Poster des Monats Beiträge

Die Hunderttausenden bisher erschienenen Kommentare sind zum unverzichtbaren Teil des Tagebuchs geworden. Um den Autoren einen kleinen Dank für diesen wesentlichen Beitrag abzustatten, werden nicht nur die jeweils meist-belobigten Kommentare zu jedem Blog, sondern auch jeden Monat die drei erfolgreichsten Kommentatoren ausgezeichnet. Dadurch sollen alle Autoren zu einem Wetteifern in der Qualität ihrer Texte ermutigt werden. Das Ranking erfolgt nach der Zahl der im Laufe eines Monats von anderen Abonnenten vergebenen Dreifach-Sterne. Als zusätzliches Dankeschön werden dem Monatssieger jeweils drei Monate Partnerschaft gutgeschrieben. Zusätzlich wird jetzt immer auch der bestbewertete Blog-Eintrag eines Nicht-Partners hervorgehoben.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorObserver
     
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    28. September 2011 07:15 - Ein Empfang für Türkenbleibenmacher

    Türken = stolzes Volk welches glaubt, allen anderen überlegen zu sein. Wer sich nicht unterordnet, wird eliminiert (siehe: Kurden). Sie haben starkes Bevölkerungswachstum, suchen daher neue Niederlassungsmöglichkeiten in den klimatisch gemässigten Zonen Europas. Sie bevorzugen dabei Länder mit hohen Sozialstandards, staatlichen Unterstützungen usw. Wollen keine Integration sondern "unter sich" bleiben (siehe deutsche und österreichische Grossstädte).
    Islam = viel mehr als eine Religion, beherrscht diktatorisch den ganzen Menschen, will Scharia in den Landesverfassungen und betrachtet alle "Nichtgläubigen" als Feinde, welche langfristig auslöscht werden müssen.
    Österreichs Politiker = Naivlinge, welche diese "friedliche Invasion" der Türken noch immer nicht erkennen, ja diese sogar tatkräftig unterstützen - siehe auch aktuelle Hofierung der neun türkisch-islamischen Religionsbeauaftragten für Österreich.
    Michael Spindelegger: setzen, nicht genügend!

  2. Ausgezeichneter KommentatorObserver
     
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    07. September 2011 07:21 - Die wichtigste Lehre des 11. September 2001

    Die meisten Medien haben sich von der objektiven und seriösen Berichterstattung schon lange verabschiedet. Wenn ich - was ich selten mache - die ORF-Informationssendungen (TV und Radio) verfolge, dann merkt man den "Missionsauftrag" der verantwortlichen Jounalisten und Moderatoren. In den TV-ZIB-Sendungen werden selbstherrlich die Schwerpunkte gesetzt und dann mit besonderen Bildern und Grafiken wie im Showbusiness und mit sog. eye-catchern die Zuseher verführt, manipuliert und damit "eingestimmt". Die Reporter sind geschult, eingeladene Gesprächspartner meist gar nicht ausreden zu lassen und wenn sich der Gegner trotzdem "behauptet", dann wird das Gespräch mit der Begründung "Zeitmangel" schnell beendet. Saublöd sind kurze Einblendungen von Passanteninterviews, welche die allgemeine Stimmung der Bevölkerung vortäuschen. Dabei stellt man ganz dumme Fragen und verwendet nur die Passagen, welche dem verantwortlichen Redakteur "in den Kram passen".
    Sogar die selbstkritische Tageszeitung DIE PRESSE bestimmt in der Redaktionskonferenz das sog. Tagesthema, welches dann auf mehreren Seiten breit ausgeschlachtet und mit unwichtigen Grafiken und Bilder aussgeschmückt wird. Natürlich darf da in diesen Tagen auch dort "nine-eleven" nicht fehlen.
    Wie ist das eigentlich mit den zigtausenden von Kindern und alten Menschen, welche in den letzten Wochen in Somalia verhungert sind? So etwas ist scheinbar nur eine Randnotiz wert.

  3. Ausgezeichneter KommentatorObserver
     
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    05. September 2011 17:20 - Schüssel - ein Abgang und viele Zusammenhänge

    Wolfgang Schüssel war der beste Kanzler der vergangenen Jahrzehnte. Leider ist es halt bei Koalitionen so, dass man sich die Partner nicht aussuchen kann, so musste er sich mit manchen FPÖ-Flaschen in seiner Regierung zufrieden geben.
    Er ist einer der wenigen, welcher aus einer leidigen Affäre - wo er sich scheinbar nichts zu Schulden kommen liess - die einzig richtige demokratische Verantwortung nimmt und sich zurückzieht. Wo gibt es so etwas, ausser vielleicht in Japan? Mit seinem Rücktritt will er für die ÖVP noch RETTEN WAS ZU RETTEN IST.

    Spindelegger und J. Pröll können Schüssel nicht einmal "das Wasser reichen". Bemerkenswert ist die kürzliche (sinngemäss wiedergegebene) Aussage des neuen Generaldirektors J. Pröll: erst jetzt erkenne ich, dass wir Politiker gar kein Verständnis mehr für die Probleme des Volkes haben. Eine Einsicht, SPÄT ABER DOCH.

  4. Ausgezeichneter KommentatorObserver
     
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    14. September 2011 11:20 - Fußnote 219: Zwischen ÖVP und ÖFB

    Köstlich dieser Faux pas.
    Trotzdem: Constantini kommt nicht in den Genuss der Versorgung im Hohen Haus, wie nun Christine Marek und Wolfgang Gerstl das dortige ÖVP-Seniorenheim verstärken.

  5. Ausgezeichneter KommentatorObserver
     
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    09. September 2011 16:46 - Mareks Abschied: notwendig, aber nicht ausreichend

    1. Ich habe nichts gegen Frau Marek, aber für diese Position und deren Herausforderungen war sie völlig überfordert und total ungeeignet. Schade dass im März 2010 nicht Harald Himmer (GD von Alcatel-Lucent-Austrai) gewählt wurde.

    2. Ob sich überhaupt ein geeigneter Nachfolger findet, welche diese Partei aus dem derzeitigen Tiefpunkt wieder zu einer bedeutenden Kraft in Wien bringen kann? Ich bezweifle es und wiederhole mich: H.C.Strache braucht gar nicht viel tun, es fallen ihm die ehemaligen ÖVP-Wähler in den Schoß.

    3. Es ist typisch für unsere Politik, dass ehemalige Funktionäre im Nationalrat (siehe auch Schüssel) oder anderswo (z.B. Josef Pröll im Raiffeisenkonzern) mit Versorgungsposten belohnt werden. Diese NR-Hinterbänkler sind total überflüssig, daher könnte der Nationalrat umgehend auf 100 Abgeordnete verkleinert werden. Im Fall von Josef Pröll wurde extra ein Generalsdirektorsposten geschaffen. Da darf man wohl BM Stöger zustimmen, wenn er von "Sauereien in Österreich" spricht.

  6. Ausgezeichneter KommentatorObserver
     
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    30. September 2011 07:05 - Fußnote 222: Thilo, der ORF und die Fakten

    Wie viele Leser erfahren haben, bin ich ein "unverbesserlicher" Optimist, welcher immer noch auch an das Gute und die Vernunft im Menschen glaubt. Was die "öffentlich-rechtliche" Rundfunkanstalt ORF betrifft, so ist aber Hopfen und Malz verloren. Dieses Unternehmen, welches sich vorwiegend mit den Zwangsgebühren finanziert, hat in den letzten Jahren eine Eigendynamik entwickelt, welche es sich zur Aufgabe (Mission) machte, die Bevölkerung mit einseitigen Informationen politisch gefügig zu machen. Ähnliches gab es bis 1989 in den damals kommunistisch regierten Ländern Osteuropas. Daher gehört das ganze Unternehmen in der derzeitigen Form liquidiert und nach einem Neustart frei von politischem Einfluss mit wirklich politisch unabhängigen Journalisten und anderen Fachleuten besetzt.

  7. Ausgezeichneter KommentatorObserver
     
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    26. September 2011 06:00 - Linzer Schizophrenie oder: „Wer ist stärker: I oder I“?

    Bei den Sozialdemokraten wird gerne mit zweierlei Maß gemessen. Ich erinnere noch an der Zerfall des Konsum, der Arbeiterzeitung usw., wo einerseits sich rotes Wirtschaften nicht bewährt hatte und auch die Arbeitnehmer bei der Liquitation plötzlich Pseudokapitalisten gegenüberstanden.
    Im Zusammenhang mit den Spekulationen der Linzer Genossen müssen aber auch die Wohngeldanlagen der niederösterreichischen Landesregierung genannt werden. Auch dort liessen sich die Verantwortlichen von den versprochenen Zinserwartungen täuschen. Dabei frage ich mich immer: warum gibt es eigentlich noch diese Zwangsabgaben aller Arbeitnehmer, wenn die Gelder dann im "weltweiten Kasino" zweckentfremdend verwendet werden?

  8. Ausgezeichneter KommentatorObserver
     
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    24. September 2011 07:40 - Palästina: der Staat, der keiner ist

    Wie schon erwähnt, ist der Konflikt zwischen Palästina und Israel scheinbar eine unlösbare Aufgabe. Tatsache ist aber auch, dass über 4 Millionen Erdenbürger seit zig-Jahren von den Israelis in Geiselhaft genommen werden und Israel kann sich nur durch milliardenschwere jährliche Hilfe aus den USA behaupten. Dies vor allem, weil es in den USA sehr einflussreiche Juden in Politik und Wirtschaft gibt, welche "Ihre alte Heimat" nicht verkommen lassen wollen.
    Bei allen diesen Bemühungen werden immer wieder die jüdische Religion mit dem heutigen politischen Staat Israel gleichgesetzt bzw. pocht die jeweilige israelische Regierung auf den geschichtlichen Anspruch des "Volkes Gottes". Wenn man aber durch Israel fährt, dann gibt es wohl sehr gläubige Juden, andererseits genug Leute, denen die jüdische Religion völlig egal ist, diese aber bei Gefahr von aussen gerne für ihre Stabilität benützen.
    Aus christlicher Sicht wurde auf dem Gebiet des heutigen Israel tatsächlich "Menschheitsgeschichte" geschrieben und es werden sicher auch in Zukunft dort wichtige Entscheidungen fallen. Ob der nun schon Jahrzehnte andauernde Konflikt mit Palästina dazugehören muss bzw. ein Teil von Gottes Plan ist?

  9. Ausgezeichneter KommentatorObserver
     
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    21. September 2011 07:02 - Faymann und Scheuch: Wie sich die Bilder gleichen

    Es ist sehr erfreulich, dass - besonders in diesem Blog - das ständige Aufzeigen diverser Missstände nun auch in der breiten Öffentlichkeit diskutiert wird. Damit ist aber noch nicht gesagt, dass sich auch tatsächlich etwas zum besseren ändern wird.
    Derzeit hat es eher den Anschein, dass die damals und jetzt daran Beteiligten (Ex-ÖBB-Chef Huber ist da eine löbliche Ausnahme!) mauern und bagatellisieren.
    Interessant wäre es noch, die ganzen Kosten, die Anzahl der Seiten und den entsprechenden Zeitraum zu erfahren.
    Die Erfahrung zeigt, dass viele solche Verfahren von der Staatsanwaltschaft "auf die lange Bank" geschoben und dann später ohne viel Aufsehen eingestellt werden. Eine offizielle Begründung muss die Behörde in solchen Fällen nicht geben, inoffiziell spricht man dann halt von: "Die Suppe war zu dünn".
    Da hilft nur: den Druck nicht nachlassen, auch von Seiten des Herrn Unterbergers.

  10. Ausgezeichneter KommentatorObserver
     
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    11. September 2011 07:01 - Die Einäugigkeit der österreichischen Justiz: zwei Vergleiche

    Die Staatsanwaltschaft muss nach unseren Spielregeln bei bestimmten Gesetzesübertretungen von sich aus aktiv werden. Wenn sie aber "wegschaut", dann besteht immer noch die Möglichkeit, dass jeder Bürger eine Anzeige machen kann. Damit muss sie der Sache nachgehen. War dies bei der "Entgleisung" des obersteirischen SP-Funktionäres nicht der Fall?

  11. Ausgezeichneter KommentatorObserver
     
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    25. September 2011 06:53 - Dumm, frech und ignorant

    Danke für Unterbergers Wochenschau und die zusätzlichen Erklärungen von libertus. Allen im Hauptkommentar Genannten kann ich nur empfehlen, wenn schon nichts Vernünftiges gesagt wird, dann ist Schweigen die bessere Alternative.
    Was die Schweiz betrifft, so können wir in Sachen Demokratie noch etwas lernen. Der schwachsinnige Vorschlag zur Abschaffung des sog. Schweizer Kreuzes wird dort "nicht einmal ignoriert".
    Übrigens befindet sich das Land derzeit in der Intensivphase des Wahlkampfes, welches auch ich im Fernsehen verfolge. Da kann der ORF vom Schweizer Fernsehen einiges lernen, wie allen zur Wahl antretenden Parteien - nicht nur die bereits im Parlament vertretenen Gruppierungen - Möglichkeiten geboten werden, sich zu präsentieren und kritischen Diskussionen zu stellen. Die meisten Leute entscheiden sich zu Hause und geben auch ihre Stimme mittels Briefwahl ab.

  12. Ausgezeichneter KommentatorObserver
     
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    03. September 2011 07:24 - Außer Kontrolle

    Wer wird schon den Ast auf dem er sitzt, absägen? Oder: wer beißt die Hand, die ihn füttert?
    So ist es doch fast überall. Kürzlich habe ich Einspruch gegen die Erhöhung der Müllgebühren erhoben. In der ersten Berufungsinstanz sitzen dieselben Leute, welche die Erhöhung beschlossen haben und die Zweite ist die Landesregierung, welche in "ihrem" Gesetz diese Müllpreiserhöhung ermöglicht hatte. Wo ist da eine Unabhängigkeit gegeben?
    Wirklich unabhängige Gutachter und Sachverständige gibt es fast nicht, wie auch Meinungsforschungen sehr vom Auftraggeber beinflusst werden (können). So kann man jedes negative Ergebnis so interpretieren (und auch graphisch besonders darstellen), dass es positiv aussieht bzw. relativ - bezogen zu anderen Erkenntnissen - gut dasteht.

  13. Ausgezeichneter KommentatorObserver
     
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    29. September 2011 06:38 - Fußnote 221: Lobbyisten und andere Lobbyisten

    Im erweiterten Sinn gehören eigentlich auch alle Anwälte zu den Lobbyisten, denn auch diese versuchen, im Auftrag der Auftraggeber, Einfluss auf Entscheidungen bei den Behörden auszuüben. So wie es jetzt aussieht, fällt das neue Gesetz eigentlich unter "Anlassgesetzgebung" und wird ziemlich zahnlos sein.
    Warum gibt es eigentlich neben der gesetzlichen Interessensvertretung Arbeiterkammer einen zusätzlichen Verein, welchen man oft weniger freiwilligig beitreten muss? Ebenfalls fühlen sich viele Unternehmer von der Wirtschaftskammer nicht ordentlich vertreten, sind daher zusätzlich bei der Industriellenvereinigung. Auch bei Anwälten, Ärzten gibt es immer wieder Klagen, dass die Zwangskammern sich nicht immer für ihre Mitglieder optimal einsetzen.

  14. Ausgezeichneter KommentatorObserver
     
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    23. September 2011 06:06 - SN-Kontroverse: Erkaufte Kanzlerschaft?

    Es sind nicht nur die "freundschaftlichen" ÖBB-Inserate anzukreiden, auch die vielen direkt von den Ministerien veranlassten Werbungen (Zeitungsartikel, Broschüren, Briefe, TV- und Radiospots) sind ernstlich zu hinterfragen. Da werdenvon fast allen Ministerien direkt zig-Millionen an Berater, Werber und sonstige unnötige Gestalten vergeben, welche nur ein Ziel haben: die Arbeit bzw. Nichtarbeit der Regierung dem dummen Volk "zu verkaufen". Das alles sollte aber in den heutigen Sparzeiten ersatzlos gestrichen werden können. Hat den noch immer niemand begriffen, dass dies alles indirekt mit der Seuche "Hochegger, Meischberger, Mensdorf-Pouilly usw." zusammenhängt?

  15. Ausgezeichneter KommentatorObserver
     
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    20. September 2011 07:57 - So beginnen normalerweise Witze: Fischer, Faymann und Spindelegger reisen zugleich nach Amerika

    Der Vorteil dieser "Studienreise" der drei führenden österreichischen Politiker ist: wir werden für einige Tage von unnützen Wortspenden verschont. Der Nachteil: es besteht die Gefahr, dass sich unser Land am sog. internationalen Parkett wieder blamiert.
    Was kosten eigentlich diese Dienstreisen - es sind ja wesentlich mehr Leute dabei und diese sitzen alle sicher nicht hinten in der Economy Class?

  16. Ausgezeichneter KommentatorObserver
     
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    10. September 2011 06:22 - Wrabetz und der Spiegel oder: Der fette Lohn der üblen Tat

    Das alles nur ein weiterer Beweis der aktuellen Schwäche der ÖVP. Faymann hatte durchaus recht, als er bei der Ernennung von Spindelegger zum Parteichef und Vizekanzler sagte: „Michael Spindelegger ist ein Glücksgriff für mich“.

    In Anlehnung an den berühmten Werbespruch des schon verstorbenen Götz Kaufmann kann ich allen Kritikern des Küniglberges nur sagen:
    "Wann er's nur aushalt, der Wrabetz". Dazu gehört aber noch der zweite Teil der abgeänderten Zgoncwerbung: "Raunz nicht, zahl!" (gemeint ist damit die GIS-Gebühr).

    Die beste Methode, um diese ORF-Misere zu beenden besteht darin, dass die anspruchsvollen Fernsehzuseher ServusTV oder hochwertige deutsche Programme einschalten und der Rest eben ATV, Puls4, RTL u.ä. Es gibt auch einige wenige gute ORF-Produktionen, welche von 3Sat, Arte und BR-alpha übernommen werden. Damit sinken die statistisch ermittelten Zuseherquoten des ORF, die Werbeeinnahmen gehen dort drastisch zurück und Wrabetz & Co werden endlich (natürlich, wie in Österreich üblich) mit golden shakehands in die Wüste geschickt.

  17. Ausgezeichneter KommentatorObserver
     
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    08. September 2011 07:04 - Wie böse sind die bösen Hedgefonds?

    Die Ausführungen von AU entsprechen einer sehr vereinfachten (aber leider auch unvollstädigen) Beschreibung der Hedgefonds für einen Laien. Tatsächlich ist es etwas komplizierter und ursprünglich wollte man in erster Linie vorhandene Risken absicheren. Nun sind diese aber meist zu gunsten der Spekulation in den Hintergrund getreten. Viele Länder haben aber durch deren Finanzaufsichtsgesetze diesem Wetten in Form eines Casino bestimmten Regeln unterworfen, daher haben die Gesellschaften für Hedgefonds deren Hauptsitze auf sog. Off-shore-Plätze (z.B. Kaimanninseln, Gibraltar, Jungferninseln, Kanalinseln, Bermudas, aber auch solche Staaten mit mehr Freizügigkeit wie Luxemburg, Monaco, Liechtenstein) verlegt. Die extrem gut verdienenden Manager sitzen natürlich direkt an den Finanzplätzen in New York, London usw.

    Ohne jetzt weiter ins Detail zu gehen, finde ich es richtig, dass die einzelnen Staaten effizientere Regulierungsvorschriften einführen, damit extreme Auswüchse dieser Kapitalanlageformen auf derem Staatsgebiet untersagt werden. Auch die vielen nichtregistrierten Fonds, welche ihre Geschäfte ausserhalb der staatlichen Finanzaufsicht betreiben und bisher geduldet werden, sollten sich diesen Regeln unterwerfen. Denn tatsächlich haben die Hedgefondsinstrumente Möglichkeiten geschaffen, das Risiko (ähnlich wie bei einem Casino) völlig auf die Anleger zu übertragen oder anders ausgedrückt: die Fondsbesitzer - z.B. Soros - sowie deren Manager (nicht aber die Anleger in Fonds!) sind in jedem Fall nur Gewinner.

    Daher sollte man die Hedgefonds nicht verteufeln, ihnen aber künftig bessere Spielregeln vorschreiben. Vor allem aber sollten alle Fonds künftig dort ihren physischen Hauptsitz haben müssen, wo sie auch ihre Dienste anbieten! Viele Briefkästen in Jersey, Guernsey usw. können damit abmontiert werden und sich diese landschaftlich schönen Inseln ganz dem Tourismus widmen. :-)

  18. Ausgezeichneter KommentatorObserver
     
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    06. September 2011 07:56 - Erhöht endlich die Steuern! Oder Was?

    Sehr schöne Zusammenfassung der Ursachen und Auswirkungen unserer derzeitigen Finanzkrise, Herr Dr. Unterberger. Danke dafür.

    Zu dem biblischen bzw. mittelalterlichen ZEHENT wäre aber zu erwähnen, dass damals der Staat bzw. die damalige Obrigkeit mit diesem Geld vorwiegend persönliche und militärische Wünsche erfüllt hatten. Heutzutage gibt es (zu) viele Aufgaben, welche sich der Staat "an sich gerissen" hat. Leider hat man neben manchen guten Einführungen (z.B. Schulpflicht) auch vieles falsch gemacht und z.B. auch die ursprüngliche Familienstruktur total zerstört (Kleinkinder möglichst schnell in staatliche Obsorge, Frauen sollen bald nach der Geburt wieder Teilzeitbeschäftigungen nachgehen, Alte gehören ins Heim abgeschoben usw.).

    Auch ich bin der Meinung, dass Steuern gesenkt und nicht erhöht werden sollten, denn damit werden auch die Steuereinnahmen in Summe durch mehr Konsum automatisch erhöht (und nicht frisch gedrucktes Geld auf dem Markt schmeissen, um den Konsum anzukurbeln und gleichzeitig eine Geldentwertung in Kauf zu nehmen!). Die vor einigen Jahren in manchen ehemaligen Oststaaten eingeführte flat-tax ist der beste Beweis dafür, wie man der Staat durch niedrigere Steuern mehr Einnahmen lukrieren kann und gleichzeitig der Schwarzmarkt (also alles ohne Steuerabführung) stark zurückgeht. Auch in der Wirtschaft hat man erkannt: erst niedrigere Stückpreise in der Produktion und moderate Gewinnspannen ergeben viele Verkäufe. Und durch diese verstärkten Umsätze ergeben sich schlussendlich auch die erhofften grossen Gewinne.
    Daher: der Staat soll sich auf die Aufgaben konzentrieren, für die er ursprünglich vorgesehen war. Alles andere sollte er den Privaten überlassen, denn die machen dies viel BESSER und für die Staatsbürger viel GÜNSTIGER.

  19. Ausgezeichneter KommentatorObserver
     
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    29. September 2011 07:18 - Friedhöfe, Hymnen, Genderismus

    Haben unsere Volksvertreter und die Regierung keine wichtigeren Probleme zu lösen? Der neue Text der Bundeshymne ist eine unsinnige Sache. Vielleicht kommt demnächst jemand auf den Gedanken, auch den Bundesadler mit den gesprengten Fussfesseln, Hammer und Sichel zu reformieren. Gibt es dazu nicht auch Handlungsbedarf?

  20. Ausgezeichneter KommentatorObserver
     
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    27. September 2011 07:23 - Fußnote 220: Die Bahn fährt, wo sie will

    Im Bundesvergabegesetz (genau: Bundesgesetz über die Vergabe von Aufträgen) aus 2006 mit diversen Ergänzungen - siehe auch:
    http://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=20004547
    müssen lt. § 3, Pkt. 1 alle vom Bund finanzierten Bereiche die Dienste der BBG (Bundesbeschaffungsgesellschaft) in Anspruch nehmen.
    Frau Fekter bräuchte ja nur die laufenden Zahlungen an die ÖBB und die Unis verweigern, dann können diese Institutionen gar nichts mehr selbst einkaufen.

  21. Ausgezeichneter KommentatorObserver
     
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    18. September 2011 07:21 - Ist die Korruption mehr links oder mehr rechts zu finden?

    Korruption ist der Sittenverfall und die Bestechlichkeit, welche es schon immer gegeben hat. Es ist der Missbrauch einer Vertrauensstellung in der Politik und da besonders in der Verwaltung und der Justiz. Natürlich auch in der Wirtschaft und anderen gesellschaftlichen Vereinigungen. Beim Lobbyismus gibt es ebenfalls eine Argent-Klient-Interationen, welche aber nicht unbedingt in der Korruption enden muss.
    Aktuell ist die linke Reichshäfte deswegen mehr betroffen, weil sie dieses Werkzeug als effizientes Mittel zur Erreichung und Erhaltung ihrer Ziele erkannt hat. Ein rechtlich begründeter Anspruch besteht bei der Erreichung dieser Vorteile nicht. Auch die anderen Parteien sind davon betroffen, lediglich von den Grünen sind mir keinerlei Korruptiondfälle bekannt. Die Staatsanwaltschaft ist gesetzlich verpflichtet, bei solchen Verletzungen des allgemeinen Interesses zu ermitteln und den unabhängigen Gerichten zur Beurteilung vorzulegen.

  22. Ausgezeichneter KommentatorObserver
     
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    12. September 2011 06:09 - Kauft nichts bei Männern (auch wenn es billiger ist)

    Bei solchem Schwachsinn in einem Ministerratsbeschluß ist für mich klar:
    "Der derzeitigen Regierung gehört sofort das Vertrauen entzogen!". Auch wenn sich bei baldigen NR-Neuwahlen nichts radikal ändern dürfte, so ist es doch eine Gelegenheit, dass alle alten Parteien (neue bedeutende wird es ja nicht geben) sich in den Spiegel sehen und mit vernünftigen Aussagen um
    Wählerstimmen buhlen müssen.

    Damit kommt man aber umgehend zur weiteren Frage: "Wen soll ich wählen?"
    SPÖ mit den bisherigen Ideologien und Führungsleuten: NEIN DANKE.
    ÖVP: siehe eine Zeile weiter oben
    GRÜNE: dumme Ziele, legen sich sofort mit der SPÖ ins Bett - NEIN DANKE.
    FPÖ: sehr riskant, wenn es auch die einzige Kraft ist, etwas zu verändern.
    BZÖ: gute Alternative, realistisch gesehen muss sie aber hoffen, mit einigen Leuten im NR zu verbleiben.
    Leider wird es sicher auch in der nächsten Legislaturperiode wieder zu einer der ungeliebten Koaalitionen kommen.
    Wenn sich die ÖVP in den nächsten Monaten - also noch vor der Wahl - völlig "rundernerert", dann bitte für volle 5 Jahre zur Besinnung und Ausnüchterung auf die Oppositionsbänke!

    Den letzten Satz möchte ich gerne bei allen innenpolitischen Kommentaren mit mark - copy - paste , also markieren/kopieren und dann einzufügen.

  23. Ausgezeichneter KommentatorObserver
     
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    02. September 2011 07:44 - SN-Kontroverse: Kirchen-Ungehorsam

    Die jünste Pfarrerinitiative ist sicher kein Sommerlochthema und sollte daher nicht "unter den Tisch gekehrt werden".
    Sicher ist aber, dass die christlichen Kirchen in den vergangenen Jahrhunderten viel gutes geleistet haben und uns erst so das heute geschätze Gesellschaftsniveau ermöglichten.
    Gewiss ist aber auch, dass es manchmal gut ist, wenn sich die Kirchen nicht sofort jeder kurzfristig aktuellen Strömung "anpassen". Es wäre auch nicht vorteilhaft, wenn die Kirchenorganisation nach den in anderen Bereichen üblichen "demokratischen Spielregeln" gewählt, geführt und ggfs. auch abgewählt wird.
    Bestimmt hat aber die Kirche in der Vergangenheit viele Fehler gemacht, welche heute gerne "verleugnet" werden (Ablasshandel, Zwangsmissionierung, Kreuzzüge, einseitiges Weltbild usw.). Tatsache ist, dass die Päpste, Kardinäle, Bischöfe usw. auch nur Menschen sind, welche Fehler machen können und auch sündig sind.
    Die Vorschläge von Schüller Co. zur Änderung bzw. Verbesserung in der katgolischen Kirche machen durchaus Sinn, zumal sich in den vergangenen 2100 Jahren sich sehr vieles verändert hat. So ist das Zölibatnicht biblisch begründet, im Gegenteil: Paulus hat es den "Nachfolgern" völlig freigestellt, ob sie heiraten oder ledig bleiben. Ebenfalls gab es schon in der Urchristenheit bedeutende Frauen , welche im Gemeindeleben und der Verkündigung wichtige Rollen spielten. Auch die Ausschliessung von bestimmten Personen (z.B. Geschiedenen) bei den kirchlichen Feiern ist biblisch nicht begründet. Auch da wir im Neuen Testament das Gegenteil verlangt! Andererseits war vor 2100 Jahren die Sklavenhaltung sowie die absoluten Herrscher (Kaiser, Könige usw.) kein Thema, heutzutage können wir uns das gar nicht mehr vorstellen. Auch wenn der alte Spruch "Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit" in der Kirche nicht angebracht ist, so kommen auch wir nicht darum herum, sich moderner und vor allem besserer Methoden zu bedienen. Im konkreten Fall verliert sonst die katholische Kirche weiter an Bedeutung, denn die suchenden Menschen werden dann eben woanders Unterschlupf finden. Neben wirklich guten Alternativen wie christlichen Freikirchen, gibt es leider auch viele abzulehnende Sekten, welche dieses entstandene Vakuum ausnützen.
    Daher sollte schnell ein 3. Vatikanisches Konzil einberufen werden, welches diese aktuellen Kirchenprobleme löst!
    Pfarrer Schüller und seinen Mitstreitern ist zu danken, dass sie da nicht locker lassen.
    P.S.:
    Ist Frau KKP eine überzeugte Christin, da sie dieses Thema so engagiert behandelt und eigentlich nur Fragen stellt? Oder ist sie nun zahm geworden, um ihre Kanditatur zur neuen Salzburger ORF-Landesstudio-Indentantin nicht zu gefährden?

  24. Ausgezeichneter KommentatorObserver
     
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    22. September 2011 07:42 - Fußnote 220: Von Pressburg lernen, heißt siegen lernen

    Wenn man durch die Slowakei fährt, dann merkt man gewaltige Unterschiede zwischen der Region Pressburg (dort Bratislava bzw. Poszony genannt) und den östlichen Landesteilen. Die grossen Auswirkungen der EU-Mitgliedschaft und der Eurozone sieht man nur in den grösseren Städten.
    Die seinerzeitige Einführung einer Flattax und andere investitionsfreudige Entscheidungen des Staates haben viele ausländische Firmen zu Produktionseinrichtungen in diesem Land angeregt. Dadurch konnten - und können noch immer - viele aus alten Unternehmen freigesetzte Menschen (bei Umschulungswillen) auch neue Arbeitsplätze finden. Solche Massnahmen werden dort nicht von den bei uns üblichen "Schutzmechanismen" behindert.
    Aber es gibt auch viele Schattenseiten: Neureiche durch kriminelle Machenschaften, politische Fehlleistungen (z.B. ständige Behinderungen der bedeutenden ungarischen Minderheit), Unlösbarkeit der Romafrage usw.

    Was mir aber an der jetzigen Regierung gefällt: man lässt sich nicht alles von der EU aus Brüssel diktieren! Da sollten Faymann & Co öfters Nachhilfeunterricht nehmen.

  25. Ausgezeichneter KommentatorObserver
     
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    20. September 2011 07:54 - Die Lust an der Macht als Antrieb Europas

    Der Vorteil dieser "Studienreise" der drei führenden österreichischen Politiker ist: wir werden für einige Tage von unnützen Wortspenden verschont. Der Nachteil: es besteht die Gefahr, dass sich unser Land am sog. internationalen Parkett wieder blamiert.
    Was kosten eigentlich diese Dienstreisen - es sind ja wesentlich mehr Leute dabei und diese sitzen alle sicher nicht hinten in der Economy Class?

  26. Ausgezeichneter KommentatorObserver
     
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    15. September 2011 07:12 - Warum die Linke doch nicht recht hat

    Zum letzten Absatz von Unterberger ".... politisch motivierte Druck der US-Regierung ...":

    Wie wäre es eigentlich gelaufen, wenn Bush jun. die insolvente Lehmann-Bank durch den Staat aufgefangen hätte? Wäre uns in Europa manches erspart geblieben?

  27. Ausgezeichneter KommentatorObserver
     
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    22. September 2011 08:05 - Franken oder nicht Franken?

    Beim Frankenkredit von österreichischen Banken erfolgt ja nur die Abrechnung zum jeweils aktuellen Wechselkurs. Die Banken refinanzieren sich dabei nicht immer mit der Währung aus der Schweiz, sondern spekulierten dabei mit dem für den Kreditnehmer unsicheren Wechselkurs. Der oft zitierte Häuselbauer sah nur den etwas günstigeren Zinssatz und nun ist das worst scenario für ihn eingetroffen (die ungarische Regierung versucht nun, dieses Problem auf ihre Art zu lösen :-) ).
    Wie AU am Ende richtig schreint, muss man alle Spesen bei einer Umschuldung berücksichtigen, denn "die Banken zahlen nie drauf".
    Der Schweizer Franken hat aber weiterhin einen guten Ruf, sonst wäre es nicht möglich gewesen, dass die eben neu aufgelegten Staatsanleihen in Milliardenhöhe innerhalb kürzester Zeit Käufer gefunden hätten, welche sogar Zinsen bezahlen müssen, damit das Geld dort sicher angelegt ist.

  28. Ausgezeichneter KommentatorObserver
     
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    17. September 2011 07:45 - Der neualte ORF und die Unabhängigkeit

    "Gibt es sonst noch irgendetwas Erwähnenswertes über diesen ORF zu sagen? Bitte um Hinweise."

    Ja, es gibt einiges zu sagen:
    1. man muss die ORF-Programme nicht unbedingt einschalten, es gibt genügend Alternativen.
    2. man muss - sofern man das blöde Gesetz einhält - im Jahr zw. € 223 (Vbg) und € 277 (in Wien) bezahlen, wobei der ORF aber nur € 181 erhält. Der Rest erhalten der Bund und die Länder unteren Titeln Kunstförderung, Landesabgabe und Radio/FS-Gebühr des BMF sowie MWSt.

  29. Ausgezeichneter KommentatorObserver
     
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    04. September 2011 07:52 - Korruption: Die Täter und die Ursachen

    Korruption und deren Schwester, die Bestechnung gehören leider leider fast überall zum Tagesgeschäft. Mit diesen beiden Mitteln versucht man eben, persönliche oder firmenspezifische Ziel zu erreichen.
    Ich habe viele Jahre in Firmen verbracht, wo es Belege zur "Geschäftsanbahnung" in der Buchhaltung aufschienen, aber vielmehr wurden sog. Kuverts mit Geldbeträgen (besonders in den ehem. Oststaaten) übergeben. In einem Fall hat sich sogar der "Überbringer" Kopien angefertigt, um im Bedarfsfall seinen Arbeitgeber erpressen zu können. Natürlich verlangt Schwarzgeld auch eine Einnahmenseite, dazu eigen sich besonders hervorragend die inländigen Verkäufe unter dem Motto: "wollen Sie eine Rechnung, oder es ohne MWSt bezahlen". Aber auch bei inländischen Behörden, welche Aufträge vergeben haben, wurde nicht zimperlich zugegangen. So erinnere ich mich an einen grossen Helikoptereinkauf des österr. Bundesheeres, wo alles "wie geschmiert" abgelaufen ist. Die Sache ist bereits verjährt und der Vertreter auch schon verstorben, daher kann man dies erzählen. Ob da seine Nachfolger mehr Sauberkeit an den Tag legen?
    Noch weitere Fragen?
    Auf welche Art wurde eigentlich der seinerzeitige grosse Schuldenberg der SPÖ in kürzester Zeit drastisch abgebaut?
    Wann sieht man eigentlich Hochenegger, Meischberger und andere vor Gericht? Dauert es da auch 10 Jahre, wie bei anderen Verfahren?
    Ob die Vereinbarung von Boni immer sinnvoll ist, bezweifle ich. Da gibt es Manager, welche damit ihr zig-Millionen-Jahreseinkommen verdoppeln. Und es gibt sogar Prämien für Leute, welche schlecht gewirtschaftet haben - wie z.B. bei den ehem. Managern von Asfinag und Wiener Flughafen. Haben diese vorzeitig gekündigten Leute Gelder bekommen, weil sie den prognostizierten Verlust erzielt haben?

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    29. September 2011 07:12 - Wenn man einmal so viel Lobenswertes erfährt

    Bezüglich Parkgebühren in den Wiener Bezirken:
    da geht es vorwiegend NICHT um eine Verkehrsberuhigung, vielmehr handelt es sich um willkommene zusätzliche Einnahmen der Stadt. Denn die dort wohnenden Leute müssen sich zum Abstellen ihres Fahrzeuges ebenfalls eine Jahreskarte kaufen. Vor einigen Jahren hat man rund um die Stadthalle eine Gebührenpflicht in den Abendstunden eingeführt, um die Besucher dieser stadteigenen Betriebe ABZUZOCKEN bzw. zum kostenpflichtigen Einstellen in der eigene Garage zu motivieren. Und die Gebührenpflicht tagsüber wurde nun bereits auf den ganzen 15. Bezirk erweitert. Da geht es nur um Geld und nicht um die Umwelt!

    Viele Leute aus den östlichen Nachbarstaaten Touristen/Kellner/Musiker usw. (und auch solche, welche dort Verwandte haben!) parken in den blauen Zonen mit im Ausland zugelassenen Fahrzeugen. Mir haben sog. Parksheriffs berichtet, dass sie auch diese ohne Parkschein angetroffenen PKWs mit Zahlungsaufforderungen versehen. 99 % der Betroffenen ignorieren dies aber, da sie wissen, dass solche Strafen nicht im Ausland verfolgt werden. Ich kenne jemand, welcher schon seit 20 Jahren hier lebt, unsere Staatsbürgerschaft hat und seine Autos immer im Namen des in der ehemaligen Heimat gebliebenen Vaters anmeldet.

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    27. September 2011 07:43 - Noch ist Griechenland nicht verloren

    Aufgrund der etwas anderen menschlichen Eigenschaften (welche sicher auch mit den dortigen klimatischen Bedingungen zusammenhängen) ist es sinnlos, von den Griechen den Aufbau einer starken eigenen Industrie zu verlangen. Da hatte schon Fiat im Süden von Italien Schiffbruch erlitten, als die italienische Regierung den Autokonzern unter Druck setzte, auch dort Autoproduktionen zu installieren.
    Jedes Land hat ihre Eigenarten, Stärken und Schwächen. Ein (Auf)oktroyeren von aussen ist langfristig zum Scheitern verurteilt.
    Lasst doch Finnland in die Pleite gehen! Ein Neuanfang wird dann besser sein als die vielen Hilfen, welche nur eine Verlängerung des alten Zustandes bedeuten und nebenbei noch viel Geld verbrannt wird.
    Wie AU richtig erwähnte, gab es in der Vergangenheit genug Beispiele, wo ein Land nach einem Tief in anderer Form wieder auferstanden ist. Ich erinnere da auch an Neuseeland, welches durch den EU-Beitritt von Großbritannien plötzlich ihres Hauptexportmarktes beraubt wurde. Da herrsche vor ca. 30 Jahren richtige Endzeitstimmung. Nun steht dieses Land besser da als zuvor, hat neue Exportmärkte erschlossen und sich verstärkt auf den Tourismus konzentriert.

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    19. September 2011 07:45 - Spindeleggers Eigentor mit vollem Anlauf

    Jeder vernünftige Mensch weiss, wenn zu wenig Geld in der Haushaltskassa ist, dann gibt es zur Problemlösung folgende drei Möglichkeiten:
    A) Schulden machen
    B) die Einnahmen erhöhen
    C) die Ausgaben verringern

    Unsere Bundes-, Landes- und Gemeindepolitiker haben bisher vorwiegend die Variante A bevorzugt. Aber irgendwann kann die Rückzahlung an Kapital und Zinsen kaum mehr bewerkstellig werden. Nun versucht man eben mit Plan B die jeweiligen Finanzprobleme zu lösen. Damit kommt man aber wieder in ein neues Dilemma.
    Wie wäre es gleich mit der Budgetsanierung nach C? Dazu hätte ich viele Vorschläge, welche aber den Rahmen dieses Blogs sprengen würden. Wenn man vor allem viele unsinnige Unterstützungen, Beihilfen usw. einstellen würde, dann wären viele Leute gezwungen, für Ihren Lebensunterhalt wieder selbst zu arbeiten. So einfach ist dies. Aber Fayegger und Spindelmann haben sich in ihren Berufsleben noch nie damit beschäftigt, dass in der Wirtschaft die Einnahmen aus Arbeits- und Kapitaleinsatz sowie Ein- und Verkauf entstehen. Vielleicht findet sich bei den nunmehrigen Transatlantikflügen in der First Class irgend jemand, welcher unseren beiden Spitzenpolitikern eine kurze Einführung über die Fundamente der Wirtschaft geben könnte.

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    16. September 2011 06:35 - Sehr geehrter Herr Scheibner,

    Herbert Scheibner ist ein weiteres Puzzle-Stück im Gesellschaftsspiel "So korrupt ist Österreich". Die Vergangenheit holt eben auch ihn ein. Aber zum Trost des Ordensträgers (u.a. zwei goldene Ehrenzeichen für Verdienste um die der Republik Österreich): die Staatsanwaltschaft wird nach lange dauernden Ermittlungen auch sein Verfahren mit der Begründung "Die Suppe ist zu dünn" einstellen.
    So läuft das bei uns in Bagdad.

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    15. September 2011 13:24 - Mein Name ist Ostermayer und ich weiß von nichts

    Herr Dr. Josef Ostermayer ist das akademische (manchmal auch intellektuelle - verstandesmässige?) Feigenblatt vom derzeitigen Bundeskanzler Faymann. Er wird nur das sagen und machen, was vorab mit Faymann abgesprochen wurde. Dies macht er schon seit vielen Jahren.
    Daher gilt auch beim ihm: "Wie der Herr, so das Gscherr" oder Wie der Chef, so der Mitarbeiter.

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    16. September 2011 13:37 - SN-Kontroverse: Vermögen und Steuern

    Bei den wirklich vermögenden Leuten muss man unterscheiden:
    hat er/sie ...
    1. ... sich das Geld in kuirzer Zeit selbst hart erarbeitet? (kommt sehr selten vor),
    2. ... es sich auf krummen Wegen erschlichen? (kommt manchmal vor) oder
    3. ... durch Erbschaft, Schenkung, Einheirat, Adoption usw. es zum Reichtum gebracht?

    ad 1: diese Person hat einerseits den Verdienst schon einmal versteuert und lässt das Vermögen sicher weiter "arbeiten", trägt das volle Ausfallsrisiko und hilft zu vielen Arbeitsplätzen, Steuereinnahmen usw.
    ad 2: solche Personen werden immer Wege finden, alles an der Steuer vorbei zu schleussen
    ad 3: obwohl auch diese Vermögen schon mehrmals besteuert wurden, kann ich mir vorstellen, dass es wieder eine "Eintrittsgebühr" in Form einer Steuer geben sollte. Aber auch diese Leute tragen oft dazu bei, dass Arbeitsplätze und regelmässige Steuerabgaben geschaffen werden. Auch da wird mit hohem Eigenrisiko gearbeitet.

    Nicht vergessen werden darf, dass es genug legale Schlupflöcher gibt, wo steuerschonend Vermögen angelegt und vermehrt werden kann.
    Anstatt vorhandene Steuern zu erhöhen und neue zu erfinden, sollten die Steuern gesenkt bzw. auf einen einheitlichen Satz (flat tax) zurückgeführt werden. Damit ist für alle mehr Geld zum kaufen und investieren vorhanden, was wiederum die Steuerquellen stark sprudeln lässt.

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    14. September 2011 11:40 - Endspiel um Griechenland

    Das jetzige Problemland der Griechen lässt sich in keiner Weise mit dem damals ebenfalls abgewirtschafteten Chile vergleichen. Neben vielen anderen Gründen ist da vor allem die Solidargemeinschaft mit den restlichen EU-Staaten bzw. die der Eurozone.
    Bei den teilweise vernünftigen Vorschläge des Autors zur Problemlösung fehlen mir aber alle Massnahmen zur Verbesserung der griechischen Steuermoral. Wenn man sich vor Ort ein wenig herumhört, dann hat sich bei den meisten Griechen bezüglich Steuerhinterziehung, Leben auf Kosten des Staates und anderer Länder NOCH NICHTS GEÄNDERT. Dort muss man aber beginnen und nicht den irreparablen Patienten mittels "Herz-Lungenmaschine" (= weiteren Geldspritzen) künstlich am Leben zu erhalten.

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    30. September 2011 06:39 - SN-Kontroverse:Altpolitiker-Aufstand

    Haben KKP und AU diesmal die sonst üblichen Rollen vertauscht? Vielleicht ist es auch nur eine einmalige Sternschnuppe von Frau Krawanga-Pfeifer. Es könnte aber durchaus sein, dass sich sehr langsam auch in der linken Reichshälfte Unmut breit macht.
    Ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass sich etwas ändern wird bzw. sogar MUSS. Daher sind solche Wut-/Mutbürgerinitiativen(Copyright: Anneliese Rohrer) - trotz vieler Schwächen - immer zu begrüssen. Dieser Blog geht doch auch in diese grundsätzliche Richtung, od'r?

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    30. September 2011 06:50 - Fußnote 223: Volksbelustigung Volksbegehren

    Der Blog-Eigner - wie auch vieler Poster hier - haben in der Vergangenheit schon viel Negatives erlebt und sind daher meist zu Pessimisten geworden.
    Lassen wir doch diese Initiativen der Altpolitiker und den nunmehr beschlossenen grossen Untersuchungsausschuss einmal arbeiten und verteufeln wir nicht schon wieder alles im vorhinein. Mit ständigem Jammern und Zweckpessimismus kann man die Welt nicht verändern! Die Chance ist durchaus gegeben, dass sich nun einiges zum besseren verändert.

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    19. September 2011 12:19 - Der neue Staat

    S.g.Hr.Starl,
    Ihre Analysen des IST-Zustandes und die Vorschläge zu Verbesserung sind atemberaubend. Danke dafür, leider aber auch utopisch. Denn alles was Sie empfehlen, widerspricht den Ideen und Zielen der Kommunisten, Sozialisten und Grünen. Ja sogar die ehemaligen Christlichsozialen und Freiheitlichen sind schon vom linken Gedankengut infiziert.
    Anfangen kann man nur mit einen Verfassungs- und Verwaltungsreform, alles unter dem Motto: "Weniger Staat, mehr Privat". Der Staatsbürger muss wieder mehr Eingenverantwortung bekommen, also weg von der vielzitierten Vollkaskomentalität.
    Ihr Observer

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    18. September 2011 18:56 - Eigene Lohnrunden für Frauen?

    Wolfgang Katzian gibt von Zeit zu Zeit "Wortspenden", um eine Daseinsberechtigung der Gewerkschaft zu demonstrieren. Die Vorschläge von Frau Heinisch-Hostak sind derart dumm, dass man diese gar nicht kommentieren kann.
    Wenn z.B. ein Betrieb die Wegstrecken der einzelnen Mitarbeiter Wohnung - Arbeitsstätte analysiert, dann stellt man immer wieder fest, dass die Wegstrecke mit der höheren Qualifizierung steigt. Ausserdem werden bei vielen Einkommensvergleichen die vielen Teilzeitbeschäftigten - welche meist weibliche Arbeitskräfte sind - nicht entsprechend bewertet. Aus Erfahrung weiss ich, dass viele dieser atypisch Beschäftigten mit den geringeren Arbeitsstunden sehr zufrieden sind und gar nicht 38 Stunden pro Woche arbeiten wollen.
    Natürlich wird Herr Leitl auch diese Wünsche vom Duo Kanzian/Heinisch-Hostak seinen Schäfchen schmackhaft machen, denn er ist ja eigentlich ein "Gewerkschaftler" in der WKO.

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    14. September 2011 13:45 - Warum es ständigen Klimawandel auf der Erde gibt

    Es wird immer wieder Leute geben, welche die derzeit sichtbare Klimaveränderung verharmlosen, diese von Menschen völlig unbeeinflusst betrachten und auch Raum (auch in diesem Forum) finden, ihre "einwandfreien" Beweise zu veröffentlichen. So auch die Lehrkraft Josef Kowatsch aus Baden-Würtemberg, welcher immer und bei ihm gebotenen Gelegenheiten für seine Ansichten missioniert.

    Ich lade ihn ein, mit mir einmal in den Alpen die nun eisfreien Flächen von noch vor 80 Jahren sichtbaren Gletscher zu besuchen oder im Pazifik Veränderungen infolge Erwärmung und Wasserspiegelerhöhung des Meerwassers zu bestaunen.

    Aber auch bei solchen "wissenschaftlichen" Behauptungen gelten die alten lateinischen Weisheiten:
    Errare humanum est (Hieronymus).
    Daher ist es gut, die Unterschiede klar darzulegen (Bene docet, qui bene distinguit).
    Zur Ent-Schuldigung von Kowatsch sei noch Horaz zitiert: es ist unmöglich, alles zu wissen (Nec scire fas est omnia).

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    07. September 2011 13:44 - Wolfgang Schüssel: Der letzte Staatsmann verlässt die Politik

    S.g. Herr Auer,
    ich gehe mit allen Ihren Ausführungen komform. Trotzdem frage ich mich - und sicher auch viele Zeitgenossen - warum Wolfgang Schüssel seit 4 1/2 Jahren so schweigsam war? Es ist immer wieder erstaunlich, dass sog. "elder statesmen" erst nach deren aktiven politischen Funktionen sich zu Wort melden und dann vernünftige Vorschläge machen. Oder ist es die sog. Parteidisziplin, welche es Schüssel (aber auch A. Kohl u.a.) untersagt haben, gegen der Politik von Molterer, J. Pröll und Spindelegger laut zu protestieren? Welche Aktivitäten (Reden im Plenum, Ausschüssen usw.) hat Schüssel eigentlich in den vergangenen Jahren gemacht?
    Ich freue mich auf Ihre Antworten.
    Ihr
    Observer

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    31. August 2011 11:27 - Schwarz-blaue Schuldvermutungen und rote Schweigegewissheiten

    ad Thurnherrs Sommertheater:
    nach einem guten Abendessen wollte ich nicht "kotzen", daher habe ich mir das gar nicht erst angesehen.


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