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Hofers Fehler und die Macht der Medien drucken

Lesezeit: 5:30

Sechs klare Gründe sind es, die den Ausschlag dieser Präsidentenwahl gegeben haben. Dennoch ist der Sieg Alexander van der Bellens, insbesondere auch in diesem jede Diskussion beendenden Ausmaß, überaus erstaunlich (auch wenn sich die Meinungsforscher wohlweislich nach so vielen Blamagen zuletzt deutlich mit Prognosen zurückgehalten hatten). Sechs Gründe und sechs Konsequenzen dieses Wahlergebnisses.

  1. Der wohl wichtigste Grund der Niederlage Norbert Hofers: Die Menschen mögen es nicht, wenn man bei Wahlen versucht, durch nachträgliche Anfechtung ein feststehendes Ergebnis umzudrehen. Denn es gab und gibt ja keinen einzigen Beweis, dass die vielen Formalfehler der letzten Stichwahl (und ganz ähnlich auch aller früheren Wahlen) das Ergebnis beeinflusst hätten. Weder die vorzeitige Öffnung noch die vorzeitige Auszählung noch das Bekanntwerden von Teilergebnissen vor dem Schließen aller Wahllokale haben ja in irgendeiner Weise das Ergebnis beeinflusst. All diese Dinge haben nur die Formaljuristen im VfGH gestört.
    Ich kenne jedenfalls Wähler, die genau wegen des Ärgers über die Anfechtung zuerst Hofer und dann jedoch Van der Bellen gewählt haben. Zwar hat auch dieses Tagebuch mehrfach die Wahlaufhebung als inhaltlich nicht gerechtfertigt und bloß formalistisch kritisiert – aber dennoch hatte ich die psychologische Wirkung dieser Aufhebung unterschätzt. Dies umso mehr, als die Kandidaten selbst wie auch die Parteien in den letzten Wochen des Wahlkampfs dieses Thema eigentlich überhaupt nicht berührt haben. Aber die Wähler haben es sich gemerkt.
  2. Der zweitwichtigste Grund war das Mäandrieren des Hofer-Wahlkampfes: Er hat lange versucht, die traditionelle Schärfe der FPÖ-Politik zu mildern, ist dann aber in der allerletzten Fernsehdiskussion in einen überaus polemischen Stil des ständigen „Lüge“-Vorwurfs verfallen. Das war ein massiver Bruch, das hat Menschen verschreckt. Es scheint sogar so, dass manche Wählerstimmen solche des Mitleids mit Van der Bellen gewesen sind. Vor allem Frauen mögen mehrheitlich nicht Politiker, die Dinge zuspitzen.
  3. Drittens: Hofer hat es nicht mehr geschafft, die für einen Sieg nötigen Emotionen zu erwecken (und Emotion ist etwas anderes als Schärfe!). Ohne Emotion geht aber im Wahlkampf gar nichts. Vor allem bei den Freiheitlichen nicht, die ja normalerweise immer auf der Emotionsschiene agieren. Und der Wunsch, dieser Regierung die Rote Karte zu zeigen, war im Dezember nicht mehr so stark wirksam wie im Frühjahr.
  4. Viertens: Mit im wahlentscheidenden Spiel war auch die abschreckend wirkende Performance des neugewählten amerikanischen Präsidenten. Auch wenn da medial viel übertrieben wird – in Europa wie Österreich hat die amerikanische Wahl Hofer jedenfalls geschadet, ist er doch vielfach als österreichischer Trump gesehen worden (auch wenn er sich in Wahrheit in vielem unterscheidet). Und das schlechte Image von Trump in Europa ist ganz sicher kein Irrtum von Meinungsforschern.
  5. Als fünfter Grund mit im Spiel war zweifellos auch das Thema Europa: Bei aller Kritik am Zustand der EU, an Schulden- und Währungspolitik, an der immigrationsfreundlichen Politik der Union will die Mehrheit der Österreicher (zu Recht) kein Ausscheiden aus der EU. Es gab aber noch vor wenigen Monaten – etwa, aber nicht nur rund um den Brexit – freiheitliche Stimmen, die ein solches Ausscheiden zur Diskussion gestellt haben. Da half es dann auch gar nichts, dass Hofer einen EU-Austritt seit Wochen komplett abgelehnt hat. Er konnte auch die Argumentation nie drüberbringen, dass die FPÖ ja nur für das Recht der Österreicher auf die direktdemokratische Letztentscheidung über welche Frage immer plädiert hat. Stattdessen verstrickte sich Hofer in inhaltliche Diskussionen von der Todesstrafe bis zum EU-Austritt.
  6. Last not least war wahlentscheidend, dass viele Medien – der ORF an der Spitze – das Thema Völkerwanderung, Terror und Islamismus in den letzten Wochen trotz zahlloser Vorfälle im In- und Ausland so gut wie totgeschwiegen haben. Drastischstes Beispiel: Sogar ein (islamistischer) Terroranschlag in den USA mit elf Verletzten wenige Tage vor der Wahl wurde im ORF verschwiegen. Dabei war dieser Themenkreis für die Österreicher das beherrschende Ereignis der letzten zwei Jahre. Aber man sieht: Die Macht der traditionellen Medien kann zwar nicht die Meinung der Menschen direkt ändern, aber sie kann diese Meinung durch Verschweigen von Nachrichten immer noch massiv manipulieren.

Und das ist der einzige wirklich skandalöse Aspekt dieser Wahl. Alles andere, was hier aufgezählt worden ist, sind Fehler des freiheitlichen Wahlkampfs beziehungsweise souveräne Entscheidungen des Stimmbürgers, die man immer zu respektieren hat.

Die wichtigste Folge des Wahlergebnisses: Der Stimmbürger hat damit der Regierung einen Persilschein für eine Fortsetzung ihrer bisherigen Politik ausgestellt. Das mag man für schlecht finden, aber das ist demokratisch zur Kenntnis zu nehmen.

Was sind die sonstigen Konsequenzen des Wahlergebnisses?

  1. Wir werden jetzt einen Bundespräsidenten haben, der stets ebenso nett wie substanzlos agieren wird, der niemandem wehtun wird. Das garantieren Charakter, Alter (nur einmal hatten die Österreicher einen Bundespräsidenten gewählt, der noch älter war!) und das gesamte Auftreten des Wahlsiegers. Das garantiert auch das völlige Fehlen eines echten inhaltlichen Wahlprogramms (bei beiden Kandidaten).
  2. Für SPÖ und ÖVP sind die parteiinterne Auseinandersetzungen zwar ein wenig auf die lange Bank geschoben, aber in keiner Weise gelöst.
  3. H.C.Strache bleibt unangefochten FPÖ-Chef. Er wäre nur bei einer hauchdünnen Niederlage Hofers in Bedrängnis gekommen.
  4. Die FPÖ kann sich dennoch in einem Teilerfolg sonnen: Mit 35 Prozent im ersten Wahltag, als noch alle anderen Parteien angetreten waren, und 47 Prozent in der Stichwahl hat sie das beste nationale Ergebnis ihrer Geschichte erzielt. Freilich kann das nur mit der Einschränkung gesagt werden, dass man von einer eigentlich viel kleineren Partei besiegt worden ist, die nie zu den staatstragenden gehört hat.
  5. Die FPÖ kann auch noch in einer weiteren Hinsicht einen langfristigen Erfolg sehen: Eine Wahl Hofers zum Präsidenten hätte sicherlich bei der nächsten Nationalratswahl etliche Gleichgewichtswähler (und die gibt es in Österreich seit sieben Jahrzehnten) von der Stimmabgabe für die FPÖ abgehalten. Das heißt, ein überlegener, wenn auch relativer FPÖ-Sieg bei der Parlamentswahl ist heute mindestens genauso wahrscheinlich wie er vor einer Woche, einem Monat oder einem Jahr gewesen ist. Ob sich Rot und Schwarz dessen bewusst sind?
  6. Zumindest an der Staatsspitze finden die Menschen Bedächtigkeit und Alter für positiv. Das sollte den sonst in den Parteien herrschenden Jugendkult kräftig einbremsen.

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  1. Ausgezeichneter KommentatorPatriot
    32x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Dezember 2016 20:58

    Viele VdB-Wähler haben es sicher gut gemeint. Ungefähr so wie die Studentin aus Freiburg, die sich für "Flüchtlinge" eingesetzt hat, und letztendlich von einem "Flüchtling" vergewaltigt und umgebracht wurde.

    Der allerwichtigste Grund ist die grenzenlose Naivität vieler linker Wähler.

  2. Ausgezeichneter KommentatorTiroler Madl
    28x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Dezember 2016 21:57

    Österreich hatte die Wahl:

    Hier ein evangelischer Christ, dort ein Atheist. Hier ein Lebensschützer und Anwalt der Behinderten, dort ein Abtreibungsbefürworter. Hier ein Anwalt der Familie und dort ein Befürworter der Genderideologie und der Homolobby. Hier ein Schützer der Heimat und da ein Vertreter einer unbegrenzten Willkommenskultur.

    Die ÖVPler waren das Zünglein an der Waage, ich komme zu folgender Wahlanalyse: Für VdB votierten vor allem drei Gruppen, die sich auch überschneiden können:

    1. Die „Bonzen“, Funktionäre, „besseren“ und „gescheiteren“ Leute, die irgendwie vom derzeitigen System profitieren, um ihre Pfründe fürchten und daher Angst vor Veränderungen haben.
    2. Die Materialisten, die aus Angst (zB vor irgendwelchen negativen Reaktionen aus der EU und damit verbunden) vor einem kleiner Werden des Geldbeutels entgegen ihrer persönlichen Überzeugungen v.d. Bellen statt Hofer gewählt haben.
    3. Die mündigen Bürger/Christen, die der Lügenpropaganda des ORF und der gleichgeschalteten Systemmedien aufgesessen sind und sich mit ihrer Wahl einmal mehr selbst versichert haben, dass sie keine Nazis sind.

    Norbert Hofer hat einige christliche Standpunkte mutig vertreten. Mit ihm haben die Ungeborenen, die Familien und die autochthone Bevölkerung unseres Landes verloren. Gott bewahre das Heilige Land Tirol, Gott schütze Österreich!

  3. Ausgezeichneter KommentatorSensenmann
    26x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Dezember 2016 22:40

    Den Bolschewiken schwillt der Kamm.
    Sie vergessen:
    Wer zuletzt lacht, lacht am Besten! Macht also nur weiter und regiert mal schön gegen 48% "Nazis"!
    Von DER Rolle kommt ihr nicht mehr weg! Und nach DER linken Hetze haben 48% im Feindfeuer gehalten! DAS ist in Wahrheit der Erfolg! Und DIE Wähler bekommen rotzgrün und Schwarzpinkschwul nie mehr zurück!

    53% haben also dafür gestimmt., daß
    Österreich aus Brüssel regiert werden soll,
    die Grenzen offen sein sollen,
    es keine Obergrenze bei der Überfremdung geben soll,
    die Merkel'sche Politik super ist,
    und die Regierung so weitermachen soll wie bisher.
    Natürlich wurde auch dezidiert gegen die direkte Demokratie gestimmt.

    Aber eben von 48% nicht.
    Wenn 53% beschließen, die Kehle zum Schnitt zu bitten, dann muss ich das ja nicht notwendigerweise auch machen.

    Jetzt wird man die Folgen der kommenden Katastrophe wenigstens nicht den pöhsen Rechten anhängen können.
    Und die Katastrophe kommt:
    Ein neuer Schwall an Eindringlingen, offene Grenzen, EU-Diktate und Staatsbankrotte.
    Nicht daß ein Hofer irgendwas davon hätte verhindern können, aber man hätte es ihm letztlich angelastet und die bolschewistische Klerisei hätte JEDE seiner Maßnahmen sowieso untergraben wo es geht.

    Den Spaß bekommen wir bei der nächsten Wahl: Eine veritable Krise, denn daß die FPÖ stärkste Partei sein wird, ist keine Frage. Und dann wird der Bello Kot und Köter zusammentrommeln, um eine rotzgrün-pinkschwulschwarze Regierung zu zimmern.
    Na wie lange DIE leben wird, kann sich jeder ausrechnen.
    Jetzt wird es erst richtig spannend!

    Jetzt schaue ich mir erste Reihe fußfrei an, wie sie an die Wand fahren.
    MEIN Präsident ist der alte unrasierte und demente Kommunist jedenfalls nicht.

  4. Ausgezeichneter KommentatorBrennstein
    26x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Dezember 2016 20:12

    Als Wahlbeisitzer habe ich beobachtet, dass die deutschen Familiennamen, zumindest in Wien, auf den Wählerlisten im Abnehmen begriffen sind, während die der Orientalen und die die der Balkanslawen zunehmen. Das zeigt doch an, in welche Richtung es gehen wird.

  5. Ausgezeichneter KommentatorEl Capitan
    26x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Dezember 2016 19:42

    Vergessen wir nicht, dass die Nationalratswahl um Größenordnungen wichtiger ist als die Bundespräsidentenwahl.

    Übersehen wir auch nicht, dass ein gigantischer Medientsunami gegen Hofer und für van der Bellen gerollt ist und der ORF pro van der Bellen gekämpft hat wie ein Navy Seals-Regiment.

    Übersehen wir auch nicht, dass das ein Pyrrhussieg der verkrusteten sozialdemokratischen Parteien (SPÖ, ÖVP, Grüne, NEOs) war, denn die Welt dreht sich weiter, und ewig kann der ORF gewisse Dinge nicht verschweigen. Die Uhr tickt nach wie vor und langfristig gegen die Krustenparteien.

    Dr. Unterberger hat (wieder einmal) die Fehler richtig erkannt und aufgezählt. Wenn man am Ende bedenkt, welche Medienwalze gegen Hofer angegangen ist, dann ist das Ergebnis für Hofer immer noch respektabel.

    Die FPÖ hat eine Schlacht verloren, aber nicht den Feldzug gegen links.

  6. Ausgezeichneter KommentatorMariahilferin
    23x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Dezember 2016 20:26

    Ich kann beim besten Willen nicht verstehen, warum Menschen, deren IQ den eines Rhesusäffchens übersteigt, nach dem, was Van der Bellen bietet und zuletzt noch im ORF explizit von sich gegeben hat, so einen Präsidenten für ihr Land wollen. Wenn man nur bedenkt, was seit der letzten Wahl los war: Vergewaltigungen bis Mord durch "Schutzsuchende", Terrorattacken im Nachbarland in Zügen, auf der Straße etc., dazu der Obergrenzenhohn dieses Lackaffenkanzlers.

    Sicher gibt es – abgesehen von denen, die den Bellen-Kurs unbedingt wollen (unbegrenzte Zuwanderung, Ende unserer Souveränität etc.), einen gewissen Prozentsatz an Lahmhirnigen, Stumpfen, Realitätsverweigerern und ORF-Bedröhnten (inkludiert die vorher Genannten) ... aber 53 Prozent insgesamt?

    Mein Mann sagt ja öfter, ich hätte ein negatives Menschenbild. Pah! Dann wär ich wohl nicht immer wieder so fassungslos wegen der Dummheit oder Charakterlosigkeit der Leute.

  7. Ausgezeichneter KommentatorLeopold Franz
    22x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Dezember 2016 19:44

    Schade, die Völkerwanderung und die die Werte der Vielfalt und Offenheit werden uns überrollen.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorkremser
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Dezember 2016 23:26

    Den größten Fehler hat die ÖVP mit der offenen Unterstützung VdBs gemacht, denn dieser vertritt mit absoluter Sicherheit, keine ÖVP Wähler, wobei hier die grünen Stadt ÖVP Bobos ausgenommen sind.

  2. Ausgezeichneter KommentatorHerbert Richter
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Dezember 2016 20:27

    Analysen sind nicht das Papier wert auf dem sie stehen.
    Die Masse der Wahlberechtigten ist ganz einfach blöd.
    Solange es gerade für die Tschik und den obligatorischen WE Rausch, inkl. eines "Event" reicht, juckt diese dumbe Masse rein gar nichts.
    Sagt ja auch schon der Begründer der Staatsräson.
    Weitere haben dermassen viel Scheisse im Hirn, daß sie der Mörderbande ihrer eigenen Brut noch Gelder zukommen läßt.
    Und da wollen sie mit Argumenten irgend etwas gewinnen?
    Sogenannte "gebildete Menschen" ergehen sich ja auch selbstverliebt in sinnlosen Diskussionen mit einem weltfremden, erzschwarzen, dessen Partei seit Jahren, von Linken gemeuchelt, am Boden zerstört, darnieder liegt.

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  1. Gennadi (kein Partner)
    08. Dezember 2016 14:03

    Sehen wir es umgekehrt.

    Eine Koalition aus SPÖ + ÖVP + Grünen (und noch linkser davon Stehenden) + NEOS + katholischer und evangelischer Kirche + Islamverbänden erreichte insgesamt nur knapp 54 Prozent der Stimmen.

    Bundespräsident interessiert kaum jemanden.
    Aber diese knapp 54 Prozent sind der Grund, weshalb die sog. Koalition mit allen nur denkbaren Mitteln Neuwahlen verhindern will.

  2. Jens (kein Partner)
    08. Dezember 2016 00:17

    3Eine Zeitenwende kündet sich an. Nur wenige ist es vergönnt so ein epochales Ereignis mitzuerleben. Ob sie allerdings für viele sehr angenehm sein wird, halte ich für zweifelhaft. Ich geben dem herrschenden westlich-liberalen System noch max. 15-20 Jahren. Je offener die Schleusen sind, desto schneller dürfte es gehen. Bello könnte als ein Katalysator für einen Kataklysmus sein, der seine Welt schneller in den Abgrund befördert, als ihm lieb ist. Ich denke auch, daß die Österreicher noch nicht reif sind, für die harten Maßnahmen die notwendig wären, um das Schiff wieder ins sicheres Gewässer zu bringen. Dazu hätte es einer Mehrheit von 60+x für Hofer plus absoluter in NR bedurft. Gruß ausDE

  3. Jens (kein Partner)
    08. Dezember 2016 00:07

    2. In Wirklichkeit monierte sie natürlich nicht die mangelnden Deutschkenntnisse, sondern störte sich wohl wohl generell an deren Anwesenheit. Zugeben wollte sie dies wohl nicht öffentlich, sondern tarnte ihre Aversion gegen Ausländer, indem sie auf die Bildungschancen ihrer Kinder rekurrierte. Die zweite habe ich mir gepackt und gefragt, wie viele eigene Kinder sie habe und als sie zugab keine zu haben, habe ich kurz hingeworfen, daß die Österreicher wohl selbst schuld seien, wenn sie sich wegkindern lassen. Ein Busserl was zum Nachdenken. 47% ist nicht so schlecht, vielleicht sogar besser als ein knapper Sieg. Wir gehen interessanten Zeiten entgegen

  4. Jens (kein Partner)
    07. Dezember 2016 23:59

    Liebe Österreicher, ich habe mir den Artikel und Eure Kommentare durchgelesen. Herr Unterberger hat mit seiner Analyse durchaus das taktisch Entscheidende erkannt. Hauptgrund ist aber die seit Jahrzehnten vorgenommene Charakterwäsche (Weltoffenheit, Zuwanderung als Menschenrecht und anderes Blabla), der besonders die formal gebildeten Kreise ausgesetzt. Diese hat dazu geführt, daß gerade in diesen Kreisen ein gigantische kognitive Dissonanz vorherrscht. Ich hatte vor kurzem die Gelegenheit vor kurzem das Gespräch von 2 jüngeren Damen in einer Wiener Straßenbahn mitzuhören. Eine beschwerte sich lautstark, daß man in den Schulen mit so vielen nicht deutschsprachigen Schülern konfrontiert sei.

  5. astuga (kein Partner)
    07. Dezember 2016 18:37

    Also wenn jemand wegen der Wahlanfechtung von Hofer auf VdB umgeschwenkt ist, dann ist so jemand aber geistig unterbelichtet.
    Eigentlich wahlumündig.

    Es war höchste Zeit, dass die mittlerweile offensichtlichen Unregelmäßigkeiten und Schlampereien (welche auch schon von den Grünen bemängelt wurden) endlich mal Konsequenzen hatten.
    Typisch aber für Öst., dass der dafür verantwortliche hochrangige Beamte (von der SPÖ) nicht zurücktreten musste.

    • astuga (kein Partner)
      07. Dezember 2016 18:41

      Und wäre die Lage andersherum gewesen, hätten natürlich alle vereinigten FPÖ-Gegner ebenfalls eine Wahlwiederholung verlangt.

      Mit wesentlich mehr Eifer und Furor.
      Und unter dem Beifall der Systemmedien.

  6. W.Battlehner (kein Partner)
    07. Dezember 2016 17:17

    Pressefreiheit:
    Man stelle sich vor es wäre das Gerücht aufgetaucht, daß der Großvater von HOFER aktiver Nazi gewesen wäre. Horden von Jounalisten hätten mit Begeisterung zu recherchieren begonnen.
    Ich glaube es war Frau Stenzel die den Verdacht äußerte, der verstorbene Vater von VdB sei als estnischer Nazi mit Kriegsende in das entlegene Kaunertal geflüchtet. Resultat: Kein Medium dachte auch nur im Entferntesten daran, sich womöglich zwecks einer Recherche nach Estland zu bewegen.
    Im 2014 veröffentlichte das deutsche Magazin FOCUS das Resultat einer Umfrage unter Journalisten. 48% der Befragten bekannte sich zum linken Lager.

  7. AppolloniO (kein Partner)
    07. Dezember 2016 11:43

    Zu Punkt 1
    Es ist richtig, dass nichts gefunden wurde was die erste Stichwahl im Ergebnis beeinflusst hätte. Es gibt aber auch niemanden, incl. VfGH, der danach gesucht hätte.
    Und bitte, wenn ein Einzelner, alleine in einem Raum, Wahlkuverts öffnet dann ist das Ergebnis als suspekt aufzuheben. Basta!

  8. Shalom (kein Partner)
    07. Dezember 2016 10:31

    Zu AUs Analyse: 1. Nein, nicht nur die "Formaljuristen"! Wenn nicht einmal mehr eine derartige Wahl korrekt abgeführt werden kann, sollten wir diesen Staat endgültig zusperren!
    2. Wenn ein Kandidat schlichtweg lügt, dann muss dies auch gesagt werden dürfen, Taktik hin, Taktik her!
    3. Emotion hatte Hofer wohl genug gezeigt. Die Anleitung, wie man jedoch Emotion von Schärfe trennt, hat AU nicht gegeben.
    4. Für Trump konnte Hofer nichts, daher irrelevant!
    5. Hofer u. FPÖ waren nicht explizit für den EU-Austritt, sondern u.U. f. eine Volksbefragung!
    6. Für all dies kann Hofer nichts, daher irrelevant!
    Über die Konsequenzen:
    1. Die FPÖ hatte kein Wahlprogramm? Ich kann nur staunen...

    • Shalom (kein Partner)
      07. Dezember 2016 10:35

      Fortsetzung zu den Konsequenzen:
      4. Die FPÖ ist nicht (!) von "einer viel kleineren Partei" besiegt worden, sondern von der österreichweit vereinigten p.c. VdB-Anbetungsliga unter tätigster Unterstützung der "allerchristlichsten" ÖVP!!!
      Und auch dies sollten wir niemals vergessen...

    • Gelegentlicher Leser (kein Partner)
      07. Dezember 2016 10:44

      Wer an Politiker den Anspruch stellt niemals zu "lügen" ist in meinem Augen ein fester Trottel.

      Ich erwarte mir dass sie tricksen - allerdings erfolgreich tricksen.

      Politik ist ein bisschen wie Billard, also ein geiler Sport. Und das Publikum staunt mit aufgerissenem Mund was von Könnern alles eingelocht wird.

  9. Gelegentlicher Leser (kein Partner)
    07. Dezember 2016 10:21

    Die Wahl war entschieden als die Anfechtung eingebracht wurde.

    Die FP hat den "pragmatisch, konsensualen Schlendrian" jahrelang mit ihren Leuten mitgetragen. Die Anzahl der Beisitzer ist hoch genug um in der Bevölkerung meinungsbildend zu wirken.

    Die Burschis werden sich halt überlegt haben ob man nicht einen kalten Verfassungsputsch einfädeln kann, eventuell mit Sympathisanten alles in die Länge ziehen. Eventuell hat man ja Glück und es gibt einen tollen islamistischen Anschlag - eventuell bestellen wir einen.

    Die Burschis haben auch keine Eier mehr - der bestellte Anschlag "is part of the game"

    Ein klassischer Selbstfaller - die FP hat den Zenit überschritten - forget it

    • Gennadi (kein Partner)
      08. Dezember 2016 13:53

      Die Burschis....

      Sind damit die Nazi-Schläger vom Schwarzen Block gemeint? Die, bestückt mit den gefürchteten Springerstiefeln -- und gut bezahlt -- zu jeder "öffentlichen Kundgebung" eingeladen werden?

    • Fritzi (kein Partner)
      08. Dezember 2016 14:30

      Genau Gennadi! Das sind Bellos Stiefeltruppen, die dafür sorgen werden, dass man die letzte, echte, Opposition in diesem Land mundtot macht.
      53% der Östertrottel werden es eh nicht merken, dass gerade die Demokratie demontiert wurde. Die werden sich alle noch wundern.

  10. Herrschende Leere (kein Partner)
    07. Dezember 2016 07:53

    Man sollte trotz der verständlichen Enttäuschung über den nicht eingetretenen Sieg nicht ungerecht werden. Hofer hat gegen eine noch nie dagewesene Kampagne auf allen Kanälen 10 bis 15 Prozent über die FPÖ-Stammwählerschaft hinaus ansprechen können, das ist mehr als wacker. Manche Leute waren, wie ich aus eigener Anschauung weiß, durch die tägliche Mediengehirnwäsche so verunsichert, dass sie auf den kleinsten Fehler Hofers (wie in der letzten TV-Konfrontation) gewartet haben, um den eigentlich ungeliebten VdB wählen zu dürfen. Dass die Migratonsfrage in den Diskussionen kaum angesprochen wurde, liegt an den Moderatoren, nicht an Hofer.

    • Herrschende Leere (kein Partner)
      07. Dezember 2016 08:03

      Dass eine Bemerkung von Nigel Farage, die so vielleicht gar nie gefallen ist, einen Tag vor der Wahl auf allen Kanälen hochgespielt wird, dafür kann Hofer nichts.
      Van der Brüssel wird der meistgehasste Bundespräsident sein, das hat er sich durch sein ausschliessliches Negativcampaigning redlich verdient. Es haben mehr Wähler für Hofer gestimmt als für Van der Brüssel, wenn ich die Wahlmotive richtig interpretiere.
      Und ich würde nicht ausschließen, dass seine Amtszeit so endet wie die zweite Amtszeit Klestils, trotz herrlicher Lunge. Ich wünsche ihm beste Gesundheit und ein langes Leben, aber gut hat der Herr nicht mehr ausgesehen. So viel Hass schlägt auf einen selber zurück.

  11. Knut (kein Partner)
    07. Dezember 2016 07:03

    Viele stellten sich die Frage, ob der Sieg von VDB ein Sieg der Vernunft war. Ich würde sagen jein.

    Der linkslinke Terror bei einem Sieg von Hofer wäre die nächsten Monate bis auch Jahre kaum auszuhalten gewesen. Dem wollten natürlich viele Österreicher entgehen, was irgendwie ja auch verständlich ist. Der durchschnittliche Bürger will seine Ruhe haben und geht Schwierigkeiten lieber aus dem Weg. Man könnte aber dazu auch sagen: Feigheit vor dem "Feind".

    So kann man natürlich keine Änderungen im Land erreichen. Die Linken haben diese Feigheit erkannt und werden bei der nächsten (Nationalrats)Wahl wieder so einen Terror aufführen wie die letzten Wochen und Monate.

    Gute Nacht, Österreich !

    • Gelegentlicher Leser (kein Partner)
      07. Dezember 2016 10:30

      Na - sie sind aber auch in ihrer Propagandablase gefangen

      Für eine Änderung im Land muss man den Arsch hoch kriegen. Eventuell sollte die F für ihr Klientel "wie kriege ich meinen Arsch hoch" Arbeitskreise anbieten.

      Für die Suderanten im Land habe ich nur einen kalten, harten Blick über.

      Wer sudert wird - zurecht - gepudert! Von links, rechts, oben, unten, vorne und unten.

  12. Anmerkung (kein Partner)
    07. Dezember 2016 06:07

    Weil diese Anmerkung den Umfang mehrerer Nachrichten beansprucht: Bitte um Entschuldigung!

    Wenn nach der Niederlage in der Bundespräsidentenwahl die FPÖ künftig eine Zusammenarbeit mit der SPÖ bevorzugt, dann sollte sie das direkt sagen und nicht auf dem lächerlichen Umweg damit daherkommen, dass sie der ÖVP die Verantwortung für den selbst verursachten Misserfolg zuzuschieben versucht. Weder Herr Mitterlehner noch sonst jemand in dessen Partei, ja nicht einmal gewisse Schickeria-Muppets, sind daran schuld, sondern das geht voll auf die Kappe der FPÖ.

    Weitestgehend dürfen nämlich das "Verdienst" dieser Niederlage jene Burschenschaften, unter deren Einfluss die FPÖ nach wie vor steht, für

    • Anmerkung (kein Partner)
      07. Dezember 2016 06:08

      sich in Anspruch nehmen. Deren verengte Weltsicht bewirkt auch eine völlig unnötige Einseitigkeit der Partei. Wobei hier gleich klarzustellen ist, dass eine unverengte Weltsicht keineswegs mit einer Anbiederung an die gegenwärtige linke Übermacht in der "westlichen Wertegemeinschaft" und deren "Mainstream" - dem ja auch der Großteil der heutigen ÖVP-Spitze zugetan ist - verwechselt werden darf.

      Diese Burschenschaften nehmen nicht nur auf die Parteilinie übermäßig großen Einfluss, sondern deren Repräsentanten in der Partei sind jetzt nach der Niederlage auch am lautesten bemüht, die Ursache von der Partei wegzuschieben und irgendwelche Außenstehende für das eigene Versagen verantwortlich zu

    • Anmerkung (kein Partner)
      07. Dezember 2016 06:09

      machen. Gerade dies aber ist eine Art Schuldeinbekenntnis, weil wohl viele von ihnen selbst begriffen haben, dass sie der Partei für den Wahlkampf eine völlig falsche Linie vorgegeben haben. Umso lauter suchen sie jetzt Zuflucht bei einem "Haltet den Dieb!"-Geschrei.

      Wären die Burschenschaften nicht der Papiertiger, der sie in Wirklichkeit schon lange sind, sondern tatsächlich das, was zu sein sie sich offenbar mehrheitlich selbst einbilden, dann hätten sie zum Beispiel in Deutschland längst den Aufstand wagen müssen, um Merkel aus dem Amt zu jagen. Es ist Teil ihrer maßlosen Selbstüberschätzung, dass immer noch viele Burschenschafter auch in Österreich sich überdies einbilden, "in Treue

    • Anmerkung (kein Partner)
      07. Dezember 2016 06:10

      fest" zu Deutschland stehen zu wollen, egal, wie verkommen der deutsche Haufen inzwischen dasteht. Statt an überholten Positionen festzuhalten, hätten die Burschenschaften in Österreich schon längst eine Neuausrichtung vornehmen müssen. Das haben sie aber nicht getan, obwohl in dieser Richtung - von Burschenschaftermarotten bis "Buberlpartie" - aufgrund seiner entsprechenden Voreingenommenheit einst auch Haider schon seine größten Fehler gemacht hatte.

      In Wirklichkeit sind die Burschenschaften ein Trachtenverein wie viele andere auch. Trachtenvereine haben üblicherweise keinen Einfluss auf die Politik, in der FPÖ aber verhält es sich leider genau umgekehrt: Ein solcher Verein kann über

    • Anmerkung (kein Partner)
      07. Dezember 2016 06:12

      weite Strecken bestimmen, was die Partei zu tun hat. Das ist genauso schädlich wie etwa das Anlegen agrarischer Monokulturen. Die Schlagseite in eine bestimmte Richtung war auch zumeist schuld an den Zerwürfnissen in der FPÖ - bis hin zu "Knittelfeld" -, und diese Schlagseite ist jetzt einmal mehr zur Hauptursache dafür geworden, dass die FPÖ die Bundespräsidentenwahl verloren hat. Geschehen ist das in einer Zeit von "Brexit" und Trump-Wahl, also unter den allerbesten Voraussetzungen! Gar nicht davon zu reden, dass die Ausgangslage noch zusätzlich begünstigt wurde durch die sich schon vorher abzeichnende Abstimmungsniederlage des italienischen Regierungschefs Renzi am selben Tag.

    • Anmerkung (kein Partner)
      07. Dezember 2016 06:14

      Der Einfluss der Burschenschaften auf die FPÖ bringt es auch mit sich, dass diese Partei oft nicht als sozusagen rein österreichische Partei wahrgenommen wird. Das zeigte sich auch groteskerweise sogar in der letzten Wahl, obwohl da, bei seiner Merkel-Verehrung auch für alle unübersehbar, eindeutig Van der Bellen der Kandidat Deutschlands - und von dessen verlängertem europäischen Arm, also Brüssel - war.

      Auch deshalb wäre es in diesem Wahlkampf am wichtigsten gewesen - wurde es aber von der FPÖ beinahe durchgängig verabsäumt -, diese Orientierung des Gegenkandidaten unübersehbar in den Vordergrund zu stellen. Dies nicht getan zu haben, ist der Kardinal- und Kapitalfehler der FPÖ im Zuge

    • Anmerkung (kein Partner)
      07. Dezember 2016 06:20

      dieser Wahl gewesen. Primär schuld daran waren offensichtlich jene Burschenschafter, die sich wegen einer tief verwurzelten "Beißhemmung" nicht zu einer radikalen Absage an Deutschland durchringen können.

      Oje, leider ist die vollständige Anmerkung doppelt so lang. Das sprengt hier doch jeden Rahmen, sodass die Fortsetzung unterbleiben muss.

      Daher sei hier abgebrochen, noch einmal mit der Bitte um Entschuldigung.

    • Die Wende (kein Partner)
      07. Dezember 2016 11:02

      Vielleicht sollte man sich auch der österr. Kath. Korporationsverbände besinnen…

      - Der Österr. Cartellverband (ÖCV) mit 48 Mitgliedsbünden.
      - Der Kartellverband kath. nichtfarbentragender akad. Vereinigungen Österr. (ÖKV) mit 8 Mitgliedsbünden.
      - Der Akad. Bund Kath.-Österr. Landsmannschaften (KÖL) mit 11 Mitgliedsbünden (teilweise Schülerverbindungen).
      - Der Ring Kath. Akad. Burschenschaften in Österr. mit 5 Mitgliedsbünden.
      - Der Mittelschüler-Kartell-Verband (MKV) sammelt die kath. Studentenverbindungen in Österr. (Mittelschülerverbindungen).

      Unter deren Mitgliedern werden die meisten ÖVP-Spitzenpositionen vergeben!
      Heil Euch!

  13. Gennadi (kein Partner)
    06. Dezember 2016 21:14

    A.U. irrte: Die Stichwahl wurde wegen grober Unregelmäßigkeiten aufgehoben.
    Wahlbetrug und -manipulation waren von Böhmdorfer gar nicht vorgebracht und vom VfGH nicht berücksichtigt worden. Sonst hätte das Wahlkartensystem -
    besonders in Wien wurden Wahlkarten en bloc bestellt und abgegeben -
    überhaupt gekippt werden müssen. Da ging es um Stimmen im sechsstelligen Bereich.

  14. Gennadi (kein Partner)
    06. Dezember 2016 21:08

    A.U. vergaß einen siebenten, wahlentscheidenden Grund:

    Die zu hunderttausenden in den letzten Jahren Eingebürgerten stimmten zu 100% für vdB.
    Warum?
    Wie schon bei den letzten verschiedenen Wahlen auch diesmal das zündende Argument. Das die Eingebürgerten in jeder "Moschee", in jedem Vereinslokal aufgedrückt bekamen:
    Wenn Hofer/die FPÖ gewinnt, verliert ihr eure Staatsbürgerschaft.
    Sehr viele solche Wähler bestätigten das.

    Und, da die Eingebürgerten hauptsächlich in den Städten wohnen, gewann dort vdB die nötigen Stimmen.

    • Gelegentlicher Leser (kein Partner)
      07. Dezember 2016 10:38

      "stimmten zu 100% für vdB"

      BMW-Türken falls sie wählen, wählen stark mehrheitlich F da sie keinen Bock haben sich von Syrern und Afgahnen wirtschaftlich unter Druck setzen zu lassen...

      Wer an 100% Prozent "Teilgruppen" glaubt ist einfach nur sehr dooooooooooooooof, sorry.

    • Gennadi (kein Partner)
      07. Dezember 2016 15:21

      Insider-Erhebungen und -Umfragen ergaben das oben Gesagte. Die Wahlempfehlungen von AKP, PKK, Muslimbrüdern & Co. waren eindeutig und in allen Medien.

      Das freundliche dooooooooooooooof gebe ich ohne sorry gern zurück.
      Besonders wenn man weiß, wer da so "gelegentlich liest".

  15. fewe (kein Partner)
    06. Dezember 2016 20:39

    Zur Wahlanfechtung, jedenfalls habe ich das so verstanden:

    Grundsätzlich ist der Nachweis einer Fälschung nicht nachweisbar. Es wurde also nicht gesagt, dass keine Fälschung festgestellt wurde, sondern es wurde gesagt, dass ein Fälschung - so sie passieren würde - nicht nachweisbar wäre.

    Damit Fälschungen nicht passieren können, müssen die gesetzlichen Vorgaben für den Ablauf der Wahl strikt eingehalten werden.

    Deswegen war die Wahl für ungültig zu erklären. Ich kann das nachvollziehen, dass das korrekt war.

    Abgesehen von Sammelbestellungen und -ausfüllungen sehe ich übrigens bei der Briefwahl eine Fälschungsmöglichkeit in großem Stil am Postweg. Die Kontrolle beginnt ja erst nachher.

    • Herzogberg (kein Partner)
      06. Dezember 2016 21:18

      Daß sogar der Verfassungsgerichtshof eine Fälschung für möglich hält, geht aus den Seiten 5 bis 7 seines Urteils hervor. Da beschäftigt er sich mit dem Bezirk Villach Stadt und bemerkt (Zitat mit Auslassungen): "Gerade dieser eklatante Unterschied zwischen dem Wahlergebnis im Vergleich zu den Wahlkarten erweckt bei objektiver Betrachtung erhebliche Zweifel an der Richtigkeit und Korrektheit des ermittelten Ergebnisses der Wahlkartenauszählung für den Stimmbezirk Villach Stadt."

    • fewe (kein Partner)
      06. Dezember 2016 22:43

      @Herzogberg: Richtig, jetzt erinnere ich mich wieder. Da hat die Propaganda auch bei mir gewirkt.

      Bei der Wahl in Wien 2010 hatten die Grünen übrigens der SPÖ konkret Wahlfälschung vorgeworfen - Wahlen in Moscheen, eigenartige Vorgänge in Altersheimen etc. Danach bekamen die Grünen den Vizebürgermeister-Posten - und haben ihn auch seither fix - und die Vorwürfe waren zufällig vom Tisch.

      Ich halte die Briefwahl für zu sehr unsicher.

      Es ist auch eine österreichische Besonderheit, dass SPÖ und Grüne bei Briefwahl deutlich besser abschneiden als in Wahllokalen. Normalerweise soll da weltweit - wo es Briefwahl alternativ gibt - das Ergebnis ähnlich sein wie in den Wahllokalen.

  16. Herbert Richter (kein Partner)
    06. Dezember 2016 20:27

    Analysen sind nicht das Papier wert auf dem sie stehen.
    Die Masse der Wahlberechtigten ist ganz einfach blöd.
    Solange es gerade für die Tschik und den obligatorischen WE Rausch, inkl. eines "Event" reicht, juckt diese dumbe Masse rein gar nichts.
    Sagt ja auch schon der Begründer der Staatsräson.
    Weitere haben dermassen viel Scheisse im Hirn, daß sie der Mörderbande ihrer eigenen Brut noch Gelder zukommen läßt.
    Und da wollen sie mit Argumenten irgend etwas gewinnen?
    Sogenannte "gebildete Menschen" ergehen sich ja auch selbstverliebt in sinnlosen Diskussionen mit einem weltfremden, erzschwarzen, dessen Partei seit Jahren, von Linken gemeuchelt, am Boden zerstört, darnieder liegt.

  17. kamamur (kein Partner)
    06. Dezember 2016 20:24

    Wenn ich auch an der punktuellen Ausführung vom BlogBetreiber an der Vorgehensweise von Hofer nicht wirklich etwas auszusetzen habe, habe ich zumindest noch einen siebten, für mich klaren Grund für das Scheitern gefunden:
    - sollten die (mittlerweile weichgespülten, wohlstandsgenährten, fern von lebensbedrohenden Problemen geformten) Menschen nicht in der Lage sein, härter vorgetragene Argumente in einem Streitgespräch seelisch zu verkraften, wäre es ratsam, diese zumindest als Vorbereitung für Kommendes zu sehen. VdB wird mit seinem Anhang dafür sorgen, dass auch der gutmenschlichste Sozial- und Verständnisromantiker unsanft aufwachen wird (sofern man nicht gänzlich blind und vernagelt ist.

  18. bürgerIn (kein Partner)
    06. Dezember 2016 20:01

    "unseren hass könnt' ihr haben", skandierten die linx-grünen kader bei vergangenen demos. wirklich herr van der bellen? diesen blumenstrauß an grün-blüten überreichen sie der mitte? wann gibt es eine deutliche distanzierung davon? wann? erst dann glaube ich ihren wortkaskaden.

  19. Rau
    06. Dezember 2016 14:46

    Niederösterreich gestern noch blau eingefärbt heute alles Gelb nach Auszählung der Briefchen?!

    • Wertkonservativer
      06. Dezember 2016 15:04

      @ Rau,

      ja, ob Sie's nun glauben oder auch nicht!

      It's reality!

    • Rau
      06. Dezember 2016 16:38

      Ich bereue das posting bereits

    • Alfred Marenberg (kein Partner)
      06. Dezember 2016 20:14

      @ "Wert"-Konservativer

      Sie behaupten, ein Sudeten-Deutscher zu sein? Und unterstüzen VdB? Wenn das wirklich wahr ist, schäme ich mich auch einer zu sein....

    • Wertkonservativer
      07. Dezember 2016 11:07

      Alfred Marenberg (kein Partner):

      warum soll bzw. darf ein Sudetendeutscher kein VdB-Unterstützer sein?
      Verstehe ich wirklich nicht!
      Er und seine Familie musste aus der Heimat fliehen (übrigens vor den Russen)!
      Meine Familie und somit auch ich (damals 13 Jahre) wurde von den Tschechen mit insgesamt 40 kg Gepäck brutal 1946 ausgesiedelt, und fand dann hier im schönen Österreich eine neue Heimat!
      Ähnliche Biographien!!
      Schämen Sie sich wegen mir bitte ja nicht, auch ein Sudetendeutscher zu sein!
      Mögen unsere Auffassungen hinsichtlich der letzten Wahl auch differieren:
      unsere Familien haben - wie auch die von AvB - ihre Heimat verloren!
      Dieses Schicksal sollte uns einen, nicht trennen!

    • Alfred Marenberg (kein Partner)
      07. Dezember 2016 19:12

      Dieses Schicksal KÖNNTE uns EINEN, wenn, ja wenn - die Verhaltensweise von VdB adäquat wäre. Ist sie es, wenn unser Herr Bundespräsident nicht einer Partei angehören würde, die vor gar nicht allzu langer Zeit u.v.a. die bemerkenswerte These vertreten hätte: "Nimm dein Flaggerl für das Gaggerl"? Da meine Familie nicht erst seit 1945 österreichisch denkt, sondern schon "einige" Zeit vorher, stört mich - und nicht nur mich - wenn ein Dahergelaufener, der, statt dankbar zu sein, HIER leben zu dürfen, von all dem "nichts" weiß und "subtil" die "Heimat" ganz plötzlich erkennt. Das, noch dazu als "Universitäts Professor"! Man sollte nun glauben, dass ein solcher Titel, sofern er in herkömmlicher Weise erworben wurde, sich von selbst verbietet unter solchen Aspekten für ein derartiges Amt anzutreten. Das ist halt MEINE Meinung als Sudeten-Deutscher!

  20. Stein
    05. Dezember 2016 21:40

    Viele Wahl-Analysen werden veröffentlicht die genau bekanntgeben wen Frauen, Männer, Akademiker, Maturanten, Angestellte, Arbeiter ... mehrheitlich wählten.

    Wen aber wählten die vielen bereits eingebürgerten Moslems mehrheitlich ?
    Wieviele jungen moslemischen Neu-Wähler gab es seit der letzten Wahl?
    Wieviele wählten den grünen -pardon- unabhängigen BP-Kandidaten? Alle ?
    Und wieviele dieser Wähler gedenkt man noch einzubürgern?

    Werden die statistischen Zahlen zusammenpassen - zB 75 % der Van der Bellen - Wähler sind -angeblich- Maturanten und 85 % der Hofer-Wähler Arbeiter - mit der durchschnittlichen Bildung der moslemischen Wähler und deren Wahlverhalten ?

    Diese politisch-unkorrekten Fragen werden in Statistiken nicht behandelt und werden schon gar nicht veröffentlicht. Warum wohl nicht?

  21. Politicus1
    05. Dezember 2016 20:50

    Die Kirche im Dorf lassen!
    Da wird jetzt von links und rechts herumdiskutiert, was ist für Hofer falsch gelaufen.

    Warum nicht einfach zur Kenntnis nehmen, dass in Österreich 46% der Wähler Herrn Hofer wollten und damit natürlich auch zumindest ein Gutteil des FPÖ-Programms akzeptierten. Nicht mehr und nicht weniger.
    Es ist müßig Kaffeesud zu lesen, warum es nicht 47, 49 oder 50,1% geworden sind.
    Es sind halt nur 46% - basta (sagt Renzi); Flasche leer ich habe fertig (sagt Trapattoni)

  22. Waltraut Kupf
    05. Dezember 2016 19:01

    A.U.s Analyse ist beizupflichten, allerdings nicht ganz uneingeschränkt. Ergänzt werden könnte, daß gezielt seitens der Medien kolportiert wurde, Hofer sei leicht im Vorteil. Das veranlaßte die vdB-Anhänger zu verstärkter Mobilisierung, während bedauerlicherweise offenbar einige Hofer-Anhänger leichtsinnig wurden und der Wahl anscheinend fernblieben.

    Das mag allerdings auch damit zusammenhängen, daß Hofers Kurs zuletzt nicht ganz konsistent war und er einige bisherige Sympathisanten verprellt haben könnte. Hier rächt sich einmal mehr die von manchen Leuten als paradox betrachtete national-liberale Haltung. Beides ist unvereinbar. Was ins Jahr 1848 paßte, ist heute ein Anachronismus. Liberalismus ist der zivilisiertere Bruder der Anarchie, wie irgendein gescheiter Mensch (möglicherweise war es Nenning) gesehen hat. Es bedeutet praktisch „tu, was du willst“, was sich als gesellschaftlich anerkanntes Prinzip bis in die Werbung hineinzieht und nach Meinung von Puristen ein satanistisches ist. Da das natürlich nur dann funktioniert, wenn man selbst tut was man will, den anderen aber umso mehr einschränkt (und wir sehen die Früchte dieser Einstellung bereits deutlich), ist das mehr als fragwürdig.

    In der heutigen Konnotation ist Liberalismus gleichbedeutend mit den angeblichen Segnungen der EU, in der unter dem Deckmantel von Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit sowie Toleranz, Humanität etc. das diametrale Gegenteil der so bezeichneten westlichen Werte herrscht, insbesondere der unausgesprochene, aber unübersehbare Kampf gegen die christliche Religion, die Schwächung durch Multikultur und die Dezimierung der angestammten Bevölkerung durch Abtreibung, der irgendwann auch die Euthanasie der Alten und der Behinderten folgen wird. Dazu kommt als Folge des Freihandels und der Niederlassungsfreiheit krasses Sozialdumping und Arbeitslosigkeit.

    Hofer hat den Spagat zwischen EU-Kritik und EU-Befürwortung nicht ganz geschafft, und er ist auch nicht zu schaffen. Wenn Hofer sich auf die Gründerväter der EU berief, so mußte eigentlich klar sein, daß diese die oben genannten vorgeblichen Werte bzw. Ziele bereits im Auge hatten.

    Ich habe Hofer gewählt, finde ihn auch durchaus sympathisch und würde ihn wieder wählen, es hat mich aber eine vielleicht als Nebensächlichkeit zu betrachtende Äußerung doch sehr gestört, nämlich seine Meinung, man solle das Hitlerhaus in Braunau abreißen. Er fürchtete offenbar, bei einer anderslautenden Aussage in noch höherem Maß als Nazi eingestuft zu werden. Der Kultursprecher Rosenkranz war da mit Recht anderer Meinung, nämlich daß das Haus nichts dafür könne und überdies als hübsches Biedermeierhaus unter Denkmalschutz stehe. Bilderstürmerei halte ich für Geschichtsleugnung und für schlicht und einfach dumm. Das Stalin-Geburtshaus kann jedenfalls von Touristen besichtigt werden.

    Ich müßte lügen, wenn ich behaupten wollte, daß ich van der Bellen alles Gute wünsche. Ich wünsche vielmehr seinen Nicht-Wählern viel Glück, daß der vorgeblich für alle Österreicher fungierende neue Bundespräsident nicht allzuviel Schaden anrichten kann, bevor die Sache irreparabel wird.

    • Undine
      05. Dezember 2016 19:26

      @Waltraut Kupf

      Wieder einmal mehr meine absolute Zustimmung!***************+!

      Weil Sie Hitlers Geburtshaus erwähnen: auch da bin ich ganz Ihrer Meinung! Der Mann ist halt nun einmal geboren worden, ob es jemandem paßt oder nicht und zwar in Braunau! Das Haus abreißen zu wollen ist infantil zur höchsten Potenz. Es ist so ein schönes, gediegenes Haus, das sich wunderbar in die Umgebung einfügt---das kann man doch nicht abreißen und so tun, als habe sich die Stelle der Geburt Hitlers in Luft aufgelöst. Mein Gott, wie beschränkt muß jemand sein, der glaubt, damit selber in die Geschichte eingehen zu können! Die Welt ist voller solcher dummen G'schaft'lhuber!

    • Undine
      05. Dezember 2016 20:09

      Sollte dieses stattliche Haus wirklich abgerissen werden, wäre das eine Schande für Braunau und die paar Anhänger, die sich nach Braunau verirren, werden halt dann an der Stelle stehen und sagen: Hier stand Hitlers Geburtshaus. Ein Abriß des Hauses kann nichts mehr dran ändern, daß H. dort zur Welt gekommen ist. Die damnatio memoriae war immer schon dumm, auch bei den alten Römern! ;-)

    • glockenblumen
      05. Dezember 2016 20:24

      @ Waltraud Kupf
      ************************************************

    • Brigitte Imb
      05. Dezember 2016 20:29

      Einerseits die Wohnungsnot, andererseits spielt es keine Rolle ein Haus abzureißen und auch den Denkmalschutz - der sich keinesfalls auf Hitler bezieht - auszuschalten.

      Die Oberösterreicher mögen mich bitte aufklären falls ich falsch liege, aber ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, daß es sehr viele Touristen nach Braunau zieht und schcon gar nicht wegen dem Geburtshaus.
      Hier wird nur hochgehalten was völlig egal ist. Niemals vergessen....wird bei jeder Kleinigkeit aufgewärmt.

    • Brigitte Imb
      05. Dezember 2016 20:32

      Nachsatz: Zu lesen stand, das Haus soll nicht abgerissen werden, sondern umfunktioniert. Vorher Enteignung.

      Womit polarisiert die Politik mehr, einfach Wohnungen zu belassen und keine H. Tafel anbringen, od. "umfunktionieren" und deutlich machen was denn das für ein phöses Haus ist?

      Alles Verlogenheit zum Quarat, sieben mal gequirlt.

    • Brigitte Imb
      05. Dezember 2016 20:36

      Noch was ;-)

      Aufpassen meine Damen, sonst wird ev. noch die Verdächtigung ausgesprochen wir wären Enkel, od. Töchter von Eva Braun......
      Das DÖW ist immer und überall.

      :-)))))

    • Undine
      05. Dezember 2016 23:11

      @Brigitte Imb

      Ich hoffe, es ist weder antisemitisch, noch rassistisch, wenn ich behaupte: BRAUNAU ist eine ganz besonders schöne Stadt, ein Juwel, begünstigt durch die traumhafte Lage am schönen Inn, mit prachtvollen Bürgerhäusern nicht nur am wunderschönen Stadtplatz, sondern auch in allen Nebengassen---ein Ausflug in diese Traumstadt am Inn lohnt sich wirklich!
      Und dann kann man auch noch der ebenso wunderschönen Barock-Stadt Schärding einen Besuch abstatten!

    • fewe (kein Partner)
      06. Dezember 2016 22:35

      Zum Haus in Braunau: Das skurrile an der Geschichte ist ja, dass das Haus in dem die Familie gewohnt hatte ein Hinterhaus ist, das längst nicht mehr steht. In dem Haus um das es jetzt geht, hatten die nie gewohnt.

      Wenn man ein anderes Haus hinstellt, dann hat das genausoviel mit Hitler zu tun; es ist dann ja noch immer die selbe Adresse.

  23. Undine
    05. Dezember 2016 18:59

    Vergessen wir nicht, daß HOFER, obwohl er ausschließlich von EINER Partei, also den Freiheitlichen unterstützt worden ist, 47 % der Wählerstimmen bekommen hat, während VdB TROTZ der Unterstützung von VIER (!!!!) Parteien, dem ORF und zahllosen schwatzhaften Lemuren unter den abgetakelten Altpolitikern, massenhaft Staatskünstlern und den diversen linxlinken Krawalltruppen gerade einmal 6 % mehr Stimmen einstreifen konnte!

    Die 47% Stimmen für HOFER bringen ihn zwar nicht in die Hofburg, aber er hat MORALISCH einen wesentlich größeren SIEG eingefahren als der linxlinke tattrige VdB mit seinem riesigen Aufwand an lautstarken Wahlhelfern, der es trotzdem NUR auf 6 % mehr Stimmen gebracht hat. Stolz braucht er auf diesen geschenkten Sieg beileibe nicht zu sein!

    • haro
      05. Dezember 2016 20:01

      Es ist anzunehmen, dass ein Großteil der Hofer-Wähler bei den nächsten Nationalratswahlen FPÖ wählen wird.

      Ein gemeinsames partei-übergreifendes "FPÖ-Verhinderungsprogramm" (wie das gemeinsame "Hoferverhinderungsprogramm") wird wohl einer der anderen Parteien den Untergang oder das Verschwinden in die Bedeutungslosigkeit bescheren.

    • Undine
      05. Dezember 2016 21:15

      @haro

      Hoffentlich haben Sie recht!

      Die VIER Parteien, die GEMEINSAM VdB unterstützt haben, sind noch dazu VERLIERER-Parteien---alle vier am absteigenden Ast!

    • Waltraut Kupf
      06. Dezember 2016 12:40

      Ich bin auf den (vielleicht abwegigen) Gedanken gekommen, daß die Bürgermeister der vielen "umgedrehten" Gemeinden eventuell von vdBs geldkräftigen Unterstützern gewisse Impulse bekommen haben könnten. Zwar hat Hofer ein paar Fehler gemacht, die erklären aber nicht das Ausmaß der wundersamen Zugewinne seines Mitbewerbers.

    • Undine
      06. Dezember 2016 12:52

      @Waltraut Kupf

      So abwegig finde ich den Gedanken nicht---im Gegenteil!

    • Wertkonservativer
      06. Dezember 2016 15:18

      Sehr geehrte Damen @ Undine und @ Waltraud Kupf:

      bei allem Verständnis für Ihre Enttäuschung, doch da, glaube ich, verirren Sie sich in gewisse Abwegigkeiten; zu glauben, honorige Bürgermeister ließen sich von einem der Wahlwerber (könnte ja auch der Andere sein) kaufen, um dann eine flockige Unterstützungserklärung zu verbreiten, ist schon ein wenig skurril!
      Nochmals meine Meinung:
      Herr Hofer ist - neben Herrn Kickl - zum Großteil selbst schuld an seinem Misserfolg!

      Bitte nicht schießen, ich möchte noch ein Weilchen auf der Erde wandeln!!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Waltraut Kupf
      06. Dezember 2016 17:48

      @Wertkonservativer:
      Wie erklären Sie sonst den auffallenden Sinneswandel der "honorigen" Bürgermeister? Es hat schon genug vermeintlich honorige Leute gegeben, deren Stimmverhalten bzw. die Beeinflussung anderer Leute auf die bekannte Art herbeigeführt wurde. Ich denke da z.B. an Strasser (der zwar kein Bürgermeister war, aber das Schema ist das gleiche). Vor allem ist der Unterschied zwischen vorher und nachher doch etwas größer als er vielleicht zu erwarten gewesen wäre. Aber was soll´s, der Nachweis würde höchstens durch Zufall zu erbringen sein.

  24. Politicus1
    05. Dezember 2016 17:05

    Die Muppets in der Balkonloge haben Zuwachs bekommen:
    http://orf.at/stories/2369784/
    "Neuwahlen des Nationalrates sind nach Ansicht des Altbundespräsidenten mit der Wahl Van der Bellens zum Bundespräsidenten „ganz bestimmt nicht näher gerückt“. Diese Wahl sei „kein Impuls für frühere Wahlen“.

  25. Nestor 1937
    05. Dezember 2016 16:55

    Es darf also in Österreich weiterhin fortgewurstelt werden!

    Die beiden innerlich hohlen und zerrissenen Regierungsparteien dürfen weiterhin die Dinge laufen lassen - anstatt zu regieren. Sie haben nicht mehr den Mut und die Kraft zu neuen Anfängen oder gar zu vorzeitigen Neuwahlen.

    Es regieren somit wie vor den Wahlen die gesteuerten Medien und die geschürte Angst vor dem Unmut des Auslandes - wie zu Zeiten Waldheims und Schüssels..,.

  26. WFL
    05. Dezember 2016 14:22

    Eine ausgezeichnete Analyse, ich sehe nur einen Punkt anders:
    Schwarz-Blau ist seit gestern tot. Mausetot.
    Selbst wenn Strache und/oder Hofer bei der nächsten NR-Wahl den ersten Platz erreichen (was ich bezweifle), wird das nicht viel bedeuten:
    Vdb kann es sich nach dem gestrigen Wahlergebnis locker leisten, den historischen Rahmen zu durchbrechen und nicht den Erst-, sondern den Zweitplatzierten (= Kern) - mit Hinweis auf den sonst zu erwartenden sh....storm aus ganz Europa - mit der Regierungsbildung zu beauftragen.
    Das wochenlange mediale Jubelgeschrei im In- und Ausland wird ihm sicher sein.
    Und die Schwarz-Blau-Fans in der ÖVP werden sehr schnell sehr ruhig werden.
    Da sich Rot-Grün-Neos nicht ausgehen wird, wird die ÖVP froh sein müssen,
    in einer Rot-Grün-Schwarz-Regierung "unterzukommen".

    Die SPÖ hat jedenfalls gestern neuerlich ihre totale Macht für viele Jahre
    zementiert.
    Keine schönen Aussichten......

    • Rau
      05. Dezember 2016 14:49

      Nein, Schwarz Blau ist nicht mausetot - allerdings wir die ÖVP ordentlich in die Gänge kommen müssen, ansonsten ist sie tot. Es gibt ja auch noch den Landesfürsten von Niederösterreich, der wahrscheinlich seine absolute halten will.

    • Brigitte Imb
      05. Dezember 2016 17:22

      Will der LFürst nicht einmal in Pension gehen?

  27. do ut des
    05. Dezember 2016 14:07

    Beim ersten Wahlgang habe ich keinen der beiden Kandidaten (Hofer, Van der Bellen) gewählt. Sowohl beim später aufgehobenen, als auch beim Wahlgang am 4. Dezember 2016 ergab sich dann leider das Problem, daß nicht einmal ein mir wählbar erscheinender Kandidat in die Stichwahl gekommen war. Das vorläufige Endergebnis ohne Briefwahlstimmen zeigt, daß von den abgegebenen 4.131.798 Stimmen 140.348, d.s 3,4% ungültig sind. Vermutlich haben diese 3,4% Personen von ihrem Wahlrecht ungültig Gebrauch gemacht - obwohl sie nicht zu blöd, ihren Stimmzettel auszufüllen sind. Ich behaupte, dies sind jene Personen, die bewußt ungültig gewählt haben, sonst hätten sie ja einfach durch fernbeleiben bei der Wahl (Wahlberechtigte: 6.399.572, Abgegebene Stimmen: 4.131.798) sich den 35,4% Nichtwählern anschließen können, was zusätzlich auch bequemer gewesen wäre. Interessant: - Der alles entscheidende Stimmenunterschied zwischen Van der Bellen und Hofer beträgt ebenfalls 3,4% der abgegebenen Stimmen.
    Somit gibt es in Österreich denkende und verantwortungsbewußte Nicht-Wähler, denen die derzeitigen politischen Parteien leider keinen Grund zur Zustimmung bieten. - Die als Hinweis primär an die ehemals „staatstragenden Parteien“.
    Mindestens 140.348, d.s 3,4% der Wähler warten auf Besserung!

    • Brigitte Imb
      05. Dezember 2016 17:30

      Ich bitt´ Sie, Nichtwähler und Ungültigwähler sind den Politikern nicht einmal eine Randnotiz wert und desweiteren, wie sollten Politiker erkennen, daß auch nur irgendjemand Besserung erwartet, wo sie, die "Eliten", ohnehin ihr bestes zum besten geben.

      Mittlerweile lautet das politische Motto nur gewinnen, egal zu welchem Preis. Einmal geht´s noch....

  28. Politicus1
    05. Dezember 2016 13:47

    Jetzt, da der Offene Grenzen Befürworter gewählt ist liest man in den vereinten Meinungsmachern wieder solche Meldungen:
    "Zu einer Messerstecherei ist es am Sonntag in einer Asylwerber-Unterkunft in der Oststeiermark gekommen. Mehrere Bewohner waren wegen einer beim Kochen ausgefallenen Stromsicherung in Streit geraten. Plötzlich griff ein 29-Jähriger zu einem Messer und stach auf einen 18-Jährigen ein. Das Opfer wurde schwer verletzt, ist aber laut Polizei nicht in Lebensgefahr."

    "Erneut ist es zu einer Sexattacke in einem Zug gekommen: Zwei Afghanen belästigten in der Nacht auf Sonntag in einem Regionalzug zwischen Graz und Bruck an der Mur eine 29- jährige Frau sexuell und stießen sie zu Boden. Der 15- und der 17- Jährige wurden am Bahnhof Pernegg festgenommen."

    "Die 19-jährige Studentin Maria L. fuhr in der Nacht auf den 16. Oktober mit ihrem Fahrrad von einer Mediziner-Party zu ihrer Wohnung in Freiburg. Dort kam sie nie an, ihre Leiche wurde am Morgen in der Dreisam gefunden. Die Frau war vergewaltigt und ermordet worden... Ein einzelnes Haar, das in der Nähe der Leiche gefunden wurde, führte auf die Spur eines erst 17 Jahre alten Tatverdächtigen. Der minderjährige unbegleitete Flüchtling war 2015 aus Afghanistan nach Deutschland eingereist, er wurde in Untersuchungshaft genommen."

    Und auch unser ORF-Meinungsmacher kommt jetzt am Tag nach der Wahl aus der Deckung:
    "ORF- Chef Alexander Wrabetz wird Mitte Dezember im Stiftungsrat eine "Valorisierung" des Programmentgelts um 7,7 Prozent beantragen. Für die Gebührenzahler bedeute die Anhebung 1,25 Euro mehr Teilnehmerentgelt "pro Monat und Haushalt" - also 15 Euro pro Jahr."

    • Undine
      05. Dezember 2016 14:07

      @Politicus1

      ******************!

      Ja, der ORF ist als Manipulator die Nummer 1! Ob etwas gemeldet wird oder nicht hängt ausschließlich davon ab, ob es für die ROTEN / GRÜNEN nützlich oder schädlich ist---und für diesen Betrug ZAHLEN wir auch noch deftig!

    • franz-josef
      05. Dezember 2016 21:41

      Deshalb ist es wichtig, auf PI oder Journalistenwatch.de nachzusehen, was wirklich läuft.
      Solange es noch geht.

      Im übrigen ergänze ich die Liste nach heutigem Hörensagen, nördlich von St.Pölten wurde ein Flü Lager eingerichtet, dort gab es drei Schwer- und viele Leichtverletzte, die Rothschild-OSR Versorgung wurde von einer engagierten Verantwortlichen hinausgeschmissen und durch die Caritas ersetzt.

      Ja.
      Und derlei liest man regional nicht einmal in den Bezirksblättern.
      Alles Paletti halt.

    • Undine
      06. Dezember 2016 20:22

      @franz-josef

      "...die Rothschild-OSR Versorgung wurde von einer engagierten Verantwortlichen hinausgeschmissen und durch die Caritas ersetzt."

      Das ist ein- und dieselbe Mafia!

  29. haro
    05. Dezember 2016 12:48

    Gratulation an alle Vanderbellen-Wähler !

    Ich gönne ihnen (besonders den "wertkonservativen" unter ihnen) von Herzen ihre neue gewünschte bunte Welt ohne Kreuze (wie sie bald nicht nur in Ottakring und Favoriten zu sehen und zu spüren sein wird) so wie sie Vanderbellen und seine Genossen vertreten.

    • Wertkonservativer
      05. Dezember 2016 13:15

      Bitte um Beruhigung, @ haro !!!

      in Ottakring und Favoriten wird es in den Kirchen auch noch in ferner Zeit Kreuze geben!!
      Viel wichtiger wird es wohl sein, dass auch möglichst viele Menschen als Gläubige vor diesen Kreuzen knieend ihre Gebete an Gott und die Heiligen richten!
      Mir ist nicht wirklich bewusst, dass unser frischgewählter Bundespräsident vorhat, die Kreuze aus den Kirchen zu entfernen!??!
      Habe ich da vielleicht etwas überhört???

    • ludus
      05. Dezember 2016 14:12

      @WK

      Sie brauchen immer ein bisserl länger, die Realität zu checken! Was nicht in Ihrer unmittelbaren Nähe passiert, gibt es nicht, findet nicht statt.

    • haro
      05. Dezember 2016 19:11

      Ja werter "Wertkonservativer" , Sie dürften schon lange überhören und übersehen was sich in Teilen Österreichs vor allem in Städten wie in Wien und hier vor allem in Ottakring und Favoriten abspielt. ORF berichtet nicht davon.
      Der Wiener Bürgermeister hat auch noch nie eine Burkaträgerin in Wien gesehen ...
      In Kirchen dürfen die Christen noch beten und Kreuze aufhängen. In so manchen Kindergärten und Schulen ist das nicht mehr so. Aber das betrifft Sie persönlich ja nicht mehr. Aber vielleicht kommen auch Sie eines Tages mit der neuen bereichernden Kultur -die dem neuen BP und seinen Genossen so sehr am Herzen liegt- in Ordinationen/Spitälern in Berührung. Viel Spaß!

  30. Ai Weiwei
    05. Dezember 2016 12:05

    Apropos: " .... die abschreckend wirkende Performance des neugewählten amerikanischen Präsidenten Trump...."

    Keine Wunder was hat man auch anderes erwarten können: Trump hatte nie eine Ahnung von Politik und hat sie bis jetzt auch nicht.

    Trump hat ja klipp und klar immer wieder verkündet: "Ich bin kein Politiker = I’m Not a Politician" ( http://europe.newsweek.com/trump-politician-line-sham-443919?rm=eu )

    Also warum wundert man sich jetzt wenn er von einem Fettnäpfchen direkt ins nächste steigt .......

    • Rau
      05. Dezember 2016 12:37

      Wird VdB auch auf sein Gehalt verzichten? Selbst wenn er es macht, bliebe ihm dann seine Pension?

  31. logiker2
    • Sensenmann
      05. Dezember 2016 12:00

      Das war mit 2 Mio stimmen ausgezählt. Zu diesem Zeitpunkt waren nur die ländlichen Gemeinden berücksichtigt. Die linksversifften Städte waren da noch nicht dabei.
      Wien gibt nun eben den Ausschlag, wenn dort 2/3 bolschewistisch wählen war's das dann für Österreich.
      Da ist keine Verschwörung dabei.

    • logiker2
      05. Dezember 2016 12:18

      danke für die rasche Aufklärung.

    • Rau
      05. Dezember 2016 15:02

      Die Schnelligkeit der Auszählung war aber schon beeindruckend, wenn erst um 17h begonnen werden durfte

    • Sensenmann
      05. Dezember 2016 16:28

      Nein, in den Gemeinden wurde ausgezählt, die Ergebnisse ans Innenministerium gemeldet. Nur die Hochrechner und die Medien durften vorab nichts bekommen, bevor die Wahllokale zu waren.

  32. Arbeiter
    05. Dezember 2016 11:12

    Also. liebes Tagebuch, weitermachen!

  33. Ausgebeuteter
    05. Dezember 2016 10:59

    Österreich wird auch mit VdB als künftigen BP leben und ihn überleben. Es war doch eine Protestwahl gegen die "Großkopferten", welche von fast der Hälfte (48 %) der Wähler so gesehen wurde.
    Die BP-Wahl ist in Österreich viel zu unbedeutend, da der Amtsinhaber kaum etwas bewegen kann und VdB auch seine papiermäßig möglichen "schwachen" Rechte und Pflichten nicht ausüben wird. Also wird VdB nur ein Kopie seines Vorgängers Heinz Fischer sein und vorwiegend den Futtertrog geniessen.
    Viel spanneder sind für 2017 die Auswirkungen des gestern abgehaltenen Referendums in Italien, die kommenden deutschen Bundesratswahlen und auch in Frankreich braut sich einiges zusammen. Ggfs. auch vorgezogene NR-Wahlen in Österreich.

    P.S.:
    Gilt das Rauchverbot in Amtsräumen nach § 13 des Tabakgesetzes auch für die Hofburg? Oder wird da von den Ausnahmemöglichkeiten Gebrauch gemacht?

  34. Undine
    05. Dezember 2016 10:59

    Recht viel tiefer kann ein sich selbst nahezu zwanghaft bei jeder möglichen und unmöglichen Gelegenheit als "Bürgerlicher"* bezeichnender Schwarzer, also ein in der Wolle gefärbter ÖVPler, nicht mehr sinken, als durch die Vergabe seiner Stimme an einen einstigen Bürgerschreck und gegenwärtiges Chamäleon--- und sich dieser Ungeheuerlichkeit auch noch selbstgefällig zu rühmen, weil er nun zu den "Mehreren", sprich: den seiner "bescheidenen" Meinung nach "G'scheiteren", zählt!

    * Häkeldeckerl, Pseudo-Stilmöbel und Bleikristallgläser in der Vitrine sind nicht unbedingt ein Symbol oder Garant für Bürgerlichkeit---aber wie ich sehe, geht meine Phantasie mit mir durch!

    • Sensenmann
      05. Dezember 2016 12:02

      Ich knie nieder vor Ihnen für das Malen dieses Bildes!
      ************************************!

  35. Hotzenplotz2
    05. Dezember 2016 10:21

    Der treffenden Analyse Dr. Unterbergers ist an sich nichts hinzuzufügen. Es sei jedoch gestattet, trotzdem einige naseweise Anmerkungen hinzuzufügen.
    1. Was auch noch zur Niederlage Hofers geführt haben könnte, war die völlig unnötige, von Bundeskanzler Kern listig eingefädelte TV-Diskussion mit Strache. Scheinbar eine plötzliche Aufhebung des Bannfluches über die FPÖ - tatsächlich jedoch eine höchst gelungene Vorführung Straches als ständig lächelnden, zahnlosen und harmlosen Pudel. Dem man radikale Systemveränderungen sowieso nicht zutrauen braucht.
    Daß man dann noch auf ein Bier gehen könnte, wie Kern salbungsvoll anmerkte, war nur für's Publikum gedacht und überhaupt nicht ernst gemeint. Alles in allem eine geniale und erfolgreiche Inszenierung!
    Daß sich Strache überhaupt in der Endphase des Wahlkampfes auf so eine völlig überflüssigen Diskussion einließ, deutet auf Mängel im politischen (Killer)Instinkt hin. Jörg Haider - hätte er sich denn auf so eine Diskussion eingelassen - hätte Kern nicht ohne einige Blessuren und Stichwunden davonziehen lassen. Strache hingegen mußte wie ein begossener Pudel wohl sein Bier alleine trinken.
    2. Die FPÖ hat die Listigkeit, Anpassungsfähigkeit und vor allem auch die Fähigkeit Van der Bellens, den schimpfenden und bitzelnden Hofer gelassen in's Leere laufen zu lassen, völlig unterschätzt. Abgesehen davon war es eine Anbiederei und Kriecherei von Hofer, im Wahlkampf zu erklären, daß die FPÖ-Nationalratsabgeordneten keine Kornblumen mehr am Revers tragen sollen (bei gewissen Anlässen). Man habe sonst zu viel und zu oft Erklärungsbedarf. "Bitte wir sind eh brav und eh keine Nazi!" Abgesehen davon besteht eben politische Arbeit im Darlegen, Erklären und Überzeugen. So isses nu mal.
    3. Das System hat sehr erfolgreich getestet, wie der FPÖ am besten beizukommen ist. Durch eine breite Ablehnungsfront quer durch alle Schichten der Bevölkerung, quer durch die politischen Parteien und durch die Wirtschaft. Und das mit internationaler Unterstützung.
    Die FPÖ kann sich daher ihren Anspruch auf die Kanzlerschaft wohl endgültig in die Haare schmieren. Egal wie die nächste NR-Wahl ausgeht und egal, wie hoch die FPÖ gewinnt (die Absolute ist für sie ohnehin nicht erreichbar): Es wird wohl eine Konzentrationregierung geben SPÖÖVPGrüneNEO. Das wird gelingen, wenn die Pfründe entsprechend verteilt werden können und die einzelnen Beteiligten mit diesen - zumindest vorläufig - zufriedengestellt sind. Die emotionale Unterstützung des neuen Herrn Bundespräsidenten wird dieser Systemphalanx sicher sein. Siehe Listigkeit und Hinterfotzigkeit VdBs. (Auch die Hoffnung auf Kurz ist naiv. Dieser blitzgescheite und mit hervorragendem politischem Gespür ausgerüstete Jungpolitiker wird sich nicht als Vizekanzler einem Strache-Kabinett zu Verfügung stellen und verheizen lassen!)
    4. Vorsicht, den Wappler Mitterlehner fahrlässig zu unterschätzen. Sein Bekenntnis zu VdB, das ja streng genommen keine Wahlempfehlung war, war wahrscheinlich wohlüberlegt, vom Timing her präzise und mit SPÖGrünen abbesprochen. Also hat der sonst blasse und durchsetzungsschwache(unfähige) Mitterlehner es doch vermocht (der Zustimmung der allermeisten ÖVP-Bürgermeister gewiß), Hofer einen weiteren tödlichen Dolchstoß zu versetzen. Immerhin ein politischer Erfolg- und kein kleiner - des ÖVP-Häuptlings.
    5. Daß Hofer gleich nach der Wahlniederlage eine Kandidatur für das BP-Amt 2022 ankündigte und Strache seine Unterstützung im nächsten NR-Wahlkampf versicherte, war ebenfalls voreilig und tölpelhaft, aber immerhin dem Schock über die vernichtende Niederlage geschuldet. Hofer hat durch die übermütige (Übermut tut selten gut)und blindäugige Anfechtung des Wahlergebnisses und die wiederum erfolgte Niederlage das vermutlich nicht mehr zu verlierende Image eines Verlierers erworben. Der Lack ist ab. Hofer leistet mit seinen Ankündigungen Strache keinen guten Dienst. - Und im übrigen wäre die FPÖ gut beraten, so nach und nach Hofer von der Bühne verschwinden zu lassen. Als Provinzstatthalter kann er ja im Burgenland weitermachen.

    • Specht
      05. Dezember 2016 11:29

      Hotzenplotz2 Hofer war eine große Hoffnung, dass jener linken Ideologie die uns etliche grausige Brocken servierte, wie unbegrenzte Einwanderung , Indoktrinierung der Jugend, Superstaat Europa und völliges Versagen der Finanzpolitik, etwas entgegen gesetzt wird. Die Menschen haben sich mehrheitlich für einem listigen Professor, der den Heinz Fischer mimte und im Jankerl vor der Heimatkulisse posierte entschieden. Die Gründe, die sie aufzählen sehe ich auch so. Aber ich meine der gröbste Fehler war die zuletzt zur Schau getragene Selbstsicherheit, als hätte man schon den Sieg in der Tasche und könne nun dem demütig blinzelnden Zausel eine nörgelnde Gardinenpredigt halten.

    • Sensenmann
      05. Dezember 2016 12:09

      Stimme der Beurteilung weitestgehend zu.
      Allerdings: Die Wahlanfechtung war zwingend, sie wrr Recht. das Wunder ist, daß der Sozi-Verfassungsgerichtshof zugestimmt hat.

      Strache hat keinen Biss: Wer den wiener Beamten ihre Privilegien zusichert, der taugt nichts.
      Das Abschieben Hofers als Aktion für gut zu befinden - diese Ansicht teile ich nicht. der Mann ist bekannt und kann wahrscheinlich seine Stimmen in solche für die FPÖ ummünzen. Eher als der leicht hektisch wirkende Strache, der sich vom sozi vorführen läßt.

      Der genialste Schachzug war aber der vom Bello, "eventuell unter Umständen vielleicht möglicherweise doch" den Strache angeloben zu wollen.

    • Hotzenplotz2
      05. Dezember 2016 13:51

      Woher der Wind in Zukunft wehen wird oder soll, habe ich soeben auf der Website der Deutschen Welle entdeckt, ein Kommentar des Systemschreiberlings Frank Hofmann. Zwar noch Wunschdenken, aber die Entwicklung wird wohl in diese Richtung gehen. Gute nacht Österreich! Zitat: "Die demokratischen Kräfte in Wien müssen das verhindern: Österreich braucht neue politische Machtoptionen jenseits der Großen Koalition. Die Möglichkeit dazu besteht in einer Mehrparteien-Koalition aus liberalen Neos, den Grünen und bürgerlicher ÖVP oder sozialdemokratischer SPÖ. Wenn, aber nur wenn eine der beiden ehemaligen Volksparteien dafür mutig vorangeht, Kante zeigt und im Wahlkampf bei der eigenen Linie bleibt."

    • Freidenker (kein Partner)
      07. Dezember 2016 00:03

      @Hotzenplotz2:

      Das sehe ich genauso wie Sie. Sie zeigen die von Herrn Hofer und Strache leider gemachten Fehler treffend auf. Auch die übergroßen Hoffnungen, so verständlich und wünschenswert sie auch sein mögen, die FPÖ werde halt die nächsten Nationalratswahlen haushoch gewinnen, sind daher im hohen Maße nicht nachvollziehbar.
      Hat doch das etablierte "System" gerade bei dieser Präsidentenwahl jedem Sehenden überdeutlich gezeigt, wozu es fähig ist und hat zudem auch noch einiges dazugelernt.
      Warum sollte das bei der kommenden NR-Wahl anders sein?

  36. Franz77
    05. Dezember 2016 09:45

    Ein Freimaurer an der Staatsspitze ist der Supergau.

    • Sensenmann
      05. Dezember 2016 12:12

      Den haben wir ohnedies mit dem Kern schon, so what!
      In der zusammenbrechenden Pleite-EU wird dann denen die Schuld gegeben!
      Was will man mehr?
      Jetzt haben sie alle Voraussetzungen zu zeigen: "Kommt EU Zentralstaat, kommt Wohlstand, Arbeistplätze, ewiger Friede..." also das Gegenteil von den plumpen Lügen gegen Hofer.
      Sie werden nicht liefern, im Gegenteil! Es wird allen schlechter gehen als je zuvor.
      Also macht mal schön!

  37. Tegernseer
    05. Dezember 2016 09:02

    In einer Angelegenheit hat dieses Mal auch Dr. Unterberger seine Hausaufgaben nicht gemacht und ist auf eine APA Falschmeldung, die bereitwillig von Standard und Co. verbreitet wurde hereingefallen. Niemals hatte sich Hofer die Todesstrafe vorstellen können, wenn man das Originalzitat liest.

    Ich denke, dass auch die anderen Punkte nicht so entscheidend waren. Das Land stand vor einer Richtungswahl und das war jedem bewußt (auch der senilen 89-jährigen vdB-Wahlkampfhelferin Gertrude, die 1933 im Alter von 6 Jahren schon gewußt haben will, dass der Spruch "So wahr mir Gott helfe" etwas Schlimmes gewesen sein soll...). Die Österreicher haben sich für offene Grenzen für jedermann entschieden und damit müssen jetzt alle leben. Soll nachher keiner mir sagen, er hätte die Folgewirkungen nicht wissen können...

  38. Politicus1
    05. Dezember 2016 08:50

    Österreicher und Italiener entschieden im Gleichschritt.
    Nur keine Reformen - nichts soll sich ändern.

  39. Helmut Oswald
    05. Dezember 2016 00:44

    Sieg oder Unsieg liegt in Gottes Hand; der Ehre sind wir selber Herr und König!

    Meinen Dank an Hofer.

  40. Gandalf
    05. Dezember 2016 00:33

    Die gute Nachricht zum frühen Morgen: Renzi ist baden gegangen. Sollte es jetzt tatsächlich zu einem Ausscheiden Italiens aus dem Euro, oder, noch viel schöner, überhaupt aus der EU kommen, kann der eben neu gewählte österreichische Präsident ganz prompt zeigen, was er nicht kann. Wenigstens eine kleine Genugtuung für die fast 50%, die ihn nicht gewählt haben. Schön.

  41. HDW
    05. Dezember 2016 00:29

    Renzi hat soeben die Demission seiner Regierung bekannt gegeben!

  42. HDW
    04. Dezember 2016 23:55

    In den postings italienischer Zeitungen freut man sich schon darüber die Schwarzfrikaner über den Brenner zum "Weltoffenenen" schicken zu können und gleichzeitig bei sich den neuerlichen Putschversuch der Kathokommunisten abgewehrt zu haben!

    • Sensenmann
      05. Dezember 2016 00:19

      Während der Buchhändler aus Würselen, der Piefke-Witzekanzler ("Das Pack-Siggi") und der nichtgewählte Kernlose frohlocken, bricht ihnen achtern die Karre auseinander!

      Viel wichtiger nämlich als der Fakt, daß sich die Östertrotteln einen Bolschewiken gewählt haben ist die Tatsache, daß die Italiener dem Sozi-Putschversuch nach Mussolinischer Manier eine Absage erteilt haben.
      DAS ist eine Niederlage des Sozialismus, die den Schnitzer im Ösiland aufwiegt. Und mehr als das! Wenn dieser Renzi Wort hält, gibt es in Italien Neuwahlen. Und dann fällt der nächste Ziegelstein aus der Mauer des Völkerkerkers!

      Am Ende werden - wie immer - Deutschland und Österreich übrigbleiben und die Zeche zahlen.

    • Peter Pan
      05. Dezember 2016 00:23

      @Sensenmann

      **********!!!

    • Sensenmann
      05. Dezember 2016 00:45

      Der Renzi ist eine Ausnahmeerscheinung. Ein Sozi, der nicht lügt! Was es nicht alles gibt!
      Jetzt tritt er ab und mir fällt ein schönes Lied ein:

      "In der kommenden Stunde Schoße liegt das Schicksal einer Welt
      und es zittern schon die Lose und der eherne Würfel fällt!"

      Mal sehen, wie es weitergeht. Im März wählen die Holländer, im April die Franzosen...

    • Gandalf
      05. Dezember 2016 00:51

      @ Sensenmann:
      Ich wiederhole mich, aber es ist ja so schön: Jetzt kann der von der vereinigten Linken und vielen an sich harmlosen, aber verbl..endeten Gutmenschen heute ins Amt gewählte, ebenfalls ganz liksdrehende Bundespräsident zeigen, was es nicht kann. Eine kleine Freude nach einem enttäuschenden Wahltag. Und den Brenner zumachen: Das werden doch der Innen - und der Verteidigungsminister alleine schaffen, ohne Kern und Bellen...

  43. Wolfgang Bauer
    04. Dezember 2016 23:34

    Es wurde in den Nachfolgesendungen viel über "Gräben zuschütten, aufeinander zugehen" gesprochen. Was dann - zwar legitim - Glawischnig, aber v.a. illegitimerweise Thurnherr vom ORF gegenüber dem FP-Vertreter Gudenus gezeigt haben, gibt nicht viel Grund zur Hoffnung. Eher umgekehrt. Sie werden die FP weiter stärken - so dumm sind sie. Sie vergessen, dass wir in einer Demokratie leben, wo man um diese Stimmen werben muss.

    • Riese35
      05. Dezember 2016 08:25

      Es gibt diesbezüglich gar keinen Grund zur Hoffnung. "Gräben zuschütten, aufeinander zugehen" ist in keinem anderen Kontext zu interpretieren als "Demokratie, das ist nicht viel, Sozialismus, das ist das Ziel".

  44. kremser (kein Partner)
    04. Dezember 2016 23:26

    Den größten Fehler hat die ÖVP mit der offenen Unterstützung VdBs gemacht, denn dieser vertritt mit absoluter Sicherheit, keine ÖVP Wähler, wobei hier die grünen Stadt ÖVP Bobos ausgenommen sind.

    • Riese35
      05. Dezember 2016 08:17

      Die offene Unterstützung der ÖVP für VdB wird noch ein Problem für die ÖVP: sie wird die parteiinterne Spaltung nur noch weiter vorantreiben. Das, was eh schon seit Molterer laufend und seit Pröll intensiv geschehen ist, das Wegbrechen einer großen, ehemaligen Wählerschaft, wird sich nur weiter massiv verstärken, und die Hemmschwelle, die FPÖ zu wählen, wird weiter sinken, bleibt sie doch nun die einzige relevante Partei, die klassisch-traditionelle Konzepte vertritt, auch wenn die Konturen manchmal verschwommen und die Inhalte teils widersprüchlich sind.

    • Riese35
      05. Dezember 2016 08:23

      Ein Argument gegen das Wählen der FPÖ wird nun aber Geschichte sein: die FPÖ vertrete Vorstellungen, die mit den Grundwerten der ÖVP unvereinbar wären. Das zieht bei der ÖVP-Wählerschaft nicht mehr, seit die ÖVP-Nomenklatura in den Personenkomitees einer kommunistischen Partei führend vertreten ist. Mitterlehner, Busek, Pröll, Konrad etc. haben es geschafft, diese Hemmschwelle für traditionelle ÖVP-Wähler zu beseitigen.

      Ich rechne damit, daß das einen Wählerschub zahlreicher ehemaliger ÖVP-Wähler Richtung FPÖ auslösen wird und sich so manche ehemalige ÖVPler in den Reihen der FPÖ wiederfinden werden.

    • Konrad Loräntz
      05. Dezember 2016 13:14

      ... es fällt der "Volks"-Partei nun auf den Kopf, dass sie eine Alliertengründung ist. Das erzeugt gewisse Abhängigkeiten, von denen nur Lopatka scheinbar nichts wusste.

  45. Bob
    04. Dezember 2016 23:17

    Jetzt hat uns der ORF bestätigt:
    Die Blöden haben Hofer gewählt.
    Die Gebildeten den VdB.
    Ich gehöre zu den blöden.-(((

    • franz-josef
      04. Dezember 2016 23:27

      Willkommen im Club, Bob.

    • Gandalf
      04. Dezember 2016 23:47

      Alle wirklich Vernünftigen gehören zu den laut ORF Blöden - das ist doch eh klar. Und wirklich gebildet sind heute überwiegend nur noch ältere Mitbürger - vom ORF und anderen Politexperten unter "Blöde" eingestuft; die Jungen, angeblich "Gscheiten", die irgendein Blödfach studiert haben, linkslinks sozialisiert sind und daher nichts anderes kennen als links (und daher heute den Grinsegreis) zu wählen, sind in Wahrheit absolut nicht gebildet, sondern höchstens (wenn's im Kopferl überhaupt dafür gereicht hat) ausgebildet.
      Ich bekenne freudig: Ich gehöre zu den Blöden; ich habe zwar einen akademischen Abschluss, aber nicht nur den, sondern auch das, was man früher unter Bildung verstanden hat.

    • Mariahilferin
      05. Dezember 2016 00:12

      Durch die linke Umwertung aller Werte und Worte sind Beleidigungen zu Komplimenten geworden und vice versa.

    • simplicissimus
      05. Dezember 2016 04:56

      Bloede darf man diskriminieren, verachten, herabwuerdigen, gegen sie hetzen. Sind nicht im Paragraph 283 STGB erwaehnt.

    • Undine
      05. Dezember 2016 08:26

      @Alle

      *******************!
      Hätte nie gedacht, daß ich mich einmal freuen würde, zu den BLÖDEN zu gehören, nämlich dann, wenn das linke Geschmeiß sich die Dreistigkeit herausnimmt, den Maßstab an sich anzulegen! Also, bevor ich an der Seite eines miesen VdB zu den Intelligenten gehören sollte, zähle ich mich viel lieber zu den Blöden.

    • glockenblumen
      05. Dezember 2016 20:29

      Bekenne mich auch zum Club der Blöden.....
      Doch lieber blöd, als linkes, niederträchtiges und verräterisches Denunziantentum!

  46. Brigitte Imb
    04. Dezember 2016 23:11

    Wenigstens die Italer dürften NEIN sagen, bis 58% lt. Exit polls.

    Also beginnen die Scheinhirne der Eurokraten nach einer kurzen Entspannungsphase wieder zu rauchen.

    • Gandalf
      04. Dezember 2016 23:52

      Na hoffentlich; wenn es jetzt die EU endlich und endgültig zerreisst, und das unter einem Bundespräsidenten van der Bellen, was gäbe es für eine schönere Genugtuung und Wiedergutmchung für die heutige beschämende Wahl in Österreich?

    • Brigitte Imb
      05. Dezember 2016 00:05

      Schaut gut aus.

    • Undine
      05. Dezember 2016 08:28

      @Gandalf

      ************+!

  47. Sensenmann
    04. Dezember 2016 22:40

    Den Bolschewiken schwillt der Kamm.
    Sie vergessen:
    Wer zuletzt lacht, lacht am Besten! Macht also nur weiter und regiert mal schön gegen 48% "Nazis"!
    Von DER Rolle kommt ihr nicht mehr weg! Und nach DER linken Hetze haben 48% im Feindfeuer gehalten! DAS ist in Wahrheit der Erfolg! Und DIE Wähler bekommen rotzgrün und Schwarzpinkschwul nie mehr zurück!

    53% haben also dafür gestimmt., daß
    Österreich aus Brüssel regiert werden soll,
    die Grenzen offen sein sollen,
    es keine Obergrenze bei der Überfremdung geben soll,
    die Merkel'sche Politik super ist,
    und die Regierung so weitermachen soll wie bisher.
    Natürlich wurde auch dezidiert gegen die direkte Demokratie gestimmt.

    Aber eben von 48% nicht.
    Wenn 53% beschließen, die Kehle zum Schnitt zu bitten, dann muss ich das ja nicht notwendigerweise auch machen.

    Jetzt wird man die Folgen der kommenden Katastrophe wenigstens nicht den pöhsen Rechten anhängen können.
    Und die Katastrophe kommt:
    Ein neuer Schwall an Eindringlingen, offene Grenzen, EU-Diktate und Staatsbankrotte.
    Nicht daß ein Hofer irgendwas davon hätte verhindern können, aber man hätte es ihm letztlich angelastet und die bolschewistische Klerisei hätte JEDE seiner Maßnahmen sowieso untergraben wo es geht.

    Den Spaß bekommen wir bei der nächsten Wahl: Eine veritable Krise, denn daß die FPÖ stärkste Partei sein wird, ist keine Frage. Und dann wird der Bello Kot und Köter zusammentrommeln, um eine rotzgrün-pinkschwulschwarze Regierung zu zimmern.
    Na wie lange DIE leben wird, kann sich jeder ausrechnen.
    Jetzt wird es erst richtig spannend!

    Jetzt schaue ich mir erste Reihe fußfrei an, wie sie an die Wand fahren.
    MEIN Präsident ist der alte unrasierte und demente Kommunist jedenfalls nicht.

    • Undine
      04. Dezember 2016 23:14

      @Sensenmann

      Sie haben ja sooo recht! *********************+!
      Auch die etwas deftige Sprache ist höchst angebracht!

    • Sensenmann
      05. Dezember 2016 00:47

      Geschätzte Undine!
      Danke für die Blumen! :-)))
      Auf einen groben Klotz gehört ein grober Keil!

    • Charlesmagne
      05. Dezember 2016 09:34

      @sensenmann
      ***********************************************
      Ihre "deftige" Ausdrucksweise stört mich gar nicht, befleißige ich mich zum Leidwesen meiner Holden leider auch allzuoft einer solchen.

    • glockenblumen
      05. Dezember 2016 20:31

      @ Sensenmann

      Richtig!******************************

  48. 11er
    04. Dezember 2016 22:07

    Hierorts wurde auch viel über die Parallelen zwischen der US- und der heutigen Wahl geschrieben.

    Dass sich Trump gegen die geschlossene Front aus Medien, Politik und Prominenz durchsetzen konnte, war das Beachtliche, ja Faszinierende an seiner Wahl. Die USA sind eben das Land der unbegrenzten Möglichkeiten.

    Heute haben wir aber gesehen, wie und wo Holzhammer-Propaganda noch funktionieren kann: im Land der unmöglich Begrenzten!

  49. dssm
    04. Dezember 2016 22:04

    Lieber Herr Unterberger, heute erinnern Sie mich an den Sportreporter der am Freitag erklärt wie und warum unsere Mannschaft am Sonntag gewinnen wird und uns am Montag erklärt wie und warum unsere Mannschaft verloren hat.

    Die FPÖ hat das Potential der alternativen Medien nicht voll genutzt! Man hat offensichtlich noch sehr stark auf das traditionelle Angebot gesetzt, deshalb gibt es ja auch keine drastischen Aussagen zu ORF und Inseraten. Sehen wir es positiv! Da könnte jetzt eine ganz andere Tonart angeschlagen werden.

    Vergessen wir nicht, unser @Wertkonservativer ist in einem schon sehr netten Alter und der ist kein Einzelfall, diese Gruppe sollte man ernst nehmen, schließlich haben die Lebenserfahrung und sind viel eher als die Elterngeneration für die Meinungsbildung der Jugend zuständig. Auf der anderen Seite wird Twitter überbewertet. Die Auswertung der Suchmaschinen findet hierzulande erst gar nicht statt. Werbeklicks sind unbekannt. Facebook ist überbewertet, die Jungen sind da längst weg, keiner traut sich da mehr ‚Klartext‘ zu schreiben. Twitch kann man nicht einmal buchstabieren.

  50. teifl eini!
    04. Dezember 2016 22:03

    nur ein wenig OT:

    in einem Gespräch erfuhr ich heute, dass jemand einen Kredit zum Erwerb eines BMW aufnehmen wollte. Der Kreditantrag wurde von der Bankangestellten abgelehnt. Er konnte es nicht verstehen, denn er "verdiene" ja EUR 3.500. Grund der Ablehnung: er bezieht die Mindestsicherung ...

    Man fragt sich schon, ob es verfassungskonform sein kann, wenn die Kinder der Mindestsicherungsbezieher zweifach gefördert werden: einmal über die Familienbeihilfe und einmal über die Mindestsicherung. Kinder der arbeitenden Mittelschicht sind dem Staat also nur halb so viel Wert, wie die Kinder der (vorwiegend) Zugewanderten. Und dann wundern sich alle über die unterschiedlichen Geburtenraten! Der Typ hat vier Kinder.

    Man fragt sich, warum ein Strolz in der heutigen Interviewrunde wegen der hohen Arbeitslosenzahlen jammert? Es ist doch so offensichtlich, warum man lieber in der Mindestsicherung bleibt, anstatt sich um einen Job zu bemühen.

    So lange alles Sozialistische in diesem Land nicht schnallt, welchen Unfug sie mit ihrem guten Meinen treiben, so lange wird sich dieses Land auf der schiefen Ebene in Richtung Schwellenland befinden. Und alles nur, weil diese "Eliten" meinen, ihren Gotteskrieg gegen Rechts führen zu müssen.

    Ich bin es einfach leid, mir noch weiter den Allerwertesten aufreißen und Steuern zahlen zu müssen und das kommende Chaos einer muslimischen Mehrheit in 35 Jahren damit auch noch zu fördern.

    • Haider
      04. Dezember 2016 22:34

      Die Linken glauben in ihrer verqueren Welt sogar, daß nur die hohe Mindestsicherung eine ausufernde Kriminalität der Zuwanderer sichert und daher ein wahrer Segen für Österreich sei. Sie übersehen nur eines, diese Schmarotzer wären gar nicht hier, würden sie nicht schon zu Hause via Smartphone erfahren, daß ihnen hier Volltrotteln fürs Nichtstun ein Vielfaches ihrer möglichen Einkünfte von zu Hause aufdrängen. Und dann wundern sich diese Gutmenschen sogar, daß ihre Pension nicht sicher sein könnte. Ja was träumen sie: daß das Geld der "Esel streck dich" scheißt?

    • Sensenmann
      04. Dezember 2016 22:43

      Deshalb lebe ich nach dem Motte: Jeder Cent, den man dem Sozi vorenthält kann nicht gegen uns verwendet werden.

  51. Tiroler Madl
    04. Dezember 2016 21:57

    Österreich hatte die Wahl:

    Hier ein evangelischer Christ, dort ein Atheist. Hier ein Lebensschützer und Anwalt der Behinderten, dort ein Abtreibungsbefürworter. Hier ein Anwalt der Familie und dort ein Befürworter der Genderideologie und der Homolobby. Hier ein Schützer der Heimat und da ein Vertreter einer unbegrenzten Willkommenskultur.

    Die ÖVPler waren das Zünglein an der Waage, ich komme zu folgender Wahlanalyse: Für VdB votierten vor allem drei Gruppen, die sich auch überschneiden können:

    1. Die „Bonzen“, Funktionäre, „besseren“ und „gescheiteren“ Leute, die irgendwie vom derzeitigen System profitieren, um ihre Pfründe fürchten und daher Angst vor Veränderungen haben.
    2. Die Materialisten, die aus Angst (zB vor irgendwelchen negativen Reaktionen aus der EU und damit verbunden) vor einem kleiner Werden des Geldbeutels entgegen ihrer persönlichen Überzeugungen v.d. Bellen statt Hofer gewählt haben.
    3. Die mündigen Bürger/Christen, die der Lügenpropaganda des ORF und der gleichgeschalteten Systemmedien aufgesessen sind und sich mit ihrer Wahl einmal mehr selbst versichert haben, dass sie keine Nazis sind.

    Norbert Hofer hat einige christliche Standpunkte mutig vertreten. Mit ihm haben die Ungeborenen, die Familien und die autochthone Bevölkerung unseres Landes verloren. Gott bewahre das Heilige Land Tirol, Gott schütze Österreich!

    • teifl eini!
      04. Dezember 2016 22:11

      und ich darf eine vierte Gruppe hinzufügen:

      die Kaunertaler wählten zu 80% einen ehemaligen Kommunisten, nur weil er im Kaunertal aufgewachsen ist (zugegeben, in Pinkafeld war es nicht anders).

      Worauf ich hinaus will: die Wahlmotive sind mitunter die dümmsten. Somit erübrigt sich auch jede Diskussion von wegen ORF-Propaganda und Meinungsmanipulation.

      Wenn sich Wähler von solchen Motiven leiten lassen, dann zweifle ich stark am allgemeinen Wahlrecht.

    • machmuss verschiebnix
      04. Dezember 2016 22:17

      Das Wahlrecht hat sowieso einen Hacken, @teifl eini

      Wenn das Votum eines Unternehmers, mit Verantwortung für
      zig-tausende Mitarbeiter gleich gewichtet wird, wie das Votum
      eines Arbeitslosen (vielleicht sogar abeitsunwilligen), dann
      braucht man sich nicht zu wundern, wenn jene auf der
      Nehmerseite immer mehr einfluß nehmen ! ! !

    • teifl eini!
      04. Dezember 2016 22:21

      @ machmuss verschiebnix

      Ganz richtig. Die Stimmen der Nettozahler sollten stärker gewichtet sein. So wählen wir uns tatsächlich in den Untergang.

  52. Kyrios Doulos
    04. Dezember 2016 21:55

    Mir drängt sich schon seit den letzten Wiener Landtagswahlen die Frage auf, die mir nun, nach 3 Durchgängen BP-Wahl immer dringlicher scheint:
    Hat die FPÖ Wien die richtigen Leute an ihrer Spitze? Wenn "ja", arbeitet sie genug, hat sie genug Leute, die ähnlich wie VdB's Leute tatsächlich präsent sind und um jede Stimmen kämpfen?
    Gudenus ist ein kluger, gebildeter, polyglotter Mann. Mir scheint langsam, er brächte uns auf Bundesebene mehr Nutzen als in Wien. Und die Doppelspitze mit Strache, der ja tatsächlich im Bund arbeitet, hält auch jemand anders ab, sich in Wien in führender Position voll in die Bresche zu hauen.
    Es sind tatsächlich Fragen und Bedenken - keine Kritik. Ich bin über die FPÖ Wien nicht so im Bilde. Mir schwant nur was.
    Bitte um Orientierung.

    • Brigitte Imb
      04. Dezember 2016 22:55

      Zu Ihrer Orientierung vermag ich sicher nicht beizutragen, Zustimmung zu Ihren Gedanken geben kann ich schon.

      Sicherlich wäre die FPÖ gut beraten sich völlig "saubere" Fachleute zu holen, die verständliche Konzepte vorlegen (für die "Rostigen" eben) und nicht angreifbar sind. Welch schwieriges Unterfangen diese Anforderung stellt ist mir auch klar, denn wer möchte sich schon der Gefahr einer medialen Hinrichtung aussetzen, die in jedem Fall stattfinden würde.

  53. Leo
    04. Dezember 2016 21:40

    Die konservativen Parteien Österreichs haben es vor vielen Jahren verabsäumt, sich einen Einfluss auf die Medien des Landes zu sichern. Das war ein historischer Fehler, der insbesondere die ÖVP trifft und der nur schwer zu reparieren ist. Es ist zu befürchten, dass auch kommende Wahlen in erster Linie durch die Medien entschieden werden.

    • Undine
      04. Dezember 2016 21:48

      Ja, das war seinerzeit ein großer Fehler der ÖVP, den SOZIS das Fernsehen zu überlassen. Jetzt haben wir halt den ROT-GRÜN-Funk.

    • dssm
      04. Dezember 2016 22:11

      @Undine, @Leo
      Und nun einmal ganz ehrlich, für wie viele Leute aus Ihrem Freundeskreis waren Sie der Meinungsführer? Wie oft haben Sie mit guten Argumenten eine Meinungsbildung durch die Systemmedien verhindert? Es gibt zu viele Leute die einer anständigen Arbeit nachgehen, Kinder großziehen und mit dem Ehepartner einmal ein nettes Wochenende wollen, die haben keine Zeit alle Medien abzuklopfen, die treffen dann Sie und dann beginnt die Arbeit.
      Aber ganz ehrlich, die alternativen Meinungsbilder treffen sich alle in alternativen Medien. Also einfach weitermachen!

    • Leo
      05. Dezember 2016 09:50

      @dssm
      Meine Antworten: Das weiß ich nicht. Sehr oft. Ich glaube vielmehr, dass wir jene Menschen, die den Ausgang der Wahlen entscheiden, gar nicht erreichen. Dass wir mit ihnen gar nicht in Kontakt kommen. Das schaffen ausschließlich die Massenmedien. Darum entwickeln sich die Dinge auch so und nicht anders.

    • Leo
      05. Dezember 2016 15:00

      Wie bestellt: Am Tag nach diesem Ergebnis veröffentlicht der ORF die Gebührenerhöhung. Aber der Mehrheit der Österreicher scheint das zu gefallen. Masochismus pur. Weitere "Aha-Erlebnisse" werden folgen ...

  54. eynhuf
    04. Dezember 2016 21:31

    Die großen Sieger dieser Wahl sind die Flüchtlinge. Und die Willkommenskulturellen.
    Vielleicht hat auch Allah hier gewirkt, der den Seinen eine schönes neues Land schenken will.
    Die Hl. Dreifaltigkeit dagegen schützt die Ihren nicht mehr, weil sie sich von ihr abgewandt haben.

  55. teifl eini!
    04. Dezember 2016 21:22

    Hatte so ein Ergebnis irgendwie erwartet; vor allem wegen dem von A.U. erwähnten Punkt 2: so tritt kein BP auf. Die Österreicherinnen wollen es lieber kuschelig.

    Eine BP-Wahl ist auch nicht der Zeitpunkt, um mit der Regierung abzurechnen. Entsprechend lustlos ging ich zur Wahl. Dass im Wahllokal eine Frau mit Kopftuch die Schriftführerin war, hat mich dann umso beschwingter Hofer wählen lassen.

    In Wahrheit scheint mir der Zug abgefahren. In eineinhalb bis zwei Generationen wird dieses Land mehrheitlich moslemisch sein. Ob eine moslemische Mehrheit ein Interesse daran hat, mir dann eine Pension auszuzahlen, weiß ich nicht. Jedenfalls werden die Kassen dramatisch knapp sein.

    Jedenfalls werden v.a. die Mitbürgerinnen viel zu spät draufkommen, dass der wahre Feind niemals die FPÖ war, sondern die vermeintlich so armen Kulturbereicherer. Die Tatsache, dass sich die jungen gebildeten Frauen so furchtbar naiv dem Gutmenschenwahnsinn hingeben, ist für mich der deprimierendste Teil der ganzen Wahlauseinandersetzung.

    Als Liberalkonservativem stellt sich mir kurzfristig die Frage, was ich bei der viel wichtigeren nächsten NR-Wahl ankreuzen soll? Vor allem, seit plötzlich blau-rot am Tapet ist. Die Wahrheit ist, dass es keine einzige Alternative gibt, außer die Schweiz, NZ oder Australien.

    • Rübezahl
      04. Dezember 2016 21:25

      Sehe das genau so.
      Ich werde den Verkauf meiner unnützen beweglichen Güter fortsetzen, den ich kurz unterbrach, und mich weiter dem Projekt Auswandern widmen.

    • Brigitte Imb
      04. Dezember 2016 22:00

      Der Schluß liegt nahe, daß die Linken aller Parteien in der Überhand sind. Ich werde es mir richten, bei Bedarf davor fliehen zu können.

      Noch ist unser Ort nicht von den Invasoren bedroht, ziemlich idyllisch und der BGM ist obendrein dagegen. Das heißt nicht, wir hätten keine Gutmenschen, aber den Flutis ist´s hier sicher zu einsam. Von vier Syrern(?) sind drei wieder abgehaut, zwei Yesiden dürften angepaßt und am Dorfleben interessiert sein. (Liefen im Sommer in kurzen Hosen herum....)

      Erschreckend ist für mich, daß scheinbar Wahlempfehlungen wirken. Für so dumm hätte ich viele meiner Mitbürger nicht gehalten. Ein Lernerlebnis.

    • dssm
      04. Dezember 2016 22:16

      @Rübezahl
      Auswandern geht wohl momentan noch zu weit, aber ein paar Vermögensteile im Ausland sind sehr gut. Sehen wir es realistisch, bei uns lebt es sich gut! Die Menschen hier am Land sind nett, die Landschaft ist schön, es gibt viel Kulturleben.
      Nur Steuern sollten Sie möglichst wenig zahlen und zwar ganz legal, weil Ihre Betriebe ins Ausland ausgelagert wurden. Geld tut den Herrschenden wirklich weh!

    • teifl eini!
      04. Dezember 2016 22:17

      @ Brigitte Imb

      wie einfältig die Wähler sind, zeigte das Kaunertaler Ergebnis ... auch die Vorarlberger wählen keinen Burgenländer. Haarsträubend!

    • Sensenmann
      04. Dezember 2016 22:46

      rot-blau ist NICHT am Tapet. Keine Feindpropaganda nachbeten!

    • Mariahilferin
      04. Dezember 2016 23:36

      Sie erwarten, noch eineinhalb bis zwei Generationen zu leben?

      Unter anderen Umständen würde ich sagen: Verraten Sie mir Ihr Geheimnis. Aber so wie die Zukunft ausschaut, graut mir schon vor einer durchschnittlichen Lebenserwartung.

    • teifl eini!
      05. Dezember 2016 07:43

      @ Mariahilferin:

      Hab jetzt genauer nachgerechnet: Pensionsantritt nach heutiger Gesetzeslage in 22 Jahren, plus 15 Jahre nach heutiger Lebenserwartung. Macht zumindest 1,5 Generationen, wenn man 25 Jahre pro Generation taxiert.

      Fix ist jedenfalls, dass ich aus der Stadt wegziehen werde. Wien wird die 50%-Marke als erstes erreichen, gefolgt von Graz und Linz.

    • 11er
      05. Dezember 2016 08:10

      @teifl eini!

      Bei der Verteilung der Wiener Bevölkerung sind Sie leider nicht mehr am aktuellen Stand, da hatten bereits vor zwei Jahren 49% Mihigru - nach der offiziellen - naja sagen wir Statistik.

      http://diepresse.com/home/panorama/wien/4593929/49-Prozent-der-Wiener-haben-Migrationshintergrund

      Das war aber vor der ersten Invasionswelle des Vorjahres.

      Ansonsten pflichte ich Ihnen natürlich bei. Die autochthonen werden via Sozialstaat weiter geschröpft, und wenn nichts mehr geht haben sich die Verhältnisse schon so verschoben, dass Scharia-konform die Dschyzia für die neuen Herrenmenschen entrichtet werden muss...

    • simplicissimus
      05. Dezember 2016 08:42

      "Die Tatsache, dass sich die jungen gebildeten Frauen so furchtbar naiv dem Gutmenschenwahnsinn hingeben, ist für mich der deprimierendste Teil der ganzen Wahlauseinandersetzung."

      Geht mir genauso.

    • Mariahilferin
      05. Dezember 2016 10:26

      @ teifl eini!

      Ähem ... Nach dem gestrigen Wahldesaster habe ich die Zukunft in "eineinhalb bis zwei Generationen" als eine Art Coudenhove-Kalergi'scher oder sonstiger NWO-Endzeit betrachtet, die ich wenigstens nicht mehr erleben muss. Was für ein peinlicher Irrtum.

    • teifl eini!
      05. Dezember 2016 16:47

      @ 11er

      Ja, Sie haben recht, was den generellen Migrationshintergrund betrifft. Habe mit Ungarn, Slowenen, Kroaten, Deutschen und Co. überhaupt kein Problem. Sie haben im Grunde sehr ähnliche kulturelle Hintergründe und Werte wie wir. Mit ihnen fühle ich mich im selben Boot.

      Ich meinte allerdings den Anteil der Muslime. Diese sind von westlichen Werten deutlich weiter entfernt. Patriarchale Strukturen, null Gleichberechtigung, Vendetta und Ehrenmord gehören zu deren kulturellen Identität. Je größer deren Anteil, desto schwieriger wird die Integration. Eine tickende soziale Zeitbombe.

  56. Norbert Mühlhauser
    04. Dezember 2016 21:19

    Die Liste Herrn Unterbergers über ausschlaggebende Aspekte bei der Wahlentscheidung ließe sich noch ergänzen:

    Gewonnen hat die Litanei der Unionsbefürworter, dass sich 50% der Arbeitsplätze in der Wirtschaft dem Export und damit der EU verdanken. Ich frage mich bloß: wie macht das nur die Schweiz, die doch auch viel exportiert? Wie war es vor unserem EU-Beitritt mit Österreichs Exporten nach Deutschland, soll es diese vielleicht gar nie gegeben haben?

    Gewonnen hat die mit dem Neusprech suggerierte Wahnvorstellung, ein europäisches Land könnte denkmöglich antieuropäische Politik betreiben - also die Gleichsetzung von Europafreundlichkeit mit Unionsfreundlichkeit.

    Gewonnen hat die Rute der internationalen Ächtung, die vdB im Fall der damaligen Sanktionen gegen Ö nur deshalb ungeschehen sehen möchte, weil Sanktionen nicht auch gegen den gewählten Berlusconi in Italien eingesetzt worden waren. Die Besachwalter der Bürger, vulgo: Bonzen, wollen offenbar ungestört von Wahlentscheidungen agieren. Es lebe die Verbrüderung der Besachwalter! [/Ironie aus]

    Gewonnen hat auch die Chuzpe, Hofer als Parteisoldaten und vdB als Parteiunabhängigen darzustellen, obwohl nur einer der Kandidaten jemals Parteiobmann gewesen war.

    Gewonnen hat die Vorstellung vom Menschenrecht auf Einwanderung bis zu jenem "break-even"-Punkt, wo heruntergekommene Sozial- und Infrastruktursysteme den Zuzug für Wirtschaftsflüchtlinge uninteressant machen - und damit die Versagung des Rechtes der Einheimischen, ihre Heimat gestalten bzw kultivieren zu dürfen.

    Gewonnen hat zugleich auch die Suggestion, dass die sich am stärksten vermehrenden Länder (etwa in Afrika) die gefestigtsten Sozialversicherungssysteme haben (denn wir brauchen ja "frisches Blut" zwecks Pensionsabsicherung, gemeint in Wahrheit freilich manuelle Dienstleister).

    Ob ein Wesensmerkmal des österr Wahlvolkes, nicht mit Detailfragen - weil zu angriffig - belästigt werden zu wollen, angesichts der Entscheidung nach der letzten TV-Debatte seine Fortsetzung gefunden hat, will ich hingegen nicht beurteilen, weil hier möglicherweise auch ein Mitleidsmoment mit im Spiel war, wirkte doch vdB trotz geistiger Präsenz körperlich schon sehr fragil.

    • Brigitte Imb
      04. Dezember 2016 22:08

      Norbert,

      "wir" sind noch blau, "Ihr" leider grün. Der ehemalige ortsansässige Wirtschaftskämmerer hat sich sehr für Bellen stark gemacht. Er weiß schon warum und ich weiß warum ich seit über 20 Jahren nicht bei ihm einkaufe.
      Pensi naht......und aus u. weg.

    • Norbert Mühlhauser
      04. Dezember 2016 23:14

      Brigitte,

      verstehe ich voll und ganz, wird doch der Einheimische dem Zuwanderer gleichgestellt: als Nutzvieh - mit dem Unterschied, dass der Zuwanderer es wegen anfangs bescheidenerer Ansprüche noch nicht begreift.

      Wenn man sich also als Inländer schon wie im Ausland fühlen muss ...

      Doch beeindrucken wird das niemanden von denen da oben. Bald wird das Wort von den Republiksflüchtlingen wieder umgehen, oder ein gleichgearteter Begriff ...

      Und die Pensi, vorerst durch internationale SV-Abkommen noch (meistenteils) gesichert, könnte auch noch gestrichen werden.

    • Brigitte Imb
      04. Dezember 2016 23:43

      Na logisch ist mir klar, daß die meine Pensi nicht zahlen wollen........., darum ist Vorsorge maßgebend.

      Den Systemlingen soll es nicht gelingen uns zu opfern, die sollen selber dran glauben müssen und die "Segnungen" spüren.

  57. Rübezahl
    04. Dezember 2016 21:11

    Bis auf den ersten Punkt bin völlig d'accord mit Hr. A.U.
    Hr. Hofer hat sich geziert, die Wahl anzufechten! Ihm war das nicht Recht!

    • simplicissimus
      05. Dezember 2016 04:48

      Wurde aber leider von einigen Waehlern trotzdem als negative interpretiert. Ich war ueberrascht, als ich das aus laendlichen Kreisen hoerte. OeVP-Waehler, die Hofer sonst vielleicht gewaehlt haetten.

  58. Politicus1
    04. Dezember 2016 21:08

    Spontan dazu:
    1) Zustimmung zu AUs Analyse, mit etwas anderer Gewichtung.
    a) Für die noch zu habenden Unentschlossenen war Hofers letzter TV-Auftritt total abschreckend
    b) Gegen eine geschlossene Phalanx aller anderen Parteien (inkl. ÖVP) und aller Medien 47% zu erreichen ist wirklich keine Niederlage. Gudenus hat recht, dass die 35% in Wien eigentlich sensationell sind.
    c) Leider hat die Angstmache (was gerade die GrünInnen ständig der FPÖ vorwarfen!) vor Hofer gewirkt, das Horrorvideo des Oligarchen Haselsteiner inbegriffen. In Wien fürchteten viele eine Wiederholung der Donnerstagdemos des linken Mobs - und weil man seine 'Rua' haben will, wählten sie VdB.
    d) die FAZ kommentiert bereits richtig, dass die meisten VdB-Wähler nicht FÜR VdB stimmten, sondern GEGEN Hofer.

    Zukunftsaussicht:
    Mitterlehner und der EU-Günstling Karas werden sich noch wundern. Sie haben es jetzt für ÖVP-Mitglieder und -wähler salonfähig gemacht, die GrünInnen zu wählen.
    Ich warte auf die Reaktion des Pröllonkels; der wird sich den Verlust der Mehrheit in seinem Land an VdB nicht gefallen lassen.

    Hofers spontane und ungefragte Ansage, bei der nächsten BP-Wahl wieder zu kandidieren ist einfach nur dumm ...

  59. Romana
    04. Dezember 2016 21:02

    Lieber AU: Wahlanfechtung als Grund der verlorenen Wahl? Einen vernünftigen Menschen kann nicht diese kleine Unbequemlichkeit in einer so wichtigen Wahl negativ beeinflussen.Polemischer Stil Hofers? Davon habe ich nichts bemerkt. Ist es nicht legitim, wenn er die immer wieder vorgebrachten Unterstellungen und Lügen wie EU-Austritt etc. auch als solche bezeichnet? Hätte er diese Vorwürfe akzeptieren sollen?
    Grund 4 Trump-Wahlkampf: Auch darin kann ich keinen Grund für eine negative Auswirkung auf Österreich sehen. Diese Wahlschlacht wurde zwar landauf landab als schmutzig bezeichnet. D. Trump war emotional und direkt, aber authentisch und nicht verlogen. Die Amerikaner wussten das zu schätzen.

    • simplicissimus
      05. Dezember 2016 04:45

      Sie haben recht, Romana, aber so ticken unsere Landsleute nun einmal.

    • Freidenker (kein Partner)
      07. Dezember 2016 00:48

      @Romana:
      Sinds mir nicht böse, aber der letzte TV-Auftritt Norbert Hofers im ORF hat ihm gefühlsmäßig keine einzige Stimme gebracht, aber mit Sicherheit Viele zum Fernbleiben von der Wahl veranlasst. Leider.
      Es ist rätselhaft, wer ihm zu so einem abstoßenden Stil geraten hat, wo er doch zuvor auf Puls4 und ATV hervorragend war. Demzufolge titelten sogar die Medien zumindest nach dem Puls4 Duell, dass dieses an Hofer gegangen sei!
      Er hätte es in der Hand gehabt, vdB viel wichtigeres, aktuelleres zu fragen, als mit diesem unnötigen Spionagevorwurf zu kommen und ich bin mit dessen sicher, dass ihm seine 24maligen Lügner-Sager noch oft zum Vorwurf gemacht werden.

  60. Patriot
    04. Dezember 2016 20:58

    Viele VdB-Wähler haben es sicher gut gemeint. Ungefähr so wie die Studentin aus Freiburg, die sich für "Flüchtlinge" eingesetzt hat, und letztendlich von einem "Flüchtling" vergewaltigt und umgebracht wurde.

    Der allerwichtigste Grund ist die grenzenlose Naivität vieler linker Wähler.

    • Mariahilferin
      04. Dezember 2016 21:18

      Dieses "gut gemeint" hat meines Erachtens näher betrachtet auch nicht wirklich was Gutes an sich. Es handelt sich, vom seltenen Sonderfall des geistig leicht Minderbemittelten und daher Ausnutzbaren, bei diesen Gutmeinenden zumeist um Leute mit einer unglaublichen Selbstzufriedenheit, was ihre vermeintliche moralische Superiorität betrifft. Diese Leute brauchen "Schutzbefohlene" nicht nur zur pseudomoralischen Selbsterhöhung, sondern auch für ihr Selbstbild als unbestellter Vormund von allem und jedem.

      Gutmeinende sind eigentlich nie an den Resultaten ihres Tuns interessiert. Was sie tun, tun sie ja auch nur, um sich selbst gut zu fühlen.

    • Sensenmann
      04. Dezember 2016 22:50

      Darwin-Award. Lebensuntüchtig. Die Eltern der Ermordeten waren hohe EU-Beamte (Genau die, die unsere Kritik SOFORT strafwürdig finden würden und uns am liebsten ruinieren würden, wenn sie könnten.) die nach Meldungen beim Begräbnis noch für einen Flutilantenhilfsverein gegen Abschiebungen Geld gesammelt haben!
      Nun ist ihre Tochter tot.
      Darwins enger Kamm ist gnadenlos!

    • Brigitte Imb
      04. Dezember 2016 23:52

      Deren Tochter ist nicht nur tot, sie wurde ERMORDET von einem ihrer Schützlinge.

      Für mich würde das um einiges schwerer wiegen, obwohl ich mir dieses Szenario nicht einmal vorstellen möchte.

    • Mariahilferin
      05. Dezember 2016 00:01

      @ Sensenmann

      Linkssein ist wirklich eine Geisteskrankheit, denn die Linken schaden ihrem eigenen Nachwuchs mit ihrer Ideologie. Ich denke mittlerweile nicht mehr, dass das daran liegt, dass sie einfach irrational sind und daher die Zusammenhänge nicht erkennen können. Irgendwas treibt sie an, nicht nur die Gesellschaft, sondern auch das Leben ihrer eigenen Kinder zu zerstören. Ich hab vielerlei Arten des linken Zerstörungswerks am eigenen Nachwuchs gesehen. Es ist pervers.

    • Riese35
      05. Dezember 2016 08:03

      @Patriot: Sie haben es auf den Punkt gebracht. So einfach ist es. Wenn man sich die große Masse anschaut. In der russischen Revolution war es nicht anders. Es ist immer dasselbe Muster: Zuerste "Befreiung", dann Verfolgung im Namen der Freiheit, zum Schluß Massenverarmung.

      Das kommt immer heraus, wenn man das Christentum als rein weltliches Erlösungswerk interpretiert, wenn das Reich Gottes restlos in dieser Welt verwirklicht werden soll, im Geiste der Aufklärung und des V2.

      Es gibt aber eine andere Ebene: die Gleichschaltung, die zwischen Weihbburggasse und Himmelpfortgasse (und von verwandeten Örtlichkeiten) gesteuert wird, entspringt nicht der grenzenlosen Naivität linker Wähler.

    • Cato
      05. Dezember 2016 19:29

      Sie haben es auf den Punkt gebracht!

  61. Livingstone
    04. Dezember 2016 20:48

    Nein, ich werde mich nicht mit Kopfweh zurücklehnen. Sondern jetzt werde ich politisch aktiv. Die Zeit ist reif.

  62. Undine
    04. Dezember 2016 20:42

    A.U. schreibt:

    "5. Die FPÖ kann auch noch in einer weiteren Hinsicht einen langfristigen Erfolg sehen: Eine Wahl Hofers zum Präsidenten hätte wahrscheinlich etliche Gleichgewichtswähler (und die gibt es in Österreich seit sieben Jahrzehnten) von der Stimmabgabe für die FPÖ bei der Nationalratswahl abgehalten."

    Wie könnte es anders sein: Ich bin zutiefst enttäuscht, daß der gigantische Medienaufwand für VdB und gegen Hofer so stark gewirkt hat. Deshalb klammere ich mich an das, was A.U. unter Punkt 5 schreibt! Vielleicht ist bei der nächsten NR-Wahl die Zeit endlich reif für eine WENDE NACH RECHTS!

    @El Capitan schreibt sehr richtig:

    "Die FPÖ hat eine Schlacht verloren, aber nicht den Feldzug gegen links."

    Und das Ergebnis ist tatsächlich für HOFER und die FPÖ sehr respektabel.

    Zum Glück bin ich nicht alleine mit meiner Enttäuschung: Knapp die Hälfte der Österreicher ist heute enttäuscht. Wer mir nicht leid tut, das sind jene Wahlberechtigten, die VdB NICHT MÖGEN, die aber ihrer Bürgerpflicht, eigentlich ihrem BÜRGERRECHT (!) NICHT nachgekommen sind.

    Und diejenigen, die sich den alten verlogenen Knacker aufschwatzen haben lassen, dürfen auch einmal nicht jammern, wenn der Ausländer-Freund nicht für SIE in der Hofburg sitzt, sondern für die Moslems!

    Mein Präsident wird dieser VdB nie sein, aber irgendmal ist auch seine Amtszeit um---früher oder später, besser früher als später.....

    Gut, daß es AUs "Tagebuch" und diese vielen im großen und ganzen gleich-, bzw. ähnlich gesinnten Blogteilnehmer gibt! Da läßt sich so eine Enttäuschung leichter ertragen!

  63. keinVPsuderant
    04. Dezember 2016 20:30

    Für mich zeigt sich, dass das Khol-Bashing seinerzeit ein großer Fehler war (ich hab VdB kommen sehen). Jetzt haben wir den grünen Salat. Jeder wie er will. Lasst uns selig - durch das andauernde ÖVP-Bashing - mit der Unterstützung der linken Meute fortfahren, Rot-Grün-Pink-Links freuen sich schon, denn VdB verhilft ihnen zum Bk, wie er schon heute angekündigt hat. Prost!!!!
    PS.: Es könnte nur sein, dass sich die rechte Fast-Hälfte rächt und der FPÖ bei der NRW zu einer Absoluten verhilft. Auf Gottes Hilfe darf sie sich allerdings nicht mehr verlassen!!

    • Rau
      04. Dezember 2016 20:49

      Khol bashing? Wovon reden Sie? Wenn ein Kandidat fast ein ganzes Jahr "bashing" mit 47% Zustimmung überlebt, was wollen Sie da nich mit Khol? Der hat doch nur mit verhindern geholfen, dass Hofer gleich im ersten Wahlgang durch die Decke geht. Hörens doch auf! Die haben sogar noch dem Lugner unter die ARme geriffen um eine grösstmögliche Stimmenstreuung zu schaffen, damit's überhaupt eine Stichwahl gibt.

      Unglaublich

    • keinVPsuderant
      04. Dezember 2016 21:12

      Wenn man "rau" ist, kann man es so auch sehen, keine Frage! Aber weder Griss noch Lugner wären bei kluger Strategie notwendig gewesen und ein souveräner Khol wäre heute Präsident. But never cry about spoiled milk :-))

    • Brigitte Imb
      04. Dezember 2016 21:21

      Die ÖVP unterscheidet sich ohnehin recht wenig von der SPÖ, wozu sollte man sie wählen? Auf keine konservativen Vorstellungen nimmt diese Partei Rücksicht, auf KEINE, sondern sie opfert Österreich auf dem linksgrünen Altar. Einfach schäbig.

    • Rau
      04. Dezember 2016 21:23

      Das hat nichts mit rau zu tun. Bei allem Respekt, mehr Mobilisierung wie die 11% hätte Khol nie zusammengebracht, genau das hat doch der erste Wahlgang gezeigt. Die GroKo wurde damals defacto abgewählt. Ist einfach die nackte Realität, und an der herumzusudern hat wahrlich wenig Sinn, genauso wenig wie verschütteter Milch nachzujammern!

    • Undine
      04. Dezember 2016 22:25

      Auf jeden Fall hat die ÖVP wieder einmal deutlich genug bewiesen, daß sie eine VERRÄTER-Partei ist, die lieber einen wie den VdB empfiehlt, der das absolute Gegenteil dessen vertritt, was einem ÖVPler ein wichtiges Anliegen sein sollte, als einen Freiheitlichen, dessen Werte jenen der Schwarzen doch so ähnlich sind.
      Statt sich mit den Freiheitlichen zusammenzutun, laufen sie zum LINKSBLOCK über. Man faßt es nicht.

      Immer öfter fällt mir im Zusammenhang mit den Schwarzen JUDAS Iskariot ein.
      Heute können sie ihren Verrat noch feiern, bald sind sie weg vom Fenster.

    • Kyrios Doulos
      05. Dezember 2016 09:12

      Khol war einmal ein Großer. Aus familiären Gründen, vielleicht auch aus anderen, mir unbekannten Gründen, ist Khol leider ein Freund des ISlam geworden. Khol lehne ich daher genauso ab wie ich VdB ablehne. Beide fördern den IS. IS = Islamo-Sozialismus.

      Da ich weltoffen bin und Antifaschist, bin ich gegen die IS-LinkINNEN. Sie haben gestern gesiegt. Wie es den Widerstand gegen den Nationalsozialismus gegeben hat, gibt es heute den gegen des IslamoSozialismus. Macht mit gegen diese Macht!

      Khol ist außerdem wie VdB ein Repräsentant der Anschlußrepublik. Wie anno dazumal glauben sie nicht an die Überlebensfähigkeit Österreichs und sehen ihr HEIL im Anschluß, diesmal halt an die EUdSSR.

  64. Mariahilferin
    04. Dezember 2016 20:26

    Ich kann beim besten Willen nicht verstehen, warum Menschen, deren IQ den eines Rhesusäffchens übersteigt, nach dem, was Van der Bellen bietet und zuletzt noch im ORF explizit von sich gegeben hat, so einen Präsidenten für ihr Land wollen. Wenn man nur bedenkt, was seit der letzten Wahl los war: Vergewaltigungen bis Mord durch "Schutzsuchende", Terrorattacken im Nachbarland in Zügen, auf der Straße etc., dazu der Obergrenzenhohn dieses Lackaffenkanzlers.

    Sicher gibt es – abgesehen von denen, die den Bellen-Kurs unbedingt wollen (unbegrenzte Zuwanderung, Ende unserer Souveränität etc.), einen gewissen Prozentsatz an Lahmhirnigen, Stumpfen, Realitätsverweigerern und ORF-Bedröhnten (inkludiert die vorher Genannten) ... aber 53 Prozent insgesamt?

    Mein Mann sagt ja öfter, ich hätte ein negatives Menschenbild. Pah! Dann wär ich wohl nicht immer wieder so fassungslos wegen der Dummheit oder Charakterlosigkeit der Leute.

    • Undine
      04. Dezember 2016 20:46

      Sie sprechen mir aus der Seele!!!

    • Gandalf
      04. Dezember 2016 21:13

      @ Mariahilferin:
      Ich bin froh und dankbar, dass Sie den Angehörigen der Haselsteiner- Geriatriepartie (u.a. die Herren Konrad, Fischler, Busek und andere möchtegern - Intellektuelle) das richtigen Intelligenzniveau zugewiesen haben. Wie heisst es doch so schön: Ach wie bald, ach wie bald, schwinden....

    • Sensenmann
      04. Dezember 2016 22:55

      Wir haben halt einen erklecklichen Anteil Östertrotteln. Und zu diesem Anteil kommen noch Systemgünstlinge, Bonzen und Parasiten, und Kriminelle aller Art, die sich von der Linken Vorteile versprechen.

    • simplicissimus
      05. Dezember 2016 04:30

      ... und zusaetzlich eine grosse Anzahl an besseren Buergerlichen, denen die FPOe zu pfui gack ist.

      Mir klingt es in meinem Ohr: Du hast ja recht mit der Erwaehnung vieler Probleme, aber bitte, die FPOe, das geht gar nicht.

    • Abaelaard
      05. Dezember 2016 07:30

      Trösten Sie sich doch mit der Meinung des alten Machiavelli, der nur 20% des Volkes Intelligenz zugeschrieben hat, in Österreich sind es immerhin über 45%

    • Wertkonservativer
      05. Dezember 2016 08:18

      Werte Dame hinter @Mariahilferin:

      Ihr Rhesusäffchen-Vergleich in Richtung der VdB-Wähler zeigt eine recht eigenartige Diskriminierung hunderttausender österreichischer Wähler auf!!!
      Wenn man dann noch weiß, dass AvB viel mehr Wähler mit Matura + Akademiker auf sich vereinigen könnte, wird Ihre Meinung noch bizarrer!
      Mit Ihrem "Menschenbild" dürfte Ihr Mann schon recht haben!

    • Cotopaxi
      05. Dezember 2016 09:02

      @ Quertzkonservierter

      Haben Sie ein neues Lieblingsvokabel? Diskriminierung bzw. diskriminieren kommen in Ihren letzten Beiträgen auffallend oft vor. ;-)

    • Undine
      05. Dezember 2016 09:13

      @Cotopaxi

      Nein, nein, das ist nur ein sichtbares Zeichen dafür, dass der @WK auch noch schnell auf den politisch-korrekten Zug aufgesprungen ist - wie sich's halt gehört für einen VdB-Adoranten; man will ja fortschrittlich sein.

    • Wertkonservativer
      05. Dezember 2016 09:20

      @ Undine:

      Irrtum, werte Dame!
      Ich habe meine Meinung, VdB sei der bessere BP-Kandidat, schon vor Wochen hier im Tagebuch klargestellt!
      Auch Sie haben mich darob gescholten, wie so viele andere!
      Ich musste daher wirklich nirgends aufspringen: ich war schon oben!
      That's it!!

    • Cotopaxi
      05. Dezember 2016 09:42

      @ Quertzkonservierter

      Durch Ihre Replik auf Undine zeigen Sie wieder einmal, dass Sie Beiträge anderer nur selektiv lesen oder nur teilweise verstehen.

      Wenn man ob des Umstandes, wieder einmal von Meinungsforscher attestiert bekommen zu haben, zu den (Formal)Gebildeten und Intelligenten (auch eines Ihrer Lieblingswörter) zu gehören, etwas euphorisiert ist, kann man diese Defizite jedoch verstehen.

    • Wertkonservativer
      05. Dezember 2016 10:00

      @ Cotopaxi:

      Ihre Repliken sind auch für bescheidene Geister klar verständlich und zurechenbar:
      da aus jedem Ihrer Gsatzln blanke Missgunst und ebenso blanker Hohn heraustrieft, kann man sehr rasch den Schreiber ausmachen!

    • Cotopaxi
      05. Dezember 2016 10:49

      @ Quertzkonservierter

      Ich kann Ihnen bestätigen, auch Ihre Repliken sind für uns klar verständlich und Ihnen zurechenbar, selbst dann, wenn Sie sich mit einem neuen Nickname (Widerspruchsgeist) tarnen wollten.

      Und geben Sie es zu, es gefällt Ihnen doch, wenn sie Missgunst zu verspüren meinen?

    • Wertkonservativer
      05. Dezember 2016 11:32

      @ Cotopaxi:

      noch einmal zu meinem - einen einzigen Tag und nur einmal - verwendeten zweiten Nicknamen auf Vorschlag unseres Blogmasters:

      Dr. Unterberger hatte mir damals geraten, mit einem anderen Nick als "Wertkonservativer" vielleicht etwas aus der Schusslinie von Leuten wie Ihnen zu kommen!
      Ich wurde praktisch sofort "enttarnt" und habe dann diesen zweiten Nicknamen nie mehr benützt, zumal mir die ganze Nicknamen-Flut sowieso extrem suspekt ist.
      That's reality, und ist Jahre her!
      Jedenfalls ersieht man daraus, dass Sie mich akribisch überwachen (Huch: ich fürcht' mich wirklich!!)

    • Mariahilferin
      05. Dezember 2016 12:56

      @ Wertkonservativer ohne konservative Werte

      In sprachlichen Angelegenheiten sind die Linken – und natürlich sind Sie dazuzuzählen, für was auch immer Sie sich persönlich halten mögen – mimosenhaft empfindlich. In jeder Äußerung etwas beleidigenden Inhalts wird gefährlicher "Hass" ausgemacht, die am besten umgehend möglichst abschreckend zu bestrafende Vorstufe von Mord und Totschlag – während der echte Mord und Totschlag sowie die Vergewaltigungen und Körperverletzungen, die die Flutung unserer Heimatländer mit sich bringen, überhaupt nicht zur Kenntnis genommen werden.
      Die Moralisiererei der völlig Morallosen ist ein Witz.

    • Cotopaxi
      05. Dezember 2016 13:18

      @ Qwertzkonservativer

      Tatsächliche Berichtigung:

      Ihr jämmerlicher Kurzauftritt als "Widerspruchsgeist" liegt nicht Jahre zurück sondern nur Monate.

    • Wertkonservativer
      05. Dezember 2016 13:26

      Wer da mimosenhaft empfindlich ist, werte @ Mariahilferin,

      möchte ich anlässlich der heftigen Mitleidsorgien über Hofers Missgeschick dahingestellt sein lassen!
      Wenn Sie Hunderttausende VdB-Wähler mit den IQ-Werten von Rhesusäffchen konfrontieren, ist das möglicherweise gewollt geistreich, oder halt eher unpassend und ziemlich fies!

    • Mariahilferin
      05. Dezember 2016 13:43

      @ Wertkonservativer

      Warum unpassend? Im Gegensatz zum Van-der-Bellen-Wähler sägt das Rhesusäffchen nicht an dem Ast, auf dem es sitzt. Insofern ist es ersterem geistig deutlich überlegen. Das ist doch evident.

    • Hotzenplotz2
      05. Dezember 2016 14:02

      *****! Ohne in Menschenverachtung zu verfallen: Leider sind schon zu viele Zeitgenossinnen-und genossen durch das ständige Beglotzen der Systemmedien und die Verinnerlichung des dargebotenen Manipulierten hoffnungslos verblödet. Kollektive Gehirnerweichung. Aber diese verblödete und charakterlose Eignung hatten die lieben Leut schon früher. Man lese nur Karl Kraus: "Hoch, hoch, hooooch! - Fünf Minuten später zum selben Anlaß: Pfui, pfui, pfuiiiii, nieder!" Wenn das erste Großattentat von Islamisten in Österreich stattfindet mit Dutzenden oder Hunderten Toten, könnte Strache gleich die Absolute erreichen. Und das spielend, ohne jede Anstrengung.

    • Abaelaard
      05. Dezember 2016 15:17

      Vielleicht ein Satz zu WK. Wenn ich eine vor mir hergetragenen Gesinnung eben als wertkonservativ benannt bei der ersten Gelegenheit um mit den Wölfen heulen zu dürfen auf die Müllkippe werfe dann würde ich mir auch nicht mehr den Nicknamen leisten.

    • Cotopaxi
      05. Dezember 2016 15:29

      @ Abaelaard

      Das demonstrative Vorsichhertragen der politischen Gesinnung durch den WK erinnert mich an die Schwulen, die jedem ihr Schwulsein mehr oder minder aufdringlich auf die Nase binden müssen, so also ob sie sich hauptsächlich dadurch definierten.

    • Wertkonservativer
      05. Dezember 2016 17:40

      @ Cotopaxi 13:18 :

      Sie haben ja alles lückenlos archiviert!
      Da wird es Ihnen ja nicht schwerfallen, meinen nach Ihren Worten kürzlichen Kurzauftritt als "Widerspruchsgeist" zeitlich festzunageln!
      Nach meiner Erinnerung hat mein einmaliges Posten unter diesem Nick ziemlich sicher vor mindestens 18 Monaten stattgefunden!
      Aber Sie werden es ja sicher klarstellen können: bei Ihrer Spürnase!!??
      Ich lasse mich gerne überraschen!

    • Undine
      05. Dezember 2016 17:42

      @Abaelaard

      Ich frage mich auch, welche WERTE der @Wertkonservative genaugenommen so hartnäckig---durch seinen Nick untermauert---eigentlich KONSERVIEREN will!

      Jedenfalls steht der von ihm so adorierte VdB für keinen einzigen jener Werte, die sich einst die ÖVP auf ihre Parteifahnen geheftet hatte. VdBs Werte stehen diametral jenen Werten entgegen, die der @Wertkonservative immer zu verteidigen behauptete.
      Der Schwenk zum absoluten Gegenteil konservativer Werte ist in atemberaubendem Tempo vor sich gegangen. @Wertvernichter wäre ab nun passender.

      O TEMPORA, O MORES! ;-)

    • Nestor 1937
      05. Dezember 2016 18:25

      Cotopaxi

      Gut gesagt, Cotopaxi!
      Auch die Ichbezogenheit und Aufdringlichkeit seiner Beiträge und das häufige Quärulantentum ohne Inhalt deuten darauf hin. Mit einem Alter weit über 80 sollte man halt vorsichtiger sein...

    • Cotopaxi
    • Wertkonservativer
      05. Dezember 2016 20:03

      @ Cotopaxi:

      da muss ich Ihnen ja wirklich eine gewisse Art von Hochachtung aussprechen!!
      Ich dachte effektiv, dass mein einmaliger Versuch eines Nicknamen-Wechsels schon länger her ist, als Sie mir dies in einer für mich fast unfassbaren Weise vorführen. Dass Sie mich derart am Kieker haben, lässt mich nachdenklich werden.

      Kurz und abschließend: am 17.3.2016 habe ich irrtümlich den im Vorjahr installierten zweiten Nicknamen einmal angeklickt, ein Posting abgelassen, und habe nach Entdecken meines Fehlgriffes am gleichen Tag wieder zum Wertkonservativen umgestellt.
      Also nochmals: Hochachtung vor dem Spürsinn unseres @ Cotopaxi !
      Aber jetzt lassen Sie mich bitte wieder in Ruhe, BITTE !!

    • Cotopaxi
      06. Dezember 2016 06:31

      @ Quertzkonservativer

      Ich lasse das jetzt so stehen. Es kann ohnedies allein aufgrund dieses Treads spätestens jetzt jeder aufmerksame Leser erkennen, wie es um Sie steht.

    • Shalom (kein Partner)
      07. Dezember 2016 09:38

      Typisch Wertkonservativer: Wenn´s für ihn zu eng wird, wenn man ihm hier minutiös nachweist, wo und wie oft er die Unwahrheit geschrieben hatte, bittet er flehentlich in Ruhe gelassen zu werden.
      Der Mann hatte hier mehrmals sein Ehrenwort gebrochen und, als vorgeblich "Wertkonservativer" im Sinne der einstigen ÖVP-Dogmen, sich wie leider allzu viele seiner ÖVP-Parteifreunde auf die Seite eines haargenau das Gegenteil praktizierenden Ultralinken geschlagen. Entweder ist der WK dumm, oder charakterlos. Es darf gewählt werden...

  65. Haider
    04. Dezember 2016 20:25

    Alle, also wirklich alle, haben sich gegen Ing. Norbert Hofer (und vor allem die FPÖ) aneinandergekrallt. Vom öffentlich-rechtlichen ORF bis zu den gekauften, erpreßten, bestochenen Printmedien (vulgo „Lügenpresse“), von den am Regierungs-Subventionstropf hängenden Staatskünstlern bis zu den beinharten Gewinnmaximierern von Seiten der Industriellen (z.B. Haselsteiner) und zu den vor Jahrzehnten abgewählten Polit-Muppets (Busek, Fischler, Ederer etc.) – alle kampanisierten mit alttestamentarischem Haß gegen die FPÖ. Und dann kommen sie GEMEINSAM gerade noch über die 50-%-Hürde. Also ich würde mich genieren und nicht feiern. Natürlich ausgenommen die Ökobolschewisten; ihnen ist es gelungen, Österreich in Geiselhaft zu nehmen. Gott schütze unser Heimatland! Auf den Ederer-Tausender warten die Österreicher seit 1995. Auf den "verbindenden", "volksverbundenen", "unabhängigen" Bundespräsidenten werden wir jetzt mindestens weitere sechs Jahre warten müssen. Aber der Wähler hat entschieden.

    • Undine
      04. Dezember 2016 20:48

      @Haider

      **********************
      **********************
      **********************!

    • Rübezahl
      04. Dezember 2016 21:16

      Also: GIS abmelden als erste Antwort!

    • machmuss verschiebnix
      04. Dezember 2016 21:45

      GIS abmelden - schon getan

    • Brigitte Imb
      04. Dezember 2016 22:35

      GIS abmelden mit "Freßzettel", eingeschrieben und mit Rückantwort.

      Bei Abmeldung über´s Internet agieren die sicher lästig od. gar nicht.

    • Sensenmann
      04. Dezember 2016 22:57

      Sie glauben, der hält 6 Jahre?
      Da wette ich dagegen!

    • Brigitte Imb
      04. Dezember 2016 23:59

      Cortison et al., über lange Strecken und in diesem Alter, bekommt nicht gut.

      So negativ sollte eine Anabolikatherapie auch wieder nicht gesehen werden, wenn man sich zwischendurch erholen kann, etwa an einem Strand in Vietnam.

    • Hotzenplotz2
      05. Dezember 2016 15:25

      Vielleicht ist die ganze Aufregung ohnehin in wenigen Jahren Makulatur. VdB ist während des langen Wahlkampfes sichtbar noch mehr vergreist, der harte Alltag als Buprä - da gibt's dann kein Abseilen mehr, da muß man ran an die Arbeit! - wird sein übriges von ihm verlangen. Um 7:30 steht schon der Chauffeur vor der Tür, dann geht's rund bis zum Abend, Besprechungen, Aktenstudium (auch wenn die zu unterzeichnenden Dokumente ihm oft als Exzerpte vorgelegt werden),oft bis in den späten Abend. Und dann auch noch an den Wochenden lästige Repräsentationspflichten. Kapituliert VdB nicht vorher, ist ihm wohl ein anstrengender Wahlkampf in sechs Jahren wohl kaum noch zuzumuen. Selbst eingebrockt!

  66. Pennpatrik
    04. Dezember 2016 20:14

    Bin schon gespannt, wie die Österreichische Verräter Partei ihre, ob der Wahlhilfe für Van der Bellen angefressenen Hofer-Wähler und wie die SPÖ die Sozialisten, die sie ins Van der Bellen Lager getrieben hat, zurückholen wird.

    • simplicissimus
      04. Dezember 2016 20:23

      Ja, genau, gewinnen werden Gruene und FPOe.

    • Gandalf
      04. Dezember 2016 21:05

      Die ÖVP steht vor der Genze des Verschwindens: so, wie in Italien die DC sang - und klanglos untergegangen ist. Und an die Stelle der Gedenktafel im Schottenkloster, dass hier die ÖVP gegründet wurde, kommt dann eine "Erklärungstafel" des Herrn Rathkolb, dass hier der Versuch gemacht wurde, den Austrofaschismus wiederzubeleben. Eine Schande.

  67. Brennstein
    04. Dezember 2016 20:12

    Als Wahlbeisitzer habe ich beobachtet, dass die deutschen Familiennamen, zumindest in Wien, auf den Wählerlisten im Abnehmen begriffen sind, während die der Orientalen und die die der Balkanslawen zunehmen. Das zeigt doch an, in welche Richtung es gehen wird.

    • Rau
      04. Dezember 2016 20:37

      Sie meinen, wir sollten doch besser unter dem vorherigen Artikel (Islamisten von Aleppo) zur heutigen Wahl weiterdiskutieren?

    • Patriot
      04. Dezember 2016 21:01

      Wenn 10% der Wahlberechtigten Mihigru haben, und zu 90% links wählen, dann hätte sich das Ergebnis von ca 51:49 für Hofer auf die jetzigen 53:47 für VdB verändert.

    • Undine
      04. Dezember 2016 21:29

      @Brennstein

      Ja, die Tragödie nimmt ihren Lauf---aber die vielen Verstockten, die dem Ausländer- und Moslemfreund VdB Lorbeeren streuen, werden diese Tatsache einfach nicht zur Kenntnis nehmen, selbst wenn man sie mit der Nase drauf stößt!

      Das klingt jetzt etwas makaber, aber ich schaue mich gerne auf dörflichen Friedhöfen im Innviertel um. Das Studium der Namen, die dort in Stein gemeißelt sind, ist so erfreulich, denn sie klingen so vertraut.

    • oberösi
      04. Dezember 2016 21:53

      @ Undine
      und jeder zweite Name endet auf ..inger, tja schön wars einmal bei uns im Landl...

    • Sensenmann
      04. Dezember 2016 22:26

      Heute wurden die Eingebürgerten zur Wahl geschickt. Blieben sonst die Listen mit den fremden Namen immer leer, kamen sie diesmal in Mengen. Da legen auch schon welche einen österr. Pass hin und können nicht deutsch!

    • Undine
      04. Dezember 2016 22:32

      @oberösi

      Ja, auf den ländlichen oö. Friedhöfen ist gewissermaßen unsere Welt noch in Ordnung; dort liegen NOCH keine Mohammeds und Achmeds, keine Aischas und Aminas.

    • Cotopaxi
      05. Dezember 2016 08:48

      @ Undine

      Es ist aber so, dass auch die Friedhöfe schön langsam "aussterben". Ich habe das an Friedhöfen nahe Wien und im Waldviertel beobachtet. Es werden immer mehr Gräber aufgelassen und planiert. Ob es Nachnutzer gibt, ist ungewiss.

      Die Invasoren haben sich überdies schon längst ihre eigenen Grundstücke für ihre Toten gesichert, die brauchen unsere Gräber nicht. Die wären vermutlich in ihren Augen eh unrein bzw. haram.

    • Undine
      05. Dezember 2016 09:34

      @oberösi 21:53

      "...jeder zweite Name endet auf ..inger..."

      Wenn man gemächlich und aufmerksam durch das Inn- oder Hausruckviertel fährt, stößt man sehr häufig auf Ortsnamen wie beispielsweise "Gupfing", "Feitzing" etc. Ich kenne sowohl eine Familie "Gupfinger", als auch eine Familie "Feitzinger", deren Vorfahren mit Sicherheit aus Gupfing, bzw. aus Feitzing stammten. Und diese bodenständigen Namen findet man ---bis jetzt---noch auf den ländlichen "Fried-Höfen"---eine Kulturgeschichte im kleinen.

    • Tausendschön (kein Partner)
      07. Dezember 2016 12:32

      Im Herold Telefonbuch von Wien in alphabetischer Abfolge:

      Abdessatar

      ?Abdi

      ?Abdia

      ?Abdija

      ?Abdil

      ?Abdilbaki

      ?Abdilkadir

      ?Abdin

      ?Abdirahman

      ?Abdiraman

      ?Abdisalan

      ?Abdishakur

      ?Abdiu

      ?Abdiwali

      ?Abdo

      ?Abdol

      ?Abdolaziz

      ?Abdoldjamal

      ?Abdolghadir

      ?Abdolhakim

      ?Abdolhamid

      ?Abdolhossein

      ?Abdolkarim

      ?Abdollah

      ?Abdolmajid

      ?Abdolrab

      ?Abdolrahim

      ?Abdolreza

      ?Abdolsamad

      ?Abdolsami

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  68. Wertkonservativer
    04. Dezember 2016 20:10

    Sehr geehrter Hofer-Fans:

    bei allem Verständnis für Ihre Enttäuschung, ist aber das Ergebnis für AvB doch ganz klar:
    Herr Ing. Hofer ist ein netter Mensch, doch kaum einer, der mit den Großen der Welt auf einer Ebene als Diskussionspartner akzeptiert würde!

    Nochmals: Ihr habt Euch alle verrechnet, liebe Hofer-Fans!

    Ich, von Beginn überhaupt kein AvB-Fan, habe als Einziger hier offen meine Meinung offengelegt, dass Herr Hofer nicht der richtige Präsident für unser Land wäre!
    Auch unserem Blogmaster erlaube ich mir zu widersprechen, der absolut pro Hofer tendiert hat!
    Doch auch unsere Jugend hat sicher mitbekommen, dass Herr Hofer als ein von den blauen Reitern favorisierter Mann nicht der Richtige als unser Staatsoberhaupt ist!!

    Alexander van der Bellen wird ein guter Präsident sein: so wahr uns Gott helfe!!!!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • machmuss verschiebnix
      04. Dezember 2016 20:16

      Wirklich enttäuscht bin ich über die leicht manipulierbare Naivität
      der Ösis, denn der Hofer Sieg war ohnedies nur eine vage Hoffnung.
      Daß die Leute auf einen Grünen im Steirer-Jankerl hereinfallen,
      tut echt weh ! ! !

    • Pennpatrik
      04. Dezember 2016 20:19

      Wenn VdB so agiert, wie die meisten Präsidenten der 2.Republik - nämlich garnicht, sehe ich das auch so.
      Verheerend ist meiner Meinung nach das Signal, das von dieser Wahl ausgeht: Weitermachen wie bisher, Vertiefung der EU in Richtung Zentralstaat, weitere, hemmungslose Gelddruckerei und 0-Zinsen bis in alle Ewigkeit.
      Ich kann mich auch irren, und die unbeschränkte Ausweitung der Geldmenge hat keine Auswirkungen auf die Volkswirtschaft.
      Ich kann mich auch irren, und die 0-Zinsen Politik, die eine unbeschränkte Staatsverschuldung zulässt, hat keine negativen Auswirkungen auf die Volkswirtschaft.
      Ich kann mich auch irren, und die Aufstellung von 5-Jahresplänen macht uns stabiler
      ...

    • simplicissimus
      04. Dezember 2016 20:22

      Er wird ganz sicher ein wuerdiger Nachfolger des Heinz Fischer und Herrn Klestil werden.

    • Rau
      04. Dezember 2016 20:33

      Nein, der schnallt es nie, dass die heutige Mehrheit 47% lautet!

    • Wertkonservativer
      04. Dezember 2016 20:38

      Liebe Leute, Ihr seid insgesamt schlechte Verlierer!

      Es gibt halt außerhalb Eures Horizontes auch noch andere Welt- und Politsichten,
      als Ihr sie pflegt!
      Ich bin ein Konservativer mit schwarzen Untergrund: doch ist mir ein weltoffener, kluger Mensch bei weitem lieber als BP, als ein von den Blauen vorgeschobener lieber Kerl ohne wirkliche Qualitäten für den ersten Mann unseres Landes!
      Und bitte: ab sofort keine lächerlichen Quatschereien über allfällige Wahlmanipulationen.
      Dies fängt der Schmäh nicht mehr!!!!

    • Rau
      04. Dezember 2016 20:40

      bla bla bla und Unterstellungen, mehr kommt aus Ihnen nicht heraus

    • Gandalf
      04. Dezember 2016 20:56

      @Wertkonservativer:
      Sie glauben, dass in der grossen Welt, die Sie als Metallhändler natürlich bestens kennen, niemand Herrn Ing. Hofer als Gesprächspartner ernst genommen hätte; das ist Ihr gutes Recht. Aber woher nehmen Sie die Kühnheit zu meinen, dass im Ausland jemand - ausser ein paar grünen Sektierern - den stets verlegen grinsenden Herrn, der - leider - für die nächste Zeit der Bundespräsident unseres ansonsten schönen Landes sein darf, überhaupt kennen, geschweige mit ihm reden wollen wird? Also, ich kann mir kaum vorstellen, dass der ein vernünftiges Gespräch mit einem echten Staatsmann zustande bringt. Tut mir Leid.

    • Cotopaxi
      04. Dezember 2016 20:58

      Der WK hat es wieder einmal geschafft, auf der Seite der Gewinner zu sein. Das hat er mit dem Fettauge (Fett das auf einer Suppe obenauf schwimmt) Bellen gemein.

    • Eva
      04. Dezember 2016 21:02

      @Wertkonservativer

      Meine Güte, Ihr jämmerlicher Sermon hat mir heute gerade noch gefehlt! Ja, klopfen Sie sich recht fest selbstgefällg auf beide Schultern! Ist ja alles ok!

      SIE gehören ab jetzt zu den Linken, Sie machen sich als Van der Bellen- Freund mit dem linxlinken Pöbel gemein, der, als die Schwarz-Blaue Regierung angetreten ist, die Wiener mit lautstarken Demonstrationen monatelang drangsalierte. Ja, zu denen gehören Sie jetzt auch! Gratuliere!

      Wir, die Rechten, sind enttäuscht; das ist verständlich und hat nichts mit schlechten Verlierern zu tun. WIR Rechten werden nämlich nicht monatelang lautstark demonstrieren. Wir nehmen das Ergebnis einer demokratischen Wahl hin.

    • Kyrios Doulos
      04. Dezember 2016 21:03

      @Wertkonservativers Kommentar zu seinem Beitrag.
      In mir schwillt die Zornesader, wenn ich lese, Hofer sei nicht weltoffen, VdB sei weltoffen.
      Die Grünen, VdB ist ein Grüner, sind nicht weltoffen, denn sie fördern den ISlam. Der ISlam ist das Gegenteil von weltoffen.
      Die Grünen gebärden sich auch auf allen anderen Themengebieten als eine derartig moralinsaure, besserwisserische, bevormundende und Menschen anderer Meinung verurteilende Partie, daß einem ganz übel wird. Ihre Toleranz ist keine. Sie sind die Intoleranz in Person und das was sie Toleranz nennen ist nichts als arrogante Ignoranz.
      Von Weltoffenheit also keine Spur, Wertkonservativer. Schön wär's, sie hätten Recht.

    • Rau
      04. Dezember 2016 21:03

      @Cotopaxi
      Von schlechten Verlierern redet man gerne. Die Kategorie "Schlechte Gewinner" scheint es nicht zu geben. Wenn es aber einen perfekten Tag gibt, diese aus der Taufe zu heben, dann wäre das der heutige!

    • Patriot
      04. Dezember 2016 21:04

      @WK

      Ich werde mit das Ergebnis der Wahlkarten ansehen. Bei der annullierten Wahl hatte VdB bei den Wahlkarten mit 62:38 gewonnen, und an der Urne mit 48:52 verloren. Bei der heutigen Wahl müsste er bei den Wahlkarten also noch höher gewonnen haben. Tat er dies nicht, dann haben wir einen starken Hinweis auf eine großangelegte Manipulation bei der annullierten Wahl.

    • Undine
      04. Dezember 2016 21:12

      @Patriot

      Eine richtige Schlußfolgerung!!

    • Freak77
      04. Dezember 2016 21:23

      @ Wertkonservativer!

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      ************************************
      !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

      So wahr uns Österreichern Gott helfen möge!

    • Rau
      04. Dezember 2016 21:28

      Sind das Ihre Argumente?? Etwa Gottes Hilfe steht in den Sternen, oder was soll das heissen?

    • Ingrid Bittner
      04. Dezember 2016 22:37

      Klar wird Alexander van der Bellen ein guter Präsident sein! Bei seiner Lethargie kommt er ja gar nicht in die Verlegenheit irgendetwas zu tun, was vielleicht nicht passt. Und wie hat er sich heute schon so schön geäussert: Altpräsident Fischer wird ihm schon helfen, ihn sozusagen einarbeiten. Viel Selbstbewusstsein für einen Professor, nicht wahr?
      Den passeden Sager dazu hat heute auf Servus-Tv in der Diskussion Dr. Peter Rabl geliefert, nach Weihnachten, wenn er sich dann erholt hat, dann wird VdB...
      Passt, der hat ihn sicher auch schon länger beobachtet und seine Arbeitsweise insbesondere.

    • Undine
      04. Dezember 2016 22:40

      @Rau 21:28

      Haben Sie 1000 Dank für Ihre knappen, aber herrlich treffenden, köstlichen Worte! Sie haben mich zum herzlichen Lachen gebracht und haben damit meinen Tag gerettet! Das werde ich Ihnen nie vergessen!

      ************+! ;-)))))

    • franz-josef
      04. Dezember 2016 23:14

      Patriot
      ja, ich bin auch schon gespannt
      Verdächtig ist, daß die Antifas und Indymedias-blablabla im Netz stillhalten, also muß diesen Leuchten jemand diesesmal das Maulhalten befohlen haben.

      Und wieso wurde eigentlch vor kurzem von 3o% m e h r Wahlkartenbestellungen berichtet, hingegen in den letzten drei Tagen von deutlich weniger?
      Schon wieder Fragen über Fragen

      Jedenfalls - not my president. Nein, danke.

    • Wertkonservativer
      04. Dezember 2016 23:25

      @ Cotopaxi:

      ich auf der Seite der Gewinner? Ja, nach dem Sieg VdB's bin ich's gerne !

      Aber wie war es vorher?

      Ich war hier der Einzige, der - ohne Herrn Van der Bellen hier speziell zu bevorzugen - Herrn Hofer als nicht unbedingt geeigneten künftigen BP angesehen habe.
      Viele haben mich dafür gekreuzigt, VdB bis zur Senilität und gelben Zähnen diskriminiert, und auch sonst teilweise ihre Kinderstube vergessen!

      Leute, bitte geht in Euch: vergesst den lächerlichen Wahlmanipulations-Quatsch, und akzeptiert die Entscheidung der Mehrheit des österreichischen Volkes!

      Das war's dann!

    • ludus
      04. Dezember 2016 23:31

      @Rau 21:28

      Der eifrige Freak77 schreibt sich regelmäßig die Finger wund; vielleicht konnte er wegen der wund geschriebenen Finger heute nur noch die Sterne-Taste drücken, oder die Taste ist hängen geblieben. Anders kann ich mir diesen beängstigen Anfall nicht erklären. ;)

    • Cotopaxi
      05. Dezember 2016 08:21

      @ WK

      Der Anteil der Österreicher am österreichischen "Wahlvolk" wird von Wahl zu Wahl kleiner. Dementsprechend widerspiegeln Wahlergebnisse nicht mehr den Willen der Österreicher.

    • Undine
      05. Dezember 2016 08:50

      @Cotopaxi

      Feine Klinge!***********+!

      "Der Anteil der Österreicher am österreichischen "Wahlvolk" wird von Wahl zu Wahl kleiner. Dementsprechend widerspiegeln Wahlergebnisse nicht mehr den Willen der Österreicher."

      Da sieht man's wieder: Die meisten KULTURBEREICHERER sind Akademiker und natürlich brave BÜRGERLICHE---zumindest nach der weltfremden naiven Vorstellung des @WK.

      VdB könnte seinen "intelligenten" kulturbereichernden Wählern als Dank einen Doktortitel verleihen, sozusagen SUB AUSPICIIS PRAESIDENTIS (auch dann, wenn sie des Lesens und Schreibens nicht mächtig sind)!

    • Josef Maierhofer
      05. Dezember 2016 09:54

      Werter Herr Michler !

      Es ist Ihnen hoffentlich klar, dass nicht die Meinungen im Forum die Verlierer sind, sondern Österreich der Verlierer sein wird.

      Es geht nicht um Rechthaberei, es geht wohl sehr um Österreich, das eine Veränderung zum Positiven dringend brauchen würde.

      Durch diesen Wahlausgang wurden keine Probleme gelöst, sie wurden prolongiert, den Herr Dr. Van der Bellen wird wohl nicht gegen dieses 'Establishment' handeln, oder es gar einer Kontrolle unterziehen, dazu ist er gar nicht in der Lage und auch nicht gewillt, wie er immer kundgetan hat.

      Nicht die gutgemeinten Meinungen hier im Forum (und in vielen Foren) sind Verlierer, Österreich ist Verlierer,

    • Josef Maierhofer
      05. Dezember 2016 10:00

      Fortsetzung

      Offenbar haben Sie übersehen, dass das, was Sie Verlierer nennen und genannt haben, eine 'Lügen in den eigenen Sack' (nicht mehr in Ihren eigenen zwar, aber in den Sack der fleißigen Österreicher und der Jugend ) ist.

      Also Gewinn für Österreich wird Herr Dr. Van der Bellen keiner sein, eher ein hochdotierter Staatsverwalter wie Dr. Heinz Fischer es war und ebenso linksideologisch verblendet und gegen ein selbständiges Österreich, sondern für eine Region in Europa.

      Er wird glauben, damit die Strukturen auslöschen zu können, was sicher beim nächsten Mal korrigiert wird. Mediale Angstmache, ich habe einiges gelesen, hat den Menschen auch diesmal den Verstand geraubt.

    • Wertkonservativer
      05. Dezember 2016 11:46

      @ Josef Mairhofer:

      bei allem Respekt, werter Blogfreund, doch zu Ihrem letzten Absatz möchte ich schon anmerken, dass Ihr Einwand, die bösen Medien und ihre Hintermänner hätten den VdB-Wählen durch ihre subversive Angstmache "den Verstand geraubt", schon recht jenseitig ist!!!
      Diese weinerlichen Rechtfertigungsorgien für den nicht realisierten Erfolg Hofers sind wohl Ausfluss von Enttäuschung und Wut!
      Anscheinend kommt Ihnen überhaupt nicht in den Sinn, auch andere als Ihre Vorstellungen könnten gangbare Wege für unser Land eröffnen!

    • Josef Maierhofer
      05. Dezember 2016 14:12

      @ Wertkonservativer

      Enttäuschung über die Österreicher ja, Wut nein, es wurde ja demokratisch entschieden.

      Die Österreicher, die mehrheitlich gewählt haben, haben diese Verantwortung des prolongierten Stillstandes, der Selbstbedienung und der Selbstbeschädigung Österreichs zu übernehmen. Ich werde deshalb nicht auf die Straße gehen, das tun schon die Linken, da brauchen Sie keine Sorge zu haben, jene Linken, die Sie auch gewählt haben, wie Sie hier kundtun.

      Ich hoffe, dass Herr Van der Bellen, den ich persönlich kenne, auch arbeiten wird, bisher hat er das nicht so sehr getan, es gäbe Jahrzehnte linken Schlendrians aufzuarbeiten, es sollten der Regierung Beine gemacht werden, etc.

    • maestro riflessivo (kein Partner)
      06. Dezember 2016 22:48

      Hofer hätte ein Treffen zwischen Putin und Trump in Wien geplant. Das hätte weltweit für Aufsehen gesorgt und wäre für Österreich eine tolle Werbung gewesen.
      vdb bleiben nur die EU-Bonzen und eventuell Nordkorea...

    • Die Wende (kein Partner)
      07. Dezember 2016 09:48

      Ingrid Bittner, wann, wo u. was hatte Peter Rabl studiert u. wann u. wo wurde er zum Dr. promoviert?

  69. machmuss verschiebnix
    04. Dezember 2016 20:09

    Konsequenz des Wahlergebnisses:
    Sechs Jahre im Schlafwagen durch die Amtszeit des BP

    Währenddessen nutzen die Muslime den Freibrief der Linken
    Wellcome-Politik und überrennen Ösistan !
    VDB-Wähler haben es so gewollt, also werden sie es auch
    so bekommen - wehklagen danach sind beim Salzamt abzugeben ! ! !

    • 11er
      04. Dezember 2016 21:56

      @ machmuss verschiebnix:

      Na geh, haben Sie sich ernsthaft der kindlichen Illusion hingegeben, ein BP Hofer hätte an der Eurabisierung unseres Kontinentes irgendetwas ändern können?

      Diesen Zug ist, so fürchte ich, nicht bloß abgefahren, sondern unter Volldampf auf freier Strecke.

    • Riese35
      04. Dezember 2016 22:06

      Viel gefährlicher als die formelle Rolle ist die informelle. All den linken Chaoten wird jetzt voraussichtlich in der Hofburg eine Plattform geboten, um sich darzustellen und Werbung zu machen. Im Gegenzug wird vermutlich alles unternommen, mißliebige Ansichten zu verbannen. Das ist alles andere als was ein Präsident oder Monarch sein soll. Daß VdB eine ausgleichende Integrationsfigur sein soll, kann ich mir bei bestem Willen nicht vorstellen.

      Und höchst problematisch ist die familiäre Verstrickung in die Führungsebene einer Partei. Das ist für mich ein klarer Fall von Unvereinbarkeit.

  70. Bob
    04. Dezember 2016 20:05

    Die Stimmen für Hofer sind Stimmen von der FPÖ und vielleicht Team Stronach gegen den vereinten Rest von Österreich. So sieht das Ergebnis schon besser aus. Erschreckend ist für mich, das die Propaganda der Medien ungeheuerliches bewirken kann. Leider ist die Mehrheit der Bürger nicht fähig, zu einer eigenen Meinung zu kommen.

    • Ingrid Bittner
      04. Dezember 2016 22:43

      Richtig. Aber wie soll der "normale" Mensch, der halt grade mal so Zeit hat, die Nachrichten zu schauen und in den Zeitungen mehr oder weniger nur die Überschriften liest, auf Anhieb herausfinden, was ist wahr, was ist Vermutung, was ist Parteilinie??? Es werden zwar die ORF-Kritiker immer mehr, aber was soll man tun? Nachrichten schaun ist doch dort üblich, oder???
      Aber ich denk mir, das jüdische Sprichwort: wenn wo eine Tür zugeht, geht wo anders ein Fenster auf, trifft auch auf dieses Wahlergebnis zu. Vielleicht ist es
      gar nicht so schlecht, wenn Hofer nicht Präsident geworden ist, dann wird sich bei der sicher bald stattfindenden Nationalratswahl zeigen, welch großer Demokrat

    • Ingrid Bittner
      04. Dezember 2016 22:45

      VdB ist , der ja heute versprochen hat, auch auf die FPÖ, also Hofer-Wähler zugehen zu wollen. Wobei ich mir gerade bei ihm das nicht vorstellen kann,
      auf Wähler zugehen, das ist ja so, dass das harte Arbeit bedeutet und die dürfte er ja sein Leben lang nicht wirklich kennengelernt haben.

    • Sensenmann
      04. Dezember 2016 23:03

      Auf mich kann der zugehen, so lange er will. Was interessiert mich ein alter dementer Mann, ungepflegt und stinkfaul, der außer politischen Pöstchen auf Steuerzahlers Kosten noch nie etwas beigetragen hat?
      Wer von dem vertreten werden will, bitteschön!

      Aber die Österreicher lieben mehrheitlich solche Gestalten. Schon der alte Kommunist Fischer wurde ja als das Idol gewählt. Also nur eine logische Fortsetzung.

  71. simplicissimus
    04. Dezember 2016 19:54

    Mir ist kurz vor der Wahl nach Kontakt mit einigen von mir als vernuenftig eingeschaetzten) Menschen aufgefallen, dass der FPOe die Wahlanfechtung negativ ausgelegt wurde. Ich verdraengte damals das Gefuehl, dass hier etwas voellig falsch laufen koennte, aber das Resultat gibt diesem Gefuehl recht.

    Beigetragen haben alle von AU erwaehnten Gruende, die Wahlanfechtung steht moeglicherweise tatsaechlich an der Spitze. Weiters glaube ich auch, dass es gelungen ist zusaetzliche rund 10% der Waehler mehrheitlich fuer den "Kampf gegen Rechts" zu manipulieren.

    Alles in allem ein Zeichen, dass es der durchschnittliche Oesi weich will - und hart bekommen wird.

    • machmuss verschiebnix
      04. Dezember 2016 20:12

      . . . hart bekommen wird ? Ja, aber von den Muslimen, wo
      bleibt jetzt die Wiener Moslem-Partei - herbei mit Euch Saftsäcken,
      gebt dem Linken Gesindel Stoff, daß ihnen hören und sehen vergeht ! ! !

    • logiker2
      04. Dezember 2016 20:49

      @mv
      das ist überhaupt (noch) nicht notwendig, solange die Linken ihnen die Umvolkungsarbeit abnehmen und die Landübernahme aufbereiten brauchen sie ja nur ihre Forderungen aufstellen und sich nicht selbst die Hände schmutzig bzw. blutig zumachen. Hie und da eine Bomben-bzw.Terrordrohung reicht vorläufig vollauf.

    • franz-josef
      04. Dezember 2016 23:24

      In Holland schaut´s da bereits anders aus. Für die hierzulande noch so zum quietschfidelen Outing herausgeforderten Homos wird es in Holland bereits brenzlig. Das Schlachten, Verbrennen und Hängen von Homosexuellen sei mit Blick auf die islamische Religion zu verstehen , fordert eine moslemische Antidiskriminierungsstelle. Die Denk-Partei ist mit bereits 10 % im Aufwind.

      Ja, und wie war das gschwind..."wir sind eine Ausländerpartei, na und..?"

      Eine Zukunft zum Fürchten, nicht nur für Homosexuelle. .. Und die Hälfte der Östertrotteln - sry - findet das als einzig erstrebenswertes Ziel.

      Not my president. Nein, danke

  72. Josef Maierhofer
    04. Dezember 2016 19:51

    Ja, Fehler werden nicht verziehen.

    Ob es besser wäre endlich jetzt das Umdenken einzuleiten oder erst später, wenn die Menschen vom Establishment noch mehr hintergangen wurden, das hat die Bevölkerung heute beantwortet, es will noch mehr Flüchtlinge, noch mehr Abhängigkeit und EU-Sinnlosigkeitskuratel, zumindest hat die durch die Medien erzeugte Angst gesiegt.

    Für mich war das Ergebnis etwas überraschend, denn wieder haben alle Umfragen total versagt.

    Jedenfalls können die Hofers im friedlichen Pinkafeld bleiben, die Tochter in der gleichen Schule und Frau Hofer muss nicht die anstrengende Etikette als Präsidentengattin auf sich nehmen, kann eventuell auch wieder die Herzenswärme ihres Berufes erfahren und geben und weiter alte Menschen pflegen.

    Was bleibt ist die Stärke der FPÖ, die umso mehr befeuert wird, je mehr das Establishment weiter über die Bürger drüberfährt. Man sollte da eventuell auch auf Politiker wie Doskozil, Kurz, Strache, Kickl hören, um Österreich voran zu bringen.

    Wenn Herr Hofer sagt, er wird beim nächsten Mal wieder antreten, dann gebe ich ihm gute Chancen, es auch zu werden, denn dann wird die Zeit wirklich reif sein für ihn, wenn es hier 'more of the same' gibt ohne die lehren zu ziehen und die Volksferne aufrecht zu erhalten.

    • machmuss verschiebnix
      04. Dezember 2016 20:20

      Die Angst ? ? ?
      Das ist eben das größte Problem im Land, die Leute haben Angst
      vor einem virtuellen Krokodil, aber vor dem real aufdräuenden
      Finanz-Crash fürchtet sich NIEMAND ?????
      Sind die Ösis wirklich mehrkeitlich Stock-Trottel ? ? ?

    • Riese35
      04. Dezember 2016 22:09

      @machmuss verschiebnix: Zu Ihrer letzten Frage: offenbar ein klares und deutliches JA!

    • Undine
      04. Dezember 2016 22:48

      Auch von mir ein klares JA!

    • Sensenmann
    • Josef Maierhofer
      05. Dezember 2016 09:22

      @ alle

      Ja, wir sehen das gleich, das mediale Spiel mit der Angst, das mediale Hinführen der Menschen zu ihrer Hinrichtung, das wollen sie trotz deutlicher, immer deutlicher werdenden, Zeichen nicht sehen.

      Auch das stimmt, dass viele zu blöd sind, das überhaupt zu kapieren.

    • Shalom (kein Partner)
      07. Dezember 2016 10:08

      machmuss verschiebnix, nein, wenn man das pausenlose gegen Ing. Hofer angestimmte Trommelfeuer u. die tägliche nahezu das gesamte Leben umfassende Propaganda der versammelten Linken (SPÖ/Grüne, Neos, Medien, ORF etc.) unter Einschluss der charakterlosen ÖVPler samt deren debilen "Wertkonservativen" beurteilt, musste es so kommen! Unter diesem Direktbeschuß sind die knapp 47% für Ing. Hofer überaus bemerkenswert! Denken wir daran, dass viele Menschen sich mit (Tages-)politik nicht so intensiv beschäftigen können, wie wir hier! Wenn alle (!) Zeitungen, nahezu alle ö. TV-Sender u. die Prominenz gegen Hofer sind, wie will man dann den "einfachen" Wähler für das Ergebnis verantwortlich machen?

  73. otti
    04. Dezember 2016 19:49

    "last not least" punkt 6:
    monatelang waren wir einer medialen kampagne gegen "nazis"," rechtspopulisten"
    u.v.a.m. ausgesetzt. ganz besoders dank dem (finanzierten) orf / kurier / profil/ standard etc. etc. etc.
    darür finde ich die 53 % eigentlich ganz ok.

    trotzdem gäb` es eine menge zu sagen.
    tu ich nicht.
    lege mich mit 1/4 l dunklem rotwein nieder und schalte meine orf-schergen weg.
    als gelernter österreicher diesen gesinnungsterroristen gegenüber werde ich halt jetzt den text der "internationalen" doch noch auswendig lernen.

    • Rau
      04. Dezember 2016 19:52

      Und dafür dürfen wir auch noch bald höhere Gebühren zahlen

    • carambolage
      04. Dezember 2016 20:19

      Ein Gutes hat das Ergebnis bei mir bewirkt: damit mich nicht der Ärger übermannt, machte ich die Küche wieder ordentlich sauber. So konnte ich destruktive Energie in positive umsetzen :-)

  74. Leopold Franz
    04. Dezember 2016 19:44

    Schade, die Völkerwanderung und die die Werte der Vielfalt und Offenheit werden uns überrollen.

    • oberösi
      04. Dezember 2016 21:28

      ...die Werte der Vielfalt, Offenheit, Toleranz, Menschlichkeit.
      Die Österreicher haben sich das mehrheitlich verdient. Die Suppe werden sie selbst auslöffeln müssen, mehr als ihnen lieb sein wird.

      Meine klammheimliche Freude: jene bürgerlichen Kreise, denen der Inschinör aus Pinakfeld zuwenig präsidiabel war, die werden sich am meisten an....., weil sie am meisten zu verlieren haben.

      Trotz allem: Gratulation zu 47 % gegen den Rest des Landes!

    • Undine
      04. Dezember 2016 21:45

      @oberösi

      Ja, das stimmt! Wenn man bedenkt, daß VdB von ROT, SCHWARZ, GRÜN und PINK und zudem noch von zahllosen Lemuren aus Politik und "Kunst" mithilfe des ORF nur ein bißchen mehr Stimmen zusammengebracht hat als Hofer, der ausschließlich von EINER Partei, nämlich der FPÖ unterstützt worden ist, ist der Erfolg HOFERS eigentlich gigantisch. VdB hätte mit DIESER HILFE 95 % der Stimmen einfahren müssen!

      Die 47 % sind, wenn sie auch nicht den Sieg gebracht haben, ideell weitaus höher zu bewerten als die 53 %, die der schlappe VdB mithilfe von gleich VIER (!!!) PARTEIEN zusammengebracht hat---für VdB eigentlich BESCHÄMEND!

  75. Rau
    04. Dezember 2016 19:44

    Immerhin wird jetzt der Ausdünnung des ländlichen Raumes mehr Beachtung geschenkt. Wie VdB gedenkt diesem Problem beizukommen, kann man sich ja denken. Noch mehr Einfamilienhäuser für Neubürger unter dem Titel "Soziales Wohnen" die aber österreichischen Jungfamilien zu teuer sein werden, wie in Pöggstall.

  76. El Capitan
    04. Dezember 2016 19:42

    Vergessen wir nicht, dass die Nationalratswahl um Größenordnungen wichtiger ist als die Bundespräsidentenwahl.

    Übersehen wir auch nicht, dass ein gigantischer Medientsunami gegen Hofer und für van der Bellen gerollt ist und der ORF pro van der Bellen gekämpft hat wie ein Navy Seals-Regiment.

    Übersehen wir auch nicht, dass das ein Pyrrhussieg der verkrusteten sozialdemokratischen Parteien (SPÖ, ÖVP, Grüne, NEOs) war, denn die Welt dreht sich weiter, und ewig kann der ORF gewisse Dinge nicht verschweigen. Die Uhr tickt nach wie vor und langfristig gegen die Krustenparteien.

    Dr. Unterberger hat (wieder einmal) die Fehler richtig erkannt und aufgezählt. Wenn man am Ende bedenkt, welche Medienwalze gegen Hofer angegangen ist, dann ist das Ergebnis für Hofer immer noch respektabel.

    Die FPÖ hat eine Schlacht verloren, aber nicht den Feldzug gegen links.





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