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Schwarz-blaue Schuldvermutungen und rote Schweigegewissheiten

Es sind die unglaublichsten Dinge, die in diesem Land passieren. Diese sind nicht einmal zwischen Tschetschenien und Belarus mehr möglich. Die gehäuften Hinweise auf Korruption sind schlimm, aber die gibt es leider in vielen Ländern, und zwar überall dort, wo sich der Staat in die Wirtschaft einmischt. Aber das was da in den österreichischen Zeitungen passiert, ist anderswo absolut unvorstellbar.

Da bestätigt die Staatsanwaltschaft offiziell, dass gegen den Bundeskanzler und seinen Staatssekretär „wegen des Verdachts des Amtsmissbrauchs und der Untreue“ ermittelt wird – und am nächsten Tag erwähnt fast keine Zeitung auch nur diese Tatsache.

Korruptionsermittlungen gegen den amtierenden Regierungschef würden anderswo den Staat erschüttern und zu lautstarken Rücktrittsrufen führen. Aber nicht bei uns in Österreich. Denn bei uns sind Strafverfahren gegen einen Regierungschef – oder auch gegen die Unterrichtsministerin wegen ihrer seltsamen Rolle bei der Kommunalkredit-Pleite – nicht der Erwähnung wert. Zumindest, wenn die Verdächtigen rot sind.

Eine lobenswerte Ausnahme ist die unter dem Kürzel RMA zusammengefasste Kette der österreichischen Bezirksblätter. Diese (mir in keiner Weise nahestehende) RMA hat über das sogenannte ots-Service der APA am Dienstagvormittag allen Zeitungen des Landes folgendes mitgeteilt: „Wie der Sprecher der Wiener Staatsanwaltschaft, Thomas Vecsey, der RMA bestätigt, wurde die Polizei aufgrund einer Anzeige jetzt mit Ermittlungen gegen Bundeskanzler Werner Faymann und Staatssekretär Josef Ostermayer betraut. Auslöser war eine Sachverhaltsdarstellung der FPÖ. Darin wirft der freiheitliche Generalsekretär Harald Vilimsky (unter Berufung auf (sic) Medienberichte) den beiden SPÖ-Politikern vor, während ihrer Zeit im Infrastrukturministerium Druck auf die ÖBB bei der Inseratenvergabe ausgeübt zu haben. Faymann wie Ostermayer dementieren diese Anschuldigungen. Vecsey bestätigt weiters, dass ,gegen Faymann und Ostermayer wegen des Verdachtes des Amtsmissbrauchs und der Untreue ermittelt wird‘. Es gilt die Unschuldsvermutung.“

Nur zur Erläuterung: Wenn die Staatsanwaltschaft die Polizei mit Ermittlungen betraut und Anzeigen nicht gleich wieder zurücklegt, sieht sie den Vorwurf zumindest als inhaltlich schlüssig an. Auch wenn ich trotzdem ziemlich viel verwetten würde, dass diese Staatsanwaltschaft nie und nimmer eine Anklage gegen Faymann wagen würde. Dennoch wünsche ich dem einen mutigen Staatsanwalt (das ist natürlich nicht der Herr Vecsey), der die Causa aufgenommen hat, dass er sich nicht einschüchtern lässt.

Am Mittwoch aber blättere ich und blättere ich – und finde fast nirgendwo eine Zeile zu dem Skandal.

Es gibt eigentlich nur drei mögliche Erklärungen für die seltsame Ruhe im Blätterwald: Entweder die Staatsanwaltschaft hat den Zeitungen unter der Hand erklärt, dass das Verfahren ohnedies bald eingestellt wird. Oder die Medien sind tatsächlich schon bis auf die Knochen von ÖBB- und anderen Faymann-inspirierten Inseraten bestochen und müssen daher auch eine Aufdeckung der eigenen Rolle fürchten, wenn diese Inseratenkorruption (die auch schon von internationalen Transparenz-Experten als solche identifiziert worden ist) stärker thematisiert wird. Die dritte Erklärung: Sie sind allesamt so knalllinks, dass sie nicht einmal mehr die grundlegenden Fakten berichten.

Dafür aber sind die Zeitungen heftig dabei, gegen die drei Parteien rechts der Mitte zu hetzen: Fast gleichgeschaltet erregen sie sich darüber, dass gegen drei Minister der schwarz-blau-orangen Zeit behördlich ermittelt wird und sehen darin den Beweis, wie verkommen diese Regierung war. Und kein einziger Leser erfährt die Tatsache, dass zur gleichen Zeit gegen drei rote Minister mit mindestens genauso schlimmen Vorwürfen ermittelt wird. Obwohl das naturgemäß bei amtierenden Ministern mindestens genauso gravierend ist wie bei Hasbeenern.  Fast wie in einem totalitären System gleichgeschaltet attackieren die Zeitungen den damaligen Bundeskanzler – obwohl gegen den kein einziges Indiz vorliegt – und verschonen dem amtierenden. Wenn einem da nicht übel wird.

Die Regel ist klar: Gegen Schwarz-Blau-Orange gilt die Schuldvermutung und gegen Rot die Schweigegewissheit.

Selbst Vorgänge, die für jeden Juristen auf den ersten Blick als nicht rechtswidrig erkennbar sind, werden flächendeckend und für Nichtjuristen heftig dramatisierend aufbereitet. Nur weil sie schwarze oder blaue oder organge Politiker zu belasten scheinen. Oder weil sie vom (Ex-?)Kommunisten Peter Pilz vorgelegt werden.

Beispiel eins: Willi Molterer soll für einen oberösterreichischen Fußballverein bei der Telekom einen niedrigen fünfstelligen Werbungs-Auftrag, also Sponsoring im Gegenzug für Werbung erbeten haben. Wenn das rechtswidrig ist (was es nicht ist), dann ist das um ein Vielfaches größere Sponsoring der Verbund-Gesellschaft bei der Wiener Austria um ein Vielfaches schlimmer. Denn die größte österreichische Stromfirma wirbt ausgerechnet bei jenem Verein, bei dem der Abgeordnete, Gewerkschafts-Boss und vor allem SPÖ-Energiesprecher Wolfgang Katzian Präsident ist. Aber über die Werbung auf den Dressen von Sierning wird geschrieben, über jene der Austria nicht. Noch größer ist der Betrag, den Wiener Gemeindebetriebe Rapid an Geldern zuschieben. Und Präsident von Rapid ist ganz zufällig  . . .

Beispiel zwei: Wenn die ÖBB (Korruptionsbetrieb Nummer eins) Vorwürfe gegen den jetzigen Chef ihres künftigen Konkurrenten „Westbahn“, der früher ein ÖBB-Manager war, lancieren und das noch auf dem Umweg über Peter Pilz, müsste das allein schon denkenden Journalisten zu denken geben. Umso mehr müsste das der Fall sein, wenn auch hier ganz offensichtlich kein Verstoß gegen das Strafrecht vorliegt. Denn der Mann hatte einem (zweifellos mehr als dubiosen, aber deswegen nicht automatisch in jeder Handlung kriminellen) PR-Agenten das Namensrecht für „Railjet“ abgekauft. Dieses Namensrecht lag juristisch eindeutig bei dem PR-Agenten. Wenn nun – viele Jahre später – ein ÖBB-Mitarbeiter behauptet, dass eigentlich er als erster die Idee zu dem Namen hat, ist das lieb, aber juristisch völlig irrelevant. Und nur sofort erkennbarer Teil einer Hetzkampagne.

Der ORF hat wenigstens über die Ermittlungen gegen Faymann und Co berichtet. Freilich nur als trockene Meldung, während die Vorwürfe gegen Ex-ÖVPler wie Ernst Strasser oder Alfons Mensdorff-Pouilly seit Tagen Spitzenmeldungen sind und mit bewegten Bildern unterlegt werden. Was psychologisch die Sache viel stärker ins Gedächtnis einprägt.

PS zu ORF und Faymann: Bei dessen Sommerinterview wurden vom Staatssender absolut alle Fragen ausgelassen, die vielen Menschen Sorgen bereiten und die die Zukunft des Landes überschatten: Von der Migration, die rasch wachsende Islamisierung, die zunehmende Überalterung, die alljährlich steil ansteigende Staatsverschuldung bis zur Hacklerregelung. Gleichzeitig ließ es die Moderatorin Faymann durchgehen, dass er die Arbeiterkammer als „unverdächtigen Zeugen“ für seine Behauptungen anrief und bei der Vermögenssteuer eine auf den ersten Blick als verfassungswidrig erkennbare Variante vorschlug: Besteuerung von Geld und Grund, aber nicht von Schmuck und ähnlichem. Und wäre es nicht verfassungswidrig, würde es jedenfalls alle bevorzugen, die jetzt massiv ihr Bargeld in Gold wechseln. Wie sich der kleine Bundeskanzler mit den großen Lücken im Lebenslauf die Dinge halt so vorstellt.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorRichard Mer
    19x Ausgezeichneter Kommentar
    31. August 2011 11:04

    Danke sehr. Wegen solchen Artikeln unterstütze ich den Blog gerne. Ich hoffe, dieser Artikel findet Verbreitung.

  2. Ausgezeichneter Kommentatorlibertus
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    31. August 2011 13:05

    Wenn eines von den "Schmuddelkindern" eine Anzeige gegen zwei über jeden Verdacht Erhabene bei der Staatsanwaltschaft einbringt, haben Meldungen darüber gefälligst zu unterbleiben.

    Das ist doch nur eines von vielen Beispielen und zeigt einmal mehr, wie linksverludert diese gesamte Republik inklusive der Medien bereits ist.

    Hätten die Kommunisten im ehemaligen Ostblock dieses Spiel so perfekt beherrscht wie die Linkslinken in Österreich, wären sie heute noch immer an der Macht.
    Das wird leider unserem Land 2013 blühen, wenn das Netzwerk mit Hilfe von Korruption und Freunderlwirtschaft weiterhin so gut funktioniert.

    Und weit und breit kein Hecht im Karpfenteich in Sicht - keine Gegenbewegung, die mit diesen Zuständen aufräumt und diesen sozialistischen Sumpf trockenlegt.

  3. Ausgezeichneter Kommentatormike1
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    31. August 2011 10:59

    hat der orf jemals berichtet, dass sein steirischer jungsoziverein zum abschlachten der reichen aufgerufen hat ? wo bleibt die staatsanwaltschaft ?

    wo ist der hinweis, dass darabosch durch seine neueste vorgangsweise, truppenteilen die wehrdiener zu entziehen, die verfassung brechen will ? kopf hat natürlich recht, wenn er vom "irrwitz" des offensichtlich dümmsten ministers dieser regierung spricht ! kein medium äußert sich...da läuft man lieber schleimspurziehend dem aufdeckerschwammerl nach.

    ich gestehe, diese sommertalks mit den sogenannten politikern nicht gesehen zu haben: ich bin ja kein masochist, und meine zeit ist mir zu kostbar. dass der faymann bei der turnherr gut wegkommt, war sowieso klar, was hat denn dieser klachl schon zu sagen ??!!

    bitte wo ist derjenige, der es endlich wieder sagt: "es reicht, und zwar endgültig" !!?

  4. Ausgezeichneter Kommentatorthomas lahnsteirer
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    31. August 2011 16:57

    Längst leben wir in einer medialen DDR.
    Die "Standardisierung" des bestochenen österreichischen Pressewesens ist erfolgreich abgeschlossen.
    Es werden nur mehr gefilterte Nachrichten der österreichischen Öffentlichkeit zur Kenntnis gebracht.
    Spitzenreiter ist natürlich unser Fernsehen der DDR, das Tag für Tag die linke Propagandatrommel rührt.

    Den finanziell bei weitem wichtigsten dubiosen TA-Geschäften ist leider nur unzensuriert.at auf der Spur:
    "....... dem sogenannten MobilTel-Deal in Bulgarien, der damals von der BAWAG finanziert worden war und daher im Banken-U-Ausschuss Thema war.
    740 Millionen Gewinn machten dabei der SPÖ-nahe Milliardär Martin Schlaff und der Industrielle und ehemalige ÖVP-Politiker Josef Taus. Doch Justiz und Medien fanden nichts dabei und tanzen weiterhin um diesen Vulkan herum, während uns vergleichsweise Peanuts als die großen Korruptionsskandale verkauft werden"
    Dem ist wieder einmal nichts hinzuzufügen.

    Und die gekauften österreichischen Medien schweigen.........

  5. Ausgezeichneter KommentatorAndreas Unterberger
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    31. August 2011 22:20

    Hasbeener ist die - mir besser gefallende - austrifizierte Form von Hasbeens, meint also solche Menschen, deren Zukunft schon in der Vergangenheit liegt.
    Und die drei Regierungsmitglieder mit Strafverfahren am Hals heißen Faymann, Ostermayer und Schmied.
    Sorry für die Unklarheiten.

  6. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    31. August 2011 14:15

    Diese rote Brühe stinkt zum Himmel.

    Es muss das Gewissen der Sozialisten schon sehr schlecht sein, dass man sich medial derart einbunkert.

    Für mich ist klar, dass Korruption kein kleines Delikt ist, das 'Königsdelikt' im Österreich, und dass Faymann und Ostermayer sehr bald in Ruhe gelassen werden durch Verfahrenseinstellung, auch wenn die Korruptionsbrühe zum Himmel stinkt.

  7. Ausgezeichneter KommentatorMartin Bauer
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    31. August 2011 10:45

    Die geistige Thurnerin im ORF hat unseren grossen Ökonomen und im Nebenberuf Bundeskanzler anlässlich des Sommer(lauen)gespräches sehr wohl auf die laufende Anzeige angesprochen.
    Die Antwort unseres grössten Rhetorikers (und im Nebenberuf Bundeskanzler) war so verwirrend, dass ich ihm hiermit diesen Titel leider aberkennen muss.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorPeter
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    01. September 2011 12:53

    Da der kleine Feigmann so gerne Volksabstimmungen mag, Anregungen zu Themen über die bei der BH bzw. Vermögensteuer-Abstimmung gleich mit abgestimmt werden soll:
    - sollen staatliche oder staatsnahe Institutionen weiter Steuergeld für Inserate, Sponsoring etc. ausgeben dürfen?
    - sollen weiterhin jährlich zig Milliarden Steuermittel den ÖBB nachgeworfen werden damit die Leute dort weiterhin mit 50 in die Pense gehen können?
    - sollen die ORF Zwangsgebühren ersatzlos gestrichen werden?
    usw. usw.


alle Kommentare

  1. Lily (kein Partner)
    16. Februar 2015 14:27

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  7. Michael Hörl (kein Partner)
    09. September 2011 22:44

    Wir leben in einer frei gewählten Mediendiktatur. Das einzige Mittel dagegen scheint mir die Einführung des Studiums des Wirtschaftsjournalisten zu sein. Basis muss ein gründliches BWL-Studiumm sein, das Fach Soziologie ist durch ein paar Stunden Publizistik und Schreibekunde zu ersetzen. Solche Menschen erklären sich Vorgänge in der Gesellschaft dann wirtschaftlich und nicht mit Hilfe von Verschwörungstheorien ( die Verschwörung des Kapitals, der spekulanten und der Konzerne die an die Weltherrschaft streben würden)...

    Die Medienwüste unseres Landes macht durstig nach einem Bier (eines deutschen Brauereikonzernes - "Huch")! Prost!

  8. Reinhard Bimashofer (kein Partner)
    05. September 2011 15:04

    Mit solchen Blogbeiträgen machen Sie sich als Autor unentbehrlich. Wir lassen uns die ORF- und Medienförderunge 100e Millionen kosten, und dann zeigt ein Blog-Schreiber wie Sie die größten Ungeheuerlichkeiten auf. Wo leben wir?

  9. PS (kein Partner)
    03. September 2011 05:43

    @ reinhard:
    "Bei der Menge an rechtskräftig verurteilten ehemaligen roten Politikern, die bis heute höchste Ämter im Staat bekleiden...... bei der ganz offensichtlichen einseitigen Berichterstattung der Medien"
    Bitte um konkrete Beispiele rk. verurteilter ehem. roter Politiker (die Ämter im Staat bekleiden)und nähere Erörterung der einseitigen Berichterstattung der Medien.
    Zum 1. Punkt fällt mir kein einziger Politiker ein, beim 2. Punkt würde ich "Die Presse" und "Kurier" eher rechts, "Der Standard" und "Der Falter" eher links ansiedeln. "Die Salzburger Nachrichten" jedenfalls nicht links, eher ÖVP-nah.
    Falls Sie die Populistenzeitungen Heute/Österreich meinen, so zeigen beide trotz vermeintlicher SPÖ Nähe bei kritischer Betrachtung der darin vorkommenden Artikel, eine besondere Nähe zur FPÖ (wobei ich Faymann den Hang zum Populismus nicht absprechen möchte).
    Dass der ORF einseitig in der Berichterstattung ist, sehe ich so ähnlich, allerdings muss man so fair sein, den einseitig geführten ORF Monika Lindners nicht zu vergessen, der an Einseitigkeit nur mit großem Bemühen zu übertreffen ist.
    PS

    • contra
      04. September 2011 00:42

      @PS

      Blecha wegen falscher Zeugenaussage (für einen 6-fach Mörder!!!) und ist heute wieder oberster Seniorenvertreter.
      Androsch wegen Steuerhinterziehung und ist heute wieder Wirtschaftssprecher der Sozis sowie angesehener Volksbegehreneinleiter.
      Kreisky wegen übler Nachrede und durfte weiterhin BK bleiben und wird heute als Säulenheiliger der Sozis gefeiert.

      Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen!

    • PS (kein Partner)
      04. September 2011 02:47

      @ contra:
      Also kreisky hier zu erwähnen ist ziemlich unpassend (da längst verstorben), das wäre etwa dasselbe, wie wenn man Haider als Musterbeispiel für rechtskräftig verurteilte Verbrecher in der FPÖ anführen würde..
      Zu Steuerhinterziehung und Androsch: Meines Wissens nach geht es in dem Leitartikel um Korruption, nicht Steuerhinterziehung.
      Und wie ist das eigentlich noch mit KHG? Genau, da wird gerade wegen Verdachts auf Untreue, Steuerhinterziehung, Amtsmissbrauch und Bruch des Amtsgeheimnisses ermittelt.

    • contra
      04. September 2011 19:34

      @PS

      Schach - MATT!

    • contra
      04. September 2011 19:36

      Es ging übrigens um Verurteilungen im Allgemeinen und nicht um ein einziges Delikt.

      Und wenn Sie von Dr. Jörg Haider als "rechtskräftig verurteilten Verbrecher" sprechen, dann weiß man wenigstens mit wem man es bei Ihnen zu tun hat und es erübrigt sich jeglicher SERIÖSER Diskurs!!!!!!!!!!!!!

  10. Politicus1 (kein Partner)
    02. September 2011 20:38

    Korruptionsstaatsanwaltschaft:
    mutete es nicht seltsam an, bei der Eröffnung der Korruptionsanwaltschaft neben der Justizministerin einen hohen Staatsanwalt zu sehen, gegen den die Staatsanwaltschaft Innsbruck wegen des Verdachts des Amtsmissbrauchs ermittel?

  11. Politicus1 (kein Partner)
    02. September 2011 20:35

    und was ist mit:
    RAPID - EDLINGER - WIEN-ENERGIE... ??

  12. cmh (kein Partner)
    02. September 2011 12:04

    Dichtung und Wahrheit ist es. Die beiden gemeinschaft geben eine höllische Mischung der Lüge.

    Und über Worte kann man mächtig streiten. Nur weil es die Linke will, möchte ich meine gewohnten Wortbedeutungen nicht ändern und werde nie die Gier gutheißen. Denn entweder meint man damit "avaritia - Habgier" oder "gula - Völlerei". Das kann man im natürlich nicht politsch korrekten Kathechismus der katholischen Kirche nachlesen und ich sehe keinen Grund diesen gegen die Ausblasungen des "Dr." Faymanns auszutauschen. Für unsere linken Spasshaber erklärt, meint die Church: Vom Hudeln kommen die schiachen Kinder!" Dem ist nichts hinzuzufügen.

    Unterberger meint mit "Gier" sicher etwas anderes, nämlich die beständige, konsumverzögernde Zielverfolgung unter Mitinkaufnahme eines vertretbaren Risikos. Aber bevor diese "Gier" ihre Rechtfertigung erhält, wäre schon darauf hinzuweisen, dass hier zwei (!) unterschiedlich Begriffe vorliegen. Ich wundere mich ja immer darüber, dass die Konservativen hier dem linken Stammtisch die Definitionshoheit kampflos überlsassen. Hier wird der Kampf verloren und nicht im ORF Stiftungsrat.

    Warum sind denn die Linken so versessen darauf, die Nixlernschule einzuführen? Eben damit sie ihr perfides Hütchenspiel mit moralischen Begriffen leichter durchziehen können. Gier Gier. Genausowenig wie Ehe Ehe, aber das ist eine andere Baustelle.

    Dabei haben die Linken keine wie immer geartete Berechigung, hier jemandem einen Vorwurf zu machen. Siehe das Linzer Roulette und der oberste Genosse der Bosse - nicht Schmitt, sondern der Luxurius DSK.

    Daher schlage ich auch vor, ein neues Wort für das, was die Linken "Turbokapitalismus" nennen einzuführen: "DSKapitalismus". Denn der Mann verkörpert doch das alles - oder nicht?

    • cmh (kein Partner)
      02. September 2011 12:07

      zwischen Gier und Gier sollte ein Ungleichzeichen und zwischen Ehe und Ehe ein Gleichheitszeichen stehen.

      Und der Genosse der Bosse ist natürlcih Schröder.

  13. xRatio (kein Partner)
    02. September 2011 00:19

    Roland Woldag:

    Die „Inneren Organe“ des Parteienstaates offenbaren ihren autoaggressiven Charakter und pervertieren Ordnungsfunktionen:

    Das Familien-Frauen-Ministerium leitet das generative und wirtschaftliche Potential der Familie zugunsten kinderloser und schwul-linker „alternativer Lebensentwürfe“ um und zerstört die Identität der Geschlechter,
    das Wirtschaftsministerium hebelt die wirtschaftliche Freiheit des Mittelstands zugunsten der staatsmonopolistischen Strukturen aus,
    das Innenministerium schränkt die Freiheit des Individuums zugunsten der sozialdemokratischen Machtstrukturen ein,
    das Finanzministerium optimiert die Ausbeutung der schwindende Schicht der Leistungsträger zugunsten der politischen „Eliten“,
    das Entwicklungshilfeministerium untergräbt die wirtschaftliche Freiheit der „dritten Welt“ zugunsten der Hochfinanz,
    das Bildungsministerium zerstört die Schullandschaft,
    das Verteidigungsministerium macht Deutschland wehrlos,
    das Gesundheitsministerium fährt das Gesundheitssystem herunter,
    das Justizministerium unterwirft sich den Parteien,
    das Sozialministerium züchtet Sozialfälle,
    das Wahrheitsministerium perfektioniert die Lüge,
    das Nationalparlament verrät die Nation,
    der Parteienstaat verkehrt die natürliche Ordnung in ihr Gegenteil und zerstört die deutsche und europäische Zivilisation.

    Leider haben über hundert Jahre Parteien-Propaganda dafür gesorgt, dass die Stimmschafe glauben, durch die Wahl einer anderen Block-Partei das Blatt wenden zu können, indem sie den Bock zum Gärtner machen. Sie haben sich wie Generationen vor ihnen einreden lassen, das herrschende System sei alternativlos und daher das Ende der Geschichte. Meiner Großmutter (Jahrgang 1910) ist das vier Mal passiert und in ihrem Leben herrschten alle für die Ewigkeit – der Kaiser, die Demokraten, die Braun- und die Rotsozialisten, solange, bis am Ende die Blockwarte der DDR-Blockparteien zur Sicherung ihrer ureigenen Privilegien den Rest von Preußen restlos ruiniert hatten.

    Jeder, der „Partei“ wählt, wählt also automatisch links, denn er wählt Marktmanipulation, Geldsozialismus und die Ausplünderung der Wertschöpfenden zugunsten „demokratisch legitimierter“ Interessengruppen. Die Parteien und ihre durch Zwangsabgaben finanzierten Medien, die Legislative, die Judikative und die Banken sind ein symbiotischer Organismus – die Staatshydra.

    Durch ihre Macht, Gesetze zu lancieren, werden Parteien zu Schutzgelderpressern, also zu kriminellen Großstrukturen, die ganze Völker zur Geisel nehmen.

    http://ef-magazin.de/2011/08/31/3164-parteien-misteln-im-baum-der-sozialordnung

    • mittenindernacht (kein Partner)
      02. September 2011 00:38

      Ist dieser Herr Woldag demnach für eine Diktatur? Sind Sie für eine Diktatur?
      Außerdem: wenn Sie "Braunsozialisten" schreiben: den einzigen Fehler, den Hitler für manche Leute hier gemacht hat, war, im Namen seiner "Bewegung" die Bezeichnung "sozialistisch" vorkommen zu lassen. Seine "Politik" hatte hingegen mit "Sozialismus" nichts zu tun. Aber durch diese Bezeichnung kann man hier sehr gut eine Gegnerschaft vortäuschen, die es im Grunde genommen nicht gibt. Hitler hätte kein besseres Pamphlet gegen politische Parteien verfassen können. Und er hat sehr oft gegen den "Parteienstaat" gewettert.

    • Reinhard (kein Partner)
      02. September 2011 06:18

      Hitler hatte mit Sozialismus genauso viel zu tun wie Stalin, Mao, Castro, Ceaucescu oder Honecker. Hatte also bisher noch keine der sich sozialistisch bezeichnenden Diktaturen mit Sozialismus zu tun? Wer hat denn Ihrer Meinung nach den Anspruch, sich wirklich sozialistisch nennen zu dürfen, wenn dies bisher nur brutale Diktatoren und ihre Anhänger taten?

    • kommentar (kein Partner)
      02. September 2011 10:04

      reinhard

      Da irren Sie gewaltig. Zum "Sozialismus" gehört per definitionem die Verstaatlichung jeglichen Eigentums und die Gleichbehandlung aller Leute und Bevölkerungsschichten (zumindest auf dem Papier). Beides gab es unter Stalin und den anderen kommunistischen Diktatoren, aber nicht unter Hitler. Die Nazis haben weder etwas verstaatlicht noch ihre Leute gleich behandelt. Im Gegenteil: es wurden sogar Millionen Leute umgebracht, weil sie lt. Nazidiktion "anders" waren.

    • Reinhard (kein Partner)
      02. September 2011 12:05

      Oh, Mao und Stalin haben nicht Millionen Leute umgebracht, weil sie "anders" waren? Stalins Deportationen von Juden und Deutschen, Maos "Kulturrevolution" waren alles Ergebnisse einer "Gleichbehandlung"?
      Herrje, auf welchem Planeten leben Sie denn?

    • kommentar (kein Partner)
      02. September 2011 15:07

      Unter Stalin und Mao sind ebenfalls Millionen Leute umgekommen, dass es in der UdSSR bzw. in China aber eine systematische Tötungsmaschinerie a la Holocaust gegeben hätte, wäre mir neu. Dort waren die vorrangigen Motive Machterhalt bzw. Ausschaltung politischer Gegner. Schlimm genug, aber mit großangelegter rassisch motivierter Vernichtung hat das nichts zu utn.
      Und auf die Sache mit der Verstaatlichung gehen Sie mit keinem Wort ein. Also ich wiederhole mich: Hitler war kein Sozialist. Er hatte nichts Sozialistisches an sich außer dieses Wort in Namen seiner "Bewegung".

    • Civil Qurage (kein Partner)
      02. September 2011 17:32

      Kommentar, ich möchte Sie fragen, warum Sie das Wort "konservativ" meiden? Warum können Sie es nur in Zusammenhang mit "rechts" sagen? Ich glaube, deswegen, weil Sie im Seminar "Wie man die Meinung der Leser bildet" vielleicht auch in der Publizistikvorlesung "Den Trotteln sagen, was sie denken sollen" gehört haben, dass man vor ein Adjektiv nur das Wort "rechts" schalten muss, damit allen graust. Konservativ ist nämlich nicht schlimm, im Gegenteil. Konservativ ist gut. Es bedeutet, sich auf Dinge zu verlassen, die erprobt sind und es bedeutet, nicht jeden "Hit of the day" nachzupfeifen, egal welchen Inhalt das Lied hat. Und die Leute spüren das. Immer mehr. Und Sie werden auf Dauer gar nichts dagegen tun können. Genauso wenig wie Sie dagegen etwas tun können, dass der Nationalsozialismus und der Kommunismus weit, weit mehr Ähnlichkeiten miteinander haben, als Massenmorde zu begehen. Das ist nur der größte gemeinsame Nenner. Auf den kleinsten kommen Sie vielleicht von selbst.
      Ah - übrigens - wussten Sie? Hitler diente in München mit roter Armbinde unter den Kommunisten (siehe J. Fest: "Hitler", 1973, S. 122)

    • Civil Qurage (kein Partner)
      02. September 2011 17:48

      Kommentar, Sie schreiben: "Unter Stalin und Mao sind ebenfalls Millionen Leute umgekommen, dass es in der UdSSR bzw. in China aber eine systematische Tötungsmaschinerie a la Holocaust gegeben hätte, wäre mir neu. Dort waren die vorrangigen Motive Machterhalt bzw. Ausschaltung politischer Gegner. Schlimm genug, aber mit großangelegter rassisch motivierter Vernichtung hat das nichts zu utn."
      Die Linken tun immer so, als wären die Massenmorde der Kommunisten irgendwie besser, als die der Nazis. Und ihnen kommt niemals in den Sinn, dass es für die Opfer egal ist. Das ist eine Menschenverachtung, ein Zynismus und eine Dummheit, die fast nicht mehr zu überbieten ist. Schade, dass diese Dummheit in unseren Breiten gesellschaftsfähig ist. Wir lebten in einer besseren Welt, denke ich, wenn Sie und Ihresgleichen endlich dazu gebracht würden, einmal ohne rote Brille nachzudenken. Ihre Bemerkung vom "Verenden" eines Menschen (und wenn er noch so sehr entgegen meinen Ansichten dachte und handelte) passt ebenfalls zu den Ihren. Sicher klopfen Sie den Leuten, die dazu aufrufen "Reiche" abzuschlachten auf die Schulter, wenn Sie unter sich sind. Und dann flüstern Sie ihnen wohl ins Ohr "Oba waaast eh, den Androsch losst in Ruah, gö!" (Achtung, ich war sarkastisch.)

    • Reinhard (kein Partner)
      02. September 2011 17:59

      Kommentar, zum Thema Tötungsmaschinerie: Warum jetzt Gulags etwas anderes darstellen als Konzentrationslager und organisierte Massenerschießungen keine Tötungsmaschinerie darstellen, Vergasungen aber schon, bleibt wohl jedem ein Rätsel der nicht die richtigen Parteischulungen absolviert hat.
      Verstaatlichung als Wesenszug des Sozialismus - von mir aus. Aber leider kann ich zum Programm der NSDAP ebensowenig Stellung nehmen wie zu Hitlers persönlichen Ambitionen, haben Leute Ihrer Gesinnung immerhin dafür gesorgt, dass allein der Besitz von Pamphleten wie dem NSDAP-Parteiprogramm oder Hitlers "Kampf" eine schwere Straftat bedeuten. So fehlt mir die wichtigste Argumentationsquelle - mir dieses explizit gesetzlich verbotene Fehlen einer Informationquelle und damit Grundlage einer Diskussion jetzt vorzuhalten wird ja wohl nicht Ihr Anliegen sein.
      Was geschehen wäre, hätte das NS-Regime länger bestanden, bleibt Spekulation. selbst im kommunistischen Nachfolgekonstrukt DDR benötigte es bis 1972, die Wirtschaft zu verstaatlichen. Sowas funktioniert nämlich nur in den Hirnen knallroter Tagträumer oder ideologisch komplett verblendeter Realitätsverweigerer von heute auf morgen. Und führt auch nur bei denen zu einem Erfolg.

    • Civil Qurage (kein Partner)
      02. September 2011 18:24

      Kommentar - Und weil ich gerade dabei bin, also, Sie schreiben unter Stalin und Mao seien Millionen Leute umgekommen. So was aber auch, gell? Sie sind nicht "umgekommen", sie wurden verfolgt, ausspioniert, vernadert, verhaftet, gefoltert, in den Gulag geschoben und schließlich ermordet ohne nach Maßstäben der Menschlichkeit ein Verbrechen begangen zu haben. So viel zu ihrer relativierenden Diktion. Traurig, dass Ihnen neu ist, das dies eine systematische Tötungsmaschinerie ist. Und sehr viel mit großangelegter Vernichtung zu tun hat. So viel, dass man sagen kann: das ist ein Beispiel aus dem 20. Jahrhundert von großangelegter Vernichtung von Unschuldigen.
      Das Motiv gehört zu jeder Bewertung eines Verbrechens, da gebe ich Ihnen schon recht. Und vielleicht kann man sagen, dass das, was die Nazis gemacht haben, noch furchtbarer oder fürchterlicher war, als alles andere, was jemals an Menschen verbrochen wurde. In Wahrheit fehlt mir ein Wort dafür. Beides trifft es nicht, aber man ahnt hoffentlich, was ich meine.
      Aber besser macht diese Bewertung die Verbrechen der Kommunisten nicht. Und das sollten gerade Sozialisten immer wieder betonen. Es wäre auch Zeit, dass sich einmal jemand dafür entschuldigt. Zum Beispiel die nordkoreanischen Freunde unseres Bundespräsidenten.

    • kommentar (kein Partner)
      02. September 2011 18:55

      civil qorage, reinhard

      In der österr. Politik bedeutet "konservativ" leider viel zu oft, neue, im Ausland schon oft erprobte Neuerungen aus ideologischen Gründen nicht zulassen zu wollen. Bestes Beispiel dafür ist die Bildungspolitik. Unser Schulsystem ist 300 Jahre alt, wesentlich später entstandene Bildungsmodelle sind auf der ganzen Welt erprobt und für besser empfunden worden, nur bei uns gibt es die "Bewahrer", die davon nichts wissen wollen. Und die Ideologie dahinter ist leider gesellschaftspolitisch "rechts". Deshalb das Wort "rechtskonservativ".
      Und zwischen dem Nationalsozialimus und dem Kommunismus gab es viele Gemeinsamkeiten, aber auch beträchtliche Unterschiede. Gemeinsamkeiten gab es in der Gesellschaftspolitik, beide System wollten den "Einheitsmenschen" (bei den Nazis mit der Einschränkung, dass die Menschen diesem "Einheitsvolk" würdig genug sein mußten). Ein wesentlicher Unterschied war z.B. das Wirtschaftssystem. Unter den Nazis herrschte Kapitalismus pur. Die Hochfinanz stand so gut da wie nie zuvor. Die Gewinne der Unternehmen waren so hoch wie nie zuvor. Manche Firmen profitierten vor den in der Nazizeit erzielten Gewinnen noch Jahrzehnte danach. Der Nazi-Staat ließ die Wirtschaft für sich arbeiten, aber die Wirtschaft gehörte nicht dem Staat. Das war unter den Kommunisten doch etwas anders.
      Und niemand tut so, als wären die Massenmorde unter den Kommunisten weniger schlimm. Aber manche Leute fordern vehement, dass der Holocaust und die Toten des Kommunismus immer zusammen genannt werden müssen. Mit dem Hinweis "die haben das auch gemacht" kann man aber etwas sehr leicht verharmlosen. Ob sie es akzeptieren oder nicht: der Holocaust hat eine eigene Dimension - beginnend mit dem sukzessiven Rechteentzug der Betroffenen bis zu deren Ermordung. Ein derart staatlich organisiertes System zur Tötung von Millionen Menschen mit einem "politischen Programm" als Grundlage ist und bleibt bis dato einzigartig, auch dann, wenn unter den Kommunisten in Summe mehr Menschen gestorben sind. Kein Programm irgendeiner kommunistischen Partei sieht derartiges vor. Beide Massenmorde gehören aufgearbeitet. Aber jeder Massenmord auf seine eigene Art.
      In dem Zusammenhang: die Zustände in Gulags und KZs dürften ähnlich gewesen sein, bis auf den Umstand, dass in Gulags keine systematischen Selektionen von Menschen und anschließende Vergasungen stattfanden. Das macht Gulags nicht besser, trotzdem sei darauf hingewiesen. Man kann Gulags und KZs durchaus miteinander vergleichen, wenn man die Behandlung von Juden und Roma/Sinti in KZs davon ausnimmt.
      Und reinhard - Sie brauchen nur die Geschichte der deutschen Wirtschaft ein bisschen zu kennen, um zu wissen, dass die Nazizeit für manche Unternehmen hochprofitabel war. Spekulationen, was gewesen wäre, wenn, sind eine schlechte Diskussionsgrundlage, weil eben nicht überprüfbar. Aber meiner Einschätzung nach hätte Hitler die dt. Wirtschaft nie und nimmer verstaatlicht. Dazu war sie ihm immer eine viel zu große Stütze, von seinem ersten Wahlkampf in der Weimarer Republik an bis über den gesamten Krieg.
      Und das NSDAP - Parteiprogramm ist meines Wissens nach im Internet nachzulesen.

    • Civil Qurage (kein Partner)
      02. September 2011 19:36

      Also, Kommentar, das sind ein bissl viele Pasti diversi in der Minestrone.
      "Rechts" (bei Ihnen = für "böse") wegen 300 Jahre altem Schulsystem. Was? Wie? Das müssten Sie mir aber erklären. Sonst könnte ich glatt erwidern: "Mozart, Schubert, Beethoven, auch Nestroy, Bach, Gluck, Raimund, Schnitzler ... - rechts. Alle rechts. Weil vor 300 oder 200 oder 100 Jahren tätig und bis heute hat sich nichts geändert an der Partitur resp. am Textbuch." Ich glaube, das meinten Sie nicht, aber ich verstehe nicht, warum etwas rechts sein soll nur weil es vor 300 Jahren erfunden wurde. Oder schlecht.
      Und schon wieder tut jemand so, als wären die Massenmorde der Kommunisten besser, als die der Nazis. Nämlich Kommentar tut so. Ich werde Ihnen zeigen, wie:
      "Aber manche Leute fordern vehement, dass der Holocaust und die Toten des Kommunismus immer zusammen genannt werden müssen. Mit dem Hinweis "die haben das auch gemacht" kann man aber etwas sehr leicht verharmlosen." schreiben Sie. Merken Sie es nicht? Wirklich nicht? Sie sagen, wenn man die Opfer der beiden Ideologien zusammen nennt (eben weil sie Opfer von menschenverachtenden, gottlosen Ideologien waren), dann würde man den Holocaust verharmlosen.
      Was, bitte, Kommentar, ist denn harmlos an den millionenfachen politischen Morden der Kommunisten?

    • kommentar (kein Partner)
      02. September 2011 19:59

      T'schuldigen's bitte, aber ein dümmeres Argument für die Beibehaltung des dzt. gültigen Schulsystems wie das Alter der Werke Mozarts gibt es ja wohl nicht. Ein Musikstück ist kein System, das man ändern kann. Es ist da, so wie es ist, auf immer und ewig. Ein Organisationssystem hingegen ist sehr wohl änderbar, jedes System ist änderbar, man muss nur wollen. Und oft bringen Änderungen in der Gesellschaft Änderungen von Systemen mit sich. Die Anforderungen an die Schule sind andere als vor 300 Jahren, weil sich die Berufsbilder und Lebenswege der Menschen seit damals gravierend geändert haben.
      Und: die Forderung, die Massenmorde der Nazis nicht ohne jene der Kommunisten zu nennen, wird von gewissen rechten Kreisen immer wieder aufs Neue erhoben. Da gibt es ein regelrechten Beißreflex dieser Leute: "Was? Der redet von den Toten des Holocaust? Und was ist mit jenen unter den Kommunisten?" Das Motiv ist klar: die Nazis waren nicht die einzigen, also war es weniger schlimm. Was diese Leute aber nicht wahrhaben wollen, ist die Einzigartigkeit, mit der die Nazis ihren Massenmord begangen haben.

    • Civil Qurage (kein Partner)
      02. September 2011 20:46

      Kommentar - Zu Ihren Auslassungen über die 300 Jahre usw. nehme ich nicht Stellung. Wäre nur Geplänkel, wir wissen beide, was wir jeweils meinten.

      Was Sie manchen Rechten vorwerfen, werfe ich denen auch vor. Ganz genau so. Sie haben absolut recht: es gibt eine Einzigartigkeit in den Verbrechen der Nazis, die man nie vergessen darf. Ich stimme absolut mit Ihnen überein.
      Ich werfe aber manchen Linken vor, sie würden es sich viel zu einfach machen, indem sie sich weigern, sich mit den Schrecken und den Verbrechen der Linken auseinanderzusetzen, mit dem Argument, damit die Naziverbrechen zu verharmlosen. So, wie Sie es gemacht haben.
      Wenn man über die beiden großen verbrecherischen Ideologien des 20. Jahrhunderts spricht, dann ist es unbedingt gefordert die Opfer beider Regime zu erwähnen. Alles andere ist gefärbt, sogar heuchlerisch um nicht zu sagen verlogen. Und ich werde Ihnen erklären, warum.
      Mir kommt das oft wie eine echt peinliche Ausrede der Linken vor, sich nicht mit ihren Verbrechen auseinandersetzen zu müssen. Weil immer, wenn jemand auf die Verbrechen der Kommunisten hinweist, heißt es "Aber die Nazis waren viel schlimmer! Und wenn du das nicht zugibst, dann verharmlost du die Verbrechen der Nazis." Genauso lauft die Diskussion mit vielen Linken und darum finde ich es am angesmessensten immer über die Opfer der beiden verbrecherischen Ideologien des 20. Jahrhunderts zu sprechen. Zumindest solange Leute wie Sie sich weigern, sich wirklich mit den Verbrechen der Kommunisten auseinander zu setzen. Und solange Leute wie unser Bundespräsident kein Wort der Kritik etwa gegen das verbrecherische Regime Nordkoreas findet. (Schließlich waren die Nazis viel schlimmer.) Zu schnell werden dadurch aber in der Tat Verbrechen gegen die Menschlichkeit vergessen. Viel zu schnell. Wie der Genozid an den Armeniern. Über die spricht man auch nicht. Sie sind am ehesten mit den Naziverbrechen vergleichbar, aber kein Mensch spricht darüber. Das ist nicht gerecht. Die Nazis scheinen wirklich auch heute noch alles tot zu schlagen. Aber ich möchte das nicht zulassen, das kommt mir nicht richtig vor. Darum: setzen Sie sich bitte mit den beiden Regimen auseinander. Wie ich leider feststellen musste, haben Sie eine ganz merkwürdige Auffassung von jenen Untaten der Kommunisten, bei welchen Sie nicht einmal in der Lage sind, ein System des Tötens zu erkennen. Eine Vernichtungsmaschinerie nicht sehen, wie sie schlimmer kaum sein könnte. Bitte informieren Sie sich. Und dann diskutieren wir darüber ohne ein einziges Mal die Nazis ins Spiel zu bringen, so, wie Sie es forderten. Für mich überhaupt kein Problem. Für Sie?
      CQ

    • kommentar (kein Partner)
      02. September 2011 23:53

      Tja, Sie hätten bez. der 300 Jahre einfach einen besseren Vergleich liefern sollen.
      Und zum anderen Thema: kein demokratisch gesinnter Mensch, egal ob links oder rechts, wird Massenmord von wem auch immer verharmlosen. Das Problem für uns hier in Österrreich ist nur folgendes: einer der beiden Massenmorde fand z.T. auch in Österreich, durch Österreicher und an Österreichern statt. Das wollen manche unserer Landsleute nicht wahrhaben und fordern daher, diesen Massenmord immer nur zeitgleich mit anderen zu nennen, die nicht bei uns stattgefunden haben. Denn so kann man sehr gut mit dem Finger auf andere zeigen und vom eigenen Problem ablenken. Es fehlt in Österreich von 1945 bis heute einfach am Eingeständnis, dass ein Teil unserer Vorfahren zu all dem fähig war. Die Aufarbeitung der bzw. und die Diskussion über die kommunistischen Massenmorde hat in jenen Ländern zu erfolgen, wo sie stattfanden und ich hoffe, dass das auch dort geschieht. Wir Österreicher sind hingegen schon mit dem eigenen überfordert. Über einen zweiten zu diskutieren wäre zuviel.

    • Civil Qurage (kein Partner)
      03. September 2011 08:13

      Nein, Kommentar, ich stimme Ihnen hier nicht zu. Ihre Ausflüchte, um zu begründen, warum die Linken sich seit Jahr und Tag beharrlich weigern, sich mit den fast hundertjährigen Verbrechen ihrer Gesinnungsgenossen auseinander zu setzen sind etwas fadenscheinig, kommt mir vor. Zuerst einmal ist es egal, wo Menschen ermordet werden, für solche Dinge gibt es keine geografischen Grenzen, und wer meint, sie ziehen zu müssen, macht unweigerlich den Eindruck, ein spezielles Interesse am Verschweigen bestimmter Verbrechen zu haben. Diese Verbrechen, sowohl die der Nazis, als auch die der Kommunisten - letztere geschehen heute noch, etwa in Nordkorea - diese Verbrechen haben ihren Grund nicht in einer Landschaft. Sie wachsen nicht auf alpinem oder oder wüstem Boden. Sie wachsen in den Köpfen. Nur dort kann man sie auch verhindern. Und darum ist es auch für Österreicher legitim sie immer und überall anzuprangern und ihre Kenntnisnahme überall einzufordern.

      Denn heute sterben wieder Menschen aus diesen Gründen. Fragen Sie Heinz Fischer.

      Ihnen, Kommentar, rate ich, sich nicht zum nützlichen, verblendeten Idioten für diese Ideologie zu machen. Gehen Sie kritischer an diese Ideologie heran und zeigen Sie Mut zur Wahrheit, beteiligen Sie sich nicht am kollektiven Verschweigen von Gräueltaten und wenn Ihnen manche Leute noch so sehr den Mund verbieten möchten.

      Ich halte Sie für intelligent und ich halte Sie für absolut fähig, mitzufühlen. Bitte denken Sie darüber nach, wie Sie einen Teil Ihrer Kraft vielleicht einsetzen könnten, um Opfern Ihres bevorzugten politischen Systems zu helfen. Vielleicht wissen Sie es wirklich nicht, aber das kommunistische Nordkorea ist heute Nr. 1 in der Welt bei der Verfolgung und Ermordung von Christen, nicht etwa Ägypten oder ein anderes islamisches Land. Väter wagen es in Nordkorea nicht, ihren Kindern den Namen des Erlösers zu nennen, sodass die Kinder bei Verhören durch die Behörden den Namen "Christus" oft zum ersten Mal hören. Das nützt ihnen aber nichts, denn dort herrscht Sippenhaftung. Verbrechen wie diese, Kommentar, finden zwar in Nachbars Garten statt, aber auch wenn ich selbst in meinem Garten noch Leichen ausgraben und Täter verfolgen muss, sollte ich die Schreie der Opfer dort doch hören.

      Mensch ist Mensch. Egal, wo er lebt oder welchen Glauben er hat, welche Hautfarbe oder welche politische Einstellung. Mensch ist Mensch.

    • kommentar (kein Partner)
      03. September 2011 13:41

      Sie verstehen etwas grundlegend falsch: niemand hat etwas dagegen, wenn man sich mit den Verbrechen der Kommunisten von damals bis heute auseinandersetzt. Auch die "Linken" haben nichts dagegen, wenn Sie damit die Sozialdemokraten meinen (dass Sie alle Menschen die politisch links von Ihnen stehen, in einen Topf werfen, ist ein eigenes Kapitel). Ich habe aber alles dagegen, wenn man von Menschen, die sich mit den Naziverbrechen auseinandersetzen, verlangt, dass Sie quasi im selben Atemzug auch über jene der Kommunisten reden müssen. Gerade Leute wie Sie würden nie und nimmer Leute, die sich mit dem Kommunismus auseinandersetzen, dazu ermahnen, bitteschön auf die Naziopfer nicht zu vergessen. Das kann ich mir bei bestem Willen nicht vorstellen.
      Und jedes Land bzw. Volk dieser Erde muss sich oder sollte sich zumindest mit seiner eigener Geschichte mehr auseinandersetzen als mit jener anderer Länder (ohne freilich auf diese zu vergessen). Der Nationalsozialismus ist leider Teil unserer Geschichte, der Kommunismus zum Glück nicht. Dazu kommt noch etwas, was damit auch direkt zusammenhängt: Dass der Kommunismus abscheulich war bzw. ist, darüber sind sich gut 99% aller Österreicher einig. Hingegen ist die Einigkeit über die Abscheulichkeit des Nationalsozialismus leider bei weitem nicht so hoch. Die Russen stehen bei vielen Österreichern noch immer für das "Böse schlechthin", und das hängt auch wohl ein wenig mit der Nazipropaganda vom Russen als "Untermenschen" zusammen. Denn es dauert oft mehrere Generationen, bis das aus den Köpfen der Leute verschwindet, auch wenn die Propaganda längst verebbt ist.

    • Civil Qurage (kein Partner)
      03. September 2011 15:05

      Kommentar: "Niemand hat etwas dagegen, wenn man sich mit den Verbrechen der Kommunisten von damals bis heute auseinandersetzt", schreiben Sie. Wie lieb Sie doch sind. Weiter oben schrieben Sie: "...dass es in der UdSSR bzw. in China aber eine systematische Tötungsmaschinerie a la Holocaust gegeben hätte, wäre mir neu. Dort waren die vorrangigen Motive Machterhalt bzw. Ausschaltung politischer Gegner. Schlimm genug, aber mit großangelegter rassisch motivierter Vernichtung hat das nichts zu utn."

      Und gegen die Verbreitung solchen Gedankenguts, gegen diese Art von Relativierung und Verharmlosung, die bereits an Verhöhnung von Millionen Opfern des kommunistischen Systems grenzt, kämpfe ich mit allen mir zur Verfügung stehenden Mitteln. Weder Ihre Ausflüchte, noch Unterstellungen werden Ihnen da nützen. Gegen solches internationalsozialistische oder linke Gedankengut und dessen Verbreitung werde ich genauso auftreten, wie selbstverständlich gegen die Verbreitung ganz ähnlichen Gedankenguts mit anderen Vorzeichen aus nationalsozialistischer oder rechter Ecke, denn es empört mich prinzipiell.

    • kommentar (kein Partner)
      03. September 2011 18:57

      Sie werden das wohl kaum akzeptieren, aber man kann gegen den Kommunismus sehr wohl auftreten und dennoch fordern, dass er mit dem Nationalsozialismus nicht in einen Topf geworfen wird. Und wenn Sie meinen, dass diese beiden Diktaturformen einander so ähnlich sind wie Sie tun, möchte ich Ihnen empfehlen, sich sowohl mit der einen als auch mit der anderen etwas genauer auseinanderzusetzen. Dazu passt auch der historische Hinweis, dass sich Kommunisten und Nazis in der Weimarer Republik wiederholt blutige Straßenschlachten geliefert haben. Und irgendwie habe ich den Eindruck, dass für Sie ein Opfer des Kommunismus schwerer wiegt als eines der Nazis.

    • Civil Qurage (kein Partner)
      03. September 2011 19:14

      Was genau vermittelt Ihnen den Eindruck, Opfer würden bei mir unterschiedlich schwer wiegen?
      Ich muss feststellen, dass Sie immer wenn Ihnen die Ausflüchte für Ihre Ungeheuerlichkeiten ausgehen, zu Unterstellungen und manipulativer Diktion greifen. Das ist kein Zeichen für gute Argumente.
      Warum aber wiegen bei Ihnen in der Tat die Opfer der Kommunisten weniger schwer? Und sehen Sie, hier muss ich noch nicht einmal von meinem "Eindruck" sprechen, denn diese Behauptung kann ich mit Zitaten belegen. Zum Beispiel mit dieser: "In dem Zusammenhang: die Zustände in Gulags und KZs dürften ähnlich gewesen sein, bis auf den Umstand, dass in Gulags keine systematischen Selektionen von Menschen und anschließende Vergasungen stattfanden. Das macht Gulags nicht besser, trotzdem sei darauf hingewiesen." Warum darauf hinweisen, wenn es die Gulags nicht doch ein bisschen besser machten soll, irgendwo tief drinnen in den Unkrautgärten unserer Gehirne? Dies ist menschenverachtendes Gedankengut, das Sie hier verbreiten. Und obwohl Sie schon so oft darauf hingewiesen wurden, verstehen Sie das noch nicht einmal. Sie begreifen es, glaube ich, wirklich nicht.

    • Civil Qurage (kein Partner)
      03. September 2011 19:26

      Kommentar, ich möchte diese Diskussion mit der Bitte um ein friedliches Auseinandergehen beschließen. Wir sind tief drinnen ganz bestimmt nicht gar so verschieden.

      Möchten Sie sich vielleicht auch der Hoffnung anschließen, dass es doch noch möglich sein könnte, dass Israel und die Türkei wieder näher zueinander finden? Wenn wir hier so auseinander gehen, so im Streit, dann verhungert mir diese Hoffnung so ganz und gar. Aber vielleicht bin ich nur naiv.

    • kommentar (kein Partner)
      03. September 2011 21:41

      Es gab in Gulags nun mal keine Selektionen und Vergasungen von Menschen. Das macht diese Lager nicht besser als sie waren, dennoch ist das historisches Faktum. Ich verachte Kommunisten wie Nazis, aber ich muss zugeben, Nazis noch ein wenig mehr. Und das hat einen einfachen Grund: bei den Nazis war das Töten ideologisch bedingt, bei den Kommunisten nicht. Nicht jeder Kommunist war automatisch so blutrünstig wie es Stalin war. Lenin z.B. war es nicht. Der hat vielmehr vor Stalin gewarnt. Für den Nazi war das Töten bestimmter Leute hingegen schon irgendwie vorgegeben. Aber danke für die Diskussion.

  14. Kommentar (kein Partner)
    01. September 2011 18:36

    Ohne jetzt Herrn Unterberger nahetreten zu wollen: zwischen "Druck ausüben" bei der Inseratenvergabe und mehrfachen dubiosen Provisionszahlungen einer einzigen Firma an mehrere Minister der zu diesem Zeitpunkt amtierenden Regierung besteht schon ein gravierender Unterschied. Unterberger schreibt nach dem Motto: Vorwürfe an die "linke Reichshälfte" sind immer staatserschütternd, Vorwürfe an "rechts" können hingegen gar nicht schlimm genug sein, sie werden immer Kavaliersdelikte bleiben.

    • APM (kein Partner)
      01. September 2011 20:30

      Ja, er präzisiert in dieser Form auch mit entwaffnender Leidenschaft gegen die ÖBB, wo schwarz"blaues" Gesocks (von denen der Eine Gott Sei Dank schon verendet ist) mit der Hilfe und Unbedarftheit der roten Idioten, die Eisenbahn als ihr "Privateigentum" betrachteten. Da Unterberger ja geradezu ein Spezialist für Bahnfragen ist, sollte er hier berichten, WIE das Alles zustande kam...... Aber dazu ist zu verschämt.....

    • Reinhard (kein Partner)
      01. September 2011 21:02

      "...von denen der Eine Gott Sei Dank schon verendet ist..."

      Gratulation zu dieser Spitzenleistung an Widerlichkeit und Menschenverachtung. Ihr Linken legt doch immer noch eine Schaufel drauf wenn es um die Verhetzung Eurer politischen Gegner geht. Macht aber nix, aus der Position der moralischen Übermenschlichkeit der ideologischen Arier kann man die fehlgeleiteten nichtlinken Untermenschen natürlich nur mit Abscheu betrachten...

    • Segestes (kein Partner)
      01. September 2011 22:39

      Die gezielte und massenafte Inseratenvergabe durch Parteien, ist eben legalisierte Korruption.
      Wobei hier vor allem die Medien, die sogenannte dritte Gewalt, korrupt sind.

      Wenn Rot & Schwarz überall ihre Parteigänger hineindrücken, siehe Flughafen Wien, dann ist das übrigens auch mindestens so amoralisch und staatsschädigend, wie Bestechung.
      Nur dass sich die Politbagage für diese Sauereien eben selbst einen Freibrief ausgestellt hat. Wie für so viele andere letztklassige Praktiken.

    • Kommentar (kein Partner)
      01. September 2011 22:39

      Reinhard

      Wenn Sie sich als "rechter Untermensch" fühlen, können Sie ja die Seite wechseln....

      Ironie Ende. Aber als ich von Haiders Tod hörte, war mein erster Gedanke: die Art seines Todes passt zu ihm. Und eines scheint klar zu sein: an Korruptionsanfälligkeit war die von ihm und Schüssel gebildete Regierung wohl nicht zu schlagen. Ist ja auch kein Wunder, wo doch im Jahr 2000 seine "Buberlpartie" auf einmal Macht und Geld riechen durfte. Und es tut sich die Frage auf, inwieweit die ÖVP das damals duldete, förderte, dabei möglicherweise mitmachte oder das alles vielleicht doch nur mit saurer Miene hinnahm, quasi als "Preis" dafür, endlich die SPÖ in die Oppositions bugsiert zu haben.

    • kommentar (kein Partner)
      01. September 2011 22:42

      segestes

      "Die gezielte und massenafte Inseratenvergabe durch Parteien, ist eben legalisierte Korruption".

      Ich hoffe, Sie meinen damit nicht nur rot und schwarz, sondern auch blau und orange. Ein Blick nach Kärnten lohnt sich diesbezüglich....

    • Reinhard (kein Partner)
      02. September 2011 06:23

      Kommentar, woraus nehmen Sie die Gewissheit, Schwarz-Blau wäre an "Korruptionsanfälligkeit" nicht zu schlagen? Bei der Menge an rechtskräftig verurteilten ehemaligen roten Politikern, die bis heute höchste Ämter im Staat bekleiden, bei der Menge der polizeilichen Erhebungen gegen jetzige Regierungsmitglieder, bei der ganz offensichtlichen einseitigen Berichterstattung der Medien finde, ich Ihre Aussage recht mutig. Oder einfach nur durch einen roten Filter getröpfelt.

    • Reinhard (kein Partner)
      02. September 2011 06:30

      Kommentar, abgesehen davon dass es auch ohne Ironie scheinbar nicht klappt, den Sinn eines Satzes zu erfassen, ist es sehr entlarvend, dass Sie "nichtlinks" sofort mit "rechts" gleichsetzen. Das ist nämlich die übliche Verhetzung der Linken gegen die politische Mitte, die sich keinem extremistischen Rand nähern möchte. Aber Politik ohne Verhetzung, ohne Geschrei, ohne Aktionismus und Unterdrückung ist für Menschen vom Rand, egal ob rechts oder links, absolut undenkbar. Und Sie glauben dann auch noch, damit "witzig" oder "ironisch" zu sein.
      Ein sehr gelungenes Beispiel für genau jene süffisante Überlegenheit, die die Linken zu haben glauben. Präpotenz in Reinkultur. Gratulation!

    • APM (kein Partner)
      02. September 2011 07:26

      @Reinhard

      Wie sprach schon doch einstens W. Busch?

      "Ach, was muss man oft von bösen,
      Menschen, hören oder lesen...."

      Falls es Sie tröstet, bzw. Ihre hohe Moral beruhigt: Der Schaden wäre bei einem "linken Politiker" auch nicht höher, denn das Maß an Achtung, dass man "Diversen" noch entgegenbringen konnte, ist schon lange unterschritten....

    • kommentar (kein Partner)
      02. September 2011 09:58

      reinhard

      Auch ich kenne rote Minister, die verurteilt wurden, die zurücktreten mußten u. dgl. Aber waren das immer Korruptionsaffären? Da bin ich mir nicht sicher. Und eines ist - unabhängig von jeder Parteipräferenz - historisches Faktum: die SPÖ war seit 1945 abgesehen von insgesamt 10 Jahren durchgehend in der Regierung. Schwarz/blau/orange gab es hingegen nur 6 Jahre. Und in diesen 6 Jahren ist es diesen Leuten gelungen, eine Konzentration an Korruption zustandezubringen, die die SPÖ nie und nimmer zustandebringen wird.
      Und verzeihen Sie, aber dieses Forum ist nicht "nichtlinks", es ist "RECHTSkonservativ". Die Postings hier belegen das eindrucksvoll. Ob sich einzelne Forumsteilnehmer als nichtlinks oder rechts bezeichnen, tut da nichts zur Sache.

    • Reinhard (kein Partner)
      02. September 2011 12:13

      Kommentar, ich habe mich nicht auf dieses Forum bezogen (das übrigens von WEM genau als "rechtskonservativ" eingestuft wurde, wenn ich diese Bezeichnung hier schon nirgends finde...), sondern auf das generelle Verhalten linker Ideologen und Agitatoren; nirgends erwähnte ich dieses Forum auch nur. Ebensowenig erwähnten Sie dieses Forum in Ihrem "Ironieanfall", also bitte, was soll das? Es ist noch ein Beispiel Ihrer Sichtweise - eine Bestätigung nach der anderen - dass hier entweder "Rechte" oder "Linke" posten, egal "wie sich jemand bezeichnet".
      Natürlich egal, denn Leute wie Sie ziehen die Grenzen nach Ihrem Gutdünken ("Wer ein Nazi ist, bestimme ich!" - daraus folgt: "Wer ein RECHTSkonservativer ist bestimme ich!") aus der Gewissheit moralischer Überlegenheit und dem Besitz der Einen Wahrheit.

    • Reinhard (kein Partner)
      02. September 2011 12:16

      APM, ich finde trotzdem ein gewisses Maß an Pietät angebracht. Wenn man auch nach dem Tod einen Menschen kritisiert, ist das in Ordnung, denn von der verlogenen Pietät der Krokodilstränen am Grab halte ich nichts. Aber offene Freude und menschenverachtende Häme über den Tod eines anderen zu verbreiten finde ich widerlich.
      Das habe ich selbst bei den verbalen Freudentänzen unserer Politik zum Tod eines Osama bin Laden kritisiert.

    • kommentar (kein Partner)
      02. September 2011 15:15

      Ich bin bei weitem nicht der Erste, der den Betreiber dieses Forums bzw. dieses Forum selbst als "rechtskonservativ" bezeichnet, und da ist nicht nur diese eine Seite, auf der wir uns gerade befinden, maßgeblich, sondern so ziemlich alles, was Herr Unterberger in den letzten Jahren und Jahrzehnten geschrieben hat bzw. was in diesem Blog seit seiner Existenz da so hineingeschrieben wurde und wird. Und jeder, der öffentlich eine politische Meinung kundtut (und dieser Blog ist öffentlich, weil von jedem einsehbar), muss damit leben, dass andere ihn politisch einschätzen. Ich kann mich dagegen auch nicht wehren, ich kann, wenn, dann dem nur entgegnen.

  15. BG (kein Partner)
    01. September 2011 18:14

    Der Hinweis im Artikel, wonach das "Namensrecht" eindeutig bei Hochegger gelegen sei und es irrelevant sei, dass ein ÖBB-Mitarbeiter nun behauptet, er habe den Namen damals "erfunden" tut einem Juristen in der Seele weh. Es gibt im Markenrecht den Tatbestand des sittenwidrigen sowie des bösgläubigen Markenrechtserwerbs. Nur weil jemand die Marke registriert hat, bedeutet dies noch lange nicht, dass er sie auch dauerhaft behalten kann. Die Behauptung, ein Mitarbeiter habe den Namen "erfunden" ist rechtlich alles andere als irrelevant.

  16. Segestes (kein Partner)
    01. September 2011 16:34

    Wieder einmal "BELARUS" - interessant, wo das doch hierzulande immer "Weißrussland" hieß.

    Da stellt sich die Frage nach dem Warum?
    Ist der Grund möglicherweise halbseidene Bildungsprotzerei, die sich ja besonders gerne durch das unnötige Verwenden von Wörtern kenntlich macht, die nicht der Alltagssprache des gemeinen Volks entstammen?

    Oder ist "Belarus" eine absurde Spielart der ohnehin schon ziemlich absurden politischen Korrektheit? Es heißt ja auch nicht mehr "Pressburg", sondern "Bratislava". Ersteres riecht den selbsternannten Tugenbolden ja mittlerweile wohl zu sehr nach sogenanntem "Geschichtsrevisionismus"....

    Mir kommt bei all dem jedenfalls folgendes Zitat in den Sinn: "Deutsch sein heißt sich entdeutschen." (Nietzsche)
    Das trifft natürlich auch auf uns deutschsprachige Österreicher zu ^^

  17. xRatio (kein Partner)
    01. September 2011 14:49

    Pat Condell:
    Europe needs a revolution
    http://www.youtube.com/watch?v=s3u9LB32YYM

    Joachim Steinhöfel:
    Der Euro wird endgültig ein Macht-, Herrschafts-, Umverteilungs- und Enteignungsinstrument.
    http://www.steinhoefel.de/blog/2011/08/zum-euro-ein-system-kollabiert.html

  18. Falke (kein Partner)
    01. September 2011 13:46

    Sehr geehrter Herr Unterberger,
    ich sehe die österreichischen Rot-Grünen nur mehr als Sprechpuppe der europäischen Linken. Dort wird gedacht und die Linie vorgegeben. Insbesondere Nahles und Co dürfte die kleine Laura leiten und führen.

    • Peter (kein Partner)
      01. September 2011 15:02

      Wenn die kleine Laura ferngesteuert wird, dann vermutlich auch der Spindi. So konfus wie er tut ist er das verkleinerte Abziehbild des Berliner Hosenanzugs. Im cdu-countdown.net war die Umfrage wann die CDU erstrmals unter 15% fällt dzt. bei 4 Jahre. Spindis Chaostruppe wird das wahrscheinlich schon in 1,5 Jahren schaffen. Wir werden ihnen keine Träne nachweinen:-))

  19. cmh (kein Partner)
    01. September 2011 13:31

    Regierunschefs, die glauben mit den Instrumenten unserer rudimentären direkten Demokratie arbeiten zu müssen, sagen damit eigentlich nur, dass sie für ihr Amt nicht kompetent sind.

    Möglicherweise glauben sie aber auch nicht an den lieben Gott und haben daher noch nicht den Verstand für ihr Amt von ebendiesem mitgeliefert bekommen.

    Vom Geist der Gesetze haben die auch rein gar keine Vorstellung

    Ich als Staatsbürger fühle mich durch solche Ansagen nur verscheißert. Für dumm hält mich "Dr." Faymann eigentlich.

  20. Peter (kein Partner)
    01. September 2011 12:53

    Da der kleine Feigmann so gerne Volksabstimmungen mag, Anregungen zu Themen über die bei der BH bzw. Vermögensteuer-Abstimmung gleich mit abgestimmt werden soll:
    - sollen staatliche oder staatsnahe Institutionen weiter Steuergeld für Inserate, Sponsoring etc. ausgeben dürfen?
    - sollen weiterhin jährlich zig Milliarden Steuermittel den ÖBB nachgeworfen werden damit die Leute dort weiterhin mit 50 in die Pense gehen können?
    - sollen die ORF Zwangsgebühren ersatzlos gestrichen werden?
    usw. usw.

    • contra
      04. September 2011 00:44

      @Peter

      Und gleich seine versprochene EU-Abstimmung bei Vertragsabweichungen - die Transferunion mit dem Rettungsschirm für Griechenland erfüllt genau diese Bedingung!!!!!

  21. WFL
    01. September 2011 11:52

    Apropos "Standardisierung" der österr. Medien:
    Ihr Nachfolger bei der "Presse", Hr. Fleischhacker, muss jetzt den Boden aufbereiten für zu erwartende kostenpflichtige Online-Informationen. Offenbar sind der "Presse" aufgrund ihrer "Standardisierung" durch Pirker und Fleischhacker so viele Abonnenten davon gelaufen, dass auch die Pressförderungen nichts mehr helfen. Das kommt davon, wenn man ein Alleinstellungsmerkmal wie "die einzige bürgerliche Zeitung des Landes"
    aufgibt und ein weiteres verwechselbares linksliberales Blättchen wird, das nur mehr kritiklos linke APA-Meldungen widergibt.
    Ewig schade um die alte "Presse"!

    • Segestes (kein Partner)
      01. September 2011 22:49

      "kostenpflichtige Online-Informationen"

      Das hat noch nirgendwo auf dieser Welt funktioniert - Murdoch kann davon ein Liedchen singen. Selbst auf Tablett-PCs wie dem iPad werden fast ausschließlich kostenlose Inhalte konsumiert (Pech gehabt Herr Jobs).
      Letztendlich funktioniert nur eine Finanzierung über Werbung - aber auch nur wenn das Gebotene hervorragend ist.

      Dass "die Presse" von der Machart und Ausrichtung immer mehr in Richtung Standard und Co driftet, liegt auch daran, dass Journalisten sich heutzutage in erster Linie aus rot-grünen Anhängern rekrutieren - es gibt da ja eine bekannte, hier schon mehrfach erwähnte Studie dazu.
      http://www.youtube.com/watch?v=5X-RVcYOcyE
      Dieser Entwicklung kann sich auch "die Presse" nicht entziehen.

  22. Torres (kein Partner)
    01. September 2011 11:35

    1. Wenn die ÖBB jemandem das "Namensrecht" für eine dümmliche Allerweltsbezeichnung wie "Railjet" um kolportierte 180.000 Euro abkauft, ist das Korruption pur. Oder sitzen in der ÖBB lauter Analphabeten, die nicht imstande sind, sich irgendeinen (anderen) halbwegs aussagekräftigen Namen (gratis) auszudenken? Wieso musste es unbedingt "Railjet" sein?
    2. Dass Ingrid Thurnher als "harte" Interviewerin völlig ungeeignet ist, ist ja schon lange kein Geheimnis. Sie platzt ja fast vor Ehrfurcht und Unterwürfigkeit, vor allem wenn es sich um rote oder grüne Politiker handelt - war bei Eva Glawischnig genau so.

    • Reinhard (kein Partner)
      01. September 2011 21:12

      1. Ist nicht Korruption, nicht einmal ansatzweise. Ist nur ein Beweis für die totale Kreativitätsfreiheit höchstbezahlter Manager staatsnaher Betriebe - kommt sehr häufig vor, dass diese angeblichen Entscheidungsträger und Unternehmensführer weniger Grips zwischen den Ohren als mancher Viertklässler. Dort genügen ein rotes Parteibuch und eine braune Halskrause zum Erreichen der höchsten Weihen.
      2. Was soll sie auch machen? Als braves Schoßhündchen wird sie es nie wagen, die Hände, die sie füttern, auch nur anzuknurren. Von Beißen ganz zu schweigen.

  23. cmh (kein Partner)
    01. September 2011 11:26

    Ein (real-)Verfassungsprinzip in Österreich ist:

    Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass!

  24. sosheimat (kein Partner)
  25. socrates
    31. August 2011 22:32

    Ich unterstütze diesen Blog weil er die Wahrheit bringt. Seit dem ersten Tag habe ich behauptet, daß es keine deutschsprachige Qualitätszeitung gibt, News aus dem ORF erfahre ich nur hier. Die Korruption blühte seit 1945 wieder auf (Krauland aus der Wiedergutmachung), Kirchschläger versuchte vergeblich die Sümpfe trockenzulegen.
    Alles wurde immer mit der Nazikeule niedergehalten und so entwickelte sich ein neuer Sumpf. Peter Pilz recherchiert gegen Blau und Schwarz, Claudia Schmied bleibt ungeprüft.
    Der EU-Sumpf verschlimmert alles nur noch mehr.

    • Haider
      31. August 2011 22:56

      Da den 68ern gemeinsam mit den RAF-Bewunderern längst der Marsch durch die Institutionen glückte, werden dem Gift-Pilz die Grundlagen für seine einseitigen Inquisitionen so schnell nicht ausgehen. Von Linken gekauften Printmedien liebkost und vom Zwangsgebühren-ORF gehätschelt hat man in Österreich leider Narrenfreiheit. Leidtragende sind Bürger, die Objektivität suchen.

  26. Andreas Unterberger
    31. August 2011 22:20

    Hasbeener ist die - mir besser gefallende - austrifizierte Form von Hasbeens, meint also solche Menschen, deren Zukunft schon in der Vergangenheit liegt.
    Und die drei Regierungsmitglieder mit Strafverfahren am Hals heißen Faymann, Ostermayer und Schmied.
    Sorry für die Unklarheiten.

    • Helmut Graser
      31. August 2011 22:25

      Dafür gibt es einen halben Stern von mir, so als Majestätsbeleidigung und weil ich auch einmal frech sein möchte ;-)))

    • contra
      31. August 2011 22:40

      @Helmut Graser

      Das nenne ich mutig! ;-)) *bewunder*

    • Haider
      31. August 2011 22:43

      Denglisch pur!
      Kein Mensch versteht's und für absolut nichts nützlich.

    • Helmut Graser
      31. August 2011 22:49

      @contra

      Ich musste es tun!

      Sonst wird unser geschätzter Blogger noch Poster des Monats und das gilt es zu verhindern!

      Stellen Sie sich nur die Verwerfungen und Diskussionen hier im Forum vor! ;-)

    • socrates
      31. August 2011 23:01

      A Gwesener sagt man bei uns.

    • Alexander Renneberg
      31. August 2011 23:02

      was soll ich sagen helmut, ich mach das gegenteil von sonst und schleime.

      also *** von mir.

      aber ich geb zu, besonders mutig war das jetzt nicht.

    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
      01. September 2011 10:37

      Bitte keine halben Sachen.

      HasbeenerInnen.

    • AGLT (kein Partner)
      01. September 2011 13:20

      oder - wie jetzt im Kurier Mode - Hasbeener_innen (müßig anzumerken, dass das nicht minder idiotisch und nervend ist)

  27. Wolfgang Bauer
    31. August 2011 21:36

    Im Zusammenhang mit der Inseratenschieberei: Sehr zu empfehlen ist auf www.tvthek.orf.at ab Minute 41 das Interwiev mit Faymann. Er wirft da ganz offen und unbedarft die 160 Mio. Euro, die der ORF "bekommen" hat mit den Inseraten bei den div. Zeitungen zusammen. Im Tenor: hat der ORF was bekommen, müssen doch die Zeitungen auch was "bekommen" dürfen. Völlig entlarvend. Ein normaler Korruptionsstaatsanwalt müsste schon das Verfahren einleiten.

    Faymann sagt im Zusammenhang mit der Inseratenfrage auch noch dazu, dass er ja in den Medien mit der größten Reichweite gerne vorkomme - wer nicht? Er hat eigentlich alles offengelegt, was ein Ermittler braucht.
    Thurnherr, die bei dieser Frage ohnehin schon eine zittrige Stimme hatte, fragte aber nichts nach...

    • Helmut Graser
      31. August 2011 22:13

      ... um das Interview zu finden, muss man im Suchfeld "Sommergespräche" eingeben und dann auf jenes mit Faymann klicken.

      Bei unserer Ausgabe 1 des ECHO der himmelschreienden Diskriminierung österreichischer Steuerzahler ist uns sogar noch ein wenig Geld übrig geblieben, da wir ordentlich gewirtschaftet haben.

      Ich wage gar nicht daran zu denken, wieviele Ausgaben ECHO wir um diese Summen produzieren könnten .....

      www.conwutatio.at
      redaktion@conwutatio.at

    • Gandalf
      31. August 2011 22:15

      Faymanns Intellekt hat eben ein spezifisches Profil. Hier hat er sich, natürlich ohne es zu bemerken, eine gewaltige Blösse gegeben. Wie Sie richtig schreiben, müsste ein normaler Korruptionsstaatsanwalt schon den Bleistift spitzen. Aber: gibt es normale Korruptionsstaatsanwälte? Und wenn ja, lässt sie der rote Oberstaatsanwalt ihre Pflicht tun? Übrigens hätte auch eine normale Moderatorin hier hart nachhaken müssen. Aber Frau Thurnherr ist halt....Frau Thurnherr.

    • M.S.
      31. August 2011 22:57

      Die Frage ist, kann sie`s nicht oder darf sie`s nicht?

    • Helmut Graser
      31. August 2011 23:00

      Darf ich auch beide Antworten wählen?

    • AGLT (kein Partner)
      01. September 2011 13:21

      Die Frage ist wohl eher: Hat sie es überhaupt mitbekommen und geistig realisiert?

  28. thomas lahnsteirer
    31. August 2011 16:57

    Längst leben wir in einer medialen DDR.
    Die "Standardisierung" des bestochenen österreichischen Pressewesens ist erfolgreich abgeschlossen.
    Es werden nur mehr gefilterte Nachrichten der österreichischen Öffentlichkeit zur Kenntnis gebracht.
    Spitzenreiter ist natürlich unser Fernsehen der DDR, das Tag für Tag die linke Propagandatrommel rührt.

    Den finanziell bei weitem wichtigsten dubiosen TA-Geschäften ist leider nur unzensuriert.at auf der Spur:
    "....... dem sogenannten MobilTel-Deal in Bulgarien, der damals von der BAWAG finanziert worden war und daher im Banken-U-Ausschuss Thema war.
    740 Millionen Gewinn machten dabei der SPÖ-nahe Milliardär Martin Schlaff und der Industrielle und ehemalige ÖVP-Politiker Josef Taus. Doch Justiz und Medien fanden nichts dabei und tanzen weiterhin um diesen Vulkan herum, während uns vergleichsweise Peanuts als die großen Korruptionsskandale verkauft werden"
    Dem ist wieder einmal nichts hinzuzufügen.

    Und die gekauften österreichischen Medien schweigen.........

    • Torres (kein Partner)
      01. September 2011 15:26

      Man sollte auch nicht vergessen, dass gerade Taus und Schlaff diejenigen waren, die sich durch eine besonders eilfertige und großzügige Unterstütziung Elsners "hervortaten".

  29. Philipp Starl
    31. August 2011 16:39

    OT: Durch xratios Link im neuesten Nichtpartnerthread bin ich auf einen erschreckenden Artikel gestoßen. So wird also unsere Souveränität verloren gehen:

    http://www.goldseiten.de/content/diverses/artikel.php?storyid=17136

  30. Brigitte Imb
    31. August 2011 16:07

    OT - so "interessant" waren die ÖRF Sommergespräche.

    Die Quoten im Überblick
    Werner Faymann (SPÖ): 437.000 Zuschauer (18 Prozent Marktanteil)
    Heinz-Christian Strache (FPÖ): 420.000 Zuschauer (19 Prozent Marktanteil)
    Josef Bucher (BZÖ): 325.000 Zuschauer (13 Prozent Marktanteil)
    Eva Glawischnig (Grüne): 302.000 Zuschauer (15 Prozent Marktanteil)
    Michael Spindelegger (ÖVP): 271.000 Zuschauer (14 Prozent Markt)

    (APA)
    http://diepresse.com/home/kultur/medien/689746/Sommergespraeche_Lahme-Quote-selbst-fuer-den-Kanzler?from=gl.home_kultur

    • Philipp Starl
      31. August 2011 16:41

      Wrabetz würde das als glatten Erfolg verkaufen, wetten?

    • Azdak
      31. August 2011 17:12

      Anstelle der ÖVP würde ich schön langsam damit beginnen, mir große Sorgen zu machen. Oder glauben die dort noch immer, dass sie gut unterwegs sind.

    • Alexander Renneberg
      31. August 2011 17:31

      Man darf nicht vergessen, spindelegger war an einem heißen freitagbabend....

      Den termin hätte ichnmir nie aufs auge drücken lassen.mwas hat der für berater?

    • Azdak
      31. August 2011 17:34

      a) die, die er verdient
      b) die, die er sich ausgesucht hat
      c) keine

    • Gandalf
      31. August 2011 17:34

      @Azdak
      Offenbar sind die noch gar nicht dahintergekommen, dass es sie so gut wie nicht mehr gibt....Sorgen machen muss sich der Österreicher, der nicht im "Real existierenden Sozialismus 2.0" leben will.

    • Azdak
      31. August 2011 21:37

      @Gandalf

      Wir sind leider mitten drin im "Sozialismus reloaded" und der Österreicher sollte sich berechtigt sehr große Sorgen machen.

    • cmh (kein Partner)
      01. September 2011 12:52

      Man könnte vielleicht im ORF das Politikformat mangels Quote absetzen.

  31. schreyvogel
    31. August 2011 15:55

    Aus "Österreich", 28.8.2011, Seite 6

    Wolfgang Fellner persönlich:
    "Mittlerweile steht fest, dass die schwarz-blaue Regierung unter Schüssel und Grasser diese Republik wie eine Mafia-Bande ausgeraubt hat, wobei ja sogar schon der eigene Anwalt Grasser mit einem „Mafiaboss“ vergleicht." ... "Werner Faymann und Michael Spindelegger sind schuldlos am Schüssel-Politsumpf. Sie haben mit diesen Sauereien nichts zu tun. Gerade deshalb müssen sie jetzt für Aufklärung sorgen. Wenn Faymann und Spindelegger diese Aufklärung verweigern, machen sie sich mitschuldig."

    Sehr gekonnt enwickelt Fellner einen negativen Spin für die Schüssel-Regierung, um ja keine Nostalgie auf diese relativ guten Zeiten aufkommen zu lassen.

    Mein Gott, wieviele Inseratseiten muss die SPÖ diesem Drecksblatt zugeschoben haben, und wieviele kann er sich noch erwarten!

    • Gandalf
      31. August 2011 16:38

      Dieser Herr Fellner ist eine der miesesten Figuren, die es derzeit in (und natürlich im) Österreich gibt. Und alle, alle setzen sich mit ihm an einen Interviewtisch (und zahlen brav Inserate), statt ihn unter Androhung von ein paar Ohrfeigen davonzujagen. Traurig für Österreich (das Land).

    • ProConsul
      31. August 2011 21:26

      wann geht diese widerliche "Zeitung" endlich bankrott?!

    • Gandalf
      31. August 2011 22:04

      @ ProConsul
      Sie würde sehr bald eingehen, wenn alle das täten, was ich vorgeschlagen habe, nämlich keine Interviews und schon gar keine Inserate geben und dem Herrn Fellner die kalte Schulter zeigen. Aber das bringen die alle nicht zusammen. Und der Mistkäfer hat seine Freude.

    • cmh (kein Partner)
      01. September 2011 13:01

      Ich lese solche Medien wie Österreich gerne. Zu Trainingszwecken.

      Und soweit ich mich erinneren kann, hat Ainedtner nicht Grasser mit einem MAfiaboss, sondern die Verfolgungs- und Anschüttungskampagne mit Mafiamethoden bzw. Verfolgungsschritten gegen Mafiosi verglichen. In beiden Varianten kommt das Wort Mafia vor, der Sinn ist aber jeweils ein ganz anderer. Fellner nur verdreht mangels irgendwelcher Fakten einfach Ainedtner "das Wort im Mund um". Was ja auch nichts mit Worten, sondern mit Inhalten zu tun hat.

      Man merkt hier, wie der Schelm denkt. Denn würde er seinem Lesergegenüber auch nur ein Hunderstel soviel Hirnschmalz zugestehen wie er selber glaubt zu haben, würde er sich nicht trauen, diesen Schwachsinn zu schreiben.

      Womit ich nur noch den Trainingsinhalt erklären muss: Ruhig bleiben und nicht auffregen.

    • Reinhard (kein Partner)
      01. September 2011 21:20

      Der/die/das durchschnittliche "Österreich"-LeserIn hat nicht einmal ein Hundertstel soviel Hirnschmalz wie Fellner zu haben glaubt. Selbst Brieftauben sind im Durchschnitt intelligenter. Wäre kein Problem, wenn diese Blutzer nicht in ebensolchen Massen auftreten würden wie Tauben.

  32. A.K.
    31. August 2011 15:42

    Zu (Zitat): „...Der ORF hat wenigstens über die Ermittlungen gegen Faymann und Co berichtet. Freilich nur als trockene Meldung, während die Vorwürfe gegen Ex-ÖVPler wie Ernst Strasser oder Alfons Mensdorff-Pouilly seit Tagen Spitzenmeldungen sind und mit bewegten Bildern unterlegt werden.“:
    Ich habe diese „trockene Meldung“ bezüglich „Faymann und Co.“ gestern gehört/gesehen und ärgere mich nun über mich selbst, denn ich mußte tatsächlich dabei Erfolg von Manipulation an mir feststellen. Die Meldung war extrem kurz und im Tonfall so gehalten, wie man über Abwegiges und Unglaubliches nebenbei spricht, was ja nur kurios ist und das man sowieso nicht ernst nehmen kann. Diese Wirkung bei mir, wo ich mich seit Monaten über die „Bestechungsinserate“ in den Medien empöre! Vielleicht war ich zu müde und unaufmerksam, - aber wie gedämpft erst muß diese Meldung durchschnittliche Wähler erreicht haben?
    Nachträglich „erwacht“, teile ich das Entsetzen von Dr. Unterberger über die „...unglaublichsten Dinge, die in diesem Land passieren“.

  33. durga
    31. August 2011 15:37

    OT

    beim Schmökern über Fastenbrechen und Angelobung von Bundesheersoldaten bin ich auf folgenden äußerst informativen link gestoßen:

    http://wikileaks.org/cable/2009/12/09VIENNA1577.html

    "Viewing cable 09VIENNA1577, EU STUDY PRESENTS MIXED PICTURE OF AUSTRIAN TURKISH:
    The results indicate that ethnic Turks are less likely to face discrimination in Austria than in any other EU country with a substantial Turkish minority except Bulgaria...........
    At the same time, Austrian Turks lag behind their brethren in other EU countries when it comes to employment (50 percent of Austrian Turks have held paid jobs in the last five years, the lowest percentage among Turkish groups in the study), education, and language proficiency (53 percent of Austrian Turks interviewed for the survey were fluent in German, the lowest level of language proficiency among the Turkish communities)."

  34. Paige
    31. August 2011 14:27

    "Und kein einziger Leser erfährt die Tatsache, dass zur gleichen Zeit gegen drei rote Minister mit mindestens genauso schlimmen Vorwürfen ermittelt wird."

    Gegen welche? Schmied, Darabos und?

    • contra
      31. August 2011 15:08

      Hoffentlich Bures!!!!!!

    • Paige
      31. August 2011 16:05

      Bures? Und warum? Die hat ja brav die Verkehrsstrafen erhöht, den Schuldenberg der ÖBB klein und die Privilegien dort schön geredet. Zu Darabos fiele mir gleich der völlig ignorierte RH-Bericht zum EF-Deal ein, aber natürlich auch das Verfahren des Generalstabschefs Edmund Entacher gegen ihn. C. Schmieds Rolle bei der Kommunalkredit und ihre Boni sind auch seltsam... ja. Wer ist die/der dritte? :-)

    • Brigitte Imb
      31. August 2011 16:14

      Stöger? Listerien...

    • Paige
      31. August 2011 16:30

      Zu Stöger wurde ich fündig:
      "Obwohl das Gesundheitsministerium die Seuchenzentrale der EU schon im Jänner informierte, ließ man die österreichische Öffentlichkeit im Dunkeln über die Gefahren im Supermarkt-Regal."
      ...
      "Der steirische BZÖ-Abgeordnete Gerald Grosz hat eine Ministerklage gegen Gesundheitsminister Alois Stöger beim Verfassungsgerichtshof eingebracht. Weiters hat Grosz Strafanzeigen gegen Alois Stöger und Ulrich Herzog eingebracht. Der Vorwurf: Beihilfe zur Körperverletzung mit tödlichem Ausgang, Amtsmissbrauch und mehr, schreibt "profil"." http://www.vet-magazin.at/tierarzt-magazin/aktuelle-meldungen/neuigkeiten/Listerien-Skandal.html

      Na ja, hier wurde nicht rechtzeitig informiert. Das ist ja bei uns in Bagdad schon eine Bagatelle...

  35. Alexander Renneberg
    31. August 2011 14:25

    ob unter diesen umständen die koaltion hält ist fraglich.

    das mediale trommelfeuer der roten gegen schwarz blau, jeden tag neue grauslichkeiten die aus der damaligen zeit ans tageslicht kommen.

    daneben nehmen die roten die övp in die zange, einerseits mit der vermögenssteuer andererseits mit der volksabstimmung gegen die wehrpflicht.

    die övp ist komplett in der devensive, muss sich ständig verteidigen. sie wird sturmreif geschossen, um eine koalition mit den blauen (rechnerischgeht sich das nach den neuesten umfragen aus) unmöglich zu machen.

    das ist die größe angst der roten, dass es nochmals zu schwarz/blau oder blau/schwarz kommt und der spö die futtertröge entzogen würden.

    allerdings glaube ich, dass die roten im hintergrund an ganz etwas anderen arbeiten:

    rot/blau. und seid sicher, die trauen sich das.

    • Paige
      31. August 2011 14:30

      Sie arbeiten jedenfalls an Neuwahlen.

    • contra
      31. August 2011 14:35

      @A. Renneberg

      Genauso ist es >>>> die Sozis arbeiten auf Neuwahlen hin und liegen dabei bereits in der Zielgeraden!

    • Alexander Renneberg
      31. August 2011 14:43

      was die ganze sache nicht besser macht ist:

      a) die schulden der bundespartei
      b) die fehlenden leute mit wahlkampferfahrung & abwicklung.
      c) die fehlende motivation der funktionäre
      d) die nicht vorhandene motivation der freiwilligen
      e) die bünde die nur ihre eigeninteressen verteidigen

      und das schlimmste: kein alpha an der spitze!

      für wen sollten die leut laufen? hohn und spott werden wir ernten. das befürchte ich.

    • Brigitte Imb
      31. August 2011 15:13

      "für wen sollten die leut laufen? "

      Sicherlich nicht für eine graue Maus wie Spindelegger, der Null Power ausstrahlt, sondern devotes Buckeln vor der SPÖ signalisiert. Es ist höchste Zeit, dass die Schwarzen den Spieß umdrehen, bevor es zu spät ist. Oder liege ich mit meiner Vermutung richtig, sie haben auch genug Dreck am Stecken, und darum schön kusche(l)n , sonst sind die Medien noch aggressiver?

    • Brigitte Imb
    • Rupert Wenger
      31. August 2011 16:41

      Ich glaube, die Kampagne gegen Schwarz/Blau ist nicht einmal dazu da, diese Konstellation zu verhindern, sondern nur, um die Tatsache zu vernebeln, dass bei Verlust der Mehrheit für die große Koalition bereits Grün bereitsteht, um Rot und Schwarz eine weitere Peripode an den Futtertrögen zu halten und selbst an sie heranzukommen. Maria Vassilakou hat es deutlich ausgesprochen: http://diepresse.com/home/panorama/wien/688762/Maria-Vassilakou_Fuer-RotSchwarzGruen?_vl_backlink=/home/panorama/wien/index.do . Glaubt hier jemand, Rot oder Schwarz würde dieses Angebot ablehnen und damit freiwillig auf die Macht verzichten?
      Hat man schon vergessen, dass die derzeitige Führung der Blauen genau die Rebellen von Knittelfeld sind, die gegen die Schwarz/Blaue Zusammenarbeit opponiert haben, weil sie die Blauen permanent geschädigt hat? Wer von den Blauen lässt sich ein weiteres Mal auf ein von ihnen selbst torpediertes Experiment ein?

    • Paneuropa
      31. August 2011 17:06

      Die ÖVP muß man weder sturmreif schießen noch in die Defensive drängen. Diese Partei ist in sich unfähig. Schüssel hätte die Wahl 2006 nicht verloren, hätte er die Hälfte seiner Wähler nicht mit seiner Politik vertrieben. Dort geht es nur mehr um ein paar Positionen für den Bauernbund und die Beamtengewerkschaft.

    • Azdak
      31. August 2011 17:21

      Ich befürchte, dass Rupert Wenger recht hat.

      Bevor SPÖVP die Macht abgibt, werden sie sich noch als SPÖVP+GRÜN eine Legislaturperiode an den Steuertrögen gönnen.

      Unser armes Land.

      Ich werde auswandern. Viele meiner Freunde und Bekannten sind schon mit den Planungen beschäftigt. Flexible Leute mit ein wenig Geld auf der Kante sind rasch weg. Eng wird es für Hausbesitzer, Industrie, also für alle, die sich den Besitz nicht einfach mitnehmen können. Diese Klientel wird in den nächsten Jahren alles alleine schultern müssen - und zunehmen verarmen.

      Slowakei. Flat-Tax von 19%. Grenzgänger-Regelung.

    • Alexander Renneberg
      31. August 2011 17:34

      Ich finde den tessin wunderbar. Wenn man rechtzeitig dran war.

    • Undine
      31. August 2011 18:54

      @Rupert Wenger

      Rot-Schwarz-Grün, das wäre wirklich der Alptraum aller Alpträume! Damit wäre aber vermutlich doch das Wellental erreicht und damit die Möglichkeit, daß es, wenn wir diesen Alptraum irgendwie überstanden haben, endlich wieder einmal aufwärts gehen müßte.

    • Azdak
      31. August 2011 19:51

      @Undine

      Leider nein, das geht sich nicht aus, vorher kollabiert noch alles.

    • jump (kein Partner)
      01. September 2011 10:49

      In der DeVensive? Auweh,auweh, Herr Renneberg;-) Aber kann ja mal vorkommen!

  36. Josef Maierhofer
    31. August 2011 14:15

    Diese rote Brühe stinkt zum Himmel.

    Es muss das Gewissen der Sozialisten schon sehr schlecht sein, dass man sich medial derart einbunkert.

    Für mich ist klar, dass Korruption kein kleines Delikt ist, das 'Königsdelikt' im Österreich, und dass Faymann und Ostermayer sehr bald in Ruhe gelassen werden durch Verfahrenseinstellung, auch wenn die Korruptionsbrühe zum Himmel stinkt.

  37. Undine
    31. August 2011 14:14

    A.U.: "Da bestätigt die Staatsanwaltschaft offiziell, dass gegen den Bundeskanzler und seinen Staatssekretär „wegen des Verdachts des Amtsmissbrauchs und der Untreue“ ermittelt wird – und am nächsten Tag erwähnt fast keine Zeitung auch nur diese Tatsache."

    Gestern in der ZIB1 widmete man dieser ominösen Angelegenheit gerade einmal 40 (in Worten vierzig) SEKUNDEN als 6. Thema zwischen:

    ..........Zahlungen der ÖBB an Hochegger | Ermittlungen wegen SPÖ-Inseraten | Libysche Rebellen stellen Ultimatum |........

    Es ist so richtig schön "untergegangen", denn drauf herumreiten, wenn es sich um Verfehlungen der SPÖ dreht, will man in gewohnter Weise tunlichst vermeiden.

    Der ROT-(GRÜN)-Funk ORF weiß, was er der SPÖ---in diesem Fall dem Marionettenkanzler Faymann und dem Herrn Ostermaier ---schuldet.......

  38. Brigitte Imb
    31. August 2011 14:10

    Die Antikorruptionsgruppe des Europarats hat sich die österr. Parteienfinanzierung angesehen und wird im Dez. ihren Bericht vorlegen - der erwartungsgemäß neg. ausfallen wird.

    http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/689484/Nehmen-und-Geben_Die-korrupte-Republik?offset=25&page=2

    Die wohlklingenden Worte ( eher Phrasendreschen) vernehme ich schon jetzt gedanklich und ich bin auch überzeugt davon, dass eine "lückenlose Aufklärung" von allen Parteien versprochen werden wird - die jedoch mit Sicherheit nicht eingehalten werden wird. Und ob die Korruptionsjäger auch auf die Machenschaften unseres Bundeskasperls und seine(n) Einflüsterer abzielen wird sich herausstellen, nur soviel ist bereits jetzt sicher, der ÖRF wird, falls überhaupt, die Angelegenheit wohl nur am Rande bemerken und sich auf die politischen Gegner stürzen - es herrscht ja bereits Wahlk(r)ampf.

    Ein Trauerspiel liefert die ÖVP, die vermutlich wegen schlechtem Gewissen die Roten ungeschoren davonkommen läßt. Die Minderintelligenz und die Maximalkorruption der roten Brüder und Schwestern ließe sich bestimmt gut darstellen, aber es scheint wenig Interesse vorzuliegen.
    Warum fragt die ÖVP nicht tägl. wo die Mrd. der Bawag hingekommen sind, bzw. wie es um die Kommunalkredit bestellt ist und welche Rolle die SchmiedIn dabei gespielt hat? Womöglich hat auch die ÖVP einen kl. Zoll abbekommen und sie halten deshalb still. Es gilt die Unschuldsvermutung.

    • byrig
      31. August 2011 22:54

      das ist auch meine meinung.warum die övp die spö so ungeschoren lässt,könnte mit mehren tatsachen zu tun haben,am wenigsten glaube ich aber,wegen eines "kleinen zolls".
      wohl eher deshalb,um das land weiterhin aufgeteilt zu erhalten zwischen den inzwischen gar nicht mehr so grossen parteien spö und övp,die ja aufgrund der ehemaligen grösse beider nach wie vor eine macht ausüben,die sich im parlarment schon lange nicht mehr widerspiegelt.
      eine rigorose aufarbeitung obgenannter korruptionsfälle durch eine der beiden ehemaligen grossparteien birgt für beide die gefahr eines massiven machtverlustes in sich.
      letzlich war diese gefahr des machtverlustes für die beiden der hauptgrund,den aufstieg der haider-fpö so hysterisch abwehren zu wollen.
      und dass im bawag-verfahren so überhaupt nicht nach dem verbleib der verlorenen milliarden gefragt wurde,die entsprechende richterin anschliessend-noch vor urteilsverkündigung-mit ministerehren bedacht wurde-ist komisch.oder?

    • byrig
      31. August 2011 22:56

      widerspiegelt.

  39. Undine
    31. August 2011 13:53

    Es ist zwar nicht weltbewegend, aber doch erstaunlich genug, wie Töchterle (heute im Mittagsjournal) sich in so kurzer Zeit der herrschenden PC unterworfen hat; er sprach von STUDIERENDENZAHLEN. Wäre die Welt zusammengebrochen, hätte er von Studentenzahlen gesprochen? Ach, du heilige political correctness!!!

  40. mike1
    31. August 2011 13:48

    jetzt hab ich mir in der website von "heute" (auch masochistisch) die zeilen zum sommergespräch von gestern durchgelesen.

    ich kann nur sagen, dieser faymann ist zweifellos der ungebildetste mensch in verkleidung als bundeskanzler - körperlicher schmerz umfängt einen, wenn man sich dieses geschwafel gibt ! wo ist derjenige, der ihn in den a.... tritt ?

    ist es wirklich möglich, dass diese figur demnächst nach new york zur uno fahren DARF ? gibt es niemanden, der uns diese schmach erspart ? wie kommt der überhaupt durch die immigration ? wie hat der das esta-formular ausgefüllt ? dieser mensch besitzt einen pass ??

    ich entschuldige mich, jetzt bin ich leider mit mir selbst durchgegangen ... aber dieser mensch ist nicht zum aushalten !

    • Gandalf
      31. August 2011 14:05

      Keine Entschuldigung notwendig - das kann nicht oft genug gesagt werden. Österreich macht sich lächerlich mit diesem Bundeskanzler. Sogar bei den Blossfüssigen in der UNO.

  41. Vayav Indrasca
    31. August 2011 13:22

    Bitte was sind "Hasbeener"?

  42. RR Prof. Reinhard Horner
    31. August 2011 13:07

    reinhard.horner@chello.at

    Qualitätsberichterstattung?

    "Die Presse" - eine österreichische Qualitätszeitung - befindet in ihrer heutigen Printausgabe zum gestrigen Sommergespräch: "Kanzler souverän". "Ingrid Thurnherr konnte gestern Abend Bundeskanzler Werner Faymann nicht ernsthaft zusetzen. Dieser zeigte sich souverän und geriet nicht wirklich in Bedrängnis."

    Tatsächlich hat die Moderatorin mit ihm eine Art Belangsendung für den Bundeskanzler und SPÖ-Vorsitzenden gestaltet.

    In der PRESSE fällt u. a. auf, dass zu Werner Faymanns Aufnehmen des Kronenzeitungs-Haupl-Darabos-Politspiels gegen die Wehrpflicht und im Zuge dessen auch gegen den Zivildienst kein Wort darüber verloren wird, dass er damit in einer Dreistigkeit sondergleichen einen Bruch des "Regierungsprogramms 2008-2013" vornimmt. In diesem ist diese Bundesregierung mit dem ausdrücklichen Bekenntnis zur allgemeinen Wehrpflicht angetreten und hat sie sich dazu verpflichtet hat, den Wehrdienst entscheidend zu verbessern.

    Faymann und der SPÖ-Teil der Regierung geben somit Herrn BM Darabos einen Freibrief, seine übernommene Aufgabe nicht zu erfüllen, sondern stasttdessen die Landesverteidigung in raschen Schritten zu demolieren.

    Sehr souverän! Sehr pflichtbewusst und verantwortlich! Sehr demokratisch, weil ja das Volk durch eine "Befragung" für oder gegen ein Berufsheer entscheiden soll!

    Die Bundesregierung wird also überflüssig und kann eingespart werden.

    • Martin Bauer
      31. August 2011 15:13

      Mein Kommentar in der PRESSE zu diesem Artikel, warum die Fragen zu den laufenden Anzeigen gegen BK und den Osterhasen nicht erwähnt werden (Linxdrift der PRESSE) wurde veröffentlicht, um 1 Stunde später gelöscht zu werden.

      Wow!
      Der Ballhausplatz reicht schon bis in den 3.Bezirk...

    • Anton Volpini
      31. August 2011 16:31

      ......beziehungsweise, bis in die Diözese Graz Seckau.....

  43. libertus
    31. August 2011 13:05

    Wenn eines von den "Schmuddelkindern" eine Anzeige gegen zwei über jeden Verdacht Erhabene bei der Staatsanwaltschaft einbringt, haben Meldungen darüber gefälligst zu unterbleiben.

    Das ist doch nur eines von vielen Beispielen und zeigt einmal mehr, wie linksverludert diese gesamte Republik inklusive der Medien bereits ist.

    Hätten die Kommunisten im ehemaligen Ostblock dieses Spiel so perfekt beherrscht wie die Linkslinken in Österreich, wären sie heute noch immer an der Macht.
    Das wird leider unserem Land 2013 blühen, wenn das Netzwerk mit Hilfe von Korruption und Freunderlwirtschaft weiterhin so gut funktioniert.

    Und weit und breit kein Hecht im Karpfenteich in Sicht - keine Gegenbewegung, die mit diesen Zuständen aufräumt und diesen sozialistischen Sumpf trockenlegt.

  44. Alfred E. Neumann
    31. August 2011 12:18

    Früher einmal hat man den folgenden Witz erzählt:

    "Hast schon gehört, der Kreisky ist zurückgetreten!" "Was?" "Ja, drei Schritte, um Anlauf zu nehmen, um den Androsch in den A.... zu treten."

    Herr Dr. Spindelegger, bitte treten Sie zurück (nur drei Schritte)!

  45. Anton Volpini
    31. August 2011 11:46

    Unglaublich!!

    Alleine diese Information rechtfertigt ein ganzes Jahr, Partner im Unterbergerblog zu sein!

  46. Observer
    31. August 2011 11:27

    ad Thurnherrs Sommertheater:
    nach einem guten Abendessen wollte ich nicht "kotzen", daher habe ich mir das gar nicht erst angesehen.

    • Cotopaxi
      31. August 2011 11:39

      Da sich angeblich die Thurnherrin vom Kanzlerdarsteller blamieren hat lassen, werde ich mir heute die Wiederholung doch zwecks Belustigung ansehen.

  47. Richard Mer
    31. August 2011 11:04

    Danke sehr. Wegen solchen Artikeln unterstütze ich den Blog gerne. Ich hoffe, dieser Artikel findet Verbreitung.

  48. mike1
    31. August 2011 10:59

    hat der orf jemals berichtet, dass sein steirischer jungsoziverein zum abschlachten der reichen aufgerufen hat ? wo bleibt die staatsanwaltschaft ?

    wo ist der hinweis, dass darabosch durch seine neueste vorgangsweise, truppenteilen die wehrdiener zu entziehen, die verfassung brechen will ? kopf hat natürlich recht, wenn er vom "irrwitz" des offensichtlich dümmsten ministers dieser regierung spricht ! kein medium äußert sich...da läuft man lieber schleimspurziehend dem aufdeckerschwammerl nach.

    ich gestehe, diese sommertalks mit den sogenannten politikern nicht gesehen zu haben: ich bin ja kein masochist, und meine zeit ist mir zu kostbar. dass der faymann bei der turnherr gut wegkommt, war sowieso klar, was hat denn dieser klachl schon zu sagen ??!!

    bitte wo ist derjenige, der es endlich wieder sagt: "es reicht, und zwar endgültig" !!?

  49. Martin Bauer
    31. August 2011 10:45

    Die geistige Thurnerin im ORF hat unseren grossen Ökonomen und im Nebenberuf Bundeskanzler anlässlich des Sommer(lauen)gespräches sehr wohl auf die laufende Anzeige angesprochen.
    Die Antwort unseres grössten Rhetorikers (und im Nebenberuf Bundeskanzler) war so verwirrend, dass ich ihm hiermit diesen Titel leider aberkennen muss.

    • Philipp Starl
    • Celian
    • Martin Bauer
      31. August 2011 12:05

      Falls sich jemand (siehe Observer) das antun möchte und sich die Aufzeichnung zu Gemüte führen will, so wäre ich für eine Übersetzung der Kanzlerantwort wirklich, ernsthaft, unendlich unsagbar dankbar!

      Empfehle aber, ein Gefäss mit entsprechendem Auffangvolumen bereitzustellen.

    • terbuan
    • Philipp Starl
      31. August 2011 12:47

      @ Martin

      Hab mir das jetzt kurz angetan: Faymanns Erklärung: das sind Investitionen in Bürgerinformation. Es sind eben Berichte über Regierungsarbeit. Auf den (von Thurnherr verklausulierten) Vorwurf, er besteche ein Medium nach dem anderen, ist er überhaupt nicht eingegangen. Lediglich mit der Anmerkung:

      " Jo, die FPÖ hat mich angezeigt und die Staatsanwaltschaft schaut sich das an".

      Dass die linke Spinatwachtel nicht nachfragt, ist wohl klar.

    • terbuan
      31. August 2011 12:54

      Philipp
      Die linke Spinatwachtel wird heute vom Gratisschmierblatt "heute" köstlich vorgeführt:
      Der CR Ainetter schreibt:
      "Herr Wrabetz , lassen Sie Ihre Thurnher nur noch das Wetter moderieren, dann hat auch sie einmal ein Hoch!"......:-))))

    • Philipp Starl
      31. August 2011 13:11

      @ terbuan

      Köstlich :-D .

    • Martin Bauer
      31. August 2011 15:03

      Philipp

      Was folgt nachher?
      "Jo, die ham' mich verurteilt und ich schau' mir des erst amal an..." ?
      Leo Koller ....

      terbuan

      Der Sager der Woche! :-)

  50. Alexander Renneberg
    31. August 2011 10:38

    Na warten wir ab wann wirklich gewählt wird. ich glaube wir werden uns nicht bis 2013 gedulden müssen.

    aber: wen wählen?

    • Cotopaxi
      31. August 2011 11:41

      Ich fürchte die Systemparteien werden in ihrer Angst bis zur letzten Sekunde durchhalten d.h. sich aneinander klammern.

  51. Philipp Starl
    31. August 2011 10:26

    Ein großes Dankeschön an Sie Herr Dr. Unterberger, dass Sie diese Nachricht verbreiten! Es ist nicht mehr nur ein Skandal, was hier in der Bananenrepublik Österreich passiert; es ist eher "etwas faul im Staate". Die Medien stinken vor Linkslastigkeit und Korruption und das "System Faymann" arbeitet wie geschmiert. Den roten Herren sollte auch nach ihrer Amtszeit der Prozess gemacht werden. Das Verfahren, das sicherlich eingestellt wird, sollte wiederaufgerollt werden. Die brutalen Diktatoren der Levante und der Maghrebstaaten gehören schon der Vergangenheit an. Der sanfte Diktator Faymann wird es ihnen gleichtun.

    Herr Bundeskanzler, Sie sind schon lange rücktrittsreif, machen Sie endlich den Weg frei für des Volkes Stimme!





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