Abonnenten des Tagebuchs haben viele Vorteile:

Sie können: alle Texte sofort lesen (nicht erst nach 36 Stunden); das große Archiv und die vielen Daten nutzen; jedes Posting bewerten; Die automatische Zusendung jedes Eintrags bestellen; auch eigene Veranstaltungen als "Tipp" bewerben; alle eigenen Postings Jahre zurück aufrufen. Sie haben: völlig inseratenfreie Seiten; Zugang zu den Link-Tipps; Schutz ihrer Nicknamen gegen Doppelgänger; usw.

weiterlesen

 

Fußnote 386: Mister Eurobond muss noch wachsen drucken

Werner Faymann spricht im EU-Parlament und (fast) keiner hört zu. (Mit nachträglicher Ergänzung)

Man fasst es nicht: Da kommt ein so großer und weiser europäischer Staatsmann zu den europäischen Abgeordneten. Und diese interessieren sich nicht für ihn. Dabei hat der SPÖ-Bundeskanzler ja neuerdings sogar einen substanziellen europäischen Inhalt in seinen salbungsvollen Wortmeldungen, freilich einen überaus üblen: Er kämpft vehement für Eurobonds. Mit anderen Worten: Faymann will, dass alle Österreicher, Deutschen usw. für die Schulden von Griechen, Spaniern und allen anderen munteren Geldausgebern haften – und zwar weit über das ohnedies schon dramatische Ausmaß der Schuldenübernahmen seit 2010 hinaus. Das ist dank Angela Merkel bisher noch abgewendet worden. Das wäre aber schon eine ernsthafte Debatte wert gewesen – zumindest dann, wenn irgendjemand Faymann ernst nimmt.

Nachträgliche Ergänzung: Sensationell  - wenn auch im Grunde fast schon erwartbar - war, wie der ORF den Fernsehern in einem ausführlichen Bericht über Faymanns Auftritt die Leere des Sitzungssaals vorenthalten hat. Das war wieder einmal Manipulation der feinsten Sorte.

einen Kommentar schreiben
Teilen:
  • email
  • RSS
  • Add to favorites
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • Print

die besten Kommentare drucken

  1. Ausgezeichneter KommentatorS.B.
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    15. Januar 2013 18:44

    "Es gibt in der Zweiten Republik in Österreich wenige Personen, die dem Ansehen unserer Republik so schaden wie dieser Möchtegern-Bundeskanzler."

    Nicht einmal in der EU wird im Gehör geschenkt und schon gar nicht im eigenen Land. Das Eintreten für Euro-Bonds ist eine einzige Bankrotterklärung Faymanns.
    Österreichs letzte Chance diesem Austro-Murxisten zu entkommen, ist voraussichtlich der September 2013.
    Die Devise lautet: Abwählen, abwählen, abwählen und dann dem ehrenwerten Herrn Richter Olschak vorführen, bitteee! ;-)

  2. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    15. Januar 2013 19:49

    Hätte Faymann die 8 verschwiegenen Jahre seines Lebens statt Ideologie (Idiotie) was gelernt oder was gearbeitet, hätte er Lebenserfahrung gesammelt statt Parteiweisheiten, dann hätte er Häupl damals gesagt, nein zu einem Bundeskanzler bin ich nicht geeignet und abgelehnt.

    Nein, er hat das Gegenteil getan, er hat Firmen dazu veranlasst für ihn Werbung zu machen und sein ganzes Politleben wurde so eine einzige Propagandalüge, hinter der, leider für Österreich, ein Nichts steht.

    Wie muss erst eine EU liegen, in der ein Faymann 'vorne' steht als leere Propagandahülse.

  3. Ausgezeichneter KommentatorObserver
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    15. Januar 2013 20:50

    Dazu nur ein dummer Witz:

    Ein Flugzeug ist mitten im Absturz...
    5 Passagiere sind an Bord, es gibt jedoch nur 4 Fallschirme.
    Der erste Passagier sagt: "Ich bin Dirk Nowitzki, der beste NBA-Basketball-Spieler. Die Mavericks brauchen mich, ich kann es Ihnen nicht antun, zu sterben."
    Also nimmt er sich den ersten Fallschirm und springt.
    Der zweite Passagier, Hillary Clinton, sagt: "Ich bin die Frau des ehemaligen Präsidenten der USA. Ebenso bin ich die engagierteste Frau der Welt,
    ich bin Senatorin in New York und Amerikas potentielle zukünftige Präsidentin."
    Sie schnappt sich ein Fallschirm-Paket und springt.
    Der dritte Passagier, Werner Faymann, sagt: "Ich bin der Kanzler der Republik Österreich. Ich habe eine riesige Verantwortung in diesem Land,
    also kann ich es gegenüber meinem Volk nicht verantworten zu sterben."
    Und so nimmt er ein Paket und springt.
    Der vierte Passagier, der Papst, sagt zum fünften Passagier, einem zehnjährigen Schuljungen: "Ich bin schon alt. Ich habe mein Leben gelebt als guter Mensch und Priester und als solcher überlasse ich Dir den letzten Fallschirm."
    Darauf erwidert der Junge: "Kein Problem, es gibt auch noch für Sie einen Fallschirm. Österreichs klügster Kanzler hat nämlich meinen Schulranzen genommen......".

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorcmh
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    17. Januar 2013 10:13

    Faymann vor einem leeren Plearsaal?

    Das ist ein gutes Beispiel für die "Abstimmung mit den Füßen".

alle Kommentare drucken

  1. weana f. (kein Partner)
    18. Januar 2013 17:36

    failmannomics: sinnfrei wie immer.

  2. Paneuropa
    18. Januar 2013 13:56

    Nicht nur Faymann will die Eurobonds. Auch die ÖVP will das. Zumindest haben die ÖVP-MEP jüngst in Straßburg im Europäischen Parlament für die Einführung von "Stabilitärsanleihen", wie die Schuldenunion nun in Neusprech genannt wird, gestimmt.

  3. cmh (kein Partner)
    17. Januar 2013 10:13

    Faymann vor einem leeren Plearsaal?

    Das ist ein gutes Beispiel für die "Abstimmung mit den Füßen".

    • Undine
      17. Januar 2013 17:20

      @cmh

      Wobei ein "leerer Plenarsaal" per se ein Widerspruch ist. Aber ich hab' Verständnis dafür, wenn sich die Abgeordneten leise davongemacht haben, bevor unser großer Redner Faymann mit seinem Beitrag zur Rettung der EU anhob.....

  4. Roms (kein Partner)
    17. Januar 2013 08:10

    Sind nicht wenigstens ein paar Griechen sitzengeblieben?

  5. Gerald M. (kein Partner)
    17. Januar 2013 00:47

    Mr RomPupsie oder wie der warme Wind auch immer heißt oder verlangt genannt zu werden (wie wenn man einen Wurm nach seiner Meinung oder seinen Namen fragen würde) gibt den Islamofaschsten in Ägypten 5 Mrd Euro ...

    Am Sonntag hatte EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy zusammen mit einigen Finanzinstituten der ägyptischen Regierung Hilfsgelder in Höhe von 5 Milliarden Euro angeboten, um den „Übergang zur Demokratie“ in Ägypten zu unterstützen, berichtet die niederländische Zeitung Elsevier. Van Rompuy begründete die Entscheidung damit, dass Ägypten das Geld brauche, weil die Demokratie durch politische Unruhen und wirtschaftlichen Druck zum Stehen gekommen sei.

    Die neuen EU-Hilfen für Ägypten seien jedoch nichts Außergewöhnliches, schreibt Elsevier. Erst letzte Woche habe die EU-Kommission Hilfsgelder in Höhe von 661 Millionen Euro vor allem für Afrika beschlossen. Schon seit vielen Jahren gingen viele hundert Millionen Euro an die Nachbarn in Nordafrika. Doch das Ziel der EU, der Demokratie-Aufbau, ist durch Geld nie erreicht worden.


    Es gibt keine noch so gute Schutztruppe die ihn wirklich schützen könnte und kein noch so tiefes Loch in das sich dieser Wurm mitsamt seinem Nachwuchs verkriechen kann ...

    Dies irae ...

  6. Yes, we know! (kein Partner)
    16. Januar 2013 23:43

    Faymann ist eigentlich ein Nichts. Und er weiss es auch, das drückt seine Körpersprache aus. Nur seine Genossen und Logenbrüder finden ihn klass, alle anderen haben ihn längst durchschaut.

  7. Brigitte Imb
    16. Januar 2013 12:55

    Die "Kl. Zeitung" schreibt, daß Schulz den Beginn der Faymann Rede verschoben hat, um ihm die Schmach zu ersparen, vor völlig leeren Rängen zu reden.
    Es interessiert eben keinen, was unser Bundeskasperl zu berichten hat.

    http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/politik/3219798/viel-lob-viele-leere-stuehle.story

  8. Gerhard Pascher
    16. Januar 2013 08:36

    Ein abgewandeltes Zitat:

    "Stell dir vor der anerkannte Finanzexperte Faymann hält in Brüssel einen Vortag und keiner geht hin".

    • Undine
      16. Januar 2013 15:09

      @Gerhard Pascher

      Das wäre ja für die Abgeordneten NOCH SCHLIMMER!

      Denn dann käme ja der Faymann zu ihnen---! :-)

      Denn weiter geht's bekannterweise so:

      ""Stell Dir vor es kommt Krieg und keiner geht hin - dann kommt der Krieg zu euch!
      Wer zu Hause bleibt, wenn der Kampf beginnt, und läßt andere kämpfen für seine Sache, der muß sich vorsehen:
      Denn wer den Kampf nicht geteilt hat, der wird teilen die Niederlage. Nicht einmal Kampf vermeidet wer den Kampf vermeiden will:
      Denn es wird kämpfen für die Sache des Feindes, wer für seine eigene Sache nicht gekämpft hat".

  9. brechstange
    16. Januar 2013 07:54

    Partei- bzw. Nomenklatura-tragende Worte

    "Wenn WIR Europa stärken, dann stärken WIR auch UNS."

    Staatstragend sind die nicht, weil staatstragende Reden würden auf ihre Bevölkerung achten. Die verkaufen UNSER letztes Gwand für IHRE EIGENNÜTZIGEN Ziele.

    • dssm
      16. Januar 2013 11:32

      Das ist das Wesen der repräsentativen Demokratie.

    • brechstange
      16. Januar 2013 11:39

      dssm,
      auch hier erlaube ich mir, Ihnen etwas zu widersprechen. Es ist das Wesen einer Kleptokratie, die ihre Macht missbraucht. Zugegeben, der Wähler lässt es zu bzw. zu viele lassen sich korrumpieren.

    • dssm
      16. Januar 2013 23:12

      @brechstange

      Darf ich vor der Antwort, eine kleine eigennützige Anmerkung einbringen? Der sience blog ist wirklich gut gelungen, ich würde Sie bitten sich ein wenig mehr einzubringen.
      Es wird ein morgen geben und dann sollten wir(!!!), als konservativer und/oder liberaler Teil, eine Antwort gemeinsam(!) finden.

      Zum Thema:
      Kleptokratie = repräsentative Demokratie, besonders wenn die Funktionsträger bezahlt werden!
      Mises ist der beste Denker des letzten Jhds, aber er konnte die tödliche Wirkung dieses Demokratiemodells noch nicht abschätzen; daher erlaube ich mir auch ihm zu widersprechen.
      Das ändert nichts daran, daß ich überzeugter Demokrat bleibe!

  10. Haider
    16. Januar 2013 01:08

    Also was soll die Häme. Die internationalen Freunde (oder genauer die Genossen der Internationale) fürchteten wahrscheinlich, daß unser BK aufgrund seiner humanistischen Bildung seine Rede in Altgriechisch halten könnte, und das wollten sie sich dann doch nicht antun. Da will unser BK einen von zahllosen Medienberatern, Pressereferenten und sonstigen Gurus vorbereiteten Text ohne Hoppalas vor der EU verlesen (was ihn immerhin von unserer NR-Präsidentin gravierend unterscheiden würde), und keiner hört zu. Der vom Bürger zwangsfinanzierte ORF baute seit Tagen ein Szenario auf, als würden Europa, USA, China und sonstige BRIC-Staaten auf nichts gespannter warten, als endlich von einem exzelenten Fachmann wie unserem BK die Welt erklärt zu bekommen.
    Nebenbei gefragt: Warum sollte jemand im Ausland unserem BK zuhören, wenn's nichteinmal im eigenen Land jemand tut?
    Berge kreißten zwischen Löwelstraße und Küniglberg, geboren nicht einmal eine Ente.

    • Haider
      16. Januar 2013 01:11

      corr.
      Berge kreißten zwischen Löwelstraße und Küniglberg, geboren WURDE nicht einmal eine Ente.

    • durga
      16. Januar 2013 10:33

      beim Ablesen vielleicht Text etwas modifiziert zu:

      gnocci s' auto?

  11. Observer
    15. Januar 2013 20:50

    Dazu nur ein dummer Witz:

    Ein Flugzeug ist mitten im Absturz...
    5 Passagiere sind an Bord, es gibt jedoch nur 4 Fallschirme.
    Der erste Passagier sagt: "Ich bin Dirk Nowitzki, der beste NBA-Basketball-Spieler. Die Mavericks brauchen mich, ich kann es Ihnen nicht antun, zu sterben."
    Also nimmt er sich den ersten Fallschirm und springt.
    Der zweite Passagier, Hillary Clinton, sagt: "Ich bin die Frau des ehemaligen Präsidenten der USA. Ebenso bin ich die engagierteste Frau der Welt,
    ich bin Senatorin in New York und Amerikas potentielle zukünftige Präsidentin."
    Sie schnappt sich ein Fallschirm-Paket und springt.
    Der dritte Passagier, Werner Faymann, sagt: "Ich bin der Kanzler der Republik Österreich. Ich habe eine riesige Verantwortung in diesem Land,
    also kann ich es gegenüber meinem Volk nicht verantworten zu sterben."
    Und so nimmt er ein Paket und springt.
    Der vierte Passagier, der Papst, sagt zum fünften Passagier, einem zehnjährigen Schuljungen: "Ich bin schon alt. Ich habe mein Leben gelebt als guter Mensch und Priester und als solcher überlasse ich Dir den letzten Fallschirm."
    Darauf erwidert der Junge: "Kein Problem, es gibt auch noch für Sie einen Fallschirm. Österreichs klügster Kanzler hat nämlich meinen Schulranzen genommen......".

    • Josef Maierhofer
      16. Januar 2013 09:39

      @ Observer

      ... und dann issa abgestürzt, weil er nicht lesen konnte ... und sein letztes gebrabbeltes Wort war dann 'solidarisch Eurobond' ... ... und der Papst gab ihm die letzte Ölung und der Junge freute sich, dass sein Schulranzen unversehrt geblieben war ...

    • AGLT (kein Partner)
      16. Januar 2013 19:23

      das wäre das erste Mal, dass er etwas Sinnvolles für sein Land getan hätte :-) ... nein, ich genier mich nicht für diese Äußerung. :-)

  12. Xymmachos
    15. Januar 2013 20:42

    Frage: kann da die gute Frau Finanzministerin Fekter den Herrn Ostermayer (denn der Feigmann liest ja nur vor, was ihm der O. - von wem immer eingesagt - aufschreibt) nicht einbremsen? Gibt's da keine Koordinationspflicht in der Koalition, nicht einmal zwischen BKA und (dem hier zuständigen) BMF? Fazit: die ÖVP wird wieder einmal vorgeführt...

  13. Undine
    15. Januar 2013 20:36

    Vorhin in der ZIB1 konnte man den Eindruck gewinnen, als hätten alle EU-Parlamentarier schon voller Spannung auf die Rede des großen österr. Bundeskanzlers Faymann gewartet---zumindest versuchte man von ORF-Seite beim Publikum mit allen Mitteln diesen Anschein zu erwecken.

    Seltsam finde ich auch die so innige Begrüßung mit dem Präsidenten des EU-Parlaments, Martin Schulz, der bis vor kurzem noch ein kleiner, völlig unbekannter Buchhändler war. Buchhändler ist zwar ein wirklich sehr ehrenwerter Beruf, aber als Voraussetzung für sein hohes Amt doch etwas dürftig, wie mir scheint. Daß dieser Martin Schulz, der da so plötzlich aus dem Hut gezaubert worden ist, auch mit dem Viktor Ponta, einer sehr zwielichtigen Gestalt, so innig ist, gefällt sicher den Sozis, ist aber schon etwas sonderbar.
    Aber Hauptsache, der ORF hat aus dem eher kläglichen Auftritt Faymanns ein Weltereignis gemacht.

    • S.B.
      15. Januar 2013 20:43

      @Undine

      Unter Genossen ist der "sozialistische Bruderkuß" halt noch nicht abgeschafft! ;-)

    • brechstange
      16. Januar 2013 07:45

      Liebe Undine,

      es doch echt einen Grund, dass die Fraktionen im Parlament zusammensitzen. Die schauen dann alle so lieb und freundlich und klatschen laut. Das ist doch gut von den Medien einzufangen.

  14. Politicus1
    15. Januar 2013 20:28

    der ORF hat gut gearbeitet und den praktisch leeren Saal an den Sehern vorbei geschwindelt.
    Wer aber Ohren hat, konnte den rasch enden wollenden Applaus weniger Hände hören.
    Applaus in einem mit hunderten Begeisterten hört sich anders an. Da hätte die Tonregie halt ins Tonarchiv greifen müssen ...

    • Gandalf
      15. Januar 2013 20:55

      Oh ja! Im Archiv gibt's doch auch dröhnendes Gelächter; und das wäre nach den besch.eidenen Absonderungen des Herrn Faymann wohl angebrachter gewesen.

    • AGLT (kein Partner)
      16. Januar 2013 19:24

      bei den US-Soaps gibt es auch immer tosenden Beifall ....

  15. Herby
    15. Januar 2013 20:02

    Gerade eben, vor 20 Minuten war es in der ZIB1. Zwar als eine der letzten Meldungen im Meldungsblock - aber der Fernsehbericht war in der Art, dass man als Zuschauer den Eindruck bekommt, dass es ein großer, bedeutender staatsmännischer und wichtiger Auftritt im Brüsseler EU-Parlament war.

    Mit einem Wort: ein GROSSEREIGNIS. So nach dem Motto: "Endlich einmal ein österr. Staatsmann der in Brüssel einen großen Auftritt hat."

    Man merkt halt, dass die Bilderberger wo Faymann jetzt ja schon so oft bei den Treffen dabei war, die Sozialistische Internationale usw. sich nicht lumpen lassen! Diese einflussreichen Leute wissen wie man in Europa nach oben kommt.

    Die Frage ist: Setzt sich Faymann bloß für die Eurobonds ein (das ist schon bekannt), oder für welche Sachen gibt er sich noch her. Was ist da noch alles im Busch?

    Es wird immer mehr klar WEN die Mächtigen in der EU wirklich am Bundeskanzlersessel in Wien sitzen haben wollen. Eine nützliche Marionette in Wien - das kann sich lohnen. (so scheint deren Kalkül zu sein)


    Mit Sicherheit ist das alles schon Bild- und Videomaterial für den NR-Wahlkampf im Herbst 2013 - da werden wir diese Bilder vom EU-Parlament wieder sehen.

    Der ÖVP oder FPÖ-Spitzenkandidat werden im Wahlkampf keine solche tollen Fotos u. Videos vorzuweisen haben ....

  16. dssm
    15. Januar 2013 20:02

    Warum soll man Faymann zuhören?

    Eine Rede, von Spindoctors geschrieben, ist wertlos.

    Ein Mann(?), der seine Meinung um 180° dreht und wendet, kann nichts Wichtiges sagen, denn schon eine Stunde darauf kann er anderer Meinung sein.

    Ein Bundeskanzler, welcher gerade ein laufendes Gerichtsverfahren hat, ist nicht wirklich mächtig.

    Ein Parteivorsitzender, welcher ein Koalitionsabkommen einfach platzen lässt, dem kann man nicht vertrauen, den der Vertragsbruch ist Teil seines Wesens, auch daher ist jedes Wort vom ihm einfach wertlos.

  17. Brigitte Imb
    15. Januar 2013 20:01

    Frechheit, da quäkt Faymann und keiner hört zu.
    Er hat ohnehin dazu kommentiert:
    „Wir im Rat sind zwar oft kontroversieller Meinung“, sagte er, „aber wir kommen wenigstens. Die Diskussion mit einem Sessel ist nicht halb so interessant.“

    http://diepresse.com/home/politik/eu/1333115/Faymann-in-EUParlament_Jugendausbildung-statt-Rabatte?_vl_backlink=/home/index.do

    Das Foto zeigt wie interessant und wichtig Faymann den Parlamentariern ist, sie sind weggeblieben.

  18. Josef Maierhofer
    15. Januar 2013 19:49

    Hätte Faymann die 8 verschwiegenen Jahre seines Lebens statt Ideologie (Idiotie) was gelernt oder was gearbeitet, hätte er Lebenserfahrung gesammelt statt Parteiweisheiten, dann hätte er Häupl damals gesagt, nein zu einem Bundeskanzler bin ich nicht geeignet und abgelehnt.

    Nein, er hat das Gegenteil getan, er hat Firmen dazu veranlasst für ihn Werbung zu machen und sein ganzes Politleben wurde so eine einzige Propagandalüge, hinter der, leider für Österreich, ein Nichts steht.

    Wie muss erst eine EU liegen, in der ein Faymann 'vorne' steht als leere Propagandahülse.

    • byrig
      16. Januar 2013 01:05

      aber immerhin:faymann hat es geschafft bundeskanzler zu werden.er hat häupl soweit in panik versetzt,dass er faymann damals in die bundespolitik abgeschoben hat.
      und faymann hat es geschafft,bis dato keinen ernsthaften innerparteilichen konkurrenten zu haben.
      für jemanden,der laut recherchen von ernst hofbauer nicht einmal die matura haben dürfte,recht beachtlich.
      im übrigen ist das hofbauer-buch sehr zu empfehlen,alleine was die faymann-connections betrifft.
      conclusio:faymann sollte ja nicht unterschätzt werden.

    • brechstange
      16. Januar 2013 07:48

      byrig,

      nicht unterschätzen, was Seilschaften zusammenbringen, das ist richtig.

    • Wertkonservativer
      16. Januar 2013 07:53

      Da bin ich ein wenig heikel, weerter @ byrig:

      Sie schreiben jetzt kurz nacheinander schon zum zweiten Mal von der nicht abgelegten Matura; ich finde dies etwas von oben herab, mit einem Schuss Akademikerdünkel versetzt.
      Ich habe z.B. wiederholt auf meinen durch Nachkriegswirren, Aussiedlung und notwendiges Verdienenmüssen vereitelten Matura-Abschluss geschrieben!
      Weit entfernt davon, mich mit hier hervorragend schreibenden Mitbloggern vergleichen zu wollen, meine ich jedoch, durch Selbstschulung und dauernde Lernbereitschaft ein intellektuelles Niveau erreicht zu haben, das der Mehrheit der hier Postenden kaum viel nachsteht!
      Mit drei Doktor- bzw. Ingenieur-Söhnen hoffe ich darüberhinaus, meinen bescheidenen Teil am akademischen Potential Österreichs beigetragen zu haben.

      Also, lieber @ byrig, vielleicht geht's auch ein wenig anders!?

      (Bei Faymann bin ich jedoch durchaus Ihrer Ansicht!)

      Freundliche Grüße,

      Gerhard Michler

  19. Anton Volpini
    15. Januar 2013 19:31

    Der Herr Faymann soll nach Salzburg gehen und dort seine Finanzkenntnisse anwenden. Die wissen bis heute immer noch nicht, wie es um ihre Finanzen steht.
    Zu uns nach Kärnten braucht er nicht kommen, denn unsere Flaschen hier wissen es auch nicht!

    • dssm
      15. Januar 2013 20:04

      @Anton Volpini
      Was haben wir Salzburger gar angestellt um uns so zu bedrohen? =:)

    • Anton Volpini
      15. Januar 2013 20:34

      Ich glaube, dssm gar nix.
      Die Salzburger halte ich sehr hoch!
      Hab ich doch während meinens Studiums 4 Jahre in der Stadt Salzburg gelebt, und diese Zeit unglaublich genossen.
      Viele meiner Freunde hab ich seit dem dort.
      Aber die Zeit ändert sich. Und heute ist Salzburg am Tablette der medialen Aufmerksamkeit. Ob zu Unrecht wird die Geschichte lehren.
      Was mich aber stutzig macht, und da bin ich für ihre Frage sehr dankbar. Warum gerade jetzt der Gabi Burgstaller und dem Dr. Paulus der Garaus gemacht wird. Die Fr. LHFrau steht für die Wehrpflicht, und Dr. Paulus ist/ war der Präsident der österreichischen Offiziersgesellschaft.

    • S.B.
      15. Januar 2013 20:40

      @Anton Volpini

      Der verordnet den Salzburgern glatt Umverteilung und Eurobonds - soviel zu Faymanns Finanzverständnis! ;-)

    • Anton Volpini
      15. Januar 2013 21:17

      Ja schon S.B., aber blicken Sie da durch, was in Salzburg abläuft?

    • S.B.
      15. Januar 2013 21:30

      @Anton Volpini

      Nein, ich blicke auch nicht durch. Ich fürchte, es ist Zweck der Übung, daß niemand mehr durchblickt. Und so wird man vermutlich die ganze Angelegenheit mit Hilfe von Spezialisten so hinbiegen, daß "eh nix passiert is" - im Gegenteil, die rote Landesregierung hat dann vor den Neuwahlen sicher mit Gewinn veranlagt!

    • dssm
      15. Januar 2013 21:47

      @Anton Volpini
      Wir graben hier selber erst im Vorgarten, in den Keller sind wir noch nicht gekommen. Offensichtlich war in der Finanzabteilung schon länger dicke Luft.
      Aber, verlassen Sie sich darauf, da kommen noch ganz andere Sachen in das Sonnenlicht.
      Und Burgstaller kann nichts dafür, die ist einfach zu dumm dazu, wahrscheinlich wird sie genau deshalb so gern gewählt, obwohl genau sie der Haupttäter ist. Die nächsten Klagen wegen Rufschädigung laufen schon und sie begreift einfach nicht, daß die Welt anders ist als ihr Legoland. Sie wird wieder auf Landeskosten prozessieren und natürlich verlieren.

    • Schani
      16. Januar 2013 01:55

      Lieber dssm,
      Burgstaller für dumm zu halten, heißt den Gegner zu unterschätzen! Sie hat viele schlechte Eigenschaften, aber Dummheit gehört sicher nicht dazu!

    • brechstange
      16. Januar 2013 07:51

      Herr Volpini,
      daran habe ich auch schon gedacht, warum gerade jetzt? Dann die Meldungen es gibt ja doch noch Gewinne und dann auch wieder nicht. Da spielt doch auch jemand mit den Medien.

    • dssm
      16. Januar 2013 09:08

      @Schani
      Ich ermuntere selbt immer wieder dazu, den Gegner ernst zu nehmen.
      Das tue ich bei Burgstaller auch. Sie ist extrem dumm und ungebildet, aber ihre 'linke' Art macht sie gefährlich, die würde die eigenen Kinder (wenn sie welche hätte) für ihr Fortkommen opfern!
      Leider kenne ich die Dame persönlich, ist keine Bereicherung!

  20. Wertkonservativer
    15. Januar 2013 19:24

    Sicher hat Herr Strasser, wie der aufrechte Richter in seiner Urteilsverkündung meinte, Österreichs Ruf einen denkbar schlechten Dienst erwiesen: nun, DER hat sein Schmalz ja inzwischen bekommen!

    Herr Faymann spielt den großen Staatsmann und erklärt den EU-Abgeordneten, wie er, der große Staatsmann eines kleinen Landes, sich die Lösung der Probleme Europas und der Welt vorstellt. Das mangelnde Interesse des EU-Publikums an Faymanns Weisheiten hat A.U. genüsslich geschildert!
    Ich kann nur sagen: mit seinen diversen Auftritten vor europäischem Publikum erweist er unserem Lande auch keine guten Dienste, schon gar nicht dann, wenn er eigentlich Englisch zu parlieren hätte! Oder hat er's inzwischen gelernt? Wer weiß da was?

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • AGLT (kein Partner)
      16. Januar 2013 19:31

      Blödsinn! Österreichs Ruf geschadet? AUFRECHTER Richter???? Lächerlich! Österreich ist ein fuzikleines Licht in der Welt und in Brüssel sind wir immer gut angesehen, da unsere EU-Politiker den Kopf im EU-Hinterteil haben und sofort mit dem Füllhorn zur Stelle sind!
      Die Brüsseler Lobbyisten lachen sich einen Ast über die Verurteilung eines EU-Lobbyisten, der im Vergleich zu den wirklichen Lobbyisten-Strippenzieher nicht einmal der Dreck unter derem kleinen Nagel ist!

      Im Übrigen ist es auch egal, in welchem Englisch der BK eines kleinen, aber willfährigen EU-Mitglieds parliert. Man denke nur an das "Englisch" eines Vertreters des mächtigsten EU-Landes!

  21. S.B.
    15. Januar 2013 18:44

    "Es gibt in der Zweiten Republik in Österreich wenige Personen, die dem Ansehen unserer Republik so schaden wie dieser Möchtegern-Bundeskanzler."

    Nicht einmal in der EU wird im Gehör geschenkt und schon gar nicht im eigenen Land. Das Eintreten für Euro-Bonds ist eine einzige Bankrotterklärung Faymanns.
    Österreichs letzte Chance diesem Austro-Murxisten zu entkommen, ist voraussichtlich der September 2013.
    Die Devise lautet: Abwählen, abwählen, abwählen und dann dem ehrenwerten Herrn Richter Olschak vorführen, bitteee! ;-)

    • FranzAnton
      15. Januar 2013 19:24

      @"Es gibt in der Zweiten Republik in Österreich wenige Personen, die dem Ansehen unserer Republik so schaden wie dieser Möchtegern-Bundeskanzler."

      Daß er Österreich per verquerer Ideologie grundsätzlich schadet, so wie viele seiner an der Regierungsspitze und in der EU agierenden, marxismusverdorbenen Genossen, glaube ich sofort; daß er Österreichs Ansehen im Ausland merkbar beschädigt, erscheint mir aber etwas zu weit hergeholt; er wird wohl, gottseidank, nicht besonders auffallen; Österreich wirklich geschadet haben jene Elenden, welche den harmlosen Waldheim und die Regierung Schüssel vernaderten; denen wünsche ich, daß "Petrus sie dereinst auf einen hundertjährigen Umweg" schickt.

    • Undine
      15. Januar 2013 20:14

      @FranzAnton

      *******!

    • S.B.
      15. Januar 2013 20:34

      @Franz Anton

      ".....daß er Österreichs Ansehen im Ausland merkbar beschädigt..........."

      Davon steht nichts in meinem Kommentar.
      Ich habe lediglich betont, daß ihm bei seinem Vortrag in der EU kaum Gehör geschenkt wird und das konnte man in der Fernsehübertragung gut verfolgen.

    • Undine
      15. Januar 2013 20:46

      @FranzAnton

      Ich vergaß zu erwähnen, daß der letzte Satz ganz besonders treffend ist, wo Sie schreiben:
      "Österreich wirklich geschadet haben jene Elenden, welche den harmlosen Waldheim und die Regierung Schüssel vernaderten; denen wünsche ich, daß "Petrus sie dereinst auf einen hundertjährigen Umweg" schickt."

      Diese Sauerei hat nämlich nicht nur uns im Ausland großen Schaden zugefügt, sondern war auch für uns Österreicher daheim eine Katastrophe.

    • S.B.
      15. Januar 2013 20:51

      @Undine

      ******!

    • byrig
      16. Januar 2013 01:17

      undine,franz anton:*********

      nachdem die marxistische ideologie europa sowieso dominiert,kann würsterl faymann nicht mehr viel anrichten.
      der bürgerliche verrätertyp karas ist ein beispiel dafür.
      ich hoffe jetzt,dass great britain einen signifikanten schritt setzt ,um dem immer linker und marxistischer werdenden europa einen riegel vorzusetzen.

    • brechstange
      16. Januar 2013 08:43

      byrig

      Schlimm, sollten wir auf GB und die Niederlande hoffen müssen. Wir sollten eigentlich mitkämpfen und auch selbst kämpfen.

    • S.B.
      16. Januar 2013 13:07

      @brechstange

      Ja! ******

    • S.B.
      16. Januar 2013 13:07

      @brechstange

      Ja! ******






verbleibende Zeichen: 2000

Sicherheitsabfrage:
Bild neu laden