 2017 08:56

    Und immer wieder fallen die meisten Wahltrottel auf diese verlogenen Wahlversprechen herein. Kaum erhalten sie einen billiges Versprechen, Kugelschreiber oder Feuerzeug, sind sie von einer Partei überzeugt. Das sind die Nachteile einer Demokratie.

    • M.S.
      06. September 2017 10:22

      @Bob

      Durch den fortschreitenden Niedergang unseres Bildungssystems wird sich das noch verstärken. Bald kann sich wahrscheinlich eine Partei die absolute Mehrheit holen, wenn sie jedem Bürger, der zur Wahl geht, bei der nächsten Tankfüllung einen Gratisliter Benzin verspricht.

  28. Politicus1
    06. September 2017 08:27

    Ich warte auf den Aufschrei der Linksrotgrünen, wie Unfair die KURZschen Steuerfreibeträge sind. Davon haben alle die Hunderttausenden, die schon jetzt keine Lohn- oder Einkommensteuer zahlen, gar nichts ...
    Also, da muss die Negativsteuer (ein völlig unsinniger Begriff) kräftig ausgeweitet werden. Und dazu müssen die Steuer zahlenden halt noch mehr Steuern abliefern.
    So gehört sich das in einer 'gerechten' Gesellschaft!

  29. glockenblumen
  30. Politicus1
    06. September 2017 08:22

    Zum Vergleich unserer Steuern mit jenen in anderen Ländern:
    Es ist absoluter Unsinn, immer nur eine einzelne Steuer zu vergleichen.
    Ein Vergleich der Steuerbelastung kann immer nur im ganzen erfolgen.
    Natürlich kann es in einem Land eine spürbare Erbschaftssteuer geben. Aber wie sieht es dort mit den Sätzen der Einkommensteuer, mit der Belastung für Grund und Boden aus?
    Und wenn man es ganz genau nimmt, dann müssen auch alle Gebühren in die Betrchtung mit einbezogen werden. Grundbuchgebühren, Mietvertragsgebühren, ...

    • dssm
      06. September 2017 11:21

      @Politicus1
      Und dazu dann noch was und wenn ja, wie abgeschrieben werden darf. Gerade Österreich ist ja da ein Negativbeispiel. Was nützt ein besserer Steuersatz, wenn man aber betriebsnotwendige Ausgaben nicht entsprechend in die GuV bringt?
      Ebenso müsste man die Kosten für staatlich/bürokratisches Drangsal einbringen. Es gibt Länder, da kennen selbst große Betriebe keinen Steuerberater, einfach weil das System einfach ist, das spart sehr viele Kosten.
      Ebenso bei Lohnverrechnung, betriebsmedizinischem Dienst oder den Arbeitsinspektoraten ...

  31. Pumuckl
    06. September 2017 07:49

    " ALLES, WAS ICH WEISS, IST, DASS ICH KEIN MARXIST BIN ! "

    (Karl Marx abschätzig über seine Fans, Marx-Engels-Werke 37, Seite 450)

    Um die soziale Ausübung von Macht zu erfinden, bedurfte es nicht des BETRÜGERS KARL MARX !

    ° Jahrhunderte bevor Marx seine verlogenen Heilsverheißungen verkündete, haben die KAPITALISTISCHEN FUGGER nicht nur den Kaiser finanziert, sondern waren auch in Augsburg mit ihrer FUGGEREI VORREITER DES SOZIALEN WOHNBAUS.

    ° Die Einführung und Finanzierung der Schulpflicht unter Maria Theresia hatte auch gewaltige Wirkung für den sozialen Aufstieg ihrer Völker.

    Kauf von Wählerstimmen mittels Staatsverschuldung begann unter Kreisky und
    nahm unter Vranitzky, für künftige Erwerbsgenerationen verheerende Ausmaße an.

    Die mit der Hochfinanz eng verfilzten Sozibonzen wollen Wählerstimmen auf Kosten
    der künftigen Erwerbsgenerationen kaufen.

    DASS MARXISMUS ALS HEILSVERHEISSUNG VOM ANBEGINN EINE LÜGE WAR, BEWEIST ALLEINE OBIGES ZITAT !

    • Pumuckl
      06. September 2017 10:19

      Wenn heute, der uns verrückt erscheinende, Diktator Nordkoreas die Menschheit mit einem Atomkrieg bedroht, sollten wir die Tatsache, DASS NORDKOREAS STAATSPHILOSOPHIE DER MARXISMUS IST, NICHT VERGESSEN.

      Die ca. 2 Mio. Todesopfer des Marxismus in Kambodscha liegen wenig mehr als 1/2 Jahrhundert zurück.

      HAT SICH JEMALS EIN SOZIALISTISCHER SPITZENPOLITIKER VOM MARXISMUS DISTANZIERT ?

  32. Günter Pollak
    06. September 2017 07:11

    Der Freibetrag von 1500 Euro pro Kind im Kurz-Programm ist nicht einfach ein Wahlgeschenk, sondern ersetzt die bisher steuerlich absetzbaren Ausgaben für Kinderbetreuung.

    Damit sorgt Kurz für echte Wahlfreiheit in der Familienpolitik.
    Das linken Dogmas dass für jedes Windelkind schon ein Krippenplatz bereitstehen muss, damit seine Mama "nicht an Heim und Herd gekettet wird" fehlt völlig.

    http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/oesterreich/politik/915092_Mehr-Kindergarten-fuer-die-Kleinsten.html

    Das Wutgeheul der Feministinnen ist bisher nicht zu hören. aber es wird kommen.
    Am Abend des 15. Oktober werden wohl viele Leute wie ich, die bisher "verhasste Alleinverdiener" waren, eine Flasche Champagner aufmachen.

    Hoffe ich!
    -> Stimme für Sebastian Kurz.

    • Sandwalk
      06. September 2017 09:49

      Ich werde als blau- schwarzer Wechselwähler diesmal Kurz wählen. Abgeschrieben hin oder her - alle, vor allem die Linken, stürzen sich auf ihn wie wild gewordene Hyänen - das ist allemal ein Grund, den Basti zu wählen.

      Ich mache auch zum ersten Mal seit viiiielen Jahren Mundpropaganda in meinem Umfeld. Rot und grün sind verbraucht.

    • dssm
      06. September 2017 11:27

      @Günter Pollak
      Vieles an dem bisher erschienen Programm ist gut. Auch wenn, wie Herr AU so schön ausführt, die Gegenfinanzierung eher träumerisch ist, aber die Richtung stimmt.

      Nur! Auch vor der letzten Wahl war das Programm der ÖVP ("Entfesselung der Wirtschaft") gut. Gekommen ist mehr Bürokratie und eine Steuererhöhung für Unternehmer.

      Unsere Demokratie stirbt, einfach weil man nicht mehr weiß wofür die Partei jenseits bunter Programme steht. Wählen Sie ruhig Kurz, die Hoffnung stirbt zuletzt. Es ist sowieso egal, es wird mehr Bürokratie, mehr Steuerbelastung und mehr Überwachung kommen, egal wer "gewinnt".

    • Günter Pollak
      06. September 2017 11:43

      Vor allem bringt Kurz Ergebnisse. Siehe meine Antworten im Helmut Oswald thread

      Die typischen Blau-Wähler in diesem Blog scheinen hingegen eher an Emotionen interessiert zu sein.

      Nun gut, als Juniorpartner kann Strache ganz nützlich sein. Er übernimmt dann eben den Cato, während Kurz den Cäsar gibt.

      "Caesar gewann durch Schenken, Helfen und Verzeihen Ruhm, Cato dadurch, dass er nichts nachsah. Caesar bot den Unglücklichen Zuflucht, Cato bereitete den Schlechten Verderben. "

      (Für alle, die noch Latein gelernt haben: Sallust "De Catilinae coniuratione" Kapitel 54)

    • dssm
      06. September 2017 12:22

      @Günter Pollak
      Was habe ich da verpasst?
      Welche Ergebnisse hat Kurz bisher gebracht?
      Also mit hat die SPÖVP die Steuern erhöht, zahlreiche weitere Bürokratie beschert und das Budget ist im Minus wie immer.
      Ausweisung gibt es nach wie vor kaum, nicht einmal bei 'Gefährdern'.
      Die Schulen sind mies und wer mit Fachhochschulabsolventen zu tun hat, den trifft der Schlag.
      Die Pensionen zehren das Budget auf.
      Das Bundesheer ist kaputtgespart.
      Ich glaube aber nicht, daß es mit der FPÖ wirklich besser wird ...

    • Günter Pollak
      06. September 2017 13:04

      Einstweilen hat Kurz nur die Balkanroute geschlossen. Indem D und GR bei seinen Gesprächen nicht eingeladen waren. (An das Wutgeheul in den etablierten Medien kann ich mich noch erinnern.)
      Nach deutlichen Aussagen von Kurz über den "NGO Wahnsinn" ist auch die Mittelmeerroute ziemlich zu, Italien und Lybien verhalten sich jetzt anders.
      Die islamischen Kindergärten hat die SPÖ Wien bisher trotz vollmundiger Versprechungen weiter gefördert. Seit Kurz auch dazu mit deutlichen Aussagen im Fernsehen war, scheint auch dort endlich was weiterzugehen.

      Aber jetzt scheint sich eine echte Trendwende in der Familienpolitik abzuzeichnen.
      Sozialleistungen für Migranten ditto.

      Aber wenn rot-blau kommt ..

    • Majordomus
      06. September 2017 17:54

      Ihre Euphorie in allen Ehren, Herr Pollak, doch Kurz hat weder die Balkanroute geschlossen noch die Mittelmeerroute eingedämmt, das ist lediglich eine ausgeklügelte Marketingstrategie.
      Dass WENIGER Menschen über den Balkan kommen, ist in erster Linie dem (teueren) deutsch-türkischen Abkommen zu verdanken. Im ersten Halbjahr 2017 wurden allein an den steirischen Grenzen rund 16.000 "Aufgriffe" registriert, davon stellten laut Innenministerium 12.000 Personen (!) Asylanträge.
      Was im Mittelmeer zum Versiegen des Flüchtlingsstroms geführt hat, kann man hier nachlesen:
      http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/fluechtlinge-immer-weniger-kommen-ueber-das-mittelmeer-15180547.html

    • Günter Pollak
      06. September 2017 22:00

      @Majordomus

      Danke für den Link zur FAZ über die Blockade der Mittelmeerroute.

      Ja natürlich, derzeit sorgen große Mengen von deutschem Geld dafür dass sowohl Balkanroute als auch Mittelmeerroute ziemlich zu sind. Zwei Warlords sind da billiger als der Sultan eines Landes, das ähnlich viele Einwohner hat wie Deutschland.

      Trotzdem bin ich überzeugt, dass die derzeitige Lage wesentlich durch Kurz verursacht worden ist. Indem er Dinge klar ausgesprochen hat, die in D sonst niemand zu sage wagte. Und damit das Meinungsklima in D gedreht hat. (Er war ja Star der deutschen Talkshows.)

      Er hat gezeigt, dass es geht:
      https://de.wikipedia.org/wiki/Fl%C3%BCchtlingskrise_in_Europa_ab_2015#Mazed

    • Günter Pollak
    • dssm
      06. September 2017 22:08

      @Majordomus
      Da möchte ich doch widersprechen. Denn die Einsatzbefehle der Österreicher an der Grenze Mazedonien/Griechenland waren sehr klar, die gibt es aber nur wenn diplomatisch alles geklärt ist.
      Kurz (wohl eher seine Mitarbeiter im Ministerium) haben wirklich viel erreicht, Gratulation! Der Türkei-Deal ist da nebensächlich.

      Zugegeben, wenn ich Kurz und seine Quoten höre dann wird mir schlecht. Denn es sei an die pensionierten Außenamtsmitarbeiter erinnert, welche in der Schüsselzeit alle persönlichen Kontakte nutzten um Österreich zu helfen, und die haben dankenswerterweise viel bewegt – ohne dafür bezahlt zu werden. Gerade das Kurz-Ministerium ist die Wiege des Christlich-Sozialen.

    • Herbert Richter (kein Partner)
      08. September 2017 09:38

      Einfach nur erschreckend, einfach widerlich! Diese grenzdebile Einfalt, einem grasserimitierenden, berufslosen Dampfplauderer dermaßen auf den Leim zu gehen. Da nimmt es keinen mehr Wunder, daß es ist, wie es eben ist.

    • Günther (kein Partner)
      09. September 2017 23:54

      Sie meinen den Kurz : " Der Islam gehört zu Österreich", "Happy Ramadan"," Fröhliches Schächten " ?
      Nein Danke, mir ist schon schlecht genug.

  33. Igo
    06. September 2017 06:48

    Es gibt vier Arten, Geld auszugeben: 1. Man gibt sein Geld für sich selber aus. Dabei ist man besonders sparsam. - 2. Man gibt sein Geld für andere aus. Da werden die Menschen bereits großzügiger. - 3. Man gibt fremdes Geld für sich aus. Da fallen schon die meisten Schranken. - 4. Man gibt fremder Leute Geld für andere aus. Da gibt es kein Halten mehr.

    • Igo
      06. September 2017 06:49

      Hoppala..sollte unten stehen..aber, man versteht's schon..

    • Igo
      07. September 2017 06:19

      ..ich weiss nicht, war ganz daneben, gestern..Milton Friedman hat das natürlich gesagt, von wegen 4 Arten, Geld auszugeben..tut mir leid!

  34. socrates
    06. September 2017 05:13

    Immer vor den Wahlen genieße ich unser Kabarett, als es noch lustig war:Travnicek und die Wahl
    (Helmut Qualtinger interviewed seinen Freund Travnicek vor einer Plakatwand mit Wahlplakaten.)
    Qualtinger: Was, Travnicek, machen Sie nächsten Sonntag?
    Travnicek: Das hängt vom Wetter ab. Wann's schön is, fahr i weg, wann's regnet geh i ins Kino...
    Qualtinger: Aber Travnicek! Nächsten Sonntag - schauen Sie sich um! Was sehen Sie da?
    Travnicek: Plakate - die schau i scho seit vier Wochen nimmer an.
    Qualtinger: Das eben, Travnicek, ist der Fehler! Nächsten Sonntag ist der Tag, wo Sie zur Urne schreiten sollen...
    Travnicek: Was is da? A Begräbnis?
    Qualtinger: Aber! Wo Sie sich entscheiden sollen...
    Travnicek: ...ob i wegfahr oder ins Kino geh...
    Qualtinger: Nein! Nächsten Sonntag geht der pflichtbewußte Staatsbürger zur Wahl.
    Travnicek: Na ja, wann's regnet und er keine Kinokarten kriegt, kann er ja zur Wahl gehen.
    Qualtinger: Was, Travnicek, glauben Sie, weswegen Sie zur Wahl gehen?
    Travnicek: Weil i an Zettel krieg.
    Qualtinger: Nein! Der Politiker braucht den Kontakt mit dem Volke. Durch diesen Zettel erfährt er, was Sie als Wähler von ihm halten.
    Travnicek: Des kann i ihm auf'n Zettel aufschreiben?
    Qualtinger: Nein, dann ist er ungültig!
    Travnicek: Also, was is des für a Kontakt?
    Qualtinger: Die abgegebenen Stimmen sagen den Politikern, was das Volk von ihnen hält.
    Travnicek: Und das stört sie nicht?
    Qualtinger: Travnicek, stellen Sie sich vor, Sie sind Politiker und bekommen 500.000 Stimmen. Was würden Sie denken?
    Travnicek: Ich würde mir denken, jetzt kann ich mir endlich eine Luxuslimousine kaufen.
    Qualtinger: Aber Travnicek, Sie haben diesen Leuten doch etwas versprochen. Und das müssen Sie jetzt halten.
    Travnicek: Warum?
    Qualtinger: No, wenn Sie es nicht halten, wird man Sie nicht wieder wählen.
    Travnicek: Das macht ja nichts. ich brauch ja nur eine Limousine.
    Qualtinger: Aber die Hunderttausende, die Ihnen ihr Vertrauen geschenkt haben!
    Travnicek: Gehen'S, die wählen doch nicht zum ersten Mal.
    Qualtinger: Travnicek, Sie denken engstirnig! Stellen Sie sich vor, Sie gründen die Travnicek-Partei. Sie führen einen Wahlkampf! So wie die anderen Parteien. Sie stecken Millionen in die Propaganda, so wie die anderen!
    Travnicek: Wann i des Geld hab, was sie für Propaganda ausgeben, pack i mei Partei z'samm und fahr an die Riviera.
    Qualtinger: Sie sind kein Demokrat, Travnicek.
    Travnicek: Des hat mir noch niemand gesagt... net amal unterm Hitler.
    Qualtinger: Damals war es auch keine Ehre.
    Travnicek: und jetzt ist es eine Ehre?
    Qualtinger: Natürlich - die höchste Ehre! Sie genießen das freie aktive und passive Wahlrecht.
    Travnicek: Das passive is mer lieber.
    Qualtinger: Also meinetwegen. Sie wollen sich wählen lassen. Welche Voraussetzungen bringen Sie für den Politiker mit?
    Travnicek: Also schauen Sie - schauen Sie: es gibt Leute, die sagen, ich schau dem Kanzler ähnlich. Andere sagen, ich schau dem Vizekanzler ähnlich - also, ich schau aus wie die Koalition.
    Qualtinger: Sie stellen sich das so einfach vor. Wer soll Sie wählen?
    Travnicek: Das ist natürlich eine Sache des Vertrauens.
    Qualtinger: Auf was herauf sollen die Leute Ihnen vertrauen?
    Travnicek: Auf was herauf vertrauen's die anderen?
    Qualtinger: Na, die haben durch jahrelanges Regieren bewiesen, was sie können.
    Travnicek: Na eben.
    Qualtinger: Und Sie kennt man ja nicht!
    Travnicek: Laß i halt Fotos von mir machen.
    Qualtinger: Na ja. Das kostet aber sehr viel Geld. Was machen Sie, wenn Sie die Wahl verlieren?
    Travnicek: Bleib i die Fotos schuldig.
    Qualtinger: Fotos sind das wenigste... Sie brauchen Ideen! Schauen Sie sich diese Plakate an! Da haben sich die besten Köpfe der Nation nächtelang damit geplagt.
    Travnicek: Und das ist dabei herausgekommen?
    Qualtinger: Sie müssen die Propaganda nach ihrer Durchschlagskraft beurteilen! Sie brauchen Wahlparolen! Slogans! Was würden Sie für einen Slogan wählen?
    Travnicek (nach langem Nachdenken): Parteien haben kurze Bei... nein ... wer einmal wählt ... eine Partei wäscht die an.... Morgenstunde hat Gold im Munde.
    Qualtinger: Das heißt doch nichts!
    Travnicek: Hat aber Durchschlagskraft!
    Qualtinger: Eine Wahlparole muß doch etwas heißen!
    Travnicek: Schauen S'Ihnen die anderen an. Die heißen aa nix.
    Qualtinger: Travnicek, die Überzeugungskraft eines Plakates kann die Entscheidung in der Wahlschlacht bringen.
    Travnicek: Des hab i mir auch schon gedacht. Wenn der Klaus so durch die Straßen geht und a KP-Plakat siecht, wer weiß, was er dann wählt?
    Qualtinger: Theoretisch haben Sie recht. Er kann wählen, was er will. Es ist eine absolut freie und geheime Wahl.
    Travnicek: I waaß. Jedesmal, wann i in der Wochenschau den Bundespräsident siech, wie er in die Zelle tritt, zitter i, was wird er wählen?
    Qualtinger: Bravo, Travnicek! Das ist Anteilnahme im richtigen Geiste!
    Travnicek: Ja, aber ans stört mi. Wie kommt man dazu, daß ma am Sonntag kein Alkohol trinken kann?
    Qualtinger: Sie müssen ja nicht gerade am Sonntag trinken.
    Travnicek: Aber grad an dem Sonntag hab i an Grund dazu.
    Qualtinger: Also, Travnicek, was werden Sie am Sonntag tun?
    Travnicek (mit plötzlichem Einfall): Jetzt weiß ich's!
    Qualtinger: Fahren Sie aufs Land?
    Travnicek: Naa!
    Qualtinger: Bravo! Gehen Sie ins Kino?
    Travnicek: Aa net!
    Qualtinger: Ausgezeichnet! Also?
    Travnicek: I kauf mir scho am Samstag zwa Liter Wein und sauf mi z'Haus an.
    Qualtinger (bestürzt): Na, und was machen Sie dann in der Wahlzelle?
    Travnicek: Des is mei Wahlgeheimnis.

  35. Helmut Oswald
    06. September 2017 02:50

    Wenn der ganze Lärm endlich vorüber ist und das beständige Gebrabbel, wer uns allen etwas um unser Geld verspricht, bzw. seinen Anhängern etwas um das Geld anderer Leute verspricht, endlich verstummt ist, kann man getrost den ganzen Müll auf die Halde kippen.
    Nichts davon wird wichtig sein, denn im Grunde läuft ein Wettbewerb zwischen fünf sozialistischen Parteien, von denen im Grunde aber nur eine wählbar ist, weil sie nämlich die entscheidende Frage für den Bestand von Volk und Heimat richtig stellt und auch beantwortet, nämlich die nach der Überfremdung durch kulturfremde Eindringlinge.

    Über den Rest an dümmlichen Mätzchen, kreischend vorgetragenen Jahrmarktanpreisungen von Kommunisten in pink und grün und Geschwätzkanzlern und dergleichen mehr wird die Geschichte eines Tages durch ihre völlige Nichterwähnung richten, denn was diese Leute alles zum Vortrag bringen, ist, wie sie ja selbst es zum Teil in lichten Momenten der Wahrheit sagen, alles nur Inszenierung.

    Wir brauchen eine Abschaffung des Sozialismus und die Wiederherstellung einer Politik, welche die Überlebensfragen der Nation, unserer Nation - und zwar in ihrer Gesamtheit, in den Mittelpunkt stellt.

    Wir brauchen eine Entfernung des Einflusses raumfremder Mächte, ein funktionierendes militärisches und wirtschaftliches Bündnissystem und die Zertrümmerung des korrupten, von fremden Einflußagenten beherrschten Brüsseler Systems.

    Wir brauchen eine Polizei und eine Justiz, die Verbrecher unterdrückt und nicht Meinungen verfolgt, den Schutz unserer Grenzen und jener unserer Bündnispartner und eine Wehrmacht, die kontinental und global respektiert wird und zu Machtprojektion über die Ränder des kulturell-geographischen europäischen Raumes hinaus befähigt ist.

    Wir brauchen junge Männer, die dafür bereit sind, Wehrdienst zu leisten, eine Wissenschaft und eine Industrie, die gewillt sind, sich der globalen Konkurrenz auf gleicher Augenhöhe zu stellen und Frauen, die bei all ihrer Befähigung und Begabung zu beruflichem und wissenschaftlichem Erfolg auch bereit sind, mit unseren Männern Kinder zu gebären und Ihnen die Geborgenheit eines zu Hauses zu geben.
    Der Rest, der vielleicht noch in meiner Aufzählung fehlt wird sich daraufhin von selbst einstellen. Und das Meiste von dem, was uns jetzt noch bis zum 16.10. anödet, brauchen wir nicht. Es ist einfach der übliche sozialistische Dreck.

    • Igo
      06. September 2017 06:47

      So, oder so ähnliche Worte, Ideen und Hoffnungen wurden auch vor dem Fall Rom's immer wieder von verschiedenen Leuten hervorgekehrt..zu einer Umkehr des Unterganges hat es allerdings nicht gereicht. Wenn man sich die Lage heute so ansieht, ist man gezwungen, pessimistisch zu sein und gleichsam Parallelen zu sehen. Nur, diesesmal ist der Abstieg viel schneller..trotz--oder gerade--wegen all unserer technischen Errungenschaften und Fortschritte.
      Kürzlich habe ich etwas aufgeschnappt, vielleicht eh hier, wo der Autor mit einem Wirschaftswissenschaftler (Gailbraith) buchstäblich in der Nähstube plauderte und folgendes gesagt wurde:

    • Günter Pollak
      06. September 2017 07:06

      " Frauen, die ... auch bereit sind, mit unseren Männern Kinder zu gebären und Ihnen die Geborgenheit eines zu Hauses zu geben."

      Schlagen Sie doch mal Seite 51 des Kurz-Programms auf. Der Freibetrag von 1500 Euro pro Kind ist nicht einfach ein Wahlgeschenk, sondern ersetzt die bisher steuerlich absetzbaren Ausgaben für Kinderbetreuung.

      Damit sorgt Kurz für echte Wahlfreiheit in der Familienpolitik.
      Das linken Dogmas dass für jedes Windelkind schon ein Krippenplatz bereitstehen muss, damit seine Mama "nicht an Heim und Herd gekettet wird" fehlt völlig.

      http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/oesterreich/politik/915092_Mehr-Kindergarten-fuer-die-Kleinsten.html

    • Majordomus
      06. September 2017 08:01

      @Günter Pollak:
      Ein Freibetrag also. Aha.
      Dann würden ja nur noch ein paar "Kleinigkeiten" wie Ausschaffung der kulturfremden Eindringlinge, Abschaffung des Sozialismus, Wiederherstellung einer Politik, welche die Überlebensfragen der Nation, unserer Nation - und zwar in ihrer Gesamtheit - in den Mittelpunkt stellt; Entfernung des Einflusses raumfremder Mächte, ein funktionierendes militärisches und wirtschaftliches Bündnissystem und die Zertrümmerung des korrupten, von fremden Einflußagenten beherrschten Brüsseler Systems fehlen (danke, @Helmut Oswald), um Kurz und seine Entourage wählbar zu machen.
      Und ernst meinen sollte er es auch, nicht nur schillernde Seifenblasen produzieren.

    • glockenblumen
      06. September 2017 08:03

      @ Helmut Oswald

      "....und Frauen, die bei all ihrer Befähigung und Begabung zu beruflichem und wissenschaftlichem Erfolg auch bereit sind, mit unseren Männern Kinder zu gebären und Ihnen die Geborgenheit eines zu Hauses zu geben..."

      Genau das ist es, was Kindern, Männern und Frauen heutzutage geradezu schmerzlich fehlt: die Geborgenheit einer Familie, eines Zuhause!
      linke Progressivität, Feminismus, vermeintliche Karriere hat vielen Frauen das selbständige Denken, den Mutterinstinkt und das normale Frausein abgewöhnt, die am Ende ihres Lebens (ich hab das schon mal erwähnt) als verbitterte alte Krähen enden, die das Wichtigste im Leben versäumt haben...

    • G?nter Pollak
      06. September 2017 08:21

      Ausschaffung gibt's nur in der Schweiz.

      Aber die Kürzung von Sozialleistungen - das politisch korrekte Dogma ignorierend, das sowas "europarechtlich nicht geht" - wird da viel bewirken, glaube ich.

      Da ich mehr an Ergebnissen interessiert bin, statt an Emotionen, wähle ich Kurz.

    • lei-lei
      06. September 2017 08:29

      Ähhh - wie soll das bitte gehen, die "Abschaffung des Sozialismus" mit genau der einen von den "fünf sozialistischen Parteien", die als einzige "wählbar" sein soll?

    • Helmut Oswald
      06. September 2017 09:23

      @ lei-lei - indem man als aktiver politischer Mensch Forderungen an die Programmatik jener Partei richtet, die unsere Unterstützung verdient.

    • M.S.
      06. September 2017 10:52

      @Igo

      Ich denke auch, dass unsere abendländische Wohlstandsgesellschaft nicht mehr zu retten ist. Es liegt so viel im Argen, dass man gar nicht mehr den Überblick über alle notwendigen Maßnahmen zu Verhinderung des Unterganges besitzt, geschweige denn solche in Angriff nehmen kann.

    • dssm
      06. September 2017 11:40

      @Helmut Oswald
      Also ich sehe es gelassener, auch wenn mich meine persönliche Zukunft nicht so freut, denn wie lange ist es noch erlaubt als innovativer Unternehmer in Österreich zu leben? Selbst als Zeuge bin ich nach der Frage zum Beruf in einer Position wie ein Schwerverbrecher.
      Aber die finanzielle Zukunft schaut gut aus, man muss halt das Land verlassen, was zugegebener Maßen nicht erfreulich ist.

      Aber längerfristig scheitert diese Demokratie, weil einfach schon zu viele Menschen keine Vertretung mehr haben. Das gutmenschliche Einerlei in Medien, Schulen, Amtsstuben und Politik verschließt vielen die Teilnahme am staatlichen Leben.

    • Günter Pollak
      06. September 2017 11:51

      @dssm

      Mit Kurz als Kanzler, Strache als Vizekanzler und Stärkung der direkten Demokratie als eines der ersten Themen im Koalitionsübereinkommen könnte da aber vieles anders werden.

      Vielleicht werden sogar die GIS Gebühren abgeschafft, das Kurz-Interview auf oe24 macht zumindest Hoffnung.
      Das könnte im ORF eine Trendwende auslösen, die nur mit dem vergleichbar ist, was seinerzeit nach dem Rundfunkvolksbegehren in der Ära Gerd Bacher geschehen ist.

      Dum spiro spero.

    • dssm
      06. September 2017 12:30

      @Günter Pollak
      Ich kann dieses Blinde Vertrauen in das „Gute“ einfach nicht nachvollziehen, vielleicht weil ich zu viel im Ausland bin und damit sehe, daß es nicht so korrupt und mies laufen muss.

      Also wird die GIS-Gebühr abgeschafft und der ORF direkt aus dem Budget bezahlt, was ändert dies?
      Oder schlimmer! @Helmut Oswald möge mir diesen kleinen Seitenhieb verzeihen!
      Es kommt eine Wohnraumabgabe für ‚Kultur‘, und damit die armen Mieter nicht benachteiligt werden, ist die vom Immobilieneigentümer zu zahlen! Und darf natürlich nicht in den Mietpreis einfließen. Und als Aufwand darf man es auch nicht aktivieren, es dient ja schließlich dem Gemeinwohl.

    • Günter Pollak
      06. September 2017 12:48

      Ich will ihnen Ihren Pessimismus natürlich nicht nehmen
      ...
      aber Sebastian Kurz hat im ORF gestern in der ZIB2 ganz offen als Argument gegen neue Steuern genannt, dass dann der "Reformdruck" nicht da sei, und dass es gute Erfahrungswerte gäbe, wie sich Politik ohne diesen Reformdruck verhält.

      Armin Wolf hat sich mittlerweile schon abgewöhnt, Sebastian Kurz bei solchen Aussagen zu unterbrechen :-)

      Ich habe auch längere Zeit im Ausland verbracht. Z.B. das Jahr 1994 in den USA als Bill Clinton Präsident war und Hilary Clinton mit Hilfe von Mehrheiten in Senat und Repräsentantenhaus eine health care reform durchboxen wollte.

      Im November 1994 hat Newt Gingrich die Demokraten pulverisiert ...

    • Helmut Oswald
      06. September 2017 12:51

      @ Igo und M.S. - es beginnt damit, daß Larmoyanz und Kulturpessimismus aus dem Repertoire öffentlicher Stellungnahmen weichen sollten. Stattdessen sind klare Ziele zu bestimmen und diese mit Tatkraft anzustreben. Also meldet Euch doch bitte mit Angriffsgeist zu Wort und nicht mit resignativen Botschaften. Das es schlimm ist, haben wir alle ohnehin kapiert. Sonst würde hier anders geschrieben werden. Aber jede Reise beginnt immer mit dem ersten Schritt. Setzt ihn.

    • Günter Pollak
      06. September 2017 13:13

      Diesen Aussagen von Helmut Oswald kann ich nur vollinhaltlich zustimmen.

      (Während mir bei Oswalds Original-posting auch etwas Larmoyanz durchzuschimmern scheint
      Bzw. das Posting eher Emotionen vorträgt, die viele Leute sinnloserweise vor den Kopf stoßen.)

      Wir schaffen das :-)

    • Helmut Oswald
      06. September 2017 18:47

      @ Pollak - auf die 'Emotionen, die andere Leute sinnloserweise vor den Kopf stoßen' lege ich - aus rationalen Gründen - besonders großen Wert. Den meisten Kopffüsslern des nichtsozialistisch denkenden Spektrums fehlt nach meiner Erfahrung die Gabe, links ('wo das Herz ist') als einen Betrug des Verstandes auf dem Umweg über die Emotion zu begreifen. Und daher den Kampf gegen diese Irrlehre daher auch in diesem, regelmäßig für die Beeinflussung der Massen bedeutsamem Feld vorzutragen. Es gilt, der emotionalen Sprachgewandtheit des Gutmenschentums ein Maximum an Ächtung und Abwertung entgegenzusetzen und dies in einer Weise zum Ausdruck zu bringen, die massenkommunikationsfähig ist.

    • Dr. Faust
      07. September 2017 10:36

      @Oswald

      .... nur weiter so !!!





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