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Kann uns Italien mitreißen?

Lesezeit: 2:00

Es gibt einen einzigen Grund, warum man ob der Vorgänge in Italien nicht unbedingt in Panik zu verfallen braucht. Obwohl Italiens Wirtschaftsdaten ähnlich katastrophal sind, wie es die Griechenlands waren, als es um satte dreistellige Milliardenbeträge gerettet werden musste. Obwohl sich das restliche Europa eine Rettung Italiens nach griechischer Art schon auf Grund der Größendimension keinesfalls mehr leisten könnte – ist doch Italien wirtschaftlich mehr als neun Mal so groß wie Griechenland.

Der Hoffnung machende Grund liegt einzig und allein darin, dass Italien ganz überwiegend bei den eigenen Bürgern und Banken verschuldet ist. Daher würde ein Staatsbankrott der viert- (und bald drittgrößten?) Ökonomie der EU das Ausland wohl weniger erschüttern, als es bei dem überwiegend im Ausland verschuldet gewesenen Griechenland der Fall gewesen wäre. Daher ist es denkbar, dass Europa im Gegensatz zu Griechenland eine italienische Staatspleite wirklich zulassen würde.

Freilich würde eine solche das Vertrauen der Italiener in Staat und Demokratie auf Jahrzehnte erschüttern – was neben den ökonomischen Bebenwellen wohl noch gefährlichere politische nach Europa senden würde.

Freilich sollte vor allem Österreich besonders besorgt sein: Besitzt doch eine sehr große italienischen Bank eine sehr große österreichische. Und sieht man doch keine ernsthaften Vorbereitungen der Republik, im Notfall diese Bank sofort von ihrer Mutter absprengen zu können.

Besonders bedrückend ist, dass Italien eigentlich durch die Monti-Pensionsreform schon langfristig saniert gewesen war, dass diese – natürlich unpopuläre, aber mutige und extrem sinnvolle – Reform aber von der gegenwärtigen Regierung wieder gekübelt worden ist.

Vorerst kann sich Italien noch über Wasser halten – wenn auch nur durch Zahlung stark erhöhter Zinsen für die Staatsanleihen, die um 260 bis 290 Basispunkte höher sind als jene Zinsen, die Deutschland zahlen muss. Niemand weiß jedoch, wann genau das Vertrauen der Italiener in die Rückzahlungsfähigkeit ihres Staates – Vertrauen ist die wirklich entscheidende Währung! – einmal verlorengehen wird.

Das kann dann schnell gehen. Andererseits: Genau wegen dieses Vertrauensproblems wird die EU wohl davor zurückschrecken, gegen Italien nicht nur scharf zu drohen, sondern auch scharf zu schießen. Daher wird Italiens Kollaps wohl von den Märkten und nicht von Brüssel ausgehen.

Ich schreibe in jeder Nummer von Österreichs einziger Finanz- und Wirtschafts-Wochenzeitung "Börsen-Kurier" die Kolumne "Unterbergers Wochenschau".

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorelfenzauberin
    22x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Juni 2019 06:14

    Währungsunionen funktionieren eben nicht.

    Diese Lehre hätte man aus der Geschichte ziehen können, falls die EU-Granden ein Buch über Wirtschaftsgeschichte aufgeschlagen und gelesen hätten. Doch diese Leute laborieren an ihren Ischiasproblemen herum und sind offensichtlich gar nicht mehr in der Lage, ein Buch vom Anfang bis zum Ende zu lesen.

    Die lateinische Münzunion war im Endeffekt auch eine Währungsunion, obwohl sie niemals als solche proklamiert worden ist. Und diese lateinische Münzunion kämpfte mit genau denselben Schwierigkeiten wie die derzeitige Währungsunion, nämlich der mangeldenden Budgetdisziplin der Mitgliedsstaaten, allen voran Italien und Griechenland - damals wie heute!

    Eine Währungsunion ohne politische, militärische und soziale Union funktioniert eben nicht. Das haben sogar die EU-Granden herausgefunden, weswegen wir uns ständig das Gedöns von "mehr Europa", "tieferer europäischer Integration" und andere Worthülsen in Dauerschleife anhören müssen, um dann belehrt zu werden, wie gefährlich denn der Nationalismus nicht sei.

    Das ist für mich jedenfalls der Hauptgrund, weswegen die ÖVP bis auf weiteres für mich absolut unwählbar bleibt. Wenn Kurz und andere ÖVPler von "mehr Europa" zu schwätzen beginnen, bekomme ich Probleme mit meinem Blutdruck.

  2. Ausgezeichneter KommentatorSensenmann
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Juni 2019 11:10

    Von den "Märkten" wird gar nix ausgehen!
    Die EZB wird weiter Geld drucken.
    Dazu wird nun auch der letzte Ramsch an Anleihen aufgekauft werden und am Ende auch Aktien.
    "Whatever it takes" war das Mantra der Euro-Fanatiker.

    Da aber der durchschnittliche Östertrottel glaubt, vom Euro so wunderbar profitiert zu haben, ist es ihm egal, wenn er keine Zinsen auf's Ersparte mehr bekommt und seine Kaufkraft real seit 10 Jahren sinkt.

    Wie toll Österreich vom Euro profitiert hat, sieht man auch daran, wie drückend der Bargeldüberhang der Republik ist! Man weiß kaum noch, wohin mit dem Geld! Die Infrastruktur ist in Spitzenzustand, Pflegewesen, Spitäler ausfianziert, die Pensionen hoch wie nie, Heer und Polizei auf dem Höchststand der Sicherheitstechnik, die Steuern wie versprochen durch die Vorteile der EU so niedrig wie noch nie und im Parlament wird nun nur mehr darüber diskutiert, ob man die Gehsteigkanten vergolden soll oder nicht.

    Das war das Märchen der gebratenen Tauben, die uns dank Euro allen in den Mund fliegen werden. Die Wahrheit ist das Gegenteil: der Staat ist de facto Pleite, allein die impliziten Schulden brechen uns demnächst das Genick, vor allem da immer mehr Schmarotzer am Sozialtropf hängen, was aber der Östertrottrel so gerne hat, kann er doch seinen Schuldkult damit befriedigen (Wir sind an allem Schuld: Am Klima, an den Negern in den Kolonien, den Kriegen die irgendwo toben usw.).

    So wie Japan mit der Gelddruckerei seit Jahrzehnten gut lebt, aber dafür eben die Inflation in den Immobilien spürt, womit Wohnraum unerschwinglich wird, so wird auch die EU es immer mehr bekommen. Erspartes wird auf Jahrzehnte keine Zinsen bringen oder sogar kosten.
    Italien kann sicher sein: Die Deutschen werden zahlen.

    Nicht daß ich Mitleid mit ihnen hätte, denn sie wollen es ja so, denn die alte Bolschewikin hat es ja gesagt: "Scheitert der Euro, scheitert Europa" und sie haben diese Gestalt zu ihrer irren Kanzlerin ernannt, da ihre Lust nach Selbstzerstörung offenbar in ihnen wohnt.

    Wie schrieb Ambrose Evans-Pritchard in "The Telegraph" schon 2011?
    " Sorry Deutschland. History has conspired against you, again. You must sign away €2 trillion, and debauch your central bank, and accept 5pc inflation, or be blamed for Götterdämmerung. It is not fair but that is what monetary union always meant. Didn't they tell you?"

    Wia faffen daff!

    Den Durchschnitts-Österreicher stört das aber nicht, denn die persönlichen Einkommen sind ja ohnehin so hoch, daß man ein bisserl Negativzinsen leicht ertragen kann und was die EU kostet, wird halt durch neue Steuern aufgebracht. Was logisch ist, wenn die Bürger unverschämt reich, der Staat aber bitter arm ist!

    Ein bisserl CO2-Abgabe hier, ein bisserl Zuschlag zur Lohn- und Einkommensteuer da und
    schon ist alles finanziert. Die Neger, die moslemischen Bildungswunder und zur Not die Italiener auch.
    Wir habens ja, das bisserl müssen wir uns schon leisten!
    Als "reiches Land".

    Denn laut Krone hat der Durchschnittsösterreicher ja ein Einkommen von 3571.- Euro brutto, 14 x. (https://www.krone.at/1941140 )
    Da kann man schon ein bisserl Euro-Rettung zahlen, ohne daß es im Börserl auffällt.
    Also zahlt mal schön!

  3. Ausgezeichneter Kommentatoroberösi
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Juni 2019 05:23

    Savoir vivre - das ist der Unterschied: wo die Deutschen sich gegenseitig die Schädel einschlagen wegen ideologischer Akkuratstandpunkte und nur dann wirklich glücklich sind, wenn sie in Eintracht marschieren dürfen, gegen den Franzos, das perfide Albion oder den Ruß´, oder in den zwangspazifizierten Phasen dazwischen gegen das eigene Volk mittels Energiewende, Grenzöffnung und Kampf gegen Rechts; wo die Österreicher phasenweise den Piffkes hinterherlaufen, allerdings immer gebremst durch die Gewißheit, daß nichts so heiß gegessen wie gekocht wird, durch Schlamperei und besonders in der Beamtenschaft über Generationen hochgezüchtete Perfidie, da leben die Italiener. Und lassen leben.

    Und wenn das sowieso immer nur notdürftig bedeckende, schlecht sitzende Mäntelchen der Demokratie wieder einmal abfällt, werden dahinter die wirklich tragenden Säulen der italienischen Gesellschaft sichtbar: das ungeheure Potential einer kreativen, innovativen Wirtschaft, eine verfilzte, aristokratische, über Jahrhunderte hinweg immens reich gewordene Finanzoligarchie, und natürlich: die Katholische Kirche und die Mafia.

    Und vor allem die unerschütterliche Überzeugung, daß es auch die nächsten 2000 Jahre schon irgendwie weitergehen wird.

    Empfehle dazu den herausragenden Film "La grande Bellezza", der auf unerreichte poetische Weise all das auf den Punkt bringt in seinem Portrait der Ewigen Stadt.

    Was die Italiener jedoch früher als später brauchen: eine Parallelwährung, die sie alle paar Jahre abwerten können, um weiterwurschteln zu können.

    OT onvista.de:
    Soros-Stiftung erwägt wegen AFD Engagement in Deutschland:
    "Wir schauen uns Möglichkeiten an, Akteure im Osten Deutschlands, die unsere Werte teilen, zu unterstützen", sagte Selmin Caliskan, Direktorin bei der Open Society Foundation, am Donnerstag in Berlin. Nach massivem Druck hatte die Open Society Foundation ihr Büro in Budapest geschlossen und war nach Berlin gezogen. Der ungarisch-stämmige Soros unterstützt mit seinem Geld Bemühungen, liberale Werte und das Streben nach offenen Grenzen in Osteuropa stärker zu verankern…“

  4. Ausgezeichneter KommentatorRau
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Juni 2019 06:52

    Kurze Antwort: Ja, wegen dieser verdammten Fehlkonstruktion EURO. Leider ist es nicht gelungen, den Euro als alternative Weltleitwährung zu etablieren - zu wenige Flugzeugträger. Die Amis haben mehr als deutlich gemacht, dass sie von dem Kuchen nichts abgeben wollen. Und mit Russland schiesst man sich halt selber ins Knie. Als reine Binnenwährung ist der Euro eben das, was er ist. Ein Weg in die Schuldenvergemeinschfaftung, eine Währung, die andauernd gerettet werden muss.

    Raus
    Raus
    Raus

    Aber anscheinend müssen wir diesen Weg bis zum bitteren Ende gehen, bis unsere Eliten vorher unter Schüttelfrost beim Erschallen von Nationalhymnen endgültig zusammenklappen.

  5. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Juni 2019 08:00

    Jeder von solchen Artikeln von Dr. Unterberger unterstreicht, dass nur ein Europa der Vaterländer funktionieren kann und nicht die Vereinigten Staaten von Europa.

    Jeder dieser Artikel zeigt, dass Thilo Sarrazin recht hatte mit seinen Feststellungen (eigentlich mit seiner Anklageschrift) in seinem Buch 'Europa braucht den Euro nicht'.

    Es gehört schon enorm viel Ideologie (= ...) dazu, wenn man bei den EU 'Eliten' (da gehören ja auch unsere 'Eliten' dazu) mit Gewalt und gegen jede politische und ökonomische Vernunft den EU Zentralismus und damit die EU Diktatur verfolgt.

    Der Öxit wird immer diskussionsfähiger.

  6. Ausgezeichneter KommentatorOT-Links
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Juni 2019 05:57

    Wann endlich bemerkt man, dass der Euro uns alle noch völlig pleite machen wird? Wann endlich können wir wieder unsere eigene Währung haben?

  7. Ausgezeichneter KommentatorTyche
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Juni 2019 07:29

    Ja, Kern und Kurz waren und sind sehr daran interessiert Soroseinrichtungen von Budapest nach Wien zu übersiedeln!

    Ich werde auch nie vergessen, wie sich Kern im 1. TV Interview nach verlorener Wahl 2x(!) deutlich bei Soros für das Debakel seiner Abwahl entschuldigte. War mir damals unverständlich!
    Soros hat aber in Kurz wohl einen würdigen Nachfolger gefunden! Da ists dann wurscht ob schwarz oder rot oder...........

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorfredausdersüdsteiermark
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Juni 2019 17:46

    Der Thilo Sarrazin hat noch mit jeder seiner Thesen recht behalten. Er scheint der einzige SPD-Parteibuchbesitzer zu sein, zwischen dessen Ohren sich ein Gehirn befindet. Darum wollte die SPD ihn ja ausschliessen. Sozialist mit Gehirn geht nämlich gar nicht! Gehirn ist bei den Genossen ausdrücklich verboten.

  2. Ausgezeichneter KommentatorVolker Schulz
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Juni 2019 13:30

    Die Süddeutsche schrieb gerade, daß wir zur Solidarität verpflichtet seien und die Bankenunion schnell kommen müsse.
    Unsinn. Wir sind nicht verpflichtet, wir werden dazu gezwungen, solange der Euro besteht.
    Er wird uns noch sehr lange erhalten bleiben. Ehe werden wir alle Ersparnisse verlieren, als daß die Despoten in Brüssel eingestehen, daß die gemeinsame Währung ein Irrtum war.

alle Kommentare

  1. fredausdersüdsteiermark (kein Partner)
    23. Juni 2019 17:46

    Der Thilo Sarrazin hat noch mit jeder seiner Thesen recht behalten. Er scheint der einzige SPD-Parteibuchbesitzer zu sein, zwischen dessen Ohren sich ein Gehirn befindet. Darum wollte die SPD ihn ja ausschliessen. Sozialist mit Gehirn geht nämlich gar nicht! Gehirn ist bei den Genossen ausdrücklich verboten.

  2. Knut (kein Partner)
    23. Juni 2019 13:56

    Italien hat uns schon lange mitgerissen.

    Unser Parteiensystem könnte von der Mafia erfunden worden sein. Schmiergelder werden hier halt verschleiernd "Parteispenden" genannt und Morde finden nicht physisch sondern medial statt (wie wir gerade Länge mal Breite haben) und werden von den buckligen Erfüllungsgehilfen der Mainstreammedien - federführend hier der ORF - durchgeführt.
    Und die Berater der Minister und Politiker haben im heißen Süden die Bezeichnung Consiglieri ... und a klaner Sizilianer fangt an zum wana, ooh oh oh oh oh oh oh ...

    • Christian Peter (kein Partner)
      24. Juni 2019 08:49

      @Knut

      ,Österreichs Parteiensystem könnte von der Mafia erfunden worden sein.'

      Das kann man wohl sagen. Von österreichischen Verhältnissen träumt die italienische Mafia, in Italien agiert die Mafia mittlerweile im Untergrund, in Österreich seit Jahrzehnten auf Regierungsebene.

    • Christian Peter (kein Partner)
      25. Juni 2019 10:02

      @Knut

      Vor Jahrzehnten herrschten auch in Italien österreichische Verhältnisse. Dann wurde in den frühen 90-er Jahren Staatsanwälte völlig unabhängig, seitdem landeten Tausende Wirtschafts- und Regierungskriminelle im Gefängnis. Bereits wenige Monate nach Einführung der unabhängigen Staatsanwaltschaften wurden einige Regierungsmitglieder der Schwesterpartei der ÖVP, der Democrazia Cristiana angeklagt, was später zur Auflösung der Christdemokraten führte (während eine hochkorrupte Partei wie die ÖVP in Österreich mangels unabhängiger Staatsanwaltschaften noch immer ihr Unwesen treibt.).

  3. fxs (kein Partner)
    23. Juni 2019 13:41

    Warum wohl vertrauen viele Menschen "Kryptowährungen" wie Bitcoin? Hat das etwas damit zu tun, dass zwar hinter diesen Währungen keine realen Werte stehen, sie sich nach Ansicht vieler Menschen dadurch aber nicht von "klassischen Währungen" unterscheiden, dass also "klassische Währungen" auch nicht durch reale Werte gedeckt sind?

  4. Volker Schulz (kein Partner)
    23. Juni 2019 13:30

    Die Süddeutsche schrieb gerade, daß wir zur Solidarität verpflichtet seien und die Bankenunion schnell kommen müsse.
    Unsinn. Wir sind nicht verpflichtet, wir werden dazu gezwungen, solange der Euro besteht.
    Er wird uns noch sehr lange erhalten bleiben. Ehe werden wir alle Ersparnisse verlieren, als daß die Despoten in Brüssel eingestehen, daß die gemeinsame Währung ein Irrtum war.

    • Christian Peter (kein Partner)
      26. Juni 2019 10:30

      Nicht der Euro ist das Problem, sondern der ein paar Jahre davor eingeführte EU - Binnenmarkt.

  5. Christian Peter (kein Partner)
    23. Juni 2019 11:23

    Die implizite Staatsverschuldung Italiens und Griechenland ist um Welten niedriger als die von Deutschland und Österreich, Italien und Griechenland werden in Zukunft Überschüsse erwirtschaften, währen Deutschland und Österreich wegen enormer versteckter Staatsschulden zugrunde gehen werden.

    Mit interner Abwertung lassen sich die Defizite eines nicht funktionierenden EU - Binnenmarktes und einer nicht funktionierenden Gemeinschaftswährung nicht beseitigen, die einzige Lösung des Problems besteht darin, die Volkswirtschaften Europas in Freiheit zu entlassen und die Handelspolitik wieder in die Hände der Mitgliedsländer zu legen.

    • fredausdersüdsteiermark (kein Partner)
      23. Juni 2019 18:02

      @christian peter, bitte in der Realität bleiben. Griechenland und Italien werden in Zukunft Überschüsse erwirtschaften? Schreibens doch nicht so einen Blödsinn! Da gehts nicht um Meinung, sondern um Fakten! Griechenland hat de facto keine Wirtschaft ausser Oliven und Tourismus. Und Italien pfeift aus dem allerletzten Loch. Wenn die EZB den Leitzins auf 1 Prozent anhebt, implodiert Italien binnen 2 Wochen. Wie sie aus ihrer komplett verkorksten Analyse zu richtigen Schlüssen kommen, bleibt ihr Geheimnis. Vielleicht ergibt ja auch beim Denkprozess minus und minus plus.

    • Herbert Richter (kein Partner)
      23. Juni 2019 18:16

      Und hätten die Griechen keine EU, hätten sie nicht einmal mehr Oliven!

    • Christian Peter (kein Partner)
      24. Juni 2019 08:54

      @fredausdersüdsteiermark

      Beschäftigen Sie sich mit den Begriffen ,implizite Staatsverschuldung' bzw. ,Nachhaltigkeitslücke', Deutschland und Österreich sind in Wirklichkeit wegen enormer versteckter Schulden weit höher verschuldet als Italien und Griechenland.

  6. McErdal (kein Partner)
    23. Juni 2019 11:11

    ***ORF manipuliert und outet sich als unverblümter Wahlkampfhelfer der Grünen****
    h t t p s : //www.unzensuriert.at/content/0030109-ORF-manipuliert-und-outet-sich-als-unverbluemter-Wahlkampfhelfer-der-Gruenen

    Hat da nicht erst vor kurzer Zeit ein Philantrop (sie erraten es ganz bestimmt - sein

    Name ist SCHWARTZ)die defakto "Unverzichtbarkeit" der Grünen für GANZ ÜBERALL

    verkündet und sebstverständlich hat er die edlen Journalisten in den Redaktionen der

    Medien auch ganz ordentlich "motiviert"...zwecks einer ordentlichen Berichterstattung !

  7. Herbert Richter (kein Partner)
    23. Juni 2019 09:59

    Wann gneißt ihr endlich, daß diese EU mit all ihren gesellschaftsvernichtenden Agenden nur das Pendant zu den Mörderkugeln von Sarajevo und den todbringenden Bombenteppichen der Alliierten über die Zivilisation Kerneuropas implizieren?
    Und bezüglich der klugscheißerischen Schwurbelei über den Inflationseuro sei bemerkt, daß selbst der allergrößte Depp weiß, daß nur eine lauwarme Brühe entsteht, sollte er heißes mit kaltem vermischen. Und sogar die verblendetste aller Soziologinnen konstatiert, daß die Wirtschaftskraft der BRD nicht mit dem Laissez faire Italiens o Griechenlands zu vereinbaren ist.
    Mit der EU wird die Übernahme Kerneuropas geschafft - zwei Weltkriege scheiterten!

    • fredausdersüdsteiermark (kein Partner)
      23. Juni 2019 18:17

      Danke, Herbert Richter! Die Problematik einer Einheitsswährung für unterschiedlch entwickelte Volkswirtschaften war schon vor 30 Jahren jedem Deppen bekannt. Und schön langsam fällt auch im A.U. blog bei einigen der Groschen. Schnappts euch ein 30 Jahre altes Skriptum "Einleitung in die Volkswirtschaft". Ohne die basics zum Thema Währungswechselwirkungen hätte es damals kein VWL-Student ins zweite Semester geschafft.

    • Christian Peter (kein Partner)
      24. Juni 2019 08:56

      @fredausdersüdsteiermark

      Nicht der Euro ist das Problem, sondern der ein paar Jahre davor eingeführte EU - Binnenmarkt.

  8. McErdal (kein Partner)
    23. Juni 2019 09:13

    @ Herbert Richter
    @ glockenblumen

    **Geoengineering: Forscher warnen vor einem möglichen Dritten Weltkrieg bei der Nutzung von Solar Radiation Management und Co.***
    h t t p s : //www.konjunktion.info/2019/06/geoengineering-forscher-warnen-vor-einem-moeglichen-dritten-weltkrieg-bei-der-nutzung-von-solar-radiation-management-und-co/

    Speziell: Kriegswaffe Planet Erde, Rosalie Bertell - und sie hat das Ganze übersetzt
    Dr.Claudia Werlhof
    h t t p s : //www.youtube.com/watch?v=RMG9qlGzvy0

    Habe ich schon vor Jahren hier geschrieben - Null Reaktion - ich hoffe das hat sich geändert, um der SACHE willen.....

    • McErdal (kein Partner)
      23. Juni 2019 09:16

      @ Nachtrag

      Das alles läuft seit über Jahren über uns ab - lediglich NIEMANDEN interessiert es

      und das ist das UNGLAUBLICHE daran.....der KLIMAWANDEL lässt grüßen - hihi.....

    • Herbert Richter (kein Partner)
      23. Juni 2019 10:02

      Danke!
      Nur, Sie hoffen umsonst.......! Siehe Kurz! Jedes weitere Wort überflüssig!

    • glockenblumen
      23. Juni 2019 10:56

      @ McErdal

      Danke!!! Das ist hochinteressant
      aus jeder Verschwörungstheorie ist noch Praxis geworden. Der Mensch versucht immer wieder Gott zu spielen, und kapiert nicht, welch armseliges Würstel er doch ist! die Massen lassen sich weiter verhetzen und fragen sich danach immer wieder wie sowas denn passieren konnte - völlig erkenntnisresistent die Spezies Mensch...

      @ Herbert Richter

      ich verstehe auch nicht, wie man jemandem, der das österr. Volk derart be.... hat, noch trauen kann, bzw. sich weiteren Beschiß wünscht :-(
      das hat was Masochistisches

  9. McErdal (kein Partner)
    23. Juni 2019 08:54

    ****************Klima-Aktivisten besetzen Kohle-Bahn****************
    h t t p s : //rp-online.de/nrw/staedte/grevenbroich/grevenbroich-klima-aktivisten-besetzen-kohle-bahn_aid-39591061

    völlig vertrottelt................

    • Herbert Richter (kein Partner)
      23. Juni 2019 10:10

      Und wie beurteilen Sie den Einsatz der Bundesbüttel in Uniform?
      So wie sie vor den Türken davonlaufen, vor Araberclans devot aufs Knie gehen, den Tschuschen ihre Kriegswaffen anstandslos durchgehen lassen, den Zigeunerdreck beschützen, dafür 80 jährige Mindestrentner in Handschellen legen und 5 kmh zu schnell erbarmungslos exekutieren, nebbich vom dummdeutschen Michel......!

    • McErdal (kein Partner)
      23. Juni 2019 10:57

      @ Herbert Richter

      Die machen das, was sie immer machen - auf Kleine, Schwache runtertreten und nach

      oben buckeln...

      Sie machen das, was befohlen wird, ohne wenn und aber......die Fa POLIZEI

      Das sind aber erst die Anfänge, das entwickelt sich schon, vermutlich viel schneller, als

      wir denken..

  10. Brigitte Kashofer
    22. Juni 2019 10:43

    Ich frage mich immer wieder, warum die Währungsunion in Amerika funktioniert, in der EU aber nicht!

    • machmuss verschiebnix
      22. Juni 2019 11:42

      @Brigitte Kashofer ,

      in Amerika hatten (zumindest am Anfang alle dieselbe Kultur und besaßen
      alle gleichviel: (fast) NICHTS
      Bis auf ein paar Bankiers-Familien, aber von denen "spricht man nicht" .

    • libelle (kein Partner)
      23. Juni 2019 04:56

      In den USA können und dürfen Bundesstaaten pleitegehen. Weiters werden in den USA aufgelaufene Salden zwischen den FED-Distrikten quartalsweise ausgeglichen -- mit Gold, sprich es gibt nichts den EU-Targetsalden (=beliebig anwachsender Kredit auf ewig) Vergleichbares.

    • fredausdersüdsteiermark (kein Partner)
      23. Juni 2019 18:35

      Ist die Frage ernst gemeint?

  11. haro
    22. Juni 2019 09:51

    EU-Zentralbank, EU-Gerichtshof ....
    bereits bei der Errichtung dieser Institutionen hätten alle Alarmglocken läuten müssen.

    • machmuss verschiebnix
      22. Juni 2019 11:59

      @Haro,

      wäre bloß nicht alles ideologisch bzw mafios verseucht, dann würde
      die EU-Zentralbank nicht das Geld der EU-Bürger rauben, sondern behüten, ebenso würde
      der EU-Gerichtshof nicht die EU-Bürger ihres Rechtes berauben, sondern es hüten !

      Dann gäbe es auch keine "Sonderregelungen" bei der Besteuerung der weltgrößten Fonds, wie auch deren "spekulative" Raubzüge als das abgeurteilt würden , was sie sind: vorsätzlicher schwerkrimineller Finanzbetrug durch generalstabsmäßig vorbereitete Beutzüge ! ! ! !

  12. Makeitreal
    22. Juni 2019 00:45

    Italien ist nicht überwiegend bei sich selbst verschuldet - siehe Target 2 Salden.
    https://de.statista.com/statistik/daten/studie/233148/umfrage/target2-salden-der-euro-laender/

    Da schauen die Deutschen in die Röhre - es geht um 475 Mrd., mit denen Italien bei den Deutschen in der Kreide steht. Der nächste Brocken wäre dann Spanien mit 400 Mrd - ebenfalls zulasten der Deutschen.

    Im Unterschied zu früher ist keine direkte Verschuldung gegeben, sondern man hat sich eine originelle Trennung mittels EZB einfallen lassen, welche als Ansprechpartner für beide Parteien dient. Praktisch können die Deutschen das Geld abschreiben, weil weder Italien noch Spanien die offenen Beträge je werden zurückzahlen können.

    Einen Krieg wie sonst üblich wird es auch nicht spielen, da das Potemkin'sche Dorf der von der "Laien" nicht einmal zum Abschrecken der Ösis taugen würde.

    Italien wird versuchen, weiter Geld zu kassieren und Druck per Mini-Bots auszuüben, aber schlussendlich entscheidet über die Kreditfähigkeit des Landes der Wille der EZB als Lender of last Ressort. Wie weit wäre die EZB bereit zu gehen? Wie weit könnte der Euro durch massives Gelddrucken geschwächt werden, ohne das Wirtschaftssystem zu killen und wo würde die Bereitschaft enden, weiterhin alle möglichen italienischen Assets, von Immobilienkrediten bis hin zu Anleihen aufzukaufen?

    Dann und erst dann ist Schicht im Schacht und Italien wird sich mit einem herzlichen Grazie und Ciao für die jahrzehntelangen Zuwendungen aus dem Norden mit einer eigenen Währung aus dem Euro Raum verabschieden. Deutschland hat weder Sicherheiten noch irgendwelche Verträge, die ihm eine Forderung auf Rückzahlung der italienischen Schulden ermöglichen könnte.

  13. Brigitte Imb
    22. Juni 2019 00:14

    Bei der unrealistisch betriebenen Wirtschaft - Gelddrucken, Target, usw... - ist doch nur zu hoffen, daß diese künstliche EU in den Abgrund stürzt. Politisch. Mit Folgen klarerweise.

    Ob dabei neben Griechenland auch noch Italien pleite geht (sind ja ohnehin ALLE), was solls.....

    EUROPA kann nur durch einen totalen Zusammenbruch der EU gerettet werden. Tragisch, aber so besteht wenigstens die Chance, daß die Bereicherung wieder abnimmt. Nachdem es in Europa kein Geld mehr dafür gibt, zieht die Bereicherung "leider" wieder ab. So ist das an der (Sozial)Börse.

  14. Brigitte Imb
    • pressburger
      21. Juni 2019 23:52

      Die Demokraten bewegen sich in Richtung Abgrund. Die radikal Linken, haben die Regie übernommen, unterstützt von den Antisemiten in den Reihen der Demokraten.
      Kein konstruktives Programm, nur Hetze gegen Trump, sowie Drohungen mit impeachment. Absolut unrealistisch. Die Demokraten verfügen nicht über die notwendigen Mehrheiten, um ein impeachment durchzusetzen.

    • Brigitte Imb
      22. Juni 2019 00:00

      Trump ist eben kein Berufspolitiker und er löst daher die Dinge anders. Anders als es die bösartigen Horden gewöhnt sind.

      Er möge daher im Deep State etwas aufräumen. Das täte nicht nur Amerika gut.

      Halten wir ihm also die Daumen, bzw. wünschen wir ihm gutes Gelingen. Die Linken müssen entzaubert werden!

  15. logiker2
    21. Juni 2019 12:23

    OT: die FPÖ wird sich wirklich bessern müssen:

    https://www.krone.at/1945486

    • Parzifal
    • Rau
      21. Juni 2019 19:17

      Ein besser eingefädeltes Treffen in Ibiza z.B. Nebenbei Soros haut 18Mrd in seine OS.

    • OT-Links
      21. Juni 2019 19:23

      Typisch ÖVP - das ist eine arge Packlrass. Für ein gutes Geschäfterl haben sie uns Österreicher verraten und verkauft. Man denke nur an Kurzens Minister, besonders den ebenso sinistren ORF-Liebhaber Blümel, der die Meinungsfreihheit durch rückverfolgbare Klarnamenpflicht im Internet ähnlich einschränken möchte wie der ORF in seinen Debatten, wo die gestörte Zensily alle User-Klarnamen kennen möchte und sich regelmäßig mit den linken VIPs trifft. Offenbar hat er sich von dieser Besessenen beraten lassen. Perfidere Löschmethoden gibt es wohl weltweit nicht. Diese Furie hat einen unbeschreiblichen Hass auf alle Nichtlinke. Manchmal kriegt sue regelrecht Tobsuchtsanfälle. Und so gibt es in den Foren mittlerweile nur noch linke Poster, die den ganzen Tag über die FPÖ hussen. Das wünscht sich Blümel wohl auch in allen anderen Online-Bereichen. Dass diese Wahsinnige dort schon seit 2000 fuhrwerkt, ist auch den falschen Schwarzen zu verdanken! Due Oresse ist heute linker aks der Standard. Die SN waren auch einmal bürgerlich. Jetzt sind sue alle links, auch die Kronenzeitung. Danke ÖVP, du schwarze Pest.

      Dann natürlich die linken Moser, Faßmann und Köstinger - wer von Kurz' Leuten war kein Falscher? Der Finanzminister blieb relativ unauffällig... aber das besagt nicht viel. Dem Eurozonenbudget hätte er auch zugestimmt. Kurz' gesamtes Kabinett waren verschlagene Linke und er ist ein ein Rechter?? Dass ich nicht lache!

    • machmuss verschiebnix
      22. Juni 2019 12:38

      Die SPÖ läß ihre Rechnungen gleich direkt von links-unterwanderten Konzernen bezahlen ! ! !

    • machmuss verschiebnix
      22. Juni 2019 12:39

      ...ff
      . . . warum heißen solche Konzerne eigentlich "staatsnahe Konzerne" - will der ORF damit insinuieren, die die SPÖ "DER STAAT" wäre !!!!!!!!

  16. Sensenmann
    21. Juni 2019 11:10

    Von den "Märkten" wird gar nix ausgehen!
    Die EZB wird weiter Geld drucken.
    Dazu wird nun auch der letzte Ramsch an Anleihen aufgekauft werden und am Ende auch Aktien.
    "Whatever it takes" war das Mantra der Euro-Fanatiker.

    Da aber der durchschnittliche Östertrottel glaubt, vom Euro so wunderbar profitiert zu haben, ist es ihm egal, wenn er keine Zinsen auf's Ersparte mehr bekommt und seine Kaufkraft real seit 10 Jahren sinkt.

    Wie toll Österreich vom Euro profitiert hat, sieht man auch daran, wie drückend der Bargeldüberhang der Republik ist! Man weiß kaum noch, wohin mit dem Geld! Die Infrastruktur ist in Spitzenzustand, Pflegewesen, Spitäler ausfianziert, die Pensionen hoch wie nie, Heer und Polizei auf dem Höchststand der Sicherheitstechnik, die Steuern wie versprochen durch die Vorteile der EU so niedrig wie noch nie und im Parlament wird nun nur mehr darüber diskutiert, ob man die Gehsteigkanten vergolden soll oder nicht.

    Das war das Märchen der gebratenen Tauben, die uns dank Euro allen in den Mund fliegen werden. Die Wahrheit ist das Gegenteil: der Staat ist de facto Pleite, allein die impliziten Schulden brechen uns demnächst das Genick, vor allem da immer mehr Schmarotzer am Sozialtropf hängen, was aber der Östertrottrel so gerne hat, kann er doch seinen Schuldkult damit befriedigen (Wir sind an allem Schuld: Am Klima, an den Negern in den Kolonien, den Kriegen die irgendwo toben usw.).

    So wie Japan mit der Gelddruckerei seit Jahrzehnten gut lebt, aber dafür eben die Inflation in den Immobilien spürt, womit Wohnraum unerschwinglich wird, so wird auch die EU es immer mehr bekommen. Erspartes wird auf Jahrzehnte keine Zinsen bringen oder sogar kosten.
    Italien kann sicher sein: Die Deutschen werden zahlen.

    Nicht daß ich Mitleid mit ihnen hätte, denn sie wollen es ja so, denn die alte Bolschewikin hat es ja gesagt: "Scheitert der Euro, scheitert Europa" und sie haben diese Gestalt zu ihrer irren Kanzlerin ernannt, da ihre Lust nach Selbstzerstörung offenbar in ihnen wohnt.

    Wie schrieb Ambrose Evans-Pritchard in "The Telegraph" schon 2011?
    " Sorry Deutschland. History has conspired against you, again. You must sign away €2 trillion, and debauch your central bank, and accept 5pc inflation, or be blamed for Götterdämmerung. It is not fair but that is what monetary union always meant. Didn't they tell you?"

    Wia faffen daff!

    Den Durchschnitts-Österreicher stört das aber nicht, denn die persönlichen Einkommen sind ja ohnehin so hoch, daß man ein bisserl Negativzinsen leicht ertragen kann und was die EU kostet, wird halt durch neue Steuern aufgebracht. Was logisch ist, wenn die Bürger unverschämt reich, der Staat aber bitter arm ist!

    Ein bisserl CO2-Abgabe hier, ein bisserl Zuschlag zur Lohn- und Einkommensteuer da und
    schon ist alles finanziert. Die Neger, die moslemischen Bildungswunder und zur Not die Italiener auch.
    Wir habens ja, das bisserl müssen wir uns schon leisten!
    Als "reiches Land".

    Denn laut Krone hat der Durchschnittsösterreicher ja ein Einkommen von 3571.- Euro brutto, 14 x. (https://www.krone.at/1941140 )
    Da kann man schon ein bisserl Euro-Rettung zahlen, ohne daß es im Börserl auffällt.
    Also zahlt mal schön!

    • Rau
      21. Juni 2019 11:45

      Das war eine Umfrage der neuen Grün*Innen KronIn

    • Bürgermeister
      21. Juni 2019 12:47

      Es ist immer noch genug Substanz da die verheizt werden muss. All die Orchideenfächer - mit was soll man die beschäftigen?

      Ein Bekannter kam unlängst aus Afrika zurück, haha, ein Gutmensch - aber erstmals ein klein wenig desillusioniert. Neue Verbrennungsanlagen für Medikamente finanziert über Spenden von einer Kirche und gebaut 2016 - mittlerweile alles verrottet und verkommen. Krankenhausmüll wurde vermutlich nur bei der Inbetriebnahme verbrannt - es interessiert dort niemanden, es interessiert nur die Gutmenschen hier.

      Bis wir auf dem Stand sind braucht es noch mindestens 1 Generation, die Schulblödis lernen zwar Greta-Anbetung, aber was wollen sie danach mit solchen Leuten machen?

    • dssm
      21. Juni 2019 14:06

      Ist es möglich, daß bei diesen 3571 das brutto/brutto gemeint ist? Denn der Durchschnittsgehalt in Österreich ist brutto bei rund 2200.

    • Rau
      21. Juni 2019 17:51

      Ja das ist das Brutto der Nettozahler

    • Ökonomie-Vergelter
      21. Juni 2019 19:57

      Dieser Krone-Bericht entstellt die reale Situation böswillig, weil man beim Überfliegen gar nicht merkt, dass hier Ergebnisse einer privatrechtlichen Feldstudie von "Stepstone" über das Einkommen von 12.000 Fach- und Führungskräften präsentiert werden.

      Mitnichten handelt es sich um Durchschnittseinkünfte. Das ist aber erst dem Artikelende zu entnehmen. - Das BIP der Österreicher liegt bei 43 TSd/Jahr, zu ersehen in der VGR auf statistik.at. Laut anderen VGR-Publikationen verdienen die Selbständigen am wenigsten, obwohl Ärzte dabei sind, und die Beamten am meisten.

      Zum Einkommen der Unselbständigen 2017: brutto 37.545 (median) bzw 32.267 (arithm.), siehe:

      https://tinyurl.com/nsjj85b

    • Ökonomie-Vergelter
      21. Juni 2019 20:03

      Ich korrigiere:

      27.545 (median), nicht 37.545.

    • Rau
      21. Juni 2019 20:36

      Median ist auch das adäquate Mass. Ich bezweifle stark das Vorhandensein einer Normalverteilung bei Gehältern!

    • Konrad Loräntz
      21. Juni 2019 21:43

      Ganz ausgehen tut sich das aber nicht mit all den hübschen Einfamilienhäusern und stattlichen Limousinen, die ich so täglich überall sehe.
      Kognitive Dissonanz ?

    • Ökonomie-Vergelter
      21. Juni 2019 22:31

      @Rau,

      "Median" setzt aber wiederum eine Gleichverteilung der Einzeldaten rechts und links des Medians voraus, um wirklich genau zu sein.

      Auch das darf vezweifelt werden. Krasses Beispiel zur Veranschaulichung:

      3 Mio plus einer verdienen 5.000/mtl, die restlichen 3 Mio verdienen 2.000/mtl. -> Median also 5.000 monatlich???

    • Ökonomie-Vergelter
      21. Juni 2019 22:33

      Oh je! Es heißt natürlich:

      ... auch das darf bezweifelt werden ...

    • Weinkopf
      22. Juni 2019 04:31

      @Sensenmann

      Bravo Sense, wieder einmal guter Schnitt.

    • fredausdersüdsteiermark (kein Partner)
      23. Juni 2019 18:45

      @konrad lorentz, nicht kognitive Dissonanz sondern Erbengeneration. Wenn man was nicht kapiert oder glauben möchte gleich von kognitiver Dissonanz zu sprechen ist wohl ein bisserl selbstüberhöhend. Lieber nach den Ursachen der Dissonanz suchen! Aus den Erwerbseinkommen der Inhaber der Immobilien oder Automobile können diese natürlich nicht bestritten werden.

  17. Bible Black
    21. Juni 2019 11:06

    Jetzt kommt ohnehin von Mark Zuckerberg eine Blockchain-Währung, dann wird alles gut. Das Kryptogeld wird alles, was wir in unserer Kleinkariertheit noch bedenken, vergessen lassen. Google wird jede Überweisung dieser Welt in Big Data umwandeln. Und die jungen Freaks werden genau das faszinierend finden, denn dann brauchen sie nicht mehr zu einem langweiligen "Bankbeamten" mit Krawatte zu pilgern, um den nächsten Urlaub zu finanzieren. Das Kryptogeld wird eine Unmenge von Servern benötigen, die (schon wie bisher Bitcoin usw.) Stromfresser par excellence sein werden - Stromverbrauch so hoch wie ganze Städte. Macht nichts wegen Klimawandel und so. Sorgen machen sich doch nur irgendwelche Spießer.

    • Konrad Loräntz
      21. Juni 2019 21:45

      nur der alte weisse Mann.
      Der Junge, welcher Farbe immer ausser schwarz und blau, zahlt libidinös gerne elektronisch.

  18. pressburger
    21. Juni 2019 10:35

    Unser Herr Blogmaster ist noch einer der letzten Mohikaner, der die Meinung vertritt dass Geldpolitik oder Wirtschaft, für den Bestand der Gesellschaft eine Notwendigkeit sind. Diese irrige Annahme wurde durch die Realität der letzten Jahre längst widerlegt.
    Die Probleme mit dem und um den Euro, wurden noch vor einiger Zeit in den Medien thematisiert. Schulden, Nullzinspolitik, Inflation, Rückgang der Wirtschaft. Kein Thema mehr.
    Zuerst wurde die Flüchtlingswelle als pathetische Gutmenschen Veranstaltung inszeniert. Danach kam die Klimakatastrophe, die bereits eine Realität sein soll.
    Durch diese zwei Nebelwände, ist es den Herrschenden in der EU und ihre linken Dienern, in den jeweiligen, nicht mehr souveränen Staaten, gelungen die Tatsache, dass der Euro, von Anfang an eine Fehlkonstruktion war, zu verdecken. Der Euro ist die Ursache für die Verelendung von Südeuropa. Ein Ausweg ist auch im Falle Italienns, nicht möglich.
    Die Wirtschaft, als Lebensgrundlage einer Gesellschaft, wurde von den Klimahysterikern für nicht existent erklärt. Zuerst muss die Umwelt, der Planet, gerettet werden, auch wenn die Menschen nichts mehr zu fressen haben werden.
    Aber die "Moral" wird aufrechterhalten.
    Die nächste Waffe in Vorbereitung, der Grünfaschisten ist der "Klimanotstand".
    Zu lange hat man solche Wortschöpfungen nicht ernst genommen, aber sie wurden zu Realität. Notstand ist eine solche Realität. Die Ausrufung des Notstands bedeutet Einführung von Notstandsverordnungen, von regieren unter Einschaltung der parlamentarische Kontrolle. Bedeutet Diktatur, Totalitarismus.
    Wie wenig die Geldpolitik der EZB, der Euro, für die EU Herrscher ein Thema ist, zeigen die Inhalte des letzten Treffen, der 28 Häuptlinge der EU Stämme.
    Themen - Entscheidung wer wird der capo di tutti capi, keine Einigung. "Klimaziele 2050", vertagt.
    Wer interessiert sich schon für die monetäre Politik der EU ? Nicht einmal der Steuerzahler. Lieber zahlt er 55% Steuern und kuscht, als dass er anfängt zu rechnen.

  19. dssm
    21. Juni 2019 09:17

    Wie geht man wirklich mit den Italienern um? Die Schulden stammen nicht von den jetzt regierenden Parteien, die waren zum Zeitpunkt der Schuldenorgien noch gar nicht existent. Die Wähler haben, als sie den Wahnsinn erkannt haben, den politischen Tätern die rote Karte gezeigt. Die Bankpleiten in Norditalien, welche uns natürlich von den Medien verschwiegen wurden, haben den Mittelstand ordentlich getroffen, einerseits ein Grund für die Wahlerfolge der Lega, andererseits fehlt den KMUs damit das Geld für Investitionen. Die verbrecherischen Politiker, welche diese Banken mit gesteuert haben, genießen längst ihre fette Pension. Die roten RichterInnen und StaatsanwältInnen waren selbst auf den Hühneraugen blind, als man die Verantwortlichen hätte aburteilen sollen. Aber wenn es gegen die Wirtschaft oder "rechte" Politiker geht, da kann die Justiz ordentlich austeilen (wie halt bei uns).

    Und die kaputten Banken und die riesigen Staatsschulden sind ja nur ein Teil, immer noch warten die Handwerker auf ihr Geld, für das sie aber inzwischen Einkommenssteuern zahlen mussten! Und dann wären da noch die Target Salden. Vielleicht kommt jetzt noch eine Zweitwährung dazu, dann wird es erst lustig! Aber was soll denn die aktuelle Regierung tun, diese Phantastillionen sind einfach nicht rückzahlbar, so einfach; insbesondere da die Kosten der ineffizienten Verwaltung, mit den utopischen Gehältern und folgenden Pensionen, rechtlich gut abgesichert wurden.

    Da hilft nur ein Staatsbankrott, im Rahmen dessen man die ganzen Altlasten abwirft. Und dann sollten die Italiener über eine Änderung ihrer Demokratie nachdenken! Führt ein Zensuswahlrecht ein! Sowohl für das aktive, als auch das passive Wahlrecht. Wählt eure Richter! Und verhindert jede Pragmatisierung!

    • Sensenmann
      21. Juni 2019 11:23

      Darauf kann es, aber es wird nicht darauf hinauslaufen!
      Auch die Lösung ist sonnenklar, kommt aber nicht. Vorher gibt es einen Rückfall in den Sozialismus.

      Wir werden bezahlen. Warum? Weil der Östertrottel mit 2/3 Mehrheit 2012 den ESM gebilligt hat, der ja ein "gutes Geschäft" für uns alle sein sollte.
      Wir hängen da voll drinnen. Allein für Griechenland haften wir mit 11,5 Mrd Euro!
      Insgesamt stehen mit ESM und ESFS 41 Mrd Euro im Feuer!
      Wie gesagt: 2/3 wollten das so!
      https://diepresse.com/home/wirtschaft/eurokrise/1261451/Ja-zu-ESM-fix_Oesterreich-wird-Teil-des-Rettungsschirms

      Wenn Italiens Banken krachen, dann viel Spaß.

    • Rau
      21. Juni 2019 11:47

      Ach ja das gute Geschäft, auch in Verbindung mit der Hypo. Dass man so schnell vergisst, wie unfähig die Schwarzen sind.

  20. Gerald
    21. Juni 2019 08:46

    Die "Rettung Griechenlands" war leider ein Kardinalfehler. Denn eine Gemeinschaft, die im ersten Bewährungsfall gleich ihre eigenen Regeln über Bord schmeißt, muss eher früher als später scheitern.
    "NO BAILOUT" war klar und deutlich festgeschrieben und somit Griechenland nicht mit Milliarden zu stützen. Das hätte zwar manche europäischen Banken ins Straucheln gebracht, wäre aber verkraftbar gewesen. Vor allem hätten die Banken dann auch gemerkt, dass die Bonitätsbewertungen von Staatsanleihen einen Sinn haben. Wichtiger aber noch. Es wäre eine wichtige Disziplinierung für andere überschuldete Euro-Staaten gewesen: Ihr müsst euer Budgetdefizit in den Griff bekommen, denn ihr werdet nicht von allen anderen aufgefangen.

    Tja, die Chance wurde vertan. "Wenn der Euro stirbt, stirbt Europa." hieß es und nun wissen die Italiener, dass man bei ihnen, als großem Mitgliedsstaat erst recht eilfertig alle Hilfe anbieten wird. Zumal die Deutschen mit ihrem enormen Target2-Saldo auch reges Interesse daran haben werden.

    • dssm
      21. Juni 2019 09:19

      @Gerald
      Die Griechen haben ohnehin wenig von den Phantastillionen gesehen, die sind direkt an diverse Banken geflossen. Das war eine lupenreine Bankrettung, insbesondere für die französischen Banken.

  21. Josef Maierhofer
    21. Juni 2019 08:00

    Jeder von solchen Artikeln von Dr. Unterberger unterstreicht, dass nur ein Europa der Vaterländer funktionieren kann und nicht die Vereinigten Staaten von Europa.

    Jeder dieser Artikel zeigt, dass Thilo Sarrazin recht hatte mit seinen Feststellungen (eigentlich mit seiner Anklageschrift) in seinem Buch 'Europa braucht den Euro nicht'.

    Es gehört schon enorm viel Ideologie (= ...) dazu, wenn man bei den EU 'Eliten' (da gehören ja auch unsere 'Eliten' dazu) mit Gewalt und gegen jede politische und ökonomische Vernunft den EU Zentralismus und damit die EU Diktatur verfolgt.

    Der Öxit wird immer diskussionsfähiger.

    • pressburger
      21. Juni 2019 10:08

      ********************
      Europa der Vaterländer. Das ist die Stärke dieses Kontinents. Die EU ist das Gegenteil. Die EU zerstört zuerst sich selbst, aber vorher noch den Rest von Europa. Ausser Russland.

  22. Tyche
    21. Juni 2019 07:29

    Ja, Kern und Kurz waren und sind sehr daran interessiert Soroseinrichtungen von Budapest nach Wien zu übersiedeln!

    Ich werde auch nie vergessen, wie sich Kern im 1. TV Interview nach verlorener Wahl 2x(!) deutlich bei Soros für das Debakel seiner Abwahl entschuldigte. War mir damals unverständlich!
    Soros hat aber in Kurz wohl einen würdigen Nachfolger gefunden! Da ists dann wurscht ob schwarz oder rot oder...........

    • Rau
      21. Juni 2019 08:18

      Auf beide Pferde setzen ist ein alter Hut. Rot Schwarz haben wir auch, wenn ein Flügel dieses grosen schwarzen Vogels (Ludwig Hirsch) scheinbar in Opposition sitzt.

    • Cotopaxi
      21. Juni 2019 08:25

      Während Kern versuchte, den abgesandten Soros-Sohn an der Öffentlichkeit vorbei im Kanzleramt zu empfangen, war Kurz klüger, er empfing ihn offiziell......

    • logiker2
      21. Juni 2019 10:07

      ausserdem benötigen sie jede Menge Geld für den Schmutzkübelwahlkampf gegen Rechts. Das Ged vom Steuerzahler reicht ja hinten und vorne nicht.

    • Rau
      21. Juni 2019 13:14

      Auch Gebetsbrüder kommen nicht gratis um in unserem Namen dem Herrn für Kurz zu danken. Da muss schon reichlich Schmiere fliessen, damit der von Australien rüberjettet. Was sagt da eigentlich die heilige Greta dazu? Ich wittere Glaubenskriege

    • McErdal (kein Partner)
      23. Juni 2019 08:04

      @ Tyche

      Ist doch logisch - sind doch alles "leider nicht auserwählte".......

  23. Templer
    21. Juni 2019 07:10

    Alleine die Target2 Schulden, wo Italien der größte Schuldner in D ist, wird auch uns in Ö treffen.
    Diese offenen Rechnungen werden niemals beglichen werden.

    • dssm
      21. Juni 2019 09:21

      @Templer
      Warum soll uns das treffen? Wir haben zwar ein wenig komplizierte Verwicklungen, aber im Prinzip ist unser Saldo um Null herum.

    • Sensenmann
      21. Juni 2019 11:25

      Hauptsächlich werden die Piefkes zahlen.
      das ist gut so.
      Wie gewählt, so geliefert.

  24. Rau
    21. Juni 2019 06:52

    Kurze Antwort: Ja, wegen dieser verdammten Fehlkonstruktion EURO. Leider ist es nicht gelungen, den Euro als alternative Weltleitwährung zu etablieren - zu wenige Flugzeugträger. Die Amis haben mehr als deutlich gemacht, dass sie von dem Kuchen nichts abgeben wollen. Und mit Russland schiesst man sich halt selber ins Knie. Als reine Binnenwährung ist der Euro eben das, was er ist. Ein Weg in die Schuldenvergemeinschfaftung, eine Währung, die andauernd gerettet werden muss.

    Raus
    Raus
    Raus

    Aber anscheinend müssen wir diesen Weg bis zum bitteren Ende gehen, bis unsere Eliten vorher unter Schüttelfrost beim Erschallen von Nationalhymnen endgültig zusammenklappen.

    • OT-Links
    • pressburger
      21. Juni 2019 08:04

      "Scheitert der Euro, scheitert EUropa", frei nach Schüttelmerkel. Die Erzeuger dieser Missgeburt werden sich an ihr behindertes Kind so lange klammern, bis alles in Scherben liegen wird. Bis zum bitteren Ende. Für uns. Nicht für die oben, links oben. Die haben vorgesorgt. Chile, Venezuela, Kuba, Nordkorea.

    • oberösi
      21. Juni 2019 09:03

      Befürchte, daß eher das demokratische Schafsvolk, das diese Eliten regelmäßig brav wählt und durchfüttert, zusammenklappen wird. Vor Hunger. Und zur Ablenkung darfs im Gleichschritt zu den Nationalhymnen marschieren.
      So war es zumindest bisher der Brauch, und warum sollte sich daran was ändern. Hat sich ja bewährt...

    • Rau
      21. Juni 2019 09:30

      Das passiert dann, wenn man über Kindesweglegung die phösen RRRRächten dann beschuldigen kann. Dann darf das Wahlvolk daran glauben, sollte es wirklich mal "richtig" wählen. Nur dies "richtige" Wahl gibt es nicht. Dekadenz - Wirtschaftskrise - Krieg - so ist die Reihenfolge. Momentan läuft noch Phase 1

    • Rau
      21. Juni 2019 09:41

      Für Italien ist es offensichtlich schon so weit. Da wurde ja "richtig" gewählt. Zeit die auf die Rechten draufzuhaun. Das könnte der Übergang zu Phase 2 werden.

  25. elfenzauberin
    21. Juni 2019 06:14

    Währungsunionen funktionieren eben nicht.

    Diese Lehre hätte man aus der Geschichte ziehen können, falls die EU-Granden ein Buch über Wirtschaftsgeschichte aufgeschlagen und gelesen hätten. Doch diese Leute laborieren an ihren Ischiasproblemen herum und sind offensichtlich gar nicht mehr in der Lage, ein Buch vom Anfang bis zum Ende zu lesen.

    Die lateinische Münzunion war im Endeffekt auch eine Währungsunion, obwohl sie niemals als solche proklamiert worden ist. Und diese lateinische Münzunion kämpfte mit genau denselben Schwierigkeiten wie die derzeitige Währungsunion, nämlich der mangeldenden Budgetdisziplin der Mitgliedsstaaten, allen voran Italien und Griechenland - damals wie heute!

    Eine Währungsunion ohne politische, militärische und soziale Union funktioniert eben nicht. Das haben sogar die EU-Granden herausgefunden, weswegen wir uns ständig das Gedöns von "mehr Europa", "tieferer europäischer Integration" und andere Worthülsen in Dauerschleife anhören müssen, um dann belehrt zu werden, wie gefährlich denn der Nationalismus nicht sei.

    Das ist für mich jedenfalls der Hauptgrund, weswegen die ÖVP bis auf weiteres für mich absolut unwählbar bleibt. Wenn Kurz und andere ÖVPler von "mehr Europa" zu schwätzen beginnen, bekomme ich Probleme mit meinem Blutdruck.

    • logiker2
      21. Juni 2019 06:49

      ********************************! richtig, keine Stimme für die ÖVP und das bis zur Gemeindeebene.

    • Templer
      21. Juni 2019 07:14

      Sport hilft etwas bei Bluthochdruck...
      ;-)

    • otti
      21. Juni 2019 07:39

      elfenzauberin: *************************************************

      Das fürchterliche ist ja nur, daß ebendort tausende höchstbezahlte, eitle, machtversoffene Schergen herumtaumeln und das NICHT kapieren wollen/können/dürfen.

    • Rau
      21. Juni 2019 08:02

      Der verstorbene Wilhelm Hankel hat mehrmals darauf hingewiesen. Leider ungehört. Die können nicht mal mehr zuhören, geschweige eine Buch lesen!

    • Rau
      21. Juni 2019 08:06

      @Templer Sport und Meditation. Seit neuestem darfs ja auch ein bisserl Esoterik sein ;) Danken wir Gott dafür

    • Wyatt
      21. Juni 2019 10:20

      alle
      *********
      *********
      ********* @logiker2 ….nur meinen Bürgermeister wähle ich nicht nach Parteizugehörigkeit, sondern aufgrund seiner Persönlichkeit!

    • Rau
      21. Juni 2019 10:38

      Ist das unser @Bürgermeister hier? OK ist genehmigt! ;)

    • Normalsterblicher
      21. Juni 2019 19:25

      @elfenzauberin,

      damit ist zwar etwas gegen die Währungsunion, aber nichts gegen "mehr EU" gesagt. Denn "mehr Europa" würde ja dem Euro-Währungsverbund zu Hilfe eilen und die besagten Defizite (nämlich Fehlen politischer, militärischer und sozialpolitischer Einheitlichkeit) abbauen.

      Weshalb also Ihr Blutdruck beim bemühten Herbeireden eines EU-Reiches Purzelbäume schlägt, es sei denn aus Begeisterung, bedürfte noch einer gesonderten Erklärung.

    • Rau
      21. Juni 2019 21:05

      Das Problem ist die Reihenfolge. Diese Hampelmänner dachten, dass sich diese Einheit über Zugzwänge wie z.B. das Zwangskorsett der gemeinsamen Währung erzwingen lässt. Und genau das geht gerade schief. Zuerst wäre diese Einheit zu entwickeln, und dann am Ende, wenn all diese Voraussetzungen gegeben sind, kann eine gemeinsame Währung in Schritten gesetzt werden (Krönungstheorie)

      Eine gemeinsame Währung hätte am Ende dieser Entwicklung stehen sollen, nicht am Anfang, das ist die Krux

    • Christian Peter (kein Partner)
      24. Juni 2019 08:43

      @Elfenzauberin

      Der Grundfehler ist nicht der Euro, sondern der ein paar Jahre davor eingeführte und nicht funktionierende EU - Binnenmarkt. Es war ein schwerer Fehler, die Handelspolitik in Europa zu zentralisieren, doch wird das nicht zugegeben, denn dann würden die Bürger begreifen, dass die EU eine völlig nutzlose und überflüssige Einrichtung ist.

  26. OT-Links
    21. Juni 2019 05:57

    Wann endlich bemerkt man, dass der Euro uns alle noch völlig pleite machen wird? Wann endlich können wir wieder unsere eigene Währung haben?

    • dssm
      21. Juni 2019 09:26

      @OT-Links
      Ist es nicht umgekehrt? Der Euro ist international gesehen eine viel zu schwache Währung, unser Tourismus und unsere Exporte sind daher besser als üblich gelaufen. In Deutschland oder den Niederlanden ist das nicht anders. Und die Nullzinsen und das Kaufen von Staatsanleihen ist in Japan oder den USA genau so geschehen, das hat nichts mit dem Euro zu tun. Eher muss man das Dreipunkteprogramm bei der EU-Mitgliedschaft durchziehen (siehe @Rau), der Euro ist eine Nebenfront; zugegeben nur für uns, die im Süden werden das anders sehen.

    • OT-Links
      21. Juni 2019 10:12

      Sie müssen mal wieder unbedingt das abstruse Gegenteil behaupten, so wie sie ja auch der Ansicht waren, dass Soros die Marionette von Merkel und Juncker ist, der Ärmste - ist ja so ein Menschenfreund.

      Die EZB hat den Euro zur Weichwährung gemacht, das bringt zwar dem Norden mehr scheinbare Gewinne in die Staatskassen durch die niedrigen Zinsen, aber die haben es jetzt auch verlernt und der Süden macht noch mehr billige Schulden. Wir sitzen auf einem Pulverfass, weil keiner Vorkehrungen getroffen hat. Wie auch? Man muss ja immer Wahlzuckerln verteilen an jene, die nicht rechnen können. Die Sparer werden indes sukzessive enteignet, als ob sie SCHULD wären und am Ende kommt die EU-weite Einlagensicherung, dann werden alle "gezypert". Erst danach, wenn alles und alles zerstört sein wird, schafft man den Euro ab. Es wird dann aber auch keinen Schilling mehr geben, sondern eher Türkische Lira oder überhaupt den Tauschhandel...

      Tun Sie mir bitte einen Gefallen und hören sie bitte auf, mir meine Threads zuzuscheißen. Das nervt!

    • appolloniO (kein Partner)
      23. Juni 2019 10:48

      Blödsinn! Nicht der Euro ist schuld, sondern
      1. Die Länder die sich hemmungslos, entgegen den Abmachungen, verschulden, und
      2. Die EU-Institutionen die bei den Abmachungsignoranten keinerlei Konsequenzen ziehen.
      PS: Ohne Euro wäre Österreich "Zu-Tode-spekuliert" worden.

    • Christian Peter (kein Partner)
      24. Juni 2019 08:45

      @OT-Links

      Nicht der Euro ist das Hauptproblem, sondern der ein paar Jahre davor eingeführte EU - Binnenmarkt.

  27. oberösi
    21. Juni 2019 05:23

    Savoir vivre - das ist der Unterschied: wo die Deutschen sich gegenseitig die Schädel einschlagen wegen ideologischer Akkuratstandpunkte und nur dann wirklich glücklich sind, wenn sie in Eintracht marschieren dürfen, gegen den Franzos, das perfide Albion oder den Ruß´, oder in den zwangspazifizierten Phasen dazwischen gegen das eigene Volk mittels Energiewende, Grenzöffnung und Kampf gegen Rechts; wo die Österreicher phasenweise den Piffkes hinterherlaufen, allerdings immer gebremst durch die Gewißheit, daß nichts so heiß gegessen wie gekocht wird, durch Schlamperei und besonders in der Beamtenschaft über Generationen hochgezüchtete Perfidie, da leben die Italiener. Und lassen leben.

    Und wenn das sowieso immer nur notdürftig bedeckende, schlecht sitzende Mäntelchen der Demokratie wieder einmal abfällt, werden dahinter die wirklich tragenden Säulen der italienischen Gesellschaft sichtbar: das ungeheure Potential einer kreativen, innovativen Wirtschaft, eine verfilzte, aristokratische, über Jahrhunderte hinweg immens reich gewordene Finanzoligarchie, und natürlich: die Katholische Kirche und die Mafia.

    Und vor allem die unerschütterliche Überzeugung, daß es auch die nächsten 2000 Jahre schon irgendwie weitergehen wird.

    Empfehle dazu den herausragenden Film "La grande Bellezza", der auf unerreichte poetische Weise all das auf den Punkt bringt in seinem Portrait der Ewigen Stadt.

    Was die Italiener jedoch früher als später brauchen: eine Parallelwährung, die sie alle paar Jahre abwerten können, um weiterwurschteln zu können.

    OT onvista.de:
    Soros-Stiftung erwägt wegen AFD Engagement in Deutschland:
    "Wir schauen uns Möglichkeiten an, Akteure im Osten Deutschlands, die unsere Werte teilen, zu unterstützen", sagte Selmin Caliskan, Direktorin bei der Open Society Foundation, am Donnerstag in Berlin. Nach massivem Druck hatte die Open Society Foundation ihr Büro in Budapest geschlossen und war nach Berlin gezogen. Der ungarisch-stämmige Soros unterstützt mit seinem Geld Bemühungen, liberale Werte und das Streben nach offenen Grenzen in Osteuropa stärker zu verankern…“





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