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Olympia: Die vielen Schattenseiten drucken

Lesezeit: 5:00

Die Olympischen Spiele faszinieren durch ihre bunte Vielfalt. Man lernt Sportarten kennen, die man noch nie gesehen hat. Man freut sich mit den Gewinnern. Man befasst sich mit Ländern, die einem ansonsten Jahr und Tag völlig fremd bleiben. Man ist fasziniert durch Spannung und Emotion. Jedoch: Hinter den schönen Bildern, die das Fernsehen auf zahllosen Kanälen nach Europa spielt, gibt es viele dunkle Schatten.

Freilich: Die meisten Fernsehanstalten, die ja für die Übertragungsrechte enorm viel Geld zahlen, verdrängen diese Schattenseiten. Denn sie bangen immer primär um ihre Quoten.

Allerdings: Die Tatsache, dass manche Medien in Österreich schon wieder neurotisch herumnörgeln, weil andere gleich große Nationen viel erfolgreicher sind, gehört nicht zu diesen Negativthemen. Österreich war ja noch nie eine Sommersportnation. Also sollte man ein mageres Olympia-Ergebnis gelassen zur Kenntnis nehmen (und schon gar nicht in Hysterie ausbrechen, wenn es doch noch die eine oder andere Medaille geben sollte).

Besonders absurd ist es, dass für manche schon wieder die Regierung schuld sein soll, wenn es nicht so läuft wie erhofft. Es ist jedoch wirklich nicht Aufgabe der Politik, dass Landsleute bei Sportbewerben erfolgreich sein sollen. In Wahrheit heißt der Ruf „Die Politik muss für mehr Erfolge sorgen“ nur eines: Der Staat soll noch mehr Steuern einkassieren, damit es mehr Geld für Verbände, Funktionäre, Vereine, Sportler gibt. Für den Rest der Nation besteht der Nutzen dieses Geldes jedoch lediglich darin, dass sich die Sportbegeisterten über möglicherweise(!) bessere Ergebnisse freuen können. Das ist aber noch lange kein Grund, anderen Menschen zwangsweise Geld abzunehmen (und nichts anderes sind ja Steuern). Und dass der Spitzensport hilfreich für die Volksgesundheit, also deshalb zu fördern wäre, ist überhaupt mehr als zweifelhaft.

Damit sind wir indirekt beim ersten wirklich negativen Olympia-Stichwort gelandet:

  1. Das ist Russland. Dem Putin-Land wurde nachgewiesen, dass dort nicht nur Trainer, sondern der Staat selber in breitflächiger und ungenierter Form betrogen und Doping organisiert hat. Auch wenn ich in Sachen Doping nicht gerade blauäugig bin, so hatte ich doch gehofft, dass so kriminelles Gangstertum im Staatssport wie in den Zeiten von DDR und Sowjetunion vorbei wäre. So hatte ich auch gehofft, dass die Erkenntnis wächst, wie sehr neben dem ohnedies fast immer ungesunden Spitzensport das Doping noch zusätzlich lebenslangen Schaden anrichten kann. Die Hoffnungen auf solche Einsicht haben sich aber leider als Illusion erwiesen.
  2. Das zweite Negativum ist die Vielzahl von Kriminalfällen rund um die Spiele. Selbst Polizisten haben sich gegenüber Athleten als kriminelle Erpresser betätigt. Brasilien hat vieles überhaupt nicht im Griff – auch wenn man nur spekulieren kann, wieweit das seit Jahr und Tag brodelnde politische und korruptionäre Chaos damit in ursächlichem Zusammenhang steht.
  3. Das dritte Negativum sieht man, wenn man die Körper der Sportler in den einzelnen Disziplinen anschaut. Offenbar spielen in vielen Spitzensportarten Training und Talent nur noch eine sekundäre Rolle. Primär kommt es auf gebaut an. Da ist etwa jener amerikanische Schwimmer der absolute Olympiagold-König, der die weitaus längste Armspanne hat. Da ist über die Kurzstrecke jener Läufer der Jahrhundertstar, der die längsten Beine hat. Da könnten die allermeisten Turnerinnen zumindest von ihrer Größe her locker mit Kinderfahrscheinen fahren. Da gewinnt im Rugby eine Mannschaft mit lauter Körpern, die an Kampfbullen erinnern. Da gibt es im Basketball fast nur noch Zweimetermänner. Da will man die Gewichtheber gar nicht anschauen, so hässlich sehen sie aus. Da treten beim Radfahren lauter Typen an, die man eigentlich aus Sorge um ihre Gesundheit zwangsernähren müsste. Diese Dominanz des Körperbaus – also im Grund von Genen und Ernährung – macht es immer fraglicher: Was ist eigentlich noch die Leistung? Man könnte sich aber auch fragen: Warum gibt es zwar beim Boxen Gewichtklassen, aber nicht beim Basketball Größenklassen, also etwa Gruppen, wo alle Spieler kleiner als 1,70 sein müssen? Das würde übrigens auch ein ganz anderes Spiel ergeben, das vielleicht sogar spannender wäre.
  4. Der vierte Schatten über Olympia ist das liebe Geld. Zwar sind die Karl-Schranz-Zeiten vorbei, wo noch krampfhaft zwischen Amateuren und Profis getrennt worden ist. Aber dennoch gibt es seltsame Diskrepanzen: Manche Olympiasportler (etwa ein Usain Bolt) verdienen zweistellige Millionensummen jährlich und Olympia ist die wichtigste Basis dieses Einkommens. In anderen Sportarten hingegen, etwa im Fußball, tritt nur die zweite oder dritte Garnitur an. Vielen Spitzenspielern ist Olympia zu wenig lukrativ. Auch ihre Arbeitgeber, die Vereine sind unwillig, wochenlang Spieler freizustellen. Und noch wichtiger: Fifa und Uefa sind an Olympia total desinteressiert. Gerade, dass sie den Ländern die Teilnahme nicht verbieten. Der Grund der Aversion: Sie wollen ihren eigenen Milliardenspektakeln (WM und Euro) keine Konkurrenz machen. Daher besteht zum Unterschied von sonstigen Länderspielen oder Euro-Turnieren keinerlei Fifa-Pflicht für die Vereine, Spieler freizugeben. Was sie folglich auch oft nicht tun.
  5. Und last not least wirft die Politik wie jedes Mal seit den üblen Nazi-Festspielen 1936 einen großen Schatten über Olympia. Die Politik mancher Länder kanalisiert nicht nur des nationalen Egos wegen viele Millionen Steuergelder in Brot und (Olympische) Spiele, sondern versucht auch die Spiele gegen politische Feinde zu instrumentalisieren. Da brodeln die Aversionen zwischen Russland und der Ukraine. Da ist der Nahostkonflikt fast traditionell besonders belastend. So hat ein Ägypter seinem israelischen Gegenüber den eigentlich obligaten Handschlag verweigert. Jedenfalls positiv ist, dass der Mann daraufhin  nach Hause geschickt worden ist – vom Ägyptischen(!) Olympiakomitee, was wiederum sehr lobenswert ist. Auch vereinzelte süd-nordkoreanische Annäherungsszenen sind Ausnahmen von der Belastung des Sports durch die Politik. Aber dennoch kann nie ganz verdrängt werden, dass Sport bisweilen Ersatzkrieg und Kriegsersatz ist, und dass er im 20. Jahrhundert auch eine ganz große Rolle als organisierte Wehrertüchtigung gespielt hat.

Wir sehen: Allzu genau sollte man auf das bunte, spannende und abwechslungsreiche Olympia-Spektakel nicht hinschauen. Denn dann wird vieles grau, frustrierend oder abschreckend.

 

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  1. Ausgezeichneter Kommentatorsocrates
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    16. August 2016 07:43

    Rußlandbashing wie üblich! Kollektivstrafen sind in unserem System verboten, außer gegen Rußland. Alle Zigeuner, alle Juden, alle Neger, alle Schület, das ist strafbar. In Afrika können einige Länder gar keine Dopingkontrollen durchführen, macht nix. Wenn ein Erwischte bestraft wird, bekommt er 3 Monate Sperre. Also schlage ich vor: Alle russischen Athleten, die erwischt wurden, bekommen auch 3 Monate Sperre und die anderen dürfen starten.
    Der Sport wird oft politisch mißbraucht, z.B. Tischtennis USA - China oder die Olympiade 1980 in Moskau. Da wurde wegen des Afghanistan Krieges Rußland boykottiert, ein Jahr später kämpfte die USA & Nato in Afghanistan und das bis heute!
    Hüte dich vor den Medien!

  2. Ausgezeichneter KommentatorWolfgang Bauer
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    16. August 2016 07:36

    Es wäre vielleicht auch noch zu hinterfragen, wieso sich die Bewerbe auf nur zwei der vielen Geschlechter aufteilen. Ist es nicht eine verdammte Diskriminierung und gegen die Menschenwürde, dass schon "Transgender" keine eigene Kategorie haben? Und die vielen anderen? Oder jene, die gar kein Geschlecht haben (wollen)? Also auf zu einem einschlägigen internationalen Gerichtshof - und das Recht erkämpfen, meine Damen, Herren, Transen etc.! So ein Olympia wäre doch eine noch viel größere Attraktion für die Medien!

  3. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    16. August 2016 15:00

    Der heutige Beitrag ist ein wenig befremdlich, insbesondere wenn man Herrn AUs Studium der Juristerei in Betracht zieht.

    Ich will jetzt gar nicht für oder gegen Doping sein, der lächerliche Anti-Dopingkampf ist ja wohl eher ein Krampf, denn wenn es um so viel Geld geht, dann muss jedem normalen Menschen bewusst sein, hier wird mit ganz harten Bandagen gespielt werden.

    Aber der Standpunkt zu Russland ist unhaltbar! Man hat hier Sippenhaft vollzogen. In unserem Strafrecht muss jedem Täter eine individuelle Schuld nachgewiesen und im Zweifelsfalle für den Angeklagten entscheiden werden. Und dies ist auch gut so!!!

  4. Ausgezeichneter Kommentatorzweyfus
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    16. August 2016 10:46

    Dieser Putin! Hat er es doch tatsächlich geschafft, wieder an die erste Stelle einer A.U.-Negativliste zu kommen.
    Einmal wird er unseren Blogmaster noch zu Tode zu ärgern!

  5. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    16. August 2016 07:02

    Einverstanden, außer in Punkt 3. Den Teilnehmern ihren Körperbau vorzuwerfen, aus dem sie sportliches Kapital schlagen, gehört in die Kategorie wie die Hochjubelei von (männlichen) Frauensportarten wie zB Fußball, wo man nur mehr das fade Auge beim Zusehen bekommt.

    Wer einen Vorteil aus seinem Körperbau hat, soll ihn nutzen, Punkt. Das ist wohl der natürlichste Vorteil.

    Basketball ist wegen der Riesen ein fader Sport geworden, das stimmt schon. Aber vielleicht liegt das auch daran, daß der Korb zu tief hängt?

    Vieles ist relativ.

  6. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    16. August 2016 10:53

    Der Russlandpunkt war nicht nötig. Jeder Sportler, der Doping nimmt, ist von den Spielen auszuschließen, wenn ihm das nachgewiesen wird, nicht nur kollektiv russische. Dieser Punkt ist für mich Medienhetze.

    Na, und die Körper der Ringer, etc., die kommen auch ohne Mittel aus ? Kraftfutter, vielleicht steht das nicht auf der Dopingliste, Bluttausch, sehr häufig bei den Radfahrern, etc. Das erinnert sehr an den geklonten oder den Retortenmenschen, es laufen in der Politwelt und in der verwandten '(Sport)Industrie' sowieso nur mehr 'Zombies' herum zum Gaudium von Medien und 'Publikum', im Sinne von 'Brot und Spiele'. So ging auch das alte Rom, das alte Griechenland, etc. unter. Der Mensch lernt eben nichts dazu, so ist er eben.

    Alleine der Kampf um die Olympiaqualifikation verdient eine nähere Betrachtung und ein Athlet allein kann das finanziell gar nicht mehr bis sehr schwer schaffen, er ist auf Hilfe angewiesen, und die kommt von der Politik im gleichen Maß, wie Politik bei uns immer 'hilft', fette Funktionäre mit satten Gehältern fressen alles weg, also alles 'systemisiert', was bei uns heißt, das Parteibuch ist wichtig. So ist es in 'westlichen Gesellschaften', in Afrika vielleicht kann noch ein Einzelner es bis Olympia schaffen.

    Ja, Herr Doskozil hat gesagt, er wird dafür sorgen, dass es beim nächsten Mal mehr Medaillen geben wird. Ja, was soll denn das, wo ist der olympische Gedanke ? Klar, wünscht sich der so erzogene Mob, inklusive Medienmob, die Medaillen und greift den Gewinnern dann unter die Gürtellinie, bis ins Herz und erst recht, wenn die nicht 'systemkonform' sein sollten. Also, wie will er mehr Medaillen machen ? Geld macht keine Medaille, ganz sicher nicht, Medaillenanwärter entstehen, wie in der Wirtschaft, durch Verbreitung des Sports und durch Konkurrenz, für den Sportler selbst durch Training und Freude am Training und gute Beratung oder gar Betreuung. Aber bitte, es gibt kein MUSS, nie und nimmer, das glaubt bloß die erpresserische Politik, die es gewohnt ist, sowohl passiv, wie auch aktiv 'als Staat' reagieren (und regieren) zu müssen, nein, der Staat sind wir alle und auch die Sportler natürlich.

    Alle freuen sich, wenn einer (egal von welchem Land) gewinnt, alle trösten den Sportler, wenn er nicht Sieger wurde, aber doch bloß bitte nicht Medaillen fordern, das halte ich (in der Umgangssprache) für 'urblöd'.

    Auch das ist für mich ein Produkt der ständigen Medienhetze, dass dann die Leute die am Flughafen ankommenden Sportler sogar auspfeifen, die gleichen, die sie bei Medaillengewinn enthusiastisch begrüßt hätten.

    Genau beim Russlandpunkt frage ich, wie denn das mit Boykott bei den Winterspielen in Sotschi war ? Waren das nicht die gleichen, die Russland (nicht die einzelnen Sportler) in Brasilien ausgeschlossen haben, pauschal und kollektiv, gleich gruppenweise, ohne Nachweise ? Wenn schon Schmutzwäsche, dann auch diese.

    Wenn ich Reinhard Fendrichs 'Sport ist Mord' höre, so trifft auch das hin und wieder zu.

    Also der olympische Gedanke, die Bescheidenheit, die Freude über den Gewinn einer Olympiamedaille, die ganze Sportwelt und die Freude daran, für viele ist Spitzensport eine Freude und keine Plage, 'dabei sein ist alles', immerhin ist ja die Olympiaqualifikation geschafft worden, die Jugend unter sich, die Feiern, die Hymnen, geht alles unter in Gier, Kriminalität, Unehrlichkeit und Politik (das Böse, leider, per se, wenn man all das Gehetze betrachtet) furchtbar, das Ganze.

    Ich habe eine Bekannte aus England auf Facebook, sie hat immer alles von Olympia berichtet und ich selbst habe mich auch immer über britische Medaillen gefreut, genauso, wie ich mich über amerikanische, Deutsche, österreichische freue, ist ja so ein Sieg eine Freude für alle und, wie es immer ist, einer muss der beste sein. Eigentlich wie in der Schule.

    Gesundheit der Spitzensportler sieht man dann im Alter, Radfahrer etwa haben kaputte Knie, etc., wenn sie sehr oft bis dauernd über ihre eigenen Limits gegangen sind, usw.

    Liebe 'westliche' Gesellschaften, wie wäre es denn mit Fairness und Sportlichkeit, wenigstens bei Olympia ?

  7. Ausgezeichneter Kommentatorteifl eini!
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    16. August 2016 08:20

    Sogar als sonst Sportinteressierter, auch aktiver Sportler muss ich zugeben, heuer noch keine einzige Minute Olympia gesehen zu haben. Es kratzt mich nicht.

    Noch viel weniger kratzt mich die ewig gleiche, dumme österreichische Berichterstattung darüber:

    1. wenn ein Athlet einen 5. Platz erreicht, so ist das eine Leistung von Weltklasseformat. Diese Fixierung auf Medaillen ist lächerlich, wenn auch verständlich.

    2. wenn ein Athlet in der laufenden Saison vor Olympia ein einziges Mal einen Stockerlplatz erreicht hat, so wird er gleich zum Medaillentipp, schlimmer: zur Medaillenbank stilisiert. Mit der zumeist folgenden Enttäuschung viel zu hoher Erwartungen.

    3. Vier Jahre lang hört und liest man nichts von den Randsportlern. Kurz vor Olympia werden sie vor den Vorhang geholt und zu Stars gemacht. Was lächerlich ist.

    4. Noch lächerlicher ist es, wenn dann so ein Randsportler eine Medaille holt. Gerade der ORF geilt sich dann über die Maßen über das Edelmetall auf. Dabei ging es nur um Kirschkernweitspucken ...

    PS: dass der Körperbau Vorteile bringt, ist unbestritten. Die athletischeren Schwarzen aus bzw. mit Vorfahren aus Westafrika (US-Sklaven) gewinnen seit Jahrzehnten jeden Sprint. Die extrem schlanken Wüstenfüchse aus Kenia und Äthiopien jeden Langstreckenbewerb. Klar tut jahrelanges Training in der spezifischen Sportart das seine. Dass es jedoch Menschen mit Ausdauermuskulatur und welche mit Sprintermuskulatur gibt, muss man aber akzeptieren.

    Daher sind Wettkämpfe, wo es auf mehr, auf Technik, Taktik und Strategie ankommt, viel interessanter.

    Mich wundert übrigens, warum noch kein linker Gleichmacher diese natürlichen Unterschiede kritisiert hat. Mich wundert aber nicht, dass die typische Gender-Ideologin dieses Faktum natürlicher Unterschiede nicht auch auf die Geschlechter ausdehnen kann. Oder der typische Bildungsexperte auf das Konzept Intelligenz. Da geht Ideologie vor Wahrheit. Jedoch: Wir sind eben nicht alle gleich.

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  1. Bruno (kein Partner)
    19. August 2016 06:58

    Wie ist das? Wurde bei einer Dopingrazzia bei den gefundenen Substanzen der Reisepass vom Putin gefunden?

    Andere Frage: Wann endlich werden die Disziplinen Fängi und Verstecki (fangen und verstecken spielen) für die die Schwulen (ist der Begriff noch zeitgemäß?) als olympische Disziplin aufgenommen? So nach dem Motto: Verstecki spielen find ich so toll ... wenn du mich findest darfst du mal und sonst bin ich im Kasten ...

    Mal im ernst: Der ganze Zirkus um diese Olympiade wird immer noch schwachsinniger.

  2. Undine
    17. August 2016 20:30

    Kaum neigen sich die Olympischen Spiele in Rio dem Ende zu, weiß man natürlich längst, daß die nächsten Olympischen Sommerspiele 2018 in Pjöngjang stattfinden---wieder in einem Land, daß sich dieses kostspielige Spektakel eigentlich gar nicht leisten kann.

    Warum nur reißen sich alle Länder so sehr darum, dieses Spektakel abhalten zu "dürfen"? MMn übernehmen sich fast alle Staaten finanziell gewaltig

    . Ebenso wenig verstehe ich, warum man sich um diesen läppischen Song-contest, dieses Proleten-Festival, so reißt. Und wenn dann noch diese dämliche dürre Wurst "gewinnt",.......

    Am schlimmsten geht es hinterher allerdings jenen Städten, die eine Weltausstellung ausrichten; ich glaube, daß bis jetzt JEDE Weltausstellung ein riesiger VERLUST war.

  3. Claudius
    17. August 2016 17:57

    Massive Schiebungsvorwürfe beim olympischen Boxturnier, ein irischer favorisierter Bantamgewichtler macht der AIDA (int. Boxing Federation) massive Schiebungsvorwürfe: "Ich werde niemals wieder für die Aiba boxen. Das sind korrupte Bastarde, das läuft alles mit Bezahlung. Und es ist mir vollkommen egal, dass ich im Fernsehen fluche."

    Der Russe war nach dem Kampf selber überrascht dass er als Sieger gewertet wurde:

    Skandal im olympischen Boxsport: "Das sind korrupte Bastarde"

    http://www.spiegel.de/sport/sonst/olympia-2016-box-skandal-das-sind-korrupte-bastarde-a-1108178.html

  4. Normalsterblicher
    17. August 2016 12:16

    Ich finde auch, dass die Boxklassen nach der Armlänge eingeteilt gehören. Denn meistens gewinnt, wer dem Ideal einer Affenarmlänge näher kommt.

  5. Ambra
    16. August 2016 20:05

    Ich finde die wenigen Übertragungen, in die ich hineinsehe langweilig und die österr.Berichterstattung etwas lächerlich - was erwarteten sich die ORF Reporter ?
    Ein Pauschal-Ausschluß der russischen Sportler wäre Sippenhaftung pur . Und was die Größe und Körperformen der Sportler betrifft habe ich nur eine Frage: haben wir keine anderen Sorgen ???????
    Den Brasilianern wünsche ich von Herzen, daß diese Spiele wenigstens für sie irgendetwas Positives hinterlassen - immerhin finden sie das erste Mal in Südamerika statt und dies ist schon positiv.

  6. Erich Bauer
    16. August 2016 17:08

    Ein etwas „rustikaler“ Vortrag. Richtige „Bürgerleins“ werden vielleicht vom Äußeren des Vortragenden irritiert zeigen. Jedenfalls, ein solcher Redakteur würde mir wieder Lust auf Journalismus machen… Mit so jemand könnte ich mir auch vorstellen, in Rio für Sportberichterstattung verantwortlich zu sein.

    https://www.youtube.com/watch?v=1ZVm0LkqhZY
    Deppenvolk und Bahnhofsklatscher !

  7. Rau
    16. August 2016 15:27

    Doping ist zurecht geächtet, was ich aber nicht ganz nachvollziehen kann. Ist es doch die individuelle Entscheidung des Sportlers, welches Risiko er bereit ist einzugehen. Er schadet damit niemandem ausser sich selbst.
    Trotzdem wird hier das hehre Motiv des "Fairen Wettkampfes", der Verantwortung für die Gesundheit der Sportler usw hochgehalten.
    An und für sich ein sehr positives Prinzip, das hier verfolgt wird, nämlich Risiken abzuwenden bevor Schädigungen eintreten. Erinnert etwas an das in Europa übliche Vorsorgeprinzip.
    Interessant ist nur, dass gerade dort, wo es nicht die individuelle Entscheidung ist, welche Risiken eingegangen werden und welche nicht, welche Schäden entstehen können, dieses Prinzip gekippt werden soll. Beispielsweise bei der großflächigen Anwendung von chemischen Stoffen in Landwirtschaft und Industrie, oder Umweltschäden durch Gentechnisch veränderte Organismen. Hier soll zunächst mal alles erlaubt sein, klagen kann man ja noch immer.
    Irgendetwas stimmt hier in der Gewichtung nicht!

    Abscheulich wird es allerdings, wenn NADA und WADA sich von der Politik instrumentalisieren lassen. Dopingsünder sind individuell zu bestrafen!

  8. dssm
    16. August 2016 15:00

    Der heutige Beitrag ist ein wenig befremdlich, insbesondere wenn man Herrn AUs Studium der Juristerei in Betracht zieht.

    Ich will jetzt gar nicht für oder gegen Doping sein, der lächerliche Anti-Dopingkampf ist ja wohl eher ein Krampf, denn wenn es um so viel Geld geht, dann muss jedem normalen Menschen bewusst sein, hier wird mit ganz harten Bandagen gespielt werden.

    Aber der Standpunkt zu Russland ist unhaltbar! Man hat hier Sippenhaft vollzogen. In unserem Strafrecht muss jedem Täter eine individuelle Schuld nachgewiesen und im Zweifelsfalle für den Angeklagten entscheiden werden. Und dies ist auch gut so!!!

  9. Leopold Franz
    16. August 2016 12:24

    ad 3.:
    Für ehrgeizige Sport-Eltern gab es auch bei uns schon vor zumindest 20 Jahren die Möglichkeit, ihre Kinder genau vermessen und medizinisch untersuchen zu lassen um dann die sportliche Disziplin mit den größten Erfolgsaussichten auszuwählen. Das wird mittlerweile wohl Standard im Spitzensport sein.

    • Politicus1
      16. August 2016 14:01

      das war in der DDR Pflichtprogramm.
      In Österreich auch? Das wäre mir neu.

  10. Bob
    16. August 2016 11:30

    Offensichtlich hat Putin und seine Schergen die Dopingmittel zwangsweise verschrieben. Warum die Paralympics für die Russen total gesperrt sind ist mir auch schleierhaft. Wie funktioniert Staatsdoping? Wie dopen die anderen Staaten?

  11. Jewgeni Gorowikow
    16. August 2016 11:23

    Die Whistleblowerin in Bezug auf russisches Doping, Julia Stepanowa fürchtet um ihr Leben - das zeigt auf wie ernst die Sache ist.

    Ehemann Witali Stepanow meinte: "Wir hätten nie damit gerechnet, dass sich das IOC an die Seite der korrupten russischen Funktionäre stellt. Hätte sie weiter gelogen, wäre sie jetzt wahrscheinlich bei Olympia."

    Siehe:
    Julia Stepanowa gesteht Todesangst - "Es gibt keinen Schutz"

    http://www.focus.de/sport/olympia-2016/stepanowa-wenn-uns-was-passiert-ist-das-kein-unfall_id_5826683.html

    • Erich Bauer
      16. August 2016 16:02

      Sie sollte sich unter den Schutz des russischen Geheimdienstes begeben. Nur dieser allein kann sie vor ukrainischen Demokraten oder den McCains bewahren... Die Versuchung für ein ganz kleines "MH17" ist einfach zu groß.

    • Jewgeni Gorowikow
      16. August 2016 17:20

      Auch auf Vienna.at:

      Hacker-Angriff auf die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA), aber warum? Wollte jemand den Aufenthaltsort von Julia Stepanowa herausfinden? Und wer könnte das sein?
      Die Ängste von Frau Stepanowa (die eine Mutter ist) sind real u. sollten nicht einfach vom Tisch gewischt werden.

      Doping-Informantin Stepanowa hat nach Hacker-Angriff Angst

      http://www.vienna.at/doping-informantin-stepanowa-hat-nach-hacker-angriff-angst/apa-1531431564

    • Erich Bauer
      16. August 2016 17:23

      Nun, ich habe definitiv die berechtigten Ängste von Frau Stepanowa NICHT "einfach vom Tisch gewischt"!

    • Erich Bauer
      16. August 2016 17:42

      Im übrigen, sind die Räuberpistolen der gleichgeschalteten Mainstream-Medien für mich keiner weiteren Recherche wert... Ich kenne keine einzigen Redakteur (und ich kenne einige) der auch nur ansatzweise eine "Hackerei" nachvollziehen könnte... Das ist für diese "Redaktionskanzleien" ein Mysterium... Eine "erlaubte" Verschwörungstheorie.

  12. Josef Maierhofer
    16. August 2016 10:53

    Der Russlandpunkt war nicht nötig. Jeder Sportler, der Doping nimmt, ist von den Spielen auszuschließen, wenn ihm das nachgewiesen wird, nicht nur kollektiv russische. Dieser Punkt ist für mich Medienhetze.

    Na, und die Körper der Ringer, etc., die kommen auch ohne Mittel aus ? Kraftfutter, vielleicht steht das nicht auf der Dopingliste, Bluttausch, sehr häufig bei den Radfahrern, etc. Das erinnert sehr an den geklonten oder den Retortenmenschen, es laufen in der Politwelt und in der verwandten '(Sport)Industrie' sowieso nur mehr 'Zombies' herum zum Gaudium von Medien und 'Publikum', im Sinne von 'Brot und Spiele'. So ging auch das alte Rom, das alte Griechenland, etc. unter. Der Mensch lernt eben nichts dazu, so ist er eben.

    Alleine der Kampf um die Olympiaqualifikation verdient eine nähere Betrachtung und ein Athlet allein kann das finanziell gar nicht mehr bis sehr schwer schaffen, er ist auf Hilfe angewiesen, und die kommt von der Politik im gleichen Maß, wie Politik bei uns immer 'hilft', fette Funktionäre mit satten Gehältern fressen alles weg, also alles 'systemisiert', was bei uns heißt, das Parteibuch ist wichtig. So ist es in 'westlichen Gesellschaften', in Afrika vielleicht kann noch ein Einzelner es bis Olympia schaffen.

    Ja, Herr Doskozil hat gesagt, er wird dafür sorgen, dass es beim nächsten Mal mehr Medaillen geben wird. Ja, was soll denn das, wo ist der olympische Gedanke ? Klar, wünscht sich der so erzogene Mob, inklusive Medienmob, die Medaillen und greift den Gewinnern dann unter die Gürtellinie, bis ins Herz und erst recht, wenn die nicht 'systemkonform' sein sollten. Also, wie will er mehr Medaillen machen ? Geld macht keine Medaille, ganz sicher nicht, Medaillenanwärter entstehen, wie in der Wirtschaft, durch Verbreitung des Sports und durch Konkurrenz, für den Sportler selbst durch Training und Freude am Training und gute Beratung oder gar Betreuung. Aber bitte, es gibt kein MUSS, nie und nimmer, das glaubt bloß die erpresserische Politik, die es gewohnt ist, sowohl passiv, wie auch aktiv 'als Staat' reagieren (und regieren) zu müssen, nein, der Staat sind wir alle und auch die Sportler natürlich.

    Alle freuen sich, wenn einer (egal von welchem Land) gewinnt, alle trösten den Sportler, wenn er nicht Sieger wurde, aber doch bloß bitte nicht Medaillen fordern, das halte ich (in der Umgangssprache) für 'urblöd'.

    Auch das ist für mich ein Produkt der ständigen Medienhetze, dass dann die Leute die am Flughafen ankommenden Sportler sogar auspfeifen, die gleichen, die sie bei Medaillengewinn enthusiastisch begrüßt hätten.

    Genau beim Russlandpunkt frage ich, wie denn das mit Boykott bei den Winterspielen in Sotschi war ? Waren das nicht die gleichen, die Russland (nicht die einzelnen Sportler) in Brasilien ausgeschlossen haben, pauschal und kollektiv, gleich gruppenweise, ohne Nachweise ? Wenn schon Schmutzwäsche, dann auch diese.

    Wenn ich Reinhard Fendrichs 'Sport ist Mord' höre, so trifft auch das hin und wieder zu.

    Also der olympische Gedanke, die Bescheidenheit, die Freude über den Gewinn einer Olympiamedaille, die ganze Sportwelt und die Freude daran, für viele ist Spitzensport eine Freude und keine Plage, 'dabei sein ist alles', immerhin ist ja die Olympiaqualifikation geschafft worden, die Jugend unter sich, die Feiern, die Hymnen, geht alles unter in Gier, Kriminalität, Unehrlichkeit und Politik (das Böse, leider, per se, wenn man all das Gehetze betrachtet) furchtbar, das Ganze.

    Ich habe eine Bekannte aus England auf Facebook, sie hat immer alles von Olympia berichtet und ich selbst habe mich auch immer über britische Medaillen gefreut, genauso, wie ich mich über amerikanische, Deutsche, österreichische freue, ist ja so ein Sieg eine Freude für alle und, wie es immer ist, einer muss der beste sein. Eigentlich wie in der Schule.

    Gesundheit der Spitzensportler sieht man dann im Alter, Radfahrer etwa haben kaputte Knie, etc., wenn sie sehr oft bis dauernd über ihre eigenen Limits gegangen sind, usw.

    Liebe 'westliche' Gesellschaften, wie wäre es denn mit Fairness und Sportlichkeit, wenigstens bei Olympia ?

  13. zweyfus
    16. August 2016 10:46

    Dieser Putin! Hat er es doch tatsächlich geschafft, wieder an die erste Stelle einer A.U.-Negativliste zu kommen.
    Einmal wird er unseren Blogmaster noch zu Tode zu ärgern!

  14. Politicus1
    16. August 2016 09:46

    Die Pferdebewerbe sind wunderschön. Da kann man gerne zusehen.
    Ich verstehe davon leider zu wenig bis gar nichts.
    Daher stelle ich mir zwei Fragen:
    1) hätte der Mayer Franzl oder die Bauer Christl aus dem Nachbardorf mit ihren Stallstuten auch eine Chance, da mit zu machen?
    Oder braucht es dazu stinkreiche Eltern, die Pferde und Training finanzieren?

    2) wieso sind da nicht unsere Bereiter der Spanischen Hofreitschule mit ihren Lipizzanern dabei? Allein vom Zuschauen merke ich da keinen Unterschied ...

    • Freak77
      16. August 2016 09:56

      Beim Zuschauen bei den Pferdebewerben kommt bei mir das Gefühl auf dass da das "Kleingeld" alles andere als eine Nebensache ist.

      Ein Reitpferd an zu schaffen, ständig zu trainieren, zu pflegen, richtig zu ernähren, richtig zu transportieren - und das über lange Zeiträume hinweg, da braucht man schon das nötig Drumherum. Ob der Mayer Franzl vom Nachbardorf da mithalten kann ist eher unwahrscheinlich.

    • franz-josef
      16. August 2016 11:09

      Diese Pferde kosten im Millionenbereich, also der dörfliche Nachbarstall hat damit soviel zu tun wie der Dacia mit dem Ferrari. Da haben Sie schon Recht mit Ihrer Frage.
      Weiters ist dazu zu sagen, daß diese teuren Pferde i. d. Regel nicht von ihren Reitern ausgebildet und trainiert werden, auf einen Hauch von "Hilfe" bereits formvollendet und sofort zu reagieren, sondern von hochbezahlten Bereitern.
      Die Besitzer reiten das vorbereitete Pferd und üben mit diesem das feine Zusammenspiel. Kommt die Hilfe nicht punktgenau, ist das gutwillige Pferd irritiert und macht vielleicht einen Fehler, also muß die Zusammenarbeit funktionieren.Können von Reiter und Ross ist das Kriterium, Geld=Fundament

    • franz-josef
      16. August 2016 11:17

      Warum Lippizaner, die wunderschönen Friesen u.v.m. nicht zu diesen Bewerben gelangen, liegt m.W. daran, daß die internationalen und nationalen Richter einen bestimmten Pferdetyp zu sehen wünschen, z.B. Oldenburger Zucht, während kräftigere, kleinere, Vollbluttyp- usw Pferde schon optisch keine Chance haben, weil sie nicht dem gewünschten Bild entsprechen. Der durchgezüchtete zweckentsprechende Körperbau (Schulterfreiheit zB, Hankenbeugung, etc.)ist zur Erlangung der schwierigen Dressurfähigkeit natürlich Voraussetzung. Und analog zum oben aufgeworfenen Thema: es gibt keine Olympischen Spiele für Haflinger , Noriker und Co
      :)

    • Politicus1
      16. August 2016 14:03

      Jessas, wär' das schön!
      Ein Wettlauf der Noriker-Bierwagen!
      Aber das ist den IOC-Members halt viel zu vulgär.

  15. Bob
    16. August 2016 09:36

    Was mich stutzig macht, ist die Tatsache das viele Sportler gar nicht mehr aus dem genannten Land sind. Wenn man zB die österr. Tischtennismannschaft ansieht, glaubt man es wäre eine Asiatische.
    Aber das trifft nicht nur die österreichische Mannschaft. Das erinnert mich an Menschenhandel. Sogar eine Migrantennation gibt es . Wie man das durchführt ist mir ein Rätsel. Und so kommt es das man einen Ausländischen Sportler einkauft, drückt ihm einen österr. Pass in die Hand und gut ist es.

    • Shalom (kein Partner)
      18. August 2016 06:57

      Genau! Und darum begrüßte ich es ausdrücklich, dass Susi, unsere österreichische in Peking geborene Ping-Pong-Spielerin Liu Jia beim Einmarsch der Nationen die österreichische Fahne trug.
      Ich bin auch überzeugt, dass die kürzlich von St. Johann am Frostausbruch nach Japan ausgewanderte österreichische Spitzentischtennisspielerin Jacqueline Blochspreizer-Asslberger 2020 in Tokio beim Einmarsch der Nationen die japanische Fahne tragen darf.
      Und überhaupt: Reisepässe gehören allein schon deshalb abgeschafft, da man sie so leicht verliert...

  16. teifl eini!
    16. August 2016 08:20

    Sogar als sonst Sportinteressierter, auch aktiver Sportler muss ich zugeben, heuer noch keine einzige Minute Olympia gesehen zu haben. Es kratzt mich nicht.

    Noch viel weniger kratzt mich die ewig gleiche, dumme österreichische Berichterstattung darüber:

    1. wenn ein Athlet einen 5. Platz erreicht, so ist das eine Leistung von Weltklasseformat. Diese Fixierung auf Medaillen ist lächerlich, wenn auch verständlich.

    2. wenn ein Athlet in der laufenden Saison vor Olympia ein einziges Mal einen Stockerlplatz erreicht hat, so wird er gleich zum Medaillentipp, schlimmer: zur Medaillenbank stilisiert. Mit der zumeist folgenden Enttäuschung viel zu hoher Erwartungen.

    3. Vier Jahre lang hört und liest man nichts von den Randsportlern. Kurz vor Olympia werden sie vor den Vorhang geholt und zu Stars gemacht. Was lächerlich ist.

    4. Noch lächerlicher ist es, wenn dann so ein Randsportler eine Medaille holt. Gerade der ORF geilt sich dann über die Maßen über das Edelmetall auf. Dabei ging es nur um Kirschkernweitspucken ...

    PS: dass der Körperbau Vorteile bringt, ist unbestritten. Die athletischeren Schwarzen aus bzw. mit Vorfahren aus Westafrika (US-Sklaven) gewinnen seit Jahrzehnten jeden Sprint. Die extrem schlanken Wüstenfüchse aus Kenia und Äthiopien jeden Langstreckenbewerb. Klar tut jahrelanges Training in der spezifischen Sportart das seine. Dass es jedoch Menschen mit Ausdauermuskulatur und welche mit Sprintermuskulatur gibt, muss man aber akzeptieren.

    Daher sind Wettkämpfe, wo es auf mehr, auf Technik, Taktik und Strategie ankommt, viel interessanter.

    Mich wundert übrigens, warum noch kein linker Gleichmacher diese natürlichen Unterschiede kritisiert hat. Mich wundert aber nicht, dass die typische Gender-Ideologin dieses Faktum natürlicher Unterschiede nicht auch auf die Geschlechter ausdehnen kann. Oder der typische Bildungsexperte auf das Konzept Intelligenz. Da geht Ideologie vor Wahrheit. Jedoch: Wir sind eben nicht alle gleich.

  17. grubenhund
    16. August 2016 08:18

    Da könnte meine Stute mit laufen.

  18. Kein Partner
    16. August 2016 08:08

    Bei den Olympischen Spielen – wie auch bei den EMs und WMs des Fußballs geht es nur um Geld und nochmals um Geld. Diese drei Weltorganisationen mit Sitz in der Schweiz haben dort steuerfreie Privilegien und machen Milliardenumsätze. Die dort tätigen Funktionare füllen sich damit auch die eigenen Taschen voll. Kleine Brosamen gehen auch an die nationalen Verbände mit verschiedenen Bedingungen wie Nachwuchsförderung usw.

    Schon bei der Auswahl der Austragungsorte buhlen viele Staaten und schon da fließt Geld als persönliche Bereicherung. Nun werden manche Länder aber vernünftig und erkennen, dass die zwingend vorgeschriebenen Investitionen (vor allem der Sportstättenbau) später um mehrere Nummern zu groß sind. So wird die nächste Fußball-EM auf viele Länder in ganz Europa verteilt, womit zwar die Einrichtungskosten nicht mehr nur ein Land zu tragen hat, andererseits aber wieder Unmengen an Menschen und Material quer durch Europa geflogen werden muss.

    Die Vermarktungsrechte (TV, Filme, Bücher u.a.) sind genauso zu hinterfragen wie die Vorteile der Sponsoren. Da gibt es Kuriositäten, wo z.B. eine immer betriebene Leuchtreklame in der Nähe eines Flughafens abgedeckt werden muss, weil ein Konkurrenzprodukt für die Spiele als Sponsor auftritt. Die nationalen TV-Gesellschaften bezahlen Unmengen für die Senderechte, die damit erwartenden eigenen Werbeeinnahmen durch hohe Zuseherquoten können diese Ausgaben aber nie erreichen.

    Was die teilnehmenden Sportler betrifft, so sind die meisten vollzeitig mit dieser Sportart beschäftigt und es zeigt sich bereits bei vielen Disziplinen, dass damit schon die menschlichen Grenzen erreicht sind. Daher hat das frühere Motto citius, altius, fortius (schneller, höher, stärker) sein Ziel schon erreicht. So geht es oft nur um Sekundenbruchteile, bessere Wetterbedingungen, anormalen Körperbau oder Materialvorteile und natürlich auch Glück. Natürlich wird auch da mit Geldern nachgeholfen.

    Schließlich werden die diversen Medaillen auch immer den entsendenden Ländern zugeordnet, was dann ggfs. politisch ausgeschlachtet wird. Daher bitte Gewinnerlisten in alphabetischer Reihenfolge und nur in Klammer das Heimatland.

    Meine Empfehlung für künftige Olympische Spiele: zurück zur historischen olympischen Idee, kein Sponsoring mehr, kein Verkauf von Übertragungsrechten, lediglich die anteiligen Kosten für die technische Infrastruktur haben die Sender zu bezahlen. Funktionäre sollten ehrenamtlich tätig sein. Bescheidenheit anstatt Gigantomie.

    Dabei sein ist alles!

  19. socrates
    16. August 2016 07:43

    Rußlandbashing wie üblich! Kollektivstrafen sind in unserem System verboten, außer gegen Rußland. Alle Zigeuner, alle Juden, alle Neger, alle Schület, das ist strafbar. In Afrika können einige Länder gar keine Dopingkontrollen durchführen, macht nix. Wenn ein Erwischte bestraft wird, bekommt er 3 Monate Sperre. Also schlage ich vor: Alle russischen Athleten, die erwischt wurden, bekommen auch 3 Monate Sperre und die anderen dürfen starten.
    Der Sport wird oft politisch mißbraucht, z.B. Tischtennis USA - China oder die Olympiade 1980 in Moskau. Da wurde wegen des Afghanistan Krieges Rußland boykottiert, ein Jahr später kämpfte die USA & Nato in Afghanistan und das bis heute!
    Hüte dich vor den Medien!

    • Gennadi (kein Partner)
      18. August 2016 20:49

      Wenn ein Staat - wie früher die DDR - systematisch Sportler dopt, ist das kein Bashing. Aber Putin zahlt seinen Internet-Trollen sehr gut.

  20. Wolfgang Bauer
    16. August 2016 07:36

    Es wäre vielleicht auch noch zu hinterfragen, wieso sich die Bewerbe auf nur zwei der vielen Geschlechter aufteilen. Ist es nicht eine verdammte Diskriminierung und gegen die Menschenwürde, dass schon "Transgender" keine eigene Kategorie haben? Und die vielen anderen? Oder jene, die gar kein Geschlecht haben (wollen)? Also auf zu einem einschlägigen internationalen Gerichtshof - und das Recht erkämpfen, meine Damen, Herren, Transen etc.! So ein Olympia wäre doch eine noch viel größere Attraktion für die Medien!

  21. simplicissimus
    16. August 2016 07:02

    Einverstanden, außer in Punkt 3. Den Teilnehmern ihren Körperbau vorzuwerfen, aus dem sie sportliches Kapital schlagen, gehört in die Kategorie wie die Hochjubelei von (männlichen) Frauensportarten wie zB Fußball, wo man nur mehr das fade Auge beim Zusehen bekommt.

    Wer einen Vorteil aus seinem Körperbau hat, soll ihn nutzen, Punkt. Das ist wohl der natürlichste Vorteil.

    Basketball ist wegen der Riesen ein fader Sport geworden, das stimmt schon. Aber vielleicht liegt das auch daran, daß der Korb zu tief hängt?

    Vieles ist relativ.

    • Torres (kein Partner)
      18. August 2016 13:35

      Richtig, das wollte ich auch gerade schreiben. Außerdem sehen die Sportler meist so aus, wie es Unterberger nicht gefällt, weil sie entsprechend ihrer Sportart trainieren und sich ernähren, sodass etwa ein Ringer, Boxer oder Gewichtheber die notwendige Kraft bekommt. Und letztlich ist die Länge der Beine beim Sprint keineswegs entscheidend: gerade eben in Rio gewann die sehr kleine Jamaikanerin Elaine Thompson die 100 und 200 m, jeweils klar vor der um mindestens einen Kopf größeren Dafne Schippers.





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