Teufelsgeiger


Gleichklang oder Kakofonie? Verstimmt Trump die Welt mit Dissonanzen oder vergisst er alle seine Wahlparolen? Gibt Putin den Ton an oder sucht er Stimmiges? Wen begleitet Merkel mit europäischem Triangel? weiterlesen

Kampf gegen Falschmeldungen - EU vor Gründung eines Ministeriums für Wahrheit


Selbst in den bekanntlich der Wahrheit – und nichts als der Wahrheit – verpflichteten Hauptstrommedien, vergeht derzeit kaum ein Tag ohne Meldung über den „Einzelfall“ eines kriminellen Täters mit Migrationshintergrund. Die Palette der von den in kulturbereichernder Absicht eingewanderten, von ansässigen Kulturrassist*Innen indes aber völlig missverstandenen Individuen verübten Straftaten, reicht vom Ladendiebstahl über die sexuelle Belästigung bis zum Massenmord. Nicht selten handelt es sich bei den Tätern um Menschen, die als Flüchtlinge und Schutzsuchende der Segnungen der europiden Willkommenskultur teilhaftig werden durften. Hier gilt es eindeutig kräftig nachzubessern, denn der den Zuwanderern erwiesenen Wohltaten war und ist es offensichtlich nicht genug. weiterlesen

2017: Die Vertreibung aus dem Paradies


Polizistinnen stehen nach dem Blutbad von Berlin mit ungeladenen Maschinengewehren als staatliche Sicherheitsdeko auf Weihnachtsmärkten herum. Der Untertan soll sich sicher fühlen. Fühlen. Mit solchen symbolischen Aktionen, mit Kalenderblattweisheiten und abgestandenen Betroffenheitsritualen hat die Regierung in Berlin auf den jüngsten und bisher blutigsten Terroranschlag in Deutschland reagiert. Zu mehr konnte oder wollte man sich nicht durchringen. Wozu auch? Wir müssen lernen, mit dem Terror zu leben. Das sagt der Innenminister. Also jener Mann, der für die Sicherheit in Deutschland zuständig ist. weiterlesen



2017 - Wünsche für Leser des Tagebuchs


Der Karikaturist Lutz Nowotny wünscht allen Lesern des Tagebuchs einen guten Rutsch ins neue Jahr und verspricht, auch 2017 wieder mit spitzer Feder aufzuspießen.

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Macht der Gewohnheit


Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. So auch der Politiker. Dagegen ist zunächst nur wenig einzuwenden, verschaffen Automatismen unserem Alltag doch enorme Erleichterung und unserem Leben eine gewisse Ordnung. Dummerweise stellen sich viele unserer Gewohnheiten als schlecht und irrational heraus. Zudem gelingt die Veränderung bestimmter Eigenarten nur sehr schwierig, wenn überhaupt. Auch die Politik wird bestimmt von Gewohnheiten, welche mächtig sind. weiterlesen

Sexueller Missbrauch - die ignorierte Pandemie


Die Faktenlage ist erdrückend: Schon seit Jahrzehnten wird anhand unzähliger Fälle deutlich, welche dramatischen Dimensionen und welch unglaubliches Zerstörungspotenzial sexueller Missbrauch aufweist. weiterlesen



Was uns glücklich macht


Diese ergreifende Weihnachtsansprache hielt Konrad Adenauer am 25. Dezember 1959 über alle deutschen Rundfunksender. Es tut gut, sie nachzulesen. Weil darin noch offen über die Realität im Kommunismus gesprochen worden ist. Weil sich damals ein Regierungschef noch so innig zu den christlichen Werten bekannt hat. Weil Adenauer das „Maß halten“ so wichtig war. weiterlesen

Der "Unfall" der Hauptstrommedien


Blutiger Anschlag in Berlin. Ein Dutzend Tote, an die 50 zum Teil schwer Verletzte. Was jetzt kommen wird, liegt auf der Hand: Keinesfalls darf eine bestimmte Volksgruppe oder Religionsgemeinschaft unter Generalverdacht gestellt werden! Das ist schließlich (wie Dutzende andere vergleichbare Ereignisse zuvor) wieder nur ein bedauerlicher Einzelfall. weiterlesen

Warum ich mich an der Bundespräsidentenwahl nicht beteiligt habe


Wenn man die Institution des Bundespräsidenten nach der aktuellen Verfassungsrechtslage bejaht (was ich, wie auszuführen sein wird, allerdings nicht uneingeschränkt teile), so ist der Wahlsieger Van der Bellen ohne Zweifel der „präsidiablere“ Repräsentant unseres Landes als der unterlegene Hofer. Insofern bestätigt dieses Wahlergebnis – wie viele andere auch – eine nach meiner Erinnerung meinem akademischen Lehrer der 1970er Jahre, Egon Matzner, zuzuschreibende Formulierung, dass das Volk nicht so dumm sei, wie es die Politiker glauben. Hinzuzufügen wäre wohl „… und Mainstream-Journalisten sowie Meinungsforscher [glauben]“. Insofern ist das Wahlergebnis „systemimmanent“ betrachtet, auch ohne meine Beteiligung ein gutes geworden und als solches einzuschätzen. weiterlesen

Wissenschaft auf sozialistisch


Das Marie Jahoda – Otto Bauer Institut hat gegenüber dem roten WIFO, der roten Nationalbank oder etwa der roten Statistik Austria einen klaren Vorteil: man erkennt bereits an der Namensgebung die politische Färbung eindeutig. Marie Jahoda war eine „revolutionäre Sozialistin“ und zählt zu den „großen alten Damen der Sozialdemokratie“. Otto Bauer gilt als Begründer des Austromarxismus und war von 1918 bis 1934 stellvertretender Vorsitzender der SDAP (sozialdemokratische Arbeiterpartei). Obwohl also am Namen bereits klar ist, wohin die Reise geht, sind die Hintergründe nicht minder interessant. weiterlesen

Der Sultan vor Wien im Jahr 2017?


Der Karikaturist Lutz Nowotny macht sich Gedanken darüber, wie weit der türkische Präsident Erdogan noch gehen will, wie lange die EU seinem Treiben blauäugig und tatenlos zuschauen will und womöglich schon 2017 wieder ein Sultan vor den Toren Wiens stehen wird.

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Mitterlehners Fehleinschätzung, eine Enteignung und die FPÖ


Weil die ÖVP massiv Stimmen an die Freiheitlichen verliert, glaubt Mitterlehner im Überschwang der Wahl „seines“ Kandidaten Van der Bellen zum Bundespräsidenten, sich verstärkt von der FPÖ abgrenzen zu müssen. Eine kapitale Fehleinschätzung, denn die ÖVP verliert Wähler an die FPÖ, weil sie von Rot und Grün kaum noch unterscheidbar ist. Sie müsste sich vielmehr von SPÖ, Neos und Grünen abgrenzen, will sie Wählerverluste an die Freiheitlichen stoppen. weiterlesen

Hundert & Tausend


Cartoonist Lutz hat dem Volk zum Thema Almosen-Hunderter aufs Maul geschaut. weiterlesen

Der Todestrieb in der Geschichte


Beim Sozialismus handelt es sich um eine „anthropologische Konstante“, der eine Art Freud´scher Todestrieb zugrunde liegt. Diese These stammt vom russischen Mathematiker und Dissidenten Igor Schafarewitsch, die er erstmals 1975 in russischer Sprache veröffentlicht hat. Wer meint, der Sozialismus habe als philosophisch-politisch-wirtschaftliche Ideologie erst mit Leuten wie Saint-Simon oder Marx die Weltbühne betreten, wird von seiner profunden Analyse von Entwicklung und Gegenwart, sowie von einer Prognose der Zukunft des Sozialismus eines Besseren belehrt. weiterlesen

Schuld sind immer die anderen


Beinahe ein Jahr lang wurde das träge Treiben der verhaltensunauffälligen Regierung mehr oder weniger von einem ennuyanten Präsidentschaftswahlkampf gedämpft. Nun hat uns die Alltagspolitik wieder. Die abgelenkte Aufmerksamkeit richtet sich jetzt erneut auf die latente Suizidneigung der Bundesregierung und erinnert nach der Wahleinlage einmal mehr an das politische Leid des Landes. weiterlesen

Licht auf ein düsteres Kapitel der Zeitgeschichte


Geschichte bedarf bisweilen der Revision. Revision heißt, sie aufs Neue in den Blick zu nehmen. Erstmals aufgefundene oder unterbelichtet gebliebene, mitunter auch bisher gänzlich unbeachtete oder dem freien Zugang entzogene Dokumente zeitigen meist erhellende Einblicke und nicht selten ertragreiche Befunde. Wobei die akribische Auswertung und sorgfältige Analyse von ans Licht geholten Fakten jene „Erkenntnisse“ grundlegend zu erschüttern vermögen, worauf die bis dato für sakrosankt erachteten, historiographisch festgeschriebenen wie massenmedial verbreiteten „Wahrheiten“ und/oder Meinungen respektive „Überzeugungen“ beruhten. weiterlesen

Nächster Halt: Frau Glawischnig im Dirndl?


Es wirkt noch gar nicht so lange her, als sich Frau Vassilakou im Wiener Wahlkampf 2010 vor einer Frau mit Kopftuch auf einem Plakat abblitzen ließ. Ich erinnere mich gut daran, denn es besiegelte die Abkehr von meiner einstigen politischen Heimat. Wir schreiben das Jahr 2016: ein ehemaliger Grüner Parteichef strahlt uns in Tracht bekleidet vor rot-weiß-rotem Plakathintergrund entgegen, und wirbt mit dem Heimatbegriff auf Kirtagen und Dorffesten um Stimmen. weiterlesen

Van der Bellen, das letzte Aufgebot


Van der Gandalf hat es mit Hilfe aller guten Kräfte, der Elben (Grüne), der Menschen (Rote) und einiger Hobbits (Mitterlehner und seine Freunde) geschafft, Ing. Sauron und seine widerlichen Orks in einem heroischen Kampf zu besiegen. Ein Alpenmordor konnte verhindert werden. So denken die Van der Bellen-Unterstützer über den vergangenen Wahlkampf tatsächlich. weiterlesen

Das Glück, sein Mordopfer im Arm zu halten


Wie der ORF das Töten kranker, ungeborener Kinder weichspült, konnte man am Mittwoch, 7. Dezember, 18 Uhr 30 in der „Journal-Panorama“-Sendung „Wer darf leben? Spätabtreibung in Österreich“ sehen. In dieser Sendung wurde auch der Fall einer Spätabtreibung geschildert, in welcher ein „schwerer Herzfehler“ und ein „gravierender genetischer Defekt“ – offenbar das „Down-Syndrom“ – bei einem ungeboren Kind der Grund dafür war, dass sich Judith, die „werdende Mutter“, eine Akademikerin und BOKU-Absolventin, zur Tötung ihres Sohnes Kilian entschloss. weiterlesen

Dank dem ORF, dem Standard und vor allem toleranten Demokraten


Der Karrikaturist macht sich passend zum Krampus und Nikolo Gedanken, wie man auch ohne hohes Werbebudget auf Millionen Werbekontakte und Reichweite kommen kann.

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Veränderung unerwünscht


Nachdem mit Heinz Fischer zwölf Jahre lang ein 68er Sympathisant in der Hofburg residiert hat, mehr oder weniger im politischen Dämmerschlaf, folgt mit Systemverteidiger Van der Bellen ein weiterer Repräsentant der linken Hegemonialmacht nach. Der einstige Bekämpfer der Eliten hat die Interessen des sich hinter ihm angesammelten Establishments in den Rang eines Dogmas erhoben, einen möglichen Hofer-Sieg mit schlimmsten Untergangsszenarien verziert und die Stimmbürger gleichzeitig mit regelmäßigem Nazi-Geschrei an ihren unüberwindbaren Schuldkomplex erinnert. Erfolgreich. weiterlesen

Grundsatztreue statt Wahltaktik und Anbiederung


Wenn eine Partei, die – zu Recht – immer wieder auf ihre liberalen Wurzeln hinweist, Wahlplakate druckt, bei denen man im Namenskürzel der Gruppierung das „F“ problemlos durch ein „S“ ersetzen könnte, ohne dass dies jemandem auffallen würde, und sich selbst als „Soziale Heimatpartei“ bezeichnet, dann muss das jeden echten Liberalen (also jene, die heute gerne als „Neoliberale“ denunziert werden) irritieren. weiterlesen

Ökonomische Bildung


Die Marktwirtschaft ist eine Unternehmerwirtschaft und mit einer Eigentumsgesellschaft verbunden, in der wirtschaftlich denkende und handelnde Menschen ihr Leben zukunftsorientiert gestalten können. Selbstdisziplin, Verantwortung, Eigenleistungen und Kapitalbildung ermöglichen Produktivität und Wohlstand. Die Gewinnorientierung der Unternehmer dient den Kunden. Der Wettbewerb ist mit Neuerungen verbunden. weiterlesen

Von der Schädlichkeit demokratischer Populisten


Ist Ihnen schon aufgefallen, dass am Wohl der autochthonen Bürger des eigenen Landes orientierte Politiker gerne routinemäßig als „Rechtspopulisten“ gebrandmarkt werden, während Linke ohne weiteres Gratiskindergärten und -Universitätsstudien, Frühpensionierungen und „bedingungslose Grundeinkommen“ für alle versprechen dürfen, und deshalb als vorbildliche Demokraten gelten? Seltsam, oder? weiterlesen

Ein Trugbild wird mit europäischer Kultur verwechselt


Außer in Ungarn und in der Schweiz gaben die Konservativen in Europa schon seit längerer Zeit nirgends mehr den Ton an, aus dem schlichten Grund, dass die (meisten) konservativen Parteien eben längst keine solchen mehr sind. weiterlesen

Seid vorsichtig mit dem Wort Nazi


Ich war mein ganzes Leben als Oberstufenschüler politisch interessiert, einer Partei ordnete ich mich nicht zu. Für einen Erstwähler war die Auswahl zu groß und das Gefühl der guten Repräsentation zu gering. Mit dem Jahr 2016 weckte der Wahlkampf für die Bundespräsidentenwahl in mir den Willen nach stärkerer Nachforschung. Obwohl ich anfangs nicht wusste, wen ich wählen möchte, lehnte ich den FPÖ-Kandidaten vorschnell ab. Grund dafür: vier Jahre Oberstufe. weiterlesen

Die Lüge von der Fremdenfeindlichkeit


Immer wieder kann man den in- und ausländischen Medien entnehmen, dass die Fremdenfeindlichkeit hierzulande einen großen Stellenwert habe. Das ist einfach falsch. Österreich hat seit der Ungarnkrise wiederholt größte Aufnahmebereitschaft gezeigt. Wir haben hierzulande keine Probleme mit Chinesen, Indern, Filipinos, Polen oder Serben und auch nicht mit Mormonen, Buddhisten, Hindus, Orthodoxen, Protestanten oder Katholiken – Österreich ist ein offenes, gastfreundliches Land. weiterlesen

Die Mutter aller Wahlschlachten


Der längste Wahlkampf den die Zweite Republik je erlebt hat, geht in die Endrunde. Der – diesmal hoffentlich finale – Showdown wird am vierten Dezember erfolgen. weiterlesen

Politische Plattenverschiebung


Sie hat schon vor Trump begonnen. Die Plattenverschiebung in der westlichen Politik. Die Empörung über die abgehobenen Eliten steigert sich kontinuierlich zu einem Aufstand, der mit dem Außenseitersieg Trumps nun einen weiteren heftigen Ruck erhalten hat. Was der Polit-Neuling zuwege bringt, welche Wahlversprechen er gewillt ist einzulösen und ob seine sanften, fast demütigen Signale nach dem Triumph realpolitische Kompromissbereitschaft vorwegnehmen, wird sich weisen. Der Zusammenbruch des Clintons-Clans ist ein transatlantischer Mahnruf, der eine globale Bewegung, ein politisches Phänomen markiert, das die alten Machtmechanismen aufbricht und neu ordnet.  weiterlesen

Eine merkwürdige Sippenhaftung gibt Rätsel auf


Für viele Menschen sind alle Bewohner Deutschlands und Österreichs für die Verbrechen der Nazis verantwortlich. Auch heute noch, drei oder vier Generationen später. Deshalb sei es nun unsere Pflicht, aus einem Krieg wie in Syrien möglichst viele Menschen bei uns aufzunehmen und ihnen zu helfen. Egal wie es uns dabei geht, Pflicht ist Pflicht. weiterlesen


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