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Noch einen Tusch auf der Titanic drucken

Lesezeit: 3:00

Die Katastrophe ist nun da. Und noch viel schlimmer als befürchtet. Gegen den Rat der besten Ökonomen Europas - von Hans Werner Sinn bis Vaclav Klaus - werden den Griechen nun sogar 110 Milliarden Euro zugeschoben. Wie seriös die Politik bei diesem Beschluss gearbeitet hat, zeigt sich schon an Hand der Tatsache, dass noch vor wenigen Tagen nur (nur?) von 45 Milliarden die Rede gewesen ist. Wer soll den Politikern da noch glauben, wenn sie uns nun - Hand in Hand mit den staatlich finanzierten Medien - treuherzig versichern, dass es dabei bleiben wird, und dass die Griechen das Ganze sicher zurückzahlen werden?

All das ist nur noch grotesk. Der wahre Grund ist, dass die Politik und die Zentralbanken nicht zugeben wollen, dass man bei der Aufnahme von Ländern des ausgabenlustigen Clubs Mediterranee schwere Fehler begangen hat, dass man sich tölpelhaft betrügen hat lassen, dass man keine harten Aufnahme-Kriterien angewendet hat.

Jetzt wird uns versichert, dass die Griechen für die Hilfe künftig schwere Opfer bringen müssen. Man sagt aber nicht, welche Optionen die Big-Spender-Länder haben, wenn die Griechen - wie zu erwarten ist - doch nur einen Teil der Spar-Versprechungen umsetzen, nämlich gar keine.

Denn ist das Geld erst bezahlt, sind die Möglichkeiten zu konsequenten Reaktionen noch viel mehr dahingeschmolzen. Dann können die anderen Europäer noch viel schlechter sagen: Aus, ihr wart nicht pakttreu, jetzt gibt es kein Geld mehr. Das wird hundertprozentig nicht passieren, denn dann stünden die Regierungschefs, Finanzminister und Notenbanker noch viel blamierter da, weil sich ihre nunmehrige Spendierfreude rückwirkend als sinnlos herausgestellt haben wird.

Österreich wird also fröhlich statt der vor wenigen Tagen noch verkündeten 0,9 gleich 2,3 Milliarden in die Athener Sammelbüchse werfen. Gleichzeitig weiß dieses Land seit Monaten nicht, wie es 1,7 Milliarden Steuererhöhungen realisieren soll. Österreich muss heuer jedenfalls den Beamten, den Pensionisten, den Sparern, den Steuerzahlern, den Subventionsempfängern noch kräftig in die Tasche greifen, um die schon vor Griechenland entstandene Schieflage ein wenig zu korrigieren. Mehr als "ein wenig" stand da eh nie zur Debatte.

Griechenland verschlimmert jedenfalls die österreichische Schieflage noch mehr. Daraus folgt eigentlich mit zwingender Logik, dass nun auch die Steuererhöhung viel größer sein wird. Da uns freilich versichert wird, dass das keinesfalls der Fall sein wird, können wir also sicher sein, dass es sehr wohl eine noch viel ärgere Steuererhöhung geben wird.

Das, was da jetzt rund um Griechenland passiert, ist nicht nur ein wirtschaftliches Problem. Das bringt auch die westeuropäischen demokratischen Rechtsstaaten in eine lebensgefährliche Schieflage. So wie von der inflationären Geldschöpfung der 20er Jahre ein direkter Weg in Krieg und Verbrechen geführt hat.

Natürlich wäre es alles andere als problemlos, die Griechen und insbesondere deren Beamten und Gewerkschaften jetzt mit den Folgen ihrer Verschwendungssucht alleine zu lassen. Insbesondere viele Banken würden nochmals Staatshilfe brauchen, damit kein Domino-Effekt entsteht.

Aber mittelfristig wäre das zweifellos viel billiger als die Kettenreaktion, die nun ausgelöst worden ist. Denn die Griechen werden auch im kommenden Jahr wieder Geld brauchen. Die spanischen und portguiesischen Verschwender werden sich noch weniger in den Schranken weisen lassen. Das gilt aber genauso auch für die Gier der österreichischen Gewerkschafter, der Interessen- und Regionalpolitiker, der subventionsgierigen Unternehmen, der Bauern und Ökoprofiteure. In Österreich und in allen anderen Ländern.

Mit anderen Worten: Wir sind nicht dem Eisberg ausgewichen, sondern wir haben der Musik nur aufgetragen, noch länger zu spielen, damit auf der Titanic nur ja keine Panik entsteht, während die letzten Chancen versäumt werden, in Rettungsboote umzusteigen.

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  1. bart (kein Partner)
    10. Mai 2010 10:11

    Jetzt wird es für Faymann interessant! Wenn die EU-Verträge zur Rettung der Europäischen Währungsunion geändert werden müssen, dann wäre das eine Vertragsänderung – und dafür hat er eine Volksabstimmung versprochen.

  2. Amadeus (kein Partner)
    06. Mai 2010 12:10

    Presse-Artikel vom 6. Mai:

    BaFin: "Angriffskrieg gegen die Euro-Zone",
    06.05.2010, 10:08 (DiePresse.com)

    "Griechenland - ein besseres Angriffsziel konnte man sich nicht aussuchen", sagt Jochen Sanio, Chef der deutschen Finanzaufsicht BaFin. Nun sieht er Spanien und Portugal im Visier der "Finanz-Hasardeure".

    Der Chef der Deutschen Finanzaufsicht BaFin, Jochen Sanio, warnt vor den internationalen Spekulanten. "Hier wird im Moment von Spekulanten ein Angriffskrieg gegen die Euro-Zone geführt", sagte Sanio am Mittwoch im Haushaltsausschuss des deutschen Bundestags, wie "Spiegel Online" berichtet.

    "Besseres Angriffsziel konnte man nicht aussuchen"

    "Griechenland - ein besseres Angriffsziel konnte man sich nicht aussuchen", so Sanio. Die Entwicklung Griechenlands sei schockierend verlaufen. Nun sieht er Portugal und Spanien im Fokus der "Finanz-Hasardeure". Sie seien eine Gefahr für die ganze Euro-Zone: "Wer weiß, wer der nächste ist."

    Verbote und Beschränkungen für Finanzinstrumente wie etwa die Kreditausfallversicherungen "Credit Default Swaps" (CDS), hält er für unzureichend. Die Banken und die Konstrukteure an den Finanzmärkten seien innovativ. "Die werden neue Instrumente finden", ist Sanio überzeugt.

    500 Prozent Gewinn in drei bis vier Monaten

    Sanio rechnete laut "Spiegel Online" vor, dass Spekulanten mit CDS im Falle Griechenlands in drei bis vier Monaten rund 500 Prozent Gewinn einstreichen konnten. Die Spekulanten hätten gewettet, dass ihre billig erworbenen CDS von jenen, die wirklich Griechenland-Engagements abzusichern hatten, wenige Monate später teuer aus den Händen gerissen wurden.

    Link:
    http://diepresse.com/home/wirtschaft/international/563187/index.do?direct=559936&_vl_backlink=/home/index.do&selChannel=573

  3. Eddie R. (kein Partner)
    05. Mai 2010 23:38

    Das neueste zum EURO Griechenlanddesaster: in den Verträgen steht mit drin, wenn ein EURO-Land wie z. B. Portugal für seine Anleihen, die jetzt die EURO Staaten von Griechenland kaufen, mehr Zinsen zahlen muss wie Griechenland (5%) dann wird die Zinsdifferenz von den EURO Staaten an Portugal erstattet. Sagen wir Portugal muss 7% zahlen, dann zahlen die EURO Staaten die 2% an Portugal oder Spanien oder Irland oder Italien und das für die ganze Laufzeit!....

    Das wird ein Faß ohne Boden!

    • Reinhard (kein Partner)
      06. Mai 2010 10:40

      Ach was solls, die paar Steuermilliarden pressen wir den Stimmschafen auch noch aus den Rippen.

      www.staatsschulden.at

  4. Paul Fischer (kein Partner)
    05. Mai 2010 09:13

    Unser Pensionssystem:

    Danke Unterberger für die klaren Vorschläge! Was noch interessant zu wissen wäre:
    Bei Rebus sic Stantibus, ab welchem Jahr nähern wir uns der Zahlungsunfähigkeit? Hat die Statistik Austria etwas dazu sagen?

    Bei der seinerzeitigen Schüsselreform hieß es ja, das Pensionssystem sei bis 2056 gesichert. Freilich kam danach die Verlängerung der Hacklerregelung und eine überproportionale Erhöhung aller Pensionen durch einen außerplanmäßigen Parlamentsbeschluss im Herbst 2008.

    Also, wann kommt der Bankrott der Pensionskassen?

    Paul Fischer, Wiener Akademikerbund

  5. Helena Ruf (kein Partner)
    04. Mai 2010 23:31

    Wie lieb sich doch der ORF bereits daranmacht, die Österreicher weichzuklopfen! Vor nahezu 90 Jahren war unser Land mit Krediten des Völkerbunds vor dem finanziellen Kollaps gerettet worden. Dass die Pleite durch einen verlorenen Weltkrieg, astronomische Reparationszahlungen an die Siegermächte, Raub und Erpressung verursacht worden war, verschweigt der ORF wohlweislich.
    Also, liebe Österreicher, seid dankbar und zahlt!

    • brechstange (kein Partner)
      04. Mai 2010 23:49

      Auch wird verschwiegen, dass unserem Land ein Generalpfandrecht auferlegt war und ein Kommissär eingesetzt war.

  6. pour le merite (kein Partner)
    04. Mai 2010 20:16

    Ja genau,...
    ...und derweil wir noch ganz verzweifelt sind, wie wir die absaufende Titanic bezahlen sollen,
    haben sich Kapitän Freiherr von Bilderberg und Steuermann Chaim Feingold schon längst mit der Schiffskasse (d.s die deutschen Goldreserven und Patente, sowie das deutsche und österreichische Spendengeld) und dem letzten Rettungsboot ins gelobte Land in Sicherheit gebracht.

  7. Leo (kein Partner)
    04. Mai 2010 20:12

    Was also kann man der Situation abgewinnen ?
    Wir erleben hautnah Geschichte, immerhin.
    Auch wenn die Fellners noch eine zeitlang dem Volk ihre bunten Unterleibsblätter anpreisen und verschenken,
    die Rainers pseudointellektuell hitlerisch profil vermitteln wollen
    und unsere glutrot heiße Stadtschulrats-Lady auf Schülerküsse setzt.
    Das Spiel geht zu Ende.
    Die vielbeschworene Postdemokratie hält jetzt unabwendbar Einzug.

    • rossi (kein Partner)
      04. Mai 2010 22:05

      Es scheint, als läge die verlogene PC-Gesellschaft in den letzten Zügen.

    • liberta (kein Partner)
      05. Mai 2010 00:44

      @rossi

      Hoffentlich, denn erst wenn sie den Karren gegen die Wand fahren, ist ein Neuanfang möglich!

  8. Gerhild Baron (kein Partner)
    04. Mai 2010 19:18

    Wir oft hörten wir, daß es die Schweiz noch bitter bereuen würde, nicht in der EU zu sein !
    Wie sie wirtschaftlich abtriften würde .... Wie froh könnten wir sein, nun in der Situation der Schweiz zu sein und zuzusehen, wie die Titanic dem Eisberg entgegenfährt (obwohl dies sicher auch nicht schön ist).
    Die letzten Wirtschaftsdaten der Schweiz sprechen für sich - und nun müssen sie auch wohl nicht für die Unfähigkeit und Verschwendung der Griechen bezahlen.

    • brechstange (kein Partner)
      04. Mai 2010 20:49

      Doch, die Schweiz bezahlt über ihren IWF-Beitrag mit.
      Österreich bezahlt IWF-BEitrag+EU-Kreditstütze+Banken, die im griechischen Markt bleiben.

      Sie haben vollkommen recht, Frau Baron. Schöne Experten haben wir da sitzen.

  9. Pensionär (kein Partner)
    04. Mai 2010 18:46

    Der nächste Krieg wird ein Bürgerkrieg sein.

  10. Amadeus (kein Partner)
    04. Mai 2010 18:45

    Griechenlands Schulden bei Banken im Ausland:
    (Quelle Bank für internat. Zahlungsausgleich BIZ)

    Frankreich 57,4 Mrd. EUR
    D. 32,8
    USA 12,3
    GB 9,3
    NL 8,9
    ÖSTERREICH 4,1
    CH 2,8

    Alle anderen 101,8

    Gesamt 229,4 EUR

    • pragmatiker (kein Partner)
      05. Mai 2010 22:14

      entspricht das nicht ungefähr den österreichischen schulden ?

      ach ja, ich hab vergessen, dass österreich eines der reichsten länder.....

      ....tschuldigung ich musste mal kurz kotzen

  11. www.erstaunlich.at (kein Partner)
    04. Mai 2010 15:59

    ZITAT:
    Österreich wird also fröhlich statt der vor wenigen Tagen noch verkündeten 0,9 gleich 2,3
    Milliarden in die Athener Sammelbüchse werfen. Gleichzeitig weiß dieses Land seit Monaten
    nicht, wie es 1,7 Milliarden Steuererhöhungen realisieren soll.
    ZITATENDE:

    Interessant wäre zu wissen, ob Josef Pröll aus seinem Privatvermögen ebenfalls den
    Griechen Geld leihen würde?
    http://www.erstaunlich.at/index.php?option=com_content&view=article&id=690:geld-zu-verschenken-teil2&catid=1:erstaunliches

    • brechstange (kein Partner)
      04. Mai 2010 16:44

      2,3 Mrd. direkt und etwa 500 Mio. Euro über den IWF, an dem Österreich mit 0,9% beteiligt ist und 3,8 Mrd. Euro Aufstockung des IWF-Geldes. Das sind in Summe 6,6 Mrd. Euro zusätzliche Schulden, somit erhöht sich unsere Staatsschuld zum BIP ungefähr um 3 %.

    • Josef Maierhofer (kein Partner)
      04. Mai 2010 22:49

      @ brechstange

      .... und die 4,1 Mrd. EURO bei unseren Banken ...

    • brechstange (kein Partner)
      04. Mai 2010 23:50

      @maierhofer
      Stimmt, die Banken müssen ja auch vom Steuerzahler aus der Patsche geholfen werden.

    • Gennadi (kein Partner)
      05. Mai 2010 11:50

      Zitate aus dem eigenen Blog... nur Wikipedia ist noch penetranter.

  12. Werner Papst (kein Partner)
    04. Mai 2010 13:37

    Lustig auch, wer aller für das "Rettungspaket" mitzahle:

    http://derstandard.at/1271375741771/110-Milliarden-Euro-fliessen-nach-Athen?_seite=3&sap=2
    (die Grafik links)

    Italien 14.7 Milliarden
    Spanien 9.7 Milliarden
    Portugal 2 Milliarden
    Irland 1.3 Milliarden

    Die selbst hoch verschuldeten PIGS-Staaten bestreiten also ein gutes Viertel des "Rettungspaketes". Dagegen ist die Schweiz nicht unter den "Rettern".

    Ein interessanter Artikel aus dem Handelsblatt vom 2.5.2010:
    Wie die Schweiz über Nacht ihre Griechen-Kredite entsorgte

    Ende September 2009 waren die Schweizer Banken nach einer Statistik der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) in Basel noch mit rund 64 Mrd. Dollar in Griechenland exponiert. In der neuesten BIZ-Statistik sind etwa 60 Mrd. Dollar verschwunden. Ahnten die Schweizer Banken schon im Herbst vom drohenden Schulden-Debakel?


    Die Schweizer haben also 60 Milliarden Euro ins Trockene gebracht. Pro Einwohner wurden also ca 7000 Euro gerettet! Die Österreicher müssen dagegen pro Person weiter 230 Euro in den Wind schießen. Eine 5-köpfige Familie hat Pröllnocchio diese Woche also um weitere 1100 Euro bestohlen.

    Die Dummheit unserer Politiker kostet uns unseren Wohlstand und per Massenimmigration von Moslems unser Land. Das ist Faktum. Die Bevölkerung muß dieser unfähigsten Politikergeneration seit dem 2. Weltkrieg endlich das Ruder aus der Hand nehmen, und die wichtigsten Weichen per direkten Volksentscheiden selbst stellen.

    Die repräsentative Demokratie ist mangels geeigneter Repräsentanten gescheitert.

    • tartaros (kein Partner)
      04. Mai 2010 13:51

      Ich fürchte, es ist schon zu spät. :-?

    • Josef Schiffer (kein Partner)
      04. Mai 2010 13:53

      Die Schweizer sind auch nicht in der EURO-Solidarität gefangen, gibt daher keine Verpflichtung für sie, genausogut könnten sie die USA oder Japan retten. Werdesie aber nicht tun, weil sie geldmarktorientiert denken und nicht in unseliger Staatensolidarität.

    • Amadeus (kein Partner)
      04. Mai 2010 14:32

      @ Werner Papst 13:37

      Der Handelsblatt-Artikel:

      Wie die Schweiz über Nacht ihre Griechen-Kredite entsorgte

      Ende September 2009 waren die Schweizer Banken nach einer Statistik der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) in Basel noch mit rund 64 Mrd. Dollar in Griechenland exponiert. In der neuesten BIZ-Statistik sind etwa 60 Mrd. Dollar verschwunden.

      Ahnten die Schweizer Banken schon im Herbst vom drohenden Schulden-Debakel?

      FRANKFURT/ZÜRICH. Am liebsten würden die Europäer den Schuldenberg Griechenlands mit einem Federstrich aus der Welt schaffen. Was Merkel & Co. jedoch nicht gelingen will, haben die Eidgenossen quasi über Nacht geschafft.

      Ende September 2009 waren die Schweizer Banken nach einer Statistik der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) in Basel noch mit rund 64 Mrd. Dollar in Griechenland exponiert. Mehr Geld hatten nur die französischen Banken mit 79 Mrd. Dollar in Griechenland verliehen.

      In der neuesten BIZ-Statistik sind etwa 60 Mrd. Dollar verschwunden, und die Risiken haben sich per Ende Dezember auf rund 3,6 Mrd. Dollar reduziert. Ahnten die Schweizer Banken schon im Herbst vom drohenden Schulden-Debakel? War es Finanzalchemie oder ein Hair-Cut von mehr als 90 Prozent?

      In der Schweiz wurden die vermeintlichen Milliardenrisiken schon im Frühjahr ein Politikum. Aufgeschreckt von den Griechen-Krediten fragte der konservative Nationalrat Lukas Reimann aus St. Gallen besorgt, ob man sich auf ein neues Debakel der Großbanken vorbereiten müsse.

      Die gaben aber Entwarnung: Alles im grünen Bereich, meldeten Credit Suisse und UBS unisono. Auch die Notenbank blieb gelassen: Die Statistik ist irreführend, hieß es.

      Ein Rest Misstrauen blieb. Erst des Rätsels Lösung glättete die Wogen. Der Schweizer Bundesrat antwortete Reimann, dass etwa 90 Prozent der von der BIZ ausgewiesenen September-Summe auf das Konto einer griechischen Bank in Genf gehe, die ihren Sitz im vierten Quartal nach Luxemburg verlegte.

      Damit verschwanden die Schuldtitel im Dezember vom Schweizer Konto der BIZ-Statistiker, das wurde dann Ende April publik.

      Bei der Bank handelt es sich um die European Financial Group (EFG), die der griechische Milliardär und Reeder Spiros Latsis kontrolliert. Latsis, auf dessen Yacht auch schon sein Studienfreund, EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso urlaubte, schuf mit der EFG ein verschachteltes Bankenimperium: mit einer Privatbank in Zürich, einer Holding in Luxemburg und der Eurobank EFG als einer der größten Geschäftsbanken Griechenlands mit Sitz in Athen.

      Die Kredite der EFG-Group an private und öffentliche Schuldner des Landes verteilen sich ungleichmäßig: Die Züricher EFG International hat nach eigenen Angaben so gut wie keine Risiken, die Eurobank EFG soll Presseberichten zufolge rund zwölf Mrd. Euro Staatsanleihen besitzen, fast doppelt so viel, wie sie Eigenkapital hat. Eine Umschuldung könnte sie also ebenso wenig überstehen wie einige andere griechische Banken.
      Eine Staatspleite hätte Folgen für die Latsis-Familie. Der reichste Clan der Hellenen hat sich so schön von der Finanzkrise erholt, kletterte in der „Forbes“-Liste wieder um fünf Plätze auf Rang 144.

      Genau das macht die EFG, ihre Anleihen und ihr Nutzen aus den Griechenland-Hilfen schon wieder zum Politikum, diesmal in Deutschland. „Warum retten wir diesen Griechen-Milliardär?“ schäumte am Freitag die „Bild“-Zeitung.

      Link:
      http://www.handelsblatt.com/unternehmen/banken-versicherungen/euro-krise-wie-die-schweiz-ueber-nacht-ihre-griechen-kredite-entsorgte;2572791

    • brechstange (kein Partner)
      04. Mai 2010 16:58

      Die Schweiz hat in etwa gleich viel wie Österreich in Griechenland investiert. Der Rest, der nun nicht mehr vorhanden ist, ist nun in Luxemburg, dorthin ist Latsis, ein griechischer Bankier, mit seiner Bank gezogen.

    • Eddie R. (kein Partner)
      04. Mai 2010 22:12

      Dieser Grieche war doch ganz schlau, jetzt sind die Staatsanleihen von der Schweiz in der EU gelandet. denn in der EU wird (wurde) seine Bank garantiert gerettet...! Denn die Staaten stellen ja nochmals zusätzlich 20 Milliarden bereit für die Banken Griechenlands...., das nennt sich dann Rettung aus der Finanzkrise, denn dazu kann die Bank ja nichts!!

    • brechstange (kein Partner)
      04. Mai 2010 23:55

      @ eddie r.
      An Skrupellosigkeit sind diese nicht zu überbieten. Neben Latsis gehören dazu Barroso, Trichet, Strauß-Kahn, Behn-Condit, Papandreou, Karamanlis, usw.

      Übrigens das größte illegal gebaute Einkaufszentrum Europas liegt in Athen und gehört zu Latsis. Das ist nur die Spitze des Eisbergs.

  13. tartaros (kein Partner)
    04. Mai 2010 13:02

    Die griechischen Staatsbediensteten bedanken sich für die EU-weite Hilfe mit einem 48-Stunden-Streik. Schlechte Aussichten für den Sparplan. Des weiteren ist die griechische Presse derzeit voll mit Nazi-Kommentaren, weil die Zusage nicht schnell genug kam:
    http://www.sueddeutsche.de/politik/53/510175/text/
    Unfassbar. Diese Griechen sind wirklich das Letzte. Ich rate jedem Österreicher nicht so schnell wieder einen Urlaub bei diesen Betrügern zu machen. :-x

    • Marcus Aurelius (kein Partner)
      04. Mai 2010 14:56

      @tartaros:

      Auch viele Deutsche werden verständliche Tsatsiki- und Retsina-Abstinenz üben, wie die hiesige Presse berichtet. Das wird die eh nur rhetorisch existente Chance einer Konsolidierung Griechenlands noch weiter unter Null drücken. Daß die "geliehenen" Milliarden je ihren Heimweg in die ebenfalls bis über die Halskrause verschuldeten Geberländer finden werden, glaubt nicht einmal Odysseus. Und der ist ein anerkannter Irrfahrten-Profi.

      Zurück zu Deutschland: Die Entrüstung über "das Merkel" (copyright: Urban Priol) wächst stündlich. Wieder einmal hat diese verhuschte Kanzlerin ("Kein Geld für Griechenland!") flagrant gelogen, um "dem deutschen Volke", dem sie in ihrem Amtseid geschworen hat, "Schaden von ihm abzuwenden", eine Überdosis Valium ins Maul zu schieben. Wenige Tage darauf vollzieht sie eine 180°-Wendung und läßt "das Volk" erbarmungslos bluten — für träge, unheilbar diebische Elstern, die Deutschland und seine Bürger mit Exkrementen bewerfen.
      Daß sie solcherart auch die Aussichten ihrer CDU bei der Wahl in NRW torpediert, was ihre Mehrheit im Bundesrat beenden wird, muß dieser Besitzerin ungezählter schlechtsitzender Hosenanzüge klar sein; daß sie ausschließlich machtpolitisch agiert, hat sie vielfach bewiesen.

      Daraus kann man nur schließen: Die EU-Feinschmecker haben ihr längst einen feinen Posten und einen Tisch in Brüssels Trüffel- und Gänseleber-Restaurants reserviert; die merkwürdige Dame pfeift auf ihren Job in Berlin und handelt nach dem Motto: "Hinter mir die Sintflut." Denn auch Straßburg ist eine viel schönere Stadt als die optische und menschliche Müllhalde Berlin.

    • Albert Beronneau (kein Partner)
      04. Mai 2010 15:13

      Die Griechen streiken dafür, dass ihnen nicht nur ihr jährliches Staatsdefizit von den Europäern und vor allem von den Nazis abgedeckt wird, sondern auch ihre Altschulden beglichen werden. Damit könnte es sich dann wieder trefflich ungeniert leben!
      Deutsche Urlauben sind dennoch herzlich willkommen, sie zahlen nämlich dreifach, als größter Nettozahler dem größten Nettoempfänger, als zusätzliches Benefit die Hilfszusagen und dann noch bei den überhöhten Hotel- und sonstigen Urlaubskosten!
      (Kürzlich erst ein Angebot gelesen: 1 Woche Korfu in einem 3Sterne Hotel (mit Frühstück) um 1.000 EUR (inklusive Flug), wenn das kein Schnäppchen ist! :razz:

  14. Herby (kein Partner)
    04. Mai 2010 12:51

    Griechenland wird uns alle noch länger in Atem halten:

    So wie es aussieht gibt es dort kommunistische bzw. Anarcho-Gruppen, und zwar gar nicht so wenige die bei all den Gewerkschaftsdemonstrationen mitmarschieren und dann die aufgeheizte Lage nützen um noch mehr Radau zu schlagen.

    Ich habe den Eindruck, diese Gruppen sehen jetzt ihre Stunde gekommen, jetzt gibt es endlich das Frustpotenzial um maximalen Ärger zu machen.

    Dass die Wirtschaft niedergestreikt wird, ganze Wirtschaftssektoren lahm gelegt werden, das kann niemanden freuen (außer vielleicht manche 'Kummerl').

    Die Griechen (und ganz Europa) sollten jetzt auch aufpassen, dass das ganze Land nicht noch mehr geschädigt wird. Ohnehin ist ein Rückgang des griechischen BIP für 2010 u. 2011 prognostiziert.

    Dass ein Bürgerkrieg im NATO-Mitglied Griechenland ausbricht glaube ich nicht, aber eventuell wochen- bzw. monatelange Unruhen die das Land nachhaltig schädigen könnten.

    Welcher Tourist möchte gerne in so einem Land Urlaub machen?

  15. Eddie R. (kein Partner)
    04. Mai 2010 10:55

    Heute schon die nächste Lüge unserer verlogenen politschen Kaste und der Bundeskanzlerin Merkel aufgedeckt: Griechenland braucht bis 2012 nicht 110 Milliarden EUR sondern 150 Milliarden EUR und das haben ALLE gestern bereits gewusst als die 110 Milliarden gebilligt wurden. Deutschland ist dann nicht NUR mit 22 Milliarden dabei sondern mit sage und schreibe 30 Milliarden EUR...!!! Österreich dann mit über 3 Milliarden!

    • THJ (kein Partner)
      04. Mai 2010 12:03

      Eddie R., wenn sie die Wochenendausgaben der Financial Times und des Wallstreet Journal durchlesen, dann werden Sie dort schon vor einigen Tagen die Meldung finden, daß Griechenland in den nächsten drei Jahren jeweils rund EUR 60 Mrd. - pro Jahr.- braucht.
      Neu ist die Aussage nicht.
      Aber wer liest solche Blätter denn schon ;-)

    • Albert Beronneau (kein Partner)
      04. Mai 2010 15:24

      Das dient ziemlich genau zur Abdeckung des jährlichen Budgetdefizits!
      Übrigens, der Goldpreis ist in einem Jahr um ca. 50% gestiegen (in Euro)!
      Glaubt noch wer den schamlosen Lügen unserer Politiker: "alles Paletti, wir haben alles im Griff?" ;)

    • Albert Beronneau (kein Partner)
      04. Mai 2010 15:55

      Eine ORF-Steiermark Moderatorin berichtet eben mit unverhohlener Freude über die angekündigten und stattfindenden Streiks. Es geht halt nichts über die internationale Solidarität mit der Arbeiterklasse! Und der Voves-Funk ist natürlich fest mit dabei!

    • brechstange (kein Partner)
      04. Mai 2010 17:09

      @Beronneau
      Federführend auch dabei der Hosenlatz-Parade-Grüne und EU-Parlamentarier.

  16. erne (kein Partner)
    04. Mai 2010 08:12

    So liebe sektenmitglieder!
    alle schon die beisserchen geschrubbt...?
    und die augen blank gerieben...?
    ...
    schon in lustig erwartungsfroher haltung darüber,
    was der oberguru andi himself
    euch heute wieder vorgekautes zum denken hinschmeisst?
    ...
    streitet euch nicht!
    so wird dann auch für jeden von euch etwas dabei sein,
    sodass dann auch jeder von euch recht haben kann.
    ...
    so könnt ihr dann am ende des tages wieder sicher und friedlich
    einschlafen in der gewissheit, zu den klügsten köpfen der nation
    gezählt zu werden.
    ...
    so ist euch euer schwarzbraunes paradies hier schier ewig sicher.
    ........................................................
    nur eines bitte habt ihr unter allen umständen zu unterlassen:
    ...
    hab nur ja keine eigene, abweichende meinung und
    fangt um andis willen nicht selbstständig zu denken an!
    ...
    ihr werdet dann unweigerlich verstossen aus diesem so gemütlich
    feutchtwarmen deftig riechenden gefielden, hinab in die schieren niederungen des linkslinken abschaumes und der dort schon ewig modernden sozen, stalinisten, zogaisten.
    ...
    und schier auf ewig seit ihr ausgeschlossen aus diesem hehren, hochintellektuellen,
    in hochgeistigem jubel sich gegenseitig zuposaunenden kreise hier!
    ...
    ihr werdet alle, die so fehlhandeln, in der hölle der dumben und der nichtwissenden schmoren!!!!!
    ...

    • Alfred E. Neumann (kein Partner)
      04. Mai 2010 08:54

      @Erne, unser Allerwertester. In Griechenland ist noch Platz für Sie und Ihre genialen Steinzeitmarxistenträume. Oder probieren Sie`s doch beim Leitner in Niederösterreich, der benötigt noch einen Vorzeigeintellektuellen mit gehobenen Artikulationsfähigkeiten.

    • Neppomuck (kein Partner)
      04. Mai 2010 09:10

      Lass ihn doch, Alfred E.

      "Schlechte Argumente bekämpft man am besten, indem man ihre Darlegung nicht stört."
      Sir Alec Guiness

      Und:
      "Jeder ist zu etwas gut, und sei es als abscheckendes Beispiel."
      Alte Volksweisheit

    • erne (kein Partner)
      04. Mai 2010 09:27

      na hallo! "Steinzeitmarxisten"! die hab ich oben noch vergessen...!

    • Norbert Mühlhauser (kein Partner)
      04. Mai 2010 10:25

      @ Neppomuk:

      “Schlechte Argumente bekämpft man am besten, indem man ihre Darlegung nicht stört.”
      Sir Alec Guiness


      Danke, genau die richtige Antwort für diese "unsere" KoboldIn!

    • erne (kein Partner)
      04. Mai 2010 10:39

      Kobold?... gefällt mir! :-)
      ...
      aus wiki: " Der Kobold ist ein Hausgeist, der das Haus schützt, aber seine Bewohner gerne neckt, allerdings ohne Schaden anzurichten. Er kann zum Beispiel in Form einer Feder erscheinen, die einem im Schlaf auf die Nase fällt und so ein Niesen verursacht."
      ...
      ich verweise noch einmal extra auf: "Der Kobold ist ein Hausgeist, der das Haus schützt"! *ggg*

    • Kurt22 (kein Partner)
      04. Mai 2010 11:21

      Kann nicht endlich jemand mit dem Vorstand der Psychiatrie reden, daß die ihren Internetzugang besser überwachen?

    • Neppomuck (kein Partner)
      04. Mai 2010 11:34

      "Kobold" trifft den Sachverhalt nicht besonders genau.

      "Klabautermann" wäre treffender.
      (von einer "Klabauterfrau" ist ha. nichts bekannt)

    • erne (kein Partner)
      04. Mai 2010 11:59

      Neppomuck... irgendwie ist die aber jetzt wirklich nicht fair... deine herumbiegerei...

    • tartaros (kein Partner)
      04. Mai 2010 12:43

      @erne:
      Wie lange wollen Sie diesen Blog noch mit ihrem Wahnsinn terrorisieren?

    • erne (kein Partner)
      04. Mai 2010 12:59

      tartaros... bastiat:
      solange wie ich auf solch flaschen wie dich hier stosse....
      hätte ich beinahe geschrieben...
      aber gott behüte!... das werde ich nicht! :-)
      ...
      aber vielleicht kannst du dich ja doch noch ändern!
      ...
      ...und dann, wenn die luft rein ist und hier wenigstens in der mehrzahl vernünftige leute rumwuseln, dann werde ich mich mit denen gemütlich zusammensetzen und gscheit unterhalten... träumen darf man ja!

    • tartaros (kein Partner)
      04. Mai 2010 13:05

      Bevor ich so werde wie das erne, jag ich mir lieber eine Kugel in den Kopf. Das klingt zwar hart, ist aber nach trotz alledem das geringere Übel.

    • erne (kein Partner)
      04. Mai 2010 13:14

      tartaros.... schönen gruß an bastiat:
      er braucht nicht so zu werden wie das erne...
      er braucht nur so zu werden wie er sein sollte.
      ...
      und: es wäre nur schade um die kugel! :-)

    • Philipp Starl (kein Partner)
      04. Mai 2010 13:21

      @ erne

      Und Sie sprechen von Aussagen unterhalb der Gürtellinie?

    • erne (kein Partner)
      04. Mai 2010 13:39

      starl... les was tartaros gleich über mir hingeschrieben hat...

    • tartaros (kein Partner)
      04. Mai 2010 13:41

      Das erne hat sich damit wohl als Gulag-Verehrer geoutet. Nachdem eine Kugel für mich zu schade wäre, bevorzugt das erne wohl Zwangsarbeit und Aushungern.

    • Albert Beronneau (kein Partner)
      04. Mai 2010 15:30

      Macht es doch wie die Pfadfinder: "Jeden Tag eine gute Tat!"
      Einfach ausignorieren, wie schon von von vielen Postern gehandhabt! :D

    • Donnerlütchen (kein Partner)
      04. Mai 2010 15:42

      Das Häufchen im Hirn stinkt schon gen Himmel !

    • erne (kein Partner)
      04. Mai 2010 17:57

      nachdem sich hier die entrüstung über mein angeblich barbarisches verhalten derart kummuliert muss ich zur aufklärung wohl doch dies reinstellen:
      ...
      tartaros schrieb am:
      4. Mai 2010 um 13:05
      "Bevor ich so werde wie das erne, jag ich mir lieber eine Kugel in den Kopf. Das klingt zwar hart, ist aber nach trotz alledem das geringere Übel."
      ...
      ich, erne, schrieb darauf am:
      4. Mai 2010 um 13:14
      "tartaros…. schönen gruß an bastiat:
      er braucht nicht so zu werden wie das erne…
      er braucht nur so zu werden wie er sein sollte.
      und: es wäre nur schade um die kugel!"
      ...
      soviel zur einzusparenden kugel...
      sie zu verwenden, das hat tataros selber in den raum gestellt.
      ich hab ihm gezeigt wie er davon abstand nehmen kann.
      wenn das nicht gelebte menschenliebe ist??!! :-)

  17. xRatio (kein Partner)
    04. Mai 2010 03:19

    DAS muß man sich mal auf der Zunge zergehen lassen:

    Philipp Starl 4. Mai 2010 um 00:47

    ist tatsächlich der Ansicht, das Teilreservesystem vermehre Euros (oder anderes Geld)

    http://www.andreas-unterberger.at/2010/05/noch-einen-tusch-auf-der-titanic/comment-page-2/#comment-48272

    Ich denk' mich tritt ein Pferd!

    ROFL !! :-)

    xRatio

    • Amtsbekannt (kein Partner)
      04. Mai 2010 04:39

      selbiges haben sie mit mir probiert. ihre eigenen irrtümer als die der anderen darstellen und dann noch gross den link veröffentlichen.

      dabei handelt es sich bei ihnen lediglich um einen linkslinken vollkoffer, der hier versucht auf "intelligente" weise, leute zu vertreiben.
      dazu sehe man sich nur die inhalte ihrer meldungen an. immer wieder selbiges spiel.
      sie sind jedoch dem leidgen cosy-farbenen zeitungslager zuzuordnen oder/und aber beziehen "sozialhilfe" aus der parteizentrale für die nunmehr schon überall bekannten störaktionen nach stalinistischem vorbild.

    • Philipp Starl (kein Partner)
      04. Mai 2010 09:33

      Wenn Sie schon verlinken, dann richtig ;) .

      http://www.andreas-unterberger.at/2010/05/noch-einen-tusch-auf-der-titanic/comment-page-2/#comment-48281

    • erne (kein Partner)
      04. Mai 2010 10:45

      xRatio! ,,, hat es schon! *g*

    • Eddie R. (kein Partner)
      04. Mai 2010 11:02

      Das linkslinke Gestammel und Gejammer ist ja nicht mehr auszuhalten..!!

      Alle LINKEN sind gescheitert, ganze Volkswirtschaften wurden ausgepresst und in die Armut getrieben...

      Schau doch nur nach Griechenland, die linken Regierungen haben den ganzen Schlamassel angerichtet, Geld für ALLE und jeden. Rente 14 x dazu noch Urlaubsgeld??

  18. Amtsbekannt (kein Partner)
    04. Mai 2010 02:27

    ..und bezüglich MARTINS ABSCHIED!!

    lieber martin!

    wir alle sind uns sicher, dich morgen wieder hier anzutreffen. nur, dass du dann eben nicht martin und erne heisst, sondern vielleicht henriette und erne, oder ottilie oder brunello .....

    also dann, gute nacht martin und wir freuen uns auf deinen nachfolger morgen früh

    • erne (kein Partner)
      04. Mai 2010 07:53

      einsam sind die dummen...

    • Amtsbekannt (kein Partner)
      04. Mai 2010 08:21

      @erne

      ..mit dem unterschied erne,

      ein gescheiter kann sich dumm stellen, aber ein dummer lieber erne kann sich nicht gescheit stellen;

      tja, es tut mir leid für sie

    • Josef Schiffer (kein Partner)
      04. Mai 2010 10:42

      Kritik muss/soll nicht "trollig" sein, aber begeistert ganz darauf zu verzichten, ist auch nicht gerade ein Fortschritt für ein Forum, in dem nur Gleichgesinnte im eigenen Saft schmoren und sich gegenseitig auf die Schulter klopfen -- solche Vereine haben wir eh schon genug (VP, SP etc.)

    • Philipp Starl (kein Partner)
      04. Mai 2010 10:46

      @ Schiffer

      Es ist das Ziel und die einzige Aufgabe solcher "Vereine", eine Position zu vertreten, wenn Ihnen das nicht passt, au revoir.

      Insofern ist auch Ihr Vergleich mit den Parteiend hinkend. Das Problem der Parteien ist nicht die Einseitigkeit (das wär ja schön, wenn's so wär), sondern das fehlende Profil bzw. der sozialistische Einheitsstandpunkt quer durch alle Parteien.

    • erne (kein Partner)
      04. Mai 2010 10:46

      Josef Schiffer:... meine worte!
      ...
      sags auch den "anderen"!

    • erne (kein Partner)
      04. Mai 2010 10:48

      Josef Schiffer:… noch ergänze ... den starl allerdings kannst vergessen! der ist unheilbar!

    • THJ (kein Partner)
      04. Mai 2010 12:04

      Lassens den martin doch, der Starl hat sich hier auch schon ein paar Mal verabschiedet.
      Das ist wie ein Kaugummi an der Sohle, den wird man auch nicht so leicht los.

    • Philipp Starl (kein Partner)
      04. Mai 2010 12:28

      @ THJ

      Hama uns wiedermal verraten, verehrter Neumaier- Troll. Seit Ihr Nick hier postet, habe ich mich nämlich noch nie verabschiedet, also müssen Sie vorher einen anderen Nick gehabt haben, welcher das wohl gewesen sein wird, hmmmmm...

    • Josef Schiffer (kein Partner)
      04. Mai 2010 13:42

      Sg Starl
      Wollte nur ausdrücken, dass ein bisschen mehr Pluralismus einem echten "Forum" nicht schaden könnte, anstatt dass man alles rausekeln will, was irgendwie "links" klingt. Das ist wie bei der Vg-Diskussion weiter unten: Es gibt genug Konservative, die für keine Änderung sind und trotzdem wird jeder, der das auch argumentativ vertritt als Marxist und Nazikeulenschwinger angeprangert. Das Gegenteil von "links" ist eben nicht "böse", aber auch nicht "gut". Was für den einen die bedrohlichen Nazikolonnen, sind für den anderen halt die roten Horden, die jeden braven Bürger aufschlitzen und dann enteignen wollen ;-)
      Böse, böse Welt, aber manchmal täte etwas Distanz auch gut, gerade in solchen sich intellektuell dünkenden Diskutantenkreisen.

    • Donnerlütchen (kein Partner)
      04. Mai 2010 15:43

      Ist er so blöd , oder stellt er sich so ?

    • THJ (kein Partner)
      04. Mai 2010 17:00

      Starl, wenn (Ihre) Lügen kurze Beine hätten, müßten Ihre Weichteile am Boden schleifen.
      Sie haben sich mit http://www.andreas-unterberger.at/2010/01/der-kriminalitats-reigen/comment-page-1/#comment-16418 von hier verabschiedet.
      Das zu lesen braucht man keinen Posternamenm auch keinen Neumaier Namen.
      Gehalten hat Ihre "Absenz" bis zu http://www.andreas-unterberger.at/2010/01/krisenzone-justiz-nachste-instanz/comment-page-1/#comment-22274
      bzw.
      http://www.andreas-unterberger.at/2010/01/ak-dialektik-wie-man-ungleichheit-herbeirechnet/comment-page-1/#comment-21302

      Das zu finden braucht es nur einen Webcrawler und ein paar Minuten Zeit.

      BTW, ich habe auch damals schon mitgelesen.

      Lügner?

      Ja starl, Sie, noch immer und wohl auch noch bis auf Weiteres.

    • Josef Schiffer (kein Partner)
      04. Mai 2010 18:40

      Wer jetzt, bitte?

  19. Peter Minar (kein Partner)
    04. Mai 2010 01:40

    Alle sind gegen die Rettung des griechischen Staates. Die öffentliche Meinung sowohl bei den Gebern als auch bei der griechischen Bevölkerung selbst. Trotzdem wird ihnen geholfen, obwohl es unpopulär ist. In Deutschland kann es der CDU die Wahl in NRW verpatzen. Für die heutige Zeit ist es ganz untypisch, daß durch und durch populistische Politiker eine Entscheidung gegen den Mainstream durchsetzen. Was ist der wahre Grund? Die Banken? Denen kann der Ausfall direkt abgegolten werden. Das käme angeblich viel billiger. Es muß also noch andere wesentlich wichtigere Gründe geben, die mir bisher nicht aufgefallen sind. Bitte um Nachhilfe.

    • Philipp Starl (kein Partner)
      04. Mai 2010 01:55

      Machterhalt! Je länger der Tod hinausgezögert wird, desto länger wird man qua Steuergeld versorgt.

    • Paige (kein Partner)
      04. Mai 2010 07:46

      Das sehe ich so wie Starl. Die EU-Spinner wollen ihr Projekt mit allen Mitteln am Leben halten, koste es, was es wolle. Umso bitterer wird das Ende sein.

  20. martin (kein Partner)
    04. Mai 2010 01:28

    Ein selbstgefälliger Schnösel, der glaubt, die Weisheit mit dem Löffel gefressen zu haben, dem es gefällt, andere Menschen prinzipiell "von oben herab" zu behandeln und selbst ein beispielloser Egozentriker und Narziss ist; ein weiterer Mensch, der nicht erkennt, wie ideologisch er tatsächlich ist; noch einer, der in diesem Forum ohnehin nicht diskutieren, sondern seine Meinung nur bestätigt wissen will und ein weiterer, der glaubt, seine Meinungen ohne jeden Beweis mit "Fakten" gleichsetzen zu können (das passiert hier öfter) und der dann noch mit "Logik" daherkommt (!!!!) - ein tolles Mosaik an Antworten habe ich auf meinen um 19:07 verkündeten Abschied bekommen. Mit jeder Drehung des Karussells werden seine Mitfahrer niveauloser und selbstverliebter, und daber erkennen die Mitfahrer nicht, dass sie einem intellektuellen Abgrund entgegensteuern. Irgendwie hat dieses Forum etwas ungewollt Kabarettistisches an sich. Am heutigen Tag war es der unbeabsichtigten Lustigkeit zu viel. Es ist grotesk....

    • martin (kein Partner)
      04. Mai 2010 01:32

      P.S. Machen Sie sich nicht die Mühe, mir zu antworten - ich werde diese Antworten nicht mehr lesen.

    • xRatio (kein Partner)
      04. Mai 2010 02:48

      @ martin 4. Mai 2010 um 01:32
      Machen Sie sich nicht die Mühe, mir zu antworten – ich werde diese Antworten nicht mehr lesen.

      Lesen, gar verstehen tut ein linkes Spatzenhirn sowieso nichts.

      Aber 'ne große Klappe hat es trotzdem, oder gerade deswegen.

      Hoffe Sie halten sich endlich an Ihre jämmerlichen Schmonzetten!!!!!!!!!!!

      Man weint Ihnen keine Träne nach. Ich jedenfalls nicht.

      Es sollte verdammt noch einmal in diesem Land Grundkonsens sein, dass man sich vom Sozialismus so weit es möglich ist abgrenzt, jegliches Anstreifen und Verharmlosen dieser Gesinnung unterläßt, alles tut, um eine Wiederkehr dieser “Politik” zu verhindern und sie als das behandelt, was sie ist bzw. war – ein Verbrechen.

      Sich nicht darüber aufzuregen, dass Schüler/innen im Unterricht nicht dazu erzogen werden, den Sozialismus abzulehnen, ist ein Beitrag zu dieser Verharmlosung.

      Zu glauben, man kann den Sozialismus einfach als Fußnote der Geschichte abtun und muss nicht mehr davor warnen bzw. ihn per Gesetz verbieten, weil er eh nicht mehr kommen kann, ist ein gefährlicher Trugschluß.

      Wer die Geschichtsschreibung der Jahre 1933 bis 1945 in Zweifel zieht, verharmlost diese Zeit ebenfalls. Denn das Interesse mancher “Kreise”, die Geschichte anzuzweifeln, ist gerade betreffend diese Jahre ganz besonders groß.

      Erkennen Sie sich darin wieder? ;-)

      Nö, denn bei den Blinden ist der Einäugige König. ;-)

      Also Tschüss !! ;-)

      xRatio

    • Reinhard (kein Partner)
      04. Mai 2010 06:40

      Ein provozierender ideologisch gefestigter Parteisoldat, dessen Ehrlichkeit man am "Bin schon weg - bin wieder da!" deutlich erkennen kann, und der sich darin gefällt, in einem sehr dünnen Glashaus sitzend mit dicken Steinen um sich zu werfen.
      Wenn Sie sich an Ihre Ankündigung gehalten hätten, hätte ich noch einen von jeder Meinungsverschiedenheit unabhängigen Rest an Respekt verspüren können. Aber nach diesem Rückfall und diesen überheblichen Versuchen psychologischer Ferndiagnosen, um nicht zu sagen, persönlichen Untergriffen, bleibt für mich nur die Ekenntnis, dass jene, die Sie unter provokantes linkes Würstchen einstufen, Recht haben.
      Wer sich auf Diskussionen mit Ihnen einließ musste oft genug erleben, dass auf eben jene Argumente, denen Sie einfach absprechen, überhaupt welche zu sein, dass auf viele sachliche Fragen, die Ihnen gestellt wurden, nie mehr geantwortet wurde. Provozieren, in Details verwickeln, untergriffig werden und abtauchen. Linkes Kampfposting zum Verzetteln von Diskussionen in Unwichtigkeiten, linke gesteuerte Störaktionen Marke "erne" und wie diese ganzen, maximal zu ignorierenden, Trolle heißen mögen.
      Auf jene bin ich nicht eingegangen und tue es auch in Zukunft nicht. Das Gleiche wird zukünftig für Sie gelten. Vielleicht sollten wir bösen ultrarechten Liberalisten endlich die linkslinken Methoden übernehmen - die Meinungen unserer Gegner ignorieren und die Personen bekämpfen.
      Ich bin mir sicher, Sie werden dieses lesen.
      Guten Tag und viel Spaß auf der Weide. Grüßen Sie die anderen Schafe.

    • erne (kein Partner)
      04. Mai 2010 07:48

      martin... ich kann dir eines versichern...!
      mir gehts hier gerade so wie dir...
      (wir sind hier tatsächlich die ärmsten *g*)
      dieses forum ist eine intellektuelle geisterbahn...
      ich nehms daher inzwischen von der unterhaltsamen seite...
      die menchen "draußen" haben keine vorstellung, was einem da so unterkommt und was sie versäumen. :-)

    • Gennadi (kein Partner)
      04. Mai 2010 08:41

      xratio, Ihr "Wer die Geschichtsschreibung der Jahre 1933 bis 1945 in Zweifel zieht" lässt vermuten, Ihnen könnten hier einige Geschichtskenntnisse fehlen.

  21. xRatio (kein Partner)
    04. Mai 2010 01:14

    @ Philipp Starl 4. Mai 2010 um 00:47

    Hayek verwechselt Freiheit mit Macht, power. Hat auch schon Rothbard erkannt.

    Sie brauchen gar nicht gleich auszurasten, wenn Sie (wie in der Geldfrage) nicht konsequent logisch denken können.

    Ihre albernen Unterstellungen weise ich zurück.

    Argumente sehe ich keine. Sie verhalten sich nicht anders als der Rest der Welt, wenn die Argumente ausgehen.

    Aber ich diskutiere mit IHNEN, nicht mit Hayek oder sonstwem. - Klar?

    Wie definieren SIE also FREIHEIT?

    xRatio

    • xRatio (kein Partner)
      04. Mai 2010 01:24

      @ Philipp Starl 4. Mai 2010 um 00:47

      Achso, nur am Rande, weil Sie vom Geld sowieso nichts verstehen wollen.

      Das Teilresevesystem vermehrt kein Geld.

      Vermindert nur das verleibare Geld (Eigen- oder Fremdkapital)

      Aber ich fürchte, damit sind Sie erst recht überfordert.

      Sonst sollten Sie dem erstaunten Publikum doch mal erklären, wie man durch (erzwungene) Hinterlegung von Geld Geld vermehrt. ;-)

      Reißen Sie sich zusammen, mein Freund. Sie sind auf dem falschen Dampfer. Auskeilereien nutzen da nichts. ;-)

      xRatio

    • Philipp Starl (kein Partner)
      04. Mai 2010 01:38

      In "Die Verfassung der Freiheit" formuliert Hayek individuelle
      oder persönliche Freiheit als „Zustand, in dem der Mensch nicht dem willkürlichen
      Zwang durch den Willen eines anderen oder anderer unterworfen ist“ (Hayek
      1971: 14).

      Für Kant ist die Freiheit nur dann gegeben, wenn der Mensch in seiner Freiheit eingeschränkt ist.

      Sehen Sie, man muss zuerst große Denker lesen, bevor man hier einfältig und arrogant herumargumentiert, so wie Sie das tun. Es gab zahlreiche Menschen und verzeihen Sie mir den Seitenhieb, aber jene betrachte ich als größere Denker als Sie, die sich genau dieselben Gedanken machten und das über Jahre und Jahrzehnte hinweg.

      Man muss zuerst alle pro und contra Argumente von allen Seiten gelesen haben, bevor man sich eine Meinung bilden kann, wenn man denn will, dass es keine Meinung ist, die nicht schon vorher geäußert und zerlegt wurde.

      Freiheit ist nichts Anderes, und das ist nun meine bescheidene Formulierung, als die größtmögliche Freiheit von fremdem Zwang und Willen auf eine Art und Weise, wie sie die Freiheit eines anderen im selben Maße gewährleistet. Oder einfacher gesagt: niemand soll mehr Freiheit als andere haben, also muss jene Freiheit eingeschränkt werden, die dieselbe Freiheit anderer einschränkt.

      Beispiel: ich stehle jemandem etwas und nehme mir die Freiheit zu rauben. Wenn dies gestattet wäre, so wäre meine eigene Freiheit nicht mehr gewährleistet, weil sonst andere mich bestehlen können und mein Eigentum dahin ist.

      Gegenbeispiel: Meinungsfreiheit: ich kann sagen, was ich will, ohne meine eigene Meinungsfreiheit zu gefährden, da niemand meine Äußerungsfreiheit einschränkt, wenn er im Gegenzug seine Meinung äußert.

      Noch zum Geld: ich trage 100 Euro auf die Bank Austria, die Bank verleiht 90 Euro an B, der es wiederum auf die Volksbank legt. So, wieviel Geld ist nun im Umlauf? 100 oder 190? Natürlich 190, da sowohl ich als auch B über das Geld verfügen können, wir können beide den Betrag von der Bank abheben.

    • Philipp Starl (kein Partner)
      04. Mai 2010 01:45

      Sonst sollten Sie dem erstaunten Publikum doch mal erklären, wie man durch (erzwungene) Hinterlegung von Geld Geld vermehrt. ;-)

      Gerade geschehen, QED.

    • xRatio (kein Partner)
      04. Mai 2010 02:09

      @ Philipp Starl 4. Mai 2010 um 01:38

      ...und das ist nun meine bescheidene Formulierung, als die größtmögliche Freiheit von fremdem Zwang und Willen auf eine Art und Weise, wie sie die Freiheit eines anderen im selben Maße gewährleistet. Oder einfacher gesagt: niemand soll mehr Freiheit als andere haben, also muss jene Freiheit eingeschränkt werden, die dieselbe Freiheit anderer einschränkt.


      Danke, lieber Herr Starl, daß Sie sich um eine eigene Definition der Freiheit bemühen.

      Ist mir allerdings nicht genau genug.

      Nein, wenn ich Ihren letzten Satz betrachte, ist es definitiv falsch, läuft auf den Gleichheitswahn des Sozialismus raus. Alle gleich frei
      und damit auch unfrei - ist das wirklich OK ?

      Das denken Sie mit Sicherheit nicht, schreiben es aber.

      Ich definiere Freiheit weitaus präziser. Und habe das hier und anderswo schon häufig genug auf den Punkt gebracht.

      Über Geldfragen diskutiere ich mit Ihnen nicht mehr. Dazu habe ich -sogar speziell für Sie- ;-) alles gesagt.

      Solange Sie das nicht verdaut und verstanden haben, reden dem Klugen auch zehn Weise noch vergebens. ;-)

      http://www.andreas-unterberger.at/2010/04/die-schuldigen-suchen-einen-sundenbock/

      xRatio

    • Philipp Starl (kein Partner)
      04. Mai 2010 02:11

      Was für eine bestechende Argumentation, entwaffnend, Gute Nacht.

    • Philipp Starl (kein Partner)
      04. Mai 2010 02:13

      Nur so als Nachtrag, Sozialismus predigt die Gleichheit, in alle Belangen, nicht die gleiche Freiheit. Wenn Sie wirklich wollen, dass manche freier als andere sind, tun Sie mir noch mehr leid, als jetzt schon.

    • xRatio (kein Partner)
      04. Mai 2010 02:46

      Philipp Starl@ Philipp Starl 4. Mai 2010 um 02:13

      Bin echt gerührt, Philipp Starl :-)

      xRatio

    • xRatio (kein Partner)
      04. Mai 2010 02:59

      @ Philipp Starl

      wen möchten Sie mit Ihren dümmlichen Auskeilereien eigentlich überzeugen?`

      Daß Sie damit bei xRatio auf Granit beißen, sollten selbst Sie langsam gemerkt haben.

      Für mich zählt nur Klarheit und Wahrheit.

      Mein Name ist Programm. ;-)

      xRatio

    • xRatio (kein Partner)
      04. Mai 2010 03:07

      Falls das zu später Stunde noch in Ihr Hirn reinpaßt, lieber Starl.

      Gleichheit ist immer verkehrt. Einfach weil Menschen allesamt einzigartig sind.

      Und das Teilreservesystem vermehrt kein Geld, ebensowenig wie Euros im Urwald wachsen.

      Diagnose: auch ein Soze, voll im Dienste der sozialistischer Volksverblödung.

      Starl hat es bloß noch nicht gemerkt. ;-)

      xRatio

    • Markus Theiner (kein Partner)
      04. Mai 2010 07:01

      @ xRatio

      Ja, es ist definitiv okay, wenn alle gleich frei und gleich unfrei sind. Das hat aber mit sozialistischer Gleichmacherei noch nichts zu tun.

      Der Staat zieht der persönlichen Freiheit eine Grenze, indem er verschiedene Handlungen verbietet - wie eben Raub. Das gilt für alle gleich.
      Jenseits dieser Grenze erstreckt sich aber ein weiter Bereich möglicher Handlungen aus denen das Individuum frei wählen kann und dessen Konsequenzen - gute wie schlechte - es grundsätzlich selbst trägt (eben weil niemand die Freiheit hat ihm das mit Gewalt weg zu nehmen).

      Die Menschen können sich also frei enscheiden und in ihrer ganzen Einzigartigkeit entfalten, aber eben nicht in allen Bereichen, weil es sonst auf Kosten anderer gehen würde.

      Die Menschen sind nicht gleich, aber die Grenzen die der Staat ihnen zugunsten anderer setzt sind es. Das ist ein himmelhoher Unterschied.

      Wie so oft macht die Dosis das Gift. Selbst wenn ich diesen Grundsatz der Gleichberechtigung einhalte kann ich - je nachdem wo die Grenze gezogen wird - von der Anarchie bis zum Kommunismus jedes System so nachbilden, wobei die Anarchie gar keine Einschränkung kennt und der Kommunismus (fast) keine Entscheidungsfreiheit mehr.

      Freiheit ist also tatsächlich verwandt mit Macht, weil beides Gestaltungsspielraum ist.

    • xRatio (kein Partner)
      04. Mai 2010 17:47

      @ Markus Theiner 4. Mai 2010 um 07:01

      Freiheit wird nach liberaler Auffassung exakt dadurch gewährleistet, daß ich vor Gewalt und Betrug (vor allem auch des Staates!) geschützt werde. Nicht mehr und nicht weniger.

      Das gilt, soweit ich nicht selbst betrüge oder -außer im Notwehrfall- selbst gewalttätig werde.

      Prototyp dieses Schutzes ist das StGB - fast alle Straftatbestände sind an den diversen Erscheinungsformen von Gewalt und Betrug orientiert (mit Ausnahme der unter dem Einfluß von Sozialismus und EUdSSR zunehmend (grob verfassungswidrig) ausgeweiteten "Meinungsdelikte"). Das herkömmliche Zivilrecht dient vornehmlich dem Schutz vor Vetragsbruch (pacta sunt servanda), unjuristisch eine Form des Betrugs.

      Die Freiheit ist ein Reflex dieses Schutzes.

      Daß ich auch bei gewährleisteter Freiheit nicht alles machen kann, was ich gern möchte, ist keine "Freiheitsbeschränkung" - somit auch nicht Sache des Staates mir das zu ermöglichen. Wenn man damit anfängt, gibt es kein Halten mehr. Sehen wir ja täglich.

      Hayek ist in diesem (wesentlichen!) Punkt ziemlich verworren und inkonsistent, Mises, Rothbard, Hospers liegen dagegen richtig.

      Der dirigistischen Kartell- und Monopolhatz der Neo/Ordoliberalen bescheinigte Mises ziemlich entnervt: "You are all a bunch of socialists!"

      http://www.mehr-freiheit.de/idee/mises.html

      xRatio

    • xRatio (kein Partner)
      04. Mai 2010 17:50

      @ Philipp Starl 4. Mai 2010 um 01:38
      Noch zum Geld: ich trage 100 Euro auf die Bank Austria, die Bank verleiht 90 Euro an B, der es wiederum auf die Volksbank legt. So, wieviel Geld ist nun im Umlauf? 100 oder 190? Natürlich 190, da sowohl ich als auch B über das Geld verfügen können, wir können beide den Betrag von der Bank abheben.

      ...Und die Volksbank verleiht das Geld des B an C, C an D, D an F, F an G, G an H....usw.usf. Alle können über "das Geld" verfügen?

      Wieviel Millionen oder Milliarden Euros sind "nun im Umlauf"? Alle können "das Geld" abheben?

      Wunderbare Geldvermehrung aus dem Nichts, jajaja ;-)

      Suchen Sie Ihren Denk-Fehler doch bitte selbst.

      Ich habe dazu alles gesagt, auch hier (wo Sie gegenüber systemfehler zumindest im Ergebnis noch den gegenteiligen Standpunkt vertreten haben, wie üblich sehr selbstbewußt, aber offenbar auf sehr wackeligen Beinen):

      http://www.andreas-unterberger.at/2010/04/vorsicht-diebe/comment-page-1/#comment-43833

      xRatio

    • Markus Theiner (kein Partner)
      04. Mai 2010 22:23

      Danke, lieber xRatio, daß Sie sich um eine eigene Definition der Freiheit bemühen.

      Ist mir allerdings nicht genau genug.

      Es geht bei der Freiheit um die Freiheit von Zwängen.
      Wenn ich entscheide jemandem der mich beleidigt die Faust ins Gesicht zu schlagen, dann übe ich damit einen gewissen Zwang aus und übe Einfluß auf seine Entscheidung aus (die also nicht mehr frei ist). Ob ich das tue ist aber wiederum meine Entscheidung.
      Das Muster ist an sich genau das selbe, wenn ich nicht zuschlage, sondern dem Übeltäter die Veröffentlichung in meiner Zeitung verbiete. Auch hier beeinflußt meine Entscheidung die Entscheidung eines anderen. Sogar eine Beleidigung an sich kann (siehe Medienkampagnen, Wahlkampf) schon die Entscheidungen eines anderen beeinflussen.

      Welche Formen von Einflußnahme zugelassen werden und welche nicht ist nun eben die moralische Abwägung. Dass wir heutzutage Gewalt und falsche Information (Betrug im weitesten Sinn) als sozial unverträgliche Methoden verdammt haben und Meinungsäußerungen im großen und ganzen zulassen hat natürlich gute Gründe, bleibt aber eben doch Ergebnis einer Abwägung und eine - weitestgehend gerechtfertigte - Einschränkung der persönlichen (Entscheidungs)freiheit.

      Ihre Beschreibung der Freiheit ist nicht Begriffsdefinition, sondern Bestandaufnahme. Wenn man aber die Einschränkung der Freiheit schon in den Begriff hinein definiert kann man natürlich das Kantsche Problem der sich gegenseitig einschränkenden Freiheiten umgehen. Das ist aber etwas zu billig.

    • xRatio (kein Partner)
      04. Mai 2010 23:24

      @ Markus Theiner 4. Mai 2010 um 22:23

      Mit Ihrem Faustschlag üben Sie (aggressive physische) Gewalt aus. Das ist verboten!! ;-)

      Mit dem "Verbot", die Beleidigung in Ihrer Zeitung zu veröffentlichen üben Sie keine Gewalt aus.

      Das ist nicht verboten, sondern Ihr gutes Recht. ;-)

      Sie sehen, daß Sie der überaus vage Begriff "Zwang" in die Irre führt? - Hoffe ich wenigstens.


      xRatio

    • Philipp Starl (kein Partner)
      05. Mai 2010 01:17

      @ xRatio

      Sie sind schon ein dummer Hund. Bei dem von Ihnen reingestellten Link ging es um Banknoten und nicht um Buchgeld und Banknoten werden natürlich nur von der Notenbank gedruckt. Buchgeld entsteht aber eben auch durch Banken.

      Daher zu Ihrer Frage, ob denn jeder das Geld abheben kann: wenn er sein Geld nicht gebunden hat, dann ja, oder was glauben Sie, ist das Problem eines bank run?

    • Markus Theiner (kein Partner)
      05. Mai 2010 12:48

      @ xRatio

      Der Begriff "Zwang" geht sehr weit, das ist richtig. Und eben deshalb passt er hier so gut, weil der Freiheitsbegriff eben genauso weit geht.

      Nach Ihrer Definition natürlich nicht. Nach Ihrer Definition ist es für den Staat aber auch unmöglich die Freiheit einzuschränken, weil Freiheit nur das ist, was nicht verboten ist. Wenn der Staat also etwas verbietet ist das kein Teil der Freiheit, die damit auch nicht eingeschränkt ist.
      Sie verwechseln hier "Freiheit" und "Recht".

    • xRatio (kein Partner)
      05. Mai 2010 15:08

      @ Markus Theiner 5. Mai 2010 um 12:48
      Sie verwechseln hier “Freiheit” und “Recht”.

      Nein. Freiheit hat begrifflich mit Recht nichts zu tun.

      "Recht" sind Rechtsnormen (Gesetze usw.).
      Rechtsnormen "sind" doch keine "Freiheit". Sie sind Mittel zum Zweck, zum Schutz der Freiheit.

      Freiheit heißt, daß ich ungehindert von anderen Menschen tun und lassen darf was ich aus eigener Kraft tun kann und will.

      Sie endet für jeden dort, wo Gewalt und Betrug beginnt.

      Alle klassischen Grund- und Menschenrechte stehen unter diesem selbstverständlichen Vorbehalt. Religionsfreiheit gibt mir z.B. nicht das Recht, andere auszuplündern, zu versklaven, zu ermorden, Verträge zu brechen, Verkehrsregeln zu mißachten usw. - auch wenn mir das irgendein "heiliges Buch" vorschreibt.

      Der Zusatz "was ich aus eigener Kraft kann" markiert den kleinen, aber entscheidenden Unterschied zu Hayek und anderen, die Freiheit mit Macht, power, Möglichkeiten verwechseln.

      Mit Ihrem vagen Begriff "Zwang" befinden Sie sich bereits auf diesem falschen Dampfer. Falls ich mich recht erinnere wird er auch von Hayek verwendet.

      Unter "Zwang" fällt bereits die Tatsache, daß Sie gekaufte Tomaten bezahlen MÜSSEN. ;-)

      Jetzt wollen Sie das bestreiten, so "meinen" Sie das nicht? Ja, wie denn?

      Über "Zwang" zu diskutieren lohnt sich erst gar nicht, weil der Begriff sowieso viel zu vage und ungenau ist und Sie auch selbst dazu verleitet hat, völlig verschiedene Dinge (Faustschlag, Ihre Weigerung zu publizieren) in einen Topf zu werfen.

      Ersetzen Sie Ihren "Zwang" durch (physische) Gewalt, verübt oder ernsthaft angedroht durch Sie oder Ihre Mitmenschen.

      Dann liegen Sie schon mal deutlich richtiger. ;-)


      @ Philipp Starl 5. Mai 2010 um 01:17
      Sie sind schon ein dummer Hund.

      Danke für das freundliche Kompliment. Ende der Fahnenstange.

      Habe Sie wohl für klüger gehalten als Sie sind. Bereue zutiefst.

      Was von Ihrem "Buchgeld" zu halten ist, ist a.a.O. lang und breit ausgeführt.

      http://www.andreas-unterberger.at/2010/04/vorsicht-diebe/comment-page-1/#comment-43833

      Aber wer nicht mal lesen kann...

      Dem Dummen reden auch zehn Weise noch vergebens.

      xRatio

    • xRatio (kein Partner)
      05. Mai 2010 15:09

      Hupps, nochmal:

      @ Markus Theiner 5. Mai 2010 um 12:48
      Sie verwechseln hier “Freiheit” und “Recht”.

      Nein. Freiheit hat begrifflich mit Recht nichts zu tun.

      "Recht" sind Rechtsnormen (Gesetze usw.).
      Rechtsnormen "sind" doch keine "Freiheit". Sie sind Mittel zum Zweck, zum Schutz der Freiheit.

      Freiheit heißt, daß ich ungehindert von anderen Menschen tun und lassen darf was ich aus eigener Kraft tun kann und will.

      Sie endet für jeden dort, wo Gewalt und Betrug beginnt.

      Alle klassischen Grund- und Menschenrechte stehen unter diesem selbstverständlichen Vorbehalt. Religionsfreiheit gibt mir z.B. nicht das Recht, andere auszuplündern, zu versklaven, zu ermorden, Verträge zu brechen, Verkehrsregeln zu mißachten usw. - auch wenn mir das irgendein "heiliges Buch" vorschreibt.

      Der Zusatz "was ich aus eigener Kraft kann" markiert den kleinen, aber entscheidenden Unterschied zu Hayek und anderen, die Freiheit mit Macht, power, Möglichkeiten verwechseln.

      Mit Ihrem vagen Begriff "Zwang" befinden Sie sich bereits auf diesem falschen Dampfer. Falls ich mich recht erinnere wird er auch von Hayek verwendet.

      Unter "Zwang" fällt bereits die Tatsache, daß Sie gekaufte Tomaten bezahlen MÜSSEN. ;-)

      Jetzt wollen Sie das bestreiten, so "meinen" Sie das nicht? Ja, wie denn?

      Über "Zwang" zu diskutieren lohnt sich erst gar nicht, weil der Begriff sowieso viel zu vage und ungenau ist und Sie auch selbst dazu verleitet hat, völlig verschiedene Dinge (Faustschlag, Ihre Weigerung zu publizieren) in einen Topf zu werfen.

      Ersetzen Sie Ihren "Zwang" durch (physische) Gewalt, verübt oder ernsthaft angedroht durch Sie oder Ihre Mitmenschen.

      Dann liegen Sie schon mal deutlich richtiger. ;-)


      @ Philipp Starl 5. Mai 2010 um 01:17
      Sie sind schon ein dummer Hund.

      Danke für das freundliche Kompliment. Ende der Fahnenstange.

      Habe Sie wohl für klüger gehalten als Sie sind. Bereue zutiefst.

      Was von Ihrem "Buchgeld" zu halten ist, ist a.a.O. lang und breit ausgeführt.

      http://www.andreas-unterberger.at/2010/04/vorsicht-diebe/comment-page-1/#comment-43833

      Aber wer nicht mal lesen kann...

      Dem Dummen reden auch zehn Weise noch vergebens.

      xRatio

    • Markus Theiner (kein Partner)
      05. Mai 2010 16:24

      @ xRatio

      Dass Freiheit begrifflich mit Recht wenig zu tun hat sehe ich auch so. Aber Sie haben es als Mittel ihrer Argumentation verwendet.

      Das Verbot jemandem ins Gesicht zu schlagen ist ja aus ihrer Sicht deswegen keine Einschränkung, weil es ja verboten ist wem ins Gesicht zu schlagen. Verbote sind aber eben eine Frage des Rechts.

      "Freiheit heißt, daß ich ungehindert von anderen Menschen tun und lassen darf was ich aus eigener Kraft tun kann und will."

      Die Definition kann ich voll und ganz unterschreiben. Es entspricht ohnehin genau meiner Definition, denn "ungehindert" ist eben "frei von Zwang". Ich kann aus eigener Kraft jemandem ins Gesicht schlagen. Es ist also Teil meiner Freiheit.

      "Sie endet für jeden dort, wo Gewalt und Betrug beginnt."

      Das ist eine Grenze, die unser Recht der Freiheit setzt, weil damit die Freiheit der Anderen auf unzumutbare Weise eingeschränkt werden würde. Dennoch wird durch dieses Verbot die Freiheit beschränkt. Ich darf niemandem aus eigener Kraft ins Gesicht schlagen, bzw. nur unter besonderen Umständen.

      Unter “Zwang” fällt bereits die Tatsache, daß Sie gekaufte Tomaten bezahlen MÜSSEN.

      Richtig. Fällt auch in ihre Definition. Ich kann aus eigener Kraft die Tomate aus dem Regal nehmen und damit fortgehen ohne sie zu bezahlen.
      Daß ich bezahlen muß ist Zwang, aber wer sagt denn, daß jeder Zwang schlecht ist?

      "Alle klassischen Grund- und Menschenrechte stehen unter diesem selbstverständlichen Vorbehalt."

      Richtig. Die Grund- und Menschenrechte sind aber eben auch wieder Recht. Und sie wägen ab: Welche Freiheiten kann man den Menschen lassen, ohne dass sie sich dann gegenseitig in ihrer Freiheit noch stärker beschränken?
      Diese Abwägung ist wichtig und genau durch diese Abwägung landet der Faustschlag ins Gesicht letzten Endes nicht im gleichen Topf wie die Verweigerung der Veröffentlichung. Die Trennung ist aber Ergebnis der Abwägung und ist keine per Definitionem vorgegebene Größe.
      Allein schon das Wort "vorbehalt" sagt eigentlich schon sehr klar, daß eine Einschränkung vorliegt. Und das, obwohl die Menschenrechte bereits deutlich genauer definiert sind als der Begriff "Freiheit" an sich.

      Bei dieser Abwägung spielen Betrug und physische Gewalt sicher einge große Rolle, aber nicht die alleinige.

      Was etwa, wenn ich Grundstücke für den Eisenbahnbau enteigne? Das ist ein Eingriff ins Eigentumsrecht. Der Eigentümer kann nicht tun und lassen was er will. Von Betrug oder physischer Gewalt keine Rede. Die Menschenrechte erlauben das aber.

      Auch die Verkehrsregeln haben kaum etwas mit Betrug oder Gewalt zu tun. Ich darf mir nicht frei aussuchen auf welcher Seite der Straße ich fahre, weil es zu Chaos führen würde. Aber an und für sich ist es weder agressive Gewalt noch Betrug, wenn ich auf der linken Seite der Straße fahre.

      Sogar der Diebstahl der Tomate geht ganz ohne agressive Gewalt oder Betrug, wenn ich ins Geschäft gehe, die Frucht nehme, den Kassierern offen meine Absicht mitteile und dann gehe. Auf die physische Gewalt werden dann eher die Mitarbeiter des Geschäfts und die Polizei zurückgreifen.

      "Der Zusatz “was ich aus eigener Kraft kann” markiert den kleinen, aber entscheidenden Unterschied zu Hayek und anderen, die Freiheit mit Macht, power, Möglichkeiten verwechseln."

      Das stimmt auch nicht ganz. Die "eigene Kraft" kann nämlich, je nachdem wie ich sie definiere, genau das gleiche bedeuten wie "Macht". Von "Möglichkeit" ganz zu schweigen.

      Beispiel: Ihre Armbanduhr geht kaputt und Sie wollen Sie reparieren lassen. Nachdem Sie kein Uhrmacher sind gehen Sie zu einem Fachmann. Jetzt will Ihnen der Staat verbieten Ihre Uhr reparieren zu lassen. Wäre das eine Einschränkung Ihrer Freiheit? Immerhin können Sie ja - wenn man es eng auslegt - die Uhr gerade nicht aus eigener Kraft richten - dazu müssen Sie auf den Uhrmacher zurückgreifen. Und auch der kann das nicht aus eigener Kraft, er braucht dazu Werkzeug. Wäre das also garnicht Teil Ihrer Freiheit?

      Sie haben zwar selber nicht die Kraft dazu, aber sie haben die Möglichkeit auf die Kraft eines anderen zurück zu greifen (die Möglichkeit besteht etwa darin, dass sie einen Uhrmacher finden, der zu einem leistbaren Preis diese Arbeit ausführen will). So wie etwa auch ein Unternehmer (im Rahmen des Arbeitsvertrages) auf die Arbeitskraft seiner Mitarbeiter zurückgreifen kann. Wo endet die "eigene Kraft"? Und wo endet im Unterschied dazu die "Macht"?

    • Philipp Starl (kein Partner)
      05. Mai 2010 16:41

      @xRatio

      Sie überschätzen sich maßlos. Sie verweigern schlicht die Realität, die eben ist, wie sie ist, Buchgeld wird qua Teilreserve geschöpft. Wenn Sie das nicht kapieren, tut mir leid, aber dann stimmt meine Einschätzung des dummen Hundes.

      Bitte seihen Sie Ihr Googlewissen woanders ab.

    • xRatio (kein Partner)
      05. Mai 2010 18:57

      @ Philipp Starl 5. Mai 2010 um 16:41

      Hach der Starl.

      Argumentfrei will er mit dummen Sprüchen und groben Beleidigungen trotzdem immer das letzte Wort behalten.

      Fast verstehe ich THJ und die anderen, die Sie nicht ausstehen können.

      xRatio

    • xRatio (kein Partner)
      05. Mai 2010 19:02

      @ Markus Theiner 5. Mai 2010 um 16:24

      Dass Freiheit begrifflich mit Recht wenig zu tun hat sehe ich auch so. Aber Sie haben es als Mittel ihrer Argumentation verwendet.

      Nein!! Ich sagte doch schon zu Beginn: die Freiheit ist ein Reflex des Rechtsschutzes.

      Wie Sie auf so eine -sorry- Schnapsidee kommen, daß da Recht und Freiheit "verwechselt" würden, ist mir absolut unbegreiflich.

      Das Verbot jemandem ins Gesicht zu schlagen ist ja aus ihrer Sicht deswegen keine Einschränkung, weil es ja verboten ist wem ins Gesicht zu schlagen. Verbote sind aber eben eine Frage des Rechts.

      Unglaublich! Natürlich ist das eine Freiheitsbeschränkung. Habe ich doch mehrfach ausdrücklich gesagt!

      Ich wiederhole:

      Das Verbot(!!!) von Gewalt und Betrug beschränkt, soweit es gegen Sie gerichtet ist, natürlich Ihre Freiheit. Das haben Verbote nun mal so an sich. ;-)

      Und es sichert Ihre Freiheit, soweit es gegen mich und andere gerichtet ist.

      Sie werfen da irgendwas hartnäckig durcheinander. Zuviel Hegel gelesen?

      Unsere Freiheit wird dadurch gesichert, daß wir (gewaltsam!!) gezwungen(!!) werden, Gewalt und Betrug zu unterlassen.

      Wir dürfen Gewalt weder selbst ausüben noch brauchen wir uns Gewalt anderer gefallen zu lassen. - So einfach ist das.

      Verstehe nicht im mindesten was daran schwer zu verstehen sein soll.

      Grund- und Menschenrechtskataloge sind viel zu ausführlich formuliert. Was manche zu völlig verfehlten Umkehrschlüssen und dem ebenfalls völlig verfehlten Eindruck verleitet, die Freiheit würde uns quasi "gewährt", großmütig von Papa Staat geschenkt. Sie wird beschränkt, und zwar im Interesse der Freiheit aller.

      Daß ich bezahlen muß ist Zwang, aber wer sagt denn, daß jeder Zwang schlecht ist?

      Wer das sagt? Ich jedenfalls nicht. Also was soll das? Wollen Sie das etwa sagen?

      Daß ich bezahlen muß ist freilich nicht bloß "Zwang", sondern es ist Gewalt, die dahinter steckt, wenn Sie es nicht tun.

      Schon mal was von Gerichtsvollzieher und Polizei gehört?

      Auch im übrigen wimmelt es nur so von Mißverständnissen:

      "Abzuwägen" (auch eine vage Floskel) ist da nichts. Grenzfragen mag es geben, aber nur weil man sich manchmal darüber streiten kann, wann Gewalt und Betrug im gemeinten Sinne beginnen. Die Kriterien sind und bleiben dieselben.

      Natürlich ist es Gewalt gegen andere wenn Sie andere in Lebensgefahr bringen und sich als Geisterfahrer betätigen. Am Suizid hindert Sie allerdings niemand, solange Sie damit nicht andere gefährden oder belästigen. Sorry, nur als "kongeniales" Beispiel gedacht.

      Die Rede war auch nicht von Ihren "höchstpersönlichen" Möglichkeiten. Wie kommen Sie zu dieser völlig aus der Luft gegriffenen Einschränkung?

      Mit Ihren Möglichkeiten, Ihrer eigenen Kraft war und ist alles gemeint, was Sie ohne Gewalt und Betrug tun oder lassen können.

      Dazu gehört natürlich auch sich freiwillig gewährter fremder Hilfe inclusive Ihres Uhrmachers zu bedienen etc.pp. -

      Ihrer Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.

      Wenn Sie nicht laufen können weil Sie im Rollstuhl sitzen, sind Ihre Möglichkeiten freilich begrenzt. Zum Mond fliegen können Sie vermutlich auch nicht, vermutlich nicht mal selbst ein Auto oder ein Haus bauen.

      Es sei denn jemand hilft Ihnen - freiwillig. Wie Sie ihn dazu überreden ist Ihre Sache.

      Es geht jedoch nicht an, andere gewaltsam zu zwingen, Ihnen Wünsche zu erfüllen, die Sie sich in diesem umfassenden Sinne nicht selbst erfüllen und leisten können. Das Resultat ist nicht Freiheit, sondern Gewalt und Terror.

      Ersetzen Sie Ihren nebelhaften "Zwang" durch (physische) Gewalt, verübt oder ernsthaft angedroht durch Sie oder Ihre Mitmenschen. Dann liegen Sie schon mal deutlich richtiger. ;-)


      xRatio

  22. Asachana (kein Partner)
    04. Mai 2010 01:11

    Griechenland, welches uns die Demokratie gebracht, wird zum Sargnagel der Selbigen in Europa werden. Warum?
    Weil sind die gewählten Politiker nicht trauen (können) ihre Bevölkerung über solche Rettungsaktionen (?!) abstimmen zu lassen, spielen sie Extremisten in der Hände. Bei Ländern, die zahlen wird gegen Griechenland gehetzt, in Griechenland gegen die Zahler.

  23. Amtsbekannt (kein Partner)
    04. Mai 2010 01:11

    bezüglich griechenland!!

    mir wurde erst heute bekannt, dass die griech. massnahme zur streichung des 13.+14. gehaltes für die vorläufige dauer von 12 !!!!! monaten !!!!
    anberaumt wurde!

    also genau 1x entfällt ug + wg

    wir werden hier gelegt und belogen, dass sich die balken biegen!! danke herr fayman + pröll

    • W. Mandl (kein Partner)
      04. Mai 2010 13:50

      ... und außerdem nur für Gehälter über € 3000.- was in Griechenland auch eher selten sein wird, insgesamt also eine Mogelpackung mit Nulleffekt.

  24. Amtsbekannt (kein Partner)
    04. Mai 2010 00:58

    der orf berichtet(informiert!!!) auf orf.at mit hingabe

    wann !! und sogar die uhrzeit!!! der abschiebung der illegalen sans p. - fussballer !!

    durch und durch organisiert;

    könnte hier nicht auch der neue ter....§ greifen? handlanger von ....

    ich glaube hier nützt man diese plaTT !!form als information für das linxlinxextr. lager
    um möglichst viele zu informieren und dorthin zu bekommen.

    der chef dieses fussballvereins sans-p. bezeichnet das vorgehen der polizei als rassistisch.
    also leute, wo leben wir eigentlich? warum gehen diese leute nicht dahin, wo keine rassisten zuhause sind;
    ich würde hier kurzen prozess machen. flugzeugtür auf - illegaler hinein - und tschüss.
    und wem die österr. rechtslage nicht passt, flugzeugtür auf - h inein- und tschüss.

  25. RS (kein Partner)
    03. Mai 2010 23:43

    Natürlich ist jede Kritik an der Verschwendungspolitik jenseits und diesseits richtig.
    Aber Hr. Unterberger ist am rechten Auge blind. Kein Wort zur völlig unkontollierbar gewordenen globalen Finanzwelt. Diese "Säcke" haben längst die Weltherrschaft gewonnen und führen die Politiker aller Welt ( und somit die gesamte Gesellschaft ) am Nasenring herum und letztendes in den Ruin. Gerade diese Tage wird das deutlicher denn je.

    Mittlerweile gibt es eine Unzahl von Literatur über den " Moral Hazard " in der globalen Finanzwelt.
    Intertessant wäre, wie das ein Hajek- Liberaler sieht.

    • Philipp Starl (kein Partner)
      03. Mai 2010 23:48

      Ein Hayek Liberaler, also ich, kommentiert Ihre Ausführungen nicht, wenn Sie schon von einer unkontrollierbar gewordenen Finanzwelt faseln, nutzlos.

    • RS (kein Partner)
      04. Mai 2010 00:17

      Hr. Starl,

      Sie habe ich auch nicht gemeint. Ihre konfusen Weltansichten sind hier schon hinlänglich bekannt.
      Gemeint war Hr. A.U. als kompetenter Vertreter des Hajek Institutes ( Mitglied Board of Direktors )

    • Philipp Starl (kein Partner)
      04. Mai 2010 00:20

      Wenn Sie meine Weltansicht als konfus bezeichnen, müssen Sie konsequenterweise Hayek als konfus bezeichnen. Wirtschaftspolitisch unterscheidet Hayek nicht sehr viel von mir.

    • Philipp Starl (kein Partner)
      04. Mai 2010 00:23

      Und warum schreiben Sie dauernd Hajek? Der Mann schreibt sich mit Y...

    • xRatio (kein Partner)
      04. Mai 2010 00:36

      Lieber Herr Starl,

      Hayek liegt weitgehend richtig, aber mit seinem Freiheitsbegriff und seiner nicht wirklich vorhandenen Geldtheorie falsch.

      Hoffe, ich überfordere Sie damit schon wieder. ;-)

      xRatio

    • liberta (kein Partner)
      04. Mai 2010 00:36

      Aha - und für das Griechenlanddesaster ist auch die "globale Finanzwelt" verantwortlich, oder doch der Staat, die Politiker und das Wahlvolk, welches sie wählt?

    • xRatio (kein Partner)
      04. Mai 2010 00:37

      Sry:

      nicht schon wieder.

      xRatio

    • xRatio (kein Partner)
      04. Mai 2010 00:40

      @ liberta 4. Mai 2010 um 00:36

      Wie recht Sie haben! Kurz und bündig auf den Punkt gebracht. ;-)

      xRatio

    • Philipp Starl (kein Partner)
      04. Mai 2010 00:47

      @ xRatio

      Das ist jetzt im Guten gesagt: Sie haben nicht den blassesten Schimmer, weder von Hayek, noch von Mises. Sie haben außerdem nicht die geringste Ahnung vom Geld, wenn Sie wirklich behaupten, das Teilreservesystem schöpft kein Geld. Ich bitte Sie inständig, hören Sie auf, meine Beiträge zu kommentieren, wenn Sie nichtmal Human Action, Theorie des Geldes und der Umlaufmittel und The Road to Serfdom gelesen haben. Im Übrigen schließt Hayek in Denationalization of Money an Mises an und stellt sehr wohl eine Geldtheorie auf.

      Warum sein Freiheitsbegriff falsch sein soll, müssen Sie erklären, aber bitte lesen Sie das Buch Die Verfassung der Freiheit.

  26. jak (kein Partner)
    03. Mai 2010 23:27

    also 400 zahlende fans hat unterberger (lt orf soeben) - damit wird er aber nicht weit hupfn !

    • erne (kein Partner)
      03. Mai 2010 23:39

      da weiß ich schon besseres, vernünftigeres, wertvollees,
      als a. unterbergers tägliche knödel zu subventionieren.

    • liberta (kein Partner)
      03. Mai 2010 23:41

      Und woher hat der ORF die Ziffer? Von Hr. Unterberger persönlich oder vielleicht gar von Hr. Moschitz! *fg*

    • Imre Bekessy (kein Partner)
      03. Mai 2010 23:44

      @ jak - lassen Sie dem Dr. Unterberger dieses Forum, wo er sein tägliches Gespeibsel loswerden kan...die Reichspost ( hoch unser christliches Tagblatt) gibts nicht mehr - und sonst findet dieser "Retter des Abendlandes" samt seinen Kampfpostern kein Medium mehr, wo er diese seine Pamphlete loswerden kann. Irgenwie lustig, dieses tägliche Gewinsel zu lesen.

    • Philipp Starl (kein Partner)
      03. Mai 2010 23:49

      Viel Spaß in der Zukunft Imre!

    • liberta (kein Partner)
      04. Mai 2010 00:33

      @Imre

      Stimmt, in unserer gleichgeschalteten Medienlandschaft findet sich kein Redakteursjob für einen unmanipulierbaren, unabhängigen und unkorrumpierbaren Freidenker.
      Das sollte Ihnen über dieses Forum hinaus sehr viel zu denken geben. Aber mit einem "Brettl vorm Kopf" ist das fast unmöglich!

    • liberta (kein Partner)
      04. Mai 2010 00:34

      @erne

      "Sprechen mit gespaltener Zunge, reiten auf gestohlenem Pferd", denn wenn es so ist, warum knödeln Sie dann immer wieder hier herein?
      Niemand ruft Sie, schon bemerkt?

    • Norbert Mühlhauser (kein Partner)
      04. Mai 2010 14:59

      @ liberta, 0034 :

      Volltreffer!

  27. erne (kein Partner)
    03. Mai 2010 23:23

    hallo! liebe forumsleute!...
    ...
    wie gehts euch hier im nachhilfeforum für "eh alles"!
    ...
    ist sie jetzt endlich eingetroffen, die "panik auf der titanic".
    ...
    ich sehe hier eigentlich nur pessimistisch gesinnte,
    geistige trockenschwimmer, und nirgendwo wasserdichte rettungsboote.
    ...
    das kann nicht gutgehen.
    ...
    ich dampfe lieber wieder ab!

    • Brockhaus (kein Partner)
      04. Mai 2010 00:14

      Die ersten vernünftigen Worte wenn sie wieder abdampfen. Ich hoffe es ist keine leere Versprechung.

    • Donnerlütchen (kein Partner)
      04. Mai 2010 15:45

      Ja dampfe ab und laß den GÖTZ SCHÖN GRÜßEN !

  28. M.U. Shrooms (kein Partner)
    03. Mai 2010 23:10

    Das ist kein Tusch auf die Titanic, das ist das Umstellen der Liegestühle auf der Titanic.

  29. chivasso (kein Partner)
    03. Mai 2010 23:08

    Nach den so "erfreulichen Erfahrungen" mit Griechenland als Mitglied der EU, schlüge ich vor, unverzüglich - ohne irgenwelche Bedingungen zu stellen - die Türkei als Vollmitlgied in die Europäische Union mit offenen Armen aufzunehmen. Bei der nach oben offenen "Schuldenskala" ist dies sicher auch noch leistbar. :-)

  30. Karl Berger (kein Partner)
    03. Mai 2010 22:54

    Die "Rettung" ist das Ende der Demokratie in Europa. Die EU-Bürokratie hat im Verein mit der Politik jedes einzelnen Nationalstaates DAS wesentlichste Versprechen des Euro gebrochen: es wird keine Haftung für die Schulden anderer Staaten geben. Ich bin EU-Befürworter. Aber die Leute die jetzt am Ruder sind erinnern fatal an eine vollkommen unfähige Politikergeneration, die Europa unaufhaltsam wie in einer griechischen Tragödie in den Untergang geführt hat. Die Frage ist nur: was sollen wir tun? In Österreich kann man wenigsten FPÖ oder BZÖ wählen. In Deutschland sind alle Parteien für den Ausverkauf deutschen Nationalvermögens. Vielleicht noch die Linke. Wie können diese Politiker mit einem Federstrich österreichisches Steuergeld einfach so exportieren?! Wo ist da die rechtliche Grundlage? Wir reden ja hier in diesem Forum nicht über den ökonomischen Sinn dieser Maßnahme: Griechenland wird das nie zurückbezahlen können. Eine geordnete Insolvenz, mit ordentlichem Rabatt aber gleichzeitigem Euro-Ausstieg wäre das beste.

    • M.U. Shrooms (kein Partner)
      03. Mai 2010 23:06

      Die Demokratie ist zu Ende. In Deutschland hat das zahlende Publikum ebenso wenig Freude mit dem Spiel wie hierzulande. Die Journalisten spielen es mit.

      In den letzten Tagen hatte ich bei der Lektüre der FTD das Gefühl, dass die völlig übergeschnappt sind. Schnell reparieren, die Ursachen spielen keine Rolle.

      Wenn es darum geht, Gewalttäter zu bestrafen klingt das in der gesamten Presse ganz anders. Die Ärmsten, die muss man verstehen und ihre Grundsituation ändern. Strafen hilft nichts.

    • brechstange (kein Partner)
      03. Mai 2010 23:35

      @Mushrooms
      Strafen hat nur bei den Sanktionen gegen Österreich geholfen. Schauen Sie sich nur das Ergebnis der Bundespräsidentenwahl an. Damit wir nicht wieder ein Pariastaat werden, sind fast 50 % daheimgeblieben.

  31. Gasthörer (kein Partner)
    03. Mai 2010 21:20

    Nun bin ich ja neugierig, wie Herr Unterberger - aber auch Herr Maierhofer - von nun an ihre Sparappelle bei:
    -ÖBB
    -Schulverwaltung
    -Koralmtunnel, oder andere Erdlöcher
    -Beamtengehältern
    -Frühpensionen
    -Länderparlamenten
    -Bundesrat
    -etc.
    in Hinkunft moralisch unterfüttern werden.

    • Marcus Aurelius (kein Partner)
      03. Mai 2010 22:09

      Ihre Neugier in allen Ehren, Gasthörer. Wenn Sie ein wenig zurückblättern, auch in älteren Tagebuch-Einträgen, werden Sie mühelos feststellen, daß Dr. Unterberger und etliche Blogger diese Sparappelle detailliert und fundiert (auch mit Zahlen untermauert) längst formuliert und unterfüttert haben.
      Auch moralisch, obwohl das aus Sicht der Politiker reine Sentimentalität ist.
      Einfach nachlesen, gell?

    • M.U. Shrooms (kein Partner)
      03. Mai 2010 23:07

      Ich weiß nicht, warum ich einen Sparappell unterfüttern soll. Ich will nur mehr Streichkonzerte hören.

    • Gasthörer (kein Partner)
      04. Mai 2010 00:26

      Mich wird es in Hinkunft halt nur noch ein müdes Lächeln kosten, wenn man mit "Bundesländerabschaffen" etc. ein paar Millionen hier in Österreich einsparen will, wo man den Sirtakitänzern am Peleponnes grad 7 Milliarden österr. Steuergeld rektal einschaufelt - im Handstreich.

  32. Albert Beronneau (kein Partner)
    03. Mai 2010 21:03

    ZUm Ausgang des wenig erfreulichen Tages, wieder eimal ein Link zu EF:
    http://ef-magazin.de/2010/05/02/2078-waehrungspolitischer-segeltoern-zwischen-skylla-und-charybdis-europaeischer-tanz-in-den-mai-2010

    Da man nur einen Link einstellen darf, auch der Beitrag von Tögel ist lesenswert:
    "Planlose Planwirtschaftler unter sich: Der 1. Mai in Wien"

    • Marcus Aurelius (kein Partner)
      03. Mai 2010 21:49

      Haben Sie vielen Dank für diesen Link, Maître Beronneau!
      Sowohl Gebauer als auch Tögel sind wieder einmal großartig.
      Das Zitat von Marx' und Engels' ersten zehn Maßregeln für den „despotischen Eingriff in das Eigentum“ der anderen jagt einem kalte Schauer über den Buckel — angesichts der Tatsache, daß diese dumpfen kommunistischen Phantasien eines armen und eines reichen Spinners in unserer westlichen, angeblich kapitalistischen Welt bereits zu 95% politischer Mainstream und herrschende Meinung sind.
      Tögel erinnert mich in seinem satirischen Stil an Reinhard Tramontana, einen allzu früh verstorbenen Freund aus Zeiten, als das "profil" noch lesenswert war. Reinhard würde den Tögel mögen.
      "Cui bono?" frage ich mich allerdings, wenn ich derlei gescheit und witzig formulierte Diagnosen lese. Wer außer uns nimmt sie denn überhaupt wahr? In Zeiten, die von "Krone", "Standard" und dem ORF indoktriniert werden? Und wo die vermeintlich liberalen Gazetten wie "Die Presse" und "Salzburger Nachrichten" ebenfalls um staatliche PR-Jobs buhlen müssen, um zu überleben?
      Doch ich sollte die negativen Gedanken in die Wüste schicken, wo sie hingehören. Daß ein Tag kommt, an dem die Österreicher die Schulden- und Lügenwirtschaft als Verrat an ihrer Zukunft erkennen, ist nicht ganz unwahrscheinlich.
      Vermutlich ist der Leidensdruck noch nicht hoch genug. Aber durch die jüngsten Entwicklungen wird er unaufhaltsam steigen.
      Schade nur, daß der Esel stets zu spät begreift, wie vergiftet die Karotte ist, die ihm sein Treiber vors Maul hängt.
      Herzliche Grüße!

  33. rossi (kein Partner)
    03. Mai 2010 19:55

    Habe gerade in der ZIB 1 den Herrn Josef Pröll gesehen, der überlegen pampfig lächelnd versichert, er werde mit den 2,3 Milliarden die bereits ausständigen 5 Milliarden retten. Diese Aussage hat das Potential eines Zeitdokumentes.

    • Josef Maierhofer (kein Partner)
      03. Mai 2010 20:05

      In Summe ist der Verlust also jetzt nicht 2,3 Mrd. EURO sondern 7,3 Mrd. EURO, sehe ich das richtig ?

    • rossi (kein Partner)
      03. Mai 2010 20:10

      > J.M. :Es wird vermutlich eine von vielen Zwischensummen sein.

    • Heri (kein Partner)
      03. Mai 2010 20:15

      Der Pröllo hat leicht lächeln, denn er kann es ja locker aus "seiner" linken Hosentasche finanzieren... Was weiß das dumme Volk denn schon von Finanzen. Ein "Bauernbua" wie er steckt uns doch alle in die Tasche... ;-)

    • Albert Beronneau (kein Partner)
      03. Mai 2010 21:07

      Ein bekanntes Spiel: Der Spekulant hat sich verspekuliert und setzt noch einmal geborgtes Geld ein um den Verlust zurückzugewinnen, bekanntlich wird normalerweise daraus ein Privatkonkurs. Leider ist Herr Pröll nicht privat sondern zockt mit dem Geld der Steuerzahler!

    • Philipp Starl (kein Partner)
      03. Mai 2010 21:14

      Nicht nur das Herr Beronneau, auf den Schuldner warten dann auch je nach Position, zahlreiche Haftungen und strafrechtliche Konsequenzen, wie Betrügerische Krida nach § 156 StGB.

    • Karl Berger (kein Partner)
      03. Mai 2010 22:59

      ich beichte: ich habe 20 jahre lang övp gewählt. aber jetzt ist schluss.

    • W. Mandl (kein Partner)
      04. Mai 2010 13:59

      Da muss ich ausnahmsweise schon FM Pröll verteidigen:
      1. Was soll er als FM eines kleinen Landes tun, wider den Stachel aller anderen löcken?
      2. Er versucht wenigstens, Leadership zu zeigen (Erklärungen dem österreichischen Volk, Ermahnungen und Drohungen an Griechenland, Initiative bewahren)
      3. Was hört man von BK Feymann dazu? Abgetaucht, aus Inkompetenz oder Feigheit?

  34. Josef Maierhofer (kein Partner)
    03. Mai 2010 19:10

    Wie oft höre ich, wir haben (das Volk hat) die Politiker, die es verdient.

    Wir haben derzeit nur noch 'Mc. Ramsch':

    Den Mc. Donald's zum Essen, den 'Mc. Job' zum Arbeiten, den 'Mc. Politiker' zum Regieren, den 'Mc. ORF' zur Unterhaltung, ... ... alle 'Mc. *' sind weg, wenn sie entsorgt werden, sind sie ja alle derzeit richtige 'garbage burger'.

    Also den Mc. Donald's, den dürfen wir nicht wegnehmen, sonst geht es gleich los, wenn wir den 'Mc. Job' wegnehmen, dann haben wir nur noch die Jobs ohne 'Mc.' als Prefix, die hatten wir aber schon immer, nehmen wir aber die 'Mc. Politiker' weg, dann haben wir keine Regierung und den übrigen 'Mc.s' würde das nicht einmal auffallen ...

    Die 'Mc. Politiker' aber, die uns Schaden anrichten mit ihren volksfernen Maßnahmen, die sie nicht hinterfragen, müssen entsorgt werden.

    Ich denke über ein Wahlrecht mit echter Wahlmöglichkeit, nämlich des Zählens der Nichtwähler, die die 'Mc.s' nicht wählen wollen, und damit einer drastischen Reduktion der Anzahl dieser Exemplare, ließe sich zumindest ca. die Hälfte dieser 'Mc. Politiker' entsorgen.

    Wir haben in der Mehrheit diese 'Mc. Politiker' nicht verdient und können sie erst entsorgen durch ein besseres Wahlrecht, wie Vorwahlkämpfe innerhalb der Parteien, wie Zählen der Nichtwähler, wie Hearings zu Eignung für politische Regierungsposten.

    Den 'Mc. Bürger' aber, der hat, sofern er ein echter 'Mc.' ist, nichts zu verlieren, den müsste man nur noch zum Mc. Donald's bringen, dort ist er gut aufgehoben.

    Das habe ich schon im Oktober 2009 hier gepostet, als ich das Innenmysterium aufgefordert habe, genug Volksküchen und Wärmestuben herbeizuschaffen.

    Und solche 'Qualitäten' wollen Europa regieren ?

    Besuchen Sie Europa, so lange es noch steht ! Das haben Musiker und Künstler bereits vor Jahrzehnten erkannt.

    • Reinhard (kein Partner)
      03. Mai 2010 19:35

      Das Volk hat die Politiker, die noch ein paar hirnamputierte Stimmviecher finden.
      Jeder Bürger, der auf die Wahlsonntagsfrage: "Was hättest Du denn gern, die Schwarze Pest, den Roten Tod, eine Grüne Eiterbeule oder ein Blaues Furunkel am Hintern?" ehrlich antwortet: "Nix von alledem!", kann sich vondiesen ganzen Volkskrankheiten noch verhöhnen lassen: "Ja, wenn du dir keine Krankheit wählst, bekommst du eben von uns eine verpasst!"
      Und dann stellen sich diese Schmierlappen noch hin und tröten: "Jedes Volk hat die Regierung, die es verdient."
      Ich hätte gern eine andere, aber weit und breit ist keine Partei in Sicht, die nicht wieder nur eine Krankheit im neuen Gewande darstellt...
      Ich komme mir vor wie ein Vegetarier, der sich verhungernd noch verhöhnen lassen kann: "Selbst Schuld, wennst keine Würstl frisst!"
      Man kann gar nicht soviel den Leopold Koller zitieren, wie es einem den Kehlkopf malträtiert.

    • Markus Theiner (kein Partner)
      03. Mai 2010 20:15

      Das haben Sie sich - so wie wir alle - verdient. Immerhin gibts ja auch die Möglichkeit selber eine Partei (mit) zu gründen oder sonst wie selbst aktiv zu werden.
      Es geht uns halt immer noch zu gut und die verzweifelte Hoffnung die Politiker würden doch noch auf den Trichter kommen ist deutlich bequemer als die verzweifelte Hoffnung man könnte mit eigenem Engagement was erreichen.

    • Josef Maierhofer (kein Partner)
      03. Mai 2010 20:28

      @ Markus Theiner

      Die legalen Methoden einer Parteigründung werden durch die illegalen Methoden der etablierten Parteien dagegen nur mit mäßigem Erfolg geschehen, solange es uns noch 'gut' geht, wie Sie richtig schreiben.

      Wenn es uns 'schlechter' geht, da ist das dann lebensgefährlich, weil man dann abgeschossen wird wie ein Kaninchen mit echten Gewehren.

      Mit illegalen Methoden dürfen nur die 'immunen' Politiker arbeiten, keineswegs aber Bürger.

      Bleibt Terrorismus oder Bürgerkrieg und den fürchte ich sehr.

      Also leiden wir bis zur bitteren Neige, bis sich die 'Immunen' dann vertschüsst haben aus Angst vor dem Volk.

    • liberta (kein Partner)
      03. Mai 2010 22:33

      @Josef Maierhofer

      Ich kann mich nur wiederholen, daß dies nicht nur Musiker und Künstler vor Jahrzehnten erkannt hatten, sondern auch Dr. Jörg Haider in seiner Weitsicht schon 1994 - 1995 Österreich davor warnte, daß der "reiche Norden" den "armen Süden" finanzieren wird müssen.
      Wie wurde er damals dafür gescholten, diffamiert, bekämpft und jetzt...........posthum erfüllt sich seine Prophezeiung - vermutlich sogar noch schlimmer, als er es sich damals vorgestellen konnte! :-(

  35. Mag. N. Scholik (kein Partner)
    03. Mai 2010 19:07

    Ein durchaus lesenswerter Kommentar von B. Marin im Satndard: "Wir Hellenen"
    http://derstandard.at/1271375767421/Wir-Hellenen
    LG N.Scholik

    • Philipp Starl (kein Partner)
      03. Mai 2010 19:25

      Typisch Standard, zuerst gegen jegliche vernünftige Maßnahme mit der Sozialkälte- und Nazikeule herziehen und dann die großen Lehren mithilfe eines Kommentars daraus ziehen, was denn so falsch gelaufen ist. Heuchlerischer und verlogener geht's nicht mehr.

    • brechstange (kein Partner)
      03. Mai 2010 23:49

      Was ist daran lesenswert? Er schlägt ja nur eine Planwirtschaft a la UdSSR vor.

  36. martin (kein Partner)
    03. Mai 2010 19:07

    Ich muss ehrlich gestehen, wie ich über einen Link auf diesen Blog gestoßen bin, war es mitunter recht spannend zu lesen, was Herr Unterberger und seine Getreuen so schreiben. Ich war selten einer Meinung mit ihm und den meisten Postern hier, aber es war - wie gesagt - spannend. Diese Spannung ist leider verloren gegangen. Die Meinungen von A. U. und den meisten Postern hier sind vorhersehbar, die Postings selbst sind austauschbar, eine echte Reflektion der politischen Themen findet nicht statt, da die meisten Meinungen viel zu sehr ideologisch geprägt sind. Ich weiß, jetzt kommt die Meute, die genau das mir vorwirft, aber da muss ich wieder auf die Basis hinweisen, auf die Sichtweise, von der die meisten Leute hier ausgehen. Bei einem ideologischen Bodensatz, der mitunter weit rechts der Mitte ist, fällt es nicht schwer, "linker" als der hiesige Durchschnitt zu sein. Diese idelogische Durchsetzung dieses Blogs führt auch dazu, dass sich vieles hier im Kreis dreht; echte Lösungen präsentiert niemand, außerdem verkommt dieses Forum immer mehr zu einem Ort der Beschimpfungen und des Ablassens eines Frustes. Die Spannung ist der Langeweile gewichen, es gibt hier nichts Neues für mich, nicht einmal etwas, worüber ich mich aufregen könnte, weil es einfach schon so selbstverständlich ist. Deswegen sage ich an dieser Stelle au revoir. Möge A. U. mit seiner Spielwiese noch viel Freude haben (ich glaube, er braucht das), und Ihnen allen wünsche ich noch viel Spaß bei Ihrem Meinungsaustausch, der mir mittlerweile wie ein Karussell vorkommt.

    • Philipp Starl (kein Partner)
      03. Mai 2010 19:11

      Baba und foi ned. Letzter Tip: Lexikon zulegen, dann klappt's auch mit den Termini.

      Ceterum censeo: Sie haben uns exemplarisch vorgeführt, dass die Linke nicht die geringste Ahnung von Fakten hat, danke dafür!

    • Alexander Renneberg (kein Partner)
      03. Mai 2010 19:25

      na dann martin guten tag.
      und nur nebenbei zu ihrer diskussion mit herrn stral bezüglich der mieten und der grundsteuer.
      selbstverständlich hat herr starl recht.

      die grundsteuer zahlen natürlich die mieter (auch diejenigen die dem mrg unterliegen) soll ich die vielleicht auch noch aus den ohnehin kargen einnahmen bezahlen, ohne in diesen wohnungen selbst zu leben?

      bedenken sie martin, durch die mietzinsobergrenzen ist ohnehin eine kalte enteignung der zinshausbesitzer geschehen.

      besser wäre es es gäbe einen freien markt wie überall, wer es sich nicht leisten kann, der darf sich gerne eine gemeindewohnung "anschaffen"
      aber halt, blöd nur, dass die teilweise teurer vermietet werden als wir zinshausbesitzer es dürfen.

      willkommen in der realität martin

    • rossi (kein Partner)
      03. Mai 2010 19:38

      >martin: Ihr Linken habt es halt schwer, die Faktenlast erdrückt euch. Mit euren fest eingewachsenen Scheuklappen ergibt sich ein Tunnelblick, Fiakerpferde wissen ebenfalls ein Lied davon zu singen.....

    • Reinhard (kein Partner)
      03. Mai 2010 19:48

      @martin
      Die Kurzlebigkeit unsrere Zeit, das musikvideohafte Aufblitzen und Verglühen von Sternchen, Themen, Interessen mag bei jungen Menschen dazu führen, dass sie schnell das Interesse wieder verlieren, wenn nicht ständig neue Themen geliefert werden.
      Sie haben recht, es ist wirklich ein Karussell der Themen, denn es sind immer wieder die gleichen Fehler, die gleichen Katastrophen, die unser Land und unser Leben immer näher an einen großen Abgrund führen. Menschen wie ich finden das weniger langweilend als vielmehr erschreckend - scheinbar ist die Lernresistenz der Menschen und der Menschheit doch tiefer gehend als geahnt.
      Aus Angst vor dem Wolf lassen sich die Schafe lieber vom Hund zur Schlachtbank treiben.
      Ich wünsche Ihnen viel Spaß auf Ihrem Weg! Vielleicht erkennen Sie aber auch, dass dieses Karussell hier wichtiger ist als dieses ewige Treiben einer täglich neuen Sau durch unsere Mediendörfer.

    • Waldläufer (kein Partner)
      03. Mai 2010 20:07

      Es wird kein Abschied für immer sein, rechtzeitig vor der Wien-Wahl, quasi nach der „Sommerpause“, ist er sicher wieder zurück!

    • Josef Maierhofer (kein Partner)
      03. Mai 2010 20:38

      @ Waldläufer

      Kommt er jetzt in eine Ganztagsschule ?

    • byrig (kein Partner)
      03. Mai 2010 23:06

      ein linker weniger hier-angenehm!

    • xRatio (kein Partner)
      04. Mai 2010 00:07

      @ martin 3. Mai 2010 um 19:07

      Die Meinungen von A. U. und den meisten Postern hier sind vorhersehbar, die Postings selbst sind austauschbar, eine echte Reflektion der politischen Themen findet nicht statt, da die meisten Meinungen viel zu sehr ideologisch geprägt sind. Ich weiß, jetzt kommt die Meute, die genau das mir vorwirft, aber da muss ich wieder auf die Basis hinweisen, auf die Sichtweise, von der die meisten Leute hier ausgehen.

      Mathematik und Logik sind "Ideologien", ja? - Denk ich mir. ;-)

      In linke Spatzenhirne passt eben nicht mal die Erkenntnis, daß 1+1 = 2 ist.

      Die Marktgesetze gelten überall, funktionieren überall gleich, zeitlos und ewig, solange Menschen agiert haben und agieren werden.

      Universelle Logik: Sind die Marktgesetze dem historischen Wandel unterworfen?

      http://www.ef-magazin.de/2009/12/10/1730-universelle-logik-sind-die-marktgesetze-dem-historischen-wandel-unterworfen

      Einmal dumm - immer dumm?

      Naja, zwingend ist das nicht, als Daumenregel aber richtig.

      Was Hänschen nicht lernt...


      xRatio

  37. Alexander Renneberg (kein Partner)
    03. Mai 2010 18:23

    deswegen schrieb ich, frohen mutes, sollten wir es zurück bekommen :-)

  38. Alexander Renneberg (kein Partner)
    03. Mai 2010 18:18

    nächste frage:

    wenn wir also den griechen einen kredit einräumen, mit geld, das wir ebenso auf kredit bekommen, für den wir ebenso zinsen zahlen, dann schaut das ja eher nach nullsummenspiel aus, also sollten wir je das geld zurück bekommen, also sollten wir... dann erhebt sich die frage zu welchen konditionen haben wir uns das geld ausgeborgt.
    die griechen jedenfalls zahlen, so liest man, 5%.

    • Josef Maierhofer (kein Partner)
      03. Mai 2010 18:21

      Sie betrachten aber dabei nicht das Risiko und die sehr hohe Wahrscheinlichkeit, daß die griechische Politkaste keine Einsparungen vornimmt und nichts zurückzahlt.

      Ich sehe das Geld als verloren an und nicht als Nullnummernspiel.

    • Philipp Starl (kein Partner)
      03. Mai 2010 18:23

      Anleihen, die in 5 Jahren fällig sind, werden derzeit zu 3,5% gehandelt:

      http://www.wienerborse.at/bonds/

    • Alexander Renneberg (kein Partner)
      03. Mai 2010 18:23

      sorry, sollte hier stehen,

      sollten wir es zurück bekommen :-)

  39. Alexander Renneberg (kein Partner)
    03. Mai 2010 18:13

    http://www.nytimes.com/interactive/2010/05/02/weekinreview/02marsh.html?ref=global

    das darf einem magendrücken verursachen!

    die frage lautet, wie soll sich das je ausgehen, und was, wenn es sich nicht ausgeht?

    • Josef Schiffer (kein Partner)
      03. Mai 2010 21:15

      After all, it's only money ...

    • xRatio (kein Partner)
      04. Mai 2010 00:28

      @ Josef Schiffer 3. Mai 2010 um 21:15
      After all, it’s only money …

      Geld ist Mittel zum Zweck.

      Aber ich weiß, daß derart simple Erkenntnisse nicht reingehen in ihr vernebeltes Spatzenhirn.

      Sehen Sie den Begriff wie alles andere halt Ihrer Gewohnheit entsprechend "doppeldeutig". ;-)

      http://www.ortneronline.at/?p=3420&cpage=1#comment-17626


      xRatio

    • Josef Schiffer (kein Partner)
      05. Mai 2010 11:22

      Sie werden beim kleinsten Scherz immer nur ausfällig, eigentlich beleidigend, wenn mich ein Anonymling beleidigen könnte. Sie sollten sich nicht immer so aufregen bzw. Ihre Rolle in dieser Welt nicht so furchtbar ernst nehmen. Wenns nicht ein Klischee wäre, würde ich sagen so typisch "deutsch", lauter rechte und linke Gutmenschen, die den anderen die Welt erkären.

  40. rolf (kein Partner)
    03. Mai 2010 18:03

    Sie haben keine Ahnung von Volkswirtschaft, Herr Unterberger. Bitte widmen Sie sich anderen Themen.

    • Alexander Renneberg (kein Partner)
      03. Mai 2010 18:11

      @rolf, sie sind offenbar argumentativ in höchstform.......

  41. Johann Scheiber (kein Partner)
    03. Mai 2010 17:55

    Ob die Herrn Pröll und Fayman wissen, dass ihr Handeln nicht die geringste Legitimität hat und dass eine Demokratie ohne Legitimität blanker Formalismus ist. Auf dem Papier war auch die Verfassung der UDSSR eine Demokratie, aber eben auch nur auf dem Papier.

    Dass innerhalb der europäischen Staaten und in Europa nicht schon jeder gegen jeden kämpft, dass verhindert nur der Wohlstandsschleier, der aber leider gerade zerreißt.

    Einen giftigeren Cocktail zur Zerstörung der Welt kann es nicht geben,als konzernkontrollierten Freihandel, sozialistischen Wohlfahrtsetatismus, grünen Messianismus, diabolischen Genderismus und privatmonopolisierte Geldwirtschaft - und dieser Cocktail verabreicht durch eine gleichgeschaltete Bewußtseinsindustrie ohne Scham und Skrupel.

    Die Völker und Nationen sind bis auf ihre Elementarteilchen hin zerlegt und durcheinandergewirbelt, so gegen die Gewaltherrscher weder widerstands- noch revolutionsfähig. Bleibt nur das Motto Kaspar Hausers: Jeder für sich und Gott gegen alle.

  42. beatrix hat die schnauze voll (kein Partner)
    03. Mai 2010 17:24

    Unsere sterilen EU-Armleuchter sind weltfremd, sind nicht realitaetstauglich. Wie wollen die denn eine mafiöse mediterrane Mentalitaet erkennen bzw. einschaetzen ?

    Diese eierlosen EUtopisten haben sich laengst auf ein "optimistisches" Experimentierlevel begeben. (Gut-)Glauben zaehlt inzwischen offenbar mehr als Wissen - vor allem Voraus-wissen.

    Der illiquide Phaiak ist einer von denen, die die Hand beissen, die sie füttert. Nicht anders verhaelt sich der Türk. Mega-Scheisse stümpern und dann frech fordern - im Gegenzug mit Dreck anspritzen. Möglicherweise brauchen wir dekadenten Masochisten genaus das.

    Grüsse aus dem östlichen Mittelmeer

  43. Richard Mer (kein Partner)
    03. Mai 2010 16:48

    Man hätte, wie vom Ortner angedacht, Inseln kaufen müssen. Man hätte sagen können, sie können die Inseln binnen 10 Jahren zurückkaufen, solange machen wir dort nichts. Dann hätten sie vielleicht zurückgezahlt, und wenn nicht hätten wir immerhin Inseln gehabt. Und jeder hätte genau gewusst wogegen die Gewerkschaften in Athen streiken.

    Aber so ... Reine Inkompetenz. Von allen Seiten.

  44. Rosi (kein Partner)
    03. Mai 2010 16:35

    Ich bin überhaupt nicht einverstanden, daß von mir zu zahlende Steuern für so eine sinnlose Sache ausgegeben werden.

    Möglicherweise ist der Frust und Ärger deshalb so groß, weil man in diesem Fall deutlich vor Augen hat, wie das Geld den Bach hinunter gehen wird.

    Mich wundert eigentlich, daß niemand aus den diversen Völkern gegen diese offensichtliche Mißwirtschaft protestiert.

    • Karl (kein Partner)
      03. Mai 2010 16:54

      Ich wundere mich auch. Nicht nur über "diverse" Völker. Im Besonderen über das Österreichische Volk!

    • Undine (kein Partner)
      03. Mai 2010 18:09

      @Rosi, ich bin der Meinung, wenn schon mein Geld zum Fenster hinausgeworfen wird, dann möchte ich es SELBER tun. :-)

    • Rosi (kein Partner)
      03. Mai 2010 18:37

      @Undine

      ... dieser Sicht kann ich mich anschließen !

    • Rosi (kein Partner)
      03. Mai 2010 18:45

      @Karl

      Ich frage mich, wie hierzulande der Zusammenhang zwischen Demobereitschaft/-möglichkeit und Höhe der zu entrichtenden Steuern aussieht.
      Außerdem, welche anderen möglichen Formen eines legalen Protestes dem Steuerzahler zur Verfügung stehen, wenn man von Demonstrationen absieht,

    • Philipp Starl (kein Partner)
      03. Mai 2010 19:34

      @ Rosi

      Ganz einfach: je niedriger das (selbst erwirtschaftete) Einkommen, desto höher die Streikbereitschaft, sieht man immer wieder an den linken Bobos, QED.

      Die Anderen müssen arbeiten.

    • Philipp Starl (kein Partner)
      03. Mai 2010 19:36

      Verzeihung, Demonstrationsbereitschaft. Streikbereitschaft trifft aber ebenfalls zu, mit dem Unterschied, dass es sich ier ausschließlich um am Staatstropf Hängende handelt.

    • Rosi (kein Partner)
      03. Mai 2010 20:10

      @Philipp Starl

      Beides trifft sicher zu, wobei sich Studenten, die noch bei den Eltern wohnen, auch recht leicht tun.
      Und schließlich gibt es noch die Gruppe der 'Berufsdemonstranten' oder Krawallmacher, die diese an sich sinnvolle Einrichtung in Verruf bringen.

      Möglicherweise gibt es aber eine Schmerzgrenze, wo auch der Normalbürger zu einer Demo geht - vor allem, wenn sie sachlich aufbereitet ist und nicht abzielt auf Eigeninteressen einer Partei.

  45. MarioV (kein Partner)
    03. Mai 2010 16:10

    [......]
    Laut Josef Pröll wird das Geld doch in mehreren Teilschritten überwiesen, wobei vorher immer kontrolliert wird ob die Griechen auch wirklich anpacken.

    • Undine (kein Partner)
      03. Mai 2010 18:14

      Ob die europäischen Politiker , die uns dieses Schlamassel eingebrockt haben, genauso großzügig mit unserem Geld umgehen würden, wenn sie selber dafür BÜRGEN müßten? :-)

    • Reinhard (kein Partner)
      03. Mai 2010 19:54

      Und wie will der Pummelpepi das kontrollieren, wenn es angeblich die ganze EU ein ganzes Jahrzehnt nicht gemerkt hat?
      Will er die weltberühmte knallharte österreichische Steuerfahndung nach Griechenland auf Dauerurlaub schicken, damit sie dort zwischen Halbpension und Ruinentrip nebst Ouzoverkostung mal eben die Umsetzung von Pummelpepis "Forderungen" kontrollieren?
      Das Volk wird nur noch mit inhaltsleerem Pseudokompetenzgewäsch bis zur nächsten Wahl sediert - danach gibt es ein riesengroßes Halali auf Einkommen und Massensteuern!
      Leute, die Jagd auf euer Geld ist eröffnet!

  46. rossi (kein Partner)
    03. Mai 2010 15:57

    Sorget Euch nicht: 1. Wir geben nur Kredit 2. Wir bekommen tolle Zinsen 3.Wir sollten deshalb noch mehr Kredit geben 4. Hat doch der Pröll Pepi versprochen und da fährt die Eisenbahn drüber 6. Leider nicht über den Pepi......

  47. Norman Bates (kein Partner)
    03. Mai 2010 15:56

    "Und wir werden den Griechen auf die Finger klopfen, wenn sie ihre Sparpläne nicht einhalten", fügte Staatsekretär Andreas Schieder hinzu. [1]

    Das ist also das ultimative Druckmittel, das die europäische Union bei allfälligen Zahlungsausfällen der Griechen hat.

    Also nichts. Überhaupt kein Druckmittel.

    Diese eigentlich dümmlichen Aussagen sind doch nur Plazebos für die Boulevard-Presse und das uninteressierte Volk, damit man als "Macher" fein dasteht. Fellner und Dichand drechseln dann wieder hübsche Schlagzeilen á la "Österreich klopft Griechen auf die Finger!".

    Die Schlagzeilen der U-Bahnzeitungen sind gefüllt, aber in der Realität können wir das Geld oder große Teile davon wohl abschreiben.

    Womit wollen die Griechen jemals diese Unsumme zurückverdienen? Mit mehr Olivenöl oder Retsina verkaufen?

    [1] Pressekonferenz Josef Pröll, Andreas Schieder, Bankenvertreter vom 3.5.2010 im Finanzministerium

    • Simplicius (kein Partner)
      03. Mai 2010 17:28

      "Womit wollen die Griechen jemals diese Unsumme zurückverdienen?"

      Gute Frage. Möglicherweise werden die griechischen Bürger jetzt anfangen müssen, tatsächlich Steuern zu zahlen.

      Mir wurde gerüchteweise zugetragen (ich sag's gleich so, damit man mich leichter zusammenplärren kann deswegen), daß nur ein Bruchteil der in Griechenland fälligen Steuern tatsächlich auch gezahlt wird. Der Rest wird abgeschrieben, weil zB ein freundlicher Referent am Steueramt den Akt solange nicht findet, bis die Steuerschuld verjährt ist. Diesen Liebesdienst erbringt er gegen ein kleines Bakschisch, das in der Regel geringer ist als die vorgeschriebene Steuer, aber dafür auch nicht im Finanzministerium landet, sondern auf dem privaten Konto des Referenten. Welches nicht bei einer griechischen Bank, oder zumindest nicht innerhalb Griechenlands geführt wird.

      Österreich hat schon ein paar Mal Beamte im Dutzend billiger entlassen (etwa nach dem 1. Weltkrieg; da hatten wir zwar die Monarchie größtenteils verloren, aber zumindest die Verwaltungsbeamten zum Großteil behalten). Es schaut so aus, als müßte die griechische Regierung das jetzt auch angehen. "Simmering gegen Kapfenberg, das ist Brutalität!"

    • Norman Bates (kein Partner)
      03. Mai 2010 19:16

      Die unzureichende steuerliche Moral der Griechen und die fehlende Durchsetzungsfähigkeit des griechischen Staates ist allseits bekannt.

      In einem Leitartikel der F.A.Z. wurde vor einigen Wochen von einem Beispiel berichtet, bei dem ein ausländischer Kunde eines Zeitungskioskes eine Rechnung über die bezahlten Zeitschriften wünschte. Der Kioskbetreiber verweigerte die Herausgabe einer Rechnung und gab dem verdutzten Kunden die Zeitungen mit der Bemerkung zurück, dass er noch niemals eine Rechnung ausgestellt hätte und dies auch in weiterer Zukunft nicht tun werde.

      Bezeichnend, nicht wahr...

      Aber Schieder und Pröll werden denen schon auf die Finger klopfen.

    • Norman Bates (kein Partner)
      03. Mai 2010 19:50

      Korrektur: er gab nicht "die Zeitungen", sondern "das Geld" zurück und das ist natürlich noch viel verblüffender!

  48. Segestes (kein Partner)
    03. Mai 2010 15:46

    " So wie von der inflationären Geldschöpfung der 20er Jahre ein direkter Weg in Krieg und Verbrechen geführt hat."
    Also bitte, man kanns mit seiner Schwarzmalerei auch übertreiben.
    Ein neuer Weltkrieg wird sicher nicht ausbrechen.
    Schlimmstenfalls sprengt sich die Eurozone, und in Folge die EU, selbst in die Luft.
    Übrig bleibt dann ein Kern-Europa, zu dem Österreich als Nettozahler garantiert auch gehören wird - ob das gut ist, bezweifle ich aber.

    Eines ist jedoch sowieso VIEL INTERESSANTER als obige Kaffeesudleserei.
    Merkel will als Bedingung für Deutsches Hilfsgelder, Folterwerkzeuge für zukünftige Schuldner im Lissabon-Vertrag verankern.
    Das bedeutet, dieser müsste geändert werden.
    Dann muss Fayman aber die Bevölkerung darüber abstimmen lassen, so wie versprochen. Anderenfalls macht ihn die Krone nieder, bis er sich in die unverdiente Frühpension schleichen muss.
    Ob die ÖVP da aber mitmacht?
    Demnach gibts bei uns vielleicht in einem Jahr schon Neuwahlen...

  49. Karl (kein Partner)
    03. Mai 2010 15:21

    Welche Medie ich aufschlage. Grotesk und Unglaublich. In Deutschland hat sich "Die Linke" GEGEN die Entscheidung gestellt.
    Von den Unsrigen mag ich gar nicht mehr reden!

  50. Graf Berge von Grips (kein Partner)
    03. Mai 2010 14:23

    Wenn Griechenland dahin wird siechen,
    erkennen wir: die letzten griechen

  51. Werner Papst (kein Partner)
    03. Mai 2010 13:53

    2.3 Milliarden. Das macht bei 4.07 Millionen Beschäftigten in Österreich 565 Euro pro Nase. Oder 7775 Schilling. Einfach so nach Griechenland rübergeschoben, von unseren Herrn Politikern. Schauen sie sich im Büro oder an der Arbeitsstelle um. Jede Person überweist den Griechen 7775 Schilling.

    Ich erinnere nocheinmal an die elende Eurofighter-Diskussion. Der Eurofighter kostete ca 2 Milliarden Euro, soll aber 30-50 Jahre im Dienst sein.

    Griechenland hat nicht nur ein großes Defizit des Staatshaushaltes, sondern auch ein riesiges Leistungsbilanzdefizit von zuletzt 40 Milliarden Euro. Es fließen pro Jahr 40 Milliarden Euronen mehr aus dem Land hinaus, als durch Wirtschaftstätigkeit hereingeholt werden. Diese Defizite müssen entweder durch Auslandsschulden oder den Verkauf von griechischen Aktiva kompensiert werden.

    Die rübergeschobenen 110 Milliarden Euro werden verbrennen wie Stroh. Das einzige was hülfe, wäre nur ein Austritt aus der Währungsunion und ein ordentlicher Abschlag auf die Staatsschulden. Alles andere ist ein Weiterzocken auf verlorenem Posten. Die europäischen Politiker sind wie nervenschwache Zocker, die große Verluste durch Verdoppelung des Einsatzes wieder hereinholen wollen.

    Wachstum wird es in Europa vorläufig auch keines geben. 2009 ist die Wirtschaft um 5% geschrumpft. 2010 wird es das erträumte Wachstum von 1.5% wegen Vulkanausbruch und Griechenland-Kalamitäten auch nicht geben. Das Produktionsniveau von 2008 werden wir frühestens 2012 wieder erreichen. Und dann laufen wir jedes Jahr mehr in die demographische Katastrophe. Auf 100 qualifizierten Neupensionisten der Baby-Boom Generation werden nur noch 60 Neueinsteiger am Arbeitsmarkt kommen, von denen 20 "Migrationshintergrund" haben, mit teilweise äußerst fraglichen Deutsch- und anderen beruflich verwertbaren Kenntnissen.

    Hätten wir ordentliche Politiker in Europa, dann sähe das Bestszenario so aus: die ökonomischen Schieflagen werden bereinigt. Jeder Bürger verliert ca 1 Drittel seiner Ersparnisse durch Inflation und in den kommenden Jahren 20% seines Realeinkommens. Dh es muß ein bischen länger gearbeitet werden. Statt BMW wird Golf, und statt Golf wird Hyundai gefahren. Beim Essen muß niemand sparen, da ohnehin 1 Drittel der Lebensmittel weggeworfen werden.

    In der Realität wird weitergemacht werden bis zum Bürgerkrieg.

    • Kurt22 (kein Partner)
      03. Mai 2010 14:27

      @Werner Papst: Leider haben Sie nicht berücksichtigt, daß von den 4 Millionen Beschäftigten nur ca. 1,9 Millionen Steuern zahlen. Da wird es noch viel grauslicher!

    • Josef Maierhofer (kein Partner)
      03. Mai 2010 14:41

      @ Kurt22

      Ich habe etwa 1,5 Millionen wirkliche Steuerzahler entdeckt und da sind das 1533,- EURO pro Steuerzahler. Wir müssen ja auch die rechnen, die knapp über dem Minimum leben, die 12 000,- EURO Jahresgehälter, die zahlen keine 1533,- EURO an Einkommensteuer.

    • Kurt22 (kein Partner)
      03. Mai 2010 14:47

      @Josef Maierhofer: Es wird immer schlimmer! Jetzt fehlt mir noch martin und erne, die uns erklären, warum das alles nur aufs Konto der Schwarzen und der Spekulanten, und es gar nichts damit zu tun hat, daß die Roten seit Jahrzehnten das Geld für Wahlzuckerln rausschmeißen. Wenn ich Beamte mit 50 Jahren mit 93 % Pension heimschicke, bedeutet das wohl nachhaltige Investitionen, weil mich die für den Rest meines Lebens wählen!

    • THJ (kein Partner)
      03. Mai 2010 14:56

      Sehen Sie Kurt, Sie haben endlich verstanden, es gibt gute und schlechte Schulden :-)

    • Kurt22 (kein Partner)
      03. Mai 2010 15:21

      @THJ: Na, ich bin ja lernfähig. Ich hoffe, daß meine Steuern nur für gute Schulden draufgehen, da zahlt sich´s gleich viel leichter ;-)

  52. Gasthörer (kein Partner)
    03. Mai 2010 13:48

    Professor Wilhelm Hankel hält hier einen vierteiligen Vortrag, in dem er sowohl das Ausmaß der akuellen Krise schon vor Monaten voraussieht, aber auch Auswegsszenarien aufzeigt:

    Hier einmal der erste Teil:

    http://www.youtube.com/watch?v=qrFPFFr__jQ&feature=related

    • Norbert Mühlhauser (kein Partner)
      03. Mai 2010 21:27

      Vielen Dank für den link!

      Prof Hankel ist eine beindruckende, gradlinige Persönlichkeit, und ein Geistesriese!

    • xRatio (kein Partner)
      03. Mai 2010 22:12

      Sorry, Hankel ist ein links-nationaler Kollektivist und Spinner. Keine Ahnung von nichts!

      Schreibt nur dummes Zeug.

      xRatio

    • xRatio (kein Partner)
      03. Mai 2010 22:18

      Uralte Litanei, längst widerlegter Blödsinn, den Hankel ungeachtet aller Kritik unverdrossen von sich gibt.

      Wenn mein Nachbar mehr Euros ausgibt als er hat, juckt das doch den Euro nicht.

      Ob ich dem Pleitier dann aus der Patsche helfe oder nicht, ist wieder eine ganz andere Frage.

      Juckt den Euro aber ebenfalls nicht.

      Heiße mein Nachbar Müller, Maier, Hankel oder Griechenland - piepegal.

      Vom eigentlichen Problem lenkt er hartnäckig ab.

      xRatio

    • Norbert Mühlhauser (kein Partner)
      04. Mai 2010 10:22

      @ xratio:

      Wenn mein Nachbar mehr Euros ausgibt als er hat, juckt das doch den Euro nicht.


      Wenn Kredite wegen des mit der geringen Ertragskraft zusammenhängenden Risikos im Euro-Raum höher verzinst werden müssen, dann steigt der Euro-Wechselkurs über jedes Maß an wirtschaftlicher Indikation. Ich erinnere auch daran, dass die Interbanking-Geldverleihrate (Lombard) im Euro-Raum einheitlich festgelegt wird. Somit ist diese bezogen auf die Euro-Kernländer höher, als eigentlich wirtschaftlich angezeigt, und niedriger, als bei den Mitläufern angebracht. Diese für die PIGS zu niedrige Interbanking-Zinsenrate verleitet auch die regionalen Banken zu allzu lockeren Kreditvergaben.

  53. Karl (kein Partner)
    03. Mai 2010 13:47

    Aus der Presse über den Auflauf der Roten:

    "Der Ring gehört danach den Kommunisten, ein großer Teil ist kurdischer Provenienz. Bilder von Öcalan, aber auch Mao, Lenin und Stalin werden an den Sozialdemokraten, die sich beim „Mercato rosso“ vor der Löwelstraße laben, vorbeigetragen."

    Von Terroristen bis Massenmörder. In Wien wird allen der "Rote" gelegt.
    Ich bin nur noch angwidert!

  54. abgemeldet (kein Partner)
    03. Mai 2010 13:23

    Heute sind ja wieder einmal alle in Hochform, angefangen bei A. Unterberger (eigentlich wie gewohnt) bis hinunter zum Seitenende.
    Und das an einem Montag!
    Von unterhaltsam bis lehrreich alles dabei.
    Danke

  55. Mag. Gamlich Hans (kein Partner)
    03. Mai 2010 12:22

    http://www.miprox.de/Wirtschaft_allgemein/Debitismus-PCM.pdf
    BITTE die Seiten 68 bis 71 lesen!

    • Josef Schiffer (kein Partner)
      03. Mai 2010 12:46

      Hat mich damals auch fasziniert, zB "der Kapitalismus, ein System das funktioniert" Nur PCM prophezeit den Untergang der verschuldeten Staaten schon seit 25 Jahren!! (Der Staatsbankrott ungef 1985 etc.).
      Mag ja sein, dass das irgendwann eintritt, aber dass es in den nächsten 5 oder 10 Jahren sein wird, drauf würd ich nicht wetten. Vor ein, zwei Jahren hat es noch geheißen, der Dollar ist nur mehr ein wertloser Fetzen Papier, und: seit Jahresanfang ist er um fast 25% gegen den Euro gestiegen. Aber das gehört halt zum Untergangskult der heutigen Zeit, diese Katastrophenszenarien. Wer dran glaubt, kann sich eh mit Goldbarren und Feuerwaffen eindecken.

    • Josef Schiffer (kein Partner)
      03. Mai 2010 12:49

      Aber trotzdem danke für den Link, von den theoretischen Überlegeungen her, sehr interessant, nur darf man eben den Trickreichtum der Regierungen nicht unterschätzen.

  56. Ch. Seidl (kein Partner)
    03. Mai 2010 12:15

    Der Blogger behauptet:
    "Wie seriös die Politik bei diesem Beschluss gearbeitet hat, zeigt sich schon an Hand der Tatsache, dass noch vor wenigen Tagen nur (nur?) von 45 Milliarden die Rede gewesen ist."

    Nein, das stimmt so nicht. Jeder aufmerksame Medienkonsument konnte seit vorvergangener Woche darauf schließen, dass die 45 Mia. nur der Bedarf für 2010 sind. Schon am Tag nach dem Hilfegesuch Athens konnte man in hiesigen Gazetten lesen:
    "Am Freitag bat Griechenlands Regierungschef Giorgos Papandreou vor TV-Kameras die Euroländer und den Internationalen Währungsfonds (IWF) darum, seinem Staat allein heuer rund 45 Milliarden Euro an Darlehen zur Verfügung zu stellen."

    Das stand so zumindest in der "Presse" vom 23.4.; hier steht's im Netz: http://diepresse.com/home/wirtschaft/international/560395/index.do?direct=559936&_vl_backlink=/home/wirtschaft/international/561264/index.do&selChannel=

    Natürlich ist mir klar und ich verstehe es auch, dass der Blogger keine linkskommunistischen Blättchen wie die "Presse" liest. Aber da er ja sogar hin und wieder den linkslinken ORF konsumiert, müsste er halt auch da mal über seinen Schatten springen.

    • Philipp Starl (kein Partner)
      03. Mai 2010 12:23

      Herr Seidl,

      Ich muss Herrn Unterberger nicht verteidigen, aber ich möchte doch die Fakten klarstellen:

      Dass die Griechen mehr brauchen würden, war tatsächlich schon lange bekannt. Dass die Staaten der EU jedoch über dieses Jahr hinaus eine Finanzierung zusagen, davon war bis vor Kurzem überhaupt nicht die Rede!

    • Neppomuck (kein Partner)
      03. Mai 2010 12:26

      Ob 45 oder 135 (= 3x45) Milliarden ...
      "Is a net vü" hätte der gute alte Kaiser Franz-Josef gesagt.
      Wir ham's ja.
      Ob da die p.t. Herren (und Damen) Politiker bereits zu Recht mit der Weltwährungsreform liebäugeln, das wird uns demnächst China sagen.

  57. martin (kein Partner)
    03. Mai 2010 11:37

    Wie ich einer heutigen Tageszeitung entnommen habe, kamen die griechischen Kalamitäten deswegen an die Öffentlichkeit, weil Papandreou die ganzen Lügen und Betrügereien der schwarzen Vorgängerregierung gegenüber die EU veröffentlicht hat. Die Budgetzahlen wurden in GR immer schon geschönt, aber in dieser Regierungszeit war es angeblich besonders krass.

    • HDW (kein Partner)
      03. Mai 2010 11:53

      Danke wir sind im Bilde, wo sie herkommen!
      Nämlich:
      Negieren ("net amol ignorieren")
      Rechtfertigen ("die anderen haben auch")
      Aktualität bestreiten ("war ja eh längst bekannt")
      Seit 1917 Mediale Abwehrstrategie der Linken gegen Fakten als Argumentationshilfe für die nützliche Idioten.

    • Erich Bauer (kein Partner)
      03. Mai 2010 12:07

      "...aber in dieser Regierungszeit war es angeblich besonders krass..."

      Kein Wunder, daß die SPÖ in Griechenland gewonnen hat. (smiley)
      Unter Google Stichworte: "Darabos you tube dorfer"

    • Reinhard (kein Partner)
      03. Mai 2010 12:23

      Natürlich, ist doch überall so, dass die Schwarzen mit ihrem sinnlosen Prassen das Geld verjuxen, während die Roten in ihrer bekannt besonnenen und wirtschaftskompetenten Weitsicht klug und vorsichtig mit dem Geld umgehen.
      Muhuhuhuhahahahaa!

    • Albert Beronneau (kein Partner)
      03. Mai 2010 15:08

      Martin
      Dann sehen Sie sich einmal die Entwicklung der griechischen Staatsschulden in den letzten 3 Jahren an!

    • rossi (kein Partner)
      03. Mai 2010 15:46

      Diese Tageszeitung heißt wie? Vielleicht STANDARD?

    • martin (kein Partner)
      03. Mai 2010 15:47

      A. Beronneau

      Glauben Sie im Ernst, dass nur die Sozialdemokraten in Gr an der Misere schuld sind? Ich weiß, das würde sehr gut in Ihr "antirotes" Weltbild passen, ist aber falsch.

    • martin (kein Partner)
      03. Mai 2010 15:48

      rossi

      Dass Sie diese Meldung nicht glauben wollen, ist mir klar. Dennoch gibt es sie. Und den Standard meine ich nicht.

    • Albert Beronneau (kein Partner)
      03. Mai 2010 15:56

      Martin
      das habe ich nicht behauptet, in Griechenland herrschen rote und schwarze Clans, aber die explosionsartige Vermehrung der Staatsschulden unter Papandrou fällt schon irgendwie auf, oder? Mein Weltbild ist übrigens weder rot noch schwarz, noch irgendeiner anderen Farbe zuzordnen. Bin lediglich ein kritischer Beobachter des Weltgeschehens :D

    • martin (kein Partner)
      03. Mai 2010 15:59

      A, Beronneau

      Haben Sie jemals rot (oder grün) gewählt?

    • Albert Beronneau (kein Partner)
      03. Mai 2010 19:18

      Martin
      In Österreich wird derzeit noch geheim gewählt!

    • rossi (kein Partner)
      03. Mai 2010 22:44

      > martin: Welche Zeitung war es denn jetzt wirklich?

  58. sorry (kein Partner)
  59. Stachel (kein Partner)
    03. Mai 2010 11:27

    IHS-Chef und Vorsitzender des staatlichen Schuldenausschusses Berhand Felderer hat in der gestrigen Pressestunde klar gesagt, dass das österreichische Budget locker ohne Steuererhöhungen saniert werden könnte; ausgabenseitig wären etwa 5 Md. bei entsprechendem Reformwillen kurzfristig leicht einzusparen. Die von den Wirtschaftsexperten erstellten Pläne dafür liegen seit einiger Zeit auf dem Tisch. Daran kann man wohl klar erkennen, aus was für unfähigen Dilettanten die derzeitige Regierung zusmmengesetzt ist. Übrigens gleubt Felderer auch, dass die Griechen ihre Schulden zurückzahlen werden - allerdings nicht innerhalb der ausgemachten Fristen.

    • martin (kein Partner)
      03. Mai 2010 11:33

      Und Karl Aiginger vom WIFO meinte gestern im Zentrum, dass eine der effektivsten Steuern die Grundsteuer wäre. Nur stößt die in der Regierung auf Ablehnung, was Hundsdorfer sofort bejahte.

    • brechstange (kein Partner)
      03. Mai 2010 11:36

      Effektiv mag schon sein, dass die Grundsteuer ist, weil die Grundbesitzer nicht flüchten können.
      Das heißt mit anderen Worten: Jeder der in der Vergangenheit in Nachhaltigkeit und Österreich investiert hat, muss zahlen. Jeder der in der Vergangenheit spekuliert hat, kommt davon.
      Tolle Wirtschaftsforscher sind im Amt.

    • martin (kein Partner)
      03. Mai 2010 11:37

      In Zeiten wie diesen.....

    • Erich Bauer (kein Partner)
      03. Mai 2010 11:40

      "...ausgabenseitig wären etwa 5 Md. bei entsprechendem Reformwillen kurzfristig leicht einzusparen...

      Ein "Wohlfahrtsstaat" für ALLE, kann nicht sparen, er DARF nicht sparen. Nehmen wir mal an, die österreichische "Griechenlandhilfe" muß aus irgendeinem Grund nicht passieren. Was glauben Sie, wie lang es dauert, daß man die in Aussicht gestellte "Griechenlandhilfe" für innerstaatliche "Verteilungsgerechtigkeit" beansprucht?

    • Kurt22 (kein Partner)
      03. Mai 2010 12:01

      Natürlich die Grundsteuer, das trifft ja nur die "Reichen"!
      Daß ich für mein Eigenheim Grunderwerbssteuer, jede Menge Mehrwertsteuer (ist dadurch mein Haus Mehr wert?), Kreditsteuern, 20 Jahre lang Schulden bezahlt habe, spielt doch alles keine Rolle, ich bin einer der Bonzen, weil ich ein Haus habe.
      Hätte ich aber ahnen müssen, in einem sozialistischen Land!
      Noch effektiver wäre enteignen, vielleicht kauft das Haus ein Grieche dann dem Staat ab!

    • Philipp Starl (kein Partner)
      03. Mai 2010 12:09

      Ja genau martin, in Zeiten wie diesen, wo der Staat auf Unternehmen im Wert von 40 Milliarden sitzt...

      Dilettanten hören eben nur auf Dilettanten...

    • C. Blocker (kein Partner)
      03. Mai 2010 13:23

      Nur zur Klarstellung:
      Grundsteuer zahlen nicht nur Grundbesitzer, sondern auch Mieter als Betriebskosten!
      Somit ist die Grundsteuer eher eine Massensteuer und keine "Reichensteuer".

      Erschütternd ist die Denkweise, dass sie am Meisten bringt, weil sich hier die Steuerezahlen eh nicht wehren können.

    • Reinhard (kein Partner)
      03. Mai 2010 14:25

      @C.Blocker
      Genau das ist aber immer das Hauptargument.
      Deswegen schielen die Steuereintreiber rings um unser Finanzpummelchen auch nach Mineralöl- und Mehrwertsteuer.
      Wer etwas zu Essen kaufen muss, wer sich bewegen muss, muss auch diese Steuern berappen - direkt an der Zahpfsäule oder indirekt in den Öffis oder auf den Produktpreisen.
      Wir kommen den gierigen Grabbelfingern der Steuereintreiber nicht aus.
      Jede Steuer ist gut, vor der man nicht flüchten kann.

    • Kurt22 (kein Partner)
      03. Mai 2010 15:24

      @C.Blocker13:23: Tuns ma das ja nicht laut in einem Wiener Gemeindebau erzählen, ja! Da könnten die Bewohner draufkommen, daß sie auch zu den Reichen gehören, die es zu schröpfen gilt ;-)

    • martin (kein Partner)
      03. Mai 2010 15:57

      P. Starl

      Ist Aiginger ein Dilettant?

    • Philipp Starl (kein Partner)
      03. Mai 2010 16:46

      Aiginger ist der gleiche Dilettant und Etatist, wie so viele "Ökonomen" vulgo Pseudowissenschafter, die Menschen durch Zahlen glauben zu verstehen. Das Schlimme an Aiginger ist, dass er Manches in sich Richtige verwendet, um den Roten Munition zu liefern.

      Dass bei der Grundsteuer freilich jeder im Lande zahlt, der kein Obdachloser ist, vergaß der werte Herr Aiginger natürlich zu erwähnen.

    • martin (kein Partner)
      03. Mai 2010 17:03

      P. Starl

      also der Mieter einer Wohnung zahlt ebenfalls Grundsteuer? Oder meinen Sie, dass die Grundbesitzer die Steuer einfach so auf die Mieten aufschlagen würden bzw. dürften?

    • Samtpfote (kein Partner)
      03. Mai 2010 17:07

      martin

      willkommen in der Realität

    • Philipp Starl (kein Partner)
      03. Mai 2010 17:14

      Mich an Samtpfote anschließend: Guten Morgen!

      http://www.studieren.at/articles/193/1/Aus-was-setzt-sich-der-Mietpreis-zusammen/Seite1.html

    • Philipp Starl (kein Partner)
      03. Mai 2010 17:16

      Dass es schon rein wirtschaftlich unmöglich ist, dass der Konsument eine Steuer NICHT zahlt, leuchtet jedem halbwegs vernünftigen Mensch ein, nur Etatisten, Pröllmanns und die Linke glaubt allen Ernstes, es gäbe Steuern, die der Konsument nicht zahlt.

    • brechstange (kein Partner)
      03. Mai 2010 17:17

      @martin
      Unsere Mieter zahlten keine Grundsteuer.

    • martin (kein Partner)
      03. Mai 2010 18:02

      Starl, samtpfote

      Sie haben mich offenbar nicht richtig verstanden. Es stellt sich die Frage, ob die Vermieter per Gesetz die Mieten um eine ev. erhöhte Grundsteuer ebenfalls aliquot erhöhen dürften. In der obersten Kategorie, in der das Prinzip von Angebot und Nachfrage uneingeschränkt gilt, sicher, aber darunter, wo es Obergrenzen gibt? Deswegen habe ich ja auch zuvor das Wort "dürften" geschrieben, das Sie beide offenbar überlesen haben - absichtlich oder unabsichtlich.

    • Samtpfote (kein Partner)
      03. Mai 2010 18:05

      Philipp Starl

      Willkommen in der Realität war auf martin gemünzt.
      Wie konnten Sie das nur missverstehen? :-)

    • Philipp Starl (kein Partner)
      03. Mai 2010 18:07

      Manchmal frage ich mich schon, wozu ich Links reinstelle. Können oder wollen Sie nicht lesen? Auch für Sie zum Mitlesen:

      In den Bewirtschaftungskosten dürfen laut § 21 des Mietrechtsgesetzes können folgende Punkte anteilig enthalten sein:

      * Öffentliche Abgaben
      * Hausbetreuung
      * Wasserversorgung
      * Rauchfangkehrer... usw.

    • Samtpfote (kein Partner)
      03. Mai 2010 18:09

      Philipp Starl

      Das war jetzt um 27 Ecken argumentiert. Bitte ignorieren.

      martin

      Noch nie etwas von Gemeinde Wien gehört?
      Die dürfen - gemäss Mietvertrag - die BK um bis zu 20% p.a.!!! erhöhen.
      Na, die Grundsteuer bringen die locker unter.

      Nochmnals:
      Willkommen in der Realität.

    • Philipp Starl (kein Partner)
      03. Mai 2010 18:09

      @ Samtpfote

      Dann war meine Formulierung "...Samtpfote anschließend" wohl missverständlich. Damit war natürlich gemeint, dass ich Ihnen sekundiere :) .

    • Philipp Starl (kein Partner)
      03. Mai 2010 18:10

      Zu spät zum Ignorieren, aber es ist nie etwas passiert, da sind wir uns einig :D .

    • Samtpfote (kein Partner)
      03. Mai 2010 18:11

      Philipp Starkl

      nein, war mein Fehler, hab es schon verstanden :-)

    • Samtpfote (kein Partner)
      03. Mai 2010 18:12

      Philipp Starl

      verschenke ein "K", wie Konkurs ... :-)

    • martin (kein Partner)
      03. Mai 2010 18:22

      P. Starl

      Gnädigster, in Ihrem Link kommt das Wort "Grundsteuer" nicht vor. Und was ist, wenn die Miete genau der gesetzlichen Obergrenze entspricht?

    • Philipp Starl (kein Partner)
      03. Mai 2010 18:49

      Entschuldigung, für Ihre Unbildung und Dummheit bin ich nicht zuständig. Was glauben Sie bitte, was man unter dem Punkt ÖFFENTLICHE ABGABEN versteht?

      Mietzins für Hauptmiete



      § 15. (1) Der vom Mieter für die Überlassung eines Mietgegenstandes in Hauptmiete zu entrichtende Mietzins besteht aus


      1.


      dem Hauptmietzins,

      2.


      dem auf den Mietgegenstand entfallenden Anteil an den Betriebskosten und den von der Liegenschaft zu entrichtenden laufenden öffentlichen Abgaben,

      3.


      dem auf den Mietgegenstand entfallenden Anteil für allfällige besondere Aufwendungen,

      4.


      dem angemessenen Entgelt für mitvermietete Einrichtungsgegenstände oder sonstige Leistungen, die der Vermieter über die Überlassung des Mietgegenstandes hinaus erbringt.

  60. Norbert Mühlhauser (kein Partner)
    03. Mai 2010 11:24

    War abzusehen. Die EU hat sich als Ganzes von der einstigen Wirtschaftsgemeinschaft in einen Klub der Bonzen verwandelt, die naturgemäß zwecks eigener Daseinsberechtigung und jener ihres Anhangs für "Gerechtigkeit" sorgen wollen. Da Fleiß, Augenmaß und Sparsamkeit, überschlagsmäßige, aber dafür prompte Effizienzüberlegungen, Innovationsgeist, Kreativität, Einfühlungsvermögen für Konsumentenbedürfnisse etc nicht akademisch studiert werden können, dafür aber Fragen des Vererbungs- vs des Milieueinflusses, die Beschaulichkeit via statistischen Bestandsaufnahmen, die Anwendung hochkomplexer volkswirtschaftlicher Hochrechnungsformel usw, vertreten derlei Bonzokratenkreise, dass Wohlstandsunterschiede nicht mentalitätsbedingt, sondern eine Folge tangibler, also materieller Kausalitäten zu sein haben. Wohlstand muss daher Ausfluss der Ausbeutung sein, Umverteilung wäre angesagt!

    Dieses Verhaltensmuster war schon bei der Aufnahme der ostmitteleuropäischen Beitrittsbewerber in den "Europaklub" zu beobachten, als die Zollfreiheit insgeheim (-ohne Pressepublizität!) schon 10 Jahre vor dem offiziellen Beitritt 2004 gewährt wurde, um diese Länder vom Gefälle der Produktionskosten ökonomisch profitieren zu lassen - auf Kosten west- und mitteleuropäischer Standorte. - Ich sage dazu besser gleich, dass ich nicht gegen den Freihandel und den zollfreien Wettbewerb an sich bin, sondern nur gegen solchen in Zusammenhang mit nicht - zumindest weitgehend - wohlstandsidenten Staaten, und zwar nicht zuletzt weil Letzteres zu Etatismus und letztlich Kommunismus führt.

    • Norbert Mühlhauser (kein Partner)
      03. Mai 2010 11:29

      Nachtrag - Korrektur:

      Sollte natürlich "..., die Anwendung hochkomplexer volkswirtschaftlicher Hochrechnungsformeln, ...." heißen.

    • Philipp Starl (kein Partner)
      03. Mai 2010 12:12

      Ich wusste gar nicht, dass die Beitrittswerber schon in die Zollunion aufgenommen wurden. Sehr interessant, danke für diesen Beitrag.

    • Philipp Starl (kein Partner)
      03. Mai 2010 12:14

      Nachtrag: die Türkei ist ja auch schon lange dabei, sehe ich gerade. Da wundert mich das Wirtschaftswachstum nicht, von wegen aufstrebender Staat...

    • Norbert Mühlhauser (kein Partner)
      03. Mai 2010 12:31

      Sg Herr Starl,

      ich kann Ihnen - stellvertretend für andere - das Freihandelsabkommen mit Polen einsichtig machen.

      Es bedürfte dazu nur eines klicks auf meine "Propagandasite"

      http://www.t-y-a.at/Oekokratur%285%29.html

      - oder in dringlichen Fällen gleich direkt zum Dokument, dem 1994 unterzeichneten Freihandelsabkommen mit Polen:

      http://www.t-y-a.at/docs%5C911216_Assoziationsabkommen-Polen%28ABl-L-348-93%29.pdf

      MfG,

      N. Mühlhauser

      bockerer@t-y-a.at

    • Philipp Starl (kein Partner)
      03. Mai 2010 12:45

      Danke, Herr Mühlhauser, Umverteilungspolitik pur, Sie haben es Ihrem Beitrag treffend formuliert.

    • Philipp Starl (kein Partner)
      03. Mai 2010 12:46

      Eines zeigt dieses Beispiel aber auch sehr schön: wie undemokratisch diese Union schon immer war!

  61. alex (kein Partner)
    03. Mai 2010 11:18

    EU
    oder : "" Wir haben alles im Griff auf dem sinkenden Schiff ""

    Wer für die Zukunft gerüstet sein will hat sein Geld schon lange von der Bank geholt und in Sachwerte gewandelt,entzieht den Fallotten doch einfach damit ihr Lieblingsspielzeug .""" bedrucktes Papier""" im besten Fall od.Girogeld.
    Immer brav und schnellstens das Konto auf 0 setzen.

  62. Kurt22 (kein Partner)
    03. Mai 2010 11:07

    Wäre es nicht gescheiter gewesen, den Griechen die halben Schulden (rd. 140 Milliarden) zu erlassen? Die hätten sie dann mit halbwegs ambitionierten Maßnahmen in den Griff und zur Rückzahlung bekommen. So schmeißt man zu den 280 - 300 Milliarden noch 110 (wahrscheinlich werdens 140) nach, das ist absolut nicht mehr zu stemmen. Auf die jetzige Art sind voraussichtlich 400 bis 450 weg, so wären es nur 140 gewesen. Was spricht dagegen?

    • Herby (kein Partner)
      03. Mai 2010 11:33

      @ Kurt22 11:07

      Schulden erlassen ist nicht möglich, denn da leiden die Banken die die GR-Staatsanleihen eingekauft hatte zu sehr dabei.

    • Kurt22 (kein Partner)
      03. Mai 2010 11:55

      @Herby: Das muß man natürlich einsehen, da ist schon besser, daß die Steuerzahler leiden ;-)

    • Johannes Schmidt (kein Partner)
      03. Mai 2010 12:30

      Völlig richtig. Das Geld wird aus dem Fenster geworfen. Absolut. Das ist WEG.

      Und billiger und besser wäre ein Bankrott der Griechen. So hängen wir alle mit drin - und die Sache wird uns bald um die Ohren fliegen.

      Bald!

  63. Eddie R. (kein Partner)
    03. Mai 2010 10:52

    Was wäre eigentlich in Europa passiert, wenn Griechenland in Insolvenz geht? Nichts!

    Die Banken in Frankreich und Deutschland hätten Geld abschreiben müssen, die Bankaktionäre wären mal einige Jahre leer ausgegangen und die amerikanischen Großspekulanten und deren Versicherungen hätten sich verspekuliert gehabt.

    Und was passiert jetzt? Die Banken und Spekulanten haben heute die Schampus-Flaschen aufgemacht und auf die Gewinne angestossen.

    Und was machen die Völker die jetzt zahlen müssen? Die schnallen ab heute die Gürtel enger bis ganz eng.

    Selbst wenn die Griechen sparen, ihr Defizit unter 3% drücken, wo soll das Geld für die Rückzahlung herkommen? Haben unsere Politiker eine neue Mathematik des Geldes entdeckt? Selbst wenn die Griechen ein Plus von 3% hätten, wie sollen die diese 280 Milliarden Staatsschulden jemals zurück zahlen, diese Schulden werden doch jedes Jahr höher...

    • Markus Theiner (kein Partner)
      03. Mai 2010 12:58

      Jeder Normalsterbliche folgt der klassischen Schuldentheorie: Ausborgen und Zurückzahlen. Schulden sind was vorübergehendes.

      Nicht so aber die Profis im Schuldenmachen, wie etwa die Staaten. Die betreiben Schuldenmanagement.
      Dabei ist es garnicht notwendig die Schulden zurück zu zahlen, weil man auch mit den ewigen Schulden gut leben kann. Das funktioniert bis zu einem gewissen Grad garnicht so schlecht. Bei uns holperts schon ziemlich, bei Griechenland ist der Ofen fast völlig aus.

      Erstens darf man den Schuldenstand nicht mit offenen Forderungen verwechseln. Der Schuldenstand bleibt zwar gleich bzw. wächst sogar, aber die einzelnen Forderungen (samt Zinsen) werden sehr wohl laufend zurück gezahlt. Dazu nimmt man eben neue Schulden auf. Es gibt also eine "laufende Umschuldung".

      Zweitens ist der absolute Schuldenstand relativ egal. Es kommt für die Kreditwürdigkeit auf das Verhältnis der Schulden zur wirtschaftlichen Potenz des Schuldners an. Je reicher jemand ist, desto höher ist der Kreditrahmen und desto geringer sind Ausfallsrisiko und damit die Zinsen angesetzt.

      In diesem System kann man tatsächlich mit einem dauernden (geringen) Defizit auch überleben. Wobei die dauernden Zinszahlungen aber den Budgetspielraum bereits einschränken.

      Im Fall von Griechenland wird das aber noch schwieriger.
      Denn die Rückzahlung einzelner Forderungen erfordert eben die Aufnahme neuer Kredite, die man aber erstmal bekommen muß. Es besteht durchaus die Gefahr, dass Griechenland zwar private Forderungen im Zuge der laufenden Umschuldung bedient, die deutlich günstigeren staatlichen aber nicht, weil die nicht durch gleich günstige ersetzt werden können. Wir bekämen dann laufende Zinszahlungen unter Marktwert, das Geld selbst aber nicht zurück.

      Auch die 3% Defizit sind hier verfehlt. Denn um damit langfristig durch zu kommen bräuchte man auch ein entsprechendes Wachstum des BIP. Ist das derzeit realistisch?

  64. APM (kein Partner)
    03. Mai 2010 10:41

    Wenn wir nicht mehr imstande sind politische (und auch sonstige) Idioten zur Räson zu bringen, haben wir das Recht verloren überhaupt noch mit zu reden. Es ist ein "todsicheres" Zeichen von Degeneration. Leute die - symbolisch - noch nicht einmal den Windeln entwachsen sind bestimmen gravierende Wege eines Staates. Der Eine, hilflos piepsend wie Küken, im wahrsten Sinn sprachlos, der Andere, mit der weithin bekannt großen Klappe eines Politklans, sich als mathematisches Wunderkind mit neuen "Gleichungen" wie 1+1=5 gebärdend und "seherischen" Ambitionen, ebenso ahnungslos. Die Deutschen, winselnd, in tausendjährigen Schuldgefühlen, unfähig einmal mit Faust (und nicht nur mit dieser) Tabula Rasa zu machen. Und dieses ganze Gebilde nennt sich "Europa".....

  65. Erich Bauer (kein Partner)
    03. Mai 2010 10:33

    Wenn Staatspleitiers anderen Staatspleitiers Kredite vergeben, die sie selbst gerade noch irgendwie kreditiert bekommen, kann man nur noch von vollkommenem Realitätsverlust sprechen. Im “richtigen Leben” ist eine solche Vorgehensweise reinster Betrug. Das Getöse um die „Auflagen“ für Griechenland dient der Verschleierung. Es ist das Papier der „inszenierten“ Medienberichte nicht wert.

    Das Kürzen von Beamtengehältern (soundso notwendig), Privilegien oder sonstigen Mindestsicherungen und "sozialen Gerechtigkeiten", ohne den längst notwendigen Paradigmenwechsel auch nur annähernd anzudenken, bewirkt gar nichts. Das Ganze ist eher so, als würde ein, im Konkursstadium befindlicher, Pleitier, auf einmal darauf achten, daß nach der Klobenützung dortselbst das Licht immer abgedreht wird. Denn das System “Wohlfahrtsstaat” für ALLE - außer für Nettozahler - bleibt! Halt auf niedrigerem Niveau.

    Normalerweise ist es so, daß im Konkursfall der Schuldner an Realitätsverlust leidet. Bei dieser "Staatenhilfe" ist der Realitätsverlust auch auf die Gläubiger übergesprungen. Warum nur? Weil die Gläubiger keine Gläubiger sind! Sie sind eher hoch verschuldete Wechselfälscher! Im Grunde genommen müssten diese "Geber-Staaten" bereits ernsthaft den Gang zum „Konkursgericht“ in Erwägung ziehen. Das gilt selbstverständlich auch für Österreich.

    Eigenverantwortung und Produktivität (Ideen, Kreativität) sind im „Wohlfahrtsstaat“ ausschließlich „Ausbeutungsobjekt“. Solange es bei dieser Grundhaltung bleibt, kann ein Paradigmenwechsel nicht stattfinden. Wenn dieser Wechsel nicht stattfindet – und es deutet weit und breit, in allen Euro-Ländern, nichts darauf hin – bleibt alles auf „Kurs“: Ab mit HURRA! In Dantes Hölle.

  66. Donnerlütchen (kein Partner)
    03. Mai 2010 10:29

    Wenn dieser Seelenverkäufer, die EU Titanic samt den GISP Bettlern auf Grund läuft und absauft, lasse ich beim Sauf-Toni in St.Stephan eie Messe lesen . AHOI

  67. Heri (kein Partner)
    03. Mai 2010 10:27

    Es besteht Hoffnung:
    Nehmen wir mal an Griechenland gelingt es wirklich zumindest ein bisschen zu sparen. Vielleicht sogar langfristig die positiv zu bilanzieren. Dann wäre es doch ein tolles Vorbild für den Rest Europas.
    Wenn ich das richtig sehe, sind außer den "Abcashern" (= vor allem Beamte) die meisten Griechen FÜR einen Sparkurs. Und jetzt wird halt (hoffentlich) bei den griechischen Beamten eingespart werden müssen.
    Das wäre doch ein schönes Vorbild für Österreich und Rest-Europa. Schlagwort: "Wohl-erworbene" Rechte der Beamten.... hoffen wird man ja wohl noch dürfen??

    • Herby (kein Partner)
      03. Mai 2010 10:40

      @ Heri 10:27

      Das Thema "Positiv Denken" wird in der gegenwärtigen Situation immer wichtiger. Man muss sich an jeden Strohhalm der Hoffnung klammern ....

  68. Mag. Gamlich Hans (kein Partner)
    03. Mai 2010 10:26

    Jeder weiß, daß wir Geld verschenken (müssen?), das wir gar nicht haben.
    In den Ländern der Eurozone fehlt ein mutiger Staatslenker wie der Tscheche Klaus.
    Deshalb schippern wir weiter frohgemut in den Untergang.
    Das Opfer ist und bleibt immer der Sparer, der enteignet wird!

  69. Amadeus (kein Partner)
    03. Mai 2010 10:20

    Aus dem Schweizer Blickwinkel, NZZ-Kommentar:

    Der Preis der Angst

    Die EU ignoriert ihre eigenen Regeln

    Die Finanzminister der Währungsunion haben entschieden, dass Griechenland dank seinem verschärften Sparkurs die Hilfe der Euro-Länder und des Internationalen Währungsfonds (IMF) in Anspruch nehmen darf. Der Preis, den sie für die kurzfristige Stabilität der Euro-Zone zahlen, ist jedoch die Missachtung jener ordnungspolitischen Regeln, die sie sich selbst einst gesetzt haben. Die Union oder ein einzelner Mitgliedsstaat, so heisst es im Vertragswerk, «haftet nicht für die Verbindlichkeiten der Zentralregierungen (. . .) und tritt nicht für derartige Verbindlichkeiten ein». Ausnahmen sind für Euro-Länder nur möglich im Fall von Naturkatastrophen oder aussergewöhnlichen, unkontrollierbaren Ereignissen. Davon kann keine Rede sein.

    Die versprochene Hilfe ist ein Verstoss gegen den Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union – zumindest gegen seinen Geist; formaljuristisch mag sich dank der Dehnbarkeit politischer Begriffe für die EU noch ein Ausweg finden. Nun ist die Gefahr eines «moral hazard» in der Euro-Zone gewachsen. Nicht nur Griechenland hat es versäumt, den Staatseinfluss einzudämmen, den Haushalt zu sanieren und die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft zu stärken.

    Griechenland ist bloss der dringlichste Problemfall, der dreisteste Trittbrettfahrer, der als Erster das Gleichgewicht verloren hat. Andere Schuldenstaaten wie Portugal dürften sich nun sicher fühlen, dass auch sie im schlimmsten Fall nicht im Regen stehen gelassen werden. Eine Umschuldung oder ein Austritt Griechenlands aus der Euro-Zone wurden nie ernsthaft in Erwägung gezogen, obwohl es für beide Optionen starke wirtschaftliche und ordnungspolitische Argumente gibt. Die Angst der EU vor einem – vielleicht reinigenden – Gewitter an den Finanzmärkten und einem Vertrauensverlust der Kapitalgeber wog schwerer.

    Aus der Welt sind eine Umschuldung oder ein Euro-Austritt allerdings nicht. Die geplanten griechischen Sparanstrengungen sind zwar ambitioniert. Das Staatsdefizit soll bis 2014 auf unter 3% des Bruttoinlandproduktes (BIP) sinken. Aber die dafür nötigen Einschnitte werden der schwächelnden griechischen Wirtschaft weitere Kraft rauben. Der IMF rechnet für 2010 ohnehin mit einem Rückgang des hellenischen BIP um 4%; 2011 könnten es 2,6% sein.

    Was Athen plant, gleicht dem Versuch, im freien Fall ein Flugzeug zu bauen. Möglich, dass die Realität die Euro-Gruppe bald zu härteren Schritten zwingt, als es ihre eigenen Verträge vermochten.

    Link:
    http://www.nzz.ch/nachrichten/wirtschaft/aktuell/der_preis_der_angst_1.5621423.html

  70. Martin Bauer (kein Partner)
    03. Mai 2010 10:19

    Bei all dieser Problematik vergisst man halt eines:

    Wenn der Euro wieder auf 1,15 Dollar fällt (wie vor einigen Jahren) oder gar unter 1 Dollar (wie zu Beginn), dann würde das der europäischen Exportwirtschaft eklatante Vorteile bringen. Die daraus resultierende Wertschöpfung gehört unbedingt berücksichtigt. (Profiteuere: D, A, F und alle nördlich davon) Da die Importe der EU-Länder zum Grossteil aus den EU-Ländern stammen - mit Ausnahme der Rohstoffe - wäre ein Anstieg der Wertschöpfung auf alle Fälle zu erwarten. Möglicherweise auch eine gedämpfte importierte Inflation (ÖL etc.), die den Schuldenabbau erleichtert.

    Grundätzlich aber:
    Es galt abzuwägen:
    Banken schreiben GR Anleihen ab = Kosten für die Volkswirtschaften? Undefiniert.
    EU gibt GR Geld (auf nimmer Wiedersehen, aber mit 36 monatigem Zeitgewinn) Kapitalbedarf= maximaler Verlust ist definiert.

    14cmartinbauer@aon.at

  71. ...der Redaktion bekannt! (kein Partner)
    03. Mai 2010 10:06

    "Die Katastrophe ist nun da. Und noch viel schlimmer als befürchtet."

    Würde als Einleitung für die Ölkatastrophe besser passen! UND seit wann beginnt man mit UND Sätze????

    • M.U. Shrooms (kein Partner)
      03. Mai 2010 10:23

      Und wo ist da das Problem, Redaktion?

    • miguel (kein Partner)
      03. Mai 2010 10:32

      @.. shrooms:
      Der arme Bekannte, jetzt beckmessert er ..

  72. Josef Maierhofer (kein Partner)
    03. Mai 2010 09:45

    Auf der europäischen Titanic gibt es kein Rettungsboot.

    Griechenland wird weder ein Kriterium erfüllen, noch was zurückzahlen (können).

    Wiederum kam kein Veto aus Österreich, wiederum hat man Blödsinn beschlossen in Brüssel. Ich hätte doch nur etappenweise beschlossen, Zug um Zug, hie Maßnahme und Nachweis der Einsparung, da Kredit.

    Ich werde meine Firma irgendwann weitergeben. Der Zielperson habe ich gesagt, daß ich daran denke und gesagt, er soll eine Firma gründen und zeigen, was er kann, und wenn er was zustandebringt, dann kann er meine Firma dann später sussessive auch dazu haben. Nun ist er bereits 3 Jahre erfolgreich unterwegs und wickelt bereits einige meiner Aufträge ab. Warum hat die europäische Union, die betrogen wurde, nicht dieses bißchen Instinkt dem nachgewiesenen Betrüger gegenüber ?

    Die Welt in Europa hat sich pervertiert, der Verbrecher wird geschützt, das Opfer ausgeraubt. Der Stolz sind die Zutaten und die Einbildung die Gewürze, die Gutmenschen die Ausführenden und wir die Trotteln (die Gutmenschen inklusive).

    Nicht mehr lange ist das auszuhalten, dann geht alles den Bach runter.

    Herr Finanzminister Pröll !
    Sie hätten sich die Aufmerksamkeit der gesamten EU erwerben können mit einem Österreich Veto. Sie hätten gewissenhaft gehandelt mit dem Hinweis, daß Sie den österreichischen Saustall nicht mehr im Griff haben und daher weitere Verpflichtungen nicht eingehen können. Diese Haltung müssten Sie auch in Österreich einnehmen: zuerst muß gespart werden, dann kann die Steuer erhöht werden.

    Herr Bundeskanzler Faymann !
    Sie hätten sich nicht schämen müssen für ein Veto Österreichs, Sie hätten der Europäischen Union einen Bärendienst mit Ihrer Verweigerung von zusätzlichen Kreditausgaben entgegen den EU-Gesetzen erwiesen, indem Sie auf Vernunft und Notwendigkeit hingewiesen hätten. Denken Sie daran, daß auch wir bald dort stehen, wo Griechenland heute steht und uns wird niemand mehr was geben können. Diesen minimalen Überlebensinstinkt fordere ich von Ihnen ein. Denken Sie daran, daß unsere Ausgaben maximal das reale, nicht das gedachte, Steueraufkommen betragen können und dürfen und denken Sie daran, daß wir das in den 1950-er Jahren auch geschafft haben. Halten Sie die österreichischen Gesetze ein und dehnen Sie diese nicht ständig in Richtung Budgetüberschreitung !

    Die Österreicher können auch freiwillig für Griechenland spenden und haben das in der Vergangenheit oft gezeigt. Aber einem Straftäter so hinten hieneinzukriechen, hätte ich von der EU nicht erwartet. Eher Sanktionen gegen Österreich, wäre Rosenkranz Bundespräsident geworden.

    Ich bin für einen Austritt aus diesem unseligen und teuren 'Glühbirnen'-Verein zu Brüssel.

  73. WFL (kein Partner)
    03. Mai 2010 09:43

    So traurig es für einen überzeugten Europäer auch ist:
    Aber man muss (spätestens) dieser Tage mit "thinking the unthinkable" beginnen, nämlich, dass es die EU in dieser Form in 10 Jahren nicht mehr geben wird. Spätestens in drei Jahren, wenn die Griechen ihre Zahlungsverpflichtungen wiederum nicht erfüllen könnem, wird es zu ernsthaften Fragestellungen kommen, vor allem in Deutschland,
    an dem - wieder einmal - alles hängt und zu dem alles drängt. Man kann nur hoffen, dass es zu einem EURO II innerhalb gleichwerter Volkswirtschaften (D/F/A/Benelux) kommen wird...

  74. grichenlandurlauber (kein Partner)
    03. Mai 2010 09:41

    4x300.- € werde ich heuer mit meiner Familie beim Griechenlandurlaub weniger ausgeben, dann habe ich unseren (2 Erwachsene, 2 Kinder) Anteil wieder herinnen.

    • Donnerlütchen (kein Partner)
      03. Mai 2010 10:10

      grichenlandurlauber !!?? Bleib daheim !

  75. Hans Kudlich (kein Partner)
    03. Mai 2010 09:32

    Was die Damen und Herren Wähler und Steuerzahler wollen, dürfte im Reich unter dem Giebelkreuz und dem Doppelkinn gar keine Rolle mehr spielen - da ist ja bald der Grinsekanzler noch das kleinere Übel, und das will was heißen!

    Hat irgendwer noch Hoffnung, dass wir die großen anstehenden Probleme mit DIESEN Politikern meistern können? Sollten wir nicht bald ein paar kluge und verantwortungsbewusste Leute beknien und ein Kabinett der besten Köpfe zimmern?

    • ViennaCodePoet (kein Partner)
      03. Mai 2010 10:23

      @ein Kabinett der besten Köpfe
      eine gefährliche Drohung ... das funktioniert doch am aller wenigsten ... jeder wird sich um seinen eigene Kram kümmern müssen, nennt sich gemeinhin Anarchie... vergesst die großen Würfe...

    • Reinhard Kaske (kein Partner)
      03. Mai 2010 10:29

      Hans Kudlich wie Recht Sie doch haben, aber: wir züchten eben immer mehr Berufspolitiker, statt Politiker mit (erfolgreicher) Berufserfahrung zu rekrutieren.
      Außer Lehrer und andere Geschützte sieht man nur noch Lobbyisten wie Gewerkschafter und Bauern. Die ganz G´scheiten regeln sichs außerhalb des Parlaments. Sie erwähnten bereits die Giebelkreuzler. Gegen diesen Filz kämpfen nur Don Quichotes.

  76. Graue Maus (kein Partner)
    03. Mai 2010 09:14

    Ich kann hier leider nicht posten:

    Immer wenn ich an SPÖVP auch nur denke, werde ich ausfällig!

    • Paige (kein Partner)
      03. Mai 2010 09:17

      Immerhin denken Sie an beide. Was mir nämlich aufgefallen ist: Feigmann ist untergetaucht. So trägt allein Pröll die ganze Verantwortung, das Blabla-Blubb-Pummelchen...

    • Donnerlütchen (kein Partner)
      03. Mai 2010 10:14

      Dieses Gerümpel von der SPÖVP hat derzeit viel Kontakt mit dem Götz von Berlichingen. Die sind doch absolut unbrauchbar , nämlich keine Interesse an Österreich. Wir müssen aus dem EU-Sauhaufen raus . Aber schnell !!

  77. Paige (kein Partner)
    03. Mai 2010 09:04

    Die Medien stellen jetzt auch in den Vordergrund, wie hart Griechenland sparen wird. Aber geh, nichts werden sie. Genauso wie sie immer getrickst und geflunkert haben, wird es weitergehen. Sie werden wieder falsche Zahlen melden und die EU-Verantwortlichen werden wieder sämtliche Augen zudrücken, sonst müssten sie ja zugeben, was für einen Schwachsinn sie verzapft haben. Die Milliarden sind futsch und wir werden dafür brennen wie die Luster...

  78. Herby (kein Partner)
    03. Mai 2010 09:03

    " ... Der wahre Grund ist, dass die Politik und die Zentralbanken nicht zugeben wollen, dass man bei der Aufnahme von Ländern des ausgabenlustigen Clubs Mediterranee schwere Fehler begangen hat .... "

    Man könnte es auch weniger nobel formuieren, nämlich: Der wahre Grund ist, dass die Politik und die Zentralbanken nicht zugeben wollen, dass der Euro von VORNEHEREIN eine FEHLKONSTRUKTION war die auf illusorischen Annahmen beruhte."
    __________

    Wie sagte doch der bereits verstorbene Wirtschaftsnobelpreisträger Merton Miller einst in weiser Vorraussicht:

    "Die D-Mark wäre der bessere Euro gewesen. Einen starken Euro hätte es schon längst geben können, nämlich die deutsche Mark. Hätten die anderen EU-Staaten ihre Währungen einfach an die D-Mark gebunden, hätte die Europäische Währungsunion schon vor Jahren eingeführt werden können."

    Offensichtlich hätten aber politische Empfindlichkeiten einem solchen Schritt im Wege gestanden. Miller zufolge ist die Währungsunion im Grunde eine verschleierte Abwertung der meisten europäischen Währungen.

    Der Exportwirtschaft könnte dies vorübergehend Auftrieb geben. Die Gefahr eines späteren Zusammenbruchs sei jedoch nicht auszuschließen ... "
    __________

    Jetzt aber im Mai 2010 kann Europa nur mehr versuchen den Karren aus dem Dreck zu ziehen.

    Ich sehe auch folgendes Problem: Es geht immer darum dass "die Finanzmärkte beruhigt werden müssen" und zwar von den Politikern. Es wurde doch in den letzten Monaten psychologische Spiele (= Lügenspiele) getrieben:

    Die Akteure: die Griechen, die EU-Regierungschefs, der Finanzsektor mit den Banken, die weitgehend linken Mainstream-Medien in ganz Europa. So wie ich das sehe hat da jeder versucht die EIGENEN Interessen durchzudrücken und die anderen jeweils zu belügen.

    Man versucht die EU-Bürger bei Laune zu halten damit sie weiter einkaufen und die Wirtschaft durch Angstsparen nicht abwürgen.

    Ich hoffe dass wenigstens jetzt das Griechen- (bzw PIGS-) Problem voll aufgedeckt wird und endlich mit den Lügen u. Tricksereien auf Kosten der EU-Bürger Schluss ist: Die Wahrheit muss auf den Tisch kommen!

  79. mike (kein Partner)
    03. Mai 2010 08:30

    die problematik bei der ganzen geschichte ist natürlich - jetzt abgesehen von möglichen weiteren europäischen auswirkungen - wer jetzt die massnahmen, die die griechische regierung im auge hat, auf deren umsetrzung überprüft. da hoffe ich doch, dass die eu hier entsprechnede vorkehrungen gesetzt hat - oder hat sie vielleicht doch nicht ??

    jedenfalls tun die griechischen gewerkschaften schon jetzt alles, um jegliche bemühung zu untergraben. so wie sich die gewerkschaften entwickeln, sind selbige schlicht und einfach arbeitsplatzvernichter geworden. die üblichen randalierer fangen eh schon an, den staat weiter zu destabilisiern....

    schön schau ma aus !

    • Herby (kein Partner)
      03. Mai 2010 09:48

      @ mike 8:30

      Gibt es genug zuverlässige Übesetzer die Griechisch beherrschen?

      Übersetzer die nicht bestochen wurden?

      Bei den Politikern (auch den österreichischen) gibt es ja ein beliebtes altes Spiel: 'Wenn ich in Brüssel bin oder wenn ich mit EU-Vertretern oder EU-Staatenlenkern spreche dann gebe ich die allerschönsten Erklärungen u. Versprechen ab.

      Wenn ich mit den Bürgern zuhause, womöglich in meiner Partei in meinem Wahlkreis spreche, dann verspreche ich etwas ganz anderes.

      Als erfolgreicher Politiker der wiedergewählt werden möchte muss ich doppelgesichtig sein.'

      Was jetzt unbedingt geschehen muss: Eine ganze Truppe zuverlässiger griechischsprechende Politik-Wirtschafts-Experten nach Griechenland senden, zum Zwecke der Überwachung.

    • Josef Maierhofer (kein Partner)
      03. Mai 2010 11:11

      @ Herby

      Ich denke die Überwachung ist nicht durchführbar, genauso nicht wie bei uns.

      Das wissen wir alle nur allzu gut.

  80. Matthias (kein Partner)
    03. Mai 2010 08:28

    Schicken wir unsere regierenden Politiker doch in die Wüste.
    Wie lange lassen sich die europäischen Völker von ihren Regierungen und der EU noch für blöd verkaufen? Ich glaube, wir sind ungefähr dort, wo wir um die Jahrhundertwende (zum 20.Jhd) schon waren.
    Eigentlich erscheint mir diese Griechenlandrettung wie eine überdimmensionierte weitere Bankenrettungsaktion. Um so lächerliche finde ich, dass sich unser Finanzminister Pröll die "Banken mit an Bord wünscht." Ich wünsche mir auch etwas: Andere Politiker.

    • Neppomuck (kein Partner)
      03. Mai 2010 08:56

      Wenn man schon einen Zwangsausgleich finanziert, dann sollte man
      a) darauf achten, dass ein untadeliger Masseverwalter eingesetzt wird und
      b) dass es keine Begünstigungen geben kann.

      Wer wird denn trachten, seine Kredite möglichst unbeschädigt wieder aus der "Konkursmasse" herausziehen zu können?

  81. Will Tanner (kein Partner)
    03. Mai 2010 07:56

    Die linken Gutmenschen dürften dem Adolf insgeheim dankbar sein für das, was er gemacht hat.

    Er hat ihnen eine dauerhafte, wirksame Moralkeule in die Hände gegeben, mit der sich das schlechte Gewissen des deutschen Kleinbürgers brillant ausbeuten lässt. Und das hat sich europaweit herumgesprochen.

    Und als wackerer Antifaschist kann man sich auch in unverdächtiger Weise Hobbys wie Antisemitismus oder Antiamerikanismus leisten.

    Da ich als Noch-nicht-Linksintellektueller meine Probleme im Doublethink habe: Wer soll denn eigentlich die Entschädigung für den Missbrauchsskandal im Alten Griechenland bezahlen? Ich meine, heute wird Griechenland was hinten reingeschoben, früher bei Epikur und Konsorten vollzog sich diese Praxis ja auf andere Weise. Und Katholische Kirche gab`s da noch nicht... ;)

    PS: New York war ein Inside-Job - http://bluthilde.wordpress.com/2010/05/02/komplott-gegen-obama-cia-schergen-schieben-friedenskampfern-attentat-in-die-schuhe/

    • brechstange (kein Partner)
      03. Mai 2010 08:22

      Eine Frage zu bluthilde: Ist das eine Satireseite?

    • Neppomuck (kein Partner)
      03. Mai 2010 08:22

      Die Herren der "fakes" werden immer schlampiger.
      Ob "9/11" oder jetzt hier, alles riecht heftig nach Inszenierung.
      Warum man sich derartige Blößen gibt ist leicht erklärt.
      Wer "Berichterstattungs-Hoheit" hat, kann auch dann noch retouchieren, wenn der Pfusch bereits zum Himmel stinkt.
      Merke: Nichts ist so wie es logisch zu erklären wäre, bevor nicht die Mehrheit der Empfänger der Botschaft ihrem eigenen Verstand mehr Vertrauen entgegen bringen als der veröffentlichten Meinung.

    • Adolescent (kein Partner)
      03. Mai 2010 08:35

      @Brechstange:

      Ja, eine absolut witzige Satireseite ;)

  82. Phaidros (kein Partner)
    03. Mai 2010 07:21

    Wr. Zeitung, heute, Mo, aus dem Leitartikel:

    Ziel des Hilfsplans sei es, Griechenland von der Notwendigkeit zu befreien, sich an den internationalen Finanzmärkten zu refinanzieren, erklärte der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble. Denn trotz wiederholter Hilfszusagen waren die Risikoaufschläge für griechische Staatsanleihen in astronomische Höhen geschnellt.


    Also unterdrücken wir einmal mehr natürliche Kontroll-, Regel-, und Heilungsmechanismen. Damit haben wir in der Vergangenheit ja auch so tolle Erfarhungen gemacht! Schließlich hat sich der Ostblock, der das systematisch vorexerzierte, ja nur aus Mitleid mit dem Westen aufgelöst, den er mit seinen fulminanten, ja schon beinahe peinlichen Erfolgen nicht weiter beschämen wollte...

    MfG phaidros.vie@gmail.com

    • H.F. (kein Partner)
      03. Mai 2010 08:33

      Sind das die selben "natürlichen" Kontroll-,Regel-, und Heilungsmechanismen die beispielsweise völlig überzogene Immobilienbewertungen so schnell und effizient geregelt haben? Oder sind das eher solche die dazu geführt haben, dass Kreditpakete so fair und realistisch bewertet und weiterverkauft wurden?

      Gerade jetzt von dem natürlichen Markt zu sprechen ist ja schon fast Ironie. Es gibt etwas zwischen Ostblock und reggellosem Finanzkapitalismus, was nicht heissen soll, dass die Griechenlandhilfen in ihrer aktuellen Form sinnvoll sind.

    • Phaidros (kein Partner)
      03. Mai 2010 10:21

      H.F., Sie schienen einfach nicht wahrhaben zu wollen, dass der Tod eines Wirtschaftskörpers oder -systems prinzipiell als reinigender Regelmechanismus funktioniert.

      *Alle* Eingriffe in solche Regelungssysteme, an die ich mich erinnern kann, haben ausschließlich Leiden verlängert, dabei vergrößert und bislang Unbeteiligte mit hineingezogen.

      MfG

    • H.F. (kein Partner)
      03. Mai 2010 10:39

      Das mag schon sein nur leider wurde der wirklich problematische Eingriff schon ausgeführt - die Rettung der "to big to fail" Banken ohne irgendwelche fundamentalen Änderungen herbeizuführen.


      Wettbewerb braucht Regeln und das hat mit Sozialismus nichts zu tun.

    • Erich Bauer (kein Partner)
      03. Mai 2010 13:02

      "...Wettbewerb braucht Regeln und das hat mit Sozialismus nichts zu tun..."

      Wettbewerb hat in der Tat nichts mit Sozialismus zu tun. Wettbewerb ist einfach gegen seine Natur.

    • Phaidros (kein Partner)
      03. Mai 2010 19:14

      H.F., nach Beobachtung der diversen Krisen und Schwierigkeiten der letzten Jahre neige ich zu der Meinung, dass eine einzige Regel ausreichen könnte: eine Organisation darf nicht "too big to let fail" werden (neudeutsch: "systemrelevant").

      Egal ob Bank (Beispiele evident), oder Wirtschaftsbetrieb (wer erinnert sich an Holzmann, der vor seiner zwei mal für den Steuerzahler drastisch verteuerten Pleite noch wieviele 100 gesunde Unternehmen in den Tod gerissen hat?)

      Es *muss* das Damoklesschwert der Insolvenz noch über den Kopf passen!

      MfG phaidros.vie@gmail.com

  83. Reinhard (kein Partner)
    03. Mai 2010 06:48

    Die staatliche Ausbeutung der Bürger hat den Stand realsozialistischer Ostblockstaaten angenommen.
    Die Sozen fantasieren den Arbeitern vor, der böse Industriekapitalist würde sie ausbeuten und ausquetschen, dabei ist die Wahrheit, dass es fast keine Industrie mehr bei uns gibt - die private ist Richtung Asien abgewandert und die staatliche - äh, wer ist da der Ausbeuter?
    Ausgequetscht werden alle gemeinsam vom Staat, der Arbeiter und Angestellte ebenso wie der kleine und mittelständische Unternehmer, der immerhin für geschätzte 80% der privatwirtschaftlichen Lehr- und Arbeitsplätze in Österreich sorgt.
    Nur sollen die beiden, Arbeitnehmer und Arbeitgeber, kämmerlich und gewerkschaftlich gegeneinander aufgehetzt, rechtlich strikt voneinander getrennt, möglichst Uneins ein. So lange sie sich fein in Linke und Rechte, in Obere und Untere auseinanderdividieren lassen und gegenseitig bekämpfen, kann der vampirische Moloch Staat die Leute erst enteignen um dann in gönnerhafter Manier über seine Institutionen JEDER der gegeneinander agierenden Gruppen gerade so viel davon zurückzusubvenbtionieren, wie notwendig ist, dass keiner der beiden sich ernsthaft gegen den Moloch wenden kann ohne vom anderen UND Leuten aus der eigenen Reihe zurückgepfiffen zu werden.
    Teile und herrsche.
    Der Staat als ausbeuterischer Haifisch hat sich, das Bild hunderttausender verzweifelter Bürger im Hinterkopf, die es im real vergangenen Ostblock geschafft haben, ihre Ausbeuter zum Teufel zu jagen, dem Schutz einer noch ausbeuterischeren Riesenkrake unterworfen. Den Schutz des Königs im Rücken können die Fürsten ihre Untertanen noch viel besser ausquetschen, belügen, betrügen. Und diese wohlstandsverwahrlosten Trottel sumpern zwar am Stammtisch, lassen sich aber im Takt der pseudodemokratischen Wahlen ("Lieber Bürger, was hättest Du lieber, Pest oder Cholera? Was, keines von beiden? Dann zählt Deine Stimme nicht!") mit Zuckerln und milden Gaben sedieren. Und sie finden Parteiideologen, die (wie auch hier einige ideologiefeste und in Dogmen gefangene Kampfposter immer wieder beweisen) fröhlich Öl in das Feuer gießen und den Stimmschafen den Marx und den Hitler um die Ohren hauen, wie es gerade passt.
    Das nächste Sparpaket wird kommen. Es wird kein Sparpaket sein, sondern ein thorscher Hammer, der mit solcher Gewalt in die österreichischen Haushaltskassen niederfährt, dass das Brechen von Insolvenz-Rekordzahlen zum wöchentlichen Volkssport wird. HIER werden Betriebe und Private pleite gehen, weil die Politiker sich und ihren befreundeten Banken gegenseitig Milliardengeschenke zuschieben, GEGEN geltendes Recht, GEGEN den erklärten Willen der Bürger und hochverräterisch GEGEN die Wirtschaft der eigenen Länder agierend, damit DORT möglichst niemand auf irgend etwas verzichten soll. Und es ist egal, wo DORT ist - die Leute DORT sind selbst Schuld, jeder hat mitgemacht und seine Schäfchen ins Trockene gebracht so gut er konnte.
    Und die Auspresser werden mit Unterstützung der gekauften Medien fröhlich weiter kämmerlich und gewerkschaftlich organisiert die eine Verlierergruppe gegen die andere ausspielen, um schön den Volkszorn im Volke zu halten, denn solange sich die Schafe auf der mageren Weide um die letzten Gänseblümchen prügeln, können der Schäfer und seine Hunde fröhlich weiter schlachten...

    • Reinhard (kein Partner)
      03. Mai 2010 06:52

      Und noch schnell an all jene, die jetzt behaupten wollen, der Staat wären wir alle - Irrtum. Wir sind das Volk! (Ein Satz, vor dem der Staat begründet Angst hat.)
      Der Staat ist die künstliche Institution der Parteifeudalhäuser, des Ideologieadels, der zwar als Gebilde des Volkes betrachtet wird, es aber nicht ist.
      Das Schloss, das das Volk gebaut und bezahlt hat, gehört ihm trotzdem nicht. Es ist der beherrschende Parteienapparatr, der es sich mit pseudodemokratischer Makulatur versehen unter den Nagel reißt.
      Parteien sind keine Volksvertretungen, sondern feudalistischen Hofstaaten.
      Zurück ins Mittelalter, wir sind einfach bis heute nicht weiter.

    • Mag. N. Scholik (kein Partner)
      03. Mai 2010 09:56

      Die Schweiz hat mit ihrem Modell der direkten Demokratie - warum das in Österreich nicht funktionieren könnte, wenn man wollte, hat mir noch Niemand schlüssig erklären können - den politischen Parteien folgenden Status zuerkannt:

      Private Vereine, die politische Empfehlungen abgegeben können. Keine Subventionen, keine Vergütungen etc. Der Bürger folgt einer Empfehlung oder lehnt sie ab. Keine Partei hat Anspruch auf Ämter/Privilegien, ausschließlich der direkt gewählte Mandatar - er kann natürlich Parteimitglied sein.

      Ergo: kein Kampf um Parteien-Machterhalt, keine Durchdringung des Beamtentums, aller öffentlichen Funktionen, keine Parallelstrukturen (ÖGB/AK, Industriellenvereinigung/WK), keine irrwitzigen "Kostenerstattungen" und vor allem: im Gegensatz zu unserer Form der repräsentativen Demokratie, in der die Parteien scheinheilig erklären, dass es ohne sie keine Demokratie geben kann, funktioniert das in der Schweiz hervorragend.

      LG N.Scholik

    • Cicero (kein Partner)
      03. Mai 2010 10:51

      Der Staat ist mächtig, und das ist gut so, denn nichts kann passieren, solange Männer wie unser Partei-und Regierungschef Faymann an der Spitze stehen, die Alles gründlich bedenken und erwägen.
      Gott schütze Österreich!

    • Josef Maierhofer (kein Partner)
      03. Mai 2010 14:20

      @ Mag. N. Scholik

      Daher meine Forderungen:

      Abschaffung des Bundesrates
      Reduktion des Nationalrates auf 30 Abgeordnete (plus die 23 in Bruessel)
      Reduktion der Länerparlamente
      Verwaltungsvereinfachung und drastische Reduktion des Verwaltungsbeamtentums
      Privilegienabbau und Eingriff in wohlerworbene Rechte (bei Politikern, Verwaltungsbeamten, ÖBB, etc.)
      eine einzige staatliche Krankenversicherung für alle gleich
      eine einzige staatliche Pensionsversicherung für alle gleich
      u.v.a.m.

      Wer steht dem dagegen ?

      Wer dagegen steht, der ist auch der, der verantwortlich ist für dieses gegenwärtige Desaster, das jahrzehntelang herbeitrainiert wurde. Die Arbeit wurde außer Landes gebracht und kehrt nie wieder zurück. Die Gutmenschen haben uns zu Bettlern gemacht, die Schmarotzer haben uns zu Bettlern gemacht, die Dummen haben uns zu Bettlern gemacht, die Repräsentanten haben uns zu Bettlern gemacht, ... .

      Statt hart zu arbeiten, Österreich konkurrenzfähig zu halten (wir waren es ja einmal vor langer Zeit), statt Budgetdisziplin zu halten, hat man das Volk manipuliert und Reichtum (auf Kredit) suggeriert - und belogen.

      Einst hat Dr. Figl seine Weihnachtswahrheit gesagt, in späterer Zeit hat Dr. Kreisky gemeint, daß ein paar Milliarden Schulden ihm lieber seien als Arbeitslose. Mit den Schulden wird es nun sehr sehr bald viele Arbeitslose und Verhungernde geben, das kratzt aber die damaligen Politiker heute nicht mehr. Sie wurden dafür damals gewählt.

      Alle Aufrufe zur Vernunft verhallen ungehört und unbefolgt, na dann, wie hier gepostet: 'Gott schütze Österreich'. Ja genau der Gott, an den man nicht mehr glauben will, weil man gescheiter ist.

  84. xRatio (kein Partner)
    03. Mai 2010 02:38

    Was viele nicht wissen oder beachten:

    Das "Griechenland"-Theater ist eine rein privatrechtliche Angelegenheit.

    Es geht die sozialistischen Politruks, die hier nur weitere "Umverteilungs"-Chancen wittern, einen feuchten Kehricht an. Gar nichts!

    Bin mit 70% der Griechen(!) gegen JEDE Unterstützung des griechischen STAATES und seiner Gläubiger.

    Wird höchste Zeit, daß die Bürger endlich aufstehen und das korrupte und verlogene Polit-Gesindel in ganz Europa zum Teufel jagen.

    Ein paar Jahre Knast für die Volkszertreter, lebenslänglich für die Führungsfiguren hat man sich von Rechts wegen bereits redlich verdient.

    Doch die Sozen wissen:

    "In Deutschland wird es keine Revolution geben, weil man dazu den Rasen betreten müßte." -
    Josef Stalin

    "Revolution in Deutschland? Das wird nie etwas. Wenn diese Deutschen einen Bahnhof stürmen wollen, kaufen die sich vorher noch eine Bahnsteigkarte!" -
    W.I. Lenin

    Also weiter so. Volldampf voraus gegen die Wand.

    xRatio

    • Nächtlicher Klogänger (kein Partner)
      03. Mai 2010 04:05

      Sagen Sie, wollen Sie die Leute aufwiegeln, sich gegenseitig die Schädeln einzuschlagen? Mir scheint, Sie sind kein Guter.

    • Neppomuck (kein Partner)
      03. Mai 2010 08:10

      Man muss ja nicht gleich die "ultima ratio" einsetzen, o 'viator nocturnus'.
      Aber wer sich den Kopf über vorerst unübersehbare Probleme zerbricht, sollte alle Möglichkeiten zur Abhilfe in Betracht ziehen, bevor er diese Palette einem Eliminationsprozess unterzieht.
      Den Dingen unkritisch ihren Lauf zu lassen hielte ich für nicht beispielgebend.

    • Paige (kein Partner)
      03. Mai 2010 08:34

      Nun, wenn nicht Revolution, so doch zumind. Sabotage, Klogänger, das wäre machbar ;-)

    • Mag. N. Scholik (kein Partner)
      03. Mai 2010 09:58

      Lieber XRatio,

      es ist eine falsche Sicht, NUR die - sicherlich absolut in der vorderen Schuldreihe stehenden - Politiker anzuklagen: das griechische Volk hat - mehrheitlich - Jahrzehnte diesen Kurs mitgetragen, von ihm massiv profitiert und diese Politiker gewählt. res publica.
      LG N.Scholik

    • Josef Maierhofer (kein Partner)
      03. Mai 2010 13:43

      @ Mag. N. Scholik

      In unserer repräsentativen Demokratie hat das Volk keine wirkliche Wahlmöglichkeit, das ist zu bedenken. Es stehen immer die Gleichen auf der Bühne.

      Das Wahlrecht gehört geändert und die Nichtwähler mitgezählt. Es sollen nur so viele %-e Parlamentssitze verteilt werden, wieviele %-e Wahlbeteiligung war. Dann wäre bald Aufwachen angesagt.

    • Rosi (kein Partner)
      03. Mai 2010 16:14

      @Josef Maierhofer

      Ihr Vorschlag ist sehr gut - stimme zu 100 % zu!

    • xRatio (kein Partner)
      03. Mai 2010 18:46

      @ Josef Maierhofer 3. Mai 2010 um 13:43

      Durchaus ein guter Vorschlag, nur geht er nicht weit genug.

      Die egalitäre DÄmokratie, die Ochlokratie ist ein sozialistisches Produkt und macht uns alle kaputt.

      Eine Erkenntnis, die sich immer weiter herumspricht. ;-)

      Plädoyer für das Zensuswahlrecht
      von Gerd Radek
      Über die volkswirtschaftliche Selbstzerstörung durch das politische System

      http://www.ef-magazin.de/2010/04/30/2061-griechenland-ein-plaedoyer-fuer-das-zensuswahlrecht

      Sehr gut auch einige Kommentare. ;-)

      xRatio

  85. Eddie R. (kein Partner)
    03. Mai 2010 02:10

    Das Ganze ist ja erst der Anfang. Letzte Woche sollte Deutschland 8 Milliarden EUR zahlen, jetzt 7 Tage später sind es schon 22 Milliarden EUR, wieviel sind es nächste Woche, wenn das Rettungspaket für die griechischen Banken geschnürt wird. Hier sollen nochmals 20 Milliarden EUR für die notleidenden griechischen Banken bereit gestellt werden...

    Insgesamt werden es die nächsten 10 Jahre rund 280 Milliarden werden. Griechenland ist dann schuldenfrei, die Banken haben 140 Milliarden verdient durch die Zinsen und der Steuerzahler zahlt rund 500 Milliarden....

    Für die deutschen Rentner ist angeblich kein Geld da! Für die griechischen Luxus-Rentner werden schnell mal innerhalb eines Tages 22 Milliarden EUR allein von Deutschland bereit gestellt..!!

    Leben wir langsam in einem Tollhaus??

    • Josef Maierhofer (kein Partner)
      03. Mai 2010 13:48

      Es ist kaum zu glauben, was sich da abspielt.

      Ich glaube, ich lebe auf einem anderen Planeten.

      Ich hoffe, die Deutschen tun was gegen diese Politbagage, sie sind ja am meisten betroffen. Abwählen und den Westerwelle zum Alleinherrscher zu machen ? - Ich glaube, es geht Euch so wie uns, es ist niemand wählbar.

  86. Brigitte Imb (kein Partner)
    03. Mai 2010 01:55

    Mir reicht´s. Ich nehme mir am Staat ein Beispiel und gehe, da wir einen Familienbetrieb haben, in Arbeitslose. Mein Mann muß mich kündigen, denn die Einnahmen werden jährlich weniger und mein Posten ist für den Betrieb kaum noch tragbar.

    Mittlerweile habe ich deshalb nicht einmal mehr ein schlechtes Gewissen, im Gegenteil. Nichts in diesem Eu Gefüge läuft rund, die Ehrlichen sollen die Zeche zahlen für eine abgehobene Politik und Wirtschaft

    • Josef Maierhofer (kein Partner)
      03. Mai 2010 09:58

      Dann hätten Sie also bald (theoretisch) mehr Zeit zum Schreiben und posten ?

    • Donnerlütchen (kein Partner)
      03. Mai 2010 10:18

      Brtigitte und Josef - Was sicher kein Nachteil wäre.

    • miguel (kein Partner)
      03. Mai 2010 10:30

      Sg Frau Imb,
      Ihre Handlungsweise ist sehr verständlich.
      Alles Gute.

      ( Da ein "netter" Mensch meinen Nick okkupiert hat - nehme ich die hispanisierte Form )

  87. Maximilian (kein Partner)
    03. Mai 2010 01:32

    Leider wird halt so suggeriert daß wir nicht sparen müssen, ich bin beileibe kein Nationalist doch unser Budget muß in Ordnung sein bevor wir 2.3 Mrd wo anders hinverschieben.

    • Josef Maierhofer (kein Partner)
      03. Mai 2010 10:25

      Völlig richtig !

      Dazu ist Sparen nötig und angesagt und Steuerhöhungen wurden schon angedroht.

      2,3 Milliarden Euro bedeuten für jeden österreichischen Steuerzahler 1 533,- EURO Zusatzbelstung.

      Einen Griechenlandurlaub kann ich mir nicht leisten, aber trotzdem zahle ich dort ein, dank unserer grandiosen Staatsführung und der noch grandioseren EU-Meute zu Brüssel. Einfach so, als wäre das ein Klacks. Gefragt hat mich niemand.

  88. Philipp Starl (kein Partner)
    03. Mai 2010 01:17

    Socrates wird seinen Landsleuten schwer erklären können, warum er schon jetzt harte Sparmaßnahmen durchdrücken will, wo doch alle anderen Länder den Griechen so großzügige Spenden zukommen ließen (denn nichts anderes sind diese 110 MRD). Die Portugiesen werden folgerichtig zuerst eine ähnliche Spende fordern, bevor sie harte Sparmaßnahmen beschließen.

    Adé Euro, Adé EU, euch beide werde ich nicht vermissen.

    • Eddie R. (kein Partner)
      03. Mai 2010 02:12

      Hoffentlich, kann gar nicht schnell genug gehen!! Gegen den EUR war die DEM hart wie Kruppstahl...

    • Mag. N. Scholik (kein Partner)
      03. Mai 2010 10:03

      Guten Morgen,

      falls Sie gestrige Postings ("Warum die Deutschen zahlen müssen") nicht mehr angesehen hätten, bitte anschauen:

      http://www.andreas-unterberger.at/2010/05/warum-die-deutschen-zahlen-mussen/comment-page-1/#comment-48002

      LG N.Scholik

    • Philipp Starl (kein Partner)
      03. Mai 2010 11:54

      Danke Ihnen, Herr Scholik, werde das Feedback zukommen lassen.





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