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Kritische Anmerkungen zum Tod einer Ministerin drucken

Lesezeit: 4:00

Da ich zu Lebzeiten der Gesundheitsministerin Oberhauser – im Gegensatz zu fast allen anderen Ministern – meiner Erinnerung nach nie ein negatives Wort über sie gesagt oder geschrieben habe, seien jetzt post mortem einige kritische Erwägungen festgehalten, die sich vom allgemeinen Trauerkanon deutlich unterscheiden.

Dabei geht es gar nicht primär darum, dass das Gesundheitsressort das weitaus unbedeutendste Ministerium dieser Republik ist. Das war aber nicht die Schuld Sabine Oberhausers, sondern ist eine Fehlkonstruktion seit Bruno Kreiskys Zeiten. Er hat zwar zu PR-Zwecken ein eigenes Gesundheitsministerium geschaffen, konnte oder wollte diesem aber keine Kompetenzen geben. Die lagen und liegen weiterhin bei Ländern, Gewerkschaft, Wirtschaftskammer, Gemeinden und beim Sozialministerium. Nur nicht beim Gesundheitsministerium (oder gar den Ärzten). Dementsprechend schaut das Gesundheitswesen aus, das etwa in Hinblick auf die Primärversorgung jetzt in einem EU-Vergleich besonders schlechte Noten bekommen hat.

Es geht um einige andere Fragen:

  1. Oberhauser war zwei Jahre lang krank. Sie kämpfte tapfer gegen die Krankheit und hat sicher als Ärztin alle Mittel der Medizin gekannt und einsetzen lassen, bis sie erst wenige Tage vor ihrem Tod die Ressortkompetenz abgegeben hat. Was man sich dabei bitte schon fragen darf: War sie in diesen zwei Jahren voll arbeitsfähig? Oder werden sich jetzt nicht viele Österreicher sagen: „Ministersein ist eh nur ein Halbzeitjob“?
    In vielen anderen Berufen muss man sogar bei deutlich reduzierter Arbeitsfähigkeit in den Krankenstand wechseln – als Minister nicht? Auch wenn das Im-Amt-Bleiben vielleicht therapiepsychologisch motiviert war, so sind diese Fragen bei einem so hohen Staatsamt doch mehr als diskussionswürdig. Dass sie nicht diskutiert werden, hängt wohl auch mit Punkt zwei zusammen.
  2. Das, was sich seit zwei Tagen rund um den Tod der Ministerin abspielt, überschreitet des Öfteren die Grenze der Peinlichkeit. Wer wirklich trauert, sucht eher das Schweigen, als noch selbst weitere Wortspenden zu diesem Tsunami an Betroffenheitsworten beizutragen.
    Bisweilen fühlt man sich sogar an Nordkorea erinnert, wo beim Tod eines Diktators jedermann bei sonstiger Strafe verpflichtet ist, durch lautstarke Verzweiflungsrufe und verzweifeltes Haareraufen seine tiefe Trauer auszudrücken – zumindest solange Kameras in der Nähe sind (Diese Regel gilt natürlich nicht, wenn ein rivalisierender Familienangehöriger im Auftrag des amtierenden Herrschers ermordet wird …).
  3. Ebenfalls nicht diskutiert werden darf die Nachfolge. In Österreich ist offenbar der alte französische Satz „Der König ist tot, es lebe der König“ ungültig.
    Hier sei es dennoch getan: Wenn man keine Verfassungsänderung zusammenbringt – was mangels Vorarbeiten, fehlender Ideen und noch mehr fehlender gemeinsamer Visionen total auszuschließen ist –, dann wäre es am besten, das Ressort zuzusperren. Aber das geht auch nicht, weil es nicht gut ankommt – die Wähler könnten ja glauben, dass man ohne Minister krank wird –, und weil dann die Proporz-Symmetrie in der Regierung kaputt wäre.
    Daher bleibt nur eine einzige gute Lösung über: Man macht den weitaus schwächsten Mann der Regierung wieder zum Gesundheitsminister. Dort kann er nichts anstellen und die Optik bleibt gewahrt, dass Oberösterreich und der Gewerkschaftsbund „ihren“ Minister behalten.
    Aber als Sozialminister sollte man dringend jemanden anderen suchen, der reformfähig und dynamisch ist, der begriffen hat, dass Österreich ohne Lösung der Probleme bei der Mindestsicherung, beim frühem Pensionsantrittsalter, bei den Lohnnebenkosten und bei einem Krankenversicherungssystem ohne Wettbewerb und Eigenverantwortung krachend gegen die Wand donnern muss.
    Wegen des spezifischen Frauen-Problems beim Pensionsantrittsalter sollte es auch eher eine Frau sein. Wohlgemerkt aus inhaltlichen Gründen (eine Frau könnte glaubwürdiger die Notwendigkeiten klarmachen),und nicht wegen eines doofen Geschlechterproporzes (auf eine Frau müsse immer eine Frau nachfolgen ...).
    Freilich: Ist eine Person, auf die diese Beschreibung zutrifft und die auch noch irgendwie die richtige Parteifarbe hat, überhaupt schon geboren? Schwierig. Aber vielleicht erkennt Christian Kern wenigstens die Chance, endlich auch zu gestalten und nicht nur PR zu machen. 

PS:Übrigens war Oberhauser auch Frauenministerin. Und da war sie unter allen Ministerinnen der letzten Jahrzehnte die weitaus vernünftigste und unaufgeregteste. Das war wohltuend. Auch wenn die Existenz eines solchen Ministeriums jedenfalls ein überflüssiger Unsinn oder zumindest eine ungerechtfertigte Asymmetrie ist (denn wenn es schon ein Frauenministerium gibt, müsste es nämlich angesichts vieler Benachteiligungen auch ein Männerressort geben).

PPS: Im allgemeinen Oberhauser-Trauer-Zerknirschen hat wieder einmal der ORF den Vogel an Peinlichkeit abgeschossen. Er behauptete in der ZiB, dass Oberhauser „für alle Krebsleidenden“ ein „Vorbild“ sei. Schluck. Schaltet da irgendjemand in diesem Sender wenigstens hie und da ein Hirn ein? Krebsleidende suchen in ihrem Kampf nämlich viele Vorbilder – aber sicher nicht jemanden, der in diesem Kampf unterliegt. Und sie tun dies durchaus zu Recht: Überleben doch schon mehr als 50 Prozent eine Krebserkrankung länger als fünf Jahre.

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  1. Ausgezeichneter KommentatorLivingstone
    22x Ausgezeichneter Kommentar
    25. Februar 2017 07:18

    Ich fand Kerns Auftritt und seine Worte am Opernball, so wie alles an ihm, inszeniert.

    Vollkommen falsch und lächerlich war auch, dass VdB und Kern den Opernball aus "Trauer" gleich nach der Eröffnung wieder verlassen haben. Der Opernball ist Teil Ihres Jobs und sie haben dort Österreich zu repräsentieren. Dafür werden sie bezahlt und dafür sitzen die beiden in einer Top-Position unserer Republik. Punkt.

    Ich frage mich: wie werden die Beiden reagieren, wenn wirklich einmal etwas Schreckliches, wo Führung gefragt ist, passiert? Auch wieder heulend davonlaufen?

  2. Ausgezeichneter KommentatorLaura R.
    20x Ausgezeichneter Kommentar
    25. Februar 2017 09:19

    Und bei Liese Prokops Tod hat doch so ein linker Chaot gemeint: "hurra, eine weniger!"
    Da haben die Betroffenen vom ORF jedenfalls lautstark geschwiegen.

  3. Ausgezeichneter KommentatorAmbra
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    25. Februar 2017 17:57

    Einmal mehr Danke, Danke an Dr.Unterberger für diesen Artikel ! Das offene Zurschau-Tragen der Krankheit als "Vorbild" wird kontraproduktiv, wenn es nicht mit Heilung, sondern mit Tod endet. Es nimmt Mut und macht Angst bei den Betroffenen. Während der ganzen Zeit stellte ich außerdem meiner Umgebung oft die Frage, wie es möglich sei, daß man in diesem Amt auch bleiben kann, wenn man eindeutig nicht voll arbeitsfähig ist - weder zeit- noch kräftemässig. Warum man gleichzeitig die Krankheit auch optisch absichtlich zur Schau stellt, verstehe wer kann.

    Peinlichst das Schauspiel der rot-grünen "zutiefst trauernden" Politiker, beginnend bei der Eröffnung des Opernballes - wohl der am wenigsten geeignete Moment für das Polittheater. Und der ORF dazu ..... gehört das auch zu einem beginnenden Wahlkampf ? Wählt SPÖ in Gedenken an Oberhauser ?

    Welche Verdienste die Ministerin und ihr Ministerium aufweisen, entzieht sich meiner Kenntnis - ich bemerke nur durchgehend negative Entwicklungen.

  4. Ausgezeichneter KommentatorBob
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    25. Februar 2017 11:12

    Das man bei einem Ball mit großem Ausländeranteil, eine Gedenkminute einschaltet ist einfach grotesk. Viele Besucher werden die Fr. Minister gar nicht gekannt haben.
    Und nach der Eröffnung einfach abzuhauen, statt ihrer Pflicht Kontakte zu pflegen nachzukommen, ist einfach skandalös.

  5. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    25. Februar 2017 09:20

    Möge Frau Dr. Oberhauser in Frieden ruhen---aber dieses öffentliche Zurschaustellen, dieses Zelebrieren des Zustandes des Totgeweihtseins, der "Endlichkeit" des menschlichen Lebens, wie es uns in den fast schon peinlichen Äußerungen mehrmals erklärt wurde, finde ich geschmacklos und überflüssig.

    Ich fand dieses "Outen" der körperlichen Hinfälligkeit schon bei Papst Johannes Paul II. als sehr entbehrlich---wem sollte es nützen?---da finde ich den totalen Rückzug von Papst Benedikt XVI aus Alters-, bzw. Gesundheitsgründen wesentlich bewundernswerter und beweist die echte, tiefe Bescheidenheit dieses Mannes.

    Auch bei Klestil oder Prammer war die geradezu protokollierte Berichterstattung über deren Dahinsiechen unangebracht. Eine Krankheit müßte Privatsache sein---auch bei Personen des öffentlichen Lebens.

    Als "Therapie" für die Betroffenen finde ich die weitere Beschäftigung in einem öffentlichen Amt ungeeignet und auch unangebracht! Auch Schäuble hätte seinerzeit besser getan, sich nach dem Attentat als Politiker zurückzuziehen! Für ihn mag das Verbleiben in der Politik eine Therapie gewesen sein---für Deutschland ist es eher eine Katastrophe!

    Wie gesagt, Fr. Dr. Oberhauser möge in Frieden ruhen, aber die weinerlichen Bekundungen zu ihrem Ableben vom BP über den unerträglichen Gery Geszler waren nur peinlich. Nur so nebenbei: Wäre solche mediale "Aufmerksamkeit" auch einem schwarzen oder gar blauen Minister zuteil geworden? Nicht, daß ich mir das wünschte, aber fragen darf man ja.....

  6. Ausgezeichneter KommentatorIngrid Bittner
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    25. Februar 2017 09:17

    Vorweg: natürlich tut es mir für jede Familie so auch für die Familie Obrhauser leid, wenn die Frau/Mutter so bald sterben muss, natürlich tut es mir leid, wenn eine Frau, auch wenn sie eine Ministerin ist, über Jahre so leiden muss, natürlich tut es mir leid dass die Frau Ministrin ganz einfach zu früh gehen musste.
    Aber und das ist groß. Ich habe von Anfang an kritisiert, als sie mit ihrer Krankheit an die Öffentlichkeit gegangen ist, dass sie erklärt hat, weiterarbeiten zu wollen, denn das war für mich klar, entweder braucht sie das Amt nicht wirklich, oder sie will damit was beweisen.
    Und das war und ist fatal. Natürlich, als Ministerin hatte sie die besten Ärzte, die besten Medikamente undund (auch wenn Prof Zeilinski gestern behauptet hat, das sei für alle Österreicher gleich, ist es nicht, wie ich aus eigner Erfahrung weiss).
    Aber sie hat damit ein ganz schlechtes Vorbild abgegeben, als Ministerin, logischerweise wurde ihr alles erleichtert, es wurde ihr sozusagen auch im Kranksein der rote Teppich ausgerollt, da musste sie nicht durch die Mühlen des "normalen" Patienten undundund. Und sie musste auch nicht so arbeiten, wie vielleicht eine Arbeiterin am Fliessband, moralisch gesehen hat die dann durch das Vorbild den Druck, Krebs, was ist das schon, da kann man doch arbeiten.
    Kann man nicht, da braucht man vor allen Dingen eins, Zeit für sich und die Krankheit. Klar steht es jedem frei, mit seiner Krankheit umzugehen wie er meint, dass es für ihn das beste ist. Aber als Vorbild hab ich die Ministerin in der Beziehung nie gesehen, eher als moralischen Druck, und gerade der ist ganz schlecht, wenn man so eine Krankheit hat. Gerade da braucht man selber die Zeit, sich damit auseinanderzusetzen und gegebenenfalls auch die Zeit, um sich wirklich gut zu erholen. Vielleicht ist man dann eher arbeitsfähig, wenn einem im Krankheitsverlauf alle Steine aus dem Weg geräumt werden, wenn man nicht geschlaucht ist vom Drumherum, möglich, aber trotz allem, wenn man auf' Leben gesehen, nicht die Zeit hat, die einem die Krankheit abverlangt, dann ist es vielleicht früher vorbei, als es sein müsste.

  7. Ausgezeichneter KommentatorAbaelaard
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    25. Februar 2017 08:12

    Wie sagte einst W. Putin, DER TOD EINES MENSCHEN IST IMMER EIN DRAMA daran gibt es nichts zu rütteln.
    Das Gedenkschluchzen am Opernball war peinlich da beides miteinander nichts zu tun hat. So etwas gehört in den Ministerrat als einziger Tagesordnungspunkt und als Gedenkminute ins Parlament. Der Staatsball ist als Regierungsgeschäft anzusehen wie schon ein Vorposter erwähnte die Karten werden vom Staat bezahlt und sind dem entsprechend zu nutzen.
    Dessen ungeachtet möchte ich der hinterbliebenen Restfamilie mein ehrlich empfundenes Beileid ausdrücken, insbesondere den beiden Töchtern die ihre Mutter verloren haben in einem Lebensalter wo diese oft noch dringend gebraucht würde.
    GOTT SEI IHRER SEELE GNÄDIG. Ruhe in Frieden !!

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorKnut
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Februar 2017 07:21

    Es ist tragisch, dass immer noch so viele Menschen an Krebs sterben (müssen). Wer die alternativen Heilmethoden, die Hintergründe von Krebs und einfache Heilmittel auf eigene Faust recherchiert (u.a. Vorträge von Dr. Leonard Coldwell) weiß, dass ein übersäuerter Körper (fast die ganze Bevölkerung ist davon betroffen) und auch Sauerstoffmangel Hauptursachen sind.

    Falsche Ernährung, vor allem auch Stress u. weitere Belastungen für den Körper (div. Strahlungen) sorgen dafür. Übrigens: Eine Nebenwirkung von Chemo u. Bestrahlung ist Krebs. Das hält die Profitmedizin nicht davon ab, von ihren tödlichen Methoden abzurücken. Aber es gibt immer wieder Menschen, die trotz dieser Behandlung überleben

  2. Ausgezeichneter KommentatorDr. Faust
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Februar 2017 10:31

    Wie unangebracht die zur Schau gestellte und vom ORF berichtete Traurigkeit über den Tod von Frau Doktor Oberhauser ist erscheint umso drastischer, wenn man sich die hämmische Berichterstattung des ORF anläßlich des Ablebens von Landeshauptmann Haider in Erinnerung ruft.

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  1. Dr. Faust (kein Partner)
    28. Februar 2017 10:31

    Wie unangebracht die zur Schau gestellte und vom ORF berichtete Traurigkeit über den Tod von Frau Doktor Oberhauser ist erscheint umso drastischer, wenn man sich die hämmische Berichterstattung des ORF anläßlich des Ablebens von Landeshauptmann Haider in Erinnerung ruft.

  2. fredl (kein Partner)
    27. Februar 2017 19:52

    Wenn man glaubt noch blöder gehts net mehr, kommt der ORF daher ...

  3. Big Dad Pharma (kein Partner)
    27. Februar 2017 16:48

    Der medial massive Trauerkanon scheint von der Tatsache abzulenken, das ein junger Gesundheitsminister (wie auch so viele andere) leider an Krebs verstorben ist.

    Warum wird in den Leidmedien eigentlich nie etwas über die hochgiftigen und krebserregenden Eigenschaften der Chemotherapie berichtet?

    • IG-Chemo (kein Partner)
      27. Februar 2017 16:55

      Wenn es noch Staatsmänner gäbe, dann würde man jetzt eine offene Dabatte über das Wesen und die Wirksamkeit der extrem profitablen Chemotherapie beginnen.

  4. MaHa (kein Partner)
    27. Februar 2017 15:23

    DANKE für diesen Artikel!!

    Ich kann Kern einfach nichts glauben, nicht einmal die Tränen, die er für Sabine Oberhauser vergießt. Ich glaube zwar, dass er getroffen ist, aber bei ihm ist alles zu dick aufgetragen.

    Ich mag VdB überhaupt nicht, aber sogar er war in seiner Trauer glaubwürdiger - er wirkte bei dem Statement traurig, aber ehrlich.
    Für mich wirkt es so, als würde Kern wieder mal in eine Rolle schlüpfen: Die Rolle des zu Tränen gerührten Freundes von S. Oberhauser.

    Vielleicht ist er tatsächlich so nah am Wasser gebaut, aber irgendwie kommt es einfach unecht rüber...

    Schön, dass es ein Forum gibt, in dem man das schreiben kann!

  5. Der Realist (kein Partner)
    27. Februar 2017 12:15

    Trauer ist was Persönliches, man trauert um Familienangehörige und Freunde. Würde man bei jedem Ableben eines Menschen trauern, man würde nur mehr trauern. Das Vereinnahmen einer ganzen Nation beim Tod von Prominenten ist eine Unsitte, ebenso wie bei sportlichen Großereignissen, Gott sei Dank sind wir wenigstens nicht "Oscar".
    Besonders peinlich ist stets, wenn beim Tod von beinahe Hundertjährigen von einem großen Verlust gesprochen wird, das ist jetzt nicht pietätlos gemeint, wenn Eltern, Freunde sterben, ist das immer ein persönlicher Verlust.
    Und zur Arbeitsfähigkeit der Frau Dr. Oberhauser fällt mir ein Spruch ein: "Alle Friedhöfe sind voll von Leuten, die sich für unersetzbar hielten"

  6. Torres (kein Partner)
    27. Februar 2017 10:03

    Das alles erinnert stark an Barbara Prammer, die bekanntlich ebenfalls trotz Krebserkrankung weiterhin fast bis zum Schluss die Funktion der Parlamentspräsidentin ausübte. Auch die Inszenierung nach ihrem Tod war ganz ähnlich.

  7. cmh (kein Partner)
    27. Februar 2017 09:14

    Die Presse titelte am Tag nach dem Tod bereits:

    Abschied von Claudia Oberhauser

    Anscheinend wurde sie bereits unter großem Anteil der Bevölkerung auf einer Lafette zu (Ehren-)Grabe geführt. Oder wie soll man diesen Aufmacher denn sonst verstehen?

    Sie war gestorben, aber noch nicht begraben. Daher lässt das nur den Schluss zu, dass die PRessefritzen nicht einmal mehr für die Schlagzeilen denken. Oder können die kein Deutsch mehr?

    Manchmal wünschte ich, diese Zeitung würde nur mehr in unverständlichem Wurmtürkisch erscheinen. Die Typen dafür haben sie ja bereits.

    • Neppomuck (kein Partner)
      27. Februar 2017 12:46

      Claudia wer?
      Da gab es mal eine Claudia Schmied, aber über die sollte der gnädige Mantel des Vergessens gebreitet werden.
      Frau Oberhauser hatte "Sabine" zum Vornamen.
      Egal wo der Fehler liegt, es ist einer.

    • cmh (kein Partner)
      27. Februar 2017 20:48

      Presselesen färbt halt leider ab. Wie gut, dass Sie in diesem Nebel noch klarsichtig sind.

  8. Knut (kein Partner)
    27. Februar 2017 07:21

    Es ist tragisch, dass immer noch so viele Menschen an Krebs sterben (müssen). Wer die alternativen Heilmethoden, die Hintergründe von Krebs und einfache Heilmittel auf eigene Faust recherchiert (u.a. Vorträge von Dr. Leonard Coldwell) weiß, dass ein übersäuerter Körper (fast die ganze Bevölkerung ist davon betroffen) und auch Sauerstoffmangel Hauptursachen sind.

    Falsche Ernährung, vor allem auch Stress u. weitere Belastungen für den Körper (div. Strahlungen) sorgen dafür. Übrigens: Eine Nebenwirkung von Chemo u. Bestrahlung ist Krebs. Das hält die Profitmedizin nicht davon ab, von ihren tödlichen Methoden abzurücken. Aber es gibt immer wieder Menschen, die trotz dieser Behandlung überleben

    • Knut (kein Partner)
      27. Februar 2017 07:24

      Fortsetzung:

      Ich war mir von Anfang an sicher, dass die Ministerin diese Krankheit nicht überlebt. Als Gesundheitsministerin war es natürlich sakrosankt, alternative Heilmethoden in Anspruch zu nehmen. Das wäre das falsche Signal für ihr Ressort und keine Werbung für die Profitmedizin gewesen. Der Tod ist es zwar auch nicht.

      Noch eine Überlegung: Warum musste man den Ballgästen den Abend vermiesen. Wäre diese traurige Nachricht nicht auch am Folgetag früh genug gewesen? Oder diente die Betroffenheitsshow Werbezwecken für die Partei? Ich hoffe nicht. Mein aufrichtiges Mitgefühl gilt den Angehörigen und Freunden.

    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
      27. Februar 2017 07:49

      Aber Knut, alternative 'Heilmethoden' bei einer ernsten Erkrankung? Eventuell eine Sektion Esoterik im Ministerium? Ernährungs-'Wissenschaft' müsste auch hoch gehalten werden, gleich neben Politik-'Wissenschaft' und Komparatistik.

    • glockenblumen
      27. Februar 2017 08:13

      @ Knut

      kann Ihnen zustimmen, meine Freundin ist letzte Woche an einer Krebserkrankung bzw. am Rezidiv derselben gestorben.
      Ich bin kein medizinischer Laie und bin der Meinung, daß die viele Chemotherapie (über 40!!!) sie letztendlich umgebracht hat.
      Manchen hilft so eine Therapie, doch wenn es zu einem Rezidiv kommt, hilft die "Chemo" auch nichts mehr, dann sollte man sein Leben voll auskosten, soweit es noch möglich ist!

    • fredl (kein Partner)
      27. Februar 2017 20:08

      Die Krebsbehandlung ist leider Gottes ein sehr gutes Beispiel für den sogenannten "schulmedizinischen" Irrsinn. Ja, es sterben mehr Menschen an den Folgen einer Chemotherapie als an Krebs. Alles bekannt. Wieso in keinem Leitmedium thematisiert? Multiples Organversagen aufgrund eines durch die aggresiven Medikamente zerstörten Immunsystems. Und zur Frau Oberhauser: Wo war denn eigentlich ihre Leistung als Gesundheitsmisterin? Was hat sie geleistet, was hat sie bewegt, was für die Bevölkerung erreicht? Genau, null und nichts! Trotzdem R.I.P. wie jeder Normalsterbliche auch, aber keinen Millimeter mehr!

  9. McErdal (kein Partner)
    27. Februar 2017 07:15

    Vielleicht wollten diverse Politdarsteller für den Auftritt in der Oper auch einen Oscar?
    In Israel gibt es keine Chemo - Therapie, darüber habe ich schon mehrere Berichte
    gelesen und es ist kaum wer gestorben. Habe leider die Bezeichnung der natürlichen Behandlung, die aus Buchstaben und Zahlen besteht vergessen. Hin und wieder sieht man Jemanden mit einem Glas in der Hand, welches eine grüne Flüssigkkeit beinhaltet!
    Ich finde dieses Getue um den Tod von Oberhauser mehr als peinlich, vor allem soll es jetzt noch ein Staatsbegräbnis geben! Verdienen solche Leute nicht genug, daß hier auch noch geschnorrt werden muß - als was Anderes ist dieses Gehaben ja wohl kaum einzuordnen.

    • Juppiduh (kein Partner)
      27. Februar 2017 17:08

      In Israel gibt es keine Chemo ?

      Echt?

      Komischerweise haben die mit dem Herzliya Medical Center eine der größten und besten Chemotherapie Einrichtungen der ganzen Region.
      Und eine groß angelegte Gesundheits Tourismus Einrichtung für Krebspatienten die Chemotherapie brauchen.
      Mit zehntausenden Patienten jedes Jahr.

      Träumens weiter, gerade in Israel ist man auf Schulmedizin und Chemotherapie und nicht auf Vodoo Zauber nach Zahlen spezialisiert.

    • Juppiduh (kein Partner)
      27. Februar 2017 17:10

      www health-tourism com/chemotherapy-cancer-treatment/israel/

      Keine Chemo Therapie in Israel?

      Vermutlich nur für Touristen oder so...

  10. Anmerkung (kein Partner)
    27. Februar 2017 06:52

    Überforderung macht krank - doch die Politik leugnet verbissen diese Einsicht. Wohl deshalb, weil in der Politik das Peter-Prinzip einfach nicht wahr sein darf.

    Besonders für Spitzenfunktionäre der (personell abgewirtschafteten) SPÖ gilt, dass auch in Fällen von Überforderung im Amt die Betroffenen nicht rechtzeitig abgelöst, sondern eher "zu Tode geschleift" werden.

    Schon das chaotische Hin und Her auf dem Weg zur Parlamentssanierung hatte die Überforderung der dort amtierenden Spitze offengelegt.

    Übrigens schön, dass soeben in der "Oscar"-Verleihung, auf einem Hochfest der Gehirnwäscheindustrie, eine "Fake"-Schlussvolte die ganze "Fake-News"-Kampagne der Linken bloßgestellt hat.

  11. Sensenmann
    26. Februar 2017 00:22

    Eine österreichische Marke:
    Trauer, Scham und Betroffenheit® - nur echt in dieser Reihenfolge

    Was für ein Suderantenstadl! Rein statistisch hat das gleiche Schicksal am gleichen Tag rund 55 Menschen getroffen.
    Die wahrscheinlich ebenso wertvoll waren, wie die Frau Minister...

    • McErdal (kein Partner)
      27. Februar 2017 07:21

      @ Sensenmann
      Treffender kann man es nicht sagen!

    • glockenblumen
      27. Februar 2017 08:13

      @ Sensenmann

      ******************************* Danke

    • cmh (kein Partner)
      27. Februar 2017 09:15

      wohl eher

      Trauer, SchAUm, Betroffenheit

    • fredl (kein Partner)
      27. Februar 2017 20:17

      aber mehr geleistet haben als sie!!!! War doch bei der unsäglichen Prammer das Gleiche. Die ist bei der behaupteten sexuellen Belästigung ihrem eigenen Ehemann in den Rücken gefallen. Es hat sich danach alles als erfunden herausgestellt. Pfui Teifl! Und dann stirbt sie an Krebs und wird zur Heiligen erklärt! Ist Sterben jetzt auch schon eine Leistung????

  12. Ambra
    25. Februar 2017 17:57

    Einmal mehr Danke, Danke an Dr.Unterberger für diesen Artikel ! Das offene Zurschau-Tragen der Krankheit als "Vorbild" wird kontraproduktiv, wenn es nicht mit Heilung, sondern mit Tod endet. Es nimmt Mut und macht Angst bei den Betroffenen. Während der ganzen Zeit stellte ich außerdem meiner Umgebung oft die Frage, wie es möglich sei, daß man in diesem Amt auch bleiben kann, wenn man eindeutig nicht voll arbeitsfähig ist - weder zeit- noch kräftemässig. Warum man gleichzeitig die Krankheit auch optisch absichtlich zur Schau stellt, verstehe wer kann.

    Peinlichst das Schauspiel der rot-grünen "zutiefst trauernden" Politiker, beginnend bei der Eröffnung des Opernballes - wohl der am wenigsten geeignete Moment für das Polittheater. Und der ORF dazu ..... gehört das auch zu einem beginnenden Wahlkampf ? Wählt SPÖ in Gedenken an Oberhauser ?

    Welche Verdienste die Ministerin und ihr Ministerium aufweisen, entzieht sich meiner Kenntnis - ich bemerke nur durchgehend negative Entwicklungen.

  13. machmuss verschiebnix
    25. Februar 2017 17:24

    OT: aber richtungweisend

    Ein Beitrag über Trumps Chefstrategen Stephen Bannon :

    ---Zitat---
    . . .Er insinuiert, dass es eine Art Parallelregierung gibt, die es jetzt zu bekämpfen gilt. Geschaffen von der politischen Linken: "Die progressive Linke funktioniert so: Sie schafft es nicht, ein Gesetz hinzukriegen, also erlässt sie irgendwelche Regularien. Das schaffen wir alles ab."

    . . . .

    "Jeden Tag wird es Kampf geben!"

    Wenn es sein muss, auch im Kampf - vor allem gegen die Medien. So wie Präsident Trump die Medien immer wieder angreift, hat auch Bannon sie bei seinem Auftritt scharf attackiert. Als Stabschef Priebus sagte, er hoffe, dass sich das angespannte Verhältnis zwischen dem Weißen Haus und den Medien im Laufe der Zeit verbessern werde, widersprach Bannon nachdrücklich: "Es wird nicht nur nicht besser werden, sondern jeden Tag immer schlimmer." Es seien globale Medienkonzerne, die Trumps wirtschaftlichen Nationalismus unerbittlich ablehnen. "Wenn ihr glaubt, die geben euch euer Land kampflos zurück, liegt ihr völlig daneben. Jeden Tag wird es Kampf geben!"

    -----------

    https://www.tagesschau.de/ausland/trump-bannon-105.html


    Bermerkenswert ist, daß hier erneut der Begriff "Parallelregierung
    vorkommt !
    Erst vor kurzem hatte ich das in einem "Leak" über
    das "Pädogate" gelesen (auch Pizzagate genannt) . Ein weiterer Grund
    für meine Annahme, daß alle anderen Behauptungen im nächsten
    Link wahr sein könnten:

    http://www.epochtimes.de/politik/welt/trumps-machtkampf-um-paedogate-betrifft-die-welt-us-regierungsinsider-packt-aus-a2051762.html?meistgelesen=1

  14. socrates
    25. Februar 2017 15:35

    O.T. Der Kurier macht auf mit "Trump befeuert atomarer Wettrüsten". Inhalt auf S8. Dort steht NIX.
    Also nachsehen: Am 26. März 2010 wurde ein neuer START-Vertrag (auch als Prager Vertrag bekannt) zwischen den USA und Russland verkündet. Die offizielle Unterzeichnung fand am 8. April in Prag statt, ein Jahr nach der berühmten Rede des US-Präsidenten Barack Obama, in der er sich zu der Vision einer atomwaffenfreien Welt bekannt hat.
    Was OBAMA sagt, ist gelogen. Er rüstete sofort atomar auf!

    Der Vertrag ist ein Nachfolge-Abkommen zum START-I-Vertrag, der am 4. Dezember 2009 ausgelaufen war. Zum Abschluss der Verhandlungen über den neuen Vertrag kam es drei Monate später als gedacht: die Uneinigkeit zwischen den beiden ehemaligen Supermächten war größer, als erwartet.

    Die Atomsprengköpfe auf strategischen Trägersystemen (Interkontinentalraketen, U-Boot gestützte Langstreckenraketen und Langstreckenbomber) werden auf je 1.550 Stück reduziert.
    Der Zahl der stationierten und nicht stationierten Interkontinentalraketen, U-Boot gestützten Raketen und Langstreckenbomber wird insgesamt für jedes Land auf 800 Stück begrenzt, wobei nicht mehr als 700 dürfen stationiert sein.
    Sieben Jahre nach Inkrafttreten des neuen Start-Vertrages müssen diese Zahlen erreicht sein. Der Vertrag bleibt zehn Jahre gültig, wobei eine Verlängerung um fünf weitere Jahre möglich ist.
    Bilaterale Kontrollmechanismen zur gegenseitigen Überprüfung werden, nachdem vertrauensbildende Maßnahmen im SORT-Vertrag fehlten, wieder eingeführt.
    Der neue START-Vertrag wurde am 22. Dezember 2010 im US-Senat nach langer Debatte ratifiziert und ist im Februar 2011 in Kraft getreten. Am 11. Februar 2013 kündigte US-Präsident Obama an, den Vertrag neu aushandeln zu wollen. (xh)

    • socrates
    • otti
      25. Februar 2017 17:31

      an Socrates: B I T T E schicke (pardon:schicken Sie) diesen Beitrag doch heute noch an den bemerkenswerten Hr. Brandstätter / Kurier !

      Ich bedanke mich für diese Info !

      (Nicht an Frau Salomon. Die denkt wie wir. Hat in der Redaktionsstube aber keine Chance. Votzi und Co. seis gedankt !)

    • socrates
      25. Februar 2017 19:14

      otti
      Ich bin Ihrem Wunsch gefolgt, aber wenn er sein Geld wert ist findet er das selbst.
      Früher waren die Schriftsetzer die letzte Prüfinstanz. Wenn in einer Zeitung nicht einmal das stimmt, bei lauter Akademikern, gibt es wenig Grund sie zu lesen. Jeder neue Versuch wird bestraft.

    • franz-josef
      25. Februar 2017 22:57

      Was genau geschieht eigentlich mit den "reduzierten" Bombern und Raketen?

  15. socrates
    25. Februar 2017 15:28

    "Der mortuis nihil nixund bene" gilt auch hier. Wer einen Todesfall durch Krebs in der Familie hat, weiß saß es anders ist. Den Rest machen die Medien.

  16. Franz77
    25. Februar 2017 14:45

    Die Betroffenheitsexperten haben wieder einmal Hochkonjunktur. Eine Peinlichkeit jagt die nächste.

    Mir ist der Tod von Oberhauser scheissegal. Bin ich hartherzig? Nein. Ich überlege mir nur, wie hätte diese Dame auf meinen Tod reagiert? Na? Richtig, er wäre ihr scheissegal gewesen.

    Oder wenn ein Foristi hier den Löffel abgegeben hätte? Es wäre ihr scheissegal gewesen.

    Die Liste ließe sich endlos fortsetzen.

    Trauerworte billige ich ausschließlich Familienmitgliedern, Freunden und engen Mitarbeitern zu. Der Rest ist geheuchelt.

    Außerdem: Die glatzköpfigen, mitleidheischenden Auftritte fand ich einfach nur widerlich.

    Was ich ihr zubillige, sie hat an "ihre" Schulmedizin (mit 5000 Hypothesen und keinem einzigen Gesetz) wirklich geglaubt, was ihr letztlich das Leben kostete.

    Sie starb an einem Giftgas-Anschlag (Chemo= Weiterentwicklung von Senfgas), also nicht am Krebs sondern an der Therapie.

    • Eh klar (kein Partner)
      25. Februar 2017 15:51

      Sie sind ein Auskenner. Keine Frage. In ihrer kleinen Welt ist Chemo böse, soll sein.

      Wären sie in der Situation Krebs zu haben können sie ja jederzeit darauf verzichten. Aber ich fürchte, da werden Maulhelden wie sie recht rasch zu kleinen, ängstlichen Männchen.

    • otti
      25. Februar 2017 17:46

      ich habe Frau Oberhauser nicht gekannt und bin ihr nie begegnet.

      ich tue mir auch schwer, eine nahezu Staatstrauer nachzuvollziehen.
      (ich tu mir besonders schwer, wenn tränenerstickt ein wirklich nicht Nahverwandter seinen Schmerz kundtut... aus der geschmückten Staatsloge heraus ...)

      wer in seiner Familie nicht gleiches erlebt hat, möge danke sagen.

      Aber ein Vater-unser-lang, wenn ehrlich gemeint, an sie und A L L E Gleichbeteiligten dargebracht, bleibt ja niemand verboten.

    • Franz77
      25. Februar 2017 18:02

      Eh klar, Chemo heilt, die Erde ist eine Scheibe und der Mond ist ein Emmentaler. Meine kleine Welt definiert sich über die Natur, nicht über die Pharmamafia. Jeder selbst ist seines Glückes Schmied. Nebenbei: Ich hatte vor über 20 Jahren die Diagnose Endstadium, unheilbar. Ich hatte mit dem Leben abgeschlossen und mich mit der Seele befasst. So lernte ich, dass die Seele unsterbbar ist. Von heute auf morgen setzte ich jegliche Medikation ab. Doch ich starb nicht ... ich sage nicht, dass dieser Weg immer richtig ist, bei mir war er es. Damals handelte ich intuitiv, heute weiß ich es.

    • franz-josef
      25. Februar 2017 23:06

      Franz77 Sie haben sicher Recht. Die Seele, oder was immer das sein mag, stirbt jedenfalls nicht mit dem Körper. Ich habe Verblüffendes sowohl von Patienten berichtet bekommen als auch einige Male , nicht fehlinterpretierbar, selbst erlebt. Und diese Erfahrung hat nichts mit Religion zu tun.
      Da es sich nicht um den wissenschaftlichen Kriterien entsprechende Begebenheiten handelt, kann man von unserer gegenwärtigen Wissenschaft keine
      Verifizierung erwarten.
      Heißt aber nicht, daß da nicht "etwas dran ist".

    • Undine
      25. Februar 2017 23:53

      @franz-josef

      Ich mag gerne SENECAS Worte:

      "Schau unverzagt voraus auf jene entscheidende Stunde. Sie ist die letzte nur für den Leib, nicht für die Seele. Alles Irdische, was dich umgibt, betrachte als Einrichtung einer Herberge. Du mußt ihre Schwelle überschreiten. Jener Tag, den du mit Schaudern erwartest, als wäre er dein letzter, ist der Geburtstag der Ewigkeit. Wirf alle Last von dir..."

    • Wyatt
      26. Februar 2017 06:28

      und wie heißt es bei Shakespeare:

      " And for my soul, what can it do to that, Being a thing immortal as itself ? "

    • franz-josef
      26. Februar 2017 18:30

      Tröstlich, meine ich.

  17. Undine
    25. Februar 2017 14:14

    Kleine Mittagsjournal-Nachlese:

    "Im Journal zu Gast: NMS-Direktorin Andrea Walach"

    Es ist sehr löblich, daß Frau Walach in die Öffentlichkeit gegangen ist mit ihrer mehr als berechtigten Kritik; löblich auch, daß sie nicht parteiabhängig ist, sicher aber doch, wie mir schien, bestimmte Präferenzen hat.

    Zweierlei machte mich stutzig:

    1. Um nämlich Ausländerkindern, die der deutschen Sprache nicht mächtig sind, auf die Sprünge zu helfen, meint sie, "es sei ein wesentlicher AUFTRAG der GESAMTBEVÖLKERUNG, eine VERANTWORTUNG zu übernehmen, den Kindern in allen Bereichen, sei es jetzt Freizeit, Schule, Familie, die deutsche Sprache näher zu bringen."

    Dieser Meinung bin ich nicht. Die Gesamtbevölkerung hat ausreichend eigene Sorgen und Aufgaben, an denen sie schwer zu tragen hat. MMn gehören die ausländischen Familien endlich in ihre Heimatländer zurückgeschickt, wo ihre Arbeitskraft sicherlich dringend gebraucht wird.
    Nur wer GLAUBHAFT GEWILLT ist, sich in Ö voll und ganz zu assimilieren, keine unverschämten Forderungen an das Gastland zu stellen und aus eigenem Antrieb die deutsche Sprache zu erlernen, hat das Recht hierzubleiben.

    2. Die Direktorin sprach zwar im Prinzip gut, was man auch erwarten darf bei einer "gelernten Lehrerin"---dennoch zuckte ich mehrmals zusammen, so etwa, wenn sie sagte: "...den Unterricht ganz 'anderst' ansetzen...", oder "...der Run auf die AHSen..." oder: "...braucht man sich nicht wundern..."; das fehlende ZU schmerzt.

    Auch das Gendern beherrscht sie lückenlos, so daß man meinen konnte, es gäbe keine männlichen Lehrkräfte. Seltsam klang auch: "Jeder fertige Lehrer Lehrerin"
    Die Frau Direktor beklagte übrigens den Mangel an Sprachvorbildern für die Kinder.....

    Frau Walach sorgte sich auch um jene Ausländerkinder, die zu Hause die Aufgaben nicht machen könnten, wenn in der kleinen Wohnung sieben, acht Geschwister zugegen seien. Ich denke da allerdings in erster Linie an die enormen Belastungen für den österr. Steuerzahler für die Kinderbeihilfen!

    • Eva
      25. Februar 2017 15:06

      Nur so ein Gedankenspiel: Würde man die Kinderbeihilfe für jedes einheimische Kind verdoppeln - vorausgesetzt, man sparte sie bei Ausländern gänzlich ein - würde sich die Gebärfreudigkeit der österreichischen Frauen bestimmt gewaltig steigern und viele Probleme blieben uns erspart.

    • Pennpatrik
      25. Februar 2017 17:14

      Wenn die GESAMTBEVÖLKERUNG nicht mitentacheiden darf, hat sie auch keine Verantwortung.

    • otti
      25. Februar 2017 17:52

      an Undine:
      3 Sternderl sind mir zuwenig !!!

      (ich hab`s gehört, aber übersehen ! - DANKE für Ihren Beitrag !)

    • Cotopaxi
      26. Februar 2017 07:35

      Mir ist nur das zwanghafte Gendern, auch dort, wo es nur um verhaltensauffällige männliche Moslems ging, in Erinnerung und auch, dass sie nichts dabei findet, dass 10-jährige Schülerinnen bereits mit dem Kopftuch daherkommen.

      Überdies braucht die Direktorin sich nichts auf ihre Stellung einbilden, das was heute eine sogenannten Neue Mittelschule in Favoriten ist, nannte man früher mit gutem Grund Sonderschule.

    • Kaffka (keine Partnerin)k (kein Partner)
      27. Februar 2017 14:26

      ENDLICH JEMAND, der das Wort ASSIMILIEREN verwendet und nicht den Integrier- Trichienen das Wort gibt!!!

  18. Arbeiter
    25. Februar 2017 13:27

    Mutig! Richtig! Danke!

    • otti
      25. Februar 2017 13:45

      !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  19. Waltraut Kupf
    25. Februar 2017 12:56

    Vor nicht allzu langer Zeit gab es einen Sendebeitrag im Fernsehen, in welchem Oberhauser darauf angesprochen wurde, daß verstorbene Frühgeborene (oder Totgeburten?) quasi als Personen betrachtet und wie jeder andere Mensch begraben werden sollten, worauf Oberhauser erwiderte, das sei abzulehnen, da dadurch die Diskussion um den Schwangerschaftsabbruch wieder aufflammen würde.

    • Undine
      25. Februar 2017 13:13

      @Waltraut Kupf

      Vielen Dank für diese Erwähnung!************!

    • otti
      25. Februar 2017 13:50

      an WaltrauT und Undine :

      UND IM ÜBRIGEN WÜNSCHE ICH MIR, DASS N U R MEHR FRAUEN ZU DIESEM THEMA DEN MUND AUFMACHEN !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

      UND WIR MÄNNER ...................................................!!!

    • Franz77
      25. Februar 2017 14:47

      Oha, wußte ich nicht.

    • franz-josef
      25. Februar 2017 19:11

      Würden an Abtreibungsfolgen verstorbene Früh- oder Totgeborene als Personen akzeptiert, wäre Abtreibung als Mord zu ahnden.

    • Ambra
      25. Februar 2017 20:06

      Waltraut Kupf: danke für die Information ! Das war vermutlich mit "unserem" BP abgesprochen, der sich ja dahingehend äußerte, daß Abtreibung für ungeborene behinderte Kinder ohne zeitliches Limit freigegeben werden solle .....

  20. do ut des
    25. Februar 2017 12:05

    De mortuis nihil nisi bene - von Verstorbenen soll man nur Gutes sagen - über Tote nichts sagen, es sei denn gut Gemeintes !

    • Franz77
      25. Februar 2017 14:49

      Nein, sie ist eine Person der Öffentlichkeit, außerdem hat sie selbst ihr Siechtum öffentlich zur Schau gestellt.

  21. HDW
    25. Februar 2017 11:47

    Ein Mann darf weinen, und seien es Glycerin Tränen! Was gäbe es schöneres als dieses für das 53% Hollywood Österreich! Der frühe Abgang? Eine Art Opernball-Demo der prolokratischen Nomenklatura. Aber wenigstens sind der Lugner und seine pflegeleichte Goldie Hawn noch geblieben!

  22. Undine
    25. Februar 2017 11:33

    Ich möchte jetzt auf keinen Fall pietätlos sein, aber alle Augenblicke wird die Zweiklassen-Medizin getadelt--- die Reicheren könnten sich eben eine teure Zusatzversicherung leisten, heißt es, die Ärmeren* wären also benachteiligt.

    Meine Frage: Werden Politiker dank ihres Amtes bei der medizinischen Betreuung noch zusätzlich bevorzugt, ohne dafür zur Kasse gebeten zu werden? Haben wir Österreicher etwa einst Klestils langes Dahinsiechen aus dem Steuertopf finanziert? Ich denke da an die häufigen und langen Aufenthalte in 1. Kl.-Zimmern.
    An VdBs "herrliche Lunge" glaube ich nicht so recht---oder hat er eine neue transplantiert bekommen?

    * Benachteiligt werden sehr wohl jene einheimischen Österreicher, die regelmäßig ihre GKK-Beiträge geleistet haben und nun zusehen müssen, wie sie die medizin. Versorgung mit Zugereisten, die nie ins System eingezahlt haben, zu ihrem Nachteil teilen müssen.

    • Cotopaxi
      25. Februar 2017 12:56

      Schön langsam habe ich den Eindruck, dass man als normaler Steuerzahler in der
      2. Klasse bessere Heilungs-Chancen hat als in der 1. Klasse, wo viele mediengeile Ärzte, die nebenbei ihren privaten Geschäften nachgehen, sich herumtreiben.

    • otti
      25. Februar 2017 14:02

      an Undine:
      n a t ü r l i c h werden die Kämpfer gegen die 2-Klassen-Medizin (was immer damit gemeint sein soll, ) bevorzugt !
      Oder glaubt denn irgendein dahergelaufener Depp, daß ein (Gesundheits)-Minister sich anstellen muß, warten muß, keinen Termin bei einem Professor bekommt,nicht besonders begrüßt und verhätschelt wird ????????????????
      Vom Einzelzimmer etc. etc. abgesehen !
      BEI ALLEM MITGEFÜHL - AUCH MIT DEN TAUSENDEN NORMALSTERBLICHEN TÄGLICH !

    • socrates
      25. Februar 2017 15:52

      Im Kurier: Kur Anträge Beamte werden bevorzugt
      BVA Versicherte zahlen ihr ganzes Leben lang mehr ein und haben 10% Selbstbehalt. Da verdient die Kuranstalt mehr und freut sich darüber. Der Bundesbahn und den Landesbediensteten geht es noch besser. Niemand verbietet den Minderversicherten eine Zusatzversicherung abzuschließen um die gleichen Vorteile für das gleiche Geld zu haben.

    • dssm
      25. Februar 2017 17:23

      @socrates
      Dazu kann ich aber nichts finden. Wie viel mehr zahlen die BVA-Versicherten (oder genauer der Steuerzahler).

    • socrates
      26. Februar 2017 03:45

      dssm
      Die Frage verstehe ich nicht. Die BVA ist positiv !!!!!!!!!! und die Höhe der Beiträge sagt Ihnen Google.
      Danke für die Gelegenheit darauf hinzuweisen!

    • dssm
      26. Februar 2017 09:46

      @socrates
      Ich hätte gesucht, aber keine großen Unterschiede gefunden. Nebenbei die SVA ist ja auch positiv. Ja selbst die Salzburger GKK ist positiv, nur werden per Sondergesetz diese Mittel regelmäßig für die Wien Verschwendungen entzogen.

    • socrates
      26. Februar 2017 17:46

      dssm
      Bei der BVA ist es genauso, aber die WGKK frißt alles auf für die Asylanten. Trotz aller Anstrengungen wächst Wien nicht, immer mehr Leistungsträger verlassen die Stadt.

  23. Bob
    25. Februar 2017 11:12

    Das man bei einem Ball mit großem Ausländeranteil, eine Gedenkminute einschaltet ist einfach grotesk. Viele Besucher werden die Fr. Minister gar nicht gekannt haben.
    Und nach der Eröffnung einfach abzuhauen, statt ihrer Pflicht Kontakte zu pflegen nachzukommen, ist einfach skandalös.

    • otti
      25. Februar 2017 14:10

      mein lieber Bob: in Wahrheit waren sie froh, daß sie sich schleichen konnten.

      Nicht daß ich erwartet hätte, daß die FIRST LADY eine Frage bezüglich ihrer Demoaktivitäten bekommen hätte - aber s o ging`s einfacher !

      SIEHE OBEN: BEI WIRKLICH ALLEM MITGEFÜHL !!!!!! - AUCH MIT DEN TAUSEND NORMAL STERBLICHEN TÄGLICH !!!!!

    • Kaffka (keine Partnerin)kk (kein Partner)
      27. Februar 2017 14:38

      Hallo BOB ! Wo ist das zweite "S" gebliebenhbgw82

  24. Josef Maierhofer
    25. Februar 2017 10:48

    Richtig, der Nachfolgevorschlag.

    Ja, die SPÖ ist ja so 'sozial' zur Verstorbenen gewesen und hat ihr diese 'Chance' gegeben. Zu den Österreichern ist sie nicht sozial, sei angemerkt. Die SPÖ ist eine Eliten und Ausländerpartei und eine Klientelpartei, obwohl diese gerade zur FPÖ abwandert.

    Eine Anmerkung zum Krebs. Richtig, man orientiert sich an denen, die es geschafft haben, man muss aber selbst sehr, sehr viel zu einer Balance oder gar Heilung beitragen, etwa Ernährung, Bewegung, etc. Der Kampf ist dann verloren, wenn man das Schwert weglegt. Zur Verstorbenen, es kann gut sein im Rampenlicht zu stehen, wenn man Erfolg hat im Kampf gegen den Krebs, genau, wie Dr. Unterberger richtig bemerkt hat.

    Was die Scheinheiligen um sie herum jetzt tun, sie als Vorbild hinzustellen, na das ist eben deren Peinlichkeit.

    Das zeigt mir aber alles, dieser ganzen 'Elitensippe' geht es nicht um Österreich und seine Bürger, denen geht es nicht um Zukunft für unsere Jugend, denen geht es um die, 'ach so fürsorgliche' und 'mitleidende' 'Politshow' und um ihre Privilegien und Gehälter. Ihr werdet nicht menschlicher dadurch, dass Ihr da 'herumkondoliert' und medial herumlügen lässt.

    Ideologie IST Idiotie.

    Wenn ich sterbe, machen die sicher nicht so einen TAM-TAM ...

    Das sind unsere Systemmedien, leider, und unsere 'Politelite', die wir gewählt haben und immer wieder wählen, weil allzu viele selbst da mit drin stecken mit ihren beiden Händen in der Steuerschatulle, während es dem Volk 'gut geht', sprich, es inzwischen verarmt ist und im Begriff dazu ist, zu verarmen, sowohl im Gesundheitswesen, wie auch sonst bei allen anderen Aufgabengebieten, die diese 'Eliten' hätten, und der Bürger ausgenommen wird, wie ein 'Weihnachtsgansl'.

    Wölfe im Schafspelz, und natürlich Wölfinnen.

  25. Leopold Franz
    25. Februar 2017 10:43

    Natürlich ist es in Zeiten wie diesen nicht so schwer, seinen Tod sozusagen "live" zu inszenieren. Hier hat sich diese Inszenierung verselbständigt und Kern weint sich vom Opernball in die Wohnzimmer und auf die Titelblätter. Für die sekulären Roten ist der Tod ein Betroffenheitsspiel.
    Trotzdem RIP Frau Oberhauser.
    Mein krebskranker Vater verbrachte seine letzten Tage zu Hause im Kreis der Familie und ich habe nichts Intimeres erlebt.

  26. dssm
    25. Februar 2017 10:19

    Lieber Herr Unterberger, ein Vorstand oder eben wie hier ein Minister sollte nicht dauernd arbeiten, sondern Entscheidungen treffen und die Umsetzung kontrollieren. So ein Job ist physisch und psychisch nicht so anstrengend wie der an der Kasse im Supermarkt. Entsprechend besuchen die leitenden Mitarbeiter viele Kundenveranstaltungen, Messen, Vorträge und Mitarbeiterehrungen, das schaut nach Arbeitszeit aus, ist aber in Wahrheit Erholung. Die Frau Minister wird also mit hoher Wahrscheinlichkeit die notwendige Arbeit gut erledigt haben.

    • machmuss verschiebnix
      25. Februar 2017 11:45

      @dssm,

      kennen Sie viele Leute, die » Kundenveranstaltungen, Messen, Vorträge
      und Mitarbeiterehrungen « als Erholung empfinden ? Das mag ja für
      Politiker zutreffen, aber meiner Erfahrung nach gibt es mehr Zeitgenossen,
      die sowas "nicht unbeding haben müssen" - bis hin zu "da nicht
      durchquälen müssen".

    • dssm
      25. Februar 2017 17:13

      @machmuss verschiebnix
      Ja ich kenne viele. Sie werden aber auch recht haben, denn leitende Mitarbeiter gibt es ja nur sehr wenige und bei den 'normalen' Mitarbeitern schaut es ganz anders aus.

  27. simplicissimus
    25. Februar 2017 09:50

    OT - zu unserer Diskussion mit Erich Bauer und Otti von gestern:

    Kann das jaemmerlich Eurofightertheater nicht hauptsaechlich ein Ablenkungsmanoever von Kern wegen der Gemeinde Wien Skandale? Wenn ja, dann sind Strache und wahrscheinlich auch Pilz ihm auf den Leim gegangen und der bei den Waehlern wenig geliebte Darabos wird als Bauernopfer bei wahrscheinlich harmlosen Ausgang der Untersuchungen irgendwohin weg entlobt.

    Ich kenne die wirklichen Hintergruende nicht.

    Was Ottis indirekten Vorschlag zum Treffen mit Blogkollegen betrifft, ich waere Ende Maerz in Wien und warum treffen wir uns nicht wieder einmal? Die Frage ist, wer wuerde es organisieren? Sicher koennen wir uns ueber AU kontaktieren.

    • Corto Maltese
      25. Februar 2017 13:26

      @ simplicissimus Ich weiß Sie meinen Ihren Vorschlag mit einem Treffen aller Blogteilnehmer gut. Aber wenn sich der Sensenmann plötzlich als kettenrauchende Schmerbauchträger entpuppt mit schwarzen Ringen unter den Augen, dann würde mir dies das mühsam aufgebaute Sensenmann Image eines sensitiven, intellektuellen Dialektikers mit einem Tourette Leiden zerstören. Oder stellen Sie sich vor Undine stellt sich als nette, höfliche ältere Oberösterreicherin heraus und nicht als Moslem hassende Altnationale mit schrägen Geschichtsideen. Da ich mir mein Kopfkino ungern zerstören lasse, kündige ich schon jetzt mein Nichtkommen an.

    • simplicissimus
      25. Februar 2017 14:17

      Keine Sorge Corto Maltese, mit EINIGEN Blogteilnehmern, die das gerne machen, nicht mit ALLEN. Manche wollen ja auch 100% anonym bleiben und dagegen ist nichts einzuwenden.

      Und sollte Sensenmann aussehen wie Churchill, wuerde das seinem Image als Schnitter keinen Abbruch tun.

      :-)

    • Undine
      25. Februar 2017 14:23

      @Corto Maltese

      Jaja, so pflegt eben jeder gerne seine Vorurteile und will sie partout nicht aufgeben! Auch ich bin davor nicht gefeit! ;-)))

    • otti
      25. Februar 2017 14:28

      N E I N Corto Maltese !

      Also i c h habe - nach all den Beiträgen - viel zu viel Respekt vor den Blog-Teilnehmern. (EGAL WIE SIE AUSSEHEN ! G´SCHEITE LEUTE SIND´S !)

      Und sollte es jemals zu einem Treffen kommen - viele wohnen auswärts (Verzeihung jezt war Wien gemeint - Verzeihung !), viele sind berufstätig, viele haben vielleicht ein Verkehrsproblem, einige mögen nicht mehr so mobil sein - was immer.

      Wenn Sie, Herr Corto Maltese, Ihr "Nichtkommen" bereits meilenweit v o r der Verwirklichung einer Idee manifestieren - auch OK !

      Zutiefstgeschätzter Simplicissimus: einmal angedacht - lassen wir es so stehen.
      ich melde mich wieder.

    • Corto Maltese
      25. Februar 2017 16:16

      @simplicissimus Sensenmann der Schnitter der aussieht wie Churchill. Selten so gelacht. ***********************************************!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    • Undine
      25. Februar 2017 18:35

      @simplicissimus

      Auf ein Wiedersehen würde ich mich sehr freuen!!! Ende März liesse sich machen. Ich bin leider absolut kein Organisationstalent! Vielleicht findet sich jemand, der die Organisation übernimmt. @Sensenmann etwa? ;-)

    • simplicissimus
      25. Februar 2017 19:38

      Corto Maltese, SIE haben Chuechill beschrieben, lesen Sie Ihren Text. Wenn Sensenmann so aussaehe, was ich nicht glaube, koennte ihm hier so mancher Vorhaltungen machen, aber sicher nicht, dass er ein Weichei sei.

      :-)

      Ja, Undine, diesmal sollte es klappen. Sehen wir, was Erich Bauer sagt und Winston Sensenmann und Co!

    • Ambra
      25. Februar 2017 20:12

      Simplicissimus: ich habe die Treffen vor einigen Jahren in sehr angenehmer Erinnerung. Wenn ich in Wien und frei bin, würde mich ein solches Treffen sehr freuen.

    • Sensenmann
      26. Februar 2017 01:41

      h weh, oh weh! Der Kapitän ohne Schiff hat mich erkannt. Glaubt er jedenfalls.
      Nun denn, da es nicht zu ändern ist, muss ich sagen, ich bin mitnichten das, was der Malteser (war das nicht eine Köterrasse?) zu erkennen meint.
      Ich werde also sein Kopfkino zerstören.
      Ich bekenne freimütig: In Wahrheit bin ich der, den gewöhnliche Menschen mit Beinamen wie Großbock, Buhlfurz, Beelzebub oder Satanas zu nennen pflegen.
      Ich mache den ganzen Tag nichts anderes als Zwietracht und Unheil unter den Menschen zu stiften. Natürlich in allerlei Verkleidungen so auch der meines liebsten Verbündeten, der dafür sorgt, dass mein Reich immer mit frischen Seelen bestückt wird.

    • Sensenmann
      26. Februar 2017 01:44

      Am Abend, wenn das Tagwerk getan ist, gönne ich mir die Nutzung neuer Technologien, um hier meine Umtriebe fortzusetzen.
      Wenn ich nach Hause komme, sehe ich zuerst nach meiner alten Großmutter und erzähle ihr von meinen Schandtaten. Dann darf mir meine Leibmagd Katharina von Medici die Stiefel ausziehen und es mir besorgen, während ich den Bericht meines Haushofmeisters Hitler anhöre, ob die höllische Wirtschaft heute wieder unermüdlich gearbeitet hat. Heute musste er mir mitteilen, dass der Schweinemeister Stalin den Saustall schon wieder nicht ordentlich ausgemistet hatte, weshalb ich ihm befahl, das versoffene Elend mit angemessener Auspeitschung bis aufs rohe Fleisch bestrafen zu lassen.

    • Sensenmann
      26. Februar 2017 01:45

      Es schadet dem Stalin aber nicht, der Vorteil der Hölle ist, daß die Zeit dort räumlicher Natur ist, der Raum aber zeitlicher Natur. Wenn er zu seinen Schweinen zurückkehrt ist ihm das Fell wieder nachgewachsen.
      Es muss aber jede Züchtigung so sein, daß ich Geschrei höre, denn dann mundet mir nämlich das Abendessen umso besser.
      Dieses darf mein Leibdiener Churchill auftragen und es macht mir diebischen Spaß, ihn beim Abservieren jeden Abend mit einem Tritt die Treppe in die Küche hinunter zu befördern, wo Mussolini und Mao als Küchenjungen unter dem großen Robespierre arbeiten dürfen.

    • Sensenmann
      26. Februar 2017 01:46

      Danach spiele ich gerne eine Runde Schach mit dem jüngeren Roosevelt oder lasse mir von Ted Bundy Kriminalromane vorlesen, während ich mir ein Pfeifchen gönne, das ich mir mit einem Fidibus aus einer Seite des Neuen Testaments anstecke.
      Heute hatte ich aber nicht so viel Zeit, denn um Mitternacht begann der höllische Ball und wie man weiß kommt da von allen vier Windrichtungen meine Sippschaft heran geflogen und ich muss doch ein guter Gastgeber sein.
      Zumindest ein besserer als oben der unrasierte Greis, den sich die Österreicher als ihr Idol und Staatsoberhaupt erwählt haben, was mich aufrichtig freut, denn ich genieße kaum etwas so sehr als wenn sich Menschen ihren eigenen Untergang

    • Sensenmann
      26. Februar 2017 01:48

      mit Vorsatz bereiten. Für den habe ich bald einen besonderen Posten vorgesehen. Mein Haushofmeister bekommt nämlich zum 75. Jahrestags seiner Inhumierung als Geschenk einen persönlichen Schuhputzer zugeteilt, denn einen besseren Aufseher über die höllischen Heerscharen hatte ich seit Nebukadnezar dem II. nicht. Da kann es schon einmal eine Belohnung sein. Den Nebukadnezar habe ich aber wegen zunehmender Tendenz zur Desintegrierung in Ruhestand versetzen müssen.
      Zum Aushecken von Bosheiten taugt er aber noch, sintemalen ich ihm Ignatius von Loyola als Schreiber zugeteilt habe.

    • Sensenmann
      26. Februar 2017 01:50

      Der ist so herrlich intrigant, dass selbst Cesare Borgia der seit 510 Jahren das Tagebuch der Hölle führen darf lobende Worte für ihn findet aber auch sonst passende Bezeichnungen für alles und jeden zu erfinden weiß.
      Von diesen Bezeichnungen mache ich dann auch reichlich Gebrauch. Deshalb sollte man es sich zweimal überlegen, wenn man den Sensenmann am Barte zupfen will, bloß weil er die Dinge benennt, wie sie nun einmal sind.

      Ach ja, und ich bin einfach meinem Naturell nach, gerne böse!

    • Corto Maltese
      26. Februar 2017 20:22

      @Sensenmann Sie armer Teufel! Ihr vegetarischer Hofmeister mit den schlimmen Blähungen ist der richtige Weihrauchspender für Ihren Zivilisationshass. Genau aus diesem Nebel kommt die Wut, die sich gegen jede Vernunftsordnung richtet. Die Zerstörung der "selbsternannten" Eliten richtet sich nich gegen die Besitzeliten oder Erbeliten sondern gegen jene, die anders denken. Toleranz, Rüchsichtsnsahme, Respekt vor demokratischen Mehrheiten sind Merkmale dieser verhassten Eliten. Nur in einem muss ich Sie enttäuschen, den alten Jesuiten reklamiere ich für uns, die Kinder des Lichts. Da haben sich auch schon Päpste verrechnet. Nur wenige verstehen den jesuitischen Weg. Die anderen gönne ich Ihnen.

    • Anmerkung (kein Partner)
      27. Februar 2017 07:52

      So weit, so gut, Herr @Sensenmann, aber Sie sollten nicht ständig nur auf Lepschi gehen, sondern endlich auch einmal den Herren Duden und Hirschbold Audienz gewähren, damit diese es Ihnen bestätigen können:

      Trottel bleiben Trottel, auch wenn sie in der Mehrzahl auftreten, und "Trotteln" kennt nur der Dativ.

      Das wird Ihren sprachlichen Auftritt ungemein verbessern, belegen doch in Ihrer Wortwelt die Trottel einen der obersten Ränge.

      Hingegen verliert ein sprachlicher Parforceritt stark an Wirkung, wenn da immer wieder Armin Wolfs "Trotteln" aus der Satteltasche hüpfen.

    • simplicissimus
      27. Februar 2017 11:08

      Wenn hinter Trotteln Trottel trotten, trotten Trottel Trotteln nach.

      War das richtig?

      Ich notiere mir jedenfalls Undine und Ambra baW.

    • simplicissimus
      27. Februar 2017 11:10

      ... und Otti natuerlich.
      Einige andere werde ich ansprechen.

    • Freidenker (kein Partner)
      27. Februar 2017 18:35

      Zu so einem Treffen würde ich (bin wahrscheinlich der einzige Nicht-Akademiker) auch gerne kommen, soferne es überhaupt erwünscht wäre.

    • Undine
      27. Februar 2017 22:59

      @Freidenker

      Diese Sorge brauchen Sie bestimmt nicht zu haben! ;-)

    • Anmerkung (kein Partner)
      28. Februar 2017 04:21

      @simplicissimus, besten Dank für Ihre aussagekräftige Bebilderung des Sachverhalts!

      Vielleicht sollte man den @Sensenmann einmal fragen, wie er denn mit dem Wort "Esel" umzugehen beliebte. Würde er da auch, analog zu "die Trotteln", regelwidrig "die Eseln" schreiben? Oder wäre ihm da klar, dass Esel, auch wenn es sich dabei um Sozialisten handelt, in der Mehrzahl trotzdem wieder nur Esel sind?

      Wenn er schon ein maskulines Wort so behandeln will wie die femininen "Kartoffeln", dann kann er sich ja Pantoffeln zulegen. Der Sensenmann in Patschen gäbe zwar ein komisches Bild ab, aber das fälschlich an die Trottel angehängte, geliebte "-n" wäre gesichert.

    • Undine
      01. März 2017 15:32

      @Anmerkung

      Sie haben völlig recht mit dem ominösen "N"! Das, was uns Leuten aus der Provinz so weh tut, nämlich der ständige "Mißbrauch" der Fälle, ist in Wien ENDEMISCH!

      Der Hinweis auf HIRSCHPOLD (Hirschpolds Pirschgang) bringt in diesem Fall auch nichts---abgesehen davon, daß er tot ist---denn auch dieser war, wenn meine These stimmt, Wiener!

    • Undine
      01. März 2017 15:33

      Fortsetzung:
      Einmal habe ich Herrn Hirschpold in einem Brief aufmerksam gemacht, daß ER, den ich so sehr schätzte, "die SchwammerlN" schrieb---ich konnte es kaum fassen. Seine Antwort konnte ich noch weniger fassen, denn er behauptete fast etwas unwirsch, es hieße "die SchwammerlN". Mittlerweile weiß ich, daß die herkömmliche Regel überall im deutschsprachigen Raum sehr wohl gilt, nicht aber in WIEN, wovon man sich immer wieder überzeugen kann. Und Hirschpold war WIENER! ;-) Die Wiener haben allerdings generell mit den Fällen ihre Probleme. ;-)

    • Anmerkung (kein Partner)
      05. März 2017 07:10

      @Undine, Diminutivformen wie "Schwammerl" (zu "Schwamm") sind etwas anderes. Sie sehen ja auch, dass das Wort sächlichen Geschlechts ist. In der Mehrzahl kommt üblicherweise ein "-n" hinzu.

      Hirschbold war vielleicht auch deshalb "unwirsch", weil Sprachregeln öfters nicht logisch, sondern willkürlich sind. Aufrufe zur Regeleinhaltung werden dadurch erschwert. Man fragt sich ja etwa: Wozu das Mehrzahl-n in den Ausnahmefällen Muskel/Stachel/Pantoffel?

      Aber @Sensenmanns häufiger "Trottel"-Gebrauch wäre regelkonform besser, weil dann nicht immer der Anklang an das korrekte Mehrzahlwort "Troddeln" da wäre. Das läuft bei der Harmlosigkeit solcher Fädenbündel auf reine Schönfärberei hinaus.

    • Undine
      05. März 2017 08:20

      @Anmerkung

      Ich bleibe dabei: ;-)

      der Sessel - die Sessel
      der Hebel - die Hebel

      die Gabel - die GabelN
      die Semmel - die SemmelN

      das Pendel - die Pendel
      das Kabel - die Kabel

      Die Diminutivformen haben kein "N" am Ende.

      Das weibliche Substantiv auf -el braucht das "N" zur Unterscheidung von Singular und Plural.

    • Anmerkung (kein Partner)
      06. März 2017 06:30

      Es ist keine Land-Stadt-Sache, @Undine, sondern eine von "Süddeutsch gegen Piefke". Im Norden bleibt das "Schwammerl"-n weg, im Süden (also dort, wo das "-erl" daheim ist, somit auf der maßgeblichen Seite) kommt es hinzu (steht auch im "Duden" unter "Pickerl"). Hirschbold dachte also "österreichisch".

      Meinen Sie Ihren Satz "Das weibliche Substantiv auf -el braucht das 'N' zur Unterscheidung von Singular und Plural" ernst? Männliche Hauptwörter auf -el brauchen ein Mehrzahl-n nur für dumme Muskelprotze (sodass es also "Muskeln" heißen muss, aber fast alle anderen Wörter können gleich bleiben), doch wo es weiblich wird, dort ist zur geistigen Stützung immer das hinzugefügte -n nötig?

  28. Undine
    25. Februar 2017 09:20

    Möge Frau Dr. Oberhauser in Frieden ruhen---aber dieses öffentliche Zurschaustellen, dieses Zelebrieren des Zustandes des Totgeweihtseins, der "Endlichkeit" des menschlichen Lebens, wie es uns in den fast schon peinlichen Äußerungen mehrmals erklärt wurde, finde ich geschmacklos und überflüssig.

    Ich fand dieses "Outen" der körperlichen Hinfälligkeit schon bei Papst Johannes Paul II. als sehr entbehrlich---wem sollte es nützen?---da finde ich den totalen Rückzug von Papst Benedikt XVI aus Alters-, bzw. Gesundheitsgründen wesentlich bewundernswerter und beweist die echte, tiefe Bescheidenheit dieses Mannes.

    Auch bei Klestil oder Prammer war die geradezu protokollierte Berichterstattung über deren Dahinsiechen unangebracht. Eine Krankheit müßte Privatsache sein---auch bei Personen des öffentlichen Lebens.

    Als "Therapie" für die Betroffenen finde ich die weitere Beschäftigung in einem öffentlichen Amt ungeeignet und auch unangebracht! Auch Schäuble hätte seinerzeit besser getan, sich nach dem Attentat als Politiker zurückzuziehen! Für ihn mag das Verbleiben in der Politik eine Therapie gewesen sein---für Deutschland ist es eher eine Katastrophe!

    Wie gesagt, Fr. Dr. Oberhauser möge in Frieden ruhen, aber die weinerlichen Bekundungen zu ihrem Ableben vom BP über den unerträglichen Gery Geszler waren nur peinlich. Nur so nebenbei: Wäre solche mediale "Aufmerksamkeit" auch einem schwarzen oder gar blauen Minister zuteil geworden? Nicht, daß ich mir das wünschte, aber fragen darf man ja.....

    • differenzierte Sicht
      25. Februar 2017 12:12

      "Auch Schäuble hätte seinerzeit besser getan, sich nach dem Attentat als Politiker zurückzuziehen!"
      Glatte politische Fehleinschätzung und nebenbei ein völlig unpassender Vergleich! Was hat eine Körperbehinderung mit einer tödlichen/tödlich verlaufenden Krankheit zu tun????

    • simplicissimus
      25. Februar 2017 12:50

      Koerperbehinderung kann auch die Psyche eines Menschen veraendern.
      Bei Schaeuble haette dies angeblich statt gefunden.

    • Franz77
      25. Februar 2017 14:54

      Papst Benedikt ist nicht freiwillig zurück getreten. Er mußte für einen Kommunisten Platz machen, er paßte nicht zur NWO.

    • Charlesmagne
      25. Februar 2017 16:52

      @ franz
      Nichts hinzuzufügen, ich bin überzeugt, so war es!

    • Ambra
      25. Februar 2017 18:30

      Undine, ich gebe Ihnen prinzipiell recht, aber mit einer Ausnahme: Schäuble. Diese beiden Situationen und den Umgang damit kann man in keiner Weise vergleichen.
      Weder in der persönlichen Auswirkung noch in den arbeitsmäßigen Konsequenzen. Oberhauser hat wie der polnische Papst ein peinliches Schauspiel geliefert, das in ihrem Fall durch den Ausgang vielen Menschen auch den Mut nehmen wird. Schäuble hat sich nach einem schweren Schicksalsschlag diesem gestellt, ist voll einsatzfähig und widmet sich vermutlich eben wegen seiner Behinderung in vollem Ausmaß seinem Beruf. Und so schlecht geht es Deutschland ja wirklich nicht - also er dürfte ein sehr guter Finanzminister sein.

    • Anmerkung (kein Partner)
      27. Februar 2017 08:09

      Wahrscheinlich wäre Schäuble auch dann, wenn ihm das Attentat erspart geblieben wäre, in der Politik stets ein brauchbarer Erfüllungsgehilfe für die Brüsseler Umtriebe geblieben. Aber als ein an den Rollstuhl Gefesselter ist er sicherlich in wesentlich höherem Maße anfällig dafür, sich von anderen Vorgaben machen zu lassen, weil er eben in seiner Selbständigkeit reduziert ist.

      Daher ist @Undine hundertprozentig darin zuzustimmen, dass es für Europa besser gewesen wäre, wenn Schäuble sich damals aus der Politik zurückgezogen hätte. Dann hätte immerhin eine Chance dafür bestanden, dass die Ämter von einem ausgeübt worden wären, der sich weniger willfährig gegenüber Brüssel verhalten hätte.

    • Freidenker (kein Partner)
      27. Februar 2017 18:40

      @Undine:
      Volle Zustimmung in allen Punkten, insbesondere auch was ihre Einschätzung zu Schäuble betrifft, sehe ich auch so.

  29. Laura R.
    25. Februar 2017 09:19

    Und bei Liese Prokops Tod hat doch so ein linker Chaot gemeint: "hurra, eine weniger!"
    Da haben die Betroffenen vom ORF jedenfalls lautstark geschwiegen.

    • Rau
      25. Februar 2017 10:00

      Ist in Nordkorea auch egal, wenn eine dem Regime missliebige Person (wenn es soetwas dort gibt) ums Leben kommt. Im Gegenteil, da wird auch nachgeholfen. Bei Liese Prokop war es eine kurze Einblendung zu Silvester. Ich kann mich auch noch erinnern, was bei Gerd Leitgeb (Kolumnist, der den Österreichern damals aus der Seele geschrieben hat) an "Lobeshymnen" von linker Seite aufgeführt wurde. Letztes Beispiel Udo Ulfkotte, ein wahrer Höhepunkt an Geschmacklosigkeiten, nur mehr getoppt von der öffentlichen Aufforderung Trump zu ermorden. Ich weiss nicht, wann die Leute endlich kapieren, welchen seelenlosen Kreaturen sie immer noch "gegen Rächts" hinterherlaufen. Traurig

    • Politicus1
      25. Februar 2017 10:31

      Es war Herr Genner von 'SOS Mitmensch' ...er gehört nocht heute dem Vorstand dieser mitmenschlichen Organisation an ..

    • Livingstone
      25. Februar 2017 11:58

      Und das ist der grosse Unterschied: einem Konservativem würde so eine Aussage nicht einmal im Traum einfallen.

    • kremser (kein Partner)
      25. Februar 2017 13:22

      kann mich noch gut an diesen GrünSozi Primitivling Michael Genner erinnern. Man sieht mal welche Psychopathen in der Asylindustrie den Staat abzocken. Hier ein Auszug:
      "Die gute Meldung zum Jahresbeginn: Liese Prokop, Bundesministerin für Folter und Deportation, ist tot. Mit ihrem Namen wird für immer die Erinnerung an das Leid verzweifelter, vergebens schutzsuchender Menschen verbunden sein." Frau Prokop war eine Schreibtischtäterin, wie es viele gab in der grausamen Geschichte dieses Landes: völlig abgestumpft, gleichgültig gegen ..... Kein anständiger Mensch weint ihr eine Träne nach.

      Wohlgemerkt, daß kommt von Menschen, die sich heute noch mehr als früher als moralisch überlegen fühlen

    • Undine
      25. Februar 2017 14:25

      @kremser

      **************************************!

    • Franz77
      25. Februar 2017 14:57

      Leider wurde der Tod von Fr. Prokop in der Sylvesternacht (Handkantenschlag) erfolgreich unter den Teppich gekehrt.

  30. Ingrid Bittner
    25. Februar 2017 09:17

    Vorweg: natürlich tut es mir für jede Familie so auch für die Familie Obrhauser leid, wenn die Frau/Mutter so bald sterben muss, natürlich tut es mir leid, wenn eine Frau, auch wenn sie eine Ministerin ist, über Jahre so leiden muss, natürlich tut es mir leid dass die Frau Ministrin ganz einfach zu früh gehen musste.
    Aber und das ist groß. Ich habe von Anfang an kritisiert, als sie mit ihrer Krankheit an die Öffentlichkeit gegangen ist, dass sie erklärt hat, weiterarbeiten zu wollen, denn das war für mich klar, entweder braucht sie das Amt nicht wirklich, oder sie will damit was beweisen.
    Und das war und ist fatal. Natürlich, als Ministerin hatte sie die besten Ärzte, die besten Medikamente undund (auch wenn Prof Zeilinski gestern behauptet hat, das sei für alle Österreicher gleich, ist es nicht, wie ich aus eigner Erfahrung weiss).
    Aber sie hat damit ein ganz schlechtes Vorbild abgegeben, als Ministerin, logischerweise wurde ihr alles erleichtert, es wurde ihr sozusagen auch im Kranksein der rote Teppich ausgerollt, da musste sie nicht durch die Mühlen des "normalen" Patienten undundund. Und sie musste auch nicht so arbeiten, wie vielleicht eine Arbeiterin am Fliessband, moralisch gesehen hat die dann durch das Vorbild den Druck, Krebs, was ist das schon, da kann man doch arbeiten.
    Kann man nicht, da braucht man vor allen Dingen eins, Zeit für sich und die Krankheit. Klar steht es jedem frei, mit seiner Krankheit umzugehen wie er meint, dass es für ihn das beste ist. Aber als Vorbild hab ich die Ministerin in der Beziehung nie gesehen, eher als moralischen Druck, und gerade der ist ganz schlecht, wenn man so eine Krankheit hat. Gerade da braucht man selber die Zeit, sich damit auseinanderzusetzen und gegebenenfalls auch die Zeit, um sich wirklich gut zu erholen. Vielleicht ist man dann eher arbeitsfähig, wenn einem im Krankheitsverlauf alle Steine aus dem Weg geräumt werden, wenn man nicht geschlaucht ist vom Drumherum, möglich, aber trotz allem, wenn man auf' Leben gesehen, nicht die Zeit hat, die einem die Krankheit abverlangt, dann ist es vielleicht früher vorbei, als es sein müsste.

    • dssm
      25. Februar 2017 10:31

      @Ingrid Bittner
      Ein wesentlicher Teil der Genesung kommt von der Seele, daher halte ich das Weiterarbeiten für eine gute Sache. Da die Krankheit ja offensichtlich war, musste die Frau Ministerin mit der Wahrheit heraus, aber es waren wohl eher die Gutmenschen, die so einen Zirkus gemacht haben.
      Und es könnte durchaus sein, daß, in Bezug auf die Seele, die Probleme in der SPÖ, insbesondere die Rechnungshofberichte, einen sehr negativen Einfluß hatten.

    • Ingrid Bittner
      25. Februar 2017 13:28

      @dssm: darin gebe ich ihnen recht, dass sich Probleme nicht geradde positiv auf die Krankheit auswirken, alles Negative hat sicher in irgendeiner Form Einfluss auf die Entstehung und den Verlauf, aber das ist halt nichts Sichtbares und Nachweisbares.
      Weiterarbeiten mag sicher gut für die Seele sein, aber dann muss man sich auch damit zufrieden geben, das man nicht voll leistungsfähig sein kann, und das wiederum ist ja nicht befriedigend.
      Glauben sie mir, ein "normaler" Mensch kann nicht einfach so weiterarbeiten, das geht sich auch nicht aus, allein die Begleitumstände verhindern das.
      Aber, wie ich schon ausgeführt habe, einer Ministerin wird natürlich das Arbeiten ganz einfach erleichtert.

    • Ingrid Bittner
      25. Februar 2017 13:33

      Hat ein "normaler" Mensch einen Stab von Mitarbeitern, die die Arbeit ans Krankenbett bringen? Nein hat er nicht. Und so weiter und so fort. Arbeit ist nicht gleich Arbeit und daher halte ich das Weiterarbeiten der Ministerin nicht für vorbildhaft. Es mag ihr gutgetan haben, dass sie ihr Amt nicht abgegeben hat, aber ein Vorbild war sie damit für andere, krebserkrankte Menschen nicht.

    • dssm
      25. Februar 2017 17:18

      @Ingrid Bittner
      Ich kenne die Frau Minister nicht, aber Erfahrung muss man machen, die kann man nicht in einem Kurs erlernen. Wenn jemand Das Können hat, dann ist es sinnvoll ihm die Arbeit ans Bett zu bringen, denn andere würden schlechtere Leistung erbringen, auch wenn sie gesund sind.

      Natürlich könnte der Grund für das Weiterarbeiten ein ganz unschöner sein, nämlich die Problem in der SPÖ, welche die Ernennung eines neuen Ministers sehr schwierig gemacht haben. Es herrscht ja ein ordentlicher Orlog zwischen den Parteiflügeln.

    • haro
      25. Februar 2017 18:17

      @Ingrid Bittner
      Wie Recht Sie doch haben. Bereits bei Frau Prammer habe ich die Sachlage genauso gesehen. Und ein Arzt der meint man könne weiterarbeiten wie bisher lügt.

      "Zeit für sich und die Krankheit" - ja die braucht man. Jeder kranke Durchschnittsbürger bzw. Eltern kranker Kinder müssen auf oft viel zu lange auf Untersuchungstermine mittels CT warten und verbringen vor allem enorm viel Zeit in Wartezimmern von Ärzten und Spitälern.

      Hier wäre es die dringliche Aufgabe eines Gesundheitsministeriums Abhilfe zu schaffen.

    • Ambra
      25. Februar 2017 20:17

      Ingrid Bittner: ich stimme Ihnen Wort für Wort und Punkt für Punkt zu !!
      Sie haben die ganze Problematik auf den Punkt gebracht !!

  31. Politicus1
    25. Februar 2017 09:12

    Der letzte Absatz (PPS) gehört als erster Absatz an die Spitze dieses Kommentars.

    PS: apropos 'Spitze'. Das war wohl der Sager der ORF-Mikrofonhalterin, dass der Opernball vom Tod der Ministerin ÜBERSTRAHLT wird ...

    Die österr. Verfassung sieht die Betrauung eines anderen Regierungsmitglieds mit der vorübergehenden Betrauung der Amtsgeschäfte eines erkrankten Ministers vor. Stöger hatte auch zeitweilig die Vertrtetung von Min. Oberhauser.

  32. Corto Maltese
    25. Februar 2017 09:02

    Leider wird in Zeiten der zunehmenden emotionalen Infantilisierung auch der Tod zum Medienspektakel!

    Man kennt es ja aus den diversen Talenteshows. Da wird immerwieder irgendein Tränenhatscher der Großgroßtante gewidmet, die gerade vor der Show gestorben ist. Die Jury wischt sich glitzernde Tränen aus den Augen.

    Gerry Keszler immergegenwärtiger Lifeball Grösus widmet Sabine Oberhauser einen letzten Schluck Champagner. Wenn nach dem Tod nur mehr die gähnende Leere wartet, dann ist der Tod selbst auch nur eine Champagnersause. Das hat sich Sabine Oberhauser, die über die Hoffnung nach dem ewigen Sein nachgedacht hat, nicht verdient. Das hat sich niemand verdient.

    Der Bundespräsident übte schon den zerknitterten Gesichtsausdruck für "einen schweren Tag". Empathie kann für einen Präsidenten nie falsch sein.

    Der Tod ist die entschlossenste Eindeutigkeit der wir begegnen. Wer sich diesem Mysterium nicht stellen kann und ihm ausweicht, wie all die aus dem Boden schießenden Agnostiker, die sich nicht zum ehrlicheren Atheismus durchringen können, wird versuchen sich vom Tod abzulenken. Mit Champagner, Selfies, zerknirschter Trauermiene. Das Problem ist die Infantilisierung unserer Gesellschaft.

    Nachfolgerin dürfte SC Rendi Wagner werden, die etwas Chic in die SPÖ bringt. Das ist die Kragenweite Kerns.

    • Undine
      25. Februar 2017 14:38

      @Corto Maltese

      "Der Bundespräsident übte schon den zerknitterten Gesichtsausdruck für "einen schweren Tag".

      Besonders für diesen Satz ein paar Extra-Sternderl!**************!

    • Corto Maltese
      25. Februar 2017 17:26

      @undine Er übt noch. Irgendwann muss er ja das angfressene Gschau von Klestil aufsetzen, wenn er eine ihm nicht genehme Regierung angeloben muss. Daher versucht er dieses zerknitterte Gesicht zu machen. Ist aber noch sehr verbesserungsfähig.

    • Undine
  33. Abaelaard
    25. Februar 2017 08:12

    Wie sagte einst W. Putin, DER TOD EINES MENSCHEN IST IMMER EIN DRAMA daran gibt es nichts zu rütteln.
    Das Gedenkschluchzen am Opernball war peinlich da beides miteinander nichts zu tun hat. So etwas gehört in den Ministerrat als einziger Tagesordnungspunkt und als Gedenkminute ins Parlament. Der Staatsball ist als Regierungsgeschäft anzusehen wie schon ein Vorposter erwähnte die Karten werden vom Staat bezahlt und sind dem entsprechend zu nutzen.
    Dessen ungeachtet möchte ich der hinterbliebenen Restfamilie mein ehrlich empfundenes Beileid ausdrücken, insbesondere den beiden Töchtern die ihre Mutter verloren haben in einem Lebensalter wo diese oft noch dringend gebraucht würde.
    GOTT SEI IHRER SEELE GNÄDIG. Ruhe in Frieden !!

  34. Livingstone
    25. Februar 2017 07:18

    Ich fand Kerns Auftritt und seine Worte am Opernball, so wie alles an ihm, inszeniert.

    Vollkommen falsch und lächerlich war auch, dass VdB und Kern den Opernball aus "Trauer" gleich nach der Eröffnung wieder verlassen haben. Der Opernball ist Teil Ihres Jobs und sie haben dort Österreich zu repräsentieren. Dafür werden sie bezahlt und dafür sitzen die beiden in einer Top-Position unserer Republik. Punkt.

    Ich frage mich: wie werden die Beiden reagieren, wenn wirklich einmal etwas Schreckliches, wo Führung gefragt ist, passiert? Auch wieder heulend davonlaufen?

    • Cotopaxi
      25. Februar 2017 07:25

      Vielleicht gehört Vanderbellen auch der Generation Schneeflocke an?

      http://de.wikimannia.org/Generation_Schneeflocke

    • Undine
      25. Februar 2017 10:38

      @Livingstone

      ************!
      "Ich frage mich: wie werden die Beiden reagieren, wenn wirklich einmal etwas Schreckliches, wo Führung gefragt ist, passiert? Auch wieder heulend davonlaufen?"

      Ja, sie würden entweder in Tränen ausbrechen---man ist ja gefühlvoll und nicht hart wie die böse Großväter-Generation!--- oder aber gar nicht erst begreifen, was da vor sich geht, denn sie begreifen jetzt schon nicht, was sie in ihrem Unverstand und in ihrer Verantwortungslosigkeit Österreich und seinen einheimischen Bürgern Schreckliches antun. Und wenn sie es wider Erwarten doch begreifen, sind sie genauso gefährlich.

    • Undine
      25. Februar 2017 10:40

      Unsere Politiker sind durch die Bank SCHÖNWETTER-POLITIKER und gänzlich ungeeignet, im KRISENFALL besonnen zu handeln.

    • Haider
      25. Februar 2017 23:00

      War nicht vdB's Neue in ihrem ersten Leben aktive Anti-Opernball-Demonstrantin? Wahrscheinlich nutzte unser "Erstes Paar" die Gunst der Stunde zum Verschwinden vom Opernball, um vielleicht doch noch das heurige kümmerliche Häuflein an Ewiggesterigen zu finden und sich diesem in ihren Kampf gegen Österreich anzuschließen.

    • Undine
      25. Februar 2017 23:31

      @Haider

      Ja, die neue First Lady hat "Demonstrationshintergrund"; das kümmerliche Kummerlhäufchen brauchte bestimmt guten Zuspruch, da sie sich aus Rücksicht auf das linkslinke Paar in der Präsidentenloge nicht wirklich austoben konnten.

    • kamamur (kein Partner)
      27. Februar 2017 07:43

      @Livingstone

      Ich vermute, die Lebensläufe der beiden Betroffenheitsapostel sind gefakt. Ich billige ihnen nur Schauspielschule zu. Der eine Bergbauer und Landlertänzer, der andere Schauspielerdouble (Atkinson ). Und im Ernstfall ist der wirre Blick von Bush (11.Sept.-Mitteilung vom Anschlag während Lesung in Kindergarten) Anhaltspunkt, wie beide Schaumschläger die Krise bewältigen werden.

    • Der Realist (kein Partner)
      27. Februar 2017 11:48

      "Der Opernball ist Teil ihres Jobs, und sie haben dort Österreich zu repräsentieren" - wer sagt das, und wo steht das? mehr als Tradition ist das nicht

  35. Cotopaxi
    25. Februar 2017 07:12

    Auffallend ist, dass man bei Oberhauser nichts über ihren behandelnden Arzt hört.

    War es wie bei Prammer ein gewisser Zielinski?

    Muss man sich jetzt ernste Sorgen um den Gesundheitszustand Vanderbellens machen?

    PS: Oberhauser ist sicher geeignet als Negativ-Beispiel: vielleicht schaden Übergewicht und Nikotinsucht doch der Gesundheit?

    ;-)

    • Nettozahler
      25. Februar 2017 07:44

      Also allen Patientinnen mit ähnlicher Diagnose hat sie mit ihren öffentlichen Auftritten eher Mut und Zuversicht genommen. Die müssen sich fragen: "Ich bin nicht Gesundheitsministerin, ich bin nicht Ärztin, mein Mann ist nicht Arzt, ich hab nicht bevorrangten Zugang zu allen therapeutischen Institutionen und Einrichtungen. Was für Chancen bleiben dann mir?" Si tacuisses! Krankheit ist immer noch Privatsache.

    • Brigitte Imb
      25. Februar 2017 07:46

      Doch, doch, ich habe von ihm gehört und er wurde nicht verschwiegen. Also es wurde Werbung gemacht für ihn.

    • Pumuckl
      25. Februar 2017 08:12

      Zielinski war gestern bei L. L. Dittelbacher.

    • Undine
      25. Februar 2017 09:26

      Und er hat auch die Lunge hervorgehoben; da mußte ich sofort an Van der Bellens "herrliche Lunge" denken!

    • Cotopaxi
      25. Februar 2017 10:02

      Also hatte auch die Raucherin Oberhauser laut Dr. Zielinski eine "herrliche Lunge"? Vielleicht sollte man zu rauchen beginnen, um Lungenkrebs und COPD vorzubeugen?

  36. Pumuckl
    25. Februar 2017 06:24

    Rationale Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen, politischen und zeitgeschichtlichen Vorgängen dürfte das Hauptanliegen dieses wertkonservativen Tagebuchs sein.
    A. U. hat sich deshalb auch heute kritisch zu den Möglichkeiten und Grenzen eines Gesundheitsministeriums geäußert.

    Auch wir Partner des Tagebuchs, sind wie alle Menschen, in unseren Empfindungen und Urteilen über Persönlichkeiten der Politik auch von der äußeren Erscheinung, Mimik, Körpersprache gelenkt.
    Deshalb erlaube ich mir zu diesem traurigen Anlaß meine diesbezüglichen Eindrücke über Frau Dr. Oberhauser und Kanzler Christian Kern, einer der Hauptpersonen ihres Umfeldes, zu äußern.

    ° Frau Dr. Oberhauser wirkte, als sie ihr Amt als Ministerin antrat, zwar durchaus sympathisch, aber in ihrer äußeren Erscheinung bestenfalls mittelmäßig.

    Aber mit fortschreitender Krankheit gewann Gesicht, Augenausdruck, Mimik und Sprache der Ministerin für mich zunehmend Stärke und Tiefe.

    Selbst die Glatze, mit der Frau Oberhauser vor die Öffentlichkeit trat schien eine wachsende positive Ausstrahlung zu unterstreichen.

    Vor allem das nach dem Tod von Frau Ministerin Oberhauser veröffentliche Foto STELLT SIE FÜR MICH IN KLASSISCHER SCHÖNHEIT DAR.

    Frau Dr. Oberhauser dürfte also tatsächlich, in auch für andere an Krebs erkrankte Menschen vorbildlicher Art, mit ihrer Erkrankung umgegangen sein.

    ° Bei Kanzler Kern hatte ich, als er, zu Tränen gerührt, den Tod von Frau Minister Oberhauser öffentlich bekannt machte, erstmals das Gefühl, daß er auch empfand wie er sprach.

    Bisher fragte ich mich immer, was Kanzler Kern hinter seinen ALWAYS KEEP SMILE AUFTRITTEN verbarg.

    • Nettozahler
      25. Februar 2017 07:37

      Geh Pumuckl, jetzt übertreibens aber stark.

    • Pumuckl
      25. Februar 2017 08:26

      @ Nettozahler

      Wenn man das zum Kondolenzbuch aufgestellte Foto sieht, kann man einen beeindruckenden Gewinn an Schönheit nicht übersehen. Dazu muß man kein Sozi sein.

    • differenzierte Sicht
      25. Februar 2017 09:04

      Bildbearbeitung zaubert so ein "Foto", bestimmt nicht die Realität!

    • Ingrid Bittner
      25. Februar 2017 09:48

      @Pumuckl: bei Kanzler Kern hatte ich...... Glauben Sie das wirklich, was Sie da schreiben?
      Bei aller Betroffenheit über das Ableben der Ministerin - das nehm ich ihm irgendwie sogar ab - aber es kam doch nicht unvorhergesehen! Das letzte Foto mit dem neuen Bundespräsidenten hat doch gezeigt, wie es um sie steht, das musste doch jeder Laie erkennen, dass die arme Frau dem Ende entgegengeht.
      So öffentlich präsentiert hat doch das Sterben kaum wer vor ihr, also schön die Kirche im Dorf lassen.

    • Ingrid Bittner
      25. Februar 2017 09:53

      @Pumuckl: ... in ihrer äusseren Erscheinung bestenfalls mittelmässig - ja wo leben wir denn? Kommt es bei einer Ministerin drauf an, wie sie ausschaut, oder was sie in der Birn hat.
      Dieses herabwürdigende Beschreiben einer etwas rundlichen Frau ist eigentlich eine Frechheit. Nur weil eine keine Modelmasse hatte , ist sie mittelmässig im Ausschauen.
      Ich möchte sehen, wie sie ausschauen, als Pumuckl wahrscheinlich klein und rothaarig, auch nicht jedermanns Geschmack.

    • Ingrid Bittner
      25. Februar 2017 09:56

      @Pumuckl: Resümee: sie stellen fest, dass die Ministerin durch die Krebserkrankung kurzgesagt "schöner" geworden ist. Beleidigender geht's wohl nicht mehr, oder?

    • franz-josef
      26. Februar 2017 20:50

      Ingrid bittner: er meint, glaube ich, die zuletzt wirklich gut photoshop-bearbeiteten Bilder. Ich sehe sanft-strahlend gemachten Blick, ganz zart rosa schimmernde Wangen und makellosen Teint -
      ... und Frau Dr. Oberhauser sei von Herzen vergönnt, mit wunderschönen Bildern wenigstens eine Zeitlang im Gedächtnis der Menschen zu bleiben. Gelitten wird sie wohl genug haben, ohne es sich anmerken zu lassen.

  37. FranzAnton
    25. Februar 2017 05:22

    Frau Oberhauser und ihre Familie sind natürlich zu bedauern, so, wie alle anderen Krebspatienten auch; allerdings wäre das bloße Privatsache.
    Die Analogie mit dem quasi "nordkoreanischen" Betroffenheitsschluchzen, von UHBP abwärts, unablässig hinausposaunt vom Volksempfänger - Nachfolger, hat sich mir auch schon aufgedrängt - bissl über's Ziel fürs gewöhnliche Empfinden schießen unsere Obertanen nämlich; sogar Denkverbote (über mögliche NachfolgerInnen) werden verordnet (gilt vermutlich nur vor den Kulissen). Ob dergleichen Staatstheater auch aufgeführt würde, stürbe, sagen wir einmal, H.C.? Cui bono also, lautet die Gretchenfrage! Als Antwort bietet sich vorrangig linksdoktrinäres Propagandabemühen an, analog Kim Jong, aber noch(!) lang nicht soooo arg. Könnte aber durchaus noch ärger werden, falls sich nicht Viele dagegen gemeinsam zu engagieren bereit werden, zumindest inoffiziell direktdemokratisch, per Internet via CitizenGo, beispielsweise.

  38. kritikos
    25. Februar 2017 02:41

    Es klingt gemein, aber der ORF - oder doch Österreich? - hat den Tod von Frau Dr. Oberhauser gebraucht als Anti-Stimulanz zum Opernball. Man weiß inzwischen auch von anderen bekannten (Ex)Politikern Krankheiten, die sie plagen, es gab da neulich einen Todesfall im Parlamentspräsidium usw. Anscheinend sind für die Medien, natürlich besonders den manipulierten ORF, solche Fälle wichtige Meldungen, denn wozu hat man die vielen Publizistik-Absolventen engagieren dürfen/müssen? Da kommen auch die Nicht-Auslandskorrespondenten endlich zu Meldungen, die sie für extrem wichtig halten.
    Mir tut sie leid, weil sie doch früh verstorben ist, aber als Ministerin ist sie mir nicht besonders ins Bewusstsein getreten. Na ja, eine der üblichen Kreisky-Ablenkungsideen, dieses Ministerium. Ist das ein besonderes Plus dieses Kanzlers, Ablenkungen erfunden und durchgesetzt zu haben? Daneben aber Staatsschulden begrüßt zu haben?





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