Was sich rund um die künftig mögliche Ehe homosexueller Paare abspielt, lässt den Beobachter nur noch ergriffen staunen: Da werden im Vordergrund Scheingefechte um irrelevante Lappalien abgeführt, während die wahren Sauereien im Hintergrund bleiben. Und in der ÖVP begreifen viele nicht, welch verlogenes Spiel da stattfindet.
Der Umfaller der Volkspartei geht einzig auf das Konto von Josef Pröll und seiner unmittelbaren Umgebung. Denn auch in den Arbeitskreisen der Perspektivengruppe – auf die sich Pröll nun gerne beruft – war keineswegs die Schwulenehe, mit welchem Tatort immer, vorgeschlagen worden. Vielmehr ist diese Festlegung erst in der nirgendwo ausdiskutierten Zusammenfassung durch Prölls eigenes Team hineingekommen. So viel einmal zur innerparteilichen Demokratie.
Dass Pröll glaubt, damit ein wählerattraktives Signal zu setzen, hängt zweifellos mit der Unsicherheit eines Mannes mit bäuerlichem Hintergrund angesichts des Großstadtmilieus zusammen. Damit konterkariert er seine an sich eindrucksvolle Performance als Finanzminister, wo er sich ohne sonderliche Vorbildung mit guten Beratern im Expresstempo zum Experten hinaufgearbeitet hat.
Zurück zur Schwulenehe: Der Streit um den Schauplatz (Standesamt versus Bezirkshauptmannschaft) ist eine lächerliche Spiegelfechterei. Wie man etwa an der Ankündigung der Stadt Wien ablesen kann, dass sie die Feier möglichst feierlich gestalten wird. Diese Feiern werden in Wien in den Festsälen der Amtshäuser stattfinden, hat soeben die zuständige Stadträtin Sandra Frauenberger verkündet.
Das wird nun groß als Kompromiss verkündet, den die wertkonservativ und katholisch orientierten ÖVP-Abgeordneten dem schwulenehe-freudigen Parteiobmann abgeluchst haben. Sind diese Abgeordneten wirklich so dumm, dass sie sich so hineinlegen lassen? Oder sind sie nur feige und charakterlos?
Der zweite miese Trick: Sollten noch irgendwo ein paar rechtliche Kleinst-Aspekte entdeckt werden, bei denen die „Eingetragene Partnerschaft“ noch immer nicht der Ehe gleichgestellt ist, dann hat die ÖVP mit ihrer Zustimmung zur „Partnerschaft“ den bisher erfolglosen Klagen beim Verfassungsgerichtshof auf totale Gleichstellung Tür und Tor geöffnet. Das Parlament beschließt also in Kürze de facto eine volle Ehe für schwule Paare. Und streitet nur zur Ablenkung über eine absolute Lappalie.
Sollten aber wider Erwarten doch noch dauerhaft kleine Unterschiede zur traditionellen Ehe bleiben, die „Eingetragene Partnerschaft“ also so etwas wie eine „Ehe Light“ werden, dann wird die Gleichheitsjudikatur der Verfassungsrichter diese „Ehe light“ mit Sicherheit auch für Paare unterschiedlichen Geschlechts öffnen. Auch das, so hat die ÖVP laut beschworen, hätte nie und nimmer kommen sollen.
Gespannt darf man insbesondere auch sein, wenn Geschwister oder nichtschwule Freunde erstmals für sich die Privilegien der Homo-Ehe einklagen werden. Mit welcher Begründung will man diesen Gruppen dann plötzlich ein Njet entgegensetzen? Nur weil sie nicht sexuellen Verkehr haben?
All das ist aber immer noch harmlos gegen das, was dann an weiteren Konsequenzen über Nebengesetze kommt. Eine besonders drastische – und bisher völlig verschwiegene – Folge werden künftig die Partnerschaften mit (wirklich oder vorgeblich) Schwulen aus Emigrationsländern sein. Damit wird ein neuer, breiter Weg zu Staatsbürgerschaftsehen eröffnet. Und das wohlgemerkt von jener Partei, die sich stolz berühmt, die Schleichwege zur Einwanderung radikal reduziert zu haben.
Selbstverständlich werden die schwulen Partner aus dem Ausland aber auch noch ein weiteres Recht haben: nämlich jenes auf Familienzusammenführung! Damit aber wird die Bresche in die Migrationsabwehr Maria Fekters noch viel größer. Denn bekanntlich tauchen auch jetzt schon bei der Chance auf Migration nach Österreich oft sehr große „Familien“ aus Drittländern auf. Die entsprechenden Verwandtschaftsdokumente kann man sich in jenen Ländern ja billigst beschaffen.
Wie etwa jüngst der Fall eines eingeheirateten Sri-Lankesen gezeigt hat. Da hat Österreich nicht einmal die Aktenzahl der Dokumente des Zuwanderers geprüft, der nun nach dem Tod seiner viel älteren Frau Anspruch auf das Erbe, die ASVG-Pension und auch auf die Hinterbliebenenrente des einstigen Arbeitgebers der Frau erhebt.
Sehr teuer wird Österreich auch der künftige Anspruch homsexueller Witwer und Witwen auf eine Hinterbliebenenpension kommen. Diese bekommt man ja, ohne dass es Kinder gibt, und ohne dass nur ein Cent zusätzlich ins Pensionssystem einbezahlt worden wäre. Also auf Kosten der anderen Pensionsbezieher. Das war historisch nur dadurch rechtfertigbar, dass man verwitweten Frauen mit Kindern unter die Arme greifen wollte.
Da wird durch die Hintertür ein weiterer überflüssiger Griff in die leeren Pensionskassen ermöglicht, während Josef Pröll an der Vordertür vehement gegen die Hacklerpension wettert. Wie will der ÖVP-Chef da eigentlich glaubwürdig bleiben?
Für viele Österreicher bleibt jenseits aller ökonomischer Erwägungen aber auch der schon laut gefeierte Triumph der homosexuellen Szene ein Problem. Denn zweifellos hat ihr von Rot-Grün-Schwarz unterstütztes Auftreten und erst recht die Homo-Ehe propagandistische Züge, die nicht wirkungslos bleiben werden.
Es gibt nämlich noch immer keinen einzigen Beweis für ein Homosexualitäts-Gen, aber sehr viele statistische Beweise für psychosoziale Zusammenhänge, die zur Homosexualität führen. Daher gilt zweifellos auch: Je positiver sich die Gesellschaft zur Homosexualität stellt, umso häufiger wird es sie geben.
Aber kein Politiker hat mehr den Mut, das zu sagen. Obwohl das beispielsweise gesundheitspolitisch nicht sonderlich erstrebenswert ist – auf Grund des etwas anderen Lebensstils ist bei Schwulen die Lebenserwartung ja deutlich niedriger. Und auch in Hinblick auf die Tatsache, dass die Gesellschaft dringend mehr Kinder braucht, ist die einschlägige Pro-Schwulen-Propaganda durch die Frauenbergerinnen dieses Landes mehr als kontraproduktiv.
Vielleicht wird man aber all diese kritischen Fragen bald nicht mehr stellen dürfen. Denn schon gibt es einen internationalen Trend, das als „Homophobie“ unter Strafe zu stellen, der mit der Homo-Ehe in Österreich noch stärker werden wird. So wurde ein englischer Anglikaner-Bischof bereit verurteilt, weil er einem Homosexuellen eine Stelle in der Jugendarbeit der Kirche verwehrt hat. So hat – natürlich – Claudia Schmied dem katholischen Religionsunterricht schon Bücher zur katholischen Sexualmoral verbieten lassen.
Der ÖVP ist das alles längst egal. Wenn man schon die Christen, die Wertkonservativen, die Zuwanderungs-Skeptiker und die Verfechter größerer Sparsamkeit vor den Kopf stößt, dann kommt es der Pröll-Partei nun auch nicht mehr darauf an, letztlich auch die Wohnungsvermieter zu verprellen. Denn deren Rechte werden natürlich dadurch eingeschränkt, wenn es künftig eine weitere Gruppe gibt, die sich in einen Mietvertrag hineinzwängen darf.
Die einzige Hoffnung, dass die aufgezählten Folgen nicht allzu drastisch eintreten, liegt in der Annahme, dass gar nicht so viele Homosexuelle in die Partnerschafts-Ehe drängen werden. In Schweden etwa wurde im Mai die Homo-Ehe eingeführt, und in dem bekannt liberalen Land haben sich seither ganze 48 Paare das Ja-Wort gegeben. Das heißt freilich: Die Ehelosigkeit ist der Szene gar kein wirkliches Problem – oder es gibt viel weniger Homosexuelle, als sie selbst immer behaupten.
Beides aber macht die Aktion Prölls umso absurder. Wenn man bedenkt, wie viele Gruppen prinzipiell verärgert werden, ist das Nachgeben gegenüber einigen radikalen Aktivisten, die bei Demonstrationen nur wenige hundert auf die Straße bekommen, auch parteipolitisch reine Selbstbeschädigung.


In meiner Jugend war ich politisch interessiert und engagiert. Nunmehr musste ich eine immer stärker werdende Politikverdrossenheit an mir feststellen, die sich kontinuierlich im Laufe der letzten Jahre in meiner Seele manifestiert hat.
Wenn ich es schaffe, den Fernseher nicht gleich nach fünf Minuten ob der angebotenen Berieselungen wieder abzuschalten, bin ich erschüttert, wem heutzutage nicht alles eine Plattform zur Äußerung angeboten wird.
Da kommen Leute zu Wort, bei deren Wortspenden es mich erschüttert, dass diese tatsächlich wahlberechtigt sind. Aber so wird Meinung gemacht.
Leider finden sich seit Schüssel auch keine ernstzunehmenden Politiker mehr in der Regierungsriege. Wir haben es mit einem Haufen Parteischergen zu tun, die im Sinne ihrer jeweiligen Geisteshaltung das daher plappern, wovon sie sich die meisten Wähler versprechen. Wobei mir die Sozialisten beizeiten idiologisch gefestigter und mit mehr innerparteilichem Zusammenhalt erscheinen als die sogenannten Konservativen. So fühlte sich beispielsweise ein steirischer angeblich konservativer Lokalpolitiker dazu berufen, sich massiv für die Homoehe einzusetzen, was sicher nicht auf einen Gesinnungswandel als vielmehr auf die Hoffnung nach zusätzlichen Wählerstimmen zurückzuführen ist.
Nicht anders war es auch im Zusammenhang mit der Einführung der “Homo-Ehe”.
Da vielerorts die Zivilehe als Auslaufmodell gehandelt wird könnte man provokant sein und jene, denen es nicht nur um juristische Folgen geht, zusätzlich auf das Sakrament der Ehe verweisen und die herkömmliche Zivilehe für Homosexuelle öffnen. Probleme wird es mit der österreichischen Lösung ohnehin geben.
Da es sowieso modern geworden ist, auf die Kirche zu spucken, hätten die sogenannten “Erz”-Konservativen (wobei mir noch niemand erklären konnte was einen “Erz” von einem “Konservativen” unterscheidet; ich habe aber den Eindruck dass es sich dabei um einen besonders abscheulichen Menschen handlen muss) immer noch die Möglichkeit ihre Ehe unter den Schutz Gottes zu stellen.
Da die Zahlen bei den eingegangenen Zivilehen ohnehin rückläufig sind und sich auch die Homosexuellen wahrscheinlich nicht öfters trauen werden, sollten unsere Volksrepräsentanten ihren Wählern wenigstens reinen Wein hinsichtlich ihrer Motivationen einschenken. Bedauerlicherweise fehlen solche Persönlichkeiten in Österreich völlig (!) und mit fadenschinigen Argumentationen werden die mündigen Bürger tantramäßig eingelullt.
Schade eigentlich!
Ich pflichte Andreas Unterberger insbesondere hinsichtlich der Verlogenheit der ganzen Debatte bei. Die Heteros heiraten immer weniger, warum sollten die Homos unbedingt in eine Ehe drängen? Richtig ist, daß Privilegien wie z.B. die Hinterbliebenenrente ursprünglich dazu gedacht waren, Witwen zu erhalten, die wegen der Erziehung von Kindern keiner Erwerbstätigkeit nachgehen konnten, richtig ist allerdings auch, daß auch kinderlose Frauen in den Genuß von Privilegien kommen, die ihre Kinder z.B. abgetrieben haben. Die Welt wird allmählich verkehrt. Es ist gesellschaftspolitisch erwünscht, wenn Frauen vermännlichen, Männer verweiblichen, der Biologismus aus dem Bewußtsein möglichst gestrichen wird, das Umbringen der eigenen Kinder wird zum Menschenrecht und, und, und….. Und jetzt erwarte ich das Heruntersausen linker Moralkeulen auf mein Haupt, da ich ja natürlich rechtsextrem bin.
[...] Schwulenehe: Die miesen Tricks [...]
Uje, Sie Armer, Herr Unterberger, es geht Ihnen wohl gar nicht gut. Ich empfehle Magenmittel, zum Beispiel Nexium oder Pantoloc.
Du lieber Himmel, hier vereint sich Spießertum mit Kurzsichtigkeit. Schnell weg …
Grüß Gott, Sie schreiben “Je positiver sich die Gesellschaft zur Homosexualität stellt, umso häufiger wird es sie geben.” Dieser Aussage kann ich nur zustimmen, allerdings mit einer anderen Interpretation, als Ihnen lieb sein wird.
Ich bin der Überzeugung, je weniger die Gesellschaft homophob daherkommt, sondern jedern einzelnen so akzeptiert wie er ist, desto mehr haben Homosexuelle den Mut sich zu Ihrer Orientierung zu bekennen. Leider müssen viele Schwule und Lesben darauf verzichten sich zu outen, da sie sonst um Ihren Arbeitsplatz, teilweise schlimmer, um Leib und Leben fürchten müssen.
Sie haben sicherlich recht, dass eine schwule Partnerschaft nicht mit der Ehe in einer Familie gleichgestellt werden kann, aber was ist mit den hetero-Ehen, die auch keine Kinder haben und die dann im Alter bei Pensionen kassieren…
Und wie christlich – katholisch so mancher daherkommt, hmmm, fragen Sie die Damen im Rotlichmilieu, die finanzieren sich ihr Leben von deren Zahlungen.
Visade,
das kann ich jetzt nicht belegen, aber ich habe einmal gehört, dass die Psychologie über 90% der homosexuell Lebenden nicht als Neigungshomosexuelle begreift. Soll heißen, das sind Heteros, die es einfach nicht wissen, “umgedreht” wurden oder – weil es ja so schick ist – es schlicht nicht wahr haben wollen. Dann bleibt von Ihrer Interpretation allerdings nicht viel übrig.
Zu kinderlosen Ehen: dafür kann es viele Gründe geben. Sind die Gründe biologisch, so sollten wir nicht die Individuen (das Paar) dafür abstrafen, sondern die Folgen als Gesellschaft gemeinsam tragen (Versicherungsgedanke: Risiko teilen). Ist die Kinderlosigkeit allerdings eine Entscheidung des Paares, sollten wir im Prinzip auch keine Witwenpensionen auszahlen.
Jetzt kommt aber der Punkt: das festzustellen würde ein solches Eindringen in die Privatsphäre bedingen, dass das ein größeres Unrecht der Gesellschaft an dem Paar wäre als das (moralische!) “Unrecht” des Überlebenden, eine Pension zu kassieren. Es ist also eine Frage der Abwägung, welches Prinzip wir höher achten.
Und das für Sie traurige Ende: Kinderlosigkeit in homosexuellen Beziehungen ist eine Entscheidung, nicht Biologie. Das wissen wir, ohne die Privatsphäre des Paares verletzt zu haben. Daher ist es auch moralisch vollkommen legitim, in diesen Fällen keine Witwenpension auszuzahlen.
Dass, wie Sie schreiben, Schwule und Lesben bei einem Outing immer noch um Leib und Leben fürchten müssen, halte ich in Österreich für eine Übertreibung. Es reicht allerdings völlig, wenn ihnen auch “nur” Nachteile eingebrockt werden: im 3. jahrtausend ist das für eine Gesellschaft einfach nur zum Schämen!
MfG
Was soll das “outen”?
Wenn Schwul sein “normal” ist, so wie ja behauptet wird, dann braucht man sich nicht outen. “Heteros” outen sich auch nicht, oder halten “Ihre Lebensform” den anderen unter die Nase.
der Verfasser des Artikels muss ja unter höchster Angst und gleichzeitig unter Gerechtigkeitswahn leiden.
Vielleicht wäre es doch idealer in einer solidarischen Gesellschaft zu leben, anstatt in einem reglementierten beziehungslosen Kafkaszenario, wo Bagatellen wie der Fall eines eingeheirateten Sri-Lankesen gleich zu einer Erregung führt.
Kanns sein, dass der Herr unter Verfolgungswahn leidet, um solche Phantasien zu entwickeln? Oder ganz einfach unter Bedeutungslosigkeit, als ehemaliger …
Leider zeigen manche Einträge aber, dass Intelligenz und Reflexionsfähigkeit oft sehr zu wünschen übrig lassen…
@Homosexuelle Akton Vorarlberg
Lieder, die Hass verbreiten, werden auf die selbe Stufe gestellt wie Hassprediger.
An die Schwulen!
Lasst doch bitte auch andere Meinungen zu außer die eurige. Hass ist kein guter Ratgeber.
Das klingt zwar außerordentlich kindisch aber habt ihr nicht damit angefangen
ich bin schwul und hasse alle die eine andere meinung über homo haben
Unser musikalischen Beitrag an diese Page und den Verfasser
http://www.youtube.com/watch?v=FulKzp-u1u0
rechtschreiben könnt ihr also AUCH nicht. Gut, war zu erwarten bei Linken.
@ Lukas
).
Als Fan von einer leistunbezogenen Gesellschaft bin ich kein Freudn von Linken (-Faulpelzen
Aber was hat eine Schwäche in orthografischen Belangen mit einer politischen Meinung zu tun.
Damit belegst du eher, dass er mit seinem durch das Lied transportierten Vorwurf des Rassismus recht hat.
es gibt auch instiutionen, die einem zum wahren glauben verhelfen!
eine heilung ist möglich! konvertiert jetzt! wendet euch von dem bösen ab! der gütige gott wird euch aufnehemen!
ich meinte zwar nicht die heilung von homosexualität, sondern vom falschen glauben des islam, aber macht ja nix. weihwasser hilft bei allem. und wenn das nicht hilft, dann halt die gehirnwäschertruppe von wüstenstrom. der wahre wink gottes liegt im elektroschock (noch so eine göttliche erfindung)
na dann wollen wir nur hoffen, dass die linken nicht wind von diesen methoden bekommen, sonst fangen die vielleicht noch an etliche von den bloggern hier umzupolen (auf links natürlich, nicht auf homosexuell; oder auf atheistisch, oh graus).
wir sollten auch unbedingt erziehungskurse für junge eltern einführen. irgendwie schaffen ca. 5-10% der eltern es nicht normale heterosexuelle kinder aufzuziehen. und das in allen gesellschaften, kulturen und religionen. dieser hartnäckige bodensatz an erziehungsversagern muss weg. eine gesellschaft kann nicht akzeptieren, dass biologisch gesunde kinder zu homosexuellen erzogen werden. am besten der staat erzieht die kinder, wenn die eltern das nicht auf die reihe kriegen! so wie in der ddr (halt. schlechtes beispiel!). so wie bei den nazis (halt. nochmal schlechtes beispiel).
Da ich annehme, daß Sie Ihr Pseudonym vom französischen Motto des englischen Hosenbandordens ableiten “Honni soit qui mal y pense” wäre es vielleicht sinnvoll, es orthographisch anzupassen?…
@mp
“wäre es vielleicht sinnvoll, es orthographisch anzupassen?…”
warum? hat mein nickname hier was mit dem inhalt zu tun?
was lesen sie dann aus “unterberger”? besteht da auch anpassungsbedarf?
…Herr Honit: Sin sind eine sehr arme Gestalt auf diesem Planeten. Denken Sie an das Gesetzt der Energie, daß auch Sie “früher oder später” ereilen wird. und dann werden Sie braten….
Na ja,ich meinte nur, man muß seine Halbbildung ja nicht unbedingt so plakatieren…
ich find die annett voll doof irgendwie
@ annett
Das sehen wir dann. Wenn wir beide tot sind würde ich mich auf ein wiedersehen freuen.
@MP
“Da ich annehme, daß Sie Ihr Pseudonym vom französischen Motto des englischen Hosenbandordens…”
Dann müsste es richtigerweise “Honi soit” mit einem “n” heißen…
Soviel zum Thema Halbbildung
Und außerdem finde ich es sehr vorbildlich von Ihnen, dass sie nicht nur meine sexuelle Orientierung sondern auch gleich meinen Namen ändern wollen. Besteht sonst noch Anpassungsbedarf?
Am besten die Antworten mit annett abstimmen, die scheint auch schon zu wissen, was noch alles passieren wird.
Hier die Kurzfassung:
Honit Soit
ist männlich (das ist [] böse [] gottgegeben [] frauenfeindlich [] in kombination mit einem anderen mann einfach nur ekelhaft)
österreichischer Staatsbürger ([] sollte sofort entzogen werden [] ist unverdient wegen heterosexueller eltern)
39 Jahre (und damit [] in der blüte seines lebens [] als homosexueller schon mit einem fuss im grab)
Ex-Katholik (und gehört deshalb [] auf den scheiterhaufen [] in gebete eingeschlossen)
erwerbstätig (sollte [] für kinder doppelte lohnsteuer zahlen, weil er selber keine kriegen kann, [] für seine krankenkasse selbst aufkommen, weil ja homosexualität ungesund ist, [] nicht im kundenverkehr tätig sein, damit sich katholiken durch seine präsenz nicht gestört fühlen)
Und so eine Sau will heiraten! Der soll mal anständig werden und dann lernen wie man Zitate richtig schreibt!
@hevoB: wenn Sie schwul sind, kommen Sie in den Himmel, denn die Homosexuellen Menschen sind die besseren Menschen. ja, vielleicht sehen wir uns dann!
Ich bin nicht schwul, habe aber anonsten einen sehr unchristlichen Lebensstil. Das habe ich eine Seite zuvor bei den Kommentaren bereits beschrieben.
Ich denke nebenbei, sollte es Gott wirklich geben, so werde ich ebenfalls das Paradies beziehen dürfen. Trotz meines gottlosen Lebens versuche ich nämlich täglich ein besserer Mensch zu werden …
@honit…:
1) Achtung Paranoia: wo wollte ich Ihre sexuelle Orientierung ändern???
2) Wikipedia: Honi soit qui mal y pense (Altfranzösisch; wörtlich: „Beschämt sei, wer schlecht darüber denkt.“), heutzutage Honni soit qui mal y pense (von französisch honnir, ‚(ver-) höhnen‘, ‚verachten‘, ‚verabscheuen‘. Ersteres ist etymologisch verwandt).
Der Satz ist die Devise des englischen Hosenbandordens. Da das ritterliche Ehrenzeichen des blauen Hosenbandes mit dieser Aufschrift Bestandteil des Wappens des Vereinigten Königreichs von Großbritannien und Nordirland ist, erscheint dieser Schriftzug dort zusammen mit der Devise des englischen Königshauses, Dieu et mon droit (‚Gott und mein Recht‘).
Eine häufige deutschsprachige Übersetzung lautet
„Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.“
Glaube nicht, daß Sie mir werden Französisch beibringen können…
Homosexuelle, bzw. homosexuell empfindende Menschen können sehr unterschiedlich sein:
Man sollte genau differenzieren: es gibt auch andere die nicht mit dem Mainstream mitschwimmen. Es gibt eine Selbsthilfeinitiative wo es darum geht, dass homosexuell empfindende Menschen zu ihrer wahren Identität als Mann oder Frau finden. Es ist eine Hilfestellung:
Ich empfehle diese Webseite zu besuchen:
wuestenstrom.de
Die von Ihnen angegebene Seite ist schlicht menschenverachtend und diskriminierend. Sie versteht homosexuelle Menschen als lediglich verirrte heterosexuelle Menschen, die nur wieder zur Heterosexualität finden müssen. Homosexuelle Menschen, die sich ihrer bewusst sind, werden entweder als unbelehrbar oder pervers eingestuft. Was ist denn das für ein Menschentum? Entweder bist du für oder gegen uns? Schwarz oder weiß? “Kreuzen Sie bei JA an, oder ihr Stimmzettel ist ungültig?”
Vielfalt wird ausgeklammert. Es gibt nur eine weiße Hautfarbe. Frauen gehören vor dem Herd und der Mann an den Arbeitsplatz. Es gibt nur eine Religion. Es gibt nur eine Meinung.
So können nur Menschen sprechen. Keine andere Spezies im gesamten Tierreich weist diese Verblendung vor.
Bei solchen Einträgen krieg ich nur noch Hass auf die Urheber dieser Denkweise.
Aber dazu fällt mir ein schönes Zitat ein:
“Seht und hört her ihr so genannten Herrenrassen. Wir werden nicht schweigen und uns nicht beugen.”
(Grant Morrisson)
Herr Herby: dann gehen Sie mal dort hin und lassen sich zu einen “guten Menschen” verhelfen!
@ Holger 10:40
Sie und ich können uns nicht einigen.
Bitte nicht bös’ sein: Sie sind ganz einfach ideologisch festgefahren: Es will nicht in Ihren Kopf hinein, dass es für die Existenz und Weiterbestehen der Menschheit es Gott, der Schöpfer, bzw. die Natur, bzw. die Naturgesetzte so angelegt haben dass jeweils ein Mann und eine Frau eine Beziehung die man Ehe nennt eingehen um ein Kind zu erzeugen.
Das ist die Grundlage Ihrer und meiner Existenz und dieses Prinzip wird so bleiben.
@ Herby gleiches gilt für sie …
Mag sein, dass ich aus persönlichen Gründen evtl. ideologisch festgefahren bin.
Allerdings lasse ich mich nicht gern als verirrt oder gar pervers beschimpfen, nur weil ich meine natürliche Orientierung verstecke und mich mit allen anderen Menschen auf dieselbe Stufe stelle.
Davon abgesehen würde ich Ihnen Recht geben, wenn es der Spezies Mensch so gehen würde, wie viele andere Spezies auf diesen Planeten, die der Mensch schon fast ausgerottet hat.
Bei allerdings derzeit 6,7 Milliarden Menschen kann man wohl kaum davon sprechen, dass die Spezies Mensch aufgrund von Homosexualität vom Aussterben bedroht ist.
Um zum Kinderzeugen brauchten Millionen lang die Menschen keine Ehe und auch heute soll es noch vorkommen, dass Kinder unehelich geboren werden. Die Grundlage unser aller Existenz ist lediglich das bio-chemische Zusammenspiel von Mann und Frau. Dafür braucht es nicht mal Liebe geschweige denn die Ehe.
Die weitere Entwicklung und die Sorge um ALLES Leben auf dieser Welt wird aber nicht von der sexuellen Orientierung bestimmt. Und das war von jeher schon so. Sie wollen Grenzen ziehen, wo es schlicht keine gibt.
Ich war gerade einmal 4 Tage weg und finde unglaubliche 471 Kommentare zu diesem Thema vor. Das ist es offensichtlich, was die Österreicher bewegt!
@ Albert Beronneau 07:15
Nur als Ergänzung: Beim Durchlesen der Diskussionsbeiträge fällt auf dass hier viele mitdiskutieren, die offensichtlich aus Deutschland kommen bzw. die jetzt in Deutschland leben:
Das ist es offensichtlich, was auch die Deutschen bewegt.
Der Artikel wurde vielfach verlinkt. Sowohl als pro Homo als auf auch Anti Homo Seiten.
Da hat Herr Unterberger schon recht. Das Ganze ist noch unfinanzierbarer geworden. Dabei hätten es die Schwulen und kinderlosen Ehepaare gar nicht notwendig… Somit drängen noch mehr zum staatlichen Futtertrog.
Befreien Sie alle Nicht-Heterosexuellen-Personen von der Pflicht zur Einzahlung in die Renten- und Pensionskassen, sowie von Gesundheitszuzahlungen hinsichtlich Schwangerschaften und Entbindungen und Sie werden einige Kritiker weniger haben. Denn mit dem Geld können die Betroffenen für sich selber vielleicht sogar besser vorsorgen.
Ansonsten denke ich, hat jeder das gleiche Recht.
Gleichheit bedeutet die SELBEN Rechte für Alle. Alle Pflichten, aber auch alle Rechte. Kinder können separat geschützt und unterstützt werden. Der Rest betrifft zwei Menschen, die sich entschieden haben füreinander da zu sein.
@ Sabine 03:40
Die Sachlage ist relativ einfach und für jeden zu verstehen. Herr Dr. Unterberger hat die Gabe die Dinge klar auf den Punkt zu bringen.
Viele sogenannte Homosexuellen-Lobbyisten, die jedoch immer nur eine kleine Gruppe dieser Menschen vertreten, kommen dann und verstehen es geschickt diese Sachverhalte mit z. T. abstrusen Behauptungen zu verkomplizieren. Ihr Ziel ist ganz offensichtlich: Die Menschen sollen verwirrt werden.
Es ist cirka so wie eine Nebelgranate funktioniert: Das klare Denken der Menschen soll vernebelt werden.
warum nur begreifen sie die idee von gleichstellung als angriff?
niemand tut ihnen etwas.
[...] seinem “nicht ganz unpolitischen” Tagebuch setzt Andreas Unterberger unter dem Titel “Schwulenehe: Die miesen Tricks” nun noch [...]
• Zitat Manuel Bichler: “Einmal davon abgesehen, dass ich Gott für eine Erfindung von Menschen halte, die sich alleine zu klein und verlassen fühlen, finde ich es nicht richtig, Christentum eher mit Barmherzigkeit als mit Verdammnis in Verbindung zu bringen. Zumindest die Inhalte der Bibel kommen mir ziemlich schizophren vor.
Ich lasse kein auf Religionen und überholte, uralte Schriften beruhendes Argument gelten.”
Das sei Ihnen vollkommen unbenommen, obwohl es nicht gerade auf Unvoreingenommenheit schließen läßt und zeigt, daß Sie die Bibel (AT und NT!) überhaupt nicht kennen. Ich verabscheue jegliche Versuche, irgend jemanden zum Glauben zu zwingen, wie dies vornehmlich den Moslems eigen ist. Ich respektiere – und verstehe – jeden, der meint, nicht glauben zu können. Glaube hat aber überhaupt nichts mit “klein und verlassen” zu tun, sondern vielmehr mit einer gewissen intellektuellen Redlichkeit und geistigen Aufgeschlossenheit. Zu meinen, der eigene Horizont sei das Maß aller Dinge ist doch etwas beschränkt. Geistige Größen, denen Sie wahrscheinlich kaum das Wasser reichen können (genausowenig wie ich) wie beispielsweise Blaise Pascal (stellvertretend für viele andere), waren selbstverständlich an Gott glaubende Menschen. Ich kann Sie auch versichern, daß ich selbst auch meine liebe Not mit dem Glauben habe. Ich weiß nicht, jene, die sich als Atheisten oder Agnostiker bezeichnen, haben offenbar eine sehr kindische Vorstellung von um den Glauben Ringenden. Öffnet doch einmal Augen und Ohren und setzt Euch wirklich mit der täglichen Wirklichkeit der Glaubenden auseinander, anstatt Euch an Eure Vorurteile zu klammern. Und wenn Euch das nicht interessiert, was Euer gutes Recht ist, dann behelligt die um den Glauben Ringenden nicht weiter mit Euren engen Ansichten! Danke.
Hey solange die Gläubigen uns in Ruhe lassenm ist alles in Ordnung.
-Sonntags einkaufen gehen
-homosexuelle Ehen
-Pfründe
Klappt mit euch nicht, klappt mit uns nicht.
Nebenbei habe ich in meiner “Jugend” tatsächlich ganz offen und ehrlich versucht einen Zugang zu Gott zu finden. Ich habe dabei Rat bei vielen Religionen aber auch bei praktizierenden Gläubigen gesucht. Niemals kam mir die Erkenntnis, niemals hörte ich Gott, niemals gab es auch nach langer Suche bis zum heutigen Tag auch nur einen wirklich Hinweis, dass es ein Gott auch nur gäbe.
An dem Tag an dem ein (gläubiger) Mensch ohne Zitate aus alten Büchern zu benutzen klar, logisch und empirisch erläutern kann, dass es einen Gott geben muss werde ich aufhören meine Religiösen Mitbürger zu schikanieren. Ansonsten gilt die Unschuldsvermutung und es gbit einfach keinen.
@HevoB – da verkennen Sie die Natur des Glaubens: An dem Tag an dem ein Mensch klar, logisch und empirisch beweisen kann, daß es einen Gott geben muß, hört diese Welt so wie sie ist zu bestehen auf und bricht die Diktatur der Wahrheit aus, womit die Freiheit ihr Ende hat. Der Gott, an den zu glauben wir versuchen, hat den Menschen frei geschaffen und respektiert diese Freiheit – ohne Einschränkung. Deshalb können Sie ja auch ganz frei all das glauben, was Sie glauben. Zum Beispiel, daß es keinen Gott gibt…
@ M.P.
Das ist nur ihre Auffassung. Es gibt durchaus Menschen/religiöse Lehren die da ganz anderer Meinung sind.
Es kann ja durchaus sein, daß auch andere Menschen irren…
Worauf es mir bei meinem Kommentar ankam:
Inhalte der Bibel als Argumente für oder gegen ein Gesetz anzubringen, ist nicht zulässig. Jedoch können zulässige Argumente (aus Sicht des Gesetzgebers zufällig) in der Bibel übernommen sein.
Zur Glaubensfrage:
Ich finde, dass jeder Mensch für sich selbst denken kann und für sich selbst verantwortlich ist. Daher sehe ich ganz einfach keinen Grund, an einen Gott zu glauben, der mir auf meinem Weg hilft. Warum ringt man um den Glauben?
@Manuel Bichler: “Warum ringt man um den Glauben?” Kann das eine ernstgemeinte Frage sein? Man ringt um den Glauben genau aus den Gründen, weshalb Sie ihn ablehnen, nur daß man sich dabei mit der Fiktion, den eigenen Horizont als Maß aller Dinge zu betrachten, nicht abfinden möchte. Denken Sie, daß “an Gott glauben” ein Dauerzustand ist, der niemals von der uns umgebenden Realität angefochten wird?
@hevoB
Ihr Statement von 22:58 ist sehr beeindruckend für mich. Ich zitiere trotzdem die Bibel: Ihr sollt Rechenschaft abgeben von eurem Glauben! Das heißt, was sie fordern, wird den Christen sowieso abverlangt. Bei Hegel gibt es eine Stelle an der er ausführt, dass es das Signum der modernen Welt ist, dass nichts in der Gesinnung abverlangt werden kann, was nicht durch den Verstand gerechtfertigt ist. Die von den Christen nicht eingelöste paulinische Forderung, Vernunft und Glauben zu vermitteln ist damit die Scheidewand, die den christlichen Glauben von der modernen Welt trennt. Pabst Benedikt thematisiert dies, aber auf der Basis seiner neuplatonischen Philosophie lässt er die Substanz des Glaubens über den Köpfen der modernen Menschen schweben und peilt quasi einen äußerlichen Kompromiss an – siehe Regensburger Rede. Das Verhältnis von Christentum und Moderne ist aber in Wahrheit ein inniges. Weil im Christentum der Mensch als absolutes Moment des absoluten Lebens selbst gefasst ist – die Einheit von Gott und Mensch – ist die moderne Welt und ihre Entwicklung der Freiheit, auch bis zur Willkür, ein Zeitalter nicht des Abfalls vom wahren Glauben, sondern von dessen Realisierung. Der gediegene, von der Kirche bewahrte Inhalt kommt in der modernen Freiheit erst zu seiner definitiven Form. Von der Vorstellung von Gott als von einem wie immer gearteten absoluten Ding müssen wir uns als erstes verabschieden. Gott ist eher dies, aus sich heraus Natur und Geist zu erschaffen um im Verlauf der Heilsgeschichte, in der alle Religionen zum Zuge kommen, die aber im Christentum sich vollendet, zum Bewusstsein seiner selbst zu kommen. Diese im Bewusstsein realisierte Einheit von Gott und Mensch ist das Ereignis des Geistes. Dies ist Gott nicht an und für sich, aber Gott, wie er sich für uns offenbart hat.
@ Johann Scheiber
Dann kann man Gott garnicht finden und hören? Sondern ihn nur sehen und fühlen ???
@Johann Scheiber: alles schön und gut – aber so what? Auch ein “einfaches Gemüt” kann Gott erfahren. Aber vielleicht schließen Sie das ja gar nicht aus? Dann hätte ich Sie mißverstanden.
@HevoB,M.P.
Natürlich kann auch das “einfache Gemüt” Gott erfahren, denn die dem Glauben zu Grunde liegende Erfahrung ist jene der Liebe. Diese Erfahrung ist dann auch durch kein Argument wiederlegbar. Darum ist es hier aber nicht gegangen. Mir scheint es vielmehr umgekehrt darum zu gehen, dass die Menschen im Zeitalter des Verstandes durch ihren Verstand daran gehindert werden so etwas wie Liebe zu erfahren. Wie Wittgenstein das sagt, dass wir immer wieder wie die Fliegen gegen das Fliegenglas fliegen. Und das Fliegenglas ist die durch den Verstand gesetzte Grenze unserer Erfahrung. Das Christentum ist aber eben nicht nur die Religion der Liebe, sondern auch die des Geistes. Damit ist das Denken ein Zentrum des Christentums, in der Moderne geradezu das Zentrum. Es geht einfach darum den Verstand zur Vernunft zu bringen, um so das sich selbst entfremdete moderne Leben wieder zur Einheit und Ganzheit zu integrieren. Es geht um die Überwindung der Glaube-Verstand Schranke durch die Vernunft des Christentums. Nachzulesen in Hegels Religionsphilosophie.
@Johann Scheiber: Bin mit Ihnen da vollkommen auf einer Linie. Auch ganz ohne Hegel…
Ich bin durchaus zum Lieben imstande. Ich bin sogar vierfacher Trauzeuge, seit Ewigkeiten mit meiner Freundin zusammen die ich wirklich sehr Liebe UND ich liebe auch Kinder. Ich bin sozusagen freiberuflicher Babysitter mit Gesichten-am-Bett-erzähl Boni.
Das mein Verstand meine Möglichkeit zu Glauben einschränkt denke ich nicht. Die meisten großen Denker waren irgendwie gläubig.
Das dies dazu führt Freiheiten von andersdenkenden einzuschränken empfinde ich aber als großen Verstoß gegen die Menschlichkeit.
@HevoB
Wenn sie ihre Freundinn und auch Kinder wirklich lieben, dann kennen sie ja Götter. Dann sind sie Gott und dem Christentum ohnedies nahe.
Bei der Ablehnung der Homo-Ehe geht es nicht um eine Einschränkung der Freiheit der Homosexuellen, sondern primär darum, dass der Staat die Ehe um seines Fortbestandes willen privilegiert und fördert. Für die Verfolgung dieses Zweckes eignet sich eben nur die Mann Frau Beziehung.
@M.P.
Ich wollte noch nachtragen, dass ich mit ihnen übereinstimme, dass es einen empirischen Beweis nicht geben kann. Wir sind aber durch die moderne Wissenschaft belehrt, dass alles empirisch Vorfindbare selbst geistigen Ursprungs ist, etwa in der Form geronnenen Geistes. Der Verstand fesselt uns an die Materie. Hätte Jesus allerdings seine Wunder gemäß den methodischen Anforderungen der modernen Naturwissenschaft gewirkt, hätten wir sogar empirische Beweise. Aber Jesus hat die Wunder selbst verworfen und das Zeugnis des Geistes eingefordert.
@Manuel Bichler
Sie schreiben:
@Sabine
“Die Wichtigkeit der Kinder sieht man, dass Sie leben.”
Tut mir Leid, aber ich komme aus dem Grübeln nicht heraus. Ist fast so knifflig wie die “Standard”-Kreuzworträtsel.
Einige Vorschläge, was Sie meinen könnten:
1. “Die Wichtigkeit der Kinder sieht man an der Tatsache, dass Sie leben.”
2. “Die Wichtigkeit der Kinder sieht man an der Tatsache, dass sie leben.”
3. “Weil Kinder so wichtig sind, sieht man, dass sie leben.”
4. “Weil Kinder so wichtig sind, sieht man, dass Sie leben.”
Ein heißer Tipp: Denken Sie an Ihre Eltern. Ohne Ihre heterosexuelle Beziehung wären Sie nicht da – würden Sie nicht leben. Diese Beziehung Ihrer Eltern war so wichtig für Ihr Leben. Sie war die Initialzündung für Ihre wertvolle Existenz. Herr Manuel Bichler, Sie könnten nie das Resultat einer homosexuellen Beziehung sein. Sie sind ein ganz wertvoller Mensch, der hier schreibt, der atmet, der einen Lebenswillen hat. Und das können Sie der heterosexuellen Beziehung Ihrer Eltern verdanken. Ihr Leben, mein Leben ist der Grund, warum Kinderkriegen so wertvoll und wichtig ist. Über Kinderkriegen kann ich daher nie verächtlich, spöttisch, herabwürdigend reden. Danke dass Sie das Lesen.
Und wieviele dieser Früchte heterosexueller Beziehungen werden noch von zwei Partner aufgezogen?.
Ich denke das es Tausende von Kindern gibt, welche viel leiber von zwei Papas oder zwei Mamas aufgezogen werden würden, anstatt von keinem Elternteil.
Wohl könnte ich das Leben eines Kindes als Resultat meiner Beziehung schaffen. Durch Adoption haben ich und mein Partner die Möglichkeit, das Leben eines Kindes so grundsätzlich zu verbessern, als wäre es dadurch neu geboren worden.
Abgesehen davon hat das nichts mit meinem von Ihnen kritisierten Post zu tun. Und Ihre Grammatikverwendung ist sinnesleer und irreführend.
Hoffentlich hat ihr Schaden kein Gehirn genommen.
Im Übrigen gehen Sie von ungerechtfertigten Annahmen aus. Meine Eltern könnten durchaus gleichgeschlechtlich sein. Bin nämlich der Sohn von Lisa Rücker
@Manuel Bichler
Wie bereits geschrieben: Ihr wertvolles Leben verdanken Sie dieser heterosexuellen Beziehung Ihrer Eltern. Deswegen soll diese heterosexuelle Beziehung unserer Eltern besonders geschützt, unterstützt und bevorzugt behandelt werden, und damit dieses neue Leben sich gut entwickeln kann. Daraus leiten sich die Sonderrechte dieser heterosexuellen Beziehung in einer Ehe ab. Missbrauch der Eherechte sind dann gegeben, wenn ein Mann und eine Frau in eine Ehe gehen, obwohl sie keine Kinder haben wollen, nur um die Vorzüge der Eherechte zu genießen. Das finde ich eine Sauerei.
Auch ein Adoptivkind wird von Eltern (einem Mann und einer Frau) gezeugt.
Und ja das Niveau ist gesunken. Ich bin ein Säugetier und damit aüßerst anpassungsfähig …
Offenbar muss man Ihnen etwas auf die Sprünge helfen, denn Sie erkennen Ihre eigenen Sätze nicht wieder.
Ich zitiere:
Sabine
23. November 2009 um 23:15
@manuel bichler
Die Wichtigkeit der Kinder sieht man, dass Sie leben, Herr Bichler.
Was grübeln Sie denn jetzt hier über den Sinn eines Satzes nach, den Sie selbst geschrieben haben, dessen komplette Unverständlichkeit Sie nun aber wohl Manuel Bichler unterstellen möchten.
Soviel erstmal dazu.
Nun zu Ihrem aktuellen Statement. Ich erlaube mir bei meiner Antwort, so zu tun als ob Sie mich angesprochen hätten…
Sie könnten nie das Resultat einer homosexuellen Beziehung sein.
Nun, rein biologisch ist das nicht gerade eine bahnbrechende Erkenntnis, allerdings beziehen Sie sich dabei wohl eher auf den Zeugungsakt an sich, denn ein Kind könnte z.B. durch eine Leihmutter durchaus das Ergebnis einer schwulen Beziehung sein.
- Sie sind ein ganz wertvoller Mensch, der hier schreibt, der atmet, der einen Lebenswillen hat.
Da stimme ich uneingeschränkt zu. Aber schwul ich bin trotzdem.
- Und das können Sie der heterosexuellen Beziehung Ihrer Eltern verdanken.
Falsch, das kann ich vielleicht der Beziehung meiner Eltern verdanken. Ich wäre aber nicht schlechter dran, wenn ich in einem homosexuellen Haushalt aufgewachsen wäre. Möglicherweise sogar besser, als in manchen der Hetero-Haushalte, die man nachmittags im TV in voller Pracht bewundern darf.
Lesen Sie dazu gern auch den folgenden Link: http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?id=66250
- Ihr Leben, mein Leben ist der Grund, warum Kinderkriegen so wertvoll und wichtig ist. Über Kinderkriegen kann ich daher nie verächtlich, spöttisch, herabwürdigend reden.
Niemand will das Kinderkriegen herabwürdigen, nebenbei bemerkt ist hier doch nach wie vor die schwule Ehe das eigentliche Thema. Diesen Nebenschauplatz haben Sie selbst aufgemacht. Ich bleibe also auch weiterhin der Meinung, dass ich bei gleichen Pflichten auch gleiche Rechte erwarten und fordern kann, denn ich bin in keinerlei Beziehung besser oder schlechter als jeder Hetero-Mann.
@Olli
Vielleicht habe ich mich nicht klar ausgedrückt: in diesem thread geht es darum, ob die Schwulenpaare die gleichen Rechte haben sollen wie die heterosexuellen Paare, die in einer Ehe leben. Ich habe hier die Vorteile der heterosexuellen Paare durch das Kinderkriegen hervorgehoben zum Unterschied von homosexuellen Paaren.Ich habe daher kein neues Thema angefangen.
Das zweite Missverständnis: Sie würden ohne die Zeugung durch Ihre Eltern weder atmen können, noch würden Sie hier schreiben können. Deswegen ist meine Aussage richtig.
Drittes Missverständnis: wenn Sie alle Beiträge von Herrn Bichler gelesen hätten, dann würden Sie wissen, dass er über meinen Satz “gegrübelt” hat nicht ich über meinen eigenen. Aber vielleicht haben Sie das einfach übersehen. Das kann ja passieren.
Viertens: Nochmals: Ohne Zeugung durch Ihre Eltern (Vater-Mutter) würden Sie nicht existieren. Deswegen gehört diese Beziehung besonders geschützt und nicht die homosexuelle Beziehung, die kein Kind zeugen kann.
@ Sabine
Der Denkfeher liegt doch darin, dass eine Großzahl von Kindern ohne Ehe auch gezeugt werden/wurden.
Es geht nachweislich auch ohne und daher benötigt dei Ehe nunmehr keinen besonderen Schutz mehr.
Ich glaube nicht, dass es ein Fehler ist, Kinderkriegen speziell zu schützen.
@ Sabine
Ich finde schon, dass man Ehe bzw. allgemein Partnerschaft von Kinderkriegen unterscheiden und diese zwei Dinge grundsätzlich als voneinander unabhängig ansehen muss!
Eine Ehe oder eingetragene Diskrimi.. ääh, Partnerschaft, sollte vom Gesetz her nichts mit Kinderkriegen zu tun haben. Dafür sollte es eigene Gesetzte geben, die Kinderkriegen fördern und Kinderkriegende unterstützt.
Beziehung und Kinderkriegen sind voneinander verschieden.
@Sabine
24. November 2009 um 22:53
> Vielleicht habe ich mich nicht klar ausgedrückt: in diesem thread geht es darum, ob die Schwulenpaare die gleichen Rechte haben sollen wie die heterosexuellen Paare, die in einer Ehe leben.
Genau, es geht also in erster Linie um die Schwulenehe und die damit verbundenen Rechte. Das es sich beim Kinderkriegen nicht um ein wie auch immer geartetes Recht handelt, ist das Thema im Grunde hier nicht relevant.
> Sie würden ohne die Zeugung durch Ihre Eltern weder atmen können, noch würden Sie hier schreiben können. Deswegen ist meine Aussage richtig.
Sie ist im ersten Punkt biologisch richtig, das Schreiben habe ich in der Schule gelernt. Aber wo ist der relevante Punkt Ihrer Aussage?
> wenn Sie alle Beiträge von Herrn Bichler gelesen hätten, dann würden Sie wissen, dass er über meinen Satz “gegrübelt” hat nicht ich über meinen eigenen. Aber vielleicht haben Sie das einfach übersehen. Das kann ja passieren.
Ja, da stimme ich Ihnen zu. Er hat über Ihren Satz gegrübelt. Dass die vier Varianten von Herrn Bichler stammen, ist mir dabei tatsächlich entgangen.
Leider haben Sie jedoch noch immer nicht den Sinn Ihres Satzes erklärt. Wie Herr Bichler vermute auch ich, dass in Ihrem Satz irgendwo ein Wort fehlt, dass dem ganzen eine Sinn geben würde.
> Nochmals: Ohne Zeugung durch Ihre Eltern (Vater-Mutter) würden Sie nicht existieren. Deswegen gehört diese Beziehung besonders geschützt und nicht die homosexuelle Beziehung, die kein Kind zeugen kann.
Ja, dass Sie dieser Meinung sind, habe ich durchaus verstanden.
Wenn Sie Ihren Satz noch soweit ergänzen, dass auch kinderlose Hetero-Paare keine Ehe eingehen dürfen, da für die Ehe ZWINGEND eine Schwangerschaft erforderlich ist, dann stimme ich Ihnen sogar zu.
Dies natürlich wiederum nur unter der Voraussetzung, dass auch die dann eben mangels Schwangerschaft nicht verheirateten Hetero-Paare keine anderen Rechte besitzen als Homo-Paare.
Dann mach Dir mal Gedanken, warum Schwule und Lesben nicht aussterben, obwohl sie sich nicht fortpflanzen.
Da wird sich die Evolution wohl was dabei gedacht haben.
@ carstemainhattan
also bitte., die evolution denkt sich gar nichts! darwin schau oba! (für hessen: darwin, blicke aus deiner wolke auf die erde und sage etwas)
An wasser …
hä?
Evolution gibt es nicht.
Das ist gottlose Wissenschaft.
Es gibt nur Gottes Schöpfung.
Das ist gottlose Wissenschaft.
Richtig Wissenschaft. So mit beweisen und so.
Zu behaupten Evolution gibt ist gleichzeitig einfach eine dreißte Menschenverachtende Behauptung. Nicht nur dass sie (katg. Kirche) alle Menschen, welche an Mutationen durch Gifte und radioaktiver Verschmutzung frech ins Gesicht lügen sie wären nicht krank, weil man ein AKW gebaut hat. Nein is behaupten es wäre eine Strafe oder so etwas.
Evolution ist die Msichung aus Mutation und Selektion. Mutationen sind bewiesen. Selektion durch logisches Denken klar. Wer also eins und eins zusammenzählt WEIß das es irgendeine Form von Evolution geben muss. Wenn nicht ist man Ignorant, Strunzdumm oder ein depperter Speichellecker und höriger Diener eines Lügners. Ode ebend alles zusammen.
@gernsknöder
Evolution gibt es nicht.
- das ist Ihre persönliche unbeweisbare Meinung.
Das ist gottlose Wissenschaft.
- Zum Glück, sonst würden wir alle noch geistig im Mittelalter herumvegetieren.
Es gibt nur Gottes Schöpfung.
- Die Schöpfung ist ein Zufall, ein Zusammentreffen günstiger Umstände, sozusagen der klassische Fall von ” Zur rechten Zeit am rechten Ort”.
Und mal eine ernst gemeinte Frage: Spielt sich in Ihrem Leben irgendwas ab, was nicht durch ein Bibelzitat gerechtfertigt ist?
@ HevoB nichts gegen sie persönlich, aber sie stellen schlicht das Paradebeispiel für den Niveauverlust in den Diskussionsbereichen dieses Blogs dar (In jeder hinsicht).
@olli: 1)Wie HevoB
2)Sie sind wohl ein typischer Linker um eine so weltfremde Ansicht zu haben. Jemand der tatsächlich an einen solchen Zufall glaubt muss entweder, ich zitiere sie, Ignorant, Strunzdumm oder ein depperter Speichellecker und höriger Diener eines Lügners sein. Auch wäre dann noch zu klären, wo Masse und vor allem Energie herkamen. Wenn sie sich auch nur im entferntesten mit Physik, oder etwas genauer mit Geschichte beschäftigt haben ( Allerdings bezweifle ich bei ihrem Schreibstiel, ihren geschliffenen Umgangsformen und der schärfe ihrer Argumentation jede höhere Bildung), sollten sie Wissen das vor allem letzteres (Energie, damit sie mich nicht missverstehen) nicht erschaffen werden kann.
@beide: Ihnen ist nicht zufällig der Gedanke gekommen das sein Posting einfach seine vorstellung von einem Scherz ist?…
Ich denke in diesem Forum gibt es keine Scherze. Die meinen das wirklich ernst.
Zu meiner Bildung sage ich nichts, tatsächlich bin ich Studienabbrecher und habe mich lieber eigenständig gemacht. Ich verdiene das vierfache wie meinen ehem. Kommilitonen. Die Entscheidung war richtig.
Lustigerweise habe ich sogar ein Buch geschrieben, es ist kein Bestseller ABER ich verdiene ab und an ein paar Euonen damit.
Der Grund warum sie meinen Schreibstil nicht verstehen oder als dümmlich ersehnen liegt daran, dass sie nicht meinen tieferen Zynismus erkennen. Denken sie einfach es gibt noch drei Ebenen weiter als sie verstehen. Oder anders gesagt wer sich mit Geschichtsbüchern altbackenden Stils und der Bibel beschäftigt kennt nur den Stil “der alten Männer” wie ich ihn nenne. Das ist recht einseitig und langweilig aber jeder was er will…
Der ach so große Zufall ist eien Mischung aus tausend kleinen Zufällen.
experimentiell Bewiesen:
-Herstellung von organischem Materialen aus anorganischen ( S. L. Miller und H. C. Urey
- aus genannten organischen Material sind stabiele Micelen enstanden, welche Stoffwechsel betreiben
-Mutationen
-Selektionen
Durch die Amseln der Darwininseln sidn sogar Mikroevolutionäre vorgänge von Kritikern angenommen worden.
Sollte dies falsch sein, soll mich Gott sofort zurückpfeifen…
Ich bin ein großer Fan neuartiger Litaratur.
Sie einer der alten.
Wir werden niemals Freunde werden.
@ :/
1. Ich kann Sie beruhigen, ich bin ein altgedienter CDU-Wähler.
2. Wenn Sie zitieren, dann bitte richtig.
Ihr Zitat gehört zu HevoB, dessen Meinung ich da durchaus teile, die ich allerdings nicht so ausgedrückt hätte oder habe.
3. Ja, ich bin absolut der Meinung, dass das ganze Leben eine Aneinaderreihung von Zufällen darstellt. Wenn Sie Intelligenz mit Bibelgläubigkeit gleichsetzen, dann nehme ich die Worte “Ignorant, Strunzdumm und depperter Speichellecker” mal als Kompliment, da die Bibel für mich nur ein Buch ist, nicht mehr.
Bei der Gelegenheit möchte ich jedoch der Ordnung halber auch betonen, dass ich jedem gern seinen Glauben lasse und deshalb auch religiöse Diskussionen zu nichts führen. Man glaubt oder man glaubt nicht. Ich tendiere da zu letzerem.
4. Wenn sie sich auch nur im entferntesten mit Physik, oder etwas genauer mit Geschichte beschäftigt haben….
Nein, habe ich nicht, aber trotzdem ist mir vollkommen klar, dass Physik und Geschichte absolut gar nichts miteinander zu tun haben, ausser dass gewisse physikalische Erkenntnisse zu einem bestimmten Zeitpunkt der Geschichte gemacht wurden.
5. Allerdings bezweifle ich bei ihrem Schreibstiel, ihren geschliffenen Umgangsformen und der schärfe ihrer Argumentation jede höhere Bildung
Vielen Dank für Ihre kluge Einschätzung meines Schreibstils und meiner Schulbildung. Zumindest bin ich in der Lage, mich in verständlichen Sätzen auszudrücken und diese auch noch relativ fehlerfrei “zu Papier” zu bringen. Das unterscheidet mich auch von so manchem anderen Kommentator.
6. @beide: Ihnen ist nicht zufällig der Gedanke gekommen das sein Posting einfach seine vorstellung von einem Scherz ist?…
Ich beziehe das mal auf den Kommentator gernsknöder. Nein, ganz bestimmt ist das, als fleissigem Kommentator bei kreuz.net, nicht seine Art von Scherz. Er wird auch nicht gern lesen, dass sein Kommentar möglicherweise als Scherz verstanden wird. Dazu wird er bestimmt auch Ihnen noch eine bibeltreue Replik zukommen lassen, denn mit der Bibel treibt dieser Herr keine Scherze
)
@ :/
Eine Frage fällt mir noch ein. Haben Sie auch etwas zum eigentlichen Thema beizusteuern?
Sie etwa???
Sowas hat halt immer eine gewisse Eigendynmaik…
@ HevoB: Das Buch will ich gerne Lesen, wie wäre es wenn sie den Titel hereinstellen?
Ich habe ihren Schreibstiel weder als dümmlich bezeichnet noch behauptet dass er nicht zynisch ist, ich habe ihn niveaulos genannt. Das Experiment ist mir geläufig, ich habe es erst vor kurzem im Naturhistorischen Museum Wien gesehen, mich aber schon davor damit beschäftigt. Daher kann ich ihnen auch sagen dass dieses Experiment meine Frage nicht beantwortet. Noch einmal ich habe sie gefragt wo (ich habe mich geirrt, ich meinte) Materie und vor allem ENERGIE herkommen, nicht organisches Leben. Im Übrigen: Wenn ich mich auf ihre “Ebene” begeben will, muss ich eher 30 “Ebenen” herunter, nicht rauf. Da heraufkommen für sie aber unmöglich erschein, wundert mich ihre Antwort nicht.
Offensichtlich hat aber olli ihren Zynismus nicht verstanden. Und können sie für solche wilden Anschuldigungen (ich meine ihre Behauptung über die Reaktion der kath. Kirche im Bezug auf Radioaktivität und Gifte) auch irgendwelche Beweise anführen?
P.S: Warum sollte die Behauptung, dass Evolution nicht existiert menschenverachtend sein? Falsch ja, aber menschenverachtend?
P.P.S: Ihrem letzten Kommentar (24 Nov 23:53) muss ich allerdings 100%ig zustimmen.
@olli: 2) habe ich auch gerade nachgelesen, ich habe die Namen hier (unbeabsichtigt) vertauscht..
3) Zeigen sie mir wo genau ich Intelligenz mit Bibelgläubigkeit gleichgesetzt habe.
4) Was sie nicht sagen, Physik hat nichts mit Geschichte zu tun!? O.O
Was ich damit sagen wollte war, dass ihnen vielleicht gewisse physikalische Erkenntnisse durch ihr geschichtliches Wissen geläufig sein könnten.
5) Ich bin nicht unfehlbar und vermutlich erheblich jünger als sie, mir fehlt daher ihre langjährige “Schreiberfahrung”, und außerdem habe ich meinen Kommentar nicht durch ein Korrekturprogramm geschickt wie es viele hier tun. Wenn sie aber meine Sätze nicht verstehen dürfte das Problem eher bei ihnen liegen als bei meinen Sätzen, da diese, eine gewisse Grundbildung vorausgesetzt, klar verständlich sein sollten.
6) Sie liegen richtig, ich habe mich auf gernsknöder bezogen, den ich offensichtlich wirklich nicht so gut kenne wie sie. Sein Posting fasste ich als Scherz auf weil es einfach nur grotesk war.
Aber warum besuchen sie eigentlich kreuz.net wenn sie religiöse Diskussionen nicht mögen? Ist wohl kaum ein Atheistenforum.
Bevor ichs vergesse, HevoB, wegen neuer Literatur: Mir ist zwar nicht ganz klar auf welche Werke sie sich damit beziehen, aber ich habe durchaus schon Werke von Religionskritikern wie Nietzsche, Satre, Karl Marx, Epikur von Samos, Bertrand Russel. Letzteren würde ich ihnen empfehlen, we ist noch nicht ein wirklich “alter Mann”, auch wenn er schon gestorben ist und er versucht seinen Atheismus durch Naturwissenschaft zu begründen.
Hab gelesen am Ende des ersten Satzes vergessen.
@ :/
:/
25. November 2009 um 14:14
> Zeigen sie mir wo genau ich Intelligenz mit Bibelgläubigkeit gleichgesetzt habe.
Ich habe nicht geschrieben, dass Sie das getan haben. Ich habe geschrieben “Wenn Sie allerdings Intelligenz mit Bibelgläubigkeit gleichsetzen….”, sprach also von der Möglichkeit dies zu tun.
> Was sie nicht sagen, Physik hat nichts mit Geschichte zu tun!? O.O
Was ich damit sagen wollte war, dass ihnen vielleicht gewisse physikalische Erkenntnisse durch ihr geschichtliches Wissen geläufig sein könnten.
Nein, da muss ich Sie enttäuschen. Vielleicht konkretisieren Sie mal diese physikalischen Erkenntnisse und ihren Zusammenhang mit der Geschichte.
> Ich bin nicht unfehlbar und vermutlich erheblich jünger als sie, mir fehlt daher ihre langjährige “Schreiberfahrung”, und außerdem habe ich meinen Kommentar nicht durch ein Korrekturprogramm geschickt wie es viele hier tun. Wenn sie aber meine Sätze nicht verstehen dürfte das Problem eher bei ihnen liegen als bei meinen Sätzen, da diese, eine gewisse Grundbildung vorausgesetzt, klar verständlich sein sollten.
Unfehlbar ist wohl niemand. Ob Sie jünger oder älter sind, kann ich nicht sagen, da Sie Ihr Alter nicht angegeben haben. Ich bin übrigens 43.
An der Verständlichkeit Ihrer Sätze habe ich nicht gezweifelt. Ich bezog mich auf Ihren Satz “Allerdings bezweifle ich bei ihrem Schreibstiel, ihren geschliffenen Umgangsformen und der schärfe ihrer Argumentation jede höhere Bildung” den ich so beantwortet habe: “Vielen Dank für Ihre kluge Einschätzung meines Schreibstils und meiner Schulbildung. Zumindest bin ich in der Lage, mich in verständlichen Sätzen auszudrücken und diese auch noch relativ fehlerfrei “zu Papier” zu bringen. Das unterscheidet mich auch von so manchem anderen Kommentator.
Der Sarkasmus dieses Satzes ist Ihnen offenbar entgangen und dass Sie den letzten Satz auf sich selbst beziehen, ist Ihre Sache. Hätte ich Sie direkt gemeint, hätte ich es auch so geschrieben.
> Aber warum besuchen sie eigentlich kreuz.net wenn sie religiöse Diskussionen nicht mögen? Ist wohl kaum ein Atheistenforum.
Weil ich mir auch die Links zu wuestenstrom oder dem Family Research Institute angesehen habe, bevor ich meine Meinung dazu abgegeben habe. Ich weiß ganz gern, wovon ich schreibe und Herrn Gernsknöder ist ein recht aktiver Schreiberling auf eben jener Seite.
Mit neuer Litaratur meine ich die aktuelle Generation der Lesebühnen und Poetry Slam.
Zu meinem Buch muss ich ihnen leider sagen, dass ich den Titel nicht nennen werde. Erstens wird das Thema sie kaum interessieren und zweitens veröffentlichte ich es unter meinem richtigen Namen. Und ich würde mich hier feigerweise gerne hinter dem Deckmantel der Anonymität verstecken.
Die Frage nach der Energie: Ich fragte einst den Pfarrer der Kirche in der ich in der Jugend war: “Als die Erde rund wurde fragtet ihr nach dem Ursprung, als der Urspung erahnt wurde fragtet ihr nach dem Anfang.”. Was ich damit sagen wollte ist, irgendwann kommt man immer an Wissensgrenzen, das ist der Nachteil des Wissen es ist unendlich …
Die Frage nach dem Urknall und der Energie kann ich ihnen nicht beantworten, allerdings sind hier auch jeder wilden Theorie Tür geöffnet. Ich behaupte mal einfach, dass wir nur in einer Murmel stecken die das Spielzeug einer viel größeren Galaxie ist (MIB). … Es gibt da keine Antwort.
Andererseits frage ich an der Stelle. Wenn Gott nur irgendwann einmal (mind. 13 Mrd. Jahre vor heute) unsere Energie und – nach dem relativistischen Teilchen-Welle Dualismus – Materie stellte, warum sollte er irgendeine Meinung zu Homosexualität haben? Sind alle heiligen Schriften direkte Anweisungen von Gott (wenn ja warum) oder Inszinierungen von Politik (Gott meinte ich sei Herrscher) oder Verrückten?
Auf dem Niveau können wir gerne diskutieren .. mit dem Ergebnis, dass es kein Ergebnis gibt.
Als Tschernobyl explodierte (und auch nach dem Unglück des Katschai Sees) haben offizielle der kath. Kirche behauptet beides seien Starfen Gottes gewesen. An der Stelle muss ich zugeben, dass ich da einen kleinen Denkfehler habe. Die Hauptaussage war, dass die Explosionen selber dei Strafe waren. Ich kann mich aber auch an Aussagen erinnern, welche Mutationen selber bestritten und die Geschwüre und Missbildungen als “Strafe Gottes” bezeichneten.
Direkte Quellen kann ich aber nicht nennen. Aber wissen sie was der Katschai See ist??? Die meisten kennen das nicht. Die Menschen vergessen schnell und gerne.
Zuerst sind sie beide Brüder oder gar ein und dieselbe Person? Diese Zeit ihrer Postings
@ oli
. Aber ein paar literarische “Perlen” gibt es dort schon…
1) Dann wäre das geklärt.
2) Was ich meinte war, das, für den Fall das sie sich mit Physikern (nicht mit der Physik) beschäftigt haben, ihnen die Grundzüge deren Forschung geläufig sein könnten. Diese Erkenntnis auf die ich mich beziehe, ist die, dass Energie weder erschaffen noch vernichtet werden kann. Das sollte eigentlich reichen.
3) Ich bin noch nicht einmal halb so lange wie sie auf der Welt.
4) Habe diese Seite jetzt auch besucht, leider keinen Kommentar von gernsknöder gefunden
@HevoB:
Sie meinten den ausgetrockneten Karatschai-See im Ural oder? Mir war geläufig das es einer der am stärksten verseuchten Regionen der Welt ist (Atommüllendlager), ich nehme an sie spielen auf den radioaktiven Staub an, der von dort weggeblasen wurde. Ich habe noch einmal im Internet nachgesehen, konnte aber keine der von ihnen beschriebenen Reaktionen der Kirche auf eine der beiden Katastrophen finden. Alles was ich zum Thema Kirche/Tschernobyl fand war ein kirchlicher Aufruf zum Spenden für Kinder die durch die Katastrophe geschädigt wurden. Ich kann mir nicht vorstellen das das tatsächlich die Reaktion der Kirche gewesen sein soll, wenn dann vielleicht die Reaktion einiger fanatisierter amerikanischer, kreationistischer Prediger, bei denen sich auch noch der durch den Kalten Krieg entstandene Hass dazu mischte.
Zu “den Anfängen”: Geht es aber bei der Wissenschaft und Forschung nicht um die Aneignung neuen Wissens? Haben nicht eben Forscher der Kirche vorgeworfen, sie Argumentiere wie sie es eben hier tun, und wolle nur das der Mensch sich mit dem zufrieden gibt was er hat? Mit dem Man in Black Beispiel versuchen sie nur diese Tatsachen ins lächerliche zu ziehen weil sie keine Antwort geben können (Und es beim nachdenken über den tatsächlichen Anfang bestehen durchaus logische Barrieren, wilden Spekulationen sind dabei Grenzen gesetzt, wenn sie darüber diskutieren wollen werde ich das gerne tun, allerdings suchen wir uns aber besser eine andere Kommunikationsmöglichkeit, hier geht es zu langsam und wird zu unübersichtlich) . Der Wissenschaft ist diesbezüglich darum eine Grenze gesetzt weil sie die Möglichkeit, dass hier die Schöpfung im Sinne einer direkten Intervention Gottes (und nicht zb durch ein Werkzeug wie der Evolution) stattfand, bewusst erst zuletzt in Betracht zieht. Dennoch wird es letzten Endes so kommen das irgendein Forscher feststellt, dass es Gott geben muss. Ob wir diesen Tag noch erleben ist fraglich, aber die Fragen, die sie gestellt haben werden sie nach ihrem Tod direkt stellen können, Gott wird das erschöpfender beantworten können als ich.
Ich habe bei einer kurzen Recherche auch nichts gefunden. Das wird aber auf deutsch nicht erfolggekrönt sein. Aber ich bin mir sicher das es örtliche Vertreter der kath. Kirche waren die rumpöbelten, zusammen mit der orthod. Russ. und da stimme ich ungeprüft ein sicher auch ein paar amerikanische was auch immer Christen.
Der Katschai See war mal eien Atomare Endlagerstätte und ist in die Luft gegangen. Zwei Stunden aufenthalt an der oberfläche führt zum tot.
Sollte ich einmal vor Gott stehen wird er sicher auch Fragen an mich haben. Zum Beispiel warum es in meinem Land für andersdenkende (schwule) nicht möglich war eine Ehe abzuschließen… Das findet der sicher voll unfair
Zuerst sind sie beide Brüder oder gar ein und dieselbe Person? Diese Zeit ihrer Postings
welch bösartige Unterstellung
Ich werde solche boswilligen unterstellungen zukünftig unterlassen.
Aber was die von ihnen angeführten (angeblichen) Aussagen betrifft: Auch auf englisch habe ich nichts finden können, aber selbst wenn solche aussagen getätigt wurden, war das sicher nicht die offizielle position der Kirche(n), sondern die einiger weniger. Man kann nicht die ganze Kirche für die Taten/Aussagen einiger weniger verantwortlich machen.
Aber zum See : Wir meinten ein und denselben, aber unterschiedliche Katastrophen (er heißt aber Karatschai-See nicht Katschai-See (die Verbesserung konnte ich mir nicht verkneifen
)). Sie meinten die Explosion eines dort gelagerten Tanks voll Atommüll im Jahre 1957. Der See begann um 1960 auszutrocknen, und als es im Jahr 1967 zu einer Trockenperiode kam entstand radioaktiver Feinstaub, der kurz darauf durch einen Sturm auf einer Fläche von 1800 Quadratkilometern verteilt wurde und sie stärker verstrahlte als die Atombombe dies mit Hiroshima tat. Das war die Katastrophe auf die ich mich bezog. Aber es gibt noch eine Zugabe, der See wurde daraufhin mit Beton aufgefüllt. Tolle Lösung, zumal die Radiokativität dadurch ins Grundwasser gelangte…. und dieses Grundwasser speist den Strom Ob, der über Umwege im Arktischen Ozean endet.
@ Olli:Nach den Zahlen des Washingtoner Familienforschungsinstituts u.a. ist die Lebenserwartung homosexueller Menschen tatsächlich um 20 Jahre oder mehr geringer. Die Selbstmordrate beträgt ein Vielfaches. Eine umfangreiche nationale Studie aus den USA mit über 1900 lesbisch lebenden Frauen ergab, dass 50% dieser Frauen einen Selbstmord erwogen und 18% einen Selbstmordversuch unternommen hatten. 37% hatten köfperliche Misshandlung erlebt, 32% wurden vergewaltigt.(Bradford, Journal of Consulting and Clinical Psychology, 1996) Das klingt nicht sehr heil für mich.
Wir Menschen (auch Tiere) sind von Natur aus auf das andere Geschlecht angelegt. Sonst wären wir schon ausgestorben.
The Family Research Institute was founded in 1982 with one overriding mission: to generate empirical research on issues that threaten the traditional family, particularly homosexuality, AIDS, sexual social policy, and drug abuse.
Dieser Text und damit der Offenbarungseid für die Glaubwürdigkeit der von diesem Institut durchgeführten Studien stammt direkt von der Startseite des Washingtoner Family Research Institute. Wer gleich in den ersten drei Sätzen das Ziel vorgibt, Studien durchführen zu wollen, die die negativen Seiten homosexuellen Lebens darstellen zu wollen, muss sich nicht wundern, dass dessen Studien nicht allgemein anerkannt werden.
Insofern können Sie gern weitere Zahlen dieses Instituts anführen. Die haben für mich in etwa die gleiche Glaubwürdigkeit wie die Meldung zur Sichtung einer fliegenden Untertasse in der Bild-Zeitung.
> Eine umfangreiche nationale Studie aus den USA mit über 1900 lesbisch lebenden Frauen ergab, dass 50% dieser Frauen einen Selbstmord erwogen und 18% einen Selbstmordversuch unternommen hatten. 37% hatten köfperliche Misshandlung erlebt, 32% wurden vergewaltigt.
Das mag sein, aber die Frage ist da doch eher, aus welchen Gründen sie einen Selbstmord erwogen – weil sie lesbisch waren oder weil sie unter ihrer intoleranten Umwelt litten?
Und körperliche Misshandlungen/Vergewaltigungen wurden ja vermutlich von heterosexuellen Männern, nicht von Schwulen durchgeführt, oder? Womit wir wieder bei einer intoleranten Umwelt angekommen sind.
Nein, bringen Sie Zahlen und Fakten von unabhängigen Instituten/Einrichtungen, die weder der Kirche noch der sog. Moral Majority nahestehen, also keine antischwule Agenda verfolgen, dann nehme ich Sie evtl. ernst.
In den USA leben homosexuelle Menschen durschchnittlich tatsächlich sehr viel kürzer. Ich glaube die gleiche Institution konnte auch zeigen das Schwarze eine sehr viel kürzere Lebenserwartung haben als Weiße.
Liegt das daran das Schwarze generell bei Gott schlechter im Kurs stehen???
Das hat eher etwas mit der Gesellschaftlichung Stellung der jeweiligen Minderheiten zu tun.
Zu den von Ihnen angegebenen Studien, die sich in der Tat durch Ihre Zielstellung selbst disqualifizieren, lege ich Ihnen die aktuelle Ausgabe GEO Kompakt Nr. 20 “Liebe und Sex” ans Herz. Hier werden Sie gegenläufige und fundiertere Argumente finden.
Ich verbiete Ihnen nicht den Mund, aber glauben Sie mir, wenn ich Ihnen sage, dass ich auch sehr viele Menschen kenne, die entweder froh sind homosexuell zu sein oder nicht mehr heterosexuell leben müssen. Es muss einfach mehrdimensional betrachtet werden. Sich einfach hinzustellen und zu behaupten, dass etwas abnormal sei und nicht von der Natur oder gar Gott erwünscht sei, gleichzeitig aber festzustellen, dass diese Tatsache seit Jahrhunderten und Jahrtausenden existiert, ist ja sicherlich leicht widersprüchlich.
Und jetzt möchte ich keinen Vergleich mit Mord, Totschlag und sonstigem Verhalten herangezogen wissen. Solche eine Denkweise spricht lediglich dafür, dass dieser Mensch einfach nur sich selbst sieht und nichts anderes akzeptiert. Und die Kirche kann auch im Dorf bleiben, denn die Homosexualität gab es schon, da hat noch keiner an das Christentum gedacht.
Übrigens:
Eine Studie, die nur die Zahlen aber nicht die Ursachen erfasst, ist unzulänglich. So wurde bspw. auch ein Schwangerschaftstest statistisch an Männern erprobt, wobei ca. 15% aller Männer demnach schwanger waren. Ein wenig mehr Hintergrund muss es sein.